Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 20. Juni 2015

Selbermach Samstag 141 (20.06.2015)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

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Responses

  1. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich wieder de lila Miezekatze auf den Baum jagen (*Wau wau wau*), solange es noch legal ist. (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Erstmal ein paar interessante Links zum Thema „(Zwangs-)Gendern in der Sprache“:

    http://members.chello.at/heinz.pohl/Fem_Dt.htm

    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/4710302/Von-Lehrern-und-von-Weibchen?from=suche.intern.portal

    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/3838350/Zeit-fur-eine-Ruckkehr-zur-sprachlichen-Normalitaet?from=suche.intern.portal

    http://diepresse.com/home/recht/rechtallgemein/4749107/Verpflichtendes-Gendern-verfassungswidrig?from=suche.intern.portal

    „Das Gendern wird zur Machtdemonstration gegen den Schwächeren, der sich nicht wehren kann.“

    Nun zum ***GENDER GAGA DER WOCHE***:

    https://demofueralle.wordpress.com/2015/06/16/5-grunde-warum-sie-unbedingt-am-sonntag-21-juni-14-uhr-zur-demo-fur-alle-kommen-sollten/#more-4470

    Wer in der Nähe von Stuttgart wohnt sollte mitdemonstrieren!

    Nun wieder das Übliche:

    Femokratie:

    http://femokratie.com/offener-brief-manuela-schwesig-sachverstaendigenkommission-2-gleichstellungsbericht/06-2015/

    Birgit Kelle:

    http://frau2000plus.net/kinder-und-sex-thema-heute-bei-king-fm-in-der-radioshow-von-birgit-kelle/

    Schoppe:

    http://man-tau.blogspot.de/2015/06/verhandlungen-ohne-verhandlungspartner.html

    via Danisch:

    https://klartextnews.wordpress.com/2015/06/13/abituraufgaben-aus-der-genderuni/

    Mann-om-man:

    http://mann-om-man.blogspot.de/2015/06/zitat-des-tages-unterhalt.html

    http://mann-om-man.blogspot.de/2015/06/zitat-des-tages-kinder-und-bildung.html

    Die Kehrseite:

    https://karstenmende.wordpress.com/2015/06/14/tim-hunt-shitstorm-gegen-die-wissenschaft/

    Pelzblog (bzw. via Pelzblog):

    http://www.pelzblog.de/2015/06/jasna-strick-hassreden-und-bedrohung-antifeminismus-im-internet-audiomitschnitt/

    http://www.pelzblog.de/2015/06/eu-bericht-2015-gleichstellung-der-geschlechter-2teiliger-artikel-auf-nicht-feminist/

    …und der Surftipp des Tages:

    http://agensev.de/

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Das hier

    https://allesevolution.wordpress.com/2015/01/31/ubersicht-evolution-evolutionare-psychologie-und-partnerwahl/

    ist ein guter Überblick über die Theman hier bei Allesevolution. Wer richtig professionell mit „biologistischen“ Argumenten „trollen“ will, dem sei dieser Überblick sehr empfohlen, gerade auch Autoren & Journalisten.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch „offline“ (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale „supitolle“ Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Der Mensch (Homo sapiens), Hypergamie beim Weibchen; das Weibchen ist so geil auf statushohe Männchen wie der Hund aufs Hackfleischbällchen; beim Männchen zählt fürs Weibchen vor allem sein Status, nicht so sehr der Mensch dahinter; das Weibchen ist oft opportunistisch und lügt manchmal; nicht speziell Männer, sondern beide Geschlechter haben AUCH negative Eigenschaften

    • Genau, die einzige, die total rangeht, ist zufälligerweise die, die er 45 Minuten vorher angesprochen hat und natürlich sagt sie auch genau das, was beabsichtigt ist. Bist du wirklich so naiv? Spätestens jetzt, wo er ein so großes Publikum bedient, muss er natürlich immer neue Sachen ausdenken. Das ist Fake so wie mittlerweile 90% seiner Videos.

      “ beim Männchen zählt fürs Weibchen vor allem sein Status, nicht so sehr der Mensch dahinter; das Weibchen ist oft opportunistisch und lügt manchmal;“

      Ja sowas gibt’s. Und es gibt auch Männer, denen der Mensch hinter der Frau egal ist und die nur aufs Äußere gucken. So ist halt das Leben. Dann musst du eben Rockstar oder Milliardär werden oder dich mit deiner Normaloexistenz anfreunden.

      • @ Atacama

        „Genau, die einzige, die total rangeht, ist zufälligerweise die, die er 45 Minuten vorher angesprochen hat und natürlich sagt sie auch genau das, was beabsichtigt ist. Bist du wirklich so naiv? Spätestens jetzt, wo er ein so großes Publikum bedient, muss er natürlich immer neue Sachen ausdenken. Das ist Fake so wie mittlerweile 90% seiner Videos.“

        Weiß ich nicht, ob das ein Fake ist. Meiner Erfahrung nach sind viele Frauen genau so in der Art. Selbst, wenn es ein Fake ist: Ich find es witzig. Ich kenne ihn nicht.

        Kannst ja mal Arne fragen, ob er „so naiv“ ist. Das war via Genderama.

        „” beim Männchen zählt fürs Weibchen vor allem sein Status, nicht so sehr der Mensch dahinter; das Weibchen ist oft opportunistisch und lügt manchmal;”

        Ja sowas gibt’s. Und es gibt auch Männer, denen der Mensch hinter der Frau egal ist und die nur aufs Äußere gucken. So ist halt das Leben.“

        Ja, allerdings wird das durch den radikalfeministischen Zeitgeist seit Jahrzehnten falsch dargestellt. Der Mann gilt als „sozialer und sexueller Idiot“, die Frau als die eigentliche welche. Und das ist so einfach nur Blödsinn.


        Dann musst du eben Rockstar oder Milliardär werden oder dich mit deiner Normaloexistenz anfreunden.“

        Hab bereits Letzteres. Geht aber besser, wenn man gegen den Feminismus auch mal zurückkeilen kann.

        • Halte das Video auch für gestellt. Dennoch zeigt es die biologische Realität: Frauen reagieren auf statushohe Männer deutlich positiver denn auf statusniedrige.

          Ist doch ein alter Hut. Hat David Buss schon vor 20 Jahren nachgewiesen. Und daß männliche Popstars eine fanatische weibliche Anhängerschaft haben, ist dem Durchschnittsbürger spätestens seit Elvis bekannt.

      • ät Atacama:

        Für die Freunde der ungehemmten Masseneinwanderung:
        http://nicolaus-fest.de/a-failed-area-neukoelln/

      • Ich denke das ist ziemlich eindeutig ein Fake, noch nicht mal ein guter.

        Es gibt allerdings viele „gold digger pranks“, die zeigen, dass es im Prinzip schon oft so funktioniert.

        Das ist halt so eine Sache, die einem als Mann viel offensichtlicher ist, denn als Frau. Während Frau sich halt ad hoc Erklärungen rationalisiert, warum ein bekannter Fußballer oder Schauspieler „heiß“ ist, während der exakt gleiche Typ ihr hinter einer Metzgertheke gar nicht erst auffallen würde, macht man als Mann ja durchaus am eigenen Leibe Erfahrungen mit der Kontextabhängigkeit seiner Wirkung auf Frauen.
        Wir haben einen viel leichteren Zugang zu diesen Mechanismen, weil wir genau merken, wie unsere Attraktivität fluktuiert, je nachdem ob wir uns als Zivildienstleistende vorstellen, oder prestigeträchtige Rollen und Funktionen einnehmen, Anzug und Vereantwortung tragen usw.
        Was ich (und wohl die meisten Männer) da schon an Kontrasten erlebt habe, sprengt wohl weibliche Vorstellungskraft, die das nur in Bezug auf körperbetonte Kleidung und Kosmetik kennt.

        Und es gibt auch Männer, denen der Mensch hinter der Frau egal ist und die nur aufs Äußere gucken.

        Das ist aber nicht das gleiche. Das „Äußere“ ist Teil eines Menschen und seiner Identität. Im Grunde ist es anmaßend, von anderen auf moralistische Weise zu verlangen, „inneren“ Attributen eine höhere Priorität zu geben als sogenannten „äußeren“.
        Status dagegen entsteht nur durch Kontexte und (vermeintliche) soziale Relationen, die außerhalb der Person liegen und wie wir in den Prank-Videos sehen gar nichts mit ihr zu tun haben müssen.

        • diese extreme Darstellung ist trotzdem falsch.

          „Das ist aber nicht das gleiche. Das “Äußere” ist Teil eines Menschen und seiner Identität.“

          Nicht unbedingt. Wenn man ungeschminkt, übernächtigt und in Gammelklamotten rausgeht, ist es ein Unterschied, ob man von einem Profistylisten geschminkt, frisiert und eingekleidet wird.
          Nach diversen weiblichen Stars würden in „normalo“ wahrscheinlich auch nicht so viele Hähne krähen.

          Außerdem kann man genauso sagen, dass die Fähigkeiten eines Menschen Teil seiner Identität sind.

          „Im Grunde ist es anmaßend, von anderen auf moralistische Weise zu verlangen, “inneren” Attributen eine höhere Priorität zu geben als sogenannten “äußeren”.“

          Tue ich ja gar nicht, es wundert mich nur, dass das so einseitig betrachtet wird (Goldgräberinnen die nicht auf innere Werte achten).

        • „Wenn man ungeschminkt….“

          Da ist ´was dran.

        • Wir haben einen viel leichteren Zugang zu diesen Mechanismen, weil wir genau merken, wie unsere Attraktivität fluktuiert, je nachdem ob wir uns als Zivildienstleistende vorstellen, oder prestigeträchtige Rollen und Funktionen einnehmen, Anzug und Verantwortung tragen usw.

          Was ich (und wohl die meisten Männer) da schon an Kontrasten erlebt habe, sprengt wohl weibliche Vorstellungskraft,..

          Aus meiner männlichen Erfahrungswelt:

          uneingeschränkte Zustimmung.

          Das geht manchmal ins Klamottenhafte. Ich war einmal bei einer Veranstaltung sowohl in organisierender als auch vortragender Position tätig. In der Organisations-Rolle habe ich im T-Shirt Folder verteilt, für den Vortrag hab ich mich dann ins Jackett geworfen.

          Nach dem Vortrag kam eine süße Studentin ans Pult, um mich zu komplimentieren. Ich konnte mich natürlich an sie erinnern, weil sie mir schon beim Folderverteilen aufgefallen war und ich vergeblich versucht hatte, mit ihr ins Gespräch zu kommen.

          Sie wollte mir nicht glauben, dass ich der Kerl bin, der sie vorher schon einmal angesprochen hatte. Die Gute hatte mich zuvor mEn noch nicht einmal wahrgenommen.

        • Nicht unbedingt. Wenn man ungeschminkt, übernächtigt und in Gammelklamotten rausgeht, ist es ein Unterschied, ob man von einem Profistylisten geschminkt, frisiert und eingekleidet wird.
          Nach diversen weiblichen Stars würden in “normalo” wahrscheinlich auch nicht so viele Hähne krähen.

          Was willst du damit sagen? Dass Männer nicht mal auf das Äußere einer Frau, sondern nur auf ihre Schminke und ihre Klamotten stehen würden?

          Außerdem kann man genauso sagen, dass die Fähigkeiten eines Menschen Teil seiner Identität sind.

          Natürlich sind sie das! Aber was weißt du über die Fähigkeiten eines Mannes, wenn du nur Statussymbole siehst
          Hier geht es um Merkmale, die außerhalb der Person liegen.

          Tue ich ja gar nicht, es wundert mich nur, dass das so einseitig betrachtet wird

          Das wundert dich deshalb, weil deine Analogie zwischen Golddiggern und sexuell angezogenen Männern falsch ist.

        • „Was willst du damit sagen? Dass Männer nicht mal auf das Äußere einer Frau, sondern nur auf ihre Schminke und ihre Klamotten stehen würden? “

          Radaffe hat da ja ein ganz gutes Beispiel geliefert.
          Bis zu einem gewissen Grad: Ja.
          Das deckt sich zumindest mit meinen Erfahrungen. Wenn man ungekämmt, ungeschminkt und in Jogginghose morgens verschlafen zum Bäcker geht, gibt es weniger Aufmerksamkeit als wenn man frisiert, geschminkt und in schönen Klamotten irgendwo hingeht.
          Obwohl man im Prinzip ja immer noch dieselbe Person ist.

          „Natürlich sind sie das! Aber was weißt du über die Fähigkeiten eines Mannes, wenn du nur Statussymbole siehst
          Hier geht es um Merkmale, die außerhalb der Person liegen.“

          Ich weiß, ich soll nichts dazu sagen, aber das müsstest du als …. eigentlich wissen.
          Menschen ziehen halt auch vorschnelle Schlüsse.
          Anhand von Klamotten, Aussehen, Haarschnitt, erstem Eindruck usw.
          z.B. Eine adipöse mit halb rausgefallenen Zähnen, rausgewachsener Blondierung und Aldiletten ist vielleicht Neurochirurgin oder sonst wie hoch-kompetent, viele würden aber (erstmal) davon ausgehen, dass sie eine bildungsferne Assibraut ist und sie in eine entsprechende Schublade stecken.

        • „Das wundert dich deshalb, weil deine Analogie zwischen Golddiggern und sexuell angezogenen Männern falsch ist.“

          Warum? Ich will die äußere Schale, weil die Schale schön ist vs. Ich will die äußere Schale, weil der Schein (Auto, Klamotten) lohnenswert wirkt. Wo ist da der Unterschied? In beiden Fällen steht nicht der Mensch und seine individuelle spezielle innere Werte special Snowflake nature im Vordergrund.

        • Radaffe hat da ja ein ganz gutes Beispiel geliefert.
          Bis zu einem gewissen Grad: Ja.
          Das deckt sich zumindest mit meinen Erfahrungen. Wenn man ungekämmt, ungeschminkt und in Jogginghose morgens verschlafen zum Bäcker geht, gibt es weniger Aufmerksamkeit als wenn man frisiert, geschminkt und in schönen Klamotten irgendwo hingeht.
          Obwohl man im Prinzip ja immer noch dieselbe Person ist.

          Wenn ich besoffen dummes Zeug vor mich hinlalle und dumme Sprüche klopfe, komme ich auch nicht so gut an, wie wenn ich mich von meiner besten Seite zeige (und vielleicht noch dick auftrage, um meine Vorzüge subtil zur Geltung zu bringen). Dabei bin ich dann auch „im Prinzip dieselbe Person.
          Frauen putzen sich raus, um weibliche Merkmale zu betonen.

          Du merkst hoffentlich selbst, wie schräg dein Vergleich ist angesichts des Gold Digger Videos. Steht für dich der Typ auch wie ein totaler Volldepp da, weil er auf ihr Makeup „reingefallen“ ist?

          Ich weiß, ich soll nichts dazu sagen, aber das müsstest du als …. eigentlich wissen.
          Menschen ziehen halt auch vorschnelle Schlüsse.

          Oh, so langsam näherst du dich dem Lernziel! Ebent!
          Frauen schließen vorschnell von Statussymbolik auf „Fähigkeiten“ oder „gute Gene“. Genau dieser Fehlschluss, Atacama, ist ja der Kern der Kritik an „Gold Diggern“. Den Statussymbole sind eben nicht mehr „die Person“. Während eine geschminkte Person immer noch „die Person“ ist.

          Die Konklusion „Der Typ ist offenbar Millionär. Also muss er tolle „innere Werte“ haben, klug, ehrgeizig, selbstsicher und verantwortungsbewusst sein. Ich will ihn!“

          ist keineswegs das gleiche wie: „Die Frau in dem sexy Outfit sieht heiß aus. Ich will sie.“

          Den im oberen Fall liegt das Attraktivitätsmerkmal außerhalb der Person, entsteht erst durch soziale Bezogenheit und voreilige Annahmen. Beim unteren Fall könnte man höchstens sagen, dass die Merkmale (z.B. durch Pushup) in gewisser Weise durch die Frau „gefälscht“ werden.
          Das wäre analog dazu dann so wie wenn ich bei einem Date erzähle, dass ich ehrenamtlich Obdachlosen helfe obwohl es gar nicht stimmt. Dann kann man der Frau die das glaubt wohl nicht vorwerfen, dass sie nicht „auf den Menschen“ schauen würde, oder vorschnelle Schlüsse getroffen habe.

          Im übrigen habe ich noch von keinem Mann jemals die Beschwerde gehört, dass Frauen nur ihren Körper wollen würden.
          Aber umso öfter, dass Frauen nur von ihrem Geld und Statusprivilegien profitieren wollen würden.

        • „Du merkst hoffentlich selbst, wie schräg dein Vergleich ist angesichts des Gold Digger Videos. Steht für dich der Typ auch wie ein totaler Volldepp da, weil er auf ihr Makeup “reingefallen” ist?“

          Wenn er denkt, dass eine Frau, die sich eben noch mit der „Ich habe einen Freund“ Ausrede rausgeredet hat nun auf einmal mit ihm sofort ins Hotel will und auf einmal keinen Freund mehr hat, nur weil er ein paar Securitys bei sich hat, tatsächliches Interesse an seiner Person, seinen Wünschen, träumen und Ängsten hat, dann ist er ein Volldepp, ja.
          Genau wie eine Frau, die von einem Mann in der Disco angequatscht und zu ihm nach Hause eingeladen wird und denkt, daraus folgt nun eine glückliche Rosamunde Pilcher Ehe.

          „Frauen schließen vorschnell von Statussymbolik auf “Fähigkeiten” oder “gute Gene”. Genau dieser Fehlschluss, Atacama, ist ja der Kern der Kritik an “Gold Diggern”. Den Statussymbole sind eben nicht mehr “die Person”. Während eine geschminkte Person immer noch “die Person” ist.“

          Und Männer tun dasselbe beim Aussehen bzw. Styling.

          „Im übrigen habe ich noch von keinem Mann jemals die Beschwerde gehört, dass Frauen nur ihren Körper wollen würden.
          Aber umso öfter, dass Frauen nur von ihrem Geld und Statusprivilegien profitieren wollen würden.“

          Aber du hast bestimmt schon von Frauen gehört, dass Männer nur Sex wollen und nur davon profitieren wollen. Ist dasselbe in grün.

        • Und Männer tun dasselbe beim Aussehen bzw. Styling.

          Der Unterschied ist, dass ich als Mann eine nicht-gestylte, hässliche Frau immer noch als vollwertiges menschliches Wesen behandle und sie für ihren Mangel an sexuellen Auslösereizen nicht persönlich verantwortlich mache.

        • tatsächliches Interesse an seiner Person, seinen Wünschen, träumen und Ängsten hat, dann ist er ein Volldepp, ja.
          Genau wie eine Frau, die von einem Mann in der Disco angequatscht und zu ihm nach Hause eingeladen wird und denkt, daraus folgt nun eine glückliche Rosamunde Pilcher Ehe.

          Jetzt komm doch nicht schon wieder mit deinen Disney-Kleinmädchen-Idealen. Das hat doch gar nichts damit zu tun, ob sie oder er nun nen Quickie, drei Kinder oder ein Gespräch über „Träume und Ängste“ vom anderen wünschen.
          Es geht hier darum, was Anziehung auslöst.

          Die Videos zeigen ganz eindeutig, dass bei Männer oft der soziale Kontext entscheidend ist, also Indikatoren von sozioökonomischem Status, die – wie hier gezeigt – gänzlich unabhängig von Verhalten und Aussehen, also den persönlichen Attributen sind.

          Sehr vereinfachend ausgedrückt: die Höhe des Kontostands sagt das Interesse von Frauen voraus.

          Und Männer tun dasselbe beim Aussehen bzw. Styling.

          Oh Gott, nein! Das Aussehen gehört doch zu einer Person. Natürlich spielt das Aussehen für die Anziehung mit die größte Rolle, was denn sonst?
          Und Styling ist nichts anderes als Werbung. Männer und Frauen „balzen“, d.h. sie machen Werbung für sich. Affen trommeln sich auf die Brust, Männer prahlen, Frauen malen sich an und tragen nen Ausschnitt.
          Auch beim Prahlen oder Malen kann man dick auftragen, klar.

          Der Grund, warum die Schnalle in dem von mir geposteten Video dumm dasteht, ist der, dass wir den Besitz oder Nicht-Besitz nicht als ein zu einer Person (!) gehörendes Merkmal betrachten. Und wir uns als Gesellschaft dem eigentlich bewusst sind, dass die Konklusion von solchen Ressourcen und Symbolen auf Eigenschaften der Person nicht valide sind.

          Wenn ich mit einer Frau nur Sex will und ihre Persönlichkeit langweilig finde, dann ist es immer ein Mensch den ich will aufgrund spezifischer Eigenschaften.

          Aber du hast bestimmt schon von Frauen gehört, dass Männer nur Sex wollen und nur davon profitieren wollen. Ist dasselbe in grün.

          An deiner eigenen Wortwahl müsstest du doch eigentlich erkennen, dass dein abstruser Vergleich nicht mal Rollstuhl fährt. Inwiefern profitiere ich denn davon, Sex gehabt zu haben? Sex ist doch für den Mann nicht instrumentell, sondern Selbstzweck. Männer wollen die Frau dann immernoch als das, was sie ist: Frau.

          Wenn die andere, längerfristige Ansprüche an eine Liasion an, muss man das halt aushandeln. Täuscht der Mann da langfristiges Interesse vor, ist das sicherlich auch moralisch unlauter.

          Aber nicht dasselbe in grün. Es sind Äpfel und Birnen, die für dich halt beide grün erscheinen.

        • @zip

          „Der Unterschied ist, dass ich als Mann eine nicht-gestylte, hässliche Frau immer noch als vollwertiges menschliches Wesen behandle und sie für ihren Mangel an sexuellen Auslösereizen nicht persönlich verantwortlich mache.“

          Unterschied zu was?
          Die Frau in dem Video hat den Mann in seiner Normalform doch ebenfalls als menschliches Wesen behandelt, nur wollte sie sich nicht mit ihm treffen.

          „Jetzt komm doch nicht schon wieder mit deinen Disney-Kleinmädchen-Idealen. Das hat doch gar nichts damit zu tun, ob sie oder er nun nen Quickie, drei Kinder oder ein Gespräch über “Träume und Ängste” vom anderen wünschen.
          Es geht hier darum, was Anziehung auslöst.“

          Das war Sarkasmus.

          „Sehr vereinfachend ausgedrückt: die Höhe des Kontostands sagt das Interesse von Frauen voraus.“

          Und sehr vereinfachend gesagt: Die Kürze des Rocks und der Zeitaufwand beim Make Up sagt das Interesse von Männern voraus. Oder eine Brille zu tragen. Ich bin ziemlich sicher, dass Frauen mit Brille schlechter ankommen als welche ohne im Schnitt.

          „Wenn ich mit einer Frau nur Sex will und ihre Persönlichkeit langweilig finde, dann ist es immer ein Mensch den ich will aufgrund spezifischer Eigenschaften.“

          Hm ja und die Schauspielerin in dem Video simuliert eine Frau, die den Mann aufgrund seiner Eigenschaft als Promi will. Ich sehe einfach den Unterschied nicht bzw. verstehe nicht, worauf du hinaus möchtest.

        • Die Kürze des Rocks und der Zeitaufwand beim Make Up sagt das Interesse von Männern voraus. Oder eine Brille zu tragen. Ich bin ziemlich sicher, dass Frauen mit Brille schlechter ankommen als welche ohne im Schnitt.

          Ich hab es doch jetzt schon mehrmals erklärt. Der Zusammenhang besteht, ja (so wie der Mann sich auch durch den Friseurbesuch upgraden kann). Aber der kurze Rock betont lediglich Eigenschaften, die die Frau tatsächlich hat. Er macht sie nicht austauschbar oder als Obekt der Begierde sekundär.

          die den Mann aufgrund seiner Eigenschaft als Promi will

          „Promi“ ist eben keine Persönlichkeitseigenschaft, sondern sozialer Kontext, wie auch Name oder Besitz. Das Aussehen, aufgehübscht oder nicht, macht die Attraktivität eines Menschen (m/w) mit aus. Genau das ist der Casus Knaxus.

          Ich sehe einfach den Unterschied nicht bzw. verstehe nicht, worauf du hinaus möchtest.

          Ich denke du kannst, willst aber nicht.

        • „“Promi” ist eben keine Persönlichkeitseigenschaft, sondern sozialer Kontext, wie auch Name oder Besitz.“

          Wobei es (wie auch Name oder Besitz) darauf hindeutet, dass man selber oder irgendwer in seinem Stammbaum mal irgendwas auf dem Kasten hatte. Abgesehen davon: Worauf willst du hinaus?

          „Das Aussehen, aufgehübscht oder nicht, macht die Attraktivität eines Menschen (m/w) mit aus. Genau das ist der Casus Knaxus.“

          Der Casus Knaxus wofür?

          „Ich denke du kannst, willst aber nicht.“

          Ne, ich kapiere es wirklich nicht. Erklär mal bitte.
          Oder willst du hier ernsthaft das Moralisieren anfangen und „einem Menschen wegen seines Autos/Jobs gewogen sein“ gegen „Einem Menschen wegen seiner Silikonbrüste oder seines sonstigen Aussehens gewogen sein“ aufwiegen? Also das eine ist verurteilenswert und das andere nicht.
          Es kommt mir bald so vor, aber das kannst du doch nicht allen Ernstes meinen, oder?
          Wie ist es eigentlich bei Prostitution. Ist das nicht auch Ausbeutung des Freiers, weil für ihn der Sex ja Selbstzweck ist und er „mit der Person“ Sex haben will und für die Prostituierte nur Mittel zum Zweck, egal, was für eine Persönlichkeit und innere Werte usw. der Freier hat?

          Mal davon abgesehen, dass das immer nur auf einen bestimmten Teil einer Population zutrifft. Ich für meinen Teil fand in dem Video die erste Version des Mannes besser als die schleimige Pomadenmatte im Sakko in der zweiten Version.

        • Wobei es (wie auch Name oder Besitz) darauf hindeutet, dass man selber oder irgendwer in seinem Stammbaum mal irgendwas auf dem Kasten hatte.

          Sicher deutet es in gewisser Weise darauf hin. Bei einer Affenherde deutet der bloße Alpha-Rang auch auf überlegene Gene hin und macht den Affen, der ihn einimmt, auch automatisch attraktiv für die Weibchen.
          Beim Menschen ist der soziale Status oder der Besitz allerdings ein derart weicher und unzuverlässiger Indikator, dass er als Attraktivitätsmerkmal im Sinne eines „extended phenotype“ (außerhalb des Individuums liegend) zumindest in unserer Kultur keine soziale Akzeptanz hat (in China, Indien z.B. ist das durchaus anders!). Du persönlich kannst natürlich gerne sagen, dass du Millionäre heißt findest für ihr „Millionärsein“. Du wirst dich damit aber ziemlich blamieren und ich denke du weißt, wieso. Kein Mann und keine Frau wird sich aber damit blamieren, wenn sie angibt, auf gewisse äußere Merkmale, Frisuren oder Kleidung zu stehen.

          Was glaubst du, warum das Video so viele Millionen Klicks hat? Warum muss das Mädel verpixelt werden und schämt sich in Grund und Boden? Warum wird ihr Verhalten von allen (außer dir vielleicht) zutiefst verachtet?
          Weil an ihre konstrastierten Reaktionen eben für den Zuschauer deutlich auf den Sportwagen zurückzuführen sind, nicht auf Aussehen oder Persönlichkeit des Menschen.
          Ich persönlich finde es übrigens recht grenzwertig, die Mädels bloßzustellen. Es finden sich haufenweise ähnliche Videos, die den gleichen Effekt ohne Demütigung zeigen:


          Du wirst aber kein Video finden, in dem ein Mann auf ähnliche Weise blamiert wird. Wie soll das auch gehen? Müsste es einem Mann peinlich sein, wenn ihm eine Frau nur ohne Brille und mit kurzen Rock auffällt? Wer würde über eine solche Trivialität lachen?

          Das zeigt: deine Analogie passt hinten und vorne nicht.

          Worauf willst du hinaus?

          Der Casus Knaxus wofür?

          Ne, ich kapiere es wirklich nicht. Erklär mal bitte.

          Was soll denn dieses dumm stellen, nachdem ich mir schon mit Erklärungen die Finger wund geschrieben habe. Jetzt willst auf einmal nicht mehr wissen, worüber wir diskutieren?

          Wir sprechen über die von DIR aufgestellte Analogie gold digging = auf hübsch(e) (gemachte) Frauen abfahren.

          Man kann natürlich grundsätzlich alles miteinander vergleichen. Äpfel und Birnen. Scheckbetrug und bewaffneten Raub. Gemeinsamkeiten finden sich ja leicht.
          Was ich (und zip) nun lang und breit getan habe, ist, dir den fundamentalen Unterschied zu erklären, der die moralische Bewertungsgrundlage bildet, aufgrund derer diese „Gold digger“ die Wirkung erzielen, die sie erzielen.
          Wenn du partout nicht verstehen willst, kann ich dir nicht helfen.

          Oder willst du hier ernsthaft das Moralisieren anfangen und “einem Menschen wegen seines Autos/Jobs gewogen sein” gegen “Einem Menschen wegen seiner Silikonbrüste oder seines sonstigen Aussehens gewogen sein” aufwiegen? Also das eine ist verurteilenswert und das andere nicht.
          Es kommt mir bald so vor, aber das kannst du doch nicht allen Ernstes meinen, oder?

