Milo Yiannopoulos zu diversen Themen

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116 Gedanken zu “Milo Yiannopoulos zu diversen Themen

    • Es schafft aber eine persona, die einen Personenkult erlaubt. Er betreibt im wesentlichen eine Form von cocky comedy mit zB running gags wir toll zB sein Haar und er selbst ist. Dazu die extreme Haarfarbe welche den Wiedererkennungswert erhöht. Und dieses übertriebene verhalten kann er eben auch zeigen, weil er schwul ist

      • Das habe ich schon kapiert, ich finde auch im Prinzip cool, wie er das macht, aber manchmal überspannt er den Bogen und für mich persönlich kommt das unsympathisch rüber, was ich wiederum schade finde, weil ich viele Sachen, die er sagt, sehr gut finde! Ich bin mehr ein Jon Stewart Typ Fan, wenn man das so sagen kann….was nicht direkt vergleichbar ist, aber auch er betreibt bzw betrieb jede Menge Gesellschaftskritik und zwar sehr erfolgreich !

  1. Hat Milo auch Quellen für das was er da alles erzählt und veröffentlicht diese auch?

    Z.B. die erhöhte häusliche Gewalt in lesbischen Beziehungen.

    Vieles hab ich ja auch schon von anderen gehört, aber ich hab nicht die Zeit und Lust das alles gegenzuchecken und auch keine Lust irgendwelche Lügen nachzuplappern, wie Feministinnen das tun.

  2. Lustig wie unsere beiden Homos hier auf Distanz gehen … ist da etwa Konkurrenz 🙂

    Milo ist großartig. Er emanzipiert übrigens auch Gays.

    Er kostet seine Popularität natürlich auch aus. Ist aber immer auf der m.E. richtigen Seite, nie wirklich herablassend arrogant, mit vielleicht ab-und-zu Schnitzern. Mit das beste was uns derzeit passieren kann.

    Und er ist ein Libertarian ( wie ich 🙂 ).

        • Gegen ihn selbst kann ich nichts einwenden, erfrischend.
          Mich stört nur das Medium, wie Breitbart.

          Ansonsten fasst er gut zusammen, was mich bei den feministischen Einflüssen in der Presselandschaft am meisten aufgeweckt hat, bei den SJW verhält es sich anscheinend ähnlich:

          Auf youtube

          Oder wie Xenos es ausgedrückt hat:

          Dass sich uns hier eine „Gerechtigkeit“ auftut, die für ein Recht auf Vorrecht und so für Unrecht, das sie „gerecht“ nennt, plädiert, wird als feministisches Prinzip den Leser dieser Seiten nicht mehr überraschen können.

          Besser kann man es nicht sagen.

        • >>>Weil ich einen konsistenten Standpunkt vertrete, der sich nicht alle Nase lang ändert?<<<

          Nein, tust Du nicht. Du verbittest Dir so ziemlich jede Einmischung des Staates in was auch immer, kannst Dich aber nicht dazu durchringen, die angedachten Genderlehrpläne als unangemessene politische Einflussnahme des Staates an den Schulen zu kritisieren.

        • kannst Dich aber nicht dazu durchringen, die angedachten Genderlehrpläne als unangemessene politische Einflussnahme des Staates an den Schulen zu kritisieren.

          Naja. Irgendwie hat der Schulunterricht immer eine weltanschauliche Komponente, so unangemessen die auch scheinen mag, wenn man sich, wie im verlinkten Artikel geschehen, die Leitbilder der angestrebten Erziehung mal anschaut.

          Da finde ich etwas Akzeptanzförderung als Gegengewicht im Sinne eines friedlichen Zusammenlebens eher wünschenswert.

      • Was denn Adrian, bliebst du auf deinem Standpunkt bestehen, auch wenn du weißt, dass du falsch liegst? Das ist keine besonders positive Eigenschaft.

  3. Es gibt, konkret, drei Äußerungen aus dem Mix oben, die mich stören:

    1.) Er sagt, er mag die Homo-Ehe nicht, weil schwul sein für ihn der Verstoß gegen Normen bedeutet. Ein absurdes, kollektivistisches Argument, das so überhaupt nicht zu seiner sonstigen Antipathe gegenüber Identitätspolitik passt.

    2.) Er sagt, wenn er nicht schwul wäre, dann wäre er homophob. WTF?

    3.) Er behauptet, er hätte im ländlichen Raum Großbritanniens niemals Homophobie erlebt und noch niemals einen Homophoben getroffen. Das ist absurd. Und er weiß, dass er lügt.

