Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 19. August 2015

„Kindergarten-Studie: So weit sind Mädchen Jungen voraus“

Der Spiegel hat einen interessanten Artikel zum Leistungsstand von Kindern im Kindergarten:

Kindergartenpersonal dokumentierte, wie die Zweijährigen sich im Alltag verhielten – mit eindeutigem Ergebnis: Als Kleinkinder zwischen 30 und 33 Monaten können demnach nicht nur mehr Mädchen alleine essen und sich anziehen. Sie sind auch sozialer als Jungen in dem Alter, berichten die Wissenschaftlerinnen im Fachmagazin „Early Childhood Educational Journal“.

Die größten Unterschiede zwischen den Geschlechtern fanden sie beim Toilettengang. Während mehr als jedes fünfte Mädchen (21 Prozent) keine Windeln mehr trug und Bescheid sagen konnte, wenn es zur Toilette musste, waren es bei den Jungen nur 8 Prozent.

Mehr als zwei Drittel der Mädchen (68 Prozent) zeigten zudem Interesse daran, ein Klo zu benutzen, während das nicht einmal jeder zweite Junge tat (42 Prozent).

Fast zwei Drittel der Mädchen konnten schon alleine essen und trinken, wohingegen das nur bei knapp der Hälfte der Jungen der Fall war.

Auch beim Sozialverhalten hatten die Mädchen die Nase vorn: Sie machten häufiger bei Spielen im Kindergarten mit und interagierten mehr mit Gleichaltrigen.

„Soziale Fähigkeiten und Alltagsaktivitäten hängen zu einem großen Teil mit dem Sprachverständnis, motorischen Fähigkeiten und Selbstregulierung von Kindern zusammen“, sagt Meland. „Gut ausgeprägte Sprachkenntnisse könnten dazu beitragen, dass Mädchen ihre Bedürfnisse besser zum Ausdruck bringen können.“

Insoweit aus biologischer Sicht nichts ungewöhnliches. Gerade bei einer Spezies mit hoher körperlicher intrasexueller Konkurrenz, wie bei menschlichen Männern, tritt  bei dem betroffenen Geschlecht oft eine gewisse Entwicklungsverzögerung ein, damit diese Kinder nicht zu früh in die Konkurrenz eingebunden werden und stärker werden können. Zudem sind die besseren sprachlichen Fähigkeiten bei Mädchen ebenfalls gut dokumentiert.

Allerdings gaben die Forscherinnen zu bedenken, dass die Kindergarten-Betreuung in Norwegen größtenteils in Frauenhand ist, diese stellen rund 93 Prozent des Personals. Das könne die Beobachtungen, auf die sich die Studie unter anderem stützt, beeinflusst haben.

Wie eigentlich auch in Schule etc. Hier wäre schon interessant, wie das in eine feministische Benachteiligungssystematik eingebaut wird. Vielleicht würden sie es sogar als Bestätigung sehen „Solange Mädchen von Frauen umgeben sind, wie im Kindergarten oder in der Schule schneiden sie besser ab, wenn sie in die Universitäten oder später in den Beruf kommen, dann fallen sie ab“. Aber es wäre schon ein merkwürdiges Bild, wenn Frauen aus diesem Vorsprung nichts machen können, sondern nur auf das Geschlecht der Lehrer und Vorgesetzten reagieren.

Die Studie findet sich hier.

Ich habe mal die wesentlichen Ergebnisse herauskopiert:

Kindergarten Mädchen Jungs Eigenschaften

Kindergarten Mädchen Jungs Eigenschaften

Kindergarten Mädchen Jungs Eigenschaften Tabelle 4

Kindergarten Mädchen Jungs Eigenschaften Tabelle 4


Responses

  1. OT: einer „unserer“ Blogs hatte vor einiger Zeit einen Eintrag der aus nichts anderem bestand als aus einer nicht enden wollenden Liste der Mädchen- und Frauenfördermaßnahmen allein in Deutschland. Weiss hier noch jemand, welcher Blog und Eintrag das war und könnte freundlicherweise dorthin verlinken?

    Danke.

    • Das war der Stadtfuchs
      https://stadtfuchsensbau.wordpress.com/2014/10/01/kleine-linkliste/

      • Danke! Genau das ist sie.

    • Ich steig mal hier oben ein, da kriegt man mehr Aufmerksamkeit.

      Also diese Studien sind doch Humbug. Da werden weibliche Qualifikationen wie Artig- und Bravsein getestet und dann schneiden die Mädchen tatsächlich besser ab.

      Es ist doch immer derselbe Schmu. Da wird getestet, wer der schlimmere Klimasünder ist, und man testet nicht die Heiz- und Duschgewohnheiten, den Kleider- und Kosmetikverbrauch, sondern Autobenutzung und Fleischkonsum – und ist auch noch Lichtjahre davon entfernt zu realisieren, daß Männer mehr Muskelmasse haben, mehr Sport machen.

      All dieser Gender-Müll produziert immer feministische Ergebnisse.

      Während die Mädchen aufs Klo gehen toll finden, üben sich die Jungs in Abenteuerlust, Geländeexploration und Abgrenzung, Geraufe.

      Das qualifiziert sie später zu eigenständigeren, wehrhafteren Persönlichkeiten, die geistige und materielle Grenzen sprengen.

      Die Interessen der Mädchen führen dazu, daß sie gut auf das Mutterdasein vorbereitet werden, wo man sich selbst für ein schutzloses Lebewesen zurücknehmen und sehr gewissenhaft agieren muß (geringere Risikobereitschaft).

      Wenn ein depperter Homophobiker wie ich solche Einfachheiten auf die Reihe kriegt, wozu haben wir dann 200 Gender-Studies-Professuren?.

      • „Es ist doch immer derselbe Schmu. Da wird getestet, wer der schlimmere Klimasünder ist, und man testet nicht die Heiz- und Duschgewohnheiten, den Kleider- und Kosmetikverbrauch, sondern Autobenutzung und Fleischkonsum – und ist auch noch Lichtjahre davon entfernt zu realisieren, daß Männer mehr Muskelmasse haben, mehr Sport machen.“

        … und die harte körperliche Arbeit erledigen. Tja, da stimm‘ ich dir zu. Das hat mich damals auch sehr gestört, als der höhere Fleischkonsum der Männer sogar eine Meldung in der Tagesschau wert war. Vollkommen lächerlich. Aber bezeichnend für einen Gynozentrismus, der männliche Leistungen nicht wahrnehmen kann. Man muss ja nur mal aus dem Fenster schauen und sich fragen, wer die Straßen und Häuser gebaut hat. Wer die Rohstoffe gefördert, sie transportiert, weiterverarbeitet und dann an Ort und Ziegel auf Ziegel geschichtet hat. 1,4 Kinder zu gebären finde ich demgegenüber eine geringere Lebensleistung. Nach harter körperlicher Arbeit tut es eben kein Salat. Es sei denn es handelt sich um einen mit einer Schweinshaxe garnierten Kartoffelsalat. 😉

        Ganz abgesehen davon, wie du richtig schreibst, dass sich der ökologische Fußabdruck aus zahlreichen Faktoren zusammensetzt. Es wird sich dann einfach auf den einen Faktoren gestürzt, der das Narrativ vom Mann als Problemfall der Menschheit stützen kann.

