Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 22. Juli 2015

Selbermach Mittwoch 18 (22.07.2015)

Ist schon wieder Mittwoch? Na dann mal los….

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Responses

  1. Lauren Southern interviews Gregory Alan Elliots Sohn.

    Für die die den Fall nicht kennen, es geht um „Internet Harassment“, allerdings wieder von der benutzenden feministisch politischen Unterstellungs-Bullying Sorte, und Gregory wurde zum Ziel von den Feministinnen und SJWs Stephanie Guthrie und Heather Reilly.

    Und es geht auch um freie Meinungsäusserung in Canada, dass eines (soweit ich weiß) dieser feministisch motivierten Anti-Harassment Gesetze hat. Der Fall strahlt aber auch international und zeigt was das anrichtet.

    http://news.nationalpost.com/full-comment/christie-blatchford-ruling-in-twitter-harassment-trial-could-have-enormous-fallout-for-free-speech

  2. Jiippiiiieeeeh, Selbermach-Mittwoch. Endlich wieder…

    …hier, liebe Femis & Gendersens, nehmt das:

    http://www.welt.de/regionales/nrw/article144219933/Aerger-bei-Studentenwerken-wegen-zu-wenig-Frauen.html

    Das muss man sich mal „reinziehen“:

    „Weil sie die vorgeschriebene Besetzung mit mindestens vier weiblichen Mitgliedern in dem neunköpfigen Gremium nicht einhalten, können die neuen Verwaltungsräte bislang nicht arbeiten.“

    Da kann man sich eigentlich drüber freuen, sich zurücklehnen und zugucken, wie sich der Radikalfeminismus selbst zerlegt.

    Wat war noch? Ach so, mal wieder so’n Biolehrer:

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/blutiger-unterricht-lehrer-toetet-kaninchen-und-seziert-es-a-1041962.html

    Man glaubt es kaum…

    • @Matthias

      Willkommen zurück! Schönen Urlaub gehabt?

      • @ Christian

        Ja, danke, das kann man wohl sagen, das war wirklich schön!

        Schön & erholsam. Landschaftlich, kulinarisch, dann die Seeluft…

        …am liebsten nächstes Jahr noch einmal!

        • ät Matthias:

          Der mag Dich wohl, wa?
          Kannst ja mal Urlaubsdias einstellen 🙂

          Bei den Studentierendenwerken in NRW zeigt sich ein bemerkenswerter Gegensatz: Die Werke betreiben Mensen und Wohnheime, machen also richtig Wirtschaft. Wohlhabende Soziologen dürfte es bei denen nicht geben. Warum auch?

          Deswegen interessiert sich bei denen – mutmaßlich auch die Frauen – niemand für Gendergrütze. Hoffe, daß die Werker sich den Idioten in der Politik heftig widersetzen, wie sie es schon bei der Umbenennung getan haben.

          Ich war am Wochenende in NRW bei einer Hochzeit. Da hatte ich zwei Gender-Erlebnisse:
          Im Mitfahr-Auto saß eine Studentin der Medien-Architektur, die penetrant von „Studierenden“ sprach. Auf meine Frage, wieso, meinte sie, sie sei „genderig“. Habe sie aber trotzdem nicht gewürgt, um meine gute Mitfahrerbewertung nicht zu gefährden :-).
          Tja, Medien und Kunst-Studenten. Befürchte, in dem Bereich darf man gar keine Vernunft mehr erwarten.

          Erlebnis 2: Bei der Hochzeit war eine Trans-Frau, noch nicht operiert. Also ein Mann, der als Frau lebt. Sinnigerweise hat gerade sie das weiblichste Outfit von allen angehabt: die höchsten Absätze, das kürzeste Kleid, Netzstrümpfe etc.
          Von wegen „sozial konstruiert“ also. Ein laufender Widerspruch zum Genderlatein, obwohl eigentlich Standard-Verbündete der Politspinner.

          Hattest Du den Gender-studies-Artikel vom WE auf ZON mitbekommen? Lies mal die Leserbriefe/Kommentare, die auch Evochris veröffentlicht hat. Haha, 95% negativ! Matthias, es wird…..

        • Wir haben uns auch gut von Dir erholt 🙂

        • „Habe sie aber trotzdem nicht gewürgt, um meine gute Mitfahrerbewertung nicht zu gefährden“

          😄 😄 😄

        • ät Matze:

          Gejuckt hat´s mich schon….:-) 🙂

        • @ Axel

          „Bei den Studentierendenwerken in NRW zeigt sich ein bemerkenswerter Gegensatz: Die Werke betreiben Mensen und Wohnheime, machen also richtig Wirtschaft. Wohlhabende Soziologen dürfte es bei denen nicht geben. Warum auch?“

          Glaub auch nicht, dass es die bei denen gibt. „Studentierendenwerke“ ist gut!

          „Deswegen interessiert sich bei denen – mutmaßlich auch die Frauen – niemand für Gendergrütze. Hoffe, daß die Werker sich den Idioten in der Politik heftig widersetzen, wie sie es schon bei der Umbenennung getan haben.“

          Yepp. Die Umbenennung ist für sich schon genommen ein ziemlich dicker Hund. Aber sollen sie nur weitermachen, umso mehr Gegner haben sie.

          „Ich war am Wochenende in NRW bei einer Hochzeit. Da hatte ich zwei Gender-Erlebnisse:
          Im Mitfahr-Auto saß eine Studentin der Medien-Architektur, die penetrant von “Studierenden” sprach. Auf meine Frage, wieso, meinte sie, sie sei “genderig”. Habe sie aber trotzdem nicht gewürgt, um meine gute Mitfahrerbewertung nicht zu gefährden :-).
          Tja, Medien und Kunst-Studenten. Befürchte, in dem Bereich darf man gar keine Vernunft mehr erwarten.

          Erlebnis 2: Bei der Hochzeit war eine Trans-Frau, noch nicht operiert. Also ein Mann, der als Frau lebt. Sinnigerweise hat gerade sie das weiblichste Outfit von allen angehabt: die höchsten Absätze, das kürzeste Kleid, Netzstrümpfe etc.
          Von wegen “sozial konstruiert” also. Ein laufender Widerspruch zum Genderlatein, obwohl eigentlich Standard-Verbündete der Politspinner.“

          Gender-Erlebnisse hatte ich im Urlaub keine. Viele andere Touristen gesehen, und alle waren ziemlich eindeutig als Männchen oder Weibchen erkennbar. Und um die Geschlechter, um Feminismus und Gender ging es im Urlaub bei mir keine einzige Sekunde. Es hieß dort auch nicht „Touristinnen und Touristen“ oder „TouristInnen“ oder so.

          „Hattest Du den Gender-studies-Artikel vom WE auf ZON mitbekommen? Lies mal die Leserbriefe/Kommentare, die auch Evochris veröffentlicht hat. Haha, 95% negativ! Matthias, es wird…..“

          Nee, hatte ich nicht mitbekommen. Noch nicht.

          Ob es wird? Klaro, alles eine Frage der Zeigt. Langsam kippt die Stimmung gegen den Genderquatsch.

        • @ Adrian

          „Wir haben uns auch gut von Dir erholt :-)“

          Bin ich so schlimm?

        • ät Matthias:

          Lies mal:
          „http://www.zeit.de/kultur/2015-07/gender-studies-feminismus-10nach8“

          Wenn die Genossen schon eigens Artikel über GS-Haß schreiben, ist das ja positiv. Scheint sich was zu tun. Hoffe ich.

          Leider kann man die Genderologen aus den Unis nicht so leicht rauskriegen. Die Profxes sind beamtet, und einen Studiengang völlig zu beerdigen dürfte schwierig sein.
          Außerdem müßte man die Soziologie und Politologie ebenfalls durchkämmen. Das wird ungleich schwieriger.
          Es gibt nämlich, wie mir Bekannte erzählt haben, auch Genderprofessuren, die den Namen nicht tragen: http://www.soziologie.uni-jena.de/Arbeitsbereiche/Qualitative+Methoden+und+Mikrosoziologie/Mitarbeiter_innen/Prof_+Dr_+Sylka+Scholz.html

          Befürchte, daß solche Gendersozis nun verstärkt getarnt in die Unis einziehen.

        • @ Matthias

          „Sinnigerweise hat gerade sie das weiblichste Outfit von allen angehabt: die höchsten Absätze, das kürzeste Kleid, Netzstrümpfe etc.
          Von wegen “sozial konstruiert” also. Ein laufender Widerspruch zum Genderlatein,“

          Das nennt sich Überkompensation und ist in dem Kontext ein Beweis für die soziale Konstruktion von Geschlecht auf sozialer Ebene.

          Das Weiblichkeit auch von biologischen Frauen (also denen mit eingebauten Eierstöcken) nach aussen hin als Performance mit unterschiedlichen Ausdrucksweisen inszeniert wird, kann Dir auf Nachfrage übrigens jede Frau bestätigen. Ebenso, dass diese Performance nicht selten auch von biologischen Frauen fast zwanghaft nur deswegen ausgeführt wird, um „sich als Frau zu fühlen“.

          Erstaunlich, nicht wahr? Frauen, die nur durch performative, bewusste Eigenaktion Weiblichkeit in sich selber fühlen können. Na, wenn das mal nicht Konstruktion ist…

        • ät Peter:

          „Das nennt sich Überkompensation und ist in dem Kontext ein Beweis für die soziale Konstruktion von Geschlecht auf sozialer Ebene.“
          – Für sich genommen schon, das muß ich zugeben. Würde allerdings fragen, warum Weiblichkeit überhaupt darin besteht, den Körper so deutlich zu präsentieren. Da ist das Argument der „Konstruktion“ dann recht flott am Ende.

          „Frauen, die nur durch performative, bewusste Eigenaktion Weiblichkeit in sich selber fühlen können. “
          – Geht´s auch ohne „performativen“ Gelehrtensprech? Klingt so esoterisch. Man erkennt die Soziologen, Philosophen etc. immer gleich am Wortlaut…

        • @ Axel

          „Da ist das Argument der “Konstruktion” dann recht flott am Ende.“

          Sicher, wenn man das Ganze analysieren wollte, wäre dies der richtige Ansatz. Aus Sicht einer einzelnen Person ist die Fragestellung allerdings irrelevant.

          Die einzelne Person setzt ein von anderen vorgegebenes Rollenbild als Faktum voraus und optimiert die eigene Aussenwirkung dementsprechend.

          „Geht´s auch ohne “performativen” Gelehrtensprech? Klingt so esoterisch.“

          Weiblichkeit wird nicht nur nach aussen hin von frau gespielt, sondern Frau spielt sich selber diese manchmal vor, indem sie für sich Sachen macht, die von anderen als weiblich definiert sind.

          Das ist so wie wenn ein Mann sagt „Ich will mich mal wieder männlich fühlen und trinke deswegen jetzt einen Whiskey“

          Besser?

        • Erstaunlich, nicht wahr? Frauen, die nur durch performative, bewusste Eigenaktion Weiblichkeit in sich selber fühlen können. Na, wenn das mal nicht Konstruktion ist…

          Mhm. Männer machen das getreu dem Grundsatz ‚Men do, women are‘ ja mehr über typisch männliche Aktivitäten, und betreiben das passive Signaling eher negativ, vermeiden es also weitgehend als weiblich konnotierte Signale auszusenden.

        • ät Peter:

          „Die einzelne Person setzt ein von anderen vorgegebenes Rollenbild als Faktum voraus und optimiert die eigene Aussenwirkung dementsprechend.“
          – Das will ich nicht leugnen. Die Aussage klingt mir aber zu absolut und daher soziologistisch.
          Nimm mal die Sprachtheorie von Noam Chomsky: Kinder lernen bis zum dritten Lebensjahr jegliche Sprache hocheffektiv; sonst aber kaum etwas. Heißt, das kulturelle Angebot verschiedenster Idiome spielt neurologisch keine Rolle, weil das kindliche Hirn grundsätzlich darauf programmiert ist, Sprache zu prozessieren.

          Wir lernen also aus dem gesellschaftlichen Angebot nicht alles mögliche, sondern das, was unser Gehirn bereit ist, zu lernen.
          Und dieses Phänomen ist zum Großteil geschlechtsabhängig.

          „Das ist so wie wenn ein Mann sagt “Ich will mich mal wieder männlich fühlen und trinke deswegen jetzt einen Whiskey”“
          – Seinem Körper im Sinne des Handicap-Prinzipes Schäden zuzufügen, ist typisch männlich, und zwar evolutionär bedingt. Hätte der Mann keinen Alk zur Verfügung, würde er stattdessen eine quarzen oder sich prügeln. Azteken-Fürsten stopften sich alternativ auch mal ganz gerne Tabak oder anderen Sch.. ins Rektum.
          Eine Frau käme nur mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit auf eine solche Idee.

        • @ Axel AE

          „Seinem Körper im Sinne des Handicap-Prinzipes Schäden zuzufügen, ist typisch männlich, und zwar evolutionär bedingt.“

          Zu dieser steilen These würde mich jetzt die Begründung schon interessieren

          „Eine Frau käme nur mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit auf eine solche Idee.“

          Du glaubst gar nicht, auf welche Ideen Fraquen so kommen, dann aber schlicht aus Angst (vor der eigenen Courage oder den sozialen Implikationen) nicht ausführen…

          BTW: Sich mit selbst auferlegten handicaps körperlichen Schaden zufügen, da denke ich spontan an sowas:

          Typisch männlich? 😉

  3. Ich fand ja die Diskussion zu Emotionen in
    https://allesevolution.wordpress.com/2015/07/20/gender-studies-und-ideologie-iii-leserbriefe
    durchaus spannend.
    Dabei kam mehrfach die Behauptung, Frauen seien „emotionaler“, und korrespondierend dazu auch die Aussage, dass Männer, die Emotionen äußern, mit einem „schwulen“ stereotyp gesehen werden u.ä.

    Dahinter scheint mir doch eine arg feminisiertes Bild von „Emotionen“ zu stecken. Ist es schon so weit, dass wir gar kein Bild mehr von starken männlichen Emotionen haben?

    Fällt uns zu „emotionaler Mann“ nur sowas ein?

    Was ist damit?
    Passt das nicht viel besser zum Begriffspaar Mann und Emotion?


    http://tennisworld.typepad.com/.a/6a00d83451599e69e201156fe75196970c-800wi




    So die rein rationale Lebensäußerung scheint mir das nicht zu sein.
    Soll ich wirklich der Meinung sein müssen, dass Frauen (noch) emotionaler seien?

    Was ist bitteschön an starken Emotionen wie Wut, Zorn, Angst, Aggression, Freude, Erregung, Liebe oder Hingabe unmännlich?

    Was soll an einem Mann unmännlich sein, der starke emotionen äußert?
    Mir scheint da ein sehr einseitiges Konzept von „emotionalität“ dahinter zu stecken.

    Ich kann mir vorstellen, dass es eine mehr „weibliche“ emotionalität und eine mehr „männliche“ emotionalität gibt.

    Aber dass „emotionalität “ weiblich sein soll geht meinem Verständnis von emotionalität schon sehr gegen den Strich.

    Wenn ich von „emotionaler Kompetenz“ rede, dann gehören diese starken Emotionen selbstverständlich dazu.
    Und wenn es darum geht, Emotionen zu äußern, sind auch solche Emotionen gemeint – und möglicherweise sind die bei Männern eben ausgeprägter als das, was eine Frau meint, wenn sie von ihrem Mann wünscht, er solle mal über seine Gefühle sprechen. Möglicherweise erwartet sie etwas anderes, aber dann hat sie nun mal die Gefühle zu akzeptieren, die ein Mann tatsächlich hat.
    Das ist dann möglicherweise nicht: „Ich bin grad irgendwie echt betroffen“, sondern „Ich hab grad eine Scheißwut im Bauch, ich explodiere gleich“.

    Ein Tagesthema zu männlicher Emotionalität fände ich mal interessant.

    • >>“Ein Tagesthema zu männlicher Emotionalität fände ich mal interessant.“

      Auf jeden Fall.

      Meine These vorneweg:

      Das Zeigen von Emotionen bei Männern brauchen tendenziell einen gewichtigen Grund:

      WM-Titel nicht gewonnen, Eltern gestorben oder Traumtor geschossen.

      Bei Frauen ist tendenziell bei viel geringeren Anlässen das Zeigen von Emotionen akzeptiert:

      Ein Löffel fällt runter plötzlich weinen (Eigenbeobachtung), wildes Umherschlagen wegen nicht zuhörens (Eigenbeobachtung) ect.

      • Interessanter Ansatz.
        Gegenhypothese:
        Bei entsprechender Belastung (z.B. aus dem Job) machen Männer das selbe.
        Dann reagieren sie auch mal unangemessen launisch, aber anders als Frauen.
        Vielleicht frisst ein größerer Anteil als bei Frauen das einfach in sich rein, aber es gibt ebenso welche, die dann einfach pampig oder aggressiv werden.

        Eine Frau, der es grad bestens geht, fängt auch nicht an zu heulen, wenn der besagte Löffel runterfällt, sondern auch dort ist das ein Anzeichen für anderweitig vorhandenen Druck.

