„Einen Sohn erziehen in einer Prinzessinnen-Kultur“

Ein Spruch, den ich irgendwo einmal gehört habe, und den ich für durchaus wahr halte ist dieser:

Man wünscht jeder Feministin einen Sohn, aber keinem Sohn eine Feministin

Wobei mit „Feministin“ hier eine poststrukturalistische Genderfeministin gemeint ist und dabei davon ausgegangen wird, dass ein Sohn aufgrund der Liebe zu dem Kind ihre Perspektive verändern könnte. Da jedoch Ideologien gleichzeitig relativ fest sind und viele Theorien in diesem Bereich sehr männerfeindlich wäre dies eben, gerade wenn ein entsprechender Wechsel nicht eintritt, für den Jungen nicht unbedingt das beste.

Gerade bin ich wieder auf einen entsprechenden Artikel einer feministischen Mutter eines Sohnes gestoßen:

When I found out that I was going to have a son I was so surprised. A boy? What? Immediately I had visions of this super aggressive and dominant child. Isn’t that what they are? They are The Man. They are the ones oppressing women. And now I was going to have to parent one. No opportunity to continue the “girl power” culture that I loved so much. But a funny thing happened when I met my son — I started to realize how destructive girl power can be to boys.

Da legt sie mit einer sehr männerfeindlichen Haltung los. Aber immerhin scheint sie ja tatsächlich ein paar neue Gedanken aufgeschnappt zu haben.

But here is what I sadly realized: Within modern girl power there seems to be a message that girls are better than boys. Boys are BAD. Boys are MEAN. Boys are silly, weak, stupid, clueless, rough.

There are also a lot of double standards when it comes to proclaiming, “girls can do anything!” I have seen parents celebrate that their daughters play with trucks or pick out boxers as underpants. Look! See! Nothing holding this girl back!

This sort of celebration does not happen when a boy picks up a doll or Dora undies.

The modern princess culture seems to be that you can wear a pink dress and still climb a tree. You can love to dance and twirl and still play baseball. You can wear a crown and overalls. I think this message is fine. And I agree with it. Kids — you can do it all!

Except the point isn’t “kids, you can do it all”, it is GIRLS can.

So richtig scheint sie mir die Herleitung zu ihren eigenen Gedanken auch nicht vorzunehmen, die ja genau dem entsprochen haben und sich nur geändert haben, weil sie jetzt selbst einen Sohn hat.

Aber in der Sache ist es dennoch eine interessant Beobachtung: Der Focus liegt insoweit auf Mädchen, die alles können sollen. Grund scheint mir der „Ausgleichsgedanke“ zu sein: Mädchen sind benachteiligt, also müssen wir sie ganz besonders fördern, Jungs haben es als Männer später eh besser, also können wir sie jetzt auch etwas zurechtstutzen.

I have a son who lives within the princess culture. He has fallen in love with pink skirts. He likes to serve tea. He has been in awe of the transformative effects of makeup. He likes to have dolls drive his firetrucks. He most certainly has a meltdown when he sees that there are Dora pullups for girls but not for boys. (If the pullups didn’t have special absorption locations for front wee wees as opposed to middle wee wees I would absolutely get him Dora pants.)

W loves music and rhythm, running around the track at school, reading stories to his animals, and being FIRST.

W’s favorite color is pink. W’s favorite sport is twirling. W’s favorite TV show is Sofia the First on Disney Jr. He watches each episode multiple (MULTIPLE) times to the point that he can recite most of the dialogue. A week ago he snuggled into me and proclaimed, “boys are not nice.” I asked him which boy and he told me ALL boys. All boysare not nice. They are mean.

He was right. In almost every “girl triumphs” story there is a slew of “mean boys.” Or there are boys that have to be told to be kind.

Das wäre eine Bestätigung der festeren Geschlechterrollen für Jungs, die eben weiblicheres Verhalten nicht übernehmen können und gleichzeitig auch einmal wieder eine Bestätigung, wie klassisches Gruppendenken bei Menschen funktioniert: Der einfachste Weg eine Gruppe besonders hervorzuheben, ist eine andere Gruppe im Verhältnis zu ihr herabzusetzen. Das ist auch eine der großen Gefahren innerhalb des „Empowerments“. Es geht schnell zu Lasten von Jungs, weil sie eben „die andere Gruppe“ sind.

Dann zumindest noch etwas Selbsteinsicht:

The funny thing is that I probably would not have raised an eyebrow at all over the princess video if I had a daughter. Watching my son watch the video is sad. It made me realize that we can do better. Boys are not better than girls and girls are not better than boys.

I am raising a feminist son in the sense that I want to make sure he knows that women and men can be and are equal. I have written before about chivalry; I believe it is a courtesy to extend to all. We don’t hold open the door for a woman just because she is a woman; we hold it open because we can and because it is the kind thing to do. We also hold the door open for men — because we can and because it is the kind thing to do.

Das ist ja grundsätzlich ein guter Ansatz. Allerdings wird es dann interessant, wenn ihr Sohn älter wird und – sei es nach der Pubertät oder früher – „männlichere Züge“ zeigt, also vielleicht nicht mehr in rosa Sachen herumlaufen möchte oder mehr Spass an typischen Jungsaktivitäten hat.

Wird sie dann auch noch der Ansicht sein, dass dies nicht schlechter sein muss als anderes Verhalten? Oder wird sie dann ihren Sohn entsprechend doch wieder als Vertreter des Patriarchats wahrnehmen?

http://www.blogher.com/raising-son-within-princess-culture-1

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109 Gedanken zu “„Einen Sohn erziehen in einer Prinzessinnen-Kultur“

  1. Weil Fruaen die geschlechtsspezifischen Stereotype einforderns, werden diese von Männer durchgesetzt.

    Vielleicht müsste man mal als Mann einen „I can wear it all“-Tag machen, an dem man mit beliebig gemischter Männer- und Frauenkleidung rumläuft. Am besten alle Männer.

  2. Das Wort „Husband“ sowie „Dad“ kommt im gesamten Text und in den z.Z. 40 Kommentaren jeweils nur einmal vor und da ist es ein Sohn der nun Ehemann ist und der Hinweis das Dad für den männlichen Elternteil steht.

    Aber vielleicht haben die Jungen ja Glück und kriegen noch solche Lehrer die sie aufbauen:

    http://www.gutefrage.net/frage/problem-mit-lehrerin-hasst-jungs-hilfe

    http://www.gutefrage.net/frage/warum-duerfen-maedchen-jungs-schlagen-aber-nicht-umgekehrt

    Sowas liest man bei solchen Texten ja auch häufig:

    „He knew I was a Feminist from the moment he was born.I taught him to respect women and their choices.I taught him to respect girls his age and that „No!‘ meant No!“

    Hat jemand schon mal von einer Mutter gelesen, die ihren Töchtern beibringt Jungen und Männer und deren Entscheidungen zu respektieren?