        Auch stimme ich zu, dass man genauso gut andere Aspekte der frühkindlichen Entwicklung untersuchen könnte, bei denen die Jungs weiter sind.

      • Kindergartenpersonal dokumentierte……

        Kindergartenpersonal ist weiblich, weiter braucht man nicht lesen.
        natürlich gibt es die biologischen Unterschiede, aber darüber hinaus gibt es eine tiefverwurzelte weibliche Überzeugung, das Mädchen besser sind, die jede objektive Betrachtung vereitelt.

        • Das ist dann die Umkehrung der feministischen Theorie das in der Wissenschaft alles subjektiv ist und es nur auf den Standpunkt ankommt

  2. Wie macht sich diese Entwicklungsverzögerung bei anderen Spezies mit hoher körperlicher intrasexueller Konkurrenz bemerkbar?

    • @Matze

      Ich hatte dazu einiges gelesen, ich meine bei David Geary, Male/Female. Es ist ähnlich wie bei Menschen: sie entwickeln sich etwas langsamer um so länger Kind bleiben zu können und später in die Konkurrenz einzusteigen. Ich schaue bei Gelegenheit, ob ich die Stelle finde, wenn jemand anderes was dazu hat, dann gerne hier posten

      • „sie entwickeln sich etwas langsamer um so länger Kind bleiben zu können und später in die Konkurrenz einzusteigen.“
        Mir kommt das nicht ganz plausibel vor.

        • @dummerjan

          Vielleicht ist der Trick, dass sie sich nicht in allem langsamer entwickeln. Sie wachsen natürlich dennoch entsprechend, und im Kampf ist Körperkraft und Körpergröße eben das entscheidende. Aber sie sind eben auch später an dem anderen Geschlecht interessiert und nicht so erwachsen

        • Ich finde das auch etwas „far fetched“ muss ich sagen.

        • Wir reden von 2jährigen….

        • Ich kann mir das Modell nicht vorstellen, aufgrund dessen diese Aussage hergeleitet wurde.

        • @christian
          „im Kampf ist Körperkraft und Körpergröße eben das entscheidende.“
          Kommt drauf an. Im Stand up nach Regeln ja, im freien Kampf nur bedingt, dort kann man 30 bis 40 kg Unterschied ausgleichen und im Kampf mit Waffen kommt es darauf überhaupt nicht mehr an.

      • @Christian

        Das Problem an der Studie ist, nicht die Forscherinnen haben die Beobachtungsbögen ausgefüllt, sondern die Erzieherinnen.

        Und nach jahre- , jahrzehntelanger feministischer Propaganda, wonach Frauen generell sozialer und mit besseren sprachlichen Fähigkeiten gesegnet etc. sind, ist der Beobachtungs-bias von Frauen quasi mit Händen zu greifen.

        Die Frauen werden von der feministischen Ideologie positiv charakterisiert (besser als…) und diese positiven Charakteristika „sehen“ sie natürlich auch bei den Mädchen.

        Es sind schließlich die Vertreterinnen ihres eigenen Geschlechts.

        Ich möchte zudem problematisieren, dass die Lesart einen solchen „besser als….“ immer eine biologische ist – was zwar der gender-Ideologie fundamental widerspricht, aber um solche Widersprüche kümmern sich feministische Kämpferinnen nicht.
        Essentialismus ist kein Problem, wenn es der eigenen Sache nützt…

        Ich halte es für ausgesprochen gefährlich, dass hier die Ideologie verbreitet wird, weibliche Überlegenheit gegenüber Männern und Jungen sei angeboren. Und diese Überlegenheit zeige sich schon früh. Das ist letztlich Sarrazin – die Elite wird geboren, nicht erzogen.

        Diese Studie wird dann herangezogen werden, um zum Beispiel die besseren Leistungen von Mädchen in der Schule zu rechtfertigen.
        Wohingegen alle anderen Studie zeigen, Jungen bekommen für gleich ausgeprägte Kompetenzen einfach eine schlechtere Note.

        Die faktisch nachweisbare Diskriminierung von Jungen in der Schule existiert dann gar nicht mehr, sondern die besseren Leistungen der Mädchen werden aus solchen Ergebnissen im Kindergarten extrapoliert.

        Schönen Gruß, crumar

        • @crumar

          „Und nach jahre- , jahrzehntelanger feministischer Propaganda, wonach Frauen generell sozialer und mit besseren sprachlichen Fähigkeiten gesegnet etc. sind, ist der Beobachtungs-bias von Frauen quasi mit Händen zu greifen.“

          Das ist doch etwas billig, damit einfach alles abzulehnen. Hat etwas von „im Patriarchat kann es keine objektive Wissenschaft geben“. Das Mädchen früher und schneller Sprachen lernen und beherrschen ist ja nun durch Forschung nachhaltig nachgewiesen.
          Ich verweise mal auf:

          https://allesevolution.wordpress.com/2012/12/29/sprache-und-testosteron/
          https://allesevolution.wordpress.com/2010/09/20/sprache-und-unterschiede-im-gehirn-von-mann-und-frau/
          https://allesevolution.wordpress.com/2010/06/08/hochbegabung-bei-mathe-und-sprache-unterschiede-zwischen-mann-und-frau/
          https://allesevolution.wordpress.com/2013/03/05/unterschiede-zwischen-den-geschlechtern-bei-der-sprache/

        • hier auch noch mal etwas dazu, wenn es auch einen späteren Zeitraum betrifft:

          http://cercor.oxfordjournals.org/content/25/6/1477.full

          Human brain maturation is characterized by the prolonged development of structural and functional properties of large-scale networks that extends into adulthood. However, it is not clearly understood which features change and which remain stable over time. Here, we examined structural connectivity based on diffusion tensor imaging (DTI) in 121 participants between 4 and 40 years of age. DTI data were analyzed for small-world parameters, modularity, and the number of fiber tracts at the level of streamlines. First, our findings showed that the number of fiber tracts, small-world topology, and modular organization remained largely stable despite a substantial overall decrease in the number of streamlines with age. Second, this decrease mainly affected fiber tracts that had a large number of streamlines, were short, within modules and within hemispheres; such connections were affected significantly more often than would be expected given their number of occurrences in the network. Third, streamline loss occurred earlier in females than in males. In summary, our findings suggest that core properties of structural brain connectivity, such as the small-world and modular organization, remain stable during brain maturation by focusing streamline loss to specific types of fiber tracts.

