Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 12. August 2015

Selbermach Mittwoch 21 (12.08.2015)

Hierunter könnte dein Kommentar stehen. Nur zu, es gibt genug Platz für alle


Responses

  1. Ein Journalist hat die Gamergate-Bewegung interviewt. Er hat seine Fragen im Reddit-Unterforum KotakuInAction gestellt und die am höchsten bewerteten Antworten genommen.

    http://gamepolitics.com/2015/08/12/challenge-accepted-interviewing-internet-hashtag

    Da die Antworten in dem Artikel sehr verkürzt sind, ist es oft interessanter, die Original-Antworten zu lesen, die alle verlinkt sind. Zum Beispiel spricht die Antwort auf Frage 6 darüber, wie sich falsche Narrative in den Medien festsetzen.

    Die Gamergate-Bewegung wurde von Journalisten in ähnlicher Weise diffamiert wie die Männerrechte-Bewegung. Sie wehren sich aber ganz gut, da sie zahlreich und hartnäckig sind.

  2. Jiippiieeh, Selbermach-Mittwoch. Hier, liebe Femis, liebe Gendersens, nehmt das:

    Und überhaupt das:

    https://demofueralle.wordpress.com/

    • ät Matthias:

      Eine „Wissenschaft“ in drei (!!) Minütchen erklärt? Das geht auch nur bei der Genderologie. Versuch das mal in der Biologie!

      🙂

      • Da gibt es doch ein gewaltiges Einsparpotenzial an den Unis: Statt ein paar Semester lang zu studieren einfach den Studixen dieses Filmchen zeigen und gleich beim Ausgang das Diplom (von mir aus mit Summa cum Laude) in die Hand drücken. Dann können die fertigen Studixe auch gleich anfangen mit dem Gendern und so ohne Zeitverlust unsere Gesellschaft verbessern.

        • ät Davidinvers:

          Gute Idee! Einen Unterschied macht es eh nicht. 🙂

    • Hübsches Märchen.

      Hier ein bischen was Längeres. Die mutige Hedwig und die schrecklich verwirrten Kinder an Modellschulen.

      • ät Solanum:
        Eine Hammerfrau! Hat Familie und legt sich trotzdem ins Zeug gegen den postmodernen Sexwahn.
        Schätze mal, sie riskiert auch einiges.

        Da kannst Du nicht mithalten, Solanum. Denn brauchst Du Dich vor irgendwas zu fürchten? Sicher nicht. Wenn Du rumgenderst, steht die durchgedrehte Regierung Deiner und einer Heimat hinter Dir; und die konservativen Familien und Priester verhauen Dich mit Sicherheit nicht oder beschmieren Dein Haus.

        Wie die Videomitschnitte von den Stuttgarter Demos zeigen, ist damit bei den Genderfans hingegen sehr wohl zu rechnen: Die schwäbische Polizei hat ja genug Mühe, die gewalttätigen LSBTTIQXYZ-Randalierer in Schach zu halten.
        Würde die Polizei nicht so massiv abschirmen, käme es zu Gewaltexzessen.

        Ohne die Gender-Kreationisten bräuchte man wahrscheinlich nur zwei Schupos für den Verkehr. Wenn überhaupt.

        • einer=meiner

        • Und ich hätte von ihrer Argumentation her geschworen, dass es ihr hauptsächlich darum geht, dass die böse Schule Homosexualität nicht als akzeptabel darstellt, wenn sie den Kindern doch lieber beibrächte dass es dem ‚Naturrecht‘ widerspricht und ‚objektiv ungeordnet‘ ist.

        • @ Nachtschattengewächs
          Das ist ja auch ihre Argumentation. Vor 40 Jahren haben Leute ihres Schlages auf dieser Grundlage für die Aufrechterhaltung des § 175 geworben.

        • „Ihres Schlages“, soso. Hast Du einen handfesten Beweis für ihre Schwulenfeindlichkeit?
          Darüberhinaus: Sind bestimmte Meinungen für Dich überhaupt auszuhalten? Oder muß man nur bestimmte Weltsichten tolerieren, oder besser akzeptieren?

          Übrigens: Die Leute vom „Schlage“ der Genderisten und sonstiger Weltbeglücker haben früher Gulags gebaut und Leute totgeschlagen.

        • „Hast Du einen handfesten Beweis für ihre Schwulenfeindlichkeit?“

          Man braucht ihr doch bloß zuzuhören.

          „Sind bestimmte Meinungen für Dich überhaupt auszuhalten?“

          Ich halte es doch aus.

          „Oder muß man nur bestimmte Weltsichten tolerieren, oder besser akzeptieren?“

          Ich toleriere doch. Oder siehst Du mich eine Klageschrift vorbereiten, oder den Versuch unternehmen Mme. Hedwig anderweitig das Maul zu stopfen?

          „Die Leute vom “Schlage” der Genderisten und sonstiger Weltbeglücker haben früher Gulags gebaut und Leute totgeschlagen.“

          Schließt das eine das andere aus?

        • ät Adri:

          „Man braucht ihr doch bloß zuzuhören.“
          – Lies meine Kommentare, und Du weißt, daß ich ein schwulenhassender, frauenfeindlicher Neonazi bin. Und Tierquäler. Oder sollte da vielleicht eine gewisse Interpretation im Vordergrund stehen?

          „Oder siehst Du mich eine Klageschrift vorbereiten, oder den Versuch unternehmen Mme. Hedwig anderweitig das Maul zu stopfen?“
          – Du unterstützt grundsätzlich den Gender-Lehrplan in Stuttgart. Auch wenn er Dir zu links war, kommt darin ja die Bestrafung genderkritischer Ansichten vor. Hoffe, das war mit „zu links“ gemeint.

          „Schließt das eine das andere aus?“
          – Nö. Traue aber einer braven Mutti aus dem Uradel nicht zu, Dich weißgott wie lange zu verknacken zu wollen, weil Du nen Mann auf der Straße geküßt hast.

          Den Gender-Randalierern hingegen traue ich so einiges zu, wenn sie nicht mehr vom Staat an Gewalt oder Machtergreifung gehindert werden. Dann sitzt Freifrau von Beverfoerde ein; und ich in der Zelle daneben. Bautzen würde sich anbieten.

        • „Oder sollte da vielleicht eine gewisse Interpretation im Vordergrund stehen?“

          Nun ja, sie sagt, Homosexualität könnte man mal erwähnen und tolerieren, mehr aber auch nicht. Was ja im Grunde nichts anderes bedeutet, dass sie homosexuelle Menschen nicht als vollwertige Menschen wahrnimmt.

        • ät Adrian:

          „Homosexualität könnte man mal erwähnen und tolerieren“
          „dass sie homosexuelle Menschen nicht als vollwertige Menschen wahrnimmt.“

          – Sie sprach von einer erotischen Einstellung; nicht von den Menschen. Merkst Du den Unterschied?

          Siehst Du Dich als Angehöriger einer sozialen Klasse? Vielleicht sollte man „sexuelle Klasse“ sagen.
          Adrian, der neue Arbeiter.

        • „Sie sprach von einer erotischen Einstellung; nicht von den Menschen. Merkst Du den Unterschied?“

          Der Unterschied ist hier aber irrelvant. Denn diese „erotische Einstellung“ bestimmt ja einen großen Teil meiner Identität und meines Sozial-, Beziehungs- und Sexuallebens.

        • Jo, genau wie Dein Beruf. Dein Wohnort ist auch nicht unbedeutend. Und vieles andere.

          Bist Du nun in einer besonderen sozialen Klasse?

        • Bist Du asexuell, Axel? Du klingst zuweilen so. Anders kann ich mir nicht erklären, wie man so ignorant sein kann gegenüber der Tatsache, dass es mich stört, wenn andere Menschen mein Beziehungs, Sex- und Leibesleben runtermachen.
          Dreh das doch mal um. Ihr Maskus zuckt doch auch nicht mit den Schultern, wenn ne Feminsitin männliche Heterosexualität kritisiert.

  3. Birgit Kelle gewinnt gegen den SPIEGEL!

    „Künftig ist es der Zeitschrift demnach untersagt, zu behaupten, in einer Studie der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung sei mit Zitaten von Kelle belegt worden, „daß und wie weit die Partei AfD in die Wählerschaft der Union eingedrungen sei,
    daß es in der Kirche lautstarke und ultrakonservative Seilschaften gebe, die Verschwörungstheorien verbreiteten, Angst vor Überfremdung schürten und in einem Kreuzzug gegen Homosexuelle die Nähe Putins suchten“.

    https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2015/birgit-kelle-erringt-juristischen-sieg-gegen-den-spiegel/

  4. Ein ****GenderGaga**** der Woche
    – von Birgit Kelle inspiriert –

    „Amnesty“ mag Zuhälter und Abtreibungen.

    Die Nicht-Regierungs-Organisationen, die von den Regierungen teils üppig alimentiert werden, damit selbstgerechte junge Soziologie-Absolventen mit Weltrettungs-Komplex ihre Neigung ausleben können, statt arbeiten gehen zu müssen, haben mittlerweile nicht mehr den besten Ruf.

    Das kommt daher: https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2015/amnesty-international-macht-sich-fuer-zuhaelter-stark/

    • A propos NRO: Die antifaschistische Amadeu-Antonio-Stiftung ist der Meinung, daß man mit Genderismus Nazitum bekämpfen kann.
      Weil die toxische Männlichkeit für rechtsextreme Gesinnungen sorgt. Oder so.
      Egal, Hauptsache, es gibt ordentlich Schotter vom Gedöns-Ministerium und ein Gebäude Unter den Linden.

      Hier („Gender und Rechtsextremismus“, „juan“):
      https://de.wikipedia.org/wiki/Amadeu_Antonio_Stiftung#Projekte_der_Stiftung

      • @ Axel

        „A propos NRO: Die antifaschistische Amadeu-Antonio-Stiftung ist der Meinung, daß man mit Genderismus Nazitum bekämpfen kann.
        Weil die toxische Männlichkeit für rechtsextreme Gesinnungen sorgt. Oder so.“

        In Wahrheit steht da aber etwas ganz Anderes, nämlich:

        „Gender und Rechtsextremismus
        Die Fachstelle Gender und Rechtsextremismus erforscht neonazistische und rechtsextreme Geschlechtsbilder sowie Erziehungsideale. Vor allem die Rolle der Frau innerhalb des Neonazismus als Multiplikator und Türöffner in die Gesellschaft wird verstärkt beleuchtet, da Rechtsextremismus bisher primär als eine männliche Domäne wahrgenommen wird. Gleichzeitig werden Strategien für Pädagogen, Sozialarbeiter und Erzieher entwickelt, die diese in ihrer Arbeit mit rechtsextrem erzogenen Kindern und deren Eltern unterstützen sollen. Mit der pädagogischen Beratung geht auch eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit einher.“

        https://de.wikipedia.org/wiki/Amadeu_Antonio_Stiftung#Gender_und_Rechtsextremismus

        • ät Leszek:

          Stimmt, bei dem Punkt haben sie sogar mal Frauen einbezogen.
          Angeblich sind Frauen in der Naziszenen-Führung ganz schwer im Kommen. Höre ich seit >15 Jahren in den GEZ. Na, wenn die es sagen…

          Guck mal, was bei den anderen Genderprojekten steht (Lulu..).
          Männer sind ja wohl geborene Nazis!!!!
          Balla.

        • @Leszek

          Ehrlich? Eine Stasifrau gefühtes Organ in Verbindung mit der linksfeministische Wikipedia als Quellenbeleg? Ist das Deine Wissenschaft?

          Geil …. 🙂

        • ät ddbz:

          Hehe, stimmt, bei der Stasi war Kahane ja auch noch. Und die Polit-Artikel, die irgendwie die Fetische Nazi, Gender und Asyl berühren, sind in der Wikipedia erfahrungsgemäß tatsächlich meist unter der Kontrolle von Typen wie Andreas Kemper&Co.

        • @ ddbz

          „Ehrlich? Eine Stasifrau gefühtes Organ in Verbindung mit der linksfeministische Wikipedia als Quellenbeleg?“

          Der Wikipedia-Artikel war ursprünglich nicht mein Quellenbeleg, sondern der von Axel. Ich habe nur darauf hingewiesen, was da wirklich steht.

        • @ ddbz

          „Machen das so die Wissenschaftler?“

          Angegebene Quellen nachrecherchieren? Ja, das machen Wissenschaftler.

          „Ich bin kein Soziwissenschaftler, aber ich halte JEDEN Soziwissenschaftler für einen feigen Hund, oder Unwissenschaftler, der nicht bei M. Klein kommentier mag.“

          Aha, das scheint mir aber kein sehr sinnvolles Kriterium zu sein.

          „Ich habe von Dir Schlauberger NIE einen Kommentar dort gelesen.“

          Warum auch? Ich mag den Blog nicht und habe keine Lust dort zu kommentieren.

