Selbermach Mittwoch 10 (27.05.2015)

Immerhin früher als beim letzten Mal…

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272 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 10 (27.05.2015)

  1. Der aktuelle Artikel von Quellwerk zu den poststrukturalistischen Quellen des Gender-Feminismus ist lesenswert:

    http://nicht-feminist.de/2015/05/was-ist-gender-die-einhegung-des-wahnsinns/

    Besonders witzig fand ich diese Passage hier:

    „Plötzlich wurde mir klar, warum Foucault den damals schon virulenten Feminismus nicht unterstützt hatte. Er war in das Rhizom hinabgestiegen. Er suchte das, was ihn ihm selbst war, dunkel. Etwas, das immer gleich, immer wiederkehrend, grausam und faszinierend im Menschen steckte und ihn bestimmte. Er wollte werden, was er schon immer war und Humanismus oder Idealismus vesperrten ihm den Weg zu dieser Selbstwerdung. Dagegen musste eine Radikalfeministin wie eine spiessige Tussi erscheinen, die permanent die Zwänge des Diskurses, gesellschaftlicher Rollen oder Ampelmännchen bejammert. Anstatt in sich zu schauen, in die Macht einzutauchen und sich in Wolllust und Gefahr aufzulösen, will sie sich behaglich im gesellschaftlichen Raum einrichten, überall Blumen aufstellen und Vorhänge anbringen und einen allumfassenden safe space einrichten.“

    Da ist was dran. Einer der Aspekte, die den Genderismus bzw. den gesamten politisch korrekten (Vulgär-)Poststrukturalismus vom ursprünglichen französischen Poststrukturalismus unterscheidet, ist die Primärbetonung von Sicherheit bei ersterem – was ihn m.E. in die Nähe des Konservatismus rückt, da Sicherheit für die Wertepräferenz von Konservativen den zentralen Wert darstellt.
    Der ursprüngliche französische Poststrukturalismus dagegen stellt u.a. eine Art von „Mystik der Differenz“ dar und Sicherheit interessiert ihn nicht, das Sicherheitsstreben wird dem unbehinderten Ausdruck und Erleben des Prinzips der Differenz untergeordnet. Der französische Poststrukturalismus zielte demnach auf die Dekonstruktion aller ideologischen und metaphysischen Konzepte und Systeme ab, die den freien Ausdruck der Differenz behindern, der politisch korrekte US-amerikanische Poststrukturalismus/Genderismus neigt hingegen dazu zig neue restriktive Normen zu errichten und neue Ausschlüsse zu produzieren.

    • @Leszek
      Ich hätte eine Frage an dich: die feministische Marxistin Tove Soiland hat in diesem Beitrag

      http://www.fu-berlin.de/sites/gpo/pol_theorie/Zeitgenoessische_ansaetze/Kontingente_theoretische_Grundlagen/soiland.pdf?1361541238

      auf Seite 6, linke Spalte(Mitte) die These aufgestellt, dass die abweichende Interpretation postrukturalistischer Ideen in den USA u.a. in der dort vorherrschenden Ich-Psychologie begründet ist. Zitat:

      „Denn durch die Ubernahme des franzosischen Subjektbegriffs in die englischsprachigen Cultural Studies hat sich eine entscheidende Verschiebung zugetragen,in welcher der der franzosischen Psychoanalyse entnommene Subjektbegriff eine Art Amalgamierung mit der US-amerikanischen Ich-Psychologie erfuhr. Die Wege und Grunde fur diese Amalgamierung sind schwieriger nachzuzeichnen, als ihre Effekte greifbar sind: Ihr Effekt liegt in einem sehr spezifischen Verstandnis des Diskursiven, das dessen Machtwirkungen primar als festschreibend und geschlechtliche Positionen folglich als koharente versteht.“

      Ich bin ich kein Kenner der Ich-Psychologie. Ehrlich gesagt, hat mich Psychologie noch nie besonders interessiert. Vielleicht kennst du dich darin aus und kannst auf diese Bedeutungsverschiebung in einem zukünftigen Beitrag eingehen?

      • @ quellwerk

        Hört sich interessant an.
        Müsste ich aber erstmal durchlesen und nachrecherchieren.
        Ich kenne mich im Feld der Psychoanalyse mit der Objektbeziehungstheorie und der Selbstpsychologie besser aus als mit der Ich-Psychologie.
        Die Autorin meint also offenbar, dass es zu einer Synthese von Aspekten der französischen strukturalen Psychoanalyse Lacans und der US-amerikanischen Ich-Psychologie gekommen sei und daraus ein spezifischer Subjektbegriff hervorgegangen sei.
        Ich melde mich die nächsten Tage, falls ich was dazu finde.

    • @Leszek

      Ein äusserst guter und aussagekräftiger Artikel!

      Was universelle Menschenrechte sind und inwiefern ua der Feminismus diese unterminiert und in Frage stellt ist von allerhöchster Bedeutung für uns alle.

      Ich bezweifel nur eins im Artikel von A Ulfig, daß die Idee der Menschenrechte als nicht ahistorisch, also historisch gebunden – und zwar an die Aufklärung – aufzufassen sind. Beweisen kann ich die Ahistorizität der Menschenrechtsidee nicht, halte sie aber für eine Ableitung der Idee der Gerechtigkeit, die die eigentliche ahistorische Größe ist.
      Natürlich sind alle diese Ideen letztendlich doch historisch, da sie mit dem Menschen in Zuge der Evolution entstanden sind, der ein historischer Prozess war. „Ahistorisch“ bedeutet dann, immer schon dem Menschen zu eigen, die „Angeborenheit“ (Heiner Bielefeldt, s. Artikel) oder „Verliehenheit (durch Gott)“, wie in der US Bill of Rights.

      @Leute: *unbedingt lesen*

  2. Und noch ein weiterer guter Artikel von Dr. Alexander Ulfig:

    Mit Objektivität gegen postmodernen Relativismus

    http://www.freiewelt.net/mit-objektivitaet-gegen-postmodernen-relativismus-10059681/

    Insbesondere auch unseren Mitkommentatoren petpanther und derdiebuchstabenzaehlt zu empfehlen.

    Petpanther, der einmal einen absolut widerwärtigen Artikel voller Lügenpropaganda von einem rechten Anti-Kulturmarxismus-Ideologen hier verlinkt hatte, in dem die Erkenntnistheorien von Hegel und Marx fundamental falsch dargestellt waren, könnte aus diesem Text von Dr. Alexander Ulfig etwas über den Unterschied zwischen der marxistischen und der postmodernen Erkenntnistheorie lernen.

    Und für ddbz könnten die Ausführungen über Entstehungszusammenhang, Begründungszusammenhang und Verwertungszusammenhang in der wissenschaftlichen Forschung relevant sein, damit er besser versteht in welchem Verhältnis Wissenschaft und Politik legitimerweise stehen können und in welchem nicht.

    Leider werden beide den Artikel vermutlich nicht lesen.

    • Ich habe den Artikel schon gelesen, nur hilft er hier nicht weiter.

      Wissenschsft, wie Du sie verstehst, also an Deinem politischem Ziel ausgerichtet, ist eben keine Wissenschsft. Jedenfalls nicht für mich.

      Aus dem Menschenrechtsartikel habe ich schon zitiert, der ist allerdings auch gut und lesenswert. genau wie der hier genannte.

      • @ ddbz

        „Ich habe den Artikel schon gelesen,“

        Na, das ist ja erfreulich.

        „nur hilft er hier nicht weiter.“

        Vielleicht solltest du ihn nochmal lesen.

        „Wissenschsft, wie Du sie verstehst, also an Deinem politischem Ziel ausgerichtet, ist eben keine Wissenschsft.“

        Ich verstehe Wissenschaft genau wie in dem entsprechenden Absatz zu Entstehungszusammenhang, Begründungszusammenhang und Verwertungszusammenhang beschrieben.

        • @leszek
          Klar, dass Du diese idealistischen Wortgemengsel gut findest. Dabei unterscheiden diese sich nur darin, dass die einen – die Idealisten, wie DU – an eine objektive Wahrheit glauben, die Poststrukturalisten aber nicht daran glauben, sondern diese als gesellschaftlichen Diskurs zur Matchtausübung verstehen, als allenfalls die „Objektivität“ im Zweck finden.

          Es sind allenfalls zwei verschiedene Perspektiven mit derselben Blickrichtung – Ideen werden als determinierend für Objektivität verstanden. Sie stehen nicht in Opposition, wenn dann allenfals wie Katholizismus und Protestantismus in Opposition zueinender stehen: Theistisch sind beide.

          Dem muss man jedoch entgegenhalten, dass eine Realität außerhalb der Ideen existiert, diese ist für uns erkennbar und entzifferba – und dies verstehen wir als objektive Realität.
          Und das ist etwas fundamental anderes.

        • @ Leszek

          „Vielleicht solltest du ihn nochmal lesen.“

          Oder Du!?

          „Entstehungszusammenhang, Begründungszusammenhang und Verwertungszusammenhang …“

          Mindestens das Erste und das Dritte sind für mein Wissenschaftsverständnis eigentlich unwichtig.

          Es ändert an der Schwerkraft nix, wenn ich weiß wer die emtdeckt hat oder wenn ich mir überlege was ich damit politisch anfangen kann.

        • @jan
          „Dem muss man jedoch entgegenhalten, dass eine Realität außerhalb der Ideen existiert, diese ist für uns erkennbar und entzifferba – und dies verstehen wir als objektive Realität.
          Und das ist etwas fundamental anderes.“

          Die Objektivität ist nicht nur Idee, aber eigentlich eine *Methode* — mit der die „objektive Realität“ (die du anmahntest) erkannt werden kann.
          Ja, das muss man glauben – aber man wird auch nicht enttäuscht, die Methode liefert Ergebnisse, die „Wahrheiten“ wohl sehr nahe kommen, wenn es dann Wahrheiten gibt.

    • Hallo Leszek,

      der Artikel war mir auch schon aufgefallen, allerdings habe ich so meine Probleme damit (daß ich den postmodernen Relativismus ablehne, versteht sich von selbst, das ist nicht das Problem).

      Ulfig ist in der Philosophie und Soziologie beheimatet, das merkt man dem Artikel auch an, insb. wenn man wie ich im MINT-Bereich beheimatet ist. Ich habe hier versucht (Vorsicht, das ist noch unfertig,Kommentare sind aber trotzdem willkommen), die Unterschiede zwischen den Wissenschaftstheorien der großen Wissensgebiete zu skizzieren. Ich habe jetzt auch noch ein paar Zielen zur Entstehung, Begründung und Verwertung von Wissen in den Sozialwissenschaften hinzugenommen (die hoffentlich nicht zu verkürzt sind).

      Worauf ich hinaus will: Bei der Geschlechterdebatte spielt die Biologie eine so wichtige Rolle, daß eine rein sozialwissenschaftliche Wissenschaftstheorie bzw. Denkweise mMn nicht ausreicht. Wie man es besser macht, weiß ich aber auch nicht.

  3. Angriff auf Genderkritiker jetzt auch mit körperlich:

    Frauke Petry (AfD) in Göttingen von Linksextremisten mit Saftbeuteln beworfen.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/frauke-petry-co-vorsitzende-der-afd-attackiert-a-1035884.html

    Der Spiegel berichtet und zitiert sogar, und das ohne relativierendes Abwägen (klammheimliche Zustimmung) wie im Münkler-Fall.

    Bezweifle, daß radikale Studierixes so was mit Grünen aus dem Pädo-Sumpf machen würden…..

    • @ Axel

      „Angriff auf Genderkritiker jetzt auch mit körperlich:“

      Der Artikel bietet keinerlei Hinweis darauf, dass hier Gender-Kritik irgendeine Rolle gespielt hat.

      Aus dem Artikel:

      „Kurz darauf stürmten die Vermummten in das Lokal. Sie riefen nach Angaben des Sprechers: „Nazis raus!““

      Es wurde hier also wohl eine rechtsradikale Gesinnung unterstellt.

      Ist natürlich in der Tat ein asoziales Verhalten und ein Angriff auf die Meinungsfreiheit – aber wohl nicht wegen Gender-Kritik.

      • „Der Artikel bietet keinerlei Hinweis darauf, dass hier Gender-Kritik irgendeine Rolle gespielt hat.“

        Hat ja auch keiner behauptet. Wenn es ein Angriff war und sie Genderkritikerin ist, war es ein Angriff auf eine Genderkritikerin. 🙂

        • Dito. Daß Petry als Nazibraut gesehen wird, hängt auch mit ihrer Genderkritik zusammen.
          Wetten, daß die Angreifer linke Laberologie-Studenten waren?

        • @ Axel

          „Dito.“

          Nix dito. Du hast durch deine Formulierung einen Zusammenhang suggeriert, für den es keinen Beleg gibt. Das war eine manipulative Diskursstrategie.

          „Daß Petry als Nazibraut gesehen wird, hängt auch mit ihrer Genderkritik zusammen.“

          Belege?

          „Wetten, daß die Angreifer linke Laberologie-Studenten waren?“

          Belege?

        • ät Leszek:

          Daß Petry nicht auch wegen ihrer Genderkritik (ihr Lieblingsthema) als rechtsradikal oder wasauchimmer angesehen wird, wäre extrem unwahrscheinlich.
          Immerhin sind die linksextremen Aktivisten-Haßkappen äußerst gruppenkonform und labern nicht nur über Nazis hinter jeder Ecke, sondern auch über x Geschlechter etc.

          Daß zudem linksextreme Aktivist*#_innen KEINE Laberologie-Studierixes sind, ist extrem unwahrscheinlich. Studierixes in den Pseudofächern wie Gender, Polito-Soziologie, Pädofilagogik, Ethnologie etc. sind mehrheitlich hirngewaschen und daher stramm links. Andere Ansichten wären ja auch verboten und würden mit Farbbeutelbewurf bestraft.

        • „Wetten, daß die Angreifer linke Laberologie-Studenten waren?”

          Belege?“

          Zumindest ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch. Irgendein Linker wird es schon gewesen sein.

        • @ Axel

          „Daß Petry nicht auch wegen ihrer Genderkritik (ihr Lieblingsthema) als rechtsradikal oder wasauchimmer angesehen wird, wäre extrem unwahrscheinlich.“

          Wäre es um Genderkritik gegangen, dann wären Vorwürfe wie Frauenfeindlichkeit oder Homophobie wahrscheinlicher gewesen (was freilich auf manche konservative Gender-Kritiker auch zutreffen kann, aber trotzdem keinerlei Rechtfertigung für Attacken mit Fruchtsaftbeuteln darstellt).

          Ein Nazi-Vorwurf verweist eher darauf, dass hier allgemein-politische Positionen, die der entsprechenden Person zugeschrieben wurden – also entweder rechtsradikal zu sein oder eine Scharnierfunktion für Rechtsradikale zu besitzen – im Vordergrund standen und nicht spezifisch geschlechterpolitische Positionen.

          „Immerhin sind die linksextremen Aktivisten-Haßkappen äußerst gruppenkonform und labern nicht nur über Nazis hinter jeder Ecke, sondern auch über x Geschlechter etc.“

          Du bist nicht einmal dazu in der Lage Genderisten und Antideutsche auseinanderzuhalten, obwohl das zwei sehr unterschiedliche (allerdings in diesen beiden Fällen tatsächlich problematische) Strömungen sind und du bist erst Recht nicht dazu in der Lage zu beurteilen, inwieweit irgendendwelche linksradikalen Aktivisten, deren spezifische Gruppenzugehörigkeit und Weltsicht noch nicht einmal bekannt sind, besonders gruppenkonform sind oder was sie genau vertreten.

          „Daß zudem linksextreme Aktivist*#_innen KEINE Laberologie-Studierixes sind, ist extrem unwahrscheinlich.“

          Falsch, es gibt auch sowohl Schüler als auch nicht-studierte festangestellte Arbeiter, prekär beschäftigte Arbeiter und Erwerbslose unter linksradikalen Aktivisten.
          „Linksextremismus“ ist außerdem ein vom Verfassungsschutz erfundener unwissenschaftlicher Kampfbegriff, den kein seriöser Sozialwissenschaftler verwendet.

          „Studierixes in den Pseudofächern wie Gender, Polito-Soziologie, Pädofilagogik, Ethnologie etc. sind mehrheitlich hirngewaschen und daher stramm links.“

          Es mag in manchen sozialwissenschaftlichen Fächern im Schnitt mehr Studenten mit politisch linken Ansichten unterschiedlichster Art geben, aber es gibt auch genügend andere. „Gehirngewaschen“ ist nur eine kleine Minderheit (meist solche, die vorher schon gehirngewaschen waren – das mag speziell bei einem Gender Studies-Studium anders sein, aber sonst nicht) und die überwältigende Mehrheit der Studenten haben mit Leuten, die mit Fruchtsaftbeuteln auf Andersdenkende werfen nix am Hut.

          „Andere Ansichten wären ja auch verboten und würden mit Farbbeutelbewurf bestraft.“

          Keinen der liberalen oder konservativen Studenten, die ich während meiner Studiumszeit kennenlernte, hatte je irgendwelche nennenswerten Probleme mit anderen Studenten mit politisch linken Ansichten (höchstens mal politische Diskussionen). Die meisten Linken und Linksradikalen sind deutlich toleranter als du.

