Viele Täter sexualisierter Gewalt sind Männer, aber nur die wenigsten Männer sind Täter sexualisierter Gewalt.

Teardown bringt noch einmal einen wesentlichen Punkt, der im Feminismus bei der „Gruppenschuldzuweisung“ an Männer in Bezug auf Vergewaltigung gerne übersehen wird.

Ich finde das immer wieder erstaunlich, wie einfachste Stochastik nicht verstanden wird, oder es will einfach nicht verstanden werden. Viele Täter sexualisierter Gewalt sind Männer, aber nur die wenigsten Männer sind Täter sexualisierter Gewalt.

Der Trick ist also NICHT die Verteilung “Nichttäter und Täter” der Grundgesamtheit “Mann” als Bezugsgröße zu nehmen, sondern die Merkmalsausprägung (männlicher Täter und weiblicher Täter) innerhalb der Verteilung “Täterschaft”. Das ist aber riesiger Quark:

Ein Täter wird mit hoher Wahrscheinlichkeit das Merkmal “Mann” aufweisen.
Ein Mann wird hingegen mit noch höherer (!!!) Wahrscheinlichkeit das Merkmal “Nicht-Täter” aufweisen.

Das ist in der Tat recht einfach: Die meisten Männer sind weder Gewalttäter noch vergewaltigen sie. Daran scheitern letztendlich die Schuldkonstruktionen im Feminismus. Demnach ist es auch nicht die „hegemoniale Männlichkeit“ die eine „Rape Culture“ unterhält. Im Gegenteil: Die gegenwärtige Gesellschaft hat noch nie so viel Schutz vor Vergewaltigung geboten wie heute. Und auch der beschütztende Aspekt von Männlichkeit geht dabei vollkommen verloren. Für ihn ist – abseits des Aspektes, dass dieser Schutz die Frauen abhängiger von Männern macht – auch in einer Theorie, die lediglich einen Machtkampf zwischen Geschlechtern erkennen kann, die also nur auf ein Nullsummenspiel ausgerichtet ist und nicht auf Kooperation, kein Platz.

Nick führt dazu in einem Kommentar ebenfalls noch einmal interessantes aus:

Was für den Rassisten die genetische Determination zu einer Gewaltneigung ist, ist für die Feministin die “strukturelle Determination” zu einer Vergewaltigungsneigung. AlleMänner profitieren demzufolge unausweichlich von sexueller Gewalt. “Rape is a conscious process of intimidation by which all men keep all women in a state of fear.” (Susan Brownmiller) – also ist so lange, bis das jüngste Gericht das Patriarchat abgeschafft hat, die Neigung zu Vergewaltigungen ein unausweichlicher Wesenszug von Männlichkeit. Nur der Feminismus bzw. das Bekenntnis zu den Privilegien kann diese Neigung – allenfalls – containen. (…)

Männer müssen also erst beweisen, dass sie unschuldig sind. Und weil man das so schön pseudointellektuell verschwurbelt hat, ist dieser unzulässige Induktionsschluß _selbstverständlich_ kein Generalverdacht. Strukturen und so..

Das Problem liegt hier ganz einfach darin, dass die Gesellschaft bei Männern eine solche pseudointellektuelle Legitimation von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit toleriert. Hier versagen die gesellschaftlichen Schutzmechanismen.

Über die Erfassung der Männer als Gruppe kann die Vergewaltigung eben nicht mehr die Tat eines Einzelnen sein, sie muss ein Machtmittel der Gruppe sein.

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110 Gedanken zu “Viele Täter sexualisierter Gewalt sind Männer, aber nur die wenigsten Männer sind Täter sexualisierter Gewalt.

  1. „Ich finde das immer wieder erstaunlich, wie einfachste Stochastik nicht verstanden wird,“

    Stochastik ist ein Teilgebiet der Mathematik. Darin brillieren Frauen bekanntermaßen nicht 😛

    • Ein Täter wird mit hoher Wahrscheinlichkeit das Merkmal “Mann” aufweisen.
      Ein Mann wird hingegen mit noch höherer (!!!) Wahrscheinlichkeit das Merkmal “Nicht-Täter” aufweisen.

      Ach Teardown, das ist doch viel zu kompliziert für Feministen. Was sich nicht in 140 Zeichen auf Twitter als Aufschrei verwursten lässt, ist maskulistische Kackscheisse!

      • Differenzierung funktioniert bei vielen hier teilnehmenden Männern aber auch nicht. Zumindest lese ich immer sehr viele Allgemeinplätze über Frauen. Auf Nachfragen wird dann behauptet, man meine damit Feministinnen oder gar radikale Feministinnen. Geschrieben wird aber trotzdem allgemein über Frauen.
        Und dann wird sich im Brustton der Überzeugung auf die Schulter geklopft, weil man ja so rational und objektiv sei im Gegensatz zu den emotionalisierenden Frauen…

  2. Zur Stochastik finde ich eine Analogie sinnvoll, entnommen aus einem anderen aktuellen Punkt der feministischen Agenda:
    Die Mehrheit aller DAX-Aufsichtsratsmitglieder ist männlich.
    Trotzdem ist natürlich nicht die Mehrheit aller Männer DAX-Aufsichtsratsmitglied. Tatsächlich ist es nur ein verschwinden kleiner Anteil. Das ist leicht zu überprüfen und deckt sich auch mit unser aller Alltagserfahrung.
    Ganz genauso ist es mit den Vergewaltigern: Auch wenn die Mehrheit darunter männlich sind, ist nur eine kleine Minderheit der Männer Vergewaltiger.

  3. Man kann das auch umdrehen: „Viele Opfer sexualisierter Gewalt sind Frauen, aber nicht alle Frauen sind Opfer sexualisierter Gewalt.“

    „Ein Opfer wird mit hoher Wahrscheinlichkeit das Merkmal “Frau” aufweisen. Eine Frau wird hingegen mit noch höherer Wahrscheinlichkeit das Merkmal “Nicht-Opfer” aufweisen.“

    Hier geht’s aber weder um statistische Wahrscheinlichkeiten und schon gar nicht darum, Männer zu blamen. Sondern darum drauf hinzuweisen, dass sexualisierte Gewalt ein Problem ist, das bekämpft werden muss. Ich denke, vielen Feministinnen geht es darum darauf hinzuweisen, dass es sexualisierte Gewalt überhaupt gibt. Artikel wie der obige spielen dieses Problem herunter weil gesagt wird: „Aber es sind eh nicht alle“.

    Es gibt auch Leute, die diesbezüglich sehr veraltete und eher menschenfeindliche Ansichten dazu haben.
    http://www.vice.com/alps/read/der-mann-muss-die-frau-zum-ding-herabsetzen-930
    Das heißt natürlich nicht, dass alle Menschen so denken, dennoch ist es problematisch, wenn Menschen so denken.

    http://www.vice.com/alps/read/der-mann-muss-die-frau-zum-ding-herabsetzen-930

      • Es sind nicht alle Männer. Dennoch bleibt das Problem der sexualisierten Gewalt bestehen. Der Artikel bietet keine Lösungsvorschläge, wie man mit diesem Problem umgehen kann. Der Artikel sagt ja nichteinmal, dass sexualisierte Gewalt schlecht, unmoralisch, problematisch ist.

        • „Der Artikel sagt ja nichteinmal, dass sexualisierte Gewalt schlecht, unmoralisch, problematisch ist.“

          Ja und, muss er das? Der Artikel hat mit den veralteten Ansichten, die Du hier anführst ja auch nix zu tun.

          Was also willst Du?

          Es geht um den problematischen Umgang mit diesem Thema durch viele Feministen. Ist das Dein eigentliches Problem? Willst Du dies Thema nicht besprochen sehen?

        • @martin

          „Der Artikel bietet keine Lösungsvorschläge, wie man mit diesem Problem umgehen kann.“

          Das ist ja auch nicht sein Sinn. Er beleuchtet ein Teilelement.
          Du verlangst eine extra Ausführung dazu, dass sexualisierte Gewalt schlecht, unmoralisch, problematisch ist? Da scheinst du ja die Möglichkeit zu sehen, dass sie gut, moralisch und unproblematisch sein könnte, wenn man es nicht extra erwähnst. Finde ich eher merkwürdig.

          Oder geht es dir nur um ein IDPOL-Bekenntnis?

        • Sexualisierte Gewalt ist schlecht und unmoralisch.

          Das sage ich jetzt hiermit im Namen des Blogbetreibenden.

          Besonders die sexuelle Gewalt von Müttern gegenüber Kindern müßte mehr in den Fokus rücken.

          Das denkt der Martin bestimmt auch.

          Kleiner Tip an Martin: Unschuldsvermutung anwenden.

