Selbermach Samstag 148 (08.08.2015)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

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342 Gedanken zu “Selbermach Samstag 148 (08.08.2015)

  1. Hallo Leute,

    neulich war Arne Hoffmann sehr empört darüber, daß ihm taktisches Kalkül angesichts seines Schwulengetues unterstellt wurde, und konterte mit einem „homophoben“ Vorfall in Berlin, bei dem zwei Schwule angegriffen wurden. „Homophobie“ ist natürlich was ganz Schlimmes, weshalb es auch eines offiziellen Homophobie-Beauftragten in der Männerbewegung bedarf, der allem das Ettiket „homophob“ aufdrückt, das nicht auf Linie ist. Ich glaube, sein Name ist Gerhard.

    Aber nun zur Sache! Kein geringerer als James T. Kirk hat herausgefunden, daß nicht nur „homosexuelle“ Männer in der Öffentlichkeit attackiert werden, sondern auch jüdische Männer, von wegen Kippa, Davidstern und so. Wer also wirklich progressiv, gemäßigt und salonfähig in der Männerbewegung sein will, der muß sich für männliche Juden engagieren. Das ist der letzte Schrei, das Nonplusultra.

    Nichts weniger lege ich in meinem fulminanten Artikel dar! Die Gemäßigten müssen sich also was einfallen lassen, wenn sie nicht länger als ewiggestrig und reaktionär gelten wollen. Und wehe, jemand engagiert sich nur aus taktischen Gründen für Juden!

    Die ganze Wahrheit: http://gender-universum.de/ein-vergleich/

    • „Wer also wirklich progressiv, gemäßigt und salonfähig in der Männerbewegung sein will, der muß sich für männliche Juden engagieren.“

      Es sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, dass eine Männerrechtsbewegung sich aller Männer annimmt, unabhängig von Ethnie, Religion oder sexueller Orientierung.
      Bei jüdischen Männern wäre etwa der Kampf gegen Beschneidung ein wichtiges Thema.

      • @adrian

        In der Tat, das versteht der gute Captain wahrscheinlich nicht, aber es erfordert eigentlich keine besonderen Anstrengungen, weil man sich eben für sie jeweils nur als Männer einsetzen muss, nicht per für ihre Religion. Nur soweit ihre Rechte als Mann davon betroffen sind, wird es dann ein männerrechtliches Problem, etwa bei dem Thema Beschneidung. Bei Homosexuellen spielt da eben mehr rein, weil es da auch um Definitionen von Männlichkeit etc geht und weil ein Schwuler ja zwangsläuig als Mann betroffen ist, da er ja nun einmal ein Mann sein muss, um schwul sein zu können.
        Abgesehen davon ist es aus meiner sicht auch eine humanistische Sache, wesewegen ich mich auch für die Rechte von Lesben oder Transsexuellen einsetzen würde (wobei ich darunter etwas anderes verstehen würde als Genderfeministen, aber das ist ja klar)

        • „wesewegen ich mich auch für die Rechte von Lesben oder Transsexuellen einsetzen würde “
          – Es sind gleichberechtigte Bürger vor dem Gesetz wie alle. Welche besonderen Rechte brauchen Sie denn? Anerkennung ihrer Identität durchs Amt, Namensänderung, logisch. Aber sonst?

        • „Es sind gleichberechtigte Bürger vor dem Gesetz wie alle.“

          Das ist nicht in jedem Fall genug. Stigmatisierung ist oftmals wirkungsmächtiger als rechtliche Diskriminierung.

        • ät Adrian:

          „Stigmatisierung ist oftmals wirkungsmächtiger als rechtliche Diskriminierung.“
          – Du lebst nicht im Ghetto ohne fließend Wasser. Und daß ein paar Machos Dich nicht leiden können, ist kein systematisches Problem.

          Was glaubst Du, passiert mir, wenn ich mit einer Burschenmütze durch das falsche Szeneviertel laufe? Ich muß aufpassen wie ein Schießhund, daß mich keiner anspringt.

          Wo erlebst Du so was als Schwuler? In Berlin?????

        • „Du lebst nicht im Ghetto ohne fließend Wasser.“

          Du auch nicht.

          „Wo erlebst Du so was als Schwuler? In Berlin?????“

          Kann mir überall in Berlin passieren. Und ist.

        • „Das ist nicht in jedem Fall genug. Stigmatisierung ist oftmals wirkungsmächtiger als rechtliche Diskriminierung.“

          Ach Gottchen, da muss ich doch mal bischen weinen … morgen in’er Kirche, wo ich auch nich‘ bin …

          Hach, habt Ihr Homos das nich‘ leicht …

        • ät Adri:

          „Du auch nicht“
          – Ich beanspruche keinen Opferstatus.

          „Kann mir überall in Berlin passieren. Und ist.“
          – Wo?
          Ich bin in Berlin auch schon angepöbelt worden, wegen einer zu „weiblichen“ Mütze (Nepalmütze). Außerdem von Punkern in der S-Bahn. Und von besoffenen Fußballfäns in der Bahn. Usw. und so fort. Du sieht, man muß nicht schwul/Ausländer/Frau sein, damit einem was Schlimmes passiert.

          Was macht Deine Erlebnisse so besonders schlimm? Möchtest Du eine eigene Gerichtsbarkeit? Stichwort Haßverbrechen?

        • „Ich beanspruche keinen Opferstatus.“

          Ich auch nicht.

          „Was macht Deine Erlebnisse so besonders schlimm?“

          Nichts.

          „Möchtest Du eine eigene Gerichtsbarkeit? Stichwort Haßverbrechen?“

          Nein.

        • ät Adrian:

          „Ich auch nicht. “
          – Doch. „Bürger zweiter Klasse“? Plötzlich nicht mehr?

          „Nichts.“
          – Aha. Und warum dann das Gezeter?

          „Nein.“
          – Glaub ich nicht. Du willst ja sogar übergreifenden Schwulunterricht in Schulen. Extrawürste, Adrian.

        • „Doch. “Bürger zweiter Klasse”? Plötzlich nicht mehr?“

          Klar, aber das impliziert ja keinen Opferstatus.

          „Und warum dann das Gezeter?“

          Wer zetert denn?

          „Du willst ja sogar übergreifenden Schwulunterricht in Schulen. Extrawürste, Adrian“

          Da es bereits fächerübergreifenden Heterounterricht gibt, wäre das ja wohl kaum eine Extrawurst, sondern ein Schritt hin zur Gleichberechtigung.

        • „Da es bereits fächerübergreifenden Heterounterricht gibt“

          Wo, bitte, gibt es einen solchen „Heterounterricht“?
          An sich gibt es in der Schule nur einen Geschlechtsunabhängigen Unterricht.
          Dazu ist natürlich geboten, entsprechende Toleranz gegenüber abweichenden Meinungen, Haltungen oder Ausrichtungen zu achten, soweit sie nicht gegen die Menschenrechte oder die Verfassung, die berühmte „freiheitlich-demokratische Grundordnung“ verstoßen.

        • “Da es bereits fächerübergreifenden Heterounterricht gibt”
          Abgesehen davon gibt es keinen grundsätzlichen Anspruch, dass jede Minderheit gegenüber der Mehrheit in besonderer Weise mindestens als gleich gewichtig dargestellt wird, wenn sie es rein Anteilsmäßig einfach nicht ist.

          Bevor Du dich über die Aussage aufregst, frag Dich mal, in wie vielen Belangen wir eine solche Aufwertung von Minderheiten durchaus ebenfalls nicht vornehmen – oder wenn, dann jedenfalls bei Weitem nicht mit dem überzogenen Aufwand wie beim BaWü-„Aktionsplan“, mit Quotenforderunen, öffentlichen Aktionen und Verlautbarungen etc. etc. etc.
          Was ist mit den Rechten bestimmter ethnischer Minderheiten?
          Verschiedenen chronischen Erkrankungen?
          Den besonderen Benachteiligungen der Arbeiterschicht?
          Minderheitsreligionen?
          Alle diese Themen werden villeicht mal irgendwann im Unterricht angesprochen – aber keines davon erhält auch nur annähernd die Aufmerksamkeit, verpflichtend in allen Jahrgangsstufen und in allen Fächren berücksicht werden zu müssen, entsprechend auch in allen Schulbüchern aller Klassen und aller Jahrgangsstufen.
          Und es gibt für diese belange keine von der Landesregierung vorangetrebenen „Aktionspläne“ mit Quotenforderungen etc.

          Ich sagte bereits anderswo:
          Die Buchstabenmenschen bekommen grade einfach den Hals nicht voll.
          Wie die Feministen.
          Mit gleichen rechten sind sie einfach nicht mehr zufrieden.
          Gleich ist nicht mehr gut genug.
          Es geht um Ansprüche, die mit Quoten durchgesetzt werden sollen.
          Das ist das, worum es im Aktionsplan BaWü geht.

          Wobei es mir persönlich, was speziell den Bildungsplan betrifft, eigentlich nur herzlich wenig um das Schwulen-dings geht, sondern die übergriffige Frühsexualisierung an sich, vor der sich dann ein Kind nur schwer schützen kann und die genau dem Geist und Klientel der grünen Päderasten-Bewegung entstammt.

        • ät Maddes und Adrian:

          “Da es bereits fächerübergreifenden Heterounterricht gibt”
          „frag Dich mal, in wie vielen Belangen wir eine solche Aufwertung von Minderheiten durchaus ebenfalls nicht vornehmen “

          – Adrians Aussage zeigt schon eine gewisse Paranoia, oder ist zumindest taktisch. Da ALLE Kinder von heterosexuellen Eltern abstammen – man nennt dieses Phänomen Biologie – ist es keine Hetenpropaganda, dies zu thematisieren, sondern einfach die Wirklichkeit.
          Propaganda wäre, etwas Unrealistisches in die Köpfe zu hämmern (wie Genderismus).

          Außerdem ist es natürlich eine modische und egoistische Angelegenheit, gerade LSBTTIQXYZ auf allen Kanälen zu betonen. Egoistisch, weil andere Minderheiten gleichzeitig verschwiegen werden.

          „Die Buchstabenmenschen bekommen grade einfach den Hals nicht voll.Wie die Feministen.
          Mit gleichen Rechten sind sie einfach nicht mehr zufrieden.“
          – Selbstverfreilich. Das macht menschlicherweise jede Gruppe, wenn sie zu viel Macht hat. Demokratie lebt aber vom Ausgleich der Interessen. Da scheint gerade etwas zu kippen.
          Wer hätte gedacht, daß Totalitäre gerade über die Moral-,Uni- und Journalistenschiene solche Dominanz erlangen? Früher brauchte es dafür noch Wahlen (NSDAP) oder militärische Niederwerfung (SED).

        • @ Axel

          „Da ALLE Kinder von heterosexuellen Eltern abstammen – man nennt dieses Phänomen Biologie – ist es keine Hetenpropaganda, dies zu thematisieren, sondern einfach die Wirklichkeit.“

          Es stammen nicht alle Kinder von heterosexuellen Eltern ab, sondern lediglich von Eltern, die heterosexuell aktiv waren.
          Es gibt aber auch Menschen mit homosexueller Orientierung, die aus irgendwelchen Gründen heterosexuell aktiv waren und Eltern werden.

          Übrigens ist das Scheinargument von Wolle Pelz gegen die Akzeptanz von Homosexuellen, dass Homosexualität grundsätzlich zum Aussterben der Menschheit führen würde, nicht nur falsch, weil niemals alle Menschen homosexuell werden können, dies immer nur eine Minderheit betrifft – mal abgesehen davon, dass unter Bezugnahme auf dieses Argument konsequenterweise auch allen heterosexuellen Beziehungskonstellationen ohne Kinder keine Akzeptanz entgegengebracht werden dürfte – sondern es ist auch falsch, weil, wenn tatsächlich alle Menschen homosexuell wären – was natürlich ein unrealistisches Science Fiction-Beispiel ist – trotzdem potentiell organisiert werden könnte, dass die Menschheit nicht ausstirbt, denn auch unter diesen Bedingungen würde es Menschen geben, die Kinder haben wollen und diesbezüglich zu Einigungen gelangen würden.

        • Prinzipiell müsste Wolle dann MGToWs noch mehr hassen, denn die haben ganz sicher keine Kinder (mehr) und wenn man sich Japan anschaut, dann sind solche Überlegungen tatsächlich eine Gefahr für seine gewünschte demographische Entwicklung (zum Glück, muss man natürlich fast sagen) im vergleich zur Homosexualität.

        • @ Christian

          Gar nicht, wenn du eines hast, dann bist du natürlich dazu verpflichtet mit deinem ganzen Einsatz dafür zu sorgen, aber fast alle MGToW-Befürworter werden Kinder und eine Langzeitbeziehung/Heirat/Gemeinsames Wohnen mit einer Frau ablehnen. Auf gar keinen Fall sollte man Kinder in die Welt setzen, denn dann macht man sich im Westen (und zunehmend überall) de facto vom Staat und der Laune der Frau abhängig.

          Surrogates sind ein spezielles Gedankenspiel, das aber aufgrund der fehlenden Technologie und dem Preis für die meisten nicht in Frage kommen wird.

          Wolle muss aufgrund seiner eigenen Definition also MGToWs auch nicht akzeptieren.

        • ät Maddes und Leszek:

          „Man unterliegt gern allzuschnell der Verlockung, einen besonderen Platz an der Sonne zu erhalten.“
          – So ist das Evolutionsergebnis. Das egoistische Gen. In dem Fall durchaus wörtlich zu nehmen.

          Wobei ich den Verdacht habe, daß das Phänomen unterschiedlich stark ausgeprägt ist.
          Mir scheint, die gläubigen Fanatiker sind die besonders schlimmen Egoisten. Die Geschichte zeigt es: Die erfolgreichen Ideologen nahmen sich nicht zurück, sondern rafften und herrschten, was das Zeug hielt. AH zum Beispiel war einer der reichsten Deutschen. JS lebte im Luxus in einer Waldvilla. Usw. und so fort.
          Nüchterne Menschen oder mäßig Gläubige sind da eher entspannt.
          —————
          „Es stammen nicht alle Kinder von heterosexuellen Eltern ab, sondern lediglich von Eltern, die heterosexuell aktiv waren.“
          – Radikale Haarspaltereien. Willst Du Genderganda in jedem Fach, ja oder nein?

          „Übrigens ist das Scheinargument von Wolle Pelz gegen die Akzeptanz von Homosexuellen, dass Homosexualität grundsätzlich zum Aussterben der Menschheit führen würde“
          – Die Homoerotik ist natürlich angelegt, hat also die Fitneß der Menschheit sogar erhöht.
          Männer sind bekanntlich selten eindeutig homo oder hetero, so daß ein Schwuler es meist hinkriegt, Frauen zu befruchten.
          Frauen hingegen können im Laufe des Lebens wechseln, sind also auch gebärfähig.

          Das Problem des Aussterbens, vor allem der europäischen Völker, rührt von ganz woanders her: zu viel Wohlstand, zu viele Frauen, die nach sozial-hohen Jobs streben (wobei die GSGW eigentlich nur scheinakademisch sind), und daher kaum noch Auswahl bei den Befruchtern haben.

        • >>Das ist nicht in jedem Fall genug. Stigmatisierung ist oftmals wirkungsmächtiger als rechtliche Diskriminierung.<<

          Das ist sicher richtig. Was aber unweigerlich zur Einsicht führt, dass nur ein Erziehungsprogramm geeignet ist, proaktiv diese Stigmatisierungen zu unterbinden. Genau diesem Gedanken folgt der "Diversity-Ansatz", so wie er in den Schulen verwirklicht werden soll. Hier hast Du einen Konflikt mit deinem libertären Gesellschaftsideal.

      • >>Es sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, dass eine Männerrechtsbewegung sich aller Männer annimmt, unabhängig von Ethnie, Religion oder sexueller Orientierung.<<

        Ja, richtig. Es wäre aber schön, wenn die Schwulen uns auch ein wenig mögen würden.

        • Dass ich Männer mag steht wohl ausser Frage. Sogar Heteros. Aber um mal ein Argument von Birgit Kelle hier anzubringen: Mehr als Toleranz könnt Ihr nicht verlangen 😛

        • Mehr als Toleranz könnt Ihr nicht verlangen

          Kelle-Toleranz? So wie in ich versuche ja gar nicht eure Heterosexualität für strafbar erklären zu lassen, aber man wird doch wohl noch sagen dürfen, dass euer Sexualtrieb unnatürlich und eure Beziehungen minderwertig sind. Und es ist doch wohl verständlich dass man seine Kinder vor Kontakt mit euch schützen will? Diese Toleranz? 😀

          Du bist gemein zu den Heten.

        • ät Solanacee:

          “ aber man wird doch wohl noch sagen dürfen, dass euer Sexualtrieb unnatürlich und eure Beziehungen minderwertig sind.“
          – Hat Birgit Kelle das gesagt? Strohmannargument, um sie zu verleumden.
          Du weißt ja: In Heiligen Kriegen ist nichts mehr heilig.

        • ät Solanacee:

          Rein aus Neugier: Was ist das für eine Ableitung? ‚Solanum‘ als Neutrum habe ich ja noch für eine Stichelei gehalten, von wegen ‚kein richtiger Mann‘, aber das da oben kann ich nicht einordnen.

          Ich bin zwar weder Lateiner noch Botaniker, so dass ich bei der Nomenklatur und der Deklination nicht ganz fit bin, aber wenn du ‚Solanaceae‘ meintest, dann sieht es wie der feminine Nominativ Plural eines als Substantiv verwendeten Adjektivs aus. Wenn du das regulär in den Nominativ Singular bringst (weil ich ja nur ein Nachtschattengewächs bin, und nicht die ganze Familie) dann wäre ich – je nachdem welchen Genus du mir zuordnen magst wohl entweder ein Solanaceus, eine Solanacea oder ein Solanaceum.

          Ich lasse mich aber gerne korrigieren, wenn ich mich getäuscht habe.

          – Hat Birgit Kelle das gesagt? Strohmannargument, um sie zu verleumden.
          Du weißt ja: In Heiligen Kriegen ist nichts mehr heilig.

          Sie hat sich dahingehend geäussert, dass nur gemischtgeschlechtliche Paare eine Familie bilden können. Das impliziert eine Abwertung von gleichgeschlechtlichen Paaren. Beim ‚unnatürlich‘ könnte es sein, dass ich sie mit der Kuby verwechselt habe (konservative Katholiken mit K ). In dem Fall, sorry.

      • ät Adrian:

        „Bei jüdischen Männern wäre etwa der Kampf gegen Beschneidung ein wichtiges Thema.“
        – Halte ich für ein Problem an der Grenze zur Mikro-Diskriminierung. Tatsache ist, daß die Beschneidung die Verbreitung von Papillomviren deutlich hemmt (Gebärmutter-, Penis- und Analkrebs).

        • @ Axel

          „– Halte ich für ein Problem an der Grenze zur Mikro-Diskriminierung. Tatsache ist, daß die Beschneidung die Verbreitung von Papillomviren deutlich hemmt (Gebärmutter-, Penis- und Analkrebs).“

          Das würde ich nicht sagen. Ein beschnittener Mann empfindet Sex so in der Art wie ein Schwerhöriger Musik. Das soll wirklich ein großer Unterschied im Empfinden sein. Außerdem werden kleine Jungen damit traumatisiert.

          Teils Säuglinge, die werden ja – übrigens auch im christlichen Kulturkreis – oft ohne Narkose beschnitten und schreien, bis sie blau anlaufen.

          Das ist es alles nicht wert. Bzw. das ist die Geschichte mit den Papillomaviren nicht wert.

        • ät Matthias, Evochris, Leszek:

          „Ein beschnittener Mann empfindet Sex so in der Art wie ein Schwerhöriger Musik.“
          – Öhm? Hatte selbst eine Verengung als Kind, die operiert werden mußte. Kann die Einschätzung der Schwerhörigkeit nicht bestätigen.

          „Außerdem werden kleine Jungen damit traumatisiert.“
          – Na ja, viele Kinder müssen wegen diverser Dinge operiert werden. Das Beschneiden durch den Rabbi ohne Narkose würde ich aber auch verbieten.
          Krankenhaus, Chirurg, Narkose, so muß das sein.

          „Bzw. das ist die Geschichte mit den Papillomaviren nicht wert.“
          – Mh, also Gebärmutterhalskrebs ist recht häufig und fies. Der Analkrebs bei Schwulen ist seltener, aber auch nicht lustig.

        • ät Matthias, Evochris, Leszek 2:

          „Kommt dein Hang zur Männerfeindlichkeit da wieder mal durch?“
          – Ja, ich hasse mich. Laß doch den Scheiß.

          „Dann kann sich ja als erwachsener beschneiden lassen, wer das möchte.“
          – Dann ist es zu spät für eine Viren-Ausrottung.

        • 1. Dann lässt man sich halt beschneiden, wenn man 14 ist, oder so. Freiwillig.

          2. Ein Wasserhahn tut es auch. Oder ist Deutschland dafür bekannt, eine im Gegensatz zu Israel massiv hohe Infektionsrate aufzuweisen?

        • „Hatte selbst eine Verengung als Kind, die operiert werden mußte. Kann die Einschätzung der Schwerhörigkeit nicht bestätigen.“

          Wie willst Du das dann einschätzen können?

        • @ Axel

          „Öhm? Hatte selbst eine Verengung als Kind, die operiert werden mußte.“

          In 96 % aller dieser Phimose-Fälle ist eine OP medizinisch unnötig. Sie erfolgt aus rein ideologischen Gründen. Im christlichen Kulturkreis geht das auch auf das Engagement von dem Erfinder der Cornflakes zurück, diesem Dr. Kellogs. er wollte den Jungen das Onanieren verleiden.

          „Kann die Einschätzung der Schwerhörigkeit nicht bestätigen.“

          Das können auch nur die ganz wenigen Männer, die erst später im Leben beschnitten wurden. So spät, dass sie wenigstens Onanie mit Originalvorhaut UND beschnittener Vorhaut kannten. Und die sagen, es sei ein Unterschied wie Tag und Nacht.

          „“Außerdem werden kleine Jungen damit traumatisiert.”
          – Na ja, viele Kinder müssen wegen diverser Dinge operiert werden.“

          Aber dann mit Narkose.

          „Das Beschneiden durch den Rabbi ohne Narkose würde ich aber auch verbieten.
          Krankenhaus, Chirurg, Narkose, so muß das sein.“

          Ja, und nur mit medizinischer Indikation. Nicht aus Glaubensgründen. Allein schon wegen der OP-Risiken, aber auch wegen den möglichen sexuellen Problemen.

          ““Bzw. das ist die Geschichte mit den Papillomaviren nicht wert.”
          – Mh, also Gebärmutterhalskrebs ist recht häufig und fies. Der Analkrebs bei Schwulen ist seltener, aber auch nicht lustig.“

          Na gut, aber deshalb kann man nicht massenhaft kleine Jungen verstümmeln. Außerdem schützen Kondome vor den Viren. Gerade bei Schwulen ist das ja eh wichtig. Und bei Heteros, die es ohne Kondom treiben, schützt Monogamie. Prophylaktisch verstümmeln geht halt ein bisschen sehr gegen meine Prinzipien.

        • @ Axel

          „Dann ist es zu spät für eine Viren-Ausrottung.“

          Ich glaub nicht, dass man die durch eine Beschneidung aller Männer ausgerotten kriegt.

        • ät Matthias und Adrian:

          „Dann lässt man sich halt beschneiden, wenn man 14 ist, oder so. Freiwillig. “
          – Unrealistisch. Wer ist mit 14 schon so verantwortungsbewußt?

          „Ein Wasserhahn tut es auch. “
          – Nein. Die Viren verstecken sich in den Hautzellen und kommen immer wieder mal raus. Da kannst Du schrubben, wie Du lustig bist.

          „diesem Dr. Kellogs. er wollte den Jungen das Onanieren verleiden. “
          – Na super. Hab auch schon gehört, daß die Phimose sich meist auswächst. War bei dem Bruder vom Money-Opfer auch so.