        • “Linksextremismus” ist außerdem ein vom Verfassungsschutz erfundener unwissenschaftlicher Kampfbegriff, den kein seriöser Sozialwissenschaftler verwendet.“

          Das spricht aber für die unterstellte Politisierung der Sozialwissenschaftler, denn den Begriff „Rechtsextremismus“, benutzen Sozialswissenschafter durchaus. Dass es nun ein linkes Äquivalent dazu gibt, ist ja wohl kaum abzustreiten.

          Abgesehen davon, verstehe ich nicht, wieso ein Begriff unseriös sein soll, wenn der Verafssungsschutz diesen erfindet. Ist der Verfassungsschutz unseriös? Und warum?

        • @ Adrian

          „Das spricht aber für die unterstellte Politisierung der Sozialwissenschaftler, denn den Begriff “Rechtsextremismus”, benutzen Sozialswissenschafter durchaus.“

          Nein, es ist Ausdruck der Wissenschaftlichkeit der Sozialwissenschaften, dass sich dieser konfuse Begriff nicht durchgesetzt hat.
          „Linksextremismus“ ist so schwammig definiert, dass eine bestimmte Position und das genaue Gegenteil darunterfällt:

          – Marxistisch-leninistische Anhänger einer Parteidikatur, die die Produktionsmittel verstaatlichen wollen, sind demnach „linksextrem“, anarchistische oder rätekommunistische Anhänger einer umfassenden direkten Demokratie erstaunlicherweise ebenso.
          Der „Linksextremist“ kann demnach Antidemokrat oder entschiedener Demokrat sein.

          – ein Linker, der gewaltsame Aktionen z.B. auf Demonstrationen bejaht, ist ein „Linksextremist“, ein Linker, der eine zukünftige soziale Revolution anstrebt und dabei Gewalt nur und ausschließlich als Mittel zur Selbstverteidigung der revoltierenden Bevölkerung gegen gewaltsame Angriffe konterrevolutionärer Kräfte bejaht, ist ebenfalls ein „Linksextremist“ und ein Linker, der Anhänger einer gewaltfreien Revolutionsstrategie ist, ist ebenfalls ein „Linksextremist“.
          Der „Linksextremist“ kann also potentiell sogar entschiedener Pazifist sein.

          – Ein vehementer Verfechter der Meinungsfreiheit wie z.B. Noam Chomsky ist ein „Linksextremist“, ein Parteikommunist oder PC-Spinner, der die Meinungsfreiheit für politische Gegner beschränken will, ebenfalls.

          Fazit: Die Zuschreibung „Linksextremist“ sagt über die Einstellung zur Demokratie genauso wenig aus wie über die Einstellung zur Gewalt oder die Einstellung zur Meinungsfreiheit.
          Der Begriff ist derart konfus und undifferenziert, dass kein seriöser Sozialwissenschaftler etwas damit anfagen kann.

          „Abgesehen davon, verstehe ich nicht, wieso ein Begriff unseriös sein soll, wenn der Verafssungsschutz diesen erfindet. Ist der Verfassungsschutz unseriös? Und warum?“

          Es ist ein Kampfbegriff, eine komplett undifferenzierte Sammelbezeichnung für alle Personen, die eine nicht-kapitalistische Gesellschaftsordnung und ein anders organisiertes politisches System aus linker politischer Perspektive wünschen, wobei die gravierendsten Unterschiede, ja Gegensätze, wild zusammengeworfen werden.
          Es ist ein Begriff ohne jeden wissenschaftlichen und analytischen Wert, der allein der Abwertung von linken Kritikern des bestehenden Systems dienen soll, die dadurch allesamt in die „extremistische“ Ecke abgeschoben werden sollen.

        • Linksextremismus!?

          „Das Versagersyndrom: Studie über Linksextremismus“

          http://sciencefiles.org/2015/02/23/das-versagersyndrom-studie-uber-linksextremismus/

          Dazu ein Kommentar auf einen Linksextrmismusleugner:

          „Sie haben wirklich alle Insignien eines geschlossenen Weltbildes. Wenn Sie lesen würden, was im Post steht, würden Sie bemerken, dass nicht der Beitrag in der WELT die Grundlage ist, sondern eine Studie von Wissenschaftlern an der FU in Berlin. Wie dem auch sei, sie sind ein prächtiges Beispiel für jemandem, bei dem die ideologische Brille es unmöglich macht, die Realität so wahrzunehmen wie sie ist.“

          http://sciencefiles.org/2015/02/23/das-versagersyndrom-studie-uber-linksextremismus/#comment-48625

        • „Es ist ein Begriff ohne jeden wissenschaftlichen und analytischen Wert, der allein der Abwertung von linken Kritikern des bestehenden Systems dienen soll, die dadurch allesamt in die “extremistische” Ecke abgeschoben werden sollen.“

          „Linksextremismus“ bezeichnet die Gegnerschaft zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung nach der Definition des Bundesverfassungsgerichts aus (anarcho-)sozialistischen Motiven.Dass „Linksextremisten“ (also linke Gegner der FdGO) sich von diesem Begriff herabgesetzt fühlen, ist nachvollziehbar.

        • @ Leszek

          „Marxistisch-leninistische Anhänger einer Parteidikatur, die die Produktionsmittel verstaatlichen wollen, sind demnach “linksextrem”, anarchistische oder rätekommunistische Anhänger einer umfassenden direkten Demokratie erstaunlicherweise ebenso.
          Der “Linksextremist” kann demnach Antidemokrat oder entschiedener Demokrat sein. “

          Möchtest du etwa bestreiten, dass beide Linke sind und die freiheitliche demokratische Grundordnung nach der Definition des BVerfG abschaffen wollen?

        • ät Adrian, Leszek und Denton:

          L: „Du bist nicht einmal dazu in der Lage Genderisten und Antideutsche auseinanderzuhalten, obwohl das zwei sehr unterschiedliche (allerdings in diesen beiden Fällen tatsächlich problematische) Strömungen sind “
          – Deine Haarspaltereien zeugen von einem unrealistischen Selbstbild. Linksradikale und Linksextreme sind alles eine Soße: Gegen das Vaterland, männerfeindlich, gendergläubig, gegen Atomkraft, irgendwie bio und ökologisch (außer bei Evolution), europageil, antifa, antira, antiblablabla, gegen AfD&Pegida usw. und so fort.
          Daß es hie und da eine Ausnahme gibt (wie Dich so halb beim Genderismus), ist kein grundsätzlicher Gegenbeweis.

          „Falsch, es gibt auch sowohl Schüler als auch nicht-studierte festangestellte Arbeiter, prekär beschäftigte Arbeiter und Erwerbslose unter linksradikalen Aktivisten.“
          – Klar, massenweise. Alles Arbeiter, Genosse! Blödsinn, die linksextreme Szene besteht fast ausschließlich aus wohlhabenden Bürgerkinderchen, die ausländer- und arbeiterfrei in ihrer akademischen Filterblase leben.
          Arbeiter würden den üblichen linken Unsinn wie Gender oder Antikapitalismus nämlich nicht mitmachen.

          „Es mag in manchen sozialwissenschaftlichen Fächern im Schnitt mehr Studenten mit politisch linken Ansichten unterschiedlichster Art geben, aber es gibt auch genügend andere. “Gehirngewaschen” ist nur eine kleine Minderheit “
          – Im Schnitt? >80%? Statistik? Du hast doch sogar zugegeben, daß Du offen marxistische Lehrer hattest.

          „Keinen der liberalen oder konservativen Studenten, die ich während meiner Studiumszeit kennenlernte, hatte je irgendwelche nennenswerten Probleme mit anderen Studenten mit politisch linken Ansichten (höchstens mal politische Diskussionen).“
          – Stimmt. Konservative sind deutlich toleranter und vielfaltsbefürwortender als die Toleranzfanatiker und „Diversity“-Propagandisten.

          „Die meisten Linken und Linksradikalen sind deutlich toleranter als du.“
          – Das ist nun eine glatte Lüge. Linke Studierxs sind die verbohrtesten und intolerantesten Menschen in dieser Gesellschaft.
          ——–
          A:
          „Dass es nun ein linkes Äquivalent dazu gibt, ist ja wohl kaum abzustreiten.
          ……
          Abgesehen davon, verstehe ich nicht, wieso ein Begriff unseriös sein soll, wenn der Verafssungsschutz diesen erfindet. Ist der Verfassungsschutz unseriös?“
          – Laut Leszek sind Linker halt die Guten. Und Geheimdienste wie der VerfS sind Linken ein Dorn im Auge, weil neben Nazis vor allem sie beobachtet werden.

          ————
          D:
          „“Linksextremismus” bezeichnet die Gegnerschaft zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung nach der Definition des Bundesverfassungsgerichts aus (anarcho-)sozialistischen Motiven.“
          – Richtig. Und viele der Ultralinken lehnen die augenblickliche Ordnung in Deutschland schlicht ab: Kapitalismus, Parlaments-Demokratie, Religion, Freiheit.

          Wie ihre „Utopie“ aussieht, kann man im Geschichtsbuch besichtigen, Kapitel Sowjetunion und Ostzone.

        • @ JC Denton

          „Möchtest du etwa bestreiten, dass beide Linke sind und die freiheitliche demokratische Grundordnung nach der Definition des BVerfG abschaffen wollen?“

          Also, wir kommen offenbar beide zu dem Ergebnis: Unabhängig von der Einstellung zu Themen wie Demokratie, Gewalt oder Meinungsfreiheit dient der vom Verfassungsschutz erfundene pseudowissenschaftliche undifferenzierte Kampfbegriff „Linksextremismus“ keinem anderen Zweck als jeden linken Gedanken an eine freiheitlichere und gerechtere Gesellschaft als die zeitgenössische kapitalistisch-formaldemokratische und jegliches Streben danach als „extremistisch“ zu brandmarken, um dadurch letztendlich zu erreichen, dass sich die Menschen linke Alternativen zum zeitgenössischen System nicht einmal mehr vorstellen können, geschweige denn irgendeinen Schritt in diese Richtung tun.
          „Linksextremismus“ ist also ein reiner Kampfbegriff ohne jeden wissenschaftlichen Wert, der allein der Manipulation der Bevölkerung durch die herrschende Klasse dient, um dadurch die Meinungsfreiheit bezüglich der Gestaltung einer aufgeklärten und demokratischen Gesellschaft zu behindern und demokratisierende emanzipatorische Prozesse möglichst zu unterbinden.

          Beurteilst du deine eigenen liberalen Alternativvorschläge zum bestehenden System (z.B. Ersetzung des parlamentarischen Wahlsystems durch ein Losverfahren) eigentlich auch als „extremistisch“, können wir in deinem Fall jetzt also von „liberalem Extremismus“ sprechen?

        • „können wir in deinem Fall jetzt also von “liberalem Extremismus” sprechen?“

          Also ich würde mich in gewisser Weise durchaus als liberalen Extremisten bezeichnen. Und das GG lehne ich im Großen und Ganzen auch ab. Mit der parlamentarischen Demokratie kann ich dagegen ganz gut leben. Basisdemokratie lehne ich ab.

        • @ Adrian

          „Also ich würde mich in gewisser Weise durchaus als liberalen Extremisten bezeichnen.“

          Na, dann wart mal ab, ob du das auch noch tust, falls der Verfassungsschutz und dessen Haus“wissenschaftlicher“ deine politische Weltsicht so bezeichnen würden und diese Zuordnung in der Öffentlichkeit durchsetzen wollten.

          „Und das GG lehne ich im Großen und Ganzen auch ab.“

          Und warum?

        • „Und warum?“

          Schutz von Ehe und Familie, Wehrpflicht, Sozialbindung des Eigentums, Notstandsgesetz, Relativierung der Grundrechte durch einfache Gesetzgebung, Schutz der „freiheitlich-demoratischen“ Grundordnung

        • @ Axel

          „Richtig. Und viele der Ultralinken lehnen die augenblickliche Ordnung in Deutschland schlicht ab: Kapitalismus, Parlaments-Demokratie, Religion, Freiheit.“

          Kapitalismus und Religion sind nicht Teil der FdGO, ihre Ablehnung ist deshalb nicht extremistisch.

          @ Leszek

          „Also, wir kommen offenbar beide zu dem Ergebnis: Unabhängig von der Einstellung zu Themen wie Demokratie, Gewalt oder Meinungsfreiheit dient der vom Verfassungsschutz erfundene pseudowissenschaftliche undifferenzierte Kampfbegriff “Linksextremismus” keinem anderen Zweck als jeden linken Gedanken an eine freiheitlichere und gerechtere Gesellschaft als die zeitgenössische kapitalistisch-formaldemokratische und jegliches Streben danach als “extremistisch” zu brandmarken, um dadurch letztendlich zu erreichen, dass sich die Menschen linke Alternativen zum zeitgenössischen System nicht einmal mehr vorstellen können, geschweige denn irgendeinen Schritt in diese Richtung tun.“

          Es sollte dich nicht eigentlich nicht wundern, dass der Verfassungsschutz das bestehende System verteidigt und ihre Gegner in bestimmte Kategorien einteilt, wobei diese dann mit einem negativ klingenden Begriff (Linksextremismus, Rechtsextremismus, Islamischer Extremismus) versehen werden. Da kannst du dich jetzt drüber aufregen, aber deine Anarchoföderation würde das auch nicht anders machen, nur bei denen hieße es dann statt „extremistisch“ „reaktionär“, „konterrevolutionär“ oder „faschistisch“.

          „“Linksextremismus” ist also ein reiner Kampfbegriff ohne jeden wissenschaftlichen Wert, der allein der Manipulation der Bevölkerung durch die herrschende Klasse dient, um dadurch die Meinungsfreiheit bezüglich der Gestaltung einer aufgeklärten und demokratischen Gesellschaft zu behindern und demokratisierende emanzipatorische Prozesse möglichst zu unterbinden. “

          „Linksextremismus“ ist ein Kampfbegriff, der politikwissenschaftlich viel Sinn macht.

          „Beurteilst du deine eigenen liberalen Alternativvorschläge zum bestehenden System (z.B. Ersetzung des parlamentarischen Wahlsystems durch ein Losverfahren) eigentlich auch als “extremistisch”, können wir in deinem Fall jetzt also von “liberalem Extremismus” sprechen?“

          Ja, mache meiner Ideen mögen „extremistisch“ sein (Losverfahren gehört aber nicht dazu). Das machst sie ja nicht falsch, nur inkompatibel mit der FdGO.

        • @ Adrian

          „Und das GG lehne ich im Großen und Ganzen auch ab. “

          Sehe ich ähnlich. Zu Deine genannten Punkten kommt noch hinzu, daß das GG scheinbar kaum das Papier wert ist auf dem es geschrieben ist. Siehe Gleichberechtigung.

          Gleichberechtigung ist nicht Gleichstellung, keine Wehrpflicht nur für bestimmte Menschen, Berufsverbote bzw Berufsausschlüße wegen sachfremder Geburtzsmerkmale usw.

          Das GG ist eigentlich ein Witz … 😦

        • @ Leszek

          Du hast vielleicht nicht richtig verstanden.

          Ich halte vom GG nicht sehr viel, weil es nicht das ist was es vorgibt zu sein.

          Ganz besonders stört mich die völlig verlogene Behauptung und das absichtlich gebrochene Versprechung einer Gleichberechtigung.

          Ich wundere mich immer wieder, daß dies kaum jemanden sonst zu jucken scheint … 😦

        • Leszek ist wirklich ein realitätsferner Politphrasendreschender.

          Bei ihm muß man wohl wissen, daß er die Welt in politische Strömungen einteilt und sich stark an Begriffe klammert. Das nennt er dann wissenschaftlich, weil es formal exakt ist.

          Der Realität kommt man so mitunter aber nicht sehr nahe. Diese zwanghafte Fixierung von Leszek auf eine angebliche Wissenschaftlichkeit ist schon possierlich. Gegen Wissenschaftlichkeit ist ja nichts einzuwenden.

          Wohl aber, wenn sie zu einer Art formalistischen Ersatzbefriedigung und akademischen Selbstbeweihräucherung verkommt und man glaubt, nur weil man 20 politologische oder soziologische Begriffe kennt, daß man voll wissenschaftlich argumentiert.

          Es ist schon sonderbar, daß Leszek diese krude Streberhaltung nicht auffällt. Leszek bürstet alle mit den Worten Unwissenschaftlichkeit oder Belege ab. Das ist so krude und zwanghaft. Aber ich wiederhole mich. 🙂

          Ich glaube, Leszek wäre einen Schritt weiter, wenn er erkennt, daß er sich in einem Elfenbeinturm verschanzt und er eine weltfremde Sprache benutzt.

          Er sollte mal versuchen, seine Punkte in einfacher Sprache auszudrücken. 🙂

      • @ Kirk

        „Bei ihm muß man wohl wissen, daß er die Welt in politische Strömungen einteilt“

        Und das ist für ein realitätsgetreues Bild der Wirklichkeit auch richtig so, denn diese Strömungen existieren.

        „und sich stark an Begriffe klammert.“

        Unterschiedliche Begriffe stehen für Unterschiede in den Inhalten.

