Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 10. Juni 2015

Selbermach Mittwoch 12 (10.06.2015)

Du! Ja, genau du! Schreib was interessantes!

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Responses

  1. Was interessantes!

  2. Lauren Southern of TheRebel.media went to SlutWalk to challenge the leftist, feminist narrative. She held up a sign that said „There Is No Rape Culture In the West“ — and the reaction was explosive.

    The camera man was shoved, her sign was torn up and she was called misogynist names (by other women.)

    • Die glauben das tatsächlich, diese RapeCultureBit, äh, Ladies. Ich bezeichne das als Rationalisierung (–> psych). Selbstbetrug. Hass. Etc.

      • Yup.

        Bemerkenswert ist auch, dass Lauren sich dessen bewusst ist. Und es auch offenlegt. Eine großartige junge Frau.

  3. Nochmal:

    PUA und wie die Red Pill daraus entstand und was sie wirklich ist – jedenfalls nach ihren Urhebern.

    Where the Red Pill came from

    • Man sieht, Muttertiere kämpfen bis zum letzten.

    • Fatfighters.

  4. Ein interessante Tagesmeldung: Das politisch korrekte und feministische Sturmgeschütz taz erhält 3,7 Mio. lecker Steuergeld für einen Neubau. Der insgesamt 20 Mio. kosten soll.
    Sind die nicht x-mal an der Pleite vorbeigeschrammt?

    https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2015/drei-millionen-euro-subventionen-fuer-die-taz/

    Und natürlich unser Fleischi, das konservative Feigenblatt vom SPIEGEL:
    Die Gender-Lüge am Beispiel des Bruce Jenner, der seeeeeeeeeeehr weiblich sein will. Soziales Geschlecht? Quatsch.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/geschlechterkampf-die-gender-luege-kolumne-a-1037834.html

    • @axel

      „Die Gender-Lüge am Beispiel des Bruce Jenner, der seeeeeeeeeeehr weiblich sein will. Soziales Geschlecht? Quatsch.“

      Er ist ja als Transsexueller auch weiblich, eben dem Gehirngeschlecht und vielleicht auch der „Bodymap“ nach.
      Insoweit ist seine geschlechtliche identität etc nicht sozial entstanden, deswegen gibt es aber dennoch einen sozialen Anteil an dem, was „weiblich“ ist.

      • Bei Genderlogik habe ich als Naturwissenschaftler immer etwas Probleme, zu folgen. Aber das soll ja so sein.
        War Rosa-Vorliebe nicht vererbt?

        Fleischi macht es sehr deutlich: Der/Die Jenner will extrem weiblich sein. Schön die Verjüngung ist frauentypisch.
        Das müßte jeden Poststrukturalisten auf die Palme bringen.
        Stattdessen brüllen sie lieber „Super!“ wie bei Conchita Wurscht, um nur ja nicht im Sinne der eigenen Ideologie angreifbar zu sein.
        Und es damit werden. Gender-Gaga-balla-balla.

  5. Ein drastisches und IMHO maßlos übertriebenes Urteil:
    http://www.n-tv.de/incoming/Sex-im-Schwimmbad-Arrest-fuer-Augsburger-Liebespaar-article15266066.html
    http://www.sueddeutsche.de/bayern/amtsgericht-augsburg-jugendarrest-fuer-sex-im-erlebnisbad-1.2513614

    Sollte da ein Exempel statuiert werden? Eine Verwarnung oder Hausverbot hätte mehr als genügt.
    Was sind das für missgünstige Menschen, die so etwas zur Anzeige bringen?

    • Und wieder mal ist der Mann mit der härteren Strafe belegt worden. Bei einem anderen Fall von dem ich gestern gelesen habe wurden Geldstrafen ausgesprochen. Dreimal dürft ihr raten welches Geschlecht da deutlich mehr bezahlen musste…

      • @kakertratte

        Er war allerdings auch der ältere (es ist nicht ganz klar, ob sie unter 18 war bei der Tat) und er war der ohne Hose. Was sie genau gemacht hat ist unklarer.

        • Seltsame Relativierung, könnte glatt von Sheera kommen.
          Überall steht sie war 18, er 19.
          Wenn sie Sex hatten tragen sie wohl auch gemeinsame Verantwortung, das ist doch völlig unverständlich hier unterschiedliche Strafen auszusprechen.

          Einzig nachvollziehbare Begründung wäre wohl der Aspekt der Geständigkeit / Reue.

          Ich vermute (ohne faktische Grundlage) aber neben dem Geschlechtsaspekt bei den beiden auch noch einen „klassistischen“ Effekt. Hätte man ein nettes und peinlich-berührtes Studentenpärchen ertappt, hätte man sicher nicht so ein Exempel statuiert wie bei zwei „Assis“.

        • @david

          „Seltsame Relativierung, könnte glatt von Sheera kommen.“

          Dein Unverständnis auch 😉

          „Überall steht sie war 18, er 19.“

          Zur zeit der Urteilsverkündung. Die Tat war vor 6 Monaten, Weihnachten 2014. Und auf das Alter zur Tatzeit kommt es an.

          „Wenn sie Sex hatten tragen sie wohl auch gemeinsame Verantwortung, das ist doch völlig unverständlich hier unterschiedliche Strafen auszusprechen.“

          Nur das in einer Bestrafung nicht einfach nur die Tat hineinspielt, sondern eben auch viele weitere Faktoren, wie Vorstrafen, persönliche Schuld an der Tat, das Alter bei Minderjährigen, der Umstand, dass er da nackt war und sie anscheinend nicht (es steht überall, dass er ohne Hose da sass, vielleicht hatte sie nur ihr Unterteil beiseitegeschoben, hätte sich also eher wieder bedecken können)

          „Einzig nachvollziehbare Begründung wäre wohl der Aspekt der Geständigkeit / Reue.“

          Auch, neben anderen.

          „Ich vermute (ohne faktische Grundlage) aber neben dem Geschlechtsaspekt bei den beiden auch noch einen “klassistischen” Effekt. Hätte man ein nettes und peinlich-berührtes Studentenpärchen ertappt, hätte man sicher nicht so ein Exempel statuiert wie bei zwei “Assis”.“

          Möglich. Aber auch Spekulation

        • Man kann schon davon ausgehen dass sie 18 war. Das wäre zumindest ein grober journalistischer Schnitzer, wenn nicht.

          Ansonsten ok, du hast recht.

    • @breakpoint

      Ist natürlich immer schwer zu sagen, das Urteil im Volltext wäre interessant. Schon damit man weiß, ob er schon irgendwelche Vorstrafen etc hatte.

    • „Ein drastisches und IMHO maßlos übertriebenes Urteil“

      nur 2 Wochen? Wie harmlos!

      Äh, jedenfalls verglichen mit diesem Fall neulich

      Florida Couple Found Guilty of Sex on the Beach Face 15 Years in Jail
      http://time.com/3847230/florida-sex-beach-couple-jail/

      „Caballero (der Mann) is likely to serve a full 15-year sentence because he was in jail on a felony cocaine trafficking charge within the last three years, Assistant State Attorney Anthony Defonseca told the Miami Herald. Alvarez (die Frau), who has no prior convictions, is expected to receive a significantly lighter sentence.“

      1 Jahr, 5 Jahre?

    • @breakpoint

      Dieser Artikel scheint mir etwas mehr informationen zu enthalten:

      http://justillon.de/2015/06/amtsgericht-augsburg-verhaengt-jugendarrest-fuer-sex-in-der-therme/

      “Ich hätte gute Lust, sie drei Tage in den Keller zu stecken”, empörte sich Richter Bernhard Kugler gegenüber dem jugendlichen Paar, das sich wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses vor Gericht verantworten musste. Ihnen wird vorgeworfen, Sex in einem großen Erlebnisbad gehabt zu haben – sichtlich betrunken. Kinder im Schwimmbad hätten Flachmänner gefunden.

      Der Vorfall soll sich bereits Weihnachten letzten Jahres in einer Therme bei Augsburg ereignet haben. Die Angeklagten: Ein 19-jähriger Mann und seine 18-jährige Partnerin. Am zweiten Weihnachtsfeiertag 2014 soll es ausgerechnet in der “Erlebnisgrotte” der Therme zu gemeinsamen sexuellen Handlungen gekommen sein. “Eigentlich hätte man nicht unbedingt die Polizei gerufen” sagte einer der Bademeister aus, der als Zeuge geladen war. Es käme hin und wieder vor, dass sich Liebende in der Therme näher kommen würden. In diesem Fall seien die Bademeister von dem sichtlich betrunkenen Pärchen auch noch übelst beschimpft worden. “Die waren voll alkoholisiert.” Kinder im Schwimmbad hätten Flachmänner gefunden.

      Beide Angeklagten bestritten die Tat und zeigte sich keinesfalls einsichtig. Sie erschienen ohne Anwalt zur Verhandlung. Der Mann führte zu seiner Verteidigung an, ihm sei lediglich die Hose runtergerutscht. Richter Kugler erhob Beweis durch ein Video, welches von der Sicherheitskamera des Bades aufgezeichnet wurde. Die Öffentlichkeit war bei der Inaugenscheinnahme des Videos ausgeschlossen.

      Das Gericht verurteilte schließlich den 19-Jährigen zu zwei Wochen Dauerarrest und lag damit sogar über dem Strafantrag der Staatsanwaltschaft. Die 18-Jährige schwieg zu den Vorwürfen. Gegen sie wurde ein Freizeitarrest verhängt, der in der Regel ein Wochenende umfasst. Außerdem muss die Frau rund 32 Stunden Hilfsdienste ableisten.

      Es kann also noch vieles dazu gekommen sein:
      zB:
      Er hat danach mehr beleidigt.
      Sie war besoffener

      Das Urteil interessiert mich aber auch. Kann auch sein, dass es reiner Sexismus war. Ich werde mal ein Auge darauf haben, ob es in den passenden Datenbanken auftaucht

      • Naja, bei zwei Wochen gegen ein Wochenende wäre mir der eventuell inhärente Sexismus ziemlich egal.

        In Aachen – ich hatte es schon vor Längerem mal gepostet – wurde eine Mutter, die ihren – zum Zeitpunkt der Urteilsverkündung 12-jährigen – leiblichen Sohn mehrere Jahre sexuell missbraucht hatte, zu 9 Jahren Haft verurteilt.
        Ihr Lebensgefährte, der die Akte filmte, erhielt 10 Jahre.

        Ob das Urteil wohl genauso ausgefallen wäre, würde man einfach mal gedanklich die Geschlechter aller Beteiligten austauschen?

  6. „Lasst uns Weiblichkeit neu definieren. Eine echte Frau akzeptiert ihre Endlichkeit. Ein echtee Frau weiß, dass er nichts allein tun kann.“

    http://www.spiegel.de/panorama/leute/usa-zoe-saldana-und-marco-perego-a-1038116.html#js-article-comments-box-pager

  7. Jippiiiieeeh, Selbermach-Mittwoch.Guckt mal hier:

    http://www.blick.ch/news/politik/um-frauen-zu-befreien-juso-will-die-ehe-abschaffen-id3836306.html

    http://www.swissinfo.ch/ger/juso-bezeichnet-ehe-als-ueberholtes-konstrukt/41475748

    (via http://genderama.blogspot.de/2015/06/um-frauen-zu-befreien-juso-spitze-will.html)

    Pikant:

    „Die Ehe sei ein «überholtes Konstrukt», steht in einem Feminismus-Papier, das bald den Partei-Delegierten zur Abstimmung vorgesetzt wird und aus dem die «Schweiz am Sonntag» zitiert.

    Im Papier ist die Rede von der «Befreiung» der Frauen und der Auflösung der «Gender-Identitäten». Die Ehe müsse darum auf lange Frist verschwinden. Als erster Schritt sollte sie aber «für alle Geschlechter und Kostellationen» geöffnet werden.“

    Die Ehe beschränkt also nur die Freiheiten von Frauen und nicht von Männern – interessante These. Richtig pikant aber ist, dass die Benutzung des Begriffs „Ehe“ für eingetragene Partnerschaften Homosexueller für diese Leute nur ein „erster Schritt“ sein soll, um die normale Ehe abzuschaffen.

    Normalerweise ist es mir egal, ob eine eingetragene Partnerschaft Homosexueller als „Ehe“ bezeichnet wird oder nicht. Dient das Ganze aber nur der Abschaffung der normalen Ehe, kann ich nur dagegen sein, dass die Ehe für „alle Geschlechter und Konstellationen“ geöffnet wird.

    Arne treffend: „Seit Wochen legen Homosexuelle mit noch mehr Nachdruck als bisher dar, dass eine Homo-Ehe keinen Schlag gegen die klassische Form der Ehe darstelt. Aber auf eine Fraktion kann man sich immer verlassen, wenn es darum geht, solchen Apellen in den Rücken zu fallen: den Feministen.“

    • „Die Ehe müsse darum auf lange Frist verschwinden.“

      Wie war das nochmal mit dem Selbstzerstörungsknopf? 😀

      http://www.youtube.com/watch?v=3UunQXXxAWY

      • Hä?

        • Na, die schiessen sich selbst in den Fuss! Bzw idiotischerweise selbstzerstören den Feminismus, wie er in dieser Raumschiff-Statue doch wunderbar symbolisiert wird.

          Denn die Ehe ist ein wichtiges Instrument zur Gängelung…. na, von wem in erster Linie?

          Leider kann ich nicht glauben, dass die wirklich so dumm sind, diese Jusos werden sicherlich zurückgepfiffen.

          Ich denke eher die Zwangsehe wird kommen, wenn du in der Öffentlichkeit jemandem einen Kuss gibst oder Händchen hälst als dass die Ehe abgeschaftt wird.

          Und was Ehe eigentlich ist, hat Madame de Staël auf den Punkt gebracht, auch wenn sie von „Liebe“ schrieb, und daran wird sich sicherlich nichts ändern 🙂

          „Die Liebe ist ein Egoismus zu zweit.“

    • ät MatthiaX:

      „Juso-Präsident Fabian Molina “ – guck Dir mal das Foto an. Kann schlecht getroffen sein, aber der ist mir schon optisch unsympathisch. Erinnert mich an einen Kollegen, der immer viel Freude an Mobbing hatte.

      Ein Journalist in der JF (u.a.) meinte, daß die Kommunisten es früher über Wirtschaft und Politik versucht hätten. Hat nicht geklappt; deswegen versuchen es die Linksextremen heute über Gesellschaft und Geschlecht.
      Sind die familiären Identitäten zerstört, ist der letzte Keim des Widerstands gegen die herrschende Ideologie zerstört. Die Familien waren ja stets das Problem, mit dem die Diktatoren zu kämpfen haben.
      Die letzte Loyalität gehört idR immer noch dem eigenen Blut. Glücklicherweise lassen sich biologisch begründete Loyalitäten nicht wirklich zerstören. Zumindest nicht auf Befehl, sondern eher durch wirtschaftliche und gesellschaftliche Umbrüche, die von neuen Technologien und vom Wohlstand erzeugt werden.

      Das scheinen die Genderixe allerdings teils verstanden zu haben: Sie versuchen die gesellschaftliche Situation mit Gewalt zu ändern. Das könnte vielleicht den von ihnen erwünschten Effekt haben. Was meinst Du?

      • @ Axel

        Das Wiederkäuen falscher rechtskonservativer und rechtsradikaler Verschwörungstheorien wird auch nicht wahrer, wenn man den Irrsinn noch so oft wiederholt.

        • Leszecke:

          Linkskonservative gibt´s nicht. Daß Du die übliche linksextremistische Taktik der Nazikeule laufend benutzt, weist Dich als politkorrekten Nachplapperer aus. Selber denken, Leszek!

          Daß wir in einer freiheitlichen und sozialen pluralistischen Demokratie leben, heißt nicht, daß es nicht massenweise Leute gibt, die etwas ganz anderes wollen. Und im Augenblick eröffnet der moralisierende Genderismus solchen Persönlichkeiten ungeahnte Möglichkeiten, die ihnen selbst zu tiefsten 68er Zeiten nicht geboten wurden.

        • @ Axel

          „Linkskonservative gibt´s nicht.“

          Gibt´s etwa keinen linken Flügel der CDU?

          „Daß Du die übliche linksextremistische Taktik der Nazikeule laufend benutzt, weist Dich als politkorrekten Nachplapperer aus. Selber denken, Leszek!“

          „Linksextremismus“ gibt es nicht. „Linksextremismus“ ist ein vom Verfassungsschutz erfundener unwissenschaftlicher Kampfbegriff, den kein seriöser Politikwissenschaftler verwendet.

          Und darüber hinaus ist es nunmal so, dass es die entsprechenden irrationalen Verschwörungstheorien nur im rechtskonservativen und rechtsradikalen Lager gibt. Ich halte mich nur an die Fakten.

          „Daß wir in einer freiheitlichen und sozialen pluralistischen Demokratie leben, heißt nicht, daß es nicht massenweise Leute gibt, die etwas ganz anderes wollen.“

          Ich bin libertärer Sozialist und will sicherlich etwas anderes als staatliche Formaldemokratie und Kapitalismus.
          Kürzlich habe ich auf der Homepage einer freiheitlich-sozialistische Organisation eine gute Prinzipienerklärung gelesen, mit der ich weitgehend übereinstimme (abgesehen von der doofen gegenderten Sprache, das hätten sie sich sparen können, sowas interessiert die Männer und Frauen der Arbeiterklasse nicht):

          https://www.fau.org/texte/anarcho-syndikalismus/art_150603-200337

          „Und im Augenblick eröffnet der moralisierende Genderismus solchen Persönlichkeiten ungeahnte Möglichkeiten, die ihnen selbst zu tiefsten 68er Zeiten nicht geboten wurden.“

          Nein, der Genderismus eröffnet überhaupt keine Möglichkeiten für eine Transformation der bestehenden Gesellschaft hin zu einer freiheitlich-sozialistischen Gesellschaftsordnung, sondern behindert diese (z.B. durch Schwächung männlicher Selbstbehauptungsfähigkeit, die es für eine soziale Revolution braucht; Spaltung der Solidarität der Geschlechter im Klassenkampf; Entfremdung der Linken von der Mehrheitsbevölkerung durch irrationale Sprachumerziehungsmaßnahmen, Sexualfeindlichkei usw.) – und u.a. darum lehne ich den Genderismus ab.

          Der entscheidende Punkt ist hierbei aber ein anderer: Zufällig weiß ich als „Linksextremist“ ziemlich genau, welche Transformationsvorstellungen und Strategien es in der radikalen Linken wirklich gibt und welche nicht – und die in euren irrationalen Verschwörungstheorien behaupteten gibt es nicht. Darum gibt´s ja auch nie Belege von euch, denn der Unsinn kann ja nicht belegt werden.

          Merke:

          1. Eine gesellschaftliche Transformationsstrategie oder Revolutionstheorie, die von irgendeiner Strömung innerhalb der radikalen Linken tatsächlich vertreten wird, ist immer nachweisbar. Wenn es diese tatsächlich gibt, dann gibt es auch innerhalb der radikalen Linken SCHRIFTEN dazu von ihren Vertretern. Ohne solche Schriften kann eine bestimmte Strategie nämlich nicht bekannt werden und keine größere Anhängerschaft finden. Strategien entstehen nicht einfach so aus dem Nichts, die muss sich erst mal jemand ausdenken und verbreiten, bevor eine linke Strömung sich danach ausrichten kann. Durch Gedankenübertragung werden Strategien sicherlich nicht verbreitet, sondern durch WORT UND SCHRIFT. Und darum sind sie – wenn sie existieren – auch NACHWEISBAR.