        • @ Martin

          Wo liest du denn die unterstellte Sympathie Christians für Vergewaltigungen aus diesem Blogartikel heraus? (Mit Zitat und Begründung bitte, ich kann dir leider nicht folgen und glaube, diesbezüglich nicht der einzige zu sein)

        • Martin

          „Dennoch bleibt das Problem der sexualisierten Gewalt bestehen. Der Artikel bietet keine Lösungsvorschläge, wie man mit diesem Problem umgehen kann.“

          Inwiefern ist denn „don’t teach women how not to get raped, teach men not to rape“ ein sinnvoller „Lösungsvorschlag“?

          Wenn das ernstgenommen werden würde, würde erstens eine Art Verbotsirrtum zugunsten der Täter angenommen – also, dass die eigentlich gar nicht wissen, dass Vergewaltigung was Schlechtes ist – zum anderen würden Täter sich ja geradezu ermutigt fühlen, da dem Vergewaltigen eine Normalität zugesprochen wird, die zum Mannsein dazugehört wie der Filterkaffee zum Frühstück.

          Also kann jemand, der oder die „Lösungen“ sucht gegen das Problem sexualisierter Gewalt, doch kein Interesse haben, dem Vergewaltigen eine derartige Entschuldigung zukommen zu lassen und das damit verbundene Stigma vom tatsächlichen Täter auf Männer oder Männlichkeit im Allgemeinen zu verlagern.

        • „Sondern darum drauf hinzuweisen, dass sexualisierte Gewalt ein Problem ist, das bekämpft werden muss“

          @ Martin

          Ja, vor allem wenn die Täter Frauen und Schwule und die Opfer Jungen sind. Das sind echte Probleme…..nicht dieser feministische „Jede 3. Frau wird vergewaltigt-Bullshit von Schwarzer und co…“

          Oder diese (editiert: Bitte höflich bleiben) Matratzentussi aus den USA und ihre Show die sie da abzieht.

          Alles nur Ablenkung.

          Zitat:

          „Und ein ganz übles Licht wirft der furchtbare Deal der grünen Feministinnen aus Kreuzberg mit den pädokontaminierten Schwulen auf die Grünen. Man einigte sich nämlich laut Bericht darauf, dass die Feministinnen den Männern die Knaben ließen, sprich das Päderastentum nicht weiter thematisierten, wenn die Päderasten sozusagen im Gegenzug den Mißbrauch an Mädchen öffentlich verurteilten. Verlierer in diesem Spiel waren die kleinen Jungs“

          http://www.rolandtichy.de/kolumnen/bettina-roehl-direkt/die-gruenen-blind-und-taub-gegenueber-den-schmerzen-und-dem-leid-der-kinder/

          Unsere tollen Feministinnen und Grünen….*kotz*

          (editiert: ich habe irgendwie kein gutes Gefühl bei dir, das mag an dem hier etwas vorbelasten Namen „Sebastian“ liegen. Wenn ich dich da zu unrecht verdächtige, dann tut mir das leid. Bitte daran denken, dass Kommentare höflich und sachlich bleiben sollen)

    • Hier geht’s aber weder um statistische Wahrscheinlichkeiten und schon gar nicht darum, Männer zu blamen. Sondern darum drauf hinzuweisen, dass sexualisierte Gewalt ein Problem ist, das bekämpft werden muss.

      Sie fühlen sich offenbar mit ihren ethischen Kindergartenweisheiten moralisch so haushoch überlegen, dass sie meinen, über den konkreten Kontext und Sachverhalt vollkommen erhaben zu sein.

      Vielleicht lesen sie erst mal nach, worauf sich die Zitate konkret beziehen – oder Sie tragen ihr moralisches Selbstmarketing gleich ganz offen vor sich her.

      Der Artikel bietet keine Lösungsvorschläge, wie man mit diesem Problem umgehen kann. Der Artikel sagt ja nichteinmal, dass sexualisierte Gewalt schlecht, unmoralisch, problematisch ist.

      Warum sollte denn der Artikel Lösungsvorschläge bieten müssen? Muss ein Artikel, in welchem ein Araber einen Generalverdacht ihm Gegenüber in Puncto Kriminalität beklagt „Lösungsvorschläge“ für Kriminalität(!) bieten?

      Haben Sie jetzt einen Lösungsvorschlag geboten? Nein, haben Sie nicht. Sie positionieren offenbar lieber ihre Person moralisch.

      Ich verstehe nur nicht, warum ein derart trashiges Moralin nicht peinlich ist.

    • @martin

      „Man kann das auch umdrehen: “Viele Opfer sexualisierter Gewalt sind Frauen, aber nicht alle Frauen sind Opfer sexualisierter Gewalt.” “Ein Opfer wird mit hoher Wahrscheinlichkeit das Merkmal “Frau” aufweisen. Eine Frau wird hingegen mit noch höherer Wahrscheinlichkeit das Merkmal “Nicht-Opfer” aufweisen.”“

      Das eine Frau mit hoher wahrscheinlichkeit nicht Opfer ist, das wäre schon einmal eine wichtige tatsache.

      „Hier geht’s aber weder um statistische Wahrscheinlichkeiten und schon gar nicht darum, Männer zu blamen. Sondern darum drauf hinzuweisen, dass sexualisierte Gewalt ein Problem ist, das bekämpft werden muss. Ich denke, vielen Feministinnen geht es darum darauf hinzuweisen, dass es sexualisierte Gewalt überhaupt gibt. Artikel wie der obige spielen dieses Problem herunter weil gesagt wird: “Aber es sind eh nicht alle”.“

      Nein, es geht darum, die richtige Perspektive zu wahren. In klassischer feministischer Darstellung ist sexuelle Gewalt eine Epidemie, die bekämpft werden muss. Sie wird als besonders groß und besonders schwerwiegend dargestellt um so weitere, umfangreichere Gegenmaßnahmen zu rechtfertigen. Es wird der „Krieg gegen Frauen“ ausgerufen und eine „Rape Culture“ behauptet. Wenn man das korrigiert, dann ist das kein herunterspielen. Es ist ein richtigstellen.
      Mit falschen Zahlen zu arbeiten dient niemanden. Im gegenteil: Frauen fühlen sich unsicherer, sehen Männer eher als Täter und nicht als verbündete.

      Aber wenn du Lösungen diskutieren willst, dann kannst du natürlich gerne etwas vorschlagen. Nicht alle Probleme müssen von mir gelöst werden 😉

      • Wenn im Krieg üblicherweise als Geiseln, oder von einem überfallenenen Dorf nur der männliche Bevölkerungsanteil ermordet wurde, ist das in aus feministischer Sicht sexualisierte Gewalt ? Das würde mich interessieren, ich vermute aber nicht, obwohl hier ja auch ein sexuelles Kriterium bei der Opferauswahl zur Anwendung kommt.

    • @ Martin
      Hier geht’s aber weder um statistische Wahrscheinlichkeiten und schon gar nicht darum, Männer zu blamen. Sondern darum drauf hinzuweisen, dass sexualisierte Gewalt ein Problem ist, das bekämpft werden muss

      Ausländer werden gemäss Statistik mit höherer Wahrscheinlichkeit straffällig als Authochthone. Der Hinweis, dass die grosse Mehrheit der Ausländer nicht straffällig wird, spielt das Problem der Ausländerkriminalität herunter!

      Na Martin, klingelt was?

  4. Die Mehrheit der Einbrecher ist wahrscheinlich männlich. Ich habe trotzdem noch nie davon gelesen, dass alle Männer potentielle Einbrecher sind und das nur tun, um Ladenbesitzern das Fürchten zu lehren.

  5. „Ja und, muss er das?“
    Natürlich muss er das. Oder möchte der Blogbetreiber sexualisierte Gewalt verharmlosen und bagatellisieren?
    Wie hier mit dem Thema umgegangen wird ist um nichts besser als der von den FeministInnen. Eben aus umgekehrter Perspektive.

    • „Natürlich muss er das. Oder möchte der Blogbetreiber sexualisierte Gewalt verharmlosen und bagatellisieren?“

      Muss er nicht, da der Aspekt nicht Thema ist.

      „Wie hier mit dem Thema umgegangen wird ist um nichts besser als der von den FeministInnen. Eben aus umgekehrter Perspektive.“

      Ist reine Behauptung von Dir. Immerhin werden Deine Kommentare nicht gelöscht. Das hätten Feministinnen umgekehrt wohl schon gemacht.

      Übrigens hat der böse Blogbetreiber in dem Artikel auch nicht auf die Erderwärmung eingegangen … muss er das nicht eigentlich auch?

      Glaubst Du ernsthaft, Dein Beschämungsversuch verfängt hier?

    • Wie hier mit dem Thema umgegangen wird ist um nichts besser als der von den FeministInnen.

