Selbermach Samstag 151 (29.8.2015)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

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276 Gedanken zu “Selbermach Samstag 151 (29.8.2015)

  1. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich wieder „rumtrollen“, solange es noch legal ist. (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Direkt zum ***GENDER GAGA DER WOCHE***

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-3214567/University-Tennessee-tells-staff-students-stop-using-switch-xe-zir-xyr-instead.html

    Da erübrigt sicher jeder Kommentar zu.

    Was war noch? Ach ja:

    http://genderama.blogspot.de/2015/08/der-spiegel-manuela-schwesigs.html

    Dann etwas evolutionsbiologisch Erklärbares:

    http://news.sciencemag.org/brain-behavior/2015/08/women-associate-money-love-men-link-it-freedom?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=facebook

    Ebenfalls lesenswert:

    http://www.news24.com/SouthAfrica/News/Study-reveals-male-circumcision-abuse-20150826

    Zur Top-Empfehung des Tages:

    http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/kommentar-zu-hart-aber-fair-gender-irrsinn-von-professx-und-ampelmaennchen/12246818-all.html

    „Längst gibt es an den meisten Hochschulen Leitfäden für geschlechtergerechte Sprache. Als wäre dem nicht genug, gibt es bereits an der ein oder anderen Hochschule eine Art „Gender“-Polizei, die über die Veranstaltungen von Kolleginnen und Kollegen wachen und Verstöße gegen die Leitfäden und ähnliches Fehlverhalten in die entsprechenden Abteilungen meldet.

    Dies hat an vielen Hochschulen dazu geführt, dass sich niemand mehr offen traut, dies zu kommentieren oder gar zu kritisieren, hinter vorgehaltener Hand dann allerdings umso deutlicher. Diese Vorgehensweise ist nun in der Tat nicht mehr witzig. Spätestens nach der Wiedervereinigung hätte man gedacht, dass Überwachung, Denunziation oder Erstellung von Akten und – noch viel schlimmer – das Schaffen eines Klimas der grundsätzlichen Verdächtigung und Verängstigung, endgültig Schnee von gestern seien. Weit gefehlt!“

    und

    „Sucht man nach den Vorgaben der Gender-Studies für die einzelnen Fächer, so wird man in den Gender-Curricula für Bachelor- und Master-Studiengänge im Netzwerk der Frauen- und Geschlechterforschung NRW schnell fündig. In „Vorschlägen zur Integration von Lehrinhalten der Genderforschung“ werden die verbindlich zu thematisierenden Inhalte in insgesamt 54 Studienfächern (!) ausführlich dargestellt. Die „Lehrinhalte der Geschlechterforschung“ wurden für das Fach Biologie von fünf „Gender-Expertinnen“ erstellt – alle ohne Lehr- oder Forschungsexpertise in den Biowissenschaften!“

    ist nur die Spitze vom Eisberg, der Text ist in Gänze lesenswert. Es geht alles immer mehr in die Richtung, dass die Gendersens der biologischen Fachwelt vorschreiben, was sie zu den Geschlechtern noch sagen dürfen.

    Nun das Übliche:

    Agens e.V.:

    http://agensev.de/content/kinder-opfer-einer-selbstbestimmten-gesellschaft

    http://agensev.de/content/das-homosexuelle-paradoxon

    Birgit Kelle:

    http://frau2000plus.net/wie-aus-konservativen-rechte-werden/

    Schoppe:

    http://man-tau.com/2015/08/23/wie-ich-einmal-frank-plasbergs-sendung-rettete/

    http://man-tau.com/2015/08/21/wie-die-friedrich-ebert-stiftung-einmal-menschen-auf-den-index-setzte/

    Femokratie.com:

    http://femokratie.com/medizinische-aufnahmetests-enthalten-zu-viel-maennlich-konnotiertes-wissen/08-2015/#more-34114

    Stadtfuchs:

    https://stadtfuchsensbau.wordpress.com/2015/08/27/wer-bist-du-und-was-hast-du-mit-dem-joffe-gemacht/

    Nicht-feminist:

    http://nicht-feminist.de/2015/08/jawos-links-am-mittwoch-kw-3435-in-2015-hart-aber-fair/

    Danisch:

    http://www.danisch.de/blog/2015/08/29/die-qualitat-der-wissenschaft/#more-11221

    Karsten Mende:

    https://karstenmende.wordpress.com/2015/08/28/feminismus-wahnsinn/

    …und der Surftipp des Tages:

    http://www.birgit-kelle.de/

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Das hier

    https://allesevolution.wordpress.com/2015/01/31/ubersicht-evolution-evolutionare-psychologie-und-partnerwahl/

    ist ein guter Überblick über die Theman hier bei Allesevolution. Wer richtig professionell mit „biologistischen“ Argumenten „trollen“ will, dem sei dieser Überblick sehr empfohlen, gerade auch Autoren & Journalisten.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch „offline“ (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale „supitolle“ Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Mensch (Homo sapiens), Fernsehfilme im Zeitalter des Radikalfeminismus

    Wäre ein solcher Titel über Frauen möglich? Nie im Leben! Einmal wegen dem Feminismus, und wegen den instinktiven Dispositionen. Ich habe den Film 2003 bei seiner Erstausstrahlung gesehen und fand ihn witzig. Er ist auch witzig, wenn man ihn nicht geschlechterpolitisch betrachtet. Eine geschlechterpolitische Betrachtung kann jedoch auch recht interessant sein.

    • ät Matthias:

      „‚xe‘, ‚zir‘ and ‚xyr'“

      – Hähä, das war ja nur ne Frage der Zeit, bis die Amis Professix nachmachen. Aber ist da nicht noch Geschlechtertrennung drin?

      Tja, wie „1984“, Neusprech-Diktionär. Nur mit „Moral“ begrüpndet.

      Tennessee ist doch tiefer Süden????! Aber das Uni-Milieu ist anscheinend komplett gleichgeschaltet.
      Ein Bonmot: Um 1930 waren fast alle Asten im Altreich in NSDAP-Hand. Was danach kam, wissen wir.

      Muß ich mal weiterverbreiten, den Käse.

      Ich freue mich schon auf den 7.9. Du auch?

      • @ Axel

        „“‘xe’, ‘zir’ and ‘xyr’”

        – Hähä, das war ja nur ne Frage der Zeit, bis die Amis Professix nachmachen.“

        Normal schwappen die Spinnereien von denen zu uns über den „Teich“. Manchmal isset auch andersrum.

        „Aber ist da nicht noch Geschlechtertrennung drin?“

        Wie auch immer. Jedenfalls eine erhebliche Sprachverhunzung. Was diese komischen xe- und zir-Wörten auch immer genau heißen. Und wo die herkommen.

        „Tja, wie “1984”, Neusprech-Diktionär. Nur mit “Moral” begrüpndet.“

        Yepp.

        „Tennessee ist doch tiefer Süden????! Aber das Uni-Milieu ist anscheinend komplett gleichgeschaltet.“

        Gerade für das Uni-Milieu ist es absolut erbärmlich, gleichgeschaltet zu sein. Passt doch gar nicht dazu.

        „Ein Bonmot: Um 1930 waren fast alle Asten im Altreich in NSDAP-Hand. Was danach kam, wissen wir.“

        Da fragt man sich: Haben Asten in Deutschland eigentlich auch mal nicht gesponnen?

        „Muß ich mal weiterverbreiten, den Käse.“

        Unbedingt!

        „Ich freue mich schon auf den 7.9. Du auch?“

        Allerdings! Darauf gehe ich auch nächsten Samstag nochmal ein. Wir brauchen einen Durchbruch. Am 7.9. könnte er kommen.

        • ät Matthias:

          „Da fragt man sich: Haben Asten in Deutschland eigentlich auch mal nicht gesponnen?“
          – Ein alter Mann sagte mir, daß es nach dem Krieg ganz OK war. Da war der RCDS dominant, etwas spießig, aber demokratisch und unradikal.

          „Gerade für das Uni-Milieu ist es absolut erbärmlich, gleichgeschaltet zu sein. Passt doch gar nicht dazu. “
          – Historisch leider das Gegenteil. 1914 waren Gymnasiasten meist besonders geile Krieger. Die Glaubensprozessoren und der Gruppendruck scheinen im Zweifel gegenüber der Intelligenz Priorität zu haben.

          „Wir brauchen einen Durchbruch. Am 7.9. könnte er kommen.“
          – Hoffentlich. Meinst Du? Ist nur ne TV-Sendung. Die vom März war medial schon vergessen.
          Wen die Fanatiker gelernt haben, werden sie nun die Klappe halten. Streisand-Effekt.

          Kommt Annelein nun oder doch nicht? Das zarte Mädchen (Hach! 🙂 ) dürfte tatsächlich gerade sehr schlecht schlafen…..

        • @ Axel

          „“Da fragt man sich: Haben Asten in Deutschland eigentlich auch mal nicht gesponnen?”
          – Ein alter Mann sagte mir, daß es nach dem Krieg ganz OK war. Da war der RCDS dominant, etwas spießig, aber demokratisch und unradikal.“

          Ja gut, davon hab ich auch mal gehört.

          “Gerade für das Uni-Milieu ist es absolut erbärmlich, gleichgeschaltet zu sein. Passt doch gar nicht dazu. ”
          – Historisch leider das Gegenteil. 1914 waren Gymnasiasten meist besonders geile Krieger. Die Glaubensprozessoren und der Gruppendruck scheinen im Zweifel gegenüber der Intelligenz Priorität zu haben.“

          Ja, und ich hab generell den Eindruck, dass die „höhere Bildung“ fragwürdige Gestalten wie ein Magnet anzieht. So statusorientierte Leute, die Bildung als Ornament missbrauchen.

          „“Wir brauchen einen Durchbruch. Am 7.9. könnte er kommen.”
          – Hoffentlich. Meinst Du?“

          Okay, vielleicht Wunschdenken, aber: Aus meiner Sicht sind diejenigen, die das mit der Mediathek-Zensur angezettelt haben, unglaublich dumm. denn sie schaden damit ihrem eigenen Anliegen. Sie zensieren etwas, was auf Youtube eh bleibt. Und machen ungewollt kräftig Reklame dafür. Und sind jetzt auch noch so wahnsinnig, die Sendung mit der gleichen Besetzung noch einmal drehen und ausstrahlen zu wollen. Damit, so sollte man meinen, können die doch gar nichts mehr für ihre Ideologie erreichen.

          Sie zensieren und machen auch mit der Neuauflage der Sendung ungewollt kräftig Reklame für Feminismuskritik. und sind offenbar wirklich nicht in der Lage, zu erkennen, dass sie damit gegen sich selbst vorgehen.

          “ Ist nur ne TV-Sendung. Die vom März war medial schon vergessen.“

          Und wird jetzt ausgerechnet von denen, die sie zensieren wollen, nochmal aufgebrüht – und zwar ganz heiß.

          „Wen die Fanatiker gelernt haben, werden sie nun die Klappe halten. Streisand-Effekt.“

          Mich wundert, dass sie selbst nachdem das mit der Zensur durch die Medien ging, eine Neuauflage der Sendung wollen.

          Wie soll das denn für die Gendersens gut ausgehen? Kann doch gar nicht. Sie werden verlieren, weil sie sich selbst zerlegen.

          Und genau das hoffe ich.

          „Kommt Annelein nun oder doch nicht?“

          Keine Ahnung.

          „Das zarte Mädchen (Hach! 🙂 ) dürfte tatsächlich gerade sehr schlecht schlafen…..“

          Weiß ich nicht. Ich bin dafür, dass sie zur Sendung kommt. Wirkliche Argumente hat sie aus meiner Sicht ja nicht.

          Immerhin kann sie so gucken wie ein echtes Reh!

        • ät Matthias:

          „Ja, und ich hab generell den Eindruck, dass die “höhere Bildung” fragwürdige Gestalten wie ein Magnet anzieht. So statusorientierte Leute, die Bildung als Ornament missbrauchen. “
          – Hm, ein interessanter Gedanke. Bin bislang eher davon ausgegangen, daß die Oberschichtkinder aufgrund von Langeweile oder schlichter Machtgeilheit die Status-Ideologien selbst entwickeln (oder flott übernehmen).
          Wenn man keine Sorgen hat, kommt als nächste Stufe halt die „Transzendenz“. https://de.wikipedia.org/wiki/Maslowsche_Bed%C3%BCrfnishierarchie#Erweiterung_1970

          „Aus meiner Sicht sind diejenigen, die das mit der Mediathek-Zensur angezettelt haben, unglaublich dumm. denn sie schaden damit ihrem eigenen Anliegen.“
          – Super-ober-dämlich! Wobei: Hatten die Radfems selber die Mediathek-Entfernung gefordert? Hatte es eher so verstanden, daß der WDR dafür sorgen soll, daß so etwas nicht noch einmal passiert und Plasberg rügt.
          Wäre das intern geblieben, hätten sie durchaus Erfolg gehabt.

          „Und sind jetzt auch noch so wahnsinnig, die Sendung mit der gleichen Besetzung noch einmal drehen und ausstrahlen zu wollen.“
          – Weiß immer noch nicht so recht, ob das Plasbergs Idee war oder die des Genossen Schönenborn. Was denkst Du?

          „und sind offenbar wirklich nicht in der Lage, zu erkennen, dass sie damit gegen sich selbst vorgehen. “
          – Matthias, wer wird denn in diesem Land Genderologe oder Gleichstellungskommissar? Na, die Dummen und Faulen. Also kein Wunder….

          Übrigens ein Fanal: Ein Land, das seine unmotivierten Debilen fördert statt die initiativen Schlauen (wie wir es sind :- ), verbaut sich seine Zukunft.

          „Immerhin kann sie so gucken wie ein echtes Reh!“
          -Ja, man könnte ihr fast verzeihen…

          Wirklich ein Scherz Gottes. Wie kann so ein zartes Wesen wie Anne innerlich so verque(e)r sein? Reicht doch eigentlich, wenn lesbische Brummer wie Jasna Strick fies sind.

        • @ Axel

          „“Ja, und ich hab generell den Eindruck, dass die “höhere Bildung” fragwürdige Gestalten wie ein Magnet anzieht. So statusorientierte Leute, die Bildung als Ornament missbrauchen. ”
          – Hm, ein interessanter Gedanke. Bin bislang eher davon ausgegangen, daß die Oberschichtkinder aufgrund von Langeweile oder schlichter Machtgeilheit die Status-Ideologien selbst entwickeln (oder flott übernehmen).
          Wenn man keine Sorgen hat, kommt als nächste Stufe halt die “Transzendenz”. https://de.wikipedia.org/wiki/Maslowsche_Bed%C3%BCrfnishierarchie#Erweiterung_1970

          Wie auch immer – wird beides zutreffen. Wobei viele von den Gendersens sicher keine Oberschichtskinder sind. Eher Leute, die was hinter sich haben, und deshalb radikal geworden sind. denke ich mal, weiß ich letztlich nicht.

          „“Aus meiner Sicht sind diejenigen, die das mit der Mediathek-Zensur angezettelt haben, unglaublich dumm. denn sie schaden damit ihrem eigenen Anliegen.”
          – Super-ober-dämlich! Wobei: Hatten die Radfems selber die Mediathek-Entfernung gefordert? Hatte es eher so verstanden, daß der WDR dafür sorgen soll, daß so etwas nicht noch einmal passiert und Plasberg rügt.“

          Weiß´nichtgenau, wie es war.

          „Wäre das intern geblieben, hätten sie durchaus Erfolg gehabt.“

          Allerdings. Vielleicht wollten sie auch so im Verborgenen arbeiten.

          „“Und sind jetzt auch noch so wahnsinnig, die Sendung mit der gleichen Besetzung noch einmal drehen und ausstrahlen zu wollen.”
          – Weiß immer noch nicht so recht, ob das Plasbergs Idee war oder die des Genossen Schönenborn. Was denkst Du?“

          Ich glaube nicht, dass es Plasberg war. Und wenn, dann auch Trotz. Aus berechtigtem. Jedenfalls eine gute Frage, wessen Idee das war.

          „“und sind offenbar wirklich nicht in der Lage, zu erkennen, dass sie damit gegen sich selbst vorgehen. ”
          – Matthias, wer wird denn in diesem Land Genderologe oder Gleichstellungskommissar? Na, die Dummen und Faulen. Also kein Wunder….“

          Tja…

          „Übrigens ein Fanal: Ein Land, das seine unmotivierten Debilen fördert statt die initiativen Schlauen (wie wir es sind :- ), verbaut sich seine Zukunft.“

          So isses!

          „“Immerhin kann sie so gucken wie ein echtes Reh!”
          -Ja, man könnte ihr fast verzeihen…“

          Vom Blick her könnte man der ALLES verzeihen. Genau das ist ja so gefährlich an vielen Frauen. Die kriegen Recht wegen ihrem waidwunden Rehblick und den instinktiven Dispositionen beider Geschlechter.

          „Wirklich ein Scherz Gottes. Wie kann so ein zartes Wesen wie Anne innerlich so verque(e)r sein? Reicht doch eigentlich, wenn lesbische Brummer wie Jasna Strick fies sind.“

          HA HA HA HA HA – tja, wenn immer Aussehen und Charakter beim Menschen übereinstimmten.

          Wobei Anne Wizorek nicht unbedingt falsch sein muss, vielleicht glaubt sie ja selbst an das, was sie von sich gibt.

        • ät Matthias:

          „Wobei viele von den Gendersens sicher keine Oberschichtskinder sind. Eher Leute, die was hinter sich haben, und deshalb radikal geworden sind. denke ich mal, weiß ich letztlich nicht.“

          – Watt? Nee – das glaub ich nicht. Gender ist eine rosa Mädchenfantasie für verwöhnte Bürgerkinderchen. Die haßververwirrten Männerhasserinnen, klar, die sind wahrscheinlich traumatisiert.

          „Wobei Anne Wizorek nicht unbedingt falsch sein muss, vielleicht glaubt sie ja selbst an das, was sie von sich gibt.“
          – Davon bin ich überzeugt. Geistig-seelisch ist sie ja noch Anfang 20 oder jünger.
          Die gutmenschlichen Studentlein wollen dazu gehören und betrügen sich selbst. Erst im Laufe des Lebens, wenn sie für sich selber sorgen müssen und vielleicht KInder haben, geht ihnen einen Kronleuchter auf.

          Sagen ja viele >30: „Ach mit 20, da hab ich an Anarchie und so nen Scheiß geglaubt…muß man halt durch.
          Sogar Steven Pinker!

          Unser Verstand ist eben nicht zuverlässig.

        • Deine feministischen Texte sind sehr unreflektiert-zeitgeistig. Einfach übernommen. Daß Du zB als Tischlerin erstaunt wahrgenommen wirst, ist weder eine frauenfeindliche Einstellung, noch ungewöhnlich.
          Frauen sind meist nicht an kraftzehrendem Handwerk interessiert. Das ist schlichte Biologie und schlichte Statistik.

  2. Ich hab gestern das Buch „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“ zu Ende gelesen und möchte es Dir empfehlen. Es erklärt die Unterschiede zwischen Mann und Frau evolutionsbiologisch und -psychologisch. Wer weiß, vielleicht wird dir vieles bereits bekannt vorkommen. Ich werde dieses Buch teilweise als Quelle für einen Text benutzen, der etwas größer ausfallen wird und der die Basis für einen Artikel sein wird, indem ich die Idee einer Postgender-Gesellschaft diskutiere.

    • Keine Angst, Axel. Der Vatikan hat sich längst davon distanziert. Der Papst und menschenfreundlich. Wo käme die katholische Kirche denn hin?

      Hier, das wird dich aufmuntern. Ein kanadischer Christ der seine Werte und seinen Glauben nicht kompromittiert.. Nicht mal wenn er nur einen bunten Bus fahren soll.

      • ät Solanum:

        Gott sei Dank. Gut, daß Du mir den Link geschickt hast. Gender-Kriecherei vorm Heiligen Stuhl, wo kämen wir denn da hin?

        Und da hat ein Christ sich geweigert, einen Propaganda-Bus zu fahren? Oho! Ein mutiger Mann. In Deutschland würde sich niemand öffentlich trauen, gegen LSBTTIQXYZ zu sein.

        Preisfrage: Wieso bitte schön wird ein Bus mit LSBT–Propaganda bepinselt? Seit wann ist es Aufgabe des ÖPNV, politische Ansichten zu bewerben?
        In welchen Staaten wird/wurde so etwas gemacht? Die peinliche Antwort: UdSSR, Deutsches Reich (Adi), DDR, Nordkorea….

        Denkt mal drüber nach, Ihr oberpluralistischen Superdemokraten.

        • Ich denke auch in Deutschland würde er damit durchkommen. Interessant wird Arbeits- und Dienstverweigerung aus Glaubens- oder Gewissensgründen immer erst an den extremen Enden des Spektrums.

          Konditor K. will keine Schwulen bedienen? Fein. Es gibt genug Konditoren.

          Busfahrer B. will keine bunten Busse fahren? Gut, wir können kompensieren. Er kann stattdessen das Depot feucht auswischen.

          Altenpflegerin S. verweigert eine alte Lesbe zu pflegen, die daraufhin wund liegt oder dehydriert. Tja……

          Unfallchirurgin H. weigert sich in der Notaufnahme als gläubige Muslima an Katholik K. zu arbeiten, weil Allah ihr verbietet Schirk zu unterstützen. Uhm…..

          ………. Ach , weißt du was? Glaubens- und Gewissensfreiheit. 😛

        • Zur weltanschaulichen Werbung hat vor ein paar Jahren die Bus-Aktion der GBS die Berliner Verkehrsbetriebe zum Nachdenken gebracht.

          Nachdem sie keine Atheistenwerbung wollten, haben sie sich durch gerungen die Christliche auch zu lassen. 🙂

          http://www.taz.de/!5164838/

        • „Ich denke auch in Deutschland würde er damit durchkommen. “

          – Buhaha! Eure Genossen würden ihm und seinem Chef die Hölle heiß machen! SEin Chef könnte gar nicht anders, als ihm zu kündigen. „Haßverbrechen“ und so…

          „Altenpflegerin S. verweigert eine alte Lesbe zu pflegen, die daraufhin wund liegt oder dehydriert“
          – Du bist ein richtig ekliger Agitator. Sanität hat mit schwulen Bussen nicht das geringste zu tun.

          Bei Erich oder Josef hättest Du richtig Karriere machen können….

        • “Haßverbrechen”
          Gibt es in Deutschland nicht als gesonderten Straftatbestand.

          „Sanität hat mit schwulen Bussen nicht das geringste zu tun.“

          Na dann werd doch mal konkret: Was wäre für Dich der Maßstab? Du bist ja offenbar ein Fan der Religionsfreiheit. Wo fängt die an, wo hört die auf?

        • Ein etwas simpleres Beispiel: in den USA weigern sich immer noch eine Handvoll behördlicher Angestellter, aus religiösen Gründen Ehelizenzen an gleichgeschlechtliche Paare auszustellen. Das muss man sich mal vorstellen: Leute die mit Steuergeldern bezahlt werden, weigern sich, die Gesetze des Staates auszuführen, obwohl genau das ihr Job ist. Völlig überflüssig da zu debattieren. Die Kündigung hat da nach dem üblichen Prozedere umgehend zu erfolgen.

        • Seit wann ist es Aufgabe des ÖPNV, politische Ansichten zu bewerben?

          Das ist wirklich eine gute Frage. Normalerweise würde ich sagen, dass Staat, Länder und zugehörige Betriebe sich nicht mit Partikularinteressen gemein machen, und weltanschaulich neutral sein sollten.

          Auf der anderen Seite muss man auch berücksichtigen, dass das gerade in Deutschland nicht gemacht wird. Die Landesverfassung von Baden Württemberg z.B. nimmt weltanschaulich sehr klar Stellung und dient explizit den monotheistischen Kirchen:

          Beispiel:

          https://www.lpb-bw.de/bwverf/bwverf.htm

          Artikel 12

          (1) Die Jugend ist in Ehrfurcht vor Gott, (…) zu erziehen.

          Angesichts der schon vorhandenen und tiefverwurzelten kulturellen Schlagseite, fällt es mir schwer die Werbung für Akzeptanz von LGBT mit bunten Bussen, Regenbogenzebrastreifen oder Regenbogenfahnen für verwerflicher zu halten.

          Wenn wir tatsächlich weltanschaulich neutral sein wollten, hätten wir eine Menge gesetzgeberischer Arbeit vor uns.

        • @ Nachti
          Hättest ruhig mehr zitierne können:

          „(1) Die Jugend ist in Ehrfurcht vor Gott, im Geiste der christlichen Nächstenliebe, zur Brüderlichkeit aller Menschen und zur Friedensliebe, in der Liebe zu Volk und Heimat, zu sittlicher und politischer Verantwortlichkeit, zu beruflicher und sozialer Bewährung und zu freiheitlicher demokratischer Gesinnung zu erziehen.“

          In BW hat christliche Indoktrination und Diskriminierung anderer Weltanschauungen demnach Verfassungsrang. Sowas in einer vorgeblich liberale Demokratie in eine Verfassung zu schreiben ist hochgradig peinlich.

        • für unsere zwei Hübschen:

          „Gibt es in Deutschland nicht als gesonderten Straftatbestand.“
          – Noch nicht.

          „Ein etwas simpleres Beispiel: in den USA weigern sich immer noch eine Handvoll behördlicher Angestellter, aus religiösen Gründen Ehelizenzen an gleichgeschlechtliche Paare auszustellen.“
          – Echt? Hehe. Tja, „Widerstand“ und „Rebellion“ sind für Euch wohl nur cool, wenn es darum geht, „spießige“ Regelungen und „Bullenschweine“ zu bekämpfen.

          Und mal ganz ehrlich: Wie oft wird das Recht von PC/Gender-fanatischen Beamten und Politikern gebeugt? Sind Pseudo-Flüchtlinge nicht Straftäter? Im Knast ist noch keiner gelandet; nein, hier soll sogar eine „Willkommenskultur“ für den Illegalen etabliert werden.

          „Die Landesverfassung von Baden Württemberg z.B. nimmt weltanschaulich sehr klar Stellung und dient explizit den monotheistischen Kirchen:“
          – Ist das noch aktuell? Wundert mich, daß die Genossen es noch nicht ersatzlos gestrichen haben.

          Tja, schade, daß das nur noch Tinte auf Papier ist.

          Zur Neutralität mal einen Gedanken, den Ihr zwei bestimmt „faschistoid“ und „nationalistisch“ blablabla findet:
          Es gibt in jeder alten Nation (Wir: ca. 1200 Jahre) eine Leitkultur, die uns zu dem gemacht hat, was wir sind. Dazu gehören bei uns die Aufklärung und das (aufgeklärte) Christentum. Weiterhin die deutsche Sprache und die Regionalkulturen.

          Das mögen Ultralinke absolut scheiße finden. Was aber eine dreckige Lüge (für andere und sich selbst) ist, weil die linken Spinnereien wie Marxismus und Genderismus selber – negative – Auswüchse der deutsch-christlichen Leitkultur sind.

          Deshalb: Leitkultur der breiten Bevölkerung rein in die Gesetze; Hirnfürze von irgendwelchen Oberschicht-Radikalinskis in die Tonne. Wo sowohl physischer wie auch geistiger Abfall hingehört.

        • Nicht als Straftatsbestand – aber nach §46 abs2 s.2 das „hassverbrechen“ – zumindest bei der Strafzumessung.

          STGB §46 abs2 s.2
          „2) Bei der Zumessung wägt das Gericht die Umstände, die für und gegen den Täter sprechen, gegeneinander ab. Dabei kommen namentlich in Betracht:
          die Beweggründe und die Ziele des Täters, besonders auch rassistische, fremdenfeindliche oder sonstige menschenverachtende,die Gesinnung, die aus der Tat spricht, und der bei der Tat aufgewendete Wille,“

        • Wenn wir tatsächlich weltanschaulich neutral sein wollten, hätten wir eine Menge gesetzgeberischer Arbeit vor uns.

          Dann sollte man halt die Landesverfassung von Baden-Württemberg verändern. Dieser Homo-Privilegierungsmüll hat trotzdem nichts in der Schule zu suchen. Da gibt es noch ganz andere Kategorien, die mindestens genauso thematisiert werden müssen. Wie Schoppe sagte z.B. Markenklamotten, Armut etc.

          Im übrigens sind wir ein christliches Land und die Verfassung wird wohl von Ende der 40er sein. Da war nichts anderes zu erwarten, noch dazu im Süden der Republik. Man müßte sich mal die Landesverfassung von Niedersachsen oder Hamburg angucken.

          Damals war Atheismus halt ’ne Ausnahme.

          Trotzdem ist das Dokument interessant, da man ja z.B. der DDR den Vorwurf machte, einen sozialistischen Menschen erziehen zu wollen und sie daher eine ganz schlimme Diktatur sei. Kann an ersterem eigentlich nichts Negatives finden. 🙂

        • Axel

          „Es gibt in jeder alten Nation (Wir: ca. 1200 Jahre) eine Leitkultur, die uns zu dem gemacht hat, was wir sind. Dazu gehören bei uns die Aufklärung und das (aufgeklärte) Christentum. Weiterhin die deutsche Sprache und die Regionalkulturen.