    • „1.) Er sagt, er mag die Homo-Ehe nicht, weil schwul sein für ihn der Verstoß gegen Normen bedeutet. Ein absurdes, kollektivistisches Argument, das so überhaupt nicht zu seiner sonstigen Antipathe gegenüber Identitätspolitik passt.“

      Adrian, das bedeutet übersetzt, er fühlt sich unwohl, wenn er sieht wie Männer sich küssen.

    • Er sagt, wenn er nicht schwul wäre, dann wäre er homophob. WTF?

      Wäre?

      Für einen schwulen Katholiken wäre ein bisschen Selbsthass eher normal, aber bei Milo denke ich das ist eher Koketterie. Wenn er jetzt noch hübsch mit den Wimpern klimpert während er das sagt …….. 😛

        • In dem speziellen Fall glaube ich nicht dass er eins hat. Er mag Schwule nicht mögen, weil wir Drag-Queens und schrille Tunten haben, oder vielleicht weil wir alle viel zu langweilig geworden sind und spiessig heiraten wollen. Ich glaube ich habe schon beides von ihm gelesen. Aber ich denke hauptsächlich kokettiert er damit wie ungewöhnlich er doch als Rechts-Tucke die Schwule nicht mal mag ist.

        • „Aber ich denke hauptsächlich kokettiert er damit wie ungewöhnlich er doch als Rechts-Tucke die Schwule nicht mal mag ist.“

          Ja, ich denke seine Affinität als Schoßhund für konservative Hetero-Männer kommt hier durch 🙂

        • Ja, Schoßhund ist das falsche Wort. Er will auffallen. Aus Prinzip. Er genießt seine Rolle als böser Homo sichtlich. Er ist die Drag-Queen der Antifeministen. Ein Zirkuspferd. Mehr nicht.

        • Und das bedeutet nicht, dass er nicht gute Argumente hat. Oder dass er nicht zuweilen amüsant ist. Wie er die dumme Bitch abgekanzelt hat war gut. So was mag ich.

          Aber ich glaube ihm nicht. Ich nehme ihm seine Attitüde nicht ab. Er hat etwas unauthentisches, etwas unympathisches, manisches, was unter seiner fröhlich-flippigen Oberfläche brodelt.

      • „You see, I only plumped for homosexuality to irritate my parents. But now even they are fine with it. A few years ago, my mum said, perhaps cannily, “All I want is for you to be happy.”

        That came as devastating news. Because my sexuality was never about maternal acceptance, but rather the mischievous and incorrigible pursuit of social censure and the threat of being cut out of the will. Now my gayness was not only roundly applauded by wider society but even my own parents, what was the point?“

        http://www.breitbart.com/london/2015/04/14/im-sooo-bored-of-being-gay/

  4. Zufällig vor kurzem in Eurem Patriarchats-Feed entdeckt und ziemlich wichtig für die Debatte:

    „In den 1940er Jahren hatte der US-Sexualforscher Alfred Kinsey eine Skala entwickelt, auf der Menschen sich zwischen „0“ (ausschließlich heterosexuell) und „6“ (ausschließlich homosexuell) einordnen konnten. Während die ursprüngliche Kinsey-Studie viele Methoden bot sich zu platzieren, fragte YouGov Menschen einfach, sich selbst zu positionieren. Insgesamt – also in allen Altersgruppen – gaben 23 Prozent an, etwas anderes als 100-prozentig heterosexuell zu sein. Diese Zahl steigt nochmal an im Segment der jungen Erwachsenen, die zu 49 Prozent angaben, nicht eindeutig heterosexuell zu sein.

    Auf seiner Website kommentiert YouGov das Ergebnis so: „Mit jeder neuen Generation sehen Menschen ihre Sexualität weniger in Stein gemeißelt. Die Zahlen der 18- bis 24-Jährigen sind dabei besonders bemerkenswert […]. Menschen aller Altersgruppen akzeptieren heute, dass sexuelle Orientierung fließende Übergänge in alle Richtungen hat und es kein Entweder/Oder gibt. 60 Prozent der Heteros unterstützen diese Vorstellung und 73 Prozent der Homosexuellen.““

    http://m-maenner.de/2015/08/jeder-2-jugendliche-nicht-100-hetero-3/

    yes yes, y’all!

    spread the news

    • Das nochmal als Grafik:

      Eindrücklich, nich?

