Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 2. September 2015

Ein Einblick in Adria Richards Denkweise

Etwa im März 2013 hatte Adria Richards einen großen Skandal aus einem mitgehörten Witz und einer Bemerkung über Dongles gemacht , der zunächst dazu führte, dass die entsprechenden Männer aus dem Konferenzsaal entfernt worden sind und zumindest einer seinen Job verlor. Im Folgenden verlor dann Adria Richards selbst ihren Job.

Zehn Monate später hat ein Reporter sowohl den entsprechenden Mann als auch Adria Richards interviewt. (via Vox Populi, wo der hier interessante Teil herausgenommen ist)

Dem Mann, der als erfahrener Programmierer umgehend wieder einen Job gefunden hat, tut das ganze schrecklich leid. Er bedauert auch, dass es für  Adria Richards solche Konsequenzen hatte und das sie danach von vielen blöd angemacht worden ist.

Die Auswirkungen auf sein Verhalten schildert er wie folgt:

I asked Hank if he found himself behaving differently since the incident. Had it altered how he lived his life? “I distance myself from female developers a little bit now,” he replied. “I’m not as friendly. There’s humour, but it’s very mundane. You just don’t know. I can’t afford another Donglegate.”

“Give me an example,” I said. “So you’re in your new workplace [Hank was offered another job right away] and you’re talking to a female developer. In what way do you act differently towards her?’

“Well,” Hank said, “we don’t have any female developers at the place I’m working at now. So.”

Von einer ähnliche Zurückhaltung von Männern hatte auch Breakpoint berichtet. Die Verschärfung des Klimas trägt nicht unbedingt dazu bei, dass Frauen es besser haben. Eher dazu, dass man ihnen gegenüber reservierter ist.

Interessanter als sein Verhalten fand ich jedoch Adrias Gedanken zu den damaligen Vorfällen:

Ten months later, I was sitting opposite Adria Richards in a cafe at San Francisco airport. She seemed introverted and delicate, just the way Hank had come across over Google Hangout. She told me about the moment she overheard the comment about the big dongle. “Have you ever had an altercation at school and you could feel the hairs rise up on your back?” she asked me.

“You felt fear?” I asked.

“Danger,” she said. “Clearly my body was telling me, ‘You are unsafe.’”

Which was why, she said, even though she’d never before complained about sexual harassment, she “slowly stood up, rotated from my hips, and took three photos”. She tweeted one, “with a very brief summary of what they said. Then I sent another tweet describing my location. Right? And then the third tweet was the [conference’s] code of conduct.”

“You talked about danger,” I said. “What were you imagining might…?”

Have you ever heard that thing, men are afraid that women will laugh at them and women are afraid that men will kill them?” she replied. “So. Yeah.”

‚He’s a white male,‘ Adria said. ‚I’m a black Jewish female. He said things that could be inferred as offensive to me‘

I told Adria that people might consider that an overblown thing to say. She had, after all, been at a tech conference with 2,000 bystanders.

“Sure,” she replied. “And those people would probably be white and they would probably be male.”

“Somebody getting fired is pretty bad,” I said. “I know you didn’t call for him to be fired, but you must have felt pretty bad.”

“Not too bad,” she said. She thought more and shook her head decisively. “He’s a white male. I’m a black Jewish female. He was saying things that could be inferred as offensive to me, sitting in front of him. I do have empathy for him, but it only goes so far. If he had Down’s syndrome and he accidently pushed someone off a subway, that would be different… I’ve seen things where people are like, ‘Adria didn’t know what she was doing by tweeting it.’ Yes, I did.”

Man wundert sich, warum sie keiner mehr einstellt. Sie fühlte sich also bedroht, in einem Raum mit 2.000 Leuten, weil diese weiß waren und weil es Männer waren. Es wäre vollkommen offensichtlich, dass es sich hier um einen irrationalen Rassismus handeln würde, wenn eine Frau sagen würde „es waren schwarze Männer und ich eine weiße Frau, natürlich war ich in Gefahr“. Warum die gleiche Irrationalität, die typisch für den intersektionalen Feminismus ist, dagegen so wenig auffällt ist eigentlich erstaunlich.

 

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Responses

  1. „‘I’m a black Jewish female.“

    JACKPOT!

    • Gibt es eigentlich viele schwarze Juden in den USA? Soweit ich weiß gibt es viele antisemitische Vorfälle, in die Schwarze verwickelt sind, Stichowrt „Hymie“: http://de.urbandictionary.com/define.php?term=hymie

      • Juden finden Sie überall. Zum Beispiel gibt es in Äthiopien seit sehr langer Zeit Juden, die sind meistens ebenfalls schwarz oder jedenfalls sehr dunkel.

        https://en.wikipedia.org/wiki/Beta_Israel

    • Jackpot?

      I’m a black lesbian Jewish female! 🙂

      Das mit der Umkehrung des Rassismus als Lackmustest ist etwas fragwürdig, weil historisch nun mal die Weißen gegenüber den Negern Schwarzen ein Unrechtssystem etabliert haben, dessen Auswirkungen noch heute zu spüren sind.

      So einfach kann man das nicht gegenüberstellen. Völlig ohne historischen und auch gegenwärtigen Kontext.

      • Jackpot im Sinne von Opferstatus. Es sind fast alle möglichen Checkboxen gecheckt. Mehr geht eigentlich nicht. Damit lässt sich hervorragend arbeiten.

        • Lesbisch müsste sie noch sein.

        • und behindert

        • und trans (-sexual, -racial etc)

        • Nobody is perfectly unperfect…oder so….

          Ihr weissen heten – Männer!

  2. Ten months had passed since the day Adria took that photograph, so I asked what he thought of her now. “I think that nobody deserves what she went through,” he replied.

    “Maybe it was [Hank] who started all of this,” Adria told me in the cafe at San Francisco airport. “No one would have known he got fired until he complained… Maybe he’s to blame for complaining that he got fired. Maybe he secretly seeded the hate groups. Right?”

    I was so taken aback by this suggestion that at the time I didn’t say anything in defence of Hank. But later I felt bad that I hadn’t stuck up for him. So I emailed Adria. I told her what he had told me – how he’d refused to engage with any of the bloggers or trolls who sent him messages of support. I added that I felt Hank was within his rights to post the message on Hacker News, revealing he’d been fired.

    Adria replied that she was happy to hear that Hank “wasn’t active in driving their interests to mount the raid attack”, but that she held him responsible for it anyway. It was “his own actions that resulted in his own firing, yet he framed it in a way to blame me… If I had a spouse and two kids to support, I certainly would not be telling ‘jokes’ like he was doing at a conference. Oh, but wait, I have compassion, empathy, morals and ethics to guide my daily life choices. I often wonder how people like Hank make it through life seemingly unaware of how ‘the other’ lives in the same world he does, but with countless fewer opportunities.”

    Ich bin nun kein Psychologe, aber mir scheint offensichtlich, dass die Frau in Behandlung sein sollte.

    Das sehen wir ja sehr häufig, sowohl hier im Blog als auch in den vielen derzeit beliebten „This week in stupid“ oder „A brain on feminism“ videos: Feministen, deren Entwicklungsweg anscheinend kopfsteingepflastert und mit so vielen Schlaglöchern versehen ist, dass sie jede Bodenhaftung verloren haben.

    Es ist schon klar, dass und warum Feminismus solche Menschen anzieht. Eine Religion, die verspricht „Glaub an diesen Gott und alles wird gut“, bietet mental wackeligen Menschen Halt.

    Es bleibt für mich die Frage, für wen und inwiefern Adria Richards repräsentativ ist. Für Frauen im Allgemeinen? Für Feministinnen? Für Generation Y? Oder doch, letztlich, nur für Adria Richards?
    Aber warum würden wir dann über sie reden?

    • Vielleicht ist sie aber auch einfach nur von niederträchtigem Charakter?

      • Unplausibel.
        Dafür müsste sie dazu stehen, dass ihre Maßstäbe für andere für sie selbst nicht gelten.

        Aber sie ist wohl wirklich überzeugt davon, selbst moralisch einwandfrei gehandelt zu haben und nur alle anderen sind schlecht.

        Das ist krank, nicht niederträchtig.

        • Vielleicht muss man krank sein, um so niederträchtig sein zu können.

          Sie hat ihn in voller Absicht und mit Kenntnis der möglichen Konsequenzen (für ihn) angegriffen. Es hat ihr kein bisschen was ausgemacht, dass er gefeuert werden könnte: “Somebody getting fired is pretty bad,” I said. “I know you didn’t call for him to be fired, but you must have felt pretty bad.”

          “Not too bad,” she said. She thought more and shook her head decisively. […]
          I’ve seen things where people are like, ‘Adria didn’t know what she was doing by tweeting it.’ Yes, I did.”

        • Das rutscht jetzt in eine philosophische Diskussion ab. Für mich impliziert „Niedertracht“, dass der Akteur weiß, dass sein Handeln moralisch nicht einwandfrei ist.

          A.R. gibt allen Anschein, dass sie ihre Weste für blütenrein hält.

          Man kann natürlich das Wort auch anders verstehen.
          Vermutlich sind’s einfach zwei Seiten der gleichen Medaille.

    • Ja. Ich finde es auch immer wieder erstaunlich, wie rücksichtslose Menschen für sich selbst soviel Rücksicht einfordern. Feminismus zieht solche Leute wahnsinnig an. Beachte mich! Behandle mich gut! Meine Empfindungen zählen! Ich bin der Mittelpunkt der Welt!

      Wenn Feministinnen statt die Welt zu retten, einfach mal sich selbst entwickeln würden und weniger fühlen sonder mehr machen würden, würde das sehr viel mehr helfen. Ein problem übrigens, das sie mit weiten Teilen der linken teilen. Da gehts auch immer um das große ganze, statt lokal einfach mal klar zu kommen.

    • Ich bin nun kein Psychologe, aber mir scheint offensichtlich, dass die Frau in Behandlung sein sollte.

      „but that she held him responsible for [seeding the hate groups] anyway.“

      „I have compassion, empathy, morals and ethics to guide my daily life choices. “

      Krasse Selbstwahrnehmung!

      Aber das Umfeld, das ihr gegenüber „Solidarität“ zeigt macht es ihr eben auch besonders leicht. Sie plappert eigentlich „nur“ die an sie gerichteten Rechtfertigungs- und Solidaritätsadressen nach. Wer eine gewisse Anfälligkeit dafür hat, verfällt leicht in solche Muster, denke ich.

      Sie nimmt die Rolle an, die ihr diese Leute anbieten – weil sie sehr bequem für ihr Ego ist. Dadurch vermauert sie sich aber den Weg zu der Erkenntnis, dass es vielleicht doch nicht ganz 100% klug war so zu handeln, wie sie eben gehandelt hat. (Vielleicht hätte sie .. etwas dezenter das vice-squad anrufen sollen) Was für mich, wenn ich mich in die Rolle eines Arbeitgebers hineinversetze, absolute Mindestvoraussetzung wäre.

      Es ist schon klar, dass und warum Feminismus solche Menschen anzieht.

      Ja. _Jede_ soziale Kontrolle Frauen gegenüber ist eben ein patriarchaler Machtanspruch. Das ist sehr bequem, wenn man Probleme damit hat Veranwortung für sein Tun zu übernehmen.

      Vermutlich würde man sie sogar dann auf ein Podest stellen, wenn sie die beiden pösen WHMs erschossen hätte. „Sie hat ihn entwaffnet“

    • Aus dem Artikel den Nick unten verlinkt:
      Adria grew up in Minneapolis, in a home filled with domestic violence and then in foster care, lacking many of the basics that most of those in the middle- and upper classes take for granted.

      Bestätigt meine Vermutung, dass das Verhalten krank und nicht niederträchtig ist.

  3. Es hilft, wenn man ein bisschen Transaktionsanalyse beherrscht. Die Position des Feminismus ist: „Ich bin ok, du bist nicht ok“. Das ist aber die Haltung eines Psychopathen. Feminismus im Uebermass macht geistig krank, genauso wie Islam und jede andere Ideologie mit diesem Unterbau.

  4. „“Danger,” she said. “Clearly my body was telling me, ‘You are unsafe.’”

    Aber sie hat die Gefahr doch gefühlt! Natürlich muss da eine Gefahr gewesen sein! Wie könnt ihr herzlosen Bastarde das nur in Zweifel ziehen?

  5. Damals hatte ich Donglegate gar nicht mitgekriegt.
    Jetzt bin ich entsetzt!
    Dass jemand so gar keinen Humor hat.

    Ich amüsiere mich über solche Witze, und mache selbst gern welche (OK – über Repositories eher nicht, höchstens subversive).

    Bzgl. Forking:

    Ich verstehe auch nicht, dass der Entwickler deswegen entlassen wurde.

    I distance myself from female developers a little bit now,

    Traurig. Einfach nur traurig.
    Vor einiger Zeit hatte ich das schon mal auf https://geschlechterallerlei.wordpress.com/2015/03/02/ein-schuss-nach-hinten-erfolge-des-feminismus thematisiert.

