Selbermach Samstag 129 (28.03.2015)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Advertisements

365 Gedanken zu “Selbermach Samstag 129 (28.03.2015)

  1. Gerde in der Emma:
    Ein Artikel von Luise Pusch:
    http://www.emma.de/artikel/frauenquote-fuers-cockpit-318639

    Ich möchte einen Vorschlag machen. Die Lufthansa sollte sich nicht nur für ihren Aufsichtsrat, sondern auch für ihre Cockpits eine Frauenquote verordnen. Höchste Zeit ist es allemal, denn zur Zeit gibt es bei der Lufthansa nur 6 Prozent Pilotinnen.

    Die Selbstmordquote, so hörte ich bei meinem Radio- und TV-Marathon seit der Katastrophe in den französischen Alpen, ist bei Männern viermal so hoch wie bei Frauen. Die Lufthansa könnte also das Risiko, dass ihre Piloten das Flugzeug zu Selbstmord und vielfachem Mord missbrauchen, mit jeder Frau, die sie zur Pilotin ausbilden, ganz erheblich reduzieren.

    Amokläufe werden nahezu ausschließlich von Männern begangen

    Amokläufe und so genannte Familienauslöschungen, die gern zu „erweitertem Selbstmord“ und „Mitnahme-Selbstmord“ verharmlost werden, sind Verbrechen, die nahezu ausschließlich von Männern begangen werden. Für Amokflüge, die offenbar häufiger vorkommen, als der Öffentlichkeit bewusst ist, gilt dasselbe.

    Die Lufthansa sucht verzweifelt nach Maßnahmen, um Katastrophen wie die mutmaßlich durch ihren Germanwings-Co-Piloten verursachte in Zukunft auszuschließen oder wenigstens unwahrscheinlicher zu machen. Auf das Nächstliegende – Frauenquote im Cockpit erhöhen – kommt niemand. Wieso nicht? Es wird derselbe blinde Fleck sein, der aus den beiden getöteten Lehrerinnen aus Haltern „Lehrer“ und aus den 14 getöteten Mädchen und zwei Jungen „16 Schüler“ macht.

    Immerhin darunter ein interessanter Kommentar:

    Weiß die Linguistin…
    … Luise Pusch eigentlich warum es nur 6% Pilotinnen gibt? Anscheinend nicht, weil sonst würde sie nicht so bescheuert nach einer Quote schreien.
    1. Es gibt bei Lufthansa erst seit 1986 Pilotinnen. Das heißt besonders unter den ältern Piloten gibt es nur Männer.
    2. Von 100 Bewerbungen kommen nur 20 von Frauen.
    Wenn man ein paar Artikel zu dem Thema gelesen hätte, wüsste man das und man wüsste auch, dass die Lufthansa gerne mehr weibliche Piloten hätte. Aber was soll sie tun wenn es nicht genug Bewerberinnen gibt?

      • Alice Schwarzer macht sich endgültig mit Luise Pusch gemein

        Alice Schwarzer: Gewalt & Geschlecht

        Noch sind die Ursachen des Airbus-Unglücks nicht geklärt. Aber die Debatte über Amoktrips schlägt hohe Wellen. Fakt ist, dass die Täter überwiegend Männer sind. Diese Tatsache wollen viele nicht wahrhaben. So wie lange geleugnet wurde, dass es Gewalt in der Familie gibt. Also müssen wir auch darüber reden!

        Zum Geschlechterrasissmus → http://www.aliceschwarzer.de/artikel/alice-schwarzer-gewalt-geschlecht-318663

        Ich meine: Fakt ist, dass Ingenieure überwiegend Männer sind. Diese Tatsache wollen viele nicht wahrhaben. So wie lange geleugnet wurde, dass sich Frauen weniger für Mint-Fächer interessieren und in Firmen seltener Führungspositionen anstreben.
        Also müssen wir auch darüber reden!

        Es gibt unter Männern mehr Kriminelle und Idioten, aber eben auch mehr Kreative und Genies, als unter Frauen.

        PS. Pilotinnen sind auch nur Menschen
        Beinahe-Absturz: Hat die Co-Pilotin gearbeitet oder gespielt ?

        http://www.chip.de/news/Beinahe-Absturz-Flugzeug-Pilotin-zockt-auf-iPad_72038396.html

        PPS. Adrian: „Fehlschluss. Wenn Frauen soviel arbeiten und Verantwortung übernehmen müssten wie Männer, würde ihre Selbstmordrate auch steigen.“

        Richtig !

        Suizidalität bei Medizinerinnen und Medizinern

        Kalte Zahlen

        Medizinerinnen und Mediziner weisen empirisch belegt eine höhere Suizidrate auf als die Allgemeinbevölkerung auf. Die Selbsttötungsraten sind nach den Ergebnissen von 14 internationalen Studien 1,3-3,4-fach höher, die für Medizinerinnen sogar 2,5-5,7-fach höher als bei vergleichbaren Nichtmedizinerinnen.
        Weiter: https://www.thieme.de/viamedici/arzt-im-beruf-aerztliches-handeln-1561/a/suizidalitaet-bei-medizinern-4467.htm

        • Infame alte Schlange.

          Das mit dem Fastabsturz der Piloten mit dem Ipad wäre auch ein gutes Beispiel @Blastmeister.

          Man könnte anhand dieses Vorfalls auch die Statistik nehmen, dass Frauen nachweislich mehr an ihrem Iphones rumspielen als Männer.
          Außerdem verursachen Frauen pro Kilometer mehr Auffahrunfälle als Männer.
          Wer solche Statistiken mit einer Tragödie ursächlich verknüpft und daraus abgeleitet eine Absenkung der Frauenquote fordern würde (zur Gefahrenabwehr, versteht sich), der würde zurecht es ekelhafter Sexist beschimpft. Der Zusammenhang ist willkürlich konstruiert und offensichtlich sexistisch instrumentalisiert.

          Pro Jahr gibt es übrigens 30 Millionen Zivilflüge. In 10 Jahren sind das 0,3 Milliarden.
          Dabei gab es nun genau einen solchen Suizid, zufällig von einem Mann. Der leicht zu verhindern gewesen wäre (für die Zukunft ist), indem man einfach niemandem mehr alleine im Cockpit lässt.

          Und ja, auch das berufsspezifische Risiko geht hier unter. Piloten haben überdurchschnittlich oft Alkoholprobleme. Bei gleicher Belastung ist bei Frauen sogar noch eher als bei Männern von einer depressiven Erkrankung (oder Tablettenabhängigkeit) auszugehen.

          Die Argumentation, insbesondere auch Schwarzers Durcheinanderwerfen mit den ebenfalls widerlegbaren Lügen über häusliche Gewalt, ist absolut perfide.

        • Pilotinnen sind auch nur Menschen

          2013 Kleinflugzeug: Vier Menschen kamen ums Leben

          Menschliches Versagen war der Grund für den Absturz, berichtet der Bayerische Rundfunk und beruft sich dabei auf einen Bericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Demzufolge ist die Pilotin zu langsam und mit einem zu großen Anstellwinkel gestartet. Außerdem hatte die junge Frau offenbar vergessen, die Landeklappen einzufahren

          http://www.nordbayern.de/region/flugzeugabsturz-bei-coburg-pilotin-hatte-fehler-gemacht-1.3137410

        • „“Planes can already fly themselves,“ said Mary „Missy“ Cummings, a former Air Force pilot, an engineering professor and director of the Humans and Autonomy Lab at Duke University.

          „Pilots only spend 3 minutes per flight flying a plane anyway, and they don’t really need to do that,“ she said. About 80% of plane crashes are caused by human error, she adds.“

          http://money.cnn.com/2015/03/27/news/companies/pilotless-passenger-planes/index.html?sr=tw032915pilotlessplane630pStoryPhoto

          Also wäre die richtigere Forderung vielleicht die nach keinen Piloten gewesen^^

          Flugbegleiter brauchts im Grunde ja auch nicht.
          Dann aber vielleicht bewaffnetes Sicherheitspersonal, am besten im Duo (m/w). Ja, so könnte der Flug der Zukunft aussehen, kann ich mir vorstellen…

        • „“”Planes can already fly themselves,” said Mary “Missy” Cummings, a former Air Force pilot, an engineering professor and director of the Humans and Autonomy Lab at Duke University.

          “Pilots only spend 3 minutes per flight flying a plane anyway, and they don’t really need to do that,” she said. About 80% of plane crashes are caused by human error, she adds.”

          Also wäre die richtigere Forderung vielleicht die nach keinen Piloten gewesen^^“

          Habe ich mir auch schon gedacht. Menschen machen einfach zu viele Fehler *fg* Auch wenn sie keine suizidalen Absichten haben.

        • About 80% of plane crashes are caused by human error, she adds

          Bei der Rechnung werden regelmäßig die durch humane Intervention verhinderten Unfälle aufgrund von non-human errors unterschlagen.

        • Das führt aber doch zu der Frage, ob es uns lieber ist für einen Absturz einen menschlichen Schuldigen ausfindig machen zu können, oder ob sich an unserem Gefühl irgendetwas verändert, wenn wir uns mit „technisches Versagen“ als Begründung zufrieden geben müssen.

          Ich schätze, wir kämen psychisch besser mit letzterer Variante klar.

        • Das führt aber doch zu der Frage, ob es uns lieber ist für einen Absturz einen menschlichen Schuldigen ausfindig machen zu können, oder ob sich an unserem Gefühl irgendetwas verändert, wenn wir uns mit “technisches Versagen” als Begründung zufrieden geben müssen.

          Für jedes technische Versagen findet man immer auch schnell einen humanen Schuldigen, so ist es nicht. Und das ist dann immer der Ingenieur und niemals der ihm vorgesetzte Excelsheet-Reiter.

        • Nenn mal bitte ein Beispiel, wo der Schuldige an „technischem Versagen“ namentlich in aller Öffentlichkeit zerrupft wurde.
          Prozesse und juristische Verurteilungen gibts da zweifellos, aber werden sie wirklich als Mörder gebranntmarkt, oder ist die Volks-Meinung da nicht eher ein schulterzuckenes „wo gehobelt wird fallen Spähne“?

        • „Für jedes technische Versagen findet man immer auch schnell einen humanen Schuldigen, …“

          So ist es. Technik ist ein Menschenprodukt. Flugzeuge sind so konzipiert, dass ihre Verlustrate einen bestimmten Wert UNTERSCHREITET, nicht auf Null sinkt.
          Keine Abstürze gibt es nicht.

          Ich habe noch die Zeit mitgekriegt, als im Cockpit drei Piloten saßen, bzw. zwei und ein Funkingenieur. Die Reduzierung auf zwei Mann löste einen Aufschrei der Empörung aus.
          Wenig später begann Airbus den Linienverkehr mit zweistrahligen Flugzeugen über den Atlantik – eine weitere heilige Kuh, die geschlachtet wurde. Bis dahin durften nur vierstrahlige Flugzeuge den großen Teich überqueren.
          Anfang der 90er kam die „Fly-by-wire“-Technik zum Zuge.
          Wieder ein Aufschrei. Besonders, weil seitdem die Technik anfing, Pilotenfehler zu „korrigieren“. Ein zu großer Anstellwinkel beim Start, der zum Verlust des Auftriebs und infolgedessen zum Absturz führte, war von da an nicht mehr möglich.

          In den 70er Jahren waren Flugzeugabstürze ein so häufiges Ereignis, dass sie längst nicht die Aufmerksamkeit erhielten, wie heute.

          Fliegen ist – das bestätigt auch jede Statistik – heute so sicher, wie nie zuvor. Tatsächlich könnten die Flugzeuge schon ohne Piloten fliegen. Doch, wer würde sich in so eine Maschine setzen?
          Und wer rettet den Flieger, wenn der Bordcomputer doch mal ausfallen sollte?
          Für die Ausnahmefälle sind kreative Piloten immer noch der entscheidende Rettungsschirm.
          Selbstmordattentäter geraten bei immer besserer Technik allerdings auch immer mehr in den Focus als größte verbliebene Gefahrenquelle der Fliegerei.

        • „Nenn mal bitte ein Beispiel, wo der Schuldige an “technischem Versagen” namentlich in aller Öffentlichkeit zerrupft wurde.“

          Bei technischem Versagen wird man in aller Regel nicht DEN Schuldigen finden.
          Über dem Atlantik stürzt ein Passagierflugzeug ab, weil ein simples Röhrchen, das die Geschwindigkeit „misst“, vereist und eine zu hohe Geschwindigkeit an die Piloten sendet. Da die keinen Sichtkontakt zu irgendeiner Bodenmarke haben, stürzt irgendwann das Flugzeug wegen zu geringer Geschwindigkeit ab.
          In Wahrschau rast ein Airbus über die Rollbahn hinaus, weil die Bremsen wegen Aquaplanings keinen Bodenkontakt melden und ihren Einsatz verweigern.
          In beiden Fällen hat die Technik versagt, aber sie wurde zuvor im guten Glauben von den entsprechenden Fachabteilungen genau so geplant und konstruiert, wie sie später – falsch – funktionierte.

          Grundsätzlich muss man anerkennen, dass der Mensch eigentlich keine Geschwindigkeit über das normale Fußgängertempo hinaus sicher beherrscht. Jede technisch erzeugte höhere Geschwindigkeit wird immer Folgeschäden mit sich bringen.
          Das mag für die Opfer und deren Hinterbliebene zynisch klingen, ist aber so.
          Und eigentlich weiß das auch jeder und jeder verhält sich entsprechend.

    • Man kann nicht einfach Pilot werden. Es gibt eine Eignungsprüfung, die aber Frauen – so sie sich bewerben – oft auch nicht bestehen.

    • Es ist einfach widerlich zu lesen, was dort ideologisch ausgeschlachtet wird von dieser Emma!

      Da liegen über Hunderte von Leichenteilen herum und diese ‚empathischen‘ Leichenfledderinnen haben nichts besseres zu tun, als das auch noch auszuschlachten oder -weiden.

      Sowas ist abstoßend und morgen wahrscheinlich bei „Günter Jauch“ zu ‚bewundern‘, wenn es denn heißt: Frauen fliegen fulminanter?

      Luise Pusch – dich und versuch dich nicht weiter!
      Denn: Wie erbärmlich muss es noch werden?

      • Dazu würde noch passen, dass Femen der Forderung beim Trauergottesdienst mit einer entsprechenden Aktion Nachdruck verleiht. Im Kölner Dom kennen die sich ja bereits gut aus. Dass es beim letzten Mal nur eine symbolische 1200-Euro-Strafe gab, muss man schon als Einladung werten, so etwas zu wiederholen.

    • Was ich mich dazu frage: Ist es eigentlich Zufall, dass ein Airbus von Germanwings 174 Sitzplätze hat, und es 173 Gender-Professuren in Deutschland gibt, oder ist das Teil eines perfiden Plans des Patriarchats, der bald zur Umsetzung kommt?

        • Also im Grunde ein Berufsverbot bis Mitte der 80er?
          War ja auch zu erwarten.

          Ich fang dann an zu weinen, wenn die Mehrheit der Arbeiter in Tschernobyl und Fukushima Frauen sind und wegen Strahlenverseuchung den Löffel abgeben.

        • @yx

          kriegst du wieder den Unterschied zwischen Gleichberechtigung und Gleichverpflichtung nicht auf die Reihe, was?

          Das muss ; dir echt noch mal auseinanderdröseln, damit das in Zukunft nicht mehr vorkommt.