      Ein schönes Eigentor, da Sie offensichtlich die radikalfeministische Prämisse „rape culture“ zugrundelegen.

      Ein Argument jenseits dieser Beschämungslogik haben Sie offenbar nicht auf Lager.

  6. Sollen die Männer mit den gleichen Waffen zurückschlagen?

    Eine radikale Idee von SkepTorr: „Beschleunigen und entgleisen lassen“. Wäre nicht nur auf die „Rape Culture“ anwendbar!

    • Eine der wichtigsten Grundsätze bei der ganzen Geschlechterdebatte.

      Als Männer neigen wir nach wie vor dazu, dass wir den Zug nicht entgleisen lassen und die Frauen davor zu schützen. Das ist auch hier oft der Fall; dabei sind gerade die unfairen Gesetze, die Männer nie abschaffen konnten (Alimente in den Cali/USA etc.) in Windeseile gefallen, sobald sie tatsächlich Frauen geschadet haben.

      Daraus folgen dann auch folgende Punkte :

      • zu früh gedrückt 🙂

        – Sich als Mann über den unfairen Zustand in den Medien oder bei Politikern zu beschweren bzw. zu versuchen Männer auch als verletzliche Menschen darzustellen erntet auf der Empfängerseite, der Gesellschaft, meistens extremen Hass.

        Dies ist die Standardtaktik des (linken) Maskulismus und hat die Situation, angefangen mit Warren Farrell (Dessen Thesen ich weitgehend zustimme) nachhaltig verschlechtert. Da dieser Weg in den Augen der Vertreter nicht verlassen werden kann befinden sich solche Bewegungen in einem konstanten Prozess des politischen Versagens, während die politische erfolgreichen linken Bewegungen auch als Reaktion darauf immer männerfeindlicher werden (Siehe Demokraten/Biden, die Grünen etc.).

        – Man weitet die Gesetze so weit aus, dass sie tatsächlich beide Geschlechter betreffen (In Deutschland haben die Feministinnen diese Gefahr allerdings teilweise bereits erkannt und das Zauberwort der strukturellen Benachteiligung gesetzlich benutzt um weiterhin den Schaden von Frauen wegzulenken und auf Männer zu beschränken). Da die meistens solchen Gesetze immense Nachteile haben und unsere Gesellschaft beinahe nur Frauen schützt, werden solche Gesetze sofort fallen, sobald Frauen zu schaden kommen. In Amerika hat es für ein gut 40-jähriges Gesetz weniger als 3 Monate gebraucht, sobald Frauen betroffen waren.

        Darum müssen wir nun etwas tun, nämlich Frauen mit der aktuellen Gesetzen schwer schaden und zwar schlicht damit, dass man die genderneutrale Definitionen von Standards für Männer und Frauen exakt so ausnutzt. Anders gesagt, die Gesellschaft wird nie Mitleid mit den 100 Nungessers haben, die nicht im Fernsehen kamen, aber es braucht genau 1 Frau, deren Karriere und Identität wegen „Yes means Yes“ medial (Falls das rechtlich möglich ist, da bin ich mir nicht mal sicher) zerstört wird und das Ding ist Geschichte.

    • @Alex

      Starkes Video. Dazu passt ja auch sehr gut der Beitrag von Teardown, den Arne heute auf genderama aufgegriffen hat.

      Allerdings hat die Sache einen Haken. Ganz im Gegensatz zu unseren Gefilden, ist Rechtsbeistand und Prozessieren in den US of A denkbar teuer. Daran wird der gute Plan scheitern. Hierzulande wäre er schon eher umsetzbar.

      A propos „hierzulande“. Das Ausmaß an sex crime panic, wie sie in den Staaten grassiert, haben wir in Deutschland bzw. in Westeuropa noch nicht ansatzweise erreicht, oder wie siehst du das? Würde mich interessieren, wie nah wir deiner Meinung nach an „amerikanischen Verhältnissen“ dran sind bzw. ob und wenn ja wie schnell/umfassend sich die sex crime panic in Deutschland ausbreiten wird?

      Gebe die Frage auch an alle anderen weiter. Denn meiner Meinung nach sind wir von solch aberwitzigen Zuständen noch ein gutes Stück entfernt. Die Hysterie rund um Brüderles Dirndl-Spruch war zwar ein bedenklicher Schritt in diese Richtung. Auch die Schutzlückenkampagne unter der Regie von Heiko Maas ist hier als trauriger Beleg dafür zu nennen, dass wir uns in Richtung amerikanische Sexualmoral bewegen.

      Trotzdem, ich halte daran fest: die diversen Ausprägungen der amerikanischen sex crime panic sind teilweise so dermaßen grotesk daneben, dass ich es unserer Gesellschaft/unserem Rechtsstaat nicht zutraue, ein solches Ausmaß an Irrsinn zu erreichen.

      • @kafü
        In USA und auch in GB ist´s die puritanische Grundeinstellung, die die Hysterie besonders schürt. Die fehlt in Europa und daher sollten wir weniger heftige Zustände erleben.

        Was die Schutzlückensache bringt, ist unklar, hier müssten ja die Gerichte erst mal ihre Rechtsprechung ändern. Halt ich für keine ausgemachte Sache. Da fehlt mir auch einfach die Glaskugel.

        Was ich bedenklicher finde ist die StGB Veränderung, die gerade unterwegs ist. Hier wurde eingeführt, dass Straftaten jetzt nach „Rassismus“, „Menschenfeindlichkeit“ *im Sinne des Sozialkonstruktivismus* verfolgt werden. Was eigentliche Gewalttaten angeht, sollte das weniger eine Rolle spielen, bei „Volksverhetzung“ könnte das aber ganz anders aussehen.
        So könnte zB im Extremfall negative Berichterstattung über ISIS untersagt werden können (erscheint heute absurd, ja).

        „….dass ich es unserer Gesellschaft/unserem Rechtsstaat nicht zutraue, ein solches Ausmaß an Irrsinn zu erreichen.“

        Das hätten die Amerikaner und Briten vor 10-20 Jahren sicherlich auch gedacht. Macht einen nicht gerade zuversichtlich.
        Immerhin sind wir im Vorteil, wenn wir rübergucken. Da läuft die Demonstration, was uns demnächst bevorstehen könnte.

  7. Ein Täter wird mit hoher Wahrscheinlichkeit das Merkmal “Mann” aufweisen.

    Ein weiterer trauriger Punkt dieser Debatte ist, daß praktisch nie danach gefragt wird, wie männliche Sexualverbrecher überhaupt entstehen, die Gewalt gegen Mädchen oder Frauen ausüben.

    Diese Zusammenhänge sind ja offensichtlich. Ich erzähle das hier schon seit Jahren. Zuletzt las ich einen Artikel über drogenverseuchte Knäste, wo ein muslimischstämmiger Insasse davon erzählte, wie er als Kind seiner Mutter die Füße massieren mußte und sie dabei stöhnte, natürlich wurde er auch geschlagen etc. Als Erwachsener beging er u.a. einen Sexualmord.

    Ist ja ein absolutes Rätsel, wie solche Verbrecher entstehen. Hat bestimmt genetische Ursachen. Auch Genderama hatte vor ein paar Monaten über eine Studie oder so berichtet, wo der Zusammenhang von Kindesmißbrauch und späterer Existenz als Vergewaltiger offenbar wurde.

    Traurig ist, wie sehr unsere Gesellschaft Dinge wie Pädophilie etc. mystifiziert, statt die offensichtlichen Zusammenhänge zu sehen. Da würden vor allem Frauen bzw. Mütter als Täter in den Brennpunkt rücken.

    • Wären wir so organisiert wie die Feministen, gäbe es ein Trommelfeuer, bei dem dieses Thema rauf und runter dekliniert würde. Eigentlich ist es ein perfektes Thema. Vielleicht sogar das beste überhaupt, um Feministen einen Spiegel vorzuhalten, indem man Frauen die Kompetenz bei der Kinderbetreuung abspricht. Man hätte sogar die Statistik auf seine Seite. Genauso skrupellos gehen Feministen vor, wenn sie Männer pauschal beschuldigen.

  8. Über dasselbe Thema hatte ich vor einigen Monaten gebloggt:
    https://geschlechterallerlei.wordpress.com/2015/01/12/warum-ich-auf-die-bedingte-wahrscheinlichkeit-eingehe/
    Inklusive einem Zahlenbeispiel. Das ganze nennt sich „bedingte Wahrscheinlichkeit“ und es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Leute das verwechseln.

    Andere Beispiele: Amokläufe (Mehrheit männlich -> toxische Männlichkeit), Darwin Award (Mehrheit männlich -> Männer sind Idioten).