          2. Die reale radikale Linke ist alles andere als ein monolithischer Block, sondern besteht aus einer Vielzahl unterschiedlicher Strömungen, die miteinander konkurrieren. Zu jeder gesellschaftlichen Transformationsstrategie oder Revolutionstheorie, die von irgendeiner Strömung innerhalb der radikalen Linken tatsächlich vertreten wird, gibt es KRITIKEN und GEGENSCHRIFTEN von anderen, konkurrierenden linken Strömungen, die andere Strategien vertreten, es gibt also einen Wettbewerb der Strategien. Und das bedeutet: Zu jeder real existierenen Strategie innerhalb der Linken gibt es SCHRIFTEN, GEGENSCHRIFTEN, DISKURSE und DEBATTEN innerhalb der Linken. Jede Strategie wird GEPRÜFT, DISKUTIERT, DEBATTIERT UND KRITISIERT.

          3. Eine gesellschaftliche Transformationsstrategie oder Revolutionsstrategie darf, damit sie überhaupt größere Anhängerschaft innerhalb der radikalen Linken findet, nicht völlig unrealistisch sein. Wenn fast jeder leicht erkennen kann, dass eine bestimmte Strategie nicht funktionieren KANN, wird sie nicht angenommmen.
          Zudem gibt es innerhalb der verschiedensten Strömungen der radikalen Linken auch noch Aktivisten und Theoretiker mit hoher pragmatischer Kompetenz und historischen Wissen, die unrealistische Vorschläge ausführlich auseinandernehmen können. Eine komplett unrealistische Transformations- oder Revolutionsstrategie findet innerhalb der radikalen Linken daher längerfristig keine größere Anhängerschaft.

          4. Damit eine bestimmte gesellschaftliche Transformationsstrategie oder Revolutionsstrategie an eine bestimmte Strömung der radikalen Linken Anschluss findet, darf sie außerdem nicht im grobem Widerspruch zu deren theoretischen und ethischen Grundlagen stehen. Dann wird sie nämlich nicht angenommen.

          Eure konservativen/rechten Verschwörungstheorien erfüllen mit schöner Regelmäßigkeit keines der genannten Kriterien: Es gibt keine Schriften dazu in der Linken, keine Gegenschriften, keine Diskurse, keine Debatten, man begegnet niemandem in der radikalen Linken, der so etwas vertritt.

          Die von eurer Seite aus behaupteten Strategien sind neben ihrer faktischen Nicht-Existenz außerdem in der Regel auch noch erkennbar völlig unrealistisch und mit den entsprechenden linken Strömungen weltanschaulich in der Regel nicht kompatibel.
          Man kann also von vornherein erkennen, dass sie nicht stimmen können.

          Wie wäre es, wenn ihr endlich mal lernt zu recherchieren, was wir „Linksextremisten“ tatsächlich vertreten und was nicht – so funktioniert wissenschaftliches Arbeiten nämlich, über ernsthafte Recherche – anstatt falsche, unbelegte und unbelegbare Behauptungen in die Welt zu posaunen?

        • „… so funktioniert wissenschaftliches Arbeiten nämlich, über ernsthafte Recherche …“

          Ich könnt‘ mich immer beömmeln, wenn ich den Herrn @ Leszek von wissenschaftlichem Arbeiten reden höre … 🙂

          Allein dies “ …man begegnet niemandem in der radikalen Linken, der so etwas vertritt.“, würde doch erstmal belegt werden müssen, denn ich glaube nicht, daß Du ALLE kennst und ALLEN begegnet bist.

          Ach ja, *Gealterte Jugendbande: Wer oder was ist die Antifa?*

          http://sciencefiles.org/2015/06/10/gealterte-jugendbande-wer-oder-was-ist-die-antifa/

        • @ ddbz

          „Ich könnt’ mich immer beömmeln, wenn ich den Herrn @ Leszek von wissenschaftlichem Arbeiten reden höre …“

          Liegt vielleicht daran, dass du von wissenschaftlichem Arbeiten keine Ahnung hast.

          „Allein dies ” …man begegnet niemandem in der radikalen Linken, der so etwas vertritt.”, würde doch erstmal belegt werden müssen, denn ich glaube nicht, daß Du ALLE kennst und ALLEN begegnet bist.“

          Muss ich auch nicht. Es reicht über Jahre hinweg den verschiedensten Personen aus den verschiedensten linken Strömungen begegnet zu sein oder ihre Zeitungen oder zentralen Schriften gelesen zu haben um zu wissen, was dort vertreten wird und was nicht.

          „Ach ja, *Gealterte Jugendbande: Wer oder was ist die Antifa?*“

          Ja, die kenntnisfreien Dummschwätzer-Artikel gegen Linke auf ScienceFiles finde ich auch stets amüsant.

        • ät Leszek und ddbz:

          „Gibt´s etwa keinen linken Flügel der CDU?“
          – Als wenn es darum ginge. Man könnte auch Stasifritzen als lk bezeichnen. Nein, es geht Dir darum, mich als „rechts“ zu diffamieren.

          „“Linksextremismus” ist ein vom Verfassungsschutz erfundener unwissenschaftlicher Kampfbegriff, den kein seriöser Politikwissenschaftler verwendet.“
          – Schon wieder.
          Kein LINKER Politologe, wohlgemerkt. Münkler und Patzelt würden das sicher tun.
          Gibt es Rechtsextremisten?

          „Und darüber hinaus ist es nunmal so, dass es die entsprechenden irrationalen Verschwörungstheorien nur im rechtskonservativen und rechtsradikalen Lager gibt.“
          – Genau, Verschwörungstheorien über böse Antifeministen und rechtsextremistische Maskulisten gibt es nicht.

          „Ich bin libertärer Sozialist und will sicherlich etwas anderes als staatliche Formaldemokratie und Kapitalismus.“
          – Verfassungsfeind. Ich bin für Berufsverbot; zumindest im öffentlichen Dienst. Es kann nicht sein, daß Kräfte, die unser GG offen ablehnen, auch noch Knete vom Staat dafür kriegen, daß sie gegen ihn arbeiten. Brandt hat´s richtig gemacht.

          „Nein, der Genderismus eröffnet überhaupt keine Möglichkeiten für eine Transformation der bestehenden Gesellschaft hin zu einer freiheitlich-sozialistischen Gesellschaftsordnung, sondern behindert diese “
          – Richtig. Es geht schlicht um absolute Macht und sonstige Pfründen. Das gilt übrigens für alle Extremisten jeglicher Couleur.

          „Zufällig weiß ich als “Linksextremist” ziemlich genau, welche Transformationsvorstellungen und Strategien es in der radikalen Linken wirklich gibt und welche nicht – und die in euren irrationalen Verschwörungstheorien behaupteten gibt es nicht. “
          – Was ist an meinen Vorstellung zu Linksextremisten (genauso zu Rechtsex.) so irrational? Das Geschichtsbuch ist da sehr deutlich. Ideologie: alles Betrug.

          Deine linken Schriften haben wir ja nun oft genug durchgekaut. Schriften zu Wünschelrutengängerei oder Walgesangheilung muß man nicht ernst nehmen.
          Noch ein Hinweis: Menschen lügen manchmal. Oder sagen wir laufend.
          Und: Menschen betrügen sich selbst. Sie fordern Dinge wie Integration von Millionen Flüchtlingen (“ „) oder 60 Geschlechter. Wenn sie selbst aber die Folgen mitverantworten sollen, hauen sie schnell ab. Fleischi vom Spiegel hat das sehr schön beschrieben.

          Lügen und betrügen linke Politiker und Aktivisten nicht?
          Nein, das tun nur rechte Politiker, konservative Christen und ich.

          „Eure konservativen/rechten Verschwörungstheorien erfüllen mit schöner Regelmäßigkeit keine der genannten Kriterien: „…“Wie wäre es, wenn ihr endlich mal lernt zu recherchieren, was wir “Linksextremisten” tatsächlich vertreten und was nicht“
          – Wir brauchen Euer Geschwätz nicht zu beachten. Die Beachtung der Taten genügt. Und die sprechen Bände.
          Wenn ich die JF lese, zuzeiten auch den Spiegel oder andere L-Medien, weiß ich präzise, was Ihr so wollt. Was Ihr erzählt, ist dabei nachrangig.
          ———————————
          ddbz:

          Hab ich auch grad gelesen. Was KriWi immer so an Schätzen ausgräbt….
          Dieser Satz paßt gut auf Leszeks „wissenschaftliche Analyse“:

          ***Wenn also das nächste Mal die Scheibe ihres Ladens in der Leipziger Innenstadt zu Bruch geht und es wieder einmal linke Gewalttäter waren [Legida bestimmt nicht]: Trösten Sie sich damit, dass die Gewalttäter im Vorfeld oder im Nachhinein darüber diskutiert haben, ob es sinnvoll ist, Fensterscheiben von Läden einzuschlagen. Das macht es doch besser – oder?***

        • @ Leszek

          „Es reicht über Jahre hinweg den verschiedensten Personen aus den verschiedensten linken Strömungen begegnet zu sein oder ihre Zeitungen oder zentralen Schriften gelesen zu haben um zu wissen, was dort vertreten wird und was nicht.“

          … Kemper? 🙂

          „Ja, die kenntnisfreien Dummschwätzer-Artikel gegen Linke auf ScienceFiles finde ich auch stets amüsant.“

          Du wirst es nicht gelesen haben, damit Deine wissenschaftlichen, äh linkspolitischen Kreise nicht gestört werden.

          Mach mir doch mal den Wissenschaftler und erkläre mir Dummerchen, was DISEN Artikel denn nun zum Dummschwätzer-Artikel macht.(?)

        • „““Linksextremismus” ist ein vom Verfassungsschutz erfundener unwissenschaftlicher Kampfbegriff, den kein seriöser Politikwissenschaftler verwendet.”“

          *Studie von Wissenschaftlern der Freien Universität: Linksextreme Einstellungen sind weit verbreitet*

          https://idw-online.de/de/news?print=1&id=625936

          Hierzu auch gerne:

          http://sciencefiles.org/2015/02/23/das-versagersyndrom-studie-uber-linksextremismus/ 🙂

        • ät ddbz:
          „*Studie von Wissenschaftlern der Freien Universität: Linksextreme Einstellungen sind weit verbreitet*“

          – Die wurden von Ministerin Köhler beauftragt. Die war doch rechts und homophob. Daher ist die Studie der FU-Wissenschaftler als nichtig anzusehen.

          Erst wenn Barbie eine neue in Auftrag gibt, wo das Gegenteil rauskommt, also daß alle L-Extremisten wie Leszek ganz super lieb sind, ist das als wissenschaftlich zu werten.
          🙂

        • @ A (AE)

          Mir ging es um die Wissenschaftlichunkeit, oder so, von @ L.

          Behauptung: Kein Linker ist so und so – zack -> Beispiel.

          Behauptung: Kein Politikwissenschaftler macht das. -> Wieder ein Beispiel.

          Sollte doch in seinem Sinne sein?

        • Noch zu Wissenschaft und Linksextremismus

          „Linksextremismus im Spiegel von Wissenschaft und Publizistik

          Laut Bundesinnenministerium lag die Zahl linksextremistischer Gewalttaten 2012 im vierten Jahr in Folge höher als die der rechtsextremistischen Gewalttaten. Vor diesem Hintergrund wäre zu erwarten, dass sich Forschung und Publizistik intensiv mit linksextremen Ideologien und Strukturen auseinandersetzen. Tatsächlich aber sind weite Teile des militanten Linksextremismus „Terra Incognita“.“

          https://www.bpb.de/politik/extremismus/linksextremismus/169852/linksextremismus-im-spiegel-von-wissenschaft-und-publizistik

        • ät ddbz:

          Klar, die Nazis sind seit 2000 auf dem absteigenden Ast. Ich lebe seit 1995 in drei verschiedenen neuen Ländern und kann beobachten, wie die immer weniger werden.

          Da fehlt den Radikalinskis natürlich die Ausrede für ihre Gewalt bzw. für ihre Schmarotzerei an Steuergeld.
          Offenbar aber schnuppe, wird halt die „faschistoide“ Polizei, die „nazistische“ AfD oder die „Nazibraut“ Birgit Kelle attackiert.

          Den kennste doch?
          http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/kampf-gegen-rechts-ein-volk-von-antifaschisten-13429214.html

        • @ dbbz

          „… Kemper?“

          Andreas Kemper habe ich einmal auf einer Veranstaltung gesehen, aber wir haben nicht miteinander gesprochen.

          „Du wirst es nicht gelesen haben, damit Deine wissenschaftlichen, äh linkspolitischen Kreise nicht gestört werden.“

          Doch, ich lese die antilinken Hetz-Artikel auf ScienceFiles hin und wieder, denn es ist ja sinnvoll zu wissen, welche Diskursstrategien politische Gegner verwenden, insbesondere, wenn sie, wie die Betreiber von ScienceFiles von linken Theorien und Strömungen, von linker Ideen- und Sozialgeschichte wenig Ahnung haben.

          „Mach mir doch mal den Wissenschaftler und erkläre mir Dummerchen, was DISEN Artikel denn nun zum Dummschwätzer-Artikel macht.(?)“

          Lies dir erstmal den Original-Artikel durch, hier: S. 11- 13:

          http://www.dji.de/fileadmin/user_upload/bulletin/d_bull_d/bull109_d/DJI_1_15_Web.pdf

          Es ist leicht zu erkennen, dass dieser Artikel weitaus differenzierter ist als das, was die ScienceFiles-Betreiber daraus gemacht haben. Trotzdem enthält auch dieser Artikel Fehler.
          Bei dem Thema ist aber zu berücksichtigen, dass hier keine größeren empirischen Untersuchungen vorliegen, weil Antifas natürlich nicht so blöd sind, sich von „Linksextremismus-Forschern“ (also von staatlich beauftragten ideologischen Pseudowissenschaftlern) untersuchen zu lassen.

          Gehen wir ein paar Punkte aus dem ScienceFiles-Artikel mal durch:

          „Die Antifa hat mit rechten Gegnern einen eindeutigen ideologischen Bezugspunkt, d.h. ohne Rechte keine Antifa.“

          Das ist zu undifferenziert: Das Konzept eines revolutionären Antifaschismus richtet sich auch gegen die gesellschaftlichen Bedingungen, die Faschismus und Rassismus produzieren oder begünstigen und in diesem Sinne interessieren sich Antifas u.a. auch für die Zusammenhänge zwischen Faschismus und Kapitalismus und anderen Aspekten.

          „Es gibt bundesweit zwischen 150 und 200 Gruppen der Antifa.“

          Bereits die genannte Spanne von 150 – 200 zeigt schon, wie ungewiss die Datenlage ist und dass es sich um eine grobe Schätzung handelt.

          „Die Antifanten sind in ihrer Mehrheit zwischen 25 und 30 Jahre alt,“

          Die Verwendung des rechten Kampfbegriffs „Antifanten“ macht deutlich, dass es sich bei diesem ScienceFiles-Artikel nicht um einen wissenschaftlichen Artikel handelt.
          Die Altersangabe ist meiner Ansicht nach falsch. In vielen Antifa-Gruppen, die mir im Laufe der Jahre bekannt geworden sind, gab es auch viele jüngere Leute, in manchen Gruppen sogar ausschließlich jüngere Leute. Eine Mehrheit von Personen zwischen 25 und 30 Jahren und älter findet man vielleicht in den besser organisierten sogenannten „postautonomen“ oder bewegungslinken Gruppen, als allgemeine Altersangabe für die Mehrheit der Antifas halte ich diese Aussage aber für nicht zutreffend.
          Mit dieser Einschätzung stehe ich nicht alleine da:

          „Die meisten aktiven Antifas (…) sind zwischen sechzehn und dreißig Jahre alt (…) und befinden sich noch in Ausbildung oder Studium.“

          (aus: Keller/Kögler/Krawinkel/Schlemermeyer – Antifa. Geschichte und Organisierung, Schmetterling Verlag, S. 156)

          „was die Rede von der Jugendkultur etwas müde ausschauen lässt, es sei denn, man ist der Ansicht, dass der Reifungsprozess bei Mitgliedern der Antifa langsamer verläuft und entsprechend länger benötigt, die Jugendphase entsprechend bis ins vorgeschrittene Alter von 30 Jahren reicht.“

          Das ist falsch, der jugendsubkulturelle Aspekt spielt eine wichtige Rolle, auch wenn die Antifa nicht darauf reduziert werden kann.

          In dem oben verlinkten Original-Artikel heißt es dazu übrigens noch:

          „Je spektakulärer und »actiongeladener« die Ereignisse sind (zum Beispiel Proteste oder auch Krawalle), desto eher sind die Teilnehmer jung und männlich. Je mehr man die Alltagsszenarien des sozialen Umgangs, des Organisierens und Diskutierens betrachtet, desto höher ist der Anteil von Älteren und Frauen.“

          „Die Antifa wird dem undogmatischen Linksextremismus zugeordnet,“

          Zu dem unwissenschaftlichen Kampfbegriff „Linksextremismus“ heißt es im Original-Artikel übrigens:

          „Die Verwendung des Terminus »linksextrem« zur Beschreibung des autonomen Spektrums ist stark umstritten. Viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verzichten allein schon
          deshalb darauf, weil er anders als der Begriff Rechtsextremismus sozialwissenschaftlich weitgehend unbestimmt ist. Zudem
          ist der Terminus kaum geeignet, das Geflecht ideologisch sehr
          heterogener Gruppen zu klassifizieren.“

          Dass die Antifa zur undogmatischen (also zur antiautoritären) radikalen Linken zählt, ist überwiegend richtig, trifft aber nicht auf alle Strömungen der Antifa zu. Die Zuordnung zur undogmatischen Linken trifft zu auf Antifas mit linkssozialistischer oder anarchistischer politischer Orientierung, also z.B. auf Gruppen aus dem Spektrum der antinationalen Antifa, der Bewegungslinken und der klassischen Antifa und umfasst u.a. weltanschauliche Orientierungen wie Anarchismus, Rätekommunismus, Operaismus, Postoperaismus und Wertkritik.
          Mit diesen politischen Orientierungen stimme ich weitgehend überein.
          Daneben gibt es aber auch noch die Unterströmung der Antiimps, die orthodox-marxistisch sind sowie die Antideutschen. Diese beiden – obwohl miteinander zerstritten – können m.E. nicht der undogmatischen bzw. antiautoritären radikalen Linken zugeordnet werden.

          Zu Strömungen in der Antifa siehe:

          Keller/Kögler/Krawinkel/Schlemermeyer – Antifa. Geschichte und Organisierung, Schmetterling Verlag, S. 126 – 154

          „bezieht sich auf kommunistische Faschismusanalysen, was den Kurzschluss zwischen Faschismus und Kapitalismus, die für Antifanten beide Feinde sind, erklärt. Geistig ist die Antifa somit in der Weimarer Republik stehen geblieben.“

          Die Zusammenhänge zwischen Kapitalismus und Faschismus zu berücksichtigen ist völlig richtig, ich empfehle hierzu für die historische Perspektive das ausgezeichnete Buch von Reinhard Kühnl – Faschismustheorien. Ein Leitfaden

          Allerdings beziehen sich die meisten zeitgenössischen Antifas natürlich nicht auf kommunistische Faschismusanalysen der Weimarer Republik, sondern auf neuere faschismustheoretische Ansätze, ein Beispiel:

          „Die instrumentalistische These, Nazis als Werkzeug in der Hand von Kapitalisten zu begreifen, wurde zugunsten der Erkenntnis abgelegt, dass gesellschaftliches Leben nicht so funktioniert, dass sich Herrschaftseliten zusammensetzen und die Weltgeschichte planen. Teile der AA/BO kamen zu der Erkenntnis, dass das das komplexe Gefüge westlicher Industrienationen nicht vollständig steuerbar sei, sondern eine Eigendynamik habe, die allen Akteueren des kapitalistischen Systems ihre Sachzwänge – Ausrichtung auf Profit, Konkurrenz etc. – auferlege. Darüber hinaus wurde die monokausale, allein auf die Ökonomie fixierte, Erklärung des Nationalsozialismus verworfen, weil diese die, selbst im Sinne einer nur zweckrationalen Vernunft, als irrational anzusehende, millionenfache Ermordung von Juden und Jüdinnen und anderer als „rassisch minderwertig“ stigmatisierter Menschen nicht hinreichend erklären konnte. Der Nationalsozialismus wurde demgegenüber begriffen als ein der spezifischen historischen Situation geschuldetes Bündnis zwischen dem auf Profitmaximierung und Eigensicherung bedachten Kapital und den (…) Nazis.“

          (aus: Keller/Kögler/Krawinkel/Schlemermeyer – Antifa. Geschichte und Organisierung, Schmetterling Verlag, S. 98 f.)

