Selbermach Samstag 149 (15.08.2015)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

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119 Gedanken zu “Selbermach Samstag 149 (15.08.2015)

  1. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich wieder öffentlich gegen den Feminismus & Gender Mainstreaming „hetzen“, solange es noch legal ist. (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Direkt zum ***GENDER GAGA DER WOCHE***:

    http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/gender-mist-gleichstellung-und-feminismus-als-feindbilder-8197

    Sind schon schlimm, diese Nazis. Erst erfinden sie die beiden Geschlechter (vgl. https://chrismon.evangelisch.de/artikel/2013/weder-mann-noch-frau-19543) und beenden damit das fröhliche, weltoffene, tolerante und bunte Regenbogenzeitalter, an dem sich damals u.a. Wilhelm II. und die katholische Kirche immer so erfreut haben, und sind jetzt auch noch gegen Gender Mainstreaming, genau wie diese bösen Antifeministen, Männerrechtler und konservative Autoren – also genau wie das andere braune Pack.

    Im Ernst: Was ich vor allem Gaga finde hieran ist, dass man die Neonazi-Szene nicht damit bekämpfen kann, in dem man es zulässt, dass sie im Gegensatz zu allen etablierten Parteien gegen Gender Mainstreaming ist.

    Diese beiden Texte lohnen sich, einmal gegenübergestellt zu werden:

    http://denken-erwuenscht.com/gastspiel-birgit-kelle-ueber-die-pervertierung-von-frauenrechten/

    http://nicht-feminist.de/2015/08/prostitution-die-grosse-entkriminalisierung-der-ausbeuter/

    Mich überzeugt Wolles Text eher. Was die Einzelaussagen angeht, besonders bei Birgit Kelle, weiß ich teilweise schlichtweg nicht, was ich davon glauben kann. Man sollte meinen, dass es Schlepperbanden von Zwangsprostituierten schwerer haben, wenn Prostitution legal ist. Birgit Kelle meint nein. Ich weiß es letztlich nicht.

    Naja, weiter im Text mit dem Üblichen:

    Birgit Kelle bzw. via Birgit Kelle ihren Newsletter:

    http://blog.windelbar.de/2015/08/05/gastbeitrag-kein-land-fuer-kinder/

    http://www.frauenunion-duesseldorf.de/images/stories/Veranstaltungen/21.08.15%20%20-%20einladung%20fu%20dsseldorf%20kelle.pdf

    http://frau2000plus.net/wie-aus-konservativen-rechte-werden/

    Cuncti:

    http://cuncti.net/geschlechterdebatte/863-die-frauen-und-die-medizin

    Stadtfuchs:

    https://stadtfuchsensbau.wordpress.com/2015/08/14/feministische-methodik-ii-oder-ohne-zahlen-luegen/

    Danisch:

    http://www.danisch.de/blog/2015/08/12/wer-finanziert-eigentlich-den-genderismus/

    So, mehr jibbet heute nit – einfach keine Zeit.

    …und der Surftipp des Tages:

    http://www.walter-hollstein.ch/

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Das hier

    https://allesevolution.wordpress.com/2015/01/31/ubersicht-evolution-evolutionare-psychologie-und-partnerwahl/

    ist ein guter Überblick über die Theman hier bei Allesevolution. Wer richtig professionell mit „biologistischen“ Argumenten „trollen“ will, dem sei dieser Überblick sehr empfohlen, gerade auch Autoren & Journalisten.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch „offline“ (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale „supitolle“ Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Löwe

    • Sieh mal an. Frau Kelle entpuppt sich als waschechtes Weibchen welches die „Billiglohnkonkurrenz“ der Prostituierten fürchtet. Wenn Mann eine Frau bezahlt, dann doch bitte in einer Ehe 🙂

      • Tja, so könnte es und wird es wohl sein. Immer einer Meinung ist man auch nicht mit grundsätzlich Gleichgesinnten.

        Ich weiß vieles nicht über die Richtigkeit ihrer Behauptungen wie der, die Polizei hätte es in Deutschland schwerer, Frauenhändler zu bekämpfen seit der Legalisierung. Ich denke, das stimmt nicht, aber ich weiß da zu wenig drüber.

      • @Adrian

        Da sollte in der Männerrechtsbewegung dann aber mal langsam ein Konsens gefunden werden, was denn nun von Frauen erwartet wird.
        Das ist jetzt wieder genau das was ich schon so oft kritisiert habe.

        Der Mann „muss“ für die Frau zahlen, wenn sie icht/zu wenig arbeitet weil sie (so wie Kelle) eher häuslich sein will und sich um die Kinder kümmern will.
        Wobei Kelle da ei schlechtes Beispiel ist, weil die ja sicherlich so oder so einiges dazu verdient, auch wenn sie nicht jeden Morgen um 8 aus dem Haus geht durch Bücher, TV Auftritte usw.
        Die Frau als ausbeuterischer Parasit der den Mann finanziell aussaugt.

        Achtet Frau dann also auf Beruf, Geld verdienen, Weiterbildungen usw. und besteht auf „eigenes Geld“ und „unabhängigkeit“ usw. ist sie eine raffgierige kalte Karriereziege, sowas will man doch nicht. Man(n) will doch nach Hause kommen und ein gemütliches Heim mit Abendessen vorfinden und kein leeres Haus weil die Frau noch in einem Meeting ist oder sich der Hausrolle (zu stark) verweigert, weil sie ja, genau wie der Mann, eine andere Rolle lebt und der Tag nur 24 Stunden hat. Und Kinder sind damit sowieso nicht machbar, die kommen dann ja schon mit 6 Monaten in die Kita voll die Rabenmütter.

        Dann wird wieder kritisiert dass Männer sich totarbeiten müssen und zu wenig Zeit für die Kinder haben usw. Schlägt man dann ein 50/50 oder 60/40 Modell vor, heißt es, „man“ wolle Männer an der Karriere hindern wollen dadurch usw.

        Es wird immer kritisiert, dass Frauen widersprüchliche Ansprüche an Männer stellen würden.
        Das da ist aber auch ein gewaltiger Widerspruch und ich hätte da gerne mal eine klare Ansage, statt immer nur, je nach Kontext, beides als Kritik hervorzuholen.
        Damit ist man natürlich immer auf der richtigen Seite.

        „Mich überzeugt Wolles Text eher. Was die Einzelaussagen angeht, besonders bei Birgit Kelle, weiß ich teilweise schlichtweg nicht, was ich davon glauben kann. Man sollte meinen, dass es Schlepperbanden von Zwangsprostituierten schwerer haben, wenn Prostitution legal ist. Birgit Kelle meint nein. Ich weiß es letztlich nicht. “

        Nicht unbedingt. Wenn etwas legal ist, ist es relativ leicht (besonders in dem Bereich), in der „Masse der Legalität“ unterzutauchen.

        Ist ein Buch dass sich u.A damit auseinandersetzt.

        Es ist zumindest auffällig, dass kaum Frauen dieses Angebot des „Offiziellmachens des Berufs“ mit KV usw. annehmen und dass es auch hier offenbar einen gewaltigen Markt für Zwangs und Elendsprostitution gibt, obwohl das hier ein „wohlständiges“ land ist.

