Selbermach Samstag 138 (30.05.2015)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

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268 Gedanken zu “Selbermach Samstag 138 (30.05.2015)

  1. 70 er Jahre Feminismus, neu aufgewärmt!

    „Frauen leisten weltweit zwei Drittel der Arbeit, erhalten ein Zehntel der Löhne und besitzen ein Hundertstel des Vermögens. In Österreich arbeiten Frauen jährlich zwei Milliarden Stunden mehr als Männer. Zwei Drittel ihrer Arbeit leisten sie unbezahlt. Ihr Einkommen liegt seit den 1970er-Jahren konstant 24 Prozent unter dem der Männer. Dazu zieht sich eine Spur männlicher Gewalt gegen Frauen durch die gesamte Geschichte.“

    http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/4679542/Frauen-riskiert-mehr

    • Das Argument, daß Frauen die meiste Arbeit leisten, hab ich im Spiege u.a. Organen auch schon häufiger gelesen. Kam mir seltsam vor, da gerade schwere körperliche Arbeit in Industrie und aufm Feld in der großen Dritten Welt sicher nicht von Frauen geleistet wird.

      Gab´s da nicht mal ne schöne Gegenstatistik, die den Namen verdient?

    • ja, jetzt mit biologistischem Scheissdreck angereichert.

      Frauen zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl fordert Novotny:

      „All das hat Frauen offenbar zäh gemacht. Die Härten des ihnen aufgezwungenen Lebens scheinen vornehmlich den Stärksten Überleben und Fortpflanzung gewährt zu haben. So hat das Patriarchat dieses nachhaltige Modell Frau hervorgebracht.“

      Scheint eine typische Vertreterin des NewAge++ zu sein, Psychotherapie nach Adler, beraterhaften Hang in die Wirtschaft… na, so das typische…
      http://www.novotny-herrnstadt.at/eva2_2.html

      • ät Alex:

        „Erziehungswissenschaften, Psychologie, Philosophie sowie Sonder- und Heilpädagogik“ studiert.
        Wenn ich das schon lese. Multistudentische Angeberin, die tatsächlich lala studiert hat.
        Psycho zum Beispiel ist ein hartes Fach, schon wegen der ganzen Statistik. DIE hat sich höchstwahrscheinlich die leichten Sachen rausgepickt.

        Lustig wirklich der Feminismus-Darwinismus. Tja, wenn es der Sache dient, ist die Biologie plötzlich en vogue.
        „Das Patriarchat“ ist interessanterweise ein Phänomen, das ab etwa 10.000 v.Chr. in einigen Gegenden existierte. Ein Wimpernschlag im Lichte der Evolution.

        Frauen sind psychisch tatsächlich etwas stabiler als Männer, weil sie durch die eingeschränkte Fortpflanzung gezwungen waren, gewisse Mindeststandards (Intelligenz…) zu erfüllen. Außerdem waren Frauen in der Stammesgeschichte nicht so stark dem Druck ausgesetzt, zu konkurrieren und haben daher keinen Faible für tödliche Hobbys wie Saufen, Quarzen und Mutproben.

        • „Frauen sind psychisch tatsächlich etwas stabiler als Männer, weil sie durch die eingeschränkte Fortpflanzung gezwungen waren, gewisse Mindeststandards (Intelligenz…) zu erfüllen. Außerdem waren Frauen in der Stammesgeschichte nicht so stark dem Druck ausgesetzt, zu konkurrieren und haben daher keinen Faible für tödliche Hobbys wie Saufen, Quarzen und Mutproben.“

          ät Axel

          Den Teil mit dem Konkurrenzdruck innerhalb männlichen/weiblichen Geschlechts kenn ich und hab ich verstanden. Aber bitte sag noch zwei drei Takte zu deiner ersten Aussage, damit ich die auch verstehe. Welche eingeschränkte Fortpflanzung? Hä?^^

        • „Welche eingeschränkte Fortpflanzung? Hä?“

          Nur ein Kind alle neun Monate. Weitaus geringer als der potentielle Output eines Mannes, der theoretisch ein bis zwei Kinder pro Stunde machen könnte.

        • @axel
          „Lustig wirklich der Feminismus-Darwinismus. Tja, wenn es der Sache dient, ist die Biologie plötzlich en vogue.“

          Es ist ganz klar vorherzusehen, dass dieser Darwinismus bzw Biologismus (= pseudowissenschaftliche, sich als Biologie ausgebende Erklärungen) das grosse „neue Ding“ des Gendertums sein wird.
          Der Feminismus war zT schon immer in der Eugenik verankert, wo darwinistisch-biologistische Erklärungen eine zentrale Rolle gespielt haben.

          Komischerweise bist du solchem Denken aber auch verhaftet, wenn du „Frauen sind psychisch tatsächlich etwas stabiler als Männer“ mit Biologie erklärst…

        • ät Kafü, Adrian und Alex:

          Öh, jo, hat Adrian schon erklärt. Zudem haben Frauen gewaltige energetische Investitionen in Kinder zu leisten. Bei Männern ist das nur der Fall, wenn sie ihre Familie versorgen und sich nicht verdrücken.

          „…das grosse “neue Ding” des Gendertums sein wird.“
          – Glaub ich nicht. Bis auf Gender“biologen“ wie Voß sind die meisten Radfems viel zu links und naturwissenschaftsfeindlich, um von ihrer „Konstruiertheit“ zu lassen. Die Biologismen dienen nur als Trick, in die MINT-Fächer einzudringen und dort Kommissare zu installieren, die Gelder aus der echten Forschung umleiten. Außerdem, um die Kritik der MINTler zu unterdrücken.

          „Komischerweise bist du solchem Denken aber auch verhaftet, wenn du “Frauen sind psychisch tatsächlich etwas stabiler als Männer” mit Biologie erklärst…“
          – Ich beziehe mich auf harte Daten. Guck mal: https://www.mensa.ch/sites/default/files/u184/iqdistribution-men-women.png
          Die meisten Frauen sind tatsächlich tendenziell mittel-intelligent, wohingegen Männer die Mehrheit bei den Superschlauen und Superdoofen stellen. Das ist kein Zufall, sondern Selektionsergebnis.
          Wie Muckis. 🙂

  2. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich wieder dem Feminismus eine ziehen, solange es noch legal ist. (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Heute Morgen in der Zeitung, aber auch sonst in den Medien:

    http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/arbeitskraeftemangel-droht-wegen-geringer-geburtenrate-13618671.html

    „Mittlerweile ist Deutschland das Land mit den wenigsten Geburten auf der ganzen Welt.“

    Die heilige Wirtschaft hat nun einen Grund dazu, den ebenfalls heiligen Feminismus in Frage zu stellen. Tut sie aber nicht:

    „Auch die Erwerbsarbeit der Frauen müsse verstärkt gefördert werden, um die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu sichern.“

    Was die Herrschaften nicht verstehen: Der Feminismus ist eine der großen Ursachen für die demographische Krise. Gerade die Erwerbstätigkeit von Frauen wirkt sich negativ auf die Geburtenrate aus.

    Noch mehr Frauenerwerbsarbeit wird de facto auch noch weniger Kinder bedeuten, auch wenn man den Kindermangel beileibe nicht nur daran festmachen kann.

    Die Wirtschaft jedenfalls nutzt gerne die Arbeitskraft der Frauen für ihre kurzfristigen Ziele, auch wenn sie sich selbst damit langfristig schadet.

    Und nun zur Samstagsausgabe vom ***GENDER GAGA DER WOCHE***

    Im Regenbogenlager schreien einige zur Zeit Zeter & Mordio, weil die Genderideologie zunehmen Gegner hat. Darum haben sie nun, wie auf Queer.de berichtet wird, ein neues Pamphlet dagegen verfasst:

    http://www.queer.de/detail.php?article_id=23876

    Das

    http://www.rosalux.de/publication/41518/unheilige-allianzen.html

    ist das Pamphlet.

    Die URL alleine sagt eigentlich schon alles. Wer hat diese Schrift mit verfasst?

    „Besonders interessant ist ein Text von Andreas Kemper, der die verschiedenen Akteure und ihre Hintergründe vorstellt.“

    Man beachte auch die Kommentare: http://www.queer.de/detail.php?article_id=23876#kommentare

    „Man muss die Wahrheit hinter den angeblichen Biedermännern der Bildungsplan-Gegner aufzeigen. Das sind nichts anderes als rechte Faschisten und Neonazis, die sich nur als brave Bürger tarnen.

    „Gut, dass auch die Wissenschaft die Wahrheit aufdeckt:
    dass es sich bei den Bildungsplangegnern keineswegs um besorgte Eltern oder brave Bürger handelt, sondern dass das ein braunes Gemenge aus Faschisten, Neonazis und religiösen Fanatikern ist…“

    Hier eine weitgehend seriöse Informationsquelle zum Thema:

    https://demofueralle.wordpress.com/

    Nun wieder das Übliche:

    Manndat:

    http://manndat.de/falschbeschuldigungen/will-heiko-maas-falschbeschuldigungen-wegen-vergewaltigung-legalisieren.html

    Manndat-Forum:

    http://www.forum-maennerrechte.de/index.php?id=13768

    Via http://www.freimann.at:

    http://derstandard.at/2000013509542/Der-blinde-Fleck-der-Genderideologie

    Schoppe:

    http://man-tau.blogspot.de/2015/05/menschenrechte-in-beton.html

    Pelzblog:

    http://www.pelzblog.de/2015/05/gesucht-autoren-schriftsteller/

    Cuncti:

    http://cuncti.net/geschlechterdebatte/842-gleichstellung-fuer-retrofetischisten

    http://cuncti.net/geschlechterdebatte/840-die-neue-luege-das-gender-unpaid-gap

    Das Letzte:

    http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/4742301/Fachhochschulen_Volle-Punktezahl-nur-mit-BinnenI

    …und der Surftipp des Tages:

    http://bastakampagne.blogspot.de/

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Das hier

    https://allesevolution.wordpress.com/2015/01/31/ubersicht-evolution-evolutionare-psychologie-und-partnerwahl/

    ist ein guter Überblick über die Theman hier bei Allesevolution. Wer richtig professionell mit „biologistischen“ Argumenten „trollen“ will, dem sei dieser Überblick sehr empfohlen, gerade auch Autoren & Journalisten.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch „offline“ (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale „supitolle“ Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Der Mensch (Homo sapiens), Singlegesellschaft, Leben in modernen, westlichen Gesellschaften

    • @matthias
      “Mittlerweile ist Deutschland das Land mit den wenigsten Geburten auf der ganzen Welt.”

      Das Aussterben Deutschlands ist schon vor 50 Jahren in den grellsten Tönen beschworen worden. Die „Pardon“ (Titanic-Vorläufer) in den 70ern hatte dazu einen genialen Cartoon: fürs Jahr 2050 (oder darum) war ein Autobahnschild gemalt, die Ausfahrten beizeichneten die einzelnen Personen, die dort zu erreichen gewesen wären…

      Also nix Neues, diese konservative Obzession mit dem angeblichen Aussterben des deutschen Volkes. Erinnert an den „Klimawandel“. Wenigstens blieb der über diesen langen Zeitraum nicht so fade gleich und erschwor ersteinmal eine neue Eiszeit.

      „Was die Herrschaften nicht verstehen: Der Feminismus ist eine der großen Ursachen für die demographische Krise. Gerade die Erwerbstätigkeit von Frauen wirkt sich negativ auf die Geburtenrate aus.“

      Tja, Prioritäten. Die glauben wohl selbst nicht an ihre Aussterbe-Propaganda. Auch lustig, wie immer die Wirtschaft bemüht wird. Der kann man alles unterschieben.

      „Die Wirtschaft jedenfalls nutzt gerne die Arbeitskraft der Frauen für ihre kurzfristigen Ziele, auch wenn sie sich selbst damit langfristig schadet.“

      Du glaubst doch nicht im Ernst, dass die Wirtschaft irgendwie Interesse an einer langfristigen Bevölkerungspolitik haben müsste? Höchstens die quasi-staatlichen Monopolisten ua, deren Chefs eben Politiker sind.

      Der faz-Artikel dient wahrscheinlich nur dazu, seinen Lesern Gebühren und Abgabenerhöhungen wegen Kitas, Bildungswesen etc schmackhaft zu machen. Die zahlen dann ja angeblich eure Rente und sowas…

      • @ Alex

        „Das Aussterben Deutschlands ist schon vor 50 Jahren in den grellsten Tönen beschworen worden. Die “Pardon” (Titanic-Vorläufer) in den 70ern hatte dazu einen genialen Cartoon: fürs Jahr 2050 (oder darum) war ein Autobahnschild gemalt, die Ausfahrten beizeichneten die einzelnen Personen, die dort zu erreichen gewesen wären…“

        Die Situation von vor 50 Jahren ist aus meiner Sicht mit der heute nicht vergleichbar, und zwar gar nicht. Da fing das langsam an mit der Anti-Baby-Pille. Aber es wurde noch geheiratet und es wurden noch ordentlich Kinder auf die Welt gesetzt.

        „Also nix Neues, diese konservative Obzession mit dem angeblichen Aussterben des deutschen Volkes. Erinnert an den “Klimawandel”.“

        Ich glaube schon, dass es den „Klimawandel“ gibt und dass er vom Menschen gemacht ist. Hier haben aus meiner Sicht diejenigen, die davon ausgehen, schon die besseren Argumente als die Skeptiker und sind auch keine „Schwafelogen“ wie die Gendersens, sondern Naturwissenschaftler. Aber das ist ein Thema für sich.

        Von Menschen, die die globale Erwärmung anzweifeln, hab ich jedenfalls schon sehr absurde „Argumente“ gehört und gelesen.

        „Wenigstens blieb der über diesen langen Zeitraum nicht so fade gleich und erschwor ersteinmal eine neue Eiszeit.“

        Natürlich muss nicht jede Darstellung auf dem Gebiet sachgerecht sein. Dass aber CO2 in der Atmosphäre die Atmosphäre aufheizt, daran gibt es aus wissenschaftlicher Sicht keinerlei Zweifel. Auch nicht daran, dass der Mensch seit der Industrielisierung den CO2-Gehalt der Atmosphäre erheblich erhöht hat. Es istnur schwierih, zu prognostizieren, wie stark die Temperaturen ansteigen werden und was sich alles ändert.

        „“Was die Herrschaften nicht verstehen: Der Feminismus ist eine der großen Ursachen für die demographische Krise. Gerade die Erwerbstätigkeit von Frauen wirkt sich negativ auf die Geburtenrate aus.”

        Tja, Prioritäten. Die glauben wohl selbst nicht an ihre Aussterbe-Propaganda.“

        Weiß ich nicht. Teils wurde natürlich das demographische Problem bewusst aufgebauscht, um z.B. das rentensystem zu privatisieren.

        „Auch lustig, wie immer die Wirtschaft bemüht wird. Der kann man alles unterschieben.“

        Naja.

        „“Die Wirtschaft jedenfalls nutzt gerne die Arbeitskraft der Frauen für ihre kurzfristigen Ziele, auch wenn sie sich selbst damit langfristig schadet.”

        Du glaubst doch nicht im Ernst, dass die Wirtschaft irgendwie Interesse an einer langfristigen Bevölkerungspolitik haben müsste? Höchstens die quasi-staatlichen Monopolisten ua, deren Chefs eben Politiker sind.“

        Die Wirtschaft MÜSSTE schon, denkt aber meist kurzfristig.

        „Der faz-Artikel dient wahrscheinlich nur dazu, seinen Lesern Gebühren und Abgabenerhöhungen wegen Kitas, Bildungswesen etc schmackhaft zu machen. Die zahlen dann ja angeblich eure Rente und sowas…“

        Das muss nicht sein.

        • natürlich gibt es den Klimawandel.
          Ob der von Menschen gemacht ist oder nicht. Klimawandel gab es ja auch schon, als es noch gar keine Menschen gab.
          Trotzdem wird das der Menschheit noch große Probleme bereiten früher oder später.

          http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Jahrtausend-Duerre-Kalifonische-Landwirte-legen-Flaechen-still-1798709.html

          „In Kalifornien herrscht die schlimmste Dürre seit 1200 Jahren. Nun haben sich einige Landwirte im Delta der Flüsse Sacramento und San Joaquin bereit erklärt, ihren Wasserverbrauch im Sommer um 25 % zu senken und einige Äcker vorübergehend still zu legen.“

        • @matthias,

          nun der Klimawandel ist von der Sachlage hier wirklich etwas ot.
          Nur soviel: Bewiesen ist lediglich, dass Erderwärmungsphasen mit atmospärischen CO2-Erhöhungen einhergingen. Diese letzteren folgten den Erwärmungen aber. Damit sollte das Thema eigentlich erledigt sein.

          Interessant ist aber, daß die Hysterie und Hexenjagd gegen die „Leugner“ (sic) des Klimawandels der gegen die Gegner von Feminismus und gender sehr ähnelt und das Personal auch sonst vom gleichen geistigen Schlag zu sein scheint.
          Vielleicht sind´s „Ökofeministen“, wer weiss 😉

        • @ata
          „Ob der von Menschen gemacht ist oder nicht.“

          Das ist doch eine ganz entscheidene Frage, die den Preis für Öl und Brennstoffe bestimmt… Unter der Prämisse, dass es eben doch der Mensch ist, der das verursacht. Der böse, böse Mensch.

        • >>“Anti-Baby-Pille“

          Ich finde es bezeichnend wie sogar ganz überwiegend Frauen diesen, ich sag mal „Begriff“ benutzen. „Anti-Baby-Pille“, das ist in meinen Ohren so entsetzlich, so dass sich niemand über die niedrigste Geburtenrate auf der Welt wundern muss.

          Das Ding ist längst strukturell. Ich freue mich schon auf den Tag, wenn alle noch verbleibenden Kinder alle von ihrem kostenlosen KiTa-Platz von der Teilzeit-Mutti abgeholt werden, in dem Auto, das man sich von der staatlichen Kinderprämie geleistet hat.

          Es liegt nicht an der Betreuung und an dem Geld, dass es so wenig Kinder gibt. Aber wir rennen wohl noch weiter in die Scheiße…

          Dann lieber nochmal Frau Nowotnys Träume von der besseren Frauenwelt in „derpresse“ lesen. Was für ein widerliches Pamphlet…

          Das muss man verstehen, Frau Nowotnys misandrischer Text ist der Beleg, dass ihr Text falsch ist. Frauen sind nicht besser als Männer, sie und viele andere esoterisch angehauchten „Frauen sind das Bessergeschlecht“-Frauen wie Karen Duve zB. sind die Beweise, dass es nicht so ist! Haha…

        • ät Alex und Matthias:

          „Also nix Neues, diese konservative Obzession mit dem angeblichen Aussterben des deutschen Volkes. “

          Schaut mal hier: http://polpix.sueddeutsche.com/bild/1.950466.1355878013/860×860/demographischeentwicklung2.jpg

          Da die deutsche Demografie im Gegensatz zum Klima nur ein Objekt hat, die Deutschen nämlich, sind Vorhersagen viel einfacher. Wenn die Rentner irgendwann die allergrößte Gruppe im Volke sind, stellt sich tatsächlich die Frage, wer zum Geier die Renten bezahlen soll.
          Auch das Steuermodell hilft hier nicht; es sei denn, die Wirtschaftskraft unseres Landes bleibt mindestens auf dem heutigen Niveau.
          Da allerdings zusätzlich zu den Rentnern in den nächsten Jahren Hunderttausende oder Millionen völlig ungebildeter „Flüchtlinge“ ins Land strömen werden, die zumindest bislang alle Recht auf Hartz haben, wird die Belastung immer höher, so daß auch die Wirtschaftskraft immer größer werden muß. Realistisch? Ich hoffe es.

          „Was die Herrschaften nicht verstehen: Der Feminismus ist eine der großen Ursachen für die demographische Krise. Gerade die Erwerbstätigkeit von Frauen wirkt sich negativ auf die Geburtenrate aus. “
          – Eine delikate Analyse. KJlar, immer mehr Frauen in die Wirtschaft bedeutet immer weniger Zeit und Muße, Kinder zu kriegen. Zum Glück macht die Biologie da nicht mit: 50% der Frauen im Lande arbeitet nur halbtags.
          Die Propaganda allerdings, „Du mußt Dich im Beruf verwirklichen!“, hat gerade bei Studentinnen durchaus Schaden angerichtet.

          Hat Anita Sark neulich nicht gemeint, Frauen seien eine „soziale Klasse“; und die Interessen des Individuums zählten nicht?

          Da fällt mir ein, Nikolaus Fest, gefeuerter BILD-Autor mit falscher Meinung, meinte, er rate seinen Kindern davon ab, ihre Zukunft in Deutschland zu planen.
          Grusel.
          Hat er recht? Studieren oder Ausbildung machen ist ja OK. Aber danach könnt es tatsächlich besser sein (finanziell-sicherheitstechnisch gesehen), in ein konservativeres Land mit Fortpflanzung zu wechseln. Rußland, Türkei, USA. Mist.

        • @ Alex

          „nun der Klimawandel ist von der Sachlage hier wirklich etwas ot.“

          ot wie „off topic“

          „Nur soviel: Bewiesen ist lediglich, dass Erderwärmungsphasen mit atmospärischen CO2-Erhöhungen einhergingen. Diese letzteren folgten den Erwärmungen aber. Damit sollte das Thema eigentlich erledigt sein.“

          Das ist so leicht nicht erledigt. So weit ich informiert bin – und zwar durch Ökologie-Dozenten der Uni Gießen – weiß man schon, dass jedes gasförmige Molekül, das aus mehr als zwei Atomen besteht, Klimawirksam ist. Das behaupten die nicht einfach ohne experimentelle Beweise.

          Solche Gasmoleküle absorbieren ein Infrarot-Quant und emitieren einige Nanosekunden später ein etwas längerwelligeres Infrarotquant. Die Energiedifferenz zwischen diesen beiden Infrarotquanten wird auf das z.B. CO2-Molekül in Form von Wärme übertragen. Hat uns ein Prof. damals so erklärt.

          Die CO2-Erhöhungen folgten Erwärmungen? Weiß nicht recht. (Ich dachte, es sei umgekehrt und hab es von der Uni auch so in Erinnerung). Es müsste rein theoretisch auf eine CO2-Erhöhung Wärme folgen und umgekehrt, wenn dann mehr CO2 z.B. aus organischer Quelle freigesetzt wird.

          „Interessant ist aber, daß die Hysterie und Hexenjagd gegen die “Leugner” (sic) des Klimawandels der gegen die Gegner von Feminismus und gender sehr ähnelt und das Personal auch sonst vom gleichen geistigen Schlag zu sein scheint.
          Vielleicht sind´s “Ökofeministen”, wer weiss “

          Das hab ich bislang so nicht mitgekriegt. Eher, dass Leugner des Klimawandels sich ziemlich abenteuerlicher und absurder „Argumente“ bedienen.

          Aber gut, natürlich muss man immer wachsam sein, ob einen nicht wieder der Staat/die Wissenschaft/die Medien/bestimmte Politiker verarschen wollen.

        • @ Axel

          „Eine delikate Analyse. KJlar, immer mehr Frauen in die Wirtschaft bedeutet immer weniger Zeit und Muße, Kinder zu kriegen. Zum Glück macht die Biologie da nicht mit: 50% der Frauen im Lande arbeitet nur halbtags.“

          Die frage ist, ob das auch für frauen gilt, die jetzt so zwischen 20-30 sind. Sind bei denen bestimmt weniger als 50%.

          „Die Propaganda allerdings, “Du mußt Dich im Beruf verwirklichen!”, hat gerade bei Studentinnen durchaus Schaden angerichtet.“

          Yepp. Und Akademikerinnen haben ohnehin seltener und weniger Kinder als andere Frauen, und bekommen sie später, wenn überhaupt noch. Deshalb müssen wir noch viel mehr für die armen, unterdrückten und auf den Hochschulen immer noch völlig unterrepräsentierten Frauen tun, damit wir auch in Zukunft noch Ehen, Familien, Kinder und einen funktionierenden Staat haben!!!

        • @matthias
          Bezüglich der Hetze gegen Klima-„Leugner“:

          Climate “Deniers” Must Be Jailed or Killed
          http://www.acting-man.com/?p=33302

          „We have frequently noted in these pages that the environmental movement has a number of extremist elements that are anti-civilization in their outlook and have a very mean authoritarian streak. …..“

          Weitere exzellente Artikel zum Thema auf dieser libertären site.

        • ät Matthias:

          „Die frage ist, ob das auch für frauen gilt, die jetzt so zwischen 20-30 sind. Sind bei denen bestimmt weniger als 50%. “
          – Du meinst, die „älteren“ >30 sind daher die Teilzeitlerinnen? Mist.
          Ja, würde vermuten, daß bei den Frauinnen <35 die meisten arbeiten, dann Babypause einlegen, vielleicht max. 45, dann wieder einsteigen. Aber ob so spät noch ein Vollzeitjob erreichbar ist?

        • @ Axel

          „“Die frage ist, ob das auch für frauen gilt, die jetzt so zwischen 20-30 sind. Sind bei denen bestimmt weniger als 50%. ”
          – Du meinst, die “älteren” >30 sind daher die Teilzeitlerinnen?“

          Schon: Je jünger, desto mehr Vollzeit, desto mehr Akademikerinnen, desto mehr mit Abitur. Und desto weniger Kinder.

