Selbermach Mittwoch 20 (05.08.2015)

Für das, was nicht mehr bis Samstag warten kann oder soll.

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180 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 20 (05.08.2015)

    • Die Kommentare dazu sind allerdings zum Teil nicht sehr sachlich. Ich kann das einerseits nachvollziehen vor dem Hintergrund des Beitrags und der persönlichen Erfahrungen, die viele gemacht haben, andererseits wirkt das auf Uninformierte oder Unentschlossene eher abschreckend.

    • Immer das gleiche Schema:

      Feminist: Männerrechtler sind Nazis!

      Männerrechtler: Stimmt nicht. Hier noch Fakten, Fakten, Fakten, Logik und Hinweise auf Doppelmoral.

      Feminist: Siehste, Männerrechtler sind Nazis!

      • Es geht nicht um den bornierten Feministen, es geht um die (bislang) unbeteiligten Dritten, die den Beitrag und die Kommentare dazu lesen. Den Feministen kann man mit Argumenten nicht überzeugen oder zumindest nachdenklich machen, den Dritten vielleicht schon.

    • Der Kommentar von Martini wurde zensiert. Warum? Dass er gegen irgendwelche Richtlinien verstoßen hat, kann man wohl ausschließen.

      Hier sein Kommentar:

      „Herr Witte, vergessen wir für einen Moment mal ihren Beitrag.

      Ich habe 2 Kinder von 2 Frauen. In 5 jahren hat man mich mit 16 gerichtlichen Verfahren bedacht. Das letzte davon brachte mich in den Knast. Warum? Weil ich meinem Kind „hallo“ sagen wollte, als es mir in die Arme gelaufen ist. Ich bin inzwischen schwerst traumatisiert, nicht mehr arbeitsfähig. Keine Ahnung wie es meinen Kindern geht.

      Als unbescholtener Bürger hätte ich den Antifeminismus auch für abtrünnig erklärt. Das gibt es doch nicht, würden sie sagen. Vl sehen sie hier aber einen Ansatz, warum ich den Antifeminismus heute verstehe, sogar beten kann.

      Der Feminismus hat nichts, aber auch rein gar nichts mehr mit Gleichberechtigung zu tun. Das war einmal und es war richtig und wichtig das es die Bewegung gab. Inzwischen ist der Feminismus meiner Meinung nach über sich hinaus gewachsen, zu einem bösartigen Tumor der die Gesellschaft zerfickt. In einer Gesellschaft in der sie als Mann und Vater gar keinen Platz mehr haben, ausser den Unterhalt zu generieren.

      Noch können sie das nicht verstehen, aber wie Herr Bräunig schon sagte, auch sie werden uns verstehen, sobald man auch sie vorgeführt hat.“

      Dazu habe ich die folgende Antwort geschrieben, die ich dann natürlich nicht mehr abschicken konnte:

      „Es ist zutiefst traurig, dass so etwas möglich ist. Aber es ist möglich.

      Egal ob es Unwissenheit, Bösartigkeit, Gedankenlosigkeit oder Dummheit ist, die Leute wie Rosenbrock, Kemper, Witte oder Lenz zu Diffamierung und Lächerlichmachen verleiten, zu Lügen und Gehässigkeiten aller Art, sie alle tragen zum Leid von Männern bei und lassen den bösartigen Tumor wachsen.

      Die Bösartigen unter ihnen wird es freuen. Bösartige Leute gibt es halt. Aber wir sollten ihnen so wenig Raum zur Entfaltung geben wie möglich.“

      Meine Vermutung ist: Den Leuten war es schlicht zu viel, so plastisch vor Augen geführt zu bekommen, wie ihr geliebter Feminismus Existenzen zerstören kann. Sie mussten es einfach löschen.

    • Das scheint die wesentliche Frage zu sein, an der die manosphere sich scheidet: Sind Frauen im Schnitt aus eigener Rationalität in der Lage, fair gegenüber Männern zu sein? Liegt es nur im System begründet, dass Semikolon zwar extrem, aber doch in der Tendenz normal ist?
      Oder liegt es im Wesen der Frau, dass ihr – vielleicht von einzelnen Exemplaren abgesehen – Männer egal sind?

      • Das scheint mir jetzt wieder mal eine Sicht zu sein, die durch die Negativauslese unserer Beschäftigung hier getrübt ist. 😉

        Es gibt Egoistinnen und es gibt Egoistinnen, die den Feminismus als willkommene Rechtfertigung für ihr Verhalten herbeiziehen, aber ich glaube nicht, dass Selbstsüchtigkeit wirklich gegendert ist.

        • Immer wieder beobachtbar sind diese beiden Szenarien:

          „Da sind Frauen in Not!“
          Männerstimmen: „Komm, lass uns helfen.“

          „Da sind Männer in Not!“
          Frauenstimmen: „Ja, äh, nicht schön, aber was hat das mit mir zu tun?“

          Mindestens in diesen Sinne ist Hilfsbereitschaft und Solidarität gegendert.

          Dass bei jedem zweiten Unglück sich ein Mann für eine Frau opfert, aber so gut wie nie eine Frau für einen Mann, spricht m.E. auch Bände.

          Insofern bist du entweder zu optimistisch, oder nimmst „Egoismus“ hier zu eng.

        • Ich streite den Effekt nicht ab, aber ich halte es für falsch, ihn mit Egoismus zu umschreiben, denn die meisten Männer denken ja ebenso. Hier zeigt sich eben, dass Sexismus nicht die Bosheit eines Geschlechts gegen das andere ist, sondern die Einengung durch Geschlechterrollen insgesamt.

          Wie üblich Beispiel mit Hilfe der Fiktion:
          Ich sah erst letztens wieder einen Horrorfilm, in dem ein Monster ein knutschendes Liebespaar im Wald angreift. Stürzt sich auf den Mann und killt ihn, während die Frau kreischend daneben steht und nichts tut.
          Hätte sie eine Chance gegen das Monster gehabt? Keine Ahnung! Aber besser wären die Chancen 2:1 sicher gewesen. Aber man nimmt es einfach hin, weil man es schon so oft gesehen hat, andersherum aber nicht. Bei einem Typen, der nur schreiend das Ende seiner Freundin ansieht, hakt jeder ein, wieso er nichts tut.

          Die Gründe dafür haben wir ja schon x-mal durchgekaut, aber es ist eben wichtig zu beachten, dass das keine einseitige Verantwortungslosigkeit von Frauen ist, sondern eben alte, starre Geschlechterrollen (in denen die Frau hier zwar unsolidarisch sein darf, dafür aber auch schwach und nutzlos dargestellt wird). Da hielte ich es hier für ebenso falsch, hier vom Egoismus des einen Geschlechts zu sprechen, wie von der Herablassendheit des anderen. Es sind Rollen, die wir insgesamt loswerden müssen.

        • Weil Menschen Individuen sind und sich darum individuell entwickeln und verhalten dürfen sollten.

          Aber ich korrigiere mich: Nicht die Rollen, sondern die Rollenzwänge sind das Problem.

          Ein Mann, der vor Entsetzen gelähmt zusieht, wie seiner Freundin etwas passiert, darf nicht mehr verachtet werden, als andersherum und eine Frau, die im Zorn ihren Mann ohrfeigt sollte genauso verachtet werden, wie andersherum.

        • „But Noah and Georgia are still unhappy. Noah said: “The manager didn’t even use the right pronouns for Georgia”.

          Georgia identifies as “gender non-conforming” and prefers to use both “she and “they” pronouns, adding: “Noah as far as I know identifies as non-binary”.“

          Rad ab! 🙂

        • Ich befürchte, er wird gefeuert werden.

          Das fürchte ich auch – in einem Land, in dem selbst ein Tim Hunt aufgrund der absurd abstrusen, bloßen Empörung einer trashigen Feministin gefeuert wird.

          Das ist der gleiche Geist, der Alan Turing in den Tod trieb.

        • Glaube ich nicht. Ein Club-DJ hat nicht genug öffentliches Profil um sich damit zu profilieren. Es interessiert niemand was der sagt.

        • Ein Club-DJ hat nicht genug öffentliches Profil um sich damit zu profilieren.

          Das ist natürlich nicht falsch, aber gewisse Wellen hat die Sache ja durchaus geschlagen. Ein kleiner DJ ist halt eine kleine Profilierungsmöglichkeit für kleine Kader.

          Andererseits dürfte man sich so in der dortigen gay-community ziemlich unbeliebt machen. Man wird es dort nicht gerade begrüßen, dass man in seinen „eigenen“ Clubs nach der Pfeife jeder beliebig daherkommenden Femtrash-Trulla tanzen soll.

          Hoffe ich zumindest. Hetero-Clubs dürften eine leichtere Beute für feministische Machtanmaßungen sein. In Leeds hat man Blurred Lines dort bereits erfolgreich gebannt.

        • ..es geht nmE darum, dass Feministinnen ihr vice-squad auch in gay-clubs plaziert sehen möchten. Für SpießbürgerInnen _darf_ es keine Sittenfreien Räume geben.

          Die gay-community wird aber vermutlich den Konflikt scheuen und sich einfach in Räume zurückziehen, in denen es keinen Einfluß der Leeds-Administration gibt. Dort haben die Feministinnen wenig Handhabe dagegen, dass sie aufgrund von Beleidigungen der DJs kurzuerhand vor die Tür gesetzt werden, und dort kommen sie auch gar nicht erst auf solche Ideen.

        • Ich glaube ja nicht an die feministische Verschwörung.

          Aber gut: Schnellrecherche:

          Nach Georgias Twitter geht es um

          Complaint sent of Miss Orry’s public swearing/ harassment of me, throwing me out b/c I said a song triggered rape trauma

          Google sagt zu ‚Miss Orry Queens Court‘ dass die lokale Drag Queen Prominenz ist. und tatsächlich zweimal die Woche dort Platten auflegt. Dafür gilt:

          1) Sie kann selber gut Unterdrücktenpunkte auffahren.
          2) Gemein zu sein gehört für eine Tunte im Fummel meistens dazu. Ein Schwulenclubmanager weiss das bestimmt.
          3) Für DJs gehören dumme Sprüche zwischen den Songs dazu. Ein Schwulenclubmanager weiss das auch.

          Die Situation ist: Kaukasisches Mädchen mit (unabhängig davon wie sich identifiziert ) heteronormativer Präsentation beklagt sich weil eine Tunte im Fummel gemein zu ihr war. Das fliegt nicht. Das flöge nicht mal bei einer wirklich prominenten Drag Queen wie Ru Paul.

        • „Fuck you“ wäre zu hetero (typisch Blogmaster 😀 )
          Ich schlage folgendes vor;
          After we considered your plight really hard and really long, we like to say to you: Get a life, bitch!