          Das mögen Ultralinke absolut scheiße finden. Was aber eine dreckige Lüge (für andere und sich selbst) ist, weil die linken Spinnereien wie Marxismus und Genderismus selber – negative – Auswüchse der deutsch-christlichen Leitkultur sind.“

          Da muss ich als „Linker Spinner“ mal was zu sagen:

          Ich finde, dass es durchaus eine „Leitkultur“ geben sollte, wobei die deutsche Kultur genauer gesagt eine Subkultur der europäisch/abendländischen Kultur ist, deren Wurzeln in Griechenland liegen.

          Von den alten Griechen sind wir mehr geprägt als von den alten Germanen.

          Eine gemeinsame Leitkultur ist in jedem Fall eine europäische Kultur, es würde wenig Sinn ergeben, eine deutsche gegen eine italienische gegen eine französische Kultur auszuspielen.

          Ein ganz wichtiger gemeinsamer Punkt ist wie gesagt die Aufklärung, die die europäische Kultur m.E. gegenüber rückständigeren Kulturen wie z.B. in Saudi-Arabien abhebt.

          „Ehrfurcht vor dem lieben Gott“ in der Verfassung ist echt albern und würde m.E. eher in solche rückständigeren Kulturen passen… aber sowas haben die ja eh bereits in ihren Verfassungen und es wird auch mit dem Schwert durchgesetzt.

        • In BW hat christliche Indoktrination und Diskriminierung anderer Weltanschauungen demnach Verfassungsrang.

          Nicht nur in BW. Und es widerspricht an und für sich der negativen Religionsfreiheit im Sinne des Grundgesetzes. Das ist besonders ärgerlich im Erziehungsbereich, zumal ja der zentrale Text des Christentums nach modernen ethischen Maßstäben weit bedenklicher ist, als jedes Fachbuch zur Erziehung dass in den letzten paar Dekaden auf den Markt kam.

          Für NRW hat da vor Kurzem wieder jemand wieder einen Protestbrief geschrieben.

          http://hpd.de/artikel/12086

          Aber trotz seit Jahrzehnten sinkender Mitgliederzahlen der großen Kirchen wird es wohl noch etwas dauern bis wir uns da weltanschauliche Neutralität annähern. Nun ja, soviel zur Indoktrination von Kindern.

          für unsere zwei Hübschen:

          Danke.

          Es gibt in jeder alten Nation (Wir: ca. 1200 Jahre) eine Leitkultur, die uns zu dem gemacht hat, was wir sind. Dazu gehören bei uns die Aufklärung und das (aufgeklärte) Christentum

          Und wie jede lebendige Kultur ändert sie sich über die Zeit. Viele alte christliche Traditionen, wie zum Beispiel die Ketzerverfolgung werden heutzutage eher mit Stirnrunzeln betrachtet, und auch im Bereich der Sexualmoral nehmen selbst wenige der verbliebenen Katholiken den Vatikan noch sonderlich ernst.

          Ich persönlich finde es begrüßenswert, dass sich eine Kultur der Akzeptanz entwickelt. Das speziell das katholische Christentum sich mit Händen und Füßen gegen die Aufklärung sowie jede Annäherung an moderne Zeiten wehrt, ist historisch bekannt. Angesichts des nicht zu leugnenden Trends in Europa sich von den christlichen Großkirchen abzuwenden, hoffe ich jedoch dass sich das Problem hierzulande in ein oder zwei Generationen von selbst löst.

          Ärgerlich langsam, aber immerhin, es bewegt sich.

        • ät ich3 und Solanum:

          „europäisch/abendländischen Kultur ist, deren Wurzeln in Griechenland liegen.Von den alten Griechen sind wir mehr geprägt als von den alten Germanen.“
          – Was die Wissenschaft und das Christentum angeht, ja.
          Sprache? Weniger.

          „es würde wenig Sinn ergeben, eine deutsche gegen eine italienische gegen eine französische Kultur auszuspielen. “
          – Wieso ausspielen? Ich finde es gut, daß unsere Nachbarn eine eigene (Unter-)Kultur haben.

          „Ein ganz wichtiger gemeinsamer Punkt ist wie gesagt die Aufklärung, die die europäische Kultur m.E. gegenüber rückständigeren Kulturen wie z.B. in Saudi-Arabien abhebt.“
          – Rationalistische Atheisten-Propaganda. Die Aufklärung wäre ohne das individualistische Christentum so nicht möglich gewesen.
          Oder haben andere Kulturen mehr als nur Ansätze einer Aufklärung gehabt?
          Und noch was: Die Aufklärung ist im Blut der Französischen Revolution ersoffen. Daher haben wir Deutschen die Romantik erfunden.
          Synthese heißt das Zauberwort.
          —————————————

          „zumal ja der zentrale Text des Christentums nach modernen ethischen Maßstäben weit bedenklicher ist, als jedes Fachbuch zur Erziehung dass in den letzten paar Dekaden auf den Markt kam.“
          – Kinderschändung und perverse Sauereien im Unterricht werden von den Kirchen nicht gepredigt.

          „http://hpd.de/artikel/12086“
          – Der Genderverein hat sich längst als Gläubigensekte selbst entlarvt, wie Du weißt. „Aufklärung“ und „Anti-Kreationismus“ sind bei denen längst zur Camouflage verkommen.
          Die sehen die Gottesreligionen einfach nur als Konkurrenz. Erinnert so ein bißchen an die Diktaturen (DR/SU), die auch ganz gerne den falschen Glauben bekämpften.

          „Und wie jede lebendige Kultur ändert sie sich über die Zeit.“
          – Ha, das Wizorek-Argument aus „Hart aber fair“!
          Sprache und andere kulturelle Fähigkeiten ändern sich demokratisch, VON UNTEN!
          Aufgezwungene Neusprech-Kataloge und gefälligst zu akzeptierende politische Ansichten sind keine Kultur, sondern totalitäre Diktatur.
          Sieht Dir ähnlich.

          „Viele alte christliche Traditionen, wie zum Beispiel die Ketzerverfolgung werden heutzutage eher mit Stirnrunzeln betrachtet“
          – Bäh, bist Du heute wieder agitatorisch. Das Christentum ist eine Religion in der nachkritischen Phase; im Gegensatz zum LSBTTIQXYZ-Genderismus, Marxismus oder sonstigen linken Dogmen.

          „Das speziell das katholische Christentum sich mit Händen und Füßen gegen die Aufklärung sowie jede Annäherung an moderne Zeiten wehrt, ist historisch bekannt.“
          – Wir Katholiken wehren uns gegen die Spinnereien von völlig depperten Ideologen, die die Gesellschaft umprogrammieren wollen. Du weißt doch, daß die Nazis vor 33 in den katholischen Gegenden mit Abstand die geringsten Wahlergebnisse hatten? Scheiße, wa!?

          „Ärgerlich langsam, aber immerhin, es bewegt sich“
          – Na, dann warte mal ab. Wenn das Christentum abbaut, baut der Islam(ismus) gleichzeitig auf. Was die mit Schwulen machen, dürfte Dir bekannt sein. Du darfst Dir schon mal einen Kran aussuchen.
          Irre ich mich, oder leiden Schwule unter der Katholischen Kirche? Angesichts von perversen Bildungsplänen in Schwaben ist es wohl eher andersrum.

        • „Daher haben wir Deutschen die Romantik erfunden.“

          Die uns in einen autoritären Nationalismus geführt hat.

          „Kinderschändung und perverse Sauereien im Unterricht werden von den Kirchen nicht gepredigt.“

          Nein, aber praktiziert, wie wir durch die Katholische Kirche wissen.

        • „Das Christentum ist eine Religion in der nachkritischen Phase“

          Oder anders gesagt: Viele „Gläubige“ nehemn ihre Religion selbst nicht mehr ernst udn halten nur daran fest, weil sie es halt so gelernt haben.

          Erzähl mal was von Deinem Glauben, Axel: Warum bist Du Katholik, woran glaubst Du, mit welchen Glaubensdogmen der RKK stimmst Du überein? Was ist Gott für Dich?

        • @ Axel

          „Die Aufklärung wäre ohne das individualistische Christentum so nicht möglich gewesen.“

          Umgekehrt Axel, Restelemente von Rationalität und Individualismus im Christentum (die im traditionellen Christentum allerdings sehr gering ausfielen) wären ohne die erste Welle der Aufklärung im antiken Griechenland nicht möglich gewesen.

        • ät Adrian:

          „Die uns in einen autoritären Nationalismus geführt hat.“
          – Linke Propaganda. Eichendorff und Novalis waren also Nazis?

          „Nein, aber praktiziert, wie wir durch die Katholische Kirche wissen.“
          – Das mußte kommen. Überleg mal, was das Wort „predigen“ bedeutet.

          „Oder anders gesagt: Viele “Gläubige” nehemn ihre Religion selbst nicht mehr ernst und halten nur daran fest, weil sie es halt so gelernt haben.“
          – Durchaus richtig. Hält man aber an etwas fest aus Gewohnheit? Zähneputzen, jo. Der sonntägliche Kirchgang und das Leben in der Gemeinde müssen aber noch andere Vorteile haben. Für Schwule: Männer kennenlernen. 🙂

          „Erzähl mal was von Deinem Glauben, Axel: “
          – Möchtest Du auch noch ein Nacktfoto von mir und Aufnahmen meiner letzten Darmspiegelung haben? Kann ich Dir gerne verlinken.

          „Noch was zum Aufregen für Dich“
          – Liest Du diese Genderseite gern? Als angeblicher Genderfeind? Aha.
          Gut, den Beweis, daß es den „Homo-Rechtlern“ nicht mehr um Homorechte geht, treten sie selbst an.

        • „Eichendorff und Novalis waren also Nazis?“

          Nein, Axel. Das hat auch keiner behauptet, Wir reden hier von Ideen, Philosophien, Weltanschauungen.

          „Möchtest Du auch noch ein Nacktfoto von mir und Aufnahmen meiner letzten Darmspiegelung haben? Kann ich Dir gerne verlinken.“

          Nur zu. Ich bin sowohl an Nacktaufnahmen von Männern, als auch an medizinischen Befunden durchaus interessiert.
          Aber jetzt mal ehrlich, warum so passiv-aggressiv? Du betonst doch, dass Du Katholik bist. Dann sollte es doch für Dich kein Problem darstellen, hier aufzuführen, was das für Dich heißt. Du schämst Dich doch nicht etwa dafür, oder?

          „Liest Du diese Genderseite gern?“

          Da ich ein Blog betreibe, indem es viel um Homothemen geht, habe ich natürlich eine recht umfangreiche Liste mit Websiten, die ich täglich lese.

        • ät Leszek, unser Connaisseur:

          “ die erste Welle der Aufklärung im antiken Griechenland nicht möglich gewesen.“
          – Wenn Du das als Aufklärung bezeichnen willst, von mir aus.
          Aber Du hast durchaus recht: Das frühe Christentum hat Elemente der griechischen Philosophie übernommen. ZB die Naturrechtslehre des Aristoteles.
          Was sagt uns das? Das Christentum war von Anfang an auch ein Wissenstransporter, genau wie der Islam im Frühmittelalter.

          Die folgende Frömmler-Phase des Christentums ist überwunden.

          Das können, wie schon X-MAL gesagt, die politischen Religionen wie Bakuninismus der Gendergrütze nicht von sich behaupten.
          Hätten sie die absolute Macht, würden wir knietif im Blut stehen.

        • ät Adrian:

          „Das hat auch keiner behauptet, Wir reden hier von Ideen, Philosophien, Weltanschauungen.“
          – Nenne mir eine Kulturphase, die nur positive Seiten hatte.
          Nur negative, das geht. Nur positiv, nie gesehen.

          Die Nutzung der Nazikeule ist übrigens ein billiger linker Trick. Du bist ganz schön angepaßt unter der Oberfläche der Fem-Genderkritik.

          „Dann sollte es doch für Dich kein Problem darstellen, hier aufzuführen, was das für Dich heißt. Du schämst Dich doch nicht etwa dafür, oder?“
          – Persönliche Dinge sind immer mit Scham belegt, wie Du als Mensch weißt. Ich muß mich zB nicht für mein Dötli schämen, verstecke es aber doch schamhaft vor der Öffentlichkeit.

          Darüberhinaus bin ich nur einer und somit statistisch irrelevant. Allgemein und extra für Dich rationalistisch formuliert: Traditionelle Religionen sind kosmopolitisch. Du wirst nicht EINE Gesellschaft auf dem PLaneten finden, die nicht wenigstens primär religiös ist.
          Da ist offenbar die Biologie am Werk, die und Religiosität vorgibt, weil sie große Vorteile hat: Gemeinschaft, Entscheidungshilfen, Lebens- und Gesellschaftsorganisation….

          Durch den reichen Sozialstaat wurde dem Christentum einiges davon weggenommen, was die Zahl der Gäubigen senkt.

          Das ist mit großen Gefahren verbunden: Die Religions-Prozessoren im Hirmn arbeiten nämlich trotzdem noch, was zur Entwicklung von alternativen Gossen- und Pseudoreligionen führt, die letztlich nur die egoistischen und widerlichen Interessen der Fanatiker bedient.

        • „Du wirst nicht EINE Gesellschaft auf dem PLaneten finden, die nicht wenigstens primär religiös ist.“

          Natürlich. Das ist auch gar nicht anders zu erwarten, wenn wir einen intelligenten Affen vor uns haben, der eine lange Kinderaufzuchtphase hat. Es ist sinnvoll, dass Kinder alles glauben, was ihnen Erwachsene sagen.

          „Da ist offenbar die Biologie am Werk, die und Religiosität vorgibt, weil sie große Vorteile hat: Gemeinschaft, Entscheidungshilfen, Lebens- und Gesellschaftsorganisation…“

          Auch wahr. Jetzt müssen wir nur noch herausfinden, wie sinnvoll es ist, eine Gesellschaft auf der Grundlage zu strukturieren, dass ein allmächtiger, aber unsichtbarer Gott die Menschheit mit Sünde belegt hat, dann eine Frau mit sich selbst als Kind geschwängert hat, und sich dann hat opfern lassen um die Menschen von der Sünde zu befreien, die er ihnen selbst auferlegt hat.

          Nennt mich naiv, aber mir fällt spontan eine bessere Organisationsstruktur für eine Gesellschaft ein.

        • @Axel

          – Rationalistische Atheisten-Propaganda. Die Aufklärung wäre ohne das individualistische Christentum so nicht möglich gewesen.

          Das organisierte katholische Christentum hat sich jedenfalls noch Anfang des letzten Jahrhunderts heftigst dagegen gewehrt das Mittelalter zu verlassen. Ich verweise da nur auf den Antimodernisteneid

          Kinderschändung und perverse Sauereien im Unterricht werden von den Kirchen nicht gepredigt.

          Nein, nach den Nachrichten der vergangenen Jahre wird das dort eher stillschweigend praktiziert. Zu sonstigen Erziehungstipps hatte ich ja den HPD-Artikel verlinkt.

          Sprache und andere kulturelle Fähigkeiten ändern sich demokratisch, VON UNTEN!
          Aufgezwungene Neusprech-Kataloge und gefälligst zu akzeptierende politische Ansichten sind keine Kultur, sondern totalitäre Diktatur.
          Sieht Dir ähnlich.

          Über die geschlechtergerechte Sprache kann man sicher streiten. Persönlich halte ich Binnen-I , Sternchen und Unterstriche für eher quatschig. Der mögliche Gewinn größerer Inklusion rechtfertigt, denke ich, nicht die Störung des Sprachflusses. Und Abzüge in Arbeiten wegen Nicht-Verwendung sind zum Beispiel eine Unsitte die bekämpft gehört.

          – Bäh, bist Du heute wieder agitatorisch. Das Christentum ist eine Religion in der nachkritischen Phase; im Gegensatz zum LSBTTIQXYZ-Genderismus, Marxismus oder sonstigen linken Dogmen.

          Die Mehrheit der Christen in Deutschland sind tatsächlich ziemlich liberal. Das auf katholischer Seite aber eher weil sie die Kirchenführung und die offiziellen Dogmen weitgehend ignorieren. Das ist bezüglich GBLTI-Akzeptanz genau die Revolution von unten, die du weiter oben einforderst.

          ‚Genderismus‘, wenn es einen solchen gäbe, wäre übrigens eher eine Ideologie als eine Religion, aber soweit ich es sehe ist es ist es eher ein Kampfbegriff. Ein maßgeblich von kirchlichen Kreisen geprägter.

          – Wir Katholiken wehren uns gegen die Spinnereien von völlig depperten Ideologen, die die Gesellschaft umprogrammieren wollen. Du weißt doch, daß die Nazis vor 33 in den katholischen Gegenden mit Abstand die geringsten Wahlergebnisse hatten? Scheiße, wa!?

          Im wesentlichen weil das Wahlverhalten von Katholiken stark an die Konfession gebunden ist, und sich die fast alle im Zentrum gesammelt haben. Heutzutage sind sie genauso CD-treu. Hier ist ein Essay dazu.

          Natürlich hat sich der politische Widerstand des dann ex-Zentrums nachdem der Vatikan schnell mit dem Reichskonkordat von 1933 Interessensicherung betrieben hatte, deutlich vermindert. Aber fair ist fair. Es gab tatsächlich, nachdem man in Rom einsehen musste dass man sich mit der NSDAP nicht arrangieren konnte, wieder katholischen Widerstand.

          – Na, dann warte mal ab. Wenn das Christentum abbaut, baut der Islam(ismus) gleichzeitig auf. Was die mit Schwulen machen, dürfte Dir bekannt sein. Du darfst Dir schon mal einen Kran aussuchen.
          Irre ich mich, oder leiden Schwule unter der Katholischen Kirche? Angesichts von perversen Bildungsplänen in Schwaben ist es wohl eher andersrum.

          Was daran erstaunlich ist, ist dass zumindest nach diesem Artikel die in Deutschland lebenden Muslime gar nicht soviel weniger liberal mit LGBT umgehen, als die Christen. Gesamtgesellschaftlich sind es, denke ich, eher in allen Monotheismen die reaktionären Kreise die sich auf katholischer Seite im Forum Deutscher Katholiken und öffentlich z.B. als Initiatoren und Hintermänner der Demo Für Alle präsentieren, die das Problem darstellen.

          Der Islam an sich stellt, meiner Meinung nach gesellschaftlich noch keine ernstzunehmende Größe dar. Es fehlt ihm in Deutschland auch die gesellschaftliche Struktur. Ich habe die stille Hoffnung, dass er sich mit den anderen Monotheismen langfristig auf einem niedrigen Level einpendelt.

        • „Der Islam an sich stellt, meiner Meinung nach gesellschaftlich noch keine ernstzunehmende Größe dar. Es fehlt ihm in Deutschland auch die gesellschaftliche Struktur. Ich habe die stille Hoffnung, dass er sich mit den anderen Monotheismen langfristig auf einem niedrigen Level einpendelt“

          Ist nicht berechenbar und hängt davon ab, wie gut die Integration funktioniert.
          Im Moment holt sich Deutschland einen ordentlichen Männerüberschuss ins Land, vornehmlich aus dem islamischen Kulturkreis, dabei dann verschiedene Konfessionen und politische und ethnische Lager.
          Im Falle einer weiteren Verschlechterung der Unterbringungssituation, weiterer Überbelegung, schlecht funktionierende Integration in geregelte, ordentlich bezahlte Arbeitsverhältnisse usw. steht die Chance leider nicht sehr schlecht, dass es dann zu einer Erstarkung von Religion und Rückzug in die eigene religiöse Gruppe kommt und/oder innerislamische Konflikte.
          Ich verstehe z.B nicht, warum Deutschland „jedem“ Asyl gibt, auch Konfliktparteien. Man hätte ja z.B auch Konfliktgruppen auf verschiedene Länder aufteilen können anstatt den Assad-Sympathisanten, mit dem Assad-Gegner, mit dem glühenden Sunniten mit Jesiden in ein Lager/Land stecken.

        • ät Adrian und Solanacee:

          „Es ist sinnvoll, dass Kinder alles glauben, was ihnen Erwachsene sagen.“
          – Wie erklärst Du Dir, daß Studenten und Antiwissenschaftler >>20 Genderquark glauben, der ihnen von Judith oder Adrian erzählt wurde?

          „Nennt mich naiv, aber mir fällt spontan eine bessere Organisationsstruktur für eine Gesellschaft ein.“
          – 1. Ist der Jesus-Mythos nicht Strukturgrundlage der Gesellschaft, Du kleiner Superwissenschaftler.
          2. Sowjetunion? Wie wäre es damit? Da sind die Bürger/Genossen garantiert nicht mit Religion belästigt worden., Halt, stimmt nicht: Mit Kommunismusreligion. Mist. Was machen wir denn da?

          ————-

          „Das organisierte katholische Christentum hat sich jedenfalls noch Anfang des letzten Jahrhunderts heftigst dagegen gewehrt das Mittelalter zu verlassen.“
          – Deine linke Interpretation. Agitator.

          „Nein, nach den Nachrichten der vergangenen Jahre wird das dort eher stillschweigend praktiziert.“
          – Peinlich berührt verschwiegen, um Nestbeschmutzung vorzubeugen. Macht die Grüne Genderpartei heute genauso.

          „Persönlich halte ich Binnen-I , Sternchen und Unterstriche für eher quatschig. Der mögliche Gewinn größerer Inklusion rechtfertigt, denke ich, nicht die Störung des Sprachflusses. Und Abzüge in Arbeiten wegen Nicht-Verwendung sind zum Beispiel eine Unsitte die bekämpft gehört.“
          – Geht doch. Aber der Genderneusprech beinhaltet ja auch keine schwulen Formen. Gäbe es die, wärst Du wahrscherinlich dafür.

          Noch was: Was außer Neusprech, Bildersturm und Schul-Agitprop hat der Genderismus eigentlich zu bieten? Neue Erkenntnisse? Pfffffrrrrrrrrrrr

          „Das auf katholischer Seite aber eher weil sie die Kirchenführung und die offiziellen Dogmen weitgehend ignorieren. “
          -„Liberal“ heißt? Daß der Vatikan die Hirnwäsche zu bremsen versucht, ist grundsätzlich zu begrüßen.

          „‘Genderismus’, wenn es einen solchen gäbe, wäre übrigens eher eine Ideologie als eine Religion, aber soweit ich es sehe ist es ist es eher ein Kampfbegriff.“
          -Es gibt KEINEn Genderismus? Sondern????????????

          „Im wesentlichen weil das Wahlverhalten von Katholiken stark an die Konfession gebunden ist, und sich die fast alle im Zentrum gesammelt haben. “
          – Nicht nur. Die Katholiken standen totalitären Machtansprüchen von Politfanatikern stets kritisch gegenüber.

          „Aber fair ist fair.“
          – Ganz was Neues.

          „Was daran erstaunlich ist, ist dass zumindest nach diesem Artikel die in Deutschland lebenden Muslime gar nicht soviel weniger liberal mit LGBT umgehen, als die Christen. “
          – Und meine Oma ist Jungfrau. Dir ist klar, das queer.de ein politkorrektes Propagandamagazin ist? Die würden um Verrecken die Tatsachen nicht auf den Tisch legen, wenn es irgendwie als „rassistisch“ empfunden werden könnte.

          „Der Islam an sich stellt, meiner Meinung nach gesellschaftlich noch keine ernstzunehmende Größe dar. … Ich habe die stille Hoffnung, dass er sich mit den anderen Monotheismen langfristig auf einem niedrigen Level einpendelt.“
          – Die Mitgliederzahl der islamistischen Gemeinden im Westen hat sich durch den Zustrom der Bereicherer bereits verdoppelt. Dann hoffe mal schön.
          Wie gesagt: Kran.

        • Ich finde Religion solange ok, solange sie Privatsache bleibt und nicht nach politischer Teilhabe strebt. Solange sie keine Sondergesetze basierend auf Religion bekkommt usw.

          Beschneidung z.B ist etwas das nur aufgrund von Religion (diesem tollen Instrument zur Gesellschaftsorganisation) juristisch erlaubt wurde, selbst über den Kopf des Betroffenen hinweg, für die Religionsfreiheit der Eltern. Mir geht das zu weit, wenn es um imaginäre Freunde geht, auch wenn ich nicht eine sozialistische Gesellschaft anstrebe, in der Religion komplett verboten ist.

        • ät Ata:

          „Im Moment holt sich Deutschland einen ordentlichen Männerüberschuss ins Land, vornehmlich aus dem islamischen Kulturkreis“
          – Junge, ungebildete, sexuell aufgeladene Männer, die in ihrer Heimat nur eingetütete Frauen zu sehen kriegen.

          Da sind schon aus biologischen Gründen heftige Konflikte untereinander und mit Deutschen vorprogrammiert.

          Wie in Suhl gesehen: 100 Islamisten gingen auf einen atheistischen (?) Afghanen los.
          Pikant dabei ist, daß die 100 Islamisten Syrer, also Flüchtlinge, waren. Die fliehen vor dem IS, um hier den radikalen Islam weiterzuleben.
          Wobei das religiöse Tralala wahrscheinlich eher andere Ursachen hat: Symbolische Männergruppen radieren ihre Konkurrenten um Ressourcen aus.

        • http://www.zeit.de/2014/51/adonis-dichter-syrien-arabische-laender

          „– Junge, ungebildete, sexuell aufgeladene Männer, die in ihrer Heimat nur eingetütete Frauen zu sehen kriegen.

          Da sind schon aus biologischen Gründen heftige Konflikte untereinander und mit Deutschen vorprogrammiert.“

          Wie gesagt, ich schaue es mir von Außen an. Einwände darf es ja in diesem Land bei diesem Thema nicht geben, das habe ich jetzt eingesehen.

          Ich neige zu Vitamin D-Mangel. Da wäre ein land mit Burka-Pflicht sowieso fatal.

          „Wie in Suhl gesehen: 100 Islamisten gingen auf einen atheistischen (?) Afghanen los.“

          Ich vermute, es war ein afghanischer Christ oder zumindest einer, der vom Islam nichts mehr wissen wollte.
          dass Leute, die bereit sind, wegen eines Buches zu töten, nicht sofort abgeschoben werden, finde ich ehrlichgesagt erschreckend. Auch als Signal. Da würde ich doch jetzt entweder denken, dass mein Verhalten ok ist, oder dass der Staat eben nichts dagegen macht.

          „Wobei das religiöse Tralala wahrscheinlich eher andere Ursachen hat: Symbolische Männergruppen radieren ihre Konkurrenten um Ressourcen aus.“

          Natürlich. Im Grunde bin ich sogar überzeugt, dass viele Menschen deswegen Religion erfunden haben. Bei Mohammed bin ich mir sowas von sicher.
          „Wie könnte ich der absolute Big Player werden? Achso, ich stelle mich als Propheten dar der von Gott erwählt wurde, haue gleichzeitig noch die anderen zwei Religionen in die Pfanne und kopiere einfach bei denen etwas. Dabei gebärde ich mich noch ein bisschen als Feldherr, sodass meine Leute auch was davon haben und mir die Treue halten und ich bin unangreifbar, weil es ja Gott ist der die Anordnungen gibt und nicht ich“.

          Wenn man genug Charisma hat (und das haben offenbar selbst viele Astro-Hotline-Berater), ist das ein Prima Geschäftsmodell. Wie so eine Art Pyramidensystem an dessen Spitze man selber steht.

        • Ist nicht berechenbar und hängt davon ab, wie gut die Integration funktioniert.
          Im Moment holt sich Deutschland einen ordentlichen Männerüberschuss ins Land, vornehmlich aus dem islamischen Kulturkreis, dabei dann verschiedene Konfessionen und politische und ethnische Lager.

          Stimmt natürlich, zumal die Zugehörigkeit zum Islam standesamtlich nicht erfasst wird. Trotzdem scheint es mir anhand der Zahlen hier, nicht so, als würde der Islam in absehbarer Zeit einen ähnlichen kulturellen Einfluß wie das Christentum entwickeln.

          Zudem sind längst nicht alle Zuwanderer aus islamisch geprägten Ländern gläubige Muslims. Die Forschungsgruppe Weltanschauung der GBS geht von etwa 50% aus, aber die haben zugegebenermaßen ein Interesse daran den Anteil der Konfessionslosen hervorzuheben.

        • Das stimmt allerdings. Das Problem ist nur, dass es dafür keine Statistiken geben kann. Aus dem Islam kann man nicht gegen 30 Euro austreten wie aus der Kirche, denn Abfall vom Glauben wird mit dem Tod bestraft.
          Dementsprechend ist es schwer, festzustellen, wie viele als solche selbst definierten Muslime und wie viele mit problematischer Einstellung es gibt.
          Denn viele, die den Islam verlassen wollen, tun es einfach innerlich oder sind offiziell Moslem, halten sich aber an keine Regel. Außer vielleicht wenn es darum geht, die kleine Schwester zu gängeln.

        • – Deine linke Interpretation. Agitator.

          Wie würdest du den Antimodernisteneid sonst interpretieren?

          Macht die Grüne Genderpartei heute genauso.

          Die sich auch schon seit Jahren von den entsprechenden Gedanken distanziert hat.

          Geht doch. Aber der Genderneusprech beinhaltet ja auch keine schwulen Formen. Gäbe es die, wärst Du wahrscherinlich dafür.

          Als ich zuletzt nachsah war Homosexualität noch kein Geschlecht. Man könnte ’schwul‘ als Identität interpretieren, aber identitätsgerechte Sprache hat , glaube ich, noch niemand vorgeschlagen. Blos bei unseren rechtskonservativen Panikmachern wie der lieben Birgit kommen ab und zu Horrorvisionen von x verschiedenen Formen vor. Aber die verwechselt ja auch regelmäßig die Facebook-Identitätsliste mit einer offiziellen Geschlechtstaxonomie, von daher erwarte ich von der auch nichts Besseres.