          „Mist.“

          Ja, das ist Mist. Bildung ist eben nicht das große Allheilmittel, als das es uns immer verkauft wird.

          „Ja, würde vermuten, daß bei den Frauinnen <35 die meisten arbeiten, dann Babypause einlegen, vielleicht max. 45, dann wieder einsteigen. Aber ob so spät noch ein Vollzeitjob erreichbar ist?"

          Keine Ahnung, wie gut die dann noch unterkommen. Aber mit 35 erst mit dem Kinderkriegen loszulegen, ist zu spät. Ab 36-38 geht die durchschnittliche Fertilität von Frauen stark zurück, also der Anteil derer, die dann überhaupt noch fortpflanzungsfähig sind.

          Je älter Frauen sind, wenn sie ihr erstes Kind bekommen, desto weniger Kinder bekommen sie. Je älter sie sind, desto länger die Generationszeit. Alles unnatürlicher Mist. Von Natur aus bekommen Frauen viel früher Kinder und stehen bereits mit vielleicht 17-20 im Zenit ihrer Fortpflanzungsfähigkeit. Die gebildeten Karrierefrauen heute verpassen, was sie oft erst im Nachhinein kapieren, ihre besten Fortpflanzungschancen. Erst die heilige Bildung und die Karriere, und dann wird es mit Mitte 30 brenzlig mit der tickenden biologischen Uhr. Und bis dahin haben sie dann oft unzählige Partner gehabt und diese oft so verschlissen, dass keiner davon mehr mit einer 35-40jährigen Kinder in die Welt setzen will. Das wird alles noch sehr teuer.

          Ich kann dazu gerne mal nächsten Samstag was verlinken.

          Die demographische Entwicklung sieht man jetzt schon, in relativ harmlosen Zusammenhängen: Freizeitparks (Hauptzielgruppe: Familien mit Kindern) sind schlecht dran und schließen teils oder "schrumpfen" sich "gesund" (z.B. vom Freizeit- und Wildpark zum Wieder-nur-Wildpark), und Spaßbäder mit Attraktionen für Kinder wie Rutschen und so werden, wenn erneuerungsbedürftig, so gebaut, dass sie was für alte Leute sind. Im Schwimmer-Bereich alles schlicht und funktional, aber mit einer großen Saunalandschaft, die eher ältere Semester mögen. Und ohne Rutschen.

          Woran sieht man es noch: Schulen drohen zu schließen oder zu fusionieren, und haben nicht mehr 4, sondern nur noch 2-3 Klassen pro Jahrgang.

          Aber das alles ist nur der Anfang.

          Immer weniger Frauen kriegen überhaupt noch Kinder, und immer später. Und die Frauen und Männer, die wir dann zur Lösung des Problems bräuchten, die kommen infolgedessen erst gar nicht auf die Welt, was eine weitere Verschärfung des Problems zur Folge haben wird.

        • ät Matthias:

          „Und bis dahin haben sie dann oft unzählige Partner gehabt und diese oft so verschlissen, dass keiner davon mehr mit einer 35-40jährigen Kinder in die Welt setzen will. Das wird alles noch sehr teuer.“
          – Stimmt, hatte Ata mal erwähnt. Ein Mann ist jahrelang mit einer Frau zusammen und will noch keine Kinder. Dann trennt er sich, nimt ne Jüngere und zeugt endlich.
          Und wie sagte Charles Aznavour so schön: „Früher hatten Frauen weniger Rechte, dafür mehr Macht.“
          Nämlich sexuell. Früher mußte ein Mann Verpflichtungen eingehen und zeugen, wenn er an eine Frau ran wollte.
          Heute geben sich die Frauen für nix hin. Paradoxes Ergebnis des Feminismus.

          „Ich kann dazu gerne mal nächsten Samstag was verlinken.“
          – Ganz viel!

          „Die demographische Entwicklung sieht man jetzt schon, in relativ harmlosen Zusammenhängen: Freizeitparks (Hauptzielgruppe: Familien mit Kindern) sind schlecht dran “
          -Interessant und bedrohlich. Haste in der Zeitung gelesen?

          „Woran sieht man es noch: Schulen drohen zu schließen oder zu fusionieren, und haben nicht mehr 4, sondern nur noch 2-3 Klassen pro Jahrgang.“
          – Aufm Dorf. Und in den Schulen müssen sich die Kinder hingegen wie die Sardinen quetschen. Außerdem gibt es dort viele Migrantenkinder, die kaum deutsch können und frauenfeindlich sind, und wenn dann noch per Inklusion Behinderte dabei sind, ist der Unterricht vorbei.
          Wenn Du das als Junge alles überstanden hast, werden Deine Leistungen schlechter als die der Mädchen benotet, so daß Du Dir Deinen Abschluß in den Ofen stecken kannst.

          „Immer weniger Frauen kriegen überhaupt noch Kinder, und immer später. Und die Frauen und Männer, die wir dann zur Lösung des Problems bräuchten, die kommen infolgedessen erst gar nicht auf die Welt, was eine weitere Verschärfung des Problems zur Folge haben wird.“
          – Immigration wäre die Lösung. Welcher Qualifizierte will aber bei uns leben? Party machen in Bärlin, ja. Aber hier Rente? Ua, bloß nicht.

        • @ Axel

          „“Und bis dahin haben sie dann oft unzählige Partner gehabt und diese oft so verschlissen, dass keiner davon mehr mit einer 35-40jährigen Kinder in die Welt setzen will. Das wird alles noch sehr teuer.”
          – Stimmt, hatte Ata mal erwähnt. Ein Mann ist jahrelang mit einer Frau zusammen und will noch keine Kinder. Dann trennt er sich, nimt ne Jüngere und zeugt endlich.“

          Das kommt ja noch hinzu. Ich meinte den Fall, dass der Mann von frauen so verschlissen ist, dass er gar kein Kind mehr zeugen will. Auch nicht mit einer jüngeren.

          „Und wie sagte Charles Aznavour so schön: “Früher hatten Frauen weniger Rechte, dafür mehr Macht.”
          Nämlich sexuell.“

          Heute haben Frauen meines Erachtens noch mehr sexuelle Macht als früher. Denn die hängt ja von den sozialen Bedingungen ab.

          „Früher mußte ein Mann Verpflichtungen eingehen und zeugen, wenn er an eine Frau ran wollte.“

          Allerdings.

          „Heute geben sich die Frauen für nix hin. Paradoxes Ergebnis des Feminismus.“

          Für nix? Nun, manch ein Mann bezahlt dafür nicht mehr mit einem sicheren Job, Einkommen und enormer sozialer Verpflichtung, dafür aber mit einer überdurchschnittlichen Attraktivität, mit umso mehr Flirtkompetenz, teils auch doch noch mit erstrecht viel Geld. Heute haben Frauen mehr Wahlmöglichkeiten bei der Partnerwahl, allein schon wegen den ganzen Internet-Partnerbörsen, und das macht sie wählerischer. Gerade, wenn es um unverbindlichen Sex geht, sind Weibchen sehr wählerisch.

          Manch ein Mann wird auch mit falschen Versprechungen bezahlen.

          Frauen kommen leichter an Partner als früher, aber behalten sie nicht so lange. Gerade die attraktivsten haben sie nicht ihr Leben lang, wie früher, dafür kommt aber ein höherer Prozentsatz aller Frauen als früher überhaupt mal an einen hochattraktiven dran. Muss ihn sich dann aber manches Mal mit anderen Frauen teilen. Und tut dies ungewollt.

          Das wollen frauen nicht, provozieren es aber ungewollt selbst, wenn sie alle so stark vorselektieren und selektieren, wie sie es heute bei der Partnerwahl tun, auch mithilfe des Internets.

          „“Ich kann dazu gerne mal nächsten Samstag was verlinken.”
          – Ganz viel!“

          Ich sehe mal, was ich machen kann.

          „“Die demographische Entwicklung sieht man jetzt schon, in relativ harmlosen Zusammenhängen: Freizeitparks (Hauptzielgruppe: Familien mit Kindern) sind schlecht dran ”
          -Interessant und bedrohlich. Haste in der Zeitung gelesen?“

          Ja, und ich kenne auch persönliche Freizeitpark-Schicksale. Ein Parkbetreiber hat sich sogar – das ist jetzt über 10 Jahre her – vor lauter Verzweiflung erschossen. Gelesen habe ich darüber auch. Diese Branche steht unter Druck.

          „“Woran sieht man es noch: Schulen drohen zu schließen oder zu fusionieren, und haben nicht mehr 4, sondern nur noch 2-3 Klassen pro Jahrgang.”
          – Aufm Dorf. Und in den Schulen müssen sich die Kinder hingegen wie die Sardinen quetschen.“

          Ja, die sparen halt auch die Schulen kaputt. Aber manche Schule hat immer weniger Schüler.

          „Außerdem gibt es dort viele Migrantenkinder, die kaum deutsch können und frauenfeindlich sind, und wenn dann noch per Inklusion Behinderte dabei sind, ist der Unterricht vorbei.
          Wenn Du das als Junge alles überstanden hast, werden Deine Leistungen schlechter als die der Mädchen benotet, so daß Du Dir Deinen Abschluß in den Ofen stecken kannst.“

          Yepp.

          „“Immer weniger Frauen kriegen überhaupt noch Kinder, und immer später. Und die Frauen und Männer, die wir dann zur Lösung des Problems bräuchten, die kommen infolgedessen erst gar nicht auf die Welt, was eine weitere Verschärfung des Problems zur Folge haben wird.”
          – Immigration wäre die Lösung. Welcher Qualifizierte will aber bei uns leben? Party machen in Bärlin, ja. Aber hier Rente? Ua, bloß nicht.“

          Keine Ahnung, wer. Aus so Ländern, wo es den Menschen richtig schlecht geht.

        • @ Axel

          „Nämlich sexuell. Früher mußte ein Mann Verpflichtungen eingehen und zeugen, wenn er an eine Frau ran wollte.
          Heute geben sich die Frauen für nix hin. Paradoxes Ergebnis des Feminismus.“

          Bin hin und hergerissen. Du beschreibst treffend, was vor sich geht. Hoch interessante Perspektive jedenfalls. Trotztdem … diese Formulierung … sie geben sich „für nix hin“.

          Könnte man es nicht etwas treffender so fassen:

          Das enge gesellschaftliche Korsett einer prüden (Sexual)Moral, ist dem freien Spiel der Kräfte gewichen. Und wer dabei Verlierer und wer Gewinner sein kann, ist, befürchte ich, wesenlicht beliebiger, vielfältiger, undurchsichtiger als du es darstellst.

        • @ Axel & kafü

          „Das enge gesellschaftliche Korsett einer prüden (Sexual)Moral, ist dem freien Spiel der Kräfte gewichen. Und wer dabei Verlierer und wer Gewinner sein kann, ist, befürchte ich, wesenlicht beliebiger, vielfältiger, undurchsichtiger als du es darstellst.“

          Ja, aber eines ist sicher: Der Geschlechtsunterschied in der Varianz im Erfolg beim jeweils anderen Geschlecht ist größer geworden, und gerade die Männer haben heute eine deutlich höhere Varianz im Erfolg bei den Frauen als früher. Diese Varianz wird wohl auch bei den Frauen gestiegen sein, aber nicht so steil wie bei den Männern.

        • ät Matthias & Kafü:

          „wesenlicht beliebiger, vielfältiger, undurchsichtiger als du es darstellst.“
          – Mh, guter Einwand. Wenn man die Menschen fragte, würde kaum jemand sagen, nfrüher sei es besser gewesen. Weder Männlein noch Weiblein.

          „Der Geschlechtsunterschied in der Varianz im Erfolg beim jeweils anderen Geschlecht ist größer geworden“
          – Du meinst, daß früher alle weitgehend bedient waren, während heute viele Verlierer produziert werden, weil die Attraktiven und Draufgänger freier und zügelloser entscheiden können?

        • @ Axel

          „Mh, guter Einwand. Wenn man die Menschen fragte, würde kaum jemand sagen, nfrüher sei es besser gewesen. Weder Männlein noch Weiblein.“

          Doch, ich kenne viele, die meinen, früher sei vieles besser gewesen. Nicht alles, aber vieles.

          „“Der Geschlechtsunterschied in der Varianz im Erfolg beim jeweils anderen Geschlecht ist größer geworden”
          – Du meinst, daß früher alle weitgehend bedient waren, während heute viele Verlierer produziert werden, weil die Attraktiven und Draufgänger freier und zügelloser entscheiden können?“

          Ja, besonders bei den Männern nimmt meines Erachtens die Polarisierung in gewinner und Verlierer immer mehr zu.

          Und dass es diese Polarisierung von Natur aus gibt, darauf macht einen kein Elternhaus und kein Biolehrer aufmerksam. So leicht jedenfalls nicht.

        • ät Matthias:

          „Doch, ich kenne viele, die meinen, früher sei vieles besser gewesen. Nicht alles, aber vieles.“
          – Bezogen aufs Geschlechterverhältnis? Hat mir niemand gesagt. Gut, könnte die Schere im Kopf sein oder Angst.
          Im Spiegel war vor ca. 7 Jahren mal eine Titelgeschichte zum Thema unbemannte Frauen mit Staus.
          Ein Witz: Der kürzeste Satz, um das Selbstbewußtsein eines Mannes verschwinden zu sehen? Dr.rer.nat.!

          Ob Hochstatus-Frauen wirklich keinen mehr abkriegen, kann ich nicht sagen. Könnte aber eine Lektion sein. Für alle.

          „Ja, besonders bei den Männern nimmt meines Erachtens die Polarisierung in Gewinner und Verlierer immer mehr zu.“
          – Wobei die Machokerle garantiert nicht zu den Verlierern zählen!
          Hatte ich mal von dem Volker-Pispers-Programm geschrieben, wo er ein Ex-Softie war, der nach seinem Bekenntnis zum Machotum plötzlich Erfolg bei Frauen hatte?
          Vorher, als Softie, hatte er jede Menge femi-Freundinnen. Ohne Intimverkehr natürlich. Diese hatten immer Macho-Macker zu Hause, über die sie sich beschwerten.

          Tja, die Leidtragenden sind die Mittel-Männer, die sich noch Gedanken um das Wohlbefinden ihrer Freundin machen. Und die werden vergrault und attackiert.

          Genossinnen wie Jasna Strick, Küstenbarbie oder Anne W. sind daher regelrechte Feindinnen der Gesellschaft, wie ich finde. Sie hetzen Teile des Volkes gegeneinander auf. Gibt es das nicht als Paragraf? http://de.wikipedia.org/wiki/Volksverhetzung

          Das wird Dir gefallen, ein geschliffener Artikel! https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2015/kontrolliert-wird-flaechendeckend/

      • Nun, die Bevölkerungskurve folgt auch weiterhin den Voraussagen.

        Ebenso der Klimawandel, innerhalb der beträchtlichen Unsicherheiten, die darin ja immer miteingerechnet werden müssen.
        Beängstigenderweise schmilzt das Arktische Eis eher schneller als vorausgesagt.

        Bis etwa zur Jahrtausendwende und ein paar Jahre drüber mussten Klimaforscher immer noch anfügen, das theoretisch die jüngsten Zahlen immer wärmerer Jahresmittel auch statistische Ausreißer sein könnten, erst die kommenden Jahre könnten belegen, dass dies statistsich relevant sei.
        Die kommenden Jahre sind gekommen und haben den Trend als trend bestätigt, nicht als statistische Ausreißer.

        Bereits vor 15 Jahren wurden gewaltige Flüchtlingsströme aus den Afrikanischen Ländern vorausgesagt aufgrund der klimatischen Verschiebungen, in genau den Dimensionen die wir gerade erleben.

        Wie schon bei anderen, meist erheblich langsameren Klimaverschiebungen der vergangenheit lösen sie politische Kräfteverschiebungen aus. Wir nehmen vor allem die politischen Kräfteverschiebungen als Auslöser wahr und ignorieren die dahinterliegenden Klimatischen Verschiebungen.

        Dei Völkerwanderungen der Spätantike sind Folge dessen, dass das Klimaoptimum der Antike vorbei war.

        Die jetzt anstehenden Kimaveränderungen sind schneller und größer als damals und werden auch entsprechende historische Umwälzungen mit sich bringen.
        Die gegenwärtige weltpolitische Lage ist davon ein erster Vorgeschmack.

        Mein Eindruck ist doch eher, dass die Klimaskeptiker mit den unwissenschaftlichen pseudoargumenten arbeiten.
        Die Klimaforschng selbst ist, anders als Genda, tatsächlich wissenschaftliche Forschung, allerdings in einem Feld mit erheblichen Unsicherheiten, weil sehr viele Faktoren hineinspielen.
        Denoch arbeiten sie mit richtigen Zahlen, während Klimagegner gerne mit anekdotischen Pseudofakten kommen wie: „bei uns im Ort war der letzte Sommer aber so lausig, da wär ein bisschen Klimaerwärmung ganz recht gewesen.“

        • „Mein Eindruck ist doch eher, dass die Klimaskeptiker mit den unwissenschaftlichen pseudoargumenten arbeiten.“

          Ja. Die bezeichnen dann CO2 pauschal als was gutes, nur weil es ja ein Pflanzennährstoff ist und einer führte sogar an, dass es im menschlichen Körper verkommt. Geile Argumentation.

          Einmal kam einer damit an, der Treibhauseffekt würde nicht funktionieren, weil das CO2 in der Atmosphäre ja auch Strahlung von der Sonne reflektieren würde – Oh Gott! (Hinweis für Ahnungslose: Klimawirksame Spurengase aborbieren Wärmestrahlung, also Infrarot-Licht, und emittieren etwas längerwelligere Infrarotstrahlung. Die Energiedifferenz geht in die Wärme des CO2-Moleküls über. Und die Infrarotstrahlung von der Sonne heizt das CO2 dabei auf, aber vor allem auch die von der Erde, die dadurch entsteht, dass erst Licht im sichtbaren Wellenlängenbereich die Erdkruste erwärmt, und die dadurch zum Infrarotstrahler wird. Genau die Infrarotstrahlen aber stoßen dann auf CO2 in der Atmosphäre.)

          Und dann kamen welche damit an, das Eis an den Polkappen könne ruhig schmelzen, der Meeresspiegel nehme nicht zu, da Eiswürfel im Eistee ja auch schmelzen, aber den Eistee-Spiegel im Glas nicht erhöhen. Was die dabei vergessen haben: Das antarktische Eis und viel vom arktischen, so z.B. das von Grönland, ist gar nicht im Wasser drin, sondern an Land. Es fließt bei Schmelze ins Meer ab. Natürlich steigert das den Meeresspiegel. Das Grönlandeis reicht laut Berechnungen für 7 Meter Meeresspiegelanstieg weltweit.

          Dann kommen Klimaleugner-„Argumente“ oft von Leuten, die am Öl verdienen.

        • „Bereits vor 15 Jahren wurden gewaltige Flüchtlingsströme aus den Afrikanischen Ländern vorausgesagt aufgrund der klimatischen Verschiebungen, in genau den Dimensionen die wir gerade erleben.“

          Deshalb will ich raus aus Deutschland und Europa und möglichst die Möglichkeit zur Selbstversorgung haben.

          „Mein Eindruck ist doch eher, dass die Klimaskeptiker mit den unwissenschaftlichen pseudoargumenten arbeiten.“

          Den Eindruck habe ich auch.

        • „Das Grönlandeis reicht laut Berechnungen für 7 Meter Meeresspiegelanstieg weltweit.“

          Wie lange würde das dauern?
          Das muss man ja auch berücksichtigen, dass man kein Grundstück am Meer kauft und nicht zu nahe am Meer.

          Das Problem ist ja auch, dass selbst wenn einem das Haus nicht unter Wasser steht der Grundwasserspiegel versalzen kann und dann ist halt das Feld versalzen, oder?

        • Problematisch beim Klimawandel sind weniger die physikalischen Grundlagen, sondern die Unsicherheiten der Klimamodelle. Da es sich beim Klima um ein komplexes, chaotisches System handelt, können schon kleinere Änderungen der Variablen große Effekte haben. Das macht vernünftige Vorhersagen nicht gerade einfach.
          Beim Klimaschutz muss man sich vergegenwärtigen, dass die Länder unterschiedlich vom Klimawandel betroffen sind/sein werden. Manche, vorwiegend nördliche (Kanada, Russland), profitieren sogar vom Rückgang des Eises, weil sich dann Rohstoffe leichter ausbeuten lassen. Die Prioritäten der alten Industriestaaten und der aufstrebenden Giganten China und Indien scheinen mir auch einfach zu verschieden für einen effektiven Klimaschutz zu sein.

        • „Und dann kamen welche damit an, das Eis an den Polkappen könne ruhig schmelzen, der Meeresspiegel nehme nicht zu, da Eiswürfel im Eistee ja auch schmelzen, aber den Eistee-Spiegel im Glas nicht erhöhen. Was die dabei vergessen haben:“

          Echt?
          Dreist.
          Was die vergessen haben, außer dem von Dir angeführten:
          Die „Tasse“ ist viele Kliometer tief, und die „Eiswürfel“hunderte Meter bis Kilometer hoch.
          Wir reden im Ergebnis von Meeresspeigelschwankungen von Metern.

          Im Modell mit der Eistee-Tasse wären die Effekte im sub-millimeter-Bereich und kaum messbar.

        • Dazu einmal einen der briliantesten mathematischen Physiker zuhören – Freeman Dyson.

          Freeman Dyson ist auch der Vater der Journalistin Esther Dyson, die mit dem Wired Magazin bekannt wurde.

          Dyson hat sich schon vor etwas 40 Jahren damit beschäftigt. Und er spricht aus, was eigentlich alle seriösen Physiker sehen, sich aber nicht trauen offen zu sagen.

          Ich kann aus meiner Sicht dazu sagen, dass der Klimawandel zum politischen Erpessungsinstrument geworden ist und das da jede Menge an Kohle und Lobbyisten dran hängen. Es ist höchst fragwürdig. Genausogut könnten wir vor einer Eiszeit stehen.

          Es gibt mehrere Videos von ihm dazu auf Youtube. Hier das neueste.

          Freeman Dyson on the Global Warming Hysteria April, 2015

        • @Panther
          nun ja, auch eine Eiszeit wäre ein Klimawandel … oder?

          Es handelt sich nun mal um ein hochkomplexes chaotisches System mit zahlreichen Variablen, die sich gegenseitig beeinflussen.
          Die deutliche Mehrheit der Anzeichen geht in Richtung globale Erwärmung.

          Jedenfalls ist es so, dass gleich mehrere der darin wirkenden Variablen im Moment dramatischen Veränderungen unterliegen, und es ist ausgesprochen unwahrscheinlich, dass in einem Chaotischen System das daraus folgende Ergebnis ausgerechnet das selbe oder besonders nahe am gegenwärtigen Zustand sein sollte.

          Selbst eine Eiszeit wäre erheblich wahrscheinlicher als ausgerechnet das.

          Nu sag mir, ob das nun ein Grund ist, sich beruhigt zurückzulehnen und zu sagen, na, dann brauchen wir ja nix zu machen.

        • @ Atacama

          „Wie lange würde das dauern?“

          Keine Ahnung, schlecht prognostizierbar. Könnte schneller kommen: Da die Arktis immer weniger mit Eis bedeckt ist, ist sie nicht mehr weiß, sondern blau. Die Sonne erwärmt dann das Nordpolarmeer stärker. Außerdem kann Permafrostboden auftauen mit viel Methan drunter. Und das ist sehr stark klimawirksam.

          „Das muss man ja auch berücksichtigen, dass man kein Grundstück am Meer kauft und nicht zu nahe am Meer.“

          Die Holländer berücksichtigen es bereits. Aber auf deutschen Nordseeinseln die Häuser und Grundstücke haben einen sehr hohen Wert.

          „Das Problem ist ja auch, dass selbst wenn einem das Haus nicht unter Wasser steht der Grundwasserspiegel versalzen kann und dann ist halt das Feld versalzen, oder?“

          Ich glaub schon. Es wird vielfältige Probleme durch die globale Erwärmung geben.

        • @ maddes8cht

          „“Und dann kamen welche damit an, das Eis an den Polkappen könne ruhig schmelzen, der Meeresspiegel nehme nicht zu, da Eiswürfel im Eistee ja auch schmelzen, aber den Eistee-Spiegel im Glas nicht erhöhen. Was die dabei vergessen haben:”

          Echt?“

          Ja.-

          „Dreist.“

          Ja, Klimaskeptiker sind oft dreist. Und haben oft sehr persönliche Motive. Ich lese hier bei uns in Konservativenhausen immer Leserbriefe von einem, der dauernd darüber schreibt und schon richtig berüchtigt ist als Klimaleugner. Er war früher, als er noch im Beruf war, der stellvertretende Leiter eines Autohauses. Es passt immer alles zusammen. Oder oft.