    • Der Bericht, auf den Martin in deinen Kommentaren verlinkt, ist sehr lesenswert.
      http://www.linuxjournal.com/content/girls-and-software

      I’ve also come to realize that I have an advantage that female newcomers don’t: I was here before the sexism moral panic started. When a dozen guys decide to drink and hack in someone’s hotel room, I get invited. They’ve known me for years, so I’m safe. New women, regardless of competence, don’t get invited unless I’m along. That’s a sexual harassment accusation waiting to happen, and no one will risk having 12 men alone with a single woman and booze. So the new ladies get left out.

  6. „Die Verschärfung des Klimas trägt nicht unbedingt dazu bei, dass Frauen es besser haben. Eher dazu, dass man ihnen gegenüber reservierter ist.“

    Gab doch mal einen Artikel über einen US-Campus. Die interviewten Männer dort gaben an nur noch ganz langsam mit ihren Kommilitoninnen zu reden und ganz genau zu sagen was man nun meint oder vor hat zu tun, so dass es äußerst schwierig ist das misszudeuten oder daraus eine Anschuldigung zu basteln.

    Roslin kommentierte das, glaube ich, im Forum-Männerrechte und schlussfolgerte, dass es das gleiche Verhalten wie gegenüber Denunzianten in DDR war.

    Finde das leider nicht wieder.

  7. Die Verschärfung des Klimas trägt nicht unbedingt dazu bei, dass Frauen es besser haben. Eher dazu, dass man ihnen gegenüber reservierter ist.

    Super: Und weil man ihnen gegenüber reservierter ist, braucht man noch mehr Feminismus und noch mehr Religionswächter. Damit man noch reservierter ist und nochmal mehr Feminismus und Religionswächter braucht..

    Feministinnen studieren eben Gender statt STEM, und irgendwie muss ja die entsprechende Existenzlegitmation generiert werden.

    • „Super: Und weil man ihnen gegenüber reservierter ist, braucht man noch mehr Feminismus und noch mehr Religionswächter. Damit man noch reservierter ist und nochmal mehr Feminismus und Religionswächter braucht..“

      Wer darin einen Job findet, hat ausgesorgt. Gibt es mal gerade nichts zu tun, beleidigt man einfach irgendeine männerdomonierte Gruppe und wirft ihnen Frauenfeindlichkeit vor. Geißelt diese sich dann nicht selber, wird jeder Wiederspruch und jede Kritik als Beweis für den Hass gegen Frauen in dieser Gruppe verwendet. Und da brauch es dann mehr Feminismus.

      Ich schrieb es hier schon öfters: Feminismus macht sich seine Probleme selber.

      • Ich würde einen Jahreslohn darauf verwetten dass, wenn coding eine Frauendomäne wäre, Feministinnen beklagen würden dass „Frauen mal wieder die eintönigen und wenig herausfordernden Arbeiten“ machen müssten.

        • YMMD

        • Selbstredend. So wie Feministen es beklagen würden, wenn alle Führungspositionen in den Händen von Frauen liegen würden, und Männer Teilzeit arbeiten und Hausarbeit verrichten würden.

        • So wie Feministen es beklagen würden, wenn alle Führungspositionen in den Händen von Frauen liegen würden

          Dann würden die faulen Männerschweine jegliche Verantwortungsübernahme verweigern und Frauen müssten in aufopferungsvoller Hingabe die ganze Beziehungs- Kommunikations- und Repräsentationsarbeit übernehmen.

      • Semi gibt unten in ihrem Kommentar von 12:27 ein schönes Beispiel. Was die Reaktion ausgelöst hat, ist irrelvant…

    • „Und weil man ihnen gegenüber reservierter ist, braucht man noch mehr Feminismus und noch mehr Religionswächter.“

      Scheint erst mal die Folge zu sein, aber so destruktiv sind Frauen nicht. Frauen möchten immerhin ihrem Nestbautrieb frönen und dazu braucht es einen Mann, der den Großteil der Arbeit erledigt und die Ressourcen beschafft. Feminismus geht dann zugrunde, wenn Frauen keinen Mann mehr finden, den sie dafür requirieren können.

      • Der Grund für #womenagainstfeminism auf den Punkt gebracht.

      • ..so destruktiv sind Frauen nicht. Frauen möchten immerhin ihrem Nestbautrieb frönen und dazu braucht es einen Mann, der den Großteil der Arbeit erledigt und die Ressourcen beschafft.

        Wieso, der sich selbst perpetuierende Opferstatus schafft doch eine Grundlage für diesen Anspruch.

        Feminismus geht dann zugrunde, wenn Frauen keinen Mann mehr finden, den sie dafür requirieren können.

        Feminismus geht dann zugrunde, wenn Feministinnen keine Männer mehr finden, die sich durch ihn beschämen und zum white knighting treiben lassen.

        • „Feminismus geht dann zugrunde, wenn Feministinnen keine Männer mehr finden, die sich durch ihn beschämen und zum white knighting treiben lassen.“

          Nicht ganz, denn das würde ja nur die Feindseligkeit von Männern ggenüber den berechtigten Anliegen der Feministen beweisen.

        • Nicht ganz, denn das würde ja nur die Feindseligkeit von Männern ggenüber den berechtigten Anliegen der Feministen beweisen.

          Diese Währung wäre dann allerdings nichts mehr wert.

  8. Meine Güte! Ich hatte angenommen, inzwischen würde sie es auch bereuen und als überzogen ansehen, aber sie hat ja das Gaspedal nur noch weiter durchgetreten.
    So steigert sich ihre Ansicht der Sache ja noch immer extremer: Damals erklärte sie ja noch, es ginge ihr um all die Frauen, die sich in der Welt der Technik nicht wohl fühlten, wenn solche Witze gemacht würden. Auch das war überzogen, aber noch auf eine Verständliche Art. Heute klingt es, als wäre sie knapp einer Gruppenvergewaltigung entkommen. Wirkt auf mich, als gäbe sie sich Mühe, jeden Zweifel am eigenen Recht hier mit aller Gewalt ersticken zu wollen.
    Sie hatte sich damals ja schon als Heldin bezeichnet, welche für das berufliche Wohl küftiger kleiner Mädchen kämpfte. Von dem Selbstbild will sie wohl mit aller Gewalt nicht lassen.

    Ob sie wirklich damals schon dieses absurd überzogene Bedrohungsgefühl hatte (und verschwieg), also im Grunde wohl eher an einer Angststörung leidet, oder es sich jetzt einredet, um sich zu rechtfertigen, vermag ich natürlich nicht zu sagen. Aber pathologisch wirkt das schon.

    • „Ob sie wirklich damals schon dieses absurd überzogene Bedrohungsgefühl hatte (und verschwieg), also im Grunde wohl eher an einer Angststörung leidet, oder es sich jetzt einredet, um sich zu rechtfertigen, vermag ich natürlich nicht zu sagen“

      Für mich sieht es zumindestens so aus als ob sie es sich jetzt einredet, um alle Verantwortung und Schuld von sich weisen zu können. Wer als Frau denkt, dass sie in einem Raum voll 2000 Männer vergewaltigt wird, hat richtig einen an der Klatsche.

      Ich würde behaupten, das je größer die Gruppe Männer ist, desto sicher ist es für Frauen. Sie dazu die diversen social experiments in Fußgängerzonen oder anderen belebten Orten.

    • es ginge ihr um all die Frauen, die sich in der Welt der Technik nicht wohl fühlten, wenn solche Witze gemacht würden.

      Ein Fehlschluss, bei dem sie nur von sich selbst auf alle anderen Frauen schließt.

      • „Ein Fehlschluss, bei dem sie nur von sich selbst auf alle anderen Frauen schließt.“

        Ich denke auch eher, dass die Gute einen an der Marmel hat. Auf jeden Fall aber wird sie damit erreicht haben, dass ein Software-Entwickler sich dreimal überlegt, ob er eine Frau in sein Team nimmt.
        Die Tusse ist nicht nur eine widerwärtige Petze, sondern hat auch ihren Geschlechtsgenossinnen einen absoluten Bärendienst geleistet.
        Mag die Zahl der Software-Entwickler generell zu niedrig sein, aber der Frauenanteil dürfte irgendwo im unteren einstelligen Bereich dümpeln. Ich würde mir also als potentieller Chef eher ne Hand abhacken lassen, als eine Frau einstellen und damit 10 männliche Entwickler riskieren.
        Das hatte sich danach wohl auch Adrias Chef gedacht. Er musste Hank feuern, um einer Millionenklage auszuweichen.
        Aber, dass sie die Nächste sein würde, die über die Wupper geht, musste Jedem klar sein, der die Arbeitsmarktmechanismen kennt.

        Und in einigen Monaten röhrt die Femi-Truppe, Frauen würden vorsätzlich von der IT ferngehalten.

      • @breakpoint:
        Das noch dazu! So unsäglich ich persönlich „Sex and the City“ fand, so dachte ich, wären wir uns mit seinem Erfolg zumindest einig, dass nicht alle Frauen in ihren eng geschnürten Korsetts ohnmächtig darnieder sinken, sobald etwas Anzügliches in ihre Sichtfeld kommt.
        Wenn jemand keine Anzüglichkeiten mag, ist das vollkommen legitim, aber er soll seine Vorlieben nicht gleich über eine größere Gruppe stülpen.

  9. „Sie fühlte sich also bedroht, in einem Raum mit 2.000 Leuten, weil diese weiß waren und weil es Männer waren“

    und einer davon in Hörweite etwas sagte, was immerhin so vieldeutig war, dass der Scherzkeks selbst meinte: „She had every right to report me to staff, and I defend her position.“ (was er dann natürlich mit keiner Silbe tut)

    Resultat für ihn: zwei Floskelsätze und er ist wieder eingestellt bei irgendwem, der so tickt wie er

    Resultat für sie: „At the same time, Adria discovered she was getting discussed on a famous meeting place for trolls: 4chan/b/.

    “A father of three is out of a job because a silly joke he was telling a friend was overheard by someone with more power than sense. Let’s crucify this cunt.” “Kill her.” “Cut out her uterus with an xacto knife.”

    Someone sent Adria a photograph of a beheaded woman with tape over her mouth. Adria’s face was superimposed on to the bodies of porn actors. Next, her employer’s website went down. Someone launched a DDoS attack, which overwhelms a site’s servers with repeated requests. SendGrid, her employer, was told the attacks would stop if she was fired. Within hours, she was fired.“

    Nein, sorry, aber ihr überseht da gewaltig was, wenn ihr IHR Verhalten als falsch verurteilt und IHN als Opfer betrauert.

      • Wollt auch gerad noch was Lustiges nach-posten,
        will ja niemandem die Mittagspause einfach nur vermiesen.
        Ich also lache seit gestern zuverlässig über:

    • „wenn ihr IHR Verhalten als falsch verurteilt “

      Erklär noch mal: Was hat die Beurteilung ihres Verhaltens und ihrer Einstellung, damit zu tun, welche Konsequenzen die Geschichte für sie hatte?

      „und IHN als Opfer betrauert“

      Erklär noch mal: Ein Mann flüstert einem Freund einen Witz zu und verliert darüber seinen Job. Inwiefern ist hat er da „selber Schuld“, was ja der Fall sein müsste, wenn er kein Opfer ist?

      Das einzig Ungewöhnliche an dieser Geschichte ist, dass sie für die feministische Hexenjägerin schlechter ausging als für ihr Opfer.

      Connie St Louis hat m.W. ihren Job immer noch und auch sonst keine Folgen zu spüren gehabt.

    • Selbstverständlich war ihr Verhalten falsch und er ein Opfer.
      Er hat einen doofen Witz gemacht – so what? Da schämt man sich 5 Minuten für, entschuldigt sich und gut ist.
      Sie hat ihn öffentlich an den Pranger gestellt, von der Konferenz entfernen lassen und dafür gesorgt, dass er entlassen wird. Dass er schnell wieder einen Job gefunden hat, verdankt er sicherlich nicht ihr.

      Davon abgesehen hast du recht, die Angriffe auf sie, die dann später folgten, schossen weit übers Ziel hinaus, waren z.T. einfach nur eklig und inakzeptabel. Und dass ihr Arbeitgeber so kein bisschen hinter ihr steht, ist auch schwach. Allerdings wissen wir auch nicht, ob die ganze Angelegenheit nicht nur der letzte Anstoß dafür war. Ich kann mir gut vorstellen, dass eine Frau, die sich von einem Witz, den sie zufällig hört, mitten unter 2000 Menschen ernsthaft bedroht fühlt und gleichzeitig 1000% überzeugt ist, im Recht zu sein, auch bei anderen Gelegenheiten eine schwierige Angestellte und Kollegin ist.

      Davon abgesehen: Wie mit ihr hinterher verfahren wurde, rechtfertigt nicht rückwirkend ihr eigenes Verhalten.

      • Und dass ihr Arbeitgeber so kein bisschen hinter ihr steht, ist auch schwach.

        Nachhdem sie erklärt hatte, dass ihr Arbeitgeber voll hinter ihr stehe hatte der wohl kaum eine andere Möglichkeit.

        Und immerhin war es ihr ausdrcklich so deklarierter Job, die Community zusammenzubringen – und nicht: Sittenpolizei zu spielen.

      • Und dass ihr Arbeitgeber so kein bisschen hinter ihr steht, ist auch schwach.

