Selbermach Samstag 152 (05.09.2015)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

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88 Gedanken zu “Selbermach Samstag 152 (05.09.2015)

  1. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich wieder ein paar weitere Nägel in den Sarg der Gender-Ideologie reinschlagen, solange es noch legal ist. (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Nägel? Sarg? Gender-Ideologie? Ja:

    http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/universitaet-kassel-professor-ulrich-kutschera-zieht-ueber-genderforschung-her-a-1050888.html

    „Damit werde ich die letzten Nägel in den Sarg der Gender-Ideologie schlagen.“

    Aus meiner Sicht eine gesunde Einstellung! Mit „damit“ meint Herr Prof. Kutschera seine Veröffentlichung nächstes Jahr zum Thema. Ich freue mich drauf! Endlich unternimmt ein Biologieprofessor etwas.

    Was seine Ausdrucksweise angeht von wegen „Nägel“ und „Sarg“: Ich finde, er macht das genau richtig! Die Gendersens leben doch davon, dass alle Angst davor haben, sie zu kritisieren. Dieser Mann hat keine Angst und zeigt genau das sehr deutlich. Genau dafür ist der eine oder andere Spruch bzw. die eine oder andere Provokation da. Wir sollten alle keine Angst mehr davor haben, unsere Meinung öffentlich zu äußern. Eine wirkliche Demokratie ist nur dann eine Demokratie, wenn niemand Angst davor hat, seine Meinung öffentlich zu sagen.

    Hier noch seine Stellungnahme

    http://www.hna.de/bilder/2015/08/30/5438891/1325234453-kutschera.pdf

    und ein paar weitere Artikel dazu:

    http://www.otz.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/8222-Alphaweibchen-sterben-aus-8220-8211-Biologe-Ulrich-Kutschera-meint-176184249

    http://www.deutschlandfunk.de/uni-kassel-professor-nennt-genderforschung.680.de.html?dram:article_id=329897

    https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2015/biologe-wegen-kritik-an-gender-ideologie-unter-druck/

    https://www.hna.de/kassel/kritik-gender-forschung-biologe-sieht-sekte-werk-5439826.html

    https://www.hna.de/kassel/nord-holland-ort304156/kasseler-professor-feindet-vertreter-feministischer-theorien-5438891.html

    http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/zwoelfzweiundzwanzig/201507/220887.html

    Das hier

    http://nicht-feminist.de/2015/09/professor-gegen-genderforschung-frankfurter-erklaerungspiegel/

    ist auch lesenswert!

    Es ist schon pervers, dass Leute wie Prof. Kutschera, die im Grunde genommen die Universitäten gegen Ideologien verteidigen, von einer Universität bzw. einem Uni-Präsidium dafür gemaßregelt werden bzw. dass eine Uni versucht, jemanden wie ihn zu maßregeln.

    Respekt vor der Biologie und vor Biologen haben die Gendersens auch nicht. Die Gendersens haben eigentlich gar keinen Respekt vor der Wissenschaft, vor der Wahrheit. Sie unterwandern Hochschulen, Politik und Medien um ihre Ideologie durchzusetzen. Jahrelang lässt man sie dabei gewähren, unterstützt sie noch – aber wehe, es sagt ein wirklich sehr hoch qualifizierter Mann etwas gegen diesen ganzen Irrsinn.

    Wir sollten uns endlich klarmachen, in was der gesellschaftliche Zweck von Universitäten überhaupt besteht. Er darf nicht darin bestehen, dass dort Politaktivistinnen aus der Frauenbewegung die Möglichkeit kriegen, sich als „Wissenschaftlerin“ deklarieren zu lassen und ihre Ideologie als „wissenschaftliches Ergebnis“. Hochschulen müssen Bollwerke gegen und nicht Speerspitzen von Ideologien sein. Sie waren aber oft Letzteres und sind es im Hinblick auf die Gender-Ideologie heute. Und das ist beschämend für ein Land wie Deutschland. Nicht nur in dieser Hinsicht, aber gerade in dieser Hinsicht sind deutsche Hochschulen heute eigentlich nur noch verkommene Saftläden. Beschämend ist aus meiner Sicht auch, wie wenige Biologieprofessoren sich öffentlich kritisch zur Gender-Idologie geäußert haben – bisher sind es ja nur zwei, von denen man was gehört hat – und dass kein einziger Biologiedidaktiker etwas gesagt hat, obwohl doch die Bekämpfung von biologie- und wissenschaftsfeindlichen Ideologien mit zu den großen Aufgaben der Biologiedidaktik gehören sollte. Im Gegenteil: Googlet man „Biologiedidaktik“ und „Gender“, findet man Beispiele dafür, dass ausgerechnet Biologiedidaktiker bei der Genderei mitmachen.

    Weiter im Text:

    Ein empfehlenswertes Interview mit Beatrix von Storch:

    http://nicht-feminist.de/2015/09/beatrix_von_storch_menschenrechte_volksentscheide_gender_asyl/

    Zum ***GENDER GAGA DER WOCHE***:

    Nun das Übliche wieder:

    Manndat:

    http://manndat.de/jungen/beschneidung/ent-huellt-die-beschneidung-von-jungen-nur-ein-kleiner-schnitt.html

    Schoppe:

    http://man-tau.com/2015/08/30/die-zeit-macht-die-gender-studies-fertig-aber-nur-aus-versehen/

    Nicht-Feminist:

    http://nicht-feminist.de/2015/08/wirtschaftswoche-kommentar-zu-hart-aber-fair/

    http://nicht-feminist.de/2015/08/die-5-grossen-luegen-des-feminismus/

    Karsten Mende:

    https://karstenmende.wordpress.com/2015/08/30/buechervernichtung-im-laendle-fragen-die-gestellt-werden-muessen/

    https://karstenmende.wordpress.com/2015/09/03/genderisten-in-erklaerungsnot-der-spinne-geht-das-gift-aus/

    …und der Surftipp des Tages:

    http://www.antifeminismus.ch/

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Das hier

    https://allesevolution.wordpress.com/2015/01/31/ubersicht-evolution-evolutionare-psychologie-und-partnerwahl/

    ist ein guter Überblick über die Theman hier bei Allesevolution. Wer richtig professionell mit „biologistischen“ Argumenten „trollen“ will, dem sei dieser Überblick sehr empfohlen, gerade auch Autoren & Journalisten.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch „offline“ (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale „supitolle“ Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Asiatischer Elefant

      • Nachtrag II:

        Hier

        http://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/gaestebuch/hartaberfairgaestebuch190.html

        kann man schon im Vorfeld der „Hart aber fair“-Sendung „rumtrollen“ respektive seine Meinung sagen. Solche Meinungen werden dann in der Sendung teils vorgelesen. Die bisherigen Kommentare sind schon gut.

        Unbedingt die Gelegenheit nutzen! Auf dass die Genderei heute abend eine historische Niederlage erleidet!

        Das hier

        https://www.facebook.com/hartaberfairARD?fref=ts

        könnte auch dafür ganz nützlich sein.

        • Nachtrag III:

          Das öffentlich-rechtliche Fernsehen zensiert weiter. Ich habe folgenden Kommentar geschrieben:

          „Angesichts der EU-Pläne, „antifeministische“ Äußerungen, worunter meines Erachtens auch kritische Äußerungen zur Gender-Ideologie fallen, zum „qualifizierten Straftatbestand“ zu erklären, müssen wir uns energisch gegen Zensur wehren, gerade dann, wenn es Zensurversuche im öffentlich-rechtlichen Fernsehen sind.