          Noch was: Was außer Neusprech, Bildersturm und Schul-Agitprop hat der Genderismus eigentlich zu bieten? Neue Erkenntnisse?

          Zumindest interessante Betrachtungsweisen zum sozialen Geschlecht und Geschlechterverhälternissen.

          -Es gibt KEINEn Genderismus? Sondern????????????

          Es gibt ein paar akademische Diskussionen wie die Queer-Theorie (ich war sehr amüsiert, als ich feststellte, dass ich danach als transgender zähle), eine EU-weite politische Initiative des Gendermainstreamings und einen aufgepeppten Namen für feministische Frauenforschung. Aber eine politische Bewegung die sich als ‚Genderisten‘ bezeichnet, oder einer Ideologie des ‚Genderismus‘ folgt, habe ich noch nicht gesehen.

          Was es allerdings gibt ist der Kampfbegriff der ‚Gender-Ideologie‘. Ich glaube das maßgebliche Buch dazu ist ‚Die globale sexuelle Revolution‘ von der Gaby Kuby in der sie die als Werkzeug der globalen Homolobby zur Welteroberung bezeichnet.

          Es taugt nicht viel als scholastisches Werk aber an eine Agitationsschrift kann man wohl keine allzu strengen Maßstäbe anlegen.

          – Nicht nur. Die Katholiken standen totalitären Machtansprüchen von Politfanatikern stets kritisch gegenüber.

          Nur wenn sie es nicht schaffen sich damit zu arrangieren. Ich verweise erneut auf das Reichskonkordat von 1933.

          – Und meine Oma ist Jungfrau. Dir ist klar, das queer.de ein politkorrektes Propagandamagazin ist? Die würden um Verrecken die Tatsachen nicht auf den Tisch legen, wenn es irgendwie als “rassistisch” empfunden werden könnte.

          Ah, noch eine Jungfrauengeburt. Hast du das dem Papst geschrieben? Sie haben die Sonderauswertung des Bertelsmann-Religionsmonitors verlinkt. Soweit ich sehen konnte haben sie korrekt zitiert.

          – Die Mitgliederzahl der islamistischen Gemeinden im Westen hat sich durch den Zustrom der Bereicherer bereits verdoppelt. Dann hoffe mal schön.

          Selbst wenn das zuträfe wäre das immer noch eine vernachlässigbare Größe. Und es fehlte ihnen immer noch die gesellschaftliche Struktur.

        • Die Nutzung der Nazikeule ist übrigens ein billiger linker Trick.

          Eigentlich ist die Nazikeule seit ein paar Jahren ein katholischer Trick. Ratzinger hat es in seiner Papstzeit damit sogar mal ernsthaft geschafft Richard Dawkins zu verärgern.

          Hier ist seine Antwort:

          Der Mann kann einfach reden. *Schwärm* ❤

        • „Wie erklärst Du Dir, daß Studenten und Antiwissenschaftler >>20 Genderquark glauben, der ihnen von Judith oder Adrian erzählt wurde?“

          Ich habe ihnen das nicht erzählt.

          „1. Ist der Jesus-Mythos nicht Strukturgrundlage der Gesellschaft, Du kleiner Superwissenschaftler.“

          Aber doch die Strukturgrundlage des Christentums, das Du als Leitkultur implementiert sehen möchtst. oder nciht?

          „2. Sowjetunion? Wie wäre es damit? Da sind die Bürger/Genossen garantiert nicht mit Religion belästigt worden., Halt, stimmt nicht: Mit Kommunismusreligion. Mist. Was machen wir denn da?“

          Was wir da machen? Wir konzentrieren uns auf rational aushandelbare Normen und Werte. Wir halten Diskurs,Toleranz und Erkenntnis zu.

        • @Adrian

          „Was wir da machen? Wir konzentrieren uns auf rational aushandelbare Normen und Werte. Wir halten Diskurs,Toleranz und Erkenntnis zu.“

          Ich sehe das ähnlich, befürchte aber, dass es dazu zu viele Menschen gibt, die die Krücke Religion einfach „brauchen“. Sei es, weil sie vom Schicksal nicht gerade gesegnet wurden und das Gefühl brauchen, dass da trotzdem noch „jemand“ ist (Gott liebt dich), egal wie schlimm es ihnen geht.
          Und bei anderen ist es die Angst vor dem Tod, die Angst vor dem Ungewissen und die Angst vor der Vorstellung, dass es – ohne Religion – eben auch keine ggf schöne Perspektive gibt, wenn man das Jammertal Leben hinter sich gebracht hat. Manche Menschen würden einen eher umbringen, als sich mit der Option abzufinden, dass vielleicht auch einfach „garnichts“ passiert, wenn das Gehirn runter fährt.

        • “Was wir da machen? Wir konzentrieren uns auf rational aushandelbare Normen und Werte. Wir halten Diskurs,Toleranz und Erkenntnis zu.”

          „Ich sehe das ähnlich, befürchte aber, dass es dazu zu viele Menschen gibt, die die Krücke Religion einfach “brauchen”.“

          Ja, der emotionale Wert der Religion für viele Menschen darf nicht unterschätzt werden. Glücklicherweise kann man an Gott und ein Leben nach dem Tod glauben, ohne deshalb auch unsinnige und inhumane Normen und Werte zu befürworten. Dummerweise bilden diese emotionalen Aspekte bei den meisten Gläubigen aber eine Einheit mit den Dogmen ihrer jeweiligen Religion, so dass ein Angriff auf diese Dogmen gleichzeitig auch das emotionale Gerüst erschüttert. Entweder muss es gelingen, diese beiden Dinge zu trennen, oder es muss ein emotionaler Ersatz angeboten werden.

        • „Glücklicherweise kann man an Gott und ein Leben nach dem Tod glauben, ohne deshalb auch unsinnige und inhumane Normen und Werte zu befürworten. “

          Eben. Je früher man da auf Linie gebracht wird, desto schwerer, da herauszukommen. Außer bei denen, die von sich aus daran zweifeln.
          Wenn dir als Kind ständig eingeredet wird, dass du in die Hölle kommst wenn xyz, dann kann das eine ziemlich starke Prägung sein.
          Und wenn dann ein „nicht gläubiger“ kommt und dich praktisch vom rechten Weg abbringen will, kommt es oft zu Abwehr und erst Recht Rückzug in den „eigenen Bereich“.

          Problematisch finde ich auch das hier. Da hat sich in 10 Jahren ja kaum was geändert.

          http://www.zeit.de/2005/09/Hatin_S_9fr_9fc_9f_09

        • @ Axel

          „– Was die Wissenschaft und das Christentum angeht, ja.
          Sprache? Weniger.“

          Klar, weil es eine deutsche Sprache, gibt es auch eine deutsche Kultur. Die ihrerseits halt als Subkultur der europäischen verstanden werden kann. Und auch die Regionalkulturen /Folklore haben ihre Existenzberechtigung und sorgen für die Diversität des ganzen.

          Unter Folklore würde ich auch den religiösen Glauben einordnen, sorry. – Obwohl das Christentum in der Vergangenheit sicher prägend war. Insofern bin ich auch als Atheist christlich geprägt. So wie du als Christ auch heidnisch geprägt bist etc.

          „– Wieso ausspielen? Ich finde es gut, daß unsere Nachbarn eine eigene (Unter-)Kultur haben.“

          Da sind wir uns ja einig.

          Ich finde übrigens den besonders in der Linken (vor allem Grüne) verbreiteten Kulturrelativismus hoch problematisch. Allerdings ist der in der CDU kaum weniger vertreten.

          Ich bin nur der Meinung, dass man die Erhaltung und Verteidigung der abendländischen Kultur nicht nur rechtskonservativen Knallköppen überlassen sollte.

          Leider muss man in politisch linkem Umfeld echt aufpassen, dass man nicht selber als verkappter rechtskonservativer Knallkopp gebrandmarkt wird, wenn man sich mal kritisch z.B. zur Islamisierung äußert.

          Da herrscht definitiv ein Klima der Angst, auch wenn ich viele Linke kenne, die unter 4 Augen durchaus weniger politisch korrekt sind und man merkt, dass es unter der Oberfläche brodelt. Naja.

        • ät Solanum/Adrian:

          Eigentlich ist das hier ja kein Atheisten-Blog, sondern einer gegen Genderismus, wo sich dessen Anhänger rechtfertigen müssen (wie ihr).

          Daher nur ein paar letzte Bemerkungen:
          „Die sich auch schon seit Jahren von den entsprechenden Gedanken distanziert hat.“
          – Mußte, auf Druck. Wieso greifen sie 2010 die Kirche an, wenn sie denselben Dreck am Stecken haben?

          „Als ich zuletzt nachsah war Homosexualität noch kein Geschlecht.“
          – Lebst Du allein im Wald? Facebuch? Stehen da nur „Identitäten“? Nee, da steht Geschlecht.

          „Man könnte ‘schwul’ als Identität interpretieren, aber identitätsgerechte Sprache hat , glaube ich, noch niemand vorgeschlagen.“
          – Professix?

          „los bei unseren rechtskonservativen Panikmachern wie der lieben Birgit “
          – Deine Pseudo-Differenzierung kannst Du Dir sonstwohin… Sag doch einfach Nazi, Du dummer Stalinist.

          “ Aber eine politische Bewegung die sich als ‘Genderisten’ bezeichnet, oder einer Ideologie des ‘Genderismus’ folgt, habe ich noch nicht gesehen.“
          – Also doch, allein in einer Hütte im Wald. Wer knuspert an Deinem Häuschen?
          Deine Apologese ist so offentlich, daß es schon lächerlich ist. Wie Annelein W, die ernsthaft behauptet, Mädchen würden sich im Sommer deswegen weitgehend nicht anziehen, weil es so heiß sei. Buhaha.
          Der Genderismus ist Teil der politischen Korrektheit, die uns auf allen Kanälen ins Hirn gebimst werden soll. Die Genderologie ist eine antiwissenschaftliche Heilslehre, die in jeden Studienganbg gepreßt werden soll.

          „Nur wenn sie es nicht schaffen sich damit zu arrangieren. “
          – Wie willst Du Dich gegen ein waffenstarrendes Regime wehren?

          „Selbst wenn das zuträfe wäre das immer noch eine vernachlässigbare Größe. Und es fehlte ihnen immer noch die gesellschaftliche Struktur.“
          – Bist Du irre? In Schtuegert scheint wohl die Sonne, was das angeht. Na ja, Schwaben und jahrzehntelange CDU-Regierung eben. Fähsrtu Ruhrgebiet, Alder.

          „Eigentlich ist die Nazikeule seit ein paar Jahren ein katholischer Trick.“
          – Die nutzen wohl das etablierte Diffamierungssystem. Würde ich nicht machen.

          ———

          AdriaX:

          „Ich habe ihnen das nicht erzählt.“- Spielt das eine Rolle? Deine Genossen können das eh besser.

          „Aber doch die Strukturgrundlage des Christentums, das Du als Leitkultur implementiert sehen möchtst. oder nciht?“
          – Unbedingt.

          „Wir konzentrieren uns auf rational aushandelbare Normen und Werte. Wir halten Diskurs,Toleranz und Erkenntnis zu.“
          – Bist Du ein Naivling. Der Mensch ist emotionales Wesen, kein rationales. Mach nur. Du wirst scheitern.

        • @ Axel

          „Eigentlich ist das hier ja kein Atheisten-Blog“

          Nun ja, Christian ist schon überzeugter Atheist, Atheismus ist auf diesem Blog nur nicht sein Schwerpunktthema. Ab und zu verfasst Christian aber auch mal einen religionskritischen Artikel, sollte er vielleicht etwas häufiger tun.

          @ Christian

          Verlink Axel doch mal ein paar religionskritische Artikel von dir.

        • ät Ata:

          „Ich sehe das ähnlich, befürchte aber, dass es dazu zu viele Menschen gibt, die die Krücke Religion einfach “brauchen”. …, dass da trotzdem noch “jemand” ist (Gott liebt dich), egal wie schlimm es ihnen geht.“
          – Sei nicht so arrogant. Du bist auch ein Mensch.

          „Wie gesagt, ich schaue es mir von Außen an. Einwände darf es ja in diesem Land bei diesem Thema nicht geben, das habe ich jetzt eingesehen.“
          – Erst jetzt? Im Ernst: Darauf bauen die. Man muß den feinen, tödlichen Staub in die Lungen der Macht blasen (Brecht).

          „dass Leute, die bereit sind, wegen eines Buches zu töten, nicht sofort abgeschoben werden, finde ich ehrlichgesagt erschreckend.“
          – Den entsprechenden Eliten ist ihr eingebildestes Gutmenschentum lieber. Und, wie wir festgestellt haben, ist es kaum möglich sein Glaubenssystem einfach so abzuschalten.
          Worte helfen nicht. Überzeugungen sind faktenresistent.
          Die Eliten müssen den kulturellen Bereicherer einfach mal selbst erleben. Das ist in den Unis, Verwaltungen und den teuren Altbauvierteln nicht möglich.

          „Wie könnte ich der absolute Big Player werden? Achso, ich stelle mich als Propheten dar der von Gott erwählt wurde, haue gleichzeitig noch die anderen zwei Religionen in die Pfanne und kopiere einfach bei denen etwas.“
          – Tja, ob es bei ihm so war, mag ich nicht beurteilen. Um 600 waren die Leute tatsächlich sehr mystisch veranlagt.

          Das Phänomen existiert aber: Der Mormonengründer hat es genau so gemacht; ebenso irgendwelche Sektengründer wie Bagwan. Frauen, Macht, Geld, Immobilien, Kamele /Rolls Royces…

        • @ Axel
          „Deine Genossen können das eh besser.“

          Ich habe keine Genossen.

          „Unbedingt.“

          Du möchtest also das Christentum als Leitkultur implementiert wissen, aber nicht den Jesus-Mythos? Was ist denn dann Christentum für Dich? Vielleicht könntest Du die Frage dann doch beantworten, denn bevor Du dieser Gesellschaft eine Leitkultur verordnen willst, hätte ich, als Teil der Gesellschaft, gerne gewusst, was diese Leitkultur ausmacht.

        • „Und, wie wir festgestellt haben, ist es kaum möglich sein Glaubenssystem einfach so abzuschalten.“

          Einfach so nicht, aber wie wir an den westlichen Gesellschaften sehen können, ist es durchaus möglich Glaubenssystem mit zivilsatorischen Werten in Einklang zu bringen.


        • – Sei nicht so arrogant. Du bist auch ein Mensch.“

          Ja, ich sehe aber in vielen Religion einfach ein sehr großes, schwer zu kontrollierendes Gefahrenpotential, besonders, wenn sie eben auch Bestandteil der staatlichen Organisation sind und Gesetze beeinflußen.

          „– Erst jetzt? Im Ernst: Darauf bauen die. Man muß den feinen, tödlichen Staub in die Lungen der Macht blasen (Brecht).“

          Und wie? und dann?

          Der beste fall ist noch, dass mir jemand „heimlich“ auf die Schulter klopft und mir zustimmt. Aber selber Mund auf machen, neee.

          „Mormonengründer hat es genau so gemacht; ebenso irgendwelche Sektengründer wie Bagwan. Frauen, Macht, Geld, Immobilien, Kamele /Rolls Royces…“

          Erstaunlich, dass die Menschen so eine Verarsche nicht kapieren. Wahrscheinlich glauben sie, dass der das „darf“, weil er auserwählt ist. Aber dann würde ich mich fragen, wieso ein religiöser geistiger spiritueller Führer so einen ent-spiritualisierten, rein weltlichen Lebensstil führt. Ich glaube, bei religiösen Führern könnte ich wenn überhaupt nur solche Ernst nehmen und für glaubwürdig halten, die ein bisschen so sind wie der Anführer der Spatzen in Game of Thrones. („Ich sage ihnen, dass ich nichts Besonderes bin und sie halten mich für etwas Besonderes.“). Bei allen anderen denke ich zuerst an Selbstbereicherung (wie bei der RKK, IS usw.)
          Auch wenn ich mit einem religiösen Gesetzeskatalog, der basierend auf religiösen Texten sein Rechtssystem organisiert, natürlich rundheraus ablehne.

        • – Lebst Du allein im Wald? Facebuch? Stehen da nur “Identitäten”? Nee, da steht Geschlecht.

          Es ist trotzdem Quatsch. Schwul kann als Identität gelesen werden. Butch und Femme auch wenn man will obwohl die eher zu Geschlechtsrollenausdruck gehören. Geschlechter sind es trotzdem keine. cis-Mann, cis-Frau-,Transman,Transfrau, genderfluid, etc. das ginge als Geschlechtstaxonomie, wenn man denn wollte. Facebook ist keine akademisch oder gesetzlich anerkannte Quelle für den Geschlechtsbegriff.

          – Professix?

          Wurde als geschlechtsneutrale Form vorgeschlagen.

          – Deine Pseudo-Differenzierung kannst Du Dir sonstwohin… Sag doch einfach Nazi, Du dummer Stalinist.

          Die Frau Kelle ist meines Wissens weder antisemitisch noch rassistisch noch grundsätzlich antidemokratisch. Das disqualifiziert sie als Nazi. Ich hänge keiner Form des Marxismus-Leninismus an. Das disqualifiziert mich unter Anderem als Stalinist.

          – Die nutzen wohl das etablierte Diffamierungssystem. Würde ich nicht machen.

          Das ist nett von dir. Du verwendest da lieber ‚Stalinist‘, oder?

        • @Axel
          „Seit wann ist es Aufgabe des ÖPNV, politische Ansichten zu bewerben?“

          Wahrscheinlich verkaufen die das als Werbefläche. Das Beispiel aus USA sicher. Übrigens muss der Busfahrer sich auch an seinen Arbeitsvertrag halten oder sollte das jedenfalls. Wenn er das nicht mit seinem Gewissen oder sonstwas vereinbaren kann, kann er ja seinen Vertrag notfalls brechen. Dann aber mit seiner Familie zu jammern und sich in den Schutz der Gewerkschaften hier zu begeben ist ein heuchlerisches Niveau, wie man es von Feministen kennt.

        • @NSGewächs
          „Natürlich hat sich der politische Widerstand des dann ex-Zentrums nachdem der Vatikan schnell mit dem Reichskonkordat von 1933 Interessensicherung betrieben hatte, deutlich vermindert. Aber fair ist fair. Es gab tatsächlich, nachdem man in Rom einsehen musste dass man sich mit der NSDAP nicht arrangieren konnte, wieder katholischen Widerstand.“

          Das waren aber Individuen und keine organierte „Katholiken“. Die Katholen schalteten sich gleich, freiwillig und mit Segen der RKK.

          Auch nicht zu vergessen:
          Zu den anderen Faschismen pflegte die RKK viel engere Beziehungen als zu Nazideutschland, Italien, Spanien und zB besonders Slowenien, wo ein katholischer Geistlicher den Führer und Umstürzler machte. Der wurde sogar vom Papst selig gesprochen, Wojtila war es doch, oder?

          Schön ist nur die Vorstellung, dass die Katholen in ihre eigene geschaffene Hölle kommen müssten. Aber richtig befriedigend ist das nicht, da es diese ja nicht gibt. Eigentlich schade 😉 Der 5. Kreis der Hölle wär genau der richtige Ort 😉

        • ät Ata:

          „Ja, ich sehe aber in vielen Religionen einfach ein sehr großes, schwer zu kontrollierendes Gefahrenpotential, besonders, wenn sie eben auch Bestandteil der staatlichen Organisation sind und Gesetze beeinflussen.“
          – Na ja, jeder Glaube ist gefährlich, wenn er frömmelnd und totalitär daherkommt. Ist dann aber im Kern eigentlich kein Christentum oder Islam mehr. Was der IS veranstaltet, ist ja pure Befriedigung niederer Triebe.
          „Aber selber Mund auf machen, neee.“
          – Abhängig vom Beruf, ja. Aber wenn man sich nicht der unmittelbaren Gefahr aussetzt, warum nicht? Gerade als Frau kann man Genderismus ja kritisieren.
          „Erstaunlich, dass die Menschen so eine Verarsche nicht kapieren.“
          – Na ja, es ist halt eingebaut. Nicht alle, aber viele Menschen WOLLEN glauben. Hat sich in der Stammesentwicklung mal als sinnvoll erwiesen; was in der Moderne aber nicht mehr für jeden als nützlich darstellen muß.
          „ch glaube, bei religiösen Führern könnte ich wenn überhaupt nur solche Ernst nehmen und für glaubwürdig halten, die ein bisschen so sind wie der Anführer der Spatzen in Game of Thrones.“
          – Hihi, kenn ich nicht. Wenn er aber etwas asketisch ist wie Jesus oder Buddha, außerdem weise, hat er schon eine gewisse Anziehungskraft.

        • ät Adri und Solanacee und Alex:

          „Einfach so nicht, aber wie wir an den westlichen Gesellschaften sehen können, ist es durchaus möglich Glaubenssystem mit zivilisatorischen Werten in Einklang zu bringen.“
          – Ja eben, Wo ist dann das Problem? Oder verstehst Du unter den zivil. Werten auch Hirngespinste wie Genderkram? Gute Nacht, Europa.
          —————————————

          „Schwul kann als Identität gelesen werden.“
          – „gelesen“ . Ja, das ist der Gendersprech…. Erwischt.
          „Butch und Femme auch wenn man will obwohl die eher zu Geschlechtsrollenausdruck gehören.“
          – Sich für Napoleon halten auch?

          „Facebook ist keine akademisch oder gesetzlich anerkannte Quelle für den Geschlechtsbegriff.“
          – Gender ist NICHT wissenschaftlich; egal, wo der Mist gelehrt wird.

          „Wurde als geschlechtsneutrale Form vorgeschlagen.“
          – Ich meine ihren Sprachführer/ Neusprech-Diktionär.

          „Die Frau Kelle ist meines Wissens weder antisemitisch noch rassistisch noch grundsätzlich antidemokratisch.“
          – Wie nett von Dir. „Grundsätzlich“ antidemokratisch? Sagt der richtige. Wenn ich Deinen Gendersprech hier lese, weiß ich sehr genau in welcher „demokratischen“, „bunten“, „toleranten“ und „vielfältigen“ Welt Du lebst.

          In einer totalitären, intoleranten, diktaturgeilen und absolut Schwarzweiß-Welt, in der abweichende Meinungen als Feindbild gelten, das es zu errradieren gilt.
          —————————–
          „Wahrscheinlich verkaufen die das als Werbefläche.“

          – Sicher müssen die Fanatos das bezahlen. Es ist aber ein Unterschied, ob ein Bus komplett mit Reklame für alkoholfreises Bier, oder mit Sozialpropaganda beklebt ist. Erstes ist Kapitalismus; zweites ist SED-Sozialismus.
          „Die Katholen schalteten sich gleich, freiwillig und mit Segen der RKK.“

          – UI, da ist aber in Historiker am Werk. Die Predigt im Kölner Dom gegen Behindertentötung, kennste? Adolf hätte den Bischof am liebsten kreuzigen lassen. Ging aber leider nicht, sonst wäre im Rheinland ein Aufstand ausgebrochen.

        • „Gender ist NICHT wissenschaftlich; egal, wo der Mist gelehrt wird.“

          Zumindest wird Gender allenthalben benutzt. Zum Beispiel von Oliver Flesch, der sogar seinen Blog gegendert „Wahre Männer“ nennt
          http://www.oliver-flesch.com/
          und damit impliziert, dass es auch unwahre Männer unter den Männern gibt. Wie kann das aber sein, wenn Geschlecht rein biologisch bestimmt wird?

        • @ Adrian

          „… damit impliziert, dass es auch unwahre Männer unter den Männern gibt. Wie kann das aber sein, wenn Geschlecht rein biologisch bestimmt wird?“

          Fehlschluß. Grosse und kleine Männer kann ja auch biologisch bestimmt sein.

        • „Grosse und kleine Männer kann ja auch biologisch bestimmt sein.“

          „Groß“ und „klein“ ist etwas anderes als „wahr“ und „unwahr“/“falsch“. Wer sagt, es gibt „wahre Männer“, sagt auch, dass es „unwahre Männer“ gibt. Was aber sind unwahre Männer?

          Eine solche Einteilung ergibt nur Sinn, wenn man jenseits der biologischen Männlichkeit soziale und gesellschaftliche Anforderungen an Männer stellt, an denen sich bemisst, ob diese zu „wahren Männern“ werden. Das ist die Perpetuierung bestimmter Geschlechtsrollen, vulgo Gender.

        • Aber was schreib ich Dir das überhaupt? Du kapierst es eh nicht, und wirst lediglich wieder ein dümmliches, themenfernes Schlagwort in die Runde werfen oder eine blöde Frage stellen, woraufhin Du Dir dann furchtbar klug und gewitzt vorkommen wirst.

        • Auch Akif Pirincci ist ja ein Anhänger der Gender-Theorie. So heißt sein neuestes Werk ja

          „De große Verschwulung – Wie aus Männern Frauen werden, und aus Frauen keine Männer.“

          Dieser Titel impliziert ja wohl, dass
          a) schwule Männer keine Männer sind (was dann?, möchte man fragen)
          b) männliche Identität nicht nur an Biologie hängt

          Die Kernthese des Buches lautet, dass deutsche Männer vrschwult (verweichlicht) werden und dann keine Männer mehr sind (was dann?, möchte man fragen). Gender allerorten, auch und gerade bei unseren Konservativen.

        • Schreib das doch mal auf seinem Blog. Er hat einen Artikel zu seinem Buch.

          Mit Begriffsstutzigkeit als Diskursmittel kann man sich vieles zurechtphantasieren.

          Daß feministische Männer wie Gesterkamp, Kemper, Claus oder Pohl oder wie der heißt quasi verschwult sind, läßt sich wohl nicht bestreiten.

          Es gibt Männer, die ihre Identität verleugnen, und es gibt Frauen. Lesbische Kampfamazonen sind ein Beispiel.

          Und da wäre ja noch Michael Glatze, der seine Homosexualität losgeworden ist. Man kann also auch im wörtlichen Sinne verschwulen und entschwulen.

          PS: Kriegst du bei ’ner Frau im Bett eigentlich eine autonome Erektion, ohne daß du Hand anlegst? Bitte nicht dummstellen bei der Beantwortung der Frage. Das ist ein häufiges Problem bei dir.

        • „Schreib das doch mal auf seinem Blog. Er hat einen Artikel zu seinem Buch.“

          Mal sehen.

          „Daß feministische Männer wie Gesterkamp, Kemper, Claus oder Pohl oder wie der heißt quasi verschwult sind, läßt sich wohl nicht bestreiten.“

          Das wären sie nur dann, wenn sie auf das gleiche Geschlecht abfahren. Tun sie das?

          „Es gibt Männer, die ihre Identität verleugnen“

          Was ist denn männliche Identität?

          „Kriegst du bei ‘ner Frau im Bett eigentlich eine autonome Erektion, ohne daß du Hand anlegst?“

          Ist Dir schon mal aufgefallen, dass Du hier der einzige bist, der an meiner Erektion interessiert ist?

          Zur Beantwortung Deiner Frage: Nein, weil ich noch nie eine Frau im Bett hatte. Und wenn ich im Internet eine nackte Frau sehe, blätte ich weiter.

          Das macht mich an:

          Das nicht:

        • @Adrian:

          Der Gedanke, dass jemand, der irgendwem abspricht, ein „richtiger Mann“ zu sein (o.ä.) im Grunde Gendertheoretiker ist, erstaunt mich gerade ziemlich, ergibt aber tatsächlich absolut Sinn.

          Willst du nicht vielleicht einen eigenen Blog-Beitrag zum Thema schreiben (hm, irgendwie drängeln dich in letzter Zeit alle zu Wunschartikeln), dass man es sauber gesammelt hat, um es verlinken zu können?
          Denn ich muss zugeben, mich reizt der Gedanke, Leute damit zu ärgern, die das nicht werden einsehen wollen. ^^

        • Oha, danke für den Hinweis!
          Die muss ich dann hier jedesmal übersehen haben.

          Argwöhne dann, dass sie wohl meist im Laufe längerer Streitereien erfolge, bei denen ich in der Regel aussteige, so sie nicht ein Kernthema von mir treffen. 😉

        • Es ist aber ein Unterschied, ob ein Bus komplett mit Reklame für alkoholfreises Bier, oder mit Sozialpropaganda beklebt ist. Erstes ist Kapitalismus; zweites ist SED-Sozialismus.

          Und trotzdem wurde weltanschauliche Werbung in der BRD jahrelang auf Bussen und in Stadtbahnen spazieren gefahren. Auch Bibelverteilaktionen auf Polizeidienststellen und Ähnliches sind nichts ungewöhnliches.

          Wenn du gegen so etwas bist, dann gibt es immer wieder Petitionen gegen weltanschauliche Werbung.

          Hier ist ein Beispiel wo eine Petition erfolgreich war.

        • ät Adri:

          „Auch Akif Pirincci ist ja ein Anhänger der Gender-Theorie.“
          – Nicht sehr originell. Was unter Verschwulung zu verstehen ist, weißt Du. Der harte Hetero verhält sich deutlich anders als der tuckige Homo.

          Aber klär uns doch mal auf: Sind die Schwulen, die Du kennst, tatsächlich ungeschickter oder unaffiner, was zB Technik oder Handwerk angeht? Kennst Du Schwule, die Modellpanzer basteln?

