Atheistische Argumente

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69 Gedanken zu “Atheistische Argumente

  1. Atheismus tötet.

    USA: Mord an Muslimen

    Christians Held.

    Atheist Richard Dawkins für Legalisierung der „Pädophilie“ – Katholische Erziehung „schlimmer“

    „Es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Gott.“

    Das ist mir zu wenig. Warum nicht mit völliger Sicherheit? Muß man etwa doch daran glauben, daß es keinen Gott gibt? :facepalm:

    Wohlwollender Hinweis an den Blogdiktator: Ändere mal obigen Täg. Da ist etwas Redundanz drin.

    • Weil die Nichtexistenz des Nichtexistenten grundsätzlich nicht beweisbar ist. Die Nichtexistenz Gottes ist genauso wenig beweisbar, wie die Nichtexistenz des Spaghettimonsters. Deshalb eben nur mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit.

      Dass es einen Gott wie ihn sich die Theisten vorstellen nicht gibt, lässt sich durchaus beweisen.

      • Es gibt kein Spaghettimonster, denn es widerspricht biologischen und naturwissenschaftlichen Gesetzen.

        Ein Gott widerspricht diesen Gesetzen nicht, da er außerhalb der diesseitigen, von Naturgsetzen bestimmten Welt gedacht wird.

        Die pseudoargumentative Hybris der militanten Atheisten wird irgendwann auf sie selbst zurückfallen.

        • Selbstverständlich, was außerhalb der Welt liegt ist für Wesen innerhalb der Welt völlig unzugänglich. Sogar Gott muss ja auf Wunder und Propheten usw. in der Welt zurückgreifen, um sich den Menschen verständlich zu machen. Und nah den Naturgesetzen dieser Welt gibt es keinen Grund, von der Existenz Gottes auszugehen.

        • Gut, dann sagt aber auch immer, daß ihr das Spaghettimonster als transzendentes Wesen anseht. Das bringen die Atheisten, die daran glauben, nicht immer eindeutig zum Ausdruck.

          Ein transzendentes Spaghettimonster ist durchaus vorstellbar und man kann daran glauben.

          Die diesseitigen Naturgesetze sind weder für das Spaghettimonster noch für Gott relevant.

          Die Transzendierung der Naturgesetze postulieren Gläubige übrigens nicht mittels rationaler Überlegungen, sondern aus tiefster innerer emotionaler Überzeugung.

          Man kann eben durchaus der Auffassung sein, daß die Seele etwas ist, das über die Materie hinausweist und von höherer Bedeutung ist.

          Genau das ist Glaube. Deshalb ist es auch völlig unsinnig, wenn man wie Dawkins auf einer objektiven, naturwissenschaftlichen Ebene argumentiert.

          Aber Dawkins ist eben ein etwas schlichter Geist – der z.B. Gott rhetorisch zu einem Objekt diesseitiger Evolution erklärt, um ihn als Ding der Unmöglichkeit darzustellen.

          Also dümmer geht es wirklich nicht mehr.

          Da scheinen ja gewisse Leute an diesen Typen zu glauben wie Salafisten und Islamisten an ihre Gurus.

      • dass die „Nichtexistenz von etwas nichtexistentem“ nicht beweisbar wäre, ist Unsinn, der aber leider sehr oft so behauptet wird.
        wenn aus Eigenschaften von etwas Widersprüche folgen, dann existiert dieses etwas nicht.
        es hängt also davon ab, was man unter dem Begriff „Gott“ versteht, ob „Gott“ beweisbar existiert, beweisbar nicht existiert, oder dessen Existenz schlicht nicht beweisbar ist.
        ich spar mir jetzt Beispiele.

        nur noch eine Frage an die gläubigen hier: warum soll man so unbedingt an einen Gott glauben, der hier in dieser unserer Welt nicht in Erscheinung tritt, ja sich geradezu „versteckt“ (sollte er existieren …)?

        • dann stell ich die Frage ein wenig anders: was ist so schlimm daran, nicht an Gott zu glauben? (so dass Atheisten hier diffamiert und beleidigt werden müssen?)

        • Sie können’s nicht ertragen, das andere das tun. Und bauen Hass- und Feindbilder auf um zu missionieren.

          Projektion.

          Würden sie bei sich bleiben wär nichts daran schlimm.

        • Dito.

          Hier werden keine Atheisten beleidigt, sondern militante, fundamentalistische Atheisten. Sie werden ja noch nicht mal beleidigt, sondern einfach mit Kritik bedient.

          Dies alles wird auch expressis verbis betont. Trotzdem schmollen diese Atheisten immer wieder, wenn man ihnen ihr Feindbilddenken nachweist.

          Ich komme mit normalen, unschuldigen Atheisten wunderbar klar, weil sie sich nichts anmaßen.

          Wir reden ja gerade über die geistigen Fähigkeiten von Feministinnen. Bei atheistischen Fundamentalisten scheinen die auch nicht sonderlich ausgeprägt zu sein Siehe Dawkins und siehe seine Anhänger, die ihm so unkritisch folgen.

          Beispiel von Dawkins‘ Intelligenz: „Solch eine kreative Intelligenz wie die eines Gottes kann erst sehr spät im Laufe der Evolution entstanden sein. Daher kann Gott in diesem Sinn die Welt nicht erschaffen haben.“

          Der Typ ist Oxford-Professor.

          Sollte sich mal mit Heinz-Jürgen Voß zusammentun. 🙂

          Dawkins ist philosophischer Analphabet und versteht noch nicht einmal den Begriff der Transzendenz.

          Darüberhinaus kann man sich religiös so ziemlich alle unmöglichen Konstellationen vorstellen.

          Religion ist nichts anderes als das Hinterfragen der scheinbaren materiellen Zwangsläufigkeit.

          Auch bei Dawkins kann man sehen, daß er von Kindheitskomplexen getragen ist. Er wurde wohl von einem Priester sexuell mißbraucht. Und man kann an ihm auch tiefenpsychologische Binsenweisheiten studieren, nämlich in diesem Fall die Verharmlosung sexuellen Mißbrauchs (sofern er nicht Bestandteil der katholischen Erziehung ist).

    • ät Kirk:

      Legalisierung einer „sanften“ Pädofilie? Was soll das denn sein? Kindesmißbrauch ohne Penetration? Und was hat das mit Atheismus zu tun? Ich sag ja, im Alter drehen viele durch. Demenz-Symptome? Könnte ich mir gut vorstellen.

      • Reg dich ab. Das waren blos wieder die Katholiken die eine persönliche Ansicht Dawkins aus dem Zusammenhang gerissen haben, um Horrorstories zu verbreiten.

        Hier hast du ein Statement von ihm dazu.

        Persönlich halte ich es auch für ziemlich grausam Kindern einzureden da wäre ein jähzorniger, eifersüchtiger, immer wachsamer Übervater der sie bestrafen will. Aber es werden ja zum Glück hierzulande immer weniger.

        • Du erscheinst eigentlich ideologisch fanatischer als die meisten religiösen Eiferer.

          Und bist du der „gute“ wie „wissende“ Mensch für den du dich hälst?

          Schon ‚mal einen Gedanken dran verschwendet? Bedeutung von Hochmut und Arroganz in Verbindung mit narzisstischen Emotionen? Woher das kommt?

        • Bedeutung von Hochmut und Arroganz in Verbindung mit narzisstischen Emotionen? Woher das kommt?

          Ich bin kein Experte, aber ich kann mir schon vorstellen dass die Vorstellung von einem allmächtigen Schöpfer auserwählt zu sein und die Meinung angebliche unumstößliche Wahrheiten per ‚göttlicher‘ Offenbarung zu kennen, zu so etwas führt.

          Vielleicht gibt es da Untersuchungen dazu.