          „Was die vergessen haben, außer dem von Dir angeführten:
          Die “Tasse” ist viele Kliometer tief, und die “Eiswürfel”hunderte Meter bis Kilometer hoch.
          Wir reden im Ergebnis von Meeresspeigelschwankungen von Metern.“

          Ja, und?

          „Im Modell mit der Eistee-Tasse wären die Effekte im sub-millimeter-Bereich und kaum messbar.“

          Um die Menge geht es doch gar nicht, sondern ums Prinzip. Wenn ich einen Eiswürfel in einem Glas Wasser/Cola/Eistee/Whatever habe, oder mehrere, und richtig große, und messe den Eistee-Spiegel, und warte dann ab, bis die Eiswürfel geschmolzen sind, dann habe ich keine oder kaum eine Veränderung. Denn die Eiswürfel verdrängen Wasser, und gucken minimal oben aus dem Wasser raus. Eis hat eine geringere Dichte als Wasser. Änderungen im Eisteespiegel ergeben sich dann höchstens durch Temperaturänderungen, die mit dem Experiment einhergehen, und durch die veränderung der Zusammensetzung der Flüssigkeit. Aber darum geht es nicht. Sondern darum: Schmelzen im Wasserglas befindliche Eiswürfel, ist nicht mehr und nicht weniger Wasser drin als vorher. Schmelzen aber Eiswürfe, die sich AUSSERHALB des Wasserglases befinden, und fließt deren Schmelzwasser durch eine Abflussrinne ab ins Wasserglas, dann steigert das sehr wohl den Wasserspiegel.

          Und deshalb muss man unterscheiden zwischen Eis, dass sich im Wasser befindet, und Eis, dass auf dem Land ist, so z.B. auf Grönland oder in der Antarktis. Das fließt ab ins Meer. Und genau das haben Klimaleugner versucht, anders darzustellen. Einer hat es auf ihrer Klimaleugner-Veranstaltung gesagt, und die anderen klatschten sofort alle Beifall, ohne erstmal nachzudenken, denn Menschen glauben immer an das, an das sie glauben wollen.

          Und das sieht man auchbei den Gendersens.

          Die Wassermenge aber, die Eiswürfel für den z.B. Eistee enthalten, kann man ganz locker messen. Das sind schon einige Milliliter.

        • @maddes8cht

          Es wandelt sich etwas. Zunächst sieht es nach Erwärmung aus. Nun ist aber auch bekannt, dass solch eine Periode allen Eiszeiten vorausging.

          Merkmal ist u.a. auch Häufung von Instabilität.

          Erdgeschichtlich gesehen hat es zu bestimmten Zeiten nun schon immer dramatische Klimaveränderungen gegeben. Auch ganz ohne menschlich gemachte Einfluss.

          Hör‘ Dyson einmal genauer zu wie er z.B. zeitliche und lokale Wirkungen und Auswirkungen, auch statistische Ausreißer, unterscheidet. Auch spricht er starke natürliche Einflüsse an, wie z.B. Schwankungen der Sonneneinstrahlungsintensität, die sehr starke klimatische Auswirkungen hat, aber so gut wie alle „Klimamodelle“ außen vor lassen. Auch die Handhabe von CO2 ist meist falsch angesetzt.

          Und die „Klimamodelle“ sind eigentlich zusammengenagelte Wettermodelle, die nur empirisch Kurzzeitgeltung haben, und kaum echte Physik enthalten. Selbst numerisch sind die zweifelhaft. Als globales „Klimamodell“ eigentlich nicht zu gebrauchen. Hochgradig unseriös.

          Das ist mit wissenschaftlicher Strenge gesehen alles ganz und gar nicht ok. Auch hier politischer Voodoo Einfluss mit fetten dranhängenden politisch korrupten Gutmensch- wie monetären Pfründen und einer Karawane die davon lebt. Allein die Konferenzen.

        • @maddes8cht

          Zusatz:

          Das ist ungefähr so wie bei Auftragsstudien mit „wissenschaftlichem Anstrich“. Da steht das Ergebnis von vorn herein fest. Hier wird an den selbst numerisch fragwürdigen Empirie“modellen“ so lange im Paramterraum herumgedreht bis das gewünschte Ergebnis herauskommt.

          Wissenschaftlich als echtes glaubwürdiges Erklärungsmodell, das auf echten physikalischen Grundlagenpfeilern (und nicht nur auf abgeleiteter statistischer Empirie dann in die Zukunft fortgeschrieben – und dann noch in dem von dir skizzierten chaotischen Rahmen – beruhen muss, völlig unbrauchbar.

          Quacksalberei. Politisch korrekt … gefördert.

        • „Die Holländer berücksichtigen es bereits. Aber auf deutschen Nordseeinseln die Häuser und Grundstücke haben einen sehr hohen Wert. “

          Ich weiß.

          Aber wenn man sich im Ausland eine neue Existenz aufbaut, muss man da ja schon mal drüber nachdenken, wie sich das klimatisch so entwickeln könnte. Wenn man tot ist, kann es einem zwar egal sein, aber irgendwie fände ich es doch besser, wenn der Grundbesitz eine längere Perspektive hätte.

          „Da die Arktis immer weniger mit Eis bedeckt ist, ist sie nicht mehr weiß, sondern blau. Die Sonne erwärmt dann das Nordpolarmeer stärker. Außerdem kann Permafrostboden auftauen mit viel Methan drunter. Und das ist sehr stark klimawirksam. “

          Deswegen sind Rinder und steigender Fleischkonsum ja so schädlich.
          Dazu sind in Deutschland schon einige Böden kaputt durch Überdüngung. In Regionen in Niedersachsen mit extremer industrieller Tierhaltung, kann man das Trinkwasser schon nicht mehr trinken.
          In anderen gehen die Böden kaputt durch Rodung und Überweidung und zu viel Pflanzenanbau. Es ist schon ein Kreuz.
          Da denke ich dann manchmal an das, was ich schon mal angesprochen hatte, dass es die Frage ist, ob der Mensch sich nicht „zu weit“ entwickelt hat (allerdings auch wiederum nicht weit genug, um die Konsequenzen erkennen und entsprechend handeln zu können).

          Wenn dieses Methan ökonomisch gewinnbringend erreichbar wird, wird sich der Prozess vermutlich noch beschleunigen.

        • ät Atacama:

          „Deshalb will ich raus aus Deutschland und Europa und möglichst die Möglichkeit zur Selbstversorgung haben.“
          – Nu mach mich nicht kirre. Du auch?
          Wovor hast Du denn am meisten Angst? Kriminalität, radikaler Islam oder schlicht wirtschaftlicher Zusammenbruch?

        • „Nu mach mich nicht kirre. Du auch?
          Wovor hast Du denn am meisten Angst? Kriminalität, radikaler Islam oder schlicht wirtschaftlicher Zusammenbruch?“

          Wieso? Willst du auch weg?
          Naja was heißt Angst, ich finde die Entwicklung einfach kacke und sehe absolut überhaupt keinen Hauch von Hirn bei unseren Politikern, oder überhaupt in der EU. Schon allein, dass sie jetzt eine „Gerechte Aufteilung von Flüchtlingen“ als Lösung wollen, finde ich so beschämend geisteskrank, dass ich mich irgendwie fast selber schäme, dass „ich“ durch mein Wahlverhalten dazu beigetragen habe, dass sowas irgendwelche Machtbefugnisse hat.
          Und dann geht es auch nicht um Deutschland allein, die ganze Welt ist doch am Arsch. Ein Konflikt nach dem anderen, dann die ganze Umweltzerstörung, die Klimaveränderungen, die auch wieder für extreme Wanderbewgungen führen werden, ich bin weit entfernt, ein Öko zu sein, der sich Pullover aus den eigenen Haaren flechtet, aber ich habe langsam den Eindruck, „der Mensch“ lebt einfach nicht nachhaltig genug.
          Und Europa, zumindest, solange es noch als „reich“ gilt, ist das Hauptziel und aufgrund seiner Lage nicht besonders gut zu verteidigen (wobei man es ja nicht einmal versucht).
          Ich würde gerne in einem Land mit etwas weniger gestörter Regierung leben.
          Ich ordne mich nicht gerne Menschen unter, die ich für inkompetent halte. Und seien wir mal ehrlich, so wie es jetzt läuft, KANN es doch gar nicht gut gehen. Wenn ja, möge man mir erklären, wie.

          Außerdem möchte ich nicht mehr so viel angelegtes Papiergeld haben, sondern lieber Sachen zum Anfassen, die irgendwie „gut“ sind. So wie halt grünes Land.
          In Panama gibt es als Investitionsmöglichkeit z.B Projekte zur Wiederaufforstung von Weideland. Sowas klingt für mich gut und sinnvoll, aber die Laufzeiten sind logischerweise sehr lang bis man Profit hat und in diesem 20-30 Jahren kann (geo)politisch und ökologisch natürlich einiges passieren.

        • @Matthias

          Es ist nicht zu leugnen, dass wir derzeit eine zumindest kurzzeitige Erwärmungsperiode haben. Auch ist nicht zu leugnen, dass menschlich gemachte Faktoren eine Rolle spielen.

          Nun ist es aber so, dass es auch eine ganze Reihe erheblicher dazu gegenläufiger natürlicher stark beeinflussender Veränderungsfaktoren gibt, d.h. es sich um eine sich dann auch noch gegenseitig beeinflussende Überlagerung handelt.

          Der politische Kampfbegriff „Klimaleugner“ ist unselig und suggeriert ebenfalls falsches.

          Was fehlt ist eine seröse Betrachtung bzw. ein seröses Modell der daraus entstehenden Dynamik, die sich sehr wohl noch in ein Umschlagen in eine Kälteperiode äußern kann.

          Sehr naiv und verkürzt gesprochen kann z.B. auch eine „Temperaturwelle“ im Entstehen sein. Etwa wie bei einer Tsunami, wo sich das Wasser auch erst einmal zurückzieht („Erwärmung“). Das muss aber auch nicht sein.

          Die Wahrheit ist, dass es bisher weiß das niemand so wirklich weiß.

          Weil eben tatsächlich seriöse Modelle fehlen und wir in einer Hysteria, die u.a. auch auf kurzzeitigen Phänomenen (??? – das ist eben zu klären) beruht, angefacht und ausgeschlachtet wird, sind.

        • ät Atacama:

          „Wieso? Willst du auch weg?“
          – Wollen nicht.

          „Naja was heißt Angst, ich finde die Entwicklung einfach kacke und sehe absolut überhaupt keinen Hauch von Hirn bei unseren Politikern, oder überhaupt in der EU.“
          – Ein wahres Wort. Warum dann immer das Genderzeugs? Genau das gehört ja zum Programm.

          „Schon allein, dass sie jetzt eine “Gerechte Aufteilung von Flüchtlingen” als Lösung wollen, finde ich so beschämend geisteskrank, dass ich mich irgendwie fast selber schäme, dass “ich” durch mein Wahlverhalten dazu beigetragen habe, dass sowas irgendwelche Machtbefugnisse hat.“
          – Daß die echten Flüchtlinge nicht alle von Italien etc. nach Deutschland geschoben werden, finde ich schon mal einen guten Ansatz. Theoretisch.
          Daß die Länder in der Ost-EU wie Tschechien sich schlicht weigern, massenhaft junge ungebildete muslimische Männer aufzunehmnen wie wir, weil sie am Beispiel von W-Berlin, Köln oder Hamburg sehen, was ihnen blüht, kann man ihnen gar nicht verdenken.
          Die Ost-Präsidenten dürften auch so einen Eid geschworen haben, Schaden von ihrem Volke abzuwenden.

          Ein Ansatz wäre, die echten Flüchtlinge von den Sozialgeld-Motivierten zu trennen und vertraglich (!) begrenzt aufzunehmen. Dann wäre das Verteilungsproblem auch keines mehr.

          Ein weiterer, noch wichtigerer, wäre, die Scheinflüchtlinge medienwirksam auf der Stelle zurückzuverfrachten. Damit würde auch die Schleusermafia schnell ausgetrocknet; und zudem würden Menschenleben gerettet.

          Dazu hat keiner den A.. in der Hose. Und den Grünen ist es egal, wer reinkommt, so lange sie ihre Unijobs und Altbauwohnungen haben.

          „Und dann geht es auch nicht um Deutschland allein, die ganze Welt ist doch am Arsch. Ein Konflikt nach dem anderen, dann die ganze Umweltzerstörung, die Klimaveränderungen, die auch wieder für extreme Wanderbewgungen führen werden,“
          – Das klingt jetzt aber schon etwas ökig. Unsere Vorfahren hatten Weltkriege, Nazis und die SED zu verkraften. Dagegen geht es uns gut.

          „Ich würde gerne in einem Land mit etwas weniger gestörter Regierung leben.“
          – Mh. Australien? Kanada ist zu empfehlen. Die lassen aber nicht jeden rein, das macht ihre geringere Störung aus. Muß man schon nen guten Job haben.

          „aber ich habe langsam den Eindruck, “der Mensch” lebt einfach nicht nachhaltig genug.“
          – Tschuldige, aber das erinnert mich an die grünen Warnungen, der deutsche Wald sei 2000 weggefault. Ist nicht passiert.

          Ich denke, man darf Journalisten, Pseudowissenschaftlern und Politikern nicht trauen, wenn sie den Weltuntergang beschwören. Damit wollen die sich Geld, Wählerstimmen und sonstige Pfründen ergaunern.
          ******
          Was immer auch geschieht, nie dürft Ihr so tief sinken, den Kakao, durch den man Euch zieht, auch noch zu trinken!****** Erich Kästner

        • @Alex

          Es geht nicht um die Idee, sondern um die Durchführbarkeit und ICH weiß, dass das nicht durchführbar ist. Deshalb macht es mir Angst, wenn „die da oben“ das nicht wissen. Oder wissen sie es und wollen einfach nur Aktionismus zeigen, weil ihnen nichts besseres einfällt?

          „Wollen nicht.“

          Du kannst dir auch mit mehreren ein großes Areal kaufen und dort was aufbauen.
          Eine Lodge für Großwildjäger, Abenteuerurlauber oder eine Ranch oder einfach ein Haus kaufen und zusehen, wo und als was man Arbeit findet.

          „Daß die Länder in der Ost-EU wie Tschechien sich schlicht weigern, massenhaft junge ungebildete muslimische Männer aufzunehmnen wie wir, weil sie am Beispiel von W-Berlin, Köln oder Hamburg sehen, was ihnen blüht, kann man ihnen gar nicht verdenken.“

          Ich habe das Gefühl, dass keiner so richtig will mit Ausnahme von uns. Aber es geht auch weniger um das, was die EU-Länder wollen als um das was die „Flüchtlinge“ wollen (komisch, dass von der medialen Formulierung her auf einmal absolut alles und jeder ein Flüchtling ist, am liebsten noch mit dem Zusatz „traumatisiert“). Und die meisten wollen nach Norden, wenn sie im Süden sind. Und nach Westen, wenn sie im Osten sind. Die Süd- und Ostländer müssten die meisten vermutlich einsperren, weil sie sich sonst früher oder später auf den Weg machen.
          Selbst aus Frankreich flüchten sie.
          http://mediathek.daserste.de/Europamagazin/Frankreich-Die-Fl%C3%BCchtlinge-von-Calais/Das-Erste/Video?documentId=23612876

          Und das muss man wissen – eigentlich.

          „Ein Ansatz wäre, die echten Flüchtlinge von den Sozialgeld-Motivierten zu trennen und vertraglich (!) begrenzt aufzunehmen. Dann wäre das Verteilungsproblem auch keines mehr.

          Ein weiterer, noch wichtigerer, wäre, die Scheinflüchtlinge medienwirksam auf der Stelle zurückzuverfrachten. Damit würde auch die Schleusermafia schnell ausgetrocknet; und zudem würden Menschenleben gerettet.“

          Wie willst du das realisieren? Denkst du, zu einem so unpopulären Verhalten wäre unsere Politik fähig? Dazu musst du erstmal die ganzen Illegalen herausfiltern und abschieben.
          Die, die nicht sagen, aus welchem Land sie kommen, sind nicht abschiebbar, weil man nicht weiß, wohin. Der Rest kann einfach ein Land nennen, aus dem nicht abgeschoben wird und/oder sich als minderjährig ausgeben.
          Und die, die legitim abgeschoben werden sollen, werden oft von Aktivisten blockiert und die Polizei lässt sie dann da.

          http://www.welt.de/politik/deutschland/article141080414/Der-gesetzestreue-Auslaender-ist-der-Dumme.html

          „“In der täglichen Praxis ist es so, dass diejenigen, die nur hartnäckig genug ihre Identität verschleiern und sich nur beharrlich genug ihrer Ausreiseverpflichtung widersetzen, am Ende gegenüber den anderen die Bessergestellten sind.“ Es bestehe eine „Gefahr“, dass die „Gewährung eines Aufenthaltsrechts nicht mehr von der Einhaltung bestimmter Regeln abhängt, sondern sich diese Regeln umgekehrt an der Verweigerungshaltung des zur Ausreise verpflichteten Ausländers orientieren.“ Das führe dazu, dass „der gesetzestreue Ausländer, der seiner Ausreiseverpflichtung nach Abschluss eines rechtsstaatlichen Verfahrens nachkommt, der ,Dumme‘ ist“.“

          “ Das klingt jetzt aber schon etwas ökig. Unsere Vorfahren hatten Weltkriege, Nazis und die SED zu verkraften. Dagegen geht es uns gut.“

          Weltkriege sind ökologisch nicht besonders schlimm.

          „Mh. Australien? Kanada ist zu empfehlen. Die lassen aber nicht jeden rein, das macht ihre geringere Störung aus. Muß man schon nen guten Job haben.“

          Nein, Unternehmensgründung, Grundbesitz, Investment ab 300.000 reicht soweit ich weiß.
          Und einen Job kann man sich auch selber schaffen. Man soll halt nur nicht (sofort) dem kanadischen Staat auf der Tasche liegen.
          Neuseeland ist da viel restriktiver.

          Und für Panama reicht sogar ein Investment von 50.000+, z.B in Wiederaufforstungsprojekte, das ist doch easy.

          Also ich bin jetzt nicht scharf auf Panama, aber immer noch eine bessere Alternative als ein zerfallendes, in ethnischen oder religiösen Konflikten versinkendes Europa.

          „Tschuldige, aber das erinnert mich an die grünen Warnungen, der deutsche Wald sei 2000 weggefault. Ist nicht passiert.“

          Wir haben heute aber eine besondere Situation auch aufgrund der Menschenanzahl (und deren Bedürfnissen) die es so bisher noch nie zuvor gab. Darüber könnte man stundenlang schreiben.

        • „Ihr übertreibt ganz schön. Der Zustand der Welt ist so gut wie nie.“

          Es geht nicht immer nur um den ganz aktuellen Ist-Zustand.
          Außerdem muss man ja nicht gleich ganz raus. Man kann ja ein bisschen was an Immobilien o.ä. in Deutschland behalten, falls man mal zurück möchte (und den Pass auch).

          Außerdem habe ich Lust, mal was anderes zu sehen. Ich kenne auch einen, der 6 Monate im Jahr in Thailand lebt und da ein Haus hat.

        • @PetPanther
          Ich bin Diplomphysiker und weiß ganz gut, wer Freeman Dyson ist, oder vielleicht besser: was er mal war.
          Ich bestreite nicht, dass er einer der größten Physiker des letzten Jahrhunderts war – aber nicht mehr dieses Jahrhunderts.

          Als er begann, sich mit mehr oder weniger mathematischen „Gottesbeweisen“ oder Gottesdefinitionen zu befassen, war er bereits 65.
          Um die Zeit drehte Star Trek – the next Generation bereits eine Folge, die um eine Dyson-Sphäre ging.
          Inzwischen ist er 92.
          Selbst bei einem in seiner Blüte ziemlich genialen Menschen: Erwartest Du wirklich, dass ich ihn immer noch als führenden Wissenschaftler ernst nehmen muss?

          Die Klimaskeptiker hängen sich an seinen skeptischen Aussagen auf, weil sie gleuben, mit ihm eine Autorität an ihrer Seite zu haben.

          Seine Kritik an den Klimamodellen klingt eher wie die Kritik von jemandem, der von diesen Modellen nicht mehr viel versteht und auch den Anschluss an deren Verständnis verloren hat.

          Die Behauptung, die Klimamodelle würden „kaum echte Physik enthalten“ ist mindestens so abenteuerlich wie Hinrich Rosenbrocks Behauptung, die „Conflict Tactic Scales“ (CTS) zu Häuslicher Gewalt würden lediglich zwischen „Gewalt und nicht Gewalt“ unterscheiden.

          Übrigens war selbst Albert Einstein Zeit seines Lebens äußerst skeptisch gegenüber der Quantenphysik geblieben.
          Dabei hat er sogar seinen Nobelpreis für seine Beiträge dazu erhalten (ihm selbst wäre wohl lieber gewesen, er hätte den Nobelpresi f. die Relativitätstheorie bekommen.)

          Insgesamt ist Dyson mit seiner Meinung deutlich der Exot.
          Die führenden Wissenschaftler in unterschiedlichsten Wissenschaftsdisziplinen sind sich weitgehend darin einig, dass das Klima vor gewaltigen Veränderungen steht, die die Menschheit und das Leben auf diesem Planeten vor beträchtliche Probleme stellen werden.

          Ich finde es immer wieder ganz erstaunlich, wie sich Menschen einerseits bei einem Thema auf „tausende von Studien“ berufen können (z.B. bei häuslicher Gewalt, die zwischen den Geschlechtern im Wesentlichen gleichverteilt ist), andererseits bei anderen Themen rundheraus sagen, dass die dazu veröffentlichten tausende von Studien alle falsch, gekauft und ermogelt seien.

          Man kann sich das nicht aussuchen, was die Wissenschaft aussagt.
          Mir wäre auch lieber, die Zukunft des Klimas sähe etwas rosiger aus.
          Aber leider ist dem nicht so.

          Und WENN es finanzstarke Lobbygruppen gibt, die was zum Klimawandel sagen wollen, dann sind es mit Sicherheit eher Leugner des Klimawandels: Autoindustrie und Co.

          Zu sagen, dass die interdisziplinären Aussagen, Forschungen und Ergebnisse zum Klimawandel erstunken und erlogen seien, ist erheblich dreister als ein Versuch, die Daten zu Häuslicher Gewalt zu leugnen.

        • @maddes8cht

          Nun. Ich eben auch.

          Dyson ist vom Fach, kennt sich sehr gut aus und ist nicht vom „letzten Jahrhundert“. Der verfolgt das ziemlich genau. Eben weil er sich dafür bereits schon vor etwa 40 Jahren interessierte. Als sich hier noch niemand scherte.

          „Die führenden Wissenschaftler in unterschiedlichsten Wissenschaftsdisziplinen sind sich weitgehend darin einig, dass das Klima vor gewaltigen Veränderungen steht, die die Menschheit und das Leben auf diesem Planeten vor beträchtliche Probleme stellen werden.“

          Dafür braucht niemand Wissenschaftler zu sein. Das ist eine Politriege und dein Argument ein Authoritäts“argument“ 😦

          Natürlich ist derzeit jeder ein Exot, der anfängt eine Meinung zu vertreten die nicht PC Cowtowing macht.

          „Und WENN es finanzstarke Lobbygruppen gibt, die was zum Klimawandel sagen wollen, dann sind es mit Sicherheit eher Leugner des Klimawandels: Autoindustrie und Co.“

          Vollkommener Quatsch.

          „Zu sagen, dass die interdisziplinären Aussagen, Forschungen und Ergebnisse zum Klimawandel erstunken und erlogen seien, ist erheblich dreister als ein Versuch, die Daten zu Häuslicher Gewalt zu leugnen.“

          Es ist leider so. Unseriös, politisch, dem Funding hörig.

          … insofern auch „erstunken“.

        • „@ Atacama
          Klingt interessant :D“

          Wenn du das machst, lass es mich wissen. Da würde ich ein bisschen was rein investieren.
          Schon allein, weil es meine Idee wäre :p

        • … und gegen die Existenz eines Klimawandels argumentiert auch er nicht.

          Ich im übrigen auch nicht.

          Nur was die eigentlichen Ursachen sind und wie er dann sich tatsächlich ausprägt, das ist ganz und gar nicht geklärt.

          Mir ist keine seriöse Betrachtung bekannt.

          Wie kann dir das eigentlich entgehen? So als Physiker. Oder ist die gedankliche Schärfe langsam entschwunden?

        • Ich habe ja befürchtet, das Du das sagen wirst – mit dem Autoritätsargument.
          Ist nicht ganz von der Hand zu weisen – allerdings eben nicht mehr als bei Dir selbst. Denn natürlich hast Du Dyson als Autorität ausgegraben.
          Dem halte ich entgegen, dass er mit seiner Meinung aber nicht mehr als Autorität zählt, da er nicht mehr selbst aktiv an dieser Forschung beteiligt ist.
          Er ist da mehr als Schachfigur der Klimaleugner zu sehen.

          Anstatt mir da also einen Strohmann vorzusetzen, liefer mir lieber seriöse Studien oder untersuchungen, die seriösen Zweifel vorbringen, oder eben angeblich seriöse Studien, die du konkret kritisierst.
          Ansonsten ist das Feld so groß, dass da schwierig zu argumentieren ist.
          Und in dem Fall ist dann der Verweis darauf, dass die internationale interdisziplinäre Wissenschaft dazu eine in wesentlichen Grundzügen gleiche Meinung hat, durchaus ein Argument.