          „Und die sagen, es sei ein Unterschied wie Tag und Nacht. “
          – Mh. Tja, dann bin ich vielleicht eine Ausnahme, wer weiß.
          Der Theorie nach soll die häufige Reibung des Glans dafür sorgen, daß der betroffene Mann nicht mehr ganz so reizbar ist und daher seine Frau länger beglücken kann. Ist doch auch was, oder? 🙂

          „Ja, und nur mit medizinischer Indikation.“
          – Wäre epidemiologisch ja gegeben.

          “ Außerdem schützen Kondome vor den Viren.“
          – In der Wirklichkeit leider nicht effizient genug.

          „Und bei Heteros, die es ohne Kondom treiben, schützt Monogamie. “
          – Das ist biologisch aber auch nicht realistisch. Mit 30 hatte der Durchschnitt schon drei Frauen, diese drei Männer, da rechne man mal.

          „Ich glaub nicht, dass man die durch eine Beschneidung aller Männer ausgerottet kriegt.“
          – Pefektion ist selten. Ist wie bei der Grippe und anderen Infektionskrankheiten: Impfst Du weite Teile der Bevölkerung durch, schützt Du auch den Rest, weil die Keime nicht genug Wirte finden.

        • ät Evochris:

          Zu spät. Mädchen sind dann schon 2-3 Jahre infiziert und Jungs 1-2 Jahre. Außerdem: Sind Jungs schon mit 18 verantwortungsbewußt? Da ist bei einigen doch die Randale- und Saufphase.

        • @ Axel

          Beim Thema männliche Genitalverstümmelung bist du übrigens mit dem Genderisten Heinz-Jürgen Voss tendenziell auf einer Linie.
          Voss hat sich für den Erhalt männlicher Genitalverstümmelung eingesetzt. Er hat mehrere Artikel zur Verharmlosung und Verteidigung männlicher Genitalverstümmelung geschrieben und war Mitherausgeber eines Buches dazu.
          Als in der anarchistischen Zeitung Graswurzelrevolution ein Artikel zur Kritik männlicher Genitalverstümmelung erschien, hat der autoritäre Charakter Voss sogar einen Leserbrief geschrieben, in dem er Kritikern männlicher Genitalverstümmelung Rassismus vorwarf. Dabei schrieb er u.a., dass die weißen Männer (gemeint waren die Kritiker) bei diesem Thema ihren Schwanz doch in der Hose lassen sollten.
          Der anti-emanzipatorische, sexistische und rassistische Charakter des Gender-Feminismus kam hier unmissverständlich zum Ausdruck.
          Zumindest ist es für mich seitdem leichter Anarchisten zu erklären, warum man diese Ideologie bekämpfen muss.

        • Die Vorhaut zählt gemeinsam mit der Eichel und dem Vorhautbändchen (Frenulum) zu den wichtigsten erogenen Zonen. Sie enthält zahlreiche Meissner’sche Tastkörperchen, die durch Dehnung stimuliert werden. Auf diese Weise spielt die Vorhaut eine Rolle für die Sexualität des Mannes. Sie dient zudem als Hautreserve für die Verlängerung des Penis bei der Erektion und verhindert durch einen speziellen Gleiteffekt unnötige Reibung beim Geschlechtsverkehr. Während des ganzen Lebens hält die Vorhaut die Eichel zart und feucht und schützt sie vor Verletzungen, Schmutz, schädlichen Umwelteinflüssen, Austrocknung und Sensibilitätsverlust. Im Säuglingsalter schützt die mit der Eichel verklebte Vorhaut vor Schmutz und Krankheitserregern. Das Vorhautbändchen (Frenulum), das die Vorhaut mit der Eichel verbindet, ist die sexuell empfindlichste Stelle am Penis. Es wird eine Beteiligung des Frenulums am Ejakulationsreflex sowie an der Aufrechterhaltung der Erektion angenommen.

        • ät Leszek und Mocho:

          „Beim Thema männliche Genitalverstümmelung bist du übrigens mit dem Genderisten Heinz-Jürgen Voss tendenziell auf einer Linie.“
          – Die Gender-Vorwürfe an mich sind ungefähr so sinnvoll wie der Vorwurf an Dich, papsttreu zu sein. Laß es doch einfach.

          Hast Du einen Link zum Leserbrief des Voß? Ist ja herrlich, wenn der sich in der ultralinken Szene unmöglich macht. Vielleicht schmiert ihm ein Anarcho mal was an die Bürotür.

          Daß Voß sich um die Beschneidung kümmert, wundert mich. Was da wohl dahintersteckt?
          Die offizielle Argumentation dürfte für die Tonne sein. Wahrscheinlich will er nicht, daß durch die Beschneidung „Geschlecht konstruiert“ wird oder so was. Oder er ist selbst beschnitten und will, daß andere auch bluten müssen.
          Auf mich macht er den Eindruck eines verkniffenen, humorlosen, labilen und mimosenhaften Fanatikers. Eine autoritäre und ideologische Persönlichkeit. Für eine demo- und meritokratische Gesellschaft völlig ungeeignet.

          Hier ein interessanter Polit-Test für Dich: https://www.politicalcompass.org/test

          Aber Vorsicht: Mein Ergebnis lautet Wirtschaft-links/rechts: -3,75; Sozial-liberal/autoritär: 1,95. Im Quadrat des Genossen Stalin. Ob Du wohl bei Thatcher landest? 🙂

          ———————-

          „Irgendeinen evolutionären Sinn wird die Vorhaut schon haben, oder?“
          – Schutz der Eichel, würde ich sagen. Ohne Klamotten sicher sinnvoll. Mit Viren aber nicht mehr.

        • ät Adrian:

          „Übrigens: Die USA haben die höchste Rate an Beschneidungen der westlichen Welt. Und die höchste Rate an Geschlechtskrankheiten.“
          – Die Beschneidung (wenn rechtzeitig) schützt nur vor den Viren, die in der Vorhaut selbst wohnen. Vor Schanker etc. nicht.
          Wie sieht´s denn mit Gebärmutterhalstumoren bei den Frauen der Schicht aus, wo am meisten beschnitten wird?

        • „Wie sieht´s denn mit Gebärmutterhalstumoren bei den Frauen der Schicht aus, wo am meisten beschnitten wird?“

          Keine Ahnung.
          Willst Du damit sagen, dass man die körperliche und sexuelle Unversehrtheit von Männern bereits im Säuglingsalter zugunsten eines geringeren Krankheitsrisikos für Frauen opfern sollte?

        • ät Adrian:

          Penis- und Analkrebs nicht vergessen.
          Außerdem bin ich kein linker Extremist, der in Gruppen denkt.

          Ich bin ein patriotischer Biologe, der medizinisch und auf das gesamte Volk bezogen denkt.

          Deswegen: Viel Beschneidung durch kompetente Ärzte = weniger Krebs und weniger Viren.

        • „Deswegen: Viel Beschneidung durch kompetente Ärzte = weniger Krebs und weniger Viren.“

          Viel Beschneidung = mehr Penisamputationen, Infektionen und tote Babys.

        • ät Denton:

          „Viel Beschneidung = mehr Penisamputationen, Infektionen und tote Babys.“
          – Reden wir Hinterhofbescheidungen mit dreckigen Instrumenten oder von moderner Medizin mit sterilen Skalpellen?

        • @ Axel

          „Hast Du einen Link zum Leserbrief des Voß?“

          Ist nicht im Netz verfügbar. Leserbrief war in der Zeitung abgedruckt.

          „Ist ja herrlich, wenn der sich in der ultralinken Szene unmöglich macht.“

          Voss wurde in einem darauf folgenden Leserbrief eines Anarchisten als jemand bezeichnet, der sexistisch und rassistisch argumentiert.

          „Vielleicht schmiert ihm ein Anarcho mal was an die Bürotür.“

          Dafür sind wir zu zivilisiert.

          „Daß Voß sich um die Beschneidung kümmert, wundert mich. Was da wohl dahintersteckt?“

          Da steckt die bescheuerte und fehlkonzipierte (vulgär-)poststrukturalistische Diskriminierungstheorie hinter, nach der die Kritik weißer (westlicher) Männer an einer muslimischen (nicht-westlichen) kulturellen Tradition per se als rassistisch interpretiert werden kann.

          „Eine autoritäre und ideologische Persönlichkeit.“

          Ja, so nehme ich Voss auch wahr.

        • „Reden wir Hinterhofbescheidungen mit dreckigen Instrumenten oder von moderner Medizin mit sterilen Skalpellen?“

          Ich rede von moderner Medizin, denn auch diese ist nicht völlig frei von Komplikationen. Ich möchte Babys eben nicht in Lebensgefahr bringen, wenn es dafür keinen zwingenden medizinischen Grund gibt.

        • @ Axel

          „Ich bin ein patriotischer Biologe, der medizinisch und auf das gesamte Volk bezogen denkt.
          Deswegen: Viel Beschneidung durch kompetente Ärzte = weniger Krebs und weniger Viren.“

          Zumindest verdeutlichst du mal wieder, warum die Männerrechtsbewegung auch „Patrioten“ als Gegner betrachten muss und warum mit „Patrioten“, die „volksbezogen denken“ eine auf Menschenrechten beruhende, freiheitliche Gesellschaft nicht zu machen ist.

          Nein zu Patriotismus/Nationalismus!
          Weg mit Genitalverstümmelung weltweit, egal ob Frauen, Männer oder Intersexuelle betroffen sind!

        • ät Adrian, Denton:

          „Wir reden vor allem von Körperverletzung und -verstümmelung“
          – Ist eine Blinddarm-OP dann auch eine Verstümmelung?

          „Ich rede von moderner Medizin, denn auch diese ist nicht völlig frei von Komplikationen.“
          – Natürlich nicht. Aber eine Beschneidung ist eine Hautoperation außen am Körper. Einer der harmlosesten Eingriffe, die es gibt.

        • ät Leszek:

          „Voss wurde in einem darauf folgenden Leserbrief eines Anarchisten als jemand bezeichnet, der sexistisch und rassistisch argumentiert. “
          – Ein gewisser Leszek, nehme ich an? 🙂

          Wieso schreibt Voß eigentlich in einer Anarcho-Zeitung? taz oder jungleworld würde ich ja verstehen, die sind am Kiosk teils zu kriegen. Hat der da alte Kontakte? Man sieht: Nix Wissenschaft, Politik!

          „…nach der die Kritik weißer (westlicher) Männer an einer muslimischen (nicht-westlichen) kulturellen Tradition per se als rassistisch interpretiert werden kann. “
          Und was ist mit den Oberschicht-Juden in den USA und den christlichen Beschneidern?

          Sind Voß und Typen wie Andi Kemper in der ultralinken Szene eigentlich so bekannt?
          OK, Kemper veröffentlicht in dem Münsteraner Hinterhof-Verlag. Aber Voß ist doch nur mit Gendergrütze bekannt geworden?

          „und warum mit “Patrioten”, die “volksbezogen denken” eine auf Menschenrechten beruhende, freiheitliche Gesellschaft nicht zu machen ist. „..“Nein zu Patriotismus/Nationalismus!“
          – Laß mal die Parolen. Warum ist mit mir kein Staat zu machen?
          Ich stehe wesentlich mehr für unser System als Du.
          Wäre ich allmächtiger Diktator für eine Woche, würde ich einzelne Gesetze ändern. Also Reform. Nicht auszudenken, was Du alles anstellen würdest!

          Mal grundsätzlich: Menschen organisieren sich in symbolischen Gruppen. Die Erfahrung hat gezeigt, daß das bis zur Ebene des Nationalstaates, des Vaterlandes gut funktioniert. Wenn Geschichte, Sprache und Kultur weitgehend übereinstimmen und eine allgemeine Chancengleichheit für die Länder besteht.

          Darüber hinaus – na ja. Die EU ist ein Bürokratiemonster, das nur linke Ideologen mögen, weil sie ihren Gender- und Multikulti-Blödsinn dort schön verankert haben.

          Die linken Extremisten, die sich als „Weltbürger“ sehen, betrügen sich selbst. Tatsächlichbsind es gerade die Ultralinken, die wieder auf ein Solidarisierungsniveau auf Milieuhöhe zurückgehen.

          Daß akademische Linke wie Gender-Politkorrekte sich einen Dreck um Arbeiter/Arbeitslose usw. scheren, brauche ich gerade Dir nicht zu sagen.
          Nein, die interessieren sich nur für die Belange ihrer sozialen Schicht. Deswegen ja auch „Rape culture“ etc gerade an der Uni. Solidarisieren tun sie sich höchstens noch mit den Klassengenossen in anderen westlichen Ländern. Wie beim Hochadel früher.

        • „Ist eine Blinddarm-OP dann auch eine Verstümmelung?“

          Eine Blinddarm-OP ist ein chirurgischer Eingriff und damit eine Körperverletzung, die der Zustimmung des Patienten bedarf.

          „Natürlich nicht. Aber eine Beschneidung ist eine Hautoperation außen am Körper. Einer der harmlosesten Eingriffe, die es gibt.“

          Eine Beschneidung kann das Baby töten, und ich sehe keinen zwingenden medizinischen Grund, es diesem Risiko auszusetzen.

        • ät Denton:

          „Eine Beschneidung kann das Baby töten“
          -Reine Taktik. Sag doch einfach, worum es Dir wirklich geht.

          „Eine Blinddarm-OP ist ein chirurgischer Eingriff und damit eine Körperverletzung, die der Zustimmung des Patienten bedarf.“
          – Herz-OP beim Baby? Frag mal den kleinen Strampler.

        • „Reine Taktik. Sag doch einfach, worum es Dir wirklich geht.“

          Keine Taktik. Ich lehne einfach medizinisch unnötige Operationen an nichtzustimmungsfähigen Personen ab.

          „Herz-OP beim Baby? Frag mal den kleinen Strampler.“

          Eine Herz-OP ist im Gegensatz zur Beschneidung medizinisch geboten, und da wir nicht warten können, bis der Patient ins zustimmungsfähige Alter kommt, kann auch ohne operiert werden.

        • „Auf diese Weise spielt die Vorhaut eine Rolle für die Sexualität des Mannes. Sie dient zudem als Hautreserve für die Verlängerung des Penis bei der Erektion“

          Kann es sein, dass das alles bei manchen Bescneidungsformen „nach oben“ gezogen wird, sodass bei manchen beschnittenen Männern dann auf dem Penis Haare wachsen, weil Haut die eigentlich vom Bauch kommt, jetzt zum Penis gehört oder ist das Einbildung/Zufall?
          Ich denke, HPV könnte man mit flchendeckenden Impfungen in jungem alter eindämmen, mit Beschneidung ag die Infektionswahrscheinlichkeit zurückgehen, aber sie ist trotzdem vorhanden. Warum sind eigentlich besonders selbst beschnittene Männer da so hinterher? Ist das so wie mit der weiblichen Beschneidung, wo das auch von den Müttern kommt, so eine Art unbewusste psychologische transformierte „Rache“?

        • @ Axel

          „ät Matthias und Adrian:

          “Dann lässt man sich halt beschneiden, wenn man 14 ist, oder so. Freiwillig. ”
          – Unrealistisch. Wer ist mit 14 schon so verantwortungsbewußt?“

          Ich war mit 14 verantwortungsbewusst.

          „“Ein Wasserhahn tut es auch. ”
          – Nein. Die Viren verstecken sich in den Hautzellen und kommen immer wieder mal raus. Da kannst Du schrubben, wie Du lustig bist.“

          Mag ja sein. Aber eine Verstümmelung mit sexuellen Einschränkungen wegen einem Schutz vor krebserrregenden Viren?

          Sich vor denen zu schützen, ist meines Erachtens Privatsache. Kondome und Enthaltsamkeit schützen.

          Es wäre aus meiner Sicht erst dann keine Privatsache mehr, wenn diese Viren lebensgefährliche Infektionskrankheiten übertragen würden, die weiter Reih um gehen und in etwa so gefährlich sind wie Ebola. Aber auch dann wäre ich nicht so leicht dazu zu bewegen, eine Verstümmelung für alle bzw. alle Männer zu befürworten. Das wäre Seuchenbekämpfung mit der Brachialkeule.

          „“diesem Dr. Kellogs. er wollte den Jungen das Onanieren verleiden. ”
          – Na super. Hab auch schon gehört, daß die Phimose sich meist auswächst.“

          Also ist diese „maximal-invasive“ Operation meist unnötig. Die meisten anderen OPs heute sind minimal-invasiv und gewebeerhaltend. Die Beschneidung ist das Gegenextrem in der Hinsicht von einer modernen OP. Und das ist sie letztlich aus Glaubensgründen, auch im christlichen Kulturkreis. Um Papillomaviren geht es den Befürworten da nicht.

          „War bei dem Bruder vom Money-Opfer auch so.“

          Hatte der auch eine Phimose?

          „“Und die sagen, es sei ein Unterschied wie Tag und Nacht. ”
          – Mh. Tja, dann bin ich vielleicht eine Ausnahme, wer weiß.“

          Nein, glaub ich nicht, Männer sind ja – zumindest im christlichen Kulturkreis – entweder als Säuglinge beschnitten worden und kennen das Gefühl an ihrem Penis nicht anders, oder sind nicht beschnitten worden und kennen das dann nicht anders. Nur die wenigsten Männer können das vergleichen. Und die sagen, es sei ein Riesenunterschied.

          „Der Theorie nach soll die häufige Reibung des Glans dafür sorgen, daß der betroffene Mann nicht mehr ganz so reizbar ist und daher seine Frau länger beglücken kann. Ist doch auch was, oder? :-)“

          Ja, aber das ist mit dem Nachteil erkauft, dass viele beschnittene Männer sexuelle Probleme haben wie Anorgasmie. Potenzprobleme könnten auch einige haben. Denn wird der Penis beim Sex nicht genug gereizt, könnte er schlaff werden – da hat das Weibchen dann auch nichts von.

          „“Ja, und nur mit medizinischer Indikation.”
          – Wäre epidemiologisch ja gegeben.“

          Das wäre aus meiner Sicht in dem Fall nicht gegeben. Darüber wäre ich erst bereit zu diskutieren, wenn diese Viren eine Seuche übertragen würden, an der gestorben würde wie an z.B. Ebola. Und selbst dann müsste man erst anderweitig versuchen, die Lage in den Griff zu kriegen.

          Ein Zwangsverstümmelungsprogramm für alle darf es nicht geben.

          Vor allem kann sich ein Säugling dagegen ja nicht wehren.

          „” Außerdem schützen Kondome vor den Viren.”
          – In der Wirklichkeit leider nicht effizient genug.“

          Wo steht das? Die wirken doch nur nicht effizient genug, weil sie von vielen Menschen schon mal weggelassen werden?!

          „“Und bei Heteros, die es ohne Kondom treiben, schützt Monogamie. ”
          – Das ist biologisch aber auch nicht realistisch. Mit 30 hatte der Durchschnitt schon drei Frauen, diese drei Männer, da rechne man mal.“

          Die Frage ist, wie viele Sexpartner er/sie ohne Kondom hatte.

          „“Ich glaub nicht, dass man die durch eine Beschneidung aller Männer ausgerottet kriegt.”
          – Pefektion ist selten. Ist wie bei der Grippe und anderen Infektionskrankheiten: Impfst Du weite Teile der Bevölkerung durch, schützt Du auch den Rest, weil die Keime nicht genug Wirte finden.“

          Dieses Herdenimmunitäts-Argument überzeugt mich nur beim Impfen, aber nicht beim Verstümmeln.

          Und ja: Menschen sind oft nicht verantwortungsvoll, aber das ist vom Grundsatz ihre Privatsache.

          Außerdem: Thema Analkrebs: Das betrifft die Masse der Männer doch gar nicht. Und die Masse ihrer Frauen auch nicht.

          Mit 18 eine Sauf- und Randale-Phase? Hatte ich nicht. Überhaupt nicht. Wirklich nicht. Und will auch nicht so gesehen werden.

          Ich finde überhaupt, dass gerade junge Männer einen viel zu schlechten Ruf haben.

        • Viele Infektionen werden über die Hände übertragen. Um das zu verhindern, kann man sich die Hände amputieren lassen. Eine Alternative wäre, sich an einige grundlegende Hygieneregeln zu halten, wozu auch das regelmässige Händewaschen gehört. Für alle, die nicht in der Wüste leben, wo jeder Tropfen Wasser kostbar ist, eine durchaus bedenkenswerte Alternative zur Amputation.

        • ät Matthias und Peter:

          Ihr seid von dem Vorhaut-Thema ja regelrecht besessen. Nicht, daß wir uns hier noch knallhart zerstreiten.
          „Axel, Du männerfeindliches Arschloch!“ „Matthias, Du virengeile Sau!“ 🙂

          „Ich war mit 14 verantwortungsbewusst. “
          – Das ist statistisch leider nicht relevant.

          „Aber eine Verstümmelung mit sexuellen Einschränkungen wegen einem Schutz vor krebserrregenden Viren?“
          – Verstümmelung halte ich für übertrieben. Und wenn viele Krebserkrankungen verhindert werden: ja. Das Leben ist am wichtigsten.
          Ähnliches Beispiel Abtreibung: Die Probleme der Frau (sofern existent) sind wichtig, das Kind ist wichtiger.

          „Sich vor denen zu schützen, ist meines Erachtens Privatsache. Kondome und Enthaltsamkeit schützen. “
          – Ist wie mit der Impfung: ohne Pflicht gibt es Idioten, die aus Faulheit oder esoterischen Gründen nicht wollen. Dadurch steigt die Gefahr für alle.

          „Und das ist sie letztlich aus Glaubensgründen, auch im christlichen Kulturkreis. Um Papillomaviren geht es den Befürworten da nicht. “
          – Sicher, aber der medizinische Nebeneffekt ist trotzdem da.

          „Hatte der auch eine Phimose? “
          – Beide Jungs hatten eine Phimose. Sind Zwillinge, sogar eineiig, glaube ich.
          Nachdem Brandon die Hälfte mit dem Lötkolben abgefackelt wurde, haben sie beim Bruder lieber nichts gemacht. Ergebnis: Die Verengung ging von alleine weg.

          „Ja, aber das ist mit dem Nachteil erkauft, dass viele beschnittene Männer sexuelle Probleme haben wie Anorgasmie. Potenzprobleme könnten auch einige haben.“
          – Von diesen heftigen Problemen wußte ich gar nichts. Gibt es da Prozentzahlen?

          „Die wirken doch nur nicht effizient genug, weil sie von vielen Menschen schon mal weggelassen werden?!“
          – Das meine ich.

          „Die Frage ist, wie viele Sexpartner er/sie ohne Kondom hatte. “
          – Bei drei Partnerschaften wahrscheinlich denn auch drei. Gibt ja nicht so viele, die über Jahre Gummis nutzen.

          „Dieses Herdenimmunitäts-Argument überzeugt mich nur beim Impfen, aber nicht beim Verstümmeln. “
          – Die Beschneidung würde quasi wie eine Impfung wirken. Den Viren wird ein Wirt entzogen.

          „Außerdem: Thema Analkrebs“
          – Gutes Argument aber bei Adrian.

          „Mit 18 eine Sauf- und Randale-Phase? Hatte ich nicht.“
          – Ich auch nicht. Wenn ich aber an die Kameraden beim Bund denke….

          „Ich finde überhaupt, dass gerade junge Männer einen viel zu schlechten Ruf haben.“
          – Bei mir haben junge Feministinnen einen richtig schlimmen Ruf. 🙂

          ————

          „Viele Infektionen werden über die Hände übertragen. Um das zu verhindern, kann man sich die Hände amputieren lassen. “
          – Bleib doch bitte ernst. Vorhaut, Wurmfortsatz und Hände sind nicht vergleichbar.

        • @ Axel

          „Ihr seid von dem Vorhaut-Thema ja regelrecht besessen.“

          Besessen? Nö, das nun auch nicht. Ich hab das selbst lange unterschätzt, wie schlimm das für beschnittene Männer sein kann.

          „Nicht, daß wir uns hier noch knallhart zerstreiten.“

          Wieso das? Auch unter grundsätzlich Gleichgesinnten kann es im Detail Meinungsverschiedenheiten geben. Femis & Gendersens machen daraus dann Zoff, wenn man mit ihnen Meinungsverschiedenheiten hat.