        Die Polizei ist jedenfalls der Meinung, dass die Liberalisierung die Situation in keinster Weise verbessert hat, der Markt hat sich eher noch vergrößert. Für eine Rekriminalisierung bin ich trotzdem nicht, aber „irgendwas“ sollte „man“ sich da einfallen lassen.

        http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-06/prostitutionsgesetz-deutschland-reform

        „Die Ziele, das kriminelle Milieu rund um das Sex-Gewerbe auszuhöhlen und Prostituierte arbeitsrechtlich zu schützen, wurden nach Einschätzung von Polizei und Beratungsstellen kaum erreicht. Stattdessen, zu diesem Ergebnis kam kürzlich eine von der Europäischen Kommission finanzierte Studie, hat die Gesetzesreform eine Zunahme des Menschenhandels bewirkt. „

        • @ Atacama

          „Das da ist aber auch ein gewaltiger Widerspruch und ich hätte da gerne mal eine klare Ansage, statt immer nur, je nach Kontext, beides als Kritik hervorzuholen.“

          Das Leben ist voller Widersprüche. Die Kritik hier geht ja auch eher in die Richtung, dass die Widersprüchlichkeiten der Frauen im öffentlichen Diskurs als unhinterfragbare berechtigte Wünsche rausposaunt werden.

          Widersprüchliche Männerwünsche sind da eh egal, weil („Die wollen nur ficken“) Frauen denen nur situativ Beachtung schenken. Und im medialen Umfeld wird von den Wünschen dann ja auch nur der sexuelle Teil bedient: Teasing und Porn in jeder Geschmacksrichtung bis zum Abwinken.

          „aber “irgendwas” sollte “man” sich da einfallen lassen.“

          Na dann lass Du Dir doch mal was einfallen und schreib es, Wenn es gut ist, wird es seinen Weg finden…

        • „Das Leben ist voller Widersprüche. Die Kritik hier geht ja auch eher in die Richtung, dass die Widersprüchlichkeiten der Frauen im öffentlichen Diskurs als unhinterfragbare berechtigte Wünsche rausposaunt werden.“

          Wieso? Es gibt mittlerweile Studien (kann alles manipuliert sein klar) dass viele Männer auch gerne mehr Zeit mit ihren Kindern, so vorhanden verbringen würden.

          „Na dann lass Du Dir doch mal was einfallen und schreib es, Wenn es gut ist, wird es seinen Weg finden…“

          Ich bin keine Kriminologin.

          „Und im medialen Umfeld wird von den Wünschen dann ja auch nur der sexuelle Teil bedient: Teasing und Porn in jeder Geschmacksrichtung bis zum Abwinken.“

          Ich dachte, Werbung macht nur was die Kunden wollen oder ist unerfolgreich.

        • „Wieso? Es gibt mittlerweile…“

          Haarscharf am Thema vorbei 😉

          „Ich bin keine Kriminologin.“

          Ich dachte, Du willst gerade nicht kriminalisieren sondern bevorzugst einen zivil-gesellschaftlichen Ansatz?

          „Ich dachte, Werbung macht nur was die Kunden wollen oder ist unerfolgreich.“

          Gut erkannt. Das Steuerungspotential ist extrem hoch.

        • „Ich dachte, Du willst gerade nicht kriminalisieren sondern bevorzugst einen zivil-gesellschaftlichen Ansatz?“

          Natürlich will ich Zwangsprostitution und sonstigen Menschenhandel kriminalisieren.

        • @ Atacama

          Das war Deine Aussage oben:

          „Die Polizei ist jedenfalls der Meinung, dass die Liberalisierung die Situation in keinster Weise verbessert hat, der Markt hat sich eher noch vergrößert. Für eine Rekriminalisierung bin ich trotzdem nicht, aber “irgendwas” sollte “man” sich da einfallen lassen.“

          Und ich fragte nach Deinen Vorstellungen über dieses „irgendwas“. Kriminologen sind für die Rekriminalisierung (irgendwie logisch 😉 ), der gesellschaftliche Trend zeigt wieder Richtung Tabuisierung.

          Also, wenn Du da kein innovatives zivilgesellschaftliches „irgendwas“ aus dem Ärmel zaubern kannst, darfst Du Dich nicht beklagen, wenn wieder die alten Rezepte aus dem Schrank geholt werden.

    • Birgit Kelle ist eigentlich Antifeministin, aber sie ist eben auch konservativ-katholisch, und ironischer Weise gehen bei dem Thema Sexfeindlichkeit Feministen wie Schwarzer und rechte Religiöse Hand in Hand…

    • ät Matthias:

      Bin spät, aber besser spät als nie. Gucke mir grade im Bundeswehrmuseum Kampfflugzeuge an. Das liegt daran, daß meine Eltern und die Gesellschaft mich frühzeitig auf Mann geeicht und mir die Liebe zu Waffen eingetrichtert haben…. 🙂

      Das Gender-Nazi-Netz ist ja geil. Wo gefunden?
      Zeigt, daß der Genderplex Teil eines größeren ideologischen Konglomerats ist, der die politische Korrektheit (und damit die Antifa) beinhaltet.
      Ein richtiger Ideologiebrei, der munter vermischt wird, wenn man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen will. Erinnert an historische Stilblüten wie „jüdischer Finanzbolschewismus“, höhö.
      Hattest Du neulich das mit der Amadeu-Antonio-Stiftung mitbekommen? Die haben auch 2,3 Projekte, in denen es darum geht, das Nazitum als typisch männliches Pjhänomen zu entlarven, und die betroffenen Jungmannen mittels Gendertheorie zu kurieren.

      Na, ob das klappen wird? Die Nazis werden bestimmt reumütig zu Kreuze kriechen, wenn man ihnen ihre toxische Männlichkeit vor Augen führt….
      😉

      • „Das liegt daran, daß meine Eltern und die Gesellschaft mich frühzeitig auf Mann geeicht und mir die Liebe zu Waffen eingetrichtert haben….“

        Jo, Dinge zu lieben, die dazu dienen, Menschen zu töten, darauf kann man sichtlich stolz sein 🙂

        • ät Adri:

          Du bist naiv. Ist der Krieg bzw. der körperliche Kampf Mann gegen Mann eine „kulturelle“ Erfindung? Ja, sicher doch.

          Quark. Männer (Hetero?) interessieren sich sowohl für den Wettkampf we auch für Technik. Zusammengenommen kommen Panzer, Flugzeuge u.ä. heraus.
          So lange sie im Museum stehen, kann ja nichts passieren…

          • „Du bist naiv.“

            Nein, ich finde nur Menschen suspekt, die Gegenstände lieben, die dafür gedacht sind, andere Menschen zu töten.

            Ich habe meine Panzerfaust jedenfalls nicht geliebt.

          • @Adrian
            Was interpretierst Du in dieses Bild „Menschen (Männer), die Waffen lieben/mögen“ rein? Deine eigenen Prägungen, Ansichten und Vorurteile?

            Ich mag meine Waffen. Sie sind mechanische Wunderwerke und erfordern genau abgemessene Quantitäten von chemischer Kraft, sowie eine große Portion von Geschicklichkeit, Konzentration und Disziplin. Das Bild, daß Waffen nur zu Tod und Zerstörung taugen, ist ein Bild das von den Medien transportiert wird. Der weitaus größte Teil aller Waffen wird zu friedlichen Zwecken verwendet. Aber das ist ja keine Meldung wert. Keine Opfer – keine Berichte.