    Es klappt deswegen ganz gut, weil viele Menschen außerhalb des Feminismus von Statistik keine Ahnung haben und weil Journalisten seit jeher gerne Studienergebnisse falsch interpretieren und verdrehen. Es ist also keine spezielle Sünde des Radikalfeminismus.

  9. Jede und jeder von uns kennt Vergewaltiger, die niemals angezeigt geschweige denn verurteilt wurden. Wir Alle treffen sie im Freundeskreis, in unserer Familie, auf der Arbeit, in der Politik, den Medien, auf der Straße etc. und wissen es halt nur nicht. Das Gleiche gilt für die Opfer, nur dass man ihnen womöglich leichter anmerkt, dass mit ihnen *irgendwas nicht stimmt*.

    BTW wollte ich zuerst bemängeln, die Manosphere wär verdächtig still geblieben hinsichtlich der mittlerweile wohl um die drei dutzend unterschiedlicher, vermeintlicher Opfer Bill Cosbys.
    Aber dieser Eindruck erwies sich als falsch, siehe diese unsäglich Janet Bloomfiel oder

    Starke Sätze:

    „You simply have to admire this level of evil, sociopathic genius. […] If all those allegations turn out to be true I will certainly vote for Cosby as president of the Patriarchy.“

    Ich möchte behaupten, ihr müsstet lange, laaaaaange suchen um dazu ein Analogon auf feministischer Seite zu finden. Wie kommt das bloß?

    • Puff!
      Und schon ist mir dieses Alice-Zitat eingefallen bezüglich der Tat von Lorena Bobbitt. Klar, das war natürlich die Ausnahme von der Regel. Und dieser Satz wird Frau Schwarzer auch ewig (im Zwischennetz) vorgehalten werden, und niemand wird sich finden lassen, der ihn offen verteidigen will. Nehme ich zumindest an.

      • Das Spannende an dem Bobbitt-Fall ist imho übrigens, dass soweit ich weiß _niemand_ besteitet, dass er ihr gegenüber jahrelang ein gewalttätiges (und natürlich auch vergewaltigendes) Schwein war, und doch bleibt er unterm Strich mehr „Opfer“ als „Täter“.

        „Das Patriarchat“ hat nicht nur seine Manneskraft wiederherstellen können, sondern ihm gar die Option „Pornostar“ zur Rehabilitierung geboten.

        Ich würde meinen, dabei ging es dann um mehr als das Einzelschicksal. Es war vielleicht eine Art Stabilisierungsversuch der kollektiven Männerpsyche?

        • Ich dachte gerade, es wär ja ausgleichende Gerechtigkeit oder zumindest witzig gewesen, wenn auch sie aus ihrem sicherlich an sich ebenso ungewollten Prominentenstatus hätte Gewinn ziehen können, als hofierte, gefragte Darstellerin in Splatter-Movies z. B. 😀
          Aber so läuft der Hase nunmal nicht.

        • „dass soweit ich weiß _niemand_ besteitet, dass er ihr gegenüber jahrelang ein gewalttätiges (und natürlich auch vergewaltigendes) Schwein war“

          Dazu schreibt die Wikipedia:

          citing the alleged continuous abuse she suffered at the hands of John

          Außer Feministinnen – die einzigen, die du anscheinend je zu dem Fall gehört hast – ist sich keiner so sicher, was bei denen privat vorgefallen ist.

          Bei mir genießt ihre Geschichte so viel Vertrauen wie die von Mattress Girl.

          Die Stellungnahme von Peirce Harlan finde ich wesentlich plausibler als die übliche „Frau ist immer unschuldiges Opfer“ Geschichte:

          Ample evidence showed that both Mr. and Mrs. Bobbitt abused each other during their marriage. There is no evidence that anything stopped either of them from leaving the other.
          (…)
          [T]he facts don’t support the legend. Mrs. Bobbitt’s version of the facts was the evolving narrative of a woman groping for victimhood. At the time of her arrest, according to the New York Times, she told police: “He always have orgasm and he doesn’t wait for me to have orgasm. He’s selfish. I don’t think it’s fair, so I pulled back the sheets then and I did it.” That was the reason she gave for severing his penis.

          Es bleibt ziemlich unklar, wo du dein „_niemand_“ her hast. Es sei denn, alle außerhalb der misandrischen Filterbubble sind d.E. keine Personen.

        • Sie wurde immerhin freigesprochen aufgrund dessen, was sie zuvor durchlitten hatte. Das von Dir zitierte wird dafür wohl nicht ausgereicht haben.
          Aber gut, ich sah gerad erst, dass Lorena auch Profit aus der Tat hätte schlagen können, dies allerdings ablehnte und lieber ihre „Prominenz“ für die Unterstützung anderer Opfer sexualisierter Männergewalt nutze:
          http://www.emma.de/artikel/gegenwehr-ii-lorenas-aufbruch-264676

          Eigentlich ists also doch irgendwie fair ausgegangen, diese Story.
          Eine schöne Ausnahme.

        • „Sie wurde immerhin freigesprochen aufgrund dessen, was sie zuvor durchlitten hatte.“

          Ich zitiere wieder Wikipedia:

          Lorena was found not liable by reason of insanity/mental illness.
          (…)
          However, the judge ordered her to undergo a 45-days long mental evaluation at Central State Hospital, located in Petersburg, Virginia.

          Nicht weil sie vorher was durchgemacht hat, sondern weil sie als nicht schuldfähig angesehen wurde.

          Krieg doch mal deine Fakten auf die Reihe.

          Dass eine Frau nicht verurteilt (oder gar nicht erst angeklagt) wird, sagt in unserem frauenunterdrückenden Patriarchat leider nichts…

          Es bleibt dabei, dass du einen Fall mit einem möglicherweise unschuldigen Mann (man weiß es nicht, oder?) und 34 aufmerksamkeitsheischenden Jackies vergleichst mit einem Fall, in dem fest steht, dass eine psychisch kranke Frau eine indiskutable Tat begeht und dafür quasi keine Folgen zu tragen hat.

          Das scheint mir nur erklärlich, wenn du von „Frau beschuldigt“ = „ist schuldig“ ausgehst.

        • „The defense argued — and the jury agreed, after slightly more than six hours of deliberation — that Mrs. Bobbitt, flooded with nightmarish images of her husband’s abuse and suffering from a variety of mental illnesses, snapped psychologically after her husband raped her and yielded to an „irresistible impulse“ to strike back.“

          http://www.nytimes.com/1994/01/22/us/lorena-bobbitt-acquitted-in-mutilation-of-husband.html

          So’n bißchen steckte hinter dem Freispruch-Urteil auch der Notwehr-Gedanke, imho. Ganz sauber war die Lösung wohl nicht, aber es hätte auch noch schlimmer ausgehen können.
          Und zwar für beide.

        • „Sie wurde immerhin freigesprochen aufgrund dessen, was sie zuvor durchlitten hatte. “

          Wirklich? Oder vielmehr:

          *Lorena Bobbitt entging einer Verurteilung wegen der Annahme geistiger Unzurechnungsfähigkeit zum Tatzeitpunkt durch die Geschworenen*

          Quelle wiki.

        • Und, nurnochmal zur Kontrolle:
          ein Mann, der seine Frau mehrfach misshandelt und vergewaltigt – ist der nun offensichtlich auf gemeingefährliche Art psychisch krank, oder doch bloß ein ganz normaler Mann?

        • Im Fall Bobbitt lautete die Antwort:
          nicht nur nicht krank, sondern sogar ein Vorzeigeobjekt für die Sexindustrie! Genau SOLCHE Typen wollen (gerade Männer) doch sehen!

        • Im Artikel, den du selbst verlinkst, werden Mr. und Mrs. Bobbitt von einem Mann so beschrieben:

          Together, they made an unusual couple, whose bitter, bruising fights were interspersed with trips to Luray Caverns and the King’s Dominion amusement park, who engaged in consensual sex 72 hours before the amputation, even as they planned to divorce.

          „They are like children,“ Mr. Ebert said in his closing argument. „Neither one plays with a whole deck. They don’t have all their spigots open.“

          Du redest von „Mann: Böser Täter, Frau: Armes Opfer.“
          Jeder vernünftige Mensch redet von „Zwei psychisch kranke Menschen, die sich gegenseitig Gewalt angetan haben.“

          Es gibt keinen (namhaften) Mann, der Mr. Bobbitt in irgendeiner Weise idolisiert oder idolisiert hat.
          Es gibt berühmte und einflussreiche Frauen, die Mrs. Bobbitt und ihre Tat toll finden und fanden.

          Du hättest dir kaum eine schlechtere Geschichte aussuchen können als Beweis für dein „Mann bös, Frau gut“ Narrativ.

        • „dass er ihr gegenüber jahrelang ein gewalttätiges (und natürlich auch vergewaltigendes) “

          Das hat die Täterin behauptet, weil er nicht mit ihr schlafen wollte…hab ich noch so in Erinnerung.

