Zu Expertinnen, Hate Speech, und Männern als bessere Feministen

Frau Dingens beschwert sich, dass sie und andere Feministinnen nicht mehr Achtung im Netz als Expertinnen für Hatespeech erhalten. Zuerst werden die Erfolge und die Wichtigkeit dargestellt:

Nachdem viele Expertinnen* in den letzten Jahren wiederholt über Hate Speech und Freiheit im Netz sprachen, sich politisch und aktivistisch engagierten, verschiedene Interessensgruppen aus Wirtschaft, Politik, öffentlicher Verwaltung, Bildung und Medien zusammen brachten, überzeugten und mit ihnen diskutierten – alles ohne nenneswerte Unterstützung, Empathie oder überhaupt Interesse von weiten Teilen der männlichen Netzgemeinde – kommt das Thema Hate Speech so langsam auch in Blogs eurer Nähe an. Das ist erst mal erfreulich, würde man meinen. In einer Szene, die Wertigkeit viel zu häufig nur noch in Aufmerksamkeit, Reichweite und Durchdringung misst, muss eine Sichtbarkeit des Themas doch gut sein, oder?

Ich nehme mal an, damit meint sie die Vortragsreihen, die einige Feministinnen zu Hate Speech gehalten haben und in denen alle, die anderer Ansicht sind als sie, permanent Hate Speech verwenden, sie hingegen trotz „All men must die“ oder diversen anderen Ausfällen der ironischen Männerfeindlichkeit und trotz des Vertretens einer Ideologie, in der der Mann nur dann nicht ein ganz so schlimmer Unterdrücker sein kann, wenn er sich ganz besonders anstrengend und seine Privilegien beständig hinterfragt, hingegen nie.

Bekommen sie aber im Netz die verdiente Aufmerksamkeit:?

Das Problem ist, dass es oft nicht strukturell um die Wirkungsweisen und vor allem den unterliegenden Strukturen von Hate Speech geht. Das merkt man auch am Nerdcore Text sehr schön, der sich nicht verkneifen kann, immer wieder in „beide Seiten“ Rhetorik zu verfallen, und somit organisierten Hass von Hate Groups wie Gamergate mit den individuellen Kompensationshandlungen Betroffener gleichsetzt.

Die Struktur aus feministischer Sicht ist einfach: Sie sind unterdrückt, also sind die anderen böse, sie hingegen machen nur „individuelle Kompensationshandlungen“. Wenn man das nicht so sieht, also eher der Auffassung, dass beide Seiten hier teilweise in ihren extremeren Lagern entsprechend handeln, dann kann das eben gar nicht sein, man erkennt dann einfach die „Strukturen“. Strukturen ist dabei letztendlich ein Begriff, mit dem im Feminismus alles gerechtfertigt wird: Weil die Struktur Männern per se Macht gibt, können sie nicht unterdrückt werden, Punkt. Weil Frauen in der Struktur die unterdrückte Gruppe sind, können sie keine Hate Speech machen. Belegt ist diese Struktur aber gar nicht, im Gegenteil, mit Nerdcore kann man eben durchaus auch ganz andere Strukturen sehen, was aber im Feminismus aus ideologischen Gründen gar nicht möglich ist. Die Realtität zu erkunden ist uninteressant, wenn man das Ergebnis schon kennt.

Das tut er, in dem er „differenziert“ – so ein schönes Wort, damit kann man so viel abwehren – also sich „beide Seiten“ vorknöpft. Doch er differenziert nicht. Er bedient sich rhetorischer Gleichsetzung, vergraben unter fünf Tonnen Text, die anscheinend nur wenige komplett und verstehend gelesen haben. Es ist eine besonders perfide Art der Gleichmacherei, denen Feministinnen immer wieder ausgesetzt sind. (Andere Beispiele: Das Blocken von Menschen, die sie online belästigen, wird mit den Belästigungen gleichgesetzt. Der Versuch, sich gegen Diffamierungen zu wehren, wird als Hetze bezeichnet. Und so weiter. Und so fort.) Er, selbst erklärter Feminist, könnte das wissen, würde er den Diskurs verfolgen.

Diverse Shitstorms, diverse Theorien, die insbesondere Männer angehen, all das ist eben nur berechtigte Interessenwahrnehmung. Und blocken an sich ist keine Belästigung, aber jemanden Sperren zu lassen, indem man ihn blockt und als Spammer meldet und die über Listen oder Aufrufe, dass ist natürlich ein Form des Hate.

Wie sie die Struktur sieht:

Strukturell sind wir momentan in folgender Situation: ein Großteil der männlichen Blogger, politisch Aktiven oder einfach der Netzaktivisten haben jahrelang die Arbeit von Expertinnen zu Hate Speech ignoriert. Unsere Texte werden von ihneneuch nicht geteilt. Unsere Stimmen werden nicht zu Podcasts oder Veranstaltungen eingeladen. Mit einer Ausnahme: wenn es darum geht, zu begaffen, wie schlecht es den armen Frauen im Internet geht. So werden Artikel groß mit „Verreck du Schlampe“ überschrieben, um dann über Hate Speech zu sprechen. Medien fragen bei uns nicht an, um unser Fachwissen zum Thema abzugreifen, sondern um medial wirksame „edgy“ Themen wie „hey du triffst deinen Hater, mal sehen was passiert“** zu pushen, das Opfer-Narrativ immer im Blick. Aufmerksamkeit mit Sensationen. Wie bei einem Autounfall stehen dann alle da und gaffen. Bis der nächste passiert. Mit Fachleuten über verbesserte Sicherheit zu sprechen? War lange Zeit zu langweilig, weil alle diese Fachleute Frauen waren. Jetzt, wo sich langsam Männer zum Thema äußern, dürfen sie zum Beispiel auf Podien mit Politikerinnen sitzen, auch wenn sie noch Monate zuvor starkes Victim Blaming betrieben, sich wiederholt nicht als Ally sehen möchten und eigentlich mit diesem ganzen „feministischen Gedöns“ nichts zu tun haben wollen. Die Perlen rauspicken, ohne die blöde Arbeit drum rum.

„Expertinnen“ ist da immer ein großes Wort. Denn viele, die sich da Expertinnen nennen, sind einfach nur Bloggerinnen, die meinen, dass sie besonders viel Hate Speech erleben, dabei aber auch keineswegs neutral sind.

Und deren Texte einfach nur eine sehr „unterkomplexe“ Erklärung geben: Das Patriarchat, die männlichen Privilegien, Männer sind böse und bedrohen Frauen. Da ist nicht viel Raffinesse drin, da wird nicht viel ausgewertet, da werden schlicht ein paar Tweets herausgegriffen und sich beschwert.