            Wo in der Liste findest Du Dich wieder?
            https://lawgunsandfreedom.wordpress.com/2012/06/15/die-unterschiedlichen-typen-von-waffengegnern-und-wie-man-sie-dazu-bringt-ihre-meinung-zu-andern/

            Grade in den letzten paar Jahren habe ich immer häufiger männliche und erstaunlich viele weibliche Interessenten auf dem Schießstand, die vorher nie etwas mit Waffen zu tun hatten. Macht Dir das Angst? Und wenn ja, warum?

          • Ja, das macht mir Angst wenn in Gesellschaften, in der es keine Notwendigkeit gibt, Waffen zu tragen, sich Menschen dafür interessieren, wie man Leben auslöschť (Schießstand).

          • Der legale Waffenbesitzer hat überhaupt kein Interesse daran Leben auszulöschen und trainiert das auch nicht. Deine Befürchtungen haben also mit der Realität nichts zu tun.

            Ähnlich wie bei den Genderisten und Hardcore-Feministen die überall eine Rape-Culture sehen, die es auch nicht gibt.

            Man könnte das Bild korrigieren – aber dazu sind die meisten Leute zu faul. Es ist bequem an alten Vorurteilen und Ansichten festzuhalten, obwohl sie nicht stimmen. Eigene Prägungen und Vorurteile zu hinterfragen – das machen halt leider die wenigsten Leute. Die ungerechtfertige Überzeugung, mit seiner Meinung richtig zu liegen ist stärker.

            Insofern macht man sich genau derselben Arroganz, Ignoranz und Inkompetenz schuldig, die man z.B. den Genderisten so gerne (und berechtigt) zuschreibt.

          • Außer Kirche, Kneipe oder Sportvereinen gab es kaum anderen Freizeitangebote in meiner Jugend. Fernsehen mit 3 Programmen und „Sendeschluß“. Also ging ich in den Schützenverein.

            Schießen ist für mich eine lautere Form von Meditation (- wie für die meisten Waffenbesitzer, die ich kenne). Es erfordert viel innere Ruhe, Geschicklichkeit, Selbstbeherrschung, Kraft, Konzentration, Disziplin und Achtsamkeit.

            Ich mag keine brutalen Sportarten mit Körperkontakt (Fußball, Boxen, etc.), bei denen vielleicht auch noch eine erhöhte Verletzungsgefahr besteht. Weder für Ballsportarten noch für Leichtathletik konnte ich mich erwärmen – und ich habe viel ausprobiert. Sportschießen liegt mir einfach. Es macht Spaß und deshalb mache ich es.

            Alleine Deine Frage scheint zu implizieren, daß Du einen einschneidenden, vielleicht sogar traumatischen, Auslöser erwartest. So was gab es nicht. Eine Waffe ist für mich ein Sportgerät. Sicher, sie taugt auch als Mordinstrument. Aber das gilt genau so für mein Auto, für meine Küchenmesser oder ein Stuhlbein.

            Und bevor das alte Pseudoargument „… aber das sind keine Waffen“ kommt … das spielt keine Rolle, denn Messer und bloße Hände und Füße sind in Deutschland die Tatmittel Nummer eins. Schußwaffen – obwohl verbreitet und relativ leicht verfügbar, spielen kaum eine Rolle. Dazu reicht ein Blick in die offiziellen Statistiken.

          • Ich impliziere überhaupt gar nichts.Wenn es Dir Spass macht, werde ich nichts dagegen sagen. Waffen zu lieben halte ich dennoch für creepy, denn: Waffen taugen nicht nur als Mordinstrument, sie wurden zu diesem Zweck erfunden.

          • Unsere primitiven Vorfahren haben Waffen zur Jagd und zur Verteidigung gegen wilde Tiere entwickelt. Hätten sie das nicht getan, dann hätten wir die Bäume nie verlassen. Sportlich wurden Waffen sicher auch schon immer verwendet.

            Wie gesagt – ist völlig ok, wenn Du Angst vor etwas hast. Das ist Deine persönliche Angst, mit der Du leben musst. Ich gehe seit über 35 Jahren mit Waffen um. Das sind tote Gegenstände – Werkzeug zum Spiel, zum Sport, zur Jagd oder zur Selbstverteidigung. So steht’s im Waffengesetz.

            Wenn Du nur einen einzigen Verwendungszweck siehst und anerkennst, kann ich Dir das gerne lassen, auch wenn das nicht der Realität entspricht.

        • „Sie sind mechanische Wunderwerke und erfordern genau abgemessene Quantitäten von chemischer Kraft, sowie eine große Portion von Geschicklichkeit, Konzentration und Disziplin.“

          Das sind mechanische Uhren auch. Oder Waagen. Oder Autos.

        • Guckt mal hier:

          Ist es ethisch-moralisch okay, als erwachsener Mann über solche Videos lachen zu können?

          Also ich bin ja nicht für ein derart liberales Waffenrecht wie in den USA, aber Spaß beim Zugucken hatte ich trotzdem.

          Ob mir es Spaß machen würde, selbst so rumzuballern? Klar würde es das, würde es jedem. Vermutlich sogar mancher Frau, weiß ich aber nicht.

          Richtig super viel Spaß hätte das mit 12 gemacht.

          Gute Videos kommen auch, wenn man sowas wie „sexy girl versus massive recoil“ auf Youtube eingibt.

        • @Adrian: Wie kommst du darauf, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der es keine Notwendigkeit für Waffen gibt?

          Nur durch Waffen ist unsere heutige Gesellschaft so möglich, denn sie setzen das Recht des Stärksten außer Kraft. Durch Waffen kann sich auch der körperlich Schwächere schützen.

          Warum trägt unsere Polizei Waffen? Nicht um zu töten, sondern um zu schützen! Auch du wirst indirekt geschützt durch Waffen!

          Es besteht eine große Notwendigkeit für Waffen und es ist sehr schade, dass viele so wie du das nicht erkennen und sich dann noch als die moralisch besseren Menschen vorkommen!

          • Die Notwendigkeit für Waffen besteht nur darin, weil es Gewalt gibt. Waffen sind demnach nur ein notwendiges Übel, aber nichts, das man feiern sollte

          • Ich glaube ja, das atomare Abschreckung tatsächlich funktioniert.

            Würde man alle Waffen abschaffen, dann wäre es vor Gewalt voller, weil plötzlich ein Mann mit einer keule oder einer Axt macht hat und einsetzen kann.

            Allerdings ist ein gewaltmonopol des Staates und eine restriktive
            waffenpolitik für privatpersonen sinnvoll. Amerika ist da eher ein Negativbeispiel

        • „Allerdings ist ein gewaltmonopol des Staates und eine restriktive
          waffenpolitik für privatpersonen sinnvoll. Amerika ist da eher ein Negativbeispiel“

        • Auch wenn Adrian sonst die Müllhalde der Männerbewegung ist, so muß man ihm hier zustimmen. Laws and freedom ist da extrem naiv und der typische NRA-Aktivist.

          Diese Leute sind allesamt krank und haben sie nicht mehr alle, wie man an ihren Statements ersehen kann.

          Der Punkt: Waffenbesitzer und Schießvereinsleute haben gravierende psychische Probleme und agieren ihre unterdrückten Aggressionen gegen die eigenen Eltern mit ihrem schwachsinnigen Schießkult aus.

          Das ist nur etwas vornehmer und gebildeter als der Hool von nebenan. Die Mechanismen sind die gleichen.

          Waffenbesitz ist völliger Schwachsinn. Armeebesitz übrigens auch. Leider dauert es noch eine Weile, bis die Erkenntnis so weit ist.