          Insbesondere, weil die Interessen unterschiedlichster Gruppen dabei durchaus sehr unterschiedlich ausfallen und keineswegs einheitlich sind. Nicht annähernd so einheitlich z.B. wie die Ideologen beim Genderismus, die deshalb als geschlossene Gruppe nicht für sich in Anspruch nehmen dürfen, sich als „Wissenschaft“ zu bezeichnen, v.a. wenn sie nicht zur Kenntnis nehmen, dass andere Wissenschaftszweige zu Ergebnissen kommen, die ihren Behauptungen widersprechen.

          So funktioniert Wissenschaft.

        • @maddes8cht

          Wissenschaft hat auch ihre Soziologie, Politik und innere Ideologie.

          Eben deshalb. Ich bin nun auch kein Experte in Klimatologie. Aufgefallen ist mir nun aber schon, dass jedwedes seriöse Modell fehlt.

          Wäre es vorhanden, würde ich zumindest Kenntnis davon erlangen.

          Das ist alles Politik und nicht wirköich Wissenschaft. Besetzt mit vielen „Huren“.

          Das „Klimaleugner“ Kampfwort tötet jede seriöse Hinterfragung ab. Als seriöser Wissenschaftler solltest du so etwas nicht in den Mund nehmen.

          Niemand leugnet, dass sich da etwas tut. Aber alle benutzen es. Und das hat keinen guten Geruch mehr. Das ist sehr korrupt. Es geht eindeutig um Machtinteressen und nicht um Wahrheit.

        • Nein, kannte ich noch nicht.
          Jedenfalls nicht bewusst.
          Hab allerdings schon mal was von dem Film „die Mondverschwörung“ mitbekommen, in dem er ja wohl auch auftritt.

          Hammer.

          Okay – kommen jetzt als nächstes Fragen nach Philipp Lenard und seine „deutsche Physik“?
          Ich hab in Heidelberg studiert, wo er gewirkt hat, und wohl v.a. deshalb sind seine Bücher auch immer noch in der Unibilbliothek zu finden, schon mal allein aus historischen Gründen.
          Derbes Zeug.

        • @maddes8cht

          Ridicule macht’s auch nicht besser.

          Das da was nicht ok ist, ist nicht zu leugnen. Das ganze Ding ist zum politischen Instrument geworden und hat mit Seriösität nichts zu tun.

          Das sich etwas im Klima tut merkt auch der dümmste Trottel. Dafür braucht es kein wissenschaftliches Gremium.

        • „Aufgefallen ist mir nun aber schon, dass jedwedes seriöse Modell fehlt.“

          Das ist doch etwas derbe.
          http://de.wikipedia.org/wiki/Klimamodell
          Die eine Behauptung ist, dass diese Modelle nach wie vor in vielen Details daneben liegen.
          Dass darin hunderte , tausende und zehntausende Parameter verwurstet werden, in einem hochgradig komplexen System, macht die Rechnungen natürlich nicht grade einfach. Aber zu behaupten, dass das keine „seriösen“ Modelle seien, ist einfach nicht wahr.

          Wir wissen sehr gut, wie die Gravitation die Planeten um den gemeinsamen Schwerpunkt mit der Sonne kreisen lässt und wie sie sich dabei auch gegenseitig beeinflussen. Das lässt sich im Prinzip schon mit Schulmathematik erklären.
          Dennoch sind wir durchaus nicht in der Lage, die Bahnbewegung auch nur eines einzigen Planeten in analytisch geschlossener Form zu schreiben (was bei einem reinen Zweikörperproblem durchaus möglich ist), sondern lediglich als Folge von iterativen Berechnungen.
          Was da Astronomen vergangener Zeiten an Fleißrechnungen geleistet haben kann man sich heute kaum noch vorstellen.
          Ein Computer kann das heute in Sekunden für ganze Jahrhunderte ausrechnen.

          Allerdings braucht man für eine vernünftige Genauigkeit im Sonnensystem auch nur eine Handvoll an Körpern zu berücksichtigen.
          Jeder weitere Körper, der berücksichtigt werden muss, verkompliziert die Rechnung.

          Die Klimamodelle behandeln alle möglichen physikalischen Gegebenheiten, deren Wirkung meist im Detail durchaus sehr gut verstanden ist – doch die schiere Masse sorgt dafür, dass die Modelle damit die Grenzen der Rechenkapazitäten sprengen.

          Dass man da mal in einem Klimamodell mit der Abschätzung der Klimaerwärmung um einen Faktor 2 bis 5 daneben liegt, klingt natürlich schon viel, ist auch viel, und zeigt auch, dass die Einschätzungen mit viel Vorsicht zu genießen sind.
          Trotzdem, es ist eben vorderste Front der Wissenschaft, man optimiert eben noch.
          Besser geht im Moment noch nicht.
          Und angesichts dessen, wie schwierig Voraussagen in chaotischen Systemen sind, kann ich mich absolut nicht dazu durchringen, diese Ergebnisse als schlecht zu bezeichnen.

          „Nur was die eigentlichen Ursachen sind und wie er dann sich tatsächlich ausprägt, das ist ganz und gar nicht geklärt.“

          Was, bitteschön, erwartest Du denn als „eigentliche Ursachen“ genannt zu bekommen?

          Die „eigentliche Ursache“ wird keine Antwort sein, die dir ein paar hundert Parameter aufschlüsselt und sagt, zu wie viel Prozent dieser jeweilige Faktor für die Änderung verantwortlich ist.
          So simpel geht das nicht.
          Ein Ergebnis wird eher sagen, für wie viel Varianz ein bestimmter Parameter verantwortlich WÄRE, wenn alle anderen Parameter drumherum konstant WÄREN, was sie aber nicht sind.
          Wenn sich aber die anderen Parameter ändern, dann wäre auf einmal der Einfluss des eigentlich fraglichen Parameters auf einmal auch ganz anders…..
          So ist das nämlich in chaotischen Systemen.

          Es geht hier darum, ein komplexes System so zu parametrisieren, dass es möglichst gut mit der Wirklichkeit übereinstimmt.
          Das ist immer eine Näherungsarbeit.
          Das Problem ist, dass es immer dazu neigen wird, genau dort weniger genau zu werden, wo es die bisher bekannten Parameter verlässt, also sich zu Einstellungen entwickelt, zu denen es noch keine Messergebnisse gibt.
          Also sprich: Die Modelle könnten ganz gut sein, wenn das Klima gerade schön stabil wäre.
          Bzw.: Wir sind inzwischen gut in der Lage, das stabile Klima zu stabilen Zeiten zu modellieren.
          Sie laufen extrem schnell aus dem Ruder, wenn es Änderungen gibt, die es bisher noch nicht gab.

          Dabei ist es durchaus nicht so, das die Modelle dann immer übertreiben.

          Wie der unerwartet hohe Rückgang des arktischen Eises 2007 zeigt, gibt es auch Entwicklungen, bei denen Parameter sehr viel sensibler reagieren als erwartet.

        • @maddes8cht

          Was du da erzählst weiß ich auch alles.

          Klar ist es so, dass man derzeitig nichts besseres hat. Liegt aber auch daran, dass man hier nur PC zulässt.

          Und man ist unehrlich mit der Darstellung des Nichtwissens.

          Und das hat natürlich Gründe. U.a. eben auch schlicht weitermurksen mit statistisch-empirischer Numerik. Brechstange, schlecht ausgeführt per Rechner mit Zweckentfremdung lokaler empirischer Wettermodelle.

          Genau das kritisiere ich.

          Das ist alles nicht mehr auf der seriösen Seite.

          • Es gibt aber nichts anderes.

            Und es wird auch so bald nichts anderes geben. Zu unseren Lebzeiten schon mal eher nicht.

            Wie gesagt gibt es bereits für so was klassisches wie die Planetenberechnungen nichts anderes.
            Genau deshalb habe ich darauf so besonders hingewiesen.

            Es ist das beste – und einzige – was wir haben.

        • „Und man ist unehrlich mit der Darstellung des Nichtwissens.“

          Das mag sein in Bezug auf Verlautbarungen auf den berühmten Konferenzen, die Du so gern erwähnst, und noch mehr in Bezug auf die Politiker und Funktionäre, die das ganze verwursten, wie es ihnen passt.

          Und natürlich auch nich in der medialen Darstellung der Qualitätspresse.

          Dafür können die jeweiligen Wissenschaftler leider nur wenig bis nichts.
          Ich kann nicht sehen, dass in den wissenschaftlichen Publikationen derselbe Schindluder getrieben wird.

          Dort wird durchaus jeweils auf die Grenzen der eigenen Aussagen hingewiesen. So wie unter Wissenschaftlern üblich.
          Okay, okay, ja, da wird auch Schindluder getrieben.
          Trotzdem funktioniert das Wissenschaftliche Korrektursystem da durchaus, und wenn jemand wirklich Mist erzählt, fliegt er irgendwann auf und wird korrigiert.

        • @maddes8cht

          Vielleicht ist es so. Ich weiß nicht. Mir ist halt aufgefallen, das da gewisse Infos fehlen und man da eigenartig unterwegs ist.

          Im Grunde möchte dir da gar nicht so sehr widersprechen.

        • @maddes
          „Trotzdem funktioniert das Wissenschaftliche Korrektursystem da durchaus, und wenn jemand wirklich Mist erzählt, fliegt er irgendwann auf und wird korrigiert.“

          Manchmal verkommt das auch zur reinen FIFA 😉

          Oder zu einer Art Monopol, bei dem Arbeiten zurückgehalten werden, um sie selbst schnell nachzumachen, einzureichen, um den Konkurrenten abzuhängen, dessen Arbeit man noch in den Händen hält…

          „Peer Review“ ist keinesfalls frei von Korruption, Wissenschaftler sind an sich halt auch keine besseren Menschen.

          Ansonsten tut´s mir fast leid, so eine Lawine losgetreten zu haben.

          Fällt mir auch noch ein: „Bleib im Land und ernähr dich redlich.“

          • Ist alles richtig, Alex – selbst die grade beschriebenen Mechanismen sorgen aber am Ende dafür, dass ein falsches Ergebnis sich langfristig nicht durchsetzen kann.

            Auch wenn nicht immer der richtige dafür die Lorbeeren einsammelt.

        • ät Atacama:

          „Du kannst dir auch mit mehreren ein großes Areal kaufen und dort was aufbauen.
          Eine Lodge für Großwildjäger, Abenteuerurlauber oder eine Ranch oder einfach ein Haus kaufen und zusehen, wo und als was man Arbeit findet.“
          – Ich bin ein Stadtmensch, Atacama. Außerdem Deutscher und Laborratte. Ich brauche meine Sprache, mein Land und mein modernes Labor.
          Mich von unfähigen Politixes, Fanatixes und deren asozialer Klientelgruppe (F-Wort) aus dem Land scheuchen zu lassen, fällt mir gar nicht ein. Gut, könnte nach hinten losgehen, wie früher in den dunklen Zeiten.

          „Ich habe das Gefühl, dass keiner so richtig will mit Ausnahme von uns. Aber es geht auch weniger um das, was die EU-Länder wollen als um das was die “Flüchtlinge” wollen (komisch, dass von der medialen Formulierung her auf einmal absolut alles und jeder ein Flüchtling ist, am liebsten noch mit dem Zusatz “traumatisiert”). “
          – Ich denke, die Politkorrekten in jeder westlichen Nation wollen alle reinlassen, die Lust drauf haben.
          Nur bei uns und in Schweden haben die Fanatiker auch die Macht, das durchzusetzen. Bzw. die Unterstützung durch ein obsolet gewordenes BVG, das allen Reinstürmenden Hartz zugesteht. Man müßte den „Traumatisierten“ nur mal wie früher ein Zimmerchen im Zentralaufnahmelage und ansonsten Sachleistungen in die Hand drücken – schon wäre Deutschland längst nicht mehr so interessant.
          Außer für PoC-Drogenhändler. Aber die können nur in Metropolen genug verdienen. Durch Lager und Residenzpflicht in der Walachei wäre dem beizukommen.

          „Wie willst du das realisieren? Denkst du, zu einem so unpopulären Verhalten wäre unsere Politik fähig?“
          – Ein wahres Wort. Es ist eine Mischung aus Ideologie und Feigheit/Egoismus, die die Fehler bewirkt.
          Mein alter Vorschlag: Man müßte den linken Gutmenschen und feigen Politikern die Folgen ihrer Gesinnung frei Haus servieren.
          Junge ungebildete sexistisch-geile muslimische Männer und Drogenhändler massenhaft rein in die Altbau- und Villenviertel der Metropolen.
          Die Wahnsinnigen würden erst wegziehen, bis es nicht mehr geht. Dann sähen wir weiter.
          Aber ich gebe zu: Dann wäre es zu spät. Wenn die radikalen Muslime eine erfolgreiche Partei gründen, wie Houellebecq vorhersagt, sind wir im Eimer.

          „Nein, Unternehmensgründung, Grundbesitz, Investment ab 300.000 reicht soweit ich weiß.
          Und einen Job kann man sich auch selber schaffen. Man soll halt nur nicht (sofort) dem kanadischen Staat auf der Tasche liegen.

          – Gut zu wissen. Nur ist Kanada so kalt…

          „Und für Panama reicht sogar ein Investment von 50.000+, z.B in Wiederaufforstungsprojekte, das ist doch easy. Also ich bin jetzt nicht scharf auf Panama, aber immer noch eine bessere Alternative als ein zerfallendes, in ethnischen oder religiösen Konflikten versinkendes Europa.“
          – Ich sage nur: Gesundheitssystem. Und das wäre nur eine Sorge. Lebtest Du im schönen Panama, hättest Du eine Sorge gegen die andere getauscht.
          Aber das deutsche System könnte, wie Du andeutest, zerfallen, dann wäre der Vorteil weg.

          „Wir haben heute aber eine besondere Situation auch aufgrund der Menschenanzahl (und deren Bedürfnissen) die es so bisher noch nie zuvor gab. Darüber könnte man stundenlang schreiben.“
          – Du meinst den umfassenden Wohlstand? Der ist historisch tatsächlich einzigartig.
          Gab es so nur um 1900 schon einmal (in geringerem Maße). Hat den Krieg 1914 möglicherweise mitbefeuert.

        • „Ich bin ein Stadtmensch, Atacama. Außerdem Deutscher und Laborratte. Ich brauche meine Sprache, mein Land und mein modernes Labor.
          Mich von unfähigen Politixes, Fanatixes und deren asozialer Klientelgruppe (F-Wort) aus dem Land scheuchen zu lassen, fällt mir gar nicht ein. Gut, könnte nach hinten losgehen, wie früher in den dunklen Zeiten.“

          Ich nicht. Ich könnte auch in einer Blockhütte mitten in der Wildnis leben.

          „Man müßte den “Traumatisierten” nur mal wie früher ein Zimmerchen im Zentralaufnahmelage und ansonsten Sachleistungen in die Hand drücken – schon wäre Deutschland längst nicht mehr so interessant.“

          https://staseve.wordpress.com/2015/05/30/markt-indersdorf-ein-gefuhl-von-ohnmacht/

          Die Lage in der Indersdorfer Notunterkunft sah am Donnerstagnachmittag zunächst bedrohlich aus. Viele der derzeit 77 Bewohner rüttelten am Zaun und schmissen Bänke und Betten über die Absperrung, wie Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes berichteten. Diese alarmierten die Dachauer Polizei, die wegen der großen Zahl der Protestierenden Einsatzkräfte aus benachbarten Inspektionen um Hilfe bat.

          „Aber ich gebe zu: Dann wäre es zu spät. “

          Eben.

          „– Gut zu wissen. Nur ist Kanada so kalt…“

          Wie gesagt, Südostasien oder Mittel/Südamerika geht auch. Im letzteren Fall müsste man halt gucken wegen der Kriminalitätsrate.

          „Ich sage nur: Gesundheitssystem. Und das wäre nur eine Sorge. Lebtest Du im schönen Panama, hättest Du eine Sorge gegen die andere getauscht.
          Aber das deutsche System könnte, wie Du andeutest, zerfallen, dann wäre der Vorteil weg.“

          So schlecht ist das Gesundheitssystem in Panama nicht. Das ist jetzt auch nicht gerade der afrikanische Busch.

          „Du meinst den umfassenden Wohlstand? Der ist historisch tatsächlich einzigartig.
          Gab es so nur um 1900 schon einmal (in geringerem Maße). Hat den Krieg 1914 möglicherweise mitbefeuert.“

          Ich meine: So viele Menschen bei exponentiell ansteigender Wachstumskurve, basierend auf sehr wackeligen Beinen (nämlich mMn hauptsächlich Agrarrevolution und ob das immer so weiter laufen kann, wage ich zu bezweifeln).

        • ät Atcama:

          Indersdorf:
          „Doch die Flüchtlinge wollen täglich zwei warme Essen. “Am liebsten jeden Tag Huhn, Reis und Kartoffeln”“.

          – Und am besten noch Prostitutierte frei Haus, wie dieser evangelische Pfarrer vorschlug.
          Kein Einzelfall übrigens: In Bautzen bekamen arabische „Asyl“-Bewerber, im örtlichen eigens umgebauten Sportvereinsgebäude untergebracht, einen Riesenpacken Kleiderspenden. Von wegen Nazi-Ossis. Dummerweise besoffen sich die jungen Herren am ersten Abend; und einer zündete die Kleider an.

          Ließe sich noch meterlang fortsetzen. Die Abkassierer wissen schon im Heimatland ganz genau, wie gut sich die deutschen Behörden mit PC erpressen lassen.
          Als junge Frau in einer westdeutschen Großstadt würde ich mittlerweile Angst kriegen. Piri hat das sexuelle Motiv junger Moslems deutlich benannt. In muslimischen Ländern kommen junge Männer nicht so leicht an Sex. Der Samenstau ist daher logischerweise auch ein Grund, ins freizügige Europa zu gehen, wo die jungen Weibchen im Sommer halbnackt herumlaufen und sich relativ leicht flachlegen lassen.
          Gelingt die Verführung nicht, wird belästigt und vergewaltigt. Die JF berichtete in den letzten Wochen mehrfach von Übergriffen auf teils sehr junge Mädchen (11-13j) in Bussen etc. In Berlin wurde sogar eine „Supporterin“ des Asylcamps von einem „Refugee“ vergewaltigt.
          Ich denke, die Ref´s lachen sich über die dämlichen „Supporter“ kaputt, die ihre Schmarotzerei und die Kriminalität auch noch decken.

          „So schlecht ist das Gesundheitssystem in Panama nicht. Das ist jetzt auch nicht gerade der afrikanische Busch.“
          – Ja? Dann könnte ich mal einen PC-Urlaub dort machen und mich umsehen…..:-)

          „Ich meine: So viele Menschen bei exponentiell ansteigender Wachstumskurve, basierend auf sehr wackeligen Beinen“
          – In Europa leider nicht, wohl aber in Afrika. Viele Kritiker sagen ja deutlich, daß die meist durchaus stabilen Länder in Afrika schlicht ihren Bevölkerungsüberschuß nach Europa verschieben. So wie wir früher nach Amerika.

          Mit dem Unterschied, daß die Auswanderer in der Neuen Welt für sich selber sorgen mußten und ihr Fehlverhalten geahndet wurde. Zudem konnte man sie prima in die Prärie schicken, wo sie sich gegenseitig die Köpfe einschlagen und nicht die einheimischen Leistungsträger terrorisieren konnten.

        • „Gelingt die Verführung nicht, wird belästigt und vergewaltigt. Die JF berichtete in den letzten Wochen mehrfach von Übergriffen auf teils sehr junge Mädchen (11-13j) in Bussen etc. In Berlin wurde sogar eine “Supporterin” des Asylcamps von einem “Refugee” vergewaltigt.“

          Ist mir mit Freundinnen im Schwimmbad auch passiert mehrmals. Immer mit „Südländern“. Da waren wir zwischen 10 und 12, also eigentlich noch weit entfernt davon ein „Ziel“ abzugeben.
          ziemlich eklig.
          woran liegt das? Man könnte doch auch halbwegs oder ganz erwachsene belästigen.

          „Ich denke, die Ref´s lachen sich über die dämlichen “Supporter” kaputt, die ihre Schmarotzerei und die Kriminalität auch noch decken.“

          denke ich auch.

          „In Europa leider nicht,“

          Solange es niemals Ernteausfälle durch Bodenprobleme oder resistente Schädlinge gibt und immer genug Guano. Und solange es niemals Probleme im Bereich der Massentierhaltung gibt.
          Was machen wir eigentlich, wenn Antibiotika nicht mehr wirken? Könnte doch theoretisch irgendwann passieren? Wie willst du dann noch 100 Schweine auf 20m² halten und auf der selben Fläche 500 legehennen?
          Ertragreiche Ernten fallen nicht vom Himmel und es ist kein Zufall, dass die Menschheit ausgerechnet dann so stark zugelegt hat, als man gelernt hat, sich allerlei neuen oder modifizierten Hilfsmittel zu bedienen.

        • ät Atacama:

          „Ist mir mit Freundinnen im Schwimmbad auch passiert mehrmals. Immer mit “Südländern”. Da waren wir zwischen 10 und 12“
          – Aha?! In welcher Gegend, wenn ich fragen darf? Nur so ganz allgemein, damit Dich keiner aufspüren und wegen falscher Ansichten angehen kann ( 🙂 ). Westdeutschland oder W-Berlin, ist klar.
          Und mit Südländern sind wahrscheinlich statt Italienern und Griechen „PoC“ und Mitbürger islamischer Herkunft gemeint, wenn ich das richtig verstehe. Gab´s auch harte Drogen?
          Und was haben die gemacht? Nur blöde Sprüche gebracht, oder gefummelt?

          „woran liegt das? Man könnte doch auch halbwegs oder ganz erwachsene belästigen.“
          – Vermutlich daran, daß viele der „Flüchtlinge“ keinen besonderen sozialen Status und kein Geld haben, wenn sie nicht gerade mit Betäubungsmitteln handeln. Jede durchschnittliche deutsche Frau, selbst eine Sekretärin, hat mehr Geld und berufliches Ansehen.
          Daher können nur wenige von ihnen eine einheimische Indianerin flachlegen, wenn sie erwachsen ist. Und das wiederum führt dazu, völlig wehrlose Mädels anzugraben. Die primären Organe sind ja da.

          „Was machen wir eigentlich, wenn Antibiotika nicht mehr wirken? Könnte doch theoretisch irgendwann passieren? Wie willst du dann noch 100 Schweine auf 20m² halten und auf der selben Fläche 500 legehennen?“
          – Ich warte nur darauf, daß mal eine Supergrippe wie 1918 durchs Land fegt. So was wird nämlich gerade in den Ställen dieser Größe ausgebrütet.
          Was die Antibiotika angeht, das ist ein Wettrüsten. Die Baktis mutieren, wir im Labor aber auch.
          Heißt nicht, daß der einzelne fleischessende Patient nicht an einer Staphy-Infektion stirbt.

      • @matthias
        „Die CO2-Erhöhungen folgten Erwärmungen? Weiß nicht recht. (Ich dachte, es sei umgekehrt und hab es von der Uni auch so in Erinnerung).“

        Genau, es sollte umgekehrt sein. Ist es aber nicht.

        „Das hab ich bislang so nicht mitgekriegt. Eher, dass Leugner des Klimawandels sich ziemlich abenteuerlicher und absurder “Argumente” bedienen.“

        Natürlich gibt es da jede Menge unsachlicher Argumente und Vertreter.
        Was die Hexenjagd auf „Klimaleugner“ angeht, siehe hier:

        Climate “Deniers” Must Be Jailed or Killed
        http://www.acting-man.com/?p=33302

        „We have frequently noted in these pages that the environmental movement has a number of extremist elements that are anti-civilization in their outlook and have a very mean authoritarian streak. ….“

        Viele andere gute Artikel zum Thema auch noch auf dieser libertären Site.