          Selbstverständlich! Auto und Job sind schonmal ganz unterschiedliche Dinge, der Job ist ja viel eher Teil der Identität und der Persönlichkeit. Dass unabhängig vom Verdienst der Kinderarzt bei Frauen besser ankommt als der Immobilienmakler, erschließt sich wohl jedem. Wenn -all things equal- der Passat-fahrende Arzt/Makler gegen den Porsche-fahrenden Arzt/Makler abstinkt, ist das aber weniger akzeptiert und sagt mehr über die betreffende Frau aus als über den Mann.

          Silikonbrüste sind wiederum ein Sonderfall, da scheiden sich ja vor allem unter Frauen seehr die Geister bei der Bewertung.

          ?
          Wie ist es eigentlich bei Prostitution. Ist das nicht auch Ausbeutung des Freiers, weil für ihn der Sex ja Selbstzweck ist und er “mit der Person” Sex haben will und für die Prostituierte nur Mittel zum Zweck, egal, was für eine Persönlichkeit und innere Werte usw. der Freier hat?

          Aus allem was ich geschrieben habe ergibt sich überhaupt keine Haltung, die ich nun zur Prostitution einnehmen müsste.
          Sexarbeit ist ja ein ganz anderer Kontext, das kann man bewerten wie man will. Hier hat die Sexarbeiterin ja auch eine Funktion, aufgrund derer ein professionelles Austauschverhältnis zustande kommt. Triebabfuhr gegen Geld. Warum sollte es eine Ausbeutung sein, sie mit ihm nur für Geld Sex haben will und er damit einverstanden ist? Ausbeutung wäre es, wenn sie den Preis nachträglich erst mitteilt oder erhöht.

        • dass du Millionäre heißt findest für ihr “Millionärsein”.

        • Falls du es immer noch nicht verstanden hast, stelle dir einfach folgende Frage:

          Würdest du dich für diesen Satz schämen:

          a) Hätte der Typ eine bessere Frisur, einen geschmackvollen Kleidungsstil und nen Waschbrettbauch, käme er für mich in Frage.

          oder eher für diesen:

          b) Hätte der Typ eine Million, nen Porsche und wäre bekannt aus Funk und Fernsehen, hätte ich an ihm Interesse.

        • @david

          Ich hatte schon mehrmals gesagt, dass mich Status nicht interessiert, und wenn, dann nicht diese Art. Ich fühle mich von reichen oder prominenten Männern nicht mehr angezogen als von normalen, jedenfalls nicht wegen dieser Dinge.

          „Du wirst aber kein Video finden, in dem ein Mann auf ähnliche Weise blamiert wird. Wie soll das auch gehen? Müsste es einem Mann peinlich sein, wenn ihm eine Frau nur ohne Brille und mit kurzen Rock auffällt? Wer würde über eine solche Trivialität lachen?“

          Über einen Mann der eine Frau ignoriert und dann plötzlich (nach der „Metamorphose“ in den schönen Schwan) hinterhersabbert, würde man das wahrscheinlich schon.

          „Was ich (und zip) nun lang und breit getan habe, ist, dir den fundamentalen Unterschied zu erklären, der die moralische Bewertungsgrundlage bildet, aufgrund derer diese “Gold digger” die Wirkung erzielen, die sie erzielen.“

          Hm ja, aber wie gesagt: Ein Mann mit dem Auftreten, der Reaktionen wie diese produziert, weiß doch in der Regel, was Sache ist (und weiß das in der Regel für sich zu nutzen). Ähnlich wie manche Superfrauen, die das ebenfalls zu instrumentalisieren wissen.

          „Aus allem was ich geschrieben habe ergibt sich überhaupt keine Haltung, die ich nun zur Prostitution einnehmen müsste.“

          Warum? Prostitution ist doch das ganze aufs Wesentliche reduziert.
          Der Freier möchte Sex (ähnlich wie (oft) ein Mann, der mit Bodyguards völlig grundlos in eine Menschenmenge fährt und sich im Blitzlicht sonnt) und die Prostituierte möchte Geld (ähnlich wie der Gold Digger). Nur das das ganze noch „unromantischer“ ausgehandelt wird.
          Ich glaube, mein Hauptproblem ist nach wie vor, dass ich nicht weiß, worauf du hinaus möchtest.
          Geht es dir nur darum, Gold Digger als moralisch „schlechter“ darzustellen, weil die sich noch weniger für die Person als solche interessieren als ein Mann, dem es nur um die äußere Schale geht?

        • a) Hätte der Typ eine bessere Frisur, einen geschmackvollen Kleidungsstil und nen Waschbrettbauch, käme er für mich in Frage.

          oder eher für diesen:

          b) Hätte der Typ eine Million, nen Porsche und wäre bekannt aus Funk und Fernsehen, hätte ich an ihm Interesse.

          Für nichts von beidem. Wenn das meine Meinung wäre, wäre das meine Meinung und damit hätte es sich.

        • @david „ausserhalb der Person, sozialer Kontext“

          Sehr interessanter Punkt. Jeder weiss das, aber wenn es thematisiert wird, ist´s eine andere Kiste….

          Mal spekuliert:
          Spricht dieses Auswahlverhalten erstmal nicht für ein rein sozial bedingtes, anerzogenes Phänomen?
          Gerade weil die (materiellen) Reize völlig unpersönlich sind, sollten sie nicht durch Biologie erklärbar sein. Denn wenn das Persönliche fehlt, kann die Biologie gar nicht Grundlage sein…. Andererseits kann man natürlich auch von einem hijacking eines natürlichen Verhaltens ausgehen, welches sozial in bestimmte Richtungen gelenkt wird…

        • @atacama

          Mit wem würde ein Typ schlafen?

          A. Eine Frau, die er heiß findet.

          B. Eine Frau, die er heiß findet und Millionärin ist.

          Lösung: Mit beiden.

          Deshalb ist eigentlich recht einfach zu verstehen, was David ausführt. Frauen legen viel mehr wert auf die Resonanz der gesellschaft. Ihnen ist wichtig, wie sie ankommen, daher ist ihnen wichtig wie diejenigen ankommen mit denen sie sich abgeben. Und ein mann der erfolgreich ist, kommt wohl nicht schlecht an. Wie ein gütesiegel der gesellschaft, und klar, mit dem wird dann auch der vorher unscheinbare tüp interessant. Männer sind ja wie eine Pralinenschachtel, umso besser wenn diese bedruckt ist, und man weiß was drin ist.

          Ganz einfacher Mechanismus. Frauen ist vor dem sex, egal ob kurz oder langzeitstrategie wichtig, ob er Ressourcen beschaffen kann. Männern ist vor dem sex eher wichtig, dass sie sex haben.

        • @ata „Lösung: Mit beiden.“

          Und wie ist es mit einer gar nicht „heissen“ „Millionärin“ (um beim Beispiel zu bleiben).
          Männer finden ja längst nicht alle Frauen attraktiv. Ich denke, da unterscheiden sich die Geschlechter nicht 😉

        • Nochmal: Worauf wollt ihr hinaus bzw. david? Mir kommt es so vor, als würde es auf ein Moralisieren hinauslaufen. Nach dem Motto: Frauen, die nur aufs Geld gucken, sind „böse“ und Männer, die nur aufs Äußere gucken nicht, weil „das Äußere“ ist noch „die Person“ und Geld nicht und daher ist das eine verurteilenswerter und/oder kritikwürdiger als das andere. Oder worum geht es? Ist mir immer noch nicht ganz klar.

          „Frauen legen viel mehr wert auf die Resonanz der gesellschaft. Ihnen ist wichtig, wie sie ankommen, daher ist ihnen wichtig wie diejenigen ankommen mit denen sie sich abgeben“

          Das ist bei Männern aber auch so. Es gibt viele Frauen mit denen ein Mann schlafen würde, mit denen er aber nicht in der Öffentlichkeit, vor seinem Freundeskreis oder Familie in Verbindung gebracht werden will.

          „Ganz einfacher Mechanismus. Frauen ist vor dem sex, egal ob kurz oder langzeitstrategie wichtig, ob er Ressourcen beschaffen kann. Männern ist vor dem sex eher wichtig, dass sie sex haben.“

          Für kurzzeitstrategien sicher nicht. Sonst würden irgendwelche Assi Tonis oder Asylbewerber ja keinen haben.

        • @atacama

          „“Ganz einfacher Mechanismus. Frauen ist vor dem sex, egal ob kurz oder langzeitstrategie wichtig, ob er Ressourcen beschaffen kann. Männern ist vor dem sex eher wichtig, dass sie sex haben.”“
          „Für kurzzeitstrategien sicher nicht. Sonst würden irgendwelche Assi Tonis oder Asylbewerber ja keinen haben.“

          „Ressourcen beschaffen können“ unter Steinzeit Bedingungen und da kommt „Status“ rein. Denn Personen mit Status konnten üblicherweise Ressourcen beschaffen.

        • Frauen, die nur aufs Geld gucken, sind “böse” und Männer, die nur aufs Äußere gucken nicht, weil “das Äußere” ist noch “die Person”…

          Das Äußere ist eben nicht die Person. Und Männer wissen das auch und verstehen gut, damit umzugehen.

          Sexuelle Merkmale der Frau, das „Äußere“, sind idR * ehrliche Signale und daher zuverlässig hinsichtlich des Reproduktionsstatus. Männer haben keine Veranlassung, diese Signale mit irgendwelchen persönlichen Qualitäten in Verbindung zu bringen. Nur weil eine Frau schön ist, ist sie noch lange nicht ein guter Mensch.

          Einem männlichen Kurzzeitstrategen, der von Blüte zu Blüte fliegt, kann es ziemlich wurscht sein, ob die Frau ein guter Mensch ist, weil unter den vielen, die er poppt, schon irgendwo ne (für den Nachwuchs) gute Mutter dabei sein wird. Ein LZS-Mann sollte da schon vorsichtiger sein, weswegen er auch von männlicher Seite – vor allem aber von Mutti – des öfteren die Warnung hören wird, nicht blind vor Liebe zu agieren.

          Frauen ziehen neben äußerlichen Merkmalen idR noch weitere Kriterien bei der Partnerwahl hinzu, weil das Verhalten des Mannes wichtig für ihr parentales Investment ist. Sie brauchen für ihre Kinder einerseits die besten Gene und andererseits handfeste Ressourcenunterstützung.

          Sie sondieren also das Verhalten des Mannes, sein Auftreten, seine Statusmerkmale und schließen daraus auf seine persönlichen Qualitäten.

          Das kann aber fürchterlich in die Unterröcke gehen, weil es diese feste Assoziierung zwischen Verhalten und persönlichen Qualitäten nicht gibt. Zumindest nicht in dem Maße, in dem Frauen das voraussetzen.

          Da kann sie am Ende dann schon als Blamierte dastehen. Ich glaube, es ist das, was Filmchen zeigt.

          ______________

          * hier könnte Ihr „im Schnitt“-Disclaimer stehen.

        • „Das Äußere ist eben nicht die Person. Und Männer wissen das auch und verstehen gut, damit umzugehen.“

          Genau das suggeriert david aber bzw. es kommt mir so vor.

          „Einem männlichen Kurzzeitstrategen, der von Blüte zu Blüte fliegt, kann es ziemlich wurscht sein, ob die Frau ein guter Mensch ist, weil unter den vielen, die er poppt, schon irgendwo ne (für den Nachwuchs) gute Mutter dabei sein wird. Ein LZS-Mann sollte da schon vorsichtiger sein, weswegen er auch von männlicher Seite – vor allem aber von Mutti – des öfteren die Warnung hören wird, nicht blind vor Liebe zu agieren.“

          Und einer Frau der es scheiß egal ist, ob der Nachwuchs „gut“, „klug“, „attraktiv“, „sportlich“ o.ä. ist, kann es eben auch egal sein, was für ein Mann das ist, hauptscahe, er hat Geld um ihr und dem Nachwuchs ein gutes Leben zu ermöglichen und dem Nachwuchs genug zu hinterlassen um ebenfalls so eine Strategie zu fahren. Von daher verstehe ich diese Gegenüberstellung einfach nicht bzw. die Intention dahinter.

        • Einen weiteren Aspekt der ganzen Chose habe ich unter den Tisch fallen lassen, weil ich sonst wirklich ins Moralisieren komme.

          Viele der Verhaltensweisen, die Frauen bei Männern suchen und abchecken, sind in der Tat mit persönlichen Qualitäten assoziiert.

          Aber eben nicht mit dem, was wir Männer als „gute persönliche Qualitäten“ bezeichnen würden.

          Sondern mit solchen, die wir als gemeinschaftsschädigend einstufen würden.

          Wenn ein Mann dominant ist und einen hohen sozialen Status hat, dann kann es ja auch sein, dass er einfach ein rücksichtsloser Zeitgenosse ist, der seine Position eher durch Gewalt, Einschüchterung und Bedrohung (oder aber auch List und Intrige) erklommen hat.

          Nicht gerade angenehm, so jemanden in der Jagdbande zu haben. Und nicht angenehm, wenn gerade Männer, die der Jagdbande eher zur Last fallen (weil sie keine ehrlichen Arbeiter sind), von den Frauen dann gematet werden

          Ich setze übrigens auch vorraus, dass Männer und Frauen evolutionsbedingt unterschiedliche Moralcodices aufweisen.

        • Atacama, ich hatte eigentlich keine Lust mehr, weil du dich hier wirklich ungewohnt doof anstellst (ich vermute mit Absicht), aber noch ein letztes Mal:

          Ich hatte schon mehrmals gesagt, dass mich Status nicht interessiert

          Es geht hier nicht um DICH.

          hinterhersabbert, würde man das wahrscheinlich schon.

          Es geht auch nicht um sabbern. Aber es gibt hunderte Beispiele in der Popkultur, wo aus einem Mauerblümchen ein Schwan gemacht wurde und die Reaktion bei Männern verglichen wurde. Das macht die Männer aber jeweils nicht lächerlich, sondern wird als völlig normal angesehen. Weil es ja auch normal ist, wir reagieren nunmal auf (betonte) Schlüsselreize.

          weiß doch in der Regel, was Sache ist

          Auch darum geht es nicht. Es mag Männer geben, die Gold digger in Ordnung finden (wahrscheinlich weil sie anders nicht an junge Fruane kommen).

          Prostitution ist doch das ganze aufs Wesentliche reduziert.

          Nein, auch darum geht es nicht.
          Prostitution ist die einvernehmliche Ökonomisierung von Sex. Es geht, wenn überhaupt nur um eine inzensierte Illusion von Romantik, mit der beide einverstanden sind. Also absolut nicht das Thema.

          Vor allem hübsche Frauen wollen übrigens durchaus für ihr Aussehen gemocht und geliebt werden. Ein Mann aber nicht für sein Geld und sein Auto, weil das eben nicht menschliche Eigenschaften sind, sondern ihn vollkommen austauschbar machen.

          Für nichts von beidem.

          Wer’s glaubt. Mach dich nicht lächerlich. Natürlich würdest du dich, wie jede Frau, für b) schämen. Sonst würdest du dich auch nicht ständig zwanghaft von b) distanzieren, auch wo es gar nicht gefragt war.

          Oder worum geht es? Ist mir immer noch nicht ganz klar.

          Meine Güte. Es geht um „Gold Digger“. Deren Annäherungsverhalten, getriggert durch offenbar nicht-primär-menschliche Statussymbole, in so ziemlich jedem Menschen Verachtung hervorruft. Männer wie auch Frauen verurteilen das moralisch („hochgeschlafen“ usw.)

          DU warst es, die dann eine schräge Analogie ausgepackt hat und meinte, auf attraktive Menschen stehen ohne eine Beziehung mit ihnen zu wollen, sei das gleiche in grün.
          Jeder außer dir versteht, dass das nicht so ist.
          Es geht nicht um deine unreifen Begriffe von „inneren Werten“ oder „gut“ und „böse“. Aber ja, in der moralischen Bewertung unserer Kultur gibt es allgemein einen ganz deutlichen Unterschied.

          Die allerreinsten Über-Menschen (wie z.B. Frauen) stehen natürlich nur auf „innere Werte“.
          Alle normalen Menschen können bei Attraktivität überhaupt nicht so klar trennen, wodurch sie nun genau affektiv angezogen werden. Gerade Konservative (bei dir bin ich mir da aufgrund unterschiedlicher Aussagen unsicher) neigen heute noch dazu, eine eher auf Physis beruhende Anziehung als minderwertig zu framen. Ich lehne dieses Dualismus tendenziell ab, wobei ich natürlich auch das Phänomen kenne, jemanden „nur“ äußerlich attraktiv zu finden.

          Es besteht aber ein allgemeiner Konsens darüber, dass durch den Besitz (oder besagte Fehlschlüsse) hervorgerufene Anziehung nicht der Person zuzuordnen und daher tendenziell verachtenswert ist. Zumindest eher instrumentell für andere Bedürfnisse ist als für eine authentische Liebesbeziehung.

        • @david

          „Atacama, ich hatte eigentlich keine Lust mehr, weil du dich hier wirklich ungewohnt doof anstellst (ich vermute mit Absicht), aber noch ein letztes Mal:“

          Bitte höflich bleiben, atacama bleibt ja auch höflich!

        • Ich hätte drauf wetten sollen, dass du das schreibst 😉
          Ich sollte mal ne Sammlung rausgeben, welche Kleinigkeiten bei mir grundsätzlich moniert werden, und was bei manch anderen teilweise so durchgeht.

          Aber ist in Ordnung, du hast schon recht. Und Atacama kann man in der Hinsicht wirklich überhaupt nichts vorwerfen, das stimmt schon. Die Kehrseite von viel Geduld und Hartnäckigkeit (und smart ist sie eigentlich ja auch) ist halt manchmal eine Erkenntnisresistenz bis zum Verzweifeln.

        • ganz kurz noch: natürlich hat sie damit schon recht, dass Männer sich der Wirkung von Status bewusst sind und sie ihn sich mit hohem Aufwand auch zunutze machen.
          Trotzdem gibt es ja graduelle Unterschiede. Wenn Status wirkt wie Parfum, hat Mann damit kein Problem. Wenn er so wirkt wie im obigen Video, nämlich sichtbar den Ausschlag gibt für „hot or not“, mit Sicherheit schon.

        • @David

          Äh doch, natürlich geht es um mich. Du hast schließlich MIR persönlich eine an MICH persönlich gerichtete individuelle Frage gestellt, die ICH daraufhin und aus eben diesem Grund beantwortet habe.

          „Vor allem hübsche Frauen wollen übrigens durchaus für ihr Aussehen gemocht und geliebt werden. Ein Mann aber nicht für sein Geld und sein Auto, weil das eben nicht menschliche Eigenschaften sind, sondern ihn vollkommen austauschbar machen.“

          Woher willst du das wissen? Das glaube ich jedenfalls kein Stück. Sonst würden viele, die es zu etwas Geld gebracht haben ja nicht so herumprotzen und ich wette, dass die meisten sich durchaus freuen, wenn sie eine teure Uhr oder ein teures Auto vorführen können oder für 5000 Euro Schampus im p1 süffeln (oder so auftreten können wie der „Millionär“ in dem Beispielvideo). Schließlich wäre die Vermeidung eines solchen gebarens doch die beste Strategie, um Goldgräberinnen auszusieben (wenn man solche nicht will).

          „Wer’s glaubt. Mach dich nicht lächerlich. Natürlich würdest du dich, wie jede Frau, für b) schämen. Sonst würdest du dich auch nicht ständig zwanghaft von b) distanzieren, auch wo es gar nicht gefragt war.“

          Nö. Ich mag gerade bei Geschäften Ehrlichkeit.
          Auch bei sexuellen Geschäften. Und ich weiß, dass, wenn ich mir mit 50 einen 25 järhigen Marokkaner kaufen würde, dass ich dann keine Lust auf irgendwelches Pseudo-Fake-Gesäusel hätte, nur um nicht anerkennen zu müssen, dass der Kaiser in Wahrheit nackt ist. Und ich vermute mal, dass es vielen Männern in der Situation ähnlich geht.

          Ich distanziere mich auch nicht „zwanghaft“ von irgendwas sondern ich beantworte eine Frage. Wenn du meine Meinung zu dem Thema nicht hören willst oder sie nicht akzeptierst, dann frag mich doch einfach gar nicht. (Was du aber getan hast. Siehe: Würdest du eher a.) oder b.)?)

          „Die allerreinsten Über-Menschen (wie z.B. Frauen) stehen natürlich nur auf “innere Werte”.
          Alle normalen Menschen können bei Attraktivität überhaupt nicht so klar trennen, wodurch sie nun genau affektiv angezogen werden. Gerade Konservative (bei dir bin ich mir da aufgrund unterschiedlicher Aussagen unsicher) neigen heute noch dazu, eine eher auf Physis beruhende Anziehung als minderwertig zu framen. Ich lehne dieses Dualismus tendenziell ab, wobei ich natürlich auch das Phänomen kenne, jemanden “nur” äußerlich attraktiv zu finden.“

          Tue ich nicht, ich finde nur Anziehung nur wegen Äußerlichkeiten, auch/speziell, wenn es nicht nur physiologische, sondern auch stylistische sind, in keiner Weise „besser“ oder „schlechter“ als Aziehung aufgrund von Statussymbolen. Ich finde, mir egal, ob ich damit der einzige Mensch auf der Welt bin der das so sieht, dass man keines von beidem als „besser“ als das andere werten kann. Nimm das doch einfach so hin. Ich nehme ja auch hin, dass du es anders siehst.

        • „Wenn er so wirkt wie im obigen Video, nämlich sichtbar den Ausschlag gibt für “hot or not”, mit Sicherheit schon.“

          Aber deshalb kann der Superstar-Mann, für den Sex Selbstzweck ist, die Frau doch trotzdem mit ins Hotel nehmen. Wenn ihm ihre „äußeren Statussymbole“ ausreichend gefallen. Er muss sie ja nicht als Person mögen.

        • Ich misch mich mal ungeniert ein und plädiere für einen Bonus und einen Verhaltens-Gutschrift (5 Ausraster frei) für @david, ob seiner Geduld und ob seines Bemühens, verständnisvoll auf immer gleichlautende Einwände einzugehen.

          Natürlich sind wir Männer für den Gang der Diskussion verantwortlich.

          Belohnt die männliche Hyperagency!

        • „Vor allem hübsche Frauen wollen übrigens durchaus für ihr Aussehen gemocht und geliebt werden. Ein Mann aber nicht für sein Geld und sein Auto, weil das eben nicht menschliche Eigenschaften sind, sondern ihn vollkommen austauschbar machen.“

          Nein. Nicht nur. Keine einzige Frau will nur wegen ihres Äußeren gemocht und geliebt werden.
          Und wenn Männer absolut nicht wegen ihres Geldes oder Autos gemocht werden wollen, warum fahren sie denn dann in der Öffentlichkeit nicht mit normalen Autos herum und heben sich ihre „Statussymbole“ für die Rennstrecke und die männlichen Autoliebhaber-Freunde auf? Warum versuchen sie dann Frauen mit genau diesen Dingen anzulocken?

          „Die allerreinsten Über-Menschen (wie z.B. Frauen)[…]“

          Hast du das wirklich nötig? Anscheinend. „Die Frauen dies“, „die Frauen das“, und dann beschweren, wenn irgendwo eine generalisierende, sarkastische Aussage über Männer auftaucht. Das ist es, was mir hier immer mehr auffällt.

        • „@david, ob seiner Geduld und ob seines Bemühens, verständnisvoll auf immer gleichlautende Einwände einzugehen.“

          Und zwar mit immer gleich lautenden Anschuldigungen. So viel Mühe ist da auch wieder nicht dabei.

        • Du hast schließlich MIR persönlich eine an MICH persönlich gerichtete individuelle Frage gestellt

          Das war aber doch offensichtlich eine rhetorische und keine persönliche Frage, also reine Didaktik. Die anscheinend versagt hat, sehe ich ein.

          Woher willst du das wissen? Das glaube ich jedenfalls kein Stück

          Puh. Vielleicht hilft dir dazu noch mein letztes Posting (Statussymbole = Parfum). Ansonsten verstehst du Männer wohl denkbar schlecht, wenn du denkst sie würden sich gerne Frauen kaufen und käufliche Liebe richtiger Liebe vorziehen.

          Für dich ist also das Verhalten der Gold Digger in den Videos (oder Kontaktanzeigen der Marke „Millionär gesucht) vollkommen wertfrei?
          Und du verstehst auch gar nicht, warum das Video so viele Views und Lacher bekommt? Poor you.

          Ich finde, mir egal, ob ich damit der einzige Mensch auf der Welt bin der das so sieht, dass man keines von beidem als “besser” als das andere werten kann. Nimm das doch einfach so hin.

          Vielleicht nicht der einzige (in China ist deine Einstellung wie gesagt recht normal), aber du dürftest damit doch recht allein sein.
          Aber gut, ich kann das absolut akzeptieren. Wenn wir aber an diesem Punkt der Erkenntnis angelangt sind, war das am Ende doch noch konstruktiv *handreich* Nichts für ungut.

        • @ata
          „ich finde nur Anziehung nur wegen Äußerlichkeiten, auch/speziell, wenn es nicht nur physiologische, sondern auch stylistische sind, in keiner Weise “besser” oder “schlechter” als Aziehung aufgrund von Statussymbolen.“

          Es ging nur um einen qualitativen Unterschied, den du offenbar gar nicht gewahr wurdest. Und nicht mal um „besser“ oder „schlechter“.
          Statussymbole können eben besonders weit von der Person sein, die sich damit schmückt. Damit erlauben Statussymbole eine Täuschung, die besonders gross sein kann.

          @zip
          „Belohnt die männliche Hyperagency!“

          Auch wenn sie mit Status daherkommt? 😉

        • Ansch..was, Euer Ehren?

        • Auch wenn sie mit Status daherkommt?

          Die ist eher auf einsamer Wanderschaft.

          Wird durch jedes Dorf geprügelt.

        • Nein. Nicht nur. Keine einzige Frau will nur wegen ihres Äußeren gemocht und geliebt werden.

          Ich sagte nicht „nur“. Aber nicht wenige Frauen beschäftigen sich mit kaum etwas anderem, als Männern optisch zu gefallen.
          Ich gebe dir recht, jeder Mensch will tief im Innern für all seine Eigenschaften geliebt werden.

          Zu behaupten, ein Mann wolle um seines Geldes willen geliebt werden, ist wie zu behaupten eine Frau wolle um ihres Parfums willen geliebt werden. Absurd.
          Männer protzen auch nicht annähernd im selben Maße mit Statussymbolen und ihrem Kontostand, wie Frauen äußere Reize demonstrieren.

        • @david

          „Männer protzen auch nicht annähernd im selben Maße mit Statussymbolen und ihrem Kontostand, wie Frauen äußere Reize demonstrieren.“

          Jein. Es gibt schon entsprechende Kulturen. Gerade im Rap-Bereich ist die Goldkette und das Protzen mit Reichtum zB sehr etabliert, das Arschwackeln dafür auch.

          Und Reichtum darstellen kann man eben auch dezent: Teuere Wagen und teure Uhren sind ebenso beliebt wie Markenklamotten.

          Aus meiner Sicht haben Männer hier einen gewissen „Waffenstillstand“ vereinbart, weil Kooperation ein Betonen der Gleichheit erfordert. Deswegen darf man Unterschiede zumindest in Deutschland auch eher nur Dezent darstellen und redet nicht über das Gehalt.

          Und auch die meisten Frauen haben einen ähnlichen Waffenstillstand abgeschlossen, zu deutliche Darstellung von Sexiness gilt auch bei ihnen als Faux pas. Es sei denn die Gelegenheit passt dazu, etwa beim Diskobesuch. Und auch da ist es stark abhängig von der eigenen Clique.

        • Psst. Kleiner Hinweis, david. Du kannst nicht von „den Männern“ reden, es gibt zumindest zwei Gattungen von der Sorte. Wenn man Persönlichkeitsstörungen miteinbezieht drei Arten Männer.

          Und wenn man Frauen Glauben schenken will, nur eine.

        • @Shark:

          “Die allerreinsten Über-Menschen (wie z.B. Frauen)[…]”

          Hast du das wirklich nötig? Anscheinend. “Die Frauen dies”, “die Frauen das”

          Das war doch keine Verallgemeinerung über Frauen.

          Das war eine sarkastische Referenz auf einen uralten feministischen Diskurs (an den Atacama meinem Eindruck nach teilweise anknüpfte), nach dem der moralisch minderwertige Mann nur auf die austauschbare „Hülle“ von Frauen stünde.

          In den 80ern und 90ern wurde einem ja noch von kleinauf eingebläut, dass man seine Gefühle und Begierden nur bloß nicht anhand des Äußeren entwickeln dürfe.

        • Der Grund, warum ich einen etwas arroganten Tonfall angeschlagen habe, war übrigens das hier:

          Ich weiß, ich soll nichts dazu sagen, aber das müsstest du als …. eigentlich wissen.
          Menschen ziehen halt auch vorschnelle Schlüsse.

          Ich hab bereits mehrfach gesagt, dass mich das nervt.

