Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 11. Juli 2015

Selbermach Samstag 144 (11.07.2015)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Advertisements

Responses

  1. Interessantes Interview mit Ulrich Kutschera heute auf inforadio über Biologie und Gender: http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/zwoelfzweiundzwanzig/201507/220887.html

    MP3 zum runterladen: http://http-stream.rbb-online.de/inf/programm/zwoelf22/201507/220887.mp3

    Das war derjenige, dessen Artikel zum Thema auf dem Humanistischem Pressedienst depubliziert wurde. Der Mann ist ganz schön sauer, oha. ^^

    • Oh ja. Das nagt an ihm. Nachdem er es selbst in eine Buchrezension zum Thema Alternativmedizin rein bringen musste, ist es wohl gut, dass er endlich ein Forum kriegt.

      • „Auch der Genderismus, d. h. eine die Darwin’sche Evolution leugnende Ideologie, hätte in diesem Zusammenhang thematisiert werden können.
        Leider hat sich aber die Gender-Dogmatik inzwischen derart fest in unserem Hochschulsystem eingenistet, dass diesem Wildwuchs anti-naturwissenschaftlicher Verirrungen nur mit aufwendiger, Fakten-basierter Überzeugungsarbeit entgegengetreten werden kann.“

        – Oha, daß die Genossen vom hpd das noch nicht gelöscht haben wie den Artikel neulich?
        Vielleicht tun sie es ja nach Deinem Hinweis.

        K., dieser frauen- und schwulenfeindliche Nazi! Wir müssen die armen unterdrückten LSBTTIQXYZ-Menschen doch vor den Millionen homophoben Schlägern beschützen!

        • Eigentlich wollten sie eine Diskussion darüber und haben gewartet bis er seine Klagen ausformuliert hat, nachdem Genderforschung ist ähnlich wie Kreationismus als Statement ohne Begründung ja nicht wirklich viel hergibt. Das hat er nun ja scheinbar. Ich bin gespannt was dabei raus kommt.

        • „nachdem Genderforschung ist ähnlich wie Kreationismus als Statement…“
          – Der ideologische Hintergrund ist anders; das Ergebnis ist gleich.
          Wenn die Ultralinken die bösen Religiösen verachten, aber eine ganz ähnliche gläubige Denkweise verfolgen, die wie bei Christen auf Heiligen Mythen beruht (Bibel/ Butler), ist das schon einen Vergleich wert.

        • Also mit der Butler habt ihr es, irgendwie.

          Ich weiss nicht ob irgendein Genderstudierender den Buhmann gegen den der Kubera da anrennt tatsächlich vertritt, aber vielleicht hilft ja Betrachtung hier.

          Der Marschütz ist katholischer Theologe, also nehme ich mal an dass du den nicht der Gender-Ideologie verdächtigst.

        • ät Solanum:

          „ist katholischer Theologe, also nehme ich mal an dass du den nicht der Gender-Ideologie verdächtigst“

          – Haha!
          http://www.kaththeol.uni-koeln.de/236.html?&L=0
          In einer ganz dunklen Zeit haben sich die meisten Katholiken dem Régime verweigert; außer ein paar Reichs-Arschkriechern. Leider gibt es heute einige Gender-Arschkriecher.
          Frage mich, ob die Kirche eigentlich Einfluß auf Berufung oder Entlassung von Polit-Theologen hat.

          Der Genderquatsch kennt bekanntlich diverse Varietäten des Wahns.
          Vossi lehrt x Bio-Geschlechter, die Vorsichtigeren lehren Bio- und soziales Geschlecht, und die völlig Behämmerten wie Butler lehren, daß Geschlecht psychisch wie körperlich ausschließlich sozial konstruiert ist.
          Gab ja auch verschiedene Sozialisten. Anarchos, Trotzkisten, Leninisten, Stalinisten…
          Die Irren sind eigentlich recht stromlinienförmig, aber wenn einer selber fantasiert, kommt immer neuer Unfug heraus.

        • Der Genderquatsch kennt bekanntlich diverse Varietäten des Wahns.
          Vossi lehrt x Bio-Geschlechter, die Vorsichtigeren lehren Bio- und soziales Geschlecht, und die völlig Behämmerten wie Butler lehren, daß Geschlecht psychisch wie körperlich ausschließlich sozial konstruiert ist.
          Gab ja auch verschiedene Sozialisten. Anarchos, Trotzkisten, Leninisten, Stalinisten…
          Die Irren sind eigentlich recht stromlinienförmig, aber wenn einer selber fantasiert, kommt immer neuer Unfug heraus.

          Und dabei habe ich dir den Link zum Marschütz extra gegeben, weil der erklärt warum die Butler gerade das nicht lehrt. Aber mach dir nichts draus. Die Kuby hat es auch nicht kapiert.

          Was Voss angeht: Den habe ich nicht gelesen. Ich habe mal in einem Interview gelesen, dass er meinte die Geschlechtergrenzen beim Sport könne man aufheben und stattdessen Größen- und Gewichtsklassen einführen. Also habe ich mal, als grobe Abschätzung Körpergröße und Zeiten bei den Läufern verrechnet. (Im gegensatz zu euch Religiösen kann ich ja nicht jede Hypothese mit der Begründung ablehnen, dass der Papst da nichts davon gesagt hat.) Die 100m Sprinterinnen könnten wohl bei gleich großen Männern mithalten. Bei 400m fand ich schon persistente Abweichung in der Größenordnung von 1 Sek. Ich nehme an dass die Differenzen bei Sportarten die Oberkörperstärke verlangen, noch wesentlich größer wären. Also denke ich, dass er diese Hypothese noch verfeinern sollte.

          Sowohl biologische als auch kulturelle Einflüsse anzunehmen, ist wohl was die meisten nicht so ideologisierten Leute machen. Auch in den Gender Studies. Leute mit extremen Thesen gibt es natürlich überall.

          Persönlich muss ich allerdings sagen, dass die amüsantesten Ideen bei den Anhängern der natürlichen bzw. göttlichen Schöpfungsordnung zu finden sind.

          Bei Kathpedia glaubt man zum Beispiel dass Gendermainstreaming eine kulturelle Revolution und Pervertierung (…..) der internationalen Homo- und Lesbenorganisationen ist und …..den Mann verweiblichen will.. Die Schöpfer dieser Idee gehören damit zu den sehr seltenen Menschen, die forced feminization Fantasien verbreiten, ohne sich zu BDSM zu bekennen.

          Und Andere sind anscheinend der Meinung es gäbe eine Lobby die Heterosexualität als Normsexualität durch Homosexualität ersetzen wolle.

          Varietäten des Wahns …. 🙂

        • „Und Andere sind anscheinend der Meinung es gäbe eine Lobby die Heterosexualität als Normsexualität durch Homosexualität ersetzen wolle.“

          Wobei ich mich immer frage, was daran schlimm sein soll. Können wir nicht alle übereinstimmen, dass es leichter und konfliktfreier wäre, wenn nur diejenigen Geschlechter aufeiander abfahren würden, die seelisch auch tatsächlich zueinander passen 😉

        • für unsere beiden Super-Mädels:

          „..weil der erklärt warum die Butler gerade das nicht lehrt.“
          – Daß Judith B ihr wirres Geschwurbel von 1990 peinlich ist, verwundert nicht. Sie hat zwischenzeitlich sogar mal gesagt, daß sie ihr Superbuch damals unter dem Eindruck einer zerbrochenen Beziehung geschrieben habe.
          ???????
          Eine „Wissenschaftlerin“ schreibt plötzlich Humbug, weil sie Liebeskummer hat? Gut, ich schreibe auch immer Bibelstellen in meine Pubmed-Artikel, wenn ich Verstopfung habe. Insofern völlig verständlich.

          Voß:
          „dass er meinte die Geschlechtergrenzen beim Sport könne man aufheben und stattdessen Größen- und Gewichtsklassen einführen. “
          – Super-Biologe. Man müßte die Muskelmasse etc. bestimmen. Ein kleiner ausdauernder Mann ist natürlich auf der Langstrecke immer noch schneller als eine große Frau.

          Hier für die Gender-Fans noch mal Vossis Krönung: https://chrismon.evangelisch.de/artikel/2013/weder-mann-noch-frau-19543
          Der Führer hat die Zweigeschlechtlichkeit festgelegt, jaja….

          Der gute HJ ist übrigens eindeutig Mann und eindeutig schwul. Sein Mann heißt Ralf (also männlich, schwul….).

          „Im gegensatz [sic!] zu euch Religiösen kann ich ja nicht jede Hypothese mit der Begründung ablehnen, dass der Papst da nichts davon gesagt hat.“
          – Wo hab ich das gesagt, Du Witzbold? Franz sagt aber wirklich gute Sachen. Wie zur Dämonenhaftigkeit der Gender-Irrlehre.

          „Sowohl biologische als auch kulturelle Einflüsse anzunehmen, ist wohl was die meisten nicht so ideologisierten Leute machen. Auch in den Gender Studies.“
          – So richtig wie banal. Die Genderologen neigen aber zum Soziologismus. Biologismus wie bei Adolf kannst Du heute mit der Lupe suchen. Unbelegte Interpretationen in einen Artikel reinschreiben wird im Gutachter-Prozeß sofort kritisiert.
          Welcher Biologe würde Umwelteinflüsse leugnen, wo sie sinnvoll sind? Unser Großhirn ist nicht umsonst ein Riesenspeicher.

          „Leute mit extremen Thesen gibt es natürlich überall.““
          – Gibt es Genderisten, die etwas Sinnvolles sagen oder fordern? Mir nicht bekannt.

          „Persönlich muss ich allerdings sagen, dass die amüsantesten Ideen bei den Anhängern der natürlichen bzw. göttlichen Schöpfungsordnung zu finden sind.“
          – Du bist eine richtige Haßkappe und ein Religiösen-Diskriminierer. Aber „Vielfalt“ und „Toleranz“ gelten ja eh nur für LSBTTIQXYZ und Multikulti, gelle?
          ———————-

          „Können wir nicht alle übereinstimmen, dass es leichter und konfliktfreier wäre, wenn nur diejenigen Geschlechter aufeinander abfahren würden, die seelisch auch tatsächlich zueinander passen “
          – Wünsch Dir was ist nicht; auch wenn Ihr LSBTTIQler die Einführung des globalen Ponyhofes propagiert.

          Aber weißte was, Adrian? Du hast gerade ein Privileg der Schwulen zugegeben, hehe. Da brauchst Du doch gar keine Homoehe mehr.

        • „Du hast gerade ein Privileg der Schwulen zugegeben, hehe. Da brauchst Du doch gar keine Homoehe mehr.“

          Ich brauche auch das Frauenwahlrecht nicht. Und bin dennoch dafür.

        • ät Adrian:

          „Ich brauche auch das Frauenwahlrecht nicht.“
          – Denkste. Unser Staat funktioniert nur durch Teilhabe weiter Bevölkerungsschichten.
          Teilhabe heißt aber nicht Extrawürste, sofern das Argument kommen sollte.

        • Unter dem Artikel „bekleidungsvorschriften“ findet sich unter „ähnliche Beiträge“ ein Link zu „Vergewaltiger und Männermagazine verwenden die gleiche Sprache“.
          https://allesevolution.wordpress.com/2012/11/07/vergewaltiger-und-mannermagazine-verwenden-die-gleiche-sprache/
          Dazu würde ich sagen:

          Genderisten, Feministen und Rassisten verwenden die selbe Sprache.
          Kann jeder selbst nachprüfen.
          Die allermeisten Kommentare von Genderisten und Feministen über Männer klingen, wenn man „Männer“ durch „Schwarze“ oder „Juden“ ersetzt, sehr vertraut rassistisch.
          Um nicht zu sagen, sie werden geradezu unerträglich rassistisch.

          Man muss immer und immer wieder darauf hinweisen.

        • Voß:
          “dass er meinte die Geschlechtergrenzen beim Sport könne man aufheben und stattdessen Größen- und Gewichtsklassen einführen. ”
          – Super-Biologe. Man müßte die Muskelmasse etc. bestimmen. Ein kleiner ausdauernder Mann ist natürlich auf der Langstrecke immer noch schneller als eine große Frau.

          Genau genommen müsste man ein biomechanisches Modell über die körperlichen Eigenschaften einer hineichend großen Menge von Athelten beiderlei Geschlechts erstellen. Sowas hatte ich nicht zur Hand. Deshalb habe ich für eine Grobabschätzung ja die Sprinter und Mittelstreckler genommen. Rein optisch sind die Sprinterinnen mehrheitlich eher schmalhüftig Unterschiede in der Kühlung und im Fettstoffwechsel fallen bei kurzen Strecken nicht ins Gewicht und die Oberkörperstärke kann vernachlässigt werden. Die Disziplinen lassen sich schön auf Beinlänge und Schrittfrequenz herunterbrechen. Wenn die Hypothese da den Beobachtungen nicht entspricht, ist es ein guter Hinweis, dass sie in Disziplinen in denen körperliche Unterschiede eine größere Rolle spielen wahrscheinlich noch weniger tragfähig sind.

          Hier für die Gender-Fans noch mal Vossis Krönung: https://chrismon.evangelisch.de/artikel/2013/weder-mann-noch-frau-19543
          Der Führer hat die Zweigeschlechtlichkeit festgelegt, jaja….

          Meine Interpretation dessen habe ich dir schon mal geschrieben.

          Der gute HJ ist übrigens eindeutig Mann und eindeutig schwul. Sein Mann heißt Ralf (also männlich, schwul….).

          Und?

          – Wo hab ich das gesagt, Du Witzbold? Franz sagt aber wirklich gute Sachen. Wie zur Dämonenhaftigkeit der Gender-Irrlehre.

          Ja, schon schlimm diese Dämonen. 🙂 Aber ernsthaft: Das hast du nicht gesagt. Das war nur ein genereller Seitenhieb auf die Angewohnheit mancher Leute so zu tun als wäre ‚göttliche Schöpfungsordnung‘ ein gültiges Argument. Ich argumentiere ja auch nicht damit, dass das rosa Froschwiesel mir die Wahrheit offenbart habe.

          – So richtig wie banal. Die Genderologen neigen aber zum Soziologismus. Biologismus wie bei Adolf kannst Du heute mit der Lupe suchen. Unbelegte Interpretationen in einen Artikel reinschreiben wird im Gutachter-Prozeß sofort kritisiert.

          Aber die Kritik an ihnen wird dauernd formuliert als ‚Sie leugnen dass es biologische Geschlechter gibt‘. Ich gebe ja zu, dass es politisch wirksam sein kann gegen einen Popanz zu argumentieren, aber er sollte minimal glaubhaft sein, um ernstgenommen zu werden.

          Deshalb bin ich von dem Kutschera auch etwas enttäuscht. Ich hatte mir eine bessere Kritik erhofft als ‚Ihr benutzt das Wort falsch.‚ als ob Begriffe nicht Bedeutungsverschiebungen abhängig vom Kontext erleben würden und Ihr leugnet biologische Geschlechtsunterschiede was bei den meisten Leuten die das ernsthaft versuchen würden, zu schwerer kognitiver Dissonanz führen würde.

          Du bist eine richtige Haßkappe und ein Religiösen-Diskriminierer. Aber “Vielfalt” und “Toleranz” gelten ja eh nur für LSBTTIQXYZ und Multikulti, gelle?

          Ich diskriminiere Religiöse weil ich ihre Ideen für albern halte?

        • Anmassend und vermessen. Selber möchtest du aber nicht für albern gehalten und respektiert werden, nicht?

        • ät Solanum:

          „Genau genommen müsste man ein biomechanisches Modell über die körperlichen Eigenschaften einer hineichend großen Menge von Athelten beiderlei Geschlechts erstellen. “
          – Jo, das nennt man Sportwissenschaft. Die zeigt: Cis-Frauen/ Männer sind eindeutig unterschieden.

          „Und?“
          – Ist schon merkwürdig: Bis auf Professix sind alle Genderfreunde selber stets seeehr eindeutig. Meistens homosexuell. Die daraus resultierende Motivation hatten wir ja schon mal diskutiert.

          „Ich argumentiere ja auch nicht damit, dass das rosa Froschwiesel mir die Wahrheit offenbart habe.“
          – Rosa Froschwiesel? Aha, eine neue Religion? Interessant…
          Göttliche Offenbarungen hast Du von mir aber noch nicht erzählt bekommen. Das Christentum ist iG zu den linken (und rechten) Glaubensüberzeugungen nämlich nachkritisch-aufgeklärt.

          „Ich gebe ja zu, dass es politisch wirksam sein kann gegen einen Popanz zu argumentieren, aber er sollte minimal glaubhaft sein.“
          – ????
          Die Hartkern-Genderer leugnen in der Tat biologische Geschlechter. Wenigstens auf Verhaltensebene. Hat ein Gender-Mann (bärtig, riesig) beim Birgit-Kelle-Vortrag, den ich gehört habe, auch getan.
          Typischer Trick von Euch. Werdet Ihr angegriffen, leugnet ihr plötzlich Eure bescheuertsten Aussagen und zieht Euch auf Weichgespültes zurück.

          „als ob Begriffe nicht Bedeutungsverschiebungen abhängig vom Kontext erleben würden“
          – Das ist der Unterschied zwischen gewachsenen sprachlichen Entwicklungen umd aufgezwungenem Polit-Genderneusprech.