        • Mir geht einfach dein als intelligent verkauftes Christen-Bashing auf den Zeiger.

          Es ist eine Hassfigur die du da ständig projezierst und reproduzierst.

          Und lass dein Missionieren Leute zum atheistischen Glauben bekehren zu wollen.

          Vielleicht ist ja mein Fanatismus und Hochmut, dass ich Fanatiker und selbstgerechte Dummschätzer, die bigottes Snake-Oil verkaufen wollen nicht leiden kann.

        • @ Nachtschattengewächs

          Danke für den Hinweis auf Dawkins Erwiderung.

          „Persönlich halte ich es auch für ziemlich grausam Kindern einzureden da wäre ein jähzorniger, eifersüchtiger, immer wachsamer Übervater der sie bestrafen will.“

          Zustimmung.
          Ich war mal formal katholisch, bin so früh ich konnte, direkt am ersten Tag als dies möglich war aus mehreren Gründen aus der Kirche ausgetreten.
          Das katholische Gottesbild (mit seinem Bild von Gott als Befehlshaber und Bestrafer) erschien mir in meiner frühen Jugend als das Bild eines kosmischen Teufels.
          (Natürlich bin ich mir bewusst, dass es auch linke und liberale katholische Theologen gibt, die ein anderes Gottesbild vertreten.)

          Heute bin ich Agnostiker.
          Würde ich mir vorstellen, ich wäre religiös, würde mein Gottesbild wohl dem des russischen christlichen Existenzphilosophen und Mystikers Nicolai Berdjajew nahekommen, der hinsichtlich der Theodizeefrage sich konsequent für einen guten Gott, aber gegen einen allmächtigen Gott aussprach und alle Bilder von Gott als Befehlshaber, Rächer und Bestrafer für Gotteslästerung hielt. (vgl. hierzu z.B.: Nicolai Berdjajew – Wahrheit und Offenbarung, Hartmut Spenner Verlag, 1998)

        • Mir geht einfach dein als intelligent verkauftes Christen-Bashing auf den Zeiger.

          So hat wohl jeder seine wunden Punkte. Mir gehen zum Beispiel Leute die durch gezielte Fehlinformation die natürliche Sorge um Kinder für politische Zwecke instrumentalisieren auf den Zeiger. Es ist die gleiche Strategie wie bei der Bildungsplansache.

          Gegen Christen an sich habe ich übrigens nichts. Die großen Kirchen und einige christliche Medien halte ich aber für gefährlich.

          Und lass dein Missionieren Leute zum atheistischen Glauben bekehren zu wollen

          Eigentlich ist es in dem Fall mehr ein Nicht-Glauben, aber es ist natürlich Teil einer Weltanschauung

        • ät Nachtschatten und Leszek:

          Merkt Ihr eigentlich, daß Ihr das ganze linke Programm übernommen habt, das man Euch vorkaute? PC, Gender, Anarcho, Atheismus…

          Liebt Ihr eigentlich Euer Land? Laßt mich raten: nein.

          Solanum,
          Dein strafendes Gottesbild stammt aus dem Alten Testament. Du solltest Dich schon mal genauer informieren. Beschwer Dich also bei den Juden. Das Neue Testament ist christlich und hat eine ganz andere Haltung. Daß es moralische Gesetze gibt, willst Du doch nicht ernsthaft kritisieren?
          Überleg Dir mal, wie komplexe Ackerbaugesellschaften funktionieren sollen ohne Regeln, wenn es nur wenig Staat gibt.
          „Liebe Deinen Nächsten“. Gut oder nicht?

        • @ Axel

          „Merkt Ihr eigentlich, daß Ihr das ganze linke Programm übernommen habt, das man Euch vorkaute?“

          Tatsächlich, wer hat es mir denn vorgekaut? Eigentlich tendiere ich dazu die Dinge selbst zu entdecken.

          „PC,“

          Ich betreibe eine Analyse und Kritik der linken und der rechten Variante der Political Correctness von einem klassisch-linken universalistischen Standpunkt aus und kenne mich mit den theoretischen und ideengeschichtlichen Grundlagen der linken PC-Variante weit besser aus als du.

          „Gender,“

          Ich betreibe eine Kritik des Gender-Feminismus von einem linksmaskulistischen und integral-antisexistischen Standpunkt aus und kenne mich mit den theoretischen und ideengeschichtlichen Grundlagen des Gender-Feminismus weit besser aus als du.

          „Anarcho,“

          Bin ich gerne.

          „Atheismus…“

          Ich bin Agnostiker, kein Atheist.

          „Liebt Ihr eigentlich Euer Land? Laßt mich raten: nein.“

          Ich bin radikaler Antinationalist – kein Antideutscher, sondern Antinationalist, d.h. ich lehne jeden Nationalismus ab.
          Ich differenziere auch nicht etwa zwischen Patriotismus und Nationalismus oder „gesundem“ Nationalismus und pathologischem Nationalismus, ich halte jeden Patriotismus/Nationalismus für falsch, schlecht, schädlich und pathologisch.

          Antinationalist zu sein schließt Heimatliebe nicht aus, worauf der Anarchist Erich Mühsam hinwies, aber meine Heimat ist nicht der deutsche Nationalstaat, sondern mein konkretes Lebensumfeld, die Region, in der ich lebe.
          Antinationalismus schließt auch die Wertschätzung von Errungenschaften der deutschen Kultur nicht aus, worauf z.B. der Anarchist Rudolf Rocker hinwies.

          Ich bin froh darüber als libertärer Sozialist Teil einer politischen Tradition zu sein, in der sich bereits im Jahre 1924 so schöne Zitate finden wie dieses:

          „Wie verhalten wir Anarchisten uns zu den Segnungen des Völkerdünkels, zur Rassenreinheit, zu den völkischen Narrenhausideen, die von Klosettwänden abgelesen zu sein scheinen? Der Anarchist, die konsequente antiautoritäre, antistaatliche Herrschaftslosigkeitsidee bekämpft ihn als das größte Übel. Weil aus ihm der gefräßige mordlustige Militarismus entsteht, eine blinde fluchwürdige Begeisterung für die Chimäre „Vaterland“, das barbarische Gefühl einer großen (…) Selbstherrlichkeit. Die Anarchisten verwerfen konsequent den Nationalismus. (…) Wir Anarchisten sind Totfeinde des Vaterlandes. (…)

          Luis Power-Wien – Der Nationalismus und wir, 1924

        • Dein strafendes Gottesbild stammt aus dem Alten Testament. Du solltest Dich schon mal genauer informieren. Beschwer Dich also bei den Juden. Das Neue Testament ist christlich und hat eine ganz andere Haltung. Daß es moralische Gesetze gibt, willst Du doch nicht ernsthaft kritisieren?

          Schön, schauen wir also einmal ins neue Testament, was da so vorgesehen ist für Leute die ‚Gottes Gebote‘ übertreten und nicht an ihn glauben wollen:

          Schauen wir erst einmal wie der gute Johannes sich das vorstellt:

          Wer siegt und bis zum Ende an den Werken festhält, die ich gebiete, dem werde ich Macht über die Völker geben.
          Er wird über sie herrschen mit eisernem Zepter und sie zerschlagen wie Tongeschirr;
          (und ich werde ihm diese Macht geben,) wie auch ich sie von meinem Vater empfangen habe, und ich werde ihm den Morgenstern geben.
          Offenbarung 2.26ff

          Das ist doch mal ein diplomatischer Auftakt zu wechselseitigen Beziehungen. Wie entkommt man dem nun? Das ist einfach, sagt Markus:

          Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.

          Was bedeutet es nun vom Menschensohn verdammt zu werden, weil man ihm nicht folgt? Da hilft uns Matthäus im Gleichnis vom Unkraut:

          Der Menschensohn wird seine Engel aussenden und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben, und werden sie in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen.