          „Ich vermute, begründet, Du bist mit Deinem Unsinn meilenwet unterlegen. Du kannst da nicht gegen an, selbst wenn Du wolltest“

          Das mag dein Wunsch sein, muss mich aber nicht stören.

          „… Wissenschaftstuer! Mehr bist Du nich.“

          Solche Phrasen sind leider kein Ersatz für Argumente.

          „Nebenbei, bei dem Danisch liest man Dich auch niemals!“

          Danischs Blog mag ich auch nicht. Ich halte Danischs Blog übrigens für ziemlich niveaulos. Es fällt mir häufig schwer nachzuvollziehen, warum Leute diesen Müll lesen.

          „Angsthasen.
          Aber bitte … Wissenschaftler stellen sich eben KEINER Kritik.
          Das mögen die eben nicht ….“

          Na ja, gerade deine Lieblinge Michael Klein und Danisch sind nun nicht gerade bekannt dafür mit Kritik umgehen zu können.

        • ät L und ddbz:

          „Ich halte Danischs Blog übrigens für ziemlich niveaulos. Es fällt mir häufig schwer nachzuvollziehen, warum Leute diesen Müll lesen. “
          – Als Infoquelle ist er ähnlich gut wie die JF und Genderama. Auch gut zum Diskutieren, sofern man nicht gesperrt wird.

          Leider sind die Mutigen, die sich mit Klarnamen dem Politkorrektheitswahn widersetzen, auch häufig etwas – sagen wir – empfindlich. Im Falle von den Betreibern von SF sogar richtig arschig, trotz politischer Klarsicht.

    • Axel schrieb:

      „“Amnesty” mag Zuhälter und Abtreibungen.“

      Damit auch klar ist, worum es hier geht: In dem extrem kurzen und wenig informativen Artikel der rechtskonservativen Jungen Freiheit wird kritisiert, dass die Menschenrechtsorganisation Amnesty International sich für eine weltweite Entkriminalisierung der Prostitution einsetzen wolle, um dadurch die Menschenrechte von Prostituierten besser zu schützen.

      Der JF-Artikel enthält außerdem den Satz: „Auch um Zuhälter und Bordellbesitzer will sich die Organisation künftig kümmern, berichtet die Nachrichtenagentur dpa.“
      Was damit gemeint sein soll, ist allerdings völlig unklar und wird auch nicht weiter erklärt.

      Außerdem wird in dem Artikel erwähnt, dass Amnesty International auch ein weltweites Recht auf Abtreibung gefordert habe.

      @ Axel

      Möchtest du uns kurz erklären, was mit deiner Aussage, dass Amnesty International Zuhälter mag, genau gemeint ist?

      • ät Leszek:

        Die JF ist ein böses, frauen- und homofeindliches und faschistisches Hetzblatt, weil es sich doch glatt weigert, das politisch korrekte Geseire der linksradikalen Randale-Akjademiker nachzuplappern. Pfui, Nazi!

        Hab ich was Kritisches über Soziologen gesagt? Ups….

        Na, Leszek, Menschenrecht auf Abtreibung? Findeste super?

        Was die Luden angeht, steht da der Satz. Willst Du Details wissen, ich bin icht die dpa. Einfach gugeln.

        • @ Axel

          „Die JF ist ein böses, frauen- und homofeindliches und faschistisches Hetzblatt,“

          Ich beurteile sie als rechtskonservativ und neurechts.
          Dass die politische Ausrichtung übel ist, stimmt aber schon.

          „Hab ich was Kritisches über Soziologen gesagt? Ups….“

          Na ja, deine Kentnisse über Soziologie sind nicht etwa gering, sondern nicht vorhanden.

          „Na, Leszek, Menschenrecht auf Abtreibung? Findeste super?“

          Ich bin für ein Recht auf Abtreibung.
          Als Menschenrecht würde ich es nicht bezeichnen.

          „Was die Luden angeht, steht da der Satz. Willst Du Details wissen, ich bin icht die dpa. Einfach gugeln.“

          Ich habe ca. 10 Artikel zum Thema gelesen.
          Häufiger wird Alice Schwarzer erwähnt, die sich folgendermaßen äußerte:

          „Ich bin schockiert! Denn Amnesty war einmal eine sehr anerkannte Organisation für die Verteidigung der Menschenrechte. Jetzt aber wollen sie sich für die Legalität „der Organisation der Sexarbeit“ einsetzen, so wörtlich. Das heißt, dafür, dass Frauenhändler, Zuhälter und Bordellbetreiber unbehelligt ihrem Milliarden-Geschäft nachgehen können. Damit schlägt Amnesty sich auf die Seite der Täter.“

          http://www.abendblatt.de/vermischtes/article205563487/Alice-Schwarzer-bricht-mit-Amnesty-International.html

          Irgendeinen Beleg dafür, dass sich Amnesty International für Zuhälter und Bordellbesitzer einsetzen wollen, habe ich aber nicht gefunden. Du offensichtlich auch nicht. Haken wir das also vorerst mal unter rechtskonservative und radikalfeministische Propaganda ab.

        • ät Leszek:

          „Ich beurteile sie als rechtskonservativ und neurechts.
          Dass die politische Ausrichtung übel ist, stimmt aber schon. “
          – Konservative sind immer rechts. Aber hauptsache, das Wort „rechts“ (=Nazi kommt vor).
          A propos: Alle Ultralinken sind Stalinisten. So irgendwie. (Wobei es tatsächlich darauf hinauslaufen würde nach Machtergreifung.)

          „Na ja, deine Kentnisse über Soziologie sind nicht etwa gering, sondern nicht vorhanden. “
          – Ich kenn doch Dich.

          „Ich bin für ein Recht auf Abtreibung.“
          – Kinder haben Priorität, nicht der neue Herren-, äh Damenmensch.

          „Haken wir das also vorerst mal unter rechtskonservative und radikalfeministische Propaganda ab.“
          – Eh alles eine Soße. Eine perfide Verschwörung, um die Anarchisten klein zu halten!

          „Denn Amnesty war einmal eine sehr anerkannte Organisation für die Verteidigung der Menschenrechte. Jetzt aber wollen sie sich für die Legalität “der Organisation der Sexarbeit” einsetzen“
          – Gerade was Islam angeht, hat Frau Schwarzgeld manchmal einen lichten Moment.
          In diesem Falle geht wohl aber wieder die Moralapostolin mit ihr durch. Wobei: Die Stützung der Hurenrechte vor 15 Jahren war für freiwillig arbeitende Frauen sehr gut. Hat leider aber tatsächlich die Menschenhandelmafia aus Osteuropa mitgestärkt.

          Nebeneffekte beachten, Leszek. Das ist in der Politik mittlerweile fast das Wichtigste. Die können nämlich zum Haupteffekt werden.

      • @ Leszek

        „Außerdem wird in dem Artikel erwähnt, dass Amnesty International auch ein weltweites Recht auf Abtreibung gefordert habe.“

        Und? Was hat das mit Nutten zu schaffen? Ich will auch mehr Brot für mein Geld …

        • @ ddbz

          „Und? Was hat das mit Nutten zu schaffen?“

          Das musst du Axel oder den Artikelschreiber fragen.

        • Amnesty kümmerte sich um „Amnestien“ etc für politisch Verfolgte.
          Da das Sex- und Geschlechtsthema bei den gutmenschlichen Aktivisten nun hoch im Kurs steht, machen sie mittlerweile auch in Gender. Daher Huren und Abtreibung.

          Ist typisch für Ideologen: Fokus ist stets die Gesellschaft, bzw die Macht über Menschen.

        • Ist ganzschwer, authentische Information dazu zu finden. Auf den Seiten von amnesty.org und amnesty.de gibt es nichts zum Thema.

          Wäre dankbar für Quellen.

          ich war selber lange bei amnesty und bin ziemlich sicher, dass man sich bei der Forderung nach der Legalisierung von Zuhälterei (wenn sie denn wirklich so erhoben wurde) etwas gedacht hat.

        • Ich fand schwarzer gestern lustig, wie sie behauptete, Amnesty würde frauenhandel legalisieren. Bitte was? Wer nimmt denn diese Frau immer noch ernst?

        • https://www.amnesty.org/latest/news/2015/08/global-movement-votes-to-adopt-policy-to-protect-human-rights-of-sex-workers/

        • Danke für den Text. ich sehe nicht, dass da irgendwo die Legalisierung vonm Zuhälterei gefordert wird.

        • Danke für den Text. ich sehe nicht, dass da irgendwo die Legalisierung vonm Zuhälterei gefordert wird.

          Ich auch nicht. Die verlinkte Q&A macht den Standpunkt von Amnesty da auch explizit:

          . Those who sell sex need protection, but why protect the “pimps”?

          Our policy is not about protecting “pimps”. Third parties that exploit or abuse sex workers will still be criminalized under the model we are proposing.

          But there are overly broad laws, like those against “brothel keeping” or “promotion” that are often used against sex workers and criminalise actions they take to try and stay safe. For example, in many countries two sex workers working together for safety is considered a “brothel”. Our policy is calling for laws to be re-focused to tackle acts of exploitation, abuse and trafficking – rather than having catch-all offences that criminalize sex workers and endanger their lives.

          Es ist, denke ich, der Stille-Post-Effekt. Über Junge Freiheit, manchmal Buchholz und Axel werden hin und wieder aus Bildungsplänen Umerziehungsmaßnahmen, aus eigenwilligen anthropologischen Untersuchungen Ablehnung der Biologie und aus Anstrengungen zur Entkriminalisierung Förderung von Zuhälterei.

          Wie bei feministischen Statistiken empfiehlt es sich auch bei konservativ selektierten Nachrichten ganz gelassen an die Quelle zu gehen und sich selbst ein Urteil zu bilden. 🙂

        • ät Solanum:

          Schreib doch einen Leserbrief.
          Zur Verteidigung: Förderst Du weltweit die Prostitution, förderst Du auch die Zuhälterei. Sogar bei uns (Menschenhandel).
          Das schreiben die NRO natürlich nicht. Eine Zeitung schaut aber hinter die Pressemeldung.

          A propos Bildungsplan: Kennst Du die neue Version eigentlich?

          – „Sexuelle Vielfalt in den Leitprinzipien“: Wo ist die Meinungsvielfalt?
          – Was ist mit den Rechten von Rothaarigen und Falschtätowierten?

        • „Förderst Du weltweit die Prostitution, förderst Du auch die Zuhälterei.“

          Hier geht es nicht um Förderung sondern um Entkriminalisierung der Prostitution. Zuhälterei gibt es doch nur deshalb, weil Prostitution vielfach illegal ist. Ebenso wie es Drogenbarone nur deshalb gibt, weil Drogen illegal sind. Und wann blühte die Kriminalität im Zusammenhang mit Alkohol? Richtig, als Alkohol illegal war.

        • Was ist mit den Rechten von Rothaarigen und Falschtätowierten?

          Kennst du viele Fälle von Leuten die als rothaarige Sau beschimpft werden, die auf der Strasse wegen Rothaarigkeit angefeindet werden oder denen man das Recht zu heiraten wegen Rothaarigkeit verweigert?

        • „Kennst du viele Fälle von Leuten die als rothaarige Sau beschimpft werden, die auf der Strasse wegen Rothaarigkeit angefeindet werden oder denen man das Recht zu heiraten wegen Rothaarigkeit verweigert?“

          Oder kennst Du Fälle, wo in Diskussionsrunden, in Medien und Blogs darüber debattiert wird, ob man Rothaarige akzeptieren müsse, oder ob es nicht doch reicht, sie lediglich zu tolerieren?

        • ät Solana/Adri:

          „Zuhälterei gibt es doch nur deshalb, weil Prostitution vielfach illegal ist. “
          – Ja, denkste, eben nicht. Der Menschenhandel in Deutschland hat sich nach dem neuen Prostitutionsgesetz verschärft.

          „Kennst du viele Fälle von Leuten die als rothaarige Sau beschimpft werden, die auf der Strasse wegen Rothaarigkeit angefeindet werden“
          – In der Schule? Aber hallo! Wegen Haarfarbe, Rasse, Gesinnung (nicht links), Religion (Christen), Nation (scheiß Deutscher), mangelnder Sportlichkeit, mangelnder Trinkfestigkeit, usw. und so fort.
          Du siehst, Mikrodiskriminierungen lassen sich viele, viele finden, wenn man es darauf anlegt.
          Hat man eine gute Lobby, kann man da richtig schöne Programme mit richtig viel Geld kriegen. Und die Macht erst! Geil!!!!

          „Oder kennst Du Fälle, wo in Diskussionsrunden, in Medien und Blogs darüber debattiert wird, ob man Rothaarige akzeptieren müsse, oder ob es nicht doch reicht, sie lediglich zu tolerieren?“
          – Die Lobbywirkung, siehe oben. Gibt es Diskussionsrunden darüber, ob man konservative Christen u.a. tolerieren oder akzeptieren muß? Haha! Nein, die werden einfach bekämpft. Und das ist auch gut so!gell?