Damit ist man nicht per se ein Experte und viele dieser „Expertinnen“ wären bei gleichen Erlebnissen als Mann ebenfalls nicht geladen worden. Es freut mich aber, das anscheinend auch andere es durchaus so sehen, dass man sich nicht unbedingt eine radikale Feministin zu einem solchen Thema einladen möchte, denn sie wird nicht diskutieren wollen, sie wird bestimmte Erklärungen feststellen und bei Kritik daran beleidigt sein. Insofern werden sie vielleicht gerade eingeladen, weil sie nichts mit „feministischen Gedöns“ zu tun haben wollen, denn dieses Gedöns ist häufig das Ende jeder Diskussion. Vielleicht äußern sich die Männer insofern einfach allgemeiner zum Thema, geben fundiertere Stellungnahmen ab und sind weniger die Beteiligten eines Kampfes. Vielleicht ist es nicht einfach nur Unterdrückung und Benachteiligung, sondern es liegt daran, dass sie sich besser verkaufen können. Vielleicht möchte man sich keine „Experten“ einladen, der selbst mit „All Men must die“ sehr angreifbar ist oder zickig ist, wenn man nicht alles so macht, wie er das will.

Für Männer ist, sich als „feministisch aware“ zu labeln, etwas Positives. Einige haben das erkannt, und nutzen das – bewusst oder unbewusst sei mal dahingestellt – zu ihrem Vorteil. Sie schmücken sich mit ihrem Quest für Diversität, für vielleicht den einen oder anderen Retweet einer Frau, mit dem Teilen feministischer Texte von außerhalb Deutschlands, mit der Aufmerksamkeit, der sie auf die Opfer von Hasskampagnen lenken (obwohl das letzte, was diese Personen oft brauchen, Aufmerksamkeit ist, aber das ist ein anderes Thema) um zu zeigen, wie sehr sie sich all den schlimmen Dingen bewusst sind, die Frauen(tm) passieren.

Ich glaube ja in einer typischen Variante des „Nicht gut genug-Aktivismus“ mag sie diejenigen, die sich „feministisch labeln“ aber sich dennoch nicht in ihre Rolle der Unterordnung als Ally einfügen noch weniger als echte Gegner, die man ja eh besser ignoriert. Solche „falschen Allys“ wollen doch tatsächlich selbst vorankommen, statt ihre eigenen Interessen zurückzustellen und sich ganz auf die Förderung (der teilweise arbeitslosen) Feministinnen zu konzentrieren, dass ist natürlich eine ausserordentliche Frechheit, und die fühlen sich auch noch gut dabei.

Sie fühlen sich gut dabei, denken, sie tun doch was. Vor allem aber kratzen sie nicht an Macht, Positionen oder Privilegien. Sie werden automatisch auf der nächsten Konferenz sprechen, auch wenn es zwei Dutzend besser qualifizierte Frauen zum Thema gibt.

Es gibt allerdings meist nicht zwei Dutzend besser qualifizierter Frauen. Weil die Kompetenz anders bewertet wird als im Feminismus, wo man zum einen als Feministin per se neutral (=auf der Seite der Guten)  und im Recht ist und zum einen das Opfer Deutungshoheit hat.

Sie werden keine Reichweite abgeben und sich in die zweite Reihe verziehen. Sie werden Konferenzen organisieren, die sich mit Diverstität schmücken, aber nur 10% nicht-weiße-Männer sprechen lassen. Sie werden auf feministischen Veranstaltungen die Speakerinnen belästigen und online beschimpfen und danach weiter steif und fest behaupten, dass sie Feministen sind. Sie werden sich von Frauen das alles erklären lassen, mit den Schultern zucken und dann ehrfürchtig staunen wenn ein Mann das alles wiederholt. Und ihr lasst sie. Ihr lasst sie gewähren. Ihr applaudiert ihnen. Ihr feiert sie für ihre Reflektiertheit, teilt ihre Texte, dankt ihnen. Und silenct damit all die Expertinnen, verbannt sie in den Schatten eurer Helden, wo sie wieder, ohne dass es jemanden kümmert, sich mit all dem Abuse und Hass alleine auseinandersetzen müssen.

Nemmt – mich – und – meine  – Freundinnen – statt – denen! Das sind MÄNNER, die darf man doch nicht zu Wort kommen lassen! Es muss muss muss mehr qualifizierte Frauen geben, weil wir hier über HASS reden, also über Opfer!

Es ist ja schon an sich eine naive Haltung, dass Leute, die davon Leben, dass sie zu solchen Themen im Netz angehört werden, großartig zurückstecken, wenn sie eingeladen werden. Ich würde vermuten, dass Marthadear Anne Wizorek auch ihre intersektionalen Grundlagen vergessen hat und nicht darauf bestanden hat, dass man statt ihrer Person eine PoC  zum Thema Feminismus befragt. Oder dass sie den Anteil der PoC am Aufschrei verwiesen hat und dort an eine Tweeterin verwiesen hat, die man lieber interviewen sollte als sie. Jeder schaut auf seinen Vorteil, wenn er damit Geld verdienen muss.

Und dann applaudieren die Leute denen auch noch, obwohl sie Männer sind und buhen sie nicht deswegen von der Bühne.Skandalös.

Das Ding ist: niemand will euer Mitleid. Gestern, nachdem ich all das hier in wenigen Tweets anriss, wurde mir geantwortet, dass wir uns ja alle wünschen würden, dass der Hate aufhöre. Wie auch dort geantwortet sage ich das hier noch mal (andere Frauen werden das ggf. anders sehen, was genauso legitim ist!): das sind Wünsche für den Ponyhof. Natürlich möchten alle, dass Hass aufhört. Alles andere wäre auch soziopathisch. Aber wenn ich mir hier ne Stunde nehme, um das alles – mal wieder – runter zu reißen, in dem Bewusstsein, dass die meisten Männer das ohnehin ignorieren werden, dann geht es mir nicht um einen kindlichen Wunsch dass ein Held aufm weißen Pferd kommt und mich magisch beschützt.

Das hat schon was lustiges. Da wirft eine Anhängerin der Ideologie, dass alle Probleme dieser Welt aufhören, wenn es endlich kein Patriarchat mehr gibt, den anderen vor, dass sie gefälligst realistisch bleiben sollen. „Wünsche sind kein Ponyhof“ das ist ja gerade das, was man vielen Feministinnen in ihrer (Alb-)Traumwelt der Unterdrückung gerne einmal zurufen würde.

