Selbermach Mittwoch 25 (09.09.2015)

Schon wieder Mittwoch. Wie die Zeit vergeht.

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146 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 25 (09.09.2015)

      • daraus:
        „Insgesamt werden Männer so in den Massenmedien dämonisiert, marginalisiert, entwertet und zum Objekt gemacht.“

        Mit anderem Wort: de- oder enthumanisiert.

    • Dazu ein Artikel aus dem von Arne erwähnten Telegraph von gestern. Man beachte die Kommentare.

      Why does speaking out about the issues men face always trigger a furious reaction?

      by Dan Bell

      After editing a book in which 40 writers talk about what it means to be a man today, Dan Bell is still shocked by the hostility faced by those who speak up about men’s issues

      http://www.telegraph.co.uk/men/thinking-man/11849100/Why-does-speaking-out-about-the-issues-men-face-always-trigger-a-furious-reaction.html

    • Titel und Tonart sehr geschickt gewählt. Kein Vorwurf, sondern Übernahme einer überparteilichen und positiv besetzten Position („Journalisten, die ihre Verantwortung ernst nehmen“). Aus dieser objektiven Position legitimiert Arne Hoffmann das Thema „Männer in den Medien“ durch einen offiziellen Genderkonkress 2015. Dessen Erkenntnisse formuliert er als direkte Aufforderung an Journalisten in der Sie-Form. Sein Vorgehen entspricht Judo statt Karate.

    • Ja, wirklich sehr guter Artikel von Arne. Engagiert, aber sachlich sowie fakten- und quellensatt. Seine Genderama-Beiträge waren in letzter Zeit manchmal etwas arg sarkastisch und mit Anflügen von Verbitterung, das fehlt hier zum Glück vollständig.

      Bin schon gespannt, wer es als erstes schafft, den Artikel als Hate-Speech zu brandmarken.. 😉

    • Sehr sarkastisch, ja, aber ich bin nicht verbittert. 🙂 Davon abgesehen ganz herzlichen Dank euch allen für dieses erfreulich positive Feedback!

      • @Arne Das freut einen zu hören! 😉 Dir ist zu danken für den Artikel – in dem Stil kann er auch Menschen erreichen, die vorher mit dem Thema wenig zu tun hatten. Vielleicht lässt er sich ja als i-Tüpfelchen noch in einem Medium mit höherer Reichweite unterbringen…

    • Neues Beispiel liefert Genderama ja auch gleich:

      „Verschmutzungsrechte für Männer“

      http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/gleichstellung-teure-maenner-1.2637341

      Das ist nicht mal mehr subtil. Zu viele Männer sind ein Problem, vergleichbar mit Verschmutzung. Zu viele Frauen ist wie Umweltschutz, da muss man doch dafür sein und sowas gehört belohnt. Wenn das nicht offene Männerfeindlichkeit, was dann. Müssen erst schöne Männer in Unterwäsche auf großen Plakaten in der Stadt abgebildet werden, bevor man sagen kann das es sich um Männerfeindlichkeit handelt?

      Wie fühlt man sich eigentlich als Frau, wenn man ließt wie vorgeschlagen wird, das Firmen und Branchen in denen kaum Frauen arbeiten wollen, jetzt finanziell dafür bestraft werden sollen? Also das Männer für etwas bestraft werden, was alleine Frauen ändern können.

      • Das ist wirklich wieder mal Antikapitalismus vom Feinsten: der Handel mit Quotenrechten sollte einträglich sein, für die Firmen, die Frauen einstellen.

        Dass dieses unter dem Strich Unternehmen nur Geld kostet, mit einem Modell, welches wegen seiner Korruptionsanfälligkeit bekannt ist und als völlig negatives Beispiel von Abzieherei unter dem ökologischen Deckmäntelchen berüchtigt ist, dürfte „der Sache“ kaum dienlich sein. Und der Zeitung SZ auch nicht, die wie ein drittklassiges Revolverblatt wirkt, wenn sie so etwas schreiben lässt.

        Per Dekret sollen immer andere, die Gruppe der Männer, die Gruppe der Frauen einseitig unterstützen.

        Das ist Männerdiskriminierung, als Frauenförderung getarnt, noch kein Männerhass. Aber der steht wie so häufig bestimmt dahinter, bzw sicher hinter dem überheblich-hämischen und herablassenden Ton der Süddeutschen Zeitung, die die Quotenrechte genussvoll mit „Verschmutzungsrechten“ parallelisiert.

        Eigentlich müsste man dieses Schmierblatt mit Prostestbriefen eindecken, Medienkampgne dazu und diese Art von Journalismus endlich anprangern und erklären, welches Geistes Kind die Ideologen dieser dahinterstehenden Weltanschauung sind. Das wäre wohl eine gesellschaftlich angemessene Antwort auf deren Kampgnen zur „Gleichberechtigung“.

    • „…Sperrung auch auf deutscher Autobahn

      Die Europastraße 45 führt auf deutscher Seite als A7 weiter Richtung Süden und ist eine der wichtigsten Straßenverbindungen zwischen den beiden Ländern. Laut Polizeiangaben gab es auch in Deutschland eine zwischenzeitliche Sperrung. Auf Bitten der dänischen Behörden sei die A7 zwischen Harrislee und der Grenze zwischen 10.30 Uhr und etwa 15 Uhr in Richtung Norden abgeriegelt worden.

      …“

    • Dazu ein Retweet von Ayaan Hirsi Ali über einen morgen erscheinenden Artikel im WSJ Garry Kasparov

      (Chairman of the Human Rights Foundation (@HRF). Visiting Fellow at Oxford Martin. Author, speaker, 13th World Chess Champion)

  1. Unter dem Motto „Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt“, sei hier nochmal auf diese Petition verwiesen:

    https://www.openpetition.de/petition/online/wiedereinfuehrung-der-grenzkontrollen-an-den-deutschen-landesgrenzen

    Für den unwahrscheinlichen Fall, dass das durchkommt, stehen uns evtl. nochmal 5 bis 15 Jahre „living the good life“ ins Haus, d.h. 5-15 Jahre Leben in einer hochtechnologisierten, halbwegs friedlichen uns sicheren westlichen Zivilisation.

    Darüber, dass so oder so, auch ohne weitere „Neubürger“, schon in wenigen Jahrzehnten die Fäkalien auf den Ventilator klatschen werden, mache ich mir keine Illusionen mehr. Dieser Zug ist vor 20-30 Jahren abgefahren 😦

    Über kurz oder lang wird der überalterte, verweichlichte und von Selbsthass zerfressene Westen dem Ansturm der Söhne Mohammeds leider nicht stand halten können.
    Tja… Sauber verkackt!

    • Mutti hat scheins auch keinen Bock mehr auf ihr Volk und dessen Sorge/Nöte. Gut zu wissen, Angi!

      „Angst war noch nie ein guter Ratgeber.“
      Hey, heißt das jetzt, kein Personenschutz mehr für Merkel und Co. auf Kosten des Steuerzahlers? Cool! 🙂

      • Ich weiß, sehr unschön.
        Aber außer einer Lobotomie weiß ich da leider keine Abhilfe.
        Vielleicht geschieht ja ein Wunder in Form von gutmütigen Aliens, die die Erde übernehmen und uns mit ihrer Wunder-High-Tech in eine paradiesische Zukunft führen…
        Jetzt nur mal als Beispiel 🙂

        • @RM
          „Aber außer einer Lobotomie weiß ich da leider keine Abhilfe.“

          lol, besser ist das Gegenteil: dazulernen und dazulernen. Und nicht auf Aliens sich verlssen 🙂

  2. Weibliche Comicschaffende haben ein Manifest erstellt:

    http://bdegalite.org/english/

    Größtenteils ganz okay. Insbesondere wendet es sich gegen die Unsitte, „Frauencomics“ vom Rest abzusondern und als eigenes Fach zu behandeln. Dass das Label oft zu unrecht allem angehängt wird, was von Frauen gemacht wurde bzw. (bekleidete) weibliche Hauptfiguren hat, nervt mich auch schon länger. Ich frage mich gerade, ob es eine so reine Frauensektion auf dem Comicbereich überhaupt gibt, wie man sie ja bei der Literatur mit Romantik-Groschenromanen hat.

    „« Feminist » is not an insult. Feminism struggles for women’s equality with men in our societies, being therefore anti-sexism, and we wish to promote literature that is more egalitarian.“

    Hm. Auch das deute ich jetzt mal positiv als ein Bekenntnis zu einem Feminismus, der auf Gleichberechtigung ausgerichtet ist. Ich hoffe, den Verfasserinnen ist aber auch bewusst, dass sich viele das Label geben, obwohl sie etwas recht anderes wollen.

    Verwandt damit, das neue Video von Liana Kerzner:

    „What’s wrong with current popular video game feminism, and how to fix it.“
    – Fand wieder mal meine Zustimmung.