        Das kann ich durchaus nachvollziehen. Wer will schon so eine unangenehme Petze in seinem Team.

        • Wer will schon so eine unangenehme Petze in seinem Team.

          ..obendrein in einer Position, in der sie dafür bezahlt wird Sympathie für das Produkt zu gewinnen.

        • JEDER Chef hätte so gehandelt.
          In erster Linie ist jeder halbwegs intelligente Unternehmer an einem guten Betriebsklima interessiert.
          Kaum etwas ist aber dafür mehr Gift, als ein(e) Mitarbeiter(in), der/die Kollegen beim Chef anschwärzt.

    • Dass so eine Sache allerlei Arschlöcher anzieht, die sich dann ekligst auf sie stürzen, ist eine erwartbare Folge und natürlich verwerflich, hat aber mit der Situation der beiden Gekündigten (also ihm und ihr) nichts zu tun.

      Er hat sie nicht angemacht, er hat nicht über sie geredet, er hat mit seinem Kumpel etwas pubertär vor sich hin gewitzelt. Das hat sie gestört, sie hat aber keine verhältnismäßigen Gegenmaßnahmen genutzt, sondern gleich nach der hiesigen Autorität gerufen und zusätzlich die Sache selbst (!) in die Öffentlichkeit gezerrt.

      Sie ging wohl davon aus, Lob dafür zu bekommen, theoretischen kleinen Mädchen geholfen zu haben, doch da hatte sie sich verschätzt, weil der Schaden realer Menschen doch für höher erachtet wurde.
      War ihr Rausschmiss richtig? Keine Ahnung!
      Ich kann zumindest verstehen, wenn ein Arbeitgeber sich nicht mit jemanden assoziieren lassen will, der im beruflichen Umfeld als Denunziant hervortritt und für negative PR sorgt. Ob es weitere Probleme mit ihr gegeben hat, kann ich natürlich nicht spekulieren, aber dass die Zusammenarbeit mit jemanden, der derartige Ängste hat, die ihn zu derartigen Handlungen treiben, nicht die beste sein dürfte, scheint mir auf der Hand zu liegen.

      • Ich kann zumindest verstehen, wenn ein Arbeitgeber sich nicht mit jemanden assoziieren lassen will, der im beruflichen Umfeld als Denunziant hervortritt und für negative PR sorgt.

        Sie war Evangelist. Evangelists haben exakt einen Job: Gute Stimmung machen für den Arbeitgeber und seine Technologien und das Umfeld.

      • Sie ging wohl davon aus, Lob dafür zu bekommen, theoretischen kleinen Mädchen geholfen zu haben, doch da hatte sie sich verschätzt, weil der Schaden realer Menschen doch für höher erachtet wurde.

        Ja, es ist recht offenkundig dass sie sich als feministische Heldin inszenieren wollte.

        Sie hat den Mob gerufen, und der Mob hat sich dann unerwarteterweise auch gegen sie selbst gerichtet. Und jetzt ist das Geheule groß.

      • Ganz ehrlich?
        So eine Denuziantin mag ich auch nicht als Kollegin haben. Ich kann den Arbeitgeber verstehen, der sie los werden will. Die Bereitschaft, minmale Konflikte bei maximaler Öffentlichkeit aufzubauschen, schadet dem Betriebsklima und ggf. auch dem Ansehen des Unternehmens.

        Vor einiger Zeit war ja mal zu lesen, daß eine Dame, die sich als Mitinitiatorin von #Aufschrei bezeichnete und dies in ihren Bewerbungen angab, enorme Schwierigkeiten hatte, einen Job in der freien Wirtschaft zu bekommen. Auch das überrascht nicht wirklich – aus den gleichen Gründen. Man holt sich nicht vorsätzlich Problembären ins Haus.

    • Bei ihm vermag ich ein Fehlverhalten ehrlich gesagt gar nicht zu erkennen. Er hat den Witz ja nicht mal ihr erzählt, sondern erkennbar seinem Freund. Was die Trolle dann machen ist ihm nicht zurechenbar. So wenig wie jeder anderen Frau Valentis „I bath in male tears“ zurechenbar ist. Wenn er was falsch gemacht hat, dann war es sich zu entschuldigen.

      Für sie gilt allerdings: Wenn man Streit anfängt, dann sollte man damit rechnen, dass jemand zurückstreiten möchte. Dabei werden dann meistens Mittel verwendet, die einem nicht gefallen. Das sollte man sich eben besser überlegen, bevor man Streit anfängt.

      • „Er hat den Witz ja nicht mal ihr erzählt, sondern erkennbar seinem Freund. Was die Trolle dann machen ist ihm nicht zurechenbar.“

        neue Definition für Troll:
        Menschen, die z.B. Deinen Arbeitgeber virtuell angreifen und erfolgreich Deine Kündigung von diesem erpressen.

        Ja genau, typisch Troll und ein Risiko, das jedem von uns mit gleicher Wahrscheinlichkeit droht, so er oder sie sich im Internet unter Klarnamen tummelt

        „So wenig wie jeder anderen Frau Valentis “I bath in male tears” zurechenbar ist.“

        Valentis Spruch ist schon offenkundig ne Nummer witziger als dieses weiterhin etwas dubiose forking/dongle-Ding.

        „Wenn er was falsch gemacht hat, dann war es sich zu entschuldigen.“

        … ohne es zu meinen, liest man deutlich raus.

        „Für sie gilt allerdings: Wenn man Streit anfängt, dann sollte man damit rechnen, dass jemand zurückstreiten möchte.“

        Sie hat ja bloß dokumentiert, nicht wirklich gestritten.
        Ich selbst finde die Foto-Veröffentlichung zwar auch problematisch, habe mich aber schon damals gefragt, wie sie besser hätte reagieren können.

        Irgendwie ist mir kein Szenario vorstellbar, in dem sie dieses „Missverständnis“ vor Ort hätten klären können.

        Und ihr meint halt bloß, sie hätte nicht kommunizieren dürfen – innerhalb einer Konferenz, die scheinbar offensiv damit geworben hatte ein „Aufpasser“-Team für strittige Situationen ansprechbar zu halten.

        Botschaft: Liebe Frauen, sprecht doch mit uns, wenn euch was bedrückt. Aber keine Gewähr, dass ihr dann nicht in der Kaste der Unberührbaren landet, „Troll“-Verhalten ist auch nicht zu vermeiden und seid euch sicher: was ihr beklagt wird euch verfolgen. Wahrscheinlich härter und länger als eure (zwangsläufig überwiegend männliche) „Gegenseite“.
        whether you were wrong or right

        Und morgen dann aufm Sprechzettel: Frauen wollen einfach nicht in die IT, selbst wenn wir uns auf den Kopf stellen _würden_ (hihi)…

        • „Irgendwie ist mir kein Szenario vorstellbar, in dem sie dieses “Missverständnis” vor Ort hätten klären können.“

          Umdrehen und sagen: „Guys, slow down, okay? I don’t like that. You’re not alone here.“ – Ja, das ist wirklich schwer.

          „Frauen wollen einfach nicht in die IT, selbst wenn wir uns auf den Kopf stellen _würden_ (hihi)“

          Wenn Frauen nicht mit sozialer Interaktion klarkommen, haben sie in der IT, und auch sonst im Arbeitsleben, nichts verloren.

        • „Umdrehen und sagen: “Guys, slow down, okay? I don’t like that. You’re not alone here.” – Ja, das ist wirklich schwer.“

          In Deiner Vorstellung würde das funktionieren, als gefühlt einzige Frau unter 1000 Männern?

          So wie andersrum ja auch ganz easy, pffff…

        • „In Deiner Vorstellung würde das funktionieren, als gefühlt einzige Frau unter 1000 Männern?“

          Ja. Was sollte ihr denn passieren?

        • „Valentis Spruch ist schon offenkundig ne Nummer witziger“

          So witzig wie „Arbeit macht frei“.

          Was bist du nur für ne Tüpe.

        • @Semikolon:

          „Valentis Spruch ist schon offenkundig ne Nummer witziger als dieses weiterhin etwas dubiose forking/dongle-Ding.“
          Witzig ist das eine so wenig wie das andere, aber aggressiv war das Gedongel nicht, der Valenti-Spruch schon. Er redete über ein Ding, sie über ein Geschlecht. – Aber es soll hier nicht um Humorkriti gehen (keiner verlangt, den Typen eine eigene Comedyshow zu geben), da er sich in einem Privatgespräch glaubte und nicht wie sie, bewusst die Öffentlichkeit einbezog.

          „Irgendwie ist mir kein Szenario vorstellbar, in dem sie dieses “Missverständnis” vor Ort hätten klären können.“
          Ein böser Blick, ein „Hallo? Geht’s noch?“ und es wäre aller Wahrscheinlichkeit nach Ruhe gewesen. Hätte er dann irgendwie weiter gemacht, oder wäre gar aggressiv geworden, dann hätte sie immer noch die Veranstalter kontaktieren können und selbst da die Öffentlichkeit heraushalten.
          Denn dass sie sich nicht wirklich in Gefahr befand (auch, wenn sie es vielleicht gedacht haben mag – und aus irgendwelchen Gründen damals verschwieg, aber heute erst sagt), da sind wir uns doch wohl einig?

          Ich meine, soziales Miteinander heißt doch auch, minimale Verstöße anderer nicht gleich aufzubauschen. Wenn dein Nachbar deine Auffahrt zuparkt, bei ihm klingeln und ihn auffordern, den Wagen wegzufahren, statt ihn gleich abschleppen zu lassen.

        • Ich nehme mal an, sie fürchtete damals schlicht, dass die Sprüche dadurch nicht enden würden, sondern sie so im Gegenteil ihr sonstiges männliches Umfeld zu subtilsten Bemerkungen für den Rest der Konferenz (hab ja k.A. wie lange das noch ging) „anstacheln“ würde. Und so letztlich rausschleichen würde, innerlich zutiefst gedemütigt.
          Im besten Falle.
          Im schlechtesten war ihre Angst Vergewaltigung und Tod, darf man aus dem Gesagten schließen.
          Kann man übertrieben finden (wenn man nicht weiß womit sie konfrontiert wurde vorallem).
          Aber dann ist es bitteschön auch immens übertrieben, in dem Mann ein Opfa erkennen zu wollen.
          Wo geht’s ihm denn jetzt schlechter als zuvor?

        • “Irgendwie ist mir kein Szenario vorstellbar, in dem sie dieses “Missverständnis” vor Ort hätten klären können.”

          Das glaube ich dir sogar. Wenn man nicht den Pranger bemüht und den Mob triggert, und sich stattdessen einfach nur mit dem dafür vorgesehenem Personal ins Benehmen setzt wird ja weder dem Bestrafungsbedürfnis noch dem moralischem Profilierungsbedürfnis hinreichend Genüge getan.

        • @ Nick
          Oder anders gesagt: Wer eine hysterische Zicke ist, wird auch wie eine hysterische Zicke handeln.

        • und erfolgreich Deine Kündigung von diesem erpressen.

          Wie doof muss man sich eigentlich stellen um zu glauben, dass ein Unternehmen wie Sendgrid es sich leisten kann, als durch solche Angriffe erpressbar zu gelten.

          Die DDos-Drohung dürfte ihren Rauswurf eher verzögert als beschleunigt haben.

          Man hat sie _trotz_ dieser Drohung rausgeschmissen: Das bedeutet, dass man davon ausging dass die Begründung für den Rauswurf für die Kunden (das sind Unternehmen) _sehr gut_ nachvollziehbar war. Und in der Tat kann wohl jeder Arbeitgeber leicht nachvollziehen, dass man eine solche unfähige Dramaqueen auf gar keinen Fall in seinem PR-Bereich haben möchte.

        • Es hat ihn nicht so schlimm erwischt, wie es könnte, das ist richtig. Aber ihm deswegen jeden Verlust absprechen?
          Das kann man nur, wenn man emotionalen Schaden nicht anerkennt (den es ihm sicher gebracht hat, Zentrum einer solchen Debatte und gekündigt zu werden)… womit dann allerdings sie auch keinen Grund gehabt hätte, sich zu beschweren.

          Ihre Vergewaltigungsangst, die sie damals nie erwähnt hat ist derartig irreal, dass man sie ihr sie auch nur dann zugute halten kann, wenn man sie quasi für unzurechnungsfähig erklärt. Womit man sie auch in der Öffentlichkeitsarbeit nicht wirklich gebrauchen könnte.

          Aber gut, jetzt nehmen wir selbst das noch an: Selbst DANN hätte sie die Situation mit ihrer stummen SMS an die Security schon entschärft gehabt. Keiner hätte später danach gefragt, keinem wäre ein größerer Nachteil entstanden (dass die Typen den Vortrag nur halb mitbekommen hätten, wollen wir jetzt mal nicht überdramatisieren). Aber nein – sie musste an die Öffentlichkeit gehen. Sie musste prahlen und sich als zivilcouragierte Heldin preisen. DAS ist ihr zum Verhängnis geworden.

        • Wo geht’s ihm denn jetzt schlechter als zuvor?

          Sein Foto hat als angeblicher „Sexist“ weltweite Aufmerksamkeit erfahren.

