Selbermach Samstag 142 (27.06.2015)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

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147 Gedanken zu “Selbermach Samstag 142 (27.06.2015)

  1. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich wieder den Feminismus öffentlich kritisieren, solange es noch legal ist. (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Erstmal zum ***GENDER GAGA DER WOCHE***:

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article143078607/Gruene-werden-an-ihren-Sex-Ideologen-zugrunde-gehen.html

    Ansonsten das Übliche:

    Manndat:

    http://manndat.de/offener-brief/bundesfrauenministerin-verstoesst-gegen-eigene-vorgaben-zur-paritaetischen-besetzung-von-bundesgremien.html

    Freimann:

    http://www.freimann.at/aktuell.htm

    Schoppe:

    http://man-tau.blogspot.de/2015/06/wozu-braucht-man-in-der-schule.html#more

    http://man-tau.blogspot.de/2015/06/blinde-flecken-beste-absichten.html

    Cuncti:

    http://cuncti.net/gesellschaft/850-gruener-genderismus-eine-fuer-eine-alle-fuer-eine

    Femokratie:

    http://femokratie.com/die-waffen-der-frauen/06-2015/#more-39528

    http://femokratie.com/ein-neuer-film-ueber-harry-woerz/06-2015/

    Nicht-Feminist:

    http://nicht-feminist.de/2015/06/video-fruehsexualisierung-und-gruene-politik/

    Danisch:

    http://www.danisch.de/blog/2015/06/22/die-frauen-der-krieg-und-die-propaganda/#more-10909

    …und der Surftipp des Tages:

    https://karstenmende.wordpress.com/

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Das hier

    https://allesevolution.wordpress.com/2015/01/31/ubersicht-evolution-evolutionare-psychologie-und-partnerwahl/

    ist ein guter Überblick über die Theman hier bei Allesevolution. Wer richtig professionell mit „biologistischen“ Argumenten „trollen“ will, dem sei dieser Überblick sehr empfohlen, gerade auch Autoren & Journalisten.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch „offline“ (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale „supitolle“ Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Der Mensch (Homo sapiens), das Weibchen steht auf Männchen mit Kohle, egal, ob dieses Video nun ein Fake ist oder nicht

    Wichtiger Hinweis: Ich poste aufgrund einer Urlaubsreise erst am Samstag, den 25. Juli wieder. Dann geht der „Kampf“ aber wieder weiter!

  2. Adrian schreibt auf seinem Blog einen treffenden Artikel zu den immer groteskeren Ideen der Genderer, zB Homo-Ampelmännchen, Regenbogenflaggen auf Staatskanzleien etc.

    https://schwulemiker.wordpress.com/2015/06/25/ampelpampel/

    Allerdings: „Ein Gutes hat diese ganze Posse allerdings. Sie zeigt auf, dass die Homobewegung an ihr Ende gekommen ist.“

    Tja – das glaubst wirklich nur Du. Natürlich ist die Homoehe nur der Auftakt für weitere Absurditäten. Einige stehen ja bereits auf der Agenda: Ein LSBTTIQXYZ-Fernsehrat fürs ZDF (und danach bestimmt auch noch für andere Sender); eine Homo-, Transo- und vielleicht sogar eine Interquote für Vorstände; Toleranzbekennungs-Kurse für Beamte, Studenten, ÖffDienstler, die Bahn; Regenbogenfahnenpflicht für alle Gebäude zum CSD; der CSD als öffentlicher Feiertag (bundesweit);….
    Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

    • Echt eine Genugtuung, dass euch das so stört.
      In manchen Städten fahren Straßenbahnen mit Regenbogenfahnen.
      Wunderschön, und ihr könnt nix dagegen machen, außer es endlich zu akzeptieren – deal with it!

      • >>“Wunderschön, und ihr könnt nix dagegen machen, außer es endlich zu akzeptieren – deal with it!“

        Ja. Und genau darum geht es. Du hast mit bestimmten Leuten ein Problem und nutzt eine dritte Gruppe als Vehikel um diese zu provozieren.

        Es geht hier also nur um Destruktivität.

        Sauber! 🙂

        • ät Tear, Martina:

          „Es geht hier also nur um Destruktivität. “
          – Sicher geht es bei Regenbogenbeflaggung nur um Demonstration von Gruppenmacht und der eigenen „richtigen“ Überzeugung.

          Daß wir nichts dagegen machen können, ist ein aktueller Zustand, der nicht so bleiben muß. Adrian beschreibt in seinem Blogtext selber, daß der Humbug mittelfristig für einen Widerstand im Volke sorgen wird.

        • Axel

          Wenn du mit „Demonstration von Gruppenmacht“argumentierst, dann kann dass in eine sehr gefährliche Richtung gehen.
          Bei jedem Fußball public viewing von Deutschland haben tausende Leute ihre deutsche Nationalflagge dabei, Männer in Gruppen die Gröhlend und dominant sich auf den Straßen präsentieren und nach fast jeder dieser Veranstaltung gibt es einen Übergriff auf ausländische Mitbürger.

          Das ist doch eine viel größere und lautstärkere „Demonstration von Gruppenmacht“, als wenn ein paar Straßenbahnen mit Regenbogenfahnen bestückt sind.

        • @Martin

          Jupp. Das ist genauso wie die Regenbogen-Gegendemonstranten bei „Demo für Alle“, die schmeißen dann auch Flaschen in die Menge, verletzen ein Mädchen und werden handgreiflich.

          Es fällt dir so leicht bei anderen (Hier Fußballfans) die Destruktivität des Handelns zu erkennen. Nur bei deiner eigenen Peergroup nicht, die ist fehlerlos und soll bitte von allen geachtet werden.

          Denn das sind ja die Guten, die dürfen problemlos provozieren und du freust dich über jeden der sich darüber aufregt.

          Und wenn dann Homos, die du für deine Toleranzergötzung und narzisstische Selbstbestätigung in Geiselhaft genommen hast, zusammengeschlagen werden, dann hast du noch mehr „Beweise“ für dein moralisches Handeln.

          Wer um Toleranz mit Gängelung und Provokation wirbt, wird Intoleranz und Hass ernten.

          Dir egal nee?

          Haha, und IHR könnt nichts machen!

          Kindergarten…

        • Tu mir bitte ein Gefallen, bekomm bitte dein eigenes Leben in den Griff bevor du die Welt retten willst.

          Das ist nämlich aus meiner Sicht, dass größte Problem linker Weltverbesserer wie dir. Ihr habt selber massive Probleme und stellt euch diesen nicht, sondern kompensiert das mit pseudomoralischer Rhetorik und übersteigertem Sendungsbewusstsein.

          Und was kommt bei raus? Ihr macht mehr kaputt als ihr helft…

        • Nicht ein einziger Homohasser wird plötzlich zum Homofreund, wenn an der Straßenbahn eine bunte Fahne weht. Eher wird er sich radikalisieren.

          Aber darum geht es ja auch. Instalibität reinbringen, die Gesellschaft entkernen, die Kohäsion brechen. Und dann versuchen im Chaos die Macht zu ergreifen. Das kennen wir zu Gut aus der Weimarer Republik. Blöd…hatte nicht geklappt. Hatte einen Jahrtausend-Schlächter an die Macht gebracht, weil die Leute Ruhe wollten….

        • @ Teardown

          „Aber darum geht es ja auch. Instalibität reinbringen, die Gesellschaft entkernen, die Kohäsion brechen. Und dann versuchen im Chaos die Macht zu ergreifen. Das kennen wir zu Gut aus der Weimarer Republik. Blöd…hatte nicht geklappt. Hatte einen Jahrtausend-Schlächter an die Macht gebracht, weil die Leute Ruhe wollten….“

          Falls das ein Plädoyer für irgendeine bekloppte antilinke Verschwörungstheorie sein soll, können wir das gerne ausdiskutieren.
          Aber du wirst mit entsprechender Lügenpropaganda im Kontext einer rationalen Diskussion genauso scheitern wie alle anderen antilinken Ideologen auf diesem Blog.

        • ät Tear & Martin:

          „Das ist doch eine viel größere und lautstärkere “Demonstration von Gruppenmacht”, als wenn ein paar Straßenbahnen mit Regenbogenfahnen bestückt sind.“
          – Bist wohl ein Schlandwatcher? Jaja, Plastikfähnchen am Auto erzeugen Nationalismus…viel Feind, viel Ehr’…
          Hö, quark, die Fußballfans sind extrem heterogen. Daß Nazis und Hools mitfeiern, ist zu erwarten. Daß die Alk-Enthemmung losprügeln, wundert nicht.
          Wurden bei der WM letztes Jahr Ausländer vertrimmt? Davon weiß ich nix.

          „Das ist genauso wie die Regenbogen-Gegendemonstranten bei “Demo für Alle”, die schmeißen dann auch Flaschen in die Menge, verletzen ein Mädchen und werden handgreiflich.“
          – Natürlich sind die Gender-Antifanten genauso gewalttätig. Genau darum geht es nämlich: Einen schönen Kampf.
          Der Proll geht am Wochende zum Fußball; der Linksradikale zur Demo. Ziel: dasselbe.

          „Instalibität reinbringen, die Gesellschaft entkernen, die Kohäsion brechen. Und dann versuchen im Chaos die Macht zu ergreifen. Das kennen wir zu Gut aus der Weimarer Republik.“
          – Gute Idee. Hat Naomi Klein, die ultralinke Globalisierungskritikerin, mit ihrer „Schock-Strategie“ auch schon mal beschrieben. Nur bezogen auf den Neokapitalismus.

        • @ Teardown: Nicht so schnell, man kommt ja kaum noch mit. Steht jetzt das Dritte Reich vor der Tür, weil irgendwelche Deppen auf einer Demo mit Flaschen geworfen haben oder weil ein paar Straßenbahnen mit der Regenbohnenfahne durch die Gegend gefahren sind?

