Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 23. September 2015

Selbermach Mittwoch 27 (23.09.2015)

Heute ist ein besonderer Tag. Mittwoch

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Responses

  1. @ Axel

    Hier noch was zu unserer Diskussion am letzten Selbermach Samstag:

    https://allesevolution.wordpress.com/2015/09/19/selbermach-samstag-154-19-09-2015/#comment-200954

    • Ist beantwortet. Uff, bin ich fertig!

  2. Die dänische Königin heißt die Flüchtlinge herzlich willkommen,

    http://www.liveleak.com/view?i=ddc_1420248822

    und die Flüchtlinge revanchieren sich auf ihre Art.

    http://www.liveleak.com/view?i=ae6_1442713165

    • Das Video zeigt Bilder aus dem Jahre 2014 (26. Dezember oder früher): http://www.youtube.com/watch?v=I9mc3_rPKcw
      Und die Rede stammt aus der Neujahrs-Ansprache vom 31.12.2014. Wenn überhaupt antwortet die Königin auf die Demonstranten und nicht umgekehrt.

    • Textbook! 🙂

      Für unsere merkberfreiten Mitbürger:

      http://tvthek.orf.at/program/Spaet-ZIB/79134/Spaet-ZIB/10613914/Fluechtlinge-ueberqueren-Suedgrenze-Oesterreichs/10613916

      Die lachen sich tot über uns!

      • ERNSTEGEMEITE TRIGGER_WARNUNG!

        Nichts für schwache Nerven:

        http://www.liveleak.com/view?i=9b3_1426929362

        (P.S.: Ich denke, die meisten hier waren keine Taliban, sondern die ganz normalen Moselms von der Straße.)

        So sieht es aus, wenn -anders als neulich in Suhl- der moslemische Lynchmob sich durchsetzt.

        Und Ramelow meinte daraufhin nur, er werde nicht tolerieren, dass man den Koran schändet, d.h. er gab defakto der Möderbande Rückendeckung!

        Überhaupt Ramelow.

        Auch gut:

        Der Knabe hat Humor 😀

        • „d.h. er gab defakto der Möderbande Rückendeckung!“

          Deine Interpretation ist völlig falsch und hochgradig unangemessen.

          In Afghanistan ist die Scharia Gesetz, bei uns keinesfalls. Unsere Gesetze sehen prinzipiell Toleranz von Religionen vor. Und eine „heilige Schrift“ ist nur ein Buch.

        • @Alex:
          „Deine Interpretation ist völlig falsch und hochgradig unangemessen.

          In Afghanistan ist die Scharia Gesetz, bei uns keinesfalls. Unsere Gesetze sehen prinzipiell Toleranz von Religionen vor. Und eine “heilige Schrift” ist nur ein Buch.“

          Ihhgitt! Was bist du unappetlich! Um nicht zu sagen vertiert und verwahlost!

          Hast du das Viedo vom Lynchmob gesehen?
          Appologeten wie du kotzen mich nur noch an.

          Ein Trost, dass im Kalifat Eurabien Gestalten wie du ebenfalls zum Kopfstuzen werden antreten müssen.

          Ist dir aufegafallen das Bodo mit keinem Wort erwähnt hat, dass er es nicht toleriert, wenn Leuten aus religösen Motiven Gewalt angetan wird?

          Übringens hate die Sache auch eine Vorgeschichte:

          Der Christ wurde von seinen moslemischen Mitbewohnern drangsaliert und beleidigt und hat dann erst als NAtwort darauf den Koran ins Scheißhaus geworfen- wo er auch hingehört!

        • @RM

          „Hast du das Viedo vom Lynchmob gesehen?
          Appologeten wie du kotzen mich nur noch an.“

          Es ist nur alles andere als gerechtfertigt, den Ramelow oder mich jetzt dafür verantwortlich zu machen.
          Wie du hier ganz verschiedene Dinge vermengst, ist mehr als fragwürdig. Wird jeder mit Restverstand nachvollziehen können.

          Natürlich ist dieser Vorfall hochgradig abscheulich. Vielleicht fragst du dich lieber, wo die echten Verantwortlichen dafür sind, statt gegen dir missliebige deutsche Politiker zu hetzen.

          Dies verlässt jeden rationalen und ehrlichen Rahmen.

      • „Für unsere merkberfreiten Mitbürger:“

        Ein Fehler im Video. Es sind keinesfalls nur Moslems, die von der Religion des Friedens sprechen, sondern dieser Ansicht schlossen sich auch Präsident Bush Jr. und der Papst an, ua.

    • Dann hat sich die Sache mit dem Feminismus wohl bald erledigt…

      • @So oder so 😉

        Wahrscheinlich wollen die Jungs lieber in die Stadt, wo es mehr Blondienen hat 😀

        Aber Achtung Mädels (die Damen Aktivistinnen)

        https://sladisworld.wordpress.com/2015/01/17/akif-pirincci-die-grosse-verschwulung-erscheint-fruhjahr-2015/

        Und täglich grüßt der Einzelfall:

        😀

        • @reflective Man

          Hier soll es um Geschlechterthemen gehen, nicht um Flüchtlinge. Such dir doch bitte einen anderen Blog dafür.

        • Aber ich kann die Herren schon verstehen, Anblicke wie bei
          0:25 sind sie ja uas der Heimat nicht gewöhnt 😀

          Dabei haben wir ja auch mit unseren home-grown Musels zu tun 😉

          Und unsere Justiz ist mal wieder top! Danke, Buntland!

  3. Nigel Short: ’shrill‘ feminists have turned me into the pantomine villain of chess
    http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/11690553/Nigel-Short-shrill-feminists-have-turned-me-into-the-pantomine-villain-of-chess.html

    Nigel Short, one of Britain’s greatest chess players, has attacked the „tyrannical feminist lobby“ that has turned him into the game’s „misogynist pantomine villain“.

    „Short was described as a „sexist“ and a „Neanderthal“ after The Telegraph revealed comments made in one of his chess columns had attracted furious criticism from some of the world’s leading female chess players.

    Since then he has been called a „j***“ on live TV in America, and a „t***“ repeatedly on a TV network in New Zealand.“

    Übelste Beleidigungen sind erlaubt, wenn man eine Feministin ist und eine andere Meinung vertritt. Worum gehts: Unter den 300 besten aktiven Spielern hats momentan eine (1) Frau.

    „Writing in New In Chess magazine, Short says: „The simple fact of the matter is that men play better chess than women.“
    „“Only a simpleton (and apparently there are a good many of those) would fallaciously argue that because that because Judit [Polgar] has a good personal score against me, that this somehow disproves the general point.
    „The gender gap is enormous. The real question is ‚Why?'“
    He adds: „In most cases, biology is paramount.
    „While it is difficult, or perhaps impossible to, to define exactly which combination of attributes is necessary to become a strong chess player, the existence of fundamentally different cerebral structures between the sexes is, in my view, the ultimate irreducible obstacle to equality in this specific field.“
    Für die Leser hier war das jetzt keine Überraschung, oder?

    Über die Benachteiligung der Frauen:
    „Short went on to claim while women face „very real“ disadvantages when it comes to social barriers in chess, the „advantages they enjoy“ have been ignored. „A male professional with an Elo rating of 2500, residing in an advanced economy, would be practically destitute if he would rely solely on playing as a means of livelihood, whereas an equivalent female – while never in the slightest danger of becoming affluent – can survive in tolerable comfort, thanks to additional opportunities and prizes.““
    Auch das ist keine Überraschung: Feministinnen bauschen die Nachteile auf und wischen die handfesten Vorteile unter den Tisch.

    „He added: „The feminist lobby has become so tyrannical in its shrill orthodoxy, harping on about nurture over nature, sometimes almost to the point of denying the latter, that my innocent comment that my wife frequently asks me to reverse the car (uphill, at an angle) out of our narrow garage has been paraded as conclusive proof of sexism.“
    Wer die Wahrheit sagt, ist ein übler Sexist. Wussten wir doch auch schon.

    Wobei man zu Judit Polgar sagen muss: Sie hat nie den Frauenbonus beansprucht, hat nicht an Frauenturnieren teilgenommen und wurde deshalb als mit Abstand beste Spielerin auch nie Weltmeisterin. Sie hat noch nicht einmal einen der Frauentitel (WIM, WGM etc) akzeptiert.

    • Wenn jemand sagt das Frauen etwas nicht so gut können wie Männer ist das Sexismus. Durch solche Aussagen werden Frauen verunsichert und erzielen dadurch schlechtere Leistungen in dem Gebiet. Viele trauen sich dann nicht überhaupt in dem Gebiet tätig zu werden.

      Übrigens: das schlechtere Abschneiden von Jungen in der Schule ergibt sich daraus das Jungen dumm und faul sind. Kann man überal in der Zeitung lesen…

    • I beg to dissent!

      Der Haupteffekt, warum so wenig Frauen in der Weltspitze mit dabei sind, liegt in der signifikant geringeren Anzahl an schachspielenden Frauen.
      Siehe Bialcic et al 2009: Why are (the best) women so good at chess? Participation rates and gender differences in intellectual domains, Proc. R. Soc. B. DOI: 10.1098/rspb.2008.1576 , Vol. 276 Is: 1659

      Zitat aus der „Discussion“
      „This study demonstrates that the great discrepancy in the top performance of male and female chess players can be largely attributed to a simple statistical fact—more extreme values are found in larger populations. Once participation rates of men and women are controlled for, there is little left for biological, environmental, cultural or other factors to explain.“

      Die Korrekte Fragestellung sollte also nicht heissen: „Warum sind Frauen in der Spitze stark unterrepräsentiert“ sondern, „Warum spielen so wenige Frauen Schach“.

      Hier kommen wir zum Zweiten Punkt von Short, nämlich dass es zusätzlich zu den normalen Preisgeldern auf offenen Schachturnieren auch noch Einzelpreise speziell für Frauen gibt, sowie eigene Frauenturniere. Das ist schlichtwegs Werbung! Frauen sind der letzte Wachstumsmarkt für Schach. (Und so langsam gibt es im Jugendsektor tatsächlich mehr Mädchen, die Schach im Verein spielen)

      LG
      Mike
      (Schiebt auch Holzklötzchen von e2 nach e4, allerdings in der Nettoliga 🙂 )

      • P.S.
        Der Link zur Studie
        http://rspb.royalsocietypublishing.org/content/276/1659/1161

        Die Basis ist übrigens der Deutsche Schachbund, weil in Deutscher Gründlichkeit alles dokumentiert wurde….

      • „Warum spielen so wenige Frauen Schach”.

        Unwiderlegte Antwort: Weil es nicht so viel Spaß macht, etwas zu tun, was man nicht so gut kann.

        :-p

        • only me, das ist jetzt nicht gegen dich gerichtet 🙂

          Hier geht es um generelle Argumentationsmuster im „Genderkonflikt“

          [RANT]
          Man verzeihe mir den Ausdruck, aber diese Art zu argumentieren ist „Sarrazinismus“: Man schöpft Daten oder Aussagen, um seinen Standpunkt zu untermauern (= man erfindet oder fälscht irgendwas zusammen) und wenn man dann den nicht widerlegen kann oder will, dann gilt die Aussage einfach.
          Das ist Unwissenschaftliches Arbeiten, (genau das, was der Genderforschung häufig zu Recht vorgeworfen wird). Wenn man eine Behauptung aufstellt, dann sollte man dazu auch irgendwelche intersubjektiv nachvollziehbaren Begründungen bringen. DAS ist wissenschaftliches Arbeiten! Alles andere ist Pseudowissenschaft!
          [/RANT]

          Das musste mal raus 🙂

          Mal ernsthaft: Die von dir genannte Erklärung wird auch von den Autoren des verlinkten Papers als eine Möglichkeit genannt, allerdings scheint es dazu bislang keine Untersuchungen zu geben. Es gibt auch noch andere, genauso gute Erklärungen.
          Aber das müsste halt mal untersucht werden, denn sonst müssen wir irgendwas glauben. und „Glauben heisst nicht zu Wissen“. Entscheidungen, die auf „Glauben“ beruhen haben sich bis dato recht häufig als komplett falsch herausgestellt.

          LG
          Mike

        • @Mike

          Weiße Schuld?

          Manchmal schon blöd mit etwas konfrontiert zu werden was an einem selbstaufwertenden “Weltbild“ rüttelt …

          Wirkt wie Ausrede.

        • Nunja, das Problem ist, dass die statistischen Taschenspielertricks, mit denen sich Bilalic einen Namen machen wollte, bzw. kurzzeitig auch gemacht hat, eben in der Tat leicht widerlegbar sind.

          Hatten wir ja auch schon mehrmals hier verlinkt, die Studie wurde schon im Jahr darauf von Michael Knapp zerlegt (allein der lachhafte Titel von Bilalics Artikel spricht ja schon Bände)
          http://rspb.royalsocietypublishing.org/content/277/1692/2269.full

          Allein die Augenscheinvalidität, der bloße Menschenverstand sagt einem doch, dass eine derart geringe Anzahl von Top-Spielerinen (in einem nun wirklich nicht gerade Macho-dominierten Sport) nicht einfach durch Stereotype bzw. geringeres Interesse erklärbar sein kann.

          Ich denke sogar, dass die Selektionseffekte eher zugunsten von Frauen wirken. Während es für Männer ein eher normales Hobby ist, sind es schon eher besonders außergewöhnliche, begabte, vielleicht auch männlich/autistischere Frauen, die überhaupt wettkampfmäßig Schach spielen. Dass Schach gemäß Stereotyp ein Männersport ist müsste eher zu einer Über- als einer Unter-repräsentation von Frauen in der Spitze führen relativ zu ihrer Anzahl.

          Ich habe schon während des Studiums selbst zwei kleine Studien zu Intelligenz und Schach gemacht. Während im Mittelbau der Zusammenhang zwischen IQ und ELO erstaunlich gering ist, fällt es auch auf, dass auch in den Schachclubs die Frauen schon im Durschnitt recht klar abfallen.

        • … schon kommt der nächste dieser “Art“ herbeigeeilt … 🙂

        • @ petpanther, wo ist denn bitte hier irgendwelche „Weisse Schuld“ ?

        • @Mike

          Aus meiner Sicht hast du keine.

        • @mike, dein [rand] ist ein [brenneder strohmann], der deine unkenntnis über das wesen einer theorie darlegt.

          die aufgabe einer theorie, beispielsweise der weltsich sarrazins, ist es erklärungen oder bilder für real beobachtbare ereignis zu liefern. das sind beispielsweise statistiken, genauer gesagt korrelationen, die die theorie stützen oder verifizieren.

          die gender-ideologie muss sich entgegenhalten lassen, dass sie im widerspruch zu real beobachteren ereignissen steht. das geht gar nicht.

          der vergleich ist völlig unangebracht. du betreibst sarrazinismus indem du ein indiz, mit einem beweis verwechselst.

        • @mike
          „aber diese Art zu argumentieren ist “Sarrazinismus”“

          Da muss ich den aber mal in Schutz nehmen. Gegen Gender ist “Sarrazinismus” argumentatives Gold :mrgreen:

        • @ Albert: Als Naturwissenschaftler bilde ich mir ein, dass ich über Theorien und ähnliches Bescheid weis.
          Ich verwende des Wissenschaftlichen Theoriebegriff, eine Theorie ist hierbei etwas sehr gut belegtes.
          https://en.wikipedia.org/wiki/Scientific_theory
          Sarrazin stellte eine Hypothese zur Erklärung einer auf Berlin und das Ruhrgebiet bezogene Problematik auf, die er zunächst mal widerlegt haben will. Die entsprechenden Widerlegungen wurden dann quasi Begründungslos abgeschmettert.
          Das ist klar unwissenschaftlcihes Arbeiten, Wenn eine Hypothese zur (wissenschaftlichen) Therie werden soll, dann muss diese Hypothese mit entsprechenden soliden Daten untermauert werden. Diese Daten wurden von Sarrazin „geschöpft“ (= gefälscht)
          Im Feminismus der 3 Generation geschieht teilweise ja das Gleiche, man hat ein Problem (wie z.B. dass in den MINT-Fächern wenig Frauen arbeiten) stellt zur Ursache eine Hypothese auf (Das Patriarchat ist schuld) und belegt alle gegenteiligen Hinweise mit einem Bannfluch…
          Dass der Feminismus auch völlig gegen die Real existierende Welt argumentiert, sei dahingestellt. (Macht Sarrazin btw. auch)

          Insgesamt betrachtet ist die Argumentation im derzeitigen Hardcore-Feminismus ideologisch geprägt.

          @ Alex: Findest Du nicht, dass wir besser und solider sein sollten als das Blech vom Sarrazin? 🙂 Gegen „hard facts“ lässt sich schwer anargumentieren….

        • @Mike

          “hard facts“ und “logisch“ argumentieren gegen Feminismus … Genderismus …

          Das ist oppressive! … ausserdem bist du toxisch und sowieso als Mann privilegiert. Auch noch “argumentieren“ … da sehen wir’s wieder …

          Du glaubst auch noch an Osterhäschen 🙂

          Mit deiner Sarrazin Einteilung stimme ich so übrigens nicht überein. Bitte jetzt aber keine Belehrung über Wissenschaft. Du bist nicht der einzige vom Fach.

        • @mike
          „dass wir besser und solider sein sollten als das Blech vom Sarrazin?“

          Man *muss* das sogar. Es geht ja immerhin um einen einflussreichen Politiker :/
          Befass dich näher mit dem Agrumentieren im Feminismus, du wirst deine wahre „Freude“ haben.

        • @alex, ich habe auch sarrazin nicht gelesen, aber einem argument entgegenzuhalten, dass es mit der empirie übereinstimmt ist quatsch.

          falls er begründung/erklärungen/alternative modelle erklärungslos abgeschmettert hat, @mike, könntest du es ihm vorwerfen. das hast du aber ursprünglich nicht gemacht.

          dieser vorwurf entwertet eine theorie/begründung/erklärung nur bedingt. es ist denkbar, dass zwei theorien die realität adequat beschreiben. dann hilft occams messer, dass ist aber nicht sicher.

          ein widerspruch zur realität – in den gender-ideologien gängige praxis – bringt eine theorie in erklärungsnotstand. eine alternative theorie hingegegen nicht. eine selektive wahrnehmung oder darstellung, ist noch keine lüge, also bewusst die unwahrheit behaupten, wie beim gender-pay-gap: die 23% sind der unterschied im durchschnittsgehalt der geschlechter aller vollzeitbeschäftigten, über alle branchen und alle qualifikationen und nicht bei gleicher qualifikation in der gleichen position.

          sag halt welche statistik, du darfst sie raussuchen, seinem weltbild widerspricht. hast du eine bessere erklärung? der vergleich mit der gender-ideologie und ihrem versagen den frauenanteil zu steigern ist hingegen ein widerspruch zur realität, also nicht mit sarrazin vergleichbar.

          deinen hinweis, dass du naturwissenschaftler bist, der sich mit wissenschaftstheorie auskennt, nehme ich zur kenntnis, macht deine argument aber kein stück besser.

        • @albert
          „… einem argument entgegenzuhalten, dass es mit der empirie übereinstimmt ist quatsch.“

          Das würde ich doch auch meinen! Prost, albert 🙂

        • … ja, @alex, hast recht, prost!

    • FWIW, ich hatte das Thema auch schon mal.
      https://mundd.wordpress.com/2014/07/13/nature-vs-nurture-am-beispiel-eines-schach-comics/

      Jurist polgar hatte die gleiche Ausbildung wie ihre ältere Schwester und hat diese trotzdem schon als Kind in die Tasche gesteckt.
      Nurture sieht beim Thema Schach echt alt aus.

      • Ist eben auch räumliches Denken und da bestehen sehr deutliche Geschlechterunterschiede und es besteht ein gut dokumentierter Zusammenhang mit (pränatalen und ich meine auch postnatalen) Testosteron

      • Dass beim Schach das angeborene Talent eine entscheidende Rolle spielt, um -Spitzenschach- zu spielen (und darum gehts ja hier, Nettoliga* kann jeder), wird durch zahlreiche Beobachtungen bei Geschwistern von Schachspielern belegt, der Polgar-Fall ist nur das deutlichste Beispiel.
        Ob das allerdings an Männlein oder Weiblein liegt, bleibt offen. Bei den AKTIVEN Spielern liegts anscheinend nicht daran. (Siehe oben verlinkte Studie)
        jetzt dürfen wir uns damit rumschlagen, ob die geringe absolute Anzahl an Schachspielerinnen auf harte (genetische) Faktoren oder weiche (soziale) Faktoren oder eine Mischung aus beidem zurückzuführen ist. Diese Frage ist nicht geklärt. Argumente gibt es für beides, aber nichts Gewisses weiss man nicht.

        *Nettoliga: Die Liga, aus der man nicht mehr absteigen kann

        • @mike
          „Nettoliga: Die Liga, aus der man nicht mehr absteigen kann“

          Wolltest du nicht „aussteigen“ schreiben? Hört sich irgendwie nach Mafia an 😉

        • tststs, @mike, du ziehst vorschnellen schlüsse. du, oder die studie, die nicht gelesen habe, behauptet, dass der niehrige frauenteil unter den top 1.000 oder 10.000 oder 100 schachspielern lediglich daran, liegr das zu wenige frauen schach spielen. das stimmt nicht mit der statistischen realität überein, denn aus ursprünglich, sagen wir 10%, werden in den spitze 0%. ohne patriarchat ist das in nicht erklärbar.

          hinzu kommt, dass über die zeit betrachtet, es spielerinnen unter den top 10 oder 100 hätte geben müssen. sie gab es nicht. all dies lässt sich mit geschlechtsspezifischen begabungen zwanglos erklären.

  4. Mein Aufreger des Tages:

    Zitat aus http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2015&Sort=3&nr=72302&pos=0&anz=164

    „Die Erklärung des Mannes bedarf nach Auffassung des Bundesgerichtshofs keiner besonderen Form, was der bewussten Entscheidung des Gesetzgebers in § 1600 Abs. 5 BGB entspricht. Ein Schutz vor übereilten Erklärungen ist in diesem Zusammenhang vom Gesetz nicht vorgesehen und kann auch nicht aus allgemeinen Grundsätzen hergeleitet werden.“

    Hintergrund

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bundesgerichtshof-unfruchtbarer-muss-unterhalt-zahlen-a-1054373.html

    • Wo ist das Problem? Ich finde das Urteil vollkommen in Ordnung.
      Das Ehepaar hat gemeinsam die Schwangerschaft beschlossen, der „Vater“ hat die Sperma-Spende akzeptiert, bei der Beschaffung des Spermas geholfen und einen entsprechenden Wisch unterschrieben. Also soll er auch zahlen. Wer denn sonst? Der Sperma-Spender? Der Steuerzahler?

      • Mir ging es vor allem um den Inhalt meines Zitats. Insbesondere den Teil: “Die Erklärung des Mannes bedarf nach Auffassung des Bundesgerichtshofs keiner besonderen Form,…“

        • sorry für die blöde Nachfrage, @anfi, aber worum gehts exakt? (bin zu faul, nachzuwühlen)

        • p.s. Ist das nicht dieses Ding, dass Kinder, die in eine Ehe geboren wurden, automatisch die Kinder des Ehegatten sind? Dass es also gar nicht auf die tatsächliche Vaterschaft ankommt?

          Deshalb „bedarf keiner besonderen Form“… da eh so festgelegt, rat ich mal.

        • @alex

          Die beiden waren nicht verheiratet, sonst wäre es in der Tat einfach gewesen

    • Was genau findest du denn daran skandalös?

      Er hat ja immerhin folgendes selbst geschrieben:

      „Hiermit erkläre ich, dass ich für alle Folgen einer eventuell eintretenden Schwangerschaft aufkommen werde und die Verantwortung übernehmen werde!

      Wer das in Zukunft nicht will, der muss einfach eine solche Erklärung nicht abgeben.

      Das einzig beunruhigende ist, dass die Erklärung keinerlei Formvorschriften bedürfen soll, das lässt natürlich Mißbrauch zu.

      • Genau wegen der fehlenden Notwendigkeit von Formvorschriften habe ich ja Bauchschmerzen. Ich schreibe nacher noch etwas ausführlicher dazu, in der Hoffnung, dass mich ein Mensch vom Fach (JuristIn) aufklärt/belehrt und ggf. wieder „runterholt“.

        • @anfi

          Sie hätten es auch über ein schuldamerkenntnis lösen können:

          http://dejure.org/gesetze/BGB/781.html

          Da wäre dann immerhin Schriftform vorgeschrieben gewesen.

          http://dejure.org/gesetze/BGB/126.html

          § 126
          Schriftform

          (1) Ist durch Gesetz schriftliche Form vorgeschrieben, so muss die Urkunde von dem Aussteller eigenhändig durch Namensunterschrift oder mittels notariell beglaubigten Handzeichens unterzeichnet werden.

          (2) Bei einem Vertrag muss die Unterzeichnung der Parteien auf derselben Urkunde erfolgen. Werden über den Vertrag mehrere gleichlautende Urkunden aufgenommen, so genügt es, wenn jede Partei die für die andere Partei bestimmte Urkunde unterzeichnet.

