Maskulistische Theoriewoche: „Partnerwahlkriterien der Frauen und sich daraus ergebende Anforderungen an Männer“ (Tag 7)

Dieser Beitrag ist Teil der maskulistischen Theoriewoche

Das heutige Thema ist

“ Partnerwahlkriterien der Frauen und sich daraus ergebende Anforderungen an Männer“

Die Dynamik zwischen den Geschlechtern ist auch wesentlich dadurch geprägt, dass die Geschlechter verschiedene Anforderungen in der Partnerwahl an einen potentiellen Partner stellen

1. Welche Anforderungen stellen Männer an Frauen und Frauen an Männer?

2. Was sind die Gründe für die Anforderungen

3. Inwiefern spielt dies eine Rolle im Maskulismus?

4. Welche Argumente/Studien sprechen dafür oder dagegen, dass die Lage anders ist als weithin angenommen?

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46 Gedanken zu “Maskulistische Theoriewoche: „Partnerwahlkriterien der Frauen und sich daraus ergebende Anforderungen an Männer“ (Tag 7)

  1. Wen interessiert, was Frauen (Frauen? Habt ihr mehrere?) wollen, so lange ich nicht weiß, was ich als Mann will?
    Bei dem, was ich zu geben habe, kann das ne ganze Menge sein…!

    • Nee, das ist ein Mißverständnis: Heute werden hier nur Anforderungen an die heterosexuellen Partner durchgehechelt, die nicht die Partner selbst, sondern angeblich die Evolution stellen.

      Da kann man sich ganz entspannt zurücklehnen und was anderes machen. 🙂

        • Dann wäre dieser post offen für einen mögliche Unterschied zwischen dem, was Frauen – say – bis 25 wollen, dem, was sie bis – say – 35 wollen und dem, was sie danach wollen? Denn evolutionär gesehen, dürfte das ja nicht vom Lebensalter der Frauen abhängen.

        • 1. Ja natürlich, warum sollte er nicht offen sein.
          2. warum sollte sich da kein unterschied ergeben? Du hast da eine etwas simple Vorstellung von Biologie.

          Ein simples Beispiel für Veränderungen in alter wäre ja schon die Pubertät. Bei Frauen verändern sich ebenso die hormone, nur eben nicht so deutlich

        • Also evolutionär würde es absolut sinn machen, wenn eine Frau mit 25 eine völlig andere soziale / psychische Herangehensweise hat als eine Frau mit 35.

          Laut Umfragen bei Cupid etc. liegt das sexuell attraktivste Alter für Frauen bei 22. Mit 25 ist die Frau zwar schon etwas drüber, hat aber immer noch einen sehr hohen SMV; daher sind die Chancen den für sie besten Partner zu kriegen in dieser Phase schlicht am grössten. Dies erhöht insgesamt die Wahrscheinlichkeit einer Kurzzeitstrategie, da sie in dieser Phase Zugriff auf hypermaskuline Männer haben wird, die sie mit 35 schlicht nicht mehr anziehen kann.

          Mit 35 ist sie schlicht darauf angewiesen, dass ihr SMV noch hoch genug ist, um überhaupt einen Partner mit Langzeitpotential anzuziehen, denn sie hat schlicht nicht mehr die gleichen Optionen. In Frage kommen dann noch Männer mit ebenfalls niedrigem SMV, die aber meistens eben auch keine gute Zukunftsperspektive von sich geben.

          Das Bild ist in Amerika z.B. bekannt; Frauen, die anfangs sexuell sehr aktiv sind und danach mit über 30 fragen : „Where have all the good Men gone?“. (Wirtschaftlich wird dieses Feld ja auch schon stark durch Datingagenturen für ältere Frauen mit Kinderwunsch beackert; mit dieser selbst induzierten Panik lässt sich natürlich sehr viel Geld verdienen…)

          Was siehst du denn da spezifisch anders, Elmar?

        • „Ein simples Beispiel für Veränderungen in alter wäre ja schon die Pubertät. Bei Frauen verändern sich ebenso die hormone, nur eben nicht so deutlich“

          Dafür sind die Folgen aber umso deutlicher:

          Mir fiele jedenfalls kein Phänomen ein, mit dem hauptsächlich männliche Halbstarke ähnlich präsent in die Öffentlichkeit drängten.