    • @matthias
      „““Besonders interessant ist ein Text von Andreas Kemper, der die verschiedenen Akteure und ihre Hintergründe vorstellt.”“

      Ein paar Zitate daraus:

      „Obschon alle drei Strömungen (in der AfD) schwerpunktmäßig jeweils Ungleichheiten entlang der Masterkategorien class, gender und
      race verstärken beziehungsweise Gleichstellungen und Angleichungen verhindern wollen …. “

      Interessant ist das Verstecken der eigenen Klassen- Geschlechts- und Rassen-Ideologie hinter dem Anglizismus „Masterkategorie“…

      „Zentral für die klerikal-aristokratischen Netzwerke in der AfD ist Beatrix von Storch.“
      Die ja jetzt Chefin dere EU-Parlaments-Genderabteilung ist…. Steht da komischerweise nicht, aber den Illuminaten und Tempelrittern scheint sie anzugehören :mrgreen:

      Komisch auch das:

      „…. handelt es sich beim aktuellen Maskulismus um eine Opferideologie, die behauptet, Männer seien heute Leidtragende eines übermächtigen Staatsfeminismus.“

      Die werden vom Autor Kemper unter „Nationalkonservatives Kleinbürgertum“ eingeordnet, damit ihr es wisst…

      Ein Lacher auch das:

      „…. Mitunter wird gar vor der Ehe gewarnt und empfohlen, generell sozial verbindliche Kontakte zu Frauen abzubrechen.“

      Und jetzt, wie kann eine Männerrechtsbewegung überhaupt links sein:

      „Obschon der Hauptprotagonist der deutschsprachigen Männerrechtsbewegung, Arne Hoffmann, sich selbst als links
      bezeichnet, worüber man aus inhaltlichen Gründen aber auch aus Gründen seiner Publikationen (in Zeitungen wie Junge Freiheit, Freie Welt) geteilter Meinung sein kann …“

      Hä, der bezeichnet sich als „Maskulist“ und nicht als „Männerrechtler“. Beide Begriffe hatte Kemper vorher unterschieden (wobei die Männerrechtler „moderater“ erscheinen). Inhaltlich gabs wohl nix, aber immerhin diese Zeitschriften ….. (stimmt ja, aber eben nur bedingt).

      „Das von der AfD geforderte Familienwahlrecht ….“

      ??? Was soll das sein?

      Anscheinend dient „Alles Evolution“ dem Kemper als Quelle:

      „Untersuchungen zu antifeministischen Netzwerken stellten in den letzten Jahren fest, dass diese durch die Klammer eines gemeinsamen Gegners «Feminismus» beziehungsweise «Genderismus» zusammengehalten werden, dass aber sehr schnell Streit unter den Akteuren ausbricht, wenn diese sich nicht am Gegner abarbeiten, sondern positiv eigene Ziele formulieren müssen.“

      Dass es irgendwo demokratisch zugehen kann („Streit“), ist dem Autor natürlich vollkommen fremd :mrgreen:

      „Andreas Kemper ist Doktorand am Institut für Soziologie der Universität Münster. Sein Forschungsschwerpunkt ist «Klassismus». …“

      Klassizismus? Scheint ja eine heimliche Liebe unter Gendertypen zu sein?! Scheint auf ihrem Bedürfnis nach totalitärer, absoluter Ästhetik zu beruhen.

      • ät Alex:

        Unser Kemper hat sogar seinen persönlichen Wiki-Artikel, teils selbst geschrieben! Schon vor Jahren hat er auf seiner Nutzerseite bei Wiki behauptet, daß er Doktorand sei. Langsam glaube ich es nicht mehr. Wie hat ein Doktorand auch Zeit, ein Büchlein nach dem anderen, wenn auch nur im Münsteraner-Anarcho-Verlag, zu schreiben?

        Er ist mittlerweile im Vorruheständler-Alter und hat wohl gemerkt, daß er nichts auf die Reihe gekriegt hat in seinem Leben. Deswegen versucht er nun mit Schaumschlägerei, mit aller Gewalt etwas nachzuholen. Er ist sogar bei „Xing“ angemeldet, wo er als Expertise „Diskriminierungsforschung“ angibt.

        Sein „Klassismus“ ist dabei besonders lustig: Den hat er von Ami-Linken einfach kopiert und erfindet nun „Diskriminierungen“, was im extrem linken Milieu als Standardargument für irgendwie alles gilt.

        Hier ein schönes Video über einen aktuellen Auftritt von ihm: https://www.youtube.com/watch?v=R0erjj9jrE8

        Aber Achtung: vor dem Gucken Aufputschmittel schlucken! 🙂

        • ät ddbz: Wenn die Queeren das offiziell behaupten, sollte er zumindest angemeldet sein. Hat wahrscheinlich einen linken Professor, der ihm keinen Streß macht.
          Allerdings muß man meist nach 5 Jahren denn auch das Verfahren beginnen. Da ist Kemper deutlich drüber.

          Mein Verdacht: Sein Prof. hat ihn angenommen, er hat bei der Verwaltung aber nichts angemeldet.
          Zu deutsch: Larifari. Er ist de jure überhaupt kein Doktorand und zu gar nichts verpflichtet.

          Ihm geht es, wie bei seinen Büchlein, einfach nur um Status und Aufmerksamkeit. Thema eigentlich schnuppe.

        • ät ddbz:

          Gerne. Welches Thema möchtest Du bearbeiten? Inhalt ist egal, und Ansprüche habe ich keine. Hauptsache, Du hast die richtige Gesinnung! Denk Dir also ruhig irgendeinen Scheiß aus.

          Da Du Deinen Fifi schon erwähnt hast: Wie wäre es mit „Niemand hat das Recht, jemandem diktatorisch sein Geschlecht und die Spezies vorzuschreiben“?
          🙂

      • @matthias,
        ja, klar, den hatten wir doch neulich erst. Habe den Namen vergessen und dachte, das hier wäre ein anderer. „Klassizismus“ hätte mich gleich drauf bringen sollen!
        @axel oben deutet an, dass Klassizismus etwas anderes bedeutet als dieser Stil, der die Antike wiederauferstehen lässt…. Was soll das sonst bedeuten?

    • „Der Feminismus ist eine der großen Ursachen für die demographische Krise.“

      Nein, ist er nicht. „Der Feminismus“, wie wir ihn hier überwiegend thematisieren, ist ein Dekadenzphänomen einer saturierten Gesellschaft. Gleichwohl also eher ein Symptom, wie der demografische Wandel (Krise, welche Krise?) auch. Und keine Ursache.

      „Gerade die Erwerbstätigkeit von Frauen wirkt sich negativ auf die Geburtenrate aus.“

      Nein, tut sie nicht. Da gibt es genügend Gegenbeispiele aus anderen Kulturen. Passender ist die Aussage „Der Wunsch vieler Frauen nach absoluter Unabhängigkeit von Mann (und Großfamilie und Schwiegermutter), sowie der Jugendwahn und der Oberflächensexismus wirken sich negativ auf die Geburtenrate aus.

      „Die Wirtschaft jedenfalls nutzt gerne die Arbeitskraft der Frauen für ihre kurzfristigen Ziele, auch wenn sie sich selbst damit langfristig schadet.“

      Wo ist der langfristige Schaden? „Die Wirtschaft“ denkt ökonomisch und globalisiert. Eine völkisch-nationalistische Denkweise ist ihr fremd. Dieses „Aussterben“-Gefasel ist eh eine Lachnummer angesichts der teilweise schon asiatisch anmutenden Bevölkerungsdichte in DE.

      Und wem hier zuwenig „Deutsche“ herumlaufen, sollte wohl eher fordern die Einbürgerungsquote zu erhöhen.

      • @ Peter Müller

        „“Der Feminismus ist eine der großen Ursachen für die demographische Krise.”

        Nein, ist er nicht.“

        Doch: Er propagiert die Abtreibungen, die Bildung und Karriere für die Frau (beides wirksame verhütungsmittel), die Kinderlosigkeit, das Lesbiertum, und dass Männer überflüssig sind und Familien was ganz Rückständiges.

        Ein zweistelliger Prozentsatz aller Schwangerschaften endet mit einer Abtreibung. Ich bin sicher, es gäbe deutlich weniger Abtreibungen, wenn wir nicht diesen feministsichen Zeitgeist hätten.

        Der Feminismus verunmöglicht für uns Männer immer mehr die Ehe und die Vaterschaft. DAS soll keine demographischen Auswirkungen haben?

        „“Der Feminismus”, wie wir ihn hier überwiegend thematisieren, ist ein Dekadenzphänomen einer saturierten Gesellschaft. “

        Das auch.

        „Gleichwohl also eher ein Symptom, wie der demografische Wandel (Krise, welche Krise?) auch. Und keine Ursache.“

        Symptom & Ursache

        „“Gerade die Erwerbstätigkeit von Frauen wirkt sich negativ auf die Geburtenrate aus.”

        Nein, tut sie nicht. Da gibt es genügend Gegenbeispiele aus anderen Kulturen.“

        Die gibt es zwar, trotzdem kann man klar nachweisen, dass höhere Bildung und richtige Karrieren bei frauen wie ein starkes Verhütungsmittel wirken oder zumindest wirken können.

        „Passender ist die Aussage “Der Wunsch vieler Frauen nach absoluter Unabhängigkeit von Mann (und Großfamilie und Schwiegermutter), sowie der Jugendwahn und der Oberflächensexismus wirken sich negativ auf die Geburtenrate aus.“

        Nicht passender, aber passend.

        „“Die Wirtschaft jedenfalls nutzt gerne die Arbeitskraft der Frauen für ihre kurzfristigen Ziele, auch wenn sie sich selbst damit langfristig schadet.”

        Wo ist der langfristige Schaden? “Die Wirtschaft” denkt ökonomisch und globalisiert. Eine völkisch-nationalistische Denkweise ist ihr fremd. Dieses “Aussterben”-Gefasel ist eh eine Lachnummer angesichts der teilweise schon asiatisch anmutenden Bevölkerungsdichte in DE.“

        Es kommt nicht nur auf die Bevölkerungsdichte an. Sondern auch auf den Aufbau in Sachen Altersklassen.

        „Und wem hier zuwenig “Deutsche” herumlaufen, sollte wohl eher fordern die Einbürgerungsquote zu erhöhen.“

        Ohne genug Kinder werden wir unsere Kultur im Leben nicht erhalten können. Aber das ist noch nichts gegen die sozialen Probleme, die mit der demographischen Entwicklung verbunden sind.

        • „Doch: Er propagiert …“

          Propagieren kann man viel (alles). Es muss allerdings eine Resonanz finden, sonst ist es wie gegen eine Wand getextet.

          „Ich bin sicher, es gäbe deutlich weniger Abtreibungen, wenn wir nicht diesen feministsichen Zeitgeist hätten. “

          Interessante These. Ich denke eher, es gäbe zum einen viel weniger vaginalen Geschlechtsverkehr, wenn Abtreibungen so kompliziert wären wie noch vor, sagen wir mal, 40 Jahren.

          Zum anderen gab es schon immer die Engelmacherinnen, deren Wirken logischerweise keinen Eingang in amtliche Statistiken fand.

          „Die gibt es zwar, trotzdem kann man klar nachweisen, dass höhere Bildung und richtige Karrieren bei frauen wie ein starkes Verhütungsmittel wirken…“

          Stimmt. Hat allerdings nichts mit der Erwerbstätigkeit zu tun. Frau kann auch ohne höhere Bildung Erwerbstätig sein und Karriere ist eh nur den wenigsten beschieden.

          „Aber das ist noch nichts gegen die sozialen Probleme, die mit der demographischen Entwicklung verbunden sind.“

          Die hohe Bevölkerungsdichte ist aber ein Schlüsselelement.

          Diese schließt eine weitere konventionelle demographische Entwicklung bereits faktisch aus. Willst Du Die Leute in den Ballungszentren stapeln? Rechne mal aus, wieviele Menschen hier leben würden, hätten wir durchgängig die Alterspyramide von 1910 gehabt.

          Makroökonomisch gesehen ist es zudem eine naheliegende und effiziente Strategie, den Aufwand um den Nachwuchs großzuziehen nach Offshore zu verlagern und dann „fertige“ Prosumenten zu importieren.

        • „Interessante These. Ich denke eher, es gäbe zum einen viel weniger vaginalen Geschlechtsverkehr, wenn Abtreibungen so kompliziert wären wie noch vor, sagen wir mal, 40 Jahren.“

          Wieso? Es gibt doch immer noch Kondome und die Pille.

          „Stimmt. Hat allerdings nichts mit der Erwerbstätigkeit zu tun. Frau kann auch ohne höhere Bildung Erwerbstätig sein und Karriere ist eh nur den wenigsten beschieden.“

          Mit höherer Bildung kann sie aber mehr verdienen. Die Opportunitätskosten sind höher.

          „Die hohe Bevölkerungsdichte ist aber ein Schlüsselelement.
          Diese schließt eine weitere konventionelle demographische Entwicklung bereits faktisch aus. Willst Du Die Leute in den Ballungszentren stapeln?“

          Natürlich kann man Menschen „stapeln“. Wofür gibt es Hochhäuser/Wolkenkratzer? Mal abgesehen davon geht es ja nicht um weiteres Bevölkerungswachstum, sondern um Stabilität, besonders bei der Altersverteilung.

          „Makroökonomisch gesehen ist es zudem eine naheliegende und effiziente Strategie, den Aufwand um den Nachwuchs großzuziehen nach Offshore zu verlagern und dann “fertige” Prosumenten zu importieren.“

          Das setzt voraus, dass die qualifizierten Prosumenten auch ins eigene Land kommen wollen und kulturell kompatibel sind. Da sehe ich für Deutschland eher schwarz (im doppelten Sinne).

        • @ Peter Müller

          „“Doch: Er propagiert …”

          Propagieren kann man viel (alles). Es muss allerdings eine Resonanz finden, sonst ist es wie gegen eine Wand getextet.“

          der Feminismus hat leider nichts gegen eine Wand getextet, sondern sehr viel umgesetzt.

          „“Ich bin sicher, es gäbe deutlich weniger Abtreibungen, wenn wir nicht diesen feministsichen Zeitgeist hätten. ”

          Interessante These. Ich denke eher, es gäbe zum einen viel weniger vaginalen Geschlechtsverkehr, wenn Abtreibungen so kompliziert wären wie noch vor, sagen wir mal, 40 Jahren.“

          Glaub ich nicht.

          „Zum anderen gab es schon immer die Engelmacherinnen, deren Wirken logischerweise keinen Eingang in amtliche Statistiken fand.“

          Ja, und trotzdem ist es nur logisch, anzunehmen, dass mehr abgetrieben wird, wenn dies gesellschaftlich akzeptiert wird. Und es wird heute durch den Feminismus mehr akzeptiert als früher.

          Es ist ebenfalls logisch, anzunehmen, dass die Möglichkeit zur straffreien Abtreibung auf Beratungsschein die Anzahl der Abtreibungen gesteigert hat.

          Wenn die Krankenkasse dann auch noch – wieder feminismusbedingt – die Abtreibung bezahlt, gibt es erstrecht mehr Abtreibungen.

          Auch die geringeren gesundheitlichen Risiken für die Mutter dabei im Vergleich zu früher bei der Engelmacherin, die dürften auch die Abtreibungszahlen gesteigert haben.

          Ist doch nur logisch.

          (Alles kein Statement dazu, wie es gehandhabt werden sollte. Erstmal nur rein descriptiv, was die Anzahl der Abtreibungen gesteigert haben dürfte.)

          „“Die gibt es zwar, trotzdem kann man klar nachweisen, dass höhere Bildung und richtige Karrieren bei frauen wie ein starkes Verhütungsmittel wirken…”

          Stimmt. Hat allerdings nichts mit der Erwerbstätigkeit zu tun. Frau kann auch ohne höhere Bildung Erwerbstätig sein und Karriere ist eh nur den wenigsten beschieden.“

          Trotzdem ist nur logisch und leicht nachweisbar: Je erwerbstätiger und qualifizierter die Frau ist, desto weniger Kinder hat sie.

          „“Aber das ist noch nichts gegen die sozialen Probleme, die mit der demographischen Entwicklung verbunden sind.”

          Die hohe Bevölkerungsdichte ist aber ein Schlüsselelement.“

          Ja, der Altersklassenaufbau aber auch.

          „Diese schließt eine weitere konventionelle demographische Entwicklung bereits faktisch aus. Willst Du Die Leute in den Ballungszentren stapeln?“

          Was meinst Du mit „konventionell“?

          Stapeln? Wieso das denn? Verstehe ich nicht.

          „Rechne mal aus, wieviele Menschen hier leben würden, hätten wir durchgängig die Alterspyramide von 1910 gehabt.“

          Die haben wir doch eh nie wieder. gibt doch Verhütungsmittel. Und eine Singlegesellschat mit immer weniger Ehen.

          „Makroökonomisch gesehen ist es zudem eine naheliegende und effiziente Strategie, den Aufwand um den Nachwuchs großzuziehen nach Offshore zu verlagern und dann “fertige” Prosumenten zu importieren.“

          Tolle Strategie!

        • @ JC Denton

          „Wieso? Es gibt doch immer noch Kondome und die Pille.“

          Es gibt auch noch Pessare, Spiralen und die „Pille danach“. Das ist weniger eine rationale Frage denn eine emotionale Frage. Eine, wo das Sicherheitsgefühl der Frau den Ausschlag gibt, auch wenn dieses GEfühl trügerisch ist.

          „Mit höherer Bildung kann sie aber mehr verdienen. Die Opportunitätskosten sind höher.“

          Stimmt. Allerdings zeigen Erfahrungswerte aus Afrika, dass bereits ein höheres Bildungsniveau genügt. Die Reproduktionsraten brechen ein, sobald Frauen ein bestimmtes Bewußtseinsniveau erreichen und beginnen, ihre Rolle als dumpfe Gebärmaschine hinterfragen.

          „Mal abgesehen davon geht es ja nicht um weiteres Bevölkerungswachstum, sondern um Stabilität, besonders bei der Altersverteilung.“

          Wenn das Verhältnis Alt-Jung geich bleiben soll, es aber wegen der höheren Lebenserwartung immer mehr Alte gibt, muss logischerweise der Sockelbestand an jungen Menschen entsprechend stärker steigen. Nimm doch mal den IST-Stand an 60-90 jährigen heute und berechne auf Basis der Bevölkerungpyramide von 1910 die notwendige Anzahl an jungen Menschen und die sich daraus ergebende Gesamtbevölkerungszahl. Vermutlich sowas um die 400 Millionen für DE…

          „kulturell kompatibel“

          Das ist nachrangig, wenn es um die Funktion als Prosumenten geht. Ausserdem haben sich Kulturen schon immer durch Zuwanderung verändert. Auch hierzulande, siehe z.B. die Masseneinwanderung der Hugenotten nach Preußen oder von Polen im späten 19. Jahrhundert ins Ruhrgebiet.

          „Da sehe ich für Deutschland eher schwarz (im doppelten Sinne).“

          Man kann sogar davon ausgehen, dass Neger/maximal pigmentierte Menschen/PoC-black, wie auch immer…, über genügend Generationen hinweg betrachtet ausbleichen werden 😉

          @ Matthias

          „der Feminismus hat leider nichts gegen eine Wand getextet, sondern sehr viel umgesetzt. “

          Eben weil er Resonanz fand bei einer kritischen Masse an Frauen. Das ist der Punkt.

          „Und es wird heute durch den Feminismus mehr akzeptiert als früher. “

          Wobei es ja mit dem sexnegativen Differenzfeminismus eine mächtige Strömung gibt, die Abtreibungen negativ sieht.

          „Was meinst Du mit “konventionell”?
          Stapeln? Wieso das denn? Verstehe ich nicht.“

          siehe oben meine Antwort an JC Denton.

        • @ Peter Müller

          „Es gibt auch noch Pessare, Spiralen und die “Pille danach”. Das ist weniger eine rationale Frage denn eine emotionale Frage. Eine, wo das Sicherheitsgefühl der Frau den Ausschlag gibt, auch wenn dieses GEfühl trügerisch ist.“

          Ich bezweifle, dass heutzutage die „Kompliziertheit“ von Abtreibungen für das Sicherheitsgefühl relevant ist. Wenn eine Frau wirklich auf Nummer sicher gehen will, werden eben zwei verschiedene Verhütungsmittel benutzt.

          „Stimmt. Allerdings zeigen Erfahrungswerte aus Afrika, dass bereits ein höheres Bildungsniveau genügt. Die Reproduktionsraten brechen ein, sobald Frauen ein bestimmtes Bewußtseinsniveau erreichen und beginnen, ihre Rolle als dumpfe Gebärmaschine hinterfragen.“

          Gebildete Frauen in Afrika dürften zum größten Teil erwerbstätig sein. Bildung ist eine Investition, die sich ja auch auszahlen soll.

          „Wenn das Verhältnis Alt-Jung geich bleiben soll, es aber wegen der höheren Lebenserwartung immer mehr Alte gibt, muss logischerweise der Sockelbestand an jungen Menschen entsprechend stärker steigen. “

          Da hast du recht. Wenn man nicht mehr jüngere Menschen haben will, muss man deren fehlende Arbeitsleistung eben durch Maschinen ersetzen.

          „Das ist nachrangig, wenn es um die Funktion als Prosumenten geht.“

          Wenn die unterschiedlichen Prosumenten miteinander leben, arbeiten und eine funktionierende Gesellschaft bilden sollen, ist kulturelle Kompatibilität definitiv nicht nachrangig.

          „Ausserdem haben sich Kulturen schon immer durch Zuwanderung verändert.“

          Stimmt, aber nicht immer zum Besseren (siehe die „Masseneinwanderung“ von Germanen ins Römische Reich).

          „Auch hierzulande, siehe z.B. die Masseneinwanderung der Hugenotten nach Preußen oder von Polen im späten 19. Jahrhundert ins Ruhrgebiet.“

          Hugenotten und Polen waren ja auch – im Vergleich zu manch anderen Gruppen – qualifiziert und kulturell kompatibel. Die Zahl der Einwanderer spielt natürlich ebenfalls eine entscheidende Rolle. Mehrere hundertausend Afrikaner pro Jahr dürften problematisch werden.

          „Man kann sogar davon ausgehen, dass Neger/maximal pigmentierte Menschen/PoC-black, wie auch immer…, über genügend Generationen hinweg betrachtet ausbleichen werden“

          Oder die Weißen werden immer dunkler. Hängt alles von den Zahlen ab.

  3. „If there is a rape culture, then there is it….“

    „Time to discuss one of the most outrageous injustices in this world and that is lack of men’s reproductive rights, and its outcomes.“

    Skeptorr: My Baby? My Choice! (my life)…

  4. Ich habe einen hochintellektuellen Artikel zum Thema Transsexualität verfaßt. Darin kann man mal einen etwas anderen Blick auf dieses Thema werfen. Ich finde die naiven Biologisierungen von Transsexualität einfach peinlich. Der Text ist ziemlich ausführlich und streift allerlei Dinge.

    So erfährt man interessante Details über die Kindheit Hitlers. Ich bringe zwei pathologisierende Beispiele von Transsexualität und tadele nicht zuletzt Christian Schmidts Blogmoderation. Ich gehe auf die Argumente meiner Kritiker wie z.B. Gerhard ein und widerlege sie triumphal und vernichtend. Dann kommt auch noch die Antisemitismus-Paranoia in Deutschland zur Sprache und einiges mehr.

    Kurz, ein umwerfender Artikel, den ich hiermit zur Lektüre empfehle:
    Transsexualität – ein anderer Blick

    • „Ich habe einen hochintellektuellen Artikel zum Thema Transsexualität verfaßt.“

      Die Formulierung treibt mir Lachtränen in die Augen.

      Entschuldigung, aber es fällt mir ziemlich schwer, einen Artikel ernst zu nehmen, dessen Autor ihn selbst als „hochintellektuellen Text“ bewirbt.

      Klingt eher nach pubertärer Wichtigtuerei.
      Vor meinem inneren Auge sehe ich das Bild eines neunmalklugen Besserwissers.

      Ich glaube nicht, dass Du dir mit solchen Formulierungen einen Gefallen tust.

      Entweder ein Text überzeugt durch seinen Inhalt oder eben nicht.

      • Bist du eine Frau?

        Deinem Ausdruck nach offenbar schon. Habe ich auch sicher bei dieser komischen lightyear2000 erkannt, obwohl die sich feministisch korrekt und der Wahrheit verpflichtet als Mann ausgegeben hat..

        Eigentlich ergibt sich aus meinen Formulierungen hier im Kommentar schon, wie dieser einzuschätzen ist.

        Man müßte mich doch mittlerweile kennen. Ich vertreibe den Feminismus mit Humor und füge ihm eine vernichtende Niederlage zu..

        • @ James T. Kirk
          Ich dachte, es wurde hier bereits geklärt, dass lightyear2000 ein Mann ist, wie hier der Oberlippenbart auch zeigt.

          Warum ist es dir eigentlich so wichtig, welches Geschlecht lightyear2000 hat?

          Zu deinem Artikel: ich kann @maddes8cht nur zustimmen. Ein Autor, der von sich behauptet “Ich habe einen hochintellektuellen Artikel zum Thema…. ” klingt auch für mich wie eine schlechte Satire. Genauso wie die Formulierungen „und widerlege sie triumphal und vernichtend“ wie „kurz, ein umwerfender Artikel“. Ich dachte vorher, dass du irgendetwas persiflieren möchtest, aber scheinbar meinst du das wirklich ernst. Ist eher peinlich.

          Dann die erste Zeile, die alle abschreckt, die einen neutralen Artikel erwartet haben: „Blogdiktator Christian…“. Einfach nur unseriös.

          Und dann kommt auch noch Hitler ins Spiel und ein James T. Kirk, der sich gar nicht erklären kann, warum es gerade in Deutschland so ganz besonders problematisch ist, antisemitisch zu sein. (Protipp: Geschichte, 3. Reich, Shoa, 6. Mio. ermordete Juden usw.)

          „Kurz, ein umwerfender Artikel“
          loool 😉

        • @derdiebuchstabenzaehlt

          geht zumindest sehr stark in die Richtung. Und er macht Werbung für einen Artikel, der 50 Themen miteinander vermengt, die nix miteinander zu tun haben. Homophobe und Transphobe Tendenzen lese ich ebenso heraus, bereits beim ersten kurzen überfliegen.

