Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 15. April 2015

Selbermach Mittwoch 4 (15.04.2015)

Die In-der-Woche Gelegenheit für alles, was nicht mehr bis Samstag warten kann


Responses

  1. ‚Gender-Pay-Gap‘

    „Wenn man eine Unwahrheit oft genug wiederholt, dann wird es für den Bürger zur Wahrheit“, so ein bekannter Informationsminister aus dem letzten Jahrhundert. Hier eine aktuelle Anwendung dieser Erkenntnis: “Wenn Frauen trotz gleicher Tätigkeit und Qualifikation weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen, ist das nicht nur ungerecht – es ist Unrecht”, so Ministerin Schwesig am Equal Pay Day.

    https://emannzer.wordpress.com/2015/04/14/gehalt-wer-bietet-weniger/

    Eine Nachbetrachtung des ‚Gleichbezahlungstages‘
    – und ein Countdown der besonderen Art:

  2. Schätzung des IQ mit Magnetresonanzscan des Gehirns von 164 Kindern von 6 bis 15 Jahren (r = 0,7)

    MRI-Based Intelligence Quotient (IQ) Estimation with Sparse Learning
    http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0117295

    • Wow, das ist ziemlich ordentlich. Danke für den Hinweis.

    • @JC Denton

      Verstehe ich das richtig, dass sie die Intelligenz anhand der Magnetresonanzscans schätzen können?

      • @ Christian

        Ich verstehe es jedenfalls so. Noch ein bisschen was zum Hintergrund:
        http://infoproc.blogspot.de/2015/04/iq-prediction-from-structural-mri.html

      • Ja, wobei es strukturelle Daten, keine funktionellen Daten sind.
        Man hat bestimmte Maße für graue und weiße Materie genommen, der Schwerpunkt des Papers liegt auf der Methodik, verschiedene Samples zu mergen und die Daten zu normalisieren.

        Es könnte zumindest ein vielversprechender Ansatz sein.

        Mich wundert es ein bisschen, dass die Korrelation doch recht ordentlich ist, dabei weiß man ja dass bei Männern und Frauen GM und WM jeweils sehr unterschiedlich auf dem IQ laden.

  3. Jippiieeeeh, Selbermach-Mittwoch. Endlich wieder rumtrollen. Wurd aber auch Zeit.

    Hier, ihr Gendersens, nehmt das:

    http://genderama.blogspot.de/2015/04/evolutionsbiologen-wir-sollten-den.html

    bzw. das

    http://hpd.de/artikel/11566

    Bei Letzterem steht bei mir „Zugriff verweigert“. Komisch, oder?

    Jedenfalls eine gute Idee, die Gendersens mit den Kreationisten zu vergleichen.

    Und dazu gibt es noch eine mit der Kelle:

    • Hab ich bei Kleins auch gelesen. Kutschera ist ein harter Kritiker der Kreationisten, aber auch der Geisteswissenschaften, die er gern als „Verbalwissenschaften“ bezeichnet.
      Piri ist hier etwas deutlicher: Geschwätzwissenschaftler.
      Oder ich: Schwafelogen.

      Die Kreationisten habe ich aber an Schulen oder Unis nie erlebt. Scheint in Deutschland ein sehr randständiges Problem zu sein.

      Die Genderer hingegen, die sind erklärte Gegner der Evolutionsgeschichte des Menschen. Oder sogar der eukaryontischen Evolution. Denn die hat schon vor Milliarden Jahren zwei, und zwar EXAKT zwei, Geschlechter festgelegt.
      Eins mit Keimzellen MIT Motos, eins mit Keimzellen OHNE Mitos.
      Zwischenstufen gibts nicht (Krankheiten schon).

      Hab mal Kutscheras Kumpel Hoßfeld angmailt. Der sah das Problem nicht. seltsam.
      Aber wenn Kutschera mittlerweile das Problem sieht, kommt etwas in Gang. Wobei der abgeschaltete Humanistenlink schon wieder etwas deprimiert. Gender scheint in den oberen Etagen der Entscheider wirklich sakrosankt geworden zu sein.

      • @ Axel

        „Hab ich bei Kleins auch gelesen.“

        Da war ich inzwischen auch.

        „Kutschera ist ein harter Kritiker der Kreationisten, aber auch der Geisteswissenschaften, die er gern als “Verbalwissenschaften” bezeichnet.
        Piri ist hier etwas deutlicher: Geschwätzwissenschaftler.
        Oder ich: Schwafelogen.“

        Ich sag dafür: Laberfächler.

        „Die Kreationisten habe ich aber an Schulen oder Unis nie erlebt.“

        Mir wurde damals in Didaktikerkreisen erzählt, es seien an einigen Schulen Biologielehrer (natürlich mit Beamtenstatus auf Lebenszeit und einem Gehalt, das viele Diplom-Biologen nie erreichen werden), die selbst Kreationisten seien. Es wurden auch Schulen mit Namen genannt.

        Die Biologiedidaktiker hier in Deutschland sind, wie ich sie kenne, ALLE gegen den Kreationismus, aber viele für die Genderideologie. Immer schön mit dem Strom…

        „Scheint in Deutschland ein sehr randständiges Problem zu sein.“

        Ja, gottseidank. Es gibt sie aber. Selbst unter den Biolehrern.

        „Die Genderer hingegen, die sind erklärte Gegner der Evolutionsgeschichte des Menschen. Oder sogar der eukaryontischen Evolution.“

        Ich hätte eher gedacht, sie würden behaupten, auf Darwins Seite zu sein, nur um dann, wenn es konkret wird, gegen jede evolutionäre Begründung zu sein. Na gut, insofern Gegner…

        „Denn die hat schon vor Milliarden Jahren zwei, und zwar EXAKT zwei, Geschlechter festgelegt.“

        Meines Wissens nach entstand die Sexualität (und damit meine ich hier die Meiose und die Verschmelzung zweier Keimzellen zu was Neuem) erst vor etwa 800 Millionen Jahren, und danach mehrfach unabhängig voneinander die Geschlechter (und damit Ei- und Samenzelle), wobei das natürlich auch lange genug her ist. Wie lang es her ist, weiß keiner so genau. Ist auch egal, ändert ja nichts am Großen und Ganzen. Vielleicht waren es in echt auch Milliarden.

        „Eins mit Keimzellen MIT Motos, eins mit Keimzellen OHNE Mitos.
        Zwischenstufen gibts nicht (Krankheiten schon).“

        Naja, im Schaft hat fast jedes Spermium der Welt schon Mitos, die aber fast immer nicht weitervererbt werden – so gesehen sind Spermien in Sachen Vererbung ohne Mitochondrien.

        Ja, und an den beiden Keimzellen hängt halt die Definition von „Geschlecht“. Und Keimzellen haben zwei Aufgaben: Groß und nährstoffreich genug sein, um Zygoten zu bilden, und klein und beweglich und zahlreich genug sein, um einen Verschmelzungspartner zu finden. Und auf die beiden Aufgaben können sich Keimzellen halt spezialisieren. Können? Ja, es gibt ja auch isogame Arten mit Sexualität, aber ohne Geschlecht, wird oft vergessen. Zwischenstufen? Naja, Zwischenstufen zwischen Eizelle und Samenzelle gibt es in der Tat nicht. Was es gibt, ist die Zwischenstufe zwischen Isogamie und Oogamie, also die Anisogamie, mit den Mikrogameten und Makrogameten. Die sind halt dabei, sich von geschlechtsneutral in Richtung geschlechtlich zu entwickeln.

        Aber das kann man den Gendersens nicht vermitteln. Vor allem haben die das Zerrbild von der Biologie, dass diese nicht von einer Vielfalt innerhalb der beiden Geschlechter ausgeht.

        Dabei weiß die Biologie schon lange: Es gibt innerhalb beider Geschlechter eine enorme Vielfalt, es gibt Arten mit mehreren Männchen- und Weibchentypen, es gibt individuelle Unterschiede, und beide Geschlechter haben AUCH Eigenschaften des jeweils anderen Geschlechts. Auch unter Zwittern gibt es eine große Vielfalt. Und auch gleichgeschlechtliche Verpaarungen und teils sogar echte Homosexualität sind aus biologischer Sicht nichts Ungewöhnliches.

        Da fragt man sich: Was haben die eigentlich gegen die Biologie?

        „Hab mal Kutscheras Kumpel Hoßfeld angmailt. Der sah das Problem nicht. seltsam.“

        Also dass die Genderei ein Problem ist?

        „Aber wenn Kutschera mittlerweile das Problem sieht, kommt etwas in Gang. Wobei der abgeschaltete Humanistenlink schon wieder etwas deprimiert. Gender scheint in den oberen Etagen der Entscheider wirklich sakrosankt geworden zu sein.“

        Leider. Eine echte Staatsideologie, die in Deutschland, dem Land von Alice Schwarzer, auf unerschütterlichem Boden steht! (HA HA HA HA HA)

        • ät Matthias:

          „Also dass die Genderei ein Problem ist?“

          – Ja, im Zusammenhang mit Ablehung der Evolutionstheorie. Der macht ein Riesenbuhei um die Kreationisten, aber das eigentliche Problem ignoriert er.
          Oder er ist mittendrin. Der Mann von HJ Voß hat mal gemeint, Hoßfeld habe Vossens Doktorarbeit gelobt.
          Autsch!

  4. Hat Christian retweetet:

    https://twitter.com/allesevolution

    Wie schreibt de Flussfänger:

    „Alle Männer werden von Feministen gehasst.“

  5. Interessanter Artikel zu den zunehmenden ideologischen Konflikten zwischen klassischem Radikalfeminismus und (vulgär-)poststrukturalistischem Gender/Queer-Feminismus auf dem Blog von Sanczny, auch mit interessanten Links:

    TERF Theorie 101: Transausschließender Radikalfeminismus und seine Anti-Trans Tropes

    http://sanczny.blogsport.eu/2015/03/15/terf-theorie-101-transausschliessender-radikalfeminismus-und-seine-anti-trans-tropes/

    Ja, ja, ich weiß, dieser Richtungsstreit interessiert hier außer mir eh niemanden, aber falls doch, sei der Anfang des Artikels kurz zitiert. Gender/Queer-Feministin Sanczny schreibt:

    „Ich habe in letzter Zeit den Eindruck, dass im deutschsprachigen Raum Trans-Exclusionary Radical Feminism (Transsausschließender Radikalfeminismus, Abkürzung: TERF) und Sex Worker Exclusionary Radical Feminism (Sexworker ausschließender Radikalfeminismus, Abkürzung: SWERF) zunehmen, oder die Beteiligten sich zumindest offener äußern.
    Weil viele diese “Stilrichtungen” des Radikalfeminismus offenbar nicht als Hate Speech erkennen, will ich hier kurz versuchen, über ein paar bekannte transfeindliche Mythen aufzuklären, die die TERFs verbreiten. Das meiste ist frei übersetzt, gekürzt, zusammengefasst aus den verlinkten Quellen, die diese Mythen bereits widerlegt haben.“

    Es gibt im (vulgär-)poststrukturalistischem Gender/Queer-Feminismus also inzwischen sogar eigene Begrifflichkeiten für ihre Kritik an Positionen des klassischen Radikalfeminismus.