        • In den IQStudien, die ich schon mehrere Male gepostet habe wird explizit auch immer daraufhin gewiesen, dass Frauen kurzzeitig (11-15 wenn ich mich richtig erinnere) einen Vorteil bezüglich des Wachstum des Gehirns haben; da scheint es definitiv eine streng biologische Komponente zu geben. Allerdings gleicht sich das später wieder zu Ungunsten von Frauen aus.

          Es wurden in wissenschaftlichen Studien oft 13Jährige Jungen mit Mädchen verglichen (Genau die Phase in der das Delta am grössten ist) um zu politisch korrekten Aussagen wie „Der Iq von Männern und Frauen unterscheidet sich nicht“ zu gelangen.

          Daher wird der Unterschied sicherlich nicht nur durch feministischen Bias produziert.

        • “Gut ausgeprägte Sprachkenntnisse könnten dazu beitragen, dass Mädchen ihre Bedürfnisse besser zum Ausdruck bringen.“

          Oh das machen nicht nur Kindergartenmädchen, die Selbstoffenbarung von Frauen etwas nicht zu wissen, etwas nicht zu haben ist sprichwörtlich.

          Interessant diese Persistenz. Selbst kleinste jungen interagieren seltener mit ihrer Umgebung und machen Dinge lieber mit sich aus.

        • @Christian und @toxicvanguard

          Nein, es ist nicht billig, sondern eine reale Erfahrung, die dir auch tv vermittelt. Hier wird nicht „Entwicklung“ gemessen, sondern es wird a. „Entwicklung“ weiblich *definiert* und dann von Weibern „gemessen“.

          Die Jahrzehnte indokriniert worden sind, „Entwicklung“ unter dem Signum von Weiblichkeit zu verstehen, welches selbstverständlich „besser als…“ ist und auch genau so zu „sehen“.

          Ich hatte dir unlängst (auf Geschlechterallerlei) eine Tabelle der unterschiedlichen Entwicklungsstadien von Jungen und Mädchen übermittelt.
          Mädchen entwickeln sich früher als Jungen und – wie toxicvanguard richtig anmerkt – werden ab einem bestimmten Punkt ihrer Entwicklung von Jungen *überholt*. Und genau das wollen sie nicht wahr haben.

          Der Knackpunkt an dieser Studie ist, es werden Dinge gemessen, die in allen Punkten Mädchen in die Hände spielen, weil sie ausschließlich aus einer Frauen-Perspektive abgefragt werden.

          Hier mal eine männliche Perspektive: Gehen die Kinder zu einem bestimmten Zeitpunkt, von dem sie wissen, sie werden von den Eltern/einem Elternteil abgeholt *alleine* zum Ausgang des Kindergartens?

          Wie du leicht siehst, wird eine solche Frage erst gar nicht gestellt.

          Wie lange braucht das Elternteil, um ein Kind in den Kindergarten zu bringen, wie lange dauert die Verabschiedung *vor* dem Kindergarten?

          Das sind für Eltern relevante Fragen zu einer kindlichen Autonomie – sie werden aber erst gar nicht gestellt.
          Stattdessen bekommst du Tabellen, die im realen Leben von Eltern wenig Relevanz haben, sondern du verleihst ihnen diese Weihen.

          Mit deiner – sehr vereinfachenden – Formel spielst du letztlich diesen Feministinnen in die Hände.
          Diese Feministinnen haben keinerlei Interesse an der spezifischen Begabung von kleinen Jungen und ihr Interesse an der Entwicklung dieser Begabung ist NULL.
          Aber irgendwo her in der kindlichen Entwicklung muss kommen, was sich dann – später – ENTFALTET.
          Wäre es nie DA gewesen, es hätte sich viel später auch nicht entfalten können.

          All die Tabellen sind nur ein Beweis für DIE, ihr Desinteresse zu legitimieren.
          Und ich finde es bizarr, dass du das nicht begreifst.

          Schönen Gruß, crumar

    • Hier ist sehr kurz was dazu:
      https://books.google.de/books?id=1tY4ghzLbLkC&pg=PA58&lpg=PA58&dq=intrasexuell+competition+boys+develop+slower&source=bl&ots=rSRtMHWCia&sig=6fSZ3iADcUcJ_yUV0foYeUHMohc&hl=de&sa=X&ved=0CCEQ6AEwAGoVChMI39qKgMu0xwIVAjsaCh0gvQBY#v=onepage&q=intrasexuell%20competition%20boys%20develop%20slower&f=false

      („For mamalian species…“

  3. Soweit ich weiss ist insbesondere der Spracherwerb kausal mit dem Geschlecht verbandelt, Testosteron verlangsamt den Spracherwerb.

    Mich wundert, dass derartig altbekannte Dinge als besondere Erkenntnis verkauft werden,

  4. Beeindruckend wie weit Mädchen entwickelt sind. Zu schade, dass sie später als Frauen so wenig aus ihrem Talent machen 😛

    • Ich frage mich, ob es Studien gibt, wann Menschen aufhören, sich zu entwickeln.
      Der Frauenfeind in mir versucht sich mit „Frauen mit 15, Männer mit 50“ in den Vordergrund zu drängeln, aber das ich vermutlich quatsch.

      • Sobald die Hormone in den Mädchenkörper schießen beginnt der Nestbautrieb und die Jagd nach dem Mann, der einem den Nestbau ermöglicht.

    • Obwohl, tun sie ja: Sie fangen an sich zu schminken und Männer für sich arbeiten zu lassen. Clever 🙂

      • Ich glaube hier liegt ein fundamentaler irrtum vor. Die Arena der Konkurrenz für frauen ist nunmal die individuelle Schönheit. Die konkurrenzarena bei Männern ist die Wirksamkeit Ressourcen zu organisieren, also durch sozialen Status.

        Schminken ist harte Arbeit Adrian. Hat schon Esther gewusst….

    • Ich muss gestehen: Ich hoffe immer auf Adrian in den Kommentaren. 😀

  5. Also, zu meinen „patriarchalischen“ Kindergartenzeiten gab es ausschließlich Frauen als Betreuer; auch die Lehrer in der Grundschule waren bis auf den Direx alle weiblich.
    Wieso sollte heute die weibliche Betreuung sich negativ auf Jungs auswirken? Bezweifle, daß Betreuerinnen per se Mädchen lieber mögen.