          „Ich diskriminiere Religiöse weil ich ihre Ideen für albern halte?“
          – Ich fühle mich von Dir diskriminiert; also ist es auch so.
          Oder gilt das nur für Frauen- und Homogenderer? Tim Hunt?

        • „Teilhabe heißt aber nicht Extrawürste, sofern das Argument kommen sollte.“

          Wie gesagt bin ich für gleiche Rechte von Männern und Frauen. Du augenscheinlich nicht.

        • Extrawürste sind „gleiche Rechte“?

          Immer das gleiche victimologische Abziehpoker.

        • @petpanther

          Anmassend und vermessen. Selber möchtest du aber nicht für albern gehalten und respektiert werden, nicht?

          Als Person? Ja. Wenn ich offensichtliche Albernheiten verbreite, fühl dich frei sie albern zu nennen.

          @Axel

          – Ist schon merkwürdig: Bis auf Professix sind alle Genderfreunde selber stets seeehr eindeutig. Meistens homosexuell. Die daraus resultierende Motivation hatten wir ja schon mal diskutiert.

          Und ich hätte schwören können, dass es mehrheitlich heterosexuelle Frauen sind. Oder zumindest Frauen, die anscheinend mehrheitlich heterosexuell sind. Zumindest wird im anderen Topic das gerade diskutiert. Einen atypischen Geschlechtsrollenausdruck zu haben ist sicher eine gute Motivation, um in dieses Fach zu gehen. Glaubst du dass persönliches Interesse an einem Fach einen für ernsthafte Forschung in diesem Gebiet disqualifiziert?

          “Ich argumentiere ja auch nicht damit, dass das rosa Froschwiesel mir die Wahrheit offenbart habe.”
          – Rosa Froschwiesel? Aha, eine neue Religion? Interessant…
          Göttliche Offenbarungen hast Du von mir aber noch nicht erzählt bekommen. Das Christentum ist iG zu den linken (und rechten) Glaubensüberzeugungen nämlich nachkritisch-aufgeklärt.

          Ja. Aber keine Angst. Es hat versprochen niemanden zu verdammen der nicht an es glaubt. 🙂

          Teile des Christentums sicherlich. Die Protestanten scheinen mehrheitlich wenig Probleme mit modernen gesellschaftlichen Werten zu haben. Obwohl wir hier natürlich auch unsere Pietcong haben.

          Bei den Evangelikalen und Teil der Katholiken habe ich da meine Zweifel. Und bei der aktuellen ‚Gender‘-Diskussion und beim Thema Akzeptanz von Minderheiten erkenne ich bei Kuby , von Storch und den ganzen anderen Proponenten deiner Seite Argumentatonsmuster der katholischen Sexuallehre, die sich letztendlich auf göttliche Offenbarung beruft.

          Die Hartkern-Genderer leugnen in der Tat biologische Geschlechter. Wenigstens auf Verhaltensebene. Hat ein Gender-Mann (bärtig, riesig) beim Birgit-Kelle-Vortrag, den ich gehört habe, auch getan.

          Wichtiger Punkt: ‚Auf Verhaltensebene‘. Und da kann man ja in der Tat diskutieren was sich wie stark in welchem Kontext auswirkt. Persönlich würde ich sogar noch weitergehen, und soziale Einflüsse auf die physische Konstitution behaupten. Ich habe schon junge Frauen erlebt, die sich Sorgen machten durch Oberkörperkrafttraining hässlich massiv zu werden. Also nehme ich mal an, dass kulturelle Ideale zu einem gewissen Grad auch da hinein spielen.

          Aber da wieder das Beispiel Kutschera. Er räsoniert endlos über unterschiedliche Keimzellen, als ob das jemals der strittige Punkt gewesen wäre.

          Typischer Trick von Euch. Werdet Ihr angegriffen, leugnet ihr plötzlich Eure bescheuertsten Aussagen und zieht Euch auf Weichgespültes zurück.

          Oh nein. Ich bezweifle einfach dass die Idee biologisches Geschlecht wäre völlig bedeutungslos in dem Diskurs eine ernsthafte Rolle gespielt hat. Ich vermute ihr bekämpft einen Popanz, einen Buhmann, eine politische Fiktion. Mit der Qualifikation ‚auf Verhaltensebene‘ kommen wir, denke ich, schon einiges näher an die tatsächliche Aussagen.

          – Ich fühle mich von Dir diskriminiert; also ist es auch so.
          Oder gilt das nur für Frauen- und Homogenderer? Tim Hunt?

          Das gilt, denke ich, für SJW. Wenn du dich zu denen zählen willst, dann wünsche ich dir viel Spaß dabei. Persönlich denke ich ja, dass wir schon zu viele davon haben, aber wenn es dich glücklich macht…….

        • @Nachtschattengewächs

          Darauf war mein Kommentar ja nun gemünzt.

          Auf deine Verbreitung von doppelmoralischen Albernheiten, wie „Ich darf diskriminieten, weil … Die bösen anderen Lächerlichen aber nicht.“.

        • ät Petpantherle & Adrian, Berufsopfer:

          „Wie gesagt bin ich für gleiche Rechte von Männern und Frauen. Du augenscheinlich nicht.“
          „Extrawürste sind “gleiche Rechte”?“

          Jaja, ich bin ein frauenhassender Neonazi. Wißt Ihr doch. Bist Du auch so einer, Petpanther? Mußt Du doch sein, wenn Du eine andere Ansicht als unser Märtyrer hast. 🙂

        • ät Solanum:

          „Glaubst du dass persönliches Interesse an einem Fach einen für ernsthafte Forschung in diesem Gebiet disqualifiziert?“
          – Soll das ein Witz sein? Weißt Du nicht, was zB die Super-Marktwirtschaftler an den Unis so tun?

          „Die Protestanten scheinen mehrheitlich wenig Probleme mit modernen gesellschaftlichen Werten zu haben.“
          – „Moderne Werte“? Fanatische Hirngespinste trifft es wohl eher.
          Die EKD -Führung hat sich zu Zeitgeist-Arschkriechern entwickelt, die jeden noch so irren Punkt des grünen (roten, dunkelroten) Parteiprogrammes nachquatschen.
          Oder willst Du leugnen, daß auf Kirchentagen nicht erstaunlich viele grüne Ansichten propagiert werden?

          „Und bei der aktuellen ‘Gender’-Diskussion und beim Thema Akzeptanz von Minderheiten erkenne ich bei Kuby, von Storch und den ganzen anderen Proponenten deiner Seite Argumentatonsmuster der katholischen Sexuallehre,“
          – Warum nicht? Hast Du etwas gegen politische Vielfalt? So lange die sich nicht zum Meinungs-Hegemon aufschwingen wie Ihr Genderisten, ist das völlig in Ordnung.

          „‘Auf Verhaltensebene’. Und da kann man ja in der Tat diskutieren was sich wie stark in welchem Kontext auswirkt.“
          – Echte Wissenschaftler tun das. Genderologen hingegen sind eindeutig soziologistisch. Erklärt sich schon an den Fächern: In den MINT gibt es kaum Ultralinke; in den Sozifächern sind sie die Regel.

          „Also nehme ich mal an, dass kulturelle Ideale zu einem gewissen Grad auch da hinein spielen.“
          – Heißt, Frauen sind schwächer, weil sie nicht trainieren? Unfug, Frauen können wie jeder Mensch stärker werden, was aber überhaupt nichts zu Gender aussagt. Trainieren ein Mann und eine Frau gleichen Prozentrangs der Stärke, wird der Mann immer stärker sein.

          “ Er räsoniert endlos über unterschiedliche Keimzellen, als ob das jemals der strittige Punkt gewesen wäre.“
          – Er hätte sich in der Tat nicht so lange über Zellen auslassen sollen. Tatsächlich aber haben Genderologen von Biologie meist nur eine vage Vorstellung. Sie können daher überhaupt nicht über Zellen reden, weil sie nicht wissen, was das Konzept überhaupt bedeutet.
          Hartkernis sind übrigens sehr wohl der Meinung, daß auch Männer bei geeigneter Erziehung eine Gebärmutter entwickeln. So irgendwie.

          „Ich vermute ihr bekämpft einen Popanz, einen Buhmann, eine politische Fiktion. “
          – Das stimmt nicht. Ein Studenkumpel von mir, Rosa-Luxemburg-Stipendiat der Mauerschützen, mußte SDS-Rotlicht-Bestrahlungen besuchen. Da wurde ihm eindeutig gesagt, daß der Körper ausschließlich sozial geformt sein. Beispiel Marathonlauf. Hat Professix ebenfalls noch mal gebracht.

          „Persönlich denke ich ja, dass wir schon zu viele davon haben, aber wenn es dich glücklich macht…….“
          – Viel zu viele. Einix ist schon zu viel.
          Daß Du Dich nicht zu den Gender-Kriegern zählst, ist reine Apologese. Du fühlst Dich als Schwuler allen Ernstes „diskriminiert“. In Deutschland, im Jahre 2015.

          Und willst deswegen schwule Bildungspläne. Was bitte soll denn ein Sozialkrieger anderes sein?

        • – Soll das ein Witz sein? Weißt Du nicht, was zB die Super-Marktwirtschaftler an den Unis so tun?

          Studieren?

          – Heißt, Frauen sind schwächer, weil sie nicht trainieren? Unfug, Frauen können wie jeder Mensch stärker werden, was aber überhaupt nichts zu Gender aussagt. Trainieren ein Mann und eine Frau gleichen Prozentrangs der Stärke, wird der Mann immer stärker sein.

          Wenn aber im Mittel Frauen n% weniger Oberkörperstärke haben, bei gleichem Training sich das aber auf m( < n)% reduzieren würde, und es soziale Einflüsse gäbe, die Frauen entmutigen ihre Oberkörpermuskulatur zu trainieren, dann hätten wir soziale Einflüsse auf die körperlichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen, oder?

          Hartkernis sind übrigens sehr wohl der Meinung, daß auch Männer bei geeigneter Erziehung eine Gebärmutter entwickeln. So irgendwie.

          Das wäre mal eine lustige These. Hast du eine Quelle dafür?

          Daß Du Dich nicht zu den Gender-Kriegern zählst, ist reine Apologese. Du fühlst Dich als Schwuler allen Ernstes “diskriminiert”. In Deutschland, im Jahre 2015.

          Hmm. Lass sehen. Ich werde noch ungleich behandelt. Stichwort Eheöffnung. ‚Schwul‘ ist immer noch ein Schimpfwort. Jugendliche fürchten sich immer noch vor dem Coming-Out als schwul. Ja, ich denke da haben wir tatsächlich noch Diskriminierung gegen Schwule.

          Oh ja, und in Stuttgart laufen alle paar Monate seltsame Leute durch die Straßen, die Schwule in den Schulen anscheinend für eine Gefahr halten, weil sie den Kleinen einreden könnten homosexuelle Beziehungen seien gleichwertig.

          Und willst deswegen schwule Bildungspläne. Was bitte soll denn ein Sozialkrieger anderes sein?

          Eigentlich will ich nur Bildungspläne die verbindlich homosexuelle Beziehungen als gleichwertig darstellen und für Toleranz und Respekt gegenüber Menschen mit atypischem Geschlechtsrollenausdruck sorgen. Und das durchaus auch in einem Alter, in dem die Kinder noch offen sind.

          Wenn ich das richtig verstanden habe, ist ja die Hauptsorge der Bildungsplan-Gegner, das Kinder Toleranz (oder gar Akzeptanz) lernen könnten, bevor man ihnen das ‚christlich-konservative Menschenbild‘ gründlich eingehämmert hat.

        • „Du fühlst Dich als Schwuler allen Ernstes “diskriminiert”. In Deutschland, im Jahre 2015.“

          Wenn sich weiße heterosexuelle Männer im Jahre 2015 diskriminiert fühlen dürfen, dann Schwule doch wohl erst recht, oder nicht?

        • Nur Frauen – egal ob lesbisch oder hetero – dürfen sich im Jahre 2015 nicht mehr diskriminiert fühlen.

          Sind sie doch nachweislich die Gruppe, deren gesetzliche Diskriminierung nun schon über Jahrzehnte nach und nach aufgehoben wurde…


          (This I will pratice till I go to sleep)

        • „Nur Frauen – egal ob lesbisch oder hetero – dürfen sich im Jahre 2015 nicht mehr diskriminiert fühlen.“

          Das dürft ihr schon, ihr müsst bloß gute Gründe dafür haben. Pornografie, Prostitution und obligatorische Beratungsgespräche vor eine Abtreibung sind allerdings keine Diskriminierung.

        • ät Solanum:

          „Studieren?“
          – Mh? Studenten wird schon Turbokapitalismus beigebracht.

          „und es soziale Einflüsse gäbe, die Frauen entmutigen ihre Oberkörpermuskulatur zu trainieren, dann hätten wir soziale Einflüsse auf die körperlichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen, oder“
          – Geschickt, geschickt. Aber irrelevant. Frauenfußball wird bei den Profis ab dem Grundschulalter (spätestens!) fleißig trainiert. Trotzdem ist die Frauen-Nationalmannschaft den Männern ab dem 16. Lebensjahr unterlegen.
          Das gilt für jede Sportart, außer Marathon (zumindest fast), weil da die Dürren selektiert werden.

          Der Rest ist akademisch und taugt nicht für den Alltag.

          „Stichwort Eheöffnung. ‘Schwul’ ist immer noch ein Schimpfwort. Jugendliche fürchten sich immer noch vor dem Coming-Out als schwul. “
          – „Schwul“ ist ein Schimpfwort? Seit 20 Jahren nicht mehr gehört. Man wird heute doch gegrillt, wenn man was gegen Schwule sagt. Und daß Nazis und muslimische Machos dieses Schimpfwort verwenden, ist gleich, da das sowieso abgehängte Arschgeigen sind.
          Jugendliche fürchten sich noch vor dem Coming-out? Im heutigen Klima? Ja, vielleicht mittlerweile wieder, weil die Menschen das Gegendere immer aggressiver macht. Du bist gewarnt worden.
          Tatsächlich habe ich Schwule kennengelernt (Uni und woanders), die sich nicht zu fürchten brauchten.
          Tatsächlich muß man heute als Konservativer aufpassen, was über politische Korrektheit und Genderismus zu sagen. Da bist Du in mancherlei Kreisen sofort gehaßt und/oder arbeitslos.

          Über die H-Ehe ist ja nun so manches Wort verloren worden. Da die Verpartnerung (…) schon so lange möglich ist, ist der plötzliche Ehewunsch der ultralinken Gender-Lobbyisten sehr verdächtig. Denke, es geht hier mehr um Machtspielchen. Von wegen Diskriminierung. Der Opferstatus ist sehr begehrt mittlerweile.

          „Oh ja, und in Stuttgart laufen alle paar Monate seltsame Leute durch die Straßen, die Schwule in den Schulen anscheinend für eine Gefahr halten, weil sie den Kleinen einreden könnten… “
          – Als „seltsame Leute“ würde ich eher die teils schwarz gewandeten und bewaffneten Gewalttäter und Krakeeler bezeichnen.
          Und daß wir Eure Agitprop, es gehe nur um „Vielfalt/Toleranz“, nicht mehr glauben, hatte ich Dir schon gesagt. Auch ohne offiziellen Genderismus wird heute bereits in der Schule viel zu viel gegendert, geschwult und getranst. Ihr wollt die Macht und politische Einfalt. Nichts Neues unter der Sonne.

          „Eigentlich will ich nur Bildungspläne die verbindlich homosexuelle Beziehungen als gleichwertig darstellen“
          – Wie oben. Verarsch Dich selbst.

          „Menschen mit atypischem Geschlechtsrollenausdruck “
          – Da erkennt man doch gleich den soziologistischen Gendersprech. https://de.wikipedia.org/wiki/1984_(Roman)

          „Und das durchaus auch in einem Alter, in dem die Kinder noch offen sind.“
          – Zu deutsch: Kleine Kinder mit Sexkram belästigen. Und sie dazu auffordern, über ihre sexuelle Identität nachzudenken. Dir hackense wohl.

          2016 gewinnt wer die Wahl in Schwaben? Und warum?

        • ät Adri:

          „Wenn sich weiße heterosexuelle Männer im Jahre 2015 diskriminiert fühlen dürfen, dann Schwule doch wohl erst recht, oder nicht?“
          – Die extreme Benachteiligung von Jungs in der Schule dürfte Dir bekannt sein. Schwul oder nicht spielt hier keine Rolle.
          Also hör auf, hier den diskriminierten Homo zu geben und kümmer Dich um echte Probleme. Eigentlich tust Du es ja schon auf Deiner Seite.

    • Danke für die Erinnerung.

      Kutschera ist recht konfrontativ; er hat die Geisteswissenschaften schon mal als „Verbalwissenschaften“ bezeichnet. Hat er nicht ganz unrecht.

      Befürchte, zur Zeit sind solche harten Hunde die einzigen, die die Schweigespirale nicht mitmachen.
      Aber vielleicht bereiten sie den Weg für die breite Masse.

      Jedenfalls ein mutiger Mann.