    Und am Ende heißt es:

    „Fazit und Ausblick
    Für TERFs ist penetrativer Sex per se gewalthaltig. Das heißt: Alle Frauen sollten laut TERFs politische Lesben sein.
    TERFs halten jede Art von Sexarbeit und Porn für Ausprägungen der Verschwörung des Patriarchats gegen die (Cis-) Frauen. Queere und feministische Interventionen in Porn, halten sie wahlweise für das Patriarchat oder einen Witz.
    BDSM ist ebenfalls – und unabhängig davon, ob das für die Konstellation passt – das Patriarchat™. Die Entscheidungsfähigkeit wird den beteiligten (Cis-) Frauen entsprechend abgesprochen. Die wissen dann eben nicht, was sie tun. Das ist aber nochmal ein anderes Thema, das für diesen Beitrag zu weit führen würde.
    Man könnte zu TERF Theorie noch sehr viel mehr schreiben. Ich will es aber an der Stelle dabei belassen (…)“

    • Ja, ja, ich weiß, dieser Richtungsstreit interessiert hier außer mir eh niemanden,

      Doch, doch. Grade deine Postings über feministische Theorien und Strömungen lese ich am liebsten.

    • Hmm. Ich verstehe nicht ganz, was gegenüber den „Feminist Sex Wars“ grundsätzlich neu wäre.

      Gut, die Schärfe („Hate Speech“) scheint mir für Deutsche Verhältnisse recht außergewöhnlich zu sein.

      • @ Nick

        „Hmm. Ich verstehe nicht ganz, was gegenüber den “Feminist Sex Wars” grundsätzlich neu wäre.“

        Ich denke, obwohl die Themen hier die gleichen sind wie in den „Femininst Sex Wars“ unterscheiden sich doch die Agumentationslinien zwischen Gender/Queer-Feministinnen einerseits und sex-positiven Feministinnen andererseits mindestens zum Teil.

        Die sex-positiven Feministinnen in den „Feminist Sex Wars“ argumentierten tatsächlich oft vom Standpunkt einer wie auch immer verstandenen Bejahung sexueller Freiheit.
        Dem Gender/Queer-Feminismus mit seiner Dämonisierung männlicher Sexualität, seinem Zustimmungsprinzip und Critical Hetness/Knutschverbot-Quatsch kann man aber nun nicht wirklich nachsagen, er wäre sex-positiv.

        Vielmehr geht es beim Gender/Queer-Feminismus darum, dass gemäß der poststrukturalistischen Diskriminierungstheorie bei Gruppen, die aus gender/queer-feministischer Perspektive von der Norm abweichen und (ob nun zu Recht oder Unrecht) als diskriminiert gelten, nicht über deren Kopf hinweg entschieden werden soll.
        Dahinter steht also weniger ein Konzept sexueller Freiheit als eben die poststrukturalistische Diskriminierungstheorie, die Diskriminierung ausgehend von einem Paradigma von Norm und Abweichung analysiert (ein sehr enges und beschränktes Paradigma leider, bei dem Diskriminierung immer nur in eine Richtung verläuft).

        • @Leszek:
          Dem Gender/Queer-Feminismus mit seiner Dämonisierung männlicher Sexualität, seinem Zustimmungsprinzip und Critical Hetness/Knutschverbot-Quatsch kann man aber nun nicht wirklich nachsagen, er wäre sex-positiv.

          Ja, natürlich nicht. Aber im Selbstverständnis fühlen sie sich wie die Avantgarde der sexuellen Befreiung und tragen die Aktivistinnen der Sex-Wars mit großem Stolz vor sich her. Gut, Gayle Rubin weit eher als Pat Califa..

          Sie haben aber offenbar nicht das geringste Dissonanzproblem, wenn sie aus beiden zuvor gegnerischen Lagern sich beliebig das herauspicken, was ihnen gerade in den Kram passt.

    • Dich, mich interessiert es auch. Habe zu den sanczny auch schon was im entwurfsordner, aber komme nicht dazu. Finde ich gut, dass du es aufgreifst 🙂

    • Ich kann mich zwar schwer entscheiden, ob ich Genderfeminismus oder Radikalfeminis abstoßender und realitätsfremder finde. Aber schon lustig zu sehen, wie klar im Kopf die werden, wenn es um die Widersprüche der jeweils anderen Strömung geht.

      @Nick: wurde in den Feminist sex wars auch schon so klar die Patriarchatstheorie als Verschwörungstheorie und female hypoagency kritisiert?
      Finde das schon erstaunlich, von einer ansonsten wirklich vollkommen irrationalen Person.

      • wurde in den Feminist sex wars auch schon so klar die Patriarchatstheorie als Verschwörungstheorie und female hypoagency kritisiert?

        Naja, vielleicht nicht in der Schärfe, aber nach meiner Einschätzung in der Sache durchaus. Es gibt aus der Ecke erstaunlich viele klare Kritik zum radikalen Feminismus und female hypoagency scheint mir dabei recht zentral zu sein.

        Die Klarheit findet in meinen Augen aber schnell eine sehr scharfe Grenze dort, wo es um die Belange of TheMenz gehen könnte. So ist es aber auch hier:

        TERFs (and SWERFs) are a tiny subset of feminism,[7] but an unduly influential one: legislators seeking feminist input will often get an academic TERF, who will then get transphobia into law.[8] Their doxxing,[9] trolling,[10] picketing,[11] and generally abusive behaviour has earned them the title of „Westboro Baptist Church of feminism“[12]; because they are to feminism what the WBC is to Christianity.[13] They are, in short, a hate group that by no means represents mainstream feminism.[14]

        Streiche „tiny subset“ und ersetze „transphobia“ durch „misandry“ sowie „mainstream feminism“ durch „women“, dann könnte das auch ein MRA geschrieben haben.

        Es sind so einige Punkte dabei, die fast alle Feministinnen äußerst vehement bestreiten würden, sobald es auch nur entfernt nach MRA riecht. Punkte, die zu den MRA-Binsen gehören:

        http://rationalwiki.org/wiki/Trans-exclusionary_radical_feminism

        Andererseits bezeichnen sie aber „rape culture“ als „[one of] thier best ideas“ Jeez, ich begreife nicht wie man eine derartiges Brett in einen Kopf hinein kriegt. Entweder man denkt, oder man denkt nicht – meine ich in meiner Naivität.

        Das Spielchen geht aber in meinen Augen schon länger so. Wie oft habe ich mich mit Feministinnen über feminismuskritische Punkte gestritten, die rein Inhaltlich eigentlich „third-wave“-Selbstverständlichkeiten sind, aber eben nur nicht aus einer männerrechtlichen Perspektive.

        Naja, wenn es drauf ankommt schalten sie eben alle in den „merf“-Modus, und der hat sich seit den 1970ern eben null verändert.

        • “merf”-Modus

          Treffende Wortschöpfung. 🙂

          Identisch mit dem, was ich „Paradigma des Radikalfeminismus“ nenne. Ich hoffe, du hast nichts dagegen, wenn ich den Ausdruck merf (men exclusionary radical feminism) in Zukunft mal verwende.

        • Ich hoffe, du hast nichts dagegen, wenn ich den Ausdruck merf (men exclusionary radical feminism) in Zukunft mal verwende.

          Da habe ich leider nichts mehr zu sagen, ich habe ihn bereits an die Pleonasmus-Gesellschaft mbH verkauft 😉

    • Versteht irgendjemand diesen Artikel? Ich bekomme davon Kopfschmerzen.

      • Im Grunde sind TERF einfach konsequente Second Waver.

        TERF gehen davon aus, dass du je nach Konfiguration deiner Genitalien in eine von zwei Klassen eingeordnet wirst. Die mit dem Schwanz werden in die Männerklasse einsortiert und konditioniert die mit der Möse zu unterdrücken, um die Kontrolle über deren Gebärfähigkeit zu erhalten.

        Die mit der Möse werden in die Klasse der Frauen einsortiert und konditioniert in dieser Unterdrückung zufrieden zu sein. Das macht das Patriarchat. Sex zwischen Männern und Frauen ist da, wegen des Aktes der Penetration Teil des Unterdrückungsmechanismus und deshalb bäh.
        Freiwillig würde das keine Frau machen, wenn sie nicht von Kindheit n daraufhin konditioniert würde. Prostitution ist auch Teil des Unterdrückungsmechanismus, und Frauen die das freiwillig machen haben ein falsches Bewusstsein.

        Neumodisches Zeug wie soziales Geschlecht oder Geschlechtsidentität machen die nicht. Da würden sie sich prächtig mit unseren Genderfeinden verstehen, wen die nicht mehrheitlich der Unterdrückerklasse angehören würden.

        TERF heissen sie weil sie keine Transgender mögen. Uneindeutigkeit und Migration zwischen den Klassen versaut nämlich das Feindbild.

        Als Erklärung dafür, warum es Leute gibt die die Klasse wechseln, obwohl es doch eine selten dumme Idee für einen privilegierten Unterdrücker wäre, zur Unterdrückten zu werden, gehen sie mit Blanchard und Autogynephilie. Also lautet deren Klassifikation wie folgt:

        gynephile: MzF: haben einen Weiblichkeitsfetisch, und wollen in safe spaces eindringen um Lesben vergewaltigen.

        androphile MzF: sind einfach Schwule die sich denken als Frau wäre es einfacher.

        FzM: sind Frauen die versuchen der Unterdrücktenrolle zu entkommen anstatt zu kämpfen.

        Davon ausgehend halten sie es für eine Unverschämtheit, wenn sich ein Mitglied der Unterdrückerklasse per fiat zu einem Mitglied der Unterdrücktenklasse erklärt, und für eine Tragödie wenn es umgekehrt passiert.

        Das bringt sie öfter mal in Konflikt mit den Social Justice Leuten.

        • Gut erklärt. Und wie jede gute paranoide Wahnvorstellung ist auch dieses Konstrukt in sich konsistent und per se nicht falsifizierbar.

          Die strikte und frühzeitige Einteilung gibt es ja tatsächlich (Hebammengeschlecht), die Konditionierung gibt es ebenfalls (soziale Geschlechtszuordnung durch die Eltern bereits im Säuglingsalter beginnend und dann im sozialen Nahfeld intrasexuell fortgesetzt).

          Ob Frauen auch ohne Konditionierung aus ureigenem Wunsch heraus penetrierenden Geschlechtsverkehr mit einem Mann haben würde, ist als Grundsatzaussage weder belegbar noch widerlegbar.

          Und frau könnte die Existenz von M2F Transsexuellen ja etwas verfeinert entweder als „Betriebsunfall des Patriachats“ sehen („die Konditionierung hat versagt“) und das problemlos mit der vorhandenen massiven Transfeindlichkeit der Männer belegen.

          Oder – noch eine Schippe paranoider – M2F Transsexuelle als „freiwillige Sonderkommandos des Patriachats“ ansehen, mit der Aufgabe, die männliche Kontrolle über die Frau auch in Bereichen sicherzustellen, wo Männer nicht so leicht Zutritt haben.

          Und jetzt argumentier mal gegen dieses Weltbild 😉

    • Das Ding ist echt gut, habe hinzugelernt.