          Bei Muttersheera wieder Kohlberg Stufe 0.

        • „Ihre Vergewaltigungsangst, die sie damals nie erwähnt hat ist derartig irreal“

          Ich gehe von einer Intensivierung aufgrund der nachfolgenden Umstände aus. Im Nachspiel wirkt ihre Angst gar nicht mal so grundlos. Wie oft wurden im Zuge _seines_ „missverstandenen Witzes“ nun _ihre_ Persönlichkeitsrechte verletzt?
          Mehrere Dutzend Male aber doch wohl locker.
          Wenn er nicht dafür verantwortlich ist – irgendwer ist es.
          Spoiler: am ehesten die Herrn Kollegen

          „Sie musste prahlen und sich als zivilcouragierte Heldin preisen“

          Damit beziehst Du Dich auf welche ihrer Aussagen genau?

        • Jetzt bin ich aber mal gespannt: Welche Persönlichkeitsrechte von ihr werden denn verletzt, indem sie eine Unterhaltung anderer belausch?

        • Ihre Vergewaltigungsangst, die sie damals nie erwähnt hat ist derartig irreal, dass man sie ihr sie auch nur dann zugute halten kann, wenn man sie quasi für unzurechnungsfähig erklärt.

          Richtig.

          Vor allem aber hat sie sich seinerzeit hinreichend zu ihren Motiven geäußert (was sie nun gelöscht hat):

          I saw a photo on main stage of a little girl who had been in the Young Coders workshop.

          I realized I had to do something or she would never have the chance to learn and love programming because the ass clowns behind me would make it impossible for her to do so.

          I calculated my next steps. I knew there wasn’t a lot of time and the closing session would be wrapping up. I considered:

          – The type of event
          – The size of the audience
          – How the conference had emphasized their Code of Conduct
          – What I knew about the community and their diversity initiatives
          – How to address this issue effectively and not disrupt the main stage

          [..]

          Accountability was important. These guys sitting right behind me felt safe in the crowd. I got that and realized that being anonymous was fueling their behaviour. This is known as Deindividualization:

          [..]

          It very much reminded me of Lord Of the Flies. I decided to put out the fire at the base.

          [..]

          I did a gut check and waited until Jesse finished introducing Diana who would be the new PyCon US chair for 2014. I stood up slowly, turned around and took three, clear photos. I said back down, did another gut check and started composing a tweet.

          Three things came to me: act, speak and confront in the moment.

          I decided to do things differently this time and didn’t say anything to them directly. I was a guest in the Python community and as such, I wanted to give PyCon the opportunity to address this.

          [..]

          As I walked back to my seat, I cannot tell you how proud I was of the PyCon and Python community at the very moment for keeping their word to make the conference a safe place to be.

          [..]

          Yesterday the future of programming was on the line and I made myself heard. [the eagle has landed. One small step for Adria, one giant leap for wymenkind!]

          Meine Herrn, die hat eine Profilneurose..

        • „Ich nehme mal an, sie fürchtete damals schlicht, dass die Sprüche dadurch nicht enden würden, sondern sie so im Gegenteil ihr sonstiges männliches Umfeld zu subtilsten Bemerkungen für den Rest der Konferenz (hab ja k.A. wie lange das noch ging) “anstacheln” würde. Und so letztlich rausschleichen würde, innerlich zutiefst gedemütigt.
          Im besten Falle.
          Im schlechtesten war ihre Angst Vergewaltigung und Tod, darf man aus dem Gesagten schließen.“

          Mal ganz davon abgesehen, dass die Dame niemand gezwungen hat, einen privaten Scherz zweier Männer (den sie nicht mal richtig verstanden hat!) auf sich zu beziehen, wäre ein solches Denken in der Situation ein fantastischer Beweis, dass so eine Frau zwischen Küche und Putzeimer am besten aufgehoben wäre, wo ihr keine so schrecklichen Erlebnisse drohen, die ihre soziale Kompetenz derart überfordern.

          Alternativ käme auch Therapie in Frage, aber meinem Eindruck nach hat diese Branche ein Geschäft daraus gemacht, Frauen zu sagen, was sie hören wollen. Und „ja, sie dürfen wütend auf ihre Mutter sein“ löst halt keine Probleme.

        • Welche Persönlichkeitsrechte von ihr werden denn verletzt, indem sie eine Unterhaltung anderer belausch?

          Muttersheera meint, dass ihre Persönlichkeitsrechte quasi im Vorraus durch den Donglewitz verletzt wurden, denn schließlich wurde ihr später mit Vergewaltigung gedroht. Oder so ähnlich.

          Kann man leider nicht nachvollziehen, wenn man die Werte und Ideale der Aufklärung verinnerlicht hat – das ist in etwa das Niveau der Hexenbrenner.

        • „Ich gehe von einer Intensivierung aufgrund der nachfolgenden Umstände aus.“
          Spätere Vergewaltigungsängste okay – dagegen sage ich nichts. Aber das mediale Nachspiel kann nicht nachträglich in die Situation mit eingerechnet werden. Da war sie auf einer Konferenz vor Hunderten von Zeugen mit Security. Da war eine solche Angst absurd.
          Die Sache mit den Persönlichkeitsrechten ebenso. Wobei ich wiederhole: SIE hat die Öffentlichkeit in die Sache geholt. Sie wollte, dass die Welt die Typen sieht, dann wurde sie aber auch gesehen.
          Ich sage ja nicht, sie hätte keinen Schaden erlitten, nur da vor Ort eben noch nicht mehr als den, ein paar lahme Peniswitze zu hören.

          „Damit beziehst Du Dich auf welche ihrer Aussagen genau?“
          Keine in diesem Interview, sondern von damals.
          Ich habe jetzt ihren Text, in dem sie von der Sache berichtete, nicht zur Hand, aber dort schilderte sie ihren Gedankengang wie folgt: Es störte sie, sie wollte aber keinen Aufruhr wagen; dabei sagte sie ausdrücklich, es könne eben nicht jeder ein Held sein. Dann tauchte irgendwie in der Präsentation das Bild eines kleinen Mädchens auf und sie beschloss, es sei doch an ihr (denn dieses Mädchen könnte später nicht mit Technik arbeiten, wenn Typen wie die hinter ihr solche Witze machen). Da habe sie zum Telefon gegriffen und die Aufgabe auf sich genommen.
          Das war damals ihre Begründung und die klingt für mich recht anders als die heutige Geschichte absoluter Bedrohung, in der sie nach irgendeiner Rettung suchte.

          (Ah, ich sehe, Nickt hat einige Zitate daraus zur Hand. Danke!)

        • Kann man leider nicht nachvollziehen, wenn man die Werte und Ideale der Aufklärung verinnerlicht hat

          Ich würd ja den Konditionalsatz austauschen gegen: „,wenn man nicht davon ausgeht, dass Männer keinerlei Rechte haben und dass Frauen das Recht haben, dass ihnen auch nicht das geringste Unangenehme passiert.“

          So wie ich das Satzzeichen einschätze, ist das auch wirklich ihre Einstellung. Man denke nur an die Prostitutionsdebatten…

        • Ich würd ja den Konditionalsatz austauschen gegen: “,wenn man nicht davon ausgeht, dass Männer keinerlei Rechte haben und dass Frauen das Recht haben, dass ihnen auch nicht das geringste Unangenehme passiert.”

          Ja, darauf läuft es hinaus wenn man meint, bei der Klärung von Schuldfragen solchen unnötigen patriarchalen Ballast wie beispielsweise Logik getrost ignorieren zu können.

          Das Satzzeichen muss ganz gewaltig von ihrer Attraktivtät überzeugt sein wenn sie meint, in einer solchen Welt des unanfechtbaren Rechtes des Stärkeren nicht schnell als Sexsklavin verschachert zu werden..

          Aber halt, dass daraus schwer vermeidbar das unanfechtbare Recht des Stärkeren folgt ist ja auch „nur“ Logik.

        • Danke Nick für die Zitate aus ihrer früheren Begründung. Da sieht man doch ganz klar, dass sie in aller ruhe berechnet und überlegt hat, wie sie die Sache maximal aufbauschen kann – das war keineswegs im Affekt, starr vor Angst vor einer Vergewaltigung. Sie wollte maximale Öffentlichkeit, und sie wollte die beiden Kerle an den Pranger stellen und abstrafen. Kanz bewusst und berechnend. dass der Schuss nach hinten losging, entschuldigt sie nicht. Sie mag später das Opfer von Idioten und Arschlöchern geworden sein, die sich auf sie gestürzt haben. Aber in dieser Situation war sie Täterin.

        • Aber in dieser Situation war sie Täterin.

          Nein, sie war die Jeanne d’Arc des Digitalzeitalters:

        • Irgendwie tut sie mir auch ein bisschen leid.

          Ihr Motiv, Geltungssucht nämlich, teilt sie ja mit den allermeisten Social Justice Bullies. Sie ist aber nicht in diesen Kreisen aufgewachsen, sondern hat sich aus prekären Verhältnissen hochgearbeitet.

          Sie kennt die Codes nicht, sieht dass andere genauso agieren und dafür abgefeiert werden – und meint deshalb, doch im Recht zu sein und sehr ungerecht behandelt worden zu sein.

          Mittelschichtsozialisierte Social Justice Bullies agieren meistens geschickter. Sie würden nie ihre Geltungssucht so offen zeigen.

        • Meine Fresse, Sheera ist so unglaublich kaputt.

          Es muss schon eine besondere Mischung aus Bösartigkeit und Dummheit sein, um zu einer solchen Bewertung des Skandals zu kommen und aus einer (durchaus vielsagenden!) Entschuldigung auf Schuld zu schließen.
          Durch ihr Getrolle scheint sie sogar teilweise schon etabliert zu haben, dass es wirklich „gar nicht geht“, wenn jemand – in der Nähe einer unbedingt vor allen schmutzigen Wörtern zu schützenden FRAU – seinem Nebensitzer einen Kalauer mit dem Wort „fork“ zumurmelt, wo ja schließlich fork so klingt wie „fuck“ (diese furchtbar dramatische Assoziation entsteht ja auch erst im Kopf des Zuhöreres).


          Sie hat ja bloß dokumentiert, nicht wirklich gestritten.

          !
          Ja, so wie ich es bisher verpasst habe, einfach mal nur zu _dokumentieren_, dass unsere (editiert: Ich kenne den Inhalt dieser Daten nicht, aber ich bitte darum, privates privat zu halten) hier pädophile Phantasien hat und danach trachtet, ihren als Schulmädchen durchlebten Missbrauch nun an 16-jährigen Jungs nachzuexerzieren, denen sie auf Facebook nachstalkt.

        • Ja, so wie ich es bisher verpasst habe..

          Ich fürchte, selbst die Goldene Regel überfordert ihre moralische Kompetenz hoffnungslos.

        • Durch ihr Getrolle scheint sie sogar teilweise schon etabliert zu haben, dass es wirklich “gar nicht geht”,..

          Ja, man muss immer aufpassen, dass solche Leute nicht die Maßstäbe verschieben.

        • Ihr müsst Euch schlichtweg mal entscheiden.
          So ähnlich wie bei dem Sarkeesian-Punch-Game versucht ihr aus unerfindlichen Gründen die (für Unbeteiligte) völlig unmögliche Position einzunehmen, nach der es um total harmlose Aktionen ginge, für die aber doch eine gewisse „Geheimhaltungsstufe“ gelten solle.

          Wenn ein Typ ein Foto einer Feministin als Grundlage nimmt für ein „beat her up“-Game, sind diejenigen die Bösen, die seinen Namen verraten.

          Wenn ein Typ in der Öffentlichkeit dumme „Witze“ macht, ist diejenige die Böse, die ein Foto mit kurzen Anmerkungen veröffentlicht (die – so wie im Fall Tim Hunt – inhaltlich nichtmal bestritten werden).

          Niemand hat die Typen zu ihrem – wie ihr meint völlig normalen – Verhalten gezwungen, aber vor dem möglichen Echo sind sie natürlich zu schützen.

          Mir ist es inzwischen gelungen, die Puzzleteilchen so zusammenzusetzen, dass ich glaube ihre Empörung und den Impuls nahezu nachvollziehen zu können. Es ist ein bißchen tricky und natürlich spekulativ, geht aber mithilfe der Informationen, die hier bereits zusammengetragen wurden.
          Ganz ehrlich.

          @ david

          nur fürs Protokoll: in den letzten 6 Zeilen Deines Beitrag finden sich dreieinhalb echte Fehler, so dass die von Dir getätigte Aussage als vollständig unwahr eingeordnet werden müsste (in Kombination mit meinem Namen wär das dann ein waschechter Rufmordversuch).
          Mehr als Mist ist von Dir auch kaum zu erwarten.

        • Moment…
          David demonstriert, dass er Semikolon – nur so zu Dokumentationszwecken, ganz unschuldig – doxxen könnte, tut es aber nicht, indem er ihre Angaben anonymisiert und falsche Infos einstreut.
          Und Semikolon antwortet mit: „Du bist ja soo dooof, du hast ja gar nicht meine echten Persönlichkeitsdaten im Internet veröffentlicht!“

          Meint die das ernst?