Hier wird es einmal anders herum benutzt: Ihr dürft nicht hoffen, ihr müsst die Benachteiligung beseitigen. Denn hier ist es eine Aufforderung an Männer und da darf man eben eine Gruppenschuld und damit auch eine Pflicht zum beseitigen errichten, während jede Aufforderung an die Frauen selbst, etwa sich etwas angepasster geben, damit man besser in die Medien passt, oder differenziertere Positionen einnehmen, damit man vermittelbarer ist, schlicht viktimblaming wäre

Werdet erwachsen. Es geht schlicht und einfach um Respekt gegenüber der Arbeit, die so viele seit so langer Zeit leisten, und die immer und immer wieder ignoriert und durch Texte und Verbreitung von Texten wie der Nerdcores boykottiert werden. Das muss nicht absichtlich geschehen, das glaube ich nicht – und deswegen auch dieser lange Text – aber jetzt könnt ihr nicht mehr sagen, ihr hättet es nicht besser gewusst.

„Werdet erwachsen“ – es wäre lustig, wenn es nicht so bizarr wäre. Frau Dingens führt jedenfalls erst einmal die Bösgläubigkeit herbei – jetzt kann keiner mehr sagen, er hätte es nicht gewußt. Und brav den Job an eine Frau abgeben, das Ally sein erfordert eben harte Opfer „werde erwachsen“ in Richtung von Frau Dingens kommt einen da erneut in den Sinn. Erkenne mal, warum die anderen eingeladen werden und was du machen musst, damit sich das ändert. Aber das ist natürlich alles leugnen der sexistischen Strukturen.

Ihr schadet uns. Ihr macht uns müde, zeigt uns, dass egal wie sehr wir uns anstrengend und arbeiten, es reicht ein zusammen gepappter Text in Palast der Winde Länge, um all das unsichtbar zu machen. Ihr zeigt uns, dass wir das nicht mal kritisieren können, weil der Autor selbsterklärter Feminist ist und drölfzig Links verbastelt hat, und dann wird er es schon wissen („Male privilege comes in many different ways, and one of them is that men will always have more credibility attached to them than women“). Ihr zeigt uns, dass unsere Mühen umsonst sind, und wir nur als Projektionsflächen für die weibliche Unterlegenheit dienen können, als eure Vorzeigeopfer. Ihr sprecht uns damit unsere Expertise ab, und zwängt uns in genau nur diese eine Rolle: die armen Feministinnen, oder, falls dem Thema gegenüber kritischer eingestellt: die kalkulierenden Radikalfeministinnen.

Die Männer hauen einfach ein paar Texte zusammen, die bei Frauen keine Beachtung finden würden. Alles ganz einfach. Das Nerdcore sich eine umfangreiche Basis mit seiner Seite geschaffen hat, bei der viele Beiträge erscheinen und Diskussionen stattfinden und das seine Zugriffszahlen die von „Frau Dingens“ und den anderen Expertinnen problemlos in den Schatten stellen und das Leute vielleicht differenziertere Texte aus einem gewissen Grund lieber lesen, dass kommt Frau Dingens nicht in den Sinn. Es ist eben einfach alles ungerecht. Das der Text seriöser sein könnte als der ihre oder der anderer Feministinnen, weil er die Erklärung nicht per se einfach so vorgibt und beide Seiten betrachtet kommt ihr nicht in den Sinn: Es ist mal wieder das männliche Privileg, doh! Lustig auch, dass sie sich beschwert, dass hier Frauen zu opfer gemacht werden, wenn ihre gesamte Theorie genau darauf aufbaut und sogar ihre Anschuldigungen Nerdcore gegenüber genau diesen Inhalt haben, sie sind dort eben Opfer der Privilegien der Männer.

Wenn ihr lange und hart über diesen Text und die Implikationen nachdenkt, würde das schon was bringen. Die verlinkten Texte lest, die verlinkten Videos guckt. Andere Stimmen featured, hört und darüber nachdenkt. Entschuldigungen an alle Frauen und Betroffenen, die ihr durch euer Handeln in die beschriebenen Strukturen gepresst habt, sind auch immer ein guter Schritt, auch wenn das schon ziemlich viel Reflektion erfordert.

Was auch helfen würde und im Feminismus deutlicher angesprochen werden sollte, ist die Büßerpeitsche, die sie sich bitte über den Rücken ziehen sollen. Aber immerhin erwähnt sie, dass man sich Entschuldigen sollte. Was wohl beinhaltet, dass man in Zukunft Frauen in den Mittelpunkt rückt

 

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67 Gedanken zu “Zu Expertinnen, Hate Speech, und Männern als bessere Feministen

  1. Tja ja, der Hate speech. Welcher Reporter wurde letztens mit Hate speech überzogen, weil er eine Ideologie kritisiert hat? Ach ja, Ronja von Rönne und es waren Feministinnen die Hate speech betrieben haben, so sehr, das sie ihren Blog eingestellt hat. Mal wieder eine typische Lüge des Feminismus und das gleiche muster wie bei allen dingen dieser Menschenverachtenden Ideologie, das was man selber macht, bei anderen anbrangern um von sich abzulenken.

    • Bezüglich der Rönne-Nummer las ich ja einen der bizarrsten Twitter-Beiträge überhaupt, den irgendwer namhaftes teilte, der aber zeigte, in was für Scheuklappenwelten so viele Leute wohnen.
      Da bekagte eine Dame, dass Hate-Speech offenbar nur dann thematisiert werde, wenn es EINMAL eine Anti-Feministin träfe.

      Die Karriere der Sarkeesian, #Aufschrei usw… alles ausgeblendet, weil es nicht in das Bild passt, die eigene Seite sei entrechtet und unterdrückt.

      Es finden sich in dieser Richtung des Feminismus‘ einfach zu viele Leute, welche das normale zusammenhängende Denken zugunsten emotionaler Machttheorien ablehnen. Wie können sich diese dann nur wundern, dass eine Gesellschaft, die Ratio generell als richtig erachtet, ihnen nicht mehr entgegen kommt?
      Wer als feministische Wissenschaftlerin (also nicht Wissenschaftlerin, die eben auch Feministin ist, sondern eine, die alle Wissenschaft dem Feminismus unterordnet und dessen Theorien höher wertet, als Beobachtungen und Ergebnisse) beklagt, in der „normalen“ Wissenschaft nicht allzu weit zu kommen, kann ebenso gut der katholischen Kirche vorwerfen, überhaupt nie auch nur mal eine einzelne Messe zu Ehren Ganeshas zu lesen.