      Wären die Kommentare offen, würd ich zugern hierzu eine Frage stellen:

      „Ich sehe ständig feministische Aktionen, an denen Uterus- und Muschi-Maskottchen pappen, Vagina-Cupcakes, “Viva la Vulva” an sexpositiven Events, und Frauen, die solche körperliche Ausstattung nicht haben, fühlen sich da oft zu Recht ausgeschlossen.“

      Wenn primäre Geschlechtsmerkmale nicht mehr benutzt werden dürfen/sollen, um die zu feiernde Weiblichkeit darzustellen, macht man Weiblichkeit dann nicht unsichtbar bzw. hat man eine bildliche Alternative?

      • vagina-cupcakes sind zur darstellung der zu feiernden weiblichkeit unverzichtbar, @sheera. ich bin sprachlos!

      • „…um die zu feiernde Weiblichkeit darzustellen, …“

        Geil! Made my day!!

      • Ich kann mir nicht helfen, ich find sowas

        https://fbcdn-profile-a.akamaihd.net/hprofile-ak-xpf1/v/t1.0-1/p160x160/215439_458329450868599_947340514_n.jpg?oh=4ac5eceb3fc7613dbafc380907bb6c43&oe=55E3EA45&__gda__=1441083261_30c4b9125d9e6a6f74917692128c7ce1

        schlicht nicht offensiv, sondern eher lustig. Obwohl die Optik schwer an Taschenmuschi erinnert, zugegeben.

        Und bevor einer schreit, Männer hätten sowas niemals nicht nötig, möchte ich unauffällig zumindest das Stichwort „Kanamara/Utamaro Matsuri“ fallengelassen haben…

      • Egal was passiert, Männer werden niemals in die Verlegenheit kommen, etwas Anderes als den Penis als Symbol von Männlichkeit suchen zu müssen. Die Identifikation mit dem aufrechten Phallus ist robust, möcht ich mal sagen.

        Während Frauen darüber nachdenken, sich selbst in ihrem Ausdruck zu beschränken aus phantasierter Rücksichtnahme auf *frauen mit männlichem Geschlechtsteil, die sie anderenfalls ausschliessen würden.

        Tragisch-komisch.

      • frauen im allgemeinen beschränken sich in ihrem ausdruck aus rücksicht auf andere frauen? wohnst du in saudi-arabien, @sheera? frauen machen doch genau das gegenteil und tragen ihre haut zu markte – natürlich nur im schnitt – #BringBackOurRoslin!

  6. Fünf kürzliche Videos über das Phänomen SJW und Feminismus.

    Darunter auch MGTOW Barbarossa mit Feminism, Transhumanism, and SJW’s.

    —-

    Social Justice Warriors and the Ghost of Hitler

    The Archetype of the SJW

    Feminism, Transhumanism, and SJW’s

    Altruism and Selfishness

    Feminism: It’s OK when we do it… (Guest Video by Vernaculis)

    • Eine kürzliche Diskussion oder eher Streitgespräch zwischen
      Dr. Theodore Koulouris und Milo Yiannopoulos.

      Koulouris mauert dabei ziemlich arrogant.

      —-
      Dr. Theodore Koulouris :

      Originally a literary and critical theory scholar (BA [Athens], MA, DPhil [University of Sussex]), researching in the areas of literary and cultural modernisms, since 2010 Dr Koulouris has been teaching and researching in the field of media studies and theory.

  7. Ein Fundstück von mir:

    Der Papst hat sich heute zum Thema „Gender“ und den Interessens- und Zielkonflikten zwischen Mann und Frau geäussert:

    http://w2.vatican.va/content/francesco/de/audiences/2015/documents/papa-francesco_20150415_udienza-generale.html

    „Man fragt sich, ob die Gender-Theorie oft nicht Ausdruck von Frustration und Resignation ist und den Unterschied der Geschlechter auslöschen will, weil sie nicht fähig ist, sich damit auseinanderzusetzen.“

    Er fordert „Zum einen muss noch viel mehr für die Frau getan werden, um der Gegenseitigkeit von Männern und Frauen mehr Kraft zu verleihen“

    Womit er m.E. die realen Machtverhältnisse im Mann-Frau-Kontext – zumindest in der westlichen Welt – verkennt. Oder nicht sehen will.

    Zum anderen sieht er einen Zusammenhang zwischen aufgebrochenen Konflikten zwischen Mann und Frau und einem Schwund an Religiosität,

    Womit er aus meiner Sicht recht hat, denn in Gesellschaften mit stärkerem Einfluss religiöser Institutionen, Riten und Traditionen sind die Konflikte stark maskiert und werden nicht öffentlich ersichtlich.

    Dies gilt gleichermaßen in christlichen wie jüdischen, islamischen, buddhistischen und hinduistischen Gesellschaften.

  8. Sehr interessant. Ofenbar sind sich Schwarzer und die AfD in ihrer Ablehnung der Sexualaufklärung im Zuge des Bildunsgplanes einig:
    http://www.queer.de/detail.php?article_id=23592&pk_campaign=LSVD

    Was natürlich kaum überraschen dürfte. Feminismus und Konservatismus zeichenn sich im Wesentlichen durch Sexualfeindlichkeit aus.

    • Mir auch aufgefallen. Bei der letzten Maischberger Sendung gut zu erleben. Auf der ZDF Mediathek.

  9. Aggression bei Schülern: Mädchen geben den Ton an

    Kuscheln oder kloppen? Die Atmosphäre im Klassenraum prägen vor allem die Mädchen, zeigt eine neue Studie. Sind sie aggressiv, werden es die Jungen auch.

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/schule-maedchen-bestimmen-das-klassenklima-a-1028745.html

  10. Nochmal Zu:

    Women preferred 2:1 over men for STEM faculty positions

    https://toysoldier.wordpress.com/2015/04/15/women-preferred-21-over-men-for-stem-faculty-positions/

    Diese Studie ist mit großer Wahrscheinlichkeit auch auf die Wirtschaft übertragbar. Und sie zeigt, dass alle Narrative bezüglich Frauenbenachteiligung falsch sind. Es ist genau umgekehrt.

    Es herrscht seit Jahrzehnten eine massive Diskriminierung von Männern und Jungen vor. Auch bei uns wird das genau so sein. Es ist ja auch hier zu erkennen.

    Damit reiht sich auch dies in die mittlerweile lange Liste der Großlügen ein.

    Aber selbst die Forscher dieser Studie sind blind dazu. Und sie schlagen fröhlich weitere Maßnahmen vor, um das noch weiter zu forcieren.

    Hier sind sie.

  11. „Schauws meint, eine absolute Mehrheit für die Union würde „keine bessere Politik“ für die Frauen bedeuten. Darauf, warum Frauen mit so klarer Mehrheit die Union wählen (und ob sie möglicherweise andere Vorstellungen davon haben, was für sie gut ist), geht die lesbische Film- und Fernsehwissenschaftlerin nicht ein.“

    http://genderama.blogspot.de/2015/04/forsa-umfrage-union-hat-bei-frauen-die.html

    Lesben wissen einfach besser was Heterofrauen wollen. Lesbianplanning!

  12. Aktuell auf Arne’s Seiten:

    http://genderama.blogspot.de/2015/04/aggression-bei-schulern-madchen-geben.html

    Aggression bei Schülern: Mädchen geben den Ton an

    Kuscheln oder kloppen? Die Atmosphäre im Klassenraum prägen vor allem die Mädchen, zeigt eine neue Studie. Sind sie aggressiv, werden es die Jungen auch.

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/schule-maedchen-bestimmen-das-klassenklima-a-1028745.html

  13. Sad Puppies

    Die feministischen SJWs versuchen auch in anderen kreativen Feldern durch totalitäre wie verlogene Opfer-Sündenbock Unterstellungsbevormundung und Zensur einzuführen und es für sich parasitär zu nutzen.

    Die Sad Puppies Kampagne dagegen und für kreative Freiheit hat dafür eine Hugo Award Nominierung bekommen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Award

    „Der Hugo Award (eigentlich: Science Fiction Achievement Award) ist ein seit 1953 verliehener, nach Hugo Gernsback, dem Begründer des Begriffs Science-Fiction, benannter Leserpreis. Er gilt als einer der wichtigsten Preise in der SF-Literatur und wird jährlich durch die Teilnehmer des SF-Worldcons verliehen, in der Regel für Werke, die im vergangenen Jahr veröffentlicht wurden. Zwar liegt der Fokus auf der SF-Literatur, jedoch wird der Hugo Award auch für Werke aus dem Bereich der Fantasy-Literatur verliehen.“

    #SadPuppies

    „The “Sad Puppies” campaign, is a tongue-in-cheek bid by science fiction & fantasy (SF&F) authors to draw attention to an atmosphere of political intolerance, driven by so-called “social justice warriors”“

    Hugo Awards Nominations Swept by Anti-SJW, Anti-Authoritarian Authors

    http://www.breitbart.com/london/2015/04/04/hugo-awards-nominations-swept-by-anti-sjw-anti-authoritarian-authors/

    Dazu ramzpaul und Karen:

  14. Zeit Online hat mal wieder einen Artikel zum Sterblichkeits-Gap zwischen Mann und Frau gebracht. Typischerweise läuft bei solchen Artikeln argumentativ alles querbeet, von Biologismen über Lebensstile, man lese mal den völlig verwirrten Artikel, zuerst heißt es XX wäre ein Vorteil, einen Absatz später Biologie erklärt den Unterschied nicht. Aber irgendwie kommt immer so ein Fazit bei rumkommen kann:

    „Männer müssen daran nicht verzweifeln, eine gute Nachricht haben Demografen für beide Geschlechter: Die Menschen werden unter anderem dank der guten medizinischen Versorgung insgesamt immer älter. In Deutschland wird es Schätzungen zufolge in dreißig Jahren eine Million Hundertjährige geben.“

    Richtig, da Männer irgendwie selbst schuld dran sind (Frauen sind ja auch selbst Schuld an ihrem Berufswahlverhalten, aber das sie dann folgerichtig weniger verdienen ist gesellschaftliche Aufgabe!) muss es uns nicht wirklich stören, aber hey Männer ihr werdet älter als eure Vorfahren, das muss euch doch reichen. Toll!

    Der Preis für die krudeste weibliche Theorie zu diesem Sterblichkeitsgap hingegen lieferte eine Nutzerin:

    „Biologisch gesehen sterben Männer vielleicht auch früher, weil sie evolutionär gesehen nur für die Arterhaltung sorgen sollen wohin gegen Frauen die Kindererziehung und die Weitergabe von Traditionen übernehmen müssen.“

    http://www.zeit.de/zeit-wissen/2015/03/lebensdauer-frauen-maenner?commentstart=9#cid-4678539

    Prusssst!

    Mein letzter Kommentar (Zielspieler) wurde hingegen, ebenso wie ihrer gelöscht:

    Darin stand sinngemäß: „Dieses Argument hat mit Evolution nichts zu tun, sondern ist die typische Eso-Scheiße von der Wertigkeit bzw. Wichtigkeit der Frau über den Mann“

    Er wurde dann als „pauschalisierend“ gelöscht….