        • Ich sehe keinen notwendigen Zusammenhang von Prostitution und Zuhälterei, warum sollen die Frauen nicht arbeiten können wie andere Selbstsändige? Wenn jemand versucht, sagen wir mal einen selbstständigen Fensterputzer zu zwingen, für ihn zu arbeiten bzw. einen teil seines Verdienstes an ihn abzuliefern, trifft ihn doch wohl die Härte des Gesetzes, oder?

          Was natürlich nicht hindert, dass die Prostituierten sich zusammenschließen oder auch Leute kontraktieren, die sie in dieser oder jener Weise beschützen oder unterstützen. Aber, wie gesagt freiwillig.

          In sofern denke ich, Prostitution sollte legal, Zuhälterei aber verboten sein.

        • „Zuhälterei aber verboten sein.“

          Warum? Es kann doch nicht jeder selbstständig sein.

        • Axel
          Fühlst Du Dich als Christ diskriminiert? Auf welcher Grundlage denn? Was sollte die Gesellschaft denn konkret für Christen tun, damit sie sich anerkannt fühlen?

        • ät Mocho & Adrian:

          „In sofern denke ich, Prostitution sollte legal, Zuhälterei aber verboten sein.“
          – Unbedingt. Klappt aber selbst bei uns nicht, was auch an der Kuscheljustiz& zahmen Polizei liegt.
          Hatte mal eine Doku darüber gesehen. Da haben in München die Ermittler im Menschenhandel-Flatrate-Bordell alle paar Tage gefilzt, um den Luden das Geschäft zu verderben.
          Toll. Knast wäre wirksamer gewesen.

          „Fühlst Du Dich als Christ diskriminiert? Was sollte die Gesellschaft denn konkret für Christen tun, damit sie sich anerkannt fühlen?“
          – Ja, medial vor allem. Selbst ultralinke Positionen werden in den GEZ-Sendern und der L-Presse fleißig propagiert, wohingegen sich vor allem die römische Kirche über unablässige Verleumdung freuen darf. Ich rede nicht nur von Tebartz und KInderschändung.
          Der Zeitgeist trägt dem Rechnung: Fragst Du zB junge Studenten, wie sie zur Kirche stehen, kriegst Du meist kritische Antworten wie „Homophobie“, „Frauenfeindlichkeit“ und solche Phrasen.
          Andere Glaubensrichtungen wie Genderismus werden hingegen nachgeplappert, weil sie cooool sind.

          Daher möchte ich einen bundesweiten Bildungsplan, der als übergeordnetes Querschnittslernziel für alle Fächer das Evangelium und die Botschaft Jesu Christi beinhaltet.
          Ich möchte Verkehrsampeln mit Jesus-Darstellungen oder Kruzifixen; außerdem will ich, daß alle öffentlichen Einrichtungen an katholischen Feiertagen das Kreuz deutlich ausstellen.

          Außerdem hätte ich gerne 220 katholische Professuren, die das traditionelle christliche Familienbild beforschen und propagieren.

        • @ Axel

          „Fragst Du zB junge Studenten, wie sie zur Kirche stehen, kriegst Du meist kritische Antworten wie “Homophobie”, “Frauenfeindlichkeit” und solche Phrasen.“

          Stimmt doch auch.

        • @ Axel

          “Fragst Du zB junge Studenten, wie sie zur Kirche stehen, kriegst Du meist kritische Antworten wie “Homophobie”, “Frauenfeindlichkeit” und solche Phrasen.”

          Stimmt doch auch.

        • „Selbst ultralinke Positionen werden in den GEZ-Sendern und der L-Presse fleißig propagiert, wohingegen sich vor allem die römische Kirche über unablässige Verleumdung freuen darf.“

          Christentum, Axel, ist eine Wertvorstellung, ein Weltbild. Das ist im Kern etwas anderes als Haarfarbe oder sexuelle Orientierung

          Du musst verstehen, man macht sich über die Idee des Christentums lustig. Die da lautet:

        • ät Leszek/Adri:

          „Stimmt doch auch.“
          – Es gibt keine Päpstin; und es stehen keine Frauen am Altar. So weit so richtig.
          Das Lustige ist, daß die Beschwerdeführer_Innen zumeist selber gar nicht Kleriker_Innen werden wollen.
          Katholische Frauen hingegen haben mit der „grauenvollen Diskriminierung“ gar kein Problem.

          Merkwürdig, oder?

          „Christentum, Axel, ist eine Wertvorstellung, ein Weltbild. Das ist im Kern etwas anderes als Haarfarbe oder sexuelle Orientierung“
          – Christentum IST eine Wertvorstellung, ja.
          Und die sexuelle Orientierung ist bei Gendersens KEIN Weltbild?
          Das habe ich aber anders erlebt.

          Bei denen laufen die Glaubensprozessoren nur mit anderem Programm. Sex statt Jesus sozusagen.

          Ganz schön intolerant, Deine Schmähungen oben, Adrian. Ist das nicht gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit?
          Ich bin für religiöse Vielfalt! Also nicht nur Genderismus, sondern auch Jesusismus.

        • „Ganz schön intolerant, Deine Schmähungen oben, Adrian.“

          Wieso? Ist daran irgendetwas nicht korrekt dargestellt?

        • @ Axel

          „Katholische Frauen hingegen haben mit der “grauenvollen Diskriminierung” gar kein Problem“

          Dass Katholikinnen hier einen Eigenanteil für diese Situation haben, sehe ich auch so. Selbst die Feminismuskritikerin Esther Vilar wurde durch die Passivität der Katholikinnen diesbezüglich so aufgebracht, dass sie ein Buch dazu schrieb.

          Einige Zitate:

          “Katholikinnen aller Länder, Ihr seid eine Schande. Eine Schande für Euch selbst, die Ihr Euch nicht zu genieren scheint. Eine Schande für uns, die wir uns für Euch genieren müssen. (…) Und letztlich seid ihr eine Schande für Eure Kirche, die Ihr mit eurer Passivität (…) zur letzten Bastion weiblicher Unterdrückung macht. Wann immer Euch Euer Papst mit liebevoller Stimme wieder einmal endgültig den Zugang zum Priesteramt verweigert, geht ein Aufschrei der Entrüstung um die Erde. Ein Aufschrei, dem sich jeder anschließt, dem Euer Schicksal am Herzen liegt. Nur Ihr nicht, die Betroffenen. Wenn Ihr Euch leise zu beklagen traut, ist das schon viel. Einen öffentlichen Protest größeren Ausmaßes hat man noch nicht erlebt. Sollen wir, die Ungläubigen etwa für Euch auf die Straße gehen?
          Haben wir Euch in der Vergangenheit nicht immer wieder vorgemacht, wie man sowas anstellt? Der moderne Feminismus kennt zwei Kampfmethoden: Man kann den Männern sagen, dass man sich ihre Ämterhäufung nicht länger gefallen lässt, oder man kann ihnen sagen, dass sie nicht so dumm sein sollen, jeden Morgen für uns zur Arbeit zu gehen. Die erste Strategie nennt man den Kampf um weibliche Gleichberechtigung, die zweite den um weibliche Gleichverpflichtung.”

          (aus: Esther Vilar – Katholikinnen aller Länder vereinigt euch, Bastei Lübbe, 1995, S. 12)

          „Vielleicht wollt Ihr in Eurer Kirche gar nicht mitregieren? Vielleicht möchtet Ihr keine geistlichen Ämter? Vielleicht bleiben Eure Vorstöße nur darum so kraftlos, weil Ihr Euch gegenüber den Herren in den prunkvollen Roben eigentlich gar nicht benachteiligt fühlt? Vielleicht verharrt Ihr nur deshalb so geduldig in der Pose der Entrechteten, weil Ihr wisst, dass es in Wirklichkeit die Herren sind, die Euch dienen?”

          (aus: Esther Vilar – Katholikinnen aller Länder vereinigt euch, Bastei Lübbe, 1995, S. 14)

          „Vielleicht protestiert Ihr nur darum nicht gegen die Verhältnisse in Eurer „Männerkirche“, weil Ihr diese nicht als eine Kirche der Männer empfindet? Vielleicht seht Ihr in Eurer Catholica eine Art gigantischer Servicestation, in der der männliche Teil der Gemeinde den weiblichen bedienen muss, und habt darum das, was Ihr in dieser Kirche gesucht habt längst gefunden – ein Maximum an Bequemlichkeit?“

          (aus: Esther Vilar – Katholikinnen aller Länder vereinigt euch, Bastei Lübbe, 1995, S. 16)

          „Jawohl, Ihr Katholikinnen aller Länder,
          Ihr faules bequemes Pack,
          Ihr duckmäuserisches Weibsgesindel,
          Ihr Dinosaurier unseres Geschlechts,
          Ihr Trittbrettfahrer unseres Kampfes,
          Ihr Schandfleck des Feminismus,
          Ihr Gebetsbanktäter des Sexismus,
          Ihr sollt Euch jetzt aufraffen, habt ihr gehört?
          Ihr sollt Euch jetzt endlich vereinen!
          Seit der Geburt Eures Befreiers sind fast zweitausend Jahre verstrichen, und wenn ihr so weitermacht, befindet Ihr Euch nach weiteren zweitausend Jahren noch in der jetzigen Demutsstellung!
          Denn da geht wahrhaftig eher ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Papst der katholischen Kirche eine Frau zum Priester weiht – freiwillig.“

          (aus: Esther Vilar – Katholikinnen aller Länder vereinigt euch, Bastei Lübbe, 1995, S. 41 f.)

        • „Stimmt doch auch.“

          Ist aber nicht alles. Z.B. leistet die Katholische Kirche ganz hervorragende Integreationsarbeit, weit besser als alle grünen Schreihälse. Geh mal in eine beliebige katholische Messe am Sonntag morgen, du wirst einen Haufen von „Persons of Color“ antreffen, auch als Messdiener und Katecheten. Ich bekomme durch meine Frau, die praktizierende Katholikin ist, einiges mit und bin da immer wieder erstaunt.

          Die Fremden, Afrikaner, Latinos, Asiaten, werden sofort und völlig problemlos aufgenommen von überwiegend älteren Deutschen. Ein gemeinsames Gebet schafft offenbar Gemeinsamkeit.

        • Aber die Fage war ja ob, ob gegen das Christentum als Weltanschaung in Deutschland diskriminiert würde.

          Rechtlich gesehen, sind hierzulande Religionen im Allgemeinen und das Christentum im speziellen auf jeden Fall historisch gegenüber anderen Weltanschaungen stark priviligiert.

          Es gibt einen speziellen Parapgraphen zum Schutz religiöser Bekenntnisse, Kirchenvertreter vom Staat bezahlt (Bischöfe sind auf der Besoldungsstufe von Ministern),Mitgliedsbeiträge werden vom Finanzamt eingezogen, ,Religionsunterricht ist als einziges Unterrichtsfach im Grundgesetz als ordentliches Lehrfach rechtlich abgesichert (in manchen Bundesländern sind immer noch bis zu einem Drittel der öffentlichen Schulen Bekenntnisschulen), Katholische und Theologische Fakultäten sind ein normaler Bestandteil vieler Universitäten, Kirchenverteter sind in Medienkontrollräten stark vertreten, als Tendenzbetriebe, sind Einrichtungen von kirchlichen Trägern weitgehend von den Bestimmungen des AGG befreit, etc.

          Institutionell und strukturell: Bei der Buskampagne vor ein paar Jahren konnte die GBS jedenfalls in keiner der Großstädte in denen es versucht wurde die Verkehrsbetriebe dazu bewegen eine Werbung wie ‚Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott….‘ zu schalten. ‚Jesus liebt dich‘ war anscheinend kein Problem in öffentlichen Verkehrsmitteln. Von daher nehme auch da an, dass eher eine positive Diskriminierung vorliegt.

        • „Ein gemeinsames Gebet schafft offenbar Gemeinsamkeit.“

          Ja, natürlich ein Kaffekränzchen mit Grimms Märchen kann viel zur Integration beitragen. Bestreitet ja keiner.

        • Ät Leszek, Solana:

          „Dass Katholikinnen hier einen Eigenanteil für diese Situation haben, sehe ich auch so.“
          – Vielleicht schützt der Glaube/die Gemeinschaft sie ja tatsächlich vor Irrwegen. Wenn der moderne „Feminismus“ Frauen in akademische Pseudojobs treibt, ist das weder für die Frau noch für die Gesellschaft gut (was nützt eine Professur für Diskriminierungsforschung etc?) Da hätten sie besser Kinder gekriegt.

          Woher zum Geier kennst Du nur diese Bücher? Esther Vilar ist OK, aber wieso kennst Du ihr katholisches Buch?