          (editiert: bitte höflich bleiben)

          Zitat Wiki

          „Lorena claimed in a court hearing that after coming home at night on June 23, 1993, her husband raped her. No evidence of rape was later found to support these claims“

          Verstümmelung wegen Sexentzug, Falschbeschuldigung…

          „dass soweit ich weiß _niemand_ besteitet“

          Was erzählst du denn da?? Die Vergewaltigungsstory war klar erlogen.

          Sie hat nichts durchlitten, sondern war einfach nur psychisch krank und deswegen schuldunfähig.

          Du verdrehst den Fall ja komplett und versuchst noch aus der Täterin ein Opfer zu machen.

    • Ich möchte behaupten, ihr müsstet lange, laaaaaange suchen um dazu ein Analogon auf feministischer Seite zu finden.

      Vermutlich: Ja, weil Ironie bei FeministInnen meistens unfreiwillig ist.

      • Wenn das bloße Ironie gewesen sein soll, Nick, dann war Schwarzers mutige Passage damals:
        „Sie hat ihren Mann entwaffnet. (…) Eine hat es getan. Jetzt könnte es jede tun. … Und da muss ja Frauenfreude aufkommen, wenn eine zurückschlägt. Endlich!“
        auch genau das.
        Puh! Ein Glück haben wir das geklärt!

        • auch genau das

          Das würde nur dann Sinn machen, wenn Alice Schwarzer Alice Schwarzer wegen ihres geradezu absurd blinden Männerhasses mächtig aufs Korn nehmen wollte. Und diese Dame ist nun nicht gerade für ihre Fähigkeit zur Selbstironie bekannt. Zuallermindest nicht ausgerechnet in diesem Punkt. Wie gesagt: Wenn man das als Ironie auffasst, dann ist die Ironie höchst unfreiwillig.

          Wenn das bloße Ironie gewesen sein soll

          Du hast offenbar die Quelle nicht gelesen. Oder nicht ansatzweise erfasst.

        • Diese „Quelle“ hält offenbar nur zwei Varianten für denkbar: 34 oder mehr Frauen lügen perfide, oder er ist ein Genie und Vorbild für _alle Männer_!!!

          Ich sehe nicht, welche der beiden Aussagen eindeutig ironisch gemeint sein sollte. Oder womit man das belegen könnte.

          Also:
          Die Gelegenheit zum mansplainen für Dich.

        • Ich sehe nicht, welche der beiden Aussagen eindeutig ironisch gemeint sein sollte.

          Das glaube ich dir sogar.

      • a) sie sitzt im Knast
        und b) jetzt müssteste nur noch ne Feministin finden, die genau _diese Frau_ offen für ihre Taten bewundert und sie zur Vorzeige-Emanze erklärt. Und DA wirst Du scheitern. Aber krachend!

        • „b) “ war jetzt darauf gemünzt, dass der aktuelle Beitrag von Christian die Taten von Vergewaltigern bewundert? Achte auf deine Argumentation. Sie ist mindestens ungenau, wahrscheinlich unredlich.

        • Stimmt wahrscheinlich. Hab jetzt auch erst gelesen, wer das getwitter hat. Und du glaubst wirklich das Manosphere jemanden bewundert der 34 Frauen vergewaltigt hat?

          lol

        • Naja, du kannst das jetzt kleinreden, Matze, aber der Post, den Semikolon hochgeladen hat, hört sich schon sehr nach Bewunderung an. „Evil Genius“. Und „you simply have to ADMIRE“.

        • Es ist recht eindeutig eine Argumentation ad absurdum. Man stimmt zu und macht dann über die bewunderung und die Darstellung der damit verbundenen Schwierigkeiten deutlich, das die Geschichte nicht stimmt.

          Es ist also keine tatsächliche Bewunderung sondern ein Stilmittel

        • Ich finde das recht offensichtlich. Es ist eine männerrechtliche Seite, die hier aufzeigen was alles erforderlich ist damit die Beschuldigung stimmt.
          Das Argument ist hier „wie soll das gelappt haben“ bzw „haltet ihr Bill Cosby tatsächlich für ein Genie?“

        • Selbst Darth Vadar hatte irgendwie wohl seine gute Seite. Aber Vergewaltiger? Ich weiß nicht wieviel da dran ist, aber ich hab gehört die sind nichtmal unter Verbrechern im Gefängnis akzeptiert. Aber wir wissen ja schließlich alle das Männerrechtler alles Frauenhasser und Nazis sowie die größte Bedrohung für die Demokratie sind. Die bewundern wahrscheinlich auch Vergewaltiger?

          Der Vorwurf klingt für mich eher nach einer gemeinen Unterstellung mit dem Ziel das Mann sich schuldig fühlt oder so ein Kack.

        • Nein, nur möglicherweise für einen Serienvergewaltiger, der nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden kann, wegen Verjährungsfristen plus außergerichtlicher Einigung vor knapp 10 Jahren.

          Die Vorwürfe (39 verschiedener Frauen nach dem letzten Update) kann man zum Beispiel hier skizziert sehen:
          http://www.etonline.com/news/154160_timeline_of_bill_cosby_sexual_assault_allegations/

          Weshalb man das Wort „Genie“ in Anbetracht dessen für richtiggewählt hält, bleibt da sicher erklärungsbedürftig.

        • Es ist also keine tatsächliche Bewunderung sondern ein Stilmittel

          Naja, perfiderweise nimmt sie ja en passant zusätzlich den feministischen Dämonenglauben auf die Schippe: Der höchstgradig durchtriebene und mit geradezu überirdischer Machtfülle ausgestattete Sexschurke nebst seinen ihm in ehrfürchtiger Komplizenschaft verbundenen Hilfsschurken aka MRAs.

          Und um diese Ironie überhaupt als solche erkennen zu können, muss man eben über eine gewisse Distanz zu dieser Kirche verfügen.

        • wegen Verjährungsfristen

          Nach Jahrzehnten lassen sich solche Vorwürfe nun mal leider praktisch nicht mehr aufklären.

          plus außergerichtlicher Einigung

          Da war eben der klagenden Partei der persönliche monetäre Gewinn wichtiger. Da sollten sich die Zeuginnen und die Medien doch in erstmal darüber echauffieren.

        • Gerade die weitzurückliegenden Fälle, die schon sein Muster erkennen lassen, machen es für mich plausibel. Das bisher-bekannte, erste Opfer ist auch bereits über 70. Glaubst Du echt, die will Geld? Die will ihre Wahrheit erzählen, und sie und die anderen Frauen haben ihm – wenn an den Vorwürfen auch nur ein bißchen was dran ist – einen riesigen, RIESIGEN Gefallen getan damit, dass sie ihn nicht angezeigt haben damals.
          Er durfte sein erfolgreiches Leben leben, und er bleibt eine Legende, das meint nicht nur er selbst. Möglicherweise zu Unrecht, aber nevertheless…

        • Gerade die weitzurückliegenden Fälle, die schon sein Muster erkennen lassen, machen es für mich plausibel.

          Ich halte es durchaus für möglich, aber in Anbetracht der grassierenden US-Hysterie glaube ich erstmal gar nichts was über den Atlantik schwappt.

        • „Weshalb man das Wort “Genie” in Anbetracht dessen für richtiggewählt hält, bleibt da sicher erklärungsbedürftig.“

          Im Zeitalter des Internets haben auch die verbalen Ejakulationen geistiger Nichtschwimmer eine Reichweite, von der die BILD vor 20 Jahren nicht träumen konnte.

          Dass also irgendjemand Bill Cosby als „Genie“ betitelt, kann kaum jemand ernsthaft als generelle Meinung einer Geschlechtergesamtheit ansehen. Schon gar nicht, wenn man sogar nicht sicher ob des Geschlechts des Postenden sein kann.

          Frauen zu vergewaltigen kommt in „Männeraugen“ gleich nach Kinder schänden in der Hierarchie der verwerflichen Taten. Das ist eigentlich allgemein bekannt – und wird deshalb auch gern von Frauen als Waffe im Scheidungskrieg genutzt.

          Und nicht jeder Mann muss sich ständig von solch geistigem Dünnschiss, wie oben vorgestellt, distanzieren, weil er sonst zu nichts anderem mehr käme (und das I-Net nur noch von Klarstellungen überschwemmt würde).

        • Wisst ihr, ich hab nochmal so ein bißchen nachgedacht über die Cosby-Sache. Gestern bereits schrieb ich absichtlich „ihre Wahrheit erzählen“, weil ich nämlich gar nicht ausschließen möchte, dass sich die Ereignisse (so sie eine reale Grundlage besitzen) aus seiner Sicht auch jeweils oder teilweise leicht anders dargestellt haben könnten.