    Einen negativen Zusammenhang zwischen Vaterschaft und Kindererziehung und „Traditionen“ (What the fuck?) herzustellen ist nicht pauschalisierend…

    Lächer-Lichst,
    Teardown

    • Ich finde das immer sehr witzig, wie die Autoren sich um die offensichtlichste Erklärung für diesen Gap winden, denn dann würde man zugeben, dass es den „starken priviligierten Mann“ gar nicht gibt:

      Männer sterben früher, weil sie unter besonderem berufsbedingten Stress stehen/die Gesellschaft (also eigentlich die sexselektierenden Frauen) von ihnen vollen Einsatz verlangen und seltener erfüllende Sozialkontakte haben und ihre Isolation mit selbstzerstörerischen Suchtverhalten „ertränken“ zu versuchen.

      Man müsste einfach mal zugeben, dass es „den Männern“ (Im Schnitt) ziemlich beschissen da draußen geht. Und was sagt die Demografin dazu:

      „Die Lebensweisen gleichen sich an – und die Lebenserwartungen auch. Oksuzyan ist dennoch sicher: Frauen werden ihren Vorsprung halten. „Die Biologie können wir nicht ändern.“

      Keine weiteren Fragen, euer Ehren.

      • Yup.

        Hab das bzw. damit Zusammenhängendes gerade auf der aktuellen Rollendiskussion versucht darzustellen.

      • „“Die Lebensweisen gleichen sich an – und die Lebenserwartungen auch. Oksuzyan ist dennoch sicher: Frauen werden ihren Vorsprung halten.“

        x wird immer gleicher mit y, aber y bleibt weiterhin soviel grösser! 🙂

        „““Die Biologie können wir nicht ändern.”“

        Sollte man denen mal was von Gentechnik erzählen, oder von einer 65 jährigen, die sich auf Vierlinge freut?

        • „Sollte man denen mal was von Gentechnik erzählen, oder von einer 65 jährigen, die sich auf Vierlinge freut?“

          1. Die Kinder sind nicht von ihr. So weit, mit 65 noch Eizellen zu produzieren, ist es also noch nicht. Sie ist im Grunde nur der Brutkasten für anderes Erbgut.
          2. Ob sie sich wirklich am Ende freut, wird sich zeigen. Das kling gehässig, ist aber nicht so gemeint. Eine Schwangerschaft, besonders mit Mehrlingen, ist extrem belastend. Wer weiß, ob der Organismus das mit macht bis zum Ende.
          Mit ihren anderen Kindern hat sie kaum Kontakt, es waren wohl 5 verschiedene Väter zu denen ebenfalls kein Kontakt besteht und wenn die Kinder 10 sind, ist sie 76. Man kann nur hoffen, dass sie lange genug durchhält, damit die Kinder wenigstens die Schule abschließen können.
          Unter solchen Bedingungen alleinerziehend schwanger zu werden, für mich ist die Frau irgendwie krank.

      • Wieso können wir die Biologie hier nicht ändern, aber bei der sexuellen Orientierung schon?

      • Du.Bist.Ein.Hatr.

    • Keine Ahnung warum sie auf die Idee kommen, solchen hochgradig schlampig dahingerotzten Trash besser unter die Leute bringen zu können, wenn sie die Überbringer der schlechten Nachrichten zum Schweigen bringen.

    • ist es nicht so, dass mönche dieselbe durchschnittliche lebenserwartung haben wie frauen, @teardown? das entzieht dem biologischen argument den boden und falls nonnen keine noch höhere lebenserwartung haben sollten, spräche viel für die hypothese, dass es der berufliche stress ist, der den männern schadet.

      • „Die Klosterstudie, auch Cloister-Study, ist zum internationalen Begriff im Zusammenhang mit der signifikanten Disparität bei der Lebenserwartung von Frauen und Männern geworden. Aus den Schlussfolgerungen können biologische Faktoren zur Übersterblichkeit von Männern zu einem wesentlichen Teil ausgeschlossen werden.“

        http://de.wikipedia.org/wiki/Klosterstudie

        “Die Biologie können wir nicht ändern.”

        *Huuuuust*

      • Mönche haben eine um ein bis zwei Jahre kürzere Lebenserwartung als Frauen und auch Nonnen.
        Das weist darauf hin, das der Life expectancy gap eine deutliche kulturelle Komponente hat.

        Allerdings darf man nicht den Fehler machen, biologische Faktoren auszuschließen. Denn ein asketisches Mönchsleben ist nunmal nicht die männliche Norm. Es ist nicht natürlich, dass Männer und Frauen ein quasi identisches Leben führen wie Mönche und Nonnen. Wie wir wissen trägt Biologie auch zum Verhalten bei und Risikoverhalten von Männern ist in gewisser Weise natürlich. Allerdings erklärt das den Gap auch noch lange nicht.
        Der Gap verkleinert sich interessanterweise in den Indsutriestaaten durch die vermehrte Berufstätigkeit von Frauen.

        Man muss auch noch sagen, dass Mönche nicht als Mönche zur Welt kommen (frühe Risikofaktoren als Einflüsse also bestehen können) und dass Mönche womöglich härter arbeiten als Nonnen, ihnen möglicherweise Triebsublimierung mehr zu schaffen macht etc.

      • Triggerwarnung: Es folgt ein (tendenziell antifeministischer) Rant

        >>“Das entzieht dem biologischen argument den boden und falls nonnen keine noch höhere lebenserwartung haben sollten, spräche viel für die hypothese, dass es der berufliche stress ist, der den männern schadet.“

        Was mich wirklich wirklich wirklich massivst nervt ist diese feministisch verquaste Chupze. Überall Kultur, Gender, alles können wir ändern und müssen ändern, Frauen können alles und meistens auch alles besser.

        Aber wenn es dann mal um Males Issues geht, wie den Lebenserwartungs-Gap, da wird herumgedruckst, geschwiegen und solange debattiert, bis auch die peinlichste Theorie ausdiskutiert wurde. Und letztlich heißt es dann, esst weniger Steaks und bedenkt, dass ihr zwar kürzer lebt als Frauen, aber eure Väter noch kürzer lebten als ihr. Was für ein Frost, was für eine GenderSENSIBLE Geisteshaltung.

        Die kürzere Lifeexpectacy hat natürlich nichts damit zu tun, dass:

        …Männer in allen Berufsgruppen zu finden sind, somit auch in den anstrengensten, geährlichsten und gesundheitsschädlichsten die es gibt, während 50 Prozent aller werktätigen Frauen sich in 6 von 72 (!) Berufsgruppen tummeln. Und das ist nicht Bergbau und Co.

        …Männer auf die Lebenserwerbszeit gerechnet fast 23 Prozent mehr Zeit auf der Arbeit verbringen, dass sind jedes Jahr 2 Monate die Männer mehr arbeiten als Frauen. Zeit die verloren geht für Seele baumeln lassen, Sport, Achtsamkeit oder gesunden Schlaf (Thema Schichtdienst). Je geringer der Verdienst, desto höher ist auch die Arbeitsbelastung für junge minderqualifizierte Väter übrigens, das zeigen Studien. Bei überlangen Arbeitszeiten imaginiert man ja immer den Topmanager, es ist aber genauso der Putzer, der Produktionshelfer oder der Straßenfeger der bei Vorhandensein von Familie die geringe Entlohnung durch überlange Arbeitszeiten auffängt.

        …Männer immernoch deutlich deutlich seltener zum Arzt gehen und sich auch seltener krankschreiben lassen, als Frauen. Einfach weil Leistung und Funktionieren von ihnen gefordert wird.

        …Männer, und ich rede jetzt über die Millionen ganz armen Schweine in dieser Republik, die ab dem mittleren Alter komplett sozial isolieren. Die, vielleicht noch einen schlecht bezahlten minderqualifizierten Job ausüben, die latent depressiv und suchtkrank sind, die die niemanden haben, schon gar keine Frau, die einfach irgendwann falsch abgebogen sind, und aus 2-Zimmer Wohnung, Bierflasche und Discounter-Einkauf nicht herauskommen.

        Den Artikel der diese ganzen Hardfacts mal auf den Tisch bringt, die Studiengruppe, die vom Frauenministerium mit Millionen gefördert wird um hier mal Licht ins Dunkel des Lebenserwartungs-Gaps zu bringen, die will ich mal sehen. Den Gesundheitsminister, der Kampagnen iniziert, Motto: „Man(n) macht sich nicht kaputt, Man(n) macht einfach mal langsamer“.

        Neeeeeeeeeeeeeeee………………..wozu auch, wenn du für Gleichberechtigung bist, bist du Feminist und Gleichstellung heißt, dass es den Männern ja bombenmäßig geht und ja die Frauen auf ihr Nivau geliftet werden müssen. Wir sehen das männliche Elend ja gar nicht, es versteckt sich, es verstellt sich, es verweigert sich, WEIL es von IHM erwartet wird.

        Wir sehen das Elend an den Zahlen, mehr Selbstmorde, mehr Suchtkrankheiten, früher Tod. Den Männern geht es gar nicht gut, das „starke Geschlecht“ ist eine perfide (leider vor allem) weibliche Selektions- und Qualifikationsstrategie die immer ordentlich Dampf im männlichen Kessel hält, und Männer internalisieren dies nur bereitwillig. Schluss damit.

        Und dann kommt so eine kleine XX-Bechromosomte Leuchte um die Ecke, und interpretiert diesen durch weiblichen Qualifikationsdruck in unserer Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft hervorgerufenen Lebenserwartungsgap noch als Zeichen der Natur für die HÖHERWERTIGKEIT, für die HOHE und WICHTIGE Aufgabe die nur den Frauen zugedacht ist. Frauen, das ausgewählte, das erhabene Geschlecht, während Männer nur noch aufs abspritzen objektifiziert und reduziert werden. Und die Gütigste ist in ihrem unendlichen Sozialdarwinismus nicht zu fein, dann noch bei Kritik aufzustampfen und zu pöbeln. Lächer-Lichst, die von ihr postulierte _natürliche_ Überlegenheit der Frau durch dieselbe beeindruckend in Aktion….

        Zeit für einen modernen Geschlechterdiskurs, Zeit den Feminismus zu überwinden. Zeit für echte Emanzipation.

        • >>“Zeit die verloren geht für Seele baumeln lassen, Sport, Achtsamkeit oder gesunden Schlaf (Thema Schichtdienst).“

          Achja, und natürlich Zeit für Familie, für das erste Wort der kleinen, für das Lachen des großen, der nach Hause kommt und Stolz seine 1 präsentiert „Musst du Papa morgen zeigen, der kommt heute erst spät“.

          Glück macht nicht nur glücklich, sondern verlängert auch das Leben…

        • @teardown: gut gebrüllt.

        • „gut gebrüllt.“

          Dem schließe ich mich an.

        • @Adrian

          “gut gebrüllt.”

          Dem schließe ich mich an.“

          Letztens meintest du noch sinngemäß, das kürzere Leben läge an einem erfüllteren, intensiveren Leben und das sei einem längeren vorzuziehen.

  15. Sarah Silverman ist eine der wenigen wirklich lustigen Frauen, ich war bisher echt Fan.

    Umso mehr enttäuscht mich das hier:
    http://genderama.blogspot.de/2015/04/feministisches-statement-entpuppt-sich.html

    Immerhin hat sie sich für ihre Lügenpropaganda entschuldigt.