          @toxicvanguard

          Die meisten Frauen mit Fortpflanzungsabsicht halten es im vorhinein für das Beste, bis 30 erstmals Mutter zu werden, und dem vorangestellt ist im Idealfall eine längerdauernde Partnerschaft. Viele Frauen stellen dann fest, dass die Zeit flott knapp wird, und ab 35 – so wurde es uns eingeredet – wirds dann sogar biologisch-medizinisch „riskant“ (als Allgemeinaussage ist das natürlich sexistischer Bullshit). Für Männer gibt es keinen vergleichbaren Druck – weder biologisch, noch sozial.

        • >>“Für Männer gibt es keinen vergleichbaren Druck – weder biologisch, noch sozial.“

          Nein, das glaube ich nicht. Es gibt hier biologisch (wenig Forschung, Ansätze kommen aber) und sozial (wenig Interesse) kaum Aufmerksamkeit für dieses Thema.

          Wenn man mich fragt: „Wünschst du dir Kinder“, dann würde ich antworten: Ja! Und das ist in den letzten Jahren stärker geworden. Denn Männer sind nicht doof. So eine Not-Vaterschaft mit Mitte 40 ist auch nicht das Gelbe vom Ei, weder biologisch noch sozial, das weiß jeder Mann. Frauen sehen neidzerfressen aber nur das vorgeblich vorteilhafte daran, „weniger Druck“ und so einen Quatsch. Bullshit

          Und so internalisieren Männer dieses Thema im bekannten Duktus (Frauen wollen Kinder, Männer nicht) und hören hier einfach weg, was ihnen ihr Innerstes sagt. Das hat mit den modernen Reproduktionsrechten, die alle in der Hand von Frauen liegen, noch zugenommen. Unsere neuzeitliche Gesellschaft ist eben darauf ausgerichtet den Mann als solchen vollständig zu funktionalisieren, um die Wünsche des Mannes geht es nie, immer nur um ihn als Projektionsfläche anderer Interessen.

          Wir stehen gerade erst am Beginn einer Reflektion der Männer, was sie eigentlich vom Leben erwarten. Eine Gesellschaft die Männern immer weniger bietet, immer weniger Anerkennung und Bestätigung muss klarkommen, dass sich immer weniger Männer für Familie commiten. Du solltest nicht den Trugschluss begehen, dieses Verhalten als gewollt zu lesen.

          Ich bin der festen Überzeugung, dass Männer in Sachen Reproduktion ohnmächtig sind, gefangen zwischen divergierenden Druck von allen Seiten:

          Ethos des Verantwortung übernehmen und Mutter und Kind schützen, viele Ressourcen verdienen in einem zunehmend männerfeindlichen Bildungs- und Arbeitsmarkt, aktive liebevolle Vaterschaft bei gleichzeitig gesellschaftlich kritischer Vaterschaft (weibliche Kompetenzvorbehalte, unterstellte Pädosexualität etc.), gleichberechtigte Partnerschaft mit Abwaschen aber gleichzeitig der fordernde Liebhaber, in einer Zeit der Dämonisierung männlicher Sexualität, sein.

          Na wem fällt es auf?

          Bingo, es geht nie darum was ER will. Und das ist die Antwort die Männer nicht geben und daher von Frauen auch nicht gehört wird.

          Und je länger das ausgessen wird, desto größer wird der Druck. Einen Druck den du Semikolon nicht siehst, aber er ist da, nur unsichtbar. Genauso unsichtbar wird jedes männliche Leid ist und gemacht wird. Und letzteres hat zwar mit 40 Jahren Feminismus ungeahnte Ausmaße angenommen, erodiert aber gerade. Die nächsten Jahre werden spannend…

  2. Ein Mann will, dass eine Frau einen guten Charakter hat, und körperlich in der Lage ist, ein gesundes Kind zur Welt zu bringen.
    Eine Frau will, dass ein Mann einen guten Charakter hat, körperlich gesund ist und beruflich erfolgreich ist.
    Im Übrigen wird ein Faktor heute nterschätzt. Nämlich, dass für kranke Männer das weibliche Mitgefühl einer Arzthelferin eine große Bedeutung hat. Arzthelferinnen sollten in der Zukunft eine immer größere Opferbereitschaft an den Tag legen.

    • Die opfern sich doch heute bereits in einem stark verdichteten Arbeitsumfeld zugunsten der Renditemaximierung auf.

      Ich denke, für mehr als ein paar oberflächlich-nette Worte für den Patienten 36 in der aktuellen Sprechstunde bleibt da kein Raum. Sind ja auch nur Menschen…

        • Die Zielvorgabe scheint wohl 15% Umsatzrendite zu sein. Was sogar recht wenig ist, im DL-Bereich sind eher 20-25% gefordert.