        • ät Leszek & Arne:

          „Aber du wirst mit entsprechender Lügenpropaganda im Kontext einer rationalen Diskussion genauso scheitern wie alle anderen antilinken Ideologen auf diesem Blog.“
          – Wir sind gescheitert? Eigentlich ist eher Deine Anarchomanie, die nicht ernst genommen wird.
          ———–

          Arne:

          „Steht jetzt das Dritte Reich vor der Tür,“
          – Hat er ja gar nicht gesagt. Ob der Gendermurks tatsächlich im Sinne des Erfinders funktioniert, steht eben auf einem anderen Blatt.
          Wenn Maskulisten den Homogenderkram unterstützen, ist das jedenfalls nicht hilfreich. Tatsache ist, daß das Geschlechterallerlei, der Radikalfeminismus und die Homopropaganda Seiten ein und derselben Sache sind. Es sei daran erinnert, daß die Uneindeutigkeit des Geschlechtes immerhin von Homosexuellen erfunden wurde (Butler, Foucault…).
          Den Homogender-Blödsinn zu unterstützen schafft einem auf Genderseite keine Freunde, und auf der eigenen Seite nicht unbedingt Zustimmung.

        • @ teardown

          Lool, selbst deine eigene peer group hier ist nicht deiner Meinung 😉

          Und beachte: dass ist nicht gleich das.

          Schönen Tag noch beim Selbsthass auf andere projezieren, hab dich nur anders kennen gelernt.

        • @ Axel

          „– Wir sind gescheitert?“

          Ja, in jeder Diskussion über irrationale antilinke Verschwörungstheorien und von euch frei erfundene Revolutionsstrategien aufs Neue gescheiert – und das wird auch so bleiben.

          „Eigentlich ist eher Deine Anarchomanie, die nicht ernst genommen wird.“

          Du musst lernen rational zu denken, Axel. In einer rationalen Diskussion zählen nicht deine Voreingenommenheiten, sondern Argumente und Belege.

        • @Martin:

          „Bei jedem Fußball public viewing von Deutschland haben tausende Leute ihre deutsche Nationalflagge dabei“

          Wie schlimm. Der Weltuntergang naht.

          „Männer in Gruppen die Gröhlend und dominant sich auf den Straßen präsentieren und nach fast jeder dieser Veranstaltung gibt es einen Übergriff auf ausländische Mitbürger.“

          Bin ziemlich oft bei Länderspielen mitdabei. Übergriffe auf ausländische Mitbürger geschehen selten bis gar nicht.

          Are you gonna pay for my chemotherapy?
          Because your post is fucking cancer.

        • ät L:

          „euch frei erfundene Revolutionsstrategien aufs Neue gescheiert“
          – Das sagst aber nur Du (und die Genossen natürlich).

          „Du musst lernen rational zu denken, Axel.“
          – Jaja, die berühmte Herablassung bei Argumentlosigkeit. Ein Sozialist, dessen Träumereien schon xmal widerlegt wurden, sagt einem Biologen, dessen Theorien glänzend bestätigt wurden, er sei irrational.
          Das Problem ist, nicht alles, was geschrieben steht, stimmt auch, oder ist Wissenschaft. Bei MINTlern schon, bei den Schwafis nach Erfahrung eher nicht.

        • Because your post is fucking cancer.

          Das tradierte Bürgersdamen-Ressentiment gegen die „Unterschicht-Männlichkeit“ halt.

          Unser_e Martin_a zeigt heute mal recht ungeschminkt ihr Willhelminisches Gouvernantengesicht.

        • @ Axel

          „Wenn Maskulisten den Homogenderkram unterstützen, ist das jedenfalls nicht hilfreich.“

          Lass das mal unsere Sorge sein, zudem unterstützen linke Maskulisten nicht den Gender-Feminismus, sondern die berechtigten Anliegen von Homosexuellen.

          „Tatsache ist, daß das Geschlechterallerlei, der Radikalfeminismus und die Homopropaganda Seiten ein und derselben Sache sind.“

          Das ist natürlich Stuss, es handelt sich beim Feminismus und bei der sozialen Bewegung für die Rechte Homosexueller um zwei in ideengeschichtlicher und sozialgeschichtlicher Hinsicht verschiedene soziale Bewegungen.
          Da es unter Feministinnen einen gewissen Anteil von lesbischen Frauen gibt, gibt es manchmal Verbindungen zwischen beiden, aber dadurch wird aus zwei verschiedenen Bewegungen nicht die gleiche.

          Es ist ganz einfach Axel: Wenn Feministinnen die soziale Bewegung für die Rechte Homosexueller unterstützen wird diese dadurch nicht zu einem Teil des Feminismus genauso wie wenn Maskulisten die soziale Bewegung für die Rechte Homosexueller unterstützen, diese dadurch nicht zu einem Teil des Maskulismus wird – weil sie nämlich eine Bewegung für sich ist.

          „Es sei daran erinnert, daß die Uneindeutigkeit des Geschlechtes immerhin von Homosexuellen erfunden wurde (Butler, Foucault…).“

          Ich weiß zwar nicht, was genau du jetzt mit „Uneindeutigkeit des Geschlechtes“ meinst, aber Foucault hat überhaupt keine Geschlechtertheorie erfunden und der Gleichheitsfeminismus ist nicht von Judith Butler erfunden worden, von ihr stammt nur die Idee, dass auch das biologische Geschlecht eine konstruierte Komponente habe.

          „Den Homogender-Blödsinn zu unterstützen schafft einem auf Genderseite keine Freunde, und auf der eigenen Seite nicht unbedingt Zustimmung.“

          Tja, Axel – es gibt auch Leute, die fragen in erster Linie was gerecht ist.
          Darüber hinaus strebt der linke Maskulismus keine Freundschaft mit dem Gender-Feminismus an, orientiert sich auch nicht an den Beschränktheiten konservativer Antifeministen, sondern folgt dem, was er aus linker Perspektive für richtig hält.
          Das macht ihn ganz nebenbei auch potentiell anschlussfähig an die Linke, aber dieser pragmatische Aspekt darf niemals die primäre Motivation dafür sein, diese muss darin liegen eine gerechte Sache zu unterstützen.

        • @Arne

          >>“Nicht so schnell, man kommt ja kaum noch mit. Steht jetzt das Dritte Reich vor der Tür, weil irgendwelche Deppen auf einer Demo mit Flaschen geworfen haben oder weil ein paar Straßenbahnen mit der Regenbohnenfahne durch die Gegend gefahren sind?“

          Es wäre schön wenn alle hier mal wieder ein bisschen differenzieren würden.

          Ich spreche hier von antikapitalistischen, antirepublikanischen und antiliberalen Kräften, die es zweifelsohne im queer-feministischen Orkus gibt.

          Sozialdemokraten z.B. schließe ich ausdrücklich aus. Ich hätte „extremistische Linke“ schreiben sollen…

          Mein Fehler.

          Und ob ein Reich vor der Tür steht…keine Ahnung Arne! Faschismus kommt wieder, egal ob braun oder dunkelrot. Überall ist die Antiintellektualität im Westen auf dem Vormarsch. Wir sehen das an der Ausdifferenzierung von religiösen Fundamentalismus, Rassismus, Nationalismus und eben auch der Gender Ideologie…

          Ich halte es da mit Liberalismus und Demokratie.

          PS: Es gibt in Deutschland mehr Türken als Schwule. Warum nicht mal ne türkische Fahne an die Straßenbahn hängen oder über dem Rathaus wehen lassen?

        • @Leszek

          >>“Lass das mal unsere Sorge sein, zudem unterstützen linke Maskulisten nicht den Gender-Feminismus, sondern die berechtigten Anliegen von Homosexuellen.“

          Siehst du, das mache ich auch. Und ich halte solche Fähnchen-Intativen für die berechtigten Anliegen von Homosexuellen eben für abträglich, ja sogar kontraproduktiv.

          WEIL es eine ENT-Normalisierung ist.
          WEIL es eine HERAUS-Stellung von Homosexualität ist.

          Und das wird Intoleranzen hervorrufen. Und an Kleingeistern wie Martin sieht man ja, dass das auch das Ziel ist. Es geht nicht um Toleranz oder Frieden, es geht um Provokation und Destruktivität.

          Hier versucht einer durch die Inbesitznahme der Stellvertretung einer Gruppe einer anderen ans Beinchen zu pieseln.

          Ganz einfache Frage:

          Wann genau wurde eigentlich aus berechtigter Gleichberechtigung das Fähnchenhängen an Rathäuser oder Homo-Pärchen in Ampeln?

          Ich sags ganz ehrlich, ich finde das auch nicht gut. Die Motive mögen edel sein, ich als Mitglieder einer Minderheit in Deutschland hätte dann aber auch gerne meine Fähnchen im Land.

          Und so bekommt dann jeder sein Päckchen…und was geht verloren?

          Richtig! Die gesellschaftliche Kohäsion, die gemeinsame Identifikation als Deutsche/ Bürger in diesem Land.

        • ät Leszex und Tear:

          „Das ist natürlich Stuss, es handelt sich beim Feminismus und bei der sozialen Bewegung für die Rechte Homosexueller um zwei in ideengeschichtlicher und sozialgeschichtlicher Hinsicht verschiedene soziale Bewegungen.“
          – Grau ist alle Theorie. Deine Abrisse kennt doch keiner von denen. Wenn Du linke Politiker oder Radfems wie Sark oder Annelein W. fragst, werden sie Dir unisono sagen, daß Schwulenrechte genaus wichtig sind wie von Frauen.

          WHM sind der Feind, das weißt Du.

          „Ich weiß zwar nicht, was genau du jetzt mit “Uneindeutigkeit des Geschlechtes” meinst,“
          – Na was? >60 Geschlechter, alles sozial konstruiert, auch der Körper.
          Fukoh hat etwas vom „sozialen Körperbau“ gefaselt.

          „Tja, Axel – es gibt auch Leute, die fragen in erster Linie was gerecht ist.“
          – Märchenstunde heute? Die Wirklichkeit hat gezeigt, daß es Linken tatsächlich um das eigene Wohl geht. SF spricht aktuell vom „Fettgürtel“.

          „sondern folgt dem, was er aus linker Perspektive für richtig hält.“
          – Aus linker Perspektive sind schwule Ampelmännchen OK. Vieles in den linken Bewegungen ist rein symbolisch.
          —–

          „Ich spreche hier von antikapitalistischen, antirepublikanischen und antiliberalen Kräften, die es zweifelsohne im queer-feministischen Orkus gibt.“
          – Ist geradezu die Definition von Gender.

          „Warum nicht mal ne türkische Fahne an die Straßenbahn hängen oder über dem Rathaus wehen lassen?“
          – Kommt noch.