          Das Bild zeigt laut Gugel die Candice aus Tschechien.
          Du findest sie wirklich nicht wenigstens ästhetisch? Ihre Brust hat trotz der geringen Größe eine perfekte Form.
          Wie hast Du sie eigentlich gefunden?

          PS: Busty „Anne“ Buffy ist auch aus der Gegend…. 🙂

        • „Was unter Verschwulung zu verstehen ist, weißt Du.“

          Ja, die Entmännlichung von Männern, so das Männer keine Männer mehr sind, sondern irgendwas anderes. Schwule halt. Diese sind offenbar ein drittes Geschlecht oder Gender.

          „Sind die Schwulen, die Du kennst, tatsächlich ungeschickter oder unaffiner, was zB Technik oder Handwerk angeht? Kennst Du Schwule, die Modellpanzer basteln?“

          Die einzige Frage, die hierbei zu klären wäre sit, ob sie echte Männer sind. Pirincci scheint das zu bestreiten.

          „Du findest sie wirklich nicht wenigstens ästhetisch?“

          Nicht wenn sie rumliegt wie ne Brezel auf Crack.

          „Wie hast Du sie eigentlich gefunden?“

          1.) google.
          2. Suchbegriff „nude women“
          3. Erstes Suchergebnis: „Beautiful Nude Women“

        • Natürlich ist Pirincci Genderist. Er denkt zwar er ist es nicht, ist es aber doch.
          Das sieht man doch schon am Untertitel seines neuen Buches:

          „“De große Verschwulung – Wie aus Männern Frauen werden, und aus Frauen keine Männer.”“

          Männer werden also zu Frauen nach seiner Meinung. Aber nicht im biologischen Sinne, denn ihrem Y-Chromosom wächst ja nicht plötzlich ein zweites Bein. Also ist es ein Buch über Gender unter dem Deckmantel der Genderkritik. Sehr amüsant.

          Außerdem ist er irgendwie doch homophob, wenn er „verschwulung“ als etwas anderes sieht als „Die Fähigkeit entwickeln, auf Männer zu stehen“.

          Und wenn er meint, man kann Homosexualität erlernen, ist er sowieso schon wieder ein Anhänger des Sozialkonstruktivismus (was er natürlich massiv leugnen würde bzw. selbst nicht glaubt).

          Das ist so als würde man zu bestimmten Menschen sagen, sie seien „vertürkt“, weil Türken in Berlin überproportional in bildungsfernen Schichten zu finden sind, statistisch. Das ist doch schwachsinn.

          Übrigens ist Pirincci doch selbst ein totaler Hänfling mit Fistelstimme (ich hab mal auf youtube ein Video gesehen), der in der Öffentlichkeit nicht die Zähne auseinander kriegt. gerade bei solchen Männern ist es irgendwie peinlich, wenn sie ständig auf andere drauf hauen und meinen, die (männliche) Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.
          Ich finde „weniger maskuline“ Männer überhaupt nicht schlimm. Ich finde nur schlimm, wenn solche Männer, so wie Pirincci, unter eklatanter Realitätsverzerrung leiden.

          @Axel

          „Was unter Verschwulung zu verstehen ist, weißt Du.“

          Trotzdem versteht Pirincci darunter etwas aus dem Bereich Gender. Verunmännlichung oder sowas. Ist nur die Frage, wieso man es dann nicht so nennen kann, anstatt wieder mal schwule Männer in die Pfanne zu hauen.

          „Der harte Hetero verhält sich deutlich anders als der tuckige Homo.“

          Der harte Homo verhält sich auch anders als der tuckige Hetero. Schon wieder so ein Schwarz-weiß bild (selbst wenn es statistische Häufungen gibt).

          „Kennst Du Schwule, die Modellpanzer basteln?“

          Ich kenne absolut niemanden, der Modellpanzer bastelt. Oder überhaupt Modell-irgendwas.

          „Du findest sie wirklich nicht wenigstens ästhetisch? “

          Findest du den Mann auf dem Bild in Adrians Posting nicht wenigstens ästhetisch? Sein Oberkörper hat die perfekte Form und Fettverteilung.
          Komm schon Axel, ein bisschen muss sich doch regen, oder? Oder?

        • “Sind die Schwulen, die Du kennst, tatsächlich ungeschickter oder unaffiner, was zB Technik oder Handwerk angeht? Kennst Du Schwule, die Modellpanzer basteln?”

          Wen interessiert denn das?
          Wenn das die Bedingung für Männlichkeit ist, dann ist das Gender.

          Dann sage ich, Bedingung für Männlichkeit ist, über 1,80m zu sein. Weil Männer größer sein müssen als Frauen.
          Männer unter 1,75 sind was anderes als Männer.
          Das ist doch krank sowas.

    • Das ist eine OPD eines Debattierclub.

      Das bedeutet weder muss die Rednerin von dem Inhalt überzeugt sein, noch ist das eine offizielle Position. Es ist die Position die sie einnehmen muss, diejenige gegen Freedom of Speech.

      Es geht darum das neutrale Publikum zu überzeugen, mit allen rhetorischen Mitteln. Den Erfolg bewertet eine Jury oder das Publikum anhand einer Bewertungsskala.

  3. Diese Woche ist GamerGate ein Jahr alt geworden!
    Damit hätte nun wirklich niemand gerechnet und die Presse hält es noch immer ziemlich unter dem Deckel, aber es geht doch langsam und stetig voran. Seit AirPlay scheint es zudem auch erste interne Auseinandersetzungen zu geben, bei denen das Verhalten von Gesinnungsgenossen kritisiert wird, statt jeden mitzunehmen.

    Jemand hat diesen hübschen Comic gemacht, in dem der Ball die Gaming-Subkultur sein soll:

    https://pbs.twimg.com/media/CNZKwIQUEAAFQf-.jpg:large

    Gibt heute übrigens wieder ein GG-Treffen in Birmingham, das bereits die erste Bombendrohung bekommen und ignoriert hat. Langsam gewöhnt man sich wohl dran.

    Dann hat hier jemand einen interessanten Artikel zum „Nachbarskandal“ SadPuppies geschrieben, der mir recht ausgewogen die Probleme beider Seiten zeigt:

    http://difficultrun.nathanielgivens.com/2015/08/24/lots-of-hugo-losers/

    Denn auch wenn ich keines der nominierten Werke und nur die wenigsten der Autoren kenne und durch die Sache insgesamt wenig durchblicke, scheint es mir schon zu sein, wie Liana Kerzner sagte: Ob jetzt Worldcon oder Puppys gewonnen haben, verloren hat in jedem Fall die Science-Fiction.

    Nichts mit dem ganzen Nerdzeug zu tun hat dieser Artikel, den ich eigentlich nur verlinke, falls Adrian ihn irgendwie gebrauchen kann:

    http://www.gayguys.com/2015/08/politically-incorrect-gay-guys-way-happier/
    „Why Politically Incorrect Gay Guys Are Way Happier“

      • Wenn es darum geht, z.B Übergewicht nicht mehr als übergewicht nennen zu dürfen, sondern nur noch „körperlich alternativ“ oder so, gehe ich Konform.
        Aber ich finde pc von der Grundidee her nicht verkehrt und wenn man mal ehrlich ist, dann ist das auch mitnichten eine neumodische Sache, sondern sehr sehr alt, weil es das Zusammenleben in einer Gesellschaft friedlicher machen kann.

        Und bei Gegnern der PC beobachte ich wenn, dann auch eher eine Tendenz straffrei beleidigen dürfen zu wollen und wer sich beschwert, wird als PC Nazi abgekanzet oder als Feind der Freiheit bzw. zensur-geil und „Abschaffer der Meinungsfreiheit“.
        Kriegen sie aber selber was ab, fühlen sie sich sofort „diffamiert“ und sind auf Jahre beleidigt (siehe deine Eskapade mit dem wgvdl Forum wo du politisch inkorrekter Weise von ideologischer Müllhalde geredet hast).

        Und Frau Kuby hat gesagt, als ein Wissenschaftler meinte, man hätte gemessen, welche Gehirnareale beim Beten oder so angesprochen werden, durch diese (objektive) Aussage, würde man „Christen diffamieren“. Man darf das also nicht sagen. Sie ist aber auch total gegen politische Korrektheit.

        • @ Atacama

          „Aber ich finde pc von der Grundidee her nicht verkehrt und wenn man mal ehrlich ist, dann ist das auch mitnichten eine neumodische Sache, sondern sehr sehr alt, weil es das Zusammenleben in einer Gesellschaft friedlicher machen kann.“

          Meinst du damit Anstand und Respekt gegenüber den Mitmenschen oder die Einhaltung von Tabus?

        • Da haben wir tatsächlich eine wichtige Unterscheidung, die zu oft nicht gemacht wird.

          Vor einiger Zeit ging doch die Aufforderung um, den Begriff PC durch „andere Menschen würdevoll behandeln“ (o.ä.) zu ersetzen, was angeblich zeigte, wie schwachsinnig die PC-Gegner seien.
          Das war natürlich ein absolutes Ablenkunsmanöver. Denn ebenso könne man Antirassisten auffordern, den Begriff „Ausländer“ durch „Terrorist“ zu ersetzen und ihre Aussagen klängen ebenfalls blödsinnig. PC ist eben nicht so klar definiert.

          Ja, einiges ist tatsächlich nur der anständige Umgang mit anderen Menschen, anderes aber sinnlose Störung des menschlichen Miteinander.
          Ich bin auch kein Freund des Kampfbegriffs, weil er eben so unklar ist und seine Macht oft gewaltig überschätzt wird (Richtung „Wir leben in einer PC-Diktatur, in der man nicht mal seine Meinung sagen darf!!!1111“), aber seine Verwendung gleich als Zeichen von Paranoia zu deuten, ist auch falsch.

        • „Meinst du damit Anstand und Respekt gegenüber den Mitmenschen oder die Einhaltung von Tabus?“

          Beides.

          Ich sehe das eben nicht einseitig. Ich finde, dass unter dem Begriff pc viel mist gemacht wird, aber auch unter dem Banner der „Bekämpfung derselben“.
          Weil ich weiß, dass viele Leute zwar austeilen, aber schlecht oder gar nicht einstecken wollen und ich bin ziemlich sicher,dass viele, die sich enfach mal grundsätzlich „gegen pc“ stellen sich keine konkrete Vorstellung davon machen, wie genau das aussehen soll.

          Das Problem ist dass es auch Grauzonen gibt, was mancher als witzig auffasst, kommt beim anderen als Beleidigung an. Tatsächliche Beleidigungen können ausgeteilt werden, mit dem Verweis, dass man eben „seine Meinung sagt“ oder man sich nicht so anstellen soll usw.

          Kurz gesagt: In einer Welt ohne pc wird es jedenfalls sehr viele Tote/Gewalt und mehr Amokläufe geben als jetzt, da bin ich mir sicher.
          Das Kamerateam wurde ja auch umgebracht, weil der junge Mann sich rassistisch beleidigt gefühlt hat (oder tatsächlich wurde).
          In Anbetracht dessen finde ich einen gewissen politisch korrekten Grundkonsens nicht verkehrt.
          Denn man darf nie vergessen, dass die Toleranz- und Schmerzgrenze eines Fremden nicht berechenbar ist und dass Ehrverletzungen oder als solche empfundene, nicht jeder gleich gut verkraftet. Und Kritik so vorbringen, dass der andere sich nicht untergebuttert oder gar gedemütigt fühlt, kann nicht jeder. Will man also eine pc-lose Gesellschaft, muss man Menschen sehr gut „erziehen“, in Bezug auf zwischenmenschliche Mindeststandards.

        • „Will man also eine pc-lose Gesellschaft, muss man Menschen sehr gut “erziehen”, in Bezug auf zwischenmenschliche Mindeststandards.“

          Wobei es dann ja wieder irgendwie pc wäre^^

        • ät Adri:

          Und politische Korrektheit kann es in demokratischen Staaten eigentlich nicht geben. Die gibt es nur in Diktaturen, Demokraturen und Femokraturen.

          Kleiner Denkanstoß: LSBTTIQ-Agitprop gehört dummerweise auch zum poltisch korrekten Kanon. Oder willst Du das abstreiten.

        • „LSBTTIQ-Agitprop gehört dummerweise auch zum poltisch korrekten Kanon.“

          Natürlich. Sofern es Agitprop ist. Schülern mitzuteilen, dass es Homosexualität gibt, dass homosexuelle Menschen auch nur Menschen sind, und dass man diese respektieren sollte, halte ich aber nicht für Agitprop. Sondern für einen Minimalkonsens, die man zukünftigen Statsbürgern in einer zivilisierte Gesellschaft mitgeben sollte.

        • ät Adri:

          Dein moralistisches Gendergeplapper kannst Du Dir auf Deine Tapeten kritzeln. Solche Phrasen tangieren mich nicht.

          Esslingen, Du weißt es noch? „Toleranz“woche, wo Schüler in Röckchen rumlaufen mußten? Wie zu DDR-Zeiten am Tag der Pioniere…

        • „Dein moralistisches Gendergeplapper kannst Du Dir auf Deine Tapeten kritzeln. Solche Phrasen tangieren mich nicht.“

          Du bist halt zu Debatten unfähig.

          „Esslingen, Du weißt es noch? “Toleranz”woche, wo Schüler in Röckchen rumlaufen mußten?“

          Ich kann mich nicht mehr erinnern. Mussten sie das? Laut BILD nicht. Dort heißt es:

          „Die Gymnasiasten aus Esslingen haben sich am Freitag verkleidet, um ein Zeichen für Toleranz zu setzen. „Wir wollen zeigen, dass man total anders in die Schule kommen kann und das nicht peinlich ist”, sagte Schülersprecher Camillo (16). „Denn es sind nicht alle so tolerant, wie sie immer behaupten”, fügte Schülersprecher-Kollege Kay hinzu.

          Der Streit um den neuen Bildungsplan in Baden-Württemberg hat bei den Schülern etwas ausgelöst. Der Unterricht müsse sich am Leben orientieren – und dazu gehöre auch die sexuelle Vielfalt, betonte Camillo. Es sollte selbstverständlich sein, über Homosexualität im Unterricht zu reden. „Aber das hängt immer noch von den Lehrern ab.”

          Schulleiterin Gabriele Alf-Dietz unterstützte die Initiative der Schüler, sie selbst kam in Fliege und Jackett in die Schule. „Toleranz ist mir als Erziehungsziel sehr wichtig”, sagte sie. Als Thema könne es im Unterricht aber erst verankert werden, wenn es im Bildungsplan festgeschrieben sei.“

          http://www.bild.de/regional/stuttgart/gymnasium/esslingen-setzt-zeichen-fuer-toleranz-36105440.bild.html

        • Wär sie mal mit Kopftuch gekommen. Weil doch „Religion doof ist. Albern, Destruktiv. Unnötig. Und vor allem: Nicht wahr.“
          Toleranz ist auch bei Adrian nur Fassade.

  4. Ach ja, und ihr habt vermutlich die Sache von den Journalisten mitbekommen, die in den USA vor laufender Kamera erschossen wurde?

    Aufgrund eines einzelnen scherzhaften Tweets wurde auch der Täter inzwischen zu GamerGate gerechnet.
    – Obwohl er doch schwarz und schwul war, während GG nur aus weißen Heterokerlen besteht. 😛

    • Ein oller Hut. Holländische Frauen, die während der Besatzung 1944 Hunger litten, gaben gewisse Eigenschaften an ihre Kinder weiter, trotz Wirtschaftswunder in den 50ern.

      Epigenetik bedeutet nur dauerhafte Schaltung bestimmter Gene über GEnerationengrenzen hinweg. Neue Gene kommen aber nicht hinzu. Ein „zelluläres Gedächtnis“ gibt es in der Form auch nicht.

      Diese Epi-Effekte werden durch alles mögliche hervorgerufen: Rauchen, Smog, schlechtes Essen, Mangel, Traumata….

      Falls Du daher auf molekularbiologisch abgesegnete „soziale Konstruktionen“ hoffst, zu früh gefreut. Ich bin Molbiologe. Da in Eurer Szene fast nur Verbalogen sind, könnt Ihr gar nicht mitreden.

      Pech gehabt.

      • @ Axel

        Die Epigenetik-Debatte wurde in der Tat von einigen Leutchen missbraucht für Thesen wie „Hurra, Darwin ist nun endlich widerlegt…“ oder „Lamarck hatte doch Recht“ usw. – bzw. von ahnungslosen Journalisten wurden Thesen dieser Art verbreitet.

        Die Leute können auf dem Gebiet vieles gar nicht einordnen.

        • ät Matthias:

          Ja, hatte ich auch gelesen. Hatte da nicht sogar eine Genderin mal Morgenluft gerochen?

          Dabei ist es selbst für Antiwissenschaftler kein Problem, sich einzulesen:

          Sehr zu empfehlen. Aber wahrscheinlich kapieren die noch nicht mal das.

      • Falls Du daher auf molekularbiologisch abgesegnete “soziale Konstruktionen” hoffst, zu früh gefreut

        Hatte ich nicht. Ich fand es lediglich lustig. Der erste Kommentar verlinkte eine interessante Methodenkritik dazu, die ich auf den ersten Blick plausibel fand, aber es ist nicht mein Fach, so dass ich es nicht sicher genug beurteilen kann.

        • @NSG
          „Der erste Kommentar verlinkte eine interessante Methodenkritik dazu…“

          Die berechtigt ist. Sie geht aber noch viel einfacher. Die Autoren hätten mindestens noch zeigen müssen, dass der Expressionslevel des Gens wirklich verändert ist. Wahscheinlich dürfte auch keineswegs sicher sein, wie das Genprodukt wirklich wirkt.

          Besonders ist aber diese allgemeine Kritik interessant:

          „Every week there are uninterpretable epigenetics studies published, the Holocaust study is merely one of many, these authors are merely following prevailing beliefs in over-interpreting their data.“
          (John Greally vom Center for Epigenomics)

          Heute werden halt gerne „Quick & Dirty“ Experimente gemacht und dann viel drüber hinaus spekuliert, besonders in Moderichtungen.

          Ist wohl bezeichnend, dass Epigenetik auch eine Erklärung für die Homosexualität abgeben muss. Rein theoretisch natürlich und vermutlich aber immerhin noch der plausibelste Erklärungsversuch bisher. Was nur zeigt, wie sehr man im Dunkeln tappt.

          Wenigstens ist die Wissenschaft in der Lage sich regelmässig von ihren Vorurteilen zu distanzieren.

    • Es werden kaum vernünftige, fast nur extreme Ansichten zur Problematik verbreitet.

      Die einen sehen alle Migranten als Schmarotzer und „Kanaken“, die alle raus müssen (Heidenau).

      Die anderen, die Mächtigen, sehen alle Migranten als „gutausgebildete“, „traumatisierte“ „Flüchtlinge“, die uns „bereichern“ und unsere Systeme aufrechterhalten.

      Die Wahrheit liegt wie stets in der Mitte: Etwa die Hälfte der Asylbewerber sind illegale Einwanderer, die überhaupt kein Recht auf Asyl haben und nur öffentliche Mittel verbraten. Etwa die andere Hälfte sind echte Flüchtlinge nach Genfer Konvention, die zeitlich befristet aufgenommen werden müssen.

      Beide extremen Ansichten sind katastrophal: Die Nazis wollen zündeln und morden; und die PC-Linken konstruieren sich ihr rosa Wolkenkuckucksheim, für das der Rest der Bevölkerung zahlen muß.
      Und die echten Flüchtlinge: Durch Überfüllung und massenhafte Aufnahme von jungen präpotenten Männern mit islamistischen, kriminellen und sonstigen aggressiven Neigungen werden die geflüchteten Familien auch hier in Miteleuropa weiter traktiert.

    • @ Adrian

      „Was haltet Ihr von der Flüchtlingskrise?“

      Ich weiß nicht recht. Mir tun die Flüchtlinge sehr leid. Aber natürlich können wir nicht grenzenlos viele aufnehmen. Man muss halt Kompromisse machen, und die Länder müssen sich die Last teilen. Und, wenn möglich, müssen die Gründe für die Flüchtlingsströme aus der Welt geschaffen werden.

      Das Dumme ist: Sehr viele Menschen gehen bei dem Thema sehr emotional ab. Viele schalten direkt auf Hass um und auf Revierverteidigung. Andere – PC-Linke usw. – werden möglicherweise bestimmte Probleme nicht sehen wollen, und ihren Standpunkt auch als den einzig wahren Glauben verteidigen.

    • Jede Person die wirklich verfolgt wird, sollte aufgenommen werden (Erschuetternd, dass dies nicht fuer die dessateure aus der Ukraine gilt)…
      Bei Wirtschaftsfluechtlingen sieht die welt wieder anders aus. Auch wenn ich verstehen kann, warum jemand aus einer Heimat die keine Perspektive bietet fluechtet, ist dies kein Asylgrund, und muss durch die Einwanderungspolitik geloest werden. Das erste Problem liegt darin, dass ganze zu unterscheiden, denn die Pruefung muss gleich ablaufen.

      Die Politische Umsetzung der nothilfe ist jedoch wieder einmal katastrophal. Wenn ich mich recht erinnere hatte Al-Assad genau vor diesem Problem, vor der „intervention“ von Frankreich/Westen gewarnt. (Finde leider kein quelle mehr war irgendwann 2012/2013).

      Wer (in deutschland) vor dem Ansturm vor dem ‚potentiellen‘ Asylanstieg gewarnt hat wurde der panikmache/rassismus beschuldigt – jetzt ist die situation eingetroffen – ohne Vorbereitung um durch eine verbesserte pruefung Wirtschaftsfluechtlinge von den Asylberechtigten zu unterscheiden und somit den wirklich beduerftigen zu helfen.
      Es ist unglaublich wie wenig ueber die (mittelfristigen/langfristigen) konsequenzen nachgedacht werden und mit welcher ignoranz jede art von kritik an der umsetzung als „rassismus“ gebranntmarkt wird.

      Statt dessen herrscht „Soccer Mom“ mentalitaet bei der politischen Fuehrung. „Das ist nicht so schlimm – wenn wir alle nur ein bisschen zusammen ruecken und jeder eine kleinigkeit gibt wird das okay werden. Lass uns ein fest feiern, damit sich alle wohl fuehlen…“

      … und dann kommt der Herbst mit sturm und regen.

      Ich moechte in diesem Winter kein Buergermeister sein, der die Entscheidung „die Asylbewerber frieren in zelten und Ich muss Wohnungen/haeuser beschlagnahmen weil dank meiner frueheren ignoranz verdammt nochmal keine andere Wahl mehr habe“ treffen muss.

      800000.
      Das ist kein Ferienlager. Das ist Frankfurt… mehr als Frankfurt.

      Bis dahin wird die „freundliche gutmenschenstimmung“ auch gekippt sein. Begruessungsgesten, mal sein altes geruempel spenden und sich dabei gut fuehlen was getan zu haben haelt (in der regel) nur ein paar monate an. Ist wie bei verwandten – fuer ein paar wochen gehts – aber wenn die dann nicht weg sind, nerven sie einfach nur.
      Sobald Mamma/Papa nach drei/vier monaten sehen, dass Prinzesschen nicht mehr ballett tanzen kann, weil in der neuen Turnhalle (von Ihren steuergeldern) die man NUR mit turnschuhen mit weissen sohlen betreten durfte, immernoch Asylanten wohnen (und die den ganzen gummibelag kaputt getreten haben) … ja dann hoert die akzeptanz schlagartig auf.

      Ich bin mir relativ sicher, dass die krise noch viel, viel schlimmer werden wird. Die Situation in Ostdeutschland ist nur das erste eindeutige symptom. 91/92? als in solingen die Heime brannten, waren es „nur“ knapp 140000 Fluechtlinge (und der hoechste stand). Diesesmal sind es mindestens vier mal so viel.

      Dazu kommt, dass durch die bisherigen Diskussionen (und das klare abwiegeln der regierung von jeglicher kritik/verunglimpfung jeglicher kritiker) die Lage weiter polarisiert.
      Bis auf eine handvoll vollidioten herrscht, im gegensatz zu den von den Medien vertretener meinung kein hass gegen die fluechtlinge – sondern eine frustration an der politik, die sich AN den fluechtlingen kanalisiert.

      1. Pegida: Medien/Politiker: Alles Rassisten mit denen diskutieren wir nicht
      2. Griechenlandhilfe -> Medien/Regierung: Alles Rassisten, es geht um den erhalt von Europa, mit Kritikern reden wir nicht
      3. Sexualitaet der Vielfalt/Bildungsplan? Medien/Regierung: Alles Homophobe, mit denen reden wir nicht.
      4. Fluechtlinge: Alles halb so schlimm, Kritiker sind Rassisten, mit denen Reden wir nicht.

      Und genau aus dieser Polarisierung wird ein Flaechenbrand. Dabei geht/wird es nicht um „die Asylanten“ gehen – sondern um die aufgestaute Aggression gegen politische/Medienorganisation, die sich immer geweigert haben zu diskutieren und blind ihrer „alternativlosen“ ideologie gefolgt sind, im wissen „wir sind die guten“

      Denn mit den Asylheimen gibt es VOR ORT eine moeglichkeit aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, die nicht von den Medien und der Regierung ignoriert werden kann.

      Auf der anderen seite… in den 70ern dachte jeder die Oelkriese ueberleben wir nicht, in den 80ern wars wahlweise das Baumsterben bzw. Reagans StarWars programm, 90er hatten wir Irak/Juguslawienkrieg und danach „war against terror“.

      Also abwarten.

      Aber die prognose ist nicht gut.

      • Und Macropolitisch:
        Erster punkt werden die Erzieher sein. Egal wie ich persoenlich zu dem Thema stehe – mit den Zusatzausgaben die durch die auf die Gemeinden zukommen, sind die Tarifverhandlungen de facto beendet. (Wird echt interessant zu beobachten wie sich Verdi sich nach den Ferien verhaelt)

        2016 stehen die Tarifverhandlungen fuer den oeffentlichen dienst an. Wenn sich die Fluechtlingslage nicht verbessert, und danach sieht es nicht aus, wird das die zweite grosse gruppe sein, die dann von solidaritaet nichts mehr wissen wollen.

      • Erstaunlicherweise hat Pegida (zumindest offiziell) das beste Programm zur Flüchtlingspolitik. Ähnlich die CSU.
        Sagen ganz klar: Flüchtlinge rein, Armutseinwanderer raus.

        Was man auch nicht vergessen darf: Hatte neulich in den Nachrichten von Banden gelesen, die Asyl beantragen, um hier ein paar Monate auf Raubzug zu gehen.
        Wird natürlich ignoriert; wäre ja „fremdenfeindlich“.

        Was auch nicht gesagt werden darf: In muslimischen Ländern sind junge Frauen meist eingetütet.
        Daß europäische Frauen im Sommer meist halbnackt rumlaufen und vergleichsweise promik leben, ist auf den Nachbarkontinenten bekannt.

        Daß das sexuelle Problem ebenfalls zur „Perspektivlosigkeit“ gehört, sollte man im Sinne des Staats-Feminismus durchaus einmal bedenken.
        Mal sehen, was gewinnt: Der Feminismus oder der „Antirassismus“.

        • „Erstaunlicherweise hat Pegida (zumindest offiziell) das beste Programm zur Flüchtlingspolitik. Ähnlich die CSU.
          Sagen ganz klar: Flüchtlinge rein, Armutseinwanderer raus“

          Strategisch wuerde ich es eher so ausdruecken
          ->Asyl wird gewaehrt
          ->Armutseinwandung muessen ueber Einwanderungspolitik geloest werden.

          Aber – das loest das problem ja nicht, denn es sind zwei „getrennte“ Problemklassen:
          1. Operativ: Was machen wir mit denen die da sind.
          2. Strategisch: Wie koennen wir das in Zukunft besser machen.

          Mein „Rant“ ging eher um punkt 1 also das operative. Denn fakt ist einfach, es wird wieder mal teuer und sehr ungemuetlich.
          Das sollte man so benennen und nicht so tun, als ob das alles kein problem waere und daher KONSTRUKTIV und KRITISCH eine loesung Erarbeiten die der situation gerecht wird. Es wird wieder eine „alternativlos“ situation geschaffen die auf ideologie beruht.
          Das unter den 800K Fluechtlingen auch „Verreckerlinge“ sind, keine frage, 95% sind jedoch ganz normale menschen, mit ganz normalen problemen. Trotzdem ist es eine immense integrationsleistung – und die mehrheit wird sich nach ihrem asylbescheid nicht in hochqualifizierten jobs wiederfinden und muessen weiter alimentiert werden. Denn selbst wenn ein fluechtling studiert hat (und das haben mit sicherheit nicht die mehrheit) – wie soll er in deutschland ohne sprachkenntnisse arbeiten? (ein sprachkurs reicht fuer „verhandlungssicheres deutsch“ defintiv nicht aus – zudem werden auslaendische ausbildungen haeufig in deutschland nicht anerkannt)
          Und das deutschland im niedriglohnsektor ohne abgeschlossene ausbildung kein vergnuegen ist muss nicht gesondert erwaehnt werden.
          Also Quo Vadis? Was ist wirklich noetig damit wir eben keine Aufstaende bekommen.

          Strategisch ist es aehnlich: Als die Schweiz 2013/2014 das gleiche Problem hatte, wurde in deutschland ueber den allgemeinen Rassismus in der Schweiz berichtet und sich ueber ihre ablehnungskultur lustig gemacht – anstatt UNIDEOLOGISCH schluesse daraus zu ziehen. In einem Artikel bearbeitet die Schweiz Asylantraege aus den Balkanlaendern mitlerweile innerhalb von 48h bis 5 tagen – genau wie in den Niederlanden.