          Nun, zumindest steht über dem Tor wahrscheinlich nicht ‚Arbeit macht frei.‘ Mit der Fehlertoleranz und der Toleranz für andere Ansichten ist es auch nicht weit her. In der Bergpredigt heißt es dazu:

          Wenn dich deine Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab; es ist besser für dich, verstümmelt i n das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das nie erlöschende Feuer. Und wenn dich dein Fuß zum Bösen verführt, dann hau ihn ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Füßen in die Hölle geworfen zu werden. Und wenn dich dein Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus; es ist besser für dich, einäugig in das reich Gottes zu kommen, als mit zwei Augen in die Hölle geworfen zu werden, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.

          Als nicht religiös erzogener Mensch, fragt man sich natürlich, was die Drohung mit immerwährenden Qualen, wenn es gegen ‚Gottes Gebote‘ verstößt, psychologisch für ein Kind bedeutet. Ich würde einem Kind so etwas nicht als ‚Wahrheit‘ verkaufen. So grausam bin ich nicht.

          Ich weiss ehrlich gesagt nicht, wie ihr es schafft die literarische Gestalt Jesus als gut, vergebend und ein geeignetes Vorbild hinzustellen. Der wird als jemand dargestellt, der in Kirchen randaliert, jeden der nicht seine Weltanschauung teilt mit ewigen Qualen bedroht, unbeherrscht genug ist einen Feigenbaum zu verfluchen, weil er außerhalb der Saison keine Feigen trägt, und unkritisch genug ist Halluzinationen die er bei Wüstenwanderungen hat für wahr zu halte.

          Da kann ich mir wesentlich bessere Vorbilder vorstellen.

          Was Werte und Regeln angeht: Ich bevorzuge solche die den Menschen in den Mittelpunkt stellen gegenüber solchen die sich auf die Vorlieben eines imaginären Gottes beziehen. Und auch solche die rational begründbar für eine Gesellschaft geeignet sind, in der wir heute leben wollen, gegenüber solchen die asketische Philosophen vor 2000 Jahren für das Volk für richtig hielten.

          Und jetzt habe ich keine Lust mehr Christen zu erklären was eigentlich in ihrem heiligen Buch steht..

        • ät Leszek:

          „Tatsächlich, wer hat es mir denn vorgekaut? Eigentlich tendiere ich dazu die Dinge selbst zu entdecken. “
          – Ach komm, als Gymnasiast oder Student kriegt man Linksradikalismus doch mit der Muttermilch verpaßt. Du hast ihn übernommen, weil er die vorherrschende Meinung in Deinem Milieu ist. Wärst Du hundert Jahre älter, wärest Du wahrscheinlich Patriot und Monarchist.

          „Ich betreibe eine Analyse und Kritik der linken und der rechten Variante der Political Correctness von einem klassisch-linken universalistischen Standpunkt aus und kenne mich mit den theoretischen und ideengeschichtlichen Grundlagen der linken PC-Variante weit besser aus als du. “
          – Rechter PC? Heute noch? Na ja.
          Und Du kritisierst linken PC nur scheinbar. Als Du das mit Lesbianismus gebracht hattest, hattest Du Dich beeilt, mitzuteilen, daß Du nicht homophob seist. PCiger geht´s nicht.

          Daß Du Dich mit der Theorie über Wünschelrutengang, Gender und Walgesangheilung besser auskennst als ich, stimmt.

          „Ich bin Agnostiker, kein Atheist.“
          – Ein Lichtblick.

          „Ich differenziere auch nicht etwa zwischen Patriotismus und Nationalismus oder “gesundem” Nationalismus und pathologischem Nationalismus, ich halte jeden Patriotismus/Nationalismus für falsch, schlecht, schädlich und pathologisch.“
          – Menschen neigen aber zu symbolischen Gruppen – Linksradikale/extreme halt nur zu anderen wie der „Arbeiterklasse“ oder den Parteigängern. Das kriegst Du nicht weg.
          Bist Du „Weltbürger“? Es gibt dummerweise keine Weltbürger.
          Patriotismus heißt übrigens Liebe zu den Seinen – ohne Haß auf die anderen.

          „Antinationalist zu sein schließt Heimatliebe nicht aus, worauf der Anarchist Erich Mühsam hinwies, aber meine Heimat ist nicht der deutsche Nationalstaat, sondern mein konkretes Lebensumfeld, die Region, in der ich lebe.“
          – Also Lokalpatriotismus. Na ja, dasselbe in grün.

          „…Weil aus ihm der gefräßige mordlustige Militarismus entsteht, eine blinde fluchwürdige Begeisterung für die Chimäre “Vaterland”, das barbarische Gefühl einer großen (…) Selbstherrlichkeit…“
          – Nationalismus erzeugt Militarismus und Gewaltgeilheit, keine Frage. Das tut aber JEDE symbolische Gruppe. Denk mal an Fußball. Und die Genossen in Ffm vor 14 Tagen? Die waren nicht national.
          Pegida hingegen – deutschnational bis in die Knochen. Und was machen sie? Rumlaufen und skandieren. Sonst nix. Keine Brände, kein Blut, keine Trümmer.

        • ät Solanum:

          Haste das von einer Atheistenseite?
          Wenn man sich das durchliest, bleibt aber von Deinem Vorwurf nicht viel übrig:

          „Er wird über sie herrschen mit eisernem Szepter und sie zerschlagen wie Tongeschirr“
          – Übel, aber keine Handlungsanweisung, oder?

          „die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben, und werden sie in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen. “
          – Heulen und zähneknirschen, schlimmschlimm.

          „Wenn dich deine Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das nie erlöschende Feuer. “
          – Heißt, tu nichts Böses. Moralisches Gebot.

          „Nun, zumindest steht über dem Tor wahrscheinlich nicht ‘Arbeit macht frei.’ “
          – Jaja, wenn die Argumente nicht reichen, muß halt die Nazikeule her. Jesus Christus, der Proto-Hitler…

          „was die Drohung mit immerwährenden Qualen, wenn es gegen ‘Gottes Gebote’ verstößt, psychologisch für ein Kind bedeutet. Ich würde einem Kind so etwas nicht als ‘Wahrheit’ verkaufen. So grausam bin ich nicht.“
          – Ich denke, das Lesen einer Bibelstelle im Evangelium während der Messe wird kein Kind traumatisieren. Im Gegensatz zu übergriffiger Sexualität wie sanfter Pädophilie oder LSBTI-Erziehung in der Schule.
          Außerdem hast Du ja auffällig darauf verzichtet, was Jesus sonst so getan und gesagt hat. Würde ja das Schöne Bild vom Christenteufel stören….

          „Und auch solche die rational begründbar für eine Gesellschaft geeignet sind, in der wir heute leben wollen, gegenüber solchen die asketische Philosophen vor 2000 Jahren für das Volk für richtig hielten.“
          – Mit asketischer Philosophie kannst Du nur die Spielregeln festlegen, siehe Demokratie.
          Die Menschen wollen trotzdem ein Glaubenssystem haben. Ist die geprüfte Religion out, suchen sie sich halt was anderes wie Buddhismus oder – wie in Deinem Falle – Genderismus.

          „Und jetzt habe ich keine Lust mehr Christen zu erklären was eigentlich in ihrem heiligen Buch steht..“
          – Du hast nichts erklärt, nur selektiv zitiert, um Deinen atheistischen Glauben gegenüber anderen hervorzustellen. Machen Salafisten etc. auch so.