        • „Zu behaupten, ein Mann wolle um seines Geldes willen geliebt werden, ist wie zu behaupten eine Frau wolle um ihres Parfums willen geliebt werden. Absurd.“

          Womit wir wieder am Anfang angelangt wären. Für mich ist da wie auch für Atacama kein großer Unterschied. Gerade reiche Männer suchen sich meist die Jüngsten mit den perfektesten Körpern aus (und tauschen sie alle 5-10 Jahre gegen die nächste Jüngere, und haben noch die eine oder andere junge Schöne nebenbei). Wo lieben die denn die Person und nicht die Oberfläche? Die gemachten Brüste? Die gerichtete Nase? Wenn sie sie so lieben würden, warum tauschen sie sie dann aus, sobald sie zu alt/ihnen langweilig werden? Doch nicht aus Strafe, weil sie nur wegen des Geldes geliebt werden.

          „Männer protzen auch nicht annähernd im selben Maße mit Statussymbolen und ihrem Kontostand, wie Frauen äußere Reize demonstrieren.“

          Das sehe ich nicht so. Sobald ein Mann etwas mehr Kohle hat, zeigt er das auch. Sowohl an den Klamotten, als auch an den Autos. Wer nichts hat, kann natürlich auch mit nichts angeben. Diesbezüglich ist „die Natur“ sicherlich etwas ungerecht, denn es gibt sicher mehr hübsche Frauen als reiche Männer.
          Und nicht jede hübsche Frau hält ihre Vorzüge jedem unter die Nase. Schon alleine deswegen, weil nicht jede hübsche Frau „selbstbewusst“ genug ist. Aber auch weil schlicht nicht jede hübsche Frau der Typ dafür ist. Und weil viele hübsche Frauen aus Ländern kommen, in denen es ihnen nicht erlaubt ist, ihre äußeren Reize zu demonstrieren (und ausgerechnet in den Ländern protzen aber die Männer besonders gerne, aber das nur nebenbei).

        • @Alex:
          Und nicht mal um “besser” oder “schlechter”.

          Also teilweise schon.

          Wenn Atacama in ihrer Haltung konsequent ist, dann gibt es kein moralisches Gefälle mehr zwischen:

          „Ich liebe deine wunderschönen Augen“

          und

          „Ich liebe dein Geld“ oder „Ich liebe deine Staatszugehörigkeit, aufgrund derer ich eine Aufenhaltsgenehmigung bekommen habe“

          Laut ihr ist das „das gleiche in grün“.


          Statussymbole können eben besonders weit von der Person sein, die sich damit schmückt. Damit erlauben Statussymbole eine Täuschung, die besonders gross sein kann.

          Eben. Die Köder auszulegen (sich schminken / mit Porsche vorfahren) ist doch völlig legitim. Es ist Werbung, um dann die Chance zu bekommen, als Person zu überzeugen.
          Jedenfalls ist es okay, so lange wir diese Werbung nicht als unlauter/Betrug empfinden. Bei Plastikbrüsten oder einem geleasten Sportwagen kommen wir da in den Grenzbereich dessen, was sozial akzeptiert ist..
          Wenn man zu große Köder auslegt, besteht natürlich die Gefahr dass man die falschen Fische fängt.
          Da sind solche „Gold digger“-Tests natürlich hilfreich.

          Es ist aber sicher auch ein qualitativer Unterschied, ob ich einen Sportwagen fahre (dafür gibt es viel mehr Gründe als nur Frauen beeindrucken), oder ob ich jemanden nur wegen seines Sportwagens date.

          Aber ich werde den Teufel tun und das jetzt nochmal Shark und Atacama erklären.

        • @david

          „Es ist aber sicher auch ein qualitativer Unterschied, ob ich einen Sportwagen fahre (dafür gibt es viel mehr Gründe als nur Frauen beeindrucken), oder ob ich jemanden nur wegen seines Sportwagens date.“

          Ich möchte da noch mal auf diesen Artikel hinweisen:
          https://allesevolution.wordpress.com/2012/02/16/versorgereigenschaften-als-attraktivitatsmerkmale-und-grunde-fur-die-paarbindung/

          Aus meiner Sicht muss man hier die unterbewußten Bewertungsprozesse berücksichtigen, die bei der Darstellung entsprechender Ressourcen eben auch Rückschlusse zu der Person bilden und das Bild verändern.
          Es wird eben aus dem Sportwagen auf andere Faktoren hochgerechnet, es wird beispielsweise davon ausgegangen, dass er einen tolleren Beruf haben muss, intelligenter sein muss, selbstbewußter etc.

          Das alles funktioniert auch nur, wenn der Mann ein solches Bild durch den Sportwagen erzeugen kann. Wenn die erste Assoziation ist „der Milchbubi durfte sich den Wagen seines Vaters leihen/kann den Wagen nur gemietet haben“ dann wird das Bild weit unvorteilhafter sein.
          Es muss insofern eine in sich stimmige Geschichte ergeben, ein Kopfkino anwerfen können, damit es klappt.

        • Statussymbole können eben besonders weit von der Person sein, die sich damit schmückt. Damit erlauben Statussymbole eine Täuschung, die besonders gross sein kann.

          Jau. Und trotzdem verwechseln viele Frauen mit einer Hartnäckigkeit, die etwas Faszinierendes hat, das Statusmerkmal mit der Person selbst.

          Wenn’s mal daneben geht, ist die Schadenfreude natürlich groß.

        • „Aber ich werde den Teufel tun und das jetzt nochmal Shark und Atacama erklären.“

          Deine Arroganz stinkt zum Himmel. Und du vergleichst Äpfel mit Birnen.

          „“Ich liebe deine wunderschönen Augen”“

          Und wenn er ehrlich ist, sagt er: „Ich liebe deine riesen Titten und deinen geilen Arsch! Und dass du 15 Jahre jünger bist, als die vertrocknete Schabracke, die ich zu Hause habe!“

          „Ich liebe deine wunderschönen Augen“ ist dieselbe Lüge (oder aber Wahrheit, je nachdem) wie „Ich liebe dein tolles Selbstbewusstsein, deine Erfahrung und deine Durchsetzungsfähigkeit, du starker Mann!“

          „Eben. Die Köder auszulegen (sich schminken / mit Porsche vorfahren) ist doch völlig legitim. Es ist Werbung, um dann die Chance zu bekommen, als Person zu überzeugen.“

          Aber man darf sich dann nicht wundern, wenn man wegen des Porsche oder der Schminke (ich würde da ehrlich gesagt auch nicht Schminke als Äquivalent sehen, sondern eher gemachte Brüste und entsprechendes Dekolleté, aber gut) zum Stich kommt, und nicht wegen seiner Persönlichkeit!
          Außerdem, wie häufig ist das schon? Meistens sieht man die Karre doch erst, wenn man die Frau schon aus der Bar/dem Klub/der Kneipe führt! Als normaler Mensch jedenfalls. Die wenigsten Männer haben es nötig, sich einen Porsche zuzulegen. Das oben gezeigte Video ist sicherlich nicht repräsentativ. Und wenn du mich fragst, ein Fake. Sicher gibt es genügend solche Weiber. Aber dass sie sich so stinkend dämlich dabei anstellen ist ehrlich gesagt nicht glaubwürdig für mich.

          „Es ist aber sicher auch ein qualitativer Unterschied, ob ich einen Sportwagen fahre (dafür gibt es viel mehr Gründe als nur Frauen beeindrucken), oder ob ich jemanden nur wegen seines Sportwagens date.“

          Es ist auch sicher ein qualitativer Unterschied, ob ich große Brüste habe (man kennt nicht immer, ob sie gemacht sind, oder nicht, erst recht nicht bei jungen Frauen) oder ob ich jemanden nur wegen seines großen Busens date.

        • @shark

          „Deine Arroganz stinkt zum Himmel. Und du vergleichst Äpfel mit Birnen.“

          Bitte ebenfalls höflich bleiben. Danke!

        • „wenn man die Frau schon aus der Bar/dem Klub/der Kneipe führt!“

          Ähm, ich meine natürlich: Wenn man dem Mann nach draußen folgt.

        • Und du vergleichst Äpfel mit Birnen.

          JAA!. Genau das versuche ich doch seit 2 Tagen zu erklären!!:-D

          Und wenn er ehrlich ist, sagt er: “Ich liebe deine riesen Titten und deinen geilen Arsch! Und dass du 15 Jahre jünger bist, als die vertrocknete Schabracke, die ich zu Hause habe!”

          Was geht denn bei dir ab? Lass die Vulgarismen und das willkürlich hinzugefügte Fremdgehen weg, und dein Schockeffekt verpufft.
          „Du hast einen süßen Hintern und schöne Brüste“, hört meine Frau zum Beispiel gerne.

          Es ging nicht ums Lügen hier, sondern wir nehmen mal an das ist so.
          Warum muss man euch Mädels hier jetzt ernsthaft erklären, dass ein Mann nicht sein Geld ist. Aber jeder ist durchaus sein Aussehen.

          Aber man darf sich dann nicht wundern, wenn man wegen des Porsche oder der Schminke (ich würde da ehrlich gesagt auch nicht Schminke als Äquivalent sehen, sondern eher gemachte Brüste und entsprechendes Dekolleté, aber gut) zum Stich kommt, und nicht wegen seiner Persönlichkeit!

          Damit legitimierst du ja dann auch „fuck and run “ bei jeder Frau, die sich schminkt oder zurechtmacht. Braucht sie sich ja nicht wundern.
          Aber ich sagte ja: wer viel Köder auswirft, muss halt genauer hinschauen, wenn er eigentlich nur für seine Persönlichkeit geliebt werden will.

          Das mit dem Porsche war natürlich nur das erstbeste Klischee, weil es in dem Video vorkommt.
          Mir ist schon klar, dass man schon ein ziemlich dummes Huhn finden muss, dass auf solche Pranks anspricht (gibt dennoch einige ähnliche Beispiele auf youtube).
          Ich finde außerdem, dass gerade bei uns die allermeisten Frauen unter 30 (noch) recht wenig materialistisch sind. Soll überhaupt kein Pauschalvorwurf sein.
          Was ich aber schon beobachte ist, dass Frauen ihre Anziehung oftmals recht offensichtlich falsch attribuieren. Ob ein Typ „süß“ genannt wird, ist so kontextabhängig wir nur was. Selbst ein Schweinsteiger gilt heute teilweise schon als „gutaussehend“.
          Männer sind diesbezüglich einfach ehrlicher.

        • @david

          „Ob ein Typ „süß“ genannt wird, ist so kontextabhängig wir nur was. Selbst ein Schweinsteiger gilt heute teilweise schon als „gutaussehend“.
          Männer sind diesbezüglich einfach ehrlicher.“

          Wenn man versteht, dass Status nichts anderes ist als ein schöner Busen oder eine gute Figur, da es die gleichen Instinkte anspricht, dann ist das durchaus verständlich und auch nicht unehrlich.

          Es ist eben eher der „extended Phänotyp“ der dort bewertet wird.

        • @david

          „“Du hast einen süßen Hintern und schöne Brüste”, hört meine Frau zum Beispiel gerne.“

          Wäre interessant, was die annehmbare Umschreibung ist, die man bei Reichtum verwenden darf. „ich liebe die Sicherheit, die du mir gibst“ oder „ich mag, dass du so großzügig bist und dich so um mich kümmerst“ oder „ich finde dich scharf in deinem Anzug“ wären ja alles sehr indirekte Anspielungen.

          Du hast einen süßen Hintern und schöne Brüste“ darf man auch erst sagen, wenn man bereits in einer gewissen Beziehung zu ihr steht, die nahelegt, dass das nicht der eigentliche Grund für das Interesse ist, sonst wirkt es auch schnell billig.

          Ich könnte mir vorstellen, dass Männer auf „will mich nur ausbeuten“ selektiert haben und daher Frauen ein internes Schutzprogramm haben, dass sie daran hindert, Ressourcen zu direkt anzusprechen oder als eigene Wahl im Vordergrund wahrzunehmen

          Trivers hat dazu interessantes geschrieben:

          https://allesevolution.wordpress.com/2014/10/12/selbsttauschung-egoistische-gene-und-freier-wille/

          Trivers’ theory of self-deception
          It has been theorized that humans are susceptible to self-deception because most people have emotional attachments to beliefs, which in some cases may be irrational. Some evolutionary biologists, such as Robert Trivers, have suggested[7] that deception plays a significant part in human behavior, and in animal behavior, more generally speaking. One deceives oneself to trust something that is not true as to better convince others of that truth. When a person convinces themself of this untrue thing, they better mask the signs of deception.

          ich hatte dazu angemerkt:

          Die Fähigkeit, selbst etwas zu glauben und sich damit nach außen gut darzustellen, während man unterbewußt nach anderen Kritierien arbeitet, kann dabei durchaus einen evolutionären Vorteil bieten.

          Selbsttäuschung ist also insbesondere in den Bereichen zu erwarten, wo eine Interaktion stattfindet, bei der egoistische Motive Nachteilhaft für den anderen sind und diesen damit abschrecken könnten, hingegen ein positiveres Bild von einem selbst diesen verleiten könnten, eher mit einem zu Interagieren.

          Ein Gebiet, indem diese eine große Rolle spielen kann, ist auch die Partnerwahl. Denn hier besteht ein potentielles Prisoners Dilemma, in dem beide Geschlechter darauf angewiesen sind, dass der andere kooperativ spielt und nicht einfach nur seinen eigenen Vorteil wahrnimmt. Beispielsweise muss die Frau befürchten, dass er sie schwängert und dann verläßt, der Mann muss befürchten, dass sie ihn nur als Versorger will, und sich evtl Genmaterial bei einem anderen holt. Beide müssen also befürchten, dass der andere eine Langzeitstrategie vortäuscht und eine Kurzzeitstrategie fährt. Weswegen sich vielleicht Männer teilweise nicht bewusst sind, wie leicht sie mit Sex zu ködern sind, weil sie es mit Liebe verwechseln und Frauen sich nicht bewußt sind, wie stark sie auf Status und Ressourcen anspringen können, sondern eher davon ausgehen, dass diese Kriterien für sie gar nicht interessant sind. Vielleicht ist das auch der Grund, warum die Dämonisierung des männlichen Sexualtriebs und das auf ein Podeststellen der Frau aus nichtsexuellen Gründen so einfach ist: Es passt gut zu der Selbsttäuschung, dass wir “mehr” wollen, dass wir die guten sind, weil wir nicht nur Sex wollen. Dass wir Frauen aus noblen Gründen helfen und sie unterstützen und beschützen wollen, und nicht, weil wir bei ihnen landen wollen.

        • @chris
          „Wenn man versteht, dass Status nichts anderes ist als ein schöner Busen oder eine gute Figur, da es die gleichen Instinkte anspricht….“

          Das ist ja eben die grosse Frage. Werden durch Status tatsächlich Instinkte angesprochen oder nur eine rein sozial bedingte Erwartungshaltung? Wie weit geht dieser „erweiterte Phänotyp“? Ich neige dazu anzunehmen, dass für den sozialen Status eben kein solcher intuitiver Zugang möglich ist wie für körperliche Reize. Und dass Erfolg „sexy“ machen würde, damit kann ich mich auch nicht anfreunden. Es ist wohl eher so, dass die, die meinen Erfolg mache sexy, sich dies nur vorstellen und dann glauben.
          Auch erfolgreiche Frauen mögen auf diese Weise sexy gemacht werden, was weiterhin zeigen würde, dass bei dieser Vorstellung die Biologie keinen notwendigen Einfluss hat. Hier sollte sich die Sache entscheiden. Kenne aber leider gar keine Untersuchung diesbezüglich & wäre natürlich dankbar für einen solchen Hinweis!

    • ät MatthiaX:

      Schon gelesen? http://www.dailymail.co.uk/news/article-3131111/Sexism-row-professor-victim-baying-witch-hunt-says-Dawkins.html
      via Arne

      Soso, schafft es unser linker missionarischer Atheist also endlich mal, die Klappe gegen die Neo-Kreationisten aufzumachen. Hat ja lang genug gedauert.
      Dafür wird er nun vom Humanistischen Pressedienst, der Kutschera verbannte, und von den GBSlern hoffentlich verachtet.
      Dann haben die auch nix mehr, um sich einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben.

      Hier noch ein zweites
      +++++GenderGaga************

      Der Noichl-Bericht: „Your Tax Dollars at work“; hier im Brüsseler Affenhaus, auch EU-Parlament genannt.
      http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/4757832/Maenner-Frauen-und-andere-Relikte-einer-reaktionaeren-Vergangenheit

      **********„Bericht des EU-Parlamentes über die Strategie der EU für die Gleichstellung von Frauen und Männern nach 2015“:

      „Beherzt fordert das Parlament die Kommission auf, „die Mitgliedstaaten bei der Einrichtung von Lehrstühlen für Geschlechterstudien und feministische Forschung zu unterstützen“.

      „.. fordert das Parlament von der EU-Kommission entschlossen „die Verwendung von Gender Mainstreaming, Gender Budgeting und Gender Impact Assessment in allen Bereichen und im Falle eines jeden Legislativvorschlags auf allen Regierungsebenen zu fördern und so für konkrete Ziele im Bereich der Gleichstellung zu sorgen; (und) fordert den Rechnungshof auf, auch die Geschlechterperspektive in die Bewertung des EU-Haushalts zu integrieren“.**********

      Weißt Du, was das EU-Affenhaus kostet?
      Zwei Millarden! Im Jahr!

      • @ Axel

        „Schon gelesen? http://www.dailymail.co.uk/news/article-3131111/Sexism-row-professor-victim-baying-witch-hunt-says-Dawkins.html
        via Arne“

        Yepp.

        „Soso, schafft es unser linker missionarischer Atheist also endlich mal, die Klappe gegen die Neo-Kreationisten aufzumachen. Hat ja lang genug gedauert.“

        Ja, das wurd auch Zeit.

        „Dafür wird er nun vom Humanistischen Pressedienst, der Kutschera verbannte, und von den GBSlern hoffentlich verachtet.
        Dann haben die auch nix mehr, um sich einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben.“

        Yepp.

        „Hier noch ein zweites
        +++++GenderGaga************

        Der Noichl-Bericht: „Your Tax Dollars at work“; hier im Brüsseler Affenhaus, auch EU-Parlament genannt.
        http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/4757832/Maenner-Frauen-und-andere-Relikte-einer-reaktionaeren-Vergangenheit

        **********„Bericht des EU-Parlamentes über die Strategie der EU für die Gleichstellung von Frauen und Männern nach 2015“:

        “Beherzt fordert das Parlament die Kommission auf, „die Mitgliedstaaten bei der Einrichtung von Lehrstühlen für Geschlechterstudien und feministische Forschung zu unterstützen“.“

        Aber natüüüürlich. Nix ist wichtiger als dieser Sch***

        „“.. fordert das Parlament von der EU-Kommission entschlossen „die Verwendung von Gender Mainstreaming, Gender Budgeting und Gender Impact Assessment in allen Bereichen und im Falle eines jeden Legislativvorschlags auf allen Regierungsebenen zu fördern und so für konkrete Ziele im Bereich der Gleichstellung zu sorgen; (und) fordert den Rechnungshof auf, auch die Geschlechterperspektive in die Bewertung des EU-Haushalts zu integrieren“.**********

        Weißt Du, was das EU-Affenhaus kostet?
        Zwei Millarden! Im Jahr!“

        Mit dem Geld könnte man noch manchen z.B. Griechen vor der Obdachlosigkeit und dem Selbstmord bewahren.

        • Nachtrag: Das mit der EU und auch dem Euro ist echt eine traurige Geschichte. Das hätte richtig gut werden können. Und jetzt? Der Euro könnte baden gehen – im Nachhinein wäre ich auch gegen seine Einführung, aber ich habe das damals nicht so kommen sehen – und die EU zerlegt sich auch noch selbst, wenn die Menschen kapieren, dass aus dem „EU-Affenhaus“ nie was Gescheites kommt.

        • Hab ich übrigens von Kaiser Wilhelm (Reichsaffenhaus) :-).
          Obwohl der Reichstag vor 120 Jahren den Namen „Parlament“ absolut verdient hatte.

          „Das hätte richtig gut werden können.“
          – Wenn es nicht in den letzten Jahren so ideologisch geworden wäre. Selbst Kohl&Co. wollten ihr Europa-Projekt gegen alle Vernunft durchziehen. Daß Hellas mit seiner Fakelaki-Wirtschaft völlig ungeeignet für die Euro-Einführung war, haben Fachleute in den 90ern DEUTLICH gesagt. Aber egal, nach mir die Sintflut. Können sich dann andere drum kümmern.

          Ich bin für den Grexit, Brexit – und den Dexit. Und zwar komplett. Raus aus dem Euro, raus aus der EU. Das „europäische Projekt“ ist nämlich mittlerweile zu einem Spinner- und Schmarotzer-Projekt geworden, wo Klodeckel und Bananen auf den Millimeter genormt und dämliche Ideologen gefördert werden.

          Kosten für Deutschland: 500 Milliarden € umgerechnet, bis heute.

          Wenn die Rest-EU sich gefangen hätte, und solchen Mist wie Parlamentsumzüge alle 6 Monate und Genderismus beerdigt hätte, könnten wir Deutschen wieder rein. Allerdings ohne die hohen Kosten. Und die Außengrenzen müßten à la Australien abgedichtet werden.

  2. Die „Pille“ für den Mann scheint nun doch endlich in greifbarer Nähe!

    Erfolg der klinischen Studien vorausgesetzt, könnte das wirklich revolutionär werden, gerade auch bezüglich Geburtenkontrolle in armen Ländern.

    http://www.telegraph.co.uk/women/womens-health/11646385/Contraception-Male-Pill-is-coming-and-its-going-to-change-everything.html

    Es geht dabei um eine nicht-hormonelle Methode, die wohl einen wesentlich höheren realen Pearl-Index verspricht als die Frauen-Pille:
    Half of women report forgetting at least one Pill during their last cycle, according to a study in the American Journal of Obstetrics & Gynecology.

    This is why the Pill’s real-world annual pregnancy rate is nine per cent instead of closer to its much lower ‚perfect-use‘ pregnancy rate of 0.3 per cent.

    Sehr interessant ist auch diese Studie dazu, die den Unsinn widerlegt nach dem Männer daran angeblich kein Interesse hätten.

    BACKGROUND: Following extensive research activity to develop an effective agent to control male fertility, such
    a product may be available for use within
    ,
    5 years. However, little is known concerning contraceptive knowledge,
    desires and attitudes of men in different countries, and their acceptance of male fertility control (MFC).
    METHODS: A survey of
    >
    9000 males aged 18 – 50 years was performed in nine countries on four continents in
    2002. The objective was to compare, on a cross-cultural basis, the knowledge, attitudes and acceptability of MFC
    among men and assess their willingness to use such a method. RESULTS: Between 50 and 83% of the male
    respondents currently use contraceptive methods, and 55 – 81.5% reported that both partners participate in select-
    ing the method of contraception employed. Overall acceptance of hormonal MFC was high (
    >
    55%), with
    28.5 – 71.4% of survey participants of various nationalities expressing the willingness to use such a method.
    CONCLUSION: While MFC appears to be well accepted overall, the willingness to use this type of contraception
    varies widely between differing population groups. The specific characteristics and profile of any MFC product
    will have to be carefully evaluated to accurately assess its acceptance, both by men and their female partners.

    http://humrep.oxfordjournals.org/content/20/2/549.full.pdf+html

    • Also wenn ich die Standardfloskel:
      „may be available for use within 5 years“
      lese, wink ich innerlich direkt ab mit dem Wissen, dass das nichts wird.
      Mindestens seit 1979 werden wir so vertröstet.
      Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

    • >könnte das wirklich revolutionär werden, gerade auch bezüglich Geburtenkontrolle in armen Ländern.

      Revolutionär, ja, aber ich glaube, nicht nur in den ärmeren Ländern.

      Man kombiniere diesen Autonomie-Zuwachs auf Seiten der Männer mit den verkorksten Geschlechterverhältnissen, wie sie sich in den letzten Jahrzehnten zumindest im medialen Mainstream entwickelt haben – hui, die Geburtenrate würde erst Mal einen ziemlichen Knick aufweisen, vermute ich.

      Und danach werden die Karten ganz neu gemischt.
      Stell ich mir ausgesprochen interessant vor.

  3. Was ist pro familia, der Verband, der das Kindersc., äh, Aufklärungsbuch „Lieben, kuscheln, schmusen“ ( http://www.familien-schutz.de/schamverletzende-aufklaerungsmaterialien-von-pro-familia-nrw/ ) herausgegeben hat? Hier beschreiben sie sich selbst:

    http://www.profamilia.de/pro-familia/der-verband.html

    16 (ja, sechzehn) Wörter fangen mit „sex-“ an. Ich bin nicht sicher, ob das der richtige Fokus einer Organisation mit diesem Namen ist.

    Im Vergleich dazu die Pro Familia Schweiz:

    http://www.profamilia.ch/portrait.html

    Hier beginnt kein einziges Wort mit „sex-„.

    • ät David-der-andere:

      Verband des KinderscHUTZES? Oder was meintest Du? Doch nicht etwa….Schänder? 🙂

      In der Tat, die sind mittlerweile voll auf Genderkurs: Frauen, treibt schnell ab, damit Eure Karriere nicht behindert wird; und Pogucken als Sexspiel (oder was??) bei Kleinkindern ist ganz toll.

      An denen sieht man sehr deutlich, daß Genderismus sehr wohl die alte, bei Grüns mittlerweile verkappte Pädofilie beinhaltet.
      Unser Mitkommentator Maddes8t hat also unbedingt recht, wenn er den Bildungsplan in Bawü nicht will, weil sonst perverse Genderologen in die Schulen stürmen, um Kinder zu begrabschen oder ihnen wenigstens abartige Sauereien erzählen.

      Frage mich, wie die Genderologen eigentlich darauf kommen. Man macht sich damit nur angreifbar; und „für die Sache“ ist auch nichts gewonnen.
      Oder was passiert, wenn Kinder zu Doktorspielen angehalten werden? Studieren dann mehr Mädchen Ingenieurwesen? Glaube eher, daß mehr Leute in der Psychiatrie landen.

      • Natürlich Kinderschutz, ich bin entsetzt, dass du das andere auch nur in Erwägung ziehen konntest…

        „Frage mich, wie die Genderologen eigentlich darauf kommen. Man macht sich damit nur angreifbar; und “für die Sache” ist auch nichts gewonnen.“

        Ich wüsste auch nicht, was damit für die Sache gewonnen werden könnte; bleibt eigentlich nur der innere Drang zu perversen Spielen und abartigen Sauereien. Und der kann ja recht stark sein, wie dir jeder Psychiater erzählen kann. Natürlich werden viele dieser Kinder in den kommenden Jahrzehnten in der Psychiatrie landen, wo denn sonst.

        • ät David-da:

          „Natürlich Kinderschutz, ich bin entsetzt, dass du das andere auch nur in Erwägung ziehen konntest…“
          Hehe. Natürlich. Po-guck-Spiele sind doch pädagogisch wertvoll….

          “ bleibt eigentlich nur der innere Drang zu perversen Spielen und abartigen Sauereien. “
          – Ja, aber es stellt sich die Frage, ob die Genderisten selber pervers sind oder nur Perverse betutteln.
          Im Falle der Tuider aus Kassel darf vermutet werden, daß sie selber pervers ist, wenn sie solche Sexbücher schreibt, die zudem übehaupt nichts mit Mädchenrechten zu tun haben. Allerdings, als Frau und Lesbe? Rein statistisch und biologisch sind nur Männer, hetero oder homo, pädofil.

      • Also jetzt muss ich mal etwas abwiegeln. Es ist meiner Meinung nach durchaus „normal“, wenn Kinder bestimmte Sachen in diesem Bereich machen, je jünger desto wahrscheinlicher (es ist auch normal wenn sie es nicht tun).
        Ich hatte einen kleinen Arztkoffer, damit habe ich meinen besten Freund in jede Körperöffnung „untersucht“ ganz ohne irgendwelche Einwirkung von Erwachsenen.
        Es ist auch nicht ungewöhnlich, wenn Kinder Selbstbefrieidgung betreiben. Das ist dann abgekoppelt von Erwachsenensexualität, aber eine nervliche Stimulierbarkeit ist doch fraglos vorhanden und entwickelt sich nicht erst wenn man alt ist.

        Einen Anlass, das zu „fördern“ sehe ich allerdings auch nicht. Es reicht mMn es diplomatisch in Ruhe zu lassen und bei Bedarf dafür zu sorgen, dass es nicht in der Öffentlichkeit praktiziert wird.

        Natürlich besteht da das Risiko für Einmischung und Instrumentalisierung durch Erwachsene, aber deshalb ist die Sache an sich mMn nicht problematisch.
        Man muss da ein Gleichgewicht finden. Das andere Extrem (teilsweise in den USA zu finden) sind dann 7 jährige Sexualstraftäter u.ä.

        https://www.google.de/#q=selbstbefriedigung+kinder
        https://www.google.de/#q=doktorspiele+kinder

        http://www.heise.de/tp/artikel/5/5865/1.html

        „Der „Fall Raoul“ sorgte im letzten Jahr in ganz Europa für Aufsehen. Am 30. August 1999 wurde der Elfjährige Raoul Wüthrich, wohnhaft in der Kleinstadt Golden, Colorado, USA, um 22:30 im Schlafanzug in Handschellen abgeführt und verblieb dann für mehrere Wochen in Untersuchungshaft. Er soll seine Halbschwester absichtlich an der Scheide berührt haben. Damit setzte er sich dem Verdacht der „schweren Blutschande“ aus.