    • „wendet es sich gegen die Unsitte, “Frauencomics” vom Rest abzusondern und als eigenes Fach zu behandeln.“

      Ist der mutmassliche Grund nicht einfach der, dass die Kunden dann besser diese Produkte finden können? Und dass diese Kunden dazu selbst den Anstoss gegeben haben, dass eine spezielle Sektion für sie eingerichtet wird?
      So läuft das normalerweise.
      Wie kommst du auf die Idee es gäbe eine „Unsitte“, diese Produkte „abzusondern“? Und wer „sondert ab“ und warum ist das wohl so?

      • Wie gesagt, bei den Romanzenromanen sehe ich ein solches Label vollkommen ein, weil es ja tatsächlich ein eigenes Fach ist.
        Aber auf dem Comicsektor wird es immer wieder auch auf andere Sachen gepappt, nur weil sie von Frauen gezeichnet oder geschrieben sind.
        Ich erinnere mich nur noch vage, aber irgendein größerer Verlag eröffenete vor einiger Zeit eine Reihe „Graphic Novels für Frauen“, deren Pressetext jubelte, hier würde endlich von Gewichtssorgen, Haushalt und Schwangerschaft erzählt, so dass nun auch Frauen Comics lesen könnten, die ihnen etwas sagen.

        Eine solche Segretation zugunsten „Frauenthemen von Frauen“ im Gegensatz zur geschlechtsneutralen Förderung von allem was gut und erfolgsversprechend ist, ist schon ärgerlich.
        Auch Artikel über weibliche Zeichner handeln noch immer zu großen Teilen speziell von der Weiblichkeit der Zeichnerin. Artikel um Artikel enthüllt es als unfassbare Neuigkeit, dass auch Frauen Comics mögen und sogar zeichnen können. – Da besteht wirklich noch Änderungsbedarf.
        – Wobei man natürlich festhalten muss, dass Mainstream-Berichterstattung über Comics eh meist recht mies ist. Es ist unter Zeichnern schon ein Running Gag, ob im Titel oder Teaser eines Artikels Soundwords vorkommen (keine Ahnung, wieviele Variationen von „Comics können mehr sein, als Zack – Bumm – Bäng“ ich schon gesehen habe).

        • „Auch Artikel über weibliche Zeichner handeln noch immer zu großen Teilen speziell von der Weiblichkeit der Zeichnerin.“

          Meinst du nicht, in solchen Fällen steht eine endlose Selbst-Bespiegelung und -Beweihräucherung im Raum und weniger der Comic selbst, der angepriesen wird? Der Comic wird dann zur Nebensache und dann kann es doch nicht verwundern, dass sich niemand mehr dafür interessiert… Das ist es vielleicht, was dir ärgerlich erscheint, mich nerven solche Dinge auch regelmässig an (gibt es überall, immer mal wieder).

          „Artikel um Artikel enthüllt es als unfassbare Neuigkeit, dass auch Frauen Comics mögen und sogar zeichnen können.“

          Dann sitzen da wohl Feministen, die sich weniger für Comics, sondern für „Kulturkritik“ interessieren und denen nichts Originelles einfällt.

          Dann ist man gezwungen, „selbst zu schauen“, man hat ja nach einer Seite raus, ob einem ein Comic zusagt oder nicht!

        • „Dann sitzen da wohl Feministen, die sich weniger für Comics, sondern für “Kulturkritik” interessieren und denen nichts Originelles einfällt.“

          Möchte ich nicht einmal ausschließen!
          Das Manifest macht ja auch nicht wirklich einen auf Geschlechterkampf, sondern spricht sich eben hier für eine Anerkennung weiblicher Künstler aus, dafür ist es nicht wichtig, wer sie versagt.

          Ich stimme aber zu, dass die Verwendung des totgerittenen Wortes „Misogynie“ auch hier wieder eher unglücklich war. Als vernünftige Feministin sollte man das wirklich lieber vorsichtig einsetzen, um der Inflation entgegen zu wirken und falsche Zusammenhänge zu erstellen. Selbst, wer Frauen wenig wahrnimmt, hasst sie ja dadurch nicht gleich, wie das Wort suggeriert.

        • „spricht sich eben hier für eine Anerkennung weiblicher Künstler aus“

          Ist natürlich auch irgendwie immer Werbung.

          Dieses Video zB allerdings traktiert einen von Anfang an mit irgendwelchem ideologischen mumbojambo, vom Stil „Feminist Frequency“, und redet gleich moralisierend negativ daher….

          Und das soll irgendwem anderen Lust auf Konsumprodukte machen als ideologisch versierten Feministen?

          Das Bekenntnis zum Egalitarismus aus dem Manifest kommt mir übrigens auch wie eine rein hohle Floskel vor:

          „and we wish to promote literature that is more egalitarian.“

          Typisch vom Denken her ist (sonst wird der Begriff absolut gemieden)

          Egalitarianism as Interpreted by a Feminist
          youtube.com/watch?v=seq7EYDyIGE

          Wenn die Werbung für Comics machen wollen, dann sollten sie doch einfach unverzüglich sagen, was an denen unmittelbar gut sein soll. Das wäre möglicherweise auch gewinnend.

  3. Sargon kommentiert Laurie Penny’s Auftritt auf dem „Festival of Dangerous Ideas“. Hatte ihren Auftritt am letzten Selbermach Samstag gepostet.

    Laurie Penny and the Festival of Dangerous Ideologues Part 1

  4. Die New York Times zu den Entscheidungsprozessen (in die auch Schweden und Deutschland involviert sind) bei tödlichen Luftangriffen der USA in Afghanistan:

    http://mobile.nytimes.com/2015/09/05/world/asia/afghanistan-kill-decisions-us-sweden-germany.html?_r=0

    Darin findet sich ein interessanter Abschnitt:

    Decision-making for lethal Afghan strikes takes place in a room in the coalition headquarters in Kabul known as the Combined Joint Operations Center, or C.J.O.C. There, videoscreens monitor the targeting of people identified as enemies who fall within the United States military’s authority to conduct counterterrorism strikes, and are supposed to keep civilians from being hit.

    “They go around the table and say, ‘If you see any women or children, raise your hand

    Kurzum: Männer können bedenkenlos plattgemacht werden. Die Möglichkeit männlicher, erwachsener ziviler Opfer scheint in dieser Denkweise nicht zu existieren.

    Dazu passend: „Action on Armed Violence“ über die Geschlechterverhältnisse ziviler Opfer durch Explosivwaffen in Syrien und Gaza: https://aoav.org.uk/2015/male-civilians-explosive-weapons/

    • @krams
      „Kurzum: Männer können bedenkenlos plattgemacht werden.“

      Die Erklärung ist imho arg überstrapaziert. Diese „Frauen und Kinder“ sind doch nur ein ad hoc Kriterium für eine doch arg hemdsärmelig erscheinende Bewertung der konkreten Situation.

      • @Alex: Zugegeben, das war etwas polemisch. Trotzdem, bei genauerem Nachdenken ist diese „hemdsärmelig erscheinende Bewertung“ komplett untauglich. Sie versucht nämlich nur, tote Frauen und Kinder (die zumindest in Afghanistan selten Kombattanten sind) zu vermeiden. Es existiert kein Kriterium, männliche Zivilisten zu schonen. Passenderweise werden männliche Opfer im „wehrfähigen Alter“ (15-60?) dann auch generell, solange nicht bewiesenermaßen unschuldig, als Kombattanten gezählt:

        It is also because Mr. Obama embraced a disputed method for counting civilian casualties that did little to box him in. It in effect counts all military-age males in a strike zone as combatants, according to several administration officials, unless there is explicit intelligence posthumously proving them innocent.

        (Quelle: http://www.nytimes.com/2012/05/29/world/obamas-leadership-in-war-on-al-qaeda.html?pagewanted=all&_r=1)

        • „Es existiert kein Kriterium, männliche Zivilisten zu schonen.“

          Klar, wie denn auch. Vor allem ad hoc.
          Die ganze Auslassung kommt ohnehin so rüber als sei sie als Baldrian für gaaanz besorgte Leser gedacht.

          „…unless there is explicit intelligence posthumously proving them innocent.“

          Über Unbeteiligte wird es wohl kaum „ausführliche Information“ geben, die sie als Zivilisten ausweisen würden. Oder denkt die NYT eine Total-Überwachung sei Realität?

  5. Jiippiiiieeeh, Selbermach-Mittwoch. Hier, liebe Femis, liebe Gendersens, nehmt das:

    http://www.danisch.de/blog/2015/09/02/dammbruch-an-der-uni-kassel-gender-gegen-wissenschaftsfreiheit/

    Es gibt in Deutschland übrigens Tausende Biologen. Die meisten davon „schlafen“ noch in Bezug auf dieses Thema. Also sie schlafen nicht, haben sich aber noch nie groß mit Geschlecht und Geschlechterpolitik beschäftigt, weil sie sich überwiegend mit anderen Themen beschäftigen und damit in vielen Fällen auch ziemlich ausgelastet sind, und oft gar nicht mitkriegen, was gerade im Gange ist.

    Ich kann nur hoffen, dass insbesondere die Aktivitäten von Prof. Kutschera zur Folge haben, dass möglichst viele andere Biologen endlich „wach“ werden und sich öffentlich gegen die Genderei positionieren.