      • Er ist wenig diplomatisch und vielleicht sind Professoren so, die bewegen sich ja ebenfalls im besten Sinne in einer eigenen Welt und sind wenig medienerfahren. Keine Ahnung, habe selbst nie studiert.

        • Na ja, mein Prof. ist sehr vorsichtig und weiß genau, was die Politik geschlagen hat.
          Denke einfach, K. hat ein Nervengerüst aus Stahl und eine niedrige Toleranzschwelle.

    • Er sagt das männliche Homosexualität und weibliche Homosexualität völlig unterschiedlich sind. Man kommt schwul auf die Welt oder eben nicht. Beim lesbisch sein verhält es sich anders, eine Art Schutzmechanismus, weil manche Männer ihre Partnerin eben verlassen. Frauen können also somit lesbisch werden.

      Das könnte ja auch erklären, warum, gefühlt, mehr Frauen sowas wie die vollständig soziale Konstruktion der Geschlechter und Sexualität glauben und warum es Polit-Lesben gibt.

      • Es gibt auch genug Männer die sich als schwul bezeichnen, und trotzdem irgendwie jahrelang mit Frauen gelebt haben, und teilweise auch noch Kinder aufgezogen haben.

        Ich habe ja auch mit einer Frau angefangen, und während ich nicht behaupten will, dass der Sex erderschütternd war, war es doch schön. Wir sind blos irgendwann zu der Überzeugung gekommen, dass wir beide mit anderen Männern glücklicher werden. Kutschera scheint da mehr auf der Seite der eindeutig Kategorisierenden zu stehen. Zumindest was Männer angeht. Bei Frauen erlebt er eine gewisse Variationsbandbreite. 🙂

        • Es ist ja jetzt auch nicht so schwer mit einer Frau eine Beziehung zu führen oder mit ihr zu schlafen. Könnten Männer umgekehrt mit Männern ja auch.

        • ät Matze, Adrian, Solanum:

          „Das könnte ja auch erklären, warum, gefühlt, mehr Frauen sowas wie die vollständig soziale Konstruktion der Geschlechter und Sexualität glauben und warum es Polit-Lesben gibt.“

          – Guter Gedanke. Alfred Kinsey hat schon rausgefunden, daß Männer mit 17 sexuell fertig sind. Das bestätigen Sexualmediziner: Bist Du pädofil, hast Du die Arschkarte.

          Im Gegensatz zu Frauen: Sie können im Erwachsenenalter umschalten. Die allermeisten sind aber hetero (98%). Der Grund liegt wohl an der Fortpflanzung: Auf Hetero-Frauen kann nicht verzichtet werden.

          „Es gibt auch genug Männer die sich als schwul bezeichnen, und trotzdem irgendwie jahrelang mit Frauen gelebt haben“
          – Ob sich jemand als schwul, geschlechtslos oder Napoleon bezeichnet, ist irrelevant.
          Du bist bisexuell (mit Schlagseite zu Männern), und sicher nicht Bonaparte.

        • Du bist bisexuell (mit Schlagseite zu Männern)

          Danke für die Diagnose. Ich persönlich fände es etwas albern mich als bisexuell zu bezeichnen, wenn ich seit Jahren nichts mehr mit Frauen hatte oder haben wollte, aber schön.

          Mit dem Kriterirum ob man Spass mit Männern und Frauen haben kann, gibt es aber eine riesige Anzahl bisexueller Männer, und Kutschera scheint ja doch davon auszugehen, dass es nur Transsexuelle, heterosexuelle- und homosexuelle Männer, und flexible Frauen gibt. Möglicherweise sollte er sein Modell auch noch verfeinern.

        • ät Solanum:

          „Ich persönlich fände es etwas albern mich als bisexuell zu bezeichnen, wenn ich seit Jahren nichts mehr mit Frauen hatte oder haben wollte, aber schön.“
          – Du bist ein Mann und kannst nicht pendeln wie Frauen.

          „gibt es aber eine riesige Anzahl bisexueller Männer,“
          – Jo. Hat Kinsey festgestellt. Männer sind häufig nicht ein-eindeutig, sondern haben „nur“ Schlagseite nach homo oder hetero.

          „Möglicherweise sollte er sein Modell auch noch verfeinern.“
          – Ja, vielleicht sollte er noch ein paar Tausend zusätzliche Geschlechter erfinden?

        • – Du bist ein Mann und kannst nicht pendeln wie Frauen.

          Jo. Hat Kinsey festgestellt. Männer sind häufig nicht ein-eindeutig, sondern haben “nur” Schlagseite nach homo oder hetero.

          Also ist die Behauptung jetzt dass viele Männer zu jedem Zeitpunkt für beide Geschlechter empfänglich sind, während Frauen mehrheitlich zu jedem Zeitpunkt nur für ein Geschlecht empfänglich sind, dieses aber wechseln können.

          Wie testest du das? Plethysmographenmessungen an den Geschlechtsteilen? Vom Partnerwahlverhalten sehe ich nicht, dass das einen signifikanten Unterschied machen würde.

        • Solanum:

          „Wie testest du das? “
          – Wieso ich? Ich muß Wissenschaft, die schon gemacht wurde, nicht xmal wiederholen.
          Kinsey hatte eine geschickte Frageweise entwickelt, wenn ich das richtig sehe. Die Bücher stehen Dir zur Verfügung.

          „Vom Partnerwahlverhalten sehe ich nicht, dass das einen signifikanten Unterschied machen würde.“
          – Grundlagenforschung ist schon interessant. Abgesehen davon: Hast Du als Mann die „falsche“ Sexualität (früher Homo, heute Pädo), bist Du angeschmiert. Umdrahten ist nicht.

    • Uli. Oha, da ist aber noch jemand sauer:

      • @uli

        Danke für den Hinweis.
        Schade, dass es ein Tumblr ist, da kann man nicht kommentieren

        • Ein tumblr mit diesem einen Post und einem nom du plume, der bei Google nicht einen einzigen Treffer landet.

          Da schimpft aber einer mit ganz, ganz offenem Visier.

          Sehr schön dieser Absatz:

          Sind Männer einfach so veranlagt, dass Sie bisweilen vor großem Publikum über Dinge salbadern müssen, von denen sie keine Ahnung haben?

          Nein, manchen Männern reicht es, vor wenig Publikum aufgeregt Dinge vor sich zu murmeln, nicht wahr, Fabian?

      • Ist das ein Fake oder ist diese „Kritik“ ernst gemeint?

        Hab nur die Hälfe gelesen und soweit ging es nur darum Kutschera lächerlich zu machen.

  2. Bin letztens über die Theorie der „sexuellen Scripte“ von John Gagnon und William S. Simon gestolpert.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sexuelle_Skripte
    https://en.wikipedia.org/wiki/Sexual_script

    „Die Theorie (…) ist heute allgemein in der Soziologie und der Sexualwissenschaft anerkannt.

    „Whereas human sexuality is usually seen as the province of the biologist and the clinician, scripting helps research and analysis to understand sexualities as less biological and more cultural, historical and social.“

    „Gender Schema Theory also plays a part in sexual script because studies show that males and females interact in different ways, even from a young age.“

    Wer von euch weiss näheres über diese Theorie?
    Sind Gagnon und Simon in der aktuellen Debatte überhaupt noch relevant?

    • Der typische soziologistische Quark also. „Skript“ heißt „Geschriebenes“. Das unbeschriebene Blatt, das beschrieben wird.

      Daß Kinder bestimmte Sachen effizient lernen und andere kaum, wird dabei gern ignoriert.

      • Ich bin auf der Suche nach Kritik in „buch-veröffentlichter Form“. Weil es Belege braucht, um in der Wikipedia Gegenpositionen darzustellen.

        • Ah so, ein Streiter für den Verstand.
          Mh, vielleicht was von Baron Cohen? Der hat in Cambridge ja eindeutige Beweise für die sexuelle Schaltung vor der Geburt gebracht.

  3. Ich hatte vor kurzem hier https://allesevolution.wordpress.com/2015/07/07/zu-expertinnen-hate-speech-und-mannern-als-bessere-feministen/ geschrieben:

    „Ich bin verblüfft, wie unkritisch Du die Behauptung akzeptierst, dass auf Podien und Konferenzen zum thema Hatespeech Frauen oder auch nur Feminista nicht ausreichend berücksichtigt werden.“
    Das „zum Thema Hatespeech“ kann man allgemein gegen Geschlechterthemen tauschen.
    Nicht allein zur Bestätigung meiner Feststellung sind so ziemlich alle Veranstaltungsberichte von Danisch oder auch Wolle Pelz lesenswert, aktuell z.B. dieser:
    http://www.danisch.de/blog/2015/07/10/stell-dir-vor-es-ist-pressekonferenz-und-keiner-geht-hin/
    Auf dem Podium:
    „Prof. Dr. Angela Kolb – Ministerin für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, Magedurg
    Ramona Pisal – Präsidentin Deutscher Juristinnenbund e.V. (djb), Vorsitzende Richterin am OLG Brandenburg
    Prof. Jackie Jones – Präsidentin Europäische Juristinnenvereinigung (European Women Lawyers Association – EWLA), Bristol
    Dr. Katalin Prandler – Vizepräsidentin Ungarischer Anwältinnenverband, Budapest
    Moderiert wird die Veranstaltung von Sabine Overkämping, Research Director des EWSDGE-Projektes.“

    Das sind vier Frauen, alle in Führungsposistionen. In Gremien solcher Institutionen wird streng darauf geachtet, dass das Patriarchat ™ draußen bleibt.

    Der Artikel ist ach über diese Erkenntnis hinaus lesenswert.

  4. Schamlose Eigenwerbung:
    http://der-juengling.blogspot.com/2015/07/laurie-penny-diagnose-bosartig.html

    Die hübsche Laurie Penny ist eine knallharte Femofascha.

    • Danke für den Text. Hast du auch Seitenangaben für die Zitate?

      Ich muss noch mal Fleischmarkt durchgehen, das hatte sich meine Freundin mal zugelegt…

      • Du bist schon der Zweite, der mich nach Seitenangaben fragt. Sorry, das habe ich mir nicht notiert, als ich die Zitate abgetippt habe.

        • Okay! 🙂

  5. Das *****GenderGaga**** der Woche

    – von Birgit Kelle inspiriert –

    “ Neuer Entwurf: Schwesig will Prostitution strenger regulieren“

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/manuela-schwesig-will-prostitution-strenger-regulieren-a-1043092.html

    Wobei hier die CDU-Fraktion im Hintergrund steht- Merkwürdig.
    Es treffen sich hier wahrscheinlich konservative Sexualmoral mit Frauen-Schutz-P(M)aternalismus von Femseite. Daß den Gendas das nicht peinlich ist?

    • „Es treffen sich hier wahrscheinlich konservative Sexualmoral mit Frauen-Schutz-P(M)aternalismus von Femseite. Daß den Gendas das nicht peinlich ist?“
      Jenes bizarre Bündnis gibt es ja öfters. Unter den Masken von Frauenbefreiung, Safe Space und Opferschutz sind ja in den letzten Jahren geschätzt mehr konservative Positionen durchgebracht worden, als mit offenem Visier. 😉

      • „sind ja in den letzten Jahren geschätzt mehr konservative Positionen durchgebracht worden, als mit offenem Visier.“
        – Na ja, welche denn? Frauenräume und so ein Mist an der Uni zB finden Konservative nicht so gut.

        • Puh… ich fürchte, für konkrete Fälle muss ich hilfesuchend zum Hausherren blicken. Mir wäre so, als hätte er schon öfters derartiges dokumentiert. Sonst zeige ich mal vage in die Richtung Sexualfeindlichkeit, die von Konservativen und Feministinnen in Zusammenarbeit bedient wird.
          Dass etwa auf dem Mikrokosmos von ComicConventions jetzt Kleiderordnungen für Cosplayer sind, wie lang die Röcke sein müssen, klingt ja auch wie die Vorstellung alter Republikaner, wurde aber von jungen Progressiven durchgesetzt.

          Man teilt sich halt das Frauenbild, das auf Schwäche und Schutzbedürftigkeit ausgerichtet ist. Auch die ewige Ausweitung, was alles Belästigung sein kann und darum unterlassen werden muss, dient beiden. Und allerlei kleinere Zensurinstanzen sind auch etwas, was unter dem Label, sie sollten nur die Toleranz schützen, leichter durchkommt.

        • ät DMJ:
          „Sexualfeindlichkeit, die von Konservativen und Feministinnen in Zusammenarbeit “
          – Nana. Die klassische Sexualmoral hat nichts mit den stramm männerfeindlichen Neu-Regeln der Genderer zu tun.

          „Man teilt sich halt das Frauenbild, das auf Schwäche und Schutzbedürftigkeit ausgerichtet ist.“
          – Wobei Konservative hier durchaus bereit sind, zu zahlen.
          Den Genders geht es ausschließlich um die Gewinnung von Vorteilen für sich.

  6. Ich kenne nur dieses kleine Schlagzeilenfoto und vermag den Fall in seiner Gänze nicht beurteilen, aber dass grapschende Frauen nicht als Problem gesehen werden, dürfte allgemein bekannt sein:

    Von der GG-Front gibt es eine nicht repräsentative Online-Studie, die belegen soll, dass niemand sexualisierte Videospielfrauen mag (zitiert wird immer ein Zwölfjähriger, der angibt, die Mädels in „Mortal Kombat“, das er ja eigentlich gar nicht spieln dürfte, nicht zu achten, weil sie so wenig anhaben. Klingt absolut authentisch), aber die habe ich nicht zur Hand (ja, ich bin grad recherchefaul).
    Stattdessen dieses, nicht gerade weltbewegende, aber aussagekräftige Video, in dem das Videospielmaterial eines Feminist-Frequency-Videos komplett durch Szenen mit männlichen Opfern ersetzt wurde, um zu belegen, dass Rosinenpicken keine Aussagekraft hat:

    Schöner YT-Kommentar: „Surprisingly it didn’t take 150k to make this video.“ 😛

    • Und genauso funktioniert feminism. Man nimmt eine Beobachtung unf definiert keine Kriterien dafür. So ist Willkür in der datenerhebung Tür und Tor geöffnet.

      Beispiel taz:

      Die schule mit dem hotpantsverbot ist beleg für rape culture! Äh nein, eher für das Gegenteil, denn an gefühlt 80.000 anderen Schulen in Deutschland gibt es kein Verbot.

      So funktioniert feminismus. Weglassen. Selektiv sein. Und doppelstandards. Aber natürlich ost das falsch, ich muss erst alle feministischen werke lesen @lightyear.

      Ich weiss doch schon jezzt das selbst wenn ich dem nachkäme meine Meinung eh nicht gehört werden würde. Das sind pseudoargumente um sich dem diskurs nicht zu stellen.

      • Die Beobachtung eines toten baums ist der beleg für Waldsterben. Das ist feministische Logik.

      • These: lichtjahr schreibt hier Kommentare, weil es (<- Respekt vor Hornschxt Jüngern) in feministischen Kreisen keine Aufmerksamkeit bekommt. Hier aber wird ihm immerhin geantwortet.

        Begründung: Die Forderungen nach Belegen (die von ihm häufig kommen) zeigen, dass er die Beiträge hier nicht liest, sondern nur nach Schlagworten überfliegt.
        Seine Forderungen man solle sich doch bitte durch die Bleiwüsten auf seinem Blog kämpfen, sind im Gegensatz anscheinend ernst gemeint.

        Es muss hart sein, wenn man vom "Feind" besser behandelt wird als von den "Freunden"

        • These: lightyear ist ein bot.

        • Nein, warum die er das sein?

        • Warum die er das deutsch sprach haben?

        • These: Christian ist auch ein bot.

        • Was sein „bot“? Nix gut, ich denK …

        • https://de.wikipedia.org/wiki/Bot

    • Gibt es eigentlich irgendeine Feminismus-Kampangne, ein Thema oder ein Skandal bei dem nicht gelogen oder nur die halbe Geschichte erzählt wird. Irgendwas?

      Man sieht an dem Youtube-Video, die geben sich nicht mal mehr Mühe mit dem Lügen.

      • Und Leuchte, ist das Video jetzt empowerment oder eher disempowerment?

      • Dann wäre es wohl keine feministische Kampangne, …

  7. Hallo,

    ich lese hier schon sehr, sehr lange mit. Daneben les ich auch alles
    mögliche andere über PUA. Ich sammle meine Erfahrungen (mittlerweile sprech
    ich fremde Frauen auf der Straße an) und habe darüber hinaus
    nachgedacht. Sehr viel nachgedacht sogar. Meine Überlegungen haben
    mich dazu bewogen einen Text zu schreiben über:

    Scham & Sozialer Status
    ===

    Kaum ein Mann in Europa würde sich trauen, zu einer fremden Frau zu
    gehen, freundlich Hallo zu sagen und dann höflich zu fragen ob sie mit
    ihm schlafen will. In Deutschland würden das ne Menge Leute höchst
    sexistisch finden. Nun, ich denke, eigentlich ist da nix sexistisches
    dran, ist ja nur ne Frage, die mit Ja oder Nein beantwortet werden
    kann. Trotzdem würden wohl die meisten Frauen schockiert reagieren,
    womöglich bekommt der Mann große Probleme mit ihren Freunden. Außerdem
    ist die Erfolgswahrscheinlichkeit vielleicht geringer als bei
    langsameren Anbahnungsversuchen (die sich viele Männer aber auch oft
    nicht trauen). Wie auch immer, ich hab mal gelesen die Erfolgsquote
    läge bei 1/25 (weiß nicht ob das stimmt, ich traus mich nämlich auch
    nicht). Selbst wenn sie bei 1/250 läge, wär das doch eigentlich eine
    gute Strategie: 250 Frauen kann man an einem Wochenende ansprechen,
    man muss ja nicht viel Zeit pro Frau investieren. Trotzdem werde ich
    diese Methode auf absehbare Zeit nicht ausprobieren. Der Grund ist
    (neben der Angst von jemandem aufs Maul zu bekommen): Scham.