  2. Seitenblick hatte gestern schon einen guten Kommentar dazu.

    @evochris und off topic: Ich hätte einen Verbesserungsvorschlag für diese Seite: kann man (Du 😉 ) bei jedem Kommentar einen Link einbauen, der auf diesen Kommentar verweist, z.B. unter der Zeitangabe, bei diesem Beispiel: „5. Juli 2015 at 9:21 vormittags“
    Wäre bequemer als jedesmal in den URLs herumzueditieren und „?replytocom=187557#respond“ umzuändern in „#comment-187557“

  3. Ich bin verblüfft, wie unkritisch Du die Behauptung akzeptierst, dass auf Podien und Konferenzen zum thema Hatespeech Frauen oder auch nur Feminista nicht ausreichend berücksichtigt werden.
    Sie behauptet, dass da immer nur Männer sitzen würden.
    Ich nehme das genaue Gegenteil wahr.
    Hab ich irgendwas verpasst?
    Auf so ziemlich sämtlichen derartigen Veranstaltungen sitzt irgendwer aus dem #Aufschrei Club, Anne, Jasna, Ministerin für alles außer Männer, Alice, etc.
    Und wenn sich doch mal ein Mann findet, dann ist das Andreas, Hinrich, Thomas….
    Mal im Ernst, auf welchem größeren Podium hat jemals jemand gesessen, der ernsthaft eine Männerrechtliche Position vertreten durfte?
    Kubicki ist ja wohl kein Experte zu Thema ..
    Halt, doch, eine: Birgit. Aber die ist kein Mann. Von wegen, dass Männer da grundsätzlich mehr Glaubwürdigkeit eingeräumt würde. In diesen Fragen hat ein Mann grundsätzlich überhaupt keine Glaubwürdigkeit. Erst, wenn sich auch mal eine Frau dazu äußert, ist das bemerkenswert.
    Es ist doch alles genau andersrum, als sie da behauptet.
    Podien und Konferenzen zum Thema sind weit überwiegend von Feministischem Denken beherrscht.

    Im übrigen:
    Ich bin auch noch nie zu einem Podium als Experte eingeladen worden.
    Ob da den ganzen Redakteuren und Suchern nach potentiellen Teilnehmern irgendwie entgangen ist, dass ich ein Mann bin?
    Also, um da noch mal alle Unklarheiten zu beseitigen:
    ICH BIN EIN MANN !
    Das sollte ja doch wohl genügen, damit ich nächstens zu einer Podiumsdiskussion eingeladen werde, oder?
    Enttäuscht mich nicht…

    • Man hört das ja immer wieder…

      Tatsächlich ist es grundsätzlich so, dass die Organisatoren händeringend nach Frauen fürs Podium suchen. Das Problem:

      Frauen haben schlicht und einfach kein Interesse. Ukrainekrise? Eurokrise? Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz?

      Da haben Mädels wenig Bock drauf, dementsprechend verzweifeln die Redaktionen. Anne Will wurde mal kritisiert, dass so wenig Frauen da seien. Die Redaktion meinte sie hätte erfolglos 24 Frauen angeschrieben, keine wollte kommen.

      Anders natürlich bei den Frauenthemen. Die interessieren Frauen…

      🙂

      PS: So wird das nichts Frau Dingens. Um Eingeladen zu werden gibt es nämlich gewisse Regeln. Eine davon ist, dass ein Gast nach Möglichkeit nicht unkontrollierbar ist, er muss streitbar sein, aber man muss ungefähr wissen mit welcher Intensität. Und das ist ja das Problem an radikalfeministischen „Expertinnen“, niemand lädt jemanden ein der „Not all men must die“ propagiert…

      • @teardown
        „Anders natürlich bei den Frauenthemen. Die interessieren Frauen…“
        Jup, weil Frauen nur an sich selbst denken und an keinen anderen. Siehe auch die Vertreterinnen von „Ich bin Feministin, wil ich eine Frau bin“ und dann sonderrechte und sonderbehandlungen nur für Frauen bei z B. Gewalt fordern. Mehr egoismus geht nicht.

        • >>“Es ist mal wieder das männliche Privileg, doh!“

          Dabei hat Sie ja nicht unrecht. Männern wird stets eine höhere Kompetenz als Frauen zugeschrieben. Was sie aber ausblendet: Das liegt daran, weil Frauen so emotional sind, sich weniger im Griff haben. Aus irgendeinem Grund sind und erziehen wir Männer dazu, die Kontrolle zu behalten, unter Stress zu funktionieren und nicht hysterisch zu werden. Männer die hohe Emotionalität in Stresssituationen zeigen, werden stärker sanktioniert.

          Daher nehme ich einen Nerdcore (?), dessen Text ich bis zur Hälfe gelesen habe auch ernster. Er hat einen roten Pfaden und begründet was er sagt. Bei Frau Dingens sprudelt das einso heraus. Oder um es mal in einem Bildnis zu sagen, dass ich von einem Saarländer kennen und schätzen gelernt habe:

          Frau Dingens kotzt auf den Tisch.

          Nerdcore kotzt auf den Tisch und trennt das Stückige vom Flüssigen.

          Toll nicht? Unter Stress verlieren Frauen öfter die Kontrolle. Es gibt so wenige Pilotinnen, weil die durch den Stresstest fallen und bei plötzlichen Krisenfällen (Triebwerksexplosion, Kollisionskurs eines anderen Flugzeugs) die falschen Entscheidungen treffen.

          Männer:

          Ich habe ein Problem, wie löse ich es? Könnte das? Ja, das könnte klappen.

          Frauen

          Ich habe ein problem. Ich habe ein Problem. Ich habe ein Problem. Mist jetzt habe ich so viel zeit gebraucht, jetzt treffe ich schnell eine Entscheidung.

          Keine Ahnung woran das liegt, ob Nature or Nurture. Diese Muster sind in allen Lebensbereichen sichtbar.

          Frau Dingens hat doch Expertise? Warum wird das nicht von ihr analysiert?

          Ah…ich weiß:

          Schlüsseleigenschaften von Experten sind (nach Chi, Glaser und Farr 1988)

          Sie erkennen große Bedeutungszusammenhänge.
          Sie arbeiten schneller und machen weniger Fehler.
          Sie haben ein besseres Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis.
          Sie achten mehr auf Strukturen als auf oberflächliche Eigenschaften.
          Sie verwenden viel Zeit auf qualitative Analysen.
          Sie können ihre eigenen Fähigkeiten und Leistungen richtig beurteilen.
          All das gilt nur in ihrem jeweiligen Fachgebiet.

          Ich sehe das alles an Frau Dingens unstruktierten hingekotzten Text…

        • „Dabei hat Sie ja nicht unrecht. Männern wird stets eine höhere Kompetenz als Frauen zugeschrieben.“

          Genau das bestreite ich massiv.
          Warum sucht man denn zu allen Themen so verzweifelt nach Frauen, die sich dazu äußern?