          Einflussreich für einen Teil der Antifa wurde außerdem die Antisemitismus-Analyse des wertkritisch-marxistischen Historikers Moishe Postone:

          http://de.wikipedia.org/wiki/Moishe_Postone

          „Ziel der Antifa ist eine “grundsätzliche gesellschaftliche Umwälzung” in den beschriebenen Kommunismus, was mit einer Ablehnung des Leistungsprinzips einhergeht.“

          Das Ziel der meisten antiautoritär orientierten Antifas hinsichtlich ihrer Gesellschaftsauffassungen ist eine Form von freiheitlichem, basisdemokratischem Sozialismus. Dieser kann, muss aber nicht zwangsläufig kommunistisch („jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen“) organisiert sein. Während es auch antiautoritäre Kommunisten in der Antifa-Szene gibt, ist trotzdem nicht jeder Antifa-Aktivist Kommunist.

          Autoritäre kommunistische Vorstellungen gibt es bei einer Minderheit in der Antifa-Szene insbesondere in der antiimperialistischen Unterströmung.

          „Besonders wichtig für die Antifa ist die Selbstinszenierung als gewaltbereite, gewalttätige, militante Gruppe. Diese Selbstinszenierung ist der Kern, der die Antifanten zusammenhält.“

          Abgesehen davon, dass hier wieder der unwissenschaftliche rechte Kampfbegriff „Antifanten“verwendet wird, ist diese Aussage offensichtlich undifferenzierter pseudowissenschaftlicher Stuss.
          Es ist zwar richtig, dass für einen Teil der Antifa-Aktivisten auch militante Selbstinzenierung wichtig ist (und diese hat sowohl irrationale und kritikwürdige Aspekte als auch angesichts der Realität der Existenz gewaltbereiter Neo-Nazis auch eine rationale Dimension), aber der Zusammenhalt bei Antifas wird selbstverständlich, wie jeder zum soziologischen Denken fähige Mensch leicht vermuten kann, durch viele Faktoren hervorgerufen. Im Original-Artikel wird auf diese Vielfalt auch eingegangen.

          Zudem wird in dem Original-Artikel auch völlig korrekt darauf hingewiesen, dass es in der Antifa-Szene auch Kritik an militanter Selbstinszenierung gibt:

          „Zum Zweiten werden Gewalt und Gewaltinszenierung innerhalb der Antifa ausführlich diskutiert. Diese Debatte trägt oft
          selbstkritische Züge, (…)“

          Und es wird in dem Orginal-Artikel auch zutreffenderweise darauf hingewiesen, dass die meisten Antifa-Aktivisten nicht gewalttätig sind:

          „Mit Blick auf empirische Studien muss man aber auch sagen: Tatsächlich übt ein wohl eher kleiner Teil selbst Gewalt aus.“

          „Zum Dritten ist der
          größere Teil der Aktivitäten gar nicht gewalttätig, sondern beschränkt sich auf die Organisation von Solidarität, auf Demonstrationen, aufklärerische Aktionen oder Diskussionen (…)“

          Es ließe sich noch mehr zu dem ScienceFiles-Artikel sagen, aber ich belasse es mal dabei.

        • @ Leszek

          „Doch, ich lese die antilinken Hetz-Artikel auf ScienceFiles hin und wieder!“

          Das lässt einige Rückschlüsse auf Deine Wissenschaftlichkeit zu …

          Warum nur, warum bist Du offensichtlich zu feige und Dir Deiner Unwissenschiftlichkeit bewust, und kommentierst nicht bei Klein und Diefenbach direkt? Bist Du Dir bewust keine Schnitte zu haben?

          Du kannst ganz offensichtlich nur über Bande beleidigen und beschimpfen! Findest Du das gut? Wahrscheinlich, bist ja ein Linker … 😦

        • @ ddbz

          „Das lässt einige Rückschlüsse auf Deine Wissenschaftlichkeit zu“

          Tatsächlich? Welche denn?

          „Warum nur, warum bist Du offensichtlich zu feige und Dir Deiner Unwissenschiftlichkeit bewust, und kommentierst nicht bei Klein und Diefenbach direkt?“

          Du meinst, es reicht nicht aus deine Kommentare zum Thema zu beantworten, sondern ich sei verpflichtet mit jedem, dessen Ansichten ich nicht teile Diskussionen auf deren Blogs zu führen? Das sehe ich anders.

          „Bist Du Dir bewust keine Schnitte zu haben?“

          Bei diesem Thema? 🙂
          Die Betreiber von ScienceFiles haben recht offensichtlich keine Ahnung von der Antifa-Szene.

          „Du kannst ganz offensichtlich nur über Bande beleidigen und beschimpfen! Findest Du das gut?“

          Ich führe auf diesem Blog hier häufig Diskussionen mit Personen, die andere Meinungen vertreten. Wenn ich das auch noch auf zig anderen Blogs machen müsste, käme ich zu nichts anderem mehr.
          Außerdem würde ich auf ScienceFiles wohl schnell gesperrt werden, erfahrungsgemäß haben es antilinke Hetzer nicht so mit Kritik.

          „Wahrscheinlich, bist ja ein Linker …“

          Das könnte sein. 🙂

      • „Die Familien waren ja stets das Problem, mit dem die Diktatoren zu kämpfen haben.“

        Meinst du den NS? Oder das Kaiserreich? (wenn wir mal in D bleiben wollen)
        Da ist mE nicht das geringste dran. Wie kommst du zu dieser Einschätzung?

        Wie war nochmal dieser alte Witz?
        Am Essenstisch:
        „Paapaa? Wer hat denn den Reichstag angezündet?“
        „Och Jong, Ess, Ess!“

        • ät Alex:

          Nazis, Kollegen und die zahlreichen kommunistischen Regime. Etc. Das Kaiserreich war doch nicht totalitär.

          Die Diktatoren haben sehr wohl das Problem der Blutsbande gehabt. Sie haben versucht, die verschiedenen Altersklassen in Politorganisationen zu stecken. Und die Kinder wurden aufgefordert, die Eltern zu verraten, was einige Schwache auch taten.

          Und wie sind die Geschwister Scholl zum Antifaschismus gekommen? Ganz einfach: Durch das Vorbild der Eltern.

          Den Reichstagsbrandwitz kenne ich ähnlich:
          „General Göring, der Reichstag brennt!“ – „Was, schon?“

        • Ntürlich hatte ich die ganzen Kommis vergessen, aber die waren ja eh kein Beispiel an das man denken musste, da sie von der Familie als bürgerliches Ding ohnehin nicht viel hielten (jedenfalls öffentlich-ideologisch).
          Das Kaiserreich war zwar nicht totalitär, aber autokratisch und dikatatorisch. Da war die Familie Machtinstrument von Gottes Gnaden und sicherlich keine Keinzelle für irgendwelche Opposition.
          Im NS war die Familie auch ein gehätscheltes Kind und die genannte Familie Scholl kann man eher als Ausnahme von der Regel betrachten, dass auch im NS die Familie ein Unterdrückungsinstrument der Obrigkeit war, was natürlich weniger an den Nazis lag, sondern durchs Kaiserreich in die Köpfe gesetzt, nein eher geprügelt und tradiert wurde. Weiter so in die deutschen Nachfolgestaaten des NS, bis die 60er dem (und das ist nunmal ein Verdienst) ein Ende der Haudrauftradition gemacht haben.
          Dann gab es im NS und vor allen der DDR natürlich das Denunzieren von seiten des ideologisierten Nachwuchses, obendrauf zur Brutaloerziehung seitens der Eltern. Dass da die Familie kein nennenswerter Ort der Verschwörung gegen die verschiedenen Regimes waren, ist leicht klar.
          Am ehesten gäbe es heute eine Harmonie, in der „Blut dicker als Wasser“ wäre. Aber bei gemeinsamen Ideen und politischen Auffassungen scheint weniger die Verwandtschaftsbande eine Rolle zu spielen als geistige Wahlverwandtschaften.

        • ät Alex:

          „Im NS war die Familie auch ein gehätscheltes Kind “
          – Na ja, zur Kinderzucht vielleicht. Aber warum wurden Jungs ab 10 (?) in die HJ gedrängt? Mädchen später auch? Auch, um sie der familiären Kontrolle zu entziehen.

          „60er dem (und das ist nunmal ein Verdienst)“
          – Na ja, die „Verdienste“ der 68er halte ich eher für Eigenlob. Manche Historiker sagen, daß revolutionäre Bewegungen immer nur Begleiterscheinung einer Umwälzung sind, nicht Ausgangspunkt. Das ist das „Revolutionsparadoxon“.
          Ich denke, auch wenn die 68er brav gewesen wären, gäbe es heute gemischte WGs, Pillenknick, Homo-Akzeptanz…

          „Dass da die Familie kein nennenswerter Ort der Verschwörung gegen die verschiedenen Regimes waren, ist leicht klar.“
          – Finde ich nicht. Die familiäre Wohnung war einer der wenigen Orte, wo man offen übers Regime sprechen konnte. Da muß es nicht zur „Konspiration“ gegen das Regime kommen; es reicht, wenn andere Meinungen oder Kritik Verbreitung finden können. Und Loyalitäten, die nicht dem Regime dienen.

          „Aber bei gemeinsamen Ideen und politischen Auffassungen scheint weniger die Verwandtschaftsbande eine Rolle zu spielen als geistige Wahlverwandtschaften.“
          – Mir ist die Richtung nicht ganz klar. Du meinst, daß heute eher Freunde/ Gleichgesinnte zueinander halten, als Familienangehörige?

      • @ Axel

        „Ein Journalist in der JF (u.a.) meinte, daß die Kommunisten es früher über Wirtschaft und Politik versucht hätten. Hat nicht geklappt; deswegen versuchen es die Linksextremen heute über Gesellschaft und Geschlecht.“

        Kann gut sein. Weiß ich nicht. Kann auch unabhängig davon gekommen sein. Oder teils/teils.

        „Sind die familiären Identitäten zerstört, ist der letzte Keim des Widerstands gegen die herrschende Ideologie zerstört. Die Familien waren ja stets das Problem, mit dem die Diktatoren zu kämpfen haben.“

        Allerdings.

        „Die letzte Loyalität gehört idR immer noch dem eigenen Blut. Glücklicherweise lassen sich biologisch begründete Loyalitäten nicht wirklich zerstören.“

        Meist nicht. Es sei denn, sie sind schon kaputt.

        „Zumindest nicht auf Befehl, sondern eher durch wirtschaftliche und gesellschaftliche Umbrüche, die von neuen Technologien und vom Wohlstand erzeugt werden.“

        Wenn eine Technologie hierbei besonders destruktiv wirkt, sind es die ganzen Online-Partnerbörsen. Ansonsten können neue Technologien dabei natürlich auch eine Rolle spielen.

        Wohlstand für alle ist schon wünschenswert, er muss nicht zwangsläufig Familien zerstören.

        „Das scheinen die Genderixe allerdings teils verstanden zu haben: Sie versuchen die gesellschaftliche Situation mit Gewalt zu ändern. Das könnte vielleicht den von ihnen erwünschten Effekt haben. Was meinst Du?“

        Die Gendersens wollen auf jeden Fall immer mehr Macht haben, und streben das auch mit Gewalt an, mit Gewalt im Verborgenen.

        • ät MatthiaX:

          „Meist nicht. Es sei denn, sie sind schon kaputt. “
          – Oui. Das geschieht dann aber eher auf psychologischer/biologischer Ebene. Wobei Fanatiker hier kräftig mithelfen können.
          Wie kann eine Frau wie Anita Sarkeesian mit einem Mann eine normale Beziehung haben? Oder Anne W?
          Wenn sie andere Frauinnen infizieren, sind natürlich etliche andere Beziehungen vergiftet.

          „Wenn eine Technologie hierbei besonders destruktiv wirkt, sind es die ganzen Online-Partnerbörsen. “
          – Wieso denn das? Sind doch eigentlich nur sehr ineffizient.

          „Wohlstand für alle ist schon wünschenswert, er muss nicht zwangsläufig Familien zerstören. “
          – Na ja, leider hat der Massenwohlstand in Europa die Individualität in ungesunde Bahnen gelenkt und damit die Kleinfamile etabliert. Wer hat schon noch Kontakt zu Tanten und Onkeln?

          „Die Gendersens wollen auf jeden Fall immer mehr Macht haben, und streben das auch mit Gewalt an, mit Gewalt im Verborgenen.“
          – „Strukturelle Gewalt“, wie ihre 68er Vorläufer das so schön nannten, hihi. Nur bei denen stimmt es auch. 🙂

    • Ähnliches hat Adrian auch geschrieben:

      „Selbstverständlich ist die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ein erster Schritt auf dem Weg zur Abschaffung der gegenwärtigen Ehe. Die Ehe in ihrer jetzigen Form gehört abgeschafft und durch eine rechtlich geregelte Verantwortungsgemeinschaft zweier (oder mehrerer) erwachsener Menschen ersetzt.“

      https://schwulemiker.wordpress.com/2015/06/09/die-ehe-hat-versagt/

      • Wenn´s einem selber nützt, macht man natürlich bei dem Ringelpietz mit.
        Was nützt die Ehe eigentlich überhaupt noch, wenn keine Kinder gezeugt werden? Innerhalb der Ehe, versteht sich.

        Gilt die Ehe bei „progressiven“ Linken nicht sowieso als Auslaufmodell? Warum dann bei Homos plötzlich so traditionell? Meine Vermutung: Pure Machtentfaltung.

        Wenn man nichts kann und nichts gelernt hat und seine Sexualität für einen Beruf hält, wie Beck, muß man halt Tänze um Goldene Kälber organisieren. Als Priester.

        Schwule Paare, die eine ordentliche Ausbildung und Arbeit haben, lassen sich halt verpartnern und fertig. Bei dem Genderscheiß vergeht´s ja mittlerweile auch vielen Homos.
        Nicht vergessen: Nervst Du die Bevölkerung mit Deinen Partikularinteressen auf allen Kanälen, machst Du Dich (und Deine vermeintlichen Klienten) nicht unbedingt beliebt.

        • „Warum dann bei Homos plötzlich so traditionell? Meine Vermutung: Pure Machtentfaltung.“

          Weißt Du was meine Motivation ist?
          a) Familie: Ich bin in einer traditionellen Familie aufgewachsen, mit einem verheirateten Vater und Mutter. Alle meine Verwandten, Omas, Tanten etc. sind ebenfalls verheiratet. Wir halten Liebe, Familie und Verantwortung füreinander hoch. Wenn ich den Mann fürs Leben finde, möche ich dies alles weitergeben. Und ganz wie meine Eltern verheiratet sein.

          b) ein Sinn für Gerechtigkeit: Da die Ehe weder an Kinder noch an Fortpflanzung gebunden ist, ist es eine simple Sache der Fairness sie auch homosexuellen Paaren zu erlauben.

          „Schwule Paare, die eine ordentliche Ausbildung und Arbeit haben, lassen sich halt verpartnern und fertig.“

          Udn warum glaubst Du, Du könntest bestimmen, was sich für schwule Paare ziemt. Mir würde eine Verpartnerung nicht reichen. Ich lasse mich nicht zu einem Menschen zweiter Klasse abstempeln, nur weil ich keine Vagina habe.

        • Noch was:

        • Noch was:

          „Nervst Du die Bevölkerung mit Deinen Partikularinteressen auf allen Kanälen, machst Du Dich (und Deine vermeintlichen Klienten) nicht unbedingt beliebt.“

          Die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland ist für die Öffnung der Ehe. Und das bereits seit Jahren.

          Suck on it, Bitch!

        • @axel
          „Warum dann bei Homos plötzlich so traditionell? Meine Vermutung: Pure Machtentfaltung.“

          Gleichberechtigung.
          Also das Gegenteil von „Partikularinteressen“, die heissen heute Gleichstellung und können ja leicht mit Gleichberechtigung verwechselt werden…

          Die Beziehung von Menschen zueinander hat ausserdem zunächst nichts mit dem Nachwuchs, den sie haben können, zu tun. Jedenfalls in einer freien Gesellschaft nicht.

          Und wenn die Ehe ein „Auslaufmodell“ ist: Gleichberechtigung ist wichtiger als Zukunftsprognosen.

        • ät AdriaX und Alex:

          „Weißt Du was meine Motivation ist?
          a) Familie:“
          – Mit so was Gefühligem sollte ich mal kommen.

          „Da die Ehe weder an Kinder noch an Fortpflanzung gebunden ist,“
          – Überleg mal, wo das herkommt. Überleg mal, warum Ehen zwischen Verwandten ersten Grades verboten sind. Könnte das biologische Ursachen haben?

          „Du könntest bestimmen, was sich für schwule Paare ziemt. … Ich lasse mich nicht zu einem Menschen zweiter Klasse abstempeln, nur weil ich keine Vagina habe.“
          – Frag doch einfach mal die Schwulen. Also nicht die Genderaktivisten aus Deinen Kreisen.
          Und dann wieder Deine Agitation mit „zweiter Klasse“, „Diskriminierung“ etc.: Das sind die üblichen linken Parolen, wenn es darum geht, die eigenen Interessen durchzusetzen.

          Fakt ist: Wir sind nicht in Rußland. Frauen werden nicht diskriminiert, und LSBTTIQXYZs auch nicht.
          Das Leben ist nicht gerecht. Und zwar grundsätzlich. Dein Freund und Du können keine Kinder machen. Das ist ein natürliches Faktum, und keine Diskriminierung. Da Du häufig hier onlein bist, weißt Du, was WHM so erdulden dürfen.
          Wenn hier jeder rumkrakeelen würde, wenn ihm was nicht paßt, würde es schon sehr laut werden. Tatsache ist, daß die linken Homos eine sehr effektive Lobbygruppe haben und deswegen ihren Sülz durchsetzen können.
          Eure Privilegienhuberei wird Euch noch auf die Füße fallen, weil die Menschen es nicht leiden können, wenn kleine Grüppchen, die auch noch ideologisch sind, versuchen, ihre Privatinteressen egoistisch auf Kosten aller durchzusetzen. So sind schon Königreiche gefallen.
          ——————–

          „Die Beziehung von Menschen zueinander hat außerdem zunächst nichts mit dem Nachwuchs, den sie haben können, zu tun. Jedenfalls in einer freien Gesellschaft nicht.“
          – Tjaja, das Genderargument, daß Familie alles sei, wo Menschen „Verantwortung füreinander“ nähmen. Hehe, das gilt dummerweise auch für Kindergärten oder Knäste.
          „Frei“ heißt nicht Larifari und „Laisser-faire“; das wäre Anarchie, die schlimmste Form der Unfreiheit.

          A propos Gleichberechtigung – Gleichstellung: Die Homo-Ehe wäre faktische Gleichstellung. Das heißt, Gleichmacherei, wie in der Täterä, Du weißt schon.
          Menschen sind nicht gleich. Das zu ignorieren ist die pure Unmenschlichkeit.

        • „Überleg mal, warum Ehen zwischen Verwandten ersten Grades verboten sind. Könnte das biologische Ursachen haben?“

          Was haben Homo-Ehen damit zu tun?

          „Frag doch einfach mal die Schwulen. Also nicht die Genderaktivisten aus Deinen Kreisen.“

          Ich bin kein Genderaktivist.

