Wie sich Trolle und „Krieger für das Gute“ (SJWs) gegenseitig nützen

Mitunter findet man interessantes an ungewöhnlichen Orten, in diesem Fall bei Suey Parks, die Frau, die wollte, dass der Colbert Report gecancelt wird:

https://twitter.com/suey_park/status/635831657392504832

https://twitter.com/suey_park/status/635831910732730369

https://twitter.com/suey_park/status/635832237439631360

Sicherheitshalber noch mal als Text:

There have been 2 concepts tweeted at me this week I can’t shake. In essence, both about the symbiotic relationship between SJWs and trolls.

1) That the campaign against online harassment of marginalized people is a way to allow SJWs to bully without being bullied back.

2) That the culture of trolling, particularly done by white men, is in response to the extremism of SJWs. That exists because of the other.

Dass das Verhalten vieler SJWs selbst häufig Formen des Mobbens annimmt war schon Gegenstand dieses Artikels unter Verweis auf Fefe.

Und natürlich ziehen alle, die leicht zu empören sind auch schnell Trolle an, gerade dann wenn sie 1. jede Kritik als Trollerei ansehen 2. ansonsten kaum zu einem Dialog bereit sind aber ihrerseits kräftig austeilen.

 

 

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11 Gedanken zu “Wie sich Trolle und „Krieger für das Gute“ (SJWs) gegenseitig nützen

    • Sie nimmt an dass die Trollerei von Seiten weisser Männer eine Antwort auf SJW-Bullying ist, dass ja meistens weisse, heterosexuelle, cis-Männer trifft.

      Schwarze homosexuelle Transfrauen können durchaus aus anderen Gründen, wie z.B. Langeweile trollen.

  1. Mit Trollen meint die Frau wohl sachliche Kritiker.

    Es ist ja gerade das Problem, daß Gutmenschen nicht sehen, daß sie nicht von Trollen umgeben sind, sondern von sachlicher Kritik. Und wenn diese nicht ernsthaft beantwortet wird, sondern z.B. die Nazi-Diagnose kommt oder die Breivik-Diagnose, tja, dann kann es schon mal vorkommen, daß man solch einen Gutmenschen einfach ein dummes Arschloch nennt.

    Hier wird alles wunderschön verdreht. So funktioniert ja auch Hatr.org.

    Alle sachlichen Kommentare landen im Nirgendwo, nicht auf Hatr.org.

    Der Begriff des Trolls ist eine Selbstimmunisierung. Mit faschistoider Tendenz. Trolle sind eben Internet-Untermenschen. Lebensunwertes Leben. Weg mit dem Zeug.

    Sie behindern das Gute. Daran sieht man auch schön, daß die Nazis ebenfalls Gutmenschen waren. Das trifft letztlich auf sämtliche totalitären Geisteshaltungen zu, da ein sogenanntes Gutes verabsolutiert wird, das man nicht mehr hinterfragen darf. Es wird in höchsten Tönen angebetet, dabei stellt es in Wirklichkeit eben etwas Böses dar.

    Wer das Gute derart gegen Kritik schützen muß, wird wohl einem Bösen anhängen.

  2. Das Phänomen gibt es tatsächlich auf verschiedensten Bereichen. Wie oft profitieren Terroristen und Regierung ebenso voneinander? Der eine tut dem anderen was an, damit dieser zurückschlagen kann und beide bekommen so Anerkennung für ihren Kampf und keiner kriegt mit, dass sie sonst wenig leisten.
    Dass ist in den Social Media (wo ja in der Regeln eh nichts geleistet wird) nicht anders. Der eine kann sich als Wahrer von Fairness, der andere von Freiheit fühlen und beide geben mit ihren jeweils überzogenen Aktionen dem anderen das Gefühl von Berechtigung.
    Ebenso in der Geschlechterdebatte: „Frauen sind geistig minderwertiger als Männer“ und „Alle Männer sind zumindest indirekt Vergewaltiger“ sind zwei Idiotenpositionen, die einander ermöglichen, zu zeigen, wie falsch doch das ist, was der Andere sagt.

    Der schlimmste Feind beider Fraktionen sind somit unerklärt immer die Gemäßigten im eigenen Lager, weil die Gefahr besteht, dass die irgendwann den Diskurs in vernünftige Bahnen lenken und damit den Schreihälsen ihre einzige Legitimation entziehen könnten.

    • Wobei selbsternannte Gemäßigte auch mal über das Ziel hinausschießen und ähnlich rigide Kategorien entwickeln, was nun gemäßigt und gut ist.

      Gerhard ist so ein Beispiel und sein Umgang mit mir z.B. auf Geschlechterallerlei.

      Islamophobie, Homophobie etc. lassen grüßen.

      Mir ist immer noch nicht nachgewiesen worden, warum ich eigentlich „homofohp“ bin.

  3. „Krieger fürs Gute“?

    Deren Ziel ist einzig eine soziale Gerechtigkeit, die in der Ungleichbehandlung von Menschen durch systematische Bevorzugung, die in einer sehr wilkürlichen Dialektik dieses als absolut geboten hinstellt, religiösen Fanatismus replizierend.

    Wer hätte gedacht, dass das finstere Mittelalter ausgerechnet in Verkleidung der grössten Progressivität einherkommt? Aber wie anders hätte das auch passieren können?!

    Wäre eine spannende These:
    Social Justice Warriors sind ein westliche Äquivalent zu Taliban und ähnlichen „heiligen Kriegern“.

    Da diese alle auch immer für „das Gute“ kämpfen, ist der Begriff „Krieger fürs Gute“ schon zutreffend.
    Aber der Begriff des „Guten“ umfasst umgleich viel mehr als „Soziale Gerechtigkeit“.

    „Soziale Gerechtigkeit“ ist im letzten Jahrhundert absolut missbraucht worden, um alle Gräuel zu rechtfertigen. Viele denken irrtümlich „Nationalismus“ oder „Klassenbewusstsein“ seien die entscheidenen Antreiber dazu gewesen. Die waren aber die Manifestationen einer längeren Entwicklung von Interessen-Entwicklung, Identitätsstiftung, Vermassung, ihr Endprodukt.

    Die Identitätspolitik der Social Justice Warriors hat nicht umsonst den Rassismus und den Sexismus aufleben lassen. Aber als lächerlichen Zombie. Wie sagte mal jemand? Geschichte wiederholt sich erst als Tragödie, dann als Farce.

  4. Pingback: Glossar zur Red-Pill-Philosophie | Der lange Weg zum ersten Mal

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