    Auch der VBio sollte endlich zu dem Thema Stellung beziehen und ganz offen die Abschaffung der Gender-„Wissenschaft“ fordern.

    Eine Idee wäre auch, sowas wie eine „Initiative vernünftiger Biologen gegen den Gender-Irrsinn“ zu gründen. Dafür müssten dann aber genug Professoren mitmachen. Ich selbst wäre mit dabei, aber nicht im Alleingang.

    • ät Matthias:

      Hast Du von dem Buch von Axel Meyer gelesen? Der Artikel von Arne H dazu ist richtig gut.
      Dort bezieht er richtig hart Stellung.

      Freue mich schon auf Kutscheras Buch nächstes Jahr. Weißte, wann es rauskommt?
      Vielleicht erscheint es ja bei Fischer, die auch Anneleins Großwerk verlegt haben… 🙂

      • @ Axel

        „Hast Du von dem Buch von Axel Meyer gelesen?“

        Ja, hab ich.

        „Der Artikel von Arne H dazu ist richtig gut.“

        In der Tat. Und das Buch selbst soll auch gut sein. Muss ich noch kaufen.

        „Dort bezieht er richtig hart Stellung.“

        Ich kann nur hoffen, dass das noch mehr Biologieprofessoren tun. Bin mal gespannt, ob auch er die Repressalien-Keule zu spüren kriegt.

        „Freue mich schon auf Kutscheras Buch nächstes Jahr.“

        Darauf freue ich mich auch.

        „Weißte, wann es rauskommt?“

        Nee, keine Ahnung, nur halt nächstes Jahr. Ich glaube Anfang nächsten Jahres.

        „Vielleicht erscheint es ja bei Fischer, die auch Anneleins Großwerk verlegt haben… :-)“

        Wo auch immer.

        Anneleins „Großwerk“ ist gut!

    • Ich muss sagen, das geht aus meiner Sicht zu weit. Ich schätze durchaus die medizinischen Fortschritte, mit denen durch die Stammzallforschung zu rechnen ist.

      Aber das hiegeht entschieden zu weit. Man darf einfach nicht alles machen, was man machen kann.

      Es wäre zwar eine Meisterleistung der Menschheit, sowas zu können, aber nur rein technisch. Genauso, wie es vom rein technischen/wissenschaftlichen her eine grandiose Leistung wäre, eine lebensfähige Schimäre aus tierischer und menschlicher DNA zu kreieren. Ethisch gesehen aber sollten solche Frankenstein-Experimente in einer modernen Gesellschaft keinen Platz haben.

      Unabhängig davon würden gerade Feministinnen diese Reproduktionsmethode dann propagieren, um den bösen Feind Mann für überflüssig erklären zu können.

      • …. um den bösen Feind Mann für überflüssig erklären zu können.

        Das scheint eine der Konsequenzen zu sein, ja. Männer sind dann streng genommen fortpflanzungstechnisch überflüssig.

        Was wären deine anderen ethischen Bedenken?

        • @ Nachschattengewächs

          „Das scheint eine der Konsequenzen zu sein, ja. Männer sind dann streng genommen fortpflanzungstechnisch überflüssig.“

          „überflüssig“ genug ist er ohnehin schon, weil ein Mann zig andere reproduktionsbiologisch ersetzen kann. Genau das sollten wir nicht noch schlimmer machen.

          „Was wären deine anderen ethischen Bedenken?“

          Erstmal ist die Frage, ob es für das betroffene Kind wirklich gut gehen sollte, mit dieser Technik ins Leben gerufen zu werden. Es ist hier die Frage, wie das mit Missbildungen und Krankheiten ist. Und genau das auszuprobieren käme mir bereits vor wie ein Frankenstein-Experiment.

          Noch nie in der Geschichte ist ein Mensch aus etwas anderem entstanden als aus einer Samen- und einer Eizelle. Da jetzt mit Stammzellen rumzuexperimentieren, das kommt mir geradezu monströs vor.

          Dann ist es ebenfalls so, dass ich Bedenken habe, dass ein gleichgeschlechtliches Elternpaar das richtige für ein Kind ist.

          Dann dürfte den Feministinnen/Gendersens diese Reproduktionsmedizin gefallen.

          Das wird doch alles immer doller: Frauen sollen ihre Eizellen einfrieren, um sich auf dem Arbeitsmarkt ausbeuten zu lassen, sie sollen Karriere machen, dann sollen sie noch schnell, solange es noch geht, aus der eingefrorenen Eizelle irgendwie ein Kind machen mit vielleicht 45 oder 50 Jahren, während sie die meisten Männer schon gar nicht mehr als Partner in Erwägung ziehen, da dann für viele Frauen ein „nach oben“ heiraten nicht mehr möglich ist. Und dazu noch sowas?

          Wir sollten besser unsere sozialen Probleme lösen.

        • Noch nie in der Geschichte ist ein Mensch aus etwas anderem entstanden als aus einer Samen- und einer Eizelle. Da jetzt mit Stammzellen rumzuexperimentieren, das kommt mir geradezu monströs vor.

          Das wäre hier auch nicht anders. Wenn ich den Artikel richtig verstehe wäre nur die Genesen der Samen- Und Eizellen anders.

          Dann ist es ebenfalls so, dass ich Bedenken habe, dass ein gleichgeschlechtliches Elternpaar das richtige für ein Kind ist.

          Nach diesem Artikel scheint es nicht nachteilig zu sein.

          Wir sollten besser unsere sozialen Probleme lösen.

          Das schließt sich ja nicht gegenseitig aus.

        • „Das wäre hier auch nicht anders. Wenn ich den Artikel richtig verstehe wäre nur die Genesen der Samen- Und Eizellen anders.“

          Ja, aber das reicht mir schon. Und das meinte ich. Das ist dann ja keine normale Eizelle bzw. keine normale Samenzelle mehr. Selbst dann nicht, wenn sie einer normal entstandenen völlig gleichen sollte.

          „Dann ist es ebenfalls so, dass ich Bedenken habe, dass ein gleichgeschlechtliches Elternpaar das richtige für ein Kind ist.

          Nach diesem Artikel scheint es nicht nachteilig zu sein.“

          Das kann man so genau noch gar nicht wissen.

          „Wir sollten besser unsere sozialen Probleme lösen.

          Das schließt sich ja nicht gegenseitig aus.“

          Nicht zwangsläufig, aber die Menschheit fokussiert sich oft aufs Falsche. Dann bleiben viele Probleme ungelöst.

      • Seit 2011 ist bekannt, daß man mit zwei männlichen Mäusen Babies machen kann.

        Dazu wird eine induzierte Stammzelle eines Mäuserich (mit halber Chromosomenzahl) mit dem Kern einer Samenzelle beimpft, o.ä.

        Das wird beim Menschen noch lange nicht gehen. Und wenn, dann in Staate wie China, wo Frankenstein-Experimente leicht durchzukriegen sind.

        Daher Zustimmung zu Matthias.
        Allerdings befürchte ich, daß überhätschelte „diskriminierte“ Minderheiten teils dazu neigen könnten. Reiche Schwule kaufen sich jetzt ja schon Kinder bei Leihmüttern.

        Eins darf nicht vergessen werden: Auch der Mäusehybrid von oben wurde von einer Mäusin ausgetragen.

        • Das wird beim Menschen noch lange nicht gehen.

          Der Punkt des Artikels war doch, dass sie Fortschritte dahingehend gemacht haben, dass es bei Menschen geht,

          Auch der Mäusehybrid von oben wurde von einer Mäusin ausgetragen.

          Das wäre für Frauenpärchen ja kein Problem. Männer müssten beim derzeitigen Entwicklungsstand künstlicher Gebärmütter noch auf die Dienste einer Leihmutter zurückgreifen, wenn das Verfahren serienreif ist, das ist korrekt.

        • @ Axel

          „Eins darf nicht vergessen werden: Auch der Mäusehybrid von oben wurde von einer Mäusin ausgetragen.“

          Dafür finden die womöglich auch noch eine Lösung. Vielleicht „drucken“ sie dann ja eine Gebärmutter mit einem Bio-3d-Drucker „aus“ und hängen sie in einen künstlichen Blutkrieslauf…

          …Hauptsache, junge Frauen brauchen keinen Schwangerschaftsurlaub mehr zu nehmen.

          Und wenn das Kind dann auf der Welt ist, kommt es dann in die Krippe, auch wenn es dort ein Cortisol-Profil entwickelt, wie es sonst nur Top-Manager haben.

          Mir ist das alles zu dolle…

        • ät Matthias und Solanum:

          „dass sie Fortschritte dahingehend gemacht haben, dass es bei Menschen geht,“
          – Die iPS-abgeleiteten Keimzellen würde ich als unbrauchbar bezeichnen. Sie schalten zwar Stamm-Gene ein; das Erbgut indes ist natürlich verändert nach Jahrzehnten in der Hautzelle. Man könnte damit Frankenstein-Kinder erzeugen; die dürften dann aber auch so aussehen. Auf jeden Fall werden da viele Embryonen absterben bzw. Krankheiten sehr häufig sein.

