Eurovision Song Contest 2015

Falls jemand kommentieren möchte. Oder hassen. Was auch immer.

Mit dem Lied darf man sich wohl wenig Hoffnung machen

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38 Gedanken zu “Eurovision Song Contest 2015

  1. Ich finde den englischen Song durchaus nett.

    War aber kurz davor, in einem Blogbeitrag zu kommentieren, wie heutzutage inszeniert wird, dass eine Frau einen Mann (immer noch) liebt: Sie tritt ihn in den Hintern, schubst ihn weg, lässt ihn links liegen, beugt sich weg, wenn er sie küssen will…
    https://www.eurovision.de/videos/Electro-Velvet-Still-in-Love-With-You,grossbritannien290.html

    Wirklich überzeugend.

    Kein Wunder, dass MGTOW immer mehr zunimmt.

    Aber der Sonng wuppt.

  2. Hat das eigentlich ein Grund, dass die weiber alle ihre Brüste präsentieren? Ist ja auffällig wie häufig der Ausschnitt eigentlich ein aussriss (bis zum bauchnabel) ist…achtet mal drauf. Neuer Trend?

    • jupp, das war drastisch.
      Bauchnabel, die von oben frei gelegt werden und nicht wie in den Neunzigern von unten.

      Die Konkurrenz wird immer härter und so ein Kleid kannste nur tragen, wenn du auch ohne BH klar kommst…

      • Hier zeigt sich etwas, was wir alle nicht verstehen. Das paradoxon der Menschheit. Der Schwede hat es ganz gut auf den Punkt gebracht:

        „Egal wer wir sind, wo wir herkommen oder wen wir lieben, wir sind alle Helden! “

        Bingo Schwede!

        Wenn wir alle Helden sind, dann sind wir keine Helden mehr! Und genau damit kommen die Leute nicht klar. Sie können nicht nichts sein, sie wollen immer an die Spitze, anders und besonders sein. Deshalb reicht es heute nicht, wenn einer schwul ist und singt, er muss sich auch als frau verkleiden und was von gender accaptance reden. Und dann kommt der Erfolg.

        Und so geht es immer weiter….unsere Bürde unserer Stärke. Konkurrenzwettbewerb ausgetragen durch Distinktion aber verkauft als Ausschaltung des Wettkampfs. Wir sind helden. Genau Schwede! Glückwunsch zum Titel! HAHA!

        • Ach Mist, jetzt hab ich die Titten ganz vergessen:

          Wenn die eine auspackt, muss die andere Heldin eben noch mehr auspacken. Und wenn alle heldinnen sind, fängt die erste wieder an zuzumachen. Das ist dann ganz toll.

          Wir sind nie alle gleich! Wir sind nie alle helden, nur für das was wir sind!

        • „Wenn wir alle Helden sind, dann sind wir keine Helden mehr!“

          Alle geklont. So jedenfalls mein ganz beiläufiger Eindruck von der Chose.
          Die Lichtshow war aber hervorragend. Schade, daß die Musik keinerlei Authentizität hatte.
          So war das aber eigentlich immer mit dem Eurovisions-Dingensbums.

      • Achja. Und unsere Brückenbauer und peoplelover konnten sich ihr russlandhaten nicht verkneifen. Na klar!

        Den megabrüller brachte der russische Moderator: „12 from russia to russia!“ Perfekt, mega lustig. Und dennoch lacht kaum jemand.

        wir sind ja alle mega tolerant und lieben alle. Ausser Russen.

        Alles klar, manche sind eben mehr helden als andere.

        • Es gibt Gründe russische Politik zu kritisieren. Sehr gute sogar. Auch ich bin grenzenlos sauer auf die wiederkehr von annektionen im 21. Jahrhundert. Aber man darf nicht primen und stereotypen. Die 12 Punkte gehen nicht an putin, sondern an eine Künstlerin die vielleicht sogar putin kritisiert.

          Aber so ist das. Alle sind Helden, jedenfalls die die Helden sein dürfen. Und russische Musiker dürfen das gerade nicht. Brückenbau mit Hindernissen, weil sie doch keine helden sind.

        • „sondern an eine Künstlerin die vielleicht sogar putin kritisiert.“

          Wenn sie das tun würde, dürfte sie nicht für Russland antreten.

    • Zum diesjährigen ESC stellen sich einige gewichtige Fragen bezüglich gesellschaftspolitischer Implikationen.

      Gewonnen hat der Schwede Lämmersöv, ein junger Mann, der den idealtypischen WHM repräsentiert. Dieser in jeder Beziehung Privilegierte – Mann, nicht fett, gutaussehend, hetero, nicht behindert, unfähig zur Reflektion seiner Privilegien und homophob – gewinnt, während die behinderte Finnen schon im Halbfinale disqualifiziert wurden. Dieser Schwede hat noch nicht mal einen richtigen Bart!

      Wie ist es möglich, dass ein solcher Privilegienpenis gewinnt? Wo bleibt die kritische Öffentlichkeit, wo blieb die LGBT-Community und ihre Stimmen? Und Russland auf dem zweiten Platz!? Was soll das??

      Der ESC als politischer Stimmungsindikator Europas zeigt in aller Deutlichkeit, dass der gesellschaftspolitische Backlash bereits Wirklichkeit ist.

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