    Es sei denn natürlich, sie haben keine Ausbildung gemacht und wurden stattdessen auf der Uni in der Erziehungswissenschaft mit Genderologie hirngewaschen. Dann denken sie vielleicht, Jungs würden eh bevorzugt und fördern die Mädchen eher.

    Wenn Mädchen biologisch sowieso schneller sind, wie Christian sagt, dann potenziert sich der Nachteil der Jungs natürlich.

    In der aktuellen Kita-Streik-Krise zeigte sich leider, daß sich Erzieherinnen teils als Akademikerinnen sehen und ein entsprechends Gehalt wollen. Viele sind wohl mittlerweile auch Studierte, was erklärt, wieso sie sich über die Lärmbelästigung durch Kindergekreische beschweren.

    Fazit: Kindererziehung basiert mehr auf grundsätzlichen Fähigkeiten, und nicht auf Seminarwissen von der Uni. Die Seminare sind im Falle von politischer Indoktrinierung sogar schädlich. Meine Kindergärtnerinnen haben es schließlich auch geschafft, mich heil in die Schule zu bringen – und das gänzlich ohne irgendwelche „wissenschaftlichen“ Theorien wie Gendersexkunde.

    • „Meine Kindergärtnerinnen haben es schließlich auch geschafft, mich heil in die Schule zu bringen“

      Darüber kann man streiten.

      • Ich bin Dr. der Biologie. Und Du?

        • Dr. der männlichen Anatomie.

        • Mit Urkunde?

        • Mehreren.

        • Uni oder LSVD?

        • Uni.Unter anderem.

        • Ich bin Dr. der Biologie. Und Du?

          Bist du nicht.

        • ät Adri:

          Welche Alma mater denn? Beauvoir-Foucault-Universität, Fakultät für Homogenderganda?

        • Adri2:

          Hab grade einen Flugi entdeckt für einen CSD-Tag.
          Es gibt sogar einen CSD-Gottesdienst! Evangelisch wahrscheinlich.
          Ist das für einen missionarischen gottlosen Schwulen nicht furchtbar?

        • Nein, ist es nicht.

        • Wie stehst Du denn zu Homo-Messen und LSBTTIQ-Weihnachtsmärkten? Gibt´s wirklich!

        • @axel

          Die Antwort ist doch recht offensichtlich: Adrian ist als liberaler der Meinung, dass jeder so religiös sein kann wie er will, ja generell machen kann, was er will. Er sieht aber gleichzeitig das Recht, jemanden, der andere abwertet, weil sie zB Schwul sind, als Idioten anzusehen. Dies um so mehr, wenn man dagegen ist, weil man glaubt das man sonst ärger mit einem allmächtigen, aber unsichtbaren Wesen bekommt, welches vor 2000 Jahren angeblich was gegen Schwule gehabt hat.

        • @ Blogmaster
          Vortrefflich 🙂

        • Und die Schwulen auch noch produziert hat:
          Hier eine Dokumentation aus dem Garten Eden

        • Die Werbung soll von 2008 sein? Sieht eher aus wie aus den 90ern. Man kann Schwule auch weniger tuckig darstellen. Peinlich…

        • ät Adrian & Evochris:

          Wie aus einem Munde, Ihr beiden.

          Du bist also auch Atheist, Evochris? Macht Euch nur Eure natürlichen Verbündeten zu Feinden.
          Und sendet gleichzeitig Grußadressen an die Genderisten mit Homogenderkampf.

        • „Du bist also auch Atheist, Evochris?“

          Ist als biologist ja auch der einzig vernünftige Ansatz 😉

        • ät Evochris:

          Das ist die zu kurz geratene Dawkinssche Denkweise. Religiösität ist angeboren weil stammesgeschichtlich entwickelt.
          Glaubst Du nicht an den Christengott, glaubst Du an was anderes.
          Es gibt schon eine Reihe nüchterner Menschen, die kaum zum Glauben zu bewegen sind. Rein von der Masse her aber irrelevant, weil das Gros der Bevölkerung ein Evangelium will.

          PS: Biologisten gibt es nicht. Außer im Englischen.

        • „Du bist also auch Atheist, Evochris?“

          Natürlich. Er ist Naturwissenschaftler.

          „Macht Euch nur Eure natürlichen Verbündeten zu Feinden.“

          Die Religiösen?

          „Und sendet gleichzeitig Grußadressen an die Genderisten mit Homogenderkampf.“

          Für Dich gibt es nur schwarz oder weiß, oder? Der Blogmaster ist kein Genderist. Dawkins, Hitchens, Harris, Dennett, Krauss, de grass Tyson, Maher etc. sind es nicht. Und ich auch nicht.

        • ät Adrian:

          „Natürlich. Er ist Naturwissenschaftler.“
          – Buhaha! Die meisten Atheisten rennen in den Verbalwissenschaften rum. In meiner Studigemeinde dominieren Mediziner.

          „Die Religiösen?“
          – Sind stets die Gruppen, die den Regimen am hartnäckigsten Widerstand leisteten. Die Katholiken bei Adolf, Die Evangelischen bei Erich, heute wieder die Katholiken…

          „Für Dich gibt es nur schwarz oder weiß, oder? “
          – Es gibt jedenfalls keine Halbkommunisten oder Halbdemokraten für mich.
          Halbgenderer offenbar hingegen schon. Das ist aber Schwachsinn. Du kannst nicht Frauen/Radfems für deren Machtspielchen rügen, während Du selbst das selbe Spielchen spielst, so lange es Dir nützt.

          Das ist verlogen und macht Dich unglaubwürdig. Siehe mein Kommentar auf Deiner Seite.

        • „Die meisten Atheisten rennen in den Verbalwissenschaften rum.“

          Aber kein Naturwissenschaftler ist religös.

          „Die Katholiken bei Adolf“

          Adolf war Katholik.

          „Es gibt jedenfalls keine Halbkommunisten oder Halbdemokraten für mich.“

          Nun ja, ich bin ein Halbdemokrat.

          Deinen Kommentar habe ich bereits meisterhaft gekontert 🙂

        • ät Adrian:
          Das war ja der unterirdischste Kommentar, den Du je geschrieben hast.

          „Aber kein Naturwissenschaftler ist religös.“
          – Hast Du gelesen, was ich schrieb?

          „Adolf war Katholik.“
          – Du weißt ganz genau, daß er nicht praktizierte, sondern seiner Kirche einheizte. Unterstes Niveau, Adrian.

          „Nun ja, ich bin ein Halbdemokrat.“
          – Heißt? Schwulenquote von 100% in allen Leitungsgremien?

          „Deinen Kommentar habe ich bereits meisterhaft gekontert“
          – Wohl kaum, wenn ich das hier lese. Mal schauen, was Du bei Dir verzapft hast.

        • „Hast Du gelesen, was ich schrieb?“

          Yep.