      So, Schätzungen bitte, was (noch) passieren muss, damit die unnütze Suche nach dem „Schwulen-Gen“ endlich endet…

      • Da es hier um Selbstauskunft auf einer vagen Skala geht, finde ich das nicht sonderlich spektakulär. Mit so einer Methodik wurde auch die „eine von fünf“-Statistik erstellt…

        Würde mich nicht wundern, wenn das ganze dadurch kommt, dass jüngere weniger Probleme haben, „mal probiert“ als „nicht null“ zu werten, im Gegensatz zu Älteren, die das als „Ausnahme“ sehen, sei es, weil sie es wegrationalisieren, sei es, weil sie mittlerweile mehr Sex hatten, so dass das eine mal Probieren nicht mehr 50% der Sexualkontakte ist.

        Leider sieht man in der Grafik nicht, _wo genau_ die Menschen sich überwiegend eingeordnet haben, obwohl es ein leichtes gewesen wäre, alle Balken anzuzeigen, statt Gruppierungen.

        Und angesichts der Tatsache, dass man definitive Korrelationen zwischen Homosexualität und Dingen wie pränatalem Testosteron gefunden hat, finde ich die Forderung, doch bitte nicht mehr zu suchen etwas verfrüht…

        • Ah, ich hab gerade mal den Artikel ueberflogen, ich sehe mich bestaetigt.

          92% bzw 86% sind in den 0,1,2er-Gruppen.

          Wenn man dann noch bedenkt, dass laut artikel das kein Mass für „aktive Bisexualität“ ist („Clearly, these figures are not measures of active bisexuality“) und beispielsweise eine 1 nur ausdrueckt, dass man schon mal „homosexuelle gefuehle“ hatte („[1] allows for the possibility of homosexual feelings“), scheint mir das eher einen Wahrnehmungswandel zu messen als tatsächliche Präferenzen.

        • Empirie scheint allerdings darauf hinzudeuten, dass zwei Flaschen Bier den Anteil aktiver Bisexueller an der Bevölkerung um mehrere Prozentpunkte steigern können.

          Ich habe allerdings nie eine kontrollierte Studie dazu gemacht.

        • „Empirie scheint allerdings darauf hinzudeuten, dass zwei Flaschen Bier den Anteil aktiver Bisexueller an der Bevölkerung um mehrere Prozentpunkte steigern können.“

          Alkohol verändert ja auch die Biochemie.

        • „Da es hier um Selbstauskunft auf einer vagen Skala geht, finde ich das nicht sonderlich spektakulär.“

          Man könnte natürlich auch präzise vorgeben, was die Zahlen beschreiben sollen, also:

          0 = reagiert sexuell ausschließlich auf das Gegengeschlecht

          1 = lässt sich durch den Anblick (z.B. in Pornos) fremder, gleichgeschlechtlicher Genitalien stimulieren bishin zum Orgasmus

          2 = könnte sich vorstellen oder hat bereits mit dem eigenen Geschlecht intimen sexuellen Kontakt gehabt, präferiert aber gegengeschlechtliche Partner

          3 = mag Sex mit beiden ohne grundsätzliche Präferenzen

          etc.

          Dann würde sich „wissenschaftlich objektiv“ aller Wahrscheinlichkeit nach herausstellen, dass die reinen Heten oder Homos nahezu ausgestorben sind.

          🙂

        • „Dann würde sich “wissenschaftlich objektiv” aller Wahrscheinlichkeit nach herausstellen, dass die reinen Heten oder Homos nahezu ausgestorben sind.“

          Selbstversändlich nicht.

    • „Insgesamt – also in allen Altersgruppen – gaben 23 Prozent an, etwas anderes als 100-prozentig heterosexuell zu sein.“

      Und? Ich bin auch nicht 100 Prozent homosexuell. Was soll das beweisen?

      • dass die sexuelle präferenz in einer nicht bzw. weniger-heteronormativen gesellschaft zunehmend instabil ist und deine entscheidung für den schwulen weg dir ebensowenig in die wiege gelegt wurde wie deine misogynie.

        selbstverständlich überrascht dein „coming out“ mich jetzt nicht sonderlich. bekennende schwule, die tatsächlich nicht-ansprechbar für weibliche reize wären, sind eben selten.
        In online-debatten bevorzugen es bisexuelle männer m.E.n., sich als schwule auszugeben – aus diskurstechnischen gründen, nehme ich an.

        soll mir auch egal sein. macht wie ihr meint, ihr um sachlichkeit und objektivität bemühte männekens.