        • “Nach langer sorgfältiger Prüfung sagen wir dazu ” fuck you”” freuen

          Da musste ich an Protein World denken und an das berühmte Zitat:

          Der Betrieb hat den Unsinn nicht ernst genommen. (…) Einer hat es getan. Jetzt könnte es jeder tun. Der Damm ist gebrochen, Selbstbewusstsein ist für Firmen kein Tabu mehr. Es darf sich gewehrt werden werden. Menschen weltweit denken beim Anblick einer SJW nicht mehr nur an Selbstkastration. (…) Und da muss ja Freude aufkommen, wenn einer sich wehrt. Endlich!“

          Wie so häufig passt ein feministisches Zitat viel besser, wenn man dabei die Opfer des Feminismus betrachtet und nicht die Opfer im Feminismus.

        • Ich glaube ja nicht an die feministische Verschwörung.

          Was soll denn daran eine „Verschwörung“ sein? Meine Güte, so langsam wird dieser Begriff hysterisch 😉

          Feministinnen bekennen sich regelmäßig recht offen zu solchen Politiken, insofern handelt es sich nicht um Verschwörungen.

          _________________________________

          Ich habe da was verwechselt: Der Club gehört nicht zur Universität Leeds, sondern ist in der Stadt Leeds.

          Aus einem privatem gay-club fliegt der DJ natürlich nicht raus, schon gar nicht, wenn er lokale Prominenz ist.

          Der Club _kann_ nur verlieren, wenn er ihn rauswirft.

          Schön 🙂

        • Feministinnen bekennen sich regelmäßig recht offen zu solchen Politiken, insofern handelt es sich nicht um Verschwörungen.

          Auch wahr.

          Mit dem Song könnte sie allerdings durchkommen. Je nachdem ob der Chef von dem Laden daraus eine Standpunktsache machen will.

  1. Nur in Amerika gibt es genügend dumme Leute, die so einen Clown zum Präsidenten wählen würden 😀

    Ich habe übrigens eine Theorie über die Obsession der Amis mit Waffen. Die USA sind absurd prüde. Waffen sind offensichtlich ihr Sexersatz.

    • „Ich habe übrigens eine Theorie über die Obsession der Amis mit Waffen. Die USA sind absurd prüde. Waffen sind offensichtlich ihr Sexersatz.“

      Gibt´s für diese Theorie auch Belege? Ich würde schon mal bestreiten, dass die USA absurd prüde sind, und wie Waffen Sex ersetzen sollen, ist mir auch nicht ganz klar.

      • „Ich würde schon mal bestreiten, dass die USA absurd prüde sind“

        Das sind sie schon alleine deshalb, weil sie das religiöseste Land der westlichen Welt sind.

        „und wie Waffen Sex ersetzen sollen, ist mir auch nicht ganz klar“

        Handfeuerwaffen als Phallussymbole sind jetzt nicht so weit hergeholt 🙂

        • „Das sind sie schon alleine deshalb, weil sie das religiöseste Land der westlichen Welt sind.“

          Werden deshalb auch so viele Pornos in den USA gedreht?

          „Handfeuerwaffen als Phallussymbole sind jetzt nicht so weit hergeholt“

          Da hast du recht, aber wie sollen sie Sex ersetzen?

        • „Werden deshalb auch so viele Pornos in den USA gedreht?“

          Wahrscheinlich schon. Als Ersatz für echten Sex.

          „Da hast du recht, aber wie sollen sie Sex ersetzen?“

          Symbolisch.

        • >>Handfeuerwaffen als Phallussymbole sind jetzt nicht so weit hergeholt <<

          Sagt der schwule Adrian … 🙂
          Ich würde Dir zustimmen, wenn Schwule andere Schwule meistens mit ein paar Schüssen in den Hintern umlegen würden und Heteros gezielt von zwischen die Beine feuern täten.

        • und Heteros gezielt von zwischen die Beine feuern täten.

          Ted Cruz lässt sich doch allzu gerne gerne als „shooting from the hip“ klassifizieren.

          Wenn er nicht auf dem Schießstand, sondern in der Texanischen Wüste unterwegs ist grillt er wahrscheinlich seine Fleshlight – mit der M16 aus der Hüfte.

    • Jedes Volk hat seine Macke; bei den Amis sind es die Waffen, bei den Deutschen die Autobahnen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung, bei den Spaniern der Stierkampf……wer ergänzt?

    • Ja, so machen wir Homos das mit unseren Kindern: „Steh auf, Kleiner, sei nicht so ne Pussy, ein wenig Hinfallen hat noch keinem geschadet, heul nicht rum wie ne Tucke, willste schwul werden, oder was?“

      😀 😀 😀

  2. Wird hier niemanden umhauen, da es hier ja wohl „preaching to the converted“ ist, aber hier drei Lügen, die trotz des Zusammenbrechens der ROLLING STONE-Campus-Rape-Story aufrecht geblieben sind:

    http://abovethelaw.com/2015/08/3-lies-that-linger-even-after-rolling-stones-uva-rape-story-was-debunked/

    Zur Aufheiterung nun dieses PSA, in dem Batgirl gegen den Gender Pay Gap kämpft:

    Ein tragikomischer Fehlschlag! Denn was zeigt uns der Clip?
    Ihr feministischer Kampf bringt sie dazu, nicht mehr das Böse zu bekämpfen, sondern ihre Freunde sterben zu lassen und selbst draufzugehen. 😛

    • die für ihre Untersuchung die 700 kommerziell erfolgreichsten Filme aus den Jahren 2007 bis 2014 analysierten.

      Mit anderen Worten: Die Studie analysiert nicht, was Hollywood produziert, sondern was die Leute am liebsten sehen wollen.

      waren von den 30.835 Charakteren, die in den Filmen vorkamen, lediglich 30,2 Prozent Frauen

      So viele? Wenn Filme mehr reale Verteilungen abbilden würden, dann gäbe es auf der einen Seite Filme, die zeigen, wie ein Mann sich um Haaresbreite davor retten kann, von einem Traktor überrollt zu werden, während auf der anderen Seite ein Film um Zuschauergunst buhlt mit der Geschichte, wie eine Frau einen Pullover anziehen muss, weil die Klimaanlage zu kalt eingestellt ist, als dass man in Unterwäsche im Büro sitzen könnte.

      Da finde ich 30% schon ziemlich viel.

      „Es ist klar, dass keine Fortschritte gemacht wurden, wenn es darum geht, die Realität zu repräsentieren“

      Denn das ist die Aufgabe von Hollywood: Die Realität repräsentieren. Nicht Geschichten erzählen, nein, Realität repräsentieren.

      • „Denn das ist die Aufgabe von Hollywood: Die Realität repräsentieren. Nicht Geschichten erzählen, nein, Realität repräsentieren.“

        Exakt!

    • Ob sich wohl auch jemand darüber ärgert, das in Bollywood-Filmen hauptsächlich Inder mitspielen oder ist das immer nur schlecht wenn es sich um weiße Heteromänner handelt?

  3. Dear manchild: if you want me to look after you, it’s time to pay up

    Eleanor Robertson

    „Free from the burden of looking after themselves, men earn more at work. Should women start charging these manchildren for ‘emotional labour’?“

    http://www.theguardian.com/commentisfree/2015/aug/05/dear-manchild-if-you-want-me-to-look-after-you-its-time-to-pay-up

    • Einer der Kommentare:

      „letsbeclearaboutthis:

      As a kid, both my parents were busy professionals. If I had a problem I went to Dad. If I wanted a cuddle, I went to Dad. If I wanted picking up from town at night, I called Dad. If I needed someone to help with homework, Dad always made time. Wanted encouragement with a new idea – Dad. Discussing careers options – Dad. Boyfriend probs. – yup, Dad. Mum was just uninterested in anyone at home.
      During his lifetime he built a garage, put in central heating, kept numerous cars on the road, decorated the house several times over, put in a new kitchen, laid carpets, built walls, replaced broken windows, and just assumed that was his expected role.
      When she finally disposed of him, Mum cut him out of every aspect of family life, leaving him humiliated and disparaged. His mistake was in thinking that supporting her career by taking on a caring role in addition to his traditional one would get the recognition it deserved.“

      • Von dem Artikel habe ich auch gehört! Wieder ein schönes Beispiel dafür, wie manchen Geschlechterkämpfern jeder Bezug zur Realität fehlt.
        Angela Night stellt ja auf Twitter einige pfiffige Fragen dazu: Wenn die Ehe ein Arbeitsverhältnis ist, darf es darin dann sexuelle Beziehungen geben? Und kommt es den Mann dann nicht viel billiger, die Frau zu entlassen, als sich scheiden zu lassen (wenn sie selbst die Scheidung will, wie in den meisten Fällen, hätte sie noch nicht einmal Recht auf eine Abfindung)?

  4. Auf Toy Soldiers nochmal zum Bill Kristol interview von Christina Hoff Sommers:

    Christina Hoff Sommers on how Feminism went awry

    https://toysoldier.wordpress.com/2015/08/05/christina-hoff-sommers-on-how-feminism-went-awry/

    „Annie on August 5, 2015 at 10:29 am said:

    I’ve watched the 1st 14 minutes so far. Troubling and disturbing, to say the least.

    I found CHS’s sister’s comments fascinating: “It’s a conference of Borderline Personalities!” I started to wonder if it isn’t more than that. Having (seemingly) totally rejected women’s historical roles in the nurturance, protection and well-being of children, I wonder if radical feminists haven’t instead embraced and nurtured childish behaviour in themselves and in each other (except they forgot to carry over that bit about helping children grow up into functional adults). That whole long description of the battle between the breakout groups sounded to me like nothing more than a poorly managed pre-school class, with toddlers fighting for attention and no adults around to maintain order. Perhaps what they all needed was a drinkie, and a nap.

    (The following is is not an argument about either this video or this post, btw, just a general comment on a trend I’m seeing in many places.)

    I’d like to fight, however, to take back the expressions ‘safe space’ and ‘triggers’ from the con artists and manipulators. I run a group for people with PTSD, and finding (or creating) a safe space is critical – vital – for healing – for both men and women. A ‘safe space’ enables giving yourself what you need to tend to your wounds until you’re strong again: its purpose is not to make you weaker or more vulnerable, but the opposite. And ‘triggers’ to reminders of horrific events (especially when they aren’t consciously remembered) is just a fact of this condition – a natural by-product of one’s experience. We need to work to resolve and work through them however, not reinforce them as is happening in that example.

    What those groups have labelled ‘safe space’ ISN’T a safe space in any way shape or form (unless you consider places like Jonestown* to be safe spaces). They are more indoctrination centres perhaps – giving one a false sense of safety so that you’ll let down your guard and thus open yourself up to more danger. They are, imo, an extension of the ‘false victim’ strategy/persona that predators use to ensnare and enfeeble victims (think Ted Bundy in a fake cast).