    • „Hat jemand schon mal von einer Mutter gelesen, die ihren Töchtern beibringt Jungen und Männer und deren Entscheidungen zu respektieren?“

      Sicher nicht. Im Allgemeinen bringen Müttern ihren Töchtern bei, wie man Männer behandelt, damit sie wie gewünscht funktionieren.

      Etwas das Thema erweiternd, auch mit dem was Adrian schreibt, kann man sagen, dass hier bei der Erziehung des Sohnes durch eine Feministin, im feministischen modernen Gewand eigentlich ein ganz alter Hut zur Sprache kommt: Männer sind für Frauen da, damit der Laden läuft, um sie und den Nachwuchs zu versorgen und zu beschützen.
      Jeder der sich mit Garten oder Landwirtschaft beschäftigt, weis, dass im Krisenfall ein erlegtes Wild die Rettung bei Missernten etc. sein kann. Das mal als Abschweifung, weil manchmal gesagt wird, das Sammeln von Früchten Wurzeln, Kleintieren etc. also die weibliche Nahrungsbeschaffung sei viel wichtiger gewesen. Aber der Mann hat wahrscheinlich in Krisenfällen doch den primären Beitrag zum überleben der Horde geliefert. So mag das entstanden sein.

      Nur der Feminismus, oder überhaupt die heutigen gesellschaftlichen Verhältnisse im westeuropäisch- nordamerikanisch geprägten Raum sind eine gewisse überzogene Pervertierung dieser alten Verhaltensmuster.
      Man kann gespannt sein inwieweit Frauen (also nicht nur einzelne, sondern relevante Prozentsätze von ihnen) es schaffen sich aus diesen alten Rollenmustern zu befreien.

      Denn der Feminismus ist für mich jedenfalls kein Ablegen alter weiblicher Rollenmuster, sondern nur eine verzerrte Fortschreibung, verbunden mit einer Infantilisierung der Frauen (ich kann alles besser, selber, darf alles, habe keine wirkliche Verantwortung, Schuld sind immer andere, das ist der Kern feministischen Verständnisses von der Rolle der Frau, und das entspricht so ziemlich der Haltung eines 3 -jährigen im Trotz-Modus.)

  3. „Grund scheint mir der “Ausgleichsgedanke” zu sein: Mädchen sind benachteiligt, also müssen wir sie ganz besonders fördern, Jungs haben es als Männer später eh besser, also können wir sie jetzt auch etwas zurechtstutzen.“

    Das glaube ich eher nicht. Intuitiv scheint mir ein anderer Grund vorzuliegen: Mädchen müssen später eh weniger Verantwortung zeigen, also können wir sie machen lassen, was sie wollen. Jungs aber müssen den Laden schmeißen. Also müssen wir ihnen Disziplin und Verantwortung beibringen.

  4. Mir ist beim Lesen des Artikels etwas ganz anderes durch den Kopf gegangen: Ist ihr nie in den Sinn gekommen, dass ihr Sohn schlichtweg eine kleine Tunte ist? Cross-Gender-Behaviour, wie sie es hier von ihrem Sohn beschreibt, ist typisch für Jungen, die sich später als schwul outen (Tunte meine ich hier nicht abwertend, sondern nutze es als verbreitete Bezeichnung eines bestimmten Typus homosexuellen Manns).

    • In dem Alter halte ich es auch für möglich, dass der Junge einfach ganz klar spührt, dass seine Mutter lieber ein Mädchen hätte und er tut alles, um ihre Liebe zu behalten.

      • Die sie ihm aber verweigert.

        Frauen begehen diesen perfiden Missbrauch in emotionalen wie existenziellen Bindungsbeziehungen recht häufig. Speziell dann als Mütter an ihren Kindern.

        Eigentlich eine Form von Gewalt. Bisher aber immer ohne Konsequenz für sie.

        • „Frauen begehen diesen perfiden Missbrauch in emotionalen wie existenziellen Bindungsbeziehungen recht häufig.“

          Du würdest auch einen super Feministen abgeben…. einfach mal so Dinge behaupten.

        • Hätte da wohl dazuschreiben sollen, dass ich das vermute.

          Von der dargestellten Einstellung her ist das durchaus keine so weit hergeholte Vermutung. Und dafür ist die m.E. achtungslose Haltung ihm und seiner Identität gegenüber ein gutes Indiz.

          Für meine zweite Behauptung hab ich jetzt nicht sofort eine Studie zur Verfügung. Ich weiß aber dass das tatsächlich eine *der* emotionalen (Beziehungs-) Gewaltmethoden von Frauen ist. Sie schimmert nun ja auch deutlich im Feminismus hervor, nämlich z.B. in Form der Dämonisierungen.

    • Das scheint den meisten nicht klar zu werden, wozu eine feministische Erziehung führt: Entwicklungsstörungen der Jungs, die später auch in Gewalt umschlagen können, siehe Breivik!

      So etwas nimmt eine feministische Mutter in Kauf?
      „die verschiedensten hinreichend bekannten Entwicklungsstörungen für verunsicherte Kinder, wie Bettnässen, nervöse Ekzeme, Ticks, sich – total – zurückziehen“

      Allein deswegen ist diese hirnverbrannte Ideologie zu bekämpfen.

      • „Allein deswegen ist diese hirnverbrannte Ideologie zu bekämpfen“

        @ Michael Baleanu

        Und die Kinder wegzunehmen, das ist ganz wichtig.

        Diese Leute können doch später nur zu Psychophaten werden.

        Evt sollte man auch mal die Mutter vom Germanwingpilot unter die Lupe nehmen, beim Breivik hatte es sich ja auch gelohnt.

        Unhört das es ausgerechnet Feministinnen Breivik nehmen, um damit gegen Männerrechte zu hetzen.

        Oder ihn als „Rechten“ hinzustellen. Absurd.

        Breivik war Freimaurer, gegen Nazis, Zionist und wurde von der Mutter feministisch verhunzt.

        Also der perfekte Linke,

        Sollte man immer wieder drauf hinweisen.

  5. Das ist tatsächlich ein sehr interessanter, aber oft eben sehr trauriger Bereich der ganzen Feminismus-Debatte.
    Gerade der Punkt, dass Empowerment eine gute Sache ist, aber nicht zuungunsten des anderen Geschlechtes vorgenommen werden sollte, wie es ja leider meist geschieht.