          Eine Horrorvorstellung!

          „Vielleicht “drucken” sie dann ja eine Gebärmutter mit einem Bio-3d-Drucker “aus” “
          – Mh, dann laß Dir von einem ehemaligen Knorpelzüchter was erzählen: Kannste auf Jahrzehnte hinaus vergessen, zum Glück.
          Ohne Organismus kriegst Du kein 3D-Organ hin.
          Du müßtest etliche Zelltypen feinkoordiniert auf Gerüsten wachsen lassen. Selbst wenn es gelänge, würde dieser Uterus Millionen kosten (Dutzende!).

          Abgesehen darf man die Biologie der Psychologie nicht vergessen: Welche normale Frau wird denn ihr Kind im Uterus-Reaktor ausbrüten lassen wollen?????
          Höchstens eine beknackte Top-Managerin oder irgendwelche Gender-Tussis.

        • Die iPS-abgeleiteten Keimzellen würde ich als unbrauchbar bezeichnen. Sie schalten zwar Stamm-Gene ein; das Erbgut indes ist natürlich verändert nach Jahrzehnten in der Hautzelle

          Im Artikel steht allerdings:

          We have also discovered that one of the things that happens in these germ cells is that epigenetic mutations, the cell mistakes that occur with age, are wiped out.

        • @ Axel

          „Die iPS-abgeleiteten Keimzellen würde ich als unbrauchbar bezeichnen. Sie schalten zwar Stamm-Gene ein; das Erbgut indes ist natürlich verändert nach Jahrzehnten in der Hautzelle. Man könnte damit Frankenstein-Kinder erzeugen; die dürften dann aber auch so aussehen. Auf jeden Fall werden da viele Embryonen absterben bzw. Krankheiten sehr häufig sein.

          Eine Horrorvorstellung!“

          Das dachte ich mir schon.

          „“Vielleicht “drucken” sie dann ja eine Gebärmutter mit einem Bio-3d-Drucker “aus” ”
          – Mh, dann laß Dir von einem ehemaligen Knorpelzüchter was erzählen: Kannste auf Jahrzehnte hinaus vergessen, zum Glück.
          Ohne Organismus kriegst Du kein 3D-Organ hin.
          Du müßtest etliche Zelltypen feinkoordiniert auf Gerüsten wachsen lassen. Selbst wenn es gelänge, würde dieser Uterus Millionen kosten (Dutzende!).“

          Ich weiß, aber man weiß nicht genau, was für Durchbrüche noch auf dem Gebiet anstehen. Vor 30 Jahren hätte man vermutlich einen 3d-Bioprinter für unmöglich gehalten. Und jetzt ist das erste Schnitzel „ausgedruckt“. Kosten: 50000 €. Aber auch das kann sich ändern.

          In der Hinsicht ein interessanter Ansatz: Fleischerzeugung ohne Tiere zu töten. Aber trotzdem irgendwo unheimlich.

          „Abgesehen darf man die Biologie der Psychologie nicht vergessen: Welche normale Frau wird denn ihr Kind im Uterus-Reaktor ausbrüten lassen wollen?????
          Höchstens eine beknackte Top-Managerin oder irgendwelche Gender-Tussis.“

          Und die haben bis dahin eh nix mehr zu sagen.

        • @ Nachtschattengewächs

          „We have also discovered that one of the things that happens in these germ cells is that epigenetic mutations, the cell mistakes that occur with age, are wiped out.“

          Das ist ja nur eine Form der Alterung. Was ist mit den normalen Mutationen, die man doch gerade in der Haut haben wird, durch die hohe Zellteilungsrate und durch UV-Licht, aber auch durch andere Faktoren? Das ist alles noch drin, und das kann man gar nicht loswerden.

        • Das ist ja nur eine Form der Alterung. Was ist mit den normalen Mutationen, die man doch gerade in der Haut haben wird, durch die hohe Zellteilungsrate und durch UV-Licht, aber auch durch andere Faktoren? Das ist alles noch drin, und das kann man gar nicht loswerden.

          Das gehörte zu den Punkten die ich nicht richtig interpretieren konnte. Aber selbst wenn, sollte es kein Problem sein Zellen für den Prozess zu finden, die noch sehr gealtert sind. Ich hatte jedenfalls nicht den Eindruck, dass es unbedingt Hautzellen sein müssen. Und selbst von denen könnte ich innerhalb eines Tages problemlose eine Schicht Frische züchten, indem ich mir eine leichte Abschürfung zuziehe. 🙂

        • ät Nachtschatten und Matthias:

          Matthias hat recht. Die Genverplombung vie Epigenetik ist nicht das Problem.
          Ein 30-jähriger Organismus zB hat eben auch 30jährige Zellen. „Jüngere“ wären adulte Stammzellen, die man vielleicht noch in pluripotente umwandeln könnte. Wegen der zu geringen Ausgangsmenge aber Quatsch.

          Um einen Patienten zu heilen, ist es sinnvoll, aus einer gewöhnlichen Körperzelle eine iPS zu machen und die dann in die gewünschte Richtung zu differenzieren.

          Um einen kompletten Organismus zu erzeugen, würde kein verantwortungsvoller Wissenschaftler so etwas machen. Frankensteins Baby.

          Knackfrage: Willst Du mit Deinem Freund/Mann ein Zweiväter-Baby haben?

    • ohje. Ja, da wird behauptet, man hätte den (oder einen?) zentralen Regulator für ein Vorläuferstadium der Keimbahnzellen gefunden (das erwähnte sox17).
      Seltsam ist, dass in der Maus etwas völlig anderes diese Funktion zu haben scheint. Seltsam, weil man doch eigentlich vermuten würde, dass bei Säugetieren solch ein Schlüsselgen konserviert wäre.

      Selbst wenn das der Volltreffer ist, wird die technische Durchführbarkeit bestimmt ungeahnte Probleme aufwerfen. Selbst im besten Fall werden wir wohl alt und grau, bevor da was Verwertbares bei rauskommt.

      Wahrscheinlich aber hat man was übersehen und sox17 ist gar nicht hinreichend für die Herstellung von Keimbahn-Vorläufern.

      Der Zeitungsartikel ist wie üblich Sci-Fi.

      @matthias: no moral panic, please. 😉

    • ganz nebenbei, ich sehe bei all dem überhaupt kein ethisches Problem (die Entnahme von menschlichem Zellmaterial natürlich mal ausgenommen).

      Nicht, weil sich nicht eines entwickeln könnte. Sondern weil es einfach nicht absehbar ist.
      In der Steinzeit haben sich die Menschen doch auch nicht mit den ethischen Konsequenzen des Autofahrens befasst.

      • Ein Bekannter von mir meinte die Tage, Muttis Verhalten erinnere ihn irgendwie an unsern Gröfaz, der Ende April ’45 in seinem Bünkerchen noch munter Truppenverbände auf seiner Karte hin- und hergeschoben hat, die längst schon nicht mehr existierten.

        Ich bin ja kein großer Freund dieser inflationären Nazi-Vergleiche, musste aber dennoch schmunzeln.

        Irgenwie erschenit dieser Tage keine Phrase mehr zu abgedroschen, kein „Gedanken“gang zu absurd. Fehlt nur noch, dass einer aus unserer Regierungstruppe vorschlägt, die Refugee_INNEN doch in den Luftschlössern der Refugees-Welcome-Bessermenschen unterzubringen -und dafür von unseren Medien, den Till Schweigern und Joko-Klaaslern dieser Welt noch abgefeiert wird bis zum geht nicht mehr.

        Wie sagte schon Broder: „Wo früher die Ambulanz kam, kommt heute die Kulturzeit.“

        Fakten sind halt voll fascho! 😉

        Was Absurditäten angeht ist Lewis Carroll’s Wonderland verglichen mit Deutschland 2015 ein seichter Furz in den Wind,
        ein Hort der Logik und Vernunft 😀

        • ät RM:

          „“Wo früher die Ambulanz kam, kommt heute die Kulturzeit.“
          – Geil! Wo gefunden?
          Oder wie weiland Keule Schmidt: Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gegen.

          Dr. Merkel ist Physikerin und rationaler als man denken mag. Sie hält halt nur ihr Fähnlein in den warmen Wind, der von den Hirn-Fürzen der Moralapostel in Uni und Redaktionen erzeugt wird.

          Die Folgen des Asylwahns interessieren sie höchstens sekundär, so lange sie von den Medien (sogar im Ausland! -warum wohl?) gebauchpinselt wird.

        • „Die Folgen des Asylwahns interessieren sie höchstens sekundär“

          Vor allem, da die Folgen ja überschaubar sein werden. Die Panikschürerei beeindruckt niemanden lange, dann dreht sie hohl (scheinen sogar die Fems zu wissen 😉 und der Untergang des Abendlandes wurde auch noch nicht eingeläutet. Der Asylwahn der rechten, progressiven und verschwörungstheoretischen Medien wird mal wieder abflauen, schneller als gedacht.