          Ich weiß nicht bis wann, aber ne ganze lange Weile führte der Weg vieler Schauspielerinnen über die Besetzungscouch (auch für Stars wie z. B. Liz Taylor soweit mir bekannt ist) – das war weder schön noch fair (sondern selbstverständlich sexualisierte Gewalt aka Vergewaltigung), wurde aber womöglich als „normal“ betrachtet – nicht unwahrscheinlich, dass er auch noch so sozialisiert war. Dazu dann die Drink/Drogen-Sache, wo der beschwichtigende Gedankengang gewesen sein mag, er würde der Frau ungefragt nur etwas „Gutes“ tun (Motto: she even gets it for free!). Eine stark beduselte bis sedierte Person wehrt sich eher wenig wenn Du sie angehst und muss später u.U. mit Erinnerungslücken kämpfen, was in mehrfacher Hinsicht praktisch ist, ganz besonders aber falls der Täter „nicht wirklich“, also gewaltsam, vergewaltigen will.

          Uuuund dass er bei seiner Methode ungeachtet seines beruflichen Erfolgs geblieben wäre, ließe sich damit erklären, dass es ihm weitaus risikoloser erschienen sein mag seinem bewährten Muster zu folgen, als eine Frau, an der er sexuelles Interesse hatte, zu umwerben, weil was machte er dann post-koital mit der, wo er sich doch nicht wirklich für sie begeistern konnte?

          Ich glaube, Bill Cosby wirds jetzt innerlich ähnlich mies gehen wie seinerzeit DSK, der ja wohl auch angenommen hatte, die meisten Gespielinnen seines Lebens hätten sich freiwillig mit ihm vergnügt. Als alter Mann feststellen zu müssen – orchestriert von den Massenmedien -, dass man nicht so unwiderstehlich war wie man immer dachte, sondern dass das was man evtl. gar für ein geglücktes, persönliches Sexleben gehalten haben mag eine Schneise der Verwüstung hinterlassen hat, ist gerade für so’n Alphatier möglicherweise eine sehr harte Wahrheit.

          Aber Mitleid verdienten deshalb natürlich trotzdem nicht sie, sondern ihre & die anderen Frauen.

          Es sei denn, es war ein Hoax. Was noch viel unglaublicher wäre.

        • @semikolon

          „ich weiß nicht bis wann, aber ne ganze lange Weile führte der Weg vieler Schauspielerinnen über die Besetzungscouch (auch für Stars wie z. B. Liz Taylor soweit mir bekannt ist) – das war weder schön noch fair (sondern selbstverständlich sexualisierte Gewalt aka Vergewaltigung)“

          Das ist aus meiner Sicht keineswegs zwangsläufig eine Vergewaltigung. Denn sie kann ja dem Sex zustimmen und nicht gezwungen werden.

        • Ein
          „Mach es, sonst kriegst Du keinen Job“
          ist zweifelsohne Drohung, Zwang, Gewalt.
          Was auch sonst? Ein nettes Angebot etwa?

        • @semikolon

          Da unterschätzt du die Frauen denke ich.
          Es muss ja keineswegs so gewesen sein, dass man die groß überreden musste. Vielleicht wollten die den Job und waren vollauf bereit dafür Sex zu haben, so dass man gar nichts mehr sagen musste.
          Vielleicht haben sie sich bemüht, die Entscheider besonders zu verführen, damit diese ihnen die Rollen geben.
          Um so üblicher die Besetzungscouch war, um so eher haben sich dort eben Frauen beworben, die das nicht so problematisch fanden.

        • Wenn wir Alles wüssten, würden wir meiner Überzeugung nach übrigens eher das Spielchen:
          *Berühmtheiten, die nicht vergewaltigt haben*
          spielen. So als eigene Kategorie bei Stadt, Land, Fluss oder so.

          Einen Tipp will ich zur Ehrenrettung bereits abgeben:
          Paul Newmann
          Von dem würde es mich wirklich richtig krass enttäuschen wenn da was rauskäme (unwahrscheinlich, da bereits tot).
          Begründung: Bauchgefühl

        • „Ich glaube, Bill Cosby wirds jetzt innerlich ähnlich mies gehen wie seinerzeit DSK, der ja wohl auch angenommen hatte, die meisten Gespielinnen seines Lebens hätten sich freiwillig mit ihm vergnügt. Als alter Mann feststellen zu müssen – orchestriert von den Massenmedien -, dass man nicht so unwiderstehlich war wie man immer dachte, sondern dass das was man evtl. gar für ein geglücktes, persönliches Sexleben gehalten haben mag eine Schneise der Verwüstung hinterlassen hat, ist gerade für so’n Alphatier möglicherweise eine sehr harte Wahrheit.“

          Ich kann nur nochmal das Buch „Psychopathen“ empfehlen. Den Autoren hab ich leider schon vergessen (ist ja auch schon drei Monate her, dass ich das Buch gelesen habe). Viele Alphas sind entweder Voll-Psychopathen, oder dortige Grenzgänger.
          So sehr ich den Typen, die in Frauen nur Bums-Puppen sehen, die von Dir beschriebene harte Wahrheit wünsche, so fürchte ich, dass sie ohne jedes Problembewusstsein in die Kiste steigen.

          Aber ob die tatsächlich Schneisen der Verwüstung hinterlassen haben, ist auch fraglich. Zumindest vom wohl berühmtesten zeitgenössischen Womanizer – JFK – ist nichts Derartiges bekannt geworden.
          Und der soll zeitweise eine Frau pro Tag „gebraucht“ haben.

        • Ich hatte das im Selbermach Artikel schon gefragt. Worin besteht der Unterschied zwischen Soziopathen und Pychopathen?

        • Hier etwas dazu:

          http://www.neuropool.com/berichte/gesellschaft/was-ist-der-unterschied-zwischen-soziopath-und-psychopath.html

          Gemeinsamkeiten zwischen Soziopath und Psychopath

          Missachtung der gesetzlicher und gesellschaftlicher Vorschriften

          Missachtung der Rechte ihrer Mitmenschen

          Die Unfähigkeit, Reue und Schuldgefühl zu empfinden

          Eine Tendenz zu gewalttätigem Verhalten und emotionalen Ausbrüchen

          Merkmale eines Soziopathen

          Soziopathen neigen dazu, sehr leicht reizbar und nervös zu sein. Sie sind sprunghaft und bekommen häufig Wutausbrüche und andere starke emotionale Anfälle. Da sie oft nicht in der Lage sind, langfristig eine Arbeitsstellung zu halten, leben sie häufig am Rande der Gesellschaft mit wenig Einkommen.

          Auch wenn es schwierig für einen Soziopathen ist, kann er dennoch Freundschaften mit anderen Menschen bilden. Dabei geht es meist um das Anschließen einer Person oder Gruppe, deren Meinung man teilt und unter völliger Nichtachtung der gesellschaftlichen Normen.

          Ein Soziopath wirkt auf seine Mitmenschen gestört und planlos, Verbrechen, die er begeht, sind meist willkürlich und spontan.

          Merkmale eines Psychopathen

          Psychopathen sind im Gegensatz zum Soziopathen nicht in der Lage, Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen. Sie empfinden keinerlei Mitgefühl für ihre Mitmenschen, auch wenn sie oft nach außen hin eine charmante Persönlichkeit demonstrieren. Psychopathen manipulieren andere Menschen und gewinnen so ihr Vertrauen. Sie lernen, glaubhaft Gefühle zu schauspielern, die sie nicht empfinden, weshalb sie “normal” wirken. Viele Psychopathen können sich so in ihre Rolle als normaler Mensch reinsteigern, dass sie Familien und langjährige Freundschaften haben, ohne dass diese ihre wahre Persönlichkeit kennen.

          Sie sind in der Lage, verbissen einem Ziel zu folgen und genießen somit meist eine gute Bildung und einen stabilen Job.

          Wenn ein Psychopath ein Verbrechen begeht, wirkt dieses sorgfältig geplant. Bei der Vorausplanung sind sie kühl, überlegen und pedantisch.

        • Hier etwas dazu:

          http://www.neuropool.com/berichte/gesellschaft/was-ist-der-unterschied-zwischen-soziopath-und-psychopath.html

          Gemeinsamkeiten zwischen Soziopath und Psychopath

          Missachtung der gesetzlicher und gesellschaftlicher Vorschriften

          Missachtung der Rechte ihrer Mitmenschen

          Die Unfähigkeit, Reue und Schuldgefühl zu empfinden

          Eine Tendenz zu gewalttätigem Verhalten und emotionalen Ausbrüchen

          Merkmale eines Soziopathen

          Soziopathen neigen dazu, sehr leicht reizbar und nervös zu sein. Sie sind sprunghaft und bekommen häufig Wutausbrüche und andere starke emotionale Anfälle. Da sie oft nicht in der Lage sind, langfristig eine Arbeitsstellung zu halten, leben sie häufig am Rande der Gesellschaft mit wenig Einkommen.