          „“Axel, Du männerfeindliches Arschloch!” “Matthias, Du virengeile Sau!” :-)“

          So weit kommt das noch.

          „“Ich war mit 14 verantwortungsbewusst. ”
          – Das ist statistisch leider nicht relevant.“

          Ja, aber es gibt genug anständige 14jährige Jungs und Mädels, für die es nicht gut ist, wenn man ihnen ständig mit der Grundeinstellung begegnet, sie hätten irgendwelche negative Eigenschaften. Denn dann entwickeln sie oft erstrecht solche Eigenschaften – sich selbst erfüllende Prophezeihungen halt.

          „“Aber eine Verstümmelung mit sexuellen Einschränkungen wegen einem Schutz vor krebserrregenden Viren?”
          – Verstümmelung halte ich für übertrieben.“

          Naja, wie gesagt, man verliert dadurch Mechanorezeptoren in einer wichtigen erogenen Zone. Natürlich kann man das als Verstümmelung bezeichnen.

          „Und wenn viele Krebserkrankungen verhindert werden: ja. Das Leben ist am wichtigsten.“

          Ist schwer gegeneinander abzuwägen. Denn auch hier gilt: Kondome schützen, und müssen aus anderen Gründen (z.B. AIDS) sowieso sein.

          „Ähnliches Beispiel Abtreibung: Die Probleme der Frau (sofern existent) sind wichtig, das Kind ist wichtiger.“

          Finde ich aber nur ganz schwer damit vergleichbar.

          „“Sich vor denen zu schützen, ist meines Erachtens Privatsache. Kondome und Enthaltsamkeit schützen. ”
          – Ist wie mit der Impfung: ohne Pflicht gibt es Idioten, die aus Faulheit oder esoterischen Gründen nicht wollen. Dadurch steigt die Gefahr für alle.“

          Ja, wobei allerdings die Impfung nichts am Körper verstümmelt oder sonstwie beeinträchtigt, zumindest im Normalfall nicht. Und klar: Je nachdem, wie gefährlich die Krankheit ist, gegen die geimpft wird, ist eine Impf-Pflicht sinnvoll.

          „“Und das ist sie letztlich aus Glaubensgründen, auch im christlichen Kulturkreis. Um Papillomaviren geht es den Befürworten da nicht. ”
          – Sicher, aber der medizinische Nebeneffekt ist trotzdem da.“

          Ja, aber aus meiner Sicht ist es halt ziemlich unschön, wenn eine fragwürdige religiöse Praktik mit medizinischen Gründen legitimiert wird. Das riecht regelrecht danach, dass da Kleriker die Virengeschichte nur instrumentalisieren, und ihnen die Viren selbst egal sind.

          „“Hatte der auch eine Phimose? ”
          – Beide Jungs hatten eine Phimose. Sind Zwillinge, sogar eineiig, glaube ich.
          Nachdem Brandon die Hälfte mit dem Lötkolben abgefackelt wurde, haben sie beim Bruder lieber nichts gemacht. Ergebnis: Die Verengung ging von alleine weg.“

          Mit dem Lötkolben?

          „“Ja, aber das ist mit dem Nachteil erkauft, dass viele beschnittene Männer sexuelle Probleme haben wie Anorgasmie. Potenzprobleme könnten auch einige haben.”
          – Von diesen heftigen Problemen wußte ich gar nichts. Gibt es da Prozentzahlen?“

          Wird es irgendwo geben. In meiner „supitollen Liste“ ist doch was zur Beschneidung drin. Hier:

          http://www.intaktiv-online.de/

          http://www.jewsagainstcircumcision.org/

          http://www.taz.de/Religioese-Riten-in-der-Praxis/!96617/

          http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.beschneidungen-kinderaerzte-stellen-sich-gegen-politiker.3275022a-e756-4ee2-81ff-6657830d894b.html

          http://www.heise.de/tp/artikel/37/37292/1.html

          http://www.beschneidung-von-jungen.de

          http://www.internet-law.de/2012/07/die-beschneidung-des-rechtsstaats.html

          http://hpd.de/node/13684

          http://www.uni-duesseldorf.de/home/universitaet/weiterfuehrend/pressebereich/pressemeldungen/news-detailansicht/article/genitalbeschneidung-bei-jungen.html?cHash=e4d1d8bbf57a9de2

          http://hpd.de/node/13709

          http://pro-kinderrechte.de/kampagne/

          http://www.pflegewiki.de/wiki/Zirkumzision

          Außerdem sei auch das empfohlen:

          http://de.wikimannia.org/Genitalverst%C3%BCmmelung

          Da steht zum Beispiel:

          „Es gibt „Behauptungen, dass sich das Vorkommen von Portiokarzinomen (Zervixkarzinomen) (Krebs des Gebärmuttermundesbzw. Gebärmutterhalses) bei der Frau nach Geschlechtsverkehr mit unbeschnittenen Männern durch Übertragung von Smegma häufte. Dieser Zusammenhang wurden von Forschern als wissenschaftlich nicht plausibel verworfen.“ [20]

          Die Theorie, dass Ehefrauen von Männern mit intakten Vorhäuten anfälliger für Gebärmutter­halskrebs sind, ist widerlegt worden. Die Theorie, dass das Vorhandensein einer Vorhaut ein höheres Risiko für Geschlechts­krankheiten mit sich bringt, wurde in einer neuen Studie widerlegt.[14] “

          „“Die wirken doch nur nicht effizient genug, weil sie von vielen Menschen schon mal weggelassen werden?!”
          – Das meine ich.“

          Ja gut, aber dafür kann man nicht den anderen die Vorhaut absäbeln. Und dann traumatisch und ohne Betäubung im Säuglingsalter, oder im Kindesalter dann gegen den Willen des Kindes.
          Das kann auch psychisch schwerste Schäden verursachen.

          „“Die Frage ist, wie viele Sexpartner er/sie ohne Kondom hatte. ”
          – Bei drei Partnerschaften wahrscheinlich denn auch drei. Gibt ja nicht so viele, die über Jahre Gummis nutzen.“

          Weiß ich nicht.

          „“Dieses Herdenimmunitäts-Argument überzeugt mich nur beim Impfen, aber nicht beim Verstümmeln. ”
          – Die Beschneidung würde quasi wie eine Impfung wirken. Den Viren wird ein Wirt entzogen.“

          Aber doch nicht vollständig?!? Und wie gesagt: Das ist es aus meiner Sicht nicht wert.

          Ich weiß jetzt natürlich nicht, welche Studie da womit Recht hat. Es kann z.B. sein, dass irgendwelche religiösen Wortführer mit gewissen „Studien“ die Beschneidung verteidigen.

          „“Außerdem: Thema Analkrebs”
          – Gutes Argument aber bei Adrian.“

          Und trotzdem will er nicht beschnitten werden. Und ich finde auch, das ist seine Sache. verstümmelt werden will ein Lebenwesen nie.

          „“Mit 18 eine Sauf- und Randale-Phase? Hatte ich nicht.”
          – Ich auch nicht. Wenn ich aber an die Kameraden beim Bund denke….“

          Bin ja gegen die Wehrpflicht. Durch die hat schon manch einer den Alkohol zu sehr kennen und lieben gelernt.

          „“Ich finde überhaupt, dass gerade junge Männer einen viel zu schlechten Ruf haben.”
          – Bei mir haben junge Feministinnen einen richtig schlimmen Ruf. :-)“

          Darin kommen wir überein!

        • ät Matthias:

          „wenn man ihnen ständig mit der Grundeinstellung begegnet, sie hätten irgendwelche negative Eigenschaften. “
          – Meinst Du „Verantwortungslosigkeit“?

          „Naja, wie gesagt, man verliert dadurch Mechanorezeptoren in einer wichtigen erogenen Zone. “
          – Am Bändchen, ja. Aber die Vorhaut selber ist ja nicht sooo sensibel.

          „Und klar: Je nachdem, wie gefährlich die Krankheit ist, gegen die geimpft wird, ist eine Impf-Pflicht sinnvoll“
          – Man könnte das Beschneidungsproblem eigentlich umgehen, wenn man vor dem 13. Lebensjahr eine Papillom-Pflicht-Impfung einführt. Aber dann fangen die Esos und Fundi-Christen wieder an zu lamentieren..

          „Das riecht regelrecht danach, dass da Kleriker die Virengeschichte nur instrumentalisieren, und ihnen die Viren selbst egal sind. “
          – Das ist ja auch so. Allerdings haben religiöse Regeln häufig einen sachlichen Hintergrund. Daher haben dann Anführer wie Moses die Überlebensregeln in Religion verpackt, weil sie dann zuverlässig befolgt werden.

          „Mit dem Lötkolben? “
          – Kein Witz. Ein Kauterisiergerät, wie es heute zum Wundverschluß benutzt wird.
          Damals gab es einen Stromschlag, der den halben Penis verschmurgelte.

          „Das kann auch psychisch schwerste Schäden verursachen. “
          – Das glaube ich!

        • @ Axel

          „“wenn man ihnen ständig mit der Grundeinstellung begegnet, sie hätten irgendwelche negative Eigenschaften. ”
          – Meinst Du “Verantwortungslosigkeit”?“

          Ja, aber auch andere Eigenschaften. Menschen mögen es nicht, wenn man ihnen schlechte Eigenschaften nachsagt, die sie oft gar nicht haben, oder zumindest im Einzelfall nicht haben.

          „“Naja, wie gesagt, man verliert dadurch Mechanorezeptoren in einer wichtigen erogenen Zone. ”
          – Am Bändchen, ja. Aber die Vorhaut selber ist ja nicht sooo sensibel.“

          Ich kenne jetzt nur die Version mit der extrem sensiblen Vorhaut.

          „“Und klar: Je nachdem, wie gefährlich die Krankheit ist, gegen die geimpft wird, ist eine Impf-Pflicht sinnvoll”
          – Man könnte das Beschneidungsproblem eigentlich umgehen, wenn man vor dem 13. Lebensjahr eine Papillom-Pflicht-Impfung einführt.“

          Gern, kein Problem.

          „Aber dann fangen die Esos und Fundi-Christen wieder an zu lamentieren..“

          Die Fundi-Christen sind auch gegen das Impfen?

          „“Das riecht regelrecht danach, dass da Kleriker die Virengeschichte nur instrumentalisieren, und ihnen die Viren selbst egal sind. ”
          – Das ist ja auch so. Allerdings haben religiöse Regeln häufig einen sachlichen Hintergrund. Daher haben dann Anführer wie Moses die Überlebensregeln in Religion verpackt, weil sie dann zuverlässig befolgt werden.“

          Ja, aber das geht finde ich zu weit.

          „“Mit dem Lötkolben? ”
          – Kein Witz. Ein Kauterisiergerät, wie es heute zum Wundverschluß benutzt wird.
          Damals gab es einen Stromschlag, der den halben Penis verschmurgelte.“

          Schlimm.

          „“Das kann auch psychisch schwerste Schäden verursachen. ”
          – Das glaube ich!“

          Wenn Du das glaubst, müsstest Du dann doch gegen Beschneidung sein?!?

          Außerdem: Was machst Du, wenn Du jemanden beschneiden willst, dieser aber seine Vorhaut verteidigt??? Als Kind, als Jugendlicher, als Erwachsener?

        • ät Matthias:

          „Ich kenne jetzt nur die Version mit der extrem sensiblen Vorhaut. “
          – Ich frage jetzt lieber nicht weiter…nicht daß ich Dich in peinliche Situationen bringe…. 🙂

          „Die Fundi-Christen sind auch gegen das Impfen? “
          – Ja, es gibt einige Spinner, die Medizin ablehnen, weil Gott es schon richte, wenn man genug betet. Gab doch vor 10 Jahren einen Fall, wo die Polizei ein leukämiekrankes Kind abholen und zum Arzt bringen mußte. War schon halb tot.

          „Ja, aber das geht finde ich zu weit. “
          – Na ja, Religion ist für die Menschen (zB die Gendas 🙂 ) so wichtig, daß man ihnen so sachliche Forderungen mitgeben kann. Die alten Israeliten hatten zB eine religöse Regel, Wasserzisternen mit ner toten Maus drin weit vors Haus zu schleppen und zu zerschlagen. Schlichte Mikrobiologie.

          „Wenn Du das glaubst, müsstest Du dann doch gegen Beschneidung sein?!?“
          – Es geht doch um die Methode, ohne Narkose etc. Ansonsten ist das mit der Traumatisierung wahrscheinlich nicht so ein Problem; vor allem, wenn der Kleine vorher aufgeklärt wird. OK, bei Babys geht das nicht.

          „Was machst Du, wenn Du jemanden beschneiden willst, dieser aber seine Vorhaut verteidigt???“
          – Als Vater: überreden versuchen. Klappt das nicht, lasse ich es halt. Als Christ hat man das Problem glücklicherweise eh nicht. 🙂

        • „– In der Wirklichkeit leider nicht effizient genug.“

          Was aber primär an Anwendungsfehlern liegt.

          Da muss ich der AIDS Hilfe aber einen Vorwrf machen, sie sind viel zu sehr auf HIV fixiert, obwohl sie ja eigentlich gegen alle stds sind.
          „Oralverkehr ist ungefährlich wenn man nicht schluckt/Kein Sperma in den Mund bekommt“ usw
          Es gibt viele andere Sachen außer HIV und wenn ich ehrlich bin, habe ich nicht mal Bock auf Feigwarzen selbst wenn die „harmlos“ sind.
          Bin trotzdem gegen Beschneidung.

    • Bei jüdischen Männern wäre etwa der Kampf gegen Beschneidung ein wichtiges Thema.

      Da wird die Judenlobby aber etwas dagegen haben. Selbst die Union Progressiver Juden hat sich gegen das Kölner Urteil und für die Beschneidung positioniert.

      Da scheint wohl jemand den Sinn meines Artikels nicht verstanden zu haben. Ein echtes Novum bei Adrian.

    • „Die schwule Internetplage Adrian von den Blogs “Schwulemiker”/”Gaywest” will ja bei uns mitmachen. Ich halte eine dermaßen unreife Person wie diesen Menschen allerdings für verzichtbar. Er blockt nicht nur mich auf seinem Blog, sondern auch andere Leute, kann also nicht mit Kritik umgehen. Er ist ein Meister der Demagogie und zynischen Begriffsstutzigkeit. Er ist sozusagen die Müllhalde der Männerbewegung.“

      Du machst Dich, Kirk. Das finde ich schon fast originell 😉

    • ät KIrk:

      „Die schwule Internetplage Adrian von den Blogs “Schwulemiker”/”Gaywest” will ja bei uns mitmachen.“
      – Das finde ich unnötig aggressiv, Jim. Auch wenn ich Adrians Diskriminierungs-Gefühle für reines Opferstaus-Gehasche wie bei den Radfems halte, ist ein schwuler Genderfeind (so paradaox es klingen mag) eigentlich recht nützlich.

      Wenn die Genderspinner sowohl von Frauen wie auch von Homos angegriffen werden, können sie kaum noch behaupten, sie verträten diese „Opfergruppen“. Adrians Blog dürfte den Netz-Genderfems mittlerweile bestens bekannt sein.

      Was Du zu der maskulistischen „Intersektionalität“ schreibst, unterstütze ich natürlich. „Misch-Diskriminierungen“ wie männlich/schwul oder männlich/Jude (vielleicht kommt das wirklich noch) zu propagieren, ist sinnlos. Männer oder nicht, fertig.

      Allerdings rein taktisch klug, wie ich ja schrieb. Da etwa 40% der Deutschen die Homo-Ehe befürworten, kann man sich mit dem maskulistischen Kampf für Schwule durchaus Sympathien und erwerben. Und (w.o.) den Gegner spalten.
      Teile und herrsche!

        • Die letzte Zahl, die ich las, lag bei 42% pro und bei 47% kontra. In der JF. Aber die ist ja Nazi, Lügenpresse, fälscht Daten zu unerwünschten Themen. Im Gegensatz zu ZEIT, Spiegel, SZ, GEZ.
          70% ist der Anteil, der die klassische Mama-Papa-Familie für Kinder wichtig hält.

        • „Aber die ist ja Nazi, Lügenpresse, fälscht Daten zu unerwünschten Themen.“

          Das scheint so zu sein. Meine Zahl habe ich aus der englischen Wikipedia. Diese wiederum beziehen ihre Zahlen von TNS, emnid, dem Eurobarometer und anderen.

          Es ist zudem kaum realistisch, warum Deutschland als recht säkulares Land eine niedrigere Zustimmung zur Homo-Ehe haben sollte, als die USA oder Irland.

        • ät Adrian:

          „Es ist zudem kaum realistisch, warum Deutschland als recht säkulares Land eine niedrigere Zustimmung zur Homo-Ehe haben sollte, als die USA oder Irland.“
          – Sei Dir nicht so sicher. Der Irakkrieg 2003 wurde bei uns im Gegensatz zu GB mehrheitlich befürwortet (60% glaub ich).

    • >>Die Gemäßigten müssen sich also was einfallen lassen, wenn sie nicht länger als ewiggestrig und reaktionär gelten wollen. Und wehe, jemand engagiert sich nur aus taktischen Gründen für Juden!<<

      Aus rein polittaktischer Sicht sehe ich keine Notwendigkeit, die Anliegen der Schwulen zu unterstützen. Die mögen uns nicht, egal was wir (die in der Theorie virtuell existierende Männerrechtsbewegung) sagen oder tun.
      Es ist eine Frage der Vernunft. Nur weil die uns nicht lieb haben, kann ich denen nicht elementare Rechte verweigern. Zu gewinnen gibt es da aber nichts.

      • „Die mögen uns nicht, egal was wir (die in der Theorie virtuell existierende Männerrechtsbewegung) sagen oder tun.“

        Ich mag Euch grundsätzlich schon. Nachtschattengewächs, so weit ich das beurteilen kann, hat auch durchaus Sympathien.

        • >>Ich mag Euch grundsätzlich schon. Nachtschattengewächs, so weit ich das beurteilen kann, hat auch durchaus Sympathien.<<

          Ihr seid in dieser Hinsicht Exoten, die Kinder aus gutem Haus, die sich mit den Schmuddelkindern rumtreiben. Wenn das die Mama wüsste!

      • >Zu gewinnen gibt es da aber nichts.

        Seh ich nicht ganz so. Indirekt schon, denke ich.
        Wenn ich als Hetero-Mann zum Ausdruck bringe, dass es für mich völlig ok ist, dass es auch schwule Männer gibt, dann hat das immer auch einen Nebeneffekt: Ich untergrabe damit die Männer-Verwertungs-Logik.
        Denn die besteht doch darin, dass ein Mann gefälligst für Frauen, Kinder, die Zukunft des Landes und was nicht noch alles zu sorgen und zu arbeiten hat. Und erst, wenn er sich so funktionalisieren lässt, ist er ein „richtiger“ Mann.

        Wenn ich demgegenüber sage „Mein Männerbild ist weit, zur Bandbreite gehören für mich auch schwule Männer“, dann untergrabe ich faktisch der Reduzierung der Männer auf eine derartige Verwertungs-Logik und propagiere eine größere Bandbreite der männlichen Lebensstile.
        Und da bin ich in der Tat dafür.

        So eine Erweiterung der Männerbilder würde ich unter Gewinn verbuchen.

    • >>Wer also wirklich progressiv, gemäßigt und salonfähig in der Männerbewegung sein will, der muß sich für männliche Juden engagieren. Das ist der letzte Schrei, das Nonplusultra.<<

      Wenn Juden in der von Dir geschilderten Weise angepöbelt werden, dann doch weil sie Juden sind und nicht, weil sie Männer sind.

      Die Abneigung gegen Schwule hat aber sehr wohl eine männerspezifische Komponente.

      Als Beispiel: Die Adoption für gleichgeschlechtliche Paare ist – da besteht für mich nicht der geringste Zweifel – nur deshalb noch nicht legal, weil gemäss Gleichbehandlungsgesetz auch einem schwulen Paar dieses recht eingeräumt werden müsste (es wäre ansonsten zu offensichtlich GG-widrig).

  2. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich kriegen wieder de Femis ein paar hinter ihre lila Löffel, natürlich nur rein publizistisch und solange es noch legal ist. (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Ein paar hinter die Löffel? Rein publizistisch? Ja, die wörtliche Variante davon findet man eher bei den Feministinnen selbst:

    http://www.infowars.com/california-green-party-promotes-free-slaps-for-straight-white-men/

    Dass es sich dabei um grüne Feministinnen handelt, überrascht nicht weiter.

    Was war diese Woche noch? Ach ja, das hier:

    http://www.zeit.de/kultur/2015-08/gender-studies-mangelnde-solidaritaet-geisteswissenschaften-10nach8

    http://www.zeit.de/kultur/2015-08/gender-studies-mangelnde-solidaritaet-geisteswissenschaften-10nach8/seite-2

    http://www.zeit.de/kultur/2015-08/gender-studies-mangelnde-solidaritaet-geisteswissenschaften-10nach8/seite-3

    Die Geisteswissenschaften abschaffen? Keine üble Idee! (hihi) Der Rest davon ist, vereinfacht und mit der Sprache typischer Feministinnen gesagt, alles Mimimi. Man beachte aber die Bezugnahme auf Prof. Ulrich Kutschera, ebenso die Behauptung, Biologen seien sich uneins über das Geschlecht – eine Behauptung, die hier u.a. durch die Verlinkung von Heinz-Jürgen Voss „untermauert“ wird.

    Ob ich wirklich DIE Geisteswissenschaften am liebsten abgeschafft sehen würde? Das nicht, ich glaube aber, dass ein großer Teil davon einmal auf den Prüfstand gehört.

    Nun zum ***GENDER GAGA DER WOCHE***:

    https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2015/nicht-gegendert-millionen-strafzettel-landen-im-reisswolf/

    Gender-Gaga II:

    http://www.amazon.de/Gendering-11-Geschlecht-Kontext-Terror%C2%AB/dp/3837621111

    „Wie tragen spezifische Geschlechterkonstruktionen dazu bei, den »Krieg gegen den Terror« und die deutsche Kriegsbeteiligung zu legitimieren? In Kriegsdiskursen werden nicht nur nationale, sondern auch geschlechtliche Identitäten und Bilder entworfen und (neu) verhandelt. Andrea Nachtigall zeigt anhand der Berichterstattung deutscher Printmedien über den 11. September 2001 und den Afghanistankrieg, wie die mediale Deutung der Ereignisse mit der Konstruktion von Geschlecht einhergeht. Kritisch beleuchtet werden insbesondere Funktion und Mobilisierbarkeit von Geschlecht im Kontext von Krieg und »Terror«. Die materialreiche Studie verdeutlicht zudem den Nutzen feministischer und genderbezogener Analysen (nicht nur) für die Politikwissenschaft.“

    Wenn nichts mehr geht, dann wird der 11. September 2001 und all seine Folgen dafür herangezogen, um die eigene Geschlechterideologie zu stützen.

