Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 25. April 2015

Selbermach Samstag 133 (25.04.2015)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

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Responses

  1. Neues Buch: Raumschiff Genderpreis

  2. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich wieder Femis & Gendersens öffentlich kritisieren, solange es noch legal ist. (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Wie bekämpft man den ganzen Irrsinn am besten? Mit Humor – hier die neusten antifeministischen Comics:

    https://twitter.com/AntiFemComics

    Das hier ist dagegen überhaupt nicht zum Lachen, außer vermutlich für einige Femis:

    http://www.dailymail.co.uk/femail/article-3051982/Is-disgusting-beauty-trend-Salons-New-York-using-FORESKIN-treatments-fans-say-treatment-gives-Beyonce-level-confidence.html

    Eine erfreulichere Neuigkeit ist es dagegen, dass endlich auf einer Webseite der biologischen Fachwelt wörtlich von „Genderisten“ die Rede ist. Und dass sie in einem Atemzug mit Kreationisten genannt werden:

    http://www.evolutionsbiologen.de/aktuelles.html

    Liebe Professoren der Biologie überall in der Welt, machen Sie es bitte wie ihr Kollege Ulrich Kutschera und nennen sie das Kind beim Namen! Wenn sich von Ihnen genug gegen die Gender-Ideologie öffentlich aussprechen, dann landet die Gender-Ideologie endlich da, wo sie hingehört: auf dem Müllhaufen der Geschichte! Besonders Dozenten der Biologiedidaktik seien dazu aufgerufen, etwas gegen diese biologie- und überhaupt wissenschaftsfeindliche Ideologie zu unternehmen, da es einer der Hauptaufgaben der Biologiedidaktik ist, biologiefeindliche Ideologien auch als solche öffentlich zu bezeichnen. Gerade in der Welt des Schuldienstes ist man offenbar anfällig für Ideologien, das zeigt auch dieses Interview mit Herrn Prof. Kutschera:

    http://www.geo.de/GEO/natur/der-kreationismus-ist-ein-florierendes-business-54556.html

    „Im Jahr 1986 gaben sie ein Biologie-Lehrbuch der Autoren Reinhard Junker und Siegfried Scherer heraus, das jetzt in der sechsten Auflage vorliegt. Der Zweitautor, ein Mikrobiologe, war ein damals frisch berufener C-3-Professor an der TU München (Bereich Landwirtschaft), der sich zum Junge-Erde-Kreationismus bekennt – er glaubt, die Erde sei erst 10.000 Jahre alt. Was mich im Jahr 2000 besonders schockiert hat: Die führende deutsche Lehrerzeitschrift in diesem Bereich, Praxis der Naturwissenschaften, bewarb nicht nur dieses Buch, sondern bot auch noch eine unkritische Lehrerfortbildung zu seinen Thesen an.“

    Es ist erschreckend, dass selbst einige Biologieprofessoren kreationistische „Biologie“-Bücher schreiben und herausgeben. Aber es ist sicher die Ausnahme. Dass aber eine naturwissenschaftliche Lehrerzeitschrift Werbung dafür macht, so einen Schmutz & Schund zu lesen und dazu unkritische (!) Lehrerfortbildungen anbietet, das wundert mich nach alledem, was ich mit solchen Leuten erlebt habe, nicht weiter.

    Scheint kein Einzelfall zu sein mit den Lehrern: „Vor wenigen Wochen ist ein neues Werk von Dr. Joachim Scheven, einem pensionierten Gymnasiallehrer, an Schulen verschickt worden. Sein Titel: „Vor uns die Sintflut. Stationen biblischer Erdgeschichte“. Das ist ein dickes Buch, in dem ein plumper Junge-Erde-Kreationismus verbreitet wird.“ Kutschera weiter: „Ich könnte Ihnen bedeutende Universitäten nennen, an denen Sie Biologie-Lehrer werden können, ohne je einen einzigen Kurs zum Thema Evolution besucht zu haben.“

    Aber Universitäten sind eben in vielen Hinsichten Saftläden, das weiß auch jeder Insider.

    Nun aber das Übliche:

    Manndat:

    http://manndat.de/fakten-und-faltblaetter/expertise-von-manndat-zum-antrag-der-fraktion-der-fdp-drucksache-167402.html

    http://manndat.de/geschlechterpolitik/anhoerung-von-manndat-landtagsausschuss-nrw-zur-geschlechterpolitik.html

    Agens:

    http://agensev.de/content/sexuelle-vielfalt-seelischer-kindesmi%C3%9Fbrauch

    http://agensev.de/content/lohn-l%C3%BCcken-l%C3%BCge

    http://agensev.de/content/gerhard-amendt-famili%C3%A4re-gewalt-im-fokus

    Birgit Kelle:

    http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/10048-selbstmitleid-im-internet

    Passend dazu das ***GENDER GAGA DER WOCHE***:

    http://www.kingfm.net/2015/04/schrille-femen-werbeaktion-fuer-kingfm-moderatorin-birgit-kelle/

    http://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/nackt-protest-im-thueringer-landtag-40655794.bild.html

    Nicht-Feminist:

    http://nicht-feminist.de/2015/04/aerger-unter-dem-regenbogen-lesbenpaar-klagt-top-samenspender-ist-in-wahrheit-verbrecher/

    http://nicht-feminist.de/2015/04/danisch-de-die-spd-die-dummen-und-das-internet/

    Danisch:

    http://www.danisch.de/blog/2015/04/22/die-spd-die-dummen-und-das-internet/

    …und der Surftipp des Tages:

    http://www.freimann.at/aktuell.htm

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Das hier

    https://allesevolution.wordpress.com/2015/01/31/ubersicht-evolution-evolutionare-psychologie-und-partnerwahl/

    ist ein guter Überblick über die Theman hier bei Allesevolution. Wer richtig professionell mit „biologistischen“ Argumenten „trollen“ will, dem sei dieser Überblick sehr empfohlen, gerade auch Autoren & Journalisten.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch „offline“ (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale „supitolle“ Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Seepferdchen

    • Seepferdchen sind da wohl ein eher schlechtes Beispiel, immerhin „gebiert“ das Männchen dort die Babies inklusive Wehen und das Weibchen kommt erst wieder an, wenn sie „Druck“ hat und das erschöpfte Männchen erneut mit Eiern voll pumpen will.
      Aber sieht sehr schön aus, fast schon ätherisch dieser Tanz den sie da machen.

      • „Seepferdchen sind da wohl ein eher schlechtes Beispiel, immerhin “gebiert” das Männchen dort die Babies inklusive Wehen und das Weibchen kommt erst wieder an, wenn sie “Druck” hat und das erschöpfte Männchen erneut mit Eiern voll pumpen will.“

        Ich weiß, aber es sollte ja kein Beispiel sein bzw. Ausnahmen von der Regel will ich niemandem vorenthalten. Ich gebe durch die Verlinkung also selbst zu, das es innerhalb der beiden geschlechter eine enorme Vielfalt gibt, sich aber dennoch immer wieder zeigt, dass wir nur zwei Geschlechter haben.

        „Aber sieht sehr schön aus, fast schon ätherisch dieser Tanz den sie da machen.“

        Deshalb habe ich es auch verlinkt. Letztlich kann ich nicht jede Woche was fachlich gehaltvolles finden, brauche aber ein Video, um diesen einen Spiegelartikel verlinkt zu lassen. Denn der bringt sehr gut auf dem Punkt, wie irre die Genderei ist.

        • Seepferdchen oder andere Tier sind aber kein Vergleich zum Menschen und beim Menschen weiß man doch, dass es solche Menschen gibt.
          Das ist eben kein Hirngespinst sondern real. Oft werden diese Menschen schon früh von ihrem Umfeld als „anders“ wahrgenommen (ähnlich das David Reimer „Mädchen“). Ist es da so unverständlich, dass sie eine Schublade für sich suchen?
          Ich denke, dass man nur mit der Spermien/Eizellen Einkategorisierung beim Menschen nicht sehr weit kommt.
          http://www.frauenzimmer.de/cms/kinderstube/erziehung/transgender-kind-aus-mia-5-wurde-jacob-480d0-b200-22-2285138.html

          https://books.google.de/books?id=2YaiBgAAQBAJ&pg=PA12&lpg=PA12&dq=Die+Sexuellen+Zwischenstufen:+23.+Band&source=bl&ots=vV832VORFm&sig=7zI_QOsqPzaQZO_27S9xop91FkE&hl=de&sa=X&ei=6K87VbrDGpfxapG_gOAG&ved=0CCYQ6AEwAQ#v=onepage&q=Die%20Sexuellen%20Zwischenstufen%3A%2023.%20Band&f=false

          Bei Tieren findet man das auch manchmal. Ist diese Ente hier weiblich oder männlich und wie verhält sie sich und wie verhalten andere Enten sich ihr gegenüber?

          Warum sollte es das bei Menschen nicht geben? Natürlich kann man sagen, das sind einfach „Kranke“, Deformierte, weil die Natur das nicht „will“, aber man könnte auch einfach akzeptieren, dass die Natur solche Dinge „zulässt“.

        • ät Atacama:

          Die Natur schafft weniger Kategorien, als unser Gehirn erkennen will.
          Gerade bei der Fortpflanzung aber hat sie Kategorien geschaffen, weil es schlicht nötig ist.
          Daher gibt es
          a. exakt zwei Geschlechter (wegen der Mitochondrien)
          b. definierte Spezies, also Fortpflanzungsgemeinschaften

          Es gibt zwar Unschärfen, aber die sind seltene Fehler und pflanzen sich nicht fort.
          Z.B. Maulesel und -Tiere; und echte Hermafroditen (die berühmten „Intersexuellen“).

          Die Natur läßt diese Dinge zu, weil sie so selten sind. Sonst würden sie flugs wegselektiert. Bzw. werden sie ja, weil die Fortpflanzung unterbunden ist.

          Übrigens gibt es Entwicklungsfehler nicht nur im sexuellen Bereich, wie Voß & Co. propagieren.

          Geh mal ins Virchow-Kabinett der Charité. Dort findest Du alle möglichen Abnormitäten wie Kinder mit zwei Köpfen, einem Bein, ohne Darm etc.

          Vossens und Deiner Logik zufolge müssen das dann eigene Spezies sein.
          Nein, sind sie natürlich nicht. Es sind Fehler.

        • @ Atacama

          „Seepferdchen oder andere Tier sind aber kein Vergleich zum Menschen und beim Menschen weiß man doch, dass es solche Menschen gibt.
          Das ist eben kein Hirngespinst sondern real. Oft werden diese Menschen schon früh von ihrem Umfeld als “anders” wahrgenommen (ähnlich das David Reimer “Mädchen”). Ist es da so unverständlich, dass sie eine Schublade für sich suchen?“

          Klar ist es verständlich, dass betroffene Menschen eine Schublade für sich suchen. Ich hab auch gar nichts gegen solche Leute. Ich halte nur eine Einteilung mit mehr als 2 Geschlechtern für fachlich nicht sinnvoll. „Geschlecht“ ist eben darüber definiert, ob man Spermien oder Eizellen herstellt.

          Die Biologie hat aber nie bestritten, dass es innerhalb eines Geschlechts eine große Vielfalt gibt, und auch nicht, dass Weibchen auch männliche Eigenschaften und Männchen auch weibliche haben.

          „Ich denke, dass man nur mit der Spermien/Eizellen Einkategorisierung beim Menschen nicht sehr weit kommt.“

          Doch, kommt man. Ausnahme-Menschen, die sich nicht in eine der beiden Kategorien einordnen lassen, sind eben seltene Ausnahmen. Gibt es auch bei einigen anderen Arten.

          „http://www.frauenzimmer.de/cms/kinderstube/erziehung/transgender-kind-aus-mia-5-wurde-jacob-480d0-b200-22-2285138.html

          https://books.google.de/books?id=2YaiBgAAQBAJ&pg=PA12&lpg=PA12&dq=Die+Sexuellen+Zwischenstufen:+23.+Band&source=bl&ots=vV832VORFm&sig=7zI_QOsqPzaQZO_27S9xop91FkE&hl=de&sa=X&ei=6K87VbrDGpfxapG_gOAG&ved=0CCYQ6AEwAQ#v=onepage&q=Die%20Sexuellen%20Zwischenstufen%3A%2023.%20Band&f=false

          Alles interessant, aber dennoch finde ich fachlich am sinnvollsten, von zwei Geschlechtern auszugehen.

          „Bei Tieren findet man das auch manchmal.“

          Ich weiß.

          „Ist diese Ente hier weiblich oder männlich und wie verhält sie sich und wie verhalten andere Enten sich ihr gegenüber?“

          Sie sieht insgesamt nach einem Männchen aus. Es könnte aber, wenn man sich die braunen Anteile am Schnabel anguckt, ein intersexuelles Exemplar sein. Sollte sie es sein, ist sie für mich ethisch-moralisch selbstverständlich genauso viel Wert wie eine eindeutig männliche oder eindeutig weibliche Ente. Nur fachlich halte ich es nicht für sinnvoll, für jeden Ausnahmefall ein neues „Geschlecht“ zu erfinden und dabei auf die normale biologische Definition von „Geschlecht“ keine Rücksicht zu nehmen.

          Es geht mir dabei ja nicht darum, intersexuellen Menschen zu schaden, sondern darum, dass eine Einteilung in 16, 58, 60 oder gleich unendlich viele Geschlechter fachlich absurd ist. Es dürfte dafür auch für intersexuelle Menschen nichts besser werden.

          Es reicht doch, wenn es drei Kategorien gibt: „männlich“, „weiblich“, „nicht zuordbar“.

          Und dabei könnte ein intersexueller Mensch selbst entscheiden, welche der drei Kategorien er wählt, ob er sich mit „Herr“ oder „Frau“ ansprechen lässt.

          Aber die Menschheit kann doch jetzt nicht 58 neue „Geschlechter“ auswendig lernen oder ihre bisherige Sprache über Bord werfen!

          „Warum sollte es das bei Menschen nicht geben? Natürlich kann man sagen, das sind einfach “Kranke”, Deformierte, weil die Natur das nicht “will”, aber man könnte auch einfach akzeptieren, dass die Natur solche Dinge “zulässt”.“

          Die Natur lässt sowas zu, das bestreitet kein seriöser Biologe. Als „krank“ oder „deformiert“ habe ich solche Leute noch nie bezeichnet. Ein Fehler liegt der Entwicklung solcher Menschen allerdings fachlich gesehen schon zugrunde. Aber natürlich lässt die Natur Fehler zu. Und perfekt sind Lebewesen sowieso nicht.

          Und ja: Es ist wichtig, dass man betroffene Menschen nicht als „minderwertig“ ansieht oder die Biologie dazu missbraucht, sie als „minderwertig“ darzustellen.

        • „Sollte sie es sein, ist sie für mich ethisch-moralisch selbstverständlich genauso viel Wert wie eine eindeutig männliche oder eindeutig weibliche Ente.“

          🙂 großartiger Satz! Mehr davon!

        • „Klar ist es verständlich, dass betroffene Menschen eine Schublade für sich suchen. Ich hab auch gar nichts gegen solche Leute. Ich halte nur eine Einteilung mit mehr als 2 Geschlechtern für fachlich nicht sinnvoll. “Geschlecht” ist eben darüber definiert, ob man Spermien oder Eizellen herstellt. “

          Nach der Logik war David Reimer aber kein Junge, denn er stellte ja keine Spermien her.
          Und ein Mann mit Hodenkrebs ist nach der Operation dann auch kein Mann. Und Angelina Jolie ist keine Frau mehr, keine Brüste, keine Eierstöcke.

          „Die Biologie hat aber nie bestritten, dass es innerhalb eines Geschlechts eine große Vielfalt gibt, und auch nicht, dass Weibchen auch männliche Eigenschaften und Männchen auch weibliche haben. “

          Aber wieso lässt man dann nicht zu, dass sich dafür teilweise eigene Bezeichnungen entwickeln die vielleicht sogar bei der Identitätsentwicklung helfen können?
          Insbesondere wenn diese Personen sich nicht (nur) als Männchen mit weiblichen Eigenschaften, sondern als etwas anderes empfinden. und vielleicht biologisch auch sind, das wissen wir doch noch gar nicht, selbst wenn es nur ein kleiner Baustein ist. Man weiß doch, dass selbst minimale Mutationen große Wirkungen haben können.

          „Doch, kommt man. Ausnahme-Menschen, die sich nicht in eine der beiden Kategorien einordnen lassen, sind eben seltene Ausnahmen. Gibt es auch bei einigen anderen Arten. “

          Aber das macht doch nichts, dass es nur wenige sind.

          „Es reicht doch, wenn es drei Kategorien gibt: “männlich”, “weiblich”, “nicht zuordbar”.“

          Biologisch ist das ja auch so. Aber wieso muss das im Genderbereich auch so sein bzw. auf Facebook?

          „Und dabei könnte ein intersexueller Mensch selbst entscheiden, welche der drei Kategorien er wählt, ob er sich mit “Herr” oder “Frau” ansprechen lässt. “

          Manche Intersexuelle können oder wollen sich da aber nicht entscheiden.

          „Aber die Menschheit kann doch jetzt nicht 58 neue “Geschlechter” auswendig lernen oder ihre bisherige Sprache über Bord werfen!“

          Wieso sollte man die auswendig lernen müssen?
          Du kommst doch auch damit klar, dass es tausende verschiedene Ethnien gibt oder gab von Tartaren über Sumerer, von Pikten über Tscherkessen bis hin zu Pygmäen ohne die alle auswendig zu kennen.

        • „Nach der Logik war David Reimer aber kein Junge, denn er stellte ja keine Spermien her.
          Und ein Mann mit Hodenkrebs ist nach der Operation dann auch kein Mann. Und Angelina Jolie ist keine Frau mehr, keine Brüste, keine Eierstöcke.“

          Darum geht es dich gar nicht, sondern um die grundsätzliche Funktion. In der Hinsicht gibt es eben keine Gruppe, die andere Funktionen daneben hat. Ob es dann funktioniert ist für die grundsätzliche Einteilung irrelevant

        • „Darum geht es dich gar nicht, sondern um die grundsätzliche Funktion. In der Hinsicht gibt es eben keine Gruppe, die andere Funktionen daneben hat. Ob es dann funktioniert ist für die grundsätzliche Einteilung irrelevant“

          Aber das ist doch nur der medizinische Bereich, wenn man diese Kriterien anlegt.
          Wenn man dazu noch Vorgaben an die Gehirnentwicklung oder Hormonsystem machen würde, wäre das schon schwieriger.
          Wenn man sagt, weibliche Gehirne sind anders als männliche, was wenn man, ein weibliches Gehirn in einem männlichen Körper hat. Wenn der sich dann als weiblich identifiziert, wäre diese Person es doch zumindest teilweise auch biologisch.

          Und für mich ist das Thema Gender an und für sich abgekoppelt von nackter Biologie, auch wenn es Überschneidungen gibt.

        • @ Christian

          „großartiger Satz! Mehr davon!“

          Ich geb mir Mühe…

          Das ist in der Biologie und an der Biologie halt der große Haken: Sie ist viel missbraucht worden, von den Nazis damals, und wird auch heute noch von einigen Menschenfeinden missbraucht, und hat auch deshalb so einen schlechten Ruf. Umso mehr muss man halt immer wieder klarstellen, dass man selbst zu den Guten gehört, die sowas nicht machen.

          Bei den Geschlechtern ist es für mich halt so, dass die entscheidenden Wahrheiten (z.B. wie sexuelle Selektion funktioniert usw.) untergehen dürften, wenn man sich was vormacht, wenn man sich z.B. ausdenkt, es gebe ganz viele Geschlechter. Dann sieht man alles Entscheidende nicht mehr.

          Darum ist für mich folgende Sichweise am brauchbarsten: Es gibt 2 Geschlechter, aber das ist nur das rein fachliche. Gegen Intersexuelle hab ich nichts und betrachte auch homosexuelle als richtige Männer und richtige Frauen. Und bin gleichzeitig gegen die Gender-Ideologie, weil es nichts bringt, sich was über die Wahrheit vorzumachen.

          @ Atacama

          „Klar ist es verständlich, dass betroffene Menschen eine Schublade für sich suchen. Ich hab auch gar nichts gegen solche Leute. Ich halte nur eine Einteilung mit mehr als 2 Geschlechtern für fachlich nicht sinnvoll. “Geschlecht” ist eben darüber definiert, ob man Spermien oder Eizellen herstellt. ”

          Nach der Logik war David Reimer aber kein Junge, denn er stellte ja keine Spermien her.
          Und ein Mann mit Hodenkrebs ist nach der Operation dann auch kein Mann. Und Angelina Jolie ist keine Frau mehr, keine Brüste, keine Eierstöcke.“

          Strengenommen – aber so streng nehme ich das nicht. Wenn ein Mann oder eine Frau aufgrund von Krankheit oder Verletzung seine Hoden/Eierstöcke verliert, bleibt er oder sie einfach aus praktischen Gründen definitionsgemäß ein Mann oder eine Frau. Denn er ist ja so auf die Welt gekommen.

          Ebenso bleibt einer, der mit seinen Hoden keine Spermien herstellen kann, definitionsgemäß ein Mann, wenn alles andere danach aussieht und die Hoden nur nicht in Sachen Spermienproduktion funktionieren.

          Es geht mir bei solchen Definitionen nicht darum, Menschen zu stigmatisieren oder ihnen abzusprechen, ein „richtiger“ Mann oder eine „richtige“ Frau zu sein. Die Biologie ist eine Naturwissenschaft und dient nicht der Stigmatisierung von Menschen.

          Wenn ich aber z.B. geschlechtsspezifisches Verhalten beschreiben will bzw. die Ursachen dieses Verhaltens offenlegen will, dann führt jedes Konzept, das von mehr als zwei Geschlechtern ausgeht, in die Irre.

          „“Die Biologie hat aber nie bestritten, dass es innerhalb eines Geschlechts eine große Vielfalt gibt, und auch nicht, dass Weibchen auch männliche Eigenschaften und Männchen auch weibliche haben. ”

          Aber wieso lässt man dann nicht zu, dass sich dafür teilweise eigene Bezeichnungen entwickeln die vielleicht sogar bei der Identitätsentwicklung helfen können?“

          Wie gesagt: Weil solche Bezeichnungen fachlich gesehen stark irreführend sind. Wie will man denn über sexuelle Selektion, die sexy son-Hypothese, die Handicap-Hypothese, scramble- und contest-Konkurrenz usw. vernünftig sprechen, wenn man noch eine größere Zahl weiterer Geschlechter dazu erfindet?

          Die Identitätsentwicklung solcher Menschen muss natürlich so ungestört wie möglich ablaufen. Und solche Menschen müssen sich halt damit abfinden, dass bei ihnen aus rein fachbiologischer Sicht etwas schiefgelaufen ist. Das spricht ja nicht gegen sie. Es gibt genug eindeutige Männer und Frauen, die krank sind oder sogar krank/behindert auf die Welt gekommen sind. Ich habe auch nichts gegen die. Aber wenn ich nicht mehr sagen darf, dass Menschen normalerweise nicht blind auf die Welt kommen, und dass blind auf die Welt kommen ein Defekt darstellt, dann weiß ich auch nicht mehr. Dann darf ich nämlich gar nichts mehr sagen.

          Menschen müssen sich halt mit vielem Abfinden. Die Realität wird für den Blinden ja nicht besser, wenn er Blind sein für eine „Form des normalen Sehens“ erklären lässt, damit er sich nicht mehr „defizitär“ vorkommt.

          „Insbesondere wenn diese Personen sich nicht (nur) als Männchen mit weiblichen Eigenschaften, sondern als etwas anderes empfinden.“

          Natürlich muss auf das empfinden dieser Leute Rücksicht genommen werden. Aber das kann man auch, ohne eine Liste mit 58 „Geschlechtern“ auswending zu lernen, und ohne Genderideologie, zumal letztere dem Ruf Betroffener ungewollt eher noch schaden wird.

          „und vielleicht biologisch auch sind, das wissen wir doch noch gar nicht, selbst wenn es nur ein kleiner Baustein ist. Man weiß doch, dass selbst minimale Mutationen große Wirkungen haben können.“

          Selbstverständlich wird da nicht jeder Fall so einfach zu beurteilen sein.

          „“Doch, kommt man. Ausnahme-Menschen, die sich nicht in eine der beiden Kategorien einordnen lassen, sind eben seltene Ausnahmen. Gibt es auch bei einigen anderen Arten. ”

          Aber das macht doch nichts, dass es nur wenige sind.“

          Aber für die kann man nicht fiktive „Geschlechter“ erfinden und dann so viele wie auf Facebook. Das verwirrt nur die Leute und wird auch nicht zu mehr Toleranz führen.

          „“Es reicht doch, wenn es drei Kategorien gibt: “männlich”, “weiblich”, “nicht zuordbar”.”

          Biologisch ist das ja auch so. Aber wieso muss das im Genderbereich auch so sein bzw. auf Facebook?“

          Wenn der Genderbereich nicht der ganzen Bevölkerung neue Sprachregeln aufzwingen wollte und nicht biologie- und wissenschaftsfeindlich wäre, dann wäre es schon einfacher.

          „“Und dabei könnte ein intersexueller Mensch selbst entscheiden, welche der drei Kategorien er wählt, ob er sich mit “Herr” oder “Frau” ansprechen lässt. ”

          Manche Intersexuelle können oder wollen sich da aber nicht entscheiden.“

          Es reicht ja, für die einfach eine statt 58 Kategorien zu erfinden.

          Aber welches Wort statt „Herr“ oder „Frau“ soll es denn sein? „Inter“? Als Anrede? Wirklich?

          „“Aber die Menschheit kann doch jetzt nicht 58 neue “Geschlechter” auswendig lernen oder ihre bisherige Sprache über Bord werfen!”

          Wieso sollte man die auswendig lernen müssen?
          Du kommst doch auch damit klar, dass es tausende verschiedene Ethnien gibt oder gab von Tartaren über Sumerer, von Pikten über Tscherkessen bis hin zu Pygmäen ohne die alle auswendig zu kennen.“

          Ich finde das nicht so ganz vergleichbar. Wie gesagt, ich will denen nichts.

        • @ Atacama

          „Aber das ist doch nur der medizinische Bereich, wenn man diese Kriterien anlegt.
          Wenn man dazu noch Vorgaben an die Gehirnentwicklung oder Hormonsystem machen würde, wäre das schon schwieriger.
          Wenn man sagt, weibliche Gehirne sind anders als männliche, was wenn man, ein weibliches Gehirn in einem männlichen Körper hat.“

          Aus biologischer Sicht wäre das ganz klar ein Männchen. Dass Männchen AUCH weibliche Eigenschaften haben, ist ganz normal. Ist eher seltener das ganze Gehirn von betroffen. Kann aber. Und wenn, ist es doch nicht schlimm, sollte man meinen.