          „Und ich halte solche Fähnchen-Intiativen für die berechtigten Anliegen von Homosexuellen eben für abträglich, ja sogar kontraproduktiv.“
          – Deswegen ist Adrian zB nicht erfreut über den Quatsch.

          „Die gesellschaftliche Kohäsion, die gemeinsame Identifikation als Deutsche/ Bürger in diesem Land.“
          – Ein guter Punkt. Die PCler/Moralisten haben einen solchen Gruppenpatriotismus entwickelt, daß sich schon fast ein neuer „Nationalismus“ entwickelt hat. Nur diesmal nicht an den Landesgrenzen, sondern innerhalb des Landes.

        • Deutschland muss sterben, damit wir leben können!

          Recht auf Ehe für alle, bald auch in deinem Land:

          Momentan ist Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit wieder stärker im kommen. Dass sich viele Frauen emanzipieren und sich von einem Mann nicht mehr alles sagen lassen, müsst ihr dennoch akzeptieren. Wir leben im Jahr 2015, eure Konzepte sind völlig veraltet, strotzen vor Projektionen und vor völlig falschen Analysen.

          Damit könnt ihr euch zwar hier im Forum selbst beweihräuchern, eure Weltfremden Ansichten haben aber außerhalb eurer kleinen Filterbubble von ca 20 Männern (und zwei, die sich aus taktischen Gründen als Frau ausgeben) glücklicherweise keine Relevanz.

        • Warum gerade Deutschland? In vielen anderen europäischen Ländern gibt es fussballfans, die ihr nationalteam anfeuern. Und erhebliche Fremdenfeindlichkeit. Frankreich oder England etwa.

          Erstaunlicherweise ist ja die Fremdenfeindlichkeit im Osten, dem ehemaligen nichtkapitalistischen system am höchsten. Wobei erstaunlich ist es eigentlich nicht. Solche Systeme müssen die ingroup eben immer stark betonen.

          Russland hat das gleiche Problem

        • Und ich halte solche Fähnchen-Intativen für die berechtigten Anliegen von Homosexuellen eben für abträglich, ja sogar kontraproduktiv.

          Naja, ich sehe den Zusammenhalt der Gesellschaft nicht als gefährdet, finde aber ein solches staatliches(!) Bekenntnisritual dennoch höchst bedenklich. Der Staat hat in meinen Augen Toleranz zu praktizieren, und nicht zu predigen. Hier wird der Staat zur Ersatzkirche, und es ist fast erwartbar dass sich entweder dagegen gewehrt wird oder aus purer Heuchelei mitgebetet wird.

          Der Staat kann von seinen Bürgern allenfalls Gesetzestreue, aber niemals Bekenntnistreue verlangen. Mal ganz abgesehen davon, dass Bekenntnisse, die unter einem so erzeugtem sozialem Druck zustandekommen, komplett wertlos sind.

        • Damit könnt ihr euch zwar hier im Forum selbst beweihräuchern, eure Weltfremden Ansichten haben aber außerhalb eurer kleinen Filterbubble von ca 20 Männern (und zwei, die sich aus taktischen Gründen als Frau ausgeben) glücklicherweise keine Relevanz.

          Mund abputzen, sonst erscheint das Gegeifer komplett irrational.

        • @ Teardown

          „Sozialdemokraten z.B. schließe ich ausdrücklich aus. Ich hätte “extremistische Linke” schreiben sollen…“

          Ich bin „extremistischer Linker“, (nämlich libertärer Sozialist), Antikapitalist und strebe eine soziale Revolution an.

          Das hat bezüglich dieses Blogs u.a. den Vorteil, dass ich weiß, welche Revolutionstheorien und gesellschaftlichen Transformationsstrategien innerhalb der radikalen Linken tatsächlich existieren und welche nicht.

          Da ich kürzlich extra für Axel ein paar Kriterien entwickeln habe, um ihm dabei behliflich zu sein real existierende linke Revolutionstheorien und gesellschaftliche Transformationsstrategien von frei erfundenen (wie sie in der konservativen/rechten Propaganda vorkommen) zu unterscheiden, erlaube ich mir diese Kriterien an dieser Stelle zu wiederholen:

          1. Eine gesellschaftliche Transformationsstrategie oder Revolutionstheorie, die von irgendeiner Strömung innerhalb der radikalen Linken tatsächlich vertreten wird, ist immer nachweisbar. Wenn es diese tatsächlich gibt, dann gibt es auch innerhalb der radikalen Linken SCHRIFTEN dazu von ihren Vertretern. Ohne solche Schriften kann eine bestimmte Strategie nämlich nicht bekannt werden und keine größere Anhängerschaft finden. Strategien entstehen nicht einfach so aus dem Nichts, die muss sich erst mal jemand ausdenken und verbreiten, bevor eine linke Strömung sich danach ausrichten kann. Durch Gedankenübertragung werden Strategien sicherlich nicht verbreitet, sondern durch WORT UND SCHRIFT. Und darum sind sie – wenn sie existieren – auch NACHWEISBAR.

          2. Die reale radikale Linke ist alles andere als ein monolithischer Block, sondern besteht aus einer Vielzahl unterschiedlicher Strömungen, die miteinander konkurrieren. Zu jeder gesellschaftlichen Transformationsstrategie oder Revolutionstheorie, die von irgendeiner Strömung innerhalb der radikalen Linken tatsächlich vertreten wird, gibt es KRITIKEN und GEGENSCHRIFTEN von anderen, konkurrierenden linken Strömungen, die andere Strategien vertreten, es gibt also einen Wettbewerb der Strategien. Und das bedeutet: Zu jeder real existierenen Strategie innerhalb der Linken gibt es SCHRIFTEN, GEGENSCHRIFTEN, DISKURSE und DEBATTEN innerhalb der Linken. Jede Strategie wird GEPRÜFT, DISKUTIERT, DEBATTIERT UND KRITISIERT.

          3. Eine gesellschaftliche Transformationsstrategie oder Revolutionsstrategie darf, damit sie überhaupt größere Anhängerschaft innerhalb der radikalen Linken findet, nicht völlig unrealistisch sein. Wenn fast jeder leicht erkennen kann, dass eine bestimmte Strategie nicht funktionieren KANN, wird sie nicht angenommmen.
          Zudem gibt es innerhalb der verschiedensten Strömungen der radikalen Linken auch noch Aktivisten und Theoretiker mit hoher pragmatischer Kompetenz und historischen Wissen, die unrealistische Vorschläge ausführlich auseinandernehmen können. Eine komplett unrealistische Transformations- oder Revolutionsstrategie findet innerhalb der radikalen Linken daher längerfristig keine größere Anhängerschaft.

          4. Damit eine bestimmte gesellschaftliche Transformationsstrategie oder Revolutionsstrategie an eine bestimmte Strömung der radikalen Linken Anschluss findet, darf sie außerdem nicht im grobem Widerspruch zu deren theoretischen und ethischen Grundlagen stehen. Dann wird sie nämlich nicht angenommen.

          Konservativen/rechte Verschwörungstheorien erfüllen mit schöner Regelmäßigkeit keines der genannten Kriterien: Es gibt keine Schriften dazu in der Linken, keine Gegenschriften, keine Diskurse, keine Debatten, man begegnet niemandem in der radikalen Linken, der so etwas vertritt.
          Die behaupteten Strategien sind neben ihrer faktischen Nicht-Existenz außerdem in der Regel auch noch erkennbar völlig unrealistisch und mit den entsprechenden linken Strömungen weltanschaulich in der Regel nicht kompatibel.
          Man kann also von vornherein erkennen, dass sie nicht stimmen können.

        • ät Martina:

          „Deutschland muss sterben, damit wir leben können!“
          – Ach, ein Antideutscher. Na, dann sag mal schön Deine Parolen auf, die Du in der Jungle World gelesen hast.

        • @ Axel

          „– Ach, ein Antideutscher.“

          Dieser Slogan stammt von diesem schönen Lied der Punkband Slime,

          und existierte schon lange vor den Antideutschen.

          Außerdem habe ich dir kürzlich erst erklärte, dass poststrukturalistische Theorien und die Theorien der Antideutschen nicht kompatibel sind.

        • @ Leszek

          “ Damit eine bestimmte gesellschaftliche Transformationsstrategie oder Revolutionsstrategie an eine bestimmte Strömung der radikalen Linken Anschluss findet, darf sie außerdem nicht im grobem Widerspruch zu deren theoretischen und ethischen Grundlagen stehen. Dann wird sie nämlich nicht angenommen.“

          Feminismus, Gender, Gleichstellung als Gegensatz zu Gleichberechtigung, … IST linke Politik!

          Nicht das Gerede, sondern die Taten sollte man beurteilen.

          Zeig mir doch mal als Beispiel einen Beispieltext. neueren Datums. der radikalen Linken, OHNE sogen. geschlechtergerechte Sprache …

          Du selbst hast zugegeben, einen Text NUR unter diesem Sprachdiktat veröffentlichen zu können. Du MUSSTEST Dich also dem linken Zwang beugen! Man hätte Deinen Text NICHT angenommen! Nicht der Inhalt, die Form war wichtig, oder zumindest sehr wichtig.

          Und Du hälst Linke ernsthaft für gebildeter als Rechte?

        • @ ddbz

          „Feminismus, Gender, Gleichstellung als Gegensatz zu Gleichberechtigung, … IST linke Politik!“

          Dazu, was echte linke Politik ausmacht, gibt es auch andere Meinungen:

          http://www.cuncti.net/geschlechterdebatte/277-feministische-dichotomie-maenner-versus-frauen

          Aber selbst wenn man Gleichstellungspolitik als linke Politik ansieht, gibt es keine wissenschaftliche und moralische Berechtigung dafür mit irrationalen Verschwörungstheorien, die argument- und belegfrei sind, zu agieren. Kritische Analyse beruht auf Kenntnissen, Argumenten, Belegen, Fakten, nicht auf Unterstellungen.

        • @ Leszek

          Für Gleichstellungspolitik brauche ich NUR mein Gehirn um zu erkennen, wo der falsche Fehler liegt.

          Bin ich deshalb oder wegen rechter VT’ler?

          ALLE Linken sind Gleichsteller!? Oder zumindest alle linken Parteien! Oder wo liegt mein Fehler?