        Weitere Hypothese:
        Die angebliche „größere“ Emotionalität von Frauen meint meist eher „unreife“ Emotionsäußerungen.

        Auch Männer können die haben.
        Mit „unreif“ meine ich dabei weniger, dass sie „heftig“ ist, sondern unangemessen im Sinne von:
        – Vorgeschoben: Es geht eigentlich um etwas anderes (Drucksituation aus anderer Quelle)
        – der Situation und dem Anlass unangemessen (was eine Allgemeine Verschiebung der „Angemessenheit“ bei Frauen bewirkt – sie reagieren häufiger so, also wird ihnen mehr zugestanden, was einem Mann nicht zugestanden wird)

        Eine „reife“ Emotionalität sollte eben nicht anlasslos übersteigerte Emotionsäußerungen hervorbringen – was nicht bedeutet, dass die Emotionsäußerungen nicht deutlich und stark sein dürfen, wenn sie authentisch sind.

        Wobei wir wieder bei der von mir schon mal angesprochenen „Qualität“ emotionaler vs. rationaler Äußerungen angelangt sind.

        • Noch ne These: „Emotionen zeigen“ heißt für Frauen wesentlich „Reden“.
          Für Männer nicht.

        • Jep.

          Ich habe bislang immer von „Ausdruck“ von Emotionen gesprochen.
          Männlicher „Ausdruck“ von Emotionen muss dabei in jedem Fall legitim sein.

          So ganz ohne Reden geht das allerdings tatsächlich nicht, denn ansonsten weiß das gegenüber einfach nicht, woran man ist.

          Auch das „nicht reden“ ist keineswegs rein männliche Spielart, Frauen haben das ebenfalls bestens drauf:

          Frau sitzt schmollend da.
          „Bist Du sauer?“
          Frau (Augen füllen sich schon vorbereitend mit Wasser): „Nein“
          Doch, ich sehs Dir doch an, was ist?“
          „Nein, es ist nicht. Alles gut“ (Augen quellen über, Frau verlässt heulend das Zimmer. Der doofe unempathische Mann war mal wieder zu blöd, um was zu merken…)

          Emotionen auch kommunizieren z können gehört zu Emotionaler Kompetenz also auf jeden Fall dazu. Das braucht allerdings nicht zu bedeuten, alles tot zu reden. Und vor allem bedeutet es nicht, dass die Verantwortung dafür vor allem beim mann liegt. Viele Frauen haben dabei durchaus beträchtliche Defizite, auch wenn sie das ausgesprochen Wortreich tun.
          „Wortreich“ ist nicht automatisch „kompetent“ im Sinne emotionaler Kompetenz.
          Insbesondere kann „Wortreich“ auch manipulativ sein (was durchaus „kompetent“ im Sinne der Verfolgung eines Ziels sein kann, aber eben destruktiv wäre).

      • „Das Zeigen von Emotionen bei Männern brauchen tendenziell einen gewichtigen Grund“

        Und ich finde das gut so. Dieses ständige Spielen mit Emotionen, wie es bei Frauen häufig vorkommt, nervt.

        • Zustimmung.
          Entweder Emotionen haben einen Grund, oder sie sind nicht so ganz echt.

  4. Nur eine kleine unbedeutende Umfrage, aber auch bei Parfüm kennen Freundinnen keine intrasexuelle Freundschaft:

    http://www.faz.net/aktuell/wissen/mensch-gene/frauenfreundschaft-der-kleine-trick-mit-der-stinkbombe-13712644.html#GEPC;s6

    Ich glaube solche Sachen sind es auch, die unser Stereotyp von der „friedfertigen Frau“ befeuern:

    Intrasexuelle Konkurrenz unter Männern zeigt sich offen ist tangibel. Klar! Alle der sozialen Ordnung müssen sehen, wer denn den höheren Status hat, den Konfrontation muss sichtbar sein. Sonst würde man diesen Statusfight ja auch nicht austragen (Silberrücken-Prinzip)

    Bei Frauen zeigt sich diese mehr oder weniger indirekt, ist intangibel. Es ist vollkommen ausreichend, wenn die Kackbratze das Ekel-Parfüm aufträgt oder sich in das Hässliche (aber empfohlene!) Kleidchen zwängt. Sie wird so ihren Niedrigstatus kommunizieren und ich bin die höherstehende Königin des Abends.

    Wir sehen einfach viel seltener die Schlechtigkeit der Frau. Die sozialen Kosten männlichen Statuskampfs wird uns hingegen geradezu aufgedrängt.

    • This!

      Another priceless comment.

      Schau dir nur mal die Betitelungen in den Frauenratgeber-Zeitschriften an:

      „So tricksen Sie … aus“

      „50 (Anm.: 10 würden es für Männer auch tun) Tipps und Kniffe, wie Sie …“

      „So schlagen Sie (dem Fett) ein Schnippchen“

      Allesamt Appelle an die Breitschaft, verdeckt Aggression auszuüben.

      • „Allesamt Appelle an die Breitschaft, verdeckt Aggression auszuüben.“

        Eher:
        Akkesamt Appelle an de Bereitschaft, zu bescheißen. Ist nur ein anderes Wort für austricksen.

  5. Geschlechtergerechte Sprache

    Von den Selbstgerechten wird das gerne so dargestellt, dass wissenschaftlich dutzendfach erwiesen sei, dass beim generischen Maskulinum die Frau nicht mitgedacht werde und man deshalb „Ärztinnen und Ärzte“ oder so ähnlich sagen und schreiben müsse und alles andere sei ungerecht.

    Dummerweise habe ich den Eindruck, dass solcherlei Forschung bisher ausschließlich von der gender-feministischen Seite aus gemacht wurde, was sie halt doch arg in Richtung Wertlosigkeit zieht. Das ist halt ein bisschen so wie wenn die Saatgutindustrie sich selber die völlige Bedenklosigkeit ihrer Mittelchen bescheinigt.

    Gibt es tatsächlich nichts Neutrales? Wäre vielleicht auch mal ein Tagesthema wert, wenn jemand Substanz auftreiben kann.

    • Dummerweise habe ich den Eindruck, dass solcherlei Forschung bisher ausschließlich von der gender-feministischen Seite aus gemacht wurde, was sie halt doch arg in Richtung Wertlosigkeit zieht.

      Das scheint mir ein generelles Problem zu sein. Es scheint fast gar keine „Forschung“ zu Geschlecht zu geben, die nicht von vornherein von der Prämisse ausgeht, dass jedes Phänomen von Geschlecht „gemacht“ wurde, um Frauen zu unterdrücken. Das unter dieser Prämisse Gedeutete dient dann regelmäßig als „Beweis“ dafür, dass die Prämisse „richtig“ war. Die „Beweise“ seien doch „erdrückend“.

      Ein einziger, gigantischer Zirkelschluß.

      Feminismus hat das Deutungsmonopol für Geschlecht an sich gerissen, und dabei Regalkilometer an entsprechenden Deutungen angehäuft. Aus diesem Fundus kann dann wiedererum augiebig zitiert werden, um den „Stand der Geschlechterforschung“ immer weiter in diese Richtung auszubauen.

      Solche Deutungen wie „Weiblichkeit ist das Besondere“ werden gar nicht erst abgewogen. Wenn ich von einer Gruppe bestehend aus 100 gewöhnlichen Menschen plus zwei Königen spreche, dann nenne ich diese Gruppe auch „Menschen“, und nicht: „Menschen und Könige“. Niemand würde daraus folgern, dass dadurch Könige „unsichtbar gemacht“ und „marginalisiert“ würden.

      „Frau“ war übrigens ursprünglich ein Adelstitel, und eben nicht: die Bezeichnung für einen weiblichen Menschen. Das Äquivalent zu „Mann“ war ursprünglich „Weib“. „Frau“ war das Äquivalent zu „Herr“. Die Bürgersdame importierte dann das frz. „Madame“, weil sie „Frau“ nicht als hinreichende Abgrenzung zu gewöhnlichen Weibern empfand. So entstand dann das „Damen und Herren“.

      • (natürlich würden sich die Könige im o.g. Beispiel beschweren, dass sie unter die Gruppe der Stinos subsummiert werden)

  6. Wieder zwei Fälle aus dem Nerdbereich, statt zur richtigen Welt, aber die jeweilige Behandlung sagt woho auch einiges über diese aus:

    In meinem Bekanntenkreis macht gerade jubelnd eine (nebenbei, mal wieder ein viel zu kleines und homogenes Sample nutzenden) Studie die Runde, welche schlechte männliche Videospieler und Sexismus verknüpft. Die genauen Behauptungen, was dort erwiesen würde, variieren, aber besonders beliebt ist die Deutung, Sexisten seien allgemein schlechte Spieler.

    Forbes hat sich die Studie mal angesehen und arbeitet heraus, was sie WIRKLICH sagt:

    http://www.forbes.com/sites/erikkain/2015/07/21/more-terrible-journalism-erupts-over-new-video-game-sexism-study/

    Ist an sich nichts weltbewegendes, sondern nur eben wieder das typische Ergebnis, wenn Clickbaiter an Wissenschaft herumpfuschen, aber es schien mir bezeichnend, welch an sich kluge Leute es in diesem Fall weiterleiteten, die derartiges sonst durchschaut hätten.
    Sie verstehen vermutlich gar nicht, wie sehr sie gerade dem Feminismus schaden, wenn sie unter seinem Namen Unwissenschaftlichkeit betreiben.

    Der zweite Fall ist dieser Artikel über den Schöpfer der „Minions“, die ja gerade alles überschwemmen. Da wurden Klagen laut, dass diese androgynen Minimalgestalten dort, wo sie Namen haben, allesamt männlich zu sein scheinen.
    Seine Erklärung/Rechtfertigung?

    „Seeing how dumb and stupid they often are, […] I just couldn’t imagine Minions being girls.“ – Sie müssen männlich sein, weil sie dumm sind. Erzähl mir doch gleich nochmal von der feindlichen Medienwelt, die das Selbstbewusstsein von Mädchen zerstört.

    http://www.theguardian.com/film/2015/jul/21/minions-creator-theyre-all-male-because-theyre-dumb-and-stupid?CMP=twt_gu

    Nun will ich nicht selbst in obige Falle treten und einen Rest der Möglichkeit offen lassen, dass man ihn falsch oder aus dem Zusammenhang gerissen zitiert. Es geht mir also nicht um den Typen selbst (der vielleicht auch nur per Appeasement Schaden von seinem Film abwenden will), sondern darum, dass man einen solchen Artikel fröhlich und offen rausbringen kann, ohne etwas zu befürchten zu haben, während kurz zuvor ein Nobelpreisträger für einen (vermeintlich) sexistischen Scherz all seine Ämter verloren hat. Wie war das noch mit Gleichberechtigung?

    • „Erzähl mir doch gleich nochmal von der feindlichen Medienwelt, die das Selbstbewusstsein von Mädchen zerstört.“

      Das scheinen die tatsächlich nicht zu sehen.

      „Wenn wir wirklich wollen, dass es unsere Töchter mal leichter haben, müssen wir es unseren Söhnen schwerer machen.“ – stand vor 25 Jahren in der Emma.

      Heute, so scheint es, haben die Feministinnen dieses Ziel erreicht. Jungen haben es in der Schule deutlich schwerer als Mädchen. Sie werden vor Schulbeginn häufiger zurückgestellt, sie wiederholen häufiger eine Klasse, sie besuchen weniger häufig Gymnasien und sind dafür an Sonderschulen stärker vertreten, sie verlassen häufiger die Schule ohne Abschluss und machen seltener Abitur als die Mädchen. Und sie werden sogar schlechter benotet, selbst wenn sie gleich gute Leistungen erbringen.

      In dem Zusammenhang ist auch dieses Video sehr interessant (Empfehlung von maddes8cht):

      • Dieses Zurückfallen in der Schule der Jungs habe ich auch mitbekommen und bin schockiert, wie oft die Reaktion darauf ist „Seht ihr? Girl Power!“, während jeder Fall, in dem Frauen schlechter dastehen als Beweis gesehen wird, dass sie hier benachteiligt werden.
        Wahrlich erschreckend, wie hier mit zweierlei Maß gemessen wird und man uns das noch ausgerechnet als Gerechtigkeit verkaufen will.

      • Ihre willkürlich aus dem Ärmel geschüttelten pseudowissenschaftlichen „Belege“ dafür, warum gerade Bluäugige besser Menschen sind, finde ich absolut genial.
        Völlig selbstverständlich sind auf einmal wahlweise braunäugige für alles übel der Welt verantwortlich, und deshalb soll sich bitteschön dieser Schüler vor ihr klein machen lassen.

        Völlig analog zu der berühmten Situation, die Doris Lessing beschreibt dass in einer Klasse die Lehrerin erklärt hatte, Kriege seien auf die angeborene Gewalttätigkeit von Männern zurückzuführen.
        „Da saßen die kleinen Mädchen fett, selbstgefällig und eingebildet, während die kleinen Jungs zusammengesunken waren, sich für ihre Existenz entschuldigten und dachten, dass das so ihr ganzes Leben lang weitergehen würde. Das passiert überall in den Schulen und niemand sagt ein Wort“

      • Es sieht so aus als ob Feministinnen es besser finden wenn es Männer so schlecht ergeht, wie sie selber sich fühlen.

        Da muss ich auch gleich wieder an den Krabbenkorb-Effekt denken.

    • >>“dass man einen solchen Artikel fröhlich und offen rausbringen kann, ohne etwas zu befürchten zu haben, während kurz zuvor ein Nobelpreisträger für einen (vermeintlich) sexistischen Scherz all seine Ämter verloren hat. Wie war das noch mit Gleichberechtigung?“

      Ja DMJ, aber hier haben wir doch wieder so eine feministische Lose-Lose Situation:

      Stellt man Minions als Frauen (?) dar, heißt es man müsse kluge und starke Helden-Minions darstellen und keine dummen und einfältigen.

      Stellt man Minons nur als Männer (?) dar, heißt es man müsse auch Frauen sichtbar machen.

      Anke Domscheidt-Berg verwurstet in ihrem Buch tatsächlich die Statistik, dass „nur“ 33 Prozent aller Sprechrollen in Kinderfilmen von Frauen besprochen werden als „Mangel an Gleichberechtigung“

      Man kann diesen Rad-Fems nicht beirande kommen. Man kann es ihnen nie recht machen. Man muss ihren Unsinn aufdecken und hoffen, dass die anderen Normaldenkenden endlich mal aufwachen und Feministinnen nicht mehr zuhören.

      • “Mangel an Gleichberechtigung”

        Die hat so gar keine Ahnung wovon die redet. Ein Recht ist etwas anderes wie eine Vertretung.

  7. Dr. Urmila Goel betreibt den Blog „anders deutsch“, der sich „rassistischen und heteronormativen Diskursen aus der Mitte der Gesellschaft“ widmet.

    http://andersdeutsch.blogger.de/

    darin finden sich recht interessante Beiträge;

    „Gleichberechtigung bedeutet ja nicht (bzw. sollte es zumindest nicht), dass auf allen Entgeltstufen in spezifischen Berufen gleich viele Frauen und Männer vertreten sind, sondern dass gegen die strukturelle Diskriminierung von Nicht-Cis-Männern auf allen Stufen vorgegangen wird. Was ist gesellschaftlich dadurch gewonnen, wenn in den frauendominierten Berufsfeldern Männer bevorzugt werden? Die große Anzahl von Frauen in diesen Feldern würde dann abgebaut, wenn die Diskriminierung von Frauen in anderen Feldern abgebaut wird, sie also eine Chance bekommen, auch andere Berufe zu ergreifen und wenn sowohl Frauen wie Männer weniger zu einer geschlechtsspezifische Berufswahl geprägt, gedrängt werden. Nicht-Cis-Männern aber auch noch in den Bereichen, wo sie Anstellungsmöglichkeiten haben, dies zu erschweren, dient sicher nicht der Gleichberechtigung.“

    http://andersdeutsch.blogger.de/stories/2517499/

    Oder hier:

    „Ich habe zur Zeit eine befristete Anstellung. Die läuft im Herbst aus. Also habe ich mich arbeitssuchend gemeldet. Und jetzt muss ich die ganzen bürokratischen Schritte durchlaufen. Gerade sollte ich mein Bewerberprofil online ausfüllen. Ganz viele Drop down-Menus und ganz selten mal, dass der Begriff, der für mich passen würde, dabei war. Frei lassen ging aber auch nicht. Also habe ich mir kreativ irgendwelche Berufsbezeichnungen ausgesucht und im Freitext dann geschrieben, dass die nicht passen und ich eigentlich xy gewesen bin. Dann sollte ich Stellengesuche formulieren. Irgendwie fand ich es aber nicht sinnvoll zu schreiben „Sehr geehrte Leser_in, ich such eine Anstellung als Professorin, wenn sie eine offene Stelle haben, schicke ich Ihnen gerne mein Bewerbungsunterlagen.“ oder „Sehr geehrte Leser_in, ich möchte mich für Drittmittelförderung bewerben, wenn Sie Geld zu vergeben haben, dann melden Sie sich doch bitte bei mir.“. Mal sehen, wie das weitergeht.

    http://andersdeutsch.blogger.de/stories/2517966/

    • Das erste Zitat klingt ja noch ganz vernünftig.