          Der kann noch so weiblich und auch homosexuell sein – ich selbst käme gar nicht auf die Idee, einen Mann nur dann als „echten“ Mann anzusehen, wenn er dem Männerbild des preußischen Militärs oder der Nazis entspricht. Der kann gerne ein „Weichling“ (den Begriff nehmen meiner Erfahrung nach oft alte Männer mit HJ-Sozialisation in den Mund.) sein, ein Pazifist statt ein Militarist, egal – aus biologischer Sicht bleibt er ein Männchen und ist damit für mich bereits ein „richtiger“ Mann.

          Es ist eher die Gesellschaft als die Biologie, die besonders weiblichen Männern das Mannsein abspricht. Aber genau das ist wieder biologisch erklärbar. Roslin hat da mal was Treffendes zu gesagt, falls Du Dich erinnerst.

          „Wenn der sich dann als weiblich identifiziert, wäre diese Person es doch zumindest teilweise auch biologisch.“

          Teilweise ja, aber das ist ja auch aus biologischer Sicht normal, dass beide Geschlechter AUCH geschlechtsspezifische Eigenschaften des jeweils anderen geschlechts haben können.

          „Und für mich ist das Thema Gender an und für sich abgekoppelt von nackter Biologie, auch wenn es Überschneidungen gibt.“

          Wichtig wäre, dass die Vertreter der Genderideologie ihre Biologiefeindlichkeit ablegen. Dann müssten sie allerdings zugeben, jahrelang einen unglaublichen Hubug vertreten zu haben.

        • „Wichtig wäre, dass die Vertreter der Genderideologie ihre Biologiefeindlichkeit ablegen. Dann müssten sie allerdings zugeben, jahrelang einen unglaublichen Hubug vertreten zu haben“

          Ist die Pille für Dich eigentlich ein „Doing Gender“-Moment, oder glaubst Du wie Christian, dass die hormonelle Beeinflussung der Mehrheit der Frauen in der nun vielleicht 3. Generation ohne Folgen bliebe?

        • @Matthias

          „Strengenommen – aber so streng nehme ich das nicht. Wenn ein Mann oder eine Frau aufgrund von Krankheit oder Verletzung seine Hoden/Eierstöcke verliert, bleibt er oder sie einfach aus praktischen Gründen definitionsgemäß ein Mann oder eine Frau. Denn er ist ja so auf die Welt gekommen. “

          Aber warum ist es dann so schwer vorstellbar, dass es auch Menschen gibt, die in z.B Reimers Situation sind OHNE dass ihnen operativ etwas entfernt wurde, also ein biomädchen mit Eierstöcken, dass aber trotzdem merkt, dass es sich als Junge fühlt.
          Also die einen stimmigen Körper haben, aber sich trotzdem dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen (was vielleicht sogar körperlich begründet werden kann, selbst wenn es nur winzige epigenetische Schalter sind die da „anders“ programmiert sind) so wie Reimer.
          Denn ich bin sicher, dass viele transsexuelle sich genauso oder ähnlich fühlen wie er.

        • „Aus biologischer Sicht wäre das ganz klar ein Männchen. Dass Männchen AUCH weibliche Eigenschaften haben, ist ganz normal. Ist eher seltener das ganze Gehirn von betroffen. Kann aber. Und wenn, ist es doch nicht schlimm, sollte man meinen. “

          Das ist eben die Frage, ob das nicht so schlimm ist.
          Ich hatte ja schon mal gesagt, dass ich manchmal UFC gucke, also etwas eher männliches. Das ist aber was ganz anderes als eine männliche Geschlechtsidentität zu empfinden.

          Die meisten transsexuellen fühlen sich so männlich/weiblich wie du oder ich und das zu verweigern oder abzuwiegeln, ist so, als würde man es bei dir oder mir verneinen. Nur dass wir eben bessere körperliche Argumente haben um diese Stimmen zum Schweigen zu bringen.

        • ät Ata:

          „Aber warum ist es dann so schwer vorstellbar, dass es auch Menschen gibt, die in z.B Reimers Situation sind OHNE dass ihnen operativ etwas entfernt wurde, also ein Biomädchen mit Eierstöcken, dass aber trotzdem merkt, dass es sich als Junge fühlt.“

          – Das können wir uns vorstellen, weil es schlicht passiert – zB bei Androgenresistenz. Fehler müsen aber nicht zwingend nur an inneren Organen vorliegen – es gibt sie auch im Hirn.
          Daher: Ein transsexueller Mensch „im falschen Körper“ ist ein natürlicher Fehler. Wie Down-Erkrankte. Und dafür brauchen wir die Medizin, und keine Gender-Bürokratie, alternative Toiletten, oder Sprachhygiene. Von mir aus kann „anderes“ bei Intersexen aufn Ausweis. Würde ich mir vor dem Dubai-Urlaub aber lieber überlegen.
          Nicht alle Länder sind so unglaublich frei und paradiesisch wie Deutschland.

        • @ Atacama

          “Und für mich ist das Thema Gender an und für sich abgekoppelt von nackter Biologie, auch wenn es Überschneidungen gibt.”

          Aber nur an und für sich. Ich würde es eher so sehen, dass die „nackte Biologie“ durchaus in den Genderbereich hineinwirkt. Aber tatsächlich ist der kulturelle Überbau „Geschlecht“ sehr viel umfassender und totalitärer, als es die Biologie brauchen würde.

        • @atacama: wenn ich dich recht verstehe, dann argumentiert du pro „ganz viele Geschlechter“ u.a. mit Menschen, die sich als „das andere geschlecht, aber halt im falschen Körper“ fühlen. würden solche Menschen glücklicher, wenn man für sie eigene geschlechtsbezeichnungen einführt (anstatt ihnen halt das andere, binäre Geschlecht zuzugestehen)?

          zu Identität: im Zuge der eigenen Entwicklung habe zumindest ich mich vom kindlichen „ich bin ein bub“ wegentwickelt zu „ich bin robert“ (der zwar nebenbei immer noch ein mann ist, aber auch ganz viel anderes …). wäre es nicht zielführender, Menschen mit Problemen bei der eigenen geschlechtszuordnung auf andere, „höhere“ identitätsstiftende Eigenschaften hin zu leiten?

        • @ Semikolon

          „Ist die Pille für Dich eigentlich ein “Doing Gender”-Moment, oder glaubst Du wie Christian, dass die hormonelle Beeinflussung der Mehrheit der Frauen in der nun vielleicht 3. Generation ohne Folgen bliebe?“

          Die Pille wird dadurch, dass sie ein Verhütungsmittel ist, das Verhalten beider Geschlechter stark beeinflussen und ist somit ein Doing-Gender-Moment, so könnte man es ausdrücken.

          Ob sie das aber auch hinsichtlich ihres endokrinen Einflussen auf das Verhalten der Frauen ist, und auf deren Sexdrive, das kann ich nicht sagen. Vielleicht schon, vermutlich eher leichtgradig, weiß ich aber nicht.

          Sollte der Sexdrive der Frauen wirklich durch die Pille gedämpft werden, dann dürften Frauen dadurch entweder wählerischer werden und/oder dem einzelnen Partner weniger Sex gewähren, aber de facto werden sie ihm durch die Pille mehr Sex bieten, da es ja ein Verhütungsmittel ist.

          Die Pille wird dadurch, dass sie ein Verhütungsmittel ist, den Männern einerseits mehr Sexgelegenheiten beschert haben, andererseits aber auch stark mit dazu beigetragen haben, dass die Monogamie in der Bevölkerung immer mehr auf dem Rückzug ist. Und genau dadurch kommen unattraktivere Männer immer schlechter an Sex dran, wenn man von ihren Möglichkeiten im horizontalen Gewerbe einmal absieht.

        • @ Atacama

          „Aber warum ist es dann so schwer vorstellbar, dass es auch Menschen gibt, die in z.B Reimers Situation sind OHNE dass ihnen operativ etwas entfernt wurde, also ein biomädchen mit Eierstöcken, dass aber trotzdem merkt, dass es sich als Junge fühlt.“

          Das ist doch gar nicht schwer vorstellbar. Aber so eine ist halt Definitionsgemäß ein Weibchen. Aber nicht ein eigenes Geschlecht. Sondern ein Extremfall dafür, dass auch ein Weibchen männliche Eigenschaften hat. Ich habe natürlich nichts dagegen, wenn sie sich einen Männernamen geben lässt und mit „Herr XY“ ansprechen lässt. Aber ein eigenständiges Geschlecht ist sie nicht. Sie hat Merkmale von beiden Geschlechtern.

          „Also die einen stimmigen Körper haben, aber sich trotzdem dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen (was vielleicht sogar körperlich begründet werden kann, selbst wenn es nur winzige epigenetische Schalter sind die da “anders” programmiert sind) so wie Reimer.“

          Solche Leute beneide ich nicht. Aber ich denke, es nützt ihnen nichts, sich über ihre geschlechtliche Identität was vorzumachen.

          „Denn ich bin sicher, dass viele transsexuelle sich genauso oder ähnlich fühlen wie er.“

          Weiß ich nicht.

          „“Aus biologischer Sicht wäre das ganz klar ein Männchen. Dass Männchen AUCH weibliche Eigenschaften haben, ist ganz normal. Ist eher seltener das ganze Gehirn von betroffen. Kann aber. Und wenn, ist es doch nicht schlimm, sollte man meinen. ”

          Das ist eben die Frage, ob das nicht so schlimm ist.
          Ich hatte ja schon mal gesagt, dass ich manchmal UFC gucke, also etwas eher männliches. Das ist aber was ganz anderes als eine männliche Geschlechtsidentität zu empfinden.“

          UFC? Kenne ich nicht. Fersehkanal? Das ist noch keine geschlechtliche Identität.

          „Die meisten transsexuellen fühlen sich so männlich/weiblich wie du oder ich und das zu verweigern oder abzuwiegeln, ist so, als würde man es bei dir oder mir verneinen. Nur dass wir eben bessere körperliche Argumente haben um diese Stimmen zum Schweigen zu bringen.“

          Zum Schweigen bringen will ich doch gar keinen. Sich was vormachen aber, denke ich, bringt nichts.

      • Die Seepferde wären doch mal ein guter Vorschlag für die menschliche Situation! Ich wette, da würden dann auch Linksradikale Gentechnik gut finden, wenn wir Männern Uteri einbauen, und die Frau nach der Befruchtung die Zygote in den Mann abgibt.
        Obwohl das etwas umständlich wäre. Aber egal, wenn die Biologie den politischen Ansprüchen genügen soll, muß das halt sein! 🙂

        Zum Kutschera:
        Der scheint mir wirklich ein Mann mit cohones zu sein, der sich nicht einlullen läßt. Sein Kollege Hoßfeld aus der Didaktik (Matthias!) preist ja Vossens Dissertation mit den unzähligen biologischen Geschlechtern und sagt „Studierende“.

        Kutsch hat auch mal die GSGWler sinngemäß als Schwafelogen bezeichnet:
        „Zu wissenschaftspolitischen Auseinandersetzungen führte seine Auffassung, die Geisteswissenschaften sollten sich aus den „inneren Angelegenheiten und Fragestellungen“ der Naturwissenschaft heraushalten und anerkennen: Nichts in den Geisteswissenschaften ergibt einen Sinn außer im Lichte der Biologie.
        Umstritten war dabei vor allem die von Kutschera getroffene Unterscheidung zwischen „Realwissenschaften“ und „Verbalwissenschaften“, mit der er seine Vorstellung der methodischen Unterschiede zwischen Natur- und Geisteswissenschaften auf eine Formel brachte. Für Kutschera ist Denken ein biologischer Vorgang. Das Verständnis von „Geistesproduktionen des Menschen“ sei deshalb Sache der Biologie. (Wikipedia)

        Wenn man an den NATURE-Artikel „Sex redefined“ von neulich denkt, kann man nur sagen, er hat recht. Die Biologie ist die Basis der menschlichen Existenz. Die GSGWler sollten sich daran orientieren, nicht andersherum.

        Kutscheras Engagement gegen Kreationismus ist zwar lobenswert, aber in Europa eher bedeutungslos. Außerdem sehe ich auf seiner Seite einen Atheistenfisch. Er ist wohl so ein Missionar à la Dawkins.
        Anti-Kreationismus ist möglich, weil der linke Zeitgeist im allgemeinen gegen Religion ist und sich nicht um Darwin schert, so lange es nicht um die Natur es Menschen geht.
        Sobald die Evolutionären aber die akademischen Halb-Kreationisten im Gendermilieu kritisieren wollen, müssen sie es informell tun wie Kutsch in Kalifornien; oder sie werden schlicht gelöscht wie auf der „Humanismus“-Seite.

        • @ Axel

          „Die Seepferde wären doch mal ein guter Vorschlag für die menschliche Situation! Ich wette, da würden dann auch Linksradikale Gentechnik gut finden, wenn wir Männern Uteri einbauen, und die Frau nach der Befruchtung die Zygote in den Mann abgibt.
          Obwohl das etwas umständlich wäre. Aber egal, wenn die Biologie den politischen Ansprüchen genügen soll, muß das halt sein! :-)“

          Yepp.

          „Zum Kutschera:
          Der scheint mir wirklich ein Mann mit cohones zu sein, der sich nicht einlullen läßt. Sein Kollege Hoßfeld aus der Didaktik (Matthias!) preist ja Vossens Dissertation mit den unzähligen biologischen Geschlechtern und sagt “Studierende”.“

          Hoßfeld? Kenne ich nicht. Sieht den Didaktikern aber ähnlich, sowas.

          „Kutsch hat auch mal die GSGWler sinngemäß als Schwafelogen bezeichnet:“

          So weit würde ich selbst pauschla nicht gehen, aber in vielen Fällen scheint es ja zu stimmen.

          „“Zu wissenschaftspolitischen Auseinandersetzungen führte seine Auffassung, die Geisteswissenschaften sollten sich aus den „inneren Angelegenheiten und Fragestellungen“ der Naturwissenschaft heraushalten und anerkennen: Nichts in den Geisteswissenschaften ergibt einen Sinn außer im Lichte der Biologie.“

          Sich heraushalten würde schon reichen, oder aber die biologischen Realitäten anerkennen.

          „Umstritten war dabei vor allem die von Kutschera getroffene Unterscheidung zwischen „Realwissenschaften“ und „Verbalwissenschaften“, mit der er seine Vorstellung der methodischen Unterschiede zwischen Natur- und Geisteswissenschaften auf eine Formel brachte.“

          Provokant von ihm, aber irgendwo auch gut.

          „Für Kutschera ist Denken ein biologischer Vorgang. Das Verständnis von „Geistesproduktionen des Menschen“ sei deshalb Sache der Biologie. (Wikipedia)“

          Es ist zumindest maßgeblich Sache der Biologie.

          „Wenn man an den NATURE-Artikel “Sex redefined” von neulich denkt, kann man nur sagen, er hat recht. Die Biologie ist die Basis der menschlichen Existenz. Die GSGWler sollten sich daran orientieren, nicht andersherum.“

          Andersrum geht wirklich gar nicht.

          „Kutscheras Engagement gegen Kreationismus ist zwar lobenswert, aber in Europa eher bedeutungslos.“

          Solange es Bio-Lehrer gibt, die ihren Schülern Kreationismus predigen, kann es nicht ganz bedeutungslos sein. Aber gut, in den USA hat es die eigentliche Bedeutung. Dort galten, so weit ich informiert bin, Biolehrer, die ganz normal die Darwin’sche Evolutionstheorie drannahmen, bis 1987 (!) als Verbrecher. In einer westlichen, führenden Industrienation und Supermacht.

          „Außerdem sehe ich auf seiner Seite einen Atheistenfisch. Er ist wohl so ein Missionar à la Dawkins.“

          Ich find Dawkins auch nur als Biologe gut, nicht, wenn es um Glaubensfragen geht.

          Wer dort ist der Atheisten-„Fisch“?

          „“Anti-Kreationismus ist möglich, weil der linke Zeitgeist im allgemeinen gegen Religion ist und sich nicht um Darwin schert, so lange es nicht um die Natur es Menschen geht.
          Sobald die Evolutionären aber die akademischen Halb-Kreationisten im Gendermilieu kritisieren wollen, müssen sie es informell tun wie Kutsch in Kalifornien; oder sie werden schlicht gelöscht wie auf der “Humanismus”-Seite.“

          So ist es. Leider.

        • ät Matthias:

          Der Atheistenfisch ist das Symbol des „AK Evolution“.
          Auch Darwin-Fisch genannt.

  3. Von mir gibt es heute eine Buchrezension:

    „Mit der Aktion “400” traten aber auch die entsorgten Väter für mehr Rechte ein. Es ging nicht, wie der Feminismus gerne behauptet, um Machtfülle oder deren Ausweitung, sondern um gelebte Elternschaft. Und diese kommt letztlich auch den Kindern zugute, von denen jedes zweite betroffene Kind innerhalb der drei Jahre, die auf eine Trennung der Eltern folgen, den Kontakt zum jeweils anderen Elternteil verliert.

    Wer dieses Thema negiert und gleichzeitig die Alleinerziehendenmodelle als Errungenschaft unserer Gesellschaft darstellt, handelt nicht fürsorglich! Solche Politik ist kurzsichtig, ideologisch verblendet und führt den gerne genommenen Begriff des “Kindeswohls” vollkommen ad absurdum.

    Etwa im gleichen Jahr begann der nun vorgestellte Autor mit dem Schreiben des Buches “Deutschland, Deine Väter … – ausgesperrt und abkassiert –”

    Es ist das Buch von Andreas Puderbach, der nicht nur die Situation von entsorgten und finanziell ruinierten Vätern reflektiert, sondern sich auch so seine Gedanken um die betroffenen Kinder und eine dies unterstützende Politik nebst Justiz gemacht hat:

    https://emannzer.wordpress.com/2015/04/23/deutschland-deine-vater/

  4. Ein wenig „schamlose Eigenenwerbung“ von mir:

    http://nur-miria.blogspot.it/2015/04/ich-und-die-sexarbeit.html?m=1

    Viel Spaß beim Lesen! 🙂

    • Respekt! Das nenne ich mal echte Recherche vor Ort. 😉

    • ät Miria:

      Äh, Du hast Dich prostituiert, um Recherche zu betreiben? Bei Gesext? Die Ergebnisse würde ich dem „Stern“ o.ä. anbieten. Da hast Du anschließend noch ein paar Urlaube auf den Seychellen mehr.

      Und wie lief das so? Im Hotel, im Auto? Und was hast Du so genommen? Hast Du Dich beim Amt angemeldet? (Nein, ich verpetze Dich nicht.)

      • @Axel: prima Idee, werde dem Stern gleich mal eine Mail schicken! 😉

        In erster Linie war es Recherche für mich selbst, für die Befriedung meiner persönlichen Neugier.
        Wie das so lief, darüber schreibe ich dann bei mir auf meinem Blog. 🙂

        • Ich meinte das ernst. Die nehmen solche Geschichten gerne. http://journalistenwatch.com/cms/ein-loch-geht-um-die-welt/

          Ein Buch könntest Du mit dem Thema auch raushauen.

        • @Axel

          Du willst Miria doch nicht an die Crony Feminist Capitalistas beim Stern verhökern?

          Es sei denn sie möchte so was durchziehen. Und aushalten.

        • ät Pantherle:

          Sie kann entscheiden; ich hab ihr nur diesen Verdienst-Tipp gegeben.
          Kann ja unter Pseudonym schreiben und ohne Bilder. Allerdings ist ihr Blog ja schon öffentlich.

    • DAS nenne ich mal einen Selbstversuch…

    • Ja, finde ich auch gut. Genau mit solchen Wahrheiten kann man Femis auch gut ärgern.

      Ich habe früher, bevor ich die Männerrechtlerszene kennenlernte, den Femis und vielen zu stark religiösen Menschen geglaubt, dass die typische Prostituierte ein kleines, rechtloses, zusammengefaltetes Gewaltopfer ist, die froh ist, wenn sie am nächsten Tag nicht von ihrem Zuhälter abgeknalt wird.

      Dass es Callgilrs gibt, denen das Spaß macht, habe ich damals als noch sehr junger Mann nicht geglaubt. Wenn es dann aber einige Betroffene selbst zugeben, dann glaubt man es.

    • Hi Miria,

      interessant, trotzdem kurz zwei Hinweise, auch wenn dir diese Dinge sicherlich bewusst sind:

      1. Informiere dich bezüglich dieses Experiments bitte genau über alle potentiellen Risiken und wie man sie so weit wie möglich verringern kann. Das betrifft natürlich nicht nur Geschlechtskrankheiten, sondern auch solche Dinge wie, dass idealerweise immer eine andere Person, der du vertraust, wissen sollte, wann und wo du dich mit einem Kunden triffst.
      Bei Organisationen wie Hydra kann man sich diesbezüglich beraten lassen.

      2. Auch wenn du dich dazu entschlossen hast, öffentlich über dieses Experiment zu berichten, was für Leser sicherlich interessant ist, so bist du uns Lesern selbstverständlich in keiner Weise verpflichtet. Ob du Artikel dazu schreibst oder nicht und wann du das Experiment abbrichst, ist allein deine Sache, Erwartungen anderer sind hier völlig irrelevant.

      • @Leszek:

        Zu 1. Covern ist häufig auch bei privaten SM-Dates normal und mir daher bestens bekannt. 😉

        Zu 2. Das klingt etwas danach, als wenn du meinst, auf mich aufpassen zu müssen. Aber hey, ich bin schon groß und weiß, was ich mache!

        • @ Miria

          „Zu 1. Covern ist häufig auch bei privaten SM-Dates normal und mir daher bestens bekannt.“

          Gut.

          „Zu 2. Das klingt etwas danach, als wenn du meinst, auf mich aufpassen zu müssen.“

          Siehst du, „Linksextremisten“ wie ich sind gar nicht so böse wie du in einem deiner Blogbeiträge befürchtet hast. 🙂

          „Aber hey, ich bin schon groß und weiß, was ich mache!“

          Gut.
          Was ich gesagt habe, hätte ich aber auch bei jeder anderen Person egal welchen Geschlechts, die ein vergleichbares Experiment durchführen möchte gesagt – insofern war damit keine Abwertung deiner persönlichen Entscheidungskompetenz impliziert. Ich hatte ja auch erwähnt, dass ich davon ausgehe, dass dir diese Sachen bewusst sind, trotzdem finde ich es besser solche Dinge zumindest kurz anzusprechen.

        • Nö, @Adrian:

          „Ich hab bereits zwei Stimmen“

          Aktuell sind es drei Votes – ob dir meine nun passt, oder nicht 😉

      • ät Leszek, Miria:

        „Ob du Artikel dazu schreibst oder nicht und wann du das Experiment abbrichst, ist allein deine Sache, Erwartungen anderer sind hier völlig irrelevant.“

        Was ist DAS denn für ein patriarchalisch-frauenfeindlicher Anwurf?

        Hälst Du Miria für so ein armes, doofes Hascherl, daß sie nicht in der Lage ist, sich vor Viren und notgeilen Blogkonservativen zu schützen?

        Und das will ein Anarchist sein. Jaja, gelenkte Anarchie, so wie Putins „gelenkte Demokratie“.
        Verarschen können wir uns selber. Immer dasselbe mit den Linksextremisten.

        • @axel

          Bitte die aggression rausnehmen, das Motto sollte sein, dass wir uns alle lieb haben, auch wenn wir verschiedene Ansichten haben

        • @Christian: Ich hab dich lieb! 😛

          Aber Axel hat schon recht.

        • ät Evochris:
          Die Herablassung von Leszek gegenüber einer Frau ist schon recht deutlich. Wie soll man auf so etwas reagieren? Daß Miri so ruhig geblieben ist, ist schon verwunderlich.

        • Meine Aufgabe ist es hier für ein Diskussionsklima zu sorgen, welches angenehme Gespräche möglich macht. Ich bin insofern sicher, dass du Leszek auch weniger aggressiv darauf hinweisen kannst (und das Miria sich da auch gut selbst vertreten kann)

        • @ Axel

          „Was ist DAS denn für ein patriarchalisch-frauenfeindlicher Anwurf?“

          Wusstest du übrigens, dass es auch männliche und transsexuelle Sexarbeiter gibt?

          „Hälst Du Miria für so ein armes, doofes Hascherl, daß sie nicht in der Lage ist, sich vor Viren und notgeilen Blogkonservativen zu schützen?“

          Nee, hatte ich sogar gesagt:

          Zitat „trotzdem kurz zwei Hinweise, auch wenn dir diese Dinge sicherlich bewusst sind“

          „Und das will ein Anarchist sein. Jaja, gelenkte Anarchie, so wie Putins “gelenkte Demokratie”.
          Verarschen können wir uns selber. Immer dasselbe mit den Linksextremisten.“

          Also in historischer Perpektive war es tatsächlich so, dass die meisten klassischen Anarchisten eine eher kritische Haltung zur Sexarbeit hatten: Quasi pro Sexarbeiter, aber ablehnend gegenüber der Sexarbeit.

          Die spanischen Anarchisten, die während des Spanischen Bürgerkriegs Barcelona kontrollierten, versuchten anfangs mit sozialpädagogischen Mitteln die Prostitution zu beseitigen. Sie leisteten zwar eine gute Sozialarbeit, aber die Prostitution verschwand natürlich nicht.
          Daraufhin gingen sie dann dazu über neben den sozialarbeiterischen Angeboten die Sexarbeiter Barcelonas in die anarcho-syndikalistische Gewerkschaft aufzunehmen, um sie vor Ausbeutung zu schützen, was faktisch einer Legalisierung der Prostitution gleichkam. Das hat ihnen übrigens den Vorwurf der Zuhälterei von ihren liberalen, konservativen und marxistischen Gegnern eingebracht.

          In der heutigen anarchistischen Bewegung sind aber im Gegensatz zu den meisten klassischen Anarchisten differenziertere Zugänge zum Thema Sexarbeit durchaus verbreitet. Das heißt allerdings nicht, dass unsere Haltung völlig unkritisch wäre, die Verbesserung der Lebenssituation von Sexarbeitern ist uns nach wie vor ein Anliegen:

          https://www.direkteaktion.org/215/das-syndikat-der-sexarbeiterInnen

        • „Die Herablassung von Leszek gegenüber einer Frau ist schon recht deutlich. “

          Wer sagt denn, dass er bei einem Mann was anderes geschrieben hätte oder dass Männer nie gesagt bekommen, dass sie etwas nicht tun müssen (um irgendetwas zu beweisen) oder vorsichtig sein sollen?

          Das ist doch so als würde man es als rassistisch werten, einen Schwarzen zu hauen. Dabei wäre es nur rassistisch, wenn man ihn haut weil er schwarz ist.