          „Und dann wieder Deine Agitation mit “zweiter Klasse”, “Diskriminierung” etc.: Das sind die üblichen linken Parolen, wenn es darum geht, die eigenen Interessen durchzusetzen.“

          Natürlich will ich meine eigenen Interessen durchsetzen. Wie jeder andere auch.
          Und natürlich werde ich wie ein Mensch zweiter Klasse behandelt, wenn Merkel einen Mann heiraten kann und ich nicht. Sexismus und Ungleichbehandlung vor dem Gesetz pur.

          „Dein Freund und Du können keine Kinder machen.“

          Das können Merkel und Sauer auch nicht. Warum dürfen die heiraten und ich nicht meinen Freund? Kinder sind bereits jetzt keine Voraussetzung um zu heiraten. Und Fortpflanzungsfähigkeit ist es auch nicht.

          „Eure Privilegienhuberei wird Euch noch auf die Füße fallen, weil die Menschen es nicht leiden können, wenn kleine Grüppchen, die auch noch ideologisch sind, versuchen, ihre Privatinteressen egoistisch auf Kosten aller durchzusetzen.“

          Was verliert denn die Mehrheit der Menschen, wenn ich meinen Freund heiraten darf?

        • ät Adr:

          „Was haben Homo-Ehen damit zu tun?“
          – Eben nix.

          „Ich bin kein Genderaktivist.“
          – Nein, natürlich nicht. Du vertrittst nur Homogender-Forderungen. Gender hat mit Gender nicht das geringste zu tun.

          „Natürlich will ich meine eigenen Interessen durchsetzen. Wie jeder andere auch.“
          – Ist das eine Entschuldigung? Wofür? Ein Geständnis. Für Egoismus.
          Im Prinzip legitim in einer Demokratie. Sofern alle mit gleichen Waffen kämpfen können. Die Gendergandisten kämpfen allerdings über ihren privilegierten Zugang zu den Lügentröten mit schwerer Artillerie. Christen mit Luntenschloß-Musketen.

          „Sexismus und Ungleichbehandlung vor dem Gesetz pur.“
          – „Sexismus“, schon wieder so eine Parole. Kannst Du selber denken?

          „Das können Merkel und Sauer auch nicht. Warum dürfen die heiraten und ich nicht meinen Freund?“
          – Weil sie zu alt sind? Sie haben aber nicht erst gestern geheiratet. Ansonsten ist Sterilität Pech.
          Bei Dir und Deinem Freund ist „Sterilität“ ein Grundsatzproblem.

          „Kinder sind bereits jetzt keine Voraussetzung um zu heiraten. “
          – Ganz sicher? Wer heiratet denn heute noch, wenn nicht Menschen, die eine Familie gründen wollen? OK, die Steuersparer. Schmarotzer. Der Staat kann das aber nicht feststellen, wir sind hier nicht bei „1984“.

          „Was verliert denn die Mehrheit der Menschen, wenn ich meinen Freund heiraten darf?“
          – In Deinem individuellen Falle nichts. Früher war ich auch durchaus für die Homo-Ehe. Vor 15 Jahren war ich sogar Gast auf einer Verpartnerung. Kannst Du Dir das vorstellen? Ganz ohne Randale!
          Das Problem ist: Wir leben in Zeiten des Genderwahns. Die Homo-Ehe ist nur ein Schritt von vielen, vielen weiteren irren Schritten.
          Deswegen: Wehret den Anfängen. Kein Fußbreit den Extremisten. (Die Sätze kennst Du vielleicht.)

          Wenn Du und Beck und andere Euch „an der Gesellschaft“ mit perversen, totalitären Bildungsplänen und anderen Perfidien rächen wollt, weil Ihr früher mal als Schwule verachtet oder vertrimmt wurdet, sage ich Euch: Geht zum Therapeuten. Ansonsten werdet nützliche Mitglieder der Gesellschaft, die nicht ihre privaten Nöte politisieren.

          Du kannst es. Dolce & Gabbana haben es auch geschafft.

        • „Du vertrittst nur Homogender-Forderungen.“

          Die Öffnung der Ehe kann sich auf eine breite Mehrheit stützen. Die meisten Heteros sind auch dafür.

          „Sofern alle mit gleichen Waffen kämpfen können. Die Gendergandisten kämpfen allerdings über ihren privilegierten Zugang zu den Lügentröten mit schwerer Artillerie. Christen mit Luntenschloß-Musketen.“

          Soweit ich weiß, ist das christlich Bild der Ehe (Mann und Frau ) das einzige momentan gesetzlich anerkannte.

          „“Sexismus”, schon wieder so eine Parole. Kannst Du selber denken?“

          Willst Du etwas bestreiten, dass sich Sexismus durch Ungleichbehandlung auf der Basis des Geschlechts auszeichnet?

          „Ansonsten ist Sterilität Pech.
          Bei Dir und Deinem Freund ist “Sterilität” ein Grundsatzproblem.“

          Bei sterilen Heteros auch. Die dürfen trotzdem heiraten.

          „Ganz sicher? Wer heiratet denn heute noch, wenn nicht Menschen, die eine Familie gründen wollen?“

          Homos, zum Beispiel. Da wo sie es dürfen.

          „OK, die Steuersparer. Schmarotzer. Der Staat kann das aber nicht feststellen, wir sind hier nicht bei “1984”.“

          Wenn Du Steuerhinterziehung durch Ehe bekämpfen willst, solltest Du Steuerprivilegien nicht an die Ehe knüpfen. Abgesehen davon halte ich es für legitim, Steuern sparen zu wollen.

          „Das Problem ist: Wir leben in Zeiten des Genderwahns. Die Homo-Ehe ist nur ein Schritt von vielen, vielen weiteren irren Schritten.“

          Ah ja, ich darf also nicht heiraten, weil dann noch Schlimmeres passiert. Was habe ich denn mit Genderwahn zu tun? Was hat Homo-Ehe mit Genderwahn zu tun? Und sollte man auf dieser Grundlage nicht Homosexualität komplett verbieten? Oder es zumindest machen wie Russland? Wehret den Anfängen!

          „Wenn Du und Beck und andere Euch “an der Gesellschaft” mit perversen, totalitären Bildungsplänen und anderen Perfidien rächen wollt, weil Ihr früher mal als Schwule verachtet oder vertrimmt wurdet, sage ich Euch: Geht zum Therapeuten.“

          Was hat denn die Ehe mit dem Bildungsplan zu tun? Argumentiere doch mal bei der Sache.

          „Ansonsten werdet nützliche Mitglieder der Gesellschaft“

          Und was soll das bedeuten?

          „Dolce & Gabbana haben es auch geschafft.“

          Ah ja, ich soll Mode machen und auf Ehe verzichten. Das werde ich dann tun, wenn ich mich

          a) für Modedesign eigne
          b) die gesetzlichen Grundlagen der Ehe so gestaltet sind, dass sie meinem Gerechtigkeitsempfinden nicht widersprechen.

        • @axel
          „A propos Gleichberechtigung – Gleichstellung: Die Homo-Ehe wäre faktische Gleichstellung. Das heißt, Gleichmacherei, wie in der Täterä, Du weißt schon.“

          Du weisst ganz offenbar nicht, was Gleichberechtigung überhaupt bedeutet. Oder willst es nicht wissen. Ganz wie Genderologen und Feministen.

          „Menschen sind nicht gleich. Das zu ignorieren ist die pure Unmenschlichkeit.““

          Es ging nur um Gleichberechtigung. Die ist also für dich die „pure Unmenschlichkeit“. Auch so argumentieren immer diejenigen oben genannten.

        • ät AdriaX und Alex:

          „Die Öffnung der Ehe kann sich auf eine breite Mehrheit stützen. Die meisten Heteros sind auch dafür. “
          – Da wäre die Volksabstimmung abzuwarten. Fahimi und Beck sind nicht „die meisten“.

          „Soweit ich weiß, ist das christlich Bild der Ehe (Mann und Frau ) das einzige momentan gesetzlich anerkannte.“
          – Noch. Demnächst wird, wenn die Radikalos in Politik, Uni, Journaille ihre Gesinnung durchsetzen, alles möglich sein. Jeder mit jedem, x Wahlmöglichkeiten fürs Geschlecht aufm Ausweis (ausradierbar, damit man täglich neu wählen kann).

          „Willst Du etwas bestreiten, dass sich Sexismus durch Ungleichbehandlung auf der Basis des Geschlechts auszeichnet?“
          – Willst Du bestreiten, daß Diversity, Toleranz und Diskriminierung modische Politparolen sind? So wie Klasse, Rasse, Diktatur des Proletariats, Herrenmensch etc. früher.

          Wobei, wie wir wissen, Diversität, Toleranz und Diskriminierung ausschließlich im linksradikalemn Sinn zu verstehen sind. kWHM können gar nicht diskriminiert werden und haben keine Toleranz verdient. Und unter Diversität ist politische Vielfalt selbstverständlich NICHT zu verstehen. Bunt heißt rot, rot und grün. Ach ja, rosa auch noch.

          „Homos, zum Beispiel. Da wo sie es dürfen.“
          – Die Frage war auf die klassische Sippe bezogen. Wer früher heiratete (fast alle), machte meistens sogleich Kinder. Wer es heute noch tut, auch.

          „Wenn Du Steuerhinterziehung durch Ehe bekämpfen willst, solltest Du Steuerprivilegien nicht an die Ehe knüpfen.“
          – Wo hab ich das denn gesagt?

          „Was habe ich denn mit Genderwahn zu tun? Was hat Homo-Ehe mit Genderwahn zu tun?“
          – Ist die Frage ernst gemeint?
          Typische Taktik: Wird man angegriffen, macht man sich schnell klein und erklärt sich für unabhängig. MIr hat sogar mal ein Genderer erzählt, er sei nicht links. Buhaha.

          „Was hat denn die Ehe mit dem Bildungsplan zu tun? Argumentiere doch mal bei der Sache. “
          – Natürlich ist Genderzeugs alles eine Soße. Darüberhinaus bist Du ja für den Gendersexplan.

          „Und was soll das bedeuten?“
          – Was wohl? Geh arbeiten und verdiene Dir Anerkennung wie jede gewöhnliche Hete auch. Mit Nerven und Rumjammern wird das nix.

          „Das werde ich dann tun, wenn ich mich a) für Modedesign eigne
          b) die gesetzlichen Grundlagen der Ehe so gestaltet sind, dass sie meinem Gerechtigkeitsempfinden nicht widersprechen.“
          – Schwule sind doch alle in Mode und Design gut? Hö, ok, das war jetzt positiv diskriminierend.

          Soso, Du gibst also zu, daß Du die Gesetze so haben willst, wie sie DIR persönlich passen. Wie wäre es mit auch noch Gerichtsbarkeit à la Adrian?
          Anzubieten hätte ich auch noch eine LSBTTIQ-Quote für die Bundesregierung und sämtliche Führungspositionen im Land. Na, wie wär´s? Die Meritokratie ist doch diskriminierend!
          Ich bin der Meinung, daß alle gutbezahlten Jobs nach Geschlecht und Gesinnung vergeben werden.
          —————
          „Du weisst ganz offenbar nicht, was Gleichberechtigung überhaupt bedeutet. Oder willst es nicht wissen. Ganz wie Genderologen und Feministen.“
          – Und Nazis, Homophobiker, Rassisten, Frauenfeinde, Kinderschänder, Umweltverschmutzer und Tierquäler nicht zu vergessen. Das bin ich nämlich natürlich alles! Jawohl!

          Gleichberechtigung heißt grundsätzliche Gleichstellung VOR DEM GESETZ. Adrian hat die vollen Bürgerrechte.
          Sonderregelungen für Schwule, weil das gerade rauf- und runterpropagiert wird, gibt es nicht.
          (Noch.)
          Die Menschen sind nicht alle gleich; auch wenn das linke Ideologen gerne behaupten. Beispiel: Daß Unterprivilegierte und Geschädigte wie Behinderte oder Arbeitslose bestimmte Sonderrechte haben, liegt am Sozialstaat.
          Sind Schwule behindert? Ich würde sagen nein.

        • „Da wäre die Volksabstimmung abzuwarten.“

          Nein, dafür braucht man nur repräsentative Umfragen.

          „Demnächst wird, wenn die Radikalos in Politik, Uni, Journaille ihre Gesinnung durchsetzen, alles möglich sein. Jeder mit jedem, x Wahlmöglichkeiten fürs Geschlecht aufm Ausweis (ausradierbar, damit man täglich neu wählen kann).“

          Und das wäre schlimm, weil?

          „Willst Du bestreiten, daß Diversity, Toleranz und Diskriminierung modische Politparolen sind?“

          Teilweise ja, teilweise nein. Es kommt hat darauf an, wie, von wem, und in welchem Kontext diese Begriffe verwendet werden.

          „kWHM können gar nicht diskriminiert werden und haben keine Toleranz verdient.“

          Du bist also gegen die Ehe für Homos, weil WHM diskriminiert werden? Merkwürdig. Ich war nie gegen Rechte für WHM, weil Homos diskriminiert werden.

          „Wer früher heiratete (fast alle), machte meistens sogleich Kinder. Wer es heute noch tut, auch.“

          Ja, und? Kinder bekommen ist dennoch keine Pflicht. Siehe Angela Merkel oder Erika Steinbach.

          „Ist die Frage ernst gemeint?“

          Selbstredend. Soll ich sie noch mal wiederholen?
          Was hat Homo-Ehe mit Genderwahn zu tun?

          „Natürlich ist Genderzeugs alles eine Soße.“

          Das ist genau Dein Problem. Ungenügende Fähigkeit zur Differenzierung und Anlayse.

          „Darüberhinaus bist Du ja für den Gendersexplan.“

          Ich bin für einen Großteil der Aspekte des BIldungsplans. Nicht für die Sexualisierung von Schülern.

          „Geh arbeiten und verdiene Dir Anerkennung wie jede gewöhnliche Hete auch.“

          Ich gehe arbeiten. Bislang hat mir das aber nicht die gleichen Rechte eingebracht.

          „Schwule sind doch alle in Mode und Design gut? Hö, ok, das war jetzt positiv diskriminierend.“

          Es war vor allem reichlich flach.

          „Du gibst also zu, daß Du die Gesetze so haben willst, wie sie DIR persönlich passen.“

          Äh, ja. Wie sollte ich Gesetze denn sonst haben wollen? Ist das jetzt ne Überraschung, dass Menschen ihre Interessen durchsetzen möchten? Trittst DU denn für Gesetze ein, die Dir nicht passen?

          „Anzubieten hätte ich auch noch eine LSBTTIQ-Quote für die Bundesregierung und sämtliche Führungspositionen im Land. Na, wie wär´s?“

          Ich bin gegen Quoten. Das habe ich hier auch immer vertreten.

          „Gleichberechtigung heißt grundsätzliche Gleichstellung VOR DEM GESETZ. Adrian hat die vollen Bürgerrechte.“

          Nach dieser Prämisse nicht. Denn ich darf keinen Mann heiraten. Frauen dürfen das aber. = Ungleichbehandlung vor dem Gesetz auf Grund des Geschlechts.

        • Der arme Axel gibt nicht nur mal wieder ein gutes Beispiel für konservative Argumentationsarmut, er ist auch komplett unfähig zwischen der Bewegung für die Rechte Homosexueller und der Gender-Ideologie zu unterscheiden, obwohl es erstere schon lange vor dem Genderismus gegeben hat und die meisten Homosexuellen und Aktivisten für die Rechte von Homosexuellen mit der Gender-Theorie nichts am Hut haben.

          Es scheint darüber hinaus die aktuelle Strategie reaktionärer Ideologen zu sein die Bedeutung von Gleichberechtigung und Gleichstellung bewusst zu verdrehen. Selbstverständlich wäre es GLEICHBERECHTIGUNG, wenn Homosexuelle bezüglich Ehe die gleichen Rechte wie Heterosexuelle hätten.

          Die Diskriminierung, dass Homosexuelle nicht heiraten können, liegt ja gerade darin, dass Heterosexuelle den bei ihnen abgespeicherten Attraktivitätsmerkmalen entsprechend eine Ehe eingehen können während dies Homosexuellen nur deshalb versagt wird, weil die abgespeicherten Attraktivitätsmerkmale sich auf das eigene Geschlecht richten.

          Schwule Männer sind hier in diesem Sinne gegenüber heterosexuellen Frauen benachteiligt und lesbische Frauen sind hier in diesem Sinne gegenüber heterosexuellen Männern benachteiligt.
          Es wird also Gleiches (auf ein bestimmtes Geschlecht abgespeicherte Attraktivitätsmerkmale) ungleich behandelt ohne dass dafür ein rationaler Grund vorliegt. Die typisch konservativen Argumente sind ohnehin irrelevant, da all das, was homosexuelle Partnerschaften angeblich von heterosexuellen Partnerschaften unterscheidet in Wahrheit auch auf zahlreiche heterosexuelle Paare zutrifft.

        • „und die meisten Homosexuellen und Aktivisten für die Rechte von Homosexuellen mit der Gender-Theorie nichts am Hut haben.“

          Es gibt zumindest starke Überlappungen zwischen homosexuellem Aktivismus, Gender-Theorie und linker Gesinnung. Feminismus kann man wohl mit Fug und Recht als einen tragenden Pfeiler der Mainstreamhomobewegung bezeichnen. Verantwortlich zu machen ist dafür im Wesentlichen die Inklusion der Lesben in die damals fast exklusiv männlich besetzte Homosexuellenbewegung.

        • @axel
          „Gleichberechtigung heißt grundsätzliche Gleichstellung VOR DEM GESETZ.“

          Du verstehst immer noch nicht die volle Bedeutung von Gleichberechtigung, wenn du sie nur als „Gleichstellung vor dem Gesetz“ sehen kannst. Sie ist nämlich vor allem seitens des Gesetzgebers auch die *Anerkennung*, dass alle Menschen gleiche Rechte haben. Weil diese nämlich unveräusserlich sind und unabhängig von jeder staatlichen Massnahme insbesondere wie „Gleichstellung“. Das macht der erste Satz des GG klar.

          „Adrian hat die vollen Bürgerrechte.“

          Nein, das Eherecht fehlt.

        • „Die Diskriminierung, dass Homosexuelle nicht heiraten können, liegt ja gerade darin, dass Heterosexuelle den bei ihnen abgespeicherten Attraktivitätsmerkmalen entsprechend eine Ehe eingehen können“

          Das ist heute in gesellschaftlicher Hinsicht und in jedem Rechtsverfahren die Standardargumentation. Ich habe das nie vertreten, denn es gefällt mir nicht, weil es im Wesentlichen eine kollektivistische Argumentation ist. Es macht aus Homosexuellen eine neue besonders schützenswerte Gruppe.

          Ich denke, man kann die Öffnung der Ehe viel besser mit Antisexismus begründen: Männer und Frauen sollten vor dem Gesetz gleich sein: Jeder Mann sollte das Recht haben, einen Mann zu heiraten, schon alleine deshalb, weil Frauen es auch dürfen – und analog.

          Bedauerlicherweise wurde diese Argumentation, soweit ich weiß, in der Rechtssprechung nur einmal vertreten: Vom Obersten Gerichtshof von Hawaii. Andere Gerichtshöfe haben die Kategorie „sexuelle Orientierung“ als Argumentationsgrundlage übernommen.

        • „Nein, das Eherecht fehlt.“

          Streng genommen nicht, denn ich darf ja, wie alle anderen Männer auch, eine Frau heiraten. Was mir – und anderen Männern – verwehrt wird, ist die Gleichberechtigung mit Frauen. Daraus folgt dann alles andere, u. a. die Ehe mit einem Mann.