      Ansonsten scheint die Dame aber ganz der grün-links dominierten Sozial-Industrie zu entstammen.

      Allein das hier: „In den Jahren 2009/10 habe ich gefühlt unendlich viele rassismuskritische Workshops zur Vorbereitung auf das weltwärts-Programm gegeben.“

      – Jaja, die moralisch überlegenen Berater, die mit ihren Lehrveranstaltungen die Welt verbessern. Wer´s glaubt.

    • Ich verstehe das erste Zitat nicht.

      Ist ihr Problem wirklich, dass dort „Männer“ also Cis-Männer bevorzugt werden und nicht „Nicht-Cis-Männer“ oder das „Männer“ einen Vorzug erhalten vor Frauen?

      Die Befristung wundern mich nicht. „Nicht-Cis-Männer“…da sieht man es wieder, die Probleme des menschlichen Gehirns Verneinungen zu denken.

      „Er ist kein Vergewaltiger. Er wurde freigesprochen.“

      • „Er wurde nicht schuldig gesprochen“ (Sollte da stehen. Mist)

      • Ich denke „Nicht-Cis-Männer“ umfasst bei ihr alle, die keine heterosexuellen Männer sind, also auch Frauen und Transsexuelle.

        • Ah…kapiere also nicht nur „Nicht-Cis“, sondern auch „nicht Mann“, daher die Verneinung, klar, weil sie nur Männer (also cis-Männer) diskriminieren will. Letztlich soll also der am wenigsten diskriminierte Menschenschlag von ihr diskriminiert werden. Das ist ja tyisch…

          Da ja meine Freundin rein zufällig an dieser Fakultät rein zufällig auch soziale Arbeit studiert hat, kenne ich rein zufällig die Verhältnisse dort vor Ort und im Fach gesamt sehr gut.

          Was unser fortschrittliches dekonstruierendes feministisches Herzchen vergisst ist nämlich, dass die meisten ->männlichen<- Klienten der sozialen Arbeit eben rein zufällig Cis-Männer sind, die eben rein zufällig diagnostisch und in der konkreten Hilfsstellung von eben rein zufällig Cis-Männern profieren. Cis-Männer in der Sozialen Arbeit (Im Abschlussjahrgang meiner Freundin: 12 von 124 Absolventen sowie ein "Nicht-Cis Mann und nicht Cis-Frau" Absolvent) sind dramatisch unterrepräsentiert und das erschwert Ansätze v.a. in der:

          Gefangenenarbeit
          Flüchtlingsarbeit
          Drogentherapie
          Familienbetreuung
          Jungenarbeit

          Aber da dieses Herzchen ja nicht von den Interessen der Bedürfnisträger der Sozialarbeit ausgeht, sondern wieder menschenliebend-feministisch von ihren eigenen egoistischen Zielen (SIE will nämlich diese Stelle haben) kommt ihr nicht in den Sinn, dass es sinnvoll ist, wenn männliche Forscher mit männlichem Blick an Problemen der Sozialarbeit mit Männern forschen. Aber nein, sie (die Autorin) ist ja benachteiligt, weil in anderen Professionen Männer überrepräsentiert sind, also sollen dort Männer abgebaut werden, während gleichzeitig in ihrer Profession gefälligst sie als Diskriminierte (Also nicht sie selbst, sondern ihre Gruppe) einen Posten bekommt, der in über 95 Prozent aller Fälle von einer Frau besetzt wird.

          Und diese Frau ist also Kulturantropologin und Sozilogin ja? Und sie kann richtig gut mit Menschen?

          Unglaublich was heutzutage so alles zur "geistigen Elite" (Sie hat einen Dr.!) dieses Landes gehört.

        • Es mal wieder erstaunlich, wenn weibliche Quotenbefürworterinnen mal am eigenen Leib erfahren, was das eigentlich heißt, nicht zur geförderten Gruppe zu gehören.

          Diese intellektuellen Verrenkungen (In der Wirtschaft müssen mehr Frauen quotiert eingestellt werden, damit so nichtquotierte Plätze in der Sozialen Arbeit für Männer frei werden), hier also zwei Gruppen einfach vermischt werden (Niemand der Soziale Arbeit studiert möchte DAX-Konzernschef werden) damit sie bloß nicht ihre eigene Quotenmedizin schlucken muss.

          Wirklich erstaunlich!

          Wenn Feministinnen eins können, dann ist es die Flexibilität ihrer Argumentation, mit der sie es schaffen immer einen Opferstatus zu generieren und sich immer von jeder Verantwortung freisprechen zu können.

    • Ah….eine Jodeldiplomierte:

      Sehr interessant. Wie kann man als „Wissenschaftler“ nicht über basale Präsentationstechniken verfügen?! Das frage ich mich immer wieder…bei solchen Heteronormativotät dekonstruierenden Gestalten…

      • Ist das Video ohne Ton?

        Schon erstaunlich, wie man mit einem so exotischen Studium („Kulturanthropologin“) offenabr immer wieder bezahlte Jobs bekommt.

        • Wie kann ich denn einen Vortrag mit Mütze und einem Stapel DIN A4 Zetteln in der Hand (die wahrscheinlich Fließtext beschrieben sind) halten? Klar das dieser dann ohne jegliche Modulation von statten geht.

          Wenn man Hilfen braucht (was okay ist), dann idealerweise Moderationskarten. Und schöner ists, wenn man mit einem Presenter in der Hand arbeitet, statt mit 10 DIN A4 Zetteln. Dann kann man nämlich auch mal auf die andere Seite gehen und sich dort um das Publikum kümmern. Die sind wahrscheinlich nach fünf Minuten weggedöst…

          Einfach mal Kundenorientiert denken…

  8. Neues bei Schrupps Prämierenartikel bei ZOn:

    antjeschrupp.com Stammkommentatorin und passionierte radikalfeministische Männserhasserin Ute Plass springt ihrer Kompanin bei:

    „Die Angst vor der Liebe zur Freiheit
    Nicht wenige Kommentare auf diesen lesenswerten Beitrag über den internationalen Kongress von feministischen Ökonominnen lassen vermuten, dass es sich dabei um eine Horde organisierter AntifeministInnen handelt, die ihren Ängsten vor einer phantasierten Feminismus-Weltherrschaft hier freien Lauf lassen und nicht verstanden haben, dass es den Ökonominnen um das ‚gute Leben aller Menschen‘ geht. Dass dies eine Art von „Care-Revolution erforderlich macht, damit menschliche Grundbedürfnisse im Mittelpunkt jeglicher Wirtschaft stehen, sehe ich auch so.

    Mir erschließt sich nicht, warum in den besagten Kommentaren in unsachlicher bis beleidigender Manier dagegen angepöbelt wird?!
    Vielleicht aus Mangel an sozialer und emotionaler Intelligenz?
    Das würde allerdings darauf hinweisen, dass wir noch jede Menge Kongresse
    von feministischen Ökonominnen und Ökonomen brauchen. :-)“

    http://www.zeit.de/kultur/2015-07/feministische-oekonominnen-gegen-austeritaetspolitik-iaffe?commentstart=241#comments

    Ist das nicht witzig! 🙂

    Wer Ute Plass nicht kennt:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wildwasser_(Verein)

    Sie ist zentrale Figur der als „Wormser Prozesse“ in die dt. Rechtsgeschichte eingegangenen Kindermisshandlungsprozesse in Worms, die allesamt freierfunden waren. 25 Personen wurden der Kindesmisshandlung angeklagt. Ute Plass spielte mit Handpuppen deren Zunge vergrößert, und deren Geschlechtsteile betont und kompaktibel waren Kleinkindern sexuelle Handlungen vor, welche die Kinder bestätigten und entlockte ihnen Namen von Bekannten, woraufhin Plass die Staatsanwaltschaft informierte.

    Es ist wirklich interessant wie diese uralten radikalfeministischen Netzwerke noch immer Bestand haben. Und diese „Person“ erzählt was von „antifeministischen Horden“ und „unsachlichen“ Kommentaren ect. Wie passend!

    Weitere Infos:

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9157898.html

    • Diese Frau hat fast ein halbes Dutzend Familien ruiniert und spricht mir „soziale Intelligenz“ ab.

      Hass-Feminismus at its best.

    • Nachgereicht:

      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7851222.html

    • Das sind die Leute, die die männlichen Erzieher aus den Kindergärten rausgemobbt haben, wenn ich recht sehe.

      • Ja auch.

        Vor allem aber der Dunstkreis um Zartbitter e.V., welche die feministische Hass-Hysterie mitköchelten und sogar dazu führten, dass Turnhallen aufgerissen wurden.

        Hier ein Bericht von der phantastischen SPIEGEL-Gerichtsreporterin Friedrichsen, die minutiös das Verbrechen an dem unschuldigen Erzieher Rainer Möllers nachzeichnet.

        http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9184337.html

        Für diesen Bericht wurde sie übrigens später von der „Emma“ angegriffen…sie würde sexuelle Gewalt gegen Kinder verharmlosen…

        Keine weiteren Fragen.

        Und diese Kackbratzen konstruieren sich heute allen Ernstes „maskulinistische Männer-Horden im Netz“ zusammen, die sich „gegenseitig zu Frauenhass erziehen und die Gleichberechtigung rückgäng machen wollen“.

        Das ist einfach unfassbar.

        • Wer Bock hat, hier ist der betreffende Artikel aus der Emma. Wer zeitgeschichtliches Interesse hat…es ist schon interessant zu sehen, wie die Masken fallen, wenn Diskurse nicht so verlaufen, wie das Feministinnen geplant haben. Wir sehen das ja heutzutage immer häufiger (Der Artikel ist von ’09). Das Feministinnen heutzutage ernsthaft von „antifeministischen Horden“ (Die laue gelbes Forum/Return of Kings Lüftchen sind) erzählen können, liegt einfach daran das sie bisher den Diskurs bestimmen.

          Wäre das nicht und würde man genau hinhören, man würde erkennen wo die Hassprediger(innen) sitzen.

          Zum Artikel:

          http://www.emma.de/artikel/opfer-als-taeter-wenn-journalisten-und-gutachter-urteile-faellen-263970

    • Diese widerliche Person hat mehr Menschen auf dem Gewissen als alle, die sie angreift, zusammengenommen.

    • Übrigens:

      Heute sollte eigentlich ein weiterer Artikel dieser Kolumnenserie erscheinen, in der auch Schrupps Artikel veröffentlich wurde. Diese Serie soll mehr weiblichen Stimmen Gehör verschaffen.

      Bisher bliebt dieser angekündigte Artikel aus…

      • Vielleicht hast du die mit deinem Feldzug durch die Kommentarspalten verschreckt?

        Findest du das selbst nicht ein bißchen übertrieben viel, wie du dort kommentierst?

        • >>“Vielleicht hast du die mit deinem Feldzug durch die Kommentarspalten verschreckt?“

          Nein. So wichtig bin ich nicht. 🙂

          >>“Findest du das selbst nicht ein bißchen übertrieben viel, wie du dort kommentierst?“

          Ja. Ich habe momentan nur einen Mini-Job. Ab nächsten Monat ändert sich das wieder. Endlich! Dann kann ich wieder auf Arbeit Frauen unterdrücken und nicht in Kommentarspalten.

          Das wird geil! 🙂

      • Bisher bliebt dieser angekündigte Artikel aus…

        Ich tippe auf eine beleidigte Frau Schrupp, weil doch der konzertierten Aktion der organisierten Kriminalität Maskuhorden nicht entschieden genug entgegen getreten wurde.

        Es hat auch was Gutes, dass diese Personen sozial komplett unfähig sind, sich außerhalb ihrer Bubble zu bewegen.

    • Es ist wirklich interessant wie diese uralten radikalfeministischen Netzwerke noch immer Bestand haben.

      Ja. Und das Schlimme ist, dass diese uralten Netzwerke die ganze institutionalisierte Genderkatrie dominieren.

    • Komisch, Paul Krugman z.B. wettert schon seit Jahren gegen die „Austeritätspolitik“.
      „Die höchsten Einbußen mussten Alleinerziehende und alleinstehende alte Menschen hinnehmenin beiden Gruppen sind Frauen deutlich in der Überzahl. “
      Lustig: Es gibt wegen der deutlich kürzeren Lebenserwartung mehr alte Frauen als alte Männer und das ist ein zeichen dafür, dass Frauen „besonders betroffen sind“. Ein schönes Beispiel, wie man Männern ad hoc abspricht, das Ziel humanitärer Verbesserungen zu sein.,
      Tja, und das mit den Alleinerziehenden: Wie wäre es mal, wenn man Männer an der Kidnererziehung auch nahc der Scheidung öfter mal teilhaben läßt.
      Übrigens, aus welcher Quelle Frau Schrupp das hat bleibt unbestimmt, vielleicht aus dem Lösungsmittel ihres Fingernagellacks?
      „ss Care, also das Sorgen für die körperlichen Bedürfnisse von Menschen, ein zentraler Bestandteil der Ökonomie ist, wird von der herkömmlichen Wirtschaftswissenschaft noch immer weitgehend geleugnet. “
      Das behaupten besagte Ökonominnen, weil sie sonst auch keine Ahnung haben, wovon sie reden.

      • @Dummerjan

        >>“Lustig: Es gibt wegen der deutlich kürzeren Lebenserwartung mehr alte Frauen als alte Männer und das ist ein zeichen dafür, dass Frauen “besonders betroffen sind”. Ein schönes Beispiel, wie man Männern ad hoc abspricht, das Ziel humanitärer Verbesserungen zu sein.,“

        Ja. Ich musste auf diesen Sachverhalt mehrfach hinweisen, da ich anfangs gelöscht wurde.

        Das zeigt nämlich sehr schön, was Gleichstellungspolitik (Im Gegensatz zu Gleichberechtigung) eigentlich in der praktischen Umsetzung heißt:

        Gleichstellung nämlich immer nur dort, wo Frauen im Hintertreffen sind. Da es aber ->Gleich<-stellung heißt, müsste man also, wenn man die häufigere Betroffenheit von Rentnerinnen thematisiert, natürlich auch das frühere Ableben von Männern thematisieren. Aber genau letzteres ist nicht von gleichstellungspolitischem Interesse, denn Männer sind selbst schuld. Okay! Dann sind aber auch nicht Frauen stärker betroffen, denn würden die Männer länger leben, wären diese ja auch als Rentner genauso betroffen.

        Dass sich tausende verschuldete und perspektivlose Männer gerade in Griechenland selbst umbringen, setzt dieser feministischen Argumentation natürlich noch das Krönchen auf. Selbst der Familienvater der sich selbst umbringt wird noch zum Beweis wie stark Frauen betroffen sind!

        Wahnsinn!

        Es zeigt sich wie die Geschlechterbrille tatsächliche Probleme und menschliches Leid unsichtbar macht. Also jedenfalls das der Männer…

        Ekelhaft.

        Und dann schreibt die doofe (Bin ich der einzige der glaubt das A.Schrupp ziemlich dumm ist?) Schrupp auch noch, dass die Armut von Männern stärker steigt als die von Frauen, dies jedoch (aber nur wenn ma Zyniker wäre) als einen Beitrag zu mehr Gleichstellung lesen könnte.

        Die Frage die mich seit 2 Jahren umtreibt:

        Macht Feminismus einen so doof oder muss man vorher doof sein um Feminist zu werden?

    • „Die deutsche Gesellschaft ist anders als die amerikanische, aber die Tendenzen, die sich dort zeigen, sind mit Verzögerung auch bei uns zu beobachten. Männliche Erzieher und Praktikanten stehen heute unter dem Generalverdacht, Kinderschänder zu sein. Wenn sie auf dem Spielplatz ein Kind in den Arm nehmen, werfen ihnen Eltern komische Blicke zu. In vielen Kindergärten gilt die eigenartige Regel, dass Männer keine Windeln wechseln dürfen – man stellt sie zwar ein, weil jeder weiß, wie wichtig es ist, dass Kinder auch von Männern erzogen werden, misstraut ihnen aber. “

      http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/30/nacktheit-kinder-spielen-kindesmissbrauch

  9. Neues von femitheist: http://www.femitheist.net/2015/07/casual-musings-ii-why-i-am-not-feminist.html

    • karen straughan: „You and I have had our differences, but I can’t not appreciate this piece. Be well.“

      Red pill addict: „Is that the same nutcase who claimed she had plans in action to reduce male population to 10%?“

      karen straughan: “ Yes. From my private communications with her at that time, she was a deeply emotionally damaged individual. Not that it excuses her behavior, but it does serve to explain it somewhat.

      Her positions have, apparently, significantly changed since those early days of advocating for mass castration and eradication of males. I see her as a Deb Maggiell or Nocturnus libertus who actually realized she was crazy and did something about it.

      Not saying she’s not still crazy, but she’s definitely changed for the better.“

  10. Gerade über Genderama den Leserbrief bezüglich der Zensur auf Diestandard gelesen.

    Ich treibe mich fast ausschließlich dort herum bzw. sonst bei Artikeln wo nur irgendwie die Geschlechterdebatte angeschnitten wird.