          Und herablassend wäre das selbst dann nicht, wenn es nur frauenbezogen wäre, schließlich sind Frauen ja schwach usw. und Männer rein biologisch aufs (Frauen-)Beschützen angelegt, zumindest liest man das hier oft. Bei manchen Menschen ist es auch in der Persönlichkeit angelegt, ich kenne auch einige Frauen, die etwas gluckenhaft sind. Böse gemeint ist es mit ziemlicher Sicherheit nicht.
          Im Vergleich zu dem was hier sonst teilweise über Frauen geschrieben wird, wundert mich, dass ausgerechnet das als Aufreger angesehen wird.

        • @ Miria

          „Aber Axel hat schon recht.“

          Nö, hat er nicht.

        • @Leszek.

          Aber ja. Hat er das 🙂

        • „Nö, hat er nicht.“

          Doch hat er …

        • @ petpanther

          „Aber ja. Hat er das“

          Keineswegs, er hat nur seine eigene „patriarchalische“ Denkweise deutlich gemacht.
          Er assoziiert Hinweise, wie ich sie gegeben habe automatisch mit einer Beschränkung auf weibliche Sexarbeit.
          Ich hingegen denke gar nicht in diesen Dimensionen. Ich vertrete ein Konzept, dass ich Integraler Antisexismus nenne und dass eine geschlechtsübergreifende Perspektive auf geschlechtsbezogene Probleme einnimmt und dabei Frauen, Männer, Intersexuelle und Transgender berücksichtigt.
          Ich habe beim Thema Sexarbeit immer sowohl weibliche wie männliche wie transsexuelle Sexarbeiter im Blick und messe nicht mit zweierlei Maß.

          Axel hingegen ist mit seiner „patriarchalischen“ Denkweise gar nicht erst dazu fähig zu erkennen, dass es auch männliche und transsexuelle Sexarbeiter gibt und dass deren Interessen ebenfalls zu wahren sind.

        • ät Leszek & Atacama:

          „Das heißt allerdings nicht, dass unsere Haltung völlig unkritisch wäre, die Verbesserung der Lebenssituation von Sexarbeitern ist uns nach wie vor ein Anliegen:“
          – Ein Allgemeinplatz, den jede Partei von der APPD bis zur NPD unterschreiben würde.

          „Wer sagt denn, dass er bei einem Mann was anderes geschrieben hätte oder dass Männer nie gesagt bekommen, dass sie etwas nicht tun müssen (um irgendetwas zu beweisen) oder vorsichtig sein sollen?“
          – Wer´s glaubt, wird selig.
          Alle Extremisten, rechts wie links oder auch religiös, wollen sich in das Privatleben der Menschen einmischen und Macht ausüben. Das ist geradezu die Definition von Extremismus und Ideologie.
          Gerede von „Toleranz“, „Freiheit“, „Mitbestimmung“, „Diversität“ usw ist alles nur Camouflage. Wenn´s drauf ankommt, sind die intolerant, machtversessen und egoistisch bis es knackt.

          Wie Pirincci sagt: „Laßt Euch nicht verarschen.“

        • @ Axel

          „– Ein Allgemeinplatz, den jede Partei von der APPD bis zur NPD unterschreiben würde.“

          Ich habe auch einen Link dazu gepostet, hast du ihn gelesen?

          „– Wer´s glaubt, wird selig.
          Alle Extremisten, rechts wie links oder auch religiös, wollen sich in das Privatleben der Menschen einmischen und Macht ausüben. Das ist geradezu die Definition von Extremismus und Ideologie.
          Gerede von “Toleranz”, “Freiheit”, “Mitbestimmung”, “Diversität” usw ist alles nur Camouflage. Wenn´s drauf ankommt, sind die intolerant, machtversessen und egoistisch bis es knackt.“

          Dein Argumentationsniveau ist so hoch wie immer. 🙂

          Übrigens, was hältst du eigentlich davon, wie sich deine Kirche in das Privatleben anderer Leute einmischt. Kritisierst du das wenigstens auch?

        • Hihi … “ und dabei Frauen, Männer, Intersexuelle und Transgender berücksichtigt.“

          Auch Auserirdische und andere Lebewesen als Menschen?

          Was wäre unser Welt ohne Gutmenschen …

          Ich finde es trotzdem lieb, daß Du @M zur Vorsicht aufrufst. 🙂

        • ät Leszek:

          „Dein Argumentationsniveau ist so hoch wie immer.“
          – Bitte genauer, was ist daran falsch?

          „Übrigens, was hältst du eigentlich davon, wie sich deine Kirche in das Privatleben anderer Leute einmischt. Kritisierst du das wenigstens auch?“
          – Aber sicher. Geschiedene oder Homos rausschmeißen geht gar nicht. Meine Kirche ist allerdings nicht mehr totalitär. Das kann man von Genderleuten und anderen linken Extremisten nicht behaupten.

        • @Axel

          Willst du Pirincci als Beispiel für eine Person nennen, die sich nicht in das Privatleben anderer einmischen will?

        • ät Ata:

          Nebelkerzen zünden? Nein, ich will Piri als Beispiel für eine Person nehmen, die sich nicht vom PC-Wahn veräppeln läßt.

        • „Nebelkerzen zünden?“

          Nein, aber in der Regel benutzt man ein Zitat am Ende, um Bezug zum Inhalt seines Textes in stark komprimierter Form zu nehmen.

          Ich finde, dass vieles was er PC Wahn nennt einfach Anstand ist.

        • „Ich finde, dass vieles was er PC-Wahn nennt einfach Anstand ist.“

          – Also, daß man Frauen nicht an den Hintern greift, sie nicht vergewaltigt oder keine anzüglichen Komplimente macht, war schon Jahrtausende vorher Sitte. Dafür brauche ich keine Anne Wizorek oder sonstige Spinner_*#Innen.

          Daß zB die deutsche Grammatik Frauen diskriminiere, ist absolut wahnsinnig. Keine normale Studentin stört sich an „Studenten“werken. Genauso das PC-Geseire zu Ausländern: Das Kreuz wird verboten, aber die islamistische Lehrerin darf mit ihrem Karnevalstuch rumlaufen.
          Solch ein Widersinn IST wahnsinnig!

        • Das war jetzt übrigens das dritte Mal, dass ich von feministischer Seite als „patriarchalisch-frauenfeindlich“ bezeichnet wurde.
          Einmal ist mir das passiert als ich auf Benachteiligungen von Vätern im Familienrecht hinwies.
          Einmal als ich Valerie Solanas „Scum“-Manifest kritisierte.
          Und das dritte mal nun eben wegen Hinweisen zum Thema Sexarbeit.
          Wobei ich aber eher vermuten würde, dass Mirias Antipathie gegen mich politisch motiviert ist.

        • @ Leszek

          Warum gründest du nicht einfach den Anarchopatriachalismus? 🙂

        • @ JC Denton

          „Warum gründest du nicht einfach den Anarchopatriachalismus?“

          Weil ich alles „Patriarchalische“ radikal ablehne. U.a. deshalb lehne ich Radikal- und Genderfeminismus ab, die ich für neo-patriarchalische Ideologien halte, da sie dazu beitragen die Nachteile der traditionellen Geschlechterrolle für Männer zu erhalten.

          Mit Proudhon gab es übrigens leider tatsächlich einen patriarchalisch-frauenfeindlichen Anarchisten. Obwohl er als Soziologe und Wirtschaftswissenschaftler ein genialer Denker war, war er in seiner Einstellung zu Frauen leider völlig zurückgeblieben.
          Bakunin hingegen begründete mit der Allianz der sozialistischen Demokratie eine stark auf die Gleichberechtigung der Geschlechter beruhende Organisation und damit wurden Proudhons Spinnereien diesbezüglich überwunden.

        • „U.a. deshalb lehne ich Radikal- und Genderfeminismus ab, die ich für neo-patriarchalische Ideologien halte, da sie dazu beitragen die Nachteile der traditionellen Geschlechterrolle für Männer zu erhalten.“

          Gehts vielleicht ein bißchen konkreter?

        • @ Semikolon

          „Gehts vielleicht ein bißchen konkreter?“

          Indem Männer kontrafaktisch zur privilegierten Klasse erklärt werden, als „allgemein privilegiert“ , „Täter“ und “ Unterdrücker“ konstruiert werden, werden Diskriminierungen, soziale Problemlagen und Menschenrechtsverletzungen, von denen Jungen und Männer betroffen sind, aus dem Blickfeld verdrängt.

          Wie Arne Hoffmann es mal in einem Interview mit einem Konservativen formulierte:

          Frage: Wer ist eigentlich schuld an der Männer-Misere?

          Arne Hoffmann: Sie sehen das möglicherweise anders, aber schuld ist meines Erachtens ein überholtes Verständnis von Geschlechterrollen, das der Feminismus gerade nicht aufgehoben, sondern fortgeführt hat. Ich bin explizit nicht der Auffassung, dass der Feminismus ein Geschlechterverhältnis zerstört hat, das früher in Ordnung war.
          (…)
          Selbst die meisten Männer sind ja inzwischen beherrscht von dieser Mischung aus alter Ritterlichkeit und neuem Feminismus, die da lautet: Frauen muss bei ihren Problemen geholfen werden; Männer sind an allem selbst schuld und sollen gefälligst mal sehen, wie sie zurechtkommen.

        • “allgemein privilegiert”

          – soweit ich das verstehe immer insbesondere gegenüber den Frauen ihrer eigenen Schicht (und „oben“ mehr als „unten“)

          „“Täter” und ” Unterdrücker”“

          Letzteres ist zumindest historische Realität, Ersteres ergibt sich daraus, dass Frauen es wagen ihre unschönen Erlebnisse zu thematisieren.

          Aber lassen wir das lieber.

        • @ Semikolon
          Kann es sein, dass alles was Du von Dir gibst der pure Unsinn ist?

        • Einfache, präzise Fragen verdienen eine ebensolche Antwort:

          Mitnichten.

          Zufrieden?

        • @ Semikolon

          „– soweit ich das verstehe immer insbesondere gegenüber den Frauen ihrer eigenen Schicht (und “oben” mehr als “unten”)“

          Tja, Esther Vilar z.B. sieht das genau umgekehrt, aber m.E. sind beide Ansätze falsch.

          „Letzteres ist zumindest historische Realität,“

          Mussten Männer in den Krieg ziehen?
          Mussten Männer schwere Schufterei verrichten?
          War die männliche Geschlechterrolle weniger strikt bezüglich Abweichungen?
          Wie frei waren Männer also in historischer Realität?

          „Ersteres ergibt sich daraus, dass Frauen es wagen ihre unschönen Erlebnisse zu thematisieren.“

          Es gibt männliche Individuen, die Täter sind, aber für die große Mehrheit der Männer gilt dies nicht.
          Es gibt darüber hinaus weit mehr Täterinnen als von radikal- und genderfeministischer Seite behauptet, wo ja bekanntlich der gesamte wissenschaftliche Forschungsstand zu Frauen als Täterinnen z.B bei häuslicher oder sexueller Gewalt gerne ausgeblendet wird.

          Daher ist es wichtig sich der Täterpsychologie zuzuwenden anstatt Kollektivbeschuldigungen zu treffen.
          Nicht Männer oder Frauen als abstrakte Kollektive sind Täter (oder potentielle Täter) sondern Täter sind Täter.

        • @axel
          *Also, daß man Frauen nicht an den Hintern greift, sie nicht vergewaltigt oder keine anzüglichen Komplimente macht, war schon Jahrtausende vorher Sitte.*

          Und wie man an dir schön sieht, gibt es immer noch „ganz normale“ Typen, die es trotzdem nicht gelernt haben.
          Wobei ich natürlich nur von deinem verbalen Verhalten ggü. Frauen reden kann.

          und @miria

          Mal so unter uns Beiden, Leszek ist deutlich vertrauenswürdiger und integrer als Axel und ist im Gegensatz zu ihm auch noch nicht dadurch aufgefallen, sich ggü. Mitdiskutanten, insbesondere Frauen im Ton zu vergreifen.
          Ich finde es schon lustig, dass Axel, der beständig Frauen erklärt, dass ihr gesamter Daseinszweck biologisch gesehen (was auch die einzige Sichtweise ist, die er gelten lässt) daraus besteht um Männer herumzuscharwenzeln und sich zu vermehren, ausgerechnet Axel macht hier einen auf Selbstbestimmung?

        • Das war übrigens der erste Rufmordversuch gegen mich, bei dem von antifeministischer und feministischer Seite gemeinsam gegen mich agiert wurde. In dieser Hinsicht war dies tatsächlich neu.

        • @ Leszek

          Ich meine, du nimmst das Ganze ein bisschen zu ernst.

        • @ JC Denton

          „Ich meine, du nimmst das Ganze ein bisschen zu ernst.“

          “Patriarchalisch-frauenfeindlich” ist in den politischen Kreisen, in denen ich sonst verkehre – durchaus zu Recht – ein schwerer Vorwurf.
          Damit öffentlich auf einem Blog – ohne nachvollziehbaren rationalen Grund oder Anlass – um sich zu werfen, ist daher durchaus ernst zu nehmen.

        • @Leszek

          „Rufmordversuch“. Hast du noch einen zu verlieren 🙂

        • @ petpanther

          „“Rufmordversuch”. Hast du noch einen zu verlieren“

          Wir können ja ein Spiel machen: Du präsentierst mir 10 frauenfeindliche Äußerungen von mir und ich präsentiere 10 frauenfeindliche Äußerungen von dir.
          Wer es am Ende nicht geschafft hat 10 frauenfeindliche Äußerungen des Gegenübers zu finden, hat verloren.
          Wie siehst du da so deine Chancen?

        • @ petpanther

          Na gut, ich sehe schon, das waren dir gegenüber etwas unfaire Spielregeln.
          Ich kann dir ja etwas entgegenkommen:
          Du präsentierst mir eine einzige (!) frauenfeindliche Äußerung von mir und ich präsentiere 10 frauenfeindliche Äußerungen von dir.
          Wer es am Ende nicht geschafft hat, hat verloren.
          Siehst du deine Chancen jetzt als günstiger an? 🙂

        • Axel hat recht.

          Leszek hat ein Helfersyndrom.

          Fand ich schon sehr merkwürdig und paternalistisch, was er da von sich gab. Mit Fragezeichen hätte das schon etwas anders ausgesehen.

          Aber so ist Leszek halt. Entspricht auch seinem sonstigen Habitus des Allwissenden.

        • @Leszek: Schon interessant: Als man mich vor kurzem darüber zu belehren versuchte, was an einem Wanderurlaub, den ich schon mehrere Male gemacht habe, ja alles ach so gefährlich ist, weil ich das ja unmöglich selber wissen kann, war ich die hysterische Zicke, weil mich das ankotzte. Aber sobald es ums Ficken geht, sind hier plötzlich alle total im Verteidigungsmodus.

          Aber an sich ist die Erklärung dafür einfach: Wenn ich mir allein einen superschönen Urlaub mache, hat davon ja niemand was (außer ich selbst). Bei „Sexarbeit“ ist das ja wiederum was ganz anderes.
          Hier wird nicht Mirias Selbstbestimmungsrecht verteidigt, sondern nur das eigene Recht, jederzeit gegen Geld ficken zu können, und da ist es eher lästig, wenn sich zu viele Frauen zu sehr mit den negativen Begleiterscheinungen beschäftigen.

        • Dein Vorwurf ist also, daß wir Miria vor Leszek in Schutz nehmen, weil wir gerne gegen Geld ficken wollen.

          Interessante Konstruktion. Da hat jemand wohl wenig Skrupel mit recht spekulativen Vorwürfen.

          Leszeks Gebaren war paternalistisch. Dies wurde kritisiert. Mir ging es allein um diesen Punkt. Ich habe da nicht mein Recht auf geldbasiertes Ficken im Hinterkopf gehabt, welches Frauen übrigens auch haben.

          Leszek hat auch sonst einen paternalistischen und besserwisserischen Habitus drauf, wo dann leider nicht viel dahinter ist außer Literaturhinweisen oder theoretischen Purzelbäumen.

          Du scheinst offenbar gerne Szenen zu machen und dich selbst zu produzieren.

        • Na Kirk,
          du bist ja mal ganze zwei Kommentare ohne deine Lieblingsargumente gegen Andersdenkende „geisteskrank“ und „Gutmensch“, ausgekommen. Damit wird deine sonstige „Argumentation“ zwar nicht besser, aber immerhin war das mal eine Abwechslung.

          Ich werde übrigens auch zukünftig sagen, was ich für richtig halte, ich erkenne nämlich weder feministische noch antifeministische Definitionsmacht an.
          Außerdem werde ich auch in Zukunft kritisch auf die Nutzung unbelegter und unbegründeter Vorwürfe seitens ideologischer Gegner als Diskursstrategien verweisen.

        • Dein Verhalten gegenüber Miria war paternalistisch.

          Ansonsten scheinst du etwas paranoid zu sein, wenn ich mir den zweiten Absatz so anschaue.

          Meine Argumentation war übrigens recht gut und differenziert. Denn deine Inhalte hättest du gegenüber Miria auch weniger übergriffig rüberbringen können, z.B. indem du offene Fragen formuliert hättest.

          Das Wort „geisteskrank“ benutze ich nur dann, wenn es auch paßt. Natürlich in einer metaphorischen Weise. Manches ist nun mal derartig irrsinnig, daß man es nur als geisteskrank bezeichnen kann.

          Ich lehne den linken Kampfbegriff der Homophobie ab.

          Das Wort Gutmensch benutze ich immer in angemessenem Kontext. Und darauf kommt es eben an. Nicht auf die Empfindlichkeiten linksradikaler Ideologen.

          PS: Ich habe deinen Kommentar jetzt noch mal gelesen und finde ihn unsagbar peinlich.

          Er paßt eben zu deiner Geisteshaltung des Allwissenden und moralischen Herrenmenschen, für den vermeintliche Wissenschaftlichkeit der Ersatz für den gesunden Menschenverstand und echtes Argumentieren ist. Ohne ausufernde Rabulistik.

        • @Leszek:

          Natürlich weiß ich nicht, ob du bei einem Mann das gleiche geschrieben hättest, aber es bleibt auch dann dabei, dass dein Spruch ziemlich von oben herab ist uns klar macht, ich kann nicht auf mich selber aufpassen!
          Und dein Zitat, dass mir das sicherlich bewusst ist dient lediglich dazu, deine Herablassung gegenüber anderen Lesern zu legitimieren, so wie du es oben versuchst, wenn du darauf verweist, um zu zeigen, dass du nicht dahin ausgehst, ich sei ein „armes Hascherl“. Würde das so tatsächlich deiner Ansicht entsprechen, hättest du gar nicht geschrieben, was du geschrieben hast.

          „Wobei ich aber eher vermuten würde, dass Mirias Antipathie gegen mich politisch motiviert ist “

          Erstaunlich, dabei habe ich dir ggegenüber gar keine Antipathie. Mir ist völlig egal, wer etwas sagt, sondern wichtig ist, was gesagt wird. Egal wer, hätte jemand das gleiche gesagt wie du oben, hätte ich gleich reagiert!

        • @marenleinchen:

          „Mal so unter uns Beiden, Leszek ist deutlich vertrauenswürdiger und integrer als Axel und ist im Gegensatz zu ihm auch noch nicht dadurch aufgefallen, sich ggü. Mitdiskutanten, insbesondere Frauen im Ton zu vergreifen.“

          Mir ist es völlig egal, wer von den beiden was irgendwann gesagt hat oder vertrauenswürdiger ist! Hier geht es schließlich nicht darum, mich auf irgendeine Seite zu schlagen oder sonstwas. Und mit Sicherheit werde ich mich genauso gegen Axel wenden, wenn der mich von oben herab behandelt oder frauenfeindlichen Mist schreibt. Aber in diesem Fall hat Axel es ziemlich gut geschafft, genau das in Worte zu fassen, was ich gefühlt habe, als ich den Kommentar von Leszek gelesen habe. Es wäre meine Meinung nach Quatsch, dann nicht zuzustimmen, weil Axel auch schon frauenfeindliche Äußerungen getätigt hat!

          @Robin:

          „Schon interessant: Als man mich vor kurzem darüber zu belehren versuchte, was an einem Wanderurlaub, den ich schon mehrere Male gemacht habe, ja alles ach so gefährlich ist, weil ich das ja unmöglich selber wissen kann, war ich die hysterische Zicke, weil mich das ankotzte. Aber sobald es ums Ficken geht, sind hier plötzlich alle total im Verteidigungsmodus.“

          Dann müsstest du ja gut verstehen können, warum mich das Verhalten von Leszek angekotzt hat! Kann dich da auch voll verstehen, hatte so etwas ähnliches bezüglich wandern auch mal bei den Pfadfindern, wo es um eine 50km Wanderung ging und uns Mädchen von den Betreuern versucht wurde einzureden, für uns sei das viel zu schwer. Traurigerweise war ich nachher die einzige, die sich nicht überzeugen lassen hat und mit einer Gruppe Jungs losgezogen ist. Mir ist nichts passiert und es hat sich definitiv gelohnt!

          Dein Argument, dass hier meine Seite in Schutz genommen wird, weil es um Sex geht, kann ich ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen… Solltest du nicht auch eher froh darüber sein, wenn auch Männer begreifen, dass Frauen sehr gut für sich alleine entscheiden können ohne, dass irgendein Kerl dem armen Hascherl erklären muss, wie gefährlich das doch ist?

        • @ Miria

          „Natürlich weiß ich nicht, ob du bei einem Mann das gleiche geschrieben hättest,“

          Das ist schonmal ein wesentlicher Punkt. Dann sollte man sich mit schwerwiegenden öffentlichen Vorwürfen bzw. der Bestätigung von solchen allerdings auch zurückhalten.

          „aber es bleibt auch dann dabei, dass dein Spruch ziemlich von oben herab ist“

          Der Kommentar besitzt mehrere Funktionen:
          Der erste Teil verweist auf die Wichtigkeit von Reflektionen und Informationen über Vorsichtsmaßnahmen. Indirekt impliziert dieser Teil aber auch, dass es nicht unwichtig ist, solche Dinge in Texten zum Thema auch zu erwähnen. Auch wenn dir selbst dies völlig bewusst ist, kann niemals völlig ausgeschlossen werden, dass solche Texte vielleicht zu Nachahmern führen können, die über solche Dinge weniger informiert sind.

          Der zweite Teil verweist darauf, dass es sinnvoll ist darauf zu achten, dass sich kein Persönlichkeitsanteil, keine Subpersönlichkeit/Teilpersönlichkeit einzumischen versucht, die dazu neigt aus Erwartungsdruck zu handeln, was bei öffentlichen Ankündigungen, die Interesse wecken, bei manchen Menschen schonmal passieren kann – nicht bei jedem Menschen, aber bei manchen schon.
          Indirekt impliziert dieser Teil aber auch die Botschaft an Mitleser keinen Erwartungsdruck aufzubauen.

          Was ist daran jetzt „von oben herab“?
          Dieses Argument erinnert stark an jene Feministinnen, die z.B. beim Thema sexuelle Gewalt jeden rationalen Hinweis, wie man sich eventuell schützen kann für Victim Blaming halten.

          „uns klar macht, ich kann nicht auf mich selber aufpassen!
          Und dein Zitat, dass mir das sicherlich bewusst ist dient lediglich dazu, deine Herablassung gegenüber anderen Lesern zu legitimieren, so wie du es oben versuchst, wenn du darauf verweist, um zu zeigen, dass du nicht dahin ausgehst, ich sei ein “armes Hascherl”. Würde das so tatsächlich deiner Ansicht entsprechen, hättest du gar nicht geschrieben, was du geschrieben hast.“

          Nein, ich kann es für SEHR WAHRSCHEINLICH halten, dass dir alles, was ich geschrieben habe voll bewusst ist, ganz genau WISSEN kann ich es aber nicht.
          Und genau das sagt der Satz aus.

          „Erstaunlich, dabei habe ich dir ggegenüber gar keine Antipathie.“

          Vorwürfe wie „patriarchalisch-frauenfeindlich“ sind schwerwiegende Vorwürfe, die in den politischen Kreisen, in denen ich mich bewege, wenn sie ernst genommen werden Rufschädigung und Ausschluss nach sich ziehen können.
          Daher ist die Vermutung von Antipathie, wenn solche Vorwürfe mal eben auf einem Blog der Weltöffentlichkeit mitgeteilt werden, durchaus naheliegend.

          „Mir ist völlig egal, wer etwas sagt, sondern wichtig ist, was gesagt wird. Egal wer, hätte jemand das gleiche gesagt wie du oben, hätte ich gleich reagiert!“

          Dann solltest du vielleicht etwas genauer über Kriterien nachdenken, wann schwere öffentliche Vorwürfe solcher Art begründet sind und wann nicht. Ich erkenne übrigens keine weibliche oder feministische Definitionsmacht an, ich erkenne nur rationale Argumente an.

        • @ Kirk

          „Dein Verhalten gegenüber Miria war paternalistisch.“

          Was übrigens nicht dasselbe ist wie „patriachalisch-frauenfeindlich“, aber als Vorwurf ebenfalls falsch.
          Paternalistisch wäre z.B. die Forderung Sexarbeit zu verbieten, aber nicht der Hinweis auf Vorsichtsmaßnahmen, wenn irgendein Individuum öffentlich erzählt gerade ein Experiment bezüglich Sexarbeit begonnen zu haben. Wer das öffentlich erwähnt, muss auch damit umgehen können, dass eventuell jemand das Thema Vorsichtsmaßnahmen anspricht.

          „Ansonsten scheinst du etwas paranoid zu sein, wenn ich mir den zweiten Absatz so anschaue.“

          Sagen wir lieber mein Bild der menschlichen Psyche ist komplexer als deins. Ich gehe u.a. davon aus, dass bei jedem Menschen eine Vielzahl von Teilpersönlichkeiten vorhanden sind, die unterschiedliche, z.T. auch gegensätzliche Intentionen haben können.
          Wenn du eine Buchempfehlung möchtest, um dich mal über Alice Miller hinausgehend tiefenpsychologisch weiterzubilden, sag Bescheid. 🙂

          „Meine Argumentation war übrigens recht gut und differenziert. Denn deine Inhalte hättest du gegenüber Miria auch weniger übergriffig rüberbringen können, z.B. indem du offene Fragen formuliert hättest.“

          Ich finde meinen Beitrag weder „übergriffig“, noch bin ich der Ansicht, dass er sich durch deinen Vorschlag hätte bedeutend verbessern lassen. So nach dem Motto: „Miria, hast du auch daran gedacht …?“ hört sich eher doof an, finde ich.

          „Ich lehne den linken Kampfbegriff der Homophobie ab.“

          Homophobie ist ein wissenschaftlich sinnvoller Begriff, der ein leider reales kritikwürdiges Phänomen bezeichnet. Dass er auch undifferenziert als Kampfbegriff Anwendung finden kann, ist wahr aber trivial und gilt z.B. für den ebenfalls wissenschaftlich sinnvollen Begriff Misandrie/Männerfeindlichkeit ebenso.