    Das hier ist ein recht interessantes Video:

    Hier findet sich ebenfalls ein interessantes, wenn auch längeres Video:

    https://demofueralle.wordpress.com/2015/08/07/vortrag-warum-wir-gegen-gender-indoktrination-und-sexualisierung-der-kinder-demonstrieren/

    Nun wieder das Übliche:

    Agens e.V. :

    http://agensev.de/content/das-homosexuelle-paradoxon

    http://agensev.de/content/neusprech-%E2%80%93-aus-dem-werkzeugkasten-moderner-ideologien

    Manndat-Forum:

    http://www.forum-maennerrechte.de/index.php?id=13885

    Birgit Kelle:

    http://www.teamstronachakademie.at/verlangfrankundfrei/buecher/

    Cuncti:

    http://cuncti.net/geschlechterdebatte/861-aids-einseitige-hilfe-fuer-frauen-fuehrt-zu-deutlich-mehr-toten-maennern

    Nicht-Feminist:

    http://nicht-feminist.de/2015/08/humor-in-politisch-un-korrekten-zeiten-das-nudelholz/

    http://nicht-feminist.de/2015/08/gender-studies-dogmatische-weltanschauung-aber-keine-wissenschaft/

    Pelzblog:

    http://www.pelzblog.de/2015/08/wir-brauchen-keine-bildungsplaene-mehr-sie-sind-schon-lange-unter-uns/

    http://www.pelzblog.de/2015/08/clip-harald-lesch-wie-erkenne-ich-pseudowissenschaft/

    http://www.pelzblog.de/2015/07/spiegel-streng-auf-feministischem-kurs-mehr-kinder-durch-karrierefrauen/

    …und der Surftipp des Tages:

    http://man-tau.com/

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Das hier

    https://allesevolution.wordpress.com/2015/01/31/ubersicht-evolution-evolutionare-psychologie-und-partnerwahl/

    ist ein guter Überblick über die Theman hier bei Allesevolution. Wer richtig professionell mit „biologistischen“ Argumenten „trollen“ will, dem sei dieser Überblick sehr empfohlen, gerade auch Autoren & Journalisten.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch „offline“ (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale „supitolle“ Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Kegelrobbe

    • *Ob ich wirklich DIE Geisteswissenschaften am liebsten abgeschafft sehen würde? Das nicht, ich glaube aber, dass ein großer Teil davon einmal auf den Prüfstand gehört.*

      Sagt der Mann, der im Prinzip nie was mit Geisteswissenschaften zu tun hatte…

      • @Maren

        Es wird ein Prozess sein, um so ideologischer der Bereich und um so mehr versunkene Kosten bei einer Anpassung entstehen, um so mehr wird man sich dagegen wehren. Im Lehrerbereich merkt man den Prozess ja auch schon: In Fachliteratur eine Freundin, die auch lehramt macht, zum Fremdsprachenerwerb, wird ja, wie ich freudig feststellte, bezüglich des Zeitkorridors bei Kindern auch die Biologie berücksichtigt. (da ist es ja auch leicht einzufügen)

        • *In Fachliteratur eine Freundin, die auch lehramt macht, zum Fremdsprachenerwerb, wird ja, wie ich freudig feststellte, bezüglich des Zeitkorridors bei Kindern auch die Biologie berücksichtigt.*

          Was nichts besonderes ist und seit Jahrenden so gehandhabt wird, was jemand wüsste, der sich damit auskennt.

          Und genau das ärgert mich: Viele halten Geisteswissenschaften für Unfug, ohne sich jemals wirklich damit auseinandergesetzt zu haben, bloß weil sie ja mal irgendwas gehört haben und ausserdem war da die blöde Deutschlehrerin damals in der 10. Klasse und was machen die überhaupt den ganzen Tag.

          Geisteswissenschaften zu beschränken führt zur kulturellen Verarmung einer Gesellschaft, weil es eben NICHT immer nur um Erfindungen und Forschung geht.

          • @maren

            „Was nichts besonderes ist und seit Jahrenden so gehandhabt wird, was jemand wüsste, der sich damit auskennt.“

            Das ist ja auch gut und richtig so. Andere Fächer hingegen haben da eben andere Vorstellungen. Ich bezweifele, dass du in einem Poststrukturalistischen Ansatz wie den Gender Studies, bei denen Sprache der oberste Maßstab und Einfluss ist, etwas dazu finden würdest. Dabei spielt es in solche Fragen wie warum man mit weiblichen Mädchen mehr redet und jungs eher körperlich beruhigt, durchaus mit hinein.

            „Und genau das ärgert mich: Viele halten Geisteswissenschaften für Unfug, ohne sich jemals wirklich damit auseinandergesetzt zu haben, bloß weil sie ja mal irgendwas gehört haben und ausserdem war da die blöde Deutschlehrerin damals in der 10. Klasse und was machen die überhaupt den ganzen Tag.“

            Undifferenzierte Kritik ist sicherlich immer schlecht. Den Nachholbedarf der Geisteswissenschaften in vielen Bereichen zu leugnen wäre allerdings auch relativ undifferenziert. Viele sozialwissenschaftliche Theorien haben da eben schlicht noch einiges aufzuarbeiten. Und alle Bereiche, die sich irgendwie mit dem Mann und Frau Thema auseinandersetzen, erst recht.

            „Geisteswissenschaften zu beschränken führt zur kulturellen Verarmung einer Gesellschaft, weil es eben NICHT immer nur um Erfindungen und Forschung geht.“

            Natürlich haben Geisteswissenschaften einen wichtigen Platz. Würde ich nicht bestreiten. Einige werden eben einen schmerzhaften Prozess vor sich haben, in denen bisher liebgewonnene Theorien einen deutlichen Bedeutungsverlust erleiden werden. Bei anderen wird es letztendlich wenig zu ändern geben. Literaturwissenschaften sind von solchen Prozessen weniger betroffen, ebenso wie Rechtswissenschaften und auch in den Erziehungswissenschaften wird es eher eine untergeordnete Rolle spielen würde ich vermuten.

        • „Geisteswissenschaften zu beschränken führt zur kulturellen Verarmung einer Gesellschaft, “

          Im Gegentum! Unser, diese Geisterwissenschaftler zu beschränken kann nur zum Vorteil sein.

          Was bitte haben die GW denn die letzten Tage so beigetragen? Sag jetzt nicht ernsthaft Genda! 🙂

          Sag mal konkret wofür wir GW brauchen?

          • @ddbz

            „Sag mal konkret wofür wir GW brauchen?“

            Geschichtswissenschaften, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Literaturwissenschaften und Sprachwissenschaften etc haben doch durchaus ihre Berechtigung. Oder willst du keine gut ausgebildeten Lehrer etc?

        • Zu den Erziehungswissenschaften können wir dann noch kommen. Jungengenachteiligung, mangelde soziale Durchlässigkeit … deren Plan: Homobildungsplan und Girls Däei … mehr fällt denen an den Problemen vorbei nicht ein.

        • *Ich bezweifele, dass du in einem Poststrukturalistischen Ansatz wie den Gender Studies, bei denen Sprache der oberste Maßstab und Einfluss ist, etwas dazu finden würdest.*

          Und wenn es so wäre? Ich weiß nicht ob Gender Studies das schlimmste ist, immerhin kann man an öffentlichen Hochschulen auch Homöopathie und Konsorten „erlernen“, welche ich im Zweifelsfall für schädlicher halte.

          *Dabei spielt es in solche Fragen wie warum man mit weiblichen Mädchen mehr redet und jungs eher körperlich beruhigt, durchaus mit hinein. *

          Wenn du jetzt auf Pädagogik anspielst: Das Ziel ist ja, jedes Kind (soweit möglich) als Individuum mit eigenen Bedürfnissen und Präferenzen zu sehen. Da kann natürlich auch das Geschlecht hineinspielen, aber es wäre sträflich, das als Maßstab zu setzen. Zudem gibt es ja sowas wie Geschlechterrollen und -stereotype, die deutlich stärker in das Miteinander reinspielen. Aber um herauszufinden, wie ich einem Kind, Junge oder Mädchen am besten beistehen kann muss ich mich mit dem Kind auseinandersetzen. Und da ist das Geschlecht eher zweitrangig.

          *Den Nachholbedarf der Geisteswissenschaften in vielen Bereichen zu leugnen wäre allerdings auch relativ undifferenziert. Viele sozialwissenschaftliche Theorien haben da eben schlicht noch einiges aufzuarbeiten. Und alle Bereiche, die sich irgendwie mit dem Mann und Frau Thema auseinandersetzen, erst recht.*

          Da haben wir es doch: Du meinst Geisteswissenschaften, redest aber von Sozialwissenschaften/Soziologie. Das ist EINE Geisteswissenschaft, kein Synonym. Genau das ist die undifferenzierte Herangehensweise, die ich kritisiere.

          *Einige werden eben einen schmerzhaften Prozess vor sich haben, in denen bisher liebgewonnene Theorien einen deutlichen Bedeutungsverlust erleiden werden*

          Wenn du wüsstest, wie oft ich alleine in den Einführungen (Anglistik, Pädagogik, Geschichte, SoWi) den Satz „Das wurde früher so gelehrt/gemacht/erklärt, ist aber heutzutage aus den und den Gründen nicht mehr relevant“….
          Solche Prozesse sind seit jeher Teil jeder Wissenschaft, ob hermeneutisch oder analytisch.

          • @maren

            „Und wenn es so wäre? Ich weiß nicht ob Gender Studies das schlimmste ist, immerhin kann man an öffentlichen Hochschulen auch Homöopathie und Konsorten “erlernen”, welche ich im Zweifelsfall für schädlicher halte.“

            Das wäre ja dann eher ein Argument dafür, dass man diese Bereiche auch von der Uni nimmt. An welcher Uni wird denn ernsthaft Homöopathie gelehrt? Und wenn andere Sachen „schlimmer“ wären, dann wäre das bei dieser Betrachtung auch egal, solange sie „unter dem Strich“ sind, also nicht die Mindestanforderungen von Wissenschaftlichkeit erfüllen. Meiner Meinung nach müssten sie dazu, sofern sie sich nicht als Religion deklarieren, über eine Glaubenswissenschaft hinaus gehen.

            „Wenn du jetzt auf Pädagogik anspielst: Das Ziel ist ja, jedes Kind (soweit möglich) als Individuum mit eigenen Bedürfnissen und Präferenzen zu sehen.“

            Das meint eich eigentlich nicht, ich dachte eher an verschiedene Sozialwissenschaftliche Theorien, etwa nach Bordieu

            „Da kann natürlich auch das Geschlecht hineinspielen, aber es wäre sträflich, das als Maßstab zu setzen“

            Ich denke, dass in einer Klasse die Situation durchaus eher individuell betrachtet werden kann. Sonstige Betrachtungen gelten ja eh nur über den Schnitt. Schädlich wäre ein Ansatz, der alles unter Machtgesichtspunkten sieht und etwa meint, die Jungs hätten zuviel Privilegien, weswegen die ihnen genommen werden müssen.

            “ Zudem gibt es ja sowas wie Geschlechterrollen und -stereotype, die deutlich stärker in das Miteinander reinspielen. Aber um herauszufinden, wie ich einem Kind, Junge oder Mädchen am besten beistehen kann muss ich mich mit dem Kind auseinandersetzen. Und da ist das Geschlecht eher zweitrangig.“

            Das würde ich auch so sehen. Wobei es aus meiner Sicht zum Verständnis der Individuen beitragen kann, dass man die Geschlechter versteht.

            „Da haben wir es doch: Du meinst Geisteswissenschaften, redest aber von Sozialwissenschaften/Soziologie“

            Nein, ich sehe nur in dem Bereich den größten Nachholbereich, deswegen habe ich ja einige andere Bereiche auch angeführt.

            „Das ist EINE Geisteswissenschaft, kein Synonym. Genau das ist die undifferenzierte Herangehensweise, die ich kritisiere.“

            Da verstehst du mich schlicht falsch. Ich hatte die Sozialwissenschaften als Beispiel herausgegriffen

            „Wenn du wüsstest, wie oft ich alleine in den Einführungen (Anglistik, Pädagogik, Geschichte, SoWi) den Satz “Das wurde früher so gelehrt/gemacht/erklärt, ist aber heutzutage aus den und den Gründen nicht mehr relevant”…. Solche Prozesse sind seit jeher Teil jeder Wissenschaft, ob hermeneutisch oder analytisch.“

            Natürlich, änderungen gibt es immer. Aber die Einbeziehung biologischer Erkenntnisse erfordert eben nicht nur eine leichte Korrektur, sondern würde schlicht in Kernbereiche eingreifen. Um so größer die Änderungen und um so größer der Bedeutungsverlust bisher relevanter Theorien, um so größer erfahrungsgemäß der Widerstand. Das ist ja in den Naturwissenschaften nicht anders gewesen.

        • Geisteswisenschaften haben durchaus ihre Existenzberechtigung, aber nur, wenn sie Naturwissenschaften bzw. deren Ergebnisse einbeziehen. Was die Zeit-Autorin explizit ablehnt.

        • Kritik an den Geisteswissenschaften von Christian, der ein psychologischer Analphabet ist, sich nicht im geringsten mit von mir empfohlenen tiefenpsychologischen Texten auseinandersetzt, einem Scharlatan wie Richard Dawkins auf den Leim geht und den Begriff der Transzendenz nicht versteht.

          Wenn hier irgendjemand Nachholbedarf hat, dann ist das Christian, der offenbar glaubt, die Welt sei nur mittels empirischer, mathematisierbarer Studien erfaßbar.

          :facepalm:

        • Ich lach mich weg!

          „Und wenn es so wäre? Ich weiß nicht ob Gender Studies das schlimmste ist, immerhin kann man an öffentlichen Hochschulen auch Homöopathie und Konsorten “erlernen”, welche ich im Zweifelsfall für schädlicher halte.“

          Als Begründung für Genda … geil. Irrenanstalt für Gendastudiosbegründung … Frauenforschung eben. 🙂

          „Wenn du jetzt auf Pädagogik anspielst: Das Ziel ist ja, jedes Kind (soweit möglich) als Individuum mit eigenen Bedürfnissen und Präferenzen zu sehen. “

          Nee, ist klar, deshalb müssen die einzelen Kinderlein, hier hochtrabent Individuum genannt, auch fein säubelich in Girls und Boys getrennt werden und die Girls bekommen einen Girls Day, seit zig Jahren und die Boys einen Abklattsch, seit kurzem.

          Nicht die gleiche Förderung! Wo kämen wir denn da hin … Girls Däi ist natürlich viel wichtiger…

          Ekelhaft, solche Pädagogen! Ekelhaft!!

        • @christian
          *Da verstehst du mich schlicht falsch. Ich hatte die Sozialwissenschaften als Beispiel herausgegriffen*

          Geisteswissenschaften ist aber nicht gleich Sozialwissenschaften. Und es ist ziemlich unklug in einer Diskussion, wo grade diese synonyme Verwendung beklagt wird.

          *Natürlich, änderungen gibt es immer. Aber die Einbeziehung biologischer Erkenntnisse erfordert eben nicht nur eine leichte Korrektur, sondern würde schlicht in Kernbereiche eingreifen.*

          Ach? Inwieweit würde es denn in ANDEREN Geisteswissenschaften in Kernbereiche eingreifen, sagen wir Geschichte? Oder Anglistik?

          *Um so größer die Änderungen und um so größer der Bedeutungsverlust bisher relevanter Theorien,*

          Hm, inwieweit wäre denn zum Beispiel Paläographie als eine der Grundwissenschaften betroffen? Ist Teil der Geisteswissenschaften.

          Was ich sagen will: Geisteswissenschaften wird hier IMMER synonym mit Soziologie oder Gender Studies verwendet, und das ist ganz schön dumm.

          • @maren

            „Geisteswissenschaften ist aber nicht gleich Sozialwissenschaften“

            Stimmt

            „Und es ist ziemlich unklug in einer Diskussion, wo grade diese synonyme Verwendung beklagt wird.“

            Nachdem wir uns einig sind, dass es zu trennende Begriffe sind, erscheint es mir unproblematisch.

            „Ach? Inwieweit würde es denn in ANDEREN Geisteswissenschaften in Kernbereiche eingreifen, sagen wir Geschichte? Oder Anglistik?“

            Du hast meine vorherigen Kommentare doch gelesen. In einigen Bereichen würde es eben gerade nicht in Kernbereiche eingreifen, in anderen schon Dein Kommentar bezog sich auf meinem Kommentar, in dem ich schrieb: „Einige werden eben einen schmerzhaften Prozess vor sich haben, in denen bisher liebgewonnene Theorien einen deutlichen Bedeutungsverlust erleiden werden*“ Und auf dieses „einige“ nahm ich hier Bezug, Ich schrieb ja bereits, dass es im Lehrerbereich etc aus einer Sicht nicht so relevant wäre.

            „Hm, inwieweit wäre denn zum Beispiel Paläographie als eine der Grundwissenschaften betroffen? Ist Teil der Geisteswissenschaften.“

            Du verstehst anscheinend nicht, dass ich dir zustimme: In vielen Bereichen ist es schlicht egal. Lass uns keinen künstlichen Widerspruch aufbauen in Punkten wo wir es eigentlich beide gleich sehen. Ich bin ja auch gar nicht gegen Geisteswissenschaften, das wäre ja auch etwas merkwürdig, da ich selbst keine Naturwissenschaft studiert habe.

            „Was ich sagen will: Geisteswissenschaften wird hier IMMER synonym mit Soziologie oder Gender Studies verwendet, und das ist ganz schön dumm.“

            Angesichts der Meinungsvielfalt undifferenziert von HIER zu sprechen ist jedenfalls auch nicht so schlau.

        • *Nachdem wir uns einig sind, dass es zu trennende Begriffe sind, erscheint es mir unproblematisch.*

          Benutze in Zukunft den richtigen Begriff und wir sind cool.
          (Übrigens, das ist eine der geisteswissenschaftlichen Tugenden: Begriffsschärfe 🙂 )

          *Angesichts der Meinungsvielfalt undifferenziert von HIER zu sprechen ist jedenfalls auch nicht so schlau.*

          Naja, abgesehen von Leszek gibt es genau 2 Reaktionen auf GW- Bashing:
          – Ja genau, der letzte Müll!!
          – *tumbleweed und Grillenzirpen*

          • @maren

            „Benutze in Zukunft den richtigen Begriff und wir sind cool.“

            Habe ich ja bisher auch.

            „(Übrigens, das ist eine der geisteswissenschaftlichen Tugenden: Begriffsschärfe 🙂 )“

            Dann würde mich mal interessieren, wie du da die Gender Studies einordnest: Die leben ja im wesentlichen von unscharfen Begriffen, die mal so und mal so gebraucht werden

            „Naja, abgesehen von Leszek gibt es genau 2 Reaktionen auf GW- Bashing:“

            Wir reden ja hier in der Regel auch über Geisteswissenschaftliche Theorien, die Mann und Frau betreffen und die sind in der Tat in der Regel Mist. Ansonsten mag das bei einigen der Fall sein, aber warum sollte ich mir zB ddbz vorhalten lassen, den ich für einen Idioten halte?

        • @christian
          *Dann würde mich mal interessieren, wie du da die Gender Studies einordnest: Die leben ja im wesentlichen von unscharfen Begriffen, die mal so und mal so gebraucht werden*

          Man könnte argumentieren, dass der zu beschreibende Sachverhalt ebenfalls unscharf ist, was eine gewisse Fluidität rechtfertigt.

          *Wir reden ja hier in der Regel auch über Geisteswissenschaftliche Theorien, die Mann und Frau betreffen und die sind in der Tat in der Regel Mist. *

          Ich sag es echt ungern, aber du benutzt schon wieder ohne Not einen deutlich weiter gefassten Überbegriff. Ich komm mir so langsam vor wie auffe Schicht! 😀
          („Jaja, ich hab das present perfect schon verstanden!“ *benutzt simple past*)

          • @maren

            „Ich sag es echt ungern, aber du benutzt schon wieder ohne Not einen deutlich weiter gefassten Überbegriff.“

            Ich sage es ja auch ungern, aber das ist auch richtig so. Weil du darauf abgestellt hast, dass hier Geisteswissenschaften häufig abgelehnt werden. Sie werden eben in diesem Kontext abgelehnt. Wobei einige Geisteswissenschaften damit eben gar nicht abgelehnt werden, weil sie damit keine Berührungspunkte haben

        • @christian
          *Weil du darauf abgestellt hast, dass hier Geisteswissenschaften häufig abgelehnt werden. Sie werden eben in diesem Kontext abgelehnt. Wobei einige Geisteswissenschaften damit eben gar nicht abgelehnt werden, weil sie damit keine Berührungspunkte haben*

          Der Kontext ist aber, wie wir uns ja angeblich einig sind, falsch.
          Also wäre es schön wenn du, als jemand der den Unterschied kenne, mit gutem Beispiel voran gehst.

          Eine Möglichkeit wäre gewesen:

          Wir reden ja hier in der Regel auch [nur] über [Geisteswissenschaften in der Form von sozialwissenschaftlichen] Theorien, die Mann und Frau betreffen und die sind in der Tat in der Regel Mist.

          • @maren

            „Wir reden ja hier in der Regel auch [nur] über [Geisteswissenschaften in der Form von sozialwissenschaftlichen] Theorien, die Mann und Frau betreffen und die sind in der Tat in der Regel Mist.“

            wo siehst du da, außer das es länger ist, den wesentlichen Erkenntnisgewinn?
            Wenn ich von Naturwissenschaftlichen Theorien zu den Geschlechtern rede, dann meine ich auch nicht die Physik

          • @christian
            Ok, einerseits stimmst du mir zu, dass die größtenteils irrationale Abneigung daher kommt, dass Geisteswissenschaften ausschließlich mit Gender Studies gleichgesetzt werden, gleichzeitig siehst du aber den Sinn nicht, da zu differenzieren? Weil da kein Erkenntnisgewinn drinstecke? Ehrlich?

          • Nein, ich finde nur deinen formulierungsvorschlag übertrieben, insbesondere wenn es sich aus dem Kontext ergibt. Natürlich kann es aber durchaus geboten sein, wenn dies nicht der Fall ist.
            Auch da sollte man die Kirche im Dorf lassen

        • ät ddbz, maren, Evochris, Mocho:

          Hatte selber Deutsch und Sozialkunde in der Abiturprüfung.
          Natürlich sind das wichtige Fächer; die Frage ist nur:
          1. wichtiger als die Infrastruktur-Fächer?
          2. Sind sie nicht mittlerweile Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für die Bürgerkinder?
          3. Sind sie vollwertige Wissenschaften?

          zu 1: Eindeutig nein. Die Basis unserer Gesellschaft sind auch der Wohlstand und die Hochtechnologie. Wir brauchen Heerscharen von Medizinern und Ingenieuren und Technikern, aber nur wenige Germanisten und Historiker.
          Ausnahme: Sprachlehrer, vor allem für Deutsch und Englisch; davon brauchen wir viele.

          zu 2: Aber ja. Ein Teil des Akademisierungswahns. Als der Wehrdienst ausgesetzt wurde und die 12er Abijahre fertig wurden, wollte man in Berlin die Schwemme durch Geisteswissenschaften bewältigen. Super, viele wertlose Abschlüsse, mit denen kaum Arbeit zu finden ist.
          Zudem: In reichen Gesellschaften streben Kinder der oberen Milieus vermehrt zur „Selbstverwirklichung“. Heißt vor allem bei Frauen, Neigungs-Studium ohne wirtschaftliche Perspektive. Fächer wie Soziologie und Gender-Dings sind daher mittlerweile zu Bespaßungsmaßnahmen für linke Abiturienten verkommen. Damit sie Geld kriegen, werden künstlich nutzlose/schädliche Transfer-Jobs mit Steuergeldern geschaffen.

          zu 3: Die Linken geben das natürlich nicht zu, aber wie auch hier häufiger besprochen, weisen Geistes- und Sozialwissenschaften mittlerweile ein Maß an Politisierung auf, das eine Wissenschaft zerstört. Leszek hat es mehrfach selbst berichtet: er Anarchist, die Profs Marxisten, Kommilitonen Maoisten…..

          Ein Psychologe hat mal untersucht, welche Folgen die linke Schlagseite der Sozialpsychologen in den NIederlanden hat:

          „Political Diversity Will Improve Social Psychological Science“

          http://journals.cambridge.org/action/displayAbstract?fromPage=online&aid=9305313&fileId=S0140525X14000430

        • @maren: Es gibt inzwischen zu fast allen Themen der Geisteswissenschaften, etwa: Denken, Sprache, Subjektivität, Moral und Ethik, Sozialverhalten, naturwissenschaftliche Erkenntnisse, aus Biologie, Neurologie und natürlich vor allem Evolutionsbiologie. Manche Geisteswissenschaftler nehmen die auch zur Kenntnis und setzen sich damit auseinander, aber die meisten tun es nicht, sondern wehren sie ab und unterstellen denen, die sie vorbringen, üble Absichten, auch in dem Zeit-Artikel ist von „Angst“ und „Ressentiments“ die Rede.