          Ich verstehe übrigens gar nicht, warum sich Feministinnen so ein Eigentor schießen, erst die letzte Sendung zum Thema aus der Mediathek nehmen zu lassen und diese Sendung dadurch auf Youtube erstmal richtig beliebt gemacht haben, und dann die gleiche Sendung noch einmal neu aufzulegen.

          Aber um so besser: Soll doch die ganze Nation endlich davon erfahren, dass mit der Gender-„Wissenschaft“ eine biologie- und wissenschaftsfeindliche politische Strömung unsere Hochschulen, die Politik und die Medien unterwandert. Diesbezüglich finde ich es übrigens sehr schade, dass nicht Prof. Ulrich Kutschera in die Sendung eingeladen wurde. Der weiß da meiner Meinung nach mehr zu.

          Interessant sind auch die Standpunkte von Gender-Professoren wie z.B. Heinz-Jürgen Voss. Dieser Mann hat im Online-Magazin „Chrismon“ allen ernstes behauptet, die Zweigeschlechtlichkeit sei eine Idee der Nazis!“

          Das hat der WDR davon freigeschaltet:

          „Angesichts der EU-Pläne, „antifeministische“ Äußerungen, worunter meines Erachtens auch kritische Äußerungen zur Gender-Ideologie fallen, zum „qualifizierten Straftatbestand“ zu erklären, müssen wir uns energisch gegen Zensur wehren, gerade dann, wenn es Zensurversuche im öffentlich-rechtlichen Fernsehen sind. Ich verstehe übrigens gar nicht, warum sich Feministinnen so ein Eigentor schießen, erst die letzte Sendung zum Thema aus der Mediathek nehmen zu lassen und diese Sendung dadurch auf Youtube erstmal richtig beliebt gemacht haben, und dann die gleiche Sendung noch einmal neu aufzulegen. Aber um so besser: Soll doch die ganze Nation endlich davon erfahren, dass mit der Gender-„Wissenschaft“ eine biologie- und wissenschaftsfeindliche politische Strömung unsere Hochschulen, die Politik und die Medien unterwandert. Diesbezüglich finde ich es übrigens sehr schade, dass nicht Prof. Ulrich Kutschera in die Sendung eingeladen wurde. Der weiß da meiner Meinung nach mehr zu. … “

          Das Pikanteste haben sie also zensiert.

          Quelle: http://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/gaestebuch/hartaberfairgaestebuch190.html

        • ät Matthias:

          Guter Hinweis. Hab grade unter „Axelchen“ kommentiert.
          Scharf, auf die Zensur bezogen. Mal gucken, ob es durchkommt.

          Habe die Zeichen Deines Beitrages per Word gezählt: Sind 1036, bei 1000 ist die Grenze. Hoffe, daß nur das der Grund war; immerhin ist der letzte Absatz weggeschnitten.

          Habe gelesen, daß andere mehrfach kommentiert haben. Probier´s doch einfach noch mal. Würde auf den Chrismon-Online-Artikel verweisen, aber ohne direkten Link. Über Gogol finden die das.

          Ein großes Problem: Die männlichen Fußballfans (und weibliche!) gucken heute Abend auf RTL das Spiel. Schei…
          Gut, es gibt die Mediathek (wenn nicht wieder zensiert wird… 🙂 ) und das Internetz. Aber live wäre es besser!
          Das guckt man am Fernseher einfach eher, anstatt im Netz verruckelte Videos für den Compi zu suchen.

        • Matthias2:

          Der ist gut:
          „Ich bin ein MannzuFrau Transgender bzw. transsexuell. Ich wurde als Mann sozialisiert und es hat nichts genutzt. Menschen wie wir sprechen daher eher nicht für die Gender – Ideologie mit der Anerziehung eines Geschlechts. Wir sind auch Anhänger der Zweigeschlechtlichkeit und nicht für 60 Varianten, die sich neunmalkluge Yale Absolventen für Google oder sonst wen ausgedacht haben.“

          🙂

        • @ Axel

          „Guter Hinweis. Hab grade unter “Axelchen” kommentiert.
          Scharf, auf die Zensur bezogen. Mal gucken, ob es durchkommt.“

          Immerhin kommt vieles durch.

          „Habe die Zeichen Deines Beitrages per Word gezählt: Sind 1036, bei 1000 ist die Grenze. Hoffe, daß nur das der Grund war; immerhin ist der letzte Absatz weggeschnitten.“

          Ich habe es leicht verändert nocheinmal eingefügt, das mit Voss.

          „Habe gelesen, daß andere mehrfach kommentiert haben. Probier´s doch einfach noch mal. Würde auf den Chrismon-Online-Artikel verweisen, aber ohne direkten Link. Über Gogol finden die das.“

          Hab ich.

          „Ein großes Problem: Die männlichen Fußballfans (und weibliche!) gucken heute Abend auf RTL das Spiel. Schei…
          Gut, es gibt die Mediathek (wenn nicht wieder zensiert wird… 🙂 ) und das Internetz. Aber live wäre es besser!
          Das guckt man am Fernseher einfach eher, anstatt im Netz verruckelte Videos für den Compi zu suchen.“

          Oh shit – daran hatte ich gar nicht mehr gedacht. Naja. Ich gucke jedenfalls Hart aber fair.

        • ät Matthias:

          Der ist noch besser:
          „Im Wintersemester 2014/15 habe ich als Seniorenstudent in Aachen an der Vorlesung „Gender Studies“ teilgenommen. An den ersten 5 Terminen wurde den Studierenden angeblich wissenschaftlich, faktisch indoktrinär beigebracht, dass Frauen immer noch unterdrückt und schlecht bezahlt werden. Ursache seien das Patriarchat, der Androzentrismus und der Gender Pay Gap. Widerspruch, Gegenargumente wurden nicht gestattet, nicht zugelassen. Eine Studentin sagte mir nach der dritten Vorlesung: „Das hier ist alles nur Ideologie. Ich mache meine 3 Protokolle (Voraussetzung für den Leistungsnachweis), dann bin ich weg.“

          Viele Beiträge wurden mit Pünktchen gekürzt. Wenn ich mir die geharnischten Kommentare ansehe, wird offenbar nicht nach Inhalt zensiert.
          Bislang nur einen positiven Beitrag gelesen, hehe…

        • @ Axel

          Ich hab noch mal geguckt – die haben das über den Voss nicht freigeschaltet. Obwohl es ganz kurz war. Die zensieren also.

          Und ja: Auf der Uni kapieren immer mehr, dass sie indoktriniert werden, gottseidank auch.

          Und was das Gästebuch von „Hart aber fair“ angeht, läuft es insgesamt auch gut. Das „Stimmvieh“ vertritt einen Standpunkt, den es aus Sicht der Obrigkeit nicht vertreten soll.

        • ät Matthias:
          Ich finde es auch nicht. Merkwürdig, Du hast Voß lediglich zitiert.
          Was mich schon im März wunderte, ist, daß Voß und Professix nicht erwähnt wurden. Das sind die besten Steilvorlagen von allen!

    • ät Matthias:

      „“HART ABER FAIR” WIRD ÜBERMORGEN WIEDERHOLT!!!“
      – Bin schon ganz hibbelig! 🙂
      Kommt Annelein nun? Hach!