    Von 784 insgesamt verfassten Beiträgen:
    582 Postings
    202 gelöschte

    Das macht 25% aller meiner jemals verfassten Postings aus. Also ein Viertel die zensuriert wurden.

    Ich kann reinen Herzens behaupten, dass ich von untergriffiger Rhetorik absehe und mich fast ausschließlich neutral auf das Thema bezogen äußere und öfters versuche Links zu hinterlegen um meine Behauptung zu belegen.

    Muss zugeben, dass es bei mir deshalb öfters zu Frustanfällen kam. Wenn ich auf etwas giftig reagieren, dann sind das Menschen, die versuchen meine Meinung in irgendeiner Art und Weise zu beschneiden.

    • „öfters versuche Links zu hinterlegen um meine Behauptung zu belegen“

      An dieser Stelle auch einmal ein Dankeschön an alle, die mich unter solchen Artikeln immer wieder mal verlinken 🙂

  11. Neues von Sargon:

    Social Justice Harassers

    https://m.youtube.com/watch?v=2qYQP1uSFWw

  12. Quelle

    Interessante Darstellung.

    Haben Gleichstellungsbeauftragte das auf der Pfanne?

    • In Feministensprech heißt sowas doch: Die Gleichsellung mach Fortschritte, wenn bei irgendwas Frauen deutlich besser abschneiden als Männer?
      In den unteren Altersklassen gibt es da aber noch viel zu tun.

      (War das Ziel nicht mal 10% ?)

  13. ät only-me:

    Na ja, ist doch bekannt. Bis zur Rente mit 65 spielt der Frauenüberschuß keine Rolle. Oder was meinst Du?
    Die Abnahme der Männer würde ich hptsl. aufs Rauchen (selber schuld) und auf schwerere Arbeitsbedingungen (nicht selber schuld) zurückführen.

    Tja, Punkt 2 wäre da schon interessant für Genderkommissar*Innen…

    • @Axel,

      wie gesagt: Der Inhalt ist bekannt, die Darstellung fand ich aber interessant, weil sehr deutlich.

    • Wie kommst Du darauf, bei Punkt 2 „nicht selbst schuld“ anzunehmen?
      Sind immer noch Männer.
      Zu diesem Punkt wurde mir bereits erwiedert:
      „Frauen werden diese Berufe ja auch verweigert….“

      Also selbst schuld.
      Auf jeden Fall.

  14. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bill-cosby-will-gerichtlich-gegen-vergewaltigungsopfer-constand-vorgehen-a-1044738.html

    Hammerhart.
    Und so, wie wir „das Recht“ kennen, wird sie m.V.n. auch verurteilt werden.
    Wer wettet dagegen?

    • Warum auch nicht, wenn sie gegen eine geheimhaltungsvereinbarung verstoßen hat, für die sie Geld bekommen hat?

      • Das war aber unter anderen Voraussetzungen.
        JETZT hat sie eine Ahnung davon, wieviele Frauen dieser Mann wirklich zum Opfer gemacht hat…

        • Egal, Vertrag ist Vertrag … auch für Frauen sollte das gelten.

        • Also in dem von die zitierten Artikel sagt er, dass er „sexdrogen“ gekauft hat für einvernehmlichen sex. Was bei den besagten Drogen auch durchaus möglich ist

          https://de.m.wikipedia.org/wiki/Methaqualon

          Als illegal auf der Straße gehandeltesRauschmittel erfreute es sich in den USA bald großer Beliebtheit aufgrund seinereuphorisierenden und aphrodisierendenWirkung. Anfang der 1970er Jahre war das sogenannte „Luding out“, die Einnahme von 300 bis 450 mg Methaqualon zusammen mit Wein unter College-Studenten weit verbreitet. Durch den Alkohol wird das durch Methaqualon ausgelöste Gefühl der Unzerstörbarkeit und starken Euphorie noch verstärkt. Methaqualon senkt (wie andere sedative Hypnotika) die Hemmschwelle und kann damit zu einer Steigerung des sexuellen Empfindens führen.

        • Und mehr als 40 Frauen scheinen bezeugen zu wollen, dass sie unfreiwillig an diesem Prozedere teilnahmen… äh, sorry, so einen Fall KANN sich doch im Grunde kein Staatsanwalt entgehen lassen wollen, gerade in Ami-Land…

        • Dennoch hat sie die Vereinbarung unterschrieben und Geld dafür bekommen. Da kommt sie nicht ohne weiteres raus

          Wobei ich bezweifele, dass die Staatsanwaltschaft da nicht dennoch ein Einsichtrecht hat und annehme, dass sie in einem Strafprozess dennoch aussagen müsste.
          Nur als Privatperson muss sie eben die Klappe haben

        • Es muss dennoch in jeden einzelnen Fall nachgewiesen werden.
          Zugegeben, mein vertrauen in Bill Cosby ist auch stark gesunken, aber qualubes waren damals tatsächlich sehr in.
          Ich vermute mal bei diversen promiparties werden auch genug Drogen aller Art üblich gewesen sein.
          Wahrscheinlich eine Frage an was für Frauen er da rangegangen ist und wie.

        • „Ich vermute mal bei diversen promiparties werden auch genug Drogen aller Art üblich […] sein.“

          Ich vermute mal, dass sehr sehr viele „Alphas“ das Zittern kriegen dürften, wenn der shit mal wirklich verhandelt wird.
          Gerade auch in der Modeszene (Terry Richardson u.a.).
          Suchte einen vielleicht 10-Jahre-alten-Welt-Artikel über die Machenschaften der Modelagenturen usw. – fand aber nur das hier:
          http://www.welt.de/newsticker/news1/article121136041/Minderjaehrige-Models-bekommen-in-New-York-mehr-Rechte.html

          Blow, wind of change…

        • Wenn sich Modells ficken lassen, weil sie dann auf eine bessere Karriere hoffen, dann ist das keine Vergewaltigung.

          Den deal „Sex gegen Karriere“ wird es immer geben, da kann noch so viel Wind blasen.
          Es ist eben für beide seiten ein verlockender deal

        • Da ist ein Mann, der ist berühmt, hat Geld und hat Drogen und Interesse an jungen Frauen und ist bereit, zumindest einiges davon zu teilen…

          Allein in meinem Jahrgang damals in der Schule hät’s vermutlich ein Dutzend Mädels gegeben, die das als sehr attraktives Paket angesehen hätten.

          Das „gegen den Willen“ finde ich unglaubwürdiger als ich ausdrücken kann. Vor allem, wenn es von Frauen kommt, die deutlich Post-Wall sind und auf diese Weise sowohl Aufmerksamkeit als auch eine Menge Kohle bekommen können.

        • „Den deal “Sex gegen Karriere” wird es immer geben“

          Sobald den Mädels Sex nicht mehr als Karriere verkauft werden darf und jedes entsprechende Angebot für die Nachfrageseite mit (vorübergehendem) sozialem Tod und/oder Knast einhergehen könnte, wird die Sache schon ganz anders aussehen, glaub mir…

        • Und wie willst du das verbieten? Wenn ein starfotograf sich bei ihm bekannten Leuten für sie einsetzt und die passenden Fotos dazu macht, dann wirkt sich das nun einmal aus. Beziehungen sind in solchen Bereichen eben wichtig. Das ist kaum aus der Gleichung zu nehmen
          Du siehst ja auch, wie es die Leute interessiert. Die weiblichen stars wollen trotzdem Fotos von ihm und die Modezeitschriften (meines Wissens nach durchaus mit weiblicher Führung) nehmen seine Fotos nach wie vor gerne.

          Ich vermute mal genug Modells wurden auch durchaus sehr bereit sein mit ihm zu schlafen, wenn sie dann nach oben kommen.

          Denn schöne Frauen gibt es massenhaft und es ist sehr viel Glück dabei. Der Markt ist vollkommen übersättigt

        • Ich mein ernsthaft:
          das ist doch nicht professionell!!!

          Welches (männlich-dominierte) Berufsfeld sollten wir Eurer Meinung nach unbedingt ausnehmen (in der Führungsriege) aus dieser Einschätzung?

        • Und das würde bedeuten, dass hetero-Männer im Schnitt am wenigsten geeignet sind für die Übernahme von Verantwortung, weil sie biologisch zu unprofessionellem Verhalten, das ernsthaften Schaden anrichtet, disponiert zu sein scheinen.

          Männerquoten-Fiktion: chemisch-kastrierte Männer werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt…

        • Die models sind genau so unprofessionell. Immerhin bieten sie sex gegen aufstieg. Wenn die Frauenseite erklären wurde, das die das nicht duldet, und andere Fotografen beauftragt, dann wäre es das. Statt dessen geht eben miley Cyrus hin und lässt sich von ihm Fotografien und die Modezeitschriften nehmen seine Fotos gerne und boykottierten es nicht.
          Mm chemische Kastration wird es nie geben, Schlag die deine Männer feindlichen wünsche aus den Kopf.
          Frag sich lieber mal, warum so viele Frauen das system mit machen und warum du es verbieten willst

        • „Die weiblichen stars wollen trotzdem Fotos von ihm und die Modezeitschriften (meines Wissens nach durchaus mit weiblicher Führung) nehmen seine Fotos nach wie vor gerne“

          da müsste mal ordentlich ge-Shitstormt werden, Du hast Recht

          „Denn schöne Frauen gibt es massenhaft“

          Hässliche, untalentierte und dabei grotesk-gehypte Junkies gibts allerdings noch weitaus mehr…

        • „da müsste mal ordentlich ge-Shitstormt werden, Du hast Recht“

          Na dann mach das mal. Aber mach dich auf widerstand von Frauen gefasst

          „Hässliche, untalentierte und dabei grotesk-gehypte Junkies gibts allerdings noch weitaus mehr…“

          Aber immer noch wir weniger als Frauen mit Modellfigur. Davon gibt es 10.000de pro Jahr, die alle durchstarten wollen. Und 5 oder 6 davon schaffen es.
          Starfotografen gibt es vielleicht 10.

        • „da müsste mal ordentlich ge-Shitstormt werden, Du hast Recht“

          Wie wäre es, wenn wir an die Wurzel des Problems gingen und den Oberflächen-Sexismus und den Frauenkörperkult abschaffen würden?

          Es ist ja nicht so, dass es hierfür keine kulturellen Blaupausen gäbe…

          😉

        • „Frag sich lieber mal, warum so viele Frauen das system mit machen und warum du es verbieten willst“

          Wahrscheinlich, weil ich ein bißchen klüger bin als die Durchschnittsfrau.
          Basta.

        • Die Erklärung können wir wohl ausschließen

          Wahrscheinlicher ist, dass du die Bereitschaft von Frauen sex als mittel zum weiterkommen einzusetzen unterschätzt

          Wenn von den 10.000 Frauen nur 1% damit keine Probleme hätten, dann wären das immer noch 10.

        • @Christian: Vertippt oder verrechnet?
          1 % von 10.000 sind 100.
          10 x 100 sind nur 1.000
          100 x 100 sind 10.000
          Da hat der Fotograf doch deutlich mehr Auswahl.

        • In bestimmten Branchen , Mode, Film, Unterhaltung, ist
          ja gerade der kontinuierliche Zustrom junger Frauen
          quasi ein nachwachsender Rohstoff, der bearbeitet
          werden will.
          Das ganze nicht unbedingt sehr sozial verträglich.
          Die dabei spielenden Mechanismen sind aber
          durchaus im Einklang mit der Evolution.

          Why Do Women Feel the Irrepressible Urge to Pose Nude on the Internet?

          http://anusha.com/why-nude.htm

        • @MS:
          Sobald den Mädels Sex nicht mehr als Karriere verkauft werden darf und jedes entsprechende Angebot für die Nachfrageseite mit (vorübergehendem) sozialem Tod und/oder Knast einhergehen könnte, wird die Sache schon ganz anders aussehen, glaub mir…

          Terror also. Das ist das gleiche Niveau wie der typ Vergewaltiger, der „Frauen“ bestrafen will.

          Wahrscheinlich, weil ich ein bißchen klüger bin als die Durchschnittsfrau.

          Du bist offenbar „zu klug“, um die einfachsten Grundlagen der Zivilgesellschaft zu begreifen.

        • „Wahrscheinlich, weil ich ein bißchen klüger bin als die Durchschnittsfrau.
          – Die Erklärung können wir wohl ausschließen“

          Haste Dich deshalb eigentlich so mies gefühlt, wie es angebracht gewesen wäre?

          (In meinem Kopf lief als ich es las übrigens eine Abgangs-Szene von Zorro … hätt ich Dir kommentarlos gepostet, wenn ich sie gefunden hätte)

    • „Wer wettet dagegen?“

      Ich.

      Bill Cosby wird als afro-amerikanische Ikone vollständig demontiert werden, sozusagen als Präludium zum Abgang von Barak Obama. Seine Gegenklagen sind zwecklos, er ist zum Abschuss freigegeben.

      Pikantes Detail des Schauspiels: Die zwei Hauptanklägerinnen sind weiss…da wird sich the Klan mal wieder bestätigt fühlen…

      • ät PM:
        Wie beim Manhattan-Lauf von Schoschanna mit den >100 Belästigungen in 10h.
        Die Belästiger waren fast alle hispanisch oder afrikanisch. So was müßte nach politkorrekter Art eigentlich verheimlicht werden.
        Es scheint aber, daß der Genderismus dem Antirassismus den Rang abgelaufen hat. Das „W“ in WHM wird unwichtiger.

        Sehr unklug: Wenn die bisherigen schwarzen Nutznießer des Opferkultes nun auch attackiert werden, werden sie sich mit den WHM verbünden. Aus WHM wird dann kHM (konservativer Hetero-Mann, Rasse gleichgültig).

        • >>“Aus WHM wird dann kHM“

          Nja…ich würde einfach wieder die Rückbesinnung auf „Cis-Mann“ vorschlagen. Also wieder alle so wie es vor der critical whitness, postcolonial und Intersektionalität war. (Hui…was die alles in ihrer Freizeit produzieren, donnerwetter!)

          🙂

          Fortschritt durch Rückschritt im Feminismus ist wie Überholen ohne Einzuholen im Sozialismus. Ideolgensprech eben…

        • @ Axel

          Der Rassenkonflikt in den USA hat in Verbindung mit Ressourcenverknappung das Potential zum Bürgerkrieg,

          Die Gender-Themen interessieren abseits von Internet-bubbles und in den faktischen gated-communities von Colleges niemanden. Vor allem haben sie kein gesellschaftliches Gewaltpotential. Es ist Boulevard, hat Unterhaltungswert und ist im ganzen systemstabilisierend.

          Also bevor sich weisse und schwarze Männer zu solch urigen Konstruktionen wie „kHM“ verbünden, werden sich sich eher töten.

          So ist die Lage ausserhalb von Ponyhof.

        • ät Tear und Peter:

          „Fortschritt durch Rückschritt im Feminismus ist wie Überholen ohne Einzuholen im Sozialismus. “
          – Hehe, der ist gut. Aber „cis“ ist ja außerhalb der Chemikerszene unbekannt. Finde kHM ok.

          „Die Gender-Themen interessieren abseits von Internet-bubbles und in den faktischen gated-communities von Colleges niemanden. “
          – Würde ich so pauschal nicht sagen. In der großen Politik und allen Medien spielt der Gendermist sehr wohl eine Rolle. Das erreicht zum Teil auch die Lebenswirklichkeit der kleinen Leute.

          Ob arme Afrikaner die G-Grütze völlig ignorieren, weiß ich nicht. Was machen die Kirchen dort? Dasselbe wie die EKD bei uns?

          „systemstabilisierend“
          – Also, wenn eine kleine Schmarotzergruppe aus der Oberschicht zu viel Macht bekommt und allen anderen die Sprache diktieren kann, ist das reichlich systemzersetzend, weil Demokratie vom Gleichgewicht der Kräfte abhängt.

          „Der Rassenkonflikt in den USA hat das Potential zum Bürgerkrieg“
          – Wegen der Morde (?) durch die Polizisten? Hoffe nicht. Als ich vor 10 Jahren dort war, fiel mir auf, daß in den Service-Jobs fast nur Latinos und Afrikaner arbeiteten. Könnte Sprengstoff werden.

        • @ Axel

          Die Medien nutzen das Thema aufmerksamkeitsökonomisch (Sex sells) und die „große Politik“ hat ihre eigene Agenda.

          Frauen einen höheren Stellenwert und aktive Präsenz in der Gesellschaft zu verschaffen ist deswegen systemstabilisierend, weil Frauen in der Masse sehr strukturkonservativ sind und daher unerwünschte gesellschaftliche Dynamiken effektiv unterbinden.

          Wichtig ist tatsächlich die Dosierung, zuviel davon verkleistert alles und führt zur vollständigen Dysfunktionalität.

        • ät Peter:

          „und die “große Politik” hat ihre eigene Agenda.“
          – Heißt, „Strömungen“ (aus der Lügenpresse) zu registrieren und hinterherzurennen, wir Dr. Merkel?