          Beispiele für posotove Auseinandersetzungen:

          1) Daniel Dennett, für mich der bedeutendste lebende Philosoph

          https://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Dennett

          2) Mark Rowlands, Autor des genialen Buches über das Zusammenleben mit einem Wolf.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Rowlands

          3) Gerhard Vollmer, der wichtigste deutsche Vertreter dieser Richtung.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Vollmer

          Ich hatte selber das Glück, ein paar Vorlesungen von Vollmer hören zu können, dadurch bin ich auf diese (naturakistische) Schiene gelangt.

        • @ Axel

          „Leszek hat es mehrfach selbst berichtet: er Anarchist,“

          Ich war schon vor meinem Studium Anarchist.

          „die Profs Marxisten,“

          Ich hatte UNTER ANDEREM AUCH ein paar Profs mit freiheitlich-marxistischer Weltsicht und diese waren in hohem Maße offen, tolerant, fähig zum wissenschaftlichen Arbeiten und fähig zur Vermittlung von Kompetenzen zur Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten.

          Ob jemand Marxist ist, sagt über die Wissenschaftlichkeit seiner Arbeit genauso wenig aus, wie ob jemand konservativ ist. Das muss man im Einzelfall anhand der jeweiligen Schriften beurteilen.

          „Kommilitonen Maoisten…..“

          Das ist falsch: Ich kann mich an keinen einzigen Mitstudenten erinnern, der Maoist war.

        • @ Axel von mir auch AE

          Was bitte genau hat die Geisterwissenschaft die letzten Jahre geliefert? Bitte mal einen Beitrag, der einen vom Hocker geholt hätte. Was hat insbesondere die sogen. Genderwissenschaft geliefert und was möchte die Bildungswissenschaft denn gegen die Bildungdbenachteiligung der Jungen unternehmen? Haben die schon einen Plan, die Zustände zu verschlimmbessern, durch noch mehr Mädchenförderung?

          Nix! Gar nix. Leere. Da ist nix. Keine Resultate. Null komma Garnix…. Ausser einen Haufen Geld verbrannt und einen dümmliche Homobildungsplan unter dem Ex Lehrer Ketschfann .. äh frau … äh mann.

          Bitte, wer braucht GW ler?

        • ät Leszek und ddbz:

          „Ich war schon vor meinem Studium Anarchist. “
          – Logisch. Bestimmte Pertsönlichkeiten wählen bestimmte Fächer. Die Gläubigen gehen in die GSGW. MMINT können und wollen sie gar nicht.

          „Ich hatte UNTER ANDEREM AUCH ein paar Profs mit freiheitlich-marxistischer Weltsicht“
          -EIN PAAR? Waren also schon mehrere. In der Medizin undenkbar.

          „Das ist falsch: Ich kann mich an keinen einzigen Mitstudenten erinnern, der Maoist war.“
          – Der, denm Du immer mit Umarmung begrüßt?

          —-

          „Bitte mal einen Beitrag, der einen vom Hocker geholt hätte.“
          – Fallen mir nur historische Sachen ein: von Münkler, Neitzel, Clark.

          „Was hat insbesondere die sogen. Genderwissenschaft geliefert“
          – Das ist keine Wissenschaft; hat also nur Unsinn produziert.

          „Nix! Gar nix. Leere. Da ist nix.“
          – Denke mehr an die Lehrer. Die müssen unseren Kindern ja schreiben und lesen beibringen. Wobei die immer mehr aus Gendersexkunde und irgendwelche spinnerten Experimente wie schreiben-nach hören abfahren. Der Stall muß mal gründlich ausgemistet werden!

        • @axel
          *Aber ja. Ein Teil des Akademisierungswahns. Als der Wehrdienst ausgesetzt wurde und die 12er Abijahre fertig wurden, wollte man in Berlin die Schwemme durch Geisteswissenschaften bewältigen.*

          Das war vor 2 Jahren. Zur Info, die Regelstudienzeit für einen Bachelor beträgt 6 Semester.

          *Denke mehr an die Lehrer. Die müssen unseren Kindern ja schreiben und lesen beibringen.*

          Ich sperre mich dagegen, dass du z.B. meine Nichten als „unsere Kinder“ bezeichnest. Das sind nicht deine Kinder.

        • @ Axe

          Ich begrüße keinen Maoisten mit Umarmung.
          Ich kenne nur einen Maoisten – der außerdem nicht studiert hat – der trotz seiner völlig bescheuerten politischen Weltanschauung ansonsten ein netter Typ ist und diesen begrüße ich, wenn wir uns mal über den Weg laufen, freundlich.

        • @Maren „Du meinst Geisteswissenschaften, redest aber von Sozialwissenschaften/Soziologie. Das ist EINE Geisteswissenschaft, kein Synonym.“

          Es ist noch viel schlimmer. Nach einer durchaus gängigen und für mich plausiblen Wissenschaftsgliederungsind die Sozialwissenschaften gar keine Geisteswissenschaft, sondern stehen daneben. Für das schlechte Image der Geisteswissenschaften sind nach meinem Eindruck vor allem die gut erkennbaren Fehlleistungen der Sozialwissenschaften verantwortlich, letzteres kann man kaum trennen von den Gender Studies.

          „Dann würde mich mal interessieren, wie du da die Gender Studies einordnest: Die leben ja im wesentlichen von unscharfen Begriffen, die mal so und mal so gebraucht werden“

          Die Gender Studies sind nach eigenem Bekunden gar keine Wissenschaft, jedenfalls keine normale mehr Details s. hier. Von den Themen, die sie behandeln, müßte man sie primär in die Soziologie einordnen. Vor allem der politische Anspruch, eine Zweckwissenschaft für den Feminismus zu sein, ist nur mit soziologischen Erkenntnissen zu erfüllen.

          Den Gebrauch von unscharfen Begriffen (a.k.a. Doublespeak) kann man als angewandte Politologie ansehen. 😉

        • ät Maren und Leszek:

          „Zur Info, die Regelstudienzeit für einen Bachelor beträgt 6 Semester. “
          – Heißt? Dann hat man nach drei Jahren eben die Fahrkarte für Hartz. Oder man legt ein Masterstudium Gendergrütze obendrauf und ist zwei Jahre später arbeitslos.

          „Ich sperre mich dagegen, dass du z.B. meine Nichten als “unsere Kinder” bezeichnest. Das sind nicht deine Kinder.“
          – Wir sind ein Volk, eine Schicksalsgemeinschaft, ob es Dir paßt oder nicht.
          Kannst ja nach Eritrea auswandern, wenn Du nicht im selben Land wie ich leben willst.

          „Ich kenne nur einen Maoisten, der trotz seiner völlig bescheuerten politischen Weltanschauung ansonsten ein netter Typ ist und diesen begrüße ich, wenn wir uns mal über den Weg laufen, freundlich.“
          – Ah so. Ein Ultralinker, der nicht im soziologischen Institut die Flausen eingesetzt bekam? Wo denn sonst? Ungewöhnlich.

        • @axel
          *Heißt? Dann hat man nach drei Jahren eben die Fahrkarte für Hartz. Oder man legt ein Masterstudium Gendergrütze obendrauf und ist zwei Jahre später arbeitslos.*

          Heißt es ist relativ dämlich, sich über Akademikerschwemme etc. zu echauffieren, wenn die Entsprechenden noch nichtmal nen Abschluß haben.

          *Wir sind ein Volk, eine Schicksalsgemeinschaft, ob es Dir paßt oder nicht.
          Kannst ja nach Eritrea auswandern, wenn Du nicht im selben Land wie ich leben willst.*

          Oh Gott mir kam grad ein bisschen Kotze hoch. Ein Volk, ein Reich und so weiter?
          Du wohnst in Deutschland, ich wohn in Deutschland. Das macht uns nicht zu einer Gemeinschaft. Zumindest dann nicht, wenn meine Mädchen von einem rechtskonservativen Vollhorst vereinnahmt werden sollen.

        • ät Marenleix:

          „..wenn die Entsprechenden noch nichtmal nen Abschluß haben. “ – Noch schlimmer. Tatsache ist: Je mehr Akademiker („“), desto mehr Leute, die sich für sozial hochstehend halten und Flausen entwickeln.
          Ein Klempner, der morgens um 7 mit Arbeiten beginnt und auch noch Familie hat, kommt gar nicht auf die Idee, sein Volk/die Menschheit mit einer Heilslehre beglücken zu müssen. Deswegen täte Euch pseudo-gebildeten GSGW-Gehirngewaschenen richtige Arbeit sehr gut.

          „Oh Gott mir kam grad ein bisschen Kotze hoch. Ein Volk, ein Reich und so weiter?“
          – Hat man keine Argumente, kommt die Nazikeule,wie immer. So fantasielos und denkschwach, daß Du Parolen aufsagen mußt?

          „Volk“ ist ein uraltes Wort. So wie Gemüsesuppe auch eine lange Tradition hat. Hitler aß gerne Gemüsesuppe. Deswegen verbieten?
          Eure Sprachhygiene, die unsere schöne Sprache verarmen und vermurksen will (St_udierende*), ist faschistoid, nicht ich.

          „Zumindest dann nicht, wenn meine Mädchen von einem rechtskonservativen Vollhorst vereinnahmt werden sollen.“
          – Katholisch-wertkonservativ-reaktionär bitte. Und natürlich gehörst Du zur selben Schicksalsgemeinschaft wie solche Typen wie ich. Ich wähle die Parteien mit, die über das Wohl und Wehe Deiner Familie entscheiden. Dafür solltest Du sogar dankbar sein.
          Dürften nur solche Typen wie Du wählen, wären bald Fanatiker an der Macht, die das kapitalistisch-preußische-industrielle(männliche) Fundament, auf dem auch DEIN ganz persönlicher Wohlstand beruht, zum Teufel jagen würden.

          Dein linksradikal-feministisch-politkorrektes Paradies würde sich ganz schnell zur Hölle der deutschen Mehrheit entwickeln.

        • @ Axel

          „Dein linksradikal-feministisch-politkorrektes Paradies würde sich ganz schnell zur Hölle der deutschen Mehrheit entwickeln.“

          Maren ist Sozialdemokratin und – leider – nicht linksradikal.

        • ät Leszek:

          Die Sozis haben leider zum Großteil die grünen Oberschicht-Spinnereien übernommen.
          Mal ehrlich: ehrbare Recken wie Steinmeyer sind noch echte Sozialdemokraten – aber worin unterscheidet sich eine Jasmin Fahimi signifkant von einer grünen oder sed-kommunistischen PolitikerIn?

      • Maren hat Recht damit die Geisteswissenschaften zu verteidigen.

        Das höchste Maß an Unwissenschaftlichkeit bezüglich geistes- und sozialwissenschaftlicher Themen, das ich jemals kennengelernt habe, habe ich bei einigen Kommentatoren dieses Blogs gefunden.

        Dabei gibt es scheinbar 2 begünstigende Umstände:

        1. ein naturwissenschaftliches Fach studiert zu haben
        2. politisch eher konservativ zu sein.

        Diese beiden Aspekte begünstigen offenbar einen komplett unwissenschaftlichen Umgang mit geistes- und sozialwissenschaftlichen Themen, der in einigen Fällen soweit geht, dass manche Leute nicht einmal verstehen KÖNNEN, dass es zu wissenschaftlichen Diskussionen und zur Einhaltung von Standards wissenschaftlichen Arbeitens gehört, dass man sich vorher über ein Thema informiert sowie dass man seine Aussagen belegen kann.

        Mein Eindruck ist: ein naturwissenschaftliches Fach studiert zu haben oder konservativ zu sein oder beides zusammen birgt die Gefahr zu einer spezifischen Form von Verblödung zu führen, durch die Menschen unfähig werden auch nur die minimalsten Grundlagen wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens bei geistes- und sozialwissenschaftlichen Themen einzuhalten.
        Ist der Prozess einmal eingetreten, scheint er in einigen Fällen irreversibel zu sein.
        Es wäre daher zu diskutieren, inwiefern man naturwissenschaftliche Ausbildungsgänge modifizieren müsste, um hier positiv entgegenzuwirken. 🙂

        • „Maren hat Recht damit die Geisteswissenschaften zu verteidigen.“

          Nein, hat sie nicht. Sie darf das, ok. Aber sie und Dul liegen falsch.

          „1. ein naturwissenschaftliches Fach studiert zu haben“

          Kann einen vor Eurem Unsinn extrem schützen. Muss nicht, kann aber!

          Du kannst zu unwissenschaftlichem Umgang aus meiner Sicht wenig sagen, da Du fast immer Wissenschaft und Pilitik verwechselst.

          Auch Eure Wissenschaft müsste an der Realität scheitern können …

          Nebenbei glaube ich nicht, daß Du den Sinn der Naturgesetze verstanden hast …

        • @ Leszek

          Beispiel: Gibt es etwas wie Dunkle Materie in den SW, wo die Wissenschaftler zugeben, daß es sie geben muss, sie aber absolut keine Idee haben was das ist.

          Wo hat die GW mal der weiteren Forschung das Feld übelassen und einfach sehen was da wird?

          Nein, die GW labern sofort und altklug ihre bessten Lösungen in die Welt heraus. In Deinem Fall noch gerne mit Quellenbeleg und Entstehungsgeschichte der Dummrederei.

        • *Nein, hat sie nicht. Sie darf das, ok. Aber sie und Dul liegen falsch.*

          Ok, Ok. Ich muß gucken, wie ich die alle in den Ferien erreiche, aber du hast mich überzeugt, dass sämtliche Geisteswissenschaften nicht mehr unterrichtet werden können.
          Ab jetzt gibt es dann wohl nur noch Mathe, Physik, Chemie, Informatik und Sport in der Schule.
          Wie sich das ohne Lesen und Schreiben machen lässt, ist mir zwar noch nicht schlüssig, aber wir werden wohl eine Lösung finden 🙂

        • @Leszek

          >>“Diese beiden Aspekte begünstigen offenbar einen komplett unwissenschaftlichen Umgang mit geistes- und sozialwissenschaftlichen Themen, der in einigen Fällen soweit geht, dass manche Leute nicht einmal verstehen KÖNNEN, dass es zu wissenschaftlichen Diskussionen und zur Einhaltung von Standards wissenschaftlichen Arbeitens gehört, dass man sich vorher über ein Thema informiert sowie dass man seine Aussagen belegen kann.“

          Richtige Beobachtung, man sieht das noch deutlicher in dem Blog von Danisch und an Danisch. Die ideale Universität dieser Leute ist eine, in der es keine Geisteswissenschaften mehr gibt. Die Verdammung der Geisteswissenschaften ist sehr bemerkenswert und tatsächlich hauptsächlich eine Sache von Konservativen die Naturwissenschaftliches studiert haben.

          Andererseits muss man Ihnen aber zustimmen, die Standards sauberen Arbeitens in den Geisteswissenschaften haben deutlich gelitten, bei zu vielen (zumindest in der Öffentlichkeit) steht das politische und nicht das beobachtende Verständnis von Wissenschaft im Vordergrund. Wenn man sich anschaut, wie da gearbeitet und argumentiert wird erschaudert man. Ein Voß zB. müsste sofort ins Propädeutikum für wissenschaftliches Arbeiten.

          Da können GeWis sich nur selbst wieder rausholen…

        • @ Leszek

          „Maren hat Recht damit die Geisteswissenschaften zu verteidigen.“

          Nur, weil einer gefordert hat, dass ein großer Teil von ihnen auf den Prüfstand gehört?

          Wie gesagt, ich bin nur gegen diejenigen Geisteswissenschaften, die keine richtigen Wissenschaften darstellen.

          „Das höchste Maß an Unwissenschaftlichkeit bezüglich geistes- und sozialwissenschaftlicher Themen, das ich jemals kennengelernt habe, habe ich bei einigen Kommentatoren dieses Blogs gefunden.

          Dabei gibt es scheinbar 2 begünstigende Umstände:

          1. ein naturwissenschaftliches Fach studiert zu haben
          2. politisch eher konservativ zu sein.“

          Du meinst vor allem Axel. Oder meinst Du mich auch?

          Ich frag deshalb, weil hier außer ihm und mir nicht so viele Leute mit naturwissenschaftlichem Abschluss sind. Und weil ich keineswegs eindeutig konservativ bin. Wirtschafts- und sozialpolitisch wäüre es eher abenteuerlich, mich pauschal als „konservativ“ einzustufen. Und ansonsten wäre es auch gewagt.

          Vor allem aber frag ich: Wo hab ich denn mal was Unwissenschaftliches zu den Geisteswissenschaften gesagt? Ich glaube nur, dass ein erheblicher anteil von ihnen auf den Prüfstand gehört. Die machen doch meistens mit, den Genderkram zu vertreten.

          „Diese beiden Aspekte begünstigen offenbar einen komplett unwissenschaftlichen Umgang mit geistes- und sozialwissenschaftlichen Themen, der in einigen Fällen soweit geht, dass manche Leute nicht einmal verstehen KÖNNEN, dass es zu wissenschaftlichen Diskussionen und zur Einhaltung von Standards wissenschaftlichen Arbeitens gehört, dass man sich vorher über ein Thema informiert sowie dass man seine Aussagen belegen kann.“

          Ich wüsste nicht, wo ich hier mal und wann mit sochen Methoden gegen die Geisteswissenschaften geholzt hätte.

          „Mein Eindruck ist: ein naturwissenschaftliches Fach studiert zu haben oder konservativ zu sein oder beides zusammen birgt die Gefahr zu einer spezifischen Form von Verblödung zu führen, durch die Menschen unfähig werden auch nur die minimalsten Grundlagen wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens bei geistes- und sozialwissenschaftlichen Themen einzuhalten.
          Ist der Prozess einmal eingetreten, scheint er in einigen Fällen irreversibel zu sein.“

          Meinst Du nicht, dass Du damit ein bisschen weit gehst?

          „Es wäre daher zu diskutieren, inwiefern man naturwissenschaftliche Ausbildungsgänge modifizieren müsste, um hier positiv entgegenzuwirken. :)“

          Würde das so, wie Du es formuliert hast, umgesetzt, würden dann die Gendersens der biologischen Fachwelt sagen, wo es lang geht und Biologiestudenten ausbilden.

          Womöglich müsste dann Prof. Ulrich Kutschera in Biologie zwangsweise Nachhilfeunterricht bei Heinz-Jürgen Voss nehmen.

        • Ich habe Informatik studiert und bin nicht konservativ, trotzdem würde ich einige der Ergebnisse, die Geisteswissenschaften in den letzten Jahren so produziert haben als höchst unwissenschaftlich einstufen. Wenn mann dann auch noch rausfindet, mit welcher Ignoranz einige Zweige wie z.B. Gender arbeiten, dann drängt es sich als Konsequenz auf, dass man skeptisch wird. Zusätzlich werden andere Felder, die tatsächlich Fakten zu Tage fördern institutional von anderen Richtungen bekämpft – so passt die Biologie hinter der evolutionäre Psychologie z.B. genau diesen Leuten nicht, die andere Meinungen vertreten und statt das Auftreten neuer Fakten zu begrüssen, werden sie bekämpft – das sind kindische gebaren, die ich eher von der Theologie erwartet habe. Das ist schlicht keine ernstzunehmende Wissenschaft sondern eine indoktrinäre Politik, die sich als Wissenschaft zu tarnen versucht.

          Das merkt man auch daran, dass einige Politikrichtungen eine starke Affinität zu gewissen Feldern aufrechterhalten; weil die „Ergebnisse“ eben politische Relevanz haben und deshalb nur in eine Richtung ausfallen dürfen. Die Verbindung zwischen Politik und wissenschaftlicher Theorie gibt es z.B. gerade in MINT-Fächern schlicht nicht und das ist auch gut so.

        • >>Die Verdammung der Geisteswissenschaften ist sehr bemerkenswert und tatsächlich hauptsächlich eine Sache von Konservativen die Naturwissenschaftliches studiert haben.<<

          Das ist richtig. Alerdings muss man ehrlicherweise auch zugeben, dass in einigen Geisteswissenschaften ein deutliches Übergewicht an "Linkswählern" (damit sind Wähler von SPD, Linke und Grünen gemeint) besteht. Es liegt in der Natur der Geisteswissenschaften, dass sie für politische Beeinflussung empfänglicher sind als beispielsweise die Mathematik oder Physik. Von daher ist es nachvollziehbar, dass die Kritik vor allem von rechts kommt.

          Vor 1968 – etwas salopp gesprochen – war die Kritik an den Geisteswissenschaften eine Domäne der Linken. Die Parole "Unter den Talaren – der Muff von tausend Jahren" richtete sich ja vor allem gegen eine Reihe von Geisteswissenschaften.

        • Ein geisteswissenschaftliches fach studiert zu haben und politisch links zu stehen, ist natürlich ach kiene Garantie für intellektuelle Brillanz.

          Wie sagte Richard Löwenthal: „Es gibt hervorragende Wissenschaftler, die Marxisten sind, aber nicht jeder Marxist ist ein hervorragender Wissenschaftler“

        • ät Matthias:

          „Womöglich müsste dann Prof. Ulrich Kutschera in Biologie zwangsweise Nachhilfeunterricht bei Heinz-Jürgen Voss nehmen.“
          – Eine super Idee! Am besten, wir beide nehmen freiwillig auch noch teil. Voß würde schweißgebadet rauskommen und danach sofort Urlaub nehmen…..
          🙂

        • ät Mocho:

          „Wie sagte Richard Löwenthal: “Es gibt hervorragende Wissenschaftler, die Marxisten sind,“
          – Oh Gott, der Löwenthal, das rote Tuch… 🙂

          Meinte er Adorno? Ein politisch Extremer, der gute Wissenschaft macht, na ja, eigentliuch ein Widerspruch…

        • Also ich habe Philosophie studiert (jaaa, auf Lehramt, ich geb´s ja zu, auch wenn ich nie als Lehrer gearbeitet habe). Da gab es sowohl bei Dozenten wie bei Studenten alles mögliche: Marxisten, Adorno-Schüler, Existentialisten, Christen, Foucault-Fans, wissenschaftsorientierte Naturalisten. ich habe mal hier und mal dort gehört und denke ich bin nicht manipuliert worden. In soweit breche ich hier mal eine Leiste für die Philosophie.

          In anderen Fächern war das natürlich anders. Ich habe schon Ende der 80er Jahre erlebt, dass die Dozentin in einem germanistischen Seminar über Minnesang sagte, sie wolle das Thema nur mit Frauen behandeln. Die Männer wurden zwar nicht direkt rausgeworfen (hätte wohl auch Ärger gegeben), aber sie gingen freiwillig. Ich habe auch einige Vorlesungen bei Soziologen und Politologen gehört, und da traf das damals schon voll zu; alle waren links, Professoren und Studenten. Am Hörsaal an der Wand gesprüht stand „Bullen verpisst euch, keiner vermisst euch“, und niemand sagte etwas dazu. Ich bin da auch schnell verschwunden.

          Soziologie und Literaturwissenschaft sind heute die Nester der Genderisten.

        • Nachtrag: Ich denke, dass eine solche Vielfalt heute auch an philosophischen Fakultäten schwieriger zu finden ist. Lehrt an der Humboldt-Uni Berlin jemand christliche Philosophie?

          @Axel. mag sein, das er Adorno meinte, von dem halte ich auch wenig. Aber der Spruch ist doch treffend, oder?

        • >>Nachtrag: Ich denke, dass eine solche Vielfalt heute auch an philosophischen Fakultäten schwieriger zu finden ist. Lehrt an der Humboldt-Uni Berlin jemand christliche Philosophie?<<

          Mir ist nicht bekannt, dass es einen solchen safe-space an der HU gäbe. Auch einen safe-space für Männerrechtler gibt es da meines Wissens nicht. 😦

        • @ Tear

          Ich hätte doch mal gerne gewusst, was Du an den Wissenschaftsverstäntnuss eines Danisch auszusetzen hast.

          GENAU die gleichen Bedingungen stelle ich als gelernter Ing. an JEDE Wissenschaft.

          Welche anderen stellst Du und warum?

        • @ Maren

          „Wie sich das ohne Lesen und Schreiben machen lässt, ist mir zwar noch nicht schlüssig, aber wir werden wohl eine Lösung finden“

          Ersthaft, was hat das GW zu schaffen?

          Die Gender GW wollen doch verhinfern, daß Asylanten deutsche Gesetze selbstständig lesen können, durch ausländerdiskriminierndes Gegender. Ihr seit doch die Armenausgrenzer!