      Han Kutscheras Kommentar vom 27.8. gelesen. Warum gendert er eigentlich rum mit Ausdrücken wie „Lehrende“ und „Studierende“? Ein krasser Gegensatz zu seiner Gesamtaussage.
      Daß er erst ein Interview gibt, und dann ein Buch schreibt, ist ebenso kein Problem. Verstehe nicht, was es daran auszusetzen gibt.

      „Wir sollten uns endlich klarmachen, in was der gesellschaftliche Zweck von Universitäten überhaupt besteht“
      – Tja, da gibt es ene erheblkiche Diskrepanz zwischen de jure und de facto.
      De jure sind Unis das, was Du schreibst.
      De facto sind Unis seit jeher leider Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für faule, untalentierte oder überzählige Oberschichtkinder.

      Da durch unseren gewaltigen Wohlstand (bald nicht mehr) es jede Menge Bürgerkinder gibt, die dumm und/oder faul sind oder am liebsten „ihren Neigungen“ nachgehen, werden von ihren Klassengenossen massenweise Studienplätze und Jobs für sie geschaffen.
      Diese Jobs sind genau wie Adelsbeschäftigungen vor Jahrhunderten reine Transferjobs, die in eine wirtschaftliche Sackgasse führen.
      Heißt: die üppigen Akademikergehälter werden schlicht sinnlos verbraten.

      • @ Axel

        „– Bin schon ganz hibbelig! 🙂
        Kommt Annelein nun? Hach!“

        Die kommt. Vielleicht macht sie ja während der Sendung eine „Szene“? (HA HA HA HA HA)

        „Han Kutscheras Kommentar vom 27.8. gelesen. Warum gendert er eigentlich rum mit Ausdrücken wie “Lehrende” und “Studierende”? Ein krasser Gegensatz zu seiner Gesamtaussage.“

        Vielleicht einfach nur die Macht der Gewohnheit? „Lernende“ beispielsweise muss nicht gendernt gemeint sein, sondern kann einer einfach nur sagen, um nicht „Schüler und Studenten“ sagen zu müssen.

        Aber im prinzip müsste er wieder „Studenten“ usw. sagen.

        „Daß er erst ein Interview gibt, und dann ein Buch schreibt, ist ebenso kein Problem. Verstehe nicht, was es daran auszusetzen gibt.“

        Finde ich auch.

        „“Wir sollten uns endlich klarmachen, in was der gesellschaftliche Zweck von Universitäten überhaupt besteht”
        – Tja, da gibt es ene erheblkiche Diskrepanz zwischen de jure und de facto.
        De jure sind Unis das, was Du schreibst.
        De facto sind Unis seit jeher leider Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für faule, untalentierte oder überzählige Oberschichtkinder.“

        Ich weiß nicht, ob die Gendersens wirklich mehrheitlich aus der Oberschicht kommen. Aber eines ist sicher: Unis und überhaupt höhere Bildung ziehen teilweise auch fragwürdige Gestalten wie ein Magnet an. Menschen sind statusorientierte Hierarchietiere. Deshalb wünschen sich so viele Eltern, dass ihre Kinder Abitur machen und studieren. Und zwar ohne, dass diese Eltern einschätzen können, ob sich das eigene Kind dafür eignet und ob es mit der heiligen höheren Bildung auch glücklich wird. Das sieht man besonders am Beruf des Artzes: Ärzte haben einen hohen Status. Also wünschen sich zahlreiche Eltern, dass ihre Kinder sowas statusträchtiges wie Medizin studieren. Und ich bin mir sicher, nicht wenige von dieser Sorte Eltern interessiert sich einen Dreck für medizinische/biowissenschaftliche Inhalte und hat auch nicht im Hinterkopf, dass ihr Kind in dem Beruf auch in Extremsituationen noch funktionieren muss, um das Leben von Partienten kämpfen muss, was eine hohe körperliche und seelische belastung darstellt. Das hat das eigene Kind einfach zu können. Mit der Einstellung gehen die daran. Dass männliche Mediziner eine dreimal so hohe, weibliche eine fünfmal so hohe Suizidrate wie normal haben und dass in dem Beruf Suchtprobleme oft vorkommen, davon wollen so Leute, die sich gerne mit dem Bildungsstand ihres Kindes schmücken und damit ihre Schichtszugehörigkeit unterstreichen wollen, sicher nichts wissen.

        Und mit der Einstellung gehen viele an die „höhere“ Bildung. Nicht nur im Hinblick auf ein Medizinstudium. Und das Problem gibt es beileibe nicht nur in der Oberschicht.

        Auch deshalb jedenfalls studieren zu viele. Und die brauchen einen Job. Also versuchen sie, sich in der Uni ein Biotop zu schaffen. So entstehen Fachrichtungen wie die Genderei, die eigentlichgar keine sind und die kein Mensch braucht.

        Aber gut, politisch motiviert sind sie im Falle der Gendersens natürlich auch.

        „Da durch unseren gewaltigen Wohlstand (bald nicht mehr) es jede Menge Bürgerkinder gibt, die dumm und/oder faul sind oder am liebsten “ihren Neigungen” nachgehen, werden von ihren Klassengenossen massenweise Studienplätze und Jobs für sie geschaffen.“

        Macht Wohlstand dumm oder faul? Ich weiß nicht. Neigungsfächer jedenfalls studieren vor allem die Damen. Und in vielen Fällen bringen sie damit weder sich, noch der Allgemeinheit irgendeine Wertschöpfung, gerade bei geisteswissenschaftlichem Studium. Anschließend heiraten sie keinen, weil es ja nicht genug männliche Akademiker mehr gibt und sie nicht „nach unten“ heiraten wollen. Infolgedessen bleiben sie dann oft kinderlos oder bekommen zu wenig Kinder.

        Und das alles gefährdet wirklich den Wohlstand von allen Männern und allen Frauen.

        „Diese Jobs sind genau wie Adelsbeschäftigungen vor Jahrhunderten reine Transferjobs, die in eine wirtschaftliche Sackgasse führen.
        Heißt: die üppigen Akademikergehälter werden schlicht sinnlos verbraten.“

        Ob wir nochmal eine vitale Kultur werden? Ich fürchte, erst nach einem gesellschaftlichen Zusammenbruch.

        Dabei hätten es viele besser, wenn e anders liefe. Ich glaube nicht, dass diese Form von Jugend, mit Bulimielernen statt vernünftigem Lernen auf Gymnasium und Hochschule in schlecht gemachten Studiengängen, dass das gut für die Betroffenen ist. Ebenso wenig ist es gut für die wirklich nicht geeigneten, sich durchs Gymnasium und die Uni quälen zu müssen.

    • ät Matthias2:
      Guck mal, was Maddes unten verlinkt hat. Die Gäste sind nun bekannt.
      Annelein ist dabei!!!! Juhuuu!
      Gibt´s was zu gucken und was zu freuen („Keiner blamiert die Genders besser als Anne w…“).

      Goldlöckchen wird durch eine Femitussi aus einem Kaff ersetzt:
      „Als Frauen- und Gleichstellungspolitikerin sehe ich meine Aufgabe darin die Inwertsetzung von Frauenerwerbsarbeit gerade in den strukturschwachen Räumen Niedersachsens voranzubringen.
      Ich lebe in einem Landkreis mit erheblichen regionalen Problemen, so dass mir die Entwicklung des ländlichen Raums im Hinblick auf Frauenbelange besonders am Herzen liegt.
      Aber auch Freizeit und Ehrenamt dürfen im Leben von Frauen nicht zu kurz kommen. “

      Ist bei den Grünen und ne Fachanwältin.