          ————-

          „Rechtlich gesehen, sind hierzulande Religionen im Allgemeinen und das Christentum ..gegenüber anderen Weltanschaungen stark priviligiert.“
          – Paradoxerweise ja (noch). Finde ich gut; Multikulti ist eine Illusion; und eine Leitkultur erzeugt, sofern sie funktioniert, Wohlstand und Fortschritt.

          „Institutionell und strukturell:“
          – Ah, Quark. Dawkins und seine Jünger sind so erkennbar geifernde Missionare; das wollten sich die ÖPNV-Betriebe nicht antun.
          Der Erzbischof hätte sich halt beschwert, na und?
          Die evangelische Kirche hätte die Aktion wahrscheinlich noch irgendwie gut gefunden.
          Schätze, die hatten Angst vor muslimischen Anschlägen auf die Busse. Die Fahrer werden doch auch ohne Provokation gern zusammengeschlagen.

        • „Dawkins und seine Jünger sind so erkennbar geifernde Missionare“

          Weil sie das Offensichtliche offensichtlich machen?

        • @ Axel

          „Woher zum Geier kennst Du nur diese Bücher?“

          Na ja, ab und zu kaufe und/oder lese ich mal ein Buch.

          „Multikulti ist eine Illusion; und eine Leitkultur erzeugt, sofern sie funktioniert, Wohlstand und Fortschritt.“

          Ja, aber nur, wenn die Leitkultur Aufklärung, Menschenrechte, Demokratie und individuelle Freiheitsrechte heißt.
          Also das Gegenteil von Katholizismus.
          (Wobei: die Catholic Workers und die Befreiungstheologie sind schon o.k., aber ich bin nunmal kein Christ).

        • ät Leszek:

          „Na ja, ab und zu kaufe und/oder lese ich mal ein Buch.“
          – Sicher. Aber wie kommt man zu dem Wissen, daß diese Bücher existieren?

          „Ja, aber nur, wenn die Leitkultur Aufklärung, Menschenrechte, Demokratie und individuelle Freiheitsrechte heißt.“
          – Eine Sonntagsrede am Donnerstag.

          Pikanterweise haben sich die ganzen linken Ideologien auf der Basis entwickelt, die das Christentum aufgebaut hat. Nächstenliebe, verzeihen, beichten (Selbstkritk)…..

          Sogar der Genderismus: Die grundsätzliche Sichtweise, daß unterdrückte Minderheiten oder geknechtete Menschen befreit werden müssen, war in unserer Kultur längst da.
          Ob es das woanders auch gab, wage ich zu bezweifeln.

          Nicht, daß die Ideologien das moralische Fundament tatsächlich besonders ernst nahmen. Aber mit Moralspeck kann man Mäuse fangen.

        • Ansichtssache.

        • ät Nachti
          Die Ansicht, dass Homosexuelle gleichwertige Menschen sind, steht von Seiten der Kirche auch noch aus 🙂

        • @ Axel

          „– Sicher. Aber wie kommt man zu dem Wissen, daß diese Bücher existieren?“

          Recherche, Recherche, Recherche – erwähnte ich schonmal, dass echte geisteswissenschaftliche Arbeit Arbeit ist? 🙂

        • @leszek
          Fußnoten für alle! 😀

          @axel
          *Pikanterweise haben sich die ganzen linken Ideologien auf der Basis entwickelt, die das Christentum aufgebaut hat. Nächstenliebe, verzeihen, beichten (Selbstkritk)…..*

          Richtig…
          Nächstenliebe: keine große Sache, auch nichts was das Christentum erfunden hätte. Oder meinst du vor Jesus haben sich alle die Köpfe eingeschlagen?
          Der richtig heiße neue Scheiß von Jesus war die Feindesliebe. So andere Wange hinhalten.

          Verzeihen: Auch das ist nichts, was Jesus erfunden hätte.

          Beichten: Jetzt wirds interessant. Also gehen wir mal davon aus, ich würde lügend und stehlend und betrügend durch mein Leben gehen, gehe aber jeden Sonntag (weil ich ja so ein guter Christenmensch bin) in die Kirche, beichte und krieg, was weiß ich, 300 Ave Marias aufgebrummt, die ich beim Hanteltraining runterrassel.
          Da bin ich raus aus der Nummer, mein Gewissen ist rein, weil ich Gedichte aufgesagt habe und ich kann frohgemut weiter lügen, stehlen und betrügen, weil Sonntag kommt ja immer.

          Inwiefern ist das noch gleich moralisch höherwertig??

          *Die grundsätzliche Sichtweise, daß unterdrückte Minderheiten oder geknechtete Menschen befreit werden müssen, war in unserer Kultur längst da.*

          Googel doch mal „gottgegebene Weltordnung“ in Verbindung mit der Arbeiterfrage, der weiblichen Emanzipation und dem Feudalismus. Nur so als Einstieg, das könnte ein ziemlicher Augenöffner sein.

        • >>>Die Ansicht, dass Homosexuelle gleichwertige Menschen sind, steht von Seiten der Kirche auch noch aus<<<

          Da gibts nach der "Ehe für alle" und dem Adoptionsrecht ein weiteres Feld zu beackern. Der nächste Papst muss schwul sein! Das heisst natürlich bekennend schwul.

          Ach, als Atheist fühle ich manchmal eine tiefe Müüüüdigkeit. Gääähn.

        • „Der nächste Papst muss schwul sein!“

          Nein, muss er nicht. Aber ein etwas offensiveres Aufreten der RKK in Bezug auf die vielgepriesene „Menschenwürde“, etwa in Afrika, könnte durchaus helfen.

        • ät Adri und Solanum:

          „Weil sie das Offensichtliche offensichtlich machen?“
          – Weil sie für eine Parareligion kämpfen und missionieren wie früher die Patres.
          Und weil Dawkins ein Dummkopf ist. Als Spezialist für Evolution müßte ihm aufgefallen sein, daß Religion offensichtlich (! Deine Wortwahl) im Erbgut verankert ist.
          —-

          Solanum: Ist Dir aufgefallen, daß die beanstandeten Dinge alle weit in der Vergangenheit liegen? Ein lebender Bischof findet Folter u.ä. sicher nicht mehr schnieke.
          Darüberhinaus darf man nicht alle Sünden der Vergangenheit exklusiv der Kirche anlasten. Folter zB gehörte zum grundsätzlichen Kanon des Miteinanders.
          Heißt, die römische Kirche hat sozusagen das Pech, als ältestete durchgehend aktive Organisation des Planeten noch zu existieren (außer China vielleicht).
          Außerdem ist der Christenhaß bei Ultralinken ideologisch: Ihr sucht die Sünden des „Feindes“ und überseht die Verbrechen der Gläubigen auf der eigenen Seite.

          Denk an die Randalierer in Schtuegert: alles Linke und LSBBBT…-Liebhaber. Die Christen waren zivilisiert.

          Noch ein Schmankerl: Die Sklaverei des Altertums wurde nach Einführung des Christentums abgeschafft.

        • ät Leszek, Adr2 und Marenlein:

          „Recherche, Recherche, Recherche – erwähnte ich schonmal, dass echte geisteswissenschaftliche Arbeit Arbeit ist?“
          – Bücher von Kemper recherchieren? Du beschmutzt Deine Profession.
          —————

          „Die Ansicht, dass Homosexuelle gleichwertige Menschen sind, steht von Seiten der Kirche auch noch aus“
          – Ich denke, die Kirche wird niemals Gender-Geßlerehüte grüßen. Und das ist auch gut so!
          ——————–

          „Oder meinst du vor Jesus haben sich alle die Köpfe eingeschlagen?“
          – Was denn sonst?
          Daß Nächstenliebe möglich ist, liegt in unserer Natur. Die Institutionalisierung ist aber einzigartig.

          „Verzeihen: Auch das ist nichts, was Jesus erfunden hätte. “
          – Institutionalisierung

          “ in die Kirche, beichte und krieg, was weiß ich, 300 Ave Marias aufgebrummt, die ich beim Hanteltraining runterrassel.“
          – Du hast den Film „Don Jon“ gesehen.
          Vergeben wird nur, wenn man aufrichtig bereut und Buße tut. Daher ist die Beichte von Don Jon wirkungslos.

          „Googel doch mal “gottgegebene Weltordnung” in Verbindung mit der Arbeiterfrage, der weiblichen Emanzipation und dem Feudalismus. “
          – Was Religionsführer wie Bischöfe predigen und was sie tun, muß nicht übereinstimmen. Deswegen sind sie Menschen.
          Dennoch sind wir Menschen moralische Wesen in dem Sinne, daß wir der Moral sozial einen hohen Stellenwert einräumen; auch wenn wir in bezug auf uns selbst gern doppelte Standards pflegen.
          Nicht wirklich unbekannt das Phänomen, oder?
          MIt einer einmal etablierten Moral kann man daher in der Öffentlichkeit gut Propaganda machen.

        • „Weil sie für eine Parareligion kämpfen und missionieren wie früher die Patres.“

          Sie sagen nur, dass es keinen Beweis für Gott gibt, und dass es albern ist, ethische Entscheidungen auf der Grundlage eines unsichtbaren Zauberers im Himmel zu fällen.

          „Als Spezialist für Evolution müßte ihm aufgefallen sein, daß Religion offensichtlich (! Deine Wortwahl) im Erbgut verankert ist.“

          Das ist ihm aufgefallen. Er widmet diesem Umstand ein Kapitel in seinem Buch „Gotteswahn“.

          „Die Sklaverei des Altertums wurde nach Einführung des Christentums abgeschafft.“

          Versteh gar nicht wieso Du das positiv erwähnst. Steht doch in der Bibel, dass Sklaverei toll ist und Gott sie toll findet. Solltest Du dann nicht dafür sein? Magst Du Gott nicht?

        • “Die Ansicht, dass Homosexuelle gleichwertige Menschen sind, steht von Seiten der Kirche auch noch aus”
          – Ich denke, die Kirche wird niemals Gender-Geßlerehüte grüßen. Und das ist auch gut so!“

          Ist das jetzt ein Eingeständnis von Dir, dass auch Du Homosexuelle nicht als gleichwertige Menschen erachtest?

        • Und weil Dawkins ein Dummkopf ist. Als Spezialist für Evolution müßte ihm aufgefallen sein, daß Religion offensichtlich (! Deine Wortwahl) im Erbgut verankert ist.

          Nach einem relativ kurzen Ausflug in die Memetik, geht man zwar inzwischen davon aus, dass Religion im wesentlichen in der Familie weitergegeben wird, aber nicht genetisch. Dawkins hat allerdings Gruppenselektion zugunsten einer Anfälligkeit für Religionen nicht ausgeschlossen.

          Ist Dir aufgefallen, daß die beanstandeten Dinge alle weit in der Vergangenheit liegen? Ein lebender Bischof findet Folter u.ä. sicher nicht mehr schnieke.

          Nun, zumindest bedauern lebende Bischöfe inzwischen dass sie die pertinenten Stellen aus Leviticus zum Thema Homosexualität in der Offentlichkeit als wegweisend für den christlichen Glauben bezeichnet haben, anstatt das nur in innerkirchlichen Diskussionen zu tun. Aussenwirkung und so. 🙂

          Darüberhinaus darf man nicht alle Sünden der Vergangenheit exklusiv der Kirche anlasten. Folter zB gehörte zum grundsätzlichen Kanon des Miteinanders.

          Die Abkehr von den wissenschaftlichen und aufklärerischen Ansätzen der Antike, zugunsten einer Verachtung des Dieseits und Überhöhung des Jenseits dagegen schon. Und natürlich das Naturrecht‘ an dem sie selbst heute noch so begeistert festhalten, dass sich z.B. der Vatikan weigert die Menschenrechtscharta der UNO zu unterzeichnen. Das Recht des Menschen über sich selbst zu bestimmen, ist mit der Idee dass sich die Menschen einem durch die Kirchen interpretierten Naturrecht unterzuordnen haben einfach nicht vereinabr.

          Denk an die Randalierer in Schtuegert: alles Linke und LSBBBT…-Liebhaber. Die Christen waren zivilisiert.

          Die Antifa ist ab und zu etwas zu enthusiastisch, wenn sie NPD-ler oder denen Nahestende sieht. Ich verurteile dass man einmal Stinkbomben und Tomaten nach den Demonstranten geworfen hat. Auch wenn ich so einige Äusserungen der friedlich für alle Demonstrierenden eher ….hmmmm… finde.

          Noch ein Schmankerl: Die Sklaverei des Altertums wurde nach Einführung des Christentums abgeschafft.

          Soso….

          Die Institutionalisierung ist aber einzigartig.

          Nun, genau genommen haben als Religionsgemeinchaft die Buddhisten, die Christen bezüglich Nächsten- und Feindesliebe um ca. 500 Jahre überholt.