        • und falsche Infos einstreut.
          Und Semikolon antwortet mit:

          Halt die Fresse, Du lügst.
          Meine Standardantwort für david eigentlich.

        • Sie meint es ernst.
          Sie hat nicht den geringsten Schimmer, warum David falsche Infos einstreut.

          Semikolon, du bist wirklich bemerkenswert.

        • Niemand hat die Typen zu ihrem – wie ihr meint völlig normalen – Verhalten gezwungen, aber vor dem möglichen Echo sind sie natürlich zu schützen.

          Du gehörst leider zu den Menschen, die partout nicht nachvollziehen können warum Mitglieder deiner Hassgruppe so etwas wie Persönlichkeitsrechte haben sollten.

          Für Menschen mit einer derart zurückgebliebenen Moralentwicklung (Kohlberg Stufe 1) gibt es das Strafrecht. Es ist egal, ob du es nachvollziehen kannst oder willst, §185 StGB Kodifiziert eine Straftat. Basta, Punkt und Ende der Debatte. Du hast da einfach nichts zu melden und du darfst da auch nichts zu melden haben.

          Und wenn du nicht Willens bist dich dem zu beugen, so braucht der Staat Gewalt.

        • Sie hat nicht den geringsten Schimmer, warum David falsche Infos einstreut.

          Ich sage doch, dass die Goldene Regel ihre moralische Kompetenz überfordert. Er „droht“ mit Strafe, straft aber nicht, insofern ist er ein „Lügner“.

          Präkonventionelle Ebene

          Diese Ebene entspricht dem Niveau der meisten Kinder bis zum neunten Lebensjahr, einiger Jugendlicher und vieler jugendlicher und erwachsener Straftäter. Auf dieser Ebene erlebt das Kind zum ersten Mal, dass es auch andere Sichtweisen neben der eigenen geben kann, die Autoritätspersonen sind jedoch weiterhin die Vorbilder.

          1. Stufe – Die Orientierung an Strafe und Gehorsam: In der ersten Stufe orientieren sich diese nicht an moralischen Ansprüchen, sondern im Wesentlichen an wahrgenommenen Machtpotenzialen. Die von Autoritäten gesetzten Regeln werden befolgt, um Strafe zu vermeiden.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlbergs_Theorie_der_Moralentwicklung#Pr.C3.A4konventionelle_Ebene

          „du ut des“ ist die zweite Stufe. Sie setzt voraus, dass Gegenseitigkeit überhaupt wahrnehmbar ist. Und daran scheitert es hier offenbar, insofern kann sie Davids Botschaft nicht begreifen.

        • Ja, richtig.
          In Zusammenhang mit meiner Namensnennung z.B. hätte David eine Straftat begangen (nach §187 StGB allerdings), genau hier in dem Thread, vor Euren Augen, mit mir als Opfer (juristische Sanktionen laut Papier: Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe).
          Schwamm drüber, wa?

        • In Zusammenhang mit meiner Namensnennung z.B. hätte David eine Straftat begangen

          Hätte, wäre, wenn..

          Im Gegensatz zu dir ist uns klar, dass David nur beispielhafte Angaben gemacht hat um dir die Konsequenz deiner Einstellung zu Demonstrieren

          Aber wie gesagt, eine grandios gescheiterte Demonstration – weil es dir einfach zu hoch ist, dass deine Maßstäbe an andere auch für dich gelten sollen.

        • nach §187 StGB allerdings

          Nun ja, David hat doch „bloß dokumentiert“.


        • In Zusammenhang mit meiner Namensnennung z.B. hätte David eine Straftat begangen (nach §187 StGB allerdings), genau hier in dem Thread, vor Euren Augen, mit mir als Opfer

          Wie lustig, dass ausgerechnet unser „Opfer“ hier (das nebenbei auch Mails schreibt a la „all I want for christmas is your death“ und sie sei sich durch mich plötzlich über ihr Potential als Auftragskillerin klar geworden, neben zahllosen Beleidigungen und Hass-Bekenntnissen, versteht sich) noch vor kurzem auf diesem Blog öffentlich grob faktenwidrig behauptete, ich sei in ihren Rechner eingedrungen und hätte ihr darüber hinaus Stalker-Post geschickt.
          Obwohl sie ihre Paranoia zwar überwunden zu haben scheint, kann man natürlich nicht ein Wort der Entschuldigung von diesem moralisch verkommenem Subjekt erwarten.

          Im Gegensatz zu dir ist uns klar, dass David nur beispielhafte Angaben gemacht hat um dir die Konsequenz deiner Einstellung zu Demonstrieren

          Frag dich mal warum das doch nicht ganz so klar ist. Der Junge der seit Jahren von ihr beobachtet wird und auf den sie „geil“ ist, ist wohl inzwischen 17, nicht mehr 16. Das weiß ich, weil sie ernsthaft mich irrtümlicherweise für diesen gehalten hat (kein Scherz!). Was denn ansonsten beispielhafte „Lüge“ oder doch nur „Dokumentation“ ist, sollte wohl besser der zuständige Schulleiter entscheiden.
          Ich habe das länger mit mir rumgetragen, weil ich einerseits natürlich niemanden doxxen will, andererseits kann man nach ihren Mails durchaus den Eindruck gewinnen, dass sie in ihrer Tätigkeit eine Gefahr für Minderjährige darstellt.
          Nach ihrer hier wieder demonstrierten Verlogenheit habe ich den letzten Rest an Respekt verloren, der mich sie schützen ließ.

        • „noch vor kurzem auf diesem Blog öffentlich grob faktenwidrig behauptete, ich sei in ihren Rechner eingedrungen und hätte ihr darüber hinaus Stalker-Post geschickt.“

          Wer nachliest wird feststellen: nicht ich hatte ihn ins Spiel gebracht. Privat angeschrieben ja, aber in die Öffentlichkeit würd ich mich nie wagen mit Personenbezogenen Anschuldigungen, die ich nicht wasserdicht belegen kann. Nichtmal zur Polizei gehen um diese Beweise wasserdicht zu kriegen würd ich.
          Klar ist mein Verhalten da dumm, aber ich kann halt mittlerweile selbst kaum mehr verstehen, was Alles so passiert ist.
          Bin aber gut im Ignorieren und Verdrängen, wenns sein muss.

        • Wer nachliest wird feststellen: nicht ich hatte ihn ins Spiel gebracht.

          Wer nachliest wird feststellen: lächerliche Relativierung.

          Nichtmal zur Polizei gehen um diese Beweise wasserdicht zu kriegen würd ich.

          Natürlich würdest DU nicht zur Polizei gehen, warum wohl?

        • @david, semikolon

          Könnt ihr diesen Privatkrieg bitte auf einer persönlichen Ebene und nicht hier im Blog austragen?
          David: Bitte keine, auch keine angedeuteten Informationen über Leute, die nicht von diesen Freigegeben sind, in den Blog stellen.
          Natürlich werde ich tatsächliche Informationen, die hier in den Kommentaren eingestellt werden, sofort löschen. Sollte sich herausstellen, dass hier jemand private Informationen von jemanden einstellen, dann behalte ich mir eine Sperrung vor, weil ich das das letzte finde. Bitte auch nicht mit so etwas drohen.

        • Das weiß ich, weil sie ernsthaft mich irrtümlicherweise für diesen gehalten hat (kein Scherz!).

          Autsch. F = m*g*0. Da gilt wohl Newtons rape-manual nicht mehr.

          Am besten, man füttert sie nicht mehr.

        • weil es mir nichts bringen würde
          es würde nichts wieder gutmachen
          und manches vielleicht schlechter
          ja, tut mir leid, dass ich dich wiederholt angeschrieben habe, david
          so jemand wie ich dürfte nirgendwo irgendwas schreiben,
          wenn wir mal ehrlich sind

        • @ Semi

          Würdest Du mich anschreiben, ich antwortete Dir nicht … so halte ich es mit allen Grenzgänger.I.nnen!! 🙂

        • @Christian: natürlich waren die persönlichen Daten verfremdet, es ging ja darum zu demonstrieren, dass eine „Dokumentation“ dieser Art nichts Neutrales ist.

        • @david

          Ich habe sie dennoch editiert. Aber ich denke in der Hinsicht habt ihr euch auch das wesentliche gesagt. Vielleicht können wir wieder zu Sachthemen zurückkehren

        • @Semikolon:

          „Wenn ein Typ ein Foto einer Feministin als Grundlage nimmt für ein ‚beat her up‘-Game, sind diejenigen die Bösen, die seinen Namen verraten.“

          Die Aktion selbst war dumm, peinlich und albern und ich werde ihn auch nicht zum Helden oder Märtyrer verklären, aber es bleibt dabei, dass er nur sein „Werk“ in die Welt stellte, wie es unzählige User bei Deviantart u.ä. auch tun. Diese Leute anonym zu lassen gehört eigentlich zur allgemeinen Etikette des Webs. Nun kenne ich die Details hier nicht ausreichend:
          Hat man „nur“ seinen dortigen Nick gestürmt? – Dann habe ich auch kein Problem damit. Das war die Identität, unter der er aufgetreten ist, die muss auch den virtuellen Kopf hinhalten.
          Hat man aber den den dahinter stehenden Menschen kenntlich gemacht, ist das zumindest gefährlich nahe dran am Doxxen und gegen das bin ich immer (bevor jemand fragt: Ja, auch mit der aktuellen Nyberg-Sache bin ich nicht glücklich).

          „Wenn ein Typ in der Öffentlichkeit dumme ‚Witze‘ macht, ist diejenige die Böse, die ein Foto mit kurzen Anmerkungen veröffentlicht (die – so wie im Fall Tim Hunt – inhaltlich nichtmal bestritten werden).“

          Ja, jemand unterhält sich achtlos zu laut in Hörweiter anderer, begeht keinen irgendwie aggressiven Akt und wird dann – wohlgemerkt zusätzlich zu seiner Entfernung durch die Autoritäten – öffentlich angeklagt und zum Mitverursacher von etwas abgestempelt, was viele Leute als großes Problem sehen (wenig Frauen in der Technik). Das ist völlig unangemessen.
          Das war ebenso unangemessen bei diesem dicklichen Tänzer, den man über 4chan beschämt hat und wäre es auch bei einer Privatperson mit „Male Tears“-Shirt, so diese nicht demonstriert oder ähnliches tut, was gerade die Beachtung der Öffentlichkeit erlangen soll.

          Und im Falle Tim Hunt wurde durchaus in der Berichterstattung an den Tatsachen geschraubt, also den als Beispiel eines zweifelsfreien Hergangs zu sehen, scheint mir eher unpassend.

          „Niemand hat die Typen zu ihrem – wie ihr meint völlig normalen – Verhalten gezwungen, aber vor dem möglichen Echo sind sie natürlich zu schützen. “

          In der Tat.
          Dummes Witzeln mit Freunden IST normales Verhalten. Wie gesagt: sie haben damit nicht unsere selbsternannte Jeanne d’Arc angemacht oder sich auf sie bezogen, sondern nur ihre Umwelt vergessen; das ist bei der Harmlosigkeit ihrer Albernheiten wirklich im maximal eine kleine Rücksichtslosigkeit, aber nichts, für das man in einen gesamtgesellschaftlichen Konflikt geworfen werden sollte.
          Ein angemessenes Echo – Frau Richards pflaumt sie wütend an, sie sollten es lassen und sie erkennen, wie kindisch sie waren – müssen sie hinnehmen. Im schlimmsten Falle der Verweis durch die Sicherheitskräfte… ist extrem, aber kann man drüber reden.
          Doch sie WOLLTE ja dieses kleine, achtlose Privatgespräch in den öffentlichen Diskurs bringen (wofür es nicht bestimmt war) und das unter dem Vorzeichen, dass es Frauen um ihre Rechte bringe. Das war, als wenn der Minirock einer, auf der Straße fotografierten Frau für einen Leitartikel über Schamlosigkeit und Sittenverfall auf die Titelseiten gebracht würde.

        • Ein angemessenes Echo – Frau Richards pflaumt sie wütend an, sie sollten es lassen und sie erkennen, wie kindisch sie waren – müssen sie hinnehmen. Im schlimmsten Falle der Verweis durch die Sicherheitskräfte… ist extrem, aber kann man drüber reden.

          WTF?!

          Das meine ich mit Maßstäbe verschieben.

          Wie kommst du darauf, dass so eine Reaktion normal wäre und dass das Einschalten oder gar ein Verweis durch Sicherheitskräfte diskutabel wäre?
          Das war keine Beerdigung in einer Kirche, bei der man sich über einen Toten oder ihre Anghörigen lustig gemacht hat..DANN wäre das diskutabel.

          Das einzige noch angemessene Verhalten wäre gewesen, die beiden darauf aufmerksam zu machen, dass man sich durch ihr Getuschel AKUSTISCH gestört fühlt. Nicht etwa durch den Inhalt, der sich nicht auf sie bezieht und der sie rein gar nichts angeht.