          „weil Frauen in der Masse sehr strukturkonservativ sind und daher unerwünschte gesellschaftliche Dynamiken effektiv unterbinden.“
          – Versteh ich nicht so ganz. Frauen seien also weniger revoluzzerisch als Männer? Nun gut, das entspricht der Erfahrung. Männer streben mehr nach Macht und zerstören daher lieber als Frauen. Zudem kommen Innovationen in Wirtschaft und Technologie meist auch von Männern.

          Allerdings gibt es in der linksradikalen Uni-Szene einen hohen Frauenanteil. 50% würde ich schätzen. Bei der Birgit-Kelle-Veranstaltung, die ich besucht habe, waren tatsächlich etwas die Hälfte der Anti-Kelles Frauen.

          Wenn Du Gegendere als rein symbolischen Blödsinn ansiehst, der faktisch nichts verändert, wäre Deine Argumentation sinnvoll.
          Allerdings hat die Gendergrütze ja eindeutig auch wirtschaftliche und berufliche Folgen.
          Immer mehr Transferjobs extra für beratungsgeile Frauen, immer mehr frauentypsche Sozialjobs in den harten Wissenschaften und Wirtschaftsbetrieben (Ingenieure…), Kitas bei der Bundeswehr, Panzer für Hochschwangere – DAS schädigt die Grundlagen unserer Gesellschaft nachhaltig!

      • @ Peter

        „Der Rassenkonflikt in den USA hat in Verbindung
        mit Ressourcenverknappung das Potential zum
        Bürgerkrieg.“

        Ressourcen sind ja nicht etwas was einfach
        so vom Himmel fällt.
        Sie werden von Menschen geschaffen und
        in der Fähigkeit das zu tun gibt es zwischen
        den verschiedenen Gruppen grosse
        Unterschiede. Je länger wir glauben diese
        Unterschiede beruhten vor allem auf
        Diskriminierung und Unterdrückung
        und hätten keine inhärenten Ursachen,
        um so heftiger wird uns das Ganze
        um die Ohren fliegen.

        • @ Red Pill

          Es ist nicht anzunehmen, dass im Zweifel eine Gruppe selbstkritisch ihre eigene Unfähigkeit zur Ressourcenschaffung reflektiert und sich aus Scham und Reue darüber still zum verhungern in irgendein Eck verzieht.

          Im Zweifel wird diese Gruppe eben ihre Stärken in der RessourcenBEschaffung entwickeln und nutzen oder es zumindest versuchen.

          Kurzum: Das Ganze fliegt uns eh früher oder später um die Ohren. Potentialgefälle gleichen sich immer aus, so oder so.

  15. Der Film Suffragetten steht in den Startlöchern.

    Okay, ein bisschen ist es noch hin.
    Starttermine sind 23.10. USA und 30.10. UK, für Deutschland hab ich kein Datum.

    Es steht zu erwarten, dass wir ein bemerkeswertes Stück Geschichtsfälschung zu sehen bekommen werden, in dem die Umtriebe einer terroristischen Vereinigung beschönigt und als „Freiheitskampf“ verkauft werden wird.

    Dass die Suffragetten nicht für ein allgemeines Wahlrecht eingetreten sind, sondern lediglich ein Klassenwahlrecht eben auch auf wohlhabende Frauen ausdehnen wollten, während Kriegsdienstleistende Männer, die man als Kanonenfutter an die Front schicken durfte, auch in ihren Vorstellungen nichts zu melden hatte, unterschlägt man gern. Die Durchsetzung des allgemeinen Wahlrechts gleichermßen für Männer und Frauen ist somit absolut keine Leistung der Suffragetten, sondern der allgemeinen Überzugung der Zeit, insbesondere auch der Männer, die ja alleine die Entscheidungsgewalt darüber hatten, eine solche Regeleung durchzusetzen.

    Es wäre vielleicht Zeit bereits im Vorfeld dieses feministischen Propagandafilms die historischen Fakten zu sammeln und zusammenzufassen, um der dann stattfindenden Diskussion fundiert etwas entgegen setzen zu können.
    (Wobei – die sonderbaren Überlegungen, Frauen entsprechende terroristische Aktionen nicht mal technisch zuzutrauen, hatten wir hier ja auch schon, entgegen jeder Erfahrung [RAF und, eben, Suffragetten], und find ich dabei nu eher hinderlich. Manche hier haben ja tatsächlich offenbar die Vorstellung von Frauen als ein bisschen Behinderte…)

    Wenn der Film startet, wäre in jedem Fall angemessen, hier erneut eine Diskussion darüber zu führen, denn möglicherweise kommen dann auch Zufallsleser per Google hier vorbei, um sich mit Informationen zu versorgen.

    • Wenn es nur nicht so frustig wäre. Nach dem Artikel hatte ich seinerzeit keine Lust mehr.

      Es ist gut, daran zu erinnern, dass Feminismus schon immer so war: Egozentrisch, das Gegenteil von rechtsstaatlich und in der vollen Überzeugung, dass das persönliche, unreflektierte Empfinden von Gerechtigkeit, an keine Regeln außer das Gefühl gebunden, jegliche Aktion rechtfertigt.

      • Hier

        lässt sich jemand angesichts des Trailers über den kommenden Film aus und sagt auch, dass er wohl erst Februar 2016 in deutsche Kinos kommen soll.

        Er macht sich gleich mal damit lächerlich, sie „sufra-gates“ auszusprechen, wie in Watergate, Shirtgate etc.
        Er widerholt natürlich sämtliche Klischees, die es so über die Suffragetten gibt.

        Da schwadroniert er von den armen Frauen „größtenteils aus der Arbeiterklasse, aber haben dennoch nicht die gleichen Rechte“…
        Tatsächlich haben die Suffragetten geschafft, Frauen aus der Arbeiterklasse zu mobilisieren – u.a. damit, dass sie sich ein bisschen für deren soziale Probleme miteinsetzten. Ein Wahlrecht für diese Frauen hatten sie aber ebensowenig in ihrem Programm wie für deren Männer – da waren die britischen Suffragetten durchaus elitär mit ihren Forderungen innerhalb des bestehenden Klassenwahlrechts, das sie keineswegs angriffen.

        Aus https://www.sozialismus.info/2012/05/der-kampf-fuer-das-frauenwahlrecht-und-die-suffragetten-bewegung-teil2/
        >>Julie Dawson schrieb im Clarion am 24. August 1906: „ Sie haben ihre Transparente mit dem Slogan “Stimmrecht für Frauen”, und die unwissende Menge, die ihnen zuhört, denkt, dies bedeute Stimmrecht für alle Frauen. Damit ist jedoch vielmehr Stimmrecht für einige Frauen gemeint. Nicht für mich, sicher nicht, und nicht für dich, geschätzte Leserin, vielleicht, sondern für einige Frauen die Qualifikationen besitzen, die wir nicht haben.” In der Tat traten die Suffragetten für ein eingeschränktes, an Besitz gebundenes Frauenwahlrecht ein, mit der Begründung, ein allgemeines Frauenwahlrecht sei eine zu weitgehende Forderung, für die sie kaum Gehör finden würden bei den Parteien im Parlament. <<
        (dieses sonderbare "vielleicht, sondern …" in der Mitte des Zitats hieß im Original ganz bestimmt "probably but", und hätte korrekterweise einfach nur mit "sondern" übersetzt werden müssen)

        Da mag jeder selbst entscheiden, was für eine Frau aus der Arbeiterklasse wichtiger gewesen wäre: Ein "Frauenwahlrecht" der Bürgerklasse, an dem sie nicht partizipert hätten und das weiterhin das Bürgertum ohne sie regieren und Gesetze machen ließ, oder ein allgemeines Wahlrecht, das zumindest den Männern der Arbeiterklasse und damit den Interessen der Arbeiterklasse an sich eine Stimme gegeben hätte?

        Genau daran hängt die entscheidende Frage: Wo läuft denn die eigentlich wichtige "Klassen-" Grenze: Sollen wir uns wirklich vormachen lassen (von Feministinnen), die Grenze zwischen Frauen und Männern sei die wichtigere als die zwischen reich und arm, damals zwischen bürgerlichen und Arbeitern? Sollen wir uns wirklich einreden lassen, das wesentliche gesellschaftliche Problem damals sei innerhalb jeder Familie zwischen dem Mann und der Frau verlaufen, weil der Mann die Frau unterdrückt hat, während der Unterschied zwischen Bürgertum und Arbeitern doch irgendwie eher – wie sagen Feministinnen gern – "mimimi" ist?
        Das ist die feministische Rethorik, die wir so kennen: Das Aufhetzen der Geschlechter gegeneinander.

        Soll sich mal ein Mann im Kohlebergwerk nicht so haben, er profitiert immer noch von seinen patriarchalen privilegien, wähernd so eine unterdrückte Bürgersfrau ja ganz anders leidet darunter, dass sie im Gegensatz zu einer Arbeiterfrau nicht mal selber arbeiten – äh – muss oder darf? Für ein Recht auf Arbeit hat Emeline Pankhurst meines Wissens nicht gekämpft – ob das vielleicht doch noch eine zu radikale Forderung war damals?

        1918, noch vor Ende des Krieges, gab es in England dann tatsächlich erstmals ein allgemeines Wahlrecht, und zwar nicht das egalitäre Modell der Suffragetten. Ein Wahlrecht für Männer und Frauen, gestaffelt nach alter, Männer ab 21, Frauen ab 30, wobei die Staffelung durchaus nicht mit einer mangelnden Reife von Frauen begründet wurde, sondern damit, dass sie ansonsten ein größeres Stimmgewicht als die Männer gehabt hätten: In dieser Altersklasse waren viele Männer im Krieg gefallen. Die Privilegien der Männer wieder mal.

        Das Timing fasse ich mal strategisch auf:
        Im Englischsprachigen Raum räumt man dem Film sicher größeren Erfolg ein, spielt eben in England, und "Suffragetten" gabs zumindest auch unter diesem Namen und als militante auch in USA; ist also mehr deren Geschichte. Dann erhofft man sich offensichtlich Oscars für den Film, das ist im Februar, und davon will der deutsche Verleih profitieren – im englischsprachigen Raum bringt man den Film, der dann zumindest teilweise noch läuft, nochmal verstärkt neu und mit Oscar-Nachbrenner.

        • „Was wollt ihr tun um uns aufzuhalten? Wir sind die Hälfte der Bevölkerung, wir sind in jedem Haus.“

          Bingo! Und in der feministischen Theorie des Patriarchats sitzen die Unterdrücker auch alle in jedem Haus, in jeder Familie und sind auch die Hälfte der Bevölkerung.

          Ein Film von frauen mit frauen über frauen. Na das kann ja heiter werden. Übrigens, der Film über das automatische sorgerecht an seinem eigenen Fleisch und Blut von Vätern kann auch in Deutschland im jahre 2016 noch nicht abgedreht werden. Warum? Weil hier immer noch nicht dir Männer das haben was die frauen haben.

        • Jo, da waren einige bemerkenswerte Zitate in dem kurzen Trailer.
          Auch das bemerkenswerte feministische Rechtsverständnis:
          „Gesetze bedeuten mir nichts. Ich hatte bei der Gesetzgebung keine Stimme.“
          Nach feministischem Verständnis braucht sie sich nur an Gesetze zu halten, denen sie selbst ihre Zustimmung gegeben hat?

        • >>“Jo, da waren einige bemerkenswerte Zitate in dem kurzen Trailer.“

          Ich finde diesen Spruch ziemlich klasse, weil er implizit aussagt, dass Frauen gegen ihre Unterdrückung im Patriarchat ja nichts unternehmen/unternommen haben. Die sitzen da als Hälfte der Menschheit in jedem Haus und lassen sich fröhlich und frei diskriminieren und marginalisieren von der „hegemonialen Männlichkeit“.

          Dieser Spruch klingt toll und kämpferisch „Was wollt ihr tun, wir sind viele!“, beweist aber auch einfach die feministische Lüge von alle Zeit auf allen Kontinenten unterdrückenden Patriarchat. Denn die Hälfte der Menschheit hats offenbar gewollt unterdrückt zu werden!

          Das wird bestimmt ein grandioser Film. Ich freue mich schon jetzt auf die Beschämungspresse…

        • PS: Lasst uns zukünftig die Geschichte der Demokratie in Deutschland als Männergeschichte erzählen. Es waren nämlich vor allem die männlichen Studenten (Hambacher Fest et al) die die Royalisten bekämpft haben, es waren vor allem Männer die 1848 die Barikaden errichtet haben. Es waren vor allem männliche Demokraten die während der Restauration von fliegenden royalistischen Standgerichten erschossen wurden.

          Merkwürdigerweise fremdelt Deutschland schon immer mit demokratischen Werten, siehe Debattenkultur, aber noch mehr als Männer fremdeln Frauen damit. Deren Anteil an der Demokratisierung Deutschlands dürfte so bei Null liegen, selbst 1919!

        • Wenn Frauen verboten wird, sich politisch zu betätigen (Verbot der Mitgliedschaft/Gründung in politischen Vereinen) , es völlig außer Frage steht, dass man als Frau ernsthaft in irgendeiner Weise miteinbezogen wird (wo gewählt wird, wählen ausschließlich Männer) , ja dann betätigt man sich eben nicht politisch.

          Und wie man am Suffragettenfilm sieht, ist auch politische Betätigung, egal welcher Art, für manche Männer auch hundert Jahre später nur Grund zum Lästern und sich Empören.

          Warum durften denn Frauen des entsprechenden Standes nicht wählen/sich wählen lassen, Männer aber schon? Und ist das nicht ein winziges bisschen diskriminierend, wenn eine Frau nicht dieselben Rechte hat wie ein Mann?

          @maddes
          Regst du dich eigentlich auch über andere heroisierende Filme mit historischem Hintergrund auf, oder ist das jetzt nur, weil das eventuell Frauen und deren politische Betätigung positiv darstellen könnte (was ja bäh ist, weil Frauen ja nie was geschafft haben, Männer immer besser sind und überhaupt, was bilden sich die überhaupt ein, weibliche Geschichte auf die Leinwand zu bringen?)

        • Sogenannte historische Filme nehmen es mit der Wahrheit ja öfter nicht so genau, das ist man insofern tatsächlich gewohnt.
          Zu allererst fällt die historische Genauigkeit dabei immer der Dramaturgie zu Opfer.
          Daneben haben Filme gerne sowas wie eine „Botschaft“, und wo die der Realität im Weg ist, wird ebenfalls die Realität angepasst.
          Ich sehe trotzdem gern solche Filme an und bilde mir hinterher sogar gerne ein, trotzdem etwas über Geschichte gelernt zu haben; Nehme mir allerdings auch ziemlich häufig die Zeit, im Internet nachzurecherchieren, wie es mit der historischen Genauigkeit denn nun aussah.

          Und richtig sauer werd ich, wenn ich merke, dass ich dabei für eine „politische Agenda“ hinters Licht geführt werde, es sich also zu deutsch um einen „Propagandafilm“ handelt. (Nebenbei: bei Filmen wie „Jud Süß“ oder „Kolberg“ aus dem Naziregime rechne ich natürlich mit rein nichts anderem und sehe sie genau deshalb an, um die Propaganda darin zu sehen)

          Wenn in so einem Film eine terroristische Vereinigung glorifiziert wird, dann frag ich mich schon, warum das so ist.
          Dann frag ich mich auch beim ansehen, behält der Film eine kritische Distanz, oder macht er sich gemein mit dem Terrorismus.

          Ein Film über Martin Luther King ist insofern etwas anderes als einer über Malcom X – und bei einem Film über Malcom X erwarte ich mehr kritische Distanz zur Gewaltbereitschaft , die er nunmal hatte.

          Bei einem Film über den Kampf ums Frauenwahlrecht vor ca. 100 Jahren frage ich mich einerseits: Gibt es eine Einordnung dieses Kampfes in den Kampf ums Wahlrecht überhaupt? In England also insbesondre das Wahlrecht der gesamten Arbeiterklasse? Zur Zeit der Suffragetten in England hatten auch nur 40% der Männer ein Wahlrecht. Die Suffragetten haben zum Wahlrecht wirklich unterschiedlicher gesellschaftlicher Klassen rein nichts beigetragen. Da bereits im Trailer vor allem auf die Wirkung von armen Frauen der Arbeiterklassen zu spekulieren ist da historisch unredlich.