        • @only_me

          Na gut, wenn Frauen vom Pilotenberuf ausgeschlossen waren, dann war das natürlich Unrecht.

          Daraus aber zu schließen, dass Frauen generell Unrecht angetan wurde, lehne ich aber ab.

          Im Übrigen würde ich dich bitten, deine Kritik zu präzisieren, und mir nicht nur ein paar Stichwörter hinzuwerfen.

          Dass Frauen dieselben Pflichten wie Männer tragen, sehe ich nicht, insofern kann von „Gleichverpflichtung“ auch keine Rede sein.

        • @yx,

          oh wei, entschuldige.
          Egal wie sarkastisch man glaubt geschrieben zu haben, in diesen Kontexten ist nie klar, was man meint, wenn man nicht klarsten Klartext schreibt.

          Ich wollte darauf hinaus, dass ich ; so einschätze, dass sie sich niemals darüber echauffieren wird, dass es Frauen zu Kriegszeiten verboten war, in der Infantrie zu arbeiten.

          Aber vielleicht gibt es ja einen Artikel, in dem sie ein flammendes Plädoyer dafür hält, dass die in Litauen wieder eingeführte Wehrpflicht doch bitte für alle Geschlechter gelten soll?
          Würd mich wundern, aber wer weiß?

      • Man muss aber auch sagen, dass die realen Arbeitsanforderungen früher wohl noch viel höher waren, ich vermute auch die Kraftanforderungen zum Bedienen des Steuers in Gefahrsituationen (kleine Überspitzung: wenn jemand keine Türsteherinnen beschäftigt, ist das auch weder Diskriminierung noch „Berufsverbot“)

        Soweit ich weiß sind die Piloten heute nur noch Nummer 4 un 5 hinter den drei unabhängigen Autopiloten, die 96% der Flugstrecke selbstständig fliegen.

        Weswegen meiner Ansicht nach das völlig überhöhte Gehalt dieser „Busfahrer der Lüfte“ auch längst nicht mehr angemessen ist.

        Mag ja sein, dass der Eingangs-test (zurecht) schwierig und von den meisten Frauen nicht zu schaffen ist (wie auch bei den Fluglotsen übrigens). Trotzdem muss man sagen, dass gute basale kognitive und körperliche Fähigkeiten sowie eine 3-jährige Ausbildung noch lange nicht der Qualifikation eines Hochschulstudiums entsprechen.
        Piloten sind keine Akademiker, machen größtenteils nichts außer Routinen abspulen, haben wenig Arbeitsstunden und gehen mit fetter Pension extrem früh in Rente.

        • @ David

          „haben wenig Arbeitsstunden“

          Echt? Ich dachte immer, die würden viel arbeiten, auch zu Unzeiten mit Nachts und sehr frühem Aufstehen, und dann übernächtigt Flugzeuge fliegen. Aber keine Ahnung.

        • ät Matthias:

          Eben. Deswegen haben Frauen auf solche Streßjobs auch nicht unbedingt Lust.
          Ein Kommentator auf einem anderen Blog (hab vergessen, wo) schrieb mal, daß er immer früh um halb 6 zur Arbeit fährt, auf der Straße aber „nur 5%“ Frauen sieht.

          Hey, das wär doch mal ne Idee für ne neue Quote! 🙂

          Hab Deinen Kommentar bei KriWi kommentiert. Haste das mit der Glossen-Verteidigug gelesen? Unglaublich, die Genderfreunde verteidigen sogar so was noch!

        • @Margaret
          Du solltest dir da ein Paar mehr Statistiken zu durchsehen. Der Median liegt anscheinend bei 70k+ USD pro Jahr. Unterschiede finden sie anschienend vor allem zwischen der Art der Maschine und Airline.

          Der verlinkte Artikel selbst zeigt übrigens direkt auf, wieso die Löhne von alleine wahrscheinlich im steigen begriffen sein dürften.

      • Mein Dozent in Luftverkehrsrecht stammt aus einer Pilotenfamilie. Und hat ausladend darüber berichtet, dass in den Anfängen und ersten Jahrzehnten der Personen befördernden Luftfahrt vieles noch mechanisch mit Muskelkraft betrieben wurde. Zum Beispiel das Fahrwerk aber auch die diversen Steuerungsklappen. Anscheinend war es so, dass auch viele Männer untauglich waren, weil sie nicht die entsprechende Physis aufwiesen.

        • Genau das dachte ich mir schon. Also mal wieder ein feministischer Mythos entlarvt.

          Es ging schlicht um die Sicherheit der Passagiere.

        • Dann war es dennoch Unsinn, Frauen kategorisch auszuschließen. Ein Einstellungstest hätte gereicht. Nebenbei gibt es seit den Anfängen der Luftfahrtsgeschichte immer auch Beispiele für Pilotinnen. Insofern ist es doch recht unwahrscheinlich, dass der Kraftaufwand derart hoch war, dass er von keiner Frau gestemmt werden konnte
          http://de.wikipedia.org/wiki/Ninety_Nines.

        • Dann war es dennoch Unsinn, Frauen kategorisch auszuschließen.

          Quelle für den kategorischen Ausschluß?

          Insofern ist es doch recht unwahrscheinlich, dass der Kraftaufwand derart hoch war, dass er von keiner Frau gestemmt werden konnte.

          Es wird sicher einige wenige Frauen gegeben haben, die die Kraft hatten ein Verkehrsflugzeug bei einem ausgefallenem Servosystem unter Kontrolle zu behalten. Beim heute gebräuchlichem fly by wire spielt das natürlich keine Rolle mehr.

          Nebenbei gibt es seit den Anfängen der Luftfahrtsgeschichte immer auch Beispiele für Pilotinnen.

          Margret-„Logik“. Wir reden hier nicht von einer Cessna.

        • Quelle für den kategorischen Ausschluß?

          Es gibt schon viele Quellen, die von einem „Beschluss“ der Lufthansa 1986 sprechen, Frauen zuzulassen.

          Allerdings begannen die Airlines in den USA zufällig auch etwa in dieser Zeit damit. Obwohl ja Frauen durchaus sogar schon als Kampfpilotinnen eingesetzt worden waren im zweiten Weltkrieg, flogen sie erst ab den 80ern große Passagiermaschienen. Es hat also wahrscheinlich doch was mit Kraft, Technik und Sicherheit zu tun. Ich vermute aber nur.


          Margret-“Logik”. Wir reden hier nicht von einer Cessna.

          Das dachte ich mir auch.

          Der Beruf des Pilots ist wohl eher ein gutes Beispiel dafür, dass niedrige Frauenquoten nichts mit Diskriminierung zu tun haben.
          Die Lufthansa wirbt ja sehr stark um mehr weibliche Pilotinnen. Die Aufnahmetests sind für alle gleich. Neben Reaktionstests gibt es Assessments für Teamfähigkeit, und man darf wohl erwarten dass weibliche Bewerberinnen dort eher bevorteilt als benachteiligt werden würden, so sehr wie die Lufthansa ihren Frauenanteil steigern will.
          Dennoch bleibt der Anteil von Frauen marginal.

          Evi Hetzmannseder, die besagte erste Lufthansa-Pilotin, sagt dazu Sätze wie:
          Wir Frauen sind immer sehr fair behandelt worden.

          … Frauen bevorzugen Berufe, die ihnen Spaß machen, irgendetwas Kreatives, Soziales. Manche wollen in die Mode- oder Designbranche. Viele Frauen denken, als Pilotin muss man ein Technikfreak und Mathematikgenie sein. Stimmt nicht. Gefordert sind durchschnittliche mathematische und naturwissenschaftliche Fähigkeiten. Im Cockpit zählen Flexibilität und Teamfähigkeit.

          Heißt das im Umkehrschluss: Fliegen ist nichts Kreatives?

          Wenig! Es ist sehr viel Angelerntes, sehr viel Technik dabei. Viele Handlungsabläufe, die man einstudieren muss. Das dient der Sicherheit. Man hat wenig Handlungsspielraum für Kreativität.

          Sprich: die Anforderungen sind heute nicht (mehr) besonders hoch. Frauen interessieren sich nur nicht dafür.

          Warum der Beruf ein so hohes Sozialprestige genießt, habe ich noch nie verstanden.
          Durchschnittliche mathematische Fähigkeiten, überdurchschnittlich gute Reaktionszeit und Konzentration,Abitur, 2-3 Jahre Ausbildung.
          Ein Pilot hat durchschnittlich lächerliche 10 Flugstunden pro Woche, wovon er ca. 4% selbst fliegen muss und alle Handgriffe reine Routine sind.

        • Beides, sowohl der Ausschluss bei der Lufthansa wie auch die Tatsache, dass Frauen offenbar spätestens seit den 70ern Passagiermaschinen fliegen konnten, zeigt der Fall Rita Maiburg. Damals durfte Rita Maiburg noch nicht einmal selbst Durchsagen machen, damit niemand merkt, dass eine Frau fliegt. Das spricht nicht gerade für eine Diskriminierung aus rein „technischen“ Gründen.

          Anscheinend gab es auch deutliche Gehaltsunterschiede.

          http://biografien-news.blog.de/2006/02/13/rita_maiburg_der_erste_weibliche_flugkap~559939/

          http://de.wikipedia.org/wiki/Rita_Maiburg

          Aber Hauptsache, man hat wieder aufgrund der Aussage von jemandem, der wieder von jemand anderem gehört hat, dass … (kann ja sogar in den Anfängen der zivilen Luftfahrt richtig gewesen sein) einen „feministischen Mythos“ entlarvt.

        • Was soll das jetzt ändern?

          Dass Maiburg schon ein paar Jahre vorher Passagiermaschinen flog, heißt ja nun nicht, dass es nicht im Ernstfall kein Kraftproblem gegeben hätte. Sie konnte fliegen, aber hätte sie auch einen Absturz verhindern können?

          (Laut dem Artikel ist ja ausgerechnet eine der allerersten Co-Pilotinnen kurz zuvor abgestürzt…auch Maiburg verunfallte später, wenn auch mit dem Auto. Aber Rückschlüsse verbieten sich da eigentlich..)

          In der gesamten westlichen Welt gab es erst Mitte der 70er die ersten weiblichen Flugkapitäne bei den Airlines, und das obwohl Frauen schon Jahrzehnte zuvor kleine Maschinen fliegen durften und sie auch in allen anderen männerdominierten Berufsfeldern schon längst tätig waren.
          Außerdem verlor Maiburg den Prozess gegen die Lufthansa vor dem OLG Münster, leider kennen wir die Begründung nicht.

          Das spricht sehr wohl dafür, dass um diese Zeit rum eine technische Entwicklung stattfand, wie sie kafü oben schilderte.

        • Dass Maiburg schon ein paar Jahre vorher Passagiermaschinen flog, heißt ja nun nicht, dass es nicht im Ernstfall kein Kraftproblem gegeben hätte. Sie konnte fliegen, aber hätte sie auch einen Absturz verhindern können?

          ..dann hätten sie sie wohl auch nicht fliegen lassen. Maiburg flog eine „DHC-6 Twin Otter“. Nicht gerade ein großes Flugzeug..

          Das spricht sehr wohl dafür, dass um diese Zeit rum eine technische Entwicklung stattfand, wie sie kafü oben schilderte.

          Meines wissens hat man Ende der 1960er/in den frühen 1970ern die hydrauischen Servosysteme eingeführt. Da musste man sich schon Gedanken machen, dass das Feedback der wirkenden Kräfte für die Piloten eine wichtige Information ist. Teilweise gab es da aber noch Seilzugsysteme für den Notfall.

          1987 hatte mit dem A320 das erste Linienflugzeug fly by wire. Was damals hochgradig umstritten war.

          In der zivilen Luftfahrt ist man grundsätzlich sehr konservativ. „Lieber nichts ändern, was sich bewährt hat – sonst geht man unnötige Risiken ein“ wird wohl in den frühen 1970ern der Hauptgrund dafür gewesen sein, gegenüber weiblichen Piloten skeptisch zu sein.

          Wenn den Passagieren gegenüber verschwiegen wurde, dass eine Plotin im Cockpit sitzt, dann wird man wohl befürchtet haben dass die Passagiere m&w einer Pilotin nicht recht trauen. Da ist es Verständlich, dass man lieber männliche Piloten einstellt.

        • Da will ich dann auch noch was aus meiner Gerüchteküche hinzufügen.

          Dass Fliegen zu viel Körperkraft erfordern würde, an der Frauen scheitern könnten, ist mir nicht bekannt.

          Aber die Diskussion, dass Frauen vorsätzlich vom Fliegen abgehalten würden, gibt es so lange, wie es Feministinnen gibt.
          Vielleicht ist der Verdacht auch nicht unbegründet gewesen. Auch Autofahren traute man Frauen wegen ihres schwachen Geistes lange nicht zu – in Saudi Arabien bis heute.

          Ein Vertreter einer Fluggesellschaft (weiß nicht mehr, welche) nach der Diskriminierung von Frauen befragt, gab einen sehr nachvollziehbaren Grund für das hohe Scheitern weiblicher Anwärter.
          Nicht an der alltäglichen Flugroutine würden die Frauen scheitern, sondern am Stresstest.
          Im Stresstest werden Pilotenanwärter in Simulatoren in Situationen gebracht, wo sie in Sekunden (über)lebenswichtige Entscheidungen treffen müssen.
          Beispiel: plötzliches Auftauchen einer anderen Passagiermaschine auf Kollisionskurs.
          2 Sekunden Zeit für die Entscheidung, wohin man ausweicht.
          Vorschrift ist – wenn ich mich recht entsinne – ein Ausweichen nach rechts.
          Frauen scheiterten überdurchschnittlich oft, weil sie unter hohem Stress nicht mehr wussten, wo rechts ist.

          Gleichberechtigung hin oder her, wenn ich im Flugzeug sitze, will ich sicher sein, dass die Flugzeugführung solche Fragen reflektiv richtig beantwortet.

        • „(Laut dem Artikel ist ja ausgerechnet eine der allerersten Co-Pilotinnen kurz zuvor abgestürzt…auch Maiburg verunfallte später, wenn auch mit dem Auto. Aber Rückschlüsse verbieten sich da eigentlich..)“

          Ja, Rückschlüsse von einem (nicht verschuldeten) Autounfall auf die Qualität als Pilotin verbieten sich. Ist ja mal wieder nett, dass sowas aber fröhlich angedeutet wird.

          Und die Copilotin Elisabeth Friske, die Du erwähnst, hat zusammen mit ihrem Kapitän Reinhold Hüls eine fliegerische Glanzleistung vollbracht, als sie eine Notlandung auf einer Autobahn vollbrachte, die nötig wurde, weil Techniker in Wassertanks versehentlich Kerosin statt Wasser gefüllt hatten.
          Aber Hauptsache, Du hast irgendwie andeuten können, dass sie ja zu blöd oder zu schwach zum Fliegen gewesen sein muss ^^. Dass sie danach nicht mehr angestellt wurde, ist allerdings eher ein Zeichen für Diskriminierung. Wie auch die zahlreichen doofen Zeitungsartikel über sie „fliegende Hausfrau am Steuerknüppel“ z. B. Ankreiden könntest Du ihr höchstens den Absturz der Barschelmaschine bei dem sie als Copilotin flog. Aber eigentlich auch nicht, denn die Landung flog Kapitän Heise und die Umstände sind umgeklärt.