        • „Bei jedem Fußball public viewing von Deutschland haben tausende Leute ihre deutsche Nationalflagge dabei, Männer in Gruppen die Gröhlend und dominant sich auf den Straßen präsentieren und nach fast jeder dieser Veranstaltung gibt es einen Übergriff auf ausländische Mitbürger.“

          Ist das so? Ja?

          Ich bin z. B. ausländischer Mitbürger. Ich komme aus Argentinien und wohne in Berlin. Durch meine indigeno Abstammung bin ich dunkelhäutig. Beim WM Endspiel war ich beim Public Viewing. Da waren viele Männer(Frauen auch) in Deutschland Trikots mit deutschen Fahnen. Ich trug ein Argentinien Trikot. Zwar wurde gegrölt, doch von Aggression, ganz zu schweigen von Übergriffen, war weit und breit Nichts zu sehen. Selbst wenn Deutschland verloren hätte, wäre Nichts passiert. Wie eigentlich immer.
          Der, dessen Zitat am Anfang dieses Postings steht, ist vermutlich im Kopf irgendwann in den 80ern stehen geblieben.

        • >>“Konservativen/rechte Verschwörungstheorien erfüllen mit schöner Regelmäßigkeit keines der genannten Kriterien: Es gibt keine Schriften dazu in der Linken, keine Gegenschriften, keine Diskurse, keine Debatten, man begegnet niemandem in der radikalen Linken, der so etwas vertritt.
          Die behaupteten Strategien sind neben ihrer faktischen Nicht-Existenz außerdem in der Regel auch noch erkennbar völlig unrealistisch und mit den entsprechenden linken Strömungen weltanschaulich in der Regel nicht kompatibel.
          Man kann also von vornherein erkennen, dass sie nicht stimmen können.“

          Das mag zwar kein Oberziel der Bewegung sein, die ja auch ziemlich heterogen ist, jedoch ist für mich die Verknüpfung sehr sichtbar:

          Toxische Männerlichkeit = Neoloberalismus
          Patriarchat = Kapitalismus
          Nicht-Feministen = Faschisten/Nazis als Träger dieses Systems

          ect.

          Ich war schon bei Verantaltungen, da wurde das klare Programm verkündet: Erst die Staaten feminisieren, dann die großen Konzerne. Alles geht in einander über, verschwimmt, verwischt. Woher kommen denn solche Differenzfeminismen? Mit Frauen in den Führungsebenen ginge alles irgendwie gerechter, sozialer zu? Würde es weniger Wettbewerb und mehr „mitfühlenden Kapitalismus“ geben? Was ist mit der „männlichen“ Profitgier, die einseitig Natur und Umwelt zerstört (Bei Ausblendung überproportionalem weiblichem Konsum als Antreiber)??

          Wir finden vielleicht nicht dieser Theorismen, aber darum geht es ja auch nicht. Denn anders als du behauptest gibt es unter den extremistischen Linken auch eine große Zahl, die eben nicht liest, die eben nicht debattiert, die eben nicht Schriften verfasst. Diese schwimmen einfach mit, bauen sich ihr Weltbild nach dem Patch-Work Prinzip zusammen. Und diese Patches kommen nunmal aus dem queeren Feminismus und bedienen sich aus dem reichhaltigen Angebot feministischer Theorie, dass in den letzten 40 Jahren von gestörten Frauen produziert wurde.

          Früher war der dickbäuchige, weiße, Nadelstreifenanzug- und Zylindertragende weiße Mann das Feindbild.

          Heute ist es der weiße, heterosexuelle Mann.

          Eine beispiellose Ausweitung der Kampfzone! Und Linke machen mit, ganz weit vorne!

        • @Der Österreicher

          >>“Damit könnt ihr euch zwar hier im Forum selbst beweihräuchern, eure Weltfremden Ansichten haben aber außerhalb eurer kleinen Filterbubble von ca 20 Männern (und zwei, die sich aus taktischen Gründen als Frau ausgeben) glücklicherweise keine Relevanz.“

          Ich bin gerade fast vom Stuhl gefallen. 🙂

          DU, gerade DU, erzählst hier etwas von Doppelaccounts aus taktischen Gründen?

          Hahaha…welche kognitiven Dissonanzen musst du aushalten, um solche Statements zu verfassen? Ich schrieb es ja bereits, bekomm erstmal dein Leben auf Spur. Du bist doch nicht ganz sauber…

        • Toxische Männerlichkeit = Neoloberalismus

          Man kann es ebensogut als das uralte Ressentiment des Bildungsbürgers gegen den Wirtschaftsbürger deuten.

          R.W. Connell schafft es sogar, fast 1:1 auf tradierte antisemitische Ressentiments zu rekurrieren:

          “Die neue Unternehmer-Männlichkeit will ihren Anteil am wachsenden internationalen Sexhandel, hat mit der globalen Zerstörung der Wälder zu tun und führt einen Kampf gegen den Wohlfahrtsstaat im Namen internationaler Wettbewerbsfähigkeit. Eine modernisierte Unternehmer-Männlichkeit kann sich auf gleiche Einstellungschancen für qualifizierte Frauen bereitwillig einlassen, während sie riesige Profite durch die Ausbeutung von Fabrikarbeiterinnen und durch den Absatz von Fast Food macht.

          Patriarchat = Kapitalismus

          Was ja eben keine materialistische Analyse der Produktionsverhältnisse ist.

          Nicht-Feministen = Faschisten/Nazis als Träger dieses Systems

          Primitive Beschämungstaktiken sind weder Alleinstellungsmerkmal von Linken noch von Feministinnen.

        • @ Teardown

          „Das mag zwar kein Oberziel der Bewegung sein, die ja auch ziemlich heterogen ist,“

          Kapitalismuskritik ist kein Schwerpunktthema im Gender/Queer-Feminismus, nur eine Minderheit interessiert sich dafür.

          Es gibt eine eigenständige Kritik am Gender/Queer-Feminismus seitens der wenigen marxistischen Feministinnen, die es heute noch gibt, aufgrund der offensichtlichen Neoliberalismuskompatibilität des Gender/Queer-Feminismus.

          Der zeitgenössische marxistische Feminismus ist – im Gegensatz zur marxistischen Frauenbewegung der ersten Welle der Frauenbewegung – zwar leider meistens nicht mit männerrechtlichen Anliegen vereinbar, da auch heutige marxistische Feministinnen viel Unsinn aus dem Mainstream-Feminismus übernommen haben, trotzdem ist die marxistisch-feministische Kritik an der Neoliberalismuskompatibilität des Gender-Feminismus in vielen Punkten zutreffend (und sollte daher m.E. von linken Männerrechtlern rezipiert werden).

          Ein paar Texte zu einer Kritik am Gender-Feminismus aus der Perspektive marxistisch fundierter Feministinnen finden sich hier (die Texte sind in ihrem feministischen Gehalt wie gesagt leider nicht mit der Männerrechtsbewegung vereinbar, aber in einigen Kritikpunkten am Gender-Feminismus trotzdem treffend):

          Nancy Fraser – Neoliberalismus und Feminismus:
          Eine gefährliche Liaison

          http://emanzipatorischelinke.files.wordpress.com/2013/12/fras1312.pdf

          Nancy Fraser – Feminismus, Kapitalismus
          und die List der Geschichte

          http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2009/august/feminismus-kapitalismus-und-die-list-der-geschichte

          Tove Soiland – ‚Gender’: Kontingente theoretische Grundlagen und ihre politischen Implikationen

          http://www.fu-berlin.de/sites/gpo/pol_theorie/Zeitgenoessische_ansaetze/Kontingente_theoretische_Grundlagen/soiland.pdf?1361541238

          Tove Soiland – Subversion, wo steckst Du? Eine Spurensuche
          an den Universitäten

          http://subjektstruktur.blogsport.de/images/Soiland.pdf

          Tove Soiland – Wie die Frauenbewegung zum gender-Management kam, oder: Warum gender im patriarchalen Kochtopf verdampft

          http://www.agpolpsy.de/wp-content/uploads/2010/01/soiland-11.pdf

          „jedoch ist für mich die Verknüpfung sehr sichtbar:
          Toxische Männerlichkeit = Neoloberalismus
          Patriarchat = Kapitalismus“

          Diese Aussagen stehen im Widerspruch zur gender/queer-feministischen Theorie.
          Die Idee, dass der Kapitalismus (und alle anderen Formen von Herrschaft und Diskriminierung) kausal auf das Patriarchat zurückzuführen seien, stammt aus dem klassischen Radikalfeminismus, nicht aus dem (vulgär-)poststrukturalistischen Gender/Queer-Feminismus.
          Aber auch im heutigen klassischen Radikalfeminismus (zumindest in Deutschland) spielt diese Auffassung keine Rolle mehr. Alice Schwarzer und die Emma, die in Deutschland in der Tradition des klassischen Radikalfeminismus stehen, sind alles andere als kapitalismuskritisch.
          Es gibt die Ansicht, dass der Kapitalismus kausal auf das Patriarchat zurückzuführen sei darüber hinaus auch in manchen differenzfeministischen Strömungen.

          Der Gender/Queer-Feminismus ist dagegen intersektional ausgerichtet (wenn auch leider in einer bescheuerten Art und Weise, in der Diskriminierungen nur in eine Richtung laufen können). Alle intersektional ausgerichteten Sichtweisen lehnen Haupt-Nebenwiderspruchstheorien ab, d.h. sie verwerfen die Auffassung, dass eine bestimmte Form von Herrschaft oder Diskriminierung kausal für alle anderen sei, dass alle anderen in letzter Instanz von dieser einen abhängig seien.

          Hier ein Zitat von dem Gender/Queer-Feministen Heinz Jürgen Voss, in dem er ältere Kritiken von Haupt-Nebenwiderspruchsmodellen von linken Theoretikern aus der autonomen Szene lobt, in denen er quasi eine Vorwegnahme des heutigen gender & queer-theoretischen Verständnisses der Ablehnung von Haupt-Nebenwiderspruchsmodellen sieht:

          “Gegenüber manchen dieser akademischen Ausführungen nahmen die Autonomen sogar schon queere Kritiken an der allzu schematischen Konstruktion von Identität aus vorgefertigten Strukturelementen vorweg. Sie entwarfen stattdessen das Bild “einer netzförmigen Herrschaft, in der jeweils bei jedem Faden und Knoten Oben und Unten erhalten bleibt, aber keine alleinige Ursache, kein Hauptwiderspruch mehr vorausgesetzt wird”.