        • Haste das von einer Atheistenseite?
          Wenn man sich das durchliest, bleibt aber von Deinem Vorwurf nicht viel übrig:

          Kleiner christlicher Familienzweig der mal versucht hat mich zu bekehren. Also habe ich mich ein bisschen über die Religion informiert. Religion ist bei Familientreffen als Thema inzwischen nicht mehr erlaubt. 🙂

          – Übel, aber keine Handlungsanweisung, oder?

          Oh nein. Aber ein deutlicher Hinweis darauf, dass sich das NT keineswegs so weit von dem bösartigen Kriegsgott des AT entfernt hat, wie du es anscheinend annimmst.

          Heulen und zähneknirschen, schlimmschlimm.

          Nicht zu vergessen das Feuer und der Wurm der nicht aufhört zu nagen.

          Heißt, tu nichts Böses. Moralisches Gebot.

          Böses dabei definiert als Verstoß gegen die göttlichen Gebote.

          Jaja, wenn die Argumente nicht reichen, muß halt die Nazikeule her. Jesus Christus, der Proto-Hitler…

          Ok. Ich nehme es zurück. Das Kind muss natürlich nicht arbeiten, sondern wird nur in alle Ewigkeit gequält, wenn es nicht an den christlichen Gott glaubt, oder seinen Vorlieben nicht entspricht.

          Der Punkt war ja, dass du behauptet hast mein Bild von dem strafenden Gott wäre aus dem alten AT und dass das NT da ganz anders wäre. Also habe ich dir gezeigt, dass er im NT noch sehr präsent ist, und immer noch fröhlich droht.

          Ich denke, das Lesen einer Bibelstelle im Evangelium während der Messe wird kein Kind traumatisieren.

          Wenn es als Fiktion präsentiert würde, dann hätten Kinder wohl keine ernsthaften Probleme damit. Aber die Christen scheinen ja zu glauben das wäre irgendwie zutreffend, und werden das wohl entsprechend vermitteln. Wobei es wohl auch zu erheblicher Verunsicherung führen kann, wenn das Kind die Idee dass Gott es liebt damit in Einklang bringen soll, dass der beabsichtigt es ewigen Qualen auszusetzen, wenn es später mal z.B. die Frau des Nachbarn heiß findet oder lieber Sex mit gleichgeschlechtlichen Partnern hat.

          Ich mache mir halt Sorgen um Kinder von Christen. Ihr macht euch ja auch dauernd Sorgen um Kinder von gleichgeschlechtlichen Paaren. 🙂

          Im Gegensatz zu übergriffiger Sexualität wie sanfter Pädophilie oder LSBTI-Erziehung in der Schule.

          Wobei, wie oben gezeigt die ’sanfte Pädophilie‘ nichts weiter ist, als eine Falschdarstellung in einem katholischen Medium. In Begriffen deiner Religion, nennt man das glaube ich: ‚Falsch Zeugnis ablegen, wider einen Nächsten.‘

          Außerdem hast Du ja auffällig darauf verzichtet, was Jesus sonst so getan und gesagt hat. Würde ja das Schöne Bild vom Christenteufel stören….

          Das war nur als kleine Korrektur gemeint. Aus irgendeinem Grund verbreiten Christen gerne dieses Bild vom lieben und vergebenden Jesus. Wenn man den Roman dann tatsächlich liest, stellt man ziemlich schnell fest, dass die Figur ein eher jähzorniger und unbeherrschter Wanderprediger ist.

          Mit asketischer Philosophie kannst Du nur die Spielregeln festlegen, siehe Demokratie.

          Das war jetzt weniger die asketische Richtung. Die haben, denke ich, eher die restriktive Sexualmoral im Christentum beeinflusst.

          Die Menschen wollen trotzdem ein Glaubenssystem haben. Ist die geprüfte Religion out, suchen sie sich halt was anderes wie Buddhismus oder – wie in Deinem Falle – Genderismus.

          Humanismus, bzw. Naturalismus, soweit es um Versuche geht die Welt zu erklären. Wenn nichts Anderes, dann spricht zumindest die Effektivität für das naturalistische Weltbild, im Vergleich zu übernatürlichen Ansätzen.

          Buddhismus ist übrigens gar nicht so schlecht, wenn es denn eine Religion sein muss. Zumindest der Theravada verzichtet weitgehend auf ‚Du sollst‘, setzt eher auf ‚Ich empfehle‘, und kommt ohne viel mystischen Schnickschnack aus. Der verneint sogar die Existenz einer Seele. 🙂

          Du hast nichts erklärt, nur selektiv zitiert, um Deinen atheistischen Glauben gegenüber anderen hervorzustellen. Machen Salafisten etc. auch so.

          Welchen atheistischen Glauben? Ich habe humanistische Überzeugungen und eine naturalistische Weltsicht. Und ich habe aus deinem heiligen Buch zitiert, weil du es anscheinend nicht gründlich genug gelesen hast. Wie sonst könntest du zu der Überzeugung kommen, dass der strafende Gott nur im AT vorkäme.

        • @Nachtschattengewächs

          Was sagst du eigentlich zur heutigen Christenverfolgung?

          Garissa. 148 Christen exekutiert. Wohlgemerkt exekutiert.

          Viele Menschen projezieren ihren echten Hass heutzutage auf Christen. Und schwafeln ihr selbstgefälliges wie arrogant hedonistisches Opfer- und Nihilistengeschwätz.

          Du hast auch dieses Feindbild. Viel von den weltlichen Werten kommen daher. Viel von dem wsrum es dir gut geht und du menschlich behandelt wirst.

        • @ Axel

          „Und Du kritisierst linken PC nur scheinbar. Als Du das mit Lesbianismus gebracht hattest, hattest Du Dich beeilt, mitzuteilen, daß Du nicht homophob seist. PCiger geht´s nicht.“

          Dann erzähle ich dir mal was zu unterschiedlichen Formen von Kritik an linker PC am Beispiel Homosexualität.

          Die typisch politisch korrekte Haltung kann umschrieben werden als: mehr Sensibilität für bestimmte (vermeintlich oder tatsächlich diskriminierte) Menschengruppen einzufordern während man gleichzeitig selbst über Weiße/Heterosexuelle/Männer herzieht.

          Dem stellen homophobe PC-Kritiker gegenüber, dass es doch in Ordnung sei z.B. über Homosexuelle herzuziehen (siehe Pirincci). Diese Einstellung ist zwar nicht politisch korrekt, aber sie ist regressiv, antihumanistisch und anti-universalistisch genau wie die typische PC-Haltung, nur eben umgekehrt.
          Ich stelle der typischen PC-Haltung gegenüber, dass es auch moralisch falsch ist über weiße, heterosexuelle Männer herzuziehen, kritisiere also dass die typische PC-Haltung keinen echten Universalismus und Humanismus repräsentiert, der alle Menschen umfasst und überall mit dem gleichen Maßstab misst.

          Homophobe PC-Kritiker stört an der typisch politisch korrekten Haltung also, dass in ihrem Kontext homophobe Einstellungen und Äußerungen kritikwürdig sind. Das hingegen halte ich für völlig richtig.
          Mich stört an der politisch korrekten Haltung, dass diskriminierende Einstellungen und Äußerungen gegenüber Weißen/Heterosexuellen/Männern im Kontext dieser Haltung nicht kritikwürdig sind.

          Meine PC-Kritik und die PC-Kritik homophober PC-Kritiker wie Pirincci sind daher, da es dabei offensichtlich um ganz unterschiedliche Dinge geht, miteinander unvereinbar.

          Präziser gesagt: Ich messe alles an einem universalistischen moralischen Standpunkt: Ich bewerte Frauenfeindlichkeit, wo sie auftritt, nicht anders als Männerfeindlichkeit, Rassismus gegen Nicht-Weiße nicht anders als anti-weißen Rassismus, Homophobie nicht anders als Heterophobie, Transphobie nicht anders als Cisphobie und Christianophobie nicht anders als Islamophobie (wobei zum letzteren Punkt zusätzlich gesagt sei, dass Religionskritik aus aufklärerisch-menchenrechtlicher Perspektive notwendig ist und keine Diskriminierung darstellt).