          Was ist mit den Suffragisten?
          Es gab neben den gewaltbereiten und zunehmend terroristischen Suffragetten auch die durchaus friedlichen Suffragisten.
          Die in meinem vorigen Beitrag zitierte Julie Dawson war eine Suffragistin. Diese haben sowohl friedlicher und politisch agiert, als auch tatsächlich ein allgemeines Wahlrecht proklamiert. „Radikaler“ waren die Suffragetten also allein in ihrem gewalttätigen Vorgehen, nicht aber in ihrem politischen Denken, da war man elitär.
          Nach dem, was ich in letzter Zeit gelesen habe, dürfte letztlich der Erfolg bei der durchsetzung des Frauenwahlrechts eher bei solchen Kräften gelegen haben. Die Suffragetten haben mit Ausbruch des Krieges ihre terroristischen Aktivitäten eingestellt und sich lieber als „white feather“Bewegte engagiert, um Männer an die Front zu treiben, Du weißt schon, das männliche privileg, fürs Vaterland und die Sicherheit der daheimgebliebenen Frauen zu sterben, auch ohne dabei irgendwie ein Wahlrecht zu haben.
          Das hat dafür gesorgt, dass mit der Einführung eines Frauenwahlrechts nicht mehr der Nimbus des „Einknickens vor einer Terrororganisation“ verbunden war – auch damals konnte und wollte eine Regierung sich sowas nicht leisten. Insofern ist das Frauenwahlrecht eher nicht wegen, sondern trotz der Suffragetten gekommen – und zwar erst, nachdem diese ihren Terror beendet hatten. Gekommen ist auch nicht das elitäte Klassenwahlrecht für Frauen nach Vorbild der Suffragetten, sondern das Wahlrecht für Frauen kam gemeinsam mit dem allgemeinen Wahlrecht auch für Männer und Frauen der Arbeiterklasse.

          Woher kommt angesichts der Erfolglosigkeit der Suffragetten die feministische Begeisterung für eine gewalttätige Terrorvereinigung?
          Sie wäre möglicherweise erklärbar, wenn es zu den Suffragtetten keine Alternativen gegeben hätte. Aber die gab es. Es gab die Suffragisten. Es gab Frauen, die dieses Ziel auf politischem Weg verfolgt haben. Aber über sie spricht man nicht. Stattdessen glorifiziert der Film offenbar wieder einmal, dass es diesen Frauen „auf friedlichem Weg“ zu langsam ging oder sie der Meinung waren, auf friedlichem Weg eh nichts zu erreichen (was nach meiner Meinung und dem was ich gelesen habe nicht stimmt, die Suffragetten haben meiner Ansicht im Gegensatz zu den Suffragisten versagt).

          Der Film transportiert also meiner Meinung nach die Botschaft der mir sattsam bekannten Gewaltbereitschaft des modernen Feminismus. Gewalt als politisches Mittel lehne ich nicht nur beim Feminismus ab; Einen Film zur Glorifizierung der RAF würde ich auch heftig kritisieren.

          Dass Dein Beitrag wieder um die Legitimität der Forderung nach dem Frauenwwahlrecht geht ist irgendwie typisch feministisches derailing an meiner Kritik: Das Wahlrecht für Frauen bezweifle ich überhaupt nicht und würde jederzeit dafür einstehen, wenn es aus welchem absurden Grund auch immer wieder zur Disposition stünde. Es gibt aber niemanden in Deutschland oder der westlichen Welt, der etwas derartiges wünschen würde (Okay, bei Islamisten weiß ich es nicht wirklich sicher, da wär es möglich).

        • @Maren

          >>“Wenn Frauen verboten wird, sich politisch zu betätigen (Verbot der Mitgliedschaft/Gründung in politischen Vereinen) , es völlig außer Frage steht, dass man als Frau ernsthaft in irgendeiner Weise miteinbezogen wird (wo gewählt wird, wählen ausschließlich Männer) , ja dann betätigt man sich eben nicht politisch.“

          https://de.wikipedia.org/wiki/Karlsbader_Beschl%C3%BCsse

          https://de.wikipedia.org/wiki/Demagogenverfolgung

          https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6ttinger_Sieben

          Hätten all die liberalen, demokratischen und antiroyalistischen Studenten genauso gedacht wie du Frauen imaginierst, dann hätten wir wohl heute noch einen Kaiser.

          Tausende Demokraten und Liberale starben im 19. Jahrhundert für den Traum von der deutschen Demokratie. Und heute schimpfen Feministinnen, dass ERST 1919 AUCH Frauen das allg. Wahlrecht erhielten (So wie endlich alle Männer im Reich auch).

          Deswegen schrieb ich ja. Die Geschichte des Kampfes für die Demokratie in Deutschland ist eine männliche. Selbst die berühmteste (und einzigste?) Anti-Royalistin Rosa Luxemburg schwebte keine Demokratie vor, sondern eine Räterepublik.

          Wenn Menschen sich ihren Freiheits- und Demokratiedrang ebenso verbieten lassen würden wie Frauen, dann würden wir wohl heute noch einen Feudalzehnten an unserem Landesfürsten zahlen…

          Wie geschichtsvergessen kann man eigentlich sein?

        • Im Übrigen ist das überhaupt gar nichts, was sich für ein „geschlechtergerechtes“ Aufrechnen eignet. Ich habe noch nie auf die liberale und nationale deutsche Bewegung im 19. Jahrhundert mit einer Geschlechterbrille geschaut.

          Anscheinend muss man das heutzutage. Der weibliche Anteil, dass wir heute in Deutschland in Freiheit und Demokratie lebe liegt über aber nahe Null.

          Und jetzt??

          Ah…Suffragetten feiern, diese weißen Wohlstandsfrauen die für sich das Wahlrecht wollten, dann aber auch plötzlich Schiss bekamen auch gleiche Pflichten einzugehen…wow! Ich bin begeistert!

          Ein paar Scheiben eingeworfen? Wow! Toll Frauen!

          1848! Da war was los! Infantile Revolutionen…

          Wie Feminismus uns alle auseinandertreibt….

        • „Es gibt aber niemanden in Deutschland oder der westlichen Welt, der etwas derartiges wünschen würde“

          Doch, die gibt es.
          Zumindest solche, die das Thema zur Diskussion stellen.

          Wir sollten – allen Distinguierungsanstrengungen Leszeks zum Trotz – nicht so tun, als würde, zumindest aus Feministenperspektive, die Manosphere nicht als ein Gesamtding angesehen.

          Das heißt aber, wir haben Ansichten von Heartiste bis Arne Hoffmann unter einem gemeinsamen Deckel.
          Auch wenn der Deckel nur von anderen drauf gestülpt wird, in gewisser Hinsicht sitzen wir alle in einem Topf und so zu tun, als gäbe es die anderen nicht, mit denen man so überhaupt nicht übereinstimmt, ist leicht widerlegt und damit kontraproduktiv.

          Tatsächlich finde ich die Frage, wie eine Demokratie funktionieren soll, in der die allermeisten Wähler sich in ihrer eigenen Befindlichkeit abkapseln und dabei keinen Gedanken an die Funktionsfähigkeit des Ganzen denken können (nein, ich rede hier nicht von „Frauen“, sondern von solchen, die bei „Frauentausch“ nicht sofort ausschalten, um keine Kopfschmerzen zu bekommen), die Frage stelle ich mir regelmäßig.

          Ich habe nicht den Eindruck, dass es darauf eine einfache Antwort gibt.

        • Okay – gibt also wohl tatsächlich welche, die sowas „wünschen“. Wobei das Beispiel zwar „westliche Welt“, aber auch nicht Deutschland ist.
          Besagter will aber auch das nicht, was er „welfare state“ nennt. Das Frauenwahlrecht stellt er ja deshalb zur Diskussion, weil es seiner Meinung nach verantwortlich sei für diesen.
          Da ist Frauenwahlrecht in einem Paket mit dabei, das noch einiges mehr mit über Bord gehen lassen möchte.

          Letztlich verweise ich darauf, dass zumindest ich ja auch geschrieben hab: „Das Wahlrecht für Frauen bezweifle ich überhaupt nicht und würde jederzeit dafür einstehen, wenn es aus welchem absurden Grund auch immer wieder zur Disposition stünde.“ Bei den absurden Gründen die Argumente des verlinkten Videos eingeschlossen.

        • Hatten wir nicht vor ein paar Wochen den Bericht, dass Nordrhein-Westphalen einen Anstieg im Budget für Sozialleistungen um x% ( x > viele ) hat, so dass für infrastrukturelle Ausgaben in absehbarer Zeit kein Geld mehr da sein wird?

          Ich hab grad am Wochenende mit einem geredet, der es selbstverständlich findet, dass das Arbeitsamt es ihm finanziert, wenn er beschließt, sich für ein halbes Jahr eine Auszeit zu nehmen.

          Anzunehmen, dass die Art von welfare state, in dem diese Einstellung vom Durchschnittsbürger nicht im Ansatz in Frage gestellt wird, auf Dauer nicht selbsttragend ist, finde ich nicht absurd.

          Dass diese Art von welfare state entsteht, wenn die Mehrheit der Wähler ein sehr hohes Sicherheitsbedürfnis, dafür aber kein allzu hohes Gefühl der Selbstverantwortung hat, finde ich auch nicht absurd.

          Was übersehe ich, was du siehst, das daraus zwei groteske Gedanken macht?

        • Du übersiehst, dass Du aus anekdotischer „Evidenz“ eine pauschalkritik an diesem „Wohlfahrtstaat“ konstruierst. Dass individuelle Richtungen darin Kritikwürdig sind steht außer Frage. Damit zu begründen, das ganze Konzept über Bord gehen zu lassen, empfinde ich als nicht legitim. Auch die Wohlhabenden Länder wie BaWü oder Bayern sind schließlich „Wohlfahrtsländer“.

          Ich verzichte jetzt darauf, anekdotische Gegenbeispiele zu konstruieren oder aufzuzählen, zu welchen ungerechtigkeiten ein ungebremster Turbokapitalismus führt, der sich nicht mehr an Prinzpien eines Sozialstaates orientiert – das wäre genauso wenig hilfreich.

        • Es ist sehr leicht, aus dem, was ich oben gesagt hab, das Anekdotische rauszulassen, insofern wundert mich ein bisschen, dass du dich ausschließlich darauf konzentrierst.

          Die meisten westlichen Staaten häufen immer größere Schuldenberge auf.
          Die Sozialausgaben sind ein ständig wachsender Teil der Budgets.
          Weibliche Wähler bestehen im größeren Maße auf staatliche Unterstützung (und bekommen sie auch) als männliche.

          „Damit zu begründen, das ganze Konzept über Bord gehen zu lassen, empfinde ich als nicht legitim“
          Davon redet keiner, nicht mal TFM im Video oben: „The solution is controversial, the problem is undisputed.“
          Grob übersetzt:
          Es ist klar, dass die Staaten mehr Sozialausgaben habena sie tragen können.
          Es ist relativ klar, dass es eine Korrelation zwischen der Anzahl weiblicher Wähler und der Größe des Sozialstaats gibt.
          Es ist völlig unklar, wie man das Problem lösen kann.

          Keiner fordert hier die Abschaffung des Wahlrechts oder des Sozialstaats. Mir würde reichen, wenn du den Satz „Wir haben ein Problem“ nicht als absurd abtun würdest.

        • @Maren:
          Warum durften denn Frauen des entsprechenden Standes nicht wählen/sich wählen lassen, Männer aber schon?

          Wie doof kann man sich eigentlich stellen? Vor 1918 repräsentierten Wahlen in England nicht „the people“, sondern „property“. Sonst wäre es ja kein Klassenwahlrecht.

          Besitz wiederum wird von der Wirtschaftseinheit „Familie“ gehalten, und es ist wohl nicht ganz abwegig dass pro Wirtschaftseinheit nur eine Stimme abgegeben wird. Und dass dann derjenige, der stellvertetend für diese Wirtschaftseinheit im Zweifel in den Schuldenturm wandert diese Stimme abgibt dann wohl auch nicht ganz. Erstaunicherweise durften ja vermögende Witwen durchaus wählen.

          Du legst Wertmaßstäbe an ein Wahlsystem an, welches ganz bewußt diese Wertmaßstäbe gar nicht hatte – für niemand.

          Aber Hauptsache, die ubiquitäre und transhistorische Schweinerei der Patriarchates ist aufgedeckt und du hast deine Märtyrerin, die direkt vor ein rennendes Pferd gesprungen ist von einem männlichen Reiter zu tode getrampet wurde.

        • „Keiner fordert hier die Abschaffung des Wahlrechts oder des Sozialstaats. Mir würde reichen, wenn du den Satz “Wir haben ein Problem” nicht als absurd abtun würdest.“

          Dem Satz „wir haben ein Problem“ schließe ich mich vorbehaltlos an.
          Die Diskussion entstand allerdings darum, dass Du dein Video als Beispiel dafür gebracht hattest, dass es Leute gebe, die zumindest das Wahlrecht „zur Diskussion stellen“ (deine Worte) würden. Unabhängig davon, ob das Video dafür nun wirklich ein Beispiel ist – darüber kann man sich streiten – hast Du es als solches Beispiel aufgebracht, und ich habe mich unter diesem Gesichtspunkt damit auseinandergesetzt.

  16. Transsexualität wird biologisch während der Schwangerschaft unumkehrbar gebildet. Eigentlich der Sargnagel für die Genderisten. Aber man ist ja unbeirrt von Realität und postuliert sich seine Welt per Dogma.

    http://www.danisch.de/blog/2015/07/22/ach-wie-schade-transsexualitat-nicht-kulturell-bedingt/

    • Und ein bisschen Wahrheit über Pseudotransen, die die Gender-Welle surfen.

      Imposter Caitlyn aka Bruce Jenner zeigt es uns gerad eindrucksvoll.

      • Wenn man Frau wird darf man nicht mehr Leute einschüchtern?

        • Würd ich so nicht sagen.

          Das verlogen internalisierte „Bild“ war gemeint. Und Jenner ist nicht Trans. Der hält alle zum Besten.

        • @petpanther

          Du meinst sie hat sich einfach nur so umoperieren lassen, als Gag?

          Klingt reichlich absurd

        • „Klingt reichlich absurd“

          Was petpanther nicht versteht. Selbst wenn sich Mann als Frau verkleidet ist er trans. Konservative müssen viel lernen. Immer wieder. Jedes Jahrzehnt neu 🙂

        • Das kann ich nicht sagen. Ich war nie Frau, kann also nicht sagen ob eine ‚weibliche Identität‘ sich spezifisch anders anfühlen müsste als eine ‚männliche Identität‘. Ich kann auch keine Gedanken lesen, also weiss ich nicht wie sich Caitlyn Jenner or Zoey Thur intern fühlen. Sie behaupten sie sind Frauen. Das ist für mich sozial erst mal hinreichend.

          Wenn Zoey trotzdem meint kleine Männer körperlich bedrohen zu können, ist das ihre Sache. Ich kann mir von ein paar der Frauen auf dem Wochemarkt durchaus vorstellen dass sie Shapiro auch zu einer Schleife binden könnten. 🙂

          Zu dem Video: Das es ‚mildly inappropriate‘ ist jemand in einer Diskussion Prügel anzudrohen, da stimme ich zu. Das Shapiro darum gebettelt hat, vermutlich um die Kontroverse anzuheizen, wird auch klar wenn man einen etwas längeren Ausschnitt sieht. Was ich nicht verstehe, ist was daran trans-spezifisch ist. Ich hätte mir ein ähnliches Verhalten von einer etwas fleischigeren 46,XX-Frau auch vorstellen können.

        • @Christian

          Als Gag sehe ich das nicht.

          Jenner hat mE eine narzisstische PS wie viele Pseudotransen. Auch wenn sie sich operieren lassen (bei Jenner tatsächlich der Fall oder auch nur gelogen?). Gerade jetzt wo es so viele Vorteile bringt. Daneben gibt es aber auch echte mit Bio-Grundlage sozusagen, siehe eben der Danisch Artikel.

        • @petpanther

          Irgendwie hat man bei dir das Gefühl, dass es einfach nicht wahr sein darf, weil es dir nicht gefällt. Ich glaube nicht, dass jemand in dem Alter soviel Geld in aufwändige und schmerzvolle Operationen steckt „weil es gerade so viel bringt“. Ich glaube da ist bei dir eine Spur von etwas überzogenen „Cui bono“ dabei: „es bringt gerade etwas, also hat sie es gemacht, weil es gerade etwas bringt“.

        • Was petpanther nicht versteht. Selbst wenn sich Mann als Frau verkleidet ist er trans. Konservative müssen viel lernen. Immer wieder. Jedes Jahrzehnt neu

          Naja, das ist transgender, und das ist als Oberbegriff so breit, dass es sogar mich einschließt, und jeden Mann der jemals im Fummel unterwegs war und Spass dabei hatte.

          Ich glaube petpanther meint den alten Transsexualitätsbegriff mit GID nach DSM iV.

        • @ Nachtschattengewächs
          Ich weiß nicht was petpanther glaubt. Das muss er mir mal bei nem Bier erzählen 🙂

        • @Adrian

          Ich weiß nicht was petpanther glaubt. Das muss er mir mal bei nem Bier erzählen 🙂

          Aber denk dran. Wenn er angetrunken ist gilt die Zustimmung nicht. 🙂

      • Was hat Shapiro denn vorher gesagt? Ich bin ziemlich sicher, die Antwort war gerechtfertigt. Aber unsere konservativen Heulsusen können das offensichlich nicht ab. Reden immer von Männlichkeit und fürchten sich vor einer Schlägerei? Pussies! 😀

        „Und Jenner ist nicht Trans. Der hält alle zum Besten.“

        Natürlich. Der hat sich nur verkleidet, weil es Spaß macht.