          Doch nicht, um sie zuu blamieren – sondern weil man heute grundsätzlich der Meinung ist, dass das, was eine frau dazu beisteuern könnte, um vieles wertvoller, kostberer, intelligenter und kompetenter sein würde als das, was ein dumpfbackiger Machomann dazu sagen könnte.
          Frauen sind besser, hast Du Halbmensch das vergessen?
          „Doch während die Frau sich ständig weiterentwickelt, heute alle Wesenszüge und Rollen in sich vereint, männliche und weibliche, und sich in allen Bereichen selbst verwirklichen kann, blieb der Mann auf seiner Entwicklungsstufe stehen. Als halbes Wesen.“

          Überall in der Öffentlichkeit werden Frauen als die angeblich in jeder nur denkbaren Hinsicht kompetenteren aufgebaut.
          Da ist nix mit “ Männern wird stets eine höhere Kompetenz als Frauen zugeschrieben“. Als Mann gegenüber einer Frau bist Du höchstens ein mansplainer. Und hast allein deshalb eine Kompetenzabwertung.

        • >>“Überall in der Öffentlichkeit werden Frauen als die angeblich in jeder nur denkbaren Hinsicht kompetenteren aufgebaut.
          Da ist nix mit ” Männern wird stets eine höhere Kompetenz als Frauen zugeschrieben”. Als Mann gegenüber einer Frau bist Du höchstens ein mansplainer. Und hast allein deshalb eine Kompetenzabwertung.“

          Das mag bei Feministinnen so sein, ich erlebe überall einen Kompetenzvorsprung der mir von Frauen eingeräumt wird.

          „Du bist so klug. Du weißt so viel. Du hast Recht“

          Moment…vielleicht bin ich das einfach auch…

          😀

          Ernsthaft:

          In der Krise zeigt sich tendenziell Verhaltensstarre bei den Mädels und Zupacken bei den Jungs. Frauen=Problemorierentiert, Männer=Lösungsorientiert.

          Nur tendenziell und ob Nature/Nurture, keine Ahnung. Das es so ist sehen wir allerdings überall.

        • Hm – also erstmal:
          Kompetenz zeigt sich ja nicht erst in der Krise.
          Kompetenz kann auch sein, dass es gar nicht zur krise kommt.
          Ist die Argumentation z.B. bei der Finanzkrise nicht, dass sie von Männern gemacht ist – mit Frauen wäre das nicht passiert?

          Ich denke, das Verhalten, das Du da beobachtest, ist auch etwas anderes als das, worum es hier geht.

          im lokalen kleinen Maßstab sucht eine Frau in der Krise die Möglichkeit, Verantwortung an Dich abzugeben, und hofft darauf, dass Du dir den Schuh anziehst und dich als groß und stark zeigst, damit sie selbst das nicht machen muss.

          hier geht es aber um etwas vollkommen anderes, nämlich darum, ob man auch eine r Frau eine solche Kompetenz zugestehen würde.
          Und zwar in einer Konstellation, in der die konkrete Frau keine konkrete Bedrohung der eigenen position bedeutet.
          Also eine Frau, mit der sie nicht in Konkurrenz steht.
          Einer Frau auf einem Podium zum Beispiel.
          Oder in einem Gremium.
          Ich finde schon, dass die bereitschaft, einer solchen Frau Kompetenz zuzuschreiben ausgesprochen hoch ist.
          Und ich denke, dass eine solche Frau sogar einen Frauen – kompetenz-Bonus hat.
          Weil, jeder „weiß“ doch, dass eine Frau bekanntlich mindestens doppelt oder dreimal so gut wie ein Mann sein muss, um überhaupt was sagen zu dürfen….

          Okay, die Frauenquoten unterminieren diesen Frauenbonus in fundamentaler Weise langsam aber sicher.

        • @teardown
          Da gebe ich dir vollkommen recht, mit den unterschiedlichen Verhaltensweisen, denke aber, das dies anerzogen ist. Wenn ich z. B. an die Industrialisierung denke, dann haben dort Frauen die ganzen Verwaltungsaufgaben etc übernommen, auch unter stress, zeitdruck hat das management funktioniert. Es liegt, denke ich, ganz eindeutig an der heutigen erziehung der Mädchen, keinerlei Verantwortung für irgendwas übernehmen zu müssen und alles hinterhergetragen zu bekommen plus noch, das Mädchen ja was ganz dolles besonderes sind, einfach weil Mädchen.

        • @ maddes8cht:

          „Genau das bestreite ich massiv.
          Warum sucht man denn zu allen Themen so verzweifelt nach Frauen, die sich dazu äußern?“

          Der Grund ist einfach: Politische Korrektheit. Denn wie Teardown weiter oben festgestellt hat, wird sofort gemotzt, wenn „zuwenige“ Frauen vor die Kamera gezerrt werden. Also fragt man halt im Zweifelsfall jede halbwegs kompetente Trulla an, bis die Qute erfüllt ist.

        • @ imion

          „Wenn ich z. B. an die Industrialisierung denke, dann haben dort Frauen die ganzen Verwaltungsaufgaben etc übernommen, auch unter stress, zeitdruck hat das management funktioniert.“

          Da wäre ich für einen belastbaren Beleg sehr dankbar.

        • @imion

          Ihre Aussage hat bei mir den Eindruck erweckt, dass Sie die Meinung vertreten in der Industriellen Revolution hätten Frauen die Verwaltungsaufgaben und das Management in den Industriebetrieben übernommen. Dass Frauen in der Schicht der lohnabhängigen Arbeiter die Organisation und Abwicklung der Haus/Familien-Wirtschaft übernommen haben, ist zutreffend. Diese Tätigkeit mit Begriffen wie „Verwaltungsaufgaben“ und „Management“ zu bezeichnen ist allerdings ein feiner feministischer Euphemismus.

        • Hmmmm…

          Normalerweise rennen ja Männer bei Calls fürs Podium Türen ein und zanken sich, wer den Platz bekommt. Ich finde das nicht gut, dass man Frauen sowas noch hinterherträgt.

          Das ist genauso wie der implizite Auftrag in der Öffentlichen Verwaltung, für bestimmte Stellen einfach selbst Frauen zu finden. Da bewerben sich 20 Männer, die Personalabteilung fragt dennoch bei Frauen nach: „Bitte möchtest du nicht den Posten übernehmen?“

          Geschlecht als Qualitätsmerkmal…

        • Das hst eher etwas mit Drückebergerei vor Verantwortungsübernahme und Risiko der Exponiertheit zu tun.

          Deshalb beschweren sie sich und machen auf Opfer im speziellen geframten, schon mal mit Frauenbias und -Heroic versehenen „Safe Space Podien“.

          So stärkt das dann auch noch das verlogene Narrativ.

          Es ist mit vielerlei Variationen immer das gleiche Muster. Sie können es in der Masse offenbar nur auf diese Hinterpfotztur sich nicht wirklich zu stellen. Mutige Ausnahmen bestätigen dann die Regel.

          Und so perptuiert sich der Eindruck der bösen Männer und untergebutterten armen Frauchen mit entsprechenden Heroinnen dazwischen.