        Das Kind wurde im Jugendgefängnis behandelt wie ein erwachsener Schwerverbrecher. Dort hatte Raoul mit Straftätern zu tun, die im Durchschnitt vier Jahre älter waren als er. In Hand- und Fußfesseln wurde er mehrfach dem Gericht vorgeführt. Nach jedem Besuch seines Anwalts wurde er von männlichen Aufsehern nackt ausgezogen. Anschließend suchten die Gefängnismitarbeiter in allen Körperöffnungen des Elfjährigen nach versteckten Gegenständen.“

        • ät Atacama:

          „Ich hatte einen kleinen Arztkoffer, damit habe ich meinen besten Freund in jede Körperöffnung “untersucht” ganz ohne irgendwelche Einwirkung von Erwachsenen.“

          – Jo-ganz ohne Einwirkung von perversen Erwachsenen. Das ist der Unterschied.

        • „“Ich hatte einen kleinen Arztkoffer, damit habe ich meinen besten Freund in jede Körperöffnung “untersucht” …“

          Ich nicht … habe ich heute noch nicht …

          Bin ich pervers? 😦

        • ät ddbz:
          Eindeutig.
          🙂

  4. Ein höchst lesenswerter Artikel von unserem Mitblogger Adrian über die „Feministin“ Laurie Penny:
    https://schwulemiker.wordpress.com/2015/06/20/penny-makes-the-world-go-nuts/

    Adriano geht dabei unter anderem auf die Masche von Penny ein, den modernen Radfeminismus als Sache von privilegierten Oberschichtfrauen zu charakterisieren und zu fordern, daß auch arme Frauen in den Genuß von Radfem-Wohltaten kommen sollen.
    Wie Penny das verwirklichen will, sagt sie aber nicht so recht.
    Man kann sich aber vorstellen, wie das laufen würde: Sprachhygiene beim Frisör, Genderbekenntnisse beim Brötchenkauf. Und Frauen in die Backstube! Jo sicher, die werden sich freuen, morgens um 3 bei 50°C zu schuften.

    Penny ist übrigens – wie sollte es anders sein – Oxford-AbsolventiX und Harvard-StipendiatiX. Und vermutlich lesbisch.

    Außerdem ist sie offensichtlich linksextrem: Sie klopft – wie die Genossen anno dazu mal – einfach alle ihre Feinde in einen Topf und haut drauf. Sexismus ist das Ergebnis von Kapitalismus, jaja. Im Mittelalter war man also nicht sexistisch.
    Dazu fällt mir dieses schöne Kunstwerk von Heartfield ein: http://www.ak-loek.de/pmwiki/uploads/FreieUni/Heartfield_Sinn-Hitlergruss_gr.jpg

    Adrians Artikel stimme ich (fast) vorbehaltlos zu; nur, daß er sich nicht als Opfer sieht, widerspricht dem, was er hier so schreibt.
    Einfach mal den Frauenkram in „schwul“ ändern.

    • Ach schau, der Adrian hat schon zwei Artikel zu der beschepperten Penny geschrieben. Ich meinte eigentlich den hier von gestern: https://schwulemiker.wordpress.com/2015/06/19/keine-penny-wert/

      Habe den Eindruck, daß Penny genauso eine Moralunternehmerin ist Annelein W. oder Anita Sark.

      Übrigens ist Penny durch die Agitprop in den GEZ-Medien fast so beliebt wie Birgit Kelle: http://www.amazon.de/Unsagbare-Dinge-Sex-L%C3%BCgen-Revolution/dp/3894018178/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1434816145&sr=8-1&keywords=laurie+penny

      Möchte nicht mal jemand reinlesen und bewerten? HJ Voß & Co. werden doch garantiert die Amazonlisten stürmen!

      Hier ein Beispiel für Fempropaganda der ARD („Titten-Thersen-Temperamente“): http://www.ardmediathek.de/tv/ttt-titel-thesen-temperamente/Die-britische-Bloggerin-Laurie-Penny/Das-Erste/Video?documentId=28977240&bcastId=431902

      Penny ist von Beruf übrigens „Bloggerin“. Physikerin oder Bäckermeisterin war wohl nichts für sie…..

      • Der TTT Beitrag ist schön. „Laurie möchte Gleichberechtigung auch für die Frauen im Keller“. Ja wie? Wem gegenüber sollen denn die frauen im Keller gleichberechtigt werden? Gegenüber ihren Männern im Keller sind sie es doch wohl…

        Endstufe Idiotie…

        Dazu noch ein bisschen Marxismus und Revolution und schön freut sich der linke deutsche prolet…

        • „Gegenüber ihren Männern im Keller sind sie es doch wohl…“

          Das ist eben nicht immer so.

          Ich sehe das (wenn ich es richtig verstanden habe) ein bisschen ähnlich. Feminismus bzw. Frauenbewegung war ursprünglich eine gute, nötige Idee. Zu Zeiten, wo es kein Wahlrecht, kein eigenes Konto und keine Arbeit ohne Erlaubnis eines Vormundes oder Blockierung bestimmter Berufe gab (Um Medizin zu studieren haben manche Frauen sich glaube ich sogar als Mann ausgegeben) usw. gab.
          Heute ist das alles getan und deshalb werden irgendwelche Scheinprobleme erfunden.
          Was andere Länder angeht, sieht die Sache aber teilweise anders aus. Und darüber wird fast gar nicht geredet, jedenfalls in keinem Verhältnis zu „Gamergate“ und sonstigen Sachen.

          Vor einiger Zeit wurde ein Mädchen angeschossen von Taliban weil sie zur Schule ging, was sie aber überlebt hat. Vielleicht ist das mit „Frauen im Keller“ gemeint.

          http://www.spiegel.de/politik/ausland/malala-yousafzai-friedensnobelpreis-traegerin-a-996586.html

        • >>“Vor einiger Zeit wurde ein Mädchen angeschossen von Taliban weil sie zur Schule ging, was sie aber überlebt hat. Vielleicht ist das mit “Frauen im Keller” gemeint.“

          Boko Haram schmeisst Handgranaten und Brandsätze in die Schlafhallen von Jungsschulen in Nigera und knallt diejenigen ab, die herauslaufen wollen.

          Diese Gleichberechtigung meint Laurie bestimmt nicht.

          Nein, sie meint mit Gleichberechtigung die Männer und Frauen da oben mit den Frauen daunten.

          „Frauen sollen aufhören Frauen auszubeuten.“ Richtig, Männer ausbeuten ist zumindestens nicht erwähnenswert. Zwei Minuten später im gleichen Beitrag: „Sex ist nicht ihr Problem, eher der Sexismus.“

          Im Kulturmagazin des Ersten derart platte Attitüden…

          und das von der (hahahahahahhahaha)

          „angesagtesten jungen Feministin“ dieser Tage…

        • Ich habe mir ihre Thesen nicht durchgelesen, aber du stimmst mir doch zu, dass es Länder gibt, in denen es mit Geschlechtergleichberechtigung nicht weit her ist, oder?
          Boko Haram ist wieder ein anderer Fall, die selektieren zwischen (genehmem) Islam und „dem ganzen dreckigen Rest“, besonders dem Rest, der nach „westlicher“ bzw. überhaupt Bildung strebt. Und da Jungen nicht schwanger werden können, im Gegensatz zu Mädchen, die neue Minidschihadisten produzieren können, hat man halt keine Verwendung für sie. Als Mitkämpfer sind sie ja offenbar nicht zu gebrauchen. (Wahrscheinlcih weil die meisten von ihnen selber Analphabeten sind und sie sauer sind, dass es Leute gibt, die daran was ändern wollen).

        • “ … aber du stimmst mir doch zu, dass es Länder gibt, in denen es mit Geschlechtergleichberechtigung nicht weit her ist, oder?“

          Aber sicher! Deutschland zB. In diesem rückständigem Land haben Männer weniger Rechte!

          Das ist Dir natürlich reichlich wurst …

        • welches Recht hat ein Mann in Deutschland denn nicht was eine Frau hat?

        • ät teardown und Ata:

          „Vor einiger Zeit wurde ein Mädchen angeschossen von Taliban weil sie zur Schule ging, was sie aber überlebt hat.
          ———
          Boko Haram schmeisst Handgranaten und Brandsätze in die Schlafhallen von Jungsschulen in Nigera und knallt diejenigen ab, die herauslaufen wollen.“

          -Jo, vielleicht kümmert sich die Genossin Penny mal um wirklich verfolgte Menschen außerhalb ihrer europäischen Luxus-Sphäre.

          Aber nein, das wäre ja gefährlich, und bringt kein Geld. Nein, da lamentiere ich lieber im goldenen Westen wegen nix und kassiere viele Euros dafür. Schmarotzix.

        • Ach @ Ata

          Gleichstellungsbeauftragte zu werden, Professorinnenprogramm aber kein Professorprogramm nur für Männer, Frauenquote aber keine Männerquote, als kleiner Mann – Schutz vor Beschneidung, …

          Immer und immer wieder Antworten auf solche Fragen?

          Deutschland ist eines der Länder, welches Recht von Geburt an teilt. Soll man sowas modern nennen? Mag modern sein, aber eben keine Gleichberechtigung.

        • @ddb „Immer und immer wieder Antworten auf solche Fragen?“

          natürlich! Ignoranz und die Augen, Ohren und Mund Äffin gehören zur feministischen daseins-Berechtigung.

          Manche Menschen haben auch irgendwie noch nicht mitbekommen das durch vollkommen! Grund und Hirnlose Frauenquoten die eigentlich per Verfassung geschützte Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau leidlich abgeschafft wurde…

          Wie widerlich das Staats deutsche Ignorieren von UN-Kinderrechtskonventionen ist sollte man eigentlich auch keinem mehr erzählen müssen …

          aber hey, welche Rechte haben denn bitte Frauen die Männer nicht haben?

          selbst die grenzdebilste Feministin weiß das.

        • „selbst die grenzdebilste Feministin weiß das.“

          NEIN!!

          Inzwischen nehme ich auch @Ata, ihre angebliche Anteilnahme an LGBTI usw. Leuten nicht mehr ab. Denn gegenübern Jungeb und Männern, kennt sie keine Gnade …

        • „Inzwischen nehme ich auch @Ata, ihre angebliche Anteilnahme an LGBTI usw. Leuten nicht mehr ab. Denn gegenübern Jungeb und Männern, kennt sie keine Gnade “

        • @Ata

          ?? ???

          Bist Du Rassistin?

      • „Denn gegenübern Jungeb und Männern, kennt sie keine Gnade“

        Fragen wir doch einfach mal, wie Atacama zu männlichen Diskriminierungen und sozialen Problemlagen steht:

        Hi Atacama,
        hier sind zwei bekannte Listen, die versuchen einige wichtige Ziele der Männerrechtsbewegung zusammenzufassen. Die eine ist schon etwas älter, die andere aktueller, zum Teil gibt es Überschneidungen, aber beide ergänzen sich m.E. auch gut:

        http://www.vaetersorgen.de/Maennerbewegung.html

        http://manndat.de/ueber-manndat/was-wir-wollen

        Falls du Zeit und Lust hast, sie dir durchzulesen, fände ich es interessant, welche Forderungen du für berechtigt hältst.

        • „Fragen wir doch einfach mal, wie Atacama zu männlichen Diskriminierungen und sozialen Problemlagen steht:“

          Ich wette und habe schon gezeigt, es ist ihr wurst! So wie Deinem angeblichen Experten für Klassismus, A. Kemper. Ein Faultier vor’m Herren, wird von Dir zum Wissenschaftler gemacht. …

        • Naja, manches sehe ich nicht so eng bzw. anders, bei anderem stimme ich zu.

          z.B das mit der häuslichen Gewalt. Auf der Straße haben Männer eindeutiges Übergewicht aber in den eigenen vier Wänden gleicht es sich dann auf einmal an und zwar so weit, dass es dringenden Bedarf für Männerhäuser gibt wo Männer vor prügelnden Ehefrauen flüchten können. Ich glaube einfach, von mir aus soll das halt sexistisch oder realitätsverleugnend sein, dass Männer aufgrund ihrer statistisch stärkeren Physis ein statistisch stärkeres Zerstörungspotential haben (aber nicht automatisch böser sind), weniger Gegenwehr ermöglichen und aus diversen Gründen auch statistisch häufiger gefährlich durchdrehen und den Partner in schwere Gefahr bringen können.
          Ich glaube, dass es, was das Thema Gewalt angeht, für Männerhäuser weniger Bedarf gibt. Und „Studien sagen“ überzeugt mich auch nicht so ganz, solange ich die nicht gelesen habe und nicht beurteilen kann, was und wie due Studie untersucht hat.
          Gerade heute ist offenbar einer wegen irgendwelcher Familienstreitigkeiten durchgedreht und hat mal eben ein paar Leute überfahren. Ich glaube, dass Frauen sowas wenn dann eher nach innen richten – statistisch.
          http://www.welt.de/vermischtes/article142808597/Autofahrer-rast-in-Menschenmenge-drei-Tote.html
          Es sind mir kaum weibliche Amokläufe bekannt. Gibt es welche?
          Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass eine Frau einen Mann genauso verfolgt und bedroht wie umgekehrt, wenn ein Beziehungsabbruch schief läuft und das Gewaltschutzhäuser vor weiblicher Gewalt deshalb weniger notwendig sind.

          „Auch weibliche Täter müssen in Programmen psychologischer Beratung lernen, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen“

          Das auf jeden Fall.

          Zu der Obdachlosensache kann ich wenig sagen. Ich weiß, dass es auch da Wohnheime gibt, sogar explizit für Männer. Ich habe einige Zeit ehrenamtlich in einer Obdachlosenküche gearbeitet und gekocht (obwohl ich ja blind für das Leid von Männern bin) dort waren fast nur Männer, aber die hatten alle zumindest eine Möglichkeit für ein Dach über dem Kopf. Es hat aber nicht jeder genutzt. Es gab auch welche, die einfach „ausgestiegen“ sind und bewusst draussen übernachtet haben. Es gab da einen der zog immer mit einem vollgepackten Einkaufswagen herum, es steht mir nicht tun, da Diagnosen zu stellen, aber ich vermute, dass es manchmal auch individuelle/psychische und nicht nur strukturelle Ursachen für so ein Leben gibt.

          „Organisationen, die von Frauen missbrauchte Jungen betreuen, haben ebenso ein Anrecht auf staatliche Unterstützung wie das umgekehrt für Gruppen gilt, die sich von Männern missbrauchten Mädchen widmen (siehe meinen Artikel dazu in der Mai-Ausgabe dieser Zeitschrift). “

          Ich würde bei Missbrauch überhaupt keinen Unterschied machen und solche Organisationen nicht noch aufsplitten. ich wüsste nicht, warum Jungen die von Frauen missbraucht wurden von einer anderen Einrichtung betreut werden sollten als Mädchen, die von Männern, jungen, die von Männern oder Mädchen die von Frauen ißbraucht wurden. Ich würde das einfach in einer Organisation gegen Kindesmißbrauch bündeln.

          Übrigens bekam Nasser, der schwule Libanese, der zwangsverheiratet werden sollte, in einer Frauenberatungsstelle Hilfe. Weil offenbar kein Männerrechtler Hilfe angeboten hat, obwohl das mal eine gute Gelegenheit gewesen wäre.

          http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/591953/Zum-Glueck-gezwungen

          „Internationale (auch deutsche) Untersuchungen kamen zu dem Ergebnis, dass Frauen für ein- und dasselbe Delikt deutlich gnädiger bestraft werden als Männer. Selbst bei schwereren Straftaten werden Männer mit bis zu 70 Prozent höherer Strafe belegt. Hier wäre mehr Gerechtigkeit wünschenswert. “

          Ja.

          „Ein spezielles Problem stellen Falschbezichtigungen bei Vergehen wie sexuellem Missbrauch und bei anderen Formen sexueller Gewalt dar. Durch verbesserte Aufklärung über die Häufigkeit falscher Beschuldigungen müssen ungünstige Faktoren wie einseitige Ermittlungen, Vorverurteilungen in den Medien usw. verhindert werden. Stattdessen ist besondere Sensibilität gegenüber allen Beteiligten bei solchen Vorwürfen erforderlich. Es ist nicht länger hinnehmbar, dass durch willkürliche Bezichtigungen Leben zerstört und Familien auseinandergerissen werden. “

          Wie diverse Gerichtsurteile der jüngeren Vergangenheit gezeigt haben, reicht eine Beschuldigung nicht aus für eine Verurteilung.

          Beschneidung bin ich strikt gegen. Viele beschnittene Männer reagieren meiner Erfahrung aber „eingeschnappt“, fühlen sich bevormundet und wiegeln das ab. Deshalb spreche ich es nicht mehr gerne an Es scheint für viele soziale Konventionen zu verletzen.

          „“Internationale (auch deutsche) Untersuchungen kamen zu dem Ergebnis, dass Frauen für ein- und dasselbe Delikt deutlich gnädiger bestraft werden als Männer. Selbst bei schwereren Straftaten werden Männer mit bis zu 70 Prozent höherer Strafe belegt. Hier wäre mehr Gerechtigkeit wünschenswert. “

          Ja, zumindest wenn die Schädigung identisch ist. Sonst nicht.
          z.B beide geben eine Backpfeife. Beim Mann hat die Person danach einen schweren Kieferschaden (oder fällt so wuchtig hin, dass sie ins Koma fällt und stirbt wie bei Tugce) und bei der Frau passiert kaum was, dann finde ich es angebracht, es unterschiedlich zu beurteilen, obwohl die Tat vordergründig „gleich“ ist. Sonst sollte es gleich geahndet werden.

        • „Übrigens bekam Nasser, der schwule Libanese, der zwangsverheiratet werden sollte, in einer Frauenberatungsstelle Hilfe. Weil offenbar kein Männerrechtler Hilfe angeboten hat, obwohl das mal eine gute Gelegenheit gewesen wäre.“

          In der Tat eine Schande. Aber gibt es überhaupt männerrechtliche Organisationen an die er sich hätte wenden können?
          Und hätte eine Frauenberatungsstelle einem heterosexuellen Mann Hilfe angeboten?

        • „Neschneidung bin ich strikt gegen. Viele beschnittene Männer reagieren meiner Erfahrung aber “eingeschnappt”, fühlen sich bevormundet und wiegeln das ab. Deshalb spreche ich es nicht mehr gerne an Es scheint für viele soziale Konventionen zu verletzen.“

          Ist das ein Grund zu schweigen? Jedwedes Kritisieren von Konventionen verletzt Gefühle. Zwangsbeschneidung ist pervers. Und es wird Zeit, dass man es als Perversion bezeichnet.

        • „In der Tat eine Schande. Aber gibt es überhaupt männerrechtliche Organisationen an die er sich hätte wenden können?“

          1. Warum gibt es keine Organisation 2. Es hätte auch ein spontaner Zusammenschluß aus Einzelpersonen machen können. Arne Hoffmann und ein paar andere z.B. die halbwegs vernetzt sind.

          Aber allein die Tatsache, DASS eine Frauenberatungsstelle sich der Sache angenommen hat, passt doch nicht zur kolporierten kompletten Ignoranz von männlichen Schicksalen.

          „Und hätte eine Frauenberatungsstelle einem heterosexuellen Mann Hilfe angeboten?“

          Das wissen wir nicht, weil nicht jedes Opfer an die Öffentlichkeit geht und bisher ist kein solcher Fall bekannt geworden.
          Die Lösung wäre aber im Prinzip ganz einfach: Diejenigen Anlaufstellen die sich um weibliche Zwangsverheiratung kümmern, kümmern sich auch um männliche.
          Warum sollte das nicht gehen?

        • „Warum sollte das nicht gehen?“

          Weiß nicht. Laut Erin Pizzey wurde das in den USA mal versucht. Mit negativen Konsequenzen für die betroffenen Männer.

        • „Ist das ein Grund zu schweigen? Jedwedes Kritisieren von Konventionen verletzt Gefühle. Zwangsbeschneidung ist pervers. Und es wird Zeit, dass man es als Perversion bezeichnet.“

          Hattest du schon mal mit beschnittenen Männern zu tun?
          Ich denke, das ist ein sensibles Thema. Sowieso. Ich fände es auch komisch wenn ein Mann sagen würde „Du, deine Schamlippen sehen aber komisch aus, sollen wir da mal drüber reden?“ oder so xD (ja ich weiß, schlechter Vergleich. Aber jedenfalls etwas, das einen intimen Bereich betrifft).
          Und dann ist es vielleicht mit „schwierigen“ Gefühlen verknüpft und nicht jeder Mensch will, dass andere (insbesondere wenn man sich nicht super duper gut kennt und seit 10 Jahren verheiratet ist oder so) einen auf die dunklen Flecken der eigenen Psyche/Biographie stoßen.
          Und dann ist es, ob das nun mit Verdrängung „Stockholmsyndrom“ oder tatsächlichem „Nicht schlimm Finden“ zu tun hat, so, dass das nach meinem Gefühl durchaus auch mit Abwehr verbunden ist, wo die negativen Emotionen dann gegen den richten, der es thematisiert.
          Das ist doch auch psychisch nicht so leicht, besonders wenn die Beschneidung aus kulturellen/religiösen Gründen und in sehr jungem Alter unter starker Beteiligung der Eltern/des Umfeldes erfolgt ist.
          Ich denke mal, für einen 20 järhigen, der wegen Phimose zum Urologen geht und das machen lässt, ist es nochmal was ganz anderes.

        • Natürlich hatte ich bereits mit beschnittenen Männern zu tun. Ich hab mich von halb Tel Aviv vögeln lassen 🙂
          Und natürlich habe ich denen niemals gesagt wie dumm ich das finde. Dennoch ist es dumm. Es ist KöKörperverletzung. Punkt!

        • „Natürlich hatte ich bereits mit beschnittenen Männern zu tun. Ich hab mich von halb Tel Aviv vögeln lassen “

          Verständlich.

          „Und natürlich habe ich denen niemals gesagt wie dumm ich das finde. Dennoch ist es dumm. Es ist KöKörperverletzung. Punkt“

          Also hast du auch geschwiegen um keine Konventionen zu verletzen.

        • „Es sind mir kaum weibliche Amokläufe bekannt. Gibt es welche?
          Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass eine Frau einen Mann genauso verfolgt und bedroht wie umgekehrt, wenn ein Beziehungsabbruch schief läuft und das Gewaltschutzhäuser vor weiblicher Gewalt deshalb weniger notwendig sind.“

          Also am Dienstag wurde eine frau wegen zweifachen versuchte Totschlags zu 8 Jahren verurteilt, weil sie ihren expartner und seine Freundin umgefahren hat…habe das zufällig mitbekommen, weil sanal verteilt wurde.

          Es gibt Amokläufe auch bei frauen, aber weniger Verhältnis wohl so 1:15. Aber wir registrieren jährlich steigende gewaltbereitschaft bei den Damen…

          warte mal ab wenn frauen bei Trennungen genauso viel und oft verlieren wie Männer…

        • „Also hast du auch geschwiegen um keine Konventionen zu verletzen.“

          Klar. Aber es gab keinen Grund dafür. Außer meiner Geilheit und meiner damaligen Ignoranz bezüglich dieses Themas. Obwohl das durchaus irgendwie Thema war. Denn die meisten fanden mich Unbeschnittenen durchaus interessant 🙂

        • „Ja, zumindest wenn die Schädigung identisch ist. Sonst nicht.
          z.B beide geben eine Backpfeife. Beim Mann hat die Person danach einen schweren Kieferschaden (oder fällt so wuchtig hin, dass sie ins Koma fällt und stirbt wie bei Tugce) und bei der Frau passiert kaum was, dann finde ich es angebracht, es unterschiedlich zu beurteilen, obwohl die Tat vordergründig “gleich” ist. Sonst sollte es gleich geahndet werden.“

          Lustig. Dann wäre eine Männerbackpfeife versuchter Totschlag, während die frauenbackpfeife knapp unter Körperverletzung laufen würde.

          Tatort! Tathergang! Täter! Tatwaffe! Tatmotiv! Straftat!

          Was bestrafen wir im Recht? Die Folgen….genau…die gesamte Strafrechtspraxis müsste umgeschrieben werden.

          PS: Jemand der nicht so blauäugig wie tugce gewesen wäre und sanals Bewegungen beobachtet und vorbereitet auf eine schlaghandlung gewesen wäre, wäre nicht hingefallen. Standsicherung ist das wichtigste.

          aber tugce dachte eben sie könnte einen aggressiven alkoholisierten tüpen dissen ohne das der zuschlägt. Frauen schlägt man (n) doch nicht…

          tja..leider falsch gedacht…

        • Wieso umschreiben? Es gibt doch jetzt schon „Körperverletzung“, „Schwere Körperverletzung“, „Körperverletzng mit Todesfolge“, „Totschlag“, „Fahrlässige Tötung“ usw. Kenne mich rechtlich allerdings nicht genug aus, um genau zu wissen wie das geregelt ist.

          „aber tugce dachte eben sie könnte einen aggressiven alkoholisierten tüpen dissen ohne das der zuschlägt. Frauen schlägt man (n) doch nicht…“
          Ich finde, wenn man Leute beleidigt und die zurück beleidigen, dann sollte man generell nicht zuschlagen, egal welches Geschlecht. Aber das erfordert wohl einiges an Reife.

        • Ist ein Faustschlag einer trainierten frau auf die Nase schlimmer als eine backpfeife eines Mannes, der muskelschwund hat?

          Wie sieht es aus mit Tritten? Ist ein Stöckelschuhtritt mit seinen Auswirkungen schwerer zu bestrafen, als einer der Chucks anhat?

          Wie bestrafen wir einen Messerstich gegenüber einem anschießen? Beides ja unterschiedliche Schädigungen…..

          Die Juristen haben sich schon was dabei gedacht, die tat und nicht die folgen als Maßstab der Strafmaßzuweisung zu nehmen….

        • „Ist ein Faustschlag einer trainierten frau auf die Nase schlimmer als eine backpfeife eines Mannes, der muskelschwund hat? “

          Mit ziemlicher Sicherheit ja.

          „Wie bestrafen wir einen Messerstich gegenüber einem anschießen? Beides ja unterschiedliche Schädigungen…..“

          Kommt wahrscheinlich auch wieder auf die Folgen an. Ich vermute mal, dass man länger einfährt, wenn man jemandem eiskalt in den Kopf schiesst als wenn man jemandem einen Kratzer am Arm verpasst. Vermute ich.

        • „Wieso umschreiben? Es gibt doch jetzt schon “Körperverletzung”, “Schwere Körperverletzung”, “Körperverletzng mit Todesfolge”, “Totschlag”, “Fahrlässige Tötung” usw. Kenne mich rechtlich allerdings nicht genug aus, um genau zu wissen wie das geregelt ist.“

          Da geht es dann um das Tatmotiv ata. Und um den Vorsatz. Deutlich wird das bei der Tötung. Da hast du drei verschiedene Tatbestände, aber ein Ergebnis: nämlich den Tod des Opfers…

          Mörder wird man nicht indem man tötet, sondern indem man bestimmte tatmotive hat.
          „Ich finde, wenn man Leute beleidigt und die zurück beleidigen, dann sollte man generell nicht zuschlagen, egal welches Geschlecht. Aber das erfordert wohl einiges an Reife.“

          Ist dir schon mal aufgefallen, dass Fußgänger an Ampeln, wenn diese gerade auf grün schalten und sich noch Fahrzeuge dem haltestreifen nähern, die Fußgänger peinlich genau prüfen, ob diese Fahrzeuge auch wirklich stehen bleiben?

          Warum tun die das? Die Autos haben doch rot? Bei rot müssen die anhalten!

          Ata ich wünschte mir auch die perfekte Welt, in der ich weiß, wie der andere tickt, aber diese perfekte welt gibt es nicht. Ich muss bei einem tüpen den ich als hurensohn beschimpfe mit Schlägen rechnen und nicht mit einem reifen Gesprächsangebot, dessen basis erstmal kleine mit blumen verzierte zettel sind, auf die jeder erstmal raufschreibt was er an dem anderen nicht mag…

        • „Ata ich wünschte mir auch die perfekte Welt, in der ich weiß, wie der andere tickt, aber diese perfekte welt gibt es nicht. Ich muss bei einem tüpen den ich als hurensohn beschimpfe mit Schlägen rechnen und nicht mit einem reifen Gesprächsangebot, dessen basis erstmal kleine mit blumen verzierte zettel sind, auf die jeder erstmal raufschreibt was er an dem anderen nicht mag…“

          Dann muss es härtere Bestrafungen für Beleidigungen geben. ich könnte sowas jedenfalls nur bis zu einem gewissen Pegel schlucken ohne das Gegenwehr „erlaubt“ wird (sonst selbst schuld wenn was passiert) und würde dann irgendwann vermutlich meinerseits auch ausrasten, ungeachtet was mir dann passiert.
          Mit so einer Denkweise überlässt man den Asozialen doch das Feld und fördert derart respektloses Verhalten, wenn man praktisch verpflichtet ist, sich als Punching Ball benutzen zu lassen und möglichst Allem aus dem Weg zu gehen.

        • @Atacama Brenda Ann Spencer kenne ich nur als weibliche Amokläuferin. Da gibts auch das Lied I don’t like mondays.