    Es erscheint mir aber allgemein typisch für diesen anekdotischen „Alltagssexismus“.
    Auch die üblichen Verdächtigen hier (Sheera, Margret, Maren, Robin) haben ja immer unzählige Anekdoten im Köcher, wo man sich denkt, dass bei genauerem Hinsehen oder bei einem möglichen Befragen von anwesenden Zeugen der „Sexismus“ wahrscheinlich eine viel logischere Erklärung bekäme.
    Es sind ja immer dieselben Leute und Persönlichkeiten, die am laufenden Band „Diskriminierung“ erfahren.

    Wobei ich nicht sage, dass das nicht auch auf „Masku“-Seite manchmal so wäre.

  16. „Immerhin hat sie sich für ihre Lügenpropaganda entschuldigt.“

    Sie hat sich dafür entschuldigt, dass sie den Namen des Clubbesitzers genannt hat, so dass ihre Schwindelei aufgeflogen ist.

    My regret is that I mentioned Al by name- it should have been a nameless, faceless anecdote and he has always been lovely to me.

    und

    To the maniacs who want to use this as a chit against women’s issues, I ask that you please don’t.

    @David: Du bist also ein „maniac“, wenn du dich fragst, wie viele der „Ich bin ja sooo benachteiligt“ Geschichten den gleichen Gehalt haben.

    Nur weil so viele Feministinnen so häufig beim kreativen Umgang mit der Wahrheit erwischt werden, heißt das noch lange nicht, dass man ihnen nicht glauben sollte.

    • Du hast ja recht. Ich will sie einfach noch nicht ganz abschreiben 😉

      Sie ist doch sexy, klug und lustig. Warum dann Feministin? Warum??

      • Wahrscheinlich aus dem gleichen Grund, warum so viele in Hollywood Scientologen sind: karrierefördernde Maßnahme.

      • Arne’s Kommentar

        „Das nennt man Chuzpe: Sich zwar halbherzig dafür entschuldigen, der Öffentlichkeit Mist erzählt zu haben, aber seine Kritiker im selben Atemzug als „maniacs“, also Wahnsinnige, anzufeinden.“

        ist m.E. schon genau richtig.

        Das ist ganz feist noch mal eins draufgesetzt. Solchen Menschen sollte man nichts entschuldigen.

        Im übrigen ist das auch ihr sog. „Victim Blaming“. Und auch wieder Projektion wie alles im Feminismus. So etwas machen normalerweise Teenager, aber keine erwachsenen zivile und anständige Menschen.

        Es wird sich erst etwas ändern, wenn hier eine Grenze gesetzt werden kann und das tatsächlich mit sozialer Ächtung einhergeht, d.h. mit echter Konsequenz.

  17. Ist nicht wichtig genug, um es mir bis Samstag zu merken, also schiebe ich es schnell noch hier nach:

    http://www.nationalreview.com/article/416974/sarah-silverman-admits-she-made-wage-gap-story-then-calls-critics-maniacs-katherine

    Sarah Silverman (die ich als Komikerin schätze und die ja schon vor einiger Zeit mit dem „Sorry, it’s a boy“-Spot für Kontroverse sorgte) erzählte kürzlich, wie sie der „Gender Pay Gap“ erwischte und sie für einen Auftritt nur 10 Dollar bekam, statt der 60 eines männlichen Kollegen.
    Der in der Story namentlich gemachte Auftraggeber hat nun klargestellt, dass besagter Kollege nun einmal gebucht war, während sie kurz und spontan auf eine sonst unbezahlte Stelle einsprang und der Zehner nur Taxigeld war.

    Sie bedauert inzwischen, ihn namentlich erwähnt zu haben und bestätigt seine Version, verbittet sich aber, wegen einer falschen Geschichte am Pay Gap zu zweifeln.
    Man verstehe mich nicht falsch: Ob es einen gibt oder nicht ist von dieser Annekdote ja tatsächlich unabhängig, aber wer ein Gerücht in die Welt setzt, hat danach zurück zu stecken.
    Das ist so eine gruselige Parallele zur ROLLING STONE-Campus-Nummer: Eine Geschichte, die meine Position bestätigt ist universell gültig, weist sie dann aber Haken auf, war es nur eine Geschichte, die nichts an der Richtigkeit ändert. Entscheidet euch, Leute!

    Zu den „Sad Puppies“ habe ich mich dann auch mal etwas umgelesen, glaube, dass die Aktion wohl tatsächlich etwas verfehlt war, die Reaktion darauf aber zeigt, dass es dennoch gewisse Probleme gibt:

    http://www.buddelfisch.de/2015/04/sad-puppies-und-aller-grund-zur-traurigkeit/

    (Keine unbedingte Leseempfehlung, ist nur mal wieder mein übliches „Seid doch mal nett zueinander“-Gejammer. 😉 )

    • @DMJ

      Ich hab mir jetzt mal Martin’s Eintrag durchgelesen.

      Der laviert und erzählt von vorgestern. Warum legt der nicht aktuelles offen?

      Wirkt auf mich sehr verlogen. Das riecht nicht gut.

      Aber eine Krähe pickt der anderen kein Äugchen aus, nicht war DMJ?

      Und dein Gerede von „Seid mal nett zueinander“ wirkt auch nicht sonderlich nett.

      Da ist Schmutz im Getriebe. Und ggf. haben die Sad Puppies mehr recht als du hier zubilligen möchtest. Desgleichen mit GG.

      • Ich glaube nicht, dass ich im Krähenschlag wirklich einen Platz gefunden habe. 😉
        Wirklich endgültig beurteilen mag ich die ganze Puppies-Nummer nicht, aber mich wurmt einfach, dass kaum jemand vernünftig darüber spricht (außer eben Martin), sondern gleich in die Extreme geht. Irgendwie geht vollkommen die Diskussionskultur verloren – darum konzentriere ich mich halt vor allem darauf, Dine zu sagen, die allgemein gültig sind, unabhängig davon, wer konkret in der Sache recht hat.

        Und zu GG habe ich mich im Artikel ja sogar als Sympathisant bekannt (wenn auch, zugegeben, etwas indirekt und unauffällig). Schon das kann mir Feinde einbringen. Dass GG für eine Menge richtiger und guter Dinge kämpft, ist mir vollkommen klar. Nur eben als eine so vage umrissene Gruppe ist es auch nicht uneingeschränkt zu loben, da dort eben auch üble Elemente mitziehen. – Ja, ebenso üble Elemente gibt es auf der Gegenseite und die werden von der Presse komplett ignoriert, ebenso wie die gemäßigten GGler. Genau das ist der Skandal, genau da muss man Aufklärung schaffen (wie ich es ja mit mehreren Artikeln versucht habe), aber deshalb sollte man nicht gleich ein Bündel anderer Meinungen und Mitgliedschaften mit einkaufen.

        • “ Irgendwie geht vollkommen die Diskussionskultur verloren – darum konzentriere ich mich halt vor allem darauf, Dine zu sagen, die allgemein gültig sind, unabhängig davon, wer konkret in der Sache recht hat.“

          Ja aber DMJ, die ist nun wirklich durch den feministisch absichtlich unehrlichen wie absichtlich Unterstellungspropagandistischen Ansatz verlorengegangen.

          Und zwar überall. Und immer wieder nach dem gleichen schlimmen Muster.

          Mit solchen extemistischen anmassenden wie erzwingen wollenden SJW-Leuten ist wie nun bis zum Erbrechen erlebt überhaupt keine konstruktive „Diskussion“ zu führen.

          Dieser Missbrauch fusst ja nun gerade auch darauf, dass man immer wieder versucht sachlich zu diskutieren. Und so manchesmal gibt es dann auch eine Reaktion darauf, die nicht so gut ist. Quelle und Ursache liegen aber ganz eindeutig dort. Das ist mittlerweile auch sehr deutlich sichtbar.

          Und in Angesicht von Fakten, Wahrheit und Realität wird das z.B. dann wieder zu etwas wie „Logik“ würde unterdrücken etc.

          Auch bist du mir einerseits zu leichtgläubig bei Leuten wie Martin etc. und andererseits zu misstrauisch bei GG und Sad Puppies.

          Wir haben es hier m.E. tatsächlich mit einer echten Faschismus-artigen Erscheinung zu tun, die sich da bahnbricht. Verhalten und Gedankengut sprechen mittlerweile mehr als dafür.

          Man fängt an sich dagegen zu wehren. Sehr zu recht.

        • Neben dem Idealismus ist bei mir auch Strategie dabei: Ja, ganz wie du sagst sind GG & Co von ihren Gegnern weitläufig unfair verleumdet. Das ist empörend, aber da kann man wenig gegen machen. Wenn man sich also das Banner umhängt, ist man in den Augen vieler Leute, die einfach nur die einseitige Berichterstattung mitbekommen haben gleich der Böse. Kann man ihnen nichtmal krumm nehmen – man glaubt halt in der Regel, was alle sagen, insbesondere, wenn es mit annekdotischen Beweisen (also etwa sexistischen Tweets von Einzelpersonen) schienbar untermauert wird.
          Behält man aber, wie ich es versuche, Abstand zu allen Seiten, hat man zumindest eine Chance, angehört zu werden.

          Zudem ist es sinnvoll, Diskussionen zu meiden, die nicht wirklich geklärt werden können: Kein Außenstehender weiß, was wirklich Sarkeesians Motive sind oder wie es hinter den Hugo-Kulissen zugeht. Nehmen wir also ruhig mal an, da ist alles sauber, dann müssen wir uns nicht über unprüfbares streiten, sondern können uns über generelle, objektive Sachen verständigen und zuweilen kann so dann mal etwas entschärft und gelernt werden.

        • Ich find es schwierig mit mittlerweile deutlich erkennbaren Gewohnheitsbetrügern zu kommunizieren.

          Es ist dumm da weiteres Vertauen zu investieren. Ich weiß, man meint immer wenn nur …

          Außerdem kann es ja auch tatsächlich gefährlich werden. Will jetzt nicht wieder Godwin entsprechen, aber die Tendenz ist zu erkennen.

  18. http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/bayern-fluechtlinge-werden-zu-prostitution-gezwungen-a-1028961.html

    „Nur einmal suchte eine junge Afrikanerin Hilfe bei der Prostituierten-Beratungsstelle Solwodi. Sie war vor ihrem Zuhälter von Italien nach Deutschland geflohen. In einer Sammelunterkunft in München traf sie ihn wieder. Der Mann, ebenfalls Asylsuchender, wollte sich in Deutschland offenbar neue Geldquellen erschließen.

    Vermutlich wird Mercy heute irgendwo in Deutschland ihren Körper anbieten, überwacht von einer „Madam“ aus ihrem Heimatland, die den Hurenlohn kassiert und die Kinderbetreuung regelt. Weil Mercy nun das Kind eines Deutschen versorgt, bekommt sie ein unbegrenztes Aufenthaltsrecht – ohne Asylverfahren.

    Der Clan, der sie kontrolliert, hat frühzeitig einen sogenannten Kioskvater organisiert, einen Arbeitslosen, der für ein bisschen Geld die Vaterschaft anerkennt. Den Unterhalt übernimmt der Staat. Die sogenannte Vaterschaftsanfechtungsklage, die Sozialbehörden bei einer derart merkwürdigen Konstellation noch vor Jahren anstrengen konnten, hat das Bundesverfassungsgericht im Dezember 2013 für unzulässig erklärt. Für die Zuhälter bedeutet das, sie können die junge Frau die nächsten Jahre legal zur Arbeit schicken.