    Scham ist eine Eigenschaft, die nur Menschen haben, kein anderes Tier
    (soweit ich weiß). Und sie bringt Männer dazu, weniger offensiv auf
    Weibchensuche zu gehen. Sie hemmt Männer davor, fremde Frauen
    anzusprechen (je hübscher, desto mehr). Und wenn sie es doch tun, dann
    womöglich mit beschämten Blick und um Entschuldigung bittend. Nun weiß
    ich aus eigener Erfahrung, dass Menschen um so gereizter reagieren, je
    beschämter man sie anspricht (das gilt nicht nur, aber vor allem bei
    Frauen die man zum Zweck eines Flirtes anspricht). Kurzum: Scham wirkt
    sich negativ auf die Sexfrequenz eines Mannes (und einer Frau) aus.

    Das hat bei mir eine Frage aufgeworfen: Wenn Scham der Reproduktion
    eines Mannes entgegensteht (bei Frauen ist das vielleicht ein bisschen
    anders, weil sie nicht von beliebig vielen Männern Kinder haben
    können, und daher auf hochwertige, schamlose Männer warten), wieso hat
    sich Scham dann überhaupt herausgebildet? An der sexuellen Selektion
    kann es (meiner Meinung nach) nicht liegen, denn Frauen selektieren
    ganz bestimmt nicht auf besonders schamvolle Männer. Der Grund muss
    daher in der nichtsexuellen Selektion liegen, die meiner Meinung nach
    hier im Blog manchmal etwas zu kurz kommt:

    Um mit vielen Frauen schlafen zu können, muss ein Mann möglichst lange
    am Leben bleiben. Und das war in der Steinzeit (als sich das
    menschliche Gehirn entwickelte) nicht ansatzweise so einfach wie
    heute. Nahrungsmittelbeschaffung war ein großes Problem. Daneben die
    Kälte, Krankheiten und viele wilde aggresive Tiere. Den Kampf ums
    Überleben führten Menschen seit jeher in der Gruppe. Kooperation war
    (und ist) ein elementarer Bestandteil menschlischer
    Überlebenstrategie. Das geht aber nicht, wenn sich die Männchen die
    ganze Zeit um Weibchen prügeln. Daher meine Theorie: Scham hat sich
    herausgebildet, damit die Menschen (Männer wie Frauen) besser
    kooperieren können.

    Nun gibt es genügend andere Tierarten, die ebenfalls in Rudeln leben,
    aber keine Scham kennen (zb. Hunde oder Pferde). Es geht also auch
    ohne Scham. Leider sind meine Biologiekenntnisse nicht so stark
    ausgeprägt, ich schreib hier nur das auf, was ich laienhaft für
    plausibel halte. Ich denke mir, dass menschliche Kooperation
    wesentlich ausgeklügelter ist als bei anderen Tierarten. Während es
    bei Wölfen wohl vor allem um gute Kampfkraft geht, kann ein Mensch mit
    einer Vielzahl von möglichen Eigenschaften die Gruppe unterstützen und
    ist gleichzeitig auf andere Menschen angewiesen, weil niemand alle
    nützlichen Fertigkeiten in sich vereint: Spezialisierung.

    In einer Steinzeitgruppe mussten wohl alle Mitglieder (männlich wie
    weiblich, außer den Säuglingen und den Sterbenskranken) zum Wohl der
    Gruppe beitragen, also arbeiten. Dabei hatten die Leute ganz
    unterschiedliche Fertigkeiten: einer war besonders stark, jemand
    anderes hatte ein besonders gutes Auge, jemand anderes war besonders
    geschickt im Feuer anmachen und konservieren, wieder jemand anderes
    war besonders schlau und kannte sich mit (Heil-)Pflanzen aus. Wieviel
    jemand drauf hatte, konnte (und kann) man nicht direkt an der
    Körperstatur ablesen.

    Damit komm ich zu sozialem Status, ein Thema das im Blog schon oft
    besprochen wurde. Auch hier habe ich mich gefragt wie sich das
    entwickeln konnte. Wieso unterwirft sich ein Mann *freiwillig* einem
    anderen, der womöglich auch noch körperlich schwächer ist. Auch hier
    kann der Grund nicht die sexuelle Selektion sein: Frauen selektieren
    zwar auf hohen Status, allerdings hält einen starken Mann (zumindest
    in der Steinzeit, bevor es Polizei gab) nichts davon ab, seinen
    Kontrahenten aufs Maul zu hauen und sich so Status zu verschaffen. Ich
    kenn zwar keine Studie dazu, aber ich gehe davon aus, das würde
    funktionieren. Es sei denn natürlich die anderen schließen sich
    zusammen und besiegen den starken aber sozial unkooperativen Mann.

    Auch hier (denk ich) liegt der Grund in der Überlebensstrategie durch
    Kooperation: Sozialen Status verschafft man sich indem man entweder
    besonders viel für die Gruppe tut, oder irgendwas besonders gut
    kann. Am höchsten geschätzt sind Fertigkeiten, die kaum jemand hat und
    die der Gruppe besonders helfen. Jemand der nix kann, muss das durch
    übertriebene *Nettigkeit* kompensieren. Darum wird Leuten, die zu
    zuvorkommend und selbstlos (in Kombination mit unterwürfig)
    daherkommen auch nicht viel Wertschätzung oder Respekt
    entgegengebracht. Die typischen Nice-Guys halt. Aber auch für einen
    Anführer kann es sich lohnen eine gewisse *Freundlichkeit* zu
    bewahren, weil er ebenfalls auf die Gruppe angewiesen ist. Er wird
    daher nicht alles Essen und auch nicht alle Frauen für sich
    beanspruchen, weil die Untergebenen sonst keine Kraft und keine
    Motivation haben ihren Teil zur Reproduktion zu leisten.

    So hat sich (stell ich mir zumindest vor) also ein Sozialgefüge
    innerhalb der Steinzeitgruppen herausgebildet. Mit den besten Jägern,
    Heilern, etc. an der Spitze und den schlechtesten unten. Wie haben die
    Leute das kommuniziert, bevor es Sprache im heutigen Sinne gab? Zum
    einen über Körpersprache. Die ganz oben mit majestätischer Pose, die
    unten mit Blick zum Boden gerichtet. Nun war (und ist) die
    Statuskommunikation keine Sache, die im rationalen Teil des Kopfes
    entschieden wird, sondern über Hormone.

    Mein Wissen über Hormone ist leider sehr begrenzt, um nicht zu sagen
    erschöpft sich in ein paar Schlagworten die ich aufgeschnappt habe. Im
    Moment habe ich das Modell im Kopf, dass der Stimmungszustand eines
    Menschen durch seinen momentanen Hormonmix beschrieben werden kann,
    welcher dann dafür sorgt, dass bestimmte Synapsen im Gehirn angefeuert
    werden, die dann Berechnungsvorgänge im Gehirn auslösen (das ist
    teilweise der Bereich des rationalen Denkens, aber auch – und
    vermutlich noch mehr – unbewusste Vorgänge, wie zb. die Berechnungen
    für Angst oder Freude, etc.). Diese Berechnungen können dann wieder
    den Hormonhaushalt verändern. Zb. kann man *Angst* verspüren, wenn
    Nachts eine Gruppe Betrunkener laut schreiend auf einen zukommt, und
    diese wieder ablegen wenn man feststellt, dass diese garnicht auf
    einen achten und auch gar nicht so aggresiv aussehen. Nur: Den Zustand
    der Hormone kann man nicht direkt rational beeinflussen. Man kann
    nicht einfach entscheiden, dass man nun glücklich ist, oder dass man
    keine Angst hat ein Mädchen anzusprechen, genausowenig wie man einfach
    beschließen kann Muskelmasse aufzubauen. Was man beschließen kann, ist
    ein Verhalten an den Tag zu legen, dass diesen Zustand herbeiführt. Im
    Falle des Muskelaufbaus wäre das Kraftsport, man überansprucht seine
    Muskeln und der Körper vergrößert sie. Will man hingegen Ansprechangst
    abbauen, sollte man möglichst viele Menschen auf der Straße
    ansprechen, dann passt sich der Körper auch an (wobei die
    Zusammenhänge hier wesentlich komplexer sind als beim
    Muskelaufbau). Und zum Thema glüklich werden: Ich habe die These, dass
    Körpersprache Emotionen erzeugen kann (genau wie andersrum), dass man
    also glücklicher wird, wenn man viel lächelt. Die Vermutung sollte
    sich eigentlich recht gut experimentell überprüfen lassen.

    Was Scham, Sexualität im Allgemeinen, Geschlechtlichkeit betrifft lese
    ich immer wieder über ein bestimmtes Hormon: Testosteron. Hier
    zb. (zb. http://www.rooshv.com/) wird behauptet, dass ein hohes
    Testosteronlevel (bei Männern) für erfolgreichen Sex genauso wichtig
    ist wie gutes Game. Ich hab dann kurz mal gegoogelt was Testosteron
    auf- bzw. abbaut und bin dann hierauf
    (http://www.menshealth.de/health/penis-hoden-prostata/so-steigern-sie-ihren-testosteron-spiegel.69153.htm)
    gestoßen. Ich gebe zu, MensHealth ist nicht die wissenschaftlichste
    Quelle, aber mir erscheinen die Sachen plausibel.

    Testosteronaufbauend ist demnach:
    * Kraftsport
    * Fleisch essen
    * Hübsche Frauen anschauen
    * Actionfilme (vermutlich auch Rockmusik)
    * Wettkämpfe gewinnen

    Und Testosteronabbauend:
    * Ausdauersport (damit man sich nicht überanstrengt)
    * Eiweißmangel
    * in Wettkämpfen verlieren (weil man die Füße still halten sollte,
    wenn andere besser sind als man selbst)

    Mir scheint, als gäbe es eine negative Korrelation zwischen
    Testosteron und Scham. In einer Steinzeitgruppe hätte der Anführer
    dann das meißte Testosteron und die wenigste Scham. Der
    Statusniedrigste hätte dann vielleicht schon zuviel Scham, die
    hübcheste Frau auch nur anzuschauen, weil er Sanktionen
    befürchtet. Trotzdem mussten zu evolutionären Zeiten auch für
    statusniedrigere Männer Frauen abgesprungen sein, sonst hätte sich das
    Verhalten sich unterzuordnen nicht durchsetzen können. Eine Überlegung
    von mir: Vielleicht sind einfach generell viel mehr Männer gestorben
    als Frauen, weil erstere die gefährlicheren Aufgaben wahrgenommen
    haben. Das wird aber dadurch relativiert, dass Frauen oft bei der
    Geburt eines Kindes gestorben sind. Eine andere Erklärung ist
    Krieg. Zumindest in der Zivilisationsgeschichte haben die Menschen
    ständig Krieg miteinander geführt, daher liegt es nahe zu glauben,
    dass sie das schon in der Steinzeit taten. Bei einem Krieg sterben vor
    allem die Männer, und zwar viele. Und oft genug wurden nach einem Sieg
    die Männer der Verliererseite getötet oder versklavt und die Frauen
    vergewaltigt, etwas was dieselben Männer mit Menschen ihres eigenen
    Stammes nie machen würden. Generell verlieren Menschen ihre Scham,
    sobald sie *Hass* entwickeln. Und gerade zu Urzeiten waren die
    Menschen da wohl weniger zimperlich als heute.

    Allerdings haben wohl Gruppen auch schon zu Urzeiten kooperiert,
    Handel betrieben, etc. Und dann untereinander ein Gruppenstatussystem
    ausgehandelt. Nicht nur der Status eines Mannes innerhalb der Gruppe
    war entscheidend, sondern auch der Status den die Gruppe in Bezug auf
    andere Gruppen hat. Tatsächlich ist das menschliche Gehirn problemlos
    in der Lage, Gruppen zu schachteln und zueinander in Beziehung zu
    setzen. Viele Leute aus Berlin zB. fühlen sich erstmal ihrem engstem
    sozialem Umfeld zugehörig, dann ihrer Subkulkultur, ihrem Kiez und am
    Ende Berlin selbst, dass ja eh viel cooler ist als München und die
    Schwaben sollen sich doch eh alle mal verpissen. (Daran sieht man
    auch, dass eingebildete oder wirkliche Feinde das Gemeinschaftsgefühl
    einer Gruppe erheblich verstärken können). Allerdings: Je größer die
    Gruppe, desto geringer die Identifikation eines Individuums mit
    dieser. Mir scheint als hätten die Einwohner kleiner Staaten im
    Schnitt einen höheren Nationalstolz, während sich die Leute in
    größeren Ländern eher mit ihrer Region, ihrem Bundesland,
    etc. verbunden fühlen.

    Zurück zur Steinzeit. Ich glaube wie gesagt, dass damals einfach mehr
    Frauen als Männer vorhanden waren und dass das Hauptproblem für Männer
    darin bestand lange genug am Leben zu bleiben um möglichst viel Sex zu
    haben. Ich stell mir das vor, dass die Alphas der Gruppe mehrere
    Frauen hatten, die statusniedrigen jeweils eine. In der heutigen Zeit
    neigen ja Männer, die viel gemobbt werden (oder wurden) und sozial
    ganz weit unten stehen (oder sich selbst so sehen aufgrund früherer
    Erfahrung), neigen ja dazu sich in eine (nicht ganz so hübsche) Frau
    zu verlieben mit der sie vielleicht befreundet sind, und dann alles
    für sie tun zu wollen. Von den hier Mitlesenden wissen hoffentlich
    alle, dass das *heutzutage* keine gute Idee ist und garantiert nicht
    funktioniert. Da dieses Verhalten aber so weit verbreitet ist, muss es
    zu anderen Zeiten funktioniert haben. Ich denke mir: zu einer Zeit,
    als die Menschen grundsätzlich Hunger hatten, hat sich eine Frau wohl
    sehr über Extranahrung gefreut und zum Dank dann mit dem
    entsprechenden Mann auch geschlafen. (Wie der Mann die Extra-Nahrung
    besorgt ist eine andere Frage aber Liebe stachelt ja bekanntlich zu
    Höchstleistungen an). Über regelmäßigen Sex hat sie dann Liebe
    entwickelt, da der Körper beim Geschlechtsverkehr Bindungshormone
    ausschüttet (dass er das tut, hab ich von Christian aufgeschnappt dem
    ich das einfach mal glaube. Allerdings würde ich gern erfahren welche
    das sind).

    Heute ist die Situation eine andere. Die Menschen in Europa zumindest
    haben keinerlei Mangel an Grundgütern. Hinzu kommt, dass weniger
    Männer sterben, also mehr Konkurenz da ist. Weiterhin sind Frauen
    umgeben von scheinbaren Alphas: Die Männer sehen gesund aus, gehen
    vllt. ins Fitnesstudio, sind wesentlich größer als früher (weil genug
    zu Essen da ist), haben alle und weiße Zähne (unter
    Steinzeitbedingungen nicht zu erreichen) und einen Batzen
    Statussymbole.

    Apropos Statussymbole. Ich glaube das waren vorzivilisatorische
    Kommunikationsmittel. In einer Steinzeitgruppe hat vielleicht jemand
    einen seltenen Stein, oder ein Stück Metall oder irgendwas anderes
    Seltenes gefunden. Derjenige, der damit rumgelaufen ist, war dann der
    Anführer. Nun könnte jemand der stärker ist, einfach kommen und ihm
    den Stein wegnehmen, und das ist sicher auch oft passiert. Oft genug
    wurde der Stein aber sicher auch einem schwächeren aber
    intelligenterem Mann gegeben, einfach dem der die besten
    Entscheidungen trifft. Denn die Menschen heute sind wohl intelligenter
    und schwächer als ihre Vorfahren. Und: Ich könnte mir vorstellen, dass
    Anführer auch früher oftmals gewählt wurden. Hab ich zwar keine Belege
    für, aber es erscheint mir logisch, da Status eine freiwillige Sache ist:
    Jemand hat genau soviel Status wie ihm die anderen zugestehen.

    Eine andere Form der Kommunikation war womöglich Musik. Ist ja auch
    eine ungeklärte Frage, woher Musik eigentlich kommt und warum Menschen
    sie machen und mögen. Die Erklärung über die Hadycap-Theorie schien
    mir nie wirklich plausibel, weil Musik sehr vielschichtig ist, weil
    quasi alle Menschen (Männer wie Frauen) Musik mögen und weil sie
    geignet ist, die unterschiedlichsten Emotionen zu transportieren.