        • @Leszek
          „Es scheint darüber hinaus die aktuelle Strategie reaktionärer Ideologen zu sein die Bedeutung von Gleichberechtigung und Gleichstellung bewusst zu verdrehen.“

          Die Idee der Gleichberechtigung war *immer* der Feind Nr. 1 bei den Rechten und allen „Reaktionären“.
          Ist der beste politische „Lackmustest“, mindestens seit dem 18. Jrh.
          Und allein deshalb ist Gender & Feminismus auch rechts aussen zu verorten (wie so vieles, was als „links“ gilt).

        • @adrian
          „“Nein, das Eherecht fehlt.”

          Streng genommen nicht, denn ich darf ja, wie alle anderen Männer auch, eine Frau heiraten.“

          Das ist jetzt aber sophistisch, du advocatus diaboli 😉

          Es geht um die freie Auswahl, wen du als Mann ehelichten willst und das sollte eben auch ein Mann sein können.

          (Ja, und jetzt kommt wieder das Argument mit Hunden, Mauerstücken… Die sind aber keine natürlichen Personen und haben keine Grundrechte – was die Rechten dann paradoxerweise ihre „Tierliebe“ entdecken lässt, etc pp, könnte endlos weiterschreiben :mrgreen:)

        • „Es geht um die freie Auswahl, wen du als Mann ehelichten willst und das sollte eben auch ein Mann sein können.“

          Ja, natürlich, aber wenn die Ehe als Institution zwischen Mann und Frau definiert ist, dann wird mir das Eherecht nicht verwehrt.

        • Im Übrigen halte ich die Ehe nicht für ein Recht.

        • @adrian

          „aber wenn die Ehe als Institution zwischen Mann und Frau definiert ist, dann wird mir das Eherecht nicht verwehrt.“

          Doch, weil in der Definition schon die Gleichberechtigung verletzt bzw nicht berücksichtigt wurde.
          Gesetze sind immer hierarchisch strukturiert und natürlich kann man diskutieren, was das GG eigentlich erreichen wollte etc, siehe Verweis auf die Eigenschaft oder „Sinn“ der Ehe Kinder hervorzubringen. Aber ich sehe hier keinen „Stich“ gegen das oberste Gebot der Gleichberechtigung.

        • @adrian
          „Im Übrigen halte ich die Ehe nicht für ein Recht.“

          Dann gäbe es aber keinen Rechtsstand der Ehe, keine diesbezügliche Rechtsprechung und keine staatliche Anerkennung….

        • @ Alex
          Ich meine „Recht“ im Sinne von Grundrecht, Menschenrecht etc.
          Ich denke nicht, dass ich ein Recht darauf habe, dass der Staat mein Beziehungsleben fördert und finanziell unterstützt.

        • @adrian,
          unser Staat gewährt den Rechtszustand „Ehe“ zwischen Mann und Frau. Dieses „Beziehungsleben“ wird im gewissen Sinn auch „finanziell unterstützt“, etwa durch die Einkommensbesteuerung nach splitting und durch eine Vielzahl von anderen Rechten (wie Aussage-Verweigerung vor Gericht etwa).
          Wenn du auch meinst, das hat eigentlich nichts mit Grundrechten und mit Menschenrechten zu tun, dann berührt dieses Problem trotzdem nicht das Recht auf Ehe – denn das gewährt der Staat derzeit.

          Ich denke nicht, wir reden aneinander vorbei?!

        • @ Axel
          Ich trete nicht für die Ehe ein, weil ich sie für ein Recht halte, sondern weil sie den einen gewährt wird, und den anderen nicht.

          In einer Gesellschaft ohne Ehe hätte ich keinerlei Bedürfnis, auf eine solche Institution zu pochen, so wie ich auf das Recht auf Meinungsfreiheit oder individueller Freiheit pochen würde.

        • ät AdriaX und AlexX:

          „Im Übrigen halte ich die Ehe nicht für ein Recht.“….“Ich trete nicht für die Ehe ein, weil ich sie für ein Recht halte, sondern weil sie den einen gewährt wird, und den anderen nicht.“
          – Na dann ist doch alles schick, wenn es gar nicht um Rechte geht. Die Ehe wird Dir gewährt, wie Du feststellst. Daß man gendermäßig alles nach Geschmack will; dafür ist der Staat nun wirklich nicht da. Wie Mocho so schön sagte: Nimm Dich mal nicht so wichtig.
          ————–

          „Du verstehst immer noch nicht die volle Bedeutung von Gleichberechtigung, wenn du sie nur als “Gleichstellung vor dem Gesetz” sehen kannst. Sie ist nämlich vor allem seitens des Gesetzgebers auch die *Anerkennung*, dass alle Menschen gleiche Rechte haben.“
          – DU verstehst da etwas nicht so ganz. Rechtsgleichheit heißt nicht Gleichmacherei. Du hast kein Recht auf Invalidenrente, wenn Du nicht invalide bist. Das wäre nämlich ungerecht, weil nicht alle Menschen gleich sind. Ein Homo kann deswegen nicht heiraten.

          „Und allein deshalb ist Gender & Feminismus auch rechts aussen zu verorten (wie so vieles, was als “links” gilt).“
          – War Stalin also Nazi? Mao auch? Sicher doch. Du verwechselst wohl Extremismus mit Rechtsextremismus.

        • „Na dann ist doch alles schick, wenn es gar nicht um Rechte geht.“

          Doch tut es. Aber nicht um die Ehe, sondern um Gleichheit vor dem Gesetz.

          „Ein Homo kann deswegen nicht heiraten.“

          WESWEGEN nicht?

        • @ Adrian

          „WESWEGEN nicht?“

          Homos dürfen nicht heiraten, weil sie Homos sind. Was gibt es denn da nicht zu verstehen?

        • @axel
          „Rechtsgleichheit heißt nicht Gleichmacherei.“
          Hab ich nie behauptet, ganz im Gegenteil. Den Strohmann kannst behalten.

          „Du hast kein Recht auf Invalidenrente, wenn Du nicht invalide bist. Das wäre nämlich ungerecht, weil nicht alle Menschen gleich sind. Ein Homo kann deswegen nicht heiraten.“

          Das ist kein Argumentieren, sondern ein wildes, irrationales Assoziieren.

          @JC
          „Homos dürfen nicht heiraten, weil sie Homos sind. Was gibt es denn da nicht zu verstehen?“

          Sie sollen einfach nicht können und Argumentation überflüssig. Das ist wenigstens ehrlich.

        • Homos dürfen nicht heiraten, weil wir im Zeitalter der Gleichstellung leben! 🙂

        • Ganz schön abgrundtief hintersinnig, @ddbz.

          (Die besagte Gleichstellung in diesem Falle ist natürlich die Lebenspartnerschaft.)

          Es verwundert mich ohnehin, dass man „im Zeitalter der Gleichstellung“ sich noch auf Gleichberechtigung zu berufen scheint… Wer macht das eigentlich ausdrücklich, frage ich mich gerade, habe das nie systematisch versucht wahrzunehmen. Meist scheint ja eine Frage des demokratischen Willens draus gemacht zu werden.

        • ät Adri, Leszek, Alex:

          „Und das wäre schlimm, weil?“
          – Wahnsinn?
          Wie wäre es wenn es ab sofort vom Biologenverband 60 alternative Menschenarten gäbe? Und Du darfst Dir laufend eine andere aussuchen?
          Und wenn schon, denn schon: Alternative Gattungen?
          Adrian, die homosexuelle Gartenspitzmaus.

          „Ungenügende Fähigkeit zur Differenzierung und Analyse.“
          – Andersrum. Bist ein billiger Schimpfer. Du willst nur nicht Genderologe genannt werden, weil es Dir peinlich ist. Zu recht.

          „Trittst DU denn für Gesetze ein, die Dir nicht passen?“
          – Ich trete nicht für totalitäre Ansinnen ein.

          “ er ist auch komplett unfähig zwischen der Bewegung für die Rechte Homosexueller und der Gender-Ideologie zu unterscheiden“
          – Ha, da zeigt Leszi, daß er selber ein Genderer ist. Natürlich ist die „Schwulenbewegung“ Teil des Genderwahns. Überleg mal, wer die 60 FB-Geschlechter definiert hat. Der Lesben-und-Schwulenverband.

          „Das ist kein Argumentieren, sondern ein wildes, irrationales Assoziieren.“
          – Bei falscher Meinung kein Wunder.

        • „Wie wäre es wenn es ab sofort vom Biologenverband 60 alternative Menschenarten gäbe? Und Du darfst Dir laufend eine andere aussuchen?
          Und wenn schon, denn schon: Alternative Gattungen?
          Adrian, die homosexuelle Gartenspitzmaus.“

          Und das wäre schlimm, weil?

        • „Und das wäre schlimm, weil?“

          Darum, weil ich gerne 61 hätte … incl. Radabgeschlecht. 🙂

        • ät ddbz und Adrian (Opfer von Beruf):

          „Radabgeschlecht“
          – Ich bin außerdem für eine „Nicht-alle Zacken-in-der-Krone“-Spezies.
          Und ein „Nicht-alle-Latten-am-Zaun“-Geschlecht!
          🙂

        • @ Axel

          „– Ha, da zeigt Leszi, daß er selber ein Genderer ist.“

          Nein, ich bin traditioneller Anarchist. Meine Genossen haben sich schon für die Rechte von Homosexuellen eingesetzt, lange vor der zweiten Welle der Frauenbewegung und erst Recht lange vor dem Gender-Feminismus.

          „Natürlich ist die “Schwulenbewegung” Teil des Genderwahns.“

          Ich sagte ja, dass du komplett differenzierungs-unfähig bist. Dass sich auch Genderisten für Homosexuelle einsetzen (allerdings leider auf einer fehlgeleiteten und wenig hilfreichen theoretischen Grundlage) ändert nichts daran, dass die soziale und politische Bewegung für die Rechte Homosexueller im Kern eine eigenständige und vom Gender-Feminismus unabhängige Bewegung darstellt, die es schon lange vor dem Gender-Feminismus gegeben hat.

          Zwar gibt es über die Queer-Theorie manchmal Überschneidungen zur Gender-Theorie – aber wie in meinem Kommentar unten bereits ausgeführt, vertreten die meisten Homosexuellen die akademischen Queer-Theorien nicht, kennen diese meist noch nicht mal, verwenden das Wort „queer“ höchstens als Modebegriff.

          Des Weiteren ist aus dem Umstand, dass auch Genderisten – sei es, weil es bei ihnen auch einen gewissen Prozentsatz lesbischer Frauen gibt, sei es um Homosexuelle zu instrumentalisieren – sich für Homosexuelle einsetzen, selbstverständlich nicht zu schließen, dass jeder, der sich für die Rechte von Homosexuellen einsetzt oder diesbezügliche Forderungen bejaht, deswegen in irgendeiner Weise dem Gender-Feminismus nahestünde.

          Die große Mehrheit aller (sowohl linken wie nicht-linken) Personen, die Diskriminierung von Homosexuellen konsequent ablehnt und eine Gleichberechtigung von Homosexuellen bezüglich Ehe und Adoption gutheißt, hat ideologisch mit dem Gender-Feminismus nichts zu tun.

          Und außerdem: Was gerecht ist und was nicht, richtet sich nicht danach, was Gender-Feministen gerade vertreten oder nicht vertreten, sondern muss unabhängig davon nach rationalen und universalistischen Kriterien bestimmt werden, will man zu einer fairen und gerechten Beurteilung gelangen.

        • ät Leszek:

          „Meine Genossen haben sich schon für die Rechte von Homosexuellen eingesetzt, lange vor der zweiten Welle der Frauenbewegung und erst Recht lange vor dem Gender-Feminismus. “
          – Glaub ich unbesehen. Was ich nicht glaube, ist, daß Du deswegen homophil bist.
          Du bist es natürlich, weil es seit 15 Jahren in der linken Szene rauf- und runtergepredigt wird.

          „Ich sagte ja, dass du komplett differenzierungs-unfähig bist. “
          – Sagen wir, ich lege Tatsachen auf den Tisch, die Dir nicht passen.
          Die Homorechte sind längst durch, genau wie die der Frauen. Deswegen denken die sich ja auch so einen Flachsinn wie schwule Zebrastreifen, Ampelfiguren und die Homoehe aus.

          „Zwar gibt es über die Queer-Theorie manchmal Überschneidungen zur Gender-Theorie “
          – Gender ist, wie Birgit K so schön sagt, eine Wundertüte, wo jeder seine Phantasien nach Geschmack reinstecken kann. Hauptsache, irgendwas mit Sexualität. Natürlich gehört der Homowahn dazu.
          Wie wär´s mit ner Homoquote für den Bundestag? Absurd?
          Warte, das kommt noch!

          „Des Weiteren ist aus dem Umstand, dass auch Genderisten – … – sich für Homosexuelle einsetzen“
          – Genderismus hat drei Säulen: Frauen, LSBTTIQXYZ, Poststrukturalismus.

          „Die große Mehrheit aller Personen, die Diskriminierung von Homosexuellen konsequent ablehnt …t, hat ideologisch mit dem Gender-Feminismus nichts zu tun.“
          – Ablehnung der Homo-Ehe heißt nicht homophob. Alles andere ist linksextremistische Beschimpfung des Gegners.

          „Was gerecht ist und was nicht, richtet sich nicht danach, was Gender-Feministen gerade vertreten oder nicht vertreten, sondern muss unabhängig davon nach rationalen und universalistischen Kriterien bestimmt werden, will man zu einer fairen und gerechten Beurteilung gelangen.“
          – Zustimmung.
          Aber derzeit völlig unrealistisch. „Gerechtigkeit“ wird in der Öffentlichkeit genau danach definiert, was PCler und Genderfreunde so phantasieren.

          Mein Fazit: Wer die aktuellen Gendersäue durch Dorf treiben hilft (auch Du), ist ein Genderer; zumindest teilweise.

          In der Akademikerschicht ist der Blödsinn durch sozial kognitives Lernen und xmalige Wiederholung tief in den sich auflösenden Verstand eingesickert, wie ich neulich am Beispiel der evangelischen Studigruppe dargelegt habe.

          Und wie war das? Was passiert mit einer Kultur, wenn sie zu gläubig wird?

      • @ Adrian

        „Es gibt zumindest starke Überlappungen zwischen homosexuellem Aktivismus, Gender-Theorie und linker Gesinnung.“

        Linke Gesinnung finde ich gut, davon abgesehen halte ich die Aussage so für nicht richtig.

        Der falsche Eindruck entsteht m.E. weil der Begriff „queer“ heutzutage von einem Teil der LGBT-Bewegung als Synonym für LGBT verwendet wird und der Begriff „queer“ genau wie „Gender“ ursprünglich aus der US-amerikanischen Variante des Poststrukturalismus stammt und die Gender Studies und die Queer Studies – obwohl keinesfalls das Gleiche – ideologisch verbandelt sind.
        Das ist aber ein Scheinproblem, denn die große Mehrheit derjenigen Homosexuellen, die den Begriff „queer“ verwenden, tun dies im Sinne eines Modebegriffs und vertreten keineswegs die damit zusammenhängenden akademischen Theorien, kennen dies meist noch nicht mal.

        Man muss bei dem Begriff „queer“ m.E. klar untescheiden zwischen den akademischen Queer Studies einerseits, die tatsächlich z.T. ideologisch mit den Gender Studies verbunden sind – obwohl beides trotzdem nicht das Gleiche ist – und der Verwendung von „queer“ im Sinne eines reinen Modebgegriffs als Synonym für LGBT andererseits.

        Die Queer Studies als akademische Disziplin lehne ich ZUM TEIL ab, allerdings nur dort, wo sie pseudowissenschaftlich biologieblind auftreten, die „heteronormative Matrix“ propagiert wird und sich Queer-Theorie mit irgendwelchem PC-Blödsinn verbindet. Es gibt davon abgesehen aber in den Queer Studies auch interessante kulturwissenschaftliche, historische und soziologische Texte, auf die diese Punkte nicht zutreffen und die ich durchaus bejahe. Auch hier sollte man m.E. differenzieren: Es ist nicht alles schlecht, nur weil „Queer Studies“ draufsteht.

        Lehne ich die Queer Studies also ZUM TEIL ab, so halte ich es allerdings ganz anders mit der Queer-Bewegung im Sinne von LGBT-Bewegung. Die LGBT-Bewegung wird von mir unterstützt. Es wäre natürlich besser, wenn der Begriff „queer“ nicht als Synonym für LGBT verwendet würde, weil dies zu Mißverständnissen führen kann, aber wenn sich ein Teil der LGBT-Bewegung als „queer“ bezeichnet, unterstütze ich sie natürlich trotzdem, Personen in der LGBT-Bewegung, die an den Gender-Quatsch glauben, sind meiner Erfahrung nach ohnehin seltene Ausnahmen.

        „Feminismus kann man wohl mit Fug und Recht als einen tragenden Pfeiler der Mainstreamhomobewegung bezeichnen.“

        Auch das sehe ich etwas anders, das kann und sollte man m.E. ideen- und sozialgeschichtlich trennen.
        Feminismus und Homobewegung sind zwei verschiedene soziale Bewegungen mit unterschiedlichen Ursprüngen und einer jeweils eigenen Ideen- und Sozialgeschichte.

        Richtig ist, dass es über manche lesbische Feministinnen manchmal gewisse Verbindungen gab, aber das macht aus 2 verschiedenen Bewegungen trotzdem nicht dieselbe – zumal es im Feminismus andererseits auch stets homophobe Tendenzen gab. Siehe zu Homophobie im Feminismus meine Beiträge bei Onyx unter diesem Artikel, in dem ich feministische Homophobie ausführlich kritisiere:

        https://onyxgedankensalat.wordpress.com/2014/05/18/homosexualitat-und-maskulismus/

      • @ Adrian

        „Ich habe das nie vertreten, denn es gefällt mir nicht, weil es im Wesentlichen eine kollektivistische Argumentation ist.“

        Die Richtigkeit eines Argumentes richtet sich aber nicht danach, ob es aus radikal-liberaler Perspektive als kollektivistisch erscheint.

        „Ich denke, man kann die Öffnung der Ehe viel besser mit Antisexismus begründen: (…)“

        Je mehr gute Begründungen, desto besser. Ich persönlich glaube aber, dass auch die erstgenannte Begründung gut und wichtig ist.

        • „Ich persönlich glaube aber, dass auch die erstgenannte Begründung gut und wichtig ist.“

          Die erstgenannte Begründung könnte theoretisch dazu führen, dass man vor der Homo-Ehe einen Nachweis braucht, dass man tatsächlich schwul ist. Ich finde Heteros sollten genau so ein Recht haben, einen Mann zu heiraten, wie Homos. Wenn ich das anerkenne, brauche ich die Kategorie sexuelle Orientierung nicht.

        • @ Adrian

          „Die erstgenannte Begründung könnte theoretisch dazu führen, dass man vor der Homo-Ehe einen Nachweis braucht, dass man tatsächlich schwul ist.“

          Ja, aber ich glaube: wirklich nur theoretisch.

        • Ich bin für Gerechtigkeit. Wenn man Ehe an sexueller Orientierung festmacht, schmeckt mir das nicht. Es hat tasächlich was von Sonderrecht.

        • @ Adrian

          „Ich bin für Gerechtigkeit.“

          Ich auch.

          „Wenn man Ehe an sexueller Orientierung festmacht, schmeckt mir das nicht.“

          Das erscheint mir etwas zu subjektiv.

          „Es hat tasächlich was von Sonderrecht.“

          Objektiv betrachtet m.E. nein. Aber ich habe ja, wie gesagt, nichts dagegen, dass es zusätzlich auch noch andere gute Begründungen gibt. Die von mir genannte hat u.a. den Vorteil, dass sie unmittelbar auf ein m.E. schlechtes Argument der Gegner der Homo-Ehe reagiert.