        „Das nennt er dann wissenschaftlich, weil es formal exakt ist.“

        Richtig Kirk, das ist wissenschaftlich, weil es exakt ist.

        „Der Realität kommt man so mitunter aber nicht sehr nahe.“

        Doch Kirk, nur so. Alles andere führt nämlich zu FALSCHEN Aussagen. Das ist aber das Gegenteil von dem, worum es bei wissenschaftlichen Aussagen geht.

        „Diese zwanghafte Fixierung von Leszek auf eine angebliche Wissenschaftlichkeit ist schon possierlich. Gegen Wissenschaftlichkeit ist ja nichts einzuwenden.“

        Wie man sieht, hast du etwas dagegen einzuwenden. Ich finde es übrigens immer wieder amüsant, dass manche „Antifeministen“ und Gender-Kritiker – zu Recht – die Unwissenschaftlichkeit des Genderismus beklagen, aber selbst in ihren Kritiken nicht die minimalsten Standards wissenschaftlichen Arbeitens einhalten können und noch nicht mal damit klar kommen, wenn jemand bei geistes- und sozialwissenschaftlichen Themen tatsächlich wissenschaftlich arbeitet. 🙂

        „Wohl aber, wenn sie zu einer Art formalistischen Ersatzbefriedigung und akademischen Selbstbeweihräucherung verkommt und man glaubt, nur weil man 20 politologische oder soziologische Begriffe kennt, daß man voll wissenschaftlich argumentiert.“

        Vielleicht solltest du dich lieber auf die Inhalte konzentrieren, dann verstehst du auch das Gemeinte besser.

        „Es ist schon sonderbar, daß Leszek diese krude Streberhaltung nicht auffällt. Leszek bürstet alle mit den Worten Unwissenschaftlichkeit oder Belege ab.“

        Nur wenn dies berechtigt ist.

        „Das ist so krude und zwanghaft. Aber ich wiederhole mich.“

        Das ist vielmehr normales wissenschaftliches Vorgehen und jeder Naturwissenschaftler würde es genauso machen, wenn im Kontext seines Arbeitsfeldes derart schlampig gearbeitet würde und ständig falsche oder unbelegte Behauptungen aufgestellt würden.

        „Ich glaube, Leszek wäre einen Schritt weiter, wenn er erkennt, daß er sich in einem Elfenbeinturm verschanzt und er eine weltfremde Sprache benutzt.“

        Ich glaube eigentlich eher, dass du keine Probleme damit hast, das meiste, was ich sage zu verstehen und ich sehe auch nicht, was an den vorangegangenen Beiträgen besonders schwer verständlich war. Aber notfalls darfst du natürlich gerne nachfragen.

        „Er sollte mal versuchen, seine Punkte in einfacher Sprache auszudrücken.“

        Komisch, dass du das Anderen nicht erzählst, hier gibt es einige Leute, die fachspezifische Begriffe verwenden. Es dürfte allerdings schwer werden über die Sinnhaftigkeit des Begriffs „Linksextremismus“ zu diskutieren, wenn man ihn nicht erwähnen darf und wenn man verschiedene politische Strömungen und ihre Positionen in diese Zusammenhang nicht erwähnen darf.

        • Streber.

          Du hast das Prinzip des Formalismus nicht verstanden, denn darauf beruhen viele deiner Argumentationen. Formale Wahrheiten müssen keine realen Wahrheiten sein, besonders dann, wenn dieses begriffliche Feld zu einer Art Ersatzbefriedigung wird wie bei dir.

          Fachbegriffe dürfen ruhig sein. Das spricht nicht gegen eine einfache Sprache. Andere Leute haben das nicht nötig. Einzig „Chomsky“ fiele mir noch ein, der ähnlich weltfremd drauf war wie Du und bezeichnenderweise dem Namen nach eine ähnlich krude Sicht auf die Welt hat.

          Gründe mal dein eigenes Blog. Das ist nicht gehässig gemeint. Das könnte durchaus interessant werden. So ein Blog ist eine Selbstläuferin. Da mußt du nicht viel tun. Christian wird dich in die Rolle aufnehmen, du mußt deine Beiträge nötigenfalls inserieren und fertig. Ein Beitrag pro Monat reicht, fertig.

          Warum machst du das nicht? Antworte mal darauf.

          Nenne es doch ironisch „Der anarchosyndikalistische Maskulismus mit libertärsozialistischer Ausrichtung“.

    • Mit Saftbeuteln – komm einer Mal darauf. Ich käme darauf gar nicht, ich würde den Saft lieber trinken.

      Ist jedenfalls kein Wunder, dass immer öfter von ein er linken und/oder grünen „SA“ die Rede ist.

      Nee klar mit dem Pädosumpf in den eigenen Reihen machen die das nicht. Ingroup-/Outgroup-Verhalten halt. Also verhaltensbiologisch erklärbares Verhalten bei Leuten, die die Verhaltensbiologie im Bezug aufs menschliche Verhalten völlig ablehnen.

      • „SAntifa“ liest man gern in Foren.
        Stell Dir mal vor, Yasmin Fahimi, Heiko Mittelmaaß oder Ströbele würde von konservativen Aktivisten mit Beuteln attackiert? Das stünde auf Seite eins, und es gäbe x O-Töne „empörter“ Politiker*_Innen, die darin einen Angriff „auf unsere Demokratie“ von rechts sähen.

        Wäre ja im Augenblick durchaus möglich, daß aufgebrachte Bürger die sprachlosen Obergrünen, die sehr genau wußten, was sich in ihren Reihen und in Kreuzberg abspielte, attackieren.

        Erst recht, wenn bekannt wird, daß Künast Sprüche wie „komma, wenn keine Gewalt im Spiel ist“ vom Stapel gelassen hat.
        Und wenn ein Perverser kleine Kinder durch rein psychischen Druck dazu bewegt, sich nicht zu wehren? In Ordnung?

        Ich kann nur hoffen, daß die Affäre die Grünen nachhaltig beschädigt und zeigt, aus welchem Geist Genderismus erwachsen ist.

  4. Jiippiiiieeeeh, Selbermach-Mittwoch. Hier, „liebe“ Femis, nehmt das:

    Und hier, liebe Gendersens, nehmt das:

    Das Special über die Genderei kommt doch erst nächstens Mal, hatte keinen Bock.

      • Dass es keine Umerziehung gemäß der Genderideologie geben sollte. Beide geschlechter dürfen weiterhin ihren Geschlechtsspezifischen interessen nachgehen. Sie geht meist lieber zum Ballet als zum fußball und er umgekehrt.

        Ich selbst habe selbstverständlich auch nichts dagegen, dass man Homos beiderlei Geschlechts ebenfalls lässt, wie sie sind.

        Man muss Menschen generell so lassen, wie sie sind.

        • „Man muss Menschen generell so lassen, wie sie sind.“

          Und wieso sagen diese „Gendergegner“ das dann nicht, sondern knüpfen die individuelle Freiheit der Menschen an Geschlechtsrollen?

          Udn waum betonst Du als erstes, dass beide Geschlechter weiterhin ihren „geschlechtsspezifischen Interessen“ nachgehen dürften, und nicht ihren Interessen?

          „Ich selbst habe selbstverständlich auch nichts dagegen, dass man Homos beiderlei Geschlechts ebenfalls lässt, wie sie sind. “

          Oh, wie nett von Dir. Darf vielleicht auch ein Hetero Dinge tun, die die Gesellschaft als nicht geschlechtsspezifisch betrachtet?

        • „Und wieso sagen diese “Gendergegner” das dann nicht, sondern knüpfen die individuelle Freiheit der Menschen an Geschlechtsrollen?“

          Weil sie halt nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen.

          „Udn waum betonst Du als erstes, dass beide Geschlechter weiterhin ihren “geschlechtsspezifischen Interessen” nachgehen dürften, und nicht ihren Interessen?“

          Weil es hierbei ja um das Geschlechterthema geht.

          „Oh, wie nett von Dir. Darf vielleicht auch ein Hetero Dinge tun, die die Gesellschaft als nicht geschlechtsspezifisch betrachtet?“

          Natürlich darf er es, genau wie ein Homo auch. Zeitunglesen ist eine von vielen nichtgeschlechtsspezfischen Tätigkeiten. Darf jeder und jede.

          Wo ist eigentlich das Problem?

        • „Wo ist eigentlich das Problem?“

          Das Problem ist ganz einfach: Das Video propagiert eine Geschlechtertrennung, Sexismus und Genderismus.
          Jungs sollen Jungs sein dürfen. Ja, natürlich. Aber sie sollten auch Mädchen sein dürfen.

        • „Und wieso sagen diese “Gendergegner” das dann nicht, sondern knüpfen die individuelle Freiheit der Menschen an Geschlechtsrollen?“

          Genau das machen Gendersens doch. Für die ist doch alles Geschlecht. 🙂

          „Jungs sollen Jungs sein dürfen. Ja, natürlich. Aber sie sollten auch Mädchen sein dürfen.“

          Problem ist hier, sie sind keine Mädchen, werden sie auch nie sein können. ZB fehlt ihnen die Erfahrunmg von Anfang im Mädchenkörper zu leben, egal wie sie sich später umbauen lassen. Sie können dies nicht haben.

        • „ZB fehlt ihnen die Erfahrunmg von Anfang im Mädchenkörper zu leben, egal wie sie sich später umbauen lassen. Sie können dies nicht haben.“

          Woher willst Du das wissen? Wenn ich sage, ich bin seit meiner Geburt ein Mädchen im Mädchenkörper der nur wie ein Männerkörper aussieht – was würde das ändern?

          Abgesehen davon, wissen wir doch, was die Demo für alle-Leute damit meinen, wenn sie sagen, Jungs sollen Jungs sein dürfen. Sie meinen, Jungs sollen Fussball spielen und wenn sie groß sind, Titten geil finden. Alles andere wäre schwul und schwul ist böse.

        • „Abgesehen davon, wissen wir doch, was die Demo für alle-Leute damit meinen, …“

          Ist mir wurst, habe ich nix mit zu schaffen.

          „Woher willst Du das wissen? Wenn ich sage, ich bin seit meiner Geburt ein Mädchen im Mädchenkörper der nur wie ein Männerkörper aussieht – was würde das ändern?“

          Nix würde das ändern. Auf Gerede sollte man nicht soviel geben.
          Vielleicht warst Du ja ein Mumpf, ohne es zu wissen oder zu ermumpfen? Der Penis ist und war aber schon noch dran? … Trotz Gerede … :mrgreen:

      • „Und was bedeutet das?“

        Nichts. Es ist bloß eine hohle Phrase. Einfach, weil sich die Macher von dem Video nicht trauen, offen getrenntgeschlechtliche kulturelle Leitbilder zu definieren und zu vertreten.

        Und das tun sie wohlweislich nicht, weil sie diese schlicht nicht sachlich rechtfertigen könnten (natürlich kann eine Frau auch LKW fahren, natürlich kann ein Mann ein Kleid tragen).

        Und weil diese rigiden Leitbilder eine Einschränkung der persönlichen Entfaltungsfreiheit wären, mithin also ein Verstoß gegen die Grundrechte.

        Stattdessen erwarten die Initiatoren des Videos, dass die Schule solche Leitbilder vertritt und gegenüber den Schülern durchsetzt.

        Aber warum sollte die Schule das tun? Es ist nicht ihr Auftrag.

        • Und das tun sie wohlweislich nicht, weil sie diese schlicht nicht sachlich rechtfertigen könnten (natürlich kann eine Frau auch LKW fahren, natürlich kann ein Mann ein Kleid tragen).

          Das Problem ist nicht, dass sie das können, das Problem ist, dass sie das wollen sollen.

        • „Stattdessen erwarten die Initiatoren des Videos, dass die Schule solche Leitbilder vertritt und gegenüber den Schülern durchsetzt.“

          Geht es darum, dass die Schule die Leitbilder aktiv verteidigen soll?
          Oder geht es darum, dass die Schule NICHT die Leitbilder aktiv zerstören soll?

          Ich denke letzteres.

          Warum ist das ein Problem? Findet ihr, es ist die Aufgabe der Schule, Leitbilder zu zerstören?

        • „Findet ihr, es ist die Aufgabe der Schule, Leitbilder zu zerstören?“

          Ich finde, dass es Aufgabe der Schule ist, Kinder zum kritischen Denken zu befähigen.

        • „Ich finde, dass es Aufgabe der Schule ist, Kinder zum kritischen Denken zu befähigen.“

          Hätte ein schönes Schulthema. *Warum haben wir eine Gleichstellungsbeauftragte? Warum darf das kein Mann sein? Was hat das mit Gleichberechtigung zu tun? Warum gibt es Menschen, die glatt glauben wir lebten im Zeitalter der Gleichberechtigung?* 🙂

        • „Ich finde, dass es Aufgabe der Schule ist, Kinder zum kritischen Denken zu befähigen.“

          Kritisches Denken würde beinhalten, dass Kinder – sobald sie dazu in der Lage sind, nicht vorher – sich damit auseinandersetzen, welche Leitbilder es gibt, wieso es in jeder Gesellschaft Leitbilder gibt, welche Indizien es gibt, dass es ohne Leitbilder nicht geht und – der Teil wird dann deinem Anliegen vermutlich gerecht – welche Kosten Leitbilder für Einzelne haben und wie man sie ggf. ändern kann.

          Das ist nicht (oder nur vorgeblich) Ziel des Bildungsplans, gegen den sich das Video richtet.

          Dass die Videomacher ihrerseits mit den Leitbildern ganz zufrieden sind und die gar nicht geändert haben wollen, ist ein Thema, das nicht von dem ablenken sollte, wogegen sich das Video richtet.

        • „Das ist nicht (oder nur vorgeblich) Ziel des Bildungsplans, gegen den sich das Video richtet.“

          Beim Bildungsplan geht es vorrangig um Homosexuelle. Das ist auch das, was den Gegnern sauer aufstößt.

        • @ uepsilonniks

          „Das Problem ist nicht, dass sie das können, das Problem ist, dass sie das wollen sollen.“

          Dürfte wohl eine Definitionssache sein, was man als „sollen wollen“ interpretiert. Die reine Darstellung von sowas dürfte allerdings wohl kaum als Aufforderung es zu wollen angesehen werden, oder?

          @ only_me

          „Oder geht es darum, dass die Schule NICHT die Leitbilder aktiv zerstören soll?“

          Werden vorhandene Leitbilder aktiv zerstört, wenn sie nicht als exklusiv bzw als alternativlos dargestellt werden?

          Ich habe mit Bildungsplan-Gegnern diskutiert, die ernsthaft der Meinung waren, dass alleine die Darstellung der Existenz von abweichenden Lebensweisen ohne eine gleichzeitige Stigmatisierung dieser als „pervers“ oder „abartig“ könnte Menschen dazu bringen, diese Lebensweisen zu übernehmen.

          DAS sind Harcore-Genderistas, die sowas glauben…

        • Es soll eine in intime Persönlichkeit und Individualität eingreifende und missachtende Zwangskultur per Indoktrination von Kindern installiert werden.

          Die Agenda wird unehrlich bemäntelt. M.E. ist das „moderner“ Faschismus.

          Gut zu beobachten jetzt wieder beim Umgang der Grünen mit dem Pädophilie-Skandal.

        • „Beim Bildungsplan geht es vorrangig um Homosexuelle. Das ist auch das, was den Gegnern sauer aufstößt.“

          Nein, es geht um Genda. Genda soll in die Köpfchen der Kinder rein und Gendersens wollen weitere Pfründe.

        • „Werden vorhandene Leitbilder aktiv zerstört, wenn sie nicht als exklusiv bzw als alternativlos dargestellt werden?“

          Wer garantiert, dass das alles ist, was da passieren wird?
          Wer schon mal vom Dissenz e.V. gehört hat, dem gehen doch bei jeder Form von Gender zu Recht die Alarmglocken an.
          Ich glaub nicht dran, dass „einfach nur“ Alternativen dargestellt werden sollen.

          „Ich habe mit Bildungsplan-Gegnern diskutiert, die ernsthaft der Meinung waren, “

          Es gibt unter den Gegnern also Idioten. Und was hast du damit jetzt bewiesen?

        • Wieso wird Homosexualität nun wieder mit dem Gender-Thema vermengt? Was hat die gleichgeschlechtliche Ehe mit gender zu tun?
          (Abgesehen davon, dass es für manche zwingend zur männlichen/weiblichen Gender-Rolle gehört, einen andersgeschlechtlichen Partner zu heiraten)?

          „Es gibt unter den Gegnern also Idioten. Und was hast du damit jetzt bewiesen?“

          Ich habe noch nie eine nicht idiotische Begründung dagegen gehört (also gegen Integration des Themas Homosexualität). Dann müssen die Nicht-Idioten eben auch mal den Mund aufmachen und nicht nur den Idioten das Feld überlassen.

        • „Wieso wird Homosexualität nun wieder mit dem Gender-Thema vermengt?“

          Weil es in deren Sicht, eben was damit zu tun hat. Denn wenn WIR UNSERE Kinder nicht vom Thema Homosexualität fern halten, könnten diese homosexuell werden und das wäre schlimm, weil Homosexualität schlimm ist.