          „Das Wort Gutmensch benutze ich immer in angemessenem Kontext. Und darauf kommt es eben an. Nicht auf die Empfindlichkeiten linksradikaler Ideologen.“

          Ich lehne den irrationalen rechten Kampfbegriff „Gutmensch“ übrigens radikal ab.

          „PS: Ich habe deinen Kommentar jetzt noch mal gelesen und finde ihn unsagbar peinlich.“

          Das dachte ich mir, du fandest bisher, glaube ich, jeden Kommentar von mir „peinlich“, der sich irgendwie in freundlicher Weise bzw. mit freundlicher Intention an eine Frau richtete oder auf eine Frau bezog.

          „Er paßt eben zu deiner Geisteshaltung des Allwissenden und moralischen Herrenmenschen, für den vermeintliche Wissenschaftlichkeit der Ersatz für den gesunden Menschenverstand und echtes Argumentieren ist. Ohne ausufernde Rabulistik.“

          Mir ist natürlich bewusst, dass du „Argumentieren“ frei von Wissenschaftlichkeit und moralischer Reflektion gerne vorziehst und deine subjektiven Vorlieben und Abneigungen dann als „gesunden Menschenverstand“ verkaufst, aber das muss ja nicht jeder so machen.
          Ich schränke diese Aussage übrigens ein wenig ein, denn manchmal, wenn du gerade keinen homophoben Stuss erzählst oder deiner Anti-Gutmenschen-Paranoia frönst etc., kommt ja zwischendurch tatsächlich auch mal eine sinnvolle Ideologiekritik. Allerdings durchschaust du deine eigenen ideologischen Fixierungen und deren psychodynamische Hintergründe m.E. eher wenig.

        • Das Verhalten von Leszek gegenüber Miria war eindeutig paternatislisch, da gibt es nicht zu interpretieren – kein Zweifel möglich.

          Sowas sollte unter Männerrechtsbewegten definitiv nicht vorkommen und es ist ermutigend, daß so viele Kommentatoren sich dagegen gewendet haben.

          Was ich von Leszek vermisse, ist ein Klares: „Sorry, Leute, war scheisse.“. Dann wäre die Sache erledigt. Aber dafür ist Leszek wohl zu anarchistisch.

        • „Sowas sollte unter Männerrechtsbewegten definitiv nicht vorkommen und es ist ermutigend, daß so viele Kommentatoren sich dagegen gewendet haben“

          Sprach der Mann mit den Gewaltandrohungen…

        • @EvoChris

          Ich hab das nicht vergessen, ich werde daraus noch mal was machen. Das wird den meisten nicht gefallen, aber es wird was nutzen. 🙂

        • Die Frage ist nur wem…

          Vonu einem Juristen wundert mich der bisherige sehr undifferenzierte Umgang mit dem Gewaltmonopol.

          Von dir wiederum weniger

        • @ Elmar

          „Was ich von Leszek vermisse, ist ein Klares: “Sorry, Leute, war scheisse.”.“

          Darauf kannst du lange warten.

        • „Vorwürfe wie “patriarchalisch-frauenfeindlich” sind schwerwiegende Vorwürfe, die in den politischen Kreisen, in denen ich mich bewege, wenn sie ernst genommen werden Rufschädigung und Ausschluss nach sich ziehen können.“

          Klingt ja nicht gerade nach einer toleranten, reflexionsfähigen und differenzierten politischen Gruppierung. Aber gut, hat das irgendjemand erwartet?

        • @Leszek

          Das ist ja gerade der Punkt. Der unfehlbare Leszek über uns allen …

          … an was erinnert eine solche innere Haltung? … 🙂

        • Im Übrigen würde ich empfehlen, wieder runterzukomen. Klar, Leszeks Verhalten war paternalistisch, aber so gut müsste man ihn mittlerweile kennen, dass er das nicht in bevormundender Absicht macht, sondern weil er sich um seine Mitmenschen sorgt.

        • @Leszek

          Warum überrascht mich das nur nicht?

          Ehrlich – da passen so einige Dinge bei dir nicht zusammen. Das spielt in den meisten Zusammenhängen keine Rolle, aber gelegentlich öffnet sich da ein kleiner Abgrund, an dessen Boden irgendwas anderes glimmt. Kirk beißt da oft rein, aber so richtig gefällt mir dann nie, was er schreibt. Aber na ja … das ist ein völlig anderes Thema.

          Politisch halte ich dein Verhalten für schädlich: Paternalismus hat im Maskulismus nichts zu suchen und inwieweit es links oder anarchistisch ist …. da bin ich mir sehr im Zweifel. Nachdem Lucas Schoppe bereits aus der Riege der linken Maskulisten ausgeschert ist und EvoChris sich auf seinem blog zum Feminismus bekannt hat, wird immer undurchsichtiger wer wofür im linken Maskulismus eigentlich steht und wem man noch trauen kann.

          Vielleicht sollte ihr euch auch ausdifferenzieren, so wie wir das gemacht haben? Ehrlich, sowas kann wirklich einen Schritt nach vorn bedeuten: Die Leute bekommen dadurch einfach mehr Spielraum, sich was Neues auszudenken. Die Nicht-Feministen haben sich gut entwickelt und der analytische Maskulismus wäre ohne die wortschrank-Affaire auch nicht entstanden.

        • Ich erinnere mich noch gut an @Lesek’s restrektive Forderungen für Pornodarsteller und seine Vorstellungen wie Blaseszenen darzustellen seien.

          Ich glaube @Leszek hält Sexgeschäfte für ein ganz schlimme Sache … 🙂

        • @ Adrian

          „Klingt ja nicht gerade nach einer toleranten, reflexionsfähigen und differenzierten politischen Gruppierung. Aber gut, hat das irgendjemand erwartet?“

          Na ja, es gibt dort eben wie überall solche und solche und solche Menschen.
          Bei einer rein anarchistischen Gruppierung ist es übrigens auch richtig, jemanden, der begründet und nachweislich an frauenfeindliche Ansichten festhält, rauszuwerfen.
          Umgekehrt ist es leider noch nicht genauso selbstverständlich, Individuen, die an männerfeindlichen Ansichten festhalten ebenfalls rauszuwerfen.
          Dass manche – aber nicht alle – Feministinnen in mir bekannten linken Kreisen Vorwürfe der Frauenfeindlichkeit schonmal instrumentalisieren, kommt erfahrungsgemäß leider manchmal vor.

        • @ petpanther

          „Das ist ja gerade der Punkt. Der unfehlbare Leszek über uns allen …“

          Es ist nun wirklich nicht meine Schuld, dass es dir regelmäßig so schwer fällt zu argumentieren.

          „… an was erinnert eine solche innere Haltung? …“

          Sie sollte dich daran erinnern mehr Wert auf Recherche, Argumente und Belege zu legen.

        • „Bei einer rein anarchistischen Gruppierung ist es übrigens auch richtig, jemanden, der begründet und nachweislich an frauenfeindliche Ansichten festhält, rauszuwerfen.“

          Ergibt bloß keine Sinn oder? Anarchismus ist Herrschaftslosigkeit. Jemanden wegen einer nicht genehmen Meinung einer Gruppe zu verweisen, ist für mich ein ziemlich eindeutiger Ausdruck von Herrschaft.

        • @ Leszek

          Aha, falsche Meinung und schon bist Du weg vom Fenster …

          PS Wer bestimmt eigentlich die Frauenfeindlichkeit des Rauszuwerfenden? Muss da ja schon Erfahrungen geben, wenn sowas üblich ist.

          PPS Was ist eigentlich üblicher, kommt also regelmäßig vor. Rauswürfe oder angebl. Frauenfeindlichkeit? 🙂 (Müssen ja finster Zustände bei diesen Anarchen sein …)

        • @ Elmar

          „Ehrlich – da passen so einige Dinge bei dir nicht zusammen.“

          Na ja, du verstehst eben die anarchistische Weltsicht nicht ausreichend. 🙂

          „Nachdem Lucas Schoppe bereits aus der Riege der linken Maskulisten ausgeschert ist und EvoChris sich auf seinem blog zum Feminismus bekannt hat, wird immer undurchsichtiger wer wofür im linken Maskulismus eigentlich steht und wem man noch trauen kann.“

          Also Christian ist allerdings sowohl faktisch, als auch erklärtermaßen liberaler Maskulist.

          „Vielleicht sollte ihr euch auch ausdifferenzieren, so wie wir das gemacht haben? Ehrlich, sowas kann wirklich einen Schritt nach vorn bedeuten: Die Leute bekommen dadurch einfach mehr Spielraum, sich was Neues auszudenken.“

          Ich denke, es ist pragmatisch schon sehr sinnvoll, wenn Christian, Lucas Schoppe etc. und ich auch weiterhin gut kooperieren und Unterschiede in unseren Ansichten dabei tolerieren.

        • @Leszek

          Deine „Belege“ sind häufig nicht überzeugend. Du kannst dich damit nicht immer aufschwingen.

          Auch dann nicht, wenn andere nicht gleich tonnenweise von Material haben. Das ist ein retorischer Hütchenspielertrick von dir mit dem du gern abqualifizierst und dich selbst ins qualifizierte Licht rücken möchtest. Du zielst dabei auf Diffamierung mit deiner so aufgebauten „Faktenmaske“.

          Nicht alles stimmt was du „belegst“ und sagst, auch wenn es lange Beiträge sind. Denn auch die Erwecken den Eindruck von Kompetenz, die nicht immer im gleichen Maße vorhanden sein muß.

          Allerdings werfe ich dir nicht unbedingt bösen Willen vor … obwohl manchmal 🙂

          Und so manchesmal find ich’s auch interessant was du beiträgst. Lern auch davon, da du hier und da ein gewisses Wissen hast, dass man auch ernst nehmen kann.

          Weiss jetzt gar nicht ob ich es so gut fände, wenn du flexibler wärst. Wärst du dann doch erheblich effektiver 🙂

        • @ ddbz

          „Ich glaube @Leszek hält Sexgeschäfte für ein ganz schlimme Sache“

          Nein, nicht Sexarbeit an sich, aber Ausbeutungsverhältnisse oder schlechte Arbeitsbedingungen in der Sexarbeit schon – und dass natürlich geschlechtsübergreifend, also männliche, weibliche und transsexuelle Sexarbeiter betreffend.

          Das Thema Sexarbeit war übrigens u.a. eine wesentliche Inspiration für die Entwicklung des Konzepts des Integralen Antisexismus.
          Aus einer konsequent-antisexistischen Perspektive lässt sich z.B. leicht erkennen, dass der Versuch die Arbeits- und Lebensbedingungen von Sexarbeitern zu verbessern männliche, weibliche und transsexuelle Sexarbeiter einschließen muss, so dass man automatisch in Opposition zu einseitig feministischen Zugängen zu diesem Thema gerät.

        • @ petpanther

          „Deine “Belege” sind häufig nicht überzeugend.“

          Interessanterweise ist es ja hin und wieder schonmal passiert, dass du sie dann doch überzeugend fandest, wenn du dir mal die Mühe gegeben hast nachzurecherchieren. Vielleicht solltest du das mal etwas häufiger tun.
          Dann lässt sich auch wesentlich besser begründet beurteilen, was überzeugend ist und was nicht.

        • @ Leszek

          Nun, vielleicht haben mich Deine Blasevorschriften einfach zu sehr belustigt und das ist dann eben das Bild, was ich so vor’m geistigen Auge habe … 🙂

          Natürlich ist Ausbeutung scheiße, Sexarbeit hin oder her.

        • Sexarbeit aka Prostitution ist facettenreich. Ausbeutung gibt es da in allerlei Richtungen.

          U.a. eben auch das männliche Sexualität marktmässig „ausgebeutet“ wird. Frauen profitieren dabei auch, wenn sie für sich hier ein für sie passendes Existenzpotenzial sehen.

          Dann gibt es auch Seiten wo Frauen ausgebeutet werden, im Falle von männlichen Sexarbeitern auch (meist junge) Männer.

          Es ist die Umgebung, die die Grade und Größe der Bereiche hier beeinflussen.

        • … und genauso wie Ausbeutung bei dem Thema facettenreich ist, ist das gegenseitige Profitieren ebenso recht facettenreich.

          Einfache einseitige „Lösungen“ bzw. Sichtweisen sind hier vermutlich alle falsch.

        • @ ddbz

          „Aha, falsche Meinung und schon bist Du weg vom Fenster …“

          Tja, eine anarchistische Organisation ist eben AUCH eine Gesinnungsgemeinschaft.
          In anarcho-syndikalistischen Organisationen, also nach anarchistischen Prinzipien organisierten Gewerkschaften ist dies allerdings weniger streng, weil diese einen stärker interessenorientierten Ansatz haben.
          Da nimmt man auch schonmal Leute auf, die in irgendwelchen Bereichen bescheuerte Einstellungen haben und hofft, dass sich dies durch den positiven direkten und indirekten anarcho-syndikalistischen Sozialisationseinfluss langfristig ändert.
          Klappt auch manchmal.
          Falls es nicht klappt und die Person hält langfristig an irgendwelchen menschenfeindlichen Einstellungen fest, muss man sich aber auch hier überlegen, ob und inwieweit das langfristig so weitergehen soll.

          Man kann schließlich auch nicht das Risiko eingehen von Personen mit Ansichten, die den Werten und Prinzipien des libertären Sozialismus in irgendwelchen Bereichen GROB WIDERSPRECHEN, unterwandert zu werden.

          „PS Wer bestimmt eigentlich die Frauenfeindlichkeit des Rauszuwerfenden? Muss da ja schon Erfahrungen geben, wenn sowas üblich ist.“

          In einer eher reifen und authentisch an anarchistischen Prinzipien orientierten Gruppe würde dies basisdemokratisch aufgrund überzeugender Gründe und Belege gemäß den Werten und Prinzipien des libertären Sozialismus entschieden.

          In einer wenigen reifen Gruppe, die stärker PC-verseucht ist, wäre es auch möglich, dass so etwas quasi von bestimmten Individuen oder einer bestimmten Gruppe ohne stichhaltige Gründe initiiert wird und der Rest zieht opportunistischerweise mit.

          Das freilich sind die Extreme in positiver oder negativer Hinsicht.

        • „Gesinnungsgemeinschaft“, „Werte“, „Prinzipien“, „unterwandert“, „reif“, „authentisch“…

          Klingt das für noch jemanden ein wenig totalitär? Ich als Liberaler würde so was jedenfalls nie schreiben 🙂

        • Anders gesagt: Ihr solltet lieber mich als Leszek wählen. In meiner Gesellschaftsorfdnung dürftet Ihr auch „frauenfeindlich“ sein. Oder -phbb überhaupt 🙂

        • @Leszek

          „Na ja, du verstehst eben die anarchistische Weltsicht nicht ausreichend.“

          Ja, das könnte durchaus sein. Wenn das stimmt, dann senkt das meine Sympathie und mein Interesse an Anarchismus ganz erheblich.

          „Also Christian ist allerdings sowohl faktisch, als auch erklärtermaßen liberaler Maskulist.“

          Na, dann haben wir wohl eine Äquivokation: Wer jemanden, der dermaßen parteiisch und unsachlich ist, einen liberalen Maskulisten nennt, der führt eine neue Definition davon ein.

          Ok, das kann man machen, aber man muß man dann auch deutlich sagen, was in „liberaler Maskulist“ wirklich drin ist – und die bisherigen liberalen Maskulisten anders nennen: Auch die müssen sich ihre Gesellschaft aussuchen können.

          „Ich denke, es ist pragmatisch schon sehr sinnvoll, wenn Christian, Lucas Schoppe etc. und ich auch weiterhin gut kooperieren und Unterschiede in unseren Ansichten dabei tolerieren.“

          Meine Prognose ist, daß ihr auf diese Weise einerseits keine Mehrheiten hinter euch versammeln könnt: Meiner Erfahrung nach sind die männerrechtlich aktiven Männer dermaßen an ein unkomfprtables Einzelkämpferdasein gewöhnt, daß sie nicht um der Gemeinschaft willen, inhaltliche Kompromisse machen. Und von einer Volkspartei, die bereits politische Macht hat und die man deshalb in all ihren Widersprüchen und schwammigen Aussagen hinnimmt, seid ihr auch weit entfernt.

          Ok, das wird jetzt ein anderes Thema, aber verfolgen wir das mal kurz: Ihr müßt selbst sehen, daß ihr nach der wortschrank-Affaire nie wieder den alten Zuspruch zum linken Maskulismus bekommen habt. Und das hat auch Gründe:

          Am Anfang hielt ich das auch für eine persönliche Eigenschaft der Beteiligten, aber die Nicht-Feministen und ich sind unabhängig davon inzwischen zu der Überzeugung gekommen, daß der politische Formationsprozeß der Männer von euch falsch verstanden und daher künstlich abgekürzt wird: Indem ihr zu früh eine Einigung der Männer verlangt und politischen Pragmatismus beschwört, sehen sich die maskulistischen Einzelkämpfer eher in ihren teuer erkauften Überzeugungen korrumpiert, als politisch repräsentiert. Man mag das als unnötig kritisieren, aber psychologisch ist es kaum zu umgehen: Die Männer brauchen mehr Zeit und mehr Raum, um ihre Meinungen zu entfalten und auszuprobieren – inklusive aller Fehler. Denn sie werden nicht bereit sein zu Kompromissen, bevor nicht jeder einzelne davon überzeugt ist, daß es keinen anderen Weg gibt.

          Aus diesem Grund wird eure pragmatische Initiative keinen Rückhalt finden und falls ihr im Ernst der Meinung sein solltet, daß sich Feministen ebenfalls zu politischem Pragmatismus bereit finden werden, dann irrt ihr euch ebenso. Denn die einen – wie lightyear2006 – hängen im Grunde einem metaphysischen Selbstverständnis der Soziologie nach und haben an sinnvoller Aggregation politischer Positionen von einzelnen weder Interesse noch dafür Verständnis: Das sind die Leute, die gender mainstreaming initiiert haben. Und die anderen, die eher aus politischem Pragmatismus Feministen sind, werden euch nicht ernst nehmen, bevor ihr nicht mächtig geworden seid, eure Inhalte sind denen im Grunde egal.

          Die Nicht-Feministen haben das als Erste kapiert, sehr langfristig geplant und geduldig an Kooperationen geschmiedet, die sich nachhaltig auszahlen werden. Ich komm auch so langsam dahinter, obwohl meine Interessen eher weniger praktisch sind, wie jeder weiß.

          Mein Hinweise, nicht zu früh, alles plattzubügeln, war also durchaus ernst zu nehmen, aber ich bezweifle, daß du dich darüber hinwegsetzen wirst, von wem da die richtige Lösung vorgemacht wird.

          Aber – wie EvoChris letztens richtig bemerkte – blogs sind auch für stille Mitleser da. Daher noch mal für alle: Wer die Männer meint, zu früh einen zu müssen, wird ihr das Wasser abdrehen. Im Moment sollte man sich politisch auf Väterrechte, Kinderrechte und Familie konzentrieren, da kann man was erreichen.

          Bei allen anderen Themen – warten und nachdenken.

        • Korrektur: „Oder -phob überhaupt.“

        • @Leszek

          EvoChris outet sich in diesem Kommentarstrang als Feminist.

          https://allesevolution.wordpress.com/2015/03/04/kann-es-einen-humanistischen-feminismus-geben/#comment-167117

          Leider hat auf dem blog von EvoChris immer noch nicht jeder einzelne Kommentar seine eigene Adresse, weshalb ich nicht direkt auf seinen betreffenden Kommentar referenzieren kann.

        • @Adrian

          Für mich gar keine Frage.

          Über einiges müsste man sich dann aber noch unterhalten 🙂

        • @ petpanther
          „Über einiges müsste man sich dann aber noch unterhalten“

          Zum Beispiel?

        • Ich bin ganz klar für Adrian!! Adrian for President, Schwuchteldisko für alle und …..

          !!!! 😀

        • @ Adrian

          „Klingt das für noch jemanden ein wenig totalitär? “

          Hattest Du Anderes erwartet?

        • @ Adrian

          „Klingt das für noch jemanden ein wenig totalitär? Ich als Liberaler würde so was jedenfalls nie schreiben)“

          Glaub nur nicht, dass dies in liberalen Organisationen im Kern anders wäre. Auch da kann jemand kurzfristig oder langfristig rausfliegen, wenn er zu deren spezifischen Werten und Prinzipien grob im Widerspruch steht und auch dort müssten Unterwanderungsversuche gegebenenfalls abgewehrt werden.

          Auch den Unterschied zwischen reiner Gesinnungsgemeinschaft und einer breiter aufgestellten Organisationsform, die eher auf eine größere Masse abzielt, wirst du dort ebenso finden, z.B liberaler Think Tank (strengere Kriterien) vs. liberale Partei (weniger strenge Kriterien, aber bei aktiver Mitgliedschaft kannst du auch hier nicht völlig konträre Anichten nach innen oder außen vertreten).
          Was ich beschrieben habe, ist eine spezifische Art der Anwendung allgemeiner organisationssoziologischer und organisationspsychologischer Erkenntnisse, zu denen du bei jeder größereren politischen Weltsicht Äquivalente finden wirst.

          „Anders gesagt: Ihr solltet lieber mich als Leszek wählen. In meiner Gesellschaftsorfdnung dürftet Ihr auch “frauenfeindlich” sein. Oder -phbb überhaupt“

          Es ging hierbei nicht um das Thema der Meinungsfreiheit im gesamtgesellschaftlichen Kontext, sondern um Kriterien für Mitgliedschaft in Organisationen.

        • @ Leszek
          Ja schon klar. Streng Dich lieber an. Ich hab bereits zwei Stimmen 😀

        • @ Elmar

          Antwort Teil 1, Rest später, muss jetzt erstmal weg.

          „Ja, das könnte durchaus sein. Wenn das stimmt, dann senkt das meine Sympathie und mein Interesse an Anarchismus ganz erheblich.“

          Gemeint war kurz gesagt, dass ich die liberale – und insbesondere radikal-liberale Auffassung – nicht teile, dass eine Gesellschaft mit möglichst wenig Verboten und einschränkenden Normen am besten dadurch entsteht, dass man eine rein individualistisch verstandene Selbstverantwortung der Menschen voraussetzt. Es ist nicht möglich, dass jeder immer bei jedem wichtigen Thema voll informiert und reflektiert handelt. Entsprechend funktioniert eine möglichst zwangsfreie Gesellschaft m.E. am besten, wenn an die Stelle von Verboten und einschränkenden Normen, die man abschaffen will, neben der individuellen Selbstverantwortlichkeit auch die gegenseitige Unterstützung der Gesellschaftsmitglieder bezüglich wichtiger Informationen tritt, sowohl als formelle Angebote als auch informell. Vor diesem Hintergrund nehme ich wie bereits erwähnt das Risiko in Kauf lieber eine m.E. wichtige Information einmal zuviel zu nennen als einmal zu wenig und sehe darin im Gegensatz zu manchen Liberalen nichts Verwerfliches.

          „Na, dann haben wir wohl eine Äquivokation: Wer jemanden, der dermaßen parteiisch und unsachlich ist, einen liberalen Maskulisten nennt, der führt eine neue Definition davon ein.“

          Eure Streitereien und Mißverständnisse erschweren euch manchmal den neutralen Blick auf das jeweils von dem anderen Gemeinte.

          „Ok, das kann man machen, aber man muß man dann auch deutlich sagen, was in “liberaler Maskulist” wirklich drin ist – und die bisherigen liberalen Maskulisten anders nennen: Auch die müssen sich ihre Gesellschaft aussuchen können.“

          Christian ist durchaus authentischer liberaler Maskulist. Dabei ist er aber m.E. in erster Linie Liberaler und in zweiter Linie Maskulist, genau wie ich in erster Linie libertärer Sozialt und in zweiter Linie Maskulist bin. Das halte ich auch für wichtig, denn genauso, wie meiner Ansicht Feminismus dann – und nur dann – humanistisch sein kann, wenn er in den größeren Rahmen einer bestimmten universalistisch-humanistischen politischen Philosophie eingebettet ist, aber dann ins Einseitige und Antihumanistische umschlägt, wenn er sich daraus löst und sich selbst absolut setzt, so gilt dies m.E. für den Maskulismus in äquivalenter Weise.

          Und daran liegt es wohl auch dass Christian einen echten liberalen Feminismus als unproblematisch und potentiell maskulismuskompatibel ansieht genauso wie ich einen echten anarchistischen Feminismus als unproblematisch und potentiell maskulismuskompatibel ansehe.
          Solange Feminismus oder Maskulismus durch die Werte und Prinzipien einer bestimmten universalistisch-humanistischen politischen Philosophie gebunden sind, in diese eingeordnet sind, sich an diesen orientieren, bleiben sie im Großen und Ganzen gutartig. Lösen sie sich aus diesem Kontext und setzen sich selbst absolut, schlagen sie ins Einseitige und tendenziell Maligne um.

        • @leszek

          „Solange Feminismus oder Maskulismus durch die Werte und Prinzipien einer bestimmten universalistisch-humanistischen politischen Philosophie gebunden sind, in diese eingeordnet sind, sich an diesen orientieren, bleiben sie im Großen und Ganzen gutartig. Lösen sie sich aus diesem Kontext und setzen sich selbst absolut, schlagen sie ins Einseitige und tendenziell Maligne um.“

          ja, finde ich gut formuliert

        • @Adrian

          Z.B. die „Kindergeschichte“. Wollt jetzt aber nicht dieses Fass hier aufmachen.

        • In seinen Antworten auf mich und Miria zeigt Leszek heute noch mal sein wahres Gesicht.

          Er ergeht sich in nicht enden wollender Rabulistik und Scholastik.

          Miria hat dieses „von oben herab“ sehr schön auf den Punkt gebracht.

          So tritt er sonst auch auf, nach dem Motto: Ich weiß, wie die perfekte Gesellschaft aussieht, und habe unzählige Literatur gelesen, die allesamt „wissenschaftlich“ ist.

          Leszek hat leider fast jedes Vertrauen verspielt, da er nicht einen Millimeter zur Revision bereit ist, sondern immer stur seine Überlegenheits-Masche fährt.

          Die Sache mit Miria finde ich noch gar nicht mal so schlimm. Damit kann man leben, erschreckend finde ich viel mehr, wie wenig Leszek die Übergriffigkeit und Asymmetrie seines Kommentars bemerkt.

          Er hätte sich danach korrigieren können, und die Sache wäre erledigt. Dies würde eine gewisse emotionale Intelligenz voraussetzen.

          Ich habe gerade das Bild eines hochnäsigen alten Professors vor mir, der gar nicht weiß, wie eine normale zwischenmenschliche Kommunikation funktioniert, wo man eben auch mal Demut zeigen und so etwas wie Nähe zulassen können muß.