          Dass Frauen hier tatsächlich diskrimiert worden sind, scheint für euch absolut unvorstellbar zu sein ^^. Scheuklappen?

          Kannt ihr übrigens Melli Beese? Deren Flugzeug wurde mehrere Male gezielt boykottiert, dabei in Kauf genommen, dass sie tödlich verunglückt. Alles nur. um zu verhindern, dass sie als erste Frau ihren Pilotenschein macht.

          Und das hier geschah, als sie an einem Fligwettbewerb teilnahm …

          „Beese nutzte ihre Chance. Unter 24 Teilnehmern erreichte die unerfahrene Fliegerin mit ihrer Rumpler-Taube den 5. Rang. Nach dem vierten Tag lag sie auf Rang 2, am fünften Tag durfte sie jedoch nicht starten, weil wegen des schlechten Wetters „das Fliegen nunmehr einer Frau nicht mehr zuzumuten“ gewesen sei.“

          http://de.wikipedia.org/wiki/Melli_Beese

        • @ Margret

          Nun lass mal die Geschichten aus der Mitte des letzten Jahrtausends. Die Rumpler Taube flog in den frühen 10er Jahren des 20. Jahrhunderts, so ich mich an eine kürzliche TV-Ausstrahlung über die Entwicklung der Flugzeugtechnik erinnere.

          Ich akzeptiere den Vorwurf der Voreingenommenheit. Es liegt in der Natur des Menschen, anderen weniger zuzutrauen, als sich selbst – und der eigenen Peer-Group.
          Es fällt mir aber schwer, im Jahre 2015 noch zu glauben, dass Frauen allein aufgrund ihres Geschlechts vom Steuerknüppel ferngehalten werden.
          Eine hohe Frauenquote wäre – im Gegenteil – DAS Werbeargument für eine Fluggesellschaft, die nur einen Frauenanteil von 6% unter ihren Piloten hätte.
          Selbst unter den meisten technischen Studiengängen ist der Frauenanteil höher. Es fällt mir also schwer, nicht auch an andere, geschlechtsgebundene Gründe zu glauben.

        • Ist ja mal wieder nett, dass sowas aber fröhlich angedeutet wird.

          War zwar in Klammern und eigens als „verbietet sich“ gekennzeichnet, aber dennoch eine unnötige Andeutung. Nicht ernst gemeint, sondern eine kleine Provokation wie du dir denken kannst.

          Man kann es auch eher in dem Kontext sehen, dass Passagiere – Männer wie Frauen – sich in dieser Zeit wohl weniger sicher mit einer weiblichen Pilotin gefühlt haben.
          Aus heutiger Sicht natürlich ein irrationales Vorurteil – aber aus damaliger? Männer und Frauen haben nunmal unterschiedliche Talente und Fähigkeiten. Wenn es um Leben und Tod geht, denken die Leute weniger an Luxusprobleme wie Gleichberechtigung, sondern wollen jemandem im Cockpit, dem sie vertrauen.
          Die Lufthansa wird vor allem dieses bedacht haben und war ja auch dann eine der ersten Airlines, die Frauen zugelassen haben.

          Heute würden sich wohl auch die meisten Menschen noch nicht in ein fahrerloses Auto setzen, diese sind auch noch nicht zugelassen.
          Dabei ist das wie uns die Hersteller sagen schon jetzt wesentlich sicherer.
          Vorurteile sind menschlich und nicht immer ganz ohne Grundlage.

          Und für den Zeitraum vorher ist die Kraft-Hypothese immer noch sehr plausibel.

        • „Scheuklappen?“

          Mal so im Allgemeinen: Fühlt man sich eigentlich besser wenn man weiß das man diskriminiert wird oder wenn man weiß das es für eine Unterrepräsentanz eine rationale Erklärung gibt?

        • Es geht hier darum, ob in der Vergangenheit diskriminiert wurde. Und dafür scheint viel zu sprechen.

        • Aber, liebe Margret, wenn wir nicht glauben, dass wir es hier mit überdurchschnittlich misogynen Personen zu tun haben, müssen wir doch konstatieren, dass sich die Vorurteile, die praktisch zu Diskriminierung führen, _im Schnitt_ noch kaum abgebaut haben.

          Wenn ich fragen darf:
          aus welcher Hoffnung speist sich Deine Motivation zur Diskussion auf diesem Blog?

        • Das ist eine der gebildeten Legenden aus der versucht Kapital zu schneiden.

          Eigentlich betrügen.

          Was Neues wäre so etwas wie Verantwortungsübernahme und gemeinsam anzupacken anstellen immer als Daueropferstute anzuschwärzen und das ewig gestrige HeforShe als „progressiv“ und egalitär zu verkaufen.

          Snake-Oil.

        • Nein.

          Seit mehr als einem Jahrzehnt werden Pilotinnen beworben gefördert und sonst wie was.

          Sie möchte agitieren. Wenn die Stuten sich zu fein dafür oder einfach zu faul sind wird chauvinistisch gegen Männer geätzt. Pietätslos auch auf Rücken von echten Opfern. Um leistunglos zu bekommen was sie sich nicht verdienen möchten.

          Das ist sogar extrem Hefor ach so armes She’chen, die natürlich alles besser kann. Umschalten auf Chauvinismus pur.

          Das ist gesellschaftliches bullying und betrügen.

          Aber das wird weiter toleriert. Nochmal HeforShe.

        • ….
          Alles so traurig hier.

          Einige Fragen noch an die „Experten“:

          1. Wie hoch ist der Anteil der zivilen Luftfahrt-Piloten, die sich beim Bund haben ausbilden lassen?
          2. Ist die Pilotenausbildung nicht schweineteuer (während die BW die Kosten übernimmt gegen eine zeitweilige Verpflichtung)?
          3. Seit wann steht Frauen dieser Weg denn offen? Ich würd mal schätzen seit 2001 (also seit sie am Dienst an der Waffe zugelassen werden mussten, aufgrund des Drucks der EU)?

        • Ich glaube schon in den 90ern Werbung für Pilotinnen wahrgenommen zu haben. Also Werbung dafür Pilotin zu werden.

          Hab übrigens einen guten Bekannten, der Pilot ist. Ein ziemlicher Knochenjob. U.a. wegen stäbdigem Schichtdienst, Bereitschaft etc.

        • „Also Werbung dafür Pilotin zu werden.“

          Bei der Bundeswehr???

          „Ein ziemlicher Knochenjob. U.a. wegen stäbdigem Schichtdienst, Bereitschaft etc.“

          Also ähnlich wie bei z. B. Hebammen, Krankenschwestern, Altenpflegerinnen usw.
          Die Entlohnung spielt aber mal in ner ganz anderen Liga…

        • Kann eigentlich nicht sein, weil: bis vor 14 Jahren – wie von mir angenommen – bestand auch hier ein (natürlich noch viel umfassenderes) Frauen-Berufsverbot.

          Lies bei Interesse ruhig in diesem Bericht über (vermeintlich) „Deutschlands erste Kampfpilotin“ nach:
          http://www.stern.de/panorama/deutschlands-erste-kampfpilotin-die-waffen-einer-frau-608816.html

          „Ja, das mit der Entlohnung stimmt. Aber auch das hat Gründe“

          Standesdünkel wohl hauptsächlich.

        • Es gibt bei der Bundeswehr jede Menge Logistikflugverkehr.

          Kampfpilotin ist noch einmal eine andere Nummer.

          Und auch kein Standesdünkel. Hier ist eine klare Leistungsanforderung, auf die sich die Kameraden verlassen können müsden. Sie darf nicht zum Problem und Balast werden.

          Das ist kein Dünkel.

          Leider werden z.B. auch Feuerwehrfrauen mit geminderten Anforderungen genommen. Im Ernstfall werden die zum Balst und Risiko. Siegefährden mehr als sie nützen.

          Dies kann man aber über Beteiche abfedern. Allerdings, wider Ernstfall, gibt es hier auch Überlapps. Wobei dann wieder das Risiko entsteht.

        • Find mir den Beweis, dass sich Frauen bereits vor 2001 bei der Bundeswehr zur Pilotin ausbilden lassen konnten.

          Und solang‘ hälst die Gosch’n!

        • Ich hatte gesagt, dass ich mich zu erinnern glaube Werbung, auch Magazin- und Plakatwerbung dazu wahrgenommen zu haben.

          Ich geh doch jetzt nicht für dich auf due grosse Belegtour nur damit du zu deinem Schwatz kommst.

          Olle, Goschen halten. Bei dir pieps wohl 🙂

        • @ Semikolon Wieso Hoffnung? Ich hasse es einfach, wenn Tatsachen verdreht werden. Das was hier teilweise behauptet wurde, fällt für mich unter Geschichtsklitterung, weil die Diskriminierung mehrfach geleugnet wurde. Ich bin mir allerdings sicher, dass sich mit Verrentung der Piloten mit Ausbildung von vor 1986 der Frauenanteil erhöht. Der SZ-Artikel der hier verlinkt wurde, zeigt, dass es durchaus bis in die 90er Probleme mit Diskriminierung gab (die z. B. dazu führt, dass sich die Kapitänin immer eine Strickjacke über die Uniform anzieht, um bei den Passagieren nicht aufzufallen). Ich vermute aber, wie gesagt, dass sich v. a. mit den mittlerweile eher frauenfreundlichen Programmen der Lufthansa der Frauenanteil zumindest auf um die 20% erhöhen wird. Und sobald es „normaler“ wird, dass Frauen Passagiermaschinen fliegen, folgen wahrscheinlich noch ein paar mehr nach. Was wäre denn dein Ansatz?

          Hier übrigens stimme ich dir zu

          „Also ähnlich wie bei z. B. Hebammen, Krankenschwestern, Altenpflegerinnen usw.
          Die Entlohnung spielt aber mal in ner ganz anderen Liga…“

          Es nervt schlicht, dass immer wieder behauptet wird, Frauen würden sich vor schweren oder ekligen Aufgaben drücken. Putzfrauen und Klofrauen wären auch noch zu nennen.

        • Ich ergänze „anstrengende, schwere und eklige Aufgaben“. Und Schichtdienst. Von wegen, Frauen würden solche Arbeit nicht ausüben …

        • @Semikolon

          ‚2. Ist die Pilotenausbildung nicht schweineteuer (während die BW die Kosten übernimmt gegen eine zeitweilige Verpflichtung)?‘

          Ich nehme an, das soll implizieren, daß Frauen benachteiligt sind, weil die die Ausbildung erst relativ spät bei der Bundeswehr machen konnten.

          Das trifft aber nicht ganz zu:

          ‚Kein Geheimnis ist auch, dass eine Pilotenausbildung zu den teuersten überhaupt gehört. Mehr als 100 000 Euro streckt die Fluggesellschaft für die Ausbildung vor. Nach einer Anstellung müssen Lufthansa-Piloten davon rund 40 000 Euro zurückzahlen.‘

          Findest Du hier, ganz unten:

          http://www.handelsblatt.com/archiv/100-weibliche-piloten-bei-der-lufthansa-frauen-erobern-das-cockpit/2164754.html

        • „Wieso Hoffnung? Ich hasse es einfach, wenn Tatsachen verdreht werden. Das was hier teilweise behauptet wurde, fällt für mich unter Geschichtsklitterung, weil die Diskriminierung mehrfach geleugnet wurde.“

          Yep, so läuft das hier.

          Selbst jahrzehntelange, massive selektive Abtreibung ist keine Diskriminierung, die auf eine extrem misogyne Gesellschaft hindeutet und nach drastischen Gegenmaßnahmen verlangte, sondern rational gut nachvollziehbar und wer via Staat effektiv gegensteuern möchte, würde unseren „Luxuskrieg der Geschlechter“ exportieren bzw. bekommt die Sexismus-Keule entgegengeschwungen… (ich bin nichtmal mehr fassungslos)

          „Was wäre denn dein Ansatz?“

          Ich neige tatsächlich inzwischen zu der Ansicht, dass Piloten heutzutage ganz generell mehr Schaden als Nützen. Und wie lächerlich ihr Beruf im Grunde doch geworden ist! Da wirste lange und für teuer Geld hart ausgebildet, damit Du im Normalfall maximal 3 Minuten pro Arbeitseinsatz Alibimäßig Knöpfchen drückst, obwohl Du nichtmal das müsstest? Also ich käm mir da verarscht vor, ehrlich gesagt. Wofür genau werden die denn jetzt noch so gut bezahlt? Meinen Segen hätten die Airlines, wenn sie beim nächsten angekündigten Gehalts-Streik den mutigen unter ihren Passagieren anböten ein führerloses Vehikel zu besteigen (natürlich bräuchte es vertrauensbildende Maßnahmen, sowas wie: der Vorstand fliegt demonstrativ mit).

          „Ich nehme an, das soll implizieren, daß Frauen benachteiligt sind, weil die die Ausbildung erst relativ spät bei der Bundeswehr machen konnten.

          Das trifft aber nicht ganz zu“

          Dass sie erst seit diesem Jahrtausend dürfen ist unstrittig und Du willst mir nur mitteilen, dass diese Diskriminierung D.M.n. nicht erwähnenswert und ungerecht war?

          No comment.

    • Irgendwie verstehe ich die Aufregung um den Text nicht so ganz. M.E. steht darin das folgende:

      Luise Pusch hat die Berichterstattung über die Flugzeugkatastrophe intensiv verfolgt. Sie hat dabei mitbekommen, daß

      – die Fluggesellschaften sich Gedanken machen, wie man Taten wie die des Co-Piloten in Zukunft besser verhindern kann

      – Männer 4x so häufig Selbstmord begehen wie Frauen, was sie über Bande mit der Aussage verknüpft, daß Amokläufe und ‚erweiterte Selbstmorde‘ ebenso häufiger von Männern als von Frauen begangen werden

      – gleichzeitig der Bundesrat der Quote zugestimmt hat, von der z.B. auch die Lufthansa betroffen ist

      Anscheinend wurde auch im Rahmen der Berichterstattung von irgendwem (ich selbst habe das Thema eher so am Rande verfolgt) geäußert, daß ‚erweiterter Selbstmord‘ von Piloten häufiger vorkommt, als man so gemeinhin erfährt.

      Und so geht sie, so verstehe ich das, also hin und verknüpft die Punkte zu der Frage „Wenn doch ‚erweiterte Selbstmorde‘ von Piloten ein so großes Problem sind, dieses vor allem ein von Männern ausgehendes Problem ist, das die Fluggesellschaften unbedingt lösen wollen, und der Lufthansavorstand eigentlich genau in diesem Moment für das Thema Quote sensibilisiert sein müßte, wie kommt es da eigentlich, daß niemand mal auf die Idee kommt, 1 und 1 zusammenzuzählen und über eine Frauenquote für Piloten nachzudenken?“

      Daß übrigens der Umstand, daß die Lehrer beides Frauen waren und die Schüler sich aus 14 Mädchen und 2 Jungs zusammensetzten irgendwie okkultes Wissen sein soll kann ich übrigens nicht nachvollziehen, da das sogar ich weiß, obwohl ich die Berichterstattung, wie gesagt, kaum mitbekommen habe, allerdings werte ich das als Revanche-Foul für die häufigen Beschwerden über Berichte a la „100 Tote, davon 3 Frauen“ (Um solche Nickeligkeiten (= Revanche-Fouls) geht es in der Geschlechterdebatte nach meinem Subjektiven Empfinden eh ca. 50% der Zeit), lasse mich da aber gerne eines Besseren belehren.