          Wenn wir Ahimsa als Prinzip dazu nehmen, waren die Hindus sogar um etwa 1000 Jahre schneller.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Feindesliebe

        • ät Adrian und Solanum:

          „Sie sagen nur, dass es keinen Beweis für Gott gibt“
          – Sie „SAGEN“ „NUR“? Veräppeln kann ich mich selber. Wer Busse vollkleben will, will missionieren. In Dawkins`Heimat gibt es mittlerweile sogar Nicht-Gottesdienste in Kirchen. Die singen dann oder machen Musik. Wie die Gemeindemitglieder, hihi.

          „Er widmet diesem Umstand ein Kapitel in seinem Buch “Gotteswahn”.“
          – Hab ich gelesen. Er schwadroniert da von seiner Mem-Theorie und meint allen Ernstes, daß eine Ur-Religion bis heute einfach traditionell weitergegeben wurde. Fast schon peinlich für sein Kaliber.
          Wir sind religiöse Wesen, Adrian. Manche glauben an validierte Religionen, andere an selbstausgedachten Unfug (Gender, Anarchie….).

          „Steht doch in der Bibel, dass Sklaverei toll ist und Gott sie toll findet. “
          – Das neue Testament ist christlich. Hat Jesus was Positives über Sklaverei gesagt? Ich bin nicht so fromm wie Du in Deinem Glauben. Daher bin ich nicht so bibelfest.
          Tatsache ist, daß die Sklaverei am Ende der Antike in Europa weg war. Oder nicht?
          ————-
          „Dawkins hat allerdings Gruppenselektion zugunsten einer Anfälligkeit für Religionen nicht ausgeschlossen.“
          – Kommunistische Selektion. Super.

          „Nun, zumindest bedauern lebende Bischöfe …“
          Ein Zitat? Glaub ich Dir aber auch so. Denk mal an Tebartz. War er besonders repräsentativ?

          „Die Abkehr von den wissenschaftlichen und aufklärerischen Ansätzen der Antike, zugunsten einer Verachtung des Dieseits und Überhöhung des Jenseits dagegen schon. “
          – Ansätze, ja. Übertreib mal nicht. Ab dem Jahre 0, da war der Herr gerade geboren, hat sich die römische Supermacht technisch kaum noch weiterentwickelt. Zement ist das einzige, was noch dazukam.
          Der Kulturzerfall Europas läßt sich viel besser mit der Zerstörung Roms und dem Einfall der germanischen und hunnischen Barbaren erklären.
          Denn schnieke Technik lehnen Frömmler meist nicht ab, wenn sie nützlich ist.

          „Die Antifa ist ab und zu etwas zu enthusiastisch, wenn sie NPD-ler oder denen Nahestende sieht. “
          – Bäh, bist Du ein Denunziant. Bei Eurem letzten Auftritt war es die Grüne Jugend, die auf dem Nachbarplatz rumgebrüllt hat.
          Wieso arbeitet Ihr Genderer eigentlich mit der gewaltgeilen Antifa zusammen? Ich denke, tut Ihr gar nicht, die Antifa ist schlicht integraler Teil der Bewegung. Bullen und Eltern aufs Maul!

          Wenn die Demo-für-alle-Familien nazinah sind, bist Du ein halber Stalinist. Bei Deiner Zuneigung zu perversen Bildungsplänen erinnerst Du sogar an gewisse Dinge in der SU.

          „Nun, genau genommen haben als Religionsgemeinchaft die Buddhisten, die Christen bezüglich Nächsten- und Feindesliebe “
          – Tja, mit dem B. kenne ich micht so aus. Du aber auch nicht, wenn Du schnell bei Wiki nachliest.
          Der Buddhismus ist in der Tat eine anerkennenswerte Religion (wobei Euer Guru Dawkins allen Ernstes von einer „Philosophie“ faselt).
          Aber vorsicht: Naive linke Westler glorifizieren gerne das Fremde, weil sie sich das Positive rauspicken. Der Edle Wilde.
          Gerade die verehrten sanften tibetischen Buddhisten haben als eine Art Staatspartei angefangen.

          Unsere eigene Kultur ist ja einfach so scheiße…. Homophob, nazi, frauenfeindlich, kapitalistisch, oberflächlich….
          Ha! Genau das trifft auf die anderen Kulturen in viel höherem Maße zu! Unsere europäische Welt ist historisch einzigartig frauenfreundlich, homophil, reich, sozial, gerecht….

          Aber Ihr linken bürgerlichen Sozialkrieger wollt ja unbedingt „kritisch“ sein, um Euch als überlegene Menschen fühlen zu können.
          Dabei wäre eine Ladung Selbstkritik das, was Euch zu besseren Menschen machen würde.

        • „Wir sind religiöse Wesen, Adrian.“

          Das heißt doch aber nicht, dass Religion wahr ist oder grundlegend positiv. Werte und Ethik sind entscheidend – nicht Glaubenssysteme.

          „Hat Jesus was Positives über Sklaverei gesagt?“

          „Ihr Knechte, seid gehorsam euren leiblichen Herren mit Furcht und Zittern, in Einfalt eures Herzens, als Christo“
          http://bibeltext.com/ephesians/6-5.htm

          „Der Knecht aber, der seines Herrn Willen weiß, und hat sich nicht bereitet, auch nicht nach seinem Willen getan, der wird viel Streiche leiden müssen.“
          http://bibeltext.com/luke/12-47.htm

          „Die Knechte, so unter dem Joch sind, sollen ihre Herren aller Ehre wert halten, auf daß nicht der Name Gottes und die Lehre verlästert werde.“
          http://bibeltext.com/1_timothy/6-1.htm

          Man kann getrost davon ausgehen, dass mit Knechte“ ursprünglich „Sklaven“ gemeint sind, da der Begriff „Knecht“ im Deutschen erst seit dem 8. Jh. überliefert ist
          https://de.wiktionary.org/wiki/Knecht

          „Unsere europäische Welt ist historisch einzigartig frauenfreundlich, homophil, reich, sozial, gerecht…“

          Dem stimme ich zu.

        • Sie “SAGEN” “NUR”? Veräppeln kann ich mich selber. Wer Busse vollkleben will, will missionieren.

          Und du findest es verwerflich seine Weltanschaung anderen Menschen mitzuteilen? Das ist eine merkwürdige Einstellung für einen Menschen dessen Glaubensverein explizit das Fach Mission an Universitäten lehrt und dessen Vorstand erst kürzlich wieder zur Evangelisierung Europas aufgerufen hat.

          und meint allen Ernstes, daß eine Ur-Religion bis heute einfach traditionell weitergegeben wurde

          Nein, das meint er ganz sicher nicht.

          Tatsache ist, daß die Sklaverei am Ende der Antike in Europa weg war. Oder nicht?

          Nö. Ich hab dir doch die Geschichte der Sklaverei verlinkt.

          Ein Zitat? Glaub ich Dir aber auch so. Denk mal an Tebartz.

          Ich dachte eher an den guten Vitus Huonder der gerade bei den Schweizern durch die Medien geht und verzweifelt versucht Rückzieher zu machen. Aber keine Angst. Tebartz hat einen neuen Job im Vatikan bekommen, da wird Huonder sicher auch irgendwo unterkommen, falls er seinen Sessel räumen muss. Krähen und Augen aushacken und so….

          Der Kulturzerfall Europas läßt sich viel besser mit der Zerstörung Roms und dem Einfall der germanischen und hunnischen Barbaren erklären.

          Ach du liebes Monster. Das antike Christentum mit Tertullian, Ambrosius , Hyronismus und Augustinus war ein großer Fan der Weltverneinung und der Betonung der Nichtigkeit des Diesseits. Die haben die heidnisch antike Bildung kräftig als ‚heidnische Greuel‘ verachtet. Die waren nicht gerade Kulturträger. Wenn wir nicht Anfang der Renaissance das Ganze wieder von den Arabern, die nicht ganz so bildungsfeindlich waren, wieder abgeschrieben hätten, hätten wir in Europa noch ein Weilchen länger dunkles Mittelalter gehabt. Hast du eine Idee wie viele Begriffe im Deutschen aus dem Arabischen kommen?

          Bei Eurem letzten Auftritt war es die Grüne Jugend, die auf dem Nachbarplatz rumgebrüllt hat.

          Brüllen ist legitim.

          Wieso arbeitet Ihr Genderer eigentlich mit der gewaltgeilen Antifa zusammen?

          Die Antifa arbeitet ganz allein. Die mögen halt keine Rechten.

          Wenn die Demo-für-alle-Familien nazinah sind, bist

          Ach, Nazi-nah sind sie nur insofern als dass damals eben die NPD-ler mitgelaufen sind, bevor sogar die Demo-für-Alle-Leute eingesehen haben, dass das zu schlechte Publicity bringt und sie selber weggescheucht haben. Im Schnitt halte ich sie wegen fehlendem Rassismus nicht für Nazis. Blos für reaktionäre Erkonservative mit einem extrem hohen Anteil von fundamentalen Christen.

          Der Buddhismus ist in der Tat eine anerkennenswerte Religion (wobei Euer Guru Dawkins allen Ernstes von einer “Philosophie” faselt).

          Harris. Der Buddhismus-Fan ist Harris. Persönlich finde ich den Buddhismus als ‚Religion‘ nicht ganz unsympathisch. Sie führen verhältnismässig wenige religiöse Kriege, fangen für gewöhnlich ihre Unterrweisung mit ‚Ich empfehle dir‘ anstatt mit ‚Du sollst‘ an, und selbst seine Theokratigkeit, das Dalai Lama (der Chef des tibetischen Buddhisumus) meinte zu anderer Leute Sexualleben, dass zwar entsprechend dem tibetischen Buddhismus nur Penis und Vagina ‚rechte‘ Organe‘ für den Geschlechtsverkehr seien ( also hört mit der Mösenleckerei auf) aber dass es doch wohl wesentlich wichtiger wäre, was der jeweilige Partner dazu meint, als er.

          Buddhismus als Philosophie ist, denke ich ein Argument das man machen kann. Der Mahayana kommt so gut wie vollständig ohne übernatürlichen Schnickschnack aus. Die habe nicht mal sowas wie eine ‚Seele‘. Damit wären er tatsächlich eher eine Philosophie als eine Religion.

          Unsere europäische Welt ist historisch einzigartig frauenfreundlich, homophil, reich, sozial, gerecht….

          Und das haben wir praktisch vollständig gegen den Widerstand der christlichen Kirchen hingekriegt. 🙂 Bei der sexuellen Selbstbestimmung und dern Menschenrechten müssen wir sie zwar noch etwas ziehen, bis sie im 21-ten Jahrhundert angekommen sind, und das wird, – speziell bei den Katholiken – weil sie schon seit Jahrzehnten Gemässigte bluten und sich langsam radikalisieren, zwar noch ein Kampf, aber ich habe Hoffnung.

          Wobei ich sie ja gar nicht unbedingt modernisieren will. Meinethalben können sie so radikal und reaktionär sein wie sie wollen. Ich will blos ihren gesellschaftlichen Einfluss auf dem Niveau einer normalen Interessengemeinschaft haben. Also keine garantierte Glaubensindoktrination in den Schulen und Kitas, keine Finanzierung von Werbeveranstaltungen, Kirchenfunktionären, theologischen Fakultäten und den ganzen Klumpatsch. Keine besondere Berücksichtigung ihrer speziellen Jenseitsphantasien bei politischen Entscheidungen. Das machen wir für den ADAC ja schliesslich auch nicht.

        • Wobei der ADAC zumindest für sich beanspruchen könnte, eine nützliche Funktion zu erfüllen.

        • ät Adrian und Nachtschatten, die Gottlosen:

          „Das heißt doch aber nicht, dass Religion wahr ist oder grundlegend positiv. “
          – Was Du nicht sagst! Die Gender-Religion oder der Marxismus sind tatsächlich bösartig.
          Das unterscheidet eine echte von einer Para-Religion: Die Religion leistet etwas für die Gesellschaft. Vorausgesetzt, sie ist nicht zu radikal wie der Islam. Aber das Christentum ist ja in Auflösung begriffen.

          „“Ihr Knechte, seid gehorsam euren leiblichen Herren mit Furcht und Zittern, in Einfalt eures Herzens, als Christo”“
          – Knechte sind keine Sklaven, sondern Geringverdiener, die die Scheißarbeit machen müssen. Witzbold. Bitte etwas mehr Schärfe bei der Argumentation.
          ————

          „Und du findest es verwerflich seine Weltanschaung anderen Menschen mitzuteilen? “
          – Deine Euphemismen sind wirklich haarsträubend. Aggressive Propaganda ist keine Meinungsäußerung. Die wollen andere Gruppen vernichten.

          „Nein, das meint er ganz sicher nicht.“
          – Ist die Religion dann vom Himmel gefallen?

          „war ein großer Fan der Weltverneinung und der Betonung der Nichtigkeit des Diesseits.“
          – Konkret: Was hat das zerstört? Oder waren die Schwerter der Germanen nicht vielleicht doch etwas effektiver?

          „Die waren nicht gerade Kulturträger. “
          – Die Klöster und Kirchen waren nicht die Reste-Bewahrer der römischen Kultur? Sondern?