        • Wenn ich sage, ich bin nicht 100 Prozent schwwl, heißt das nicht, dass ich bisexuell bin.
          Ich präferiere Nudeln über Käse. Ich mag keinen Käse. Aber natürlich würde ich Käse essen, wenn ich sehr hungrig bin. Und ich würde auch mal Käse ausprobieren. Aber Käse ist nichts, womit ich mir ein herzhaftes Mahl bereiten würde. Er schmeckt mir nicht.

          Ebenso könnte ich jedem Heteromann hier einen Blowjob geben, und sie würden es ganz gut finden (einschließlich Kirk). Das macht sie technisch gesehen nicht 100 Prozent hetero. Aber es macht sie eben nicht bisexuell.

          „und deine entscheidung für den schwulen weg dir ebensowenig in die wiege gelegt wurde wie deine misogynie.“

          Und warum präferiere bin ich dann Deiner Meinung nach Männer?

        • nein, der erste satz gefällt mir nicht.
          eigentlich werden menschen jetzt erst (wo homosexualität gesellschaftlich quasi akzeptiert ist) allmählich so frei zu bekennen, dass sie individuen begehren und das geschlecht dieser doch mehr nebensache ist.
          ein schritt richtung normalität, das

        • „In online-debatten bevorzugen es bisexuelle männer m.E.n., sich als schwule auszugeben – aus diskurstechnischen gründen, nehme ich an.“

          Nein, weil wahrhaft bisexuelle Männer tatsächlich eine Wahl zwischen Frau und Mann haben. Und selbstredend wäre es absurd, sich unter solchen Bedingungen dann Frauen zu wählen 🙂

        • „allmählich so frei zu bekennen, dass sie individuen begehren und das geschlecht dieser doch mehr nebensache ist.“

          Unbiologisch. Absurd.

        • „Wenn ich sage, ich bin nicht 100 Prozent schwwl, heißt das nicht, dass ich bisexuell bin.“

          würde jede/r normaldenkende aber so interpretieren, auch ohne deine vorliebe für heten-pornos zu kennen

          „Und warum präferiere bin ich dann Deiner Meinung nach Männer?“

          prägung + so lässt sichs einfacher leben denn als geouteter bi-mann + der schwulen-bonus in öffentlichen diskursen, den auch milo anspricht

          aber reg dich mal nicht auf jetzt.
          ich werde weiterhin so tun, als hielte ich dich für ne schwuchtel, deren liebstes hobby es zufällig ist, scheiße über frauen zu verbreiten

        • >>“eigentlich werden menschen jetzt erst allmählich so frei zu bekennen, dass sie individuen begehren und das geschlecht dieser doch mehr nebensache ist.“

          Ich glaube eher das hier eine krass verlängerte Phase der Adoleszenz, also des Ausprobierens, zusammen mit einer durch Wohlstand abgesichert und vom institutionellen und medizinischen Reproduktionsdruck eine Erlebnis- und Erfahrungsorientierung schafft, die solche Unsicherheiten , solche Uneindeutigkeiten begünstigt.

          Das ist wie mit den Arbeitsplätzen, früher war man sein Leben lang an einer Stelle, heute sammelst du Stelle im 3-5 Jahrestakt (idealerweise bis 40, danach soll dann doch Stabilität sein). Hat Vor- und Nachteile. Der Nachteil ist eben mangelnde Stabilität und die sehen wir ja auch gesellschaftsweit…

          Aber gut, mehr Heten können jetzt mal Männer ausprobieren. Toll! 🙂

        • Nochmal:

          Ich glaube eher das hier eine krass verlängerte Phase der Adoleszenz, also des Ausprobierens, zusammen mit einer durch Wohlstand abgesicherten und vom institutionellen und medizinischen Reproduktionsdruck befreiten Umwelt, eine Erlebnis- und Erfahrungsorientierung schafft, die solche Unsicherheiten, solche Uneindeutigkeiten begünstigt.

        • „würde jede/r normaldenkende aber so interpretieren, auch ohne deine vorliebe für heten-pornos zu kennen“

          Jeder Normaldenkende kennt meine Sexualität halt nicht. Und Hetenpornos zu schauen heißt nicht, dass einen die Frauen dort anmachen.

          „prägung + so lässt sichs einfacher leben denn als geouteter bi-mann + der schwulen-bonus in öffentlichen diskursen, den auch milo anspricht“

          Du unterschätzt mich. Ich hätte kein Problem mich als Bi-Mann zu outen. Das habe ich sogar mal getan. Um mein Schwulsein zu akzentuieren. Aber Bisexualität ist eine sehr unglückliche Bezeichnung für jemanden, der Frauen nicht sexy findet.