          Völlig normal dass ein Vortrag nicht von Tausend Leuten komplett stillschweigend verfolgt wird, dass getuschelt und gewitzelt wird. Aus welchem Raum-Zeit-Kontinuum kommt denn jemand gekrochen, der „fork this repository“ für eine Grenzüberschreitung hält? Ich verstehe schon nicht, was das mit dem Geschlecht zu tun haben soll. Weil man, wenn man denn will, eine sexuelle Assoziation dazu haben kann, besteht die Gefahr dass der Witzeerzähler gleich über die nächststehendste Frau herfällt?

          Das tragischste an der ganzen Sache ist ja tatsächlich, dass der arme Kerl tatsächlich glaubt, er habe auch nur irgendwas falsch gemacht. Hat er natürlich nicht im geringsten.
          Nur, sich hinter eine furchtbar abscheuliche, verachtenswerte Person zu setzen, die hoffentlich nie wieder einen Job findet.

        • Hast recht, ich komme hier der Gegenseite etwas sehr entgegen, aber ich wollte darauf hinaus, dass solche Reaktionen ihr Problem gelöst hätten, ohne Langzeitfolgen zu verursachen. Auch für sie nicht.

          In dubio pro reo habe ich mir jetzt mal vorgestellt, dass sich die Frau tatsächlich so bizarr pathologisch bedroht davon fühlte, wie sie es jetzt (anders als damals) schildert. In dem Fall müsste man zumindest ihre (subjektive) Notlage verstehen, wenn ein Einschalten der Security dann auch noch immer eine (objektive) Überreaktion wäre.
          Es wäre halt eine Überreaktion im einigermaßen sozialverträglichen Maß. Nicht, dass ich die gut heißen würde, aber sie wäre eben noch nachvollziehbar gewesen. – Anders als der präventive Atomschlag, der nun eben auch ihr eigenes Land verstrahlt hat.

        • „I saw a photo on main stage of a little girl who had been in the Young Coders workshop.“

          hinter ihr:
          dongle-joke und dann “fork this repository”

          „I realized I had to do something or she would never have the chance to learn and love programming because the ass clowns behind me would make it impossible for her to do so.“

          Also, ich möchte nicht deutlicher werden müssen,
          das ist deutlich genug.

        • “I realized I had to do something or she would never have the chance to learn and love programming because the ass clowns behind me would make it impossible for her to do so.”

          What a whiny little pussybitch.

        • “ make it impossible for her to do so.”

          Also, ich möchte nicht deutlicher werden müssen,
          das ist deutlich genug.“

          Japp, das ist endeutig. Die Frau hat eine Dachschaden.

        • Japp, das ist endeutig. Die Frau hat eine Dachschaden.

          Den gleichen wie Sheera, da braucht sie wirklich nicht mehr deutlicher werden.
          Solche unreflektierten, bösartigen Giftspritzen kann man wirklich nur von jeglicher Macht und Verantwortung fern halten, alles andere hilft da nichts.

        • welche Intepretationsarten blieben denn noch, wenn man unterstellt das
          – alle Äußerungen (von beiden Parteien) in dem Moment wo sie getätigt wurden als wahr empfunden wurden
          – es ein an sich unangemessener, irgendwie sexuell-anzüglicher „Witz“ gewesen sein soll, der sich natürlich nicht auf sie bezog (sagt sie ja selber)
          ?

        • Fütterungszeit vorbei.

        • @ Semikolon
          Was hast Du eigentlich gegen Sex?

        • strittig bleibt natürlich die frage, welches alter mit „little girl“ gemeint war. wissen nur die, die dabei waren, würd ich meinen.

        • Danke, Christian.

        • @Semikolon:

          Moment… Wird hier jetzt noch am Zeitablauf geschraubt?
          Erst kam der Joke, dann das Kind.

          Dass sich der Dongle-Joke irgendwie auf das Mädchen bezog, hat Richards meines Wissens nie behauptet. Das jetzt irgendwie miteinander zu verbinden, um die Typen in ein pädophiles Licht zu rücken, ist geschummelt.

          Und man könnte sich auch fragen, wieso Richards als Überschrift „Frauen fühlen sich in der Technik nicht willkommen“ wählt, wenn der Anlass „Typen lüstern einem Kind hinterher“ wäre.

          Auch, dass du diese Verbindung erst jetzt erstellst, wirkt auf mich etwas, als wenn du blind rudernd nach irgendwelchen Strohhalmen greifst.
          – Wenn du der Meinung bist, ein anzügliches Gespräch, bei dem jemand nicht darauf achtet, wer es mithört und wen es stören könnte, sei Grund genug für den Internetpranger und eine Kündigung, dann ist das dein Recht. Wenn du jemanden jede Überreaktion verzeihst, zu der ihn pathologische Störungen (und „Wenn ich was sage, werden mich 2000 Männer vergewaltigen“ verlässt den Rahmen des Zurechnungsfähigen) bringen, dann ist auch das dein Recht.
          Aber tarne deine Meinung nicht mit irgendwelchen Ablenkungsmanövern.

        • „Wenn du der Meinung bist, ein anzügliches Gespräch, bei dem jemand nicht darauf achtet, wer es mithört und wen es stören könnte, sei Grund genug für den Internetpranger und eine Kündigung, dann ist das dein Recht. Wenn du jemanden jede Überreaktion verzeihst, zu der ihn pathologische Störungen (und “Wenn ich was sage, werden mich 2000 Männer vergewaltigen” verlässt den Rahmen des Zurechnungsfähigen) bringen, dann ist auch das dein Recht.
          Aber tarne deine Meinung nicht mit irgendwelchen Ablenkungsmanövern.“

          Und tue nicht so, als ob diese Verhalten normal wäre. Das macht dich unglaubwürdig.

          Du projizierst mal wieder deinen Hass auf Männer auf die Männer.

        • „Moment… Wird hier jetzt noch am Zeitablauf geschraubt?
          Erst kam der Joke, dann das Kind.“

          Wir waren ja nicht dabei, aber die entscheidende Frage ist, wessen repo er forken wollte – und warum das ein „anzüglicher“ Witz hätte sein sollen, sie das als so schlimme Bemerkung empfinden konnte etc.
          Und da bleibt für mich halt nur dieser eine Schluß.
          Bin aber offen für denkbare Alternativen, falls Du eine weißt.

        • In seiner Version hat er ja einen dongle-joke gemacht und will dann wieder in die fachliche Ebene zurückgewechselt sein bzw. sich auf einen zurückliegenden Vortrag bezogen haben, nur sie hätte DAS dann nicht mitbekommen.
          Nunja.
          Möhöhöhöhöglich wäre das schon.

        • Wir nähern uns dem Punkt, an dem wir erkennen, nicht dabei gewesen zu sein und darum nicht jede Feinheit beurteilen zu können?
          Das ist gut! Dann stellt sich nur die Frage, ob man im Zweifelsfall dann die schlimmstmögliche Deutung annehmen sollte.

          Wie gesagt, ich vermisse Richards Hinweis darauf, dass obzön auf das Kind hingedeutet wurde. Das wäre doch ein schlagkräftiger Punkt für sie gewesen – aber sie hat nur darauf abgestellt, dass das Kind später nicht in der Technik arbeiten könnte, wenn Typen schlüpfrige Witze machen. „Typ sagt Obzönitäten über Kinder“ wäre doch eine ganz andere Diskussion gewesen, als „Frauen fühlen sich wegen Obzönitäten in der Technik nicht wohl“.
          Aber – das gebe ich zu – es ist natürlich ebenso möhöhöhöhöglich, dass sie damals wie heute diesen Wald vor Bäumen nicht gesehen hat.

        • Ich finde es eigentlich recht deutlich, das sie das Mädchen hier schlicht unter dem Gesichtspunkt „so werden Mädchen abgeschreckt“ in die Sache reinbringt. Die ist schlicht die zu rettende, vor Sexismus an sich .

        • Du hast noch kein Wort des Bedauerns verloren über das was mit ihr danach passiert ist, ist mir aufgefallen.
          In einer halbwegs gerechten Welt würde das doch ausreichen, um von so ein paar Menschen erfolgreich Schadenersatz einzuklagen, meinste nicht?

        • Wie das denn? Wer konkret soll sich denn wie Schadensersatzpflichtig gemacht haben?

        • Genau so habe ich das damals wie heute auch verstanden.
          Sie gab ja als Gedankengang sogar an:
          – Witz gehört
          – Darunter gelitten, aber stillgehalten
          – Kind gesehen
          – Folgen des Witzes für das Kind erkannt
          – Dem Ruf der Pflicht gefolgt.

          Das legt nahe, dass das Kind erst nach dem Spruch auftauchte.

        • Ich finde es eigentlich recht deutlich, das sie das Mädchen hier schlicht unter dem Gesichtspunkt “so werden Mädchen abgeschreckt” in die Sache reinbringt.

          Es ist eigentlich unübersehbar. Sie schreibt:

          The guy behind me to the far left was saying he didn’t find much value from the logging session that day. I agreed with him so I turned around and said so. He then went onto say that an earlier session he’d been to where the speaker was talking about images and visualization with Python was really good, even if it seemed to him the speaker wasn’t really an expert on images. He said he would be interested in forking the repo and continuing development.

          That would have been fine until the guy next to him…

          began making sexual forking jokes

          I was going to let it go. It had been a long week. A long month. I’d been on the road since mid February attending and speaking at conferences. PyCon was my 5th and final conference before heading home.

          I know it’s important to pick my battles.

          I know I don’t have to be a hero in every situation.

          Sometimes I just want to go to a conference and be a geek.

          But…

          like Popeye, I couldn’t “stands it no more” because of what happened —

          Jesse Noller was up on stage thanking the sponsors. The guys behind me (one off to the right) said, “You can thank me, you can thank me”. That told me they were a sponsoring company of Pycon and from the photos I took, his badge had an add-on that said, “Sponsor”.

          My company was a Gold sponsor as well.

          They started talking about “big” dongles. I could feel my face getting flustered.

          Was this really happening?
          How many times do I have to deal with this?
          Can they not hear what Jesse is saying?

          The stuff about the dongles wasn’t even logical and as a self professed nerd, that bothered me. Dongles are intended to be small and unobtrusive. They’re intended for network connectivity and to service as physical licence keys for software. I’d consulted in the past with an automotive shop that needed data recovery and technical support. I know what PCMCIA dongles look like.

          I was telling myself if they made one more sexual joke, I’d say something.

          The it happened….The trigger.

          Jesse was on the main stage with thousands of people sitting in the audience. He was talking about helping the next generation learn to program and how happy PyCon was with the Young Coders workshop (which I volunteered at). He was mentioning that the PyLadies auction had raised $10,000 in a single night and the funds would be used the funds for their initiatives.

          I saw a photo on main stage of a little girl who had been in the Young Coders workshop.

          I realized I had to do something or she would never have the chance to learn and love programming because the ass clowns behind me would make it impossible for her to do so.

          „The little girl“ kommt also erst dann und alleine dadurch ins Spiel, dass Richards ihre Zukunft mit der Tatsache verknüpft, dass „sexual jokes“ an sich existieren.

          Frau Richards kann für ihre Person nicht glaubwürdig hinreichend Unrechtspotenzial aus dem Verhalten der Männer ziehen, deshalb muss sie die „aber denk doch mal einer an die Kinder“-Karte (an den Haaren) herbeiziehen.

          Erinnert mich ein bisschen an die Diskussion um die Korrektur des BMI, und an Muttersheeras Vorbringen dazu – was nach meiner Einschätzung EMN zu diesem Comic veranlasst hat.

        • „Wer konkret soll sich denn wie Schadensersatzpflichtig gemacht haben?“

          wer auch immer z. B. Fotomontagen mit ihrem Gesicht auf Pornobildern verbreitete und die Entlassung durch eine kriminelle Erpressung herbeiführte

          In einer gerechten Welt
          Eigentlich

          „Das legt nahe, dass das Kind erst nach dem Spruch auftauchte.“

          nach dem dongle-Witz, meinst Du
          aber wo das „seriöse Kollegen-Kompliment“ aufgetaucht war, bleibt damit ebenso unklar wie der Grund für ihre Über-Reaktion
          meine Version hat allerdings den Vorteil nicht nur das, sondern auch die wirklich imposante Gegenwehr „seiner“ Seite verständlich zu machen
          immerhin ginge es ja dann ja um was
          und eben nicht um einen harmlosen Scherz und ein „Missverständnis“

        • Das ändert aber nichts daran, dass deine Version vollkommen unrealistisch ist

        • Fazit: Sie hat nicht alle Tassen im Schrank. Das gleiche gilt für Ihre Unterstützer.
          Case closed!

        • „wer auch immer z. B. Fotomontagen mit ihrem Gesicht auf Pornobildern verbreitete“

          Hmmm, ich finde keine
          https://www.google.de/search?q=adria+richards+porn+pics&biw=1600&bih=719&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0CAYQ_AUoAWoVChMIsIOqwdHdxwIVYXxyCh0V3gGk

        • Ach wisst ihr, die Frau war letzte Woche aufm Yankovic-Konzert… so schlecht kann ihr Leben da gar nicht sein, jetzt.
          Was solls.

        • ..womit wir wieder beim Thema Moralpanik wären: Eine theoretisch zwar mögliche, aber sehr schwache und sehr mittelbare Kausalität wird zu einer unmittelbaren Gefahr für zentrale Werte stilisiert und dem „folk devil“ in die Schuhe geschoben. Die vermeintliche unmittelbare Gefahr wird dann als Begründung und Rechtfertigung für drastische und eigentlich inakzeptable Maßnahmen herangezogen.