          „Wenn wir nicht Anfang der Renaissance das Ganze wieder von den Arabern, die nicht ganz so bildungsfeindlich waren, wieder abgeschrieben “
          – Du glaubst also die politisch korrekte Geschichtsschreibung, daß ein paar antike Bücher aus Arabien die Renaissance auslösten?
          Ein bißchen unwahrscheinlich, oder? Immerhin waren die Kreuzfahrer über 100 Jahre in Jerusalem und hätten dort genug antike Ideen aufschnappen können.
          Haben sie aber nicht, weil sie nicht dazu bereit waren.
          Eine bessere Theorie für den Renaissance-Start ist die Pestepidemie des Spätmittelalters. Die hat wirklich zum Denken angeregt.

          „Die Antifa arbeitet ganz allein. Die mögen halt keine Rechten.“
          – Glaubst Du das seöbst? Du bist so einsilbig. Gib es doch einfach zu: Ihr Genderlinken seid aggressive und gewalttätige Randalierer, die mit allen Mitteln Euren Glauben gegen die Satanisten durchsetzen wollen.

          „Ach, Nazi-nah sind sie nur insofern als dass damals eben die NPD-ler mitgelaufen sind“
          – Ein ganz billiges Standard-Argument der Linken: Wird ein Nazi gesehen, der sich mit drunter mischt, wird das sofort zum Elefanten aufgeblasen.
          Tatsächlich seid Ihr Ultralinken (Gender oder nicht) mit Eurer totalitären Gesinnung den Nazis wesentlich näher als alle anderen Gruppen der Gesellschaft.

          „Der Buddhismus-Fan ist Harris.“
          – Besserwisser. Dawkins hat es im Gotteswahn gesagt.

          „Und das haben wir praktisch vollständig gegen den Widerstand der christlichen Kirchen hingekriegt.“
          – Daß die Kirche an politischer Macht verloren hat, hat ihr gut getan. Deiner Glaubensgemeinschaft würde es auch gut tun.

          „Also keine garantierte Glaubensindoktrination in den Schulen und Kitas, keine Finanzierung von Werbeveranstaltungen, Kirchenfunktionären, theologischen Fakultäten und den ganzen Klumpatsch. Keine besondere Berücksichtigung ihrer speziellen Jenseitsphantasien bei politischen Entscheidungen. “
          – Nun gut, das ist Dein demokratisches Recht, das zu fordern. Auch wenn das Deine Ignoranz gegenüber Deiner eigenen Leitkultur zeigt, deren Produkt Dein Homo-Gender witzigerweise ist.
          Gegenfrage: Bist Du auch gegen Indoktrination von anderen Glaubensgemeinschaften wie der Genderisten an Schulen? Bist Du auch gegen Steuerfinanzierung von Genderprojekten und -Infrastruktur? Bist Du auch gegen >>220 Genderprofessuren?

        • „Die Religion leistet etwas für die Gesellschaft.“

          Und was?

        • *Konkret: Was hat das zerstört? Oder waren die Schwerter der Germanen nicht vielleicht doch etwas effektiver?*

          Du kannst dir echt nicht vorstellen, was das für Auswirkungen auf das Welt- und Menschenbild hat, wenn das Diesseits für irrelevant erklärt wird und alles Streben auf das Leben im Jenseits zielt? Ein Beispiel wäre zum Beispiel die Behandlung von Krankheiten. Wenn Sterben und damit ins bessere Jenseits kommen nicht so schlimm ist, warum sollte man dann Behandlungsmöglichkeiten erforschen?

        • Die Religion leistet etwas für die Gesellschaft.

          Die christliche Kirchen in Deutschland sind so ziemlich der größte Arbeitgeber im Pflegebereich. Bezahlt wird das zwar immer noch fast ausschliesslich vom Steuerzahler, aber da sie ihr eigenes Arbeitsrecht haben dürfen, können sie entsprechende Dienste im Schnitt tatsächlich billiger anbieten. Bei freiwilligen humanitären Leistungen gibt es glaube ich prozentual keinen großen Unterschied zwischen Christen und Humanisten, aber das müsste ich überprüfen. Und natürlich sind sie aktiv bei Kitas und im Schulwesen. Zahlen tun sie davon auch nur einen sehr kleinen Teil, aber es gibt Zugang zu leicht beeinflußbaren Kindern.

          Aggressive Propaganda ist keine Meinungsäußerung. Die wollen andere Gruppen vernichten.

          Quatsch.

          Ist die Religion dann vom Himmel gefallen?

          Ursprünglich war es wohl ein Erklärungsversuch für natürliche Phänomene durch Rückgriff auf die Annahme bewusster Akteure. Was organisierte Religion angeht: Meine ganz unwissenschaftliche Lieblingsstory geht so: In grauer Vorzeit zeigte ein Steppenjäger auf die Sonne und sagte zu seinem Nachbarn: Er mir gesagt, du musst mir geben deine Hasenkeule. Das war der Beginn organisierter Religion. 😀

          Bist Du auch gegen Indoktrination von anderen Glaubensgemeinschaften wie der Genderisten an Schulen? Bist Du auch gegen Steuerfinanzierung von Genderprojekten und -Infrastruktur? Bist Du auch gegen >>220 Genderprofessuren?

          Ja, wenn z.B. Queer-Theorie (Es ist eigentlich ein schlechter Vergleich, weil kaum jemand Queer-Theorie ernst nimmt, im Gegensatz zum Christentum, aber so eine vergleichbare durchgehende Ideologie gibt es bei GLBT* nicht wirklich) jemals ordentliches Lehrfach würde, oder wenn man schon in Kindergärten Kinder damit plagen würde, oder wenn Kleinkinder kurz nach der Geburt in den LSVD aufgenommen würden, dann würde ich protestieren. Bisher sehe ich da allerdings nur unbegründete Panikmache von interessierten Gruppen.

          Dafür dass die Schulen gleichberechtigt mit den Eltern, Erziehung zur Toleranz und gegenseitigen Achtung, sowie zur kritischen Betrachtung von Weltanschaungen wie Religionen oder Ideologien leisten, bin ich allerdings schon.

          Ich bin auch feminismuskritisch und sehr dafür die Gender Studies zu einer ergebnisoffenen und ideologiefreien Forschungsrichtung zu entwickeln, und falls das nicht möglich ist, ihre Finanzierung, zusammen mit den theologischen Fakultäten den jeweiligen Interessengruppen aufzuerlegen.

        • @axel
          *Die Klöster und Kirchen waren nicht die Reste-Bewahrer der römischen Kultur? Sondern?*

          Witzig, dass du das erwähnst: Tatsächlich wurden viele Tempel römischer und sonstiger heidnischer Götter abgerissen um damit Kirchen zu bauen. Ebenso wurden viele Schriften, die nicht mit dem Weltbild der Kirche übereinstimmten vernichtet, z.B. um das Pergament für christliche Schriften zu nutzen.
          Ach und Aquädukte, du erinnerst dich an Aquädukte, eine der römischen Errungenschaften? Das Wissen wie man Wasserversorgung und Kanalisationen bereitstellt ging komplett verloren, was dann z.B. auch günstig für die Ausbreitung von Krankheiten, welche mit mangelnder Hygiene zu tun hatten, ausgewirkt hat.

          Mal ne andere Frage: welche Aspekte der römischen Kultur hat denn die Kirche deiner Meinung nach bewahrt? Ist ja immerhin deine These.

          *Eine bessere Theorie für den Renaissance-Start ist die Pestepidemie des Spätmittelalters. Die hat wirklich zum Denken angeregt.*

          Und inwieweit hat die sich von den vielen anderen (Pest-)Epidemien unterschieden?
          Zwei Worte: Buchdruck und Reformation
          Beides hat dazu geführt, dass die katholische Kirche ihre Monopolstellung in verschiedenen Bereichen verloren hat. So konnten nun z.B. die erwähnten antiken oder arabischen Schriften verfielfältigt werden, ohne dass man die Arbeitskraft missbilligender Kirchenmänner brauchte.

          *Nun gut, das ist Dein demokratisches Recht, das zu fordern. Auch wenn das Deine Ignoranz gegenüber Deiner eigenen Leitkultur zeigt, deren Produkt Dein Homo-Gender witzigerweise ist.*

          Das hast du bisher behauptet, eine tatsächliche Argumentation hast du allerdings nicht gebracht.

  5. Ist ddbz gesperrt worden? Der Link ist tot.

    • Jo, scheint ihn erwischt zu haben.

      • Er kann es gerne wieder mit höflichen, nicht abwertenden Kommentaren versuchen.

      • Scheint sich um den Kommentar zu handeln, den Leszek um 21.20 kommentiert hat.

        Übrigens: Ein schöner Film für Dich: L’auberge espagnole, Teil drei. Da Du so alt bist wie ich, müßtest Du Teil eins von 2003 kennen.
        Eigentlich ein Genderfilm, wegen Regenbogenfamilie usw. Aber unaufdringlich, keine Propaganda, sondern nur eine moderne, wenn auch unrealistisch überdrehte Geschichte.

        Es kommen vor: Der (sehr gutaussehende) Held (mit Brusthaar!), seine lesbische Kumpeline aus Barcelona, der er Samen spendet, die lesbische Frau der Kumpeline, das „lesbische“ Baby, das Kindermädchen/die Geliebte der Kumpeline, seine Ex-Frau Wendy, seine beiden Hetero-gezeugten Kinder, seine Ex-und-wieder-Freundin Martine (die zauberhafte Amélie!), deren beide Hetero-Kinder.

        • Französische Filme sind scheiße.

        • Warum so nationalistisch? Kennst Du überhaupt ein Werk von Cedric Klapisch?

        • „Warum so nationalistisch?“

          Bin ich nicht. ich sage nur, dass französische Filem scheiße sind. So wie deutsche Filme auch.

        • Kein bißchen europatriotisch?
          Kennst Du die l’auberge nun oder nicht?

        • „Kennst Du die l’auberge nun oder nicht?“

          Muss ich das? Schon alleine die Inhaltsangabe, die Du geschrieben hast, klingt albern. Und er Trailer sorgt bei mir für Brechreiz.

        • Soso. Wenn ich politisch korrekt wäre, würde ich Dir jetzt Ausländerfeindlichkeit und Homophobie vorwerfen. Doch, ganz im Ernst. Wären wir Kollegen im selben Betrieb und ich wäre ein Jakobiner, müßtest Du damit rechnen.
          Hast Du ein Glück, daß ich Jakobinismus verabscheue. Und l’auberge mag.

          A propos: Der Film tut für die Akzeptanz von „Regenbogen“-Familien und Homos wesentlich mehr als irgendwelche Bildungspläne oder korrekten Sprachregelungen.
          Ja, ganz im Gegenteil sogar: Klapisch fördert Deine Anerkennung; der Homo-Genderismus hingegen erzeugt blanken Haß auf Dich und Deine Neigung.

          Also, was ist Die lieber? Klapisch oder schwule Bildungspläne?

        • „Also, was ist Die lieber? Klapisch oder schwule Bildungspläne?“

          Zwangsverschwulung aller Männer.

        • Du willst nicht, daß ich schwul wäre.

        • Du warst auch nicht gemeint.

        • Alle Männer oder nicht?

        • Richtig, Axel, alle Männer.

        • Außer mir?

  6. https://modelviewculture.com/pieces/giveyourmoneytowomen-the-end-game-of-capitalism

    Ich habe ja bis zuletzt gehofft das Label „Satire“ oder „Irony“ irgendwo zu finden. Wenn solche Personen das tatsächlich alles genau so meinen, wie sie es sagen, dann ist tatsächlich jede Hoffnung verloren und jede Diskussion erübrigt sich.

    • Der Gedanke für seine Existenz quasi entlohnt zu werden ist schon ziemlich schräg. Was ich aber noch beeindruckender finde, ist diese selbstverständlich vorgetragene Einseitigkeit, nur frauen würden „emotionale arbeit“ usw. leisten. Als ob Männer sich nicht auch mit ihren emotionalen und sozialen Bedürfnissen auseinandersetzen müssten. Und dieses (Achtung) oft sogar nicht nur unbezahlt, sondern zahlend!

      Der Gedanke ist wie gesagt schon sehr schräg, aber diese Einseitigkeit ist dann doch bemerkenswert. Ziemlich dumm eben. Hast du das mit dem club eintritt gelesen? Köstlich! Kein Wunder, dass diese diese Personen Geld verlangen, ich weiss nicht wer so jemand doofes einstellt. Die eine ist bdsm domina…ein intellektuell anspruchsvoller job. Kein Wunder, dass sojemand den (männer)Kapitalismus ändern will….die sind einfach faul und unsere Gesellschaft unterdrückt frauen so sehr, dass ihre dummen Botschaften im Mainstream landen. Unglaublich!

      Feministinnen sind der absolute Beweis, dass frauen in unserer Gesellschaft nicht unterdrückt werden. Es ist unfassbar, und leider ohne Ironie.