          „ich werde weiterhin so tun, als hielte ich dich für ne schwuchtel, deren liebstes hobby es zufällig ist, scheiße über frauen zu verbreiten“

          Ich halte mich eher für ne Schwuchtel, der es amüsant findet, Frauen von ihrem gezuckerten Thron absurder Weiblichkeit zu stoßen. Das ist schon ein Unterschied 🙂

        • >>“Ich halte mich eher für ne Schwuchtel, der es amüsant findet, Frauen von ihrem gezuckerten Thron absurder Weiblichkeit zu stoßen. Das ist schon ein Unterschied“

          Und dafür lieben dich Heten-Männer!

          Verrückt! 😀

        • „In online-debatten bevorzugen es bisexuelle männer m.E.n., sich als schwule auszugeben“

          Na, das war auch nicht ganz richtig.
          Viele, viele bisexuelle Männer behaupten ja auch, sie wären strikt Hetero und betonen diese Markierung durch offene Homophobie.
          Quite similar to the attitute you show towards women.

          Muss aber jetzt in die Falle. Adios.

        • „Quite similar to the attitute you show towards women.“

          Ja, Du hat mich enttarnt. Ich motze über Frauen, weil ich sie insgeheim vögeln möchte.
          Aber jetzt oute ich mich mal: Ich würde Kirsten Dunst vögeln. Ich finde, sie wäre eine nette Frau zum Vögeln.

        • „Viele, viele bisexuelle Männer behaupten ja auch, sie wären strikt Hetero und betonen diese Markierung durch offene Homophobie.
          Quite similar to the attitute you show towards women.“

          Im Übrigen ist das eine falsche Analogie Deinerseits. Die richtige würde lauten:
          a) „Quite similar to the attitute you show towards straight people.“
          b) „Viele, viele bisexuelle Männer behaupten ja auch, sie wären strikt Hetero und betonen diese Markierung durch offene Männerfeindlichkeit.

        • Ich glaube eher das hier eine krass verlängerte Phase der Adoleszenz, also des Ausprobierens, zusammen mit einer durch Wohlstand abgesicherten und vom institutionellen und medizinischen Reproduktionsdruck befreiten Umwelt, eine Erlebnis- und Erfahrungsorientierung schafft, die solche Unsicherheiten, solche Uneindeutigkeiten begünstigt.

          Ich glaube eher wir kamen mit den letzten zwei-drei Generationen zunehmend weiter von einer Stigmatisierung der Homosexualität weg und die Leute stehen jetzt eher zu ihren Kinsey 4-6.

        • Das ist alles Quatsch. Sexuelle Attraktion, sexuelle Erregung usw. sind körperliche Prozesse und in sofern von vorn herein nicht frei wählbar sondern biologisch bestimmt. Es ist ein Körper, der von anderen Köpern angezogen bzw. erregt wird, nicht ein diskursierendes Subjekt.

          Was nicht hindert, dass Menschen auch entgegen ihrer Veranlagung sexuelle Kontakte zum eigenen Geschlecht suchen, etwa weil kein Partner des anderen geschlechtes verfügbar ist, oder weil man ihnen solange eingeredet hat, das es toll ist, bis sie es schließlich wirklich versuchen.

        • Das ist alles Quatsch.

          Gehst du dann was sexuelle Attraktion angeht von einer exklusiven binären Verschaltung aus, die entweder nur Attraktion zu Männern oder nur Attraktion zu Frauen erlaubt, oder erlaubst du auch echte Bisexualität oder sogar Bisexualität mit Präferenz für ein Geschlecht?

        • Natürlich kann es auch Menschen geben, die von beiden Geschlechtern in gleicher Weise angezogen werden, aber das ist dann auch Ergebnis eines biochemischen Prozesses im Körper, und es ist nicht durch Diskurse oder soziale Prozesse maipulierbar.

        • Das ist vermutlich richtig für das Vorhandensein einer Attraktion. Aber wenn du davon ausgehst, dass man jemanden dazu bequatschen kann gleichgeschlechtlichen Sex zu haben ohne das Attraktion vorhanden ist, was dann ja ein Ergebnis des sozialen Diskurses wäre, dann scheint es mir auch plausibel dass man jemanden bequatschen kann die gleichgeschlechtliche Komponente einer bisexuellen Veranlagung zu unterdrücken.

          Dann hätte der soziale Diskurs Bisexualität in der Praxis ununterscheidbar von Heterosexualität gemacht.