    The terms ‘safe space’ and ‘triggers’ (e.g. lets all use jazz-hands instead of clapping) have been so successfully hi-jacked by con artists that we now automatically mock anyone who uses them. THAT use of those terms is fair game for being called out for what it is: a ploy for manipulation. But, lets not throw the baby out with the bathwater; those terms in their true meaning, and the concepts they represent, are still needed by wounded people.

    * (the use of the word “Jamestown” may sound like hyperbole (it did when I first wrote it), but now that I think about it I’m not so sure that it is.”)“

  5. Unsere vollständig Rückgrat-entgratete Justizministerin Heiko Maas hat jetzt selber richtig Probleme. Es ist so bezeichnend, dass er über den Rück-Shitstorm einer eigenen über-political korrekten über-Entscheidung stolpert.

    Mal sehen, wie de Ablauf nun im Detail sein wird.
    Erst mal wird ihm grade volle Unterstützung beim Rauswurf des Generalbundesanwalts ausgesprochen. Noch hat ihm niemand das vollste Vertrauen ausgesprochen. Das ist immer eine derart verräterische Aussage, dass man danach eigentlich nicht mehr davon ausgehen kann, dass er das politisch überlebt.

    Die wichtigere Frage ist natürlich immer, was denn danach kommt. Es ist halt immer noch die selbe Koalition.
    Nett wäre natürlich zumindest, wenn der Nachfolger die geplante Verschärfung des Sexualstrafrechts vom Tisch nehmen würde.

    • „Nett wäre natürlich zumindest, wenn der Nachfolger die geplante Verschärfung des Sexualstrafrechts vom Tisch nehmen würde.“

      Ja schon, aber warum sollten sie. Gibt es überhaupt Widerstand aus irgendeine Partei dagegen?

      Und was der Bürger will, ist sowieso egal. Die Vorratsdaten-speicherung lag schon so oft auf dem Tisch und soweit ich weiß, war die Bevölkerung immer dagegen, trotzdem kommt sie jetzt oder später.

    • „Nett wäre natürlich zumindest, wenn der Nachfolger die geplante Verschärfung des Sexualstrafrechts vom Tisch nehmen würde.“

      Irgendetwas sagt mir, dass genau das Gegenteil der Fall sein wird. Ein sich als The-One-Good-Man hervortuender, den Frauen andienlicher, weiterer Vollpfosten und Pfau oder jemand weibliches a la Schwesig.

    • Befürchte ich auch …
      Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt – aber sie stirbt.

      Es gibt natürlich einen grvierenden Unterschied von sowas zur VDS.
      Die VDS ist im ureigenen Sinne eines kontrollsüchtigen Staates, das ist genau das, wo sie sich über das Volk hinwegsetzen, weil sie das eben selbst so wollen.
      Sowas wie das Sexualstrafrecht ist aber durchaus abhängig vom „gefühlten Volkswillen“ und dem, was für Recht befunden wird.
      Solange die Meinung ist, mit Frauenpolitik Wahlen gewinnen zu können, macht man Frauenpolitik.
      Die wird ja, trotz allem, von weiten Teilen auch oder grade der männlichen Bevölkerung mitgetragen, die alle selbst nach Jahrzehntelanger Indoktrination an das pöse Patriarchat glauben.

  6. Wer meinen Schreibstil beobachtet weiß, dass ich nur von „Feministinnen“ spreche. Das ist eine politische Aussage, Männer können für mich nicht feministisch sein, weil Feminismus nichts für Männer ist. Der KKK z.B. ist auch nichts für Schwarze, qua Definition. Das ist eine Aussage gegen das soooo beliebte feministische Pauer-Argument: „Guck mal ins Lexikon, dann weißt du was Feministmus ist.“ Japp…in einer Welt in der der rassistische KKK herrschen würde, würde auch im Lexikon steht, dass dieser eine Menschenrechtsorganisation ist, die sich für alle Menschen einsetzt…also alle die weiß sind. Klar. Der Lynchmord an einem schwarzen als Akt der Menschlichkeit und Hygenie. Wir sind bei solchen tumben „Guck mal ins Dictionnaire“-Argumenten ganz schnell ganz arm dran. Es zählt die Tat und nicht das Wort. Aber ich schweife ab…

    Denn wenn ich mir diese Männer anschaue, die irgendwie doch den wahnsinnigen Hirnfurz entwickelt haben, sich als „Feministen“ selbstzugeißeln…äh -bezeichnen, dann gelange ich zunehmend zu der Überzeugung, dass dieser Ausspruch eines Mannes „Ich bin Feminist“ auf seine geistige Umnachtung schließen muss.

    Kimmel, die drei von der Tanke Gesterkamp, Kemper, Rosenbrock, Rolf Pohl ect. pp. nun also noch so eine Tüpe: Thomas Meinecke

    https://www.freitag.de/autoren/juloeffl/mann-ist-ein-schimpfwort

    Aber was ich daran am wirklich peinlichsten finde ist, der Wunsch der Interviewenden und von Meinecke, das doch bitteschön noch gaaaanz viele „Hass-Kommentare“ unter den Artikel geschrieben werden sollen.

    Da weiß man gar nicht mehr wie man den Kiefer schließen will, soooo hängt die Kinnlade runter. Das ist so schrecklich Kindergarten, das es wirklich ernsthaft weh tut. Bei gleichzeitigem Statement, dass doch Frauen und 10 Prozent der Männer (Also die pro-feministischen) die Intellektuelleren Zweibeiner seien, als der Rest (Also die 90 Prozent Dumm-Männer).

    „Mann ist ein Schimpfwort“….offener Misandrismus beim Freitag…zeigt mal wieder das echter Intellekt nichts mit politischer Einstellung zu tun hat. Verwirrte linke Geister…

    Krasse Scheiße…

    • Perfekter Kommentar:

      Deswegen finde ich solche Artikel nicht mehr schlimm. Sie führen nämlich zu einer Atomisierung durch Radikalisierung im pro-feministischen Lager. Weil so ein Bullshit eben zwar bei einigen wenigen auf Zustimmung trifft, dafür aber bei über 90 Prozent eben auf harsches Kopfschütteln und Ablehnung.

      Daher ist es gut, dass es solche Artikel gibt. Es soll jeder sehen, was unter der Fahne des Feminismus so publiziert wird. Die Leute lesen keine Schwarzer, die behauptet „Sex sei Unterdrückung durch den Mann“, die Leute lesen Gegenwartsartikel, so wie diesen.

      Der Kommentar:

      >>“Lieber Freitag, lieber Herr Meinecke,

      es ist dies mein vorläufig letzter Kommentar. Es ist auch die Kündigung des Zeitungsabonnements. Ich nehme mir eine Auszeit, da es Umstände gibt, die zum Luftholen zwingen. Wichtigeres steht an als die von der Krankenkasse nicht bezahlte Haarentfernung bei einem individuell leidenden Menschen. Wichtigeres auch als ein erstmals korrekt beschriebener und darum für Herrn Meinecke hoch interessanter Orgasmus. Wie, bitte schön, ereignen sich wann, wie und bei wem unter welchen Bedingungen Millionen von Orgasmen ? Keine und keiner kann korrekt beschreiben, was sie/er nicht selbst empfunden hat. Und selbst die Empfindung, die im Nachhinein aufgeschrieben wird, ist nie die des empfundenen Momentes. Mag die ein oder andere Frau sich in der besagten, hochinteressanten Beschreibung eines Orgasmus wiederfinden, so ist das Urteil « korrekt » einfach nur lächerlich, wichtigtuerisch, Frauenkennertum vorgaukelnd.

      Ach, unsere Gesellschaft ! Ein Kommentar von mir im Jahr 2011 : Warten, bis die Seele nachkommt. Innehalten in dieser Gesellschaft, die noch mehr Wachstum, noch mehr Fortschritt, noch mehr Vermeidung oder Linderung individuellen Leids anstrebt. Ein Leser bedeutete mir daraufhin, dass ich das Innehalten wohl nicht so fordern würde, wenn mich selber eine Krebserkrankung treffen würde. Da mag er richtig liegen, aber ich müsste mich dem Schwur jeder in unserem Land gewählten Regierung beugen, der da lautet : Dem Wohl des Volkes dienen, Schaden von ihm abwenden….. Da mag eine Regierung noch so sehr das Individuum vor Augen haben und berücksichtigen wollen : Sie wird ihm, seinem Glück und der Linderung seines Leids Grenzen setzen müssen, weil sie nicht nur dem einzelnen, sondern dem Ganzen dient.

      Eine demokratische Gesellschaft wie die unsere ist dem ganzen Volk verpflichtet, lieber Freitag, lieber Herr Meinecke, das fordere ich ein. Deswegen nahm und nehme ich an Wahlen teil, pausenlose Enttäuschung hin oder her. Und erst, wenn unsere repräsentative Demokratie den Kuchen, der zum Verzehr ansteht (und den wir mit unseren Wahlen mitbestimmen), mit Respekt vor allen Menschen und unter Achtung der Menschenrechte und des Grundgesetzes gerecht und solidarisch verteilt hat, kann sie, wenn sie das Ganze nicht aus dem Blick verliert, sich noch intensiver an einzelnen Individuen und deren Streben nach noch mehr Glück und weniger Leid orientieren.

      Mit viel Papier und mit reichlich Zeit widmen Sie sich einer Gruppe – der weiblichen – in dieser Gesellschaft und dem Weiblichen an sich. Beides wird unverhältnismässig erhöht. Woher nehmen Sie den Mut und die Kenntnis, dem Weiblichen zuzuschreiben, eine bessere Gesellschaft zu ermöglichen ? Wieso können Sie von der Annahme ausgehen , dass nur die Dominanz männlicher Begriffe und der Männer überhaupt und daher die Orientierung der Frauen am Männlichen Frauen verbiegt und sie zu unterwürfigen Weibchen macht, die um ihr wahres Potenzial – die Verbesserung der Welt – nicht wissen oder nichts daraus machen (wollen, dürfen, können) ? Vier Fünftel einer anderen Gruppe – der männlichen – schreiben Sie so miese Eigenschaften zu, dass Sie hieraus die Berechtigung ableiten, diese Gruppe zu missachten.

      Ein paar Jahrhunderte lang sollen weibliche Begriffe weiblich sozialisieren. Das ist dominant und daher unzulässig ! Die männliche Dominanz in Begriffen und damit in unserer Sozialisation – angenommen, dass sie existiert– sollte nicht von einer anderen, hier : einer weiblichen Dominanz abgelöst werden. Dominanz an sich füḧrt zu nichts Gutem.