          „Unterstes Niveau, Adrian.“

          Danke 🙂

          „Heißt? Schwulenquote von 100% in allen Leitungsgremien?“

          Hahahahaha

    • „Kindererziehung basiert mehr auf grundsätzlichen Fähigkeiten, und nicht auf Seminarwissen von der Uni.“

      Durch die steigende Komplexität der Gesellschaft und die deutlich höhere Änderungsdynamik werden heute ganz andere Anforderungen an die Kindererziehung gestellt als noch vor einigen Jahrzehnten.

      Der Sozialisations- und Ausbildungsprozess beginnt immer früher und inzwischen halt bereits im frühen Vorschulalter. Man hat quasi den Ausbildungsbeginn vorverlegt, natürlich auch damit der Nachwuchs schneller einsatzbereit ist.

      Damit ist eine Akademisierung der Kinderbetreuung unumgänglich. Diese „grundsätzlichen Fähigkeiten“, die Du den Frauen anheiligst, dürften sich aufs wickeln, stillen und mit der Rassel vorspielen beschränken.

      Ein bisschen zu wenig 😉

      „…mit Genderologie hirngewaschen…Gendersexkunde…“

      Polemische Kampfbegriffe, die Ängste triggern sollen. Für eine rationale Diskussion unbrauchbar.

      • „Man hat quasi den Ausbildungsbeginn vorverlegt, natürlich auch damit der Nachwuchs schneller einsatzbereit ist.“

        Meine Oma hat das erste Mal hart und quasi unentlohnt für Andere schuften müssen mit vielleicht 12 (könnt auch noch früher gewesen sein). Meine Mutter hat ihre Berufsausbildung mit 14 Jahren begonnen. Unsere Generation aller-frühestens mit 16, zu etwa gleichem Anteil auch erst noch später, als Erwachsene.

        Es ist mittlerweile eher so weit, dass Minderjährige kaum noch irgendwelche Nebenjobs auch nur in der Theorie ausüben könnten. Nichtmal Regale im Supermarkt einräumen oder sowas Läppisches geht i.d.R. Hierzulande haben wirs da m.M.n. vielleicht sogar bereits etwas übertrieben mit der Schonung des Nachwuchses vor Erwerbsarbeit.

        • „Nichtmal Regale im Supermarkt einräumen oder sowas Läppisches geht i.d.R.“

          Wieso sollte sowas nicht gehen, wie auch z.B Prospektverteiler o.ä.?

          „m.M.n. vielleicht sogar bereits etwas übertrieben mit der Schonung des Nachwuchses vor Erwerbsarbeit.“

          Den vollständigen Lernumfang noch weiter komprimieren und so den Nachwuchs noch früher dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen? Dürfte an Grenzen stossen. Vielleicht erfindet doch jemand mal den Nürnberger Trichter. Zeitgemäß natürlich, mit Mico-USB Schnittstelle.

          Oder wieder stärker selektieren und schichtenbezogen nur Teilmengen schulen? Allerdings ist das nicht zielführend, solange der Mechanisierungs- und Automatisierungsgrad so hoch und der Zugriff auf Arbeitskräfte global möglich ist.

        • Prospekte/Lokalblatt austragen, Babysitten/Nachhilfe und „irgendwem irgendwie helfen“ ist sowas wie die heilige Dreifaltigkeit minderjährigen Gelderwerbs nach der letzten Jahrtausendwende, m.E.n.

          Achte mal selbst drauf, wenn irgendwo um Bewerbungen für einfache Tätigkeiten gebeten wird: Alles ab 18

          Dank ihres Praktikums (mit 15/16) können Manche mal was reißen, vereinzelte Andere haben Kontakte über die Familie und kommen so zu was Interessantem (und ganz Wenige starten ein Internetbusiness oder sowas), die Meisten aber lernen bis sie wahlberechtigt sind nur die Hand aufzuhalten bei der Verwandschaft.

          Find ich eine ziemlich unglückliche Situation, um Motivation und Eigenverantwortung zu stärken.

          Zur Erinnerung: früher galt man erst mit 21 Jahren als vollumfänglich volljährig, war zuvor aber mitunter bereits 7 Jahre voll-erwerbstätig – für Studierte kann sich dieses Verhältnis inzwischen gar umkehren.

          Und selbst in den Realschulklassen will die Mehrheit heutzutage unbedingt studieren, lautet meine vorsichtige Schätzung.

          Dieser Wandel ist nicht aufzuhalten, aber inwiefern ist er noch gut?

        • „die Meisten aber lernen bis sie wahlberechtigt sind nur die Hand aufzuhalten bei der Verwandschaft.“

          Dürfte schichtenspezifisch sein. In der Mittelschicht vielleicht, wo Kinder als Statussymbole gelten und die Verwandtschaft finanziell noch angespeckt ist.

          In anderen Schichten läuft das über den informellen Sektor, da bewirbt man sich nicht auf Stellenanzeigen.

          „Dieser Wandel ist nicht aufzuhalten, aber inwiefern ist er noch gut?“

          Die Akademisierung der Arbeitswelt? Hier haben wir tatsächlich m.M. inzwischen den Grenznutzen erreicht. Es war ja auch ein Ziel des Bologna-Prozesses, hier entgegenzusteuern (also den Wunsch der Menschen nach akademischen Weihen mit einer Light-Version zu befriedigen)

          Wandel ist übrigens nie aufzuhalten aber Wandel geht auch nie nur in eine Richtung…

        • „In der Mittelschicht vielleicht, wo Kinder als Statussymbole gelten und die Verwandtschaft finanziell noch angespeckt ist.“

          Ich denke, es ist schwer zu sagen, wo heutzutage Mittelschicht anfängt, zumal die Tendenz ja so aussieht, dass nahezu jede/r sich selbst so einordnen möchte. Ganz sicher aber bin ich mir, dass ich in meinem Leben nur sehr ausnahmsweise mal mit Oberschicht-Kindern zu tun hatte, und ich den Großteil meiner Erfahrung mit Unterschichtlern sammeln durfte.

          Hierbei muss man auch wieder differenzieren zwischen „normal“ (klassische Arbeiterfamilien, vereinzelt Selbstständige mit Kleingewerbe <- gibt bestimmt Leute, die das schon als Mittelschicht ansehen würden wegen dem Lebensstandard, den z. B. ein Handwerksmeister durchaus als Unternehmer generieren kann, m.M.n. sogar zuverlässiger! als Akademiker) und "Hartzis". Letztere haben null Spielraum, auch die Kinder nicht, da hat der Gesetzgeber gnadenlos für gesorgt (so müssen beispielsweise selbst Geldgeschenke zur Kommunion o.ä. angegeben werden, um verrechnet werden zu können).