        • @Axel AE:

          http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ich_bin_eine_aktivistin_ich_habe_kein_programm/

          Zum Thema „Kulturzeit“

          Und, wer hätte es gedacht:

          http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/upsi_wie_ist_das_nur_passiert

          Schlimm! Und so unerwartet 😀

          Übrigens ist Kaddor natürlich Expertima bei der Islam-Konferenz.

          You could not make it up! 🙂

          Aber hey, Alex und Mutti meinen ja, alles halb so wild und wir schaffen das, Folgen werden überschaubar sein etc.

          Da bin ich ja beruhigt 😉

        • „Folgen werden überschaubar sein etc.“

          Klar, ist das ein Problem, diese Art von „Blindheit“. Trotzdem überschaubar, die Extremisten dürften doch kein Asyl erhalten oder im Gefängnis landen. Oder eben als „Kämpfer“ in Nahost.
          Die Frage ist, in welchem Umfang so was stattfinden würde und inwieweit die Behörden das sanktionieren würden. Sind die nicht lernfähig? Ich hoffe, sie rücken gleich auch noch den Extremisten in unserem eigenen Land auf die Pelle. Wie war das mit der wehrhaften Demokratie? Vielleicht muss sie sich bald beweisen. Hält bestimmt besser stand als Weimar, da bin ich zuversichtlich.

        • Natürlich ist nicht alles zu verhindern, wie bei jeder anderen Art von Verbrechen auch. Einen besonderen Plan, wie man da am besten vorgeht, habe ich natürlich nicht.

        • Vielleicht würde es scon reichen, einfach das Asylverfahren vorschriftsgemäß durchzuführen. Aber bei den aktuellen Flüchtlingszahlen dürfte das kaum möglich sein.

        • ät Mocho:

          Na ja, sichere Länder erklären und dann sofort raus.

          Aber in Zeiten, wo selbst ein Mininisterpräsident jubelnd am Bahnhof steht (Ramelow), wenn mal wieder eine Ladung von 2/3 Nicht-Asylanten eintrifft, die sein Budget mit Millionen jährlich belasten, ist damit bis auf weiteres nicht zu rechnen.

          Adieu , Thüringen.

      • Übrigen ist inzwischen zu beobachten, dass sich in den Herkunftsländern der Flüchtlinge die Überzeugung breit macht, dass es in jedem Fall lohnt, sich auf den Weg nach Europa zu machen, auch wenn man nicht verfolgt oder dem Krieg ausgesetzt ist, schließlich war es noch nie so leicht, und Deutschland erklärt ja mehr oder weniger verklausuliert, dass man (noch) jeden aufnehmen wird, der kommt. S. hier:

        http://www.wsj.com/articles/young-men-in-senegal-join-migrant-wave-despite-growing-prosperity-at-home-1434127244

        „“What is happening now is not that different from the time of slavery,” Mr. Diop said. “We are losing the arms we need to build this country.”

        • ät Mocho:

          Was Du hier für „volksverhetzende“ , „fremdenfeindliche“, „nazistische“ und „unempathische“ Ansichten verbreitest, geht nicht mehr auf eine Kuhhaut.
          😉

          Im Ernst: Gut, daß das Internetz nicht jeden Propschrott mitmacht und die interessantesten Meldungen hier verlinkt werden.

          Daß junge Männer sich aufmachen, um mehr Ressourcen zu erobern, ist biologischerseits nicht anders zu erwarten. Tun wir Deutrschen ja auch, wenn wir in Amerika studieren oder in Australien arbeiten gehen.

          Was mich wundert, ist, daß die Jungmannen aus den „Kriegsgebieten“ kein Problem damit haben, offen zu schmarotzen.

        • Ich würde wahrscheinlich genauso handeln, wenn ich ein 20 Jahre alter Afrikaner wäre. Aber unsere Politiker müssten entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen.

        • „Allure of wealth drives deadly track“

          titelt das Wall Street Jounal, das „diary of the American dream“ (Eigenwerbung). Eine ganz gute Wirtschaftszeitung, die so meint man vielleicht, mit der Überschrift kritisch-schrill auf den neuerlichen Aktienboom eingehen will.

          Doch weit gefehlt, es geht nicht um Spekulationslemminge, sondern um „Junge Männer“, die sich in Afrika, genauer Senegal, zu einer „Migrationswelle“ zusammenschliessen würden und das obwohl der Wohlstand dort gewachsen sei….

          Der Wohlstand und die Demokratie seien vorbildlich gut, aber in Europa zB sei es halt einfach besser…. Diese story wird anhand von romanhaften Begebenheiten ausgesponnen.

          Doch dann kommen wie aus heiterem Himmel die Fakten:

          „The exodus is spurred by Senegal’s youthfulness. Half the population of Senegal, and of Africa, is under 19. These African youth are coming of age in a bleak job market. Just 11% of Senegalese adults were employed full time during a 2012 Gallup poll, a rate the poll showed was typical for the continent.“

          Was natürlich dem Ton des ganzen Artikels bis hierher völlig zuwiderläuft.

          Der Exodus führe auch dazu, so wird immerhin noch erklärt, dass ein immer grösserer Anteil des BSP/GDP von den Überweisungen der Gastarbeiter, die schon sonstwo sind, kommt (an die Verwandten). Dieser Anteil stieg von ca 4 % 1999 auf ca 11 % 2008, seitdem stagniert der Anteil.

          Statt sich auf die Interpretation der Daten einzulassen oder weitere Daten zu liefern, kehrt der Artikel wieder in epischer Breite zu seiner nichts aussagenden Belletristik zurück.

          Tja, man weiss durch den Artikel nicht viel, aber die spärlichen Daten könnten nahelegen, dass Senegal nachhaltig von der „Finanzkrise“ 2009 betroffen ist und die steigenden Überweisungen der Auswanderer den Laden geschmissen haben. Jetzt folgen die Leute ihrem bewährten Muster, der Auswanderung, um Geld heranzuschaffen, ua natürlich für ihre Familien.

          Das WSJ aber will uns sonst nahelegen, die Leute gingen ihr Leben bewusst riskierend nach Europa weil es so schick ist und dort das neueste smartphone zu erwerben ist.

  6. Ein Kommentator unter dem „Why does speaking out about the issues men face always trigger a furious reaction?“ – Artikel hat eine schöne Sammelung von Links bereitgestellt warum Feminismus für Equality for men and women steht:

    But feminists believe in equality – ya sure!

    Woman’s group blasts plan for Men’s Rights Society at Staffordshire University
    http://staffslive.co.uk/2015/02/womans-group-blasts-plan-mens-rights-society-staffordshire-university/

    Female researchers outraged when asked to include men
    https://toysoldier.wordpress.com/2015/09/09/female-researchers-outraged-when-asked-to-include-men/

    Vindicated ‘Sexist’ Scientist Banned From Conference Due To Feminist Threat
    http://www.breitbart.com/london/2015/07/20/vindicated-sexist-scientist-banned-from-conference-due-to-feminist-threat/

    A group of protesters in Detroit will rally in Grand Circus Park and march to the Doubletree Hotel, demanding that the hotel cancel the upcoming Conference for Men’s Issues.
    http://msmagazine.com/blog/2014/06/06/protest-saturday-misogynistic-mra-conference-in-detroit/

    How Female-Dominated Publishing Houses Are Censoring Male Authors
    http://www.returnofkings.com/63888/how-female-dominated-publishing-houses-are-censoring-male-authors

    Protesters shut down U of O professor’s men’s rights talk
    http://www.metronews.ca/news/ottawa/2014/04/10/protesters-shut-down-u-of-o-professors-mens-rights-talk.html

    Radical Feminists disrupt CAFE Ottawa inaugural meeting

    A men’s rights advocate spoke at the University of Toronto. The fire alarm went off, but free speech prevailed
    http://www.macleans.ca/education/uniandcollege/a-mens-rights-advocate-spoke-at-the-university-of-toronto/

    DC Gamergate Meetup Disrupted by ‚Feminist Bomb Threat‘
    http://www.breitbart.com/london/2015/05/03/dc-gamergate-meetup-disrupted-by-feminist-bomb-threat/

    Feminist lies about domestic violence and omission of violence against men published in the Guardian corrected
    http://www.menshealthaustralia.net/content/the-guardian-australia-corrects-domestic-violence-article.html

    Feminist says ‚who cares‘ if the UVA frat members were harmed by the Rolling Stone story–the ‚Jackie‘ lie served a greater purpose
    http://www.cotwa.info/2015/07/feminist-says-who-cares-if-uva-frat.html

    Why are our universities blocking men’s societies?
    http://www.telegraph.co.uk/men/thinking-man/11670138/Why-are-our-universities-blocking-mens-societies.html

    SFU feminists oppose campus men’s center

  7. seh gerade erst, dass Erählmirnix den Kutschera auf die Schippe genommen hat …:
    https://erzaehlmirnix.wordpress.com/2015/09/05/gendergedoens

    … und ihn als aufmerksamkeitsheischenden Hallodri durchschaut.

