Selbermach Mittwoch 7 (06.05.2015)

Für Themen abseits der Maskulismuswoche, die nicht bis Samstag warten können…

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323 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 7 (06.05.2015)

  1. Jippiiieeeh, Selbermach-Mittwoch. Hier, liebe Gendersens, nehmt das:

    Ungeheuerlich sowas, Jungs & Männer, die zum Röcke tragen gedrängt oder genötigt werden. Wo? Natürlich in der Schwu…äh Schule. Dort, wo Ideologien halt zuhause sind.

    Ich hab es immer schon gesagt, ich sag es immer wieder: Schule ist scheiße!

    Selbst die Lehrer tragen jetzt Röcke.

    Disclaymer: Dieser Beitrag soll nicht zur Intoleranz gegenüber Homos und sonstigen Menschen aus dem LSBTTIQ-bereich aufrufen. Er ist nur dagegen gerichtet, dass Schüler & Lehrer männlichen Geschlechts Röcke tragen müssen, und Schülerinnen sowie weibliche Lehrkräfte Schnurrbärte. Das bringt nämlich nicht ein Mehr an Toleranz und Akzeptanz, sondern ist einfach nur lächerlich und – schlimmer noch – zeugt davon, dass Schulen der Gender-Ideologie viel zu unkritisch gegenüberstehen.

    • Hatten diese Schulen wirklich nur zwei Geschlechters zur Auswahl … wie rückständig!

      PS Ob die vorgestellte Schule auch eine Gleichstellungsbeauftragte hat. Eine typische, vorgeschriebene NichtmannIn und unwählbar von Nichtfrauen? Die merken scheinbar selber ihre eigenen Widersprüche nicht … 🙂

    • Was soll das bringen. Für was ist das irgendwie von Vorteil? Wo hilft so etwas für irgendetwas? Sind denn alle bescheuert geworden?

      • Klar, cool. Vor allem für die Jungen die nicht mitmachen wollten, kann ich mir denken, Die haben dann gleich das Prädikat homophob weg, So kennen wir unsere Gendersens -Top Down.

        Wenn Du wirklich glaubst, daß solche Lippenbekenntnis Showaktionen was bringen. dann bist Du voll cool.

        PS. Was ist eigentlich mit den Bengels, die keine Schwester haben der sie mal im Kleiderschrank rumschnüffeln dürfen …

        • „kannst du dir denken“. Wie wäre es stattdessen mit Recherchieren? Insbesondere wenn man solche Videos mit so einem Subtext postet.

          „Wenn Du wirklich glaubst, daß solche Lippenbekenntnis Showaktionen was bringen. dann bist Du voll cool.“

          Ich finde, als Schule ist das ein ermutigendes Signal, selbst wenn nicht alle mitmachen. Wäre ich ein transgender Schüler, wäre mir so eine Schule jedenfalls erstmal sympathisch.

        • „Willst Du mich veräppeln? Hast Du den Film nicht gesehen?“

          Doch, ich weiß trotzdem nicht, was das miteinander zu tun haben soll.
          Willst du andeuten, dass schwule Männer Röcke tragen oder was?

        • @A

          Was ich mir denken kann überlass mal mir.

          Wenn Du meinst, daß es keine Sanktionen oder schiefe Blicke gegen Abweichler geben könnte, zumindest die Gefahr sehr groß ist, dann ist es doch gut.

          Schule sollte keine Politik machen, darum geht es mir.

          Ich jedenfalls halte es nicht für ermutigend von oben verordneter politischen Korrektheit als Kollektiv zu folgen, zumal hier mehr oder weniger Abhängige zu solchem Verhalten aufgefordert werden. Verhalten, dessen Einhaltung von jedem beobachtet werden kann. Wenn Du wirklich an Freiwilligkeit glaubst, halte ich Dich mindest für naiv.

        • „Was ich mir denken kann überlass mal mir.“

          Tue ich doch. Aber du hast es ja geschrieben, dass du dir das denkst.

          By: derdiebuchstabenzaehlt on 6. Mai 2015
          at 8:39 nachmittags

          „…kann ich mir denken…“

        • @ ddbz
          „Schule sollte keine Politik machen, darum geht es mir.“

          Du weißt aber schon, dass ein Teil des Bildunsgauftrags öffentlicher Schulen in D. die Vermittlung der Verfassung und unserer „freiheitlich demokratischen Grundordnung“ ist?

        • @ A

          Ja und? Halte ich inzwischen für eine Farce. Wenn an Schulen mit Gleichstellungsbeauftragten von Gleichberechtigung gefaselt wird ist das schon etwas lächerlich.

          Ich denke die können die Verfassung nicht vermitteln, allenfalls die gerade aktuelle politisch gewollte Auslegung dieser.

          http://sciencefiles.org/2015/05/03/biegsames-recht-und-geschmeidige-juristen-fur-alle-politischen-systeme/

          So wie mit der Bibel, da sucht sich auch jeder raus was im gerade in den Kram passt.

        • „Ja und? Halte ich inzwischen für eine Farce. “

          Inzwischen? Heißt das, Du bist dann doch dafür, dass die Schule Politik macht, vorausgesetzt es ist die Politik, die Dir passt?

        • Ich KANN mir zwar vorstellen, dass man bei sowas einen beträchtlichen Druck aufbauen kann – aber hier würd ich verbal erst mal den Ball flach halten.

          Sooo groß kann der Druck nicht gewesen sein, wenn man mal die wenigen Ausschnitte des Videos überfliegt, die Gruppenbilder zeigen.

          Die meisten Jungen scheinen in ganz normaler Alltagskleidung rumzulaufen.

          Bei Sekunde 14/15 schön zu sehen:

          Vorneweg läuft eine Gruppe Jungs in normaler Kleidung, einer kommt in normaler Kleidung entgegen, prominent läuft aber genau der Junge im Kleid von links ins Bild und scheint das Bild zu bestätigen, dass da „Jungen in Kleidern“ rumlaufen.
          Der darauffolgende Ausschnitt sieht mir auch sehr gewollt gewählt aus:
          Der Junge vorne rechts im Bild im roten T-shirt und Rock, der andere im weißen T-Shirt mit Rock, sind beide prominent in den Vordergrund gerückt.
          Bei dem Jungen hinter dem im roten T-Shirt sieht man nicht, ob er einen Rock trägt, der in grün neben dem im weißen Shirt hat definitiv eine Hose an, ebenfalls der angeschnittene im gestreiften Shirt hinter ihm.

          selbst in dieser offenkundig ausgewählten Szene kann man erkennen, dass die Jungen in Rock oder Kleidern eher in der Minderheit sind.

          Gleiches Bild an der Stelle in der Aula.
          Wo finde ich da tatsächlich die Jungen in Mädchenkleidung?
          Bei

          stellen sich 3 zur verfügung, einer davon wieder der selbe mit dem weißen t-shirt und dem nach seiner Aussage „regenbogenfarbenen“ Röckchen (so groß war die Auswahl wohl nicht, wenn man da zufälligerweise wieder denselben nehmen musste), aber der Ausschnitt ist so gewählt, dass man die Gesichter nicht sieht – möglicherweise haben die anderen beiden Jungen zumindest darauf bestanden, um sich nicht im Fernsehen all zu sehr zum Deppen zu machen?

          Im Hintergrund laufen jedenfalls einige rum, die als Jungen zu identifizieren sind und normal angezogen sind.

          In der Praxis wird es also eher so gewesen sein, dass die Aktion groß angekündigt und die Presse dazu eingeladen wurde.

          In jeder Klasse haben sich dann so zwei drei Jungs dazu hinreißen lassen, das tatsächlich auch zu machen – und natürlich sehr viel mehr Mädchen, denn für die ist 1 ohnehin normal, in normaler Alltagskleidung wie Jeans zu erscheinen, und so einen Bart klebt man halt noch schnell an – das ist aber ein anderes Signal als ein Rock bei einem Jungen.

          Die Presse hat dann natürlich so gefilmt und geschnitten, dass man von den Jungen in Röcken auch was sieht – kann man denen nicht mal vorwerfen, das war schließlich Thema der Aktion.

          Viel heiße Luft.

      • Dass die Schüler genötigt wurden, ging aus dem „Gehirnwäsche“ Video leider nicht hervor. Woher beziehen die Macher diese Information? Oder liegt es einfach nur daran, dass es euren Horizont übersteigt, wenn Menschen so etwas freiwillig mitmachen?

        Die Türken haben das übrigens auch schon gemacht
        http://www.spiegel.de/fotostrecke/protestmarsch-in-istanbul-mit-rock-gegen-die-gewalt-fotostrecke-124068.html

        http://www.tagesspiegel.de/mediacenter/fotostrecken/weltspiegel/demonstration-in-istanbul-maenner-in-roecken-gegen-sexistische-gewalt/11405288.html?p11405288=1

    • Ja, wahrlich ein ungeheures Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Wo doch jeder weiss, dass einem Mann, der einen Rock anzieht sofort der Schniedel abfällt und er zu einer asexuellen, schwulen Kampflesbe morpht… 😉

      Also irgendwie wirkten die Schüler gar nicht so, als seien sie dazu gezwungen worden. Eher als hätten sie ne Menge Spaß bei dem Verkleidungsevent.

      Was ich ja noch witziger finde ist, auf welche Klischees man für solche Aktionen inzwischen zurückgreifen muss.

      Schnurbärte haben im Alltag seltenheitswert und Röcke sind ja nun auch nicht gerade weit verbreitet (ich vermute ja, Hennes und Mauritz sind nachts heimlich in die Kleiderschränke aller Frauen eingestiegen und haben in einer subversiven Aktion alle Röcke zu Leggings umgenäht…)

      • „Also irgendwie wirkten die Schüler gar nicht so, als seien sie dazu gezwungen worden. Eher als hätten sie ne Menge Spaß bei dem Verkleidungsevent.“

        Eben.

        Am Vatertag sieht man auch einige Frauengruppen, die sich als Männer verkleiden.

        Eigentlich ziehen an dem Tag die Männer mit Bollerwagen und Bier/Grill durch die Gegend, und manche Frauen wollen diese Tradition auch leben und verkleiden sich dann als Männer.

        • „Am Vatertag sieht man auch einige Frauengruppen, die sich als Männer verkleiden.

          Eigentlich ziehen an dem Tag die Männer mit Bollerwagen und Bier/Grill durch die Gegend, und manche Frauen wollen diese Tradition auch leben und verkleiden sich dann als Männer.“

          Ja, und an Karneval in Köln verkleiden sich Männer als Nonnen und saufen das sie nicht mehr gehen können.

          Früher hübsche proletenunterhaltung, heute thema für schulaktionstage und Toleranzinitativen. Mal gucken ob sich in zehn Jahren Schülerinnen peniskostüme anziehen und jungs vaginaumhänge um dann über Toleranz etwas zu lernen…

        • PS: Ich weiss hier wills keiner hören: Die anzahl der Ingenieure die in China jährlich die uni verlassen entspricht ungefähr der Zahl von Ingenieuren, die bei uns arbeitslos sind.

          Aber….diskutiert mal weiter eure bilungspläne sexueller Vielfalt….

        • „Aber….diskutiert mal weiter eure bilungspläne sexueller Vielfalt….“

          Ich habe nicht damit angefangen und diskutiere auch gerne arbeitspoltische Themen.

          Das mit den Ingenieuren finde ich allerdings auch komisch. Erst habe ich immer gelesen, Wahnsinnseinstiegsgehalt, Ingenieursknappheit, die Unternehmen bewerben sich als Arbeitgeber und nicht umgekehrt, riesiger Fachkräftemangel im technischen Bereich, u.a. Ingenieursbereich und seit Längerem höre ich viel von Arbeitslosigkeit in dieser Berufsgruppe.

          Entweder, da ist eine Blase geplatzt oder es bestand gar kein Mangel man wollte bloß den Markt überschwemmen um die Löhne drücken zu können oder ähnliches. Sehr komisch jedenfalls.

          Und Allgemein halte ich es nicht für Klug, Produktion zu viel auszulagern. Da geht sicher viel Know How verloren. Zuviel Globalisierung kann gefährlich sein.

          Ich habe mal gehört, in London soll man als Klempner o.ä. sehr gut verdienen, weil es nur sehr wenig bzw wenig gute gibt, weil London fast nur Dienstleistungsgewerbe hat.
          Davon allein kann eine Gesellschaft aber nicht funktionieren bzw. ist es eine potentiell gefährliche Abhängigkeit.

        • Ata das war gar nicht so sehr gegen dich gerichtet.

          Dieser aktionstag ist ja schon ein bisschen her und ich musste einfach mal ranten.

          Guckt man sich jede statistik an und die allgemeine Entwicklung wundere ich mich über solche gender Initiativen (und eben dem bildungsplan) , weil wir zunehmend unsere Stärke verlieren: hohes humankapital. Und wir sind nicht wie die usa attraktiv für externe.

          Gender frisst Hirn. Ein gefährliches Spiel mit Deutschlands Zukunft.

        • @Atacama

          „Der Alarmismus des VDI stützt sich hauptsächlich auf zwei Säulen: Einerseits werden die offenen Ingenieurstellen bei der Bundesagentur für Arbeit sowie Unternehmensangaben zu geplanten Einstellungen addiert, andererseits die arbeitslos gemeldeten Ingenieure subtrahiert. Entscheidend ist die dritte Grundrechenart: Die Zahl der laut Bundesagentur unbesetzten Ingenieurstellen wird mit 7,14 multipliziert – weil es weit mehr offene Stellen gebe, als die Behörden wissen. Dieser Faktor ist nahezu willkürlich gewählt , jedenfalls sehr hoch angesetzt. Er verändert die Zahl unter dem Strich immens. Und die Zahl unter dem Strich, genau das ist der Ingenieurmangel, den der VDI dann laut in die Welt posaunt.“

          http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/warum-der-mangel-an-ingenieuren-ein-mythos-ist-a-821166.html

        • „Gender frisst Hirn. Ein gefährliches Spiel mit Deutschlands Zukunft.“

          Das Gender-Thema ist hier sehr präsent, aber nicht in der breiten Öffentlichkeit. Ich sehe im Vergleich mit anderen Kulturen auch keine nachteilige Entwicklung in Sachen Humankapital. Die zunehmende Verflachung betrifft alle.

          Das Kernproblem hier ist die saturierte Gesellschaft, die an sich keine hohen Wachstums- und Renditepotentiale mehr bietet, fehlende Expansionsmöglichkeiten und im Laufe der letzten Dekaden entstandene soziale Verkrustungen.

          Schüler, die einen Tag im Rock rumlaufen, deswegen eine „Gefährdung der Zukunft Deutschlands“ vorzuwerfen ist m.E. jenseits jeder Verhältnismäßigkeit.

          „Die anzahl der Ingenieure die in China jährlich die uni verlassen entspricht ungefähr der Zahl von Ingenieuren, die bei uns arbeitslos sind.“

          Das sind 30 000. Also bildet ein 1,4-Milliarden-Volk jedes Jahr lediglich 30.000 Ingenieure aus? Sorry, das erscheint mir lächerlich wenig. Da gibt es wohl mehr Hundefriseure in Peking…

        • „Gender frisst Hirn. Ein gefährliches Spiel mit Deutschlands Zukunft.“

          Naja, ob da ein direkter Zusammenhang besteht…
          Das Thema ist in der Schule ja auch gar nicht annährend so ein Thema, wie teilweise suggeriert wird.

          Ich denke, das hat eher andere Gründe, vermutlich viele, viele verschiedene.
          Herabsetzen des Leistungsniveaus, es bekommen offenbar zu viele Abitur, die gar nicht studierfähig sind (zumindest gab es immer wieder Artikel von Universitätsprofessoren, die das kritisierten), irgendwelche Eltern, die ihr Kind zwingend auf dem Gymnasiusm sehen wollen, Herabsetzen der Wertigkeit des Hauptschulabschlusses usw.
          Angeblich war Hauptschule die Basis vieler Handwerksberufe und man fand damit auch Lehrstellen und Jobs.

          Also es mögen Einzelfälle sein, aber manchmal erschreckt es mich schon, wie hohl manche Schüler sind, selbst Gymnasiasten. Dabei habe ich mich auch nicht sonderlich für Schule interessiert und ca 90% wieder vergessen, aber im Vergleich zu denen, war ich eine Art Stephen Hawking.

          Dazu dann komische Reformen, wie diese Änderung der Orthografie-Didaktik, wo Schüler plötzlich das Schreiben nach Gehör lernen sollen.
          So habe ich mir als ich drei war das Schreiben autodidaktisch „beigebracht“ mit entsprechenden Fehlern, aber das kann man doch nicht in der Schule lehren.

          http://www.derwesten.de/politik/keine-zwei-saetze-fehlerfrei-id10441860.html

        • Worüber sich auch Gedanken gemacht werden muss, ist, wie man die ganzen Flüchtlinge, egal ob sie dauerhaft bleiben wollen oder nicht, unterbringt, auch beschäftigungsmäßig.

          Mir kommt es zumindest eher unintelligent vor, abertausende Männer nach Deutschland zu holen und sie dann den ganzen Tag die Wand angucken oder im Asylheim kartenspielen zu lassen.
          Nach 9 Monaten dürfen sie arbeiten, aber als was?

        • @peter Müller

          „Schüler, die einen Tag im Rock rumlaufen, deswegen eine “Gefährdung der Zukunft Deutschlands” vorzuwerfen ist m.E. jenseits jeder Verhältnismäßigkeit.“

          Das stimmt. Ich sehe diesen rock und barttragetag auch eher als Symbol dafür, dass Bildung heute vorallem als Ideologieveranstaltung verstanden wird. Und Gender ist ja nicht nur in der Bildung aktiv, sondern auch in den Unternehmen.

          Ich habe ja insights in einen grossen niedersächsischen Automobilhersteller. Absolut kostet die politisch gewolltr umsetzung des gender gleichstellungsfeminismus dort nicht so viel….die anlaufkosten aus dem mqb dürften diese bei weitem übertreffen. Aber die ineffizienzen nehmen zu, fehlbesetzungen und dnv Kollegen. Auch immer wieder in der Debatte eigene kita Betreuung. Wird bisher tapfer abgewehrt (am Standort sind etwa 60.000 Menschen beschäftigt), wird aber wohl bald kommen. Macht alles Deutschland teuer und ineffizient. Und das ist nur ein bigplayer der hier für die ganze Region überlebenswichtig ist.

          und wenn der Chinese irgendwann mit Konkurrenzfähigen Produkten um die ecke kommt, müssen wir geistig flexibel sein und nicht eingelullt. Rock tragen hilft dann auch nicht….

          Schmidt sagte letzte Woche im Interview mit maischberger Deutschland geht es gut, vielleicht etwas zu gut. Recht hat er…

        • „Schmidt sagte letzte Woche im Interview mit maischberger Deutschland geht es gut, vielleicht etwas zu gut. Recht hat er…“

          Ja, Deutschland hat im Laufe der letzten Jahrzehnte ganz schön viel Fett angesetzt. Ich bin auch mal gespannt, wie das wieder wegkommen soll. Die Politik macht jedenfalls nicht den Eindruck, als wolle sie daran was ändern.

        • ät Denton & Tear:

          Piri hatte in dem Zusammenhang vor hohen Steuereinnahmen gewarnt. Klingt doch erst mal gut, hohe Einnahmen.
          Leider nicht: Dadurch werden zB Projekte wie Genderzeugs oder Asylindustrie überhaupt erst ermöglicht; zudem gewöhnt sich die Politik einen gewissen luxuriösen Regierungsstil an.

          Wieviele Menschen sind durch Ruhm & Geld schon kaputtgegangen. Rocky Rocchigiani, der berühmte Boxer, lebt zB heute von ALG2.

        • „und wenn der Chinese irgendwann mit Konkurrenzfähigen Produkten um die ecke kommt, müssen wir geistig flexibel sein und nicht eingelullt. Rock tragen hilft dann auch nicht….“

          Du meinst also, geistige Flexibilität geht nur ohne Rock?

        • Sagen wir es mal so. Ich wüsste nicht sie uns gender Bildung und sexuelle Vielfalt im internationalen Wettbewerb hilft…

          und nochmal: dieser aktionstag ist für mich nur ein Symbol wie in der schule zunehmend der Blick auf das wesentliche verloren geht…

        • „Sagen wir es mal so. Ich wüsste nicht sie uns gender Bildung und sexuelle Vielfalt im internationalen Wettbewerb hilft…“

          Vielleicht hilft es uns nicht im Wettbewerb, aber möglicherweise hilft es den Menschen, die betroffen sind.

        • @ teardown

          „…dass Bildung heute vorallem als Ideologieveranstaltung verstanden wird.“

          Die Frage wäre, ob dies tatsächlich so ist oder ob es eine verzerrte Wahrnehmung aufgrund plakativer Einzelaktionen darstellt. Was es gibt, ist sicher eine sanfte Einflußnahme im schulischen Bereich hin zur Sicherung des Landfriedens durch aktive Förderung von aggressionsarmen Verhaltensweisen.

          Es gibt auch eine Tendenz zu mehr Homogenität, was leistungsstärkere Schüler drückt und leistungsschwächere hebt. Das ist sicher der nachteiligste Nebeneffekt. Hysterisches Gekreische wie von @matthias, weil Schüler mal einen Rock tragen lenkt davon allerdings dann eher ab.

          „Absolut kostet die politisch gewolltr umsetzung des gender gleichstellungsfeminismus dort nicht so viel….die anlaufkosten aus dem mqb dürften diese bei weitem übertreffen. Aber die ineffizienzen nehmen zu, fehlbesetzungen und dnv Kollegen.“

          Nun, die Wirtschaft hat diese Gleichstellungsmaßnahmen bestellt um Arbeitskräftepotentiale zu heben. Makroökonomisch ist der positive Effekt auf das BIP und die Verschuldungsfähigkeit bestätigt…Fehlbesetzungen würde ich dann auch mal als Anlaufkosten sehen, oder?

          „der Chinese irgendwann mit Konkurrenzfähigen Produkten um die ecke kommt“

          Konkurrenzlos günstig sind die bereits heute. Du meinst vielleicht innovative Produkte, das wäre dann eine Herausforderung. Das wird aber nicht passieren; das ist kulturell bedingt keine Stärke der Chinesen. Die Zerlegen sich vorher selber (oder werden zerlegt…gleiches Resultat)

          Rock tragen behindert m.W. nicht die Innovationsfähigkeit eines Menschen. Zumindest wüsste ich keinen Mechanismus, der dies bewirken würde. Du?

          „Deutschland geht es gut, vielleicht etwas zu gut. Recht hat er…“

          Ja, recht hat er. Wie ich oben schreibe: „saturierte Gesellschaft“. Bildlich handelt es sich bei dem Phänomen um eine Abflachung einer Schwinungsfunktion vor Erreichen des Kipp-Punktes.

        • „Piri hatte in dem Zusammenhang vor hohen Steuereinnahmen gewarnt. Klingt doch erst mal gut, hohe Einnahmen.
          Leider nicht: Dadurch werden zB Projekte wie Genderzeugs oder Asylindustrie überhaupt erst ermöglicht; zudem gewöhnt sich die Politik einen gewissen luxuriösen Regierungsstil an. “

          Je mehr Geld der Staat zur Verfügung hat, desto größer wird der Anreiz für bestimmte Gruppen, den Staat zu melken statt einer produktiven Beschäftigung nachzugehen. Politiker spielen dieses Spiel natürlich nur zu gerne mit, weil es ihnen mehr Macht verleiht. Oder wie es David Friedman so schön ausdrückte:
          „Die Politik der Partikularinteressen ist ein einfaches Spiel. Hundert Leute sitzen im Kreis, jeder mit der Tasche voll mit Pfennigen, Ein Politiker geht rum und nimmt von jedem einen Pfennig. Niemand stört es; wer kümmert sich um einen Pfennig? Wenn er mit seinem Rundgang fertig ist, wirft der Politiker einer Person fünfzig Pfennig zu, die sich über die schöne Überraschung freut. Dieser Vorgang wird wiederholt mit einem anderen Gewinner. Nach hundert Runden ist jeder hundert Pfennig ärmer, fünfzig Pfennig reicher und glücklich.“

        • ät Denton:

          Lustiges Beispiel! Könnte bei unserer hohen Steuerlast aber tatsächlich exakt so funktionieren.
          Wobei die Melkgruppen, denke ich, netto auf jeden Fall profitieren.
          Oder vielleicht auch nicht?! Denn: Ohne Geld wären Pseudo-Studiengänge wie Gender u.ä. nicht denkbar. Dann müßten die Schmarotzer*#-Innen sich wie anno dazumal eine richtige Arbeit suchen. Was ihnen letzten Endes guttun würde. Sich laufend von Männern verfolgt fühlen kann nicht gesund sein.

          Ich wäre daher wie Piri für drastisch verringerte Steuern, zum Beispiel pauschal 5% ab einem gewissen Mindesteinkommen. Und auf jeden Fall Volksabstimmungen, und zwar niedrigschwellig bei sehr vielen Fragen. Da dürften die Spezialinteressen oder ideologischen Püpse von Oberschichtlern ganz schnell im Nirwana verschwinden.

          Was denkst Du?

        • @ Axel

          Für drastisch verringerte Steuern bin ich immer zu haben. Generell würde ich weniger das Einkommen und mehr den Konsum besteuern, speziell bei alkoholischen Getränken (und anderen Drogen, wenn sie legal sind). Die Besteuerung negativer Externalitäten wie z. B. CO2-Emissionen wäre auch noch sinnvoll. Volksabstimmungen sollte es m. M. n. bei Grundgesetzänderungen und ähnlich schwerwiegenden Fragen geben. Häufige Abstimmungen würde ich dagegen auf kommunale Angelegenheiten beschränken.

        • ät Denton:

          Alkohol wie in Schweden? Gute Idee. CO2 könnte gut sein, aber da ist viel Panikmache und grüne Propaganda im Spiel.