          Der Rest erscheint mir überaus großzügig. Kaum ein Kind, dass nicht fest einplanen würde, dass die Eltern ihm den Führerschein spendieren werden (zu meiner Zeit noch die Ausnahme), Zoff ums Taschengeld ist quasi unbekannt.

          "Wenn ich was brauche (also haben will), gehe ich zu Mama/Papa/Oma… und dann krieg ich das Geld dafür" = Standard
          Jedenfalls meiner Beobachtung nach.

          Was meinste, was die für Augen machen, wenn Du denen erzählst, dass zuhause lebende Azubis früher i.d.R. Kostgeld bei ihren Eltern abgeliefert haben? In der Generation meiner Eltern noch bisweilen sogar praktisch das gesamte Gehalt?
          Un-vor-stell-bar für die junge Generation.

          An sich ist das ein gutes Zeichen, diese Mentalitätsverschiebung. Nur ist es halt eine krass-andere Erfahrung, als die der Mehrheit der Weltbevölkerung.

        • Hatt ich die Anekdote schonmal gebracht, ich weiß es nicht…

          Situation: ich fragte einen Schüler, was er sich zu Weihnachten gewünscht und bekommen hätte. Wünsche hätte er keine wirklichen gehabt, bekommen aber einen neuen Flatscreen, weil sein alter Fernseher kaputt gegangen war.
          O-Ton: „Dabei brauche ich den gar nicht…“

          Weitere Nachfragen gaben mir das Gefühl:
          das ist kein skurriler Einzelfall

          Sowas arbeitet lange in mir, wenn ich ehrlich bin.

      • ät Peter:

        „werden heute ganz andere Anforderungen an die Kindererziehung gestellt “
        – Von welchem Alter reden wir? Bis drei reicht das Emotionale. Eltern ohne Kita-Nutzung können ihre Kinder ja auch erziehen.

        „Man hat quasi den Ausbildungsbeginn vorverlegt, natürlich auch damit der Nachwuchs schneller einsatzbereit ist.“
        – Jetzt denke ich an die Potsdamer Villa Ritz, wo Reiche ihren Kindern vom 1. Lebensjahr an Chinesisch beibringen lassen können. Damit sie im gnadenlosen Wettkampf im Kapitalismus gewinnen. Pervers.

        http://www.villa-ritz.de/

        „Damit ist eine Akademisierung der Kinderbetreuung unumgänglich.“
        – Eine gute Ausbildung wäre besser. Stuhlfurzen im Hörsaal, jahrelang, macht noch keine guten Erzieherinnen. Rechtfertigt nur ein höheres Gehalt.

        „Polemische Kampfbegriffe, die Ängste triggern sollen.“
        – Deswegen nicht unrealistisch. Ich kenne (Sozial-) Pädagogen, die Genderologiekurse belegen mußten und den Müll auch noch glauben.
        Wenn jemand besonders fromm ist, werden dann vielleicht gerne ein paar Experimente an den Kindern durchgeführt.

        • „Wenn jemand besonders fromm ist, werden dann vielleicht gerne ein paar Experimente an den Kindern durchgeführt.“

          Frömmelnde Eiferer können so manchen Schaden anrichten. Davon können Dir Zöglinge katholischer Internate beiderlei Geschlechts Choräle singen. Ebenso wie so manch Schüler der Odenwaldschule u.a.

          Für sowas bedarf es keine „Genderologiekurse“

        • ät Peter:

          Du weißt, daß Pater Mertes 2009 selbst an die Öffentlichkeit gegangen ist?
          Das kann von der Gender-Partei DIE GRÜNIXES nun nicht behaupten.
          Bei Tuider ebenfalls von Einsicht keine Spur.

          Nebenbei: Bist Du Mitglied bei den Grünixes? Schweiz oder BR ist ja gleich.

      • „Polemische Kampfbegriffe, die Ängste triggern sollen. Für eine rationale Diskussion unbrauchbar.“

        Nur komisch, dass die 3 Erziehungswissenschaftlerinnen, die ich kenne, alle samt Gender-Studies-Seminare besuchen und seit sie an der Fachhochschule sind, ihre Facebook-Chroniken mit Gender- und Feminismusmüll flooden und auch bei Treffen im RL fast pausenlos darüber faseln, wie schlimm „das Patriarchat“ doch für alle ist und wie toll es wäre, wenn wir alle Feministen wären. Eine kündigte sogar die Freundschaft, nachdem ich einen ihrer Mädchenmannschaft-Bullshit-Post zerlegte.
        Was bitte haben solche Ideologien in Erziehungswissenschaften zu suchen?

        • ät mindph:

          Ganz einfach: Nix!

          Kein Wunder, daß die Genderfanatiker sich so gerne in den Pädagogikstudiengängen festsetzen. Da trifft man jede Menge Frauen, die man hirnwaschen kann.

          Was die wohl mit Jungs machen, wenn sie arbeiten?

  6. Wir haben uns heute Morgen bei einem ausgedehnten Frühstück einige Gedanken zur Studie gemacht (wir: meine liebste Fachfrau und ich).

    Die Studie wurde im Kindergarten durchgeführt. Im Kindergarten herrschen Bedingungen, mit denen Mädchen grundsätzlich besser zurechtkommen als Jungen: Es sind viele Kinder auf engem Raum, es ist oft sehr laut, es gibt Konkurrenz um knappe Ressourcen.

    Jungen haben im Vorschulalter (im Schnitt!) einen höheren Bewegungsdrang als Mädchen. Damit will ich nicht negieren, dass einige Mädchen in der Art von »Pippi Langstrumpf« auch einen hohen Bewegungsdrang haben. Ich will auch nicht negieren, dass es einige ruhige Jungen gibt. Es stimmt aber im Mittel und es ist aus der Evolution zumindest mit Indizien zu begründen.

    Jungen leiden im Schnitt also stärker unter der Enge in den Kitas. (Anmerkung: Stellt Euch einfach mal vor, dass Ihr alle den ganzen Tag auf weniger als 2 Quadratmetern Fläche mit Leuten aufeinander hockt, die Ihr Euch nicht aussuchen könnt). Ihr seid i. d. R. erwachsen und reif, die Kinder sind es nicht.

    Wenn das so ist, dann werden die sozialen Kompetenzen von Jungen von den Erwachsenen natürlich anders wahrgenommen als die sozialen Kompetenzen von Mädchen. Es gibt an einer sächsischen Hochschule tatsächlich Untersuchungen, wonach professionelles Fachpersonal in Kindergärten die Mädchen anders wahrnimmt und behandelt als die Jungen (Quelle versuche ich nachzureichen).