      Lieber Freitag, lieber Herr Meinecke : Wie wäre es, wenn Sie den Begriff Feminismus, den Sie als eine Haltung – eine positive Geisteshaltung ??? – ausmachen, abschaffen, weil er aufgrund seiner ihm schon rein sprachlich innewohnenden Fraulichkeit zu subjektiv, zu suggestiv ist ? Er ist dadurch – und natürlich durch eine damit einhergehende Bevorzugung und Überhöhung eines Teils unserer Menschheit – ungeeignet, die meiner Meinung nach drängendsten Probleme unserer Zeit für die meisten Menschen nachvollziehbar – und das bedeutet vor allem objektiv und gerecht – zu artikulieren und anzugehen.

      Es ist angesichts unserer Menschheit wenig hilfreich, subjektives Glauben an die Kraft und Herrlichkeit von Göttinnen, von weiblich Göttlichem und dessen Idealisierung zu publizieren. Ich dachte, diese Zeiten seien längst vorbei !“

      Perfekt analysiert. Dominanz wird als männlich gelabelt und muss gebrochen werden, durch weibliche Dominanz. Diese ist dann wieder irgendwie gut, gerechter und besser. Nicht ein Zustand/Tat wird als sanktionierbar definitiert, sondern nur daran, WER sie begeht.

      Das ist wie im NS. Der Mord an einem Deutschen wurde vom Rechtsstaat verfolgt, der Mord an einem deutschen Juden zB. nicht. Logisch, hat man erstmal seine geistigen Schranken eingezogen und fährt auf den vorgefertigen Schienen, hält man sich zwar für ultimativ progressiv und intelektuell, ist aber doch ein ganz ganz armes Würstchen.

      • Witzig finde ich auch, dass er offenbar bestimmte „männliche“ Autoren erst liest, nachdem er dafür eine feministische Genehigng bekommen hat, der Art: Okay, frpher war das für uns ein Mcho-Arschloch, jetzt definieren wir ihn um zu einem feministischen Vorreiter.
        Dann, erst dann, ist der Autor für unseren Vorzeigefeministen wieder lesbar.

        • Ja das auch. Aber das ist eher auch dem Paradigma der Dominanz zuzuordnen.

          Denn das ist doch das eigentlich Auffällige! Feministinnen imaginieren immer eine männliche Dominanz:

          einengende (!) Zwangsheterosexualität als männliches Unterdrückungsmuster, männliche Dominanz in Führungspositionen oder eben in der Sprache durch Wörter (!).

          Man kann hier vieles hinzufügen, letztlich nehmen Feministinnen die Welt als „männlich dominiert“ wahr, daher ist die Welt auch so schlecht wie sie ist.

          Das ist der erste Schritt, der zweite Schritt ist es diese männliche Dominanz als GEWOLLT, als GEPLANT, als DURCHGEFÜHRT zu imaginieren. Männer haben diese männliche Sprache in einem bewussten Akt entwickelt um Frauen zu unterdrücken. Punkt! Männer haben die Ehe in einem bewussten Akt entwickelt um Frauen abhängig zu machen. Punkt. Usw.

          Kein Wunder also, dass die so Denkenden nun eine Reaktio verlangen:

          Frauen SOLLEN in einem bewussten Akt eine weibliche Sprache entwickeln um Männer ausgleichend gerecht für 5000 Jahre Patriarchat zu sühnen. Punkt! Frauen SOLLEN in einem bewussten Akt die Führungspositionen übernehmen, um die männliche Schlimm-Gesellschaft positiv zu beeinflussen. Punkt!

          Wer das Programm dieses misandrischen Radikalfeminismus verstehen will, muss sich NUR mit dem beschäftigen, was dieser vorgibt analysiert zu haben, nämmlich die:

          Patriarchale, Männerdominierte und Frauenunterdrückende Gesellschaft.

          Das Programm des misandrischen Radikalfeminismus ist nämlich genau das, nur eben unter dem Primat des „Weiblichen“. Der Prädominanz der Frau. Sie soll Herrscherin werden, sie soll über Männer herrschen. Mit absoluter Macht ausgestattet, überall sollen sich Männer hinterfragen, kleinbeigeben und Frauen den Vortritt lassen.

          Radikaler Feminismus schafft hier genau DAS was er kritisiert. Das ist das politische Programm, und wenn man alles was bei uns passiert unter diesem Paradigma analysiert, wird das auch deutlich:

          Umbau der Sprache hin zu letztlich rein weiblichen Bezeichungen zB. (BürgerInnen). Quotengesetze die ein mindestens 50 Prozent Frauen vorsehen, also gilt 0 Prozent Männer als okay, aber 49 Prozent Frauen als nich okay. und und und….

          Jede Maßnahme die unter „Gleichstellungspolitik“ läuft ist maximal dominant, sie greift Top-Down mit Autorität in die Lebenswirklichkeit der Menschen ein, vor allem natürlich in die der Männer. Und dieses Argument mit der „ausgleichenden Gerechtigkeit“, dieses Hetzargument höre ich immer öfter, weil wir eben gerade in einer Radikalisierungsphase sind. Warum? Weil sich das, was der Kommentator den ich zitiert habe, ebend NICHT bewahrheitet: Mit Frauen wird die Welt nicht besser, gerechter oder sozialer, Frauen handeln in einer gewissen Konfiguration GENAUSO wie Männer. Sie machen auch nichts effizienter oder effektiver wie sooooo lange behauptet, im Gegenteil, überall müssen Männer eingreifen um das Rad am Laufen zu halten (Siehe Ärztemangel zB.).

          Wir erkennen wie gaaaanz langsam der Traum vom weiblichen Bessergeschlecht zerplatzt, einfach weil nun zunehmend Frauen in die Position kommen genauso viel Murks anzurichten wie Männer. Und genau wie der Kommentator seine Irritation aufgrund dieser quasireligiösen Ehrerbietung gegenüber Frauen als das vollwertigere/bessere Geschlecht beschreibt, genauso müssen wir das im Auge behalten:

          Einem religiösen Eiferer seinen heiligen Glauben zu nehmen, führt zu Gewaltätigkeit. Was hat dieser denn sonst außer dem Glauben? Wie fühlt sich ein so Verratener?

          Logisch das dann so Tüpen wie Meinecke vom „Schmipfwort Mann“ schreiben, vom dummen Geschlecht. Geht der Glaube kommt der Hass. Und so registiert eine immer fassungsloser werdene Gesellschaft wie radikaler Feminismus Amok läuft und sich nur noch im offenen und gewalttätigen Männerhass suhlen kann. Das ist die Endstufe, jede Ideologie in Auflösung reagierte mit sich abwechselnder Agonie und willdem Hass. Wir sehen das an den Debatten im Feminismus (Müde feministisch zu sein) sowie solchen Interviews.

          Der Gedanke falsch zu liegen, der Gedanke das „die anderen“ vielleicht doch näher an der Wahrheit sind, der Gedanke dass man selbst vielleicht das Problem ist und nicht „der andere“, dass ist für Menschen, die wie Meinecke angeblich schon in der Schule begeistert Bouvoir gelesen, eine unheimliche Vorstellung. Sie sind lebenslang feministisch sozialisiert, sie HABEN nichts anderes und sie sind nichts anderes.

          Traurig. Aber irgendwie dann doch fair.

        • Das Programm des misandrischen Radikalfeminismus ist nämlich genau das, nur eben unter dem Primat des “Weiblichen”. Der Prädominanz der Frau.

          Der „cultural feminism“ hat ja nie einen Hehl draus gemacht. Und genau dieser Feminismus trat den Marsch durch die Institutionen an.

          Ich finde es ja schön, dass es solche Leute wie Meinecke gibt. Leute, die sich seit 40 Jahren keinen Millimeter bewegt haben.

          Die sind dadurch ein Freifeldmuseum, in welchem der noch unverfälschte Geist des vorherrschenden Feminismus schön exponiert wird. Inklusive hochpeinlichen Arroganz der damaligen Profeministen, aufgrund ihrer Mösenkriecherei zum exclusiven Club der Bessermännchen zu gehören.

          Meine Güte, der merkt ja gar nichts mehr.

    • >>Wer meinen Schreibstil beobachtet weiß, dass ich nur von “Feministinnen” spreche. Das ist eine politische Aussage, Männer können für mich nicht feministisch sein, weil Feminismus nichts für Männer ist.<<

      Ich dagegen spreche fast ausschliesslich von Feministen, denn weder sind alle Frauen Feministinnen noch sind Feministen ausschliesslich Frauen. Nur von Feministinnen zu sprechen impliziert, es sei ein politischer Kampf der Frauen gegen die Männer. Das ist faktisch falsch. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass für die meisten Männer Feminismus nichts als Zumutungen bereit hält. Einige männliche Opportunisten profitieren allerdings schon, wenn sie sich als in bestimmten Milieus als Feministen anbiedern und vermarkten.

    • Ich finde den Meinecke-Text in einer ganz anderen Hinsicht interessant.

      Immerhin erfahren wir hier etwas darüber, wie jemand zum „Frauenversteher“ (M. Stiehler) wurde.
      Meinecke hat im Laufe seiner Entwicklung, was seine geschlechtliche Identität angeht, offenbar eine „Lösung“ gefunden, die aus einem Konflikt mit anderen Männern (bzw. damals: Jungen) hervorging. Und dieser alte Konflikt ist bei ihm bis heute aktuell, behaupte ich.

      Seine Position ist ja:
      „Mir gefällt es besser, mich als nicht-männlich zu bezeichnen. Ich bin einfach kein Mann. Ich bin zwar auch keine Frau, aber so kann ich mich von den groß sprechenden Männern absetzen.“

      Absetzen, abgrenzen von den anderen Männern – das steht ganz oben auf der Agenda. Macht man zum Beispiel mit elitärer Ablehnung und unterschwellig aggressivem Verhalten.
      So wie hier:
      „Der Sprachgebrauch dieser Männer ist unästhetisch, unüberlegt und definitionsmächtig.“
      Unästhetisch – der Schöngeist sieht auf all die tumben Männer herunter. Und jetzt ist er endlich, endlich mal größer als die ‚groß sprechenden Männer‘.

      Die sind für ihn auch rechtlos an bestimmten Stellen – hier zeigt sich die aggressive Seite des Verhältnisses:
      „das gehört nicht auf die Seite der Männer, die können jetzt mal zurückstecken. Es ist perfide, wenn Männer sagen: „Wir wollen uns auch aus unserem Knast befreien.“
      Perfide! Die sollen die Klappe halten. Die haben kein Recht, aus einem Knast zu wollen – _die_ nicht.