          Ich meine, diese Konservativen hängen doch alle an der Bibel. Haben die die nicht gelesen? Im Neuen Testament steht durchaus viel Wahres drin. Gerade viele Konservative haben da aber enorme Verständnisprobleme.

          • Entzückend! Du psychologisierst ohne Fachwissen frei von der Leber weg. Immer schön den altbekannten aber falschen Vorurteilen und Annahmen folgend.

            Ich habe also gravierende psychische Probleme? Bist Du Psychiater/Psychologe? Hast Du mich persönlich examiniert und kannst das Kraft Deines Fachwissens, Deiner Erfahrung und Deiner Ausbildung beurteilen? Du hast Dich intensiv mit dem Thema, den aktuellen Studien und Statistiken dazu beschäftigt?

            Ein paar Fakten:
            – Du kennst mich nicht
            – Du steckst mich in eine vorgefertigte Schublade
            – Du hast vom Thema keine Ahnung
            – Du plapperst nur nach, was Du mal gehört hast, ohne das nachzuprüfen.
            – Du verurteilst rund 2 Millionen sozial kompetente, friedliche und geistig stabile Menschen aufgrund von Annahmen, für die Du keinen wissenschaftlichen Beweis vorlegen kannst.

            Danke, daß Du Dir Deine Fettnäpfchen selbst hinstellst um dann genußvoll reinzutreten.

            Ich hatte eine sehr liebevolle Kindheit und großartige Eltern. Mein Aggressionslevel liegt unter dem Durchschnitt. Waffenbesitz verlangt nämlich hohe Selbstbeherrschung und Selbstkontrolle – sonst dürfte man nämlich keine Waffen haben. Und geh mir weg mit der Bibel und anderen Märchenbüchern, damit kann ich nichts anfangen. Konservativ bin ich übrigens auch nicht. Du findest mich eher in der links-liberalen Ecke. 😀

            Sämtliche Deiner pauschalen Unterstellungen, sind falsch. Du hast ein Postulat in den Raum gestellt, das sich mit seriösen wissenschaftlichen Erkenntnissen der Grundlagenforschung problemlos entkräften lässt. Ich empfehle zur Lektüre die Studien der Uni Bremen, wo sich eine eigene Fachabteilung speziell mit der Soziologie und der Psychologie von Waffenbesitzern beschäftigt. Vorausgesetzt Du bist bereit, Dich mit Fakten auseinanderzusetzen. (Ansonsten darfst Du Dich gerne zu den Genderisten stellen. Die gehen ja auch gerne von falschen Postulaten aus und beharren blind darauf).

            Übrigens: Mächtig und stark fühlen beim schießen? Das würde mich stark ablenken – da würde ich ja gar nichts treffen. Aber Deine Behauptung lässt eher auf Dich und Deine Befürchtungen schließen. Wer seine Emotionen nicht im Griff hat, der kriegt auch keine Waffen. Da gibt es eine recht gut funktionierende Kontrolle in den Vereinen und Behörden. Schräge Typen und Rambo-Figuren lassen wir in unsere, zugegebenermaßen, ein bisschen elitäre Gemeinschaft gar nicht rein. Menschen ohne Vorurteile, die offen für Neues sind, sind allerdings immer willkommen.

            Ängste und Falschwissen bekämpft man, indem man sich ihnen stellt, sich umfassend informiert und nicht indem man den Kopf in den Sand steckt und einfach ungeprüft nachplappert, was man mal gehört hat.

        • @ Krik

          „Waffenbesitzer und Schießvereinsleute haben gravierende psychische Probleme und agieren ihre unterdrückten Aggressionen gegen die eigenen Eltern mit ihrem schwachsinnigen Schießkult aus.“

          Glaub ich nicht. Wenn einer nur deshalb schießt, weil es ihm Spaß macht, ist er doch gar nicht aggressiv. Außerdem: Wenn sich ein Sportschütze aufs zielen konnzentriert, wie will er dabei denn aggressiv sein? Ungezieltes schießen üben dürfen in Deutschland weder Sportschützen noch Jäger.

          Unterdrückte Aggressionen gegen die Eltern gibt es. Ja, ist auch ein großes Problem. Von Alice Miller hab ich übrigens eine gute Meinung. Ich glaube aber nicht, dass sich das im Schießsport zeigt.

          Waffenbesitz ist nicht völliger Schwachsinn, auch wenn es natürlich für 99% der Bevölkerung schwachsinnig ist, sich zu bewaffnen, um sich gegen andere Menschen schützen zu können.

          Armeebesitz ist schwachsinn? Wäre schön, wenn die Welt so ungefährlich wäre, das man das so sagen könnte!

        • Ich sehe Sportschießen auch nicht so eng.
          Solche Sachen wie Wild im Wald Glasflaschen zu zerballern (und die Scherben natürlich liegen zu lassen) ist was ganz anderes, aber z.B Tontaubenschießen oder Sportschießen finde ich nicht so schlimm.
          Ich würde da auch Tom zustimmen. Sportschießen ist doch im Grund so wie dieses fernöstliche Bogenschießen wo man sich auch konzentrieren muss. Damit kann man ja auch Leute umbringen

        • @Matthias

          Aus meiner Sicht muß man psychisch krank sein, wenn man an Schußwaffen Gefallen findet und im Schießverein ist. Sorry, das ist für mich offensichtlich. Flitzebogenschießen mag was anderes sein.

          Die Aggressionen werden natürlich unbewußt ausagiert. Man kann sich mächtig fühlen, stark. Bei Jägern, wo also wirklich getötet wird, ist das noch offensichtlicher. Deshalb sind übrigens auch nicht wenige Polizisten fragwürdige Persönlichkeiten, die mit ein bißchen Zufall vielleicht auf der anderen Seite des Gesetzes gelandet wären und zuweilen dort auch landen.

        • „Sorry, das ist für mich offensichtlich. Flitzebogenschießen mag was anderes sein.“

          Warum? Außerdem, kann es sein,d ass du vom Sportschießen ein Bild hast wie aus einem amerikanischen Film wo die Hausfrau mit verbissenem Gesicht und Perlenkette drei Magazine hintereinander auf eine Zielpappe in Menschenform entlädt?

        • @ Kirk

          „Aus meiner Sicht muß man psychisch krank sein, wenn man an Schußwaffen Gefallen findet und im Schießverein ist. Sorry, das ist für mich offensichtlich. Flitzebogenschießen mag was anderes sein.“

          Da wird Dir jeder Psychiater/Psychologe widersprechen. Spieltrieb ist doch was ganz Normales.

          Männer sind von Natur aus oft technikverliebt, auch in der Hinsicht. Außerdem sind Männer dadurch, dass sie in prähistorischen Zeiten mit dem Speer jagten und mit dem Speer in Männchenkoalitionen gegen andere Männchenkoalitionen um Weibchen kämpften meines Erachtens von der Natur darauf selektioniert, auf Distanzwaffen zu stehen.

          Nicht umsonst sind Jäger größtenteils männlich, Sportschützen mit Sicherheit auch und Leute, die Ballerspiele spielen ebenfalls.

          Ich glaube nicht, dass ein Sportschütze Aggressionen ablässt, wenn er auf eine Zielscheibe abdrückt.

          „Die Aggressionen werden natürlich unbewußt ausagiert.“

          Das gibt es, aber nicht speziell bei Sportschützen.

          „Man kann sich mächtig fühlen, stark.“

          Dieses Motiv für eine Mitgliedschaft im Schützenverein wird es geben, es wird aber beileibe nicht die einzige sein.