          Leszeks Kommunikation im allgemeinen und dieser Kommentar im besonderen drücken jedenfalls eine ziemliche Distanz aus. Und nebenbei setzt er eben tatsächlich eine gewisse Unmündigkeit bei Miria voraus, die vorhanden sein kann oder eben auch nicht. Mir schien von Anfang an, daß sie eher nicht vorhanden ist. Wenn man sie aber vermutet, dann muß man eben losfragen, statt den Sozialarbeiter zu mimen, wie Leszek das tat.

          Paßt alles wunderbar ins Bild dieses linksradikalen Milieus. 🙂

          Danke noch mal, Leszek, für diese Demonstration der Schwächen und Defizite dieser Leute, die quasi ihr Helfersyndrom der ganzen Gesellschaft aufdrängen, die dummerweise etwas anders tickt und wenig von kruden politischen Theorien hält.

        • @ Leszek

          Ich denke mal, niemand hier wirft dir deine Hilfsbereitschaft und Sorge um das Wohlergehen anderer vor oder meint, Menschen sollten nicht vor potentiellen Gefahren bestimmter Handlungen gewarnt werden. Das Problem ist der Ton, der ja bekanntlich die Musik macht, und ich kann schon nachvollziehen, warum deiner als arg belehrend empfunden wurde. Ich sehe keinen Grund, warum du dich entschuldigen solltest, hoffe aber, dass du aus der Geschichte etwas gelernt hast.

        • @ Kirk

          „Die Sache mit Miria finde ich noch gar nicht mal so schlimm. Damit kann man leben, erschreckend finde ich viel mehr, wie wenig Leszek die Übergriffigkeit und Asymmetrie seines Kommentars bemerkt.“

          Es kann eben nicht jeder in seinen Kommentaren immer so empathisch und symmetrisch sein wie du.

          „Er hätte sich danach korrigieren können, und die Sache wäre erledigt. Dies würde eine gewisse emotionale Intelligenz voraussetzen.“

          Genau, am besten sollte ich versuchen gerade von dir Selbstkorrektur und emotionale Intelligenz zu lernen.

          „Danke noch mal, Leszek, für diese Demonstration (…)“

          Wir wissen doch beide, dass es Leuten wie Axel oder dir hier nicht um eine Sachdiskussion über verschiedene Standpunkte oder Kommunikationsweisen geht, sondern um die diskursstrategische Nutzung einer Situation gegen einen weltanschaulichen Gegner. Dürft ihr natürlich. Ich kritisiere euch ja auch bisweilen scharf.

          Trotzdem weise ich Beleidigungen und Unterstellungen von feministischer und antifeministischer Seite gegen mich natürlich argumentativ zurück, auch wenn dir das nicht gefällt und du dich zu sinn- und argumentfreien Wiederholungen genötigt fühlst.

        • @ JC Denton

          „Das Problem ist der Ton, der ja bekanntlich die Musik macht, und ich kann schon nachvollziehen, warum deiner als arg belehrend empfunden wurde.“

          Der Ton war hier eigentlich als rein sachlich themenbezogen intendiert. Geschrieben wurde der Beitrag aber schnell, da ich danach noch etwas anderes zu erledigen hatte.

          „Ich sehe keinen Grund, warum du dich entschuldigen solltest,“

          Ich auch nicht.

          „hoffe aber, dass du aus der Geschichte etwas gelernt hast.“

          Es ist leider schwer möglich immer angemessen empathisch zu formulieren, wo dies pragmatisch angebracht wäre, zumal Menschen auch noch ziemlich unterschiedlich sein können. Hinzu kommt, dass bei schriftlicher Kommunikation dieser Art ohnehin viel Information verloren geht, Mimik, Gestik, Körpersprache.

          Zudem ging es Axel ja nicht ernsthaft um Kritik an „patriarchalisch-frauenfeindlichen“ Einstellungen – das Thema interessiert ihn nicht die Bohne – sonndern darum mir eins auszuwischen. Darauf muss ich nun gewiss nicht empathisch reagieren.

        • @Leszek

          „Christian ist durchaus authentischer liberaler Maskulist. Dabei ist er aber m.E. in erster Linie Liberaler und in zweiter Linie Maskulist“

          Ich kann das nicht sehen: EvoChris ist in erster Linie konservativ, wofür seine geistigen Wurzeln im PickUp und im Biologismus verantwortlich.

          Das halte ich nicht wirklich für problematisch: Maskulismus ist mMn nicht zwingend links und konservativ zu sein, ist weit entfernt davon, rechtsradikal zu sein.

          Daher halte ich es für eine Chance, daß auf diesem blog so viele Konservative sind – wenngleich mir diese politische Position überhaupt nicht gefällt. Aber Deutschland ist nun mal ein konservative Land und hier sollten die Konservativen Farbe bekennen und rechts von der Mitte Sympathien werben.

          Du und ich sind da sicher nicht die richtigen Kandidaten für diese Aufgabe. Ehrlicher wäre es allemal, denn liberal ist hier auf diesem blog fast gar nichts. Auch von Humanismus ist hier nichts zu finden und es ist noch ungeklärt, ob Humanismus mit Biologismus vereinbar ist.

          Aber hängen wir die Sache nicht zu hoch: EvoChris hat vor allem persönliche Motive.

          Doch im Prinzip ist es Zeit, für einen konservativen Maskulismus – weil er viele Freunde gewinnen kann. Als Pragmatiker müßte dir diese Überlegung zusagen.

          „Und daran liegt es wohl auch dass Christian einen echten liberalen Feminismus als unproblematisch und potentiell maskulismuskompatibel ansieht“

          Ach, das ist doch nur Gesülze, EvoChris hat Null Ahnung.

        • ät Marenleinchen:

          „Und wie man an dir schön sieht, gibt es immer noch “ganz normale” Typen, die es trotzdem nicht gelernt haben.“
          – Ich habe Dir keine anzüglichen Komplimente gemacht,oder? Ginge ja auch gar nicht ohne Foto. Abgesehen davon kann man jede Position mit Beispielen unterstützen, wenn man lange genug sucht. Zum Beispiel Sexbelästigung von Männern durch Frauen.

          „Wobei ich natürlich nur von deinem verbalen Verhalten ggü. Frauen reden kann.“
          – Uhaha, was hast Du mir nicht alles schon an den Kopf geworfen! „Dumm & borniert“.
          Aber da sieht man mal wieder den typischen Barbie-Feminismus: Männer müssen Frauen in die Ärschin kriechen. Umgekehrt gilt das natürlich nicht. Denn Frauen sind ja grundsätzlich unschuldig, wehrlos und unterdrückt. Ein Frauenbild aus wilhelminischen Zeiten.
          Zeig mal ein bißchen cohones, Maren!

          „Mal so unter uns Beiden, Leszek ist deutlich vertrauenswürdiger und integrer als Axel und ist im Gegensatz zu ihm auch noch nicht dadurch aufgefallen, sich ggü. Mitdiskutanten, insbesondere Frauen im Ton zu vergreifen.“
          – Die Formulierung zeigt es schon: Leszek ist extrem links und daher gut. Axel ist reaktionär-konservativ und daher böse.

          „Ich finde es schon lustig, dass Axel, der beständig Frauen erklärt, dass ihr gesamter Daseinszweck biologisch gesehen …daraus besteht um Männer herumzuscharwenzeln und sich zu vermehren, ausgerechnet Axel macht hier einen auf Selbstbestimmung?“
          – Wo habe ich das denn geschrieben? Einen Beleg bitte.

        • ät Jim Kirk:

          „Danke noch mal, Leszek, für diese Demonstration der Schwächen und Defizite dieser Leute, die quasi ihr Helfersyndrom der ganzen Gesellschaft aufdrängen, die dummerweise etwas anders tickt und wenig von kruden politischen Theorien hält.“

          – Ja, das trifft es. Helfersyndrom, von mir aus, füttere Kätzchen oder hilf bei Sozialprojekten in Mittelafrika (nicht Gender), aber diese politisierte Pseudo-Helfer-Masche ist wirklich durchsichtig.

          Ich war mal bei Attac; und die Linken dort haben ausschließlich politische Aktionen gemacht, die bis auf eine natürlich völlig erfolglos waren. Hat keinen gejuckt. Nur die Parkumfrage, die verhindert hat, daß Eintritt genommen wurde, war gut.

          Fazit: Die wollen eigentlich gar nicht helfen. Ist nur ne Verpackung für ihren Trieb, sich selbst zu produzieren.

          Was macht denn die Staatsanwaltschaft? Verrätst Du, welche für Dich zuständig ist?

        • @Adrian
          > Klar, Leszeks Verhalten war paternalistisch,

          Nein. Man kann die Äußerung so lesen, ja. Aber man muss es nicht.
          In solchen Fällen zieht man als seriöser Interpret Kontextinformationen heran, um eine begründete Wahl zwischen zwei und/oder mehreren Interpretationsmöglichkeiten vorzunehmen. Diese legen für mich anderes nahe.

          >Ihr solltet lieber mich als Leszek wählen. In meiner Gesellschaftsorfdnung dürftet Ihr auch “frauenfeindlich” sein.
          So schön das auch klingt, es ist aber ein anderes Thema ;-).

        • @ Elmar

          Teil 2 meiner Antwort.

          „Meine Prognose ist, daß ihr auf diese Weise einerseits keine Mehrheiten hinter euch versammeln könnt:“

          Sehe ich umgekehrt, kommt aber darauf an, worauf man abzielt. Wenn ich dich richtig verstehe, geht es dir dabei darum, möglichst viele männerrechtliche Aktivisten verschiedener Weltsichten im Rahmen einer gemeinsamen Linie zu versammeln. Mir geht es nicht primär darum, 1. scheinen mir die Unterschiede zwischen verschiedenen Fraktionen zu groß als dass dies realistisch wäre, 2. würde dies m.E. höchstens zu einem kleinsten gemeinsamen Nenner ohne echte Schlagkraft führen.

          „Meiner Erfahrung nach sind die männerrechtlich aktiven Männer dermaßen an ein unkomfprtables Einzelkämpferdasein gewöhnt, daß sie nicht um der Gemeinschaft willen, inhaltliche Kompromisse machen.“

          Ja, tue ich auch nicht. 🙂

          „Und von einer Volkspartei, die bereits politische Macht hat und die man deshalb in all ihren Widersprüchen und schwammigen Aussagen hinnimmt, seid ihr auch weit entfernt.“

          Wie Genderama kürzlich berichtete, gibt es Leute, die es mit der FDP versuchen wollen. Das können sie gerne tun, ist aber nicht mein Weg.
          1. weil ich außerparlamentarische Strategien in letzter Instanz für effektiver halte.
          2. weil für mich persönlich die Unterstützung der FDP nicht in Frage käme.

          „Ok, das wird jetzt ein anderes Thema, aber verfolgen wir das mal kurz: Ihr müßt selbst sehen, daß ihr nach der wortschrank-Affaire nie wieder den alten Zuspruch zum linken Maskulismus bekommen habt. Und das hat auch Gründe:“

          Ich suche gar keinen allgemeinverbindlichen Zuspruch für den linken Maskulismus in der Männerrechtsbewegung. Ich möchte ziemlich viele linke Männerrechtler und linke Sympathisanten und linke Interessierte für diesen gewinnen.
          Darüber hinaus arbeiten linke Männerrechtler – trotz einiger politischer Differenzen – im Allgemeinen mit liberalen Männerrechtlern pragmatisch wie persönlich gut zusammen.
          Wer glaubt, dass der linke Maskulismus für ihn nicht das Richtige ist, der darf und soll sich gerne etwas anderes suchen – idealerweise natürlich etwas, dass ebenfalls in einem humanistischen Rahmen liegt.

          „Am Anfang hielt ich das auch für eine persönliche Eigenschaft der Beteiligten, aber die Nicht-Feministen und ich sind unabhängig davon inzwischen zu der Überzeugung gekommen, daß der politische Formationsprozeß der Männer von euch falsch verstanden und daher künstlich abgekürzt wird:“

          Die Nicht-Feministen können gerne ihren eigenen Analysen erstellen und sich um eigene konstruktive Vorgehensweisen bemühen. Ich persönlich glaube allerdings, dass schon der stark an „Antifeminismus“ erinnernde Name Nicht-Feministen fast schon eine Garantie dafür ist, dass dieser Ansatz langfristig eine Subkultur bleiben wird und keinen Anschluss an Mainstream und Mehrheitsbevölkerung gewinnen wird, aber ich kann mich natürlich irren.
          In jedem Fall können die Nicht-Feministen gerne ihren eigenen Weg finden und gehen – der allerdings nicht der meine ist.
          Man wird sehen, wo Kooperationen zwischen den Nicht-Feministen und anderen männerrechtlichen Strömungen möglich und sinnvoll sind.

          „Indem ihr zu früh eine Einigung der Männer verlangt und politischen Pragmatismus beschwört, sehen sich die maskulistischen Einzelkämpfer eher in ihren teuer erkauften Überzeugungen korrumpiert, als politisch repräsentiert.“

          Dann haben sie eben die Freiheit ihren eigenen Weg zu finden und zu gehen.

          Ich persönlich bin zwar auch Pragmatiker, aber ethische und wissenschaftliche Kriterien haben für mich grundsätzlich Vorrang vor pragmatischen und daher lasse ich meine persönlichen Überzeugungen auch nicht durch diese maskulistischen Einzelkämpfer korrumpieren. 🙂

          In erster Linie folge ich persönlich den Werten und Prinzipien des libertären Sozialismus, aus denen meine Überzeugung resultiert, dass es nicht darum gehen darf einen einseitigen Feminismus durch einen genauso einseitigen Maskulismus zu ersetzen, sondern dass das einzige gerechte Ziel in geschlechterpolitischer Hinsicht das Paradigma einer geschlechtsübergreifenden Perspektive auf geschlechtsbezogene Probleme sein sollte, die die berechtigten Anliegen aller Geschlechter (Männer, Frauen, Intersexuelle, Transgender) wissenschaftlich, theoretisch und politisch berücksichtigt.
          Dabei lege ich zur Zeit einen Schwerpunkt auf die männerrechtliche Dimension, weil männerrechtliche Anliegen – obwohl überwiegend berechtigt – besonders ausgegrenzt werden und bin in diesem Sinne linker Maskulist.

          Zweitens bediene ich mich in wissenschaftlicher Hinsicht einer geistes- und sozialwissenschaftlichen Perspektive und versuche dabei um Objektivität bemüht zu sein. Propagandalügen lehne ich ab.

          Diese beiden Aspekte und ihre Priorität vorausgesetzt, bin ich dann allerdings in der Tat auch Pragmatiker.
          Ich will für berechtigte männerrechtliche Anliegen den Anschluss an Mainstream und Mehrheitsbevölkerung – nicht erst in Jahrzehnten, sondern schnell.

          Ich verfechte daher, dass seriöse und humanistische linke Männerrechtler sich darum bemühen sollten die linke männerrechtliche Perspektive – selbstverständlich ohne Verzicht auf berechtigte Anliegen – an den linken Teils des Mainstreams anschlussfähig zu machen, dass liberale Männerrechtler sich darum bemühen sollten die liberale männerrechtliche Perspektive – selbstverständlich ohne Verzicht auf berechtigte Anliegen – an den liberalen Teils des Mainstreams anschlussfähig zu machen und dass seriöse und humanistische konservative Männerrechtler sich darum bemühen sollten die konservative männerrechtliche Perspektive – selbstverständlich ohne Verzicht auf berechtigte Anliegen – an den konservativen Teils des Mainstreams anschlussfähig zu machen.

          Als Linker bin ich dabei für die Anschlussfähigkeit an den linken Teil des Mainstreams und die politisch linken Teile der Bevölkerung mitverantwortlich und darauf ziele ich persönlich primär ab und nicht auf eine künstliche gemeinsame Linie aller männerrechtlichen Lager.

          Dabei kann es gut sein, dass seriöse, gute Bücher und Blogs allein für den Erfolg nicht ausreichen, dass es darüber hinausgehend eines positiven Katalysators für gesellschaftliche und politische Erfolge der Männerrechtsbewegung bedarf und die potentiell wirkungsvollste und gleichzeitig auch ethisch vertretbarste Strategie sehe ich in gewaltfreien direkten Aktionen und zivilem Ungehorsam.

          http://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltfreie_Aktion

          Das sind potentiell sehr wirkungsvolle, bewährte und empirisch erforschte Kampfmittel. Ich fände es sehr sinnvoll, wenn sich reife und verantwortungsvolle Männerrechtler (gerne auch aus verschieden Lagern) zusammenfinden würden, sich mit den Methoden der gewaltfreien direkten Aktion vertraut machen und damit beginnen würden gewaltfreie direkte Aktionen durchzuführen und zwar auf eine Art und Weise, die geeignet ist Sympathie und Interesse für die Männerrechtsbewegung und ihre Anliegen zu wecken und die Medien zu erreichen.

          „Man mag das als unnötig kritisieren, aber psychologisch ist es kaum zu umgehen: Die Männer brauchen mehr Zeit und mehr Raum, um ihre Meinungen zu entfalten und auszuprobieren – inklusive aller Fehler. Denn sie werden nicht bereit sein zu Kompromissen, bevor nicht jeder einzelne davon überzeugt ist, daß es keinen anderen Weg gibt.“

          Ich habe gegen eine Konkurrenz verschiedener konstruktiver Strategien im Rahmen eines humanistischen Weltbildes nichts einzuwenden.

          Wenn ich und andere, die meine Perspektive weitgehend teilen, vorwärts kommen wollen, dürfen wir m.E. allerdings nicht darauf warten bis auch der letzte Zweifler überzeugt ist, das wird sowieso nie geschehen.

          „Aus diesem Grund wird eure pragmatische Initiative keinen Rückhalt finden und falls ihr im Ernst der Meinung sein solltet, daß sich Feministen ebenfalls zu politischem Pragmatismus bereit finden werden, dann irrt ihr euch ebenso. Denn die einen – wie lightyear2006 – hängen im Grunde einem metaphysischen Selbstverständnis der Soziologie nach und haben an sinnvoller Aggregation politischer Positionen von einzelnen weder Interesse noch dafür Verständnis: Das sind die Leute, die gender mainstreaming initiiert haben. Und die anderen, die eher aus politischem Pragmatismus Feministen sind, werden euch nicht ernst nehmen, bevor ihr nicht mächtig geworden seid, eure Inhalte sind denen im Grunde egal.“

          Völlig richtig, die Mehrheit der Anhänger der heute in westlichen Gesellschaften vorherrschenden feministischen Strömungen werden sich nicht durch Argumente überzeugen lassen, aber diese sind auch nicht die primäre Zielgruppe. Anhänger des Mainstream-Feminismus würden notgedrungen nach einem längerfristigen Erfolgsprozess der Männerrechtsbewegung, in deren Rahmen es der Männerrechtsbewegung gelänge zu Einfluss und Anerkennung hinsichtlich Mehrheitsbevölkerung und Mainstream zu gelangen, männerrechtliche Anliegen dann weitgehend akzeptieren, wenn ihnen aufgrund der Erfolge der Männerrechtsbewegung nichts anderes mehr übrig bliebe. Am Ende würden die Anhänger des Mainstream-Feminismus dann natürlich verkünden: „Wir waren ja schon immer der Ansicht, dass Männerrechte wichtig sind.“ 🙂

          „Die Nicht-Feministen haben das als Erste kapiert, sehr langfristig geplant und geduldig an Kooperationen geschmiedet, die sich nachhaltig auszahlen werden.“

          Ich bin bezüglich der Nicht-Feministen zwar eher skeptisch, aber warten wir´s ab.

          „Ich komm auch so langsam dahinter, obwohl meine Interessen eher weniger praktisch sind, wie jeder weiß. Mein Hinweise, nicht zu früh, alles plattzubügeln, war also durchaus ernst zu nehmen, aber ich bezweifle, daß du dich darüber hinwegsetzen wirst, von wem da die richtige Lösung vorgemacht wird.“

          Wie gesagt, habe ich gegen eine Konkurrenz verschiedener konstruktiver männerrechtlicher Ansätze im Rahmen eines humanistischen Weltbildes nichts einzuwenden. Das gibt auch rein pragmatisch jedem die Möglichkeit sich gemäß seiner Interessen, Fähigkeiten und Weltsicht einzubringen, ohne dass der eine Ansatz zu stark zum Klotz am Bein des anderen wird.

          „Aber – wie EvoChris letztens richtig bemerkte – blogs sind auch für stille Mitleser da. Daher noch mal für alle: Wer die Männer meint, zu früh einen zu müssen, wird ihr das Wasser abdrehen.“

          Eine Einigung, die über einen kleinen gemeinsamen Nenner hinaus geht, ist m.E. gar nicht möglich, dafür sind die Beteiligten zu unterschiedlich.

          Falls ich einen guten Text zu soziologischen Differenzierungsprozessen und soziologischer Konflikttheorie empfehlen darf: Georg Simmel – Der Streit, in: Georg Simmel – Soziologie

          http://www.bol.de/shop/home/suchartikel/gesamtausgabe_11_soziologie/georg_simmel/EAN9783518284117/ID3087282.html?suchId=9f947620-1b83-439e-ac25-a531854ba914&jumpId=6233032

          „Im Moment sollte man sich politisch auf Väterrechte, Kinderrechte und Familie konzentrieren, da kann man was erreichen. Bei allen anderen Themen – warten und nachdenken.“

          Das sind sicherlich wichtige Themen, dennoch bin ich auch hier etwas anderer Meinung. Auch Männer, die unter anderen Problemfeldern leiden, benötigen Hilfe. Und sie sollten, wenn dies möglich ist, auch über diese spezifischen Problemfelder aktiviert werden können.

        • @Miria: „Dann müsstest du ja gut verstehen können, warum mich das Verhalten von Leszek angekotzt hat! “

          An sich ja. Andererseits wiederum nein, da ich Leszek kenne. Er ist manchmal ein bisschen übervorsichtig (no offense @Leszek :)), aber bei ihm steckt kein Krümel böse Absicht dahinter.

          Es ist jedenfalls mehr als auffällig, wer sich hier als Retter in der Not aufspielt, nämlich samt und sonders einfach nur Typen, die Leszek ans Bein pissen wollen. Und es ist ebenfalls auffällig, wie dieser an sich harmlose Kommentar jetzt zum regelrechten Skandal aufgeputscht wird, nur um ihn zu diskreditieren, was aber wiederum nur ein eindrücklicher Beweis dafür ist, dass sie ihm ansonsten argumentativ nichts entgegen zu setzen haben und sich deshalb an jeden Strohhalm klammern müssen. Du hingegen bist ihnen völlig egal. Wärst du ich und Leszek irgend jemand anderes, sähe das bei gleicher Thematik komplett anders aus. Und würde Leszek dann unterstützend kommentieren, wären „lila Pudel“ oder „weißer Ritter“ noch die harmlosesten Bezeichnungen für ihn.

          Kann ja sein, dass du dich wirklich nicht von politischen Ausrichtungen leiten und nur den Inhalt statt die Person gelten lässt, aber bei diesem hier versammelten Heuchlerverein sieht das leider ganz anders aus.

        • Ich unterstelle Leszek keine böse Absicht.

          Ich störe mich vielmehr an seinem endlosen Salbader, mit dem er sich zu rechtfertigen sucht und er alles verdreht etc.

          Das ist äußerst unangenehm. Genau diese mangelnde geistige Redlichkeit habe ich schon oft bei Leszek erlebt – und bei einer gewissen Drama-Queen auch. Auch du leierst dir in deinem letzten Beitrag alles Mögliche herbei.

          Leszek ist einfach ein unverbesserlicher Moralapostel und Rabulistiker.

          Er kommt immer mit denselben einfach gestrickten Vorwürfen, verdreht alles etc. Das ist einfach nur peinlich.

          Ich habe nun wohl schon etliche Male erklärt, daß ich das Wort geisteskrank metaphorisch meine, Leszek kommt aber immer wieder mit dem gleichen Ladenhüter.

          Ich bin einfach nur fassungslos ob solch einer geistigen Unredlichkeit. Da ließe sich noch vieles mehr anfügen.

          Ich empfinde Robin Urban als ausgesprochene Heuchlerin, wenn sie dieses Wort schon in die Diskussion bringt. Mit solchen Leuten will ich jedenfalls nichts zu tun haben.

          PS: Schreib doch mal zwei Mitleidskommentare unter meinen aktuellen Artikel.

        • Warum? Damit die Anzahl deiner Leser auf vier steigt?

        • Ich habe mehr als drei Leser.

          Ich habe damit nur deine herablassenden Äußerungen über mein Blog karikiert.

          Kannst du eigentlich erklären, warum ich bei dir gesperrt bin?

          Und warum ich in dieser Diskussion hier angeblich keine Argumente habe, weiter unten aber Miria und andere genauso argumentieren wie ich und meiner Meinung nach sehr richtige Sachen sagen?

          Leszek bezeichnete dich übrigens mal als sehr intelligent. Vielleicht ist dies ja auch ein Grund, warum du ihm so inniglich beispringst.

          Ich fand das Verhalten Leszeks in diesem Thread sehr lehrreich.

          Und damit meine ich nicht seinen Faux pas, sondern seinen Umgang mit Kritik.

        • @ Kirk

          „Kannst du eigentlich erklären, warum ich bei dir gesperrt bin?“

          Das hat Robin doch sehr gut erklärt:

          https://robinsurbanlifestories.wordpress.com/test/

        • Diese sogenannte Begründung kannte ich bereits, und darauf bezog ich mich auch indirekt, da sie für jeden offensichtlich sehr mangelhaft und fragwürdig ist. Dort wird behauptet, ich sei homophob und ein „Sonderfall“, was auch immer damit gemeint ist. Das heißt wohl, daß es eigentlich keinen Grund gibt, mich zu sperren, und ich mich korrekt verhalten habe, aber irgendwie meine Ansichten nicht sein dürfen. Herr Leszek macht sich also gemein mit dem üblichen feministischen Meinungs-Stalinismus.

          In dem Text wird meine Sperrung damit begründet, daß ich mich anderswo homophob geäußert hätte und überhaupt einer der schlimmsten Homophobiker sei. Man sperrt also jemanden präventiv und verweist dubios auf Äußerungen andernorts. Auch an diesem Text zeigt sich exemplarisch die außerordentliche Verlogenheit einer gewissen Drama-Tourette-Queen.

          Lieber Leszek, du lieferst leider von Tag zu Tag eine immer peinlichere Performance ab. Jeder kann in immer größerer Klarheit deine geistige Pervertiertheit studieren, deine Tendenziosität und deine ideologische Blase.