          (3) Die schriftliche Form kann durch die elektronische Form ersetzt werden, wenn sich nicht aus dem Gesetz ein anderes ergibt.

          (4) Die schriftliche Form wird durch die notarielle Beurkundung ersetzt.

          Da wäre wohl problematisch, dass er nicht mit seinem Namen unterschrieben hat.

          Es sieht aber etwas nach einer Einzelfallentscheidung aus, bei der die Richter es ungerecht fanden, dass er es erst zusichert und dann nicht zahlen will. Ob das gerechtfertigt war, wenn man damit eine Rechtsprechung schafft ist die andere Frage. Ich vermute mal, dass sie die vergleichbaren Fälle als relativ gering eingeschätzt haben.
          Es muss immerhin eine eindeutige Erklärung vorgelegen haben, dass er die Kosten übernehmen will. Die meisten Väter werden es ja auch durchaus als angemessen ansehen, für ihr (soziales) Kind Unterhalt zu zahlen, gerade wenn sie es vorher versprochen haben

        • Das ist tatsächlich problematisch, weil die Erklärung dann grundsätzlich auch konkludent möglich ist. Das wird einen Haufen Abgrenzungsschwierigkeiten und Einzelfallentscheidungen dazu bringen.

          Für den Mann bedeutet das wohl, dass er, wenn er auf Nummer sicher gehen will, wenn er irgendwas von einem Wunsch der Frau nach Samenspende erfährt, am besten vor Zeugen und gegenüber der Frau klar bekunden sollte, dass er das Kind nicht will. Das wird bestimmt romantisch.

        • @Christian: Ich vermute die Lösung über ein Schuldanerkenntnis hätte die Folgeprobleme der Anfechtbarkeit und des Wegfalls der Geschäftsgrundlage aufgeworfen.

        • @lh

          Wie soll denn da die Geschäftsgrundlage wegfallen, gerade wenn man es als Vertrag zugunsten Dritter sieht? Wenn er erklärt, dass sie ruhig ein Kind in die Welt setzen kann, er komme für die kosten auf, dann wird er kaum ihre Beziehung zur Geschäftsgrundlage erklärt haben.
          Und eine Anfechtung wegen Irrtum muss unverzüglich (also ohne schuldhaftes Zögern, üblicherweise innerhalb einer Woche ab Kenntnis) erfolgen. Er hat aber über Jahre gezahlt wenn ich es richtig gelesen habe. Und auf welchen Irrtum (inhalts oder Erklärungsirrtum, nicht Motivirrtum) will er sich berufen?

        • Wobei es in Deutschland wohl so ist, dass nur verheiratete Paare Zugang zu Samenbanken haben sollen, wodurch das Problem des „Kindes ohne Vater“ umgangen wird. Das könnte man aber ggf. im Ausland umgehen und hier in dem Fall hat es ja offensichtlich auch nicht funktioniert. In Wirklichkeit sollte daher wohl der Gesetzgeber ran.

          @Christian: Beim Vertrag zu Gunsten Dritter ist der Wegfall der Geschäftgrundlage nach einer alten Rechtsprechung tatsächlich eingeschränkt.
          Die Anfechtung dürfte bei der Erklärung hier tatsächlich ausscheiden. Bei weniger eindeutigen allerdings nicht unbedingt. Für die Kenntnis und damit die Frist käme es aber nicht auf die Zahlung an, die könnte auch aus Gefälligkeit erfolgen. Es käme auf die Kenntnis des Verständnisses als rechtsverbindliche Erklärung an.

        • @lh

          Also in dem Sinne von „also das ist eine Pflicht? Ich habe das immer freiwillig gemacht!“
          Würde mich jetzt nicht so überzeugen. Zumal der Anfechtende den Irrtum beweisen muss, also die Beweislast trägt. Das wird doch reichlich schwierig, wenn er es wie ein eigenes Kind angesehen hat und es jahrelang unterstützt hat.

        • „Das wird doch reichlich schwierig, wenn er es wie ein eigenes Kind angesehen hat und es jahrelang unterstützt hat.“

          Ist das so unüblich? Ich kenne mindestens einen Fall aus der Nähe, wo der neue Mann der Mutter das Jahre bis zur Adoption gemacht hat, weil die Mutter den Unterhaltsanspruch gegen den leiblichen Vater nicht hart durchziehen wollte. Der Fall taugt übrigens als Warnung an Männer, die glauben derart Verantwortung zu übernehmen, würde ihnen was bringen: Mutter und Kinder haben den neuen Mann verachtet, brauchten aber sein Geld.

    • ich kopiere einfach mal die Pressemitteilung des BGH hier her:

      In die künstliche Befruchtung seiner Lebensgefährtin durch Samenspende eines Dritten einwilligender Mann muss
      für Kindesunterhalt aufkommen, auch wenn er die
      Vaterschaft nicht anerkannt hat
      Urteil vom 23. September 2015 – XII ZR 99/14

      Der u.a. für das Familienrecht zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass den gemeinsam mit der Mutter in die heterologe Insemination mit Spendersamen einwilligenden Mann für das daraus hervorgegangene Kind eine vertragliche Unterhaltspflicht trifft, auch wenn er nicht mit der Mutter verheiratet ist und das Kind nicht anerkannt hat.

      Die Klägerin macht gegen den Beklagten Unterhalt geltend und stützt den Anspruch auf eine zwischen ihrer Mutter und dem Beklagten im Rahmen einer heterologen Insemination geschlossene Vereinbarung. Die Mutter der Klägerin und der Beklagte unterhielten seit 2000 bis mindestens September 2007 eine intime Beziehung, ohne in einem gemeinsamen Haushalt zusammenzuleben. Da die Mutter sich ein Kind wünschte und der Beklagte zeugungsunfähig war, führte der Hausarzt der Mutter am 23. Juli 2007 mit Zustimmung des Beklagten, der auch das Fremdsperma beschafft hatte, eine heterologe Insemination durch, die jedoch nicht zur Schwangerschaft führte. Der Beklagte hatte am selben Tag auf einem seitens des Hausarztes vorgelegten „Notfall-/Vertretungsschein“ handschriftlich vermerkt: „Hiermit erkläre ich, dass ich für alle Folgen einer eventuell eintretenden Schwangerschaft aufkommen werde und die Verantwortung übernehmen werde!“. Nach den Feststellungen des Oberlandesgerichts gab es im Dezember 2007 und Januar 2008 weitere einvernehmliche Versuche, von denen der letzte zum Erfolg führte. Der Beklagte hat seine Beteiligung an den weiteren Versuchen bestritten. Die Klägerin wurde am 18. Oktober 2008 geboren. Der Beklagte zahlte für sie die Erstlingsausstattung sowie für die Zeit von Oktober bis Dezember 2008 Unterhalt. Eine Klage auf Feststellung der Vaterschaft des Beklagten blieb ohne Erfolg, weil dieser nicht der leibliche Vater der Klägerin ist.

      Die Klägerin macht für die Zeit ab März 2009 vertraglichen Unterhalt in einer am gesetzlichen Kindesunterhalt orientierten Höhe geltend. Das Landgericht hat die Klage abgewiesen. Das Berufungsgericht hat der Klage auf die Berufung der Klägerin stattgegeben. Mit der vom Oberlandesgericht zugelassenen Revision will der Beklagte die Abweisung der Klage erreichen.

      Der Bundesgerichtshof hat die Revision des Beklagten zurückgewiesen. Nach Auffassung des Senats enthält eine Vereinbarung, mit welcher ein Mann die Einwilligung zu einer heterologen künstlichen Befruchtung einer Frau mit dem Ziel erteilt, die Vaterstellung für das zu zeugende Kind einzunehmen, regelmäßig zugleich einen berechtigenden Vertrag zugunsten des aus der künstlichen Befruchtung hervorgehenden Kindes (§ 328 Abs. 1 BGB*). Daraus ergibt sich für den Mann gegenüber dem Kind die Pflicht, wie ein rechtlicher Vater für dessen Unterhalt zu sorgen. Die Einwilligung des Mannes richtet sich auf die auf die Begründung einer der Vaterschaft entsprechenden Verantwortung und besteht in der Einwilligung in die künstliche Befruchtung mittels Samenspende eines Dritten. Sie entspricht insoweit der Einwilligung im Sinn von § 1600 Abs. 5 BGB**, welche die Anfechtung der Vaterschaft durch einen rechtlichen Vater und die Mutter ausschließt. Dass im vorliegenden Fall keine rechtliche Vaterschaft begründet worden ist, weil der nicht mit der Mutter verheiratete Beklagte die Vaterschaft nicht anerkannt hat, steht einer Unterhaltsverpflichtung nicht entgegen. Zwar hat der Gesetzgeber mit der Regelung in § 1600 Abs. 5 BGB das Ziel verfolgt, eheliche und nichteheliche Kinder gleich zu behandeln. Dieses ist allerdings nicht vollständig erreicht worden, weil das nichteheliche Kind erst durch die Anerkennung einen rechtlichen Vater erhält. Deswegen darf das nichteheliche Kind aber jedenfalls in Bezug auf den Unterhalt nicht schlechter gestellt werden als das eheliche.

      Die Erklärung des Mannes bedarf nach Auffassung des Bundesgerichtshofs keiner besonderen Form, was der bewussten Entscheidung des Gesetzgebers in § 1600 Abs. 5 BGB entspricht. Ein Schutz vor übereilten Erklärungen ist in diesem Zusammenhang vom Gesetz nicht vorgesehen und kann auch nicht aus allgemeinen Grundsätzen hergeleitet werden. Im Unterschied zur (jeweils formbedürftigen) Anerkennung der Vaterschaft oder Adoption geht es hier nicht um die Übernahme der väterlichen Verantwortung für ein existierendes Kind. Vielmehr führt erst die Einwilligung des Mannes dazu, dass das Kind gezeugt und geboren wird. Weil dies dem Mann bei seiner Einwilligung auch bewusst ist, hat er wie ein rechtlicher Vater für den Unterhalt des Kindes einzustehen.

      Die vertragliche Unterhaltspflicht des Mannes ist im Zweifel am gesetzlichen Kindesunterhalt auszurichten.

      * § 328 BGB Vertrag zugunsten Dritter

      (1) Durch Vertrag kann eine Leistung an einen Dritten mit der Wirkung bedungen werden, dass der Dritte unmittelbar das Recht erwirbt, die Leistung zu fordern.

      (2) …

      ** § 1600 BGB Anfechtungsberechtigte

      (5) Ist das Kind mit Einwilligung des Mannes und der Mutter durch künstliche Befruchtung mittels Samenspende eines Dritten gezeugt worden, so ist die Anfechtung der Vaterschaft durch den Mann oder die Mutter ausgeschlossen.

      LG Stuttgart – Urteil vom 24. Januar 2014 – 2 O 86/13

      OLG Stuttgart – Urteil vom 4. September 2014 – 13 U 30/14

      Karlsruhe, den 23. September 2015

  5. Fundstück

  6. Das meinte ich die Tage als ich von Hedonisten-Hipster sprach.
    Und ja, dessen bin ich auch schuldig, wenn auch nicht in diesem Ausmaß.

    http://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/eine-nacht-auf-dem-raw-gelaende-das-st-pauli-in-berlin-ohne-polizeirevier/12220294.html

    „Nun, nachdem die beiden Studenten als „Kuffar“ – also aus islamischer Sicht als „Ungläubige“ – beschimpft wurden, hasten sie verängstigt die Treppe hinauf. „Schlampe“, ruft einer der Frau nach.“

    „„Wozu anzeigen?!“ Der Student aus Hannover steht vor der Tramstation und zuckt mit den Schultern: Ja, die Sache mit dem Messer sei unangenehm gewesen. Aber ob das für eine Anzeige reiche, es sei ja nicht wirklich was passiert. Berlin sei spannend, aber eben ein Dschungel. Und im Dschungel gelte das Recht des Stärkeren. „Die waren nun mal stärker.“ Seine Freundin streicht sich die Strähnen hinter die Ohren, holt Luft und sagt: „Sollten sie aber nicht sein.““

    Da isse wieder, die große Verschwulung.
    Verwahloste Wohlstandshipster suchen im -ach wie aufregenden- Großstaddschungel Zerstreung (wahrscheinlich schön stramm links-grün wählen und den Plebs, der in diesem Dschungel gefangen ist, für seine „Fremdenfeindlichkeit“ rügen.)

    Dumm nur ,Bubi, wenn der Dschugel in einem Affenzahn in deine Richtung wächst; dann tritts du eines schönen morgens vor die Tür und wirst jäh von einer Giftschlange in den Sack gebissen, während die Totenkopfäffen ihre Fäkalien auf dich herniederregenen lassen…

  7. http://therationalmale.com/2015/09/20/planned-obsolescence/

    Ein guter Artikel von Tomassi über Sexbots und die Versuche von Frauen/Feministinnen diese bereits im Vorfeld zu verbieten um; ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie dieser Konflikt ausgehen wird und ob ein Verbot tatsächlich durchsetzbar ist, oder ob soziale Ausgrenzung als Abschreckungsstrategie dafür ausreicht (Nicht, dass das bei der Zielgruppe; den Männern, die aufgrund von Hypergamie sowieso keinen Zugang mehr haben werden, noch wirken würde).

  8. http://www.groschenphilosophin.at/2015/09/frauen-mit-kurzen-haaren-irgendwie-geisteskrank-shortcuts-als-politisches-statement/
    Scheisse, ich bin zu doof für diese Logik. Wie geht es euch?
    Wenn sie mich fern halten will, soll sie einen Emanzen-Aufnäher auf ihre Jacke sticken. Manchmal ist die Kleiderwahl auch ohne politische Symbole eindeutig. Oder sie kann sich ihr Gesicht mit Piercings vollpflanzen. Solche Botschaften würde ich verstehen.
    Aber eine merkwürdige Topffrisur? Das könnte auch einfach ein Trend sein, den irgendeine merkwürdige Schauspielerin oder Sängerin vorgeben hat.

    • Der erste Satz:
      „Männer hassen Frauen mit kurzen Haaren, darauf hat man sich gesellschaftlich geeinigt.“

      Nein, das behauptet nur sie selbst und ist natürlich schon mal völliger Unsinn. Ein gestohlenes Argument, wie es die Feministen immer machen, absoluter Standard.

      Und der Rest des narzisstischen Geschreibsels soll darauf hinauslaufen, einen Kurzhaarschnitt als feministischen Look zu etablieren, ganz im Fahrwasser der Vorgaben einer Penny.

      Was wieder zeigt, dass alles streng autoritär bei denen zugeht.

    • „ich bin zu doof für diese Logik“

      Ok, auf die Logikstruktur wollt ich noch eingehen.
      Die scheint mir bei feministischen Texten häufig nach dem gleichen Grundmuster zu sein. Es gibt da eine charakteristische „Reflexivität“, Selbstbezogenheit.

      1) Grundannahme. Besteht aus einer Verallgemeinerung, die eine generelle Unterdrückung durch „das Patriarchat“ behauptet.
      Ist hier besonders einfach – der letzte Satz.
      2) Ausschmückung der Unterdrückungshypothese, hier werden alle möglichen Teile des Unterdrückungsapparates angegriffen. Die Belege sind üblicherweise Begebenheiten, die der Autorin persönlich widerfahren sind oder Gedanken von ihr. Beweisführungen oder gar Abwegungen, wie sie für den Mittelteil eines rational argumentierenden Aufsatzes sonst erforderlich sind, fehlen und sind durch ersteres ersetzt.
      3) Folgerung. Besteht einfach in der Übernahme der behaupteten Grundannahme. In einer Analyse stünde hier die Synthese, das Urteil der Abwägungen aus 2.
      Ganz charakteristisch ist dabei, dass die Grundannahme, die erst beklagt wird, in der Folgerung begeistert als Identität gefeiert wird. Hierin liegt die Bestätigung des immer siegreich seienden Patriarchats, dem man trotzig die Stirn bietet, imdem man die Abwertung als Selbst-Identität feiert. Denn was bleibt auch anderes übrig bei einem übermächtigen Gegner.
      (schlug sich in Begriffen wie „slut“, „queer“, etc nieder, analog fat-shaming, you name it)

      Das muss man wohl „paranoide Reflexivität nennen“, diesen Stil. Vielleicht hat jemand noch ein passenderes Adjektiv.

    • Da wird aus nicht attraktiv finden ganz einfach frauen hassen… So funktioniert feministische Logik. Wenn frauen sich also mit mir 50 Kilogramm übergewichtigen pfundskerl par tout nicht verpartnern wollen, dann äußern frauen damit NICHT ihre individuellen präferenzen, nein, sie zeigen, dass sie sich gesellschaftlich geeinigt haben dicke Männer zu HASSEN.

      Jeder würde mir bei so einer argumentatio den Vogel zeigen: im besten falle bekäme ich Mitleid (och der arme Tropf! ), aber bei Feministinnen wird daraus sogar ein politischer Kampf. Durch das tragen kurzer Haare! Schwachsinn, feministischer!

  9. Sorry chris, deinen Kommentar erst zu spät gesehen.

    Geht klar!

    Vergiss aber nicht zweierlei:

    1) Ist das was wir jetzt erleben Evolution in Reinkultur und die Sexualität wird hier -wenn man bedenkt das 80%+ de Refugees junge Männer sind- eine ganz zentrale Rolle spielen.

    2) Wird es ajch interessant, wie diese Zufuhr von Moselms die Genderdebatte beeinflusssen wird.

    Aber ja: Botschaft angekommen. Lass uns die Sache noch etwas verdrängen, sie wird sich uns eh schon bald genug aufdrängen 😉

  10. Thunderf00t … hat ein neues Video. ( Thunderkeesian …:) )

  11. Jonathan Franzen: „Unschuld“

    Ein Buch des großen Romanciers, das ich gerade gelesen habe.
    http://www.amazon.de/Unschuld-Jonathan-Franzen/dp/3498021370/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1443028553&sr=8-1&keywords=franzen+unschuld

    Franzen ist ein kluger Kopf, der die US-amerikanische Gesellschaftsentwicklung aus der Sicht des bescheuerten Universitätsmilieus betrachtet.

    Im „Unschuld“ geht es zB um eine Milliardenerbin, die sich an der Uni zu einer Radikalfeministin entwickelt. Ihre „bedeutendste“ Aktion: Um gegen die angeblich einseitige Vergabe von Stipendien an Männer zu protestieren,
    schleicht sie sich nackt in das Büro des Unipräsidenten und wickelt sich in Schlachterpapier ein.
    Danach lernt sie den Chefredakteur der örtlichen Unizeitung kennen, den sie später heiratet. Dieser Mann schafft hernach die Kohle ran, damit seine wirklichkeitsfremde Frau, die ihr Erbe ablehnt, jahrelang an ihrem „Kunstprojekt“ zu Hause arbeiten kann.

    Ein anderer Erzählstrang handelt von dem Internetaufklärer (ein Pendant zu Assange) Andreas Wolf, der schwer einen auf Feminismus macht.
    Dummerweise hat er in seinen 2oern, als er Jugendbeauftragter einer Kirche in Ost.Berlin war, etwa 50 minderjährige Mädchen beglückt.
    Aktuell, mit mittlerweile 55, besteht sein Ermittler-Team erstaunlicherweise aus sehr schönen jungen Frauen unter 20.

    Der Franzen ist leise, aber dafür umso perfider…….. 🙂

    • „Dieser Mann schafft hernach die Kohle ran, damit seine wirklichkeitsfremde Frau, die ihr Erbe ablehnt, jahrelang an ihrem “Kunstprojekt” zu Hause arbeiten kann.“

      Wie krank ist so eine eigentlich?

      • Skurril. Ich kenne tatsächlich so eine Konstellation in meinem Bekannntenkreis, allerdings mit der Pointe, dass sie ihn für einen Biker verlassen hat und Unterhalt von ihm wegen ehebedingte Nachteile will. Und nicht zu knapp.

        • Hat der Biker denn Kohle? Klingt eher nicht danach.

          Kann verstehen, daß solche Erlebnisse einen Mann zum Maskulisten machen. Aber so sind Menschen nun mal. Gibt auch ne Menge Kerle mit Geld, die ihre Frau mit 35 gegen ne jüngere austauschen.
          Betrug und Ausnutzung gibt es also immer.

        • @DJ
          „in meinem Bekannntenkreis, allerdings mit der Pointe, dass sie ihn für einen Biker verlassen hat“

          Ja, ist üblich, kenne mittlerweile so einige solcher Fälle. „Wilder Mann“ ohne Kohle. Analog zu @axels „Gibt auch ne Menge Kerle mit Geld, die ihre Frau mit 35 gegen ne jüngere austauschen.“
          Hier verfängt das mit dem angeblichen Versorgt-Sein-Wollen der Frau auch gar nicht, im Gegenteil, denn deren neue Typen werden durchgezogen. Die Geschichten gingen (soweit beendet) übrigens immer so aus, dass der Wilde Kerl sie dann verliess.

      • ät Matthias:

        In dem Roman wird sie schon als „mit Dachschaden“ verkauft. Meint sogar ihr Mann. Sage ja,der Franzen ist schon perfide…. 🙂

        Schätze, daß er in den USA von den Intis verrissen wird. So die New-York-Times, links, gender und PC: „He seems content with the style of the book, whose very lack of poetry and polish seems willed and deliberate, a statement of intent.“
        Klingt für mich ziemlich negativ.

        http://www.nytimes.com/2015/08/30/books/review/jonathan-franzen-purity-review.html?_r=0

  12. Jiippiiieeeh, Selbermach-Mittwoch. Hier, liebe Femis, liebe Gendersens, nehmt das

    https://demofueralle.wordpress.com/

    Und davon vor allem

    https://demofueralle.wordpress.com/2015/09/17/axel-meyer-gender-forschung-ist-unwissenschaftlich/

    https://demofueralle.wordpress.com/2015/09/04/prof-kutschera-gender-mainstreaming-ist-eine-feministische-sekte-die-uns-da-ihren-unsinn-aufdrueckt/

    Hoffentlich werden sich noch mehr Biologen und vor allem auch Biologieprofessoren öffentlich gegen diesen Schwachsinn aussprechen.

    Ansonsten bin ich mal gespannt, wie lange es noch dauern wird, bis von feministischer Seite die ersten Forderungen nach einer Frauenquote für VW kommen, damit SOWAS auch nie wieder vorkommt…

    …denn Frauen sind ja die besseren Menschen und manipulieren, wie wir alle wissen, nie!!!

    • ät Matthias:

      Wußtest Du DAS eigentlich? http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/universitaets-professor-ueber-die-arbeitsmoral-von-studenten-13539958.html

      Wie Kutschera ist Meyer wohl einer, der generell kein Blatt vor den MUnd nimmt.

      Seine Schelte an den Studenten kann ich aber gut nachvollziehen.
      Hatte mal ein Immunologie-Seminar gegeben, und da drehte sich doch glatt einer ne Kippe vor meinen Augen. Ein Medizinstudent!

      Mein Chef meinte, daß es Spezialisten gibt, die wählen in der Oberstufe ALLE Naturwissenschaften ab und ergeiern sich dann ne Eins im Abi mit Kunst, Philosophie, Deutsch (bald auch noch Gender)…
      Und studieren dann Medizin. Der Abiturient, der Mathe, Bio, Physik und Chemie hatte und vielleicht nur ne 1,5 bekam, muß dann ewig warten oder darf Soziologie-Schnulli-studieren…

      Was es doch für Arschlöcher gibt.

      Neben meinem Büro ist ein Seminarraum, wo einige Asi-Studenten immer Döner fressen. Die Soße-Kraut-Konglomerate, auch noch vor dem Eingang zum Laborbereich, müssen dann wir oder die Reinungungsleute wegputzen.

      Habe mehrfach ein „Essen-verboten“-Schild hingehängt, aber der Asi hat es immer wieder abgerissen.

      Und wenn ich an die Diebstähle in der Charité denke…
      Einmal hat ein Dieb eine Stahltür (!) überwunden, ist schnell beim Direktor ins Büro gehuscht und hat den Läpptopp geklaut. Die Sekretärin war kurz wohingegangen.

      Meyer hat also schon recht: Im Zeitalter der Massenstudierung sammeln sich nicht nur Dumme und Faule in den Rot“wissenschaften“, sondern auch viele in den MINT.
      Armes Deutschland.

      Auswandern, Matthias? Vielleicht Italien, die sind katholisch und machen kein Gender……

      • @ Axel

        „Wußtest Du DAS eigentlich? http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/universitaets-professor-ueber-die-arbeitsmoral-von-studenten-13539958.html

        Nee, kannte ich noch nicht. Er hat teils recht, teils nicht Recht, finde ich.

        Natürlich ist es verständlich, wenn sich einer, der beklaut worden ist, ärgert. Aber das hier

        „Selbstverständlich werden in fast allen Ländern der Welt erhebliche Studiengebühren bezahlt. Dass sie hier umsonst studieren dürfen, verwundert unsere internationalen Studenten immer wieder. Warum wir auf Kosten des Steuerzahlers nicht nur Deutsche, sondern auch die zukünftige ausländische Konkurrenz ausbilden – denn hier bleiben die wenigsten – und damit einheimische Arbeitsplätze gefährden, bleibt wohl ein Geheimnis unserer vorausschauenden Politiker. Unsere Studenten sind auch sonst verwöhnt, denn sie zahlen nicht nur keine Studiengebühren, sondern bekommen auch leicht Bafög, Stipendien sowie andere Zuwendungen und Ermäßigungen. In jeder Hinsicht wird ihnen der Hintern gepudert und mit viel Fürsorge und Verständnis jede Faulheit und Inkompetenz vergeben.“

        ist in meinen Augen unterste Schublade.