          (aus: Heinz Jürgen-Voss & Salih Alexander Wolter – Queer & (Anti-Kapitalismus, Schmetterling Verlag, 2013, S. 16)

          Oder hier ein Zitat aus einem Einführungswerk in die Gender & Queer Studies:

          “Inzwischen gehört es zum guten Ton der Gender/Queer Studies, Ungleichheits- und Unterdrückungsverhältnisse nicht mehr auf eine Kategorie wie Geschlecht oder auch Sexualität zu reduzieren. Eindimensionale Modelle wie Kapitalismus oder Patriarchat zur Beschreibung und Erklärung von Ungleichheiten in der Geschlechterforschung sind outmoded.”

          (aus: Nina Degele – Gender/Queer Studies, UTB Verlag, 2008, S. 141 f.)

          Oder hier aus einem Einführungswerk zu Intersektionalität:

          “Was wir hier herausgearbeitet haben, sind strukturelle Dominanz- und Herrschaftsverhältnisse, die sich anhand der vier Strukturkategorien Klasse, Geschlecht, Rasse und Körper bestimmen lassen. Die vier Strukturkategorien beschreiben Prozesse und Verhältnisse innerhalb der kapitalistischen Akkumulation. Diese Strukturkategorien verteilen die verschiedenen Arbeitstätigkeiten – Produktions- und Reproduktionstätigkeiten – ebenso wie die vorhandenen gesellschaftlichen Ressourcen ungleich auf verschiedene Personengruppen. Mit diesen Kategorien lassen sich damit verbundene Ausbeutungs- und Diskriminierungsstrukturen – Klassismen, Heteronormativismen, Rassismen und Bodyismen – aufzeigen und rekonstruieren.
          WIR SETZEN KEIN HERRSCHAFTSVERHÄLTNIS ALS DOMINANT VORAUS (Hervorhebung von mir), sondern fokussieren auf ihre Verwobenheiten. Ferner gehen wir davon aus, dass die Beziehungen dieser Herrschaftsverhältnisse untereinander einem historischen Wandel unterliegen. Dabei können Verschiebungen von einer Kategorie zu einer anderen stattfinden. Das bedeutet gleichzeitig, dass diese einzelnen Herrschaftsverhältnisse je nach Kontext unterschiedliche Bedeutung erlangen können und nur in ihrer Relation zueinander zu verstehen sind.”

          (aus: Gabriele Winker & Nina Degele – Intersektionalität. Zur Analyse sozialer Ungleichheiten, Transcript Verlag, 2009, S. 53)

          Des Weiteren gab es im Laufe der feministischen Ideengeschichte noch eine ganze Reihe weiterer Versuche das Verhältnis von Patriarchat und Kapitalismus zu bestimmen. Vgl. für einen Überblick hierzu: Gabriele Winker & Nina Degele – Intersektionalität. Zur Analyse sozialer Ungleichheiten, Transcript Verlag, 2009, S. S. 30 – 37

          „Nicht-Feministen = Faschisten/Nazis als Träger dieses Systems ect.“

          Das ist eine triviale Diskursstrategie gegen Feminismuskritiker. Wenn eine differenziertere „Argumentation“ gefragt ist (z.B. gegenüber Soziologen) sprechen Gender/Queer-Feministen auch manchmal von einer „krisenbedingten Verunsicherung“, die sich in den Gender Studies ein Feindbild sucht oder so ähnlich.

          „Ich war schon bei Verantaltungen, da wurde das klare Programm verkündet: Erst die Staaten feminisieren, dann die großen Konzerne. Alles geht in einander über, verschwimmt, verwischt. Woher kommen denn solche Differenzfeminismen?“

          Ich war nicht dabei und weiß nicht, wie sie es begründet haben. Man kann Forderungen nach 50/50-Verteilungen in Machtpositionen sowohl gleichheitsfeministisch (Frauen haben im Schnitt die gleichen Präferenzen und Fähigkeiten wie Männer) als auch differenzfeministisch (Frauen sind anders oder besser und ihre anderen oder besseren Fähigkeiten werden benötigt) zu begründen versuchen.
          Typische Gender/Queer-Feministen argumentieren nicht auf der zweiten Linie.

          „Mit Frauen in den Führungsebenen ginge alles irgendwie gerechter, sozialer zu? Würde es weniger Wettbewerb und mehr “mitfühlenden Kapitalismus” geben? Was ist mit der “männlichen” Profitgier, die einseitig Natur und Umwelt zerstört (Bei Ausblendung überproportionalem weiblichem Konsum als Antreiber)??“

          Das wären typische differenzfeministische Argumentationen, für den Gender/Queer-Feminismus untypisch.

          „Wir finden vielleicht nicht dieser Theorismen, aber darum geht es ja auch nicht. Denn anders als du behauptest gibt es unter den extremistischen Linken auch eine große Zahl, die eben nicht liest, die eben nicht debattiert, die eben nicht Schriften verfasst.“

          Es gibt eine ganze Reihe miteinander konkurrierender Strömungen in der radikalen Linken und in jeder gibt es natürlich sowohl Leute, die sich stärker und andere, die sich weniger für Theorie interessieren (was ja auch völlig o.k. ist).

          „Diese schwimmen einfach mit, bauen sich ihr Weltbild nach dem Patch-Work Prinzip zusammen. Und diese Patches kommen nunmal aus dem queeren Feminismus und bedienen sich aus dem reichhaltigen Angebot feministischer Theorie, dass in den letzten 40 Jahren von gestörten Frauen produziert wurde.“

          Gender/queer-feministische Theorien können bis zu einem gewissen Grad auch in linksradikale Strömungen eindringen, die eigentlich andere als (vulgär-)poststrukturalistische Theorien vertreten. Das stimmt leider, trotzdem ersetzen sie dann aber nicht deren originäre Theorien vollständig, sondern lagern sich eher am Rande an.

          Ein Tendenz zu dem was du Patchwork- Prinzip nennst, gibt es in Teilen der autonomen Szene. Aber auch dort bilden gender/queer-feministische-Theorien, wenn sie rezipiert werden, nicht das weltanschauliche Zentrum, sondern werden dann lediglich bereichsspezifisch (also bezüglich der Themen Geschlecht und sexuelle Orientierung) anerkannt.

          Siehe zu Theorien der Autonomen das lesenswerte Buch von Robert Foltin – Autonome Theorien, Theorien der Autonomen?

          http://www.amazon.de/Autonome-Theorien-Autonomen-Robert-Foltin/dp/3854766319/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1435565655&sr=1-1&keywords=robert+foltin

          „Früher war der dickbäuchige, weiße, Nadelstreifenanzug- und Zylindertragende weiße Mann das Feindbild.“

          Es gibt in den marxistischen und anarchistischen antikapitalistischen Strömungen der radikalen Linken kein personales Feindbild dieser Art. Der Kapitalismus wird als gesellschaftliches Verhältnis verstanden, personalisierte Kapitalismuskritik wird abgelehnt:

          https://allesevolution.wordpress.com/2013/03/17/feminismus-und-kommunismus/

          „Heute ist es der weiße, heterosexuelle Mann.“

          Das PC-Feindbild des weißen, heterosexuellen Mannes spielt außerhalb eines größeren Teils der postmodernen/poststrukturalistischen linken Strömung in anderen Strömungen der radikalen Linken bislang entweder keine oder nur eine geringe Rolle. In pragmatischer Hinsicht ist dieses PC-Feindbild stark kontraproduktiv, da es dazu beiträgt Mitglieder zu vergraulen und den Anschluss an die Mehrheitsbevölkerung erschwert.
          Eine klassenkämpferisch ausgerichtete linke Strömung z.B., in der Arbeiter, die mitmachen wollen, mit politisch korrekten Sprachumerziehungsmaßnahmen indoktriniert würden und über ihre „Privilegien reflektieren“ sollen, würde wenig Erfolg haben.
          Es gibt allerdings ein gewises Risiko, dass auch klassenkämpferische linke Gruppen durch PC-Spinnereien unterwandert werden könnten, geschähe dies in einem zu starken Ausmaß, wären sie nicht mehr anschlussfähig an die sozialen Probleme der Mehrheitsbevölkerung.
          Gender-feministische Theorien sind in diesem Sinne eine gute Methode um zu versuchen die radikale Linke der Mehrheitsbevölkerung zu entfremden und das ist m.E. auch einer der Gründe dafür, warum der Gender-Feminismus von der herrschenden Klasse gefördert wird.

          Aufgrund des oft jugendsubkulturellen Charakters speziell von Teilen der autonomen Szene gibt es hier auch Gruppen, die für PC-Blödsinn stärker anfällig sind, solche Gruppen sollte man als radikaler Linker dann besser meiden.
          Was es nicht gibt und nie gegeben hat, sind allerdings Theorien, nach denen durch eine Bekämpfung des weißen, heterosexuellen Mannes der Kapitalismus überwunden werden könne. Das PC-Feindbild des weißen, heterosexuellen Mannes steht im Kontext einer fehlkonzipierten Anti-Diskriminierungstheorie, nicht einer kapitalismuskritischen Theorie.

          „Für die Rechtschreibfehler im ersten Teil des Beitrags bitte ich um Entschuldigung.“

          Das ist kein Problem, Rechtschreibfehler sind bei mir auch nicht selten.

  3. Noch etwas sehr wichtiges ist in den letzten Wochen passiert, ein neues, viel menschenfreundlicheres Gesetz ist nun durch:

    Das sollten soch die pickupper mal endlich zu Herzen nehmen:

    Konsensprinzip: Kein Sex ohne Kommunikation diestandard.at/2000017478841/Frankreich-Parlament-beschloss-Strafen-fuer-Freier?ref=rec

    • Irgendwann kommt halt bei jeder Feminist_in die verhärmte Fratze des vice-squads durch.

      Auch hier werden natürlich Prostituierte in politische Geiselhaft für den tief autoritären und antiliberalen Geist genommen – was sonst. Am Ende werden sie nur in die Illegalität gedrängt, was die Macht der organisierten Kriminalität nur stärken kann.