          Du kannst ja mal in deiner unübertrefflichen Rabulistik darlegen, warum die Begründung für meine Sperrung gut ist. Ein ähnlich verlogenes Verhalten von dir habe ich auch in bezug auf eine Polemik über Akif Pirincci im European registriert, die überwiegend denunziatorisch arbeitet und null Argumente bereithält. Auch dort zeigt sich, daß du ein Ideologe mit Tunnelblick bist mit keinem Bißchen geistiger Redlichkeit. Natürlich kann man Pirincci ablehnen. Diese Rezension ist aber ein Witz.

          Und so jemand wie du wedelt immer mit dem Fetisch der Wissenschaftlichkeit. Das ist einfach nur lachhaft. Solche linken Männerrechtler wie du müssen sich nicht wundern, wenn man sie verschmäht. Ich kann das sehr gut verstehen.

          Du kannst zehnmal auf „Wissenschaftlichkeit“ verweisen oder etwaige Bücher gelesen haben. Denken und Argumentieren muß man immer noch selbst. Und da zeigst du eklatante Mängel. Es nützt alle Wissenschaftlichkeit nichts, wenn man ideologisch verblendet ist.

          PS: Ich habe den verlinkten Text jetzt noch mal gelesen und bin noch mehr erschüttert als zuvor. Das findest du also tatsächlich „sehr gut“. Die im Text versprochenen Screenshots meiner angeblichen Entgleisungen hat die Dame bis heute nicht nachgereicht. Nun ja. Der Artikel ist ca. ein Jahr alt. Der Tonfall ist sehr verächtlich und hysterisch.

          Du lieferst ein eklatantes Bild ab. Und das durchschauen immer mehr Leute. Irgendeine Revision läßt sich nicht erkennen. Und das zeichnet wohl Ideologen besonders aus.

          Und man fragt sich dann eben schon, was für Leute in der eigenen Bewegung mitmachen, die teilweise eklatante Lügensysteme stützen.

          Da fragt man sich schon, warum man mit solchen Leuten an einer Verbreitung der Wahrheit arbeiten sollte.

        • @ Kirk

          „Diese sogenannte Begründung kannte ich bereits, (…)“

          Nun bist du, wenn ich mich recht erinnere, bei Adrian ja aus dem gleichen Grund gesperrt.
          Das bedeutet offenbar, dass bestimmte deiner Äußerungen von manchen Leuten als feindlich und diskriminierend gegenüber Homosexuellen wahrgenommen werden und dass manche Leute diese Form der Menschenfeindlichkeit nicht auf ihrem Blog haben wollen.
          Dies scheint ja von den beiden Genannten gründlich überlegt worden zu sein und ist nicht das Resultat weniger sondern vieler Äußerungen von dir.

          Jemand mit so viel Empathie, Symmetrie, emotionaler Intelligenz und Befähigung zur Selbstkorrektur wie du sollte also vielleicht darüber nachdenken, wie es dazu kommt, dass du bei manchen Leuten den Eindruck der Homosexuellenfeindlichkeit erweckst.

    • @Miria
      Allen Respekt dafür, dass du das durchgezogen hast!

      @Leszek’s Hinweise hätte ich als vielleicht überflüssige, aber freundliche Erinnerung aufgefasst.
      IIRC bist du doch sonst Tischlerin, @Miria. Oder?
      In den Werkstätten hängen doch bestimmt überall Sicherheitsrichtlinien aus.
      Oder wenn ich z.B. eine Arbeitsanweisung verfasse, schreibe ich ausdrücklich rein, dass der Stecker zu ziehen ist, bevor an den betreffenden Geräten herumgeschraubt wird, obwohl das eigentlich auch jeder weiß. Was ist jetzt daran herablassend oder sonstwie verwerflich?

      • „Oder wenn ich z.B. eine Arbeitsanweisung verfasse, schreibe ich ausdrücklich rein, dass der Stecker zu ziehen ist, …“

        Toll sind auch die Hinweise, die Pizza aus der Folie zu nehmen, bevor die in den Ofen kommt … 🙂

        • Oder den Pudel nicht in der Mikrowelle zu trocken.
          Produkthaftung ist halt nicht zu unterschätzen.

        • Dahinter verbirgt sich oft auch ein rechtlicher Abgrenzungshintergrund.

        • „Produkthaftung ist halt nicht zu unterschätzen.“

          Nur wo oben und unten ist, schreiben die natürlich nicht drauf! Sauerei.

      • Auf der anderen Seite hätte ich Leszek bei aller Sympathie an der Stelle durchaus zugetraut, sich einfach zurückzuhalten. Er meinte es ja nicht böse, aber ihm muss doch selbst klar gewesen sein wie das wirkt, was er schreibt.

        Ich meine „du hast bestimmt selbst schon dran gedacht, aber hier trotzdem noch zwei Hinweise!“ und dann inhaltlich den allergrößten Allgemeinplatz bringen, den wirklich jeder kennt, der sich schonmal 20 Minuten mit Gelegenheitsprostitution beschäftigt hat.

        @Leszek: Nicht böse gemeint, ich schätze Deine Posts in der Regel sehr, und mir ist auch klar, dass du diese Hinweise an Miria gut gemeint hast. Aber überleg mal selbst. Du weißt doch überhaupt nicht, was Miria für ein Mensch ist, ob es überhaupt in Frage kommt, dass sie sich jetzt irgendwie in einer Bringschuld gegenüber ihren Lesern sieht und deshalb weitermacht, obwohl sie nicht mehr will. Aus ihren Posts und Einlassungen ergibt sich nicht der geringste Anlass, das zu problematisieren. Wenn du es trotzdem tust, denkst du auf eine unangemessen weite Art für sie mit ohne gefragt worden zu sein. Ob du es gut gemeint hast ist dann völlig unerheblich, das ist ja gerade der springende Punkt.

        • Dass die Reaktion auf seine harmlosen Hinweise derart dramatisch ausfallen würde, hatte er wohl nicht erwartet.

        • @ Luc

          „Aber überleg mal selbst. Du weißt doch überhaupt nicht, was Miria für ein Mensch ist,“

          Ich schrieb ja auch:

          „(…) ich kann es für SEHR WAHRSCHEINLICH halten, dass dir alles, was ich geschrieben habe voll bewusst ist, ganz genau WISSEN kann ich es aber nicht.“

          „Wenn du es trotzdem tust, denkst du auf eine unangemessen weite Art für sie mit ohne gefragt worden zu sein.“

          Ich betrachte dies wie oben erwähnt allgemeiner. Bei einer zweckmäßigen Information zu einem wichtigen Thema darf man m.E. auch das Risiko eingehen, sie besser einmal zu viel zu sagen als einmal zu wenig.

          „Ob du es gut gemeint hast ist dann völlig unerheblich, das ist ja gerade der springende Punkt.“

          Der springende Punkt war hier die Unterstellung „patriachal-frauenfeindlich“, die bewusst öffentlich eine böse Absicht unterstellt.

        • Naja, dagegen könnte man durchaus einwenden, dass „Dramatik“ erst im Wechselspiel entstanden ist. Immerhin wollte Leszek von seiner doch etwas verkürzenden Ansicht auch nicht mehr runter kommen (was man im Hinblick auf die Diskussionsgegner vielleicht auch verstehen kann). Mir ging es jetzt nur um die Wirkung auf seinen Hinweis-Adressaten, also Miria. Da hätte ich ihm durchaus zugetraut, seine gut gemeinten Hinweise einfach runterzuschlucken aus der Erkenntnis, dass sie im sozialen Kontext eines Internet-Kommentarbereichs höchstwahrscheinlich bevormundend verstanden werden.

        • @Leszek: Alle vernünftigen Leute hier wissen, dass du nicht frauenfeindlich bist. Wie sehr du dir solche Anwürfe von sonstigen Teilnehmern hier zu Herzen nehmen willst oder nicht musst du natürlich selbst entscheiden. In meinen Augen waren deine Hinweise etwas unbedacht, aber da du es gut gemeint hast sehe ich jetzt auch keinen großen Klärungsbedarf. Wenn du das mit Miria klären willst würde ich ihr auch eher eine kurze Mail schreiben als das hier im Kommentarbereich zu machen 😉

        • “ ob es überhaupt in Frage kommt, dass sie sich jetzt irgendwie in einer Bringschuld gegenüber ihren Lesern sieht und deshalb weitermacht, obwohl sie nicht mehr will. Aus ihren Posts und Einlassungen ergibt sich nicht der geringste Anlass, das zu problematisieren. Wenn du es trotzdem tust, denkst du auf eine unangemessen weite Art für sie mit ohne gefragt worden zu sein. “

          Tja, besser kann man es wohl nicht sagen.

          Aber das wird Leszek wohl ebenso wenig kümmern.

      • @breakpoint:
        Der Unterschied zwischen Sicherheitshinweisen und den Aussagen von Leszek ist, dass mein Arbeitgeber gesetzlich Probleme bekommen kann, wenn sich jemand an den Maschinen verletzt. Diese Hinweise sind also nicht da, weil der Arbeitgeber der Meinung ist, man so zu blöd, selbst zu wissen, dass man ein Sägeblatt nicht auswechselt während es läuft, sondern dass er sich rechtlich absichert.
        Leszek hingegen hat überhaupt keinen Bezug, geschweige denn irgendeine Verantwortung, wenn er mich nicht über vermeintliche Gefahren belehrt.

        • @ Miria

          „Leszek hingegen hat überhaupt keinen Bezug, geschweige denn irgendeine Verantwortung, wenn er mich nicht über vermeintliche Gefahren belehrt.“

          Wird nicht wieder vorkommen.
          Ich schlage vor, wir beide ignorieren uns in Zukunft vollständig.
          Ich werde dich zukünftig weder direkt noch indirekt erwähnen bzw. auf dich reagieren.
          Solltest du aber versuchen irgendwie gegen mich zu agitieren, würde ich mich natürlich argumentativ verteidigen.

        • @Leszek:
          „Wird nicht wieder vorkommen.
          Ich schlage vor, wir beide ignorieren uns in Zukunft vollständig.“

          Statt einzusehen, dass du dich vielleicht mal etwas unglücklich ausgedrückt hast, beharrst du darauf, alles sei so in Ordnung und spielst den Beleidigten.
          Ich hoffe, dir ist klar, dass sich so vielleicht ein fünfjähriger verhält, aber kein erwachsener Mann!
          Ich hatte nie ein Problem mit dir, höchstens mit bestimmten Aussagen. Wenn du Kritik daran aber gleich so persönlich nimmst, solltest du vielleicht mal ein wenig an deinem Selbstbewusstsein arbeiten. Für diese Art von Problemen gibt es bestimmt therapeutische Hilfe. Auch wenn ich denke, dass dir das wahrscheinlich bewusst ist, sage ich es hier ganz allgemein, weil ich so hilfsbereit bin und vielleicht hat jemand anders ja ähnliche Probleme. 😉

        • @ Miria

          „Statt einzusehen, dass du dich vielleicht mal etwas unglücklich ausgedrückt hast (..)“

          War das alles?
          Dann schlage ich vor auf meinen oben gemachten Vorschlag zurückzukommen.

        • @ Miria

          @Leszek kann nicht verstehen, wie Du sowas wertvolles wie Deine weibliche Sexualität für Geld verkaufen kannst. Da kann er nicht folgen. Er hält Dich tatsächlich für unmündig in diesen Sachen, wenn Du SOWAS machst. Ähnliches ist mir schon bei seinen prüden Ansichten zu Pornos aufgefallen.

          Ich glaube ein Teil von ihm lebt noch im viktorianischem Zeitalter, oder so … 🙂

        • @Leszek

          Ich hoffe, immer noch auf eine Antwort von dir auf das Problem der richtigen politischen Strategie.

        • Wie wäre es, wenn sich Leszek und Miria im Rahmen von Mirias neuer Tätigkeit versöhnen ? Wäre doch cool.

        • @Miria
          Von der rechtlichen Absicherung abgesehen, hat der Arbeitgeber auch eine Fürsorgepflicht gegenüber seinen Mitarbeitern, und es liegt absolut nicht in seinem Interesse, dass sich jemand verletzt.

          Auch wenn es Leszek wohl nicht zustand, dich auf Risiken hinzuweisen, war seine Motivation dafür bestimmt nicht, dich bevormunden zu wollen, sondern Besorgnis.
          Unerbetene Ratschläge können zwar nerven, aber sich darüber aufzuregen bringt nichts.

          Umgekehrt könnte man – rein hypothetisch – Leszek aus seinen Äußerungen genauso Männerfeindlichkeit unterstellen, da sie ja implizieren, dass dir von deinen Freiern Gefahr drohen könnte.

          Ich hoffe, ihr vertragt euch bald wieder.

        • @Anne

          „Umgekehrt könnte man – rein hypothetisch – Leszek aus seinen Äußerungen genauso Männerfeindlichkeit unterstellen, da sie ja implizieren, dass dir von deinen Freiern Gefahr drohen könnte.“

          Das ist wohl eher übertrieben: Schlechte Eigenschaften ist keine Sache des Geschlechtes und immer, wenn man eine „neue Nische“ betritt, hat man die Gelegenheit, eine Menge Dinge falsch zu machen.

        • „… gegen mich zu agitieren.“ agiprop mag für dich das tägliche brot sein, @lezsek, aber sei versichert, dass das außerhalb deiner links-radikalen blase niemand betreibt, @mira ganz sicher nicht. alles projektion @lezsek.

  5. Wie es der Zufall will, treibt mich heute auch mal wieder die (nicht minder schamlose) Eigenwerbung her.
    Vielleicht von Interesse (etwa für Christian unter PA-Aspekten) ist mein Comic „Baron Killer – Weltzerstörer und netter Kerl“, der nicht direkt von Geschlechterzeug handelt, aber eine wahre Geschichte aus meinem Liebesleben (aufgepeppt mit etwas Superheldenzeug) enthält:

    http://www.buddelfisch.de/baron-killer/

    • @DMJ

      Was hälst du eigentlich von den Vorgängen in totalitär Comic Calgary und den Honey Badgers?

      • Daran rätsle ich noch rum. Es wirkt auch mich doch recht verdächtig, dass die Expo nicht mal eine ausführliche Begründung nachreicht, um dem Gerüchtewirrwarr entgegen zu treten, aber ich halte es durchaus für möglich, dass es regelkonform war.
        Die Pseudofeministen, die sich jetzt einen Ast freuen, dass ein „Go home, GamerGate girl!“ gesprochen wurde, sind natürlich unabhängig von solchen Details unsympathisch.

        Daher halte ich mich wohl wieder mal an Liana Kerzner:

        – Ich war nicht da, ich kann es nicht beurteilen.

        • Das war mit Ansage und Clear Cut. Kerzner brabbelt Ignoranzdampf. Ziemlich dumpf und blöd.

          Du m.E. auch.

        • Hab dich sogar noch darauf aufmerksam gemacht, dass dieser Martin nicht ehrlich ist.

        • @DMJ

          „Ich war nicht da, ich kann es nicht beurteilen.“

          Auf AVFM ist der Komplettmitschnitt veröffentlicht (hab’s selbst noch nicht angehört, aber sollte dem „ich war nicht da“ entgegenwirken ;-)):

          http://www.avoiceformen.com/allnews/full-audio-of-alleged-harassing-of-women-at-calgary-comic-expo/

        • Dass bei der Panel-Diskussion nichts böses getan wurde, weiß ich auch. Aber ich spreche vom Gesamtbild, das wir nicht einsehen können.

          THEORETISCH (will sagen, ich glaube es nicht) könnten die Badgers ja jenseits der Diskussion Leute angequatscht und belästigt haben. Aber das muss ja nicht mal sein: Da die Expo ja keine echte Stellungnahme rausgibt (was sie wie gesagt in meinen Augen höchst verdächtig macht) muss ja die, von den Badger-Feinden hochgejubelte „Harrassment“-Nummer gar nicht der Punkt sein.
          So könnten sie den Stand einfach zur Wahrung des allgemeinen Expo-Friedens geschlossen haben, weil sie fürchteten, die Sicherheit nicht gewährleisten zu können, wenn die Gegner sich organisieren. Das wäre sicherlich alles andere als zivilcouragiert, aber eben im Recht eines Veranstalters.
          Zudem kennen wir ja auch nicht die Anmeldemodalitäten: Zwar haben sie sich offiziell als HB eingetragen, aber vielleicht wirklich nicht ausreichend transparent gemacht, was Comic und was Politik war.

          Wenn man mich mit vorgehaltener Waffe zwingen würde, über Schuld und Unschuld zu entscheiden, ginge ich auch davon aus, dass die Veranstalter im (zumindest moralischen) Unrecht waren.
          – Betrachtet man, dass die Denver Comic Con derzeit überlegt, alle GG-Zeichen und Symbole zu verbieten (während sie Nazi-Cosplay erlaubt), spricht das schon dafür, dass Con-Veranstalter lieber eher mal feige sind und Stellung für die lauten Stimmungen beziehen.
          Aber dabei ist mir halt auch bewusst, dass ich wegen meiner eigenen Sympathie für die Badgers nicht ganz objektiv bin. Daher traue ich mich nicht wirklich etwas als letztgültige Wahrheit zu behaupten.

      • @DMJ

        Das sind Ausreden. Irgendwann ist auch mal der Zeitpunkt Stellung zu beziehen.

        Der Supermario oben formuliert und artikuliert es eigentlich sehr gut. Und er bringt ein starkes Indiz dafür was das für „Organisatoren“ sind.

        Auch er hat es gemerkt und gibt deutliche Hinweise dafür wie sie sich verhalten sollten würden deine Ausflüchte, die du immer noch suchst, zutreffen. Sie tun es nicht. Im Gegenteil.

        Das ist ein Fascho-Umfeld geworden.

        • Ich setzte meine Hoffnungen erstmal hier drauf:

          http://www.feedthebadger.com/projects/honey-badger-brigade-legal-fund/

          Wenn die Badgers tatsächlich vor Gericht ziehen, um ihr Geld zurück zu bekommen, wird es ja eine offizielle Untersuchung geben, zu der sich auch die Expo verbindlich äußert. Ob das Urteil dann richtig oder falsch ist, steht auf einem anderen Blatt, aber zumindest hat man dann die Fakten gesammelt.

        • Die haben sich ja bereits im Vorfeld unsittlich totalitäre Statuten gegeben.

          Der Supermario Cosplayer erwähnt es ja. Das alles past nicht zur Maske, die sie sich geben. Wenn, dann wird es eine grundsätzliche Sache.Wenn nicht, dann folgt ein Automatismus und es bringt keine Erhellung.

          Höchstens dann, sollte von den Badgers noch irgendetwas gemacht worden sein, was du ja unterdtellst, aber was sehr unwahrscheinlich ist.

          Ich nehme an, das selbst dann das noch bleibt. So ist das eben mit mißbrauchender Fascho-Unterstellungs- und -Mundtotmach Moralisierungskultur. So war es auch schon immer.

          Z.B. auch in der DDR. Immer „formaljuristisch“ pikobello, undd die reinsten Unschuldslämmer, die nur Gutes wollten. Allerdings per totalitärem Zwang und ohne geduldeten Widerspruch oder Freiheit. Mit fadenscheinigen Motiven. Das ist der „Spirit“ dieser Leut.

          Menschen sind auf eine eigentümliche Weise nicht lernfähig. Als wenn man ihnen das Zuckerstangl der Illusion wegnimmt.

  6. Was schamlose Eigenwerbung angeht:

    Laut meiner Statistik ist folgender Beitrag recht beliebt:
    http://der-juengling.blogspot.de/2015/04/systematische-seelische-vergewaltigung.html

    Auch möchte ich auf ein Interview mit einer liberalen, sexpositiven Feministin verweisen:
    http://der-juengling.blogspot.de/2015/04/miria-quoten-oder-irgendso-einen-quatsch.html

  7. Weil es so unglaublich ist:

    „Im Zentrum der Vorwürfe steht ein Mittagessen am vorigen Sonntag in einem „Zelt der Begegnung“ auf dem Gelände des ehemaligen Lagers. Dabei mussten die meisten anwesenden Überlebenden an nicht gedeckten Holztischen sitzen und Suppe aus Plastikgeschirr essen. Die Ehrengäste – darunter die Lebensgefährtin des Bundespräsidenten, Daniela Schadt , sowie die polnische Präsidentengattin Anna Komorowska – nahmen an zwei gedeckten Tafeln Platz. Sie bekamen Porzellangeschirr und wurden von Kellnern bedient. Die meisten Überlebenden hatten Essensmarken erhalten.“

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/kz-ravensbrueck-kritik-an-organisatoren-der-gedenkfeier-a-1030583.html

    • Ja, so sind sie unser Eliten … merken es einfach nicht! Wetten denen ist das nicht mal aufgefallen, die finden das sicher normal und können die ungehörige Kritik bestimmt nicht verstehen …

    • Na ja, 1000 Leute. Wie willst Du da mit 5Sterne-Catering kommen? Und den Promis ne Plasteschale in die Hand drücken, dürfte auch nicht gehen.
      Leuten wie dieser 21jährigen Studentin, wahrscheinlich antifantische Gutmenschin, kann man es auch nie recht machen.

      • @ Axel

        Wie wäre es so einen Unsinn dann nicht mehr zu machen?

        Und warum kann diese Bundespräsitante nicht vom Plasteteller schlabbern? Den Grund hätte ich mal gerne gewußt …

        • ät ddbz:

          Von mir aus könnte sie Eintopf ausm Plastik löffeln. Macht sich aber schlecht vor ausländischen Staatsgästen usw.

          Finde solche Nazimanie-Feiern aber grundsätzlich blöde. Da können sich die antifaschistischen Gutmenschen mal wieder selbst feiern. OK, für die Ex-Insassen ist es eine Anerkennung. Aber wie wir sehen, ist für deren Versorgung gar nicht viel Geld da.

          Gerade was die KL angeht, wird gern sehr einseitig „gedacht“. Als die AfD in Buchenwald einen Kranz für die Tausende Opfer des „Speziallagers“ der Roten Armee und der Stasi ablegen wollte, hat die Leitung NEIN gesagt. Es gibt eben Opfer 1. und 2. Klasse.
          Oder sagen wir, angesichts der Plastepötte, 3. und 4. Klasse.

        • Auch ausländische Staatsgäste können aus dem Plastenapf essen. Können ja Zuhaus die deutsche Sparsamkeit rühmen … 🙂

        • Ich befürchte, die würden eher rumposaunen, daß es zum Antifa-Treff Fraß in Näpfen gab. Das würde als heimlicher Faschismus ausgelegt.

        • @ Axel

          Die würden sich dran gewöhnen!

          Was denkst Du denn warum die elitären Säcke und Säckinnen sich gegenseitig mit Wachteleiern füttern? Die denken immer nur an ihren eigenen Vorteil …

  8. Hier der jüngste #aufschrei in der Nachlese (ursprünglich vom letzten Jahr http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article131350003/Auch-in-der-Literatur-ist-ein-aufschrei-faellig.html – hatte ich glatt verpasst):

    „Dass Kritiker „Frauenliteratur“ noch immer als Gegenstück zu regulär-anspruchsvoller, von Männern verfasster Literatur behandeln und mutmaßen, Buchverträge gewisser Autorinnen seien nur durch Sex mit dem Verleger zustande gekommen; dass Moderatoren gesellschaftskritischen Schriftstellerinnen nach der Lesung erklären, sie seien zu hübsch, um sich mit so unschönen und komplizierten Themen zu befassen; dass Veranstalter Autorinnen betatschen und für die Gegenleistung Sex den ganz großen Karriereschub versprechen; dass Kritiker Schriftstellerinnen mit anzüglichen Mails bombardieren und nach der sachlichen Bitte um Unterlassung auf Drohmails umsteigen: vertretbare Einzelfälle!

    Chefs und ihre „Mäuschen“

    Dass männliche Chefs ihre weiblichen Mitarbeiter „Mäuschen“ nennen; dass Journalisten auf Pressereisen lautstark Wetten darüber abschließen, wer die jüngste Kollegin als Erster ins Bett kriegen wird; dass leitende Redakteure freien Mitarbeiterinnen schon beim Versuch einer Gehaltsverhandlung über den Mund fahren, da von Frauen ein weniger unverschämtes Auftreten gewünscht sei und/oder sie ohnehin nie eine feste Stelle erhalten würden: wie humorlos, so etwas zu dramatisieren!

    Solche Erfahrungen, von denen junge Autorinnen, Verlagsmitarbeiterinnen und Journalistinnen mir berichtet hatten, überzeugten mich von der Notwendigkeit einer öffentlichen Debatte.“

    http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&dig=2015%2F04%2F25%2Fa0172

    • ät Semikolon:

      Na klar, links sind die nur offiziell. Hab grade gelesen, daß der ultralinke Denis Yücel jetzt zur Springerpresse wechselt.
      Pekunia non olet…

    • Hat die taz denn auch handfeste Beweise für ihre Behauptungen?

      Die Autorinnen können ja im EMMA Verlag drucken lassen.

      Aber die ewigen OPFA, also die Frauen tun mir richtig leid … schniff …

      • Glaub ich schon, daß die Großautoren tatsächlich sexistisch sind; vor allem bei der taz…

        • Daß die taz uA ein sexistisches #aufhetz – Blatt ist, ist ja nun wirklich nix Neues.

          Ich bin ja mal gespannt auf den Beleg für die Wetten, wer die junge Kollegin als Erster ins Bett bekommt.

          Ich könnte auch einfach so behaupten, die Damen schliessen lautstark Wetten ab, welchen alten Kollegen sie als erstes mit einem Sexismusvorwurf aus dem Job drängen. Dann fordere ich mal frech eine Debatte über meine neueste Behauptung … 🙂

          Was für ein Unsinn!

        • …“die Damen schliessen lautstark Wetten ab, welchen alten Kollegen sie als erstes mit einem Sexismusvorwurf aus dem Job drängen. “
          – Höhö, gute Idee! Aber linksradikale Männer sind sakrosankt. Denk an die Rudi-Dutschke-Straße in Berlin, obwohl es keine neuen Männerstrassen mehr geben soll.
          Oder die Affäre um D Straus-Kahn. in roten Kreisen wurde er verteidigt.

    • Langsam nervt dieses Gekreisch um irgendwelche angeblichen Benachteiligungen nur noch. Das sehen wohl auch die Kommentatoren in der „Welt“ zum verlinkten Artikel so:

      „Ich habe mich gerade mal schlau gemacht, wie diese Longlist entsteht, weil das im Artikel leider nicht beschrieben wird. Da werden von Verlagen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz maximal zwei Exemplare aus ihrem Sortiment einer Jury zur Sichtung vorgelegt. Diese Jury wird jedes Jahr neu gewählt. Die Jury wählt daraus 20 Exemplare zur Nominierung für den Preis. Wenn die Verlage also schon mehr Bücher von männlichen Autoren einsenden, als von weiblichen, dann ist das nur logisch, dass in der Longlist mehr Bücher von männlichen Autoren auftreten, weil die Trefferquote dort einfach höher ist.