        • @ Matthias

          „Du meinst vor allem Axel.“

          Axel wäre ein Beispiel, ist aber nicht der einzige.

          „Oder meinst Du mich auch?“

          Obwohl du in diesem Fall durch eine zu verallgemeinernde Formulierung die Diskussion ausgelöst hast, trifft die Kritik auf dich in der Regel nicht zu. Du hältst dich ja meistens zurück, wenn du dich mit einem Thema nicht beschäftigt hast oder fragst nach.

          „Ich frag deshalb, weil hier außer ihm und mir nicht so viele Leute mit naturwissenschaftlichem Abschluss sind. Und weil ich keineswegs eindeutig konservativ bin. Wirtschafts- und sozialpolitisch wäüre es eher abenteuerlich, mich pauschal als “konservativ” einzustufen. Und ansonsten wäre es auch gewagt.“

          Mir ist bewusst, dass deine politische Weltsicht sowohl konservative als auch linke Elemente enthält. Bei z.B. Kritik am Neoliberalismus sind wir beide ja auch häufiger einer Meinung.

          „Vor allem aber frag ich: Wo hab ich denn mal was Unwissenschaftliches zu den Geisteswissenschaften gesagt? Ich glaube nur, dass ein erheblicher anteil von ihnen auf den Prüfstand gehört. Die machen doch meistens mit, den Genderkram zu vertreten.“

          Aber die große Mehrheit der Geisteswissenschaftler haben trotzdem mit Gender Studies nichts zu tun und haben auch keine Ahnung davon. Die haben ja eigene Forschungsfelder und -projekte.
          Zudem erfordert es leider tatsächlich Zeit und Mut als Geisteswissenschaftler oder als Sozialwissenschaftler die Genderisten zu kritisieren.
          Man muss sich erstmal in das Thema einarbeiten, damit die Kritik auch hieb – und stichfest ist und muss dann trotzdem mit öffentlichen Anfeindungen rechnen.
          Das wirkt leider nicht gerade motivierend.

          „Meinst Du nicht, dass Du damit ein bisschen weit gehst?“

          Polemische Stilmittel sind manchmal legitim. 🙂

          „Würde das so, wie Du es formuliert hast, umgesetzt, würden dann die Gendersens der biologischen Fachwelt sagen, wo es lang geht und Biologiestudenten ausbilden.“

          Nein, die Genderisten müssen weg.

          Ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass Naturwissenschaftler in der Regel genauso wenig Ahnung von geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern haben wie Geistes- und Sozialwissenschaftler von naturwissenschaftlichen Disziplinen.
          Die Klagen und Kritiken von manchen Naturwisenschaftlern bezüglich der Geistes- und Sozialwissenschaften beruhen daher oft auf Doppelmoral.
          Es liegt einfach im Wesen jeder Disziplin den eigenen Ansatz zu überschätzen. Dahinter steht in der Regel aber keine böse Absicht.

          Wenn von naturwissenschaftlicher Seite aus aber vehement gefordert wird Geistes- und Sozialwissenschaftler sollten sich bestimmte naturwissenschaftliche Kenntnisse aneignen, dann sollten diese Naturwissenschaftler auch mit gutem Beispiel vorangehen und sich geistes- und sozialwissenschaftliche Kenntnisse aneignen.

          Zudem sind Kritiken an den Geistes- und Sozialwissenschaften häufig komplett kenntnisfrei – also selbst völlig unwissenschaftlich.

          Danisch ist in der Tat ein gutes Beispiel (wiewohl er, glaube ich, Informatiker ist). Ein Schwätzer, der keine Ahnung von Soziologie hat, aber gerne undifferenziertes Soziologie-Bashing betreibt. Der Typ hat offenkundig nie ein Einführungsbuch der Soziologie gelesen, weiß nichts über Methoden empirischer und qualitativer Sozialforschung, kennt weder die verschiedenen soziologischen Schulen, noch die Forschbereiche und hat keine Ahnung von Forschungsergebnissen und Theoriebildung in der Soziologie.
          Schimmer noch, schaut man sich Danischs eigenen Hang zu irrationalen Verschwörungstheorien an, dann wird deutlich, dass er keine Befähigung zu ernsthafter wissenschaftlicher Recherche und Analyse bzgl. geistes- und sozialwissenschaftlicher Themen besitzt. Er ist in dieser Hinsicht selbst ein Musterbeispiel für die Unwissenschaftlichkeit, die er anderen polemisch vorwirft.

        • @ El_Mocho

          “Es gibt hervorragende Wissenschaftler, die Marxisten sind, aber nicht jeder Marxist ist ein hervorragender Wissenschaftler”

          Richtig.

        • @ Leszek

          „Wenn von naturwissenschaftlicher Seite aus aber vehement gefordert wird Geistes- und Sozialwissenschaftler sollten sich bestimmte naturwissenschaftliche Kenntnisse aneignen, dann sollten diese Naturwissenschaftler auch mit gutem Beispiel vorangehen und sich geistes- und sozialwissenschaftliche Kenntnisse aneignen.“

          Warum sollten sie? In der NW gilt Falsifikation. Was gilt bei Euch und warum?

        • @ Axel

          „“Womöglich müsste dann Prof. Ulrich Kutschera in Biologie zwangsweise Nachhilfeunterricht bei Heinz-Jürgen Voss nehmen.”
          – Eine super Idee! Am besten, wir beide nehmen freiwillig auch noch teil. Voß würde schweißgebadet rauskommen und danach sofort Urlaub nehmen….. :-)“

          Würde mir Spaß machen. Allerdings müssten dann die Bedingungen stimmen. Voss dürfte nicht unser Vorgesetzte sein. (Unsere liebe Obrigkeit würde ihn zu gerne dazu machen!)

          Außerdem müsste das gefilmt werden, mit Ton, und auf Youtube veröffentlicht werden. Denn sonst kann hinterher jeder alles über die Sitzung behaupten.

          Aber das wäre was: Voss, Kutschera, Du und ich, und das live im Fernsehen. Abends in der ARD, gleich nach der Tagesschau.

        • ät Mocho:

          „Also ich habe Philosophie studiert“
          Oh Gott!

          „In soweit breche ich hier mal eine Leiste für die Philosophie.“
          – Ja, aber das war doch in den 90ern? In meiner aktuellen Stadt ist der Fachschaftsrat Philosophie äuißerst links (und fast komplett männlich!).

          “ Ich habe schon Ende der 80er Jahre erlebt, dass die Dozentin in einem germanistischen Seminar über Minnesang sagte, sie wolle das Thema nur mit Frauen behandeln.“
          – Höm? Was haben denn so olle Kamellen mit Frauenkram heute zu tun? Damals schon: GenderGaga-balla-balla.

          „Am Hörsaal an der Wand gesprüht stand “Bullen verpisst euch, keiner vermisst euch”, und niemand sagte etwas dazu.“
          – Graffitti? In der Medizin würde sofort ein Rollkommando zum Putzen anrücken. Und ermittelt, wer das gewesen sein könnte.

          Wieso sprüht jemand einentlich Bullensprüche an einen Ort, wo nie Bullen sind? 😀 Frei nach Marx: Akademiker-Lumpenproletarier.

          „Soziologie und Literaturwissenschaft sind heute die Nester der Genderisten.“
          – Und Pädagogik. Ein Kumpel von mir mußte in der Germanistik schon 2004 einen Kurs zu amerikanischen (!) Gendertheorien belegen. In der Germanistik!!!!!

          „Aber der Spruch ist doch treffend, oder?“
          – Na ja. Welcher Marxist war denn so schlau, außer Marx und Engels persönlich?

          Humbug-Uni: Lies mal: https://www.philosophie.hu-berlin.de/de/personen/mitarbeiter

          Lustigerweise haben Sie in der Adreßzeile das Patriarchats-Deutsch belassen. 🙂

        • @Axel: Ja in den 90ern. Mag sein dass das heute anders ist; der Sozialkonstruktivismus war damals noch nicht so prominent wie heute. Sowas wie Münklerwatch wäre sicher damals noch nicht möglich gewesen.

          Die Feministinnenhatten damals ein besonderes Interesse für den mittelalterlichen Minnesang. Das Verhältnis des Ritters zur verehrten Dame, die er ja nicht erotisch begehren durfte, erschien ihnen wohl besonders interessant. Weiß jemand, ob es da heute noch was gibt in dieser Richtung?

      • @ Maren

        „*Ob ich wirklich DIE Geisteswissenschaften am liebsten abgeschafft sehen würde? Das nicht, ich glaube aber, dass ein großer Teil davon einmal auf den Prüfstand gehört.*

        Sagt der Mann, der im Prinzip nie was mit Geisteswissenschaften zu tun hatte…“

        Ich habe nur geschrieben, dass ein großer Teil der Geisteswissenschaften meiner Meinung nach auf den Prüfstand gehört, wie übrigens generell ein großer Teil ALLER Wissenschaften. Im biologischen Bereich dulde ich ja z.B. auch nicht, wenn Forschungsergebnisse aus kommerziellen Gründen gefälscht werden.

        Woher willst Du wissen, was ich mit Geisteswissenschaften im Leben am Hut hatte? Und wie viel?

        • ät MatthiaX und MarenleiX:

          „Sagt der Mann, der im Prinzip nie was mit Geisteswissenschaften zu tun hatte…”“
          – Ist doch ein reines Abwehrargument. Durch die journalistische Berichterstattung und Studien hier erhält man die Informationen, die man braucht.
          Pikanterweise auch von Maren und anderen Insidern selbst. Sie beschreibt ja en détail, wie die Linken Lehrer denken, oder besser: fühlen/glauben.

        • @ Axel

          Ein Abwehrargument von einer, die vermutlich weiß, dass ihre Lieblingswissenschaftszweige in Rechtfertigungsnöte kommen werden.

        • ät Matthias:

          Dein Wort in Gottes Ohr! Einer wie Kutschera müßte es mal schaffen, eine Wissenschaftlichkeitskommission in einem Land wie Hessen zu etablieren.
          Mein perfider Vorschlag: GSGWler beurteilen darin MINTler,m MINTler die Gender“forscher“.

          Hei, das wär ein Spaß! Die linken Halbwissenschaftler hätten null Ahnung, was die Physiker und Biologen im Labor machen, und würdfen sich einen abschwafeln.
          Die Genderfächer würden hingegen gnadenlos auseinandergenommen. Ist gar nicht mal schwer.

          Was meinst Du? Welche Kriterien könnte man besonders öffentlichkeitswirksam nutzen?

          Mein ad-hoc-Vorschlag:
          – Ignorierung und Verleugnung der Basalwissenschaften. Der akkumulative Wissensaufbau wird, wie sonst üblich, wird von den Rotforschern einfach außer acht gelassen.
          Ergebnisse der Biologie und Psychologie werden von Poststruktis ignoriert oder verleumdet.

        • @ Axel

          „Was meinst Du? Welche Kriterien könnte man besonders öffentlichkeitswirksam nutzen?“

          Das Risiko dabei ist, dass die Müllstrommedien das Ergebnis in total verdrehter Form präsentieren werden.

        • @ddbz
          Alles klar, das heißt keine fiktionalen Bücher mehr, keine Filme, keine Comics, keine Zeitungen oder Zeitschriften, keine Dokumentationen über was anderes als naturwissenschaftliche Themen.

          Cool?

        • Zomg,
          fiktionale bücher, filme, comics, ..

          Siehste, das ist wohl der Kern des problems von Wissenschaftlern mit den Geistes“Wissenschaften“..
          Am Montag geh ich dann nen rohrwissenschaftler ( klemptner ) beauftragen, und heute abend suche ich mir stubenreine angenehme Gesellschaft.

          Und nun wieder ernst:
          Wenn ich hier diese Vertiefungen ernst nähme, dann würde mi h das nur darin bestärken, GW abzuschaffen.
          Würde ich als geschichtsibteressierter zwar drunter leiden , aber das wäre ein kleineres übel!

        • @ Maren

          „Alles klar, das heißt keine fiktionalen Bücher mehr, keine Filme, keine Comics, k ….“

          Ist DAS der Outputt der Geisterwissenschaften? Herr der Ringe und Pottes Erzählungen? Erfundene UFO Geschichten?

          Was also haben die Geisterwissenschaftler, namentlich Gendersens so ganz konkret gebracht. Sagen wir mal die letzten 10 Jahre? Welche Entdeckung? Konkret mit Ort und Zeit?

        • ät Matthias:

          „Das Risiko dabei ist, dass die Müllstrommedien das Ergebnis in total verdrehter Form präsentieren werden.“

          Dazu kann ich nur sagen: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/221651/umfrage/entwicklung-der-auflage-der-bild-zeitung/

          Das sieht bei fast ALLEN Lügen-Zeitungen so aus.
          Ausnahme: DIE ZEIT, FOCUS, Junge Freiheit. Nach IVW ist die JF 2015 die einzige Zeitung, die signifikant zulegte (+6% ca.).
          Wie das wohl kommt?

          Außerdem gibt es ja noch das Internetz. Ich würde sowieso davon ausgehen, daß das katastrofale Evaluationsergebnis der Gender“forschung“ von den GEZ-Kanälen und der Lügenpresse verschwiegen wird.
          Egal: Die Ergebnisse würden detailliert online gestellt und von Focus,BZ, Cicero und JF publiziert. Das macht die Runde!

        • Wir können das gemeine Bild mit den zwei Üppigen ja weglassen. Die anderen Fotos sind ästhetischer, aber ideologisch genauso gaga.

    • ät Matthias:

      Küsten-Prawda (ZEIT): „Warum sind die Kollegen (wieder generisches Maskulinum, seis drum) aus den Geistes- und Sozialwissenschaften solidarisch mit Münkler, aber nicht solidarisch mit den Gender Studies? Ganz sicherlich nicht, weil sie frauenfeindlich wären oder prinzipiell etwas gegen Geschlechterstudien einzuwenden hätten. “

      – Seit wann haben die meist grünen/roten GSGWler etwas gegen Genderismus?
      Klingt so, als würde sich die ZEITlerin darüber erregen, daß die Historiker und Politos noch nicht alle links und durchgegendert seien.
      Die Naturwissenschaftler wie Kutschera, Matthias und Axel sind sowieso der Feind. Den braucht man.
      Aber die Verbalwissenschaftler müssen gefälligst alle auf Linie sein! Wo kämen wir denn da hin?

      Du hast übrigens gestern spät noch ne Mail bekommen.

      Noch was Lustiges: Wem sieht diese junge Dame im Alter von ca. 20 ähnlich? http://www.boobpedia.com/boobs/Siri (Hat auch was mit Küste zu tun….. 🙂 ).

      • @ Axel

        Küstenprada = Küstenbarbie?!?

        „Seit wann haben die meist grünen/roten GSGWler etwas gegen Genderismus?“

        Es wird welche geben, die was dagegen haben, vermutlich aber eher wenige, gerade aus dem linken Spektrum.

        „Klingt so, als würde sich die ZEITlerin darüber erregen, daß die Historiker und Politos noch nicht alle links und durchgegendert seien.“

        Die Historiker werden sich kaum gendern lassen.

        „Die Naturwissenschaftler wie Kutschera, Matthias und Axel sind sowieso der Feind. Den braucht man.“

        Hihi – wir mit Kutschera in einem Atemzug!

        „Aber die Verbalwissenschaftler müssen gefälligst alle auf Linie sein! Wo kämen wir denn da hin?“

        Tja…

        „Du hast übrigens gestern spät noch ne Mail bekommen.“

        Hab ich gesehen. Und gerade beantwortet.

        • ät Matthias:

          „Küstenprawda = Küstenbarbie?!?“
          – Nee, ich meinte, daß Siri aussieht wie Barbie mit 20, wenn man von gewissen Attributen mal absieht…. 🙂

          Küsten-Prawda ist die ZEIT, in Anlehnung an „Alpen-Prawda“ für die Süddeutsche Zeitung.

          „Es wird welche geben, die was dagegen haben, vermutlich aber eher wenige, gerade aus dem linken Spektrum. “
          – Eben. Ist heutzutage ja geradezu definierend für GSGWLer, Gendergrütze zu essen.

          „Die Historiker werden sich kaum gendern lassen. “
          – DEnk mal an den Geschichts-DIDAKTIKER aus Berlin. Einfallstore gibt es viele. Aber Du hast recht: Burschenschafter sind meist Historiker, Juristen oder Mediziner. Die Stimmung dort läßt sich nicht so leicht soziologisieren.

          „Hihi – wir mit Kutschera in einem Atemzug!“
          – Alle Biologen, genderkritisch…OK, Kutschera macht bei den „Humanisten“ Giordano-Bruno-Spinnern mit. Nicht mehr lange, vermute ich.

        • Auch in der Geschichtswissenschaft gibt es entsprechende Bestrebungen, alles für kosntruiert zu erklären. Demnach gibt es keine objektive historische Wahrheit, sondern nur historische Erzählungen, die bestimmte Machtverhältnisse zum Ausdruck bringen.-

        • ät Mocho:

          Klingt nach marxistischen Historikern, die beim Historikerstreit in den 80ern mitgewirkt haben.
          Angeblich sollte es ja auch nur „Strukturen“ geben, die die Geschichte bestimmen. Das Personal war nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Na ja.

        • Ich hatte zusammen mit Nachtschattengewächs eine lange Diskussion um die Homoehe mit Quellwerk auf meinem Blog. Meine Kommentarfunktion ist so eingestellt, dass der erste Kommentar eines Users freigeschaltet werden muss, alle anderen gehen automatisch durch. Ich kann mich nicht erinnern, einen Kommentar von Quellwerk gelöscht zu haben.

        • Stimmt, muss man quellwerk alles glauben?

          Adrian hat seine Aussage, er hätte keinen Kommentar von mir gelöscht, auf sein neues Blog „Schwulemiker“ bezogen. Da hat er recht. Vor einem (halben oder mehr?) Jahr, hatte er einen Kommentar von mir auf gaywest nicht veröffentlicht, weil ich mich im Vorfeld über seine neu entdeckte Liebe zum Genderismus lustig gemacht hatte. Den konkreten Kommentar von mir habe ich nicht mehr parat. Es ging darum, dass ich ihm vorgeworfen hatte, dass er „mit den falschen Wölfen heult, dass er sich täuscht, etc“. Nichts schlimmes. Für mich war die Botschaft der Sperrung eindeutig und ich habe danach auf gaywest nicht mehr kommentiert. Ich hatte mich dazu auch nicht weiter geäußert oder beschwert. Dies war nach Wikipedia, mädchenmannschaft, sciencefiles.org, erst die vierte Sperrung die ich im Zusammenhang mit dem Geschlechterkampf hatte. Andere haben bestimmt mehr vorzuweisen. Aber wie gesagt, hat sich geändert. Die adriansche Sperrung hatte ich nur einmal nebenbei auf wolles Blog erwähnt, woran sich der Captain erstaunlicher Weise erinnert. Ich hatte es erwähnt, weil ich begründen musste, warum ich einen Kommentar zu einem Beitrag von Adrian auf wolles blog poste und nicht direkt bei Adrian, sprich beim Schwulemiker.

          Dieses ganze Gesülze von mir hinsichtlich der Sperrung hat den Grund, dem Vorwurf entgegenzutreten, ich würde sülzen. 🙂

        • „Vor einem (halben oder mehr?) Jahr, hatte er einen Kommentar von mir auf gaywest nicht veröffentlicht, weil ich mich im Vorfeld über seine neu entdeckte Liebe zum Genderismus lustig gemacht hatte.“

          Das kann sein. Bei Gaywest lag die Kommentarpolitik nicht allein in meiner Hand.

        • @ Christian

          „Außer das er sie ekelig findet oder nicht?“

          Ich kann mich nicht daran erinnern, dass er sowas schon mal geschrieben hätte.

        • @ Adrian

          „Er hat geschrieben, dass er sich von Plakaten mit Homo-Paaren belästigt fühlt.“

          Das zu schreiben, ist sein gutes Recht. Wie er das genau gemeint hat, ist natürlich noch die Frage.

          „Und dass er homosexuelle Menschen nicht akzeptiert.“

          Quelle? Wortlaut? Zusammenhang?

        • „Quelle? Wortlaut? Zusammenhang?“

          ***
          „Ich respektiere Homosexuelle auch. Zur Akzeptant reicht es allerdings bei mir nicht, dafür sollte sich der Schwulemiker einmal mit der deutschen Sprache beschäftigen.

          Akzeptanz (von lat. „accipere“ für gutheißen, annehmen, billigen) ist eine Substantivierung des Verbes akzeptieren, welches verstanden wird als annehmen, anerkennen, einwilligen, hinnehmen, billigen, mit jemandem oder etwas einverstanden sein.

          Mir ist Homosexualität grundsäzlich egal. Ich werde sie aber nicht
          gutheißen
          – weil sie grundsätzlich zum Aussterben der Menschheit führen würde -,
          annehmen
          – weil ich grundsätzlich heterosexuell bin -, oder aber auch nicht in sie
          einwilligen
          – weil ich nach wie vor heterosexuell bin.“
          ***
          http://www.pelzblog.de/2015/08/schwules-rauschen-und-parallelitaeten/

          Man beachte hierbei, dass ich meinerseits Heterosexualität durchaus akzeptiere, und zwar gemäss der von pelz aufgeführten Definition.

          • @adrian

            Wolle hat meines Wissens nach ein Kind und den Frauen abgeschworen. Ein Verhalten, welches letztendlich auch zum Aussterben der Menschheit führt und sogar gefährlicher ist, da Homosexuelle zumindest selten sind.
            Er kann also seinen eigenen Lebenstil nicht gutheißen, wenn man dieses bizarre Argument ernst nimmt

          • Ich hätte darauf verweisen können, hätte richtig fies sein können; aber ich akzeptiere halt einvernehmliche, freiwillige Lebensentwürfe 🙂

        • „Ein Verhalten, welches letztendlich auch zum Aussterben der Menschheit führt und sogar gefährlicher ist, da Homosexuelle zumindest selten sind.“

          Hast Du für das selzerner Sein auch Belege? Um mit Leszek zu fraben „Belegquellen“?

          Nebenbei, willst Du Dich über das Schicksal des Wolle etwa lustig machen? Wenn es Euch passt, dann passt es? Oder wie?

        • So langsam sollten sich hier manche Leute echt mal schämen.

          Meinen Sohn könnt ihr getrost aus dem Spiel lassen.

          Von meinen Borderline und Gewalterfahrungen müssen wir nicht sprechen.

          Ihr solltet Euch echt schämen.

        • @ C

          „Du hast recht. Du solltest diesen schrankenlosen blog unbedingt meiden.“

          Ich halte Dich einfach nur für eine dumme Pfeife!!

          Und Du musst mich schon rauswerfen. Auf die Begründung bin ich aber mal gespannt!?

          Also bitte …

        • @Adrian
          Wer austeilt muss auch einstecken können.
          Das mit seinem Sohn war zwar nicht ganz sauber, andererseits gehts mir da ähnlich wie es vielen Maskus bei alleinerziehenden Feministinnen geht: Der Junge tut mir leid. Ich mag mir nicht vorstellen, was der für ein Weltbild mit auf den Weg bekommt, und Wolle spricht von feministisch-schwuler Indoktrinierung!

          • @ddbz

            Wolle schreibt doch selbst über seinen Sohn. Warum soll man ihn dann hier nicht ohne weiter persönlich zu werden oder etwas über den Sohn selbst zu sagen erwähnen dürfen? Er hat ihn im letzten Artikel doch selbst als wesentliches Argument gebracht

        • Also, ich tippe mal, daß Wolle einen Homo-Sohn respektieren würde. Warum auch nicht? Wolle ist nicht „homofob“.

          Ist sowieso dumm die Frage. Typische Gemäßigten-Gutmenschen-Frage. 😯

        • Irgendwie bringt Ihr immer Toleranz und Akzieptanz durcheinander.

          Jeder hat das Recht miit seinen Wünschen und Neigungen toleriert zu werden. ( Kinder und Zwang ausgenommen).