          „Ich habe noch nie eine nicht idiotische Begründung dagegen gehört (also gegen Integration des Themas Homosexualität).“

          Der Penis gehört in die Unterhose und wenn Man verheiratet ist auch ab und an in die Vagina. Gott will das so, weshalb er den Penis auch so geschaffen hat, dass er in Vagina, Po und Mund passt – ähm, Vagina, nur Vagina! Zum Babies machen. Babies sind unsere Keimzelle.

        • „Wieso wird Homosexualität nun wieder mit dem Gender-Thema vermengt? “

          Frag die Bildungsplanschreiber und die LSGBT usw Verbände, warum die das machen. Ich vermute sie versprechen sich Vorteile, uA rein persönliche in Form von schön Fördergels und Pfründen.

          „Wer verbrüdert sich denn?“

          Na, Queer mit Gendersens. Sosammen soll’s mit dem Rüssel in die Steuergeltöpfe gehen.

        • @onlyme
          „Ich glaub nicht dran, dass “einfach nur” Alternativen dargestellt werden sollen.“

          Wozu könnte die Propagierung von Homosexualität dienen?

          Will man das antike Griechenland kopieren? Da war die Homosexualität instituionalisiert, zur Erhöung der Schlagkraft der Armee. Eine Minderheit von Soldaten musste eine gewaltige Überzahl Sklaven in Schach halten.

        • „Ich habe noch nie eine nicht idiotische Begründung dagegen gehört (also gegen Integration des Themas Homosexualität). “

          Entweder bin ich seit jeher extrem pragmatisch, oder auf eine merkwürdige Art pervers.
          Seit ich mich für Mädchen/Frauen interessierte – also seit meiner Teenie-Zeit, hatte ich immer ein wohlwollendes Verhältnis zu Schwulen, weil sie als Konkurrenten im Wettstreit um die Mädchen ausfielen.

          Bis heute kann ich die ganze Diskussion über die richtige Einstellung zur eigenen Sexualität nicht nachvollziehen.
          Mir sind also die Gendas genauso zuwider, wie deren radikale Gegner, die Homosexualität als Perversion bezeichnen.

          Und – mal ehrlich – die geilsten Feten sind doch die auf dem Christopher Street Day.

        • „Wozu könnte die Propagierung von Homosexualität dienen?“

          Möglicherweise, um schwule und lesbische Schüler dabei zu unterstützen, dass ihr Leben lebenswerter wird.

        • @ Atacama

          „Ich habe noch nie eine nicht idiotische Begründung dagegen gehört (also gegen Integration des Themas Homosexualität).“

          Zumindest habe ich ausser angstgetriebenen, irrationalen Begründungen (wie die oben von mir zitierte) und einer ausgeprägten Homophobie dahinter auch nichts an Begründungen gehört.

          Ich bin da aber offen und warte gespannt.

          @ ddbz

          Wüsste nicht, wo im Zusammenhang mit den Bildungsplänen Steuergelder an Lobby-Verbände fließen. Du?

        • „Und – mal ehrlich – die geilsten Feten sind doch die auf dem Christopher Street Day.“

          Ach, Du bist einer von denen, die da hingehen, mitmachen, aber dann beim Sex abwinken, weil Du ja so hetero bist. Sehr ineffezient. Find ich nicht gut…

        • @adrian
          „Möglicherweise, um schwule und lesbische Schüler dabei zu unterstützen, dass ihr Leben lebenswerter wird.“

          Ich hoffe natürlich du hast recht.
          Alleine, mir fehlt der Glaube. Seit wann gibt es etwas geschenkt?

          Ausserdem: stört dich die giftige Sektiererei in den Queer-Kreisen nicht? Die scheinen gar nicht tolerant miteinander umzugehen.

        • „stört dich die giftige Sektiererei in den Queer-Kreisen nicht?“

          Doch. Deshalb bin ich ja nirgendwo Mitglied und bezeichne mich auch nicht als queer. Queer ist ein linkspolitischer Kampfbegriff, ein neuer Versuch von Linken, neue revolutionäre Subjekte zu kreieren, die man im Kampf gegen den weißen, männlichen heterosexuellen Kapitalismus verwenden kann.

        • @ Adrian

          „Queer ist ein linkspolitischer Kampfbegriff, ein neuer Versuch von Linken, neue revolutionäre Subjekte zu kreieren, die man im Kampf gegen den weißen, männlichen heterosexuellen Kapitalismus verwenden kann.“

          Absurder Stuss!

        • „Ach, Du bist einer von denen, die da hingehen, mitmachen, aber dann beim Sex abwinken, weil Du ja so hetero bist. Sehr ineffezient. Find ich nicht gut…“

          Ach, ich finde, dass ich nicht alles voll bis zur Neige ausnutzen muss.
          Und mich trotzdem amüsieren kann 🙂 .

          Ich finde auch gotische Kathedralen atemberaubende Werke der Baukunst. Muss ich – Agnostiker – jetzt zum Katholizismus konvertieren?

          Außerdem springen nach meinem Eindruck auch nicht alle Homos auf dem CSD ständig in irgendwelche Büsche 😀

    • „Wenn ich Personalverantwortung hätte, wären WHM meine letzte Wahl.“
      Boa, ist die haßerfüllt. Zum Glück kriegt sie keinen Job, wie sie in der SZ gejammert hat (jammern durfte).
      Anhand ihrer Fotos im Netz würde ich sie als lesbisch einschätzen. Mal wieder das klassische Bild: Da bringt jemand seine ganz eigene Perspektive in die Genderei ein, die für alle gelten soll.

  5. Wird ja gerade durch alle Medien getrieben, was haltet Ihr eigentlich von der Homo-Ehe?

    Um mal einen streitbaren Input zu geben:
    Kann mann(sic!) machen, muss man(sic!) aber nicht.

    Begründung:
    Im Rahmen der sozialen Bindung ist das Geschlecht unerheblich, also wäre eine enge soziale Bindung zwischen zwei Menschen rechtlich gleich zu stellen, vollkommen unabhängig vom individuellen Geschlecht.

    Aber:

    Gemeinsam gezeugte Kinder können (ohne extreme künstliche Hilfe) nur in einer biologisch gegengeschlechtlichen Beziehung entstehen; somit ist eine gleichgeschlechtliche Beziehung mit einer gegengeschlechtliche Beziehung nicht zu vergleichen und eine Anders(-Ungleich)behandlung beider Beziehungsformen könnte so gerechtfertigt sein.

    Exkurs:

    Könnte man das Vorhandensein von Nachwuchs als konstituierenden Faktor für eine (zu priviliegerende) Familienstruktur heranziehen und auf dieser Basis Unterschiede definieren?

    • „Gemeinsam gezeugte Kinder können (ohne extreme künstliche Hilfe) nur in einer biologisch gegengeschlechtlichen Beziehung entstehen“

      Unsinn. Ein schneller Wichs in ein Kondom reicht völlig aus.

      Die Konservativen haben bis heute nicht verstanden, dass wenn das Rechtskonstrukt der Ehe an gemeinsam gezeugte Kinder geknüpft wäre, die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare nie eine Chance gehabt hääte und auch nie gefordert worden wäre – niemals hätte gefordert werden können.

      Wer aber Ehe nur auf der Basis unterschiedlichen Geschlechts definiert, muss sich nicht wundern, wenn er im Zeitalter der Gleichberechtigung, letztlich die Ehe für alle öffnen muss.

      • Wer aber Ehe nur auf der Basis unterschiedlichen Geschlechts definiert, muss sich nicht wundern, wenn er im Zeitalter der Gleichberechtigung, letztlich die Ehe für alle öffnen muss.

        Ist das jetzt schwule Logik?
        😉

        • Nein, das folgt der Logik eines Gemeinwesens, welches sich formal der Gleichheit vor dem Gesetz von Mann und Frau verschrieben hat.

          Ist doch ganz einfach: Wenn ich als Mann jede dahergelaufene Barmieze heiraten darf, und der Staat in seiner Verfassung die Gleichheit von Mann und Frau postuliert, dann frage ich mich irgendwann, warum ich nicht auch jeden dahergelaufenen Barkeeper heiraten darf.

        • Aber die Definition zielt ja gerade darauf ab, die gleichgeschlechtliche Ehe zu verhindern. Die müsste notwendigerweise geändert werden, um die Ehe gleichgeschlechtlichen Paaren zu öffnen.

          Mach Dir nichts draus, das ist Heterologik.

        • @ Peter
          Darum geht es doch: Eine Ehe auf der Basis unterschiedlichen Geschlechts zu defninieren, ist im Zeitalter der Gleichberechtigung der Geschlechter ebensowenig haltbar, wie die Definition der Ehe als zwischen Menschen gleicher Rasse.

      • „Unsinn. Ein schneller Wichs in ein Kondom reicht völlig aus.“
        Um Kinder zu zeugen ja, um eine langfristige Partnerschaft mit dem anderen biologischem Elternteil einzugehen auch, aber dann ist es keine Homoehe;-).

        • Um Kinder zu zeugen ja, um eine langfristige Partnerschaft mit dem anderen biologischem Elternteil einzugehen auch, aber dann ist es keine Homoehe;-).

          Es wäre auch keine Ehe, solange man nicht heiratet. Worauf willst Du also hinaus?

        • „Worauf willst Du also hinaus?“
          Ist es erforderlich, dass der Staat eine heterosexuelle Beziehung mit einer homosexuellen Beziehung gleichstellt?
          Brauchen wir zur Definition von zwischenmenschlichen Beziehungen den Staat?
          Warum wird die Priviligierung auf die Beziehungen zwischen 2 Menschen beschränkt?
          Was soll der Scheiss?

          Kann denn mal einer an die Kinder denken !!1!elf!

        • „Ist es erforderlich, dass der Staat eine heterosexuelle Beziehung mit einer homosexuellen Beziehung gleichstellt?“

          Wenn die eine Beziehungsform Privilegien auf der Basis des Geschlechts des Partners besitzt, dann ja.

          „Brauchen wir zur Definition von zwischenmenschlichen Beziehungen den Staat?“

          Ja, weil wir in einem Staat leben. Die Definiton zwischenmenschlicher Beziehungen lässt sich daher nicht vermeiden. Es geht schon bei der Frage los, wer Familienangehöriger ist, wer Verwandter und wer nur Bekannter.

          „Warum wird die Priviligierung auf die Beziehungen zwischen 2 Menschen beschränkt?“

          Das weiß ich nicht. Polygamie zu legalisieren ist m. E. folgerichtig und richtig.

        • „Wenn die eine Beziehungsform Privilegien auf der Basis des Geschlechts des Partners besitzt, dann ja“
          Wenn das einzig und allein darauf beruhen würde, könnte ich Dir Recht geben.
          Ich sehe jedoch auch unterschiedliche (tlw. geschlechtsabhängige) Privilegien mit unterschiedlichen Verpflichtungen gekoppelt. Eine komplette Gleichstellung ist daher m.E. allein aus biologischen Gründen nicht möglich.

          „Das weiß ich nicht. Polygamie zu legalisieren ist m. E. folgerichtig und richtig.“
          Polygamie ist als zwischenmenschliche Möglichkeit faktisch legalisiert, jedoch nicht als staatliche Institution gefördert. Kann ich mit leben.

        • „“Ist es erforderlich, dass der Staat eine heterosexuelle Beziehung mit einer homosexuellen Beziehung gleichstellt?“

          Nein, ist nicht erforderlich. Vor allem westliche Staaten halten nicht viel von Gleichberechtigung, also brauchen sie es auch hier nicht.

          Oder anders, er könnte, muss aber nicht, der Staat …

        • Icke:
          „Ich sehe jedoch auch unterschiedliche (tlw. geschlechtsabhängige) Privilegien mit unterschiedlichen Verpflichtungen gekoppelt.”

          Adrian:
          „Welche denn?“

          Icke:
          Das ist jetzt aber wirklich eine rethorische Frage oder kannst Du Dir (oder alternativ ein biologischer Mann Deines Vertrauens) ernsthaft vorstellen, genügend Körperflüssigkeiten;-) bereit zu stellen, um ein Kind die ersten 6 Monate seines Lebens vollumfänglich zu versorgen?
          Die meisten Frauen können das (zumindest die Mutter meines Kindes).

        • „oder kannst Du Dir (oder alternativ ein biologischer Mann Deines Vertrauens) ernsthaft vorstellen, genügend Körperflüssigkeiten;-) bereit zu stellen, um ein Kind die ersten 6 Monate seines Lebens vollumfänglich zu versorgen?“

          a) Ja, kann ich, das ist sogar sehr simpel.
          https://www.muttermilch-boerse.de/

          b) Was hat das mit der Ehe zu tun? Fließt die Muttermilch nur, wenn Frau verheiratet ist?

        • ät Adrian:
          nicht kaufen, selba machen;-).

          Ernsthaft:
          Im Endeffekt kann man quasi jede biologische Funktion und Funtionalität technisch substituieren; das war nicht meine Frage, die Frage steht immer noch, ob das wirklich gleich zu stellen ist.

          Und wenn ja warum.

        • „die Frage steht immer noch, ob das wirklich gleich zu stellen ist“

          Es geht ja auch nicht um die Gleichstellung der Kindersäugung, sondern um die Öffnung der Ehe.

        • ät Adrian
          „Es geht ja auch nicht um die Gleichstellung der Kindersäugung, sondern um die Öffnung der Ehe.“
          Du bist ein phöser Rabulistiker.

          Ansonsten, um meine Eingangsfrage und meine eigene Einstellung aufzulösen, ich als Hete in einer nicht staatlich aber trotzdem stabilen Zweierbeziehung mit Kind oute ich ich mich als Preusse im Sinne von:
          „Soll doch jeder nach seiner Facon seelich werden“

        • “Warum wird die Priviligierung auf die Beziehungen zwischen 2 Menschen beschränkt?”
          @adrian
          Das weiß ich nicht. Polygamie zu legalisieren ist m. E. folgerichtig und richtig.

          Vielleicht ist Polygamie nicht mit dem Prinzip *Gleichberechtigung* vereinbar? Denn der eine Partner hat ja zwei andere, die sich den einen teilen müssen…

          Bei einer homosex. Dreiecksbeziehung könnte das weniger gravierend sein…

          (ich dachte nur drüber nach, interessantes Problem)

      • Eine Frage an Adrian: Warum eigentlich wollen die Queers (oder wie auch immer die gewünschte Bezeichnung sein mag) ausgerechnet heutzutage noch die Ehe für sich geöffnet haben?

        Geht es um den Steuervorteil und die einfachere juristische Handhabung? Das würde ich verstehen. Aber dann sollte man doch eigentlich den Steuervorteil allein an Kinder binden, denn da müsste ja das Förderinteresse des Staates in Wirklichkeit liegen, jedenfalls wenn man die religiöse Brauchtumspflege außer Acht lässt.

        Oder worum geht es da sonst? Ich sehe das im Kontrast zu einer rapide ansteigenden Unwilligkeit der Heteromänner zu heiraten. „Weise Männer heiraten nie“ ist aus einer RedPill-Perspektive aus so vielen Gründen klar. Und nicht alle davon haben mit Folgen für die sexuelle Spannung zu tun.

        Die Ehe ist ein Kernelement der alten patriarchalen Ordnung. Eingebettet in den religiösen Kontext mit dem ganzen spirituellen Drum und Dran und ganz unbedingt „bis das der Tod uns scheidet“ (nur das bindet so, dass man nicht gegeneinander arbeiten sollte) machte das Sinn. Aber das war die alte Ordnung, der man über Zeit immer mehr Teile weggeschlagen hat, ohne zu verstehen, welche Bedeutung sie im Gesamtzusammenhang der Regelungen zum Sozial- und Sexualverhalten hatten. Mit der Folge, dass heute niemand mehr versteht, was von den „Ruinen“ wie der bürgerlichen Ehe bis zur Scheidung zu halten ist. Warum wollen die Queers in diese Ruinen einziehen, wenn die Heteros gerade merken, dass sie nicht mehr funktionieren?

        • „Warum eigentlich wollen die Queers (oder wie auch immer die gewünschte Bezeichnung sein mag) ausgerechnet heutzutage noch die Ehe für sich geöffnet haben?“

          Das musst Du die Queers fragen.

          „Aber dann sollte man doch eigentlich den Steuervorteil allein an Kinder binden, denn da müsste ja das Förderinteresse des Staates in Wirklichkeit liegen, jedenfalls wenn man die religiöse Brauchtumspflege außer Acht lässt.“

          Ja, auf einmal kommen sie alle an mit ihrer Kinderförderung. Jahrzehntelang, nach Einführung der Pille und Gleichstellung unehelicher Kinder, war das alles völlig egal. Ehe musste selbstverständlich als heterosexuelle Institution privilegiert werden, unabhängig ob Kinder, oder nicht. Aber nun, da die Homos über die Ehe herfallen, da fällt einem auf einmal ein, dass man vielleicht, doch eher nur Kinder fördern sollte.

          „Ich sehe das im Kontrast zu einer rapide ansteigenden Unwilligkeit der Heteromänner zu heiraten.“

          Das kann ich verstehen, ich würde auch keine Frau heiraten wollen.