          Meine Einstellung ist also nicht politisch korrekt, aber dadurch lassen sich homophobe Einstellungen und Äußerungen nicht legitimieren.

        • @petpanther
          Das Video ist so schmalzig, pathetisch und selbstgerecht, das kannste ja nichtmal mit ner Scheibe Brot ertragen.

          Ein 5min Video zu machen indem man an ein allgemein bekanntes Zitat einen supidupigesellschaftskritischen Halbsatz anhängt, mit Offspring (?) unterlegt um einen südafrikanischen Musiker anzuprangern der doch tatsächlich die Unverfrorenheit besessen hat, auch noch was anderes auf seiner FB-Seite zu posten als Leichenbilder und Awareness-Aufrufe. Dann rinse and repeat, damit der dumme Pöbel, der nicht so schlau und gesellschaftskritisch ist wie Tattoojunge, das auch versteht wie schlimm das ist, und vor allem wie Tattoojunge doch moralisch so viel höher steht als alle anderen.

          Mein Gott, das ist ja wie aus nem Livejournal einer/s 14jährigen Emo(s). „Ich ertrage die Welt nicht, die Menschen sind so unsensibel und dumm, manchmal hab ich das Gefühl die einzigen die mich verstehen sind meine Tiere. Tiere sind sowieso viel besser als Menschen. Ich bin der einzige anständige Mensch auf der ganzen weiten Welt!!“

          Also ehrlich petpanther, deine Vorbilder lassen einen manchmal echt an deiner Intelligenz und Zurechnungsfähigkeit zweifeln.

        • @marenleinchen

          Das Video ist nicht schmalzig. Das ist Russell wie du sicherlich gemerkt hast.

          Scheinheiligkeit. Nihilismus. Moralische Selbstgefälligkeit.

          Du fühlst dich gleich angesprochen? Gleich zum Ätzen?

          Wie gefällt dir denn die Christenverfolgung? Oder sind Frauwehwechen und der schlimme WHM mal wieder dran?

        • @petpanther
          Tattoojunge ist mir bekannt, ich hab sogar seine Selfhelp Website gelesen, wo er u.a. das gute Werk tut eine Frau dafür zu verhöhnen, die in einer Lokalzeitung ihren Hund als vermisst meldet.
          Was findste an dem eigentlich toll, sag mal?

          Zum Anschlag in Garissa: Niemand findet das toll. Alle finden das schrecklich. Du hast im Prinzip einen sofortigen Konsens darüber. Was Tattoojunges Empörung ziemlich lächerlich macht.

          Darüberhinaus: Es lässt sehr tief blicken wenn direkt so vorbelastete Begriffe wie Christenverfolgung benutzt werden, um dem ganzen ein Geschmäckle zu geben. Christen sind aber keine verfolgte Minderheit.

        • @marenleinchen

          Der Begriff stammt nicht von mir. Der Papst hat ihn z.B. heute benutzt. Passt wohlmmittlerweile auch.

          Das kann aber ein hartgesottene Idelogin nicht erschüttern. Bisserl rumshamen half ja noch immer, nicht wahr 🙂

          Man entrüstet sich lieber in seinen Selbstbespiegelungsthemchen und pflegt seine Feindbildchen und Scheinheiligkeit weiter …

          … die wirklichen guten Gut-und Opfermenschen mit dem ideologischen Durchblick, nicht wahr?

          Stimmt, Russell nimmt dies Spießertum aufs Korn. Eine Selfhelp Website hat er aber nicht.

          Shane, shane, shame … 🙂

        • ät Solanum:

          „Oh nein. Aber ein deutlicher Hinweis darauf, dass sich das NT keineswegs so weit von dem bösartigen Kriegsgott des AT entfernt hat, wie du es anscheinend annimmst.“

          – Na komm. Jesus ist schon eine Zäsur im monotheistischen Universum. Es gibt zugegebenermaßen reichlich Widersprüche im Christentum. Liegt an der Politik, die da drinsteckt.
          Und die Härte Gottes im Alten Testament ist im NT auf ein Minimum reduziert.

          „Böses dabei definiert als Verstoß gegen die göttlichen Gebote.“
          – Das soll ja auch so sein. Mal rein aus atheistischer Sicht: Du lebst in der Antike. Stell Dir vor, Du hättest nur eine Philosophie griechischen Zuschnittes, die den Menschen ins Zentrum stellt.
          Die Menschen hauen sich dummerweise die Köppe ein.
          Jetzt kommt einer und sagt, da gibt es Gott, der unendlich mächtiger ist als jeder Kaiser, und der von Euch die Einhaltung seiner Regeln verlangt.
          Traust Du Dich, dagegen zu verstoßen? Nicht, wenn Du gläubig bist. Insofern also für große Gesellschaften eine gute Idee.

          „Aber die Christen scheinen ja zu glauben das wäre irgendwie zutreffend, und werden das wohl entsprechend vermitteln. “
          – Vor 1000 Jahren, ja. Das Christentum ist aber eine aufgeklärte Religion, im Gegensatz zu manch jüngerem Kult wie Genda oder Anarchismus. Wir haben viel Reflexion.

          „Ich mache mir halt Sorgen um Kinder von Christen. Ihr macht euch ja auch dauernd Sorgen um Kinder von gleichgeschlechtlichen Paaren. :)“
          – wenn die Kinder alt genug sind, darfst Du ihnen gerne von Deinem Geschlechtsleben erzählen. Ab 15.

          „In Begriffen deiner Religion, nennt man das glaube ich: ‘Falsch Zeugnis ablegen, wider einen Nächsten.’“
          – Hab den Link noch nicht angeguckt. Ori-Englisch hat immer seine Tücken.

          „Wenn man den Roman dann tatsächlich liest, stellt man ziemlich schnell fest, dass die Figur ein eher jähzorniger und unbeherrschter Wanderprediger ist.“
          – Können wir uns auf fordernd einigen?

          „Wenn nichts Anderes, dann spricht zumindest die Effektivität für das naturalistische Weltbild, im Vergleich zu übernatürlichen Ansätzen.“
          – Wenn es denn angenommen würde und realistisch ist. Warum ist die Aufklärung im Blutbad der Französischen Revolution geendet? Weil Menschen emotional und eben nicht rational sind. Das muß man einkalkulieren. Kennst Du Kahneman? Ein Genie!

          Auf Ideologie&Rationalismus angewandt, kann man sagen, daß das schnelle Denken primär ist. Zum langsamen, wissenschaftlichen Denken muß man den Menschen „zwingen“ (Schule, Uni). Und ein Teil der Menschheit will trotz dieser Institution immer noch nicht denken, sondern lieber schwurbeln. Da kommt dann so was raus wie Esoterik oder Feminismus.

          „Ich habe humanistische Überzeugungen und eine naturalistische Weltsicht.“
          – Das sagst Du. Wie Dawkins, unser Bus-Propagandist. Deine LSBTI-Manie ist eindeutig ideologisch. Was sich schon daran zeigt, daß Du den Genderkram in Schulen bringen willst. Missionieren ist eines der harten Kriterien von Ideologie.

        • @petpanther
          Tut mir leid wenn dich das schockieren sollte, aber der Papst ist und war für mich nie eine Autorität. Ich bin evangelisch getaufte Agnostikerin 🙂

          *Man entrüstet sich lieber in seinen Selbstbespiegelungsthemchen und pflegt seine Feindbildchen und Scheinheiligkeit weiter …

          … die wirklichen guten Gut-und Opfermenschen mit dem ideologischen Durchblick, nicht wahr?