    Ok, zurück zur Scham. Scham bezeichnet eigentlich 2 Sachen. Einmal die
    innere Blockade, die einen Menschen abhält etwas gegen
    Gruppenmitglieder zu tun, zb. mit der Frau seines besten Freundes zu
    schlafen. Diese Blockade kann sich auch auf nichtsexuelle Sachen
    beziehen, zb. einen Strauch mit Beeren zu finden und alle selbst zu
    essen statt sie mit den Gruppenmitgliedern zu teilen.

    Scham bezeichnet aber auch ein Selbstbestrafungssystem des Körper.
    Das schlechte Gefühl das man hat, wenn man etwas Unsoziales getan hat.
    Tatsächlich wird das auch von den Gruppenmitgliedern erwartet, dass
    man sich entschuldigt und das schlechte Gefühl auch zur Schau stellt,
    dass man sich also erkennbar schämt. Je schlimmer die Tat, desto mehr
    und so länger. Das ersetzt (zum Teil) Sanktionen der
    Gruppenmitglieder. Und kann dazu führen, dass man sich schämt, ohne
    dass die anderen von der Tat wissen, weil es einer möglichen
    Entdeckung zuvorkommt und daher einem Geständnis
    entspricht. (Irgendwie bekomm ich den Eindruck, dass das was in der
    Rechtssprechung so als Verfahrens- und Urteilsmaximen gelten auf
    biologisch determinierte Statusgesetzmäßigkeiten zurueckgeht).

    Scham kann durchaus direkte körperliche Schmerzen hervorrufen, sie
    bewirkt aber vor alle sozialen Statusverlust. (Deshalb hab ich mir
    abgewöhnt „Entschuldigung“ zu sagen wenn ich jemanden auf der Straße
    anspreche, weil ich damit ein klein wenig Status abgebe. Stattdessen
    sag ich „Hallo“. Abgesehen davon ist es unehrlich, wenn ich den ganzen
    Tag Leute anspreche und mir das nicht wirklich leid tut).

    Bestrafen werden einen die Gruppenmitglieder aber nur dann wenn sie es
    auch können. Ein Mann der glaubt, dass die anderen ihn nicht
    sanktionieren können braucht sich nicht zu schämen. Vielleicht sind
    sie zu sehr auf ihn angewiesen oder er ist einfach mit Abstand der
    Stärkste der Gruppe, oder er ist intelligent und hat sich den
    stärksten (aber dümmsten) der Gruppe als Freund und Bodyguard
    angelacht. Wie auch immer, jemand der offensichtlich Scheiße gebaut
    hat, sich nicht dafür schämt und keine Sanktionen erfährt,
    demonstriert seine Macht und erhöht seinen Status.

    Ich habe vor einer Weile diesen Text gelesen
    (https://heartiste.wordpress.com/2015/05/22/the-atlantic-accepts-the-heartiste-theory-of-jerkboy-charisma/),
    dessen Aussage im wesentlichen die ist, dass man sich immer wie ein
    Arschloch aufführen soll und die Frauen dann mit einem schlafen und
    die Männer dein Freund sein wollen. Ich habe darüber nachgedacht: wird
    einem Mann, der sich immer wie ein Arschloch aufführt mehr Respekt
    entgegengebracht? Die ernüchternde Antwort: Ja, solange er damit
    durchkommt. Sobald man eine (unsichtbare) Schwelle überschreitet,
    kippt das ins Gegenteil: Man kriegt aufs Maul oder wird aus der Gruppe
    ausgeschlossen.

    Bei fremden Menschen die wir wahrnehmen errechnen wir anhand ihres
    Verhaltens eine Vorstellung ihres sozialen Status in ihrer
    Gruppe. Wenn wir jemanden sehen, der sich im Cafe wie ein Arschloch
    aufführt, der den Kellner kommandiert und seinen Müll nicht wegräumt,
    dann wirkt dieser Mensch wie ein Anführer, der seine Untergebenen
    total unter Kontrolle hat und der mit allem durchkommt. Wir
    unterstellen (unterbewusst) eine reale Grundlage für sein verhalten,
    weil die Baupläne unseres Gehirns aus der Steinzeit stammen und es
    damals noch keine Pickup-Ratgeber im Internet gab. Außerdem hatten die
    Menschen wesentlich weniger Möglichkeiten zum Schulen ihrer
    emotionalen Intelligenz, weil sie damals vermutlich in ihrem ganzen
    Leben mit weniger 1000 anderen Menschen in Kontakt getreten sind. Last
    not least hatten die Leute damals andere Probleme, zum Beispiel
    Nahrung beschaffen oder Wölfe domestizieren.

    Nochmal: Ich glaube der ganze Status-Hokuspokus ist zur
    Lebenserhaltung gedacht gewesen, zur Kommunikation und Kooperation,
    nicht im Zuge der sexuellen Selektion. Es gibt nur recht wenig Männer
    auf der Welt, die von sich aus Archlöcher sind. Die reproduzieren sich
    aber in der Neuzeit wesentlich öfter. Und ich fürchte: Je sexuell
    freizügiger eine Gesellschaft ist, desto weniger Männer haben Sex (und
    Frauen dafür öfter und mit mehr Männern). Ich könnte mir sogar
    vorstellen, dass sich das Sexualverhalten einer Frau anpasst, mit je
    mehr Männern sie geschlafen hat, weil sie in der Urzeit damit immer
    unattraktiver für eine Langzeitbeziehung wurde. (Damals wussten ja
    alle mehr oder weniger, wer mit wem schläft).

    Versteht mich nicht falsch, Ich will hier niemandem dazu ermutigen zum
    Arschloch zu werden. Die meißten hier (inklusive mir) haben vermutlich
    eh nicht das Zeug um ein richtiges Arschloch zu werden. Ein richtiges
    Arschloch muss das nämlich nicht lernen und bringt die
    Arschlocheigenschaften schon von sich aus mit.

    Mit einer Arschlochattitüde durchzukommen, heißt nämlich auch vor sich
    selber damit durchzukommen, dh. keinerlei Scham dabei zu empfinden
    (und sich auch nicht irgendwelche philosophischen Rechtfertigungen
    auszudenken, die einem das jeweilige erlauben, das ist eine andere
    Strategie). Und hier meine Erklärung warum Menschen (besonders Frauen)
    gereizt reagieren, wenn man sie auf der Straße beschämt statt souverän
    anspricht: Man drückt damit aus, dass man eigentlich nicht genug
    Status hat sie anzusprechen, dass man eigentlich etwas falsches
    tut. Und wenn man selber dieser „Meinung“ (nicht im rationalen Sinne
    zu verstehen) ist, nun, dann glauben einem das die Leute.

    So, eigentlich müsste ich mich jetzt hinsetzen und ne Menge über
    Hormone, über Chemie und Biologie lesen. Habe leider grad nicht die
    Zeit dazu. Ich denke aber, dass die in der Steinzeit gewachsenen
    Hormonhaushalte durch die moderne Entwicklung komplett
    durcheinandergeraten:

    Es gibt verdammt viele Menschen auf der Erde. Menschen haben mehr
    Scham, je mehr andere Menschen um sie herum sind. Während es auf dem
    Dorf noch normal ist, jedem zumindest Hallo zu sagen dem man begegnet,
    verspüren in der Großstadt viele Menschen schon Scham jemanden auch
    nur nach dem Weg zu fragen. Dann auch die Entkopplung von Scham von
    den wirklichen gesellschaftlichen Konstellationen: Jemand ist
    vielleicht Abteilungsleiter in einer großen Firma, hat viele
    Untergebene und ist trotzdem sehr unsicher, weil er in der Schule
    immer gemobbt wurde. Hat wohl was damit zu tun, dass in der Steinzeit
    die Gruppen recht fix waren und sich das Statusgefüge in einer
    Generation nicht wirklich verändert hat. Wobei wir scheinbar
    problemlos in der Lage sind, Status ständig neu zu berechnen, uns
    zwischen verschiedenen sozialen Gruppen zu bewegen, etc. Das
    menschliche Gehirn ist also in der Lage mit schier beliebig vielen
    Menschen Statusbeziehungen einzugehen. Allerdings muss das doch
    gravierende Folgen auf den Hormonhaushalt haben, weil alles was man
    tut gravierende Folgen darauf hat. Welche das sind, wäre sehr
    interessant zu erforschen.

    Die moderne Form des menschlichen Zusammenlebens nennt man
    Zivilisation oder Kultur. Diese erzeugt (und erfordert) als solche
    eine höhere Scham. Erziehung zB. dient zum großen Teil dem
    Schamaufbau. Religionen sind Institutionen, in denen Scham zelebriert
    wird. Mönche sind ein Extrem (auch nichtreligiöse), die zumindest in
    der Theorie keinerlei Sex haben und nichts tun, was Testosteron
    aufbaut, dafür den ganzen Tag Testosteron abbauen.

    Manche Menschen entwickeln sogar soviel Scham, dass sie sich selbst
    umbringen, evolutionstechnisch keine gute Idee.

    An der Stelle ein Fazit: Ich glaube, dass sich Scham und Sozialer
    Status (der teilweise entkoppelt ist von physischer Stärke
    bzw. Kampffähigkeiten) zusammen herausgebildet haben, zum Zwecke der
    Lebenserhaltung. Das hat funktioniert, weil mehr Frauen als Männer zur
    Reproduktion zur Verfügung standen (gewagte These) und weil
    (teilweise) Männer und Frauen bereit waren ihre Kinder zusammen
    aufzuziehen. Ich glaube, dass man viele Charaktereigenschaften auf
    Strategien innerhalb dieses Statussystems zurückführen kann, dass
    Emotionen der Kommunikation und der Statusdurchsetzung dienten. Und
    dass Statusberechnungen zwar höchst komplex sind aber wenig mit dem
    rationalen Teil des Gehirns zu tun haben. Tatsächlich glaube ich,
    dass zB. jemand in einer Gruppe ein klitzekleines Stück Status
    gewinnt, wenn er am höchsten sitzt, selbst wenn sich keiner der
    Beteiligten darüber Gedanken gemacht hat, wer wo sitzt. Es geht nicht
    so sehr um das was konkret passiert, sondern welchen Anschein es
    macht: Der Schein bestimmt das Bewusstsein.

    Ich hoffe ich konnte mich einigermaßen verständlich ausdrücken, ich
    trag den Scheiß jetzt schon sehr lange in meinem Kopf. Ich könnte noch
    viel mehr schreiben, mach das vielleicht auch, aber meine Computerzeit
    ist sehr begrenzt.

    P.S.:Ich hab beim schreiben versucht ein bisschen drauf zu achten, wann ich
    „Mann“ und wann ich „Mensch“ sage. Tatsächlich sind Frauen oft genauso
    in die Gruppenaktivitäten (und damit -Hierarchien) eingebunden, gerade
    monogam lebende Frauen mit ihren Männern. Die können dann durchaus
    einen hohen Status haben, aber das erhöht halt nicht ihren Wert als
    Sexualpartner.

    • Och nee, bitte formatieren. Und vielleicht einzelne Blöcke einstellen.

      • Ich hatte ne formatierte Version danach gepostet. Keine Ahnung warum nicht die andere veroeffentlicht wurde.

        • Ich dachte die waren gleich, habe daher nur die erste veröffentlicht (der erste Kommentar muss manuell freigeschaltet werden). Habe den zweiten jetzt auch noch freigeschaltet

  8. Fuck.

    Neuer Versuch:

    Hallo,

    ich lese hier schon sehr, sehr lange mit. Daneben les ich auch alles mögliche andere über PUA. Ich sammle meine Erfahrungen (mittlerweile sprech ich fremde Frauen auf der Straße an) und habe darüber hinaus nachgedacht. Sehr viel nachgedacht sogar. Meine Überlegungen haben mich dazu bewogen einen Text zu schreiben über:

    Scham & Sozialer Status
    ===

    Kaum ein Mann in Europa würde sich trauen, zu einer fremden Frau zu gehen, freundlich Hallo zu sagen und dann höflich zu fragen ob sie mit ihm schlafen will. In Deutschland würden das ne Menge Leute höchst sexistisch finden. Nun, ich denke, eigentlich ist da nix sexistisches dran, ist ja nur ne Frage, die mit Ja oder Nein beantwortet werden kann. Trotzdem würden wohl die meisten Frauen schockiert reagieren, womöglich bekommt der Mann große Probleme mit ihren Freunden. Außerdem ist die Erfolgswahrscheinlichkeit vielleicht geringer als bei langsameren Anbahnungsversuchen (die sich viele Männer aber auch oft nicht trauen). Wie auch immer, ich hab mal gelesen die Erfolgsquote läge bei 1/25 (weiß nicht ob das stimmt, ich traus mich nämlich auch nicht). Selbst wenn sie bei 1/250 läge, wär das doch eigentlich eine gute Strategie: 250 Frauen kann man an einem Wochenende ansprechen, man muss ja nicht viel Zeit pro Frau investieren. Trotzdem werde ich diese Methode auf absehbare Zeit nicht ausprobieren. Der Grund ist (neben der Angst von jemandem aufs Maul zu bekommen): Scham.

    Scham ist eine Eigenschaft, die nur Menschen haben, kein anderes Tier (soweit ich weiß). Und sie bringt Männer dazu, weniger offensiv auf Weibchensuche zu gehen. Sie hemmt Männer davor, fremde Frauen anzusprechen (je hübscher, desto mehr). Und wenn sie es doch tun, dann womöglich mit beschämten Blick und um Entschuldigung bittend. Nun weiß ich aus eigener Erfahrung, dass Menschen um so gereizter reagieren, je beschämter man sie anspricht (das gilt nicht nur, aber vor allem bei Frauen die man zum Zweck eines Flirtes anspricht). Kurzum: Scham wirkt sich negativ auf die Sexfrequenz eines Mannes (und einer Frau) aus.

    Das hat bei mir eine Frage aufgeworfen: Wenn Scham der Reproduktion eines Mannes entgegensteht (bei Frauen ist das vielleicht ein bisschen anders, weil sie nicht von beliebig vielen Männern Kinder haben können, und daher auf hochwertige, schamlose Männer warten), wieso hat sich Scham dann überhaupt herausgebildet? An der sexuellen Selektion kann es (meiner Meinung nach) nicht liegen, denn Frauen selektieren ganz bestimmt nicht auf besonders schamvolle Männer. Der Grund muss daher in der nichtsexuellen Selektion liegen, die meiner Meinung nach hier im Blog manchmal etwas zu kurz kommt:

    Um mit vielen Frauen schlafen zu können, muss ein Mann möglichst lange am Leben bleiben. Und das war in der Steinzeit (als sich das menschliche Gehirn entwickelte) nicht ansatzweise so einfach wie heute. Nahrungsmittelbeschaffung war ein großes Problem. Daneben die Kälte, Krankheiten und viele wilde aggresive Tiere. Den Kampf ums Überleben führten Menschen seit jeher in der Gruppe. Kooperation war (und ist) ein elementarer Bestandteil menschlischer Überlebenstrategie. Das geht aber nicht, wenn sich die Männchen die ganze Zeit um Weibchen prügeln. Daher meine Theorie: Scham hat sich herausgebildet, damit die Menschen (Männer wie Frauen) besser kooperieren können.

    Nun gibt es genügend andere Tierarten, die ebenfalls in Rudeln leben, aber keine Scham kennen (zb. Hunde oder Pferde). Es geht also auch ohne Scham. Leider sind meine Biologiekenntnisse nicht so stark ausgeprägt, ich schreib hier nur das auf, was ich laienhaft für plausibel halte. Ich denke mir, dass menschliche Kooperation wesentlich ausgeklügelter ist als bei anderen Tierarten. Während es bei Wölfen wohl vor allem um gute Kampfkraft geht, kann ein Mensch mit einer Vielzahl von möglichen Eigenschaften die Gruppe unterstützen und ist gleichzeitig auf andere Menschen angewiesen, weil niemand alle nützlichen Fertigkeiten in sich vereint: Spezialisierung.

    In einer Steinzeitgruppe mussten wohl alle Mitglieder (männlich wie weiblich, außer den Säuglingen und den Sterbenskranken) zum Wohl der Gruppe beitragen, also arbeiten. Dabei hatten die Leute ganz unterschiedliche Fertigkeiten: einer war besonders stark, jemand anderes hatte ein besonders gutes Auge, jemand anderes war besonders geschickt im Feuer anmachen und konservieren, wieder jemand anderes war besonders schlau und kannte sich mit (Heil-)Pflanzen aus. Wieviel jemand drauf hatte, konnte (und kann) man nicht direkt an der Körperstatur ablesen.

    Damit komm ich zu sozialem Status, ein Thema das im Blog schon oft besprochen wurde. Auch hier habe ich mich gefragt wie sich das entwickeln konnte. Wieso unterwirft sich ein Mann *freiwillig* einem anderen, der womöglich auch noch körperlich schwächer ist. Auch hier kann der Grund nicht die sexuelle Selektion sein: Frauen selektieren zwar auf hohen Status, allerdings hält einen starken Mann (zumindest in der Steinzeit, bevor es Polizei gab) nichts davon ab, seinen Kontrahenten aufs Maul zu hauen und sich so Status zu verschaffen. Ich kenn zwar keine Studie dazu, aber ich gehe davon aus, das würde funktionieren. Es sei denn natürlich die anderen schließen sich zusammen und besiegen den starken aber sozial unkooperativen Mann.