          „Warum wollen die Queers in diese Ruinen einziehen, wenn die Heteros gerade merken, dass sie nicht mehr funktionieren?“

          Weil „wir“ Queers keine Heteros sind udn daher spezifische heterosexuelle Probleme mit der Ehe nicht haben. Und weil wir Queers noch jede Ruine aufgepeppt haben. Innenarchitektur udn Dekoration können wir meisterhaft.

        • @Adrian: Ich sehe schon, dass die Ehe unter Schwulen viel besser funktionieren könnte. Vielleicht hatte ich schon mal erwähnt, dass ich mit einem schwulen Pärchen befreundet bin, um deren Beziehung ich die durchaus beneide. Die sind schon ewig zusammen, leben in einem kleinen rosa Häuschen (kein Witz) und obwohl es da auch einen männlicheren und einen weiblicheren Teil gibt, leben die meinem Eindruck nach tatsächlich die „Equalist Fantasy“ von füreinander da sein, in guten wie in schlechten Zeiten, die mit Frauen nunmal nicht funktioniert.
          Aber der Punkt ist doch: Wozu brauchen 2 schwule Männer das Konstrukt der Ehe dabei? Sie war ein patriarchales Werkzeug um „open Hypergamy“ der Frauen zu unterdrücken und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass diese Frauen im Alter versorgt sind. 2 schwule Männer können das aus Vernunft, Romantik oder was auch immer einfach durchziehen und damit glücklich sein. Sie brauchen die Institution der Ehe gar nicht dafür.
          Und gleichzeitig macht die Ehe als Institution auch für die Gesellschaft keinen Sinn mehr, wenn sie diesen althergebrachten Zweck ohnehin nicht mehr erfüllen kann.

      • „Die Frage ist doch, ob man Leute mit gleichen Gefühlen die gleichen rechtlichen Möglichkeiten, sich zu binden gibt. Die ehe ist ja auch nicht an Kinder gebunden“

        Genau das ist ja meine Frage; ist es ein „naturalistischer Fehlschluss“ Gleiches mit Gleichem zu vergleichen und was ist eigentlich im Falle von Partnerschaften „gleich“? Entscheidet die soziale Zusammengehörigkeit oder die biologische Möglichkeit zur aktiven Arterhaltung?

        • „Entscheidet die soziale Zusammengehörigkeit oder die biologische Möglichkeit zur aktiven Arterhaltung?“

          Was hat die Ehe mit Arterhaltung zu tun? Und inwiefern kann ich als Homo die Art nicht erhalten? Mit einem schnellen Wichs könnte ich mehr Lesben zu Müttern machen, als ihr Heteros mit Eurem klassischen Geschlechtsverkehr.

        • Zu Müttern machen ja, das Problem bei der Arterhaltung ist, die Gören durchzubringen, und dazu gehört ein bisschen mehr als flinke Pelle;-).

    • „Könnte man das Vorhandensein von Nachwuchs als konstituierenden Faktor für eine (zu priviliegerende) Familienstruktur heranziehen und auf dieser Basis Unterschiede definieren?“

      Ja, könnte man. Das Rechtskonstrukt wäre sehr simpel: Gemeinsame Kinder qualifizieren automatisch für das Rechtsinstitut der „Schmehe“ oder ähnliches, mit bestimmten Rechten und Pflichten.

    • Kinder sind keine notwendige Bedingung für eine Ehe. Im Ehegelübde steht auch nichts von Kindern sondern nur davon, in guten wie schlechten Zeiten füreinander zu sorgen.

      Ich kann teilweise Personen verstehen die Ehe als rein religiöse Institution verstehen und in dem Fall ist Ehe(Schließung) ja auch mit allerlei Ritualen verbunden. Oder auch kulturelle Dinge wie 7 Dinge, die eine Braut braucht, etwas Blaues, etwas Geborgtes usw. Das würde bei zweigeschlechtlichen erstmal nicht funktionieren, sofern man keine eigenen Rituale entwickelt.
      z.B könnte man ja theoretisch (oder hätte man schon vor Jahrtausenden) zwei Bräutigamme im Wald aussetzen und sie müssen dann zu zweit einen Hirsch erlegen und je größer der ist, desto glücklicher und stärker die Ehe 😀 oder so und für zwei Frauen gibt es dann andere Rituale.

      Aber die rein juristische Ehe sollten alle dürfen, zumal es da um eine Menge Rechte und Pflichten (wobei die Pflichten haben sie ja alle schon) geht, die mit Kindern nichts zu tun haben.
      Und Auswirkungen auf Heterosexuelle hat es mMn überhaupt nicht, geschweigedenn, dass die aus Verwirrung plötzlich anfangen gleichgeschlechtlich zu heiraten bloß weil es dann geht.
      Man braucht doch nur in Länder zu gucken, wo die Ehe offen ist, dass da nichts passiert.
      Selbst Frankreich scheint sich ja einigermaßen beruhigt zu haben (und ist sogar von Heteroseite aus in die Partnerinstitutionen der Homosexuellen eingedrungen im Zuge der Vereinnahmung des sog. pac durch heteros) oder gab es nochmal Demos gegen die Eheöffnung?

      • ät Atacama
        „Und Auswirkungen auf Heterosexuelle hat es mMn überhaupt nicht, geschweigedenn, dass die aus Verwirrung plötzlich anfangen gleichgeschlechtlich zu heiraten bloß weil es dann geht.“
        Ja, darum ging es mir ja, die Homoehe eigentlich hat eigentlich überhaupt keine Auswirkungen auf die Heten; meine Provokation war ja der Gedanke, dass die Heten ggf. Privilegien haben, die aufgrund von der Funktion bei der Arterhaltung gerechtfertigt sind.

        • Sie haben aber auch Privilegien vor Gericht (Aussageverweigerungsrecht) oder im Erbrecht oder im Mietrecht oder Besuchsrecht im Krankenhaus usw.
          z:b darf ein ehepartner in der Wohnung des Ehepartners leben bleiben wenn dieser stirbt, im Falle einer LP ist das nicht so (es sei denn, es wurde inzwischen geändert).

          „Was stört eigentlich ein Ehepaar, wenn die Nachbarn verheiratet sind und wenn nicht, was stört die dann wenn die verheirateten Nachbarn zwei Männer sind?“

          Ja eben.

          Ich halte das für reichlich paranoid. Ich habe die Argumentation in Erinnerung, dass die Ehe dadurch „entwürdigt“ wird, wenn „jeder“ das darf, dadurch würden die heteros dann auch nicht mehr wollen und es markiert einen Dammbruch, sodass man dann „alles“ erlauben muss, z.B Ehe zwischen Mensch und Hund, Ehe zwischen Mutter und Kleinkind, Ehe zwischen Opa und Enkelin, Ehe zwischen Fahrrad und Mensch etc.
          Apocalypse sozusagen.

        • @ Ata

          „und es markiert einen Dammbruch, sodass man dann “alles” erlauben muss, z.B Ehe zwischen Mensch und Hund, Ehe zwischen Mutter und Kleinkind, Ehe zwischen Opa und Enkelin, Ehe zwischen Fahrrad und Mensch etc.“

          Hoffentlich! Ehe zwischen allen einwilligungsfähigen und dazu bereiten Menschen, auch Mehrfachehen ohne zahlenmäßige Begrenzung. Spricht wegen mir nix gegen …

  6. Könnte man das Vorhandensein von Nachwuchs als konstituierenden Faktor für eine (zu priviliegerende) Familienstruktur heranziehen und auf dieser Basis Unterschiede definieren?

    Soweit steuerliche Ermässigungen und materielle Unterstützungen angesprochen sind, lassen sich diese nur durch die finanzielle Mehrbelastung durch Kinder rechtfertigen. Die Ehe als solche sollte nicht das Kriterium sein, um Steuerabzüge oder Unterstützungen zu ermöglichen.

      • Mein grosses Auto, Roll Reus, macht mir auch finanzielle Mehrbelastung, bekomme ich auch Unterstützung bitte?

        Kannst du verschrotten. Tja, es wird dich schockieren, aber der Gesetzgeber behandelt Kinder nicht wie materielle Objekte.

        • Doch macht er das, so wie Du. Beide betrachtet ihr Kinder als finanzielle Mehrbelastung….

          Das ist schlicht und einfach eine Tatsache.

        • „Das ist schlicht und einfach eine Tatsache.“

          Na siehst Du, sind wir doch einer Meinung. Meine Karre kost nunmal auch Geld und wenn Du mir nochmal Verschrotten vorschlägst, dann würde ich Freigabe zur Adoption raten … 🙂

        • „Doch macht er das, so wie Du. Beide betrachtet ihr Kinder als finanzielle Mehrbelastung.“

          Kinder sind definitiv eine Mehrbelastung, an der die gesamte Gesellschaft ein Interesse hat. Das im Gegensatz zu einem Konsum-/Luxus-objekt.
          Nichtsdestotrotz werden viele Aufwendungen fälschlicherweise als staatliche „Wohltaten“ missverstanden, bzw. verkauft.
          Das Kindergeld ist nichts anderes, als die Vorab-Erstattung der auf das Kind erhobenen Umsatzsteuer, auf Basis eines Freibetrags, der jedem Erwachsenen genauso zusteht.
          Für Kinder gibt’s keinen Cent mehr.
          Ich will jetzt nicht wieder in das Lamento einsteigen, wonach barunterhaltspflichtige Väter nur den halben Freibetrag anerkannt bekommen, obwohl sie den Unterhalt auf Basis des GESAMTEN Freibetrags zu leisten haben.
          Aber während Kinderlose ihr Einkommen wertsteigernd anlegen können, investieren Eltern in ihre Kinder – und wischen sich als Rentner die Nase, denn dann bekommen sie Rente nach den gleichen Maßstäben, wie die Kinderlosen. Und ihre Kinder tragen die Lasten ihrer Eltern und der kinderlosen Nachbarn gleichermaßen.

          Ich hatte das mal mit meiner damaligen (vor etwa 15 Jahren) kinderlosen Freundin, die ziemlich genau das gleiche Einkommen hatte, wie ich, durchgerechnet.
          Sie kann danach – wie damals durchgerechnet – beim Renteneintritt lächelnd auf ein Vermögen tief im 6-stelligen Bereich blicken, während ich noch heute Angst haben muss, dass mein Auto mal altersbedingt schlapp macht.

          Ich will nicht über die Existenz meiner Kinder jammern, sind sie mir doch lieb und teuer und auch ein Anker in meinem Leben. Aber tatsächlich umverteilt der Staat Vermögen von den Familien mit Kindern zu den Kinderlosen.
          Und das ist nicht gerecht.

        • „Das Kindergeld ist nichts anderes, als die Vorab-Erstattung der auf das Kind erhobenen Umsatzsteuer, …“

          Oha, Lapsus.

          Natürlich (?) gibt es noch keine Umsatzsteuer auf Kinder.
          Ich meinte die Steuer auf Kleidung und Nahrung für das Kind.

        • @carnofis
          auf die Einkommenssteuer ist das eine vorweggenommene Erleichterung, das Kindergeld…
          Wer gar nicht soviel EKSt entrichten muss, kassiert dann netto.

        • „Wer gar nicht soviel EKSt entrichten muss, kassiert dann netto.“

          Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.

          Das Kindergeld ist KEINE Erleichterung auf die Einkommenssteuer, sondern eine teilweise Rückzahlung der Steuern, die z.B. als Umsatzsteuer beim Kauf von Kinderkleidung anfällt.
          Das liegt von der Grundidee her daran, dass jedem Menschen – also auch einem Kind – ein Minimum zum Leben bleiben muss, das nicht besteuert werden darf. Das nennt man das „sächliche Existenzminimum“, oder „Kinderfreibetrag“. Er liegt, glaub ich, immer noch bei 2.184 €.
          Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand ein Kind mit weniger, als den genannten Betrag unterhalten kann.
          An der Stelle gibt es also noch keine Ungerechtigkeit.

          Problematisch – aber vom BVerfG abgesegnet – ist, dass entsorgte Väter Unterhalt auf Basis des doppelten Kinderfreibetrags leisten, aber nur die Hälfte erstattet bekommen, weil der Gesetzgeber sagt, dass Barunterhalt und Betreuung äquivalent sind und somit der Mutter die andere Hälfte zusteht.
          Aber auch in diesem Fall beschubsen die Roben eigentlich die gesamte Triade aus Vater/Mutter/Kind, weil das Geld eben diesem System vorenthalten wird.

        • @Carnofis
          Kindergeld und Kinderfreibetrag sind zweierlei, werden aber nach Günstigerrechnung gegeneinander aufgerechnet. Frag mich aber bloss nicht nach Details!!
          Das mit den geschiedenen Vätern ist natürlich gar nicht fair.

    • Völliger Unsinn (deshalb steht es auch nur bei „Vice“). Da Gehirn ist hervorragend dazu geeignet, eigene Realitäten zu konstruieren und Lügen als Wahrheiten anzuerkennen.

      • Man kann nicht gleichzeitig lügen (bewusst die Unwahrheit sagen) und die Lüge für wahr halten. Bei Leuten mit Wahnvorstellungen o. ä. ist das natürlich nochmal was anderes.

    • Schlusssatz Video 1:

      „Für alle anderen Männer gilt: Große Brüste und lange Beine“

      Ich finde es immer wieder klasse, wie gut andere Menschen über meine sexuellen Vorlieben Bescheid wissen wollen. Ich stehe nicht auf (übergroße) Brüste, es ist viel mehr die Form, Beschaffenheit (Nippel) und Haut die mich wahnsinnig macht. Und Männer sind gar nicht sooooo oberflächlich? Ach nee!!!!!!!!!!!

      Eine verantwortungsbewusste Frau sei die bessere Mutter finden diese, trotz Minititten und kurzen Beinen. Das ist ja blöd für die Mädels, die einem verantwortungslosen Lifestyle anhängen und denken mit ein bisschen Klimpern mit den Augen wird er schon spurten.

      Nein das reicht maximal für zwei/drei ausgedehnte Wochenenden, aber nicht für eien langfristige Beziehung. Was sagt uns das eigentlich über die stetig niedrige Geburtenzahl bei Vorhandensein wirkungsvoller Verhütungsmittel?

      Meine Implikation wäre schon wieder ziemlich politisch unkorrekt. Sind Frauen doch das begabtere, das besser gebildete Geschlecht…

  7. Lutz – der ‘Frühstecher’

    Das Thema Frühsexualisierung von Kindern war ja auf diesem Blog schon des öfteren ein Thema. So z.B. in diesen Beiträgen:

    ‘Pipimann’ trifft ‘Pipifrau’
    Silikonpenis mit Führerschein
    “Mein erstes Kondom” …

    Nun hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) aber noch einen oben drauf gesetzt, bzw. lässt endgültig die Hosen runter, um im Kontext der Überschrift zu bleiben. Lutz, so heißt der Knabe, ist aber kein ‘Pädophiler’ sondern lediglich eine Puppe für Vorschulkinder – und er wird auf der “didacta“, einer Messe mit dem Claim “alles für die bildung” (O-Ton) eifrig beworben:

    https://emannzer.wordprss.com/2015/05/27/lutz-der-fruhstecher/

    • Hab ihn auch gesehen. Sehr guter Film.

      Wenn man den Film natürlich nur durch die jeweiligen ideologischen Brillen betrachtet, wird man sich selbstredend ärgern 😉

    • Erschreckend, daß Hollywood, das bislang einzig an Zuschauerzahlen interessiert war, eine Genderkommissarin beschäftigt. Zum Glück wohl nur pro forma; die Olle durfte ein paar Anmerkungen machen, und fertig. Daher rührt wohl die Szene mit der Aufschrift „Ich bin kein Besitz“ in der Kemenate der geflohenen Frauen.
      Was die Kommissarin wohl verdient hat?
      Wehe uns, wenn der Quatsch Schule macht, und die Radfems bald inhaltlich Einfluß nehmen können. Filme, deren Inhalt politisch redigiert wurde, kennt man sonst nur aus Nordkorea oder vielleicht noch Rußland.

      • @Axel:

        Die Frau wurde ja nicht feministische Kommissarin, die dafür sorgen sollte, dass der Film auch ja irgendeine Ideologie vertritt engagiert, sondern als jemand, der sich mit dem Getue afrikanischer Warlords auskennt.
        Also als Sachverständige. Solche für Filme hinzuzuziehen ist absolut üblich. Und als solche scheint sie mir (=kein Sachverständiger) einen ganz guten Job gemacht zu haben. Das Leid, welches Frauen in solchen Systemen erleben wurde thematisiert, doch ebenso das männliche Leid. Wir können nicht nachvollziehen, was davon auf sie zurück geht, aber in dem Bereich, für den sie zuständig war, war alles gut. – Da halte ich es nicht für ganz abwegig, es ihr gut zu schreiben.

        Wie Adrian schon nachhakte: Die Aussagen, dass Frauen (als Untergruppe der Menschen) kein Eigentum sind, ist ja schlicht und ergreifend richtig. Egal, ob das nun eine Feministin oder sonst jemand sagt.

        Wie ich immer sage, es gibt verschiedenste Arten von Feminismus und der dieses Films ist eben die Sorte, die auf Gleichberechtigung hinaus will, Rollen zwar löst (sowohl Max als auch Nux dürfen Schwäche zeigen, ohne deshalb schlecht dargestellt zu werden), aber auch nicht verbietet (beide bleiben doch toughe Krieger). Nur, weil man von anderen Feminismusarten soviel Mist erlebt hat, sollte man nicht gleich vermuten, dass an etwas, das gut geworden ist, Feministinnen keinen Anteil haben können.