        • @ Atacama

          „z.B das mit der häuslichen Gewalt. (…) Und “Studien sagen” überzeugt mich auch nicht so ganz, solange ich die nicht gelesen habe und nicht beurteilen kann, was und wie due Studie untersucht hat.“

          Eine bekannte Meta-Analyse dazu findet sich hier:

          John Archer – Sex Differences in Aggression Between Heterosexual Partners: A Meta-Analytic Review

          http://www.batteredmen.com/ArcherSexDifferencesMeta-AnalyticReviewf2000.pdf

          „Zu der Obdachlosensache kann ich wenig sagen. Ich weiß, dass es auch da Wohnheime gibt, sogar explizit für Männer. Ich habe einige Zeit ehrenamtlich in einer Obdachlosenküche gearbeitet und gekocht (obwohl ich ja blind für das Leid von Männern bin) dort waren fast nur Männer, aber die hatten alle zumindest eine Möglichkeit für ein Dach über dem Kopf.“

          Der höhere Anteil von männlichen Wohnungslosen kommt wesentlich dadurch zustande, dass von Wohnungslosigkeit bedrohte Frauen es leichter haben irgendwo anders unterzukommen, indem sie eine (sexuelle) Beziehung zu einem Mann eingehen, der eine Wohung hat. Sie ziehen ein solches Arrangement oft dem Leben auf der Straße vor. Dieses Phänomen bezeichnet man in der Wohnungslosenhilfe als verdeckte Wohnungslosigkeit. Männer sind also häufiger wohnungslos, Frauen sind häufiger verdeckt wohnungslos. Da auch Letzteres für viele Frauen ein unangenehmer Zustand ist müssen Beratungsstellen für Wohungslose natürlich für die spezifischen Problemlagen beider Geschlechter im Zusammenhang mit Wohnungslosigkeit ausgerüstet sein.
          Die Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe werden aufgrunddessen, dass es für Männer schwieriger ist irgendwo anders unterzukommen im Schnitt häufiger von Männern genutzt.

          „Es hat aber nicht jeder genutzt. Es gab auch welche, die einfach “ausgestiegen” sind und bewusst draussen übernachtet haben.“

          Das gibt es, sind aber Ausnahmen. Die meisten Männer wie Frauen leben lieber in einer Wohnung als auf der Straße.

          „ich vermute, dass es manchmal auch individuelle/psychische und nicht nur strukturelle Ursachen für so ein Leben gibt.“

          Es handelt sich in Deutschland generell um ein Zusammenspiel zwischen psychischen und strukturellen Faktoren. Einerseits handelt es sich bei Wohnungslosen in der Regel um Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten. Der Begriff der besonderen sozialen Schwierigkeiten meint soviel wie relativ dauerhaft vorhandene unangemessene und ineffektive Problembewältigungs- und Konfliktlösungsstrategien. Beispiele hierfür wären u.a., wenn auf Probleme oder Konflikte entweder mit Rückzugsverhalten oder mit starker unangemessener Aggression reagiert wird.
          Andererseits steigt für solche Personen die Gefahr der Wohnungslosigkeit durch bestimmte sozialpolitische Maßnahmen. Zum Beispiel kam es laut einiger Bekannter von mir, die in der Wohnungslosenhilfe arbeiten, im Zuge der von SPD und Bündnis 90/Die Grünen zwischen 2003 und 2005 unter dem Namen Agenda 2010 umgesetzten Reform des deutschen Sozialsystems und Arbeitsmarktes zu einer signifikanten Zunahme an Fällen für die Wohnungslosenhilfe.
          Dies kann dadurch erklärt werden, dass viele Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten, die vor der Umsetzung der Agenda2010 noch weitgehend zur Sicherung ihrer wirtschaftlichen Lebensgrundlage und Bewahrung ihres Wohnraums in der Lage waren, nach dieser Reform auf solch massive Schwierigkeiten insbesondere im Umgang mit den ARGE-Behörden/Jobcentern stießen, dass sie quasi durch das soziale Raster hindurchrutschten und zu Fällen für die Wohnungslosenhilfe wurden. Politische Maßnahmen haben also auf einen Anstieg oder Rückgang der Wohnungslosigkeit bedeutsamen Einfluss.

          „Übrigens bekam Nasser, der schwule Libanese, der zwangsverheiratet werden sollte, in einer Frauenberatungsstelle Hilfe. Weil offenbar kein Männerrechtler Hilfe angeboten hat, obwohl das mal eine gute Gelegenheit gewesen wäre.“

          Dann musst du jetzt nur noch den Staatsfeminismus davon überzeugen entsprechende Finanzmittel bereitzustellen, die es ermöglichen, dass Männerrechtler Beratungs- und Hilfseinrichtungen auch für die Probleme von Jungen und Männern initiieren können.

    • „Adrians Artikel stimme ich (fast) vorbehaltlos zu; nur, daß er sich nicht als Opfer sieht, widerspricht dem, was er hier so schreibt“

      Begründung bitte.

    • „Adrians Artikel stimme ich (fast) vorbehaltlos zu; nur, daß er sich nicht als Opfer sieht, widerspricht dem, was er hier so schreibt“

      Begründung bitte.

      • Es sei an die schöne Geschichte erinnert, wo Du als Kind von der Tante (?) mit der Cousine „verheiratet“ werden solltest. Mein Gott, was eine Diskriminierung!

  5. Etwas auf ebay gefunden, worüber ich heute schmunzeln musste und von dem ich dachte, dass es hier vielleicht auch reinpassen würde. Die Ex hat nach der Scheidung von jedem die Hälfte versprochen bekommen und er hat sich dran gehalten. Nun versteigert er die anderen Hälften seiner Besitztümer.
    http://www.ebay.de/usr/der.juli

  6. Junge Union schlägt Sonderabgabe für Kinderlose vor

    Die Junge Union fordert von der CDU einen Kurswechsel in der Renten- und Familienpolitik. Sie wünscht sich unter anderem eine 1000-Euro-Prämie für jedes neugeborene Kind – finanziert von kinderlosen Steuerzahlern.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/cdu-nachwuchs-junge-union-schlaegt-sonderabgabe-fuer-kinderlose-vor-13657891.html

    • Deutschland hat zu wenig Kinder, aber ich kapiere das ständige Gelaber von wegen Generationenvertrag einfach nicht.
      Ich denke mal, für jeden Rentner bräuchte man ja so 2, besser 3 Kinder (weil es ja auch Kinder gibt, die selber nichts leisten als Erwachsene aus welchen Gründen auch immer, Behinderung, Krankheit, Tod, Faulheit usw.).
      So, dann braucht man also in der nächsten Generation 3³ Kinder, um die neuen Rentner zu finanzieren. Und immer so weiter.
      Oder sehe ich das falsch?
      Außerdem kriegen wir doch jetzt total viele Fachkräfte. ich dachte, die werden unsere Renten zahlen?

      • @ Ata

        „Ich denke mal, für jeden Rentner bräuchte man ja so 2, besser 3 Kinder (weil es ja auch Kinder gibt, die selber nichts leisten als Erwachsene aus welchen Gründen auch immer, Behinderung, Krankheit, Tod, Faulheit usw.).
        So, dann braucht man also in der nächsten Generation 3³ Kinder, um die neuen Rentner zu finanzieren. Und immer so weiter.
        Oder sehe ich das falsch?“

        Nein, das siehst Du ganz richtig!

        *Als Schneeballsystem oder Pyramidensystem werden Geschäftsmodelle bezeichnet, die zum Funktionieren eine ständig wachsende Anzahl an Teilnehmern benötigen …*

        https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneeballsystem&redirect=no

        Ähnlich soll unser „Die Rente ist sicher!“ System fuktionieren. Das kann aber nicht, aus mehreren Gründen. Einer ist, wenn alle Staaten dieser Welt so agierten und es also immer mehr Menschen gäbe, wer denkt daran, daß wir nur EINEN Planeten Erde haben … ?

      • „Oder sehe ich das falsch?“

        sorry, falsch.
        Einfaches Rechenbeispiel: alle Paare bekommen mit genau 25 Jahren genau 2 Kinder und sterben mit 80. Es sind immer 80/25 = 3.2 Generationen am leben, die Bevölkerung bleibt völlig stabil.
        Ein Paar hat mit 25 Jahren 2 Kinder, mit 50 Jahren 4 Enkel, mit 75 Jahren 8 Urenkel, d.h. die Zahl der Nachkommen verdoppelt sich mit jeder Generation,
        ohne daß die Bevölkerung wächst.

        Für die Frage, wieviele Arbeitnehmer einen Renter durchfüttern müssen, ist das Verhältnis von Lebensarbeitszeit vs. Rentenbezugsdauer wesentlich. Früher mal Arbeit von 15 bis 65 = 50 Jahre, tot mit 75, macht 5:1. heute grob kalkuliert. Arbeit von 20 bis 60, tot mit 80, macht 2:1
        Die demographische Schrumpfung kommt obendrauf.

        • @ mitm

          Du siehst es falsch! Sorry!!

          Für Deine betrachtungen brauchte es einen mehr oder weniger engen Fotrtplanzungszyklus. Aus dem sind wir schon lange raus.

          Die aktuelle Wirtschaftsleistung ist die Lösung! Und Renten durch reine Steuerfinanzierung! Das ist DIE Lösung! …. Wetten?

          Renten haben natürlich nix mit Geburtenraten zu schaffen, hatten sie nie!

    • „Junge Union schlägt Sonderabgabe für Kinderlose vor“

      Das ist die sogenannte Kanzlerinnensonderabgabe, extra für und vielleicht ja noch von Merkel. :mrgreen:

  7. Warum ist der heutige Selbermachtag blau hinterlegt? Gibt es was zu feiern?

  8. Which is why, much the same way second-wave feminists burned their bras, I’ll be ditching my bikini top this summer. Who decided it’s OK for Vladimir Putin to parade around topless but not women? And no, this is not licentiousness, or sluttiness, or whatever. This is about fighting the message that it’s OK for society to sexualize women, but not for a woman to bare her body on her own terms. “It’s a double bind,” says Lisa Corrigan, co-chair of the Gender Studies Program at the University of Arkansas, and “a standard no boy ever has to meet.”

    http://www.ozy.com/immodest-proposal/why-im-burning-my-bikini-top/60546?utm_source=DW1&utm_medium=pp&utm_campaign=pp

    Ich wette selbst wenn Frauen den Penis von Männern in den Mund nehmen, bedeutet das immer noch nicht das sie irgendwie Sex wollen.

    😄

  9. Hab heut zum ersten Mal PU empfohlen. Einem hübschen, blonden Sakkoträger (fast 15, wie er betonte) mit extrem guten parenting-skills, mit dem ich mich länger sehr nett unterhielt. Er zeigt bereits vielversprechende Ansätze, strich mir meine Haare weg, legte seinen Arm auf meiner Schulter ab und umarmte mich sogar zum Abschied, aber nachdem mir die Buschtrommel verraten hatte, dass sein Vater Suizid beging, er unter Jungs keine Schnitte hätte und die Mädchen, mit denen er hauptsächlich befreundet wäre, ihn „nicht wollten“, konnte ich gar nicht anders. Nächste Woche seh ich ihn wieder, mal sehen, wie weit er sich bis dahin eingelesen hat.

    • You’re lying.

      • No, I’m not.

        Was findest Du daran denn jetzt wieder so unglaubwürdig?
        Auch Schüler legen mir bisweilen im Klassenraum den Arm auf (um ein Foto zu machen, lass ich aber nicht zu), zum Glück hat mich da wenigstens noch niemand einfach so hochgehoben. Davor schützt mich wohl die Lehrerinnen-Rolle. In anderen Arbeitsfeldern muss ich erfahrungsgemäß aber damit rechnen (und ich finde es nicht schlimm, sondern nur … äh … sagen wir mal schlecht für meinen Ruf).

        • Es dürfte wirklich mit meiner Größe zu tun haben. Ab spätestens der 8. Klasse überragt mich nunmal quasi jede/r.

        • Ich halte Dich für unglaubwürdig. Deine Art zu schreiben, klingt nach einem gelangweilten Teenager mit Übergewichtsproblemen.
          Ich glaube auch nicht, dass ein seriöser Lehrer, selbst wenn er anonym schreibt, so etwas „intimes“ schreiben würde. Das zeugt von Egozentrismus und ADS.https://widgets.wp.com/notifications/1912918384#

        • Mehr haste nicht drauf?
          Na dann 🙂

        • Weils mir gerad noch einfiel:
          was er am meisten betrauert hat, war, dass die Mädels immer alle an ihren Handys hingen. Die säßen manchmal stumm zusammen und schrieben sich währenddessen bei whatsapp. Das will ich gar nicht glauben.

    • Ok, ich merke gerade wie das rüberkommt.
      Er ist natürlich kein Schüler, sondern war Gast auf einem Polterabend (und nächste Woche ist dann die Hochzeit).
      Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass es kaum eine legitime Basis gäbe, unter der privater Kontakt möglich wäre. Die Alterssegregation ist halt fortgeschritten und die Konventionen mächtig.
      Aber nett wars trotzdem. Also er 🙂

  10. Vielleicht hat auch der eine oder die andere das bei ScienceFiles

    http://sciencefiles.org/2015/06/17/je-linker-die-landesregierung-desto-schlechter-schneiden-jungen-im-bildungssystem-ab/

    http://sciencefiles.org/2015/06/19/erneut-belegter-befund-linke-landesregierung-verscharft-jungenfeindliches-klima-in-schulen/

    http://sciencefiles.org/2015/06/21/linke-bildungspolitik-schadet-jungen-noch-ein-beleg/

    sowie bei Genderama

    http://genderama.blogspot.ch/2015/06/lesermail-vernachlassigte-jungen.html

    http://genderama.blogspot.ch/2015/06/lesermail-benachteiligte-jungen.html

    http://genderama.blogspot.ch/2015/06/debatte-von-linken-parteien-gefuhrte.html

    gelesen. Ich deutlich den Eindruck, dass das nicht nur zweitklassige Wissenschaftler sind, denen kein Anfängerfehler zu schade ist, die man wirklich auf jedes Detail hinweisen muss, bis etwas halbwegs vernünftiges rauskommt, sondern dass sie auch sonst ein Problem haben.

    Wie die nach Herzenslust alle runtermachen, die auch nur ansatzweise Kritik üben, sie diffamieren, beleidigen, als verblödete Idioten und Ideologen hinstellen ohne auch nur die Kritik verstanden zu haben, ist doch recht bemerkenswert.

    Dummerweise waren die Fehler so krass, dass sie zweimal nachbessern mussten, um wenigstens die gröbsten Böcke zu eliminieren. Und dann ständig empört, dass man sie nicht in den Himmel hochjubelt für ihr brillantes Forschungsstück.

    Bewundernswert ist allerdings, wie man derart falsch liegen und zurückkrebsen kann — und trotzdem so tun, als wären alle anderen grenzdebile Deppen und man hätte von Anfang an alles richtig gemacht. Dafür meine aufrichtige Hochachtung.

    • Jaja, der SF-Moderator mag zwar politisch recht hellsichtig sein, ist aber menschlich – sagen wir, schwierig.

      Einerseits ist er mitverantwortlich dafür, daß die Soziologie & Politologie in Deutschland mittlerweile als Pseudo- und Halbwissenschaften angesehen werden (überwiegend zu recht).
      Andererseits ist er tödlich beleidigt, wenn das jemand dann offen sagt; oder wenn er kritisiert wird.

      Denke, er ist wegen Leistungsmängeln in der Heimat abserviert worden und rächt sich nun auf politischem Wege, indem er die linken Sowis und Powis versucht bloßzustellen.

      Wie schätzt Du denn seine Eta-Pearson-Statistik ein? Also, die neueste Version.

      • Das Dumme ist, dass die Korrelation recht wesentlich an den Bayern und der CSU hängt. Die bayerischen Jungs haben am zweitbesten abgeschnitten und Bayern stellt mit der CSU die in seiner Skala mit Abstand rechteste Regierung. Wenn du die Bayern rausnimmst, bleibt mindestens in der vorletzten Variante nur noch eine Zufallskorrelation in der Nähe von Null übrig. Wenn du dir eine Grafik machst, wird es offensichtlich. Wahrscheinlich haben sie darum keine gezeigt.

        Ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht, die Koalitionen der letzten 13 Jahre herauszusuchen, aber das Resultat dürfte +/- das gleiche bleiben.

        Das Dumme ist, dass auf diese Art ein wichtiges Thema verbraten wird. Jede Feministin kann jetzt zurecht auf das inkompetente Gewäsch verweisen.

        • Ja, er betont schon verdächtig häufig, daß es nichts an seiner Deutung zu rütteln gäbe. Getroffene Hunde bellen. Außerdem die Sache mit dem Exce und SPSS, na ja. Eine eindeutige Statistik müßte sich auch mit dem Office-Paket zeigen lassen.

          Tatsächlich dürfte die These ja stimmen. Je linker eine Regierung, desto genderiger, desto mädchen-bevorzugender und männerfeindlicher.
          Man muß das dann halt nur valide zeigen. Hätte ich gar nicht so kompliziert mit den Zahlenspielereien gemacht.

          Einfach ein, zwei Bundesländer nehmen, die seit Jahren linksradikal regiert sind; und dann die Zahl der männlichen Schulversager angucken.
          Einfach, sauber, übersichtlich, schwer angreifbar.

        • „Tatsächlich dürfte die These ja stimmen. Je linker eine Regierung, desto genderiger, desto mädchen-bevorzugender und männerfeindlicher.
          Man muß das dann halt nur valide zeigen. Hätte ich gar nicht so kompliziert mit den Zahlenspielereien gemacht.
          Einfach ein, zwei Bundesländer nehmen, die seit Jahren linksradikal regiert sind; und dann die Zahl der männlichen Schulversager angucken.
          Einfach, sauber, übersichtlich, schwer angreifbar.“

          Das ist ja noch unsinniger als das, was Klein und Diefenbach fabriziert haben. Bekommt man im Biologiestudium kein statistisches Grundwissen beigebracht?

        • ät Denton:

          Oha, so aggressiv? Kommt bei Sozios immer, wenn die Argumente fehlen. ZB die Nazikeule.

          Vielleicht möchtest Du Deinen Angriff inhaltlich untermauern.

        • @ Axel

          Vielleicht erklärst du uns erstmal, was deine „Statistik“ überhaupt aussagen soll.

        • ät Denton:

          Der übliche Trick: Weiß ich selber nix zu sagen, versuche ich die Nachweispflicht dem anderen zuzuschieben.
          Was ist so schwer zu verstehen?
          Linkes Bundesland – Zahl der männlichen Schulversager, relativ zur Bevölkerungszahl.
          Könnte man andersrum auch noch mit dem relativen Anteil weiblicher Abiturienten abrunden.

          Ob das für eine Kausalitätsbeschreibung ausreicht, mag frafglich sein. Ein schöner Hinweis allemal.

        • @ Axel

          „Der übliche Trick: Weiß ich selber nix zu sagen, versuche ich die Nachweispflicht dem anderen zuzuschieben.“

          Jetzt ist es also schon ein Trick, vom demjenigen, der eine Behauptung aufstellt, einen Nachweis für ebendiese zu verlangen. Das wird ja immer besser.

          „Ob das für eine Kausalitätsbeschreibung ausreicht, mag frafglich sein.“

          Schön, dass du ein wesentliches Problem selbst erkannt hast.

        • ät Denton:

          Das ist Deine Behauptung: „Das ist ja noch unsinniger als das, was Klein und Diefenbach fabriziert haben. “
          Nu? Unsinnig warum? Erzähl mal.
          ——–

          „Bekommt man im Biologiestudium kein statistisches Grundwissen beigebracht?“ „Schön, dass du ein wesentliches Problem selbst erkannt hast.“

          – Schwafelogen haben gegenüber richtig Wissenschaftlern (MINT etc.) bekanntermaßen gewisse Minderwertigkeitskomplexe. Kemper gibt das in seiner letzten Rede über das Internet in Berlin sogar selber halb zu.

          Die Komplexe werden gerne durch Angriffe auf den harten Kern der harten Wissenschaften kompensiert. Heißt, man versucht den MINTlern ihre Kernkompetenz abzusprechen.
          Ein hoffnungsloses Unterfangen, weil die Schwafis von Statistik, Konzepten wie Darwinismus und valider Methodik bestenfalls eine vage Vorstellung haben. Wie man am Kollegen von SF sieht.

          Die Schwafis quälen sich dann durch die erzwungene Statistikvorlesung. Auch wenn sie nichts verstehen, kriegen sie natürlich trotzdem den Schein. In der Soziologie ist in den letzten 30 Jahren bestimmt noch keiner durchgefallen. Stimmt die Gesinnung, gibt´s auch ein Prädikatsexamen. Zur Not in Bremen, wie bei Voß.

          Und mit dem Schein winken sie dann und bilden sich ein, sie hätten jetzt mathematisch „validiert“ Ahnung.

          Ahu-haha!

        • „Jetzt ist es also schon ein Trick, vom demjenigen, der eine Behauptung aufstellt, einen Nachweis für ebendiese zu verlangen. Das wird ja immer besser.“

          Tja, dieses Problem hatte ich mit Axel (und anderen konservativen Kommentatoren) bei Diskussionen zu geistes- und sozialwissenschaftlichen Themen schon mehrfach.
          Da es sich bei dieser etwas merkwürdigen Art Diskussionen zu führen, meistens um Leute handelt, die von sich sagen, dass sie ein naturwissenschaftliches Fach studiert haben, frage ich mich langsam ob man bei einem naturwissenschaftlichen Studium tatsächlich häufiger nicht angemessen beigebracht bekommt, dass es für wissenschaftliche Diskussionen wichtig ist, dass man seine Aussagen nachvollziehbar begründen und belegen kann.

        • Leszi ist immer etwas angefressen, weil ich seine geliebte Soziologie für eine Halbwissenschaft und seinen Anarchismus für Mumpitz halte. Seine „Beweise“ und „Diskussionen“ sind leider immer nur interne Anarcho-Publikationen.
          Und publizieren kann jeder jeden Blödsinn. Man lese nur mal die „taz“. Wissenschaft stellt hingegen Ansprüche.

        • @ Axel

          „Nu? Unsinnig warum? Erzähl mal.“

          Weil der Aussagegehalt dieser Korrelation praktisch null ist, was bei dem „Studiendesign“ auch nicht anders zu erwarten ist. „Einfach, sauber, übersichtlich, schwer angreifbar“ ist das Ganze leider nicht.
          Deine restlichen Ausführungen lasse ich einfach mal so stehen, außer deinen persönlichen Ressentiments enthalten sie eh keine Sachargument.

          @ Leszek

          „Da es sich bei dieser etwas merkwürdigen Art Diskussionen zu führen, meistens um Leute handelt, die von sich sagen, dass sie ein naturwissenschaftliches Fach studiert haben, frage ich mich langsam ob man bei einem naturwissenschaftlichen Studium tatsächlich häufiger nicht angemessen beigebracht bekommt, dass es für wissenschaftliche Diskussionen wichtig ist, dass man seine Aussagen nachvollziehbar begründen und belegen kann.“

          Ich denke nicht, dass das mit dem naturwissenschaftlichen Studium zu tun hat, aber für eine valide Aussage ist N zu klein. 🙂

        • ät Denton:

          Ich mußte es doch sagen, daß die Kausalität nicht einwandfrei ablesbar ist. Du hast das seltsamerweise nicht geschrieben. Weil Du es nicht wußtest.

          Aber ich lerne gern dazu: Wie würdest Du denn ein Design erstellen, um zu prüfen, ob linke Regierungen Jungs schlechter behandeln?

        • „Ich mußte es doch sagen, daß die Kausalität nicht einwandfrei ablesbar ist. Du hast das seltsamerweise nicht geschrieben. Weil Du es nicht wußtest.“

          Seltsamerweise wusste ich das. „Nicht einwandfrei“ ist gut, „gar nicht“ passt besser.

          „Aber ich lerne gern dazu: Wie würdest Du denn ein Design erstellen, um zu prüfen, ob linke Regierungen Jungs schlechter behandeln?“

          Ich würde znächst einmal die konkreten bildungspolitischen Maßnahmen der Regierung unter die Lupe nehmen. Wenn sie spezielle Mädchenförderungsprogramme auflegt oder die Lehrer anweist, Mädchen besser zu benoten, dann kann ich mir die Statistik sparen.
          Wenn sie dagegen andere Dinge tut, die nicht offensichtlich diskriminierend sind, wie z. B. den Anteil weiblicher Lehrer erhöhen, dann muss ich eben untersuchen, ob diese Jungen schlechter benoten oder ob vielleicht Änderungen des Unterrichtsstils irgendwelche Auswirkungen haben.
          Dass mittlerweile mehr Mädchen als Jungen Abitur machen, lässt sich übrigens mit der Bildungsinflation und den unterschiedlichen IQ-Verteilungen von Mädchen und Jungen erklären. Früher (vor ca. 1970) haben nur sehr intelligente Schüler Abitur gemacht, während es heutzutage ausreicht, leicht überdurchschnittlich intelligent zu sein. Da Jungen nun die Extreme der (Normal-)Verteilung dominieren und Mädchen die Mitte, führt dies automatisch zu einem höheren Mädchenanteil.

        • ät Denton:

          „Da Jungen nun die Extreme der (Normal-)Verteilung dominieren und Mädchen die Mitte, führt dies automatisch zu einem höheren Mädchenanteil.“
          – Das ist eine interesante Überlegung. Auch wenn ich nicht davon ausgehe, daß das wirklich der Grund ist, wird das verzerrend wirken.

          Allerdings frage ich mich, ob gerade in West-Deutschland vor 1970 tatsächlich NUR sehr Intelligente Abi gemacht haben. Unter den 68ern waren fast nur Kinder wohlhabender Bürger; und viele der Revoluzzer in den roten Fächern waren nun wirklich Vollhonks, die ohne die Revolte und die anschließende Explosion der Stellen im ölffentlichen Dienst kaum was gefunden hätten.

          „Wenn sie spezielle Mädchenförderungsprogramme auflegt oder die Lehrer anweist, Mädchen besser zu benoten, dann kann ich mir die Statistik sparen.“
          – Sag ich doch. Solche konkreten Aussagen sind griffiger als Koeffizienten-Gedöns, wo ein kleiner Fehler in der Rechnung oder irgendeine andere Gewichtung das Ergebnis massiv verändern kann.
          Allerdings wäre dann noch die Frage, inwiefern sich die Mädchenprogramme tatsächlich auswirken. Da könnte dann ein sauber gerechneter statistischer Wert zum Vergleich herangezogen werden.

        • @ Axel

          „Allerdings frage ich mich, ob gerade in West-Deutschland vor 1970 tatsächlich NUR sehr Intelligente Abi gemacht haben.“

          Okay, „nur“ war vielleicht übertrieben, die allermeisten dürften es aber gewesen sein. Aber abgesehen davon schließen sich hohe Intelligenz und das Vertreten schwachsinniger Ideen ja nicht aus.

          „Allerdings wäre dann noch die Frage, inwiefern sich die Mädchenprogramme tatsächlich auswirken. Da könnte dann ein sauber gerechneter statistischer Wert zum Vergleich herangezogen werden.“

          Ja, eine Mädchenförderungsmaßnahme könnte auch nach hinten losgehen und die Mädchen in der Praxis benachteiligen. In diesem Fall würde eine statistische Analyse die Bevorzugung von Jungen ergeben.

        • ät Denton:

          „Intelligenz und das Vertreten schwachsinniger Ideen ja nicht aus.“
          – Ich befürchte es. Allerdings – schwachsinnige Polit-Ideen sind meist nur nachgequatscht. Außerdem sind Radikale extreme Schwarz-weiß-Denker. Und die Kreativität der Radikalos ist meist nur beim Erfinden von Randale-Aktionen oder Ausreden für das Anzapfen von Geldquellen aktiv.
          Klingt nicht sehr intelligent.
          Außer, man definiert Intelligenz als die Fähigkeit, seine Bedürfnisse durch geschickte Ressourcenschneiderei zu befriedigen.
          Eine sehr negative Definition allerdings.

          „Ja, eine Mädchenförderungsmaßnahme könnte auch nach hinten losgehen und die Mädchen in der Praxis benachteiligen. “
          – Da ist mir kein Beispiel bekannt.
          Außer dieser ulkige Girls´day. Ist aber eher für das Budget eine Belastung. Für die Mädchen ist es eher ein verschwendeter Wandertag.

      • @ Axel

        „Seine “Beweise” und “Diskussionen” sind leider immer nur interne Anarcho-Publikationen.“

        Nun ja, im Gegensatz zu dir beziehe ich mich auf vielfältige Quellen aus den verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen, die meisten davon sind nicht anarchistisch.

        „Wissenschaft stellt hingegen Ansprüche.“

        Dein Wissenschaftsverständnis stellt aber offenbar nicht den Anspruch bei Diskussionen zu geistes- und sozialwissenschaftlichen Themen deine Aussagen nachvollziehbar begründen und belegen zu können.

        • ät Leszi:

          Ach komm, Deine „Quellen“ wurden doch nun wirklich schon xmal zerpflückt.

          Wundert nicht, wenn man nur bestimmte Sachen liest. Wie Kempers Elaborate.

          Haste die „Gewalt“ von Pinker eigentlich endlich durch?