    • „… sie können die junge Frau die nächsten Jahre legal zur Arbeit schicken.“

      Wenn’s denn legal ist, gibt’s ja auch nix zu meckern … Hauptsache sie bekommt auch den Mindestlohn …

      • Weder Zuhälterei noch Zwangsprostitution sind legal, auch wenn der Artikel das suggerieren will.

        Ist aber wirklich ziemlich übel für diese Frauen und auch für die erwähnten jungen Stricher aus dem Maghreb.

        Die einfache Lösung von Rassisten wird wohl mal wieder lauten: Flüchtlinge raus aus Deutschland.
        Die einfache Lösung von Feminstinnen wird mal wieder lauten:
        Prostitution raus aus Deutschland.

        • Das meinte ich, daß ich Zwangsarbeit für wenig legal halte …

        • Interessant finde ich auch die Strategie, wie man die dabei abfallenden Kinder „entsorgt“.
          Immense Systemlücken sehe ich da.

        • Ich glaube nicht, dass der Artikel das suggerieren will. Eher, dass Gesetze niemanden interessieren, wenn sie nicht durchgesetzt werden (können) und dass sich da ein ausuferndes Problemfeld entwickelt hat das man schwer zerschlagen kann, selbst im Einzelfall (wegen der Druckmittel der Täter).

        • @ Atacama

          Die schreiben, daß Zuhälter die nächsten Jahre Frauen „legal“ zur Arbeit schicken könnten …

          Diese „Prostituierten-Beratungsstelle Solwodi“ scheint eine feministische Veranstaltung zu sein. Kampforganisation gegen Prostitution.

          *SOLWODI setzt sich für ein „Europa ohne Prostitution“ ein*

          Aus der hiesigen Lieblingsquelle Wikipedia

          http://de.wikipedia.org/wiki/SOLWODI

        • „Die schreiben, daß Zuhälter die nächsten Jahre Frauen “legal” zur Arbeit schicken könnten …“

          Das ist ja auch so.
          Eine Systemlücke. Solange die Zwangslage nicht nachgewiesen werden kann, weil die Opfer nichts sagen, weil sie Schulden abarbeiten müssen oder mit Voodoo gefügig gemacht werden, diese Voodoo Kultur hat in manchen Ländern starken Einfluß, das darf man nicht als harmlose Esoterik abtun, und weil sie dann irgendwann, zum Beispiel durch Entbindung auf deutschem Boden und freiwilligem Kuckucksvater, die Daueraufenthaltserlaubnis bekommen, solange ist es offiziell keine Zwangsarbeit und solange kann man auch nichts tun und es ist eine völlig legale Sache, juristisch betrachtet und nur das ist relevant.

        • @ Zabalo

          Manche mögen doch insgeheim ihre Filterblase ….

        • @ddbz

          ich habe nichts gegen andere Meinungen, solange sie intelligent mitgeteilt werden.

        • Das Problem wäre relativ simpel durch eine vollständige Legalisierung der Prostitution gelöst. Komplett mit Gewerbeschein und Gewerbeaufsicht.

        • @adrian

          Was würde das lösen?
          Die Zuhälter bewegen sich ja im hintergrund.

          Damit man die Gewerbeerlaubnis entziehen könnte müsste ja auch erst einmal etwas nachgewiesen werden.

        • Nicht angemeldete und kontrollierte Prostitution wäre dann faktisch Schwarzarbeit. Und daran hat der Staat kein Interesse. Und damit mehr Motivation etwas dagegen zu unternehmen.

        • @adrian

          Prostituion ist ein Bargewerbe von Selbständigen. Da erfolgt eh jede Menge Schwarzarbeit. Ich bezweifele, dass eine Prostituierte ihren vollen Lohn angibt.

        • Ich habe nicht behauptet, dass man Missbrauch ganz ausschließen wird.

        • @ Zabalo

          Antwort sollte unten hin

          @ Atacama

          Wenn ich jemanden, mit oder ohne Voodoo, mit oder ohne Aufenthaltserlaubnis, zu einer Arbeit zwinge ist das Zwangsarbeit. Systemlücke hin oder her.

          Ich vermute stark, hier wird eine Maus aufgeblasen um die Spiegelseiten voll zu bekommen und den HelferInnen ein weiteres Auskommen zu beschaffen.

          Was den Afrikanern ihr Voodoo, ist uns unser Gender Mainstreaming. Beides nicht harmlos … das stimmt wohl leider.

        • @ Adrian

          Stimmt! Ist Gelderwerb wie jeder andere auch.

        • @ C

          Dann halte mich eben für blöde. Meist verstehst Du wohl was ich sagen will …

        • @ddbz

          das ist ja auch recht einfach zu verstehen. Aber das ändert ja nichts an der Qualität des Inhalts. Insofern solltest du dringend wolle unterstützen und mich boykottieren.

        • Ach, Voodoo gibt es doch heute in Afrika kaum noch. Es gab da mal eine Handvoll Fälle mit nigerianischen Zuhälterinnen, und denen konnte man sehr wohl strafrechtlich beikommen:
          http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/frau-muss-wegen-zuhaelterei-sechs-jahre-in-haft-id3383925.html

          Man darf auch nicht alles glauben, was eine Organisation erzählt, die jegliche Prostitution kriminalisieren möchte.

        • „Ach, Voodoo gibt es doch heute in Afrika kaum noch. “

          Wie kommst du darauf?

        • Hab mal was drüber gelesen, dass Voodoo hauptsächlich noch in Haiti praktiziert wird. Kann mich nicht für verbürgen.
          Aber es ist heute eigentlich eher vom amerikanischen Kontinent bekannt. Auf Wiki steht was von Benin, Togo und Ghana.
          Keine Länder, aus denen wir viele Flüchtlinge haben.

        • @david
          „Man darf auch nicht alles glauben, was eine Organisation erzählt, die jegliche Prostitution kriminalisieren möchte.“

          Nicht alles, aber das nicht zu glauben, zeugt von einer naiven Weltsicht, da es überall auf der Welt, wo Armut oder Chaos herrscht, mehr oder weniger so ist.

          Außerdem geht es dabei nicht nur um afrikanische Voodoo-Prostitution, das ist nur ein kleiner Teil.

        • „Hab mal was drüber gelesen, dass Voodoo hauptsächlich noch in Haiti praktiziert wird. Kann mich nicht für verbürgen.“

          In West und Zentralafrika ist es noch immer sehr verbreitet.

        • vielleicht nicht immer „klassisches“ Voodoo, was auch immer das ist, es unterliegt ja auch alles lokalen Strömungen, aber dieser spiritistische Glaube, Aberglaube, Flüche, Böser Blick, Amulette usw.

          Auf so ziemlich jedem Markt dort findet man mindestens einen solchen Stand, wo Affenköpfe und sonstige Talismane verkauft werden.

        • In Zentralafrika sehr verbreitet? Glaub ich eher nicht.
          Die Berichte die man findet, lassen sich doch sehr eingrenzen auf wenige westafrikanische Staaten..

          ich kann jedenfalls nicht glauben, dass sich in Deutschland viele Frauen mit Voodoo gefügig machen lassen, mal über diese spektakulären nigerianischen Einzelfälle hinaus.

          Auf so ziemlich jedem Markt dort findet man mindestens einen solchen Stand, wo Affenköpfe und sonstige Talismane verkauft werden.

          Ja, an Touristen 😉 In Südamerika auch. Trotzdem würde sich da niemand wegen Voodoo-Zauberei prostituieren. Es ist halt eher Brauchtum und Folklore.

        • Wieso nicht? Die Analphabetenrate ist hoch, die Armut auch, schau dir doch allein mal an, was afrikanische politische Führer, Präsidenten so von sich geben, zu gesellschaftlich relevanten Themen. Gib z.B mal AIDS + Gambia + Präsident ein.
          Außerdem ist das mit dem Voodoo doch nur ein Beispiel und es geht auch nicht nur im afrikanische Prostitution, du kannst auch jemanden auf nicht-okkulte Weise dazu bringen, für dich zu arbeiten.

        • Wieso nicht?

          Weil es dafür keine Quellen gibt? Du kannst nicht einfach was behaupten („in Zentralafrika sehr verbreitet“), und mich dann fragen, warum das NICHT so sei.

          Die Analphabetenrate ist hoch, die Armut auch, schau dir doch allein mal an, was afrikanische politische Führer

          Achso, die sind da eh alle doof. Na dann kein Wunder, dass es hier so viele Voodoo-Zwangsprostituierte gibt.

          du kannst auch jemanden auf nicht-okkulte Weise dazu bringen, für dich zu arbeiten.

          Wenn es sich um Zwangslagen, Ausbeutung oder klassische Zuhälterei handelt ist es jedenfalls illegal. Also keine Frage des Rechts, sondern der Strafverfolgung.

        • „Achso, die sind da eh alle doof.“

          Das kannst du dir sparen. Es ist erwiesen, dass überall wo wenig bis keine Aufklärung betrieben wird, der Boden für Mythen und Glauben bereitet wird.
          Und ja, in Afrika sind die Menschen im Schnitt ungebildeter als hier. Willst du das ernsthaft in Abrede stellen?

          Hast du eigentlich schon die Ebola-Epedemie vergessen, wo die Helfer angegriffen wurden, weil man sie für Hexer hielt oder wo Leute, sich lieber auf ihren Dorfheiler verlassen wollten oder die infektiösen Toten unbedingt anfassen mussten oder wo Überlebende ausgeschlossen wurden, weil man sie für gefährlich hielt usw? oder ist das auch alles Propaganda?

        • es ist wohl oft ein schmutziges geschäft: ein ticket nach europa, das die frauen dann abarbeiten. trotz ihrer schlechten schulbildung wissen die frauen, was sie tun. dass sie ausgebeutet werden, tut nichts zur sache, denn sie lassen sich mit verbrechern ein und auch das wissen sie. männer haben diese option übrigens nicht.

        • Das kannst du dir sparen.

          Ok sorry, war blöd von mir.

          Es ging aber konkret um Voodoo und dadurch erwirkte Zwangslagen.

        • @ C

          Und Du solltest nicht grundlos persönliche Angriffe fahren! Was zB hat Wolle hier eigentlich mit zu schaffen?

        • @DDBz

          Wolle hat gar nichts damit zu schaffen, er hat nur einen anderen Blog. Bei dem deine Kommentare vielleicht besser passen

        • @ C

          Vielleicht … bin ich ja durch Voodoozauber gezwungen auch hier zu kommentieren? Wer weiß … 😦

          PS Würde Voodoo als Zwang vor einem deutschem Gericht anerkannt werden?

        • @ddbz

          Wegen Kommentare dieser Qualität freue ich mich nicht darüber, dass du wieder da bist.

        • @ C

          Mal ernsthaft. Was bitte soll man denn zu diesem Voodookram sagen? Oder zu der Behauptung Zwangsprostitution sei plötzlich „legal“?

        • @DDBZ

          Du besser gar nichts. Ansonsten orientiere dich eben an den anderen.