    Eine (inzwischen aus den Augen verlorene) Bekannte, die auch gern betonte, wie feministisch sie sei, hat auch einen Sohn und auch da gruselte mich, wie selbstverständlich sie auch in seiner Gegenwart davon redete, wie schwanzbestimmt und eventuell auch gewalttätig er bald schon werden würde.

    Da bietet sich wieder Gelegenheit für Schleichwerbung, denn jener Bekannten erzählte ich auch diesen, von mir hier in Comicform festgehaltenen Traum:

    http://www.buddelfisch.de/2015/04/oneiromobil-004/

    Sie lachte (was ja intendiert war) und antwortete, sie wünschte, sie hätte den Traum gehabt. Sie hätte das Ding gar nicht klein genug hacken können!
    Nun soll man Scherze nicht überinterpretieren, aber ich dachte schon daran, wie ein Mann angesehen würde, der so von der Vorstellung schwärmt, Dinge gewaltsam in Vaginaldarstellungen zu rammen.

  6. Ein Junge entwickelt sich automatisch in einen Frauenhasser. Doch STOP! Eine Hoffnung gibt es! Feminismus. Nur durch Feminismus kann ein Junge davon abgehalten werden, Frauen zu hassen.

    Ihr glaubt mir nicht? Kann man nachlesen, hat diese Hochglanzhexe herausgefunden.

    http://www.newstatesman.com/glosswitch/2014/05/only-feminism-can-stop-my-sons-growing-hate-women

    Ein Gastkommentar dazu: „Be Careful about how you raise your boys. My mother was a feminist man hater. My brothers do not speak to her, nor is she allowed around her grandchildren.“

    Ein paar Opfer muss man halt schon bringen.

    • Und wenn es nicht genug Männer gibt, die Frauen hassen, müssen Feministinnen diese eben heranziehen, damit sie recht bekommen.

      Wie mit der Rape Culture.

      • @ Matze

        Das ist ein ganz wichtiger Punkt.

        Waren nicht auch die Mütter vom Breivik und Ted Bundy Hardcore Feministinnen?

        Beide waren nicht unattraktiv und hätten so manche Frau haben können, sind aber total durchgedreht und wurden zu Massenmördern.

        • *Beide waren nicht unattraktiv und hätten so manche Frau haben können, sind aber total durchgedreht und wurden zu Massenmördern.*

          Also, als Feministin ist man ja Kommentare wie „die muss nur mal wieder richtig….“ gewohnt, aber wenigstens kommen sie bei uns nicht aus den eigenen Reihen.

    • @ david

      „nor is she allowed around her grandchildren“

      Ich denk mal das heisst soviel wie:

      „erlauben keinen Umgag mit den Enkeln“

      Richtig so. Sollen sie verbiestert sterben, aber alleine.

      Nicht das sie die Enkel noch mit ihrem Hass kaputtmachen.

      Ich bin Krankenpflegerin. Glaubt ihr ich würde der Schreckschraube Alice Schwarzer noch den Hintern abwischen?

      • Ja, hier noch die Übersetzung des Zitats:
        „Seid vorsichtig, wie ihr eure Jungs erzieht. Meine Mutter war eine Männerhasserin. Meine Brüder sprechen nicht mit ihr und sie darf nicht in die Nähe ihrer Enkelkinder.“

    • Naaa gut, ich spendiere einen Fisch:
      dann bist Du bestimmt auch der Ansicht, dass Eltern, die das primäre Geschlechtsteil ihres Sohnes „Gürkchen“ oder „Pipimännchen“ nennen, das Sorgerecht entzogen werden müsste?

      • @ Semikolon

        Netter Trollversuch…

        Seine Kinder vorsätzlich zu Psychphaten zu erziehen, die dann eine Gefahr für die Gesellschaft sind, ist nicht harmlos.

        Siehe Breiwik.

        • Ich find Deinen eher lahm.

          Aber bitte: wie erzieht man ein Kind vorsätzlich zum Psychopathen?
          En Detail.

        • Um ein Kind zum Psychopathen zu erziehen muss frau also:

          – selbst als Kind emotional und körperlich misshandelt worden sein

          – eine sehr gestörte Mutter-Tochter-Beziehung verarbeiten

          – ins Kinderheim gebracht worden sein

          – ungewollt schwanger geworden sein in einer vermeintlich gewalttätigen Beziehung

          – sich nach verpasster Abtreibungsfrist dann noch in der Schwangerschaft vom Vater trennen

          – aus dem ganzen vermutlich eine Borderline-Störung entwickeln

          – mit 10 Monaten abstillen (dass das überhaupt erwähnt wird!)

          – die ambivalenten Gefühle und Fehlentwicklungen „erst“ nach zweieinhalb Jahren mit professioneller Hilfe angehen

          – scheinbaren Erfolg haben, so ein paar Jährchen oder in dem Fall sogar eher noch Jahrzehnte

          … und dann BOOM, wenn das zum Manne herangewachsene Kind einen politisch-motivierten Massenmord ausführt, hat sich glasklar ihre Schuld erwiesen. Hätte sie doch… was? Anders ins Kinderheim gegeben? Nein, ich weiß: zu seinem Vater.

          Joa, wär möglicherweise die bessere Lösung gewesen.
          Keine Garantie, aber so im Nachhinein ein Strohhalm, an den man sich klammern kann.

        • Ich bin ja prinzipiell eher dafür, der „Jungs sind so und Mädchen so und nicht anders“-Fraktion die Kinder wegzunehmen ^^. Denn die zwingen ihre Kinder in starre unveränderliche Rollen und erzählen ihnen, dass alles was davon abweicht ganz pfui und böse (oder gleich satanisch?) ist. Und wenn der Junge nicht spurt und immer noch rosa Kuscheltiere mag, werden die im Ofen verbrannt (was leider kein Scherz ist, sondern bei einer strengreligiösen Familie in meinem Umfeld genau so passiert ist)

          ((Und nebenbei hatte ich mich bei Nicoles ersten Beiträgen oben gefragt, ob das jetzt als Parodie gemeint ist. Offenbar nicht. Oje.))

        • vielleicht hätte sie es einfach unterlassen sollen einem 2-3 jährigen kind zu sagen, dass er besser tot wäre, so wie es während der mutter-kind therapie festgehalten wurde, @semikolon. das kann nicht gut sein.

        • Agreed.
          Aber zu ihr wurde dasselbe wahrscheinlich auch gesagt als Kind.
          Und sie hat niemanden umgebracht.