          Ich weiß noch, wie ich früher mit 17 Jahren auf der Schule am Tag des Sports, an dem alle teilnehmen mussten, den Schießsport mit dem Luftgewehr gewählt habe. Das hat richtig Spaß gemacht. Ich glaube nicht, dass ich dabei unterbewusst aggressiv motiviert war, es hat einfach Spaß gemacht. Mir kam allerdings einmal dabei der Gedanke, wie es sein würde, wenn Menschen damit aufeinander anlegen würden, und wie schlimm es wäre. Der Gedanke war auch ziemlich unangenehm. Aber ansonsten war es ein Fest. Und ich habe den zweiten Platz belegt. Der, der den ersten belegt hatte, hatte nur einen Punkt mehr und schoss regelmäßig im Verein.

          „Bei Jägern, wo also wirklich getötet wird, ist das noch offensichtlicher.“

          Teilweise. Viele von denen Töten eher, um gejagt zu haben, als dass sie jagen, um zu töten. Aber wie auch immer, die Jagd ist in der Tat ziemlich problematisch, auch unter psychischen Gesichtspunkten. Ich würde denen aber auch nicht jetzt einfach so ihre psychische Gesundheit absprechen.

          „Deshalb sind übrigens auch nicht wenige Polizisten fragwürdige Persönlichkeiten, die mit ein bißchen Zufall vielleicht auf der anderen Seite des Gesetzes gelandet wären und zuweilen dort auch landen.“

          Weiß ich nicht. Kann ich kaum glauben.

          Nee, wenn einer ein Spielkind ist und deshalb auf Schusswaffen steht, dann ist er aus meiner Sicht nicht psychisch krank, sondern ganz normal.

          Krank wird es erst, wenn er diese Waffen gegen Menschen einsetzen will. Oder wenn jemand, der keine gefährdete Persönlichkeit ist, sich nur schwer bewaffnet sicher fühlt.

        • Ungezieltes schießen üben dürfen in Deutschland weder Sportschützen noch Jäger.

          Für Kriegsspiele gibt es Paintball. Auf dem Schießstand lassen sie dich das gar nicht machen. Da ist alles brav Reihe und Vorschriften. Wenn du da aggressiv bist regst du dich blos auf.

        • „Bei Jägern, wo also wirklich getötet wird, ist das noch offensichtlicher.“

          Kommt darauf an. Ich kenne einige Jäger. Einige sind gleichzeitig Förster oder Tierarzt, oder haben sonst einen Bezug zu Flora und Fauna. Die betreiben auch Revierpflege, manchmal wird im Winter zugefüttert, früher wurden noch Tollwutimpfköder ausgelegt usw.
          Die Jäger die ich kenne haben auch alle schon verwaiste Tiere aufgezogen. Ich habe da nicht den Eindruck dass die das „geil“ finden, Jagdinstinkt wird schon dabei sein und Spaß und Motivation, aber das ist nicht so wie dieser Zahnarzt mit dem Löwen in Afrika wo das wohl wirklich nur eine relativ bequem beschaffte Penisprothese ist. Unterstelle ich jetzt einfach mal.
          Man muss auch einfach zugeben, dass manche Tiere in manchen Gegenden problematische Populationsausmaße angenommen haben in Ermangelung natürlicher Feide. Wildschweine und Rehe z.B. Manchmal wird auch ein bisschen „Eugenik“ betrieben z.B werden Böcke mit Hornwachstumsstörungen geschossen, weil sie sonst früher oder später qualvoll daran sterben würden weil das über das ganze Gesicht wuchert meistens.

          http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Seltene-Trophaee-Jaeger-erloest-Perueckenbock-bei-Bad-Lobenstein-von-Leiden-590981421

      • @ Axel

        „Bin spät, aber besser spät als nie. Gucke mir grade im Bundeswehrmuseum Kampfflugzeuge an. Das liegt daran, daß meine Eltern und die Gesellschaft mich frühzeitig auf Mann geeicht und mir die Liebe zu Waffen eingetrichtert haben…. :-)“

        HA HA HA HA HA – ich habe mir, als ich 14 war, mal einen Waffenkatalog zukommen lassen. Warum? Nun, ich wollte als Kind Förster werden. Zumindest lange Zeit. (Biologe oder Tierarzt wollte ich auch phasenweise immer mal wieder werden. Eine kurze Zeit sogar Humanmediziner..) Also hatte ich mir diverse Bücher zum Thema gekauft, darunter auch Leitfaden zur Jägerprüfung. Und in einem davon war ein Gutschein für einen Waffenkatalog. Den hab ich dann eingelöst. Je jünger man ist, desto mehr macht einen das an, weil junge Lebewesen noch viel naturgegebenes Verhalten zeigen.

        Die Femis würden jetzt in der Tat annehmen, ich sei dazu erzogen worden. Dabei hatte ich damals den Eindruck, dass das mit dem Waffenkatalog, den ich mir mit Ende 13/Anfang 14 hab zukommen lassen, zuhause bei uns eher nicht auf Gegenliebe stieß, zumindest tendenziell nicht.

        Und natürlich würden die Femis Umerziehungsbedarf sehen, wenn sich ein Junge sowas zukommen lässt. („Terror erleuchtet sein Wesen“ usw.) Wobei: Ich habe heute eine ziemlich kritische Einstellung zur Jagd. Und zu der hat mich niemand erzogen, das kam dadurch, dass ich viel darüber gelesen habe. Jäger oder Sportschütze oder sonstwie Waffenbesitzer bin ich bis heute nicht geworden. (Ob das was noch gibt, z.B. als Sportschütze, weiß ich nicht. Mal gugge…) Was also gibt es da zu erziehen? Man wird nicht ein schießwütiges Monster dadurch, nur weil man sich als Jugendlicher einen Waffenkatalog angeguckt hat.

        Und heute kriegen kleine Jungen großen Ärger, nur weil sie im Kunstunterricht eine Pistole gemalt haben.

        „Das Gender-Nazi-Netz ist ja geil. Wo gefunden?“

        Ich hab einfach nur „Gender“ in die Google-News-Suche eingegeben.

        „Zeigt, daß der Genderplex Teil eines größeren ideologischen Konglomerats ist, der die politische Korrektheit (und damit die Antifa) beinhaltet.“

        Genau. Dabei ist genau dieses ideologische Konglomerat der soziale Nährboden, der der NPD und ähnlichen Kreisen Zulauf verschaffen dürfte.

        „Ein richtiger Ideologiebrei, der munter vermischt wird, wenn man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen will. Erinnert an historische Stilblüten wie “jüdischer Finanzbolschewismus”, höhö.“

        Da wird was dran sein.

        „Hattest Du neulich das mit der Amadeu-Antonio-Stiftung mitbekommen? Die haben auch 2,3 Projekte, in denen es darum geht, das Nazitum als typisch männliches Pjhänomen zu entlarven, und die betroffenen Jungmannen mittels Gendertheorie zu kurieren.“

        Nicht mitgekriegt. Jedenfalls ziemlich bekloppt, denn man weiß doch, wie viele Frauen in der Neonaziszene mitwirken.

        „Na, ob das klappen wird? Die Nazis werden bestimmt reumütig zu Kreuze kriechen, wenn man ihnen ihre toxische Männlichkeit vor Augen führt…. ;-)“

        Ich denke auch, dass die Genderei eher dafür sorgt, dass es umso mehr junge Männer gibt, die sich den Braunen anschließen werden.