          Stimmt, Russell nimmt dies Spießertum aufs Korn. Eine Selfhelp Website hat er aber nicht.*

          Doch doch. Wenn einer ne Kategorie „core values“ auf seiner site hat, will er missionieren.
          Ach petpanther. Warum fällst du auf diese Möchtegernintellektuellen rein. Insbesondere Tattoojunge, der sich nicht mal entblödet Rudyard Kipling und Edmund Burke zu „editieren“ und in den Kommentaren unter seinen Videos Diskussionen mit (sinngemäß) „Du bist blöd weil du feige bist und behindert (retarded) obendrein“ abklemmt.
          Das ist doch unterste Sohle.

        • ät Leszek:

          „Die typisch politisch korrekte Haltung kann umschrieben werden als: mehr Sensibilität für bestimmte (vermeintlich oder tatsächlich diskriminierte) Menschengruppen einzufordern während man gleichzeitig selbst über Weiße/Heterosexuelle/Männer herzieht.“
          – Eine gute Definition. Ich würde allerdings noch die „Vermeintlichkeit“ betonen, da es ja gerade um ausgedachte Unterdrückungen geht.

          „Dem stellen homophobe PC-Kritiker gegenüber, dass es doch in Ordnung sei z.B. über Homosexuelle herzuziehen (siehe Pirincci). “
          – Piri ist nicht homophob. Birgit K auch nicht. Typische PC-Keule, die meist vor der NS-Keule geschwungen wird.

          „Ich stelle der typischen PC-Haltung gegenüber, dass es auch moralisch falsch ist über weiße, heterosexuelle Männer herzuziehen, kritisiere also dass die typische PC-Haltung keinen echten Universalismus und Humanismus repräsentiert, der alle Menschen umfasst und überall mit dem gleichen Maßstab misst.“
          – Mit anderen Worten: Du findest PC gut, wenn die PCler ihren WHM-Haß weglassen. Richtig? Was ist mit den kWHM?

          „Homophobe PC-Kritiker stört an der typisch politisch korrekten Haltung also, dass in ihrem Kontext homophobe Einstellungen und Äußerungen kritikwürdig sind. “
          – Uff. Gibt es dann eigentlich noch „ordentliche“ PC-Kritiker außer Dir?

          „Meine Einstellung ist also nicht politisch korrekt, aber dadurch lassen sich homophobe Einstellungen und Äußerungen nicht legitimieren.“
          – Ich würde Deine Haltung als universalistische linke PC bezeichnen. Die in der Theorie gut klingt. In der Praxis aber sind die Vorteile von erfundenen Diskriminierungen gegenüber eigentlich Privilegierten (Adrian, Frauen) einfach zu verlockend. Du wirst mit Deiner universalistischen Sicht nicht durchkommen.

          Zudem darf man nicht vergessen, wer die politische Korrektheit erfunden hat. Der Genderismusteil zB wird hauptsächlich von lesbischen Radfems getragen Und die werkeln ihre ganz eigene (männerhassende) Sicht mit rein.

        • Darüberhinaus: Es lässt sehr tief blicken wenn direkt so vorbelastete Begriffe wie Christenverfolgung benutzt werden, um dem ganzen ein Geschmäckle zu geben. Christen sind aber keine verfolgte Minderheit.

          ??

        • @ Axel

          „Du wirst mit Deiner universalistischen Sicht nicht durchkommen.“

          Nicht sofort, aber langfristig schon.
          Wie sagte mein anarchistischer Genosse Errico Malatesta bereits 1913:

          „Eine bestimmte Moral kann nur dann bekämpft werden, wenn man ihr eine theoretisch wie praktisch überlegene Moral gegenüberstellt.“

          Aus: Errico Malatesta – Der individualistische Amoralismus und die Anarchie, 1913/1914

          Langfristig kann die linke wie die rechte PC-Variante nur dadurch auf wirksame und ethisch vertretbare Weise zerstört werden.

        • „Eine bestimmte Moral kann nur dann bekämpft werden, wenn man ihr eine theoretisch wie praktisch überlegene Moral gegenüberstellt.”

          Stellt sich nur die Frage, ob eine universalistische Moral einer partikularistischen langfristig auch praktisch überlegen ist. Spieltheoretisch betrachtet dürfte die universalistische Moral nämlich anfällig für Unterwanderung sein, vergleichbar der Immer-Kooperieren-Strategie.

          Das Buch von Daniel Kahnemann bin ich gerade am Lesen. Ist ganz interessant.

        • ät Denton & Leszek:

          Leszek, Du bist so idealistisch, daß es weh tut.
          Was Denton sagt, ist absolut richtig: Die „höhere“ Moral wird garantiert ausgeknockt. Sie kann nur existieren, wenn sich mehrere Gruppen gegenseitig in Schach halten.
          Die Genas haben allerdings den Stein der Weisen gefunden, wie man mit Moraldruck alle relevanten Stellen infizieren kann, um sich durchzusetzen.

        • @marenleinchen

          Es ist amüsant zu sehen wie heftig du wirst, wenn dein ideologisches Gebäudchen mit all den aufgebauten verzweckten Scheinmoralisierungen und Feindbildchen etc. droht angeknackst zu werden.

          Russell liegt schon ganz richtig … nutzt auch kein Shamelchen 🙂

      • Was sagst du eigentlich zur heutigen Christenverfolgung?

        Ich lehne die Verfolgung und Benachteiligung von Menschen aufgrund ihres Glaubens allgemein ab. Egal ob das , wie in Nordkorea, aus ideologischen Gründen, oder wie in Teilen der islamischen Welt durch Konflikte mit anderen Religionen ausgelöst wird.

        In den meisten westlichen Ländern sind Glaube und Weltanschauung auch geschützte Kategorien.

    • Atheismus tötet

      Nein. Da Atheismus selbst (in seiner strengen Form) nicht mehr beinhaltet als „Es gibt keinen Gott“, insbesondere keine Handlungsanweisungen oder Aufrufe, kann Atheismus nicht die Ursache für einen Mord sein. Da muss noch mehr dazukommen. Der Mann in dem von dir verlinkten Fall war zusätzlich Antitheist, also gegen Religionen, das könnte schon eher ein Grund sein. Es gibt aber kein „heiliges“ Buch oder Propheten, die vorgeben, wie man zu handeln habe.

      Der Mann befand sich mit den Personen, die er erschossen hat, seit längerer Zeit im Clinch. Er kannte sie persönlich, sie mochten sich nicht. Als Grund für die Morde nannte er selbst die Auseinandersetzung um die Parkplätze. Das ist schon ein deutlicher Unterschied zu (beispielsweise) islamisch motivierten Taten, wo die Täter eindeutig Koran, den Propheten oder den Islam generell als Motiv nennen und oft genug gar keine persönliche Beziehung zwischen ihnen und den Opfern besteht.

  2. Hier noch mein Artikel zum Begriff der Transzendenz:

    http://gender-universum.de/der-begriff-der-transzendenz/

    Das obige Video habe ich mir ein bißchen angeguckt. Man muß sich klarmachen, daß der militante Atheismus offenbar vor allem ein amerikanisches Phänomen ist. Ist schon lustig, wie die drauf sind.

    Die haben wohl noch nie etwas von moderner Religiosität gehört.

    Der militante Atheismus ist im wesentlichen eine Antwort auf eine Religiosität, die es so in Europa gar nicht mehr gibt, vor allem aber in den USA. Also einen religiösen Fundamentalismus, der auf Kriegsfuß mit der Wissenschaft steht.

    In Amerika flippt man ja nicht nur wegen der Evolutionstheorie aus, sondern auch wegen Stammzellforschung und dergleichen.