        • „meinem umfeld“, also keine eigenen kinder – explizit mehrzahl – und dann gescheit daherreden, @margret. das sind alles individuen, mit unterschiedlichen charakteren, vorlieben und Temperamenten. und ja, es gibt meiner erfahrung nach geschlechtsspezifische vorlieben und verhaltensmuster im schnitt. also ich glaube dass, jungs und mädchen im mittel unterschiedlich sind, da es meiner Erfahrung entspricht und durch wissenschaftlichen studien belegt ist. nun bin ich kein „kuscheltier verbrenner“ und wüsste nicht warum mir man meine kinder wegnehmen sollte, @margret? was hat das alles eigentlich mit der kindesmishandlung zu tun, die breivik und andere jungs in radikal feministischen händen, erfahren mussten? einfach mal frei assoziert und nur lustig gemeint, @margret?

        • @ Ach ja, und @ albert, ich habe übrigens eigene Kinder @ albert, wahrscheinlich mehr als Du @ albert.

          Und ja, meiner Ansicht nach ist das Pressen von Kindern in starre Rollen psychische Gewalt (und ein Grund für die erhöhte Suizidrate unter homosexuellen Jugendlichen). Nur ginge ich natürlich nicht so weit, wie @ Nicole ^^ zu fordern, dass konservativen Familien die Kinder entzogen werden müssen. Insofern war es eine Parodie „ihrer“ (hieß Nicole auch mal Julia?) radikalen und abstrusen Forderungen.

        • @ albert, in welchem Sinne war Breiviks Mutter denn feministisch @ albert? In dem Link von David lernen wir nur, dass sich schwere psychische Störungen einer engen Bezugsperson negativ auf Kinder auswirken. Keine ganz neue Erkenntnis, nicht wahr @ albert?

          Und wir lesen “Borchgrevink befasst sich am Ende des Buches u.a. mit den aktuellen Kinderschutzauffassungen in Norwegen und meint, dass Anders Breivik nach einem Gutachten wie des der SSBU Anfang der 80er Jahre heute von seiner destruktiven Mutter getrennt worden wäre. (S. 270) Doch damals waren die Zeiten und Einstellungen zu Kindern und Familie noch anders.”

          Mit anderen Worten: Dass Breivik damals nicht von seiner offenbar psychisch schwer erkrankten Mutter entfernt wurde, ist einem traditionellen Verständnis von Familie zu verdanken, also traditionellen Rollenvorstellungen.

        • habe ich nicht behauptet und behaupte es auch nicht. sie war gestört.

          die radikal feministische abwertung des männlichen ist in aller regel kindesmisbrauch von jungen. die aussage „es wäre besser, wen du tod wärst“ ist universeller, da es die person als ganzes abwertet und nicht nur die männliche seite der persönlichkeit. beide aussagen haben wohl ähnliche konsequenzen und sind mithin vergleichbare formen des kindesmissbrauchs.

        • @ albert Doch, hast Du behauptet „was hat das alles eigentlich mit der kindesmishandlung zu tun, die breivik und andere jungs in radikal feministischen händen, erfahren mussten?“

          Wobei ich dir insoweit zustimme als Ablehnung durch die Eltern sicher psychische Störungen hervorrufen oder verstärken kann. Aber das ist nun nicht auf den Feminismus beschränkt und hat häufig mit psychischen Problemen der Eltern zu tun.

        • über geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, aber eine breivik-parodie, empfinden viele als geschmacklos, ebenso wie frau puschs frauenquote im Cockpit wegen männlichem massenmordes, @margret.

          mit den kindern, von denen ich weiß, bin ich auch gut dabei, @margret 😉 nun wundert es mich umso mehr, dass du keine weiblichen und männlichen tendenzen bei kindern siehst oder feststellst. statt dessen kuscheltier-verbrenner in deinem umfeld bemühst, um dir selbst die kinder zu entziehen, wegen einer breivik-parodie? war das die pointe, @margret?

        • … eben, @margret. den psychisch kranken nimmt man die kinder – der überwindung des traditionellen familienmodells und dessen unterstützer sei dank – jetzt muss man es nun noch bei den rad fems genauso machen oder findest du es nicht, @margret? denn du sagst ja, dass ablehnung durch die eltern psychische störungen auslöst. das ist kindesmisshandlung.

        • Du sprichst in Rätseln, lieber albert. Breivik-Parodie? Meine kleine Parodie bezog sich nun auf Nicoles Blödsinnsaussage.

          Übrigens halte ich Kindesentzug tatsächlich nur in Ausnahmefällen für gerechtfertigt. Ansonsten müsste man ja, mein Beispiel vorher, einer Vielzahl konservativer Eltern, die ihre Kinder aufgrund nicht-konformer Verhaltensweisen ablehnen, die Kinder entziehen. Also nehmen wir mal an, der Junge steht auf rosa Klamotten und der Vater verbietet sie ihm, weil „unmännlich“, obwohl es dem Wunsch des Kindes entspricht. Zack, Kind weg. Ich darf annehmen, dass Du das dann gerechtfertigt fändest?

          Dass es tatsächlich nennenswert viele Feministinnen gibt, die ihren Jungen erzählen, sie wären minderwertig oder ablehnenswert, bezweifle ich sehr. Sieht man ja schon daran, dass ihr Breivik als Beispiel bemühen müsst, obwohl hier die Gründe offenbar ganz andere sind.
          Und niemand konnte mir bisher diese simple Frage beantworten „Der Sohn welcher führenden niederländischen Feministin war/ist Herr van de Giessen denn?“

          „nun wundert es mich umso mehr, dass du keine weiblichen und männlichen tendenzen bei kindern siehst oder feststellst.“

          Mich dagegen wundert gar nicht, dass Du offenbar solch eklatante Unterschiede bei deinen Kindern feststellst.

          Was sollen eigentlich diese vielen @ in deinen Beiträgen? Ein Tick?

        • das mit breivik habe ich durcheinander gebracht, @margret.

          irgendwo muss man eine grenze ziehen, @margret. die person ansich in frage zu stellen oder such nur die männliche komponente, geht bei den meisten jungs zu weit. allein rosa kleider zu verbieten reicht nicht.

          zu den unterschieden gibt es studien und videos. schau dir das „norwegian gender paradoxon“ von harald eia an, da wird über neugeborene und 1 jährige kinder berichtet. und in deiner umgebung begeistern sich mädchen ebenso für autos, wie mädchen für den kaufladen? kann ich mir zwar nicht vorstellen, wo lebst du, muss ich dir aber erstmal glauben.

          ich dachte du hättest die parallele zwischen der gestörten und der radikal feministischen mutter, die beide ihr kind abwerten, geteilt, da in beiden fällen psychische störungen ausgelöst werden. siehst du jetzt wieder anders?

        • Du scheinst generell so einiges durcheinander zu bringen @ albert, nicht wahr?