      • „Was ich aber noch beeindruckender finde, ist diese selbstverständlich vorgetragene Einseitigkeit, nur frauen würden “emotionale arbeit” usw. leisten.“

        Jupp, das wäre für 75% der Frauen, die ich in meinem Leben näher kennengelernt hab, ziemlich teuer geworden.

        Es gibt sooo viele Frauen, die nach dem Motto „Woher soll ich wissen was ich denke, wenn ich nicht höre, was ich sage“ leben.

      • „Der Gedanke für seine Existenz quasi entlohnt zu werden ist schon ziemlich schräg.“

        Darauf läuft doch der ganze Feminismus hinaus. Nadine Lantzsch schreibt, sie hätte ein Recht auf ein gutes Leben.

        Offenbar haben alle dieses Recht, aber wer das gute Leben bereit stellt, darüber macht man sich keine Gedanken. Bzw. die Männer sollen bezahlen.

    • Meine Theorie ist ja, dass wenn in einer Bewegung beliebig absurde Themen, Vorstellungen und Meinungen ernsthaft diskutiert werden und ständig von noch absurderen abgelöst werden, dass dann die Bewegung vor einem Kollaps steht. Aber vielleicht ist das ja auch nur Wunschdenken.

      • Glaube eher andersrum. Das ist die mythische Phase vor der Konsolidierung mit Kirchengründung.

      • ..dass dann die Bewegung vor einem Kollaps steht.

        Offenbar ist das leider nicht immer so. Solche Bewegungen können manchmal ganze Gesellschaften mit in den Abgrund ihres Groupthinks ziehen.

        Ich fände es sehr spannend herauszufinden, warum das unter welchen Bedingungen möglich ist.

        Meine These ist, dass das dann möglich ist wenn das geistige „Immunsystem“ in der Gesellschaft geschwächt ist oder ausgeschaltet wird.

        • >>>Meine These ist, dass das dann möglich ist wenn das geistige “Immunsystem” in der Gesellschaft geschwächt ist oder ausgeschaltet wird.<<<

          Ein interessanter Forschungsgegenstand wäre in dieser Hinsicht Nordkorea, das in vielerlei Hinsicht einer grossen Sekte gleicht.

          Dem Führer – zur Zeit Kim Jon Un – werden übermenschliche Fähigkeiten angedichtet, mehr noch dem ersten und Begründer der Dynastie, Kim Il Sung. Bei dessen Geburt soll ein hell leuchtender Stern am Himmel erschienen sein (kommt mir irgendwie bekannt vor), Kraniche seien zu tausenden über seinem Grab geflogen nach dessen Tod u.s.w.

          Die Nordkoreaner werden von frühester Jugend an indoktriniert, sind von Informationen aus anderen Ländern praktisch komplett isoliert (kein Internet, sondern ein Intranet), haben nie Kontakt zu Ausländern, können nicht ins Ausland reisen u.s.w.

          Es wäre interessant zu wissen, inwiefern die Nordkoreaner der omnipräsenten Propaganda tatsächlich glauben (nicht das, was sie sagen, abweichende Meinungsäusserung ist ungesund).

        • ..es gibt offenbar kaum nennenswerte Abwehrkräfte gegen Feminismus. Feminismus kann sich offenbar buchstäblich alles erlauben, ohne an Glaubwürdigkeit auch nur einzubüßen.

          Deutlicher als mit den von Alice Schwarzer auf Männer umgeschriebenen SS-Witzen (z.B.: „Was ist ein Mann in Salzsäure? Ein gelöstes Problem“) kann es kaum werden, für Feminsimus gelten offenbar nicht auch nur die niedrigsten ethischen oder intellektuellen Maßstäbe.

        • Es wäre interessant zu wissen, inwiefern die Nordkoreaner der omnipräsenten Propaganda tatsächlich glauben (nicht das, was sie sagen, abweichende Meinungsäusserung ist ungesund).

          Da sie kaum andere Informationsquellen haben, können sie die Propaganda wohl nur auf inhärente Widersprüche prüfen. Da ihnen der Mund verboten wird, können sie aber eine Wahrnehmung dieser Widersprüche nicht gegenseitig bestätigen. Eine solche Wahrnehmung machte sehr einsam. Von daher denke ich, dass sie _lieber_ buchstäblich glauben, also die Wahrnehmung der Widersprüche lieber ins Unbewußte diesedrängen. Erst wenn die Repression verschwände würden die Widersprüche an die Oberfläche der bewußten Wahrnehmung drängen.

          Feminismus funktioniert irgendwie anders. Die Informationen sind ja reichhaltig vorhanden und die Repression hält sich demgegenüber in Grenzen.

        • >>>Feminismus funktioniert irgendwie anders. Die Informationen sind ja reichhaltig vorhanden und die Repression hält sich demgegenüber in Grenzen.<<<

          Ich sehe Nordkorea sozusagen als "Versuch unter Laborbedingungen". Der Fall Nordkorea kann zeigen, wie weit Propaganda, wie weit ein Informationsmonopol das Denken der Menschen kontrollieren und damit Herrschaft sichern kann.

        • ..Feminismuskritik macht natürlich auch potenziell einsam. Jede Feminismuskritik setzt sich eben sofort dem Verdacht aus, gegen den westlichen Wert „alle Menschen sind gleich an Freiheit und Würde“ zu sein, und sofort schreitet das soziale Immunsystem ein.

          Dissonanzauflösung

          Da Dissonanz als unangenehm empfunden wird, versuchen Personen, die Kognitionen in Einklang zu bringen (sie in eine „konsonante“ Beziehung zu bringen), um den negativen Gefühlszustand zu beenden. Die Dissonanzauflösung (auch Dissonanzreduktion genannt) kann an jedem der vier Entstehungsschritte ansetzen:

          – Das zugrundeliegende Problem wird gelöst. Häufig ist es dabei notwendig, den Blickwinkel zu ändern, um neue Lösungswege zu erkennen. Mit der Lösung verschwindet auch die Dissonanz.
          – Die Wünsche, Absichten oder Einstellungen werden aufgegeben (Der Fuchs und die Trauben) oder auf ein erreichbares und somit konfliktärmeres Maß gebracht.
          – Die physiologische Erregung wird gedämpft, z. B. durch Sport, durch ausgleichende Aktivitäten, durch Ruhe, Vermeidung von vermeidbarem Stress, durch Meditation, aber auch durch Alkoholkonsum[4], Beruhigungsmittel, Tabak oder andere Drogen.

          Auch Scheinlösungen, Illusionen und Ausreden können Spannungen reduzieren:

          – Die Erregung wird auf andere Ursachen zurückgeführt („Die Scheinheiligkeit der Leute nervt mich“).[5]
          – Der Widerspruch zwischen Verhalten und Einstellung wird heruntergespielt („So schlimm ist mein Verhalten nun auch wieder nicht.“)
          – Das Verhalten wird als erzwungen dargestellt („Ich musste so handeln.“)
          – Nichtwahrnehmen, Leugnen oder Abwerten von Informationen
          – Selektive Beschaffung und Interpretation von dissonanzreduzierenden Informationen

          Entweder wird das Verhalten geändert, sodass es zur Überzeugung passt, oder die Überzeugung wird geändert, sodass sie zum Verhalten passt, oder weitere Überlegungen werden als Rechtfertigung hinzugezogen (zum Beispiel „Diese Prüfung war so wichtig, dass Schummeln ausnahmsweise in Ordnung war“).[6] In der Regel ist eine der Kognitionen veränderungsresistenter als die andere, weshalb meistens die Kognition geändert wird, die am leichtesten zu ändern ist.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Dissonanz#Ablauf

          Es scheint also bequemer zu sein, die feministische Absurditäten lieber gar nicht erst Wahrzunehmen. Man kann sich eben offenbar kaum mit Feminismuskritik als „kritischer Geist“ profilieren, das soziale Gewinnpotenzial scheint höher zu sein, wenn man Feminismus einfach kritiklos affirmiert und die dabei auftretende unangenehme Dissonanz mit Ignoranz bewältigt. Feminismus kann also den abstrusesten Groupthink pflegen, ohne dass jemand fragt, ob es denn Hakt.

          Das scheint mir sehr viel eben mit „Gender“ zu tun zu haben, es wird von Männern erwartet dass sie gelassen auf auch auf die abstrusesten weiblichen Spinnereien reagieren. Ein Mann, der ungehalten auf feministische Anmaßungen reagiert setzt sich eben dem Verdacht aus, mit dem Rücken an der Wand zu stehen, also: reichlich unsouverän zu sein. Er untergräbt so seine Glaubwürdigkeit und seine Autorität.

          Es ist in dieser Rolle allerdings nicht vorgesehen, dass Frauen Verantwortung tragen. Wenn nun Frauen auf Machtpöstchen inthroniert werden, dann gibt es keine etablierten Codes um sie zur Rechenschaft zu ziehen. Es gibt keine nennenswerte etablierte „Immunabwehr“ gegen Frauen, die in der öffentlichen Sphäre dominant sind und mit Machtprivilegien ausgestattet sind. Die Codes sind darauf ausgerichtet, dass Frauen in dieser Sphäre ausserhalb der Konkurrenz laufen und Quoten basieren genau darauf, dass Frauen ausserhalb der Konkurrenz laufen.

          Natürlich untergräbt das die Glaubwürdigkeit von Frauen massiv, echte Autorität (im Sinne von „man traut ihnen etwas zu“) können sie so niemals gewinnen. Was aber Feminismus nicht weiter stört, das Ziel des Feminismus ist eben die Festschreibung seiner eigenen Legitimation, und nicht: gesellschaftliche Veränderung.

        • Der Fall Nordkorea kann zeigen, wie weit Propaganda, wie weit ein Informationsmonopol das Denken der Menschen kontrollieren und damit Herrschaft sichern kann.

          Ja, das finde durchaus interessant, die Nordkoreaner werden ähnliche Mechanismen zur Bewäligung der unvermeidlichen kognitiven Dissonanzen entwickeln. Sie werden eben nicht alleine mit Gewalt beherrscht.

          Aber: Wie kommt Feminismus überhaupt, auch ohne massive Repression, zu seinem Informationsmonopol?

        • ..es ist ja eher ein Deutungs- als ein Informationsmonopol. Wie gesagt, di Informationen sind ja verfügbar und ein Diskurs dazu wird ja (noch) nicht mit Knast belegt.

        • Aber mit sozialer Ächtung als Frauenfeind. Das scheint gegenwärtig abschreckend genug zu sein

        • @Christian:
          Aber mit sozialer Ächtung als Frauenfeind. Das scheint gegenwärtig abschreckend genug zu sein

          Ja, das scheint tatsächlich gut zu wirken. Und dabei arbeitet gerade die feministische Absurdität für die feministische Absürdität und gegen einen rationalen Diskurs. Die Kriterien dafür, als „Frauenfeind“ zu gelten entziehen sich eben jedem intersubjektiv gültigem Maßstab, sie sind hochgradig willkürlich.

          Das erzeugt ein Klima, in dem lieber möglichst gar nichts gesagt (und in der Folge: gedacht) wird.

          So, wie die äußerst unberechenbare Willkür des nationalsozialistischen Terrors ein zentrales Element ihrer erfolgreichen Repression war.

          Der Fall Tim Hunt wird ziemlich fatale Folgen haben.

      • Ich meine: Wie kriegt man so etwas:

        Elizabeth Armstrong, a professor of sociology at the University of Michigan who specializes in sexuality and gender. „Young women complain that young men still have the power to decide when something is going to be serious and when something is not — they can go, ‘She’s girlfriend material, she’s hookup material.’ … There is still a pervasive double standard. We need to puzzle out why women have made more strides in the public arena than in the private arena.“

        ..in ein aufgeklärtes westliches Hirn?

  7. Ein lustiges Video:

    Jutta Freifrau von Ditfurth, rausgeflogene Grüne (aber immer noch schwer feministisch und ultralinks) beschimpft Birgit Kelle und andere „Nazis“ und „Nazizeitung“(JF)-Leser.
    Eine herrliche Schlammschlacht.

    • Die ist ja wirklich unsäglich, diese Rüpel-Jutta. Ein Leben als Volltroll.

      • Eigentlich ein Schuß ins eigene Knie von der Baronin.

        Wird zwar nicht in der L-Presse landen, aber wenn die Bürger daß im TV selber sehen, ist die nette Jutta anschließend nicht unbedingt beliebter…
        Eine „Witzfigur“! 🙂

        • Dieser Franz hat aber auch einen gewaltigen Knall, da haben sie sich den richtigen Kasper als Boxsack für die Feministen eingeladen.

    • Die Langversion ist noch interessanter:

      Ab Minute 15 ist eine Transfrau (!!!) zu sehen, die erstaunlicherweise meint, daß der Genderismus nur dazu dient, die Diskussion der wirklich wichtigen Fragen zu unterbinden.