      Und warum eigentlich?
      Wie es dazu kam, dass sein Verhältnis zu Männer so wurde, wie es ist, wird zumindest angedeutet:

      „Ich hatte keine Jungenkindheit im klassischen Sinn. Ich habe nie diese homosozialen Wettkämpfe mitgemacht, das Kräftemessen, ich war schlecht im Fußball und habe mich bis heute nicht geprügelt oder mir einen Bart wachsen lassen.
      Als kleines Kind wurde ich oft für ein Mädchen gehalten, hatte lange Haare. …
      Damals habe ich akzeptiert, als Junge oder eben als Mädchen angeredet zu werden, ohne das als problematisch zu erleben.“

      Ich vermute, er ist damals nicht von den anderen Jungs akzeptiert worden. Er hat sich unter ihnen keinen Platz erkämpft, er hat auch äußerlich signalisiert, dass er irgendwie mit ihnen nichts gemeinsam hat – s. die Haare.
      (Leider erfahren wir nicht, wie sein Vater eigentlich auf ihn gewirkt hat. Hat er den als „männlich“ erfahren?)

      Was er über die Pubertät bemerkt, passt jedenfalls zu dieser Distanz:
      „Ich war verunsichert, weil ich wusste, es gibt eine Ordnung, der ich erst mal nicht entsprach.“

      Eine Formulierung am Ende des Interviews legt nahe, dass dieser alte Konflikt mit den anderen Jungs/Männern ihn bis heute prägt:
      „Auf die Kommentarspalte freue ich mich geradezu. Ich bin souverän genug, um das an mir abprallen zu lassen.“

      Genau. Endlich souverän genug sein – so übersetzt der Schöngeist für sich „endlich auch mal stark und groß sein – so wie die, die mich damals nicht akzeptiert haben“.

      Wenn an diesen Interpretationen was dran ist, dann hätte man eine – von mehreren! – Erklärung für Männer, die männerabwertend und feminismusfreundlich sind.
      Hier scheinen mir alte, unbezahlte Rechnungen dahinter zu stehen.

      Wenn das so wäre – vielleicht sollte er seine Konflikte anders bearbeiten als in Interviews mit Juliane Löffler …

      • Wenn an diesen Interpretationen was dran ist, dann hätte man eine – von mehreren! – Erklärung für Männer, die männerabwertend und feminismusfreundlich sind.
        Hier scheinen mir alte, unbezahlte Rechnungen dahinter zu stehen.

        Ich denke, da ist in der Tat des öfteren was dran: Ein Bild der eigenen einzigartigen Großartigkeit als „nicht“¹-Mann, als Kompensation für tiefe narzisstische Kränkungen.

        ¹) Was natürlich ein Widerspruch ist, es wird sich so ja gerade als Mann identifiziert / profiliert / inszeniert. „ICH bin ein Mann, der kein Mann ist!!!“ – ein Bessermann, halt.

        Was Meinecke antreibt weiß man nicht, aber sein überbordender Narzissmus ist kaum übersehbar. Dieser spezielle Narzissmus scheint mir aber in seiner Generation recht verbreitet gewesen zu sein, man scheint ja damals regelrecht der Meinung gewesen zu sein, die ganze Menschheit neu erfunden zu haben.

        • ..bemerkenswert finde ich auch, dass Frauen bei solchen Kandidaten oft offenbar nur als Kollektiv existieren. Was für mein Empfinden gerade nicht von einer tatsächlichen Wertschätzung weiblicher Individuen zeugt. Wie soll man denn ein Individuum wertschätzen, wenn man es nur als Mitglied eines Kollektives wahrnimmt? Das würde ich mal eine „Degradierung zum bloßen Objekt“ nennen und es wundert mich auch nicht, dass Frauen meistens nicht viel von solchen „nice guys“ halten und dass Feministinnen solche „allies“ oft regelecht demütigen.

          Der treibende Konflikt scheint jedenfalls tatsächlich oft Intrasexuell zu sein. Das Kollektiv „Frauen“ dient dabei nur als bloße Abwerungsinstanz.

    • Nur 72%?

      Ich dachte, der MeinFeminismusFeminismus-Schlachtruf „Ich will ohne Konsequenzen tun und lassen was ich will“ hätte einen größeren Zuspruch unter den „moralischeren“ der Menschen.

  7. College Codes Make ‚Color Blindness‘ a Microaggression

    The worst thing about college speech codes is how they incite hyper racial consciousness.

    Brendan O’Neill | August 5, 2015

    „…

    But here’s the thing: King—like many other postwar radicals, liberals, and progressives—was challenging the idea that people should be engaged with and judged as „racial / cultural beings.“ He, and others, preferred to treat people as people, not as products or expressions of „culture.“ Now, 50 years on, the regressive, racial politics of identity has won out over that old humanistic dream of a post-race society, to such an extent that anyone who refuses to think of whites and blacks as different is treated as problematic.

    New college speech codes don’t only infantilize students and stymie open, frank discussion. They also point to the creeping re-racialisation of society, and to the rebranding of universalism itself as a form of racism. Call me microaggressive all you like but, as a humanist, I will not treat my fellow citizens as „racial/cultural beings.“

    http://reason.com/archives/2015/08/05/speech-codes-and-humanism

  8. Nach dem Hinweis von DMJ habe ich mal kurz auf Angela Nights Twitter-Timeline geschaut, etwas gefunden was sie von Sargon of Akkad retweetet hat:

    Einfach nur noch krank!

  9. Zwar bislang nur über die Junge Freiheit gefunden…

    https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2015/nicht-gegendert-millionen-strafzettel-landen-im-reisswolf/

    Österreich, die Avantgarde des Genderns 😀

    Bezüglich der Bundeshymnendebatte ist mir vor kurzem was eingefallen:

    Wieso verzichtet man nicht auf den neuen Zusatz „…Heimat großer Töchter, Söhne“ und ändert es zu „Heimat großer Hurensöhne“ um?

    Damit hätte man immerhin beide Geschlechter angesprochen. Einmal das männliche, den Sohn, und dann das weibliche, die Hure, was nicht implizieren soll, dass alle Frauen Huren wären (wobei das wohl der ein oder andere bejahen würde, je nachdem wie hoch bzw. niedrig man die Latte für „huriges“ Verhalten [Sex gegen Ressourcen] setzt bzw. bereit ist, den Begriff „Hure“ zu dehnen).

    Anderenfalls wäre es die perfekte Beschreibung des heutigen österreichischen state of mind bezüglich vielerlei politischen Fragen.

  10. Edit:

    *politischer Fragen

    Nachträglich noch ein Schmankerl:

    In Österreich gab es ja in den letzten Jahren eine Debatte bezüglich des Aufnahmetests auf der medizinischen Universität, der, so Kritiker, nicht gendergerecht sei und Frauen anhand der Fragestellung diskriminiere (zu viel Naturwissenschaft, Logik, zu wenig soziale Kompetenzen, blabla…)

    Nun ein neuer Supergau beim diesjährigen Aufnahmetest:

    58% aller angetretenen Personen haben Frauen ausgemacht.
    Trotzdem geht „nur“ die Hälfte aller freien Plätze an Frauen.
    Noch dazu wurde erstmals der Abschnitt „Soziales Entscheiden“ zum Test hinzugefügt. So wird unter dem Punkt „erhoben, wie in sozialen Situationen Entscheidungen getroffen und welche Überlegungen für die Entscheidungsfindung angestellt werden.“

    Also eine perfekte 50/50 Quote, wegen der alle Gleichstellungsbewegten die Hände in die Höhe schmeißen und feiern sollten, würde man doch meinen, oder?

    REALITY CHECK, MOTHERFUCKER.

    „VSStÖ-Vorsitzende (Verband sozialistischer Student_innen) Katrin Walch kritisierte, dass das Medizinstudium „zu einem männlichen Elitenprivileg verkommen ist“: „Einmal mehr zeit sich, dass der Medizin-Aufnahmetest Frauen diskriminiert.“ Politik und Universitäten müssten „endlich Verantwortung übernehmen und handeln, anstatt Jahr für jahr zuzuschauen, wie Hunderten Frauen aufgrund ihres Geschlechts das Medizinstudium verwehrt wird“

    Geb‘ ihnen einen Finger und sie wollen die ganze Hand.

    • Frauen sollten automatisch den Aufnahmetest bestehen, denn sie sind per Definition ja das begabtere Geschlecht und dieses hat es sich verdient die Studienplätze zu belegen dürfen, weil Patriarchat und so.

      Es verstehe auch nicht warum Wissen für einen Arzt wichtig ist. Viel wichtiger ist doch das man ganz doll was mit Menschen machen will. Also was sollen diese Tests. Frauen sind das empathische Geschlecht, das ist schon Qualifikation genug! Basta!

      • Frauen sollten automatisch den Aufnahmetest bestehen

        Und wenn man nur noch Frauen zum Medizinstudium zulassen würde, dann wäre es die alltägliche Vergewaltigung durch Zuweisung von care-work.

        • Incoming meteor set to destroy entire planet! Women hit hardest!

          Irgendwann melde ich mich noch mal bei Wikipedia an und schreibe einen Artikel über das „Opfertierchen“…

    • es ist völlig egal, was getestet wird und wie das Ergebnis sich af die geschlechter verteilt. Am Ende ist es IMMER ein Beweis für die diskriminierung von Frauen. Feminismus stellt alles notwendige Werkzeug bereit, um jedes Ergebnis als Diskriminierung der Frau „erkennen“ zu können.

    • Richtig geil daran ist ja, dass DIE HERREN i.d.R. ihren Zwangsdienst im Bundesheer für 6 bzw. 9 Monate angetreten haben, und daher MEHR Zeit zum lernen hatten, denn was macht man in seinen 6 bzw. 3 Monaten Leerlauf? Richtig, man paukt für den Test! Die maturierten DAMEN kommen sofort nach der Schule in den Test rein und haben daher weniger Zeit zum Lernen.

      Da wir aber in einem frauenverachtenden frauendiskriminierenden Eliten-Männer-Patriarchat leben (Indem Ministeriale Frauen Millionen verballern dürfen um nichtgegenderte Strafzettel zu vernichten) ist NICHT ETWA der Zwangsdienst der Männer das Problem, NEIN! Es ist der Test der mittlerweile sogar schon „soziales Entscheiden“ abprüft, wohl weil die sexistischen Macher denken Männer könnten schlechter sozial entscheiden. Zur Erinnerung, die Männer kommen da gerade aus einem Zwangsdienst in dem (ACHTUNG!) SOZIALE (Vulgo Kameradschaftliche) Entscheidungen ganz oben auf dem Lehrplan stehen.