          Warum fragst Du?

          Allerdings sind Arzthelferinnen wohl eher in Praxen niedergelassener Ärzte zu finden.

      • „Die opfern sich doch heute bereits in einem stark verdichteten Arbeitsumfeld zugunsten der Renditemaximierung auf.“

        Arme Frauen! Ihr Job soll dem Arbeitgeber einen Gewinn einbringen. Unfassbar! Sowas kann man doch von Frauens nicht verlangen, wo leben wir denn? 🙂

        Ich kenne Arzthelferinnen, sehen mit mitte 20 schon aus wie mitte 50, so fertig haben die …

        • Warum soll man das nicht verlangen können? Von Männern wird das doch auch verlangt.

          Zuviel verlangt ist m.M nach allerdings, von Frauen die Arbeitsleistung UND zusätzlich zeit- und energieintensive Weiblichkeitsrituale während der Arbeitszeit einzufordern.

          Das würde ich schon als Wettbewerbsverzerrung ansehen.

        • „Zuviel verlangt ist m.M nach allerdings, von Frauen die Arbeitsleistung UND zusätzlich zeit- und energieintensive Weiblichkeitsrituale während der Arbeitszeit einzufordern.“

          Macht wer?

          „Das würde ich schon als Wettbewerbsverzerrung ansehen.“

          Klar, Beförderung wegen Titten oder hilfsweise mit der Gleichstellungsbeauftragten ist allerdings W-Verzerrung.

  3. 1. Welche Anforderungen stellen Männer an Frauen und Frauen an Männer?

    Historisch und evolutionär einen Ressourcenüberschuss oder die Möglichkeit diesen zu erwirtschaften auf Seiten des Mannes. Dies ist trivialerweise so, weil Frauen im Durchschnitt während ihrer fruchtbaren Jahren wegen den Kindern/Schwangerschaften keinen Überschuss produzieren sondern auf die Versorgung angewiesen sind. (http://i.imgur.com/on37Net.png)

    Grundsätzlich sind also Männer mit mehr Ressourcen oder der Möglichkeit mehr Ressourcen (z.B. damals durch guten Körperbau) zu erwirtschaften die beste Wahl für Frauen. Männer konnten es sich nicht erlauben keinen Überschuss zu produzieren, sonst war das genetisch ein Todesurteil. Frauen haben also primär Ressourcen gegen reproduktiven Zugang verkauft.

    Gesellschaftlich heisst das für unsere heutige Gesellschaft, dass in einem durchschnittlichen Paar der Mann mehr verdienen wird, als die Frau. Es heisst, dass Männer mit mehr Ressourcen als sie selber im Schnitt sehr viel attraktiver für Frauen sind. Dadurch, dass diese Vorliebe natürlich evolutionär nur sehr schwer ablegbar ist (ungefähr so schwer, wie sein Gewicht zu halten, wobei die meisten Menschen dabei natürlich scheitern und bei einem Überangebot dick werden) ist dies auch in unser heutigen Gesellschaft der Fall.

    Und jetzt kommt natürlich das Problem; in einer Gesellschaft in der beide Geschlechter gleich oder Frauen sogar im Schnitt mehr verdienen werden automatisch die meisten Männer für Frauen unattraktiver (ausser sie bedienen eine reine Kurzzeitstrategie). Das führt zu instabileren Beziehungen, zu mehr Singles, die bis an ihr Lebensende keinen Partner finden, auch wenn sie einen wollten, der Auflösung des konservativen Ehemodells, zu mehr Alleinerziehenden und schlussendlich zu einer Geburtenrate weit unter dem Wert, die für eine stabile Bevölkerungsentwicklung nötig ist. Man merke hier an, dass dies Entwicklung unabhängig vom wirtschaftlichen Arbeitsmodell (i.e. ((An)Cap./Neolib/Plan…) ist.

    Dies führt irgendwann zu einem demographischen Winter, den die westlichen Industriestaaten vor allem mit dem Import von ausländischen Arbeitskräften zu bekämpfen versuchen. Dies wiederum führt zu Problemen bei der Integration und schlussendlich zu grossen politischen Spannungen, die wiederum meist reaktionäre Kräfte begünstigen. Die schlimmsten Auswüchsen werden wir (bzw. auch ich nicht, da ich noch keine 30 bin) zum Glück nicht mehr erleben, da es sich hierbei um einen sehr langen Prozess handelt.