        • @ Haribo

          „Homophobe und Transphobe Tendenzen“

          Wie, Du meinst der hätte Angst vor Homos und Transen? – Im Gegensatz zu den Semiten, wo er in die Richtung Anti geht?

          Warum werden die Antisemiten eigentlich nicht auch als Semitphobe bezeichnet?

        • Sag‘ mal Christian, wieso hast du eigentlich meinen langen Kommentar hier gelöscht? Du scheinst ziemlich skrupellos zu sein und offenbar dazu fähig, deine Doppelstandards völlig zu verdrängen.

      • „Die Formulierung treibt mir Lachtränen in die Augen.“

        Ja, aber das ist doch bei Kirk nicht überraschend.

        Mein Favorit ist
        “ Ich gehe auf die Argumente meiner Kritiker wie z.B. Gerhard ein und widerlege sie triumphal und vernichtend.“

        🙂

    • „Ich habe einen hochintellektuellen Artikel zum Thema Transsexualität verfaßt“

      Du solltest mehr mit Ironie on/off arbeiten, siehe maddes8cht weiter unten…

    • @ Axel

      Könntest du mir die Drohung mal verlinken?
      Ich gelange durch Anklicken des Links in dem Artikel leider nicht drauf und auch beim Durchsuchen des entsprechenden Twitter-Accounts habe ich sie bislang nicht gefunden.
      Wohlwissend, dass sich über 90 % von Vorwürfen gegen angebliche „Linksextremisten“ meist als teilweise oder vollständig falsch herausstellen, bin ich auch hier erstmal skeptisch, lasse mich aber durch einen Beleg natürlich überzeugen.

      • @ Leszek

        Du bist doch sonst so sicher im Erkennen von Todeswünschen?!

        Dort(*) steht „Adel ist was für die Laterne“ begleitet von „ca ira“ und dem Hinweis „vonRönne!“

        * Wenn man dem Link folgt.

        Kann man, wenn man will so bewerten. Du müsstest es allerdings auch so sehen … 🙂

      • @ ddbz

        „Du bist doch sonst so sicher im Erkennen von Todeswünschen?!“

        Ja, aber nicht, wenn der Link nicht funktioniert und bei mir funktioniert er nicht.

        „Dort(*) steht “Adel ist was für die Laterne” begleitet von “ca ira” und dem Hinweis “vonRönne!”“

        Das ist ein Bezug auf ein Kampflied aus der französischen Revolution.

        „* Wenn man dem Link folgt.
        Kann man, wenn man will so bewerten. Du müsstest es allerdings auch so sehen … “

        Wenn das so da steht, wäre die Kritik daran berechtigt.

        • @ Leszek

          Es steht da so. Vielleicht funktioniert es ja hier?

          Ich persönlich würde das mal nicht so hoch hängen. Im Überschwang der Gefühle kann sowas schonmal vorkommen. Ich weiß allerdings nicht wie gefährlich diese Leutchen da so sind.

        • @ ddbz

          Thanks.

          „Ich persönlich würde das mal nicht so hoch hängen. Im Überschwang der Gefühle kann sowas schonmal vorkommen.“

          Es sollte aber nicht vorkommen. Mindestens sollte der Typ, offenbar ein Antiimp und gleichzeitig Befreiungstheologe, sich entschuldigen.

          „Ich weiß allerdings nicht wie gefährlich diese Leutchen da so sind.“

          Auf diese Sache bezogen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gar nicht. Bei einer ernstgemeinten Gewaltdrohung gegen eine Frau, wäre er in der Szene untendurch.

        • @ Elmar

          Ich weiß zwar nicht genau, was du mir mitteilen möchtest, aber bei dem Typ handelt es sich nach Eigenaussage auf seinem Twitter Account um ein Antifa-Mitglied aus dem Spektrum des marxistischen Antiimperialismus.
          Die Antiimps sind aus den autoritären leninistischen K-Gruppen hervorgegangen und diese waren wiederum die schärfsten ideologischen Gegner der antiautoritären Neo-Marxisten.

          Antiimps sind eine von mehreren Unterströmungen in der Antifa-Szene, eine kleinere. Sie sind mit den Antideutschen verfeindet, eine weitere kleinere Unterströmung in der Antifa-Szene.
          Daneben gibt es auch einen Flügel der Antifa, der eher linkssozialistisch oder anarchistisch orientiert ist. In diesem sind weder Antiimps noch Antideutsche besonders beliebt.

        • ät Leszek:

          Bei mir geht der Link auch nicht. Vielleicht IP- geblockt?
          Bei Arne H ist mir aber noch nie unsaubere Arbeit aufgefallen; der ist idR zuverlässig.

          „Sie sind mit den Antideutschen verfeindet, eine weitere kleinere Unterströmung in der Antifa-Szene.“
          – Hihi, die kloppen sich untereinander? Also physisch, oder nur mit Worten?

          A propos Kulturmarxismus, den Elmar oben erwähnt: In der JF war ein hochinteressanter historischer Abriß zum Thema. Magste den haben?

        • @ Axel

          „– Hihi, die kloppen sich untereinander? Also physisch, oder nur mit Worten?“

          Meist mit Worten.
          Aus anarcho-syndikalistischer Perspektive wurde der Streit zwischen beiden Fraktionen mal so kommentiert:

          „Wie in verschiedenen linken Nachrichtenportalen zu lesen ist kam es am Wochenende um den 13.12.2009 in Hamburg zu lautstarken Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der antideutschen Ideologie auf der einen Seite und Anti-Imps auf der anderen. Soweit nichts Ungewöhnliches im Mikrokosmos der radikalen Linken Deutschlands. Als Anarchosyndikalist sollte man meinen sich diese dummen Spektakel mehr oder weniger amüsiert aus der Distanz betrachten zu können. Schließlich haben wir weder etwas mit den Begriffen von der „Kollektivschuld“ die entlang ideologisch-ethnischer Zuschreibungen alle Deutschen zu Tätern stilisiert, noch mit nationalistischen oder religiösen Guerilla-Gruppen am Hut. Umso witziger das auf beiden Seiten dieser Gruppen die Mehrheit sich auf Marx, Engels und Lenin bezieht und sie sich selber als „Kommunisten“ bezeichnen.“

          http://www.trend.infopartisan.net/trd1209/t421209.html

          „A propos Kulturmarxismus, den Elmar oben erwähnt: In der JF war ein hochinteressanter historischer Abriß zum Thema. Magste den haben?“

          Nö, ich weiß auch so, dass die JF als Gegner zu betrachten ist.

        • @ ddbz

          „“Befreiungstheologe”!“

          Ja, das passt nicht wirklich zu seinem dummen Spruch.
          Die Befreiungstheologie ist an sich schon eine sympathische christliche Strömung und keinesfalls für solche Ausfälle bekannt.
          Für diesen verbalen Ausfall – auch wenn er wohl kaum ernst gemeint ist – ist die befreiungstheologische Ausrichtung sicherlich nicht verantwortlich.

        • Ich konnte den Link auch erst öffnen, nachdem ich ihn mit der rechten Maustaste angeklickt habe. Das führt zumindest bei Google Chrome zu der Möglichkeit „Link unter neuem Tab öffnen“, und so hat es plötzlich funktioniert.

        • ät Leszek:

          „Nö, ich weiß auch so, dass die JF als Gegner zu betrachten ist.“
          – „Der Feind“! Der ist ja sowieso dumm und verdorben. Abere warum diskutierst Du dann überhaupt mit mir? Ich bin ja auch böse.

          „Die Befreiungstheologie ist an sich schon eine sympathische christliche Strömung“
          – Ungefähr so wie die Deutschen Christen, die einer anderen Ideologie hintenrein gekrochen sind.
          Kennst Du Deutsche Physik? Die Befreiungsbiologie ist auch interessant.

        • @ Arne

          Mach ich immer so, weiß nicht ob ich das je anders machte? Was man alles bedenken muss … 🙂

          PS: Geht genauso mit Opera, Vielleicht sollte man immer verschiedene Browser ausprobieren, bevor man meckert …
          Aber nun haben wir das Ding ja hier.

        • @ Axel

          „– “Der Feind”! Der ist ja sowieso dumm und verdorben.“

          Wenn jemand die Anti-Kulturmarxismus-Verschwörungstheorie propagiert, dann ist er sicherlich entweder dumm oder moralisch unreif.

          „Abere warum diskutierst Du dann überhaupt mit mir? Ich bin ja auch böse.“

          Tja, das ist eben die anarchistische Toleranz, die gebietet auch politisch verblendete Menschen wie dich durch bessere Argumente zu einer ausgewogeneren Sichtweise zu bewegen. 🙂

          „– Ungefähr so wie die Deutschen Christen, die einer anderen Ideologie hintenrein gekrochen sind.“

          Da irrst du dich. Befreiungstheologen sind in der Regel Menschen, bei denen sich Gläubigkeit mit einem Sinn für soziale Gerechtigkeit verbindet, d.h. sie sind oft wirklich um ihren Mitmenschen bemüht. Sie sind also nicht einfach nur sicherheitsorientierte Gläubige, sondern haben auch einen Sinn für postkonventionelle Moral.
          Ich selbst bin allerdings Agnostiker und definitiv kein Christ, aber ich betrachte z.B. christliche Anarchisten durchaus als Genossen (solange sie nicht zwanghaft versuchen mich zu bekehren).

          „Kennst Du Deutsche Physik? Die Befreiungsbiologie ist auch interessant.“

          Schlechter Vergleich. Christliche Theologie hat nunmal auch was mit Ethik zu tun.

        • ät Leszek::

          „Tja, das ist eben die anarchistische Toleranz, die gebietet auch politisch verblendete Menschen wie dich durch bessere Argumente zu einer ausgewogeneren Sichtweise zu bewegen. :)“

          – Na, dann könntest Du doch einen Brief an die JF schreiben und versuchen, die Vaterlandsfreunde zu bekehren.

          „Da irrst du dich. Befreiungstheologen sind in der Regel Menschen, bei denen sich Gläubigkeit mit einem Sinn für soziale Gerechtigkeit verbindet,“
          – Jaja, linke PR, wie üblich. Welcher Kommunist, Genderist oder sonst was würde nicht betonen, daß es ihm/ihr nur um „die Menschen“ ginge?

          Sahra Wagenknecht macht übrigens gerne Urlaub in St. Moritz und ißt gern Hummer.

        • @ Elmar

          Quellwerk hatte kürzlich einen interessanten Text der poststrukturalistischen Differenzfeministin Tove Soiland hier verlinkt, diesen hier:

          http://www.fu-berlin.de/sites/gpo/pol_theorie/Zeitgenoessische_ansaetze/Kontingente_theoretische_Grundlagen/soiland.pdf?1361541238

          Hier ist noch ein weiterer Text von ihr:

          http://www.agpolpsy.de/wp-content/uploads/2010/01/soiland-11.pdf

          Ganz ausgezeichnet in der Darstellung der Konvergenzen zwischen Gender/Queer-Feminismus und Neoliberalismus – wobei sie zwar die gängigen marxistischen und neo-marxistischen Kritiken am Poststrukturalismus und am Gender/Queer-Feminismus wiederholt, allerdings sehr präzise und theoretisch detailliert begründet auf den Punkt gebracht.

          Darüber hinaus gibt sie in beiden Artikeln viele interessante und fundierte Informationen zur ideengeschichtlichen Herleitung des Gender/Queer-Feminismus.
          Die Autorin selbst ist eine Differenzfeministin in der Tradition der französisch-poststrukturalistischen Feministin Luce Irigaray, deren Werk sie als Alternative gegen den Gender/Queer-Feminismus stark zu machen versucht. Aus männerrechtlicher Perspektive ist das eine so übel wie das andere, es gibt leider keine Berührungspunkte mit männerrechtlichen Anliegen. Mit dem linken Maskulismus und dem integralen Antisexismus ist der Feminismus von Luce Irigaray und Tove Soiland völlig inkompatibel – dieser geht so tendenziell in die Richtung des Differenzfeminismus von Antje Schrupp.

          Aber aufgrundddessen, dass Tove Soiland versucht den Differenzfeminismus einer französischen poststrukturalistischen Feministin als Alternative zum gleichheitsfeministischen Gender/Queer-Feminismus des US-amerikanischen Poststrukturalismus zu etablieren, findet sich in ihren Texten ein fundiertes Wissen und interessante Informationen über wichtige Unterschiede zwischen dem ursprünglichen französischen Poststrukturalismus und dem US-amerikanischen Poststrukturalismus. Sie bestätigt voll und ganz meine Diagnose, dass es sich bei der US-amerikanischen Rezeption des französischen Poststrukturalismus um eine einseitige und selektive Rezeption handelt und arbeitet sogar einige Mißverständnisse heraus, z.B. dass der späte Foucault völlig inkompatibel mit den Gender/Queer Studies ist und dass Lacan im Zuge der US-amerikanischen Rezeption schlicht in wichtigen Punkten mißverstanden wurde.

          Es gab hier auf „Alles Evolution“ ja mal einen sehr klugen Kommentator, der sich Itsme nannte und der Foucault und Lacan so zu interpretieren wusste, dass sie unmittelbar für eine Kritik des vorherrschenden Feminismus nutzbar wurden. Die Texte von Tove Soiland machen etwas deutlicher, warum dies möglich ist, (wiewohl sie selbst natürlich keinesfalls aus einer feminismuskritischen Perspektive schreibt, sondern eine Gender-Kritik aus einer anderen radikalen feministischen Perspektive heraus betreibt).

          Fazit: Tove Soilands Feminismus ist genauso für´n Arsch wie der Gender/Queer-Feminismus, den sie – z.T. treffend, z.T. aber auch zu relativierend – kritisiert. Aber Tove Soiland ist eine z.T. großartige Kennerin poststrukturalistischer Ideengeschichte, eine ziemlich gute Ideenhistorikerin.
          Meine Empfehlung: Falls du die Texte noch nicht kennen solltest – unbedingt lesen.

    • ät Axel

      Danisch war doch neulich auf dieser Grünen Gender Hetz- & Propagandaveranstaltung.

      Er berichtete da bereits davon, dass man an von Rönne Anstoss nahm. So kurz vor Verfolgung, aber noch nicht offen.

      SPD Genderistas waren da auch mit dabei … Fahimi etc.

  5. Axel Danisch:
    Wie erlebt Ihr Debatten mit Genderanhängern im persöhnlichen Kontakt?

    Ich hab vor kurzem ungeplanterweise den Danisch gemacht und war bei einem Vortrag vor evangelischen Studenten, pardon, Studierenden, zum Thema „Familienbilder in der Bibel“.

    Klingt harmlos, aber um was es da ging, könnt Ihr Euch denken: das konservative christliche Familienbild „gibt es gar nicht“, das ist „pure Ideologie“. Mit der unterschwelligen Botschaft, Homoehe, Trans-xyvz-LSBTTIQ sei völlig vereinbar mit dem Christentum.

    Der Referent war ein „Studierendenseelsorger“ aus Hannover, wo auch das „Genderzentrum“ der EKD angesiedelt ist. Auch ohne mein großes Zutun outete er sich sogleich als stramm links, indem er gegen konservative Christen (Peter Hahne, Steinbach), die Truppe und den Papst hetzte.

    Wofür ich ihn nach dem Vortrag kritisierte, könnt Ihr Euch denken. Mein Hauptpunkt war, daß Christen, wie Peter Hahne so schön meinte, sich gefälligst nicht dem Zeitgeist andienen und keine tendenziell linksextrem-atheistischen Konzepte (oder nazigen wie früher) in ihrer Theologie verwursten sollen.
    Daß der Kommissar dann giftig wurde, ist klar. Leider zogen die anwesenden sechs Studierenden und die örtliche Pfarrerin weitgehend mit ihm gleich, so daß ich mich acht Genderbegeisterten gegenüber sah.

    Ein Tipp nebenbei: Macht so was nie. Mit Fanatikern debattieren geht nur vor kritischem Publikum.

    Unter den Studierenden waren mindestens zwei Mediziner und eine Werkstoffchemikerin. Einer der Mediziner hat sich schon mal abwertend über Propagandisten geäußert, die ihm erzählen wollten, es gäbe keine primären Geschlechtsmerkmale. Dennoch fand er den Gendergedanken grundsätzlich super und unterstützte die Bundeswehr-Hetze. Die Werkstofflerin, sonst eher sympathisch-unpolitisch, fand allen Ernstes Gendersprachhygiene super (Studierendenwerk), weil man dadurch „zum Nachdenken käme“.
    Wie beim Genderklo, aber dazu kam ich nicht mehr.

    Ein anderer eher reflektiert wirkender Student, der die legendäre Plasberg-Sendung sah, meinte, die „Auswüchse“ und „Einzelfälle“ wie Ampelweibchen kritisiere er auch; aber den Kern des Genderismus, daß man über Geschlechterrollen nachdenken müsse, finde er gut.

    Mein Fazit: Der Genderismus ist via Gruppen-Gleichschaltungsprozesse zumindest in der Akademikerschicht tief in den Geist der Menschen eingedrungen, sogar bei Leuten >60 (die Pfarrerin).
    Erkennbarer Irrsinn wie Ampelweible oder Sprachhygiene wird teils als irrelevanter „Auswuchs“ abgetan, der gar keine Aussage über den moralischen Kern der „Denkweise“ mache.

    So was sollte ich mal über die AfD sagen…
    Über die wurde übrigens auch noch gehetzt. Und Pegida.

    • @ Axel

      „Einer der Mediziner hat sich schon mal abwertend über Propagandisten geäußert, die ihm erzählen wollten, es gäbe keine primären Geschlechtsmerkmale. “

      Und womit gehen die dann strullern, die Propagandist.I.nnen?

      • Na ja, die Organe sind sozial konstruiert. Schon im Mutterleib, oder so. Und die benachteiligten Mädels müssen dann immer sitzen und sich der Infektionsgefahr aussetzen.
        Scheiß Patriarchat.

    • Gibt Dir das eigentlich nicht zu denken, dass soviele Menschen unzufrieden sind mit den ihnen zugewiesenen Geschlechterrollen?

      Ganz offensichtlich bilden diese Rollen nicht das eigene Ich ab, sondern werden als einengend empfunden.

      Die heutigen aber gerade auch die historischen (das Vortragsthema).

      Selbst wenn Du davon nicht betroffen bist und Du Dich mit dem biblischen Familienbild voll identifizieren kannst, scheint es doch jede Menge Menschen zu geben, die dies nicht können und darüber reflektieren.

      • Das sehe ich ähnlich.

        Ich glaube, manche sind aber einfach nur genervt davon, dass nach ihrem Empfinden zu viele Menschen darüber nachdenken und reflektieren oder gar spezielle Bezeichnungen finden, anstatt es einfach zu machen. Deshalb reagieren sie so.

        • Wenn man sehr stark Medien und das Internet auf diesen Themenkomplex hin vorfiltert und nur das daraus gewonnene Extrakt konsumiert , kann man schon den Eindruck gewinnen, hier wird nur gelabert und getextet.

          Gesellschaftlich relevant ist das aber nicht wirklich. Es eignet sich nur als Indikator zur Trend- und Wirkungsanalyse. Oder um Alfred (Adi) Preißler zu zitieren: “ „Grau is alle Theorie – entscheidend is auf’m Platz“

      • ät Peter M. und Genderatacama:

        „Gibt Dir das eigentlich nicht zu denken, dass soviele Menschen unzufrieden sind mit den ihnen zugewiesenen Geschlechterrollen?“
        – SOVIELE? Wenn das so viele sind, müßten mir aber auch schon viele von denen begegnet sein. Sind sie aber nicht.

        Vielleicht sollte ich Gender studieren, dann würde sich das ändern.
        Wobei ich dort wohl auf ne Menge Leute stoßen würde, die sich irgendeinen Müll einbilden, weil sie ideologisch hirngewaschen sind. Gab ja früher zB auch Leute, die sich was auf ihre Rasse oder Klasse einbildeten, weil man es ihnen gesagt hatte.

        „Zugewiesen“ ist übrigens ein Genderismus. Im heutigen Europa gibt es Biologie und keine Zuweisung. Oder gibt es eine Behörde für Geschlechterzuweisung? Na, das wäre ja mal eine schöne Verschwörungstheorie…..

        • @axel
          „Wenn das so viele sind, müßten mir aber auch schon viele von denen begegnet sein. Sind sie aber nicht.“

          Hast was übersehen ….

          … die Männer, denen die Rolle als angeblich weniger wertige Menschen zugewiesen wird, wovon immer mehr das nicht mehr haben wollen – das ist vernachlässigbar?

          Bist dem „Diskurs“ hier aufgesessen 😉

          „Gab ja früher zB auch Leute, die sich was auf ihre Rasse oder Klasse einbildeten, weil man es ihnen gesagt hatte.“

          Gibt tatsächlich den Ansatz, Frauen als „Klasse“ zu konstruieren. Und das Einreden der Besonderheit der eigenen „Rasse“ findet auch längst wieder statt, „People of Color“ über alles.

        • ät Alex:

          Tja, die „Zuweisung“ genderseits für Männer gibt es natürlich. DA hätte der gute Peter M recht gehabt.

          „Gibt tatsächlich den Ansatz, Frauen als “Klasse” zu konstruieren.“
          – Anita Sark neulich, genau. Frauen seien eine „soziale Klasse“. Da zeigt sich sehr schön, daß Genderfeminismus Marxismus mit anderen Mitteln ist.

        • „– SOVIELE? Wenn das so viele sind, müßten mir aber auch schon viele von denen begegnet sein. Sind sie aber nicht.“

          Mit Sicherheit begegnen Dir jeden Tag welche. Du erkennst sie bloß nicht. Oder Du willst sie nicht sehen, weil sie Dein Weltbild stören.

          “Zugewiesen” ist übrigens ein Genderismus. Im heutigen Europa gibt es Biologie und keine Zuweisung. Oder gibt es eine Behörde für Geschlechterzuweisung?“

          Klar gibt es die. Nennt sich Standesamt.

          Weitere Zuweisungen ausserhalb des gesetzlichen Rahmens trifft die Gesellschaft auf Basis des amtlichen Personenstandes, des vermuteten amtlichen Personenstandes und des visuell-habituellen Eindrucks bei unmittelbarem Kontakt.

          Nenn es ruhig „Genderismus“ wenn Dir der Begriff gefällt. Ich nenne es „Realität“.

        • Nenn es ruhig “Genderismus” wenn Dir der Begriff gefällt. Ich nenne es “Realität”.

          der Bezug war:

          „Männer, denen die Rolle als angeblich weniger wertige Menschen zugewiesen wird, “

          Das ist keine Realität, sondern Ideologie. Männer sind keine „weniger wertigen Menschen“. Die Zuweisung ist ausserdem inhuman.

    • @Peter Müller

      Ein „Windargument“.

      Das ist ein hedonistiusches Dekandenzphänomen. Geht eher um die Abstreifung von Verantwortung, in allen Facetten.

      Und Frauen scheint das ganz besonders anzuziehen. Für Männer wird die umgekehrt dazu proportionale Aufbürdung jetzt unerträglich.

      Was die eigentlichen Rollen angeht. Sind die sogar noch einmal um ein paar PS gestiegen. Nur eben alles noch verlogener.

      • Sicher ist es ein hedonistisches Dekadenzphänomen. Trotzdem ist es da. Und es scheint sogar zwangsläufig zu sein, sobald ein gewisser Entwicklungsstand erreicht ist.

        „Geht eher um die Abstreifung von Verantwortung, in allen Facetten. Und Frauen scheint das ganz besonders anzuziehen.“

        Könnte ja daran liegen, dass Ihnen die Verantwortung in der klassischen Rolle einfach zu viel ist.

        „Für Männer wird die umgekehrt dazu proportionale Aufbürdung jetzt unerträglich.“

        Ich denke, als Mann kann man sich dem heute leichter (also mit weniger damit verbundenen Nachteilen) entziehen, als jemals möglich/denkbar.

        • Das geht allerdings auch ganz ohne Dekadenz und „hohen Entwicklungsstand“.
          In Pakistan gibt es für Transgender sogar einen extra Passeintrag.


        • @Peter Müller

          Vielen Frauen ist jegliche Verantwortung zuviel. Siehe Vilar.

          Letzteres war einmal in dieser Form korrekt. Für die Entwicklung der letzten sagen wir 20 Jahre nicht mehr. Es ist eben eine gegenteilige Entwicklung im Gange.

          Grund eben die verlogene und erheblich heftigetr Re-etablierung der Geschlechterrollen. Mit einhergehender Feudalisierung.

          Ironisch-trauriger Weise von korrupten Linken getragen.

        • @Atacama

          Dann kommt immer das dritte Welt Feigenblatt um die Verlogenheit westlicher weiblicher Meinungsführerschaft zu kaschieren.

          Für die Frauen in der dritten Welt haben sie nichts getan ausser sie eben dafür zu benutzen.