      Aus einer Zwanglage der Männer ergibt sich rein ZUFÄLLIG ein Vorteil, statt aber die Zwangslage der Männer abzuschaffen, versucht man den Test für Frauen schaffbarer zu gestalten. Es ist übrigens nicht schwer zu vermuten, dass bei umgekehrten Geschlechterverhältnis darüber debattiert werden würde, warum die doofen Männer von den Pauer-Schlaubi Frauen outperformed werden. Muss wohl am männlichen Stumpfsinn liegen, pah, Mindergeschlecht! ALTER!

      Ich bekomme wirklich, wirklich NICHT MEHR DIE TÜR ZU. Das ist einfach unglaublich. Ich weiß schon, warum ich Österreicher nicht wirklich ernst nehmen kann…

      Sorry Slavo natürlich nicht alle, aber mir wird immer deutlicher warum Lightyear so ein Ultra-Feminist ist. Das ist eine gefährliche Mischung zwischen persönlicher Kränkung aufgrund des Österreichischseins und Minderwertigkeitskomplexen die hier sich Bann bricht. Ich meine ihr gendert schon eure Hymne…bisher wurde unser Lied der Deutschen noch nicht gegendert (DEUTSCHE Frauen und Deutscher Wein)…Patriachales Sauflied als ob Frauen zur freien männlichen Verfügung stünden. Aber ich halte lieber die Klappe, sonst bringe ich gelangweilte melancholische Kampf-Emanzen wohl noch auf dumme Ideen…

      PS: Warum sagt jemand wie die sozialistische Studentenführerin so einen Unsinn. Was hat diese hübsche Frau, Soziologiestundentin mit sichtbarem Spaß am Leben denn für Benachteilgungen? WOHER kommt dieser Hass?

      Adolf Hitler züchtete seinen Rassenhass im Männerwohnheim. Ganz unten am Rand der Gesellschaft. Männerhass kommt von den priviligiertesten Frauen aus der mitte der WOhlstandsgesellschaft in einer Zeit, in der Frauen in Europa noch NIE sooo sicher und gut leben konnten?! Ich verstehe ES nicht. Was ist da schiefgelaufen? Was läuft in unseren Gesellschaften verdammte scheiße noch mal schief? Woher kommt dieser Hass? „Elite-Privilieg Medzinstudium“…warum nur? Mich macht das wirklich fertig…wie bei unser Skateboarderin aus Cottbus vor ein paar Tagen.

      Frauen die ein (fast) sorgenfreies sicheres gutes Leben führen und machen dürfen (!) worauf sie Bock haben, und dann dieser Hasssss?

      Ich bin mal wieder fassungslos…warum?

      • „PS: Warum sagt jemand wie die sozialistische Studentenführerin so einen Unsinn. Was hat diese hübsche Frau, Soziologiestundentin mit sichtbarem Spaß am Leben denn für Benachteilgungen? WOHER kommt dieser Hass?“

        Sie hat in ihrer fruchtbarsten Phase keine Kinder. Könnte es das sein? Eine innere Leere durch Negierung der weiblichen Biologie?

        Immerhin, so etwas gab es noch niemals in der Evolutionsgeschichte irgendwelcher Lebewesen: Massenhaft fruchtbare Weibchen, die keinen Nachwuchs haben. Ist es absurd zu spekulieren, dass dies Folgen für die weibliche Psyche hat?

        • In der Tat. Ich bin selbst ein wenig erschrocken über diese recht spontane – „reaktionäre“ – These, aber ich halte sie durchaus für überlegenswert.
          Ich schlage vor, der Blogmaster stellt das mal als Beitrag ein 🙂

        • Augenfällig ist ja, dass die größten Männerhasserinnen diejenigen sind, die keinen Nachwuchs gezeugt haben….

          Unsere führenden Netzfemis zB., also die aktuellen, die sind ja alle so Anfang Mitte Dreißig und ohne Mann und Kind in Behelfsmäßigen AltbauWGs in Berlin unterwegs. Sie führen ein total atypisches Leben….eindrehend auf die Zielgerade ihrer Fertilität…das muss Konsequenzen haben….

          Spricht für deine These. Aber ich sehe Schwierigkeiten in der Zuordnung. Gibt ja auch bekinderte Männerhasserinnen. Wobei mir gerade nicht so wirklich jemand einfällt….

        • Immerhin, so etwas gab es noch niemals in der Evolutionsgeschichte irgendwelcher Lebewesen: Massenhaft fruchtbare Weibchen, die keinen Nachwuchs haben. Ist es absurd zu spekulieren, dass dies Folgen für die weibliche Psyche hat?

          Keineswegs. Insbesondere bot die „alte Gesellschaft“ eine klare Orientierung und einen klaren Platz für Frauen. Es stand niemals zur Debatte, ob eine Frau gut und für die Gesellschaft nützlich war, wenn sie nur treu war und Kinder gebar. Das bot auch viel Sicherheit.

          Feministinnen sind halt sehr oft Klemmkonservativ. Es traut sich nur kaum eine junge Frau im urbanen Milljöh, offen konservativ zu sein. Beispielsweise in erweckungschristlichen Umfeldern sieht es ganz anders aus, dort sind die Frauen mit großem Vorsprung die vehementeren Konservativen.

        • „Insbesondere bot die “alte Gesellschaft” eine klare Orientierung und einen klaren Platz für Frauen.“

          Ja, Orientierungsrahmen sind durchaus wichtig -zumindest für viel Menschen 🙂
          Auch jungen Männern in unserer Gesellschaft wird dieser ja immer mehr weggenommen. Eigentlich ist es absurd: Man versucht in unserer Gesellschaft krampfhaft, bisher durch Männer ausgeübte Funktionen durch Frauen zu ersetzen und übersieht dabei, dass Männer nicht das zu ersetzen in der Lage sind , was Frauen exklusiv können: Schwangerschaft und Mutterschaft.
          Man entzieht somit beiden Geschlechtern den Orientierungsrahmen und den Boden unter den Füßen.
          Roslin hatte recht…

        • Das erklärt auch diesen erzieherischen Eifer, den Feministinnen an den Tag legen. Sie suchen sich ein Ersatzobjekt dem sie als Erziehungsberechtigter vorstehen können. Etwas das IHR Baby ist, das sie hegen und pflegen können. Bei dem sie richtig biestig werden, wenn man ihm was böses will. So wie eine Mutter deren Kinder man ohne Erlaubnis anfässt…Grrrr!

          Noch nie waren Gebärmuttern so unbenutzt wie heute…reaktionär….aber einen Gedanken wert.

        • Das erklärt auch diesen erzieherischen Eifer, den Feministinnen an den Tag legen.

          Oh yeah – die geistige Mutterschaft für die Nation.

        • Noch nie waren Gebärmuttern so unbenutzt wie heute…reaktionär….aber einen Gedanken wert.

          Tja, männliche Muskelkraft wurde halt schon viel früher Obsolet – wir hatten länger Zeit, damit umgehen zu lernen und konnten auch nicht so leicht einfach einen Sündenbock dafür in die Wüste schicken.

      • Deutsche Frauen, deutsche Treue,
        Deutscher Wein und deutscher Sang
        Sollen in der Welt behalten
        Ihren alten schönen Klang,
        Uns zu edler Tat begeistern
        Unser ganzes Leben lang

        Vom deutschen Wein halte ich auch heute noch viel.

        Es langt aber nicht mehr, mich zu edler Tat zu begeistern.

  11. Ich mache zwar selten meinen Fernseher an, jedoch ist mir in letzter Zeit eine Werbung besonders aufgefallen.

    Als ich sie das erste Mal sah, hab ich das kleine Detail gar nicht bemerkt. Wohl aus Unachtsamkeit, da meine Denkleistung bei Werbungen generell um ca. 99% abnimmt. Nach paar weiteren Durchgängen ist es mir dann aufgefallen.

    Eigentlich fand ich die Werbung an sich ziemlich lustig, weshalb ich sie mir ziemlich gut eingeprägt hab. Jedoch war das nicht der einzige Grund wieso ich sie mir so gut einprägen konnte. Vielleicht bemerkt es jemand von euch, was gemeint ist?

    • Ich argwöhne mal, du beziehst dich auf das Ende: Die Frau lässt ungehemmt und vorzivilisatorisch ihren Frust über den suboptimalen Urlaubsverlauf an ihrem Mann aus.
      Andersrum wäre es skandalös, so ist es ein bloßer Gag – und dass der Mann zu funktionieren hat (also nicht etwa die Frau selbst besser buchen könnte) schwingt auch mit.

      • Mir anfangs auch nicht. Hat wohl was damit zu tun, dass man es schon als gegeben hinnimmt. Anderenfalls frage ich mich, ob ich schon so sehr von der Mannosphäre beeinflusst wurde, dass mir solche Sachen dann doch einerseits auffallen und dann irgendwie einen sehr schlechten Beigeschmack hinterlassen.

        • Natürlich ist es mir sofort aufgefallen. Das ist Standardwerbung seit den 90er Jahren. Fand es schon damals scheiße, bevor ich überhaupt wusste, was Männerrechtler sind. Stell Dir einen junegn Schwulen in der Pubertät vor, der in allen Medien erklärt bekommt, dass Männer Idioten sind und dass nur die Liebe zur Frau das wahre Glück ist. Man, ich hasse diesen Mist 🙂

        • @Adrian:
          Die schwule Perspektive hier ist mal ein wirklich interessanter Aspekt!

          Mag jetzt etwas heimtückisch strategisch gedacht sein, aber vielleicht hätte man über die tatsächlich etwas bessere Karten, auf das Problem aufmerksam zu machen. Beklagt es ein Hetero, ist er ein Jammerlappen, der trotz seiner Olymps aus Privilegien keinen kleinen Spaß verträgt… Aber an diesem Fall kann man vielleicht einigen Leuten tatsächlich klar machen, dass da was nicht in Ordnung ist.

        • Stell Dir einen junegn Schwulen in der Pubertät vor, der in allen Medien erklärt bekommt, dass Männer Idioten sind und dass nur die Liebe zur Frau das wahre Glück ist.

          Schlimmer noch: Ein Mann wird erst durch die Liebe einer Frau zum fühlenden Mensch. Was umgekehrt nur sehr abgeschwächt gilt, eine Frau wird allenfalls durch Mutterschaft emotional _reifer_. Ein Mann hat nach gängigen Klischees keinen nennenswert positiven Einfluß auf eine Frau.

          Aber an diesem Fall kann man vielleicht einigen Leuten tatsächlich klar machen, dass da was nicht in Ordnung ist.

          Ja, das wäre vielleicht ein interessanter spin. Allerdings wird dann der Schwule vermutlich einfach in das Raster „weiblicher als Heteromänner“ einsortiert. Am Ende bleibt es also bei der verkitschten Weiblichkeit.