    • Der Clou des RFC1855:

      Sally Hambridge
      Intel Corporation
      2880 Northwestern Parkway
      SC3-15
      Santa Clara, CA 95052

      Phone: 408-765-2931
      Fax: 408-765-3679
      EMail: sallyh@ludwig.sc.intel.com

      Eine Frau hat den Internet-Social-Standard verfaßt. Mit anderen Worten, sie hat das maximal relevante Dokument dazu geschrieben. Was heißt hier „Frauen werden nicht gehört!?
      Genauer müsste es heißen „mädchengekreisch wird nicht gehört“.

  4. Sorry Christian, aber das hat jetzt ganz offensichtlich nichts mehr mit Frauenpolitik zu tun, sondern ist exemplarischer Ausdruck dessen, was passiert, wenn man Frauen mit hohem Neurotisierungsgrad eine große Spielwiese zur Verfügung stellt, auf der sie nach gusto rumagieren können, sie auch noch dafür bezahlt und ihnen gönnerhaft suggeriert, sie würden mit ihrem Quatsch was gaaaaanz dolles machen.

    Manche Frauen neigen zur hysteriformen Entgrenzung, Selbstbezüglichkeit und Verkennen der eigenen Wunsch- und Wahnwelt als Realität.

    Früher wurde so ein neurotisches Rumagieren sozial geächtet und die Notwendigkeit, mittels Arbeit die Existenz zu bestreiten, führte zu einer automatischen Einhegung.

    Heutzutage wird das neurotische Rumagieren in bestimmten Milieus als „empowert“ goutiert und frau kann mit dem Ausagieren ihrer Neurose auch noch die Existenz bestreiten.

    Sowas kann nicht gut gehen.

    Die Frauen leiden, die Männer sind genervt.

    • @Ratloser

      >>“exemplarischer Ausdruck dessen, was passiert, wenn man Frauen mit hohem Neurotisierungsgrad eine große Spielwiese zur Verfügung stellt, auf der sie nach gusto rumagieren können, sie auch noch dafür bezahlt und ihnen gönnerhaft suggeriert, sie würden mit ihrem Quatsch was gaaaaanz dolles machen.“

      Volltreffer, Schiff versenkt!

      So ähnlich dachte ich gestern auch als ich ein bisschen über den Blog von Frau Dingens gelesen habe.

      Sie hat eine Diss angefangen, aber nie beendet (?). Sie hat einmal aus Angst die Wohnung mehrere Monate nicht verlassen?! Dazu dieses pathetische Kreischkreisch.

      Hm….ich glaube hier ist eine ganz arme Frau, die sich suhlen kann, weil es eben heutzutage keinen Zwang gibt. Man muss heutzutage nicht mehr mit 15 auf dem Feld arbeiten und so „gar nicht erst auf abwegige Gedanken kommen“.

      Aber diese ganze Netzfeministinnentruppe ist doch ein riesiger Haufen Zwangsneurotisierter. Menschen, die mit gescheiterten Lebensläufen und nicht beendeten (Wizorek) oder unbedeutenden (Strick) Studiengängen Anfang und Mitte ihrer Dreißiger Jahre merken, dass ihre Generation um sie herum sich weiterentwickelt hat. Da sind Kinder, Heiraten, Hausbauen und Karriere/Geldverdienen Thema. Und die Netzfemis sitzen mit ihren prekären Beschäftigungen vor ihren Tabs und Smartphones und versuchen sich ihre Einsamkeit und ihren Frust wegzutippen. Ab und zu auch mal wieder ein bisschen Hass. Auf die böse Männerwelt dadraußen, die nicht erkennt wie WERTVOLL die literarischen und geistigen Erkenntnisse der Netzfeministinnen sind.

      Ich habe das schon mal analysiert, was die Thor Steinar Proll-Hooligans für die BildungsNazielite sind, sind die Netzfeministinnnen für die gut vernetzten (*fg*) Feministinnen in Politik und WIrtschaft: Einfach nur die Putz- und Pöbeltruppe. Denn die Feministinnen die oben lobbierien kommen auch in den Genuß der ganzen Gesetze, wie der Quotenregelung für AR. Diese Edel-Feministinnen verdienen in zwei Monaten so viel wie die prekären Femis im ganzen Jahr.

      Wir werden das in zehn Jahren analysieren. Druckt euch heute die Mitgliedsliste von FidAr aus. Ich wette über 3/4 werden in zehn Jahren auf den AR-Pöstchen mit 140k per annum sitzen.

      Frau Dingens leider immer noch in ihrer Altbauwohnung im Hinterhof.

      Nützliche Idiotinnen.
      Fast, aber nuuuur fast bekommt man Mitleid….

  5. „Werdet erwachsen. Es geht schlicht und einfach um Respekt gegenüber der Arbeit, die so viele seit so langer Zeit leisten, und die immer und immer wieder ignoriert …..“

    Ja, werdet erwachsen. Kapiert halt mal, das man sich noch lange keinen Respekt verdient hat, wenn man „Arbeit leistet“.
    Es muß halt auch gute Arbeit sein und jemand muß sie geleistet haben wollen.
    Das abseiern der immergleichen mimimi-Schiene, durch „Expertinnen“ als „Arbeit“ reicht halt nicht.

    • Sie begreift nicht wie die Welt funktioniert. Und alle anderen sind daran schuld.

      Ich frage mich, ob sie jemals merken wird, dass sie von den Grünen bei der Friedrich-Ebert-Stiftung für Ideologiepropaganda verheizt wurde. Oder ob den MacherInnen bei der FES bewusst ist, was sie damit bei ihr angerichtet haben. Denn…

      Es muß halt auch gute Arbeit sein und jemand muß sie geleistet haben wollen.

      Zu allererst muss es erst mal „Arbeit“ sein. Und dazu zählt mMn nicht, dass man aufschreibt wie man die Welt verändern muss, damit sie in die eigene Lieblingsideologie passt.

      Ich finde den Artikel aus einem einzigen Blickwinkel her interessant: er eröffnet Einsichten in die Denkweise der Autorin. Sie hält tatsächlich – nicht zuletzt wegen der zweifelhaften Rolle der FES – das Verbreiten von Texten mit einer misandrisch-depressiven Grundhaltung für eine echte Leistung, die Geld wert ist. Es ist ja nicht so, dass sie aus freien Stücken tut weil sie sonst nix kann, neeeiiheeiin.

      Ich behaupte ja auch nicht, dass die aktuelle Hitzewelle von furzenden Marsmenschen verursacht wird um dann unter Androhung des Vorwurfes einer tiefen Alienophobie zu verlangen, dass mich jeder aufgrund dieser bahnbrechenden Erkenntnis für Vorträge bucht.