    Die Kommentare zum Cartoon sind irre lang und ergehen sich in detailreichster Fülle über die Gender Weltanschauung, leider ohne dass ich einen prägnanten Kommentar zu Kutschera fand.
    Da der Comic-Blog von emn alles andere als feministisch ist, würde die persönliche Dimension des Gags (unten rechts) wohl auch nicht recht gewürdigt 😉
    Und es könnte wirklich sein, dass emn recht hat. 😉

    Vor allem muss man ja wissen, dass Kutschera aus Freiburg kommt, einer Hochburg des esoterischen Obskurantismus in Deutschland, wo die „Irren von Freiburg“ (jetzt keine Umschreibung) predigend durch die Strassen der Altstadt ziehen, wirre Reden schwingend. Da ist man locker und dies erklärt die Flappsigkeiten „Urvieh Mann“, die durchaus als merkwürdig selbstironisch angesehen werden können. Vielleicht auf verstockte Gemüter den Eindruck von Arroganz hervorrufend.
    Klar, will der Aufmerksamkeit hervorrufen und dies betrifft die Stadt, in der er ist, auch im hohen Masse. Denn auch in Freiburg gibt es viele kritische intellektuelle Menschen (vielleicht sogar mehr als anderswo) die ein Buch rezipieren würden und auch kaufen (nicht nur schnorren oder kopieren, was in Freiburg wahrscheinlich auch besonders verbreitet ist, besonders ersteres).

    Ein klasse Comic, hat mich verblüfft. Vor allem ist ja die erste Sequenz so schön brav und nach dem „wilden Mann“ lässt er die Sau raus. Das ist überraschend. Durch diesem Überraschungsmoment kommt dann der Gag zur Geltung.

    • Alex:
      Im aktuellen sterilen Klima, wo man viel Ärger riskiert, wenn man das Falsche sagt, ist es kein Wunder, daß ein Streitlustiger wie Kutschera als einer der wenigen das Maul aufmacht.
      Andere Menschen sind noch zu sensibel.

      Darüberhinaus: Was genau ist so schlimm daran, daß ein Biologe sich gegen Genderesierung der echten Wissenschaft verwahrt?

      Ist Axel Meyer Deiner Meinung nach auch ein Schuft? Alle Biologen?

      Was hast Du studiert?

  8. http://www.spektrum.de/news/brauchen-wir-mehr-maennliche-lehrer/1365097

    „Jungen sind im Schnitt die schlechteren Schüler. Liegt das auch daran, dass zu wenige Männer den Lehrerberuf ergreifen? Der Bildungsforscher Marcel Helbig vom Wissenschaftszentrum Berlin prüfte Studien mit insgesamt mehr als zwei Millionen Kindern – und kommt zu einem anderen Schluss.

    Herr Dr. Helbig – Jungen orientieren sich an Männern. In der Schule haben sie es aber meist mit Lehrerinnen zu tun: ein Grund dafür, dass Mädchen im Schnitt bessere Noten mit nach Hause bringen?

    Marcel Helbig: Nein. In der aktuell durchgeführten Studie zeigt sich weder, dass Jungen von männlichen Lehrern profitieren, noch Mädchen von Lehrerinnen. Diese Aussage bezieht sich sowohl auf die Kompetenzentwicklung als auch auf die Notengebung oder die Wahrscheinlichkeit, für das Gymnasium empfohlen zu werden. Zudem ist es auch nicht so, dass Jungen männliche Lehrer als Vorbilder nennen, wenn man sie fragt.

    Herr Dr. Helbig – Jungen orientieren sich an Männern. In der Schule haben sie es aber meist mit Lehrerinnen zu tun: ein Grund dafür, dass Mädchen im Schnitt bessere Noten mit nach Hause bringen?

    Marcel Helbig: Nein. In der aktuell durchgeführten Studie zeigt sich weder, dass Jungen von männlichen Lehrern profitieren, noch Mädchen von Lehrerinnen. Diese Aussage bezieht sich sowohl auf die Kompetenzentwicklung als auch auf die Notengebung oder die Wahrscheinlichkeit, für das Gymnasium empfohlen zu werden. Zudem ist es auch nicht so, dass Jungen männliche Lehrer als Vorbilder nennen, wenn man sie fragt.

    Was genau haben Sie untersucht?

    Marcel Helbig: In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind eine Reihe von Studien erschienen, die analysiert haben, ob das Lehrergeschlecht die Schulleistungen von Mädchen und Jungen beeinflusst. In der nun vorliegenden Studie habe ich alle mir bekannten Arbeiten – 42 Studien mit insgesamt 2,4 Millionen Schülerinnen und Schülern aus 41 Ländern – dahingehend zusammengefasst, ob hier ein Zusammenhang vorliegt.

    Das Ergebnis: Keine Studie zeigt, dass Jungen bei männlichen Lehrern bessere Kompetenzen hätten, bessere Noten erhalten würden oder eher für höhere weiterführende Schulen empfohlen würden! Zudem habe ich zusammengefasst, wie sich die Kompetenzen und Notenunterschiede zwischen Mädchen und Jungen in den letzten Jahrzehnten entwickelt haben“

    […]

    Was entscheidet denn über den individuellen Lernerfolg von Schülerinnen und Schülern – wenn die Frage, ob Lehrerin oder Lehrer, unerheblich ist?

    Marcel Helbig: Da gibt es so vieles! In Bezug auf das Thema wäre die Frage wohl eher: Warum bekommen Schülerinnen bessere Noten als Schüler? Im Allgemeinen werden diese durch die kognitiven Kompetenzen und die Leistungsbereitschaft bestimmt. Um zu erklären, warum Schülerinnen bessere Noten bei gleichen kognitiven Kompetenzen erhalten, verweisen viele Studien darauf, dass dies durch die höhere Leistungsbereitschaft und ein besseres Arbeitsverhalten der Mädchen erklärt werden kann. Kontrolliert man also statistisch auf diese nichtkognitiven Kompetenzen, gibt es auch keinen Geschlechterunterschied bei der Notengebung mehr.

    Was sagt ihr dazu?

    • „kognitiven Kompetenzen und die Leistungsbereitschaft“

      An die Mädels werden die Forderungen nach diesen Leistungen besonders effektiv gestellt. Das hat natürlich mit dem Gleichstellungsgedanken zu tun, der weite Teile der Gesellschaft erfasst hat. Da muss man dann einfach auch beweisen, dass die Mädels das „auch“ können. Bei den Jungs unterstellt man es ohnehin, lässt damit aber den Druck von ihnen, was zu niedrigeren Leistungen führt.

      Das ist natürlich nicht die ganze story, aber ein Rahmen.

      • Das mit den Druck klingt gar nicht so abwegig.
        Ich hab mich während meiner Schulzeit teilweise drucklos gefühlt.
        Man würde jetzt meinen, dass sich das bei mir in positiven Noten manifestiert hat, jedoch war es genau andersrum.
        Dieser Wettbewerb, dieses herausfordernde hat mir irgendwo gefehlt, irgendein Lehrer der sich vor mir breit aufstellt und sagt „Wetten du kannst beim nächsten Test keine 2 schreiben?“, der irgendeinen Anreiz setzt. Dem Oaschloch würde ich dann erst recht eine 1 hinknallen, nur um es ihm dann unter die Nase zu reiben.

        Den Aspekt mit der Vorbildfunktion, also je mehr Männer, desto besser für die Jungs, kann ich irgendwie nicht ganz nachvollziehen.

        Wenn ich jetzt an meine Schulzeit mich zurückerinnere wäre mir nie im Leben eingefallen einen meiner Lehrer als Vorbild anzugeben, ebenso wenig irgendeine Lehrerin. Viele meiner damaligen Schulkameraden sowie Freunde denken ebenso.

        Was den Teil betrifft: „Diese Aussage bezieht sich sowohl auf die Kompetenzentwicklung als auch auf die Notengebung oder die Wahrscheinlichkeit, für das Gymnasium empfohlen zu werden. “

        Die Notengebung kommt ja vom Lehrer. Ich hab so eine Vorahnung, dass man diesbezüglich bei Mädchen ein paar Augen zudrückt. Beweisen kann ich es nicht, würde es also auch nie in eine Diskussion einwerfen. Hat für/gegen dieses Argument wer sources?

        • @slavo

          „Wenn ich jetzt an meine Schulzeit mich zurückerinnere wäre mir nie im Leben eingefallen einen meiner Lehrer als Vorbild anzugeben…“

          Da habe ich ein paar einzelne gehabt, die ich als pure Glücksfälle betrachten würde.
          Du hast recht, diese Vorbildfunktion ist wirklich keine gute Erklärung und wohl eher allzu praktisch motiviert (von den Pädagogen natürlich).

          Ein gererell männerfeindliches Klima dürfte noch eine grössere Rolle spielen. Sogar kleinere Mädels schwingen mit auffallendem Selbstbewusstsein Parolen in der Art „Mädchen sind einfach besser als Jungs“. Habe ich schon häufiger baff vernommen.

    • Eine Gesellschaft, die Jungen nicht fördert und fordert ist dem Untergang geweiht. Eine Gesellschaft die Mädchen nicht fördert und fordert, kann problemlos auch weiterhin existieren.