      Langsam ist es einfach unglaubwürdig und nervtötend mit dem ganzen angeblichen Sexismus. Und was Quoten daran ändern sollten, weiß ich auch nicht. Für mich ist das eher Öl ins Feuer gießen. Ich höre dann nur noch Sprüche wie:“Sie hat nur wegen der Quote gewonnen“ oder „Sie ist nur wegen der Quote zur Managerin befördert worden“. Ich denke, dann werden Frauen wirklich nicht mehr ernst genommen.

      Aber mal ein Tipp an die Frauen: Schaut euch mal bei einigen eurer Geschlechtsgenossinen um. Da gibt es einen Haufen, die dem Bild entsprechen wollen, dass ihr loswerden wollt. Es sind nicht nur wir Männer Schuld. In euren eigenen Reihen gibt es genug, die dem Affen Zucker geben.“

      Die Antwort darauf, ebenfalls hoch bewertet:

      „Stimmt, nichts kann so unangenehm und bösartig sein, wie eine Frau, die, angestachtelt von der Feminismus-Ideologie, es auf Teufel komm raus den Männern beweisen will. Habe so was leider in der Familie.

      Und zur Longlist: Ich lese gerne, aber ich könnte jetzt auch keine aktuelle Schriftstellerin benennen, deren Bücher mir was bedeuten würden. Aus der BRD schon gleich gar nicht. Auch die Sach- und Ratgeberbücher in meinem Regal sind meist von Männern verfasst.“

      Aber Hauptsache, frau konnte mal wieder Sexismus brüllen und behaupten …

  9. Im Falle der Matzratzen-Studentin ist jetzt die Anklage des vermeintlichen Täters gegen seine Universität online:
    https://kcjohnson.files.wordpress.com/2013/08/nungesser-complaint.pdf (das Schreiben ist vom 22.04.2015 – nicht von der URL täuschen lassen)
    Emma Sulkowicz scheint nicht nur eine notorische Lügnerin zu sein, sondern auch ein kompletter Psycho.
    Was sich sexuell zwischen den beiden genau abgespielt hat, werden nur die beiden letztendlich wissen. Aber zumindest die Presse und andere lügt Emma eiskalt an.
    Dass Paul die Universität anklagt, ist mehr als gerechtfertigt. Die Professoren ermuntern die Matratzen-Studentin zu ihrer Aktion, geben ihr CreditPoints dafür, usw.
    Den familiären Hintergrund von Paul hatte ich auch noch nicht beachtet. Seine Mutter ist Feministin, war aktiv in Frauenorganisationen. Als Journalistin schrieb sie u.a. für die Emma.

    • Die Matratzen-Frau hat ihre „Aktion“ als Studienleistung anerkannt bekommen?
      Also, mit dem Genderkram kann man mittlerweile wirklich anstrenungslos studieren. Sogar in Fächern, wo man fachfremde G-Kurse machen muß. Sitzen, Ohren auf Durchzug, quatschen, frühstücken, Pornohefte lesen, mitm Händi spielen…und dafür Punkte!

      • Das sag ich demnächst mal meinen Naturwissenschaftskommilitonen, wenn sie verzweifelt nachfragen ob die GWs nicht mal ihren Essay überprüfen. Oder dem Wahnsinn nahe sind wenn von ihnen tatsächlich verlangt wird, die Fremdsprache die sie 8 Jahre oder mehr gelernt haben tatsächlich auch zu beherrschen (also mit englischen Texten arbeiten zu können).

        „Hey man kann hier doch ganz anstrengungslos studieren!“

        • Ich halte es für wichtig, dass Geisteswissenschaften und MINT-Wissenschaften zusammenarbeiten. Ich halte als Ingenieur überhaupt nichts von pauschaler Abwertung der einen oder der anderen Seite, zumal wir auch viel gemeinsam haben. Gute Kenntnisse in angewandter Statistik braucht man z. B. überall. Meine Artikel und Fachtexte werden von Lektorinnen bearbeitet, die natürlich geisteswissenschaftliche Studiengänge abgeschlossen haben. Dabei lernen im Idealfall beide Seiten etwas voneinander.

          Einen Essay zu überprüfen und richtige, sachdienliche Hinweise zu geben – das erfordert Kompetenz. Diese Kompetenz sehe ich bei den Ideologen und Dünnbrettbohrern im Gender-Geschäft nun wirklich nicht. Man sieht es ja auch an ihren eigenen Texten: sie lesen sich furchtbar. »Gender« ist zu großen Teilen keine Geisteswissenschaft, sondern eine Ideologie. Mich erinnert es an den Marxismus-Leninismus, der an allen DDR-Hochschulen Pflicht war und als Pseudowissenschaft betrieben wurde.

          Hinter dieser lautstarken Gender-Ideologie wird oft übersehen, dass sich ernsthafte Wissenschaft um die Unterschiede zwischen Frauen und Männern, Mädchen und Jungen kümmert. Es gibt z. B. spannende Studien über den Einfluss von Erzieherinnen und Erziehern auf die Kinder in der Kita, mit denen man herausfinden will, wie Bildungsdefizite von Jungen entstehen und wie sie sich beheben lassen. Es gibt in der Medizin viele Grenzbereiche zwischen sozialem und biologischem Geschlecht, die erforscht werden wollen. Deshalb finde ich es wichtig, dass man nicht Ideologie fördert, sondern wirkliche Wissenschaft …

        • Maren hat nicht die geringste Ahnung, daß Naturwissenschaftler alles auf Englisch machen. Als Student lernt man schnell, daß auch das Übersetzen zu viel Zeit kostet, so daß man gleich in Englisch lernt.

          Soviel zu der Frage, ob Feministen wissen, wie die Welt funktioniert.

        • @elmar
          sag das nicht mir, sag das meinen Kommilitonen. 😀

        • ät Marenlein:

          Tatsächlich haben GSGWler das Englische meist drauf. Aber nicht mit Schweiß gelernt, sondern häufig durch Auslandsaufenthalte in Kanada, USA etc.

          Du warst auch dort, richtig?

          Deswegen geben gerade Genderer (ich kenne da eine) mit speziellem Slang oder anderen Muttersprachlerkenntnissen gerne an. Wie Bolle. Denn mehr haben sie nicht.

          Da habt Ihr uns etwas voraus, weil Englisch für NW-Studenten meist Hilfsfach ist, das erst später im Studium wichtig wird.

        • ät Stefanolix:

          „Ich halte es für wichtig, dass Geisteswissenschaften und MINT-Wissenschaften zusammenarbeiten.“

          – Grundsätzlich ja. ZB sind psychologische Anwendungen in der Geschichtsforschung ausgesprochen spannend.

          Oder Soziobiologie in der Soziologie. Aber, zack!, da haben wir schon das Problem. Erkenntnisse aus Basiswissenschaften werden ignoriert und stattdessen eigene Modelle fantasiert.

          Das ist leider heutztage nicht nur in den von Dir so treffend beschriebenen Genderstudien so, sondern in vielen SozGeistwissenschaften.

          Ein Freund aus Münster hat schon 2003 in der Germanistik (!) ein Seminar zu amerikanischen Gendertheorien belegen müssen. Germanistenspezifisch übrigens, kein allgemeines Fach wie ML in der Ostzone.

          Wenn man Kritische Wissenschaft/Sciencefiles liest, muß man registrieren, daß das Antiwissenschaftlichkeitsproblem in den Soz-Geistwiss. global ist.

          Ich frage mich, wie das eigentlich gekommen ist. Hast Du ne Idee?

          „Es gibt in der Medizin viele Grenzbereiche zwischen sozialem und biologischem Geschlecht, die erforscht werden wollen. Deshalb finde ich es wichtig, dass man nicht Ideologie fördert, sondern wirkliche Wissenschaft …“
          – Ähm, was ist denn das „soziale Geschlecht“? Das wäre nämlich „Gender“.

        • @axel
          Auch GWler die nicht im Ausland waren, haben das Englische meist drauf. Was hält dich ab, besser in Englisch zu werden? Das ist keine obskure Fähigkeit sondern in allen weiterführenden Schulen Hauptfach, wie gesagt, 8 Jahre oder mehr. Insbesondere im universitären Umfeld kannst du für nen Appel und n Ei (wenn überhaupt) entsprechende Kurse belegen. Aber jemand der allen Ernstes so Sachen wie „E-Brief“ schreibt ist da denke ich wenig lernfähig.

        • ät Marenlein:

          Deutschsprach nix gut Sprach? Denglisch können heißt nicht, unsere schöne Muttersprache zu versauen.
          Merkwürdigerweise sind die linken GSGWler da besonders fleißig: „Hate-mail“. „Hate-speech“. „Top-down“.

          Da merkt man schon, daß ihre Ideologie nur nachgeplappertes Zeug von Amis ist.

          Ich liebe meinen E-Brief. Und das Weltnetz.

  10. Überraschung!:

    http://jezebel.com/the-best-time-i-maybe-regenerated-an-ovary-1699246610?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+jezebel%2Ffull+%28Jezebel%29

  11. ein österreichischer komiker, der sagt was frauen wollen

    https://m.youtube.com/watch?v=QAp7PmrjP7I

  12. Nur kurz: Habe gerade gesehen das spiegel online über die Klage von nungesser gegen die uni berichtet hat. Natürlich ist der Kommentarbereich nicht aktiviert….was für eine klatsche für DAS deutsche Medium was über den Fall berichtet hatte…eieiei

    🙂

    Und jetzt trinke ich weiter mein mule…

    • Deutsche Medien? Klatsche? Die können ja mal zur Abwechslung ihre eigenen Femi-Tears saufen. 🙂

      Etwas OT: Bin ja mal gespannt was aus dem Tucge Ding noch wird … war wohl doch nicht so eine Gutemenschen-Mädchenretterinnen-Geschichte. Ist aber oft so, wenn man aus Eigennutz oder willkommener Betroffenheit zu schnell auf Züge springt.

  13. alt, aber immer wieder interessant

  14. Meine spezielle Freundin JudgyBitch und ihre Meinung über Bruce Jenner:

    „Bruce Jenner had to become a woman to make people care.“
    Completely missing the point.

    Ich mag ihrem Hassblog keinen traffic schicken von daher verlinke ich nicht direkt, aber der durchschnittliche Nutzer wird mit Google vertraut sein.

    Und noch was: Sich selbst als Bitch zu bezeichnen und sich wie Bolle darüber zu freuen wie gemein und der Selbstbezeichnung entsprechend man doch ist, ist nicht cool. Und auch nicht besonders erwachsen.

    • Ist kein Hassblog. Nur hard core Feministinnen sehen ihn so 🙂

      Und Jenner hat ne ziemliche Klatsche. Selbst für ne Transe.

      • Ich überlege tatsächlich deine vor Gerechtigkeitssinn, Empathie und Toleranz strotzenden Kommentare zu sammeln und sie jedes Mal wenn du über „wahre Gleichberechtigung“ oder Diskriminierung gegenüber WHM salbaderst unter den entsprechenden Post zu bugsieren.
        Alas, ich habe ein Leben.

        Aber „Und Jenner hat ne ziemliche Klatsche. Selbst für ne Transe.“ wäre ganz weit oben.

        • Ich bin eigentlich ein recht toleranter Mensch.

          Bei Scheinheilikeit von einigen hab ich meist Probleme. Sorry.

        • @petpanther
          Toleranz bedeutet, andere Ansichten und Lebensentwürfe auch mal hinzunehmen ohne denjenigen abzuwerten.
          Bei deiner Auslegung des Begriffs nehme ich mal an dass dir das nicht klar war.

          Ebenso Scheinheiligkeit oder Bigotterie:
          http://de.wikipedia.org/wiki/Bigotterie

        • „Toleranz bedeutet, andere Ansichten und Lebensentwürfe auch mal hinzunehmen …“

          Wenn er das EINMAL macht, ist er dann ja wohl tolerant … 🙂

        • @marenleinchen

          Du bist m. E. kein toleranter Mensch und eigentlich nicht in der Position dich darüber zu echauffieren und zu reüssieren. Du möchtest dich vermutlich aber gern damit schmücken, weil es wahrscheinlich deinem Selbstbild entspricht.

          Fast ist der Klassiker der zur Intoleranz führt und auch dem Feminismus innewohnt.

          Und das mit der Bigotterie … so als Feministin bist du da ja auch Expertin 🙂

    • JudgyBitch ein »Hassblog«? Au weia!! 😀

      Die Frau hat halt die Gabe, Sachverhalte scharf auf den Punkt zu bringen. Zum Beispiel den Sachverhalt von »fame whores«, die man sicher auch anders nennen könnte, aber kaum treffender.

      Und erfordert »Completely missing the point.« nicht auch eine Begründung? Oder möchtest Du ihr nicht nur keinen Traffic, sondern auch keinen Denkaufwand widmen?

      • *Die Frau hat halt die Gabe, Sachverhalte scharf auf den Punkt zu bringen. Zum Beispiel den Sachverhalt von »fame whores«, die man sicher auch anders nennen könnte, aber kaum treffender.*

        Ja, das ist total treffend und sachlich sich damit zu brüsten wie viele Menschen man so an einem Tag (wahlweise mit „whore“) beleidigen kann und Lügen zu verbreiten (war es Amanda Marcotte oder Jessica Valenti, denen sie hasserfüllte Zitate unterschieben wollte und wo sie sich hinterher beschwerte,nachdem sie dann bei Twitter u.a. deswegen gesperrt worden ist, dass das ja Poe´s law wäre und Satire und was nicht noch alles.
        Eine zynische, durch und durch bittere Person.

        *Und erfordert »Completely missing the point.« nicht auch eine Begründung? Oder möchtest Du ihr nicht nur keinen Traffic, sondern auch keinen Denkaufwand widmen?*

        Tatsächlich würde ich das begrüßen, aber gut.
        Bruce Jenners einziges Problem ist/war (AFAWN), dass er transgender ist. Ein Problem was er bis dato auch ziemlich unter Verschluß gehalten hat. Daher ist es ziemlich am Thema vorbei wenn sie lamentiert, dass er erst eine Frau werden muss, damit wir Mitgefühl empfinden. Das liegt einfach in der Natur seines speziellen Problems.

        • Marcotte und Valenti sind m.E. tatsächlich echte Männerhasserinnen. Lupenreine Ideologinnen und das ist noch gedämpft ausgedrückt.

          Und unehrlich sind sie auch. Sogar absichtlich, weil sie derzeit keine Konsequenzen für ihre Demagogie zu befürchten haben.

          Judgybitch ist ehrlich und kritisiert zurecht. Und das kann frau offenbar ganz und gar nicht vertragen. Wer lügt hat zu befürchten. Genau das ist hier zu beobachten.

        • Marcotte/Valenti müssten wir jetzt anhand von Links diskutieren, weil mir dazu im Augenblick der Bezug fehlt.

          Aber »whore« ist nur dann eine Beleidigung, wenn es sachlich falsch ist, und in Bezug auf die weibliche Entourage von Jenner (ex-male) trifft es den Kern der Sache, zumal sie auch die Langversion davon gibt: »beautiful and incredibly wealthy women who use their looks to generate enormous amounts of income«, und das ist nicht »bitter«, sondern verständnisvoll: »I don’t fault these women for stripping down for cash – they understand their ability to generate the big bucks lies in their looks and they are taking full advantage of that.«

          Ihr eigentlicher Adressat ist die Presse: denn in bezug auf Jenner als Transgender geht es nicht um unsere grundsätzliche Fähigkeit Mitgefühl zu empfinden, wenn wir davon hören, sondern davon, wie die Presse das ausschlachtet: als Mann ist Jenner eine Ikone des (jetzt in meinen Worten) »antikommunistischen Sports« (»Jenner set a world record in the decathlon and showed them damn commies just who ruled!«), und als solcher wird er als männlicher Held stilisiert, für dessen Innenleben man sich (per definitionem von »Held«) nicht interessiert.

          Aber sobald er sich zur Frau erklärt, legt die Presse einen Schalter um und mobilisiert alles an öffentlichem Mitempfinden, das für den Stereotyp »Frau« vorgesehen ist.

          So lese ich Janets Text, und ich finde darin zwar Wut und Ärger, aber keine Bitterkeit und keinen Zynismus.

        • Und das Sperren war auch unredlich. Hier hat man den ganz großen Mundtotmach Knüppel WAM! herausgeholt.

          Das ist alles unehrlich, unredlich und gewalttätig.

          Und das muss man ja auch sein, wenn man anderen Menschen Opfer-Sündenbock Lügen aus Eigennutz und Verantwortungsvermeidung bzw. zum Herrschen und Beherrschen aufzwingen will.

          Natürlich mit Gutmenschmaske wie alle Faschos es seit jeher getan haben.

        • @djadmoros
          Warum sollte man sich auch für das Innenleben eines Menschen interessieren, bzw. das iwie thematisieren wollen, wenn derjenige offenbar keinen Wert darauf legt und keinen Anlaß bietet, anzunehmen es gehe ihm schlecht? Es gibt auch noch sowas wie Privatsphäre.

          *Aber »whore« ist nur dann eine Beleidigung, wenn es sachlich falsch ist, und in Bezug auf die weibliche Entourage von Jenner (ex-male) trifft es den Kern der Sache*

          Das war z.Z. des AVFM Kongresses, wo sie die PR-Person war und den offiziellen Account genutzt hat um Menschen als „whore“ zu beschimpfen und sich fürchterlich cool dabei vorkam.

          *Aber sobald er sich zur Frau erklärt, legt die Presse einen Schalter um und mobilisiert alles an öffentlichem Mitempfinden, das für den Stereotyp »Frau« vorgesehen ist.*

          Er ist (übrigens offiziell und auf eigenen Wunsch noch als „er“) mit einer Problematik an die Presse gegangen, nachdem dort monatelang spekuliert worden ist, was denn mit ihm los sei und es nicht mehr zu verbergen war.
          Das lässt sich z.B. mit Robin Williams Selbstmord oder Patrick Swayze´s Krebserkrankung vergleichen, und da gibt es keinen Unterschied, was das gezeigte Mitgefühl anging.
          JB prügelt auf einen billig konstruierten Strohmann ein.

          *So lese ich Janets Text, und ich finde darin zwar Wut und Ärger, aber keine Bitterkeit und keinen Zynismus.*

          It´s the sound of trying too hard.
          Wie eine 15jährige die es unfassbar cool findet „total böse“ zu sein. Alleine der Ausdruck „Suck it up, buttercup“

          http://www.reactiongifs.com/oh-please-3/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=oh-please-3

        • “ Es gibt auch noch sowas wie Privatsphäre.“

          Sagt eine Anhängerin eines totalitären Kults, der nichts anderes macht als genau das.

      • … Eindringen in die Privatssphäre von Menschen, insbesondere Männern.

        Und dann noch auf Basis von falschen Unterstellungen und Lügen. Um dann darüber hinaus noch als Opfer zu posieren.

  15. http://www.thecollegefix.com/post/22055/

    Male Dominance in Biking.

    Männliche Kunden werden jeden zweiten Dienstag diskriminiert.

    • Diskriminiert werden sie ja nicht, da der Shop ausserhalb der regulären Öffnungszeiten extra aufmacht.

      Die These dahinter ist:

      “At the shop it’s a very supportive community, but some people still feel intimidated about coming to work on their bikes, specifically women and people who identify as women. We want to empower them to work on their bikes, and if that means having a special night where they can come and not feel intimidated then that’s what we want to offer.”

      und

      “If you don’t know how to work on your bike it can often be intimidating, or you have the experience where you come in and someone says, ‘Let me do it for you,’” Van Wyk said. “This happens in mechanical realms. This happens across the spectrum in traditionally male-dominated activities.”

      http://www.theaggie.org/2015/04/09/bike-shop-opens-for-women-trans-femme-communities/

      Klingt plausibel.

      Ob es wohl in der Masse funktioniert oder eher nur ein paar Hardcore-Lesben angesprochen werden, die froh sind wenn sie keine Männer sehen und riechen müssen?

  16. Megyn Kelly und Christina Hoff-Sommers sprechen über 3rd Wave Feminism mit seinen rabulistischen Trigger Warnings und Safe Spaces.

      • Megyn Kelly ist die Wucht!

        • 44, sieht aus wie 30…
          Darüberhinaus scheint sie generell ein konservatives Gegengewicht zu linken Journalisten zu sein. Hat laut Wiki doch glatt behauptet, Jesus und Nikolaus waren WHM!
          So was bräuchten wir…

        • @Äxle

          Yup.

          Sie ist. Und da sind noch mehr.

          Sagt dir Ann Coulter was?

        • „Jesus und Nikolaus waren WHM!“

          Was natürlich Unsinn wäre, denn wenn beide existiert haben, kämen sie aus dem Nahen Osten.

        • Propagandaquatsch aus deiner Abteilung, Adrian.

        • ät Petp und Adr:

          Jesus gab es und St. Nikolaus auch. Waren Semiten oder Griechen (?). Angehörige der europiden, weißen Rasse.

        • War wohl Projektion von Adrian.

          Er kommt ja aus dem nahen Osten.

          Er ist der geborene Troll und Antiliberale – wenn es ihn denn wirklich gäbe und er kein Bot wäre.

      • Dem Namen nach. Aber Wiki hilft.
        Gut, daß es vernünftige und konservative Frauen gibt, die sich gegen Gender stellen. Da können die Spinner_*#Innen dann wenigstens nicht mit WHM kommen.

        Ann scheint aber sehr pirimäßig zu sein…

        • Na. Die ist nicht „piri-mässig“ drauf.

          Sehr geschliffen, aber benennt auch die „Dinge“.

          Derzeit eine der besten Politanalystinnen in den USA. Hat kürzlich ein paar interessante Bücher geschrieben.

        • Das mit dem Fußball finde ich schon schräg. Und das mit der radioaktiven Strahlung auch.

          Schade, daß die Bücher nicht auf deutsch erhältlich sind.

        • Das ist z.B. die Huff-Post. Die Frau ist ziemlicher heftiger linker Propaganda ausgesetzt. Hab mir gerad den deutschen Wiki angeschaut. Schlimm. Mit seriösem Anstrich.

          Äxle, so langsam müsstest du doch den Drill wissen. Genauso wie du auf Futurelle (“ Mammutseite“) reingefallen bist. Auch bei Google sind Feministinnen und Feministen unterwegs.

        • Die Wikileute kenne ich. Huffington ist Lügenpresse, klar.
          Du meinst also, daß sie die beiden Sachen nicht gesagt hat?

      • Mir hat mal jemand erzählt, die Türken seien auch PoC, da sie von Deutschen rassistisch diskriminiert würden. Was würde wohl ein Türke sagen, wenn man ihm mitteilt, dass er kein Weißer sondern ein Farbiger ist?

  17. Is Free Speech Under Attack in America?

    „At some point it is inherently ridiculous when you can’t laugh at Neil Patrick Harris making jokes on the Academy Awards,“ says Matt Welch, Reason Editor in Chief. At Reason Weekend 2015, the annual donor event for the nonprofit that publishes this website, Welch discussed how today’s society, full of trigger warnings and a sensitivity to opposing ideas, has lead to a watered down approach to the First Amendment.

    „It’s not fun when you’re walking around policing jokes all day long, it’s not an attractive pose to people,“ continues Welch.

  18. My Issue With Feminism
    by Shadrach Del’Monte

    Shadrach Del’Monte ist Schauspieler und Regisseur
    https://www.facebook.com/Shadrachart

  19. Social Justice: Cry-Cis (Feature Presentation)

  20. Kennt ihr Bill Burr?

  21. Die liebe Antje schon wieder 🙂

    „…Frauen, die ihren Töchtern beibringen, sie müssten erst einmal Nein sagen, um sich bei Männern interessanter zu machen; Frauen, die sich sexualisiert aufbrezeln, nicht weil es ihnen so gefällt, sondern weil sie meinen, sie müssten das tun, um anerkannt zu sein; ….; Frauen, die als Mitarbeiterinnen von Werbeagenturen Kampagnen mit objektivisierten Frauenkörpern mittragen und so weiter und so weiter – sie alle tragen aktiv zur Stabilisierung von Vergewaltigungskultur bei….“

    http://diestandard.at/2000014678067/Ueber-Verantwortlichkeiten

    • Frauen (Mit)Schuld an Vergewaltigungskultur? Ist nicht zu fassen … nur Feminismus kann die Welt noch retten … 🙂

      • Man gesteht den Frauen nun doch eine Art Mitverantwortung zu um die ominöse Rape Culture zu beenden. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sie von manchen Kreisen ebenso angefeindet werden wird. Im Grunde unterscheidet Fr. Schrupp sich ja bezüglich dieser Forderung von vielen anderen Feministinnen, die die alleinige Verantwortung auf den Mann abwälzen wollen.

        Jetzt könnte man das als kleines Lichtschimmer interpretieren, jedoch sieht man ja aus welcher Ecke sie ursprünglich kommt. Allein die Tatsache, dass sie von einer Rape Culture in unseren Breiten ausgeht spricht ja schon Bände.

        • Ich denke das spricht keine Bände, das lässt in eine große Leere blicken. Leere Birne …

          Für Frau Schrupp sind natürlich Frauen, die anderer Meinung sind Verbündete und Hiwi’s der bösen Männerherrschaft. Die können ja nur aus Verblendung eine nichtfeministische Position einnehmen.

    • Naja – eigentlich nehme ich die Schrupp ja schon lange nicht mehr Ernst. Die leidet an unkrolliertem Ausstoß, bei dem ein Logik-Proseminar zur Heilung nicht ausreichen würde. Sie müsste erst lernen, was kontrolliertes Denken ist. Normalerweise liefert sie also einen unkontrollierter Ausstoß von wirren Wünschen.

      Dies ist für mich aber der erste lesenswerte Text von ihr. Ohne es zu ahnen, bricht sie hier dem Feminismus das Genick. Sie bringt nämlich recht konsequent die Perspektive ein, dass es nicht ausreicht, sich als Opfer zu definieren. Sie kommt den Leutchen ausnahmsweise mal mit einem Teil der Realität. Nämlich mit
      >Denn viele Frauen nutzen ihre Handlungsmöglichkeiten aufgrund von zu viel „Gehorsam“ nicht aus, sie scheuen Konflikte, legen Wert auf männliche Anerkennung, fokussieren sich ausschließlich auf ihr Privatleben und so weiter.

      Die Mit-Feministinnen werden hier mal damit konfrontiert, dass sie Handelnde, somit mitverantwortliche Personen sind.

      Das ist ungewollt subersiv. Und wenn es durchsickern würde, wäre es der Anfang vom Ende eines Cherrypicker-Feminismus.

      Und das hier
      >Frauen, die ihren Töchtern beibringen, sie müssten erst einmal Nein sagen, um sich bei Männern interessanter zu machen; Frauen, die sich sexualisiert aufbrezeln, nicht weil es ihnen so gefällt, sondern weil sie meinen, sie müssten das tun, um anerkannt zu sein

      würde ich außerdem auch unterschreiben.

