„Deine tägliche Erinnerung niemanden zu vergewaltigen“

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33 Gedanken zu “„Deine tägliche Erinnerung niemanden zu vergewaltigen“

  1. Das ist doch eine Parodie? Muss es sein. Das Hypnotisierende mit den Zerrbildern kann nur ironischer Verweis auf Hirnwäsche sein.

    Oder doch nicht (ich habe keine Laune auf die anderen Videos von der)?

    Man kann den social justice warriors alles zutrauen, vor allem was ihre Fähigkeit zu unfreiwilliger Selbstparodie angeht.

    • ich habe keine Laune auf die anderen Videos von der

      Schau rein, die dürften dich beruhigen!

      Die Raveonettes können das ansonsten etwas besser:

      • @david
        „die dürften dich beruhigen!“

        Ein wenig beruhigt hat mich schon ein kurzer, leicht schalkiger Blick von ihr. Sie muss also noch üben und vor allem eine todernste Miene machen. Da schau ich lieber die Raveonettes an, fürs erste.

    • Julie macht damit deutlich was die Message bedeutet. Sie ist kein SJW, im Gegenteil. Also nicht wirklich eine Parodie. Gleichzeitig ein deutlich machen der Absurdität und des dehumanisierenden Gehalts.

    • Es gilt das Poe’sche Gesetz, nach dem es unmöglich ist, eine extreme Ansicht von einer Parodie/Satire zu unterscheiden.

      • @pıʌɐp
        Ob das wirklich so ist?
        Eine extreme Ansicht/Propaganda/Meinung bleibt immer identisch mit sich selbst, während eine Parodie erkennbar überspitzt, übertrieben sein muss.
        Die Erkennbarkeit der Parodie kann natürlich versteckt werden, so daß man die mutwilligen Übertreibungen schlecht erkannt werden. Grund wäre etwa, dass Zensoren die Parodie nicht als solche erkennen.
        Bei extremer Propaganda kann es gar keine dementsprechende Überspitzung geben, höchstens unfreiwillig (unfreiwillige Selbstparodie). Weiterhin kommt bei ihr leicht Unlogik und Inkohärenz ins Spiel (wegen der Selbstgerechtigkeit und Lügenhaftigkeit dieser Propaganda, siehe Feminismus), die man aber auch von der Übertreibung der Parodie unterscheiden kann.

        Der Trennungsgraben zwischen Meinung und Parodie mag zwar fein werden, er sollte aber immer erkennbar sein. Es kann gar nicht „unmöglich“ sein beide zu unterscheiden. Wenn Parodie nicht als solche erkannt werden kann, muss sie beim Wort genommen werden.

        (btw, es gibt auch extreme Meinungen, die sich als Parodie oder Satire (besser noch, da auffälliger) tarnen möchten. Besonders auffällig ist das bei Nazis.)

        • Eigentlich hat er es milder formuliert:

          ‚Without a winking smiley or other blatant display of humor, it is impossible to create a parody of fundamentalism that someone won’t mistake for the real thing.‘

          Ich formuliere pıʌɐp’s Gesetz:

          ‚Es gibt keine Parodie, die nicht von Fundamentalisten übertroffen werden kann.‘

          ‚There is no parody that cannot be surpassed by fundamentalists.‘

        • @pıʌɐp
          Ah, ok, dann hat´s der Poe schon so gesagt!

          Dein Gesetz ist aber leider schon im Wesentlichen formuliert worden, vermutlich von Prof. Bill Black, der immer schreibt:

          „… it is impossible to compete with unintentional self-parody“

          zB hier:
          http://neweconomicperspectives.org/2014/06/gms-cartoon-version-von-hayeks-road-serfdom-70th-anniversary-d-day.html

          Wobei deine Formulierung zum David-Blackschen Gesetz einfliessen kann zu:

          „Es gibt keine Parodie, die mit der unbeabsichtigten Selbst-Parodie von Fundamentalisten mithalten könnte.“

        • Schön, dass ihr immer das Wesentliche erfasst.

          Ich sage es nochmal für unsere Hirnakrobaten und intellektuellen Speigelfechter.

          Eine Parodie hat keine Exekutivgewalt.

          Denkt darüber nach. Ein drittes Mal sag ich es nimmer.

        • @zip
          „Eine Parodie hat keine Exekutivgewalt.“

          Ja und? Sie ist schliesslich eine Waffe der Schwachen, der Opposition.

  2. Ja, ist Satire, Parodie oder wie man es auch immer nennen mag. Sie meint das nicht ernst, sondern will damit die Feministinnen trollen, die sich sofort tierisch aufregen und „Rape Culture!“ und „Victim blaming!!!“ kreischen, wenn Frauen Ratschläge gegeben werden wie man sich vor Vergewaltigungen schützen kann.

    Hier erklärt sie den Hintergrund des Videos:

    http://thelibertarianrepublic.com/we-cant-we-just-teach-men-not-to-rape/

    Auf ihrer Webseite stellt sie u.a. Fragen wie „An alle Fans von Hillary Clinton: Habt ihr eigentlich auch irgendwelche anderen Gründe außer ihrem Geschlecht warum sie Präsidentin werden sollte?“

    Diese Frau ist keine durchgeknallte Radikalfeministin.

    • Bevor hier jemand sagt, dass die Trauben zu hoch hängen: ich sehe es ja ein; ich bin kein Politiker und die Botschaft war nicht für mich.

  3. Julie Borowski ist herrlich!
    Eine junge Frau mit Humor kann unseren Korrektheitspolizisten vielleicht mehr Schaden zufügen als ein sachlicher Verriß.

    • Ja, wie mein Vorbild, der Herr Pulitzer schon sagte:

      „Es gibt kein Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick, keinen Schwindel, kein Laster, das nicht von Geheimhaltung lebt. Bringt diese Heimlichkeiten ans Tageslicht, beschreibt sie, macht sie vor aller Augen lächerlich. Und früher oder später wird die öffentliche Meinung sie hinwegfegen. Bekannt machen allein genügt vielleicht nicht – aber es ist das einzige Mittel, ohne das alle anderen versagen“

      Machen wir sie lächerlich, klären wir auf….

  4. Da ich schon beim hemmungslosen Stänkern bin…

    @ Christian

    Es ist nicht „meine Erinnerung daran, niemand …“ usw.

    Es ist die Erinnerung an whom it may concern, die Leute nicht zu vergewaltigen.

    Schick‘ das Video also an deinen Freund, den Innenminister de la Misere, oder wie der heißt.

    Du kennst dich ja besser aus, was die etablierte Politikergilde betrifft.

  5. Julie Borowski hat wieder zugeschlagen
    🙂
    Ehrlich, nach so schönen Parodien wie damals zu diesem feministischen Prinzessinnen-Video braucht eine erklärte Antifeministin wie Julie nicht bei jedem satirischen Video erneut kniefällig zu beteuern, dass das grad erneut eine Satire ist.
    Schließlich ruiniert das irgendwann auch den eigentlichen satirischen Effekt.

  6. Pingback: Julie Borowski und Kritik an der Männerrechtsbewegung | Alles Evolution

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