      Naja, Feminismus als Steigbügelhalter der Al Capones – im Westen nix Neues.

      • Kann’s sein, dass du diesen Artikel gemeint hast?

        Er_sie hat offenbar schon selbst Schwierigkeiten, die Diskurse auseinanderzuhalten. Verständlich, da sie eigentlich gar nicht voneinander trennbar sind.

    • Klare Regeln gab es vorher auch und dieses Gesetz wird das nicht ändern, dass es bei der Anwendung von Regeln eine Grauzone gibt.

      Klar ist auch, dass der Tatbestand der Vergewaltigung auc damit NICHT geschlechtsneutral formuliert ist und implizit den Mann als Täter vorsieht.

      Es ist schlicht technisch sehr schwer möglich, dass eine Frau einen Mann vergewaltigt, auch wenn sie Sex erzwingt. Zur Erinnerung: Die Erektion ist ein Reflex.

      Solange aber eine Gleicheit vor dem Gesetz nicht besteht solange muß eben auch dagegen protestiert werden, egal ob „Ja“ oder „Nein“-Regel,

  4. Mich beschäftigen im Augenblich folgende interessante Widersprüche:

    – Ich bin immer wieder erstaunt darüber, dass Konservative ständig eine Gefahr der angeblichen Frühsexualisierung in Schulen thematisieren (gibt´s da eigentlich irgendwelche Belege für, also ich meine jetzt echte Belege?), ihnen aber die leicht zugängliche, z.T. stark brutalisierte Internetpornographie ziemlich egal ist.

    – Ich bin auch stets erstaunt darüber, wie viel Energie manche Religiöse darauf verwenden zu versuchen die Gleichberechtigung von Homosexuellen hinsichtlich Ehe und Adoption zu behindern, aber bezüglich des Themas tatsächlicher Diskriminierungen und Menschenrechtsverletzungen gegenüber Christen in mehreren nicht-westlichen Ländern tun sie nichts:

    http://www.bol.de/shop/home/mehrvonartikel/christianophobia_a_faith_under_attack/rupert_shortt/EAN9780802869852/ID34231212.html?jumpId=3693481

    http://www.bol.de/shop/home/suchartikel/krieg_gegen_christen/john_l_allen/EAN9783579070728/ID39188896.html?suchId=9d72d769-c9fe-456c-8f23-a64941d93f26&jumpId=3694382

    Diesbezüglich gewinnt man fast den Eindruck, dass manchen Christen ihre eigenen Religionsangehörigen in nicht-westlichen Ländern scheißegal sind, es ihnen nur wichtig ist Anderen das Leben schwer zu machen.

    Ist ein bestimmtes Segment Konservativer tatsächlich nicht dazu in der Lage rationale Gewichtungen vorzunehmen oder woran liegt´s?

    • ät L:

      Das Argument kenne ich von Megyn Kelly/Fox, in konservativ:
      In ihrem Land machen die Schwulgenderer einen Riesenbuhei um Ampelmännchen und Homoehe, während ihnen die „Kollegen“ in mittelalterlichen Ländern wie Rußland oder S-Arabien scheißegal sind.

      Da müßte man in beiden Fällen fairerweise fragen, wie die Einwirkmöglichkeiten in den satanischen Staaten sind. ZB Christen aus dem ISIS-Gebiet holen, dürfte ohne Militärmacht unmöglich sein.

      Schaut man sich Leute an, die ins Ausland gehen, um etwas zu verändern, muß man feststellen, daß das häufig Schaumschläger sind. Wie dieser merkwürdige Typ bei Günther Jauch, der mit seinem Havelkahn ins Mittelmeer schippern will.

      Was diesen Satz angeht: „es ihnen nur wichtig ist Anderen das Leben schwer zu machen“; das ist ja pure Böswilligkeit.
      In Europa wird niemandem das Leben schwergemacht. Es sei denn, man empfindet die Abwesenheit von Genderganda im Matheunterricht von Grundschülern als bedrückend.

      Tatsächlich schützt das konservativ-christliche Milieu seine MItglieder vor Zeitgeistspinnereien. Das galt bei den Geschwistern Scholl genauso wie heute in Zeiten des Geschlechterwahns.

      • „In Europa wird niemandem das Leben schwergemacht.“

        Gut, dann brauchen die Konservativen, Rechten und Religiösen sich ja nicht wegen Antifa und co. zu beklagen.

      • @ Axel

        „In ihrem Land machen die Schwulgenderer einen Riesenbuhei um Ampelmännchen und Homoehe, während ihnen die “Kollegen” in mittelalterlichen Ländern wie Rußland oder S-Arabien scheißegal sind.“

        Das stimmt aber so nicht. Diskriminierungen und Menschenrechtsverletzungen gegenüber Homosexuellen in Russland oder in prämodernen Gesellschaften sind für die soziale Bewegung für die Gleichberechtigung von Homosexuellen in Deutschland (die außerdem etwas anderes ist als der Gender-Feminismus) ein wichtiges Thema.
        Das steht auch nicht im Widerspruch dazu auch die in westlichen Ländern noch vorhandenen Diskriminierungen z.B. hinsichtlich Ehe- und Adoptionsrecht anzugehen.

        Dagegen scheinen die Diskriminierungen und Menschenrechtsverletzungen gegenüber Christen in mehreren nicht-westlichen Ländern (nicht nur in islamischen Ländern übrigens) kein zentrales Thema in den zeitgenössischen Diskursen von Christen zu sein, es wird offenbar nicht als wichtiges Thema betrachtet.

        „Da müßte man in beiden Fällen fairerweise fragen, wie die Einwirkmöglichkeiten in den satanischen Staaten sind. ZB Christen aus dem ISIS-Gebiet holen, dürfte ohne Militärmacht unmöglich sein.“

        Bei all den Einflussmöglichkeiten, die die katholische und evangelische Kirche besitzen, wären hier sehr viele Unterstützungsmöglichkeiten denkbar, wenn das Thema für sie zu einem wichtigen Anliegen würde.

        „Was diesen Satz angeht: “es ihnen nur wichtig ist Anderen das Leben schwer zu machen”; das ist ja pure Böswilligkeit.“

        Nein, das steckt eine etwas polemisch formulierte Wahrheit drin.

        • ät L:

          „Diskriminierungen und Menschenrechtsverletzungen gegenüber Homosexuellen in Russland ….ein wichtiges Thema.“
          – Wo? Ist mir entgangen.
          Ich habe den Eindruck, die kümmern sich lieber um ihre Machtsymbole vor der Haustür.

          „Dagegen scheinen die Diskriminierungen und Menschenrechtsverletzungen gegenüber Christen…. kein zentrales Thema in den zeitgenössischen Diskursen von Christen zu sein“
          – Habe zumindest nichts darüber gelesen in der letzten Zeit. Stimmt, da könnte der Vatikan mehr tun. Wäre besser, als irgendwelche Öko-Enzykliken zu schreiben.

          Daß die EKD dafür keine Zeit hat, ist ebenfalls bekannt. Die sind ja mit ihrem Geschlechterwahn und dem Flüchtlings-Tamtam bereits ausgelastet.

        • @ Axel

          „– Habe zumindest nichts darüber gelesen in der letzten Zeit.“

          Kannst du ja jetzt nachholen, ich habe weiter oben ja auf zwei Bücher dazu verlinkt. Es handelt sich bei beiden Schriften übrigens nicht um solche, die eine feindselige Haltung gegenüber Muslimen propagieren würden, also sind gegenüber dem Islam schon differenziert.

      • „In ihrem Land machen die Schwulgenderer einen Riesenbuhei um Ampelmännchen und Homoehe, während ihnen die “Kollegen” in mittelalterlichen Ländern wie Rußland oder S-Arabien scheißegal sind.“

        Hmmm, also immer wenn ich Russland anspreche, wird mir hier vorgeworfen zu dämonisieren und mich in eine Opferrolle zu begeben.

    • Was braust Du da für Belege-Kinderversuche? ?
      Das sagt doch der gesunde Menschenverstand das ich KINDER (lange bevor die die Pubertät erreichen und ihre Sexualität entdecken) nicht mit schwul /lesbisch/Bi /Trans und dem ganzen Kram verwirre und verunsichere.

        • „“Gesunder Menschenverstand” wird als Grundlage sachlicher Wahrheitsfindung überschätzt.“

          Das denke ich auch!

          Einer der dreibenden Kräfte für di Homoehe sind Gleichberechtigungsfreunde.

          Nur ganz oft sind das auch Frauenquotenbefürworter … wie passt das zusammen?

        • „Einer der dreibenden Kräfte für di Homoehe sind Gleichberechtigungsfreunde.

          Nur ganz oft sind das auch Frauenquotenbefürworter … wie passt das zusammen?“

          Das passt überhaupt nicht zusammen. Aber die Gleichstellungs-Masche musste erst behaupten, sie sei angewandte Gleichberechtigung. Das war das Einfallstor, um die Gleichberechtigung umzudeuten und auszuhöhlen. Paradoxerweise setzten sich die Feministen etwas widerwillig für Schwule Männer ein, um de facto Gleichberechtigung herzustellen. Naturgemäss feiern sie auch ungern dieses Bemühen wegen der letzteren. Ausserdem geht es um Männer. Ist da eigentlich Schadenfreude angebracht?

          Diejenigen, die jetzt den Schwulen die Gleichberechtigung verweigern, verweigern damit implizit auch die Kritik an der Gleichstellung als gegensätzlich der Gleichberechtigung. Damit sind die ganzen Konservativen gemeint, die die Auseinandersetzung mit gender und Feminismus nutzen, um ihrerseits ihre illiberalen Ziele zu verfolgen.

          Prima, dass die USA im Namen des Verfassungsrechts die Gleichberechtigung im Ehestand so herausgehoben hat. Ein Scheinsieg für den Feminismus, eine Ohrfeige für diese Konservativen.

        • @alex

          ich kann dem Argument nicht ganz folgen.