  2. Blöder Titel… naja kommt ja aus den USA

    Was mich ein bißchen stört, ist die Erwähnung, dass die Jungs von heute später mal die Partner der Mädchen von heute werden sollen und man sie deswegen ja nicht einfach links liegen lassen kann…

    • „Was mich ein bißchen stört, ist die Erwähnung, dass die Jungs von heute später mal die Partner der Mädchen von heute werden sollen und man sie deswegen ja nicht einfach links liegen lassen kann…“

      Du solltest doch mittlerweile gelernt haben, dass der einzige Wert eines Mannes in seiner Dienstleistungsfunktion gegenüber Frauen besteht.

    • „Was mich ein bißchen stört, ist die Erwähnung, dass die Jungs von heute später mal die Partner der Mädchen von heute werden sollen und man sie deswegen ja nicht einfach links liegen lassen kann…“

      Wieso? Wird doch andersrum genauso gemacht, an Frauen wird doch auch gerne herumgemäkelt mit dem Verweis auf Partnerschaft(sfähigkeit), gebotene und nicht erwünschte Eigenschaften und Verhaltensweisen.

      „Du solltest doch mittlerweile gelernt haben, dass der einzige Wert eines Mannes in seiner Dienstleistungsfunktion gegenüber Frauen besteht.“

      Ist andersherum aber doch genauso.

      • Tatsächlich? Mädchen werden in DE oder den USA also so stark durch den Staat gefördert, damit sie später gute Partnerinnen für die Jungs werden können? Und ich dachte es geht darum, das sie keinesfalls auf Männer angewiesen sind?

        Selbst wenn es so wäre, heißt das nicht das ich das nicht auch doof finde oder das man deswegen diese Art der Argumentation für eine Jungenförderung abwürdigend finden kann.

        • „Und ich dachte es geht darum, das sie keinesfalls auf Männer angewiesen sind?“

          Ist doch gut. Dann muss der Mann sich keine Sorgen darum machen für den Fall bei einem Arbeitsunfall oder an Herzinfarkt zu sterben. Kann man nur eine gute Partnerschaft haben wenn man abhängig ist? Abhängige Beziehungsmuster geltden in der Psychologie soweit ich weiß als eher ungesund.

          „Selbst wenn es so wäre, heißt das nicht das ich das nicht auch doof finde oder das man deswegen diese Art der Argumentation für eine Jungenförderung abwürdigend finden kann.“

          Ich habe das Video nicht gesehen. Wenn es nur darum geht, hast du Recht.
          Allerdings abhängig davon, was man mit Förderung meit.

        • Für mich ist die Motivation hinter der Förderung das Problem:

          Mädchenförderung ist dazu da, um Mädchen zu helfen.

          Jungenförderung ist dazu da, damit Mädchen später gut Partner finden – also auch um Mädchen zu helfen.

  3. Ich habe den Film jetzt gesehen. Wie ich mir dachte, ein netter, unterhaltsamer Abenteuerfilm auch für Kinder.
    Witzig ist, (ich muss da jetzt etwas spoilern) der Terrorist ist der Sohn eines arabischen Scheichs, aber absolut unpolitisch und unreligiös. Das finde ich im Hinblick darauf dass es eine teils deutsche Produktion ist, sehr amüsant.
    Der Terrorist will übrigens den Präsidenten umbringen, um ihn zum Märtyrer zu machen und (so mutmaße ich) einen Krieg zwischen Westen um Orient anzufachen. Also die allseitsbekannte Leier, dass er überhaupt nichts mit dem Islam zu tun hat und der Terror nur dient, den Islam zu diskreditieren.

    Das hat mich gestört, weil es irgendwie so nach Propaganda/Politischer Korrektheit klingt aber sonst kann man den wirklich gut gucken. Sind einzige witzige Querverweise drin, z.B auf E.T. Der Außerirdische.

  4. Gerad läuft die SPJAirplay Konferenz.

    Leider in D nicht life per Youtube zu verfolgen (das Rechte etc. Fenster kommt). #SPJAirplay ist auf Twitter trending. Ganz oben US, Canada, …

    #GamerGate

    Milo & Hoff-Sommers werden auch auf dem Panel sein (ca. In 1h). Jetzt sind Ash Schow und Allum Boukhari mit Panelisten.

    • Oooooja! Ich bin auch verdammt gespannt, wie die Sache ausgeht und ob davon mal ausführlicher berichtet wird. Vielleicht schwankt die einseitige Narrative ja nun endlich.

      • Oha, Gerüchten zufolge gab es soeben mal wieder eine Bombendrohung!

        Würde ich aber nicht zuviel Bedeutung zumessen (und tut auch da keiner). Einmal, weil man vorher recht gründlich alles durchsucht hatte und zudem, weil aGG Arthur Chu auf Twitter gerade kurz zuvor mit der letzten Drohung aufgezogen wurde. – Das könnte neutrale Trolle angeregt haben.

      • Worum geht es da?
        Bitte in zwei Sätzen. ich habe irgendwie keine Lust auf diese Twitter-Nuklearkriege wegen irgendwelchem Quatsch.

        • Nachvollziehbar! 😉

          Also: Die Society of Professional Journalists gibt jetzt gerade vertretern von GamerGate Gelegenheit, von den Vetternwirtschaftsfällen im Gaming-Journalismus zu erzählen, die bisher damit abgetan wurde, dass man GG als Frauenfeinde diffamierte.
          Weil eben der Gaming-Journalismus ein relativ in sich geschlossener Bereich ist und „echte“ Journalisten sich sonst nur von dem selbst Informationen holen, drang die andere Seite zuvor ja noch nicht an die Öffentlichkeit.

        • So detailliert kenne ich mich nicht mit Milos Karriere aus. Geht mir auch nicht darum, ihn heilig zu sprechen – politisch habe ich an sich eher wenig Deckungspunkte mit ihm, wie mir scheint.

          Wie es aussieht, wurde die Diskussion nun wegen der Bomendrohung doch unterbrochen. Hm. Eigentlich hatte man vorher verkündet, das Gebäude sei definitiv sauber, so dass alle derartigen Drohungen als Fakes gelten könnten.

        • „Together with university friends David Rosenberg and David Haywood Smith, journalist Stephen Pritchard and former Telegraph employee Adrian McShane, Yiannopoulos launched The Kernel in November 2011 to „fix European technology journalism.“

          „The Kernel closed in March 2013, with thousands of pounds owed to former contributor Jason Hesse when he won a summary judgement from an employment tribunal against parent company Sentinel Media. Margot Huysman, whom Yiannopoulos had appointed associate editor and was one of people seeking payment, said that many working for the site had been „screwed over“ personally and financially.[17] Yiannopoulos also threatened, via email, to release embarrassing details and photographs of a Kernel contributor who sought payment for their work for the site and he also accused the contributor of being behind the „majority of damage to The Kernel“. The unnamed contributor told the Guardian that the emails had been referred to the police.“

          https://en.wikipedia.org/wiki/Milo_Yiannopoulos

          Es ist schon ein bisschen sehr ironisch, wenn er sich jetzt für, wie heißt es, „ethics in game journalism“ einsetzt.

        • Ach ja, und bzgl. seiner „Sympathien“ für Gamer.