          Aber strategisch tut sich exakt garnichts (zumindest nichts, was bekannt bekannt gegeben wird). Im gegenteil – wenn Serbiens president SAGT das sich deutschland ueber die fluechtlinge aus serbien nicht wundern muss, da die finanziellen mittel fuer einen Asylbewerber hoeher ist, als das durchschnittseinkommen und er empfiehlt die summe zu senken – dann erwarte ich schon eine politische reaktion/diskussion. (Ob die Idee durchfuehrbar ist, steht auf einem anderen blatt)
          Die reaktionen kamen auch – allerdings wie immer begleitet vom Ideologischen „dass geht garnicht und ist rassistisch“ quer durch alle medien

        • „Was man auch nicht vergessen darf: Hatte neulich in den Nachrichten von Banden gelesen, die Asyl beantragen, um hier ein paar Monate auf Raubzug zu gehen.
          Wird natürlich ignoriert; wäre ja “fremdenfeindlich”.“

          Hat mir ein Bekannter auch erzählt, da gibt es Städte, z.B in Georgien oder so, wo man solche richtig „mieten“ kann als Räuber. Die kennen sich nicht, wissen nichts übereinander und trennen sich nach erfolgtem Raubzug wieder.
          Selbst wenn einer gefasst wird, 2-3 Jahre in einem deutschen Knast und danach die Beute ausgeben, die oft nicht mehr wieder gefunden wird.
          Als Verbrecher wäre man ja schön blöd, wenn man das nicht machen würde.

        • „Aber – das loest das problem ja nicht, denn es sind zwei “getrennte” Problemklassen:
          1. Operativ: Was machen wir mit denen die da sind.“

          Gar nichts. So viele Menschen kriegst du nicht mehr entfernt, besonders, wenn sie nicht weg wollen, besonders nicht ohne Maßnahmen zu ergreifen, die hässliche Situationen herbeiführen könnten und gegen den Willen von Antifa-Aktivisten.
          Besonders nicht mit einer Polizei, die fünf Leute braucht, um einen Teenager zu bändigen und dabei müssen dann noch drei Kollegen ins Krankenhaus hinterher.
          Und mit einer Bundeswehr, die nur noch ein Rumpf ist.

          „Wer (in deutschland) vor dem Ansturm vor dem ‘potentiellen’ Asylanstieg gewarnt hat wurde der panikmache/rassismus beschuldigt – jetzt ist die situation eingetroffen – ohne Vorbereitung um durch eine verbesserte pruefung Wirtschaftsfluechtlinge von den Asylberechtigten zu unterscheiden und somit den wirklich beduerftigen zu helfen.
          Es ist unglaublich wie wenig ueber die (mittelfristigen/langfristigen) konsequenzen nachgedacht werden und mit welcher ignoranz jede art von kritik an der umsetzung als “rassismus” gebranntmarkt wird.“

          Das kommt noch dazu, weswegen ich unserem „Establishment“ nicht mehr traue. Im März lautete die Prognose irgendwie so um und bei 200.000. Nun werden es wohl mindestens eine Million. Leicht verkalkuliert würde ich mal sagen. Und das „darf“ meiner Meinung nach absolut nicht passieren, jedenfalls nicht bei solchen Größenordnungen zumal man sich das doch einfach hätte denken können, selbst ohne Syrien…

          „Ich moechte in diesem Winter kein Buergermeister sein, der die Entscheidung “die Asylbewerber frieren in zelten und Ich muss Wohnungen/haeuser beschlagnahmen weil dank meiner frueheren ignoranz verdammt nochmal keine andere Wahl mehr habe” treffen muss. “

          Eben. Ich könnte mir vorstellen, dass spätestens dann das Lager der reinen Befürworter schrumpft und die Politik (mangels Alternative) einfach stoisch weiter mit Nazibeschämungstaktik oder sogar strafrechtlichen oder sozialen Konsequenzen arbeiten wird, was zu weiterer Eskalation führen wird.
          Eigentlich müsste man sich langsam fragen, wovor man mehr Angst hat, Asylbewerber-Aufstand oder Rechtsruck bzw. unvorhersehbare Vorfälle falls man auf Zwangseinquartierung zurückgreifen sollte (Merkel: „“Es gibt keine Toleranz gegenüber denen, die nicht bereit sind zu helfen““).
          Ganz ganz blöde Situation.

          „Denn mit den Asylheimen gibt es VOR ORT eine moeglichkeit aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, die nicht von den Medien und der Regierung ignoriert werden kann. “

          Auch das ist ein Problem. Perverserweise ist es, wenn man wirklich Aufmerksamkeit erregen will, fast schon Pflicht, es in Kontext mit einem Heim zu tun. Denn eine normale kleine Demo würde einfach totgeschwiegen werden. Alles ungemütliche, was Politiker ignorieren können, ignorieren sie auch.
          Ich bin trotzdem dagegen, vor Heimen zu protestieren, es trifft einfach die falschen. Aber an Kommunalpolitiker müsste man ja auch rankommen können demomäßig. Dann würde es zwar heissen „Nazis bedrohen Politiker“ usw. (falls es nicht sogar wirklich passiert), aber immerhin ist es dann ein whm den es trifft und daher nicht so schlimm ;D

          „ber strategisch tut sich exakt garnichts (zumindest nichts, was bekannt bekannt gegeben wird). Im gegenteil – wenn Serbiens president SAGT das sich deutschland ueber die fluechtlinge aus serbien nicht wundern muss, da die finanziellen mittel fuer einen Asylbewerber hoeher ist, als das durchschnittseinkommen und er empfiehlt die summe zu senken – dann erwarte ich schon eine politische reaktion/diskussion. (Ob die Idee durchfuehrbar ist, steht auf einem anderen blatt)
          Die reaktionen kamen auch – allerdings wie immer begleitet vom Ideologischen “dass geht garnicht und ist rassistisch” quer durch alle medien“

          Auch das dürfte interessant werden. Von vornherein wenig zahlen, ist leichter, als Bezüge plötzlich drastisch zu kürzen. Auch da hat sich die Politik in eine Zwickmühle gebracht.

          In Spanien spielten sich vor Kurzem offenbar solche Zustände ab, anscheinend weil ein Landsmann bei der Flucht vor der Polizei aus dem Fenster gefallen und verstorben ist, weswegen Spanier eben Rassisten sind.

          Psychologisch wird sich im Extremfall übrigens fast immer eine Verbrüderung mit der „eigenen“ Gruppe ereignen (und die zwei Streithähne wenden sich dann z.B gemeinsam gegen die eintreffende Polizei die eigentlich nur schlichten wollte), das sollte man vielleicht auch bedenken.

          Wie gesagt, ich schaue es mir erstmal aus der Distanz an.

        • http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_75236754/migration-gerhard-schroeder-fordert-agenda-2020-.html

          „“Wenn wir auch in Zukunft ein sozial und wirtschaftlich starkes Land sein wollen, dann brauchen wir Zuwanderung“, schrieb der SPD-Politiker in einem Beitrag für die „Welt am Sonntag“. In Deutschland werde die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter stark schrumpfen. „Was wir also brauchen, ist eine Einwanderung in unser Sozialsystem. Denn ohne diese können wir Renten in der Zukunft gar nicht mehr finanzieren.““

          Wie gesagt, klingt in der Theorie gut aber schon wieder werden „Flüchtlinge“ und „Zuwanderer“ praktisch gleichgesetzt.
          Dabei sind Flüchtlinge einfach nur Flüchtlinge. Flüchtlinge haben nicht die Aufgabe, irgendwelche Sozialsysteme zu stabilisieren oder überhaupt Einzahlungen zu tätigen. „Eigentlich“ ist Asyl auch nichts langfristiges, sondern die klugen Köpfe eines Landes werden für den Wiederaufbau benötigt.
          Wenn nach dem Zweiten Weltkrieg alle Deutschen (die noch am leben waren) geflüchtet wären weil da alles kaputt und zerbombt ist, wäre Deutschland vermutlich nicht so schnell auf die Beine gekommen.

          Wenn man also Einwanderer in bestimmte Berufe braucht, dann wäre gezielte Bewerbung doch viel sinnvoller und dann muss man auch nicht mit einem Kühllastwagen mit 70 Leuten auf 15 qm² einreisen.
          Ich könnte mir auch vorstellen, und würde das als Kopf eines Unternehmens schon allein aus Image-Gründen tun, Ausbildungszentren in verschiedenen Ländern einzurichten.

          Red Bull hat z.B drei Fußballschulen, u.a. in Ghana. Dort können die Jungs Fußball lernen und vielleicht irgendwann bei einem Verein unterkommen, werden beschult und es werden auch ein paar Arbeitsplätze geschaffen.

          Man könnte doch auch z.B Altenpflegeschulen oder kfz Mechaniker-Schulen schaffen.

          Die USA sind übrigens der Meinung, dass das Ganze Europa destabilisiert und den Eindruck habe ich seit einigen Monaten auch. Klar, die sind schuld mit ihrer ständigen Kriebstreiberei, weil sie damit den Nahen Osten erst zu einem Pulverfass gemacht haben. Aber deshalb können sie in dem Punkt trotzdem Recht haben.

          http://www.welt.de/politik/ausland/article145772143/Fluechtlingskrise-beginnt-Europa-zu-destabilisieren.html

          Was haltet ihr eigentlich von der Idee mit den Registrierungszentren ausserhalb der EU? Wenn man dort nicht bewilligt wird und trotzdem einreist mit Schleppern, fliegt man raus, sobald man aufgegriffen wird und die Schlepperkohle ist futsch.
          Das würde sich garantiert nach einiger Zeit herumsprechen und dann müsste man Schlepper gar nicht mehr bekämpfen, weil ihnen schlicht die Kunden ausgehen.
          Wozu noch 10.000 Euro ausgeben, wenn ich weiß, dass ich vielleicht nach 1 Woche, vielleicht nach 1 Monat oder wann ich eben ins Netz gehe, abgeschoben werde an den Ausgangspunkt meiner Reise, aber ohne Geld?

        • „Was haltet ihr eigentlich von der Idee mit den Registrierungszentren ausserhalb der EU? Wenn man dort nicht bewilligt wird und trotzdem einreist mit Schleppern, fliegt man raus, sobald man aufgegriffen wird und die Schlepperkohle ist futsch.“

          Ist nur eine Scheinlösung. Wer in einem Registrierungszentrum abgeleht wird (und das werden die meisten sein), gibt deshalb noch lange nicht auf. De facto werden solche Zentren die Einwanderung sogar noch erhöhen, weil sie die Kosten für die Einwanderungswilligen senken.
          Wer es in die EU geschafft hat, kann nur sehr schwer wieder hinausbefördert werden. Wenn man also die Masseneinwanderung unerwünschter Personen verhindern will, kommt man um eine vernünftige Grenzsicherung nicht herum, und wenn es diesbezüglich keinen politischen Willen gibt, wird sich an der gegenwärtigen Situation auch nichts ändern.

        • @JC Denton

          „Ist nur eine Scheinlösung. Wer in einem Registrierungszentrum abgeleht wird (und das werden die meisten sein), gibt deshalb noch lange nicht auf.“

          Das stimmt, aber er ist dann nicht mehr asylberechtigt. Keine Geldleistungen, keine Sachleistungen, kein Dach über dem Kopf, kein Essen, keine Arbeit (außer schwarz) und man muss immer geduckt gehen, den Kopf unter der Grasnarbe halten, weil man, sobald man in eine Kontrolle gerät, auffliegt und dann kommt raus, dass man nicht asylberechtigt ist.
          Und das ist ja nicht das, was ein Wirtschaftsmigrant will in den meisten Fällen.

        • @ Atacama

          „Das stimmt, aber er ist dann nicht mehr asylberechtigt. Keine Geldleistungen, keine Sachleistungen, kein Dach über dem Kopf, kein Essen, keine Arbeit (außer schwarz) und man muss immer geduckt gehen, den Kopf unter der Grasnarbe halten, weil man, sobald man in eine Kontrolle gerät, auffliegt und dann kommt raus, dass man nicht asylberechtigt ist.
          Und das ist ja nicht das, was ein Wirtschaftsmigrant will in den meisten Fällen.“

          Soweit ich weiß, hat in Deutschland jeder Anspruch auf Sozialleistungen, auch illegale Migranten, und selbst wenn sie erwischt werden, ist die Abschiebung keinesfalls sicher bzw. kann sich eine Weile hinziehen, bis sämtliche Rechtsmittel erschöpft sind. Und dann ist da ja noch die Helferindustrie…

        • „Soweit ich weiß, hat in Deutschland jeder Anspruch auf Sozialleistungen, auch illegale Migranten, und selbst wenn sie erwischt werden, ist die Abschiebung keinesfalls sicher bzw. kann sich eine Weile hinziehen, bis sämtliche Rechtsmittel erschöpft sind. “

          Dann sollte man das vielleicht ändern? Spätestens, wenn es finanziell oder vom Platz her knapp wird, wird man sich fragen müssen, wo man mit dem „Selektieren“ anfängt.
          In den Niederlanden werden solche Anträge binnen 48 Stunden bis eine Woche bearbeitet.
          Während der Bearbeitungszeit sollte man ihn nicht frei herumlaufen lassen, damit er nicht untertauchen kann. Danach geht es dann direkt zum Flughafen.
          Ist alles fies, aber ich glaube, rein „gutmenschlich“ wird man das nicht lösen.

          Das mit dem Grenzzaun ist wie du schon sagtest, politisch nur schwer vermttelbar zumindest im Moment und auch dann wird man schauen müssen, was man mit denen macht, die dann trotzdem versuchen rüber zu kommen. Will man die dann erschiessen wie in der DDR?
          Da finde ich meinen Vorschlag irgendwie noch „netter“.

        • „Dann sollte man das vielleicht ändern? Spätestens, wenn es finanziell oder vom Platz her knapp wird, wird man sich fragen müssen, wo man mit dem “Selektieren” anfängt.
          In den Niederlanden werden solche Anträge binnen 48 Stunden bis eine Woche bearbeitet.
          Während der Bearbeitungszeit sollte man ihn nicht frei herumlaufen lassen, damit er nicht untertauchen kann. Danach geht es dann direkt zum Flughafen.“

          Idealerweise sollte es so ablaufen, in der Praxis ist das dann nicht mehr so einfach, aus rechtsstaatlichen und humanitären Gründen sowie schlicht aufgrund der Zahl der Betroffenen.

          „Das mit dem Grenzzaun ist wie du schon sagtest, politisch nur schwer vermttelbar zumindest im Moment und auch dann wird man schauen müssen, was man mit denen macht, die dann trotzdem versuchen rüber zu kommen. Will man die dann erschiessen wie in der DDR?“

          Man muss niemanden erschießen, entweder werden sie festgenommen oder sie haben einfach Glück gehabt.

        • ät Atacama und alle Asyl-Thema-Interessierten:

          Gerade kam ein SpiegelTV.Beitrag zum Thema. Wie üblich konnte man sich die extrem einseitigen Adjektiv-Kannonaden (traumatisiert, suchen nur Frieden und Freiheit……) anhören.

          Beim Unterthema Suhl haben sie dann aber doch noch ein bißchen Journalismus statt Politik gemacht:
          Sie haben beeindruckende Originalaufnahmen von der Randale im völlig überbelegten Flüchtlingsheim gezeigt.

          Man sieht dort, wie die 100 Islamisten wegen des zerrissenen Korans das Gebäude mit Stangen und Stuhlbeinen zerlegen und sogar auf die deutschen Wachleute, herbeigeeilte Polizisten (!!!) und die Autos der Anwohner losgehen.

          Die 13 Suhler Polizisten, obwohl wahrscheinlich mit Pistolen ausgerüstet, mußten sich vor dem Mob (Pack?) sogar im Gebäude verbarrikadieren (!!!!).

          Dann der Knaller, den man Lügen-, äh, SpiegelTV gar nicht zugetraut hätte: Sie zeigen einen irakischen Christen (anonymisiert, er muß um sein Leben fürchten), der eindeutig aussagt, daß unter den Syrern viele ISIS-Sympathisanten seien (!!!).

          Da stellt sich eigentlich sofort eine Frage, nein, zwei:

          a) Wieso zum Geier kommen IS-Sympathisanten als Asylanten zu uns? Sie könnten doch in ihrem Traumland bleiben, wenn ihre Lieblingsregierung dran ist.
          Antwort: Vermutlich haben sie keine Lust auf Wehrdienst und die Armut im Kriegsgebiet.

          b) Wieso zum Geier lassen wir solche A..löcher überhaupt rein? Gut, Gesinnungskontrolle geht an der Grenze nicht.
          Aber wir haben nun die Aussage des Zeugen Außerdem wußten Merkel, Fahimi, Özdemir und alle anderen Profipolitiker schon lange, daß selbstverständlich etliche Kriminelle und Islamisten mit einsickern.

          Das muß einen nicht interessieren, wenn man selber in gepanzerten Limousinen rumfährt und in gesicherten Gebäuden lebt und arbeitet.

          Wenn die „Bereicherer“ von IS demnächst ein paar Berliner Bahnhöfe in die Luft jagen, könnte sich das ändern.

          Ein weiterer infernalischer Nebeneffekt ist, daß die Untoten von der NPD & Kameraden nun Morgenluft wittern. Kinder anpinkeln und Heime anzünden und so.

          Ich warte nur darauf, daß demnächst ein besetztes Heim abbrennt. Oder mehrere. Dann haben wir hier Solingen hoch10.
          Pegida dürfte dann das kleinste Problem der Profipolitiker sein.
          Wobei sie wie üblich die Leichen garantiert benutzen werden, um ihre glorreiche Asyl- und sonstige Politik zu beweihräuchern.

          in Bälde hier: http://www.spiegel.de/sptv/magazin/

        • Bei der Asyldiskussion fällt mir grade was ein. Hat mal einer diese illegalen Lager in Calais gesehen? Ich war im Urlaub in London, das war echt schlimm und überall diese Zäune mit Stacheldraht. Sowas hab ich echt nie gesehen.

        • @Axel

          „Dann der Knaller, den man Lügen-, äh, SpiegelTV gar nicht zugetraut hätte: Sie zeigen einen irakischen Christen (anonymisiert, er muß um sein Leben fürchten), der eindeutig aussagt, daß unter den Syrern viele ISIS-Sympathisanten seien (!!!).“

          Natürlich ist das so. nur ein Geisteskranker würde glauben, dass solche Zustände nicht von Massen an Kriminellen genutzt wird.
          Leider hat unsere Politik aber kein Interesse an einer Überprüfung (während man in andere Länder ohne Führungszeugnis gar nicht rein darf, geschweigedenn ohne Pass, aber nun ja).
          Und IS will sich eben auch hier ausbreiten, zumal hier sowieos einiges zu holen ist.
          Sollte IS oder eine ähnliche Gruppe es schaffen, eine hinreichende Anzah an muslimischen Flüchtlingen zu radikalisieren, dann Prost Mahlzeit.

          „a) Wieso zum Geier kommen IS-Sympathisanten als Asylanten zu uns? Sie könnten doch in ihrem Traumland bleiben, wenn ihre Lieblingsregierung dran ist.
          Antwort: Vermutlich haben sie keine Lust auf Wehrdienst und die Armut im Kriegsgebiet.“

          Sie wollen wie Mohammed ein Eroberer-Leben. Die sind ja auch überhaupt nicht in der Lage, wirklich tragfähige Strukturen zu erschaffen und leben eben davon, andere zu überfallen, zu erpressen, Schwarzhandel zu treiben usw.
          Und sie müssen immer weiter expandieren.
          Eigentlich müsste man rausfinden, wer sie versorgt mit Nachschub und Ressourcen und das trocken legen. Dann wären sie wahrscheinlich ziemlich schnell erleidgt, weil ihnen die Kämpfer ausgehen (vielleicht).

          Ich bin mittlerweile überzeugt, dass „irgendjemand“ den IS deckt und versorgt. Die meisten Angriffe wirken wie Alibis und besonders auf die Türkei würde ich in dem Punkt nicht vertrauen.

          „Die 13 Suhler Polizisten, obwohl wahrscheinlich mit Pistolen ausgerüstet, mußten sich vor dem Mob (Pack?) sogar im Gebäude verbarrikadieren (!!!!).“

          Welches sie noch angezündet haben. Aber kein Aufschrei, wie bei Nazis die ein unbewohntes Heim anzünden.

          „b) Wieso zum Geier lassen wir solche A..löcher überhaupt rein? Gut, Gesinnungskontrolle geht an der Grenze nicht.
          Aber wir haben nun die Aussage des Zeugen Außerdem wußten Merkel, Fahimi, Özdemir und alle anderen Profipolitiker schon lange, daß selbstverständlich etliche Kriminelle und Islamisten mit einsickern.“

          Weil so ein Verhalten nationalsozialistisch wäre und alle traumatisiert, hilflos sind und nur Frieden wollen. Hast du das noch immer nicht verstanden? Politiker und Zeitungen sagen es schließlich jeden Tag.

          Ein weiterer infernalischer Nebeneffekt ist, daß die Untoten von der NPD & Kameraden nun Morgenluft wittern. Kinder anpinkeln und Heime anzünden und so.

          Ich warte nur darauf, daß demnächst ein besetztes Heim abbrennt. Oder mehrere. Dann haben wir hier Solingen hoch10.
          Pegida dürfte dann das kleinste Problem der Profipolitiker sein.
          Wobei sie wie üblich die Leichen garantiert benutzen werden, um ihre glorreiche Asyl- und sonstige Politik zu beweihräuchern.“

          Auf jeden Fall. Im Rest der EU hat das ja schon funktioniert, also die Zunahme rechter Parteien.
          Die EU ist einfach keine „Gemeinschaft“.

        • ät Ata:

          „Natürlich ist das so. nur ein Geisteskranker würde glauben, dass solche Zustände nicht von Massen an Kriminellen genutzt wird.“
          – Sicher, aber daß in Suhl 100 Syrer „allahu-akbar“-rufende IS-Fans sind…. Mit dieser Zahl hätte ich jetzt nicht gerechnet. Rechne das mal hoch. In Suhl sind nur 1800 von 800.000!

          „Die sind ja auch überhaupt nicht in der Lage, wirklich tragfähige Strukturen zu erschaffen und leben eben davon, andere zu überfallen, zu erpressen, Schwarzhandel zu treiben usw.“
          – Ein Linker würde Dir nun wohl Rassismus, blabla vorwerfen.
          Tatsächlich gibt es aber merkwürdigerweise einige Volksgruppen, bei denen es tatsächlich so ist, daß die es nicht hinkriegen, normal arbeiten zu gehen.
          Viele US-Indianer, euro-Zigeuner, viele Muselmanen…. Merkwürdig; eigentlich ist von 9-17h arbeiten gehen viel erklecklicher.

          „Welches sie noch angezündet haben.“
          – Das Heim hat gebrannt? Merkwürdig, hat die L-Presse ja gar nicht gesagt. Haben sie bestimmt übersehen. Der Rauch stamme bestimmt von angebrannten Bratkartoffeln, haben sie gedacht.

          „Hast du das noch immer nicht verstanden? Politiker und Zeitungen sagen es schließlich jeden Tag.“
          https://www.facebook.com/pegidaevdresden?ref=ts&fref=ts
          Als Gegengift.

          „m Rest der EU hat das ja schon funktioniert, also die Zunahme rechter Parteien.
          Die EU ist einfach keine “Gemeinschaft”.“
          – Die Schwedendemokraten hätten schon die Mehrheit, wenn bald Wahlen wären.

          Ich denke, daß die Eliten mittlerweile sich vom Volk geistig-moralisch deutlich entfernt haben. Die Uni-Linken mit ihrer Takatukaland-Ideologie geben den Ton an und die Konservativen haben nicht die cohones, dagegen zu halten und machen das rosa Tralala mit. Von wegen Volkspartei CDU.

          Das Volk, das überwiegend bodenständig ist und sich Traumwelten à la Multikulti nicht leisten kann, wird dann gern und häufig und zum Großteil als nazihaft diffamiert.
          Noch mehr werden AfD&Pegida denunziert.
          Erstaunlicherweise hat das keine Konsequenzen bei Wahlen: PC ist den Bürgern so tief reingebimst worden, daß sie kaum auf die Idee kommen, mal Protest zu wählen und der CDU mit 20% AfD auf die Sprünge zu helfen.

          Wir sind einfach zu reich. Das System Merkel/Gabriel/Fahimi kann sich die Menschen kaufen – mit deren Geld.

        • Der Verfolgte ist zur Security geflohen und die haben sich dann in einem Raum eingeschlossen. Dieser wurde dann angezündet, weil sie an die Sicherheitskräfte nicht heran kamen. Für mich steht fest dass weder Polizei (gibt es einen Ort auf der Welt wo man weniger Respekt vor der Polizei hat als hier?), noch Bundeswehr damit fertig werden würde, wenn das eine Massenbewegun oder Eskalation würde.

          http://m.youtube.com/?gl=DE&hl=de#/watch?v=YLnsM_HVThY

        • Drei Gastbeiträge füllen blinde Flecken in der Medienberichterstattung auf: Wie helfen wir denen, die wirklich Hilfe benötigen – brauchen wir ein „Ministerium für humanitäre Angelegenheiten“? Wie ist die berufliche Qualifikation der Flüchtlinge und ihre Fähigkeit und Bereitschaft zu Integration? Mehr Tote seit Beginn der Rettungsaktionen – warum die Mittelmeerhilfe mehr Elend produziert statt lindert.

          http://www.rolandtichy.de/gastbeitrag/fluechtlinge-drei-verschiedene-blicke/

        • Ich hab teilweise auch den Eindruck dieses Tunnelblickes. Man muss alle Kritiker weg machen und 100% auf Linie bringen, dann wird alles gut. Glaube bzw Emotion vs Realität. Bisschen wie beim islam. Der denkt auch irrational dass die ganze Welt islamisch werden muss, koste es was wolle und dann wird alles toll sein und weltfrieden herrschen. Dass sich nicht mal der jetzt bestehende islam untereinander verträgt, ist egal. Oder wie der Kommunismus. Paradies trotz Millionen Toten.
          Und viele Medien sind Erfüllungsgehilfen. vielleicht eine Folge des Absinkens des Bildungsniveaus.

        • ät Ata und Denton:

          Der Link geht nicht (?). So, die zünden also ihr eigenes Asylheim an, um an den Koranlästerer ranzukommen. Ein Heim, n dem auch Familien mit kleinen Kindern (mutmaßlich) untergebracht sind.
          Mir fehlen die Worte.
          Brandstiftung im Haus ist übrigens ein Schwerverbrechen. 5 Jahre Knast o.ä.
          Ist bekannt, ob die 100 Bereicherer eingebuchtet wurden?

          Denton:

          Ja der Tichy und seine Leute sind wirklich spitze. Eine der wenigen Seiten, die man noch ohne den Anti-Zensur-Filter im Kopf lesen kann.
          Bei Lügen- äh – Spiegel online muß man immer erst mal die Propaganda raussortieren.

          Da hatten wir einen fähigen Journalisten in der Weltwoche – und was macht der Besitzer? Den Mann von Anne Will Tichys Job geben. Super.

          Internet sei Dank, daß solchen Spitzenleuten dadurch nicht das Maul gestopft werden kann.

          God bless America….

      • Mein Schwager aus Kolumbien hat kürzlich sein Examen als Arzt gemacht; jetzt steht eine Spezialisierung an, er möchte Radiologe werden. Ich habe mich mal erkundigt, unter welchen Bedingungen er das in Deutschland machen könnte: Antwort: Deutschkenntnisse Niveau B2 werden vorausgesetzt und müssen nachgewiesen werden. Das entspricht einem kompletten Volkshochschulkurs von drei Jahren. Ohne das braucht er es erst garnicht versuchen.

        Ich bin jetzt am überlegen, ob ich ihn einlade (als Turist) und er dann hier einen Asylantrag stellt. bei den syrischen Fachkräften werden ja auch keine Deutschkenntnisse vorausgesetzt.

        • „… bei den syrischen Fachkräften werden ja auch keine Deutschkenntnisse vorausgesetzt.“

          Wäre mir neu, zumindest wenn sie als Arzt arbeiten wollen. Ohne gute Deutschkenntnisse geht das nicht, egal ob Syrer oder sonstwer.

          Der Aufwand für das Deutschlernen wird oft stark unterschätzt. Die VHS-Kurse sind für viele einfach nicht umfangreich und intensiv genug und ziehen sich kalendarisch zu sehr in die Länge. Intensivere, am besten ganztägige Kurse sind sehr teuer, und selbst da sollte man wenigstens 6 Monate ganztags einkalkulieren, außer vielleicht bei Supersprachtalenten.

          Deshalb sehe ich es auch als fast unmöglich an, den 800.000 Flüchtlingen (selbst wenn die Hälfte zurückgeschickt wird) in absehbarer Zeit Deutsch beizubringen. Soviel Lehrkapazität haben wir gar nicht, man bräuchte hierzu kurzfristig viele 1000 Deutschlehrer. Wo sollen die herkommen?

        • Unterschied ist: Wenn mein Schwager nach Deutschland kommen will, um hier seine Spezilalsierung als Radiologe zu machen, muss er schon perfekte Deutschkenntnisse vorweisen, der syrische Arzt braucht das nicht.