          Sie setzen sich ja nicht nur für Schwule Männer, sondern auch für lesbische Frauen ein und sehen das als Durchbrechung der „Heteronormativität“. Und Schwule durchbrechen nach der dortigen Vorstellung ja auch alle Geschlechterrollen, insofern ist es aus dieser Sicht gut vereinbar mit feministischen Zielen

    • @ Leszek

      „Ist ein bestimmtes Segment Konservativer tatsächlich nicht dazu in der Lage rationale Gewichtungen vorzunehmen oder woran liegt´s?“

      Dass liegt daran, dass die Menschen unterschiedliche Präferenzen/Prioritäten haben. Ich kann das konservative Wüten gegen Homo-Ehe und „Gender“ angesichts wesentlich wichtigerer Dinge auch nicht nachvollziehen, aber für manche sind diese Themen scheinbar emotional sehr stark besetzt. Wahrscheinlich, weil Kinder und Religion dabei eine Rolle spielen und das eigene Weltbild in Gefahr gerät.

      • ät Denton:

        Andersrum wird ein Schuh draus: Es gibt wichtigere Themen als irgendwelche „Diskriminierungen“.
        Gendersexkunde in der Schule und „unzählige Geschlechter“ in der Biologie allerdings sind schwerwiegende Probleme, die angegangen werden müssen.

        • @ Axel

          Es gibt für in der Tat wichtigere Themen, deshalb wundert es ich mich ja auch, dass die Konservativen ausgerechnet bei solchen eher unbedeutenden Sachen ihre ganze Energie aufwenden, statt sich um die wirklich relevanten zu kümmern.

        • ät Denton:

          Innerhalb der Gesellschaft gibt es nur wenig, das schlimmer ist als Korrektheitswahn. Wieviele Milliarden alleine frei würden, wenn der Speckgürtel rund um die linken Parteien und Professuren wegfiele…

        • @ Axel

          „Innerhalb der Gesellschaft gibt es nur wenig, das schlimmer ist als Korrektheitswahn.“

          Wenn du wirklich denkst, dass es in unserer Gesellschaft kaum schlimmere Sachen gibt als Korrektheitswahn, dann solltest du anderen besser nicht vorwerfen, Luxusproblemchen zu wälzen.

          „Wieviele Milliarden alleine frei würden, wenn der Speckgürtel rund um die linken Parteien und Professuren wegfiele…“

          Leider nicht genug.

        • „…Wenn du wirklich denkst, dass es in unserer Gesellschaft kaum schlimmere Sachen gibt als Korrektheitswahn“
          -Erzähl mal. Mir fallen spontan ein: Pflegenotstand, Islamismus, Bildungsmisere (die mit der Korrektheit allerdings zusammenhängt, genau wie der Islamismus).

          „Leider nicht genug.“
          – Heißt, es sollte mehr Geld für den Speckgürtel geben?

        • „Erzähl mal. Mir fallen spontan ein: Pflegenotstand, Islamismus, Bildungsmisere (die mit der Korrektheit allerdings zusammenhängt, genau wie der Islamismus).“

          Demografie/Rentensystem, Einwanderung aus Afrika, Eurokrise, Staatsschulden, „Energiewende“ … Zum Teil noch nicht akut, aber absehbar. Der Korrektheitswahn erschwerrt natürlich manche Lösungen, allerdings muss man ihn dann auch dort bekämpfen, wo es relevant ist, und nicht auf Nebenkriegsschauplätzen.

          „Heißt, es sollte mehr Geld für den Speckgürtel geben?“

          Nein, es wird nur weniger frei, als du wahrscheinlich denkst.

        • ät Denton:

          „Demografie/Rentensystem, Einwanderung aus Afrika, Eurokrise, Staatsschulden, “Energiewende”“
          – Sehr richtig – und wer ist schuld an dem Blödsinn?
          Demografie: Seit den späten 60ern geht die Fortpflanzung in den Keller. Also zur Zeit der hedonistischen 68er und des neuen Feminismus, der sagt, Karriere sei wichtiger als Gebären.

          Massenmigration: Liegt am Antifa-Wahn, daß sich niemand traut, Glücksritter als solche zu bezeichnen und rauszuschmeißen.

          Eurokrise: Liegt am Europa-Wahn, der wirtschaftliche Begrenzungen (z.B. Griechenlands) schlicht ignorierte.

          Staatsschulden: Liegt am Sozialwahn, der selbst Wohlhabenden Sozialleistungen zugesteht (KIndergeld…)

          Energiewende: Die Grünen ursprünglich, dürfte klar sein.

          „Der Korrektheitswahn erschwert natürlich manche Lösungen, allerdings muss man ihn dann auch dort bekämpfen, wo es relevant ist, und nicht auf Nebenkriegsschauplätzen.“
          – Die Frage ist, wo ist es relevant? Eine totalitäre Ideologie wie PC und Gender ist leider wie eine Krake. Wenn man zB lokal gegen Ampelmädchen demonstriert und gewinnt, hat man der Demokratie schon genutzt.

          „Nein, es wird nur weniger frei, als du wahrscheinlich denkst.“
          – Sei Dir mal nicht so sicher. Der Anteil an Nettosteuerzahlern im Lande liegt bei etwa einem Drittel. Heißt, ein Löwenanteil der Werktätigen lebt mittelbar oder unmittelbar von öffentlichen Geldern.
          Und da sind mittlerweile sehr viele in der Sozialindustrie tätig, die eigentlich nichts Nützliches machen.

  5. Schade für die deutsche U21, das war leider nix heute.
    Aber insgesamt hat der direkte Vergleich zwischen der U21-EM und der Frauen-WM mal wieder schön gezeigt, dass Frauenfußball in fast jeder Hinsicht immer noch Welten vom Männerfußball entfernt ist. Aber das wird das Gejammere einschlägiger Kreise, Frauenfußball werde nicht genügend wertgeschätzt, natürlich auch weiterhin nicht berühren…

    • Ich fand es gar nicht so uninteressant, sich mal so ein Spiel anzuschauen. Deutschland gegen Frankreich war vermutlich das Beste, das geboten wurde.
      Man kann deutlich erkennen, dass es Versuche gab, dem Spiel Richtung und Taktik zu verleihen und einige gute Spielzüge waren zu sehen. Doch jeder noch so gut begonnene Spielzug endet jedes Mal in einem zufallsgeprägten Chaos, einem typisches Bolzplatzmerkmal. Bis in die gegnerische Hälfte sah es deutlich besser als auf dem Bolzplatz aus um, je näher sie dem gegnerischen Tor kamen, um so mehr aus Bolzplatzniveau abzurutschen.

      Das ulkige war jedoch, dass das gesamte Umfeld eine eins zu eins Kopie der Männer war. Kommentator, Kameraführung, Schiedrichtergespann, Bandenwerbung etc. Alles wirkte wie immer bei Fußballfernsehübertragungen. Nur dass der Fußball selber so ganz anders aussah. Ein wirklich absurder Eindruck. Ein Spiel reicht mir dann auch.

      • Ja, genau das fällt mir auch immer wieder auf – abgesehen von den athletischen Defiziten sieht vieles erstmal gar nicht schlecht aus (man merkt schon, dass die Damen mindestens semiprofessionelle Trainingsmöglichkeiten haben), aber es klappt fast nie, einen Angriff konsequent zuende zu spielen. Dementsprechend fallen Tore auch meistens nur durch Zufälle oder grobe Fehler.

        Ich habe nichts gegen Frauenfussball, finde es aber immer wieder sehr irritierend, wenn ungeachtet des Umstands, dass z.B. die mediale Aufmerksamkeit bei Berücksichtigung der tatsächlichen sportlichen Leistungen und Bedeutung meines Erachtens bereits jetzt überzogen ist, immer noch eine zu geringe Wertschätzung beklagt wird. Mal sehen, wie lange es noch dauert, bis konkrete Forderungen nach Gleichstellung erhoben werden…

  6. http://www.focus.de/panorama/welt/sag-den-kindern-dass-daddy-sie-liebt-mann-wirft-sich-bei-tunesien-attentat-als-menschlicher-schutzschild-vor-verlobte_id_4779591.html?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=facebook-focus-online-gesundheit&fbc=facebook-focus-online-gesundheit&ts=201506271213

    Mann wirft sich vor seine Frau, soll ihr das Leben gerettet haben.

    Patriarchy at its best.

    Wann fangen Männer an zu verstehen, dass sich Frauen selbst beschützen können?! Dieses patriarchalische Gehabe ist sowas von 1950.

  7. Noch mal zur Tim-Hunt-Affäre:
    Dort sind in den letzten Tagen zwei weitere Dinge bekannt geworden, die den Verdacht, daß das eine reine feministische Hetzjagd war, deutlich verstärken und wonach die Vorwürfe gegen Hunt mittlerweise als substanzlos anzusehen sind:

    1. ein nicht veröffentlichtes internes Protokoll eines ERC-Botschafters, das den Aussagen der Haupzeugin Connie St Louis klar widerspricht

    2. Ein Stück investigativer Journalismus (kaum zu glauben), in diesem Fall eine Untersuchung der Qualifikation von Connie St Louis: http://www.dailymail.co.uk/news/article-3141158/A-flawed-accuser-Investigation-academic-hounded-Nobel-Prize-winning-scientist-job-reveals-troubling-questions-testimony.html
    Ergebnis: Frau St Louis hat bei den Angaben über ihre journalistischen bzw. wissenschaftlichen Erfolge systematisch getäuscht. Das widerlegt jetzt nicht direkt ihre Aussagen im Fall Hunt, wirft aber ein sehr schlechtes Licht auf sie.

    Ich habe meinen ursprünglichen Blogpost zu dem Thema inzwischen deutlich erweitert, die neueren Erkenntnisse stehen hinten:
    http://maninthmiddle.blogspot.de/2015/06/feministischer-killerinstinkt.html#nachtraege20150626

    • ät mitm:

      Guck mal auf Ihrer Seite:
      „Connie St Louis is an award-winning broadcaster, journalist, academic, writer and scientist. She presents and produces a range of health programmes for radio including BBC Radio’s 4 landmark seven ages of man series, “Life as…” and was a presenter of “Health Matters” on BBC World Service.
      Her most recent BBC Radio 4 documentary was ‘Ethnic Drugs the Magic Bullet?’ which examined the development of race specific designer drugs by the pharmaceutical industry in recent years.“

      http://conniestlouis.com/about/
      Tja, nur welcher Preis? Was für eine Wissenschaftlerin ist sie?