      • Das wäre eine Formulierung von minimalanforderungen. Jungen werden ja nach wie vor über das allgemeine Bildungssystem gefördert.
        Jetzt musste man über Optimierungen nachdenken. Da wird dann gerne das ungenutzte Potenzial der Frauen zitiert, welches gerade für hochentwickelte Staaten nutzbar gemacht werden soll

          • Volkswirtschfatlich wäre es dennoch effezienter, Männer arbeiten und Frauen die Kinder großzuziehen zu lassen, weil

            a) nur Frauen Kinder gebähren und säugen können
            b) Männer ehrgeiziger und ambitionierter sind
            c) Beschäftigungslose Männer zur Destruktivität neigen

            Mich würde mal interessieren, was uns diese ganze Frauenförderung volkswirtschaftlich überhaupt bringt.

        • „Mich würde mal interessieren, was uns diese ganze Frauenförderung volkswirtschaftlich überhaupt bringt.“

          Wenn’s was bringen würde, würden wir mit Erfolgsmeldungen bombadiert.

        • @adrian
          „Volkswirtschfatlich wäre es dennoch effezienter, Männer arbeiten und Frauen die Kinder großzuziehen zu lassen… “

          Am allereffizientesten wäre es dann aber beide arbeiten zu lassen und die Kinder ganz der staatlichen Betreuung anheimfallen zu lassen. Letzteres steigert das BIP nochmal gut.

          Dann würde ich noch anregen, die zukünftige Arbeitsleistung der Bevölkerung zu finanzialisieren und sie als Sicherheiten für unsere Renten zu benutzen, so werden wir alle reich 🙂

          Jetzt aber mal ernst 🙂 — tendenziell werden politische Zielsetzungen vor volkswirtschaftliche gestellt (nicht dass ich das toll finde), was natürlich daran liegt, dass die Politik kein Interesse an einer möglichst günstigen, freien Entwicklung hat, sondern immer nur davon abzusahnen (für die Interessengruppen).

          Diese „Frauenförderung“ ist natürlich so ein Ding. Natürlich kostet sie nur, da sie selbst etwas kostet und Produktivität senken sollte (bringt tendenziell ungeeignete Personen in Positionen, die sonst eher effektiver besetzt werden würden).

      • „Eine Gesellschaft die Mädchen nicht fördert und fordert, kann problemlos auch weiterhin existieren.“

        – Da Frauen kaum zu infrastruktur-erhaltenden Berufen tendieren, ja. Hat das „Patriarchat“ bewiesen.

        Eine Gesellschaft, die Jungs zielgerichtet blockiert und einseitig Mädchen fördert, schafft ein Riesen-Arbeitnehmerheer für nutzlose Sozial- und Neigungsjobs und verhindert die Ausbildung von Fachkräften für wertschöpfende Wirtschaftszweige.

        Letztlich werden Frauen dadurch mit in den Abgrund gerissen.
        Zeigt, wie doof die „Feministinnen“ doch sind. Statt die Kerle in den Drecks- und Streßjobs für sich schuften zu lassen, wollen sie ihre Versorger vom Versorgen abhalten.

        Ist aber nicht neu: Radikale Ideologen schaufeln sich mittel- bis langfristig immer ihr eigenes Grab.

        So gesehen in der verarmenden SU und im totgebombten Dritten Reich.

  9. Warum Frauen viel öfter die Scheidung einreichen

    „Liegt es also möglicherweise nicht an der Partnerschaft selbst, dass Frauen sich öfter trennen wollen als Männer, sondern an der Form, die die Beziehung annimmt?

    Rosenfeld vermutet, dass es an den traditionellen Rollenbildern liegt, die nach einer Hochzeit womöglich eher gelebt werden als davor. „Ich denke, dass sich die Ehe als Institution nicht schnell genug verändert hat, um die Erwartungen an Gleichberechtigung zu erfüllen“, sagte er auf der Jahrestagung der American Sociological Association in Chicago, wo er die Studie vorstellte. “

    Dass es traditionelle Rollenbilder sind, die manche Frauen u.a. auch bevorzugen würden, kommt ihm aber nicht in den Sinn.

    […]

    „So würden seine Daten auch zeigen, dass der Ehemann noch immer von seiner Frau erwartet, die Hauptlast der Kindererziehung und Hausarbeit zu tragen – beziehungsweise sie einfach nicht selbst übernimmt. Die Ehe brächte damit für Frauen in dieser Hinsicht mehr Nachteile als Vorteile, während die Männer klar von der Ehe profitierten.

    Nur lassen sich die Frauen das offensichtlich nicht mehr lange bieten: Ihren Wunsch nach einer Trennung ziehen viele, einmal dazu entschlossen, unbeirrt durch. Dass Männer mehr von der Ehe haben als Frauen, hatten Wissenschaftler schon länger vermutet. “

    Wir profitieren sogar so sehr von der Ehe, dass die Zahl der Männer, die heiraten (wollen), immer weiter steigt. Ja sogar exponentiell!

    Wer Bullshit lesen will:

    http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article146176965/Warum-Frauen-viel-oefter-die-Scheidung-einreichen.html?wtrid=socialmedia.socialflow….socialflow_facebook

    • Interessant ist die Begründung der Behauptung, warum „Männer mehr von der Ehe haben als Frauen“:

      „Vor allem ein Befund, der in mehreren Studien auftrat, legte das nahe. Während junge Frauen häufiger als Männer den Wunsch äußern, im Alter zwischen 20 und 35 Jahren heiraten zu wollen, ist es bei den über 50-Jährigen Singles genau andersherum.“

      Das soll aufzeigen, dass der Vorteil der Ehe beim Mann liegt und deshalb die Scheidungen überwiegend von Frauen ausgehen?!?

      Den Grund in der „Institution der Ehe“ selbst zu suchen, hatte der Artikel selbst aber schon mehr als nahegelegt:

      „Bei unverheirateten Paaren gab es überhaupt keinen statistisch bedeutsamen Unterschied – Frauen entschieden sich dort genauso häufig für eine Trennung wie Männer.“

      Vielleicht sollte man mal einfach die Ausbildung und den Berufsstatus der Frauen untersuchen, die die Scheidung einreichen. Da wird vermutlich rauskommen, dass je grösser der Unterschied zwischen Mann und Frau dort ist, die Frau sich umso bereitwilliger trennt.

      Einfach deshalb, weil die Ehe als Institution der Frau viele Vorteile verschafft, die man geradezu als Anreiz sehen könnte sich zu trennen.

      Die Fälle von Scheidung, die ich selbst gesehen habe, legen mir diese Deutung mehr als nahe.

      Aber zum Glück haben wir ja konservative Ideologen, die die Schuld bei faulen Männern suchen wollen, die angeblich nicht genug im Haushalt helfen wollen.

      Ich kenne das so, dass es gerade die „reinen Hausfrauen“ sind, die ihrem „reinen Berufsmann“ dies vorwerfen, weil es gerade in aller Munde ist (danke, Welt, für die Reproduktion dieses Themas) und einen guten Vorwand liefert, um seine Zeit den neuen Zielen nach der Ehe zu widmen.

      Ganz passend ist es auch, dass gleich der erste Kommentator schrieb:

      (Schwill Teiger)
      „Bullshit. Ich kenne keinen Mann, der heutzutage nicht im Haushalt mithilft. Frauen wollen häufig gar nichts mehr machen, daher habe ich die Scheidung eingereicht.“

      Wunderbar indirekt ausgedrückt…
      😀

    • sehr konstruktiv! aber auch kompliziert.

      eine Anregung: vielleicht wären die Einzelposten zu sortieren, zB nach der Legalität:

      Rechtslage (eigentliches Recht)
      Rechtsauslegung (die Rechtsprechung)
      Gewohnheitsrechte (gewährt, aber nicht kodifiziert und daher nicht „einklagbar“ wie zB „Frauenparkplätze“)

      • Du hast recht.
        Ich habe diese Liste halt einfach angefangen, und aufgeschrieben in der Reihenfolge, in der mir die Punkte einfielen.
        Sie soll auch eher kompakt bleiben, und sich nicht zu sehr in Details verzetteln, denn eigentlich habe ich sie als bloße Gedankenstütze für mich selbst konzipiert.

        Da ich juristisch absoluter Laie bin, würde mich die von dir vorgeschlagene Sortierung auch überfordern.
        Aber wenn jemand anders Zeit, Lust und juristische Kenntnisse hat, das zu übernehmen, unterstütze ich ihn gern dabei, und würde z.B. eine verbesserte Version in einem neuen Eintrag veröffentlichen.

        • @anne
          Bin ja auch nur Laie und dann noch mit wenig Erfahrung auf diesem konkreten Gebiet… aber die Überschrift deines posts suggerierte, es ginge nur um (gesetztesmässig festgelegte) Rechte. Die sind mit den (guten!) Diskussions-Beiträgen mit „Vorteilen“ dann verfranzt, so dass der Eindruck entstehen könnte, du würdest hier Rechte und anderes in einen Topf schmeissen wollen (glaube ich ja nicht, aber so könnte man dir kommen).
          Also post am allereinfachsten umbenennen nach „Rechte und andere Vorteile“ oder so ähnlich.
          Per Gesetz darf es ja gar keine Diskriminierung geben, so dass eine rechtliche Ungleichbehandllung ungleich schwerer wiegt als das Einräumen irgendwelcher Gewohnheitsrechte von privat her. Die Wehrpflicht und Frauenparkplätze zB sind von ganz verschiedenem Kalliber.