      Außerdem darf Chefzensor Jörg „Erich“ Schönenborn mitgendern.
      Heißt: 3 gegen Gender, 3 dafür, und Plasberg wird diesmal darauf achten, neutral zu bleiben.
      Schönenborn und die Radfemrätin werden vermutlich schwerere Kaliber sein für Kelle, Thomalla und Kubicki.
      Was denkst Du? Immerhin steht diesmal zusätzlich zum „normalen“ Irrsinn des Genderismus auch noch der Gender-Zensurvorwurf im Raum.

      • @ Axel

        „Guck mal, was Maddes unten verlinkt hat. Die Gäste sind nun bekannt.
        Annelein ist dabei!!!! Juhuuu!“

        Schon gesehen. Ich bin mal gespannt…

        „Gibt´s was zu gucken und was zu freuen (“Keiner blamiert die Genders besser als Anne w…”).“

        Ich sag ja: Am besten, sie macht eine „Szene“. Sowas können Frauen doch.

        „Goldlöckchen wird durch eine Femitussi aus einem Kaff ersetzt:
        “Als Frauen- und Gleichstellungspolitikerin sehe ich meine Aufgabe darin die Inwertsetzung von Frauenerwerbsarbeit gerade in den strukturschwachen Räumen Niedersachsens voranzubringen.
        Ich lebe in einem Landkreis mit erheblichen regionalen Problemen, so dass mir die Entwicklung des ländlichen Raums im Hinblick auf Frauenbelange besonders am Herzen liegt.
        Aber auch Freizeit und Ehrenamt dürfen im Leben von Frauen nicht zu kurz kommen. ”

        Wäre auch dafür, dass die dann ein wenig aus der Reserve gelockt wird.

        „Ist bei den Grünen und ne Fachanwältin.“

        Das passt ja.

        „Außerdem darf Chefzensor Jörg “Erich” Schönenborn mitgendern.
        Heißt: 3 gegen Gender, 3 dafür, und Plasberg wird diesmal darauf achten, neutral zu bleiben.“

        Schade, dass Prof. Kutschera nicht dabei ist. Hoffentlich zitieren sie ihn wenigstens. Und lassen Anne W. was zu sagen.

        „Schönenborn und die Radfemrätin werden vermutlich schwerere Kaliber sein für Kelle, Thomalla und Kubicki.
        Was denkst Du?“

        Schwerere, aber nicht schwere Kaliber.

        „Immerhin steht diesmal zusätzlich zum “normalen” Irrsinn des Genderismus auch noch der Gender-Zensurvorwurf im Raum.“

        Und genau das erfährt eine größere Öffentlichkeit, die es teilweise noch gar nicht mitgekriegt haben dürfte.

        • ät Matthias:

          „Sowas können Frauen doch.“
          – Du Sexist! 🙂
          Im Ernst: Hoffentlich macht sie ne Szene. Blamage!!

          „Hoffentlich zitieren sie ihn wenigstens.“
          – Meinste, daß die so aktuell sein wollen? Das Thema Genderzensur wird aber wohl dominant sein…
          24h noch….

          „Schwerere, aber nicht schwere Kaliber.“
          – Ne Anwältin. Sei Dir mal nicht so sicher. Die „Fems“ der Räte haben garantiert ihr wortgewandtestes Pferd im Stall geschickt. Wobei die Tussi zum Glück völlig unbekannt ist im TV. Im Gegensatz zu den Medienprofis Kelle, Kubicki und Thomalla.

          „Und genau das erfährt eine größere Öffentlichkeit, die es teilweise noch gar nicht mitgekriegt haben dürfte.“
          – Ja, der Plasberg dürfte gemischtes Publikum anziehen.
          Ein schwerer Fehler der Genderixes…

  2. Auf
    http://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/index.html
    werden seit heute die Gäste für die kommende Sendung präsentiert.
    Alle fünf der ersten Sendung sind wieder dabei – außerdem eine noch nicht namentlich genannte „kritikerin der Sendung“ als weiterer Gast.

    Ein Knaller, der im Text gar nicht erwähnt wird, aber trotzdem in der Liste auftaucht:
    Auch Jörg Schöneborn, Fernsehdirektor des WDR, nimmt als Diskussionspartner teil!
    Das ist der, der letzlich für die Verbannung der Sendung aus der Mediathek verantwortlich ist, aber auch dafür, dass sie wieder drin erschienen ist.

    Okay, Plasberg macht seine Sendung im Prinzip mit eigener Produktionsgesellschaft, aber als Direktor ist Schöneborn trotzdem eine Art „Vorgesetzter“, zumindest gibt es für Plasberg eine gewissse Abhängigkeit von ihm.

    Da setzt er sich also gewissermaßen als Anstandswauwau direkt in die Sendung. „pass auf, was du mich fragst, ich bin dein Chef“.
    Super Konstellation.

  3. http://www.tagesspiegel.de/wissen/serie-gender-in-der-forschung-1-keine-angst-vorm-boesen-gender/12258504.html

    Gegen die Geschlechterforschung wird massiv gehetzt – aber an den Fakten vorbei. Worum es in den Gender Studies wirklich geht.

    „Wissenschaftsferne Hassprediger wollen festlegen, was Wissenschaft sein soll

    Selbstverständlich ist Kritik an der Geschlechterforschung wichtig und willkommen, aber sie sollte auf ernsthafter inhaltlicher Auseinandersetzung beruhen. […] Man wundert sich schon über selbst ernannte wissenschaftsferne (Hass-)Prediger, die beliebig festlegen wollen, was „unwissenschaftlich“ sein soll.

    […]

    Dabei ist die Geschlechterforschung grundlegend, um Gesellschaften und besonders ihren gegenwärtigen Wandel zu verstehen. Seit jeher werden über Geschlecht Macht, Chancen und Ressourcen verteilt – Geschlecht bildet also zum einen eine Strukturkategorie für soziale Ungleichheit. Zum anderen wird diese Ungleichheit oft mit der Geschlechterdifferenz begründet. Die Genderforschung trennt diese Fragen nach Geschlechterungleichheit und -unterscheidung analytisch, auch wenn sie zusammenhängen.

    Dass „Biologie“ wichtig ist, stellt die Genderforschung nicht infrage

    Die Genderforschung stellt nicht infrage, dass es „die Biologie“ gibt und sie eine wichtige Bedeutung hat. Aber sie hat beobachtet, wie unterschiedlich biologische Zusammenhänge kulturell interpretiert und gestaltet werden. So hat Geschlecht eine grundlegende Bedeutung für die Versorgung von Kindern, aber zugleich zeigt sich eine hohe Variabilität zwischen den Kulturen. Bei den Trobriandern im Südpazifik etwa fütterten und betreuten herkömmlich die Väter ihre Kinder. In der Moderne wurde demgegenüber die Kinderversorgung als biologische Rolle der Frau und Mutter zugeschrieben. Damit wurde ihre Abhängigkeit vom männlichen Ernährer und Familienvater begründet und im Familienrecht festgeschrieben. In anderen Worten wirkte die Geschlechterunterscheidung nun als Legitimation von Ungleichheit. Die Geschlechterforschung hat die weltweiten Variationen von Gender und die damit verbundenen Machtverhältnisse untersucht und sie hat daraus geschlussfolgert: Im Zusammenhang mit Geschlecht zeigen sich ganz unterschiedliche soziale Strukturen, es wird also: sozial gestaltet oder konstruiert.