          Wie überhaupt das deutsche Asylrecht höchst willkürlich ist. In Kolumbien herrscht in Teilen des landes durchaus Krieg, auch wenn Guerilla und Regierung inzwischen verhandeln; es gibt da durchaus Menschen, die einen Grund haben, aus ihrer heimat zu fliehen. Aber das deutsche Asylrecht definert „politische Verfolgung“ als vom Staat ausgehend, wer von Guerillas oder paramilitärischen gruppen, die nicht dem Staat unterstehen, verfolgt wird, hat keine Chance auf Anerkennung. Das gilt also so für Kolumbianer, ich kenne da einige Fälle. Syrer hingegen bekommen problemlos Asyl, sie weren ja auch von ihrer Regierung bekriegt. Ähnlich Eritreer, die vor ihrer Regierung fliehen.

    • „traue ich mich mal, hier ein Fass aufzumachen Was haltet Ihr von der Flüchtlingskrise?“

      Ich hatte ja vor einigen Monaten schon mal das Auswandern thematisiert und diesen Plan verfolge ich nach wie vor, vielleicht gehe ich erstmal in die USA (obwohl ich irgendwie ein mulmiges Gefühl in Bezug auf ihr Verhältnis zu Russland habe), fürs erste würde es aber schon reichen, erstmal weg aus Deutschland zu sein.
      da ich nach wie vor kein Vertrauen in die Fähigkeiten unserer Politiker habe, weder in diesem Bereich, noch in anderen. Bin im Moment dabei, noch ein paar Immobilien los zu werden. Stehe vor der Frage, alle oder nur ein paar. Immobilien habe ich immer als halbwegs sichere Bank betrachtet. Bei der einen hat mein Anlageberater mich auf Knien angebettelt, ihn auf die erste Stelle der Interessenliste zu setzen oder ihm einen Blankoscheck da zu lassen. Angesichts der Tatsache, dass offenbar immer noch so viele deutsche Immobilien wollen, kamen mir kurz nochmal Zweifel, ob ich nicht einfach zu paranoid bin, aber im Moment bin ich eher der Meinung, dass ich vielleicht einfach eine der ersten bin, die ahnt, wo der Hase hinläuft, laufen könnte und ich diese Immos in ein paar jahren sowieso nicht mehr oder zu deutlich reduzierten Preisen los werde, wenn überhaupt. Da habe ich auch ein bisschen schlechtes Gewissen, aber zur Zeit ist ein Asylbewerberheim in der Nähe (und es ist nicht immer berechenbar, wo das nächste hin kommt) ein absoluter Wert-Zerstörer und bei Immobilien geht es nunmal hauptsächlich um die Lage. Stellt euch mal vor, ihr hättet ein Haus in Traiskirchen oder Duisburg 😀 (oder überhaupt NRW).

      Wie das Problem jetzt noch zu lösen ist, weiß ich nicht. Ich hätte von Anfang an, ein eher strenges Einwanderungs- und Asylgesetz etabliert und mit den undifferenzierten „Lockrufen“ in alle Welt gar nicht erst angefangen. Deutschland hat Asylrecht und (geplante) Einwanderung (von fachkräften) zu einem einzigen Mus verquickt, wo kaum noch durchzublicken ist. Wohlständige Länder können aber nicht Sozialstaatland für jeden und gleichzeitig Einwanderungsland für jeden sein. Klare Regeln halte ich immer für besser als das Hin- und Her was wir jetzt haben und wo auch illegale Einreisen nicht geahndet werden. Dublin-Abkommen war zwar von Anfang an Quatsch, da haben sich die innereuropäischen Länder wohl gedacht, sie können das den Rand-Staaten alles anhängen. Aber in dieser EU macht mittlerweile jeder nur noch was und wie er will und Gesetze gibt es nur auf dem Papier. Ungefähr wie eine Omi, deren Haus von einer Studentenverbindung überrannt wird und während schon der erste Kopfüber auf dem Wohnzimmertisch über dem Bierfass hängt und die erste Scheibe zu Bruch geht, steht sie noch da und sagt „In diesem Haus muss man sich die Schuhe ausziehen“, was aber schon längst keiner mehr hört und ein zweites Mal sagt sie es nicht.

      Und dann hätte ich zeitnah über „Schlupflöcher“ in diesem System nachgedacht und die Option, das einige versuchen könnten, daraus Kapital zu schlagen zumindest in Erwägung gezogen.
      z.B hätte ich illegale Einreise mit dem sofortigen Verlust der Asyl- und Aufenthaltserlaubnis, ja, sogar dem sofortigen Verlust, der bloßen Option, einen Asylantrag zu stellen, geahndet, um den Schleppern das Wasser abzugraben.
      Ich bin auch absolut sicher, dass der IS diese Situation nutzen wird um euch in Europa/Deutschland aktiv zu werden. Und je mehr unzufriedene Asylbewerber es gibt, desto leichter werden sie es haben. Leicht haben sie auch deswegen, weil die Öffentlichkeit vor „beunruhigenden“ Sachen „geschützt“ werden soll und daher einfach nicht oder desinformiert wird, teilweise.
      Es gibt ja kaum noch Prüfungen, wer da überhaupt rein kommt, das System ist so überfordert, dass man eigentlich nur noch sagen muss, dass man aus Syrien kommt und schon ist die Bahn frei. Es soll ja nun ein Fluchtkorridor nach Deutschland kommen, weil die anderen EU Länder nicht wollen und die Flüchtlinge wollen nur nach D, A, UK usw.

      Das Ganze hat sich aktuell zu einer Art Völkerwanderung ausgewachsen, aus Ländern mit massivem Geburtenüberschuss und die wird nicht aufhören, es wird nur immer schwieriger, Unterbringungsmöglichkeiten und sonstige Infrastruktur bereit zu halten. Stoppen kann man das Ganze jetzt aber nicht mehr meiner Meinung nach.

      Wenn die Wirtschaft Fachkräfte sucht, würde ich der Wirtschaft anordnen, „Headhunter“ loszuschicken bzw. global Werbemaßnahmen anzustrengen oder sogar Ausbildungszentren in verschiedenen Ländern zu gründen (und dann per Arbeitsvisum oder Blue Card auf seriöse Weise ins Land zu holen) anstatt erstmal kübelweise Menschen hier her zu holen und dann darf die Wirtschaft mal gucken, ob sie was davon brauchen kann und der „Ausschuß“ darf dann sehen wo er bleibt und was wir damit machen. Wobei ich die Sitte, vom jeweiligen Land auf eigene Kosten ausgebildete Fachkräfte abzuwerben und praktisch einen Brain Drain zu forccieren, auch nicht wirklich gutheiße. Dadurch werden manche Länder natürlich nie auf die Beine kommen, wenn denen jedes Jahr die guten Leute abgezogen werden (auch wenn es verständlich ist. Wozu in Bulgarien als Arzt arbeiten, wenn man es auch in den USA kann für richtig viel Geld).
      Die Serben sind schon am Jammern, doch mal die Geldmittel zu kürzen, weil man hier als Asylbewerber so viel verdient wie bei denen das Monatsgehalt ist und ihnen deshalb die Leute weglaufen 😀 Allein das zeigt mir, dass dieses System nicht funktionieren kann.

      Dann, auch wenn ich keine Volkswirtin bin, ist es mir schlechterdings unmöglich, zu erfassen, was genau „die Wirtschaft“ damit meint, wenn man pro Jahr angeblich „500.000 neue Leute braucht um die Sozialsysteme nicht zum Zusammenbruch zu führen“. 500.000 Leute sind für mich nämlich nicht automatisch 500.000 Einzahler. Es könnten ja theoretisch auch 500.000 Bezieher sein. Aber ich bin ja auch keine Wirtschaftsexpertin.

      Dann frage ich mich, wie man bei einem Erwachsenen so einfach die deutsche Bildungslaufbahn im Zeitraffer durchziehen will.
      Das ist ja nicht alles völlig grundlos (bei aller Kritikwürdigkeit am Schulsystem) und eigentlich soll das System darauf ausgelegt sein, junge Menschen auf ein selbstständiges Arbeitsleben vorzubereiten. Das fängt im Kindergarten an und geht weiter bis man seinen Bachelor oder Ausbildungsurkunde in der Hand hat. Bin ich rassistisch, wenn ich der Meinung bin, dass das in nicht wenigen Fällen problematisch wedern könnte und nicht jeder in den Arbeitsmarkt integriert werden kann? z.B weil die kulturelle Barriere doch zu hoch ist oder weil es von den „intelektuellen Voraussetzungen“ nicht ausreicht? Deutschland ist ein relativ hochentwickeltes Land, das hier ist nicht Dubai, wo man vielleicht mal schnell als Gastarbeiter einspringen kann für eines von tausend Bauprojekten oder als Gärtner usw.
      Ich bin sicher, dass es z.B für einen Ziegenhirten aus Afghanistan, der vielleicht ab und zu mal eine Dorfschule von innen gesehen hat, prima Einsatzmöglichkeiten gibt und vielleicht ist der ja auch ein Überflieger, macht sein Abi nach und wird Agrarökonom. Nur: Wie sind da die Prognosen, gemessen z.B an den Erfahrungen der Vergangenheit? Gibt es z.B Statistiken, wie viel % der Asylbewerber, die seit z.B 5 Jahren hier sind schon dabei sind, unsere Renten zu zahlen?

      Dann werden sie ständig mit DDR Flüchtlingen verglichen oder 1945 Vertriebenen und das quer durch die ganzen Medien von zich Promis und Politikern. Ich glaube, dass manche schon so in ihrem Wahn (und ja, ich finde, teilweise ist es das wirklich) von Willkommenskutur und wir sind alle nur Menschen. Das glaube ich einerseits auch, aber ich glaube nicht, dass jeder Mensch in jedem Umfeld gleich gut funktionieren kann.

      Außerdem hat Deutschland (mMn) nicht genügend geeignete Jobs übrig und ob die auf der Suche nach Glück, alle damit zufrieden sind, Schweine bei Tönnies zu schlachten (zumal als Moslems :D) oder etwas anderes Niedrigschwelliges, ist auch die Frage. Deutschland ist ein Bürokratiedschungel und für fast alles braucht man Zertifikate und Qualifikationen, es sei denn, man macht Schwarzarbeit. Die Beschwerde, dass man Asylbewerber nicht „sofort“ „arbeiten lässt“, finde ich unter dem Gesichtspunkt auch albern, da ich einfach anzweifle, dass es „sofort“ genügend Leute gäbe, die „sofort“ in einen Beruf einsteigen könnten, von dem sie leben können, selbst wenn sie wollten. Man liest ja immer, „viele sind qualifiziert“, aber was heißt das konkret und wie wird das festgestellt, wo über 80% ohne Pass ankommen?

      Allein die Unterbringungsmöglichkeit alleine bietet so dermaßen viel Eskalationspotential… keine Privatsphäre, überfüllt, all die möglichen Träume vom großen Glück, deretwegen man her gekommen ist, sind in der Realität angekommen. Im Winter wird es noch schlimmer werden. Ich habe überhaupt keine Ahnung, was man dann machen will mit den Tausenden, die jetzt im Moment noch in Zelten wohnen.
      Diese Lager hätte ich übrigens irgendwo aufgestellt, wo es billiger ist und mehr Platz gibt, z.B auf dem afrikanischen Kontinent. Schon allein weil man dann keine Platzprobleme kriegt und es viel billiger ist.
      Und Container können kaum noch nachproduziert werden und sind natürlich auch nur eine Verlegenheitslösung.

      Man lockt sie her, bringt sie dann nicht anständig unter, delegiert alles einfach nach „unten“ Weiter an die Kommunen, die wiederum leben teilweise massiv von Hilfe von Freiwilligen Helfern (was wenn die keinen Bock mehr haben) und gibt ihnen wenig zu tun und schimpft und empört sich dann noch über „unmenschliche Zustände“.
      ich finde, es wird da sowieso zu sehr gepäppelt. Vor einiger Zeit kam ein kurzer Beitrag im Fernsehen über einen alten Fahrkartenkontrolleur. Der kontrollierte ein Afrikanisches Paar das natürlich kein Ticket hatte. Als der Kontrolleur 80 Euro wollte als Bußgeld, sagte der Mann „gehsu Sozialamt. Holstu Geld da“. Da habe ich mich dann gefragt, ob sich manche nicht schon zu schnell in dieses Netz integriert haben, in dem immer absolut jeder schuld ist, außer man selbst, und einem alles nachgetragen, abbezahlt, abgenommen, ersetzt usw. wird und man aber absolut unangreifbar ist. Du begehst eine Straftat/Ordnungswidrigkeit, aber jemand anders hält die Rübe dafür hin. Du musst niemals in der Lage sein, dein Leben irgendwie annhrend selbst zu organisieren und Verantwortung zu übernehmen.

      Dabei haben die Entscheidungsträger offenbar keinerlei Zugang zu jeglichem logischem Verstand und irgendwelche komischen Promis unterstützen das noch medial. Auf berechtigte Einwände oder Sorgen wird dann sozusagen lediglich mit einem Bild von einem weinenden Kind zwischen Stacheldraht gekontert und ob man „sowas“ denn wirklich gut findet und dass man das doch nicht hinnehmen kann. Ich finde, als Politiker bzw Staatsgebilde, kann man sich sowas nicht erlauben. Nicht Hartherzigkeit, aber Realismus wäre mal angebracht.
      Zumal das Hauptproblem, weswegen es auch nicht aufhören wird, mittlerweile nicht mehr nur Krieg ist, sondern die Tatsache,d ass Deutschland jetzt in den Fokus als lohnendes Ziel „um es mal besser zu haben“ gerückt ist und das auf dem ganzen Globus.

      Was mir Sorgen macht, weswegen ich im Moment eher an einen nicht eingestandenen Kontrollverlust (Ungeplante Kollision von Ideologie mit der Realität ohne Fähigkeit, sich von der Ideologie lösen zu können) der Politik glaube, ist die Aussage Merkels von 2010, dass Multi Kulti gescheitert sei. Jetzt ist davon keine Rede mehr.
      Auch hat Merkel bis vor 1-2 Jahren (als das Problem noch kein so dringliches war) überhaupt keine Anstalten gemacht, massenhaft „dringend benötigte“ Leute hier her zu holen. Ganz im Gegenteil. Klagen wegen Überforderung aus Italien und Spanien wurden von ihr in typischer Manier stillschweigend ausgesessen. Weil es zwar schon EU, aber doch noch weit genug weg war, vermute ich.
      Nun kann sie es nicht mehr ignorieren und erklärt das Ganze einfach als gewollt.
      Zweitens gibt es ein für mich sehr deutliches Bestreben, Asylbewerber, die sich nicht so gut benehmen, mit Samthandschuhen anzufassen. Wenn Asylbewerber ein Heim anzünden, Mitbewohner jagen, lynchen, misshandeln o.ä. ist das fast kein Thema und hat auch scheinbar wenn überhaupt nur wenig Konsequenzen.
      Zumindest ist mir nicht bekannt, dass es für die, die Suhl zerlegt haben (wegen eines zerissenen Korans!) irgendwelche Konsequenzen gab. Bei solchen Vergehen halte ich Verständnis und Toleranz für ein sehr fatales Signal.
      Bei xyz ungelöst sollte ein Beitrag über einen afrikaner, der einen Frau vergewaltigt hat, nicht gezeigt werden. Weil der Täter Afrikaner war und man die Bevölkerung nicht beunruhigen wollte.
      Dann hat aber irgendein rechter blog das wohl sppitz gekriegt und die Ausstrahlung durch Öffentlichmachung erwirkt. Dieser „Erziehungsgedanke“ (Ausländer sind unsere Freunde und wenn überhaupt Opfer von Nazis. Und wenn sie es mal nicht sind, dann müssen wir das (der Täter wird sich sicher freuen) verschweigen, damit die Leute nicht denken, es gäbe Ausländer, die nicht nett sind) an der Realität vorbei (Afrikaner sind nicht automatisch Vergewaltiger, aber wenn sie es doch mal sind und noch nicht gefasst sind, dann will man das doch gerne wissen oder nicht? Und wenn man diesen Fall öffentlich macht, wieso ist das rassistisch wenn es doch eben die Realität ist??) ist für mich viel beunruhigender als jede Nachricht über einen Vergewaltiger (Das macht nämlich jede Hautfarbe und jede Nation).

      Das hier zum Beispiel, wird überregional überhaupt nicht thematisiert. Als Elternteil wäre ich aber doch besorgt, wenn man sein Kind nicht mal mehr mit gutem Gewissen in die Schule schicken kann
      https://www.netzplanet.net/dortmund-20-30-albaner-ueberfallen-hauptschule-ein-schueler-schwer-verletzt/

      Deshalb gehe ich inzwischen davon aus, dass sie bloß ihre Inkompetenz nicht eingestehen wollen. Ein Pilot, der plötzlich ein Blackout hat und alles vergessen hat, aber nicht bescheid sagt, weil es ihm zu peinlich ist oder er seinen Job nicht verlieren will und deshalb lieber selber rumprobiert, ist aber keiner bei dem ich Passagier sein möchte.
      Meiner Meinung nach ist es bei dem jetzigen Tempo kaum möglich, das Ganze ohne Kürzungen an anderer Stelle bzw. Steuererhöhungen ittelfristig zu finanzieren.
      Sollte die Kriminalität steigen und das Sicherheitsgefühl nachlassen, werden viele, die Deutschland am Laufen halten, selbiges verlassen und das Gewicht zwischen EInzahlern und Entnehmern wird sich weiter verschieben, bis zum Knall. Oder bis zur nächsten Wirtschaftskrise, die so sicher ist wie das Amen in der Kirche.
      Oder bis es zu viele Kurden in D gibt, die von IS Sympathisanten angepisst sind oder Sunniten von Schiiten oder so. Darf man auch nicht unterschätzen.

      Währenddessen scheint sich hier im Land so langsam doch eine Art rechte „Mini-Gegenbewegung“ zu entwickeln, während es um uns herum in Europa überall nach Rechts rückt. Und während sich ein monolithischer öffentlicher Politik gedeckter Block gebildet hat, der jeden noch so zaghaften Kritiker in die Nazi-Ecke steckt.
      Auch da will man doch ungern zwischen die Fronten geraten, ich zumindest nicht. Ich denke, dass das Phänomen „Heidenau“ sich nicht totlaufen, sondern wenn, dann eher zunehmen wird. Wie unsere Politiker dann reagieren, will ich nicht wissen. Da sie (die hasserfüllte Rethorik hört man sonst nie von denen) anscheinend festentschlossen sind, gegen diese gesellschaftliche Gruppe wirklich mit allen Mitteln vorzugehen.

      Zu dem Zeitpunkt wird man dann wahrscheinlich schon mehrere Millionen (Familiennachzug nicht vergessen) Menschen im Land haben, deren Anbindung an diese Gesellschaft zu nicht unerheblichem Teil wohl eher eine finanzielle, als eine emotionale ist, plus mehrere hunderttausend alleinerziehende Assimütter von halbschwarzen Kindern, die plötzlich keine Stütze mehr kriegen. Was dann passieren wird, kann man wohl am besten als „unschön“ beschreiben.
      Eigentlich ist nur die Frage, ob der Laden schleichend den Bach runter geht oder ob es mit einem großen Knall passiert.
      Deshalb mache ich die Biege. Ich kann ja wieder kommen, wenn ich in 5 Jahren sehe, wie toll alles geworden ist.
      Vielleicht irre ich mich ja auch und die Integration klappt problemlos und Deutschland profitiert massiv davon.

      In meinem Umfeld merke ich allerdings eigentlich kaum Besorgnis, sondern eher Optimismus, garniert mit ein paar Schuldgefühlen („Wir“ verkaufen denen ja auch Waffen“, „Wir beuten sie ja auch aus“), während ich eher mit schweren Verwerfungen rechne. Manchmal muss man eben auch gegen den Strom schwimmen, wenn man meint, dass man Recht hat.Ich kann nur im Moment nicht vor mir selbst verantworten, infach wider meinen Instinkt zu hoffen, dass unsere grenzdebilen Führer, das gewuppt kriegen. Und ich bin auch nicht im Vorstand von Rheinmetall oder Heckler und Koch und wüsste nicht, wie ich Waffenverkäufe durch Wahlverhalten beeinflußen sollte. Die im Zweifelsfall dann sowieso inoffiziell abgewickelt würden, bei so viel Geld interessiert Moral nicht.

      • „Ich denke, dass das Phänomen “Heidenau” sich nicht totlaufen, sondern wenn, dann eher zunehmen wird. Wie unsere Politiker dann reagieren, will ich nicht wissen. Da sie (die hasserfüllte Rethorik hört man sonst nie von denen) anscheinend festentschlossen sind, gegen diese gesellschaftliche Gruppe wirklich mit allen Mitteln vorzugehen.“

        Damit meine ich nicht konkret Heidenau, sondern generell „Menschen, die nicht so in die aktuelle politische Leitlinie passen“. Sarrazin hat ja durchaus kein Heim angezündet, sondern war ziemlich un-übergriffig, (hab das Buch nicht gelesen, aber ich vermute mal, dass er einen anderen Schreibstil hat als Pirincci) wurde aber trotzdem (als Schlaganfall-Survivor) als zuckende, stotternde Menschenkreatur bezeichnet von einer Grünen-Politikerin.
        Das ist für mich Rethorik, die ich von unseren pc Kuschelpolitikern so nicht gewohnt bin. Dementsprechend spitze ich die dann Ohren, wenn sie plötzlich wie entfesselt loslegen mit „Pack“, „Mischpoke“, „Zwei hundertschaften rein und weg damit“ usw.
        Im Grunde habe ich mittlerweile den fast Eindruck, man kann unsere Kanzlerin aus der DDR holen, aber man kann nicht die DDR aus unserer Kanzlerin holen.

        • *Sarrazin hat ja durchaus kein Heim angezündet, sondern war ziemlich un-übergriffig*

          Insbesondere mit seinem entzückendem Pferdezuchtvergleichen.
          Generell hätte er gerne den Begriff „Rasse“ verwendet, der Verlag legte ihm allerdings nahe, das durch ein neutraleres Wort zu ersetzen, da man Rasse seit etwa 70 Jahren nicht mehr gern für Menschen verwendet.
          Das macht ihn, im wahrsten Sinne des Wortes, zum Rassisten.

          *Das ist für mich Rethorik, die ich von unseren pc Kuschelpolitikern so nicht gewohnt bin. Dementsprechend spitze ich die dann Ohren, wenn sie plötzlich wie entfesselt loslegen mit “Pack”, “Mischpoke”, “Zwei hundertschaften rein und weg damit” usw.
          Im Grunde habe ich mittlerweile den fast Eindruck, man kann unsere Kanzlerin aus der DDR holen, aber man kann nicht die DDR aus unserer Kanzlerin holen.*

          Atacama, normalerweise kann ich dich ja gut leiden, aber du redest grade echt Unsinn.

          Unser Volk, wenn du so willst, ist dafür bekannt, zwei Weltkriege angefangen zu haben, einen der größten Genozide der Geschichte (wenn nicht den größten) begangen zu haben, danach fast alle, die nicht selber auf den Gasknopf gedrückt haben, in unserer, selbstverständlich lupenreinen Demokratie, mit prestigereichen und wohldotierten Posten ausgestattet und beschämend spät mit einer lückenhaften Aufarbeitung begonnen.

          Das hat nichts mit DDR zu tun, das ist auch nicht überzogen, das ist schlicht Angst, Scham und Wut.

          Und wer bei so bösartigen Wesen, die besoffen Flüchtlinge einschüchtern und Molotowcocktails schmeißen und auf Kinder pissen noch relativiert, ist Teil des Problems.

        • „Insbesondere mit seinem entzückendem Pferdezuchtvergleichen.
          Generell hätte er gerne den Begriff “Rasse” verwendet, der Verlag legte ihm allerdings nahe, das durch ein neutraleres Wort zu ersetzen, da man Rasse seit etwa 70 Jahren nicht mehr gern für Menschen verwendet.
          Das macht ihn, im wahrsten Sinne des Wortes, zum Rassisten. “

          Ok, von mir aus kann man auch einen anderen Begriff verwenden als Rasse, von mir aus kann man auch „Ethnie“ sagen, für mich ist das dasselbe, für mich sind jedenfalls nicht alle Menschen/Ethnien“gleich“ (von ihren phänotypischen und anderen Eigenschaften her).
          Ich erkenne mit hoher Wahrscheinlichkeit am Aussehen, ob z.B jemand wohl eher aus Westafrika, Ostafrika, Südamerika, Thailand, China, Marokko oder Pakistan kommt.

          Wenn es keine Ethnien gibt, wieso sind z.B. Afroamerikaner dann so überrepräsentiert im Football und Basketball in den USA im Gegensatz zu bespielsweise Philippinos? Dass es bei ihnen statistische Häufungen in Sachen körperlichen Voraussetzungen gibt kann ja nicht sein, weil es Ethnien/Rassen ja nicht gibt. Also woran liegts?

          „Atacama, normalerweise kann ich dich ja gut leiden, aber du redest grade echt Unsinn.

          Unser Volk, wenn du so willst, ist dafür bekannt, zwei Weltkriege angefangen zu haben, einen der größten Genozide der Geschichte (wenn nicht den größten) begangen zu haben, danach fast alle, die nicht selber auf den Gasknopf gedrückt haben, in unserer, selbstverständlich lupenreinen Demokratie, mit prestigereichen und wohldotierten Posten ausgestattet und beschämend spät mit einer lückenhaften Aufarbeitung begonnen. “

          Ja und? Ich war da noch nicht mal Quark im Schaufenster. Komm bitte nicht mit dieser Erbschuldnummer. Ich identifiziere mich nicht mit dem Nationalsozialismus und finde den Holocaust scheisse. Mehr kann und will ich nach 13 Jahren Schullaufbahn, mehrmaliger Aufarbeitung und Thematisierung im Unterricht, Filmvorführungen, mehreren Reisen zu KZ Gedenkstätten, ehemaligen KZs, Gesprchskreisen mit entsprechenden Pädagogen usw. dazu nicht sagen. Ich weiß, dass das unvorstellbar schlimm war. Aber es ist Vergangenheit, ich kann es nicht ändern, ich war nicht dabei.
          Ich habe aber keine Lust, nur wegen meiner Nationalität irgendeine „Schuld“ zu haben, die ich abtragen muss. Und ich bin auch nicht bereit, den Schuldkomplex irgendwelcher Eliten abzutragen. Es ist jetzt einfach mal gut.

          „Und wer bei so bösartigen Wesen, die besoffen Flüchtlinge einschüchtern und Molotowcocktails schmeißen und auf Kinder pissen noch relativiert, ist Teil des Problems.“

          Was bitte?

          Ich will das jetzt nicht auf eine emotionale Ebene bringen, ich würde es gerne auf eine realistische Machbarkeitsebene bringen und genau darüber reden und nicht über „Wir müssen aber wegen dem zweiten Weltkrieg“. Weil die Realität sich um sowas eben nicht schert.

          Aber ist ja auch egal. Dieses Land wird mich als Problemfaktor nicht mehr lange erdulden müssen.

          Übrigens, ich denke, dass diese Radikalisierung (ich weiß, das darf ich nicht sagen, damit bin ich Teil des Problems) auch daran liegt, dass die Politik schlichtweg überhaupt nicht reagiert und die Gruppe derer, die Bedenken haben völlig ins Abseits gestellt wird.
          Aus sowas wachsen eben gerne mal radikalisierte Bewegungen, die dann auch nicht mehr differenzieren. Das kannst du falsch finden, tue ich auch, aber das ist nunmal das, was oftmals in solchen Situationen passiert.

          Ich z.B sehe mich nicht als Nazi. ich sehe mich nur als halbwegs realistisch und ich sehe da überhaupt keine realistische Möglichkeit, wie das funktionieren soll, besonders bei ähnlich hohen Zuwachszahlen. Die sonstigen Bedenken (hast du eigentlich z.B kein Problem in Bezug auf das Risikopotential eines frustrierten Männerüberschusses?)

          Ich würde Demonstrationen vor Bürgermeisterämtern oder gleich in Berlin abhalten, nicht vor einem Heim.

          Hast du denn abgesehen von der Holocaust-Karte irgendwelche Argumente oder Vorstellungen?

        • „Atacama, normalerweise kann ich dich ja gut leiden, aber du redest grade echt Unsinn. “

          Diese leicht drohende Belehrung (du redest Quatsch bzw. bist böse und musst das lassen) habe ich übrigens auch in dem Freundeskreis erlebt von dem ich vor einigen Wochen sprach, aus dem ich mittlerweile „entfernt“ wurde, weil ich eben nicht mehr ordnungsgemäß in die Linie passe. Finde ich ziemlich unangenehm.

          Achso
          http://www.focus.de/politik/deutschland/800-000-statt-450-000-fluechtlinge-migrationsamt-gibt-fehleinschaetzung-zu-doch-politiker-bezweifeln-auch-neue-fluechtlingszahl_id_4912752.html

          „Innerhalb von wenigen Wochen habe es 30.000 Flüchtlinge aus dem Kosovo, aus Albanien 30.000 und aus Serbien 15.000 gegeben. Damit seien vom westlichen Balkan mehr Flüchtlinge gekommen als aus dem Bürgerkriegsland Syrien.“

          Aber alles kein Problem. Sind alles Refugees.