          „ich dachte du hättest die parallele zwischen der gestörten und der radikal feministischen mutter, die beide ihr kind abwerten, geteilt, da in beiden fällen psychische störungen ausgelöst werden. siehst du jetzt wieder anders?“

          Ich schrieb „ausgelöst werden kann“, lieber albert. Was ein Unterschied ist. Wenn Eltern ihre Kinder abwerten, aus welchen Gründen auch immer, ist das prinzipiell eine hochproblematische Situation. Ob es nun die Radikalfeministin tut, der Radikalmaskulist, der konservative Familienvater, die tussihafte Mutter oder wer auch immer. Ich bezweifle nur, dass es häufig vorkommt, dass Feministinnen ihre Söhne abwerten. Zumal „Radikalfeminismus“ erstmal nur eine Strömung innerhalb des Feminismus ist und dieser nicht radikal im landläufigen Sinne dieses Wortes sein muss. Was verstehst Du denn konkret unter „Radikalfeminismus“?

          Viel häufiger ist die Abwertung von Kindern durch konservative Eltern, weil die Kinder nicht deren Normvorstellungen entsprechen.

          Und Nicoles Forderung, Feministinnen die Kinder zu entziehen ist insofern ebenso sinnvoll wie die, konservativen Eltern die Kinder zu entziehen. Das war meine Grundaussage.

          Und in meinem Umfeld gibt es mittlerweile alle möglichen Kinder mit völlig unterschiedlichen Interessen. Wie die dann konkret aussehen, ist mir egal. Wichtig ist nur, dass Kinder sich in Freiheit entwickeln dürfen, ohne von vorneherein festgelegt zu werden („weil Du ein Mädchen bist, musst Du …“ „Weil Du ein Junge bist, sollst Du …“).

          Und wenn ich auf jedem simplen Kinderflohmarkt schon sehe, wie so einige Eltern kleinster Babys eine rosafarbene Hose für ihren Sohn empört ablehnen, oder verwundert fragen „und ihre Tochter hat wirklich mit dem AUTO gespielt“ wundert mich gar nichts mehr. Das sind dann dieselben, die später von „naturgegebenen Unterschieden“ schwafeln und „ich habe ja nie auf sowas geachtet, aber …“. Dagegen beobachte ich, dass die Kinder von Eltern, die ihre Kinder in dieser Hinsicht sehr frei erziehen (und das sind oft gar keine feministischen Eltern sondern einfach libertäre) viel variantenreichere Kleidung tragen, alle Arten von Büchern lesen, verchiedenste Filme gucken, die Jungs kein Problem mit weiblichen Protagonisten haben und umgekehrt, die Interessen wesentlich vielfältiger sind …

          Übrigens geht es nicht darum, rosa Kleider zu verbieten ^^. Es geht darum, diese auch als Möglichkeit für Jungs zu etablieren. Ebenso wie die blaue Hose für Mädchen. Das schließt das traditionelle Modell nicht aus, sondern erweitert es nur.

          Und es geht darum, dass nichtkonforme Kinder (und Erwachsene) genauso anerkannt werden. Mein Großer interessiert sich übrigens 0 für Autos. Es mangelt nicht an Personen, die ihm erzählen als Junge „müsse er das“.

        • feministische erfahrungsberichte darüber wie sie ihren sohn zu bettnässern und gestörten menschen erziehen, werden anonym in der emma veröffentlicht und gerechtfertigt. mitleid mit den jungs hat da niemand.

          wie ich schon sagte, ist die ablehnung oder Abwertung der ganzen persönlichkeit oder des männlichen teils davon, meines erachtens kindesmisshandlung und nicht mit einem verbot kleider zu tragen vergleichbar.

          du bist nicht die erste feministin, die dies zu rechtfertigen versucht und jedes mitgefühl für die kinder vermissen lässt. das disqualifiziert feministinnen. jede feministin, die den männlichen bevölkerungsanteil reduzieren möchte, sollten ihre buben weggenommen werden, um schaden abzuwenden.

          deine forderung nach normalität für das tragen von kleidern für jungs ist naiv. solange nur ein verschwindender bruchteil der jungs kleider trägt, ist das auffällig und nicht normal, und man wird mit den konsequenzen leben müssen. wenn es dann mal ein erklecklicher teil tut, werden die männlichen bikini-träger auffallen. man kann außergewöhnlich und normal nicht per doktrin einer gesellschaft aufzwingen, denn diese zuschreibungen ergeben sich aus einem vergleich mit der realität, den jeder selbst vornimmt. es wird immer außergewöhnliches geben, egal wie tolerant eine gesellschaft ist. in so weit verstehe ich das kleiderverbot als einen versuch der eltern den sohn zu schützen. feministinnen hingegen wollen nur das männliche des sohnes zerstörren. wie intolerant und rücksichtslos!

        • „feministische erfahrungsberichte darüber wie sie ihren sohn zu bettnässern und gestörten menschen erziehen, werden anonym in der emma veröffentlicht und gerechtfertigt. mitleid mit den jungs hat da niemand.

          wie ich schon sagte, ist die ablehnung oder Abwertung der ganzen persönlichkeit oder des männlichen teils davon, meines erachtens kindesmisshandlung und nicht mit einem verbot kleider zu tragen vergleichbar.“

          Ich habe mittlerweile den Verdacht, dass das was gestört Sexuelles ist, dass sich auch mit einem gestörten mütterinstinktiven Trieb vermischt.

          Etwas, das in dieser Ausprägung spezifisch weiblich ist.

          Solche Störungen haben immer auch etwas mit masturbationsartigem Ausleben von Macht zu tun, hier die Identitätsmanipulation eines Menschen, nämlich die ihres eigenen, in diesem Falle männlichen, Kindes.

          Ich denke in dieser Richtung ist da etwas dran. Wenn man einmal drüber nachdenkt, was das bedeutet was da feministisch kolportiert wird.

          Das hat auch immer einen eugenischen Zusammenhang. Und wir wissen eigentlich instinktiv, dass das nicht ok ist. Ganz universell und ohne jegliche Religion.

        • @ Semikolon

          „Aber bitte: wie erzieht man ein Kind vorsätzlich zum Psychopathen?“

          Siehe feministische Mutter:

          „die verschiedensten hinreichend bekannten Entwicklungsstörungen für verunsicherte Kinder, wie Bettnässen, nervöse Ekzeme, Ticks, sich – total – zurückziehen”

          Ich glaube wir sind uns hier einig das dies Sympthome von heftigen seelischen Missbrauch sind.

          Und wenn eine Mutter das schon zugibt…obwohl sie ihren Sohn lieben und beschützen sollte macht sie aus ihm einen Psychophaten.