      Klar, der Zeitpunkt für diese Glosse ist einerseits etwas pietätlos, andererseits ist er aber auch ideal, um auf das hinzuweisen, was Fr. Pusch für ein Problem hält (ich sage nicht, daß ich da mit ihr einer Meinung bin), daß nämlich nur 6% der Lufthansa-Piloten Frauen sind.

      Und immerhin ist sie ja offenbar nicht die einzige, die über eine Lösung des Problems nachdenkt (sofern es denn überhaupt real eines ist. k.A.): Die Fluggesellschaften präferieren die ‚Vier-Augen-Regel‘, Danisch denkt über technische Lösungen nach und bei PI News wußte man in den Kommentaren bereits, daß der Co-Pilot zum Islam konvertiert ist, was dann auf englischsprachigen Seiten mit Verweis auf ‚German media‘ fröhlich zitiert wurde.

      Nochmal ganz deutlich: Ich bin *nicht* mit der Glosse einer Meinung, ich halte nur den Grad der Erregung für ziemlich unangemessen.

      Over and out.

      • „Und so geht sie, so verstehe ich das, also hin und verknüpft die Punkte zu der Frage “Wenn doch ‘erweiterte Selbstmorde’ von Piloten ein so großes Problem sind, dieses vor allem ein von Männern ausgehendes Problem ist, das die Fluggesellschaften unbedingt lösen wollen, und der Lufthansavorstand eigentlich genau in diesem Moment für das Thema Quote sensibilisiert sein müßte, wie kommt es da eigentlich, daß niemand mal auf die Idee kommt, 1 und 1 zusammenzuzählen und über eine Frauenquote für Piloten nachzudenken?”

        Wieso Quote?
        Wenn Männer im Luftverkehr ein strukturelles Problem sind, dann gebietet es die Luftsicherheit und das Interesse der Passagiere, lebend am Ziel anzukommen, eben NICHT, eine Quote einzuführen.

        Dann kann die Antwort nur lauten: NUR noch Frauen dürfen Passagiermaschinen fliegen!

        • Stimmt, was soll da eine Quote bringen. Da ist dann nur noch ein Berufsverbot sinnvoll. Ein Quote dient nur wieder der Frauenbevozugung solange die Bewerberinnenquote geringer ist wie die als Ziel gesetzte Frauenquote.

        • Mit Quote hätte dann ohnehin einfach statt eines Mannes eine Frau von außen an die Kabinentür getrommelt, schon richtig.

          Allerdings kann ich Fr. Pusch’s Verwunderung schon nachvollziehen, daß bei gegebener Informationslage niemand vor ihr den Vorschlag gemacht hat.

          Übrigens sehe ich immernoch nicht den Grund für das Ausmaß der allgemein zur Schau gestellten Abscheu.

          Ich finde auch die Frage berechtigt, ob die 6% wirklich nur darauf zurückzuführen sind, daß Frauen sich weniger für den Beruf interessieren und darüberhinaus auch weniger qualifiziert sind.

          Fragen solcher Art wären sowieso was, dem die Genderstudies mal echt wissenschaftlich und ergebnisoffen nachgehen könnten, wenn sie das Geld wert wären, das wir denen in den Rachen werfen.

        • Da kommt doch sowieso immer das gleiche bei raus.

          Bei Belastung werden Frauen diskriminiert und Männer sollen sich nicht so haben. Sie sind ja Unterdrücker etc. dürfen aber ihren Arsch hinhalten. Und wenn sie es tun, dann sind Frauen diskriminiert.

          Frauen positionieren sich immer verantwortungsentledigend und anklagend unterstellend. Und werden immer als armes Opfer gesehen.

          Hast du das eigentlich noch nicht begriffen? Fällst imner noch auf den vordergründogen Sermon herein? Weil es für dich logisch klingt?

          Mann, wach ‚mal auf.

        • @Blastmeister? Du verstehst das ernsthaft nicht?

          Lass mich dir helfen!

          Stell dir vor, ein abgestürztes Flugzeug wurde von einer Pilotin gesteuert, die kurz zuvor einen Schwangerschaftsabbruch hatte, der womöglich im Zusammenhang zu dem Absturz steht.

          Nun kommt ein ganz gerissener „Masku“ auf die Idee, bzw. den glorreichen Vorschlag, die Frauenquote von 6% auf etwa 3% abzusenken.
          Denn da Männer keine Schwangerschaftsabbrüche haben, ist bei einer Erhöhung der Männerquote schließlich die Gefahr der Wiederholung eines solchen Unglücks geringer.
          Dabei hat er natürlich nur die Sicherheit der Passagiere im Sinn, eh klar.

          Jetzt kapiert?

        • Falls dir das zu schwer war: ein Amoklauf in der Schule wird von einem Täter mit Migrationshintergrund begangen.

          Warum nicht die Migrantenquote absenken, wenn das doch statistisch die Kriminalitätsgefahr mit absenken würde?

          Bei Pusch kommt noch die völlig haltlose Behauptung dazu, dass Frauen tatsächlich ein allgemein geringeres Absturzrisiko hätten, und dass man für einen solchen Job besser Geschlecht als Eignungskriterium heranzieht als Fähigkeiten und Leistungstests.

        • @David: Danke, daß Du mich an Deiner Weisheit teilhaben läßt, da fühl ich mich direkt ganz kuschelig.

          Um es Dir noch einmal ganz klar zu sagen, damit auch Du es verstehst (ist jetzt übrigens ein Revanche-Foul):

          – Alle Welt (ich lese nicht nur hier mit) erregt sich darüber, wie grauenvoll pietätlos es ist, daß Luise Pusch ihren Vorschlag *ausgerechnet jetzt* macht, so kurz nach der Katastrophe, während z.Zt. ja wohl kaum jemand in der Öffentlichkeit auftaucht, der nicht sinnlos rumspekuliert und sich wie ne Vollsau benimmt. Dabei muß man feststellen, daß sie eigentlich nur ein relativ kleines Zeitfenster hat, ihr Anliegen vorzubringen, bis sich das öffentliche Interesse zur nächsten Sauhatz weiterbewegt.

          – Sie möchte – das ist, wie ich bereits sagte, *meine* Interpretation – darauf aufmerksam machen, daß nur 6% aller Piloten Frauen sind. Klar, sie ist Feministin und damit in ihrem Denken etwas eingefahren, deshalb kommt sie eben mit der Quote, zumal dieses Thema ja auch eigentlich tagesaktuell ist (und eventuell möchte sie sogar indirekt darüber klagen, daß es bei dem ganzen Flugzeug-Bohei in den Medien völlig untergegangen ist). Finde ich das gut, unterstütze es gar? Nö, kein Stück, aaaber:

          – 6% sind wirklich nicht viel, zumal ich irgendwo gelesen habe, daß ca. 20% der Bewerbungen tatsächlich von Frauen kommen. Da könnte man sich – m.E. – tatsächlich mal mit auseinandersetzen, und das sage ich (@petpanther), obwohl ich in den letzten 30 Jahren immer wieder mit Feministinnen aneinandergeraten bin und auch nicht vorhabe, davon in absehbarer Zeit zu lassen.

          Und jetzt sage ich Dir noch was, was Du nicht wissen kannst, weil ich es bisher noch nicht erwähnt habe:

          Ich habe vor ca. 20 Jahren mein Krankenpflegeexamen gemacht und arbeite seit ca. 25 Jahren in der Pflege, bewege mich also weit überwiegend in einem weiblichen Umfeld. Ich weiß also sehr gut, daß Frauen nicht perfekt sind und nicht plötzlich das Paradies auf Erden ausbricht, wenn die auf einmal an die Macht kommen; neulich brachte mal eine Frau den Spruch „Ich habe Brüste und kann multi-tasken, klar bin ich eine Frau!“ und konnte gar nicht verstehen, warum ich das so lustig fand.

          Ich glaub den ganze feministischen Quatsch einfach nicht. Ich glaube aber auch nicht das Gegenteil, daß Frauen – zumindest bei der heutigen Technik – soviel schlechter sein sollen als Männer. Dafür glaube ich aber, daß man den Leuten einreden kann, sie seien aus diesem oder jenem Grund zu dumm und unfähig, etwas bestimmtes zu tun – weil es für mich aus diesem Grund nach dem Zivi auch nicht immer leicht war, in der Pflege Fuß zu fassen.

          Daß viele Feministinnen (nochmal @petpanther) nicht in der Lage sind, diese simplen Gedankengänge nachzuvollziehen und entsprechend auf Männer anzuwenden heißt für mich nicht, daß ich zwangsläufig genauso verbohrt sein muß. Wenn mich das zum lila Pudel macht ist das eben so. Mir doch egal, da gibt’s nicht viel zu wecken.

        • Ich verstehe dein Argument nicht. Das Beispiel war doch klar oder?
          Es ist wie wenn man nach dem schweren Unfall einer Frau mit vielen Todesopfern ganz „besorgt“ darüber nachdenkt, ob Frauen der Zugang zum Führerschein nicht vielleicht etwas erschwert werden sollte.

          Siehst du da denn das Skandalisierungspotential auch nicht?

          Wenn doch, warum verwundert es dich dann so bei Pusch?

          Übrigens (ich zitiere mich:) gerade hat Ralph Diepgen, Pilot und Luftfahrtpsychologe an der Uni Bochum, bei Hart aber fair verkündet, dass weibliche Piloten statistisch etwas häufiger in Flugzeugunfälle verwickelt sind. Damit wäre das Thema “Sicherheit durch Quote” wohl endgültig vom Tisch.

          Wenn alle anderen, selbst die meisten Feministinnen, den Pusch-Artikel als vollkommen daneben empfinden, kommt dir da nicht auch der Gedanke, dass du mit deiner ziemlich über-empathischen Sichtweise etwas übersiehst?

          Das mag ja so stimmen, wie du es schreibst. Pusch hatte ein Anliegen und sah die Chance, es vorzubringen.
          Schön. Braucht es noch einen Godwin, um zu zeigen, dass dieses Anliegen und insbesondere der Anlass sowie Begründung in Kombination höchst fragwürdig sein können (sind)?

          Den geringen Frauenanteil hatten wir doch schon diskutiert. Erst konnten sie nicht, dann durften sie nicht, heute wollen sie (überwiegend) nicht. Da die Lufthansa sehr um Frauen wirbt und die Tests für jeden gleich sind, kann heute von Diskriminierung keine Rede mehr sein.
          Bzw. eine gewisse Erklärung ist noch die aus Sicherheitsgründen vorgeschriebene Mindestgröße von 1,65, da scheiden natürlich einige Frauen aus. Ein Gericht hat aber erst kürzlich entschieden, dass dies keine Diskriminierung ist.

        • Du verstehst mein Argument wirklich nicht. Also noch ein Versuch:

          – es geht mir eigentlich -> *nur* dazu ich: klar, aber das hält andere Leute auch nicht davon ab, ziemlichen Mist zu verzapfen, der in meinen Augen sogar noch Auswirkungen in der physischen Realität hat, nicht nur im Empfinden der davon Betroffenen, und das sorgt zwar für Kritik aber nicht für auch nur annähernd vergleichbare Aufregung

          – Dein Argument: sie behauptet, sich Gedanken um Sicherheit zu machen und mißbraucht das, Männer zu diskriminieren

          -> dazu ich: mag so sein, aber laut eigener Aussage hat sie die Munition für ihren Vorschlag im Rahmen ihres Berichtemarathons quasi in den Schoß gelegt bekommen (dürfte wieder unter den Mist fallen, den andere verzapft haben), was ich nicht beurteilen kann, weil ich die Berichterstattung kaum verfolgt habe, allerdings finde ich ihre daraus resultierende Frage zumindest nicht unberechtigt, zumal es ja wirklich auffällig wenige weibliche Piloten gibt

          – Dein Argument: ja, aber ihr Vorschlag ist totaler Quatsch, es gibt eine ganze Reihe sehr guter Argumente, die gegen eine Quote sprechen

          -> dazu ich: Prima, laßt es uns ihr in aller Ausführlichkeit erklären

          – Dein (von mir vermutetes) Argument: Quark, mit diesen durchgeknallten Feministinnen zu diskutieren ist verschwendete Zeit, da kann ich besser gleich mit meiner Zimmerwand reden, die dreht einem wenigstens nicht das Wort im Mund um

          -> dazu ich: Das stimmt natürlich bis zu einem gewissen Grad, letztlich führt man solche Diskussionen aber nicht, um sein Gegenüber vom eigenen Standpunkt zu überzeugen, oder hast Du schon signifikant oft erlebt, daß jemand sagt „Mensch, jetzt wo Du das sagst – ich hatte ja wirklich die ganze Zeit unrecht“?
          Nein, überzeugen kann man höchstens unentschiedene Zuhörer. Die überzeugt man aber nicht durch Mistgabeln und Fackeln sondern im Idealfall durch die besseren Argumente.

          Und bevor Du mich nun als linksliberalen Träumer abtust (der ich natürlich teilweise durchaus bin) laß Dir sagen, daß sich in den letzten 1-2 Jahren das eine oder andere zumindest etwas zum besseren geändert hat, immerhin kann ich mich nicht erinnern, daß sich vor 10, 20 Jahren so oft in Zeitungsartikeln zumindest in Ansätzen MHRA-Argumente wiedergefunden haben, man hört jetzt sogar ständig „Klar beträgt der berenigte Gender Pay Gap nur 7%, ist ja wohl ne Binse, was willst Du mir jetzt eigentlich damit sagen? Daß man das so lassen soll?“. Vor einem Jahr ging der Satz noch “ Der Gender Pay Gap, nur 7%?!? Warum haßt Du Frauen so sehr?!?“

          Und Du glaubst doch wohl nicht, daß das so ist, weil MHRA immer gleich so emotional reagieren. Das sollten sie sowieso lieber den Feministinnen überlassen, denn zum einen können die das sowieso viel besser und zum anderen wirkt das bei Männern generell entweder aggressiv oder waschlappig, ist leider so. (Ich muß bei der Gelegenheit an die Feministin mit dem Plakat ‚Ich brauche Feminismus, weil ich auch gerne wie ein Mann brüllen oder weinen und trotzdem ernstgenommen werden möchte‘, denken. Lol.)

          Außerdem finde ich die moderne Shitstorm-Kultur echt ziemlich unsympathisch

      • Statistisch sind die Verkehrsmittel, die überwiegend von Männer geführt werden (Flugzeug, Schiff, Eisenbahn) die sichersten Verkehrsmittel. Das Verkehrsmittel aber, das ebenso von Frauen geführt wird (das Auto) ist vergleichsweise gefährlich.

        Man kann jede Interpretation anbieten, wenn man Geschlecht als Maßstab für irgendwas nimmt.

        • @Adrian

          Ein schöner Geistesblitz. Stimmt.

          „Man kann jede Interpretation anbieten, wenn man Geschlecht als Maßstab für irgendwas nimmt.“

          Das ist nun ja auch gleichzeitig die Krux, die heutzutage missbraucht wird. Es werden tatsächlich in böser Absicht politisch korrekte Fabrikationen aufgebaut und zum persönlichen Vorteil ausgeschlachtet, d.h. es entsteht echte Korruption und Diskriminierung.

        • Es geht mir nicht um die Frage, ob die Thesen von Fr. Pusch zutreffend sind oder nicht, ich habe da selbst so meine Zweifel, sondern darum, daß ich die ungeheure Aufregung darüber nicht verstehe.