        • „Ich würde Kirsten Dunst vögeln.“

          Weiß ich doch, und noch so einige mehr, weiß ich auch noch.
          Wir tun jetzt trotzdem weiterhin so, als ob das nicht Bisexualität bedeuten würde, sondern schlicht daran läge, dass Du nunmal ein Mann bist.
          😉

        • „Wir tun jetzt trotzdem weiterhin so, als ob das nicht Bisexualität bedeuten würde,“

          Die Sache ist bloß die, das ich auch Matratzen, Astlöcher und Staubsaugerschläuche vögeln würde. Bin ich jetzt pansexuell?

        • Nein, das glaube ich nicht.
          Du bist schon ein Homo mit Bi-Empfindungen und mitunter vielleicht objektsexuell bzw dendrophil veranlagt. Vielleicht mit noch ein bißchen trans* in the mix. Who cares.
          Alles nicht so schlimm wie Deine unreflektierte Frauenhetze.

        • wär mir noch nicht untergekommen bisher.
          dafür hast du von frauen ja auch viel zu wenig ahnung.
          du bist bloß ein papagei, leider ohne ansätze von kreativität.

        • „Who cares.“

          Dich scheint es ja schon zu interessieren. Ist aber nachvollziehbar, denn jeder will ein Stück Adrian; insofern fnde ich Deine Interesse, mich in das Bett von Frauen zu lotsen verständlich 🙂

        • „dafür hast du von frauen ja auch viel zu wenig ahnung.“

          Oh, wie schön, eine Herausforderung. Dann mal los: Frag mich was über Frauen.

        • ad hoc kein bedarf

          aber ich würd gern wissen, was du glaubst wie du als frau leben würdest im vergleich zu jetzt (und bitte klemm dir mal den verweis auf den wehrdienst, that’s a. obvious and b. the past)

        • „ad hoc kein bedarf“

          Das betrachte ich vorsorglich als Sieg 🙂

          „aber ich würd gern wissen, was du glaubst wie du als frau leben würdest im vergleich zu jetzt“

          Da ich davon ausgehe, dass ich auch als Frau einigermaßen attraktiv rüberkomme, würde ich vmtl. einen nicht unerheblichen Teil meiner Zweit mit gespreizten Beinen auf dem Rücken liegen. Bei der Anzahl an Heteromännern da draußen hätte ich ne Menge aufzuholen 🙂

          Ansonsten verweise ich auf folgenden Beitrag:
          https://schwulemiker.wordpress.com/2015/05/21/blogstockchen-was-anders-ware/

        • würdest du denn die pille nehmen?
          oder im falle einer ungewollten schwangerschaft abtreiben?
          wenn nicht, was würdest du sonst in der situation tun?

          so sachen meinte ich natürlich.

        • „würdest du denn die pille nehmen?“

          Vermutlich eher die Spirale. Und Gummis.

          „oder im falle einer ungewollten schwangerschaft abtreiben?“

          Yep.

        • die spirale wird nach wie vor meist erst frauen nach einer geburt anempfohlen (aus gutem grund) btw

          würdest du denn auch dann abtreiben, wenn der putativ-vater dich ums austragen bittet?

        • wohlwissend, dass du dann für mindestens ein jahr praktisch vom markt bist, viele einschränkungen und schmerzen durchzustehen hättest, dein körper möglicherweise dauerhaft ästhetisch geschädigt würde etc.

        • „die spirale wird nach wie vor meist erst frauen nach einer geburt anempfohlen (aus gutem grund) btw“

          Dann nehme ich halt die Pille.

          „würdest du denn auch dann abtreiben, wenn der putativ-vater dich ums austragen bittet?“

          Wenn ich ihn liebe und er mich. Ansonsten nicht.

        • echt jetzt?
          du würdest dich chemisch kastrieren und nimmst an, dass du dann immernoch wild durch alle betten toben _wolltest_?

          um dich zu zitieren:
          unbiologisch. absurd.

        • „du würdest dich chemisch kastrieren und nimmst an, dass du dann immernoch wild durch alle betten toben _wolltest_?“

          Wenn ich durch die Pille kein Bedürfnis mehr hätte, wild durch alle Betten zu toben, wäre es doch auch egal, oder? Aber wie gesagt, ich würde die Pille eher nicht nehmen. Ich nehme die Spirale, egal was Du sagst, und behelfe mich zusätzlich mit Gummis aus. Ich bin immerhin ein Mann und kann selbstständig Entscheidungen treffen. Selbst als Frau!