          Wie soll so ein misshandelter Junge jemals normal mit Frauen umgehen? Mit Menschen überhaupt.

          Breiviks Mutter war genauso drauf.

        • „Das Einnässen gehört zu den häufigsten Störungen des Kindesalters. Nachts nässen etwa 25 % der Vierjährigen, 10 % der Siebenjährigen und 1–2 % der Jugendlichen ein. Das Geschlechterverhältnis zwischen Jungen und Mädchen beträgt 2:1. […] Demnach gibt es in Deutschland etwa 800.000 Betroffene, in Österreich sind es rund 80.000 Kinder, das sind 2 pro Volksschulklasse und immer noch ca. 160.000 Erwachsene Bettnässer.“

          Alles potentielle Massenmörder oder zumindest heftig seelisch Misshandelte? Deren Eltern womöglich das Sorgerecht entzogen werden sollte, weil sie nach Zwangstrennung und unter staatlichem Einfluss besser gedeihen würden?

          Sorry, aber in die Richtung etwa geht Deine „Argumentation“ doch. Ziemlicher Unfug bisher.

        • @;

          Ach.

          Was nicht sein darf kann nicht sein?

          Allerdings ist es auch nicht so, dass jede bzw. jeder Traumatisierte (r) zum Soziopathen wird. Manchmal im Gegenteil.

          Und sogar häufig ist es auch so, das verhätschelte zur Soziopathin werden. Aufgrund mangelnder Empathieentwicklung wegen mangelnder Grenzsetzung, d.h. Selbstbequemlichkeit zur Abwälzung von Eigenverantwortung und damit nicht notwendigem Wahrnehmen des Gegenübers bzw. anderen Menschen.

        • „Das Geschlechterverhältnis zwischen Jungen und Mädchen beträgt 2:1“

          @ Semikolon

          #Aufschrei

          Man kann Feministinnen nur veräppeln.

          @ Christian und alle antifeministischen Mitleser:

          Es hat auch seine Gründe wieso ich auf Feministinnen und Genderisten usw. sauer bin.

          Ich weiss das Jungen in diesem Land nicht nur „diskrimminiert“ werden, sondern schwersten Verbrechen ausgesetzt sind .

          Und Feministinnen dem mindestens Vorschub leisten.

          Ich würde das gerne anhand zwei weltweit einmalig krasser Morde an zwei Jungen deutlich machen, aber nur (zumindest vorerst) in einem nichtöffentlichen, passwortgeschützen und feminismus freien Raum.

          @Christian

          Kannst du soetwas in deinem Blog einrichten?

          Es „lohnt“ sich, wenn man in Anbetracht dieser unfassbaren Verbrechen davon sprechen kann.

          Aber man muss diese Dinge öffentlich machen.

          Liebe Grüsse

        • @Nicole

          Würde mich sehr interessieren.

          Das wäre auch international relevant. Würd ich für Hilfe dazu Erin Pizzeys White Ribbon (das von Erin, das mit AVFM zusammenarbeitet. Nicht den weltweiten feministischen Fraud) über AVFM kontaktieren.

          Hier in Europa wäre ein Kontakt dort hinein z.B. Mike Buchanan von J4bm in UK.

        • @ Christian und Petpanther.

          Ok, allerdings sollt man sich vorher etwas zu den beiden Fällen ansehen:

          Zu dem Jungen au Frankfurt:

          http://www.youtube.com/watch%3Fv%3DjMyHJ7K3e0c&sa=U&ei=3bk0VaW4B8_tatLTgcAN&ved=0CB4QtwIwAw&sig2=–1FX0Ag_x6ljLPD3sdQug&usg=AFQjCNGKdqXVVRvzupOEIyVwZz0etTjpXg

          Zu dem Jungen aus Berlin:

          Und:

          https://www.youtube.com/watch?v=qaMSkdJmHLw (ab min 2)

          @ pet

          Bitte mal anschauen, ich sag dann später was dazu.

          Hast du je von diesen beiden Fällen gehört?

          Lg Nici

        • @Nicole

          Das sind zwei schlimme Fälle. Leider kommt es immer wieder dazu.

          Der Fall Lamprecht war mir bekannt. Das Video im ersten Link ist nicht mehr im Netz.

          Ich war unter der Annahme du hättest auf Fälle mit einem feministischen Hintergrund abgestellt. Hier gibt es ja mittlerweile ziemlich heftigen Mißbrauch an kleinen Jungen wie z.B. Pettycoating.

          Daher meine Adresshinweise und die erwähnte internationaler Relevanz.

          Relevant aber sind Kindstötungen, aber Mißbrauch, insbesondere sexueller Mißbrauch von KIndern natürlich immer. Falls es beim Letzteren Jungen sind, ist es meist besonders schwer die Empathie und Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu erlangen.

          Hierzu ein Artikel von Stefan Niggemeier:

          http://www.stefan-niggemeier.de/blog/3438/die-medien-sind-fuer-mehr-getoetete-kinder/

      • @ albert, in welchem Sinne war Breiviks Mutter denn radikalfeministisch @ albert? In dem Link von David lernen wir nur, dass sich schwere psychische Störungen einer engen Bezugsperson negativ auf Kinder auswirken. Keine ganz neue Erkenntnis, nicht wahr @ albert?

        Und wir lesen „Borchgrevink befasst sich am Ende des Buches u.a. mit den aktuellen Kinderschutzauffassungen in Norwegen und meint, dass Anders Breivik nach einem Gutachten wie des der SSBU Anfang der 80er Jahre heute von seiner destruktiven Mutter getrennt worden wäre. (S. 270) Doch damals waren die Zeiten und Einstellungen zu Kindern und Familie noch anders.“

        Mit anderen Worten: Dass Breivik damals nicht von seiner offenbar psychisch schwer erkrankten Mutter entfernt wurde, ist einem traditionellen Verständnis von Familie zu verdanken, also traditionellen Rollenvorstellungen.

        • „Mit anderen Worten: Dass Breivik damals nicht von seiner offenbar psychisch schwer erkrankten Mutter entfernt wurde, ist einem traditionellen Verständnis von Familie zu verdanken, also traditionellen Rollenvorstellungen.“

          Könnte aber auch andere Gründe haben, oder? ZB, daß man eben einfach andere Vorstellungen von Gefährdungen hatte? Der Schluß, wie von Dir gezogen, ist doch etwas voreilig.

        • sie war gestört. es freut mich, dass der sohn heute entfernt worden wäre. passiert das auch bei radikal feministinen? warum passiert das nicht, @margret? die radikal feministische abwertung des männlichen schadet den allermeisten jungs.

        • Die Abwertung nicht-konformer Verhaltensweisen durch konservative Eltern schadet den meisten Kindern. Behaupte ich jetzt einfach auch mal so. Alle Kinder in Heime?