    Das alles hat Einfluss auf die Ergebnisse der Studie aus Norwegen. Das zeigt mir, dass eine seriöse sozialwissenschaftliche Untersuchung der Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen, Erzieherinnen und Erziehern usw. dringend erforderlich ist. Ohne Ideologie und ohne Voreingenommenheit.

    • Das klingt so, als würdest Du die wissenschaftliche Erkenntnis bestreiten, die besagt, dass Jungen asoziale Vollhonks sind, die man überwinden muss, um eine menschliche Gesellschaft zu gestalten.

      • Ja. Das war beabsichtigt 😉

    • *Jungen leiden im Schnitt also stärker unter der Enge in den Kitas. (Anmerkung: Stellt Euch einfach mal vor, dass Ihr alle den ganzen Tag auf weniger als 2 Quadratmetern Fläche mit Leuten aufeinander hockt, die Ihr Euch nicht aussuchen könnt*

      Du warst schon länger nicht in einer KiTa oder? Das Bild das du zeichnest passt eher in die 50er, als man Bewegung an frischer Luft für eher unwichtig hielt.

      • Meine Frau leitet eine Kita. Natürlich gehen die Kinder an die frische Luft und natürlich ist Bewegung wichtig.

        Der Anteil der Bewegung draußen ist aber organisatorisch und durch die natürlichen Wetterbedingungen begrenzt. Organisatorisch: Kinder ausziehen und anziehen, Essen, Mittagsruhe, Bildungsangebote usw. finden immer im Gebäude statt. Natürliche Bedingungen: Bei Kälte, Sturm oder Dauerregen kann man mit Kindern nicht sehr lange nach draußen gehen.

        Außerdem ist vor allem hier in der Großstadt das Außengelände in der Regel. eingeschränkt: Fläche ist in der Stadt teuer. Entweder müssen sich die Gruppen draußen abwechseln oder es wird dort ebenfalls eng. Es gibt in den Städten Kindergärten, die so viel Fläche im Außenbereich wie ein Kleingarten haben …

        Gerade das Ausziehen und Anziehen der Kinder ist (zumal bei einem ungünstigen Betreuungsschlüssel) eine Stresssituation für die Erzieherinnen und Erzieher. Das war einer der Punkte, die in der Studie auch erfasst sind. Mädchen kommen mit dem selbständigen Anziehen und Ausziehen deutlich besser zurecht als Jungen.

        Ich habe im Übrigen zwei Kinder in einem relativ großen Altersabstand, habe viele Jahre am Rand von Spielplätzen verbracht und mich aus Eigeninteresse sehr viel mit anderen Eltern ausgetauscht.

        • Hm, ich komm aus einer Kleinstadt. Ich hab meine Nichte oft aus der Ganztagsbetreuung im örtlichen Kindergarten abgeholt und erinnere mich, sie fast jedesmal, ebenso wie andere Abholpersonen, suchen zu müssen, weil die Kinder ein relativ großes Gelände hatten, auf dem sie sich frei bewegen konnten (auch draußen). Da war sie aber auch schon älter als die Probanden.
          So kann sich das unterscheiden 🙂

          Mal davon ab, das sind dann ja dennoch bei weitem nicht die 2qm von denen du gesprochen hast. Lass uns da doch sachlich bleiben und nicht irgendwelche Horrorszenarien herzaubern, ja?

        • Ich suche gern aus der entsprechenden Bauordnung heraus, wie viel Quadratmeter einem Kind in der Kita in Dresden zustehen. Ganz ohne »Szenarien«. Dauert nur bis heute Abend.

        • Ich kann dir auch raussuchen, wieviel qm das Sozialamt pro Kind zugesteht, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es in der Realität oft anders ist. 🙂

        • Bleiben wir mal bei Kindergärten. Die werden zumindest vom zuständigen Jugendamt, vom Gesundheitsamt und von der Brandschutzbehörde kontrolliert. Da sind Abweichungen (nach unten) von der Norm zwar möglich, aber doch begrenzt. Ich kann leider erst heute Abend mit genauen Zahlen dienen.

          Abweichungen nach oben sind eher selten, weil Kostendruck herrscht und weil der Rechtsanspruch auf die Betreuungsplätze in einem Kraftakt umgesetzt werden musste.

        • Na gut, aber du musst mir trotzdem nochmal erklären, warum die Studie, die mEn sehr sachlich den Entwicklungsstand bei 2jährigen zeigt, mangelhaft ist.

        • Das muss ein Missverständnis sein. Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass diese Studie mangelhaft sei. Ich habe versucht, zu erklären, wie es zu den offensichtlichen Unterschieden kommt.

          Wenn Du den letzten Absatz meines ersten Kommentars meinst(?) – hier eine Erklärung:

          In der Studie wurde empirisch herausgefunden, dass Mädchen auf bestimmten Gebieten einen Vorsprung haben. Weitere Studien könnten diesen Befund stärken, ergänzen oder widerlegen.

          In einer zweiten Stufe der Forschung müsste man sich um die Ursachen kümmern: Woran liegt es? Welche Einflüsse gibt es auf die Beobachtungen, welche Einflüsse gibt es auf die Entwicklung?

          In einer dritten Stufe müsste es um Maßnahmen gehen, die Bildungsgleichheit sichern. Denn das Ziel muss doch sein, dass wir nach Kindergarten und Schule einen sehr hohen Anteil an gut gebildeten Jugendlichen haben. Da darf man diesen »problematischen« Teil der Jungen nicht abschreiben. Also müsste geschaut werden, wie man sie pädagogisch besser fördern kann.

          Wir stehen hier IMHO ganz am Anfang. Diese Forschung darf nicht den Ideologen in die Hand fallen, die eh schon alles wissen und nur ihre Ideologie bestätigt sehen wollen, sondern man muss wirklich Wissenschaft betreiben …

        • @stefanolix: 2qm im Innenraum pro Kind scheint zumindest in Niedersachsen auch Mindestanforderung zu sein (weniger möglich bei älteren Einrichtungen wg. Bestandsschutz):
          http://www.schure.de/21130/kitadvo1.htm

          Hier in der Großstadt gibt’s sehr viele kleinere Kinderläden, bei denen ich grob geschätzt die 2-3qm für eine realistische Größenordnung halten würde. Viele haben gar keine Außenbereiche, die fahren halt mit den Kleinen zum nächsten Spielplatz (der meist auch nicht weit ist) oder in den Park. Allein in meiner Straße sind drei davon, keiner hat ein Außengelände. Platz ist halt wirklich rar und teuer.