      • Und ich brauch ne Rechtschreibkorrektur.

        Z. 3 „unkontrolliertem“ statt „unkrolliertem“
        Z7 „unkontrollierten“ statt „unkontrollierter“
        Hach.

    • Ja, ein erstaunlich offener Text. Nicht ganz so überraschend, da Antje S. zu den Hardcore-Gynofeministinnen (auch Differenzfeminismus) in DE zählt und schon öfters für einen aktiven Denkansatz jenseits der Jammerei plädiert hat.

      Halt bisher ohne Erfolg und auch weiterhin. Denn:

      „Feminismus ist jedenfalls umso wirkungsvoller und interessanter, je mehr wir uns nicht in einer Politik der Forderungen verlaufen, sondern uns selbst und andere Frauen dazu anregen, etwas Sinnvolles zu tun.“

      stimmt zwar völlig, ist aber viel zu anstrengend und auch viel zu langweilig für die feministische Gemeinde 😉

  22. Gerade über die Frankfurter Erklärung auf die Seite der Bundeszentrale für politische Bildung gekommen und dort das hier gefunden:

    „Die Psychologin und Journalistin Susan Pinker geht der Frage der Geschlechterunterschiede nach und vertritt die These, dass die Geschlechter in Biologie, Entwicklung und Interessen von Anfang an verschieden sind. Ihr provokanter Ansatz lautet: Frauen, die ihre eigenen Neigungen, Fähigkeiten und Optionen ausleben, sind keine Mängelwesen, auch wenn ihre Entscheidungen anders aussehen als die von Männern. Vorzug einer postfeministischen Gesellschaft sei es vielmehr, den eigenen Neigungen zu folgen, anstatt tun zu müssen, was andere für passend halten. Das Buch plädiert dafür, die Unterschiede zwischen den Geschlechtern anzuerkennen, um die Motive und Entscheidungen von Frauen – und Männern – zu verstehen.“

    http://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/35942/das-geschlechterparadox

  23. Solange man es noch unzensiert sehen kann.

    Christina Hoff-Sommers Vortrag @Oberlin. Der Vortrag war von Protesten bedroht. Sie hat gerad getwittert, das Editierungen verlangt werden.

  24. Ich finde es ja nett, der „feministischen Theoriewoche“, die aus absurdem Blödsinn bestand, etwas „entgegenzusetzen“, aber ich finde es schon sehr vermessen – oder eher sachlich wie moralisch falsch, eine maskulistische „Theoriewoche“ mit Themen einzuläuten, die schlicht Realitätsbeschreibungen sind.

    Falschbeschuldigung ist ein real vorkommendes Problem.

    „Benachteiligung“ im Familien/Sorgerecht ist ein reales Problem.

    Häusliche Gewalt gegen Männer ist ein reales Problem.

    Und „Staatsfeminismus“ ist m.E. eine Beschreibung für staatlicherseits geschaffene oder sanktionierte Institutionen, die all diese realen Probleme schaffen, das ist per se – wie die anderen realen Probleme – keine „Theorie“.

    Ich würde es in „Themenwoche“ umbenennen. Ansonsten setzt man (alos: Du) reale Probleme wie Falschbeschuldigungen (oder Vergewaltigungen) mit abstrusem Blödsinn wie „Rape Culture“ gleich.

    • Yup.

      Gibt keine Theorie des „Maskulismus“. Gibt eigentlich auch keinen „Maskulismus“.

      Nur Feministen versuchen ihre haltlosen Unterstellungen durch weitere propagandistisch wiederum unterstellende „Theorien“ eine „wissenschaftliche“ Verkleidung zu verpassen.

      Was sill man machen wenn man beschmiert wird und es gar institutionalisiert wird hin zu echter offener totalitärer Diskriminierung – auf Lügen aufgebaut.

      • @ petpanther

        „Gibt keine Theorie des “Maskulismus”.“

        Sagen wir mal lieber, du interessierst dich nicht dafür.

        „Gibt eigentlich auch keinen “Maskulismus”.“

        Doch, sogar mehrere Strömungen und Unterströmungen.

        Du z.B. wärst vermutlich als liberal-konservativer Radikalmaskulist einzuordnen, (leider eine der weniger erfreulichen maskulistischen Unterströmungen).

        „Nur Feministen versuchen ihre haltlosen Unterstellungen durch weitere propagandistisch wiederum unterstellende “Theorien” eine “wissenschaftliche” Verkleidung zu verpassen.“

        Du scheinst nicht zu verstehen, was Theorie überhaupt bedeutet.

        • Mir solls recht sein, die Sache mit den Strömungen und Unterströmungen … aber ein linker Maskulismus? Noch schlimmer wäre wohl ein anarcho Maskulisma ,,, brrr.

        • Ein linker Maskulismus wäre, nebem einem liberalen Maskulismus, die einzige Form eines menschlichen Maskulismus.

        • Nee is klar, koservativ is unmenschlich … na dann.

          Aber auch Du sprichst von „wäre“, meinst also auch es ist noch nicht soweit von „ist“ zu reden. 🙂

        • @ Adrian

          Und selbstverständlich zähltest Du Dich dann zu einer der beiden(!) menschlichen Strömungen, Unterströmung oder Unterunterströmung … oder gar Nebenströmung mit Binnendelta, zugehörig?

        • @ ddbz
          „Nee is klar, koservativ is unmenschlich … na dann.“

          Nicht unmenschlich aber, sagen wir, oftmals moralisch fragwürdig.

          „meinst also auch es ist noch nicht soweit von “ist” zu reden.“

          Korrekt. Maskulismus ist noch viel zu konservativ.

          „Und selbstverständlich zähltest Du Dich dann zu einer der beiden(!) menschlichen Strömungen, Unterströmung oder Unterunterströmung … oder gar Nebenströmung mit Binnendelta, zugehörig?“

          Dass ich eine liberale politische Haltung vertrete, sollte mittlerweile aufgefallen sein.

        • Eh …

          … schraubt mal euer Schubladendenken ein bisschen runter.

          Ich bin libertär orientiert. Da ein bisschen radikal. Da ist aber auvh ein linkes Herzchen, genauso wie etwas Wertkonservatismus.

          Bin männerrechtlich aber eher „anti-traditionell“.

          Find da kein richtiges Label.

        • @Adrian

          Völliger Stuss. Holzweg. Nimm dir mal ein Beispiel an Milo.

          Ein bischen bist du ja schon so drauf. Liberalität. Freiheit ist nicht wirklich links. Das ist eine Mischung aus Links-Rechts. Wenn die „Koordinaten pberhaupt noch stimmen.

          Eines der Defizite des „Maskulismus“ – ich mag das Wort nicht, eher mgtow etc. … da ist tatsächlich Rückbesinnung aufs Männliche drin. Allerdings nicht traditionell.

          Das haben hier einige noch nicht begriffen. Übrigens auch für Homos. Jederzeit.

        • „Nimm dir mal ein Beispiel an Milo.“

          Was ist denn so toll an Milo?

          „da ist tatsächlich Rückbesinnung aufs Männliche drin.“

          „Rückbesinnung aufs Männliche“? Was soll das bedeuten?

        • @Leszek

          Das du das denkst verwundert nicht. Dieser Unsinn das alles immer linksideologisch sein muss.

          Nur weil da der Schmier mit Rechts, Nazi etc. ist.

          Diese Schuldunterstellungshudelei. Geht mir ziemlich auf den Sack. Das Fadcho-Gedankengut kommt heut aus einer anderen Ecke. PC.

          Ok. Da gibt es noch die ewig Gestrigen. Gegen die würd ich mich aber auch stellen. Mir schwillt ja schon der Kamm bei den Tradcon Gynozentristen.

        • @Adrian

          Ach Adrian. Du bist auch ein Mann. Auch wenn du schwul bist.

          Steh mal dazu.

        • „Ach Adrian. Du bist auch ein Mann.“

          Ja, weiß ich. Das erkenne ich jedes Mal, wenn ich dusche, aufs Klo gehe, oder mir einen runterhole.

        • Na siehst. Damit kann man doch arbeiten 🙂

        • Was ist denn nun so vorbildhaft an Milo?

        • @ petpanther

          „Das du das denkst verwundert nicht. Dieser Unsinn das alles immer linksideologisch sein muss.“

          Dass ich „liberal-konservativen Radikalmaskulismus“ als weniger erfreuliche maskulistische Unterströmung bezeichnet habe, bezog sich eigentlich weder auf das „liberal“, noch auf das „konservativ“ (deine Ausflüge in den Konservatismus sind zwar oft eine einzige Katastrophe, aber das will ich für Liberal-Konservative mal nicht unzulässig verallgemeinern), sondern es bezog sich auf den ersten Teil von „Radikal-Maskulismus“.

        • @ Adrian

          „Dass ich eine liberale politische Haltung vertrete, sollte mittlerweile aufgefallen sein.“

          Ja der Versuch ist zu erkennen, nur kommt dem immer wieder Deine Genderliebe in die Quere … 😦

      • Dass manche der von Christian aufgezählten Themen nicht unmittelbar etwas mit Theorie zu tun haben, stimmt aber.
        Ich persönlich würde speziell für eine Theoriewoche eher Warren Farrells Ansatz der bisexistischen Rollenaufteilung, die beide Geschlechter diskriminiert bzw. Versuche das einseitige feministische Sexismusverständnis zu erweitern und auch gegen Jungen und Männer gerichteten Sexismus zu thematisieren als Themen für eine Theoriewoche vorschlagen.

        • @leszek

          „Dass manche der von Christian aufgezählten Themen nicht unmittelbar etwas mit Theorie zu tun haben, stimmt aber.“

          Ja, es lässt sich schwerer in passende Theorien kleiden, wenn es teilweise einfach „überprüfen wir doch mal, ob die Angaben in den feministischen Theorien stimmen“. Man könnte das als „wissenschaftliche Vorgehensweise“ statt „poststrukturalistische Standpunkttheorie“ darstellen, aber das ist eben auch nichts „maskulistisches“.

          „Ich persönlich würde speziell für eine Theoriewoche eher Warren Farrells Ansatz der bisexistischen Rollenaufteilung, die beide Geschlechter diskriminiert bzw. Versuche das einseitige feministische Sexismusverständnis zu erweitern und auch gegen Jungen und Männer gerichteten Sexismus zu thematisieren als Themen für eine Theoriewoche vorschlagen.“

          Der erste Tag soll ja „Biologische und soziale Faktoren der Geschlechterrollen/beiderseitige gegenseitige Verantwortung und Teilhabe an den Rollen“ abdecken, da könnte man das aus meiner Sicht durchaus unterbringen. Denn da geht es ja gerade darum, dass beide Geschlechter die Rollen gestalten. Es würde mich also freuen, wenn du dazu etwas vorbereitest und die Ansicht von Warren Farrell darstellst.
          Ich hatte mir hier gedacht, dass man am ersten Tag eben darüber diskutiert, wie Geschlechterrollen entstehen und welchen Anteil Mann und Frau haben, welcher Anteil aber gleichsam auch aus der Biologie kommt. Das ist natürlich ein sehr großes Fenster, aber ich wollte auch keinen „Biologietag“ reinsetzen, weil es ja im Maskulismus über Warren Farrell auch genug rein soziale Ansätze gibt (Berücksichtigt Warren Farrell eigentlich biologische Ansätze? Würde mich auch interessieren).

          Ein weiterer Tag, an dem man was dazu schreiben könnte, wäre “ Partnerwahlkriterien der Frauen und sich daraus ergebende Anforderungen an Männer“ (und umgekehrt). Da kommt ja auch noch einmal viel rein, was man unter „bisexistische Rollenaufteilung“ einordnen könnte.

  25. 100 Prozent der befragten Frauen in Paris berichten von sexueller Belästigung

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/umfrage-zur-sicherheit-in-verkehrsmitteln-prozent-der-befragten-frauen-in-paris-berichten-von-sexueller-belaestigung-1.2439491

    Am Besten machen die das wie in Japan. Das muss die Frau im Buss ja nur Grabscher kreischen und schon muss ein Mann in der Nähe hohes Bußgeld bezahlen.

    Oder getrennte Abteilungen. Hilft ja nix. Frauen darf im Leben nicht ein einziges Mal etwas unangenehmes oder schlimmes passieren.

    • Was steht denn da? Ich klicke seeehr ungerne diese Süd-Emma ohne Kommentarfunktion an.

      • In einer Umfrage haben alle 600 befragten Frauen angegeben, schon einmal sexuell belästigt worden zu sein.

        Ich wundere mich eigentlich nur, dass es so wenige sind. Was für ein Nonsens….

        • Natürlich ist es Nonsens. Gewaltoper sind überwiegend Männer, aber ein Aktionsplan muss her, weil Männer Frauen nach ihrer Handynummer fragen.
          Und wie soll der Aktionsplan aussehen? Mir fällt da nur eines ein: Nach Geschlechtern getrennter ÖPNV. Hätte zugegeben seinen Vorteil…

        • Mit der „Belästigung“ ist wahrscheinlich alles vom Busengrabscher bis zum Seitenblick auf die Beine gemeint.

          In Frankreich gab es vor kurzem einen „Skandal“, weil frauenkosmetische Produkte relativ teurer sind als die für Männerinnen. Also Beinrasierer etc. Tja. Kapitalismus: Produkte, die stärker nachgefragt werden, werden teurer. Allein da zeigt sich der neosozialistische Geist von Gender.

          Erinnert auch an die bekloppte Aktion der großbusigen Frauen in London, die solange Randale gemacht haben, bis ihre Riesen-BHs genauso billig waren wie die mit Körbchen A oder B.

          Adrian:
          Welchen Vorteil soll getrennter ÖPNV denn haben? Dann sind die ganzen Miniröcke und die Schminke doch umsonst, wenn keiner guckt.
          😉

        • @ Axel
          Klassischer Fehler heterosexueller Männer zu glauben, dass Frauen sich für sie zurecht machen würden.

        • ät Adrian:
          Bei Dir würde es sich nicht lohnen.

        • „Klassischer Fehler heterosexueller Männer zu glauben, dass Frauen sich für sie zurecht machen würden.“

          Stimmt! Die Fliege sollte auch besser nicht glauben, daß der Fliegenfänger zu ihrer Freude so duftet … 🙂

    • Hier ist wie immer die Frage, was alles als sexuelle Belästigung definiert ist und ob diese Frauen diesen Situationen dann überhaupt auch selbst als sexuelle Belästigung empfanden.

      Ich hatte hier letztens eine Video von Genderama verlinkt. Dort erzählte eine Frau zu den Vergewaltigungsstatistiken, dass die Frauen die dort als Opfer aufgelistet sind, selbst nicht alle sagten das sie vergewaltigt wurden und manche eben auch wieder mit ihrem ‚Vergewaltiger‘ schlafen würden.

      Ich stelle es mir so vor das z.B. gefragt wurde ob die Befragte schon mal betrunken Sex hatte oder so was, aber eben nicht ob sie vergewaltigt wurde.

      • „Hier ist wie immer die Frage, was alles als sexuelle Belästigung definiert ist…“

        Bei der Frage nach „sexueller Belästigung“ geht es in diesem Zusammenhang nicht um irgendwelche objektiven Tatmerkmale, sondern nach der (rein) subjektiven Wahrnehmung der Betroffenen!
        Die Betroffenen, bzw. ihr *Gefühl*, werden zum Maßstab gemacht, ob überhaupt „Belästigung“ vorliegt. Worin diese Belästigung konkret besteht, wird damit völlig zweitrangig.
        Daher ist jede Argumentation um eine objektive Handlung überflüssig geworden.

        Wenn du das für völlig irrsinnig hälst, dann hast du das verstanden.

        vgl zb vorgeschlagene Gesetzesreform in Neuseeland:
        The Feminist Inquisition
        youtube.com/watch?v=dyeglUo3jgw

        • zur The Feminist Inquisition

          „The men who wouldn’t rape women, now don’t want to have sex for fear of being labelled as a rapist.

          The men who would rape women, will still rape women because they will be no different from the innocents.“

          Wenn das konsequent durchgezogen wird, muss als nächtes Pornografie und Prostitution verboten werden.

        • „Wenn das konsequent durchgezogen wird, muss als nächtes Pornografie und Prostitution verboten werden.“

          Das ist doch schon seit Jahrzehnten auf der feministischen Agenda.

        • Ja und so komisch das klingt, alles was Feministinnen machen um Vergewaltigung zu verhindern/bekämpfen führt wahrscheinlich zu mehr Vergewaltigung.

          Und niemand hält diese sexfeindlichen Radikalfeministinnen auf. Andere Feministinnen werden von diesen Leute bedroht, sobald sie anfangen gegen deren Forderungen zu argumentieren und mit MRAs… naja, in DE sind das ja alles Nazis und in den USA versuchte man schon die als eine terroristische Gruppe einzustufen, indem einfach behauptet wird das jeder Massenmörder ein MRA war… mit den will sich die Mehrheit nicht einlassen.

          Ich habe mir einige der Kommentare hier von mal durchgelesen und bin auf die Perle mit der Nr. 179 gestossen:

          „Hallo,
          ich bin 47 Jahre alt und habe 2 Kinder im Alter von 21 und 8 Jahren.
          Vor 8,5 Jahren stieß ich auf ein Selbsthilfeforum von Frauen für Frauen gegen Partnerschaftsgewalt, aus dem kurze Zeit später ein bundesweiter Verein entstand. 5 Jahre war ich dort sehr intensiv tätig. Das Forum wuchs innerhalb von nur 5 Jahren auf über 5000 Betroffene an, was mich zuerst sehr erschreckte, mittlerweile aber nicht mehr wundert. Vor 3 Jahren stieß ich auf die Mütterlobby, wo ich ebenfalls nochmal gut ein Jahr mitwirkte.

          EINES begegnete mir in diesen 8 Jahren, in denen ich hunderte Geschichten mitbekam und vielen Frauen mit Rat und Tat zur Seite stand, immer wieder und immer massiver: Väterrechtler, die mit jedem nur erdenklichen Mittel und einer sehr großen und finanzkräftigen Lobby ihren Rachefeldzug gegen die Ex-Frauen in großem Stil ausleben.“

          [..]

          „Ekelhaft, aber auch sehr bezeichnend dafür, wie die Väterrechtler vorgehen, die ja teils in Chefetagen sitzen oder sogar prominent sind… die so gearteten Programme einiger Sender zeigen ebenfalls sehr schön, wo Väterrechtler in gewissen Positionen sitzen… auch hier auf dieser Seite in den Kommentaren kann man bei einigen Beiträgen sofort erkennen, daß der Verfasser/ die Verfasserin aus dieser Ecke kommt… Diese Umfrgae der SPD wurde von ihnen wohl nur zu spät entdeckt und die Mütter waren diesmal etwas schneller… das ist meistens anders herum, da Mütter in der Regel kaum Ressourcen übrig haben, um sich so intensiv um eine Lobby zu kümmern oder den Müttern online eine laute Stimme zu geben.

          Es gibt mittlerweile seit längerem eine Studie der Bertelsmannstiftung über die Maskulisten-Väterrechtler, deren Fanatismus und Gefährlichkeit, sowie einige Bücher und wer sich informieren möchte, wird da sicher fündig… ich selber habe die Erfahrung gemacht, daß sich unter den Väterrechtlern ein ganzer Haufen narzißtischer Partnerschaftsgewalttäter befindet, die leider vor Gericht nur allzu häufig mit ihren Verdrehungen der Tatsachen durchkommen und so einen Weg gefunden haben, den hart erkämpften Gewaltschutz auf diese Weise auszuhebeln, denn wer ein gemeinsames Kind mit einem solchen Herren hat, DARF die Gewalt vor Gericht nicht benennen, da ihm sonst postwendend unterstellt wird, lediglich falsche Vorwürfe zu erheben, um dem „armen“ Vater „sein“ Kind zu entziehen.“

          http://alleinerziehende.spd.de/

          Also wenn solche Frauen in der Mütterlobby tätig sind, brauch man als Vater von denen keine Hilfe erwarten.

        • „so komisch das klingt, alles was Feministinnen machen um Vergewaltigung zu verhindern/bekämpfen führt wahrscheinlich zu mehr Vergewaltigung.“

          in diesem Zusammenhang ist dieser clip hier
          Stop Perpetuating Rape Culture
          youtube.com/watch?v=tS9gpgnBwfo

          aber dies ist wirklich extrem informativ:
          Rape Culture UK
          youtube.com/watch?v=OB6zMIrIx-g

          (beide auch von „Sargon“)

        • „Wenn das konsequent durchgezogen wird, muss als nächtes Pornografie und Prostitution verboten werden.“

          Was hier klar durchscheint, ist die beabsichtigte Demontage des Rechtstaats. Vgl auch Verschärfung Sex.strafrecht hierzulande.
          Das ist das Entscheidene und extrem gefährlich, der entscheidene Schritt in Richtung Dikatur /Tyrannei.

  26. Eine tolle Grafik, die zeitg, wie lange bestimmte soziale Fragen in den USA brauchten um ihre rechtliche Lösung zu finden.

    http://www.bloomberg.com/graphics/2015-pace-of-social-change/

    Bemerkenswert: Das Frauenwahlrecht braucht wesentlich weniger Zeit um durchgesetzt zu werden als die Eheschließung zwischen Männern und Frauen unterschiedlicher „rassischer“ Herkunft.
    Mit anderen worten: Feminismus ist kein linker Wert, er ist noch nicht einmal ein bürgerlich-liberaler Wert. Feminismus ist einfach Rassismus für geistig arme Menschen der unteren Mittelschicht, vielleicht mit der Ausnahme, wo es Symptom einer psychischen Störung ist.

  27. Ein anderer schöner Bloomberg Graph:

    http://www.bloomberg.com/news/features/2015-02-10/the-all-american-mall-explained-in-six-charts-i5zjlzrt

    Frauenmode ist der bei weitem größte Nutzungsfaktor von amerikanischen Einkaufsmalls und nimmt dort das 37 – fach der Herrenmode ein.

    Keiner kümmert sich um die Belange von Frauen ?

    • das heisst aber doch nichts.
      Männer haben höchstwahrscheinlich im Schnitt weniger Interesse an Klamotten als Frauen, zumindest quantitativ.
      Manche haben hunderte Turnschuhe oder Cappis oder Anzüge oder Jacken usw. aber dieses wahllose oder auf jeden denkbaren Anlass bezogene „Shoppen gehen“ der Frauen ist bei Männern nicht so ausgeprägt.

      Dafür sind Frauen bei Fußballgarderobe wahrscheinlich unterrepräsentiert.

      Dieses Beispiel ist keines für strukturelle Bevor- oder Benachteiligung, höchstens Unterschiede in Angebot und Nachfrage.

      • „Dieses Beispiel ist keines für strukturelle Bevor- oder Benachteiligung, höchstens Unterschiede in Angebot und Nachfrage.“
        Warum gilt dies dannnicht auch für den Arbeitsmarkt?

      • Womit ich sagen würde: Ja, Du hast recht. Aber dann muss das auch für den Arbeitsmarkt gelten. Und so ist der Unterschied mittlerer Löhne und Gehälter bei Männern und Frauen genauso ein Ergebnis von geschlechtsspezifischen Angebots-und Nachfrageverhalten wie die Angebotsflächen in Shopping Malls.

        Übrigens, wenn DU genau nachdenkst, dann ist das „Dafür sind Frauen bei Fußballgarderobe wahrscheinlich unterrepräsentiert.“
        kein Argument, denn Shopping Malls habe auch Sportartikelbereiche, von denen Fußball eine Teilmenge ist. Auch dieser, der Sportbereich, ist sehr viel kleiner als der für weibliche Mode.

  28. Die Verbreitung rückschrittlicher Rollenbilder und „Geschlechterstereotype“ gilt als „strukturelle Gewalt“

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/jan-fleischhauer-ueber-frauenfeindliche-werbung-a-1031039.html

    Alles ist Gewalt gegen Frauen, alles ist Vergewaltigung und alles ist Hass. Die schwere Bedeutung dieser Begriffe bzw. Taten wird durch solche Aktionen aufgeweicht

    • ja.

    • Ich nehme mal an das Männer auch weiterhin das Privileg besitzen in der Werbung als Trottel dargestellt zu werden.

      • Solange sich Männer das gefallen lassen, werden sie als Trottel dargestellt werden.

        Solche Darstellungen sind absatzfördernd bei Frauen, weil sie die inneren Spannungen der Frau aufgrund ihres ambivalenten Männerbildes kurzzeitig in Schadenfreude, Hohn und Spott auflösen und so ein positives, kaufgeneigtes Stimmungsbild erzeugen.

        Also würde die Werbewirtschaft nur darauf verzichten, wenn der Schaden bei dieser Werbung (durch wirksame Protestaktionen) größer wäre als der Nutzen.

        Wobei ich den Eindruck habe, solche Werbung ist sehr viel seltener geworden als noch vor 5 oder 10 Jahren. Der Effekt hat sich wohl abgenutzt…

    • und wenn sie es selber machen, in ihren „slut-walks“ und anderen zahllosen obszönen Selbstdarstellungen, dann ist es natürlich absolut ok und Ausdruck ihres Kampfes gegen die „Unterdrückung“ (und schon gar keine sexuelle Belästigung oder Exhibitionsmus).

      Es kommt eben darauf nur an, *wer* das macht.

  29. Und, weil grade wieder alle von Triggern und Traumata reden: Ein männlicher Kommentar dazu.

    http://www.google.com/imgres?imgurl=http://collectivelyconscious.net/wp-content/uploads/2014/12/the-unknown-soldier-vs-the-known-soldier.jpg&imgrefurl=http://collectivelyconscious.net/memes/the-unknown-soldier-vs-the-known-soldier/&h=427&w=600&tbnid=TreOh51C9wGrcM:&zoom=1&docid=qA_qXM6yL3yinM&ei=NMs_VYD3LIHNsgGE04DQAQ&tbm=isch&ved=0CB0QMygAMAA

    • arte zeigt heut was über Giftgas …
      “ Der Sender weist deshalb auch auf Passagen hin, «die empfindsame oder junge Zuschauer schockieren können».“

      Hätt ich bei dem Thema jetzt nich gedacht. Triggerwarnungen jetzt auch im TV?

  30. Im Rahmen der #bringbackourroslin Aktion: Ein Bild von mutmaßlich Tippse:

  31. […] Prinzipiell läßt sich ganz einfach darauf antworten: Tun wir doch schon! Während Männer insgesamt mehr verdienen, treffen Frauen einen Großteil der Entscheidungen über Konsumausgaben. In einer typischen amerikanischen Mall gibt es etwa ein Vielfaches mehr an Läden für Frauen als für Männer (gefunden via Dummerjan). […]


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