        • @ Axel

          „Ach komm, Deine “Quellen” wurden doch nun wirklich schon xmal zerpflückt.“

          Aber nur in deiner Phantasie. 🙂
          In der realen Welt wurden meine Quellen noch nie von unseren sich selbst überschätzenden Blogkonservativen auch nur inhaltlich begründet kritisiert.
          Diskussionen zu geistes- und sozialwissenschaftlichen Themen mit euch laufen ja oft so ab, dass auf die Frage nach Belegen für eure Behauptungen von euch nichts kommt, während ich Belege präsentieren kann, die dann von euch zwar argumentfrei abgelehnt, aber weder geprüft noch begründet kritisiert werden.

          „Wundert nicht, wenn man nur bestimmte Sachen liest.“

          Ich vertrete die Auffassung, dass jede bedeutende geistige Tradition der Menschheit ihre wichtigen Teilwahrheiten und Errungenschaften besitzt. Daher sind meine Bücherregale vermutlich etwas vielfältiger ausgestattet als deine.

          „Wie Kempers Elaborate.“

          Kempers antimaskulistische Hetzschriften lese ich um sie zu kritisieren und seine Schriften zu Klassismus, AFD und Sarrazin lese ich weil sich in ihnen m.E. einiges Zutreffende findet.
          Ich nutze also die Fähigkeit zur Differenzierung, solltest du auch mal probieren.

          „Haste die “Gewalt” von Pinker eigentlich endlich durch?“

          Bisher erst quergelesen.

        • „Bisher erst quergelesen.“
          – Dieselbe Antwort seit einem Jahr. Wieso vershwendest Du Deine Zeit mit inhaltsleeren Kemperschriften? Bei Pinker steckt auf jeder Seite der Quell der Erkenntnis!

    • große Güte ist das peinlich. Der Typ ist nicht nur hoffnungslos inkompetent, das grenzt ja schon an Betrug. Dazu noch die Reaktion auf völlig berechtigte Einwände, die einen nur vor Fremdscham im Boden versinken lassen kann.

      Ich glaube ich habe selbst aus der Gender-Ecke noch nie eine derart jämmerlich zusammengestrickte „Studie“ gesehen, die das bereits vorher feststehende Ergebnis mit statistischen Anfänger-Kniffen belegen soll.

      Mag ja sein dass an seiner Hypothese was dran ist, aber die dilettantische Beweisführung würde an einer Uni nichtmal als Hausarbeit im Grundstudium akzeptiert werden.

      Warum betont Herr Klein eigentlich ständig seine Erfahrung und tolle Karriere als „Forscher“? Seit wann kann man 25 Jahre an einer Hochschule Forschung betreiben, ohne eine Professur zu haben? An welcher Uni ist er denn tätig, warum finde ich kein Profil?
      Warum finde ich nur eine einzige wissenschaftliche Veröffentlichung, lediglich als Zweitautor in einer Pädagogik-Zeitschrift?

      • Seine Frau scheint was drauf zu haben.

        • Seine Frau (?) Dr. habil. Heike Diefenbach ist mindestens ebenso peinlich wie er.

        • Wer ist seine Frau?

        • ät Denton:

          Sie ist schon wesentlich friedlicher. Und hat´s ja immerhin zu was gebracht. Wie findest Du ihre Texte auf der Seite.

          Den SF täte etwas mehr Diefenbach und etwas weniger Klein unbedingt gut!

        • Ich habe sie schon unfriedlich erlebt, und da war sie genauso unsachlich wie Klein, wenn nicht noch schlimmer. Texte von ihr habe ich bisher noch keinen gelesen, zumindest nicht bewusst.

        • „Seine Frau scheint was drauf zu haben.“

          Schauen wir mal, was Dr. habil drauf hat:

          http://sciencefiles.org/2015/06/21/linke-bildungspolitik-schadet-jungen-noch-ein-beleg/#comment-54604

          Während Klein auf einen sachlichen Hinweis puren Blödsinn über wissenschaftliche Kritik von sich gibt und sich in haltlosen Unterstellungen übt, entgleitet sie in Infantilität und äußert nur noch völlig unzusammenhängenden Blödsinn in schlechter pseudointellektueller Tarnung.

          Hast du das gemeint mit „etwas drauf haben“?

        • ät David-d.a.:

          „Als Wissenschaftler brauchen wir das aber auch nicht, denn in der Wissenschaft gibt es keine legitime Kritik und keine illegitime, sondern es gibt der Sache angemessene oder verfehlte Kritik, verfehlt deshalb, weil sie an der Sachlage oder der Argumentation, um die es geht, vorbeigeht.“

          – Wo ist da jetzt das Problem? Die Bewertung „infantil“ finde ich hier nicht angemessen.
          Tatsache ist, sie hat nen Doktor und die Habil. Man kann nun anmerken, daß das in der Sowi/Powi nicht dasselbe ist wie zB in der Physik. Dennoch, was ich so von ihr in den letzten Monaten gelesen habe, hatte Hand und Fuß.
          Was man von ihrem Mann nicht unbedingt behaupten kann.

        • Das in deinem Zitat ist einfach etwas Spiegelfechterei. Die Infantilität beginnt erst etwas weiter unten.

          „Sie mögen das “Kritik” nennen, aber es ist keine bzw. für uns keine ernstzunehmende“ Es geht nur darum, ob der Kritisierte selber festlegen kann, was Kritik ist.

          „dass wir keine netten Menschen sind, weil wir nicht traurig und verunsichert sind“
          „Hier geht es nämlich nicht um die persönliche Ebene oder darum, wer lieb und nett ist“
          „wie diese Lösungsmöglichkeiten zu bewerten sind, das alles kann man diskutieren, aber das kommt SPÄTER.“ Darum geht es doch gar nicht…
          „Wie Wissenschaft dabei normalerweise verfährt, ist klar, und daraus leiten sich die Kriterien für Kritik ab.“ Das soll wohl wissenschaftliche Kompetenz suggerieren.

          Im Kommentar gleich darunter hat sie nochmals klar gemacht, was sie von unliebsamer Kritik hält:
          Daumen runter -> wurde nicht begründet -> ist nicht begründbar -> irrational -> rein ideologische/emotionale Ablehnung von Dingen. Entsprechendes könnte man natürlich auch über Daumen hoch sagen, nur stört es sie dort nicht.

          Die Daumenrunterdrücker sind natürlich dumm: „wenn man dumm bleibt und sich dumm verhält“.

          Ich vermute übrigens, dass die Daumen-hoch/runter manipuliert sind. Die Verteilung ist schon ausgesprochen stark im Sinne von ScienceFiles, nicht nach Gehalt.

          Also das alles kommt mir schon ziemlich infantil vor.

      • Ach Mist, jetzt ist meine Antwort zu weit unten …

        • Manchmal ist einer schneller :-).

  11. „Warum betont Herr Klein eigentlich ständig seine Erfahrung und tolle Karriere als “Forscher”?“

    Mir scheint das recht klar Teil seiner Abwehrstrategie zu sein. Er bekämpft Kritik, wo und wie es nur geht.

    – Verweis auf seinen Status als Forscher
    – Verweis auf seine Kollegin Dr. habil
    – Lächerlichmachen seiner Kritiker
    – ständige Behauptung, das alles seien unwiderlegbare Fakten
    – ständige Behauptung, jegliche Kritik an ihm / seiner Studie könne nur ideologisch sein
    – suggestive Bilder, die Kritiker als erkenntnisresistente Faktenleugner hinstellen
    – die eigenen Fehler den anderen anlasten (niemand außer Dr. habil habe ihm das bessere Eta statt dem ungeeigneten Pearson-R vorgeschlagen, was die niederträchtige, unkooperative Haltung seiner Kritiker beweise)

    Und vielleicht noch ein paar mehr. Die Frage ist doch, warum er diesen Schutz für sein Ego braucht. Soviel ich weiß, bist du psychologisch bewandert. Vielleicht willst du ein paar Überlegungen dazu anstellen.

    • Der andere D verweist ja deutlich auf fehlende Referenzen des SFlers. Dazu hockt er irgendwo in Wales. Hausmann? Scheint ihn zu wurmen.

    • Vielleicht willst du ein paar Überlegungen dazu anstellen.

      Nein, will ich nicht 🙂
      Mal abgesehen von dem Augenscheinlichen, was du ja schon treffend beschrieben hast, wäre das auch nicht valider als seine „Forschung“.

      Ich hab gerade nochmal den neuen Artikel überflogen. Das ist so grotesk, ich bin wirklich sprachlos.

      Wie will man jemanden als Wissenschaftler ernst nehmen, der selbst zugibt, Inferenzstatistik mit Excel zu berechnen? Von den seltsamen Annahmen, Operationalisierungen, den Denkfehlern hinter seiner höchst fragwürdigen Korrelation mal abgesehen: einen (obskuren) Korrelationszusammenhang mit den Worten zu kommentieren:
      „An diesen Ergebnissen gibt es nichts zu deuteln. “
      ist schon großes Kino.

      • „Wie will man jemanden als Wissenschaftler ernst nehmen, der selbst zugibt, Inferenzstatistik mit Excel zu berechnen?“

        Das soll nicht gehen, weil? Wir haben es hier ja nun mit einfachen Zahlensalat zu schaffen. Was gibt’s also an Excel zu meckern? Bitte genau, wenn geht auf diesen Fall bezogen!?

        Nebenbei, habe ich bisher hier keine sachliche Kritik gelesen, nur persönliche Angriffe …

        • Nun, ich denke auch, dass man mit Excel durchaus einiges ausrechnen kann, bin aber auch nicht der Profi-Statistiker.

          Sachliche Kritik findest du hier

          http://genderama.blogspot.ch/2015/06/debatte-von-linken-parteien-gefuhrte.html

          vor allem der zweite Beitrag.

        • ….vor allem der zweite Beitrag.

          Ein betont sachlicher!

    • Ich hatte auch bei ihm kommentiert und auf Schwächen in seiner Indexerstellung hingewiesen, der Kommentar wurde dann nach ein paar Minuten gelöscht. Ich habe es anfangs ehrlich gesagt für ein soziales Experiment gehalten – indem eine methodisch unhaltbare Studie mit (für einen Großteil der SF-Leser) genehmen Ergebnis publiziert wird und die Reaktionen auf Kritik dem entsprechen, was man im anderen (feministischen) Lager anprangert. Aus dieser Perspektive finde ich die „Studie“ sogar sehr interessant, weil sie sowohl Doppelstandards bei einigen Teilen der Leserschaft als auch eine kritische Auseinandersetzung bei anderen zeigt. Leider scheint es dann doch so zu sein, dass sciencefiles das vollkommen ernst meinen. Auch wenn angesichts der immer weiter ins absurde abdriftenden Argumentation gewisse Restzweifel bestehen bleiben…

      • „..der Kommentar wurde dann nach ein paar Minuten gelöscht.“
        – Immerhin erst noch durchgekommen?
        Sonst liest er sich die Texte erst mal durch und blockt sofort.

        Peinlich, daß gerade solch methodische Kritik gelöscht wird.
        Hier geht es um mehr als Statistk. Eher um Selbstwert.

        • „– Immerhin erst noch durchgekommen?“

          So ein Beitrag erscheint zuerst mit dem Vermerk „muss erst noch freigeschalten werden“ oder so ähnlich. Wenn du eine Lobeshymne angestimmt hast oder sie dich als besonders verkommenes Subjekt öffentlich in die Pfanne hauen wollen, wird er tatsächlich freigeschalten, gegenbenenfalls mit einer gebührenden in-die-Pfanne-hau-Antwort. Andernfalls wird er gelöscht und du auf Lebzeiten gesperrt.

  12. Die Demo gegen den Stuttgarter Bildungsplan war ein voller Erfolg!

    >>4.000 Demonstranten gegen den Gendersex-Schwachsinn in den Schulen; und nur 250 Rosagrüne, die natürlich unbedingt mit der Polizei rangeln mußten.

    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/widerstand-gegen-homo-ehe-waechst/

    Die örtliche L-Presse hat es sogar diesmal hinbekommen, die Teilnehmerzahl bei „Demo für alle“ nur ein bißchen zu niedrig anzugeben und einen neutralen Artikel zu schreiben.
    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-proteste-begleiten-demo-fuer-alle.1a1f2e39-f3c5-4448-be53-5871b3b50dbc.html

    Vielleicht dämmert es ihnen langsam, daß der Wind dreht, und die perversen und pädofilen Ansichten der Genderer im Volke immer mehr Zorn erregen.
    Daß die erpresserische Moralkeule „Wir wollen ja nur die Schwulen vor Diskriminerung“ schützen nicht mehr so schön zieht wie früher, dürften unsere vielfaltsverliebten und einfältigen Journalisten (und Journalistinnen, und LSBTTIQXYZ-Menschen…. in den Redaktionen 🙂 ) gemerkt haben.

    Da kann man natürlich nicht mehr die radikale Ideologie einer kleinen Minderheit von politischen Korrektheitswächtern so ohne weiteres als „öffentliche Meinung“ verkaufen.

    Irgendwer muß das L-Blättchen ja schließlich kaufen. Von drei Soziologen und fünf Genderstudierixen kann man schließlich nicht leben.

    • Hier ein paar schöne Fotos:
      https://demofueralle.wordpress.com/service/demo-21-juni-15/fotos-21-juni-2015/

    • Die gehen nicht gegen „Gendersex-Schwachsinn“ auf die Straße, oder gegen einen Bildungsplan, sondern gegen Gleichstellung von homosexuellen. Und gegen die Eheöffnung.
      Deshalb steht auf dem Transparent ja auch „Ehe bleibt Ehe“ und nichts von einem Bildungsplan.
      Und deshalb steht in dem Artikel auch
      „die „Öffnung“ der Zivilehe für Homosexuelle, Gender-Ideologie und Kinder-Frühsexualisierung “

      Weil das für die alles dasselbe ist. Aber wenn du das toll findest, bitte.
      Und was geht „Geistliche“ eigentlich die Zivilehe an? Nix.

      „Wir sind keine Homo-Hasser, wir hassen niemanden, aber wir wehren uns gegen politische Indoktrination und Bevormundung“
      Und wir wollen nicht, dass eklige Perverse unsere Ehe besudeln indem sie sie auch eingehen. Aber wir hassen sie nicht. Und wir müssen unsere Kinder vor ihnen schützen, aber wir hassen sie nicht weil sonst gottweiß was passiert. Aber wir hassen sie nicht.

      • „Und was geht “Geistliche” eigentlich die Zivilehe an? Nix.“

        Von denen kommt doch überhaupt die Ehe, so dass sie zur staatlichen Institution wurde. Die Gleichberechtigung der Homosexuellen wird daher als Affront an diese „Geistlichkeit“ aufgefasst.
        Es ist doch eine Scheindiskussion, statt der Gleichberectigung für die Ehe sollte diese endlich der Zivilgesellschaft übergeben werden, dann kann sich die Kirche auch wieder um ihr „Kerngeschäft“ kümmern.

        Es ist doch ausserdem lustig, dass die altertümliche Kirche jetzt der völlig antiwissenschaftlichen Gender-Ideologie entgegentreten muss, obwohl sie nie viel von Wissenschaft hielt.

        • Das stimmt aber nicht. Die Ehe war ursprünglich meines Wissens ein zivilrechtlicher Vertrag.

          Das Christentum (das es erst lange lange nach Erfindung der Ehe gab) hat die Ehe bloß für sich okkupiert und mag keinen laizistischen Staat. Eigentlich lachhaft, dass ausgerechnet die, die ihrerseits die Ehe für sich beansprucht haben nun kritisieren, wenn eine weitere Bevölkerungsgruppe sie für sich beansprucht.

          „Es ist doch ausserdem lustig, dass die altertümliche Kirche jetzt der völlig antiwissenschaftlichen Gender-Ideologie entgegentreten muss, obwohl sie nie viel von Wissenschaft hielt.“

          Und das merkt man recht deutlich an der Art, wie damit umgegangen wird. So nach dem Motto: „Gender tötet das Schamgefühl und dann werden wir alle sexualisiert und heiraten unsere Hauskatze und dann stirbt „die Familie“ (was ist das überhaupt? Klingt wie ein Mafiaclan) aus. Und Homosexualität = Sexualisierung“. Die werfen einfach irgendwelche Begriffe, die sie wahrscheinlich nicht mal definiert haben durcheinander.

          Ich halte es für sehr gefährlich, wenn die Schule bei manchen Themen keinen halbwegs neutralen Gegenpol zum Elternhaus bildet. Wenn man (solchen) Eltern Sexualitätsaufklärung und Aufklärung über das Thema Homosexualität und andere Dinge komplett selber überlässt nach deren Gusto, wird da in vielen Fällen sicher nicht viel gutes bei herauskommen, besonders nicht für die bedauernswerten Kinder, die sich tatsächlich als nicht cis oder nicht hetero oder nicht genderkonform herausstellen, was statistisch ziemlich sicher ist, dass es das gibt.
          Solche Hardcorechristen sind doch kaum besser als konservative Muslime was die Erziehung und Tabuisierung bestimmter Dinge angeht.

        • „Das stimmt aber nicht. Die Ehe war ursprünglich meines Wissens ein zivilrechtlicher Vertrag.“

          Ein Zivilrecht gibt es überhaupt noch nicht lange, erst seit Franz. Revolution und solchen Sachen…. Und wem entrissen sie die Jurisdiktion?
          Man darf aber auch nicht vergessen, dass die Kirche massgeblich für jenes Rechtssystem die Spielregeln und Werte gab, welches heute als rein aufklärerisch gelten.
          Die Ehe war ursprünglich ein Intrument der politischen Kontrolle, die Kirche segnete die Verbindungen des Adels und könnte diesen beherrschen. Dann wollte das Bürgertum die Ehe für Alle… (na ja, jedenfalls auf ihre neue Gesellschaftsklasse bezogen).

          „Ich halte es für sehr gefährlich, wenn die Schule bei manchen Themen keinen halbwegs neutralen Gegenpol zum Elternhaus bildet. …“

          Haben die Totalitarismen des letzten Jahrhunderts nicht eindringlich vor einem Zugriff des Staates auf die Privatshaere des Menschen gewarnt? Offenbar lernt man nicht aus der Geschichte, so eindringlich sie gewesen sein mag.
          Heute werden die „Anderen“ voller Stolz und Identität ausgesondert und Identitäten und Sonderrechte betont, insbesondere durch den Feminismus.
          Wie ironisch wäre es, wenn die Menschheit sich mit einer Ideologie am meisten schaden würde, die eine besondere Friedfertigkeit und moralische Überlegenheit als ihre besten Eigenschaften preist?

          „“Gender tötet das Schamgefühl und dann werden wir alle sexualisiert und heiraten unsere Hauskatze…“

          Diese antiwissenschaftliche Ideologie ist ein Instrument der reinen Machtentfaltung. Sie kennt nur menschliche Macht als Ursache aller Realität. Ihre Empathie ist vorgeschobene Konstruktion und sie ist vehement antidemokratisch.

      • ät Ata und Alex:

        „Die gehen nicht gegen “Gendersex-Schwachsinn” auf die Straße, oder gegen einen Bildungsplan, …..“
        – Die gehen gegen alles, was von den Genderdeppen kommt, auf die Straße.
        Daß sie gegen Homos seien, und außerdem Nazis, Frauenhasser, Umweltverschmutzer, Klimaleugner, Rassisten, Antisemiten, Islamophobe, bla, bla, bla, ist reine Diffamierung, um eine Diskussion, die den G-Schwachsinn offenlegen könnte, zu verhindern.

        „Und was geht “Geistliche” eigentlich die Zivilehe an?“
        – Was geht Genderisten die Zivilehe an, könnte ich mit selbem Recht fragen.

        „Und wir wollen nicht, dass eklige Perverse unsere Ehe besudeln indem sie sie auch eingehen.“
        – Da haben wir es. Wer nichts mehr zu sagen weiß, wirft mit braunem Dreck um sich.
        ——————————–

        „Es ist doch ausserdem lustig, dass die altertümliche Kirche jetzt der völlig antiwissenschaftlichen Gender-Ideologie entgegentreten muss, obwohl sie nie viel von Wissenschaft hielt.“
        – Der Vatikan unterhält seit langem eine Sternwarte. Hier wurde auch die Urknall-Theorie entwickelt. Von harter Forschung bei Gendas ist nichts bekannt.

        Aber interessant, der Einwand. Genderismus ist nämlich eine Art mystischer Religions-Ersatz, allerdings mehr die Gossenvariante. http://www.cicero.de/salon/gender-studies-dogmatisches-hokuspokus-aber-keine-wissenschaft/57240

        Jungfrauengeburt? Da können die Genderixe mit >60 Geschlechtern locker mithalten!
        —————————–
        „Ich halte es für sehr gefährlich, wenn die Schule bei manchen Themen keinen halbwegs neutralen Gegenpol zum Elternhaus bildet.“
        – Ich finde es gefährlich, wenn die Schule perverse und absurde Ideologien einer kleinen aber mächtigen Spinnergruppe an den Unis propagiert.

        • „Daß sie gegen Homos seien, und außerdem Nazis, Frauenhasser, Umweltverschmutzer, Klimaleugner, Rassisten, Antisemiten, Islamophobe, bla, bla, bla, ist reine Diffamierung, um eine Diskussion, die den G-Schwachsinn offenlegen könnte, zu verhindern.“

          Wie kann jemand, der nichts gegen Homos hat, gegen die Eheöffnung und gegen die Berücksichtigung von Homosexualität in Schulfächern sein?

        • @adrian

          „Wie kann jemand, der nichts gegen Homos hat, gegen die Eheöffnung und gegen die Berücksichtigung von Homosexualität in Schulfächern sein?“

          Man kann nichts gegen Homosexuelle haben, aber gleichzeitig dagegen sein, dass diese Form der Sexualität mit ideologischen und unwissenschaftlichen Theorien in Schulfächern dargestellt wird, insbesondere, wenn diese Ideologie die Heterosexualität als Feindbild ausbaut. Was bei den Plänen ja leider mitschwingt.
          https://allesevolution.wordpress.com/2014/01/11/aktionsplan-fur-akzeptanz-und-gleiche-rechte-baden-wurttemberg/

        • “ Was geht Genderisten die Zivilehe an, könnte ich mit selbem Recht fragen.“

          Nichts, aber Homosexuelle geht es etwas an.

          „Die gehen gegen alles, was von den Genderdeppen kommt, auf die Straße.“

          Davon merkt man aber nichts, ich sehe da nur das von mir beschriebene.

          „Da haben wir es. Wer nichts mehr zu sagen weiß, wirft mit braunem Dreck um sich.“
          Naja, schau dir die Transparente doch an.

          „Ich finde es gefährlich, wenn die Schule perverse und absurde Ideologien einer kleinen aber mächtigen Spinnergruppe an den Unis propagiert.“

          Homosexualität ist aber keine perverses und absurde Ideologie.

        • ät Adriano & Ata:

          „Wie kann jemand, der nichts gegen Homos hat, gegen die Eheöffnung und gegen die Berücksichtigung von Homosexualität in Schulfächern sein?“
          – Ich habe auch nichts gegen Muslime. Bin trotzdem gegen die Einführung der Scharia.

          Hast Du was gegen Katholiken, Adrian? Wenn nicht, macht es Dir bestimmt nichts aus, wenn wir einen katholischen Bildungsplan im ganzen Land einführen, der zur Folge hat, daß in jedem Unterrichtsfach auf die Diskriminierung von Katholiken hingewiesen wird.

          „Nichts, aber Homosexuelle geht es etwas an.“
          – Es geht ALLE etwas an. Extratofuwürste für Lobbygruppen gibt es hier nicht.

          „Davon merkt man aber nichts, ich sehe da nur das von mir beschriebene. “
          – Was Du sehen willst.

          „Homosexualität ist aber keine perverse und absurde Ideologie.“
          – Genderismus, der die Homosexuellen als „Opfer“ benutzt, schon. Und Pädofilie (Nun erzähl bloß nicht, das würde nicht stimmen. Selbsternannte Homo-Lobbyisten wie Beck haben genug Dreck am Stecken.).

          Stell Dir vor, ich wäre linksextrem, und würde Deine (berechtigte) kritische Haltung gegen den muslimischen Migrantenmassen als „faschistoid“, „nazi“ oder „ausländerfeindlich“ bezeichnen. Möchtest Du das?

        • Bin trotzdem gegen die Einführung der Scharia.

          Wenn Du gegn die Einführng der Scharia bist, kannst Du m. E: nicht behaupten, dass Du Muslime nicht ablehnst. Du lehnst zumindest einen Teilaspekt dessen ab, was einen Moslem ausmacht.

          „Hast Du was gegen Katholiken, Adrian?“

          Klar. Ich lehne ihre Lehre ab.

        • @adrian

          Die Scharia macht einen Moslem nicht aus.
          Die Auffassung, dass man die Scharia Einführen sollte, wird den meisten nicht radikalen Moslems zuwider sein.

          Allenfalls lehnt man damit radikale Moslems ab.

          Man lehnt ja auch das Christentum nicht ab, wenn man der Auffassung ist, dass die Bibel als Gesetzbuch sich denkbar schlecht machen würde.

        • Im Übrigen will ich bestimmten Menschen ja nicht verbieten, gemäß ihren Vorstellungen zu heiraten. Das machen nur die Befürworter der Demo für alle.

        • Adrian:

          „Klar. Ich lehne ihre Lehre ab.“
          – Aha, intoleranter Hasser. Ich sprach übrigens von Menschen; nicht von „Lehren“.
          Man sieht: Der PC-Genderer kann sich sehr wohl leisten, intolerant und diskriminierend zu sein. Wenn es gegen „den Feind“ geht.

          „Im Übrigen will ich bestimmten Menschen ja nicht verbieten, gemäß ihren Vorstellungen zu heiraten.“
          – Irgendwelche privaten Vorstellungen sind irrelevant. Die Zivilehe der BRD ist ein allgemeines Gut, das nicht von Lobbygrüppchen bestimmt wird.

        • @Axel (AE)

          „Die Zivilehe der BRD ist ein allgemeines Gut, das nicht von Lobbygrüppchen bestimmt wird.“

          Klar, die Lobbygruppe ist nur größer.
          Im übrigen bleibt diese Gut ja auch voll erhalten, wenn man es auf Homosexuelle ausdehnt. Insofern wäre da keine Beeinträchtigung gegeben.

        • @Axel (AE)

          „Die Zivilehe der BRD ist ein allgemeines Gut, das nicht von Lobbygrüppchen bestimmt wird.“

          Klar, die Lobbygruppe ist nur größer.
          Im übrigen bleibt diese Gut ja auch voll erhalten, wenn man es auf Homosexuelle ausdehnt. Insofern wäre da keine Beeinträchtigung gegeben.

        • ät Evochris:

          Laut Umfragen sind >50% der Muslime für die Einführung der Scharia.

          Das Christentum kennt ein solches Gesetzeswerk übrigens nicht.

        • @axel

          „Laut Umfragen sind >50% der Muslime für die Einführung der Scharia.“

          Aber wohl kaum in Deutschland. Auf welche Umfrage beziehst du dich denn da?

          „Das Christentum kennt ein solches Gesetzeswerk übrigens nicht“

          Aber sie enthält genug (Straf-)Vorschriften, man könnte ein Gesetzeswerk daraus erstellen.

        • “ Irgendwelche privaten Vorstellungen sind irrelevant. Die Zivilehe der BRD ist ein allgemeines Gut, das nicht von Lobbygrüppchen bestimmt wird.“

          Im Moment versuchen aber einige Lobbygruppen, es zu verhindern. Obwohl es ein allgemeines Gut ist.
          Wenn sie „dagegen“ sind, sind diese Lobbygruppen ok. Sonst aber nicht. Klasse Logik.

        • „Ich sprach übrigens von Menschen; nicht von “Lehren”.“

          Du sprachst von Katholiken. Was macht einen Katholiken aus? Die Lehre des Katholizismus. Wenn ich die ablehne, wie kann ich dann einen Katholiken nicht ablehnen? Das wäre ja genau so absurd wie zu sagen, man hätte nichts gegen Homosexuelle, nur etwas gegen Homosexualität.

        • „Die Zivilehe der BRD ist ein allgemeines Gut, das nicht von Lobbygrüppchen bestimmt wird.“

          Die Zivilehe ist ein Rechtsgut, das durch demokratischen Beschluss definiert und damit auch geändert werden kann.

        • ät Adr:

          „Wenn ich die ablehne, wie kann ich dann einen Katholiken nicht ablehnen?“
          – Schön, daß Du es offen zugibst. Du bist eine menschenfeindliche Haßkappe.

          ät Ata:
          „Klasse Logik.“
          – Was ist mit Deiner Logik oben? Möchtest Du eine Rassistin sein, weil Du Kritik an den Flüchtlingen übst?

          „Im Moment versuchen aber einige Lobbygruppen, es zu verhindern.“
          – Eben, verhindern. Sie haben unmittelbar gar keinen Profit davon, ob es Homo-Ehe gibt oder nicht, sondern wollen verhindern, daß sich gerade oben schwimmende sowieso schon Privilegierte weitere Extrawürste braten lassen.