          Das Sujet „Kinder“ ist dafür schon immer besonders gut geeignet gewesen.

        • Fazit: Sie hat nicht alle Tassen im Schrank. Das gleiche gilt für Ihre Unterstützer.
          Case closed!

          So.
          Man geht den Giftspritzen doch nur auf den Leim, wenn man bei einem so einfach zu bewertenden Fall ewig haarklein ausdiskutiert, inwieweit ihre post hoc-Begründung nun aus ihrer Sicht womöglich irgendwie zutreffen könnte.
          Abgesehen davon dass diese herzerweichende Story mit dem Mädchen wirklich nur Idioten glauben, hat sie doch keinerlei Argumentationskraft.
          Als ob junge Frauen (=ungleich durchgeknallte Feministinnen) keine fork-Witze machen oder ertragen würden. Die können und machen das ebenso wie Männer. Das hat mit Geschlecht überhaupt nichts zu tun, außer man empfindet Sex generell als Unterdrückung der Frau.

        • „drastische und eigentliche inakzeptable Maßnahmen“ waren allerdings das, womit Adria Richards konfrontiert wurde.
          Dafür, dass sie einen bebilderten Tweet abgesetzt hat.

          what an evil woman!

        • Warum sollen kritisierbare Maßnahmen gegen sie etwas daran andern, dass sie sich falsch verhalten hat? Das exkulpiert sie doch in keiner weise. Und ihre heutige Haltung macht nur deutlich, dass die eben radikal und fanatisch ist

        • „außer man empfindet Sex generell als Unterdrückung der Frau.“

          niemand konnte bisher eine Welt auch nur erdenken, in der es nicht genau darauf hinauslaufen würde
          _im Schnitt_

        • qed. 🙂

          keine weiteren Fragen…


        • wer auch immer z. B. Fotomontagen mit ihrem Gesicht auf Pornobildern

          Ach Gottchen *träneausdemaugewisch*

        • „Warum sollen kritisierbare Maßnahmen gegen sie etwas daran andern, dass sie sich falsch verhalten hat?“

          wenn Alle sich falsch verhalten, kann man halt nur mehr versuchen zu schauen, wer sich am wenigsten falsch verhalten hat.

          Und die Frage fällt hier eindeutig zu Ungunsten Eurer selbsterwählten Partei aus.

        • Warum nicht einfach die taten für sich bewerten. Hier gerade sinnvoll, weil gegenüber verschiedenen Personen und von verschiedenen Personen gehandelt wurde.

        • “drastische und eigentliche inakzeptable Maßnahmen” waren allerdings das, womit Adria Richards konfrontiert wurde.

          Es hat niemand behauptet, dass diese Lynchmob-Logik ein Alleinstellungsmerkmal von Feministinnen sei.

          Sie hat sich auf dieses Terrain begeben, hat Wind gesät und Sturm geerntet.

          Aus einer moralischen Perspektive sind natürlich die Taten aller Beteiligten einzeln zu beurteilen, und die dabei vorgeschobenen Rechtfertigungen grundsätzlich zu verwerfen.

          -> _Sie_ hatte kein Recht, die beiden Männer an den Twitter-Pranger zu stellen, und der Rechtfertigungsgrund „little Girl“ ist zu verwerfen

          -> _Ihre Stalker_ hatten kein Recht, sie zu bedrohen und zu verunglimpfen, und der Rechtfertigungsgrund „she caused that guy to be fired“ ist ebenfalls zu verwerfen

        • die ein Ziel einte:
          ihr Angst machen und nachhaltig ihr Leben zerstören
          da steckte wohl echt ein vielfaches an Böswilligkeit hinter, verglichen mit dem was ich bisher von ihr gelesen habe

        • Und die Frage fällt hier eindeutig zu Ungunsten Eurer selbsterwählten Partei aus.

          Es hat hier niemand ausser ; Partei bezogen. Dass es inakzeptabel ist Morddrohungen auszuteilen dürfte hier unstrittig sein.

        • die ein Ziel einte:
          ihr Angst machen und nachhaltig ihr Leben zerstören

          Es war auch ihr erklärtes Ziel, Angst zu machen (vgl. ihre Ausführungen zu „deindividualization“) und die Zerstörung von Leben nahm sie ausdrücklich billigend in Kauf. (Das nennt man: Bedingter Vorsatz)

          ->“If I had a spouse and two kids to support, I certainly would not be telling ‘jokes’ like he was doing at a conference.“

        • „Es hat hier niemand ausser ; Partei bezogen.“

          Dein erster Gehversuch als Comedian?
          Brüller

        • ..wer beklagt, dass Menschen sich sicher genug fühlen, um sich privat harmlose Dogle-Witze zu erzählen pflegt wohl ganz klar ziemlich dreckige Ideologie des Terrors.

        • .wer beklagt, dass Menschen sich sicher genug fühlen um sich vernehmbar zu beschweren, wenn er sich belästigt fühlt, pflegt wohl ganz klar ziemlich dreckige Ideologie des Terrors.

          Ich möchte offiziell noch nachschieben, dass ich mir da oben einen Kontext zusammengebastelt habe, bei dem _ich_ versucht gewesen wäre so wie sie zu handeln.
          Selbstverständlich will ich ihr damit nicht das Recht absprechen, einfach so gedacht zu haben: es reicht!
          Aber in einem Spiel, in dem der Gegner die Regeln gemacht hat, gewinnst Du nunmal nur schwer.

        • sie sich belästigt fühlen
          müsste es natürlich heißen

        • „Aber in einem Spiel, in dem der Gegner die Regeln gemacht hat, gewinnst Du nunmal nur schwer.“

          Plemplem.

        • .wer beklagt, dass Menschen sich sicher genug fühlen um sich vernehmbar zu beschweren, wenn er sich belästigt fühlt, pflegt wohl ganz klar ziemlich dreckige Ideologie des Terrors.

          Ohne jede Bodenhaftung ist meistens substanzlos.

  10. Wie ging eigentlich der Witz?

    • „I’d like to f**k his repo“

      • I don’t get it.

        • In der Softwareentwicklung werden Versionsverwaltungen eingesetzt.

          Das heißt, jeder Zustand der Entwicklung, jeder Schritt, wird in einem sogenannten Repository (i.e. Lager) aufbewahrt. Kurz „repo“.

          Wenn jetzt zwei Entwickler gleichzeitig von einem Zustand aus weiterentwickeln wollen, kann einer von beiden von dem Zustand eine Abzweigung erstellen -> Es gibt zwei parallele Zustände/Entwicklungspfade, die später wieder zusammengeführt werden können.
          Dieses Abzweigen eines parallelen Entwicklungspfades sieht in den meisten Tools aus wie eine Weggabelung, weswegen der Vorgang „to fork“ genannt wird.

          Wenn nun ein Entwickler im Publikum einen Vortrag hört und feststellt, dass in dem vorgestellten Projekt interessante
          Ansätze vorhanden sind, mit denen er gern experimentieren würde, ist „I’d like to fork that repo“ ein ganz normaler Satz, der dieses Interesse ausdrückt.

          Wenn du den Satz nuschelst, klingt er wie „I’d like to fuck that repo“ und bekommt damit eine anzüglich bewundernde Note.
          Ein sehr schlechtes und sehr harmloses Wortspiel.

          Eine Borderlinerin, die mit männlicher Sexualität per se ein Problem hat, wird das dann bedrohlich finden.

        • Was haben Frauen eigentlich gegen Sex?

        • Sie haben Angst, er könnte zu billig sein

        • Ach ja, richtig 🙂

        • Dazu fällt mir noch eine kleine Geschichte ein, die mir ein Bekannter einmal erzählt hat.

          Er wollte zusammen mit einem englischsprachigen Kollegen den aktuellen Wert eines Heizstromes messen.
          (Ich kann das hier nicht richtig formatieren, da WP erfahrungsgemäß diese Tags herausfiltert, deshalb beschreibe ich es halt verbal.)
          Da stand I (Formelzeichen für el. Strom), dann tiefgestellt F (für filament), ein Komma und „akt“ (für aktuell).
          Mein Bekannter las – halb deutsch, halb englisch: „I fucked“.
          Ich fragte ihn später, ob sie auch die Heizspannung (Formelzeichen U) gemessen hätten.

        • Wenn jemand eine Erzählung damit anfängt, was angeblich eine Tatsache sei, höre ich auch immer „Fucked ist…“

        • Der Witz ist, Adrian, dass IHR den eigentlichen Stein des Anstosses (seine Äußerung) immernoch „Witz“ nennt, obwohl es seiner Darstellung nach (so wie es bei Euch angekommen ist) nichtmal ein Witz war (für den er sich nichtsdestotrotz einsah sich „entschuldigen“ zu müssen).

          Sowas ist für Außenstehende wie mich wirklich unverständlich.
          Aber schon komisch auf eine Art.

        • Oka. Nehmen wir an, es wäre kein Witz gewesen. Was wäre daran schlimm?

        • @;

          dass Männer heutzutage so dressiert sind, dass sie ein schlechtes Gewissen bekommen, nur weil ein Weib teilweise ihretwegen ein kleines Buhuu haben, das führst du hier als Argument ein, dass der Mann ganz schlimm und die Frau ganz unschuldig ist?

          Wie schade, dass ich mir sicher bin, dass du das ernst meinst.

          Zwei Männer unterhalten sich, beziehen sich dabei auf vorherige Unterhaltungen, Eine Frau belauscht sie, kennt die vorherigen Unterhaltungen nicht, kriegt deswegen was in den falschen Hals und schreit um Hilfe.

          Und du sagst, die Männer haben Schuld.

          Eigentlich unfassbar.

          Dann wiederum: In deinen Augen haben Männer ja immer an allem Schuld.

        • immernoch “Witz” nennt, obwohl es seiner Darstellung nach (so wie es bei Euch angekommen ist) nichtmal ein Witz war

          Wie ich es verstanden habe, hat er gesagt dass er eine Witz über einen Dongle gemacht hat, dass er aber keinen über das ‚forking of the repo‘ beabsichtigt hatte, sondern dass es sich dabei aus seiner Warte um ein Missverständnis handelt, das ihm leid tut.

          Er verstand Adria Richards Position, und er verteidigte ihr Recht den von ihr wahrgenommenen Affront, den er nicht beabsichtigte, den Veranstaltern zu melden.

          Dass sie beschlossen hat die Öffentlichkeit hineinzuziehen, was dann kräftig schief ging,kann man ihm wirklich nicht zum Vorwurf machen.

        • „dass er aber keinen über das ‘forking of the repo’ beabsichtigt hatte“

          Selbst wenn. Ich kann da nichts verwerfliches dran finden.

        • „Sowas ist für Außenstehende wie mich wirklich unverständlich.“

          Schließ ich mich an. Keine der beiden Äußerungen fand ich witzig, weshalb ich unsicher bin, ob ich vielleicht den eigentlichen „Witz“ noch gar nicht gelesen hab.

          Aber auch keine der beiden Versionen (fuck oder fork) hätte ich als Basis für so einen Aufstand genommen. Anscheinend hat die ganze Gesellschaft dort drüben schon einen an der Waffel.

          Ist andererseits auch nicht so neu. Wo ich gearbeitet hatte (nahe Boston), da saßen Frauen und Männer in der Kantine zu Mittag an getrennten Tischen, so konsequent, dass in einem Fall in der vollen Kantine alle Tische mit Männern gerammelt voll waren, während ein Tisch nur von einer einzigen Frau besetzt war.
          Kommunizieren tat man nur durch Zurufen.

          Das kann doch nicht einmal für die Frauen ein wünschenswerter Zustand sein.

        • Selbst wenn. Ich kann da nichts verwerfliches dran finden.

          Ich auch nicht.

          Aber Semikolon hebt ja darauf ab, dass er den Teil als ‚kein Witz‘ deklariert hat und leitet aus seinem ‚I am sorry‘ ein Schuldeingeständnis ab.

          Also habe ich versucht zu erklären was ihm, aus meiner Sicht, leid tat. Nämlich das Missverständnis und das Adria sich deshalb schlecht fühlte.

        • Schließ ich mich an. Keine der beiden Äußerungen fand ich witzig, weshalb ich unsicher bin, ob ich vielleicht den eigentlichen “Witz” noch gar nicht gelesen hab.

          Die Sorte Witze versteht man nur wenn man einen etwas pubertären IT-ler-Humor hat. Die übliche Reaktion ist ein gequältes Aufstöhnen, wie bei Witzen über männliche und weibliche Schnittstellen. 🙂

        • Was dann manchmal zu noch dümmeren Witzen über Adapterstecker führt.

        • Hihi 🙂

        • „Was dann manchmal zu noch dümmeren Witzen über Adapterstecker führt.“

          Also, beim Bananenstecker und bei Druckluftanschlüssen stehen die – glaub ich – ganz offiziell als „männlich“ oder „weiblich“ im Katalog.
          Und jeder weiß sofort, was damit gemeint ist.

        • Voll heterosexistisch.