    • @ DMJ

      Hab den Film auch mittlerweile gesehen, war ebenso begeistert, dass der Film hält, was der Trailer verspricht und kann deiner Rezension voll zustimmen, gerade die Sache mit der Charakterisierung von Nux finde ich interessant.

      Hinsichtlich „feministischer Propaganda“ fand ich den Film sogar angenehmer als die übliche Hollywoodnummer mit der toughen damsel in distress und den männlichen Kugelfängen.

      Mad Max darf nicht nur Schwäche zeigen, sondern auch Charlize Theron ordentlich eine reinsemmeln, ohne dass dies als „Gewalt gegen Frauen ist besonders schlimm und Gewalt gegen Männer eigentlich ganz lustig“ skandalisiert wird.

      Max und Furiosa sind in dem Sinne auf Augenhöhe, dass wer austeilt auch einzustecken hat.

      Auch das Matriarchat in Form der alten Mütter auf Motorrädern kommt gar nicht mal so gut weg, da sie den befreiten Sexsklavinnen erstmal wie auf dem Sklavenmarkt das Gebiss begutachten und sich über das gute „Menschenmaterial“ freuen.

      Eigentlich sogar herrlich unideologisch, das Ganze.

      @ Axel

      Hast du den Film eigentlich gesehen oder basiert deine Kritik aus
      Erzählungen aus zweiter Hand?

      • @ichichich:
        Absolute Zustimmung!

        Als Max mit Furiosa und ihrem Team aneinander geriet, verkrampfte ich mich schon, weil ich jeden Moment erwartete, nun würde der Boden mit ihm gefeudelt, damit wir sehen, dass hier Girl Power am Werk ist.
        Aber nein: Er darf zuschlagen und weil seine Gegnerin eine toughe Kriegerin ist, ist das auch kein Problem. Entsprechend ist es auch kein Problem, wenn dann er sich eine fängt.

        Zweites Augenbrauenhochziehen, als die eine Alte der Schwangeren wünscht, sie möge Glück haben und eine Tochter bekommen. – Doch wird ja eben diese Alte abgebügelt, als sie von ihren zahlreichen Abschüssen schwärmt: „Ich dachte, ihr Frauen wärt eigentlich weiter.“
        Da wird ja sogar ausdrücklich gesagt, dass Frauen eben nicht an sich besser sind, sondern eben hier auch der Gewaltlust verfallen sind. Und die Zahnprüfung der Neuankömmlinge wird auch kein versehentlich gewähltes Bild gewesen sein.

        „Fury Road“ is wirklich ein Musterbeispiel dafür, wie Gleichberechtigung in einem Film unverkrampft und unterhaltsam praktiziert werden kann, selbst wenn es um Geschlechterthemen geht.

        • @Alex:
          Ich kann in der Tat nur dazu raten!
          Wie gesagt, völlig unabhängig von allen Geschlechterfragen (die sich einem da ja auch nicht aufdrängen, ist man eben nicht wie wir darauf geprägt), ist es einfach einer der aufregendsten, spektakulärsten Actionfilme, die ich überhaupt je gesehen habe. 🙂

        • @ Alex

          Wenn du generell Actionfilmen nicht abgeneigt bist, ist der Film auf jeden Fall empfehlenswert. Die eigentliche Story ist sehr simpel (was jetzt IMO kein Indiz für Anspruchslosigkeit ist, bei den besten Hitchcockfilmen ist das ebenfalls der Fall), der Film tut aber auch nicht so, als sei die Handlung an sich sehr komplex – was angenehm ist und durchaus nicht immer üblich im Actiongenre.

          Es ist sehr visuell erzählt, die Charaktere sind vordergründig sehr plakativ, aber es spielen sich viele Nuancen unter den Charakteren ab (oft durch Blicke etc.).

          Wie gesagt, wenn der Trailer einen anspricht, wird der Film einen nicht enttäuschen.

          Zum Femi/Masku-Aspekt noch (ACHTUNG eventuell (geringgradige) SPOILER):

          – das „Schwächezeigen“ von Mad Max ist nicht so blöde, dass er zwar die ganze harte Arbeit und Schurken erledigen muss und dann mal zwischendurch weinen darf, sondern wirklich in dem Sinne, dass er, wenn er nach den ganzen Strapazen einer Etappe erschöpft ist und nach kurzem Schlaf Furiosa am Steuer abwechseln will, sie ihm sagt, er soll erstmal ausschlafen – also so, wie man es sich auch im Real Life wünscht.

          – (SPOILER): Die „damsel in distress“ (eine nackte, um Hilfe rufende Schöne im Käfig) ist sogar enthalten, Mad Max Reaktion darauf: „it is a bait“ (das ist ein Köder) 😀

        • Es gibt bald noch einen Film der gute Kritiken bekommen hat.

          Ein Junge in Finnland der von seinem Vater als Weichei angesehen wird, muss als Initiationsritus eine Nacht im Wald verbringen und ein Tier erlegen als Männlichkeitsbeweis. Zutrauen tut man es ihm kaum.
          Im Wald beobachtet der Junge den Absturz der Air Force One und der Präsident, der mit einer Rettungskapsel überlebt hat, läuft ihm über den Weg.
          Es stellt sich heraus, dass Terroristen den Präsidenten töten wollen und eine Jagd durch die finnische Wildnis entbrennt bei der das Leben des Präsidenten in den Händen eines 13 jährigen liegt. Es kann sich ja jeder denken wie das ausgeht, aber ich finde, der Trailer sieht interessant aus. Vermutlich eine Mischung aus White House Down und Auf der Flucht und vermutlich auch für jüngeres actioninteressiertes Publikum.

  8. Das
    *******GenderGaga des Mittwochs*******************
    – von Birgit Kelle inspiriert –

    Wer´s noch nicht kennt:
    Antje (Lann) Hornscheidt, berüchtigte statushohe Professix, und Lady bitch-ray („Dr. Votze“, Harald Schmidt) finden Sprachhygiene super:

      • das kommt sogar noch mit Bezug auf „je suis Charlie“ daher, ekelhaft:

        „#JeSuis EinKopftuchMädchen!“

        „Selbstermächtigung“ hört sich vermutlich nicht zufällig faschistisch an.

      • Na dann schauen wir mal, wann die „gebildeten, modebewussten und souveränen“ Frauen hierzulande sich dazu selbst ermächtigen, konsequent eine Entwicklungsstufe weiter zu gehen:

        😉

        • In Kreuzberg und Neukölln schon zu besichtigen. OK, Burka gleich vielleicht nicht.
          Alles „selbstbewußte“ Frauen? Jaja, selbstbewußt und superfundamentalistisch.

          Die Gastarbeiterfrau in W-Deutschland trug früher übrigens selten Kopftuch. Früher.

  9. Ich habe mir mitm’s Ausführung bezüglich der Wissenschaftstheorie der Naturwissenschaften, vor allem der Absatz mit dem Falsifikationismus nach Popper, durchgelesen und stelle mir gerade eine Frage.

    Hoffentlich kann sie mir wer beantworten.

    Laut des Falsifikationismus reicht ein Fall von hunderten aus, um eine gängige Vorstellung zu widerlegen. Wie verhält sich nun die Biologie im Lichte dieser Tatsache? Vor allem bezogen auf evolutionsbiologische Tatsachen?

    Nehmen wir die Erkenntnis her, dass Männer im Durchschnitt öfters zu körperlicher Gewalt neigen als Frauen. Spricht hier der Zusatz „im Durchschnitt“ nicht schon gegen den Falsifikationismus, da nicht ausschließlich >alle Männer< damit gemeint sein können?

    Falls ja, so geht man ja von einer wahrscheinlichkeitsbedingten Realität diesbezüglich aus, sehe ich das richtig? Falls nein, welchem Modell bedient man sich anstatt dem Falsifikationismus?

    • @slavo, ich versuchs mal zu demonstrieren, dein Beispiel ist aber schwammig vorgegeben. Ich formulier´s mal um, in der Hoffnung es wird dann klarer.

      Die Hypothese, die wir testen wollen wäre:
      „Männer neigen im Durchschnitt öfters zu körperlicher Gewalt.“

      Moment aber, diese Hypothese ist gar nicht falsifizierbar. Da sie schon einräumt, daß es haufenweise Männer gibt, die eben nicht gewalttätig sind. Das hattest du selbst schon so gedacht, wie es scheint.

      Wir können aber denken, die Statistik könnte hier weiterhelfen, dies wäre dann deine „wahrscheinlichkeitsbedingte Realität“. Wobei Realität nie allein „wahrscheinlichkeitsbedingt“ sein kann, außer es wäre der reine Zufall, wie Würfeln, was wir hier gar nicht untersuchen wollen. Realitäten, die durch Gesetzesmässigkeiten zustandekommen kann man aber ebenfalls durch die Betrachtung und Auswertung von Wahrscheinlichkeiten erfassen (und dies ist die wissenschaftliche Modellvorstellung, dass Statistik weiterhilft, Realitäten aufzudecken).

      Wenn wir uns jetzt damit begnügen, überprüfen zu wollen, ob diese Hypothese stimmig ist oder nicht rennen wir sofort in zahllose weitere Probleme rein: welche Zahlen können wir nehmen, um „Gewalt“ messbar zu machen – Anzeigen bei der Polizei wegen Körperverletzung?
      Können wir hier überhaupt verläßliche Daten bekommen? Ist es nicht zu erwarten, daß die Datengrundlage verzerrt sein wird, wenn man weiss, dass allenthalben dazu aufgerufen wird, Gewalt gegen Frauen zu verdsammen und anzuzeigen, die Gewalt gegen Männer jedoch kleinzureden und abzutun?
      Man sieht: keine tolle Ausgangsbasis für eine kritische Beschäftigung mit der Ausgangshypothese und falisfizierbar ist da schon gleich gar nichts.

      Eine falsifizierbare, wissenschaftlich begründete Hypothese hingegen sähe so aus:
      „Männer neigen immer zu Gewalt (weil dies evolutionär so vorgegeben ist, wie die Geschlechtsorgane zB)“.

      Kommt mir jetzt so absurd vor, daß sie sich von selbst erledigt, diese Hypothese.

      Sieht also so aus, als sei das Problem keins der Naturwissenschaft, der Biologie…

      (Bitte ggf um Kritik, ich weiss mein Beitrag ist ein wenig einseitig, es ging mir vor allem um die Falsifizierbarkeit und dass statistische Methoden hier nicht weiterhelfen, sondern nur Ersatz sind, um überhaupt eine wissenschaftliche Behandlung zu ermöglichen).

    • @slavo, seit der quantenmechanik weiß man, dass eigentlich alle aussagen statistischen charakter haben. es gibt stets nur eine wahrscheinlichkeit für das eintreten eines ereignisses. diese Wahrscheinlichkeit muss aber mit der realität übereinstimmen. tut sie es nicht ist die theorie falsifiziert.

      es ist in der tat so, dass man viele ereignisse messen muss, um eine wahrscheinlichkeitsaussage zu falsifizieren. das ist in der tat aufwendiger, als bei deterministischen aussagen, ändert aber nichts am prinzip der falsifikation, denn dies ist lediglich ein reality-check: stimmt meine theorie mit der realität überein.

      • @albert
        „seit der quantenmechanik weiß man, dass eigentlich alle aussagen statistischen charakter haben.“

        Quanteneffekte spielen in der Makro-Welt aber keine Rolle. Und daher sind die statistischen Betrachtungen dazu auch gar nicht nötig. Die Wahrscheinlichkeit eines nach oben fallenden Apfels ist praktisch unendlich gegen Null 😉

    • @slavo: „… Erkenntnis her, dass Männer im Durchschnitt öfters zu körperlicher Gewalt neigen als Frauen. Spricht hier der Zusatz „im Durchschnitt“ nicht schon gegen den Falsifikationismus…“

      Es handelt sich hier überhaupt nicht um eine wissenschaftliche Aussage, dazu ist sie viel zu ungenau, um nicht zu sagen schlampig formuliert. Es ist nämlich in vieler Hinsicht unklar, was überhaupt gemeint ist, d.h. zunächst müßten diese Unsauberkeiten behoben werden:

      1. Was genau ist „körperliche Gewalt“?

      2. Welche Population ist gemeint? Deutschland? Saudi-Arabien? die ganze Welt?

      3. Wann „neigt ein Mann zu Gewalt“? Wenn er wenigstens 1, 3 oder 5 Gewalttaten gem. § xyz auf dem Kerbholz hat?

      Bei solchen Unklarheiten kann man manchmal auf ein intuitives Vorverständnis verweisen (in einer Diskussion). Für einen Beweis oder eine Widerlegung müssen diese Annahmen aber explizit gemacht werden.

      4. Den Begriff „im Durchschnitt öfter“ kann man am ehesten auf die Anzahl der Gewalttaten pro Mann beziehen, das ist eine numerische Größe, von der man das arithmetische Mittel bilden kann.

      Alternativ kann aber auch der Anteil der Männer bzw. Frauen gemeint sein, die wenigstens eine Gewalttat auf dem Kerbholz haben. Das ist etwas anderes, hier paßt der Begriff Durchschnitt nicht mehr.

      5. Welcher Beobachtungszeitraum ist gemeint?

      Wenn es z.B. die letzten 20 Jahre sind, alle obenstehenden Unklarheiten beseitigt sind und wenn dementsprechende Daten verfügbar sind, dann braucht man diese Daten nur auszuwerten und kann damit beweisen, daß die Behauptung stimmt oder nicht stimmt. Auch wenn es sich hier um viele Daten handelt, die Struktur der Aussage ist ziemlich einfach, es ist eine simple Faktenaussage. So ähnlich wie die Aussage „München hat am Stichtag X insg. Y Einwohner.“ Für solche simplen Faktenaussagen braucht man keinen Falsifikationismus, man kann die Aussage direkt durch Überprüfung beweisen. Insb. ist diese Aussage keine Prognose.

      Wenn man die Daten nicht hat, dann ist die Aussage weder beweisbar noch widerlegbar, es handelt sich dann um eine Spekulation, für die es bestenfalls Indizien geben kann.

      Wenn die Aussage hingegen so gemeint ist, daß in bestimmten künftigen Beobachtungszeiträumen die Beobachtung eintreten wird, dann liegt eine Prognose vor, und auf die könnte man das Denkmuster des Falsifikationismus anwenden.

      • Danke für die Erklärung, jetzt ist es mir vieles klarer!

        Es lag wohl an meiner zu kurzen und unpräzisen Ausführung, ich wusste nämlich nicht, dass sich daraufhin so ein breites Feld an Fragen und Problemen eröffnen würde.

    • Hm, als jemand der ja auch gern unter maskulistischen Gesichtspunkten Filme sieht, scheint mir der Test auch ziemlich am Thema vorbei.
      Wie ja der Text (und Bechdel selbst!) sagt, zeigt ja auch der Ursprungstest nicht wirklich die „Frauenfreundlichkeit“, sondern nur die Gewichtung, dieser Test hingegen will auf etwas anderes hinaus – und dabei mangelt es ihm absolut an der Universalität des Vorbilds.

      Vaterrolle, Gewalttätigkeit und Interesse des Love Interest sind ja Spezialfälle, die nicht in jedem Film vorkommen, die Frage, wer mit wem spricht, aber so ziemlich schon.

      Bin natürlich dafür, problematische Konstruktionen aufzudecken, aber man sollte tatsächlich nicht das Kind mit dem Bade ausschütten.

  10. BREAKING: Why #ChuckCJohnson Was Suspended From Twitter For Journalism

    May 25, 2015 by Charles C. Johnson

    I am an award-winning journalist who has exposed frauds, ended careers, and been profiled in major publications. And now I’m trending on Twitter while my account, @chuckcjohnson, is suspended on Twitter.

    Last night I tweeted that I was interested in doing some research on the twitter user, @deray a.k.a. DeRay McKesson.

    @Deray is a leader of the anti-cop astroturfing currently hitting the inner city black community.

    I’ve already exposed the activist, @ShaunKing, for being a fraud and potentially stealing some money from Tamir Rice. And I’ve been working with the ATF to bring justice to Michael Brown’s pastor who burned down his own church. I sued on my own dime to get Michael Brown’s juvenile records (which we are appealing to the Missouri Supreme Court.)

    Of course I knew this would happen. Twitter has a serious problem with investigative journalism that breaks the mold.

    http://gotnews.com/breaking-why-chuckcjohnson-was-suspended-from-twitter-for-journalism/

    Milo Yiannopoulos live with Charles C Johnson

  11. Der nächste Opfer-Sündenbock Masche der dekadenten gesellschaftlichen Daueropfer Prellerinnen … gerade von Jessica Valenti endorsed.

    Heraus- und ins Gesichthängen von Arsch und Cleavage um dann zu „Objektifizierung“ zu damseln.