    Zeugung, Schwangerschaft und Geburt sind auch soziale Prozesse

    Die Genderforschung blendet die körperliche Dimension von Schwangerschaft/Zeugung oder Geburt also nicht aus, aber sie sieht darin soziale Prozesse, die auf Beziehungen zwischen Menschen und nicht einfach auf biologische Triebe oder genetische Veranlagung zurückgehen. So hat die Geschlechterforschung die Kinderversorgung und die Hausarbeit aus der Biologie in die Gesellschaft geholt und die ungleiche Arbeitsteilung in der Versorgung, der Carearbeit, kritisiert. Sie hat aber auch das wachsende Interesse von Männern an aktiver Vaterschaft und gleicher Partnerschaft untersucht und aufgezeigt, dass sie ebenso wenig wie „die Frauen“ biologisch programmiert sind. Nur noch etwa ein Viertel der Männer bejaht heute das Traditionsmodell vom männlichem Ernährer und der Hausfrau, bei den jungen sind es noch weniger. Ob die neuen Männermehrheiten auch die neuen Wege gehen können, die sie suchen, liegt ebenfalls an den gesellschaftlichen Möglichkeiten, die der flexibilisierte Kapitalismus, die Betriebe und der Sozialstaat dafür eröffnen und nicht an ihrem „biologischen Mannsein“.

    Wenn Biolog_innen durchs Mikroskop blicken, interpretieren sie ihr Material und formen es kulturell

    Die Geschlechterforschung sieht die Biologie wie andere Wissenschaften in ihrem sozialen Kontext. Sie nimmt wahr, dass sie auf menschlichen Erkenntnismöglichkeiten aufbaut und auf den Bedingungen der Sprache. Wenn Biolog_innen oder Mediziner_innen durchs Mikroskop blicken, interpretieren sie ihr Material und formen es dabei kulturell. Wenn die Genderforschung also sagt, auch der Körper sei ein „Konstrukt“, will sie die Bedeutung der Anatomie nicht bestreiten, wie die Anti-Gender-Fraktion behauptet. Vielmehr verweist die Genderforschung damit in guter philosophischer Tradition auf die kulturellen Möglichkeiten und Grenzen der menschlichen Erkenntnis.

    Vor allem von zwei Perspektiven her untersucht die Genderforschung die Frage der Geschlechterdifferenzierung: Nach Judith Butler fragt sie, welche Bedeutung Sprache und kulturelles Wissen dafür haben, dass gerade „Geschlecht“ als nicht hintergehbare biologische Voraussetzung für die Festlegung von Körper und Identität erscheint.

    […]

    „Nach allem: Gender ist ein innovativer kritischer Begriff zum Forschen und (Hinter-)Fragen mit offenem Ausgang.“

    „MIT OFFENEM AUSGANG!!!“

    SOMEONE BEAT ME TO IT.

    Ich will jetzt nicht alles zitieren, würde aber vorschlagen, dass man sich diesen Artikel ganz zu Gemüte zieht.

    • ät Slavo:

      „Wir haben Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen gebeten, uns einen Beitrag zur Genderforschung aus ihrer jeweiligen Disziplin zu schreiben. In der nächsten Zeit veröffentlichen wir die Texte in loser Folge.“

      – Na super. Ob sie auch richtige Forscher zu Wort kommen lassen, oder wieder nur die üblichen Verdächtigen aus den Schnullifächern?

      Mal nebenbei: Du bist doch Wiener. Lest Ihr Ostbayern häufig die Zeitungen aus der Bundesrepublik?

      • „Lest Ihr Ostbayern häufig die Zeitungen aus der Bundesrepublik?“

        In gedruckter Form sicher weniger als im Internet.

        Die meisten Leute in Österreich auf der Straße sehe ich entweder mit diversen gratis Boulevard-Tageszeitungen wie „Österreich“, „Heute“ oder eben der Kronen-Zeitung in der Hand. Ab und an sind auch der Kurier oder Standard bzw. Presse zu sehen.

        Wäre aber sonst mal eine interessante Frage, der man nachkommen könnte. Würde mich auch interessieren.

        Was denkst du denn, welches deutsche Schmierbladdl könnte denn auf den höchsten Plätzen rangieren?

        • ät Slavo:

          Die „Bild“? Außerdem vielleicht die Wochen-Magazine auf Bundesebene, Spiegel, Zeit…
          Hoffe ich allerdings nicht.

          Wie schätzt Du denn die ostbayerischen Zeitungen ein? Hab ja viele Links hier angeklickt, wo erstaunlich viel Vernünftiges zu lesen war.

          Lest Ihr eigentlich die Junge Freiheit?

        • @Axel:

          Ja, den Spiegel hab ich schon oft wo rumliegen sehen. In Cafes oder bei mir im Fitnesscenter.

          Ich war früher ein großer Fan des Standards. War selbst davon überzeugt die Zeitung würde irgendein hohes Niveau wiedergeben und den Titel „Qualitätszeitung“ gerecht werden.

          Da ich mich jetzt aber schon zwei Jahre dort in der Kommentarspalte aufhalte und schon vielerlei Kommentare und Artikel gelesen habe, muss ich sagen, dass das heutzutage gar nicht mehr zutrifft. Tendenziöse Artikel bzw. Reportagen in egal welche Richtung, die der Objektivität gar nicht gerecht werden. Der „dieStandard“ Resort sei hier noch zusätzlich zu nennen, der an feministischen Populismus nicht zu überbieten ist.

          Ich halte mich dort nur noch wegen den Diskussionen auf. Selbst präferiere ich in der letzten Zeit immer mehr „Die Presse“. Haben in der letzten Zeit sehr viele feminismus- bzw. genderkritische Texte herausgebracht und ihre Blattlinie entspricht sehr meiner Einstellung.

          Bezüglich der Jungen Freiheit: Ich glaube die Zeitung ist noch ziemlich unbekannt bei uns. Lesen tu ich sie aber, da sie meistens die sind, die nicht der Einheitsmeinung angehören und ich mir bei diversen Themen immer alle Meinungen dazu anhören will. Ich gehe zwar auch nicht bei jedem Thema mit ihnen d’accord, sehe sie aber schon als Gegengewicht im Einheitsmeinungsbrei. Mit ihnen herrscht zumindest etwas Meinungspluratität in der Medienlandschaft.

    • aus dem Artikel:

      „Dass “Biologie” wichtig ist, stellt die Genderforschung nicht infrage“

      Ein glatte Lüge.

      (Um die die Autorin auch noch mit Ekel rumeiert, und die Biologie hier nur in Anführungszeichen benennen will….)

      Die angebliche „soziale Konstruiertheit“ der Naturwissenschaft wird hier so verkauft:

      „Die Geschlechterforschung sieht die Biologie wie andere Wissenschaften in ihrem sozialen Kontext. Sie nimmt wahr, dass sie auf menschlichen Erkenntnismöglichkeiten aufbaut und auf den Bedingungen der Sprache. Wenn Biolog_innen oder Mediziner_innen durchs Mikroskop blicken, interpretieren sie ihr Material und formen es dabei kulturell.“

      Für die „Genderforschung“ existiert keine Objektivität und damit ist Wissenschaft im Sinne der Naturwissenschaft auch gar nicht möglich. Es gibt angeblich nur Machtinteressen, von denen alles, auch jegliche „Wissenschaft“ vollständig bestimmt und durchdrungen wird.