        • „Dieses Land wird mich als Problemfaktor nicht mehr lange erdulden müssen.“

          Wo willste denn hin?
          Und als was siehst Du Dich dann selber?
          Wirtschaftsflüchtling, Glückssucher, Abenteurer?
          Womit haste es Dir denn eigentlich verdient, Dich in dem Land, in dem Du Deinen Lebensmittelpunkt haben willst, auch niederlassen zu dürfen (vermutlich ohne 6-monatige Residenzpflicht oder so Kinkerlitzchen)?
          Hälst Du das für Dein Menschenrecht als Deutscher Staatsbürger?

        • *Dass es bei ihnen statistische Häufungen in Sachen körperlichen Voraussetzungen gibt kann ja nicht sein, weil es Ethnien/Rassen ja nicht gibt. Also woran liegts?*

          Jetzt kloppst du auf nen Strohmann.
          Es ist eine Sache, zu sagen dass es Unterschiede zwischen verschiedenen Unterschieden gibt, es ist eine andere zu sagen, dass die unseren Genpool verunreinigen, weil sie „anders“ sind.

          *Ich habe aber keine Lust, nur wegen meiner Nationalität irgendeine “Schuld” zu haben, die ich abtragen muss.*

          Das sehe ich anders. Wenn du dich als Teil dieser Nation begreifen möchtest, gehört da nicht nur zu wie die Nationalmannschaft so spielt, sondern auch, dass vor 70 Jahren im Namen ebendieser Nation schlimme Verbrechen geschehen sind. Gerade weil es starke Auswirkungen auf Gründung und Umgang mit unserem jetzigen Staat hat.

          *Es ist jetzt einfach mal gut.*

          Solange hier Wesen „Heil“-schreiend rumrennen ist es eben nicht gut.

          *Übrigens, ich denke, dass diese Radikalisierung (ich weiß, das darf ich nicht sagen, damit bin ich Teil des Problems) auch daran liegt, dass die Politik schlichtweg überhaupt nicht reagiert und die Gruppe derer, die Bedenken haben völlig ins Abseits gestellt wird. Aus sowas wachsen eben gerne mal radikalisierte Bewegungen, die dann auch nicht mehr differenzieren.*

          Mumpitz. Diese radikalisierten Bewegungen gibt es seit Jahrzehnten, früher haben die CD´s auf Schulhöfen verkauft und Springerstiefel getragen, aber seitdem sie Sneakers und Sarrazin rumschleppen und „ich hab ja nichts gegen die WIRKLICH Verfolgten, aber warum dürfen die über Drittländer einreisen und guckmal, die sind ja gar nicht in Lumpen“ von sich geben, ist die Öffentlichkeit verwirrt.
          Und das hat nichts damit zu tun, dass es Menschen hier schlecht ginge, oder sie darunter litten.
          Warum gibt es denn die meisten fremdenfeindlichen Ausschreitungen in den Regionen mit den wenigsten Ausländern. Es geht nicht um ein bestehendes Problem, es geht um irrationalen Hass und Angst.

          *Die sonstigen Bedenken (hast du eigentlich z.B kein Problem in Bezug auf das Risikopotential eines frustrierten Männerüberschusses?)*

          Bitte? Was malst du hier eigentlich für wirre Horrorszenarien?

          *weil ich eben nicht mehr ordnungsgemäß in die Linie passe. Finde ich ziemlich unangenehm.*

          Fühlst du dich jetzt rebellisch oder was?
          Das ist ja auch sowas, man traut sich gar nicht mehr was zur Flüchtlingslage zu sagen, es könnte sich ja rausstellen, dass deine Mitmenschen empathielose W****er sind.
          Das ist tatsächlich unangenehm.

          *Aber alles kein Problem. Sind alles Refugees.*

          http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/046/1804643.pdf

        • ät Ata:

          „Diese leicht drohende Belehrung habe ich übrigens auch in dem Freundeskreis erlebt von dem ich vor einigen Wochen sprach, aus dem ich mittlerweile “entfernt” wurde, weil ich eben nicht mehr ordnungsgemäß in die Linie passe. “

          – Marenlein sollte man nicht so ernst nehmen; die Gute ist eine extrem angepaßte Gutmenschin, die alles nachplappert, was in ihrem Milieu so en vogue ist.

          Den Grund dafür nennst Du selbst: Die beschepperten Uni-Milieu-Ideologien wie Multikulti oder Genda dienen wohl mehr als Gruppen-Identifizierungs-Symbol denn als wirkliche Ansicht.

          Bezeichnenderweise wird das Gutmenschentum ja stets nur aus sicherer Entfernung zu den edlen Wilden kommuniziert. Würden Maren u.a. Spezialisten direkt neben dem Suhler Heim wohnen (OHNE jede Ausweichmöglichkeit), würden sie ihre super Gesinnung wahrscheinlich ganz schnell, sagen wir, „korrigieren“.

          Ist natürlich traurig, wenn man deswegen Freunde verliert, daß man kritisch ist.
          Ein Ex-Studienfreund von mir war zunächst ein kritischer Geist, der sich von den Unilinken nix erzählen ließ.
          Dann ist er auf Pädagogik umgestiegen, wo man entweder politisch korrekt ist oder sehr einsam.
          Was hat er getan? Seine Texte durchgegendert („SuS“) und antideutschen Blödsinn von sich gegeben.

        • Ach, da stands ja:
          „vielleicht gehe ich erstmal in die USA“

          Du bist aber ne priviligierte Olle, wenn Du einfach so davon ausgehen kannst dort (über-)leben zu können…

          Ob Dir die Politik dort besser gefällt, würd ich auch mal mit nem Fragezeichen versehen

        • „Wo willste denn hin?“

          Erstmal nach London, dann vielleicht USA (jedenfalls ein großes Land mit viel Natur und viel Platz) was sich anböte wegen verwandtschaft dort. Da braucht man ja immer etwas Vorlaufzeit, bis man rein darf.

          „Und als was siehst Du Dich dann selber?
          Wirtschaftsflüchtling, Glückssucher, Abenteurer?“

          Auswanderer.

          „Womit haste es Dir denn eigentlich verdient, Dich in dem Land, in dem Du Deinen Lebensmittelpunkt haben willst, auch niederlassen zu dürfen (vermutlich ohne 6-monatige Residenzpflicht oder so Kinkerlitzchen)?“

          Die Frage verstehe ich nicht.
          Das Recht habe ich nicht bzw. nur wenn die entsprechende Regierung es mir einräumt.

          „Hälst Du das für Dein Menschenrecht als Deutscher Staatsbürger?“

          Nein.

        • „Jetzt kloppst du auf nen Strohmann.
          Es ist eine Sache, zu sagen dass es Unterschiede zwischen verschiedenen Unterschieden gibt, es ist eine andere zu sagen, dass die unseren Genpool verunreinigen, weil sie “anders” sind.“

          Wie gesagt, ich habe das Buch nicht gelesen, was ich auch gesagt habe. Wieso unterstellst du mir dann, seine Thesen gutzuheissen? Wenn ich sie nicht kenne?

          „Das sehe ich anders. Wenn du dich als Teil dieser Nation begreifen möchtest, gehört da nicht nur zu wie die Nationalmannschaft so spielt, sondern auch, dass vor 70 Jahren im Namen ebendieser Nation schlimme Verbrechen geschehen sind. Gerade weil es starke Auswirkungen auf Gründung und Umgang mit unserem jetzigen Staat hat. “

          Was heisst das denn konkret? Ich habe mich damit auseinander gesetzt. Ich kann mir aber keinen Reim darauf machen, wie man auf so eine Idee wie den Holocaust kommen kann und kann damit deshalb einfach nichts „anfangen“. Ich sehe mich da auch nicht besonders gefährdet, sodass ich mir immer wieder in Erinnerung rufen muss, wie schlimm das war, um nicht „rückfällig“ zu werden oder so.
          Einmal die Woche sich wieder dran erinnern, dass die Deutschen sowas gemacht haben und schämen? Was soll das bringen? Ich habe einfach wenig Bezug dazu und schlicht und ergreifend kein Problem mit Juden, geschweigedenn, dass ich sie vernichten will. Ich weiß nicht, was ich in dieser Sache noch tun soll. Vielleicht wird mir jetzt Holocaustverharmlosung vorgeworfen, aber mir ist da einfach nicht ganz klar, was genau von mir verlangt wird diesbezüglich.

          „Warum gibt es denn die meisten fremdenfeindlichen Ausschreitungen in den Regionen mit den wenigsten Ausländern. Es geht nicht um ein bestehendes Problem, es geht um irrationalen Hass und Angst. “

          Bei mir in der Gegend ist ein Heim, wo man wenig hört. Das ist aber auch kein richtiges Heim so mit 1000 Leuten und mehr, sondern nur was kleines mit weniger als 50 Leuten, darunter viele Familien.
          Aber bei vielen Einrichtungen ist das anders. Völlig „irrational“ sind Bedenken nicht immer.

          http://www.radiobremen.de/politik/dossiers/fluechtlinge/fluechtlinge166.html

          http://www.welt.de/regionales/hamburg/article134823100/Polizei-kapituliert-vor-kriminellen-Fluechtlingskindern.html

          http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Umsatz-Ladendiebstahl-Nachfrage-_arid,10257204_toid,290.html

          http://www.focus.de/politik/deutschland/absurde-sicherheitsmassnahmen-tuersteher-am-eingang-fluechtlinge-duerfen-supermarkt-hoechstens-zu-zweit-betreten_id_4882150.html

          http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Karlsruhe~/Mit-Faeusten-und-Eisenstangen-Diebstahl-in-Karlsruher-Asyl-Unterkunft;art6066,1717378

          http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110972/3106333

          usw.

          Man darf nicht alle über einen Kamm scheren. Aber das gilt in beide Richtungen. Und ich sehe absolut nicht, dass die Polizei und Staatsanwaltschaft da irgendwie mit produktivem Ergebnis interveniert. Und die Politik redet zwar von einheimischem „Pack“, dass „abgeräumt gehört“, ich habe sowas aber noch nie über Asylbewerber gehört, die 2 Stunden nachdem sie hier angekommen sind, anfangen auf Raubzüge zu gehen, drastisch formuliert. Und die gibt es eben auch.
          Das wird aber möglichst nicht angesprochen, um kein schlechtes Bild zu erzeugen oder so.
          Viel fairer und besser wäre es aber, es eben doch anzusprechen und Maßnahmen zu überlegen, einfach nur um zu zeigen, dass man das Problem erkennt, und ohne sich in Populismus (Die sind alle kriminell) zu flüchten.

          Es ist auch bisher noch kein Flüchtling („leider“, wäre doch medial total toll. Man hat ja bei der Ermordung Khaleds schon gemerkt, wie geil alle auf den ersten Nazimord seit NSU waren. Nachdem der Täter ebenfalls Flüchtling war, war das Interesse schlagartig erloschen. Ging eben doch nicht ums Opfer, sondern um politisches Kapital daraus schlagen zu können) durch einen Rechten oder überhaupt einheimischen zu Tode gekommen, andersherum bzw untereinander war das schon oft der Fall.
          Die Ignoranz und Nicht-Thematisierung dessen ist auch etwas, das viele Leute „irritiert“.
          Solange das der Fall ist, bin ich halt seehr skeptisch. Besonders, wenn man sieht, dass die Behörden jetzt schon teilweise massiv überfordert sind.

          Hier wurden dann Lernbehinderte Kinder mal eben so aufgeteilt auf irgendwelche Hauptschulen (!). Weil die Schule plötzlich als Heim gebraucht wurde (was für mich ein Signal für massive Platznot ist, wenn man schon lernbehinderten das Gebäude wegnimmt. Denn lernbehinderte Kinder (die so lernbehindert sind, dass sie eine spezielle Förderschule brauchen) brauchen ziemlich klare, feste Strukturen und keine Hauptschule ohne den gewohnten Freundeskreis).

          https://www.change.org/p/landrat-dr-werner-henning-wir-erbitten-die-erhaltung-des-f%C3%B6rderzentrum-heiligenstadt-in-der-theodor-storm-strasse-5a9703e5-e478-4af6-a5d1-be51e661e6a5
          Und solange das nicht behoben ist, solange hier noch zehntausende in Zelten leben, bin ich gegen weiter unkontrollierte Aufnahme, weil ich es einfach für unverantwortlich halte, offene Schleusen zu bewerben und gleichzeitig keine Infrastruktur dafür zu haben.

          Ich hatte ja schon mal gefragt, was man machen will, wenn jetzt in den nächsten Tagen der Herbst und dann der Winter Einzug hält.

          „Bitte? Was malst du hier eigentlich für wirre Horrorszenarien? “

          Das ist kein Horrorszenario, sondern ein historischer Erfahrungswert, dass Männerüberschuss gefährlich sein kann. Das kannst du selbst in einem Kaninchenstall beobachten oder in einer Dorfdiskothek.

        • „“Und als was siehst Du Dich dann selber?
          Wirtschaftsflüchtling, Glückssucher, Abenteurer?”

          Auswanderer.“

          Ja mei, dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin:
          Auswanderer – der Terminus für Wirtschaftsflüchtlinge aus reichen Ländern wie unserem, die irgendwie in einer Parallelwelt zu leben scheinen, in der Freizügigkeit auch ohne Not gewährt wird.

          „Die Frage verstehe ich nicht.
          Das Recht habe ich nicht bzw. nur wenn die entsprechende Regierung es mir einräumt.“

          Die britische Regierung kann nun gar nicht prüfen, ob sie Dich für einen längeren Zeitraum in ihrem Land haben will (findest Du das problematisch?), aber zumindest das green card-Verfahren für die USA kann in meiner Vorstellung beinah mithalten (vom Körperlichen abgesehen) mit den Strapazen, die zur Erreichung eines dauerhaften Aufenthaltstitels bei uns für Geflüchtete für nötig gehalten werden. Kannst Du denn irgendwas besonders Wertvolles und Einmaliges, so dass Deine Bevorzung vor irgendeinem amerikanischen Arbeitslosen ernstlich sinnvoll wäre?

          „Ich habe einfach wenig Bezug dazu und schlicht und ergreifend kein Problem mit Juden, geschweigedenn, dass ich sie vernichten will.“

          Zufällig schriebst Du just in diesem Thread (kontrafaktisch):

          „Beschneidung z.B ist etwas das nur aufgrund von Religion (diesem tollen Instrument zur Gesellschaftsorganisation) juristisch erlaubt wurde, selbst über den Kopf des Betroffenen hinweg, für die Religionsfreiheit der Eltern. Mir geht das zu weit“

          Wenn es nach Dir ginge, sollten Erziehungsberechtigte, die – trotz des von Dir geforderten Verbots – ihren Sohn ohne medizinische Indikation beschneiden ließen nun wie genau sanktioniert werden?

          „Ich weiß nicht, was ich in dieser Sache noch tun soll. Vielleicht wird mir jetzt Holocaustverharmlosung vorgeworfen, aber mir ist da einfach nicht ganz klar, was genau von mir verlangt wird diesbezüglich.“

          Hast Du denn Deine diesbezügliche Familiengeschichte aufgearbeitet sprich ist sie Dir näher bekannt?

          „Ich hatte ja schon mal gefragt, was man machen will, wenn jetzt in den nächsten Tagen der Herbst und dann der Winter Einzug hält.“

          DAS ist mal ne sehr berechtigte Sorge. Das mir nächstgelegene Großlager wird just in diesen Tagen erst von den Ersten bezogen, es ist eine Zeltstadt, deren Gelände bis Ende Januar von bis zu 1000 Menschen praktisch nicht verlassen werden darf:
          http://www.express.de/koeln/in-chorweiler-angekommen-fluechtlinge-beziehen-zeltstadt,2856,31625688.html

          Mir wird da Angst und Bange.
          Hoffen wir mal auf einen sehr milden Winter und ein Krisenmanagement auf Zack. Und dass es ruhig bleibt (Chorweiler ist historisch ein schwierigerer Fleck innerhalb Kölns, hoher Migrantenanteil, was hier nun hoffentlich einen Pluspunkt bedeutet).

        • Nein, irgendwie kam mein Entsetzen nicht richtig rüber.
          Der Plan allein klingt schon unmöglich. Und sehr Menschenfeindlich und daher gefährlich.
          Lieber alle Turnhallen belegen, als die Menschen auch im Winter dort in Zelten übernachten lassen zu wollen.
          Das kann nicht gutgehen.

        • Dachte gerad:
          es ist doch wohl einigermaßen wahrscheinlich, dass die Frauen nach und nach aus dem Lager verschwinden werden, sei es als Kombo „Mutter mit Kind(ern)“ oder in die Prostitution (…)
          Wenn es richtig kalt wird, reden wir dann vermutlich überwiegend über an die 1000 geflüchteten Männer in Zelten (laut Plan).
          ?

        • „Ja mei, dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin:
          Auswanderer – der Terminus für Wirtschaftsflüchtlinge aus reichen Ländern wie unserem, die irgendwie in einer Parallelwelt zu leben scheinen, in der Freizügigkeit auch ohne Not gewährt wird.“

          Ich lebe in einem Land das der EU angehört und in dem Freizügigkeit herrscht. Und ich habe die Option, zu versuchen, in einem anderen Land „mitglied“ zu werden, wenn ich die Voraussetzungen erfülle. Das hat ein Afrikaner oder Iraker auch, auch die haben das Recht, in der Greencard Lotterie mitzumachen oder sich in den USA auf irgendwelche Jobs zu bewerben und dann per Arbeitsvisum einzureisen.
          Und flüchten tue ich noch nicht. Bisher ist es ein völlig kontrollierter Rückzug.

          Achso, Menschen, die 5000 Euro für Schlepper bezahlen können, können auch ganz legal nach Südamerika auswandern, z.B nach Paraguay. Mehr Kapital (5000 Dollar) braucht man da nicht nachzuweisen, dazu noch Geburtsurkunde, Reisepass und Führungszeugnis. Dann kann ja wohl jeder leisten und man sich dann von jedem Platz der Welt aus ins Fligzeug setzen und dorthin fliegen, ganz ohne Schlepperboote.

          „Die britische Regierung kann nun gar nicht prüfen, ob sie Dich für einen längeren Zeitraum in ihrem Land haben will (findest Du das problematisch?“

          Ein bisschen, aber das ist Sache der brit. Regierung, damit einen Umgang zu finden. Wenn die z.B. keine Meldepflict haben, ist es halt so.

          “ Kannst Du denn irgendwas besonders Wertvolles und Einmaliges, so dass Deine Bevorzung vor irgendeinem amerikanischen Arbeitslosen ernstlich sinnvoll wäre?“

          ich denke schon, ja. Es sei denn, der Arbeitslose hat dieselbe Qualifikation.

          „Wenn es nach Dir ginge, sollten Erziehungsberechtigte, die – trotz des von Dir geforderten Verbots – ihren Sohn ohne medizinische Indikation beschneiden ließen nun wie genau sanktioniert werden?“

          Ich weiß es nicht, hohe Geldstrafe oder Gefängnis für jeden der eine Beschneidung ohne medizinische Indikation (von mehreren unabhängigen Gutachtern bestätigt, nicht vom Schwager der Hausarzt ist) oder ohne Medizinstudium durchführt/durchführen lässt, vielleicht. Ich fidne Beschneidung jedenfalls eine hässliche Sache.

          „Hast Du denn Deine diesbezügliche Familiengeschichte aufgearbeitet sprich ist sie Dir näher bekannt?“

          Ich habe nachgefragt, ja.

          „Mir wird da Angst und Bange.
          Hoffen wir mal auf einen sehr milden Winter und ein Krisenmanagement auf Zack. Und dass es ruhig bleibt (Chorweiler ist historisch ein schwierigerer Fleck innerhalb Kölns, hoher Migrantenanteil, was hier nun hoffentlich einen Pluspunkt bedeutet).“

        • „“Mir wird da Angst und Bange.
          Hoffen wir mal auf einen sehr milden Winter und ein Krisenmanagement auf Zack. Und dass es ruhig bleibt (Chorweiler ist historisch ein schwierigerer Fleck innerhalb Kölns, hoher Migrantenanteil, was hier nun hoffentlich einen Pluspunkt bedeutet).”“

          Es geht nicht nur um Kalt, es geht auch um „nass“. Bei dem einen großen Unwetter vor ein paar Wochen, sind gleich die Hälfte aller Zelte weggeflogen, bzw. waren unbewohnbar weil sie unter Wasser standen.
          Zeltstädte sind einfach keine Lösung.

        • http://www.welt.de/politik/ausland/article145830336/Ungarn-laesst-Fluechtlinge-Richtung-Deutschland-ziehen.html

          Mal überlegen, wenn alle anderen Länder um uns herum nach rechts rücken, dann kriegen wird alle ab.

          Dass Deutschland jetzt „appelliert“ (nachdem es den Lockruf in alle Welt abgesetzt hat), dass es jetzt doch langsam zu viel ist und doch bitte eine gerechtere Verteilung erfolgen soll, ist das an Absurdität nicht zu überbieten.

          Solange Deutschland bessere Leistungen liefert, werden die meisten hierhin kommen. Wenn man sie dann nach Ungarn oder Polen zwingt (die gar kein Interesse haben), werden die Behörden sie wahrscheinlich einfach wieder weg reisen lassen und die Flüchtlinge werden auch sofort wieder weg reisen.
          Extrem dämliche Idee (mal wieder).

          Selbst in Schweden sind rechte Parteien auf dem Vormarsch und, wegen der Flüchtlinge ist die Gehaltserhöhung bei Erziehern bereits vom Tisch, wenn es erstmal mehr finanzielle Einbußen gibt, wird auch hier die Akzeptanz abnehmen.

          Mir tun die Leute auch Leid, aber ich sehe eben die (wahrscheinlichen) Konsequenzen und die finde ich besorgniserregend.

        • Und mitte September (also in 14 Tagen etwa) soll dann ein „Flüchtlingsgipfel“ in New York stattfinden, man hat es ja offenbar nciht eilig.

          http://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtleben/berliner-und-tuerken-tuerkisch-fuer-fortgeschrittene/1497172.html

          „Wie er sich die Zukunft vorstellt? „In zwanzig Jahren“, sagte Özdemir, „haben wir eine Grüne Bundeskanzlerin und ich berate die türkische Regierung bei der Frage, wie sie ihre Probleme mit der deutschen Minderheit an der Mittelmeerküste in den Griff bekommt.““

          Ich finde das halt einfach alles zu gestört um hier zu bleiben.

        • „Das sehe ich anders. Wenn du dich als Teil dieser Nation begreifen möchtest, gehört da nicht nur zu wie die Nationalmannschaft so spielt, sondern auch, dass vor 70 Jahren im Namen ebendieser Nation schlimme Verbrechen geschehen sind.“

          Hier muss ich Maren in der Tat recht geben und die Energie, die viele Menschen und besonders Männerrechtler beim Kampf gegen den Feminismus antreibt, resultiert sicher auch aus dem tiefen Wunsch, nie mehr derartige menschenunwürdige Zustände in diesem Land zulassen zu wollen. Es darf einfach nicht sein, dass in dieser Gesellschaft Fernsehsendungen auf Geheiss feministischer Lobbygruppen zensiert werden, dass Personen, die nicht feministisch linientreu sind, ihren Arbeitsplatz verlieren, wie Monika Ebeling, dass Menschen, wenn sie das falsche, männliche Geschlecht haben, legal an ihren Genitalien verstümmelt werden dürfen oder dass eine Ministerin schamlos Menschen aufgrund ihres männlichen Geschlechts verhöhnen kann. Hier müssen wir wirklich aus der Vergangenheit lernen und uns bewusst sein, wohin solche scheusslichen Dinge letztlich führen können.

      • Traut sich keiner, was zu schreiben?
        Du hast recht mit Deinen Zweifeln.

        Alle wissen das aber keiner macht den Mund auf.

        Ich befürchte es kocht weiter und weiter, doch es gibt kein Überdruckventil.
        Bis die Zerreißgrenze erreicht ist, und uns alles um die Ohren fliegt.
        Dann haben wir Bürgerkrieg.

        • „Traut sich keiner, was zu schreiben?
          Du hast recht mit Deinen Zweifeln.“

          Das finde ich auch etwas schade. Ich hatte mir echt Mühe gegeben, es ausführlich zu begründen.

          Hast du denn den Eindruck, es könnte ein „großer Plan“ dahinter stecken, warum auch immer und von wem auch immer oder wurden unsere Politiker einfach tatsächlich überrascht und wollen das Volk aber noch etwas ruhig halten, weil „Wir haben die Kontrolle verloren“ ja für „diffuse Ängste“ sorgen könnte?

          Oder waren es früher einfach deshalb nicht so viele Flüchtlinge/Einwanderer, weil bisher nicht so viele auf die Idee gekommen sind bzw. die Mafia nicht auf die Idee gekommen ist?

      • Ich finde, die Privatwirtschaft hat jetzt die Pflicht, jedem einen Job zu geben und selbst wenn er für 1500 Euro netto Kaffee kocht.
        Aber natürlich werden die gar nichts finanzieren und es wird auch kein Politiker von ihnen verlangen.
        Jetzt rudern sie auf einmal zurück, nachdem sie vorher (angeblich) darauf bestanden haben, alle diese Leute dringend zu brauchen zur Rettung des Sozialsystems? Das ist so unerträglich.

        Für mich steht fest, dass ich in diesem Land keine Rente mehr kriegen werde.

        • Oder man setzt sie als Politiker ein. Da verdient man ganz gut, muss absolut nichts können und braucht nicht mal ein voll entwickletes Gehirn, Stammhirn und Rückenmark genügen völlig.

    • http://www.welt.de/politik/deutschland/article145779834/Das-Multikulti-Krisengebiet-im-Thueringer-Wald.html

      “Auch die „unflätige Behandlung des Koran“ (Polizeibericht) hatte eine Vorgeschichte. Kein Muslim war offenbar bereit, das Zimmer mit dem afghanischen Christen zu teilen. Auch tagsüber wurde er gemobbt, berichten Mitarbeiter des Heims. Nach der Krawallnacht wurde der junge Mann in ein anderes Bundesland verlegt. Die Spannung aber ist geblieben. Die Polizei ist jetzt permanent vor Ort. Und die Angst unten in der Stadt gewachsen.“

  5. Hier noch etwas Atheismus:

    Genügt es nicht zu sehen, dass ein Garten schön ist, ohne dass man auch noch glauben müsste, dass Feen darin wohnen?
    (Douglas Adams, brit. Schriftsteller, 1952-2001)

    Gott ist das einzige Wesen, das, um zu herrschen, noch nicht einmal existieren muss.
    (Charles Baudelaire, frz. Schriftsteller, 1821-1867)

    Messgewänder sind das Kostüm der Narren am Himmlischen Hof.
    (Ambrose Bierce, am. Schriftsteller, 1842-1914)

    Kritik an der Kirche trifft immer ins Schwarze.
    (Manfred Bosch, dt. Schriftsteller)

    Die Wissenschaft hat in einhundert Jahren mehr für ein zivilisiertes Leben getan als das Christentum in achtzehnhundert Jahren.
    (John Burroughs, am. Dichter, 1837-1921)

    Die Moral existiert. Unmoralisch ist das Christentum.
    (Albert Camus, fr. Philosoph, 1913-1960)

    Ich denke jeder, der sich anmaßt zu wissen, was Gott denkt, gehört in die Psychiatrie.
    (Larry Cohen, am. Regisseur)

    Des großen Alexander Reich zerfiel; das der alten Römer und das Napoleons ging in Trümmer; sie waren gebaut auf die Gewalt der Waffen. Aber das Reich von Neu-Rom besteht schon fast anderthalbtausend Jahre und wird wer weiß wie lange bestehen, denn es ruht auf dem solidesten Fundament – auf der Dummheit der Menschen.
    (Otto von Corvin, dt. Schriftsteller, 1812-1886)

    Der Gott des Alten Testaments ist – das kann man mit Fug und Recht behaupten – die unangenehmste Gestalt der gesamten Literatur: Er ist eifersüchtig und auch noch stolz darauf; ein kleinlicher, ungerechter, nachtragender Überwachungsfanatiker; ein rachsüchtiger, blutrünstiger ethnischer Säuberer; ein frauenfeindlicher, homophober, rassistischer, Kinder und Völker mordender, ekliger, größenwahnsinniger, sadomasochistischer, launisch-boshafter Tyrann.
    (Richard Dawkins, brit. Biologe)

    Auch Religion ist nur eine Frage der Geographie. Und des Datums.

    Ein Gott, der die Hölle gemacht, verdient als einziger darin zu braten.

    Kirchen sind durchaus kein notwendiges Übel, aber das Übel folgt notwendig daraus.

    Nicht die Sexualkunde verdirbt die Minderjährigen – der Religionsunterricht!

    Es gibt kaum einen traurigeren Anblick als eine junge Nonne – ausgenommen eine alte.