        • „Allerdings wird dann der Schwule vermutlich einfach in das Raster “weiblicher als Heteromänner” einsortiert.“

          Das klingt leider recht wahrscheinlich. Aber wenn man ihm dennoch versuchen sollte, entgegen zu kommen (also entsprechende mediale Darstellungen unterließe), würde das öffentliche Männlichkeitsbild ja trotzdem etwas verbessert. Würde ich notfalls auch unter falschen Vorzeichen annehmen. 😉

    • Wirklich schön.
      Auch der Aspekt, dass es eine Frau ist, die voller Gehässigkeit zwei anderen Frauen reinreibt, dass ihr Kerl nicht gut genug ist.

      De Fischer siene Fru + Männer sind immer schuld + Ich Frau kann auf euch Frauen herabschauen.

      Ich sehe schon, wie an dem Wesen die Welt genesen wird.

  12. Wollepelz wird auch immer schlauer:

    „Was ich bisher nie verstanden habe: Homosexualität gibt es seit Bestehen des Menschens. Was ist aber an gleichgeschlechtlicher Liebe vielfältig? Zunächst gibt es in dieser Form der Liebe 50 % weniger Geschlechter als in der heterosexuellen Normalsexualität.“
    http://www.pelzblog.de/2015/08/dreckige-homophobie-wir-brauchen-sexuelle-vielfalt/

    Clever. Ein ideales Aushängeschild für den Maskulismus. Wahrscheinlich ist ne Glühlampe über seinem Kopf angegangen angegangen, als er sich das ausgedacht hat. 😀

    • Zunächst gibt es in dieser Form der Liebe 50 % weniger Geschlechter als in der heterosexuellen Normalsexualität.

      Öhm – 50% weniger wären aber immer noch 1,333333 Geschlechter.

      • ..Unsinn.

        50% weniger als 2 ist zwar 1, aber das Maß der „Vielfalt“ ist bei Homosexualität eben nicht 2, weil 1 Geschlecht genau null „Vielfalt“ entspricht 😀

        • Wenn es an einer Bar nur Biersorte X gibt, dann ist die Getränkevielfalt null. Es gibt dort gar keine Getränkevielfalt.

          Wenn es an einer Bar neben Bier X den Goldbrand von Aldi gibt, dann ist das die minimalst mögliche Erscheinungsform von Getränkevielfalt.

          „Es gibt 50% weniger Geschlechter“ ist Unfug, weil es mindestens zwei Erscheinungsformen bedarf, um überhaupt von Geschlecht sprechen zu können.

        • Edit: „50% weniger als 2 ist zwar 1, aber das Maß der “Vielfalt” ist bei Homosexualität eben nicht 1, weil 1 Geschlecht genau null “Vielfalt” entspricht“

        • ..wenn es keine Homosexualität gibt, dann gibt es natürlich auch keine Auswahlmöglichkeit, was das Geschlecht des Sexualpartners anbelangt. Wollepelz ist aber ganz schlau, und nimmt die Anzahl der bei einem einzelnem Geschlechtsakt repräsentierten Geschlechter als Maßstab für „Vielfalt“.

          Übertragen: Wenn es im ganzen Land nur zwei Kategorien von Bars gibt, in denen es ausschließlich entweder Bier oder Goldi gibt, und denen man von Geburt an zugeteilt wird, dann ist das für Wollepelz „vielfältiger“ als wenn es frei zugängliche Bars mit freier Getränkewahl gibt – weil es doch dann auch Bars gibt, in denen es nur alkoholfreie Getränke gibt.

          Ein Cleverle, in der Tat 😀

        • Vielfalt oder Einfalt, was wird wohl das Ergebnis von Gender sein

          Freie Getränkewahl, inklusive Mixgetränke, gerne auch mit bunten Schirmchen. Und natürlich die Freiheit konsequent und determiniert nichts anderes als Bier aus Tonkrügen zu trinken.

        • @ddbz:
          Vielfalt oder Einfalt, was wird wohl das Ergebnis von Gender sein?

          Wenn es _kein_ Geschlecht gibt, dann kann man auch kein Geschlecht wählen. Weder für sich noch für seinen Sexualpartner. In der Genderwelt gibt es auch keine Bars, weil die Institution Bar unausweichlich eine soziale Normierung ist. In der Genderwelt gibt es nur „Schutzräume“.

          Feminismus selbst bzw. die Frauenbewegung war schon immer zwischen den beiden Polen „freie sexulalität“ und „Sittenpolizei“ hin- und hergerissen. Wobei die Sittenpolizei-Fraktion eigentlich immer die Dominante war. Feminismus reagierte eher auf die entsprechenden externen Strömungen zur Befreiung der Sexualität, originär Frauenbewegt waren regelmäßig eher Forderungen nach einem immer strengerem Sittendezernat.

          Die erste Welle der Frauenbewegung war ziemlich tief in die Verfolgung homosexueller Männer vestrickt. Die Frauenbewegte Sparte der „free sex“-Bewegung war auch traditionell oft deckungsgleich mit der Eugenistischen Sparte.

          Der Begriff Gender wiederum war erst Ende der 1970er im Feminismus etabliert.

        • Hast du da mal einen Beleg oder eine Textquelle zu?

          Wozu denn konkret?

          a) „Feminismus selbst bzw. die Frauenbewegung war schon immer zwischen den beiden Polen “freie sexulalität” und “Sittenpolizei” hin- und hergerissen.“

          b) „Wobei die Sittenpolizei-Fraktion eigentlich immer die Dominante war.“

          c) „Feminismus reagierte eher auf die entsprechenden externen Strömungen zur Befreiung der Sexualität“

          d) „originär Frauenbewegt waren regelmäßig eher Forderungen nach einem immer strengerem Sittendezernat.“

          e) „Die erste Welle der Frauenbewegung war ziemlich tief in die Verfolgung homosexueller Männer vestrickt. “

          f) „Die Frauenbewegte Sparte der “free sex”-Bewegung war auch traditionell oft deckungsgleich mit der Eugenistischen Sparte.“

          oder

          g) „Der Begriff Gender wiederum war erst Ende der 1970er im Feminismus etabliert.“?

        • D, e und f meinte ich

          d) und e) lässt sich unter dem Begriff „social purity movement“ subsummieren:

          The social purity movement was a late 19th-century social movement that sought to abolish prostitution and other sexual activities that were considered immoral according to Christian morality. Composed primarily of women, the movement was active in English-speaking nations from the late 1860s to about 1910, exerting an important influence on the contemporaneous feminist, eugenics, and birth control movements.[1] The movement helped to shape feminist views on prostitution.

          The roots of the social purity movement lay in early 19th-century moral reform movements, such as radical utopianism, abolitionism, and the temperance movement. In the late 19th century, „social“ was a euphemism for „sexual“; the movement first formed in opposition to the legalization and regulation of prostitution, and quickly spread to other sex-related issues such as raising the age of consent, sexually segregating prisons, eliminating abortion, opposing contraception, and censoring pornography.[2]

          https://en.wikipedia.org/wiki/Social_purity_movement

          Natürlich betont Herstory dazu regelmäßig die weibliche Hypoagency, und versucht Männer wie Comstock oder Kellog herauszustellen. Allerdings war die stärkste Triebfeder dieser Bewegung der Kampf gegen die Prostitution, und dieser ging eben hauptsächlich von der Frauenbewegung aus. Die Frauenbewegung in den USA – und die USA war schon damals in der Hinsicht leitend – ging eben vor allem von den protestantischen Kirchen aus und war untrennbar mit dem Kampf gegen „vice“ verknüft. Es waren dabei sehr Maßgeblich Frauen, die in diese Richtung schoben.
          .
          Mal sehen, ob ich da einen unverklärten Text zu wiederfinde.

          f) wird anhand solcher Biografien wie Margret Sanger oder Helene Stöcker deutlich. Leitend war dabei die Idee, dass nur die Frau mit reproduktiven Rechten zur Aufwertung der Rasse beitragen könne.

          As part of her efforts to promote birth control, Sanger found common cause with proponents of eugenics, believing that they both sought to „assist the race toward the elimination of the unfit.“[95] Sanger was a proponent of negative eugenics, which aims to improve human hereditary traits through social intervention by reducing the reproduction of those who were considered unfit.[96][97]

          In “The Morality of Birth Control,” a 1921 speech, she divided society into three groups: the educated and informed class that regulated the size of their families, the intelligent and responsible who desired to control their families however did not have the means or the knowledge and the irresponsible and reckless people whose religious scruples „prevent their exercising control over their numbers.” Sanger concludes “there is no doubt in the minds of all thinking people that the procreation of this group should be stopped.”[98]

          Sanger’s eugenic policies included an exclusionary immigration policy, free access to birth control methods and full family planning autonomy for the able-minded, and compulsory segregation or sterilization for the „profoundly retarded“.[99][100] In her book The Pivot of Civilization, she advocated coercion to prevent the „undeniably feeble-minded“ from procreating.[101]

          Although Sanger supported negative eugenics, she asserted that eugenics alone was not sufficient, and that birth control was essential to achieve her goals

          https://en.wikipedia.org/wiki/Margaret_Sanger#Eugenics

          Natürlich können auch da mal wieder Frauen nix für, denn sie _mussten_ ja eugenisch argumentieren um gegen das Patriarchat eine Chance zu haben.

          Building on the theories of scientists such as Charles Darwin, free-love feminists used the concept of motherhood and the biological process of producing offspring as reasoning for championing women’s sexual freedom. By positioning themselves as “mothers of the human race,” they allowed arguments for eugenics to supersede their calls for reform. After highlighting science as the core of nineteenth-century free-love rhetoric, Hayden reasons that looking at mainstream interpretations of science from the nineteenth-century is essential to answering questions of how such a revolutionary rhetoric of women’s sexuality turned into a problematic rhetoric of eugenics.

          http://enculturation.net/free-love

        • ..man muss auch nicht so weit ausholen, um die tief verwurzelte antiliberale Haltung des feministischen Diskurses bezüglich Sexualität zu erkennen.

          Auch der aktuelle sogenannte sex-positve-feminismus scheitert schon kläglich daran, solche Konzepte wie „sexual objectification“ aufzuarbeiten und sich dazu klar zu positionieren.

  13. ät DMJ
    Ich würde gerne mal unsere kleine Twitter-Diskussion hierhin verlegen, damit vielleicht auch andere einsteigen können.
    Ich verstehe Deinen Standpunkt bezüglich systemischer Unterdrückung hinsichtlich Geschlechtsrollen nicht.

  14. Grade gelesen bei Karl Marx „Die erste Voraussetzung aller Menschengeschichte ist natürlich die Existenz lebendiger menschlicher Individuen. Die erste zu konstatierende Tatsache ist also die körperliche Organisation dieser Individuen und ihr dadurch gegebenes Verhältnis zur übrigen Natur. Wir können hier natürlich weder auf die physische Beschaffenheit der Menschen selbst noch auf die von den Menschen vorgefundenen Naturbedingungen … eingehen. Diese Verhältnisse bedingen aber nicht nur die ursprüngliche, naturwüchsige Organisation der Menschen, namentlich die Rassenunterschiede, sondern auch ihre ganze weitere Entwicklung oder Nicht-Entwicklung bis auf den heutigen Tag.“

    (Die deutsche Ideologie, 1845, MEW Bd. 3 S. 20f.)

    Klingt für mich verdammt naturalistisch, er hätte nur noch die hegelsche Dialektik loswerden müssen.

    Heute wissen wir natürlich sehr viel mehr über die Natur als damals, und in sofern ist die Evolutionäre Psychologie legitim Nachfolgerin des Marxismus. Oder?

    • Sehr geiler Vergleich mit den Gewerkschaften. Der gute scheint zu vergessen, dass es einen natürlichen Gegenspieler zu den Gewerkschaften gibt: Die Vertreter der Kapitalseite die Arbeitgeber. So…und wo ist dieser Gegenspieler auf Augenhöhe beim Feminismus? Bingo gibt es nicht und soll es ja auch nicht geben.

      Wenn Arbeitgeberpräsidenten Gewerkschaften kritisieren ist das ein normaler Vorgang, kritisiert man feminismus wie rönne oder maskulisten, dann ist man eine undankbare Göre. Im schlechtesten Fall sogar nazistischer maskutroll.

      Sieht man auf welchdm intellektuellen Niveau die profeministen mittlerweile sind…vergleiche sollte man sich immer sehr gut überlegen. Hier ist das ein riesiges eigentor. Kein Grund zur Aufregung also, die Munitionskammern des feminismus sind leer.

      • Übrigens, und der Gedanke kam mir gerade unter der Dusche:

        Wie frauenfeindlich ist eigentlich dieser Pudel?

        Da verbietet er einer Rönne Feminismuskritik, weil Rönne eine Frau ist, und doch bitteschön in Ehrerbietung gegenüber dem Feminismus verfallen soll und ihm dankbar sein, dass sie am Diskurs teilnehmen kann. Sie solle ihr (angeblich) von Feministinnen erkämpftes Diskursrecht nicht nutzen um ihre Meinung zu sagen!

        Wie abgedreht ist das denn?

        Frauen dürfen Feminismus nicht kritisieren, weil sie _Frauen_ sind!

        Mehr Patriarchat geht ja gar nicht mehr!

        So argumentieren keine Demokraten, das ist totalitär.

        • Ich war in den letzten drei Tagen viel mit dem Zug unterwegs.

          Angesichts der hohen Temperaturen habe mich gefragt, woher kommt eigentlich dieses Märchen von der Frau als dem „schönen Geschlecht“. Man sieht aktuell mehr als einem lieb ist….

          So homosexuell wie heute war ich noch nie in meinem Leben 😉
          😀

  15. http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/aman.12286/full#aman12286

    Ein Paper wo man der Frage nachgeht, ob der menschliche Kuss als allgemeingültiges menschliches Universal aufgefasst werden kann.

    Abstract:

    Scholars from a wide range of human social and behavioral sciences have become interested in the romantic–sexual kiss. This research, and its public dissemination, often includes statements about the ubiquity of kissing, particularly romantic–sexual kissing, across cultures. Yet, to date there is no evidence to support or reject this claim. Employing standard cross-cultural methods, this research report is the first attempt to use a large sample set (eHRAF World Cultures, SCCS, and a selective ethnographer survey) to document the presence or absence of the romantic–sexual kiss (n = 168 cultures). We defined romantic–sexual kissing as lip-to-lip contact that may or may not be prolonged. Despite frequent depictions of kissing in a wide range of material culture, we found no evidence that the romantic–sexual kiss is a human universal or even a near universal. The romantic–sexual kiss was present in a minority of cultures sampled (46%). Moreover, there is a strong correlation between the frequency of the romantic–sexual kiss and a society’s relative social complexity: the more socially complex the culture, the higher frequency of romantic–sexual kissing.

    Über folgenden Link gefunden:

    http://derstandard.at/2000020428497/Schmusen-ist-nichts-Globales?ref=rss

    • Heiliges Kanonenrohr…die 10 nach 8 Artikel werden immer abstruser…wie gut das mittlerweile mein alter Account wieder freigeschaltet wurde. Yeahy!

    • Sehr netter Service von einem Kommentator, das Wichtigste des Artikels zusammengfasst in weniger als 1000 Zeichen:

      >>“Mal etwas komprimiert

      für die, die nicht alles lesen wollen:

      „den groben, unfreundlichen Antifeminismus der Machos“ „aus Schwäche, aus Egoismus, aus Gleichgültigkeit, Überheblichkeit und Mangel an Souveränität und Erziehung“ „unausrottbar und unangenehm“ „genauso wirkmächtig ist wie männlicher Narzissmus und Misogynie.“ „ziemlich absurde Verschwörungstheorien“ „viel dogmatisches blabla im Mittelteil“ „Angst“ „Angst vor dem Wandel und den Machtverschiebungen“
      „Was wohl mein Großvater dazu gesagt hätte…[…]Den Radikalfeministinnen wäre er zärtlich zugetan und würde, natürlich ohne Gegenleistungen zu verlangen, ihre Miete bezahlen.“

      Also auf „gut Deutsch“: Haltet´s Maul und zahlt uns die Miete.“

      Ist das nicht interessant. Irgendwie eine bekannte und oft von Feministinnen vorgetragene Diskurstaktik: Erst die männliche Ehre vaporisieren und dann die Versorgung als Wiederherstellung von Männlichkeit einfordern. Wie bei einer Sekte die brainwashed: Erst nimmst du ihnen das Licht (Weltuntergang kommt!), und dann hältst du ihnen eine Kerze hin (Aber wir haben ein Raumschiff).

      Herrlich progressiv….und irgendwe satt bekannt. Feministinnen docken hier an natürliche Dispositionen von Männern an. Feminismus ist das Gegenteil von weiblicher Unabhängigkeit….

      • >>Ist das nicht interessant. Irgendwie eine bekannte und oft von Feministinnen vorgetragene Diskurstaktik: Erst die männliche Ehre vaporisieren und dann die Versorgung als Wiederherstellung von Männlichkeit einfordern. Wie bei einer Sekte die brainwashed: Erst nimmst du ihnen das Licht (Weltuntergang kommt!), und dann hältst du ihnen eine Kerze hin (Aber wir haben ein Raumschiff).<<

        Ja, das hat schon was. Ebenfalls sehr beliebt ist es bei Feministen, von Männern vorgetragene Kritik als Jammerei und die Kritiker als Jammerlappen zu verhöhnen und gleichzeitig klugscheisserisch was über veraltete Männlichkeitsbilder und tradierte Männlichkeiten daher faseln.

        • Wei…aaahm Frauen glauben stets, wo und wann auch immer, sie hätten einen Erziehungsauftrag. Nicht von ungefähr sind Psychologie und Sozialpädagogik mittlerweile weibliche Domänen. Ach ja, oder was mit Medien. Genau diese Trullas belehren sodann die Menschheit über veraltete tradierte Männlichkeitsbilder und empfehlen der weiblichen Hälfte das Studium von MINT-Fächern. Die merken aber auch gar nichts mehr.

          Politik ist Erziehung und Erziehung ist Politik. Es hatte durchaus sein Gutes, wenn der weibliche Erziehungsdrang etwas eingeschränkt wurde – und sei es nur, um die Nerven der Männer zu schonen.

    • Die Autorin ist offenbar der Meinung, wenn man den Unsinn nur immer wieder unbeirrt wiederholt und nicht auf Gegenaurgumente eingeht, werden die Kritiker irgendwann den Mund halten.

      „Die Sprache, mit der wir uns ausdrücken, ist ebenfalls kein Naturprodukt, sondern ein Ergebnis sozialer Prozesse. Und leider wurde sie über Jahrtausende so ausgeprägt, dass sie männliche Perspektiven reproduziert, für die das Weibliche das Andere ist, das markiert werden muss, um überhaupt zur Sprache zu kommen.“

      Man muss schon mit sehr geschlossenen Augen durch die Welt laufen, um sowas heute noch behaupten zu können.

      Und dann auch noch den Sozialkonstruktivismus zu verteidigen unter Berufung auf Dawkins („Wer etwas anderes behauptet, disqualifiziert sich wegen Essentialismus.“) ist schon ziemlich dreist, wo sich Dawkins´Kritik in dem verlinkten Text grade gegen den Essentialismus der Geisteswissenschaften wendet.

      • „Die Autorin ist offenbar der Meinung, wenn man den Unsinn nur immer wieder unbeirrt wiederholt und nicht auf Gegenaurgumente eingeht, werden die Kritiker irgendwann den Mund halten.“

        Vor allem scheint die Redaktion der Zeit dieser Meinung zu sein, denn sonst würde man den 10nach8-Feministinnen nicht diese mediale Plattform zur Verbreitung von Halbwahrheiten bieten. Leider stimmt diese These sogar, auch ein mit Fehlern gespickter Text wie der von Detjen erzeugt Wirkung, genau wie penetrant wiederholte Waschmittelreklame. Deshalb ist es mMn auch so wichtig, in den Foren zumindest auf die gröbsten Fehler hinzuweisen, um ein mediales Gegengewicht zu schaffen.

        Ansonsten ähnelt die Lage einem Stellungskrieg bzw. einer Zermürbungstatik der Presse: abgesehen von wenigen feminismuskritischen Artikeln zu den Gender Studies (am bekanntesten: Harald Martenstein: Schlecht, schlechter, Geschlecht. 2013) wird immer wieder die gleiche Propaganda in der feministischen Presse wiederholt und provoziert dort, wo noch Kommentare erlaubt sind, immer wieder die gleichen Korrekturen. Das ganze läuft mMn immer mehr auf die Frage hinaus, ob die MS-Medien genügend Macht und mediale Reichweite haben, ihre Ideologie und den zugrundeliegenden Unsinn möglichst vielen Leuten einzuimpfen.

  16. Ich beobachte immer wieder, dass es starke Unterschiede bei den Kommentaren zu den Gender- und Feminismus-ZEIT-Artikeln gibt.Während bei den unmittelbaren Kommentaren auf der ZEIT-Homepage unter dem Beitrag die Gegner von Feminismus und Gender überwiegen und es nur wenige Befürworter gibt – meist immer die Gleichen -, ist es bei den Facebook-Kommentaren sehr viel vielfältiger, es gibt deutlich mehr Befürworter. So auch bei den Fb-Kommentaren zu diesem Beitrag.

  17. Pingback: Die Sittlichkeitsbewegung als Vorläufer des Feminismus? | Alles Evolution

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