    Traurig an den religiösen Atheisten ist ihr Feinbilddenken. Die können sich eine moderne Religiosität offenbar genauso wenig vorstellen wie Kommunisten einen sozial und ökologisch regulierten Markt. 🙂

    • Traurig an den religiösen Atheisten ist ihr Feinbilddenken.

      Ist aber auf alle Fälle besser als ein Grobbilddenken, wobei ich mir nicht so ganz sicher bin, was ein religiöser Atheist sein soll.

      Militanter Atheismus ist die Erfindung hysterischer Pfaffen, die im Zuge der Säkularisierung um ihr täglich Manna fürchten, seit die Plünderung der Opferstöcke nicht mehr viel hergibt.

  3. Atheismus ist durchaus ein weltweites Phänomen, es gibt ihn auch in muslimischen Ländern, und es gab ihn auxh schon in der Antike.

    • Ja, Gläubigkeit (Religion oder Ideologie) ist ein äußerst variables Merkmal. So wie Interligenz (:-)). Mir scheint, ein mittleres Maß an Gläubigkeit ist am sinnvollsten. Zu viel korreliert stark mit Gewaltfanatismus und Killertum.

    • Atheismus ist durchaus ein weltweites Phänomen, es gibt ihn auch in muslimischen Ländern, und es gab ihn auxh schon in der Antike.

      Militanter Atheismus. 🙂

      Gegen normalen, unschuldigen Atheismus ist überhaupt nichts einzuwenden. 🙂

      • El Mocho, jetzt legst du leider die Rezeptionsresistenz an den Tag, die mich auf diesem Blog häufiger nervt.

        Ich spreche die ganze Zeit von fundamentalistischem Atheismus, daher mein Hinweis.

        Wenn du dann mit völlig legitimen und humanen Varianten des Atheismus kommst, ist das daneben argumentiert. Darum geht es mir nicht.

        Mir geht es um atheistische Pharisäer wie Dawkins.

        PS: Ich konnte übrigens auch sehr über den Komiker im Video bei 1:30 lachen. Sollte man sich mal ansehen. Dieser Gott repräsentiert die Erziehungserfahrungen, die die meisten Menschen machen bzw. machten.

        Unsere Gottesvorstellungen werden immer menschlicher und liebevoller, weil wir weniger „Projektionsschrott“ in uns tragen, der auf Gott übertragen wird.

        Lies mal Alice Miller. 🙂

        Das Alte Testament ist quasi eine Art Schwarze Pädagogik der Antike. Das ist eben moderne Religiosität, lieber El Mocho und vor allem lieber Christian. Moderne Gläubige können religiöse Schriften und Ansichten kritisch hinterfragen.

        Man sollte nicht immer auf das Mittel der Strohmann-Religion zurückgreifen, um Religionen zu diskreditieren.

        Wir finden hier bei Christian die gleichen Abwehrstrukturen wie bei Feministinnen und ihrem Thema Gender. Stichwort Strohmann-Biologie.

        Religionen sind etwas völlig Ungefährliches. Genauso wie Atheismus.Gefährlich wird deren Mißbrauch durch Fanatiker.

        Wann schreibt Richard Dawkins ein Buch darüber, wie gefährlich Politik an sich ist. Schaut doch mal in die Vergangenheit: Nur Mord und Totschlag.

        Politik ist ein Wahn und sollte verboten werden. 🙂

        • Sorry, aber du bringst nunbmal nur den üblichen Quark der Religionisten vor. Also es gibt zwei Möglichkeiten, entweder es gibt einen Gott außerhalb von zeit und Raum, der seinerseits Zeit und Raum erst geschaffen hat aber in Zeit und raum nicht anzutreffen ist. Dann haben die Gläubigen irgendwie Zugang zu diesem Gott, im Gebet oder in innerer Versenkung, aber sie sind nicht in der Lage, anderen diese Erfahrung auf nachvollziehbare Weise zu vermitteln; man muss schon selber gläubig werden, um die Wahrheit des Glaubens einzusehen.

          Oder es gibt diesen Gott nicht, dann hängen die Gläubigen einer (für sie) angenehmen Täuschung an, und versuchen, sich die Tatsache, dass ihr (für sie) angenehmes Weltbild keinerlei objektiven Grund hat, vor sich selbst und anderen zu verbergen, indem sie Ungläubige als atheistische Fundamentalisten bezeichnen und ihnen alles mögliche Schlechte unterstellen.

          Ich weiß nicht wie deine Lebenserfahrung so ist, aber Selbsttäuschungen sind bei Menschen etwas ganz gewöhnliches, treffe ich jeden tag, auch bei mir selber. In sofern spricht doch sehr viel mehr für die zweite Möglichkeit.

        • Es gibt also keinen atheistischen Fundamentalismus?

          Ich benutze diesen Begriff, wenn Menschen im Namen des Atheismus von Religioten sprechen, Gläubige zu Idioten erklären, ihnen per se Wissenschaftsfeindlichkeit unterstellen oder wie Dawkins meinen, objektive Aussagen über eine Transzendenz machen zu können.

          Es sind dann einfach gewisse Grenzen zum normalen, unschuldigen Atheismus überschritten. Kurzum Anmaßung und Selbsttäuschung sind kennzeichnend für diese Fundamentalisten.

          Das sehe ich bei dir leider auch.

          Schau‘ dich mal in atheistischen Foren um. Der Ton da kommt mir genauso vor wie in christlich-fundamentalistischen.

          Es ist kein Zufall, daß dieser Atheismus seine Basis offenbar in den USA hat.

          PS: Du darfst im übrigen jederzeit selber gläubig werden. Ich erhebe nirgends den Anspruch, anderen den Glauben vermitteln zu können. Ich selbst bin auch eher so eine Art Mittelding zwischen Agnostiker und Gläubiger.

        • Also ich maße mir nicht an, die Existenz des Universums erklären zu können, die Religionsiten können das (meinen sie).

          Ein bischen mehr Demut ist in erster Linie von denen zu erwarten, die an Phänomene glauben, die sie nicht erklären können und daraus einen Anspruch ableiten, zu wissen was für alle menschen gut und richtig ist. Und über Jahrhunderte hin diesen Anspruch mit Gewalt durchgesetzt haben.

  4. Hier noch die besten Statements von Jesus Christus, die man übrigens auch als Atheist, Moslem oder Klingone glauben und unterschreiben kann:

    Zu derselben Stunde traten die Jünger zu Jesu und sprachen: Wer ist der Größte im Himmelreich? Jesus rief ein Kind zu sich und stellte es mitten unter sie und sprach: Wahrlich ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. Wer sich für gering hält wie dieses Kind, der ist der Größte im Himmelreich. Und wer ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf.

    Wer seine Eltern mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.

    Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es gewinnen.

  5. Eine schöne Zusammenstellung. Der grauhaarige Comedian bringt es total.

    Meine Wenigkeit ist Agnostiker. Der Agnostizismus bietet die bequeme Position, die Frage nach Gott nicht abschließend beantworten zu müssen. Als Agnostiker finde ich, dass die Indizienlage gegen „menschengemachte“ Götter & Religionen erdrückend ist.