        • @adrian
          „… Wenn man Ehe an sexueller Orientierung festmacht, schmeckt mir das nicht. Es hat tasächlich was von Sonderrecht.“

          Das wird nur prinzipiell und im Vorfeld gekärt – ob überhaupt homosexuelle die Ehe eingehen können. Die konkreten Kandidaten werden niemals einer Prüfung unterzogen werden können, dies verbietet allein der Schutz der Privatsphäre.
          Überleg mal: heute geht ein Paar zum Standesamt und der Beamte dort sagt: dann liefert mal Beweise, dass ihr wirklich miteinander …. eine völlig absurde Vorstellung.

          Und dein Misstrauen gegen „Sonderrechte“ sind mehr als angebracht. Diese werden nämlich gnädigst von oben gewährt und können dann viel eher nach Belieben gewandelt, abgeschafft werden, während mit Rechten nicht so einfach so verfahren werden kann – vor allem wenn es um allgemeine Rechte, Rechte für alle, geht.

        • “Ich bin für Gerechtigkeit.”

          „Ich auch.“

          Ich bin auch für Gerechtigkeit. Krieg ich jetzt einen Keks?

        • @ JC Denton

          „Ich bin auch für Gerechtigkeit. Krieg ich jetzt einen Keks?“

          Warum hältst du es für gerecht, dass du einen Keks kriegen sollst und Adrian und ich nicht?

        • „Krieg ich jetzt einen Keks?“

          Jeder sympathische Mann kriegt von mir einen Keks. Was für einen willst Du?

        • @ Leszek

          „Warum hältst du es für gerecht, dass du einen Keks kriegen sollst und Adrian und ich nicht?“

          Weil ich so freundlich danach gefragt habe und ihr nicht?

          @ Adrian

          „Jeder sympathische Mann kriegt von mir einen Keks. Was für einen willst Du?“

          Welche Auswahl habe ich denn?

        • „Welche Auswahl habe ich denn?“

          Was Du möchtest 🙂

        • Spritzgebäck

      • @ Adrian

        Haarsträubend, Dein text. Aber im Detail:

        „Die Ehe hat als bevölkerungspolitisches Instrument zur Steigerung der Geburtenrate absolut versagt. Trotz Koppelung dieser Institition an Frau und Mann, trotz Privilegierung dieser als ausschließlich heterosexueller Verbindung, hat sie es nicht geschafft, stabilere Paarbeziehungen einerseits und eine Steigerung der Kinderzahl andererseits zu erreichen.“

        Das ist schon mal ganz großer Blödsinn. Die Ehe spielte mal eine große Rolle, jahrhundertelang, und die Geburtenraten waren gut, zu gut sogar. Dann kamen die Verhütungsmittel und die sexuelle Revolution. Mit ihr büßte die Ehe an Bedeutung ein. Und seitdem gibt es in Deutschland, nicht aber in jedem anderen westlichen Land, einen Geburtenrückgang, und zwar parrallel zum „Eherückgang“.

        Natürlich gibt es den Geburtenrückgang nicht nur deshalb, weil die Ehe immer mehr auf dem Rückzug ist, aber je weniger stabil die Beziehungen zwischen Männlein und Weiblein sind, desto weniger Kinder werden überhaupt noch geplant.

        „Selbstverständlich ist die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ein erster Schritt auf dem Weg zur Abschaffung der gegenwärtigen Ehe.“

        Selbstverständlich auch noch.

        „Die Ehe in ihrer jetzigen Form gehört abgeschafft und durch eine rechtlich geregelte Verantwortungsgemeinschaft zweier (oder mehrerer) erwachsener Menschen ersetzt. Diese Verbindungen kann man natürlich durchaus fördern, da es für eine Gesellschaft natürlich von Vorteil ist, wenn Menshen füreinander Verantwortung übernehmen.“

        Damit wäre die Ehe nicht abgeschafft, sondern modifiziert und umbenannt.

        Warum darf es nicht „Ehe“ heißen? Weil Schwulenblogger eine Aversion gegen konservativ klingende Begriffe haben?

        „Diejenigen Erwachsenen, die Eltern werden, Kinder bekommen oder aufziehen, sollten aber zusätzlich unterstützt werden. Denkbar ist, dass, wenn Kinder im Spiel sind, die Verantwortungsgemeinschaft automatisch in eine bestimmte staatlich geförderte Rechtskategorie fällt. Denkbar ist, dass ein Paar von Rechts wegen automatisch den Status einer Ehe erhält, wenn es Kinder bekommt.“

        Die Ehe modifizieren können wir gerne, aber abschaffen? Ohne mich.

        „Vieles wäre denkbar und fast alles wäre besser als die jetzige absurde Situation, bei der die Ehe offensichtlich nichts mehr mit der Förderung von Kindern zu tun hat, aber die Gegner der “Ehe für alle”, entgegen jedweder Evidenz, behaupten, dass dem doch so sei.“

        Verheiratete Paare haben auch heute noch mit Sicherheit mehr Kinder als unverheiratete. Zeig mir das Gegenteil!

        • Du zäumst das Pferd von hinten auf und verwechselt Ursache und Wirkung. Ausserdem liest Du nicht was ich schreibe.

        • „Damit wäre die Ehe nicht abgeschafft, sondern modifiziert und umbenannt.
          Warum darf es nicht “Ehe” heißen? Weil Schwulenblogger eine Aversion gegen konservativ klingende Begriffe haben?“

          Warum muss eine Rechtsinstitution unbedingt „Ehe“ heißen?

          „Die Ehe modifizieren können wir gerne, aber abschaffen? Ohne mich. “

          Die Ehe wird ja auch nicht abgeschafft, als kirchliche Institution gibt es sie dann immer noch.

          „Verheiratete Paare haben auch heute noch mit Sicherheit mehr Kinder als unverheiratete. Zeig mir das Gegenteil!“

          Korrelation heißt nicht Kausalität.

        • @Matthias
          „Und seitdem gibt es in Deutschland, nicht aber in jedem anderen westlichen Land, einen Geburtenrückgang, und zwar parrallel zum “Eherückgang”

          Weil beides vor allem Verpflichtungen mit sich bringt und zuwenig Vorteile. Dabei hat Ehe nicht mal was mit Kindern zu tun. Oder wie groß sind die Vorteile von ehelichen gegenüber nichtehelichen Kindern? Doch sehr gering. Wie soll denn da die Ehe das Bekommen von Nachwuchs überhaupt fördern können?

          „Verheiratete Paare haben auch heute noch mit Sicherheit mehr Kinder als unverheiratete.“

          Hast du Zahlen? Der Unterschied dürfte rapide dahinschmelzen.

          Und dies hat ganz offensichtlich mit dem Wohlstand der Menschen zu tun: je weniger, desdo mehr uneheliche Kinder, da die staatliche Unterstützung immer wichtiger wird.

        • @ Adrian

          „Du zäumst das Pferd von hinten auf“

          Inwiefern?

          „und verwechselt Ursache und Wirkung.“

          inwiefern?

          “ Ausserdem liest Du nicht was ich schreibe.“

          Wieso? ich hab doch alles von Dir zitiert und kommentiert!

        • „Hast du Zahlen? Der Unterschied dürfte rapide dahinschmelzen.“

          So weit ich mich erinnere, haben Verheiratete schon deutlich mehr Kinder. Und ich glaube schon, dass es da einen kausalen zusammenhang gibt.

        • ät Matthias, Denton und den furchtbar diskriminierten Adrian (wie einst Jesus am Kreuz):

          Ein schöner Text aus einer bösen Zeitung:

          „Erstmal mundtot machen – Wer die „Ehe für alle“ ablehnt, sieht sich mit dem Vorwurf der Volksverhetzung konfrontiert.

          Den Ehe-Begriff uferlos auszudehnen und daraus gleiche Rechte für die unterschiedlichen Aktöre abzuleiten, heißt, die Keimzelle der Gesellschaft anzugreifen.
          Es sei denn, man träumt von einem neoliberalen Gesellschaftsmodell, in dem die Reproduktionsmedizin und die Generierung von Menschen ohne Herkunft und genealogisches Bewußtsein, die ein geschlossenes System aus Produktion und Verbrauch bilden, eine denkbare Alternative darstellen.

          Im Diskriminierungs-Diskurs [Adrian!] finden Narzißmus, Selbstverwirklichungswahn und Infantilismus zusammen – typische Eigenschaften der Spaß- und Konsumgesellschaft. Zum Erwachsensein gehört die Einsicht, daß nicht alles gleich ist und nicht jeder unter allen Umständen alles haben kann.
          …“ von Thorsten Hinz

          Eine hervorragende Analyse!
          Spätpubertärer Linksradikalismus, der im Gegensatz zu früher nur noch die eigenen, das heißt Oberschichtinteressen verfolgt, im Schulterschluß mit neoliberalen Superkapitalisten. Gender-Gaga, balla-balla.

          Kennt Ihr den Film GATTACA? Schöne neue Welt.

          Dazu eine lustige Karikatur:
          Ehe – aber wirklich für absolut JEDEN!
          https://jungefreiheit.de/?attachment_id=160285&postid=154935

        • @ Axel
          Ja, nicht alles ist gleich, aber jeder Mensch hat Anspruch auf Gleichheit vor dem Gesetz.

        • „Ja, nicht alles ist gleich, aber jeder Mensch hat Anspruch auf Gleichheit vor dem Gesetz.“

          Ja? Wo?

        • @axel
          Eine unsachliche, aufgeregte und billige Polemik, wie man sie von „bösen Zeitungen“ halt gewohnt ist.
          Ist ja fast ein heiliger Krieg: Volksverhetzungs-Anzeige gegen Verteidigung der „Keimzelle der Gesellschaft“.
          Und im Rahmen der gehörigen, mit Kindern gesegneten Ehe wird sogar Merkel angegriffen.
          Will wohl keiner hören, das mit der banalen Gleichheit vor dem GG.

        • @ Axel

          „Will wohl keiner hören, das mit der banalen Gleichheit vor dem GG.“

          Das scheint aber doch genau unseren Staat nicht zu stören. Vor dem GG oder dem Gesetz sind eben NICHT alle gleich! Warum in diesem Fall? Das ist doch völlig unglaubwürdig, sowas. GENAU die, die diese Gleichheit ablehnen und weitere Ungleichheit anstreben, sind für Gleichheit vorm Gesetz? Geht’s noch verlogener?

          @ Adrian

          Wenn Du mir dann mal sagen könntest, in welchem Land es diese Gesetzesgleichheit gibt, oder wenigstens welcher Staat diese wenigstens anstrebt und befürwortet?

        • ät ddbz, Adriano, Alex:

          „“Ja, nicht alles ist gleich, aber jeder Mensch hat Anspruch auf Gleichheit vor dem Gesetz.”
          – Aber manche sind gleicher, wie Du von „Aufstand der Tiere“ weißt. Genau das versucht die Genderlobby derzeit zu erreichen.
          Dir ist bekannt, daß Jungs durch die berühmte „Gleichheit“ in der Schule massiv behindert werden?
          Dir ist bekannt, daß der Volksverhetzungs-§ fast ausschließlich gegen rechte Meinungen in Gebrauch ist?
          Annelein W. & Konsorten müßten wegen Aufhetzung von Bevölkerungsteilen gegeneinander längst ein Ticket nach dem anderen bekommen haben.
          Und wie sieht´s mit Förderung von schweren Straftaten aus? Volker und die Kinderschänder? Na?

          Wie gesagt, Wenn die Homo-Ehe das letzte Gesetz zum Thema wäre, und danach wäre Ruhe, von mir aus.
          Tatsächlich ist es nur der Anfang einer langen, langen Reihe von radikalen Gesetzen, die einer kleinen Minderheit von Privilegierten dient.
          Erinnert mich irgendwie an die Monarchie früher…

          „Eine unsachliche, aufgeregte und billige Polemik, wie man sie von “bösen Zeitungen” halt gewohnt ist.“
          – Also rechten Zeitungen. Unsachliche, aufgeregte und billige Polemiken würtde man in den Genderorganen wie taz und Zeit NIE lesen. Nicht doch. A propos: http://www.blu-news.org/2015/06/11/3-millionen-euro-subvention-fuer-die-taz/

          (Merkwürdig: Über den taz-Skandal berichtet von der L-Presse niemand. Ob die das gar nicht wissen?)

  8. „After he had finished, there was this deathly silence,“ … „he has set back the cause of women in science.“

    http://phys.org/news/2015-06-nobel-laureate-storm-comments-girls.html

    Unfaßbarer Sexismus: Nobelpreisträger behauptet, daß sich Männer in Frauen verlieben und umgekehrt.

    • Zitat link oben:
      „Dorothy Bishop, professor of developmental neuropsychology at the University of Oxford, said: „In one short speech he has set back the cause of women in science.“

      hier weiteres über Bishop:
      http://en.wikipedia.org/wiki/Dorothy_Bishop_%28psychologist%29

      zB: „Bishop has published some of her academic work as D.V.M. Bishop. This is to avoid any prejudices that may be held against her as a female academic.“

      Da sitzen wohl schon die richtigen Typen für die Implementierung des gender-„Wissenschafts“programms an den richtigen Stellen.

      Tim Hunt ist einer der wirklich grossartigen Biologen unserer Zeit. Dass er nun die „weibliche Anliegen in der Wissenschaft“ „zurückgesetzt“ hätte, weil er menschliche Schwächen ironisierte, ist nicht nachzuvollziehen, noch weniger, dass er öffentlich angeprangert wurde.

    • Jetzt ist er zurückgetreten. Natürlich nicht, ohne sich angemessen in den Staub zu werfen.
      „Er habe „nur ehrlich“ sein wollen, ergänzte der Nobelpreisträger, nannte sich selbst aber dennoch ein „chauvinistisches Schwein“.“

      http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/timothy-hunt-nobelpreistraeger-tritt-nach-sexistischen-kommentaren-zurueck/11902366.html

      Dieser Satz: „…die Anwesenheit von Frauen im Labor führt lediglich dazu, dass sich jemand in sie verliebt, sie sich in jemanden verlieben oder zu heulen anfangen, wenn sie kritisiert werden“
      („Let me tell you about my trouble with girls … three things happen when they are in the lab … You fall in love with them, they fall in love with you and when you criticise them, they cry,“)
      stellt selbstverständlich das in den Schatten:

      http://www.nobelprize.org/nobel_prizes/medicine/laureates/2001/illpres/index.html

      http://www.nature.com/scitable/topicpage/cdk-14046166

      • „… oder zu heulen anfangen, wenn sie kritisiert werden”

        Er ist gefeuert worden, weil er keine Ahnung von Frauen hat bzw. Falschinformationen verbreitet. Wenn heutige Frauen kritisiert werden, heulen sie nicht, sondern veranlassen, daß der Kritiker gefeuert wird – er selbst dient ab sofort als prominentes Beispiel dafür. 🙂

        Interessant ist im übrigen, daß die scharfe Kritik an Männern (der erste Satz) überhaupt nicht wahrgenommen wird. Er bezeichnet sie im Kern als testosterongesteuerte Dummköpfe, wenn sie sich einfach so in Frauen verknallen. Davor kann in der Tat nur gewarnt werden (nicht nur von Adrian 😉 ), sowas ist komplett unprofessionell. Frauen sind knallharte Konkurrenz, und wenn sie doch mal taktisch weinen sollten, sollte die Alarmglocke klingeln.

  9. Nebenbei, aber für unsere Hauptthemen nicht unwichtig:

    In Dresden war neulich OB-Wahl. Die zeitgeistkritischen Listen, AfD und Pegida, haben zusammen knapp 15% aus dem Stand geholt.

    Klingt erst mal gut, aber die Stange, Kandidatin von SPD+Grünen+SED+Piraten (!!!! wie in der DDR – da hieß so ein Wahlbündnis „Nationale Front“ 🙂 ) bekam knapp 36.

    Stange ist die Tochter von Stalinisten, die freiwillig aus dem Westen in die DDR eingewandert waren (!). Meist haben solche Leute – wie Wolf Biermann – dann recht schnell gelernt, was Linksextremismus an der Macht bedeutet. Stange ganz offensichtlich nicht. Sie will mit den pösen Nazis von Pegida denn auch ganz anders verfahren.

    Deswegen ist die Kandidatin von Pegida zurückgetreten und hat die rechten Systemkritiker in der Stadt aufgefordert, einen bürgerlichen Kandidaten zu wählen, um die Kandidatin der Neo-National Front zu verhindern.

  10. Artikel im Schweizer Tagesanzeiger über Suizid. Schneidet das Thema an, warum Männer sich mehr umbringen als Frauen.
    http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Waehrend-der-Adventszeit-gibt-es-so-wenige-Suizide-wie-sonst-nie/story/29543020

  11. Streit über die „Vagina“ von Versailles

    „Eine Stahl-Skulptur mit einem riesigen Loch erhitzt die Gemüter in Versailles. Die Installation im Schloßgarten verstehen Kritiker als Versinnbildlichung der Vagina von Marie Antoinette. Der Künstler hingegen versteht die Aufregung nicht.“

    „Er habe den Vergleich zu einer Vagina selbst nie gezogen, könne ihn aber auch nicht von der Hand weisen, sagte Kapoor. Darum gehe es ihm aber auch gar nicht, denn jedes Werk habe viele Interpretationsmöglichkeiten: „Diese Vielfalt interessiert mich gerade. ..“

    https://www.tagesschau.de/kultur/vagina-versailles-101.html

    Im Gegensatz zur tagesschau berichtet die Süddeutsche, in einem Interview, welches eine Protestwelle auslöste, hätte Kapoor in einem Interview sein Kunstwerk „Vagina der Königin, die die Macht ergreift“ genannt.
    Eine Prostplattform (CitizenGo), offensichtlich katholisch und über einige europ. Länder vernetzt beschwerte sich: „Diese Installationen und vor allem die ‚Vagina der Königin‘ empören zahlreiche Franzosen und Liebhaber von Versailles, für die die kulturellen Werte Frankreichs, sein historisches Kulturerbe und die Würde der Frau von Bedeutung sind“.

    http://www.sueddeutsche.de/kultur/protest-gegen-kuenstler-anish-kapoor-aerger-um-eine-vagina-in-versailles-1.2512387

    Die feministische Zeitung Guardian keifte schon in der Überschrift ihre Entrüstung heraus:

    „Artists have done vaginas to death – will someone please tell Anish Kapoor

    The sculptor has produced a brutish, gaping funnel sculpture called Dirty Corner for the Versailles gardens. Oh dear, is this how men still see women?“

    http://www.theguardian.com/lifeandstyle/life-and-physics/2015/jun/08/artists-vaginas-anish-kapoor-dirty-corner-versailles

    … da Vaginas ja vermutlich nur Gegenstand weiblicher Künstler sein können und nicht männlicher Appropriatoren („appropriation“), was die Schreiberin Hanson (warum nicht Chefideologin Jessica Valenti?, schade) weiter phantasieren lässt:

    „And it’s meant to be Marie Antoinette’s vagina. I know the queen had her faults, but it’s a very odd vagina – a vast, brutish, metal, grubby-looking, gaping funnel into a black hole.“

    Und natürlich das stereotype Amen der Feministen-Religion zum Schluss:
    „And I thought feminism had got somewhere. We still have a million miles to go.“

    Worauf der Künstler Kapoor selbst am nächsten Tag (mich wundert, dass das so veröffentlicht wurde) klarstellte (komplettes Zitat!):

    „Your columnist Michele Hanson has got completely the wrong end of the stick (A certain age, 9 June). My work at Versailles is called Dirty Corner and has nothing to do with Marie Antoinette or her vagina. Perhaps it would be good for Ms Hanson to use her eyes when looking at art, not her ears. There is no doubt that the feminist argument must first be put forward by women, but from where I stand men cannot and must not be excluded. What a shame that narrow-mindedness has space in your journal.“

    Jetzt wissen wir auch, wer laut tagesschau „die Kritiker“, die eine „Versinnbildlichung der Vagina von Marie Antoinette“ sahen sind, nämlich eigentlich nur die eine Kritiker*in* Hanson. (Eigentlich müsste man jetzt parodistisch werden und einen Shitstorm gegen die Tagesschau entfachen, dass sie das Geschlecht von Branson misrepräsentiert haben, diese miesen misogynen Sexisten! :mrgreen:)

    Weiterhin sollte klar sein, dass die Süddeutsche dem Künstler die Bezeichnung „Vagina der Königin, die die Macht ergreift“ andichtet, wenn nicht sogar herbeilügt (soll ja in einem Interview von ihm so bezeichnet worden sein – was im schroffen Widerspruch zu seiner Entgegnung im Guardian steht, wo er jeden Bezug zu einer Vagina oder Antoinette verneint).