        Dass das Nichtvorhandensein von Studiengebühren deutsche Arbeitsplätze gefährdet, kann man so nicht sagen. Würde nicht mal stimmen, wenn wirklich die wenigsten hier blieben. So einfach ist das nicht, und so viele Ausländer studieren bei uns auch wieder nicht.

        Dass Studenten verwöhnt sind, hab ich in meiner ganzen Studentenzeit nicht einmal sehen können, weder bei mir, noch bei Kommilitonen. Man lebte fast nur noch für die Uni, und soll dann noch für die ganze Leistung, die man bringt, Studiengebühren bezahlen, obwohl man sonst schon viel Zeit, Geld und Mühe investiert – ohne mich. Inwiefern denn verwöhnt? Ich hab auf der Uni viel Unrecht erlebt, z.B. dass sich Dozenten nicht einmal an Vereinbarungen gehalten haben. Bafög hab ich nie bekommen, aber wer es bekommt, hat das Bafägamt auch im Nacken. Ich selbst hätte zwarvon den Scheinen her, die ich gemacht habe, Bafög bekommen, aber ich hätte zusätzlich Angst gehabt. Das ist kein den A… gepudert kriegen.

        Viel Fürsorge und Verständnis? Bei einigen Dozenten ja, bei anderen im Gegenteil. Jede Faulheit wird vergeben? Es wird einem nicht mal vergeben, wenn sich ein Dozent nicht an Vereinbarungen hält – die „Schuld“ wälzen die schon auf den Studi ab. Okay, die Mehrheit von denen nicht, aber es reicht einem, wenn es zwei oder drei von denen tun.

        Inkompetenz wird vergeben? Okay, teils studieren Leute, die echt keinen Plan haben. Aber das JEDE Inkompetenz vergeben wird, ist Quatsch.

        Der Mann redet so wie einer, der kein Abitur hat und deshalb alle Studenten hasst, denn die haben es ja.

        „Geld ist nicht wirklich ein Problem für die meisten Kinder von Helikoptereltern.“

        Auch das ist eine Frechheit. Zumal er hier aus der Ungerechtigkeit, dass weitaus eher die Kinder von Gutverdienern studieren, einfach macht, Studenten seien verwöhnt.

        „Trotzdem kauft kaum einer von ihnen das Buch, anhand dessen ich meine Vorlesung plane.“

        Okay, dass war bei uns noch ganz anders. Ich hab ALLES gekauft.

        „Irgendwie scheint es nicht mehr Teil unserer studentischen Kultur zu sein, Lehrbücher zu kaufen, dabei sollte man doch stolz sein über das eigene Wissen und die Lehrbücher zur Erinnerung und zum Nachschlagen für den Rest des Lebens aufbewahren. “

        Auch das war bei uns noch anders. Meine Lehrbücher halte ich heiig. Wenn sich da was verändert hat, wird es vermutlich am Bologna-Prozess liegen. Wer Bulimie-Lernen statt Lernen muss, der braucht auch eher Skripte als Lehrbücher. Aber einer wie er wird vermutlich den Bologna-Prozess befürwortet haben, denn durch den werden die „faulen“, „verwöhnten“ Studenten ja endlich an die „Hammelbeine“ gekriegt.

        Die leiden zwar jetzt schon genug an Depressionen, Burn-out, missbrauchen Medikamente und Alkohol genug, aber auch egal.

        Na gut, sooo schlimm ist er wohl auch nicht:

        „Um die Studenten zu zwingen, das Buch wenigstens zu lesen und auch zur Vorlesung zu kommen, werden in der Klausur immer Fragen gestellt, die nur beantwortet werden können, wenn sie in den Veranstaltungen waren und auch nachgelesen haben. Das kündige ich so jeweils auch in der ersten Vorlesung an: Man könne die Klausur bestehen, aber keine Eins bekommen, ohne das Buch gelesen und verstanden zu haben.“

        „Das heißt, es gibt anscheinend genug Geld, um sage und schreibe mehr als hundert Exemplare des von mir verwendeten Lehrbuchs in die Bibliothek einzustellen. Die Kosten dafür entsprechen ungefähr dem Jahresnettogehalt meiner unterbezahlten Sekretärin. Nur zum Vergleich. Diese vielen Bücher sollen übrigens gerade zu Pulp gemacht werden (anstatt sie beispielsweise an Studenten zu verschenken), denn es wird eine neue Auflage gekauft. Daher brauchen Studenten sich das Buch gar nicht zu kaufen, sie bekommen es umsonst in der Bibliothek zur Verfügung gestellt. Der Steuerzahler scheint sehr tiefe Taschen zu haben und zahlt immer noch, ohne zu murren, für die Exzesse dieses kuscheligen Wohlfahrtsstaates.“

        Ich hatte damals fast alle Lehrbücher gekauft. Allerdings gab es mehrere Fälle, in denen das Lehrbuch nicht mehr erhältlich war. Oder zumindest zu dem Zeitpunkt ausverkauft war und die neue Auflage noch nicht gedruckt. Einige wie z.B. das „Lehrbuch der Entomologie“ waren wirklich endgültig nicht mehr erhältlich. Die hab ich dann ausgeliehen. Klar mag eine Universitätsbibliothek Geld kosten, aber ohne sie ist ein normaler Uni-Betrieb eben nicht möglich. Außerdem ist es sinnvoll, wenn Studenten, die keine Kohle haben, sowas leihen können. Genug von denen sind nicht verwöhnt, sondern jobben so viel, dass das Studium automatisch schief geht. Ich hab genug solcher Fälle kennen gelernt.

        „Die Studenten haben zwei Chancen, die Klausur zu schreiben – eine Unsitte…“

        Zwei Anläufe sind keine Unsitte. Es sind gerade jetzt im modularen System zu wenig Anläufe. Ein Studium muss auch nervlich durchzustehen sein.

        „Und die Studenten spielen mit diesem laxen System. Sie müssen zwar vorher anmelden, ob sie an der ersten oder der zweiten Klausur teilnehmen wollen. Wenn sie dann trotz Anmeldung nicht zur Klausur erscheinen, fallen sie durch. Außer, sie haben ein ärztliches Attest. Es ist erstaunlich, wie hoch der Prozentsatz plötzlich erkrankter junger Studenten ist – meist fehlen etwa zwanzig bis dreißig Prozent der zur Klausur Angemeldeten.“

        So einen Krankenstand hatten wir damals nicht. Das kann nur durch den Bolognaprozess gekommen sein. Die studieren heute regelrecht mit einer „Waffe“ am „Kopf“. Natürlich melden die sich da krank. Die können heute wegen jedem einzelnen Schein deutschlandweit fliegen.

        „Warum machen Ärzte bei diesem Betrug eigentlich mit? Haben auch die kein Ethos mehr?“

        Gerade von einem Biologieprofessor erwarte ich, dass er sich bei solchen Forderungen des Risikos bewusst ist, dass Ärzte, die Simulanten aufdecken wollen, dabei auch mal einen wirklich kranken für gesund erklären können. Mit welchem Ethos das auch immer vereinbar sein soll.

        „Trotz dieser sehr milden Regeln passieren die merkwürdigsten Dinge, wenn es um Klausuren an deutschen Universitäten geht. Es wird so oft geschummelt, dass sich die Balken biegen.“

        Die Schummelei ist auch nicht okay. Aber von „sehr milden Regeln“ konnte an Unis noch nie die Rede sein, seid der Modularisierung der Studiengänge sowieso nicht.

        Ich finde, er redet wirklichen Studenten- und Akademikerfeinden regelrecht das Wort.

        „Wie Kutschera ist Meyer wohl einer, der generell kein Blatt vor den MUnd nimmt.“

        Ich weiß nicht, wie Kutschera mit Menschen und insbesondere Studenten umgeht, aber der hier ist mir nun nicht mehr durchweg sympathisch.

        „Seine Schelte an den Studenten kann ich aber gut nachvollziehen.
        Hatte mal ein Immunologie-Seminar gegeben, und da drehte sich doch glatt einer ne Kippe vor meinen Augen. Ein Medizinstudent!“

        Ich hab auch schon genug Studenten gesehen, die auf eine Art studieren, dass es einem schwindelig wird. Und vor allem unfähige Studis aus dem Bio-Lehramt. Es gibt aber zu viele andere. Und die wollen in Frieden studieren können und ohne solche Professoren.

        Das Problem mit dem Krankenstand verursachen Leute wie er meiner Meinung nach selbst. Wer die harten Regeln moderner, modularisierter Studiengänge als „sehr milde“ bezeichnet, der hat meiner Meinung nach völlig den Draht zur Realität verloren.

        „Mein Chef meinte, daß es Spezialisten gibt, die wählen in der Oberstufe ALLE Naturwissenschaften ab und ergeiern sich dann ne Eins im Abi mit Kunst, Philosophie, Deutsch (bald auch noch Gender)…“

        Alle drei Naturwissenschaften kann man gar nicht abwählen. Jedenfalls nicht im typischen Bundesland.

        „Und studieren dann Medizin. Der Abiturient, der Mathe, Bio, Physik und Chemie hatte und vielleicht nur ne 1,5 bekam, muß dann ewig warten oder darf Soziologie-Schnulli-studieren…“

        Die Ungerechtigkeit muss natürlich beseitigt werden.

        „Was es doch für Arschlöcher gibt.

        Neben meinem Büro ist ein Seminarraum, wo einige Asi-Studenten immer Döner fressen. Die Soße-Kraut-Konglomerate, auch noch vor dem Eingang zum Laborbereich, müssen dann wir oder die Reinungungsleute wegputzen.

        Habe mehrfach ein “Essen-verboten”-Schild hingehängt, aber der Asi hat es immer wieder abgerissen.

        Und wenn ich an die Diebstähle in der Charité denke…
        Einmal hat ein Dieb eine Stahltür (!) überwunden, ist schnell beim Direktor ins Büro gehuscht und hat den Läpptopp geklaut. Die Sekretärin war kurz wohingegangen.“

        Klar, das sind Arschlöcher.

        „Meyer hat also schon recht: Im Zeitalter der Massenstudierung sammeln sich nicht nur Dumme und Faule in den Rot”wissenschaften”, sondern auch viele in den MINT.
        Armes Deutschland.“

        In den MINT-Wissenschaften sammeln sich Dumme und Faule? Zu Dumme vielleicht mittlerweile schon, weil zu viele Leute das Abitur kriegen. Aber Faule? In MINT? Hab ich so nicht erlebt.

        „Auswandern, Matthias? Vielleicht Italien, die sind katholisch und machen kein Gender……“

        Die Italiener haben kein Genderkram am Halse?

  13. http://www.focus.de/politik/ausland/fluechtlingskrise-im-news-ticker-eigenbedarf-stadt-in-nrw-kuendigt-mietern-damit-fluechtlinge-einziehen-koennen_id_4968017.html

    „Das 6400-Einwohner-Städtchen Nieheim in Nordrhein-Westfalen hat Mietern von städtischen Wohnungen gekündigt, damit Flüchtlinge einziehen können. Das berichtet der „Stern“. Einwohner erhielten demnach am 1. September ein Schreiben von der Stadt mit der Mitteilung, dass sie bis Mai 2016 „wegen Eigenbedarfes“ ausziehen müssen: Es sollten in den Wohnungen Flüchtlinge untergebracht werden. „Ich kann das nicht verstehen, es gibt viel Leerstand in Nieheim“, sagt eine Anwohnerin entsetzt. Auf die rund 6400 Einwohner Nieheims kommen dem Bericht zufolge bislang 71 Asylbewerber, die teilweise schon in drei städtischen Häusern untergebracht seien.“

    • In Berlin wollen die Grünixes dafür jetzt leerstehende Luxus-Wohnungen an Flüchtilanten vergeben. Dummerweise ein Gründerzeit-Ensemble, in der Hand von ausländischen Ibvestoren (Fluchtgeld aus dem Süden?).

      Eigentlich eine gute Idee: Wenn die „Traumatisierten“ die Luxusherberge verwüsten und vermüllen (und das werden sie nach aller Erfahrung), werden auf den Bezirk Forderungen in Millionenhöhe zukommen, der daraufhin ruiniert sein wird.
      Dann merken die Wähler vielleicht etwas – sogar doppelt!

      Daß die Bürger in Nieheim bis Mai rausmüssen, glaub ich nicht – man hat mindestens 1 Jahr Schutz. Wobei, wenn nebenan die Asis einziehen, würde ich lieber Reisaus nehmen.

      • @Christian: wie lange schaust du dir die Hetze von Axel eigentlich noch an?
        Ich finde es ja völlig ok, dass Leute wie Atacama und andere hier regelmäßig kritische Meldungen zur Flüchtlingsthematik posten, die man sonst gar nicht so leicht findet.
        Aber rechte Stimmungsmache und Hetze, in der Flüchtlinge als „Asis“ bezeichnet werden (nur ein Beispiel von vielen), geht zweifellos zu weit.

        • @David

          Wie würdest du denn solche Leute bezeichnen, die so etwas machen?

          Oder die NoGo Areas z.B. in Berlin.

          Lieb und nett? Muß man nur besser verstehen? Eigentlich sind sie nicht so? Nur Vorurteil?

          Dann auf der großen Landkarte: Die Gewalt mit der wir es zu tun haben geht so ziemlich einseitig von denen aus. Und zwar fast global.

          Nein. Nicht als Asis bezeichnen. Auf keinen Fall. Auch nicht, wenn sie sich so benehmen.

        • Wer sind „sie“? Die Ausländer? Die Männer?

        • Nein, David. Das ist eine Projektionsmasquerade hinter der eigenes Gruppendenken versteckt ist.

          Hier ist tatsächlich ein Problem. Und es hat mit diesen Menschen selbst zu tun. Sie sind verantwortlich dafür.

        • Nochmal: wer sind „diese Menschen“?

          Was haben die Flüchtlinge mit den NoGo-Areas zu tun? Ich höre…

        • … der gleiche Menschenschlag mit gleicher Sozialisation und selbstverantwortungsvermeidendem Anspruchs- und Chauviverhalten.

          Etwa über 70% der “Flüchtlinge“ (stimmt ja schon hier nicht) sind so drauf.

        • der gleiche Menschenschlag

          Was redest du für einen Quatsch? Woran machst du den „Menschenschlag“ den fest?

          Die Probleme in den „NoGo-Areas“ machen vor allem in Deutschland geborene und sozialisierte Türken.

          Nochmal: was haben die mit der syrischen Mittelschicht zu tun, oder den Flüchtlingen aus Eritrea oder Ghana?

          Etwa über 70% der “Flüchtlinge“ (stimmt ja schon hier nicht) sind so drauf.

          😀
          Ach komm petpanther. Du hast doch wenn du ehrlich bist noch mit keinem einzigen persönlich gesprochen. Alles was du über sie zu wissen glaubst stammt von deinen rechten Hetz-Seiten, wo du auch immer wieder gerne auf billigste Fälschungen und Propaganda hereinfällst.

        • Schweden, UK, Deutschland, Frankreich, … eigentlich überall dort wo sie sind das gleiche gewalttätige Bild.

          Seit längerem und recht massiv. Und eine Begründung das das an den Schweden, Engländern, Deutschen, Franzosen, … etc. liegen würde geht eigentlich auch nicht mehr. Auch die man bemühe sich nicht genug um Integration Nummer.

          Es wird deutlich, das es an diesen Menschen und ihrem Verhalten selbst liegt.

          Ich kenne das auch aus persönlichen Erfahrungen. Und weiß auch, dass nicht alle so sind, aber eben doch viele und zwar die Mehrheit.

        • ät David:

          Deine Hetze gegen mich ist erkennbar persönlich motiviert.
          Eine Retourkutsche für meine Kritik an Dir.
          Schäm Dich, daß Du politische Themen mißbrauchst, um anderen eins auszuwischen.
          Wie ein linksradikaler Grüner.

        • ät Petpanther:

          Allein die Videos, die oben verlinkt sind, haben mich stinksauer gemacht.
          Die Türken, die da auf nem Stadtfest Deutsche vermöbelten, gehörten wohl nicht zu den „Flüchtlingen“.
          Aber die anderen Beispiele sind mittlerweile typisch für die Krise.

          Wenn das Wegwerfen von Lebensmittelspenden vor laufender Kamera (!) und die Forderung nach Taxibeförderung nicht asozial sein soll, was denn dann, frage ich mich.

        • @panther:
          diesen Menschen

          Lavier doch nicht rum: WEN meinst du denn jetzt mit „diesen Menschen“??
          Alle Menschen? Was hast du denn grundsätzlich gegen Menschen? Bist du denn allgemein für strengere Regeln und repressivere Staatsmacht, um unsere Spezies zu disziplinieren?


          Eine Retourkutsche für meine Kritik an Dir.

          Welche denn, hab ich was verpasst?

          Deine Hetze gegen mich ist erkennbar persönlich motiviert.

          Also weil ich deine „Kritik“ an Flüchtlingen (die du pauschal „Asis“ nennst) als Hetze benenne, bist du nun plötzlich das Opfer von meiner Hetze? Du bist ja goldig 😀

          Schäm Dich, daß Du politische Themen mißbrauchst, um anderen eins auszuwischen.
          Wie ein linksradikaler Grüner.

          Gähn. Du bist derjenige, der dieses Blog ständig für seine politische Einstellung missbraucht. Sicher nicht ich.

        • @David

          Ich meine die, die ich angesprochen habe.

          Meist der islamistischen Ideologie gesinnte gewaltbereite und anspruchsdenkende chauvinistische junge Männer.

        • Kostprobe dieser überaus lieben Menschen:

        • Ich meine die, die ich angesprochen habe.

          Meist

          Du hast niemanden konkret angesprochen. Man könnte meinen, du seist ein wenig dumm 😉

          Dass wir keine gewaltbereiten Islamisten hier haben wollen, darüber sind sich glaube ich alle einig. Hätteste doch gleich sagen können…

        • … die stellen aber die Mehrheit der sog. “Flüchtlinge“. … > 70%.

          Und sie sind auch das Problem in ihren Heimatländern. Die bauen nichts auf. Integrieren sich nicht. Weder dort noch hier.

        • ät David und Petpanther:

          Kritik an David: Hast Du mich nicht gleich am ersten Tag beschimpft? Vergessen? War ja nicht nur einmal. „Peinlicher Schleimer“.
          Und bist Du nicht derjenige, der diesen Blog dazu mißbraucht, um andere anzupöbeln? Nein? Wirklich alles vergessen? Mal Ginkgo nehmen oder ne Psychotherapie machen.

          Hetze: Daß Du Atacama in Schutz nimmst, mir aber ganz politisch-korrekt Hetze unterstellst, ist schon verräterisch. Ata ist nämlich eine junge Frau, die Du selber hier einmal als „süß“ bezeichnet hast.
          Daher ist es eindeutig, daß Du die PC-Ideologie nur nutzt, um einen mißliebigen Blogkonkurrenten zu attackieren.

          Wirklich widerlich. Es erinnert mich an eine Geschichte aus Ost-Berlin zu DDR-Zeiten, als ein Seemann, der häufig wochenlang nicht zu Hause war, ständig von Nachbarn bei der Stasi und der VoPo angezeigt wurde.
          Genau dieser denunziatorische Menschenschlag, der andere gerne mit Hilfe der Macht schlachtet. Das Verhalten der Denunzierten ist den Denunzianten dabei eigentlich scheißegal.

          „Das größte Schwein im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.“
          ————————————

          ät Petpanther:
          Wo die Anspruchshaltung der „Flüchtlinge“ herkommt, ist mir wirklich schleierhaft. Einige wie die Syrer und Iraker sind ja tatsächlich Bombenhagel und IS entkommen.
          Mein Gott, was wär ich froh, in Deutschland angekommen zu sein. Ich würde dankbar die Lebensmittelspenden annehmen und mich bescheiden.
          Aber vielleicht sind solche anständigen Menschen alle in den Staaten an den Außengrenzen der EU. Zu uns kommen dann die übelsten Gestalten, die gierig sind und noch mehr wollen.

        • @ Axel
          „Genau dieser denunziatorische Menschenschlag, der andere gerne mit Hilfe der Macht schlachtet.“

          Opferkomplex? Wo sitzt hier die Macht und inwiefern verkörpert david hier eine Macht? Er ist lediglich der Ansicht, Du hetzt gegen Flüchtlinge.

        • … die stellen aber die Mehrheit der sog. “Flüchtlinge“. … > 70%.

          Und woher weißte das so genau?

          @Axel:

          Kritik an David: Hast Du mich nicht gleich am ersten Tag beschimpft? Vergessen? War ja nicht nur einmal. “Peinlicher Schleimer”.

          Ach Gottchen…
          Dein Problem (nicht dein einziges) ist, dass du Mimöschen zwar viel austeilen, aber nicht einstecken kannst.

          Hetze: Daß Du Atacama in Schutz nimmst, mir aber ganz politisch-korrekt Hetze unterstellst, ist schon verräterisch. Ata ist nämlich eine junge Frau, die Du selber hier einmal als “süß” bezeichnet hast.

          Es ist nicht politisch- sondern inhaltlich korrekt. Keine Ahnung warum Christian das duldet.
          Hab ich Atacama als süß bezeichnet, echt? Dazu müsste ich wissen wie sie aussieht… Wenn du die letzten Wochen mitgelesen hast müsstest du gemerkt haben dass ich mit ihr ziemlich scharf diskutiert habe über die Thematik, weil sie mehrfach unsauber oder unkundig argumentiert hatte.
          Dass du dich mit ihr vergleichst und gleiche Maßstäbe angelegt haben willst, ist schon sehr amüsant.
          Atacama argumentiert im Gegensatz zu dir sachlich und würde nie einfach pauschal von „Asis“ oder „Pack“ sprechen.
          Was Wissen, Rhetorik, Unvoreingenommenheit, Diskussionsfähigkeit und Redlichkeit angeht, liegen zwischen euch beiden Welten.

        • UNHCR

        • Genauer bitte, wo ist die Quelle?
          Oder lügst du etwa?

        • ät Adrian und David:

          „Opferkomplex? Wo sitzt hier die Macht und inwiefern verkörpert david hier eine Macht?“
          – Das sagt der richtige, Du Opfer. Warum unterstützt Du plötzlich PC? Sonst hattest gerade Du (völlig berechtigte Bedenken) bzgl der Einwanderung.
          Die Macht ist die öffentliche Meinung, die, wie Du weißt, PC und genderhaft ist.
          David ist nicht mächtig, wäre es aber gerne. Deswegen macht er einen auf politisch korrekt, um andere zu attackieren. In der DDR hätte er vermutlich das dortige System genutzt.
          —————–

          David:
          „Dein Problem (nicht dein einziges) ist, dass du Mimöschen zwar viel austeilen“
          – Was sind denn meine anderen Probleme, Herr Psychologe (sofern das stimmt)? Für Deinen Berufsstand bist Du erstaunlich aggressiv und instabil. Ich hoffe, Du arbeitest nicht mit Patienten. Die würden nach der Begegnung mit Dir erst recht durchdrehen.

          „Ach Gottchen…“
          – Gut, daß Du wenigstens christlich bist.

          „Es ist nicht politisch- sondern inhaltlich korrekt. “
          – Buhaha! Das sagen die Grünixes mit dem Brustton der Überzeugung auch immer.

          „Hab ich Atacama als süß bezeichnet, echt?“
          – Bei der Pilz-Sache. Ein Mann kann eine Frau auch von Verhaltensseite her als als süß empfinden.

          „wenn du die letzten Wochen mitgelesen hast“
          – Eher nicht. Dein Geholze ist eher abschreckend.

          „Atacama argumentiert im Gegensatz zu dir sachlich“
          – Du wirst hier keinen Konflikt zwischen Ata und mir konstruieren, kannste vergessen. Nur so viel: In diesem Blog fallen genug böse Worte (teils völlig berechtigt, außer die von Dir). Gerade den alten Feind Axel mit hinterhältigem PC-Denunzianten-Dreck zu bewerfen, ist so offensichtlich persönlich motiviert, daß es schon weh tut. Ekelhaft, selber ein übler Pöbler zu sein („peinlicher Schleimer“), aber anderen Nazitum u.ä. zu unterstellen.

          ————————–
          So, Ihr zwei Hübschen, bevor ich Euch jetzt auf mich einschießt, und womöglich noch andere Radikale dazukommen, geh ich jetzt lieber was arbeiten und lasse Euch keifend auf den Bäumen zurück.
          Ihr könnt mich von mir aus als Christenfundi, Nazi oder Klobürste bezeichnen, wie Ihr wollt.
          Laßt es einfach raus!