        • „Die Abwertung nicht-konformer Verhaltensweisen durch konservative Eltern schadet den meisten Kindern.“

          Damit schmeißt du „du als Junge sollst nicht mit Puppen spielen“ mit „du als Junge solltest besser tot sein“ oder konsequenter Abwertung allen Männlichens in den gleichen Topf.

        • Weil es auch meist in diesen Topf gehört. Denn es bedeutet allzu oft: „Wenn Du als Junge mit Puppen spielst, bist Du kein Junge, sondern ein verachtenswertes Subjekt, das meine Liebe nicht verdient hat. Vehalte dich wieder „ordentlich“ (früher hieß das „schicklich“), dann mag ich dich wieder.“ Und das ist ekelhaft.

          Und die Argumentation mit Breiviks Mutter ist in etwa so, als würde ich forden „Allen Maskulisten müssen die Kinder entzogen werden“ Und zwar deshalb http://www.spiegel.de/panorama/justiz/richter-als-pruegelnder-vater-ein-opfer-schlaegt-zurueck-auf-youtube-a-795774.html. Naja, hat zwar so viel jetzt nicht miteinander zu tun, aber irgendwie, ach, naja, ich finde das halt …

        • Aha. Erklärt mir jetzt endlich mal jemand, was die psychische Erkrankung von Breiviks Mutter (anscheinend mitausgelöst durch eigene Kindheitserfahrungen im Heim) mit Feminismus zu tun hat. Oder hat der o. g. Richter aus irgendwelchen Gründen auch mit Maskulismus zu tun?

          Oder versucht ihr hier nur ein albernes „die Mutter ist schuld“. Das war in den 70ern mal modern. Vermutlich gab es diverse Gründe für Breiviks Verhalten und die Erfahrungen mit seiner Mutter waren einer davon (wobei ich nicht abstreite, dass eine psychische Erkrankung einer engen Bezugsperson ein gewichtiger Grund ist). Zumindest David müsste eigentlich wissen, dass psychische Störungen (wie auch viele körperliche) meist multifaktoriell ausgelöst werden.

          Ich finde es ja übrigens sehr interessant, dass in einem Forum, in dem ja angeblich „alles Evolution“ ist, plötzlich derart auf Erfahrungen in der Kindheit für die Persönlichkeitsentwicklung abgezielt wird. Ich darf also davon ausgehen, dass ihr alle vom Glauben abgefallen seid und ab heute der Meinung seid, dass die Erziehung und soziale Erfahrungen in der Kindheit wesentliche Faktoren für die Entwicklung bestimmter Verhaltensweisen sind? Also auch „männlicher“ und „weiblicher“ Verhaltensweisen. Super, dann sind wir ja einen Schritt weiter.

        • @margret

          „Ich finde es ja übrigens sehr interessant, dass in einem Forum, in dem ja angeblich „alles Evolution“ ist, plötzlich derart auf Erfahrungen in der Kindheit für die Persönlichkeitsentwicklung abgezielt wird“

          Ich verstehe, dass dich das irritiert, denn in feministischen Blogs findet man eben nur feministische Meinungen, aber hier gibt es Meinungsvielfalt. 😉
          Hier kommentieren also auch Leute mit vollkommen anderen Meinungen als der Blogbetreiber.

        • @ Margret

          „Zumindest David müsste eigentlich wissen, dass psychische Störungen (…)“

          Schreibstil, inhaltliche Positionen sowie die andere Mail-Adresse, aus der sich ein anderes Erkennungssymbol ergibt, weisen m.E. darauf hin, dass es sich bei deinem aktuellen Diskussionspartner David (mit großem D) um eine andere Person handelt als david, den klinischen Psychologen, der sich meist mit kleinem d schreibt.

        • @ Margret

          „seiner offenbar psychisch schwer erkrankten Mutter“

          Kurz: Feministin 🙂

          „ist einem traditionellen Verständnis von Familie zu verdanken, also traditionellen Rollenvorstellungen“

          Nein. Traditionelle Rollenverständnisse haben mit Feminismus nichts zu tun. Dort geht man auch nicht davon aus das die Frau die Heilige ist.

          Schäbiger Versuch den schwarzen Peter namens Breivik auf dem 2. Weg doch noch den Konservativen zuzuspielen.

    • Und Berufsverbot für (radikal)feministische Lehrerinnen und Erzieherinnen aller Art. Googel mal nach „feministische Lehrerin“. Sie können ein Kind zwar nicht so intensiv versauen wie eine feministische Mutter, dafür gleich zig-mal soviele Kinder.

        • @ Maren

          Ich wollte mal zwischendurch fragen, wie dein Studium so läuft. Und mit was für Themen du dich da so beschäftigst.

        • Ach weißt du, wenn Leute anfangen willkürlich mit Berufsverboten um sich schmeißen zu wollen, ist meiner Erfahrung nach Hopfen und Malz verloren.
          Ich geb jetzt dem Grundgesetz noch ein Küßchen und dann gehts ins Bett.

        • @ Maren

          „Ach weißt du, wenn Leute anfangen willkürlich mit Berufsverboten um sich schmeißen zu wollen, ist meiner Erfahrung nach Hopfen und Malz verloren.“

          Kann sein, aber kriege ich trotzdem noch eine Antwort?

        • „“Ach weißt du, wenn Leute anfangen willkürlich mit Berufsverboten um sich schmeißen zu wollen, ist meiner Erfahrung nach Hopfen und Malz verloren.”“

          „Ich geb jetzt dem Grundgesetz noch ein Küßchen und dann gehts ins Bett.“

          Ähh, schonmal was von Gleichstellungsbeauftragten gehört?

        • „Düsterkeit, Wissenschaft, Andersartigkeit und Ausstoß aus der Gesellschaft.“

          Das sind Grundthemen der viktorianischen Literatur?
          Gibt es noch weitere?

        • Ja, aber nicht ausschließlich.
          Die Besonderheit von vikt. Literatur ergibt sich aus der Besonderheit der vikt. Gesellschaft. Wie in jeder Epoche 🙂
          Da diese eine besonders strikte Gesellschaft, die stark auf Außenwirkung bedacht ist, war und es viele wissenschaftliche Meilensteine, die oftmals wie Zauberei erschienen sein müssen, gab waren das natürlich Themen.

        • Hey, Maren. Wuthering Heights hast Du vergessen. Also bitte!!!

          @ Leszek Eine eher pessimistische Sicht auf technische und medizinische Fortschritte sowie ein deutlicher Hang zur Todessehnsucht und Todesverklärung … Warum?