          „Personally, I don’t understand grown men wasting their lives playing computer games. It seems a bit sad to me. I mean, we’ve all been sucked in to a few rounds of Candy Crush, but if you want to shoot a gun, why not go to a rifle range? I suspect most people who play these games have never held a firearm in real life. “

          http://www.breitbart.com/london/2014/08/14/players-as-young-as-12-and-13-are-being-raped-by-dorky-weirdos-on-grand-theft-auto/

        • Bezüglich seiner Sympathien für Gamer:
          „Following voluminous feedback from my readership after that first column I wrote on the controversy, I knew it was time to “go native” and become a gamer myself. Or at least to dip my toe in the water.

          Previously, I had been rude about games, gamers and gaming culture, painting with the same broad strokes seen to this day across the liberal internet press and mainstream media. But I soon realised that my impressions of gaming culture were wildly off-base as I was embraced by the community, a community I have found to be perhaps the friendliest and most welcoming group of people on the internet.“

          Milo ist also einer, der im Gegensatz zu Maren an seinen Vorurteilen arbeitet.

          Ne Medienhure ist er trotzdem.

        • Der Medienhure widerspricht wohl niemand (ich argwöhne, nicht einmal er selbst), aber wie gesagt – es geht nicht darum, ihn heilig zu sprechen.
          War die Kernel-Sache unsauber? War auch er darin unsauber? Möglich! Aber das scheint mir dann eher in den Bereich wirtschaftlicher/arbeitgeberischer Ethik zu fallen, als journalistischer Ethik. Wie ja auch Sarkeesians, den Backern nicht gelieferten FF-DVDs nichts mit ihrer feministischen/medienanalytischen Fähigkeit zu tun haben. Man kann auf verschiedenen Bereichen verschieden „gut“ sein.
          Und wie gesagt: Politisch verbindet mich mit ihm eh eher wenig, nur darum ignoriere ich ihn nicht in einer Sache, wo wir auf der selben Seite stehen. Ein richtiges Argument abzulehnen, weil es von dem Falschen kommt, ist das Lagerdenken, gegen das ich mich doch immer verwehre (entsprechend leugne ich ja auch nicht, dass Sarkeesian/McIntosh auch zuweilen mal richtig liegen).

          Und wie gesagt, seine Äußerungen über Gamer hat er inzwischen widerrufen. Kann man ihm als strategische Rückgratlosigkeit auslegen, aber auch als die Bereitschaft, seine Ansichten zu überdenken.

          Jedenfalls bin ich mal gespannt, ob und welches Echo es auf die AirPlay-Sache gibt! Wie gesagt… elf (!) Bombendrohungen gegen einen Journalistenverband sind doch etwas, was eigentlich nicht ganz untergehen dürfte.
          Schon sind natürlich die Stimmen laut, die erklären, es sei ganz sicher eine False-Flag-Operation und GG selbst habe die Drohungen geschickt, aber dass das von den selben Leuten kommt, die erklären, man dürfe die Behauptung einer Vergewaltigung oder der Drohungen gegen Sarkeesian nicht hinterfragen, amüsierte mich ja schon beim letzten Mal.

          – Wobei ich aber auch vorsichtig wäre, irgendwen von der Gegenseite zu verdächtigen. Die Sache hat einfach zuviel Lockpotential für Trolle, als dass man neutrale Störer ausschließen könnte.

    • Hier ist ein Artikel, der den Inhalt der Diskussionen auf der Airplay-Konferenz wiedergibt:

      http://www.gamepolitics.com/2015/08/16/spj-airplay-ethics-side-order-bomb-threats

      Es sieht mir nicht danach aus, als ob die Medien, die all die Lügengeschichten über Gamergate veröffentlicht haben, über dieses Ereignis berichten werden. Mal schauen, ob das nach dem Wochenende anders aussieht. Immerhin hat eine lokale Webseite ein paar Meinungsbeiträge von Gamergatern veröffentlicht:

      „How The Media Is Encouraging Public Witch Hunts And Why It’s Time To Fight Back“

      http://risemiaminews.com/2015/08/how-the-media-is-encouraging-public-witch-hunts-and-why-its-time-to-fight-back/

      „There Is No Real Evidence That GamerGate Is A Sexist Movement“

      http://risemiaminews.com/2015/08/there-is-no-real-evidence-that-gamergate-is-a-sexist-movement/

  5. Manipulative Propaganda von Pelzblog:

    http://www.pelzblog.de/2015/08/vera-lengsfeld-militante-antifa-etabliert-staatlich-gefoerdert/

    In dem Beitrag ist ein Video verlinkt, in dem mal wieder – wie immer belegfrei – behauptet wird, die Antifa würde regelmäßig Gelder aus dem Familienministerium erhalten.

    Dieses rechte Propagandakonstrukt ist von mir erst kürzlich in diesem Strang

    https://allesevolution.wordpress.com/2015/08/01/selbermach-samstag-147-01-08-2015/

    in meinem Kommentar am 3. August 2015 um 5:55 nachmittags bezugnehmend auf einen Artikel in der rechtskonservativen Jungen Freiheit kritisiert worden.

    Mal abgesehen davon, dass es DIE Antifa nicht gibt, sondern nur eine Antifa-Szene, die aus unterschiedlichen Strömungen, Gruppen und erst Recht Individuen besteht und dass eine Antifa-Gruppe, die bewusst Geld vom Staat annehmen würde, danach in der Antifa-Szene untendurch wäre, werden in dem Video auch erneut falsche Informationen im Zusammenhang mit der Abschaffung der sogenannten Extremismusklausel verbreitet.

    Die Realität sieht anders aus, in Wahrheit hat sich nicht viel geändert:

    “Die Klausel kommt mittlerweile in geänderter Form zur Anwendung. Jetzt müssen die Geförderten die Demokratieerklärung nicht mehr eigenhändig unterschreiben. Stattdessen wird im Zuwendungsbescheid geregelt, dass keine Steuergelder an extremistische Organisationen oder Personen gehen dürfen.”

    https://de.wikipedia.org/wiki/Extremismusklausel#Hintergrund

    “Das nun von den beiden Ministerien neu verfasste Begleitschreiben, das ZEIT ONLINE in einer Musterfassung vorliegt, enthält Bedingungen von gleicher Wirkung: Zum einen heißt es:
    “Personen oder Organisationen, von denen der/dem Beauftragenden bekannt ist oder bei denen sie/er damit rechnet, dass sich diese Personen oder Organisationen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung betätigen, dürfen nicht mit der Durchführung eines Projekts bzw. der inhaltlichen Mitwirkung an der Durchführung eines Projekts beauftragt werden.”
    Hinzu kommt die für die Geldempfänger folgenreiche Verpflichtung, zu “prüfen, ob im Hinblick auf den Inhalt der beabsichtigten Maßnahme mit der Möglichkeit zu rechnen ist, dass sich bei deren Durchführung eine Betätigung gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung ergeben kann”.
    Denn in einer ZEIT ONLINE ebenfalls vorliegenden Musterfassung des Zuwendungsbescheides heißt es unter Punkt 12, das Begleitschreiben “ist Bestandteil dieses Zuwendungsbescheids” – damit ist es ebenso bindend wie die Unterschrift unter der nunmehr abgeschafften Demokratieerklärung.
    Projektträger müssen also wie bisher via Google, durch Verfassungsschutzberichte, Archive oder andere geeignete Quellen sicherstellen, dass ihre Kooperationspartner, Mitarbeiter und Auftragnehmer die freiheitlich-demokratische Grundordnung anerkennen.”