        • @ddbz

          „@ C

          Mal ernsthaft. Was bitte soll man denn zu diesem Voodookram sagen? Oder zu der Behauptung Zwangsprostitution sei plötzlich “legal”?“

          Ich werde es dir an einem Beispiel erläutern, in das du dich vielleicht besser hineinversetzen kannst:
          Dein Name ist Yuri und du lebst in Armut mit deinen Eltern, deiner Frau und deinem kleinen Sohn in einem kleinen Dorf in Moldawien und träumst vom großen Glück. Eines Tages kommt ein Mann namens Batscho in dein Dorf mit schickem Auto, schicken Kamotten und erzählt dir, wie toll der Westen ist. Du ergeifst die Gelegenheit und lässt dich von ihm nach Deutschland lotsen. Natürlich kostet das was, 20.000 Euro. Aber der nette Mann gibt dir einen Kredit.
          Du wirst zum Schwarzarbeiten auf schlecht gesicherten Baustellen geschickt, obwohl du keine Ahnung von Arbeitsschutz und ergonomischem Arbeiten hast, ab und zu auch zum Stehlen, Betteln oder Drogenhandel.
          Irgendwann tut dein Rücken weh, aber du musst weiter arbeiten, denn dein Schuldenberg wird nicht kleiner, da dein Gehalt zu niedrig ist und der Großteil für Unterkunft und Verpflegung drauf geht und du ein paar Euro gerne nach Hause schicken möchtest zur Unterstützung deiner Familie. An die Behörden wenden kannst du dich nicht, denn du bist illegal im Land und außerdem droht dir dein Schleuser, deiner Familie in der Heimat ein paar Besuche abstatten zu lassen von einer feinen Auswahl an Männern, die man in russischen Gefängnissen rekrutiert hat, wenn du verstehst. Also hälst du die Füße still.
          Am Ende lernst du eine deutsche Frau kennen und gehst mit ihr eine Beziehung ein. Sie wird schwanger/entschliesst sich, dich zu heiraten/beides und du bekommst eine Daueraufenthaltsgenehmigung.
          Jetzt könntest du dir eigentlich einen richtigen Job suchen oder eine Ausbildung machen, legal werden, aber du kannst nicht, weil du immer noch Schulden hast. Also bist du gezwungen, weiter das zu erledigen, was dir aufgetragen wird.
          Du bist aber offiziell kein Zwangsarbeiter, denn wenn die Polizei dich fragen sollte, wirst du kein einziges schlechtes Wort über Batscho verlieren. Denn du weißt ja aus deiner Heimat, dass Polizisten sowieso korrupt sind und zweitens deine Familie in der Heimat nie und nimmer beschützen könnten..

      • @ddbz

        Arg, ich dachte ich hätte dich an pelzblog „verloren“. Schade

        • Was willst Du?

          Ansonsten auch Dir einen schönenTag-

        • Hi ddbz ! Schön dass du wieder da bist – dein Fehlen fiel richtig auf. Finde, du solltest den Blogmaster nicht hängen lassen und wieder so häufig wie früher hier schreiben und deine stets interessanten, feminismuskritischen Argumente bringen.

        • @zabalo

          was habe ich dir denn getan?

        • „was habe ich dir denn getan?“

          Nichts, wieso ? Ich schätze sowohl dich, als auch ddbz, und auch viele andere hier. Viele interessante und lehrreiche Beiträge.

        • Ja, ja … wer nicht für EvoChris ist, ist gegen ihn.

          Besser hätte man es kaum demonstrieren können. 😀

        • Lass Evo-Chris in Ruhe oder ich hau Dich!!!(!)

  19. USA: Steuerboni und -belastungen für Paare nach Kindern und Aufteilung der Einkommen.
    EIn ähnliches System wie in Deutschland… faszinieren.
    http://www.nytimes.com/interactive/2015/04/16/upshot/marriage-penalty-couples-income.html?abt=0002&abg=0

  20. hier ein sehr informativer und unterhaltsam geschriebener artikel zum genderwahn in schwedens schulen

    https://tanjabergkvist.wordpress.com/2014/08/25/gender-madness-exposed-rushing-around-with-russia-today/#comments

    • Öh, Älbert, d°os isse ja allos svedisch. 🙂

    • … scroll hoch, dann gibt es den artikel auf englisch und für dich eine zusammenfassung in audiovisueller form, @äxel 😉

  21. Neues aus Linksfeministischem Zensur-Kreuzberg.

    http://www.bild.de/regional/berlin/diskriminierung/ist-diese-werbung-wirklich-zu-sexy-fuer-berlin-40577086.bild.html

    Eieiei….was für Minderwertigkeitskomplexe, was für Projektionen. Wenn das so weiter geht, steht am Ende eine Werbewelt, die sich gar keine Assoziationen mit Leidenschaft, Liebe und Geschlechtlichkeit erlauben darf:

    Pizza und Sexismus…geht alles…linksunten? Intellektunten….

    • Die Frau als Pizza, die vom Beleger also Mann dominiert wird. Und diese Leute glauben wirklich sie wären aufgeklärt, sie wüssten wie der Hase läuft und sie haben daher diesen missionarischen Eifer und müssen uns Doofe überzeugen, dass eine Pizza die „flachbelegt“ wird, sexistisch sei…

      Aluhut?

    • Besonders intelligent ist diese Reklame wirklich nicht. Pizza lässt man sich üblicherweise liefern, wenn man alleine ist und gerade Hunger hat. Ich für meinen Teil will eine Pizza essen und sie nicht ficken.

      • Natürlich hat die mal wieder ein mäßig talentierter Chef lieber selbst gemacht, als diesen Marketinglaffen sein sauer verdientes Geld in den Rachen zu werfen. Oder er hat die BWL-Praktikantin zur CMO inthroniert , aus naheliegenden Gründen.

      • ..“flach belegt“ halte ich für eine .. etwas zu ehrliche Kommunikation. Der Gedanke, dass die Pizzabäcker am Belag sparen muss, um die Provision für Lieferando einzufahren scheint mir da allzu naheliegend.

    • Und ich glaube auch nicht, dass diese Reklame Frauen sonderlich anspricht. Reichlich dumm, auf etwa die Hälfte der Bevölkerung als Kundensegment zu verzichten.

      • Soweit ich weiß, funktionieren attraktive Frauen im Marketing immer, selbst bei weiblicher Zielgruppe.
        Auch keine Fernsehzeitschrift kann es sich leisten, auf ein vollbusiges Blondchen auf dem Cover zu verzichten.

        • „Soweit ich weiß, funktionieren attraktive Frauen im Marketing immer“.

          Das ist nicht richtig. Bei mir funktioniert das nicht. Und Schwule sind keine kleine werberelevante Gruppe.

          Und wo ist auf dieser Werbung eine vollbusige Blondien zu finden?

        • @adrian

          „Das ist nicht richtig. Bei mir funktioniert das nicht. Und Schwule sind keine kleine werberelevante Gruppe“

          bei ca. 4% im vergleich zu 96% aber tatsächlich eine kleine. Da ist es wahrscheinlich günstiger ein zweites Motiv auf euch abzustimmen als alle Motive auf alle

        • @ C
          Wir haben aber mehr Geld für den Konsum als Hetero-Männer, weil nicht alles von Freundinnen/Frauen in Beschlag genommen wird.
          Desweiteren halte ich es für günstiger, eine inklusive Reklame zu machen. Vor allem bei so etwas trivialem wie Pizza l.

        • Dann halt fast immer…

          Gib mal den Titel einer Frauenzeitschrift + Cover in die Bildersuche ein. Funktioniert selbst bei Brigitte, wobei man da etwas weniger Haut sieht.

          Hot woman sells, gilt ebenso wie Sex sells.

          So relevant seid ihr also offenbar nicht 😉

          Im Artikel sehe ich genau ein Bild von einer sehr unattraktiven Frau.
          Und die sagt so Dinge wie „schlechte Werbung, weil Lächeln ohne Grund“

          Hmmmmm.

        • „So relevant seid ihr also offenbar nicht“

          Nicht für Frauenzeitschriften. Einen Pizzalieferdienst aber allein auf Hetero-Männer auszurichten halte ich schon für ziemlich kurzsichtig.

        • Warum denn auf Hetero-Männer?
          Können nur Hetero-Männer jemanden „flachgelegen“? Inwiefern soll das überhaupt „sexistisch“ sein?
          Du würdest ernsthaft da keine Pizza kaufen, weil da „flachbelegt“ drauf steht?
          Auch Schwule kaufen mit Titten beworbene Sachen. Aber Hetero-Männer wie auch Frauen bekaufen halt vor allem besonders gerne mit Titten beworbene Sachen.

          Aber hier sind ja noch nicht mal Titten zu sehen. Es geht um nen flotten Kalauer (find ihn ja auch mäßig, aber selbst mäßige Witze können werbetechnisch funktionieren), nicht ums Ficken.

        • ähm, stellt euch das alles in korrekter Orthographie vor..

        • @ david
          Ich sage ja gar nicht, dass die Werbung sexistisch ist. Dieser Konzept existiert bei mir im Zusammenhang mit Sexualität nicht.
          Aber die Sprache ist recht eindeutig auf Hetero-Männer der unteren Mittelschicht abwärts ausgerichtet.
          Ja, ich würde da ernsthaft keine Pizza kaufen.
          Und ja, Schwule kaufen auch mit Titten beworbene Produkte. In einer Welt in der selbst Hetero-Frauen mehr auf Titten als auf nackte Kerle stehen, lässt sich das kaum vermeiden.

        • Wahrscheinlich stehe ich auf der Leitung oder bin schon zu sehr gleichgestellt, aber verstehe nicht, wieso diese Reklame speziell Frauen ansprechen soll. Ich dachte, flachlegen wäre ein geschlechtsneutraler Begriff.

          „Können nur Hetero-Männer jemanden “flachgelegen”?“

          Frage ich mich auch.

          Im übrigen: Wenn eine Pizza nur flach BElegt ist, also nur einen dünnen Belag hat, kommt mir das eher nachteilig vor. Meistens wirbt man mit dem Gegenteil 😉

        • Ich dachte, flachlegen wäre ein geschlechtsneutraler Begriff.

          Na hör mal, flachlegen ist passiv und impliziert damit das Fehlen von enthusiastic consent. Das ist „rape-culture“! Du bemerkst es nur nicht, weil du das Privileg hast, dir keine Sorgen über sexuelle Gewalt machen zu müssen.

          Im übrigen: Wenn eine Pizza nur flach BElegt ist, also nur einen dünnen Belag hat, kommt mir das eher nachteilig vor.

          Das war auch mein erster Gedanke. Der Zweite war, dass ja auch das Geld für diese Werbekampagne irgendwo herkommen muss.

          Kaloriensparende Frauen wird man so jedenfalls auch nicht locken können, zur Zeit ist low-carb angesagt.

          Naja, vielleicht soll das ja irgend so eine ganz schlaue Selbstironie-Imagekampagne sein..

        • @david

          „Dann halt fast immer…

          Gib mal den Titel einer Frauenzeitschrift + Cover in die Bildersuche ein. Funktioniert selbst bei Brigitte, wobei man da etwas weniger Haut sieht.“

          Meines Wissens gibt es genau zwei TV Magazine, die solche Cover haben. Der Rest nicht.

          Und natürlich sind auf Frauenmagazinen Frauen drauf, sie richten sich ja auch an Frauen. Auf Männermagazinen (Erotikmagazine ausgenommen) sind ja auch halbnackte Männer drauf. Gib mal Mens Health + Cover ein.