        • Hm?
          Ich sage doch nur, dass dieser Geschlechtskram nicht nur in „reichen“ Ländern passiert und daher nicht per se als Dekadenzphänomen angesehen werden kann.
          Bei Ampelmännchen mag der Fall anders liegen, aber Geschlechtsrollen/identitäts“auffälligkeiten“ an sich mMn nicht.

        • @ Atacama

          Das sind keine Transgender im westlichen Sinne, sondern Hijras bzw. in Pakistan Khusras genannt. Diese sind schon seit Jahrhunderten dort in der Gesellschaft präsent und haben ihre zugewiesene (Nischen-) Rolle.

          Die Änderung der Passregelung dort ist insofern nur ein Fortschritt, als das von der englischen Kolonialverwaltung übernommene Passwesen auf die kulturelle Gegebenheit vor Ort angepasst (sic) wurden.

          An der Stellung in der Gesellschaft ändert sich für die Khusras dadurch nichts.

          Damit würde ich das als „weiteren Schritt zur Überwindung der Kolonialherrschaft“ verorten und nicht im Genderbereich.

        • @PM
          „Das sind keine Transgender im westlichen Sinne, sondern Hijras bzw. in Pakistan Khusras genannt. Diese sind schon seit Jahrhunderten dort in der Gesellschaft präsent und haben ihre zugewiesene (Nischen-) Rolle. “

          Wie kommt es eigentlich, dass diese Hindus (das Bild von @atacama zeigt doch welche, Hijras) im rein moslemischen Pakistan geduldet werden? Kaum zu glauben, hier stimmt doch was nicht!?
          (vgl. Krieg zwischen Hindus & Moslems, der zur Bildung Indiens und Pakistans/ Bangladeshs führte)

        • @ Alex

          Das von Atacama gepostete Bild zeigt hinduistische Hijras aus Indien.

          Es gibt diese auch im moslemischen Pakistan, dort werden sie Khusras genannt und sind Moslems (und etwas anders gekleidet). Also von Khusras hat sie geschrieben und Hijras gezeigt.

          Der kulturhistorische Hintergrund beider Gruppen ist der gleiche, so wie die Kulturen auf dem ganzen indischen Subkontinent, also Indien, Pakistan, Bangladesh und Nepal eng miteinander verwoben sind.

        • „Das sind keine Transgender im westlichen Sinne, sondern Hijras bzw. in Pakistan Khusras genannt. Diese sind schon seit Jahrhunderten dort in der Gesellschaft präsent und haben ihre zugewiesene (Nischen-) Rolle. “

          Ich glaube, die werden bei Hochzeiten oder so eingesetzt, leben aber sonst am Rand der Gesellschaft.
          Aber es gibt sie eben, eine Identität, die nach klassischen Gesichtspunkten weder „Mann“, noch „Frau“ zuzuordnen ist ohne Westen und ohne Dekadenz.

        • „Zwei klassische Schimpfwörter für Freiheit. Wir originell.“

          Ja, so manche Form der Freiheitsausübung ist nun mal hedonistisch und dekadent. Homosexualität oder das Abweichen von Geschlechterrollen gehören aber nicht dazu.

        • „Ich höre selten bis nie substanzielle Anwendungen beider Begriffe.“

          Das heißt nicht, dass es sie nicht gibt. Hatten wir das Thema nicht schonmal?

        • @adrian
          „Ich höre selten bis nie substanzielle Anwendungen beider Begriffe.“ (hedonistisches Dekandenzphänomen)

          Kuturkritik an den Römern, da kommt das her:

          „Von 1776 bis 1789 veröffentlichte Gibbon die sechs Bände seiner History of the Decline and Fall of the Roman Empire, ein Werk im Umfang von ca. 3200 Druckseiten (in modernen Ausgaben), das die Geschichte des Römischen einschließlich des Byzantinischen Reichs von der Mitte des zweiten Jahrhunderts nach Christus bis zur Einnahme Konstantinopels durch die Türken im Jahre 1453 schildert.“

          „Die Hauptschuld am Untergang des Römischen Reiches gibt Gibbon dem Christentum, der Dekadenz sowie dem Einbruch der Germanen.“
          http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Gibbon

          Man kann das auch ganz anders sehen: es war die unvorstellbare Grausamkeit der römischen Gesellschaft, die einfach zu viel Widerstand erzeugte, an dem sie äusserlich („Germanen“) und innerlich („Christen“) zerbrach.

          Der Verweis auf die „Dekadenz“ heisst nichts anderes: wären die Römer noch fit gewesen und hätten sich auf ihre „Werte“ konzentriert (wie man am besten und immer effektiver Menschen abschlachtet), wäre es ihnen nicht passiert.

          Du siehst also, von vorneherein ist der Anwendung des Begriffs wohl schon reaktionär und sehr tendenziös gewesen ….

          Natürlich gibt es auch viele Verwendungen, die dieses Thema schön ironisch durch den Kakao gezogen haben 🙂

          http://www.youtube.com/watch?v=54qxBwQFkeo

        • @ Alex
          „Kuturkritik an den Römern, da kommt das her:“

          Dass das Römische Reich nicht mit einem Knall zugrunde“gegangen ist, sondern sich almählich in eine christliche Gesellschaft transformiert hat und dabei, was Bildung, Kultur und Wohlstand angeht, zurückgefallen ist, wird geflissentlich ausgeblendet.

          Dass das Christentum die antike-römische Gesellschaft allmählich zersetzt hat, ist somit weit eher korrekt.

        • @adrian
          „Dass das Christentum die antike-römische Gesellschaft allmählich zersetzt hat, ist somit weit eher korrekt.“

          Das ist wohl die wichtigste Ursache. Aber das mit dem Christentum ist gar nicht korrekt und Geschichtsklitterung. Das Christentum entstand nämlich erst als Kompromiss zwischen der neuen religiösen Sichtweise und dem römischen Staat. Und die besagte neue religiöse Sichtweise muss korrekterweise als jüdische Religiosität bezeichnet werden!
          Christentum ist also Judentum, radikal durch Christuskult (er war da, der Messias) & vor allem *Staatsgläubigkeit* modifiziert. So wollten sie sich retten, die Römer. Hat aber auch nicht geklappt. Na ja, bis auf den Vatikan gibt es Rom nicht mehr.

        • „Man kann das auch ganz anders sehen: es war die unvorstellbare Grausamkeit der römischen Gesellschaft, die einfach zu viel Widerstand erzeugte, an dem sie äusserlich (“Germanen”) und innerlich (“Christen”) zerbrach.“

          Die römische Gesellschaft war wohl kaum grausamer als die anderen zur gleichen Zeit, dafür aber wesentlich wohlhabender. Sie wurde auch nicht von den Germanen überrant, weil sie ihnen gegenüber zu grausam war, sondern zu schwach.

          „Der Verweis auf die “Dekadenz” heisst nichts anderes: wären die Römer noch fit gewesen und hätten sich auf ihre “Werte” konzentriert (wie man am besten und immer effektiver Menschen abschlachtet), wäre es ihnen nicht passiert.“

          Der mangelnde Wille zur Selbstbehauptung ist definitiv ein, wenn nicht sogar das Zeichen von Dekadenz.

          „Du siehst also, von vorneherein ist der Anwendung des Begriffs wohl schon reaktionär und sehr tendenziös gewesen ….“

          Das macht sie nicht falsch.

          „Dass das Römische Reich nicht mit einem Knall zugrunde”gegangen ist, sondern sich almählich in eine christliche Gesellschaft transformiert hat und dabei, was Bildung, Kultur und Wohlstand angeht, zurückgefallen ist, wird geflissentlich ausgeblendet.“

          Das (West-)Römische Reich ist mit einem Knall zugrunde gegangen.

  6. Ich habe meiner Frau heute – gegen ihren Willen – ein neues Notebook bestellt. Es hat doppelt so viel RAM, einen im Benchmark 80% schnelleren Prozessor (Single Thread nur plus 30%), und einen Akku, der fünf Stunden statt 30 Minuten hält. Ich habe jetzt Bedenken, dass ich mich bzgl. irgendwas wie „Computer Rape“ schuldig gemacht habe, weil die Audiosteuerungstasten an einer anderen Stelle sind (sind beides HP Pro-Series). Und das Display ist auch noch besser… und es wiegt auch ein halbes Kilo weniger. Und es hat USB 3.0-Ports.

  7. „Björn sagt: „Die Männer haben Angst.“

    Angst vor Neuem. Vor allem aber: Angst davor, Privilegien zu verlieren. Müllmänner verdienen bei der Stadtreinigung mehr als andere Angestellte. Ihr Job ist härter, körperlich anstrengender. Nun sorgen sich einige der Männer: Was passiert, wenn sich herausstellt, dass auch eine Frau die Arbeit machen kann? Kann man dann überhaupt noch glaubhaft von harter Arbeit reden?

    Auch der Hamburger Senat wird von der Geschlechterfrage gequält: Kann das überhaupt sein, dass harte Arbeit im Jahr 2015 nur von Männern gemacht wird? Nein, sagen die Funktionäre, das darf nicht sein. Im Hamburger Gleichstellungsgesetz, seit 2014 in Kraft, steht schließlich, dass mehr Frauen im öffentlichen Dienst arbeiten sollen. Und weil die Müllabfuhr zum öffentlichen Dienst gehört, ist eine Männerquote von 100 Prozent einfach nur peinlich.“

    http://www.zeit.de/2015/20/frauenquote-muellabfuhr-hamburg/komplettansicht

    • Anhst noch mehr zum „Neger“ von weiter privilegierten Frauen zu werden. Sich mit noch mehr Lügen zuscheissen zu lassen. Per Staatsgewalt. Ja.

      Was leistest denn du dafür? Ausser privilegiert zu sein und deinen Hintern darin zu sonnen und solche Chauvisprüche abzuassen?

      • … und bis auf wenige Ausnahmen sieht das dann so aus, das man für die Frauen noch mehr arbeiten muss um ihre Defizite aufzufangen.

        Sie sind überall mehr eine Belastung. Ausnahmen bestätigen die Regel.

        Etwaige Prüfungen bekommen sie auch erlassen. Frauen wollen immer, die meisten können nicht richtig oder sind Drückeberger, die sich Privilegien einfordern. Eben mit solchen Chauvisprüchen oder verlogenen Märchen.

        Mittlerweile eine große Belastung. So sieht die Bilanz bisher aus.

    • „… Und weil die Müllabfuhr zum öffentlichen Dienst gehört, ist eine Männerquote von 100 Prozent einfach nur peinlich.”“

      Wenn ich mir ansehe was die Frauen für einen Unsinn kaufen, haben die bei der Müllzufuhr schon ein sehr gute Quote. Sonst aber eine gute Idee, sollen die Damen mal Müllkutscher werden. Wird sicher mal Frauentraumjob.

      Nebenbei, könnte mal einer diese Privilegiennummer erklären?

      • >>“Nebenbei, könnte mal einer diese Privilegiennummer erklären?“

        Ich habe mal als DHL-Fahrer gejobbt. Ich hatte gerade benachrichtigte Sendungen zum Ende der Schicht in eine FIliale eingeliefert und noch eben eine kurze Raucherpause eingelegt.

        Plötzlich kamen die ALBA-Müllwerker auf den Hinterhof gefahren. Polen die sich auf polnisch unterhielten…

        Ich erkannte sofort, Müllwerker ist ein Beruf der Priviligierten. So priviligiert, dass dieser mittlerweile von Menschen aus dem patriarchalischen Ausland ausgeführt wird.

        Lieber polnische Männer als deutsche Frauen. So verkommen ist unser Patriarchat also geworden…

        Ich finde hier sollte man dringend etwas tun. Schön das die Stadt Hamburg das erkannt hat, und zur Förderung der Einstellung von Frauen selbst eine Frau eingestellt hat. Geil!

        Wie im Osten! Eine(r) arbeitet, fünf gucken zu…

    • Ach und, die Jungs haben natürlich keine Angst vor Veränderung.

      Die haben einfach nur Angst, dass die ganze Scheiße an ihnen hängen bleibt. Kann die was? Macht die was? Gibt ja auch genügend männliche Trittbrettfahrer:

      Wie gesagt, während des Studiums jobbte ich bei DHL. Es gab da einen Araber, mei was hatte der ein Talent! Ich habe noch nie jemanden erlebt der so geschickt Arbeit von sich wegdeligierte. Der wusste genau, welche Straßen er lieber nicht anfahren sollte, und welche Straßen gut, leicht und schnell von der Hand gehen.

      —-

      Und wenn die Tante auch anpackt und vielleicht auch ein Bier mittrinkt, da geht dem Arbeitermann das Herz auf. Wenn Frauen mitspielen und nicht Zicken, wunderbar!

      Aber da Zicken feministische Grundvoraussetzung ist, werden Feministinnen das nie verstehen, dass Männer durchaus auch Frauen als Kollegen behandeln können. Klar! Wer will schon eine Feministin als Kollegen haben?! Ich nicht…

    • Gute Idee. Lassen wir in jede „hochbezahlte Männerdomäne“ 5 – 10 Quotenfrauen einziehen, damit das Lohnniveau endlich angeglichen werden kann.

      Danke für diese Werbeschaltung der Arbeitgeberverbände. In Deutschland ist der Arbeitsplatz immer noch viel zu teuer.

    • Da macht ne Frau ein Praktikum und wird als Heldin gefeiert…

      „Um das Problem zu lösen, wurde im Januar dieses Jahres eine Frau eingestellt: Eileen Hacker. Ihr Auftrag: mehr Frauen bei der Müllabfuhr. Sie hat Wirtschaftspsychologie in Lüneburg studiert und für die Werbeagentur Jung von Matt gearbeitet.“

      Es wurde also eine Frau eingestellt, damit die eine Frau einstellt.

  8. Guckt mal hier:

    http://m.washingtonexaminer.com/article/2565164

    Wie empörend! Eine Frau aus Bronze wird diskriminiert. Oder herabwürdigend dargestellt. Oder irgendwie so. Und überhaupt immer diese Zweigenderung bei Bronzefiguren. Da fragt man sich: Wex war das? Das waren bestimmt die Nazis. Hat Prof. Heinz-Jürgen Voss so oder so ähnlich mal gesagt.

    Eure Probleme, liebe Feministinnen, liebe Gendersens, die hätte ich auch gerne!

    • @Matthias

      Mit Statuen haben die es öfter.
      Sie laufen halt durch die Welt und sehen ihre Paranoia überall bestätigt. Aber sie müssen ja immerfort suchen, um die Gesellschaft mit ihren Zensurversuchen und ihrer Ideologie permanent zu terrorisieren. Und nur so können sie hoffen, zu gewinnen.

      Warte mal, bis die Produktion der Klonkrieger auf Camino richtig angelaufen ist, wie es dann hierzulande abgeht — die Genderstudies sind jetzt überall an den Unis implementiert und spucken demnächst erst ansehnliche Mengen an Social Justice Warriors aus.

      Ist doch ganz klar eine Parabel, die Staffel I-III StarWars, dass das noch niemandem aufgefallen ist 😀

  9. Ich bin dann mal ‘Schnie-Schna-Schnappie’, jenes ‘lustige’ Krokodil, welches eigentlich Klingeltöne verkaufen möchte:

    Die “lange Nacht der Geschlechterrollen” aufschnappend, welche ein Blog aufgegriffen hat, der sich mit einem und so genannten “Rollenklischee im Geschlechteralltag” beschäftigt, schnappe ich mal kräftig zu.

    Es geht um vorgegebene sechs Fragen, was wohl anders wäre, wenn das Geschlecht vertauscht sei. In meinen Antworten werde ich, geht nicht anders, auf Basis meiner bisherigen Erfahrungen als Mann antworten (müssen)

    Eine sarkastische Betrachtung dessen, was man uns als Blogstöckchen vorwirft. Alles wird (nicht) gut:

    https://emannzer.wordpress.com/2015/05/31/blogstockchen-was-anders-ware/

  10. Der hochinteressante Kipnis-Fall (Hexenjagd von Feministinnen gegen Feministinnen) nochmal und vieles mehr:

    „The fourth reason people hate feminism is because gender studies degrees are indoctrination camps for insane, paranoid feminists, as evidenced by the fact they are now consuming themselves.“

    Why Do People Hate #Feminism? #4 – Gender Studies Degrees
    http://www.youtube.com/watch?v=xaid4utCQGw

  11. Okay, Samstag war gestern, aber ich sollte das mitteilen, ehe es demnächst vermutlich vergessen ist:

    https://twitter.com/hashtag/GiveYourMoneyToWomen?src=hash

    Auf Twitter geht gerade „#GiveYourMoneyToWomen“ um und wird natürlich zurecht derartig verhöhnt, dass man kaum noch feststellen kann, dass der Hashtag ursprünglich ernst gemeint ist (und übrigens nichts mit der Hilfe für schwarze, obdachlose Frauen zu tun hat, wie Verteidiger zuweilen behaupten).

    Ja, eine Frau ruft dort ernsthaft dazu auf, dass Männern Frauen einfach so Geld zukommen lassen sollten, um damit zumindest ein wenig für ihre Privilegien zu zahlen. Andere verweisen auf ihre tollen Gegenleistungen hin, wie dass sie ihren eigenen Haushalt führen, die Welt mit Tweets erleuchten oder Geld dafür aufwenden müssen, gut auszusehen. Wer also Beiträge von Frauen liest bzw. gepflegte Frauen ansieht, solle künftig dafür Geld herausrücken.

    Dies wohl der Anfang dessen, was bereits als neuer Nagel im Sarg der Seriosität modernen Feminismus‘ bezeichnet wurde:

    http://ctrlq.org/first/70256-giveyourmoneytowomen/

  12. Wie kann man die Tatsache, dass sich die sexuellen Präferenzen (ob hetero/homo/bi etc.) von Personen im Laufe des Lebens ändern am besten erklären?

    Ich würde intuitiv darauf abstellen, dass sie sich nie richtig geändert haben oder es eben ein Fall von Bisexualität ist; in Bezug dazu weit mehr Biologie im Spiel ist als Erfahrung oder Sozialisation. Gibt’s dazu vlt. was in den Artikeln hier?

    Bin gerade in einer Diskussion verwickelt, wo es darum geht ob Sexualität angeboren oder anerzogen ist. Gegenseite vertritt zweiteres und zwar aus der poststrukturalistischen Ecke. Ich weiß nicht wieso und woher ich ständig solche Lightyear-Kopien anziehe. Auch wenn ich ehrlich zugeben muss, dass ich auf Diskussionen, die den Nature/Nurture-Ansatz zur Debatte haben, ziemlich abfahre.

    • Vielleicht kann es alles sein.
      Vielleicht hat es auch mit Hirnveränderungen oder Hormonen oder Genen zu tun.
      Aber ich glaube gar nicht, dass die Präferenzen sich so oft bzw. stark ändern. Vielleicht wird man mit der Zeit einfach experimentierfreudiger, je mehr man in sich und seiner Sexualität ruht.
      Dass jemand, der vorher 100% hetero begehrt hat plötzlich 100% homo wird oder umgekehrt, kann ich mir jedenfalls kaum vorstellen.

      Man liest manchmal im Internet von dem Phänomen, dass Männern, die „eigentlich“ hetero sind, irgendwann einfällt, dass sie irgendwie gerne mal einem Mann einen blasen wollen würden oder blasen lassen. Mehr wollen sie nicht und sie sagen von sich, dass sie ansonsten nur auf Frauen stehen.
      Ich glaube durchaus, dass das so sein kann und dass die nicht unbedingt immer im „klassischen“ Sinne bisexuell sein müssen
      (Strenggenommen natürlich schon). Oder sie sind es doch und verdrängen und sublimieren nur sehr gut. Schwierig.

      http://www.joyclub.de/forum/t355023.als_hetero_doch_lust_auf_einen_schwanz.html

      „Ich steh eigentlich auf frauen und finde männer auch nicht erotisch, aber finde den gedanken selber mal einen schwanz zu blasen echt erregend wenn gar nicht schon richtig geil. Bis jetzt hab ich da keine reale erfahrung und weis auch nicht ob ich es mal probieren möchte, kann mich da nicht so entscheiden.“

      Vielleicht hat Kinsey auch einfach Recht.

        • Weiß ich. Aber deswegen kann er doch trotzdem Recht haben.
          Und ich finde diese Theorie nicht so weit hergeholt und exotisch und es sprechen zumindest einige Indizien dafür, dass da was dran sein könnte.

        • @Atacama

          Ich find Kindesmissbraucher, die eugenisch klebrige Theorien erfinden um sich dann ranzumachen nicht besonders folgenswert.

          Übrigens ist es der gleiche Päderasten Sumpf der da bei den Grünen und der UN, Unicef etc. aktuell hochkocht.

          UN -> Genderismus … klingelts?

        • „sprechen zumindest einige Indizien dafür, dass da was dran sein könnte.”

          Das ist richtig. Der Mensch ist ein soziales Wesen. In allen Gruppenstrukturen höherer Säugetiere lassen sich gleichgeschlechtliche Bündnisse, Freundschaften und Intimitäten feststellen. Der Weg von einer eingen Männerfreundschaft hin zum Rummachen, von einer innigen Umarmung zum Schwanz blasen, ist so weit nicht.

          Abzugrenzen ist davon aber die genuin sexuelle Attraktivität. Studien hierzu sind da recht aufschlussreich. In jüngsten Studien bezeichen sich nur etwa 2-3 Prozent aller Männer als schwul. Gleichzeitig gibt es eine recht konstante Zahl von 5-10 Prozent von Männern, die sich selbst als hetero bezeichnen, aber überwiegend mit Männern Sex haben.

        • Ob Kinsey Päderast war, ist übrigens völlig irrelevant. Seine Studien über das menschliche Sexualverhalten weisen signifikante Schwächen auf, konnten jedoch nie widerlegt werden.

          Ach und Reisman: EIne typisch christlich-faschistische Irre:

          „Reisman has claimed that the homosexuals employ recruitment techniques that rival those of the United States Marine Corps.[1] Reisman cited „a clear avenue for the recruitment of children“ by homosexuals in her public support of Oregon Ballot Measure 9 (1992).[17] In 1994, Reisman spoke at a conference of Christian leaders in Colorado Springs, saying that homosexual „recruitment is loud; it is clear; it is everywhere.“ She estimated the homosexual population at the time to be 1-2%, but she predicted at least 20% (and possibly over 30%) „of the young population will be moving into homosexual activity“ as a result of recruitment.“

          „Reisman has postulated a physical mechanism to account for the dangers she ascribes to pornography: when viewed, an addictive mixture of chemicals which she has dubbed „erototoxins“, floods the brain, causing harmful influences to it. Reisman hopes that MRI studies will prove porn-induced physical brain damage and predicts lawsuits against publishers and distributors of pornography similar to those against Big Tobacco, which resulted in the Tobacco Master Settlement Agreement. Further, if pornography can „subvert cognition,“ then „these toxic media should be legally outlawed, as is all other toxic waste, and eliminated from our societal structure.“ Finally, individuals who have suffered brain damage from „pornography are no longer expressing ‚free speech‘ and, for their own good, shouldn’t be protected under the First Amendment“.“

          „Reisman has said that she believes that a homosexual movement in Germany gave rise to the Nazi Party and the Holocaust. She endorses The Pink Swastika, which elaborates on this view and has compared modern youth groups for homosexuals to the Hitler Youth.“

          http://en.wikipedia.org/wiki/Judith_Reisman

          Komplett gaga. Die richtige Autorität für unseren petpanther 😀

        • In Kinderjahren sind homoerotische bzw. Bi-Sexuelke Ausflüge im Sinne erster sexueller Gefühle durchaus im Spektrum.

          Allerdings mit Gleichaltrigen … und nicht mit Päderasten!

        • @Adrian

          Nein.

          Diese Frau ist nicht komplett gaga.

          Und das ist auch nicht lächerlich. Sondern nur eine Ausrede für echten und harten Kindesmissbrauch.

          Die Lächerlichkeitsnummer zieht hier nicht und ist entlarvend. Ist selbst lächerlich, wenn’s nicht so traurig wär.

          Da wär ich jetzt mal ganz still an deiner Stelle.

        • „In Kinderjahren sind homoerotische bzw. Bi-Sexuelke Ausflüge im Sinne erster sexueller Gefühle durchaus im Spektrum.“

          Es gibt eine Fülle von Indizien, dass dieses Spektrum im Erwachsenenalter nicht kleiner wird. Kultur prägt das menschliche Sexualleben in diesem Sinne sehr stark. Es ist absolut einleuchtend, dass ein Mann, der sich vielleicht nur zu 25 Prozent zu Männern hinzugezogen fühlt, diese Neigung in einer Gesellschaft, wie etwa in Mississippi oder Russland, nie ausleben wird.

        • @ petpanther

          Welche ihrer Argumente findest Du denn besonders überzeugend?

          Homos, von 1-2 Prozent auf 30 Prozent durch Rekrutierung?
          Die Nazis als schwule Bewegung (wie passend, dann brauchen Hetero-Deutsche sich nicht mehr schuldig fühlen)?
          Giftige Gehirncocktails durch das Anschauen von Sex?

          „Da wär ich jetzt mal ganz still an deiner Stelle.“

          Warum?

        • „… und diese Reaktion zeigt auch gut wie dieser Dreck entsteht.“
          Warum sich das etablieren kann und sich das hält.“

          Was für eine Reaktion lässt welchen Dreck entstehen?