          Sie tüftelt sich ja nicht z.B. aus 4 toten Männern und 2 toten Frauen einen drohenden Gynozid zurecht oder behauptet, Männer dürften gar nicht mehr als Piloten arbeiten.

          Sie nimmt einfach die Informationen, die sie im Rahmen ihres Medienkonsums zum Thema geliefert bekommen hat und stellt die – aus ihrer Sicht mMn völlig berechtigte – Frage „Wenn das so ist, wieso kommt dann niemand mal auf die Idee, an eine Frauenquote für Piloten zu denken? Blinder Fleck anyone?“

          Klar, vermutlich sind die entsprechenden Informationen nicht 100%ig belastbar, aber zumindest die hohe Diskrepanz bei Selbstmorden wird ja auch in der menosphere öfters mal thematisiert. Alles was mir dazu einfällt ist eher ein sarkastisches „Klar, daß *das* ausgerechnet *jetzt* relevant sein soll!“, ich sehe da jetzt nicht den Grund zu Betroffenheit und Mistgabeln und Fackeln.

          Ich finde auch nicht, daß Fr. Pusch hier mehr Zynismus und Menschenverachtung beweist als allem Anschein von den sonstigen Medien zum Thema rüberkommt, wenn ich mal bei Niggemeier oder ähnlichen nachsehe.

      • „wie kommt es da eigentlich, daß niemand mal auf die Idee kommt, 1 und 1 zusammenzuzählen und über eine Frauenquote für Piloten nachzudenken?”

        Erst einmal danke für Deine Beiträge, gerne gelesen.

        Ich habe den Fall etwas anders aufgenommen und mich vor allem über diese in meinen Augen völig offensichtlich falsche Addition von 1 und 1 aufgeregt. Statistisch ist die These von Pusch, mit mehr Frauen würden solche Vorfälle weniger wahrscheinlich, kompletter Unfug.

        Wenn man nämlich die Häufigkeit von Selbstmorden in der Gesamtgruppe der Männer kennt, dann kann man diese Häufigkeit nur dann auf eine Teilgruppe übertragen, wenn die genauso zusammengesetzt ist. Insg. müssen in der Untergruppe die „Risikofälle“ ebensohäufig enthalten sein, also Schwerstkranke, Drogensüchtige, Trennungsväter, Hartz4er usw., ich kenne sie nicht alle. Das ist bei den handverlesenen Piloten aber mit Sicherheit nicht der Fall, diese Gruppe ist sehr unrepräsentativ für die Gesamtbevölkerung. Das gilt für die Gruppe der Frauen und die Gruppe der weiblichen Piloten natürlich analog. Man kann schlicht nichts seriös über die relativen Selbstmordwahrscheinlichkeiten der männlichen bzw. weiblichen Piloten aussagen.

        M.a.W. stellt Pusch wieder mal eine Fake-Statistik in den Raum, die die Bevölkerung verdummen soll. Das alleine regt mich schon auf.

        Und rein zufällig dient die Fake-Statistik wieder mal dazu, das Grundrecht von Männern auf Gleichbehandlung und Chancengleichheit auszuhebeln.

        Oben drauf kommt noch, daß selbst unter der Annahme, die weiblichen Piloten hätten bisher eine geringere Selbstmordwahrscheinlichkeit gehabt, nicht seriös prognostiziert werden kann, daß die Gesamtzahl der Vorkommnisse zukünftig geringer wird, wenn die Frauenquote höher ist. Dieser Vorfall ist der erste nach Jahrzehnten Flugbetrieb mit abertausenden Piloten. Man kann nicht seriös prognostizieren, daß der nächste Vorfall bei unveränderter Frauenquote z.B. in 30 Jahren eintreten wird und bei höherer Frauenquote erst nach 32 Jahren. Die Unsicherheit dieser Schätzungen dürfte weitaus höher sein als der Unterschied der beiden Schätzungen.

        Deshalb ist die komplette Argumentation von Pusch hanebüchener Unsinn. Nicht nur kurz nach diesem Vorfall aus Pietätsgründen, sondern auch zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt aus mathematischen Gründen.

      • Natürlich nicht.

        Solange Männer ihre Schlussfolgerung zulassen. „Gründe“.

        Sie liegen in dem was Farrell andeutet. Sozial per Evobiologie instinktive Disponibilität des Mannes. Frauen begreifen sich als fundamental entitled und möchten immer schon wie kleine Mädchen auch mit dabei sein. Ohne Risiko. Ohne Verantwortung und tatsächlicher Leistung. Das was sie beitragen wird überhöht.

        Ausnahmen bedtätigen die Regel.

        Sie machen das über Unterstellung, die selbst dann wenn klar ist, das da nichts ist, oder es erstunken ist, trotzdem akzeptiert wird. Ein sozial destruktiver Ausbeutungsvorgang im Kleinen wie im Großen, der nur stattfinden kann weil Männer in Gegenwart von Frauen zu Ochsen und Eseln werden.

        Damit das weiter so bleibt hat frau allerlei ideologischen wie inhumanen Unsinn ersonnen, die mittlerweile unsete einstmals annäherndfreie westliche Welt gefährdet.
        Männer sind ganz offenbar tatsächlich zu dumm und schwach das zu durchschauen.

        Esther Vilar war die erste, die das ausgesprochen hatte. Sie hat sogar auch schon die dafür nicht nur physisch wahrnehmbare weibliche Neotonie in Verbindung mit Hirnaufbau und Östrogenen mit als Grund genannt ( Vilar ist Ärztin). Dafür wurde sie und jede andere Nachfolgende auch fast gelyncht.

        Alle Gesellschaften, die das soziokulturell nicht eindämmen können verenden autodeszruktiv odrr werden zur Diktatur.

        Es scheint leider die nicht so schöne und unbequeme Wahrheit zu sein.

        Und solange Männer für ihr Verhalten dazu nicht Verantwortung übernehmen wird es schlimmer werden. Testesteron hat auch einen für alle egalisierenden Effekt, Verlässlichkeit, Merit und Gewissen bzw. Menschliche Ehre auch Menschlichkeit genannt. Östrogen nicht. Im Gegeteil.

        (Roslin konnte das besser wie ich)

      • Dazu ein heutiger Artikel in der Süddeutschen.

        http://www.sueddeutsche.de/kultur/essay-schrecklich-perfekt-1.2409239

        (von einer Nataly Bleuel)

        „Karrierefrauen und Power-Mütter optimieren sich permanent selbst – obwohl sie dem Kollaps nah sind. Die wütende junge Feministin Laurie Penny spricht es aus: höchste Zeit, diese Anpassung in Frage zu stellen. Eine Polemik.“

        Immerhin Polemik genannt.

        Aber hier kann man das selbstgerechte selbstfixierte (Entitlement) „Denken“ geradezu studieren. Die Eigenheroisierung des von ihnen gelebten parasitären Nihilismus. Zur Immunisierung und als anzustrebende „Ethik“.

        Und dann erwähnt sie auch noch die ähnlich wie Wizorek abgreifende Radikal- und Vulgärfeministin Penny. Immer auch aus bessergestellter Schicht, sich alles per Unterstellungs- und Fabrikationskonstrukt und Rhetorik erschleichend.

        Im Rückblick auf die letzten 40 bis 50 Jahre lässt sich doch erkennen: Sie können offenbar nichts anderes.

        Das Resumee zieht im Grunde auch Camille Paglia.

        Darauf lässt sich auch nichts bauen. Das braucht immer einen Stamm an dem es sich nährt. Es ist im besten Fall vielleicht die symbiotische Beziehung.

        http://de.wikipedia.org/wiki/Symbiose

        „In diesem weitgefassten Sinn wird die Bezeichnung Symbiose (englisch symbiosis) noch immer in der US-amerikanischen Literatur für sämtliche Formen des coevolutionär entstandenen Zusammenlebens, vom Mutualismus über den Neutralismus bis hin zum Parasitismus verwendet. In Europa wurde die Bezeichnung Symbiose dagegen für den eingangs definierten engeren Begriff verwendet.

        Bei Symbiosen zwischen Lebewesen, die sich durch ihre Größe erheblich unterscheiden, bezeichnet man den größeren Partner oft als Wirt, den kleineren als Symbiont.“

        Hier befinden war uns offenbar eher beim letzteren, dem Parasitismus.

        • „“Aber hier kann man das selbstgerechte selbstfixierte (Entitlement) “Denken” geradezu studieren.“

          Im Gegenteil, genau davon hat sie sich nach meinem Eindruck emanzipiert, z.B. folgende Textpassage: „… muss mir die Zeit nehmen zu überlegen, was ich will. Ich kann NEIN sagen. Und: Da will ich nicht mitmachen! Und JA zu dem, was ich eigentlich für richtig und gut halte. Ich muss dafür leider auf Geld und Komfort verzichten.“

          Ich interpretiere das so, daß sie selber die Verantwortung für ihre Entscheidungen übernimmt und gerade nicht externalisiert.

        • @mitm

          Im ersten Augenblick hat ich das auch gedacht.

          Es ist aber wieder aus der Warte was für sie gut ist. Ist ja auch zuweilen legitim.

          Nur mit Selbstveranwortung hat das wenig zu tun. Eine Verschiebung der Komfortzone.

          So wirkt es letztendlich auf mich. Es wird die bessere Rosine gepickt.

    • Gerade läuft Hart aber Fair. Da wird das Thema auch besprochen. Der Emma-Artikel war auch schon Thema. Zum Thema mehr Sicherheit durch mehr Frauen sagte einer der Experten, dass die Unfallquote für Pilotinnen in DE höher ist als die für Piloten… Naja, dumme Idee ^^

    • Schau das auch gerade:

      … und die Rate der versuchten Selbstmorde bei Frauen ist 10 mal höher als bei Männern.

      Auch die Rate bei erweiterten Selbstmorden sei vergleichbar oder etwas höher bei Frauen.

      Amokläufe allerdings sind bisher nahezu alle männlich besetzt.

  2. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich wieder den Feminismus und die Genderei öffentlich in die Pfanne hauen, solange es noch legal ist… (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    So, dann will ich erstmal den Femis eine triggern:

    Eine triggern? Und was soll da eigentlich triggern? Nun:

    http://thepunditpress.com/2015/03/24/womens-right-group-warns-clapping-is-triggering-use-jazz-hands-instead/ (via http://genderama.blogspot.de/2015/03/feministinnen-bitte-nicht-klatschen-das.html)

    Wir halten fest: Es gibt ein gutes Abwehrmittel gegen angreifende lila Miezekatzen: Einfach in die Hände klatschen – so kriegt man sie auf den Baum gejagt. Bringt offenbar mehr als verbellen (*Wau wau wau*). Ich finde überhaupt, wir sollten den Femis mehr applaudieren – Standing Ovations für die Damen für ihr wundervolles Lebenswerk! (HA HA HA HA HA)

    Wie man es sich übrigens fast schon denken könnte, hat die Clapping-Ersatzmethode mit den Jazz Hands einen Nachteil: Sie diskriminiert mal wieder irgendwen. (vgl. http://www.spiked-online.com/newsite/article/whos-afraid-of-clapping-feminst-students-thats-who/16815#.VRacmY7pyb8; via http://genderama.blogspot.de/2015/03/debatte-diskriminieren-jazz-hands-statt.html)

    Bei Femis & Gendersens geht es immer um Diskriminierung. Es sei denn, sie betrifft weiße, heterosexuelle, zweibeinige Säugetiermännchen, sei es adulte oder juvenile. Die gelten nicht mal dann als diskriminiert, wenn man sie gerade mal wieder umbringt oder wie Dreck behandelt.

    Was war noch diese Woche? Eigentlich etwas, was so schlimm ist, dass ich es in dieser Kolummne gar nicht ansprechen kann, weil es einfach nicht hierhin passt. Aber der Gegner thematisiert es bereits, womit ich gerechnet hatte. Also ist es in Ordnung, darauf zu reagieren.

    Als herauskam, dass der Copilot absichtlich die Maschine in die Bergwand hat stürzen lassen und damit sich selbst und 149 weitere Menschen umgebracht hat, dachte ich einen Moment, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die feminismuskritische Szene mit ihm in Verbindung gebracht wird oder diese schreckliche Tragödie sonst wie von Feministinnen „ausgeschlachtet“ wird. Denn mit Breivik wurden wir ja auch bereits in Verbindung gebracht. Jetzt hat einer noch viel mehr Menschen getötet. Und von Feministinnen ist ja nicht zu erwarten, dass sie mit Rücksicht auf die Angehörigen der Todesopfer zu solchen Geschehnissen einfach mal respektvoll schweigen.

    Ich hatte damit gerechnet, dass Feministinnen mit sowas ankommen, aber nicht, dass sie dafür nicht einmal eine halbe Woche mit warten.

    Jedenfalls kam dann diese unglaubliche Geschmacklosigkeit:

    http://www.emma.de/artikel/frauenquote-fuers-cockpit-318639 (via http://genderama.blogspot.de/2015/03/emma-zum-absturz-der-germanwings-mit.html)

    Natürlich fordern Feministinnen für solche Jobs keine Frauenquote:

    https://mundd.wordpress.com/2015/03/27/oops-ist-der-tagesschau-hier-grad-ein-heroisches-mann-rausgerutscht/

    Stattdessen suchen sie bei Männerrechtlern die Schuld für solche Tragödien:

    http://judgybitch.com/2015/03/27/david-futrelle-redefines-the-words-sick-motherfucker/

    Kein Mittel ist ihnen dämlich, geschmacklos und makaber genug, um gegen uns zu hetzen! Dabei sind es gerade Männerrechtler, die sich für eine bessere Betreuung psychisch kranker Männer einsetzen (vgl. z.B. http://genderama.blogspot.de/2015/03/die-mannliche-angst-vor-dem-absturz.html) und auch dafür, den sozialen Nährboden für entsprechende Erkrankungen zu reduzieren. Wenn wir so platt und blöd argumentierten wie viele Feministinnen, müssten wir jetzt unterstellen, der Copilot sei bestimmt durch den Feminismus so krank geworden, und somit sei der Feminismus an der Katastrophe schuld. Aber von uns kommentiert das gottseidank keiner so, so viel Anstand muss man sich noch bewahren, gerade gegenüber den betroffenen Angehörigen.

    Das hier ist auch interessant:

    http://derstandard.at/2000013509542/Der-blinde-Fleck-der-Genderideologie

    Jungen werden auf der Schule fast doppelt so oft gemobbt wie Mädchen, sie sind von nichtsexueller familiärer Gewalt öfter betroffen als Mädchen. Interessiert es irgendwen im Feminismus? Nein, die interessieren sich eher dafür, wie traumatisierend es für Frauen und Mädchen sein kann, wenn Menschen beiderlei Geschlechts Beifall klatschen oder zur Musik.