          Aber es gibt kein Recht darauf akzieptiert zu werden.
          Wenn sich zwei Männer in der öffentlichkeit küssen, ist das ihr gutes Recht, und es ist mein gutes Recht, das eklig zu finden.

          Und nicht alles, was durch die persönliche Freiheit legitimiert ist, ist gesamtgesellschaftlich sinnvoll, und sollte daher unterstützt werden.

    • @Adrian: Dein Kommentar an Onyx beschreibt ziemlich genau das, was ich mir auch gedacht habe, als ich das letztens zufällig gelesen hatte. „Keiner regt sich über nackte Frauen in der Werbung auf“ – Keiner, außer onyx und mit ihr der größte (oder zumindest der lauteste) Teil der Feministen dieser Welt … abgesehen finde ich Werbung mit nackten Frauen, die nichts mit dem Produkt zu tun haben, reichlich unkreativ und langweilig – aber moralisch völlig ok. Wenn’s wirkt … (Die Vibratorwerbung find ich auch ok)

      • Onxy Schlussakkord hinsichtlich Schuppelius:

        >>”Sex in der Werbung ist ok. Aber nur solange das Dogma, dass männliche Sexualität angesprochen werden soll, und Frauen dazu als stumme willenlose Deko dienen, nicht angekratzt wird. Diese Doppelmoral kotzt mich an.”

        Mein Schlussakkord hinsichtlich Onxy:

        Sex in der Werbung ist ok. Aber nur solange das Dogma, dass weibliche Sexualität angesprochen werden soll, und Frauen dazu ermuntert werden sollen aktiv Lust einzufordern, nicht angekratzt wird. Diese Doppelmoral kotzt mich an.”

        Keine weiteren Fragen euer Ehren! Wenn Feminismus das Denken vernebelt…

        Und das Beste:

        Warum fordern eigentlich lasziv blickende, mit halb geöffneten Mund posierende, halbnackte Frauen (Zum Beispiel auf Plakaten für Unterwäsche, deren Zielgruppe Frauen sind) keine “aktive weibliche Sexualität” ein? Meine Freundin macht das genauso wenn sie „aktiv Lust einfordert“…soll ich sie jetzt beschimpfen, sie würde sich mir als willenlose Deko präsentieren?!

  3. Hier ein Gespräch von Stardusk mit Professor Mills (Evolutionspsychologe); da nicht jeder die Zeit hat die Stunde zu schauen und doch schon relativ viele Podcasts von MGtoWS mit Evolutionspsychologen gab (Was ich übrigens eine sehr gute Entwicklung finde, da dort viele absolut relevante Gesellschaftsfragen bezüglich Geschlecht behandelt werden, die vor allem in Amerika gar nicht mehr geäussert werden dürfen)
    habe ich eine kleine Zusammenfassung geschrieben.

    Professor Mills bietet momentan Kurse in Evolutionärer Psychologie (inkl. Geschlechtsunterschiede) an. Aufgrund des Geschlechterverhältnisses und der ungleichen Belegungen an der Universität sind momentan zwischen 70-80% seiner Studenten weiblich; er weiss von Kollegen, dass deutlich mehr Frauen als Männer in der USA Kurse in der evolutionäre Psychologie belegen. Er fügt an, dass er praktisch nie Probleme mit Studenten selber hat (ausser mit Feministinnen), ist sich dabei aber bewusst, dass die Leute, die seine Kurse belegen mehr oder weniger das genaue Gegenteil in anderen Fächern vermittelt bekommen (Soziologie etc), was für Studenten nicht immer einfach sei und er hätte viele Diskussionen deswegen, die aber grundsätzlich positiv verlaufen. Er sagt viele Frauen wären sich ihres sexuellen Wertes durch Evopsych eher bewusst, wenn sie zum ersten Mal mit dem Material kofrontiert. Er habe überhaupt nicht das Gefühl, dass die Studenten sich am Inhalt stören würden.

    Er greift dabei noch kurz die Aussagen eines seiner Kollegen auf; so gibt es anscheinend in Amerika in der linken Politik und im Bildungssektor starke Bestrebungen evolutionäre Psychologie in seiner jetzigen Form zu beschneiden und ein Konzept, dass euphemistisch „Evolutionäre Psychologie 2.0“ genannt wird, an den Universitäten durchzusetzen. Diese Version würde natürlich alle politisch inkorrekten Inhalte entfernen und würde keine Aussagen mehr über Geschlechtsunterschiede erlauben. Glaubt man den Aussagen seines Berufskollegen, sind die Pläne dafür relativ weit und es wird auch gar kein Hehl daraus gemacht, dass man dieses Wissen unterdrücken wolle. Besonders im universitären Bereich finden laut seiner Aussage vielen politisch links stehenden Personen dieses Vorgehen völlig legitim; die Angst bei Evopsych sei, dass durch die Forschugsergebnisse u.U. Stereotype produzieren würden, die rassistisches und sexistisches Handeln und Aktionen begünstigen können und deshalb unterdrückt werden müssen. Das würden die auch offen so sagen. (Das klingt für mich wie ein schlechter Film…)

    Danach berichtet er von einem internen Kleinkrieg/Split im Soziologiedepartement, bei dem sich die zwei Lager (EvoPSych/SozialKonstr.) entlang der linie der evolutionären Psychologie so persönlich zerstritten haben, dass sie nicht mehr miteinander geredet haben und in zwei Gebäude aufgeteilt werden mussten. Mitterweile habe sich das aber wieder gelegt. Er sagt, dass ein Mensch, der sein Leben lang gelehrt und geglaubt habe, dass alles sozial konstruiert sei gar nicht anders könne als mit Ablehnung und Beleidigungen auf Evopsych reagieren könne, da sein Grundauskommen auch davon abhänge, dass das richtig sei und als Wissenschaft anerkannt wird. Er sieht darin gemäss der Linie der evolutionären Psychologie ein so hohes Investment in die eigenen Überzeugung, dass es praktisch gar nicht möglich sei, diese abzulegen. Er sagt für ihn sehe das aber auch eher wie ein Generationenkonflikt aus.

    Dann folgt in meinen Augen der interessanteste Teil : Stardusk erklärt das Konzept von GWW Fempocalypse (siehe Link) und fragt was Mills davon halte. Mills für daraufhin an, dass es viele Studien gäbe, was passiere,wenn Männer vom Zugang zu reproduktiven Ressourcen verlieren und was die Folge sei, wenn man Hypergamie und damit schlussendlich die Polygamie für reiche Männer erlaubt (Die dies im Westen dadurch erreichen, dass sie sich immer wieder mit jüngeren Frauen verheiraten, da das andere „noch“ illegal ist; siehe Sugradaddys, Escorts etc.). Grundsätzlich sagt er, dass solche Gesellschaften ein sehr hohes Gewaltlevel aufweisen, da sie keine stabile Hierarchien aufbauen können. Er denkt, dass wir grundsätzlich in eine solche Richtung gehen werden. Obwohl er selber ideologisch nicht dafür einsteht, müsse man eben doch einsehen, dass die von Ronald Reagan bevorzugte Strategie, Männer früh zu verheiraten, ihnen eine Hypothek für ein Haus aufzubrummen und durch die Einschränkung der weiblichen Sexualität (Monogamie, Ausgrenzung von Alleinerziehenden etc.) die Vatersicherheit zu garantieren, insgesamt eine stabile Gesellschaft ermöglich hate. Politisch wäre das aber nicht in seinem Sinne, was auch Stardusk so sieht. Danach folgen einige Nebenschautplätze, die er bearbeitet wie die andere Behandlung von Kindern nach Geschlecht (Probleme führen bei Mädchen dazu, dass man ihnen hilft, bei Buben zu Vorwürfen und Ausgrenzung; zudem werden schon Säuglinge instinktiv von der Mutter anders behandelt, i.e. mehr Berührung bei Mädchen, man wartet bei Schreien beim Buben im Schnitt länger etc. Dafür gibt es evolutionäre Gründe etc)

    Femocalypse GWW : https://www.youtube.com/watch?v=w__PJ8ymliw

    • Hatte das am Mittwoch auch schon einmal gepostet. Auch das Gespräch davor. Am letzten Samstag oder Mittwoch.

      Gute Zusammenfassung. Kann die Serie nur empfehlen. Hohes Betrachtungs- und Analyselevel.

  4. Tatü-Tata, die Blogpolizei war da.

    Erzählmirnix beginnt damit harmlose, sachliche Kommentare von mir zu löschen. Der letzte sah ziemlich genau so aus:

    40 kg auf 150 cm mit 10 Jahren entspricht einem BMI von 17,8 und bedeutet „Normalgewicht“. Da ändert sich bei bisherigen Rechnern erst schlagartig mit 17 Jahren (mag jede/r für sich überlegen, wie realistisch das ist) und wird zu „Untergewicht“. Und jetzt soll also derselbe Wert lebenslang als „Normalgewicht“ gelten. Sehr überzeugend. Nicht.

    (Editiert: bitte höflich bleiben)

      • Darf ich Dich denn noch um ein Statement zum Thema bitten, Christian?
        Denkst Du, die Verschiebung des Normal-BMIs von 18,5 auf 17,8 als Untergrenze könnte durch irgendwas gerechtfertigt sein?
        Zum Beispiel damit, dass anderenfalls knapp 2 Meter große Nicht-UHUs sich „übergewichtig“ fühlen und somit von der bisherigen Berechnungsformel diskriminiert fühlen könnten?
        Ist das eine rationale, wissenschaftliche, zu befürwortende Vorgehensweise, ja?

        • Auch wenn ich nicht Christian bin: 18,5 ist genauso arbiträr wie 17,8. Es ist nur eine Zahl und ein Indikator, mal näher hinzuschauen. Nicht mehr, nicht weniger.

          Dein Problem ist ein anderes: Du orientierst dich laut eigener Aussage an der Grenze zum Untergewicht (und dein „früheres Ich“ offenbar sogar an der Grenze zum starken Untergewicht) als „Zielgröße“. Abgesehen davon, dass die Grenzen arbiträr sind und man sich sowieso nicht sklavisch an irgendeiner einzelnen Zahl orientieren sollte:
          Eine Frau (oder ein Mädchen), die Untergewicht als “Zielgröße” anstrebt, hat ein grundlegendes Problem, das nichts mit irgendeiner BMI-Formel zu tun hat. Wenn der BMI überhaupt etwas wie eine generelle “Zielgröße” angeben kann, dann ist das ganz klar Normalgewicht. Alles, was drunter oder drüber liegt, bedeutet (außer in wenigen Ausnahmefällen), ein erhöhtes Gesundheitsrisiko. Wer allen Ernstes die Grenze zum starken Untergewicht als Top-Figur definieren wollte (= Dein „junges Ich“), braucht dringend Hilfe. Du solltest aber deine eigenen Komplexe nicht auf andere projezieren.

        • Muss ich jetzt die Stelle(n) raussuchen, wo ihre heilige Eminenz Dr. Nadja erzähl-mir-nix-weil-war-mal-fett höchstselbst feststellte, dass (also auch gerade ich als kleines Persönchen) weibliche Menschen im Allgemeinen besser im unteren Bereich des Normalgewichts liegen sollten (und sie „leichtes Untergewicht“ – nach der neuen Formel also so etwa 38 kg – auch noch als „gesund“ betrachtet)?

          Ich orientiere mich an 43-45-47 kg, das ist der „Korridor“, in dem ich mich bewegen möchte. Und jetzt wieg ich 48 kg und weil das nun beim dritten Mal wiegen innerhalb gut eines dreiviertel-Jahres als Ergebnis rausgekommen ist, hab ich mich von der Kalorien-Zählwut anstecken lassen 🙂
          Und ich _besitze_ nichtmal eine Waage, ich Freak!
          Aber klar, ICH hab hier das Problem!

        • waa, stimmt nicht.
          Als ich am 27.12. auf der Saunawaage Maß nahm, lag ich noch bei 43 kg. Ab dem Wert fangen dann auch meist die besorgten Kommentare an. Zugenommen hab ich die 5 kg im ersten Quartal des Jahres (m.M.n. durch die Pille, und sie sind wohl etwas hartnäckiger, wie es scheint). So, damit wären dann Alle auf dem korrekten Stand 🙂

        • Ne, die Stellen musst du nicht raussuchen. Ich bin nicht erzählmirnix und spreche hier nur für mich selbst; wenn sie Untergewicht für gesund hält ist das ihre Meinung, nicht meine.

          Was du aber nicht zu begreifen scheinst, ist dass die neue, von dir kritisierte BMI-Formel dieses Problem doch genau zu lösen versucht: Die alte Formel bzeiht die Körpergröße zu wenig mit ein, was dazu führt dass kleinere Menschen tendenziell als „zu schlank“ und größere als „zu dick“ bewertet werden – Heißt konkret, wenn ein kleiner Mensch und ein großer Mensch den gleichen BMI haben, ist in wirklichkeit der kleinere Mensch dicker. Daraus folgt, dass ein kleiner Mensch sich besser an niedrigeren BMI-Werten orientiert und ein großer eher an höheren (Im Rahmen des Normalgewichtbereiches, nur um das nochmal klarzustellen!)
          ABER: Die neue Formel korrigiert genau diesen Effekt, deshalb ist dein „neuer“ BMI jetzt auch höher, während der eines 2-Meter-Mannes niedriger ist. Mit dieser Korrektur entfällt aber auch genau der Ratschlag, sich an einem niedrigeren BMI zu orientieren. Ist das eigentlich so schwer zu verstehen?

        • „Im Rahmen des Normalgewichtbereiches, nur um das nochmal klarzustellen!)
          ABER: Die neue Formel korrigiert genau diesen Effekt“

          nach der neuen Formel ist der untere Rahmen des Normalgewichts nunmal jetzt bei knapp 40 kg
          Wie alt und groß warst Du denn etwa, als Du die zuletzt wogst?
          10 oder jünger?

        • Ich wäre sehr dankbar, wenn da jetzt eine oder noch lieber mehrere Antworten kommen.
          (Praktisch) Jede/r hat ja schließlich mal 40 kg gewogen, war 1,50m groß ODER 10 Jahre alt…

        • mit dem letzten satz wollte ich zu verstehen geben, dass ich jede Kenngröße, die euch in den sinn käme, annähme.
          grummel

        • Da muss ich dich enttäuschen. Ich weder noch, wann ich 1,50 groß war, noch wann ich zuletzt 40 kg gewogen habe, und ich weiß auch nicht, wie groß und schwer ich mit 10 war.
          Bewusst über mein Gewicht nachgedacht habe ich erst etliche Jahre, cm und Kilo später

        • „Ich wäre sehr dankbar, wenn da jetzt eine oder noch lieber mehrere Antworten kommen.
          (Praktisch) Jede/r hat ja schließlich mal 40 kg gewogen, war 1,50m groß ODER 10 Jahre alt…“

          Ich habe mit 35 Jahren um die 55 kg gewogen, bei 1,77m.
          Ist das ne Antwort?

      • Nur so als Tipp: wenn harmlose Aussagen von dir gelöscht werden, könnte es schlicht daran liegen, dass nicht das einzelne Posting, sondern die Gesamtheit deines Auftretens das Problem ist.
        Ich hab die letzten Wochen kaum irgendwo mitgelesen aber so wie ich Nadja kenne, halte ich das für ziemlich wahrscheinlich.

        Ich weiß nicht wie lang und wie sehr du ihr auf den Wecker gegangen bist, aber es ist schon ne wirklich starke Leistung, von einer äußerst liberalen Moderatorin, die sich wirklich so einigem Getrolle stellt und der Meinungsfreiheit wegen ziemliche Widerlinge auf ihrem Blog gewähren läss, gebannt zu werden. Respekt!

        Und falls du es immer noch nicht schnallst und das kollektive Augenrollen in jedem Raum, den du betrittst, für einen Ausdruck von Bewunderung hältst, lass es mich dir nochmal deutlich sagen: du bist eine sehr unangenehme Person mit erheblichen, offensichtlichen charakterlichen Defiziten (um mal im nicht-pathologischen zu bleiben). Dass du überall aneckst und nicht mal Feministinnen (die meisten schämen sich sehr für dich!) etwas mit dir zu tun haben wollen, liegt einzig und allein an dir selbst.

        Änder dich.

        • Gut, ich bin neugierig.
          Woher willst Du das denn wissen?
          Habt ihr irgendwelche geheimen Räume, in denen ihr über mich lästert? Warum nich, so was ähnliches war der geschützte Bereich bei onyx ja auch damals. Is mir zu doof, sowas.
          Klatschweiber.
          Ich bin offen, geradeheraus, fair und nicht-nachtragend.
          Verglichen mit vielen anderen auch gut informiert und zu weiterführenden Debatten imstande.
          Nenn mir ein „charakterliches Defizit“, dass diese Vorteile ausstechen sollte!
          Dass ich mich und meine Erfahrungswelt als Ausgangspunkt meiner Überlegungen setze? Bitch please.

        • Das Witzige ist, dass ich so ne ähnliche Konstellation ja auch in meiner Ausbildung hatte. Und mich das ziemlich fertig gemacht hat. Und ich am Ende aber doch meine Entschuldigung und die Erklärung von den Ober-Mobberinnen höchst-freiwillig auf dem Silbertablett serviert bekam: sie waren einfach nur eifersüchtig.
          Ach, WER hätte sich DAS nur ausdenken können?!

        • Ich bin offen, geradeheraus, fair 

          Auch von deinem pervertierten
          Gerechtigkeitsverstandnis abgesehen eine absurd unreflektierte Selbsteinschätzung. Nahezu jeder deiner Sätze enthält indirekte Aggression oder „subtile“ selbstinszenierung.

          Aber das führt hier sowieso zu nix.

        • @semikolon
          Gut, ich sag jetzt einfach mal noch was dazu, da du dir ja offenbar ernstgemeintes Feedback wünschst.

          Ich halte dich für unheimlich egozentrisch, von dir selbst überzeugt, hinterfotzig, gemein und mit riesigen Scheuklappen behaftet. Mein Tip mit dem Hobby ist tatsächlich ernst gemeint, offenbar brauchst du deutlich mehr Bestätigung als du in deinem Leben bekommst, was du dir von fremden Männern und in Internetforen zu holen versuchst.
          Dabei wirkst du nicht erhaben, sondern im Gegenteil unheimlich verzweifelt, insbesondere wenn du stalkermäßig unterwegs bist und private Informationen der Personen, auf die du deine Obsessionen momentan konzentrierst, öffentlich machen willst.
          Obendrein bist du tatsächlich mMn eine Schande für alle Feministinnen, weil du weder empathisch noch solidarisch sein kannst bei Problemen die dich nicht persönlich betreffen.
          Du bist eine Strawfeministin allererster Güte, die sich mit ihren Belästigungsgeschichten und Hass profilieren will. Du machst es für uns alle schwer, ernst genommen zu werden.

          Du wirst jetzt das alles abwiegeln, indem du sagst, dass ich mir mein Hirn wegdiätet habe und sowieso neidisch bin, weil du ja total toll bist und alles, und ich erwarte deinerseits auch einiges an Hetze mir gegenüber, aber diesen narzisstischen Stumpfsinn kann ich echt nicht mehr ertragen. Ich hab lange meine Schnauze gehalten, weil ich von einer solchen Dramaqueen lieber Abstand halte, aber es reicht echt.

          Ich würde dir raten dir Hilfe zu suchen, mir als Laien kommt das alles nicht gesund vor.

        • So wirst Du mich jedenfalls nicht dazu kriegen, irgendwas an meinem Verhalten zu ändern. Du müsstest zumindest mal wissen, was Du eigentlich kritisieren willst 😀

        • Marenleinchen, äußer Dich zur BMI-Sache.
          Da könntest Du nämlich Solidarität beweisen, obwohl es Dich nicht betrifft. Für Deine mich betreffenden Anal-ü-sen bestand meinerseits noch nie Bedarf, wenn Du das bitte mal zur Kenntnis nehmen möchtest.

        • Ich habe mich zur BMI Sache geäußert. Jedermann und dessen Oma hat sich bereits zur BMI Sache geäußert.

          *Für Deine mich betreffenden Anal-ü-sen bestand meinerseits noch nie Bedarf, wenn Du das bitte mal zur Kenntnis nehmen möchtest.*

          Und genau da ist das Problem.

        • Wo genau steht nochmal Deine Meinung zur 17,8/18,5-Verschiebung?
          Nirgens, ne?
          Und genau da ist das Problem.
          Wat soll ich mir Psycho- oder noch besser Charaktereinschätzungen von jemandem anhören, die/der nichtmal bei der kleinsten Sache, die nix mit ihm/ihr zu tun hat und bei der er/sie wohl falsch lag, den Arsch in der Hose hat das zuzugeben?
          My Mama told me better than that!

          • Eines der Probleme ist, das du dazu neigst dich an recht unwesentlichen Kleinigkeiten auszulassen ohne wirklich ah einen verstehen des systems interessiert zu sein. Was genau wäre das Problem, wenn eine so einfache Formel wie der BMI in extrembereichen, also sehr klein und sehr groß ungenauer wird und man das für Kinder, die sich in diesen Großenbereichen häufiger bewegen, korrigiert? Es sagt weit weniger aus als deine Empörung nahe legt. Es ist keine große Verschwörung oder großer Fehler, den du audeckst. Komm einfach mal runter

        • „Ich bin offen, geradeheraus, fair und nicht-nachtragend.“

          Nicht nachtragend? O-LOL, du schreibst doch immer das Frauen entschädigt werden müssen für das was früher anderen Frauen passiert ist. Voll den Sprung in der Schüssel…

        • *Wat soll ich mir Psycho- oder noch besser Charaktereinschätzungen von jemandem anhören, die/der nichtmal bei der kleinsten Sache, die nix mit ihm/ihr zu tun hat und bei der er/sie wohl falsch lag, den Arsch in der Hose hat das zuzugeben?*

          Bloß weil du der Meinung bist Recht zu haben, ist das noch lange nicht der Fall. Auch das ist wieder bezeichnend für dich.

        • Semikolon ist schlimmer als ich und wird daher zu Recht von Nadja nicht freigeschaltet.

          Mach‘ endlich mal ’ne Therapie und setze dich mit deinem autoritären Vater auseinander, anstatt diese Erlebnisse zu bagatellisieren.

          Davon profitieren auch wir Männer in der Gesamtheit.

        • Du meinst, ich sollte mich solch umsichtigen und verständigen Blitzbirnen wie david und emn anvertrauen, weil solche Typen mir nicht nur helfen wollten, sondern es auch könnten?
          Woher kommt eigentlich Dein Gottvertrauen in Psychoklempner?
          Selbst mal geheilt worden von so einem?

          Ich glaub ja nicht dran.

          Und die Auseinandersetzung mit meinem Vater läuft. Wir haben vergangene Woche bereits festgestellt, dass er jeglichen körperlichen Vorteil eingebüßt hat, womit er als Sparring-Partner für mich uninteressanter geworden ist.
          Aber gegen meinen Mann hätt ich weiterhin keine Chance, wenn der Ernst machte, das ist mir klar.

        • Und ich am Ende aber doch meine Entschuldigung und die Erklärung von den Ober-Mobberinnen höchst-freiwillig auf dem Silbertablett serviert bekam: sie waren einfach nur eifersüchtig.
          Ach, WER hätte sich DAS nur ausdenken können?!

          Ähm..DU?!

          Lass mich raten, zu dieser für deinen Persönlichkeitstypus ja gerade klischeetypischen „Erkenntnis“ (Rationalisierung) bist du bisher in jedem dieser Fälle gekommen, sie setzt also auch hier wieder ein…

        • woher weißt du, david, dass sich „die meisten Feministinnen“ für mich schämen würden (das ist wirklich putzig), und wieviele etwa sind „die meisten“?

          Hast Du Dir das wieder ausgedacht oder haste Dich verplappert?