        • „Ich nehme die Spirale, egal was Du sagst“

          Masochist?

          „und behelfe mich zusätzlich mit Gummis aus.“

          Und wenn Deine Intim-Partner dann normales cis-Männerverhalten zeigten und immer und immer wieder jammerten, dass sie ohne nicht könnten, oder Dich sogar Julian-Assange-mäßig vergewaltigten, dann würdest Du…?

        • „Und wenn Deine Intim-Partner dann normales cis-Männerverhalten zeigten und immer und immer wieder jammerten, dass sie ohne nicht könnten, oder Dich sogar Julian-Assange-mäßig vergewaltigten, dann würdest Du…?“

          Du glaubst echt, ein Mann würde bei mir mit so was durchkommen?
          Abgesehen davon, dass ich Männern etwas mehr Vernunft zutraue.

        • du glaubst echt, sowas ließe sich irgendwie verhindern?
          und zwar durch andere maßnahmen als die, nicht mit einem männlichen sexpartner in einem bett zu nächtigen?

          aber nehmen wir mal an, dir wäre passiert, was nahezu jede frau schon erlebt haben dürfte (dass der typ unabgesprochen bzw. trotz einspruch ungeschützt in dich eindringen würde).

          would you call that „rape“?

        • „du glaubst echt, sowas ließe sich irgendwie verhindern?“

          Sicher.

          „would you call that “rape”?“

          Nö. Schlechtes Benehmen. Und wenn er nach Ermahnung damit nicht aufhört, wird er wirklich blaue Eier haben.

        • „Sicher.“

          Na, und wie?

          „Nö. Schlechtes Benehmen.“

          Ach schau, es war also nur „schlechtes Benehmen“, als der Silberrücken von wikileaks eine schlafende Frau ungeschützt begattete. Und das hätte die Frau wenn ich es richtig interpretiere D.A.n. dazu berechtigt, tätliche Gewalt gegen ihn auszuüben, als Notwehr-Maßnahme?

        • Was ist denn normales cis Männerverhalten? Ich würde behaupten jeder meiner männlichen Freunde hat aufgrund Einstellungen und Erfahrungen ein völlig unterschiedliches sexualverhalten. Da ist alles am start, ich behaupte mal bei frauen iwt es ähnlich.

          Ach nee…Männer sind ja alle total simpel und so mit zwang ohne gummi und stalken ist ja normales cis Männerverhalten!

          Total normal der böse mann!

        • Und wie? Durch Selbstverteidigung. Es ist nun wirklich leicht, einen Mann, mit dem man im Bett liegt ausser Gefecht zu setzen. Ein harter Griff an die Eier und das Ding ist erledigt.

          „Und das hätte die Frau wenn ich es richtig interpretiere D.A.n. dazu berechtigt, tätliche Gewalt gegen ihn auszuüben“

          Sicher.

        • @ teardown
          Es ist ja nun mehr als offensichtlich, dass Semikolon mit ihren Fragen beabsichtigt, mich in ihre feministische Paranoia hineinziehen. Mir macht es Spaß 🙂

        • Das wär dann aber so ziemlich das einzige „schlechte Benehmen“, dass D.A.n. nach (Gegen-)Gewalt verlangte, ne?

          „Ein harter Griff an die Eier und das Ding ist erledigt.“

          Imagine: du bist körperlich KLAR unterlegen
          Da willst Du dann riskieren, dass der Typ (der sich eh gerad nicht um Dein Wohlergehen schert, offensichtlich) _richtig_ wütend wird?

        • Ja, aber ich finde diese überall beobachtbare feministische Tendenz der weiblichen rundumversorgung extrem bedenklich. Nachdem frauen nun in Bildung, Arbeits und Erziehungswelt alles hinterhergetragen wird, soll nun der Staat frauen auch noch die Selektion ihrer sexualpartner abnehmen. Gefahrloses Vögeln gibt es nicht, und natürlich habe ich eine höhere Gefahr heutzutage, wenn ich mich als larmyrante und druffe twenty something hedonistisch durch die Berliner club szene vögele. Früher fünf heute fünfundzwanzig. Klar das dann auch mal ein schlingel dabei ist! Vögeln ist immer Risiko, aber nein…wir alle müssen dafür sorgen, dass frauen gefahrlos bumbsen können. Und die Männer? Die sind vergewaltiger wenn sie falsch gucken! Ist doch klar!

          Sorry für die drastischen Worte, aber diese toxistische Weiblichkeit kotzt mich mal richtig an. Vergewaltigungen als normales cis männliches verhalten….ahjo!