      Das Leugnen der Möglichkeit jeder objektiven Erkenntnis macht die „Genderforschung“ noch wesentlich wissenschaftsfeindlicher als es irgendwelche Kreationisten sind!

      • ät Alex:

        „Wenn Biolog_innen oder Mediziner_innen durchs Mikroskop blicken, interpretieren sie ihr Material und formen es dabei kulturell.”“
        – Der ist wirklich gut. Ich als Biolog_#*In interpretiere meine Krebszellen unterm Mikroskop auch immer kulturell und bin mir bewußt, daß diese böse Zellen nur wegen der „toxischen Männlichkeit“ so aggressiv sind…blabla

        Balla.balla…

        🙂

        • @axel
          „bin mir bewußt, daß diese böse Zellen nur wegen der “toxischen Männlichkeit” so aggressiv sind“

          So muss es denn sein! Es ist deine eigene toxische Männlichkeit, die diese Zellen überhaupt erst zu Krebszellen macht.

          Die Lösung wäre also nur weibliche Mitarbeiterinnen die Analyse machen zu lassen — dann werden alle Zellproben gutartig sein und der Krebs wird besiegt sein.

          Die Genderwissenschaft muss unbedingt die Biologie übernehmen, dann ist der Krebs besiegt!

  4. Chris Rock – Differences Between Men & Women

    „Men cannot go backwards sexually — women cannot go backwards in lifestyle. Can’t fucking do it. Women cannot go backwards in lifestyle, they can’t do it.“

  5. Wisst ihr was mir zu diesem Flüchtlingsthema gerade auffällt?

    Ich betrachte gerade Bilder vom Westbahnhof hier in Wien, wo sich viele Menschen für Flüchtlinge engagieren. Selbst bin ich vorgestern auch dort vorbeigegangen um mir mal ein Bild davon zu machen.

    Mir ist besonders eines innerhalb der Helfergruppe bzw. der Flüchtlingsgruppe aufgefallen.

    Sind die Flüchtlinge größtenteils im fortpflanzungsfähigen Alter, ca. 20-35 im Durchschnitt, männlich, so kann man bei den Helfern eine weibliche Mehrheit erkennen, ebenfalls im selben Alter. Die meisten Männer unter den Helfern würde ich auf 40+ schätzen.

    Es standen auch an einer Absperrung Menschen, die dort wohl als „Fans“ fungierten. Banner mit „Refuge Convoi Welcome“, Pappschilder mit derselben Aussage, nur mit Herzchen faziert (ebenfalls von jungen Frauen hochgehalten). Bei jedem eintreffenden Flüchtlingszug gab’s mal einen fetten Applaus als Gruß, dann eine Art Begrüßungskomitee wo Essen und Bekleidung verteilt wurde etc. etc.

    Was mir dabei aber so dermaßen in’s Auge sprang war dieses teilweise hysterisch zwanghafte Helfersyndrom vieler junger Frauen dort, wo ich mich dann doch gefragt hab, woher das auf einmal kommt und ob sich diese selbstaufopfernde Hilfeleistung auch auf andere Menschen, ausgenommen Flüchtlinge, erstreckt?

    Neben den vereinzelnten Familien, die ich dort umhergehen sah, hatten alle Frauen bzw. kleine Mädchen Kopftücher an (reine Beobachtung, keine Wertung).

    Ich frage mich ob die Frauen, die dort mithalfen, speziell aber die Frauen, die dort als Fans an der Absperrung standen, mit all ihren Herzchen und „Free Hugs“, die sie den (vorwiegend männlichen, muslimischen) Flüchtlingen verteilten, bewusst sind, was für einen kulturellen bzw. religiösen Background die meisten von den Flüchtlingen haben?

    Ich hab’s weder mit der überaus pessimistischen, noch mit der optimistischen Herangehensweise an diese Debatte, jedoch erscheinte mir dieses Bild doch irgendwo ziemlich bizarr.

    „Das Streben der „Shades of Grey“-Generation nach Dominanz. Ironie. Eine Nation von schwachen Kukucksmännern. Die Humanität ist da nur Mittel zum Zweck bei der Partnerwahl.“ (User Gallo Way, Standardforum)

    Die einzelnen Zeitungsartikeln dazu drehen sich fast durchgehend um irgendwelche traumatisierenden Schicksale oder eben wie böse XYZ ist.
    Man wirft den Gegnern Hysterie vor, beweist es dann aber in gegenteiliger Manier ebenso. Gleichzeitig scheint mir diese Debatte so dermaßen überemotionalisiert, dass berechtigte Fragen und Strategien über die Zukunft Österreichs (oder Deutschlands) und den Flüchtlingen ganz unterdrückt und nicht einmal angesprochen werden.

    So z.B. (ebenfalls User Gallo Way)

    – Ressourcenknappheit (steigende Kosten)
    – Import von Fanatismus
    – Import von religiösem Gedankengut
    – Terrorismus
    – verstärkter Einfluss von Kulturen die keine Aufklärung durchmacht haben
    – Konflikte durch unterschiedliche Vorstellungen von akzeptablen Lebensweisen
    – Radikalisierungspotential und noch stärkerer Rechtsruck
    – Anpassung und Konfrontierung mit Lebensweisen die nicht mit unseren westlichen Werte übereinstimmen, Stichwort Burka, Islam, Ehrenmorde
    – nicht integrationswillige Einwanderer die eine Parallelkultur aufbauen wollen und bei genügend Einfluß diese dann für die Restbevölkerung durchsetzen wollen

    Man muss gar nicht rechts sein, um sich solche Fragen zu stellen.

    • ät Slavo&Petp:

      „Man muss gar nicht rechts sein, um sich solche Fragen zu stellen.“
      – Nach Lesart der Gutmenschen MUSZT du rechts sein!

      Da die Menschen, die politisch korrekt sind, de facto links sind, stimmt das gewissermaßen auch. „Rechts“ nach nicht-ideologischer Lesart ist ja die Hälfte des Spektrums.

    • „in’s Auge sprang war dieses teilweise hysterisch zwanghafte Helfersyndrom vieler junger Frauen dort“

      Stellt diese Beobachtung nicht diese Idee von der allgemeinen weiblichen „Hypergamie“ in Frage?

      • Durchaus nicht. Diese Frauen sind ja nicht auf Paarungspartnersuche. Obwohl viele junge Männer unter den Migranten verdammt gut aussehen. Aber die Motivation der Frauen dürfte eher daran liegen, den flüchtenden Familien – vulgo: Frauen und Kinder – zu helfen.

        • Ich würde sagen, weder noch. Die Frauen sympathisieren durchaus mit den männlichen Flüchtlingen, da stecken bei der einen oder anderen sicher „noble savage“-Fantasien dahinter.

          Im Allgemeinen finde ich, schauen die meisten Frauen halt schlicht etwas naiver und emotionaler auf die Flüchtlingswelle, beschäftigen sich weder mit den Hintergründen, noch den Folgen.
          Das will ich gar nicht verurteilen, das ist mir lieber als die Provinzdeppen im Osten (hier wiederum Männerüberschuss), die ihre Empathie völlig ausschalten und nur Horroszenarien im Kopf haben.