    Auch hier (denk ich) liegt der Grund in der Überlebensstrategie durch Kooperation: Sozialen Status verschafft man sich indem man entweder besonders viel für die Gruppe tut, oder irgendwas besonders gut kann. Am höchsten geschätzt sind Fertigkeiten, die kaum jemand hat und die der Gruppe besonders helfen. Jemand der nix kann, muss das durch übertriebene *Nettigkeit* kompensieren. Darum wird Leuten, die zu zuvorkommend und selbstlos (in Kombination mit unterwürfig) daherkommen auch nicht viel Wertschätzung oder Respekt entgegengebracht. Die typischen Nice-Guys halt. Aber auch für einen Anführer kann es sich lohnen eine gewisse *Freundlichkeit* zu bewahren, weil er ebenfalls auf die Gruppe angewiesen ist. Er wird daher nicht alles Essen und auch nicht alle Frauen für sich beanspruchen, weil die Untergebenen sonst keine Kraft und keine Motivation haben ihren Teil zur Reproduktion zu leisten.

    So hat sich (stell ich mir zumindest vor) also ein Sozialgefüge innerhalb der Steinzeitgruppen herausgebildet. Mit den besten Jägern, Heilern, etc. an der Spitze und den schlechtesten unten. Wie haben die Leute das kommuniziert, bevor es Sprache im heutigen Sinne gab? Zum einen über Körpersprache. Die ganz oben mit majestätischer Pose, die unten mit Blick zum Boden gerichtet. Nun war (und ist) die Statuskommunikation keine Sache, die im rationalen Teil des Kopfes entschieden wird, sondern über Hormone.

    Mein Wissen über Hormone ist leider sehr begrenzt, um nicht zu sagen erschöpft sich in ein paar Schlagworten die ich aufgeschnappt habe. Im Moment habe ich das Modell im Kopf, dass der Stimmungszustand eines Menschen durch seinen momentanen Hormonmix beschrieben werden kann, welcher dann dafür sorgt, dass bestimmte Synapsen im Gehirn angefeuert werden, die dann Berechnungsvorgänge im Gehirn auslösen (das ist teilweise der Bereich des rationalen Denkens, aber auch – und vermutlich noch mehr – unbewusste Vorgänge, wie zb. die Berechnungen für Angst oder Freude, etc.). Diese Berechnungen können dann wieder den Hormonhaushalt verändern. Zb. kann man *Angst* verspüren, wenn Nachts eine Gruppe Betrunkener laut schreiend auf einen zukommt, und diese wieder ablegen wenn man feststellt, dass diese garnicht auf einen achten und auch gar nicht so aggresiv aussehen. Nur: Den Zustand der Hormone kann man nicht direkt rational beeinflussen. Man kann nicht einfach entscheiden, dass man nun glücklich ist, oder dass man keine Angst hat ein Mädchen anzusprechen, genausowenig wie man einfach beschließen kann Muskelmasse aufzubauen. Was man beschließen kann, ist ein Verhalten an den Tag zu legen, dass diesen Zustand herbeiführt. Im Falle des Muskelaufbaus wäre das Kraftsport, man überansprucht seine Muskeln und der Körper vergrößert sie. Will man hingegen Ansprechangst abbauen, sollte man möglichst viele Menschen auf der Straße ansprechen, dann passt sich der Körper auch an (wobei die Zusammenhänge hier wesentlich komplexer sind als beim Muskelaufbau). Und zum Thema glüklich werden: Ich habe die These, dass Körpersprache Emotionen erzeugen kann (genau wie andersrum), dass man also glücklicher wird, wenn man viel lächelt. Die Vermutung sollte sich eigentlich recht gut experimentell überprüfen lassen.

    Was Scham, Sexualität im Allgemeinen, Geschlechtlichkeit betrifft lese ich immer wieder über ein bestimmtes Hormon: Testosteron. Hier zb. (zb. http://www.rooshv.com/) wird behauptet, dass ein hohes Testosteronlevel (bei Männern) für erfolgreichen Sex genauso wichtig ist wie gutes Game. Ich hab dann kurz mal gegoogelt was Testosteron auf- bzw. abbaut und bin dann hierauf (http://www.menshealth.de/health/penis-hoden-prostata/so-steigern-sie-ihren-testosteron-spiegel.69153.htm) gestoßen. Ich gebe zu, MensHealth ist nicht die wissenschaftlichste Quelle, aber mir erscheinen die Sachen plausibel.

    Testosteronaufbauend ist demnach:
    * Kraftsport
    * Fleisch essen
    * Hübsche Frauen anschauen
    * Actionfilme (vermutlich auch Rockmusik)
    * Wettkämpfe gewinnen

    Und Testosteronabbauend:
    * Ausdauersport (damit man sich nicht überanstrengt)
    * Eiweißmangel
    * in Wettkämpfen verlieren (weil man die Füße still halten sollte,
    wenn andere besser sind als man selbst)

    Mir scheint, als gäbe es eine negative Korrelation zwischen Testosteron und Scham. In einer Steinzeitgruppe hätte der Anführer dann das meißte Testosteron und die wenigste Scham. Der Statusniedrigste hätte dann vielleicht schon zuviel Scham, die hübcheste Frau auch nur anzuschauen, weil er Sanktionen befürchtet. Trotzdem mussten zu evolutionären Zeiten auch für statusniedrigere Männer Frauen abgesprungen sein, sonst hätte sich das Verhalten sich unterzuordnen nicht durchsetzen können. Eine Überlegung von mir: Vielleicht sind einfach generell viel mehr Männer gestorben als Frauen, weil erstere die gefährlicheren Aufgaben wahrgenommen haben. Das wird aber dadurch relativiert, dass Frauen oft bei der Geburt eines Kindes gestorben sind. Eine andere Erklärung ist Krieg. Zumindest in der Zivilisationsgeschichte haben die Menschen ständig Krieg miteinander geführt, daher liegt es nahe zu glauben, dass sie das schon in der Steinzeit taten. Bei einem Krieg sterben vor allem die Männer, und zwar viele. Und oft genug wurden nach einem Sieg die Männer der Verliererseite getötet oder versklavt und die Frauen vergewaltigt, etwas was dieselben Männer mit Menschen ihres eigenen Stammes nie machen würden. Generell verlieren Menschen ihre Scham, sobald sie *Hass* entwickeln. Und gerade zu Urzeiten waren die Menschen da wohl weniger zimperlich als heute.

    Allerdings haben wohl Gruppen auch schon zu Urzeiten kooperiert, Handel betrieben, etc. Und dann untereinander ein Gruppenstatussystem ausgehandelt. Nicht nur der Status eines Mannes innerhalb der Gruppe war entscheidend, sondern auch der Status den die Gruppe in Bezug auf andere Gruppen hat. Tatsächlich ist das menschliche Gehirn problemlos in der Lage, Gruppen zu schachteln und zueinander in Beziehung zu setzen. Viele Leute aus Berlin zB. fühlen sich erstmal ihrem engstem sozialem Umfeld zugehörig, dann ihrer Subkulkultur, ihrem Kiez und am Ende Berlin selbst, dass ja eh viel cooler ist als München und die Schwaben sollen sich doch eh alle mal verpissen. (Daran sieht man auch, dass eingebildete oder wirkliche Feinde das Gemeinschaftsgefühl einer Gruppe erheblich verstärken können). Allerdings: Je größer die Gruppe, desto geringer die Identifikation eines Individuums mit dieser. Mir scheint als hätten die Einwohner kleiner Staaten im Schnitt einen höheren Nationalstolz, während sich die Leute in größeren Ländern eher mit ihrer Region, ihrem Bundesland, etc. verbunden fühlen.

    Zurück zur Steinzeit. Ich glaube wie gesagt, dass damals einfach mehr Frauen als Männer vorhanden waren und dass das Hauptproblem für Männer darin bestand lange genug am Leben zu bleiben um möglichst viel Sex zu haben. Ich stell mir das vor, dass die Alphas der Gruppe mehrere Frauen hatten, die statusniedrigen jeweils eine. In der heutigen Zeit neigen ja Männer, die viel gemobbt werden (oder wurden) und sozial ganz weit unten stehen (oder sich selbst so sehen aufgrund früherer Erfahrung), neigen ja dazu sich in eine (nicht ganz so hübsche) Frau zu verlieben mit der sie vielleicht befreundet sind, und dann alles für sie tun zu wollen. Von den hier Mitlesenden wissen hoffentlich alle, dass das *heutzutage* keine gute Idee ist und garantiert nicht funktioniert. Da dieses Verhalten aber so weit verbreitet ist, muss es zu anderen Zeiten funktioniert haben. Ich denke mir: zu einer Zeit, als die Menschen grundsätzlich Hunger hatten, hat sich eine Frau wohl sehr über Extranahrung gefreut und zum Dank dann mit dem entsprechenden Mann auch geschlafen. (Wie der Mann die Extra-Nahrung besorgt ist eine andere Frage aber Liebe stachelt ja bekanntlich zu Höchstleistungen an). Über regelmäßigen Sex hat sie dann Liebe entwickelt, da der Körper beim Geschlechtsverkehr Bindungshormone ausschüttet (dass er das tut, hab ich von Christian aufgeschnappt dem ich das einfach mal glaube. Allerdings würde ich gern erfahren welche das sind).

    Heute ist die Situation eine andere. Die Menschen in Europa zumindest haben keinerlei Mangel an Grundgütern. Hinzu kommt, dass weniger Männer sterben, also mehr Konkurenz da ist. Weiterhin sind Frauen umgeben von scheinbaren Alphas: Die Männer sehen gesund aus, gehen vllt. ins Fitnesstudio, sind wesentlich größer als früher (weil genug zu Essen da ist), haben alle und weiße Zähne (unter Steinzeitbedingungen nicht zu erreichen) und einen Batzen Statussymbole.

    Apropos Statussymbole. Ich glaube das waren vorzivilisatorische Kommunikationsmittel. In einer Steinzeitgruppe hat vielleicht jemand einen seltenen Stein, oder ein Stück Metall oder irgendwas anderes Seltenes gefunden. Derjenige, der damit rumgelaufen ist, war dann der Anführer. Nun könnte jemand der stärker ist, einfach kommen und ihm den Stein wegnehmen, und das ist sicher auch oft passiert. Oft genug wurde der Stein aber sicher auch einem schwächeren aber intelligenterem Mann gegeben, einfach dem der die besten Entscheidungen trifft. Denn die Menschen heute sind wohl intelligenter und schwächer als ihre Vorfahren. Und: Ich könnte mir vorstellen, dass Anführer auch früher oftmals gewählt wurden. Hab ich zwar keine Belege für, aber es erscheint mir logisch, da Status eine freiwillige Sache ist: Jemand hat genau soviel Status wie ihm die anderen zugestehen.

    Eine andere Form der Kommunikation war womöglich Musik. Ist ja auch eine ungeklärte Frage, woher Musik eigentlich kommt und warum Menschen sie machen und mögen. Die Erklärung über die Hadycap-Theorie schien mir nie wirklich plausibel, weil Musik sehr vielschichtig ist, weil quasi alle Menschen (Männer wie Frauen) Musik mögen und weil sie geignet ist, die unterschiedlichsten Emotionen zu transportieren.

    Ok, zurück zur Scham. Scham bezeichnet eigentlich 2 Sachen. Einmal die innere Blockade, die einen Menschen abhält etwas gegen Gruppenmitglieder zu tun, zb. mit der Frau seines besten Freundes zu schlafen. Diese Blockade kann sich auch auf nichtsexuelle Sachen beziehen, zb. einen Strauch mit Beeren zu finden und alle selbst zu essen statt sie mit den Gruppenmitgliedern zu teilen.

    Scham bezeichnet aber auch ein Selbstbestrafungssystem des Körper. Das schlechte Gefühl das man hat, wenn man etwas Unsoziales getan hat. Tatsächlich wird das auch von den Gruppenmitgliedern erwartet, dass man sich entschuldigt und das schlechte Gefühl auch zur Schau stellt, dass man sich also erkennbar schämt. Je schlimmer die Tat, desto mehr und so länger. Das ersetzt (zum Teil) Sanktionen der Gruppenmitglieder. Und kann dazu führen, dass man sich schämt, ohne dass die anderen von der Tat wissen, weil es einer möglichen Entdeckung zuvorkommt und daher einem Geständnis entspricht. (Irgendwie bekomm ich den Eindruck, dass das was in der Rechtssprechung so als Verfahrens- und Urteilsmaximen gelten auf biologisch determinierte Statusgesetzmäßigkeiten zurueckgeht).

    Scham kann durchaus direkte körperliche Schmerzen hervorrufen, sie bewirkt aber vor alle sozialen Statusverlust. (Deshalb hab ich mir abgewöhnt „Entschuldigung“ zu sagen wenn ich jemanden auf der Straße anspreche, weil ich damit ein klein wenig Status abgebe. Stattdessen sag ich „Hallo“. Abgesehen davon ist es unehrlich, wenn ich den ganzen Tag Leute anspreche und mir das nicht wirklich leid tut).

    Bestrafen werden einen die Gruppenmitglieder aber nur dann wenn sie es auch können. Ein Mann der glaubt, dass die anderen ihn nicht sanktionieren können braucht sich nicht zu schämen. Vielleicht sind sie zu sehr auf ihn angewiesen oder er ist einfach mit Abstand der Stärkste der Gruppe, oder er ist intelligent und hat sich den stärksten (aber dümmsten) der Gruppe als Freund und Bodyguard angelacht. Wie auch immer, jemand der offensichtlich Scheiße gebaut hat, sich nicht dafür schämt und keine Sanktionen erfährt, demonstriert seine Macht und erhöht seinen Status.

    Ich habe vor einer Weile diesen Text gelesen (https://heartiste.wordpress.com/2015/05/22/the-atlantic-accepts-the-heartiste-theory-of-jerkboy-charisma/), dessen Aussage im wesentlichen die ist, dass man sich immer wie ein Arschloch aufführen soll und die Frauen dann mit einem schlafen und die Männer dein Freund sein wollen. Ich habe darüber nachgedacht: wird einem Mann, der sich immer wie ein Arschloch aufführt mehr Respekt entgegengebracht? Die ernüchternde Antwort: Ja, solange er damit durchkommt. Sobald man eine (unsichtbare) Schwelle überschreitet, kippt das ins Gegenteil: Man kriegt aufs Maul oder wird aus der Gruppe ausgeschlossen.

    Bei fremden Menschen die wir wahrnehmen errechnen wir anhand ihres Verhaltens eine Vorstellung ihres sozialen Status in ihrer Gruppe. Wenn wir jemanden sehen, der sich im Cafe wie ein Arschloch aufführt, der den Kellner kommandiert und seinen Müll nicht wegräumt, dann wirkt dieser Mensch wie ein Anführer, der seine Untergebenen total unter Kontrolle hat und der mit allem durchkommt. Wir unterstellen (unterbewusst) eine reale Grundlage für sein verhalten, weil die Baupläne unseres Gehirns aus der Steinzeit stammen und es damals noch keine Pickup-Ratgeber im Internet gab. Außerdem hatten die Menschen wesentlich weniger Möglichkeiten zum Schulen ihrer emotionalen Intelligenz, weil sie damals vermutlich in ihrem ganzen Leben mit weniger 1000 anderen Menschen in Kontakt getreten sind. Last not least hatten die Leute damals andere Probleme, zum Beispiel Nahrung beschaffen oder Wölfe domestizieren.

    Nochmal: Ich glaube der ganze Status-Hokuspokus ist zur Lebenserhaltung gedacht gewesen, zur Kommunikation und Kooperation, nicht im Zuge der sexuellen Selektion. Es gibt nur recht wenig Männer auf der Welt, die von sich aus Archlöcher sind. Die reproduzieren sich aber in der Neuzeit wesentlich öfter. Und ich fürchte: Je sexuell freizügiger eine Gesellschaft ist, desto weniger Männer haben Sex (und Frauen dafür öfter und mit mehr Männern). Ich könnte mir sogar vorstellen, dass sich das Sexualverhalten einer Frau anpasst, mit je mehr Männern sie geschlafen hat, weil sie in der Urzeit damit immer unattraktiver für eine Langzeitbeziehung wurde. (Damals wussten ja alle mehr oder weniger, wer mit wem schläft).

    Versteht mich nicht falsch, Ich will hier niemandem dazu ermutigen zum Arschloch zu werden. Die meißten hier (inklusive mir) haben vermutlich eh nicht das Zeug um ein richtiges Arschloch zu werden. Ein richtiges Arschloch muss das nämlich nicht lernen und bringt die Arschlocheigenschaften schon von sich aus mit.

    Mit einer Arschlochattitüde durchzukommen, heißt nämlich auch vor sich selber damit durchzukommen, dh. keinerlei Scham dabei zu empfinden (und sich auch nicht irgendwelche philosophischen Rechtfertigungen auszudenken, die einem das jeweilige erlauben, das ist eine andere Strategie). Und hier meine Erklärung warum Menschen (besonders Frauen) gereizt reagieren, wenn man sie auf der Straße beschämt statt souverän anspricht: Man drückt damit aus, dass man eigentlich nicht genug Status hat sie anzusprechen, dass man eigentlich etwas falsches tut. Und wenn man selber dieser „Meinung“ (nicht im rationalen Sinne zu verstehen) ist, nun, dann glauben einem das die Leute.