        • @axel
          „Zu uns kommen dann die übelsten Gestalten, die gierig sind und noch mehr wollen.“

          Du kannst es einfach nicht lassen, haltlose Generalisierungen und unsachlich-unfaire Insinuationen überall einzugiessen. Echt toxisch.

        • @David

          Schau’s dir selber an.

          Bisserl erwachsener, David, … bin nicht der böse “lügende“ Papa gegen den du rebellieren mußt.


        • – Das sagt der richtige, Du Opfer. Warum unterstützt Du plötzlich PC? Sonst hattest gerade Du (völlig berechtigte Bedenken) bzgl der Einwanderung.

          Könnte daran liegen, dass manche Menschen einen Unterschied machen zwischen berechtigten Bedenken zur Einwanderung und der rechten Hetze, die du Wirrkopf betreibst.

          Schau’s dir selber an.

          Also gelogen. Dachte ich mir.

        • Warum unterstützt Du plötzlich PC?“

          Tu ich doch gar nicht. Aber wer austeilt sollte auch einstecken können und nicht wie eine Feministin diese Opferkarte spielen und rumheulen. 🙂

        • @David

          Nein.

          … und weiter krippeln nutzt auch nichts.

        • Ich hab „UNHCR + Flüchtlinge + gewaltbereit + Islamisten“ eingegeben und finde nichts. Was soll ich jetzt machen, Papa? 😦

          Leider muss ich also weiter davon ausgehen, dass du bewusst lügst, oder aber zu doof bist, aufgeschnappte Nazi-Hetze zu hinterfragen.

        • @david

          Der der hetzt bist du selbst, nach üblichen Mustern ( klassisches „Nazi“ etc. ).

          Hier z.B. ist eine offizielle UNHCR Seite:

          http://data.unhcr.org/mediterranean/regional.php

          Unten rechts – „Demographics: 18% Children, 13% Women, 69% Men)

          Es gibt auch noch andere Quellen, die das drastisch und deutlich bestätigen.

          Man sieht es aber auch auf fast allen Bildern schon mit bloßen Auge. Entgegen den propagandistischen Anstrengungen z.B. von ÖR uns anderes weiß zu machen.

        • Ist das dein ernst?
          70% Männer stellst du gleich mit 70% der islamistischen Ideologie gesinnte gewaltbereite und anspruchsdenkende ?

          Wie misandrisch ist das denn bitte?

          Ist für dich jeder Mann gewaltbereit und chauvinistisch? Oder nur jeder muslimische Mann?

          Woher hast du das (ich warte weiterhin auf die Quelle) und was laberst du nur für eine Scheiße?

          Schon mal in Indonesien gewesen? Das Land hat die größte muslimische Bevölkerung (ca. 250 Mio) der Welt und ist eine der friedlichsten Kulturen überhaupt.

        • @David:

          „Ist das dein ernst?
          70% Männer stellst du gleich mit 70% der islamistischen Ideologie gesinnte gewaltbereite und anspruchsdenkende ?

          Wie misandrisch ist das denn bitte?“
          Du kannst hier einen auf MAsulist machen wie du willst, aber für unsere männlich cis positionierten Neubürger bist du bestenfalls belächelter Zahlesel, schlimmstenfalls ein Konkurent ums frische Fickfleisch/unreiner Kuffar, den es plattzumachen gilt.

          Mit Appelen an Solidarität unter Männern etc. Hoff’Manscher Prägung stößt du bei diesen Primitivlingen auf Granit.
          Die treten dir die Birne ein, bevor du „Misandrie“ auch nur ausgesprochen hast.

          Musste auch lachen als ich das hier gesehen habe:

          https://geschlechterallerlei.wordpress.com/2015/09/17/spd-maenner-solidaritaet-mit-gefluechteten-maennern-und-jungs/

          „Die Mehrzahl sind Männer, was ein Indiz dafür ist, daß die Flucht lebensgefährlich ist und schwerste körperliche Strapazen beinhaltet. Es könnte aber auch ein Indiz dafür sein, daß die Männer die Aufgabe haben, für ihre daheimgebliebenen Familien zu sorgen. Daß insbesondere Männer in ihrem Heimatländern an Leib und Leben bedroht sind, zB durch Zwangsrekrutierung. Ich bin mir aber auch relativ sicher, daß die Gefahr das Opfer einer Gewalttat zu werden, innerhalb und außerhalb eines Flüchtlingslagers für Männer und Jungs ganz deutlich höher ist. Da muß man nur an die unterschiedlichen Religionen und Kulturen derer denken, die in überfüllten Zimmern gemeinsam auskommen müssen.“

          Wie naiv kann man sein? FACEPALM!!!!!!!

          http://der-kleine-akif.de/2015/09/23/aus-umvolkung-dem-uebernaechsten-buch-nach-die-grosse-verschwulung/

          „Jene, die uns zur Zeit bedrängen, sind fast zu 80 Prozent ungebildete junge Männer, die uns ihr Leben lang auf der Tasche liegen werden, wenn sie nicht gar vorher aus sexuellem Frust, Neid auf unserm Wohlstand oder wegen Islamfürzen im Kopf und aus reiner Primitivität ausrasten und uns den Garaus machen. Naja, unsere Frauen und Töchter haben in diesem Szenario wegen ihrer speziellen Attribute wohl die besseren Überlebenschancen …“

        • @RM
          „Wie naiv kann man sein? FACEPALM!!!!!!!“

          Der kleine Hetzer soll das also alles „beweisen“?

          Die Sprache verrät doch alles.

        • Schon Mist, wenn die Realität nicht so ist wie sie sein soll.

          Hier noch ein paar neue Impressionen. Sieht hier z.B. eher nach fast 100% Männern aus.

          http://m.liveleak.com/view?i=e18_1442704082

          Auf den Danisch Seiten wird gerad über die eigenartige Medienstille berichtet. Auch in den Brennpunkten der ÖR tauchen diese Bilder nicht mehr auf obwohl hochaktuell.

        • Schon Mist, wenn die Realität nicht so ist wie sie sein soll.

          Schon Mist, wenn man den PI-Kommentarbereich und die Realität nicht auseinanderhalten kann, weil man so lang nicht mehr draußen war.

          Da ist es übrigens immernoch ganz nett. Man kann noch ohne arabisch Brötchen oder sogar Döner kaufen und die Scharia-Polizei drückt auch noch gerne mal ein Auge zu, wenn man ein Bierchen trinken geht.

          Ich finde es ja immer witzig, wie rechte Paniker ihre Ängste auf uns Gutmenschen (also alle die nicht jeden Flüchtling für menschlichen Dreck halten) projizieren, die vermeintlich fortwährend verkloppt und vergewaltigt werden. Ihr sitzt am PC hinter dem Vorhang und lacht höhnisch aus dem Fenster über die Leute, die sich noch auf die Straße trauen.
          Ich würde jedweden Betrag wetten, dass ihr noch kein einziges Mal versucht habt, euch mit den angekommenen Flüchtlingen zu unterhalten (wahrscheinlich habt ihr noch nicht mal einen gesehen). Ich hab bis jetzt nur gute Erfahrungen gemacht – gar nicht wenige Syrer sprechen übrigens englisch.

          Achja, ich gehöre übrigens sicher nicht zu den Leuten, die „Refugees Welcome“- am Bahnhof singen und Merkels kopflose Politik bzw. die aktuellen Flüchtlingszahlen bejubeln. Mir macht die unkontrollierte Zuwanderung und auch die damit verbundene Islamisierung im Hinblick auf die Zukunft durchaus Sorgen. In den meisten Diskussionen die ich offline führe, übernehme ich den kritischeren Part.
          Aber wenn man die irrationale Paranoia und Hetze im Netz so liest, ist eigentlich klar, welche Seite realitätsfremder ist.

        • @david
          „wie rechte Paniker ihre Ängste auf uns Gutmenschen“

          oder jetzt „Gutis“ (copyright @atacama)

          „projizieren, die vermeintlich fortwährend verkloppt und vergewaltigt werden.“

          Ist doch interessant, dass die nach dem gleichen Muster Panik machen wie die Feministen.

          „Achja, ich gehöre übrigens sicher nicht zu den Leuten, die “Refugees Welcome”- am Bahnhof singen und Merkels kopflose Politik bzw. die aktuellen Flüchtlingszahlen bejubeln.“

          Man brauch sich nicht den Sentimentalitäten hingeben, sich dem nächsten an den Hals zu werfen, um eine Idee von Humanität zu haben. Nur für die Unmenschen ist das nicht drin und deshalb reden sie das schlecht.

          „durchaus Sorgen“

          Natürlich, vor allem muss man die Instrumentalisierung dieses Ereignisses mit Sorge sehen, da kommt eine Menge alter Knochen aus dem closet.

  14. „Hätte der Dalai Lama von diesem Moment an geschwiegen, wäre er als Unterstützer der Emanzipation durchgegangen. Doch mit dem, was folgt, ruiniert er diesen Eindruck gewaltig.“

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/dalai-lama-will-als-attraktive-frau-wiedergeboren-werden-13819998.html

    #EmanzipationSoFragile

  15. Wenn man als Überschrift liest:

    Is Everything Carly Fiorina Says a Lie, Including “And” and “The”?

    denkt man doch gleich, dass diese „toxische Präsidentschaftskand.“ eine Feministin ist, wie das Video, welches unter dem letzten Wort von „The fourth point is especially toxic, and may show up — despite the current adulation“ verlinkt ist, wohl am deutlichsten wird, gleich am Anfang.

    Der Artikel ist lang und nicht einfach, aber von detaillierter und brillanter Schärfe, diese Politikerin als wahnhaft zu entlarven.

    http://www.nakedcapitalism.com/2015/09/is-everything-carly-fiorina-says-a-lie-including-and-and-the.html

    • Hillary bekommt auch ihr fett weg. Die halt ich für gefährlicher.

      Als wahnhaft würd ich Fiorina jetzt aber nicht bezeichnen.

  16. DAS IST KEINE SATIRE

    trigger warning. Man beachte, wie der politische Gegner dämonisiert wird und das Ganze unfreiwillig grotesk wirkt.

    Dies war ein Kampagnenspot der Carly Fiorina,
    DEMON SHEEP

    • … wirkt auf uns komisch grotesk. Das ist aber auch typisch amerikanisch. Viele Spots sind so gehalten. Da gibt’s auch noch Schlimmeres.

      Wobei man sich dann fragt wieso so etwas wirksam ist. Die Zielgruppe ist wohl von etwas “einfacherer Natur“.

      • @pp

        „typisch amerikanisch“

        Ich glaub, du hast nichts verstanden. Vielleicht geht dir ein Licht auf, wenn du die Kommentare zum video mal liest, da scheinen sich eine Menge „normaler Amerikaner“ drüber auszulassen und fast immer sehr treffend…

      • @Alex

        Ich weiß.

        Und ich weiß auch wovon ich spreche. War übrigens eine ziemlich lange Zeit dort.

        Das Päkle mit dem “Verstehen“ würd ich daher ganz gern zurückgeben.

        • Da trifft nicht zu. Zufällig keine ich die politische Kultur dieses Landes genug um sagen zu könnnen, dass dieser politische Werbespot doch einmalig dasteht.
          Und wenn du die völlige Lächerlichkeit des Spots, spätenstens als dieser Typ in dem miesen Schafkostüm umherkriecht, nicht mit unkontrolliertem Lachausbrüchen quittierst, solltest du mal deinen Realitätssinn hinterfragen.

          Aber hauptsache Hillary Clinton muss ja noch viel schlimmer sein, nicht wahr?

        • @Alex

          Du überschätzt deine Kenntnisse.

        • @ petpanther
          Schwafler

        • … und den Spot find ich auch grotesk.

        • @Adrian

          Eigentlich nicht … auch mit deinem Schmierchen nicht 🙂

  17. Jungen haben beim Spracherwerb in der Kindheit ein Handikap. Deswegen muss man weiterhin die Mädchen fördern:
    http://www.sueddeutsche.de/bildung/wie-kinder-sprachen-lernen-zweierlei-hirn-1.2654118

    Süddeutsche Logik

    • Die Studie zeigt nicht nur, dass Jungen im Vor- und Grundschulalter speziell gefördert werden müssten, um sprachlich mitzuhalten. Sie deutet auch darauf hin, dass Mädchen mehr leisten könnten, wenn sie mehr gefordert würden. Trotz der „Jungen-Krise“ sagt Böttger: „Wir dürfen die Mädchen nicht kleinhalten.“ Er befürchtet „Decken-Effekte“, wenn Mädchen im jungen Alter im gleichen Tempo wie männliche Klassenkameraden unterrichtet werden – obwohl sie aufgrund ihres bereits weiter entwickelten Gehirns viel mehr Möglichkeiten hätten.

      Da hab ich überhaupt nichts dran auszusetzen, ist völlig plausibel.
      Es ist aber recht offensichtlich, dass sich die Schulausbildung derzeit an der Entwicklung von Mädchen orientiert.
      Dass frontale Hirnregionen bei Jungen erst später nachreichen, ist auch mit ein Grund für die ADHS-Epidemie. Jungen passen nicht in ein für Mädchen gemachtes System.

      • „Wir dürfen die Mädchen nicht kleinhalten.“
        Ich würde niemals auf die Idee kommen, den Nachteil einer Gruppe von Menschen dadurch beheben zu wollen, alle anderen zu benachteiligen.

        De Facto findet aber in den Grundschulen eine systemische Diskriminierung von Jungen statt: Zwar werden Jungen und Mädchen gleich behandelt, aufgrund derunterschiedlichen Reifeprozesse der Gehirne von Jungen und Mädchen, sind Jungen jedoch im Nachteil.

        Dies führt aber zu einer frühzeitigen Selektion von besonders begabten udn frühentwickelten Jungen, gegen die die Mädchen dann später schlechte Chancen haben. Denn wenn diese trotz der späten reiifung mit den Mädchen gleichziehen, dann habn diese später bei der Vollentwicklung einen Vorteil aufgrund der Selektion.
        Das heißt also, dass später durchschnittliche Frauen mit besonders begabt selektierten Jungen konkurrieren. Schlecht für die Frauen dann.

        Schlecht auch für die Jungen die auf der Strecke bleibe – der typische „underachiever“.

        Dieser Mechanismus wurde in den USA in den 70er Jahren in bezug auf die asiatischstämmigen AMerikaner untersucht, als diese plötzlich überproportional die MINT Fächer der Universitäten bevölkerten.

        • Zwar werden Jungen und Mädchen gleich behandelt

          Wenn es denn wenigstens so wäre.

          Ich habe es in meiner Schulzeit ganz anders erlebt. Lustigerweise fanden das alle ganz normal, dass Mädchen teilweise eklatant bevorzugt wurden. So ist das halt (dass zum Beispiel ein Mädchen nur stumm und brav dasitzen muss für ne mündliche 2). Erst lange nach der Schule ging mir ein Licht auf, dass das eigentlich eine nicht hunzunehmende Ungerechtigkeit ist.

        • @david
          Fiel mir und meinen Freunden vor langer Zeit auch auf: „dass Mädchen teilweise eklatant bevorzugt wurden“. Unsere Erklärung war, dass die Lehrer eigentlich froh darüber waren, dass diese Mädels den Mund nicht aufgemacht haben, da sie sich schon genügend Stuss von übereifrigen Jungs anhören mussten. Und dann auch noch so wissend und schlau dreinblickten, dass die Lehrer allzugerne geglaubt haben, dass sei nur aus Langeweile oder Zurückhaltung nicht den Mund aufmachten 🙂
          Eigentlich eine gute Strategie, habe ich dann auch in mir verhassten Fächern angewendet. Einmal demonstrativ was Gutes sagen und dann wissend dreinblicken. Die Lehrer nehmen dann einen nicht mehr dran, man kann sich aussuchen, wann man etwas sagen will und das befördert natürlich die Noten 🙂

      • „Die Studie zeigt nicht nur, dass Jungen im Vor- und Grundschulalter speziell gefördert werden müssten, um sprachlich mitzuhalten.“
        Außerdem offenbart dieser Satz ein grundlegendes Unverständnis des Autors des Artikels: Wenn im Gehirn bestimmte Strukturen noch nicht funktionieren, ist Förderung total nutzlos. Das Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht.

        Man kann allenfalls durch Platzierung des Stoffes regelmäßig Angebote machen, die dann durch durch die entsprechend entwickelteren Schüler angenommen werden können.

        • Außerdem offenbart dieser Satz ein grundlegendes Unverständnis des Autors des Artikels: Wenn im Gehirn bestimmte Strukturen noch nicht funktionieren, ist Förderung total nutzlos. Das Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht.

          Doch, das tut es in dem Fall. Unterschiedliche Lehrmethoden sind je nach Entwicklungsstand und Fähigkeiten auch unterschiedlich wirksam.
          Wissen und Kompetenzen bauen aufeinander auf – und wenn man Kompetenzen zu früh voraussetzt (obwohl sie z.B. bei Jungen deutlich weniger konsolidiert sind), wird ein Teil abgehängt.

        • „Wissen und Kompetenzen bauen aufeinander auf – und wenn man Kompetenzen zu früh voraussetzt (obwohl sie z.B. bei Jungen deutlich weniger konsolidiert sind), wird ein Teil abgehängt.“
          Wissen und Kompetenz sind kognitive Elemente – wenn das Substrat (sprich Gehirnareal) nicht da ist, passiert nichts.

          Ganz schlicht.

          Wer selbst Kidner hat erlebt das – plötzlich geht etwas was vorher nicht war: Verdauung funktioniert schlagartig, schlagartig steht das Kind. Das ist oft kein langsamer Prozess, sonder eine Serie sprunghafter Schritte.

          Udn, wer behinderte Kiner kennt, erlebt den Unterschied: Ein Kind mit sozialer Wahrnehmungsstörung ist schlicht unfähig soziale Zusammenhänge zu erkennen. Genauso unsinnig wäre es, mit blinden Kindern über Farben zu reden, oder tauben Kindern Lieder vorzusingen. Es ist schlicht wirkungslos.

          Das ist etwas fundamental anderes als Kompetenzerwerb o.ä.
          Und dieses konzeptionelle Problem wird in der Schule, wie wir sie kennen schlicht ignoriert.

        • Das ist oft kein langsamer Prozess, sonder eine Serie sprunghafter Schritte.

          Beides. Es gibt auch in der kognitiven Entwicklung durchaus Stufen, deswegen sagte ich ja „sie bauen aufeinander auf“, d.h. zum Beispiel setzen bestimmte kognitive Konzepte vorherige Assimilation und Akkomodation grundlegenderer Konzepte voraus.
          Zu sagen, dass „Gehirnareal“ wäre nicht da, ist aber wiederum zu mechanistisch gedacht. Es ist auch nicht so, dass Mädchen plötzlich lesen könnten und Jungs nicht. Es ist eher so, dass das Abrufen langsamer und weniger prozeduralisiert ist. Jungs können auch lesen, nur halt im Schnitt etwas langsamer, fehlerhafter und mit weniger Tiefenverarbeitung.
          Dementsprechend ist noch mehr Übung vonnöten, bevor sich durch schwierigere Sätze die Rate an Misserfolgen erhöht und das Lernen dadurch gehemmt, im Extremfall aversiv wird.

      • @david
        „Dass frontale Hirnregionen bei Jungen erst später nachreichen, ist auch mit ein Grund für die ADHS-Epidemie.“

        Ist dieses Phänomen mit der front. Region nur bei den irgenwie auffälligen, oder bei *allen* Jungen, also insbesondere auch bei den unauffälligen vorhanden?

        Hab mich nie wirklich mit adhs beschäftigt, da dies vom unsymapathischen Hauch der Hysterie umweht ist 😦
        Hätte so den Verdacht, das manische (ich gebrauche vermutlich keinen angemessenen Begriff, der scheint es mir nur gut zu unschreiben) Verhalten dieser Adhsler käme von einer Vernachlässigung oder vom Traktieren dieser mit widersprüchlichen Haltungen seitens der Eltern…

        • Ist dieses Phänomen mit der front. Region nur bei den irgenwie auffälligen, oder bei *allen* Jungen, also insbesondere auch bei den unauffälligen vorhanden?

          Wir sprechen sicher nicht pauschal von „allen“ oder „dem Frontalhirn“ (das für die Sprachrezeption entscheidende Wernicke-Areal ist ja wiederum temporal), aber im Schnitt kann man das schon so sagen.
          Gehirne entwickeln sich ja generell sehr unterschiedlich und sehr abhängig vom Input.
          Es ist jedenfalls auch in bildgebenden Studien zu beobachten, dass ein sehr beträchtlicher Teil der Jungs die dysexekutiven Defizite (Impulskontrolle, Handlungsplanung, Belohungsaufschub) im späten Teenager- und frühen Erwachsenalter verliert, das Gehirn nachreift.


          Hätte so den Verdacht, das manische (ich gebrauche vermutlich keinen angemessenen Begriff, der scheint es mir nur gut zu unschreiben) Verhalten dieser Adhsler käme von einer Vernachlässigung oder vom Traktieren dieser mit widersprüchlichen Haltungen seitens der Eltern…

          Auch darauf gibt es keine einfache Antwort. Ich würde sagen dass wir in einer Zeit leben, sicher auch mitbedingt durch die heutige Erziehung, aber auch Verfügbarkeit von Medien etc., die es insbesondere Jungs besonders schwer macht, ihre exekutiven Fähigkeiten zu trainieren und zu fördern.

        • @david, ja danke für die Ausführungen. Mit den Hirnarealaktivitäten ist es immer schnell so ein Henne/Ei Problem: wenn da was anderes im Kopf los ist – gibt es deswegen diese Auffälligkeit oder sind sie schon Folge? Daher meine Frage nach den verringerten Aktivitäten bei nichtauffälligen.

          „die es insbesondere Jungs besonders schwer macht“

          Weil diese Vorstellungen von „toxischer Männlichkeit“ und einer „natürlichen Überlegenheit der Frauen“ sich verbreitet haben und dies sind die Früchte davon vielleicht?
          Heute herrscht ja tendenziell „zero tolernance“ gegenüber jedem Vergehen, wo sich insbesondere schwer betroffene Mütter mit jenem ideologischen bend einmischen, so jedenfalls meine persönlichen Erfahrungen.

          Eine treffende Beschreibung sah ich unlängst hier in diesem essayhaften Video
          http://www.youtube.com/watch?v=qtzr5tup1N4

          „The new postmodern Illness“

        • Weil diese Vorstellungen von “toxischer Männlichkeit” und einer “natürlichen Überlegenheit der Frauen” sich verbreitet haben und dies sind die Früchte davon vielleicht?

          Misandrie als Erklärung ist mir zu einfach, das wäre invertierter Feminismus.

          Ich denke eher an Helikoptereltern, Mangel an Platz, Zeit, Bewegung und Ausdauer, hohe Verfügbarkeit unmittelbarer Verstärker sowie Reizüberflutung (wie viele Experten halte ich das männliche Gehirn für etwas „autistischer“, damit reizsensibler und weniger multitasking-fähig). Das hat sicher auch mit inhärenten Faktoren zu tun, dass Jungs beispielsweise viel eher vor einer Spielkonsole hängen, obwohl sie wahrscheinlich mehr noch als Mädchen Bewegung und direkten Wettkampf benötigen würden.

          Ich denke aber auch dass vor allem die wirksamen Attraktoren für sozial erwünschtes Verhalten (Anerkennung, aber vor allem auch Beziehung zum Lehrer/In) einen femininen Bias enthalten.

        • Ich habe wohl vergessen nochmal klar zu sagen, dass ich die ADHS-Epidemie für ein Symptom desselben Phämomens, also quasi die Spitze des Eisberges halte: männliches Schulversagen.

        • @david
          „Misandrie als Erklärung ist mir zu einfach, das wäre invertierter Feminismus.“

          bzw könnte allzuschnell in solche Erklärungsmuster abgleiten. Sehe ich auch als durchaus abträglich.

          „Helikoptereltern“ ist ja ein Begriff, nach dem der Zeitgeist regelrecht geschrieen hat, ist auch amüsant 😉

          Adhs als Symptom ist eine gute Grundidee.
          Sicherlich ist das mit dem „männlichen Schulversagen“ ein harte Nuss. Ich denke auch, man sollte nicht vergessen, dass es sich um eines jener Scheinprobleme handeln könnte, die erst durch eine veränderte allgemeine Betrachtungs-Perspektive entstanden sind. Wenn es stimmt, dass die Jungs langsamer sind, muss sich das auch früher ausgewirkt haben. Damals waren die Bedingungen für Jungs dann aber nachsichtiger? Oder ist es einfach nur das Verschwinden der klassischen Autorität? Bzw das Aufkommen einer neuen Autorität?
          Ich denke dabei an diese ganze Linie der antiautoritären Erziehung, die das entstandene Vakuum mit einer neuen Art der viel indirekteren, aber viel entschiedeneren, Autorität gefüllt hat. Vielleicht ist es das, womit die Jungs grundsätzlich weniger zurechtkommen, weil sie „“autistischer”, damit reizsensibler und weniger multitasking-fähig“ wären….

        • Sicherlich ist das mit dem “männlichen Schulversagen” ein harte Nuss.

          Ja, das ist äußerst komplex, und ich bin weit davon entfernt zu sagen, ich wüsste Ursache und Lösung.