        • Ich halte den trotzdem für einen Imposter.

  17. Da es ja hier einige Game of Thrones-Fans gibt: Ich empfehle die Bücher von Bernard Cornwell:

    http://www.bernardcornwell.net/

    Er schreibt historische Romane, kein Fantasy sondern eng an der wirklichen Geschichte. Eine erste Verfilmung kommt demnächst:

    Dabei geht es um die Kämpfe zwischen Wikingern und Angelsachen im 9. Jahrhundert in England.

    Ganz hervorragende Bücher.

    • @El Mocho

      Ich mochte seine „Sharpe“ Reihe sehr gerne, fand ich auch als Hintergrund zu den dortigen Kämpfen in Frankreich interessant

      • Die habe ich noch nicht gelesen. Mir gefiel die Serie über den Bogenschützen aus dem 100jährigen Krieg sehr gut.

      • „Ich mochte seine “Sharpe” Reihe sehr gerne…“

        Das sind wohl die Romane, die „Sharpe’s Rifles“ mit Sean Bean zugrundeliegen? Die Filme sind ganz nice, gerade dafür, dass es Fernsehverfilmungen sind.

        • Genau die.

          Ich hatte die Serie mal gesehen und mir danach die Bücher vorgenommen.
          Mitunter ist es etwas das gleiche Schema, aber ich fand den Schreibstil gut

        • Cornwell ist eben ein richtig guter Schriftsteller; es wird einem alles ganz lebendig vor Augen beim lesen. Man kann wirklich nachepfinden, wie sich ein Soldat in einer Schlacht im 14. Jahrhundert fühlte. Mein Lieblingsbuch von ihm ist:

          http://www.bernardcornwell.net/books/azincourt-2/

  18. Im Frankfurter „Städel Museum“gibt es seit gestern die Ausstellung „Die 80er. Figurative Malerei in der BRD“. Wurde auch in den Medien gut beworben. Ein Freund hat gestern den Vorbericht im Fernsehen gesehen und mir gerade erzählt, dass da auch ein Bild hängt: „Goldener Mann schlägt Schlampe“. Wird in Kürze die Empörungsmaschinerie und der #Aufschrei der Feminist*innen und der Political-Correctnesss-Apologeten starten? Zum Glück ist unter den zwei Kuratoren eine Frau!

  19. Weniger Scheidungen, aber auch weniger Eheschließungen

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/statistik-2014-jede-dritte-ehe-wird-geschieden-13716720.html

  20. http://www.welt.de/regionales/nrw/article144219933/Aerger-bei-Studentenwerken-wegen-zu-wenig-Frauen.html

    Das ist wirklich interessant.

    Nein, weniger das durch die Frauenquote die Selbstverwaltung zweier Studentenwerke nicht handlungsfähig ist. Interessanter ist das hier:

    >>“Bei der praktischen Umsetzbarkeit dagegen ergäben sich aber Schwierigkeiten: Vier Mitglieder werden von den Studentenparlamenten gewählt, andere durch die Hochschulleitung oder andere Gremien bestimmt. Um die Quote weder zu unter- noch zu übertreffen, müssten sie sich vorher abstimmen.“

    Das heißt nichts anderes, als das hier freiheitlich demokratische Prozesse des StuPa ausgeschaltet werden müssen. Ich weiß aus meiner Studentenzeit im StuPa gehts vor allem um Bierkistenkaufen und Weltrevolution, aber dennoch ist das StuPa eine demokratisch gewählte Vertretung der Studentenschaft. Und diese muss nun also in informellen Runden mit der Uni-Leitung die StuPa-Vorschlagsliste für die Verwaltungsräte abstimmen damit ja genug Vaginas nominiert werden. (Schön auch das der Artikel von genau vier zu nominierenden Vaginas spricht…das vielleicht auch mal mehr Vaginas kompetent sind und gewählt werden kommt uns gar nicht in den Sinn)

    Na prost Mahlzeit, wenn „Geschlechtergerechtigkeit“ Ausschaltung der Demokratie in Deutschland heißt….

    • „Ich weiß aus meiner Studentenzeit im StuPa gehts vor allem um Bierkistenkaufen und Weltrevolution“
      – Jo, stimmt, kenne ich aus Potsdam. Die rot-rote Mehrheit des Stupas hatte immer einiges an Geistreichem dabei. Ein Sauf-Verbots-Antrag der Grünen (!) wurde mit Hohngelächter abgeschmettert.

      Interessant, daß die Superlinken typisch männliche Saufriten am Leben halten. Sonst kennt man das gemeinschaftliche Gremien-Kampftrinken eher von den Burschenschaften…. 🙂

      „aber dennoch ist das StuPa eine demokratisch gewählte Vertretung der Studentenschaft“
      – Jo, Demokratie-Folklore, mit viel zu viel Geld. Die Asten haben in einer Uni mit 20.000 Studenten pro Semester rund 200.000€ zur Verfügung.
      Was machen sie damit? Also, die Wohlstandskinderchen, die bis vor ein paar Wochen noch im Kinderzimmer lebten und von Mami die Wäsche gewaschen bekamen?

      Na, Unsinn und politischen Unsinn. Festivals mit Spitzenbands organisieren (und Schuldenberg), Tontechniker-Lehrgänge für Trans- und Intersexuelle im Kneipenschiff….

      Mein Fazit: StuPa alle Mitbestimmungsrechte und alles Geld entziehen. Dann wird das Geld der Studenten nicht für Schnurps rausgeschmissen; und die Profis vom Studentenwerk können ihre Arbeit machen.

      Die können auch so saufen und rumpalavern.

      • Jetzt gönn doch den Kiddies das bisschen Taschengeld zum Partyfeiern und sich austoben 😉

        Erfahrungsgemäß sind die größten Weltrevoluzzer zu Studentenzeiten im späteren Leben die treuesten Systemdiener.

    • Da gibt es neue Studien, die die Existenz des Pay Gap „beweisen“.
      (http://thinkprogress.org/economy/2014/04/08/3424043/gender-wage-gap-myth/)

      tl;dr: „Etwa ein Drittel des Unterschieds können wir nicht erklären.“

      Sagt das jetzt etwas über den Unterschied oder die erklärenden Frauen aus? Rat mal.

      Hint: Von den Kriterien, die z.B. Farrell nennt, warum ein Job mehr bringt als ein anderer, wird ein Bruchteil berücksichtigt.

    • Da sind wirklich schöne feministische Einstellung drin.

      M: „Glaubst du etwa an Quoten?“
      F: „Wovor hast du Angst?“

      M: „Vermutlich wollen weniger Frauen Prime Minister werden“
      F: „Vermutlich werden Frauen dazu erzogen, das nicht zu wollen“
      (-> Hat nicht grad erst Newark behauptet, Blank Slate sei gar keine feministische Basis-Einstellung?)

      M: „Männer und Frauen sind doch längst gleichberechtigt.“
      F: „Link auf ‚Wer braucht Feminismus'“
      LOL

      M: „Sexismus ist nicht so schlimm wie früher“
      F: „Yay, mein Gatte besitzt mich nicht mehr.“
      Tat er nie.

      M: „Männer werden auch objektifiziert“
      F: „Feminismus hat gar nichts gegen Objektifizierung als solches“
      HAHAHA

      M: „Beyonce nennt sich nur Feministin, um Platten zu verkaufen“
      F: „Mir doch egal“

      M: „Allein der Begriff ‚Feminismus‘ ist sexistisch“
      F: „Feminismus ist große klasse und dass du denkst, Feminismus sei sexistisch macht dich zum Sexisten.“
      !!!

      M: „Männer verdienen mehr im Sport, weil sie einfach besser sind.“
      F: „Frauen verdienen weniger, weil die Männer in den Fernsehkanälen nur Männersport zeigen.“
      Jene Männer, deren Erfolg ausschließlich davon abhängt, dass sie zeigen, was die meisten Zuschauer sehen wollen?

      M: „Wie findet dein Mann, dass du Feministin bist?“
      F: „Mir egal“

      M: „Du willst anscheinend beleidigt sein.“
      F: „Du willst anscheinend doof sein.“
      Dabei ist der englische Satz doch so schön: „Offense is always taken, not given.“

      M: „Zensur ist schlecht“
      F: „Du weißt nicht, wovon du redest.“

      M: „Reverse Sexism“
      F: „Gibt es nicht.“
      Stimmt. Feministinnen sind gnaz ordinär sexistisch.

      M: „Nicht alle Männer“
      F: „La la la“

      M: „Misandrie“
      F: zeigt ein Bild, auf dem eine Frau einem Mann eine Backpfeife gibt.

      Unterm Strich: Feministinnen verstehen die Argumente nicht oder es ist ihnen schlicht egal, dass andere Leute Probleme haben. Die einzigen, die zählen sind die eigenen.

      • Wenn man das so als Übersicht liest, liest sich das als ob man mit einem Kleinkind redet. Das passt ja dann auch irgendwie zum Feminismus.

        Feminismus – Die passiv aggressiv bösartige pervertierte Überhöhung weiblicher Infantilität.

        Das einzige was da hilft ist eine strenge führende väterliche Hand und Erziehung.

        • …in einer Zeit, du zusammengeschlagen wirst, weil du allein mit deiner Tochter unterwegs bist…

        • „in einer Zeit, du zusammengeschlagen wirst, weil du allein mit deiner Tochter unterwegs bist…“

          Von Männern wohlgemerkt.

        • >>“Von Männern wohlgemerkt.“

          Mit vermutlich gekränkter minderwertig empfundener Männlichkeit. Ich denke diese Schläger-Tüpen gehören auch zu dem Menschenschlag, der auf Männer wie dich losgeht, weil sie sich als „echte Männer“ inszenieren wollen.

          Ihnen fehlte wohl letztlich auch die strenge führende väterliche Hand…wahrscheinlich sogar ganz ein Vater.

          Und ich meine mit „streng und führend“ nicht schlagend oder gewalttätigt, sondern herzlich, Werte- und Prinzipienvermittelnd.

  21. Feminismus wirkt, Jungs in den USA haben immer immer immer weniger Bock auf Geschlechtsverkehr:

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/sex-studie-teenager-in-usa-leben-immer-enthaltsamer-a-1044946.html

    Problem: Auch bei den Mädels (Die jetzt häufiger als Jungs aktiv sind) sinken die Werte duch Rape Culture Propaganda. Gibt bestimmt bald feministisches Wehklagen darüber, dass Mädels sich richtig anstrengen müssen um ihre „Traumprinzen“ zum Geschlechtsverkehr also der mutmaßlichen Vergewaltigung zu überzeugen.

    Stay tuned!

    • @teardown

      Wo steht da, dass sie immer weniger Bock auf Geschlechtsverkehr haben? Sie haben nur weniger Sex. Was eindeutig nicht das gleiche ist. Vielleicht ist es auch nur der Umstand, dass pornos anschauen so viel einfacher ist, vielleicht ist es auch ein indiz dafür, dass teile konservativer werden, aus den Zahlen an sich lässt sich der Grund erst einmal nicht ableiten (oder habe ich da was überlesen?)

      • Meine Assoziation war auch eher, dass immer mehr Frauen diejenigen Jungs, die sie haben könnten, nicht gut genug sind, und daraus folgernd immer weniger Männer überhaupt noch Gelegenheit haben.

      • Letztendlich sagen diese Jugendlich nur, dass sie weniger Sex haben. Ob sie lediglich glauben, dass diese Antwort sozial erwünschter sei, ist dahingestellt.

        Jedenfalls zeigt sich eine Diskurswirkung, und das ist eine erneute spürbare Restauration einer regiden Sexualmoral. Bei ZOn ist doch gerade auch ein Artikel online, inwiefern sich eigentlich unsere Norm hinsichtlich unbekleideter Kinder verändert hat. Seit der feministischen Hysterie in Sachen Kindesmisshandlung (siehe oben) hat sich eine Menge verändert. Entfremdung mit dem eigenen Körper und der Sexualität, für mein kein Wunder. Und das davon Jungs stärker betroffen werden, geschenkt.

        Diese Umfrage muss man in einen größeren Zusammenhang sehen. Daher glaube ich auch nicht an Pornographie als Substitut. Vielleicht um Leerlaufphasen zu überbrücken, aber als Substitut? Nein das denke ich nicht.

        Naja wir werden das im Auge behalten. Kann ja heiter werden, wenn immer mehr männliche Jungfrauen mit zarten 17 an den Unis strömen und sie erstmal Fragebögen zu ihren Erfahrungen ausfüllen müssen und Anti-Rape-Kurse absolvieren sollen.

        Poor Guys!

    • Mich hätte ja interessiert, ob das unter den Bevölkerungsgruppen variiert. Ich kann mir gut vorstellen, daß sich die Chinesen anders als die Schwarzen und wieder anders als die Mexikaner verhalten.

  22. Neue Treibjagd auf Mütter und der Tussifaktor der SPÖ
    22.07.2015 | 18:18 | Karl Ettinger (Die Presse)
    http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/4782592/Neue-Treibjagd-auf-Mutter-und-der-Tussifaktor-der-SPO

    „… Die SPÖ-Frauenvorsitzende möchte nämlich Familien durch den Wegfall eines Teils des Kinderbetreuungsgeldes saftig bestrafen, wenn der Vater nicht in Karenz geht. … Jenen Eltern, die nicht laut dem Wunschbild der SPÖ-Politikerin spuren, würde eine schöne Summe des Kindergeldes, immerhin fast ein Drittel, gestrichen. ..“

    • Das ist wie im Restaurant: Du musst damit rechnen, dass du bekommst, was du dir wählst.

  23. Hatten wir die Minimal Group Paradigms hier eigentlich schon behandelt?

    it is most well known as a method for investigating the minimal conditions required for discrimination to occur between groups. Experiments using this approach have revealed that even arbitrary and virtually meaningless distinctions between groups, such as preferences for certain paintings (…) can trigger a tendency to favor one’s own group at the expense of others

    Oder hier.

    Since the 1970s, social psychologists have been aware that emphasising differences between groups leads to mistrust and hostility. In a series of landmark experiments, the psychologist Henri Tajfel found that even wearing different-coloured shirts was enough for groups to begin displaying signs of mistrust.

    Klingt als sei Unterscheidung nicht ohne Diskriminierung zu haben. Wenn Mann/Frau eine Trennung ist, die betont wird, wird es auch eine Diskriminierung auf beiden Seiten geben.

  24. http://blogs.spectator.co.uk/ellawhelan/2015/07/feminists-want-to-be-both-whistled-at-and-ignored-whats-a-man-to-do/

    Manche von euch haben wahrscheinlich schon den ziemlich konfusen Artikel von Valenti gelesen wo sie sich beschwert, dass man sie nicht mehr catcallt, nachdem sie einen Artikel verfasst hat, wo sie sich aufregt, dass man sie catcallt.

    „Feminists are never happy: whistle at them, and it’s an act of abusive male entitlement; don’t whistle at them, and you’re ignoring women, treating them as invisible. What are men to do?“

    Ich bleib meiner Linie weiterhin treu und catcalle so lange es mir beliebt.
    Wenn’s eine Feministin trifft, noch besser.

    Vorgestern vom Urlaub aus Kroatien nachhause gekommen und nur Vorteile damit gehabt, viele weibliche Bekanntschaften dadurch kennengelernt, die, Gott sei dank, noch einen Funken Humor besitzen und nicht alles auf die harte Schulter nehmen. Einen Unterschied bei den Reaktionen darauf hab ich zwischen einheimischen kroatischen Mädchen und Touristinnen aus Deutschland/Österreich z.B. nicht gesehen, innerhalb von beiden Gruppen gibt es welche die genervt reagierten und wiederum welche, die mit einem lächeln davonzogen, einen ebenso komischen Spruch zurückwarfen oder eben dann doch stehenblieben und eingeladen wurden mit mir und meinen Freunden die Nacht zu verbringen.

    Die politische Korrektheit unter dem Feminismus kann noch so lange gegen dieses Verhalten wettern, mir egal 😀

    • Es hört halt auf, egal zu sein, wenns gesetzliche Regeln gibt, die das verbieten, oder zumindest anderweitig zu nachteiligen Konsequenzen führen.
      Und da sind wir nicht mehr weit davon entfernt.
      Dann können die 5% dir ganz schön die Hölle heiß machen.

  25. „Die politische Korrektheit unter dem Feminismus kann noch so lange gegen dieses Verhalten wettern, mir egal“

    Und 95% der Frauen auch

  26. Schon gesehen? Das ist wirklich der Brüller:

    http://www.blazingcatfur.ca/2015/07/21/sweden-democrats-plan-gay-pride-parade-through-muslim-areas-leftists-and-gay-rights-groups-decry-the-parade-as-racist/

    „No, this is not satire. On July 29, a gay pride parade is scheduled in Sweden. But, you see, this is no ordinary gay pride parade. This gay pride parade was created by Jan Sjunnesson, former editor-in-chief for the Samtiden newspaper in Sweden, which is owned by the nationalist Sweden Democrats party (for our Canadian readers, think of the Sweden Democrats as being kind of like the Conservatives or the Canadian Action Party, which means that they’re considered “extreme far-right” in Sweden). The parade is scheduled to go through Tensta and Husby – two areas where Muslim immigrants are more than 75% of the population. …

    The Facebook page is absolutely filled with angry comments from leftists, attacking the “xenophobic right-wing nationalists” for organizing a gay pride parade through Muslim areas. Since Islam holds that gays should be executed, something like this is obviously an attack on Muslims and should therefore be outlawed. At least, that’s what Swedish leftists – and, indeed, Swedish gays – are saying.