    Nun aber wieder das Übliche:

    Manndat:

    http://manndat.de/fakten-und-faltblaetter/manndat-studien/geschlechterpolitik-und-maenner-passt-das-zusammen.html

    Frau 2000plus:

    http://frau2000plus.net/brief-einer-24-jaehrigen-studentin/

    Cuncti:

    http://cuncti.net/geschlechterdebatte/816-endlich-ein-mann

    Nicht-Feminist:

    http://nicht-feminist.de/2015/03/clip-beatrix-von-storch-kaempft-auf-eu-ebene/

    Mann-om-man:

    http://mann-om-man.blogspot.de/2015/03/termine-nurnberg-hochgeheimes-treffen.html

    …und der Surftipp des Tages:

    http://man-tau.blogspot.de/

    Und nun meine neue Rubrik: Das Gendergaga der Woche:

    Und als Zugabe dazu:

    http://jobs.zeit.de/jobs/kassel_juniorprofessur_w1_gender_-_diversity_in_informatiksystemen_112000.html

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Das hier

    https://allesevolution.wordpress.com/2015/01/31/ubersicht-evolution-evolutionare-psychologie-und-partnerwahl/

    ist ein guter Überblick über die Theman hier bei Allesevolution. Wer richtig professionell mit „biologistischen“ Argumenten „trollen“ will, dem sei dieser Überblick sehr empfohlen, gerade auch Autoren & Journalisten.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch „offline“ (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale „supitolle“ Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Der Mensch (Homo sapiens), Verteidigung des Nachwuchses gegen Ideologen wie z.B. die Gendersens

    Verteidigung des Nachwuchses? Ja, genau das wird am Ende des Clips deutlich. Und genau deshalb ist es auch umso einleuchtender, warum Frau Kelle so entschieden kämpft und trotz der Gefahr, massiv angefeindet und von den Medien „öffentlich hingerichtet“ zu werden wie damals Frau Herman, Ideologen auch als Ideologen bezeichnet. So geht eben manch ein Muttertier vor, wenn es um seine Kinder kämpft. Die Gendersens haben sich in diesem Falle definitiv mit der Falschen angelegt. Jeder Wildhüter, Zoomitarbeiter, Tierfilmer, Jäger, Tierarzt, Biologe usw. hätte ihnen vorher sagen können, was es heißt, sich mit einer Mutter anzulegen, die um ihre Kinder fürchtet. Ob das nun z.B. Elche, Wildschweine, Braunbären oder halt Menschen sind – gefährlicher als jedes Männchen ist das Weibchen, das seine Jungen verteidigt, es riskiert viel mehr, es gibt oft dann erst auf, wenn es selbst erledigt ist. Darum kann mein Rat an die Gendersens nur lauten: Gebt auf, solange sie euch noch lässt!!!

        • ät Matthias:

          Hab gestern rausgefunden, daß sie einen Freund hat.
          Weißt Du, was er macht? Er liest ihre Mails und FILTERT die bösen raus.

          Das ist doppelt witzig:
          Der starke Mann beschützt sein zartes Weibchen vor der bösen Welt, damit sie in ihrer FILTERblase ungestört weiterleben kann.

          Jaja, die nützlichen Seiten des Patriarchates nimmt man doch gerne mit….

        • @ Axel

          „Hab gestern rausgefunden, daß sie einen Freund hat.“

          Das wusste ich, aber nur zufällig. Ich habe da nicht hinter recherchiert. Wofür auch? Hoffnungen hab ich mir auf die nicht gemacht, und selbst wenn ich sie haben könnte, sind da – eher auf der ideologischen als der körperlichen Ebene – diese scharfen Krallen, die mich so abschrecken. Rrratsch!

          „Weißt Du, was er macht? Er liest ihre Mails und FILTERT die bösen raus.“

          Das ist bei vielen Arten so, dass das Männchen das Weibchen beschützt und ihm Unangenehmes vom Leib hält. So auch beim Menschen und selbst bei den Gendersens.

          Natürliche Geschlechterollen halt, auch wenn deren Existenz ansonsten von solchen Leuten immer sehr vehement abgestritten wird.

          „Das ist doppelt witzig:
          Der starke Mann beschützt sein zartes Weibchen vor der bösen Welt, damit sie in ihrer FILTERblase ungestört weiterleben kann.“

          Das ist wirklich witzig! Aber was soll er bei dem stets waidwunden Wir-Frauen-sind-ganz-arm-dran-Rehblick schon machen? Da würd ja selbst unsereiner den argumentativen Holzhammer noch irgendwie in Watte packen wollen!

          „Jaja, die nützlichen Seiten des Patriarchates nimmt man doch gerne mit….“

          Genau, und die nützlichen Seiten der natürlichen Geschlechterrollen.

      • Vor staatlicher Indoktrination, @Adrian, die immer wiederkehrend („Die Katze lässt das Mausen nicht“) auch bei den Jüngsten versucht wird.

        • Ja, nachdem wir hier ca. 30 vom Staat bezahlte theologische Fakultäten plus einige Unabhängige haben, die neben etwas klassischer Philologie und dogmatisch begrenzter Philosophie im Wesentlichen Leute für die Indoktrination von Kindern (Religionslehrer) und Erwachsenen (Missionare) ausbilden, denke ich auch dass sie versucht das Monopol ihrer Seite auf weltanschauliche Erziehung zu erhalten.

        • „… Indoktrination von Kindern (Religionslehrer) …“
          Das muss man ja nicht gut finden. Meinetwegen kann der Reli-Unterricht gern gestrichen werden.
          [Ich zahle seit einigen Jahren keine Kirchensteuer mehr. Auch schon erledigt ?]

          Ich meine auch, dass die Bundeswehr nichts in den Schulen verloren hat.

          http://www.spiegel.de/schulspiegel/bundeswehr-darf-an-schulen-in-baden-wuerttemberg-nicht-offen-werben-a-986135.html

          Und dort ebenfalls Leute nichts zu suchen haben, die Jugendliche gendersensibel mit Liebeskugeln belästigen wollen.

          Leider, und dies muss man einräumen, sind die meisten da nicht konsequent.

          Bei der einen Sorte dürfen Liebeskugeln kommen, weil dies ja etwas mit Liebe zu tun hat, und die Bundeswehr muss draußen bleiben, bei der andren Sorte darf die Bundeswehr kommen, weil dies doch ein ganz ordentlicher Verein wäre, und Liebeskugel sollen draußen bleiben.

          Ich meine: die sollen Alle draußen bleiben !

          „… , denke ich auch dass sie versucht das Monopol ihrer Seite auf weltanschauliche Erziehung zu erhalten.“

          Ja, @Nachtschattengewächs, aber dies ist das kleinste Übel, weil wir aus vielen einzelnen Personen mit unterrschiedlichen Meinungen und Ansichten bestehen. (Vielfalt)

          Der Staat neigt immer zum Kollektivismus. (heilige Einfalt)

        • ät BRD, Solanum:

          Wie kommst Du jetzt plötzlich auf Religion, Nachtschatten? Was hat das mit der Aufklärung über Diskriminierung zu tun?

          Oder ist Gender etwa etwas Religiöses?
          Ha, erwischt! Das nennt man dann wohl eine Freudsche Fehlleistung.

          Natürlich ist Gender ein faktenfreies Glaubenssystem. Und nun hat es ein Vertreter versehentlich zugegeben. Herrlich!
          ————

          Der Reliunterricht könnte nmM auch über die Kirchen stattfinden. Allerdings auch in der Schule, damit die Schüler nicht immer hin- und herrennen müssen.
          Was die Bundeswehr angeht, ist sie eine staatliche Institution wie die Schule selbst. Das Arbeitsamt kommt ja auch in Schulen zur Beratung. Warum also nicht die Truppe?

          Die Kameraden werben ja nicht für eine Gesinnung oder gesellschaftlichen Umbau, sondern nur für Arbeitskräfte. Finde ich OK.

        • „Oder ist Gender etwa etwas Religiöses?“
          Die Frage richtet sich wohl an erster Stelle an @Nachtschattengewächs, aber ich denke, dass Gender Mainstreaming alle Kriterien einer Religion erfüllt.

          „Der Reliunterricht könnte nmM auch über die Kirchen stattfinden.“

          Und dort bleiben !
          Was Du meines Erachtens übersiehst, ist, dass man auf Dauer nicht die einen Kreationisten hineinlassen und die anderen `Geschmacksrichtungen´ (lesbische Feministin mag ich gar nicht, igitt) aussperren kann.
          Besser ist es, wenn sie Alle draußen bleiben.

          Das Arbeitsamt und die Bundeswehr haben große Gebäude und können dort aufgesucht werden.

        • ät BRD:

          Kennste das?
          http://www.cicero.de/salon/gender-studies-dogmatisches-hokuspokus-aber-keine-wissenschaft/57240

          Wenn Kreationisten in die Schule kommen, müssen sie natürlich gleich wieder raus. Aber welcher christliche Lehrer würde so was heutzutage noch ernsthaft predigen? Evangelikale Sekten müßte man natürlich ausschließen.

          Daß AAmt und BW große Gebäude haben, trifft nicht für jede Stadt zu. Grade die Truppe wird stark örtlich konzentriert.

          Und was würden grünrote Parteien wohl sagen, wenn die Klasse einen Ausflug in eine Kaserne macht? Halali!

          Nee, ich denke, sachliche Anliegen können schon in der Schule vorgestellt werden. Das Gesundheitsamt und Ernährungsberater sind ja häufig auch eingespannt.

        • http://www.cicero.de/salon/gender-studies-dogmatisches-hokuspokus-aber-keine-wissenschaft/57240

          „Hokuspokus, aber keine Wissenschaft“
          Deshalb wäre es nicht die schlechteste Idee darauf zu drängen, dass es nur eine Religion ist.
          Was dann anschließend mit dieser Religion passiert ist irrelevant, weil man Leuten nicht verbieten kann ihr Geld für Mumpitz auszugeben.

          „Daß AAmt und BW große Gebäude haben, trifft nicht für jede Stadt zu. Grade die Truppe wird stark örtlich konzentriert.“

          Schüler machen doch gern Ausflüge und das ist bestimmt immer noch so.
          Das musst Du mir aber jetzt mal einfach so glauben, weil ich große Schwierigkeiten sehe, eine aktuelle Studie zu diesem Thema, zu liefern. Sicher könnte ich mir mal einen Tag frei nehmen und es wären auch genug Schulen in der Nähe, aber wenn ich dort junge Mädchen frage, ob sie gerne Ausflüge machen, dann wäre dies durch die heutige feministische Hysterie … Feminismus ist eben auch wissenschaftsfeindlich …

          „Und was würden grünrote Parteien wohl sagen, wenn die Klasse einen Ausflug in eine Kaserne macht? Halali!“

          Als Ausgleich kann es ja auch einen Ausflug zu einer lesbischen Gender-Kirche geben.
          Die müssten dann nur mal eine bauen.
          Ja, man sollte sie sogar darin bestärken, denn sie können doch alles mindestens genauso gut, eigentlich sogar noch besser …

        • ät BRD:

          Ich wette, gerade die Jungs würden LIEBENDGERN in ner Kaserne Panzer fahren und Knarren gucken.
          Obwohl ich mir ABSOLUT sicher bin, daß fast alle Lehrer dieses furchtbare Ansinnen AUFS SCHÄRFSTE verurteilen würden.

          Was die Genderreligion angeht, OK, ich wäre auch dafür, sie als Kirche anzuerkennen. Mit anschließender Trennung von Staat und Kirche.
          Heißt, ab sofort gibt es keine Gleichstellungsbeauftragten mehr, und keine Gender“forscher“ in fachfremden Gebieten.
          Die Genderprofs dürften ab sofort NUR noch Gender studies machen. Wie die Theologen Theologie.
          Fördergeld vom Staat gibts dann auch nur noch für Genderstudies.

          Aber, upps, dann würde die 1Mrd€ pa. ganz schnell auf 1Mio pa. zusammenschrumpfen.
          Privatgelder gibt für Gender nämlich niemand aus!

          Macht Kalkofe auch mal Gendersatire? Traut der sich doch nicht…

        • Gendersatire?

          Komiker haben sich ja sogar mit dem alten Feminismus so schwer getan, sodass man da auf altes und seltenes Material zurückgreifen muss.

        • ät BRD:

          Hehe, wo haste denn das her? Alt ist das ja nicht, wenn man das „liken“ kann.
          Auf dem TV-Markt aber chancenlos. Gendersatire in der „heute-show“? Fehlanzeige, stattdessen Brüderle-Jagd.

          Volker Pispers hat mal ne geniale Nummer über einen „ehemaligen Softie und Frauenversteher“ gemacht, der bei feministischen Frauen merkwürdigerweise null Chancen hatte. Seine vielen weiblichen Freunde waren nämlich lieber mit Machos zusammen…. 🙂

          Leider ist die Nummer im Netz nicht mehr zu finden. Pispers ist mittlerweile auch im PC-Universum angekommen.

        • @BRD

          “… Indoktrination von Kindern (Religionslehrer) …”
          Das muss man ja nicht gut finden. Meinetwegen kann der Reli-Unterricht gern gestrichen werden.

          Oder zumindest übergreifend durch einen gemeinsamen Ethikunterricht mit etwas konfessionsungebundener Religionswissenschaft ersetzt werden. Die empiriebefreiten Familienmythen und die entsprechende Indoktrination mit religiös begründeten Wertvorstellungen können die Eltern gerne daheim, oder bei Veranstaltungen ihrer Kirche betreiben lassen, aber nicht mit Mitteln der Länder und nicht in Institutionen der Länder oder des Staates. Da sollte eher die kritische Betrachtung von Religionen und Ideologien, und die Vermittlung von Werten gepflegt werden, die ein Zusammenleben in einer kulturell vielfältigen Gesellschaft fördern.

          [Ich zahle seit einigen Jahren keine Kirchensteuer mehr. Auch schon erledigt ?]

          Natürlich. 🙂 Leider werden KIrchen und die Vermittlung religiöser Inhalte trotzdem mit meinen Steuergeldern alimentiert. 😦

          Und dort ebenfalls Leute nichts zu suchen haben, die Jugendliche gendersensibel mit Liebeskugeln belästigen wollen.

          Hmm, die Liebeskugeln und pantomimischen Darstellungen, waren glaube ich auch nie in einem ernsthaften Bildungsplan. Das haben Storch, Kuby, Kelle und Konsorten blos aus einem Buch zum Thema genommen und aufgeblasen..

          Es wäre aber heutzutage wahrscheinlich eine gute Idee im Rahmen des Sexualkundeunterrichts die eine oder merkwürdige Idee die die Jugendlichen beim Pornogucken im Internet aufschnappen anzusprechen und bedarfsweise zu klären.

          Das kann man natürlich auch den Eltern oder dem Internet überlassen wollen, aber ich habe bei so einigen Leuten auf der christlichen Seite das Gefühl sie wären damit etwas überfordert.

          Ja, @Nachtschattengewächs, aber dies ist das kleinste Übel, weil wir aus vielen einzelnen Personen mit unterrschiedlichen Meinungen und Ansichten bestehen. (Vielfalt)

          Ach nein, das kleinste Übel ist es, denke ich nicht. Ich erwähnte den Religionsunterricht in diesem Zusammenhang ja extra, weil die ganzen Bildungsplanbesorgten ja doch oft aus der religiösen Ecke kommen, und da finde ich es doch eher unehrlich, eine Lehrplanerweiterung die im wesentlichen Bewusstsein und Toleranz für alternative Lebensentwürfe wecken soll, als Indoktrination und Umerziehung zu geißeln, wenn die Indoktrination von Kindern mit Werten die die verbreiten schon vom konfessionsgebundenen Kindergarten, bis zum Religionsunterricht fester Bestandteil unserer Gesellschaft ist.

          Es ist, aus meiner Perspektive, schlicht ein Streit darum ob wir neben einer Doktrin aus alten Mythenbüchern, auch eine vermitteln wollen, die sich für Toleranz ausspricht.