          Auch wenn es schwierig für einen Soziopathen ist, kann er dennoch Freundschaften mit anderen Menschen bilden. Dabei geht es meist um das Anschließen einer Person oder Gruppe, deren Meinung man teilt und unter völliger Nichtachtung der gesellschaftlichen Normen.

          Ein Soziopath wirkt auf seine Mitmenschen gestört und planlos, Verbrechen, die er begeht, sind meist willkürlich und spontan.

          Merkmale eines Psychopathen

          Psychopathen sind im Gegensatz zum Soziopathen nicht in der Lage, Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen. Sie empfinden keinerlei Mitgefühl für ihre Mitmenschen, auch wenn sie oft nach außen hin eine charmante Persönlichkeit demonstrieren. Psychopathen manipulieren andere Menschen und gewinnen so ihr Vertrauen. Sie lernen, glaubhaft Gefühle zu schauspielern, die sie nicht empfinden, weshalb sie “normal” wirken. Viele Psychopathen können sich so in ihre Rolle als normaler Mensch reinsteigern, dass sie Familien und langjährige Freundschaften haben, ohne dass diese ihre wahre Persönlichkeit kennen.

          Sie sind in der Lage, verbissen einem Ziel zu folgen und genießen somit meist eine gute Bildung und einen stabilen Job.

          Wenn ein Psychopath ein Verbrechen begeht, wirkt dieses sorgfältig geplant. Bei der Vorausplanung sind sie kühl, überlegen und pedantisch.

        • „Einen Tipp will ich zur Ehrenrettung bereits abgeben:
          Paul Newmann“

          John Wayne (weil er an seinen eigenen Nimbus glaubte)
          Henry Fonda (weil ich ihn – im Gegensatz zu Wayne – sehr schätze und es mir deshalb wünsche 🙂 )

        • „Um so üblicher die Besetzungscouch war, um so eher haben sich dort eben Frauen beworben, die das nicht so problematisch fanden.“

          Reminder:
          das war vor der Pille

          Marilyn Monroe werden 12 Abtreibungen nachgesagt, z. B.
          (nicht aus ihren Ehen, da versuchte sie eher verzweifelt schwanger zu werden und erlitt Fehlgeburten).

          Besetzungscouch war sowas von Synonym mit gewalttätiger Erpressung, da diskutier ich nichtmal drüber, Du Vollhonk.

        • @semikolon

          „Reminder: das war vor der Pille“

          Und was soll das ändern? Prostitution gab es auch deutlich länger als die Pille.

          „Besetzungscouch war sowas von Synonym mit gewalttätiger Erpressung, da diskutier ich nichtmal drüber, Du Vollhonk.“

          Das du davon ausgehst ist mir klar.

        • „Worin besteht der Unterschied zwischen Soziopathen und Pychopathen?“

          Die Definitionen überschneiden sich mit Sicherheit. Als Soziopath würde ich z. B. jemanden bezeichnen, der sich auf Kosten der Gemeinschaft bereichert.
          Ein Soziopath kann aber auch einfach jemand sein, der die Nähe anderer Menschen scheut, weil er sich in ihr nicht wohl fühlt, bzw. ihre Signale nicht deuten kann.

          Kennzeichen eines Psychopathen ist das Fehlen jeglicher Folgeabschätzung des eigenen Verhaltens auf andere Menschen. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung sind Psychopathen extrem empathiefähig, weit mehr sogar, als der Durchschnittsmensch. Deshalb können sie – in der Eigenschaft als sadistische Massenmörder – so zielsicher ihre Opfer aus der anonymen Menge identifizieren.

        • Ich dachte, Psychopathen fehlt jegliche Empathie`? Wenn man über die Maßen empathisch ist, kann man doch niemanden sadistisch ermorden?

          Vielleicht sagt david ja noch was dazu, der hat das ja studiert,

        • „Wenn man über die Maßen empathisch ist, kann man doch niemanden sadistisch ermorden?“

          Vielleicht gerade deshalb.

          Sadismus setzt Empathiefähigkeit voraus. Du musst einfühlen können, was Deinem Opfer die größte Pein versetzt.

          Ein Heckenschütze ist ein empathieloser Mörder. Vielleicht auch ein Psychopath.
          Aber die Gefährlichsten dieses Genres sind Meister der Empathie.

          In dem benannten Buch wurde auch ein Experiment beschrieben, bei dem Psychopathen „Passagiere“ eines Flughafens einfach durch Beobachten abchecken sollten, ob diese Illegales durch den Zoll zu schmuggeln versuchten.
          Sie taten es mit beunruhigender Treffsicherheit.

        • @ Atacama

          „Ich dachte, Psychopathen fehlt jegliche Empathie`? Wenn man über die Maßen empathisch ist, kann man doch niemanden sadistisch ermorden?“

          Man unterscheidet kognitive und emotionale Empathie.
          Kognitive Empathie ist die Fähigkeit zu erkennen, was ein anderer fühlt.
          Emotionale Empathie ist die Fähigkeit das, was der andere fühlt, nachzufühlen.

          Ein Gewalttäter kann u.U. zu kognitiver Empathie fähig sein und trotzdem fehlt ihm die emotionale Empathie.

          „Vielleicht sagt david ja noch was dazu, der hat das ja studiert,“

          Das fände ich auch interessant. Ich bin ganz allgemein Fan von Davids Beiträgen zu psychologischen Themen.

        • „Sadismus setzt Empathiefähigkeit voraus. Du musst einfühlen können, was Deinem Opfer die größte Pein versetzt.“

          Empathie ist aber doch Mitfühlen. Dann müssten Sadisten ja eigentlich Masochisten sein?

          „In dem benannten Buch“

          Welchem?

          „In dem benannten Buch wurde auch ein Experiment beschrieben, bei dem Psychopathen “Passagiere” eines Flughafens einfach durch Beobachten abchecken sollten, ob diese Illegales durch den Zoll zu schmuggeln versuchten.
          Sie taten es mit beunruhigender Treffsicherheit.“

          Das klingt interessant.

    • Janet Bloomfield ist nicht unsäglich, sondern klasse. Bei ihr wirst du jede Menge Beispiele beissenden Sarkasmus finden, die du dann hier auskübeln kannst. Was erwartest du? Dass wir erschreckt zuzammenfahren? Lass stecken.

    • „Jede und jeder von uns kennt Vergewaltiger, die niemals angezeigt geschweige denn verurteilt wurden“
      “ Das Gleiche gilt für die Opfer, nur dass man ihnen womöglich leichter anmerkt, dass mit ihnen *irgendwas nicht stimmt*.“

      Nun ja, nimmt man die feministische Definition von Vergewaltigung bin ich täglich mindestens 10 Mal Opfer 😀

    • @semikolon
      „Jede und jeder von uns kennt Vergewaltiger, die niemals angezeigt geschweige denn verurteilt wurden. Wir Alle treffen sie im Freundeskreis, in unserer Familie, auf der Arbeit, …..“

      Übrigens ist es gar nicht untypisch, dass New Age-Sekten, „Schamanen“ und ähnliche Psychokulte, ihren Anhängern einreden wollen, sie seien Opfer von familären Übergriffen gewesen, um diese so Manipulierten besser instrumentalisieren und ausnutzen zu können.

      Nur eine kleine Geschichte, wie man sie häufig finden kann:
      http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/sekten-endstation-gehirnwaesche-1.466547

      Diese New-Age Kulte, vermischt mit „Psychoanalyse“ sind ein ganz wichtiger Unterbau von 3rd wave Feminismus.

      Ich denke, die Vergewaltigungs-Hysterie hat einen verdammt realen großen Unterbau an übelst manipulativem Psychokram.
      Dies ist wohl auch der wahre Grund. warum Feministen nicht klar denken können und empathielos sind.

      Diese Geschichte ist praktisch noch gar nicht beschrieben worden! Kein Wunder auch, bei dem absoluten, total irrationalem Bullshit der da zu beschreiben wäre.

      Hier ist schon viel zu finden, über diese Psychoindustrie, verlinke ich immer gerne (keine leichte Kost allerdings):
      http://www.mysticbourgeoisie.blogspot.de/

    • @Semikolon

      Das ist Ironie mit Galgenhumor. Sarkasmus.

      Anders kann man auf solche Monströsitäten ja nicht reagieren. 34 Frauen, die sich durch Falschbeschuldigungsdchmier etwas erhoffen…

      …Pfff.

      • vielleicht kriegense ja sogar noch die 40 Opfer-Zeugen voll…

        Nur mal aus Neugier:

        welche Anzahl mutmaßlicher Opfer (EINES Mannes) ist denn so am ehesten glaubwürdig?