      Leszek hatte diese Theorie, die nach Verschwörung klingt, auch schon geäußert. Tatsächlich muß ich sagen, daß ich mir gut vorstellen kann, daß die Finanzschmarotzer in ihren Türmen sich tatsächlich einen ablachen, wenn sie sehen, daß die linken Bürgerkinder sich um so einen Scheiß wie Sprachhygiene und Ampelmädchen kümmern, statt um das Gebaren der Kapitalisten.

      Da wäscht die linke Oberschichthand die rechte. Und zur Belohnung kriegen die gutmenschlichen randalierenden Bürgerkinder dann auch mit Soziologie-Bachelor oder Gender-Master einen Pseudo-Job mit Akademiker-Gehalt, wo sie sich zudem immer weiter ausleben können und so den politisch korrekten Radau aufrecht erhalten.

      • Danisch ist ja der Meinung, dass Feminismus vom CIA finanziert wird um die westliche Hemisphäre unter amerikanischem EInfluss zu halten.
        Ist auch nicht unplausibel *giggl*.

        • Und effektiv! Tatsächlich ist es auffällig, wie präzise wir amerikanische Uni-Ideologien nachplappern.
          Langsam könnte man tatsächlich einen „großen Plan“ dahinter vermuten….
          🙂

      • Ich finde das Gebaren der Kapitalisten ganz okay.

    • Puh, das ist ja kaum zu ertragen.

      • Es gibt an der Theorie von Danish nur einen Haken. Der Genderismus treibt in den USA nämlich noch irrsinnigere Blüten als in Deutschland.

  8. Ein feministischer Schlüsselsatz:

    Es ist die Aufgabe der Politik, Wünsche möglich zu machen

    Viel deutlicher kann frau es nicht ausdrücken.
    In diesem Fall Renate Anderl.
    http://frankfurter-erklaerung.de/2015/08/frau-anderls-maerchenstunde/

  9. Kennt sich jemand mit der Börse aus und wie der German Gender Index einzuordnen ist?

    http://www.boersenag.de/de/investments/German_Gender_Index

    • Matze, was hast du denn da ausgegraben??? 😀

      Ich habe mir das mal angeschaut und will es mal so formulieren:

      Stell dir vor du möchtest einen PKW (Sedan) für 10.000 Euro kaufen. Es soll dir maximalen Fahrspaß und Ausstattung bieten, jedoch hast du wenig Zeit und beauftragst einen Mittler dir das Fahrzeug zu besorgen.

      Zunächst knöpft dieser Mittler dir 4 Prozent deines Einsatzes ab (Ausgabeaufschlag), das ist zwar überdurchschnittlich viel (Normalwerte zw. 0 und 7 Prozent), aber dieser Mittler ist ja ganz besonders! Denn dieser Mittler kontaktiert nur Händler in deiner Stadt (Dax/MDax/SDax) die möglichst viele PickUps (Frauen in Positionen) auf dem Hof zu stehen haben, idealerweise 50 Prozent. Was das mit deinem Sedan zu tun hat? Nüschte, aber darum geht es ja auch nicht, es geht ja um das Besondere! Schließlich findet dieser Mittler findet dann auch ein Auto für dich. Leider kostet dieses Auto zwar deine ganzen 9.600 Euro, ist aber tatsächlich (momentan) nur 8.800 Euro wert (Kursabschlag ca. 13 Prozent des Fonds seit Ausgabe 22.4.15). Das ist dir dann doch irgendwie doof, daher beauftragst du den Mittler zu warten, und weiter zu suchen, bis ein besseres Auto gefunden wird. Problem: Der Mittler will bezahlt werden und verlangt ca. das dreifache was andere Mittler verlangen (Total Expense Ratio (TER)
      1,40 Prozent, Normal sind etwa 0,3-0,5 Prozent). Und das Beste (Also blödeste für dich), diese günstigeren Mittler suchen auf der ganzen Welt nach einem Auto (andere Aktienindizies) für dich und versuchen Top-Händler zu finden, also nicht nur in deiner Stadt…

      Also wenn du Geld anlegen willst, spende es lieber der Emma. Da gibt es immerhin noch lustige Artikel für zwischendurch:

      http://www.emma.de/artikel/eine-emma-redakteurin-auf-der-gamescom-330407

      Meine Warron-Buffett Empfehlung für diesen Ampega GenderPlus Aktienfonds: Verkaufsprospekt als Grillanzünder nehmen, hat man mehr von.

      Auf meiner Wolf-of-Wall-Street Anleger-Abzocker-Skala vergebe ich für die Ampega Investment GmbH satte vier von fünf Jordan Belfort Sterne.

      Quellen:

      http://www.ampega.de/private-anleger/unsere-fonds/fondsuebersicht/fondsdetail/index.html?isin=DE000A12BRD6&area=6

      http://www.ampega.de/fileadmin/mediapool/fonds/DE000A12BRD6/Dokumente/Ampega_GenderPlus_Aktienfonds_Verkaufsprospekt_042015.pdf

      • Ich hab keine Ahnung von Börse und zu, will da gerade auch nicht aktiv werden.

        Curmar hatte nur mal, als er noch beim freitag kommentierte, über sowas ähnliches aus den USA geschrieben, glaube ich.

        Die Firmen auf diesen Gender Index hatten da irgendwie 70% Gewinn gemacht oder irgendwas um den Wert gesteigert. Der Rest hatte in der gleichen Zeit bloß eine Steigerung von 150% oder so erreicht.

        Spricht ja ziemlich dagegen, dass man nur ein paar Frauen in Führungspositionen setzen muss und schon steigern sich die Gewinne.

        • >>“Spricht ja ziemlich dagegen, dass man nur ein paar Frauen in Führungspositionen setzen muss und schon steigern sich die Gewinne.“

          Ich sehe da überhaupt keinen Zusammenhang. Schaut man sich die Zusammensetzung der gelisteten Unternehmen an, wird einem schlecht!

          Da ist z.B. eine derzeit massiv strugglende Lufthansa (Zwei Frauen im Vorstand) zusammen mit der Allianz und Münchener RE (Deren Geschäftsfelder gerade implodieren, Niedrigzins) und soliden deutschen Industriewerten wie BMW oder BASF vereint. Wobei gerade erstere bald die Chinesische Abkühlung zu spüren bekommen werden. Also auch hier maue Ausichten für Anleger.

          Und das alles TROTZ FRAUEN im Vorstand.

          Aber gut, nicht mein Bier wofür die Leute ihr Geld ausgeben. Gäbe zwar ca. viermilliardenneunhunterachtundzwanzigmillionen bessere Möglichkeiten…aber was tut man nicht alles für ein gutes Gefühl….

        • Die Allianz, Fun Fact am Rande, hat gerade die Tank&Rast für 3,5 Mrd. Euro gekauft. Klingt komisch, macht aber Sinn! Lieber sichere 300 Millionen Euro Gewinn im Jahr, als auf 3,5 Mrd. ungenutzter Euros rumlungern. Daran siehst du schon, was von einem Aktienfonds derzeit zu halten ist, der etwa 20 Prozent seines Volumens in Finanzdienstleister/Banken investiert.

          Aber gut…sind ja auch Frauen im Vorstand. Vielleicht schaffen die ja eine singuläre Outperformance gegen Markt+Branche+Niedrigzinsen durch die Kraft der magischen Vagina!

          Wir wissen ja aus alten Erzählungen der mythischen Kelten und Germanen: Die dt. Frouwe war schon immer für ihre „Geldvermehrungs“-Kräfte bekannt…bis neidische Männer sie im Patriarchat marginalisiert haben….

          Ist dieser Fonds doof.

          Volumen derzeit: Satte magere 4,8 Mio Euro….sind doch nicht viele so doof…

    • Die Idee, die angeblichen besseren Führungsqualitäten von Frauen zwecks Überrendite in einem entsprechend investierenden Fonds auszunutzen, ist schon alt. Einige Details (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) hier unter der Überschrift „Frauenfonds“.

    • Hab hier was gefunden, mit dem es für mich leichter Vergleichbar wird:

      http://kurse.boersenag.de/aktien/indexchart/DE000SLA0QF8?z=MONTH6&b=stu&i1=&i2=&v=DAX.xet&ct=Line&x=28&y=5

  10. Ich kam gestern in den Genuss einen Vortrag über das unterschiedliche Gesprächsverhalten von Männern und Frauen. Die Vortragende hielt es für angemessen dieses Video zu verlinken:

    Merke: Die Frau hat zu entscheiden, was den Mann scharf machen darf. Zurwiderhandlung rechtfertigt gewaltvolle Bestrafung.

    Anschließend wurden dann noch Passagen aus diesem Text vorgelesen:

    „Sure, women are making progress. But it’s not nearly deep or fast enough. My business, publishing, is dominated by women. But it’s led by men. That’s a big difference. Women are jockeying for positions in the middle ranks of organizations, but the top is still a barren plane for them. Women hold fewer than 643 of the 6,081 board seats at the country’s 500 largest companies – that’s a meager 11%. But until we’re on those boards, we’re nowhere – because that’s where real power dwells. Remember, plantations were run by slaves, but the slave owners called all the shots.

    http://www.fastcompany.com/33732/women-and-men-work-and-power

    Really? Frauen die für einen Mann arbeiten sind sowas wie Sklaven auf einer Plantage? Sind jetzt die männlichen Soldaten der Bundeswehr auch alles Sklaven? Ich finde es einfach nur zum kotzen, dass hier versucht wird Frauen mit Sklavinnen in Verbindung zu bringen.

    Kann mir mal jemand eine Gesellschaft nennen, in der
    – die Sklaven länger leben als die Sklavenhalter
    – die Sklaven bessere Bildungsabschlüsse erhalten
    – die Sklaven für die gleichen Verbrechen, weniger hart bestraft werden (bis zu 60%)
    – den Sklaven eher geglaubt wird
    – den Sklaven lieber geholfen wird
    – es der Ketzerei gleich kommt, etwas auch nur ansatzweise schlechtes über Sklaven zu sagen
    – in der die Sklaven ein eigenes Ministerium haben, die Sklavenhalter aber nicht
    – die Sklaven bei gleicher Qualifikation eher eingestellt werden sollen
    – usw.

    So gut wie niemals wird gefragt, wieviele Frauen sich denn überhaupt auf diese Führungsstellen bewerben. Könnt ihr euch nach daran erinnen:

    http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/maennliche-formulierung-einer-stellenanzeige-schreckt-bewerberinnen-ab-a-962423.html

    Mit Sicherheit gibt es Männer, die Frauen nicht in Führungspositionen sehen wollen, aber wieviele sollen das sein? 5%? 10%? So wie ich das sehe, stehen Frauen alle Türen offen.

  11. Gerade in einem Zeitkommentar gefunden:

    Man beachte, dass Video stammt aus dem Jahre 1981!

    Und immer noch deuten Feministinnen die Zahl falsch. Ich glaube auch nicht das man dieses Denken durch Rationalität oder geduldiges Erklärung ändern kann. Die checken es einfach nicht, weil sie es nicht wollen.

    Das ‚Simpson-Paradox‘ kennen sie auch nicht.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Simpson-Paradoxon

    Und schon 1981 verdienten Frauen, die ihre Berufslaufbahn nicht unterbrochen haben, im Schnitt mehr wie Männer im gleichen Beruf.

    Es ist einfach unfassbar. Frauen sind wahrscheinlich auch die Hauptopfer von Hodenkrebs. Völlig egal wie es in der Realität aussieht. Frauen FÜHLEN das sie diskriminiert werden, das sie die Opfer sind. Immer.

    • Solche scharfen Analytiker sind heutzutage rar geworden.

      Lieber boulevardeske Pseudointellektualität auf feministisch a la ZON. Oder Talk Show gesabber.

      Wie z.B. gestern Til Schweiger auf ZDF Donnerstalk. Bei dem bekomm ich wahrscheinlich allergisches Ekzem, wenn ich dem zu lang zuhöre.

  12. Karen antwortet auf einen langen Brief eines Mormonen. Starkes Video.

  13. Interessante HonneyBadger Session aus aktuellem Anlass (Amnesty Entscheidung über SWs etc.). Mit Mercedes als Gast.

  14. Auch auf Arne’s Seiten:

    Herrlich.

    • Ja, noch lacht ihr. In spätestens einem halben Jahr ist das Realität.

      • Und was ist jetzt der Unterschied zwischen Parodie und Realität?

        • Ich meine damit, dass Klopapier in der Tat demnächst als sexistisch gesehen werden wird. So wie Klimaanlagen jetzt schon.

      • Jupp, bald gibt es extra billiges Toilettenpapier für Frauen, patriarchale Dividende und so. Und die Männer werden das dann einfach auch kaufen und die Feministinnen werden rumheulen, weil das Patriarchat so gemein und einfach nicht zu schlagen ist…

  15. Ezra Levant interviewed Roosh.


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