        • Da hab ich glatt meine Unterredung mit eurem Zentralkommitee ausgeplaudert…
          Woher ich es weiß? Ich vermute es stark. Das sagt mir der Rest an Empathie für deine unfreiwilligen „Kolleginnen“ sowie der Blick auf deine Interaktionen, die ich auf diversen Blogs beobachten durfte/musste. Maren (die ich zugegeben – trotz unserer weit entfernten Positionen – für eine nicht besonders repräsentative Feministin halte) hat es ja schon mal bestätigt und auch sonst fällt mir spontan aus den letzten Jahren keine ein, die was mit dir zu tun haben wollte.
          Mir fällt immer wieder auf, dass selbst die, die hier und da auf deiner Linie wären, dir nicht mal situativ den Rücken stärken wollen und sich dann lieber raushalten.
          Was auch klüger ist. Das hat sicher (aber nicht nur) mit Außenwirkung zu tun.
          Also „die meisten“ = gefühlt alle, die in Frage kämen.

          Schon mal drüber nachgedacht, warum du praktisch keine echten Freundinnen hast? (Ja ich weiß, hast du. Neid ist Ruhm…)

        • Viel Feind, viel Ehr‘ & Mitleid kriegt man geschenkt, Neid muss man sich verdienen

          *sigh*

          Und klar hab ich ein paar wenige, handverlesene Freundinnen.
          Aber irgendwie keine, mit der ich groß rumdiskutieren wollte.
          Und ich streite mich lieber virtuell über lebensnahe Sachthemen, als dass ich Kaffeeklatsch halten oder sogar ernstlich in politische Diskussionen mit meinen Freundinnen geraten wollte.
          Dafür diskutiere ich ja auch viel zu leidenschaftlich, bildreich und wortgewaltig. Und ich bin zu schnell. Mach Dich platt wie ein Poster. Muss ich nichtmal wollen, ist einfach so.
          Damit bin ich nicht gesellschaftsfähig, aber auf meine Art brilliant.
          Nu, so isses halt, und ich hab Verständnis dafür, dass manche Menschen ein Weilchen länger brauchen, um zu verstehen wie ich ticke. Aber irgendwann muss dann auch mal gut sein.

          Vive la différence!

        • Oh je ist das traurig…

          Schon das zweite Mal übrigens, dass sich ein Narzisst mir gegenüber selbst als „brillant“ bezeichnet, der das Wort nicht schreiben kann. Ergibt wohl ne gute diagnostische Faustregel.

          ein Weilchen länger brauchen, um zu verstehen wie ich ticke

          Das meiste war doch recht schnell klar. Dass du nur vorgeblich Lehrerin bist und in Wirklichkeit nicht mal nen Studienabschluss hast, war das letzte Puzzlestück, was das Bild abrundet.

          Warum wohl mussten wir hundert mal mehr über deine Eltern, deinen Körper, dein gewolltes und ungewolltes Sexleben sowie alle möglichen fremden Personen, bei denen du Begeisterung und Bewunderung auslöstest, erfahren, als authentisch wirkende Anekdoten mit Bezugnahme auf enge Freundinnen…

        • Ich bereue gerade beinah, nicht mehr auf Dich losgegangen zu sein, denn eigentlich ist von Dir bereits nichts mehr übrig womit Du noch Töne spucken könntest.

          Nicht nach „änder Dich, weil ein – von mir erdachtes – Kollektiv sich für Dich sehr schämt“ in Kombination mit Deiner behaupteten Profession.

          Dir ist schon klar, dass Du damit bewiesen hast, dass Deine Kompetenzen sich nicht mal auf Grundschulniveau bewegen (wobei ich damit nicht andeuten möchte, Vorschulkinder wären so blöd, das sind sie sicher nicht!)?

          Aber Du dachtest, das würde ziehen.
          Das ist schon recht komisch.

        • Ach so, und das brilliant/brillant-Ding war keine Absicht und somit für mich für vielleicht 2 Sekunden ärgerlich.
          Für eine Studie in Sachen „Charakterfehler“ möcht ich dem jungen Padawan raten, seine Lästerschwestern genauer unter die Lupe zunehmen. Da wird er nämlich auf engem Raum einen schönen, großen Haufen davon zählen und bei Gefallen ausgiebig bewundern können.

          Bin raus.

        • Doch nich, das Thema beschäftigt mich echt immer noch.

          „Was genau wäre das Problem, wenn eine so einfache Formel wie der BMI in extrembereichen, also sehr klein und sehr groß ungenauer wird und man das für Kinder, die sich in diesen Großenbereichen häufiger bewegen, korrigiert?“

          Punkt 1: Kinder bewegen sich mit großer Zuverlässigkeit im Bereich „sehr klein“, die Profiteure der neuen Berechnungsformel hingegen sind überwiegend Erwachsene.

          Punkt 2: Ich hab kein Problem damit, dass ein BMI von 17,8 für Kinder als normal durchgeht, das isser nämlich.

          Aber Punkt 3: Fertilität erfordert für weibliche Menschen einen höheren Körperfettanteil als ein Kind ihn haben sollte, Fakt.
          Wo ist nun der _wissenschaftliche Beweis_ dafür, dass Frauen mit einem BMI unterhalb der bisherigen Grenze von 18,5 noch zweifellos fruchtbar sind? Hat sich irgendwer dafür überhaupt interessiert? Wenn nein, warum nicht?

          Ich wollte mal ein Beispiel suchen für 40kg auf 150cm, fand aber zunächst nur die kurze Anfrage einer 13jährigen, ob ihr Gewicht so ok sei. Geh mal davon aus, dass sie damit _nicht_ meinte, ob sie zu dünn ist, sondern sich _zu dick_ fand! Weil sie nunmal in der Pubertät ist, und Pubertät für Mädchen u.a. bedeutet, dass ihr Körperfettwert sich erhöht, verdammt nochmal! Und das verunsichert Mädchen, weil sie um Gottes Willen nicht „fett“ werden möchten! Aber es ist AUSGESCHLOSSEN, dass sie am Ende ihrer Pubertät noch immer exakt dieselbe Masse wie mit 10 oder 13 Jahren auf die Waage bringt bei einer halbwegs gesunden Lebensweise! Aber genau das wollen uns die Forscher nun vermitteln. Wieso?

        • ersetze „überwiegend“ durch „fast ausschließlich“ (und „nur“ schreib ich bloß nicht wegen so Ausnahmen wie Marenleinchen)

        • Und warum mich das aufregt ist da hoffentlich so allmählich klar.
          Ich bin nicht gefährdet, mich auf 40kg runterhungern zu wollen, ich weiß wie absurd das wäre. Die Top-Experten anscheinend nicht. Die klauen den Kleinsten mit ihrer Formel mal eben _grundlos_ 3 und mehr kg normale Lebensmasse und scheinen irgendwie damit durchzukommen, weils wohl keinem auffällt, zumindest nicht unangenehm. „Ihr braucht Euch ja nicht danach richten“, sagen sie („aber mein BMI ist jetzt stimmiger“)… mal schauen wie lange!
          Wat ein Scheißspiel… jetzt dann auch in ner härteren Gangart.

          Allgemeiner Hinweis für Eltern (von Mädchen) noch: Eisen-, Zink- und Kupfermangel können u.a. Wachstumsstörungen auslösen, bitte ein Auge drauf haben. Merci.

        • Semikolon, dir fehlt einfach entweder die Fähigkeit oder der Wille das Konzept und den Sinn und Zweck des BMI auch nur Ansatzweise zu erfassen.

          Deshalb bist du auch nicht in der Lage die Modifikation des Nick Trefethen zu beurteilen – Du offenbarst nur deine komplette Inkompetenz zu diesem Thema.

        • und Du hast leider keine Ahnung von Mädchen oder Frauen, Nick.

          Stehst Du auf Frauen ohne Brüste? Normalschlanke Frauen sollten den Körperbau eines Kindes haben, ne? Ja, SO seht ihr aus!

        • und Du hast leider keine Ahnung von Mädchen oder Frauen, Nick.

          Jaja, die einzigartig Großartige Semikolon weiß Bescheid und Nick Trefethen ist zu blöd, um simple Statistiken auszuwerten. Und niemand außer Semikolon bemertkt es, Weltweit nicht.

          Gibt es eigentlich sowas wie ein narzisstisches Delirium?

          • @Nick, Semikolon und Co

            Im Ganzen aber dann doch bitte wieder etwas runterfahren und daran denken, dass Kommentare höflich bleiben sollen und gegenseitig auf Beleidigungen verzichtet werden sollte. Ich denke insgesamt haben auf der persönlichen Ebene alle alles gesagt, kehren wir zur Sachlichkeit zurück

        • Bitte, das wär ja genau die Frage:
          auf welcher Grundlage wurde entschieden, dass der untere Wert des Normalgewichts (für kleine Personen) unbedenklich auf 17,8 gesenkt werden könne. Teil 2 ist die Frage danach, warum das sinnvoll wäre.

          Ich sehe bisher keine Grundlage und keinen Sinn, dem ich zugeneigt wäre. Wenn irgendwer Argumente wüsste, müssten sie mir aber doch irgendwann mal begegnen?

        • dem ich zugeneigt wäre.

          Du scheinst das Problem deiner „Kritik“ zumindest zu ahnen.

          Es ist recht einfach: Die Körpergröße geht quadratisch in den BMI ein, was dazu führt dass der BMI sowohl bei kleinen als auch bei großen Menschen systematisch(!) falsch indiziert. Das hat nichts damit zu tun, dass der BMI bei Individuen ohnehin nicht immer eine geeignete Aussage trifft. Das ist bei solchen einfachen Indikatoren unausweichlich. Das Gewicht deiner persönlichen sekundären Geschlechtsmerkmale ist also leider ebenso irrelevant wie dein sonstiger Super-Body. Diese Information wurde aus den Daten vieler Frauen und Männer gewonnen und eine valide Kritik an dieser Statistik ist nicht „aber ich!11!!“

          Anhand dieser Daten macht Exponent von 2,5 den BMI für den Vergleich von großen mit kleinen Menschen aussagekräftiger. Um eine ungefähre Vergleichbarkeit mit dem alten BMI zu haben wird der Wert mit 1,3 skaliert.

          Der BMI von Kindern und Erwachsenen ist wiederum nicht mit dem von Erwachsenen vergleichbar, Die Zusammenhänge gehen dabei weit über das Tittengewicht hinaus.

          Ich finde es Verständlich, dass EMN keinen Bock auf deine hahnebüchenen Einwände hat, sie wird nicht dafür bezahlt dir den Sinn und die Aussagekraft solcher Indikatoren auf einem Mittelstufenniveau zu erklären.

        • ..dein Furor um den etwa einen BMI-Punkt ist ohnehin völlig irrelevant, weil dieser eine BMI-Punkt für ein konketes Individuum komplett irrelevant ist. Um zu entscheiden, ob ein konkretetes Individuum Untergewicht hat _kann_ der BMI nur eine grobe Daumenpeilung bieten. Diese Grenzen sind statistische Aussagen zu großen Gruppen von Individuen.

        • ..übrigens plädierte schon Adolphe Quetelet selbst, der Erfinder des BMI, für einen Exponenten von 2,5. Er konnte sich aber damit nicht durchsetzen, vermutlich weil es 1832 leider noch keine Taschenrechner gab.

          „Körpergröße hoch zwei“ kann man eben auch mal schnell im Kopf rechnen, im Gegensatz zu „Körpergröße hoch zwei komma fünf“

          Auch solche Erwägungen spielen bei solchen Indikatoren eine große Rolle: Sie sollen gerade einfach zu ermitteln sein, damit sie jeder anwenden kann. Dann kann man sie auch nicht auf die Goldwaage legen.

        • „Die Körpergröße geht quadratisch in den BMI ein, was dazu führt dass der BMI sowohl bei kleinen als auch bei großen Menschen systematisch(!) falsch indiziert.“

          Nur bei den Großen ists relativ wurscht, wenn der BMI nicht zum Anschein passt, weil die a. eh nicht so schnell vom Fleisch fallen können und b. sicher nicht so drauf schielen, wo ihr (medial-vermitteltes) Idealgewicht läge wie Mädchen in der Pubertät das nunmal tun.

          Wenn Du sagen willst, der BMI 18,5 galt ewig lange zu unrecht (bei den kleingewachsenen, weiblichen Menschen) als Grenze zum Untergewicht, dass es da locker noch 3kg Spiel gibt (mehr als 5 kg gar bis zum „starken Untergewicht“), dann möchtest Du Dich wohl darauf festlegen, dass KEIN Formel-Update mehr folgen wird in Kürze, bei dem Alter und Geschlecht miteinbezogen würde?

          Sicher genug bist Du Dir dafür doch, oder nicht?

        • Pubertierende Mädchen sind, offenbar im Gegensatz zu dir, meistens in der Lage zu begreifen dass eine Formel wie BMI=1,3*m/h^2,5 die Komplexität und Individualität ihres konkreten eigenen Körpers nicht hinreichend genau abbildet.

        • Ich kann gar nicht glauben, dass Dir diese Fragestellung nun zu komplex gewesen sein soll.

          Als Hilfestellung:
          die Antwortmöglichkeiten lauten „ja“ oder „nein“
          (keine Angabe werte ich mit „nein“ und freue mich sogleich über meinen Etappensieg^^)

        • (keine Angabe werte ich mit “nein” und freue mich sogleich über meinen Etappensieg^^)

          Die „^“ kannst du dir sparen, wenn du es zu allem Überfluss eigentlich auch noch ernst meinst.

          Tatsächlich schätzt der alte BMI Untergewicht bei kleinen Frauen tendenziell falsch ein – allerdings in die gegenteilige Richtung. Auch deshalb wurde er ja angepasst.

          Da stehen tonnen an Empirie gegen dein „Aba ICH! Aba ICH!111!“

      • Als Hilfestellung:
        die Antwortmöglichkeiten lauten “ja” oder “nein”

        Und: „Aus Höflichkeit wird auf diese sehr dumme Frage gar nicht eingegangen“

        Es hat keinen Sinn mit dir, du bist offenbar einfach nicht in der Lage zu begreifen, was der BMI ist und was er nicht ist.

    • @semikolon
      Selbst wenn es so wäre, dass Nadja deine Kommentare löscht und es nicht ein Aussetzer in der Software ist:
      Du trollst, seitdem du da kommentierst, du kokettierst damit, wie wenig du isst und wie fehlernährt du ja wärst und dass du unbedingt 40kg wiegen müssest, während du beleidigende Statements über Übergewichtige ablässt („große Fettklöpse dürfen sich schlanker fühlen…“).

      In einem Blog wo sich Menschen mit Gewichtsproblemen austauschen und gegenseitig motivieren wollen, bist du eine toxische Präsenz, insbesondere weil du schnell dabei bist persönlich zu werden (wie man sieht)

      P.S.
      Ich schreibe hier in keinster Weise für Nadja, das ist meine persönliche Meinung.

      • Ich will über die neue BMI-Formel und ihre Auswirkungen sprechen – kurz ZUR SACHE – sprechen.
        Bist Du dazu in der Lage oder nicht?

        • Zur Sache? Willst du mich verarschen? ^^
          Du bist damit eingestiegen dass du, du ganz persönlich BMI-technisch nicht mehr so dünn bist, wie du dich gerne siehst, du hast offensichtlich ein ganz persönliches Problem damit, schiebst aber pubertierende Mädchen (für die, zum 50sten Mal, ANDERE Gewichtstabellen gelten!) vor.
          Das ist so eine miese Schiene, wenn du Probleme mit deinem Selbstbild und Körpergefühl hast, ist das echt traurig, da kann aber ein BMI-Rechner nichts für.

        • Wie die meisten in dem Strang bin ich damit eingestiegen, die Veränderung meines Werts zu teilen.

          Für den Rest gilt: völlig sinnlos, Dein Hirn schläft noch oder hat sich ganz verabschiedet.

          BMI 17,8 = Normalgewicht vor wie nach der Pubertät, meinen die Futzis neuerdings. Und ihr könnt nur darüber schnattern, was ihr doof an mir findet. Ich gebs auf.

      • dass es kein Fehler in der Software war, weiß ich deshalb, weil letzte Nacht da noch zwei Kommentare von mir – freigeschaltet – standen. Müssen also händisch gelöscht worden sein.
        Obwohl mehr zur Sache als Dein und Robins ad-hominem-Sermon.

    • Da habe ich letztens ja eine Diskussion mitgelesen, in der eine Feministin sagt das es nicht die Aufgabe von Feministinnen ist, etwas gegen diese Frauen-sind-besser-/männderhassenden Feministinnen zu machen. Der nichtfeministische Gesprächepartner durfte das aber auch nicht, weil das wäre ja anit-feministisch und sowas ist frauenverachtend.

  5. Etwas verspätet zum Selbermach-Samstag. Gerade folgenden Artikel zum Verhalten von Donald Trump in der Fernsehdebatte gefunden:

    http://www.vox.com/2015/8/7/9114943/donald-trump-sexism-debate

    Die Punkte die dort aufgezählt werden sind sicherlich stimmig.

    Aber ist es nicht so, daß Feministinnen exakt die gleichen Taktiken verwenden? Das war der allererste Gedanke den ich hatte als ich den Artikel gelesen hatte.

    „Step 1: Claim that the complaint is an exaggeration in order to imply that the complainant can’t be trusted“
    -> Das passiert doch sofort, wenn Männerrechtler Dinge wie Unterhaltsabzocke oder Falschbeschuldigungen anmerken?

    „Step 2: Dismiss demands for respect and equality as mere „political correctness“
    -> ‚Patriarchat‘ oder „Ihr Männer habt doch nur Angst um eure Privilegien“?

    „Step 3: Insist that this complaint is too minor to bother with when there are more important things to worry about“
    -> „Solange im Sudan Mädchen beschnitten werden bist du Mann mal ganz still, ja!“

    „Step 4: Say it was just „fun“ “
    -> Auch eine gerade in letzter Zeit sehr beliebte feministische Taktik: „Es war doch nur ironisch gemeint. Kapierst du das nicht, du Sensibelchen?“

    „Step 5: Pretend the complaint is really just about personal animosity“
    -> „Du beschwerst dich doch nur weil du keine abkriegst“

    Eigentlich hat Donald Trump es geschafft damit den Radfems den Spiegel vorzuhalten und hat ihnen ihre eigene Medizin verabreicht. Die rhetorischen Tricks der Radfems dienen dazu, deren grundtiefen Sexismus zu verschleiern, wie hier indirekt wunderschön gezeigt wurde.

    Aber egal ob Trump oder Radfems, Rabulistik vergiftet zwangsläufig jede Debatte. Damit gewinnt man vielleicht die Debatte. Aber langfristig gesehen sind das Pyrrhussiege.

      • „Bitte solche Abwertungen wie Pudel vermeiden…“

        Es hilft ja nichts, der Begriff „Pudel“ für Männer, die sich in Unkenntnis oder Opportunismus Feministinnen andienen, hat sich ja auf ganzer Linie durchgesetzt und ist inzwischen fest etabliert, daran ist einfach nichts mehr zu ändern. In den Kommentarspalten der Zeitungen kommt der Begriff „Pudel“ ständig vor und es gibt ja kaum eine Diskussion zu Geschlechterthemen, in der man das Wort „Pudel“ nicht hört.

        Es muss wohl daran liegen, dass die Bezeichnung „Pudel“ einfach so gut passt und Widerspruch dagegen sofort die Assoziation mit dem „getroffenen Pudel“, der bellt, hervorruft. Es steht also zu vermuten, dass man die Bezeichung „Pudel“ auf absehbare Zeit nicht mehr wegbekommt und das Wort „Pudel“ in diesem Zusammenhang vielleicht erst verschwinden wird, wenn die zugrunde liegenden geschlechterpolitischen Missstände endlich beseitigt sind. Bis dahin müssen wir mit dem Begriff „Pudel“ als Kurzformel für männliche, sich feministischer Ideologie anbiedernde Unterwürfigkeit wohl leben.

  6. Ich persönliche fühle mich davon eigentlich jetzt nicht angegriffen, da anscheinend als Scherz gemeint und ich das auch so auffasse. Man stelle sich aber mal vor wie die Kommentare ausgefallen wären, so wie Michael Auksutat richtigerweise in der Kommentarleiste bemerkt, würde man dies mit verkehrten Vorzeichen tun. Bist du tepatt….

      • “Homosexualität zu akzeptieren heißt in der letzendlichen Schlussfolgerung eben nichts anderes als homosexuell zu werden.”

        Könnte man fast schon als Parodie auf gängige homophobe Diskursstrategien interpretieren.
        Auch die Phrase, dass er Homosexualität nicht gutheißen könne,
        weil sie grundsätzlich zum Aussterben der Menschheit führen würde, war ja schon recht amüsant.
        Mal schauen, was für ein Unsinn als Nächstes kommt.
        Vielleicht betätigt sich Wolle Pelz ja als Satiriker, der die Abstrusität homophober Diskursstrategien bloßstellen will.

        • @Leszek
          >Vielleicht betätigt sich Wolle Pelz ja als Satiriker, der die Abstrusität homophober Diskursstrategien bloßstellen will.

          Die Hoffnung stirbt immer zuletzt, hm?

          Ich habe die entsprechende Hoffnung nach ein paar Diskussionen – nein, eher gescheiterten Diskussionsversuchen – aufgegeben.
          Und nehm seit dem mental Popcorn, wenn ich lese, wie er jetzt aber für begriffliche und argumentative Klarheit sorgen will.

          An der Stelle sehe ich nicht seine Primärkompetenz. Wirklich nicht.

        • Wolle Pelz ist nach eigenen Angaben einfach ein wirrer Denker (siehe Untertitel seines Blogs: „wirre Gedanken in einer wirren Welt“). Das müssen wir wohl tolerieren, Akzeptanz kann er von uns allerdings nicht verlangen. 🙂

  7. Pingback: Weitere Vorteile der Akzeptanz von Schwulenrechten für Männer | Alles Evolution

  8. Brauche Hilfe: Die Aussage, das Geschlecht wäre ein „Spektrum“, konkret die Aussage: „Denn Geschlecht ist biologisch als auch identitär ein Spektrum, was bedeutet, es gibt weitaus mehr als „die zwei herkömmlichen Geschlechter“.

    Was kann man dagegen anführen?

    Dass das Geschlecht biologisch betrachtet ein Spektrum wäre klingt für mich nicht richtig, da ja das biolog. Geschlecht eindeutig definiert ist.

    Es geht in dem Zusammenhang um Transsexuelle.

    • Dass Geschlecht ist auch nach meiner Meinung nur binär, wenn man auf grosse und kleine Gameten abstellt.
      Sonstige Ausdrucksformen von Geschlecht sind hingegen nicht binär, sondern haben lediglich Häufungen.

      Aber das ist in der Biologie ja häufig so. Wir reden auch davon, das es hunderten gibt, auch wenn Mischlinge bestehen ebenso wie ein sonstiger Genpool innerhalb der Arten

      • Danke für die Ausführung!

        Ich habe mir gerade den Wikipedia Artikel zu „Sozialkonstruktivismus“ durchgelesen um mal etwas mehr in die Materie zu gehen.

        Ich muss sagen, dass mich der Artikel mit noch mehr Fragezeichen zurücklässt als zu Beginn.

        Verstehen kann ich es nicht, wie man behaupten kann, irgendetwas biologisches (ergo: gegebenes) sei „sozial konstruiert“.

        Das Wort „konstruiert“ scheint offensichtlich eine total andere Bedeutung zu haben.

        • Es ist der im Feminismus typische Ziehharmonikabegriff, der heiß . Es er in dem Moment heißen muss.

          Von „es hat einen sozialen Anteil“ bis „es ist rein sozial, ein biologischer Anteil besteht nicht“, wobei der soziale Anteil in der ersten Definition auch si betrachtet wird, das er jeden biologischen Anteil übertrumpf

    • Das mit dem Spektrum ist ein lustiger Vergleich.

      Denn Farbe ist ja physikalisch gesprochen eindimensional: irgendwas zwischen 400nm und 700nm.

      Der Vergleich bedeutet dann aber auch, dass 90% aller Dinge entweder Violett oder Rot sind. Grün oder Gelb sind nur niedrig einprozentige Anteile aller Dinge.

      Das heißt, die Welt in der Analogie sieht nicht so aus:

      sondern so:

  9. Pingback: “Es ist nicht Aufgabe der Frauen, etwas gegen Diskriminierungen/Nachteile von Frauen zu machen” | Alles Evolution

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