          Der Staat neigt immer zum Kollektivismus. (heilige Einfalt)

          Das haben Staaten so an sich. 🙂

          @Axel

          Wie kommst Du jetzt plötzlich auf Religion, Nachtschatten? Was hat das mit der Aufklärung über Diskriminierung zu tun?

          Es hat eine Menge mit Indoktrination zu tun, und das war das Thema.

          Oder ist Gender etwa etwas Religiöses?

          Gender, mein lieber Troll, ist schlicht ein Anglizismus für soziales Geschlecht.

          Gender Studies ist, so wie es stellenweise betrieben wird und nach meinem Wissenstand, ein Forschungszweig mit etwas wackligen Grundlagen, der sicherlich noch, von seiner Herkunft aus der
          feministischen Perspektive, stark ideologisiert ist..

          Ich habe allerdings z.B. bei einem der Mathematikdidaktik angegliederten Gender Studies -Lehrstuhl noch die leise Hoffnung, dass vielleicht etwas Nützliches für die Kognitionsforschung herauskommen könnte. Bei den Theologen dagegen bin ich überzeugt dass nichts Nützliches herauskommt, und denen bezahlt man ganze Fakultäten, nicht blos angegliederte Lehrstühle.

          Von daher fällt es mir schwer mich über die verstärkt aufzuregen, wenn wir für anderen empiriefreien Quatsch an den Hochschulen wesentlich wesentlich mehr ausgeben.

          Gendermainstreaming ist eine politische Absicht, die meiner Meinung nach auch deutlich weniger dogmatisch umgesetzt werden könnte. Da kommen wir auch endlich mal in den Bereich Männerrechte.

          Und hier ist noch ein Fisch für dich: <°(((((><

        • @Nachtschattengewächs

          Das ist alles mit ziemlich fanatischer Verachtung geschrieben aus der du offenbar viel von deinem Selbstwertgefühl und deiner Identität ziehst.

          Du bist ein Genderideologe, nicht?

          Für jemanden, der es nicht ist gibt es keinen Grund diesen Faschodreck zu akzeptieren.

        • @ Axel

          Wo das der BRD her hat? Keine Ahnung, das ist jedenfalls auch auf meiner „supitollen“ Liste.

          Und das hier auch, fast noch besser:

        • @petpanther

          Das war eigentlich mehr antiklerikal als alles Andere, aber da du den Begriff ‚Gender-Ideologie‘ so gerne magst: Hier wäre etwas das eventuell den Katholiken hier helfen könnte etwas Perspektive zu der Sache zu kriegen.

          Keine Angst, der Marschütz ist katholischer Theologe und hat immer noch Lehrerlaubnis, dürfte also des schröcklichen Linksradikalismus und der Gender-Ideologie unverdächtig sein.

        • @Nachtschattengewächs

          Ich bin kein Katholik.

          Und ich mag keine ideologisch arroganten Snake-Oil Verkäufer, die versuchen damit zu reüssieren.

          Du bist einer davon.

        • „Oder zumindest übergreifend durch einen gemeinsamen Ethikunterricht …“
          Nein !
          Eine ersatzlose Streichung, @Nachtschattengewächs, ist besser.

          „Hmm, die Liebeskugeln und pantomimischen Darstellungen, waren glaube ich auch nie in einem ernsthaften Bildungsplan.“

          Weil unsere Politiker so verantwortungsvoll sind ?
          Lars G. Petersson:
          Sehr geehrter Herr Dr. Jung,

          Ich schreibe Ihnen im Rahmen meiner Nachforschungen für mein neues Buch. Der Schwerpunkt dieser Arbeit wird die Verletzung der Würde von jungen Menschen in der Bundesrepublik Deutschland sein. Es geht hierbei in erster Linie um die Intimuntersuchung bei der Musterung, die von einem Großteil der Männer als Erniedrigung empfundenen wird. (…)
          http://www.musterung.us/aktuelle-kampagnen/alte-briefaktionen/brief-an-dr-jung-verteidigungsminister/
          Kennst Du die Antworten des ehemaligen Verteidigungsministers ?

          Der war von der CDU. Das ist aber egal, weil es mein gutes und demokratisches Recht ist allen zu misstrauen.

          „Es wäre aber heutzutage wahrscheinlich eine gute Idee im Rahmen des Sexualkundeunterrichts die eine oder merkwürdige Idee die die Jugendlichen beim Pornogucken im Internet aufschnappen anzusprechen und bedarfsweise zu klären.“

          Wenn etwas für Jugendliche gut vernichtbar ist, dann sind es peinliche Erwachsene, oder?

          Zitiert aus ->
          http://britlauati.blogspot.de/2009/03/sexualitat-und-schamgefuhl.html

          Dienstag, 24. März 2009

          Sexualität und Schamgefühl
          Den ersten Sexualkundeunterricht hatten wir zu Beginn der fünften Klasse. Dort lernten wir, was wir eh schon wussten. Ich weiß wirklich nicht woher, aber man bekam es mit. Es gibt keinen expliziten Moment, in dem ich von Sex erfuhr – wir wussten einfach schon wo die Babys herkamen. Neu waren allerdings die Details. Wie lange dauert der Zyklus einer Frau, wann genau ist man fruchtbar, was geschieht mit einem befruchteten Ei und so weiter.
          Ich weiß noch, dass wir Mädchen am liebsten die ganze Zeit gekichert hätten. Allerdings war das etwas absolut Verpöntes, denn wer kicherte, outete sich als „unreif“ und zwar nicht den Mitschülern gegenüber sondern den Lehrern, die einem umgehend unterstellen noch nicht verstanden zu haben, dass es sich bei der Fortpflanzung um etwas „ganz Natürliches“ handelt. Um etwas so Selbstverständliches wie z.B. Nahrungsaufnahme. Nur dumme, oder besonders konservative Menschen, dachten bis heute, Sex sei etwas „Schmutziges“ wegen dem man sich schämen sollte – oder das man erst tun durfte, wenn man verheiratet war.
          Überhaupt „Scham“ so etwas gibt es ja eigentlich gar nicht, ein „Arm“ sei auch nur ein Körperteil, genauso wie ein Geschlechtsorgan. Einleuchtend!
          Diese Auffassungen, schreibe ich nicht allein dem Unterricht zu, diese Auffassungen waren eine Mischung aus dem, was wir in der Bravo lasen, im Unterricht lernten und dem aktuellen Zeitgeist, den wir natürlich verinnerlicht hatten. Wir waren ja in diese Zeit hineingeboren.
          Wir wussten ganz genau, was alles auf uns zukommen würde, wenn wir erstmal Teenager waren. Mit 13 würde man den ersten Freund haben und mir 16 den ersten Sex – schließlich war das laut der damaligen Statistik das Durchschnittalter für „das erste Mal“ junger Mädchen und wir wussten, dass es keinen Grund gäbe „zu warten“. Schließlich ist Sex etwas ganz Natürliches, Normales. Jedes Motiv, anders mit diesem Thema umzugehen, wäre albern oder unvernünftig.
          Wir wussten, dass dann irgendwann der erste Liebeskummer käme und dann wieder der nächste Freund.

          Ich kann mich allerdings noch erinnern, dass ich manchmal nachts wach lag und Panik bekam, bei dem Gedanken daran, dass ich „es“ eines Tages tun müsste. Ich wusste ja, dass mir das unweigerlich bevorstand. Jeder Mensch tat es schließlich, also würde auch ich es eines Tages tun müssen.
          Wenn ich Panik sage, gibt es kein besseres Wort, das diesen Zustand beschreibt. Eine ganze Zeit lang beherrschte diese Tatsache meine Gedankenwelt fast jeden Abend!
          Ich hatte wirklich große Angst.
          Die absolute Gewissheit, dass „es“ irgendwann mal passieren müsse, war für mich besonders schlimm. Mir war klar, dass ich es niemals, niemals wollte – aber das zählte nicht – man wächst ja auch, ob man will oder nicht. Da gab es schlichtweg nichts zu wollen.
          Außerdem hatte ich lange gedacht, Sex sei etwas, dass Erwachsenen vielleicht ein mal pro Jahr taten, jedoch hatten wir in der Schule erfahren, dass Sex etwas war, was zum Leben selbstverständlich dazugehörte. Es war nicht besonderes oder so, Erwachsene taten es also vielleicht so ein mal pro Monat. Ich war darüber sehr erschrocken.
          Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, das mit mir etwas nicht stimmte. Vor Essen hatte ich doch auch keine Angst, oder davor erwachsen zu werden zum Beispiel. Sex war doch etwas, das als genauso natürlich und selbstverständlich galt, wie essen oder trinken oder was auch immer? Ich hatte doch gelernt, dass es keine Gründe gebe keinen Sex zu haben, wenn beide sich mögen. Wieso dann diese Panik?
          Da ich wusste, dass nur dumme Menschen Sex als etwas unnatürliches betrachteten und da ich keine anderen Gründe für meine Angst ausmachen konnte, versuchte ich irgendwann nicht weiter darüber nachzudenken – es gab einfach keinen Grund.
          Noch nie hatte ich von einem Mädchen, oder einer Frau gehört, die jemals solche Ängste gehabt haben könnte – es ging immer nur darum, wie man am besten Verhütet, wie man sich „das erste Mal“ vorstellt, wo man „es“ haben könnte!
          Warum hatte ich diese diffuse Angst, vor etwas, dass so absolut natürlich war?

          Den zweiten Sexualkunde Unterricht hatten wir dann in der siebten Klasse. Man wollte natürlich wieder vor den Lehrern nicht als unreif dastehen und wurde deshalb auf keinen Fall rot, oder gab sich so, als wenn einem etwas unangenehm oder sogar peinlich wäre. Das war ein wirkliches Tabu.
          Woher dieses innere Unbehagen kam, gegen das ich nun so tapfer ankämpfte, wusste ich nicht. Scham konnte es ja nicht sein, es gab sie sozusagen gar nicht…
          Ich weiß auch noch, dass es Eltern gab, die einen getrennten Sexualkunde Unterricht vorschlugen. Man war froh, wenn es nicht die eignen Eltern waren, denn man war sogleich im Verdacht, eine vielleicht „dumme“ Familie zu sein, die mit einem selbstverständlichen, natürlichen Thema verkrampft umging und somit dem eigenen Kind nur Schaden könne. Schließlich könnte das eigene Kind, ja nie mit Problemen zu seinen Eltern kommen, wenn diese verklemmt und intolerant waren. Kinder solcher Eltern könnten nie ein ungezwungenes Verhältnis zu ihrer eigenen Sexualität entwickeln.
          Überhaupt, seit der siebten Klasse quoll unsere Schule nur so über vor Sexualität. Auf der Klassenreise schmiss uns eine Lehrerin mal aus dem Zimmer der Jungs, in dem wir, wie sonst auch in den Schulpausen, bei unseren Schulkameraden saßen und quatschen. Die Begründung: „Ihr wisst ja nicht, was ihr Jungs in diesem Alter antut, wenn ihr bei ihnen auf dem Schoß sitzt!“ Aha.
          Als wir eines Abends durch die Zimmer gingen um Gute Nacht zu sagen, wurden wir von unsrer Lehrerin (die uns übrigens auch in Biologie unterrichtete…) erneut aus dem Zimmer gezerrt – wieder der selbe Grund. Ich weiß bis heute nicht, was sie sich dabei gedacht hat, jedenfalls galten meine Freundinnen und ich als irgendwie – keine Ahnung was!
          Man trug zu dieser Zeit ( so um 1990) Levis Jeans, die unbedingt Löcher haben mussten. Meine erste Levis bekam auch gleich eins verpasst: am Knie und hinten am Oberschenkel. Alle liefen so rum und wir mochten diesen Look. Madonna trug solche Hosen, Janet Jackson – ach wirklich alle!
          Als wir einmal die Treppe zum Klassenraum hochgingen zischte die Lehrerin, dass wir noch eines Tages auf dem „Baby-Strich“ enden würden. Ich war fassungslos, wie man so etwas respektloses sagen konnte. Ich hatte mir bei dieser Klamotte nichts weiter gedacht, als dass sie mir gefiel. Ich war so stolz auf meine erste Levis gewesen.
          Außerdem ging es in der Liebe schließlich nicht ums Äußere, sondern darum, dass man sich vom Charakter her mag. Man wusste doch heutzutage, dass Frauen eben keine Sexobjekte sind, und wir gingen selbstverständlich davon aus, dass die Männer/Jungs das genau so sehen. Ich konnte nicht verstehen, dass ausgerechnet diese Lehrerin, die uns in Sexualkunde so selbstverständlich unterrichtete das anscheinend noch nicht begriffen hatte!
          Wir hatten doch gelernt, dass ein nacktes Bein oder ein sichtbarer Oberschenkel auch nichts anderes waren als eine „nackte“ Hand! Das hatten wir nun wirklich lange genug erklärt bekommen.
          Ebenfalls hatte man erkannt, dass Frauen Männer auch sexy finden können. Es war ein Jahrhunderte altes Missverständnis, dass Frauen Männer angeblich nicht sexy fanden, oder finden durften. Und da wir ja „gleich“ waren, dachte ich nicht, dass ich anders aussehe, als Jungs in einer zerrissenen Jeans – schließlich hatte das auf mich – rein körperlich – überhaupt keine Auswirkungen. In meinem ganzen Leben hatte ich noch nie einen Mann gesehen und wollte mit ihm aus irgendwelchen Gründen Sex haben. Dass das umgekehrt vielleicht anders sein könnte wäre mir nie, aber auch wirklich rein gar niemals in den Sinn gekommen.
          Außerdem wussten wir auch, dass das Äußere für überhaupt nichts im Leben auch nur die geringste Rolle spielte, denn Liebe oder Respekt zwischen Menschen hatte schließlich nichts mit Kleidung, dem Äußeren oder gar mit dem Geschlecht zu tun! Wir waren aufgeklärt und wussten, dass es in Wahrheit auch gar keine Heterosexualität gab. Jeder, der sich verliebte, verliebte sich in erster Linie in den „Menschen“. Das Geschlecht stand an zweiter Stelle und entschied jedenfalls nicht darüber, in welchen Menschen man sich verliebte. Zwar gab es Homosexualität, also Menschen die sich tatsächlich immer nur in Menschen eines Geschlechts (also desselben) verliebten, woran das nun genau lag wusste man aber noch nicht. Es gab bis dahin keinen Forscher, der das herausgefunden hatte. (So die Informationen) – doch eine sogenannte „Zwangshomosexualität“ wurde in solchen Fällen vermutet. Nun, auf uns Heteros traf das nicht zu. Wir jedenfalls verliebten uns in Menschen. Jede andere Vorstellung entsprang aus finsteren, vergangenen Zeiten und wurde als „Zwangsheterosexualität“ bezeichnet. Heute wusste man es besser.
          Ich war zwar noch nie in ein Mädchen verliebt gewesen, aber ich wusste, dass dies ein reiner Zufall war, der weiter keine Rolle spielte. Schließlich gab es keine Rollen. Es gab Freiheiten und denen durfte man sich auf keinen Fall verschließen.
          So stellt z.B. Alice Schwarzer in „Der große Unterschied“ klar:
          – alle Menschen sind von Natur aus bisexuell, genauer: multisexuell, und die vorherrschende Heterosexualität ist das Resultat einer kulturellen „Zwangsheterosexualität“;
          Des Weiteren zitiert Schwarzer den Hamburger Sexualtherapeuten Gunther Schmidt: „Einem hoch entwickelten Lebewesen wie dem Menschen entspricht es eigentlich gar nicht, seine Partnerwahl nach dem Geschlecht zu richten. Es ist doch nur logisch, wenn dabei mehr und mehr Kriterien eine Rolle spielen, die uns viel Angemessener sind: die Ausstrahlung, die Interessen und Charakterzüge (…) – und zwar ganz unabhängig vom Geschlecht.“

          Wem das jetzt ein wenig wirr erscheint, dem kann ich nur sagen, dass es das war, was wir lernten und was uns vermittelt wurde. Ich hatte diese Ansichten übernommen. Es war mir so erklärt worden – von denselben Menschen die uns erklärten, woran man Ideologien erkennt oder wie man binomische Formeln anwendet. Ich hatte es als plausibel empfunden. Die Weichen dafür, waren bereits seit Kindertagen gestellt!