          Letztlich treffen die (potentiellen/angenommenen) Folgen die weibliche Bevölkerung ja auch in wesentlich geringerem Maße.
          – Durch den Männerüberschuss verbreitert sich der Partnermarkt tendenziell eher, als sich zu verschmälern
          – Die Kosten (Steuern) werden vermehrt von Männern getragen
          – die potentielle Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt ist gering
          – es verbreitern sich die Beschäftigungsmöglichkeiten in klassischen Frauenberufen
          – von einem potentiellen (!) Anstieg der Gewalttaten sind fast ausschließlich Männer betroffen. Gewalt von Migranten gegenüber einheimischen Frauen passiert ja in der Regel höchstens in Beziehungen

        • @adrian, wenn wir hart bei Slavos Beschreibung bleiben, dann geht es doch um Partnersuche (und weniger um Familien, die nicht erwähnt werden).
          Allerdings hat er auch impliziert, dass diese nur der Befruchtung dienen (im Zitieren von „Eine Nation von schwachen Kukucksmännern.“), was die „Hypergamie“ nicht in Frage stellen würde (auf diese Antwort hatte ich ehrlich gesagt gewartet).

          Allerdings deckt sich das nicht mit meinen Beobachtungen. Es gibt tatsächlich Heirat von Frauen mit mittellosen Ausländern zuhauf, was mich an der Allgemeingültigkeit von Hypergamie arg zweifeln lässt.

          Dass Männer sich nicht beim Helfen vordrängeln, wäre tatsächlich mit dem Fehlen von verfügbaren Frauen zu erklären 😉

          Auch Altruismus ist bei näherem Hinsehen vielleicht keiner mehr, bzw kein reiner 😉

        • Letztlich kann man nur spekulieren. Wenn ich von mir selbst ausgehe, machen mich nicht wenige der virilen jungen Männer sexuell zwar durchaus an, meine Bereitschaft zu helfen ist aber gleich null. Ich betrachte diese ganze Situation rein negativ und mit großer Sorge. Mag sein, dass ich ein Arsch bin. Aber wenigstens ein ehrlicher Arsch.

        • David

          Gewalt von Migranten gegenüber einheimischen Frauen passiert ja in der Regel höchstens in Beziehungen

          Willst du jetzt einen Godzilla-Facepalm von mir?

          Lies mein Posting im Rassismus-Fred, wo ich massenweise Links gesteckt habe über Vergewaltigungen durch Asylforderer. Such dich notfalls mit der Suchfunktion durch den Fred.

        • @adrian
          „Ich betrachte diese ganze Situation rein negativ und mit großer Sorge.“

          Das ist doch ehrlich, aber auch ohne „Arsch“. Denn helfen muss immer freiwillig bleiben. Und man darf sich natürlich dagegen entscheiden.
          Übrigens hilft man besonders gerne dem, dem man eine Bitte ausschlug, nur um die Reaktion zu sehen und der sich dabei angemessen benahm. Und nicht etwa „packig“.

          Ich sehe die Sache positiv, da kann sich auch etwas Positives draus entwickeln.

          Welche „grossen Sorgen“ du dir vorstellst, wüsste ich natürlich gerne.

        • Ich kann mit schlicht und einfach nicht vorstellen, dass es Deutschland gelingt, diese Migranten zu integrieren und einer volkswirtschaftlich sinnvollen Verwertung zuzuführen. Das haben wir bei der vierten Generation von türkischen Gastarbeitern nicht geschafft, wie soll uns das bei Flüchtlingen gelingen? Berlin-Kreuzberg, Hamburg-Wilhelmsburg, Köln-Chorweiler, München-Neuperlach sind keine Orte gehobener Werrschöpfung und säkularer Vernunft. Ich denke, wir werden diese Stadtteile nur vergrößern. Jedes westliche Land hat gravierende Probleme mit Einwanderern aus dem islamischen Raum. Warum sollte das hier anders sein?

        • „Warum sollte das hier anders sein?“

          Es müsste natürlich anders angegangen werden, so dass keine Vermassung und Parallelkultur entsteht. Die womöglich sogar eine andere Gerichtsbarkeit reklamiert.
          Jede Widergesetzlichkeit sollte zum sofortigem Verlust der Aufenthaltsberechtigung führen.

          Unser Staat bräuchte eine effektive und professionelle Polizei, um das durchzusetzen.

          Ich meine sonst, dass die Türken eher zeigen, dass Integration gar nicht so schlecht läuft und mit den Generationen immer besser wird. Von den ganzen anderen Gastarbeitern mal ganz abgesehen. Deutschland war immer auch Schmelztiegel 🙂
          Ich denke, es gibt wesentlich weniger Probleme als in Frankreich, UK, Italien.

          Den Syrern hätten wir auch schon vorher helfen können?
          http://drybonesblog.blogspot.de/2015/09/karma-2015.html

      • Hinzu kommt, dass Frauen es sich leisten können, weniger analytisch zu denken. Wenn es schief geht, erwarten sie eh, dass ein Mann hinter ihnen steht, um das Problem zu lösen.
        Das erklärt auch die geringere Hilfsbereitschaft von Männern gegenüber Migranten. Warum sollten man potentiellen Konkurrenten auf dem Arbeitsmarkt helfen? Warum fremden jungen Paarungsrivalen helfen die ihre darwinsche Fitness bereits durch eine geglückte Reise unter Beweis gestellt haben?

        Klingt das biologistisch? Ja. Aber auch wir sind halt Säugetiere.

  6. Wie halten Männer es nur aus, mit einer Feministin zusammen zu sein?
    Ist der Sex so gut? Sind die Alternativen (für manche) so schlecht?

    Ich konnte die Hälfte des Films nur mit FastForward ertragen. „Cringeworthy“ fängt nicht mal an, das zu beschreiben.

    • Feminimus ist ja nach eigener Aussage für alle Geschlechter zuständig. Daher ist es ungewöhnlich einen Mann zu Wort kommen zu lassen.

      Sollte mal eine KI versuchen die Erde zu erobern, stellen wir dem einfach eine Frage in feministisches Logik und der hängt sich sofort auf..

      Aber was für ein braves Wau-Wau! Hat sie gut erzogen…

    • Wie halten Männer es nur aus, mit einer Feministin zusammen zu sein?

      Das ist tatsächlich ein Mysterium, was mich auch beschäftigt.

      Mal abgesehen davon, dass der Anteil von Lesben und Singles unter Feministinnen natürlich exorbitant hoch ist, hab ich zumindest schon ein paar dieser Exemplare gesehen.
      Da waren sicher welche dabei, die wohl froh waren, überhaupt jemanden abzubekommen. Aber auch ein paar, für die das dem Eindruck nach gar nicht galt und wo ich mir gar nicht sicher war, ob ihnen gegenüber mein Mitleid oder schon eher Häme überwog.

      Naja, aber auch eine Feministin hat mehr menschliche Facetten als ihren Feminismus und den einen oder anderen charakterlichen Mangel muss man bei jedem Partner hinnehmen.

      • Die Gesterkamps, Rosenbrocks und Kempers dieser Welt müssen schließlich auch irgendwo unterkommen.

        Das sind devote Schoßhündchen, die selbst an die Minderwertigkeit des Mannes glauben. Solche Männer gibt es ja heute leider zu Hauf.

        Linke Asta-Studenten finden Feministinnen bestimmt total interessant.