        • @Adrian

          Ich fühle mich aber nicht mehr sexuell zu Männern hingezogen. Wie die weitaus große Mehrheit von Männern auch.

          Deine Vermutung wie alles in dieser Art ist ganz großer Unsinn. Auch wenn’s dir dabei feucht wird und du bzw. all die Genderasten doch so gern hätten.

          Das ist Quatsch.

        • und wieso dann nicht später?
          Wenn es als Kind Spaß macht und möglich war im Erwachsenenalter plötzlich nicht mehr? Ich sag mal, wenn man als Kind/Jugendlicher dazu in der Lage war und Spaß daran hatte, dann kann man das auch als Erwachsener.
          Vielleicht sind diese Kinder, diejengen Männer, denen im mittleren Alter plötzlich einfällt, mal irgendwas mit nem Mann machen zu wollen (obwohl sie hetero sind wie in obigem Foreneintrag).

          Ich würde mich als Kinsey 5 einteilen. Ich bin auf Männer orientiert, aber ich kann nicht ausschließen unter bestimmten Umständen nicht mit einer Frau Sex zu haben, ohne mich mit Händen und Füßen zu wehren. Ich hatte auch im jungen Alter Erfahrungen mit einem anderen Mädchen und wüsste daher nicht, warum ich es heute nicht mehr können sollte.

          „Allerdings mit Gleichaltrigen … und nicht mit Päderasten!“

          natürlich nicht, aber Päderastie ist hier nicht das Thema, sondern die Kinsey Skala.

        • … die Reaktion und der von mir angesprochene Dreck sind selbsterklärend. Es war eine vielsagende Demonstration des Denkens und wie es entsteht.

          Da braucht es keine Naseweis Nachfrageversuche zur Entwertung.

        • „Ich fühle mich aber nicht mehr sexuell zu Männern hingezogen. Wie die weitaus große Mehrheit von Männern auch.“

          Oh petpanther, was bist Du doch klug. Lies mal, was ich geschrieben habe:

          „Gleichzeitig gibt es eine recht konstante Zahl von 5-10 Prozent von Männern, die sich selbst als hetero bezeichnen, aber überwiegend mit Männern Sex haben.“

          Gelesen? 5-10 Prozent! Das bedeute, dass wir eine absolute Mehrheit von 90-95 Prozent von Männern haben, die NIEMALS Sex mit Männern haben.

          Du brauchst also keine Angst (HomoPHOBIE, der Begriff stimmt schon, wie man immer wieder feststellt, wenn man nachhakt) vor usn bösen Homos zu haben. Die heterosexuelle Suprematie bleibt bestehen.

        • Für Leute wie Reisman gibts die Bezeichnung „nut job“ oder „whacko“ oder „whack job“.

          Köönte eine christlich-fundamentalistische Feministin sein…, die ist ja hochgradig männerfeindlich:

          „individuals who have suffered brain damage from “pornography are no longer expressing ‘free speech’ and, for their own good, shouldn’t be protected under the First Amendment”

          „a homosexual movement in Germany gave rise to the Nazi Party“

        • @Adrian

          Hör auf mit deiner Verdreherei. Politisiererei. Dem Nazi-Quatschgefasel.

          Es gibt da eine Ecke, da stink’s gewaltig. Und das ist auch die tatsächlich faschistische Ecke mit Genderismus etc.

        • „… die Reaktion und der von mir angesprochene Dreck sind selbsterklärend.“

          Nein, welchen Dreck meinst Du? Eine Fluidität geschlechtbezogener sexueller Attraktivität in einer Minderheit von Menschen? Oder eine gewisse kulturelle Einflussnahme auf sexuelles Verhalten?

        • „Hör auf mit deiner Verdreherei. Politisiererei. Dem Nazi-Quatschgefasel.“

          Wieso? Du darfst Blödsinn posten und ich darf nicht daruf reagieren?

          „Es gibt da eine Ecke, da stink’s gewaltig. Und das ist auch die tatsächlich faschistische Ecke mit Genderismus etc.“

          Jajaja. Aber nur weil es in einer Ecke stinkt, muss die andere nicht sauber sein.

        • @ petpanther

          „… und sein Institut spielte eine Schlüsselrolle für die Frankfurter Schule Genderasten.“

          Möchtest du uns diese Aussage belegen oder war es nur mal wieder ein Ausflug ins Reich der Lüge und des Antisemitismus, die für deine rechten und religiös-fundamentalistischen Quellen so charakteristisch sind?

          Der Gender-Feminismus ist aus einer einseitigen, selektiven und dogmatischen US-amerikanischen Rezeption des französischen Poststrukturalismus hervorgegangen und hat ideengeschichtlich mit der Frankfurter Schule nichts zu tun.
          Gerade eine Zurückweisung von Ideen der Frankfurter Schule und ein Einflussverlust des Marxismus und Neomarxismus liegen dem Aufstieg des Poststrukturalismus im Allgemeinen und der Entstehung des Gender-Feminismus im Besonderen zugrunde.

          Weiter oben hatte ich Elmar auf zwei interessante Texte der Feministin Tove Soiland hingewiesen, die – obwohl ihr Feminismus zwar genauso übel ist wie der Gender-Feminismus – sehr lesenswert sind, weil sie darin einerseits einige Aspekte der marxistischen Kritik am US-amerikanischen Poststrukturalismus gut zusammenfasst und andererseits die ideengeschichtliche Entwicklung des US-amerikanischen Poststrukturalismus treffend beschreibt, die gerade auf einer Zurückdrängung marxistischer und kritisch-theoretischer Ansätze beruht und vielmehr eine bestimmte einseitige und selektive Interpretation des französischen Poststrukturalismus auf die Spitze treibt. Eine Passage dazu aus einem der oben verlinkten Texte sei zitiert:

          „Dies änderte sich jedoch entschieden mit der Übersiedlung der
          Cultural Studies in die USA, wo eine Amalgamierung mit den dortigen sozialen Bewegungen unter dem Label einer ‚Neuen Linken’ in eine breite Regenbogenkoalition mündete. Mit der weitgehenden Verankerung der Cultural Studies in den Lehrplänen der amerikanischen Universitäten ging in den 1990er Jahren eine entscheidende Verschiebung einher, in deren Verlauf nicht nur das Primat des Ökonomischen völlig suspendiert, sondern eine explizite Kritik am Marxismus zu einer Entkoppelung der Cultural Studies von ihren marxistischen Wurzeln führte. Aus dem absoluten Primat der Produktionsverhältnisse wurde nun das absolute Primat des Kulturellen: Der kapitalistischen Ausbeutung wurde nicht länger eine determinierende Kraft zugeschrieben, sondern umgekehrt der Kultur eine für die Gesellschaft grundlegendere Funktion zugetraut, insofern, so das Argument, auch ökonomische Prozesse bedeutungsgeleiet seien: “that because all social practices are meaningful practices, they are all
          fundamentally cultural“, heißt es beispielsweise in einer Einführung (du Guy et al. 1993: Doing Cultural Studies, zit. nach Hennessy 2000, 82) Diese Verschiebung kann nur vor dem Hintergrund einer für die Cultural Studies absolut zentralen, jedoch sehr spezifisch US-amerikanischen Rezeption des französischen Poststrukturalismus verstanden werden. (Ich betone ‚sehr spezifisch’, weil sich diese Rezeption m.E. sehr weit von den Französischen Denkern entfernt hat, und wir im deutschsprachigen Raum den Poststrukturalismus vor allem via den USA rezipieren; es kann nicht genügend betont werden, dass dies mit dem französischen Poststrukturalismus nicht mehr
          viel zu tun hat, aber dies auszuführen wäre ein eigener Vortrag.) Dieses spezifisch US-amerikanische Verständnis des Poststrukturalismus also besagt in etwa, dass
          bedeutungsgenerierende Prozesse das Fundament aller sozialen
          Verhältnisse bildeten (Laclau/Mouffe), woraus nicht nur abgeleitet wurde, dass diese Verhältnisse auf der Ebene von Signifikationspraxen selbst zu verändern seien. Darüber hinaus wurden den an der kritischen Theorie orientierten Sozialwissenschaften vorgeworfen, sich in ihrer Praxis ihrerseits an der Konstruktion jener Kategorien zu beteiligen, auf deren Überwindung kritische Gesellschaftstheorie doch eigentlich zielen sollte: Wenn jedes gesellschaftliche Verhältnis in Sinnverhältnissen wurzelt, so würden diese durch die sozialwissenschaftliche Untersuchungen eher befestigt, denn überwunden, lautete in etwa das Argument. Kurz und gut: was so binnen kürzester Zeit zum obersten theoretischen wie politischen Ziel avancierte, was das Anliegen einer De-Ontologisierung sämtlicher sozialwissenschaftlichen Kategorien. An die Stelle der Analyse kapitalistischer Ausbeutungsstrukturen trat die Kritik an
          sogenannten Essentialismen, in deren Folge der Klassenbegriff selbst – und mit ihm alle weiteren gesellschaftstheoretischen Kategorien – einer solchen Essentialisierung bezichtigt wurde.“

          http://www.agpolpsy.de/wp-content/uploads/2010/01/soiland-11.pdf

        • @Leszek

          Vielleicht kannst du mir meine Fragen beantworten:

          Was macht diese Verbindung zu Pädophilie aus? Wieso ist die so emotional stark da und wichtig? Warum wird das geschützt?

          Was ist es also? Und warum ist das so wichtig? Was ist der Hintergrund?

          Ich würd das gern tatsächlich einmal nachvollziehen können.

      • @ petpanther

        Manche Pädophile, also speziell solche Pädophile, die sich für ein Recht auf Ausleben ihrer Neigung einsetzen, versuchen leider manchmal sich an freiheitliche soziale Bewegungen dranzuhängen. Wenn es irgendwo eine soziale und politische Bewegung gibt, die die sexuelle Freiheit bejaht, dann besteht also das Risiko, dass solche Pädophile versuchen einen Fuß da rein zu bekommen. Eine freiheitliche Bewegung kann links oder liberal sein, der Versuch von solchen Pädophilen sie für ihre Zwecke zu instrumentalisieren, ist nicht von der konkreten politischen Ausrichtung abhängig.

        Und das geschah leider eben auch im Zuge der durch die 68er-Bewegung initiierten politischen Strömungen, die die sexuelle Freiheit bejahten und damals bestand zum Teil leider noch kein ausreichendes Problembewusstsein dafür. Natürlich ist ein Recht auf das Ausleben pädophiler Neigungen in Wahrheit nichts anderes als ein Recht Kinder sexuell zu mißbrauchen. Aber entsprechende Pädophile versuchten das durch eine Übernahme scheinbar emanzipatorischer Argumentationsmuster zu verschleiern. Sie argumentierten mit der sexuellen Freiheit des Kindes. Die sexuelle Freiheit des Kindes – im Sinne des Aufwachsens frei von repressiver Sexualerziehung – war ja damals zu Recht ein Anliegen vieler Linker – aber damit war ursprünglich natürlich kein Recht von Erwachsenen auf Sexualkontakte mit Kindern gemeint.
        Die Pädophilen drehten die ursprünglich berechtigte Argumentation gegen repressive Sexualerziehung einfach in ihrem Sinne um, nach dem Motto: Wer gegen pädophile Sexualkontakte ist, der schränkt die sexuelle Freiheit für Kinder ein. Dieses – heute zum Glück leicht durchschaubare – Argumentationsmuster wurde damals von manchen Individuen aus der Linken nicht durchschaut, es fehlte einfach ein ausreichendes Problembewusstsein hinsichtlich der Gefahren und schädlichen Folgen dieser Sichtweise für Kinder. Man kann sich das heute nur noch schwer vorstellen, aber manche Individuen innerhalb der Linken waren in dieser Hinsicht damals völlig naiv und unverantwortlich.

        Daraus ist u.a. zu lernen: Jede soziale Bewegung, die die sexuelle Freiheit bejaht, benötigt unbedingt ein Bewusstsein hinsichtlich des Risikos, dass Pädophile versuchen sich an sie dranzuhängen und sie für ihre Zwecke zu instrumentalisieren, damit solche Versuche von Pädophilen konsequent zurückgewiesen werden können.

        • @Leszek

          Erstmal danke für deine Antwort.

          Nun ist aber aktuell erkennbar, dass es bei den Grünen und auch der UN und damit verknüpften weiteren NGOs genau dies Pädophilie Problem gibt. Und offenbar nicht im geringen Maße.

          In beiden Fällen scheinen die gleichen ideologischen Gruppen agieren. Und beide sind genderideologisch unterwegs.

          Und ebenfalls beide verfallen in Abklenkung und Reflexbeisserei, während die betroffenen Kinder als völlig nebensächlich erscheinen.

          Es drängt sich jetzt stark der Eindruck auf, dass diese Neigungen mit dem eugenische Rumgedrehe am und Hinwegsetzung über Menschen, der ideologischen Filibusterei und dem Faschistisch-Totalitären der Genderisten etwas zu tun haben.

  13. @Adrian

    Dumm rumschwafeln tust du. In deinen Versuchen vom Päderasmus abzulenken.

    Der gleiche Scheiß hat wahrscheinlich zu dieser Päderastenausprägung geführt. Kommt mir auch so vor wie die reflexionsartige Verteidigung von Islamisten. Egal wie viele die zerstückeln.

    Was ist das? Welche heilige Kuh wird hier derart fanatisch und verlogen geschützt? Wieso diese widerliche menschliche Entgrenzung an diesen Stellen?

    Würd ich tatsächlich mal gern wissen. Da ist etwas Unehrliches mit dem man hinterm Berg hält.

      • Anstelle deines Getues und der Entwertungsrhetorik würd ich von dir tatsächlich mal gern wissen was diese Verbindung zu Pädo ausmacht. Wieso ist die so stark da und wichtig? Warum wird das geschützt?

        Denn auch du springst da enorm drauf an und versuchst recht verlogen wegzulenken.

        Was ist es also? Und wsrum ist das so wichtig?

        Ich würd das gern tatsächlich einmal nachvollziehen können.

        • „Anstelle deines Getues und der Entwertungsrhetorik würd ich von dir tatsächlich mal gern wissen was diese Verbindung zu Pädo ausmacht.“

          Ich habe keine Verbindung zu Pädo. Bin auch weder bei den Grünen, noch bei irgendeinem Homoverein Mitglied. Also frag jemand anderen.

  14. Feministin nicht Glücklich über die Öffnung der Ehe für Homosexuelle in Irland:

    Why I’m not celebrating Ireland’s legalization of gay marriage as a win for ‘equality’

    [..]

    „To be clear, of course I believe that so long as heterosexual couples are permitted to marry, gay and lesbian couples should also be allowed access to the same rights and privileges they have access to. What I oppose is not gay marriage, rather I oppose marriage as a whole and, more generally, I don’t believe that allowing same-sex couples to wed signals a move towards “equality.”

    While support for LGBT rights is growing worldwide, women’s actual human rights remain unaddressed.

    Liberals-minded folks can quite easily pat themselves on the backs for supporting the right to “equal access” to the institution of marriage without doing much of anything at all. Liberating women from male oppression, on the other hand, means those in power have to give up a lot. As Katha Pollitt wrote, in The Nation, “Marriage equality costs society nothing and takes no power away from anyone.” “

    Jemand hat eine schönen Tag, aber die Feministen können es ihnen einfach nicht gönnen. NEEEIIIINNNNN, es muss mehr um Frauen gehen und darum wie sie überall von Männer unterdrückt werden. Lady Missgunst

    • Oh, das geht noch gut weiter… Jeden sollte ja die Verbindung zwischen Homohochzeit und Abtreibung klar sein… die ist ja wohl eindeutig! ^^

      „Meanwhile, in many states, women still don’t have access to abortions and women are even being charged with feticide for miscarrying or trying to terminate pregnancies themselves. Last month in Indiana, Purvi Patel was given a 20-year sentence for miscarrying, accused of using abortion drugs to terminate her pregnancy. In Mississippi, Rennie Gibbs, who was 16-years-old at the time, faced life in prison after she delivered a stillborn baby. Jessica Mason Pieklo wrote, for RH Reality Check that after the medical examiner decided the cause of death was “cocaine toxicity,” the grand jury concluded that Gibbs had “caused the death of the baby by smoking crack cocaine during her pregnancy.” That is to say she was facing murder charges. The charge was dismissed, but both cases represent a growing effort to criminalize pregnant women in the U.S. and a prioritization of the lives of fetuses over the lives of women.“

      Reeeeaaaaally? Totale Verantwortungslosigkeit…

  15. “Sir Elton John and his ‘wife’ David Furnish have entered on the birth certificate of their two sons that David Furnish is the mother. I’m sorry. That will give you an idea of how the concept of motherhood has emptied out. It’s gone. It’s been deconstructed.”

    [..]

    “An egg is not a sperm, we do not produce 400million of them in one go. One miserable little egg pops every month.“

    [..]

    “I’m sorry. Did we talk about this? Did we sit down and talk about what eggs mean to women?”

    http://www.huffingtonpost.co.uk/2015/05/25/germaine-greer-attacks-elton-john-david-furnish-deconstructing-motherhood_n_7436428.html?1432571587

    Heulen Feministinnen nicht rum das die Pille danach nicht kostenlos ist und das sie manchmal mehrer Kilometer fahren müssen um diese Pillen zu kaufen? Wie schrecklich! Aber jetzt sind ihre Eier ihnen auf einmal furchtbar wichtig?

  16. „Wie eine Frau bestrafen, die ihren Mann umbringt, weil der sie jahrelang quält? “

    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/prozess-in-frankfurt-im-zweifel-fuer-das-opfer-13622559-p2.html

    Würde man sich bei vertauschten Geschlechtern diese Frage überhaupt stellen? Es gibt einige Geschichten über den Partner terrorisierende und erpressende Frauen. Hätten diese Männer diese Frauen umgebracht, würde wohl niemand von Notwehr sprechen. Männer sind ja stark und überlegen und nur durch die Worte von Frauen kann sich ihr Leben ja nicht zum schlechten verändern… nicht wahr?

    • @matze

      hier hatte ich mal einen Artikel dazu:
      https://allesevolution.wordpress.com/2014/05/23/haustyrannenmord-totung-des-gewalttatigen-partner-weil-man-sich-anders-nicht-zu-helfen-weis/

      Ein häufiger Punkt ist der, dass der Partner nicht gehen kann, weil sonst die Kinder schutzlos sind und das der Partner es als „die einzige Möglichkeit“ angesehen hat, der Lage insgesamt zu entkommen. in dem in meinem Artikel geschilderten Fall kann ich das auch durchaus verstehen.

      Ich würde sogar vermuten, dass diese Situationen tatsächlich bei männlichen Partnern häufiger auftreten. Eine Frau in einer Rockergruppe, die androht ihren Partner mit Kindern überall zu finden ist sicherlich seltener etc

      • Ich kenn jetzt auch keinen Fall bei dem von einem Haustyranninnenmord die Rede ist. Da heißt es dann ja häusliche Gewalt gegen Frauen usw.

        Aber würde bei einem Fall, bei dem die Frau den Mann kratzt, schlägt, mit Sachen beschmeißt, ihm wenn er schläft mit kochendem Wasser übergießt und/oder ihm immer wieder droht, dass sie zur Polizei geht und ihn der Vergewaltigung/Kindesmissbrauch/häuslichen Gewalt anzeigt wenn er nicht tut was sie will und er dann sehen kann wem man glaubt und er seine Kinder dann nie mehr wiedersehen darf – wenn so eine Frau dann auch noch gewaltätig gegenüber den Kindern ist, glaubst du das dann von den Richtern auch versucht wird den Mord des Mannes an dieser Frau irgendwie möglich zu rechtfertigen, so dass der Mann nicht zu hart bestraft wird?

        Ich hab da so meine Zweifel.

        • @Matze

          Wäre interessant. Ich kann es mir durchaus vorstellen.

          Die Fälle an sich haben ja durchaus ein Schema, welches man durchprüfen kann. Und eine entsprechende Entscheidung würde natürlich auch veröffentlicht werden und auf Einhaltung dieser Grundsätze hin untersucht werden.
          Natürlich ist da ein subjektives Element dabei: Es geht ja darum zu bewerten, ob er sich und die Kinder in einer aussichtslosen Situation sah. Ob man da von einem Mann mehr erwartet als von einer Frau? Es hängt sicherlich auch von der „Präsentation“ ab. Wenn sie das Gefühl hatten, dass da ein gebrochener Mann sitzt, der sich nicht anders zu helfen wusste, dann werden sie eher zu seinen Gunsten entscheiden. Wenn er härter erscheint, dann wirkt es eher als Ausrede. Und auch bei dem Bild von ihr als Gewalttäterin wird es vielleicht schwieriger: Das die Frau in dem von mir besprochenen Fall nichts gegen den Mann und seine Rockerbande machen konnte ist eben leichter nachzuvollziehen, dass ist ja geradezu ein Archetyp des Gesetzlosen. Das gleiche gibt es für Frauen quasi nicht.

  17. @toxicvanguard

    Da hattest geschrieben das sich in den USA Gesetze, die zwar geschlechtsneutral formuliert sind, aber i.d.R. gegen Männer arbeiten, solange das traditionelle Rollenbild besteht, ziemlich zügig geändert werden, sobald mal eine Frau dadurch benachteiligt wird. Was hälst du hiervon?

    ^^

  18. Ich bin gerade durch einen von Genderama verlinkten Artikel auf diese Studie gestoßen:

    “The False Rape Allegation in the Military Community.” Forensic Science Digest.Vol II, No.4, Dec. 1985.

    Hab die im Original noch nicht gefunden, aber der Kommentator schreibt dazu:

    „Military researchers in this study did what civilian researchers never could. They FORCED all rape accusers to submit to lie detector tests. The results were astounding. 25% ADMITTED before taking the tests that they had made up false accusations, often for reasons of revenge or to escape responsibility, and 61% of the accusations were ultimately judged after full investigation to be false. 61%!“

    Bin nach einer kurzen Suche dann auf diese Seite gestoßen, in der diese Studie ebenfalls auf geführt wird:

    http://missoulian.com/users/profile/pclemsc/

    „WHY WOMEN LIE ABOUT RAPE

    The National Organization for Women , radical feminists, and Women’s Studies departments, often deny that women make false accusations about rape by asking the naïve, simplistic, and self-serving question:
    “Why would a woman lie?” It turns out that there are plenty of reasons women lie about rape, either deliberately or out of desperation.
    A U.S. Air Force study, “The False Rape Allegation in the Military Community.(Forensic Science Digest.Vol II, No.4, Dec. 1985) investigated 556 cases of alleged rape, and found a 60% rate of false accusations. As part of the study, women who were found to have made false accusations were asked “WHY?”

    Motivations given by the women who acknowledged they had made false accusations:

    REASON PERCENT

    Spite or revenge 20
    To compensate for feelings of guilt or shame 20
    Thought she might be pregnant 13
    To conceal an affair 12
    To test husbands’ love 9
    Mental/emotional disorder 9
    To avoid personal responsibility 4 4
    Failure to pay, or extortion 4
    Thought she might have caught VD 3
    Other 6

    TOTAL 100%

    The study found that most false accusations are “instrumental” – they served a purpose. If the purpose isn’t avoiding guilt, or getting revenge, it might serve a more focused purpose, for example, telling her parents; “I didn’t just go out and get pregnant, I was raped.” Or, telling her husband, “I didn’t have an affair, it wasn’t my fault, I was raped.” “

    Feministin behaupten immer wieder das nur 2% aller Vergewaltigungsanzeigen falsch sind. Die Zahl wurde wahrscheinlich, wie so einiges im Feminismus, herbei philosophiert.

    Ich bin da keine Experte. Es gibt mit Sicherheit richtige Vergewaltiger, die nur aus Mangel an Beweisen nicht eingesperrt werden. Und es gibt Vergewaltigte die nicht deswegen zu Poilzei gehen. Aber das Feministinnen Falschbeschuldigung kleinreden, hat, soweit ich es beurteilen kann, keine Grundlage. Mehrere Studien haben eine Falschbeschuldigungsquote von über 50% ermittelt und für die die nicht gut mit Zahlen umgehen können: Das ist nicht wenig!

    Hier noch einer weiter Studie:

    http://www.dnaindia.com/india/report-53-rape-cases-filed-between-april-2013-and-july-2013-false-delhi-commission-of-women-2023334

    Bevor Feministinnen das „teach boys not to rape“ predigen, sollten sie vielleicht auch mal an die eigene Nase fassen. Frauen sind keine besseren Menschen. Wer das nicht akzeptieren kann, wird sich wahrscheinlich niemals emanzipieren. Das gilt natürlich für jeden, der denkt das er oder sie aufgrund von angeborenen Eigenschaft etwas besseres ist.

    • Wie faul im Denken: Das sind wenige Frauen, also herrscht dort Misogynie. Feministinnen halten wahrscheinlich mehr Frauen vom MINT fern als Männer das jemals könnten.

  19. „I need feminism because feminism says I need feminism, and according to feminism, feminism is never wrong.“

    nu aber genug ^^

  20. Pingback: Willkommen – Alles Evolution

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