    Davon völlig getrennt betrachte ich die ganz generelle Frage nach der Existenz einer Schöpferentität. Die simple Antwort: ich kann es nicht wissen. Und, wichtiger noch, bzw. das erst macht mich zum Agnostiker: diese Antwort genügt mir!
    Zumindest aber existiert ein Indiz für eine solche Entität: wir existieren! („Warum ist alles und nicht nichts?“)

    Dieses eine Indiz dann aber zum Anlass zu nehmen, mir von irgendwelchen Dahergelaufenen, die Religion als Geschäftsmodell entdeckt haben, Gottes Willen verkünden zu lassen, fiele mir nicht im Traum ein. Was das anbelangt sympathisiere ich mit der Religionskritik Spinozas. Wir nehmen an, es gibt ein allmächiges Schöpferwesen, dessen Wege und Pläne so komplex sind, dass der Mensch sie nicht erfassen kann. Und im nächsten Moment erklärt mir ein Klerikaler, ich dürfe Freitags kein Fleisch essen oder bestimmte Gebäude nur barfuß betreten oder oder oder … 10.000 Benimmregeln und dieser mächtige Gott hält es für relevant, ob ich mich daran halte – lächerlich!

    Ich für meinen Teil trenne also strikt: es gibt hunderte gute Gründe/Indizien gegen die Existenz eines menschengemachten/menschlich propagierten Gottes. Ob jedoch davon abgesehen eine irgendwie nach unserer Vorstellung (oder abseits des uns Vorstellbaren) gottartige Entität exisiert oder existierte, kann nach unserem Kenntnisstand einfach niemand auch nur ansatzweise beantworten.

    PS: Spätestens jetzt nervt mich Kirk auch. Der „Blogdiktator“ möge sich berufen fühlen, den Irren nach Lust und Laune wegzueditieren. Danke.

    PPS: „(Editiert: bitte keine Drohungen oder Nazivergleiche)“
    Du kennst sicher Godwin’s Law? Du verlangst Übermenschliches von deinen Lesern. Auch ich kann mich einem guten Nazivergleich von Zeit zu Zeit nicht erwehren! 😉

    Ovale Ostergrüße

    kafü

    • Wir können ja mal eine Petition bei openpetischen starten, daß dieses Blog mehr Nazivergleiche erlauben soll.

      Christian wird sich dem politisch-medialen Druck wohl kaum entziehen können.

      Was nervt dich denn an mir?

      Nur so viel: Ich werde häufig mißverstanden. Der „Nazivergleich“ hier kam doch offenbar von Axel?

      Ich vermute mal, daß er rein polemisch-sarkastisch motiviert war und völlig harmlos ist. Den Diez habe ich auch entdeckt.

      Der Typ schlägt wirklich alles.

      • @Kirk wie ich volltrunken im Morgengrauen meinte, noch unbedingt diesen Kommentar schreiben zu müssen, habe ich mich etwas im Ton vergriffen. Sry dafür!

        Und ja, dass mit dem Nazivergleich war auch nicht auf dich bezogen.

        Was nervt mich … Penetranz in Verbindung mit einer gewissen unterschwelligen verbalen Aggressivität in Verbindung mit unzutreffenden Positionen.

        Aber du hast jedes Recht mich zu nerven und Meinungsverschiedenheiten gehören hier ja auch hin (Debattenkultur und so).

        LG

  6. Was für Atheisten:
    Die Verbindung aus Veganismus und Atheismus, von Achim Stößer, seit 20 Jahren deutscher Ober-Veganer:

    „Pressemitteilung (4. April 2015)
    Tierbefreiung: 17 Hennen befreit

    Das ****Mittelalter****** ist vorbei: Schluss mit Religionswahn und Unveganismus

    Hühnerbefreiung aus Aufzuchtanlage 04.04.2015

    Am Karfreitag befreiten Tierrechtsaktivisten 17 Hennen aus einer Aufzuchtanlage. Die befreiten Hühner werden somit nicht zur Eierproduktion ausgebeutet und, sobald die „Legeleistung“ nachlässt (also in der Regel nach einem Jahr), umgebracht.

    Gerade an Ostern (sowie Weihnachten) werden besonders viele Eier konsumiert – in Deutschland wurden im letzten Jahr 221 pro Kopf gekauft, drei mehr als im Jahr davor. Davon waren 14 bereits gefärbt.

    Dieser Brauch hat seinen Ursprung u.a. im christlichen Mittelalter, in dem z.B. Priester nach der Ostermesse blutrot gefärbte Eier als Symbol der Auferstehung verteilten.
    Auch heute verharren viele Speziesisten, vor allem wenn sie sich nicht vom religiösen Gedankengut befreit haben, ethisch noch immer im Mittelalter:

    Zum einen ist den mittelalterlich Denkenden der alberne Brauch, Hühnermenstruationsprodukte zu bemalen, wichtiger als 44 Millionen gefangengehaltener, qualgezüchteter und ermordeter Hennen jährlich allein in Deutschland und ebenso viele lebend vermuste oder vergaste männliche Küken.
    Zum anderen sind nicht nur am Karfreitag öffentliche Tanz-, Sport- und Unterhaltungsveranstaltungen, Flohmärkte und Wohnungsumzüge verboten, sondern ganzjährig auch Tierbefreiungen – gemäß den „10 Geboten“ und da nichtmenschliche Tiere immer noch, analog zu menschlichen Sklaven, als Eigentum betrachtet werden („Du sollst nicht stehlen. […]
    Du sollst nicht versuchen, etwas an dich zu bringen, das deinem Mitmenschen gehört, weder seine Frau noch seinen Sklaven oder seine Sklavin, sein Rind oder seinen Esel noch irgendetwas anderes, das ihm gehört.“ 2 Mo 20:15-17 GNB) und teils aufgrund weltlicher Willkürjustiz.“

    Veganismus und Tierschutz befürworte ich übrigens unbedingt.
    Das Beispiel von Stößer zeigt aber deutlich, wie fanatisch und gläubig missionarische Atheisten sein können.

    • der stösser ist militanter ideologe (veganer und atheist). mir persönlich ist es wurscht, was jemand isst, und mittlerweile auch, was jemand glaubt.
      aber damals, seinerzeit im usenet, fand ich es witzig, wie er gläubige mit dem „hhtg“, dem „hexen und homosexuellen-tötungsgebot“ (was ja im alten Testament tatsächlich so drin steht …) auf die Palme bringen konnte …

    • ach ja, vergessen: Tierschutz ja, aber Veganismus nein (essen soll natürlich jeder das, was er will, oder wovon er glaubt, dass es ihm gut tut. auch wenns vegan ist. aber missionierende Ideologien lehne ich ab)

      • ät Robert:

        Dafür hat sich ein christlicher Häcker dann gerächt, idem er Stößers Seite geentert hat :-).

        Das Veganer-Argument, man solle keine Tiere essen, weil es böse ist, sie zu töten, finde ich moralisch absolut iO. Auch für´s Klima soll´s ja gut sein, wenn man den Klima-Apokalyptikern glauben will.
        Bei Stößer mit seinen Haßtiraden hingegen hat man den Eindruck, daß das bei ihm einfach eine revolutionäre Nummer ist. Er könnte auch Anarcho sein.
        Die Verquickung mit Antichristentum (beim Islam paßt er lieber auf) und der Bewerbung seiner Science-fiction (delikaterweise wie bei Scientology) zeigt das sehr deutlich.
        17 Hühnchen retten ist auch nicht wirklich hilfreich. Die Hühnchen freut´s, aber dafür wird die Industrie einfach nachzüchten.

        Glücklicherweise hat sich der passive Veganismus ja langsam entwickelt.

  7. SOweit ich weiß werden Beiträge für atheistische Organisationen nicht von Staatsseite eingezogen. Insofern ist die behauptete Gleichberechtigung von Weltanschauungen in Deutschland eine Lüge.

    • ät Dummerjan:
      Nicht nur eingezogen, sondern direkt alimentiert. Genderologie, AntiFa-Scheiß, Antidiskriminierungsreligion, etc.

      Guck mal bei Schwesigs Ministerium. Die sponsern jeden Aberglauben.

    • Fall es jemanden interessiert: Der Carsten Frerk diskutiert hier ein bisschen die Frage der Kirchenfinanzen.

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