    Aber:
    So ein faszinierendes Kunstwerk!

    Die feministische „Kritik“ erst, in einem einzigartigen genialen schöpferischen Moment, hat das überdimensionale Rostschrottkunstwerk zu einer Ikone eines neofeudalen Feminismus werden lassen — zur Vagina von Marie Antoinette.

    Da wundert es nicht mehr, dass die weissen Ritter vom katholischen Orden der heiligen Jungfrau die unbefleckte Empfängnis der französischen Demokratie in Versailles verorten und nicht in den dreckigen Strassen zur Bastille, die schliesslich auch zur Schändung der „Würde der Frau“ speziell der der Antoinette führte, wie die jetzt erfolgte Schändung des „geschichtlichen Andenkens an Versailles“ durch eine rostige Vagina von Marie Antoinette.

    Denn die armen Femistinnen können das Ding schliesslich nicht selbst entfernen lassen.

    • noch der link der Künstler-Entgegnung:
      http://www.theguardian.com/artanddesign/2015/jun/10/anish-kapoor-dirty-corner-has-no-vagina-in-sight

    • „Eine Prostplattform (CitizenGo), offensichtlich katholisch und über einige europ. Länder vernetzt beschwerte sich: “Diese Installationen und vor allem die ‘Vagina der Königin’ empören zahlreiche Franzosen und Liebhaber von Versailles, für die die kulturellen Werte Frankreichs, sein historisches Kulturerbe und die Würde der Frau von Bedeutung sind”.“

      Aha, die Vagina verletzt also die Würde der Frau. Sind Katholiken sich nicht im Klaren darüber, dass die Vagina, laut ihrer religiösen Lehre, von Gott geschaffen wurde, und zwar als ein Alleinstellungsmerkmal der Frau?
      Wie doof ist Religion eigentlich?

    • Im Übrigen: Ich habe zwar in meinem Leben noch nicht viele Vaginas gesehen, aber ich bin sicher, dass die so nicht aussehen;

      • Mich erinnert da zwar mehr an ein Grammophon…wenn ich aber schweinisch werden soll: Es erinnert mich mehr an die Hinterseite als an die Vorderseite…nix Vaginagöttin…

        😉

        • @tear
          „erinnert mich mehr an die Hinterseite“

          Was sogar die Deutung erlaubt, es wäre nicht Antoinette, sondern gleich der Sonnenkönig selbst…

          Somit könnte @adrian vielleicht auch verstehen, inwiefern es eben doch eine Vagina sein könnte :mrgreen:

          Siehe auch der Künstler selbst:
          „…denn jedes Werk habe viele Interpretationsmöglichkeiten: “Diese Vielfalt interessiert mich gerade. ..”“

        • Ist das nicht der Hintereingang von Versailles?

          Na egal, jedenfalls ist die ‚Vagina der Königin‘ jetzt in aller Munde.

  12. By race ethnicity and gender:

    http://www.theguardian.com/us-news/ng-interactive/2015/jun/01/the-counted-police-killings-us-database#

    • #Aufschrei

      ^^

    • priceless.

  13. Why?

    • Damit Männer den alten Sport „Kann ich das Pinkelbecken auch aus 2 Metern Entfernung treffen?“ wieder ausgraben.
      Warum der Klobesitzer das fördern will, weiß ich nicht.

    • Ich vermisse die kleinen Tipp-Kick-Tore in den Urinalen.

      Das erst ergäbe den schönen Dreiklang – Pinkeln, Bewundert-Werden und Fußball.

    • In Schwädän?

      beschämme kleene Pimmel….

      (oder ein Total-Fake, der es einfach sein müsste).

      @Matze, das musst du aber noch auflösen!!

    • http://www.watson.ch/imgdb/f2d3/Qx,B,0,0,482,482,200,200,80,80/982208045166321

      • Ich hätte jetzt gedacht, da halten Frauen ihre Titten rein … 😦

        • Da es sich offenbar auf dem Männerklo befindet vermutlich nicht.

          Aber jetzt wo du es ansprichst, ich dachte erst, der Aufkleber sei da, weil zu viele das Ding mit einem Pissoir verwechselt haben. Vielleicht haben sie aber auch nur ihren Schniedel dort getrocknet. Wenn letzteres der Fall sein sollte, frage ich mich, wieso das verboten sein soll.

        • Den Aufkleber hat doch garantiert eine Feministin dort hin geklebt, um ihren Männerhass auszuleben.

        • „Keine Penisse bei Hand-Lufttrocknern auf dem Männerklo“ als Ausdruck von Männerhass?

  14. via Genderama

    „An Amherst College student blacked out, accompanied a fellow student back to her dorm room after drinking in February 2012. While he was blacked out, she performed oral sex on him.

    Nearly two years later, she would accuse him of sexual assault. And under Amherst’s guilty-until-proven-innocent (and even then, as we’ll see, still guilty) hearing standards, the accused student was expelled.“

    http://www.washingtonexaminer.com/man-receives-sex-act-while-blacked-out-gets-accused-of-sexual-assault/article/2565978/comments#disqus_thread

    „It must be amazing to be a female student, and rape someone, because you can blame the man. This among other things is why ant-feminism exists. Their a bunch of evil monsters, and anyone that supports em too.“

    Ja-ja, arme Frauen, Mehrheitlich sich Männer in leitender Position und man sieht ja direkt wie schlimm das für Frauen, mimimimimi…

    Wird sowas eigentlich auch mal kritisch von Feministinnen besprochen, also mit mehr als 140 Zeichen?

    • sind Männer in leitender Position* – For God’s sake

  15. Zwei interessante Punkte am letzten Artikel von Milo
    http://www.breitbart.com/london/2015/06/11/why-do-feminists-cook-up-stories-about-misogyny-when-they-lose-debates/

    Zum einen: Es ist seit einiger Zeit vermehrt der Fall, dass feministische Behauptungen faktisch überprüft werden. Der bekannteste Fall ist der kürzliche rape-hoax von Jackie.
    Dieser ist ein sehr viel harmloserer Fall, aber trotzdem interessant: Nach einer TV-Debatte, in der sie nicht so gut aussah, weil sie eigentilch nur ein Argument hatte, aber vor allem, weil er sie nie hat ausreden lassen, beschwert sie sich über #everydaysexism auf Twitter.
    Und wieder ist es so, dass – als nachgeschaut wird – von der Behauptung nichts übrig bleibt.

    Offensichtlich war der Ablauf sehr lange Zeit:
    „Ich bin ein Opfer!“ – „Oh, das ist schlecht. Was soll ich tun?“
    und das gleitet langsam aber sicher ab in:
    „Ich bin ein Opfer!“ – „Echt? Inwiefern? Deswegen?!? Mach dich nicht lächerlich.“

    Zum anderen: Das eine Argument, das sie hat, ist der Umstand, dass es (zumindest in England) einen „confidence gap“ gibt: Am Ende der Schulzeit sind Jungs im Schnitt anscheinend deutlich selbstbewusster als Mädchen.
    Ich kann mich nicht erinnern, dass das Thema in der „Manosphere“ bereits groß diskutiert worden wäre.
    Mutmaßungen für die Gründe für den Confidence Gap:
    – Jungs müssen sich in der Schule jegliche Anerkennung (u.a. Noten) erkämpfen. Mädchen in weit geringerem Maße. Ein Lohn, den man sich erarbeitet wirkt anders auf das Selbstbewusstsein als ein Lottogewinn.
    – Jungs sind im Schnitt weniger Risiko-bewusst. Das scheint mir synonym mit „Klar, das kann ich. Was soll schon schief gehen?“, während Mädchen eher Risiko-avers sind, also „Ich bin nicht ganz sicher, ob ich das kann. Was wird passieren, wenn ich scheiter?“
    – Bei Jungs wird stärker ausgesiebt. Die, die am Ende übrig sind, sind also – rein statistisch gesehen – am Ende im Schnitt besser als die übrigbleibenden Mädchen.

    Es könnte natürlich auch teilweise am Sexismus der Lehrerinnen liegen.
    http://genderama.blogspot.de/2015/06/neue-studie-sexistische-lehrerinnen.html

    • Confidence Gap

      Könnte es auch einen biologischen Grund geben? Sie bekommen den Confidence-Schub in einer Entwicklungsphase, in der sie ihn am meisten brauchen. Paarungszeit is !

      • Wie so häufig gibt es ganz viele „kann sein“s.
        Ich hatte ja die stille Hoffnung, dass Christian „dazu schon mal geschrieben“ hat, konnte aber selbst nicht recht was finden.

        • Wo bleibt der Mensch, wenn man ihn braucht?

          Na, vielleicht bastelt Christian wegen Onyx‘ frei galoppierender Überwältigungsängste gerade an einer mehrteiligen Selbstoffenbarung „Wer ich bin (harmlos) und was ich will (weniger harmlos)“.

        • Lustig 🙂

          Naa, ich find das schon ganz gut, wenn er den Unsinn selbst relativ vernünftiger Feministinnen in einen realistischen Kontext stellt.
          Da kann er gerne für sein Opus Magnum „Ich tu nichts, ich will nur spielen“ sammeln.

  16. „Was die Mädchen betrifft, ist das Kuriose ja, dass sie in unserem Bildungssystem zweifellos sehr erfolgreich sind. Stets ist davon die Rede, sie hätten die Jungs leistungstechnisch längst abgehängt, was sich an den Universitäten fortsetzt. „In der speziellen Begabtenförderung sind Mädchen erschreckend unterrepräsentiert. Ihr Anteil liegt im Schnitt der Maßnahmen nur bei fünfundzwanzig Prozent“, sagt Ahl. Wie er sich das erklärt? Er führt ihre soziale Anpassungs- und Empathiefähigkeit ins Feld, die auch mit Konditionierung zu tun habe, mit Rollenvorbildern.

    Offenbar zahlen sich diese Eigenschaften in einer auf Optimierung getrimmten Gesellschaft nicht aus. „Mädchen verstecken ihre Begabung eher.“ Ihre sehr guten Leistungen erklärt man gemeinhin mit dem überdurchschnittlichen Fleiß von Mädchen, nicht mit Begabung. Es fallen also doch etliche Hochbegabte durchs Raster.“

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/familie/hochbegabte-kinder-in-deutschland-klischee-erwartungen-13639941-p2.html

    Oh-ja, wir brauchen eine Hochbegabterförderung und eine Hochbegabtenförderung für Mädchen

    Und wenn Mädchen dann in der Schule und der Uni überall besser sind, brauchen wird noch mehr spezielle Frauenförderung, weil hochbegabte müssen ja gefördert werden.

  17. „Nach Sexismus-Vorwurf
    Jetzt bloß nicht heulen

    Feingefühl mit Reagenzglas und Pipette haben dem Biochemiker Tim Hunt den Nobelpreis eingebracht. Fehlendes Feingefühl für Frauen hat ihn jetzt den Job gekostet.“

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/nobelpreistraeger-legt-professur-wegen-sexismus-vorwuerfen-nieder-13641339.html

    Über Männer darf man ruhig öffentlich sagen:

    „Während die Frau sich ständig weiterentwickelt, heute alle Wesenszüge und Rollen in sich vereint, männliche und weibliche, und sich in allen Bereichen selbst verwirklichen kann, blieb der Mann auf seiner Entwicklungsstufe stehen. Als halbes Wesen. (…) Er ist weiterhin nur männlich und verschließt sich den weiblichen Eigenschaften wie Toleranz, Sensibilität, Emotionalität. Das heißt, er ist – streng genommen – unfertig und wurde von der Evolution und dem weiblichen Geschlecht überholt.“

    oder

    „Vielleicht sollten die Frauen den Männern die Eier abschneiden, damit auf der Erde wieder ein Paradies entstehen kann. Die Männer würden ruhiger werden und sensibler mit ihrer Umwelt umgehen. Ohne diesen ständigen Ausstoß von Testosteron gäbe es keinen Krieg, kein Töten, kein Rauben, keine Vergewaltigungen.“

    oder

    „Mein Großvater […] hat vorwiegend die Arbeit gemacht mit der Kindererziehung und hiermit gezeigt, dass auch Männer Menschen sein können.“

    oder

    „Mädchen sind besser in der Schule. Frauen haben die besseren Abschlüsse. Die Merkel-Koalition will, dass diese Frauen zu Hause bleiben. (…) Sie wollen, dass das begabtere Geschlecht weiterhin ein Viertel weniger verdient als wir Männer.“

    oder

    „Eine Krankheit namens Mann.“

    oder

    “ Männer sind halt unfähig“

    und muss keinerlei Konsequenzen befürchten.

    • @ Matze

      Danke. Kannst du die Zitate auflösen (Quellen)?

    • Passend dazu

      „Keine Disziplinarmaßnahmen gegen „Morddrohungstheologen“ “

      http://www.heise.de/tp/artikel/45/45163/1.html

      Wer also im Namen des Feminismus Morddrohungen ausspricht kommt davon, wer aber öffentlich sagt, das Frauen schnell weinen, verliert den Job.

      • Das ist doch keine Morddrohung

        • Ich finde den Original-Tweet nicht, der wurde ja gelöscht

          „Der Orginaltweet enthält noch zwei fehlerhaft gesetzte Akzentzeichen, eine fehlerhafte Großschreibung und eine fehlenden Leerstelle. Inzwischen wurde er gelöscht – angeblich nicht von Stoodt selbst, sondern von Twitter, wo ihn zahlreiche User als Mordaufruf gemeldet hatten.“

          Kann nur mit dem Arbeiten, was dort steht und heute ist ja anscheinend auch schon der Vorschlag das jemand doch von einer Klippe springen sollen ein Mordaufruf.

          Wie findest du es denn, dass der Mann wegen seinem angeblich frauenfeindlichen Witz gefeuert wurde, während all die anderen ohne Konsequenzen jeden Scheiß über Männer sagen dürfen?

        • „@Atacama, gehört an die Laterne!“ Ist nix mordsmäßig Lustiges … 🙂

        • „gehört an die Laterne!“

          Ach sowas war das. So ein bißchen am Hals aufhängen hat noch niemand geschadet.

        • @ Matze

          Feministischer hauptamtlicher Händefalter und evangel. Priesterkasteangehöriger darf das.

          Ob der seine Ausbildung oder Fortbildung im Genderzentrum dieser christlichen Groß-Sekte bekommt und von der Kanzel aus der gerecht sprechenden Bibelauslegung vorträgt?

        • versteh ich auch nicht. Selbst wenn es formal eine wäre, ist so eine Hysterie grundsätzlich unnötig, wenn doch offensichtlich keine Drohung intendiert war.

          Das Aufheulen über von Ronnes Artikel spricht dennoch Bände.

        • Formal war es schon eine Morddrohung, auch wenn es nicht ernst gemeint war. Es wäre auf jeden Fall angemessen gewesen, wenn der Typ sich entschuldigt hätte.
          Allerdings war der Auslöser NICHT primär Frau Rönnes Feminismuskritik, sondern, dass er einen Satz von ihr als abwertend gegenüber Unterprivilegierten interpretiert hatte.

        • @ddbz

          ist auch keine Morddrohung.

        • @Leszek

          Ja, das kommt dazu. Es ist eine Antwort auf „Feminismus ist für die Unterschicht“. Da hat er sich wohl aus vielerlei Gründen provoziert gefühlt.
          Trotzdem ist es (zumindest nach meinem Kenntnisstand) keine Morddrohung.

          „gehört an“ ist ja auch keine Drohung („Ich werde dich aufknüpfen, Ronja von Rönne“ dagegen schon), sondern eine nicht nette, aber allgemeine und nicht an ein eine explizite Person gerichtete Aussage.

          Ich denke mal, juristisch wäre das so wie „All Cops Are Bastards“ darf man sagen.
          „Herr Polizist Müller, Sie sind ein Bastard“ ist Beamtenbeleidigung.
          Korrigiert mich wenn ich mich irre.

        • Du irrst dich.

        • @ Atacama

          „Ja, das kommt dazu. Es ist eine Antwort auf “Feminismus ist für die Unterschicht”. Da hat er sich wohl aus vielerlei Gründen provoziert gefühlt.“

          Hier nochmal seine Stellungnahme zu seinem bescheuerten Tweet:

          https://wurfbude.wordpress.com/2015/05/31/die-morddrohung-wie-ein-faz-ritter-mal-in-den-krieg-ziehen-wollte/

          „Trotzdem ist es (zumindest nach meinem Kenntnisstand) keine Morddrohung.
          “gehört an” ist ja auch keine Drohung (“Ich werde dich aufknüpfen, Ronja von Rönne” dagegen schon), sondern eine nicht nette, aber allgemeine und nicht an ein eine explizite Person gerichtete Aussage.“

          Der genaue Wortlaut des Tweets war:

          “Feminismus ist was für Unterprivilegierte.” – “Adel ist was für die Laterne”. Ca ira, Bachmannpreis, ca ira, von Rönne.

          Der Name wurde also in dem Tweet erwähnt, daher finde ich schon, dass es formal eine Morddrohung war. Ernst gemeint war dies sicherlich nicht, aber ist trotzdem asozial.

          Der Typ ist Antiimp und Befreiungstheologe. Die Antiimps sind ja häufiger bekloppt, aber von einem Befreiungstheologen sollte man m.E. schon erwarten können, dass er etwas Einsicht zeigt, sich scheiße verhalten zu haben.

        • Sie irrt auch bezüglich ACAB.

          Wenn man die Referenz zu Laterne, Adel und Liedtext kennt (siehe auch das Bild aus Teardowns Post) ist ja wohl ganz klar, dass mit einer Ermordung von Rönnes kokettiert wird.

          Man muss also schon von einer Morddrohung sprechen, auch wenn natürlich nicht der reale Drohgehalt, sondern die Machtdemonstration und Ehrverletzung hier die Musik macht.

        • „… aber von einem Befreiungstheologen sollte man m.E. schon erwarten können, dass er etwas Einsicht zeigt, sich scheiße verhalten zu haben.“

          Nein, ich erwarte keine Einsicht, nicht von einem Befreiungstheologen, denn dann wäre er keiner mehr.

          Aber recht hat er, was wird die junge Göre auch frech und sagt ihre eigene Meinung! Sowas gehört sich nicht für Frauen. Schon Paulus wusste, daß Frauen (in der Gemeinde) zu schweigen haben! 😉

      • Dennoch, für den verständigen Leser entbehrt es nicht einer gewissen Komik, ja Tragikkömik ob der geistigen Umnachtung des Stoodt, dass ein Vertreter des Klerus sich auf eine vermeidliche Vertreterin des Adels unter zur Hilfenahme eines revolutionären (!) Liedes stürzt.

        Hier ist übrigens eine zeitgenössische Karikatur, angefertigt vermutlich von den Leuten, die das Lied sangen auf das sich Stoodt bezieht:

        Wir sehen nicht nur der Adel hing an den Laternen, nicht nur die Paläste brannten, sondern auch die Kirchen (Im Hintergrund)….

        Und wir sehen das die heutige Verblödung auch vor der evangelisschen Kirche nicht halt macht. Gut…die haben ja auch ihr GenderZentrum als Ausweis intellektueller Nichtleistung…

        • Man beachte auch den zeitgenössischen Titel: „Der Zenith französischer Glorie“, tote Pfaffen an den Laternen, geköpfte Adlige und brennende Kirchen.