          • Es geht einerseits um gesetzliche Rechte, und andererseits auch um andere Vorteile, sofern – darauf möchte ich die Liste beschränken – diese Vorteile auf Kosten der Allgemeinheit (also v.a. Steuergelder) erkauft werden.

            Vorteile, die privatwirtschaftlich (z.B. vergünstigter Eintritt im Swingerclub) oder anderweitig gewährt werden, klammere ich aus.

        • Ja, das ist echt vernünftig sich zu beschränken, sonst ufert es aus.
          Mit privat meinte ich, dass die Frauenpp ja durch das Hausrecht der Einkaufszentren gewährleistet werden. Eigentlich rein rechtlich nicht viel anders als ein vergünstigter Eintritt, aber mit viel mehr Öffentlichkeitswirkung einmal. Vor allem aber werden ja viele glauben diese speziellen Parkplätze wären irgendwie von behördlicher Seite aus eingerichtet, wie Behindertenparkplätze.
          Sehr schwer das alles wirklich auseinanderzuhalten. Nur so als Denkanregung, keep it simple 🙂

          • Das mit den Frauenparkplätzen hatte ich ursprünglich auch so gesehen, dass es sich dabei meist um freiwillige Angebote handelt.
            Christian hat mich jedoch darauf hingewiesen, dass es in einzelnen Bundesländern Garagenverordnungen gibt, die teilweise für Großgaragen Frauenparkplätze zwingend vorschreiben.

            Außerdem gehe ich davon aus, dass es auch bei den anderen berücksichtigten Vorteilen eine Rechtsgrundlage gibt, selbst wenn es vielleicht nur ein Gemeinderatsbeschluss ist.

        • „dass es in einzelnen Bundesländern Garagenverordnungen gibt“

          Hatte ich glatt nicht beachtet! (fast logisch, da es öffentl. Parkplätze gibt). Diese Verordnungen schreiben sicherlich die Einrichtung der Plätze vor. Aber fordern sie auch Sanktionen gegen unberechtigt Parkende? Erst hier wäre tatsächlich Diskriminierung anzunehmen, wie sie nach Gesetz nicht vorkommen dürfte.
          Ich sag immer, der Teufel steckt im Detail 😦

          „Gemeinderatsbeschluss“

          Klar wird es eine Rechtsgrundlage für Beschlüsse geben. Diese Beschlüsse haben aber vielleicht keinen Rechtscharakter (?), weswegen ganz demokratisch diskriminiert werden darf, ohne direkte Verletzung des Gesetzes (?). Du siehst, ich frage eher als Antworten zu geben…

          • Die Bauaufsicht müsste das durchsetzen können, wenn an sie herangetragen wird, dass im hohen Maße Männer dort parken. Mit ist aber kein Fall bekannt (ich habe aber auch nicht gesucht) wäre dann Sache des Betreibers, zB über Hausverbot oder abschleppen

    • einfach mal was perverses probieren, vielleicht hat er irgendeinen Fetisch oder so was, das er nicht eingestehen will, da müssten sie beide ganz offen sein.

      So 08/15 Sex ist ja im Grund auch langweilig.

      Ich brauche auch so meine speziellen Rituale, hätte Sie aber sicher bedenken, wenn sie nicht total masochistisch ist.

      Was körperliches müsste man natürlich ausschließen und abklären, das wäre der erste Schritt.

    • Die dunkle Seite der Flüchtlingswelle: Videos von Krawallen, Schlägereien, Aggressionen.

      Selbstverständlich alles seltene Einzelfälle, an denen ausschließlich die fehlende Willkommenskultur der Deutschen schuld ist.

      Deutsche würden sich auch laufend messern, wenn sie zu Hunderten in Heimen eingesperrt wären.
      Ein Bonbon: Der sächsische Innenminister Ulbig kauft für seine Beamten nun massenweise neue „stichsichere“ Westen.
      Das liegt daran, daß die Sachsen vor allem in Dresden und Leipzig in letzter Zeit so häufig mit Messern auf Polizisten losgehen….

      https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2015/die-dunkle-seite-der-fluechtlingswelle/

  10. Der neueste GenderGaga-Bericht („Rodrigues“) der EU-Parlamentes wurde angenommen.
    Mal wieder mit den Stimmen von CDU-Abgeordneten.

    http://www.familien-schutz.de/gender-weiter-auf-dem-vormarsch-rodrigues-bericht-vom-europaparlament-angenommen/

    Am SONNTAG ist wieder DEMO FÜR ALLE in STUTTGART!

    „Es ist dringend an der Zeit, dagegen mit einem großen Demozug auf die Straße zu gehen. Kommen Sie deshalb zur DEMO FÜR ALLE am Sonntag, den 11. Oktober 2015, nach Stuttgart und demonstrieren Sie gemeinsam mit tausenden Bürger gegen die Gender-Agenda und Sexualisierung unserer Kinder. Treffpunkt 14 Uhr Schillerplatz in Stuttgart. „

  11. Vielleicht hat der ein oder andere das Drama um den triberger Männerparkplatz mitbekommen.
    Die jüngste Entwicklung ist eine erwartbare konsequenz aus dem bisherigen und war wohl nur eine Frage der Zeit:
    http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/triberg/Anwaeltin-fordert-Ruecktritt-von-Buergermeister-Strobel;art410964,8139413

    Der triberger Bürgermeister ist von einer stuttgarter Anwältin zum Rücktritt aufgefordert worden.

    Genial ist ihre Formulierung (nachdem sie sich als Unterstützerin des Ansinnens, Frauenrechte zu verbessern und Frauen zu schützen bezeichnet hat):
    >> Driest lässt in ihrem Begleitschreiben einen Vergleich der Männerparkplatzzeichnung mit Flüchtlingen anklingen: „Ich bemühe mich, auch anderen verfolgten Personen Hilfe zu leisten, wie Ausländern und Flüchtlingen. Ich kann mir vorstellen, welche negative Einstellung Bürgermeister Strobel auch in dieser Frage hat und die furchtbaren Dramen nicht sehen wird.“ <<

    "auch anderen verfolgten Personen" …. jawoll, Frauen sind in unserer Gesellschaft nämlich "verfolgte Personen", genauso wie Flüchtlinge.
    Wenn nicht schlimmer.

  12. Es gab hier mal einen Artikel über gruppeninterne Solidarität, aufgeteilt, ob man ein Pflanzenfresser oder ein Fleischfresser ist.
    Hier sieht man, wie eine Katze einen Marder vertreibt. Sie behandelt ihn fast wie einen revierfremden Artgenossen und der Marder interagiert mit der Katze auch „auf augenhöhe“, buchstäblich. Bei dem Staredown scheinen sie ja einiges zu klären. Es scheint da eine gemeinsame Kommunikationsbasis zu geben, auch wenn Gewalt natürlich in jeder Sprache verstanden wird ;). Oder vermenschliche ich da zu sehr?

  13. Vor ein paar Tagen erschien eine Studie darüber, welchen Einfluß Testosteron auf unsere Sprache hat. Versuchsgruppe waren 18 f2m-Transsexuelle, denen massive Testosterondosen verabreicht wurden und bei denen die Gehirnstrukturen vorher und nachher erfaßt und verglichen werden konnten. Die Ergebnisse werden hier niemanden überraschen.

    A. Hahn, G. Kranz, R. Sladky, U. Kaufmann, S. Ganger, -A. Hummer, R. Seiger, M. Spies, T. Vanicek, D. Winkler, -S. Kasper, C. Windischberger, D. Swaab, R. Lanzenberger:
    Neuronal plasticity of language-related brain-regions induced by long-term testosterone-treatment
    ECNP Congress 2015.

    Pressetext: http://www.ecnp-congress.eu/~/media/Files/ecnp/About%20ECNP/Press/AMS2015/Hahn%20PR%20FINAL.pdf

    Homepage der Autoren: http://www.meduniwien.ac.at/neuroimaging/people.html

    Weitere Texte darüber:

    http://www.sciencedaily.com/releases/2015/08/150831001124.htm Testosterone changes brain structures in female-to-male transsexuals, August 31, 2015

    http://www.theatlantic.com/health/archive/2015/09/testosterone-brain/402967/ Olga Khazan: How Testosterone Affects Language, Sep 1, 2015 — A brain-imaging study suggests the hormone might play a role in differences in how men and women speak.

    • Muhaaha

      „Lilian Peter kommt als Lehrbeauftragte in Philosophie/ Kulturwissenschaft an der FernUniversität in Hagen immer wieder in den intellektuellen Hochgenuss des Lesens der Texte Judith Butlers; arbeitet ferner als freiberufliche Autorin und Übersetzerin (derzeit eines Buches des französischen Philosophen Franck Fischbach). Intime Kennerin des generischen Maskulinums.“ 🙂

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