    Für den Maskulismus heisst es vor allem, dass eine Bewertung der Auswirkung der weiblichen Selektionskriterien gemacht werden muss. Was heisst es z.B. für Männer, wenn viele von ihnen im sexuellen Marktplatz keinen Zugang und somit auch keine Kinder haben werden (siehe China/Japan als gutes Beispiel, die uns ca. 10 Jahre voraus sind). Was heisst es für Männer, wenn ihre Attraktivität in den Augen der Gesellschaft insgesamt sinkt und was sind die politischen Auswirkungen davon?

    • „Was heisst es für Männer, wenn ihre Attraktivität in den Augen der Gesellschaft insgesamt sinkt und was sind die politischen Auswirkungen davon?“
      Diese Auswirkungen sieht man schon heute in unserer Gesellschaft. Extremisierung, nicht umsonst befinden sich in Rechtsextrmen oder Salafistischen kreisen vor allem frustrierte, von der Gesellschaft enttäuschte Männer. Dies hat mit dem Umstand zu tun, das es für Männer härter auf dem Arbeitsmarkt ist und durch den Männerüberschuss und den hohen Anforderungen die Frauen an Männer stellen, diese keine Partnerin mehr finden.

      Christian, schon mal im voraus, nein Frauen beuten Männer nicht aus, es ist lediglich das ergebniss von Umfragen, die Datingseiten gemacht haben. Was ich bei Recherchen festgestellt habe ist, das Frauen hierbau auch nicht unbedingt eine Wahl haben. Bei Männern ist es heutzutage ist heute, aufgrund des Arbeitsmarktes, Dämonierung des Mannes, das Männer entweder hop oder flop sind. Also orientieren sich Frauen logischerweise nach oben, ein breites Mittelfeld, findet sich kaum.

  4. Die Frauen sollen ihre Weiblichkeit bewahren, soweit dies für sie nicht schädlich ist. Es ist z. B. schädlich, wenn eine Frau ihr Leben lang nur Hausfrau ist, und nie berufstätig ist. Aber es kommt heute auch vor, dass eine Frau sich ohne Grund vermännlicht. Dies ist Wahnsinn.

  5. Ich finde man kann dazu überhaupt gar nichts verallgemeinert sagen. Jeder Mensch sucht den Partner, der zu ihm am besten passt. In der Hinsicht, bin ich tatsächlich so romantisch.
    Und weil Menschen nunmal unterschiedlich sind, gibt’s auch unterschiedliche Ansprüche.
    Es gibt da aber schon manche Tendenzen. Es gab da mal eine Studie (trademark), die zeigte, dass Frauen wohl doch noch nach einem Ernährer suchen. Also Frauen wollen wohl, dass Männer mehr verdienen. Ich weiß nicht ob das der nachvollziehbare Wunsch nach Absicherung ist, also das der Mann im Notfall für die Frau sorgen kann, oder ob das einfach so ein Machtdings ist, also das Frauen denken, sie wären voll toll, weil sie einen erfolgreichen (Alpha-)Mann haben. Tatsache ist dann aber, dass eine Lohnangleichung zwischen den Geschlechtern zu weniger Auswahl für Frauen bei der Partnerwahl resultiert. Und ich hab dies dann schon als Argument gegen Gleichstellung aus Männerrechtskreisen gehört.
    Interessant ist vielleicht noch, dass ich von Männern auch schon gehört habe, dass sie es unangenehm finden, wenn ihre Partnerin erfolgreicher im Berufsleben ist als sie selbst.

  6. 1. Welche Anforderungen stellen Männer an Frauen
    Geile Titten, knackiger Arsch und öööhm, war da noch was?

    und Frauen an Männer?
    Interessiert nicht.

    2. Was sind die Gründe für die Anforderungen
    Dat is die Piologie ey!!

    3. Inwiefern spielt dies eine Rolle im Maskulismus?
    Kann das Hirn vernebeln.

    4. Welche Argumente/Studien sprechen dafür oder dagegen, dass die Lage anders ist als weithin angenommen?
    Wie meinen?

    • @Peter

      „1.Welche Anforderungen stellen Männer an Frauen
      Geile Titten, knackiger Arsch und öööhm, war da noch was?“

      Das ist durchaus kein kleiner Anteil, wenn damit Aussehen allgemein gemeint ist.

      „und Frauen an Männer?
      Interessiert nicht.“

      Interessiert mich durchaus. Weil es eben ein Bereich ist, der zB gerade im Feminismus sehr einseitig gesehen wird. Frauen wollen aber durchaus den Versorger, den Beschützer, den Mann mit Status, der sie anregt und der stark ist. Und diese Erwartungen tragen aus meiner Sicht im nicht geringer Weise zu den Geschlechterrollen bei.