        • @ Margret

          „Warum?“

          Weiß ich nicht. Meine literatursoziologischen Kenntnisse bzgl. der viktorianischen Literatur sind noch sehr gering. Aber ich lasse mich gerne von euch über diese Frage aufklären.

        • Du kannst ja gleich mit 4 Büchern anfangen. Wuthering Heights gehört unbedingt dazu. Finde ich.

        • @margret
          Wuthering heights hab ich tatsächlich nie gelesen.
          Ja, Memento Mori! Das ist ja auch noch so ne kranke Scheiße. Haarlocken von Verstorbenen zu tragen ist ja merkwürdig genug, aber dieselben so zurechtzumachen als würden sie leben, damit sie z.B. fotografiert werden können (teilweise mit offenen Augen!) , das ist wieder na ganz andere Liga. 😀

          Und was heißt beschissen, ich find sie unheimlich interessant und facettenreich. Gerade weil so vieles nicht ausgesprochen werden durfte, brodelte es deftig unter der Oberfläche, was sich natürlich irgendwie Bahn brechen musste, und sei es in der Kunst. Das ist so ähnlich wie Hollywood unter dem Hayes Code, du meinst es sei öde, weil eh nix erlaubt ist, aber es ist umso faszinierender wie die Regeln umgangen worden sind.

        • „Wuthering heights hab ich tatsächlich nie gelesen.“. Schwerer Fehler.

          Ohja, man unterstellt der viktorianischen Literatur ja auch ab und an einen gewissen Hang zur Nekrophilie.
          Allerdings: Diese Faszination gab es ja durchaus schon früher. Das Barock war da wunderbar.Iich empfehle „Cardenio und Celinde“. Wenn man mal richtig detailreiche Beschreibungen lebendiger verwesender Leichen lesen möchte. Haben die Viktorianer da abgekupfert?

        • Ich denke wenn der Tod so allgegenwärtig ist entwickelt der Mensch zwangsläufig Mechanismen damit umzugehen, die in einer anderen Gesellschaft, wo es nicht (mehr) so ist merkwürdig wirken mögen. Und das zog sich ja einmal quer durch die Geschichte.
          Heutzutage weiß man auch um Bakterien, Leichengift und andere nette Sachen, da werden Leichen zu recht als eklig empfunden. 😀

        • Schon, aber andererseits waren es bestimmte Epochen, die derart auf das Thema fixiert waren. Wäre interessant zu erfahren, warum (im Barock z. B. könnte es durchaus eine Reaktion auf den 30-jährigen Krieg sein).

        • @ Maren

          „Und was heißt beschissen,“

          Das heißt, dass ich keinen Bock hätte in einer besonders strikten Gesellschaft zu leben, die stark auf Außenwirkung bedacht ist.

          „ich find sie unheimlich interessant und facettenreich. Gerade weil so vieles nicht ausgesprochen werden durfte, brodelte es deftig unter der Oberfläche, was sich natürlich irgendwie Bahn brechen musste, und sei es in der Kunst.
          Das ist so ähnlich wie Hollywood unter dem Hayes Code, du meinst es sei öde, weil eh nix erlaubt ist, aber es ist umso faszinierender wie die Regeln umgangen worden sind.“

          Ja, ich habe ja nicht gesagt, dass die Epoche literatursoziologisch nicht interessant wäre.
          Allerdings halte ich es bezüglich irrationaler gesellschaftlicher Regeln eher mit dem philosophischen Werk von Mary Shelleys Vater.

      • Ach? Jetzt sag bloß, Erziehung ist ein wesentlicher Faktor in der kindlichen Entwicklung. Jetzt bin ich baff. Wie das? Hier? So plötzlich dieser Sinneswandel. Ds muss ich erstmal verarbeiten …

  7. „My name is Edgar van de Giessen. I am 45 years old and I am the son of one of the former leading feminists in Holland in the seventies of the last century.“

    „Therefore I would like you to imagine how it is for an growing boy in the age of ten to hear every day from his mother that men are the cause of all trouble in the world, that men are guilty of all crime and war and repression in the world, that all men should be castrated after their semen has been deep-frozen to ensure the existence of the next generation, that men should live in different cities than women, so that they could all kill each other and so solve the problem of their own existence.

    This is the kind of feminist teaching that I received every day, and created in me a deep mistrust in myself, in male authority, and a feeling of never being able to be good or lovable as a human being because of my maleness. This caused in me a reaction of proving my mother that at least I as her son was different than other men. This quickly turned into arrogance against other men that made me lonely and bare of friends for most of my life.

    It also caused in me a hate toward women and an anger that I could only repress, because expressing it would prove my mother to be right.“

    http://static1.1.sqspcdn.com/static/f/554578/6752142/1278184553890/son-of-a-feminist.html?token=hMLVmAd%2F%2F8kiWC5fM3NB7cWgAqw%3D

    Toy Soldier hatte da auch schon mal eine Fall kommentiert:

    „My mother was basically what you’d call a “radical” feminist. She thought everything was an indicator of child molestation by that person’s father, that any man is probably a child molester, any physical contact between a man and a child is sexual, etc.“

    „fter what my mom did to me, I developed a severe aversion to physical contact. She made it so that the main way that I bonded with people was tainted, I was not ok with touching other people or being touched.“

    https://toysoldier.wordpress.com/2015/03/04/being-a-boy-lesson-learned/

    Geht beides in die gleiche Richtung. Beide Söhne meiden den körperlichen Kontakt zu anderen Menschen.

    • Der Sohn welcher führenden niederländischen Feministin war/ist Herr van de Giessen denn? Ich konnte dazu nichts finden.

      • @margret

        Würde das eine Geschichte einer Frau sein, die von einem Mann misshandelt wurde… würdest du dann genau so recherchieren?

      • Was die Quellenlage angeht könnte van Giessen genausogut nicht existieren, es gibt nämlich keine. Der Text ist auf tausenden MRA Websites verlinkt, aber nirgendwo steht wer er ist oder wo der Text ursprünglich erschienen ist. Das macht ihn als Beleg wenig vertrauenswürdig.
        Daher ließ sich auch für mich auch keine Verbindung zwischen Monique Möller (die ein Buch über pädophile Beziehungen geschrieben hat, welches in 1-2 Datenbanken gelistet und einer Hausarbeit zitiert wird) feststellen.

        Wenn toxicvanguard da besseren Einblick hat, möge er doch bitte seine Quellen offenlegen 🙂
        Zur Weiterbildung von uns allen.

  8. „Isn’t that what they are?“

    Hat sie das gelesen oder hat ihr das jemand erzählt? Klingt ja nicht so als ob sie sich die Mühe gemacht hat, dieses Bild mal gegenzuchecken.

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