    Students Are Fighting Back Against School Dress Codes With #CropTopDay

    A Canadian high schooler is using the hashtag to take a stance “against the sexualization of women’s bodies.”

    http://www.buzzfeed.com/laurenstrapagiel/students-are-fighting-back-against-school-dress-codes-with-c#.rjYXeJj0x

  12. No One Wants To Live In A World Of Uncircumcised Penises

    by Milo Yiannopoulos

    Your penis is not a perfect, special snowflake. There are objective standards of beauty for men, just as there are for women. For the edification and enjoyment of your female partners, not to mention the quality of oral sex you’ll get throughout your life, you should get circumcised. And you should do it to your newborn sons, too, as early into their lives as possible.

    http://www.breitbart.com/london/2015/05/28/no-one-wants-to-live-in-a-world-of-uncircumcised-penises/

        • „So nach dem Motto Schönheits-OP ist in … eine gay’isch Sache?“

          Ich find unbeschnittene Schwänze meistens schöner. Aber darum geht es ja auch nicht.

        • @ pet/adrian
          Von diesem Autor kann man nun *gar nicht* erwarten, dass er Beschneidung befürworten würde, von der site auch nicht. Der Text hat jede Menge Übertreibungen, die auch ein Befürworter nie so schreiben würde. Ein klarer Fall von Ironie!

        • Wenn ihr „UK Rape Culture“ von Sargon noch nicht gesehen habt, hier kommt Milo (der mit der blondierten Matte) und der Chef von breitbart (der hagere) vor. Sagt alles, wo die stehen. Der clip lässt wirklich tief blicken, daher die Empfehlung über die beiden Akteure hinaus!
          youtube.com/watch?v=OB6zMIrIx-g

        • Der haut echt rein in die Ironie-Suppe.

          Nebenbei, das mit der geringeren Übertragung von Geschlechtskrankheiten ist eines der üblichen falschen pro-Beschneidungs-„Argumente“.
          „Vaccination“ ist aber Impfung und daher ein völlig falscher Begriff an dieser Stelle.
          Da ich von der Ironie überzeugt bin, nehme ich an, dieser Begriff wurde bewusst falsch gewählt, um die Impfgegner zu treffen, die ja immer aus dem feministischen, alternative Heilungsmethodenfreaks – Umfeld kommen …..

        • Allein der letzte Abschnitt:
          „Get the snip and you end up cleaner, sexier, better in bed and less prone to disease. What’s not to love? And I say this, I may as well confess to you, as someone who, despite matrilineal Jewish heritage, never got it done, and is too much of a coward to book myself in for it as an adult. Spare your kids the same conundrum. Women don’t want to hurt your feelings, so they say it’s fine and they don’t mind. But they do. Cut your kids.“

          Ich hab´s zwar selbst nicht und fürchte mich davor, aber lasst´s nur mit euren Kindern machen….

          Nie im Leben würde jemand so reden, würde er es ernst meinen.
          Der Text ist voll mit solchen Überspitzungen.

          Fast alle Kommentatoren blicken die Ironie, man kann hier wohl Sarkasmus sagen, nicht….

        • @adrian/pet
          Der fragliche Artikel mit der vermeintlichen Verherrlichung der Beschneidung hat mittlerweile fast 2000 (!) Kommentare hervorgerufen. Nur eine kleine Minderheit sieht Ironie und Satire und merken das höchstens zaghaft an, die meisten sind völlig angepisst.
          Meiner Meinung nach zeigt das, wie wenig kritisch tatsächlich gelesen wird. Da bringt einer völlig unsinnige und überzogene Argumente vor und stellt sich noch ausdrücklich als Heuchler hin und keinem fällt´s auf.
          Traurig, das Ganze. Kein Wunder, dass jeder Mist, wie Feminismus zB, geglaubt wird. 😦

      • Was hälst Du denn für den Grund, daß die Iren sogar in einer Volksabstimmung für die Homoehe gestimmt haben? Ohne „top-down“-Befehl?
        Nach meiner Ansicht liegt es an zu strenger Glaubensaufsicht der Katholischen Kirche, ähnlich in Spanien. Hätten die sich früher liberalisiert und ihre Pädos sofort verknackt, hätte der Genderblödsinn auf der Insel keine Chance gehabt.

        • „Was hälst Du denn für den Grund, daß die Iren sogar in einer Volksabstimmung für die Homoehe gestimmt haben? Ohne “top-down”-Befehl?“

          Den selben Grund, aus dem die Bevölkerung aller westeuropäischen Staaten, plus die USA, für die Homo-Ehe stimmen würden, wenn man sie denn ließe:
          Viele kennen mittlerweile homosexuelle Menschen, persönlich oder um zwei, drei Ecken.
          Viele verstehen im Zeitalter von außerehelichem Sex, Kindern und Pille die Aufregung um die angebliche Besonderheit der Ehe als zwingend heterosexuelle Institution nicht mehr.
          Viele haben selbstredend auch von der Kirche die Nase voll.

        • ät Adrian:

          „Viele verstehen im Zeitalter von außerehelichem Sex, Kindern und Pille die Aufregung um die angebliche Besonderheit der Ehe als zwingend heterosexuelle Institution nicht mehr.“
          – Diese Zersetzungsphänomene würde ich auch am Werke sehen. Wir sind einfach zu reich.

          „Viele haben selbstredend auch von der Kirche die Nase voll.“
          – Lustigerweise vor allem von der evangelischen Kirche, die in Sachen Gender, Antifa und tralala die Nase vorn hat.

      • Aha, Genderapologet. Gib es doch einfach zu, Leszek.
        Und Eure Unterstützung des Homogenderismus in der „linken“ Maskulismusszene halte ich für rein taktisch.
        Hoffmanns Applaus für die Zirkusattraktion Wurst- haha.

        Mal abgesehen vom Inhalt: Der BILD-Mann ist ganz schön mutig. Geradezu tollkühn, sich gegen den grassierenden Geschlechts- unbd Sexualitäts-Wahn zu stellen.

        So viel cohones in der Hose hätte ein Linksextremer nicht.

        • „Geradezu tollkühn, sich gegen den grassierenden Geschlechts- unbd Sexualitäts-Wahn zu stellen.“

          Mag Dir schleierhaft vorkommen, aber die meisten sehen in der Ehe für alle kein Geschlechts- oder Sexualitätswahn, sondern betrachten das als eine Frage von Fairnes und Gleichberechtigung.

        • @ Axel

          „Aha, Genderapologet. Gib es doch einfach zu, Leszek.“

          Nö, traditioneller Anarchist, meine Genossen haben sich schon für Homosexuelle eingesetzt lange vor der zweiten Welle der Frauenbewegung geschweige denn vor der dritten.

          „Und Eure Unterstützung des Homogenderismus in der “linken” Maskulismusszene halte ich für rein taktisch.“

          Da irrst du dich allerdings gewaltig. Vielleicht solltest du Arnes Artikel mal lesen. Der schöne Slogan „Der Kampf für Schwulenrechte ist ein Kampf für Männerrechte“ stammt ursprünglich übrigens von mir.

          „Hoffmanns Applaus für die Zirkusattraktion Wurst- haha.“

          Arnes 2007 erschienenes, zweites männerrechtliches Buch „Männerbeben“ enthielt bereits ein Interview mit einem Transgender-Aktivisten (S. 449 – 461).

          „Mal abgesehen vom Inhalt: Der BILD-Mann ist ganz schön mutig. Geradezu tollkühn, sich gegen den grassierenden Geschlechts- unbd Sexualitäts-Wahn zu stellen.“

          Ja, Wahnsinn, er brabbelt albernes reaktionäres Zeug in einer reaktionären Zeitung und kriegt auch noch Geld dafür.

        • @axel

          „Und Eure Unterstützung des Homogenderismus in der “linken” Maskulismusszene halte ich für rein taktisch.
          Hoffmanns Applaus für die Zirkusattraktion Wurst- haha.“

          Was soll denn schlimmes passieren, wenn Homosexuelle genau wie Heterosexuelle behandelt werden? Warum soll man das nur aus „taktischen Gründen“ für gerecht halten können?

        • „Was soll denn schlimmes passieren, wenn Homosexuelle genau wie Heterosexuelle behandelt werden?“

          Na, wenn Homosexuelle genau wie Heterosexuelle behandelt werden, woher soll Axel dann noch wissen, ob er eine Frau oder einen Mann heiraten soll?

        • @christian und @adrian, das argument mit der gleichbehandlung ist in diesem zusammenhang nichtig. man hat sich dazu entschlossen eine gesellschaftliche gruppe zu privilegieren indem man ihnen besondern schutz zu teil werden lässt. wenn diesen schutz jeder geniessen würde, wäre es kein schutz mehr.

          ich sehe keinen anlass homosexuelle paare in besonderer weise zu schützen und deshalb bin ich gegen die homo-ehe.

          • Um eine bestimmte Gruppe zu privilegieren braucht man aber einen besonderen Grund. Warum sind heterosexuelle Paare schutzwürdig, und zwar unabhängig davon, ob die Kinder haben oder ansonsten irgendwelche Anforderungen erfüllen?

        • richtig, @christian. ich vermute, dass der für das überleben einer gesellschaft notwendige potentielle nachwuchs der grund für den besonderen schutz war. die paar kinderlosen hetero-paare nahm man billigend in kauf.

          das kann man heute noch genauso sehen, den die homo-paare beteiligen sich ja nur zu einem verschwindend geringen teil an der reproduktion. sollte sich da mal etwas ändern, dann kann man wieder darüber reden.

        • … und zu den kindern homosexueller paare: ihnen ist von anfang an leid zugefügt worden. das kind wächst nicht mit den leiblichen eltern auf. das ist so angelegt und anders gar nicht möglich. das ist kein erstrebenswerter und somit förderungswürdiger zustand.

          das ist eine zugespitzte formulierung. wer sich um kinder kümmert, sollte unterstützt werden und wird es auch. aber das konstrukt kind eines homo-paares ist kein erstrebenswertes ideal.

        • ät Adrian und Leszek und Chistian und Alberto:

          A;
          „Mag Dir schleierhaft vorkommen, aber die meisten sehen in der Ehe für alle kein Geschlechts- oder Sexualitätswahn“
          – Die Rede war vom Gendertralala.

          „woher soll Axel dann noch wissen, ob er eine Frau oder einen Mann heiraten soll?“
          – Die Pointe zündet jetzt irgendwie nicht, Genosse. Du wirst ja schon wie jeder Bürger behandelt, hast sogar Privilegien, und ich heirate Dich trotzdem nicht. Ganz sicher.
          ———-
          L:
          „Nö, traditioneller Anarchist, meine Genossen haben sich schon für Homosexuelle eingesetzt lange vor der zweiten Welle der Frauenbewegung geschweige denn vor der dritten.“
          – Mit Bildungsplänen? Und wer nicht proschwul war, wurde sozial bestraft.

          „Der schöne Slogan “Der Kampf für Schwulenrechte ist ein Kampf für Männerrechte” stammt ursprünglich übrigens von mir.“
          – Schau an, ein Anarchist als Stichwortgeber in der Männerrechtsszene. Laß das lieber nicht bekannt werden. Die meist konservativen Maskulisten dürften nicht so begeistert sein.

          Und was würden die Linken sagen, wenn sie hörten, daß ein Anarcho bei den Maskus ist? Mh. Entweder Du bist unten durch, oder sie freunden sich mit Maskulismus an.
          Bei dem Grad der politischen Konformität würde ich ersteres vermuten.

          „Ja, Wahnsinn, er brabbelt albernes reaktionäres Zeug in einer reaktionären Zeitung und kriegt auch noch Geld dafür.“
          – Du weißt, daß die BILD stramm gegen Pegida ist und einen Redaktör gefeuert hat, der Kritik am Islam gewagt hat zu formulieren? Verbohrt und vernagelt würde ich eher die Organe der Gegenseite nennen: jungle world, taz, f-rundschau, Junge Welt.
          Und Du bist wirklich der Meinung, eine konservative Meinung kann -selbst in der BILD – heute noch so geäußert werden? DER Mann ist mutig!

          C:
          Warum soll man das nur aus “taktischen Gründen” für gerecht halten können?
          – Die Schwulen sind schon von den LSBTIGenders in beschlag genommen. Und die aktivistischen Schwulen machen andersrum bei den linken Gendas mit.
          Daß Arne H mit seiner Männerpolitik auch Schwule mitnimmt, ist logisch. Aber der Jubel bei LSBTI-Zirkusnummern? Grotesk.

          Alberto:

          „ich vermute, dass der für das überleben einer gesellschaft notwendige potentielle nachwuchs der grund für den besonderen schutz war. die paar kinderlosen hetero-paare nahm man billigend in kauf.“
          – Na logisch, irgendwelche Liebeleien muß man ja nicht großartig institutionalisieren. Und die kinderlosen Ehepaare sind meist nicht dran schuld, medizinischer Fehler. Heute wie damals: Früher war Kinderkriegen Standard (damit die Ehe); heute heiraten die, die Kinder kriegen wollen (OK, nicht alle). In beiden Fällen ist die Ehe ans Kinderkriegen gekoppelt.
          Alles andere wäre ja auch Blödsinn: Warum Steuererleichterung, wenn da zweie nur zusammenleben?

          Wenn zwei Schwule ein Kind adoptieren/kaufen, müßte ihnen natürlich auch der günstige Steuersatz genehmigt werden.

        • “Der Kampf für Schwulenrechte ist ein Kampf für Männerrechte”

          Schwulenrechte sind Männerrechte sind Menschenrechte.

          Wer bezweifelt, daß Homosexualität „natürlich“ (im lockeren Sinne) ist? Niemand, der sich auskennt würde ich behaupten. Etwas was natürlich ist, kann aber nicht verwerflich sein.

          Der „Gendertrallala“ kann überhaupt kein Grund sein, etwas gegen Schwule zu haben. Gerade wenn man sich von Gender distanzieren will. Denn Gender sagt, daß Homosexualität frei wählbar ist. Was die interessante Konsequenz hat, dass sie dann tatsächlich kritisierbar wäre. Was wiederum merkwürdige Allianzen mit sich zu bringen scheint….

          “Die Ehe zwischen Mann und Frau ist einzigartig” aus der „Bild“ ist ein völlig hohler Slogan, denn die Ehe zwischen Männern und Frauen ist genauso „einzigartig“. Was wollte uns „Bild“ also sagen?

          Wenn die Ehe tatsächlich als besondere Institution für die Kinder angesehen werden würde, dann würde der Staat die Ehe doch fördern und gleichberechtigt machen, satt durch einseitige Gesetze zum Voteil eines Partners zu belasten?

          Ach, ist es nicht eine Diskriminierung, wenn die Lebenspartnerschaft nicht hetreo-Paaren offen steht?

        • „Die Rede war vom Gendertralala.“

          Der Ausgangspunkt war doch Irland, und das Referendum zur Ehe, oder nicht?

          „Und Du bist wirklich der Meinung, eine konservative Meinung kann -selbst in der BILD – heute noch so geäußert werden?“

          Wurde doch so geäußert, oder nicht?

        • „Denn Gender sagt, daß Homosexualität frei wählbar ist.“

          Ist sie ja mittlerweile auch. Ich habe frei gewählt, schwul zu leben.

          „Was die interessante Konsequenz hat, dass sie dann tatsächlich kritisierbar wäre.

          Na dann kritisiere mal los.

        • @ C, Alex
          Na schön. Wie wäre es bei 50/50 Bisexuellen? Deren freie Entscheidung, nichts mit Männern zu haben, wäre ja auch nicht anders, als die freie Entscheidung von Heteros, nichts mit anderen Frauen zu haben.

          • Warum willst du das Konzept „freie Entscheidung“ hier überhaupt so dringend anwenden? Natürlich kann sich ein Mensch entscheiden es mit wem oder was auch immer zu machen. Die Vorlieben beeinflussen diese Entscheidung aber sehr maßgeblich. Ohne sozialen Druck gibt es keinen Grund für einen schwulen sex mit Frauen zu wählen. Und auch der bisexuelle steht nur aufgrund seiner biologischen Vorlieben überhaupt vor der Wahl.

          • @ C
            Weil mir eine Welt lieber ist, in der ich entscheiden kann, konsensual zu schlafen mit wem ich will, ohne mich dafür zu rechtfertigen. Alles andere läuft doch darauf hinaus, dass wenn Homosexualität frei gewählt wäre, dann ist sie zu verurteilen. Also befreien wir die armen Sünder doch von ihrem Leiden, notfalls mittels Gentechnik. Irgendwann.

            Ja, der Bisexuelle hat die Wahl. Genau wie Du. Schläfst Du mit allen Frauen, die Dir das erlauben würden?

          • Den naturalistischen Fehlschluss abzulehnen ist vollkommen unabhängig davon, ob die Wahl frei ist.
            Selbst wenn man bestimmte Frauen ablehnt ändert das nichts daran, dass einen als heterosexuellen Mann Männer nicht sexuell interessieren

          • Aber der Bisexuelle könnte gemäß seiner Biologie auch nur Frauen nehmen. Wäre es demnach okay, wenn er einen Mann nimmt?