    So, eigentlich müsste ich mich jetzt hinsetzen und ne Menge über Hormone, über Chemie und Biologie lesen. Habe leider grad nicht die Zeit dazu. Ich denke aber, dass die in der Steinzeit gewachsenen Hormonhaushalte durch die moderne Entwicklung komplett durcheinandergeraten:

    Es gibt verdammt viele Menschen auf der Erde. Menschen haben mehr Scham, je mehr andere Menschen um sie herum sind. Während es auf dem Dorf noch normal ist, jedem zumindest Hallo zu sagen dem man begegnet, verspüren in der Großstadt viele Menschen schon Scham jemanden auch nur nach dem Weg zu fragen. Dann auch die Entkopplung von Scham von den wirklichen gesellschaftlichen Konstellationen: Jemand ist vielleicht Abteilungsleiter in einer großen Firma, hat viele Untergebene und ist trotzdem sehr unsicher, weil er in der Schule immer gemobbt wurde. Hat wohl was damit zu tun, dass in der Steinzeit die Gruppen recht fix waren und sich das Statusgefüge in einer Generation nicht wirklich verändert hat. Wobei wir scheinbar problemlos in der Lage sind, Status ständig neu zu berechnen, uns zwischen verschiedenen sozialen Gruppen zu bewegen, etc. Das menschliche Gehirn ist also in der Lage mit schier beliebig vielen Menschen Statusbeziehungen einzugehen. Allerdings muss das doch gravierende Folgen auf den Hormonhaushalt haben, weil alles was man tut gravierende Folgen darauf hat. Welche das sind, wäre sehr interessant zu erforschen.

    Die moderne Form des menschlichen Zusammenlebens nennt man Zivilisation oder Kultur. Diese erzeugt (und erfordert) als solche eine höhere Scham. Erziehung zB. dient zum großen Teil dem Schamaufbau. Religionen sind Institutionen, in denen Scham zelebriert wird. Mönche sind ein Extrem (auch nichtreligiöse), die zumindest in der Theorie keinerlei Sex haben und nichts tun, was Testosteron aufbaut, dafür den ganzen Tag Testosteron abbauen.

    Manche Menschen entwickeln sogar soviel Scham, dass sie sich selbst umbringen, evolutionstechnisch keine gute Idee.

    An der Stelle ein Fazit: Ich glaube, dass sich Scham und Sozialer Status (der teilweise entkoppelt ist von physischer Stärke bzw. Kampffähigkeiten) zusammen herausgebildet haben, zum Zwecke der Lebenserhaltung. Das hat funktioniert, weil mehr Frauen als Männer zur Reproduktion zur Verfügung standen (gewagte These) und weil (teilweise) Männer und Frauen bereit waren ihre Kinder zusammen aufzuziehen. Ich glaube, dass man viele Charaktereigenschaften auf Strategien innerhalb dieses Statussystems zurückführen kann, dass Emotionen der Kommunikation und der Statusdurchsetzung dienten. Und dass Statusberechnungen zwar höchst komplex sind aber wenig mit dem rationalen Teil des Gehirns zu tun haben. Tatsächlich glaube ich, dass zB. jemand in einer Gruppe ein klitzekleines Stück Status gewinnt, wenn er am höchsten sitzt, selbst wenn sich keiner der Beteiligten darüber Gedanken gemacht hat, wer wo sitzt. Es geht nicht so sehr um das was konkret passiert, sondern welchen Anschein es macht: Der Schein bestimmt das Bewusstsein.

    Ich hoffe ich konnte mich einigermaßen verständlich ausdrücken, ich trag den Scheiß jetzt schon sehr lange in meinem Kopf. Ich könnte noch viel mehr schreiben, mach das vielleicht auch, aber meine Computerzeit ist sehr begrenzt.

    P.S.:Ich hab beim schreiben versucht ein bisschen drauf zu achten, wann ich „Mann“ und wann ich „Mensch“ sage. Tatsächlich sind Frauen oft genauso in die Gruppenaktivitäten (und damit -Hierarchien) eingebunden, gerade monogam lebende Frauen mit ihren Männern. Die können dann durchaus einen hohen Status haben, aber das erhöht halt nicht ihren Wert als Sexualpartner.

    • ät Federleser:

      „An der sexuellen Selektion kann es (meiner Meinung nach) nicht liegen, denn Frauen selektieren ganz bestimmt nicht auf besonders schamvolle Männer.“
      – Denkste. Zurückhaltende, „gefühlvolle“ Männer haben außerhalb der Ovulation sehr wohl Anziehungskraft.

      In einem Körpermeßpraktikum sollte ich mal die Oberweite einer Studentin vermessen. Habe aus Scham (:-)) die Aufgabe an die Mädels der Nachbargruppe übergeben. Eine war davon richtig begeistert.

      „Scham hat sich herausgebildet, damit die Menschen (Männer wie Frauen) besser kooperieren können.“
      – Dem würde ich zustimmen. Eine weitere Möglichkeit. Frauen schämen sich ja auch.

      • “An der sexuellen Selektion kann es (meiner Meinung nach) nicht liegen, denn Frauen selektieren ganz bestimmt nicht auf besonders schamvolle Männer.”
        – Denkste. Zurückhaltende, “gefühlvolle” Männer haben außerhalb der Ovulation sehr wohl Anziehungskraft.

        Mag sein. Aber trotzdem wird der Mann vermutlich den ersten Schritt machen muessen, im Sinne von Beruehrungen und Kuss einleiten und der Frau dabei ihre Aengste nehmen, ihre Scham abbauen. Und selbst wenn die Frau genau weiss was sie will und es dem Mann einfach macht, ist ein Mann der sich nicht traut einfach extrem abturnend.

        In einem Körpermeßpraktikum sollte ich mal die Oberweite einer Studentin vermessen. Habe aus Scham (:-)) die Aufgabe an die Mädels der Nachbargruppe übergeben. Eine war davon richtig begeistert.

        Das versteh ich nicht. Das Maedel war begeistert, weil du nicht die Oberweite eines anderen Maedchens vermessen wolltest? Und was heisst begeistert? Im sexuellen Sinne, oder im Sinne von „endlich mal ein anstaendiger Mann mit dem ich platonische Dialoge fuehren und den ich in die Friendzone stecken kann.“?

    • Ein guter Text. Wenn PUAs üben, ihre Scham beim Ansprechen von Frauen abzubauen, passen sie sich sozusagen bewusst an die geänderten Verhältnisse an. Anstelle vorsichtig auf seinen Ruf/Status zu achten wie bei einem Steinzeitverband von bis zu 200 Personen (Dunbar-Zahl), sprechen sie fremde Frauen an und zählen darauf, dass sie sie eh nicht wiedersehen, weshalb sie auch keinen Rufschaden nehmen.

      @Christian, ich fände es gut, wenn du den Text als eigenen Post wiederveröffentlichst und Kommentare und Links zu Studien einfügst, die die Aussagen bestätigen oder wiederlegen.

      • @jürgen

        „@Christian, ich fände es gut, wenn du den Text als eigenen Post wiederveröffentlichst und Kommentare und Links zu Studien einfügst, die die Aussagen bestätigen oder wiederlegen.“

        Ist insbesondere ein Zeitfaktor, wenn du hier schon mal vorarbeitest und entsprechende Studien ergänzt, dann wird es einfacher. Was genau gefällt dir denn an dem Text, welche Passagen findest du treffend, welche weniger treffend?

        • Ok, ich versuch ma was kurzes.

          Ich habe die These aufgestellt, dass in der Steinzeit grundsätzlich mehr fortpflanzungsfähige Frauen als Männer am Start waren. Gibt es Untersuchungen, die diese Aussage stützen oder widerlegen?

          Ich behaupte, dass sich Statusbeziehungen nicht aufgrund sexueller Selektion herausgebildet haben sondern zur Lebenserhaltung. Sonst würde kein Mann auf der Welt sich freiwillig anderen Männern unterordnen. Ich behaupte sogar, dass sexuelle Selektion in der Steinzeit nur eine untergeordnete Rolle gespielt hat, dass Lebenserhaltung viel wichtiger war. Was haltet ihr davon?

          Christian, du hast irgendwo behauptet, dass der Körper beim Sex Bindungshormone ausschütet. Welche sind das? Gibt es da geschlechtsspezifische Unterschiede? Macht es einen Unterschied, ob der Sex freiwillig war oder nicht?

          Ich kann mir vorstellen, dass sich das sexuelle Verhalten einer Frau an die Bedingungen anpasst. Dass der Casanova attraktiver und der Versorgertyp unattraktiver wird in einer Umgebung, in der alles im Überfluss vorhanden ist und in der eine Frau weiß, dass ihr Kind in jedem Fall versorgt ist. Was meint ihr, ist da was dran?

          Womöglich ändert sich das sexuelle Verhalten einer Frau auch dadurch, dass sie Sex mit vielen verschiedenen Männern hat. Dass sie sich dadurch in der Steinzeit als Langzeitpartnerin disqualifiziert hat und deshalb eher auf Kurzzeitstrategien umsattelt. (Gewagte These, ich weiß).

          Last not least dass der Schein das Bewusstsein bestimmt. Leute können nicht unbedingt Spiel und Wirklichkeit auseinanderhalten und rationalisieren was das Zeug hält. Jemand der ein Arschlochverhalten an den Tag legt und damit durchkommt steigt im Status.

        • @federleser

          „Ich behaupte, dass sich Statusbeziehungen nicht aufgrund sexueller Selektion herausgebildet haben sondern zur Lebenserhaltung. Sonst würde kein Mann auf der Welt sich freiwillig anderen Männern unterordnen. Ich behaupte sogar, dass sexuelle Selektion in der Steinzeit nur eine untergeordnete Rolle gespielt hat, dass Lebenserhaltung viel wichtiger war. Was haltet ihr davon?“

          ich würde da folgende Komponenten sehen
          intrasexuelle Konkurrenz der Männer untereinander
          Kooperation untereinander
          sexuelle Selektion

          Die Vorteile der Zusammenarbeit sind klar, man kann sich gegenseitig unterstützen und das kann für beide sinnvoll sein, gerade bei der Jagd auf größere Tiere. Im Kampf ist zahlenmäßige Überlegenheit noch viel wichtiger, so dass verlässliche Bündnisse extrem wichtig werden.
          Gleichzeitig besteht unter den Männern ein Kampf um Ressourcen, von Lebensmitteln bis Sexualpartnern etc. Es bietet sich an interne Kämpfe darum zu vermindern, was üblicherweise durch eine Hierarchie erfolgt: Sie verringert die notwendigen Kämpfe bis jeder weiß, gegen wen er besser nicht kämpft.
          Gleichzeitig ist diese Hierarchie ein guter Indikator dafür, wer „gute Gene“ hat, denn diese erlauben demjenigen zB aufgrund eines leistungsstarken Gehirns und eines gesunden kräftigen Körpers diesen Platz zu halten. Damit wird diese Information für die Partnerwahl bedeutsam, was gleichzeitig dazu führt, dass ein Platz weiter oben bedeutsamer wird, was wieder dazu führt, dass ein Platz weiter oben ein interessanteres Partnerwahlkriterium wird und so weiter.
          Ich habe auch lange gedacht, dass sexuelle Selektion nicht so bedeutsam ist, allerdings fand ich Geoffrey Millers „The Mating Mind“ für intersexuelle Selektion und „Male, Female“ von David Geary für intrasexuelle Selektion und Konkurrenz da sehr hilfreich

          „Christian, du hast irgendwo behauptet, dass der Körper beim Sex Bindungshormone ausschütet. Welche sind das? Gibt es da geschlechtsspezifische Unterschiede? Macht es einen Unterschied, ob der Sex freiwillig war oder nicht?“

          ich habe hier was dazu:
          https://allesevolution.wordpress.com/2012/06/05/die-chemie-der-liebe/

          Nach der Zeit der diffusen Schwärmereien kommt die erste, alles überstrahlende Verliebtheit. Damit die Menschen eine Beziehung eingehen, muss die Natur die Entscheidung für einen Partner versüßen: Adrenalin und Noradrenalin sorgen für ein leidenschaftliches Temperament und dafür, dass wir für Reize aus der Umwelt empfänglicher werden. Dopamin verändert ähnlich wie Drogen unsere Wahrnehmung und unsere gesamte Erkenntnisleistung: Wie durch Scheuklappen wird die Aufmerksamkeit auf die positiven Eigenschaften des Geliebten gelenkt – die schlechten werden ausgeblendet. Und außerdem – zumindest eine Zeit lang – auch alle anderen potentiellen Liebespartner. (…)
          Nach dem Happy End klingt die Verliebtheit schon nach wenigen Monaten ab. Läuft die Beziehung gut, wird die leidenschaftliche Liebe von der partnerschaftlichen Bindung abgelöst. Das Paar soll schließlich zusammenbleiben – etwa vier, fünf Jahre lang, bis der Nachwuchs auf eigenen Beinen steht.

          Die Bindungshormone heißen Oxytocin und Vasopressin – bekannt als Kuschelhormone, die auch Eltern-Kindbeziehungen zusammenhalten. Die Überhöhung und die hormonelle Fokussierung auf den Partner ist aber vorbei: “Der Mensch ist ein Zwitterwesen – einerseits treu, andererseits untreu”, sagt Walschburger. Wir sehnen uns nach einem vertrauten “Individuum mit Heimcharakter”, bei dem wir uns aufgehoben fühlen – aber auch nach einem immer neuen, geheimnisvollen Partner. Die Verschmelzung kann sogar zum Verhängnis werden: Sind sich die beiden Ichs zu vertraut, sind sie zu sehr zu einem Wir geworden, fehlt das Fremde, sexuell Stimulierende.

          und hier:
          https://allesevolution.wordpress.com/2011/01/10/lust-anziehung-und-verbundenheit-oder-auch-liebe/

          Dr Fisher divides love into three categories involving different brain systems: 1) Lust (the craving for sexual gratification), driven by androgens and estrogens; 2) Attraction (or romantic or passionate love, characterized by euphoria when things are going well, terrible mood swings when they’re not, focused attention, obsessive thinking, and intense craving for the individual), driven by high dopamine and norepinephrine levels and low serotonin; and 3) Attachment (the sense of calm, peace, and stability one feels with a long-term partner) driven by the hormones oxytocin and vasopressin.
          (…)
          These systems are also connected. “Don’t copulate with people you don’t want to fall in love with,” she half-jokingly tells her students, “because indeed you may do just that.” Testosterone can kickstart the two love neurotransmitters while an orgasm can elevate the attachment hormones. But the brain systems remained separate units, probably to allow each partner to cheat on the other.
          (…)
          Meanwhile, elevated testosterone can suppress oxytocin and vasopressin. There is good evidence, Dr Fisher said, that men with higher testosterone levels tend to marry less often, be more abusive in their marriage, and divorce more regularly. The reverse can also be true. If a man holds a baby, levels of testosterone go down, perhaps in part because of oxytocin and vasopressin going up.

          Hier auch noch ein Video dazu:

          https://allesevolution.wordpress.com/2015/02/06/brainsex-warum-wir-lieben/

          „Ich kann mir vorstellen, dass sich das sexuelle Verhalten einer Frau an die Bedingungen anpasst. Dass der Casanova attraktiver und der Versorgertyp unattraktiver wird in einer Umgebung, in der alles im Überfluss vorhanden ist und in der eine Frau weiß, dass ihr Kind in jedem Fall versorgt ist. Was meint ihr, ist da was dran?“

          Ich würde das nicht unbedingt als eine Anpassung ansehen. Sowohl Männer und Frauen haben Kriterien für Kurzzeitstrategien und Langzeitstrategien, die fließend in einander übergehen. In einer Umgebung, in der alles im Überfluss besteht kann die Kurzzeitstrategie insofern passender erscheinen, weil sie folgenloser ist. Dann werden diese Kriterien attraktiver was zu einer entsprechenden Partnerwahl führt

          „Womöglich ändert sich das sexuelle Verhalten einer Frau auch dadurch, dass sie Sex mit vielen verschiedenen Männern hat. Dass sie sich dadurch in der Steinzeit als Langzeitpartnerin disqualifiziert hat und deshalb eher auf Kurzzeitstrategien umsattelt. (Gewagte These, ich weiß).“

          Ich denke, dass eine Frau eine unterbewußte Kalkulation vornimmt „werde ich für diesen Sex sozial abgewertet werden?“. Diese Bewertung ist einer sozialen Ausgestaltung zugänglich. Sie ist aufgrund des sozialen Drucks und der Folgen in einer Gesellschaft ohne Verhütungsmittel und Versorgung durch den Partner sicherlich deutlich höher als in den typischen westlichen gesellschaften. Und der soziale Kompass wird insofern natürlich auch durch das Umfeld beeinflusst und durch die Erfahrung. Wenn ihre Freundinnen das alle locker sehen oder Männer ihr für Sex aufmerksamkeit schenken und um sie werben, dann wird es etwas anderes sein, als wenn ihre Freundinnen sie für eine Schlampe halten und Männer sie ablehnen.