          Ich bin schon auch davon überzeugt, dass das gesamte Bildungssystem, bis hin zu Studium und Promotion, femizentrisch geworden ist. Die Bewertungsmaßstäbe und Anforderungen ändern sich, die Schüler- und Studentenschaft sind viel mehr als früher Angst- statt Wachstums-motiviert.
          Die Bedeutung von Intelligenz als Prädiktor für Bildungserfolg scheint abzunehmen.
          Will nicht sagen, dass Mädchen weniger intelligent sind. Aber sie profitieren doch mehr davon, wenn Klausuraufgaben nicht mehr durch „knobeln“ und divergentes, kreatives Denken zu lösen sind, sondern durch disziplinierte Vorbereitung und Reproduktion.
          Dieser Trend ist auch im Studium deutlich, und selbst Promotionen sind heute häufig ein 3-Jahres-„Job“, den man ohne große Autonomie und eigene Ideen „besteht“.

        • @david
          „ohne große Autonomie und eigene Ideen “besteht”.“

          Das ist die Wirkung dieser „neuen Autorität“, die gar nicht mehr klar sagen kann was sie will, aber umso entschiedener fordert, dass man ihr folgt. Bloss nicht auffallen und sich durchlavieren. Nicht dass das nicht auch was Gutes im diplomatischen Umgang hätte, aber die nachteiligen Effekte sind allzu real.
          Um mal was ganz Aktuelles als Illustration aufzugreifen: diese Manipulation bei den Abgaswerten scheint mir da prima reinzupassen.

        • Ich werfe einfach mal einen Zusatzaspekt rein:

          Männliches Schulversagen ist auch an Ethnische/Kulturelle Backgrounds geknüpft.
          Komischerweise sind Jungen aus z.B libanesischen Haushalten wo sie noch „Junge sein dürfen“ statistisch noch abgehängter.
          Das sind sie übrigens auch in Ländern, wo es generell so funktioniert und es auch kein feminisiertes Bildungssystem gibt (es sei denn, sie haben Öl, aber selbst dann bauen sie wenig Eigenständiges auf).

        • „Männliches Schulversagen ist auch an Ethnische/Kulturelle Backgrounds geknüpft.
          Komischerweise sind Jungen aus z.B libanesischen Haushalten wo sie noch “Junge sein dürfen” statistisch noch abgehängter.
          Das sind sie übrigens auch in Ländern, wo es generell so funktioniert und es auch kein feminisiertes Bildungssystem gibt (es sei denn, sie haben Öl, aber selbst dann bauen sie wenig Eigenständiges auf).“

          Der Durchschnitts-IQ in arabischen Ländern ist geringer als in europäischen, warum auch immer.

  18. Nächste DEMO FÜR ALLE: Sonntag, 11. Oktober, in Stuttgart!

    „Kommen Sie mit Mann und Maus am Sonntag, den 11. Oktober um 14 Uhr nach Stuttgart auf den Schillerplatz! Flyer und Plakate dafür können Sie per Mail an kontakt@familien-schutz.de unter Angabe der Stückzahl und Ihrer Adresse bestellen. Wir lassen nicht nach! “

    „Wir fordern

    – Keine Gender-Indoktrinierung unserer Kinder in Kita und Schule!
    – Keine Besuche mehr von LesbenSchwulenBiTransgenderTranssexuellenIntersexuellenQueer-Gruppen (FLUSS e.V.) in Schulklassen unter Ausschluß des Lehrers!
    – Keine „Öffnung“ der staatlichen Ehe für Homo-Paare!
    – Stattdessen: Ehe und Familie als Leitbild in den Bildungsplan! “

    Hier der offizielle „Aktionsplan für Akzeptanz [!!!!!!] und gleiche Rechte“:
    https://demofueralle.files.wordpress.com/2014/11/aktionsplan_akzeptanz_und_gleiche_rechte.pdf

    Die Ziele in dem Umerziehungsplan sind u.a.:

    – Mehr Vielfalt in der Landesverwaltung – das Land als Arbeitgeber,
    Integration der Belange von LSBTTIQ-Menschen in Aus- und Fortbildung im Bereich „hassmotivierte Gewalt“ bei der Polizei,
    Führungskräftenachwuchs bei der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg für LSBTTIQ-Menschen sensibilisieren [LSBTTIQ-Quötchen für die Polizei]

    – Würdigung der LSBTTIQ Geschichte – Stärkung der Erinnerungsarbeit – Aufarbeitung der Verfolgung homosexueller Menschen in Baden-Württemberg [also Antifa-Kram jetzt auch auf LSBT.. ausdehnen]

    – Sensibilisierung von Forschungseinrichtungen und Hochschulen,
    Information und Sensibilisierung der bestehenden Strukturen,
    Sichtbarmachung von LSBTTIQ-Menschen und deren Organisationen und Selbsthilfeeinrichtungen [also Genderpropaganda in der Uni und Privilegierung der schmierigen Lobbygrüppchen]

    – Geschlechterbewusste Qualifizierungsmaßnahmen innerhalb der Kinder- und Jugendarbeit bzw. der Jugendsozialarbeit [Ausbildung in Gendersexkunde]

    – Qualifizierung von Beschäftigten, die Angebote der Beratung im Schulsystem anbieten, zum Themenfeld geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung [wie oben, Ausbildung für perverse Sachen]

    – Schaffung eines diskriminierungsfreien Schulalltags, Abbau von Vorurteilen und Verbesserung der Akzeptanz von LSBTTIQ-Menschen [Gender-Propaganda auf allen Kanälen]
    ……“

    • „Keine “Öffnung” der staatlichen Ehe für Homo-Paare!
      – Stattdessen: Ehe und Familie als Leitbild in den Bildungsplan! ”

      Also pro staatliche Diskriminierung und pro Indoktrination der Kinder mit Ehe und Familie.

      • Gender-Geschwafel. Fast alle Kinder haben Hetero-Eltern. Das ist eine Tatsache und keine Propaganda.

        • Wenn eh fast alle Kinder Hetero-Eltern haben, warum muss man sie in der Schule dann auch noch mit Ehe und Familie belästigen?

        • Die meisten sind hetero und müssen wissen, wie man Kinder macht und was dabei schiefgehen kann.

          Aber: Wenn jetzt schon in Schulen rumgegendert wird und Aktivisten (Perverse) vom LSVD unbeaufsichtigt die Schüler belästigen dürfen, warum dann noch der Bildungsplan?

        • „Die meisten sind hetero und müssen wissen, wie man Kinder macht und was dabei schiefgehen kann.“

          Tieren braucht man das auch nicht beizubringen. Meinst Du Menschen sind dümmer?

      • @Adrian:

        „Also pro staatliche Diskriminierung und pro Indoktrination der Kinder mit Ehe und Familie.“

        Richtig! Alles Faschoscheiße!

        Gottseidank haben Maren und du ja erforscht wie auch Schwule die Kinder einfach in ihrer Blase austragen und nach 9 Monaten durch die Harnröhre gebären können und sich Lesben gegenseitig mit Cunilingus schwängern können 🙂

        http://archive.is/4TBVJ

        „Geht aber weiter: „Es ist noch kein Essenzialismus, wenn man zugesteht, dass dieses kleine Wesen sich zu ersten Eindrücken, zu Berührungen, Nahrung, Hitze verhalten muss. Und es reagiert! Man könnte sagen, dass das Ganze dieser Reaktionen später die Persönlichkeit wird. Und aus den ersten Erregungserfahrungen wird einmal die persönliche Sexualität.““

        Und da wunderst du dich noch, dass die etwas schlichteren Zeitgenossen sich des Eindrucks Gender = LGBT = Pädobär = Wald-und-Wiesen-Schwule nicht erwähren können?! Ernsthaft?

        Wundert mich nicht, dass immer mehr knallköppe ohne Unterlass von „homoperversen Kinderfickern“ etc. schwaffeln.
        And now kill the messenger 😉

        • Ich kill Dich nicht. Du bist zu unwichtig und uninteressant 🙂

    • Wenn ich da mit einem Schild

      „ALLE RELIGIONEN VERBIETEN“ aufkreuzen tät

      ob ich dann Haue bekäme? 😉

      • Witzbold. Christen sind keine linken Schläger.
        Häng Dir doch mal ein Kruzifix um und geh damit zur Gegendemo.

        • Warum sollte man sich ein Foltergerät um den Hals hängen?

        • @axel
          „Häng Dir doch mal ein Kruzifix um“

          Besser nen Davidstern, spätestens dann gibt aber Haue, oder?

        • ät Adri:

          Es geht um die Erfahrung, was „Tolerante“, die für „Vielfalt“ eintreten, mit Dir machen, wenn Du die falsche Vielfalt zeigst.

          Abgesehen davon: Der Herr hat sich sich für uns alle am Kreuz geopfert, um uns von unseren Sünden reinzuwaschen. Auch für Dich!

          Alex:
          „Besser nen Davidstern, spätestens dann gibt aber Haue, oder?“
          – Bei Christen? Spinnst Du? Bei den Antifas, wenn sie antisemitisch sind. Und bei den Islamisten auf jeden Fall, aber die werden nicht da sein.

        • „Der Herr hat sich sich für uns alle am Kreuz geopfert, um uns von unseren Sünden reinzuwaschen. Auch für Dich!“

          Ich hab ihn nicht darum gebeten 🙂

        • Er hat es trotzdem getan, Adrian. Jesus liebt Dich!
          (Rein platonisch natürlich; nicht daß Du jetzt auf falsche Gedanken kommst…)

        • „Er hat es trotzdem getan, Adrian. Jesus liebt Dich!“

          Ich ihn aber nicht.

  19. Fundstück

  20. Akif schreibt an neuem Buch znd lässt schon einmal etwas sehen.

    http://der-kleine-akif.de/2015/09/23/aus-umvolkung-dem-uebernaechsten-buch-nach-die-grosse-verschwulung/

    • ät Petp:

      guter Link. Piri könnte öfter schreiben.

      „Franz-Josef Overbeck heißt der, glaube ich. Ist aber auch egal. Denn ich habe ihn mir nur deshalb ausgesucht, weil er so eine scheinheilige Visage besitzt, seinen Rüssel jeden Abend zu tief in den Messwein steckt“

      – War Overbeck auch nicht der, der die Tiger-Reklame des Bundeswehr-Museums kritisiert hat? Scheint so ein Polit-Bischof zu sein, der zu oft Käßmann-Reden hört.

      Seine Eminenz meint, wir müßten nun unseren Wohlstand den Asylingen anpassen. Hat der einen Hau? 80 Millionen müssen sich 1-2 Mios. anpassen; heißt, denen die Kohle rüberreichen?

      Da war mir Protzbischof T-Bartz ja fast lieber. Der hat wenigstens nur sein Bistum ruiniert, und nicht das ganze Land.

      Würde mich nicht wundern, wenn im Ruhrgebiet nun die Zahl der Kirchenaustritte hochschnellt. Hoffentlich zieht der Papst ihn ab.

    • Daraus:

      “…
      Es gab offenkundig seinerzeit in Syrien der Harmonie keinen einzigen Taxifahrer, Postboten oder Bauarbeiter. Demzufolge handelte es sich bei diesem Land vor dem Krieg um so etwas wie Singapur oder Südkorea. Obgleich muslimisch und ein bißchen alevitisch, bezogen wir von dort unsere Curve-Fernseher, Patente für bahnbrechende Krebsmedikamente, und die Nespresso-Kaffeemaschine ist auch „Made in Syria“ gewesen. Haben Sie das gewußt? Nein? War auch nur Verarschung.

      In Wahrheit war Syrien ob mit oder ohne „Bürgerkrieg“ schon immer ein muslimisches Drecksloch wie die restlichen muslimischen Dreckslöcher gewesen, das in der Vorzivilisation steckte. Syrien, Irak, Ägypten, Tunesien usw., alles der gleiche Kappes. Bevölkerungen mit Islamfurz im Hirn können nur von brutalen Diktaturen regiert und unter Kontrolle gehalten werden, wenn die Müllabfuhr funktionieren und überhaupt ein geregeltes Leben stattfinden soll. Fällt der folternde und mordende Despot aus, nehmen sofort Irrationalität und primitivste männliche Gelüste Überhand wie in der krassesten Form aktuell die Kopfabhacker-und-Fotzen-sind-nur-zum-Vergewaltigen-da-Brigaden des IS, der Taliban oder des Boko Haram beweisen. Der sogenannte Arabische Frühling (von unserer schwachköpfigen Journaille damals bejubelt), der die diktatorischen Monsterväter vertrieb, bereitete nur den Boden für ihre weitaus mörderischeren Söhne, die allerdings nicht mehr über das Organisationswissen über die Müllabfuhr verfügen. Der Islam ist nunmal eine Hirnwäsche zur Barbarei von Kindesbeinen an, und sobald dessen Unterjochten die Gelegenheit bekommen, frei und demokratisch eine neue Gesellschaftsform zu wählen, wählen sie schlafwandlerisch irrational das Gleiche in grün. In den letzten tausend Jahren kam aus keinem islamisch geprägten Land je eine Erfindung oder Entdeckung, welche unser Leben bereicherte, Wohlstand schuf, die Gesundheit verbesserte, das Alter verlängerte und diese unsere westliche Kultur nennenswert beeinflußte. Kurz, der Islam und die ihm huldigenden, ihn demonstrativ in die Öffentlichkeit tragenden und für ihn Sonderrechte einfordernden Menschen sind Scheiße und gehören eigentlich aus unserer freiheitlichen Welt entfernt. Um es klar und deutlich zu sagen: Diejenigen, welche uns tagtäglich abertausendfach mit ihrer Anwesenheit penetrieren, sind dem Schoß ihres eigenen Islam entwachsen. Sie sind in Wahrheit selber nicht anders. Bloß gehören sie momentan aus welchen Gründen auch immer zufällig zu den Verlierern. Das kann sich morgen wieder ändern. Vielleicht auch nicht, denn inzwischen haben sie sich ja als Flüchtlinge verkleidet einen hirnamputierten Staat mit hirnamputierten Politikern und einem hirnamputierten Volk ausgesucht, der beim Gedanken an lebenslange Vollversorgung von millionenfachen Schmarotzern einen moralischen Endlosorgasmus empfindet. Selbst wenn er dabei zugrunde geht. Nein, das Ganze ist kein Science-Fiction-Film mit Doomsday-Einschlag, sondern es passiert jetzt.
      …“

      • Das ist sogar für mich etwas zu starker Tobak. Allerdings ist sein Geholze ausgesprochen amüsant 🙂

        Die Idee, daß muslimische Gesellschaften einen Diktator brauchen, damit der Staat funktioniert, ist interessant.

        Diese Denkweise hat Bush senior 1991 wahrscheinlich auch dazu veranlaßt, Saddam nicht abzusetzen. Ein weiser Mann.

        War ja schon vor 1200 Jahren so: Mohammed hat die Nachfolge nicvht geregelt, und prompt bildeten sich Diadochenreiche, die sich gegenseitig befehdeten.

        • „Die Idee, daß muslimische Gesellschaften einen Diktator brauchen, damit der Staat funktioniert, ist interessant.“

          Es gibt keinen größeren Diktator als Gott.

        • Seit die islamische Ideologie die Reste muslimischer Hochkultur in Alhambra dem Erdboden gleichgemacht hat …

          Schon Ghandi hatte erkannt, dass die keine Koexistenz können. Und auch benannt.

        • @Adrian

          Du solltest deinen Fixierungsfetisch auch mal untersuchen lassen. Christentum ist zumindest in der Lage säkularisiert zu existieren und Homos zu tolerieren.

          Bei den Islamisten wirst im günstigsten Fall vom Haus gestürzt.

        • @pp
          „Christentum ist zumindest in der Lage säkularisiert zu existieren und Homos zu tolerieren.“

          Was aus dieser Ecke kommt, hört sich eher nicht nach „Toleranz“ an. Für das was sie sich leisten können, hängen die sich ganz schön aus dem Fenster. Da muss man nicht auf die Schlimmeren verweisen, das relativiert nur unzulässig.

        • @Alex

          Nehme ich nicht so wahr. Im Gegenteil.

          Gar über ungesunden Schuldkomplex Toleranz gegenüber mißbräuchlichem Verhalten.

        • ät Adrian, PP und Alex:

          „Es gibt keinen größeren Diktator als Gott.“
          – Sprich lieber vom Bodenpersonal, Du Blasphemiker.

          „Christentum ist zumindest in der Lage säkularisiert zu existieren und Homos zu tolerieren.“
          – Genau. Die Ultralinken machen immer einen Riesenbuhei um „Homophobie in der Kirche“.
          Was passiert denn, wenn ein Schwuler zur Messe geht? Wird ihm die Kommunion verweigert? Wird er rausgeschmissen? Haha.
          Die Grün-Genderistas sind nur zu feige, ins Ausland zu gehen, und dort echte Schwulenfeindlichkeit zu bekämpfen.
          Da geht man lieber auf die braven WHM im Westen los, von denen keine substantielle Gegenwehr zu erwarten ist.
          Schattenkämpfchen, die zeigen, daß es den Kämpfern für Homorechte um einiges geht, nur nicht um Homorechte.

      • ät Petpantherle:

        Guck mal hier: http://www.welt.de/politik/article146732114/Wir-werden-uns-aendern-muessen-fliegt-Bischof-um-die-Ohren.html

        Piri hat sich mal wieder als Orakel erwiesen!

        🙂

        • Kann sein dass das nur Einbildung ist, aber ich habe den Eindruck, es wird sich langsam getraut was zu sagen und die Medien müssen langsam aber sicher eben dieses Phänomen aufgreufen. Wundert mich sowieso dass noch keiner einen Artikel geschrieben hat darber, dass gefühlt 85% der Kommentare nnegativ sind und die positiven mit unzähligen negativen Bewertungen beantwortet werden. Natürlich kann man immer noch sagen dass das Hetze, falsch etc. und daher zu ignorieren ist (Overbeck du Hurnzonhn man sollte dir an den Eiern vorm Kirchtrum paumeln lasn tu hursehohen, ist natürlich nicht hilfreich das ist klar) aber ich habe langsam das Gefühl, dass so gaaaaanz langsam vorsichtiger Kritik geäußert wird und auch nicht mehr so leicht verstummen wird. Der Punkt, dass keiner der Erste sein will scheint mir im Moment überschritten. Dass das auch in unter der Gürtellinie liegender Form passiert, liegt in der Natur der Sache, aber die Büchse der Pandora in die andere Richtung ist jetzt auch offen. Fragt sich ob man sie nochmal wieder zukriegt wie bei Pegida letzten Winter.

        • @Alex: Schau die auf der FB-Seite des Bistums Münster mal an, wie arrogant diese Getsalten ihre Schäfchen da abkanzeln.
          Rotzfreches Pack! (Lol, grade 666 Kommentare 🙂
          Mindestens 5 mal wurde die Frage gestellt, was genau der Bischof den meinte, welche Gewohnheiten wir aufzugeben hätten.
          NICHT EINE KONKRETTE ANTWORT!
          Statt dessen wurde nur schnippisch von oben herab gekeift und die Rede im Orginal verlinkt. Da half auch der Einwand der Fragenden, dass die Rede ja nur Allgemeinplätze enthält, wewegen man ja grade nachgefragt hatte, nicht mehr viel.

          Und auf diesen Text, der von den Schäfchen mehrmals verlinkt wurde, wurde auch nicht eingegangen:

          „Offener Brief des Erzbischofs Amel Shimoun Nona von Mossul aus dem Irak (übernommen von Bento von Bentheim)

          Arbil (Irak):
          „Unser heutiges Leiden ist ein Vorgeschmack darauf, was ihr Europäer und Christen in naher Zukunft erleiden werdet. Ich habe mein Bistum verloren. Die Räumlichkeiten meines Apostolates wurden von islamistischen Radikalen besetzt, die uns entweder konvertiert oder tot sehen wollen. Doch meine Gemeinde ist noch am Leben.

          Bitte versucht uns zu verstehen. Eure liberalen demokratischen Prinzipien sind hier nichts wert. Ihr müsst die Realität im Nahen Osten bedenken, denn Ihr heißt eine stetig wachsende Anzahl von Muslimen in Euren Ländern willkommen. Doch auch Ihr seid in Gefahr. Ihr müsst feste und mutige Entscheidungen treffen, auch um den Preis, Euren Prinzipien zu widersprechen.

          Ihr glaubt, alle Menschen seien gleich, aber das stimmt nicht: Der Islam sagt nicht, dass alle Menschen gleich sind. Eure Werte sind nicht die seinigen. Wenn Ihr das nicht schnell genug versteht, werdet Ihr zum Opfer des Feindes, den Ihr bei Euch zu Hause willkommen geheißen habt.“

          Erzbischof Amel Nona
          Chaldäisch-Katholische Erzeparchie Mossul
          Nun im Exil in Erbil“
          (Haste gehört David? Lies den text ruhig noch 2-3 mal, lass dir Zeit.)

          Beatrix Storch von der AfD bringt es mit ihrem Kommentar auf der Bistums-FB-Seite auf den Punkt:
          „Ist das hier eine Fake-Seite? Oder ist das tatsächlich die des Bistums und die Forderung des Bischofs echt? Ich kann und will das nicht glauben.“

          Und die Lügenpresse natürlich wieder mittendrin:

          http://www.derwesten.de/staedte/essen/hass-attacken-im-netz-gegen-essens-bischof-overbeck-id11121771.html

          Talking about abgehoben.

          http://www.welt.de/politik/deutschland/article146806034/Tosender-Beifall-als-Merkel-de-Maiziere-dankt.html

          Wenn ich Muttis Grinsevisage sehe, kommt mir wieder mein Fressen hoch! Mission accomplished, Land im Arsch! Da grinst die Mutti 🙂

        • Das Grauen in der ZEIT im Original:

          http://www.zeit.de/2015/19/fluechtlinge-freundschaften-gleichaltrigen-hamburg/komplettansicht

          Die Redaktörix merkt gar nicht, wie sie unangenehme Wahrheiten über die „Bereicherer“ niederschreibt.

          Oder sie hat was in der Birne und schreibt es im grünlinken Stil so, daß die Redaktionszensur es nicht merkt. Raffiniert…
          🙂
          —————–

          ät Atacama:
          „es wird sich langsam getraut was zu sagen und die Medien müssen langsam aber sicher eben dieses Phänomen aufgrufen“

          – Ich denke, Du hast recht. Habe auch den Eindruck.

          Sogar die Rabenmutti aller Gläubigen geht scheinbar allmählich die Muffe.
          Deswegen wird schmiegt sie sich jetzt sogar an Putix und will Assad einspannen, um den Satanischen Staat (IS) plattzumachen.
          Hoffentlich bombt die Nato den IS bald von der Oberfläche der Erde weg. Was danach kommt, kann gar nicht mehr schlimmer sein.

          „Fragt sich ob man sie nochmal wieder zukriegt wie bei Pegida letzten Winter.“
          – Denke nicht. Die Büchse ist offen. Sogar grüne Chefs wie der OB in Tübingen muß nun mit dem versponnenen Multikulti-Mist klarkommen, den die Genossixes ihm eingebrockt haben.

          Pegida steigt wieder: bis zu 20.000 letzten Montag.
          Hoffe nur, daß die Unverantwortlichen unter unseren Elitären für ihr Versagen büßen müssen. Aber die werden sich wahrscheinlich mit ihrwen erschlichenen Steuergeldern irgendwann ins katholische Ungarn oder so absetzen, wenn ihr Werk unser Land in den Abgrund zieht.

          Meinst Du, es gelingt, die bereits angekommenen Bereicherer wieder abzuschieben?
          Glaube ich nicht. Ein paar gehen freiwillig, ein paar werden in den Flieger verfrachtet, die PC-Presse schreit „Zeter!“ „Mordio!“, und dann darf der Rest weiterhin von Hartz in Sozialwohnungen leben.

        • Flüchtlinge als Waffe:

          https://jungefreiheit.de/debatte/streiflicht/2015/fluechtlinge-als-waffe/

      • @petpanther: Danke für den Hinweis!

        „Einhergehend damit wird der Sex vom schwarzen Mann als so etwas wie Notdurft betrachtet, also als etwas, das man nur begrenzt unter Kontrolle hat, jedenfalls nur solange, bis es irgendwann gar nicht mehr geht. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, daß es in Afrika kaum eine Frau (wobei die Frau auch erst elf Jahre alt sein kann) gibt, die nicht vergewaltigt wurde. Die wenigen Frauen, die es von dort bis hierher schaffen, wollen deshalb von den Helfern als Erstes erfahren, wie oft in Deutschland vergewaltigt wird – damit sie sich darauf einstellen können. Für sie ist es etwas Normales; nur die landesübliche Frequenz hätten sie gern erfahren. Na dann toi, toi, toi für die Zukunft, Fräulein Mayer und Fräulein Müller! „Hals- und Beinbruch!“ zu wünschen, traue ich mich nicht, weil es in diesem Zusammenhang zynisch rüberkommen könnte.“

        Sex = Notdurft! Scheiße, ich fall hier gleich vorm Stuhl vor Lachen! Hamma! 😀

        • Rassistischer Stuss. ich weiß ja nicht, ob die Afrikaner anders sind als die Schwarzen in Kolumbien, aber ich bin mit einer schwarzen Kolumbianerin verheiratet und kenne dutzende Schwarze; für keinen trifft das zu. Die sind genau wie wir, vielleicht haben sie mehr Testosteron, aber solche Behauptungen wie „Einhergehend damit wird der Sex vom schwarzen Mann als so etwas wie Notdurft betrachtet, also als etwas, das man nur begrenzt unter Kontrolle hat“ sind absoluter Schwachsinn, verbreitet von menschen, die mit Sicherheit keinen Schwarzen näher kennen.

        • Sex = Notdurft! Scheiße, ich fall hier gleich vorm Stuhl vor Lachen! Hamma! 😀

          Darüber kann auch nur jemand lachen, der den Begriff „Notzucht“ nicht kennt. Tipp: hat nicht der Neger erfunden.

        • ät RM und Mocho:

          Der Artikel über Testosteron im Blut, den Piri zitiert, ist schon richtig. Fragt sich nur, was das für Folgen hat.
          Tatsächlich benehmen sich viele Afrikaner wie auch viele Araber und Slawen unter den Einwanderern präpotent.

          Würde daher nicht annehmen, daß die N-Wörter (ich nehme Rücksicht) mehr testosterongesteuert sind. Es ist schlimmer: Alle sind übel testosterongesteuert!

          Im Zusammenspiel mit relativer Armut, mangelnder Bildung, damit niedrigem Status, und damit mangelndem Zugang zu Frauen ergibt sich aggressives und teils kriminelles Verhalten.

        • „Der Artikel über Testosteron im Blut, den Piri zitiert, ist schon richtig. Fragt sich nur, was das für Folgen hat.
          Tatsächlich benehmen sich viele Afrikaner wie auch viele Araber und Slawen unter den Einwanderern präpotent.“

          Und was hat Akif dagegen? In der „großen Verschwulung“ beklagt er doch die Verweichlichung des Mannes.

        • @ El Mocho

          Typischer Gutmenschen-Stuß.

          Da sagt mal jemand die Wahrheit über sexuelle Gewalt in Afrika und schon fühlt sich jemand pikiert, der mit einer Schwarzen verheiratet ist, die gleichwohl aus Südamerika kommt, wo es allerdings ähnlich gewalttätig zugeht wie in Afrika. Aber na ja. Vergewaltigungsmäßig scheint es da nicht so schlimm zu sein.

          Ärgerlich ist die Darstellung von Vergewaltigung als unkontrollierter Sexualität. Jeder Vergewaltiger wurde als Kind von seiner Mutter sexuell mißbraucht. Wer kein psychologischer Analphabet ist, versteht das sofort. Andere brauchen wissenschaftliche Studien dafür, welche Arne Hoffmann vor einiger Zeit erwähnte.

          Bald wird sicherlich eine Studie beweisen, daß das Schlagen von Kindern zu gewalttätigen Erwachsenen führt…

          :facepalm:

          http://alice-miller.com

        • „Jeder Vergewaltiger wurde als Kind von seiner Mutter sexuell mißbraucht.“

          So wie Stockenten und Delphine vmtl. auch 😀

        • ät Kirk:

          „Jeder Vergewaltiger wurde als Kind von seiner Mutter sexuell mißbraucht.“

          – Na ja. In Ländern mikt einer sehr niedrigen Quote vielleicht. Tatsächlich gehört Vergewaltigung durchaus zu den natürlichen Fortpflanzungsstrategien von Männern, die sonst keine abkriegen können (Status…). Buss nennt das „sexuelles Schmarotzen“.

  21. Stardusk zu deutschen Befindlichkeiten, Flüchtlingskrise etc.

    Er kennt Deutschland recht gut und spricht auch gut deutsch.

  22. Warum bauen die Russen eine grosse Militärpräsenz in Syrien auf? Was soll das? Meinungen?

    Meine Ansicht: die sind da, um den Israelis die Möglichkeit des Militärschlags gegen die iranischen Atomanlagen zu geben. Der sollte dann also bald stattfinden wär die Prognose.

    • Verutlich eher um eigene Basen zu beschützen. Ich kann mir irgendwie nicht vorstelen, dass Putin jetzt noch ernsthaft helfen will, Assad „an der Macht“ zu halten, das hätte er vor Jahren machen müssen. Jetzt ist es zu spät es sei denn putin hat ein Interesse daran dass es in Syrien noch lange chaotisch bleibt.

      • Ich kann mir irgendwie nicht vorstelen, dass Putin jetzt noch ernsthaft helfen will, Assad “an der Macht” zu halten, das hätte er vor Jahren machen müssen.

        Das macht er auch seit Jahren. Was glaubst du woher Assad seine Waffen bezieht?

        Jetzt ist es zu spät es sei denn putin hat ein Interesse daran dass es in Syrien noch lange chaotisch bleibt.

        Assad IST das Chaos, und das bleibt solange er da ist.

        • „Assad IST das Chaos, und das bleibt solange er da ist.“

          Das Chaos bleibt auch dann, wenn er verschwindet. Oder meinst du, syrische Armee, IS und andere Aufständische würden den Kampf einstellen, wenn er nicht mehr da wäre?

        • IS nicht, der sowieso von Assad profitiert und nur einen Bruchteil seiner Gefechte mit dem Regime ausfechtet.
          Was die anderen Fraktionen angeht, ist der Sturz von Assad sicherlich die wichtigste Voraussetzung für Frieden, ja.
          Natürlich würde nicht automatisch Frieden herrschen und die Alawiten würden sich auch weiterhin wehren (müssen), aber es bestünde überhaupt erst Potential für eine politische Lösung.

        • „Assad IST das Chaos, und das bleibt solange er da ist.“

          Ok, aber bevor das Ganze los ging war Syrien meines Wissens ein für dortige Verhältnisse halbwegs ok-es Land.

          „Das macht er auch seit Jahren. Was glaubst du woher Assad seine Waffen bezieht?“

          Ja aber man sieht ja dass es ohne Bodentruppen nicht viel bringt. Assad hat doch zahlenmäßig inzwischen vermutlich kaum noch Leute da bringen dann auch Waffen nicht mehr so viel.

        • „Was die anderen Fraktionen angeht, ist der Sturz von Assad sicherlich die wichtigste Voraussetzung für Frieden, ja.“

          Oder der Sieg Assads über die anderen Fraktionen.
          Sollte Assad sich tatsächlich verabschieden, stellt sich natürlich die Frage, wer oder was ihm nachfolgt: Ein anderer Vertreter des Regimes, ein demokratisch gewählter Präsident, oder möglicherweise auch ein Islamist (nicht IS)?

        • Ok, aber bevor das Ganze los ging war Syrien meines Wissens ein für dortige Verhältnisse halbwegs ok-es Land.

          Ist natürlich eine Frage des Blickwinkels. Nach dem Motto: „Der Araber braucht halt ne harte Hand“. Wir im Westen neigen natürlich dazu, Länder mit akzeptablem BIP, bei denen ein Despot für Ruhe sorgt, als „ok“ zu empfinden. Hama 1982 spricht eine andere Sprache, ebenso wie die schon seit vielen Jahren wütende Geheimpolizei.
          Aber es stimmt schon, es gab sicher wahrscheinlich viel schlimmere Diktaturen und vor allem rückständigere Länder.

          Seit Assad aber begann, die friedlichen Demonstranten niederzumetzeln, zehntausende verschwinden, verhungern, vergasen und foltern zu lassen, die Luftwaffe und die Shabiha mit seiner Demoralisierungsstrategie Amok laufen ließ, ist mit Sicherheit jegliche Basis für Frieden mit der mehrheitlich sunnitischen Bevölkerung unter dem Assad-Clan auf alle Zeit zerstört.

        • „Oder der Sieg Assads über die anderen Fraktionen.
          Sollte Assad sich tatsächlich verabschieden, stellt sich natürlich die Frage, wer oder was ihm nachfolgt: Ein anderer Vertreter des Regimes, ein demokratisch gewählter Präsident, oder möglicherweise auch ein Islamist (nicht IS)?“

          Entweder eine Marionettenregierung ohne Rückhalt, Folge möglicherweise weitere Kämpfe.

          Ein weiterer Alewit, mögliche Folge weitere Kämpfe. Ein Islamist, schlecht und vielleicht gibt es auch wieder Kämpfe weil es nicht wenige gibt die Islamismus nicht mögen.
          Äypten z.B aus unserer Sicht sind das auch irgendwie Musels, aber da hat z,B ein Richter nach der Niederschlagung der (offenbar demokratisch gewählten) Muslimbrüder auf einen Schlag 500 Todesurteile verhängt und auch im Moment scheint es da eine Hetzjagd auf Islamisten zu geben, wahrscheinlich weil die kein weiteres Tundesien wollen, sie brauchen ja den Tourismus.

          Sehr schwierig, da einen zu finden, der alle zufrieden stellt.

        • Oder der Sieg Assads über die anderen Fraktionen.

          Es ist mir bis heute unbegreiflich, wie auch westliche Politiker dieser Naivität aufsitzen können. Ein Sieg Assads ist in etwa wie das Sorgerecht für Josef Fritzl.
          Syrien wird von Sunniten entweder gesäubert oder verlassen sein.

        • Was ich übrigens nciht gut heisse das mit den Muslimbrüdern.
          Die meisten wurden ja aus politischen Gründen verurteilt. Ich kann diesen konservativen Islam zwar nicht leiden, aber Pierre Vogel umbringen möchte ich auch nicht. Er hat ja bisher nichts getan und wenn jemand so leben will, dann soll er es tun. Man muss nur einen Weg finden wie man sich da nciht in die Quere kommt.


        • Sollte Assad sich tatsächlich verabschieden, stellt sich natürlich die Frage, wer oder was ihm nachfolgt: Ein anderer Vertreter des Regimes, ein demokratisch gewählter Präsident, oder möglicherweise auch ein Islamist (nicht IS)?

          Natürlich würde die Baathisten ihr Gebiet halten wollen. Aber es wäre möglich die kriegsmüden Fraktionen an einen Tisch zu holen und über eine Teilung zu sprechen.

          Ein weiterer Alewit, mögliche Folge weitere Kämpfe. Ein Islamist, schlecht und vielleicht gibt es auch wieder Kämpfe weil es nicht wenige gibt die Islamismus nicht mögen.

          Alawit ungleich Alewit.
          Die säkulare Opposition (die sowieso erstmal kein Ziel außer Assads Sturz hatte) ist leider nach 4 Jahren mit kaum Unterstützung heute nicht mehr so mächtig, dass sie weiter Krieg führen würde. Man wird sich inzwischen wohl mit Gruppierungen aus dem islamistischen Spektrum anfreunden müssen. Die Islamic Front beispielsweise hat lange an der Seite der FSA gekämpft und schlimmer als Assad und IS kann es ohnehin nicht mehr kommen.

        • ja stimmt. ich meine das was Assad ist.

        • Was ich übrigens nciht gut heisse das mit den Muslimbrüdern.

          Wäre ja auch ziemlich absurd, Massenexekutionen politischer Gefangener gutzuheißen.
          Ich hatte auch Hoffnungen in Sisi und außenpolitisch wirkt er wie die Ausgeburt von Pragmatik und Vernunft, aber letztlich ist er auf einem viel schlimmeren Weg als der demokratisch gewählte Mursi. Auch was die Presse angeht zeigt er sich jetzt als schwerst repressiv.

        • „Natürlich würde die Baathisten ihr Gebiet halten wollen. Aber es wäre möglich die kriegsmüden Fraktionen an einen Tisch zu holen und über eine Teilung zu sprechen.“

          Und die nicht kriegsmüden Fraktionen? Ich sehe im Moment eigentlich nur zwei Möglichkeiten, den Frieden wiederherzustellen: Entweder setzt sich eine Partei durch oder das Ausland interveniert militärisch.

        • Und die nicht kriegsmüden Fraktionen?

          Ich denke die einzigen beiden Parteien die bis zur völligen Vernichtung jeglichen Widerstands kämpfen werden sind der Assad-Clan und der IS, bei JAN bin ich mir nicht sicher.

          Entweder setzt sich eine Partei durch

          Eben das darf als Lösung sehr bezweifelt werden. Der IS wird per Staatsdoktrin schon niemals Grenzen, sondern nur Fronten haben. Assad und die sunnitische Bevölkerung werden sich auch dann noch gegenseitig terrorisieren, wenn der Kriegszustand formal beendet ist. Da braucht man wirklich keinen Hoffnungsschimmer mehr haben.

          oder das Ausland interveniert militärisch.

          Ohne den Iran, die Hisbollah und Russland wäre Assad sowieso schon längst Geschichte, das Ausland hat dieses Patt also erst geschaffen. Während der Westen den Giftgasangriffen und Massakern zugeschaut hat, ohne auch nur wenigstens eine Flugverbotszone durchzusetzen.

        • „Eben das darf als Lösung sehr bezweifelt werden.“

          An eine Lösung im positiven Sinn dachte ich auch gar nicht, eher an „Last Man Standing“.

          „Ohne den Iran, die Hisbollah und Russland wäre Assad sowieso schon längst Geschichte, das Ausland hat dieses Patt also erst geschaffen.“

          Wenn das Ausland dieses Patt geschaffen hat, dann kann das Ausland es auch wieder beenden, und zwar mit massivem Militäreinsatz, der alle Kriegsparteien entweder unterwirft oder vernichtet.

        • @ata
          „Was ich übrigens nciht gut heisse das mit den Muslimbrüdern.
          Die meisten wurden ja aus politischen Gründen verurteilt.“

          Das war vollkommen notwenig, dabei handelt es sich um eine Organisation, die mit Hamas und IS in einem Atemzug zu nennen ist.
          Ich fand es mehr als bezeichnend, wie Westerwelle, Kerry etc von einem Schlag gegen die „Demokratie“ heuchlerisch betroffen daherschwadronieten, als die Machtergreifung dieser Extremisten durch das ägyptische Militär verhindert wurde.

        • Wow, du hast wirklich teilweise eine vollkommen verquere Sicht der Dinge, mich deucht das hat wieder was mit Israel zu tun.

          „Notwendig“? Da wurden 500 politische Gefangene exekutiert. Extremist ist wohl eher, wer das unterstützt.

          „Mit IS in einem Atemzug“ ist auch völliger Quatsch, und eine demokratische Wahl ist keine „Machtergreifung“, selbst wenn die Gewählten sicher selbst keine Vorzeigedemokraten sind.

          Ich war Ende 2012 zu Zeiten der wildesten Proteste selbst auf dem Tahir und habe mich mit Anhängern der Muslimbrüder unterhalten, zusammen mit meiner Freundin. Das sind mitnichten Extremisten und ihre Agenda hat mit Daesh nichts zu tun.

        • @david
          „demokratische Wahl ist keine “Machtergreifung”“

          Das historische Beispiel zeigt doch den Zusammenhang.

          Dass die Anhängerschaft der Brüder auch aus sympathischen Leuten bestehen kann, glaube ich gerne (kenne dieses Land auch). Ich hätte mich da auch hingewagt und ehrlich gesagt beneide ich dich ein wenig darum.

          Auch wenn es Israel gar nicht gäbe, halte ich es für absolut untragbar, dass diese gewalttätige Bruderschaft sich offiziell in Ägypten breitmachen hätt können. Mein Mitleid hält sich in argen Grenzen.

        • @david
          „auch Hoffnungen in Sisi ..aber letztlich ist er auf einem viel schlimmeren Weg als der demokratisch gewählte Mursi. Auch was die Presse angeht zeigt er sich jetzt als schwerst repressiv.“

          andere Sicht:
          http://www.gatestoneinstitute.org/6559/egypt-war-on-terrorism

          „Egypt’s War on Terrorism Bears Fruit“

          Ist schon klar, dass unsere Presse dann rumjammert.

          Ob es dich da auch „deucht, das hat wieder was mit Israel zu tun.“?

        • „Wow, du hast wirklich teilweise eine vollkommen verquere Sicht der Dinge, mich deucht das hat wieder was mit Israel zu tun.“

          Jeder, der David widerspricht, ist ein Verschwörungstheoretiker, Assad-Sympathisant und Antisemit. 😀

          Nachdem er an anderer Stelle (EMN) jüngst die Bild-Zeitung als beste Berichterstattung zu Syrien gelobt hat, sei er doch mal darauf hingewiesen, dass es inzwischen Fach- und Sachliteratur zum IS auf dem freien Markt gibt, dies hier zum Beispiel.

          http://www.amazon.de/Islamischer-Staat–Miliz-al-Qaida-deutschen/dp/3406672108/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1443123645&sr=8-1&keywords=behnam+said

          Dort wird er auch nachlesen können, wie sich der sunnitische Terrorismus einschließlich des IS aus der Muslimbrüderschaft entwickelt hat.

          Der Autor ist übrigens als wissenschaftlicher Mitarbeiter für den Verfassungsschutz tätig und somit extremistischer Gesinnung unverdächtig.

        • @3xi
          „wie sich der sunnitische Terrorismus einschließlich des IS aus der Muslimbrüderschaft entwickelt hat“

          Nun, wen überrascht das?
          Hat das Buch auch eine Erklärung für die westliche Unterstützung all dieser Kräfte parat?
          Wer weiss. ob da nicht Bild doch die bessere Quelle für Syrien ist. Ich fand diese Zeitung konnte immer sehr ehrlich und direkt sein. Faszinierend. Richtig lustig fand ich ihren Titel „Ufo-Sekte will Hitler klonen“, drei Schlagworte in einer Schlagschrift. Habe ich mir sofort gekauft (eine von zwei je) und mich endlos drüber amüsiert. Insofern war das wirklich auch ein Satireblatt.
          Ich würde also nicht aus der Hüfte hier @davids Urteilvermögen abtun. Umso mehr, wenn ich die deutsche Presselandschaft betrachte.
          Es ist halt so, dass der persönliche Eindruck von Menschen sehr viel zählt und einen von abstrakteren Kategorien die Dinge zu sehen, abhält, besonders im Orient 🙂
          Ausserdem noch bin ich gar nicht darüber klar, dass IS direkt was mit der Bruderschaft zu tun hat. Immerhin sind die von den Saudis aufgestellt und die Moslembruderschaft wurde in Ägypten doch sehr geschwächt, so eine Art wichtiger Rückzugsraum war das für die.

        • @ Alex

          „Hat das Buch auch eine Erklärung für die westliche Unterstützung all dieser Kräfte parat?“

          Ich weiß nicht, ob das Buch wirklich das beste zu dem Thema ist, es war so ziemlich das einzige zum IS im Buchhandel zu seiner Zeit.

          Den VS-Hintergrund des Autors würde ich jetzt auch nicht als Qualitätssiegel verkaufen wollen, aber es hilft, das Buch einordnen zu können.

          Es ist ziemlich trocken und zäh geschrieben, aber es beinhaltet den offiziellen Stand der Dinge anno 2014.

          Die Bild-Zeitung betreibt halt vereinfachende Stimmungsmache und mischt Gerüchte mit Fakten und unterschlägt wiederum andere Fakten.

        • „Ausserdem noch bin ich gar nicht darüber klar, dass IS direkt was mit der Bruderschaft zu tun hat.“

          Die Ideologie der Muslimbruderschaft ist eher der Grundstein für al-Qaida, IS etc. Die Muslimbrüder gibt es ja schon fast hundert Jahre. Interessant dazu wäre evtl. Abdel-Samad, „der islamische Faschismus“.

        • @3xi „ziemlich das einzige“

          Das Interessanteste war ja, wie schwuppdibupps die Armee IS auf der Bildfläche auftauchte und mit dem ganzen Exodus von irgendwelchen Islamisten aus Europa und anderswo gespeist werden konnte. Wie man also sieht, ein ungeheures Versagen der westlichen Intelligenz. Naheliegender ist natürlich, dass dies mit Rückscht auf die Saudis geschah, die sollten keine negative publicity bekommen.

        • Das historische Beispiel zeigt doch den Zusammenhang.

          Wenn man die Zusammenhänge kennt verbietet sich der Vergleich eigentlich.

          Auch wenn es Israel gar nicht gäbe, halte ich es für absolut untragbar, dass diese gewalttätige Bruderschaft sich offiziell in Ägypten breitmachen hätt können. Mein Mitleid hält sich in argen Grenzen.

          Merkst du nicht wie paradox das ist? Gerade was Gewalttätigkeit angeht, war der mit 50% gewählte Mursi ein Waisenknabe gegen Sisi. Ich muss zugeben, ich habe den gewaltsamen Putsch zu dem Zeitpunkt auch begrüßt, weil das Militär mir tatsäch pragmatisch und unideologisch erschien.

          .”

          andere Sicht:
          http://www.gatestoneinstitute.org/6559/egypt-war-on-terrorism

          Ob es dich da auch “deucht, das hat wieder was mit Israel zu tun.”?

          Ähm, ja?! Damit hast du nochmal explizit bestätigt, dass du anscheinend alles in der Welt nur durch deine Israel-Brille betrachtest.

          Ist schon klar, dass unsere Presse dann rumjammert.

          Das ist bei dir auch obligatorisch, dass jede von deinen Quellen abweichende Haltung durch unsere tendenziöse, strukturell antisemitische Presse zustandegekommen sein muss.
          Ich kann dich beruhigen, ich traue der deutschen Presse in der Tat auch hinsichtlich dem Nahen Osten nicht all zu viel zu (allerdings nicht, weil ich alles für eine antisemitische Verschwörung halte, sondern weil ich mich da seit den letzten Jahren breiter informiere).
          Bezüglich Syrien und Irak hat die Bild in den letzten Jahren tatsächlich für D mit das beste selbige abgegeben. An deren Berichterstattung über Israel dürfest du ja auch noch vergleichsweise wenig auszusetzen haben.


          Es ist halt so, dass der persönliche Eindruck von Menschen sehr viel zählt und einen von abstrakteren Kategorien die Dinge zu sehen, abhält, besonders im Orient 🙂

          Das war ja zu erwarten, dass so ein Kommentar folgt. Von jemandem, der Israel ernsthaft für einen streng säkularen Staat hält, Russland für Israels Verbündeten gegen den Iran und Saudi-Arabien sowie die Muslimbruderschaft für Verbündete des IS – lustigerweise haben die Saudis beide zur Terrorvereinigungen erklärt und buchten einen schon für das Bekenntnis zu einer davon ein: ISIS ist ihnen zu radikal und die MB zu pluralistisch und demokratisch 😉

        • Jeder, der David widerspricht, ist ein Verschwörungstheoretiker, Assad-Sympathisant und Antisemit

          Also was letzteres betrifft, verwechselst du mich sicherlich mit Alex^^

          Bezüglich Assad-Apologien vermute ich immer zuerst einmal Unkenntnis, mir ist wohl klar dass man auch mit einseitig eurozentrischer Medienauswahl dahin kommen kann.
          Wer sich über syrische Organisationen (vor allem auch atheistische und säkulare wohlgemerkt!) informiert oder mal mit Syrern spricht (abgesehen von Alawitischen Loyalisten), dem kann das nicht passieren.

          Nachdem er an anderer Stelle (EMN) jüngst die Bild-Zeitung als beste Berichterstattung zu Syrien gelobt hat, sei er doch mal darauf hingewiesen, dass es inzwischen Fach- und Sachliteratur zum IS auf dem freien Markt gibt, dies hier zum Beispiel.

          Bekräftige ich hiermit nochmal (wobei es natürlich auch in anderen deutschen Zeitungen sehr gute und hintergründigere Artikel gibt)
          Wenn du ein Problem mit konkreten Aussagen hast, darfst du übrigens gerne vor Ort antworten.
          Das von dir verlinkte Buch ist übrigens nicht das einzige.

          Ich habe nun 2 Interviews von Said gelesen und habe weder was Neues noch mich störendes entdeckt.

          Die Verbindung zwischen MB und IS ist auch nicht viel erstaunlicher als die zwischen Islam und IS an sich. Die MB ist eine riesige und uralte sunnitische Bewegung und eine der Wiegen des politischen Islam. MB ist aber nicht gleich MB. Die besteht aus vielen Wellen, historischen Zäsuren und Strömungen. Die MB in Ägypten haben mit Sayyid Qutb nur noch wenig dem IS nahezu nichts am Hut. IS und Hamas sind im übrigen auch verfeindet, da brennen schon gerne mal Flaggen und rollen sprichwörtlich Köpfe. Und wenn du mal sehen würdest, welchen Hass IS-Kämpfer auf Twitter gegen das saudische Regime ausstoßen (umgekehrt wird der IS dort auch inzwischen radikal verfolgt), würdest du staunen.

          Zu MB schreibt nun also Said:
          Behnam Said: Sayyid Qutb spielt in den offiziellen Verlautbarungen des IS so gut wie keine Rolle. Allerdings hat Qutb mit seinen Gedanken die gesamte dschihadistische Bewegung beeinflusst, aus welcher der IS hervorgegangen ist. [das ist trivial] Wesentlich in Qutbs Argumentation war ja, dass alle muslimischen Gesellschaften und insbesondere die muslimischen Herrscher von der „wahren“ Religion so weit entfernt seien wie die Menschen vor der Zeit des Islams und dass durch den aktiven Kampf einer Avantgarde die Macht an Gott „zurückgegeben“ werden solle, um das „Königtum Gottes auf Erden“ zu errichten.