          Was Volksabstimmungen angeht, würde ich sagen, daß alle Abstimmungen, die im Augenblick im Bundestag zwischen den Parteien ausgeklüngelt werden, dem Wahlvolk vorgelegt werden. Da hätten dann Schnapsideen wie Frauenquötchen höchstens noch 20% Zustimmungspotential, weil das dem tatsächlichen Oberschichtanteil entspricht. Im Parlament/den Parteien hingegen kann das Juste-milieu seine verstiegenen Ansichten durch moralischen Druck hingegen problemlos durchsetzen.
          Gerade Rotgrün will ja immer mehr Bürgerbeteiligung. Ich wette aber, daß sie in dem Fall schön die Finger davon lassen. Man kann ja dem rückständigen Pöbel nicht die Entscheidungen überlassen.

      • Also ich arbeite zwar nicht als Lehrer, habe aber auch ein Lehramtsstudium hinter mir, einschließlich Schulpraktika usw.
        Und ich bin da mal mit Schülern in ein interessantes Gespräch gekommen. Ich hatte im Fach Werte und Normen einen Text ausgewählt, in dem es um Befehlsverweigerer im Nationalsozialismus ging; thematisiert werden sollte, was einen Menschen zum Wiederstand gegen eine Übermacht befähigt. Im Verlauf der Stunde bemerkte ich dann immer stärker einen gewissen Wiederwillen gegen den Text bei den Schülern. Auf Nachfrage erklärten sie mir dann, dass sie die Nase voll hätten von Nationalsozialismus im Unterricht, weil sie das ständig reingeschoben bekommen, nicht nur in Geschichte, sondern auch in Politik, Kunst, Deutsch usw. Sie konnten das Lied von den bösen Nazis nicht mehr hören, da war die wohlmeinende Pädagogik voll in die Hose gegangen (einer der Schüler sagte mir dann in der Pause, er sei jedenfalls stolz darauf, ein Deutscher zu sein; ich weiß nicht, was aus dem geworden ist).

        Schüler haben ein feines Gespür dafür, wenn die Lehrer mit Hintergedanken agieren, wenn sie in jedem Schüler einen potentiellen Nazi sehen, der präventiv therapiert werden muss, und reagieren entsprechend ablehnend.

        Und genauso wird es auch mit der Vielfaltspädagogik gehen, sie wird die Homophobie verstärken.

        • „Schüler haben ein feines Gespür dafür, wenn die Lehrer mit Hintergedanken agieren, wenn sie in jedem Schüler einen potentiellen Nazi sehen, der präventiv therapiert werden muss, und reagieren entsprechend ablehnend.“

          Absolut nachvollziehbar. Ich nenne sowas „Holzhammer-Pädagogik“ mit garantierter Trotzreaktion.

          „Und genauso wird es auch mit der Vielfaltspädagogik gehen, sie wird die Homophobie verstärken.“

          Bei schlechter Umsetzung in der Fläche ja. Nicht nur die Homophobie, sondern auch Transphobie, Xenophobie, Andro- und Gynophobie.

          Das halte ich durchaus für ein relevantes Risiko. Aber wäre eine strikte Tabuisierung hier eine bessere Alternative?

        • @Peter Müller

          „Das halte ich durchaus für ein relevantes Risiko. Aber wäre eine strikte Tabuisierung hier eine bessere Alternative?“

          Erklär doch einmal diesen Satz bzw. diese Frage näher. Und was da alles bei dir da mitschwingt.

          Würd mich echt mal interessieren.

        • @ El_Mocho

          Sexualkunde im Rahmen der Biologie wäre auf Mechanismen der unmittelbaren Fortpflanzung beschränkt. Alles weitere würde wohl den (inhaltlichen aber besonders zeitlichen) Rahmen des Faches sprengen.

          @ ddbz

          Nein, aber es ist die erste Grundsatzentscheidung. Erst danach kommt die Diskussion über eine mögliche Umsetzung (s.o.)

          Also was soll man den Kiddies, die bereits mit 9 Jahren sich gegenseitig Links zu Hardcore-Pornos zuschicken, denn wann im Unterricht zu dem Themenkomplex vermitteln?

        • Eben; vor allem könnte man auch erklären, dass die sexuelle Orientierung biologisch bedingt ist und daher niemand zum Vorwurf gemacht werden kann.

        • @ El Mocho

          „Und genauso wird es auch mit der Vielfaltspädagogik gehen, sie wird die Homophobie verstärken.“

          Das predige ich hier schon länger. Und wie viele wollen es nicht glauben. Dabei ist es nur logisch: Wenn ständig die aufforderung kommt, z.B. den Homos gegenüber tolerant zu sein, sind am Ende ganz viele erstrecht intolerant, weil sie nicht indoktriniert werden wollen.

        • Das wäre in der Tat eine einfache und wertneutrale Darstellung ohne Drama-Potential.

          Vor allem wenn man eine vom Mainstream abweichende sexuelle Ausrichtung nicht pathologisiert, sondern in Analogie zu Hauttypen/Haarfarbe behandelt.

          Ob das die Kiddies zufriedenstellt?

          @ Petpanther

          Was möchtest Du denn genau wissen?

        • ät Peter, Mocho, Matthias,…:

          „Bei schlechter Umsetzung in der Fläche ja. Nicht nur die Homophobie, sondern auch Transphobie, Xenophobie, Andro- und Gynophobie.“

          Allein schon diese Phobie-Aufzählungen dürften bei Schülern Pickel erzeugen.
          Warum geht es eigentlich immer nur um die Nazi-Manie, Geschlechts-Tralala, und Ausländer?
          Schüler merken ganz genau, daß diese „Werte“ einzig und allein aus der rotgrünen Ecke kommen.

          Warum werden die rotgrünen „Werte“ in der Schule nicht auch einmal kritisch betrachtet? Wie wäre es, statt über Xenophobie auch einmal über die Folgen massenhaft geduldeter Einwanderung von Problembären aus sicheren Herkunftsländern zu sprechen?
          Wie wäre es, in der Schule wahrhaft kritisches Denken zu lernen statt die Positionen des Zeitgeistes nachzuplappern?

          Für Mocho: Wie lange ist Deine Erfahrung eigentlich her? In meiner Schulzeit in den 90ern wurde natürlich von den Alt-68ern auch munter drauf losgeadolft; meist aber nur in Deutsch und Sozi.
          Was ist denn ein Fach „Werte und Normen“? Religionsersatz?

          Matthias: „Wenn ständig die Aufforderung kommt, z.B. den Homos gegenüber tolerant zu sein, sind am Ende ganz viele erstrecht intolerant, weil sie nicht indoktriniert werden wollen.“
          – Du! Hast! Tolerant! Zu! Sein! 🙂
          Außerdem wird es den Widerwillen der Schüler gegen Linksradikalismus und Genderismus stärken. Man wäre fast versucht, die grünroten Totalitären in Schwaben mal ein paar Jahre Bildungsplan machen zu lassen…
          Spätestens wenn LSBTTIQXYZ-Aktivisten Zehnjährigen mit Homo-Analverkehr oder Netzpornos kommen, bricht die Konterrevolution aus.

        • @Axel: Das war Anfang der 90er Jahre. „Werte und Normen“ war gedacht als Ersatzfach für diejenigen, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen; ich denke das nennt sich heute Ethik.

          Was die „rotgrünen Werte“ betriff: Es gibt ja nun sog. Rahmenrichtlinien für die einzlenen Fächer, in denen die Lernziele festgelegt werden. Für Niedersachsen sind die hier einsehbar (teilweise): http://www.nibis.de/nibis.php?menid=203

          Soweit ich mich erinnere, werden diese Richtlinien von Kommissionen erarbeitet, die von den Kultusministerien berufen werden, sie bestehen aus Fachlehrern und Menschen aus den Ministerien. Da gibt es sicher politischen Einfluss, aber den würde ich nicht zu hoch hängen, zumal sich sowas über lange Zeit hinziehen kann und es dabei durchaus einen Regierungswechsel geben kann. Also man muss da irgenwie einen Konsens finden, und ich würde da keine direkte Manipulationsabsicht (von 68ern o.ä.) unterstellen.

          Die Manipulation geschieht eher in der Umsetzung. Homophobie zu bekämpfen ist ja durchaus ein akzeptbales Ziel für die Schule, es ist nur die Frage, wie man es macht.

        • @Peter Müller

          „@ Petpanther

          Was möchtest Du denn genau wissen?“

          Den Hintergrund einer solchen in der Frage enthaltenen Aussage:

          “Das halte ich durchaus für ein relevantes Risiko. Aber wäre eine strikte Tabuisierung hier eine bessere Alternative?”

          Ich möchte von dir wissen auf was du das stützt.

        • ät Mocho:

          Anfang der 90er schon? Und da haben sich Schüler tatsächlich über zu viel Nazizeugs beschwert? War kein Gymnasium, oder?

          „Also man muss da irgenwie einen Konsens finden, und ich würde da keine direkte Manipulationsabsicht (von 68ern o.ä.) unterstellen.“
          – Na ja, heute schon, wenn man an den Bildungspülan denkt..

          „Homophobie zu bekämpfen ist ja durchaus ein akzeptbales Ziel für die Schule, es ist nur die Frage, wie man es macht.“
          – Früher hätte ich dem zugestimmt. Heutzutage wäre Antihomophobie in der Schule aber nur ein weiterer Tropfen in der alltäglichen Genderberieselung, der eher zu Homohaß führt.

          Und man müßte fragen, wieso keine konservativen Werte wie Patriotismus zur Sprache kommen dürfen, oder die Situation anderer diskriminierter Gruppen.

        • „Und genauso wird es auch mit der Vielfaltspädagogik gehen, sie wird die Homophobie verstärken“

          Ich würde das glauben, wenn da nicht Lord Arran wäre, der 1967, nach der Entkriminialisiserung der Homosexualität in Großbritannien, folgendes gesagt hätte

          „I ask those [homosexuals] to show their thanks by comporting themselves quietly and with dignity… any form of ostentatious behaviour now or in the future or any form of public flaunting would be utterly distasteful… [And] make the sponsors of this bill regret that they had done what they had done“
          http://en.wikipedia.org/wiki/Sexual_Offences_Act_1967#Legislative_history

          Wir Homos haben unseren „Dank“ natürlich nicht still und leise bekundet. Wir haben uns die Freiheit genommen uns in der Öffentlichkeit wie Heteros zu verhalten. Warum sollten wir auch nicht?

        • @ petpanther

          Zur Verwirklichung des Grundrechts auf freie Persönlichkeitentfaltung (Art. 2 Abs. 1 GG) und zur Wahrung der Menschenwürde (Art. 1 Abs. 1 GG) ist der allgemeine Landfrieden unabdingbar.

          Zielvorgabe ist also, durch die Vermittlung von gesellschaftlicher Vielfalt als Normzustand des Gemeinwesens letzlich den Landfrieden zu sichern und stärken, eine freiheitliche gesellschaftliche Atmosphäre zu schaffen und damit dem Einzelnen den faktischen Freiraum zur Ausübung seines Grundrechts zu geben.

          Die genannte Problemstellung ist hier: Die Vermittlung selber führt zum gegenteiligen Effekt und die ausübung von Grundrechten einzelner müsste durch das staatliche Gewaltmonopol gesichert werden. Kein schönes Szenario, ausserdem faktisch nicht dauerhaft und in der Fläche durchzuführen.

        • @Peter Müller

          Was die Menschenwürde verletzt ist eigentlich der Mehrheit elitär zu unterstellen, sie wären schlechte Menschen und bedürfen deshalb Bevormundung und Umerziehung, also staatlichen Gesinnungszwang.

          Das ist im Keim tatsächlich faschistisches Gedankengut und äußert sich in (noch) milderer Form durch PC.

          Das ist das wirkliche Problem, dass sich hinter der aufgeblähten Fassade wie z.B. „Vielfalt“ tatsächlich verbirgt: Totalität.

          In Bezug auf die Bildungspläne wird an einem künstlich erzeugten Problem (Unterstellung) herumgedoktert, um eine poilitische Indoktrinationsagenda zu treiben.

          Man möchte gar „Identität verstören“. Das ist tatsächlich etwas was die Menschenwürde verletzt.

          Ein Klassiker der Entmenschlichung im Sinne des vermeintlich aber verzweckten „Guten“, den bisher alle sog. „Progressiven“ begangen haben.

        • Was sind denn Deine Vorschläge für den staatlichen Beitrag zur Sicherung der freien Entfaltung der Persönlichkeit und zur Sicherung des Landfriedens?

          „Man möchte gar “Identität verstören”.“

          Man = Der Staat oder staatliche Institutionen? Oder nicht doch eher Man = Privatpersonenen als Meinungsäusserung im öffentlichen Diskurs zu Gender?

        • ät AdriaX:

          „Wir haben uns die Freiheit genommen uns in der Öffentlichkeit wie Heteros zu verhalten“
          – Das war einmal. CSD mit perversen Sauereien auf den Karnevalswagen, Regenbogenfahnen auf öffentlichen Gebäuden und LSBTTIQ-Agitprop in Bildungsplänen gehört nicht mehr zur „wie Heteros“-Kategorie.

        • „CSD mit perversen Sauereien auf den Karnevalswagen“

          Auch nicht anders als bei LoveParade und dem echten Karneval.

          „Regenbogenfahnen auf öffentlichen Gebäuden“

          Was kann ich dafür, dass ihr Heteros keine Straight-Pride-Flag habt?

          „und LSBTTIQ-Agitprop in Bildungsplänen“

          Ein winziger Ausgleich für den alltäglichen Hetero-Agitprop.

        • ät Evochris& AdriaX:

          „Ähnlich wie white pride im Gegensatz zur schwarzen Bewegung“
          – Eben. Heteronormative sind ja Unterdrücker. Überhaupt: Was hat eine Vereinsfahne auf einem öffentlichen Gebäude zu suchen? Wie fändest Du, wenn ich meine Burschenschaftstrikolore aufm Rathaus in Deiner Stadt (Berlin?) hißte?
          Um Gottes Willen! Die Antifa würde nachts raufklettern und die Fahne anzünden.
          Haben sie 2010 in Neukölln mit der deutschen Nationalflagge eines türkischen (!) Hausbesitzers gemacht.

          „Auch nicht anders als bei LoveParade“
          – Stimmt. Verbieten!

          „Ein winziger Ausgleich für den alltäglichen Hetero-Agitprop.“
          – Deine Paranoia. Die Mehrheitsheterosexualität ist eine biologische Tatsache und keine Propaganda.
          Oder kommt bald das Verbot, von Mama und Papa zu sprechen? In Stuttgart vorstellbar.

    • ät Matthias:

      Da haste ja eine ganz schöne Diskussion ausgelöst!
      Peter M und Marenlein finden die Gendergaga-Aktion der Schule natürlich suuuuper.
      Ob die beiden auch gaga sind? Sieht so aus. Insofern hat Birgit K schon den richtigen Ausdruck gewählt.

      Akif hatte auf diesen Beitrag bei FB schon mal aufmerksam gemacht. Lustig allerdings diese Kaperung mit zusätzlichen Untertiteln. Allein der totalitäre Unterton der Videomacher, „alle“ Schüler fänden das toll. Laut Akif haben der Schüler Kay und ein Genosse die Aktion verbrochen. Vermutlich haben allerdings einige linke Lehrer_*#Innen den Mist für alle allgemeinverbindlich gemacht.

      Am Ende zeigen ALLE Schüler mit ihrem Handabdruck, wie tolerant sie sind……………klingt wie ein O-Ton aus einem DDR-Film.

      A propos DDR: Unser Freund Georg Diez, der uns für reaktionäre Arschlöcher hält, hat einen kritischen Beitrag zum 1. Mai geschrieben. Ich dachte schon, holla, tut sich da was bei ihm im Oberstübchen. Weit gefehlt: Der Spinner zeigt ganz ohne jede Scham seine sozialistische Gesinnung: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/georg-diez-ueber-den-1-mai-und-die-ritualhafte-gewalt-a-1031660.html Und das als SPIEGEL-Autor!

      • @ Axel

        „Da haste ja eine ganz schöne Diskussion ausgelöst!“

        Tja, ich hatte mir schon gedacht, dass bei dem Thema einige hier voll abgehen. War bisher dabei auch immer so.

        Mitkommentiert habe ichgestern nicht mehr, weil ich „Unsere Mütter, unsere Väter“ Teil III auf 3 Sat geguckt habe. Stell Dir mal vor, denen früher wäre einer in der Situation mit „Gender“ gekommen!

        Ich selbst übrigens habe auch keine Schwester. Ich hätte also damals einen Rock von meiner Mutter oder meiner Oma anziehen müssen.

        Ich versuche mir gerade, den mutmaßlichen Gesichtsausdruck meiner Oma (egal von welcher – die eine war Baujahr 1917, die andere 1918) vorzustellen, wenn ich sie darum gebeten hätte, mir einen Rock zu leihen, weil Jungen nun einen Tag lang in der Schule im Rock hätten rumlaufen müssen. Die hätte (egal welche von beiden jetzt) mir das nicht geglaubt, oder wenn, dann wirklich sehr doof geguckt. Und das zu recht.

        „Peter M und Marenlein finden die Gendergaga-Aktion der Schule natürlich suuuuper.“

        Marenleinchen sowieso. Leute wie Marenleinchen besetzen im Schulsystem heutzutage oft Schlüsselpositionen mit Macht über andere. Die werden dann Fachleiter, Seminarleiter, Schulleiter, didaktischer Leiter usw., haben dann Macht über Schulpraktikanten und Referendare usw., und bestimmen, wo es lang geht. Und wenn die dann von oben herab in Top-Down-Stossrichtung bestimmen, dass Schüler und sogar männliche Kollegen im mini-Rock rumlaufen, dann laufen letztere im Minirock rum.

        Denn Marenleinchen ist ja später als Schulleiterin schließlich für „Geschlechtergerechtigkeit“ und „Diversity“. Und kann dann, wenn sie sich in der Tageszeitung dafür ausspricht, demonstrativ einen auf seriös machen. Genauso läuft das!

        „Ob die beiden auch gaga sind? Sieht so aus. Insofern hat Birgit K schon den richtigen Ausdruck gewählt.“

        Yepp.

        „Akif hatte auf diesen Beitrag bei FB schon mal aufmerksam gemacht. Lustig allerdings diese Kaperung mit zusätzlichen Untertiteln. Allein der totalitäre Unterton der Videomacher, “alle” Schüler fänden das toll. Laut Akif haben der Schüler Kay und ein Genosse die Aktion verbrochen. Vermutlich haben allerdings einige linke Lehrer_*#Innen den Mist für alle allgemeinverbindlich gemacht.“

        Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Jungen sowas toll finden.

        „Am Ende zeigen ALLE Schüler mit ihrem Handabdruck, wie tolerant sie sind……………klingt wie ein O-Ton aus einem DDR-Film.“

        Durchaus. Die Genderei, die Genderei, die hat immer Recht…

        „A propos DDR: Unser Freund Georg Diez, der uns für reaktionäre Arschlöcher hält, hat einen kritischen Beitrag zum 1. Mai geschrieben. Ich dachte schon, holla, tut sich da was bei ihm im Oberstübchen. Weit gefehlt: Der Spinner zeigt ganz ohne jede Scham seine sozialistische Gesinnung: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/georg-diez-ueber-den-1-mai-und-die-ritualhafte-gewalt-a-1031660.html Und das als SPIEGEL-Autor!“

        Die Spiegel ist halt nicht mehr kritisch.

        • ät Matthias:

          Fandste „Unsere Mütter..“ gut? Ich nicht so. Ein typisches ÖffR-Nazidrama, wie immer. Tja, und die hatten ja damals ihren ganz eigenen Totalitarismus. War nur mit Rasse statt mit Geschlecht…

          Ich stell mir grade Dich im Oma-Rock vor..hehe! Deine Großeltern hätten Dich wahrscheinlich auch für bekloppt gehalten, wenn Du damit in die Schule hättest gehen wollen. Was die Sache ja auch trifft. 🙂

          „Denn Marenleinchen ist ja später als Schulleiterin schließlich für “Geschlechtergerechtigkeit” und “Diversity”.“
          – Das steht zu befürchten. Obwohl, sie ist erst 20. Vielleicht hat sich der Wind in 15 Jahren gedreht. Dann kann sie nur noch versuchen, ihre Schüler in der Englischklasse umzudrehen. Ich hatte eine grüne Sozi-Lehrerin, die das mit uns auch versucht hat. Hat selbst bei den sowieso schon linken Schülern nicht geklappt.
          Ich denke, gezielte Propaganda von Lehrern erreicht ihr Ziel fast nie. Da müßte der Lehrer schon seeehr charismatisch sein.

          „Die Spiegel ist halt nicht mehr kritisch.“
          – Immerhin haben sie Lann Hornscheiß deutschlandweit bekannt gemacht. Aber Du hast recht: Bis auf einige Leuchten wie Fleischhauer sind die Spiegler fast alle Zeitgeistdenker. So ein verbohrter Radikaler wie Diez dürfte in einer Zeitung dieses Kalibers nicht geduldet werden.

        • *Leute wie Marenleinchen besetzen im Schulsystem heutzutage oft Schlüsselpositionen mit Macht über andere. Die werden dann Fachleiter, Seminarleiter, Schulleiter, didaktischer Leiter usw., haben dann Macht über Schulpraktikanten und Referendare usw., und bestimmen, wo es lang geht.*

          Dein Wort in Gottes Gehörgang! 😀

          *Und wenn die dann von oben herab in Top-Down-Stossrichtung bestimmen, dass Schüler und sogar männliche Kollegen im mini-Rock rumlaufen, dann laufen letztere im Minirock rum.*

          Da waren keine Miniröcke, lediglich züchtig bis zum Knie.
          Wollte ich nur mal bemerken, der Vollständigkeit und Richtigkeit halber.

          *Denn Marenleinchen ist ja später als Schulleiterin schließlich für “Geschlechtergerechtigkeit” und “Diversity”. Und kann dann, wenn sie sich in der Tageszeitung dafür ausspricht, demonstrativ einen auf seriös machen. Genauso läuft das! *

          Hm, man wirkt schon sehr seriös wenn man nicht links und rechts alle beschimpft, gegen die man was hat. Wie euer Freund Akif, der Catman.

          *Das steht zu befürchten. Obwohl, sie ist erst 20.*

          Falsch. 😀

          *Ich hatte eine grüne Sozi-Lehrerin, die das mit uns auch versucht hat.*

          Was hat sie denn schlimmes gesagt?

        • @ Axel

          „Fandste “Unsere Mütter..” gut?“

          Doch, schon. Dürfte ein recht realistischer Film sein.

          “ Ich nicht so. Ein typisches ÖffR-Nazidrama, wie immer. “

          Solche Filme lohnen sich für mich meist zu gucken.

          „Tja, und die hatten ja damals ihren ganz eigenen Totalitarismus. War nur mit Rasse statt mit Geschlecht…“

          Und totalitärer. Aber wer weiß, was so eine Solanas gemacht hätte, wenn sie die Macht dazu gehabt hätte.

          „Ich stell mir grade Dich im Oma-Rock vor..hehe!“

          Im Kölner Karneval ginge das!

          “ Deine Großeltern hätten Dich wahrscheinlich auch für bekloppt gehalten, wenn Du damit in die Schule hättest gehen wollen. Was die Sache ja auch trifft. :-)“

          Ja. So läuft kein Mensch freiwillig rum. Hinterher filmt das noch jemand und läd es auf Youtube hoch.

          „“Denn Marenleinchen ist ja später als Schulleiterin schließlich für “Geschlechtergerechtigkeit” und “Diversity”.”
          – Das steht zu befürchten. Obwohl, sie ist erst 20.“

          Nee, die ist älter.

          “ Vielleicht hat sich der Wind in 15 Jahren gedreht. Dann kann sie nur noch versuchen, ihre Schüler in der Englischklasse umzudrehen. Ich hatte eine grüne Sozi-Lehrerin, die das mit uns auch versucht hat. Hat selbst bei den sowieso schon linken Schülern nicht geklappt.
          Ich denke, gezielte Propaganda von Lehrern erreicht ihr Ziel fast nie. Da müßte der Lehrer schon seeehr charismatisch sein.“

          Wenn es so einer wie Hitler wäre – naja. Sie wird sich jedenfalls an zu maskulistischen Schülern stoßen. Und die sich erstmal an ihr. Kann man froh sein, dass Lehrer kein Züchtigungsrecht mehr haben.

          „“Die Spiegel ist halt nicht mehr kritisch.”
          – Immerhin haben sie Lann Hornscheiß deutschlandweit bekannt gemacht. Aber Du hast recht: Bis auf einige Leuchten wie Fleischhauer sind die Spiegler fast alle Zeitgeistdenker. So ein verbohrter Radikaler wie Diez dürfte in einer Zeitung dieses Kalibers nicht geduldet werden.“

          Tja…

        • @ Marenleinchen

          „*Leute wie Marenleinchen besetzen im Schulsystem heutzutage oft Schlüsselpositionen mit Macht über andere. Die werden dann Fachleiter, Seminarleiter, Schulleiter, didaktischer Leiter usw., haben dann Macht über Schulpraktikanten und Referendare usw., und bestimmen, wo es lang geht.*

          Dein Wort in Gottes Gehörgang! :D“

          Nee, echt. Kann ich mir gut vorstellen, dass Du in DEM Schulsystem der Treppe hochfallen würdest.

          Maren Leinchen, Oberstudiendirektorin, Schulleiterin am Städtischen Gendergymnasium in Queerhausen. (HA HA HA HA HA)

          Und Robin U. wäre dann dort Didaktische Leiterin.

          „*Und wenn die dann von oben herab in Top-Down-Stossrichtung bestimmen, dass Schüler und sogar männliche Kollegen im mini-Rock rumlaufen, dann laufen letztere im Minirock rum.*

          Da waren keine Miniröcke, lediglich züchtig bis zum Knie.
          Wollte ich nur mal bemerken, der Vollständigkeit und Richtigkeit halber.“

          Jaja. Ist beides peinlich.

          „*Denn Marenleinchen ist ja später als Schulleiterin schließlich für “Geschlechtergerechtigkeit” und “Diversity”. Und kann dann, wenn sie sich in der Tageszeitung dafür ausspricht, demonstrativ einen auf seriös machen. Genauso läuft das! *

          Hm, man wirkt schon sehr seriös wenn man nicht links und rechts alle beschimpft, gegen die man was hat.“

          ich beschimpfe hier überhaupt keinen,.

          “ Wie euer Freund Akif, der Catman.“

          Der ist nicht mein Freund. Noch nie was von dem gelesen.

          „*Das steht zu befürchten. Obwohl, sie ist erst 20.*

          Falsch. :D“

          Das hätte ich gewusst!

        • *Jaja. Ist beides peinlich.*

          Das ist der erste Schritt. Der zweite Schritt wäre, darüber nachzudenken, warum du es so unfassbar peinlich und sogar erniedrigend findest. Es ist ja nur ein Stück Stoff.

        • @ Marenleinchen

          „Das ist der erste Schritt. Der zweite Schritt wäre, darüber nachzudenken, warum du es so unfassbar peinlich und sogar erniedrigend findest. Es ist ja nur ein Stück Stoff.“

          Dann stell Dir doch mal vor, Du müsstest in einer Kleidung rumlaufen, die Dir aufs tiefste zuwider ist. Wolltest Du auch nicht.

          Oder ständig mit angeklebten Schnurrbart.

          Es ist nicht einfach nur Stoff. Ein Mann verliert dadurch seine Männlichkeit und macht sich zum Gespött der Leute. Aufgrund der instinktiven Dispositionen.

          Männer dürfen halt nicht weiblich und schwach wirken, denn das schwächt ja in der Natur die Gruppe. Frauen dürfen dagegen männlich wirken.

          Deshalb sind Polizistinnen in Uniform immer noch attraktiv, ebenso Soldatinnen. Bildstrecken von israelischen Soldatinnen sollen sehr beliebt sein.

          Aber Männer im Rock? Wenn, dann im Schottenrock und als Schotte. Aber sonst?

        • *Es ist nicht einfach nur Stoff. Ein Mann verliert dadurch seine Männlichkeit und macht sich zum Gespött der Leute. Aufgrund der instinktiven Dispositionen.
          Männer dürfen halt nicht weiblich und schwach wirken, denn das schwächt ja in der Natur die Gruppe. Frauen dürfen dagegen männlich wirken.*

          Instinktive Dispositionen? Die woher kommen? Wie kommt es dass ein Kleidungsstück als inhärent weiblich wahrgenommen wird? Ist es vielleicht, ich wag es kaum auszusprechen, Kultur? Und damit Gender??? Weil, man kann es drehen wie man will, Frauen kommen nicht mit Röcken auf die Welt.

          http://en.wikipedia.org/wiki/Sarong

          http://en.wikipedia.org/wiki/Lungi

          http://en.wikipedia.org/wiki/Kilt

          http://en.wikipedia.org/wiki/Shendyt

          und zuletzt:

          http://en.wikipedia.org/wiki/Cassock

        • @ Marenleinchen

          Überzeugt mich nicht. Denn hier in unserem Kulturkreis gelten Röcke als weiblich. Und was als weiblich gilt, will man(n) aufgrund seiner instinktiven Dispositionen nicht anziehen, und andere finden es aufgrund ihrer instinktiven Dispositionen lächerlich, wenn man so rumläuft.

        • „…Denn hier in unserem Kulturkreis gelten Röcke als weiblich. Und was als weiblich gilt,…“

          Wow, @Matthias, Du hast ja endlich Gender verstanden und argumentierst wie ein „Genderist“ 🙂

          Und als Hausaufgabe kannst Du Dir ja mal Gedanken machen, wieso etwas als weiblich und anderes als männlich gilt, wer das festlegt, wer das ändern kann und was sich daraus an Möglichkeiten ergibt…

        • @ zip

          Ein Kommission wäre praktisch, aber leider gibt es eine solche nicht. Zumindest hierzulande sind es die Frauen, die das festlegen. Mit qualifizierter Mehrheit unter Frauen zwischen Menarche und Menopause.

          In anderen Kulturkreisen wurde dies an zentrale Autoritäten vergeben, welche solche Regeln aufstellen. Wieder in anderen Kulturkreisen sind das reine Tradierungen, die sich durch langsames Einsickern von Änderungen von aussen ändern.

          Wirksam sind diese Mechanismen allesamt nur in befriedeten Gebieten.

        • ät Genderkomissare Maren & Peter:

          „Und als Hausaufgabe kannst Du Dir ja mal Gedanken machen, wieso etwas als weiblich und anderes als männlich gilt, wer das festlegt, wer das ändern kann und was sich daraus an Möglichkeiten ergibt…“

          – Jaa, da muß man mal ein bißchen nachdenken, nicht wahr? Was Linke so gar nicht zu träumen wagen, ist, daß das Erbgut und das Gehirn im Austausch mit der Umwelt stehen.
          Heißt hier: Die jeweilige Kultur definiert männliche und weibliche Kleidung. Die Jungs und Mädchen im Lande haben ein programmiertes Bedürfnis, ihre geschlechtliche Identität anzuzeigen.
          Maren hatte hier zum Beispiel mal Schminktipps gegeben, irgendwas mit Kajal. Eine selbstbewußte Feministin sollte sich ja gegen aufgezwungene rein kulturelle Geschlechtszuschreibungen wehren können.
          Tja – und dann übernehmen die Jungs und Mädchen das jeweilige Kleidungsmerkmal ihrer Umgebung.

          Wenn man künstlich Röcke als männlich definierte und Kinder damit aufwachsen ließe, würden die Jungs eben Röcke anziehen. Das würde an der Biologie nicht das geringste ändern.

          Wobei es natürlich Grenzen gibt bzgl. der kulturellen Definitionen: Das Spielen mit Puppen als männlich und Technikkonstrukte als interessant für Mädchen definieren geht nicht.

          Darüberhinaus zeigt sich bei Marens Wikilinks oben ein gravierender Unterschied zwischen Männerröcken und typisch weiblichen Röckchen wie Minis: Die weiten Männerbeinkleider sind noch halbwegs praktisch und sollen nicht den Po und die behaarten Beine des Mannes präsentieren.

          Enge Miniröcke bspsweise sind äußerst unpraktisch und sollen die Schönheit der Frau untenrum zeigen.

          Maren, trägst Du Röcke?

        • @ Marenleinchen

          „Und du kommst dir nicht ein bisschen lächerlich vor, wenn du von “instinktiven Dispositionen” in “unserem Kulturkreis” sprichst?“

          Überhaupt nicht. In jeder menschlichen gesellschaft spielen kulturelle Einflussfaktoren auf das Verhalten UND instinktive Dispositionen eine große Rolle. Ansosnten siehe Axels Kommentar dazu. Das trifft es ziemlich.

          @ Peter Müller

          „“…Denn hier in unserem Kulturkreis gelten Röcke als weiblich. Und was als weiblich gilt,…”

          Wow, @Matthias, Du hast ja endlich Gender verstanden und argumentierst wie ein “Genderist” :-)“

          Billige Polemik. Ich habe nie bestritten, dass die Gesellschaft darauf Einflüsse hat. Natürlich machen es sich Andersdenkende gerne einfach, um mich besser angreifen zu können.

          „Und als Hausaufgabe“

          Hausaufgaben? Wir sind hier doch nicht auf der Schule! In Klasse 8 hab ich in Bio selten oder nie Hausaufgaben gemacht. Was bin ich jetzt von Beruf? Diplom-Biologe. Das geht! Auch wenn viele so naiv sind, dass sie glauben, dass ginge nicht. Der Lehrer meinte, wenn ich dann sagte, ich habe „mein Heft vergessen“, ich hätte es doch eigentlich nie dabei. Die Zeugnisnote war in den zwei Halbjahren, wo er es gemerkt hat, immer noch eine 2. In den anderen beiden eine 1. Hausaufgaben sind eben ineffektiv. Und Schule ist eben scheiße.

          Ob einer Hausaufgaben macht oder nicht, das sagt so viel gar nicht aus darüber, ob er für das Fach geeignet ist und dran interessiert. (Ich hatte vorher in Klasse 6 und 7 mir extrem viel Mühe gegeben und keine 1 auf dem Zeugnis in Bio gehabt, bei einem anderen Lehrer. Da hatte ich gelernt: Hausaufgaben machen lohnt sich nicht. Später bekam ich dann wie gesagt bei einem anderen Lehrer in dem Fach zweimal eine 1 auf dem Zeugnis, ohne da ständig gewissenhaft Hausaufgaben zu machen. In Religion hatte ich in Klasse 11 eine 1 auf dem Zeugnis. Ich hatte NIE Hausaufgaben in dem Halbjahr gemacht und hatte glaub ich noch nicht mal ein Heft!)

          Ich lasse mir hier jedenfalls keine Hausaufgaben aufgeben. Ich bin doch kein Beta!!! (HA HA HA HA HA)

          Und auch kein Schüler mehr.

          „kannst Du Dir ja mal Gedanken machen, wieso etwas als weiblich und anderes als männlich gilt, wer das festlegt, wer das ändern kann und was sich daraus an Möglichkeiten ergibt…“

          Klingt nach einer Aufgabe aus einem Schwafelogen-Seminar.

          Vieles kann daran nicht geändert werden, der Rahmen ist von der Natur vorgegeben. Details lassen sich kulturell beeinflussen.

        • @axel

          *Maren hatte hier zum Beispiel mal Schminktipps gegeben, irgendwas mit Kajal. Eine selbstbewußte Feministin sollte sich ja gegen aufgezwungene rein kulturelle Geschlechtszuschreibungen wehren können.*

          Dein Horizont ist so begrenzt, dass du tatsächlich meinst dass nur Frauen sich schminken. Und wenn, dann nur um Männern zu gefallen. Du bist echt so ignorant, es ist fast schon witzig.

          *Wenn man künstlich Röcke als männlich definierte und Kinder damit aufwachsen ließe, würden die Jungs eben Röcke anziehen. Das würde an der Biologie nicht das geringste ändern.*

          Dann muss ich fragen wo euer Problem ist? Dann lasst sie doch Röcke tragen.

          *Die weiten Männerbeinkleider sind noch halbwegs praktisch und sollen nicht den Po und die behaarten Beine des Mannes präsentieren.*

          Doch klar sollen sie das. Oder meinst du dass Louis Pumps getragen hat um von ihnen abzulenken?
          Die sachlich-praktische Mode von Männern ist eine Erfindung des 19. Jhdts. Hast du noch nie einen Historienfilm gesehen?
          Wie kann jemand die Diskursherrschaft über das Thema Mensch verlangen und nichts, aber auch gar nichts über kulturelle Einflüsse und soziale Gefüge wissen, das über „Mädchen machen sich gerne hübsch“ hinausgeht?
          Ich meine, du und Matthes, ihr mögt im Labor voll die Cracks sein, aber ihr habt überhaupt keine Ahnung von Menschen. Weder theoretisch noch praktisch. Höchstens von menschlichen Körpern.

          *Enge Miniröcke bspsweise sind äußerst unpraktisch und sollen die Schönheit der Frau untenrum zeigen.*

          Und in nem H&M warst du auch nie, oder?

        • @matthes

          *Hausaufgaben*

          Meine Fresse, du bist über 30 und Dipl.-Biologe! Es wird Zeit über dein schlimmes Hausaufgabentrauma hinwegzukommen, so langsam wirds nämlich lächerlich.
          Und sich mit über 30 noch einen darauf einzubilden, wie geil man war, dass man mit 15 nie HA machen (musste) ist ebenfalls nicht der Gipfel der Reife.

          Aber was erwarte ich eigentlich von Dumm & Dümmer…

        • @ Mares (ich verkürze jetzt Deinen Namen auch mal)

          „@matthes

          *Hausaufgaben*

          Meine Fresse, du bist über 30 und Dipl.-Biologe!“

          Und DAS ist ne gewaltige Leistung!!! (HA HA HA HA HA)

          „Es wird Zeit über dein schlimmes Hausaufgabentrauma hinwegzukommen, so langsam wirds nämlich lächerlich.“

          Welches Hausaufgabentrauma? ich hab doch kaum welche gemacht damals in Bio. Und wieso lächerlich? Ernsthaft: Noch ne Zwei auf dem Zeugnis zu kriegen, ohne den Lehrer mit regelmäßig gemachten Hausaufgaben ruhigzustellen, ist schon eine dolle Leistung, gerade dann, wenn er merkt, dass man kaum Hausaufgaben macht. Das ist wie beim Handicap-Prinzip.

          „Und sich mit über 30 noch einen darauf einzubilden, wie geil man war, dass man mit 15 nie HA machen (musste) ist ebenfalls nicht der Gipfel der Reife.“

          Dafür macht es aber Spaß!!! Reife. Reifezeugnis. Überhaupt diese Lehrer/Lehramtsanwärter immer mit ihrer Reife. Hamse doch selbst nicht!

          „Aber was erwarte ich eigentlich von Dumm & Dümmer…“

          Ab hier entgleist Du wieder. Was ist eigentlich dumm daran,

          – eine Vordiplomprüfung (in dem Fall eine schriftliche Klausur!) über anorganische & analytische Chemie mit „sehr gut“ zu bestehen

          – auch die über organische Chemie & Biochemie (auch eine schriftliche Klausur) mit 1,7 zu bestehen und damit die gesamte „Chemie für Biologen“ immer noch mit „sehr gut“ (1,5) bestanden zu haben?

          – alle Vordiplomprüfungen im ersten Anlauf zu bestehen? Und mit deutlich überdurchschnittlichen Notenschitt?

          – alle drei Diplomprüfungen mit 1,0 zu bestehen?

          – als Gesamtnote fürs Diplom die 1,2 zu erreichen?

          Angeben mag auch nicht soooo die feine Art sein, aber andere Leute als „dumm und dümmer“ zu bezeichnen erstrecht nicht. Und widerlegen muss man es dürfen, wenn man es kann.

          Mach mir das alles doch erstmal nach, bevor Du mich als „dumm und dümmer“ bezeichnest!

          Was Hausaufgaben betrifft: Ich fand sie gerade in Bio recht ineffektiv. Das hat mit richtigem Biologie lernen doch kaum was zu tun.

        • @ Axel

          „Die jeweilige Kultur definiert männliche und weibliche Kleidung…“

          Na siehst Du, auch Du hast jetzt Gender verstanden.

          Erweiter das jetzt noch um eine zeitliche Dimension (Kulturen verändern sich über die Zeit) und lös Dich von der Fixierung auf Kleider (das ist lediglich der am besten visualisierbare Teil von Gender). Das soziale Geschlecht umfasst nicht nur Bekleidung, sondern auch Erwartungshaltungen zum Verhalten des Individuums, bis hin zu gesellschaftliche Vorgaben was zu denken ist.

          @ Matthias

          Was wollte ich Dir jetzt noch mal antworten? Ah, ja, jetzt fällt es mir wieder ein: HA HA HA

          P.S: Welches Fachgebiet hast Du denn als Diplom Biologe? Also, Humanbiologie, Anthropologie, Entwicklungsbiologie, Verhaltensbiologie und theoretische Biologie würde ich schon mal ausschließen. Mein Favorit: Molekularbiologe, eventuell auch Genetiker oder (von den Top Drei am wenigsten wahrscheinlich) Ökologe.

        • „Na siehst Du, auch Du hast jetzt Gender verstanden.“

          Ersthaft? DAS ist Gender? Dafür brauchen wir Gender Mainstreaming, Gender Studies bis zum Platzen aufgeblasen und so?

          Was ist denn dann Gendermedizin? Eine Kulturheilkur? Pillendrehen je nach Geschlechterrolle? Meint man Männer und Frauen brauchen nur wegen Geschlechterrollenerwartungen unterschiedliche Behandlung?

          Ich wette auch Du hast Gender NICHT verstanden! Du kannst nicht sagen, was Genda genau ist. 🙂

        • @ Peter Müller

          „P.S: Welches Fachgebiet hast Du denn als Diplom Biologe?“

          Im Hauptstudium hatte ich die Schwerpunkte Mikrobiologie, Ökologie und Biologieiddaktik. Von letzterer halte ich nichtmehr so viel nach dem, was ich da erlebt habe. In der Mikrobiologie kam auch viel Genetik und Biotechnologie vor. Innerhalb der Ökologie gehörte auch die Verhaltensbiologie, insbesondere die in Sachen Fortpflanzung zum Prüfungsstoff.

          „Also, Humanbiologie, Anthropologie, Entwicklungsbiologie, Verhaltensbiologie und theoretische Biologie würde ich schon mal ausschließen.“

          Auf der Grundlage von was denn? Ist doch vermessen, sich aus so großer Entfernung davon ein Bild zu machen. Verhaltensbiologie hatte ich schon eine entscheidend große Portion, zumindest was den Prüfungsstoff im Diplom angeht.

          Theoretische Biologie wird kaum ein Biologe im Hauptstudium haben. Wieso schließt Du das aus bei mir. Und woher wilst Du überhaupt irgendwas darüber wissen, wieviel ich davon auf der Uni hatte?

          Humanbio und Entwicklungsbiologie hatte ich wenig, nur im Grundstudium und im Rahmen von Zoologie & Tierphysiologie. Ich kann aber nicht sagen, dass ich dazu keinen Draht hätte.

          „Mein Favorit: Molekularbiologe, eventuell auch Genetiker oder (von den Top Drei am wenigsten wahrscheinlich) Ökologe.“

          Da liegst Du nicht völlig falsch, da ich ja im Hauptstudium Mikrobio und Ökologie jede Menge hatte.

          Warum ist bei mir Ökologie am wenigsten wahrscheinlich?

          Ich wüsste doch mal zu gerne, aufgrund von was ich hier in welche Schublade gesteckt werde.

        • @ ddbz

          „Dafür brauchen wir Gender Mainstreaming,…“

          Hat nur am Rande was mit Gender zu tun. Hier handelt es sich um einen Tarnbegriff für Frauenförderung.

          „…Gender Studies bis zum Platzen aufgeblasen und so?

          Brauchen wir das? Gute Frage. Immerhin hat Gender Studies einen sehr hohen Aufmerksamkeitsfaktor. Vergleiche das mal mit Ägyptologie oder Keltologie 😉

          „Was ist denn dann Gendermedizin? Eine Kulturheilkur? Pillendrehen je nach Geschlechterrolle?“

          Das Thema hat zwei Ebenen. Die eine ist die pharmakologische, wo sich Feministas ja beklagen, dass Medikamente in Bezug auf die Wirksamkeit bei einem Männerkörper entwickelt werden. Und anschließend einfach die Dosis bezogen auf das unterschiedliche Körpergewicht heruntergerechnet wird.

          Womit sie recht haben, was aber wohl daran liegt, dass zu wenig Frauen sich als Testpersonen für klinische Studien zur Verfügung stellen. Ich bin ja der Meinung, wir sollten Feministas dafür nehmen…

          Die zweite Ebene ist die Wahrnehmung und Wertung von Krankheiten in Abhängigkeit des Geschlechts des Kranken. Frauengesundheitsbericht versus Männergesundheitsbericht etc. Hier sind ja Genderama und andere Blogs voll mit Beispielen, wie hier mit zweierlei Maß gemessen wird.

          @ Matthias

          „Ich wüsste doch mal zu gerne, aufgrund von was ich hier in welche Schublade gesteckt werde.“

          Nunja, Du hast doch Deine Noten und den Titel wie eine Monstranz vor Dich hergetragen (Etwas volkstümlicher würde man sagen „geprahlt“). Da liegt es doch auch nahe, dich einfach daran zu messen.

          Ökologie liegt Dir – nach dem was Du hier so schreibst und nur nach dem wirst Du hier ja gemessen – nicht wirklich. Da fehlt das entscheidende Element, der systemische Ansatz und das Bewußtsein über die totale Interdependenz.

        • Was denn, die wollen spezielle Medikamente für Frauen? Dabei gibt es doch keinen biologischen Geschlechtsunterschied, alles nur soziale Konstruktion, oder verstehe ich da was falsch?

        • @ PM

          „Frauengesundheitsbericht versus Männergesundheitsbericht etc.“

          Über was reden wir jetzt? Über Sex oder Genda?

          Bekomme ich eine andere Pille, wenn ich dem (wahrscheinlich verdutztem) Arzt erkläre ab sofort kein Mann sondern eine Frau zu sein? Ist das Gendermed. oder ist es Gendamed., wenn der mir sagt, das wäre wurst (und mich ansonsten für bekloppt hält)?

          PS Welche Gendapillen würde denn so ein Wesen wie das Lann H. aus B. bekommen? Eine Pillix vielleicht?

        • @ Peter Müller

          „Nunja, Du hast doch Deine Noten und den Titel wie eine Monstranz vor Dich hergetragen (Etwas volkstümlicher würde man sagen “geprahlt”). Da liegt es doch auch nahe, dich einfach daran zu messen.“

          Das wurde ja auch genug provoziert. Aber davon ab: Wie kommst Du darauf, einschätzen zu können, welche Teildisziplinen der Biologie mir liegen?

          „Ökologie liegt Dir – nach dem was Du hier so schreibst und nur nach dem wirst Du hier ja gemessen – nicht wirklich.“

          Kaum zu glauben, dass das einer an meinem Geschreibsel hier glaubt, beurteilen zu können.

          „Da fehlt das entscheidende Element, der systemische Ansatz und das Bewußtsein über die totale Interdependenz.“

          Klingt nach Galaber. Ist es auch.

        • ät Matthiasleinchen & Marenleinchen, beide klein&fein:

          „Dein Horizont ist so begrenzt, dass du tatsächlich meinst dass nur Frauen sich schminken. “
          – Neulich habe ich einen Emo oder Gothic mit Kajal gesehen. Er schminkt sich, um seine Gruppenzugehörigkeit zu beweisen. Mit sexueller Attraktivität hat das nichts zu tun.
          Und Frauen schminken sich nicht, um Männern zu gefallen? Nein? Natüüürlich! Ichr macht das nur für Euch selbst! Auch zu Hause auf der Couch vorm Fernseher sind Frauen stets aufgebrezelt und haben nen MInirock an. Sehr realistisch.

          „Dann muss ich fragen wo euer Problem ist? Dann lasst sie doch Röcke tragen. “
          – Im Karneval ja. Sonst wollen sie es aber nicht.

          „Die sachlich-praktische Mode von Männern ist eine Erfindung des 19. Jhdts. “
          – Genau wie die romantische Liebe, jaja. Und die Kindheit nicht zu vergessen.
          Quark. Wenn Männer ausufernde Pfauenkleidung trugen, dann, um Status zu demonstrieren. Frauen fühlen sich nämlich nicht von Körpergestaltung besonders angezogen. Oder bist Du sofort zu Verkehr bereit, wenn ein Mann Dir seinen Götterpodex zeigt?

          „Ich meine, du und Matthes, ihr mögt im Labor voll die Cracks sein, aber ihr habt überhaupt keine Ahnung von Menschen. “
          – Matthias ist keine Laborratte wie ich. Und wer die Evolutionstheorie verstanden hat, weiß über Menschen sehr viel mehr als jeder linke Schwafeloge.

          „Und in nem H&M warst du auch nie, oder?“
          – Häufig. Was sieht man da? Männerröcke?

          „Angeben mag auch nicht soooo die feine Art sein, aber andere Leute als “dumm und dümmer” zu bezeichnen erstrecht nicht. Und widerlegen muss man es dürfen, wenn man es kann. “
          – Maren vergleicht gerne und ist ziemlich giftig. Erinnert mich an eine Genderfrau bei Wiki. Argumentation ganz ungern, häufig sofort persönliche Angriffe und Verarschungen. Riecht gewaltig nach erhöhtem Testosteron.
          Daß Marenlein super Noten kriegt, halte ich für ausgesprochen wahrscheinlich. Ist in den mittlerweile durchgegenderten Fächern wie Anglistik gang und gäbe: Richtige Meinung, sehr gute Note.

        • ät Matthias & AK47-Peter:

          “ “Da fehlt das entscheidende Element, der systemische Ansatz und das Bewußtsein über die totale Interdependenz.”
          —Klingt nach Galaber. Ist es auch.“

          – Absolut, hähä! Neulich mußte ich mir in der Kirche eine Predigt von einem linken Theologen anhören, der die Romantik als nazihaft verteufelte. Hatte ein ganz ähnliches Vokabular.
          Nachweis: „Interdependenz“ kann man auch verständlich mit wechselhafter Abhängigkeit übersetzen. Ein bißchen Latein täuscht aber Unbedarfte immer über Lücken hinweg. Problem: WIR sind nicht unbedarft.
          Und zur Ökologie: Was die Linksradikalen und Schwafelogen immer gern übersehen, ist, daß die Ökologie von Ernst Haeckel eingeführt wurde. Und der galt als ziemlich völkisch und hat die böse Evolutionstheorie gleichzeitig etabliert.
          Und Evolutionstheorie führt wie wir wissen zu den noch viel böseren Genen….

        • ät Matthias 2:

          Upps, die Aussage war jetzt mißverständlich, daß Du keine Laborratte bist. Ich wollte damit sagen, daß Du als Didaktiker Maren sogar überlegen bist in Sachen Schüler-Menschenbildung, schon, weil Du lange fertig bist.

          Außerdem zeigt die Vielgestaltigkeit der Kritiker an Gender, daß da nicht nur dröge Pipettenhalter am Werke sind, die aus ihrem Stinkelabor nicht rauskommen, sondern auch Wissenschaftler, die sich bestens mit den Themen auskennen, die die pseudointellektuellen Radikalinskis sonst stets für sich reklamieren.

    • @Matthias Video

      Eine Erziehung zur Toleranz geschieht durch die Förderung kritischen und rationalen Denkvermögens und nicht durch Gefühlsduselei.

      In den oben gezeigten erzwungenen Rollenspielen, die (offensichtlich nicht nur) den Heranwaschenden zumeist „peinlich“ sind (weil ihnen ohnehin schon tendenziell alles peinlich ist), werden in erster Linie Gefühle angesprochen. Ob die ganze Gefühltheit tatsächlich zu einem größeren Verständnis für andere führt? Vermutlich ist man nach der Prozedur eher erleichtert, wieder der alte zu sein und bildet sich darauf noch was ein…
      … wie auch darauf, zertifiziert tolerant zu sein. Man hat schliesslich einen einschlägigen Kurs mitgemacht, der auch noch amüsant war.

      Ob aus diesem Selbstverständnis die häufig zu bemerkende fehlerhafte Rechtschreibung „tollerant“ herrührt? :mrgreen:

      Das Video ist aber echt mies und unbrauchbar, um die Falschheit der angeblichen Toleranz-Erziehung aufzuzeigen.

      Weiter:
      Ganz ätzend finde ich den sprachlich total negativ besetzten Begriff „Queer“ (mit „verquer“ wohl am besten zu übersetzten) für alle Homosexuelle usf. nach Gendersprech.
      Schon sehr auffallend, daß diejenigen Sprachhygeniker, die „Neger“ automatisch für „rassistisch“ halten den og Begriff, der vor dem Gendersprech sehr abwertend im allgemeinen amerikan. Sprachgebrauch war, jetzt Homosexuelle und andere bezeichnen soll – und das auch noch kollektiv! (Wo ist denn da die „Vielfalt“ geblieben?)

      Glaubt man den Genderologen, ist diese Bezeichnung eine Art Ehre, um die Besonderheit der „Queers“ zu würdigen. Es macht aber verdammt den Eindruck einer menschenverachtenden Stigmatisierung….

      Dann lieber ne Pille Soma einschmeissen und Doppeldenk an!

      • ät Alex:

        In dem Video fällt zudem eine gewisse Unlogik auf: Man trägt die Klamotten/Bärte des Gegengeschlechtes, und dann geht es plötzlich um Homosexuelle?
        Was hat mein Schul-Röckchen mit Schwulen zu tun? Welcher schwule Mann rennt im Mini rum?
        Wieso drückt es Tol(l)eranz mit Homos aus, wenn ich mich als Frau kleide?
        ??????????????

  2. http://www.sueddeutsche.de/leben/netzphaenomen-dadbod-bauch-ist-maennersache-1.2467258

    Die männliche Wampe wird zum Attraktivitätsmerkmal „erklärt“.

    „Die Rede ist von einem neuen Typ Mann, dessen Körper an die Generation unserer Väter erinnert, den sogenannten #Dadbod – den Vaterkörper. Der Vertreter dieses Phänomens ist weder übergewichtig noch besitzt er einen Waschbrettbauch. Er verfügt über eine ausgewogene Balance zwischen Bierbauch und Fitness-Studio – mit anderen Worten: eine kleine Wampe.“

    Wobei klein relativ gemeint ist.

    Es geht zwar nicht prinzipiell Richtung einer Acceptance-Bewegung, jedoch stehe ich diesem Trend, ebenso wie der Fat-Acceptance-Bewegung, nicht nur kritisch sondern ablehnend gegenüber.

    • Zum Glück– und offensichtlich im Gegensatz zu Frauen — sind wir alles erwachsene Menschen und dürfen und können selbst entscheiden, wieviel Wampe oder eben wie wenig Wampe wir für akzeptabel halten. 🙂

    • Perfide Aktion des matriarchats. Männer sollen eingelullt werden einen Bauch zu tragen. Warum wissen wir ja: frauen fühlen sich weniger beschämt wenn er etwas wampe hat. Klar, so muss sie weniger investieren um ihn zu halten und gegenüber anderen Weibchen abzuschirmen.

      Was auf den ersten Blick also wie eine coole Männeraktion aussieht, kann auch als subversive konditionierungsaktion des matriarchats deuten.

      Männer bleibt fit!

    • Slavo „Die männliche Wampe wird zum Attraktivitätsmerkmal “erklärt”.“

      Erzähl mir Nix!

      Mein (Bier)Bauch gehört Mir!

    • Bisschen Bauch heisst nicht, dass er nicht trainiert ist. Zum Vergleich:
      Strongman-Gewinner vs Bodybuildinggewinner

      Ich finde Bauch besser als Six Pack, Six-Pack sieht zwar nett aus, aber das andere fühlt sich besser an.

      • Btw: Den Linken, also Zydrunas Savickas, muss man mal live gesehen haben.

        Hat beim diesjährigen Strongman Event in Malaysia den zweiten Platz belegen können. Den dritten Platz hingegen hat Hafthor Bjornsson belegt, der Game of Thrones Darsteller. Besser bekannt als „der Berg“, Gregor Clegane. 🙂

        Was die da durch die Gegend werfen, stoßen, heben, drücken ist absolut nicht von dieser Welt.

    • „Ich finde Bauch besser als Six Pack,“

      Ich nicht. Ich finde Sixpack besser (optisch und weil Bauchfett Herzinfarkte begünstigt), aber beim Anblick dieser beiden Herren schüttelt’s mich ehrlich gesagt fast gleichermaßen …

      • Das sind ja auch Extrembeispiele^^
        Ich wollte damit ausdrücken, dass Optik nicht unbedingt etwas über tatsächliche Kraft und Fitness aussagt, der links ist sehr viel besser trainiert, was die Funktionalität angeht, obwohl es eher andersherum aussieht. Männer die kein Sixpack haben sind nicht notwendigerweise Couchpotatoes.

        Das mit dem Bauchfett weiß ich, aber ich dachte, das gilt nur für richtige „Plautzen“.

        • um mal erzählmirnix‘ Tabelle zu bemühen, damit du es etwas besser verstehst.

          Mir gefällt der zweite in der untersten Reihe am Besten, Platz 2 ist der 1. der untersten Reihe, Platz 3 der 3. der zweiten Reihe von unten.
          Nummer 1 der zweiten Reihe von unten mag ich nur bei sehr jungen Männern unter 25.
          Wenn Sixpack, dann eingebettet in generell starke Bemuskelung.

          Den Körperbau finde ich auch gut

          Und die find ich auch gut

        • edit:
          „Mir gefällt der zweite in der untersten Reihe am Besten,“

          Ich meinte, der dritte. Also der in der Mitte.

        • „der links ist sehr viel besser trainiert, was die Funktionalität angeht, obwohl es eher andersherum aussieht.“

          Darüber lässt sich streiten. Die sind beide Extremsportler, und der Eine ist hauptsächlich auf Kraft trainiert, und der andere hauptsächlich auf Definition (und wenn mit Fitness Ausdauer gemeint ist, würde ich eher auf den Bodybuilder wetten, ehrlich gesagt – mit dieser enormen Leibesfülle kommt man einfach nicht weit). Anabolika nehmen sie beide, davon kannst du ausgehen.
          Und nein, leider gilt das nicht nur für richtige Kugelbäuche. Das viszerale Fett kann auch bei jemandem ausgeprägt sein, der beinahe schlank ist … 94cm Bauchumfang sieht bei einem Mann nicht so dramatisch aus … Das ist ein kleines Bierbäuchlein, würde ich sagen.

        • Hui, naja, der Mann im ersten Einzelbild ist schon sehr gut gebaut. Auch die folgenden drei. Die letzten beiden sind mir ehrlich gesagt schon zu korpulent, als dass ich ihre Körper als schön bezeichnen würde (wobei der letzte wenigstens genügend Muskeln darunter hat – ok, der geht auch noch). Und jo, rasieren kann man sich das Sixpack natürlich auch xD

        • Naja „schön“, was heisst schön.
          Ich finde den im Wasser schon anziehend und die mit dem rasierten Sixpack zumindest niedlich oder interessant (den Holzfäller ganz unten) und offenbar mit viel Humor ausgestattet, was ich auch anziehend finde.
          Ich wähle und bewerte Männer jedenfalls nicht nach ihrem „viszeralen Bauchfett“ oder ob sie Idealgewicht haben und mir gefallen auch welche, die etwas moppeliger sind.
          Wobei die schwarzen auch sehr gut aussehen. Ich bin da scheinbar relativ flexibel.

          Die aus dem Ausgangsbeispiel Powerlifter/Bodybuilder gefallen mir beide nicht.

        • nur untergewichtige oder dünne, oder total sehnige Männer gefallen mir nicht so, so „Marathonläuferkörper“.

          Ob das nun daran liegt, dass ich unterbewusst angst habe, dass der dünne abhaut oder nicht, es ist bei mir halt so. Attraction is not an choice wird hier ja immer gesagt.

        • Für mich gehört zwar Schönheit zur Attraktivität zumindest gewissermaßen dazu, aber natürlich ist sie nicht alles. Ein bisschen Bäuchlein macht mir persönlich auch nichts aus (nur würde ich mir eben Sorgen machen, falls es zu viel wird). Mir ist in der Hinsicht sowieso das Gesicht am wichtigsten. Wenn es mir gefällt, dann ist die Figur für mich relativ nebensächlich. Aber wenn ich wählen dürfte, dann ist mir ein durchtrainierter Körper am liebsten – nicht zu extrem, nicht zu dünn (der Marathonläufer unten wäre mir auch viel zu dünn), nicht zu dick.

          Hmmm … witzig mag der Holzfäller ja sein, aber mein Typ ist er trotzdem nicht xD

          • @shark

            „Mir ist in der Hinsicht sowieso das Gesicht am wichtigsten“

            Wobei ja Fett auch das Gesicht verändert, es häufig weicher und runder macht. Sofern du also nicht sowohl dicke als auch dünne Gesichter hübsch findest wäre das nur eine Verlagerung

          • Ja, aber ob jemand (Hausnummer) 70 oder 90kg hat, zeigt sich im Gesicht nun auch nicht so extrem. Und der Fettanteil eines Gesichts ist ja wohl auch nicht das einzige Attraktivitätskriterium.

          • @shark

            Ich bin 1,82 groß, ich war auf 70 und auf 90 kg und das war leider in letzteren Fall nicht alles Muskeln (vorsichtig ausgedrückt). Den unterschied sieht man auch im Gesicht sehr deutlich. Tatsächlich war es ein Foto auf 90 kg, welches im wesentlichen das Gesicht zeigte, was mich dann veranlasste, dass Gewicht schleunigst wieder los zu werden, weil mir mein gesicht geradezu aufgequollen vorkam.

          • Mein Freund hat auch schon zwischen Gewichten von ca. 60 und über 90kg gewogen (letzteres natürlich auch nicht nur durch Muskeln). Und ich fand/finde ihn immer schön.

          • @shark

            Meine damalige Freundin hatte auch nicht gemeckert. Ich glaube eher sie fühlte sich dann durch die nachfolgende Fitness- und Abnehmphase eher unter Druck. Innerhalb einer Beziehung ist frau (man auch, aber ich glaube Frau noch mehr) eh großzügiger

          • @shark

            Meine damalige Freundin hatte auch nicht gemeckert. Ich glaube eher sie fühlte sich dann durch die nachfolgende Fitness- und Abnehmphase meinerseits eher unter Druck. Innerhalb einer Beziehung ist frau (man auch, aber ich glaube Frau noch mehr) eh großzügiger

        • @Shark:

          „Ja, aber ob jemand (Hausnummer) 70 oder 90kg hat, zeigt sich im Gesicht nun auch nicht so extrem.“

          Oh doch.

          Hab seit Neujahr ca. 16kg unten. War 103kg auf 1,75cm, hab jetzt 87kg. Viele behaupten man hätte mir die 103kg gar nicht angesehen, auch bei meiner knapp durchschnittlichen Größe.

          Hab vorher-nachher Bilder geschossen. Mein Gesicht wirkte vor 5 Monaten noch viel rundlicher. Vor allem wo ich mir meinen Bart stehen hab lassen. Meine Kanten, die man noch vor ca. 3 Jahren gesehen hat waren ebenso ganz verschwunden. Genau so das nervige Doppelkinn, das sich herausgebildet hat.

          Der Grund wieso ich mich zu sehr gehen hab lassen war die Beziehung mit einer Frau. 😀 Aus irgendeinem Grund lässt man körperlich und sporttechnisch total nach wenn man in einer Beziehung ist. Bin zwar noch immer in ein und demselben Mädchen liiert, jedoch hat’s irgendwann klick bei mir gemacht.
          Sie hat ebenso gemeint, dass ihr mein Körper, als wir uns kennengelernt haben, am meisten gefallen hat. Bei viermaligen Fußballtraining die Woche im Verrein auch kein Wunder.

          Daher hab ich mich einfach an die Eier gepackt und bin seit Neujahr in’s Gym. 4 – 5 Mal die Woche Krafttraining und 2 Mal Cardio.

        • Mein Gott, Fett ist doch nicht das einzige Merkmal in einem Gesicht, ist das so schwer zu verstehen? Da gibt es noch die Symmetrie, die Verteilung und Größe von Nase, Augen, Ohren und Mund, die Gesichtsform (bei 20kg mehr oder weniger wird aus einem ovalen Gesicht nicht plötzlich ein viereckiges), und so weiter. Ihr wollt mir doch nicht sagen, dass man bei ein paar Kilo mehr oder weniger plötzlich überhaupt nicht mehr sagen kann, ob das Gesicht attraktiv ist oder nicht.

    • Der Artikel gibt den Stand der Wissenschaft recht gut wieder. Die politische Bewertung finde ich dagegen etwas schräg. Warum sollte der Standpunkt, die mangelnde Intelligenz der Unterschichtenkinder sei Schuld der Eltern, Fördermaßnahmen erschweren (siehe z. B. „Head Start“ in den USA)?

      @ djadmoros

      Dein Kommentar verkennt, dass früher die intelligenzspezifische Schichtung noch nicht so ausgeprägt war wie heute; die „Intelligenzgene“ waren gleicher verteilt. Die Menschen, auch die der Unterschicht, waren eben nicht automatisch dumm wie Brot, und selbst in 60 Generationen können sich Gene in einer Population soweit ausbreiten, dass sie eine soziale Wirkung entfalten. Deshalb war es auch möglich, die Bildungsreserven aus der Unterschicht zu mobilisieren. Dazu kommen noch positive Rückkopplungseffekte: Intelligente Menschen schaffen Umweltbedingungen, die die Intelligenz weiter erhöhen. Sarrazin hat übrigens nie einen Gen-Determinismus vertreten und sich ausdrücklich für Fördermaßnahmen ausgesprochen.
      Zum Abschluss noch eine Buchempfehlung:
      http://www.amazon.de/Die-Intelligenz-ihre-Feinde-Industriegesellschaft/dp/3902732016/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1430938966&sr=8-1&keywords=weiss+intelligenz

      und (mal wieder) Gerhard Meisenbergs „In God´s Image?“.
      http://www.bookguild.co.uk/images/jackets/In%20Gods%20Image%20FINAL.pdf

      • @ JC Denton:

        Meine Fragen hierzu wären:

        (1) Ist das durchschnittliche Intelligenzniveau des Menschen anthropologisch fix vorgegeben? Wenn nein, durch welche Faktoren und Mechanismen nimmt es im Zeitverlauf zu? Wenn ja, wie kam es dann zur schichtspezifischen Sortierung der Intelligenz?

        (2) Auf welche Weise breiten sich intelligenzrelevante Gene in der Population aus? Durch das (grob vereinfacht) Aussterben der »Dummen« (höhere Sterblichkeitsraten)? Oder wie anders?

        (3) Welche Umweltbedingungen sind geeignet, die Intelligenz zu erhöhen, und was für ein biologischer Mechanismus wird dabei ausgenutzt?

        Von dem Buch habe ich jetzt mal auf die Schnelle den Klappentext gelesen. Ich weiß, dass man ein Buch nicht nach dem Verlag beurteilen soll, in dem es erscheint – aber hätte Weiss nicht was anderes finden können als Ares und Stocker? Die sind ja schon stramm rechtskonservativ.

        Die These, dass »die Leistungsstarken entmutigt« werden, kann ich noch nachvollziehen, aber warum steht gleich anschließend der Halbsatz »… und die Leistungsschwachen gefördert«. Wie bitteschön soll man das *anders* verstehen, als dass Förderung von Leistungsschwachen Vergeudung von Volksvermögen ist? Ich weiß auch, dass die Autoren selbst normalerweise nicht für die Klappentexte ihrer Bücher zuständig sind, weil das Marketingsache ist – aber dann darf man sich trotzdem nicht wundern, wenn Buch und Autor in einer »rechten Ecke« gesehen werden.

        • @ djadmoros

          „Ist das durchschnittliche Intelligenzniveau des Menschen anthropologisch fix vorgegeben?“

          Ich wüsste nicht, wieso das so sein sollte.

          „Wenn nein, durch welche Faktoren und Mechanismen nimmt es im Zeitverlauf zu?“

          Durch Evolution/natürliche Selektion und verbesserte Umweltbedingungen (z. B. Ernährung oder Hygiene).

          „Wenn ja, wie kam es dann zur schichtspezifischen Sortierung der Intelligenz?“

          In komplexen, arbeitsteiligen (Industrie-)Gesellschaften ist Intelligenz ein begehrtes Gut und wird dementsprechend nachgefragt. Die Intelligenten verdienen einfach mehr Geld und steigen sozial auf.

          „Auf welche Weise breiten sich intelligenzrelevante Gene in der Population aus? Durch das (grob vereinfacht) Aussterben der »Dummen« (höhere Sterblichkeitsraten)? Oder wie anders?“

          Ja, unterschiedliche Geburten- und Sterberaten dürften wohl der Hauptfaktor sein. Der „dumme“ Anteil der Bevölkerung wird im Laufe der Zeit durch den „intelligenten“ ersetzt. Mittlerweile nehmen in westlichen Gesellschaften die intelligenzrelevanten Gene durch den Gebrauch von Verhütungsmitteln allerdings wieder ab.

          „Welche Umweltbedingungen sind geeignet, die Intelligenz zu erhöhen, und was für ein biologischer Mechanismus wird dabei ausgenutzt?“

          Alles, was die Gehirnentwicklung und -funktion positiv beeinflusst; möglicherweise auch eine geistig anregende Umwelt.

          „Ich weiß, dass man ein Buch nicht nach dem Verlag beurteilen soll, in dem es erscheint – aber hätte Weiss nicht was anderes finden können als Ares und Stocker?“

          Kannst ihn ja mal fragen. Ich vermute, ein anderer Verlag wäre ihm lieber gewesen, nur waren seine Optionen wahrscheinlich ziemlich begrenzt.

          „Die These, dass »die Leistungsstarken entmutigt« werden, kann ich noch nachvollziehen, aber warum steht gleich anschließend der Halbsatz »… und die Leistungsschwachen gefördert«. Wie bitteschön soll man das *anders* verstehen, als dass Förderung von Leistungsschwachen Vergeudung von Volksvermögen ist?“

          Also ich verstehe das im Sinne von Subventionierung (Wenn man X subventioniert, bekommt man mehr davon) und nicht als Kritik an Versuchen, das Leistungsniveau der Schwächeren anzuheben. Die Förderung von Leistungsschwachen kann aber Vergeudung von Volksvermögen sein, wenn die falschen Maßnahmen getroffen werden, und das Gesetz vom abnehmenden Grenznutzen gilt natürlich auch hier.

        • ät Denton & Djadmoros:

          Früher dachte ich auch, daß Denkvermögen durch Training erhöht werden kann.
          Allerdings lehrt die Persönlichkeitspsychologie, daß vo allen Merkmalen gerade die Intelligenz am stärksten vererbt wird. Das Eia-Video (Brainwash) über Intelligenz tat ein übriges.

          Daher denke ich, daß Intelligenz tatsächlich von der natürlichen Variabilität abhängt. Zunächst; weil intelligente Menschen in bestimmten Gesellschaften (zB die aschkenasischen Juden) mehr Kinder haben können bzw. tatsächlich hatten.

          Daher,
          zu 1) Fix wohl ursprünglich; kann wie o. ang, aber zunehmen. In Deutschland läuft es gerade andersherum, weil Geringverdienende (IQ geringer) mehr Kinder haben als die Akademiker, was auch für Migranten gilt, die meist selbst Geringverdiener im Heimatland waren.

          2) Genau. Haben Schlaue bessere Chancen bei der Fortpflanzung, reichern sich Intelligenzgene an.

          3) Pirincci merkt in dem Zusammenhang an, daß Frauen in streng islamischen Gesellschaften keine sexuelle Wahl mehr treffen können, was die Wahrscheinlichkeit für schlaue Kinder senke.
          Geoffrey Miller zB geht davon aus, daß die große Intelligenz des Homo sapiens vor allem durch sexuelle Selektion entstanden sei, weil Hirnschmalz ohne äußere MIttel recht uneffektiv bleibe.
          Da Frauen Intelligenz bei Männern sexy finden (was umgekehrt eher nicht der Fall ist), komme schlauere Männer verstärkt zum Zuge. Schlaue Männer haben daher relativ mehr Kinder, was in einen Selbstläufermechanismus mündet.

        • „Pirincci merkt in dem Zusammenhang an, daß Frauen in streng islamischen Gesellschaften keine sexuelle Wahl mehr treffen können, was die Wahrscheinlichkeit für schlaue Kinder senke.“

          Er sollte nicht von seiner Mutter auf andere schließen.

        • „Pirincci merkt in dem Zusammenhang an, daß Frauen in streng islamischen Gesellschaften keine sexuelle Wahl mehr treffen können, was die Wahrscheinlichkeit für schlaue Kinder senke.“

          Nun, die Wahl treffen andere für sie, i.d.R. trifft die Mutter die abschließende Entscheidung nach Vorauswahl durch die Sippenführung.

          Wieso geht P. davon aus, dass es im Interesse der Mutter ist, einem möglichst blöden Schwiegersohn ihre Tochter ans Bein zu binden? Rache am Patriarchat?

        • „Wieso geht P. davon aus, dass es im Interesse der Mutter ist, einem möglichst blöden Schwiegersohn ihre Tochter ans Bein zu binden? Rache am Patriarchat?“

          Jeder hat eine andere Definition von Blödheit und jeder setzt andere Prioritäten in der partnerwahl.
          Vielleicht ist ihr Abstammung, soziale Stellung, Glaubensfestigkeit, korrekte Außendarstellung, korrekte Lebensführung, Vorteile für die ganze Gruppe (z.B durch Zusammenschluß zweier Familien durch Heirat) o.ä. wichtiger.
          Die islamische Welt steuert auf jeden Fall auffallend wenig bei wenn es um Kultur, Technologie, Patente, Forschung usw. geht.

          Ich könnte mir vorstellen, dass in einer stark religionsaffinen Welt, wo Wissenschaft oft stark unter religiöser Bewachung steht, andere Dinge Priorität haben.
          Zumindest muss dieses Ungleichgewicht ja irgendwo herkommen.

        • ät Peter & Ata:

          „i.d.R. trifft die Mutter die abschließende Entscheidung nach Vorauswahl durch die Sippenführung.“
          – Die Mutter trifft die Entscheidung? Würde mich bei Wahhabiten u.ä wundern. Ist aber letztlich gleich. Die Eltern entscheiden häufig nach irgendwelchen Allianzen mit anderen Familien, offenen Rechnungen etc wie Atacama es beschreibt. Welcher Sohn/Neffe konkret da die Tochter befruchten darf, spielt für die Eltern mutmaßlich eine geringere Rolle. Ich würde daher davon ausgehen, daß die Entscheidung der Eltern selten mit den Vorlieben der Tochter kongruent ist.

          „Wieso geht P. davon aus, dass es im Interesse der Mutter ist, einem möglichst blöden Schwiegersohn ihre Tochter ans Bein zu binden? “
          – Nicht blöde, aber Intelligenz spielt wahrscheinlich nicht die Rolle, die sie spielen könnte, wenn die Tochter selber entscheidet. Piri vermutet, daß die mangelnde technische und wissenschaftliche Leistungsfähigkeit der muslimischen Länder, die Atacama aucgh benennt, darauf beruhe. Ich sehe noch andere gewichtige Ursachen, aber diese wäre immerhin interessant zu diskutieren.

          „Ich könnte mir vorstellen, dass in einer stark religionsaffinen Welt, wo Wissenschaft oft stark unter religiöser Bewachung steht, andere Dinge Priorität haben.“
          – Zwischen 700 und 1200 waren die Muselmanen paradoxerweise führend, trotz Islam. Dein Gedanke ist aber trotzdem zutreffend. Er läßt sich übrigens auch auf Ideologien wie Kommunismus oder Gender anwenden.

        • @Axel

          „Zwischen 700 und 1200 waren die Muselmanen paradoxerweise führend, trotz Islam. Dein Gedanke ist aber trotzdem zutreffend. Er läßt sich übrigens auch auf Ideologien wie Kommunismus oder Gender anwenden.“

          Das weiß ich, wurde sehr gut im Buch „der Medicus“ thematisiert. (ich weiß, dass das nur ein Roman ist, aber ich glaube, der Autor hat ganz gut recherchiert).
          Dazu müsste man wissen, wie der Islam im Großen und Ganzen damals drauf war in Bezug auf interne und externe Feindschaften. Kann ja sein, dass der Islam vom Dogmatismus her eher auf einem Niveau wie das heutige Christentum in Deutschland war.
          Im Medicus, lange her dass ich es gelesen habe, schien es auch sexuell relativ liberal zu sein, der Protagonist hat jedenfalls (als Ungläubiger) eine länger andauernde Affäre mit einer Perserin und sein persischer Kollege schläft mit des Protagonistens Ehefrau (mit dessen Erlaubnis, sie tut es nur ihrem Mann zu Liebe). Das wäre wohl in vielen islamischen Staaten heute nicht so einfach möglich. Das Zusammenleben und Austausch mit anderen Religionen und Weltanschauungen scheint damals auch besser geklappt zu haben.

        • ät Ata:

          Bei „Robin Hood“ mit Kevin Costner oder „Königreich der Himmel“ sieht man es auch.
          Mohammed soll zu seiner Zeit vergleichsweise liberal gewesen sein. Sogar in bezug auf Frauen (?). Vielleicht ist es so, wie Du sagst: Der Islam ist erstarrt und verkrustet; daher rückständig. Vor 1000 Jahren war er offener, auch sexuell, und hat deswegen Fortschritt produzieren können.
          Fragt sich, wieso er erstarrt ist und wie man ihn wieder lockern kann. Wenn ich mir unsere MIgranten ansehe (2/3 halten die Scharia für wichtiger als das GG), ist das sogar dringend notwendig.
          Sonst schmiert Europa in den nächsten 50 Jahren auch noch ab. Weil die Muslime uns ihren Betonislam überstülpen und gleichzeitig uns andere Volksdeutsche mit übergeschnappten US/europäischen Ideologien wie PC/Gender traktieren.

        • „Die islamische Welt steuert auf jeden Fall auffallend wenig bei wenn es um Kultur, Technologie, Patente, Forschung usw. geht.“

          Nunja, allerdings ist der Islam, bzw. der islamische Klerus in dieser „islamischen Welt“ interessanterweise erst seit ca 30 Jahren eine relevante oder sogar dominierende gesellschaftliche Kraft. Davor war er dort mehr Folklore, so wie hierzulande das „Weihnachten in die Kirche gehen“

          Die Innovationsschwäche lässt sich also nicht dem Islam und auch nicht dem Klerus anlasten.

          Zudem „dümpelten“ mit Beginn der europäischen Expansion vor 500 Jahren auch andere Kulturräume müde vor sich hin und konnten folglich von den Europäern im Handstreich erobert werden. Und steuern ebenfalls wenig bei wenn es um Kultur, Technologie, Patente, Forschung geht.

          Waren und sind andere Kulturkreise jetzt zu schwach oder war Europa einfach „zu stark“?

          Aber das ist eine Diskussion, die weit (zu weit) vom ursprünglichen Thema wegführt.

          „Die Mutter trifft die Entscheidung? Würde mich bei Wahhabiten u.ä wundern.“

          Warum? Du solltest nicht der Propaganda aufsitzen, dass Arabs ihre Frauen versklaven, unterdrücken und isoliert zuhause einsperren würden. Die Realität dort ist eine andere.

          „Ich würde daher davon ausgehen, daß die Entscheidung der Eltern selten mit den Vorlieben der Tochter kongruent ist.“

          Davon gehe ich auch aus. Allerdings ist die Scheidungsrate dort auch viel geringer 😉

          Mal im Ernst @Axel: Du vertrittst also die These, dass eine vollkommen freie und alleinige Wahl des Samenspenders durch die Frau langfristig die Intelligenz der Gruppe hebt? Weil Frauen in statistisch relevantem Umfang sich eher exklusiv von intelligenteren Männern befruchten lassen?

        • ät Peter:

          „Und steuern ebenfalls wenig bei wenn es um Kultur, Technologie, Patente, Forschung geht.“
          Die „Tiger“ haben sich ganz schön gemausert.

          „Du solltest nicht der Propaganda aufsitzen, dass Arabs ihre Frauen versklaven, unterdrücken und isoliert zuhause einsperren würden. Die Realität dort ist eine andere.“
          – Das Thema hatten wir vor ca. drei Wochen hier. In Saudi-A. ließ ein Mann seine Frau verbluten, weil er nicht wollte, daß ein ungläubiger Sani seine Frau untenrum berührt. Ich finde das reichlich unterdrückend. Und denk mal an Frauen und Autofahren im Islam. Und dann die Karnevalsverkleidungen: Nikhab, Burka,….

          „Allerdings ist die Scheidungsrate dort auch viel geringer “
          – Na ja, verheiratet ist besser als gesteinigt…

          „Du vertrittst also die These, dass eine vollkommen freie und alleinige Wahl des Samenspenders durch die Frau langfristig die Intelligenz der Gruppe hebt? Weil Frauen in statistisch relevantem Umfang sich eher exklusiv von intelligenteren Männern befruchten lassen?“
          – Diese Denkweise mag für einen linken Soziologen (?) abwegig sein. Es könnte aber dennoch ein wichtiger Faktor beim Aufstieg des Menschen gewesen sein: http://www.amazon.de/sexuelle-Evolution-Partnerwahl-Entstehung-Geistes/dp/3827410975

        • „Die “Tiger” haben sich ganz schön gemausert.“

          Hmm, welche Innovationen, Entwicklungen, Patente aus den Tigerstaaten kennst Du denn so oder hast sie sogar im Alltag präsent?

          „Ich finde das reichlich unterdrückend. Und denk mal an Frauen und Autofahren im Islam. Und dann die Karnevalsverkleidungen: Nikhab, Burka,….“

          Und stell Dir vor, bisweilen schneiden sie da sogar Männern den Kopf ab. Also ich finde das reichlich männerunterdrückend…Wenn man Kulturen mit ideologischen Scheuklappen betrachtet, kommt man in der Analyse nicht weit.

          „Diese Denkweise mag für einen linken Soziologen (?) abwegig sein.“

          Keine Ahnung, ob linke Soziologen sowas abwegig finden. Ich finde es eine interessante Theorie, die allerdings nicht wirklich mit den statistischen Daten in Einklang zu bringen ist.

          Was nicht wundert, denn der Mensch ist ein Gruppenwesen und damit sind individuelle Präferenzen stark von Gruppendynamiken beeinflusst. Also war und ist eine solche Theorie genau das: Eine Theorie.

          Aber schön für den intelligenten Mann sich vorzustellen, dass er – gemeinsam mit einer Frau auf einer einsamen Insel gestrandet – von ihr alleine aufgrund seiner Intelligenz begehrt wird 🙂

        • ät Peter:

          „welche Innovationen, Entwicklungen, Patente aus den Tigerstaaten kennst Du denn so oder hast sie sogar im Alltag präsent?“
          – Warum jetzt ein Pe-Längenvergleich? Ich gugle nicht für Dich. Eine Reise nach Singapur ist aber beeindruckend.

          „Wenn man Kulturen mit ideologischen Scheuklappen betrachtet, kommt man in der Analyse nicht weit.“
          – Ist das jetzt Dein Ernst? Der Islam ist nicht frauenfeindlich? Ich kenne eine Studentin aus dem Jemen, die in Riad zur Uni geht. Die hat mir einiges erzählt. Kennst Du auch eine?

          „Keine Ahnung, ob linke Soziologen sowas abwegig finden. Ich finde es eine interessante Theorie, die allerdings nicht wirklich mit den statistischen Daten in Einklang zu bringen ist.“
          – Na, was bist Du denn sonst? Atomphysiker?
          Und hat da jemand eine statistische Analyse der Theorie von Miller gemacht? Die Antwortet lautet: Ja, er selbst. Er halt als Doktorand informatische Modelle erstellt.

          „Was nicht wundert, denn der Mensch ist ein Gruppenwesen und damit sind individuelle Präferenzen stark von Gruppendynamiken beeinflusst. Also war und ist eine solche Theorie genau das: Eine Theorie.“
          – Sag mal, bist Du Evolutionsleugner? Egoistisches Gen, magste nicht?
          Andersrum wird ein Schuh draus: Die individuell selektierten Gene sagen letztendlich, wie die Gesellschaft funktioniert. Sonst wäre die SU ja dar Paradies gewesen.

          Gute Nacht.

  3. Kurzer Schwoof:

    Heut hat mir der GöGa meine EC-Karte (wir haben getrennte Konten, formal ohne gegenseitige Vollmachten) ausm Portemonee gemopst ohne Bescheid zu geben, was ich blöderweise erst merkte, als ich unsere Lebensmittel bezahlen wollte. So ein bißchen beschämt vor mich hinmurmelnd räumte ich das Band – das war mir ja noch nie passiert! – als ein natürlich männlicher Mitmensch mich fragte, wo ich denn wohne, und im Anschluß an meine Antwort kündigte er an, die Rechnung für mich übernehmen zu wollen, damit ich nicht zweimal laufen müsse (vielleicht auch so ein bißchen wegen dem quengelnden Kind, das nicht verstehen konnte, warum wir insbesondere die Erdbeeren jetzt doch nicht kauften), ich konnte ihn aber noch auf bloßes vorstrecken runterhandeln.

    Auf jeden Fall:
    mein Held des Tages!

    Manchmal seid ihr schon echt super, Männer.
    Bedankt.

      • Jau, blöd gelaufen.
        Ist ihm sogar SO unangenehm, dass er gleich sofort zu ihm hinfahren wollte um die Sache zu begleichen.
        Hab aber dann gesagt, dass ich das besser selbst morgen erledigen will, und Bartkratzend stimmte er zu.

    • Jaja, wir sind Helden.

      Ist dir auch die Brünette von gegenüber aufgefallen, die zu dem ganzen Szenario nur hämisch gegrinst hat und sofort zur Nachbarin gelaufen ist, um zu erzählen, was heute im Kaufladen los war?

      • Selbst wenn das irgendwem Gesprächsstoff geboten haben sollte, selbst wenn das zu für mich/uns negativen Schlussfolgerungen geführt hätte – warum sollte mich das kümmern, wo ichs doch selbst für eine erzählenswerte Anekdote hielt?

        In Wahrheit war ich natürlich viel zu selbstbezogen und lösungsorientiert um die Reaktionen der Umstehenden allsamt an mich rankommen zu lassen.

        Die Verkäuferin: „Oh, haben Sie sie jetzt doch gefunden?“ – „Das nicht, aber dieser nette Mann hier will mir aushelfen.“
        Mann: „Ich komm einfach mit zu Dir nach Hause… (30 Sekunden später) … ach nein, wie sieht das denn aus, wenn ein fremder Mann mitgeht…“ usw. – nebenbei noch das Kind in Schach halten, die Einkäufe verräumen etc.

        Alltag kann sehr unübersichlich sein, find icke.

  4. In Sachen GamerGate KÖNNT es dieser Tage eine Wende geben!

    Es begann damit, dass das erste amerikanische GG-Meeting eine Bombendrohung abbekam.

    http://reason.com/blog/2015/05/04/gamergate-bomb-threat-militant-anti-femi

    Während viele Anti-GGs sofort zu genau den Argumenten, die sie bei den Drohungen gegen Sarkeesian empört von sich gewiesen hatten, gab es aber auch welche, die offen dagegen Stellung bezogen. Auch einige der großen Gaming-Seiten rangen sich dazu durch, das zu verurteilen.
    (Ja, dass das schon bemerkenswert ist, sagt eine Menge über die Lage.)

    Dann brach ein Shitstorm gegen Joss Whedon los, da in seinem neuem „Avengers“-Film (der tatsächlich keinen Hauch Feminismus hat, auch wenn er ein paar „Ha ha – diese Männer!“-Momente bringt) Iron Man einen Rape Joke bringt und Black Widow jammert, dass sie keine Kinder kriegen kann. Hier eine paar nicht sauber sortierte Tweets dazu:

    https://storify.com/Astojap/wehdon-twitter-hate

    Der Knackpunkt hier ist ja, dass er selbst mit Anita Sarkeesian gekumpelt hatte und bereitwillig gegen GG schoss und die Leute, die ihn dafür bejubelten nun über ihn herfallen – und ihn rückwirkend schon immer zum Schurken stempeln.
    Dass er darauf seinen Twitter-Account gelöscht hat, gibt er als reinen zeitlichen Zufall an, er wollte es schon länger tun. Zumindest beklagte er etwas internes Kämpfen der Feministinnen (was man natürlich auch als eine Verurteilung interner Kritik deuten kann) betonte, dass es Frauen viel schlimmer träfe als ihn (wo wir gerade doch die male disposability hatten!) und lobte Sarkeesian, die ihn danach als erstes gefragt habe, ob er okay sei. Nebenbei war ihr Autor Jonathan McIntosh wohl einer der ersten und derbsten Lästerer.
    Irgendwer fasste es schön zusammen, dass Whedon gerade erkläre, sein blaues Auge käme daher, dass er gegen eine Schranktür gelaufen sei und er sei sich ganz, ganz sicher, dass sein Mann ihn liebe und es sei ja seine Schuld, dass er ihn immer so wütend mache. 😛
    Jedenfalls ist auch diese Affäre einigen Leuten auf der aGG-Seite negativ aufgefallen.

    Ausserdem hat sich Michael Koretzky von der Society of Professional Journalists gemeldet und möchte GG eine Chance geben, auch einmal gehört zu werden. Er sucht derzeit noch nach einem Repräsentanten:

    http://journoterrorist.com/airplay/

    (Mein Wunschkandidat wäre nebenbei bemerkt Oliver Campbell. Ja, Liana Kerzner wäre auch toll, aber die ist ja keine Gatorin, sondern neutral und Dr. Sommers ist ja keine Gamerin. Insofern scheint mir der ebenso eloquente wie ausdrucksstarke Campbell die beste Wahl.)

    Wie gesagt… vielleicht fängt es langsam an, dass die Seiten ein wenig offener werden und beide ihre Version erzählen können. Vielleicht führt das ja langsam zu einer Entspannung.

  5. Jenseits von GG und „on a lighter note“ kam mir diese Story unter:

    http://metro.co.uk/2015/04/29/15-year-old-boy-carries-tampons-to-help-out-his-girlfriends-becomes-instagram-sensation-5173231/

    Dieser 15ährige ruft dazu auf, immer Tampons mitzunehmen, falls eine Frau sie bräuchte. Na gut, soll er – ist eine ungewöhnliche Art von Hilfsbereitschaft, aber warum nicht?
    Doch an wen ist sein Aufruf addressiert?

    „TO EVERY BOY THAT FOLLOWS ME AND CALLS HIMSELF A MAN OR SIMPLY A GOOD HUMAN BEING.“

    Mit anderen Worten, im Endeffekt ruft er die Männer auf, ihrer Männerpflicht genüge zu tun und den Frauen ihre Probleme abzunehmen. Vereinzelte Stimmen halten die Nummer wohl sogar für feministisch, was wieder einmal als Indiz dafür dienen sollte, dass das Wort selbst heutzutage für verdammt viel verschiedenes Zeug verwendet wird.

    • besonders gefällt mir sein leicht empörter, investigativer, warnender Gesichtsausdruck 😀

      Naja, nötig ist es nicht. Für ganz extreme Notfälle kann man ja auch Klopapier nehmen bis man die nächste Tanke erreicht hat, falls Ladenschluß ist, aber nette Geste. Wobei ich denke, dass auch Männer, die keine Tampons mit sich herumtragen „echte Männer“ oder gute Menschen sein können.
      Für seine Freundin ist das auch noch mal was anderes als „einfach so“.

      Ich finde Menstruationstassen mittlerweile besser und vorteilhafter. Falls hier Frauen mitlesen die das noch nicht kennen, empfehle ich es mal weiter.

    • Als würde irgendein Mann noch nicht den Satz „Mist, ich habe keine Tampons dabei“ – begleitet von aufgelöstem Kramen im Beutel – gehört haben. Offensichtlich auch in dem Alter.

        • Er scheint ja vorzuhaben, die Menstruation zu enttabuisieren.
          Nett gemeint, aber ihm scheint entgangen, dass Ausscheidungen aus Unterleibsöffnungen generell nichts sind, was man laut vor Gästen bespricht, seine Mühen also vermutlich eher wenig Erfolg haben.

      • ich stelle mir gerade das Gesicht und die Gedankengänge der Fau vor, wenn Mann dann sagt „Warte, ich habe hier einen für Dich“ und ein Tampon aus der Hosentasche zieht.

        „Oh, danke. Du bist mein Held. Und er ist sogar schon aus der Schutzfolie gepackt. Wie fürsorglich…“

        *lol*

  6. **Plan zur Durchgenderung ALLER Studiengänge**

    Im Rahmen der „humanistischen“ Affäre um die Löschung von Prof. Kutscheras Beitrag über Genderologie als evolutionsfeindliche Ideologie bin ich auf etwas Interessantes gestoßen: Offenbar gibt es ein „Expertengremium“, das vorhat, sämtliche Studiengänge im Lande zu gendern. In der Biologie zB würde dann erzählt, daß Homosexualität im Tierreich häufig vorkomme.

    Dazu die schwedische Gender“biologin“ Malin Ah-King (heißt wirklich so), die im Auftrag der Marburger Universität eine offiziöse Broschüre namens „Genderperspektiven in der Biologie“ erstellt hat: Bei Brutpaaren von Seevögeln wurde festgestellt, daß 30% homosexuell waren.
    Soso. Hier: http://www.gender-curricula.com/gender-massnahmen/kurz-notiert0/

    Hier eine erstaunlich lange Liste von Genderexperten, die Anregungen zum Hirnwaschen der einzelnen Studiengänge, von Architektur bis hin zur Physik, geben sollen: http://www.gender-curricula.com/gender-expertinnen/

        • ät Adrian und ddbz:

          Zusammenhang? – Gendergrundlage für Wissenschaft?
          Interesantes Buch. muß ich mal gugeln. Der Titel läßt aber gewisse Schlüsse auf die Ideologie des Bruce zu.

          Hatte vorhin mit einer Kollegin darüber diskutiert. Sie stellte die Frage, wie man bei Vögeln eigentlich das Geschlecht feststellt. Nicht alle Arten haben nämlich bunte Männchen. Vor allem nicht solche die stets paarweise brüten.
          Habt Ihr schon mal versucht, festzustellen, welches Geschlecht Euer Wellensittich hat? Ist nicht – man muß das Verhalten abwarten.
          Das ist vermutlich schon die Antwort: Die Forscher haben vermutlich die Gelege ohne Eier gezählt. 30%- aha, 30% sind also schwul.

        • „Zusammenhang?“

          30% ! Nee is‘ klar, bei (allen ?) Seevogelarten. Nebenbei, wieviel Arten gibt es eigentlich da so …

          Übrigens bin ich mir nicht sicher ob die beiden berühmten Bremerhavener (war mal da, hab die gesehen) wirklich artgerecht gehalten werden. Wahrscheinlich Werbegagschwule, mehr nicht.

        • ät ddbz:

          Blaufußtölpel? Adriantucken?
          Schätze, es gibt Hunderte Arten weltweit, die an Steilhängen brüten.
          Habe mal gelesen, daß Sielmann &Co. bei schwulen Giraffen immer die Kamera umgeschwenkt haben. Könnte mir vorstellen, daß auch andere Arten mit niederiger Effizienz Homosexualität selektiert haben. Was hat das aber für eine Bedeutung für die Gesellschaft?
          Ganz einfach: Keine!

        • „Was hat das aber für eine Bedeutung für die Gesellschaft?“

          Wieso ist das relevant? Weil Du dieses Thema nicht hören willst? Warum gehst Du Dich als guter Hetero nicht fortpflanzen, anstatt hier Deine Zeit hier mit gesellschaftlich irrelevantem Kommentieren zu verschwenden?

        • Wenn grüne Regierungsextremisten in Schwaben den Biounterricht mit solchen „Daten“ verschwulen wollen, sehen sie offenbar eine Relevanz für die Gesellschaft.

        • „Macht Spaß, gell?“

          Durchaus. Man kommt bei Dir immer wieder an den Punkt, wo Du keinerlei Argumente mehr hast. Dann merkt man, dass Dein Gerede keinerlei Substanz hat. Nicht durchdacht ist. Ohne Tiefsinn. Nada.

        • Hö, das ist das typische linke Geschwafel wie bei Leszek. Dann erklär mir mal, wieso schwule Vögel für uns so relevant sind, Du kleiner Einstein.

        • „Hö, das ist das typische linke Geschwafel wie bei Leszek.“

          Danke Dir. Das betrachte ich in diesem Fall als Kompliment 🙂

          „Dann erklär mir mal, wieso schwule Vögel für uns so relevant sind, Du kleiner Einstein.“

          Ich denke, sie sind genau so relevant für uns, wie heterosexuelle Vögel auch. Im Sinne des Wissens über Biologie und Natur.
          Siehst Du das etwa anders? Du willst doch nicht etwa Biologie und das Lernen über Vögel und Natur abschaffen, oder? Ornithologen und Biologen in die Produktion? Willst Du das?

        • ät Adr:

          „Im Sinne des Wissens über Biologie und Natur.“
          – Das ist sogar ein guter Gedanke. Aber was nützt es gesellschaftlich, die Biologie der Schwulität zu ergründen? An den Tatsachen ändert sich nichts. Auch nicht daran, daß linke Genderisten Schwulsein für eine Entscheidung halten. Ist ja alles sozial konstruiert.

        • „Aber was nützt es gesellschaftlich, die Biologie der Schwulität zu ergründen?“

          Da kann es viele Gründe geben: Neugier, Wissensdurst, Rechtfertigung, Legitimierung, der Versuch Homosexualität auszumerzen…

      • „Hatte vorhin mit einer Kollegin darüber diskutiert. Sie stellte die Frage, wie man bei Vögeln eigentlich das Geschlecht feststellt.“

        Nur weil Deine Kolegin das nicht weiß, heißt das nicht, dass alle so ahnungslos sind.

        „Habt Ihr schon mal versucht, festzustellen, welches Geschlecht Euer Wellensittich hat?“

        „Das Geschlecht der Wellensittiche zu bestimmen, ist in den meisten Fällen relativ einfach. Je nach Farbschlag und gesundheitlicher Verfassung eines Vogels kann sich die Geschlechtsbestimmung jedoch im Einzelfall als schwierig gestalten. Außerdem ist es bei noch nicht geschlechtsreifen Jungtieren häufig nicht leicht, das Geschlecht zu erkennen. […]

        Woran lässt sich das Geschlecht erkennen?
        Das wichtigste (und einzige) äußere Merkmal, an dem man das Geschlecht eines Wellensittichs erkennen kann, ist die Farbe der sogenannten Wachshaut. Hierbei handelt es sich um eine dünne Haut, die die Nase der Wellensittiche bedeckt. Die Färbung der Wachshaut verrät, ob man es mit einem Männchen oder Weibchen zu tun hat.“
        http://www.birds-online.de/allgemein/geschlecht.htm

        • Adrian:

          „Nur weil Deine Kollegin das nicht weiß, heißt das nicht, dass alle so ahnungslos sind.“
          Bitte nicht so aggressiv. Wir sind alle Fachleute und nicht ideologisch verblendet, was man von Gender“biologen“ nicht unbedingt behaupten kann.

          An die Wachshaut erinnere ich mich. Ist aber schwierig. Bei meinen Sittichen konnte ich nicht sexen.
          Und dann wäre da noch der Umstand, daß die schwulen Seevögel je nach Art ganz andere Merkmale haben. Latsch mal durch eine Kolonie von xhundert geschützten Piepmätzen und suche nach einem kleinen Merkmal.
          Ich gehe daher von der Eierlosigkeit von Paaren als „Merkmal“ aus. Darfst mich aber gerne korrigieren.

          • „Bitte nicht so aggressiv.“

            Das war nicht aggressiv, sondern spöttisch gemeint.

            „Wir sind alle Fachleute“

            Fachleute, die die Frage stellen, wie man Geschlechter bei Vögeln unterschieden kann? Armes Bildungsdeutschland!

            „Ich gehe daher von der Eierlosigkeit von Paaren als “Merkmal” aus. Darfst mich aber gerne korrigieren.“

            Ich weiß nicht für jeden Einzelfall, wie sie es herausgefunden haben. Aber solche Berichte müssen ja durch die Peer-Review gehen. Kannst ja gerne mal z. B. das Buch lesen. Das ist eine Zusammenfassung von jahrzehntelangen Forschungen von Biologen, die ihre Populationen, und damit auch die Geschlechter dieser Popuation kannten.

        • ät Adrian:

          „Fachleute, die die Frage stellen, wie man Geschlechter bei Vögeln unterschieden kann? Armes Bildungsdeutschland!“

          – Genau, solche Pseudowissenschaften wie Biologie gehören verboten! Ornithologen in die Produktion!

        • @ Axel
          Aha, aus dem Umstand, dass Deine Kollegin nicht weiß (obwohl ihr alle „Fachleute“ seid), wie man das Geschlecht bei Vögeln feststellt, worüber ich mich lustig gemacht habe, schließt Du, dass ich Biologie abschaffen will.

          😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀

        • Biologen, die doch glatt behaupten, Gender sein nur Murks und sogar denken, daß Geschlechtsbestimmung bei Seevögeln in der Masse kaum möglich sei.

          • „und sogar denken, daß Geschlechtsbestimmung bei Seevögeln in der Masse kaum möglich sei“

            Wenn man sich nicht näher damit beschäftigt, ist das sogar richtig. Aber es gibt Biologen, die sich damit näher beschäftigen. Eiderdaus, hättest Du nicht gedacht, wa?

        • Das ist ein rethorischer Trick. Man legt dem Gegenüber ein Ansinnen in den Mund, gegen das man sich dann verteidigt oder das man sarkastisch übertreibt.
          Damit soll erreicht werden, dass bei Zuhörern/Mitlesern im Unterbewusstsein hängenbleibt, dass der Ausgetrickste mit dem Thema angefangen hat, also, dass du ein Problem mit Biologie hast und sie auf diktatorische Weise entfernen möchtest. Glaube ich. Mit mir wurde das auch schon oft gemacht und das ist meine Theorie dazu.

        • Wie soll man denn sonst auf Adrians Getue reagieren? Er hat mich immerhin wegen meiner „mangelnden Bildung“ angegangen.

          • „Er hat mich immerhin wegen meiner “mangelnden Bildung” angegangen.“

            Nein, Deine Kollegin. Die kann sich morgen dann ja an Deinen starken männlichen Schultern ausweinen 😀

        • öhm, naja, du hättest z.B. sagen können: „Auch Fachleute können nicht immer alles wissen“ oder „nur weil man Biologe ist, kennt man ja nicht bei jeder Vogelart die optischen Geschlechtsunterschiede“ oder so

          • Das tut mir leid, Axel. Ist der böse Schwuli gemein zu Dir? Hol Dir ein Bier und schau eine Boxkampf, dann geht es Dir sicher wieder besser 😛

    • Axel „Dazu die schwedische Gender”biologin” Malin Ah-King “

      Aus der Einleitung S.7: „Der Begriff Biologie findet neben der Bezeichnung für eine Wissenschaft auch anderweitig Verwendung, nämlich bei kulturellen Vorstellungen darüber, was „natürlich“ ist (Zitate ….)“

      Ja, letzteres typischerweise wenn es um üble Vorurteile ging….

      „Genderperspektiven in der Biologie haben sich vorrangig mit der Biologie als Wissenschaft auseinander gesetzt, jedoch auch mit Vorstellungen vom „Natürlichen“…“

      Die „Genderpersektive“ auf die Biologie ist, daß Wissenschaften (nicht nur Biologie) keine Daseinsberechtigung als solche haben und rein „kulturell bedingt“ ist.

      Ah-King verrät hier also, daß die eigentliche Genderperspektive in der Implementieren von „Vorstellungen vom Natürlichen“ liegt! Ist ja toll, Wissenschaft nach Gendervorschrift?

      Wer das noch nicht jetzt kapiert hat, lese fast unmittelbar folgend:

      „Die Genderforschung in der Biologie kritisiert hauptsächlich die
      Interpretationen biologischer Phänomene und die von den WissenschaftlerInnen gewählten Fragen. Gleichzeitig schlägt sie aber
      auch neue Interpretationen, neue Fragestellungen und konstruktive
      Wege nach vorn vor, indem existierende Theorien weiterentwickelt
      oder neue Erklärungsmodelle vorgestellt werde. ….()…… Zudem können Genderperspektiven einen unvoreingenommeneren Ansatz bei der wissenschaftlichen Erforschung biologischer Phänomene fördern.“

      Unverschämter Klartext, der eine Gängelung der Biologie fordert.

      Und „Biologismus“ ist keinesfalls „Überbetonung“ irgendwelcher biologischen Aspekte, wie sie behauptet, sondern der vollkommen willkürliche und zumeist politisch motivierte Mißbrauch der Biologie. Pseudowissenschaft mit bilogischem Anstrich – das was die Dame ganz offensichtlich anschieben will.

      Also:
      Genderperspektive für die Biologie – aus der Biologie „Genderbiologismus“(C) zu machen (mein (C)) 😀

      Ne, Benutzung ausdrücklich gestattet.

      • ät Alex:

        „Unverschämter Klartext, der eine Gängelung der Biologie fordert.“
        – Mh, findest Du das klar? Ich finde es ehrlich gesagt gefährlich schwurbelig formuliert.
        Daß man „Interpretationen“ kritisiert und „gewählte Fragen“, ist so allgemeingültig, daß man in einer Talkshow Schwierigkeiten hätte, das auseinanderzunehmen.
        Wir wissen natürlich, daß die Interpretationen nach Gendergusto und ideologisch erfolgen sollen. Darauf müßte man Ah aber erst mal konkret festnageln.

  7. http://gesetzgebung.beck.de/news/hasskriminalit-t

    unter „Entwicklungsgeschichte“:

    27.8.2014 „Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz legt den Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung von Empfehlungen des NSU-Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestages vor (Gesetz gegen Hasskriminalität, pdf-Datei, hinterlegt auf den Seiten des BMJV).“

    u.a. „Rassismus“ ist neu ins Gesetz aufzunehmen….

    aus der Gesetzesvorlage:

    „So basiert „Rassismus“ nach dem Deutschen
    Institut für Menschenrechte „auf der Vorstellung unterschiedlicher Menschengruppen in der Bevölkerung. Die Unterscheidung wird dabei anhand von Kriterien wie Herkunft, Religionszugehörigkeit, Abstammung oder körperlichen Merkmalen wie insbesondere Hautfarbe oder Gesichtszügen vorgenommen. Entstehungsgeschichtlich ist der Begriff „rassistisch“ damit zu erklären, dass die für Rassismus typische Kategorisierung und Hierarchisierung von Menschen historisch mit dem Begriff „Rasse“ einherging. Dem entsprechend ist der Begriff „Rasse“ in Rechtstexten zum menschenrechtlichen Schutz vor Rassismus,
    wie etwa in Artikel 3 Absatz 3 GG oder in ICERD [Internationales Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form rassistischer Diskriminierung] in einem soziologischen Sinn zu verstehen, im Sinne einer Konstruktion“ (Deutsches Institut für Menschenrechte, aktuell
    03/2014, Rassistisch motivierte Straftaten: Strafverfolgung muss effektiver werden, Seite 2; abrufbar unter http://www.institut-fuer-menschenrechte.de).
    http://www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/pdfs/Gesetze/20140827_NSU_Kabinettbeschluss.pdf?__blob=publicationFile

    Das Entscheidene steht zuletzt: „in Sinne einer Konstruktion“, also nach Foucault und Genderismus…

    Wurde so angenommen und dürfte bald verabschiedet werden.

    • Den Vorstoß gab es schon 2012. Der erklärte Zweck ist die positive Generalprävention, oder auf gut Deutsch: Das Strafrecht als Volkspädagogik. Das steht natürlich im Widerspruch zum rechtstaatlichen Schuldprinzip.

      3. Gesinnungsstrafrecht

      Dem Entwurf ist weiter anzulasten, dass er letztlich ein weiteres Element des Gesinnungsstrafrechts in das StGB einfügen will. Das deutsche Strafrecht ist ein Tatschuldstrafrecht, bei dem Grundlage der Strafbarkeit die Tatschuld ist, die an die Verletzung oder Gefährdung von Rechtsgütern anknüpft. Im Unterschied dazu knüpft das von den Nationalsozialisten propagierte »Täterschuldstrafrecht« die Strafbarkeit an den »verbrecherischen Willen« des Täters. Aus dieser Zeit und Ideologie rührt das Mordmerkmal der »niedrigen Beweggründe« in § 211 StGB. Auch wenn das deutsche Strafrecht damit durchaus auch Elemente von Gesinnungsstrafrecht enthält, ist in Rechtswissenschaft und Praxis nach einhelliger Auffassung am herkömmlichen Tat-Schuld-Strafrecht festzuhalten. Die Existenz einzelner täter- statt tatorientierter Regelungen im Strafrecht rechtfertigt alleine nicht die Implantation eines Gesinnungsstrafrechts.

      Auch wenn der Entwurf darauf verzichtet, die Gesinnung des Täters zum gesetzlichen Tatbestandsmerkmal zu machen, sondern nur im Bereich des Strafzulässigen berücksichtigen will, akzentuiert er damit ein Element des Gesinnungsstrafrechts an zentraler Stelle im Strafgesetzbuch. Dies ist für sich genommen nicht wünschenswert und bringt im Übrigen gewichtige Wertungs- und Legitimitätsprobleme mit sich.

      http://www.strafverteidigervereinigungen.org/Material/Stellungnahmen/hatecrimes.html

        • Gesinnungsstrafrecht und positive generalprävention sind aber erst mal verschiedene Sachen

          Wir haben hier offenbar beide Elemente:

          Schließlich spiegelt sich in dieser Hervorhebung auch die Aufgabe des Strafrechts wider, insbesondere zu Zwecken der positiven Generalprävention, für das Gemeinwesen grundlegende Wertungen zu dokumentieren und zu bekräftigen

          So sehr ich rassistische Gewalttaten verurteile sehe ich nicht, warum sie anders bewertet werden sollten als beispielsweise das Zusammentreten eines beliebigen unbekannten Menschen in der UBahn.

      • @nick
        Interessant, daß die Entwürfe schon von 2012 stammen!

        Aber du hast das wichtigste an der Sache wohl gar nicht wahrgenommen?
        Das Wichtigste am Entwurf von 2014 war der Passus: “in Sinne einer Konstruktion”. Damit können Neu-Definitionen von „rassistisch“ gemacht werden, zB „Islam ist blöd“ kann als rassistisch ausgedeutet werden, weil Kritik am Islam eben als rassistisch angesehen wird („konstruiert ist“).

        Die Kritiker des Gesetzes haben das alle nicht kapiert und wundern sich, warum die Zusätze, die eigentlich überflüssig seien, überhaupt reinmussten. Sie wären ja auch überflüssig, wäre deren Bedeutung statisch…

        Nochwas zur Motivation. Natürlich ist das Motiv und Vorsatz bei der Tat zu berücksichtigen, das hat gar nichts mit NS-Gesinnungsjustiz zu tun. Der Wille und Vorsatz zur Tat sind eben moralisch einzubeziehen, um eine Tat angemessen zu bestrafen.
        Und Totschlag wird zum Mord eben durch „niedere Motive“.

        Was dein Beispiel aus der U-Bahn betrifft, so kommt mir das Morden aus Spass sogar noch verwerflicher vor als das durch absurde Hass-Motive wie Rassismus.

    • Spannend!

      Sie hassen nicht. Sie lieben nur weniger. Sie diskriminieren nicht. Sie schonen nur mehr. Sie grenzen nicht aus, sie beziehen einfach nur weniger ein.

      Wow. Ganz großes Tennis. Ein intellektueller Invers. Mathematische Iverse sind Niveau sechste Klasse (Sekundarstufe I). Ich bin überwältigt. Jetzt bin ich überzeugt, der Normalfall ist die Diskriminierung, ist der Hass….

      Und die Femi-Schranzen markieren jetzt eifrig den „weißen Mann“ und löschen die letzte „Terra Incognita“ des sexistisch-rasstischen Umgangs aller Menschen mit allen Menschen. Der Gleichheitsgrundsatz ist nicht mehr, dass niemand diskriminiert werden soll, sondern alle gleich stark. Und da die weißen Männer bisher geschont wurden, immer feste drauf.

      —-

      Ich verstehe es einfach nicht, Leute wie du Lightyear schreiben sich Toleranz und Verständigung auf die Fahnen, bezeichnen sich als sozial und mitfühlend, labeln sich als progressiv und freiheitliebend.

      Und dann so ein Gedankenmüll? Woher kommt das? Verstehst du jetzt warum ich diese Wirkmechanismen der kollektiven Verarmungen von Gedanken hinter diesem Denken im Feminismus mit denen des NS in Verbindung bringe?

      Dieses destruktiv expansive Denken, dass sich immer mehr Lebensbereiche der Gesellschaft bemächtigen will? Dass den Menschen einhegen und eingrenzen will, ihn seiner Autonomie und Individualität rauben will? Eine Denkfigur entwickelt, die der Ausgrenzung und Beschämung näher ist als dem empathischen akzeptieren anderer Menschen und ihrer Meinungen?

      Mensch hört doch mal auf mit dieser Scheiße vom weißen Mann! Das ist ja gruselig!

      Vor Siebzig Jahren und 20 Minuten endete der Krieg in Europa. Ich habe keinen Bock mehr auf neuen ausgrenzenden Rassismus!

      • Die Nazis haben genauso argumentiert wie du im Bezug auf die Juden!

        – Sind priviligiert
        – Haben weltweite ökonomische und politische Macht
        – üben Herrschaft über andere aus (Diskriminieren arische Völker)
        – Sind als ein Kollektiv zu behandeln (keine Individuuen)

        Genau die gleichen Ausgrenzungsdenkfiguren. Ich halte das für sehr gefährlich. Und wenn ich das schreibe sollte man nicht den Fehler machen, sich die nationalsozialistische Endstufe anzuschauen, sondern den Jahrelangen Weg dorthin der ideologisch und strukturell die Grundlage bildete. Das völkische Denken, die Grundlagen für Hitler wurden schon 60/70 Jahre vor 1933 gelegt.

        • Dann aber mindestens ebensowenig wie du vom Maskulismus….

          Mein kleiner österrreichischer Ausgrenzer und Hetzer….

          Knutsch!

          🙂

        • Gibt es eigentlich eine speziell österreichische Beleidigung wie euer „Piefke“? Ich bin ja ein (stolzer!) „Preiß“ (huhu, noch so eine österreichische Beleidigung).

          Gibt es so etwas? Ich überlege schwerlich, doch manierlich, mir fehlt nichts ein?

          Sind Österreicher also jetzt eine Gruppe die mehr geschont ist als Deutsche? Wie verhält sich das intersektional mit Geschlecht und Hautfarbe und so?

          Hui…da könnte man direkt eine Diss drausbasteln. Mit extra vielen „soziologischen Konzepten“.

          Ach geh! Gehts da nieder!

          • Ösi, oder auch kerzalschlucker für die ganzen Pfaffen, oder einfach nur: “Wappler“, “Hiafla“ geht aber auch.
            Hinterfrage mal Staat, Nation, Kapital.

        • Zur Erläuterung für den geneigten Mitleser, Lightyear beruft sich auf folgende Argumentation(en):

          >>“Für den Autor wird die „Unmarkiertheit und Geschontheit“ der WHM darüber hinaus auch daran offensichtlich, dass für eine „etwaige Abwertung“ ihnen gegenüber keine Begrifflichkeit zur Verfügung steht (S. 20).“

          Analog dazu, dass es (angeblich!) keine Begriffe für Abwertungen eines Menschen mit weißer Hautfarbe gäbe (Weißbrot???), zeige sich seine bisherige „Verschonung“ und „Unmarkiertheit“.

          Wir suchen jetzt also einen abwertenden deutschen Begriff für Österreicher, der abwertende österreichische Begriff für Deutsche ist „Piefke“.

          Ist der Österreicher gegenüber dem Deutschen in einer priviligierten Position da er weniger markiert ist? Ist der Deutsche also der new Nigger of the world?

          Muss die Geschichte der Intersektionalität neu geschrieben werden?

          Hier wirds jetzt hochspannend!

        • Piefke? Das von einem Nusser?

          Übrigens dieser Ausgrenzer damals, dem wir hauptsächlich die seit Wochen laufende langweilige versuchte Volksaufklärung zu verdanken haben, kam der nicht auch aus Ossiland?

          Hast Du auch Gesichtsteppich? Vor kurzem hat doch auch wieder so ein bärtiger Österreicher ganz Europa in Aufregung versetzt. 🙂

        • >>“Ösi“

          Das ist doch nicht abwertend gemeint. Jedenfalls ist das kontextabhängig.

          >>“oder auch kerzalschlucker für die ganzen Pfaffen, oder einfach nur: “Wappler“, “Hiafla“ geht aber auch.“

          Interessant. Man lernt immer wieder dazu.

          >>“Hinterfrage mal Staat, Nation, Kapital.“

          Hinterfrage mal Hautfarbe, Sexualität und Geschlecht. Das sind doch ebenso „soziale bzw. kulturelle“ Artefakte nicht wahr? Also nicht an sich, sondern die Zuschreibung.

          Wer ist ärmer dran, der der einen aufgrund seiner Nationalität abwerten will, oder jemand der andere abwertet, weil sie so geboren wurden, wie sie geboren sind?

          Und, das Beste: Dieser Vorgang wird gar nicht als Abwertung/Diskriminierung gelabelt, sondern als Aufhebung der „Schonung“. Denn wer Privilegien verliert kann gar nicht diskriminiert werden.

          Wir hassen dich nicht! Wir lieben dich nur weniger! Damit du genauso wenig geliebt wirst wie Schwarze, Schwule, Frauen, Lesben und und und.

          Und das verkaufst du als sensationellen Blick auf das Verhältnis von Menschen zueinander!

          Vor uns liegt Dummheit, in uns marschiert Dummheit und hinter uns kommt Dummheit.

          • Schönes umgewandelte Hitlerzitat zum Schluss 😉

            Du verstehst das ganze Konzept falsch, steht ja auch nicht drinen, so wie du das wieder gibst.

            Diskriminierungen kann man nicht einfach gegeneinander ausspielen, macht ja auch keinen Sinn.

            Und ich hab bereits in vielen Artikeln Hautfarbe, Sexualität und Geschlecht hinterfragt, das brauchst du mir nicht sagen. Mach du dir doch mal Gedanken darüber..

        • „Google mal “postcolonial studies“. Dort gibts Antworten auf deine Fragen.“

          Das stimmt! Noch so eine Irrenanstalt.

          Merkt Ihr Genderfemis wirklich nicht, daß Eure Lehre wirklich immer mehr Parallelen zur NS Ideologie bekommt, bis hin zu Ausschlüssen von Menschengruppen wegen Geburtsmerkmalen aus Veranstaltungen? Wie muss es den Femis in den Fingen jucken, einen Frauennachweis zu bekommen, ähnlich dem Arianachweis … allein diese verdamte Biologie mit der verdamten Zwangszweigeschlechtlichkeit steht dem im Wege.

          Solche Typen wie Du bestärken meinen Eindruck im Feminismus eine faschistische, durch und durch rassismusähnliche Lehre beobachten zu können.

        • „Du verstehst das ganze Konzept falsch, steht ja auch nicht drinen, so wie du das wieder gibst.“

          Nein, er versteht schon richtig! Er versteht eben, daß Du Rechte nach Geburtsmerkmalen vergeben sehen möchtest. Was ist das dennn anders als ein Rassist und fieser Sexist? Das ist es was Feministen sind, Menschenrechtsteiler!

          Glaubst Du wirklich ich lasse mir von so einem dahergelaufenen Nusser irgendwelche angebliche Privilegien vorhalten? Du kennst mich überhaupt nicht, was fällt Dir eigentlich ein? Merkst Du wirklich nicht wie frech Du bist?

          Eure Antidiskriminierungssprüche könnt Ihr für Euch behalten. linkes Pack. Schön zu beobachten, wie Rassisten und Sexisten ihr Tun versuchen zu rechtfertigen.

          Deshalb, werdet Antifeministen. Ein Muss zum wahren Menschen und echter Menschlichkeit. Ausserdem ein schönes Gefühl auf der moralisch richtigen Seite zu stehen!!

        • >>“Google mal “postcolonial studies“. Dort gibts Antworten auf deine Fragen.
          Protipp: verwende scholar.google“

          Ich finde es immer wieder erstaunlich wie du deine Gesprächspartner systematisch unterschätzt. Klar, jemand mit deinem Mindset „Maskus = doofe Nazis“ kann nicht anders. Was soll ich sagen, ich brauche postcolonial Studies nicht googlen.

          Ich habe bei Rebekka Habermas studiert, du als alter Raum- und Postcolonialspezi müsstet die gut kennen, oder? Du weißt das ich historische Ausbildung habe? Ich habe Seminare belegt zum Kolonialismus, zu Revolutionen, zum British Empire, zur Sozialgeschichte der Neuzeit und Moderne. Ich weiß um den eurozentrierten Blick (in der Geschichtswissenschaft). Ich habe Vorträge besucht, unter anderem „Südliche Männlichkeiten“ von Connell.

          Was willst du von mir? Ich bin gewiss kein Experte, habe aber mehr als Überblickswissen, das kannst du glauben. Ach und danke für das scholar! Ist super!

          >>“Diskriminierungen kann man nicht einfach gegeneinander ausspielen, macht ja auch keinen Sinn.“

          Du implizierst das alle diskriminiert (Oder Markiert) werden bis auf einen (WHM), der wird geschont. Also müssen wir diesen „diskriminieren“ nein markieren, damit Balance herrscht. Habe ich armer dummer Tropf dich hier richtig verstanden?

          Die Diskriminierung als Normalfall von dem der Weiße Männer bisher ausgeschlossen waren, aber jetzt, dank der hyperprogressiven critical whiteness, gender und postcolonical studies endlich auch diskriminiert wird…ach nee, nur Priviligien verliert.

          Wann genau ist eigentlich dieser Zeitpunkt, da der WHM alle seine Priviligien verloren hat und niemand mehr diskriminiert wird? In 1000 Jahren?

          • “Hab ich dich richtig verstanden?“
            Nein.

            Du verstehst v.a. nicht, dass mit diesen Theorien Gesellschaft beschrieben wird und nicht hergangen wird im Sinne von: “oh, der weiße Mann ist so privilegiert, komm, wir diskriminieren ihn jetzt ein bisschen.“

        • „Du hast halt keine Ahnung davon. Daher hast du auch Angst davor, ist mir schon klar.“

          Hihi, das sagen der @C und der liebe @Adrian auch immer …!?

          Aber mal ohne Spaß, Du hast keine Ahnung und deshalb auch keine Angst vor’m Feminismus. Merkst Du eigentlich nicht, daß Du qua Geburt für die Femis zu der schlechten, minderwertigen Menschenart gehörst? Hat Dir das wirklich noch keine gesagt?

          Ich persönlich werde schon irgendwie durchkommen, da mach dir mal keinen Kopf. Wahrscheinlich sogar mit Gewinn (fängt sogar schon an, glaube ich … 🙂 )

        • „und nicht hergangen wird im Sinne von: “oh, der weiße Mann ist so privilegiert, komm, wir diskriminieren ihn jetzt ein bisschen.““

          Doch! Ganz genau das wird gemacht! Sogar ganz praktisch, frech und offen! Wie blind und verbohrt muss einer sein dies nicht sehen zu wollen? Die stellen doch schon Schilder auf :“WHM sind hier unerwünscht!“ „Für CIS Männer verboten!“.

          Würde mich wirklich nicht wundern, wenn morgen die ersten Parkbänke mit diesen Aufschriften aufgestellt würden und Du das beklatschen würdest.

          Gab übrigens auch Juden, die zB das Eheverbot zwischen „Ariern“ und Juden gut fanden und durchaus einverstanden waren. Zwar aus andern Gründen aber auch denen war Gruppendenken nicht fremd.

        • „Pfu.. jetzt wirds hart. Aber schöne kleine Traumwelt hast du da..“

          Ja, ich weiß. Die Wahrheit kann schon hart sein, nicht?

          Ob es allerdings für Dich als Allie ein Traum wird, bezweifele ich doch stark. Nichtmal Deine lieben Femis nehmen Euch Stoffel für voll! (Das freud mich ehrlich gesagt am Meisten! Ich könnt mich immer beömmeln, wenn ich einen von Euch trefffe. Von allen Seiten verachtete arme Würmer. 🙂 ) Kommt daher diese Verblendung und das hirnlose Nachlabern von Unsinn?

          PS Du hast mir immer noch nicht gesagt, woher Du weißt recht zu haben, wenn es doch keine Wahrheit gibt!?

          • Siehe mein voriger Kommentar zu deinen völlig aus der Luft gegriffen Unterstellungen.
            Zu “Wahrheit“: seit einem Jahr heißt mein Blog: “ „Wir leben unsere Leben in einer erfundenen Wirklichkeit, hinter den Worten einer langen Erzählung. Dennoch: Every revolution starts with the individual. Every idea starts with a dream.“

            Der erste Teil ist aus dem berühmten Roman “sophies welt“. Spannendes, Buch über philosophische Weltgeschichte.
            Klare Leseempfehlung.

        • „Every idea starts with a dream“

          Was träumt denn so ein Allie? Deine Femis lassen lieber einen Macho rann als so einen wie Dich … glaub mir, da sind die ganz Frau.

          Sag mir, warum sollte man einen für voll nehmen, den nichtmal seine geliebten Femis ernst nehmen? Man stelle sich vor, ein österreichischer Mann, der keine Österreicher mag und keine Männer … ich glaube Adolf war auch so einer? Sind die österreichischen Weiber eigentlich auch auf Deiner Mag-Ich-Nicht-Liste? Bist Du am Ende doch ein kleiner rassistischer Frauenhasser? 🙂

        • @ Licht

          „Wie kommst du drauf? Wo sind die Texte, in denen das steht, was du behauptest?“

          Frauenbuchläden, Frauenschutzraüme, Qeerveranstaltungen ohne WHM, letztens der Fall einer britischen Uni einer Antirassismusveranstaltung(!) ohne weiße Männer … sind Legion diese Fälle. Wenn Du da nix mitbekommen hast … bitte die Birne wieder schnell in den Sandhaufen rein, sonst bekommst noch Sonnenstich!

          Bin doch kein Feminist!

          „Vertreter des revisionistischen Flügels der Zionisten wie Georg Kareski (der als Vorsitzender der Staatszionistischen Vereinigung dem Angriff ein – weitgehend auf Ablehnung stoßendes – Interview gab)[21] befürworteten hingegen eine „vollständige Trennung von Juden und Ariern.“[22] Einige orthodoxe Juden begrüßten das Verbot der „Mischehe“. Den „Assimilanten“ sei damit in Deutschland jede Grundlage entzogen.“

          http://de.wikipedia.org/wiki/Nürnberger_Gesetze

          Dort unter Reaktionen.

          • Hast du dir auch durchgelesen, warum diese Gruppierungen das machen? Was spricht gegen Frauenschutzräume und Queerveranstaltungen? Warum möchtest ihnen verbieten, sich zu treffen?

            Und das alles vergleichst du mit der NS Zeit? Das ist Naziverharmlosung. Du bist ja genauso nicht ernst zu nehmen.

        • @ Licht

          Ehrlich? Ob Du mir Naziverharmlosung unterstellst oder mich ernst nimmst ist mir völlig wurst. Und nein, ich möchte Rassisten ihren Rassismus nicht verbieten. Im Gegenteil, sie sollen ihren Menschehass gerne zeigen, so kann jeder sehen mit wem er es zu tun hat.

          Hast Du Dir denn durchgelesen, warum einige die Mischehen ablehnten? Um den „Assimilanten“ in Deutschland jede Grundlage zu entziehen! Sie wollten keine Mischung der Menschengruppen. Der Geburtsgruppen.

          Wenn Du nicht begreifen kannst, was gegen solche Frauenschutzräume und queerrassistische Veranstaltungen sprechen könnte, bist Du ja noch viel lächerlicher als ich bisher dachte. Du willst vestanden haben was Diskriminierung ist? Kein Wunder, daß sogar Deine Femibefehlshaberinnen Euch Allis nicht für voll nehmen. Du weißt ja nichtmal WAS die über Dich reden, weil Du deren Räume nicht betreten darfst und zwar allein wegen Deiner falschen Geburt! DAS findest Du wirklich geistig gesund? Ich nicht! Ich frage mich eigentlich nur wer von Euch kranker im Kopf ist. Immer wenn ich in einen Laden gehe und so ein Schild sehe; http://cdn-5.seton.de/ProduktImages/400px/10/12/DMNE_1524__1012.gif ; muss ich immer reichlich belustigt an solche Typen wie Dich denken!

          Ist das ein schönes Gefühl von seinen eigenen Herrinnen so richtig tief verachtet zu werden? Ist wohl ein Fetisch … 🙂

        • Realität?

          Darfst Du nun als Mann (zur Erinnerung, man wird so geboren) überall Gleichstellungsbeauftragter werden? Nein!

          Es werden also Rechte nach Gerburtsmerkmalen zugestanden oder eben nicht! Reiner, fieser Sexismus! Das ist Realität. Dort hängt also quasi ein „Männer verboten!“ Schild.

          Bin ja mal gespannt wann die ersten Parkbänke mit solcher Aufschrift aufgestellt werden. Vielleicht haben die Südafrikaner noch ein paar Rassetrennungsbänke übrig, so aus alten guten Zeiten.

          Eigentlich sollten gegen den Westen wegen dauernder Menschenrechtsverletzungen Saktionen beschlossen werden.

          • Ich glaub, du verstehst da etwas falsch: Bei den Gleichberechtigungsgesetzen gehts darum, männliche Dominanz aufzubrechen und somit auch Frauen mehr gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Ich finds gut, dass das ganze Leben in Europa nicht mehr ausschließlich nach den traditionellen Geschlechterrollen organisiert ist. Was spricht da dagegen?

        • Ich glaub, du verstehst da etwas falsch: Bei den Gleichberechtigungsgesetzen gehts darum, männliche Dominanz aufzubrechen und somit auch Frauen mehr gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

          Oh, und ich dachte immer beim Gleichberechtigungsgesetz gehts um Gleichberechtigung.

          Wenn es so ist wie du schreibst, warum heißt es dann eigentlich nicht „Dominanzaufbrechgesetzt“ oder „Sozialteilhabegesetz“?

          Ich finds gut, dass das ganze Leben in Europa nicht mehr ausschließlich nach den traditionellen Geschlechterrollen organisiert ist. Was spricht da dagegen?

          Finde ich auch gut. Finden wohl die meisten hier gut. Da spricht nichts dagegen, was soll die Frage?
          Im Klartext: Was hat das mit dem Thema zu tun?

          Ich könnte in gleicher Weise folgendes darauf antworten: Ich finds gut dass die Leute endlich auf das Problem der großflächigen Asphaltierung von Natur aufmerksam werden. http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/760388/Aecker-werden-zubetoniert_Bauern-gegen-Flaechenfrass
          Was spricht dagegen sich dafür einzusetzen?

        • Was für Gleichberechtigungsgesetze? Das sind allenfalls sogn. Gleichstellungsgesetze und von vorn bis hinten Lug und Betrug.

          Wo bitte ist in Europa das ganze Leben(!) nach traditionellen Geschlechterrollen organisiert und was bitte sollen diese Rollen sein? Du redest Unsinn …

          Wenn Frauen mehr sogen. gesellschaftliche Teilhabe wollen wurden und werden sie nicht daran gehindert. Dazu braucht es keine hauptamtlichen Gleichberechtigungsbrecherinnen. Sollen Frauen doch zB mal soviel ehrenamtliche Arbeit machen wie Männer!?

        • >>“Wenn Frauen mehr sogen. gesellschaftliche Teilhabe wollen wurden und werden sie nicht daran gehindert.“

          Das ist natürlich wieder eine unterkomplexe Antwort. Damit können Menschen wie Lightyear nichts anfangen. Sie verstehen nicht, dass es zwischen sog. „gesellschaftlicher Teilhabe“ und „privater Teilhabe“ einen Trade-Off gibt. Man muss hier aus meiner Sicht zwei Dinge sehen, die Feministinnen einfach nicht sehen wollen:

          1. Ich kann nicht berufs- und Karrieremäßig voll durchstarten und gleichzeitig familiär. Das geht einfach nicht, beides braucht Zeit und der Tag hat nur 24 Stunden. Es gibt kein „und“ sondern nur ein „oder“. Männer können diese höhere „gesellschaftliche Teilhabe“ nur leisten, indem sie sich voll auf Beruf- und Karriere commiten. Konsequenz? Das Familiäre bleibt auf der Strecke! Ergo brauchen sie eine Partnerin die Familie leistet, sonst wird das nichts. Zusätzlich, das familiäre leidet: Alphamänner wie Schröder haben vier Ehen hinter sich, oder Topmanager geraten in Ehe- und Jobkrisen und töten sich selbst. Das Bild des Mannes der Beruf und Familie perfekt vereinen kann ist eine feministische Chimäre. Warum? Na weil Feminismus wieder einmal selektiv auf einen Analysegegenstand schaut.

          2. Wie treffen nun Frauen und Männer diese Trade-Off Entscheidungen? Feministinnen wie Lightyear postulieren natürlich das Einfachste: Sie präferieren einen Ausgleich zwischen Familie und Beruf, also privater und gesellschaftlicher Teilhabe zu gleichen Teilen, 50:50. Warum sollte das aber so sein? Welche Begründung führt man hier an? Man könnte genauso gut vermuten, das Verhältnis der Priorisierung von gesellschaftlicher Teilhabe zu privater Teilhabe sei bei Männern 70:30 und bei Frauen dementsprechend umgekehrt?! Auch hier feministisches Pfeifen im Walde.

        • Wieder ganz typisch für einen „Zeugen“ von lightyear2000, dem sogenannten „Philosophen“ Di Blasi… „Der Weisse Mann – ein Antimanifest“ (aus seinem link oben):

          „…. 2001 promovierte er im Fach Philosophie an der Katholischen Universität Eichstätt. In den Jahren 2003 bis 2006 arbeitete er als Postdoc in dem Projekt „Mystik und Moderne“ an der Universität Siegen. ….“

          Sehr, sehr weit rechts, also.

          Der Hass auf den „weissen Mann“ heute ist doch nichts anderes als der Hass auf den „schwarzen Mann“ und ebenso rassistisch.

          Ungeheuerlich ist aber, daß dieser neue Rassismus als Antirassismus auftreten kann.
          Aber dafür haben diese braunen Schwestern und Brüder alles getan, Rassismus völlig umzudeuten.

          So eine infame braune Scheisse!!

          • 1. Di Blasi ist rechts, weil er auf einer katholischen Uni war? Kannst du das argumentieren?

            2. Inwiefern ist di Blasi rassistisch? Kannst du das auch argumentieren?

            3. Es ist so ungeheuerlich, dass fast alle hier im Forum mit Unterstellungen, Falschbeschuldigungen, Diffamierungen arbeiten. Warum macht ihr das, warum habt ihr das notwendig? Wenn Maskulismus eurer Meinung nach dem Feminismus doch angeblich um so viel besser wäre, dann wäre es doch für euch sehr einfach, zu argumentieren. Versteh das nicht..

        • Inwiefern ist di Blasi rassistisch? Kannst du das auch argumentieren?

          Kein Problem. di Blasi ist rassistisch, weil er:

          a) von einer angeblichen Wesenhaftigkeit des WHM ausgeht, die ihn von anderen vermeintlichen Kollektiven unterscheide
          und
          b) diese angebliche Wesenhaftigkeit stark abwertet
          und
          c) WHM als Kollektiv verabsolutiert und letztlich nur sehr oberflächlich kaschiert verewiglicht

        • Sorry, wenn man ständig Menschen nach Hautfarbe und sexueller Orientierung einsortiert und bewertet, ist das ganz einfach Rassismus bzw. Sexismus, und genau das tun diese Critical Whiteness Typen ständig.

          Ob man nun sagt: Schwarze sind ihrem Wesen nach faul und geil, oder: Weiße sind ihrem Wesen nach unterdückerisch und dominant, kommt das aufs gleiche raus.

          Das ist eben der Rassismus der Guten.

        • ..wenn man sich erst darauf eingelassen hat, Menschenrechte als „Privilegien“ zu deuten verfällt man eben nur allzu leicht rassistischen Mustern.

          Mit dem Konstrukt der „Privilegien“ (aka „Verschontheit“) wird nämlich ein Unterschied alleine aufgrund der Tatsache konstruiert, dass das „privilegierte“ Individuum (angeblich) nicht von Menschenrechtsverletzungen betroffen sei. Zwar ist dieser Unterschied vordergründig trivial, allerdings ist das schon der erste Schritt im Sinne der Rassismusdefinition von Albert Memmi:

          Differenz

          Die Grundlage des Rassismus besteht in der nachdrücklichen (Über-)Betonung oder Konstruktion tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zwischen Rassist und Opfer. „Der Unterschied ist der Angelpunkt rassistischer Denk und Handlungsweise“ (Memmi, S. 48).[34] Memmi weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich dabei um einen «allgemeinen Mechanismus» handelt, er „[Der Rassismus] beschränkt sich weder auf die Biologie noch auf die Ökonomie, die Psychologie oder die Metaphysik; er ist eine vielseitig verwendbare Beschuldigung, die von allem Gebrauch macht, was sich anbietet, selbst von dem, was gar nicht greifbar ist, weil sie es je nach Bedarf erfindet“ (Memmi, S. 83).[34] „Die Rassisten verabscheuen die Araber jetzt nicht mehr wegen ihrer sonnenverbrannten Haut oder ihrer levantinischen Gesichtszüge, sondern weil sie – «machen wir uns doch nichts vor» – einer lächerlichen Religion anhängen, ihre Frauen schlecht behandeln, grausam oder einfach rückständig sind“ (Memmi, S. 101).[34] Die Benutzung des Unterschiedes sei zwar für die rassistische Argumentation unentbehrlich, „aber es ist nicht der Unterschied, der stets den Rassismus nach sich zieht, es ist vielmehr der Rassismus, der sich den Unterschied zunutze macht“. Dabei spiele es keine Rolle, ob der Unterschied real sei oder reine Fiktion, für sich allein wichtig oder unbedeutend. „Wenn es keinen Unterschied gibt, dann wird er vom Rassisten erfunden; gibt es ihn hingegen, dann wird er von ihm zu seinem Vorteil interpretiert“ (Memmi, S. 167).[34]

          Der zweite Schritt ist fast unvermeidbar, wenn man eben (Menschen-)Rechte als Vorrechte deutet. Man verschiebt nämlich so den Unrechtsgehalt von der konkreten Rechtsverletzung weg und hin zu denjenigen, die nicht von der (vermeintlichen) Rechtsverletzung betroffen sind. Die negative Konnotation „unberechtigt“ ist beim Begriff „Privileg“ nämlich nur dann Vermeidbar, wenn man eben das angebliche Vorrecht als berechtigt ansieht – womit aber eben gar kein Unrechtsgehalt vorhanden wäre. Wer also „Privilegen“ bzw. „Verschonheit“ als Ungerechtigkeit bemängelt, der versieht die angeblichen Privilegienbesitzer mit einem Stigma.

          Wertung

          Das bloße Aufzeigen einer Verschiedenheit zwischen zwei Individuen oder Gruppen stellt, so Memmi, für sich allein genommen noch keinen Rassismus dar. „Der Rassismus liegt nicht in der Feststellung eines Unterschieds, sondern in dessen Verwendung gegen einen anderen“ (Memmi, S. 214).[34] „Der Rassismus ist die Wertung [..]“, er beginnt dort, wo der Unterschied eine Interpretation[42] erfährt und ihm eine (zusätzliche) Bedeutung beigemessen wird, in der Art, dass sie (ab)wertend wirkt und Nachteile für den Bewerteten nach sich zieht.[43] „Erst im Kontext des Rassismus nimmt diese Betonung des Unterschieds eine besondere Bedeutung an [..]“ (Memmi, S. 166).[34] Die Hervorhebung von tatsächlichen oder eingebildeten Unterschieden ist für Memmi lediglich ein „bequemes Werkzeug für etwas ganz anderes, nämlich die Infragestellung des Opfers“, woraus sich als Konsequenz ergibt, dass die Merkmale des anderen stets negative sind, sie bezeichnen etwas Schlechtes, während die Merkmale des Rassisten gut sind. „Der Rassist ist liebenswert, weil sein Opfer verabscheuungswürdig ist. Die Welt des Rassisten ist die des Guten, die Welt seines Opfers die des Bösen“ (Memmi, S. 98–99).[34]

          Der dritte Schritt ergibt sich daraus, dass man die „Privilegienbesitzer“ als Kollektiv betrachtet. Auch das ist in diesem Konstrukt tief eingebettet. Zwar müsste man, wenn man logisch konsequent wäre, beispielsweise alle nichtvergewaltigten Frauen mit zu diesem Kollektiv zählen, aber frag einen Rassisten nicht nach logischer Stringenz. Schon daran, dass man diese Personen arbiträr vom Feindkollektiv exkludiert wird das eigentliche Motiv deutlich)

          Verallgemeinerung

          Verallgemeinerung wird von Memmi in zweifacher Hinsicht aufgefasst. Sie drückt sich zum einen als „Entindividualisierung“ oder „Entpersönlichung“, die gleichsam mit einer „Entmenschlichung“ einhergeht, zum anderen als „Verabsolutierung“ oder „Verewiglichung“ aus; er spricht in diesem Sinne von einer „doppelten Verallgemeinerung“. „Die Beschuldigung richtet sich fast immer zumindest implizit gegen fast alle Mitglieder der Gruppe, so dass jedes andere Mitglied derselben Beschuldigung ausgesetzt ist, und sie ist zeitlich unbegrenzt, so dass kein denkbares Ereignis in der Zukunft dem Prozess jemals ein Ende machen kann“ (Memmi, S. 114).[34] Das Individuum wird nicht mehr für sich betrachtet, sondern als Mitglied einer Gruppe, deren Eigenschaften es zwangsläufig, a priori besitzt, es wird entindividualisiert. „Zugleich verdient die gesamte Fremdgruppe, der das Stigma des Schädlichen und Aggressiven anhaftet, dass man sie angreift; umgekehrt verdient jeder Angehörige der Fremdgruppe a priori die Sanktion [..]“ (Memmi, S. 116).[34] Mit dem Verlust der Individualität geht der Verlust der persönlichen und menschlichen Rechte und Würde einher. Der Mensch wird nicht in differenzierender Weise beschrieben; „er hat nur das Recht darauf, in einem anonymen Kollektiv zu ertrinken“ (vgl. Memmi, S. 183–186).[34] Jeder wirkliche oder erfundene Mangel des Einzelnen wird auf die ganze pseudoverwandtschaftliche Gruppe ausgedehnt, und gleichzeitig wird der Einzelne aufgrund eines kollektiven Makels verurteilt. „Individuelles und kollektives Merkmal stehen in einer Art dialektischem Verhältnis zueinander“ (vgl. Memmi, S. 170 f.).[34]

          Die andere Form der Verallgemeinerung ist die zeitliche Unbegrenztheit der Beschuldigungen. „Der Rassist möchte in dem Stempel, den er dem Gesicht seines Opfers aufdrückt, dessen endgültige Züge sehen. Nicht nur, dass das Opfer einer Gruppe angehört, deren Mitglieder alle diese Makel tragen, sie tun es außerdem für immer. Damit hat alles seine Ordnung für die Ewigkeit. Ein für allemal sind die Bösen böse und die Guten gut [..]“ (Memmi, S. 117 f.).[34]

          Die zeitliche Unbegrenzheit ergibt sich aus der mit diesem Konstrukt verbundenem apokalyptischen Weltsicht: Das Patriarchat habe zu allen Zeiten bestanden und werde erst am jüngsten Tag des Endsieges der glorreichen feministischen Revolution abgeschafft sein. Weil der Status der „Privilegiertheit“ eben ausschließlich und alleine an der Zugehörigkeit zum Feindkollektiv hängt, also keine nachprüfbaren Kriterien hat, gibt es eben keine Exitbedingung. Das Konstrukt ist ja letztlich ein reiner Zirkelbezug und Zirkelbezüge kennen keinen Exit.

          http://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus#Rassismusdefinition_nach_Albert_Memmi

          In meinen Augen ist Rassismus (ebenso wie Gewalt) eine anthropologische Konstante. Der Mensch als soziales Tier neigt zum in- und outgrouping, was eben schnell zu Rassismus ausarten kann. Das sind hochgradig gefährliche Instinktdispositionen, die im Sinne eines friedlichen Miteinanders kulturell in Schach gehalten werden müssen. Deshalb kann auch ein „Unterdrücktenstatus“ niemals Rassismus rechtfertigen.

          • Du hast dir viel Mühe gemacht, deine Definition ist aber falsch. Bei Rassismus geht es um die unterschiedliche Bewertung von Menschen nach ihrer Biologie. Und das machen weder Feministinnen, noch Vertreter der postcolonial studies.

            Die Def. von Memmi klingt da sehr willkürlich, nach dieser kann man nun immer alles als Rassismus bezeichnen, weil dieser ja von allem unabhängig wäre, was für die eigene Def. grad nicht passt.

            Ad Menschenrechte: sehr wirr, was du da schreibst. Wer sagt, dass MR als Priv. zu deuten sind?
            Wie äußern sich nun Fem. u postcolonial studies rassistisch? Du wirfst mit so großen Worten um dich, bringst aber kein Beispiel. Daher ist sogar von dir eine deiner Methoden schlichte Unterstellung. Behauptung, ohne es mit einem Bsp nachzuvollziehen.

            Und dann auch noch so verallgemeinern wie “Feminismus ist rassistisch“. Komm nick, mach dich nicht lächerlich. So oberflächlich bist du doch gar nicht.

          • Immer erstaunlich, dass Vertreter poststrukturalistischer Theorien so etwas sagen wie „deine Definition ist falsch“ wo ist denn da das Argument, dafür, dass nur biologisches Rassismus sein kann? Wenn ich sagen würde „schwarze waschen sich nicht, die stinken deswegen alle“ ist es also kein Rassismus, weil ich auf etwas kulturelles anstelle?

            Und wenn ich sage „der Nigger dahinten“, wer hinterfragt dann biologische Konzepte? Es bleibt eine rassistische Bezeichnung, auch von einem sozialkonstruktivisten

          • Kommt drauf an, wie das eingebettet ist, bei Rassismus gehts ja nicht um einzelne Sätze zu oder über andere, sondern auch um das, was dahinter steckt. Aber ich hab wirklich keine Lust, mit euch Rassismus zu besprechen. Ihr habt schon eure vorgefertige Meinungen. Und wie ich aus vorangangenen Diskussionen mit euch weiß: ihr würdet meine Position ohnehin nicht zur Kenntnis nehmen, inkl. der Erhöhung und Bestätigung eurer eigenen Position. Das ist hier bis jetzt fast immer so gelaufen.

          • Die fällt aber auf, dass du auch eine vorgefertigte Meinung hast?

            Zudem das klassische „feministensyndrom“: ich habe recht, ich bin nicht hinterfragbar, ich telie mein wissen von der Kanzel hinab mit“

          • Ich sage nicht, dass ich Recht hab. Ich sage, dass hier Rassismus völlig falsch verhandelt wird. Und, sind wir uns ehrlich: dass “der Feminismus“ (das war wieder ne Verallgemeinerung, wie es hier zu lesen war) eassistisch ist, hält einer wissenschaftlichen Beurteilung in keinster Weise Stand.

          • Wenn du beurteilen kannst, dass unseres falsch ist, dann musst di ja wohl wissen, was richtig ist.

            Der intersektionale genderFeminismus ist dann rassistisch, wenn man auf eine Definition abstellt, die Zuweisung negativer Eigenschaften und oder Abwertungen nach körperlichen Merkmalen wie zB Hautfarbe vornimmt. Das ist mit den Angaben zum whm der Fall. Der Feminismus umgeht dies für sich mit dem sehr schwachen Argument, das Diskriminierung nach Rasse immer nur in eine Richtung erfolgen kann, nämlich von der Gruppe mit macht zu der Gruppe ohne macht.

          • Ist halt wie immer sehr verkürzt, solch eine Darstellung. Ohne eine Theorie dazu zu entwickeln, bleibt es halt auch dieses oberflächliche, verallgemeinerte (alle Feministinnen sind xy) blabla.

          • Das Argument ist dann berechtigt, wenn alle Feministen in einen Topf geworfen werden sollen. Es ist dann unzulässig, wenn es nur eine Verkürzung für die Hauptform des gegenwärtigen Feminismus, den intersektionalen genderfeninisnus.

            Was hier der Fall war.

            Insofern lenkst du ab

          • Rassismus ist immer mit Fremdenfeindlichkeit gepaart, ein Auszug aus der Rede von Nöstlinger:
            “ Zum Positiven verändert hat sich da bis heute nicht allzu viel. Allerdings kommt nun Rassismus in einem anderen Mäntelchen daher. Begriffe wie Herrenrasse, Untermensch, Rassenschande und Endlösung wagt niemand mehr zu sagen und kaum wer zu denken. Da gibt es ein Tabu!

            Heutiger Rassismus lehnt schlicht ‚alles Fremde‘ ab, sieht das eigene Volk durch ‚Überfremdung‘ in Gefahr, wittert sogar ‚Bevorzugung der Ausl änder‘ und meint – alles in allem: ‚Die wollen von uns leben, die wollen uns etwas wegnehmen!‘“

            https://lightyear2000.wordpress.com/2015/05/06/christine-nostlinger-bewegende-rede-gegen-rassismus-und-fremdenfeindlichkeit-im-historischen-sitzungssaal-des-parlaments-5-mai-2015/

            Du verwurstest hier Begriffe, die in unterschiedlichen Kontexten stehen.

        • Das ist eben der Rassismus der Guten.

          Selbstverherrlichend „Gute“, die gleichermaßen an niederste Instinkte appellieren.

          Diese „Intellektuellen“ pflegen das ethische Niveau eines Kindergartens.

        • Alle echten Rassismen, Faschismen, … entspringen sich vermeintlich für „gut“ haltenden „Progressiven“.

          Das ist doch genau der Punkt.

          Natürlich ist das intellektuell Kindergarten. Das waren die „Progressiven“ im dritten Reich oder die Stalin’s auch.

          Diese anmassend ignorierende Projektion und Arroganz ist was den menschlichen „Stöpsel“ zieht.

          Wir haben hier ja gerad ein Beispiel für so jemanden.

          Auch befinden wir uns in einer zeitgenössischen Periode in der das wieder möglich wird bzw. geworden ist.

        • Alle echten Rassismen, Faschismen, … entspringen sich vermeintlich für “gut” haltenden “Progressiven”.

          Mit Verlaub, das ist totaler Bullshit.

        • Warum?

          Weil es sehr reduktionistisch ist, beispielsweise den NS vor allem als „progressiv“ zu deuten und daraus eine dem „Progressiven“ inhärente Tendenz zum Rassismus zu bastlen. Dümmer geht’s kaum.

          Rassismus ist eine davon unabhängige Variable.

        • Nick, du missverstehst mich da.

          Die Nazis hielten sich tatsächlich für fortschrittlich eben „progressiv“.

          Die darin beinhaltete Arroganz, das sich über andere Menschen stellen aus eingebildeter „Gutheit“.

          Das ist das innere Wesen von Rassismus.

          Es ist keine unabhängige Variable sondern der eigentliche Impulsgeber. Und Ideologien, speziell Opfer-Sündenbock, wie auch manche Religionen in ihren Interpretationen bedienen genau das.

          Ich find das eigentlich nicht so dumm.

        • Die Nazis hielten sich tatsächlich für fortschrittlich eben “progressiv”.

          Das kann man nicht so einfach reduzieren.

          Die Nazis sahen sich zwar insofern als „progressiv“, weil sie die „neusten Erkenntnisse der Rassenlehre“ als staatliches Leitmotiv implementierten, allerdings sahen sie ansonsten die Aufklärung überwiegend als komplette Fehlentwicklung, die es rückgängig zu machen gelte. Der NS war eben auch in weiten Strecken antimodern. Die schlichte Dichotomie Progressiv vs. Konservativ ist hier völlig fehl am Platz.

          Die darin beinhaltete Arroganz, das sich über andere Menschen stellen aus eingebildeter “Gutheit”.

          Die Nazis sahen sich schon mal überhaupt nicht als „Gut“, sie sahen sich in erster Linie als Vertreter der „stärkeren Rasse“. Solche moralischen Bewertungen lehnten sie sehr strikt ab.

          Da sie vor allem die Kernidee der Aufklärung – die Gleichheit aller Menschen an Freiheit und Würde – ablehnten und stattdessen das Recht des Stärkeren propagierten, kann man eben nicht davon sprechen, dass sie sich als die „Progressiven“ oder die „Guten“ sahen: Das „Gute“ war für sie vor allem das (nichtpersonale) Ergebnis des „Daseinskampfes der Rassen“.

          Natürlich erachteten sie ihre Politik als „gut“. Wenn man den Begriff „Gut“ so weit auffasst, dann sehen sich wohl die Vertreter jeder beliebigen Politik als „gut“ an.

          Das ist das innere Wesen von Rassismus.

          Das „innere Wesen“ von Rassismus ist in- und outgrouping. Und das gibt es potenziell überall, egal ob sich die „inner group“ als progressiv, konservativ oder sonstwas erachtet.

          Es ist keine unabhängige Variable sondern der eigentliche Impulsgeber. Und Ideologien, speziell Opfer-Sündenbock, wie auch manche Religionen in ihren Interpretationen bedienen genau das.

          Sündenbockideologien sind, soweit sie sich auf Gruppen beziehen und wenn man die Definition von Memmi zugrunde legt, schon per se rassistisch. Das ist also eine Tautologie.

          Religionen haben in der Tat oft eine Tendenz dazu, Gruppen als „auserwählt“ zu erachten oder als Vertreter des Bösen zu beschuldigen. Allerdings beweist gerade der NS, dass eine „Naturwissenschaftliche“ Weltsicht kein Garant für das Gegenteil ist. Wie Memmi betont ist der Rassist sehr erfinderisch.

        • @Nick

          ” Die schlichte Dichotomie Progressiv vs. Konservativ ist hier völlig fehl am Platz.”

          Dir kommt es nur so vor als ob ich das so aufbauen würde.

          Ich z.B. mache beides, stelle mich gegen “Progressives” oder auch Konservative bzw. Religiöses, wenn ich das spüre über was ich im folgenden rede.

          Es ist die Arroganz zu meinen über den anderen Menschen zu stehen und sich selbstgerecht für “gut” zu halten, eben besser als andere Menschen, die dann auch zu Entmenschlichungen führt.

          Und die ist in beidem enthalten. Die inhaltlichen “Koordinaten” sind nicht ausreichend, da beides (“progressiv” wie auch konservativ) missbraucht werden kann und meist auch wird. Und häufig ist es sogar auch eine Mischung. Das erleben wir z.B. auch im Feminismus.

          Ich find es z.B. wichtig, dass man das begreift. Um eben solches zu erkennen. Denn die Manipulation orientiert sich immer an dem was gerad zeitgenössisch als “gut” en vogue ist. Sonst greift sie ja nicht.

          “Das ist das innere Wesen von Rassismus.

          Das “innere Wesen” von Rassismus ist in- und outgrouping.”

          Jein. Das In- und Outgrouping ist ein Symptom. So *äussert* er sich dann.

          “Sündenbockideologien sind, soweit sie sich auf Gruppen beziehen und wenn man die Definition von Memmi zugrunde legt, schon per se rassistisch. Das ist also eine Tautologie.”

          Ja. Aber keine Tautologie. Selbstgerechte Opfer-Sündenbock Projektion *ist* das Wesen. Es beinhaltet eben die Hinwegsetzung über Menschen, d.h. die entscheidende innere Entgrenzung.

          “Religionen haben in der Tat oft eine Tendenz dazu, Gruppen als “auserwählt” zu erachten oder als Vertreter des Bösen zu beschuldigen. Allerdings beweist gerade der NS, dass eine “Naturwissenschaftliche” Weltsicht kein Garant für das Gegenteil ist. Wie Memmi betont ist der Rassist sehr erfinderisch.”

          Hier wurde Naturwissenschaft als solches untergraben. Gleiches passiert derzeit. Ein unseliges Missverstehen, dass dem Austreiben des Teufels mit dem Belzebub gleicht.

          Naturwissenschaft ist nicht der Gegner. Sie braucht allerdings einen ethischen Rahmen und kann nicht aus sich heraus ethisch sein, weil eben ethisch neutral. Der ethische Rahmen muss aber die objektiven Realitäten durch die Naturwissenschaft einbeziehen und sich dem auch stellen.

          Letzteres (er)scheint für manche intellektuell etwas überfordernd, da sie sich meist auch innerhalb eines ideologischen Bildes bewegen. Ängste und Narzissmus geschürt.

          Gerade hier setzt ja auch Poststrukturalistisches an. Wobei wir dann in die Schleife gehen – Arroganz, Hinwegsetzungen, …

        • … dazu aktuell eine HoneyBadger Session (ab ca. 29:20):

          (Sie nennen Opfer-Sündenbock eine sog. „Threatnarrative“, einen Terminus den Mykeru, ein intellektueller und eloquenter linksliberaler vLogger eingebracht hat)

        • Es ist die Arroganz zu meinen über den anderen Menschen zu stehen und sich selbstgerecht für “gut” zu halten, eben besser als andere Menschen, die dann auch zu Entmenschlichungen führt.

          ..als Gruppe: durchaus. Da landet man beim Fromm’schen Konzept des Gruppennarzissmus. Andererseits würde ich auch nicht jeden Nationalstolz als Rassismus deuten: Wenn Franzosen z.B. der Meinung sind, dass sie die beste Küche haben, dann heißt das nicht dass sie deshalb andere Nationalitäten als minderwertig erachten oder gar entmenschlichen. Insbesondere ist damit nicht gesagt, dass es nicht auch gute Köche aus anderen Ländern gibt und dass DerFranzose die gute Küche als unveränderliches Wesensmerkmal eingebaut hat.

          Allerdings sehe ich darin nicht den einzig möglichen Anker für Rassismus, man kann sich auch als neutral (z.B. neben anderen Gruppen) betrachten und das Feindkollektiv eben als bösartig oder sonstwie minderwertig.

          Albert Memmi hat nach meiner Auffassung eine gute Definition geliefert. Er macht Rassismus vor allem an der feindseeligen Abwertung und Verallgemeinerung bzw. Kollektivierung fest.

          Jein. Das In- und Outgrouping ist ein Symptom. So *äussert* er sich dann.

          Das in- und outgrouping ist der Boden, auf dem Rassismus erst gedeihen kann. Ohne in- und outgrouping kann es gar keinen Rassismus geben. Wobei das in- und outgrouping notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung für Rassismus ist.

          Selbstgerechte Opfer-Sündenbock Projektion *ist* das Wesen.

          Rassismus kann auch ohne weiteres ohne Sündenbockfunktion. Ist der „Wilde“ als „dem Tiere näher“ etwa ein Sündenbock? Wohl ganz klar: Nicht, er wird ja teilweise sogar als höchste Unschuld verklärt. Sündenbock-Rassismus ist eine spezielle Variante des Rassismus, nicht dessen Essenz.

          Naturwissenschaft ist nicht der Gegner. Sie braucht allerdings einen ethischen Rahmen und kann nicht aus sich heraus ethisch sein, weil eben ethisch neutral. Der ethische Rahmen muss aber die objektiven Realitäten durch die Naturwissenschaft einbeziehen und sich dem auch stellen.

          Zustimmung.

          Letzteres (er)scheint für manche intellektuell etwas überfordernd, da sie sich meist auch innerhalb eines ideologischen Bildes bewegen. Ängste und Narzissmus geschürt.

          Am Ende wird „objektive Realität“ immer bewertet und gedeutet. Es gibt keinen ideologiefreien Raum. Humanismus ist letztlich auch „nur“ eine Ideologie. Er kann allerdings den o.g. ethischen Rahmen liefern.

        • @Nick

          Wie Adrian schon andeutete. Wir liegen da nicht weit auseinander. Mein Blickwinkel ist vielleicht etwas anders. Und du bist wohl etwas belesener als ich, was das betrifft.

          Jedenfalls sehe ich mich nicht wirklich im Widerspruch zu dir.

          Würde mal empfehlen kurz in das gepostete Video hineinzuhören. Der farbige Oliver Campbell (u.a. SciFi Autor) erzählt dort aus seinen Erfahrungen und setzt es auch in Bezug. Auch die folgenden Beiträge sind recht interessant.

        • @lightyear

          „Du hast dir viel Mühe gemacht, deine Definition ist aber falsch. Bei Rassismus geht es um die unterschiedliche Bewertung von Menschen nach ihrer Biologie. Und das machen weder Feministinnen, noch Vertreter der postcolonial studies.“

          Feministinnen machen nun aber nichts anderes als genau das, Menschen unterschiedlich nach ihrer Biologie zu bewerten.

          Sie versuchen das zu bemänteln. Sonst würden sie ja gar oberflächlich schon als das erscheinen was sie eigentlich tatsächlich sind.

          • Stimmt nicht. Wer macht das? Wo liest du das? Inwiefern trifft das auf *alle* Feministinnen zu?

            Deine Verallgemeinerungen, die alle über einen Kamm scheren, inkl. deiner Unterstellungen: sorry, aber das man leider in dieser Form nicht ernst nehmen.

        • Doch, lightyear, stimmt leider.

          Equity Feministinnen sind die Ausnahme. Sie sind keine Opfer-Sündenbockler und meinen es tatsächlich ehrlich. Aber die sind ja eh schon Dissidentinnen.

          Dein „nicht ernst nehmen“ etc. solltest du dir mal sparen. Fällt nur auf dich selbst zurück.

        • Lightyear, du bist ein Ideologe und zeigst alle übliche Zaubertricks aus dem Kistchen.

          Alles was du monierst trifft zu aller erst erst im noch erheblicheren Masse auf dich selbst zu.

          Überhaupt kein Bewusstsein darüber?

          Das ist der Maßstab über den wir hier gerade die ganze Zeit geredet haben.

          Unklar ist ob du das absichtlich tust oder tatsächlich nicht in der Lage bist dich selbst auch einmal von außen zu betrachten. Die offensichtliche Psychologisierung erpare ich mit und dir mal.

        • Du bist einer derjenigen, die meinen über anderen Menschen zu stehen. Hat auch was mit innerer Reife zu tun, denn so etwas machen zum Beispiel Teenager sehr häufig.

          Heraus kommt dabei üblicherweise das vorlaute Dieb-der-haltet-den-Dieb-schreit Schema. Und deine Platte hat da allmählich einen Sprung.

          Jeder kann sich mal irren. Auch du, lightyear 🙂

        • Du hast dir viel Mühe gemacht, deine Definition ist aber falsch. Bei Rassismus geht es um die unterschiedliche Bewertung von Menschen nach ihrer Biologie. Und das machen weder Feministinnen, noch Vertreter der postcolonial studies.

          Du hast dir mal wieder überhaupt keine Mühe gemacht, die hermetische Abdichtung deines Weltbildes zu kaschieren. Jeez! Du willst nicht ernsthaft behaupten, zu „argumentieren“, oder?

          Die Def. von Memmi klingt da sehr willkürlich, nach dieser kann man nun immer alles als Rassismus bezeichnen, weil dieser ja von allem unabhängig wäre, was für die eigene Def. grad nicht passt.

          Unsinn: Die Definition von Memmi ist eben nicht beliebig, sondern sehr klar abgrenzend.

          Ad Menschenrechte: sehr wirr, was du da schreibst.

          Nicht alles, was partout nicht in dein sorgsam abgedichtetes Köpfchen will ist „wirr“. Es ist nicht so, dass ich diese Meinung alleine vertrete:

          „A privilege is something that not everyone needs, but a right is the opposite. Given this distinction, an insidious dimension of the white-privilege argument emerges. It requires condemning whites for possessing, in the concrete, features of contemporary life that should be available to all, and if this is correct, how can whites be expected to give up such things? Yes, there is the case of the reality of whites being the majority population in all the sites of actual privilege from prestigious universities to golf clubs and boards of directors for most high-powered corporations. But even among whites as a group, how many whites have those opportunities?“

          (Lewis Gordon)

          Wer sagt, dass MR als Priv. zu deuten sind?
          Wie äußern sich nun Fem. u postcolonial studies rassistisch? Du wirfst mit so großen Worten um dich, bringst aber kein Beispiel. Daher ist sogar von dir eine deiner Methoden schlichte Unterstellung. Behauptung, ohne es mit einem Bsp nachzuvollziehen.

          ..und wenn man Beispiele Anbringt, sind sie natürlich nicht repräsentativ, nicht wahr?

          Du bist tatsächlich so vernagelt, dass du plötzlich die (angebliche) Nichtbetroffenheit von sexueller Gewalt nicht als gängiges Exempel für „male privilege“ erachtest?

          Sry, wenn du dafür ein Beispiel brauchst, dann hast du dich vollkommen disqualifiziert.

          Und dann auch noch so verallgemeinern wie “Feminismus ist rassistisch“

          Ein besserer Strohmann ist dir nicht eingefallen?

          Aber ich hab wirklich keine Lust, mit euch Rassismus zu besprechen.

          Natürlich nicht: Die Reduzierung von Rassismus auf Biologie ist ein zentraler Kern deines Framings deiner Identitätsgruppe als „gut“ und der Anderen als „böse“.

          Meine Fresse, ist das durchsichtig. Ist da Tetrahydrocanabinol im Spiel?

        • @nick
          „Die schlichte Dichotomie Progressiv vs. Konservativ ist hier völlig fehl am Platz.“

          Genau, deshalb solltest du diese total vergessen. „Progressiv“ ist allzuhäufig rechtsextrem und reaktionär. Bei der „Völkischen Bewegung“, „Lebensreform“ ist das klar erkennbar (noch besser als bei den Nazis, die von diese Bewegungen erst hochgespült wurden) und deren modernen Entsprechungen des Ökologismus und sonstigen pseudolinken, sich üblicherweise *progressiv* bezeichnenden politischen Strömungen.

          Auch den Begriff „Humanist“ würde ich nur mit der Kneifzange anfassen, der ist genauso missbrauchbar. Nicht umsonst gibt es auch einen „kommunistischen Humanismus“ uä., der Stalin, Pol Pot und ähnliche verherrlicht.

        • Rassismus ist immer mit Fremdenfeindlichkeit gepaart

          Wenn man schon offenkundig rein gar keine Ahnung hat, dann sollte man wenigstens nicht die Peinlichkeit an den Tag legen, anerkannte Autoritäten auf dem Gebiet ohne weitere Begründung apodiktisch als „Falsch“ zu bezeichnen.

          • Nach deiner Definition ist jede Form der Diskriminierung auch “rassistisch“. Was zu einseitig ist, denn es wurden in Jahrzehntelanger Theoriebildung verschiedene Begriffe für verschiedene Formen der Diskriminierung entwickelt. Inklusive der Beachtung, dass sich Diskriminierungen überschneiden können.

        • Rassismus hat also gar nix mit Fremdenfeindlichkeit zu tun, deiner Meinung nach? Interessant..

          Deine Strohmänner werden nicht intelligenter, im Gegenteil.

          Sry, du hast meine Schmerzgrenze für Nichtlogik überschritten.

          Erst Christine Nostlinger als „Gegenautorität“ zu Albert Memmi, und dann so ein peinlicher Umkehrschluß: Sry, mir ist das echt zu dämlich

          • CN seh ich in dem Bezug nicht als Gegenautorität, da hast du mich falsch verstanden. Vielmehr dient sie als praktisches Beispiel, weil sie über Rassismus in der Gesellschaft redet und nicht über abstrakte Theorien redet.

        • denn es wurden in Jahrzehntelanger Theoriebildung verschiedene Begriffe für verschiedene Formen der Diskriminierung entwickelt. Inklusive der Beachtung, dass sich Diskriminierungen überschneiden können.

          Es ist sehr offensichtlich, dass rein gar nichts hinter deinem Babble steckt.

        • Nach deiner Definition ist jede Form der Diskriminierung auch “rassistisch“.

          War es Mary Jane, die dir das eingflüstert hat? Oder war es die Grüne Fee?

          Meine Güte..

        • Vielmehr dient sie als praktisches Beispiel, weil sie über Rassismus in der Gesellschaft redet und nicht über abstrakte Theorien redet.

          *facepalm*

        • LY, „aus der Rede von Nöstlinger:“

          die du auf deinem Blog hast, fiel mir diese Stelle auf:

          „Denn: Wer nichts weiß, muss alles glauben. Auch den größten Unsinn und die schamlosesten Verdrehungen.“

          Und vorher schwadroniert sie davon, daß ihre Mutter eine soooo tolle Widerstandskämpferin gewesen sei….

          Das typische „Just Listen & Believe“ der Feministinnen.

          Aber wer wird da von dem größten Unsinn und schamlosesten Verdrehungen ausgehen wollen….

          • Verfolgungswahn?
            Nöstlinger redet von der Zeit des Nationalsozialismus, dass einfach Menschen verschwunden sind, über alltägliche Erfahrungen im NS.

            Hat nix mit Feminismus zu tun.

        • Warum meinst du also, dass Feministinnen fremdenfeindlich sind? Kannst du das mit den entsprechenden Textstellen belegen?

          (editiert: Bitte höflich bleiben)

      • Sie nennen Opfer-Sündenbock eine sog. “Threatnarrative”, einen Terminus den Mykeru, ein intellektueller und eloquenter linksliberaler vLogger eingebracht hat

        Ich habe jetzt nicht die 2h15 Muße. „threat narrative“ scheint mir in etwa dem zu entsprechen, was Stanley Cohen als „Folk Devil“ bezeichnet hat. Also: Moral Panic. Natürlich hat man da alle Kriterien im Sinne von Memmi erfüllt.

        Ja, das ist ein sehr perfider Appell an niedere Gruppeninstinkte. Als Gruppe in Anbetracht einer externen Gefahr zusammenzuhalten halte ich für die eigentliche Grundlage dieser Gruppeninstinkte. Und das funktioniert eben besonders gut, wenn man FrauenUndKinder als bedroht an die Wand malt. Darauf baut fast jede Kriegspropaganda. Allerdings ist das, wie das Beispiel der Hexenverfolgung zeigt, kein Unausweichlichkeit. Es kann auch mal gegen Frauen gehen. Hauptsache, es ist ein Threat.

        Hier müssen kulturelle Schutzmechanismen gestärkt bzw. etabliert werden. Keine Ahnung, warum die Satanic Ritual Abuse – Panik offenbar keine nennenswerte „Awareness“ hervorgebracht hat. Vermutlich deshalb, weil sowohl Konservative als auch „Progressive“ seinerzeit eifrig Öl ins Feuer gegossen haben, und deshalb kaum jemand ein Interesse an einer gründlichen Aufarbeitung dieses Kapitels hat.

        An unholy marriage

        The first of these currents came from the religious right. In this regard, the obsession with Satanic ritual abuse was part of a broader response to a post-1960s socio-cultural climate. Among many conservative, Christian Americans, the changes wrought during this period were a source of profound anxiety. People were unsettled by the growing sense of a more liberal, sexually permissive society, in which abortion was legal, divorce was common, and, with increasing numbers of women working, children were in daycare.

        [..]

        But there was another source of socio-cultural fuel for the Satanic panic, and that came not from the right, but from the left, especially from certain strains of feminism. In many ways, this shouldn’t be a surprise. Child protection, as a burgeoning industry and ideology in the late 1970s and early 1980s, had always gone hand-in-hand with an elevated suspicion of so-called patriarchal society and its sexually violent underpinnings. Child protection, therefore, had assumed the appearance of a crusade, an attempt to root out the evils of patriarchy everywhere. Indeed, by the time of Susan Brownmiller’s Against Our Will (1975), patriarchy had come to be seen as being identical to biological males themselves. ‘By anatomical fiat, the inescapable construction of their genital organs, the human male was a predator and the human female served as his natural prey’, Brownmiller wrote.

        Given its conviction that man was destined to be a predator, was destined to enact patriarchal violence, this wing of feminism was all too receptive to the idea of Satanic sex cults abusing children. Such was Satanic ritual abuse’s appeal that prominent feminist and co-founder of Ms magazine, Gloria Steinem, contributed money and public support to an abuse proponents’ group. Steinem was far from alone. As Alexander Cockburn, writing in Counterpunch, recalled: ‘Charges of perverse abuse of children seemed an inviting line of attack in the larger onslaught on patriarchy, sexual violence and harassment. Social workers and therapists – many of them feminists – became the investigators and effective prosecutors.’ Or as Debbie Nathan and Michael Snedeker argue in the definitive Satan’s Silence: Ritual Abuse and the Making of a Modern American Witch Hunt: ‘It is obvious that the anti-pornographers and victimologists are feminism’s main contributors to the ritual-abuse panic… Indeed, during the past decade, belief in ritual abuse has become so ensconced in this wing of feminism that the arrest, trial by ordeal and lifelong incarceration of accused women have occasioned hardly a blink from its proponents. They have remained silent as convicted mothers and teachers are sent to prison.’

        http://www.spiked-online.com/newsite/article/13119

        • … ansonsten Zustimmung.

          Besonders

          “ … „weil sowohl Konservative als auch “Progressive” seinerzeit eifrig Öl ins Feuer gegossen haben, und deshalb kaum jemand ein Interesse an einer gründlichen Aufarbeitung dieses Kapitels hat.“

        • Wie eng Satanismus und Glauben einst als verschiedene Seiten der gleichen Münze verbunden waren, zeigt der Fall des massenmörderischen Jungenschänders, des Marshalls von Frankreich, der rechten Hand der Jungfrau von Orleans Jeanne d´Arc, auf. Er wurde von der Inquisition auf den Scheiterhaufen verurteilt. Dieses Urteil war *der* Meilenstein in der kirchlichen Gerichtsbarkeit.

          Nachzulesen in (leider nur als Printbuch):

          Philippe Reliquet: Ritter, Tod und Teufel: Gilles de Rais oder die Magie des Bösen, Artemis, München und Zürich 1984
          vgl http://de.wikipedia.org/wiki/Gilles_de_Rais

  8. „oh, der weiße Mann ist so privilegiert, komm, wir diskriminieren ihn jetzt ein bisschen.“

    Doch. Genauso wirken diese Theorien auf mich. Wie Gender Feminismus übrigens auch. The evil on earth is male…

    • “oh, der weiße Mann ist so privilegiert, komm, wir diskriminieren ihn jetzt ein bisschen.“

      Was denn sonst?

      Wer nicht in der Lage ist, sowas wie „Jedes vierte Mädchen vom Vater mißbraucht! Das haben wir damals als politische Zahl benutzt“ (Katharina Larondelle) in einem historischem Kontext zu stellen, und sich stattdessen lieber vollkommen substanzbefreit eine „Unmarkiertheit“ „DesWHM“ aus den Fingern saugt, der versucht recht offenkundig ein Sündenbockkollektiv als solches zu markieren.

      Mitglieder der Mehrhheitsgesellschaft sind als solche immer und überall auf der Welt „unmarkiert“. Bis weit in die 1960er war der Arbeiter ohne Abitur „unmarkiert“ – war er deshalb etwa „verschont“? In der Feudalgesellschaft war der leibeigene Bauer „unmarkiert“, ganz im Gegensatz zum „Edelmann“ und zur „Edelfrau“ – war der Bauer deshalb im Gegensatz zum Adligen „verschont“?

      Diese Denke erklärt die ganze Welt mit der – und reduziert damit komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge auf die – Polarität „normal“ vs. „anders“, aus der sie dann das Konstrukt „Privilegiert“ aka „Verschont“ herleitet und zuschreibt. Sie erklärt das gesamte Weltleid mit ihren überwiegend herbeifantasierten „Normenhierarchien“. An der Spitze dieser angeblichen „Normenhierarchie“ steht natürlich der WHM, also muss nach der primitiven Formel „qui bono“ das angebliche Kollektiv „WHM“ an sämtlichem Weltleid Schuld sein.

      Das hat alle Elemente einer an niederste Instinkte appellierenden Sündenbockideologie.

      Männer fühlen sich nicht als Kollektiv, weil sie kein Kollektiv sind. Ebensowenig fühlen sich Frauen – jenseits von feministischen Omnipotenzfantasien – als Kollektiv. Feminismus hat die Bedeutung erlangt die er erlangt hat, weil er schon immer tief verstrickt war in andere Machtdynamiken. Feminismus wird nicht von Frauen getragen, sondern überwiegend von Männern und Frauen, die sich soziale Distinktion davon versprechen. Der Feminismus wie wir ihn kennen ist und war noch nie eine Frauenbewegung, er hat vielmehr das Moralinvakuum gefüllt, welches die Kirchen hinterlassen haben.

      Er wird folgerichtig von denjenigen Männern und Frauen vertreten, deren Geschäftsmodell schon seit dem Ende der Feudalgesellschaft der Verkauf von Moralin war. Diese Schichten haben derzeit nichts besseres anzubieten – also verkaufen sie die „Abschaffung des WHM“ als Weltrettung.

  9. Scheint wohl einen neuen Trend im social Media Marketing zu geben: Nach den provozierten shitsstorms bei true fruits, Protein World und anderen Zufallstätern wie der buxhverlag oetinger kommt jetzt ein saucenhersteller dazu. Bullseye wirbt mit kackigen claims für seine grillsaucen, zB. „Wenn deine Frau dich wegen der Kohle liebt, weisst du du hast die richtige“.femishitstorm läuft bereits.

    Ich muss sagen, ich finde diese Aktion jetzt nicht übermäßig gelungen, aber es gilt Künstlerfreiheit und ich würde es genau so machen. Für ein paar hundert Euro gibt es einen pitch der mega Aufmerksamkeit generiert. Ich glaube feministische shitsstorms auslösen kann zu einem werbetrend 2015 werden. ..

    • „Ich glaube feministische shitsstorms auslösen kann zu einem werbetrend 2015 werden. ..“

      Ja, denn der Kapitalismus ist das raffiniertste Tier auf der Welt.
      Erst wurden die Feministas in Sicherheit gewogen, sodass sie womöglich ihren eigenen „Erfolg“ kaum fassen konnten und nun werden sie zum Running Gag.

    • „Eine letzte Frage zu Frauen um die siebzig: Wie schätzen Sie Hilary Clintons Chancen auf die Präsidentschaft ein?

      Fonda: Es ist gut möglich, vielleicht sogar wahrscheinlich, dass sie Präsidentin wird. Aber wir sollten nicht so tun, als wenn es unausweichlich ist – es liegt noch viel Arbeit vor uns, und die Leute müssen an die Urnen gehen. Aber es wäre schon schön. Vielleicht führt das ja sogar dazu, dass Frauen und Männer endlich gleich bezahlt werden. Wäre das nicht etwas?“

      völlig zwecklos, die wollen es glauben, die wollen diskriminiert sein.

      • Es soll zumindest jeder glauben.

        Das ist dann das perfekte Selbstbedienungs-Schlaraffenland.

        Dann noch Chefin und Oberkontrolleurin per Opferstatus …

        Frag mich immer ob Männer wirklich eine diesbezügliche Blödheitsblende eingebaut haben um die offensichtliche Abzocke zu übersehen.

        Bei Teenagern kann man die Nummer schliesslich auch häufig beobachten.

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