      • (editiert: Imion, du schreibst für den Papierkorb. Wenn deine Aussage so wichtig ist, dann erstell dir einen eigenen Blog, da kannst du das in epischer Breite darlegen. Wenn andere Leute es auch wichtig finden, dann werden sie dich auch dort besuchen)

  6. @Teardown „Aber diese ganze Netzfeministinnentruppe ist doch ein riesiger Haufen Zwangsneurotisierter. Menschen, die mit gescheiterten Lebensläufen und nicht beendeten (Wizorek) oder unbedeutenden (Strick) Studiengängen Anfang und Mitte ihrer Dreißiger Jahre merken, dass ihre Generation um sie herum sich weiterentwickelt hat. Da sind Kinder, Heiraten, Hausbauen und Karriere/Geldverdienen Thema. Und die Netzfemis sitzen mit ihren prekären Beschäftigungen vor ihren Tabs und Smartphones und versuchen sich ihre Einsamkeit und ihren Frust wegzutippen. “

    Jo, das dürfte stimmen. Dazu noch ein ordentlicher Schuß schlechten Gewissens und Selbsthaß, weil sie natürlich, tief im Inneren, ganz genau wissen, das sie eigentlich nur Parasiten sind.

  7. Woher wollen ausgerechnet _die_ eigentlich wissen, was tatsächlich „Hatespeech“ ist? Die blocken doch alles weg, was auch nur im entferntesten Kritik vermuten lässt. Und alles drum herum ebenfalls. Zu denen dürfte nichts durchdringen, was eine andere Perspektive als die Eigene einnimmt und sitzen da doch komplett abgeschirmt in ihrer Echokammer/Blase.

  8. Wann wurde eigentlich das letzte mal von einem Netzfeministen jemand angegriffen, der ein echter Gegner war?

    Also, wo nicht jemanden, der sich mindestens Grundsätzlich mit deren Zielen identifiziert in den Rücken gefallen wurde?

    Wenn man mal die Ziele der letzten ‚Shitstorms‘ durchgeht: Ronja Rönne, Joss Whedon, Tim Hunt, (und hier jetzt scheinbar vorbereitend Nercode) sollte, bei allen feministischen Detailfragen doch eigentlich auf Anhieb klar sein, dass die fraglichen Personen sich eher hilfreich verhalten.

    Man muss nicht mal die ISIS rauskramen, es gibt im gleichen Land, in der gleichen Branche für jedes der Beispiele deutlich bessere Ziele

    Ronja Rönne kritisiert den Feminismus in einem Blogartikel? Ähem, schonmal einen WIRKLICH „Wertekonservativen“ Blog gelesen?

    Joss Whedon hat nicht genug starke Frauen in den Filmen? Guckt mal einen Michael-Bay-Film, oder ‚American Idol‘.

    Tim Hunt soll gesagt haben, getrennte Labore wären besser? Fragt mal einen Konservativen aus seinem Land, die sagen das selbe, und NICHT wie er ironisch.

    Und Nerdcore… zugegeben, hab ich schon länger nicht mehr gelesen, aber damals wirkte der schon eher nach Lila Pudel als nach PUA. Berliner Hipster halt.

    Der beste Prediktor, ob jemand Ziel eines feministischen Shitstorms wird, scheint zu sein, dass derjenige sich öffentlich mit mehr als einem Lippenbekenntnis als Feminist geoutet hat.

    Der ‚This is what a feminist looks like‘-Selfie ist sowas wie das ‚tritt mich‘-Schild der Netzfeministen. ‚Oh, ein Opfer was sich nicht wehren wird‘.

    • >Ronja Rönne kritisiert den Feminismus in einem Blogartikel?

      Äh, ne ;-). Der Rönne-Artikel mit dem Titel „Warum mich der Feminismus anekelt“ erschien in der Welt. Also nicht auf einem kleinen, privaten Blog (das hat sie auch).
      >http://www.welt.de/kultur/article139269797/Warum-mich-der-Feminismus-anekelt.html

      Aber prinzipiell hast du schon Recht. Allerdings haben sich manche, dem Feminismus prinzipiell wohlwollend gegenüberstehende Leute im Konfliktfall als ernsthafte Gegner erwiesen.

      Eben jene Ms Dingens hat im letzten Jahr (oder sogar Anfang dieses Jahres?) versucht, den iT-Blogger Sascha Pallenberg in die Sexismus-Ecke zu drängen. Der hat dann mal, mit Screenshots des Verlaufs, zurückgeschossen. Und zwar sehr gründlich.

      Danach verschwand sie mal wieder weinend im Untergrund und verabschiedete sich von Twitter etc. Was von dritten kommentiert wurde mit „ach, das macht sie immer, wenn sie Gegenwind kriegt. Die taucht bald wieder auf.“ Und so war es dann auch.

      • Ich hatte den Artikel gelesen, dass ich ihn für einen Blog gehalten habe, sagt wohl was über meine Wahrnehmung der Presse aus 🙂

        Hast du zu dieser Lobo(?)-Sache vielleicht einen Link?

      • Das ist sehr unappetitlich.

        von Rönne beklagte, Feminismus sei ein Charityprojekt für unterpriviligierte Frauen. Als selbstbekennende Egoistin ohne nennenswerte, bereits gemeisterte Lebensprobleme und daraus resultierende -erfahrung, mit Ausnahme ihres früheren Modeljobs, den sie bitteschön als „Scheißjob“ anerkannt wissen möchte, hat Unterstützung aber mal vorallem Leuten wie ihr zuzufallen…

        Und das System so: yeah! DAS ist ja mal ganz was Neues. Müssen wir sofort auszeichnen, diese frische, junge „Denkerin“…

        • Was ich sagen wollte war: es würde ihr guttun, wenn sie jetzt erstmal ein paar Jahre die Feder aus dem Griffel legt.
          Dann – und nachdem sie ein bißchen was gelesen, gelernt und erlebt hat – wird aus ihr vielleicht irgendwann doch nochmal eine Autorin, die es Wert ist, dass man sich mit ihr beschäftigt.

          Noch weiß und kann sie zu wenig.
          Viel zu wenig.

        • >Und das System so: yeah!

          Und das RF-Sub-System so: Hey, die rücken wir in die Nazi-Ecke. Yeah!
          Genau das hat dieses Pack, allen voran eine NDR-Socialmedia-Redakteurin, nämlich gemacht. Im Wissen, dass es eine Rufmordkampagne ist. Aber hey, für die gute Sache muss sowas halt mal sein.
          Wenn du dich da wohl fühlst …

        • „… vielleicht irgendwann doch nochmal eine Autorin, die es Wert ist, dass man sich mit ihr beschäftigt“

          Mag sein, aber das ist bei den bekannten Netzfeministinnen ja nicht anders, sondern eigentlich eher schlimmer, weil die älter sind und mehr Zeit hatten, ihren Fanatismus zu überdenken. Ich glaube auch nicht, daß die politischen Grundüberzeugungen, die mMn der eigentlichen Anlaß des Streits sind, sich mit steigendem Alter noch wesentlich ändern.