      „2. Was sind die Gründe für die Anforderungen
      Dat is die Piologie ey!!“

      In der Tat, die Biologie. Wobei es mich eben auch interessiert hätte, wenn jemand seine Ansicht rein über soziale Aspekte begründet hätte.

      „3. Inwiefern spielt dies eine Rolle im Maskulismus?
      Kann das Hirn vernebeln.“

      Also keine sinnvolle Betrachtungsweise?

      „4. Welche Argumente/Studien sprechen dafür oder dagegen, dass die Lage anders ist als weithin angenommen?
      Wie meinen?“

      Ich meinte damit, welche Studien und Ansichten es gibt, die zB die Meinung rechtfertigen, dass die Auswahl der Frauen auch das Verhalten der Männer bestimmt, während zB feministische Theorien einfach nur auf gesellschaftliche Konstrukte abstellen, die Männer und Frauen an sich in Rollen drängen, ohne das dabei Anforderungen an Männer eine Rolle spielen

  7. Wie seltsam, dass hier angesichts der Frage mehrheitlich auf „Familie/Kinder“ zentriert geantwortet wird, obwohl das doch in der Fragestellung gar nicht angesprochen ist.

    „Welche Anforderungen stellen Männer an Frauen und Frauen an Männer?“

    Ist so eine Verallgemeinerung überhaupt MÖGLICH? Gar sinnvoll?

    Die Frage nach den Lebensaltern zu Beginn ist wahrlich nicht die einzige mögliche Diversifizierung.

    Meine „Anforderungen an Männer“ waren im Lauf meines langen Lebens durchaus unterschiedlich. Ein Ernährer/Familienvater war nie gefragt, ich hatte noch nie Lust auf Kinder und Familie, auch nicht auf anders formatiertes „symbiotisches“ Zusammenleben.

    Dennoch hat es mir an Männern nie gemangelt, ich war faktisch nie solo.

    Natürlich hatte ich in jungen Jahren viele „Aspiranten“, die mehr meinen Körper wollten als mich als Ganzes. Wie alle jungen Frauen, die nicht irgendwie abschreckend aussehen…

    Das hat aber nie so sehr gestört, dass es mich darin behindert hätte, jeweils „den Richtigen“ zu treffen – durchaus für eine „Langzeitbeziehung“ zwischen drei und dreizehn Jahren. Sexuelle Anziehung hat dafür nie gereicht, sondern eher gemeinsame Interessen, Hobbys, Weltanschauungen etc.
    Als Jugendliche hab ich mir gerne die Welt von etwas älteren Männern erklären lassen. Später stand das gemeinsame Handeln im Vordergrund (Politik machen, Geschäfte beginnen etc.).

    Immer waren für mich Männer attraktiv, die auf ihre Art „mit sich im Reinen“ waren – also keine Menschen, die sich verbiegen, um zu gefallen. Aber auch nicht jene, die partout immer alles anders machen und dagegen sein müssen – das ist genauso unauthentisch und zwanghaft.

  8. Kommentarbereich nun quergelesen. Die Reaktionen auf dieses Themenangebot sind mehr als enttäuschend.

    Man merkt, dass viele Männer hier von den Partnerwahlkriterien und -strategien der Frauen keine Ahnung haben. Null. Nada. Und Frauen sind ihrerseits natürlich (auch das ist Teil ihrer Strategie) nicht an einer Offenlegung interessiert.

    Allfälligen Aufforderungen, hier aufzuklären, kann ich aus Zeitgründen mmt. nicht nachkommen. Aber die Interessierten sollten sich mal dieses blog anschauen:

    http://therationalmale.com/

    • Ja die Seite ist echt gut.
      Die Informationen sind aber den MGTOW Bereich nicht unbekannt. Es ist halt eine gute Analyse des weiblichen Verhalten. Ob Man(n) danach dann noch Lust auf Beziehung hat mhh das muss dann jeder für sich entscheiden ^ ^

      Rollo Tomassi hat ja auch schon ein Buch geschrieben. Da steht aber meines Wissens das gleiche drin wie in seinen vielen Beiträgen auf der Seite. Wenn das die Pflichtlektüre für alle Männer wäre dann hätten wir so gut wie gar keine Familien mehr.

  9. Pingback: Maskulismus, Männerrechte und Familienrecht | Alles Evolution

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