        Eine, zwei oder drei ja ganz sicher nicht, aber eine hohe zweistellige Anzahl potentiell Geschädigter genausowenig?
        Da könnten hunderte, ach was, tausende Frauen namentlich einen ähnlichen Tathergang schildern – die Leugnung des potentiellen Täters hätte auch dann immernoch mehr Gewicht für Deine/Eure Situations- bzw. Schuld-Einschätzung, ne?

        Da ist ja die Sharia fortschrittlicher!

        • welche Anzahl mutmaßlicher Opfer (EINES Mannes) ist denn so am ehesten glaubwürdig?

          Auf die bloße Anzahl kommt es überhaupt nicht an. Dass ist bei einem solchem Prominentem und in Anbetracht der in Aussicht stehenden Millionenbeträge sicher kein Indiz.

      • @Semikolon

        Das das üble Betrügerinnen sind, die sich ggf. lanciert und angestiftet an eine solche Ikone hängen kommt dir wohl nicht in den Sinn …

        Die Groteske ist derartig heftig. Aber du möchtest das glauben … was sagt uns das … 🙂

        • Wer war D.M.n. denn der Auftraggeber, der all das eingefädelt hat und warum? Los, trau Dich. Wir sind ja unter uns.

        • Ok, die Antwort auf „warum“ ist klar (money), bleibt die kniffelige Frage nach dem „wer“…

        • Derjenige hätte dann akribisch ehemalige Bettgefährtinnen aus mehreren Jahrzehnten aufgespürt, diese bestochen, damit sie „falschaussagen“… mmh. Und wie kriegt derjenige jetzt seine Belohnung? Oder reicht es ihm, wenn Bill Cosby zerstört wird, muhahaha^^
          Naja.
          Ich bin sicher, Deine Theorie ist da weitaus ausgefeilter.

        • Derjenige hätte dann akribisch ehemalige Bettgefährtinnen aus mehreren Jahrzehnten aufgespürt, diese bestochen, damit sie “falschaussagen”… mmh.

          Nun ja, die Medien kommunizieren es aus allen Kanälen. Da bedarf es wohl keiner Verschwörung.

          Eine Falschbeschuldigung wäre hier vollkommen risikolos, da kann sich jede Melden die ihn irgendwann aus 20m Entfernung in irgendeinem beruflichem Zusammenhang gesehen hat. Das Tatmuster ist auch kommuniziert, da muss man sich gar nichts mehr ausdenken.

          Es reicht schon, wenn ein Schreiberling ein paar Kröten für eine Reißer-Story hinblättert. Und ob Kristina Ruehli tatsächlich „very wealthy“ ist, kann auch niemand nachprüfen.

      • Clickbait für die MM.

        Ich empfehle stattdessen diese Adresse:
        http://sciencefiles.org/?s=lesben+ddr

        Die Stiftung der Grünen und von Bündnis90, die dem traurigen Clown von Heinrich Böll gewidmet ist, hat sich wieder einmal aufgemacht, Steuergelder, aus denen sie finanziert wird, einer Ver(sch)wendung zuzuführen.

        “Das Übersehenwerden hat Geschichte“, so ist die Tagung betitelt, die am 8. Mai, also am Tag der deutschen Kapitulation, im Hallischen Saal der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg stattfindet

        Nun könnte man sich fragen, was eine politische Gesellschaft mit beschränkter Haftung, wie die Heinrich-Böll-Stiftung, an einer Universität zu suchen hat. Man könnte sich fragen, ob der politische Verein der Grünen die Räumlichkeiten der Universität umsonst nutzt und vieles mehr.

        Aber: Wir stellen derartige Fragen ob viel drängenderer Fragen zurück, Fragen, die die Frage nach der treibenden Kraft hinter der Revolution von 1989 neu stellen und vielleicht zu der Erkenntnis führen, dass nicht die Forderung nach freiem Zugang zu Bananen den Egon Krenz und sein Regime beseitigt hat, sondern: Lesben.

        “Waren lesbische Gruppen in der Tat bloß reine Interessengruppen ohne oppositionelle Arbeit?”, so die brennende Frage, anhand derer die “Rolle von Lesben im Rahmen der friedlichen Revolution beleuchtet” wird. Und wer weiß, was als Antwort auf diese drängendste aller Fragen steht. In jedem Fall rechtfertigt es die Brisanz der zu erwartenden Antwort, Steuergelder einzusetzen.
        Aber nicht nur diese drängende Frage nach der unsichtbaren Armee der DDR-Lesben, die in Leipzig den Augustusplatz vollgestellt haben und im ZK der SED Egon Krenz dazu gedrängt haben, die Grenze zu Westberlin zu öffnen, drängt die Teilnehmer der Tagung. Nein, es gibt noch viel drängendere Fragen:

        “Wiederholt(e) sich auch in der lesbischen Geschichtsschreibung das Auslassen anderer Gruppen? Warum waren Schwarze, ostdeutschen Lesben in der dominanten Geschichtsschreibung nicht sichtbar? Und welche weiteren Leerstellen gibt es?”

        Wir haben uns unser Gehirn zermartert und kommen einfach nicht auf die Antwort zur zweiten Frage. Warum schwarze, ostdeutsche Lesben einfach in der Geschichtsschreibung nicht vorkommen, warum weiße Heterosexuelle wie Michail Gorbatschow, Maggie Thatcher, Helmut Kohl, Markus Meckel, Günter Nooke oder auch Friedrich Schorlemmer sie in die Unsichtbarkeit verdrängen? Wir wissen es auch nicht. Vermutlich handelt es sich um ein politisches Komplott, um schwarzen, ostdeutschen Lesben ihr Verdienst, das sie zweifelsohne am Umsturz von 1989 haben (oder nicht?), streitig zu machen.

        • Das haben die sciencefiles aber gar nicht kapiert.

          „Warum waren Schwarze, ostdeutschen Lesben in der dominanten Geschichtsschreibung nicht sichtbar?“

          Die werden nur deswegen hervorgekramt, weil man eine rassistische Agenda, „critical whiteness“ genannt, pushen will. Der Rassismus kommt hier oberflächlich betrachtet als sein Gegenteil daher.

          Natürlich ist der Rassismus nicht für alle Weissen, sondern in erster Linie für weisse Männer gedacht. Aber es regen sich schon die Stimmen (kurz vorher auch bei dieser „Mädchenmannschaft“), die auch die Frauen einbeziehen wollen:

          http://maedchenmannschaft.net/cry-me-a-river-und-gebt-euch-halt-mehr-muehe/

          daraus:
          „Mir missfiel schon letztes Jahr auf der re:publica, wie eine weiße Feministin aus sehr privilegierter Perspektive zum “Feminist Burn-Out” sprach und sich die Thematik stark aneignete.““

          Der ganze verhaltene, anbiedernde, denunziatorische Stil des Beitrags macht ihn lesenswert.

        • Wenn das mit der systematischen Geschichtsklitterung (leitet sich „Klitterung“ eigentlich von Klitoris ab? Na ja, wie auch immer) so weitergeht, dann lesen wir in hundert Jahren, dass der erste Mensch auf dem Mond eine Lesbe namens Nelly Armstrong war.

        • Nebenbei, so deutet der Trailer an, ist sie die Kraft des Menschlichen in einer rigiden Männerwelt.

          @ only_me

          Ein sattsam bekanntes feministisches Narrativ, dass durch die US-amerikanische Filmindustrie aka Hollywood globale Verbreitung erfahren hat.
          Hollywood ist eine Bewusstseinsindustrie. Viele verbreitete Narrative lassen sich direkt auf Hollywood zurückführen. Dieser Einfluss wird unterschätzt.
          Zusammengafasst, in Kürze, das angesprochene Narrativ:
          Starke und unabhängige Trulla setzt sich in einer feindlich gesinnten Männerwelt mittels ihrer weiblichen Stärken gegen alle Widerstände durch und zivilisiert so nebenbei die versammelte Mannschaft. Unbelehrbare (Männer) werden in der Regel weggeballert oder sonstwie entsorgt, der Musterschüler darf sie, nach der Läuterung durch weibliches Geheimwissen, fi … ahm küssen.

    • @martin
      „Sichtbarkeit“ bzw Unsichtbarkeit in diesen einschlägigen Texten taucht immer wieder auf. Woher kommt das?

      Ich denke daher:

      Der unsichtbare Mann von Ralph Ellison
      http://de.wikipedia.org/wiki/Der_unsichtbare_Mann

      „Der namenlose Ich-Erzähler beschreibt sich selbst als „unsichtbar“, was sowohl die Diskriminierung, die er als Afro-Amerikaner erlebt, betrifft, als auch das Problem der Identitätsfindung.“

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