        • Empfehlung für den Freistaat Sachsen: »Die Gruppenräume für Kinder sollen so gestaltet sein, dass
          – 3,0 m² je Krippenkind,
          – 2,5 m² je Kindergartenkind und
          – 2,5 m² je Hortkind
          zur Verfügung stehen. Auf dieser Grundlage sind Raumkonzepte zu entwickeln, die auf die baulichen Voraussetzungen und die pädagogischen Erfordernisse abgestimmt sind. «

          Quelle: http://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/1900-Empfehlung_raeumliche_Anforderungen_Kitas#vwv4

    • @Stefanolichs

      Stellt Euch einfach mal vor, dass Ihr alle den ganzen Tag auf weniger als 2 Quadratmetern Fläche mit Leuten aufeinander hockt, die Ihr Euch nicht aussuchen könnt). Ihr seid i. d. R. erwachsen und reif, die Kinder sind es nicht.

      Das ist naiv. Gerade Kinder haben einen viel unproblematischeren Umgang miteinander. außerdem sind deine zwei Quadratmeter ein statistischer und spekulativer Wert. Mein Kindergarten kam mir riesig vor. Wir hatten auch viel Terrain, das exploriert werden konnte. Ich bin allerdings auch im besseren Deutschland aufgewachsen, wo man auf solche Dinge mehr geachtet hat.

      Als ob „reifes Erwachsensein“ zu einem guten Miteinander qualifizieren würde. Daß ich nicht lache.

      Es gibt viele Kindergärten, die groß genug für Jungs sind. Das Problem sind eher Kinderläden mit Hinterhof. Aber auch dort spazieren die Kinder dann ab und zu zum Spielplatz.

    • „Das alles hat Einfluss auf die Ergebnisse der Studie aus Norwegen. Das zeigt mir, dass eine seriöse sozialwissenschaftliche Untersuchung der Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen, Erzieherinnen und Erziehern usw. dringend erforderlich ist. Ohne Ideologie und ohne Voreingenommenheit.“

      Das wird aber nicht passieren, solange an den Hochschulen die Genderisten das Sagen haben, besonders in den Humanwissenschaften, und versuchen ihre Ideologie vom sozial konstruierten Geschlecht flächendeckend durchzudrücken.
      Unter dieser Ideologie ist es natürlich unmöglich, geschlechtliche Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen zu begreifen und insbesondere auf geschlechtlich bedingte unterschiedliche Bedürfnisse adäquat einzugehen.
      Und das Problem setzt sich ja an den Schulen fort. Jungen erzielen bei PISA regelmäßig bessere Ergebnisse als Mädchen, bekommen aber trotzdem durchschnittlich schlechtere Noten, besuchen weniger die Gymnasien und bekommen weniger höhere Schulabschlüsse.
      Ich wette, wenn es umgekehrt wäre, hätten wir längst Kultusminister, neue Programme entwickeln, um Mädchen mehr zu fördern. Da es aber die Jungen sind, die hier benachteiligt werden, gibt es keine Notwendigkeit sich weiter darum zu kümmern.

  7. Naja. Ich fing wesentlich früher an, Sprechen, Lesen & Schreiben zu lernen als meine Schwestern. Aber wie auch immer.

    Ich nehme mal an, die Studie beweist dann auch dass all die Förderprogramme für Mädchen überflüssig sind.
    Ich bin im Wesentlichem aber natürlich crumars Meinung, die Studie fördere das Vorurteil, unausgebildete Fähigkeiten sind beim Manne ein Fall von seiner biologischer Minderwertigkeit, bei der Frau nur eine von Diskriminierung.

  8. Uns wurde immer – nicht in diesem Artikel hier, aber sonst viel – genau der Aspekt mit der Entwicklungsverzögerung beim männlichen Geschlecht so verkauft wie „Ja, die Mädchen sind den Jungen überlegen, ihnen weit vorraus usw.“

    Was die Herr- oder eher Frauschaften hierbei nicht wussten: Es ist in der Natur generell so, dass weniger intelligente Lebensformen schneller erwachsen werden als intelligentere.

    Man hätte also genauso gut gegen das weibliche Geschlecht mit demselben Sachverhalt Stimmung machen können. Was natürlich auch nicht in Ordnung gewesen wäre. A weil eh nicht in Ordnung und B weil Frauen im Schnitt nicht weniger intelligent als Männer sind.

    „Gerade bei einer Spezies mit hoher körperlicher intrasexueller Konkurrenz, wie bei menschlichen Männern, tritt bei dem betroffenen Geschlecht oft eine gewisse Entwicklungsverzögerung ein, damit diese Kinder nicht zu früh in die Konkurrenz eingebunden werden und stärker werden können.“

    Ja, und damit sie nicht so leicht verhungern. Denn „will“ das männliche Geschlecht größer und stärker werden als das weibliche, braucht es entweder eine höhere Wachstumsrate oder eine längere Entwicklungszeit. In der Natur haben bei den Arten, bei denen die Männchen größer und stärker sind als die Weibchen, die Männchen meist eine längere Entwicklungszeit, damit ihre Wachstumsrate nicht zu hoch sein muss.

    • Das klingt nachvollziehbar

    • >>“Ja, die Mädchen sind den Jungen überlegen, ihnen weit vorraus usw.”

      Zwei Punkte:

      A) Das Mädchen mehr Sozialverhalten zeigen wundert mich nicht: Eine Hauptantriebsfeder weiblichen Denkens und Handelns ist sozial verträgliches Verhalten und Anpassung. Wundert es also irgendjemand, dass Mädchen häufiger mit anderen Kindern spielen (Gut hast du das gemacht Marie! Ja man muss zusammenspielen, auch mit dem Marvin, mit dem spielt keiner)?? Ich denke nicht. Jungs passen sich seltener an, und auch das Thema weibliche Autorität ist ein totaler Graupunkt dieser Studie. Mädchen/Frauen wollen gefallen, sozial anerkannt sein. Feminismus wird von diesem weiblichen Urbedürfnis (ACCEPTANCE AS YOU ARE) in weiten Teilen getragen.

      B) Man muss nicht erwachsen sein für eine Schwangerschaft, aber man sollte es. Mädchen sind Gatekeeper des Sex, sie können davon schwanger werden und Kinder austragen. Auch schon mit 13/14. Wen wundert es also, dass Mädchen weiter im Sozialverhalten in diesem Alter sind und für sich und andere mehr Verantwortung übernehmen und Bedürfnisse äußern können? Für mich vollkommen unüberraschend.

      Naja und das Zeitalter, die Blüte der Jungen kommt ohnehin später…

      • A) Das Mädchen mehr Sozialverhalten zeigen wundert mich nicht: Eine Hauptantriebsfeder weiblichen Denkens und Handelns ist sozial verträgliches Verhalten und Anpassung
        -Anpassung des Verhaltens anderer an die eigenen Bedürfnisse

  9. […] „Kindergarten-Studie: So weit sind Mädchen Jungen voraus“ […]


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