          „Last not least dass der Schein das Bewusstsein bestimmt. Leute können nicht unbedingt Spiel und Wirklichkeit auseinanderhalten und rationalisieren was das Zeug hält. Jemand der ein Arschlochverhalten an den Tag legt und damit durchkommt steigt im Status.“

          Teilweise. Natürlich muss der Schein entsprechend gut sein.

  9. Junge heterosexuelle Männer sind eine Gefahr für Väter
    http://ingolstadt-today.de/lesen–fs11072015%5B18309%5D.html

  10. Hemmungslose Fremdwerbung:

    Lucas Schoppe hat sich mit dem Interview einer ‚Anna‘ beschäftigt (welches bei mir auch schon Thema war) und einen ‚Rant‘ geschrieben, der inhaltlich von höchster Güte ist:

    Die Reue einer Mörderin Ich habe vor einer Weile einen Text gelesen, der in Blogs mehrfach kommentiert worden ist – ein Interview mit einer Mutter, die sich selbst als Mörderin bezeichnete. Im Interview wird sie Anna genannt. Ihr Ex-Mann hatte sich das Leben genommen, nachdem sie lange Zeit den Kontakt zwischen ihm und den Kindern verhindert hatte. Sie machte dafür einen Berliner Mütterverein mitverantwortlich, der sie massiv beeinflusst hätte.

    http://man-tau.blogspot.de/2015/07/die-superheldin-als-morderin.html

    Hemmungslose Eigenwerbung:

    Facebook hat die Piktogramme geändert, Männer nivelliert und hinter die Frau gestellt. Meine Meinung dazu und ein Vorschlag, wie Stufe-II aussehen könnte findet man hier:

    https://emannzer.wordpress.com/2015/07/09/gleicher-als-gleich-facebook/

  11. Unter dem „Warum Männer Feministen sein sollten“-Artikel bei der Emma wurde auf diesen Blog verwiesen:

    http://www.emma.de/artikel/warum-maenner-feministen-sein-sollten-330289?page=4

    In Richtung EvoChris:

    „Der Artikel, den Sie verlinkt haben, stammt von einem Typen, der versucht, seine eigene Männlichkeit zu definieren, indem er sich sich die eigenen Privilegien durch Evolutionsbiologie herbeierklärt, dabei ein bisschen Gesellschaftskritik einbaut, aber nie so viel, dass es die eigenen Privilegien gefährden würde. Wenn meine Selbstdefinition als Mann bewusst von Evolutionsbiologie abhängt, dann hab ich natürlich ein Problem mit Feminismus. Der ist doch nicht repräsentabel.“

    Weisste Bescheid Christian. Wir hier sind übrigens die „dummen Männer“ an die sich der Artikel wendet. Um die er wirbt… 🙂

    Die verwirrte Feministin Sissy ist auch am Start und weiß über „Gender Mainstreaming“ zu berichten:

    „Emma hat es meines Erachtens nicht verstanden, dass die Rechte der Frauen im Gender Mainstreaming abgeschafft werden. Das Gender Mainstreaming gibt es im Patriarchat schon lange wie das Bundesblut der Frauen verflucht wurde und die Männer sich ihren Penis beschneiden, um nun in dem Bundesblut ihres patriarchalen Gottes zu sein! Versteht ihr das Prinzip? Es geht darum den Frauen ihre ureigenen Attribute zu nehmen und sie männlich zu machen. Er ist der Mann und die Frau und die Frau kennt ihre eigenen Wurzeln nicht mehr. Sie dient nur noch dem Mann. Ich finde das so furchtbar, dass die (studierten) Frauen auf diese total primitive Weise hereinfallen. Sie bekommen dadurch kein Selbstbewusstsein. Die Männer wollen die Macht, indem sie die Frau und der Mann sind. Die Frau darf nicht sie selber in ihrer absoluten Macht sein, denn davor hat der Mann solche Angst, dass er den Teufel darauf projiziert hat. In Geheimgesellschaften leben Frauen ihre Macht!“

    🙂

    Nur geil….stay tuned!

    • „Wieso? Weil sie dann besseren Sex haben.“

      – Was ein primitives Argument. Zeigt, wie sexualmanisch die Genderisten sind.

  12. Der schwule Adrian legt sich erneut mit dem Feminismus an:
    https://schwulemiker.wordpress.com/2015/07/12/naerrisch-feministisch/

    • Lümmel!

      „Und das passt ja zu einer Narrenideologie, wie sie der Feminismus ist.“ 🙂

    • Guter Text.

      • Bei der analyse und kritik von weiblichem verhalten hat @adrian unbestrittene stärken, @petpanther. Wenn er sich zu ehe, familie und kindern äußert scheint er mir eher ein empfundenes defizit kompensieren zu wollen, seinen eigenen life-style zu rechtfertigen und anerkennung von allen dafür einzufordern. Nobody is perfect 😉

        • Ich brauche meinen Lifestyle nicht zu rechtfertigen. Und schon gar nicht gegenüber Pussibuddlern.

        • Seh ich ganz genauso, @adrian. Mach dein ding und lass mich damit in ruh. Aber du heischt nach anerkennung, willst jeden davon überzeugen, dass homosexualität und kinderlosigkeit der perfekte life-style, der wahrheit letzter schluss ist. Das machst du super @adi! Geht es dir jetzt besser? Füllst du dich von allen geliebt und anerkannt?

      • Ich weiß.

    • ät Adrian:

      Ist „Pussibuddler“ ein beleidigendes Wort für männliche Heten?

      Soso. Bist Du ein Stichling, oder ein Bückling, Adrian?

      „Das eine Abtreibung nicht nur die Frau betrifft, sondern auch einen anderne Menschen, der zwar ungeboren ist, aber trotzdem aller Wahrscheinlichkeit nach lebend auf die Welt käme, wenn man ihn nicht abtreiben würde, das spielt alles keine Rolle.“
      – Na also, geht doch.

      „und insbesondere einen Fötus betrifft, der zu diese Zeitpunkt zwar noch kein Mensch ist, sich aller Wahrscheinlicheit nach aber zu einem lebenden, atmenden Menschen entwickeln, wenn man ihn nicht abtreiben würde.“
      – Irgendwo muß er natürlich wieder was Linkes reinschreiben. Was ist denn ein menschlicher Fötus? Ein Außerirdischer? Ein Hamster? Bakterie?
      Der Mensch fängt ab der Zygote an.

      „Letzteres als ein Recht zu bezeichnen und als Ausdruck von Freiheit und Gleichheit zu betrachten, ist eine Pervertierung ethischen Denkens und eine Beleg für die intellektuelle Verkommenheit des Feminismus.“
      – Moralische Verkommenheit. Haben radikale Ideologien aber immer schon gemacht. Unter dem Deckmäntelchen der „Freiheit“ und anderen Parolen ging es stets nur um Macht, Sasdismus, Geld, Pöstchen.

      „Weibliche Unterdrückung kann also nur dann beendet werden, wenn man Frauen absolute Narrenfreiheit in allen Belangen des Lebens gewährt.“
      – Evochris hatte das mal als „race to the bottom“ bezeichnet. Die Radis konkurrieren auch untereinander; und wer die absurdesten Forderungen stellt, hat den längsten.

      Und, wie Birgit Kelle so schön sagt, ist der Genderismus gar nicht dafür ausgelegt, jemals zu einem Paradies zu führen.

      Nein, der Weg ist das Ziel. Nur durch die „Entdeckung“ immer neuer Diskriminierungen kann der kontinuierliche Geldfluß aufrecht erhalten werden.

      • „Bist Du ein Stichling, oder ein Bückling, Adrian?“

        Beides.

  13. Schon gesehen?

    So finde ich Batman geil, düster, böse, niemanden vertrauend.

    Ich verfolge das DC Universe nicht wirklich, hab aber diesen Trailer hier schon lestztes Jahr gesehen:

    Superman scheint da auch etwas düsterer zu sein.

    Wonder Woman kommt im neuen Film auch vor. Das gekreische um einen eigenen Film wird spätestens dann wohl auch wieder losgehen.

    Von mir aus gerne, solange das kein feministischer Propaganda-Film wird ^^

  14. Neues von Amy Alkon:

    The newly minted totalitarien left.

    http://www.advicegoddess.com/archives/2015/07/12/the_newly-minte.html

  15. Ellen Pao hat als Reddit CEO resigniert bzw. ist resigniert worden.

    Die NY Times verhält sich dazu gerad peinlich und augenöffnend unehrlich. „Journalismus“ 2015.

  16. Warum starb Amy Winehouse?

    Am 23. Juli 2011 wurde Amy Winehouse mit nur 27 Jahren tot aufgeunden. Sind gewissenlose Männer mit Schuld an ihrem Tod? Ein Dokumentarfilm sucht Antworten.

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/frueher-tod-warum-starb-amy-winehouse-13696317.html

    Jajaja, wenn irgendwo was schlimmes passiert und Männer sind Schuld, wird das Geschlecht natürlich herausgestellt. Sterben hingegen Männer oder Jungen irgendwo, heißt es Kinder, Kumpel, Soldaten, Lkw-Fahrer, FeuerwehrLEUTE…

  17. The End of Marriage

  18. Der Psychologe Tom Golden:

    The making of gynocentric soldiers

  19. Ein neues Video von Spetsnaz:

  20. Nochmal Sargon’s Gespräch mit dem Evolutionary Behavior Scientist Prof. Gad Saad von der John Molson School of Business, Concordia University in Montreal.

  21. Ein sehenswerter Kommentar zum White People Bash Trailer von MTV:

    • Sargon hat hier aktuell auch viel über Rassismus

      • Hab es selbst noch nicht gesehen, aber gleich das erste:

        ‚Licht verhält sich rassistisch‘

        Wir brauchen echt weitere Steigerungsformen von dumm…

      • „Barbecue is a form of cultural power and is intensely political, with a culture of rules like no other American culinary tradition“

        http://www.theguardian.com/commentisfree/2015/jul/04/barbecue-american-tradition-enslaved-africans-native-americans

        Wie häkeln oder was?

        Wir brauchen echt viel mehr Steigerungsformen von dumm…

        • Der Gute alte „Cum hoc ergo propter hoc“-Fehlschluss.

          Was wären Feministinnen und SJWs nur ohne den…

          „Barbecue is laced with the aspiration of freedom, but it was seasoned and flavored by the people who could not enjoy any freedom on Independence Day for almost a century.“

          Einfach nur geil 🙂

          Mal gucken, vielleicht wird irgendwann Englisch sprechen in den USA rassistisch, weil das Sprachen die Sklaventreiber schließlich auch…

      • Weiß zu sein ist so scheiße:

        Top American Indian Scholar Outed As Fake Indian

        http://dailycaller.com/2015/07/06/top-american-indian-scholar-outed-as-fake-indian/

        Weiße Frau gibt sich als Indianerin aus.

        Oh-Oh, die LQUBTZGHE-Bewegung kriegt wahrscheinlich bald Zuwachs durch die Trans-Colored-People ^^

      • Er überlegt ob er sich selbst umbringen soll, weil er weiß ist. Abtreibung für Weiße soll auch umsonst sein. ^^

        (Satire)

  22. Noch besser: Sargon im Gespräch mit sexy Kyle Kulinski, seines Zeichens linksliberaler „Kulturmarxist“.

  23. „Frauen sind voll die Opfa“ Klappe 2671, die Dritte:

    Deutsche Wissenschaftselite
    Frauen sind nur beim Zweifeln in der Mehrheit

    http://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/frauen-sind-nur-beim-zweifeln-in-der-mehrheit-13690126.html

    Nur nochmal zur Erinnerung:

    „What we found shocked us. Women had an overall 2-to-1 advantage in being ranked first for the job in all fields studied. This preference for women was expressed equally by male and female faculty members, with the single exception of male economists, who were gender neutral in their preferences.

    In some conditions, women’s advantage reached 4-to-1. When women were compared with men who shared the same lifestyle, advantages accrued to women in all demographic groups — including single or married women without children, married women with preschoolers, and divorced mothers.

    To ensure that socially desirable responding was not driving our findings, in one of the five experiments we sent faculty just one candidate to evaluate, rather than a slate of three shortlisted candidates. Even with no frame of reference provided by a comparison with other candidates, women were rated higher and seen as more hirable than identically qualified men.“

    http://edition.cnn.com/2015/04/13/opinions/williams-ceci-women-in-science/index.html

  24. Das typische Bild – Femopokalypse auch hier:

    Zuerst besetzen die Frauen alle Studienplätze, dann arbeiten sie nicht im erlernten Beruf und schon gar nicht in eigener Praxis.

    Das Bedarf weiterer Förderung!

    Männer verzweifelt gesucht

    Der freie Verband Deutscher Zahnärzte schlägt Alarm: An etlichen zahnmedizinischen Fakultäten gibt es keinen männlichen Studenten mehr. Das gefährde die Versorgung. Jetzt fordert der Verband eine Männerquote.

    http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/default.aspx?sid=890459

  25. Why gay men don’t need feminism – Part 1 challenging assumptions

    Introduction

    ‘Why Gay Men Don’t Need Feminism’ is a four-part series of articles adapted from a speech that was intended to be presented at the Second International Conference on Men’s Issues in 2015 by the author, Matthew Lye (a.k.a. Andy Bob). The four parts are:

    Part 1: Challenging Assumptions
    Part 2: The Takeover
    Part 3: Gay Bashing
    Part 4: Brotherhood

    As these articles are written from the perspective of a Men’s Human Rights Activist (MHRA), they focus on the dysfunctional relationship between feminism and gay men. Feminism has had an entirely different relationship with lesbians which is irrelevant to this topic, and has been examined in detail elsewhere.

    http://www.avoiceformen.com/feminism/why-gay-men-dont-need-feminism-part-1-challenging-assumptions/

  26. Sex Trouble: Essays on Radical Feminism and the War Against Human Nature

    by Mr. Robert Stacy McCain

    Radical feminism has declared war on human nature. Feminists assert that everything most people think of as normal and natural about sex — including basic ideas about what it means to be male and female — is oppressive to women. Award-winning journalist Robert Stacy McCain examines these theories and warns that feminism’s radical ideas about „equality“ could destroy our civilization.

    http://www.amazon.com/Sex-Trouble-Radical-Feminism-Against/dp/1508613745/ref=cm_cr_pr_product_top?ie=UTF8

  27. Shock Video Catches Planned Parenthood’s Top Doctor Selling Body Parts of Aborted Babies

    by Steven Ertelt Jul 14, 2015 Washington, DC

    A shocking new expose’ video has caught Planned Parenthood’s top doctor describing how the abortion business sells the body parts of aborted babies.

  28. Let’s Talk About Racism and Privilege: White Men Keep Out

    July 14, 2015 By Nikita Coulombe

    http://www.avoiceformen.com/mens-rights/lets-talk-about-racism-and-privilege-white-men-keep-out/

  29. Haha, das passt aber nicht in das Weltibild von so manchen.

    „Konservative haben die höchste Orgasmusfrequenz

    Eine andere, weit naheliegendere Erklärung für die höhere Lebenszufriedenheit von Konservativen wäre: Sie haben auch mehr und den besseren Sex. Dass Sozialdemokraten die geringste Koitusfrequenz haben, ist seit längerem bekannt (1,5 mal pro Woche versus 2,1 mal bei FDP-Anhängern und 1,8 mal bei Unions-Wählern). Eine von der amerikanischen Datingseite match.com in Auftrag gegebene Umfrage unter 6000 Singles hat sogar ergeben, dass konservativ gesinnte Menschen auch die höhere Orgasmusrate haben. Während bei den Anhängern der Demokraten nur 40 Prozent regelmäßig zum Höhepunkt kommen, berichteten mehr als die Hälfte der den Republikanern Zuneigenden, dass sie beim Sex jedes Mal zum Orgasmus kämen.“

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/warum-konservative-menschen-gluecklicher-sind-kolumne-a-1043531.html#ref=meinunghp

    Wie war das nochmal? Feministen haben den besseren Sex und Konservative also auch. Linke eher nicht so… Würde das dann nicht bedeuten das Feminimus nicht links, sondern konservativ ist?

    😛

    • @Matze

      Müsste man wahrscheinlich rausrechnen, dass konservative eher in festen Beziehungen und Ehen leben und damit auch eher mehr Sex haben und das viele Frauen bei einem One Night Stand eben nicht unbedingt kommen.
      ich vermute, dass ein nicht geringer Teil diesen Ursachen geschuldet ist.

      • Jetzt mach mir doch nicht meine dumme Herleitung kaputt, warum Feminismus nicht links ist – menno!

  30. Wo Victimblaming hinführen kann:

    Doofes Patriarchat 😦

  31. Auf Arne’s Seiten: http://genderama.blogspot.de/2015/07/vermischtes_15.html

    Die Akteurin des wegen Sexismus und Rassismus kritisierten Hollaback-Videos, das zu zeigen vorgab, dass eine Frau auf den Straßen der USA praktisch unentwegt von Angehörigen ethnischer Minderheiten belästigt wird, verklagt den Regisseur auf eine halbe Million Dollar.

    http://www.nydailynews.com/new-york/actress-walking-nyc-woman-video-files-lawsuit-article-1.2292312

    Es muss doch noch mehr zu holen sein. Extorsion at it’s finest. Die feministische Betrügergeneration der Frauen.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: