Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 29. April 2015

Selbermach Mittwoch 6 (29.04.2015)

Das Wochenende beginnt zwar so gesehen diese Woche früher, der Samstag ist aber immer noch weit weg. Wer also was hat….

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Responses

  1. Man stelle sich mal folgende Meldung in den Medien vor:

    “Körperbewusste Männer benutzen gerne “Labienta”, ein neuartiges Hautpflegeprodukt, dass mit dem Extrakt aus selbstbeschnittenen inneren Schamlippen angereichert ist und die Haut noch geschmeidiger macht. So wird die zunehmende Intim-Chirurgie bei Frauen auch zu einem Epidermis-Segen für den Mann.”

    Ein #Aufkreisch ginge wohl durchs Land – und diesmal sogar zurecht.

    Ich habe mich mal mit der Bigotterie zum Thema Beschneidungs-Resteverwertung beschäftigt:

    https://emannzer.wordpress.com/2015/04/27/vorhaut-fur-schonheit/

    • @ Emannzer

      Für einen #Aufschrei würde es schon reichen, wenn aus menschliche Milch irgendein Hautpflegeprodukt gemacht würde, und sei es eins für Frauen. Während es egal ist, was die aus uns Männern machen.

      Ich wäre dafür, es grundsätzlich zu verbieten, aus menschlicher Substanz welcher Art auch immer irgendwas Kommerzielles zu machen.

      • Ja, ich auch.

        Vor einigen Jahren machte ich mal ein ‚Experiment‘. Unsere Katze bekam in ihren Milchtopf, welchen sie immer ausleckte die Reste der abgepumpten Muttermilch.

        Nun darf jeder raten, wie dieses Tier darauf reagierte:

        1. Es schlabberte den Napf leer
        2. Es ignorierte den Inhalt und ging weg

        Als Stolperfalle: Ab und an passiert es im Tierreich, dass artfremde Säugetiere und ausgestossene Babies durchfüttern. Das steht dann groß in den Zeitungen als Zeichen von Mutterliebe.

        • Nu sag scho, wie hat die Katze reagiert? Ich rate, sie hat es sein lassen.

          Hier noch ein Kochtip!

          http://www.blick.ch/news/schweiz/zuerich/beiz-tischt-muttermilch-auf-id2516.html

        • @pıʌɐp

          „Ich rate, sie hat es sein lassen.“

          Yep – genau so war es. Neugierig zum Napf gegangen, geschnuppert – und sich indigniert entfernend

        • „Als Stolperfalle: Ab und an passiert es im Tierreich, dass artfremde Säugetiere und ausgestossene Babies durchfüttern. Das steht dann groß in den Zeitungen als Zeichen von Mutterliebe.“

          Ist es das nicht? Zumindest Mutterinstinkt/Brutpflegeinstikt.

          Ich habe mal auf einem Bauernhof eine Henne gesehen die offenbar Enteneier ausgebrütet hatte und die Küken betreute.
          Die Entengücken plantschten in einem Teich herum und die Henne rannte ganz aufgeregt gackernd und panisch am Ufer hin und her, weil sie ja nicht hinterher konnte 😀

      • @Matthias

        Logisch würde es das und zwar mit Recht.
        Menschliche Milch braucht man für Babys, besonders für zu früh Geborene und es gibt viel zu wenig davon. Logisch, dass man das nicht als Beautyprodukt verarbeiten kann/sollte. Der Aufschrei bestünde nicht darin, dass etwas von der Frau „verarbeitet“ wird für solche Zwecke, sondern dass es Milch ist.

        Abgschnittene Vorhäute hingegen haben überhaupt keine Funktion mehr, wenn überhaupt, eine rituelle bei den juden weren sie vergraben.
        Dass es nicht ok ist, sie abzuschneiden, ist eine andere Sache, aber wenn sie erst einmal ab sind, ist es ziemlich „egal“; ob man sie wegwirft oder Gesichtscreme daraus macht.

        • „aber wenn sie erst einmal ab sind, ist es ziemlich “egal”; ob man sie wegwirft oder Gesichtscreme daraus macht.“

          Nach der Logik könnte man auch genausogut amputierte Frauenbrüste plastinieren, einrahmen und als Kunstwerke verkaufen.

          Oder aus dem Fettgewebe von Verstorbenen Seifenprodukte herstellen.

          Vielleicht magst Du diesen Gedanken nochmal erneut denken?

        • @ A

          Du regst Dich über Bikiniwerbung auf, findest aber nix an Vorhautgesichtscremewerbung? Geil! 🙂

        • @Peter Müller

          Ja, im Vergleich zur Verschwendung von Muttermilch auf jeden Fall, zumindest das erste Beispiel.
          Beim zweiten Beispiel ist es wieder etwas anderes wegen gesetzlicher Bestimmungen. Ein toter Mensch ist ja kein Krankenhausmüll. Aber auch das fände ich weniger schlimm (auch wenn ich keine Menschenseife benutzen wollen würde) als die Verschwendung von Muttermilch, denn die wird wie gesagt dringend gebraucht in den Frühchenstationen.

          Vorhäute nicht, also eigentlich schon, aber abgetrennte braucht man nicht. Genausowenig wie abgetrennte Brüste. Ist ja nichts mehr mit abzufangen, oder?

          @ddbz

          Lies, was ich geschrieben habe. Nur das was da steht, habe ich gesagt. Absolut nichts anderes.

        • „Absolut nichts anderes.“

          Eben … 🙂

          Kommt für die Muttermilch auch der Milch-LKW zum Einsammeln? Der von der Muttermilchmolkerei …

          Alte Schädel wären doch sicher ganz lustig als Briefbeschwerer?
          Die ollen Köppe braucht ja auch keiner mehr.

        • @ Atacama

          „auch wenn ich keine Menschenseife benutzen wollen würde“

          Würdest Du denn Gesichtscreme aus Vorhäuten verwenden?

        • Nein, weil ich gegen Beschneidung von Säuglingen bin und den Gedanken eklig finde.
          TROTZDEM finde ich, dass man das nicht inhaltlich (auf die Zutaten bezogen) gleichsetzen kann mit dem Verwenden von Muttermilch, denn Vorhäute, auch illegitim von nicht zustimmungsfähigen, sind nun mal „Biomüll“. Das kann doch keiner bestreiten.
          Eigentlich wollte ich doch nur sagen, dass, wenn es einen Aufschrei bei Muttermilch gäbe, das nicht daran liegen würde, dass es von Frauen kommt (und Sachen von Frauen nicht benutzt werden dürfen, weil Feminismus), sondern am benötigten wichtigeren Verwendungszweck des Produktes. Bitte bitte versucht doch mal näher am Text zu bleiben anstatt dass durch einen radikalfeministischen Filter zu jagen. Nicht weil ich meinen Willen aufzwingen will (ihr habt jedes Recht, meine Kommentare fehl zu interpretieren, da ihr emanzipierte Männer seid), sondern um des Diskussionsflusses willen.

        • OK, um am Thema zu bleiben: Matthias liegt falsch. Muttermilch wird natürlich auch für kosmetische Behandlungen eingesetzt. Ganz ohne Aufschrei

          http://www.myvideo.de/watch/11821831/Gesichtsmasken_aus_Muttermilch

        • krass, das ist sehr schlimm.

        • @ A

          Dir geht es ernsthaft nur um einen möglichen Verwendungszweck des Menschenmaterials? Wenn es sinnvoll ist, dann darf es nur für diese Sache eingesetzt werden, sonst steht es zur freien Verfügung?

          Nebenbei, was ist oder wäre eigentlich von Frauen zu halten, die ihre überflüssige Milch nicht dem von Dir genanntem guten Zweck zukommen lassen oder ließen? Moralisch verwerflich?

          Wir sind emanzipierte Männer? Bist sicher? Vielleicht zwingen uns auch unser Frauen Deine Kommentare zu fehlinterpretieren.

          Einfach nur zu sagen: Ja die Verwendung und Werbung für Vorhautcreme ist eine Sauerei! — geht wohl nicht?

          PS Ich bin mir sicher, wenn es zB um abgeschnittene Hundewelpenschwanzcreme ging, wäre der #aufschrei sehr sicher. Jungenvorhäute sind aber ja nur Biomüll! 🙂

        • „Dir geht es ernsthaft nur um einen möglichen Verwendungszweck des Menschenmaterials? Wenn es sinnvoll ist, dann darf es nur für diese Sache eingesetzt werden, sonst steht es zur freien Verfügung?“

          Nein.

          „Nebenbei, was ist oder wäre eigentlich von Frauen zu halten, die ihre überflüssige Milch nicht dem von Dir genanntem guten Zweck zukommen lassen oder ließen? Moralisch verwerflich?“

          Ein bisschen schon, ja. Ich habe gelesen, dass da oft Knappheit herrscht, weil nur bestimmte Muttermilch geeignet ist. Und die Frühchen brauchen das wirklich.

          „Einfach nur zu sagen: Ja die Verwendung und Werbung für Vorhautcreme ist eine Sauerei! — geht wohl nicht?“

          Wenn Matthias das mit der Muttermilch nicht geschrieben hätte, um unbedingt einen Bogen zu irgendwelcher Frauenbevorzugung zu spannen wäre das problemlos möglich gewesen.

          „PS Ich bin mir sicher, wenn es zB um abgeschnittene Hundewelpenschwanzcreme ging, wäre der #aufschrei sehr sicher. Jungenvorhäute sind aber ja nur Biomüll! :-)“

          ja genau du hast mich ertappt. Hundewelpen sind mir viel wichtiger als Jungen.
          Hundewelpenschwänze sind auch Biomüll wenn sie einmal abgeschnitten sind. Ich bin aber gegen das Kupieren von Hunden, insofern wäre ich auch da dagegen.
          Wenn ich mir einen Finger abschneide und in den Wald schmeisse, dann ist das auch Biomüll.
          Jetzt aber anderes Thema. Ich hab jetzt nicht auch noch Lust, einzelne Begriffe und ihren vermeintlichen Subtext auszudiskutieren.

        • „Jetzt aber anderes Thema.“

          Welches?

          Organspende? Soll ja angeblich gelebte(! 🙂 ) Solidarität sein?

        • „Welches?“

          Egal, Hauptsache nicht „Biomüll als Metapher für die empfundene Unwertigkeit von Männern“ und „Ignoranz gegenüber der Vorhaut des Mannes als Opfer an den weiblichen Schönheitswahn“.

        • @ A

          Ähhh, nur zur Erinnerung. DU hast abgeschnittene Vorhäute als Biomüll bezeichnet. Schön ist allerdings Deine Frauenverachtung wirklich nicht. Schmieren sich doch glatt einige Frauen, mit zuviel Geld, diesen ekeligen Biomüll in die Gesichter … oder sollte deren Hinterteil auch glatt werden davon?

          So, jetzt muss ich meinen Schönheitsschlaf halten … 🙂

        • >>“Und die Frühchen brauchen das wirklich.“

          Wann, wann, wann endlich setzt sich der Gedanke mal durch, dass männliche Säuglinge ihre mit der Eichel verwachsene Vorhaut auch brauchen? Sogar GANZ WIRKLICH! In echt Atacama! Genauso wie Früchen die Muttermilch, da ist null Unterschied!

          Die Natur hat sich damit schon etwas gedacht, und jeder kann sich gerne Wegschneiden, Wegritzen, Wegbranden, Wegtätworieren ect. wie er lustig es, aber Messer weg von 8 Tage alten männlichen Säuglingen!

          Und die Scheisse sich dann auch noch in die Fresse schmieren, ist die Krönung! Da bekomm ich richtig einen Hals…

          Deshalb schnell weg….

        • >>“ja genau du hast mich ertappt. Hundewelpen sind mir viel wichtiger als Jungen.
          Hundewelpenschwänze sind auch Biomüll wenn sie einmal abgeschnitten sind. Ich bin aber gegen das Kupieren von Hunden, insofern wäre ich auch da dagegen.
          Wenn ich mir einen Finger abschneide und in den Wald schmeisse, dann ist das auch Biomüll.
          Jetzt aber anderes Thema. Ich hab jetzt nicht auch noch Lust, einzelne Begriffe und ihren vermeintlichen Subtext auszudiskutieren.“

          Nee Ata…deine Schale von der gegessenen Banane ist Biomüll, eine amputierte Vorhaut ist Krankenhausmüll Stufe B. Aber gut, du siehst ja zwischen faulen Kartoffeln oder schimmligen Jogurt und abgeschnittener menschenlicher Haut nur graduelle Unterschiede.

          Raus mit Applaus! *facepalm*

        • Ich habe ganz explizit artikuliert, dass ich gegen Beschneidung bin. Wenn selbst das nicht begriffen wird, weiß ich auch nicht, was ich noch tun kann, um mich verständlich zu machen.

          „Nee Ata…deine Schale von der gegessenen Banane ist Biomüll, eine amputierte Vorhaut ist Krankenhausmüll Stufe B. Aber gut, du siehst ja zwischen faulen Kartoffeln oder schimmligen Jogurt und abgeschnittener menschenlicher Haut nur graduelle Unterschiede.

          du hängst dich jetzt aber nicht wirklich an juristischen Definitionen auf, oder? Der Kontext macht es doch klar, wie es gemeint ist. Aber egal, ich hatte ja gesagt, dass ich kein Interesse an diesem Kleinklein habe, ist für mich absolut uninteressant und mein Toleranzspektrum dafür ist fürs Erste ausgereizt.

        • @ Atacama

          „Logisch würde es das und zwar mit Recht.
          Menschliche Milch braucht man für Babys, besonders für zu früh Geborene und es gibt viel zu wenig davon. Logisch, dass man das nicht als Beautyprodukt verarbeiten kann/sollte. Der Aufschrei bestünde nicht darin, dass etwas von der Frau “verarbeitet” wird für solche Zwecke, sondern dass es Milch ist.“

          Das wag ich zu bezweifeln. Wobei: Haare von Frauen werden manchmal glaub ich verarbeitet. Die Damen bekommen aber Kohle dafür. Und geben ihr Haar freiwillig her.

          Muttermilch für Babies gibt es zu wenig? Ich bin auch für Muttermilch, aber für fremde Muttermilch? Ich weiß nicht. Aber gut, das wäre noch was anderes als Vorhäute.

          „Abgschnittene Vorhäute hingegen haben überhaupt keine Funktion mehr, wenn überhaupt, eine rituelle bei den juden weren sie vergraben.
          Dass es nicht ok ist, sie abzuschneiden, ist eine andere Sache, aber wenn sie erst einmal ab sind, ist es ziemlich “egal”; ob man sie wegwirft oder Gesichtscreme daraus macht.“

          Nee, das ist aus meiner Sicht nicht egal. Einen Menschen ohne medizinische Indikation so verstümmeln geht gar nicht. Amputierte Körperteile kommerziell zu „verwursten“ geht auch nicht.

          Denn was soll schon ein durch seine Beschneidung traumatisierter muslimischer oder jüdischer Junge beispielsweise davon halten, wenn seine Vorhaut zu allem Überfluss noch der Herstellung kosmetischer Produkte dient?

          Das ist doch noch mal eine gewaltige zweite Abwertung. Eine Reduzierung des Mannes bzw. des kleinen Jungens auf die Funktion des Rohstoffes; sowas macht man doch nur mit Tieren und auch bei denen ist es ethisch ziemlich problematisch und traurig.

          Außerdem wirkt das Ganze auf mich wieder so, als dürften Frauen Männer so brutal besiegen, wie irgend möglich. Er kriegt – wohlgemerkt als kleiner Junge, als Kind – was abgeschnitten, und eine erwachsene Frau crémt sich damit ein. Ist ja wohl das Letzte.

          Sowas machen Herrscher mit ihren Sklaven.

        • „Nee, das ist aus meiner Sicht nicht egal. Einen Menschen ohne medizinische Indikation so verstümmeln geht gar nicht“

          ich kapiere es einfach nicht. Oben habe ich geschrieben, dass ich das Beschneiden von Säuglingen verurteile. Und ja, das tue ich wirklich. Dann hat mich Teardown angegriffen, weil ich das Beschneiden von Säuglinge befürworten oder zumindest akzeptieren würde.
          Dann habe ich mich verteidigt, klargestellt, dass ich das Beschneiden von Säuglingen nicht gutheiße und erwähnt, dass ich das bereits erwähnt hatte. Ich habe sogar in dem Absatz, den du zitiert hast, geschrieben, dass ich gegen Beschneidung bin.
          Und nun wirfst du mir vor, ich würde das Beschneiden von Säuglingen gutheißen? Wieso kommt das immer noch nicht in euren Gehirnen an?
          Bitte, ich will es doch einfach nur verstehen, ich bin ja lernbereit.

          „Außerdem wirkt das Ganze auf mich wieder so, als dürften Frauen Männer so brutal besiegen, wie irgend möglich. Er kriegt – wohlgemerkt als kleiner Junge, als Kind – was abgeschnitten, und eine erwachsene Frau crémt sich damit ein. Ist ja wohl das Letzte.

          Sowas machen Herrscher mit ihren Sklaven.“

          Wie gesagt, ich finde es auch furchtbar und würde es auch nicht benutzen.
          Allerdings denke ich, dass weniger Männerhass als Gedankenlosigkeit/Dummheit/Egoismus dahinter stecken.
          Da ruft dann irgendeine Brentwood Hausfrau ihre Freundin an weil sie DIE neue Beautysensation aufgetan hat und dann ist das auch noch so exklusiv, dass nur ganz wenige das mitmachen können.

          Warum die Amis nun aber überhaupt immer noch so viele Babys beschneiden, keine Ahnung.

        • @ Atacama

          „ich kapiere es einfach nicht. Oben habe ich geschrieben, dass ich das Beschneiden von Säuglingen verurteile.“

          Das hab icha uch so verstanden.

          „Und ja, das tue ich wirklich. Dann hat mich Teardown angegriffen, weil ich das Beschneiden von Säuglinge befürworten oder zumindest akzeptieren würde.
          Dann habe ich mich verteidigt, klargestellt, dass ich das Beschneiden von Säuglingen nicht gutheiße und erwähnt, dass ich das bereits erwähnt hatte. Ich habe sogar in dem Absatz, den du zitiert hast, geschrieben, dass ich gegen Beschneidung bin.
          Und nun wirfst du mir vor, ich würde das Beschneiden von Säuglingen gutheißen? Wieso kommt das immer noch nicht in euren Gehirnen an?“

          Das werfe ich Dir nicht vor, sondern bin halt selbst nicht nur gegen Beschneidung, sondern auch dagegen, dass die einmal abgeschnittene Vorhaut kommerziell verwurstet wird. Ist doch so konsequenter.

          „Bitte, ich will es doch einfach nur verstehen, ich bin ja lernbereit.“

          Naja, menschliche Körperteile als Rohstoff? Das ist nie in Ordnung. Und das hier empfindet man halt als besonders daneben.

          „“Außerdem wirkt das Ganze auf mich wieder so, als dürften Frauen Männer so brutal besiegen, wie irgend möglich. Er kriegt – wohlgemerkt als kleiner Junge, als Kind – was abgeschnitten, und eine erwachsene Frau crémt sich damit ein. Ist ja wohl das Letzte.

          Sowas machen Herrscher mit ihren Sklaven.”

          Wie gesagt, ich finde es auch furchtbar und würde es auch nicht benutzen.“

          Das ist mir schon klar.

          „Allerdings denke ich, dass weniger Männerhass als Gedankenlosigkeit/Dummheit/Egoismus dahinter stecken.“

          Ja.

          „Da ruft dann irgendeine Brentwood Hausfrau ihre Freundin an weil sie DIE neue Beautysensation aufgetan hat und dann ist das auch noch so exklusiv, dass nur ganz wenige das mitmachen können.“

          Die wissen vermutlich gar nicht, was da drin ist.

          „Warum die Amis nun aber überhaupt immer noch so viele Babys beschneiden, keine Ahnung.“

          Roslin meinte mal, Dr. Kellogs (Der Erfinder der Cornflakes) hat das propagiert, um den Jungs das Onanieren auszutreiben. So gesehen christlich-konservative Sexualfeindlichkeit halt. Deshalb ist das auch im christlichen Kulturkreis so oft.

          Und er meinte, dass 96% aller Phimosen auch ohne Beschneidung heilbar seien. Glaub ich auch. Eine OP macht man heute ja oft gewebeerhaltend und minimalinvasiv, und nicht „maximalinvasiv“ wie bei einer Beschneidung.

          Vielleicht steckt hinter der Beschneidung auch eine kulturelle Feindlichkeit gegenüber den männlichen Sexualität.

        • Nachtrag: Dr. Kellogs hat es propagiert, um ihnen das onanieren uninteressanter zu machen. Austreiben geht wohl schlecht. Beschnittene Männer können meist schon onanieren. Haben dabei aber wohl nicht so gute Gefühle wie nicht beschnittene Männer.

        • „Das werfe ich Dir nicht vor, sondern bin halt selbst nicht nur gegen Beschneidung, sondern auch dagegen, dass die einmal abgeschnittene Vorhaut kommerziell verwurstet wird. Ist doch so konsequenter.“

          Ja, hast Recht. Je seltener und damit teurer, desto höher auch der Anreiz für manche Eltern, die Beschneidung aus finanziellem Eigeninteresse vorzunehmen.

          „Roslin meinte mal, Dr. Kellogs (Der Erfinder der Cornflakes) hat das propagiert, um den Jungs das Onanieren auszutreiben. So gesehen christlich-konservative Sexualfeindlichkeit halt. Deshalb ist das auch im christlichen Kulturkreis so oft. “

          Weiß ich, aber ich hatte angenommen, das hätte sich inzwischen geändert.

  2. Nanu? Noch keiner da?
    Dann hier ein

    *****GenderGaga der Woche******
    – von Birgit Kelle inspiriert –

    BARBUSIGER FEMEN-PROTEST GEGEN DIE GEFÄHRLICHE BIRGIT KELLE

    Birgit Kelle war zur CDU-Tagung im Landtag Erfurt, als zwei barbusige Femen-Protestlerinnen gegen die Autorin des GenderGaga-Buchs „protestierten“. Als nix geschah, keine muskelbepackten Kerle sie rausschleiften, trollten sie sich….

    http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/thueringer-landtag-nackt-protest-bei-cdu-veranstaltung,20641266,30500686.html

    • Und hier: http://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/nackt-protest-im-thueringer-landtag-40655794.bild.html

      • Ich bin ja schon seit einiger Zeit auf Tumblr unterwegs und bei dem Bild ist mir jetzt etwas ziemlich deutlich aufgefallen.

        Es geht um die nette Dame rechts. Die mit den gefärbten Haaren.

        Man müsste doch mal eine Untersuchung finanzieren, die nachprüft, ob und inwiefern ein Zusammenhang zwischen feministischem Standpunkt (oder Borderline Persönlichkeitsstörungen) und gefärbten Haaren existiert.
        Genau so würde man wahrscheinlich noch einen Zusammenhang zwischen Feminismus und solchen Brillen * finden können.

        *

        Falls man es nun schaffen sollte tatsächlich eine starke Korrelation feststellen zu können, so wäre ich der erste, der so etwas als Aposematismus* klassieren würde.

        * http://de.wikipedia.org/wiki/Aposematismus

    • Da haben sie aber auch eher das C-Team auflaufen lassen

      • Ja, haben die nicht so ein internes Fitnessprogramm? ^^

        • Nur früher in Kiew.

        • mein ich doch da mal was gelesen oder gesehen zu haben

        • ich glaub in paris gibt´s auch so ein training, wo die schewtschenko sich hin abgesetzt hat

      • C-Team wegen Unförmigkeit? Das ist sexuelle Diskriminierung!
        Recht haste aber…

        Bei der Aktion vorher war immerhin die attraktivere Altar-Springerin Josefine Witt zugegen: http://www.bild.de/regional/berlin/demonstrationen/oben-ohne-protest-vor-axel-springer-39950000.bild.html

        Hier ging es allerdings nur um Griechenland. Egal, Brüste sind für alles gut.

      • Was für ein Schwachsinn, die sehen völlig normal aus.

        • Eben. Normalerweise nehmen sie gern schlanke Blondinen mit kleinen Brüsten (?).

          Die blaue Punktussi wirkt auf den BILD-Fotos eher abstoßend.

        • @atacama

          Normal muss ja auch nicht schön sein. Hier mal das Bild

          Also eher männliche Gesichter, unvorteilhafte Frisuren, deutlichen Bauch.

          Zu Events wie Germanys Next Topmodel kamen mit Helen Langhorst durchaus schönere Frauen

          Oder hier:

        • Interessant ist hier das jeweilige Schönheitsideal. Inna in Kiew und die Mädels bei GNTM sind hübsch und schlank, haben aber merkwürdigerweise langweilige kleine Brüste.
          Bei den ThüringerInnen ist es genau andersrum.

          Ist der Busen als Schönheitsideal weniger wert? Sieht so aus.

        • @axel

          Kleinere, aber dafür sehr symmetrische und gut geformte Brüste sind mir lieber als reine Größe.
          Ein schönes B ist besser als ein nicht so schönes C

        • „die sehen völlig normal aus.“

          Wohl wahr, wenn man sich den Standard hier in Deutschland, bezogen auf die Altersgruppe, so ansieht.

          Aber nun ja, das muss wohl die neue „F-Klasse“ sein, wie man sie tagtäglich zu sehen bekommt.

          Aber du hast recht. Sie spiegeln wunderschön das Bild, welches Feministinnen in Deutschland abliefern wider.

          Ist aber wohl die Normalität heute, dieses „C-Team“ …

        • ät Evochris:

          Stimmt, Symmetrie&Schönheit scheint allgemein besser anzukommen. Daher gab es wohl keinen Selektionsdruck in Richtung Riesenbrüste. Die meisten Frauen sind ja auch eher A-B.

          Was Inna& die GNTM-Mädels angeht, muß ich aber sagen, daß sie nicht nur kleine Brüste haben, sondern auch eher unscheinbare.
          Bei Helen hängen sie, und Inna hat sehr kleine Brustwarzen. In der Regel dürften mittlere bis große Brustwarzen, sofern abgegrenzt und rund, attraktiver sein.

        • @Axel:

          „Stimmt, Symmetrie&Schönheit scheint allgemein besser anzukommen.

          Wohl wahr. Hierzulande korreliert eher der Bratpfannen-Hintern mit dem Hängebauch (siehe Bilder von Christian) mit einer Körbchengröße, was in der Gesamtsumme nun mal disproportional wirkt.

          Neulich hatte ich eine Praktikantin im Vorstellungsgespräch, welch aus selbiger Altersgruppe kommt, aber aus einem anderen Land stammt.

          Sie war kompakt gebaut (also eher gedrungen), in sich, nebst hübschem und offenem Gesicht, aber sehr ästhetisch anzusehen.

          Eben all das, was man heutzutage mehr und mehr vermissen muss, unter dem Eindruck hornbrillentragender ‚Frauen* mit Laubsägefrisur.

          Und man sieht jeden Tag durchaus ansehnliche Männer, die sich von weniger gut proportionierten Frauen herumkommandieren
          lassen – und nicht wagen, den Mund aufzumachen.

          Das ist halt unser neues ‚Frollein Wunder‘.
          Wer’s mag …

        • Zumindest die untere hat auch ein männliches Gesicht.

          @emmanzer

          „Ist aber wohl die Normalität heute, dieses “C-Team” …“

          Das war schon immer die Normalität, nicht erst heute.

        • @Atacama

          „Das war schon immer die Normalität, nicht erst heute.“

          Nein, war es nicht. Der Durchschnitt sah mal anders aus (im Proporz, Frisuren, in der Feminität und im Look & Feel. Und sie konnten auch mal etwas positives ausstrahlen.

          Wo ich dir aber recht gebe: Was Zickigkeit anbelangt, nehmen sie sich nichts mit dem „erst heute“. Das war es dann aber auch schön.

          Pardon – aber die Wahrscheinlichkeit, auf ein breites Gesäß nebst nicht vorhandenden Taille gucken zu müssen (auf der Rolltreppe z.B.) ist heute wesentlich höher, als vor 20 Jahren.

          Und das meint nicht 1950 …

        • ät Emannzer:

          Du bist Chef in einer Firma? Paß auf, wenn die Radfems das rauskriegen.

          „Eben all das, was man heutzutage mehr und mehr vermissen muss, unter dem Eindruck hornbrillentragender ‘Frauen* mit Laubsägefrisur.“
          – Du meinst eher „lesbischen“ Stil? Mh, ist mir nicht aufgefallen. Du solltest mal aufn Campus gehen…

        • @Alex

          >>“Inna in Kiew und die Mädels bei GNTM sind hübsch und schlank, haben aber merkwürdigerweise langweilige kleine Brüste.
          Bei den ThüringerInnen ist es genau andersrum.

          Ist der Busen als Schönheitsideal weniger wert? Sieht so aus.“

          Immer wieder erstaunlich wie unterschiedlich dann doch männliche Vorlieben sind. Ich finde gerade ihre Brüste wahnsinnig aufregend.

          —-

          Ich frage mich auch woher dieses Narrativ kommt, Männer würden immer nur größer größer größer bevorzugen. Das galt für mich noch nie. Nur ganz ganz selten finde ich Brüste jenseits der B attraktiv. Wenn nämlich das vorliegt, was @Christian beschreibt: hübsche Form, hohe Symmetrie…

        • ät Tear:

          Innas Geräte? Oder Helens? Na ja. Nix fürn Kalender.

          Aber gut, zeigt gewisse evolutionäre Richtungen. Wahrscheinlich haben Männer, die große Attribute bevorzugen, Eigenschaften, die mit den Eigenschaften großbusiger Frauen besonders kompatibel sind.

        • zum Ausgleich ein paar nackte Männer im EInsatz:

        • „Nein, war es nicht. Der Durchschnitt sah mal anders aus (im Proporz, Frisuren, in der Feminität und im Look & Feel. Und sie konnten auch mal etwas positives ausstrahlen.“

          Doch, war es doch.
          Selbst bei Naturvölkern sehen Frauen so aus.

          Es ist auch normal, anders auszusehen. Selbst Naturvölker sehen so aus. Wenn es einem nicht gefällt, ist das das eine, aber es als „unförmig“ zu bezeichnen oder gar zu pathologisieren…naja..

          Wundert mich aber nicht, der ganze Magersuchtsquark speziell in der Pubertät bei solchen Einstellungen.

        • @Dummerjan

          Das ist schrecklich, aber die USA haben eine Freiwilligen Armee und Deutschland auch und als in D noch Wehrpflicht herrschte, musste man nicht in Kriegsgebiete, wenn man nicht wollte.
          Wenn du Mitleid willst, poste Bilder aus dem 1. oder 2. Weltkrieg oder kosovokrieg.
          Ich mein, ich gönne das auch keinem freiwilligen, aber ich nehme an, du postest das, um daraus eine Diskussion darüber zu machen, wie sehr Männer vom Staat instrumentalisiert und benutzt werden?

        • @atacama
          Leider publiziert die Bundeswehr keine Bilder der jährlich verunglückten Wehrpflichtigen. bis in die 80er Jahre wahren es ca 100 pro Jahr.
          Von der DDR gar nicht zu reden.

          Und pardon, nach wie vor wird ab dem 18. Lebensjahr in den USA ein Musterungsbescheid verschickt. Die meisten US-Soldaten in Vietnam waren durch den Wehrdienst dort.

          Nach wie vor besteht für den kriegs- udn Verteidigungsfall in Deutschladn eine ausschließlich Männer betreffende Wehrpflicht.

          Insofern sind Deine Einlassungen uninformiert.

        • http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/DclBDoAgDAXRs3gBunfnLdRNU-xXCaQYREk8vWR2b2ilnskbDqkhmySaadnC6JvzTeEOKCzC3CdngvFjyrvE2qVmxb0LUgIHY0Vh3zfuhrPQFafhB-oSd6w!/

        • Ja, aber nach dem Vietnamkrieg wurde das System umgestellt.

          Weil sich die Leute aufgeregt haben, als durch die Verlosung auch Mittel- und Oberschichtjungs und Männer eingezogen wurden, deshalb wurde eine Freiwilligen Armee gegründet.

          „Nach wie vor besteht für den kriegs- udn Verteidigungsfall in Deutschladn eine ausschließlich Männer betreffende Wehrpflicht.“

          Naja nun, tote Frauen sind halt für eine Population etwas schmerzhafter als tote Männer, eiskalt biologisch betrachtet. Die Gründe muss ich dir sicher nicht nennen.

      • Nein, nicht das C-Team. Die beiden protestierenden Damen gehören weder zu der in der Ukraine gegründeten Organisation „Femen“ noch zur „Femen Germany e.V.“. Sie bilden eine Abspaltung, die einfach nicht mehr zu bieten hat. (Spaltungen haben Tradition in der linksextremen Szene,…)
        http://www.hinterdenbruesten.de/
        (siehe auch http://www.josephine-witt.com/2015/04/femen-or-not/ )

  3. Sehr interessant: Giorgio Armani, neben Dolce&Gabbana prominentester schwuler Modeschöpfer Italiens, äußert doch glatt nicht-genderkonforme Thesen:
    http://www.n-tv.de/leute/Wie-Giorgio-Armani-Schwule-verprellt-article14955426.html

    Ob es bald Aufrufe dazu gibt, ihn zu ruinieren?

    • @axel

      ist ja aufgrund Intersektionalismus kein gutes Ziel, genauso wenig, wie sich ein Rape Culture Argument auf einen Fall mit schwarzen Vergewaltigern stützen würde.

    • Das stimmt aber nicht, in New York hat ein schwules Hotel Repubikanern Veranstaltungsräume geboten und bekommt jetzt Ärger. Und Dolce und Gabanna wurden auch stark attackiert, inklusive Boykottaufrufe vor einigen Wochen.
      Es trifft also nicht nur whm oder religiöse, womit der Vorwurf der „Christenphobie“ oder „Heterophobie“ nicht zutrifft, sondern es scheint wirklich nur um die empfundene Diskriminierung zu gehen.

      https://www.facebook.com/boycottFIP

      • Es geht um die richtige Gesinnung. Wer oder was man ist, ist gleich. Wichtig ist nur die korrekte Weltsicht. Wie damals….Du weißt schon.

        • Und es ist natürlich vorbildlich vom Modetaliban Armani, anderen Menschen Kleidungsvorschriften nahezulegen.
          Noch absurder wird es, schaut man sich seine vor Maskulinität strotzenden Modentwürfe an.

        • Einzahl Talib.
          Im Gegensatz zu Genderistas verlangt er keine Bildungspläne oder Gesetzesimplementierungen. Und wenn Du seine Mode häßlich findest, bitte.

    • Nicht genderkonform? Wenn man biologischen Männern nahelegt sich männlicher oder heterosexueller zu kleiden? Das ist doch soziale Konstruktion von Geschlecht pur:
      https://schwulemiker.wordpress.com/2015/04/23/gender-armani/

      • Denkste: „Hetero-Kleidung“ ist ja an weibliche Bedürfnisse angepaßt: Sie achten kaum auf spezielle körperliche Reize. Daher ist die Kleidung richtiger Männer nicht besonders körperbetont, sondern meist eher praktisch.

        • Und warum sollten sich Schwule dann „männlicher“ kleiden?

        • Eigentlich müßten Schwule mehr Haut zeigen für ihre männlichen Begehrer. Warum Giorgio männlichere Schwule will, weiß ich nicht.

        • „Warum Giorgio männlichere Schwule will, weiß ich nicht.“

          Weil er ein Depp ist?

        • Das kannst Du so sehen.

  4. Hier noch ein

    ****Totalitarismus-Gaga*****

    Ein Freund aus England studiert in Oxbridge (in welchem sag ich nicht).

    Vor einigen Wochen mußten ALLE Mitarbeiter innerhalb einer Woche online einen Gender-Diversity-Kurs belegen. Zum Glück nur für 20 Minuten.

    Text:
    „Peter will sein Leben von nun an als Frau fortführen, will sich aber keiner Operation unterziehen. Seine Kolleginnen beschweren sich, dass er auf die Frauentoilette geht, weil er ja ein Mann ist und fordern ihn auf, die Behindertentoilette zu benutzen.

    Ist diese Aufforderung gerechtfertigt?“

    Mögliche Antworten:
    1. Das ist Diskriminierung! Die Frauen haben das zu akzeptieren!
    2. Ist mir gleichgültig.
    3. Transsexuell? Ih, das ist ja pervers. Der/die soll gefälligst draußen in den Busch gehen.

    Welche Antwort ist richtig?

    • 2. kann schon gar nicht sein, weil keine Entrüstung vorhanden ist! Einfach auszusortieren!

      1. „Diskrimierung! Die Frauen haben das zu akzeptieren“??
      Das sieht ja schonmal gut aus, die Entrüstung stimmt. Aber Frauen, die als Diskriminierer auftreten kann es doch nicht geben?! Ausserdem ist Peter nur transgender also noch ein halber Vertreter des Patriarchats. Aus all diesen Gründen muss 1. ausscheiden.

      3. „Transsexuell?“ Hier stimmt was nicht, es müsste doch wohl transgender heissen?? Und dann taucht tatsächlich „in den Busch“ auf und nicht wie vorher beschrieben die Behindertentoilette?

      Das ist alles so unlogisch-beknackt. Deshalb muss 3. die richtige Antwort sein!!! Ist doch logisch!

      (Aber Hand aufs Herz, das war doch 100%ig ausgedacht…..)

    • 4. Peter hat ein Rad ab!

      • ät Alex & ddbz:

        „Aber Hand aufs Herz, das war doch 100%ig ausgedacht…..“
        – Denkste! Die Antworten sind natürlich von mir erfunden, aber die Geschichte stimmt wirklich. Der Kumpel hat übrigens nicht bestanden.
        Er meinte aber, daß dieser „Kurs“ wohl hauptsächlich für Gruppenleiter & aufwärts bestimmt war, die Transgenderisten einstellen und nicht diskriminieren sollen etc.

        Immerhin war das Zwang!

        Was ich nicht verstehe, wieso jemand das Gegengeschlecht leben will ohne sich operieren zu lassen. Das ist doch Quatsch?!
        Gibt´s das wirklich, oder ist das nur ne Gender-Erfindung?

        Übrigens: Antwort 1 war richtig, Ihr rechten Transphobiker.

        • @ Alex
          Ja, das gibt es wirklich.

        • Erstaunlich, dann nehmen die das mit dem gender tatsächlich ernst und stellen es über das (biologische) Geschlecht (hätte wieder mal Doppeldenk erwartet)!

          Das bedeutet ja, dass jeder Mann jetzt sich als Frau ausgeben kann, um so per Quote eine Frauenstelle zu bekommen. Einklagbar, wegen Diskriminierung….
          Oder übersehe ich hier was?

        • @Axel

          Ja, das gibt es.
          Nicht jeder will diese Operationen auf sich nehmen.

          „Erstaunlich, dann nehmen die das mit dem gender tatsächlich ernst und stellen es über das (biologische) Geschlecht (hätte wieder mal Doppeldenk erwartet)!“

          Was heißt „über“ das biologische Geschlecht? Transsexualität ist vermutlich biologisch (daher kommt mit ziemlicher Sicherheit diese Empfindung), nur manche entschließen sich eben, ihre Geschlechtsteile so zu belassen wie sie sind.
          Die ist nämlich nicht ohne diese Operationen.

          Das muss kein Widerspruch sein. Achtung, jetzt kommt wieder ein Nacktbild.

        • @ A

          Unterliegt die Sternenfee denn nun der Frauenquote? Darf er/sie/es Gleichstellungsbeauftragte wählen oder werden?

        • ät Atacama:

          She-Man, ja, wird gerne rumgeschickt. Aber das ist doch nur Zwischenzustand!?
          Was will ein Mensch mit Penis UND Brüsten? Spezialprostitution, sicher, aber wie will so jemand eine normale Beziehung haben?

        • ät Alex:

          Kommt noch: http://www.zeit.de/zeit-magazin/2014/47/harald-martenstein-geschlecht-maenner-frauen

        • @Axel

          „Was will ein Mensch mit Penis UND Brüsten?“

          Was geht uns das an?

          „Spezialprostitution, sicher, aber wie will so jemand eine normale Beziehung haben?“

          Mit jemandem, der damit zurecht kommt. Wieso machst du dir darüber Gedanken? Lass das die Leute doch selber regeln.

        • @ ddbz

          „Unterliegt die Sternenfee denn nun der Frauenquote? Darf er/sie/es Gleichstellungsbeauftragte wählen oder werden?“

          Ist der abgebildete Mensch für Dich jetzt er, sie oder es? Da wäre ich auf eine Antwort mit Begründung echt gespannt…

          Für das Gesetz zählt übrigens nur der amtliche Personenstand, völlig unbeschadet der körperlichen Erscheinung oder der Anwesenheit von primären Geschlechtsorganen.

        • @Axel, Zeit-Martenstein

          also „doing gender“ heisst das! 🙂

          @Ata
          „Was heißt “über” das biologische Geschlecht?“

          Ich dachte fälschlerweise das Ausgangsbeispiel wäre ein „transgender“-Mann. Also ein Mann, der sich als Frau fühlt. Das biologische Geschlecht (ohne Umwandlung) wäre ja zweifelsohne Mann. Nach der Genderauffassung ist der Frau, kein Mann. Deshalb darf er auf die Damentoilette. So wurde das Gendergeschlecht *über* das biol. Geschlecht gestellt…

          Aber im Beispiel ging es um einen „Transsexuellen“. Ich meine, das ist ein Mensch nach erfolgter Geschlechtsumwandlung. Oder?

          Dein Bild oben zeigt jemanden mit den Geschlechtsmerkmalen beider Geschlechter. Kann man so jemanden auch „transsexuell“ nennen? Ich finde es nicht angemessen, so jemanden und jemanden, der eine Geschlechtsumwandlung gemacht hat unter einem Begriff „Transsexuell“ zu fassen? Was nun?

          Früher nannte man das Hermaphrodit oder Zwitter, aber das sind ja nur biologische Begriffe.

          Komme irgendwie nicht umhin festzustellen, daß ich mich auf keinen Fall operieren liesse, wäre ich die Person auf dem Bild.

        • „Ist der abgebildete Mensch für Dich jetzt er, sie oder es?“

          Für mich ist alles mit Penis und ohne Menstruationshintergrund an sich männlich. Bekleidet würd ich den Beispielfall natürlich als Frau lesen und akzeptieren.

          Und selbst?

        • Für mich ist alles mit funktionierenden Hoden an sich männlich, so wie alles mit „Menstruationshintergrund“ (cooler Begriff, der wandert in mein Repertoire) an sich weiblich ist.

          Wie ich den Menschen lesen würde…da käme es neben der Optik auch auf Verhalten und Ausstrahlung an.

          Die Akzeptanz ist von obigen Kriterien allerdings völlig unabhängig gegeben. Ich habe keinerlei Anlass, den Menschen nicht zu akzeptieren.

        • Tja, meine knappe Definition hat gegenüber Deiner den Vorteil, dass sie auch Kastraten/Eunuchen und den Reimer-Fall noch eindeutig in der Kategorie „Männer“ belässt.

          (Menstruationshintergrund ist übrigens eine Schöpfung der Kebekus)

          „Wie ich den Menschen lesen würde…da käme es neben der Optik auch auf Verhalten und Ausstrahlung an.“

          Die klischeeschwule Tunte … für Dich noch zweifelsfrei ein Mann?

        • @ Semikolon

          „Tja, meine knappe Definition hat gegenüber Deiner den Vorteil, dass sie auch Kastraten/Eunuchen und den Reimer-Fall noch eindeutig in der Kategorie “Männer” belässt.“

          Tut sie nicht zwingend, da klassische Eunuchen weder Penis noch Hoden hatten/haben. Auch David Reimer hat beides verloren.

          Aber davon abgesehen: Wo siehst Du da den Vorteil?

          „Die klischeeschwule Tunte … für Dich noch zweifelsfrei ein Mann?“

          Sogar erst recht. Die „klischeeschwule Tunte“ (ich ahne einfach mal, welchen Typus du meinst) überzeichnet ja bewußt von der Gesellschaft als weiblich konnotierte Attribute um sie dadurch für sich zu negieren.

          Im übrigen habe ich schon eine Menge Schwule kennengelernt und nur die kleinste Minderheit davon war ef­fe­mi­niert. die weit überwiegende Mehrheit gab sich normal männlich oder tendierte sogar in Richtung einer offensiven Darstellung männlicher Attribute (also Klischeetyp Leder-Schwule)

        • „Tut sie nicht zwingend, da klassische Eunuchen weder Penis noch Hoden hatten/haben. Auch David Reimer hat beides verloren.“

          Demnach keine Männer, für Dich jetzt?
          (Meine Formulierung beinhaltete das bitte nicht zu überlesende „und“)

          So wie ich das sehe, betrifft das den Kern der als einschränkendend beklagten Männerrolle: wie viel leichter der als dazugehörig-Status aberkannt wird, man zu „was Anderem“ (was dann immer prompt einen neuen Begriff braucht) oder gleich zur „Pussy“ erklärt wird.

          „Sogar erst recht. Die “klischeeschwule Tunte” (ich ahne einfach mal, welchen Typus du meinst) überzeichnet ja bewußt von der Gesellschaft als weiblich konnotierte Attribute um sie dadurch für sich zu negieren.“

          So hab ich das noch nie gesehen. Ich halte es für den authentischen Ausdruck dieser Personen.

        • ät Atacama & Alex:

          „Was geht uns das an?“
          – Völlig richtig. Also, warum macht er/sie so einen Buhei mit dem Klo?

          „Wieso machst du dir darüber Gedanken? Lass das die Leute doch selber regeln.“
          – Gedanken darf sich ein Biologe immer machen. Außer in einer Gendergesellschaft, da ist das alles Biologismus.
          Worauf ich hinaus will: Ist das ein Zwischenzustand oder auf Dauer?
          „The crying game“.

          „also “doing gender” heisst das!“
          – Jojo. Wobei Martensteins Plan wohl nicht aufgehen dürfte. Wenn kWHM mit so was kommen, winken die Gendas das garantiert nicht durch.

        • Sich nicht operieren zu lassen heißt nicht, dass man ansonsten immer noch so rumläuft wie zuvor. Also in diesem Fall 100% als Mann in Hose und mit Stoppelbart.

          Die eigentliche geschlechtsangleichende OP ist immer noch recht riskant und führt nicht immer zu optimalen Ergebnissen, insbesondere, was die sexuelle Funktionalität angeht.

          Allerdings leben die meisten trotzdem als Frau, was Kleidung und Verhalten angeht. Oftmals werden auch Haarentfernung und Hormontherapie vorgenommen.

          Allerdings würde ich mich bei solche Fragen nicht überraschen, wenn die Gender-Leute tatsächlich von einer „Transexuellen“ ausgehen, die optisch immer noch zu 100% als normaler Mann erscheint.

        • @ Semikolon

          „(Meine Formulierung beinhaltete das bitte nicht zu überlesende “und”)“

          Ich habe es nicht überlesen. Hier Deine Formulierung nochmal:

          „Für mich ist alles mit Penis und ohne Menstruationshintergrund an sich männlich.“

          Du hast eine Konjunktion in Deine Formulierung eingebaut und fixierst Dich auf den Penis anstatt – wie ich – auf funktionierende Testikel. Damit fallen z.B. Menschen ohne Penis aber mit Hoden aus Deiner Definition heraus.

          Es sind zwei Blickwinkel, wo der eine auf „Kann (mich) penetrieren“ und der andere auf „produziert Spermien“ abzielt.

          „So wie ich das sehe, betrifft das den Kern der als einschränkendend beklagten Männerrolle: wie viel leichter der als dazugehörig-Status aberkannt wird, man zu “was Anderem” (was dann immer prompt einen neuen Begriff braucht) oder gleich zur “Pussy” erklärt wird.“

          Das macht sich nicht an der Existenz von Penis und Testikel fest, sondern an Erscheinungsformen und Verhaltensweisen, die von einem Mann verlangt werden.

          „Ich halte es für den authentischen Ausdruck dieser Personen.“

          Wer sagt, dass es nicht authentisch ist? Die betreffenden Personen fühlen sich höchstwahrscheinlich wohl, wenn sie in der Interaktion mit anderen so performen. Ein nach aussen kommuniziertes Selbstbildnis kann durchaus komplexer sein.

      • Weil?

        • ?

        • Warum ist Peter blöd?

        • Nicht blöd, er hat ein Rad ab, weil er meint auf’s Weiberscheißhaus gehen zu müssen. Rücksichtloser Lümmel, könnte man auch sagen. Aber so sind sie; Wenn jede, jeder und jedes an sich denkt, ist an alle gedacht … 🙂

        • Wenn er sich als Frau fühlt, ist es doch verständlich auf die Frauentoilette gehen zu wollen.

        • Bist du fertig mit Gay West oder ist das einfach ein Zweitblog? Bin gerade etwas verwirrt.

        • Zweitblog

        • Adr:

          Wenn er sich als Frau fühlt, ist es unverständlich, sich nicht operieren lassen zu wollen.

        • Ah, ja, es ist unverständlich. Und was für Dich unverständlich ist, ist von vornherein Nonsens, oder?
          Willste mal nach Berlin kommen, und mit ein paar Peters persönlich sprechen? Die können Dir das vielleicht erklären.

        • Nee ist nicht verständlich, denn er könnte das ja auch nur behaupten. Spanner eben …

          Ausserdem was änderte sich an diesem Frauengefühl, wenn es nicht erlaubt wäre?

          Mach mal ein Experiment und tausche die Schilder an den WC aus, was wäre für ihn/sie/es anders?

          Es geht nur darum seinen Willen durzusetzen, um nix anderes. Reine Machtdemonstration.

          Wenn man angeblich Vielfalt haben möchte, oder dies auch nur behauptet, warum sind dann ungute Gefühle der so vielleicht belästigten Frauen, Spanner – Du weißt noch, dann nicht auch erlaubter, gar erwünschter Teil dieser Vielfalt?

        • @Axel

          Na dann ist es eben unverständlich. Mir ist es unverständlich Holzfällerbart tragen zu wollen. Und?

          So unverständlich finde ich es nicht. Der Penis wird aufgeschnitten, aufgeklappt, und daraus wird nach Innen eine Vagina nachgebildet.
          Bei der Transfrau die ich kenne, gab es Wundheilungsstörungen bei den Schamlippen, also muss es nochmal gemacht werden.
          Das ist eine hochkomplizierte Operation. Wäre ich trans, obwohl, wäre ich trans, müsste ich mich entscheiden, ob ich eine funktionierende Vagina behalte oder aus meinem Unterarmgewebe einen Penis modellieren lasse den ich über eine Pumpe erigieren lassen muss (sonst müsste man ja mit Dauerlatte herumlaufen) und die Harnröhre wird auch verlegt, Gebärmutter und Eierstöcke kommen raus. Ich wüsste nicht wie ich mich da entscheiden würde.
          Das ist doch nicht wie ein Lifting oder eine Nasenkorrektur.

        • @ Adrian

          „Zweitblog“

          Was hat es denn mit dem Zweitblog auf sich?
          Wodurch unterscheidet er sich programmatisch von Gay West?

        • @ Leszek
          Es gehört alleine mir. Daher kann ich dort
          a) polemischer
          b) dekadenter
          c) persönlicher sein

        • @Adrian

          ah ok

          Ich wollte dir und allen anderen eine Webserie empfehlen, „Hustling“, über einen bisexuellen Ex-Pornostar, der versucht, sich eine neue Existenz aufzubauen.

          Ich finde, der hat irgendwie was und es ist für die Budgetklasse eine gute Story.

        • „Nee ist nicht verständlich, denn er könnte das ja auch nur behaupten. Spanner eben …“

          Wie willst du denn in einem Frauenklo spannen.
          Es gibt auf Frauenklos keine Pissoirs wo Frauen aufgereiht stehen und rein pinkeln, falls du das dachtest.

        • ät ddbz, Ata, Adrian:

          „Es geht nur darum seinen Willen durchzusetzen, um nix anderes. Reine Machtdemonstration.“

          – Eben. Wenn ich transsexuell oder schwul wäre, würde ich nicht so ein Buhei um meine Sexualität machen. So wichtig nehme ich mich nicht. Wäre mir eher peinlich. Und gewiß würde ich nicht mit Perücke, Schminke und Männerkörper einfach so aufs Frauenklo stiefeln.

        • „– Eben. Wenn ich transsexuell oder schwul wäre, würde ich nicht so ein Buhei um meine Sexualität machen. So wichtig nehme ich mich nicht. Wäre mir eher peinlich. “

          Was meinst du denn damit?
          Und was meinst du im Zusammenhang mit Transidentität mit Sexualität? Trans ist keine Sexualität.

          „Und gewiß würde ich nicht mit Perücke, Schminke und Männerkörper einfach so aufs Frauenklo stiefeln.“

          Bwah, wenn du dich aber als Frau identifizierst (und nicht nur zum Junggesellenabschied verkleidest) und schon lange damit gerungen hast, dann ist es für dich aber vielleicht nur schwer erträglich, aufs Männerklo zu gehen. Weil du dich damit praktisch jedes mal wieder sozusagen zur Männerseite „bekennen“ würdest.
          Ich denke mal, in so einem Fall findet man Identitätsstabilisierung besser und soziales Leben als dieses Geschlecht. Ich denke, solche Dinge, die für uns total unbedeutend (da normal) sind, sind es für transmenschen nicht immer.

        • @ A

          Es geht nicht um mich. Wenn die Vielfalt haben wollen, warum wären dann solch ablehnenden oder unguten Gefühle der Frauen nicht Teil der Vielfalt? Sie müssten doch gerade solche anderen Meinungen begrüßen … Vielfalt eben.

          Übrigens sollten die auch mal überlegen die 5% Hürde abzuschaffen, wegen der Vielfalt. Genauso müsste doch das Entstehen neuer Parteien, ja auch zB AfD, im Namen der Vielfalt eine feine Sache sein …

          Nein, es geht um alles Mögliche, nur nicht um Vielfalt. 🙂

          Alles ist Vielfalt, einiges ist aber mehr Vielfalt. Und das bestimmen wir Gendersens! Und zwar Top-Down! Jawohl!!

        • ät ddbz und Atacama:

          „Nein, es geht um alles Mögliche, nur nicht um Vielfalt.“
          – Zumindest nicht Meinungsvielfalt. Alle sind gleich, aber manche sind gleicher…

          „Und was meinst du im Zusammenhang mit Transidentität mit Sexualität? Trans ist keine Sexualität.“
          – Was soll denn der Blödsinn jetzt?

          „und schon lange damit gerungen hast, dann ist es für dich aber vielleicht nur schwer erträglich, aufs Männerklo zu gehen. “
          – Jaja. Genau das Argument für zusätzliche Genderklos in jedem Gebäude.
          Ich verrate Dir etwas, Atacama: Das Leben ist für viele nicht leicht, und es ist nicht gerecht. Wenn ich trans wäre, müßte ich eben ne OP auf mich nehmen. Ich könnte nicht verlangen, daß andere sich laufend nach meinen persönlichen Vorlieben richten.

        • PS

          Um es noch klar zu machen. Mir ist es völlig wurst, ob der/die/das Peter sich operieren lässt. Mach ich mir keinen Kopf um.

        • „Ich verrate Dir etwas, Atacama: Das Leben ist für viele nicht leicht, und es ist nicht gerecht. Wenn ich trans wäre, müßte ich eben ne OP auf mich nehmen. Ich könnte nicht verlangen, daß andere sich laufend nach meinen persönlichen Vorlieben richten.“

          Und dann? Was ist ohne Operation anders? Wnen du auf eine öffentliche Toilette gehst, werden doch nicht deine Genitalien gecheckt auf Korrektheit.
          Die anderen Leute sehen doch gar nicht, was du in der Hose hast und was nicht.

        • Ata:

          „Und dann? Was ist ohne Operation anders? “
          – Peter war schon als Mann bekannt.

        • ähm und? Deshalb sieht man aber doch trotzdem nicht, ob und wann er ohne Penis aufs Klo kommt.

        • http://www.taz.de/!155579/

        • @ata, taz-Artikel
          Das es vielleicht etwas mit der dortigen Religion in Bosnien-Herzeg. zu tun hat, umgeht der Artikel natürlich wie die Katze das heisse Blechdach.

        • @Alex

          Glaube ich nicht, in Russland oder Mazedonien dominiert nicht der Islam, dort ist das auch so.
          „Islam“ ist weniger transfeindlich als homophob.

          Ich will damit nur sagen, dass es Beispiele gibt, besonders wenn kein Geld für Hormone/Op da ist, wo der betroffene nicht sehr nach seinem erwünschten Geschlecht aussieht, es aber trotzdem „ist“.

  5. Jippiiiieeeeeh, Selbermach-Mittwoch. Endlich wieder den inneren „Hater“ von der Leine lassen…

    …in diesem Sinne, liebe Femis & Gendesens, nehmt das:

    Diesmal distanziere ich mich von allem gesagten, weil ich das Video selbst noch nicht ganz geguckt habe. Ich empfehle es aber als hörenswert weiter.

    Frau von Storch scheint Ahnung zu haben. Dafür spricht auch, dass sie aus Sicht der Grünen eine ganz ganz schlimme Person sein soll. Siehe hier (bei etwa 1:00):

    Von diesem Video distanziere ich mich übrigens auch (hihi), empfehle es aber zu Unterhaltungszwecken weiter!

    Disclaymer noch: Der gesamte Beitrag soll Gegenreklame gegen die Genderideologie und Gender Mainstreaming sein, aber nicht Wahlwerbung für oder gegen welche Partei auch immer.

    • Es sollte natürlich „Gendersens“ heißen, nicht Gendesens.

    • Beatrix von Storch hat in etwa so viel Ahnung wie Gabriele Kuby, also gar keine.
      Und lebt ein absolut maskulines/genderistisches Leben, nicht nur äußerlich, keine Mutterschaft, nur arbeiten, Karriere machen und den Ehemann in den Hintergrund drängen. Was nur in einer „genderisierten“ Welt überhaupt möglich ist, sonst müsste sie hinter dem Herd hocken und angehört werden würde sie höchstens als Vorsitzende ihres kirchlichen Damenstrickkurses.
      Aber diese Doppelmoral kennt man ja.

      • „Beatrix von Storch hat in etwa so viel Ahnung wie Gabriele Kuby, also gar keine.“

        Also viel. Bei Frau Kuby bin ich zwar nicht mit allem einverstanden, aber einen wertvollen Beitrag zur Debatte leistet sie auch. Frau von Storch kenne ich noch nicht so gut. Scheint aber eine gesunde Einstellung zu beknackten Ideologien zu haben.

        „Und lebt ein absolut maskulines/genderistisches Leben, nicht nur äußerlich, keine Mutterschaft, nur arbeiten, Karriere machen und den Ehemann in den Hintergrund drängen. Was nur in einer “genderisierten” Welt überhaupt möglich ist, sonst müsste sie hinter dem Herd hocken und angehört werden würde sie höchstens als Vorsitzende ihres kirchlichen Damenstrickkurses.
        Aber diese Doppelmoral kennt man ja.“

        Aber Du weißt beispielsweise nicht, warum sie keine Kinder hat. Es gibt auch Frauen, die ungewollt kinderlos bleiben. Aber selbst wenn sie eine Karrierefrau ist, darf sie doch Gender Mainstreaming kritisieren. Das ist doch noch lange keine Doppelmoral.

        • Kuby ist völlig irre.

          Ich finde es beängstigend, an was für Leute sich manche klammern, nur um irgendeinen „Promi“ zu haben, der gegen dasselbe ist gegen das sie auch sind.

          „Aber Du weißt beispielsweise nicht, warum sie keine Kinder hat.“

          Nö, aber ich weiß, dass eine traditionelle Frau mit traditionellen Frauenbild sich nicht derart karrieristisch und öffentlichkeitsgeil inszeniert.
          Wenn sie unfruchtbar ist, kann sie ja zuhause stricken, kochen, die Kinder von anderen betreuen oder sonst wie häuslich dienstbar sein, mussten Frauen früher bevor diese Emanzipationsquark losging ja auch.
          Stattdessen pickt sie sich die Rosinen raus und verkauft aber trotzdem dieses altbackene Bild (an das sie sich selber nicht hält). Sie nutzt also die Vorteile der Bewegung gegen die sie arbeitet. Schizo.

          „Aber selbst wenn sie eine Karrierefrau ist, darf sie doch Gender Mainstreaming kritisieren. Das ist doch noch lange keine Doppelmoral.“

          Doch, denn Karrierefrauen existieren in einem Anti-Gender-Frauenbild nicht. Denn Frauen können und wollen keine Karriere oder überhaupt Partizipation am Außen, das ist immerhin göttliches Naturrecht.

        • Die Störchin weiß präzise zu berichten, wie die US-Genderspinner 1995 vorgingen, um ihre Ideologie gegen die Vertreter der Dritten Welt (!) durchzusetzen. Das Video zeigt es.

          „Das ist doch noch lange keine Doppelmoral.“
          – Die Doppelmoral würde ich hier auch eher bei Atacama verorten. Warum muß eine Antifeministin vier KInder haben und Hausfrau sein?
          Konservative sind in der Regel meist modern; moderner als die Linksradikalen.

        • „Antifeministin vier KInder haben und Hausfrau sein?“

          Wenn sie alles was nicht traditionelles Frauenbild ist kritisiert, dann ja.
          Und wenn sie kein Problem damit hat, wieso ist sie dann gegen Gender oder leugnet das sogar? Denn wie gesagt, sie verkörpert selbst keine weibliche Geschlechtsrolle.

        • ät Ata:

          „Wenn sie alles was nicht traditionelles Frauenbild ist kritisiert, dann ja.“
          – Deine Interpretation. Wie wäre es mit Wahlfreiheit für Frauen, statt Druck, „Du mußt arbeiten gehen“?

        • @ Atacama

          „Wenn sie alles was nicht traditionelles Frauenbild ist kritisiert, dann ja.“

          Ihr geht es offenbar nicht um das traditionelle und das nichttraditionelle Frauenbild, sondern um die Gender-Ideologie und Gender Mainstreaming. Das wird doch aus ihrem Vortrag auch deutlich.

          „Und wenn sie kein Problem damit hat, wieso ist sie dann gegen Gender oder leugnet das sogar?“

          Weil sie halt vernünftigerweise gegen Ideologien und mit ihnen verknüpfte radikale staatliche Programme ist.

          „Denn wie gesagt, sie verkörpert selbst keine weibliche Geschlechtsrolle.“

          Das spielt doch überhaupt keine Rolle.

        • „Deine Interpretation. Wie wäre es mit Wahlfreiheit für Frauen, statt Druck, “Du mußt arbeiten gehen”?“

          Keine Frau muss arbeiten gehen.
          Aber die Aufgabe, einen Mann zu finden, der Lust hat, lebenslang ein zusätzliches Kind (das niemals auszieht und niemals selbstständig wird im Gegensatz zu den „eigentlichen“ Kindern) durch zu füttern, muss und darf die Frau schon selber bewältigen. Soll das der Staat erledigen? Wenn ja, wie?
          Und dürfen nur Frauen oder auch Männer diese Wahl treffen, da ja Wahlfreiheit herrscht, oder müssen Männer das althergebrachte Modell mitmachen damit das Wahl-Modell für die Frauen auch funktioniert?
          Wenn ja, ist das nicht radikal feministisch?

        • ät Ata:

          „Soll das der Staat erledigen? “
          – Mh? Du verdrehst die Dinge nun aber. Es ist ja gerade das Problem der Genderer, daß sie via Staat versuchen, die Frauen von Heim&Herd fernzuhalten!

        • Naja, wer soll es dann erledigen? Gott?
          Alle ledigen Männer stellen sich in eine Reihe und werden von arbeitsunwilligen Frauen ausgesucht und wer sich weigert, wird per Genickschuss exekutiert? Obwohl, das wäre dann ja wieder der Staat.
          Schwierig.
          Wie stellst du dir das denn vor?

        • es ist tatsächlich ein problem für die emanzipierte, arbeitscheue, fi**faule, feministische bewegte frau mittleren alters einen deppen zu finden, der sie heiraten will, @atacama.

          aber es gibt eine lösung: dem feminismus abschwören, lieb, fleißig und heiß sein. dann sollte es in jungen jahren auch mit dem nachbarn und dem kinderwunsch klappen.

          alternativ muss man sich halt allein durchs leben schlagen. davon muss man aber niemanden überzeugen. das wird einem aufgezwungen. wieso genau ist dieses modell so viel erstrebenswerter, dass du deine geschlechtsgenossinnen davon überzeugen willst?

          wer zu spät kommt und schlechte manieren hat, den bestraft das leben, @atacama.

        • „wer zu spät kommt und schlechte manieren hat, den bestraft das leben, @atacama.“
          – Ein weiser Satz.
          Ansonsten vertraue ich auf die Biologie, Atacama. Paarung und Fortpflanzung findet von ganz alleine statt. Da braucht es keinen politischen Aufpasser.

        • „Paarung und Fortpflanzung findet von ganz alleine statt“

          Jo. Man sieht es ja in der westlichen Welt, wie faul ihr Heteros bei der Fortpflanzung seid 😀

        • „Man sieht es ja in der westlichen Welt, wie faul ihr Heteros bei der Fortpflanzung seid “
          – Reiche schwule sind auch nicht besser. Oder willst Du 5 Kinder?
          Aber Du hast recht: Der überbordende Wohlstand und die moralische Dekadenz weiter Kreise führt in den Abgrund.

        • @Axel

          „Ansonsten vertraue ich auf die Biologie, Atacama. Paarung und Fortpflanzung findet von ganz alleine statt. Da braucht es keinen politischen Aufpasser.“

          Das ist klar, aber darum geht es ja bei der Diskussion nicht, sondern um das Zuhause Bleiben, wovon die Politik abhalten wolle.
          Wie Adrian schon anmerkt, klappt es eben nicht so einfach.
          Und das liegt sicher nicht an 150 Euro Herdprämie oder nicht.

          Ihr habt da so einen einfachen Schuldigen ausgemacht, den Feminismus, aber in Wahrheit ist das viel komplizierter.

        • @albert

          „es ist tatsächlich ein problem für die emanzipierte, arbeitscheue, fi**faule, feministische bewegte frau mittleren alters einen deppen zu finden, der sie heiraten will, @atacama.“

          Damit ist das Problem aber nicht gelöst. Wenn man meint, eine Frau muss die Wahl haben, dann muss man das doch irgendwie durchsetzen oder nicht? Deshalb frage ich: Wie stellt ihr euch das vor?
          Und die Frage, was mit den Männern ist, wurde auch noch nicht beantwortet? Sollen Männer diese Wahl auch haben? Wenn nicht, warum nicht? Wenn ja, wie durchsetzen?

          „alternativ muss man sich halt allein durchs leben schlagen. davon muss man aber niemanden überzeugen. das wird einem aufgezwungen. wieso genau ist dieses modell so viel erstrebenswerter, dass du deine geschlechtsgenossinnen davon überzeugen willst?“

          Ich versuche niemanden von irgendetwas zu überzeugen? Wo soll ich das getan haben? Ich stelle nur Fakten fest.
          Und es ist Fakt, dass niemand eine Frau davon abhalten will, nicht zu arbeiten. Vorausgesetzt, sie findet einen Mann (oder eine Frau) die ihr das ermöglicht. Oder soll der Staat das tun?
          Wo genau liege ich denn falsch deiner Meinung nach?

        • Immer noch keine Antwort? Das finde ich komisch.
          Hätte mich wirklich interessiert.

        • ät Ata:

          „Das ist klar, aber darum geht es ja bei der Diskussion nicht, sondern um das Zuhause Bleiben, wovon die Politik abhalten wolle.Wie Adrian schon anmerkt“

          – Tut sie ja auch mit Radikalen wie Schwesig, Leyen und Nahles in der Regierung. Der Kitaplatz wird fürstlich gefördert mit ca. 1.200,- ; für die Herdprämie gibt´s maue 150,-.
          Tja, warum wohl? Wenn man weiß, was Erzieher im Studium so lernen, kann man Schlüsse ziehen. Bei Pädagogen wird nämlich fleißig gegendert.

        • … bin „auf Arbeit“, @atacama und beschäftigt. Antwort kommt heute abend.

        • @Axel

          „– Tut sie ja auch mit Radikalen wie Schwesig, Leyen und Nahles in der Regierung. Der Kitaplatz wird fürstlich gefördert mit ca. 1.200,- ; für die Herdprämie gibt´s maue 150,-.“

          Du wunderst dich, warum ein Kitaplatz teurer ist als „zuhausebleiben“ und hältst das für eine Verschwörung?

          Davon mal abgesehen wird die Herdprämie Dr. Katja von Fürstenberg und Dr. med. Car-Gustav-Maria zu Fürstenberg oder Mittelschichtsleute kaum beeinflussen, sondern eher die, für die 150 Euro eine nennenswerte Summe ist.
          Bei denen wiederum besteht (leider) ein statistisches Übergewicht bei Dingen, die für Kinder nicht so besonders gut sind. Das betrifft Ernährung, Erzieuhung, Förderung, Bildung, Zukunftsperspektiven. Je älter, desto schwerer können Defizite ausgebügelt werden.
          Warum ich nicht sagen will, dass Leute mit wenig Geld sich schlecht um die Kinder kümmern im Einzelfall, es geht hier um statistische Verteilungen.
          Und dann besteht das Problem, dass es in dieser Gruppe statistisch vermehrt Leute gibt, die Kinderkriegen als schlichte Geldquelle benutzen. Ich könnte mir vorstellen, dass man da nicht zu viele Anreize schaffen will.

          Nein, ich habe bisher noch nicht mitbekommen, dass in Kindergärten gegendert wird. Ich habe bisher einige Male gearbeitet im kinder- und Jugendbereich, habe ich nicht mitbekommen.
          Den Kindern wurde die Wahl gelassen, bei manchen Dingen gab es geschlechtsspezifische Angebote, z.B bei Basteleien, was nicht explizit so genannt wurde.
          Also es wurde nicht gesagt „Die Jungen basteln die Drachenmaske und die Mädchen die rosa Schmetterlngsmaske“, sondern es wurde gesagt, dass jetzt etwas gebastelt wird und jeder kann sich ein Motiv aussuchen. Das einzige was mir zu dem Thema Geschlecht in Erinnerung geblieben ist, ist die Antwort auf meine Frage nach männlichen Erziehern. Die Eltern würden das nicht dulden.

        • hast du zum Beispiel mal daran gedacht, was passiert wenn ein Kind ohne jegliche Förderung, egal in Bezug auf was, motorische, kognitive, soziale, sprachliche Fähigkeiten eingeschult wird, weil seine Eltern die Herdprämie dem Kindergarten und der Vorschule vorgezogen haben?
          Oder das Kind zusätzlich noch religiös voll auf Linie gebracht haben?
          Wenn sie groß sind und das Kind in den Brunnen gefallen ist, heißt es dann wieder, die Gesellschaft ist Schuld.

        • @ Atacama

          Sag’s doch offen! Eltern sind schlecht für ihre Kinder, hier kann nur der Genderstaat für das Gute sorgen. Nur in staatlich_feministischer Genderobhut sind Kinder sicher und gut aufgehoben! Wird wohl so ähnlich in Nordkorea sein … nur statt Gender eben Kim. 🙂

        • problematisch oder falsch an deiner argumentation ist, dass du politische ziele mit der theorie/bild der realität vermischst. das muss man trennen. sprich man kann sich beispielsweise als ziel setzen den frauenanteil in MINT zu erhöhen. um nun die richtigen maßnahmen abzuleiten, sollte man die theorie heranziehen, die die abneigung der frauen am besten erklärt oder beschreibt. die gender-theorie tut das nicht. deswegen bewirkt sie nichts oder sogar das gegenteil.

          du hast recht, dass es im rahmen eines evolutions-biologischen modells, schwieriger wird geeignete maßnamen zu benennen. das ist aber lediglich ausdruck mangelnder phantasie. irgendeinem wird schon etwas einfallen und diese maßnahme greift dann.

          wir können uns gerne darüber unterhalten, ob es sinnvoll ist die wahlmöglichkeiten für die lebensentwürfe von männer und frauen zu erhöhen. darind sind wir uns wahrscheinlich einig, aber dies mit gender zu begründen oder die zu treffenden maßnahmen aus der gender-theorie abzuleiten, ist kontraproduktiv, da die gender-theorie falsch ist. die maßnahmen werden höchstwahrscheinlich nichts bringen oder die sache gar verschlimmern.

          die gender-theorie ist in diesem sinne simple. sie postuliert einfach, dass man alles frei wählen kann. daraus folgt, dass man es den leuten nur sagen muss und dann wird alles gut. das stimmt aber nicht. man ist zwar frei in seiner entscheidung, aber nicht in seinem wollen, wünschen und können. nicht jeder mag und kann 10 stunden vor dem bildschirm sitzen und programmieren, der eine steht auf titten und der andere auf hintern. diese präferenzen und neigungen sind nicht beliebig formbar, selbst wenn man sie rationalisiert. die gender-welt wäre vielleicht schöner und leichter, aber unsere welt ist eben nicht so.

      • @Atacama

        Du magst sie nicht besonders, nicht?

        Find das das was sie sagt durchaus Sinn ergibt.

        • Es ergibt auch Sinn, zu sagen, dass der Himmel blau ist, weil Gott ein blaues Bettlaken um die Erde gespannt hat, oder dass ich meine Hausaufgaben nicht dabei habe, weil mein Hund sie gefressen hat, deshalb ist das aber noch lange nicht richtig.

        • @ Atacama hat keine Argumente … :mrgreen:

        • … mindestens genauso so richtig wie das „sozial konstruierte geschlecht“, „rape culture“, „patriarchat“ und was den gendersens sonst noch einfällt, @atacama.

          aus einer falschen annahme lässt sich alles ableiten, wahres und falsches. nur weil du meinst die gender-theorie zu brauchen, um dein lebensentwurf zu rechtfertigen, macht den gender-quatsch nicht wahr.

          wer gegen gender ist, ist doch nicht dagegen, dass frauen karriere machen, sich gegen kinder entscheiden und polyamor leben. das bildest du dir höchstens ein. dazu braucht es keine genderisierte welt.

        • Doch, denn:
          Wer grundsätzlich gegen Gender ist bzw dessen Existenz leugnet, negiert Geschlechtsrollen.
          Bzw. negiert die (mögliche) Entkopplung von Geschlechtsrolle und Geschlecht, denn für diese Person gibt es zwischen diesen Dingen keinen Unterschied.
          Nach rein logischen Gesichtspunkten müssen sich also Genderleugner so verhalten, wie es der von ihnen als natürlich definierten Geschlechtsrolle entspricht.

          Ich brauche Gender nicht um irgendwelche Lebensentwürfe zu rechtfertigen. Ich sehe Gender nur einfach täglich und an etwas das ich sehen kann, glaube ich. Etwas zu sehen und deshalb seine Existenz anzuerkennen hat nichts mit Brauchen zu tun.

        • @ A

          Ich sehe Gender nicht täglich … eigentlich nie. Bin ich blind? Muss ich die Existenz von Gender trotzdem anerkennen?

          Genderleugner, ja das hat was! Wird sicher bald verboten diese Leugnerei!?

          Mal eine Frage, gab es Gender schon vor der Erfindung von Gender und warum hat’s keiner gemerkt, daß es diese wichtige Genderforschung nicht gab … Wie konnten die armen Deubel nur leben, damals?

        • @Atacama:

          „Es ergibt auch Sinn, zu sagen, dass der Himmel blau ist, weil Gott ein blaues Bettlaken um die Erde gespannt hat …“

          Dann würdest du also tatsächlich anerkennen wollen, dass die Erde keine Scheibe ist – und das Tischtuch am Ende keinen ‚Knicks‘ macht?

          Die Frage ist durchaus ernst gemeint, im Kontext dessen, was du so postulierst.

          „.. deshalb ist das aber noch lange nicht richtig“

          Nun, es liegt an dir, solch Unwissende wie mich, mal ordentlich aufzuklären und ‚durchzugendern‘.

          Insofern meine Bitte an dich: Belege doch anhand deiner Behauptung, dass diese Frau „irre“ ist (so waren deine Worte) – und überzeuge alle, die meinen, am Horizont von der Erde zu fallen, mit deinen Erkenntnissen.

          Ich warte gespannt auf deine fundierte Analyse.

        • Kein Interesse. Warum sollte ich Interesse haben, dich davon zu überzeugen?
          Eigentlich ist es ihre ganze Lebensgeschichte und Rethorik, aber den Vogel abgeschossen hat sie mit ihrer Harry Potter Analyse.

          Vielleicht ist sie auch kerngesund, wer weiß, siet wann muss man es belegen, bevor man im Internet Leuten Dinge unterstellt? Sie kann mich ja wegen Verleumdung verklagen wenn sie will.

        • da hast du etwas gänzlich falsch verstanden, @atacama. rein statistisch stellt man signifikante unterschiede im verhalten und vorlieben von frauen und männer fest. das ist eine korrelation. nun bemüht man sich diese zu erklären. hier gibt es verschiedene ansätze und meines erachtens ist der evolutions-biologische der erfolgreichste.

          das ist eine statistische aussage im mittel und besagt nichts über den einzelfall. jede einzelne frau und jeder einzelne mann können tun und lassen was sie wollen.

          die gender-theorie ist mit durch das „norwegian gender paradoxon“ falsifiziert. was du siehst, interpretierst du als sozial konstruierte geschlechterrollen. da deine theorie aber falsch ist, ist deine interpretation falsch, @atacama. es gibt alternative erklärungen.

        • @albert

          „die gender-theorie ist mit durch das “norwegian gender paradoxon” falsifiziert. was du siehst, interpretierst du als sozial konstruierte geschlechterrollen. da deine theorie aber falsch ist, ist deine interpretation falsch, @atacama. es gibt alternative erklärungen.“

          Du meinst „pränatales Testosteron“ usw.? Ist geprüft worden, ob das auf Storch zutrifft?
          Und wenn, Testosteron ist ja eher dem männlichen zugeordnet, ein Mensch der viel davon hat müsste also automatisch (biologisch) männlicher sein.
          Dann ist Storc eben nicht gender männlich, sondern biologisch männlich.
          Dann muss sie das aber klar machen und nicht von weiblichen und männlichen Geschlechtsrollen reden, zumindest sagen, dass sie eine männliche Geschlechtsrolle lebt, weil sie biologisch sehr männlich ist (was ihre reaktionäre Betrachtung von Geschlecht dann wiederum ad absurdum führen würde).

        • niemand muss erklären oder sich rechtfertigen, wenn er vom statistischen mittel abweicht, @atacama. darüber hinaus determiniert das pränatale testosteron ja nicht alles, denn sonst wäre die korrelation eins. andere faktoren haben noch einfluss.

      • ät Alberto:

        „wer gegen gender ist, ist doch nicht dagegen, dass frauen karriere machen, sich gegen kinder entscheiden und polyamor leben. “
        – Eben. Die wahren Liberalen sind wir Konservativen. Die politkorrekten Genderer sind die intolerantesten, autoritätsten und verbohrtesten Menschen, de ich kenne.

        • „Die wahren Liberalen sind wir Konservativen.“

          Da lachen ja die Gender-Hühner.

        • Tja, ich schreibe Dir nicht autoritär vor, was Du gut zu finden hast und was Du zu sagen hast. Oder?

    • ät Matthias:

      Das ist das AfD-Video aus HH, richtig? Die Störchin ist wirklich gut informiert. Wenn alle Deutschen diese Infos wüßten, wäre die Toleranz dieses Gespinnes sicherlich geringer.

      Ich muß sagen, daß die AfD-Leute meist wirklich nur Vernünftiges zu sagen haben, wenn man mal von der skurrilen Putin-Begeisterung absieht.
      Auch in meiner Stadt hingen sehr auf den Punkt gebrachte Plakate. Allerdings nicht lange, weil Juhuu-Terris gewalttätige Genossen die Dinger schnell abgerupft haben.

      Terri ist wirklich eine Peinlichkeit sondergleichen. „Die Storch ist doch homophooob!“ Man merkt richtig, was sie für ein behütetes Bürgertöchterchen ist. Richtiges Mädchen, immer alles gepudert bekommen, keine Lebenserfahrung, plappert alles nach, was die Kinder in ihrer Clique ihr erzählten. Wieso ist die eigentlich von den Grünen auf die Liste genommen worden?
      Hat wohl den richtigen Stallgeruch….

      • @ Axel

        „Das ist das AfD-Video aus HH, richtig?“

        Yepp.

        „Die Störchin ist wirklich gut informiert. Wenn alle Deutschen diese Infos wüßten, wäre die Toleranz dieses Gespinnes sicherlich geringer.“

        Das sehe ich auch so.

        „Ich muß sagen, daß die AfD-Leute meist wirklich nur Vernünftiges zu sagen haben, wenn man mal von der skurrilen Putin-Begeisterung absieht.“

        Ja, zumindest mal, wenn es um die Genderei geht. Ansonsten ist es aus meiner Sicht teils/teils. Weiß nicht recht. Die AfD könnte für eine Protestwahl eine gute Wahl sein.

        Von der Putin-Begeisterung hatte ich nix mitgekriegt.

        „Auch in meiner Stadt hingen sehr auf den Punkt gebrachte Plakate. Allerdings nicht lange, weil Juhuu-Terris gewalttätige Genossen die Dinger schnell abgerupft haben.“

        Die Grünen werden teils sogar mit der SA verglichen, zumindest der Jugendverband von denen. Soooo schlimm wie das braune Original werden sie nicht sein, aber da war auch von gewalt die Rede…

        „Terri ist wirklich eine Peinlichkeit sondergleichen. “Die Storch ist doch homophooob!” Man merkt richtig, was sie für ein behütetes Bürgertöchterchen ist. Richtiges Mädchen, immer alles gepudert bekommen, keine Lebenserfahrung, plappert alles nach, was die Kinder in ihrer Clique ihr erzählten. Wieso ist die eigentlich von den Grünen auf die Liste genommen worden?“

        Keine Ahnung, warum und warum sie so ist.

        „Hat wohl den richtigen Stallgeruch….“

        DAS wäre eine plausible Erklärung. Der ihr Juhu & Winkewinke-Video ist jedenfalls echt der Hammer.

        • „Von der Putin-Begeisterung hatte ich nix mitgekriegt. “

          Dann lies dir ihre Aussagen zum Thema Homosexualität oder Geschlechtsrollenfreiheit durch. Das ist EXAKT so wie in Russland, nur bisher fressen sie noch etwas Kreide und ich gehe jede Wette ein, dass genau das das letztendliche Ziel ist.
          Deshalb versuchen die ja so viel Connections nach Russland oder generell Osteuropa zu knüpfen und treten dort auf.

          Allerdings scheint die afd sich ja im Moment selber zu zerlegen. Mal abwarten.

        • ät Matthias:

          Gleich kommt ne Mail.

          „Die AfD könnte für eine Protestwahl eine gute Wahl sein.“
          – Das auf jeden Fall. Und zwar so lange, wie die CDU-CSU ihre Konservativen rausekelt und sogar linke Positionen nachquatscht. Und üble Gestalten wie Claudia Roth mit Verdienstorden behängt.

          „Von der Putin-Begeisterung hatte ich nix mitgekriegt.“
          – Zum Glück. Aber leider hat Gauland entsprechende Sprüche parat. Selbes gilt für Pegida; die werden ja auch immer von „Rußland-heute“ übertragen.

          „Die Grünen werden teils sogar mit der SA verglichen, zumindest der Jugendverband von denen. “
          – SAntifa liest man häufig. Die Jungen Grünen auch? Bescheuert sind die aber auf jeden Fall. Kennst Du die Szene mit der grünen Studierx im Fim „Unter Linken“? Herrlich!

        • ät Ata:

          „Deshalb versuchen die ja so viel Connections nach Russland oder generell Osteuropa zu knüpfen und treten dort auf.“
          – Kontakte nach Rußland wegen der Homophobie? Da entwickelt wohl jemand eine kleine Verschwörungstheorie…

          Beweis bitte die Homophobie von Storch!

        • @ Axel

          „Gleich kommt ne Mail.“

          Ach ja, stimmt ja, wir wollten ja noch den Staatsstreich und den Marsch auf Berlin besprechen…(hihi)

          „“Die AfD könnte für eine Protestwahl eine gute Wahl sein.”
          – Das auf jeden Fall. Und zwar so lange, wie die CDU-CSU ihre Konservativen rausekelt und sogar linke Positionen nachquatscht. Und üble Gestalten wie Claudia Roth mit Verdienstorden behängt.“

          Claudia Roth, so habe ich mal gelesen, sei die deutsche Ausgabe von Lisa Simpson.

          „“Von der Putin-Begeisterung hatte ich nix mitgekriegt.”
          – Zum Glück. Aber leider hat Gauland entsprechende Sprüche parat. Selbes gilt für Pegida; die werden ja auch immer von “Rußland-heute” übertragen.“

          Keine Ahnung.

          „“Die Grünen werden teils sogar mit der SA verglichen, zumindest der Jugendverband von denen. ”
          – SAntifa liest man häufig. Die Jungen Grünen auch? “

          Hab ich mal gelesen.

          „Bescheuert sind die aber auf jeden Fall.“

          Natürlich sind die bescheuert. Auf der ihrem Aufnahme-Formular hat man bei „Geschlecht“ die Wahl zwischen „weiblich“ und „nicht weiblich“.

          „Kennst Du die Szene mit der grünen Studierx im Fim “Unter Linken”? Herrlich!“

          Kenne ich noch nicht.

        • „Die
          Alternative für Deutschland
          hält die
          politisch-bürokratische und rechtliche Förderung bzw. die aktive massenmediale Werbung für Empfängnisverhütung, Abtreibung und homosexuelles Verhalten für unvereinbar mit den vitalen Interessen der Deutschen.

          e.
          Die Alternative für Deutschland
          hält einen Sexualkundeunterricht für Kinder und Jugendliche, der „zu sexuellem Experimentieren ermutigen soll“,für einen sittenwidrigen Eingriff in die Kinderseelen und für eine schwere Störung der natürlichen physisch-psychischen Entwicklung junger Menschen.

          Benenne mir bitte die Unterschiede zu Russland.

        • ät Ata:

          Geile Broschüre, danke.

          „Werbung für Empfängnisverhütung, Abtreibung und homosexuelles Verhalten“
          – Werbung für Abtreibung sollte unterlassen werden. Ich werbe auch nicht für Todesstrafe.
          Das mit den Kondomen soll wohl dem Anwachsen des deutschen Volkes dienen. Na ja, etwas naiv.
          Und daß nicht für Hetero- oder Homosexualität geworben werden soll, versteht sich von selbst. Der Staat ist keine Lobbymaschine für Lebensentwürfe.

          In Putin geht man fürs schwule Demonstrieren in den Bau. Unterschied zu Deutschland?

        • @ Atacama

          In Russland werden Homos auf ihrer Demo angegriffen, wenn mich nicht alles täuscht sogar von der Polizei.

          Damit hat die AfD überhaupt nichts zu tun. Sie wollen nur nicht, dass „aktive massenmediale Werbung für Empfängnisverhütung, Abtreibung und homosexuelles Verhalten“ gemacht wird.

          Deshalb haben sie aber nichts gegen Homos, nichts gegen Pille & Kondom. Sie wollen aber keine Werbung dafür sehen.

          Das ist doch nicht mit Russland vergleichbar.

          Und Werbung für Abtreibungen ist nun wirklich nicht vereinbar mit den vitalen Interessen der Deutschen, schon gar nicht derjenigen Deutschen, die noch an der Nabelschnur hängen.

        • @matthias

          „Damit hat die AfD überhaupt nichts zu tun. Sie wollen nur nicht, dass “aktive massenmediale Werbung für Empfängnisverhütung, Abtreibung und homosexuelles Verhalten” gemacht wird.“

          Warum das denn nicht? Was könnte man sinnvollerweise gegen Empfängnisverhütung haben? Warum soll dafür nicht geworben werden?
          Und was ist in dem Zusammenhang überhaupt werben?
          Für homosexuelles Verhalten kann man ja eigentlich nicht wirklich werben, man ist homosexuell oder man ist es nicht (gilt auch für die Abstufungen in der Bisexualität)

          „Deshalb haben sie aber nichts gegen Homos, nichts gegen Pille & Kondom. Sie wollen aber keine Werbung dafür sehen.“

          Weil sie eben was dagegen haben

        • Omg seid ihr naiv. Ich bin gerade ernsthaft ein bisschen geschockt. Antworte später.

        • Wo genau läuft im TV Werbung für Abtreibung oder Pille oder Homosexualität?
          Bitte mal ein paar deutsche Youtubebeispiele bringen.

        • Ich gehe stark davon aus, dass die AfD Werbung für heterosexuelles Verhalten sehr begrüßen würde. Zumindest, wenn es ohne Empfängnisverhütung geschieht.

        • Achso und dass euch an dieser Aufzählung: „Empfängnisverhütung, Abtreibung, homosexuelles Verhalten“ nichts auffällt, setzt eurer Naivität die Krone auf.

        • *Die Alternative für Deutschland hält die
          politisch-bürokratische und rechtliche Förderung bzw. die aktive massenmediale Werbung für Empfängnisverhütung, Abtreibung und homosexuelles Verhalten für unvereinbar mit den vitalen Interessen der Deutschen.*

          Da ist dann auch nur ein kleiner Schritt bis zum Mutterkreuz. -.-
          Ernsthaft, keine Werbung für Abtreibung? Für homosexuelles Verhalten? Für Empfängnisverhütung???

          Lieber Matthes, wieso sollten sie „Werbung“ verbieten wollen wenn sie nix dagegen hätten.
          Ich hab echt wieder so nen Forrest Gump Moment.

        • In Russland nennen sie es

          „Betrunkensein, Drogen und nicht traditionelle sexuelle Verhältnisse „

        • ät Matthias:

          „Staatsstreich“
          – Pschhhht, mensch! 🙂

          Guck mal das schöne Video hier: https://www.youtube.com/watch?v=WDl8DwCOdtQ

          DAS kennst Du nicht? Dann jetzt aber!

        • Marenlein, heiß&jung:

          „Da ist dann auch nur ein kleiner Schritt bis zum Mutterkreuz.“
          – Da ersetzt die Nazikeule mal wieder die Argumente….

        • @ Axel

          Ich schlage vor, du unterlässt ab jetzt jegliche Abwertungen oder Anspielungen, wenn du Maren ansprichst.
          Ich werde auf deine frauenfeindlichen Tendenzen ab jetzt genauso einen Blick haben und sie kritisieren wie bei deinen männerfeindlichen Tendenzen.
          Auch auf latente oder offene Homophobie werde ich bei dir verstärkt ein Auge werfen.
          Warten wir mal ab, ob es langfristig gelingt, dass du ein zivilisiertes Verhalten lernst.

        • Mathias Axel

          In Russland gab es auch erst einen propdgandistischen Aufbau der jetzigen Zustände (auch wenn Homosexuelle nie „beliebt“ waren, aber die Verhältnisse waren nicht so wie heute), es wird gemutmaßt, um dem Volk einen Feind im eigenen Land zu geben. Dagegen kann man als Normalbürger aktiv vorgehen, die Politik macht sich beliebt durch das einfache Bekämpfen dieser „hochgefährlichen“ Gruppe (die sich in Wahrheit natürlich mangels Zahl und Vernetzung (denn homosexuelle sind nicht so wie ethnische Gruppen) icht wehren kann, also ist es völlig risikoloses Image Aufpolieren und Tatkraft Zeigen), da man „Kinder“ ins Spiel bringen kann, findet man schnell Unterstützung UND man kann gleichzeitig noch eine Front gegen „den Westen „aufbauen, denn schließlich sind homosexuelle westlich und damit zusätzlich zu ihrer Sexualität noch durch ihre Sexualität eine Art Vaterlandsverräter. UND man kann die Orthodoxe Kirche auf seine Seite bringen.

          Und nachdem geklärt war, dass Homosexuelle all diese schlimmen Dinge (russische Familie vernichten, Kinder verderben usw.) wollen, war es doch völlig klar, dass Demonstrationen angegriffen werden.

          Das alles unterscheidet sich wenn überhaupt nur marginal von der AFD Rethorik (wenn ja, dann benenne man mir Unterschiede) und ich gehe stark davon aus, dass die AFD auch kein neutrales oder positives REden über Homosexualität erlauben würde, insbesondere nicht in Hör- oder Leseweite von Minderjährigen, denn das wäre Werbung.

          Dass sie Homosexualität als eines von mehreren „Lastern“ die schlecht für das deutsche Volk sind einreiht, um zu demonstrieren, wie wenig sie das als reale Liebes- oder Sexualbeziehungen zwischen realen, real empfindenden Menschen ansehen bzw. als reale sexuelle Orientierung (nicht mal Orientierung schreiben sie: Es ist für sie nur ein „Verhalten“), zeigt ihre Einstellung so dermaßen deutlich.
          Dass ihr das als verschwörungstheorie abtut und völlig arglos tut finde ich erschreckend oder tut ihr nur so?

        • @ Christian

          „Warum das denn nicht? Was könnte man sinnvollerweise gegen Empfängnisverhütung haben?“

          Nichts.

          „Warum soll dafür nicht geworben werden?“

          Die Frage ist ja, wer in welchem Umfang und Zusammenhang in welcher Situation dafür Werbung macht. Wenn z.B. die Verhütungsmittel beworben werden, um Gender Mainstreaming zu unterstützen, Tja, dann finde ich es vernünftig, dagegen zu sein.

          „Und was ist in dem Zusammenhang überhaupt werben?“

          Vermutlich staatliche Programme und „Bildungs“-Pläne?

          „Für homosexuelles Verhalten kann man ja eigentlich nicht wirklich werben, man ist homosexuell oder man ist es nicht (gilt auch für die Abstufungen in der Bisexualität)“

          Eben, kann man nicht, also sollte auch keiner für eine solche sinnlose Werbung Geld ausgeben.

          „“Deshalb haben sie aber nichts gegen Homos, nichts gegen Pille & Kondom. Sie wollen aber keine Werbung dafür sehen.”

          Weil sie eben was dagegen haben“

          Gegen Verhütungsmittel wird die AfD nichts haben. Außer dagegen, dass sich Kinder von der Schule aus Kondome kaufen sollen, als Hausaufgabe. Gegen Homos haben leider einige Menschen was, aber das, was die AfD da geäußert hat, verstehe ich nicht als Homophobie. Die sind vermutlich nur gegen die albernen und radialen „Bildungs“-Pläne – in Sachen Homosexualität sind die ja auch ziemlich unbrauchbar. So verstehe ich es jedenfalls. Die sind einfach nur gegen Gender Mainstreaming.

        • @ Axel

          „“Staatsstreich”
          – Pschhhht, mensch! :-)“

          Oh sorry, das war ja geheim!!! (HA HA HA HA HA)

          „Guck mal das schöne Video hier: https://www.youtube.com/watch?v=WDl8DwCOdtQ

          DAS kennst Du nicht? Dann jetzt aber!“

          Ja, wirklich gut. Vergewaltiger_innen*. Vergewaltixe. Wie auch immer.

          Es ist echt kaum zu glauben, dass „Wissenschaftler“ und Politiker sowas überhaupt ernst meinen.

          Aber sie meinen es ernst.

        • ät Leszek:

          Bist angefressen, weil ich neulich Deinen herablassenden Paternalismus kritisiert habe, ja? Und willst Dich nun rächen. Du bist also kein hehrer Moralist, als den Du Dich immer darstellst, sondern eine Haßkappe.

          Zu Jung&heiß: Vor einiger Zeit habe ich das P-Wort nicht ausgeschrieben. Daraufhin hat sich Maren über mich lustig gemacht, und gemeint, sie wolle f… Tja, jung&heiß, wie meine Mieze, wenn sie, wie jetzt im Frühjahr, rollig ist.

          Falls da eine versteckte Drohung bzgl. Deiner „Vernetzung“ im Subtext gewesen sein soll: Ich bin auch vernetzt. Ich war vier Monate Sani beim KSK in Afganisthan. Mehr brauche ich wohl nicht zu schreiben.

        • „Die Frage ist ja, wer in welchem Umfang und Zusammenhang in welcher Situation dafür Werbung macht. Wenn z.B. die Verhütungsmittel beworben werden, um Gender Mainstreaming zu unterstützen, Tja, dann finde ich es vernünftig, dagegen zu sein. “

          Wie in Gottesnamen soll man denn Verhütungsmittel bewerben um Gendermainstreaming
          (Gender-Mainstreaming, bedeutet, die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern bei allen Entscheidungen auf allen gesellschaftlichen Ebenen zu berücksichtigen, um so die Gleichstellung der Geschlechter durchzusetzen)
          zu unterstützen?

          Und es geht um generelles Werbeverbot, zumindest sind in diesem Plan keine Ausnahmen (es sei denn, es unterstützt kein Gendermainstreaming).
          Ausnahmen die du zulassen würdest, sind völlig unerheblich für Christians Frage.

          „Eben, kann man nicht, also sollte auch keiner für eine solche sinnlose Werbung Geld ausgeben. “

          Wer tut das denn?

          „Gegen Verhütungsmittel wird die AfD nichts haben“

          Doch, sonst stünde da ja nicht „Empfängnisverhütung“.

          Mal ehrlich du forderst ständig seriöse Quellen und Belege und jetzt versuchst du mit „Die werden schon nicht….“ anzukommen?

          „Gegen Homos haben leider einige Menschen was, aber das, was die AfD da geäußert hat, verstehe ich nicht als Homophobie. Die sind vermutlich nur gegen die albernen und radialen “Bildungs”-Pläne – in Sachen Homosexualität sind die ja auch ziemlich unbrauchbar. So verstehe ich es jedenfalls. Die sind einfach nur gegen Gender Mainstreaming.“

          Die wollen einfach Kinder schützen, so wie Putin.

          Und deshalb wollte Lucke auch, dass Hitzlsperger wenn er über seine Sexualität redet noch anmerkt, dass die traditionelle Familie das Standbein der Gesellschaft ist oder so.

        • ät Atacama:

          „Dagegen kann man als Normalbürger aktiv vorgehen, die Politik macht sich beliebt durch das einfache Bekämpfen dieser “hochgefährlichen” Gruppe “
          – Dito. Ich gehe davon aus, daß Putin das Schwulenthema bemüht, um den Volkszorn von sich auf andere zu lenken. Das Arschloch.
          Daher ist der Vergleich zur AfD reichlich bemüht. Du wirst in der AfD auch Halbnazis und Schwulenfeinde finden. So wie Du Antisemiten in der Linkspartei und bei den Grünen findest. Die allgemeine AfD-Linie geht aber in Richtung Anti-Genderismus. Und das kann uns nur guttun.

        • bei deinen kommentaren, @atacama, fällt es mir auch schwer irgendein klares argument zu finden auf das man antworten könnte. willkommen im klub.

        • @ Axel

          „Bist angefressen, weil ich neulich Deinen herablassenden Paternalismus kritisiert habe, ja? Und willst Dich nun rächen. Du bist also kein hehrer Moralist, als den Du Dich immer darstellst, sondern eine Haßkappe.“

          Ich werde dir nur behilflich sein, deinem selbst geäußerten Anspruch einer kritischen Haltung zu „patriarchalisch-frauenfeindlichen“ Tendenzen auch in deinem Verhalten zu entsprechen. Freu dich einfach über meine Unterstützung.

          „Zu Jung&heiß: Vor einiger Zeit habe ich das P-Wort nicht ausgeschrieben. Daraufhin hat sich Maren über mich lustig gemacht, und gemeint, sie wolle f… Tja, jung&heiß, wie meine Mieze, wenn sie, wie jetzt im Frühjahr, rollig ist.“

          Wie du darauf gekommen bist, ist völlig egal. Ab jetzt ist eben Schluss damit.

          „Falls da eine versteckte Drohung bzgl. Deiner “Vernetzung” im Subtext gewesen sein soll: Ich bin auch vernetzt. Ich war vier Monate Sani beim KSK in Afganisthan. Mehr brauche ich wohl nicht zu schreiben.“

          Na das ist ja toll, für unser Thema aber völlig irrelevant.

        • ät Matthias:

          „Ja, wirklich gut. Vergewaltiger_innen*. Vergewaltixe. Wie auch immer.
          Es ist echt kaum zu glauben, dass “Wissenschaftler” und Politiker sowas überhaupt ernst meinen.
          Aber sie meinen es ernst.“

          Negatives ist bei denen ja immer männlich. Meist zu Recht, wie das schöne Wort Kinderschänder*#Innen zeigt. 🙂 Dafür alles Positive immer zu verweiblichen, stimmt dafür überhaupt nicht. Staatssekretär*#Innen.

          Hab neulich irgendwo ein schönes Zitat gelesen: „Das Absurde ist die Dummheit der Intellektuellen.“ Sinngemäß.

        • ät Leszek, Paternoster:

          „Freu dich einfach über meine Unterstützung.“
          – Klingt irgendwie ein bißchen nach NKWD.

          „Ab jetzt ist eben Schluss damit.“
          – Ein autoritärer Anarchist. Da haben wir´s. Sperrst Du mich?

          „Na das ist ja toll, für unser Thema aber völlig irrelevant.“
          – Nur, so lange unsere Debatten in silico bleiben und nicht in vivo fortgeführt werden. Zum Beispiel auf meiner Hauswand oder meinem Auto, wenn es ihm sehr heiß wird.

        • *zu Jung&heiß: Vor einiger Zeit habe ich das P-Wort nicht ausgeschrieben. Daraufhin hat sich Maren über mich lustig gemacht, und gemeint, sie wolle f… Tja, jung&heiß, wie meine Mieze, wenn sie, wie jetzt im Frühjahr, rollig ist.*

          Axel bist du so eine widerliche Klemmschwester, dass dir echt jegliche gesunde Beziehung zu Sexualität abhanden gekommen ist?
          Einerseits traust du dich als erwachsener Mann nicht „Penis“ zu sagen, meinst aber hier den Dicken zu markieren indem du jemand Weibliches mit deinen (wirklich merkwürdigen, ich meine, deine KATZE?) Sexfantasien zu belästigen?

        • „Und daß nicht für Hetero- oder Homosexualität geworben werden soll, versteht sich von selbst. Der Staat ist keine Lobbymaschine für Lebensentwürfe.“

          Gut, dann verlange ich von jetzt an

          – die Streichung sämtlicher Zahlungen für Ehepaare einschließlich Kinder, dem sichtbarsten Podukt der heterosexueller Lebensentwürfe
          – die Streichung kassenärtzlicher Leistungen für Verhütungsmittel und Geschlechtskrankheiten
          – das Verbot von heterosexuellen Liebes- und Beziehungsfilmen sowie Produktreklame im öffentlich-rechtlichen Fernsehen
          – das Verbot heterosexueller Zuneigungsbekundungen sowie ein Verbot der Produktreklame mit und Informationen über Heterosexualität im öffentlichen Raum
          – die Beendigung des Sexualkundeunterrichts und der Aufklärung und Information über Liebe, Ehe und Familie an Schulen

        • ät Marenlein, klein&fein:

          „Axel bist du so eine widerliche Klemmschwester, dass dir echt jegliche gesunde Beziehung zu Sexualität abhanden gekommen ist?“
          – Jaja, aber ich bin frauenfeindlich etc.
          Bist ne richtige kleine Haterin, Maren.
          Was Du mir schon an den Kopf geschmissen hast, übersteigt mein Gemeinheits-Niveau deutlich.

        • @ Axel

          Das wäre jetzt eigentlich eine gute Gelegenheit gewesen, dich bei Maren zu entschuldigen.
          So weit bist du vielleicht noch nicht, aber mindestens solltest du dich bemühen deinen vergangenen Aussetzern keine weiteren mehr hinzuzufügen.

          „Bist ne richtige kleine Haterin, Maren.“

          Unsinn Axel, reine Projektion.
          Maren ist wirklich ein sehr netter Mensch.

        • ät Leszek:

          „Das wäre jetzt eigentlich eine gute Gelegenheit gewesen, dich bei Maren zu entschuldigen.“
          – Und sie sich bei mir, Du Dich bei Miria…

          „Maren ist wirklich ein sehr netter Mensch.“
          – Sie hat ja auch die richtige Gesinnung. Sympathie ist eine Funktion von ideologischer Übereinstimmung.

        • @lezsek, das thema frauenschutz hast du erst kürzlich für dich entdeckt, nicht wahr? ist jedenfalls sehr angenehm deine kommentare dazu zu lesen: keine wall-of-text, keine strömungen und subströmungen und endloses zitieren von einschlägiger literatur. weiter so!

          findest du nicht, dass @atacamas gender-weltbild belegt, dass es wie bei marx, engels, mao und macuse – #BringBackOurRoslin – im kern um kulturmarxismus handelt? 😀

        • ät AdriaX:

          „– die Streichung sämtlicher Zahlungen für Ehepaare einschließlich Kinder, dem sichtbarsten Podukt der heterosexueller Lebensentwürfe
          ….“

          Du verdrehst die Dinge gerne, daß sie in Dein Genderversum passen, gelle?
          Der Staat ist dazu da, die Bevölkerung zu versorgen und zu schützen. Wenn es Kinder und Familien gibt, und das ganz natürlicherweise, muß sich um die gekümmert werden.

        • „Der Staat ist dazu da, die Bevölkerung zu versorgen und zu schützen.“

          Na schön. Dann ist er auch dafür da, Homos zu versorgen und zu schützen.

        • @ albert

          „das thema frauenschutz hast du erst kürzlich für dich entdeckt, nicht wahr?“

          Ich kritisiere sowohl Männerfeindlichkeit als auch Frauenfeindlichkeit und dass bereits seit meinem ersten Kommentar auf diesem Blog.
          Allerdings hat Axel kürzlich deutlich signalisiert, dass es ihm wichtig ist sich von seinen patriarchalisch-frauenfeindlichen Tendenzen zu befreien und daher unterstütze ich ihn jetzt gezielt dabei.

          „ist jedenfalls sehr angenehm deine kommentare dazu zu lesen: keine wall-of-text, keine strömungen und subströmungen und endloses zitieren von einschlägiger literatur. weiter so!“

          Tja Albert, du hast eben etwas Probleme mit dem wissenschaftlichen Arbeiten, da muss man das so machen.

        • ät Adr:

          „Dann ist er auch dafür da, Homos zu versorgen und zu schützen.“
          – Wenn Homohasser Dich verhauen, kommt die Polizei. Dein alternatives Lebensmodell darfst Du aber schön selbst planen.

        • ät Leszek:

          „Allerdings hat Axel kürzlich deutlich signalisiert, dass es ihm wichtig ist sich von seinen patriarchalisch-frauenfeindlichen Tendenzen zu befreien und daher unterstütze ich ihn jetzt gezielt dabei.“
          – Mach mal. Ich warte übrigens immer noch auf einen Kommentar zum Thema Ffm.

        • @ Axel

          „– Und sie sich bei mir, Du Dich bei Miria…“

          Projektion und Verantwortungsverschiebung solltest du versuchen zu vermeiden. Es wird dir schwer fallen, dich zu ändern, wenn du nicht bereit bist dich mit deinem frauenfeindlichen Verhalten kritisch auseinanderzusetzen.

          „– Sie hat ja auch die richtige Gesinnung.“

          Also zwischen Sozialdemokratie und libertärem Sozialismus, Verdi und Anarcho-Syndikalismus, pragmatisch orientiertem Alltagsfeminismus und linkem Maskulismus gibt es schon ein paar Unterschiede.

          „Sympathie ist eine Funktion von ideologischer Übereinstimmung.“

          Das ist aber eine sehr einseitige und reduktionistische Sympathie-Theorie. Stattdessen solltest du versuchen zu lernen Maren besser zuzuhören und auf die Teilwahrheiten in ihrem Weltbild zu achten.
          Übrigens reagieren viele Menschen freundlicher, wenn man auch freundlicher zu ihnen ist. Probier doch mal aus, dich einen ganzen Tag lang gegenüber Frauen freundlich zu verhalten.

        • Lesz:

          „Projektion und Verantwortungsverschiebung solltest du versuchen zu vermeiden. “
          – Nachdem Dir Paternalismus gegenüber Miria bescheinigt wurde, trieft Dein Kommentar nur so davor,
          Frauen sind was Wunderbares!
          OK, Judith Butler, Anita Sark, Luise Pusch und Maren nicht so.

          Was ist mit Frankfurt?

        • @ Axel

          „Frauen sind was Wunderbares!“

          Das Hin- und Herschwanken zwischen Dämonisierung und Idealisierung zeigt nur, dass es dir offenbar noch schwer fällt Frauen als normale Mitmenschen wahrzunehmen, die weder Teufel, noch Engel sind.

          „Was ist mit Frankfurt?“

          Was willst du diesbezüglich denn genau wissen?

        • Das ist eben die Konsequenz des allgemeinen Relativismus und Kosntruktivismus, da sagen dann halt die Russen (und Kroaten und Inder usw.): Wir wollen hier keine Homos, das passt nicht zu unserer Kultur und Identität, und wer uns was anderes erzählen will, ist ein Eurozentriker und westlicher Imperialist.

          Der Philosoph Alexander Dugin, einer der theoretischen Köpfe hinter Putin, sagt das ganz deutlich:

          „Er habe übrigens garnichts gegen bärtige Frauen in Österreich. Die Genderlehre habe darin recht, dass das Geschlecht nicht biologisch determiniert sei. Doch statt durch den Willen des Individuums wie im Westen entscheide in Eurasien die Gesellschaft über jemandes Geschlecht. Als Beispiel erinnert er an den historischen Brauch, Sklaven zum Zeichen ihrer Nichtmännlichkeit Röcke anzuziehen.“ („Auf diesen Mann hört Puitn“, FAZ v. 16.06.2014)

          An sowas haben die Erfinder der Gender-Bildungspläne natürlich nicht gedacht. Immer wieder diese Naivität, sich im namen einer universalistischen Moral (Menschenrechte usw.) auf einen allgemienen Relativismus zu berufen.

        • @ El_Mocho

          „An sowas haben die Erfinder der Gender-Bildungspläne natürlich nicht gedacht. Immer wieder diese Naivität, sich im namen einer universalistischen Moral (Menschenrechte usw.) auf einen allgemienen Relativismus zu berufen.“

          Die Bildungspläne zielen m.W darauf ab, vom Mainstream abweichende individuelle Lebensweisen und Seinsformen als gleichrangig und gleichwertig anzuerkennen. Sie also aus einer konkurrenzbasierten Hierarchisierung rein aufgrund des Seins rauszunehmen.

          Individuelle Konkurrenz ist nur dann erwünscht, wenn sie ökonomisch verwertbar ist. Jede andere Form von Konkurrenz ist ein Störfaktor für das System.

          Nachvollziehbar, dass Dugin als Apologet eines klerikalfaschistischen, antikapitalistischen Systems Zuweisungen (von Rollen, von Ressourcen, vom Recht auf Leben) von oben als Mittel der Kontrolle und Steuerung sinnvoll findet.

        • @PeterMüller

          „…. dass Dugin als Apologet eines klerikalfaschistischen, antikapitalistischen Systems“

          sich der Meinung anschliessen kann (s.Zitat faz, Mocho, oben):

          „Die Genderlehre habe darin recht, dass das Geschlecht nicht biologisch determiniert sei.“

          ist aber sehr interessant, da zutiefst bezeichnend.

        • ät Leszek:

          „Das Hin- und Herschwanken zwischen Dämonisierung und Idealisierung zeigt nur, dass es dir offenbar noch schwer fällt Frauen als normale Mitmenschen wahrzunehmen, die weder Teufel, noch Engel sind.“
          – Jaja, Heilige oder Hure…. Wo habe ich denn Frauen allgemein verteufelt? Meine Gemeinheiten gegenüber Anne W. oder Marnlein sind sehr individuell. Ihr Linken dürft nicht immer so in Gruppen denken. Erst recht nicht als Anarchist.

          “Was ist mit Frankfurt?Was willst du diesbezüglich denn genau wissen?“
          – Na, Deine Einschätzung als Anarchist. Wie findest Du die Haltung der Genossen, ihre Methoden, die Rechtfertigung ihres Handelns, den Vergleich mit rechtsterroristischen Attentaten….

        • ät Mocho:

          „Als Beispiel erinnert er an den historischen Brauch, Sklaven zum Zeichen ihrer Nichtmännlichkeit Röcke anzuziehen“
          – Dieser Dugin scheint so was wie die rechte Variante von Butler zu sein. Männliche Sklaven mit Röcklein zu ärgern funktioniert nämlich nur, WEIL sie eben Männer sind.

        • „Ihr Linken dürft nicht immer so in Gruppen denken. Erst recht nicht als Anarchist.“

          Also, damit hast du dir jetzt aber selbst ins Knie geschossen.

        • „Also, damit hast du dir jetzt aber selbst ins Knie geschossen.“
          – Keineswegs. Die Linken sind ja eine selbstdefinierte Freund-Gruppe.

        • @ Axel

          „– Jaja, Heilige oder Hure…. “

          Gerade für konservative Katholiken kann es wichtig sein solche sexistische Geschlechtsstereotype kritisch mitzureflektieren.

          „Meine Gemeinheiten gegenüber Anne W. oder Marnlein sind sehr individuell.“

          Du verwendest dabei allerdings häufiger spezifisch frauenabwertende Diskursstrategien, auch wenn du sie dann nur auf bestimmte Personen beziehst.
          Wenn eine radikale Feministin mich als „testosterongesteuerten Schwanzträger“ bezeichnen würde, wäre das ja auch, obwohl auf mich als Individuum bezogen, eine Äußerung mit spezifischem misandrischem Charakter, die sexistische Geschlechtsstereotype transportiert. Ähnlich ist es mit deinen Verniedlichungs- und Sexualisierungs-Diskursstrategien (heiß&jung, klein&fein, Vergleiche mit Erotikdarstellern etc.), die, auch wenn sie auf Individuen bezogen werden, allgemeine Geschlechtsstereotype, die Frauen auf Dinge wie niedlich oder Sexgeschöpf reduzieren, transportieren. Weder der „testorongesteuerte Schwanzträger“, noch das „kleine und feine“, „heiße und junge“ weibliche Sexgeschöpf ist ein ernstzunehmendes rationales Individuum – und diese Abwertung durch sexistische Stereotype ist nicht zufällig, sondern gerade der Sinn hinter solchen Äußerungen als Strategie der Diskreditierung von Gegnern im Geschlechterdiskurs.

          „Ihr Linken dürft nicht immer so in Gruppen denken.“

          Wir Linken tendieren manchmal dazu in Gruppen zu denken, da links sein impliziert eine Wertepräfenz für den Wert Gerechtigkeit zu haben und sich Ungerechtigkeit/Gerechtigkeit primär auf Gruppenebene gesellschaftsrelevant stark auswirkt.

          „Erst recht nicht als Anarchist.“

          Der Anarchismus sieht sich selbst als Synthese der besten Elemente aus Liberalismus und Sozialismus und berücksichtigt idealerweise in der Tat sowohl die Gruppenebene als auch die individuelle Ebene.

          “Was ist mit Frankfurt?Was willst du diesbezüglich denn genau wissen?”
          „– Na, Deine Einschätzung als Anarchist. Wie findest Du die Haltung der Genossen, ihre Methoden, die Rechtfertigung ihres Handelns, den Vergleich mit rechtsterroristischen Attentaten….“

          Habe ich dir doch schon mehrfach erklärt:
          Ich lehne Krawalle und gewaltsame Ausschreitungen auf Demonstrationen aus ethischen wie strategischen Gründen ab, halte sie für jugendsubkulturell motivierten Irrationalismus, der uns einer tiefgreifenden Gesellschaftsveränderung hin zu einer freiheitlich-sozialistischen Gesellschaft keinen Schritt näher bringt.

          Irrationaler Aktionismus dieser Art geht – wenn er von linker Seite ausgeht – in der Regel von Individuen aus, die Mitglieder bestimmter linker Jugendsubkulturen sind. In Deutschland wäre hierbei insbesondere die autonome Szene zu nennen. Aber Vorsicht: Das bedeutet keineswegs, dass die Mehrheit der Mitglieder der autonomen Szene gewalttätig oder gewaltbereit wären – es handelt sich nur um eine Minderheit, die meisten Autonomen sind keine Gewalttäter.
          Speziell in Frankfurt waren ja auch Personen aus verschiedenen Ländern angereist, die sich an den Ausschreitungen beteiligt haben.
          Soziologisch betrachtet reduziert sich linke Gewalt dieser Art im Wesentlichen auf eine Minderheit von Personen aus linken Jugendsubkulturen.

          „Wie findest Du die Haltung der Genossen“

          Als Genossen betrachte ich persönlich nur traditionelle (Sozial-) Anarchisten aller Richtungen, außerdem auch einige (aber nicht alle) Anhänger des Individual-Anarchismus und des Post-Anarchismus.

          Selbst der Verfassungsschutz, von dem gewöhnlich, was seine Berichterstattung über die radikale Linke angeht, nicht viel zu halten ist, differenziert übrigens zwischen den Autonomen einerseits und dem traditionellen Anarchismus andererseits – und damit hat er zur Abwechslung mal Recht, denn das ist nicht dasselbe.
          Zwar gibt es manchmal Wechselwirkungen zwischen beiden Strömungen, weil auch einige Autonome sich manchmal auf anarchistische Elemente beziehen und weil einige Autonome in späteren Jahren manchmal zum traditionellen Anarchismus überwechseln, aber grundsätzlich sind das erstmal zwei verschiedene linke Strömungen.

          Ich bin für Kritik an den Autonomen oder an einem Teil der Autonomen oder an Sichtweisen oder Aktionen von Autonomen also nicht der zuständige Ansprechpartner, weder bin ich Teil der autonomen Szene, noch betrachte ich einen Autonomen per se als Genossen bzw. ich betrachte einen Autonomen nur dann als Genossen, wenn dieser sich glaubwürdig als traditioneller Sozial-Anarchist identifiziert.

          Die meisten traditionellen Anarchisten, die ich kenne, lehnen Ausschreitungen auf Demonstrationen ab – wie gesagt aus ethischen wie strategischen Gründen.
          Im traditionellen Anarchismus geht es bei Diskussionen zur Gewaltfrage meist um ganz andere Aspekte, die eher allgemein revolutionstheoretischer bzw. revolutionspragmatischer Art sind.

          Unterschiedliche Ansichten gibt es z.B. darüber, ob im Falle einer von großen Teilen der Bevölkerung getragenen sozialen Revolution (die allerdings ja noch nicht vor der Haustür steht) es möglich ist, eine solche völlig gewalftrei durchzuführen (das ist z.B. die Auffassung der gewaltfreien Anarchisten um die Zeitung “Graswurzelrevolution”) oder ob im Falle einer sozialen Revolution das Motto gelten sollte, dass der gewaltkritische, aber nicht gewaltfreie Anarchist Errico Malatesta formulierte „So viel Gewalt wie für den Sieg nötig, aber kein bißchen mehr“. Letztere Position argumentiert, dass es eventuell notwendig werden kann, dass sich eine revolutionäre Bevölkerung gegen Gewalt, die von gegenrevolutionären Kräften ausgeht, auch mit Gewalt verteidigt.
          Beide Perspektiven haben aber nichts zu tun mit Irrationalitäten wie Krawallen auf zeitgenössischen Demos.

          Da du dich ja offenbar so stark für Diskussionen zur Gewaltfrage im traditionellen Anarchismus interessierst, verlinke ich dir mal ein paar Texte dazu.

          Zwei von dem erwähnten Anarchisten Errico Malatesta aus dem Jahre 1924 und 1922. Malatesta war Befürworter der Notwendigkeit von Gewalt im Kontext einer sozialen Revolution, gleichzeitig analysierte er aber auch scharfsinnig die Gefahren, die von revolutionärer Gewalt ausgehen:

          http://www.anarchismus.at/anarchistische-klassiker/errico-malatesta/171-errico-malatesta-revolutionaerer-terror

          http://www.anarchismus.at/anarchistische-klassiker/errico-malatesta/169-errico-malatesta-moral-und-gewalt

          Und hier ein aktueller Text aus der erwähnten gewaftfrei-anarchistischen Zeitung “Graswurzelrevolution”, der sich mit Malatestas Revolutionsverständnis aus gewaltfrei-anarchistischer Perspektive auseinandersetzt:

          http://www.graswurzel.net/396/malatesta.php

          Und hier noch ein klassischer Text von der gewaltfreien Anarchistin Clara Wichmann. Clara Wichmann war übrigens eine der ersten Theoretikerinnen des gewaltfreien Widerstands in Europa noch vor der Rezeption von Gandhi:

          http://www.anarchismus.at/texte-antimilitarismus/7188-clara-wichmann-antimilitarismus-und-gewalt

        • „Wenn eine radikale Feministin mich als “testosterongesteuerten Schwanzträger” bezeichnen würde, wäre das ja auch, obwohl auf mich als Individuum bezogen, eine Äußerung mit spezifischem misandrischem Charakter, die sexistische Geschlechtsstereotype transportiert.“

          Wenn eine radikale Feministin mich als “testosterongesteuerten Schwanzträger” bezeichnen würde, würde ich sagen: „Yep, you’re right.“

        • Man könnte ihr auch noch mitgeben

          „Wenn Du in diesem Leben dem Mann ein treu dienendes Weib bist, darfst Du zur Belohnung in Deinem nächsten Leben auch Testosteron und einen Schwanz haben. So wie Du aber gerade drauf bist, wirst Du allerdings nur als Henne wiedergeboren….“

          😉

      • @Peter Müller

        „Die Bildungspläne zielen m.W darauf ab, vom Mainstream abweichende individuelle Lebensweisen und Seinsformen als gleichrangig und gleichwertig anzuerkennen. Sie also aus einer konkurrenzbasierten Hierarchisierung rein aufgrund des Seins rauszunehmen.“

        Nein.

        Sie zielen darauf ab, Lebensweisen, die als Konkurrenz und Feindbild wahrgenommen werden, zu unterdrücken, zu Stigmatisieren und zu vernichten.

        • Solange kein §175 für Heteros vorgeschlagen wird, halte ich eine solche Aussage für reichlich gewagt.

        • Ich nicht.

          Und das heisst nicht, dass ich per se etwas gegen Einbeziehung von LGTB ….(Menge Buchstaben hier) … hätte.

          Aber mir erzählen zu wollen, dass ich es da wie das läuft und gemacht wird, nicht mit Faschos zu tun hätte, halte ich für gewagt.

          Das ist nicht harmlos.

        • Fühlst Du Dich persönlich davon bedroht? Und wenn ja, inwiefern? Was ist Deine Befürchtung?

        • Es werden Lebensweisen hintertrieben und ausgeblendet, die nicht für gut befunden werden. z.B. die traditionelle Familie.

          Per faschistischem Ansatz, der sich als so maskiert wie du es gerade wunderbar vorexerzierst. Es geht eben genau nicht um leben-und-leben-lassen, sondern um Stigmatisierung und letztendlich Vernichtung.

          Wenn darauf angesprochen, wird genau mit diesem Unschuldigekeitstotschläger „argumentiert“, denn du da auch gerade nimmst.

          Und genau das ist es nicht. Eine Opfer-Sündenbock Verarsche.

          Methode dazu ist dann u.a. Eindringen in persönliche Grenzen von Kindern (Man will „verstören“). Neben deren massiver Indoktrination.

          Das ist die Handschrift von Faschismus-artigem agieren. Und man bemerkt es überall wo Genderfaschos „Hand anlegen“. Mit Hilfe von dumpfen linken Träumern, die dabei feucht werden oder einen Ständer bekommen.

          Auch das ist nicht neu. In der Vergangenheit weidlich zu betrachten wie das immer den gleichen Verlauf nimmt. Und sie alle hielten sich für „progressiv“ und weideten sich an ihrer „Gutmenschlichkeit“.

        • ät Petp und AdriaX:

          „Sie zielen darauf ab, Lebensweisen, die als Konkurrenz und Feindbild wahrgenommen werden, zu unterdrücken, zu stigmatisieren und zu vernichten“
          – Na klar. Ist zwar etwas meschugge, weil die meisten Linksextremisten selber cis und hetero sind, aber manche bilden sich irgendeinen Scheiß wie 60%männlich ein.

          Eine Sache ist klar: Bei Genders halten einige Homosexuelle wie Voß oder Tuider mehrere Fäden in der Hand. Und die bringen ihre ganz persönliche (Rache-)Perspektive mit ein. Toll, es ist schon immer gut ausgegangen, wenn Haßkappen am Ruder sind.

        • @ petpanther

          Mir scheint, Du verwechselst Bildungspläne (von Landesregierungen) mit pädagogischen Konzepten für den Sexualkundeunterricht (im Elfenbeinturm von PH´s entstanden)

          Wo traditionelle Familien stigmatisiert und vernichtet werden sollen, finde ich auch nirgends. Du?

          http://www.kultusportal-bw.de/site/pbs-bw/get/params_Dattachment/1845720/Arbeitspapier%20Leitperspektiven.pdf

          Das einzig rationale Hauptargument von Gegnern, welches ich bisher vernommen habe, war ja dann auch, dass Schülern bereits durch die neutrale Darstellung alternativer Lebensweisen zu diesen verführt werden könnten. Und daher in Schulen ausschließlich ein heterosexuelles Normmodell positiv/neutral dargestellt werden soll. Abweichungen davon sollten nur ganz am Rande und dann nur als pathologisch dargestellt werden.

    • Owehhhhhh, die drei Gender-Feminismus-Kinder machen mir Angst. Sind das wirklich gewählte Volksvertreter? Sehen eher aus wie Studis auf dem Weg zur nächsten Party.

      • Gender-, Soziologie- und Philosophie-Studenten. Sind aber Abgeordnete. 15.000€/Monat.

    • zum AFD/Storch-Video:

      Ich kannte die nicht und habe mir das Video bewusst vorurteilslos angesehen/gehört, nur auf die Argumente achtend.

      Storch stellt sich als Gegnerin des Genderismus dar und sitzt an geeigneter Stelle bei den Genderisten im EU Parlament, wäre fast Vize geworden.

      Sie schneidet vor ihren AfD-Parteifreunden ein paar interessante Fakten an – wie fragwürdige Begriffsdefinitionen von „gender“, stellt heraus, daß dieser Begriff antiwissenschaftlich ist und zitiert Trouvalien wie „der Objektivitätsanspruch der Wissenschaft ist ein verdeckter männlicher Habitus“. Ein echter Höhepunkt ist bei 22:00 der durchaus interessante Unterscheidung zwischen staatlicher und privater Diskriminierung in Bezug auf allgemeine Gesetzte und dem Grundgesetz.

      Eindruck allgemein: Die Storch hat ein paar Fakten bei der Hand, leider fehlt das geistige Band…

      Oder?

      Als bei min12 von Gleichberechtigung gegenüber Gleichstellung die Rede ist, verpaßt sie sträflicherweise aufzugreifen, dass Gleichstellung (per Gesetz!) eben *gegen* die Gleichberechtigung steht, damit als positive Diskriminierung unvereinbar ist. Sie scheint genau über den Wert und das Prinzip der Gleichberechtigung Bescheid zu wissen und merkt ausholend schnippisch an, dass die allgemeine Gleichberechtigung (alle Menschen…) die speziellen Formen, die Mann/Frau und andere Nebensächlichkeiten betreffen, eigentlich überflüssig sind und sogar Raum für Diskriminierung böten. Auf die Gleichstellung kommend fällt ihr aber nur ein: ich bin nicht dafür!

      Das zeigt mir, daß Storch gar kein scharfes Argument gegen die Gleichstellung (per Gesetz!, jeder darf natürlich freiwillig gleichstellen!! – dieser Unterschied ist wichtig) ins Felde führen will.
      Ich kann gar nicht glauben, daß ihr nicht klar ist, dass Gleichstellung und Gleichberechtigung unvereinbar miteinander sind! Umso mehr als sie den Unterschied zwischen staatlichen und privaten Diskriminierungen ausdrücklich erwähnt hat (s.o. 22:00).

      Deshalb (und es gab noch ein paar weitere Anklänge) kann ich mir gut vorstellen, als sei sie nur eine Schein-Gegnerin von Gender….

      Jetzt kommt das Politische. AfD ist irgendwo weiter rechts. Gender ist absolut rechts. Passt doch! Das Gerede vor ihren Parteikollegen ist dann eine scheinheilige Show (auch besonders typisch für Rechte) vor Bigotten, die nur hören wollen, wie sie irgendwelche „Werte“ vertritt.

      Ich fürchte also, die Frau Storch sitzt mit diesen grünen Spacko-Typen (im Video drunter) zusammen mit gibt ihnen die Feinheiten der Doktin ein, „gefürchtet“ ob ihrer Pedanterie. Vor den Parteikollegen und der Kamera macht man dann einen auf Theater, wie die das gerade hören wollen…

      Nur meine Meinung gerade, ich lass mich gerne eines besseren belehren.

      • ät Alex:

        „Objektivitätsanspruch der Wissenschaft ist ein verdeckter männlicher Habitus“
        – Hehe, ja, das hat die Schößler bei Martenstein auch schon von sich gegeben: http://www.zeit.de/2013/24/genderforschung-kulturelle-unterschiede
        Wie peinlich! Zeigt, daß sie Frauen für besonders esoterikbegabt hält….
        Gleichzeitig werden natürlich von Genderjournalistxs weibliche Wissenschaftler wie Marie Curie oder Rosalind Franklin bejubelt.

        „Nur meine Meinung gerade, ich lass mich gerne eines besseren belehren.“
        – Daß Storch mit den Grünen unter einer Decke sein soll, halte ich für unsinnig. Gender ist doch auch nicht rechts!

  6. Chinese scientists genetically modify human embryos
    http://www.nature.com/news/chinese-scientists-genetically-modify-human-embryos-1.17378?WT.mc_id=TWT_NatureNews
    In a world first, Chinese scientists have reported editing the genomes of human embryos. The results are published in the online journal Protein & Cell and confirm widespread rumours that such experiments had been conducted — rumours that sparked a high-profile debate last month about the ethical implications of such work.

    • @JC Denton

      Um so mehr die Technik perfektioniert wird und um so mehr wir über das menschliche Genom und den „wachstumsplan“ des menschen wissen, um so verführerischer wird es werden.
      Theoretisch kann eben auch viel gutes dabei rauskommen.

      • Viel Gutes, naja.

        Oder wir bauen uns einen eigenen „Gott“, einen Menschen dessen Gehirn so hoch entwickelt ist, dass er für fast jedes Problem eine Lösung hat.

        vielleicht Menschen die super intelligent sind, vielleicht kann man Homo- und Transsexualität „rauspatchen“ oder komplette genetische „Parfektion“, Super-Athleten, Super-Soldaten wie in Universal Soldier.
        Gene einschleusen für verminderte Fruchtbarkeit (?) bei drohender Überbevölkerung, besondere Gehorsamkeitsgene für leichtere Lenkbarkeit, vielleicht wird Gattaca irgendwann Wirklichkeit.

        Das sind aber schon interessante Fragen. Ich frage mich, ob das ein gutes Ende nehmen wird (weil der Mensch durch seine Evolution lernt, mit diesen Dingen umzugehen) oder ob der Mensch ein Sonderfall/Fehler der Evolution ist und sich sein Reinpfuschen in die Evolution irgendwann durch irgendwas „rächt“, was dadurch verursacht wurde. z.B durch einen Super Computer der ein Eigenleben entwickelt wie in Terminator.

        Da wünscht man sich fast, ein Vampir oder so zu sein, der mehrere Jahrhunderte Entwicklung mit beobachten kann und nicht nur eine kleine Spanne.

        • @ Atacama

          Deinem Kommentar ist nichts hinzuzufügen.

        • „besondere Gehorsamkeitsgene für leichtere Lenkbarkeit“
          – Das wär doch mal ne super Idee für Gender-Genforschung!?

        • „Das wär doch mal ne super Idee für Gender-Genforschung!?“

          Gene sind ein soziales Konstrukt.

        • „Gene sind ein soziales Konstrukt.“
          – Meinst Du das ernst?

        • „Menschen die super intelligent sind, vielleicht kann man Homo- und Transsexualität “rauspatchen”

          Das funktioniert natrülich auch umgekehrt, man könnte genauso die „Heteronormativität“ genetisch bekämpfen.

      • @ Christian

        Interessant ist ja, dass gerade chinesische Wissenschaftler dieses Experiment durchgeführt haben. In China hat man bei solchen Dingen scheinbar nur geringe (keine?) ethischen Bedenken, und ich traue der chinesischen Regierung ohne weiteres ein großangelegtes Eugenik-Programm zu, wenn das Wissen dafür erstmal da ist. Geoffrey Miller hat zu diesem Thema mal einen Edge-Beitrag geschrieben.
        http://www.edge.org/response-detail/23838

        • „ich traue der chinesischen Regierung ohne weiteres ein großangelegtes Eugenik-Programm zu“

          Da brauchst du nicht die geringste Sorge haben, was die gentechnische Verbesserung irgendwelcher Stammzellen betrifft. Das klappt nämlich nicht und die Chinesen sind nicht unbedingt für ihre wissenschaftlich-technische Eigenständigkeit bekannt (tja, ihr politisches System…)

          Da sollten sie lieber bei der „Eugenik“ mithilfe ihrer „Traditionellen Medizin“ bleiben ….

          „Traditional Chinese medicine focused on preventing birth defects, promoting maternal health and „fetal education“ (taijiao) during pregnancy, and nourishing the father’s semen (yangjing) and mother’s blood (pingxue) to produce bright, healthy babies (see Frank Dikötter’s book Imperfect Conceptions). “
          aus dem edge-Artikel

          ….. die wird doch wohl wirken?!

        • „Das klappt nämlich nicht“

          Das solte wohl heißen: Noch nicht.

          „und die Chinesen sind nicht unbedingt für ihre wissenschaftlich-technische Eigenständigkeit bekannt“

          Ich halte es für einen Fehler, die Chinesen und ihre Wissenschaftler zu unterschätzen, wobei die Gentechnik ja sowieso keine nationale Angelegenheit ist.

          „(tja, ihr politisches System…)“

          Das politische System Chinas verhindert technischen Fortschritt?

        • Eine Entwicklung wie in Brasilien, wo mit streigendem Wohlstand Forderungen nach Umweltschutz, Bekämpfung der Korruption, besserem öffentlichen Nahverkehr usw. einher gingen, würde ich auch für China nicht ausschließen.

        • „Das solte wohl heißen: Noch nicht.“

          Ach, das ist doch völlig utopisch! Vielleicht in 100(0) Jahren, wer will das wissen?

          „Das politische System Chinas verhindert technischen Fortschritt?“

          … da geht nix ohne die Partei und die hat es echt nicht im Griff (weil sie alles im Griff haben will). Wissenschaft ist nicht wirklich zu betreiben, wenn man alle Ergebnisse im voraus bestimmen will…

        • „Ach, das ist doch völlig utopisch!“

          Wir reden hier nicht vom Warp-Antrieb, sondern von einer Technik, die wir grundsätzlich beherrschen.

          „Vielleicht in 100(0) Jahren, wer will das wissen?“

          Vielleicht auch schon in 30 Jahren, wer will das wissen?

          „Wissenschaft ist nicht wirklich zu betreiben, wenn man alle Ergebnisse im voraus bestimmen will…“

          Man kann zwar die Ergebnisse nicht bestimmen, aber die Forschung finanzieren.

        • „Technik, die wir grundsätzlich beherrschen“

          Eben, „grundsätzlich“. Aber die Praxis liegt Lichtjahre entfernt. Im beginnenden Atomzeitalter dachte man auch, Autos mit Atomantrieb seien die Zukunft. Konkret: das besagte grobe Transposon-System eignet sich nicht, bitte lies deinen Artikel nochmal kritisch daraufhin.

          „aber die Forschung finanzieren.“

          Dummerweise wird das schnell zum reinen Selbstzweck und man tritt nur noch auf der Stelle. Geade auch deshalb sollte man skeptisch sein.

        • „Eben, “grundsätzlich”. Aber die Praxis liegt Lichtjahre entfernt.“

          Die Praxis kann noch 1000 Jahre entfernt sein oder nur wenige Jahrzehnte, wir wissen es nicht.

          „Im beginnenden Atomzeitalter dachte man auch, Autos mit Atomantrieb seien die Zukunft. “

          Die atomgetriebenen Autos waren nie mehr als eine Idee. Dagegen ist die Gentechnik grundsolide. Ein besserer Vergleich wären vielleicht die selbstfahrenden Autos.

          „das besagte grobe Transposon-System eignet sich nicht“

          Das haben ich schon bemerkt. Du wirst mich aber eher nicht davon überzeugen können, dass keine besseren Verfahren möglich sind.

          „Dummerweise wird das schnell zum reinen Selbstzweck und man tritt nur noch auf der Stelle. “

          Dummerweise ist die Wahrscheinlichkeit, auf der Stelle zu treten, bei der Nichtfinanzierung viel höher.

          „Geade auch deshalb sollte man skeptisch sein.“

          Skepsis ist nie verkehrt, auch gegenüber Aussagen a la „Das wird nie funktionieren“.

        • Ach ja: Atomgetriebene Autos sind technisch möglich, nämlich mit Radioisotopengenerator.

    • ät Denton:

      Guter Link. Hab ich gleich an Kollegen weitergeleitet.

      Das CRISPR-System gilt als die neue Hoffnung, in menschlichen Zellen bestimmte Gene zu beeinflussen, wie früher bei der RNS-Interferenz, die seit etwa 17 Jahren bekannt ist. CRISP ist superheiß: Gerade seit 3,4 Jahren bekannt.

      Laut Zusammenfassung der Autoren haben die ihre Dreier-Zygote „nur“ zu Forschungszwecken erzeugt. Zeigt, was ein Mensch im postkommunistischen China gilt. Nix.

      • „Das CRISPR-System gilt als die neue Hoffnung…“

        Sie ist in Bezug auf Anwendbarkeit totaler bullshit, wie man recht deutlich lesen kann! Den Chinesen ging es offensichtlich nur darum erster zu sein.

        • Das ist häufig so. Als erster was Gruseluges machen. Aber CRISPR sollte man nicht unterschätzen. Da könnte noch was bei rauskommen. Gutes; oder wenn Chinesen was panschen, Schlechtes.

  7. Die Anstalt probierte sich gestern humoristisch und satirisch dem feminismus zu nähern. So wenig Witz war in der zdf Show selten….

    • Link mal.

    • Ja, die Sendung war echt unter Niveau. Der böse weiße Mann. Schlimm schlimm. Das Theater um den Gender Pay Gap am Ende war eins der beklopptesten Dinge die ich je gesehen habe.

      Wobei ich es als Zweiteiler noch nichtmal so schlimm finden würde, wenn nächstes Mal die Leiden der Männer aufgezeigt würden. Aber dazu wird es natürlich nicht kommen, allein weil beide überzeugte Feministen sind. Naja, man wird noch träumen dürfen.

      Falls die Mediathek rumspinnt:

      • Mein Problem war noch nicht mal die Einseitigkeit. Die war ja zu erwarten. So gab es keine Witze auf Kosten von Frauen, und viele viele Witze über Männer waren ziemlich fies. Mein Problem war: Viele Sachen waren auch einfach nicht lustig und nicht logisch. Beispiele:

        1. Wir gehen zum Tabledance…ein Pfaffe beim Tabledance, das muss ich sehen (hä?)

        2. Männer die in Führungspositionen kommen haben keine Eier (Whaaat?)

        3. Bechdel-Test…kann man machen, war nur eben null lustig. Warum bei Star Wars „nur drei Frauen“ in der Galaxis seien, weiß auch keiner.

        4. „Gender“-Medzin ist genau eine Medizin die unterschiedliche Physiologie von Männern und Frauen wahrnimmt eben nicht.

        5. Der weiße deutsche Mann schwingt die Peitsche und sagt den anderen wo es lang geht, v.a. Varoufakis. Varoufakis? Der ist doch auch weiß und männlich, und überhaupt, wer sagt dem eigentlich wo es lang geht? Bingo, eine Frau und ein Behinderter..öhm..oh…

        6. Das „Wettrennen“. Er trennt sich, sie darf seine Mutter pflegen und bekommt vom ihm den Spruch: „Liebling hättest du doch vorgesorgt!“. Ja wer kennt sie nicht die Millionen Frauen die die Mütter ihrer Exmänner pflegen.

        • Das Thema gibt halt, wenn man es so bearbeiten will, einfach nichts her, es ist dann kein Wunder, dass es so ausgeht.

          Der Zusammenfassung ist so wenig zuzufügen, außer bei der 5. Ich fand es sehr bezeichnend, dass sie ausdrücklich auf die Finanzminister zu sprechen gekommen sind. In jeder anderen Sendung hätten sie etwas davon gesagt, wie „Mutti“ die Peitsche schwingt, und von Wagner hätte seine beste Merkel Darbietung gebracht. Aber das passte wohl nicht ins Konzept.

          Und der Bechdel Test ist einfach nur dämlich, sorry. Er sagt absolut gar nichts aus, weder ob es ein guter Film ist („Och schade, der Film war doch so toll.“), oder ob er ein gutes Frauenbild oder was auch immer zeigt. Die Filmliste da runter zu rattern ist einfach nur plakativ und soll weiter die Mär von der ach so unterdrückten Frau, dem Leitmotiv der Sendung, füttern.

        • Es bleibt weiterhin aber fraglich, warum die einfach nicht auch die abgedrehtesten Dinge aus dem Feminismus aufs Korn genommen haben.

          Eine Pilotinnenquote zum Schutz vor männlichen Amokfliegern (Da kann man super Kaberett draus machen, habe direkt Ideen für Wortspiele: geistige Tiefflieger, Emma-Feminismus abgestürzt.. ect.) oder den FuckYeah Netzfeminismus mit seiner „Es muss die Leute anpissen“ Getwitter..Geschnattere. Den Diskriminierungsgrad von Ampelfrauchen oder einen feministisch Sprachgehandelten Dialog hätte auch satirischen Gehalt. Das würde übrigens die Glaubwürigkeit auch erhöhen, und zeigen: Ja er ist nötig, der Feminismus, aber manchmal geht er auch zu weit. Aber sie können es NICHT. Ihr Hass verbietet es, sie könnten nicht über sich selbst lachen, das geht einfach nicht.

          —-

          Da kann man aber so viel machen und es würde gut ankommen, ich habe mir selbst ernsthaft auch schon überlegt ein (Kleinbühnen) Programm zu schreiben, indem ich Feminismus satirisch aufarbeite…hmm….vielleicht sollte ich das nochmal forcieren…

        • Natürlich könnte man, aber dann müsste man sich kritisch damit auseinandersetzen und könnte nicht einfach seine Heilsbotschaft unters Volk Mischen. Und gerade das finde ich so schade, weil das kritische auseinandersetzen eigentlich das ist, wofür ich sowohl Uthoff als auch von Wagner bewundere.

          Wobei sie ja noch nichtmal den Kuschelfeminismus der „für alle da ist“ predigen, immerhin hat der (weiße) Mann ja offenbar keine Probleme, im Gegenteil müsste man ihn dringend von seinem hohen Ross herunter holen und das kann ja wohl nur der Feminismus. Für einen öffentlich rechtlichen Sender eigentlich schon eine ziemlich heikle Stellungnahme.

          Auf der anderen Seite sind so viele Sachen im Feminismus schon einfach nicht mehr lustig. Wie z.B. genau die Pilotinnenquote. Ja, da lassen sich viele Lacher rausholen, im Zusammenhang bleiben sie mir aber einfach nur im Hals stecken.
          Und die ganz absurden Sachen (Fäkaltheater, um ein ganz krasses Beispiel zu nennen) glaubt einem ja kein Mensch und wird sofort als Hetze interpretiert.

          Extra 3, die ich hier schon ein paar Mal verlinkt hatte, haben sich ja in letzter Zeit auch öfter mal über Männerrechtler im besonderen lustig gemacht, aber die haben sich im Gegenzug tatsächlich auch über die Ampelweibchen lustig gemacht. Nicht in einem Feministischen sondern in einem Politischen Kontext, aber immerhin.

          Sag Bescheid wenn du auftrittst, dann komm ich vorbei. 🙂

        • Könnte das mit Frau Kebekus zu tun haben? Ich finde, es gibt einfach keine guten Komikerinnen.

        • Die bringen Luise-„Tote-für-die-Quote“-Pusch-Positionen, und sogar Anita-Sark-Geseire. Dabei würde der Genderismus mittlerweile so herrliches Material für stundenlange Satire abgeben.
          Sogar die zauberhafte Carlon Kebekus, die sich darüber mokiert, wenn ihr kein Mann in den Ausschnitt starrt, macht den Mist mit.

          Man sieht es wieder: ÖffR, Lügenmedien, Rotfunk.

        • >>“Könnte das mit Frau Kebekus zu tun haben? Ich finde, es gibt einfach keine guten Komikerinnen.“

          Doch, die Frau bei der Heute Show hat Potenzial.

          Wobei sie sich auch erstmal mit einem längeren Programm als einem kurzen Sketch beweisen müsste. Die Anlagen sind aber da.

        • @pıʌɐp
          Ja, da geht es mir ähnlich. Viele weibliche Komikerinnen finde ich einfach nicht lustig. Material, Vortrag, usw., in den meisten Fällen passt es einfach nicht. Hin und wieder haben sie mal ganz lustige Sketche, aber der lange Atem fehlt.

          Bei Kebekus kann ich diese Asi-Art einfach nicht ab. Bei männlichen Kollegen übrigens auch nicht.

          Christine Prayon hat auch einige gute Sachen, hab sie aber auch noch nie mit was längerem gesehen. Wobei sie auch regelmäßig in der Heute Show die abgedroschenen Phrasen des Feminismus absondert.

      • Habe bei der YouTube Verlinkung kommentiert, vielleicht kommt es ja an…

        Zur Speicherung vor Löschung:

        „Es ist schon bezeichnend, dass die Interpretation der „Feminismus-Debatte“ dermaßen einseitig war, dass sogar schlimmste Kalauer wie „tabledancende Pfaffen“ herhalten mussten, um die gesellschaftliche Notwenigkeit des Feminismus zu belegen. Auch die Zeichnung von Männern als Sexbessene, Machthungrige, über Leichen gehende Frauenunterdrücker wirkt einigermaßen anachronistisch angesichts der medialen Dauerpräsenz und gesellschaftlichen Realität. Aber am meisten stört die intelektuelle Begrenztheit dieses Kaberetts, das es nicht schaffte, die „Feminismus-Debatte“ auch mal auf Seiten des Feminismus aufs Korn zu nehmen. So hätten sich zum Beispiel dumm-dämliche Vorschläge wie die „Pilotinnenquote zur Senkung der Gefahr durch männliche Amokflieger“, das feministische Sprachhandeln an der HU oder die Stupidität des „Netzfeminismus“ mit seinem FuckYeah Geschnattere, ähm Getwittere, geradezu aufgedrängt! Aber eben dazu war das ZDF Kaberett nicht in der Lage. Sehr deutlich wurde gestern die intellektuelle Borniertheit nicht der „Antifeministen“, sondern die des profeministischen ZDF Kaberetts das auch einfach nicht über sich selbst lachen konnte. Schade, bisher die schwächste Sendung die ich jemals gesehen habe. Aber immerhin: Auftrag erfüllt!“

        • Externer Safe: Antwort an eine Nutzerin.

          Ja da bleibt einen das Lachen im Halse stecken, wenn man natürlich so eine plumpe gesellschaftliche Dichotomie, so einen naiven Antagonismus zwischen Männern und Frauen darstellt. Es wirkt befremdlich dass im 21. Jahrhundert tatsächlich noch Narrative von einseitiger Benachteiligung von Frauen erzählt werden, das nur Männer (!) Antifeministen wären, und dazu ziemlich sexistisch. Die feminismuskritische Bewegung, die sich mittlerweile nicht mehr nur im Netz formiert, sondern auch in Vereinen und Parteien wird von Männern wie von Frauen getragen. Ich selbst bin in einer großen Volkspartei aktiv und habe das Thema auf meiner Agenda! Nicht weil es mir um Antifeminismus geht, sondern um die Menschenrechte und das Wohlsein von meinen Mitbürgern geht. In sog. Männerrechtsorganisationen helfen sogar mehr Frauen mit als Männer! Kein Witz! Das Märchen von der ausschließlich männlichen Kritik am Feminismus, das jeder Feminismuskritiker die Frau an den Herd fesseln und aus dem Job jagen will, NICHTS IST FALSCHER ALS DAS.

          Weil eben Männer wie Frauen erkennen, dass Männer eben auch „Issues“ haben. ZB. die gleichberechtigte automatische Teilhabe an der Familie bei unverheirateten Paaren, oder die faire und gleichberechtigte Aufteilung von Erziehungs- und Unterhaltsleistung. In diesem Bereich bewegt sich nun auch langsam die Politik, aber Ergebnisse sind erst in 2-3 Jahren zu erwarten. Das überrascht, angesichts der sonst üblichen hohen Geschwindigkeit gleichstellungspolitischer Initativen. Auch Themen der Männergesundheit (Das Endziel beim PayGap Rennen erreicht der Mann fünf Jahre früher, Frauen sind pflegebedürftiger, weil sie länger leben, alles elegant ausgeblendet was nicht ins Narrativ passte), der häuslichen und sexualisierten Gewalt (Männer als Opfer wohlgemerkt) sind große Themen, die ein angeblich (!) der „Gleichberechtigung“ verschriebener Feminismus überhaupt nicht bearbeitet. Weil er eben in seiner heutigen Form das gar nicht mehr kann. Weil er sich ob nicht vorhandener Diskriminierung von Frauen in Themen wie _Innen*, Ampelfrauchen, Buchpreisverteilung und Regisseurinnenquoten ect. verliert. So priviligiert ist der Feminismus heutzutage schon! Während täglich 22 Männer und 5 Frauen sich das Leben nehmen, weil sie keine Hoffnung mehr für sich sehen. Während täglich rund 200.000 Männer in Deutschland ohne Obdach sind, während gut 1,5 Millionen Männer sich täglich als Leiharbeiter bzw. Tageslöhner, diese moderne Wanderarbeiterschaft, durchs leben schlagen, bei PayGaps übrigens von 25 Prozent. Aber das alles hat für ein politisches Kaberett im ZDF keine Relevanz. Und umso komischer wirkt da ein Uthoff der die Peitsche als „Weißer deutscher Mann“ schwingt und dem „weißen griechischen Mann“ sagt wo es lang geht, obwohl es ja eigentlich eine „Weiße deutsche Frau“ die im Kanzleramt sagt wo es lang geht. Irgendwie hat dann der „weisse deutsche Mann“ dann doch die Zügel in der Hand. Auch der unterbezahlte weiße männliche Leiharbeiter. Der weiße männliche Obdachlose. Der vor den Zug springende weiße Mann. Der von seiner Exfrau entsorgte weiße männliche Zahlvater, und und und. Ein gemeinsames Merkmal nivelliert nicht das Individuum, der Mensch steht im Mittelpunkt, nicht die Gruppenangehörigkeit. Diesen Fehler begehen und begangen schon ganz andere Ausgrenzungsideologien, gerade in Deutschland (70 Jahre her!). Erschreckend so etwas im deutschen Fernsehen zu sehen.

          So entsteht dann auch eine solche Kaberettsendung, die sonst eigentlich den Mainstream oder die Herrschenden kritisiert, nun aber tatsächlich die Kritik an dem Mainstream und nur diese „veräpelt“ hat. Sie kamen sich dabei nicht veräpelt vor? Das ist schön für Sie, ich fand diese Sendung extrem mau und die sonst klugen Protagonisten wirkten auf mich wie bei einer dumpfe Propagandashow. Anspruchsvolles Kaberett geht anders!

      • hab mir nur das mit dem gender pay gab angesehen… was für ein propagandamüll… „der mann verlässt die Frau und Mutter seiner Kinder für eine jüngere“… ja nee is klar.

        Sind die nur denkfaul oder einfach käuflich?

        • Eigentlich sind sie hochintelligent und machen ziemlich gute Gesellschaftskritik, die restlichen Sendungen kann ich sehr empfehlen.

          Aber sie haben aber leider auch einen Blinden Fleck in der Form einer Vagina.

      • Schlimm. Und peinlich.

        Man sollte die Zwangsgebühren tatsächlich boykottieren.

    • War auch am Facepalmen.

  8. http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2379014/%22Die-Anstalt%22-vom-28-April-2015

    Ich mag die Sendung sehr, es gab da in den letzten Monaten einige hervorragende Folgen zum Thema Ukraine, Steuern oder Griechenland. Und ich hatte mir gewünscht, dass sie mal den Feminismus aufs Korn nehmen. Jetzt war es endlich soweit.
    Aber nach einem hoffnungsvoll stimmenden Einstieg (Der Feminismus wird zu Grabe getragen), haben sich die Kabarettisten doch einhellig auf die Seite des Feminismus geschlagen. Ich denke, sie hatten durchaus ein paar gute Momente, aber auch Totalausfälle, z.B. durfte die Verunglimpfung der Anti-Feministen als Hater natürlich nicht fehlen. Und dass Paare ab dem ersten Kind häufig wieder in traditionelle Geschlechterrollen verfallen, liegt natürlich allein am karrieregeilen Mann, der sich in die Arbeit verkriecht, um vor Frau und Kind zu fliehen. Echt schade. An so mancher Stelle hätte ich mir einfach gewünscht, dass sie die Gedanken mal zuende denken. aber so … leider enttäuschend. Immerhin: als es um den Gender-Pay-Gap ging, haben sie die unsägliche Zahl 23% mit keiner Silbe erwähnt, sondern nur vom bereinigten 8%-Gap.

    Es lohnt sich aber trotzdem, die Sendung anzuschauen, wenn schonmal eine bekannte Kabarettsendung sich 50 Minuten dem Thema Feminismus widmet.

  9. Feminismus is for pussies only, regardless of whether male or female …
    Zu meinem Leidwesen drängt sich mir in jüngster Zeit immer mehr politisch unkorrekte Metaphorik auf: Die Sozio-Mengeles an der Gender-Rampe …

    Muss wohl mal wieder shlafen gehen.

    • … die Metaphorik drängt sich auf.

  10. Den oben erwähnten Bechdel-Test finde ich ganz interessant, nur wird er von seinen Anwendern meist falsch verstanden (Bechdel hat ja extra noch gesagt, dass es nichts über Frauenbild oder Feminismus eines Films sagt, sondern nur über seine Gewichtung), aber statt dass das jetzt was längeres wird verweise ich darauf, dass Miss Piggy einen Feminismuspreis bekommen soll:

    http://www.bbc.co.uk/newsbeat/article/32509306/miss-piggy-awarded-feminism-prize-for-40-years-of-work-by-brooklyn-museum

    😛

    (Ich will das jetzt nicht zu sehr ins Ernste ziehen, aber „She doesn’t take no for an answer“ des Artikels ist traurig vielsagend.)

    • >>“Bechdel hat ja extra noch gesagt, dass es nichts über Frauenbild oder Feminismus eines Films sagt, sondern nur über seine Gewichtung“

      Genau. Ein Film in dem sich zwei Frauen über Nagellack unterhalten würden, würde problemlos diesen Test bestehen (American Hustle). Und selbst wenn, was sagt es denn über das Frauenbild aussagen? Unterhalten sich nicht eher Frauen über Nagellack als Männer? Und unterhalten sich Frauen nicht häufiger über die absonderlichsten Dinge?

      Ich kam mal ins Büro als zwei Kolleginnen Pause machten. Sie unterhielten sich, Kein Scherz!, über die Namen der Abteilungskollegen. Hahaha…wer hat den schönsten, wer hat den hässlichsten Namen…hahaha, ich. musste. mir. verkneifen. zu. lachen.

      Gentleman schweigen und lachen später @Mädels

      • Unterhalten sich zwei Frauen, sagt die eine: „Sag mal, kennst du den Bechdel Test?“ Darauf die andere: „Ja, da hat mir letztens mein Freund von erzählt.“

        Dass der Test heute so flächendeckend genutzt wird um „patriarchale Strukturen in der Filmbranche“ aufzuzeigen, zeigt eigentlich nur, wie unreflektiert solche Dinge im Feminismus übernommen werden.

        • “ Unterhalten sich zwei Frauen, sagt die eine: “Sag mal, kennst du den Bechdel Test?” Darauf die andere: “Ja, da hat mir letztens mein Freund von erzählt.” “

          Das ist wirklich sehr gut! 😄

  11. Via Genderama: #Aufkreischerinnen gewinnbringend vor den Marketig-Karren spannen – zeichnet sich ein Trend ab?

    The past four days have seen one of the most effective and innovative pieces of brand marketing in living memory. It has bred „brand fans“ by the thousand in an age where that term is sorely overused, and exploded the brand’s social following.

    It has turned a £250,000 media spend into a viral phenomenon. It has made a little known brand a household name in the circles it cares about. It has reaped £1million in direct sales revenue.
    [..]
    In a world where brands are still living with a 20th century mindset of trying to be all things to all people, having particular character and meaning is an increasingly valuable commodity.

    Protein World has shown a way to develop that with a stick of dynamite, and the same approach is there for the taking for brands across the ‘values spectrum’.

    If you sit at the pole of a vaguely polarising issue, identify your ‘anti-market’ and attack it.

    If possible, harness the trend of ‘cyber shaming’ and use it to your advantage. This approach will work particularly well for brands whose position hovers around the libertarian/conservative side of politics, as their ‘anti-markets’ are much better mobilised socially and capable of feeding those precious flames of scandal.

    You’ll lose no customers and become a champion for those who share your side of the issue.

    http://www.brandrepublic.com/article/1344885/why-protein-world-reaping-rewards-its-genuine-integrity

    “ as their ‘anti-markets’ are much better mobilised socially and capable of feeding those precious flames of scandal.“ – precious flames of scandal.

  12. Über Putin als postmodernen Politiker gibt es übrigens einen guten Artikel des russischen Schriftstellers Boris Schumatsky:

    http://www.zeit.de/2014/41/russland-wladimir-putin-politik-luege

    „Wir hörten Jürgen Habermas nicht zu, als er in der postmodernen Vernunftkritik eine neue Welle der Gegenaufklärung erkannte. Doch es dauerte nicht lange, bis unsere befreiende Postmoderne ihr politisches Zerrbild im Medienpopulismus eines Berlusconi fand, wie es der Philosoph Maurizio Ferraris in seinem Manifest des neuen Realismus schreibt, und dann in Putins Propagandastaat. Wladimir Putin ist ein noch besserer Postmodernist als sein italienischer Männerfreund. Putins Russland lügt, weil es aufrichtig und redlich glaubt, dass es sowieso keine Wahrheit gäbe.“

    Woher kommt eigentlich diese Putin-Verehrung bzw. Russland-Verehrung bei extremen Rechten und Linken zugleich? Warum sieht niemand, dass Russland nur ein beschissenes Dritte-Welt-Land ist, das davon lebt, zu verkaufen, was zufällig in der Erde liegt und von einer Oligarchie von reichen Gangstern regiert wird?

    • Ein nicht unwesentunwesentlicher Teil der Rechten und Linken ist antiwestlich. Jeder Gegner des Westens ist ihnen folglich sympathisch.

      • Ich persönlich habe noch keinen Linken kennengelernt, der Putin und sein Regime toll findet. Wo findet man solche Leute denn? Könnte ich mir jetzt auf Anhieb eigentlich nur bei irgendwelchen durchgeknallten leninistischen Antiimps vorstellen.
        Bitte mal ein paar Texte zu Putin-Unterstützung in der Linken verlinken, damit sich ermitteln lässt, um was für ein Spektrum der Linken es sich da handelt und wir ihre Begründungen mal kritisch analysieren können.

        • @ Leszek
          „Ich persönlich habe noch keinen Linken kennengelernt, der Putin und sein Regime toll findet.“

          Dann gehst Du mit Scheuklappen durch die Welt.

        • @ Adrian

          „Dann gehst Du mit Scheuklappen durch die Welt.“

          Also du hattest ja auch schonmal von Linken gesprochen, die das iranische Regime unterstützen. Auch da kenne ich persönlich niemanden, wo dies der Fall wäre, weiß aber, dass es Antiimp-Kreise gibt, wo es sowas gibt:

          http://de.wikipedia.org/wiki/Antiimperialistische_Koordination

          Bei solchen Leuten könnte ich mir auch vorstellen, dass die das Putin-Regime unterstützen, aber ich verbringe meine Zeit gewöhnlich nicht damit über die Verrücktheiten von Antiimps zu recherchieren.

          Die Antiimps finden wir im libertären Sozialismus gewöhnlich genauso doof wie ihre Kontrahenten, die Antideutschen:

          http://www.trend.infopartisan.net/trd1209/t421209.html

        • „Texte zu Putin-Unterstützung in der Linken verlinken“

          *staun* Das meinst du doch nicht ernst?!

        • @ Leszek
          Viele Linke sind Antiimps , soll heißen, antiwestlich. Du darfst auch gerne mal die „Junge Welt“ oder das „Neue Deutschland “ lesen. Da wirst Du putinfreundliche Kommentare noch und nöcher lesen.

        • „die das iranische Regime unterstützen“

          dafür brauch es keine obskuren Kleingruppen, das die westlichen Regierungen selbst:
          zB:
          http://www.matthiaskuentzel.de/contents/selbsttaeuschung-im-weltformat

          (oh, welche „Selbsttäuschung“…..)

        • @ Adrian

          Antiwestlich sind nur zwei Spektren innerhalb der Linken: Antiimps und ein Teil der postmodernen Linken. Letztere sind aber wohl kaum Putin-Fans. Bei der Jungen Welt gibt es sicherlich auch Antiimps unter den Lesern, das stimmt schon.

        • @ Leszek: Sowohl die Partei „Die Linke“ ist ausgesprochen Russlandfreundlich, als auch die „Nachdenkseiten“. Ich mag das schon kaum mehr lesen. Dann auf der anderen Seite „Policitcally Incorrect“, die ständig gegen die Ukraine-Politik der EU wettern.

          Es dürfte wohl schon so sein, wie Adrian andeutet, eine allegmeine Feindseligkeit gegen den Westen, die EU, die USA usw.

        • ät Mocho:

          Stimmt, was Putinliebe angeht, sind sich Pegida und die SED-Nachfolgepartei erstaunlich ähnlich…

    • @ mocho „einen guten Artikel“

      soso, keine „Faschisten“ in der Ukraine. Dieser Artikel ist ebenso „lupenrein verlogen“ wie das orthodoxe Russland.
      Das Problem ist, wenigstens für uns, „der Westen“ (geographisch) wird langsam, aber sicher genauso antiwestlich, wobei der Hinweis auf Habermas natürlich nicht verfehlt ist.
      Ich verstehe auch nicht, warum man überhaupt noch von „der Linken“ sprechen kann, der größere Teil ist einfach nur rechts. Aber wenn die mit Etiketten rumlaufen wie „liberal“ und „progressiv“ muss das wohl automatisch so sein? Auch die, die so argumentieren, spielen den „antiwestlichen Ideen“ in die Hände, mit dieser falschen politischen Dichotomie. Deren Erscheinungsform auch das Patriarchat/Matrichart ist. Echt toll, Weimar, jemand?

      • Deswegen kann es natürlich trotzdem Faschisten in der Ukraine geben. Aber ich vermag nicht zu sehen, welche ungeheure Bedrohung und Kränkung für Russland entsteht, wenn die Ukraine der EU (oder auch der NATO) beiträte? Polen und die baltischen Staaten haben es schließlich auch getan, ohne das Russland zusammengebrochen ist.

        Könnte es evtl. sein, dass die russischen Oligarchen Angst haben, dass ihre Bürger mitbekommen, dass ein besseres Leben möglich ist, auch wenn man keine stolze Großmacht mehr ist?

        1990 waren die Lebensbedingungen in Polen und der Ukraine ungefähr gleich, heute beträgt das Einkommen der Polen ungefähr das dreifache des ukrainischen.

        • „welche ungeheure Bedrohung … für Russland entsteht“

          Es ist schon ein wenig sonderbar, daß Russland diesem Verein nicht gleich beitritt, vielleicht will man das Maximum an Entgegenkommen rausschlagen? Da kommen dann die „Oligarchen“ ins Spiel, die ihre Spezialinteressen reintragen. Sehr unübersichtlich.
          Und was das Einkreisen betrifft, so war das mit Afghanistan doch schon etwas anrüchig, oder?

        • „Aber ich vermag nicht zu sehen, welche ungeheure Bedrohung und Kränkung für Russland entsteht, wenn die Ukraine der EU (oder auch der NATO) beiträte? Polen und die baltischen Staaten haben es schließlich auch getan, ohne das Russland zusammengebrochen ist.“

          Das ist dann verständlcih, wenn man bedenkt, dass Russland die osteuropäischen Staaten, einschließlich der Ukraine, als Teil seiner „natürlichen“ Einflusssphäre betrachtet. Bei der Ukraine ist es noch schlimmer, weil diese Teil der Sowjetunion gewesen ist, deren Zusammenbruch Putin als geopolitische Katastrophe betrachtet.

          Polen und die baltischen Staaten werden von Russland eh nicht ernst genommen. Für Putin et al. gehören sie zu Russland, so wies jahrhindertelang der Fall gewesen ist. Gerade in Polen hat man die polnischen Teilungen (übrigens im Verbund mit Preußen) im 18. Jh. und die erneute Okkupation durch Stalin (übrigens im Verbund mit Hitler)nicht vergessen.

        • Zu Russland und der allgemeinen geopolitischen Lage:
          http://www.freizahn.de/2015/04/eine-sicherheitspolitische-uebersicht/

          Der Autor vertritt die interessante these, dass Putins Handeln darauf abzielt, die Verteidigungsanstrengungen der Europäer zu erhöhen, um diese für eine langfristige Auseinandersetzung mit der arabischen und chinesischen Welt fit zu machen.

        • @Denton: „Verteidigungsanstrengungen der Europäer zu erhöhen“

          Eine sehr abenteuerliche Sicht, die ein etwas abseitigeres Beispiel für eine Verherrlichung russischer Absichten abgibt.

          Warum dann wetteifert Russland mit den Nato-Ländern um die Gunst Irans? Warum lässt man die Saudi-Arabischen ISIS Vollidioten gewähren, das Assad-Regime und jeden, der eine Waffe dort unten tragen kann? Alles total irrsinning.

          aus dem Artikel:
          „Die Deutschen hätten zudem im Orient aus historischen Gründen einen relativ guten Ruf, weil sie dort keine Kolonialmächte waren.“

          Uh. Leider aus ganz anderen Gründen.

        • @ Alex

          „Eine sehr abenteuerliche Sicht, die ein etwas abseitigeres Beispiel für eine Verherrlichung russischer Absichten abgibt.“

          Finde ich nicht. Den strategischen Planern im Kreml würde ich sowas zutrauen.

          „Warum lässt man die Saudi-Arabischen ISIS Vollidioten gewähren, das Assad-Regime und jeden, der eine Waffe dort unten tragen kann?“

          Um die Araber damit zu schwächen? Besser, als wenn der Youth Bulge sich anderswo entlädt.

        • Es macht aus meiner Sicht aber mehr Sinn, dass die regierenden Oligarchen in Russland einfach an der Macht bleiben wollen und deshalb versuchen, ihre Menschen mit nationalistischer Rethorik (und entsprechender Politik) besoffen zu machen, damit sie weiter in Ruhe ihren Reichtum genießen können.

        • „Finde ich nicht. Den strategischen Planern im Kreml würde ich sowas zutrauen.“

          dann denken sie 3 Züge im voraus, meist wirken sie allerdings hinterherzuhinken. Ich vermisse jeden Hinweis auf ihre politische Umsicht, auch und gerade, was den Artikel betrifft.

          „Besser, als wenn der Youth Bulge sich anderswo entlädt.“

          Fast könnte man meinen, die „Gewalterlebnisparks“ der APPD seien Realität geworden, wobei die Isis das noch toppt. Was mal wieder zeigt, daß unfreiwillige Selbstparodie die Satire regelmäßig schlägt….

        • „dann denken sie 3 Züge im voraus“

          Haben die Russen nicht auch die besten Schachspieler hervorgebracht?

        • „Warum dann wetteifert Russland mit den Nato-Ländern um die Gunst Irans?“

          Iran und Saudi Arabien mögen sich nicht besonders, wenn ich mich nicht irre.

          „Warum lässt man die Saudi-Arabischen ISIS Vollidioten gewähren, das Assad-Regime und jeden, der eine Waffe dort unten tragen kann? Alles total irrsinning.“

          Das frage ich mich allerdings auch.
          Auch, ob Deutschland/Europa überhaupt gegen die Araber kämpfen kann oder will. Die haben doch schon gefühlt halb Deutschlands Wirtschaft aufgekauft und streben nach mehr gesellschaftlichem Einfluß, deshalb auch so viele Islam-Schulen die von solchen Scheichs finanziert werden. Deutschland scheint finanziell ziemlich abhängig.

        • CCCP buchstabieren die Oberschlesier übrigens:

          Cep cepa cepý pogóniou

          (Ein Dreschflegel scheucht mit dem Dreschflegel einen anderen Dreschflegel)

          Ich weiß ja nicht viel, aber das weiß ich.

  13. „“Hast du schon eine Strandfigur?“ Diese Frage ist neben einer leicht bekleideten, schlanken Frau auf Plakaten in der Londoner U-Bahn zu lesen. Empörung und Protest waren die Reaktionen auf die Werbekampagne – nun wurde sie verboten.“

    die übliche Verharmlosung und Bagatellisierung der „Kritiker“:

    http://www.spiegel.de/panorama/beachbody-werbung-aus-londoner-u-bahn-verbannt-a-1031371.html

    hier eine kritische (und erfrischend angemessen polemische) Sicht der Dinge:

    youtube.com/watch?v=AbJyyOYy_Fc
    The Protein World Saga

    Die auch die Reaktion der Firma einschliesst, die Spon natürlich unter den Tisch fallen lässt.

    • Ich finde das so geil. Ich kann zwischen Islamisten (Keine lachenden, Bikini-tragenden Frauen in der Öffentlichkeit) nicht mehr von Feministinnen (Keine lachenden, Bikini-tragenden Frauen in der Öffentlichkeit) unterscheiden.

      Wuah, und dann gehen diese Gestörten auch noch halbnackt auf Slutwalks um Diskriminierungen aufgrund ihres Outfits entgegenzutreten. WUAH, BRAINDEAD.

      Und was das richtig geile ist, der Sexismuskatalog in Kreuzberg:

      Werbung gilt als sexisitisch wenn:

      A) Suggeriert wird der Betrachter könnte Produkt wieTestimonial sei käuflich
      B) Das Testimonial ohne Grund lacht oder grinst
      C) Es eine unangemesse bzw. erotisierende Haltung einnimmt
      D) Das Produkt dadurch ohne Anlass sexualisiert wird

      Also auch diese:

      Diese ist nur stellvertretend für die Vielzahl von Werbemotiven die Männer objektivieren um die Null Kalorie Cola zu verticken…

      Und das sogar bei einem Produkt, bei dem Frauen die Zielgruppe sind, dass aber mit Männer Sexobjekten wirbt!

      Mich stört es nicht, die Frage ist, warum stört diese Darstellung nicht auch Feministinnen? Braindead feminism!

      • „warum stört diese Darstellung nicht auch Feministinnen? “

        Weil es sexistische, sexfeindliche, autoritäre Gestalten sind. Ggf. neidisch und oder untervögelt.

      • @teardown
        *Diese ist nur stellvertretend für die Vielzahl von Werbemotiven die Männer objektivieren um die Null Kalorie Cola zu verticken…*

        Welche gibts denn noch?
        Ich frage nur, weil gerne behauptet wird dass Männer genauso objektifiziert (nicht objektiviert) werden, aber immer nur der Cola light-Mann genannt wird.

        Die bescheuertste Werbung an die ich mich erinnern kann war da aber tatsächlich mal die doppelseitige Anzeige eines Hardwareversands in der PC Games oder so, die ohne erkennbaren Grund ihre Doppelseite mit Angeboten mit einer nackten Frau garniert haben.

        • Wäre Männern Gutes Aussehen genauso wichtig wie Frauen, uns würden gutaussehende Männer noch viel häufiger in der Werbung begegnen. Diese Tendenz sehen wir übrigens in unseren zunehmend hypernarzisstischen westlichen Gesellschaften, Mann von heute achtet auch mehr auf sein Äußeres…

          Werbung mit der Zielgruppe Mann kommt fast vollständig ohne sexualisierte, schöne Männer aus, Werbung mit der Zielgruppe Frau ist ohne sexualisierte, schöne Frauen nahezu undenkbar. Ich schrieb es schon vor Tagen, Frauen wollen nicht wie smarte und witzige Durchschnittstypen daherkommen (Häufiges Testimonial bei Männerprodukten), sondern sexy, schön und bewundert…

          Werbung spiegelt Konsumentenwünsche nur wider und kann verstärken. Dass Werbeleute ein eigenes Interesse haben irgendwelche Werte der Gesellschaft zu vermitteln, ist einer der größten Fehlschlüsse von Feministinnen, es ist genau andersherum! Werber sind auf der Suche nach neuen Trends!

          Was wir in Fernsehen, Plakat und Internet von den großen und alten Werbekampagnen sehen ist getestet und von Konsumenten für gut befunden worden. Es ist das was uns erreicht, es spiegelt wider was uns wichtig ist, was uns positiv in Richtung Produkt beeinflusst.

          Und jetzt kann sich jeder überlegen, warum Bademode nicht von fetten griesgrämigen Feministinnen auf Plakaten beworben wird, sondern von attraktiven und lächelnden Frauen…

          Feminism does not sell! Feminin Women sell!

        • „Welche gibts denn noch?“

          Der ganze Zeitschriftenwald ist voll mit sexy Männern, noch nicht aufgefallen? „Men´s Health“ fällt mir spontan ein (scheint sowas wie Cosmopuritan für Männer zu sein).
          Oder stört dich, daß diese Werbung vor allem auf Männer abzielt? Wenn ja – auch ein Großteil der Werbung mit sexy Frauen zielt auf Frauen ab, wie die Kampagne mit der (bescheuerten) Protein-Nahrung.

          (Übrigens geht mir das Idealbild der Werbung, wie ich sein sollte, sonstwo vorbei.)

        • Männer scheint die Art von Werbung nicht zu stören. Frauen schon, daher die Kampagne. Inwieweit wirst du jetzt dadurch gestört? Du wirst nicht gezwungen, dich dafür auszusprechen, du muss nichtmal die Berichterstattung verfolgen.
          Wo ist dein Problem?

        • >>“…ist getestet und von Konsumenten für gut befunden worden.“

          Ich bin ja selbst in dieser Branche (Vertriebsmarketing) tätig, ich glaube hier hat niemand eine Vorstellung darüber, welcher immense Aufwand getrieben wird um seine Zielgruppen zu erreichen. Da muss jedes Rädchen sitzen, alles wird getrackt und getestet und was nicht funktioniert wird gnadenlos eingestampft. Da geht es um Etats, da würden viele hier die Ohren schlackern, Großunternehmen investieren mehrere 100 Millionen Euro im Jahr für Image (Wohlgemerkt Image, not Sales!) Werbung, das sind unfassbare Etats…

          Und Feministinnen denken tatsächlich hier säßen Komplizen des Patriarchats und wollen Frauen irgendwie shamen oder kleinmachen, NEIN! Werber wollen triggern! Werber wollen verkaufen!

          Es ist so lächerlich…

        • >>“Wo ist dein Problem?“

          Ich sage es gerne nochmal:

          Teheran, Central Square:

          Lachende, Bikini-tragende Frauen verboten

          Bald:

          London, Kings Cross Station:

          Lachende, Bikini-tragende Frauen verboten

          Mit welchem Recht soll ich eigentlich noch Mullahs etwas von Marktwirtschaft, Meinungs- und Kunstfreiheit sowie Frauenrechten erzählen, wenn wir auch nur noch ein Step vor der Vollverschleierung sind?

          Es geht um das Prinzip.

        • @maren „Männer scheint die Art von Werbung nicht zu stören. Frauen schon, daher die Kampagne.“

          Bloss weil Männer sich nicht zu einem haltlosen Mob zusammenzuraffen, um gegen die Werbung aggressiv vorzugehen, seien sie weniger gestört??
          So kann man natürlich auch seine Sympathie mit der „Kampagne“ ausdrücken…

          „Wo ist dein Problem?“

          Solche „Kampagnen“ sind hasserfüllt und hetzerisch und tragen sicherlich nicht zu einem zivilen gesellschaftlichen Umgang bei.

        • @teardown
          *Diese Tendenz sehen wir übrigens in unseren zunehmend hypernarzisstischen westlichen Gesellschaften, Mann von heute achtet auch mehr auf sein Äußeres…*

          Find ich ok, das tu ich schließlich auch. Du willst ja, wie du weiter unten schreibst, auch keine Schabracken sehen.

          *Werbung mit der Zielgruppe Frau ist ohne sexualisierte, schöne Frauen nahezu undenkbar. *

          Selbst bei Darmmedikamenten.

          *Dass Werbeleute ein eigenes Interesse haben irgendwelche Werte der Gesellschaft zu vermitteln, ist einer der größten Fehlschlüsse von Feministinnen*

          Gillette hatte in den 40er-50er Jahren großes Interesse daran, unrasierte Achseln und Beine als eklig und unweiblich darzustellen. Ebenso wie Hersteller von Damenhygieneprodukten ein Interesse hatten, die Vagina als stinkend und eklig darzustellen um ihre Duftsprays und Vaginalduschen herzustellen. Da gab es teilweise heftige und unredliche Werbung nach dem Motto „Alle lästern über dich, weil deine Muschi bis dorthinaus stinkt!“

          *Es ist das was uns erreicht, es spiegelt wider was uns wichtig ist, was uns positiv in Richtung Produkt beeinflusst.*

          Hm, da ich noch nie in so einer Umfragegruppe gesessen habe, fühle ich mich bei deinem „uns“ nicht mit einbezogen. Und so geht es einem Großteil der Kunden.
          Und deine Ansicht, dass die Werbung ja nur für den Kunden da ist und nur das zeigt, was er sowieso schon will zeugt von Naivität. Werbung wird geschaltet um neue Produkte zu etablieren oder sich schlecht verkaufende Produkte zu pushen.
          Die sich gut verkaufenden Produkte brauchen keine teure Werbung, oder hast du in letzter Zeit mal Werbung für das gute, alte klassische Aspirin gesehen? Nein, das verkauft sich nämlich auch so.

        • @alex
          Was ist daran bitte hasserfüllt oder hetzerisch, wenn man darauf aufmerksam macht, dass man nicht auf feste Nahrung verzichten muss um an den Strand zu gehen?

        • @Maren

          >>“@maren “Männer scheint die Art von Werbung nicht zu stören. Frauen schon, daher die Kampagne.”

          Bloss weil Männer sich nicht zu einem haltlosen Mob zusammenzuraffen, um gegen die Werbung aggressiv vorzugehen, seien sie weniger gestört??
          So kann man natürlich auch seine Sympathie mit der “Kampagne” ausdrücken…“

          Ach, da habe ich dich fast verstanden. Nun was man so hört haben die OHMs die Firma ca. 300.000 Euro gekostet, die direkten resultieren Sales liegen bei über einer Million, dazu nationale und internationale Aufmerksamkeit und Presse.

          Man muss wissen, dass Marketingkampagnen zu 98 Prozent keinen messbaren Erfolg aufweisen, das ist sensationell!

          Spricht ein bisschen gegen deine These von dem „Frauen fühlen sich gestört davon“. Es müsste viel mehr lauten „ein paar Twitter-Frauen die mal wieder Aufmerksamkeit und Aufregung in ihrem traurigen Leben brauchen fühlen sich davon gestört“.

          So wird ein Schuh draus.

          PS: Dt. Werbermedien besprechen diese Kampagne auch: Tenor: True fruits…ähm sorry, Protein World hat ganz bewusst auf den Shit Storm gesetzt…

          Insofern: Feminism sells a litte…

        • „…hier hat niemand eine Vorstellung darüber, welcher immense Aufwand getrieben wird um seine Zielgruppen zu erreichen.“

          Absolut klar! Ich bin aber weder Fan noch verdamme ich das….

          und zwar genau deswegen:

          „Werber wollen verkaufen!“

          Was sonst? Wie keine andere Branche müssen sie in Idealfall mit ihren Kundenwünschen 100%ig alignen.

          „Es ist so lächerlich…“

          Nein, ist es gar nicht. Die Feministen greifen die Werbeindustrie gerade deshalb an, *weil* diese im Grunde demokratisch ist, bzw demokratischen Prinzipien unterliegt!

          Ihre Angriffe konzentrieren sich auffallenderweise auf die demokratischen und meritokatischen Strukturen unserer Gesellschaft. Aber das kann ja eigentlich nicht überraschen, da sie totalitär, anti-freiheitlich und ideologisch hirngewaschen noch obendrein sind.

          Der Sargon hat das auch sehr treffend in Bezug auf „gamergate“ dargestellt:
          http://www.youtube.com/watch?v=yZI2IRbSKts
          Why #GamerGate is so Important to Me

          Und ihr Werbeleute seid den Feministen natürlich ein prinzipieller Dorn im Auge.

        • *Nun was man so hört haben die OHMs die Firma ca. 300.000 Euro gekostet, die direkten resultieren Sales liegen bei über einer Million, dazu nationale und internationale Aufmerksamkeit und Presse. *

          Natürlich macht es die Marke kurzfristig bekannt. Das lässt sich leider nicht vermeiden.Es stellt aber auch andere Fragen, und grade Hersteller von Diätpülverchen haben per se keinen sonderlich guten Ruf. (Bei den resultierenden Sales, muss man da bei Kauf einen Fragebogen ausfüllen? :D)

        • @alex
          Was ist bitte demokratisch daran, wenn Konzerne mit einer unheimlichen medialen Reichweite ein Heidengeld ausgeben, um die Kaufentscheidungen der Menschen mit mehr als unredlichen Mitteln zu beeinflussen?
          Ein gutes Produkt wird auch gekauft, dafür sorgt Mundpropaganda. Der Shampoohersteller Aussie ist trotz Hype auf die Fresse geflogen als seine Moisture Shampoos die Haare vieler seiner Kundinnen in Stroh verwandelt hat. Balea hingegen verkauft sich wie geschnitten Brot, weil gut und günstig. Ohne Werbung. Das ist demokratisch.

          Einerseits werden Menschen als dämlich hingestellt, wenn sie der Werbung alles glauben, weil Werbung bekanntermaßen mit Übertreibung, Suggestion oder sogar Lügen arbeitet, andererseits werden Kampagnen die so etwas herausstellen wollen, als haßerfüllt dargestellt und die Werbetreibenden als hehre Zuarbeiter, die lediglich das Volksbegehren im Sinn haben.

          Werber als wahre Demokraten, ich glaub doch wohl es hackt! Merkt ihr eigentlich noch, was ihr für einen Unsinn redet, nur um dem Feminismus eins reinzuwürgen? Das ist doch lächerlich!

        • @Maren

          >>“Find ich ok, das tu ich schließlich auch. Du willst ja, wie du weiter unten schreibst, auch keine Schabracken sehen.“

          Es ging mir jetzt eher um narzisstische und krankhafte Störungen, auch des Essverhaltens…naja…

          >>“Gillette hatte in den 40er-50er Jahren großes Interesse daran, unrasierte Achseln und Beine als eklig und unweiblich darzustellen. Ebenso wie Hersteller von Damenhygieneprodukten ein Interesse hatten, die Vagina als stinkend und eklig darzustellen um ihre Duftsprays und Vaginalduschen herzustellen. Da gab es teilweise heftige und unredliche Werbung nach dem Motto “Alle lästern über dich, weil deine Muschi bis dorthinaus stinkt!”“

          Noch besser: Es gab sogar autoritäre Anleitungen wie man Produkte zu verwenden habe (Odol zB.). Nur, kriege ich irgendwie nicht den Punkt. Du meinst also der Konsument ist so dämlich und unmündig, dass er wie ein Nimmersatt die Botschaften und Claims in sich hineinfrisst?

          Du bist auf dem Stand der Marektingforschung in den USA ca. 1950….niemand hat so ein Konsumentenbild. Lies einfach mal im Trommsdorff nach, da steht eine Menge darüber, auf welchen theoretischen Annahmen Marketern Konsumentenverhalten verstehen und lenken (!) versuchen…

          *Es ist das was uns erreicht, es spiegelt wider was uns wichtig ist, was uns positiv in Richtung Produkt beeinflusst.*

          >>“Hm, da ich noch nie in so einer Umfragegruppe gesessen habe, fühle ich mich bei deinem “uns” nicht mit einbezogen. Und so geht es einem Großteil der Kunden.“

          Musst du auch nicht, du kannst gerne die letzte Mohikanerin spielen. Und die perfekte Vertriebsmaßnahme die jeden mitnimmt, also letztlich das PERFEKTE Produkt (Mass Customization) wird es ohnehin nie geben. Aber wir gehen in die Richtung. Einen Golf kannst du dir heute in 36.000 Varianten holen, komm, da ist auch was für dich dabei! 🙂

          >>“Und deine Ansicht, dass die Werbung ja nur für den Kunden da ist und nur das zeigt, was er sowieso schon will zeugt von Naivität.“

          Werbung verstärkt nur. Guck dir mal Konsumentengruppen an. Wir sprechen da von Early Inventors, nachziehende Majorität ect.

          Als Mobiltelefone eingeführt wurden, wollten nur 2 Prozent der Konsumenten eines haben (Lag sicher auch am Produktpreis)! Du glaubst also heute wollen die Menschen NUR wegen der Werbung ALLE (Fast) Mobiltelefone haben? Und nicht etwa weil sie bequem miteinander kommunizieren wollen? Weil das ihr Bedürfnis ist, aus dem sich letztlich die Handynachfrage ableitet?

          Maren, Maren…wer ist hier naiv?

          >>“Werbung wird geschaltet um neue Produkte zu etablieren oder sich schlecht verkaufende Produkte zu pushen.“

          Du meinst also so etwas wie einen Smoothie zB. hätte man vor 200 Jahren ebenso bedenkenlos platzieren können, wie vor 20 Jahren?

          Erst das Produkt, dann wie Werbung also?

          Maren, du bist Naiv, wenn du denkst so würde Wirtschaft funktionieren!

          Ein Smoothie hätte vor 200 Jahren nicht funktioniert, weil die ökonomischen (Einkommen, Demographie), kulturellen (Obst am Stück zur ausgedehnten Pause, statt zwischendurch, Selbermachen ect.) und die infrastruktur (Kühlung über die gesamte Produktion und Lieferung, sowie beim Kunden) gar nicht vorhanden war.

          Auch die tollste Werbung hätte den Menschen vor 200 Jahren nicht einreden können: Trinkt Smoothies! Heute gehört der Smoothie beim gesundheitsbewussten urbanen vollerwerbstätigen Konsumenten zum sehr guten Ton.

          >>“Die sich gut verkaufenden Produkte brauchen keine teure Werbung, oder hast du in letzter Zeit mal Werbung für das gute, alte klassische Aspirin gesehen? Nein, das verkauft sich nämlich auch so.“

          Haha. Erstmal Marketing heißt nicht nur Werbung. Das ist schon das erste Ding, was viele nicht auf die Kette kriegen. Marketing ist Querschnittsfunktion in jedem Bereich eines Unternehmens. Daher:

          Aspirin…hmmm…sagt dir Product-Life-Cycle irgendwas? Hast du mitbekommen, dass vor ca. einem 3/4 Jahr Bayer eine Megakampagne (Fernsehen plus OHM! Selbst in meiner Straße war ein Plakat!) zu Aspirin initiiert hat, es gab nämlich eine Produktinnovation! Aus irgendeinem Grund wirkt jetzt Aspirin noch schneller! Guess why? Richtig, weil Bayer festgestellt hat, die Sales (Des Premiumprodukts) sich rückläufig entwickelten und die Kunden gehetzt und gestresst sind und ein schneller wirkendes Produkt wollen. Der Rest ist Marketing. Glaubst du ein Golf1 würde sich heute noch verkaufen? Würde der die Wünsche der Kunden treffen? Warum gibt es im Jahr bei Volkswagen ca. 30 große Produktaufwertungen (Vulgo Facelifts)?

          Na klar will man verkaufen, aber der Kunde steht nicht zurück, er profitiert auch davon. Ich will heute keinen Golf1 mehr fahren, auch wenn er seinen Produktnutzen (Mich von A nach B) zu bringen genauso gut erfüllt wie ein Golf7….

        • @maren
          „Was ist bitte demokratisch daran, wenn Konzerne….“

          Sie gehen ein Risiko ein, daß die Kundschaft tatsächlich kauft. Und dieses Risiko ist erheblich. Da kann man sich keine Schlappe erlauben, vor allem kann man den Leuten nicht vorschreiben, was sie kaufen sollen. Das Ganze ist abhängig von Freiwilligkeit und die Manipulationsmöglichkeiten halten sich in argen Grenzen.
          Und warum es irgendwie demokratischer sein soll, wenn Mund-zu-Mund Propaganda angeblich für den Verkauf von Produkten sorgt, ist mir gar nicht klar. Auch hier entscheidet doch letztlich nur der einzelne Kunde, wie immer.

          „Werber als wahre Demokraten, ich glaub doch wohl es hackt!“

          Nenn sie meintwegen Opportunisten, wenn du sie nicht mögen willst. Aber ihre Strategie ist demokratisch. Zur demokratischen Strategie gehört auch immer Übertreibung, sogar Lüge, das weiss doch jedes Kind. Aber deshalb gegen Demokratisches grundsätzlich sein, hiesse doch das Kind mit dem Bade auszuschütten.

        • >>“Natürlich macht es die Marke kurzfristig bekannt. Das lässt sich leider nicht vermeiden.Es stellt aber auch andere Fragen, und grade Hersteller von Diätpülverchen haben per se keinen sonderlich guten Ruf. (Bei den resultierenden Sales, muss man da bei Kauf einen Fragebogen ausfüllen? :D)“

          Hersteller von Diätpülverchen, ist halt immer schwierig, wenn Leute meinen Diätpülverchen substituiere übermäßige Kalorienaufnahme. Auf jeder Packung steht drauf: „Ergänzungsnahrungsmittel. Nur bei einer ausgewogenen Ernährung verwenden“ oder so ähnlich.

          Klar das sich dann bei mangelndem Erfolg Enttäuschung breit macht.

          Und die Sales, das kann man messen Maren. Was glaubst du eigentlich wie krass Unternehmen solche Kampagnen orchestrieren.

          Wir haben mal was für IKEA gemacht, die machen ein Postmailing für 100.000 Haushalte (Motto: Hier tolle Angebote für dich und hängen einen Gutschein für einen Kaffee dran). Anhand der Gutscheineinlösung über das Kassensystem sieht man in Realzeit (!) die Wirkung eines Mailings, wer geht wann in welches IKEA, Wahnsinn! Man kann auch tracken, wie lange die Leute sich Produktseiten im Internet angucken oder auf Landingpages gehen, wonach sie suchen, wie erfolgreich EMailings sind, was sie kaufen (Über die Familycard). Haha, 4 Millionen Familiycards in Deutschland, Ikea kann dir über Besitzer Auskunft mit hoher Genauigkeit geben über Haushaltsgröße, Einkommen, Umzüge, Schwangerschaften, Werte und Einstellungen…

          „Big Data“ Maren…ich kann es nur wiederholen: Du hast keine Vorstellung, welchen Aufwand (Und ich habe selten einen derat professionellen Marketingappart gesehen) zB. IKEA betreibt, dass ja deiner Meinung nach eine „gefestige Marke“ mit „tollen Produkten“ ist, um eben genau das zu bleiben! Um genau zu wissen, was IKEA Kunden wollen und glücklich macht…

          Es. Ist. Unvorstellbar.

        • @teardown
          *Du meinst also der Konsument ist so dämlich und unmündig, dass er wie ein Nimmersatt die Botschaften und Claims in sich hineinfrisst?*

          Meine Oma dachte Zeit ihres Lebens, dass Milchschnitte und alles andere was die Extraportion Milch hätte, total gesund sei.
          Und gerade weniger gebildete Menschen und natürlich Kinder und Jugendliche sind sehr anfällig dafür.
          Aber was erzähl ich dir das, das wirst du besser wissen (und nutzen) als ich.

          *Als Mobiltelefone eingeführt wurden, wollten nur 2 Prozent der Konsumenten eines haben (Lag sicher auch am Produktpreis)! Du glaubst also heute wollen die Menschen NUR wegen der Werbung ALLE (Fast) Mobiltelefone haben?*

          Dazwischen liegen ca. 30 Jahre in denen beständig daran gearbeitet wurde, Handys als ein erstrebenswertes Must-Have zu etablieren, unabhängig davon ob es für den Konsumenten einen Mehrwert erbrachte oder nicht. Weil es von der Werbung zu einem Statussymbol gepusht wurde, jederzeit das neuste Modell zu besitzen, selbst wenn man mit den Funktionen nichts anfangen konnte.

          *in Smoothie hätte vor 200 Jahren nicht funktioniert, weil die ökonomischen (Einkommen, Demographie), kulturellen (Obst am Stück zur ausgedehnten Pause, statt zwischendurch, Selbermachen ect.) und die infrastruktur (Kühlung über die gesamte Produktion und Lieferung, sowie beim Kunden) gar nicht vorhanden war.*

          Inwiefern widerspricht das jetzt meiner These, das Werbung kein Denkanstoß für Kunden ist, sondern Begehrlichkeiten wecken soll? Bloß weil es das Produkt nicht hätte geben können?

          *Na klar will man verkaufen, aber der Kunde steht nicht zurück, er profitiert auch davon.*

          Der arme Kunde der die ganzen Jahre nicht gemerkt hätte, dass neue Autos hergestellt wurden. Wer hält Kunden jetzt für doof? 😀 Und präziser gesagt, der Kunde profitiert eventuell von Produktneuerungen, die den Produktnutzen heben (!) Nicht von der Werbung.

        • *Wir haben mal was für IKEA gemacht, die machen ein Postmailing für 100.000 Haushalte (Motto: Hier tolle Angebote für dich und hängen einen Gutschein für einen Kaffee dran). Anhand der Gutscheineinlösung über das Kassensystem sieht man in Realzeit (!) die Wirkung eines Mailings, wer geht wann in welches IKEA, Wahnsinn! *

          Bei Ikea gibts guten Kuchen, und Teelichter braucht man immer. Dennoch kaufen die meisten Leute Möbel wenn sie sie brauchen, die sind nämlich teilweise ganz schön groß, weißt du? 😀 Ich denke du überschätzt diese spezielle Kampagne ein bisschen. Ikea ist etabliert, dass die Leute dahingehen liegt nicht daran, dass ihr ne Postkarte rausschickt, sondern daran, dass IKEA sich über die Jahre durch ein gutes Preisleistungsverhältnis und ein nettes Angebot und tolles Ambiente einen guten Ruf erarbeitet hat. Wäre das nicht so, würde kein Mensch zum Kaffee dahinfahren (vgl. POCO).

          *Es. Ist. Unvorstellbar.*

          Brauchst du n Taschentuch?

        • >>“Was ist bitte demokratisch daran, wenn Konzerne mit einer unheimlichen medialen Reichweite ein Heidengeld ausgeben, um die Kaufentscheidungen der Menschen mit mehr als unredlichen Mitteln zu beeinflussen?“

          Wieso denn unredlich? Maren was willst du denn? Eine Welt ohne Werbung, ohne Marken? Meinst du sie wäre besser?

          Guck dir doch mal an wie Marketing im Sozialismus funktionierte. Mensch was hatten die Leute für Konsumfreuden…

          >>“Ein gutes Produkt wird auch gekauft, dafür sorgt Mundpropaganda. Der Shampoohersteller Aussie ist trotz Hype auf die Fresse geflogen als seine Moisture Shampoos die Haare vieler seiner Kundinnen in Stroh verwandelt hat.“

          Ja das Produktdesign muss natürlich passen, das ist eine Binse. Ein Auto das nicht fährt, kann ich nicht an den Mann bringen.

          >>“Balea hingegen verkauft sich wie geschnitten Brot, weil gut und günstig. Ohne Werbung. Das ist demokratisch.“

          Maren! Glaubst du nicht auch, dass die Platzierung einer Handelsmarke nicht selbst auch schon Marketing ist? Ist für Marketing nur der Vertrieb von Premium- und Upscaleprodukten?

          >>“, die lediglich das Volksbegehren im Sinn haben.“

          Die Leute wollen Distinktion, die Leute wollen das gute Gefühl, die Leute wollen konsumieren. Was soll den Marketing anderes machen als den Konsumenten das zu geben was sie wollen?

          Du hast eben eine extreme Position, Konsumkritik, kennt man, ist gerade in Deutschland riesengroß, auch geschichtlich.

          Aber was glaubst du eigentlich, wenn jetzt zB. Großfleischereien Vegetarische Fakeprodukte rausbringen? Sind die jetzt alle zu Ökos geworden?

          Nein, sie sehen, dass der Markt das will und sie geben dem Markt was er will, damit sie als Hersteller auch noch in Zukunft am Markt teilnehmen können. Sie reagieren auf den geänderten Markt!

          Achso…nee, stimmt, sorry. Die Fleischproduzenten wollen uns ja einreden, dass wir nicht mehr ihre Fleischwurst essen sollen, sondern das viel teurere (Höhere Marge BTW) Substitutionsprodukt. Habe letztens gelesen, der Chef von Rügenwalder sagt: „Wurst ist die Zigarette der Zukunft“. Da ist was dran, er nimmt das jedoch so hin, das ist nichts was sich fiese Marketingleute ausgedacht haben um die fleischverzichtenden Frauen und Männer zu ködern. Das die Preisbereitschaft gerade bei Veggie-Wurst höher ist, ist natürlich ein sehr angenehmer Side-Effect.

          Werber als wahre Demokraten, ich glaub doch wohl es hackt! >>“Merkt ihr eigentlich noch, was ihr für einen Unsinn redet, nur um dem Feminismus eins reinzuwürgen? Das ist doch lächerlich!“

          Ich erkenne nicht mehr, inwiefern meine Ausführungen einen Bezug zum Feminismus haben. Ich werbe längst meine Profession 😀

        • >>“Bei Ikea gibts guten Kuchen, und Teelichter braucht man immer.“

          Das Restaurant macht eine halbe Stunde vor Öffnung des Möbelhauses auf. IKEA verdient am Besten mit den Artikeln der markthalle. Ich bin mir sicher die schamlos überteuerten Teelichter sind ein Topseller bei IKEA.

          Und die Hot-Dog Station hinter den Kassen. Allein diese Masnahme dürfte meines Wissens die durchschnittlichen Aufenthaltsdauer der Kunden um 30 Minuten erhöht haben. Auch hier könnte ich wieder einen Vortrag halten über das Marketingkonzept eines IKEA-Marktes….

          >>“Dennoch kaufen die meisten Leute Möbel wenn sie sie brauchen, die sind nämlich teilweise ganz schön groß, weißt du?“

          Die Leute gehen in einen IKEA um sich inspirieren zu lassen, um Kuchen zu essen, um irgendwelchen Nippes mitzunehmen, oder weil der blöde Plastikmülleimer nur noch 3,99 Euro kostet. Samstags ist bei IKEA Familientag, da kaufen aber die wenigsten primär Möbel ein.

          >>“:D Ich denke du überschätzt diese spezielle Kampagne ein bisschen. Ikea ist etabliert, dass die Leute dahingehen liegt nicht daran, dass ihr ne Postkarte rausschickt,“

          Doch Maren, doch! Was glaubst du eigentlich wie die täglich wechselnden FamilyCard Angebote zünden. Und immer wieder kommts zum Cross Sell….

          >>“sondern daran, dass IKEA sich über die Jahre durch ein gutes Preisleistungsverhältnis und ein nettes Angebot und tolles Ambiente einen guten Ruf erarbeitet hat.“

          Wusstest du eigentlich das der IKEA Gründer ein Alt-Nazi ist? Das IKEA in der DDR unter ausbeuterischer Sklavenarbeit profitiert hat? Es gibt meines Wissens ein Schwarzbuch IKEA, sehr interessant….

          >>“Wäre das nicht so, würde kein Mensch zum Kaffee dahinfahren (vgl. POCO).“

          Bedürfnis Möbelkaufen
          Marketing: Entweder IKEA oder Poco

          Du behauptest jedoch das Gegenteil. Und nochmal: Du kannst dir im Leben nicht vorstellen, wie heftig so ein Gastro-Gutschein zieht. Die Leute sind ganz verrückt nach geschenktem Kaffee. Weißt du was so ein Becher IKEA kostet? Ich auch nicht, schätze aber unter 10 Cents. Und dafür kaufen die Leute dann mit einer 40iger oder 60iger Marge ihre Teelichter ein…hahaha…

          >>“*Es. Ist. Unvorstellbar.*

          Brauchst du n Taschentuch?“

          Ganz ernsthaft? Manchmal! 😀
          Das ist wie ein neues Paar Schuhe für eine Frau. Unglaubliche Freude! Bei mir sind es eben nur die unvorstellbaren Möglichkeiten der IT für die MaFo. Marketer vor 40 Jahren hätten sich das nicht im Traum gedacht…

        • @Maren: „Was ist daran bitte hasserfüllt oder hetzerisch, wenn man darauf aufmerksam macht, dass man nicht auf feste Nahrung verzichten muss um an den Strand zu gehen?“

          Wenns denn dabei bleiben würde. Aber damit geben sich die Kämpferinnen für Gerechtigkeit ja nicht zufrieden. Da müssen Plakate beschmiert und zerstört werden, da muss zur Gewalt aufgerufen werden, da müssen Morddrohungen und Bombendrohungen verschickt werden …

          http://www.itv.com/news/2015-04-28/beach-body-ad-firm-receives-bomb-threat/

        • Die Bombendrohung ist nicht ok, aber du beschwerst dich ernsthaft, das Plakate beschmiert werden? 😀 Oder abgerissen?
          Das machen Kiddies auch ohne Kampagne. Mal unter uns, selbst Zeitschriftencover sollen vor diesen Vandalen nicht sicher sein. Schockierend, ich weiß. Wo soll das alles noch hinführen….

        • @teardown
          *Maren*

          Das ist mein Name. Nutz ihn nicht ab. Ernsthaft, du musst mich nicht permanent mit Namen ansprechen. Mir ist klar dass du mit mir sprichst. Und mir ist auch klar welchen Effekt du damit erzielen willst.:)

          *was willst du denn? Eine Welt ohne Werbung, ohne Marken? Meinst du sie wäre besser? *

          Du bist schon ein guter Werbefuzzi. Klar, entweder man nimmt die Werbebranche kritiklos hin wie sie ist, oder man will alle Marken und Werbungen verbieten. Weil es gibt ja nur schwarz oder weiß. Das hier: „Guck dir doch mal an wie Marketing im Sozialismus funktionierte.“ musste natürlich auch kommen.

          *Maren! *

          Ja doch!

          *Glaubst du nicht auch, dass die Platzierung einer Handelsmarke nicht selbst auch schon Marketing ist? *

          Klar ist es das. Ich hab auch nie behauptet dass alles Marketing schlecht ist. Aber warum ist Balea etc. so erfolgreich und Isana (Rossmann) dümpelt so vor sich hin? Balea hat die besseren Produkte und eine reichhaltigere Produktauswahl, bei günstigerem Preis.

          *Was soll den Marketing anderes machen als den Konsumenten das zu geben was sie wollen?*

          Ähm, ihrem Auftraggeber das geben was er will? Nämlich steigende Verkaufszahlen? Die Kunden sind da Mittel, nicht Zweck.

          *Ich erkenne nicht mehr, inwiefern meine Ausführungen einen Bezug zum Feminismus haben. Ich werbe längst meine Profession *

          Kannst ja mal ein paar Coupons verschicken, Don Draper.

        • Maren! 😀

        • Sie merken vor allem nicht bzw. wollen es nicht wahrhaben, dass sie es selber sind, die die Konkurrenz verursachen.

          Und unterstellen es natürlich wie üblich Männern.

          Selbstgerecht bis zum Platzen.

          Hier ein ähnliches Thema.

        • >>“Weil es gibt ja nur schwarz oder weiß.“

          Du hast auch behauptet die Protein World Plakate würden „Frauen aufregen“, weil ein paar Twitter-Femis lustige und Bildchen von sich und furchtbar subversiven Aktionen wie Post-Its draufkleben, uploaden.

          >>“Klar ist es das. Ich hab auch nie behauptet dass alles Marketing schlecht ist. Aber warum ist Balea etc. so erfolgreich und Isana (Rossmann) dümpelt so vor sich hin? Balea hat die besseren Produkte und eine reichhaltigere Produktauswahl, bei günstigerem Preis.“

          DM macht generell gerade viel richtig, zu den Produkten kann ich nichts sagen. Für jemanden der sich preislich in dem Segment aufhält mag dies eine tolle Sache sein, dass DM jedoch 70 Prozent seiner Marge mit Fremdmarken erwaritschaftet, zeigt jedoch das dies nur ein Modell unter vielen ist.

          >>“Ähm, ihrem Auftraggeber das geben was er will? Nämlich steigende Verkaufszahlen? Die Kunden sind da Mittel, nicht Zweck.“

          Nicht unbedingt falsch, aber auch nicht richtig. Der Auftraggeber hat eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie er sein Produkt platzieren möchte: Nämlich in Abgrenzung zu anderen. Die Distinktion ist viel wichtiger, als die Produktkommunikation selbst.

          Insofern ist ein Unternehmen, dass in seinen Kunden nicht seinen Zweck, sondern ein Mittel sieht, dem Untergang geweiht. Du bist ja Drogerieexpertin, schau dir doch Schlecker an, die kontrollierten mal 80 Prozent aller Umsätze in Deutschland! Die dachten auch irgendwann sie seien eine „etablierte Marke“ mit „tollen Produkten und tollem Ruf“.

          Nichts ist so beständig wie der Wandel, das gilt gerade im Marketing, weil Marketing auf gesellschaftliche Veränderungen und Trends reagieren muss. First-to-Market, das ist das Ziel jedes Unternehmens….

        • @Maren:
          „du beschwerst dich ernsthaft, das Plakate beschmiert werden? 😀 Oder abgerissen?
          Das machen Kiddies auch ohne Kampagne. “

          Richtig. Und irgendwann werden die Kiddies erwachsen und lernen, dass das Sachbeschädigung ist (auch wenn es nur ein kleiner Betrag sein mag). Sie lernen auch, dass es Regeln und Gesetze gibt und man als Erwachsener Verantwortung dafür übernehmen muss, wenn man sich nicht daran hält.
          Aber natürlich gibt’s auch immer solche, die nicht erwachsen und verantwortungsbewusst werden. Womit geklärt wäre, was von solchen Kampagnen und ihren Initiatoren zu halten wäre.

        • Letztlich hilft doch nur eines: um Frauen vor Sexismus und Objektivierung zu schützen, sollten wir die Vollverschleierung einführen.

          @ Maren
          Kannst Du mir erklären erklären, was so schlimm an sexy Frauen ist?

        • Maren

          „Männer scheint die Art von Werbung nicht zu stören. Frauen schon, daher die Kampagne.“

          Sicher wird das Männer mit „unsportlichem“ Körper stören.

          Aber diese Männer wissen auch, dass sie Hohn und Spott statt Solidarität ernten werden, wenn sie sich über „unrealistische“ Männerkörper in der Werbung beschweren.

        • An sexy Frauen ist nichts schlimm.

          Speziell wenn sie als Areospce Ingenieurin und Adult-Entertainerin by Choice auch noch Pro GG ist und den Männerrechtlerinnen wie den HoneyBadgers nahe steht.

          Hier Mercedes Carrera und Protein World:

        • >>“Sicher wird das Männer mit “unsportlichem” Körper stören.

          Aber diese Männer wissen auch, dass sie Hohn und Spott statt Solidarität ernten werden, wenn sie sich über “unrealistische” Männerkörper in der Werbung beschweren.“

          Das ist korrekt. Als ich selbst noch übergewichtig war hat mich alles was mit Sexyness, Sport, Urlaub und Strand zu tun hatte, negativ getriggert.

          Das macht einen richtig fertig….und irgendwann kommt der Punkt…der Nullpunkt und die Einsicht sich nicht verstecken zu können! Dass nur man selbst das Problem verursacht hat! Dass nur man selbst das Problem lösen kann! Dass man nicht auf die anderen schimpfen und jammern kann, sondern sich endlich in Bewegung bringt.

          Verantwortung übernimmt, gegenüber seinem Körper, seiner Seele und sich selbst. Aber…ppffff…Verantwortung…

          Was wissen Feministinnen schon von Verantwortung, nein Männer sollen Fettberge sexy finden, sie sollen fressen dürfen was sie wollen und dafür auch noch gelobt werden, Go Grrrl!!

          Jeder ist Schön!

          Bullshit! Feminist Bullshit!

          Ein riesiger Selbstbetrug…und, je erfolgreicher diese Normalisierung von Adipositas, dieser Kampf gegen „Fatshaming“ (Ahahaha) wird, desto drastischer werden die Konsequenzen für die Betroffenen, wenn sie an den Nullpunkt kommen, so wie ich damals….

        • Es geht den meisten aber nicht um „Fettberge“ es geht um sowas hier. Um Normalität.

          https://pressgoodnews.files.wordpress.com/2015/01/img_0794.jpg?w=873&h=748

        • @ Atacama
          Wo liegt das Problem?

        • Keine Ahung, ich habe die Diskussion nicht verfolgt, nur Teardowns letztes Posting gelesen.

          Ich finde, das Posting wirkt so, als würde Kritik an bestimmten Körperbildern in den Medien sofort mit irgendwelchen völligen Extremen gleichgesetzt werden.

        • „Um Normalität.“

          Und was gezeigt werden darf, als sogen. N., bestimmt wer? Etwa die Bombendroher?

          Mich freut, daß die Werbekampagne wohl ein Erfolg ist, gerade wegen den durchgeknallten Femis. Wir werden wohl öfter sowa erleben … das wird ein Spaß! 🙂

        • @Pet Panthe

          Aber nicht mal die schafft es ohne Silikon.

        • @Ata

          >>“Es geht den meisten aber nicht um “Fettberge” es geht um sowas hier. Um Normalität.“

          Also den „Anti-Fatshamers“ geht es schon um Fettberge, wenn ich mir das hier anschaue zB.:

          https://fettlogik.wordpress.com/2015/04/24/nicht-dick-genug/

          —-

          Aber woher kommt das, woher kommt diese tiefe Verunsicherung, dass so ein simples wie doofes Plakat (Aus meiner Sicht ist es kein gutes), nicht nur zu innerer Ablehnung, sondern sogar zu aktivem Widerstand und Erregung führt?

          Niemand. Wird. Persönlich. Beleidigt.

          Wenn Truefruits „hässliche Freundin“ in den CopyText einer Flasche schreibt, dann wird:

          Niemand. Persönlich. Beleidigt.

          Eine ebenso kultige wie gefeierte Bennetton Werbung aus den 90er Jahren würde heute nicht mehr funktionieren.

          Zuuuuu viele negative Gefüüüüüüühle….

        • @Ata

          >>“Ich finde, das Posting wirkt so, als würde Kritik an bestimmten Körperbildern in den Medien sofort mit irgendwelchen völligen Extremen gleichgesetzt werden.“

          Ich weiß Christian wird mich sofort sperren, und das zu Recht, aber ich muss dir das einfach sagen. Ich weiß du wirst dich furchtbar aufregen und mir am Liebsten die Augen austechen, aber Ata:

          Bist DU eigentlich Strandfigur bereit?

          ____

          *Wegduck* (Ich habe wirklich noch NIE jemanden derartig provoziert, ich trau mich nur im Netz)

        • Keine Ahnung. Wie muss man denn aussehen, um an den Strand zu dürfen?

          Und warum wird immer unterstellt, dass es etwas mit einem selber zu tun haben muss, wenn man etwas kritisiert?

        • @Atacama

          Warum meinst du da wär Silikon?

          Sieht ganz echt aus.

        • Ich meine das nicht, es IST so. Weil man das sieht. Das sieht man schon an der unnatürlichen Brustform und -lage und man kann sogar die Narben sehen. Nicht auf dem Bild allerdings.

          Von daher finde ich es absolut lächerlich, diese Frau (so schön sie auch ist) als Vorbild für emanzipierte, freie Weiblichkeit blablub zu benutzen.
          Selbst die ist offenbar nicht selbstbewusst genug, ihren Körper so zu akzeptieren wie er ist. Ich finds traurig.

          Ja klar, jeder soll machen was er will und frei sein. Für mich ist das kein Ausdruck von Freiheit, sondern auch eine Art von Verstümmelung.

        • edit: jeder erwchsene muss die Freiheit zur Verstümmelung haben, aber ich finde es nicht gut, sowas als role model zu verkaufen oder was auch immer du damit bezwecken willst.

        • Für mich sehen die ganz echt aus.

          Sie ist ziemlich emanzipiert btw. … und recht attraktiv … aber nicht nur von ihrem Aussehen her.

        • Sind sie aber nicht.

          Und nein, sie sehen auch nicht echt aus. Denn echte Brüste sehen nicht so aus. Sie tun es einfach nicht, völlig unnatürliche Position.

          „Sie ist ziemlich emanzipiert btw.“

          Warum?

          “ und recht attraktiv … aber nicht nur von ihrem Aussehen her.“

          Das stimmt, hübsch ist sie und sie wirkt auch sympathisch.

        • Huh, Atacama …

          So schnell hätt ich’s nicht erwartet 🙂

          Na ja, da ist ein Narbchen sehen. Tut aber nichts zur Sache. Sie ist cool.

        • „Von daher finde ich es absolut lächerlich, diese Frau (so schön sie auch ist) als Vorbild für emanzipierte, freie Weiblichkeit blablub zu benutzen.“

          Femis dürfen das! Das ist doch keine richtige Frau, in meinen Augen, sagt die Femi.

          Das ist doch kein richtiger Mann … #aufkreisch.

          Wenn sie sich die Titten aufblasen will, lass sie doch. Besser als dieser Blau und inzwischen Buntschimmel oder diese Nieten und Tackernadeln auf’m ganzen Wanst verteilt … brrr.

        • Mir gefallen Silikonbrüste auch nicht – ebensowenig wie Tattoos. Allerdings ist diese Frau Carrera mit Sicherheit nicht magersüchtig! – und dürfte daher auch kaum Frauen zum Verhungern verleiten.

        • Ich finde sie auch nicht sonderlich attraktiv, rein äußerlich. Allerdings macht sie das mit Intelligenz und Selbstbewusstsein mehr als wett. Die gesamten Interviews oder Livestreams zu Gamergate und Co waren einfach toll. Wunderbare Frau.

        • Ich habe doch geschrieben, dass sie machen kann was sie will ddbz.
          Nur habe ich von ihr ein Interview gelesen, wo sie sagt, dass sie sich früher unattraktiv gefühlt hat, und sie hätte versucht, abzunehmen, weil sie ihren Po zu dick fand, dann ist sie in die Pornobranche eingestiegen, und dort hat sie sich dann wohl gefühlt, weil da ja so viel Toleranz für alle möglichen Körpertypen herrsche.
          Und ausgerechnet die macht dann eine Brust OP. Weil bei allem Selbstbewusstsein und Vielfalt die Natur dann doch nicht zufriedenstellend genug ist. Hat mich einfach „enttäuscht“ nach dem ganzen Vorgeplänkel.

          Und Brustoperation ist auch ein ziemlicher Eingriff. Stillen meist nicht mehr möglich, Störungen im Heilungsverlauf, Empfindungsstörungen usw.
          nur weil das was von Natur aus da ist nicht „reicht“. Ich finde das einfach ein bisschen traurig.

      • Ahhh sorry, hatte überlesen dass du auch keine anderen kennst.

        • Es gibt leider relativ wenig Reklame mit sexualisierten Männern. Ich finde das schade.

        • @Adrian
          Kennst du die alten Davidoff Werbungen?

    • @alex
      Mich hat kürzlich ein 15jähriges Nachhilfemädchen darauf angesprochen, ob ich denn wüsste dass man mit Drogen (Speed) ganz toll abnehmen könne, ein Mitschüler wäre jetzt total dünn und sie wäre ja auch so fett (sie ist gertenschlank), sie würde sich ja nicht an den Strand trauen.
      Man muss Körperwahrnehmungsstörungen in der Pubertät nicht noch pushen, finde ich.

      • @Maren
        Ohje, da pusht vielleicht jemand Drogen gegenüber deiner Schülerin? Speed ist wirklich nicht harmlos!
        Dafür kannst du aber nicht die Werbeindustrie pauschal verantwortlich machen. Ich kann diesen „Konsumterror“ ja auch nicht leiden, aber man kann doch lernen, damit umzugehen – Selbstbewusstsein gibt es aber nicht geschenkt.

        • @alex
          Ich habe ihr gesagt, dass sie in erster Linie Hirnzellen und Zähne verliert, und versucht sie davon zu überzeugen, dass sie nicht fett ist. Schaun wir mal. Es ist praktisch unmöglich Mädchen in diesem Alter davon zu überzeugen, dass sie nicht fett und häßlich und abstoßend sind, ich erinnere mich noch sehr gut.

          Und natürlich kann ich die Industrie mit ihrem alljährlichen Beach-Body-Gedöns dafür verantwortlich machen, wenn Mädchen darüber nachdenken Drogen (oder Proteinpulver) zu konsumieren weil sie den ihrer Meinung nach (und auch der Meinung der Anzeigen nach, wer sieht denn bitte schon so aus wie auf den Bildern) nicht haben.

        • „Es ist praktisch unmöglich Mädchen in diesem Alter davon zu überzeugen, dass sie nicht fett und häßlich und abstoßend sind“

          Wenn sie sich das erst mal einbilden, ist da was dran. Da muss man den beginnenden Narzissmus kontern, was natürlich schwierig ist.

          Da die Werbeindustrie den Ton aber nicht vorgibt, sondern nur ausnutzt, warum laufen deine Bilderstürmerinnen nicht gegen die Frauen-Presse (Cosmo, ich weiss-nicht-was) an? Wäre doch viel effektiver, oder nicht? Oder sitzten hier gar allzuviel Feministen?

        • „Und natürlich kann ich die Industrie mit ihrem alljährlichen Beach-Body-Gedöns dafür verantwortlich machen, wenn Mädchen darüber nachdenken Drogen (oder Proteinpulver) zu konsumieren weil …“

          Man könnte auch die Schöpfung, ja den Urknall selbst, dafür verantwortlich machen. Könnte man, den ohne die beiden gäbe es solche Probleme nicht.

          Was für ein Unsinn … 🙂

        • @alex
          Narzissmus? Willst du mich verarschen? Seit 15 Jahren ist sie umgeben von immer aggressiver werdenden Anzeigen, die ihr einreden wollen, dass sie nicht hübsch oder schlank genug sei, und wenn sie anfängt das zu glauben ist sie narzisstisch?

          *Da die Werbeindustrie den Ton aber nicht vorgibt, sondern nur ausnutzt, warum laufen deine Bilderstürmerinnen nicht gegen die Frauen-Presse (Cosmo, ich weiss-nicht-was) an?*

          Tun sie doch.

        • Vielleicht sollte man den Mädels mal beibringen, wie sie ihren BMI ausrechnen können.

        • „“Es ist praktisch unmöglich Mädchen in diesem Alter davon zu überzeugen, dass sie nicht fett und häßlich und abstoßend sind”

          Wenn sie sich das erst mal einbilden, ist da was dran.“

          Ich persönlich sah mich als „fett“ seit etwa der 3./4. Klasse, wo ich einmal meine Oberschenkel mit dem eines (ich sachs wie es war) wandelnden Knochengerüsts verglich und kurz drauf von meinen Mitschülerinnen gehänselt wurde (O-Ton: „Du eckst ja überall an.“ Ja, irgendwie symptomatisch 😀 Mein Vater meinte damals übrigens beschwichtigend zu mir: „Wenn Du fett wirst, dann hetz ich Dich um die Tischtennisplatte“). Lösung des Rätsels: ich war bloß frühpubertär, mein BMI lag niemals (unschwanger) über Normal.

          Aber endete dieses verschobene Selbstbild irgendwann?
          Nicht wirklich.

          Und so ziemlich die Einzigen Teenies, die sich meiner Wahrnehmung nach nicht wegen ihrem Gewicht verrückt mach(t)en, waren die wirklich Dicken. Ich bin fest überzeugt davon, dass das Zunehmen auch eine individuelle Lösungsstrategie darstellen kann um diesen Druck irgendwie zu umgehen. Natürlich zu einem hohen Preis.

        • „Seit 15 Jahren ist sie umgeben von immer aggressiver werdenden Anzeigen, die ihr einreden wollen, dass sie nicht hübsch oder schlank genug sei,“

          Und sie ist seit 15 Jahren Menschen umgeben, die genauso wenig schön und schlank sind wie sie und trotzdem fröhlich durchs Leben geben, die sogar immer dicker werden und ihr einreden wollen, dass „ein Stück Kuchen doch noch geht“.

      • @maren
        „Narzissmus? Willst du mich verarschen? Seit 15 Jahren ist sie umgeben von immer aggressiver werdenden Anzeigen, die ihr einreden wollen, dass sie nicht hübsch oder schlank genug sei, und wenn sie anfängt das zu glauben ist sie narzisstisch?“

        Ich beweifel schlichtweg, daß es die Werbung ist, die „immer aggressiver“ geworden sei und so dieses fatale Selbstbild in die Köpfe von Frauen transportierte.
        Und ja, diese Bilder erzeugen irgendwann mal Narzissmus, auf dem dahin sind dann typischerweise Bulimie, Selbstmystifikation und der ganze Hokuspokus der Selbsthilfeindustrie…., die ….

        „Numinous lunacy & Sanctimonious narcissim of the New Age++“

        http://www.mysticbourgeoisie.blogspot.de/2009/04/liar-liar-2-self-as-brand.html

        zum geistigen Unterbau des Feminismus.

        Ah, der Typ, der den blog machte, ist auch ein Werbefritze. Das merkt man an der reichlichen Bebilderung und der Suggestionskraft gleich. Wer sagt, dass diese Techniken nicht auch der Aufklärung dienen könnten!?!

  14. In der Reihe „Filmtipps für den kritischen Bezug zum Feminismus“ stelle ich vor:

    *Das Testament des Dr. Mabuse*, von 1933, restaurierte Fassung

    http://www.youtube.com/watch?v=Pu-G5_Jo-LQ

    Ein absoluter Filmklassiker von Fritz Lang. Etwas für die Ernsteren, die den Charme des Humors von einst schätzen…

    und…..

    *Heavy Metal*, 1982, Comicfilm

    „Ein kleines Mädchen bekommt von seinem Vater eine geheimnisvolle grüne Kugel geschenkt. Der Mann ahnt nicht, dass er seiner Tochter die Verkörperung des Bösen, LocNar, überreicht hat. Er selbst wird von der Kugel getötet. Die rätselhafte Erscheinung erzählt dem Mädchen vom Siegeszug des Bösen…“ …. und dann kommt die sexieste Frau des Universums ins Spiel, uns vom dem Bösen zu erretten, Tarnaa!

    Multiple Triggerwarnung, der Film ist nicht harmlos!

    http://www.youtube.com/watch?v=AO9Kw4ZYVVU

  15. und – war das nicht auch irgendwie absehbar?

    Auch „Star Wars“ ist sexistisch, homophob und etc….

    Star Wars Vs Feminism: ‚The Stupidity Awakens‘

    http://www.youtube.com/watch?v=IXz7LTItF4s

    • Aus dem Video:

      Godfry Elfwick – Demisexual genderqueer Muslim atheist

      Ein nicht ganz so löblicher Grund warum mich der aktuelle Feminismus interessiert, ist einfach die Tatsache das dort die wirklich peinlichsten und lustigsten Personen zu finden sind. Die was die so fordern und sagen ist zum Teil einfach brüllend komisch 😄

    • Männer nennen Frauen sexy

      Feministinnen nennen Frauen Sexobjekt

      • Das ist intrasexuelle Konkurrenz … mit der man gleichzeitig männliche Sexualität dämonisiert und kriminalisiert.

        Entweder selbst die sexuelle Karte spielen oder die anderer zunichte machen.

        Alles was Feministinnen machen ist (macht-) sexuell motiviert. Alles getrieben von Neid, Mißgunst und Gier.

        • … nur mal Atacama’s Reaktion auf Mercedes oben ansehen.

        • Ich mache ihre sexuelle Karte zunichte?

        • Nein. Aber du versuchst es. Gibt zwei Wege. Männliche Sexualität zu verteufeln oder Slut-Shaming.

          Beides steigert relativ den eigenen Wert indem die sexuelle Konkurrenz schlecht dargestellt wird oder eben das Extorsionstarget, den Mann.

        • „Nein. Aber du versuchst es. Gibt zwei Wege. Männliche Sexualität zu verteufeln oder Slut-Shaming.“

          Und wo tue ich das?

        • … ja wo 🙂

        • Könnten sich die Damen in dieser Runde endlich mal dran gewöhnen, dass (fast alle) Männer auf sexy Frauen stehen? Dass ihnen beim Anblick von Arsch und Titten einer abgeht? Dass sie es als entspanend und lustvoll empfinden, zu Fotos oder Filmchen von hübschen, nackten Frauen zu masturbieren?

          Männer können nichts dafür, dass Frauen dies nicht nachvollziehen können. Männer können nichts dafür, dass ihr Frauen analog Männer nicht sexy findet. Und Männer beschweren sich umgekehrt ja auch nicht über die Objekte Eurer Lust: Schuhe, Handtaschen und Kreditkarten 😀

        • Wo genau kritisiere ich das?

        • @Adrian

          „Männer können nichts dafür, dass Frauen dies nicht nachvollziehen können. Männer können nichts dafür, dass ihr Frauen analog Männer nicht sexy findet. Und Männer beschweren sich umgekehrt ja auch nicht über die Objekte Eurer Lust: Schuhe, Handtaschen und Kreditkarten :D“

          Also ich finde, die Männer hier beschweren sich sogar sehr viel.

        • >>“Also ich finde, die Männer hier beschweren sich sogar sehr viel.“

          ?

          Und selbst wenn…in meinem Fall ist das Spiegelung feministischer Erregung. Ohne Feminismus würde ich hier gar nichts schreiben, geschweige mir Gedanken machen, über einen Nahrungsergänzungsmittelhersteller der fufzig schüchterne, unzufriedene und unglückliche Frauen triggert, damit diese auch endlich mal wieder Aufmerksamkeit und Zuspruch erhalten.

          Toll wie du dich in deinem hässlichen 50er Jahre Bikini in einer U-Bahn Station vor dem Plakat aufgebaut hast. Respekt, Like! Go Grrrls!

          Hahahaha….

        • „Also ich finde, die Männer hier beschweren sich sogar sehr viel.“

          Natürlich. Provokationen ernten Reaktionen. Wenn Feministen Männer den Sex nehmen wollen, bekommen sie den Krieg. Und Du kannst mir glauben, dass ich da mit im Sturmtrupp bin.

        • „Und selbst wenn…in meinem Fall ist das Spiegelung feministischer Erregung.“

          Stimmt, das wird hier auch häufig praktiziert.
          Allerdings ist es in den meisten Fällen, so scheint es mir, kein Spiegeln oder sonstige bewusste Strategie, sondern ernst gemeint.

          „Ohne Feminismus würde ich hier gar nichts schreiben, geschweige mir Gedanken machen, über einen Nahrungsergänzungsmittelhersteller der fufzig schüchterne, unzufriedene und unglückliche Frauen triggert, damit diese auch endlich mal wieder Aufmerksamkeit und Zuspruch erhalten.“

          Kauf ich dir nicht ab.
          Da man sich das Geplänkel über dieses Plakat ausschließlich in irgendwelchen Windungen des World Wide Web abspielt und es ansonsten keinerlei Relevanz hat, könnte man das genauso gut ignorieren. Ich habe nur durch diesen blog hier überhaupt davon erfahren und das obwohl ich angeblich voll die Feministin bin.

          Stattdessen wird jede Twitternachricht irgendeiner Feministin aufgeblasen.

          Es geht um Aufregung um des Aufregens Willen (genau, was man an Feministen kritisiert).

        • „Also ich finde, die Männer hier beschweren sich sogar sehr viel.”

          Natürlich. Provokationen ernten Reaktionen. Wenn Feministen Männer den Sex nehmen wollen, bekommen sie den Krieg. Und Du kannst mir glauben, dass ich da mit im Sturmtrupp bin.“

          Damit macht man die Sache aber größer als sie ist bzw sein müsste.

          Davon abgesehen dass ich bei diesem Plakatstreit kein „Sex Wegnehmen“ sehen kann, da scheint es eher um Körperbilder und vermeintliche oder tatsächliche Ansprüche zu gehen.

        • Hier übrigens ein Beispiel für voll empauernde Werbung, ohne Bodyshaming und die Vermittlung eines gesunden Körperbildes:

          Wetten es gibt keinen Shitstorm…170 Kg Ballerina an der Stange…hahaha…

        • *Und MIT der Vermittlung eines gesunden Körperbildes. Damit Mädchen und Frauen heute nicht etwa „Schlankheits“idealen hinterherhecheln, sondern sich voll gesund voll schön finden dürfen.

          Akttuelle Kampagne eines Frauensenders BTW.

        • „Davon abgesehen dass ich bei diesem Plakatstreit kein “Sex Wegnehmen” sehen kann“

          Was haben Feministen nicht bereits alles versucht? Pornografie wollen sie verbieten, Prostitution wollen sie verbieten, Küssen soll man nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung der Frau, und Sex ohne Orgasmus der Frau soll als Vergewaltigung gelten (überspitzt).

          Kannst Du Dir vorstellen, dass man angesichst dieses Irrsinns vielleicht ein wenig überreizt reagiert?

          Abgesehen davon, dass es hier auch um die Freiheit des Marktes, der Privatautonomie und der Meinung geht?

        • Die Frau die dort so „Happy“ ist, hat morbide Adipositas III. Sie hat aus medizinischer Sicht, NICHT mehr lange zu leben.

          Und sowas wird als „Happyness“ gefeiert…

          Oh…noch so ein Bikini-Plakat: Emma hol den Edding raus, wir schreiben „Stop women to starve“ drauf…

        • „Kannst Du Dir vorstellen, dass man angesichst dieses Irrsinns vielleicht ein wenig überreizt reagiert?“

          Teilweise. Bei solchen Beispielen wie diesem, nicht.
          Du drehst doch auch nicht durch, wenn irgendwo ein Priester meint, Homosexuelle seien für irgendeine Katastrophe verantwortlich. Du ziehst das wenn überhaupt durch den Kakao.

        • „Du drehst doch auch nicht durch, wenn irgendwo ein Priester meint, Homosexuelle seien für irgendeine Katastrophe verantwortlich.“

          Ich würde, wenn dieser Priester es in Deutschland tun würde und Politiker daraufhin ein Verbot von Homosexualität in Erwägung ziehen würden, um die Bevölkerung und deren gesundes Volksempfinden zu schützen.

        • Das tut aber niemand. Es sind einfach nur irgendwelche Personen, die sich über ein Plakat aufregen.

        • Und weißt Du, was der größte Irrsinn an dem allen ist? Sämtliche Frauenzeitschriften sind voll mit „Sexualisierungen“ und „Objektivierungen“ von Frauen. In Frauenzeitschriften geht es nur um Mode, Diäten, Antifaltencremes und anderem intellektuell hochwertigen Themen. Frauen objektivieren sich ständig gegenseitig. Aber Frauen müssen vor Objektivierung geschützt werden – weil andernfalls ein Mann eine Erektion bekommen könnte (dieses Schwein!).

        • „Das tut aber niemand.“
          http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/kreuzberg/multi-und-kultur/verbot-von-sexistischer-werbung-wie-bei-den-taliban/9419772.html

        • Ja und? Das ist Kreuzberg. Was willst du da noch erwarten?
          Das wird sich aber selbst in Kreuzberg nicht etablieren, geschweige denn irgendwo anders.
          Zumindest nicht durch Feministen. Durch Moslems vielleicht.

          Man müsste sich einfach nur nicht daran halten und die Forderung ignorieren. Was soll denn passieren? Verklagen? Können sie ja gerne versuchen. Einfach reden lassen und nichts tun. Was ist daran so schwer?

        • @Adrian

          Hast du mal ein Männermagazin durchgeblättert?

          „Mens Health Heft 05 / 2015)
          Casanova-Crashkurs
          Sie wären gerne ein Sex-Magnet, der Frauen so anzieht, dass sich jede sofort auszieht? Dann bleiben Sie hier kleben! In unserem Casanova-Crashkurs erklären wir Ihnen, wie Sie schnell eine unwiderstehliche erotische Aura entwickeln.

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          Das Food-Navi
          Gerade beim Essen sollte man auch mal über den Tellerrand schauen. Aber in welche Richtung? 9 Men’s-Health-Kollegen haben 4 Wochen lang neue Ernährungs-Strategien ausprobiert. Lesen Sie, was es gebracht hat, ob’s geschmeckt hat und wann sich welche Umstellung auch für Sie lohnt.“

        • „Hast du mal ein Männermagazin durchgeblättert?“

          Hallo? Ich bin schwul 🙂

          Aber worauf willst Du hinaus? Mir ist keine Männerbewegung bekannt, die sexualisierte Männerabbildungen verbieten lassen will.

        • Findest du, dass der Inhalt des Magazins männliche Objektivierung ist?

          „Mir ist keine Männerbewegung bekannt, die sexualisierte Männerabbildungen verbieten lassen will.“

          In Russland zumindest hat die dortige „Männerbewegung“ dafür gesorgt, dass das verboten ist.

        • „Findest du, dass der Inhalt des Magazins männliche Objektivierung ist?“

          Yep.

        • Ok, kann man so sehen. Es ist eine Selbstentwicklung um für andere attraktiver zu sein bzw. damit niemand denkt, man sei nicht aktiv.
          Kannst du verstehen, wenn Männer meistens als Gesamtpaket, Gesamtperson mit Gefühlen und Bedürfnissen gesehen werden wollen?

        • Ich stimme Adrian zu. Die Top3 Artikel auf der webseite von Mens Health:

          1. Potenztraining fürs beste Stück

          2. 10 Tipps, wie Sie Frauen zum Orgasmus bringen

          3. Was Frauen beim Sex wollen

          Was geht da ab? Der Mann als der Frauen Dildo auf zwei Beinen? Dazu da, um ihr einen Orgasmus zu verschaffen oder ihre Shopping-Bags nach Hause zu tragen?

          Mehr Objektivierung geht ja kaum.

          Ein Glück liest den Krempel kaum einer und noch weniger nehmen ihn ernst. Die Reichweite und Wirkung von Frauenzeitschriften ist 30 mal höher als die von solchen „Männermagazinen“

          (http://daten.ivw.eu/index.php?menuid=1141&u=&p=&t=Publikumszeitschriften+mit+nationaler+Verbreitung)

        • „Kannst du verstehen, wenn Männer meistens als Gesamtpaket, Gesamtperson mit Gefühlen und Bedürfnissen gesehen werden wollen?“

          Ja. Aber was hat das mit dem Thema zu tun?

        • @ Peter Müller

          Das lustige finde ich ja: Sowohl Frauen- als auch Männerzeitschriften drehen sich immer nur um das eine: Frauen und ihre Bedürfnsse 🙂

        • @Adrian

          Ganz einfach, ich glaube, dass die ganze „Objektifizierungsthematik“ aus dieser Basis erwachsen ist, dass eine hinreichend große Anzahl von Frauen bei dem Thema Handlungsbedarf sah.
          teilweise würde ich das auch so sehen. Gerade in der Pubertät fand ich es wirklich sehr furchtbar teilweise und das hatte nichts damit zu tun, dass ich Männer nicht mochte.

          Das hat sich dann offenbar verselbstständigt, Unterströmungen gebildet (Fat-Acceptance, Werbeverbote usw.) und auch einige Radikale hervor gebracht.

          Diese Objektifizierung trifft übrigens nicht nur attraktive Frauen (und Männer), sondern auch z.B 150kg schwere (vielleicht sogar besonders die).

        • @Peter Müller

          Das ist aber auf Frauenseite auch so. Da geht es auch um Sextips, die vermutlich Schwachsinnig sind, weil sie sich ja jede Woche was Neues ausdenken müssen, aber der Wille ist da 😀

          https://www.google.de/search?q=cosmopolitan&biw=1920&bih=969&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=nLhCVZLFFIGzsAGDjIDwAQ&sqi=2&ved=0CAYQ_AUoAQ

        • @Atacama:
          „“Das tut aber niemand.”

          Gerade via Genderama gefunden:
          http://www.thedailybeast.com/articles/2015/04/30/britain-s-crazy-decision-to-ban-beach-body-ads.html

          Die Plakate müssen weg, der Mob hat gewonnen.

          Genau das ist der Grund, warum wir uns über solche Kampagnen aufregen. Weil sich gezeigt hat, dass Firmen, Behörden, Politiker nur zu gerne einknicken und den Forderungen der Shit-Stormer nachgeben. Der Vorwurf von Sexismus Objektifizierung ist heute ein Machtinstrument. Kein Poltiker, keine Organisation und keine Firma kann es sich leisten, als sexistisch zu gelten (oder glaubt, es sich nicht leisten zu können). Also wird zurückgerudert, sich entschuldigt, vom Markt genommen, um Vergebung gebettelt und brav jede Forderung erfüllt.

        • @alle „Objektifizierung“

          ist ein Begriff aus dem bullshit-orwellsprech Feminismus, der Doppeldenk erzeugen soll.

          Anwendbarkeit des Begriffs:
          „Objektifizierung“ bezieht sich ausschließlich auf idealtypische Frauenbilder (schlank, ausgeprägte Sexualmerkmale). Andere Idealbilder werden vom Feminismus nie in Bezug auf eine angebliche „Objektifizierung“ thematisiert.

          Bedeutung:
          „Objektifizierung“ sei Bevormundung und Unterdrückung. Im Falle der Werbung ist der Unterdrücker die Werbung, die unterdrückende Frauenbilder auf „selbstbestimmte Frauen“ oktroyieren.

          Resultat:
          Die Verwendung von „Objektifizierung“ erzeugt im Empfänger die Idee höhere Mächte (Werbung, letztlich das „Patriatchat“) wollen exklusiv „die Frau“ unterdrücken. Daß jegliches Idealbild dementsprechend zu interpretieren wäre, wird unterschlagen. Diese Einseitigkeit der begrifflichen Anwendung erzeugt „Doppeldenk“: zwei Denkabfolgen, die völlig separiert voneinander existieren können.

          Was ist falsch an „Objektifizierung“?
          Die Idee, daß höhere Mächte im Spiel wären, die bösartig tätig wären und gewisse Ideale mit überlegender Manipulativität in die Köpfe pflamzen wollte.
          Idealbilder sind aber nichts weiter als vage Vorbilder, hinter denen vielleicht kulturelle Vorurteile und ähnliche vage Ideen stecken, sie sind aber *niemals verbindlich*!

          Eine Verbindlichkeit von Idealbildern durchzusetzten ist aber das Ziel der Feministen, die die angebliche „Objektifizierung“ anprangern….
          Man sieht also: sie nutzen ein Strohmannargument („Objektifizierung“), genau das zu erreichen, was sie vordergründig ausdrücklich ablehnen. Oder mit anderen Worten: sie sind es, die eigentlich „objektifizieren“, indem sie idealtypische Frauen als kulturelles Bild abschaffen wollen.
          Der „Doppeldenk“ dient dabei, in den Gläubigen jeden kritischen Gedanken zu unterdrücken und auszulöschen, so daß sie nicht merken, dass sie genau das herbeiführen, was sie meinen zu bekämpfen.

          Die angewendeten Begrifflichkeiten wenden sich also in ihr Gegenteil!

          Unbedingt George Orwell „1984“ lesen, nie war er so wertvoll wie heute!

        • Nachgeschoben: der Klappentext aus Horkheimers /Adornos „Dialektik der Aufklärung“:

          „Die Ideen der Aufklärung: Freiheit, Gerechtigkeit, Humanität. Die Dialektik der Aufklärung: Noch ehe diese Ideen gesellschaftliche Praxis geworden sind, beginnt die Aufklärung schon sie zu liquidieren; der Boden für totalitäre Bewegungen wird bereitet.“

          Die Einführung in die gesellschaftliche Praxis ist es, die die Ideen „liquidiert“ – in ihr Gegenteil verkehrt und so gesellschaftlich totalitär wirksam werden kann:

          Gerechtigkeit? „Soziale Gerechtigkeit“ stattdessen. Jeder gegen jeden – nur noch spefifische Interessen sind zu berücksichtigen, kämpf für sie! Sei ein „Social Justice Warrior“, überall, allzeit bereit….

  16. ANITA SARKEESIAN idealer weiblicher Charakter:

    1. kann nicht eindeutig als Frau identifiziert werden

    2. hat keine Vorgeschichte

    3. keinen Charakter

    4. entwichelt sich nicht weiter

    Klingt ja interessant….. NICHT!

    ANITA SARKEESIAN, YOU OFFICIALLY SUCK AT FEMINISM

    😄

  17. Neues von Hillary.

    Ann Coulter über

    … Clinton’s Scandal Which Dooms Her Presidential Bid.

    (ab ca. 3:10 und 4:10 über Hillary und Feminismus 🙂 )

  18. Mercedes kümmert sich auch um Veterans und Homeless.

    • Gibt noch zwei weitere. Hier das erste.

      (Sie hat auch eine kleine Organisation @ThePornCharity

      Conversations with Veterans on Homelessness, PTSD & More- w/ Mercedes Carrera

      • Sorry. Der Link des ersten Posts oben war falsch. Das Video ist nun leider doppelt gepostet.

        Hier das richtige:

        FUBAR- Rant On the State of Today’s Veterans, Homeless, and Why We Must Rally – @ThePornCharity

  19. Nazis – Let’s just blame the Jews
    Homosexuals – Let’s just blame all the Heterosexuals
    Racists – Let’s just blame all the [ insert race of choice ]
    Feminists – Let’s just blame all the straight white Men
    FemiNazis – Let’s just blame all the Men and call them sexist homophobic misogynistic racist rapists that need to be extinguished. Hey… idea… #killallmen

    When life’s just not going your way, blame someone else for your problems.


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