        • @David

          >>“Soweit ich weiß, funktionieren attraktive Frauen im Marketing immer, selbst bei weiblicher Zielgruppe.“

          Zum ersten, nein nicht immer. Der zweite Teil stimmt aber, Frauen bekommen von attraktiven Frauen in Werbung nicht genug.

        • PS: Werbung die sich an Männer richtet kommt heute eher über den Coolen, den Ausgebuften über den der zuletzt lacht.

          Wir hatten ja letztens hier auch wieder die Debatte. Ich habe in den Werbeblöcken der Sportschau ganz genau darauf geachtet:

          Sexy Frauen in Werbung für Männerprodukte? Fehlanzeige. Null, nix.

        • „Sexy Frauen in Werbung für Männerprodukte? Fehlanzeige. Null, nix.“

          Doch, bei vielen Beautyprodukten. Sonst könnte der Mann ja denken, es sei schwul. Am auffälligsten war das bei einer Werbung für Deo oder Duschgel von (legt mich nicht fest) Nivea. Ein Mann im Fitnessstudio, es waren auch andere Männer zu sehen. Die ganze Werbung bezog sich inhaltlich nur auf das Training im Fitnessstudio und die Körperpflege danach durch dieses Produkt. Dann völlig übergangslos wurden in den letzten 2 Sekunden noch schnell eine Frau mit einem Kind auf dem Arm gezeigt, die den Mann vom Studio abholt.
          Mir kam das damals wirklich so vor, dass da zwanghaft ein Gegengewicht zu der reinen Männergesellschaft mit Handtuch um die Hüfte gezogen werden musste^^
          Oder wenn am Ende einer Rasiererwerbung ncohmal ganz kurz eine Frau von hinten ihm an die Wange fassen muss oder so 😀

        • wobei die Frau dann nicht im Fokus steht, sondern mehr als „Heterosexualitätsversicherung“ dient.

        • Ich denke du interpretierst da typischerweise über.

          Die Frau diente wohl dazu, den Nutzer des Deos (?) aufzuwerten: „Ach guck, der hat auch Erfolg bei Frauen“. Ein Vertrauensboost also. Männer die Erfolg bei Frauen haben, nutzen dieses Produkt auch. Liegt es am Produkt, bzw. den Erfolg will ich auch.

        • Ich empfand diese Werbungen jedenfalls anders als die typischen Werbungen, die das suggerieren was du meinst. das was du meinst, macht Axe ganz stark.
          Bei denen die du meinst ist der Fokus stärker auf der Frau und sie ist länger/öfter zu sehen und auf attraktiver gestylt. die Frau in der Werbung die ich meine war auch nicht auf sexy getrimmt, sondern trug einen Blazer und war auf ungeschminkt geschminkt.

          Schade dass ich nicht mehr weiß, welche das war, sonst könnte ich dir zeigen, was ich meine.

  22. @dummerjan, du hast es auf hatr.org geschafft! wusstes du es schon?

    • Ja. Aber vor allem : Mit was für Beiträgen…


      • Dummerjan
        “Thomas Gesterkamp beschreibt, wie sich die Männerrechtsbewegung über die Kernthese, die Gleichberechtigung der Geschlechter sei erreicht, über Selbstviktimisierung als “geschwächtes Geschlecht”, ”
        Und ich schaue in die Sterbetafeln:
        http://preview.tinyurl.com/c9o7867
        Irgendwie, tja, Männer sterben früher. Dabei ist Lebenserwartung ein Merkmal für den Stand eines Landes. Da ist wohl Deutsch-Männer-Land ein Land auf dem Entwicklungsstand von Uruguay, was die Lebenserwartung betrifft. Deutsch-Frauen-Land wäre die Schweiz.
        Hier: http://hdr.undp.org/en/media/HDR_2011_EN_Table1.pdf
        09. 02. 2015, 12:05 · 6 Facepalms!

        Das ist ein Hatr.org – fähiger Beitrag. Und eine Urheberrechtsverletzung ausserdem. Wow! Danke für den Tip.

        • … ist mir auch ein Rätsel, @dummerjan. die feministinnen schrauben das niveau ja ständig runter 😀

    • Wenn es hatr.org nicht gäbe, müsste man es erfinden – um sich den Vorwurf anzuhören, man mache sich über einen Strohmann lustig.

  23. „Singen, Tanzen, Abkassieren

    Rund 50 Online-Unternehmen in China bieten Video-Chaträume an. Männer finden dort Unterhaltung, Frauen werden damit reich. Ganz ohne erotische Inhalte.“

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/cam-girls-in-china-singen-tanzen-abkassieren-13541391.html

    Das ist aber wohl nur für Ostasiatinnen eine Langzeitperspektive:

    😄

    • in thailand sagt man über frauen:
      reden viel, altern schnell, sterben langsam 😀
      und über männer
      ficken alles was einen arsch und keinen schwanz hat
      finde ich persönlich nicht so witzig.

  24. Wer möchte im Genderbereich in Thüringen arbeiten?
    Es gibt sagenhafte 1.700,- brutto für 8 Monate.

    Die Aufgaben:

    „Stellenausschreibung
    Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (50%, TVL-E13)
    im Bereich Gender Monitoring zum nächstmöglichen Zeitpunkt

    Das Thüringer Kompetenznetzwerk Gleichstellung (TKG) ist eine gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der Thüringer Hochschulen, die auf Initiative der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten der Thüringer Hochschulen (LaKoG), der Thüringer Landesrektorenkonferenz (TLRK) und des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) gegründet wurde.
    Eines der Hauptanliegen ist die Professionalisierung der Gleichstellungsarbeit und die Etablierung eines Gender Monitorings an den Thüringer Hochschulen.

    Das Aufgabenfeld umfasst:

     (Weiter-)Entwicklung eines Gender-Monitoring-Konzepts zur Evaluation der Gleichstellungsprozesse an den Thüringer Hochschulen
     Zentrale Erfassung und Aufbereitung des hochschulspezifischen Datenmaterials
     Hochschulspezifische sowie landesweite Analyse, Auswertung und Aufbereitung der Ergebnisse
     Enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit den zentralen Mitarbeiterinnen des TKGs und den Mitgliedern des Arbeitskreises „Gender Monitoring“
     Beratung der Kooperationspartner/innen an den Hochschulen und Institutionen (z.B. Qualitätsmanagement der Hochschulen, Landesamt für Statistik etc.)

    Qualifikationen/Anforderungen:
     Hochschulabschluss in den Sozial- und Verhaltenswissenschaften (vorzugsweise in *****Wirtschaftswissenschaften******(!!!))
     Sehr gute Statistik- und Methodenkenntnisse und ein sicherer Umgang mit Statistik-programmen (SPSS, Excel etc.)
     Berufserfahrungen im Bereich Controlling/ Qualitätsmanagement an Hochschulen
     Fähigkeit statistische Daten im Hinblick auf Gleichstellungsziele und hochschulpolitische Entwicklungen der Thüringer Hochschulen sinnvoll aufzubereiten und zu interpretieren

    Erwünscht sind:
     Grundlagenkenntnisse der Geschlechter- bzw. Genderforschung
     Kooperativer und selbstständiger Arbeitsstil

    Wie wär´s?

    🙂

  25. Letzte Woche ging ja Dove mit einem empauernden Viral-Werbevideo wieder an den Start:

    Mädels traut euch was zu, ihr seid alle hübsch!

    Das männliche Äquivalent:

    Sehr lustig…

    • 😄

    • Darüber gefunden: Richtige Männersolidarität:


        • … du hast die pointe nicht verstanden, @atacama: die Frauen meinen es ernst 😀

        • Genau, das sind mit Sicherheit rein zufällig des Weges kommende Passantinnen, die geschminkt und ausgeleuchtet, live in einen Werbeclip stolpern und mal schnell mitmachen. So wie hier

          Du glaubst bestimmt auch, dass Mitten im Leben echt ist.

        • ach so, @atacama, im spot wurden die frauen und die aussage „jede frau ist schön“ auf die schippe genommen. so viel humor hätte ich dove und frauen beim sehr ernsten thema schönheit gar nicht zugetraut. man lernt nie aus.

  26. Frau Weh skizziert kurz erneut ihre Bemühungen, den von vorallem Eltern angerichteten Schaden in der Sexualaufklärung zu begrenzen:

    https://primimaus.wordpress.com/2015/04/16/pulleralarm/

    • Frau Weh erfindet Geschichten über Erstklässler, unter denen natürlich nur die männlichen(!) ein Problem mit dem Wort Penis haben.

      Nee ist klar … 🙂

      PS Welchen Schaden hast Du denn aus dieser Märchengeschichte rausgelesen?

      • Es müssen die männlichen gewesen sein,
        während die weiblichen Kinder vermutlich nur mit den Ohren schlackern konnten, da sie kaum einen der Ausdrücke jemals gehört haben dürften. Dafür gibts ja keine Notwendigkeit, Mädchen lernen das Ding zwischen den Männerbeinen schlicht als Penis kennen.

        • Merke gerade: ich geh vom bruderlosen Fall aus.
          My fault.

        • Um es deutlich zu sagen, ich halte diese Geschichte der Frau Weh für reine Erfindung! Dummes Zeug, mehr nicht.

    • Ich finde es irgendwie eklig, krampfhaft solche Verniedlichungen zu benutzen und die Tatsachen nicht auszusprechen. So als ob Kinder damit nicht umgehen könnten. Wenn sie sich nackt ausziehen, sehen sie doch, dass sie das eine oder das andere selber haben. Stattdessen werden simple anatomische Tatsachen wie etwas schwerst pornographisches behandelt.

      • Mehr als das, find ich sogar.

        Die Diminutive besitzen hier ganz eindeutig eine Funktion,
        setzen den Jungen herab und vergrößern die Distanz zu seinem (Vater-)Vorbild. Hier werden frühzeitig Komplexe gesät, die es bei Mädchen nicht (an dieser Stelle) geben würde (sondern wenn dann hinsichtlich der Brüste), selbst wenn man ihr primäres Körperteil bspw. „Schlitzchen“ statt Vagina nennen würde.

  27. Zum Thema (bzw. Medienpropaganda) „ungerechte Entlohnung von Frauenberufen“ hier ein paar interessante Fakten:

    Über 20 Prozent Gehaltssteigerung in der häufigsten Entgeltgruppe
    Peter Mühlbauer 13.05.2015
    http://www.heise.de/tp/artikel/44/44916/1.html

    Anfangs-Jahres-Brutto: 30530.17 € in Entgeltgruppe S 6 (häufigste Eingruppierung), Stufe 1, Tabelle 01.03.2015 – 29.02.2016
    http://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/tvoed/sue?id=tvoed-sue&g=S_6&stkl=1&r=&kk=15.5&z=100&zkf=&f=0&zulage=&stj=2012&zv=keine

    In Stufe 6 (nach 17 Jahren): Jahres-Brutto: 42428.87 €

    Jungen Männern kann man nur den Rat geben, den Beruf des Kindergärtners in Betracht zu ziehen und sich notfalls durch die Gerichte auf einen Arbeitsplatz einzuklagen, wegen offensichtlicher geschlechtsbezogener Diskriminierung. Und noch wichtiger: einen Verein zu gründen, der jede Ablehnung einer Bewerbung skandalisiert und ständig die Presse und Bundestagsabgeordneten damit massiert.


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