      • „Das ist tatsächlich ein Mysterium, was mich auch beschäftigt.“

        1. Vielleicht wissen sie es gar nicht.
        2. Sie haben eine völlig falsche oder keine Vorstellung davon
        3. Es ist ihnen egal. Denn auch andere Frauen haben ein Rad ab.
        4. Kompromiss, sonst keine andere

        Das Dumme ist ja auch, dass Feminismus ein unlogischer Haufen disparater Glaubensinhalte ist, die in völlig inkohärenter Weise im Denken auftreten können.

        Vor allem stehen sie, die Feministen, nicht offen zu ihren Glaubensinhalten, rapide Wechsel und Verstellung sind die Folge.

        Ausserdem gibt es ja auch den mainstream Feminismus, der diese Elemente zu verbreiteten Versatzstücken gemacht hat, zum „guten Ton“.

        Also werden die Betroffenen es schwer haben, es zu kapieren, umso mehr als
        „eine Feministin hat mehr menschliche Facetten als ihren Feminismus“.

  7. Abteilung „Rassisten ärgern mit kultureller Appropriation“:

    Statt Strukturalismus: Scrucialism

    Phenomden & The Scrucialists | Live at Music Apartment | Complete Showcase

  8. Der vLogger Vernaculis kommentiert einen Vortrag einer Feministin über vermeintliche “Meinungsfreiheit“ bzw. was sie darunter versteht. Sie auf den Spuren von Blindel, die ja Konzentrationslager zur “feministischen Erziehung“ für Männer fordert.

    Ziemlich heftiger Opfer-Sündenbock Sexismus. Und zeigt wieder einmal deutlich erlebbar die Nähe zum bigott selbstgerechten wie entmenschlichenden totalitärem Denken und Emotionen dieser Leute. Da drängt sich Godwin ziemlich auf.

      • Ja. Das ist eine Simulation einer parlamentarischen debatte eines und wohl des ältesten universitären ebattierclubs der Welt in Oxford, UK. Es ist nicht klar, ob die Rede der Meinung der Rednerin entspricht. Themen und Seite (Regierung oder Opposition) werden ausgelost.

        Man kann sowas nicht zitieren. Meine Rede für die Todesstrafe bei einer Debatte damals ist auch nicht druck reif gewesen. Ich argumentierte unter anderem mit der Bibel. Es wäre unangemessen aufgrund meiner rede nun die Kirchen anzugreifen. Ich versuchte das schon Adrian zu erklären….

        Bei einer solchen debatte besteht die Aufgabe darin das publikum/jury durch Rhetorik und elocutio zu überzeugen. Das ist kein meinungsbeitrag!

    • fängt gut an, versteigt sich aber zu völligem Blödsinn, wenn behauptet wird:

      „Gendertheorie ist … der ideologische Überbau eines alle Lebensbereiche durchdringenden Kapitalismus.“

      Da muss man schon total ignorieren können, dass diese Idee immer in ausgesprochen anti-kapitalistischen Kontexten benutzt worden ist (oder habe ich da was übersehen?)

      • Ich muss ehrlich zugeben, dass ich den Link hier nach zwei durchgelesenen Seiten reingebracht habe anstatt ihn mir zuerst ganz durchzulesen und ihn dann vlt. hier unterzubringen.

        Diesbezüglich teile ich deine Meinung. Anfangs noch gut, endet aber ziemlich schlecht. Noch dazu scheint er allerlei Argumente gegen die evo. Psych. anzubringen. Genau so vertieft er sich eher auf die Erklärung der Entstehung des Menschen als gezielt auf die Argumente und Behauptungen aus den Gender Studies einzugehen um dann in so einem Fazit einen Schlussstrich zu ziehen:

        „Was also ist Gendertheorie? Sie ist eine Ideologie und damit ein Instrument der Macht. Die staatliche Verordnung dieser Ideologie hat wenig mit Geschlechtergerechtigkeit zu tun, sondern vielmehr mit Umerziehung und der Einübung in die überkommene Ideologie des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie stellt eine ideologische Anpassung an den alle Lebensbereiche durchdringenden Kapitalismus dar.“

        Die ersten zweieinhalb Seiten klingen dabei noch vielversprechend, jedoch verliert der Autor sich in zu vielen Gedankensprüngen.

  9. „25. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister,
    -senatorinnen und -senatoren der Länder (GFMK)
    Hauptkonferenz am 02. und 03. Juli 2015 in Berlin

    TOP 7.7
    Cybergewalt gegen Frauen und Mädchen ist reale Gewalt!“

    „Über die
    Fortsetzung von Gewalt im realen Raum hinaus gibt es auch neue Phänomene wie die mas-
    sive Einmischung von Maskulisten in Netzdebatten.“

    https://www.gleichstellungsministerkonferenz.de/documents/Beschluesse_25GFMK_extern.pdf

  10. Plebcomics zeichnet wieder 🙂

    Zu diesem Dialog:

    gibt es diese Umsetzung:

    if feminism has taught me anything, its that its easier to exploit the efforts of others while claiming that putting forth any actual effort of your own is reinforcing negative gendered stereotypes

  11. Christen sollen der Gender-Ideologie widerstehen

    http://frankfurter-erklaerung.de/2015/09/christen-sollen-der-gender-ideologie-widerstehen/

    „Der Vorsitzende des Arbeitskreises für evangelikale Theologie, Prof. Christoph Raedel: …..
    Der Mensch erkläre sich dadurch zum beliebigen Erfinder seiner selbst und wolle „sein wie Gott“: „Das Menschenbild des Genderismus ist völlig unvereinbar mit dem Menschenbild der biblischen Offenbarung und den Ergebnissen unvoreingenommener Naturwissenschaft.“

    „Dennoch stecke hinter der „Gender-Lüge“ auch ein berechtigtes Anliegen: Gender-Befürworter wehrten sich dagegen, dass Frauen diskriminiert, ausgegrenzt und unterdrückt werden. Raedel zufolge ist es die Aufgabe von Christen, sich für die Gleichwertigkeit von Mann und Frau einzusetzen.“

    Daran ist ja mehreres einigermassen interessant.

    Ich finde es aber noch interessanter zu bedenken, dass Feminismus zum guten Teil aus den christlichen Kirchen kommt und hier eine echte Basis zu haben scheint. Immer wieder stösst man drauf, sieht man sich die Biographien dieser Leute an.

  12. Heather zur feministischen Sicht sog. „Cyber-Security“

    Wie sich das gleicht:

    “25. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister,
    -senatorinnen und -senatoren der Länder (GFMK)

    TOP 7.7
    Cybergewalt gegen Frauen und Mädchen ist reale Gewalt!”

    https://www.gleichstellungsministerkonferenz.de/documents/Beschluesse_25GFMK_extern.pdf

  13. http://www.spektrum.de/news/das-schwulen-radar-ist-einbildung/1365125

    „Das Schwulen-Radar ist Einbildung

    Homosexuelle an der Nasenspitze erkennen? Geht nicht, belegen Wissenschaftler immer wieder. Trotzdem hält sich der Glaube an ein „Gaydar“, den angeborenen „Schwulensensor“ des Menschen.“

    Adrian, was sagst du zu dem? Existiert deiner Meinung nach so ein „Gaydar“?

    Übrigens ist mir gerade eingefallen, dass das ja auch bei Hjernevask gezeigt wurde.

    Ab 06:10

    • „Lebenserfahrung“ wurde das genannt, was hier beschrieben wird.
      Natürlich kann man die Art der Sexualität von Menschen raten, was aber häufig auch nicht stimmt.

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