        • hast du mittlerweile etwa die zahlen rausgesucht, christian?
          m.E.n. wandern jährlich in d. etwa um die 400 männer wegen vergewaltigung in den knast, bei mehr als 8000 anzeigen und einer dunkelziffer von locker dem zehnfachen.
          EURE angst ist da objektiv tatsächlich bloße hysterie.

        • „du bist körperlich KLAR unterlegen
          Da willst Du dann riskieren, dass der Typ (der sich eh gerad nicht um Dein Wohlergehen schert, offensichtlich) _richtig_ wütend wird?“

          Ein Typ dem man richtig an die Eier packt, der wird nicht mehr wütend.

        • Nehme ich die durchschnittliche Häufigkeit von geschlechtsverkehren eines deutschen im jahr und teile dies durch Semikolons dunkelziffer, liegt bei der annahne gleichverteilten risikos die Wahrscheinlichkeit von eins einer vergewaltigung beim 75.000. Geschlechtsverkehr vor.

          Its a numbers game. Wie immer wenn es gegen irrationale Ängste geht. Ist beim Fliegen ja nicht anders. Menschen gehen eher nach den Auswirkungen als nach der eintrittswahrscheinlichkeit bei der Beurteilung von Gefahr….

        • Äußer Dich doch bitte nochmal zu:

          Das wär dann aber so ziemlich das einzige “schlechte Benehmen”, dass D.A.n. nach (Gegen-)Gewalt verlangte, ne?

          Ich möchte einen Debatten-Sieg nämlich mal voll auskosten.

        • So gut wie jedes schlechte benehmen kann ab einer gewissen Stufe Notwehrfähig werden, gerade wenn es körperlich wird.

          Wenn dir jemand rät, zum Arzt zu gehen, weil du sehr krank bist, dann ist das kein schlechtes benehmen, wenn er dich mit Gewalt zum Arzt schleppen will, dann kannst du sich wehren.
          Wenn dich jemand zum essen einlädt ist das kein schlechtes benehmen. Wenn er verlangt, das du Schwein probierst, obwohl du Moslem/Jude bist und er den weg zur Tür versperrt, dann kannst du nur Gewalt an ihm vorbei.
          Wo soll da das besondere sein?

        • Ich glaube, ab einer gewissen Penisgröße funktioniert eine Vergewaltigung gar nicht mehr richtig. Ich glaube, ein Klischee-Afrikaner (ihr wisst was ich meine) würde das gar nicht schaffen, jedenfalls nicht wenn er alleine ist.

        • Weil er nicht oder nicht leicht genug/schnell genug rein kommt.
          Vergewaltigungen (draussen) müssen ja im Idealfall schnell und möglichst nicht zu laut vor sich gehen.

        • Ist das so ein zeithindernis? Kommt wahrscheinlich darauf an, wie abgeschieden es ist. Aber ich vermute mal auch 10 Sekunden kommt es da nicht an.
          Viele Vergewaltiger werden ja wahrscheinlich eh erst ihren widerstand brechen.

        • In einem Vice Artikel hat ein Knastinsasse mal gesagt, dass das Klischee von der Vergewaltigung unter der Dusche oder überhaupt ständiges exzessives vergewaltigen eher ein Klischee ist, auch, weil eine anale Vergewaltigung nicht so einfach ist, weil man nicht so einfach rein kommt und ich denke, das wird auch vaginal nicht anders sein. Selbst bei einvernehmlichem Sex kommen manche Männer doch schlechter (bzw gar nicht) rein als andere.

          „Viele Vergewaltiger werden ja wahrscheinlich eh erst ihren widerstand brechen.“

          Stimmt nicht immer. In Polizeiberichten wird auch immer mal von „Losreißen“ berichtet. Klar, gibt auch die Fälle wie der wo die Frau jetzt querschnittsgelähmt ist, wo man erst mal zu Klump geprügelt wird, aber ich weiß nicht ob das (noch) die Mehrheit ist.

          Ich glaube dass das auch nicht nur mit Widerstand zu tun hat. Wenn es nicht passt, wird es eben schwer bis unmöglich. Und mit „Pech“ reisst er sich dann noch das Frenulum ab, falls vorhanden.

  5. Ich hab oft von ihm gehört aber mich jetzt erst dazu entschlossen mir mal etwas von ihm zu geben und muss sagen, dass mir seine Auftritte sehr gefallen. Vor allem seine Art zu reden.

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