    Leftists are organizing a counter-demonstration against this gay pride parade. Yes, really. …

    Gay pride parades in Europe generally don’t go anywhere near Muslim areas, for obvious reasons. …

    So, there you have it, folks. When it comes to the Oppression Olympics, Muslims will always rank higher than gays. You might be stoned, raped, beaten, and beheaded – but at least you won’t be racist.“

    • ät Mocho:

      Hihi. was man hier so für interessante Infos mitkriegt…
      Man könnte glatt ne Sammelseite mit den pikantesten Nachrichten aus der Welt der politischen Korrektheit aufmachen wollen…

      Eine herrliche, entlarvende Aktion.
      Die tollen Immigranten werden auf ihre Integrationsfähigkeit getestet; und die Ideologie der supertoleranten Superlinken auf Praxistauglichkeit.

      Schätze, beide dürften NICHT bestehen…. 🙂

  27. @Axel (AE) on 23. Juli 2015 at 12:15: „Genderprofessuren, die den Namen nicht tragen: http://www.soziologie.uni-jena.de/Arbeitsbereiche/Qualitative+Methoden+und+Mikrosoziologie/Mitarbeiter/Prof_+Dr_+Sylka+Scholz.html

    Sehr interessant. Das ist ein kompletter Lehrstuhl mit immerhin 2 wiss. Mitarbeitern, die beide Frauen- und Geschlechterforschung als Hauptarbeitsgebiet bezeichnen. In der Datenbank der Gender-Professuren wird diese Professur nicht erwähnt:
    http://www.zefg.fu-berlin.de/Datenbanken/Professuren-mit-Teil-oder-Voll-Denomination-fuer-Frauen–und-Geschlechterforschung/thueringen/universitaeten/index.html

    Das, obwohl sie von den Themen her ohne weiteres eine Volldenomination in Gender Studies erlauben würde. Die offizielle Denomination (Qualitative Methoden und Mikrosoziologie) drückt das nicht entfernt aus. Forschung scheint auf diesen offiziellen Themen gar nicht betrieben zu werden, selbst die Lehrangebote passen nur zur Hälfte zu den offiziellen Themen (sofern man nicht das Thema hegemoniale Männlichkeiten als Mikrosoziologie ansieht).

  28. Sehr schöner Satz in einem Artikel über zusammenbrechende Sozialsysteme:

    Seit 1970 hat sich die Pensionsbezugsdauer der Frauen im Durchschnitt knapp verdoppelt, jene der Männer knapp vervierfacht.

    Ich muss dem Artikel zugute halten, dass es ihm nicht um die „gierigen“ Männer geht. Der Satz bekommt trotzdem eine andere Relation, wenn man dieses weiß:

    Im Jahr 2013 lag die Lebenserwartung von Frauen um 5,1 Jahre über jener der Männer. In Zahlen ausgedrückt betrug die Lebenserwartung der Frauen 83,6 Jahre und jene der Männer 78,5 Jahre. Im Vergleich lebten Frauen im Jahr 1960 bei einer Lebenserwartung von 71,9 Jahren um 6,5 Jahre länger als Männer mit einer Lebenserwartung von 65,4 Jahren.

    MaW: Vor rund 50 Jahren haben Männer im Schnitt für 4 Jahre Rente bezogen (61 bis 65). Heute für 18 Jahre (59 bis 78).
    Die Bezugsdauer von Frauen verlängerte sich von 10 Jahren (61 bis 71) auf 24 Jahre (59 bis 83).

  29. Arne schreibt grad in seinem Vermischten:

    In Kanadas „The Globe and Mail“ hat sich Margaret Wente komplett entgegen dem Zeitgeist angeschaut, was Frauen von Männern lernen können.

    Der Artikel ist aber leider nicht gegen den Zeitgeist:

    I think we can agree that the world would be a better place if men acted more like women.

    Die Beispiele, was Frauen von Männern lernen könnten, spielen letztlich alle drauf ab, wie Frauen egoistischer sein könnten oder sich selbst weniger im Weg stehen könnten.

    Es endet mit:

    God knows they have a lot to answer for. But maybe all this manshaming has gone far enough.

    „far enough“. Nicht „too far“.

    Typisch weiblich der Absatz:

    When men appear lost in thought and you ask them what’s on their mind, very often the answer is not much, or how the Jays are doing. I used to think these traits meant that men were insensitive and shallow.

    Es könnte auch bedeuten, dass er dir nicht sagen will, woran er gerade denkt…

  30. EXPORTING HATE: HOW WESTERN MRAS AND ANTI-GAYS PROMOTE RAPE AND MURDER IN THE DEVELOPING WORLD

    https://unicornbooty.com/exporting-hate-how-western-mras-and-anti-gays-promote-rape-and-murder-in-the-developing-world/

    • There is some truth in it.

      • Ja, Lively ist ziemlich bekannt für solche Aktionen.

        • Wo ist der Zusammenhang?

        • Meh. Erstens war es sowieso die Alternativveranstaltung, und zweitens haben sie längst zurück gerudert.

        • @Adrian

          Vielleicht kannst du ja erhellen, was das ist.

    • Wenn ich das Bild richtig verstehe…

      …sind durch die Bank deutlich mehr Frauen als Männer der Meinung, dass Züchtigungen ein probates Mittel der Paarhygiene sind.

      Ist es das, was der feministische Autor ausdrücken will? Dass das „frauenunterdrückende“ System von Frauen geschaffen wurde?

      • Wo.Ôt?

        Es geht um „wife beating“ und mehr Frauen als Männer sind dafür?

        Oder meinen die sowas:

        • Bei TNG ist Cpt Picard regelmäßig mit Dr. Crusher aneinandergeraten, weil diese schlicht und einfach nicht in der Lage war, die „Oberste Direktive“ zu kapieren:
          Du kannst eine fremde Kultur nicht mit den Vorstellungen und Wertesystemen deiner eigenen beurteilen, geschweige denn verstehen.

          Feministinnen hinken Erkenntnissen, die in den 90ern schon in der Trivialkultur verstanden wurden, immer noch hinterher.

          Gedanken wie in diesem Video stehen in einem für Feministinnen auf ewig versiegelten Buch:

        • @ only me

          Du erwartest doch nicht, dass ein
          halbwegs normaler Mann dieser
          Nicht-Frau länger als 30sec
          zuhört?

        • @RedPill,

          falls „normaler Mann“ bedeutet, dass man gut argumentierte Zusammenhänge nur wahrnehmen kann oder darf, wenn sie von einem Schwanzträger kommen, dann erwarte ich das nicht, konvertiere allerdings auch sofort zum Feminismus und werde Misandrist.

  31. The Silence of the Shams: #WCSJ2015 Falsely Reported Sir Tim Hunt

    http://unfashionista.com/2015/07/21/the-silence-of-the-shams-wcsj2015-falsely-reported-sir-tim-hunt/

  32. Genderisten sind wie kleine Kinder

    http://sciencefiles.org/2015/07/23/genderisten-sind-wie-kleine-kinder/

    Dr. habil. Heike Diefenbach:

    „Wissenschaft ist EINE gute Sache (“gut”, weil sie systematischen Wissenszugewinn und Wissensweitergabe durch intersubjektive Mittteilbarkeit ermöglicht).

    Notdienste und die Freiwillige Feuerwehr sind ANDERE gute Sachen, weil sie einen angebbaren Nutzen erbringen.

    Nehmen wir an, Genderismus wäre eine gute Sache (so, wie Genderisten das annehmen):

    freiwillilge feuerwehrWarum reiben sich Genderisten völlig sinnlos daran auf, als wissenschaftlich erscheinen zu wollen, obwohl das nicht möglich ist, eben, weil Genderismus keine Wissenschaft ist, sondern eine Weltanschauung, die auf einem auf das Merkmal “Geschlecht” reduzierten Menschenbild basiert und Sozialklempnerei auf der Grundlage dieses fatal reduzierten Bildes betreiben möchte.

    Und warum sollte es ihnen nicht genügen, Leuten, denen sich das nicht spontan mitteilt, zu erläutern, warum Genderismus eine gute Sache sein soll?

    Die Freiwillige Feuerwehr hat auch niemals darauf bestanden, an der Uni Pöstchen zu bekommen, von denen aus sie die Wichtigkeit des Engagements in der Freiwilligen Feuerwehr predigen kann. Anscheinend hat sie das nicht notwendig; von ihr ist spontan erkennbar, wozu sie nutzt, und sie genießt daher Ansehen.

    Wenn dem Genderismus das nicht gelingt, sollte er sich doch zu allererst fragen, warum das nicht gelingt, statt stupide immer und immer wieder zu wiederholen, Genderismus habe irgendetwas mit Wissenschaft zu tun, in der Hoffnung, dass es die Leute glauben, wenn es trotzig genug behauptet wird.

    Es bleibt keine andere Möglichkeit, als davon auszugehen, dass Genderisten schizophrene und autoritäre Persönlichkeiten sind, und zwar deshalb, weil sie verzweifelt Anerkennung im etablierten und durch das etablierte Wissenschaftssystem suchen, so, als sei das ein Selbstzweck, und dabei sogar die eigenen Behauptungen verhöhnen, hier: diejenige, nach der Wissenschaft ein kaltes, böses, rationales, männliches Unterfangen ist. Und doch sehnen sie sich nach nichts so sehr wie danach, just in diesem Unterfangen Anerkennung zu finden.

    Wenn ihr Humankapital dafür, selbst Wissenschaftler zu werden und in der Wissenschaft Anerkennung zu finden, nicht ausreicht, dann kreieren sie ihre “Gegen-Wissenschaft”, also Ideologie, versuchen, eine Parodie auf Sozialwissenschaften als diese “Gegen-Wissenschaft” zu verkaufen, die sie dann gegen die Natur-Wissenschaften auszuspielen gedenken, aber gleichzeitig wollen Sie, dass Begriff und Konzept der Wissenschaft ungeteilt bleibt, damit der warme Schein der Legitimation, Vernunft und des Status von Wissenschaft auf sie scheinen möge.

    Sie wollen erzwingen, was nicht möglich ist: Wenn ihnen ihre Strategie gelänge und sie irgendwann als Wissenschaftler durchgingen, dann würde das nur bedeuten, dass Wissenschaft aufgehört hat, mit Legitimation, Vernunft und Status verbunden zu sein.

    Genderisten sind wie kleine Kinder, die erzwingen wollen, was nicht möglich ist, und sich selbst Lügen strafen: Es geht offensichtlich nicht um eine gute Sache, sondern darum, eine tiefgehende psychologische Abhängigkeit von Autoritäten angesichts des Scheiterns in einem System, das für sie Autorität darstellt, zu bearbeiten.

    Und wie kleine Kinder sind sie ehrlich überrascht, wenn sie feststellen müssen, dass unsere Gesellschaft eine pluralistische ist, in der manchen Leuten mit bestimmten psychologischen Problemen oder Bedürfnissen etwas als “Befreiung” erscheint, was anderen Leuten einfach vollkommen gleichgültig ist oder was sie nicht mögen, weil es einfach nicht “their cup of tea” ist. Und?

    Warum sollte aus dem Pluralismus einer Gesellschaft ausgerechnet die Ideologie des Genderismus NICHT höchst unterschiedlich betrachtet und bewertet werden? Das ist doch ganz normal. Warum die Enttäuschung darüber, die so tief ist, dass man sich nicht entblödet zu behaupten, Leute, die mit Genderismus nichts am Hut haben, würden nicht “befreit” werden wollen?

    O doch, sie wollen definitiv befreit werden!

    Und zwar von der ständigen Berieselung mit Themen, die sich als solche aus der Weltanschauung (ich persönlich vermute: aus den psychologischen Schwierigkeiten) bestimmter Leute ergeben, und deren totalitären Phantasien darüber, anderen Menschen eine Welt zu bereiten, in der sie sich zwar nicht wohlfühlen, aber Genderisten sich wohlfühlen.

    Ach ja, und natürlich fühlen sich Genderisten nur in einer Welt wohl, in der die eigene Weltanschauung die einzig gute, richtige, legitime, emanzipatorische und vor allem: wissenschaftliche ist, denn Genderismus muss einfach etwas sein, was alle Worte, die irgendwie positiv konnotiert sind, auf sich vereint.

    Und schon deshalb disqualifiziert sich Genderismus als Kandidat auf ein ernstzunehmendes Konzept – geschweige denn ein wissenschaftliches!“

  33. Ein längerer Vortrag der farbigen kanadischen Senatorin Ann Cools auf dem Toronto Domestic Violence Symposium ’15 über Feminismus und die schlimmen Konsequenzen.

    Diese mittlerweile ältere und sehr honorige Dame und ehemalige Feministin weiß sehr genau wovon sie spricht. Dazu muß man vielleicht noch wissen, dass Kanada in Zeiten von Trudeau sehr viele Feministinnen in einflussreiche Positionen gebracht hat.

  34. Zwar schon alt, aber hab ich gerade bei #gayagainstfeminism gefunden:

    „Why Harry Styles dumped Taylor Swift: She wanted him to get circumcised

    One Direction star Harry Styles dumped Taylor Swift because she wanted him to get circumcised, Showizspy.com reported Thursday.

    The One Direction star apparently hated that Taylor kept nagging him about clipping his manhood.

    If you’re thinking that the One Direction star is a little too old to go under the knife for that particular reason, Harry thought so too. But Swift wouldn’t take no for an answer.

    “Taylor didn’t like the fact that English-born Harry was not circumcised – she even suggested he undergo surgery!” a source said. Other reports confirm that she never wanted to let it go and continued to make fun of him for being uncircumcised.

    In many European countries, it is not custom to circumcise males, and it’s often illegal to perform any genital mutilation on a boy or girl.

    A woman who would demand such a thing as cutting off part of his genitals is not just obsessive, she’s a control freak.“

    http://www.examiner.com/article/why-harry-styles-dumped-taylor-swift-she-wanted-him-to-get-circumcised

    „My Body my choice“ ist wohl nur was für Frauen… Equality….

    Stellt euch mal vor irgendwo würde ein Mann von einer Frau erwarten, sich ein Körperteil abzuschneiden, weil er das so lieber mag?

    • Ist das in den USA wirklich so üblich? Warum eigentlich?

        • Fass mal zusammen, bitte.

        • So Ende des 18-ten/Anfang des 19-ten Jahrhunderts fanden die Herren Mediziner eine Unmenge erschröckende Folgen der Selbstbefleckung, Hier sind ein paar lustige Zitate dazu.

          Und die Vorhaut zu entfernen wurde als ein Mittel angepriesen, um die Jungs davon abzuhalten. Der Vorschlag bei den Mädels die Klitoris mit Phenol zu verätzen hat sich komischerweise nicht durchgesetzt.

          Wahrscheinlich weil es eh niemanden interessierte was die Mädels taten.

        • muss natürlich 19-ten/20-ten Jahrhunderts heißen.

        • Das Video ist ja köstlich, besten Dank. Sowas hatte ich mir schon gedacht.

          Wie ist denn die Bechneidung bei Muslimen und Juden zu erklären, soll sie dazu führen, dass niemand masturbiert und möglichst viele Gläubige gezeugt werden?

        • lol, cooles video.

          Haha und das wir teure RInge an die Finger von Ehefrau stecken haben wir einer Aktion eines Diamantkartells vor etwas mehr als 100 Jahren zu verdanken ^^

        • Wie ist denn die Bechneidung bei Muslimen und Juden zu erklären, soll sie dazu führen, dass niemand masturbiert und möglichst viele Gläubige gezeugt werden?

          Keine Ahnung. Ich erinnerte mich an das Obige nur wegen der Beschneidungsdebatte vor ein paar Jahren. Hmm. Lasst uns nach dem Cui Bono fragen.

          Es macht es etwas anstrengender einem Kerl eine zu blasen, dafür sind die Chancen besser dass er beim Ficken länger durchhält. Nachdem die große Mehrzahl der Männer das lieber mit Frauen macht, und nachdem ich mal einen Artikel gelesen habe, nachdem in einem Dorf irgendwo in Afrika die Frauen genau aus diesem Grund sehr dafür waren, dass sich die Männer der rituellen Beschneidung unterziehen, stelle ich jetzt einfach mal die Hypothese auf, dass es eine Frauenverschwörung ist.

          Bitte falsifizieren. 😛

  35. Wie es wohl ist, das Leben mit gespaltenem Geist?

    Eine amerikanische(?) Fotografin will einerseits fördern, dass der Normalzustand „viele fette Weiber“ bleibt,

    andererseits inszeniert sie sich selbst so

    Auch ne Methode, die Konkurrenz auszuschalten und für sein eigenes Alter vorzusorgen…


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