    Ich habe mich in einem riesigen Wald verirrt und habe nur ein kleines Licht, um mich zurechtzufinden. Da kommt ein Unbekannter hinzu und sagt mir: ‚Lieber Freund, blas deine Kerze aus, um deinen Weg besser zu finden.‘ Dieser Unbekannte ist ein Theologe.
    (Denis Diderot, fr. Schriftsteller u. Philosoph, 1713-1784)

    Entweder will Gott das Übel beseitigen und kann es nicht, oder er kann es und will es nicht, oder er kann es nicht und will es nicht, oder er kann es und will es. Wenn er nun will und nicht kann, ist er schwach, was auf Gott nicht zutrifft. Wenn er kann und nicht will, ist er missgünstig, was ebenfalls Gott fremd ist. Wenn er nicht will und nicht kann, dann ist er sowohl missgünstig wie schwach und dann auch nicht Gott. Wenn er aber will und kann, was allein sich für Gott ziemt, woher kommen dann die Übel, und warum nimmt er sie nicht weg?
    (Epikur, gr. Philosoph, 341-ca. 270)

    Die ganze Welt steckt in dem Vorurteil, dass der Glauben etwas Hohes und der Unglauben etwas Niederes sei. Mit diesem furchtbaren Unsinn muss gebrochen werden.
    (Theodor Fontane, dt. Schriftsteller, 1819-1898)

    Geht man allen Religionen auf den Grund, so beruhen sie auf einem mehr oder minder widersinnigen System von Fabeln. Es ist unmöglich, dass ein Mensch von gesundem Verstand, der diese Dinge kritisch untersucht, nicht ihre Verkehrtheit erkennt.
    (Friedrich der Große, König von Preußen, 1712-1786)

    Die Geschichte des guten Jesus hab ich nun so satt, daß ich sie von keinem, außer von ihm selbst, hören möchte.
    Glaubt nicht, dass ich fasele, dass ich dichte; Seht hin und findet mir andre Gestalt! Es ist die ganze Kirchengeschichte Mischmasch von Irrtum und von Gewalt.
    (Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)

    Gott ist die aufs Lächerlichste vermenschlichte Erfindung der ganzen Menschheit. In den Jahrmilliarden, die unsere Erde alt ist, sollte sich Gott erst vor 4000 Jahren den Juden und vor knapp 2000 Jahren den Christen offenbart haben, mit deutlicher Bevorzugung der weißen Rasse unter Vernachlässigung der Schwarzen, der Gelben und der Rothäute? Auf solche Märchen kann ich mühelos verzichten.
    (Claire Goll, fr.-dt. Schriftstellerin, 1891-1977)

    Religion und Heuchelei sind Zwillingsschwestern, und beide sehen sich so ähnlich, dass sie zuweilen nicht voneinander zu unterscheiden sind.

    Ärgert dich dein Auge, so reiss es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.
    (Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856)

    In jedem Dorf gibt es eine Fackel, den Lehrer; und jemanden, der dieses Licht löscht, den Pfarrer.
    (Victor Hugo, frz. Schriftsteller, 1802-1885)

    Warum sollten wir erwarten, dass Gott die nächste Welt besser gemacht hat als die jetzige?
    (Robert G. Ingersoll, am. Politiker, 1833-1899)

    Es wird der Tag kommen, an dem die mystische Entstehung Jesu im Leib einer Jungfrau und mit dem höchsten Wesen als Vater in die gleiche Kategorie eingeordnet wird wie die Fabel von der Geburt der Minerva aus dem Kopf Jupiters.

    Alle Religionen sind gleich. Sie sind Schuldgefühle mit unterschiedlichen Feiertagen.
    (Cathy Ladman, am. Komikerin)

    Alle Religionen erscheinen den Ignoranten göttlich, den Politikern nützlich und den Philosophen lächerlich.
    (Lucretius, röm. Philosoph, 94-49)

    Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur und das Gemüt einer herzlosen Welt. Sie ist das Opium des Volkes.
    (Karl Marx, dt. Philosoph, 1818-1883)

    Wenn Menschen Liebe gepredigt wird, lernen sie nicht lieben, sondern predigen.
    (Alice Miller, schweizer Schriftstellerin)

    Der Mensch ist zweifellos verrückt. Er kann keinen Wurm machen, aber Götter macht er dutzendweise.
    (Michel de Montaigne, franz. Philosoph, 1533-1592)

    Je frommer der Mensch ist, desto mehr glaubt er; je mehr er glaubt, desto weniger weiß er; je weniger er weiß, desto dümmer ist er;
    je dümmer er ist, desto leichter wird er reagiert.
    (Johannes Most, dt. Anarchist, 1846-1906)

    Glaube heißt nicht wissen wollen, was wahr ist.

    Religion sagt nichts aus über Gott, aber viel über die Gläubigen.
    (Dieter Nuhr, dt. Kabarettist)

    Leidet ein Mensch an einer Wahnvorstellung, nennt man es Geisteskrankheit. Leiden viele Menschen an einer Wahnvorstellung, dann nennt man es Religion.
    (Robert M. Pirsig, am. Philosoph und Schriftsteller)

    Alle Religion hat sich nur aus Furcht, Gier und Poesie gebildet.
    (Edgar Allen Poe, am. Schriftsteller, 1809-1849)

    Töte einen Menschen, und du bist ein Mörder. Töte Millionen, und du bist ein Eroberer. Töte alle, und du bist Gott.
    (Edmond Rostand, fr. Dramatiker, 1868-1918)

    Das Christentum predigt nur Knechtschaft und Unterwerfung. Sein Geist ist der Tyrannei nur zu günstig, als dass sie nicht immer Gewinn daraus geschlagen hätte. Die wahren Christen sind zu Sklaven geschaffen.
    (Jean-Jacques Rousseau, Genfer Philosoph, 1712-1778)

    Soweit ich weiß, wird in keinem Kirchenlied das hohe Lied der Intelligenz gesungen.

    Wenn alles eine Ursache haben muss, dann muss auch Gott eine Ursache haben.

    Ich betrachte die Religion als Krankheit, als Quelle unnennbaren Elends für die menschliche Rasse.
    (Bertrand Russell, engl. Philosoph, 1872-1970)

    Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt.
    (Jean Paul Sartre, frz. Intellektueller, 1905-1980))

    Da donnern sie Sanfmut und Duldung aus den Wolken und bringen dem Gott der Liebe Menschenopfer wie einem feuerarmigen Moloch, predigen Liebe des Nächsten und fluchen den achtzigjährigen Blinden von ihren Türen hinweg, stürmen wider den Geiz und haben Peru um goldner Spangen willen entvölkert.
    (Friedrich Schiller, dt. Dichter, 1759-1805)

    Kein noch so verkommenes Subjekt unserer Spezies hat jemals derartig weitreichende Verbrechen begangen, wie sie vom Gott der Bibel berichtet werden.

    Theologie ist das Bemühen, aus Nicht-Geschehenem, frei erfundenen Märchen, zusammengestückelten Metaphern, verhunzten Überlieferungen, zensierten Berichten, traditionellen Behauptungen, (und im katholischen Spektrum zusätzlich) päpstlichen Enzykliken und Konzilsbeschlüssen einen nachvollziehbaren Zusammenhang herzustellen.
    (Michael Schmidt-Salomon, dt. Schriftsteller)

    Glauben und Wissen verhalten sich wie zwei Schalen einer Waage: in dem Maße, als die eine steigt, sinkt die andere.

    Die Tatsache, dass sich der Gläubige glücklicher fühlt, als der Ungläubige, besagt nicht mehr, als dass sich der Betrunkene glücklicher fühlt als der Nüchterne.

    Verstand beginnt mit einem lebensbejahenden Atheismus. Er befreit die Seele von Aberglauben, Schrecken, Duckmäusertum, gemeiner Willfährigkeit und Heuchelei und schafft Raum für das Licht des Himmels.
    (George Bernard Shaw, ir. Schriftsteller, 1856-1950)

    Es ist eine Tatsache, daß niemals eine Verurteilung, niemals eine Exkommunizierung gegen das Regime Hitlers ausgesprochen worden ist, nicht einmal, als dieser und seine Partei in den Konzentrationslagern Millionen von Menschen umbrachten.
    (Alighiero Tondi, it. Theologe, 1908-1984)

    Als die ersten Missionare nach Afrika kamen, besaßen sie die Bibel und wir das Land. Sie forderten uns auf zu beten. Und wir schlossen die Augen. Als wir sie wieder öffneten, war die Lage genau umgekehrt: Wir hatten die Bibel und sie das Land.
    (Desmond Tutu, südafrik. Erzbischof)

    Ich habe gestern abend das Buch Hiob gelesen – Gott kommt darin nicht sonderlich gut weg.
    (Virginia Woolf, brit. Schriftstellerin, 1882-1941)

    Wenn Kühe, Pferde oder Löwen Hände hätten und damit malen und Werke wie Menschen schaffen könnten, dann würden die Pferde pferde-, die Kühe kuhähnliche Götterbilder malen und solche Gestalten schaffen, wie sie selber haben.
    (Xenophanes, gr. Philosoph, ca. 570-470 v. Chr., Fragment 15)

    http://www.reimbibel.de/Zitate.htm

    • Wirklich rational sind eigentlich nur Epikur und Friedrich d.G. Zitate, die dem Atheismus entsprechen.

      Der Desmond Tutu (südafrik. Erzbischof, wie auch noch vermerkt wird) hat hier in der Sammlung ganz sicher nichts verloren und Baudelaire ist auch nicht unbedingt treffend.

    • Dazu noch mein persönliches Lieblingszitat zu dem Thema:

      „The more I study religions the more I am convinced that man never worshipped anything but himself.“

      ‚Je mehr ich mich mit den Religionen beschäftige, umso mehr komme ich zur Überzeugung daß der Mensch niemals etwas anderes angebetet hat außer sich selbst.‘

      Sir Richard Francis Burton (britischer Weltreisender, 1821-1890)

  6. Die Nülpen von ScienceFiles haben mal wieder nichts kapiert, hauen aber kräftig auf den Putz: http://sciencefiles.org/2015/08/28/ard-finanzierung-intransparenz-manipulation-taeuschung-oder-unvermoegen/
    http://sciencefiles.org/2015/08/29/ard-will-leser-verschaukeln/

    Nun ja, manchmal bringen sie was Interessantes; dumm nur, dass ihre Überheblichkeit und Selbstüberschätzung alle Grenzen sprengt und sie nicht merken, wenn sie aufm falschen Dampfer sind.

      • Könnte ich. Offenbar gehen sie von einer Steigerung des Budgets von 6.3 auf 7.9 Mia EUR aus (siehe 3. Kommentar im 2. Link). Das ist wohl falsch. Sie stützen sich auf disen Artikel: http://www.tagesschau.de/kultur/ard-finanzbedarf-101.html . Der ist in meinen Augen nicht so toll geschrieben, manchmal unpräzise und es ist nicht immer klar, was genau mit den Zahlen (zB 2.2%) gemeint ist. Hier hat es einen sehr viel klareren Artikel zum Thema: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/rundfunkbeitrag-ard-und-zdf-melden-ihren-finanzbedarf-an-13773422.html

        Die Sachlage ist nicht so trivial mit einem Sperrkonto und Mehrjahresplanung. Offensichtlich haben sie die Sache nicht durchschaut, gebärden sich aber wie die Oberchecker, was sie halt ein bisschen lächerlich macht.

        • „Versteh ich nicht. Es wird doch der “Tagesschau” Beitrag kritisiert.“

          Einerseits wird der Tagesschaubeitrag kritisiert, vor allem aber die ARD, denn die „will Gebührenzahler verschaukeln“ und darüber hinaus massiv mehr Geld, glauben sie wenigstens.

          Wie sie auf das neue Budget kommen, ist gelinde gesagt abenteuerlich. Auch die Nachfrage eines Lesers lässt erstaunlicherweise keinerlei Zweifel aufkommen. Auch verwechseln sie Mehrbedarf an Geld mit steigendem Aufwand und auch Prozent pro Jahr mit Prozent über 4 Jahre.

          Entsetzlicher Müll, was von dort manchmal durch die Leitung gedrückt wird.

        • Korrigiere mich wenn ich falsch liege:
          Der (FAZ) Artikel spricht auch von 400 Mio pro jahr. (ganz am ende). Das sind die 99 Mio Mehrbedarf + die aufloesung des Sperrkontos auf dem die bisher ueberschuessigen Betraege fliessen. (ca. 70% von den 1,6 Mrd der letzten drei jahre ~ 370mio p.a.) In summe ca 470 Mio, mit ungenauigkeit koennten die 400 Mio pro Jahr passen.

          Aus den Gebuehren erhaelt die ARD ca. 5.4 MRD pro Jahr.
          http://www.ard.de/home/intern/die-ard/17_50_Euro_Rundfunkbeitrag/309602/index.html
          Nimmt man Werbe+drittverwertungen dazu koennten die Zahlen von Wikipedia mit 6,3MRD budget jaehrlich stimmen.

          Selbst bei Annahme, dass das gesammte Budget ausgeschoepft wird (also Budget=Kosten) betraegt eine 2,2% Kostensteigerung ab 2017 eher 120-140 Mio pro jahr. (bei einem Budget von 6,3MRD, waere das 138 im ersten, 141 im zweiten und 144 im dritten jahr).

          Budgetierung geht immer von dem IST Wert aus, da die vorherigen kostensteigerungen im IOP des letzten Budgeplans enthalten sein muessen. Dazu wurde vor der Einrichtung des Sperrkontos nach einem Nachtragshaushalt gefragt, der wohl nicht notwendig war.

          Ergo: 400Mio sind sind eine kostensteigerungen von ca 6% p.a. – also knapp das dreifache.

          Die einzige Erklaerung die ad-hoc auf die Zahlen passt, ist wenn die Kostensteigerungsrate von 2.2% seid 2009 (der letzten gebuehrenerhoehung) annimmt und dann auf das neue budget verteilt. (summe von den kostensteigerungen von 2,2% pro Jahr von 2009-2020)
          Aber auch das waere grob fahrlaessig – da die kostensteigerung FUER das neue (relevante) Budgetjahr auch dann „nur“ bei 160-180Mio p.a. liegt.

          In der privatwirschaft wuerde man fuer solche verzerrten Aussagen im besten fall einen Karton fuer seine privaten Sachen bekommen…

        • Hallo public_static_void:

          Der zusätzliche Finanzbedarf muss nicht gleich groß wie der zusätzliche Aufwand sein. Es kann auch durch Investitionen zu Finanzbedarf kommen. Im Artikel werden DAB+, DVB-T2 und das Archiv erwähnt. Im Artikel werden das Kosten (= Aufwand) genannt, aber ich denke mal, ein Teil davon wird „aktiviert“, das heißt, als Vermögenszuwachs verbucht und dann über die nächsten x Jahre als Aufwand verbucht, zB 140 Mio zusätzlicher Aufwand + 260 Mio Investition = 400 Mio benötigte zusätzliche Finanzierung. Dadurch kann die Finanzierung erheblich von den Kosten abweichen.

          In den Artikeln findet man natürlich nicht genügend Informationen darüber, ist auch gar nicht möglich, ohne dass es ausufert und unlesbar wird.

          Man kann also von den Artikeln her gar nicht beurteilen, ob die Zahlen stimmen. Dafür müsste man die Buchhaltung / Budgetierung sehr genau anschauen (was die Aufgabe des KEF ist).

        • Wobei selbst die pressemitteilung von der ARD (und deren Q&A) ein schales gefuehl zuruecklaest.
          http://www.ard.de/download/2095586/Fragen_und_Antworten___.pdf

          Investitionen werden gerade nicht benannt – sondern es werden nur die 2,2% vermerkt.
          „Der angemeldete,ungedeckte Finanzbedarf soll die Aufwandssteigerungen ausgleichen, diefür den Zeitraum 2017 bis 2020 bei durchschnittlich 2,2 % p. a. und damit geringfügig
          über dem Niveau der prognostizierten Teuerungsraten liegen.
          Dadurch sollen im Wesentlichen die zu erwartenden Preissteigerungen ausgeglichen und zudem Mittel zur Stärkung
          der Produktionsqualität im Programm und für die Weiterentwicklung der Standards in der Programmverbreitung (Digitaler Hörfunk und DVB-T2) bereit gestellt werden.
          Darüber hinaus soll in die Erhaltung der vielfältigen archivierten
          Programmschätze der ARD durch den Ausbau moderner Archivierungsverfahren
          investiert werden“

          Kein wort von der Aufloesung der reserve und das es sich damit nicht um um eine erhoehung von 99Mio sondern de facto um 400 Mio p.a. handelt.
          Wobei es schon auffaellt, dass in den texten nur von dem mehrbedarf aber nie von der verwendung der reserve gesprochen wird.

        • „Einerseits wird der Tagesschaubeitrag kritisiert, vor allem aber die ARD, denn die “will Gebührenzahler verschaukeln”“

          So ist es ja wohl auch. Die Tagesschau redet von mehr Geld für die ARD und um dieses Gerede geht es dort. Um nicht mehr. So verstehe ich es jedenfalls.

        • „Investitionen werden gerade nicht benannt – …“

          Doch: „… durch den Ausbau moderner Archivierungsverfahren
          INVESTIERT werden“

          „Kein wort von der Aufloesung der reserve und das es sich damit nicht um um eine erhoehung von 99Mio sondern de facto um 400 Mio p.a. handelt.“

          Das stimmt so nicht. Sie schreiben in ihrem Q&A: „Gemäß der im 19. KEF-Bericht dargestellten Zielsetzung soll die Beitragsrücklage für den Zeitraum ab 2017 herangezogen und mit dem Finanzbedarf der Rundfunkanstalten für die kommende Beitragsperiode verrechnet werden.“ sowie “ Im Ergebnis wird für diesen Zeitraum unter Berücksichtigung der voraussichtlich bis Ende 2016 gebildeten Beitragsrücklage in Höhe von 1.163 Mio. € ein ungedeckter Finanzbedarf von durchschnittlich 99 Mio. € p. a. angemeldet.“

          Man kann schon ausrechnen, dass sie 1163/4 Mio plus 99 Mio mehr pro Jahr wollen. Das ist allerdings für Laien nicht so klar formuliert.

          Umso bedenklicher schaler ist das Gefühl, das der Obernülp Michael Klein mit seiner Antwort hinterlässt, die er Rudolph Busse auf seine berechtigte Kritik gibt ( http://sciencefiles.org/2015/08/29/ard-will-leser-verschaukeln/ ). So etwas Lächerliches und Ignorantes habe ich noch kaum je gelesen.

  7. Vor gut einer Woche war schon einmal das neue Buch von Axel Meyer Adams Apfel und Evas Erbe Thema. Es ist inzwischen Nr. 1 in mehreren Kategorien und Nr. 1.484 in Bücher bei Amazon.

    Am 24.08.2015, 18:45 Uhr, wurde Meyer im SWR1 in der Sendung DAS! interviewt: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/das/DAS-mit-Prof-Axel-Meyer-,dasx6102.html

    Er wirkte auf mich sehr sympathisch, allerdings auch sehr zurückhaltend, höflich und extra vorsichtig. Dazu passend vermied er leider jegliche klare Stellungnahme auf ziemlich klare Fragen der Moderatorin. Er versuchte stets (mMn etwas zu sehr), sich allgemeinverständlich auszudrücken und keine schwarz-weiß-Darstellungen abzugeben. Dadurch kam aber alles irgendwie wachsweich und ambivalent herüber. Das relativ klarste Statement war noch, daß nach seinem Eindruck Butler und Co. die Biologen als Feindbild sehen und prinzipiell ablehnen, was er für offensichtlich verfehlt hält.

    Meyer hat Butler offensichtlich in 2009 persönlich kennengelernt, und zwar bei einem Vortrag von Butler im Rahmen des Wissenschaftskollegs Berlin, wo Meyer zehn Monate zu Gast war.

    Ich habe mich noch etwas auf seiner Webseite http://www.evolutionsbiologie.uni-konstanz.de umgesehen und bin dabei auf eine Kolumne „Quantensprung“ beim Handelsblatt aufmerksam geworden, für die er von 2005 – 2009 insg. 216 Beiträge schrieb. In denen nimmt er kein Blatt vor den Mund. Am schärfsten fand ich Nr. 181. „Ansichten eines „Biologisten“ (23.07.2009)“, wo er schreibt:

    „… Judith B. ist enorm wichtig für die Gender Studies, wie ich nun weiß. Diese Gender Studies können Sie eigentlich gleich wieder vergessen. Sie werden (hoffentlich) bald entlarvt sein als intellektuell hohl, allein ideologisch angetrieben und widerlegt von jeglicher Empirie. Empirie ist das Schreckliche, vor dem sich jede modische Idee in den Geisteswissenschaften fürchtet. Weshalb sie ignoriert wird. …“

    Das Buch scheint jedenfalls ähnlich deutlich zu sein, die beiden inzwischen vorhandenen (lesenswerten) Rezensionen bei Amazon weisen auf die polemischen Spitzen hin.

    Daß er im TV viel vorsichtiger war, kann daran liegen, daß ihm die Tim-Hunt-Affäre bekannt ist und er weiß, welcher Shitstorm ihm heutzutage droht, wenn er sich öffentlich klar ausdrückt.

    • „welcher Shitstorm ihm heutzutage droht, wenn er sich öffentlich klar ausdrückt“

      Nichts besseres könnte eigentlich passieren. Der Widerstand ist wegen der letzten Jahre und dem lauter werdenen Frontalangriff auf die Wissenschaft enorm gewachsen und hierzuande hinkt man (hier absolut glücklicherweise) den US/UK enorm hinterher. Es ist ein sehr gutes Zeichen, dass Leute wie Prof Meyer proaktiv werden und diesen zeitlichen Lag nutzen und überdies gleich auf einen Kopf der Schlange zielen wie Judith Butler!

      Die „einfache Wahrheit“:

      http://drybonesblog.blogspot.de/2015/06/bds-simple-truth.html

  8. „Empirie ist das Schreckliche, vor dem sich jede modische Idee in den Geisteswissenschaften fürchtet. Weshalb sie ignoriert wird. …”

    Hört sich nach undifferenziertem Geisteswissenschaften-Bashing an. Er hätte ja auch schreiben können:

    „Empirie ist das Schreckliche, vor dem sich jede modische Idee in den Gender Studies fürchtet. Weshalb sie ignoriert wird. …”

    Aber nein, er muss natürlich überziehen.

    In dem Text findet sich auch noch die Passage:

    „Eine einflussreiche politische Philosophin, der ich Anonymität zusicherte, sagte mir, was sie an Naturwissenschaftlern so mag. Dass sie zugeben, wenn sie etwas nicht wissen, und einfach danach fragen. Sie sagte auch, dass Geisteswissenschaftler unsicher sind, weil sie nicht Mathe können.“

    https://brightsblog.wordpress.com/2009/07/24/ansichten-eines-biologisten/

    Pubertäres „Ich bin aber besser“-Gehabe.

    Auf dieser Seite hier findet sich ab S. 20 eine Auflistung aller Disziplinen, die in Deutschland den Geisteswissenschaften zugeordnet werden:

    http://www.boehlau-verlag.com/download/162081/978-3-205-78540-8_1_Leseprobe.pdf

    Unsere tollen naturwissenschaftlichen Kritiker der Geisteswissenschaften zeichnen sich in der Regel dadurch aus sich mit keiner einzigen geisteswissenschaftlichen Disziplin je ernsthaft beschäftigt zu haben, geschweige denn dass sie einen Gesamtüberblick hätten. (Wie auch, wer kann schon einen Überblick über 40 Disziplinen haben?)

    Hoffen wir mal, dass er in seinem Buch nicht auch so undifferenziert daherschwätzt, ansonsten kriegt er von mir keine Sympathie und Unterstützung.
    Vorsicht vor allen, die die berechtigte und notwendige Kritik am Genderismus zum Vorwand nehmen, um ihre eigene Agenda durchzusetzen.

    • „Hört sich nach undifferenziertem Geisteswissenschaften-Bashing an.“

      Stimmt. In seiner Kolumne vom 23.07.2009 ( http://www.evolutionsbiologie.uni-konstanz.de/index.php?action=view&id=1229&module=resourcesmodule&src=%40random498aaf5c84194 ) hat er aber auch einige positive Sätze geschrieben: „Es war auch eine Zeit der Tuchfühlung mit der Spezies Geisteswissenschaftler. Darunter sind ganz liebenswerte, intelligente Menschen, freundliche, höfliche und interessante, die ich vermissen werde. Immer sind sie sehr gebildet. Ich höre ihnen gerne zu, wenn sie schön und kompliziert reden über Dinge, die einem Naturwissenschaftler nie bedenkenswert erschienen.Insbesondere mir, der ich sonst nur über ernsthafte Probleme wie die Evolution von Fischzähnen und Schildkrötenpanzern nachdenke.“

      Den kleinen Sarkasmus darin verzeihen wir ihm ausnahmsweise, zumal er sich mit dem letzten Satz selber auf die Schippe nimmt.

      Diese Kolumne hat er geschrieben, als seine 10 Monate in dem Wissenschaftskollegs Berlin gerade zuende waren, also so ganz uninformiert war er da sicher nicht mehr. Ich denke aber, daß er mit seiner Kritik tatsächlich zuvorderst Butler im Visier hatte.

      Das ganze ist 6 Jahre her, wie gesagt hat er sich in der Sendung extrem vorsichtig ausgedrückt.

  9. Ich muss angesichts dieses mittlerweile nur noch abartigen Sommers gerne nochmal was zum Thema „Frauen ziehen sich nicht luftig an weil ihnen warm ist, sondern wegen Männern“.
    Ich glaube da nicht so ohne weiteres dran.

    Ich war heute unterwegs und hatte eine knielange Shorts an und ein sehr dünnes luftiges T-Shirt.
    Nach ca 200 Metern habe ich die Hose hochgekrempelt bis zum Schambein und als ich nach hause kam, hatte ich Schweißflecken von der Achsel bis zur Brust und einen vollkommen durchgeschwitzten Rücken und ich bereute, kein Spagettiträger-Top angezogen zu haben (mit dieser Kombination hätte ich wahrscheinlich ausgesehen wie eine Straßenstrichschwalbe, aber das wäre mir egal gewesen). Es war unerträglich. Ich hatte Stoppelbeine und Stoppelachseln, weil ich gestern keine Lust mehr auf Rasieren hatte und war ungeschminkt und unfrisiert und ganz sicher nicht auf der Suche nach einem männlichen Wesen.
    Ich bin an einer Baustelle vorbei gegangen, wo ein paar Männer in langärmligen Karo-Hemd und langer Jeans arbeiteten.
    Also entweder haben Männer ein anderes Temperaturempfinden oder sie trauen sich einfach nur nicht, so knappe Sachen anzuziehen bzw. durften das aus Arbeitsschutzgesichtspunkten nicht. Anders kann ich mir das jedenfalls nicht erklären.
    Ich glaube jedenfalls nicht, dass es bei Frauen immer nur darum geht, irgendwas zu „zeigen“. Dass Männer das so wahrnehmen, weil sie auf nackte Haut reagieren, kann ja sein, das bedeutet aber nicht, dass das automatisch die Motivation bei Frauen ist.

    Wenn ich ein Mann wäre, würde ich bei diesem Wetter so rumlaufen und es wäre mir völlig egal, was irgendwer davon hält und welche Motivation man mir unterstellt.

    • Diese Diskrepanz aus Optik und Ton kann man auch willkürlich benutzen, um hinter das „Gesagte“ zu schauen 🙂

      Das Buch von Sacks ist wirklich hervorragend, ein würdiger Nachruf. War mir auch neu, dass der starb.

  10. Auch auf Frankfurter Erklärung:
    http://frankfurter-erklaerung.de/2015/09/gender-activists-alarmed/

    http://www.medrum.de/content/gabriele-kuby-gender-activists-alarmed

    „…

    No dealing with arguments, but fighting the enemy

    In general, Gender as symbolic glue, which was published by a foundation with a certain scientific claim, does not show the slightest intention of dealing with arguments on their merit; it just wants to pillory the enemy. Twenty-three individuals – perceived as enemies of the sexual left – are presented in an „Index“ at the end of the book. (Wasn’t there an aversion to Catholic „indices“ among enlightened liberals?)

    In the end, the report says more about the weaknesses of the gender identity movement than about its opponents. The young authors must feel that their ‚intellectual house‘ is built on sand, otherwise they wouldn’t express such worried dismay over the opposition they are facing. After all, international institutions like the UN and the EU – with their sub-agencies like the Fundamental Rights Agency and European Institute for Gender Equality – and national governments, with the superpower U.S. leading the way, as well as global corporations like Apple, Microsoft, and Facebook, and global NGOs like IPPF and ILGA, to name but a few, all with billions of dollars at their disposal, are on the side of the gender identity activists in this cultural war.

    So why are these young women worried about the opposition of twenty-three people and a few comparatively tiny organisations with extremely small budgets? The answer is simple: Because they feel that the truth is on their side.“

  11. Auf Arne’s Seiten:

    Genderkritischer Wissenschaftler mit abenteuerlichem Statement gerügt

    Der Kasseler Professor Ulrich Kutschera musste sich für seine Kritik an der Pseudowissenschaft „Genderstudien“ vor dem Präsidium seiner Universität verantworten, die sich der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen
    (https://www.hna.de/kassel/kritik-gender-forschung-biologe-sieht-sekte-werk-5439826.html) zufolge sonst nicht in die Freiheit von Forschung und Lehre einmischt. Hier allerdings fällt Professor Winfried Speitkamp, Dekan des von Kutscheras Kritik betroffenen Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften, Kutschera öffentlich in den Rücken – und zwar mit geradezu irrwitzigen Thesen:

    Speitkamp kritisiert, dass Kutschera allein mit der Brille des Biologen und damit zu einseitig auf die Frage blicke, was Mann und Frau ausmacht. Es gebe in der Geschlechterforschung ganz unterschiedliche Ansätze. Doch Kutschera vereinfache diese „gnadenlos“. Zudem könne der Biologe nicht erklären, warum „es Gesellschaften und Menschen gab und gibt, die nicht seinen biologistischen Modellen folgen“.

    http://genderama.blogspot.de/2015/09/genderkritischer-wissenschaftler-mit.html

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