„7 Tage Femen“

 

(NSFW)

Advertisements

20 Gedanken zu “„7 Tage Femen“

  1. „Ich bin emanzipiert und doch leb ich in ner Männerwelt. Die Chefs sind meist Typen. Echte Gleichberechtigung ein Witz“

    *Würg*

    • „Ich bin emanzipiert und doch leb ich in ner Männerwelt. Die Chefs sind meist Typen.“

      Wenn das unüberwindbare Seelenqualen erzeugt, bleibt nur eines: Selbständig machen, Mädels!

      Zeigen, dass ihr mehr auf der Pfanne habt, als nur Nörgeln.

      • Ich bin mir nicht sicher was die Frau unter „emanzipiert“ oder „Gleichberechtigung“ versteht. Ist man einfach so emanzipiert wie man sich entscheidet keine Bananen mehr zu essen oder ist man als Frau einfach emanzipiert wenn man Arbeit hat. Ich habe, glaube ich, noch nie von einer Frau gelesen die sich selbst mal als nicht emanzipiert bezeichnet. Wenn also sowieso schon alle Frauen emanzipiert sind, ist es ja nix besonderes mehr.

        • >>Ist man einfach so emanzipiert wie man sich entscheidet keine Bananen mehr zu essen<<

          Emanzipiert ist es, Bananen nicht mehr zu essen, sondern … aahm … sich der heterosexuellen Norm zu entziehen.

  2. @Elmar, ja ein weibliches Paradoxon:

    sich lächerlich machen in der Erwartung dann ernst genommen zu werden, vielleicht aber auch einfach nur verrückt, egal, einfach vergessen, sinnlos.

  3. Was bei der Dame ab 14:00min sehr deutlich wird: Die kämpfen nicht gegen das „Patriachat“. Die kämpfen gegen was persönliches. Bei der Dame wird das so klar wie sonst selten: Die kämpft gegen ihre Mutter!
    Und bei den anderen werden ähnliche Gründe sein, aber sicher nicht die Unterdrückung durch Männer.

  4. Eines bringen sie ganz richtig zum Ausdruck:
    Sie bemühen sich darum, dass man sie mit ihren Anliegen Ernst nehmen soll, indem sie diesen Helden-Habitus pflegen.

    Deshalb sollte man sie nicht ernst nehmen.
    Auslachen sollte man sie, nicht festnehmen.

    Aber noch was, im Bezug auf die hier und Geschlechterallerlei die letzte Woche angesprochenen Gewaltlosen Aktionen:
    Die tun was – wir tun nix.
    Da kam bislang noch nicht viel an Reaktion zum Thema …

    Ich les hier:
    „Zeigen, dass ihr mehr auf der Pfanne habt, als nur Nörgeln“
    und
    „Wirkt auf mich durch und durch lächerlich“

    Tatsache ist allerdings, dass wir bislang da rein gar nichts auf die Reihe bekommen.
    Niente. Null. Nada.

    Und um irgendwas an „gewaltfreien Aktionen“ hinzubekommen, gehört in jedem Fall eine gewisse Bereitschaft dazu, sich ein Stück weit Lächerlich zu machen, bzw. sich der Gefahr auszusetzen.

    Auf Geschlechterallerlei schrieb ich, was für ein Unterschied das wäre, mit dem „toten Mann“, möglicherweise einem gehängten, etwas zu machen, im Vergleich zu diesem frivolen Nacktauftritt. Aber auch dabei gilt: Wie es am Ende dargestellt und aufgenommen wird, hat man nicht in der Hand, man macht sich angreifbar und ist vor wilden Fehlinterpretationen nicht geschützt. Einen gewissen Mut braucht es immer.

    Insofern, bei allem, was ich von Femen halte – also nicht viel:
    Sie haben den Mut, tatsächlich was zu machen.

      • Jup.
        In ihrer selbstidealisierung und selbstheroisierung darüber, was sie „riskieren“, blenden sie vermutlich vollständig aus, was einem Mann bei einer vergleichbaren Aktion passieren würde: Da wäre nämlich zusätzlich zu dem, was Femen bei Femen so angezeigt wird, noch ein Eintrag als Sexualstraftäter fällig, und allerspätestens bei Wiederholung würde er für Jahre im Knast oder mindestens der Psychiatrie verschwinden. Schon wegen Gefahr für die öffentliche Sicherheit.

        • „mindestens der Psychiatrie verschwinden“

          ‚Ist die bescheuert?‘
          ‚Nee, Feministin.‘
          ‚Ach so, na dann.‘

  5. Auf der Femen Deutschland Website findet sich diese Meldung von 2013:
    http://femen.de/femen-aktivist-schwer-verprugelt-in-kiew-224/
    Wiktor Swjatskij, der gelegentlich als Gründer von Femen bezeichnet wird und um den es da auch einige absonderliche Geschichten gibt, wurde in Kiew verprügelt.