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-01/extremismusklausel-schwesig-maiziere

    Wolle Pelz hat sogar, wie er in einem anderen Artikel berichtet, selbst an einem „Treffen gegen Linksextremismus“ teilgenommen und berichtet positiv über diesen reaktionären Sumpf. Das ist zwar armselig – ich finde „Linksextremismus“ im Sinne eines freiheitlichen, basisdemokratischen radikalen Humanismus von links sehr wünschenswert – aber es ist insbesondere deshalb amüsant, da ich viele radikale Linke kenne, die Gewalt ablehnen, ebenso Todeswünsche und Drohungen gegen Andersdenkende – tatsächlich entstammt ja die Tradition gewaltfreien Widerstands und zivilen Ungehorsams wesentlich auch der radikalen Linken – während Wolle Pelz keine Probleme damit hatte, einen Artikel, der gegen mich gerichtete Todeswünsche enthielt zu liken und kürzlich noch einen Kommentar von einem User auf seinem Blog unwidersprochen stehen ließ, in dem es bezüglich Andersdenkender heißt „im RL würde ich die schlicht im nächsten Klobecken ersäufen“.

    http://www.pelzblog.de/2015/08/schwules-rauschen-und-parallelitaeten/#comment-26670

    Vielleicht erstmal vor der eigenen Haustür kehren?

    „Linksextremismus“ ist in Wahrheit ein unwissenschaftlicher, vom Verfassungsschutz erfundener Kampfbegriff, der nichts über die Einstellung zur Gewalt oder die Einstellung zur Meinungsfreiheit aussagt und auch nicht darüber, ob man Demokrat ist oder nicht, (sondern nur, ob man den gegenwärtigen parlamentarischen Verfassungsstaat ablehnt). Von seriösen Sozialwissenschaftlern wird der Begriff „Linksextremismus“ in der Regel nicht verwendet.

    • Die Realität spricht eine andere Sprache.

      ich finde “Linksextremismus” im Sinne eines freiheitlichen, basisdemokratischen radikalen Humanismus von links sehr wünschenswert

      Was heißt denn bei dir radikal?

      Du bist ein Schwafelideologe. Du kannst viel erzählen, wenn der Tag lang ist. Deine peinlich-tendenziösen Beiträge entlarven dich als Heuchler. Siehe deine Statements zu meinem aktuellen Juden-Beitrag.

      Ich glaube übrigens, daß Männerstreik im Fall des Falles noch ein Einsehen hätte und Andersdenkende nicht im Klo ersäufen würde. Ich vermute mal höchst spekulativ, daß es sich bei seinen Worten um eine Metapher handelt.

  6. Finde gerade keinen funktionierenden Stream und hätte wohl auch nicht den Nerv, den ganzen Tag zuzugucken, aber gerade jetzt findet in Miami das GamerGate-Großereignis „SPJ AirPlay“ statt:

    http://spjairplay.com/

    Die Society of Professional Journalists hört Vertreter von GG an, um ihnen die Gelegenheit zu geben, ihre Seite der Geschichte zu erzählen und sich Fragen zu stellen. War ursprünglich als Podiumsdiskussion zwischen Pro und Contra geplant, aber die prominenten Anti-GGler haben entweder nicht reagiert, oder größere Geldsummen dafür verlangt, ihre moralischen Herzensangelegenheiten zu vertreten.

    Auch jenseits der Diskutanten sind diverse bekannte Leute da, die zumindest vor Ort zuhören. Mein Favorit Oliver Campbell etwa war vorhin eine rauchen mit jemanden, den man hier wohl allgemein kennen und schätzen dürfte:

  7. Hallo. Ich hab ja schon beim vorherigen Blogeintrag dreist mal nach einer Erklärung zum genetischen Drift gefragt^^

    Aber hier denke ich, kann man alles fragen?
    Also könnte jemand gute Bücher über die Evolution der Geschlechter und ihre Unterschiede empfehlen?

  8. Ab und zu schaue ich bei der Zentralstelle für feministische Propaganda für die nordamerikanische Mittelschicht, The Atlantic, nach, welche neuen Diskriminierungen von Frauen man gefunden hat und was Amerika tun sollte, um Frauen zu noch mehr leadership und „lean in“ zu verhelfen. Gefunden habe ich diesmal einen schon zwei Wochen alten Artikel

    Randye Hoder: Teen Girls and the Persistence of Gender Stereotypes http://www.theatlantic.com/education/archive/2015/07/why-are-all-the-teen-girls-still-looking-up-to-men/399770/

    Er bespricht eine neue „Harvard study“:

    Richard Weissbourd and the „Making Caring Common“ Team: Leaning Out – Teen Girls and Leadership Biases http://sites.gse.harvard.edu/sites/default/files/making-caring-common/files/mcc_leaning_out_for_web.pdf

    Das „Making Caring Common Project“ ist „A Project of the Harvard Graduate School of Education“.

    Thema der Studie war, ob man lieber einen Mann oder eine Frau in Führungspositionen hat. Das Ergebnis grob zusammengefaßt: ein leichter Vorteil für Männer. Solche Meinungserhebungen sind zwar interessant, aber ob diese Meinungen viel in der Realität bewirken, wage ich zu bezweifeln. Für die Besetzung von Leitungspositionen spielen mMn die tatsächliche Qualifikation der Bewerber und die (feministischen) Vorurteile der noch höher positionierten Entscheider eine weit größere Rolle als die Wünsche oder Meinungen der vielen Unterstellten. Jedenfalls würde ich die Ergebnisse der Studie nur mit einem Schulterzucken zur Kenntnis nehmen.

    Der Atlantic-Artikel und die Studie selber ähneln eher einem Tobsuchtsanfall. Der Weltuntergang steht kurz bevor, weil das Potential der Powerfrauen nicht ausgenutzt wird. Die Diskriminierung von Frauen hat unvorstellbare Ausmaße. O-Ton: „These biases are still pervasive and insidious.“ (auch da, wo Frauen für besser gehalten werden?) Überall lauert das Patriarchat, diesmal geschickt getarnt in Form hypnotisch wirksamer Vorurteile, die unser aller Schicksal bestimmen.

    Ein Großteil der „Studie“ und des Artikels besteht konsequenterweise aus beschwörenden Appellen und vielen konkreten Anweisungen, das Selbstvertrauen von Mädchen zu stärken und sie zu empowern, die Männer in den Leitungspositionen zu ersetzen, die sie bisher offenbar unverdient innehaben.

    Das eigentlich Interessante an diesem Fall ist wieder mal die Diskrepanz zwischen läppischen Anlaß und der ausgelösten Empörungs-Lawine, bestehend aus dramatischen Beschwörungen der „pervasive and insidious“ Frauendiskriminierung und üblichen Rufen nach Frauenbevorzugungen, und daß diese Propaganda in einer „Harvard study“ erscheint, was so etwas wie Wissenschaftlichkeit suggeriert.

  9. Force Majeure: familial failures

    A new film explores the hollowing out of family life.

    „…
    Several reviews of the film argue that it addresses the crisis of masculinity. Superficially, it is right to say the film portrays men struggling to identify with their traditional masculine roles. But this view ignores the fact that the women, too, are disengaged from the meaningfulness of family life.
    …“

    (inkl. Trailer)
    http://linkis.com/spiked-online.com/t0wrY

    • “ …The declaration will also encourage EU member states to produce gender-based statistics and analyze the causes of the marginalization of women in the industry. …“

      Ich sehe eigentlich nur vorwiegend Frauen auf der Leinwand. Auch im Abspann, recht deutlich frauendominiert. Schon immer.

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