          Ansonsten haben wir nicht nur Meinungsfreiheit, sondern seitens der Leser auf Meinungszukenntnisnahmefreiheit. Die Reaktion der Leser ist für mich das eigentlich interessante an RvR.

        • von Rönne beklagte, Feminismus sei ein Charityprojekt für unterpriviligierte Frauen. Als selbstbekennende Egoistin ohne nennenswerte, bereits gemeisterte Lebensprobleme und daraus resultierende -erfahrung, mit Ausnahme ihres früheren Modeljobs, den sie bitteschön als “Scheißjob” anerkannt wissen möchte, hat Unterstützung aber mal vorallem Leuten wie ihr zuzufallen…

          Nun, wenn sie für ihre eigene Sache einträte wäre es ja gerade kein Charityprojekt.

          Es tut mir ja wirklich leid, dass es dir offenbar nicht möglich ist die Intention dieses Absatzes in Rönnes Text zu erfassen.

          Aber ich fürchte, gegen diese gruppendynamisch induzierte Lesekompetenzblockade kann kein Charity der Welt helfen.

        • ohne nennenswerte, bereits gemeisterte Lebensprobleme und daraus resultierende -erfahrung

          WILLST DU ETWA BEHAUPTEN, DASS MEHR ALS ZWEI JAHRZEHNTE ÜBERLEBTE FRAUISIERUNG KEIN GEMEISTERTES LEBENSPROBLEM SEI????

          Schäm dich jetzt aber ganz gehörig, du um männliche Aufmerksamkeit heischende Maskubraut!!

          (Maren, Einsatz!)

  9. Weil Gamergate (wiedermal) als Hate-Group erwähnt wurde: In Gamergate gibt es regelmäßig Aufrufe, Hatespeech nicht zu tolerieren und sich von Teilnehmern, die Hatespeech nutzen zu distanzieren. Hat jemand irgendwann schonmal eine ähnliche Anstrengung in der feministischen Szene gesehen? Ich kann mich an nicht einen Fall erinnern. Statt dessen werden solche wie Baha Mustafar, die als Gleichstellungsbeauftragte gerne (natürlich nur ironisch) alle weißen Männer töten würde, in Schutz genommen (inkl. eigenem Hashtag #ISupportBaharMustafa). Ganz zu schweigen von Opfern feministischer Hasskampangen, Frauen und Männer, die Morddrohungen kriegen, die, wie etwa plebcomics, ihren Job verlieren, weil Feministen sie bei ihren Arbeitgebern anschwärzen usw…

    Feminists can’t do wrong. Because, equality!

  10. Schreib doch lieber mehr über pu.
    Bei derartigen Unfug zu kommentieren muss man sonst um deine hirnwindungen und daher Gesundheit fürchten..

    Mal ehrlich, ich fand die zitierten Passagen nicht langweilig wie andere Leser, sondern zutiefst konfus.

    • sondern zutiefst konfus.

      Ging auch mir so. Igendwie spukte dabei der Begriff „narzisstisches Delirium“ in meinem Kopf herum.

      • Ächz,

        ich hab mir den Text jetzt auch mal angetan.
        Und am Ende schrie es förmlich in meinem Kopf:

        „So. Und jetzt bitte nochmal in EINEM Satz, was du uns überhaupt sagen willst?“

        Soweit ich das verstanden hab, sollte sich ‚unser‘ Martin (Lightyear) also zurücknehmen, damit er die ganzen Opfas nicht unsichtbar macht.
        Zumindest das wäre ein lobenswertes Ansinnen, das ich vollumfänglich unterstütze 🙂

        • @carnofis

          Es hat ja schon etwas erheiterndes, wenn selbst im Feminismus einige Männer mehr produzieren und eher zitiert werden. Man kann den Privilegien noch nicht einmal unter Feministinnen entfliehen.
          Anatol Stefanowitsch ist da ein gutes Beispiel. Der hatte irgendwann auch mal einen Text produziert, in dem er hauptsächlich Männer zitiert hatte und wurde dafür angefeindet.

        • Sie findet es unverschämt, dass Dudes frecherweise über Themen diskutieren, die _sie_ Erfunden hat. Und das, ohne auf _ihre_ Urheberschaft hinzuweisen!

          (vgl. Fappygate:

          Muss ich jetzt ernsthaft noch mal erklären, warum das problematisch ist, dass meine Analysen und Recherche verwurstet wird, ohne Credit?

          — Frau Dingens (@FrDingens) August 4, 2014

          http://www.mobilegeeks.de/kommentar-yasmina-banaszczuk-und-die-hetzjagd-der-femtrolle/
          )

          ..anstatt also einfach _ihre_ Expertise (z.B.“Gamergate ist eine konzertierte Aktion des organisierten und transnationial agierenden Patriarchates!!“) anzuerkennen und _sie_ darüber referieren zu lassen, klauen Dudes einfach ihre Wortbildmarke „Feminismus“, um sich damit als GoodGuys zu profilieren und Aufmerksamkeit abzugreifen.

          Das Schade der Sache sehr, weil so das gemeine Volk effektiv daran gehindert werde, ihre Großartigkeit zu erkennen.

        • „Man kann den Privilegien noch nicht einmal unter Feministinnen entfliehen.“

          Klar, denn „Mann bleibt Mann“.
          Und auch ein geistiger Tiefflieger bleibt ein WHM.

          Aber immerhin sind Männer in der Lage, auch geistigem Dünnschiss eine Struktur zu geben, die den Anschein von Wissenschaftlichkeit hat.
          Welche Frau wäre schon auf die Idee gekommen, Einsteins Relativitätstheorie zur Keimzelle des Feminismus und zum Beleg männlicher Unterdrückung zu machen?
          Sowas kriegt eben nur ein Mann hin 😀

          Ohne diese Kombattanten würden die Feministinnen kaum jemals mehr als ein aufgeregter Hühnerhaufen sein.

          • @carnofis

            „Welche Frau wäre schon auf die Idee gekommen, Einsteins Relativitätstheorie zur Keimzelle des Feminismus und zum Beleg männlicher Unterdrückung zu machen?
            Sowas kriegt eben nur ein Mann hin “

            Wenn du da Lightyear meinst: Er hat eine Arbeit einer Frau besprochen in dem Artikel

        • Echt?

          Tatsächlich.
          Oh Mann, jetzt muss ich sogar noch mein Vorurteil gegenüber Fems revidieren.
          Ok, ich streu Asche auf mein Haupt und gebe zu:

          sie sind in der Lage, geistigen Dünnschiss mit Struktur zu versehen 😦

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