    Der Femen-Meldung kann man an der Stelle nur Recht geben: Das ist ein widerliches Verbrechen, jemanden so zuzurichten.

    Was darin steht, dass dies zur Einschüchterung möglicherweise durch den Geheimdiesnt geschehen sei, ist zwar nachvollziehbar, aber natürlich Spekulation, und mit den Spekulationen an sich mag ich mich an der Stelle nicht direkt befassen.
    Bemerkenswert finde ich allerdings den Umstand, dass eben gerade er als Mann das Ziel einer solchen Aktion wurde. Mir wäre nicht bekannt, dass jemals zuvor oder danach eine Femen Frau in solcher Weise zugerichtet worden wäre.
    Warum?
    Weil dies Sympathien wecken würde. Weil man so mit Frauen nicht umspringt. Weil das aber niemanden stört, wenn es bloß einem Mann passiert.
    Bei Männern sind wir gewohnt, dass sie Prügel einzustecken haben, als Kanonenfuttter verrecken, sich vierfach so oft selbst umbringen wie Frauen, etc.
    Die übliche Feministische Reaktion, wenn man darauf aufmerksam macht, dass Männer mit großer Mehrheit die Opfer von Gewalt in der Öffentlichkeit sind (je nach Land zwischen 70 bis 95% der Opfer), ist: „Mimimi“.

    Wiktor Swjatskij wurde offenkundig Opfer der berühmten „patriarchalen Dividende“.
    Er hat das patriarchale Privileg genossen, für Frauen den Prügelknaben abgeben zu dürfen, denn Frauen schlägt man nicht.

    • Bei Genderama wurde doch vor ein paar Monaten über einen Fall berichtet, bei dem 2-3 Frauen eine Mann gefoltert haben. Ein anderer Mann hat dabei geholfen, den Gefolteren zu überwältigen, hat aber während der Folterung in einem anderen Raum geschlafen.

      Rate mal wer vom Gericht die höchste Strafe bekommen hat.

  6. Aus diesem Artikel der Welt:
    http://www.welt.de/vermischtes/article143374400/Die-CDU-Frau-die-ihre-Brust-nicht-mehr-zeigen-will.html

    „Heute spricht sie wieder mit ihrer Mutter, obwohl sie erkannt hat, dass die patriarchalischen Strukturen, gegen die sie kämpft, vor allem von Frauen wie ihrer Mutter weitergereicht werden durch die Generationen. Sie sieht ihre Mutter als Opfer. Verziehen hat sie ihr nicht“

    Aha.
    Die Mutter ist Opfer eines Patriarchats, das vor allem von ihr und ihresgleichen aufrechterhalten wird …

    Frauen sind die Konstrukteure eines Patriarchats, aber die Männer sind irgendwie die Täter und die, die dran schuld sind, und die Frauen einfach per Definition (weil Patriarchat) Opfer.

    Schizophrenie in Hochform.

    Wieso bezeichnet sie überhaupt ein soziales Konstrukt, das ihrer eigenen Erkenntnis nach vor allem von Frauen aufrecht erhalten wird, ausgerechnet als „Patriarchat“? Ist das nicht Etikettenschwindel?

  7. Nach
    https://de.wikipedia.org/wiki/Femen
    war die letzte Aktion von Femen Deutschland tatsächlich am 3 Juli 2014.
    Die Aktion der Piratendamen vom 12. Januar („Bomber Harris, do it again“) zählt nicht offiziell zu den Femen Aktionen, denn die waren ja gar keine Mitglieder bei Femen, sondern haben das unabhängig und auf eigene Faust gemacht.

    Insofern also:
    1. Seit dem Ausstieg von Zana Ramadani scheint Femen Deutschland wohl tatsächlich relativ tot zu sein.
    2. Das, was Zana anlässlich ihres „Ausstiegs“ anmerkt, nämlich dass sie sich von einer „Aktion“ nicht Informiert gefühlt hatte, dürfte wohl auf diese Piratenaktion hinweisen.
    Witzigerweise haben die Piratendamen also mit ihrer Aktion gewissermaßen Femen Deutschland exekutiert.

    • @maddes8cht

      „Seit dem Ausstieg von Zana Ramadani scheint Femen Deutschland wohl tatsächlich relativ tot zu sein.“

      Ja, da scheint es noch keine Nachfolgerin zu geben, die da wirklich was organisiert oder sich entsprechendes traut. Oder sie hat aufgehört, nachdem zu wenig Leute weitermachen wollten

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s