          Pfaffe Stoodt sollte nochmal in sich gehen. Also Vertreter des ersten Standes könnte er dort hängen, wenn er denn damals gelebt hätte…wie dumm.

        • Ok, Bildungslücke bei mir.
          Unter den Umständen und vor dem, was auch der Welt-Ressortleiter sagt:
          Auf der Ebene der Aussage ist das eine Anspielung auf das französische Revolutionslied „Ah! Ça ira“, das der Hoffnung („Es wird gehen!“) Ausdruck verleiht, die Aristokratie durch Massenhinrichtungen auszulöschen, nämlich durch Erhängen. Dieses Wortmaterial wird von Stoodt aber mit einer Absicht verwendet.

          Als Handlung zielt seine Äußerung darauf, dass die Angesprochene – sie führt ja ein „von“ im Namen – sich die Möglichkeit ihrer Exekution vor Augen führt.

          finde ich das dann doch recht kritisch. Er hat seine ziemlich hässlichen Gedanken halt intellektuell verpackt, so dass nicht jeder (ich zumindest nicht) draufkommt.

          Man kann sich denken, wie so etwas ausgeschlachtet worden wäre, wenn es gegenüber eine Feministin geäußert worden wäre.
          Dass schon ein „von“ im Namen, also schlicht ein Name, selbst bei einer 22-jährigen Frau sämtliche Hemmschwellen des Twittermobs fallen lässt, ist schon erstaunlich.

        • „Wir sehen nicht nur der Adel hing an den Laternen“

          Ja, das waren ja nur Katholen…., und keine Evangelen.

        • >>“Ja, das waren ja nur Katholen…., und keine Evangelen.“

          Das stimmt! Diese Beulenpest gab es damals gottseidank nicht in Frankreich! Zurecht wie wir heute wissen! (Stolzer Katholik und Gegner der Ökomene)

          😉 🙂

        • @david
          „wie so etwas ausgeschlachtet worden wäre, wenn es gegenüber eine Feministin geäußert worden wäre.“

          Es ist gegenüber einer Frau geäussert worden. Von einem Mann. Fanden nicht irgendwelche Feministen diesen Umstand abscheulich?
          Das hätten doch wenigstens einzelne bemerken müssen?
          Spricht das nicht dafür, dass man sehr gut & hierarchisch vernetzt ist?

          Auf jeden Fall wieder ein ein doppelter Standard. Aber diese Menschen sind ein einziger doppelter Standard.

          Wie wird man so gemacht? Wie wird der Konsens hergestellt?

        • @tear
          „Stolzer Katholik und Gegner der Ökomene“

          Ich sag jetzt lieber nichts zum Katholizismus 😉

        • >>“Wie wird man so gemacht? Wie wird der Konsens hergestellt?“

          Mich würde das auch aus einer (pruuuust) intersektionellen Perspektive interessieren…

          Ist nicht eine weiße Frau immer mehr Opfer als ein weißer Mann?! Wie geht so etwas durch?

          Ah…okay, das Modell ist fluide und richtet sich nach den Haltungen die man einnimmt. Ein männlicher Ally ist also mehr ünterdrückt als eine Frau die sich kritisch äußert. Klar, die Frau ist ja auch Feminismuskritisch, also Teil der Patriarchats, der Mann ist Patriarchatskritisch, also gut und unterdrückter…

          Das hat ein bisschen was von kleinkindischem „Warum? Darum!“ nur verpackt in pseudointellektuelle „Theorie“konzepte…

        • @tear
          nein, nein, nein.

          Die Frage ist, wie werden die angehenden Feministen von ihrer Ideologie überzeugt? Feminismus besteht zum grossen Teil aus völlig widersprüchlichen und unlogischen Inhalten. Das kann man doch nicht auf rationale Weise kommunizieren.

          Sind da nicht Hirnwaschtechniken und allerlei Zwangsmethoden, wie sie hinlänglich von Sekten bekannt sind notwendig, um diesen 1984-mässigen Doppeldenk (auch hier grosser Zwang als Methode der Eintrichterung) zu erzeugen?

        • Mit Sekten liegst du sehr richtig. Feminismus radikalisiert sich mit typischen Mechanismen die Sekten ausmachen. Ich würde vorerst nicht soweit gehen feminismus als Sekte zu bezeichnen, aber sie sind auf den besten Wege dorthin.

        • „Es ist gegenüber einer Frau geäussert worden. Von einem Mann.“

          Hat doch der Oberexberte A. Kemper auch so gemacht. Er hat sie auch wegen dem *von* angegriffen und der Rönne den Mund verboten, der Herr Kassismuserfinder. Klasse durch Namen, das hat doch was … 🙂

        • teardown: „Ich würde vorerst nicht soweit gehen feminismus als Sekte zu bezeichnen“

          Es stört daran natürlich, dass der Feminismus dezentral ist, während jede normale Sekte strikt hierarchisch und einheitlich ist. Insofern ist der Feminismus keine Sekte. Aber ein wesentliches Element teilt der Feminismus mit Sekten, die Esoterik.

          Unter Esoterik versteht man normalerweise „Übersinnliches“, wobei die eigentliche Bedeutung in der rein subjektiven Zugänglichkeit der esoterischen Glaubensinhalte liegt. Esoterik ist reiner Subjektivismus und unterscheidet sich zB von Ideologie dadurch, dass letztere in grossen Teilen wenigstens rational zusammenhängend und objektiv begründet wird.
          Der Kommunismus wäre also als Ideologie, die „Ideologie“ des Nationalsozialismus aber als Esoterik zu bezeichnen.

          Feminismus tritt vor allem als nicht-transzendentale, politische *Esoterik* auf, die eklektizistisch aus verschiedenen Elementen politischer Ideologie gebildet wird. Daneben enthält sie aber zahllose spirituelle Elemente, die im Hintergrund stehen und von Feministen offenbar sehr ungern thematisiert werden.

          In diesen ist Feminismus mit der „völkischen Bewegung“ ganz vergleichbar: Vegetarismus, das „natürliche Leben“, Ökologismus, Neigung zu allem möglichen Irrationalismus, antizivilisatorische, antikapilitalische und antisemitische Grundeinstellung und Glaubensinhalte.

          Esoterisch zB ist die Idee einer historisch bedingten „strukturellen Benachteiligung“ gewisser Gruppen, die a priori angenommen wird, wie von Frauen, „People of Color“ etc. Hier werden politische und geschichtliche Elemente aus ihrem ursprünglichen Bedeutungs-Zusammenhang gerissen und esoterisch neu definiert gesetzt, als höchste Wahrheiten.

      • Mich stört hier der Doppelstandard. Gegenüber Frauen darf man nicht mal falsch husten. Bei Männern kann man mit Pauken und Trompeten Scheiße um sich schmeißen.

        • Das meinen die mit „Gleichberechtigung“: „Jedem das Seine“.

  18. Schon wieder ein neuer Hashtag: # fatspreading

    Der ist aber richtig übel.

    • Das Thema ist so geil. fatspreading girlsbagging mensbagging

      Das sollte man viel öfter machen. Feministische Schwachsinnsaktionen einfach kapern, umdrehen und so lächerlich machen.

      Ich halte das für sehr wirksam…

    • Hat mal ein alter Herr in einem Kommentar unter einem Feminismusartikel geschrieben:

      „I do not want to live in a society based on shame.“

      • Die Beschämung ist natürlich eine zentrale Taktik des Feminismus.

        Man könnte den Kommentar aber noch ergänzen, um den Zwillingsgeschwister der Beschämung zu nennen:

        “I do not want to live in a society based on hate and shame.”

        • You fuckin‘ scum Alex! Shame on you dick!

          🙂

        • Mittlerweile ist es nicht mehr nur der Feminismus. Die SJWs haben ja noch ganz andere Themen auf dem Zettel. Dieses unmögliche Verhalten haben sie sich aber schon wahrscheinlich von Feministinnen abgeschaut, denn das gab es schon vor dem Auftauchen der SJWs.

  19. „Die Beziehung macht sexuell unglücklich

    Überhaupt, Beziehungen scheinen für die sexuelle Erfüllung recht kontraproduktiv zu sein, in allen Altersgruppen: Insgesamt bezeichnete sich jeder vierte Mann mit fester Freundin als „sexuell nicht glücklich“, unter den Ehemännern sind es sogar 28 Prozent. Der Grund dafür könnte auch in den unterschiedlichen Beziehungserwartungen von Männern und Frauen liegen. So wünschen sich drei Viertel der Männer „guten Sex und Erotik“, die Hälfte will sexuelle Erfahrungen sammeln. Frauen ist beides weniger wichtig, stattdessen wünschen sie sich Freiheiten zur persönlichen Entwicklung.

    Trotzdem: Personen mit festem Partner haben deutlich häufiger Sex als Singles. Im Durchschnitt.“

    http://www.welt.de/icon/article142177219/Die-traurige-Sex-Realitaet-von-Paaren-und-Ue-30ern.html

    • @matze

      Interessanter Artikel!

      Wäre ja die klassische Folge des unterschiedlichen Sexualtriebs.

      Das Paare mehr Sex als Singles haben ist klar. Der durchschnittliche männliche Single hat keinen Sex, weil er keinen ONS hinbekommt. Da kommt man selbst mit 1 Sex im Monat in der Beziehung leicht drüber.

      Das ist aus meiner sicht auch der Grund, warum vergleichsweise konservative Länder wie Griechenland „Sexweltmeister“ sind: Man heiratet schlicht früher

  20. „Denn zumindest für Männer gab es in den vergangenen fünfzig Jahren in unserem Kulturkreis keine soziale Praxis, die für die Ausbildung einer geschlechtlichen Identität eine gewichtigere Rolle spielte als der Fußball. Männer wurden und werden noch immer, im gendertheoretischen Sinn, maßgeblich durch den Fußball zu Männern.“

    http://www.zeit.de/sport/2015-06/frauenfussball-aesthetik

    Für mich hat ja wahrscheinlich mein Penis eine gewichtige Rolle für die Ausbildung meiner geschlechtlichen Identität gespielt… Aber egal.

    „In anderen Sportarten scheint mir dies bereits der Fall, etwa im Volleyball oder im Tennis. Auch in diesen beiden Sportarten unterscheidet sich das Frauenspiel stark und sofort sichtbar von dem der Männer. Gerade aufgrund dieser (im Kern physisch basierten) klaren Differenzen leuchten im Frauenspiel aber Aspekte der Sportart auf, die einen besonderen ästhetischen Eigenwert haben, ja, bei denen man sogar zu dem Urteil kommen kann, hier finde das Spiel als Spiel erst eigentlich zu sich. Die dialogische Faszination des Tennis etwa – im sich beständig intensivierenden und überbietenden Hin und Her der Ballwechsel – ist derzeit im Frauentennis klar präsenter als in dem weithin aufschlagsdominierten und damit tendenziell monologisch-stumpfen Spiel der Männer. Gleiches ließe sich auch für das Volleyball feststellen, in dem die fintenreiche Geschmeidigkeit des Frauenspiels dem pornösen Geschmettere der Männer ästhetisch überlegen ist.“

    *Augenroll*

    Frauen können einfach alles irgendwie besser und wenn nicht, liegt das einfach am falschen Bewertungskriterium.

    • >>“Frauen können einfach alles irgendwie besser und wenn nicht, liegt das einfach am falschen Bewertungskriterium.“

      Es ist halt eine Frage des Bewertungsgegenstandes. Beim Sport mag unser ZOni ja recht haben, ein langer Ballwechsel sieht besser aus, als ein kurzer Prozess bei den Männern. Man hat einfach länger was zu gucken, als wenn Doković plötzlich sein 120 Km/h Ass rausholt.

      Er denkt hier eben Prozessorieniert und nicht Ergebnisorientiert. (Das Männer vielleicht aufgrund der höheren Satzzahl auch ein Interesse haben nicht so lange Spiele zu spielen um sich auszupowern…pfff EGAL!!)

      In der Kriegskunst zB. würde man ihn zum Teufel jagen. Jeder Feldherr will die schnelle Entscheidung in der Schlacht, es gibt niemanden der sagen würde: „Ach nee, lasst uns doch mal Gräben ausheben und dann schauen wir was passiert“. Das wird bestimmt gut aussehen, wenn wir hier uns wochenlang gegenseitig abschlachten.

      • „ein langer Ballwechsel sieht besser aus, als ein kurzer Prozess bei den Männern“

        Allerdings… bei wem sieht man die wirklich spektakulären langen Ballwechsel?

        Sport und Krieg hängen zusammen wie Porno und Sex.

        Jeder Mensch, außer Feministen, weiß das. Nimm den kriegerischen Teil raus, und du hast etwas, was so attraktiv ist wie Ringelreihen.

    • „ästhetisch überlegen“

      Auf dem Wege in den Ästethizismus….

      „… Kunstanschauung und Lebenshaltung, die im Schönen (dem Ästhetischen) den höchsten Wert sieht. Ethik, Erkenntnis, Religiosität, Soziales werden dem „Schönen“ nach- und untergeordnet.. “

      http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84sthetizismus

      Wenn´s (besser) nichts Rationales zu sagen gibt, schwadroniert man vom Ästhetischen her. Da kann man allerlei Vorurteile und andere Wertungen gut drin verstecken. War immer ein sehr beliebtes Mittel der Kommunikation reaktionärer und rechter politischer Gedankenguts.

    • Die bieten ihren Frauenfüßball an wie sauer Bier … kaum einer will’s. 🙂

    • @Matze

      Hat eigentlich einer der feministischen Blogs etwas weitergehendes zur Frauenfußball-WM?

      Es würden ja Artikel wie diese vollkommen reichen um den Sport entsprechend zu unterstützen:

      https://allesevolution.wordpress.com/tag/em-2012/
      https://allesevolution.wordpress.com/tag/wm-2014/

    • „die für die Ausbildung einer geschlechtlichen Identität eine gewichtigere Rolle spielte als der Fußball“
      Doch. Wehrdienst.

      • Gleichstellungsbeauftragte …

        • Beschneidung

    • So ein Quatsch, Frauenfußball ist stinklangweilig und hat bei weitem nicht die physische Intensität und Geschwindigkeit des Männerfußballs.

      • @El-Mocho

        Oh Wunder! Wie lang ist Männer-, bzw. Frauenfußball schon professionell?
        Was wird mehr gefördert, wo steckt mehr Geld drinnen?
        Werden Buben, oder eher Mädchen befeuert, einer Fußballmannschaft beizutreten?
        aaaahaaa…

        • Nichts davon ändert etwas an der Tatsache, dass guter Frauenfussball allenfalls schlechter Männerfussball ist. Man kann Biologie eben nicht reformieren.

          El_Mocho hat Recht.

        • @ H

          Du hast eine Menge Fragen gestellt. Was würde das denn nun für den FrauenfÜßball bedeuten?

        • „…professionell…“
          „Was wird mehr gefördert,…“
          „…befeuert…“

          Was davon hat was mit dem Jungen zu tun, der es einfach liebt, Fußball zu spielen und dem neben dem Spiel alles andere mehr oder weniger egal ist?
          Jeder große Spieler hat so angefangen.

          Aber es ist schon interessant, wie du verdeutlichst, was Feministen eigentlich wichtig ist.

        • Bin zwar kein echter Fussballfan, aber „underdog“ Mannschaften wie die vom Frauenfussball machen einfach mehr Spass. Die kämpfen wenigstens und denen geht es um die Sache.

          Bei den höchst professionellen Teams komm ich mir als Zuschauer häufig verarscht vor. Es wirkt manchmal, als ob die Diven des Fussballs immer erst jeden Spielzug bonusmässig mit dem Trainer aushandlen müssen und sie nur das Notwendigste tun.

          Eine Lanze für den Frauenfussball also. Solange es da keine Fifa gibt, jedenfalls 😉

        • @ o_me

          Stimmt! Es geht um (mehr) Frauenförderung und Geld, Geld, Geld … für mehr Feminismus.

          @ H

          Hast Du schonmal daran gedacht, daß die MEISTEN Jungfußballerträume zu nix führen und diese Starsache meist mit erheblichem Aufwand für die Spieler verbunden ist?

  21. Wieder eine Betrügerin, die sich mit Opfergruppen Posieren nicht nur Status, Stellung, Geld und Anstellung erschlichen, sondern auch kräftig falsch gehetzt und in diesem Sinne missbraucht hat – Rachel Dolezal.

    Vermeintliche Missstände hijacken und für sich missbrauchen. Das machen heutzutage ja viele. Nicht nur Frauen.

    Dazu vielleicht auch der Blogpost von Emannzer „Blockwart 3.0 – reloaded“ https://emannzer.wordpress.com/2015/06/10/blockwart-3-0-reloaded/.

    —-

    A Civil Rights Leader Has Disguised Herself As Black For Years, Her Parents Say

    Rachel Dolezal is president of the Spokane, Washington, chapter of the NAACP and also chairs a city police oversight commission. Her parents also told BuzzFeed News that she is passing off her younger adopted black brother as her own son.

    http://www.buzzfeed.com/claudiakoerner/a-civil-rights-leader-has-disguised-herself-as-black-for-yea?utm_term=.tadMeAW45#.dqz0dkL7D

  22. Wird da gerade eine Art „Inquisition“ des korrupten Staatsfeminismus und der totalen Diskriminierung und beliebigen Ausbeutung von Männern und Jungen festgeschrieben?

    BERICHT über die Strategie der EU für die Gleichstellung von Frauen und Männern nach 2015

    http://frankfurter-erklaerung.de/2015/06/bericht-ueber-die-strategie-der-eu-fuer-die-gleichstellung-von-frauen-und-maennern-nach-2015/

    Ausschuss für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter Berichterstatterin: Maria Noichl (SPD)

    http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-%2F%2FEP%2F%2FTEXT+REPORT+A8-2015-0163+0+DOC+XML+V0%2F%2FDE&language=de#title1

    Kommentar GB:

    Es ist dies ein wichtiges politisches Dokument, das es verdient, analysiert und kritisiert zu werden.

  23. Schafft die Ehe endlich ab!

    http://www.danisch.de/blog/2015/06/12/schafft-die-ehe-endlich-ab/

  24. Und er hatte Recht. Man(n) darf Frauen nicht kritisieren….

    http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/distractinglysexy-protest-gegen-tim-hunt-wegen-sexismus-a-1038467.html#js-article-comments-box-pager

  25. Nochmal Lauren Southern:

    I apologize if I seem a bit emotional. I filmed this after receiving some messages from friends of mine asking if I had committed some of the things I had been accused of by the Slut Walk. I probably should’ve waited to record, but it’s fairly late now.

    I also am very strongly against people being slandered and falsely accused as I have shown in other videos: https://www.youtube.com/watch?v=yQgB1

    The Petition against me: https://www.change.org/p/libertarian-party-of-canada-remove-lauren-southern-as-a-candidate-of-their-party

    Counter Petition :): https://www.change.org/p/vancouver-slutwalk-organizers-end-the-vancouver-slutwalk

    One last thing. Even the women/men who slandered and lied about me are people. I am hurt and disappointing by their lying, however I would never want to see their lives ruined, so I strongly encourage everyone not to dox or harass them etc. I haven’t seen any of that happening so far, so thank you for being such wonderful people 🙂

    What Really Happened At The Vancouver Slut Walk

  26. Fundstück

  27. @Christian

    Bwhahaha, hab mir gerade mal deine „Diskussion“ mit Commander Lightyear2000 angesehen.

    Frag ihn doch mal wieviel 2+2 sind. Ich wette er wird es nicht beantworten sondern nur darauf hinweisen das man mit dir nicht reden kann deine Art unmöglich ist oder auf einen Text hinweisen in dem schon alles erklärt ist. Alta, das ist sooooo lächerlich.

    Lightyear2000 du bist einfach so L-Ä-C-H-E-R-L-I-C-H!


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