        • Selbst wenn. Ich kann da nichts verwerfliches dran finden.

          Es ist erbärmlich bigottes Moralunternehmertum. Ich behaupte: Sie stört sich selbst daran gar nicht. Sie meint, phöses Fehlverhalten entdeckt zu haben und versucht sich zu profilieren, indem sie die Üpelthäter mit Riesendrama denunziert.

          An anderer Stelle hat sie sich maßlos darüber empört, dass ein Speaker, in der Ankündigung seines Vortrages, den Terminus „money shot“ verwendet hat:

          Why don’t I enjoy Adria? I met her in New York some years ago at a conference and invited her to speak at a conference I was organizing in Boston. She was a very good speaker and I wanted her to help our beginners. She’s not an easy person- she didn’t like the title of her talk, she didn’t like her time slot, etc. Two weeks before the conference, we got a few emails from attendees that she had just threatened on her podcast to boycott our conference because one of our speakers, Danielle Morrill was giving a lightning talk about how to use screencasting software called “Getting the Money Shot”.

          [..]

          She’d never told us she was offended, she’d never told Danielle- she told her podcasting audience and blog readers that we were promoting porn. In the end, after great drama, she attended and deep sixed her talk, instead lecturing the attendees about how porn wasn’t acceptable at conferences. The beginners in her class were less than amused and ultimately, deprived of the opportunity to learn from her.

          https://amandablumwords.wordpress.com/2013/03/21/3/

        • Also, beim Bananenstecker und bei Druckluftanschlüssen stehen die – glaub ich – ganz offiziell als “männlich” oder “weiblich” im Katalog.

          Ja, eben. Und ich denke Adrian hat den Analogschluss für einen Adapterstecker zur Verbindung von z.B. zwei weiblichen Schnittstellen gerade problemlos nachvollzogen.

        • Hab grad mal nen Blick in den Geyer-Katalog (Labor-Verbrauchsartikel) geworfen.
          Die Verbindunngen von Spritzenvorsatzfilter z.B. werden dort als „Einlass: Luer-Lock-Innenkegel (weiblich)“ bzw. als „Auslass: Luer-Außenkegel (männlich)“ angeboten.

          Oh Mann, quelle catastrophe für ne amerikanische Femi-Trulla.

        • Also, beim Bananenstecker und bei Druckluftanschlüssen stehen die – glaub ich – ganz offiziell als “männlich” oder “weiblich” im Katalog.

          Das ist im engl. bei jeder art von Steckverbinder so dermaßen üblich, dass es schon sehr pubertär wäre zu versuchen, einen Witz draus zu basteln.

          Voll heterosexistisch.

          Es gibt auch den (offizielle Bezeichnung) gender-changer. In m/m und in f/f

        • Oh Mann, quelle catastrophe für ne amerikanische Femi-Trulla.

          Und wenn du jetzt noch berücksichtigst, dass ein Dongle (ein Hardwarestecker der zum Beispiel als Kopierschutz für installierte Software oder als Authentisierung dienen kann) meistens männlich ist, und dass es sich um einen ‚big dongle‘ handelte, dann liegt es nahe dass sexuell zu interpretieren.

        • dass ein Dongle (ein Hardwarestecker der zum Beispiel als Kopierschutz für installierte Software oder als Authentisierung dienen kann) meistens männlich ist

          Bei USB ist die Geschlechtsbestimmung nicht ganz so eindeutig. Beide Verbindungspartner haben sowohl penetrierende als auch penetrierte Elemente.

        • „In m/m und in f/f“

          Stimmt! Oh Mann, ist schon wieder drei Jahre her, dass ich für ein amerikanisches Unternehmen gearbeitet hab.

          „… und dass es sich um einen ‘big dongle’ handelte, dann liegt es nahe dass sexuell zu interpretieren“

          JA DANN!!!!
          Jetzt versteh ich Richards Empörung 😀 .

          Aber – wie konnte dieses arme unverdorbene Hascherl denn diese Verknüpfung herstellen? Hat sich wohl zu lange in dubiosen Bereichen herumgetrieben.

          Ist schon merkwürdig, dass ich als Mann – von Natur aus verdorben – sozusagen zur Empörung getragen werden muss, um sie zu verstehen.

        • Bei USB ist die Geschlechtsbestimmung nicht ganz so eindeutig. Beide Verbindungspartner haben sowohl penetrierende als auch penetrierte Elemente.

          Ist bestimmt die Schuld von den Genderisten. Aber ich glaube der Stecker steht trotzdem als männlich im Katalog, und die Buchse als weiblich.

        • Ist bestimmt die Schuld von den Genderisten.

          Nein, wenn Genderisten dabei was zu sagen gehabt hätten wäre alles Penetrierende verbannt worden.

          Aber ich glaube der Stecker steht trotzdem als männlich im Katalog, und die Buchse als weiblich.

          Ja, nur ist es bei USB eine recht beliebige Festlegung, was nun der Stecker und was die Buchse ist. Schau dir das einfach mal genauer an.

        • Schau dir das einfach mal genauer an.

          Ich kenne USB. Da könnte man den Witz sogar noch weiter treiben, weil USB nicht nur ein Geschlecht sondern auch noch eine Orientierung (host vs. client) hat.

        • Dieser Thread ist ein Beispiel, warum eine (technisch unbedarfte und humorlose) Feministin uns alle für Maskutrolle hält.

          Unsachliches Lustigmachen über ein weibliches OPFA!

          Mensch!! Jungs!!! Das geht so nicht.

          Über den Adapterstecker musste ich allerdings auch recht herzlich schmunzeln.

        • sondern auch noch eine Orientierung (host vs. client) hat.

          Ja, und der host ist der master und die clients die slaves. Die pure Polyandrie.

        • Ja, und der host ist der master und die clients die slaves. Die pure Polyandrie.

          Und matriarchalisch.

        • Dabei gibt es wenigstens keinen WLAN-Kabelsalat.

        • Und matriarchalisch.

          Deshalb ist ja ein Dongle so Weiblichkeitsentmachtend: Er übernimmt entscheidende Kontrolle über die auf dem Host ablaufende Software.

        • Dabei gibt es wenigstens keinen WLAN-Kabelsalat.

          Im Patriarchat gibt es aber trotzdem keine herrschaftsfreie Kommunikation. Auch IEEE802.11x ist ein Diskurs, in den *istische Privilegien eingeschrieben sind.

        • Auf den unteren 7 OSI-Layern macht sonst aber niemand ein Problem daraus.

        • Sacht ma, Leute …

          Nehmt Ihr die arme Adria etwa nicht ernst ????

          Wäre sie doch nur zwischen Italien und Kroatien geblieben.

        • Auf den unteren 7 OSI-Layern macht sonst aber niemand ein Problem daraus.

          >7 ist schon richtig, aber das mit dem OSI ist doch ein patriarchales Narrativ, um eine Komplexität vorzutäuschen, die das weibliche Gehirn beeindrucken, verwirren und in einem inferioren Status halten soll.

          Die eigentliche Struktur ist doch: Male (application layer) -> 6 layers sex (oppression layers) -> physical link layer -> 6 layers sex (intimidation layers) -> female (application layer)

        • Danke. Das werde ich bei meiner API-Dokumentation für Layer 8 ganz sicher berücksichtigen.
          Ich muss nur vorher noch mein Repo branchen.

  11. Adria Richards fühlt sich von Jon Roson verraten und verkauft. Man meint beharrlich nicht sie, sondern dieser Hank wäre doch der public shamer gewesen.

    Der notorische Sprung in der Fraualsopfer-wahrnehmungsschüssel kennt dabei mal wieder keinerlei Grenze:

    Adria took their picture and tweeted it, also notifying the listed contacts in the Code of Conduct via text message and asking the conference organizers to handle it. (As a side note: It was policy for the conference to publicly list Code of Conduct violations, at least three of which were reported that weekend.) The conference organizers reported to Adria that the violation she reported had been addressed, and she agreed.

    http://www.shakesville.com/2015/02/the-falsest-of-false-equivalencies.html

    In einem der dabei als Beleg herangezogenen „public notifications“ heißt es allerdings ausdrücklich:

    PyCon values the privacy of all attendees above everything. Except in cases wherein law enforcement must or could be involved, all reports and actions taken are kept confidential by PyCon staff.

    http://pycon.blogspot.de/2013/03/pycon-response-to-inappropriate.html

    • Auch interessant: Ein Journalist aus der Stadt ihres ehemaligen Arbeitgebers fragt mal beim Chef nach, warum sie rausgeschmissen wurde:
      Richards was fired because she couldn’t do the job of Developer Evangelist. She „strongly divided the same community she was supposed to unite,“ the company flatly explained in a blog post.

      But it wasn’t the first time she was involved in controversy, SendGrid knew.

      Richards is someone who is easily offended in order to turn those offenses into big public dramas, according to tech conference organizer Amanda Blum.

      Blum told the story of how Richards grew upset that the word „porn“ was used in a joking manner in a conference session write-up. Richards was a speaker at the same conference. Richards used the reference to the word porn to publicaly rail against the conference organizers on her podcast and during her speaking session, Blum says.

      On the other hand, Richards isn’t above making a public sexual-innuendo joke herself. [Der Tweet mit den Socken in der Hose fehlt auf der Seite]

      http://www.businessinsider.com/exclusive-why-sendgrid-got-a-bum-rap-for-firing-adria-richards-over-donglegate-2013-3?IR=T

      • Richards was fired because she couldn’t do the job of Developer Evangelist.

        Ja, ich finde es sehr offensichtlich dass sie mit einem solchem PR-Job hoffnungslos überfordert war. Sie wäre vermutlich sowieso bald gefeuert worden.

        Amanda Blum schreibt:

        She’d never told us she was offended, she’d never told Danielle- she told her podcasting audience and blog readers that we were promoting porn. In the end, after great drama, she attended and deep sixed her talk, instead lecturing the attendees about how porn wasn’t acceptable at conferences. The beginners in her class were less than amused and ultimately, deprived of the opportunity to learn from her.

        At the time I was really angry and frustrated. We were unpaid volunteers organizing this event, and she never gave us the opportunity to try and solve the problem and was about to leave us in the lurch. By the time it blew up (an explosion created entirely by her) we felt cornered and blackmailed.

        https://amandablumwords.wordpress.com/2013/03/21/3/

        Also ich hätte sie schon nach der Aktion achtkant rausgeschmissen.

  12. Bedenklich finde ich, dass ein Mann sich tausendfach entschuldigen muss und ihr in absurder Weise recht geben, wenn irgendeine dahergelaufene Feministin mal wieder verbal Amok läuft, wie der Wissenschaftler mit dem dezenten Hemd, Jim Hunt oder eben hier:

    „Hi, I’m the guy who made a comment about big dongles. First of all I’d like to say I’m sorry. I really did not mean to offend anyone and I really do regret the comment and how it made Adria feel. She had every right to report me to staff, and I defend her position. However, there is another side to this story. While I did make a big dongle joke about a fictional piece hardware that identified as male, no sexual jokes were made about forking. My friends and I had decided forking someone’s repo is a new form of flattery (the highest form being implementation) and we were excited about one of the presenters projects; a friend said “I would fork that guys repo” The sexual context was applied by Adria, and not us. […]
    Again, I apologize.“

    Während er denkt: „Zur Hölle mit der verdammten Schlampe“.

    • Also ich finde seine Diplomatie ziemlich gekonnt. Er entschuldigt sich ja nicht, er bedauert dass Madame es in den falschen Hals gekriegt hat.

      • Nun ja, gekonnt ist es schon, aber nötig sollte es nicht sein.

        • aber nötig sollte es nicht sein.

          Das stimmt schon. In Zeiten angeblicher Gleichberechtigung sollte so eine viktorianisch anmutende Gentleman-Diplomatie nicht mehr nötig sein.

          Halt ziemlich verlogen, das Ganze.

    • War ja schon bei Rainer Brüderle so. Monate später holt ne Trulla eine alte Kamelle aus dem Speicher und initiiert einen Shitstorm.

      Und alle machen mit, bei dieser Opfer-Olympiade.

      • Die Zeit ist wirklich kein Freund der Mädels. Wie krass marthader in diesen zwei jahren abgebaut hat…..kein wunder das die dreißiger Feministinnen die radikalsten sind. Merken sie doch, dass die zeit sie verändert hat….mit allem Konsequenzen….

    • Wer sich entschuldigt gibt recht. Wer sowas ernst nimmt provoziert Nachahmung.

  13. Vielleicht hat es schon jemand bemerkt, aber Richards wohl nicht: In deren Satz „If he had Down’s syndrome and he accidently pushed someone off a subway, that would be different…“ erkenne ich eine deutliche herabsetzende Negativdiskriminierung von Personen mit Down-Syndrom. Die werden zwar vermutlich eher nicht die nächste Relativitätstheorie finden, aber daß sie leichter als andere mal versehentlich jemand unter den Zug stoßen, entspricht nun ganz und gar nicht dem Eindruck, den ich von ihnen habe.

  14. […] Eine “Toleranzschulung” durch das deutsche Äquivalent einer Bahar Mustafa oder einer Adria Richards wäre wenig geeignet tatsächliche Toleranz zu […]


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