      Sie ist am City-College London Journalismus-Dozentin und hat 16 Jahre bei der BBC gearbeitet. MINT-Hintergrund ist keiner zu finden.
      Mit ihrem Ethno-Look(Rastas) sieht sie auch nicht gerade konservativ aus.
      http://www.city.ac.uk/people/academics/connie-st-louis#profile=1

      Würde vermuten: typischer Fall von linker Akademikerin und Sozialkriegerin. Wahrscheinlich die einzige im Publikum von Tim Hunt. Hat wohl nix von dem kapiert, was er gesagt hat, aber die Löffel gespitzt, als er was von Frauen sagte.

      • Ach nee, City University heißt die Alma mater.

        „Zusammen mit Cardiff gilt die City University als „Oxbridge des Journalismus““ laut Wiki.
        Merkwürdig, so ne Gurke an so ner Spitzenuni. Aber ist ja in den Ivy-Liga-Unis der USA genau so. Spitzenwissenschaft in der Physik& Co.; aber purer Wahnsinn in den Sozialfächern.

      • Diese Connie St Louis wird in dem Daily Mail Artikel in der Tat komplett demontiert.

        „Sie ist am City-College London Journalismus-Dozentin“

        Ein Dozent ist kein Prof, sie ist noch nicht mal promoviert, hat fast keine Publikationen, macht also vermutlich nur Lehre. Das entschuldigt aber nichts in der Hunt-Affäre.

        Ich sehe inzwischen auch nicht St Louis als Haupttäter in der Affäre, sondern die Presse: die hat wieder mal ungeprüft die platteste feministische Propaganda breitgetreten. Wenn man Zeit hätte, müßte man alle Presseartikel (z.B. den von Katie Collins in Wired) mal durchsehen und auseinandernehmen, wie hier blind und unkritisch Nachrichten geglaubt werden, wenn sie ins Opfer-Abo-Schema hineinpassen und wie die ultimativen Katastrophenszenarien obendrauf erfunden werden und das dem Leser als fundierte Meinung bzw. Nachricht verkauft wird.

        Der investigative Artikel im Daily Mail umgeht übrigens die Frage sehr elegant, warum der Daily Mail anfangs auch gegen Hunt gehetzt hat und nicht viel früher den Merkwürdigkeiten nachgegangen ist. Als der Shitstorm in vollem Gange war, hätte man sich ja auch eine blutige Nase geholt, wenn man Hunt entlastet hätte. Ist das Zufall, daß 2 Tage nach dem Times-Artikel über das Leaked ERC-transcript auf einmal kritische Fragen gestellt werden?

        • ät man-in-the…:

          Klar ist die L-Presse schuld. Wenn >70% aller Journalisten heutzutage links sind, ist zu erwarten, daß Gender- und PC-Themen
          a) einseitig behandelt und
          b) gehypt werde. Immerhin war die Info zum „Sexismus“ des Hunt eigentlich völlig uninteressant.

          Hoffentlich kriegt die Denunziantin die Hucke voll. Vielleicht wird sie ja von der Uni geschmissen? 🙂

          Könnte bewirken, daß die Sozialkrieger es sich in Zukunft überlegen, wen sie anschwärzen.

  8. Gerade gefunden zum Thema gender pay gap:

    Obwohl ja inzwischen auch die trübste Funzel mitgekriegt hat, dass die Sache mit der ungleichen Bezahlung und den 23% wohl doch nicht so haltbar ist, versucht man im Ministerium für alles außer Männer anscheinend eine ganz interessante Öffentlichkeitsarbeit über Bande:

    Bei dieser Stellenanzeige für scheinbar neutrale Gehaltscheck-Seiten
    http://bit.ly/1Jg8ngN

    erfährt man nämlich: „Wir sind darüber hinaus Partner des Bundesfamilienministeriums und der EU-Kommission für ein Projekt zur Entgeltgerechtigkeit“.

    Und auf diesem scheinbar neutralen Portal liest man dann, dass ungleiche Bezahlung „für exakt dieselben Aufgabenbereiche“ etc ein echtes Problem sei.

    Ich würde ja zu gern wissen, was für Gelder bei dieser „Partnerschaft“ fließen …

  9. Dozenten, die bei Nichtgendern mit Punktabzug drohen, gibt es nicht nur an der TU Berlin, sondern auch an der Berliner Humboldt-Universität , am Geschwister-Scholl-Institut der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität, an der Universität Hamburg, der Universität Salzburg, der Fachhochschule St. Pölten und der Fachhochschule des Berufsförderungsinstituts Wien. An diesen Hochschulen war bislang niemand für eine Stellungnahme zu eventuellen Auswirkungen der Entdeckung Zideks erreichbar.

    http://www.heise.de/tp/artikel/45/45291/1.html

    • „So Prof. Tim Hunt said it was a joke, his audience said it was a joke, his students said it was a joke, his peers said it was a joke, his colleagues said it was a joke, the reporters said it was a joke and now the European Commission says it was a joke. Interesting to see the feminist twitters/blogs are still stating that this was „no joke“.“

      ^^

      Der erste Link geht bei mir leider nicht (mehr)

  10. Laura Kipnis On How Campus Feminism Infantilizes Women

    The Northwestern professor discusses her Title IX „inquisition“ and the sexual paranoia that has overtaken universities.

  11. When times are tough, parents favor daughters over sons

    In tough economic times, parents financially favor daughters over sons, according to researchers at the Carlson School of Management and Rutgers Business School. Their study, forthcoming in the Journal of Consumer Research, found participants preferred to enroll a daughter rather than a son in beneficial programs, preferred to give a U.S. Treasury bond to a daughter rather than a son, and bequeathed a greater share of their assets to female offspring in their will when they perceived economic conditions to be poor.

    http://phys.org/news/2015-06-tough-parents-favor-daughters-sons.html

  12. Islamic State beheads civilian women for first time — for ‘sorcery’ [„Hexerei“]

    “ … Both women were executed with their husbands — previous reports of such beheadings remain unconfirmed by Western media. Reuters carried the same news.

    The Islamic State has, of course, beheaded many people before.

    [“Jihadi John”: Islamic State killer is identified as Londoner Mohammed Emwazi]

    The group has also killed many women, reportedly burning some Yazidi women alive and stoning others to death. (American hostage Kayla Mueller was also killed while with the group; though it’s not clear how she died, she does not seem to have been beheaded.) …“

    http://www.washingtonpost.com/news/morning-mix/wp/2015/06/30/islamic-state-beheads-civilian-women-for-first-time-for-sorcery/

  13. Harping On: The Hypocrisy and Lies of Twitter’s Most Notorious ‘Anti-Abuse’ Activist, Randi Harper, Part 1

    http://www.breitbart.com/big-journalism/2015/06/29/harping-on-the-hypocrisy-and-lies-of-twitters-most-notorious-anti-abuse-activist-randi-harper-part-1/

    „In Part Two, we delve deeply into Randi Harper’s background. We examine how she arrived at her current methods of attack and critically explore the many gruesome personal allegations made against her. We also reveal a shocking truth about her “work” at the FreeBSD project, the open source software project on which Harper’s reputation as a programmer rests. Finally, we ask the question: how did she get away with it for so long?“

    • Wunderschöne Sätze in dem Artikel.

      Ihre Bilder werfen ein Schlaglicht auf eine Gesellschaft, in der Mädchen einzigartige Rechte genießen und den Jungen vorgezogen werden.

      Das Image der mächtigen Frau, das den Khasi anhaftet, passt häufig nicht zu ihrem Alltag und ihren Erfahrungen.

      Viele kämpfen mit Armut und oftmals der falschen Annahme, dass sie mehr Rechte haben und deshalb keine Unterstützung brauchten.

      Wikipedia berichtet:

      Die Khasi bilden eine matrilineare Gesellschaft,[2] bei der sich die Erbfolge nach der Mütterlinie richtet und den Frauen durch ihren Landbesitz eine wirtschaftliche und soziale Unabhängigkeit ermöglicht.

      die Khasi [halten] bis heute an ihrer traditionellen Lebensweise innerhalb einer matrilinearen und matrilokalen Gesellschaftsordnung fest, in welcher die mütterliche Abstammungslinie (Erbfolge) dominiert, das heißt, die Kinder werden der Mutter zugerechnet und einige oder alle Güter, Rechte, Pflichten und Privilegien werden von den Müttern an ihre Töchter weitervererbt. Nicht, wie in der Patrilinearität üblich, der ältesten Sohn, sondern die jeweils jüngste Tochter, die sogenannte khaddu, erbt hierbei das gesamte Vermögen und ist das Oberhaupt des ganzen Familien-Clans, sofern diese von der Sippe als geeignet dafür angesehen wurde. Einige Autoren berichten, dass in manchen Regionen die jüngste Tochter die beste schulische Ausbildung bekommt.

      Das von einem Mann vor seiner Heirat erarbeitete Vermögen gehörte seiner Mutter, das nach der Heirat Erarbeitete seiner Ehefrau.

      Sehr schön auch der Kontrast zwischen diesen beiden Ansätzen.

      Wikipedia: „Die Khasi kannten neben der Sippenmutter auch Häuptlinge. Sippenhäuptling wurde ein Sohn oder ein Neffe der Sippenmutter. Während die Sippenmutter für Haus und Familie verantwortlich war, nahm der Häuptling administrative und repräsentative Aufgaben außerhalb wahr, hatte jedoch auch innerhalb der Kernfamilien ein Vetorecht. (…) Das Land sowie die Erträge aus der Landwirtschaft und dem Handel gehörten der Sippe gemeinsam und wurden durch die Sippenmutter verwaltet.“

      Spiegel:“Außerdem haben Khasi-Frauen noch immer geringen Einfluss auf gesellschaftliche und politische Entscheidungen: Sie dürfen nicht die Rolle des Dorfführers übernehmen und sind von den traditionellen Ortsräten der Khasi ausgeschlossen.“

  14. Kein Selbermachmittwoch heute 😦

    Schöner Artikel aus dem Alltag:
    Polizistin hasst ihre Kollegin, weil sie immer das Gleiche anhat wie sie

    Welche Kleider Silke Mertinat für ihren Job auch wählt – ihre Kollegin Jennifer D. erscheint stets im exakt gleichen Outfit. Die 29-Jährige ist überzeugt: Es handelt sich dabei um reine Provokation.

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