          Dies ist der ideologische Rahmen, auf den sich direkt oder indirekt alle Dschihadisten beziehen. Qutb entwickelte seine Gedanken als Mitglied der ägyptischen Muslimbruderschaft (MB). Er repräsentierte den revolutionären Flügel, von dem sich die Organisation ab den 1960er Jahren zunehmend distanzierte. Der IS versucht jedoch größtmögliche Distanz zu Gruppen wie der MB zu wahren, ebenso wie zu dschihadistischen Gruppen die sich in der Tradition des MBler Qutb sehen – wie etwa Jabhat al-Nusra.

          Die ägyptische Muslimbruderschaft steht eher der AKP und Erdogan nahe, zum IS sind es da noch Welten.

        • @david
          „Mursi ein Waisenknabe gegen Sisi“

          Soll das jetzt in einen bodycount auarten? Des ersteren Schergen unterdrückten die Bevölkerung und verrieten das Land und kooperiereten dabei mit den übelsten Terroristen der Welt, mit Hamas. Und Sisi hält Scharfjustiz über diese Verbrecher!
          Da brauch man doch nur eine Tränenamphore für Krokodilstränen.

          „anscheinend alles in der Welt nur durch deine Israel-Brille betrachtest.“

          Da brauch man eigentlich nur auf Ägypten schauen. Aber die Werturteile werden immer so merkwürdig schwach, wenn es um Israel geht. Ich möchte die Leute hierzulande reden hören, hätten wir Verhältnisse wie in Ägypten.

          „durch unsere tendenziöse, strukturell antisemitische Presse“

          Wenn du nur Bildzeitung liest, bist du tatsächlich davon verschont 😉

          „Das war ja zu erwarten, dass so ein Kommentar folgt.“

          Du kannst ja auch alles behaupten. Meinst du, Ansichtsberichte sind über den anektodischen Wert hinaus hinreichend? Eher nicht und daher musste ich auch ein wenig spotten. Nicht dass ich das nicht glauben würde, dass dies so war.

          „ISIS ist ihnen zu radikal und die MB zu pluralistisch und demokratisch“

          Man muss sich halt vom Plebs abgrenzen. Und man will mit ihnen so auch nichts zu tun haben. Na, das ist wohl ein schwacher Einwand, dass sich die Saudis von ihren Kumpanen distanzieren. Dafür würden sie auch ein paar köpfen, wenn´s sein muss.


        • Das Interessanteste war ja, wie schwuppdibupps die Armee IS auf der Bildfläche auftauchte und mit dem ganzen Exodus von irgendwelchen Islamisten aus Europa und anderswo gespeist werden konnte.Wie man also sieht, ein ungeheures Versagen der westlichen Intelligenz.

          Naja, ISIS ist quasi ein Umturz innerhalb von Al-Qaida, könnte mir vorstellen dass die Amis von denen schonmal gehört hatten. Dazu alte Saddam-Militärs und gutes Marketing, et voilá.

        • @3xi
          „Interessant dazu wäre evtl. Abdel-Samad, “der islamische Faschismus”.“

          Ok, da gibt es jede Menge Verbindungen. Und Schismata. Das ist wie bei Sekten, bloss grösser. Ist auch Teil ihrer Verwirrungsstrategie.
          Daher macht es auch nicht viel Sinn, zu fein zu unterscheiden, dann zerredet man alles nur 😉

        • @ David

          „Also was letzteres betrifft, verwechselst du mich sicherlich mit Alex^^“

          Ok, also ist Alex Israel-Fan. Dann habe ich deine Bemerkung missverstanden.

          „Bezüglich Assad-Apologien vermute ich immer zuerst einmal Unkenntnis, mir ist wohl klar dass man auch mit einseitig eurozentrischer Medienauswahl dahin kommen kann.“

          Es kommt halt ziemlich aggressiv herüber, deine Syrien-Äußerungen. Allein „Assad-Apologie“ ist schon eine ziemlich heftige Diagnose, die dir in den seltensten Fälle zustehen dürfte. Und dabei ist der syrische Bürgerkrieg ja in erster Linie ein Hobby für dich, da du weder Experte auf dem Gebiet bist noch persönlich vor Assad geflohen bist, nehme ich mal an.

          Den Titel Assad-Apologet habe ich mir ja schon für meine Äußerung eingefangen, dass es schwierig sei, in den Medien objektive Informationen über Syrien zu bekommen. Dabei kenne ich Leute aus der Spiegel-Redaktion persönlich, habe also ein bißchen Hintergrundwissen, wie dort gearbeitet wird.

          Ein bißchen mehr Sachlichkeit wäre in der Debatte von Nutzen.

          „mal mit Syrern spricht (abgesehen von Alawitischen Loyalisten), dem kann das nicht passieren.“

          ich keine eine (Halb)-Syrerin, die ich zu dem Thema gefragt habe. Das war aber so, als würde man jemanden aus Bayern zur CSU befragen. Kann natürlich Zynismus sein, nach dem Motto, ich bin in Deutschland, was geht es mich an, was dort passiert.

          „Wenn du ein Problem mit konkreten Aussagen hast, darfst du übrigens gerne vor Ort antworten.“

          Bei EMN bin ich nicht angemeldet, ich kommentiere nur gelegentlich bei Fettlogik. 🙂

        • und kooperiereten dabei mit den übelsten Terroristen des Universums (!!1), mit Hamas.

          Ach daher weht natürlich der Wind. Wenn allein die Solidarität mit Hamas alles rechtfertigt, dann müssen aber noch viele Millionen Menschen weltweit exekutiert werden, damit endlich Gerechtigkeit geschieht!

          ber die Werturteile werden immer so merkwürdig schwach, wenn es um Israel geht

          Ja, offensichtlich. Wenn du wenigstens verstehen würdest, dass es hier gerade (und nicht generell immer und überall) um Israel geht.

          Ich möchte die Leute hierzulande reden hören, hätten wir Verhältnisse wie in Ägypten.

          Wie ich dachte du findest die Verhältnisse in Ägypten grade super toll. Was sind auch schon schwerste Menschenrechtsverletzungen, paranoider Nationalismus, brutale Zensur und Verfolgung kritischer Stimmen (die von der offiziellen Version der Armee-Meldungen auch nur geringfügig abweichen) Massenhinrichtungen politischer Gegner, wenn die Militärdiktatur von Israel bevorzugt wird?
          Wer Antisemiten und Freunde von Antisemiten tötet, kann kein schlechter Mensch sein.

          Du kannst ja auch alles behaupten. Meinst du, Ansichtsberichte sind über den anektodischen Wert hinaus hinreichend? Eher nicht und daher musste ich auch ein wenig spotten.

          Nein, sind sie natürlich nicht. Deinen Spott würde ich als solchen einstecken, wenn du stattdessen Fundierteres zu bieten hättest.

          Man muss sich halt vom Plebs abgrenzen. Und man will mit ihnen so auch nichts zu tun haben. Na, das ist wohl ein schwacher Einwand, dass sich die Saudis von ihren Kumpanen distanzieren. Dafür würden sie auch ein paar köpfen, wenn´s sein muss.

          Das ist Quatsch. Der IS ist eine riesige Bedrohung für die saudische Herrscherelite. Eine US-hörige Monarchie die Götzenanbeetung betreibt (der IS würde die Kabaa sofort wegsprengen) ist den Fusselbärten mit einer der größten Dörner im Auge (und auch umgekehrt), auch wenn der Wahhabismus ideologisch natürlich fast deckungsgleich ist.

        • A propos de mit Syrern reden: ist tatsächlich interessant, die anekdotische Evidenz aus dem Bekanntenkreis. Wenn ich daraus extrapolieren würde: Iraner hassen den Islam, Chinesen hassen den Kommunismus, Russen lieben Putin.

          Dennoch sind die Bekannten sicher die wertvollsten Quellen, die man hat. Eindrücke aus erster Hand halt.

        • NICHT um Israel geht 🙂

          @ichichich:

          Irgendwie hab ich bei dir immer das Gefühl, dass es überhaupt nicht um die Sache, sondern um was persönliches geht.
          Das beruht nach wie vor nicht auf Gegenseitigkeit, ich habe überhaupt nichts gegen dich und schon genug Fehden, die ich aus Überzeugung führe, diese hier brauche und schaffe ich zeitlich nicht, sorry 😉

          PS: ich glaube wirklich nicht, dass ich dich für etwas so harmloses einen Assad-Apologeten geheißen hätte und hatte das auch dieses Mal nicht intendiert. Habe ich das nicht schon beim letzten Mal reuig zurückgenommen?? Wenn nicht, dann jetzt.
          Und sorry wenn ich aggressiv rüberkomme. Das hat nichts mit syrischem Blut zu tun sondern mit meiner krankhaften Unfähigkeit, Widerspruch zu ertragen wenn ich doch wirklich, wirklich recht habe 😉 Ich bin ja auch ein Fan von Autoritätsargumenten aber ein kulturwissenschaftliches Studium kann ich in dem Fall nicht als Letztargument akzeptieren, dafür hab ich mit dem „Hobby“ jetzt schon zu viel Zeit verschwendet.

        • eins noch:
          die anekdotische Evidenz aus dem Bekanntenkreis.

          Ich habe noch nichtmal wirklich syrische Bekannte. Skepsis gegenüber anekdotischer Evidenz ist sicher immer angebracht, aber findest du es wirklich so schwer, einen Einblick in die führenden Diskurse zu bekommen? Bezweifelst du ernsthaft, dass Assad bei den ca. 80% Sunniten (inklusive Kurden) auch nur noch irgend einen Funken an Respekt genießt? Okay, es gibt vielleicht ein paar Kurden denen er egal ist so lange ihre Autonomie bestehen bleibt.
          Das einzige was sicherlich nicht so einfach zu eruieren ist, ist der Rückhalt bei Alawiten, Christen und Drusen. Auch da scheinen sich aber nicht gerade wenige von ihm abzuwenden…wobei das für sie ja auch lebensgefährlich ist.

        • @ David

          „Irgendwie hab ich bei dir immer das Gefühl, dass es überhaupt nicht um die Sache, sondern um was persönliches geht.“

          Absolut, in Bezug auf die Assad-Sache. Der Vorwurf hat mich damals wirklich schockiert und war für mich mit ein Grund, mich hier weitgehend zurückzuziehen. Nicht, dass ich deswegen noch sauer wäre (nachtragend aber schon, ich bin ein nachtragender Mensch 😉 ), die regelmäßigen Kommentatoren stecken doch relativ sehr viel Zeit in Evochris‘ Blog, die man offline besser nutzen kann – auch wenn es sicher der rhetorischen Schulung dienen kann.

          „Ich bin ja auch ein Fan von Autoritätsargumenten aber ein kulturwissenschaftliches Studium kann ich in dem Fall nicht als Letztargument akzeptieren, dafür hab ich mit dem “Hobby” jetzt schon zu viel Zeit verschwendet.“

          Wir können uns ja darauf einigen, dass du evtl. viel Kenntnis zu Syrien hast (das kann ich letztlich nicht beurteilen, da ich mich selbst auch nicht als Experten zu dem Thema sehe), aber wenig Kenntnis von Medien. 🙂

          Und um zum sachlichen Kern zurückzukehren: Parteilichkeit als Voraussetzung zur Führung einer Diskussion über ein Thema zu verlangen bzw. Distanz als Zeichen von Apologetik oder Sympathisantentum zu sehen, halte ich für extrem gefährlich.

          Das ist jetzt kein persönlicher Vorwurf, sondern scheint mir eine allgemeine Tendenz zu sein. Dazu trägt die Bild nicht unerheblich bei (Spiegel etc.ebensowenig).

        • Ich finde anekdotische Evidenz ja wichtig, das war absolut nicht ironisch gemeint. Die Tahir-Sache war sicher eine wertvolle Erfahrung.

          Da meine syrische Bekannte kein Kopftuch trägt, gehe ich davon aus, dass sie entweder christlichen oder alawitischen Hintergrund hat.

          Sie hat sich aber nicht positiv zu Assad geäußert, aber halt ähnlich desinteressiert-negativ (Bemerkungen zur Vetternwirtschaft) wie viele Exilbayern zur CSU. Hoffnungen, dass es nach Assad besser wird, hatte sie aber auch nicht.

          Das ist meine einzige Erfahrung „aus erster Hand“ und ich hätte mir gewünscht, die Person hätte mehr Leidenschaft zu dem Thema gehabt.

        • „Bezweifelst du ernsthaft, dass Assad bei den ca. 80% Sunniten (inklusive Kurden) auch nur noch irgend einen Funken an Respekt genießt?“

          Nö. Das ist ja des Pudels Kern: es gibt einen erheblichen religiösen Konflikt und an der Spitze des Staates steht eine religiöse Minderheit (Alawiten), die gegenüber der sunnitischen Mehrheit der Bevölkerung privilegiert ist.

          Ich denke aber auch, dass die meisten Alawiten befürchten, nach dem Sturz Assads, sei er noch so korrupt und verbrecherisch, schlicht massakriert zu werden.

    • Die Russen wollen die stetig verschwulenden Deutschen unter ihre Fuchtel bringen und richtige Männer aus den Jungen machen.

    • „Meine Ansicht: die sind da, um den Israelis die Möglichkeit des Militärschlags gegen die iranischen Atomanlagen zu geben. Der sollte dann also bald stattfinden wär die Prognose.“
      ————–

      ?

      Russland ist Verbündeter des Mullah-Regimes. Wieso sollte Russland Interesse daran haben einem Militärschlag der Israelis den Weg zu bereiten?
      Außerdem könnten die Israelis jederzeit die Atomanlagen angreifen- werden sie wohl auch machen, sobald ihre Geheimdienste melden, dass der Iran kurz vor Fertigstellung der A-Bombe steht, oder sie werden es nicht machen aus Angst vor den Reaktionen der antisemitischen Internationalen und ihrer Unterstützer.

      Aber mit Israel hat es mMn diesmal ausnahmsweise nichts zu tun. Putin möchte seine Militärbasen in Syrien und seine Verbündeten schützen und sein nationales und internationales Ansehen steigern, indem er sich als Kämpfer gegen den IS profiliert. Da er weiß, dass es keine roten Linien gibt und Obama damit geblufft hat, geht er auch nur minimales Risiko ein.

      Ich bin mal eher gespannt wie er sich gegenüber den Kurden verhalten wird. Sollte er sie unterstützen, könnte er wieder Richtung USA zeigen, die sich weigern Waffen an Kurden zu liefern, dass er es ernst meint mit der Bekämpfung des Islamismus. Er könnte sich aber auch gegen sie wenden, um die Westbindung der Türkei zu brechen.
      Bspw. könnte er einen Kompromiss mit Erdogan aushandeln, der ungefähr so aussieht, dass Erdogan Assad akzeptiert und Russland dafür Erdogan im Kampf gegen die Kurden unterstützt.

      So oder so, Putins Stärke resultiert allein aus der Schwäche des Westens ihm Grenzen aufzuzeigen. Ich hoffe das wird sich mit dem nächsten US-Präsidenten ändern.

      Sehr beeindruckt hat mich Carly Fiorinas Rede, die hier jemand vor einigen Wochen verlinkt hat:

      • Ich finde die Türkei sowieso ein gruseliger Faktor in diesem Schachspiel. Militärisch wohl ziemlich stark Erdogan will den Kurden an den Kragen.
        In Deutschland gab es in der letzten Zeit immer mehr gegenseitige Übergriffe und Schlägereien. Was sollen die deutschen Gutis tun? Und was wird Erdogan tun oder den Erdoganhörigen Türken in Deutschland sagen, wenn ihm nicht gefällt, was die Gutis tun?
        Es ist doch auffällig, dass kaum jemand Position bezieht zu diesen Demonstrationen und dass die AFD auch nirgendwo zu sehen ist wenn türkische Rechte irgendwo aufmarschieren.

        • Was sind Gutis?

          „Es ist doch auffällig, dass kaum jemand Position bezieht zu diesen Demonstrationen und dass die AFD auch nirgendwo zu sehen ist wenn türkische Rechte irgendwo aufmarschieren.“
          ——–
          Da muss ich die Grünen, insbesondere Cem Özdemir mal ausnahmsweise loben. Der hat klargemacht, dass AKP-Anhänger nichts bei den Grünen zu suchen haben und er hat vor kurzem Cizre besucht, um den Kurden seine Unterstützung auszusprechen und auch wenn es um die Ukraine ging haben sich die Grünen klar pro westlich positioniert in letzter Zeit.

          http://www.welt.de/politik/ausland/article145249651/Tuerkei-gefaehrdet-Sicherheit-deutscher-Soldaten.html

          http://www.welt.de/politik/deutschland/article117210153/Erdogan-macht-die-Tuerkei-zum-Krisenstaat.html

        • @Zara
          „und auch wenn es um die Ukraine ging haben sich die Grünen klar pro westlich positioniert in letzter Zeit.“

          Das haben sie sogar noch mehr mit Jugoslawien geleistet. Und auch mit der PLO.

      • @Zara

        Ja. Carly ist schon beeindruckend. Deshalb hatte ich’s gepostet. Sie war anfangs auch den Amis selbst relativ unbekannt. Nach dem ersten GOP (sie war dabei) gab’s einen ziemlichen Google Search Sturm nach ihr.

        Hier ein Video nachdem Hillary ihre Kandidatur veröffentlicht hatte (gibt noch ein deftigeres in dem sie sinngemäß sagt „No, Hillary … not you“). Das war mir aufgefallen. Ich dachte whow!

        http://www.dailymail.co.uk/video/news/video-1174880/Carly-Fiorina-reacts-Hillary-Clintons-President-announcement.html

        • Die RadFem Amanda Marcotte hetzt gegen Carly.

        • @pp
          „Carly ist schon beeindruckend.“

          Here’s How Carly Fiorina Wants to Redefine Feminism

          „At an event in Washington, D.C., Thursday evening, the former Hewlett-Packard CEO will argue that conservatives should embrace a term that some shy away from, according to her prepared remarks.“

          http://time.com/3918014/carly-fiorina-feminism/

          Sie bekennt sich also zum Feminismus. Mehr muss man eigentlich gar nicht wissen.
          Und sie spinnt wie eine, am laufenden Band.

          @petpanther, du wirst doch nicht zum Feministen-Schosskätzchen!?

        • Weiß nicht genau was Fiorina diesbezüglich vor hat oder wo sie da genau steht. Zumindest gegen Hillary Feminismus, war-on-women Narrativ, Gender Pay Gap hab ich auch noch nicht von ihr gehört und Pro-Life, z.B. gegen die feministische PlannedParenthood.

          Vielleicht gibt’s ja eine Aufzeichnung vom dem im Artikel angekündigten heutigen Abend in DC.

        • Sie ist Republikaner. Also plemplem.

        • RepublikanerIN.

    • Meine Ansicht: die sind da, um den Israelis die Möglichkeit des Militärschlags gegen die iranischen Atomanlagen zu geben.

      Das halte ich auch für ziemlich abwegig.

      • „Das halte ich auch für ziemlich abwegig.“

        Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie man überhaupt auf diesen Gedanken kommen kann.

        • Ich glaube ehrlich gesagt dahinter steckt eine ausgeprägte Israel-Obsession.

          Wenn er nicht obskure Bezüge zu Israel herstellt, ist Alex ansonsten ja voll auf der Höhe 🙂

      • @all
        @david „abwegig“

        Da dies vermutlich allgemein so erscheinen musste, habe ich die Eingangsthese mit ein wenig diebischer Freude gepostet. 🙂

        Sie ist einfach nur logische Folge der Machtkonstellationen, wie ich sie seh.
        Der entscheidene Punkt: Iran ist die bevorzugte Mittelmacht des Westens, vor allem gegen Russland. Der letzte Golfkrieg zB wurde mit dem Ziel der Erweiterung der iranischen Einflusssphäre geführt (mit Kuweit, WMDs, Öl als Vorwände).

        Der iranische Irak hat nun das vernachlässigte Saudi-Arabien auf den Plan gerufen, welches mit dem IS einen antiiranischen cordon sanitaire zu Sicherung seiner Machtstellung hochzog. Nun kann der Westen schlecht den IS wirkungsvoll bekämpfen, will er Saudi-Arabien nicht verlieren. In diese Lücke springt nur Russland und tut so, als wolle dieses den Job des Westens machen. Dabei geht es um die Schwächung des Iran, der eine erhebliche Bedrohung für Russland darstellt, insbesondere atomar gerüstet. Hier treffen sich die vitalen Interessen Russlands und Israels, wie unschwer auffallen sollte. Die Amerikaner würden es nie zulassen, dass die Isralis die iranischen Nuklearanlagen vernichten und Israel hat nicht die Möglichkeiten durch irakisches Feindterrain einen wirkungsvollen Angriff zu bringen.

        @zara
        „Russland ist Verbündeter des Mullah-Regimes.“

        Das behauptet freilich zB das Pentagon.

        „Putin möchte seine Militärbasen in Syrien und seine Verbündeten schützen…“

        Da ist wenig zu retten… Es geht um ein viel strategischeres Ziel.

        „Er (Putin, Russland) könnte sich aber auch gegen sie wenden, um die Westbindung der Türkei zu brechen.“

        Andersrum. Deshalb werden die Kurden unterstützt werden. Die Staatsraison der Türkei, auch und insbesondere unter isalmistischer Führung, besteht in der Einbindung dieser Minderheit, auch geostrategisch von höchster Wichtigkeit, da ein Kurdistan die Achse Türkei-Iran unterbinden würde. Dieses ist sicher ein weiteres Ziel zur Schwächung Irans.

        „Schwäche des Westens“

        Die Schwäche des „Westens“ besteht in seinen fragwürdigen Zielen.
        Wenn jemand wie Fiorina Präsident wird, wird wahrscheinlich Klartext geredet, die ist so irre (s. meine posts mit dem „Demon Sheep“-clip und dem nakedcapitalism-link).

        Ihr könnt ja diese ganzen Vorstellungen weiterhin absurd finden, aber sie machen wenigstens eine klare Prognose, was passieren wird.

    • http://starke-meinungen.de/blog/2015/09/25/putin-syrien-und-die-islamisten/

  23. Bin mal gespannt wann Femis den „Abgasskandal“ bei Volkswagen als Thema entdecken. Wie ich vernahm gab die Chefin der Abteilung „Frauenförderung“ im Stammwerk Wolfsburg schon die Marschrichtung vor: (O-Ton) „Mit mehr Frauen in der Führung wäre das nicht passiert“.

    🙂

  24. Asian child sex victims suffer more than white children, court rules

    Ruling on a convicted paedophile’s appeal for a lesser sentence, Mr Justice Walker said it was right that Jamal Muhammed Raheem Ul Nasir had been given a longer spell in prison because his victims were Asian.

    http://www.theguardian.com/law/2015/sep/17/asian-child-sex-victims-suffer-more-than-white-children-court-rules?CMP=share_btn_tw

    Also wenn ein Pädophiler Kinder missbrauchen will und kein Bock auf Gefängnis hat, sollte er lieber darauf achten das die Kinder weiß sind, denn da gibt es die geringern Haftstrafen.

    Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich…

    • All in all it´s just another brick in the wall… zur Demontage des westlichen Rechtssystems.

      In seiner Woche der Idiotie hat der Sargon diesen Fall besprochen, sehenswert (youtube).

      „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich…“

      Und manche sollen gleicher als andere gemacht werden.

  25. Wer zuhören möchte, Alison und Karen live.

  26. Anita Sarkeesian und Zoe Quinn bei der UN.

    Wahrscheinlich bei der feministischen UN Women bei der auch HeforShe Tussnelda Emma Watson ist.

    • Zur Erinnerung: UN Women wurde damals marxistisch-feministisch geputscht und Genderismus wurde eingeführt.

      • @ petpanther

        „Zur Erinnerung: UN Women wurde damals marxistisch-feministisch geputscht und Genderismus wurde eingeführt.“

        Belege bitte – aber echte!

      • Passt doch alles zusammen:

        „Saudi Arabia chosen to head UN’s human’s rights panel

        & yet they’re about to behead 21yr activist,“

        http://www.bbc.com/news/blogs-trending-34338308

        Die UN ist völlig irrelevant geworden. Das war ein langer Prozess.

      • @ Petpanther

        Gibt´s mal wieder keine Belege?
        Dachte ich mir, ich kann mich leider nicht daran erinnern, dass ich jemals auf eine Nachfrage nach Belegen an dich, welche bekommen hätte. Und ich kann mich leider auch nicht daran erinnern, dass du irgendwann mal von „Marxismus“ gesprochen hättest, ohne dass es im Zusammenhang mit einer Lüge und Falschbeschuldigung erfolgt wäre.