          • Natürlich wäre es okay. Er kann machen, es er will. Aber der Umfang seiner Entscheidung ist dennoch geprägt von seiner Biologie. In anderer Ausrichtung würde er eben eines der Geschlechter gar nicht in die Wahl aufnehmen. Die moralische Bewertung ist aber davon unabhängig

          • Ach ja? Du meinst weil männer es trotz Androhung der Todesstrafe dennoch heimlich mit Männern getrieben haben? Oder weil sie ihre Homosexualität unterdrückt und nicht ausgelebt haben?
            Wenn arme Menschen von Wasser und Brot lebten, zeigt das dann, das Gesellschaft stärker ist als unsere Vorliebe für gehaltvolleres essen?

          • Da wird die Homosexualität immer noch erheblich ihr leben bestimmen, weil er es unterdrücken muss. Es ist kein Sieg. Er entscheidet nicht heterosexuell zu sein, er entscheidet sich, seine Homosexualität zu unterdrücken. Er wird zB sehr wenig sex mit seiner Partnerin haben etc. Der kurze Rock der schönen Sekretärin wird in ihm nach wie vor keine srxuellen Gefühle hervorrufen, der heiße Teamkollege beim Fußball beim duschen hingegen schon.

        • @ Axel

          „Laß das lieber nicht bekannt werden. Die meist konservativen Maskulisten dürften nicht so begeistert sein.“

          1. gibt es ziemlich viele linke und liberale Maskulisten.
          2. orientieren sich linke und liberale Maskulisten ganz bestimmt nicht an den oftmals beschränkten Auffassungen konservativer Maskulisten. Unter konservativen Maskulisten war „Linke sind die Pest“ schon vor Jahren ein zentraler Slogan. Der Versuch linke Männerrechtler unterzubuttern ist aber erbärmlich gescheitert.

        • @ Leszek

          Linke Maskulisten haben oftmals beschränkte Auffassungen, an denen sich andere nicht orientieren. Der Versuch rechte Männerrechtler unterzubuttern ist aber erbärmlich gescheitert.

          Was bin ich froh, kein Maskulist zu sein, diese links-rechts Kiste ist sicher sehr toll! 🙂

          Wir Antifeministen haben solche Probleme nicht! Darum, werde Antifeminist. Folge der Stimme der Vernunft!! :mrgreen:

        • ät Adrian, Alex, Leszek:

          Ad:
          „Der Ausgangspunkt war doch Irland, und das Referendum zur Ehe, oder nicht?“
          – Eben. Gendertralala. Das wird auch auf den Inseln rauf- und runterpropagiert.

          „Ist sie ja mittlerweile auch. Ich habe frei gewählt, schwul zu leben.“
          – Du hast Dich nicht entschieden, schwul zu sein. Das zählt.
          —————–

          Al:

          „Schwulenrechte sind Männerrechte sind Menschenrechte.“
          – Hohes Roß. Bürgerrechte?

          „Etwas was natürlich ist, kann aber nicht verwerflich sein.“
          – Gewalttrieb ist natürlich, Machtgeilheit ist natürlich, Pädaphilie ist natürlich. Naturalister Fehlschluß scheint auch natürlich zu sein. Bist Du bei den Grünen?

          „Der “Gendertrallala” kann überhaupt kein Grund sein, etwas gegen Schwule zu haben. “
          – Er saft das? Gegen Gender aber schon.

          „Was wollte uns “Bild” also sagen?“
          Tradiertes Konstrukt einer Gesellschaft. Dient der Fortpflanzung.

          ————
          L:

          „1. gibt es ziemlich viele linke und liberale Maskulisten.
          2. orientieren sich linke und liberale Maskulisten ganz bestimmt nicht an den oftmals beschränkten Auffassungen konservativer Maskulisten. “
          – Pua, tja, mußt Du wissen. Kenne mich nicht so aus.
          Daß die Konservativen natürlich beschränkt sind, war klar. Nur Linke, vor allem die Extremen, sind Weltbürger und haben einen offenen Horizont. Sie sind im Besitz der einzig wahren Erkenntnis und die wahren Fortschrittler. Sie sind die tolerantesten und offensten Menschen, die es gibt.

      • @adrian
        “Denn Gender sagt, daß Homosexualität frei wählbar ist.”
        Ist sie ja mittlerweile auch. Ich habe frei gewählt, schwul zu leben.

        Es ging mir um das Schwul*sein*….. Das wird von gender nicht anerkannt. Weil es für sie kein *Sein* gibt.
        Meinst du nicht, daß schwul in erster Linie bedeutet so zu *sein* (und dann erst in zweiter Linie so bewußt zu leben)?

        „Alles andere läuft doch darauf hinaus, dass wenn Homosexualität frei gewählt wäre, dann ist sie zu verurteilen.“

        Genau deshalb ist gender mE kein Befreier, sondern bedroht die Homosexuellen. Die Genderleute brauchen morgen einfach nur behaupten, die Homosexualität sein gesellschaftlich irgendwie unerwünscht. Solche Willkürlichkeit ist in ihrem Denksystem vorgegeben: alles ist „konstruiert“ und alles kann man so konstruieren, wie es gerade nützlich ist.

  13. Weiße Frauen altern schneller, sind meist tätowiert und zutiefst primitiv. Das verhalten gleicht ……

    Die Darstellung ist unter aller S…

    Zitat Ende. Aufgesogen in den weiten des Netzes. (nicht von mir)

    Wenigstens sind sie billig und willig. 😉 (Keinen Stolz)

    Diese Statements passen so gar nicht zur Königin der Evolution. 😦

    • Das Thema hatten wir ja schon mal. Du denkst, daß das römische Christentum derart superfromm war, daß sie sich und ihre Entwicklung selbst beschränkt haben? Würde ich durchaus diskutierwürdig finden.
      Wäre allerdings einzuschränken, daß das hochmittelalterliche Europa noch rabiater war (Kreuzzüge), trotzdem aber in der Lage war, die überlegenen arabisch-kurdischen Moslems mehrfach zu schlagen.

  14. Ein Fake:

    Wie bewerten Sie den Arianismus? Mit dem, könnte man sagen, ging ja eine militärische und wirtschaftliche Verbesserung der germanischen Barbaren einher.

    Hunderte Jahre bevor diese Glaubensrichtung nach Europa kam gab es diesen Kontroverse.

    Materielle Gierhälse alias Opfer müssen sich damit aber nicht befassen.

    Dafür sind diverse BPs und zustündig.

    Deswegen sollte man die faschistische Ideologie die mit Eroberern übeirnstimmt ignorieren.

    Welche Gründe hast du noch auf Lager zu fordern?

  15. http://m.spiegel.de/panorama/gesellschaft/a-1036088.html

    Großartig! Meine Beobachtung:

    1. Was gibt es schöneres als sein High-School Facebook, an das man sich lebenslang erinnern wird, mit feministischen Sprüchen zu versehen. Das ist wie „Ewige Liebe Marie“ auf den Arm zu tätowieren…etwas das man nieee bereuen wird….

    2. 140 Zeichen und dreimal „Ich“. Vor allem das „Ich will reich heiraten“ hat mir gefallen. Feministische Prinzessierung in Formvollendung.

    3. Keine Ahnung von Mathematik. Sie und ihre Ehefrau werden nur 0,75 cent [Sic] von jeden 100 Cent jedes (!) Mannes machen? Also sie beide 1,5 Cents während jede x-beliebigen zwei Männer zwei Dollar verdienen werden. Man muss sich das mal klar machen, in 130 Zeichen schafft es die „Feministin für fortgeschrittene“ zu offenbaren, dass sie von Dezimalzahlen, Mengenlehre und Stochastik nichts versteht. Es ist so unfassbar peinlich.

    4. Und das beste: Der Spruch ist gar nicht von ihr, der stammt von einem Schwulen und sie hat ihn auf ihre Bedürfnisse umgemünzt. Aha! Mich würde ja das Orginal interessieren….also wie der schwule auf die 75 Cents bezug nimmt, die durchschnittlich frauen verdienen.

    Wir sehen, Feminismus ist Intellektuell zunehmend im Delirium, Endstufe Hohlfrucht. Das erkennt man vor allem daran, dass das feministische spon sich erblödet diese Peinlichkeit von high school Schülerin, die in der cosmo (!!) Gefeiert wird, ernsthaft zu bringen statt zu ignorieren. Man liest sogar den Stolz aus der Zeilen!

    Man ist das progressiv….

    Sarrazin sagte „Deutschland schafft sich ab“, ich sage „feminismus schafft sich ab“. Ohne Kritik keine Entwicklung. Ohne Diskussion kein Mehrwert. Ohne andersdenkende anzuhören kein Fortschritt. Das wird den Feminismus kaputt machen. Genauso wie der Mauerbau der Anfang vom Ende der DDR war. Filterbubble macht dumm.

      • Du hast recht – obwohl der Beitrag jetzt im völlig falschen thread gelandet ist!
        Es ging mir darum zu sagen, das Homosexualität „natürlich“ ist und daher nicht verwerflich ist.
        Aber verallgemeinern kann man das natürlich nicht. zB kann man Aggression, die sicherlich auch natürlich ist, nicht per se gutheissen, weil sie natürlich ist.

        Das Entscheide ist, dass Homosexualität zur Persönlichkeit gehört (so glaube ich wenigstens) und keine anderen Leute dadurch beeinträchtigt. Die Natürlichkeit ist dann Fall ein starker Zusatzgrund, Homosexualität voll anzuerkennen.

  16. Jetzt wird die eklatant höhere Selbstmordrate von Männern und Jungen per Big Lie Propaganda ursurpiert und unsichtbar gemacht. Hier kann man beobachten wie die sie vorgehen.

    Öffentliche Meinungsführerschaft von Frauen im Jahre 2015. „Sexism“ scheint dafür zu stehen um sich verantwortungsbefreit Ressourcen, Ansehen und Status auf Kosten anderer, auch deren Leben, rücksichtlos und unehrlich zu erpressen.

    Siehe auch Christina’s Vortrag oben.

    „Worldwide sexism increases suicide risk in young women

    Jessica Valenti “

    http://www.theguardian.com/commentisfree/2015/may/28/worldwide-sexism-increases-suicide-risk-in-young-women

  17. Die feministischen Theorien vom „Patriarchat“, „Privilegien“ plus „Critical Whiteness“ laufen auf Antisemitismus hinaus, ein weiterer Beleg:

    „As reported recently by the Community Security Trust and Jewish news sites, neo-Nazis are planning a demonstration against “Jewish privilege” in Golders Green, North London, for Saturday, July 4th. What struck some as interesting about the theme of the demo was the incorporation by right-wing extremists of an idea – that Jews possess inherent structural social advantages by virtue of birth or position – which typically resonates on the far-left. “

    „Maital Friedman wrote an op-ed at JTA back in January, on Martin Luther King Day, which asked Jews to be “aware of racial inequality and of the daily privileges we [Jews] enjoy that others cannot”. On April 7th, The New Republic published an article, titled ‘Does the Holocaust discount Jewish white privilege?’, which – though narrowly rejecting the idea of ‘Jewish privilege” as such – argued that even Jews whose relatives were killed in the Holocaust can now be beneficiaries of ‘white privilege’.“

    http://ukmediawatch.org/2015/05/28/the-daily-effects-of-palestinian-privilege/

  18. Schon drei Tage her, aber nochmal Der Artikel von Bettina Röhl bei Tichy:

    Bettina Röhl direkt über die ideologische Unterstützung für Päderasten bei den Grünen

    Die Grünen: Blind und taub gegenüber den Schmerzen und dem Leid der Kinder

    http://www.rolandtichy.de/kolumnen/bettina-roehl-direkt/die-gruenen-blind-und-taub-gegenueber-den-schmerzen-und-dem-leid-der-kinder/

    —-

    Und angelehnt auf PI

    Prostitution – ein Tabuthema

    http://www.pi-news.net/2015/05/prostitution-ein-tabuthema/

  19. „Und so wie sich Christina Hendricks in Lost River den ganzen Film über unsympathische Männer vom Leib halten muss, so erinnert sich Ryan Gosling an seine eigene Kindheit. „Meine Mutter ist eine sehr schöne Frau. Die Männer waren wie Wölfe, sie haben ihr oft hinterhergepfiffen, es war ein Albtraum. Meinen Vater haben wir selten gesehen, er hat immer gearbeitet.“ Die Männerfiguren in Lost River erzählen davon. Der einzige positiv gezeichnete Mann ist ein Taxifahrer, der nur eine Rolle am Rande spielt. “

    http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/20/ryan-gosling-schauspieler-regisseur-lost-river

    Zusammenfassend:

    • „Meinen Vater haben wir selten gesehen, er hat immer gearbeitet.”

      Was für ein fauler Sack, dieser Vater! Geht arbeiten anstatt bei seiner Familie zu sein. Empörend!

      • Das ist mir auch aufgefallen. Das was der Vater leistet, wird gar nicht anerkannt (wie bei der Hausarbeit nur die Arbeiten die Frauen i.d.R. eher machen gezählt werden).

        Hat der Vater all sein verdienten Geld verzockt oder so?

  20. Auf Arne’s Seiten:

    New York: U-Bahn-Fahrer wegen „Manspreading“ verhaftet

    http://genderama.blogspot.de/2015/05/new-york-u-bahn-fahrer-wegen.html

    Arbeits- und Perspektivlosigkeit: „The Economist“ sieht Männer als das schwächere Geschlecht

    http://genderama.blogspot.de/2015/05/arbeits-und-perspektivlosigkeit.html

    Ashe Schow: „Wir haben noch nicht mal die letzte große Sexual-Hysterie überstanden“

    http://genderama.blogspot.de/2015/05/ashe-schow-wir-haben-noch-nicht-mal-die.html

    • „New York: U-Bahn-Fahrer wegen “Manspreading” verhaftet“

      Das kann Dir hier auch passieren, braucht es nichtmal Feministinnen für hier. Wenn die Weltpolizei USA mitbekommt, daß Du Dich in Büttenwerder zu bretibeinig in den Dorfbus setzt, stellen die einfach ein Auslieferundsantrag und Du wirst in Neu York angeklagt … 🙂

  21. Ein interessanter Artikel im Crimson über Janet Halley’s Arbeit ggen die Aufweichung von Due Process im Hinblick auf Sexual Misconduct Policy :

    A Call to Arms

    Law School professor Janet Halley is pushing back against Harvard and the government’s approach to Title IX.

    „“She is definitely one of the top experts and perhaps the foremost leader of the pushback that’s been going on this past year against the sexual misconduct policies that have all been crafted in response” to the federal government’s recent Title IX guidance, said Gerald McDermott, a professor at Roanoke.“

    „…Halley’s reaction to Harvard’s new sexual misconduct policy was not just disapproval; to the legal and feminist scholar, the issue at hand was more than just disgruntling bureaucratic decision making. Harvard’s—and the government’s—approach to adjudicating campus sexual harassment, Halley believes, represented an inconsolable breach from the principles of due process and an alarming example of some feminist principles taken too far. …“

    http://www.thecrimson.com/article/2015/5/28/janet-halley-title-ix/

  22. Manspreading beginnt eine rassistische Note zu haben.

    Die feministischen Erniedrigungen und Verfolgungen von Männern erzeugen immer wieder auch Rassensplitting:

    How Manspreading Arrests Highlight What’s ‚F**ked Up‘ About Broken Windows Policing

    „…The New York-focused advocacy group’s report, titled “That’s How They Get You,” is a series of 117 vignettes highlighting how primarily black and Latino people get swept up in the criminal justice system for committing minor infractions — like manspreading: …“

    http://www.huffingtonpost.com/2015/05/28/manspreading-arrest-broken-windows-policing_n_7462944.html?utm_hp_ref=tw

    • Stimmt ja auch! Die Männer sind den Heldentod gestorben … sprich gefallen. Gab die Tage hier auch so einen Einzelkämpfer, der es kaum erwarten kann gegen den Russen in den Krieg zu ziehen. Mit weiblichem Beifall übrigens … 🙂

    • Hintergrund:

      Die meinen damit genderspezifische Abtreibung in nicht-westlichen Ländern. Obwohl Feminismus Abtreibung und speziell Abtreibung von Jungen inklusive männlichen Genocid fordert.

    • Ja, aber die werden doch von Frauen abgetrieben? Wo ist jetzt hier das Problem?

      Wenn man darauf hinweist das 8 von 10 getöteten Menschen männlich sind, sagen solche „Frauen-sind-die-besseren-Menschen“-Frauen doch auch immer das diese ja auch von Männern getötet werden und somit das ein Problem ist was Männer unter sich ausmachen sollen. Dafür kann man keine öffetnlichen Gelder verschwenden.

  23. In der Süddeutschen.

    Ein heftiger ganz unverhohlen und bewusst falsch darstellender Propaganda-Artikel:

    (Wer danach immer noch keine Zweifel an der Presse hat …)

    2. Juni 2015, 14:59 Uhr

    Netz-Debatte um Ronja von Rönne und Feminismus
    Empört euch nicht so

    Was ist das für eine alberne Debatte? Eine 23-Jährige ekelt sich vor Feminismus und die mediale Öffentlichkeit dreht durch. Der Fall Ronja von Rönne zeigt, wie weit entfernt wir von Gleichberechtigung noch sind.

    Von Ruth Schneeberger

    http://www.sueddeutsche.de/kultur/netz-debatte-um-ronja-von-roenne-und-feminismus-empoert-euch-nicht-so-1.2504005

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