        • Adrian wieder:

          „Die Zivilehe ist ein Rechtsgut, das durch demokratischen Beschluss definiert und damit auch geändert werden kann.“
          – Super. In Stuttgart waren 4.600 Menschen gegen Homogender, 250 dafür. Das nennt man ein schönes Eigentor.
          Aber „Demokratie“ ist ja nicht, wenn der eklige Pöbel entscheidet, gelle? Nein, „Demokratie“ ist, wenn der moralisch hochstehende Opfermensch entscheidet, was für 82 Mio. Menschen gut ist.

        • „Schön, daß Du es offen zugibst. Du bist eine menschenfeindliche Haßkappe.“

          Nö, ich lehne ja nur eine Lehre ab.

        • ät Evochris:

          „Aber wohl kaum in Deutschland. Auf welche Umfrage beziehst du dich denn da?“
          – Eben doch. An mehreren Stellen in Zeitungen gelesen. Gott gnade uns, wenn die es schaffen, eine Sammelpartei zu etablieren.

          „Aber sie enthält genug (Straf-)Vorschriften, man könnte ein Gesetzeswerk daraus erstellen.“
          – Du könntest auch aus Genderismus eine Verfassung erstellen.
          Der Unterschied ist, Christen tun es nicht. Der Hexenhammer gilt nicht mehr.

        • @ Axel
          Die Mehrheit der Deutschen ist für die Öffnung der Ehe.

          Im übrigen wird keiner der 82 Millionen gezwungen werden, homosexuell zu heiraten.

        • Adr:

          „Nö, ich lehne ja nur eine Lehre ab.“
          – Plötzlich?

          Eben noch anders: „Wenn ich die ablehne, wie kann ich dann einen Katholiken nicht ablehnen?“

          Das ist Homophobie einfach rumgedreht. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.

        • „Gott gnade uns“

          Gott wird, wie immer, nichts tun.

        • @ Axel
          Was macht denn einen Katholiken noch aus, als seinen Katholizismus?

        • Adr:
          „Die Mehrheit der Deutschen ist für die Öffnung der Ehe.“
          – Ich bin für den Volksentscheid. Und zwar bei jeder Gendersache.
          Das werdet Ihr aber nicht riskieren. Lieber „top-down“.

          „Gott wird, wie immer, nichts tun.“
          – Ganz sicher? Es gibt doch auch andere Mysterien, die hundertprozentig stimmen. 60 Geschlechter zum Beispiel, und Diskriminierung von Schwulen in Deutschland.

          „Was macht denn einen Katholiken noch aus, als seinen Katholizismus?“
          – Versuche Dich nicht herauszureden. Du bist ein ideologisch motivierter gruppenbezogener Menschenfeind.
          Dein Vorwurf der Homophobie ist daher eher als Projektion zu betrachten.

        • „Was ist mit Deiner Logik oben? Möchtest Du eine Rassistin sein, weil Du Kritik an den Flüchtlingen übst?“

          Von mir aus. Mich kann man mit dem Begriff mittlerweile nicht mehr schocken. Und streng genommen bin ich sogar eine Rassistin, weil ich glaube, dass verschiedene Ethnien verschiedene statistische Häufungen bei gewissen Eigenschaften haben und nicht alle komplett gleich sind (nur unterschiedlich gefärbt).

          „Super. In Stuttgart waren 4.600 Menschen gegen Homogender, 250 dafür. Das nennt man ein schönes Eigentor“

          Von denen allerdings eine nicht unerhebliche Zahl aus dem Ausland (z.B Frankreich) importiert wurde.
          Warum nicht mehr lgbt auf die Strasse gehen wenn es darum geht, dafür einzutreten, verstehe ich allerdings auch nicht.

          „Aber “Demokratie” ist ja nicht, wenn der eklige Pöbel entscheidet, gelle? Nein, “Demokratie” ist, wenn der moralisch hochstehende Opfermensch entscheidet, was für 82 Mio. Menschen gut ist.“

          Der hochstehende Ofermensch will nicht entscheiden, was für 82 Mio. gut ist, sondern nur, was für sich bzw. die eigene Gruppe gut ist. Der Rest der Bevölkerung wird dadurch in keiner Weise tangiert.

          „Ich bin für den Volksentscheid. Und zwar bei jeder Gendersache.
          Das werdet Ihr aber nicht riskieren. Lieber “top-down”.“

          Ich glaube eher, die dagegen seienden Parteien riskieren das nicht.
          In Irland z.B gab es einen Volksentscheid und die Gegner sind trotzdem nicht zufrieden.

          „Eben, verhindern. Sie haben unmittelbar gar keinen Profit davon, ob es Homo-Ehe gibt oder nicht, sondern wollen verhindern, daß sich gerade oben schwimmende sowieso schon Privilegierte weitere Extrawürste braten lassen“

          Inwiefern privilegiert und was für Extrawürste? Die Eheöffnung ist kein Privileg und keine Extrawurst.
          Mir kommt es eher so vor, als würden manche Menschen ihre Privilegien nicht aufgeben wollen.

          In einer Onlinediskussion darüber hat ein Kommentator geschrieben, dass seine Schwester früher mehr Taschengeld bekam als die Brüder, weil die Eltern meinten, sie sei als Mädchen benachteiligt. Irgendwann haben die Eltern sich entchlossen, dass das Quatsch ist und den Brüdern genauso viel Taschengeld gegeben.
          Das Mädchen hat daraufhin tagelang gezetert und getobt und sich ungerecht behandelt gefühlt. Sie hat keinen Cent weniger Taschengeld bekommen, also keinen einzigen Nachteil, aber die Tatsache, dass die Brüder plötzlich genauso viel bekamen, sie also ihr Privileg verlor, hat sie nicht ertragen.
          Genauso verhält es sich mit den Gegnern der Eheöffnung.

        • „Du bist ein ideologisch motivierter gruppenbezogener Menschenfeind.“

          Jo mei. Ist doch jeder heutzutage. Who cares?

        • ät Ata & Adrian:

          „Von mir aus. Mich kann man mit dem Begriff mittlerweile nicht mehr schocken.Und streng genommen bin ich sogar eine Rassistin, …“
          Das sagst Du hier in der Deckung des Netzes. In vivo würdest Du das nicht sagen (können), weil Du vom politkorrekten Mob gebraten, gesotten und gegrillt würdest.
          Mußte ein Japaner mit Deiner Ansicht (die korrekt ist) erfahren: http://www.huffingtonpost.com/2011/05/17/satoshi-kanazawa-black-women-less-attractive_n_863327.html
          Ha, der war sogar in der Nähe von Tim Hunt.

          „Von denen allerdings eine nicht unerhebliche Zahl aus dem Ausland (z.B Frankreich) importiert wurde.“
          – Ein paar Manif-pour-tous-Leute, die nicht deutsch können. Daß bei der rosa Antifa keine Auswärtigen waren, ist natürlich klar.

          „Warum nicht mehr lgbt auf die Strasse gehen wenn es darum geht, dafür einzutreten, verstehe ich allerdings auch nicht.“
          – Aber ich: Von dem Homo-Gerechtigkeitskram läßt sich keiner mehr blenden. Da gehen nur noch die ultralinken Randalierer und die Profitöre auf die Straße.

          „Der Rest der Bevölkerung wird dadurch in keiner Weise tangiert.“
          – Genderismus ist totalitär. Die Homo-Ehe ist nur ein kleines Puzzlesteinchen.

          „Ich glaube eher, die dagegen seienden Parteien riskieren das nicht.“
          – Daß die Mehrheit für die Homoehe, könnte sogar sein, weil die Genderixe mit ihrem Moralzeigefinger emotionalen Druck ausüben können.
          Da aber sonst jeder Genderschwachsinn mit absoluter Mehrheit vom Volke abgebügelt würde, riskieren die Linken es nicht. Stuttgart am 21.6.15 etc ist ihnen eine Lehre.

          „Die Eheöffnung ist kein Privileg und keine Extrawurst.
          Mir kommt es eher so vor, als würden manche Menschen ihre Privilegien nicht aufgeben wollen.“
          – Ist die Ehe ein Privileg? Nein, eine Einrichtung für Familien (im Bio-, nicht im Gendersinne). Gibst Du was, kriegst Du was.
          Hast Du nichts, kriegst Du nichts. Dafür haben Adrian & Co. andere Vorteile im Leben.

          Und natürlich ist jeder „Fortschritt“ für die Homosexuellen eine Extrawurst, weil sie zu einer Gruppe gehören, die gerade von den Genderisten die Gonaden geschaukelt bekommt.

          Daß Schwule und Lesben NICHT diskriminiert sind, kann man an Dingen wie Homo-Ampelmännchen und Regenbogenzebrastreifen sehen.

          Darüberhinaus sei angemerkt, daß die Ehe bei Linken mittlerweile sowieso als altertümlich gilt. Daß die Homo-Ehe eingeführt werden soll, halte ich daher eher für einen Baustein bei der Machterlangung.

          Dann können Adrian &Co. in 30 Jahren nach ihrer Emigration (Deutschland kaputt) beim Rotwein auf der Terrasse sitzen und in der Erinnerung schwelgen, wie sie den Christen die Homoehe reingebraten haben.
          ————-

          „Jo mei. Ist doch jeder heutzutage. Who cares?“
          – Die intolerantesten und einfältigsten Menschen im Lande sind die linksradikalen Toleranz- und Vielfältigkeitsfanatiker.
          Die konservative Mehrheit ist weitaus menschlicher, als es Ihr PC-Gender-Mobber gern hättet.
          Menschlicher als Ihr allemal.

        • „Die intolerantesten und einfältigsten Menschen im Lande sind die linksradikalen Toleranz- und Vielfältigkeitsfanatiker“

          Jo, bin ich aber nicht. Ich bin nur für gleiche Rechte vor dem Gesetz.

        • Es ist doch total interessant, dass die Konservativen in Bezug auf die Homoehe den Aspekt der Gleichberechtigung genauso bereitwillig über Bord kippen, wie die Feministen dies mit der Gleichstellung taten.

        • „Jo, bin ich aber nicht. Ich bin nur für gleiche Rechte vor dem Gesetz.“

          Da bist Du aber eine Ausnahme, hier im goldenen Westen. Sowas ist hier grad nicht so in Mode … 🙂

        • ät Alex & Adrian & ddbz:

          „Es ist doch total interessant, dass die Konservativen in Bezug auf die Homoehe den Aspekt der Gleichberechtigung genauso bereitwillig über Bord kippen“
          – Gleichberechtigung heißt, daß Gleiches gleich behandelt wird. Möchtest Du Witwenrente, Alex? Oder einen Schwerbehindertenausweis? Bist Du eigentlich schwul? Du klingst so adrianig.
          —————

          „“Jo, bin ich aber nicht. Ich bin nur für gleiche Rechte vor dem Gesetz.”“
          – Für Homosexuelle gibst Du den Gleichheitskrieger (SJW), und das ganz zufällig mitten im schönsten Geschlechter- und Sexwahn. Aber wie schon bemerkt, Gender hat ja mit Gender gar nichts zu tun!

        • @ Christian

          Axel schrieb:

          „– Für Homosexuelle gibst Du den Gleichheitskrieger (SJW), und das ganz zufällig mitten im schönsten Geschlechter- und Sexwahn. Aber wie schon bemerkt, Gender hat ja mit Gender gar nichts zu tun!“

          Vorgestern hatte ich auf die Gefahr verwiesen, dass der bescheuerte Kampfbegriff „Social Justice Warrior“ wohl recht bald nicht nur auf tatsächliche politisch korrekte Spinner angewendet werden wird, sondern auf jegliche für konservative/rechte Kräfte mißbeliebige Positionen.

          Heute bereits wird Adrian, weil er für die GLEICHBERECHTIGUNG von Homosexuellen eintritt von Axel als „Social Justice Warrior“ und „Gleichheitskrieger“ bezeichnet und ihm wird unterstellt Anhänger des Genderismus zu sein.

          Von wegen mein Argument wäre ein „Slippery Slope Argument“. Ein Kampfbegriff, der sich inhaltlich gegen soziale Gerechtigkeit ausspricht (auch wenn dies ursprünglich ironisch gemeint war) ist offensichtlich derart anfällig dafür als Kampfbegriff auch gegen berechtigte soziale und politische Anliegen zu fungieren, dass der Mißbrauch nicht lange auf sich warten lässt.

        • @leszek

          „Von wegen mein Argument wäre ein “Slippery Slope Argument”“

          Dein Argument bleibt immer ein Slippery Slope Argument, allenfalls stellt sich der Abhang tatsächlich als rutschig heraus. Slippery Slope Argumente sind nicht per se falsch, man muss nur eine gewisse Sorgfalt an den Tat legen:

          https://de.wikipedia.org/wiki/Dammbruchargument

          Das Argumentationsmuster ist nicht streng deduktiv, sondern ein eher praktisch-anwendungsorientiertes Element der ethischen Diskussion.[3]
          Damit das Argument wirkt, müssen einerseits die Prognose plausibel sein und andererseits die schlussendlich prognostizierte Endhandlung als ganz und gar moralisch ablehnenswert gelten.[4

          Die Plausibilität der Prognose halte ich hier für nach wie vor gewagt.

          Gewisse Menschen verfahren immer nach einem „Freund-Feind“-Schema. Genau wie für einige Linke jede Kritik den Kritiker zu einem Nazi macht oder für radikale „Maskus“ jede Kritik an ihrer Position den Kritiker stets zu einem „Feministen“ macht.

          Das ist jedoch nicht gleichbedeutend damit, dass dies in den allgemeinen Sprachgebrauch übergeht. Die Gefahr an die Wand zu malen halte ich nach wie vor für stark übertrieben.

          „Ein Kampfbegriff, der sich inhaltlich gegen soziale Gerechtigkeit ausspricht (auch wenn dies ursprünglich ironisch gemeint war) ist offensichtlich derart anfällig dafür als Kampfbegriff auch gegen berechtigte soziale und politische Anliegen zu fungieren, dass der Mißbrauch nicht lange auf sich warten lässt.“

          Jeder Begriff, der einen Gegner abwerten und ihn in eine radikale Ecke stellen kann, ist „anfällig“ dafür, dass ihn Gegner entsprechend nutzen. Das passiert mit „genosse“, „Kapitalist“ und eigentlich allen Begriffen bei der Verwendung von Leuten mit einem übereifrigen „Freund-Feind-Schema“. Das hat wenig damit zu tun, dass der Begriff sich inhaltlich gegen soziale Gerechtigkeit ausspricht. ´

          Zumal das eine kaum praktische Abgrenzung ist: Als Kapitalismusbefürworter setze ich mich natürlich aus meiner Sicht auch für soziale Gerechtigkeit aus, weil nichtkapitalistische Gesellschaften schlicht nicht funktionieren können und in Unterdrückung und Korruption enden müssen.
          Welche soziale Bewegung meint den nicht sich für soziale Gerechtigkeit einzusetzen?

        • ät Leszek:

          „Heute bereits wird Adrian, weil er für die GLEICHBERECHTIGUNG von Homosexuellen eintritt von Axel als “Social Justice Warrior” und “Gleichheitskrieger” bezeichnet und ihm wird unterstellt Anhänger des Genderismus zu sein. “

          – Witzbold. Auf wen bitte schön trifft denn der Begriff des Gleichheitskriegers besser zu, als auf die Geschlechts- und Sexwahnsinnigen? Und daß das Homo-Ehe-Trara NICHT zum Genderismus gehören soll, ist ja wohl absurd.
          Ich darf daran erinnern, daß die Homo-Protagonisten wie Volker Beck gleichzeitig zu den oberen Genderpropagandisten gehören, mit all den ekligen Details wie Legalisierung der Kinderschändung.
          Und unser Adri hat sich deutlich für den perversen und totalitären Gendersex-Bildungsplan der Grünroten ausgesprochen.

          Ein Spiel: Zwei Gruppen von Substantiven zum Vergleich.

          Eins: ISIS, Grexit, Brexit, Flüchtlingsströme, Umweltzerstörung & Klimawandel, Pflegenotstand, Rentenarmut, Bildungskatastrophe…

          Zwei: Homo-Ehe, Regenbogen-Zebrastreifen, Ampelmännchen, Studierendenwerke,..

          Aufgabe: Ordne zu:
          Eine Gruppe steht für echte Probleme; die andere für que(e)rsitzende Fürze von verwöhnten Bürgerkinderchen, die Gründe für Randale suchen, um „ihr ödes Leben etwas aufzupeppen“ (Denis Yücel).

        • @axel
          „Gleichberechtigung heißt, daß Gleiches gleich behandelt wird.“

          Nein, denn nicht nur „Gleiches“ soll vor dem Gesetz gleich behandelt werden, wie zB Mann und Frau.

        • ät Axel
          „Gleichberechtigung heißt, daß Gleiches gleich behandelt wird.“

          Nein. Gleichberechtigung heißt, dass jeder Mensch die gleichen Rechte vor de Gesetz hat.
          Deine Defintion von Gleichberechtigung ist typisch konservativ, a la: „Wir dürfen den Negern nicht die gleichen Rechte geben, weil sie nun mal anders als wir Weißen sind.“

          Ich frage mich im Übrigen, wie Du Dich auf der Grundlage dieser Definition in der Männerrechtsbewegung engagieren kannst. Bist Du für ungleiche Rechte von Mann und Frau, weil diese nun mal nicht gleich sind?

          „Und unser Adri hat sich deutlich für den perversen und totalitären Gendersex-Bildungsplan der Grünroten ausgesprochen.“

          Nicht ganz. Ich erninnere an einen auch von Dir gelobten kritischen Beitrag von mir zum Bildungsplan.

          „Aufgabe: Ordne zu: Eine Gruppe steht für echte Probleme;“

          Dein Problem ist offenbar, dass Du nur in Gruppenkategorien denken kannst. Dass man für die Eheöffnung ist und sich gleichzeitig um alle Probleme der Gruppe eins sorgt, für Dich undenkbar?

        • „Auf wen bitte schön trifft denn der Begriff des Gleichheitskriegers besser zu, als auf die Geschlechts- und Sexwahnsinnigen?“

          Auf diejenigen, die sich für gleiche Rechte für alle Menschen aussprechen, und dass UNABHÄNGIG davon, dass Menschen unterschiedlich sind. Insofern bin ich ein stolzer Gleichheitskrieger 🙂

        • Ach Übrigens, Axel, noch was: Inwiefern kann man mit diesem Deinen Argument

          „Gleichberechtigung heißt, daß Gleiches gleich behandelt wird“

          eigentlich die Legalisierung der Homosexualität rechtfertigen?

          Wenn Homos keine Ehe eingehen dürfen, weil Homos ungleich Heteros sind, wieso dürfen sie dann Sex haben, obwohl sie ungleich Heteros sind?

        • @ Axel

          Hier noch was für dich:

          https://allesevolution.wordpress.com/2015/06/22/social-justice-warriors/#comment-186207

        • @adrian
          „Deine Defintion von Gleichberechtigung ist typisch konservativ, a la: “Wir dürfen den Negern nicht die gleichen Rechte geben, weil sie nun mal anders als wir Weißen sind.”“

          …. wozu sie denn „Jedem das Seine“ sagen.

          An dieser Stelle werden, formal gesehen, Konservative und die Feministen/SJW gleich, beide können sie nichts mit dem Begriff der Gleichberechtigung bzw der Gleichheit vor dem Gesetz anfangen und bekämpfen diese Idee verdeckt oder offen.
          Nur über wer wie priviligiert gehört, darüber streiten sie sich doch eigentlich. Über diesen Streit nehmen sie den gemeinsamen Gegner, den Liberalismus, in die Zange.

        • @ Christian

          „Dein Argument bleibt immer ein Slippery Slope Argument, allenfalls stellt sich der Abhang tatsächlich als rutschig heraus.“

          Ein SEHR rutschiger Abhang um genau zu sein.
          So rutschig, dass rationales Denken einem schon vorher vermitteln könnte, dass das Ausrutschen schwer vermeidbar ist.

          „Gewisse Menschen verfahren immer nach einem “Freund-Feind”-Schema.“

          Ja, und die freuen sich, wenn du ihnen irrationale Kampfbegriffe lieferst.

          „Das ist jedoch nicht gleichbedeutend damit, dass dies in den allgemeinen Sprachgebrauch übergeht. Die Gefahr an die Wand zu malen halte ich nach wie vor für stark übertrieben.“

          Es muss auch nicht erst in den allgemeinen Sprachgebrauch übergehen, es reicht schon, wenn die Anwendung immer undifferenzierter und ausufernder wird.

          „Jeder Begriff, der einen Gegner abwerten und ihn in eine radikale Ecke stellen kann, ist “anfällig” dafür, dass ihn Gegner entsprechend nutzen. Das passiert mit “genosse”, “Kapitalist” und eigentlich allen Begriffen bei der Verwendung von Leuten mit einem übereifrigen “Freund-Feind-Schema”. Das hat wenig damit zu tun, dass der Begriff sich inhaltlich gegen soziale Gerechtigkeit ausspricht.“

          Doch, denn das definiert bereits eine konkrete Zielrichtung, in welche Richtung der Mißbrauch dieses Begriffs gehen wird.

          „Zumal das eine kaum praktische Abgrenzung ist: Als Kapitalismusbefürworter setze ich mich natürlich aus meiner Sicht auch für soziale Gerechtigkeit aus,“

          Aber in einem geringeren Maße als Linke dies tun. Würde dir soziale Gerechtigkeit stärker am Herzen liegen, würdest du den Begriff SJW nicht verwenden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass z.B. irgendein Gewerkschafter oder klassenkämpferischer Linker diesen Kampfbegriff jemals verwenden würde, der Begriff wirkt auf solche Leute einfach unmittelbar abstoßend.

        • @leszek

          „Ja, und die freuen sich, wenn du ihnen irrationale Kampfbegriffe lieferst“

          Es gibt immer Kampfbegriffe. Gerade eben wenn es extreme Idioten gibt, wie die SJWs.
          Es ist eher verwunderlich, dass du meinst, dass man da dauerhaft eine Bezeichnung verhindern kann.

          SJW ist aus meiner Sicht auch nicht irrational. Es beschreibt die Sache eigentlich ganz gut.

          Aber du kannst natürlich gerne einen rationalen Begriff erfinden.

          Weil Sprache aber lebendig ist, wird er in kürzester Zeit ein Kampfbegriff werden.

        • @Leszek

          „Aber in einem geringeren Maße als Linke dies tun. Würde dir soziale Gerechtigkeit stärker am Herzen liegen, würdest du den Begriff SJW nicht verwenden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass z.B. irgendein Gewerkschafter oder klassenkämpferischer Linker diesen Kampfbegriff jemals verwenden würde, der Begriff wirkt auf solche Leute einfach unmittelbar abstoßend.“

          Würde SJWs der Begriff soziale Gerechtigkeit am Herzen liegen, dann würden sie keine SJWs sein. Ich stimme dir aber zu, dass man einem ausufern des Begriffs vorbeugen sollte. Man kann aber auch Falschbezeichnungen anprangern statt Begriffe zu verbieten.

          Jede Bewegung hat ihre Kampfbegriffe für den „Feind“ und die, die ein starkes Freund-Feind_Denken pflegen fassen ihn unpassend weit.
          Es gibt ja auch klassenkämpfer die meinen, dass man adelige an Laternen hängen sollte, auch wenn sie schlicht einen adeligen Namen haben. oder die alle nicht abhängig beschäftigen als „Ausbeuter“ bezeichnen oder eben als Kapitalisten.

          Als ob die „Linke Bewegung“ davon in irgendeiner Weise gefeit wäre.

        • „Ich kann mir nicht vorstellen, dass z.B. irgendein Gewerkschafter oder klassenkämpferischer Linker diesen Kampfbegriff jemals verwenden würde“

          Dafür verwenden sie die Begriffe „Nazi“, „faschistisch“ und „neoliberal“ inflationär und von der Definition losgelöst.

        • @Leszek
          „Würde dir soziale Gerechtigkeit stärker am Herzen liegen“

          Die „soziale Gerechtigkeit“ ist ein Begriff, der eine einzige „slippery slope“ ist, wie man an den besagten SJW sehen kann.

          Das „am Herzen liegen“ dieses Begriffs bringt diese unerfreulichen Nebenwirkungen der „sozialen Gerechtigkeit“, nämlich die Verkehrung in schiere Ungerechtigkeit, regelmässig hervor!
          Daher rutschen die Vertreter einer sozialen oder anderen relativistischen Gerechtigkeit immer den Hang runter…

        • ät Adria & Alexia:

          „Nein. Gleichberechtigung heißt, dass jeder Mensch die gleichen Rechte vor dem Gesetz hat.“
          – Nix da. Wenn Du nicht behindert bist, kriegst Du keinen Behindertenausweis.
          Und Mann und Frau sind beide hetero, also gleich. Homos nicht.

          „Wenn Homos keine Ehe eingehen dürfen, weil Homos ungleich Heteros sind, wieso dürfen sie dann Sex haben, obwohl sie ungleich Heteros sind?“
          – Für Geschlechtsverkehr ist keine amtliche Genehmigung nötig. Was ist das denn für ein blödes Argument?

          „Bist Du für ungleiche Rechte von Mann und Frau, weil diese nun mal nicht gleich sind?“
          – Teilweise ist das so. Eine Mutter sollte zB Wöchnerinnenzeit bezahlt bekommen, und früher in Rente dürfen, wenn sie >2 Kinder hat. Die Gleichmacherei der linken Maskulisten finde ich ähnlich unsinnig wie die der linken Radfems.

          „Ich erninnere an einen auch von Dir gelobten kritischen Beitrag von mir zum Bildungsplan. “
          – Weil die konkreten Absurditäten selbst Dir zu links waren, ja. Grundsätzlich warst Du aber für LSBTTIQ-Prop in jeder Säule. Als wenn heutzutage Schwulsein in der Schule nicht längst rauf- und runterpropagiert würde. Denk an den von Dir entdeckten Film aus Esslingen, wo die Jungs im Röckchen kamen und die bekloppte Lehrerin mit Schnauzbart Sprüche klopfte.

          „Dass man für die Eheöffnung ist und sich gleichzeitig um alle Probleme der Gruppe eins sorgt, für Dich undenkbar?“
          – Buhaha. Ihr moralinsauren Linken habt doch die Probleme der Gruppe eins sogar noch mitverursacht.

          „“Wir dürfen den Negern nicht die gleichen Rechte geben, weil sie nun mal anders als wir Weißen sind.”“
          – Die Nazikeule mal wieder. Wie üblich, wenn man den bösen Gegner argumentativ nicht bei kommt. Bei Bürgerrechten spielt die Hautfarbe übrigens keine Rolle. Beim Heiraten das Geschlecht sehr wohl, wegen Fortpflanzung.

        • „Und Mann und Frau sind beide hetero, also gleich. Homos nicht.“

          Um das andere Geschlecht zu heiraten muss man nicht hetero sein.

          „Für Geschlechtsverkehr ist keine amtliche Genehmigung nötig.“

          Homosexualität war mal strafbar, ist Dir das klar? Und sie ist es tlws. immer noch. Unter anderem begründet mit Fortpflanzung und Ungleichheit. Denselben Argumenten denen Du Dich bedienst.

          „Eine Mutter sollte zB Wöchnerinnenzeit bezahlt bekommen, und früher in Rente dürfen, wenn sie >2 Kinder hat.“

          Das Unterscheidungskriterium wäre dann ja auch die Zahl der Kinder. Nicht Geschlecht oder sexuelle Orientierung.

          „Beim Heiraten das Geschlecht sehr wohl, wegen Fortpflanzung.“

          Ehe hat mit Fortpflanzung nix zu tun. Siehe Merkel, Steinbach, Kauder etc.

        • @axel
          „“Nein. Gleichberechtigung heißt, dass jeder Mensch die gleichen Rechte vor dem Gesetz hat.”
          – Nix da. Wenn Du nicht behindert bist, kriegst Du keinen Behindertenausweis.
          Und Mann und Frau sind beide hetero, also gleich. Homos nicht.“

          Behindert zu sein ist ein zufälliger Umstand, der mit Tatsachen begründet wird und hat rein gar nichts mit gleichen Rechten zu tun, die Behinderte und Nichtbehinderte gleichermassen haben müssten, wie die Vergünstigungen, die Behinderten gewährt wird.
          Übrigens ein Akt einer „sozialen Gerechtigkeit“, der absolut in Ordnung geht.

          Und da Homos nicht als „behindert“, „heilbar“ oder ähnliches angesehen werden können, sondern alles dafür spricht, dass sie eben so sind, ist es doch absolut in Ordnung, dass für sie gleiche Rechte in Bezug auf Ehe gelten müssten!

          Dass die Ehe jetzt eine Institution für den Nachwuchs sein soll, das ist doch nur falsche Mythologie von vorgestern…

        • @axel
          Das kann man sich ja nicht angucken, was du hier für einen menschenfeindlichen Scheiß verzapfst, du Fechter für Alte und Behinderte.

          *Nix da. Wenn Du nicht behindert bist, kriegst Du keinen Behindertenausweis.
          Und Mann und Frau sind beide hetero, also gleich. Homos nicht.*

          Du kriegst einen (Schwer)behindertenausweis, weil du durch eine Behinderung Nachteile hast, die anderweitig nicht ausgeglichen werden kann. Du kannst z.B. nicht einfach eine Chromosomenstörung oder eine Querschnittslähmung heilen.
          Wenn die Behinderung nicht mehr besteht, kriegste auch keinen Ausweis mehr.