        Marxistische Feministinnen spielen im Feminismus schon seit Jahrzehnten nur noch eine untergeordnete Rolle, sind zuerst vom klassischen Radikalfeminismus verdrängt worden und danach übernahm der auf (vulgär-)poststrukturalistischen – und NICHT marxistischen – theoretischen Grundlagen beruhende Gender-Feminismus zunehmend die ideologische Hegemonie im Feminismus. Marxistische Feministinnen stehen dem Gender-Feminismus oft kritisch gegenüber, halten ihn – m.E. zu Recht – für neoliberalismus-kompatibel und für eine Ablenkung von ökonomischen, kapitalismuskritischen Themen. Es existiert eine eigenständige marxistisch-feministische Kritik am Gender-Feminismus, die zwar nicht mit der Männerrechtsbewegung vereinbar ist, da sich heutige marxistische Feministinnen leider oft zu stark von ihren ursprünglichen Wurzeln in der männerfreundlichen sozialistischen Frauenbewegung der ersten Welle der Frauenbewegung entfernt haben, die aber dennoch von Männerrechtlern rezipiert werden sollte, da die marxistisch-feministische Gender-Kritik m.E. einige zutreffende Analysen enthält.

        • Feministen betrachten Gesellschaft unter dem Aspekt von Herrschaftsstrukturen. Das ist eine klassisch marxistische Herangehensweise.

        • @ Adrian

          „Feministen betrachten Gesellschaft unter dem Aspekt von Herrschaftsstrukturen.“

          Aber nicht unter dem Aspekt von Strukturen ökonomischer Klassenherrschaft.

          „Das ist eine klassisch marxistische Herangehensweise.“

          Keineswegs.

        • „Das ist eine klassisch marxistische Herangehensweise.“

          Es gibt sehr viele „marxistische Herangehensweisen“, dies ist eine davon, wenn auch eine vulgäre, wie @Lesz ausführte.

          Man könnte auch sagen, sie hätten den Marxismus schlecht kopiert. Aber das war ja schon immer das Problem mit den Kommunisten.

        • @Leszek

          Muhahaa … “männerfreundliche sozialistische Frauenbewegung“ … Steinem, Dworkin, Friedman, Brownmiller, Millet, … alle hardcore marxistisch … und vor allem, allem männerfreundlich … ganz und gar … wirklich 🙂

        • @ Alex
          „dies ist eine davon, wenn auch eine vulgäre“

          Hmm, Klassenkampf, die Quintessenz des Marxismus ist ja wohl nichts anderes als Betrachtung über Herrschaftstrukturen.

          „Aber das war ja schon immer das Problem mit den Kommunisten.“

          Dann erklär mal, wie man Marxismus ohne Diktatur hinbekommt.

        • @ Petpanther

          „Muhahaa … “männerfreundliche sozialistische Frauenbewegung“ … Steinem, Dworkin, Friedman, Brownmiller, Millet, … alle hardcore marxistisch … und vor allem, allem männerfreundlich … ganz und gar … wirklich“

          Keine einzige der Genannten ist dem marxistischen Feminismus zuzurechnen. Die meisten sind Vertreterinnen des klassischen Radikalfeminismus.

          Im klassischen Radikalfeminismus gab es in den 70er Jahren auch oberflächliche Anknüpfungsversuche an Elemente marxistischen Denkens, einfach weil marxistische Theorien damals mehr dem Zeitgeist entsprachen sowie um einen Fuß in die Linke zu bekommen. Nichtsdestotrotz wurde der sozialistische Feminismus der ersten Welle der Frauenbewegung von Radikalfeministinnen abgelehnt, denn dieser war ihnen zu männerfreundlich. Heute ist von marxistischen Aspekten im Radikalfeminismus allerdings in der Regel nichts mehr übrig. Alice Schwarzer und die Emma stehen z.B. in der Tradition des klassischen Radikalfeminismus und dass dort heutzutage nichts Marxistisches zu finden ist, dürfte offensichtlich sein.

          Und ich sprach außerdem ausdrücklich von der sozialistischen Frauenbewegung der ersten Welle der Frauenbewegung.

          Die sozialistische – einschließlich der marxistischen – Frauenbewegung der ersten Welle der Frauenbewegung beruhte auf der Idee der Klassensolidarität zwischen den Frauen und Männern der Arbeiterklasse. Marxistische Frauenrechtlerinnen der ersten Welle der Frauenbewegung setzten sich auch für männliche Anliegen ein, z.B. für ein allgemeines Wahlrecht auch der Männer der Arbeiterklasse, für bessere Arbeitsbedingungen und besseren Gesundheitsschutz auch für Männer, gegen Militarismus und Krieg.
          Männerfeindliche Unterströmungen der ersten Welle der Frauenbewegung gab es, wenn es sie gab, im Spektrum der bürgerlichen Frauenbewegung. Dieser Unterschied zwischen bürgerlicher und sozialistischer Frauenbewegung der ersten Welle der Frauenbewegung wird in mehreren Büchern zur Geschichte der Frauenbewegung auch thematisiert:

          “Während die meisten “bürgerlichen Damen” um gleiche Teilhabe an den männlichen Privilegien kämpften, stritten Sozialistinnen für eine bessere Welt für alle (…)”

          (aus: Gisela Notz – Feminismus, PapyRossa Verlag, 2011, S. 47)

          “Die sozialistische Frauenbewegung Deutschlands”, so Ottilie Baader (…) sei “von der Überzeugung durchdrungen, dass die Frauenfrage ein Teil der sozialen Frage sei und nur zusammen mit ihr gelöst werden kann.” Ihr ging es um den “Kampf aller Ausgebeuteten ohne Unterschied des Geschlechts gegen alle Ausbeutenden ebenfalls ohne Unterschied des Geschlechts”. Deshalb war es ihr Anliegen “mit dem Mann ihrer Klasse gegen die kapitalistische Klasse Seite an Seite mit den Männern zu kämpfen”.

          (aus: Gisela Notz – Feminismus, PapyRossa Verlag, 2011, S. 52)

          “Die Frauenfrage war für Clara Zetkin immer Teil der Klassenfrage. Die proletarische Frauenbewegung war in erster Linie sozialistisch. Aus diesem Grund lehnte sie eine Zusammenarbeit mit der bürgerlichen Frauenbewegung ab. Hauptgegensatz war ihrer Ansicht nach die Tatsache, dass die bürgerlichen Frauen gegen die Männer der eigenen Klasse kämpften, während die Proletarierinnen Seite an Seite mit den Männern ihrer Klasse gegen den Kapitalismus für die Revolution eintraten.”

          (aus: Michaela Karl – Die Geschichte der Frauenbewegung, Reclam Verlag, 2011, S. 97)

          Bereits bezüglich der Einstellung zum Wahlrecht gab es signifikante Unterschiede zwischen bürgerlicher und sozialistischer Frauenbewegung. In Deutschland waren ja vor 1919 auch nicht alle Männer in dieser Hinsicht gleichberechtigt. Es existierte in manchen Bundesstaaten noch das sogenannte Zensuswahlrecht, bei dem das Wählen vom Vermögen abhing:

          http://de.wikipedia.org/wiki/Zensuswahlrecht

          Große Teile der bürgerlichen Frauenbewegung forderten in dieser Hinsicht oft nur die gleichen Rechte für Frauen, was also im Falle des Vorhandenseins des Zensuswahlrechts ebenfalls ein beschränktes Wahlrecht analog dem der Männer bedeutete, welches die Frauen und Männer der unteren Klassen benachteiligte.

          Die sozialistische Frauenbewegung forderte dagegen ein allgemeines, gleiches, geheimes und direktes Wahlrecht für alle Männer und Frauen. Die Forderung nach dem Wahlrecht für Frauen ging bei ihnen also mit einer Forderung nach Abschaffung des Zensuswahlrechts einher, so dass alle Männer und Frauen der unteren Klassen die gleichen Rechte erhalten wie die der oberen Klassen.

          http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenwahlrecht#Internationale_Vernetzung

        • @Leszek
          „Ablenkung von ökonomischen, kapitalismuskritischen Themen“

          Die lehnen den Kapitalismus doch glattweg ab, ideologisch gesehen. SIe reden immer von Umverteilung, wobei immer das meiste an sie fällt. Kein Wunder also, dass sie ökonomische Vorstellungen gar nicht interessieren.
          Das ist also keine „Ablenkung“, sondern die sind völlig opportunistisch.

        • @adrian
          „Hmm, Klassenkampf, die Quintessenz des Marxismus ist ja wohl nichts anderes als Betrachtung über Herrschaftstrukturen.“

          Jetzt haben sie es mit dem Geschlechterkampf. Der sogar metaphysisch als Herrschaftstruktur gedacht wird (geschichtliche Herleitung, „Konstruktion“ und als Patriarchat).
          Das ist also religiöser Marxismus, wenn so will 😉

          „Dann erklär mal, wie man Marxismus ohne Diktatur hinbekommt.“

          Marxismus ist nur die Auslegung von Marx. Du meinst Kommunismus? Natürlich geht der ohne Diktatur nicht. Aber Kommunismus klappt mit Diktatur auch nicht 😉

          Wie ich sagte: …aber das war ja schon immer das Problem mit den Kommunisten, dass sie das nicht verstehen (/wollen).

        • @Leszek

          Das sind unbedeutende Randfiguren. Vielleicht meinten die es sogar gut. Aber unbedeutend. Und sicher keine subversiven Politbullies, die da geputscht haben.

          Ausgeführt wurde das wohl neben den lauten marxistischen Führerinnen von Kadern mit Hilfe der Greer’s und Harman’s dieser Welt.

        • @ Adrian

          „Hmm, Klassenkampf, die Quintessenz des Marxismus ist ja wohl nichts anderes als Betrachtung über Herrschaftstrukturen.“

          Aber ökonomische Herrschaftsstrukturen.

          Mit Kritik von bestimmten Formen von Herrschaft befassen sich außerdem mehrere Hauptströmungen des politischen Denkens: Liberalismus, Marxismus, Anarchismus, Poststrukturalismus.

        • @ Petpanther

          „Das sind unbedeutende Randfiguren.“

          Die sozialistische Frauenbewegung der ersten Welle der Frauenbewegung bestand keineswegs aus „unbedeutenden Randfiguren“, sondern war eine große und einflussreiche Hauptströmungen der Frauenbewegung.

          „Ausgeführt wurde das wohl neben den lauten marxistischen Führerinnen von Kadern mit Hilfe der Greer’s und Harman’s dieser Welt.“

          Da Radikal- und Genderfeministinnen keine marxistischen Feministinnen sind, wurde es wohl überhaupt nicht ausgeführt von „marxistischen Führerinnen“.

        • Eine klassisch marxistische herangehensweeise ist die Frage nach dem Privateigentum an Produktionsmitteln. Alles andere ist Bullshit.

        • Da hier einige Mythen über den klassischen Marxismus im Umlauf sind einige Bemerkungen hierzu.

          Marxismus ist philosophisch gesehen materialistisch, d.h. er geht im einem Primat des Materiellen, also der Existenz einer Welt außerhalb des Geistes aus, der seinerseits in Wechselwirkung mit der materiellen Welt tritt. Daswegen ist @leszek kein Marxist, denn er ist allenfalls philosophischer Agnostiker, stellt jedoch die Idee in den Vordergrund.

          Klassenkampf ist im Marxismus abgeleitet aus dem Klassengegensatz zwischen Besitzern von Produktionsmitteln und Nichtbesitzern von Produktionsmitteln. Das diese Frage dominant ist, leitet sich daraus ab, dass das Sein der Menschen durch ihre materielle Produktion bestimmt wird. Denn der Mensch muß primär seine materielle Existenz sichern, da sein Geist nicht unabhängig von der materiellen Welt existieren kann. S. vorheriger Absatz.

          Die Art und Weise der Produktion (Produktionsweise) bestimmt also das Leben und die Kultur der Menschen. Die Produktionsweise im Kapitalismus beruht auf dem Eigentum an Produktionsmitteln.

          Herrschaftssrukturen sind aus der Produktionsweise abgeleitet. Daher kann eine Ideologie oder Weltanschauung, die die Herrschaftsstruktur(Feminismus, Poststrukturalismus) in den Vordergrund stellt niemals marxistisch sein, denn Herrschaft ist im Marxismus immer aus der Produktionsweise abgeleitet.
          Gleiches gilt für den Klassenkampf: Dieser ist ebenfalls aus der Produktionsweise abgeleitet. Eine Ideologie, de den Klassenkampf als dominant ansieht (wie z.B. der Trotzkismus) kann also aus demselben Grund nicht eigentlich marxistisch sein.

        • @Dummerjan

          Mag ja so sein.

          Aber hier ging’s drum *wie* der sog. „Klassenkampf“ marxistisch geführt wird.

          Nicht um den Inhalt.

          Und da gibt es (wieder-) erkennbares Vorgehen.

      • @Leszek

        Das war kadermäßig subversiv geplant. Kenn nur eine Ecke aus der so etwas taktisch kommt.

        • @ Petpanther

          „Das war kadermäßig subversiv geplant. Kenn nur eine Ecke aus der so etwas taktisch kommt.“

          Wir wissen doch beide, dass deine Kenntnisse über Marxismus gleich Null sind – und ebenso ist dies mal wieder ein Null-Argument.

        • @Leszek

          Deine Diffs bringen nicht viel.

          Wer soll’s denn sonst gewesen sein. Die Mainzelweibchen & die Schlumpfienen … 🙂

        • @ Petpanther

          „Wer soll’s denn sonst gewesen sein. Die Mainzelweibchen & die Schlumpfienen“

          Wenn es um Gender-Feminismus geht, dann steht wohl zu vermuten, dass es sich dabei um Gender-Feministinnen handelte.
          Vielleicht spielten auch klassische Radikalfeministinnen dabei eine Rolle.

          Aber wohl kaum marxistische Feministinnen oder liberale Feministinnen, die beide frühzeitig vom klassischen Radikalfeminismus verdrängt worden sind.

        • Ist echt ein Witz, dass @Leszek ausgerechnet hier einen Beweis sehen will 😀

        • @Leszek

          Equity Feministinnen wie DeCrow oder Hoff-Sommers, Paglia, … etc. … die vielleicht. Aber die waren’s nicht. Die wurden ja von den marxistischen Radfems marginalisiert.

        • @ Alex

          „Ist echt ein Witz, dass @Leszek ausgerechnet hier einen Beweis sehen will“

          Ganz und gar nicht.
          Es wäre ideen- und sozialgeschichtlich leicht feststellbar, wenn Petpanther die Wahrheit sagen würde.
          Tut er aber nicht.

        • @ Petpanther

          „Equity Feministinnen wie DeCrow oder Hoff-Sommers, Paglia, … etc. … die vielleicht. Aber die waren’s nicht. “

          Richtig. Die waren´s nicht.

          „Die wurden ja von den marxistischen Radfems marginalisiert.“

          Radikalfeminismus ist etwas anderes als marxistischer Feminismus. Auch sozialistische/marxistische Feministinnen wurden von Radikalfeministinnen marginalisiert.

        • @Lesz
          „Es wäre ideen- und sozialgeschichtlich leicht feststellbar, wenn Petpanther die Wahrheit sagen würde.“

          Ihr redet doch sowieso immer nur aneinander vorbei. Was interessiert es auch, wie diese Ideologie denn genau bezeichnet werden müsste.

        • @ Alex

          „Ihr redet doch sowieso immer nur aneinander vorbei.“

          Ich kann doch nichts dafür, dass Petpanther die Geschichte der Frauenbewegung so schlecht kennt, dass ihm der Unterschied zwischen bürgerlicher und sozialistischer Frauenbewegung der ersten Welle der Frauenbewegung und der Unterschied zwischen Radikalfeminismus und marxistischem Feminismus der zweiten Welle der Frauenbewegung nicht klar ist.

          Es ist außerdem leider erfahrungsgemäß schwer Petpanther solche Dinge zu vermitteln.

          „Was interessiert es auch, wie diese Ideologie denn genau bezeichnet werden müsste.

          Relevant für jeden, der falsche und irrationale anti-marxistische Verschwörungstheorien ablehnt und für jeden, der an der Wahrheit interessiert ist.

        • Leszeks Klugscheißerei nervt.

        • Hi Kirki,

          „Leszeks Klugscheißerei nervt.“

          Dann lies es doch einfach nicht.
          Oder schreib einen Artikel auf deinem Blog dazu, wenn du es sonst nicht verarbeiten kannst.

          Ich gedenke jedenfalls auch weiterhin Propagandalügen auf allen Seiten auseinanderzunehmen. 🙂

        • Schon mal aufgefallen, das alles außes Leszek’s Welt sog. “Propagandalüge“ ist … 🙂

        • @ Petpanther

          „Schon mal aufgefallen, das alles außes Leszek’s Welt sog. “Propagandalüge“ ist …“

          In „Leszeks Welt“ benötigt man Argumente und Belege.
          Wer die nicht liefern kann und es bei bloßen Anschuldigungen gegen Andersdenkende belässt, dessen Aussagen sind mit dem Begriff „Propagandalüge“ angemessen bezeichnet.

        • @Leszek

          Manchmal wirkst du wie jemand der absichtlich alles hintertreiben/ersticken soll.

          Kannst du das nachvollziehen?

        • @ petpanther

          „Manchmal wirkst du wie jemand der absichtlich alles hintertreiben/ersticken soll.
          Kannst du das nachvollziehen?“

          Bedenkt man, dass es mehrere Kommentare von dir gibt – von frauenfeindlichen Äußerungen bis zu Bezugnahmen auf menschenfeindliche irrationale Verschwörungstheorien – die geeignet sind der Männerrechtsbewegung und ihren berechtigten Anliegen zu schaden, ist dies aber gerade von dir eine erstaunliche Aussage.

          Vorwürfe gegen Männerrechtler, sie seien frauenfeindlich und unwissenschaftlich und Versuche Männerrechtlern zu unterstellen, sie würden die gleiche rechte Ideologie vertreten wie Breivik und einige US-amerikanische rechte Verschwörungsideologen und Antisemiten, werden durch mehrere deiner Kommentare begünstigt, nicht durch mich.

          Du solltest also froh sein, dass ich solche Dinge regelmäßig kritisiere und darauf verweise, dass die weltanschaulichen Grundlagen der Männerrechtsbewegung damit nichts zu tun haben, sondern humanistisch und wissenschaftlich sind.

        • @Leszek

          Das ist mir ein paar Ticken zu abgehoben anmassend. Komm mal auf den Boden zurück und lass dich nicht so gehen.

          Versuchs mal mit etwas mehr Bescheidenheit anstelle andere dominieren zu wollen.

    • Die gesamte UN Session.

  27. Der Letzte Teil ist wirklich mal bemerkenswert:

    Dieser Link ist leider tod:

    http://www.independent.co.uk/voices/if-its-truly-progressive-labour-will-have-voted-in-a-female-leader–regardless-of-her-policies-10496237.html

    Aber zusammengefasst: Es ist in jedem Fall fortschrittlich Frauen zu wählen, ganz unabhängig davon wie deren Politik aussieht. Eine Diktatorin ist dann also auch progressiv… ah – jaaaa

    Diese Frauen denken wirklich sie sind die besseren Menschen. Hinweise die das bestätigen gibt es wohl nicht, aber egal. Sie fühlen wahrscheinlich das es richtig ist…

    Wie war das nochmal Gleichstellung und so… aber nur für Frauen büddetschöön!

    Frauen könne gleichgestellt oder bessergestellt werden. Männer dürfen mximal gleichgestellt werden. Eine Diskriminierung geht natürlich auch, weil Penis…

    • Alle Tyrannen und Tyranneien hatten bisher das entscheidende Merkmal der Anmassung sie seien die besseren Menschen.

  28. Ist Euch eigentlich schon mal aufgefallen wie schwul sich Pirinci anhört, gestikuliert und rumsitzt. Was für ne Tucke 😀

    • Katzenkrimis hat er vorher geschrieben!

      Und wie er sich beim Interviewende locker macht!

      LOOOOL

      Wenn das der @axel wüsste….

      • Mir kommt da langsam ein Verdacht. Ich durchforste „Felidae“ noch mal auf homoerotischen Subtext. Den gab es da nämlich durchaus 🙂

        • Findet Ihr zwei Hübschen Piri attraktiv? Er ist ja Südländer.

          Vielleicht lädt er Euch mal in seine Villa zum Schäferstündchen ein….

        • „Findet Ihr zwei Hübschen Piri attraktiv?“

          Nein. Er ist zu weibisch und zu doof. Und Rauchen tut er auch.

        • Was macht ihn weibisch?

        • ät Adri:

          Also, Rauchen und Saufen sind wirklich eklig, das stimmt.
          Aber weibisch? (Da könnte man Dir übrigens als Sexismus ankreiden. Abwertung des Weiblichen. Du Nazi.)
          Ist das bei Schwulen nicht erwünscht? Oder stehst Du mehr auf harte Männertypen?
          Dann dürften so rechte Macho-Drecksäcke wie ich für Dich ja sehr interessant sein, hehe….

  29. krass

    aber wieso wird nie nochmal nachgebohrt. Diese „Argumentationsweisen“ kann doch ein Grundschüler zerlegen. Selbst wenn sie mit dieser präventiven Schuldnummer ankommt.

    • Yup. … (hatte Ezra Levant’s Kommentar schon mal weiter oben gepostet.)

  30. Heftiger Artikel mit einigen Videos von einer Autorin der HoneyBadgerBrigade

    Feminist end game – the final solution

    http://honeybadgerbrigade.com/2014/12/07/feminist-end-game-the-final-solution/

  31. „Umfrage: Deutsche wollen mehr Frauen in Chefredaktionen

    Mehr als die Hälfte der Deutschen (56 Prozent) hält eine 30-Prozent-Quote für Frauen in Führungspositionen der deutschen Medienhäuser für „wichtig“ bis „sehr wichtig“. Das ergab eine Emnid-Umfrage, die die Initiative ProQuote Medien in Auftrag gegeben hatte. Bisher liegt der Frauenanteil an der Spitze von Tageszeitungen bei fünf Prozent.“

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/umfrage-deutsche-wollen-mehr-frauen-in-chefredaktionen-a-1054389.html

    – Genau. Wir brauchen unbedingt noch viel mehr solche Granaten wie Miriam Meckel in den Zeitungen, die mit ihren Börnaut-Wehwehchen durch Talkshows tingeln und fleißig Propaganda für EU, Asyl, Gender und Antifa machen!

  32. Google Ideas hatte ähnlich wie UN echte SJW Online Abusers (aber Victim Posers) wie Randi Lee Harper geladen. Das ist auf großes Mißfallen gestossen inkl. gleichnamigem Hashtag.

    Breitbart hatte einen Artikel drüber gebracht. Hier ein Folgeartikel von Milo.

    http://www.breitbart.com/big-government/2015/09/24/google-ideas-employee-distances-herself-from-online-abusers-after-breitbart-report/

  33. Männerhaß als Hipstertum:
    http://www.faz.net/aktuell/stil/leandra-medine-die-freestylerin-13793140.html

    http://www.manrepeller.com/

  34. Hunderte Frauen klagen über muslimische Männer – Klöckner: „Was akzeptieren wir noch alles?“

    CDU-Vize Julia Klöckner hatte gefordert, dass Zuwanderer sich zu den deutschen Grundwerten bekennen müssen – und damit eine Schleuse geöffnet. Hunderte Frauen meldeten sich bei der Politikerin und redeten sich ihren Frust über das Verhalten muslimischer Jungen und Männer von der Seele.

    http://www.focus.de/politik/deutschland/nach-forderung-zur-integrationspflicht-kloeckner-hunderte-frauen-reden-sich-bei-mir-frust-ueber-muslimische-maenner-von-der-seele_id_4972380.html

    • „…
      Wo sind eigentlich all die linken Feministinnen?“, fragt die Christdemokratin und wirft diesen im Hinblick auf das Frauenbild vieler Zuwanderer eine „verschleierte Sichtweise“ vor.
      …“

      Herrlich.

      Ja, wo sind sie denn?

      • ät Petpanthrix:

        Immerhin haben sich „Frauenräte“ in Hessen ja mittlerweise schon über die unhaltbaren ZUstände in den dortigen Einwandererheimen beschwert.
        Ein Einzelfall.

        Ansonsten hat Klöckner recht – der „intärr-secktionälle“ Radfeminismus hat das Primat. Geht es um Edle Wilde, die vergewaltigen, hält man die Fresse.
        Ähnlich ist es mit Christen: Unterdrücken Musels christliche Einwanderer, findet das kaum Beachtung.

        Die Linken sind so auf ihr simples Dogma fixiert, daß die Vielschichtigkeit der Realität damit gar nicht erfaßt werden kann (und werden soll).
        Eine „echte“ oder zumindest konsequente Feministix würde verdammt viel riskieren, wenn sie gegen Muselmänner („PoC“) vorginge.
        WHM im eigenen Land zu „kritisieren“ (also diffamieren) ist viel bequemer. Man riskiert schlicht – nix. Wohlfühlterrorismus.

        Genauso im Ausland: Hörst Du noch irgendwas von Aktionen gegen russische Schwulenfeindlichkeit bei uns? Pffffrrrr.
        Lieber nackt am CSD in Berlin rumrennen…

  35. Randstad Arbeitsbarometer Q3/2015: Immer mehr Männer fühlen sich im Job diskriminiert

    http://www.presseportal.de/pm/13588/3125430


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