          Bei Homosexuellen IST der Nachteil, oder die Behinderung, wenn wir so wollen, dass sie in ihren Partnerschaften nicht dieselben Möglichkeiten haben wie Heteros, nämlich richtig echt zu heiraten.
          Das soll aus der Welt geschafft werden, weil es nämlich keinen vernünftigen, nicht-ideologischen Grund gibt, warum das nicht so sein sollte.

          *Eine Mutter sollte zB Wöchnerinnenzeit bezahlt bekommen*

          Bekommt sie doch bereits. Läuft unter Mutterschutz und Krankenversicherung.

          *Als wenn heutzutage Schwulsein in der Schule nicht längst rauf- und runterpropagiert würde.*

          Höchstens auf dem Schulhof unter „Schule Sau“.
          Und ich denke, dass ich mehr Zeit mit der Altersklasse verbringe als du. Immerhin fahre ich ÖPNV

          *Wie üblich, wenn man den bösen Gegner argumentativ nicht bei kommt. Bei Bürgerrechten spielt die Hautfarbe übrigens keine Rolle. Beim Heiraten das Geschlecht sehr wohl, wegen Fortpflanzung.*

          Hm, wenn jetzt meine Mama meinen Stiefvater nach 20 Jahren doch noch heiraten wollen würde, dürften sie das, trotzdem beide über 60 sind.
          Ebenso dürftest du heiraten, ohne dass jemand deine Fruchtbarkeit oder die deiner Partnerin überprüft.

          Die „Argumente“ wurden schon so oft ausgehebelt, dass es eigentlich lächerlich ist, da weiter drüber zu diskutieren.

        • ät AdriaX:

          „Unter anderem begründet mit Fortpflanzung und Ungleichheit. Denselben Argumenten denen Du Dich bedienst. “
          – Bei mir stimmt´s wenigstens. Wenn PutiX und Genossen Schwule verfolgen, hat das eher psychologische Gründe. Vermutlich, weil viele Russen selber ein bißchen schwul sind, und das abwehren müssen; sie Angst haben, vergewaltigt zu werden usw.

          Wenn Du in Rußland gegen die Verfolgung der Homos kämpfen würdest, hättest Du meine volle Unterstützung. Tust Du aber nicht. Lieber im sicheren Europa das arme Opferlein spielen und Fürze zum Weltproblem aufblasen.

          „Das Unterscheidungskriterium wäre dann ja auch die Zahl der Kinder. Nicht Geschlecht oder sexuelle Orientierung.“
          – Zwei Kriterien.

          „Ehe hat mit Fortpflanzung nix zu tun. Siehe Merkel, Steinbach, Kauder etc.“
          – Doch. Wir sind aber kein Stasi-Staat, der das Schlafzimmergeschehen überwacht.

        • @ Axel
          Irgendwie kann ich Dich nicht ernstnehmen 🙂

        • für unsere linken Mädels:

          „Irgendwie kann ich Dich nicht ernstnehmen“
          – Homo-Aktivist, aber nicht ultralinks und Gender, nein, nein! Wer ist hier nicht ernstnehmbar?

          „Und da Homos nicht als “behindert”, “heilbar” oder ähnliches angesehen werden können, sondern alles dafür spricht, dass sie eben so sind, ist es doch absolut in Ordnung“
          – Frauenparkplätze? Frauen sind doch nicht behindert! Frauenquoten? Frauen sind doch nicht behindert! Mädchenförderung? Mädchen sind doch nicht behindert!

          „Dass die Ehe jetzt eine Institution für den Nachwuchs sein soll, das ist doch nur falsche Mythologie von vorgestern…“
          – Evollutionär von vorgestern ja, wie unser Erbgut. Falsch sind eher die soziologistischen Ideologien von vor 5 Minuten.

          „Das kann man sich ja nicht angucken, was du hier für einen menschenfeindlichen Scheiß verzapfst, du Fechter für Alte und Behinderte.“
          – Jaja, Axel, der Nazi, gruppenbezogene Menschenfeind, Frauenhasser, Schwulengegner, Islamophobe, bla, blu, bli, sülz, trara. Die anderen Parolen kennst Du sicher besser auswendig als ich.

          „Du kriegst einen (Schwer)behindertenausweis, weil du durch eine Behinderung Nachteile hast, die anderweitig nicht ausgeglichen werden kann. “
          – Frauenparkplätze? Frauen sind doch nicht behindert! Frauenquoten? Frauen sind doch nicht behindert! Mädchenförderung? Mädchen sind doch nicht behindert!

          „Das soll aus der Welt geschafft werden, weil es nämlich keinen vernünftigen, nicht-ideologischen Grund gibt, warum das nicht so sein sollte. “
          – Sagt eine linksextreme Ideologin.

          „Bekommt sie doch bereits. Läuft unter Mutterschutz und Krankenversicherung. “
          – Und ich befürworte das. Gleichberechtigung heißt rechtliche Gleichstellung mit Augenmaß.

          „Höchstens auf dem Schulhof unter “schwule Sau”.
          Und ich denke, dass ich mehr Zeit mit der Altersklasse verbringe als du.“
          – Grauenvoll, so ein Schimpfwort. An „Nazischwein“ für Patrioten zB nimmst Du wahrscheinlich keinen Anstoß. Geht ja nur um WHM. Zum bestehenden Genderismus an Sch(w)ulen siehe hier: http://www.medrum.de/content/gender-geschlechtertausch-am-schelztor-gymnasium-in-esslingen

          „Die “Argumente” wurden schon so oft ausgehebelt, dass es eigentlich lächerlich ist, da weiter drüber zu diskutieren.“
          – Tust es aber gerne, gell? Tja, wir Bösen wiederholen unsere Argumente genau so gern wie Ihr Genderistas Euer „Sozial-konstruiertes-Geschlecht“-Mantra. Ohmmmmm!

        • @axel
          „– Frauenparkplätze? Frauen sind doch nicht behindert! Frauenquoten? Frauen sind doch nicht behindert! Mädchenförderung? Mädchen sind doch nicht behindert!“

          Ist ja auch alles absolut nicht in Ordnung, das alles.
          Aber stell nur weiter deine Strohfrauen auf…

          „– Evollutionär von vorgestern ja, wie unser Erbgut. Falsch sind eher die soziologistischen Ideologien von vor 5 Minuten.“

          Das sagt dir deine biologistische Ideologie, die die real existierende Ehe rechtfertigen und vernatürlichen möchte.
          Meinst du nicht auch, dass es ein inniges Zusammenleben, Ehe zwischen zwei Menschen nicht auch ohne den staatlichen Proporz dazu geben würde?

          „Gleichberechtigung heißt rechtliche Gleichstellung mit Augenmaß.“

          Gleichberechtigung und Gleichstellung sind miteinander unvereinbar! Gleichstellung und die rechte Willkür „mit Augenmass“ unterlaufen das Prinzip der Gleichberechtigung.

        • ät Alex:

          „Ist ja auch alles absolut nicht in Ordnung, das alles.“
          – Die kamerabewachten Parkplätze an Kriminalitätsschwerpunkten finde ich gut. Niemand will, daß seine Schwester/ Frau/ Mutter/ Tochter/etc. vergewaltigt wird.

          „Das sagt dir deine biologistische Ideologie, die die real existierende Ehe rechtfertigen und vernatürlichen möchte.“
          – „Biologismus“ ist die typische Parole von antiwissenschaftlichen Phantasten. Kennst Du „Physikalismus“? Schweiß Schwerkraft!
          Selbstverständlich ist die Institution „Ehe“ an der Biologie ausgerichtet. Woher soll sie denn sonst kommen?

          „Meinst du nicht auch, dass es ein inniges Zusammenleben, Ehe zwischen zwei Menschen nicht auch ohne den staatlichen Proporz dazu geben würde?“
          – Ich bin mir sicher, daß Du mit Deinem Mann innig zusammenleben kannst, ohne Formulare dafür auszufüllen.

          „Gleichstellung und die rechte Willkür “mit Augenmass” unterlaufen das Prinzip der Gleichberechtigung.“
          – GleichbeRECHTigung bedeutet rechtliche Gleichstellung. Soziale Gleichstellung, wie von den Ultralinken (angeblich) gefordert, bedeutet Ergebnisgleichheit. Und DIE wäre eine Katastrophe.

        • @axel
          „– “Biologismus” ist die typische Parole von antiwissenschaftlichen Phantasten.“

          Der Begriff kennzeichnet die pseudowissenschaftliche und missbräuchliche Verwendung der Biologie für politische Ziele.
          Oder bezweifelst du, dass der (klassische) Rassismus reiner Biologismus gewesen ist?

          „Selbstverständlich ist die Institution “Ehe” an der Biologie ausgerichtet. Woher soll sie denn sonst kommen?“

          Ganz vage an Biologie ausgerichtet schon. In der konkreten Ausgestaltung der Gesetzte aber vor allem auch nach den Vorstellungen von Kirche und Obrigkeitsstaat ausgerichtet…

          Eine sozial-geschichtliche Bedingtheit von sowas wie Ehe existiert für dich wohl gar nicht, wenn du damit nur einverstanden bist? Dann ist´s alles hehre und unabänderliche Biologie?

          „Ich bin mir sicher, daß Du mit Deinem Mann innig zusammenleben kannst, ohne Formulare dafür auszufüllen.“

          Ganz genau. Und jeder sollte das Recht haben, eine Ehe auch vertraglich selbst auszugestalten. Oder warum sollte der Staat darüber ein Monopol ausüben?! Dies ist mE keinesfalls durch einen „besonderen Schutz der Ehe“ gedeckt!

          „– GleichbeRECHTigung bedeutet rechtliche Gleichstellung.“

          Nur im idealen Fall, mit dem Adjektiv „rechtliche“. In der Realität bedeutet Gleichstellung immer eine soziale und damit Auflösung von Gleichberechtigung. Wie kann man nur so blind sein? Der Begriff Gleichstellung, insbesondere die „rechtliche Gleichstellung“ ist ein trojanisches Pferd der SJWs von „links“ und rechts.
          Und ja, auf die Rechten passt „SJWs“ eigentlich auch, wie ein Handschuh.

        • ät Alex:

          Was habe ich mit den Rassisten von 1900 zu tun?

          „In der konkreten Ausgestaltung der Gesetzte aber vor allem auch nach den Vorstellungen von Kirche und Obrigkeitsstaat ausgerichtet…“
          Da wurde schon einiges reformiert, oder nicht?

          „Dann ist´s alles hehre und unabänderliche Biologie?“
          – Nein. Aber die Verleugnung der menschlichen Natur als Basis der Gesellschaft ist feindseliger Unfug. Wenn´s um die eigenen Bedürfnisse geht, sind die Soziologisten wieder sehr biologisch.

          „Oder warum sollte der Staat darüber ein Monopol ausüben?! “
          – Gesetzlich ungedeckte Verträge sind wertlos.

          „In der Realität bedeutet Gleichstellung immer eine soziale und damit Auflösung von Gleichberechtigung.“
          Sagte ich etwas anderes? Wenn LInksradikale von „Gleichstellung“ faseln, ist IMMER Ergebnisgleichheit gemeint. Rechtlich ist nämlich alles in Butter.
          Deswegen müssen sie ja Unfug wie schwule Ampelmännchen oder Homo-Ehe fordern.

        • „Was habe ich mit den Rassisten von 1900 zu tun?“

          Was hat die Öffnung der Ehe mit Frauenquoten und -parkplätzen zu tun?

        • „Was hat die Öffnung der Ehe mit Frauenquoten und -parkplätzen zu tun?“
          – Ein Vergleich mit geltendem Recht?
          Der Rassismus der Soziodarwinisten ist kalter Kaffee von gestern.

        • @ Axel

          „– Sagt eine linksextreme Ideologin.“

          „Linksextremismus“ ist ein vom Verfassungsschutz erfundener unwissenschaftlicher Kampfbegriff, den in der Regel kein seriöser Politikwissenschaftler verwenden würde.

          Des Weiteren: Maren ist leider nicht linksradikal. Sie ist klassische Sozialdemokratin und Mitglied bei ver.di.

  13. Hat jemand schon Game of Thrones Staffel 5 Episode 9 + 10 gesehen? Das wird ja immer schlimmer. Zwei der schlimmsten Tode der ganzen Serie finde ich. Besonders die jüngste Verbrennung einer gewissen Person :((((

    • das feministische Gequammere darüber hat Sargon in dieser week of stupid, in der Mitte, aufs Korn genommen. Muss ehrlich zugeben, dass mich diese Serie mit der Gewaltorgie nicht wirklich interessiert. Nur, was draus gemacht wird. Es gibt ja schon so viel „Titanic“-würdiges des Feminismus.

  14. Die Frau hier haut voll rein!

    I’m a feminist because… Derp! (Fun With Feminists)

    • I’m a feminist because… I don’t know what equality or sexism mean

    • In der Seitenleiste gefunden:

      Ist das nicht die gleiche, die hier letztens schon in einen Video über eine Slut-Walk- oder Rape-Culture-Demo zu sehen war.

      Naja, das mit dem „“reverse sexism“ ist wohl sowas wie FRAUENfussball.

      Das hab ich auch noch gefunden:

      the Doctor-Field… ^^

      • Die zeigt sehr schön auf, worin das Problem beim Feminismus liegt, warum eigentlich Frauen zu Feministinnen werden:

        1. Sie haben selbst ein persönliches Problem. Sei es das Aussehen, die fragwürdige sexuelle Identität, Übergewicht, mangelnder Erfolg bei Männern, Lästereien der anderen. Für ihre Minderwertigkeitskomplexe suchen sie eine Erklärung, haben aber
        2. selbst keine Ahnung. Und auch kein Interesse es herauszufinden. Daher gehen diese feministischen Aussagen auch so gut runter, diese erklären etwas, dass nicht in einem selbst begründet ist. Wie logisch, richtig, sinnvoll das ist, ist egal. Denn wer keine Hoffnung mehr hat
        3. lässt sich einfacher indoktrinieren. Da wird dann auch Unsinn hoch 2 geglaubt. Die erste Frage, der sich ein Vergewaltigungsopfer entgegen sieht, ist: „Was hattest du an?“ Bitte? Wie weltfremd ist das denn. Hier zeigt sich eben das Problem, feministischer „Theorien“, sie operationalisieren mögliche Einzelfälle oder Gerüchte als gesellschaftliche Phänomene. Als Phänome einer Gesellschaft, die
        4. Frauen unterdrückt, objektifiziert, niederhält und gewaltitätig ist. Die Weltsicht des Feminismus ist immer maximale Hölle für Frauen. Wie bei Sekten, da ist auch alles außerhalb der Sekte Sodom und Gomorra. Jedenfalls wird diese kranke Weltsicht bestätigt, durch Menschen die Widerrede halten. Die mit rationalen Argumenten und Statistiken kommen. Und das lustige ist dann, genau diese Menschen sind
        5. der Beweis für die Richtigkeit der feministischen Ausgangsthese. Alternativ schwenkt man von Differenz- auf Gleichheitsfeminismus um und umgekehrt. Völlig beliebig. Das Problem dieses Taktik ist nur, dass das tatsächlich Frauen infantilisiert. Märchen der Feministinnen, wie das Frauen weniger verdienen als Männer, werden so wirkmächtig, dass es geglaubt wird. Folge: Frauen haben weniger Motivation, wachsen in einem Klima der „unsichtbaren“ Unterdrückung (und Decken) auf. Das bringt mich zu
        6. der Konklusio, dass Feminismus Ursache für die Marginalisierung von Frauen ist. Feministinnen nehmen Gegner des Feminismus als Bestätigung für die Richtigkeit ihrer Thesen und als Bestätigung des Patriarchats. Feministinnen sähen mit ihren diskriminierenden und diffamierenden Aussagen, den Hass der sich leider manchmal dann auch gegen Frauen den Bann bricht.

        Feminismus ist ein Phänomen unserer Zeit. Feminismus ist die weibliche Ausprägung der

        Antiintellektualität
        und
        Antirationalität
        und
        Fundamentalismus

        unserer westlichen Welt.

        Bei den Jungs zeigt sich dieser antiaufklärerische, dieser Hass-Trend anders:

        https://www.psychologytoday.com/blog/our-humanity-naturally/201506/anti-intellectualism-is-killing-america

        Wir brauchen eine neue Aufklärung….

  15. takedown eines „migtau“, wunderbar argumentiert:

    TL;DR – MGTOWunited Doesn’t Understand ANYTHING

    http://www.youtube.com/watch?v=Fx8tj_laS2I

  16. Silvia Neid hat keinen Grund mehr zum Penisneid

    Jede Woche schreibt Oskar Beck über Hintergründiges aus dem Sport. Heute über starke Frauen im Fußball und die Frage, warum die Männer im Krieg der Geschlechter vor deren Waffen kapitulieren.

    [..]

    4:1 gegen Schweden. Da verblasst sogar das 3:0 der U21 gegen Dänemark, und die Zuschauerzahlen belegen es: Lumpige 5000 in Prag, aber 23.000 in Kanada – ausverkauftes Haus.

    [..]

    Wer hat im Fußball die Hosen an? Graben uns die Frauen das Wasser ab?

    [..]

    Wollte er ihr den Fußball erklären oder ihr als Latin Lover einfach kurz an die Wäsche? Jedenfalls legte Pep den Arm um Bibis Schultern, aber sie fiel dem feurigen Spanier mit einem fulminanten feministischen Befreiungsschlag in den Schritt und hat ihn so eiskalt abgekühlt, ja fast seelisch entmannt, dass „Bild“ sie feierte als das blondeste Gift des Schiedsrichterwesens und balkenhoch jubelte: „Die starke Frau in der Macho-Liga.“

    http://www.welt.de/sport/fussball/article142844328/Silvia-Neid-hat-keinen-Grund-mehr-zum-Penisneid.html

    Wo? Was? Wie? Und warum eigentlich? Kämpfen die hier gegen Windmühlen?

    WAS FÜR EIN MÜLL

    • So langsam nervt mich das hier oft auftretende, paternalistisch-arrogante Behaupten, Frauen verstünden keine Ironie und hätten keinen Humor, wenn die Männer (hier) tagtäglich beweisen, dass sie es vielfach ebenfalls nicht kapieren.

  17. „Als ob sich jemand unterlegen fühlen möchte“

    „Sapiosexuelle“ sollen sich von Klugheit derart angezogen fühlen, dass ihnen das Aussehen des Gegenübers egal ist. Marc Messer vom Hochbegabten-Netzwerk „Mensa“ hält den angeblichen Trend für Quatsch.

    http://www.welt.de/vermischtes/article142833469/Als-ob-sich-jemand-unterlegen-fuehlen-moechte.html

  18. Ein besonders reizendes Beispiel, wie ein „Gleichstellungsbüro“ geschlechtsspezifische Unterstellungen durchführt und Ratschläge erteilt.

    Bitte Brecheimer Bereithalten und alle Düsseldorfer(m) aufgemerkt: Blast mal Eurem OB den Marsch
    „Herausgegeben von der
    Landeshauptstadt Düsseldorf
    Der Oberbürgermeister
    Gleichstellungsbüro
    Verantwortlich
    Dagmar Wandt“
    :
    https://www.mh-hannover.de/fileadmin/organisation/beauftragte/gleichstellung/downloads/downloads_audit/scheidung.pdf

  19. https://scontent-vie1-1.xx.fbcdn.net/hphotos-xpf1/v/t1.0-9/11013340_331033160400566_5131843897735410874_n.png?oh=10dea382627292426aaf83236af3257e&oe=5623BC58

    Bursche begeht Straftat, Mädels springen auf sein Aussehen an.
    Führt das alleinige Abstellen auf die Attraktivität eines Menschen in so einem Fall automatisch dazu, dass man die Straftat ausblendet (und somit die Attraktivität einem „fairen“ Strafmaß diametral gegenübersteht) oder kann man die Attraktivität getrennt von der Straftat sehen?

    Ich würde jetzt eigentlich behaupten, dass man die Straftat natürlich getrennt von der Attraktivität bewerten kann, jedoch habe ich so eine leise Vorahnung, dass das bei den meisten Menschen nicht so leicht klappen würde wie von mir behauptet. Nebenbei erinnere ich mich irgendwo gelesen zu haben, dass attraktivere, schönere Menschen im Durchschnitt bei einem Gerichtsverfahren mit leichteren Strafen für dasselbe Vergehen davonkommen wie eher nicht so mit dem Äußerlichen Gesegnete.

    Was noch hinzukommt ist, dass man wahrscheinlich die Straftat berücksichtigen müsste. Es war „nur“ Raub. Ich kann mir vorstellen, dass die weiblichen Kommentare anders ausgefallen wären, würde es sich hier um einen Mörder oder Vergewaltiger handeln. (Da fallen mir auch wieder die ganzen Liebesbriefe an Charles Manson ein…. wobei der nie jemanden ermordet hat, sondern die Morde nur angeordnet haben soll)

    Die Kommentare erinnern mich genau so an das männliche Pendant, wenn irgendwo in den USA mal wieder eine Lehrerin was mit ihren Schülern hatte und ein riesiges Gruppenwichsen in der Kommentarleiste stattfindet.

    • Wirklich ein süßer Bubi. Bis auf die Haare.
      Mit den Rehaugen hat er bestimmt nicht viel zu befürchten (es sei denn, er käme in den Knast).

  20. Zwei eindringliche Filmempfehlungen:

    „Dear Zachary“

    Zunächst als Privatdokumentation für ein Baby geplant, dessen Vater noch vor seiner Geburt von der eigenen Mutter ermordet wurde, wurde im Verlauf des Drehs aus dem Projekt ein zwar amateurhafter, aber doch richtig fesselnder Film, der es 2008 in amerikanische Kinos schaffe, einige Preise abräumte und zumindest ein wenig auf die nordamerikanische, Mütter bis ad absurdum bevorzugende Sorgerechtspraxis aufmerksam machte. (imdb-Bewertung 8.6 !)

    Gibt es komplett auf Youtube:

    Der andere ist ohne Blog-Bezug:

    „Victoria“ (aktuell im Kino)

    Atmosphärisch unglaublich dichter Thriller/Liebesdrama von Sebastian Schipper, der sage und schreibe ohne einen einzigen Schnitt auskommt, also in Echtzeit über 140 Minuten in einem einzigen Take, von einer Kamera abgedreht wurde. Das beeindruckende ist aber weniger der Effekt als der Film selbst. Für mich der beste deutsche Film seit locker 10 Jahren.

    Weil beide Filme fast eigenständige Genres bilden und weitere Angaben viel vorwegnehmen würden, am besten nicht vorher recherchieren, sondern mir einfach blind vertrauen 😉

  21. „Wer glaubt, Gewalt, Mord und Totschlag neurobiologisch besser erklären zu können, als dies Geisteswissenschaften, Philosophie, Sozialwissenschaften und Psychologie und der „Common Sense“ über Jahrhunderte versuchten, irrt. Hirnforschung und Kriminologie benötigen sich gegenseitig.

    Wer glaubt, Gewalt, Schuld und Reue seien ausschließlich vom Hirn determiniert und Willensfreiheit sei daher eine Illusion, irrt. Ich komme auch darauf zurück.“

    Nach einem kurzen Ausreißer über das Miligram Experiment folgert der Autor weiter:

    „Eigenschaften wie Psychopathie, aber auch solche wie Impulsivität und instrumentelle Aggression bei schweren Straftätern und die damit verbundenen rücksichtslosen Verhaltensweisen gelten als lebenslang stabil, sie sind bereits vor der Pubertät vorhanden und messbar, weisen einen beträchtlichen genetischen Anteil auf und gehen oft mit Schäden des Frontalhirns und der limbischen Furchtareale einher und erfüllen damit die Erwartung der Mehrheit, dass sie unveränderbar seien. Dies scheint auch die Neurobiologie zu bestätigen.

    Misstrauisch gegenüber Unveränderbarkeit und Stabilität machte uns allerdings die Tatsache, dass die von uns identifizierten verantwortlichen Hirnregionen zur Steuerung der Angsterwartung und Angstantizipation zu den am besten untersuchten und besonders neuroplastischen Hirnregionen gehören, die eng mit Lern- und Gedächtnisprozessen verbunden sind. Die Zellgebiete der Amygdala und des eng damit verbundenen Hippokampus gehören zu den wichtigsten „Lernmaschinen“ unseres Gehirns. Die vordere Inselregion, ihre Verbindungen, müssen bei jedem neuen negativen Gefühlszustand, mit jeder neuen Konfrontation und Lernen der Wahrnehmung der körperlichen Veränderungen, vor allem bei Angst, aktiv sein – sonst empfinden wir Angst bewusst nicht. Wahrnehmung körperlicher Veränderungen ist durch Lernen modifizierbar und steuert auch ohne Mitwirkung des Bewusstseins unbewusst unser emotionales Verhalten. Wie kann also das Gehirn des Psychopathen unbeeindruckbar sein? Angst wird äußerst leicht und schnell erlernt, und die erfolgreichen Konfrontations-Verhaltenstherapien demonstrieren, wie leicht sie wieder verlernt werden kann.

    […]

    Dauerhafte Veränderung?

    Wie lässt sich nachweisen, dass die beteiligten kritischen Hirnregionen durch Lernen dauerhaft verändert werden können? Dies war die Frage, die wir uns gemeinsam mit dem Strafvollzug stellten. Die Versuche, auch erfolgreiche Psychopathen zu untersuchen, funktionieren fast nie. Der „Leidensdruck“ (durch den Freiheitsentzug) fehlt, und die Absicht der Forscher wird durchschaut. Auch hohe Geldsummen können erfolgreiche Psychopathen nicht zur Mitarbeit bewegen. Sie haben in der Regel genug davon.

    In mehreren therapeutischen Untersuchungen unseres Instituts trainierten Schwerstverbrecher in Hochsicherheitsgefängnissen jene Hirnregionen, welche für Selbstregulation und Aggressionssteuerung und Angstentstehung verantwortlich sind, zu verstärken, und/oder jene Regionen, die instrumentelle Aggression vermitteln, zu unterdrücken. Dazu wurde Neurofeedback der Hirndurchblutung und Neurofeedback sogenannter frontaler langsamer Hirnpotentiale eingesetzt. Die Kriminellen beobachten dabei auf einem Bildschirm ihre eigene Hirnaktivität aus jenen gestörten Hirnregionen in Form beispielsweise eines stärker oder schwächer leuchtenden Thermometers, und sie haben die Aufgabe, dieses Rückmeldesignal aus ihrem Gehirn zu verstärken oder abzuschwächen. Sie erhalten keinerlei Hilfe, welche mentalen oder sonstigen Strategien sie für die Kontrolle des Signals einsetzen, da jede Person eine eigene, individuelle Strategie der Selbstkontrolle entwickelt und vom Computer für die „richtige“ Hirnveränderung unmittelbar belohnt wird. Alle, auch die schwersten Fälle, erlernten die Hirnkontrolle im Laufe von 10 bis 25 Stunden Training, und je nach Lernerfolg änderte sich ihr Verhalten: Die Ängstlichkeit stieg an wie beabsichtigt, die kognitiv-mentale Selbstkontrolle der Aggressivität sank.

    Ob dies für die Konfrontation mit der Freiheit und ihren „Versuchungen“ nach Ende der Strafe ausreicht, muss geprüft und kann nicht allein aufgrund dieses Ergebnisses im Gefängnis entschieden werden. Diese Hirn-Trainingsergebnisse bestätigen aber klar die neuroplastische Veränderbarkeit der Hirnveränderungen von psychopathischen Schwerverbrechern. Wir gehen davon aus, dass die gelernte Veränderung der Hirnaktivierungen durch Neurofeedback, in Kombination mit intensivem Antiaggressionstraining, zu einer deutlichen Reduktion der Rückfallgefahr und der Straftaten beiträgt. Erfolgversprechend sind vor allem auch präventive Maßnahmen wie frühe soziale Betreuung und prosoziales Training, ausgeglichene Ernährung, Entfernung aus chaotisch psychopathischem Milieu, aber auch frühe genetische Risikoidentifikation und anschließende Therapie.“

    http://www.faz.net/aktuell/wissen/mensch-gene/hirnforschung-mit-straftaetern-das-boese-beginnt-im-gehirn-13649029.html

    Interessanter Artikel.

  22. „Frauen wird der gut verdienende Partner vorgehalten“

    75 Prozent der weiblichen Führungskräfte sind im Job schon diskriminiert worden. Warum Chefinnen weniger Gehalt und kleinere Dienstwagen bekommen, weiß Heike Kroll

    [..]

    Frauen neigen aber auch eher dazu, eine Aufgabe zu übernehmen, die ihnen Spaß macht, ohne noch groß über das Gehalt zu verhandeln. Männer verhandeln oft härter, sogar über einen Traumjob, und versuchen, ihren Preis in die Höhe zu treiben.

    http://www.zeit.de/karriere/beruf/2015-06/diskriminierung-frauen-fuehrungsposition

    Und sich dann wundern, dass sie weniger verdienen. Wenn das Verhandeln nichts bringen würde, würde Männer das wohl auch nicht machen.

  23. „There is no other ideology (than feminism), at least none that I can think of, whose ideologues will often pretend that those who disagree with them secretly agree with them.“ Graham Mikkelson

    Kommentar zur feminist. Kömödie am Klavir „Sorry Babe, You’re a Feminist – Katie Goodman of Broad Comedy “
    Ist wirklich interessant, es dokumentiert wie die Ideologie wirkt.


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