          Viele Jahre später, berichtete meine beste Freundin an einem unserer Mädelsabende bei einem Glas Rotwein von ihrem ersten „One Night Stand“. Sie hatte einen „süßen Typen“ in einer Bar kennen gelernt und sich sogleich in ihn „verguckt“. Sie flirteten und „landeten im Bett“. Er war charmant und ein wirklich angenehmer Liebhaber gewesen.
          Sie fuhr am nächsten Morgen nach Hause ohne Abschiedsschmerz – schließlich ging es hier nicht um Hoffnungen auf irgendwas – das glaubte ich ihr sogar. Man weiß zwar nie was doch noch draus werden könnte, so unsere Überzeugung, aber ich glaubte ihr.
          Doch dann erzählte sie, dass sie sich, zu Hause angekommen, so leer gefühlt habe. So als ob ihre Gefühle allesamt abgestellt sein. Sie könne es uns schlecht beschreiben, also sollten wir uns die Schule vorstellen, so wie sie früher an Nachmittagen war. Es war dasselbe Haus und doch nicht, eben leer und – ohne Leben. Später, sagte sie, sei eine Kälte dazugekommen und Bedrückung. Sie sei froh gewesen, als „der Tag danach“ vorbei gewesen war und die normale Woche wieder anfing.
          Meine andere gute Freundin berichtete sogleich, dass das normal sei und sie sich „danach“ auch immer so fühle. Einmal hatte sich das sogar in richtige Übelkeit mit allen körperlichen Konsequenzen verwandelt. Sie lachte während sie erzählte. Ich will hier nicht das Unschuldslamm spielen, aber mitreden konnte ich nicht, also hörte ich gespannt zu und war wirklich erstaunt. Zwar hatte ich mir zu diesem Thema noch keine Gedanken gemacht – ich dachte ich wüsste alles – aber mit solchen Schilderungen hatte ich dann doch nicht gerechnet. Übelkeit und Leere? Was hatte denn das nun wieder zu bedeuten. Und wenn das stimmt, warum macht man es dann wieder? In Zeitschriften, las sich das, als gehöre es zu einem normalen Leben einfach dazu. Ich ging davon aus, dieses ganz selbstverständlich auch irgendwann zu erleben. Zwar solle es auch Frauen geben, für die ein „One Night Stand“ nicht in Frage käme und das müsse man auch ganz selbstverständlich tolerieren. Aber solche Frauen hatte ich bisher noch nie kennen gelernt. (Außer vielleicht Britney Spears übers Fernsehen, die sagte solche Sachen wie, dass sie erst Sex haben wollte, wenn sie verheiratet sei. Und an ihrer ganzen Person oder ihrem Auftreten, galt diese Äußerung als das Albernste. Kein Wunder, Amerikaner gelten ja gemeinhin als verklemmt oder „Doppelmoralisch“). So war unsere Gesellschaft schließlich längst nicht mehr! Wir waren aufgeklärt und selbstbestimmt.
          Was also war mit meinen Freundinnen los?

          Nach all dem was wir wussten, gab es keine Erklärungen für diese traurigen Reaktionen. Einzig etwas verrückt war, dass es sie gab. Uns erschienen diese Gefühle nicht als „normal“ oder angemessen.
          Wir beschlossen, dass man da irgendwie an sich arbeiten müsse. Es ging schließlich um eine freie Sexualität und um einen selbstverständlichen Umgang mit der eigenen Körperlichkeit – und solche Reaktionen passten da einfach nicht hinein!
          Die Frage – wie denn etwas so natürliches und selbstverständliches wie Sex, zu Übelkeit und seelischer Leere führen konnte – stellte ich mir zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr…
          #

          Ich sehe dort übrigens ein Machtgefälle.

        • ät Nachtschatten, mein liebster LSBTTIQ-Troll

          „Leider werden Kirchen und die Vermittlung religiöser Inhalte trotzdem mit meinen Steuergeldern alimentiert. “
          – Und Krankenhäuser, Kitas, Altersheime, Pflegeheime, Schulen,… Aber davon hast Du ja nichts, gelle?

          „Hmm, die Liebeskugeln und pantomimischen Darstellungen, waren glaube ich auch nie in einem ernsthaften Bildungsplan. “
          – Es war in einem sexualpädagogischen STANDARDWERK. Typische Taktik: Wird man angegriffen, behauptet man schnell, daß man doch ganz klein und unbedeutend sei.

          „Idee die die Jugendlichen beim Pornogucken im Internet aufschnappen anzusprechen und bedarfsweise zu klären. “
          – Ja, klären. Darum ging es der Tuider aber nicht. Da sollten die Vaginalkugeln, Dildos etc. physisch im Unterricht behandelt werden.

          „weil die ganzen Bildungsplanbesorgten ja doch oft aus der religiösen Ecke kommen“
          – Denkste, das sind nur die Demonstranten. Die schweigende Mehrheit sieht das Problem ähnlich.

          „Es hat eine Menge mit Indoktrination zu tun, und das war das Thema.“
          – Indoktrination? Wo haben die KIrchen denn heutzutage noch solche Macht?

          „Gender Studies ist, so wie es stellenweise betrieben wird und nach meinem Wissenstand, ein Forschungszweig mit etwas wackligen Grundlagen, der sicherlich noch, von seiner Herkunft aus derfeministischen Perspektive, stark ideologisiert ist.“
          – „Untertreibung“ wäre hier wohl noch untertrieben. Stellenweise = überall, wacklige Grundlage = grundsätzlich ideologischer Schwachsinn.

          „..Mathematikdidaktik angegliederten Gender Studies -Lehrstuhl noch die leise Hoffnung, dass vielleicht etwas Nützliches für die Kognitionsforschung..“
          – Kognition in der Mathematik? Das ist Psychologie. Und Du willst mir ernsthaft erzählen, daß ein Genderer bei den „wissenschaftlichen Grundlagen“ mehr erzeugt als Papier für die Ablage „P“ und ne Menge Kosten? Buhaha!

          „Gendermainstreaming ist eine politische Absicht“
          – Richtig. Agenda, keine Wissenschaft. Hat an der Uni nix zu suchen. Indoktrination in Schule und Verwaltung darf auch nicht sein.

          „die meiner Meinung nach auch deutlich weniger dogmatisch umgesetzt werden könnte. “
          – Gender IST ein Dogma, das man nicht anzweifeln darf, sonst Nazi. Gender undogmatisch geht nicht.

          „<"
          – Christenfisch?

        • @ Axel

          „Hehe, der Sockenpuppenmann ist ja kraß. Wie bist Du drauf gekommen?“

          Ich meine, den hätte ich erstmal auf der Homepage von IGAF gesehen. Dann hab ich ihn hier verlinkt, und prompt wurde mir von einer besonders rabiaten Feministin (Du weißt schon von wem!) vorgeworfen, ich würde damit meine „Frauenfeindlichkeit zelebrieren“ – so, oder so ähnlich jedenfalls war die Reaktion.

        • @BRD

          Danke für den Text. Ich fand es interessant, dass sie offensichtlich widersprüchliche Signale bekam. Auf der einen Seite den Zeitgeist dass Sex doch völlig normal ist, und auf der anderen Seite von irgendwo her einen Performancedruck und die damit verbundene Angst. Ebenso mit der Lehrerin, die anscheinend ihre eigenen Befürchtungen auf ihre Kleiderwahl projiziert hat.

          Das mit dem ‚Kichern‘ kann ich ein Stück weit nachvollziehen, auch wenn man das als Junge eher cool spielte. Von meiner Warte aus allerdings nicht wegen dem (bei mir männlichen) Biologielehrer, der das bei uns eher locker und technisch abgehandelt hat, sondern weil wir Jungs mehrheitlich eben zu cool waren um nicht eh alles zu dem Thema zu wissen. 🙂

          Mein Problem war eher, dass ich unseren Leichtathletikstar viel heißer fand als die Mädels, von denen die anderen anfingen. Aber das in der Klasse zu thematisieren wäre unklug gewesen.

          @Axel

          Und Krankenhäuser, Kitas, Altersheime, Pflegeheime, Schulen,… Aber davon hast Du ja nichts, gelle?

          Doch. Es stört mich ja unter Anderem, dass die lieben Kirchen das nahezu vollständig vom Staat und den Ländern finanziert bekommen, und die sich dann als Tendenzbetriebe nicht mal dem AGG unterordnen müssen.

          Es war in einem sexualpädagogischen STANDARDWERK. Typische Taktik: Wird man angegriffen, behauptet man schnell, daß man doch ganz klein und unbedeutend sei.

          Auch Standardwerke sind keine Lehrpläne.

          Ja, klären. Darum ging es der Tuider aber nicht. Da sollten die Vaginalkugeln, Dildos etc. physisch im Unterricht behandelt werden.

          Sie wurden in einer Übung erwähnt. Lustigerweise haben die Kritiker die entsprechenden Übungen komplett falsch dargestellt. Ich vermute langsam dass das eine selektive Blindheit ist. Für konservativ-religiöse Menschen ist die Idee, dass ein Pädagoge die Grenzen von Kindern und Jugendlichen respektieren könnte (was in dem Buch andauernd verlangt wird) vielleicht einfach zu fremd, um sie zu verarbeiten.

          Denkste, das sind nur die Demonstranten. Die schweigende Mehrheit sieht das Problem ähnlich.

          Ich hoffe doch nicht. Ich denke die schweigende Mehrheit, soweit sie daran interessiert ist, informiert sich ein bisschen differenzierter als bei kath.net und kreuz.net.

          Indoktrination? Wo haben die KIrchen denn heutzutage noch solche Macht?

          Da wo sie auf unsere Kosten schon in konfessionsgebunden Kindergärten mit dem Beten zum lieben ‚Ich-bin-ein-eifersüchtiger-Gott‘-Jahwe anfangen und den Kindern erzählen was der so alles gut und schlecht findet? Oder vielleicht da wo auf unsere Kosten das Gleiche im Religionsunterricht stattfindet?

          “Untertreibung” wäre hier wohl noch untertrieben. Stellenweise = überall, wacklige Grundlage = grundsätzlich ideologischer Schwachsinn.

          Oh nein. Persönlich finde ich, dass das Hinterfragen von kulturell begründeten Annahmen in der Forschung keine schlechte Idee ist. Dazu gehören auch Annahmen die von der Geschlechtszuordnung, oder von einseitiger Normsetzung eines Geschlechts herrühren können.

          Das Problem sehe ich eher darin, dass wie Christian es zum Thema Standpunkttheorie dargelegt hat, dass hauptsächlich verwendet wird, um entgegenlaufende Standpunkte zu entwerten. Das ist, denke ich,die vom Radikalfeminismus übernommene Ideologisierung. Der Klassenkampf. 🙂 Da wäre ich sehr dafür dass auf eine neutrale Basis zu stellen.

          “..Mathematikdidaktik angegliederten Gender Studies -Lehrstuhl noch die leise Hoffnung, dass vielleicht etwas Nützliches für die Kognitionsforschung..”
          – Kognition in der Mathematik? Das ist Psychologie. Und Du willst mir ernsthaft erzählen, daß ein Genderer bei den “wissenschaftlichen Grundlagen” mehr erzeugt als Papier für die Ablage “P” und ne Menge Kosten? Buhaha!

          Mathematikdidaktik, Schatz, nicht Mathematik. Da bist du ein bisschen wie die Kelle und der Matussek. Die haben es auch schon fertig gebracht einen Fragebogen für Siebtklässler komplett misszuverstehen. Blos dass ich bei denen noch kommerzielles Interesse darin sehen kann, Debatten durch Falschdarstellung und gewolltes Missverstehen aufzublasen. Bei dir bleibt mir nur Trolling zu vermuten. Deshalb ja die Fische.

          Christenfisch?

          Den darfst du auch konfessionslos essen. Trolle mögen doch Fisch, oder?

        • @Nachtschattengewächs

          Dieses ganze herablassende wie falsche Verharmlosungsgesäusel.

          Diese Masche geht ja schon eine ganze Zeit so.

          Du hälst uns für blöd, nicht?

        • ät Nachtschatten:

          „Doch. Es stört mich ja unter Anderem, dass die lieben Kirchen das nahezu vollständig vom Staat und den Ländern finanziert bekommen“
          – Sie bringen dafür eine Leistung. „Outsourcing“ für den Staat. Und Tendenzbetrieb? Na ja. Wenn Du in nem katholischen Spital lägest, würdest Du kaum einem Kleriker begegnen.

          „Auch Standardwerke sind keine Lehrpläne.“
          – Weich nicht aus. Das Werk zeigt, wessen Geistes Kind sie sind.

          „Lustigerweise haben die Kritiker die entsprechenden Übungen komplett falsch dargestellt.“
          – Es ist unerheblich, ob Details anders dargestellt wurden, sofern das überhaupt stimmt. Puff für alle, Vaginalkugeln, Analv., das hat sie alles thematisiert. Punkt.

          „Ich denke die schweigende Mehrheit, soweit sie daran interessiert ist, informiert sich ein bisschen differenzierter “
          Dh, linker? Denkste. Ihr seid höchstens 20%.

          „Da wo sie auf unsere Kosten schon in konfessionsgebunden Kindergärten mit dem Beten zum lieben ‘Ich-bin-ein-eifersüchtiger-Gott’-Jahwe anfangen und den Kindern erzählen was der so alles gut und schlecht findet? “
          – Man muß seine Kinder nicht in einen christlichen KG schicken. Bald gibt es ja vielleicht geschlechtsneutrale oder LSBTTIQ-KIndergärten.

          „Persönlich finde ich, dass das Hinterfragen von kulturell begründeten Annahmen in der Forschung keine schlechte Idee ist. “
          – Grundsätzliche Zustimmung.
          Bei Gender aber wird jede grundlegende Forschung verneint. Bio und Psycho haben längst nachgewiesen, wie genabhängig unsere Eigenschaften sind. Du kennst ja „Hjernevask“ und Baron Cohen.
          Daher: Gender ist ideologischer Blödsinn, wo das grundsätzliche Ergebnis schon vorher feststeht. Wissenschaft hingegen ist ergebnisoffen.

          „Da wäre ich sehr dafür dass auf eine neutrale Basis zu stellen.“
          – Wie soll das aussehen? Wäre interessant.

          „Mathematikdidaktik, Schatz, nicht Mathematik. “
          – Schnucki, das ist gleich, weil die Didaktikspinner dem Fach zugeordnet sind und den Fach-Studenten Scheiß erzählen können.

          „Trolle mögen doch Fisch, oder?“
          – Trolle argumentieren nicht wie ich. Bin Vegetarier.

        • @Axel

          Tendenzbetrieb? Na ja. Wenn Du in nem katholischen Spital lägest, würdest Du kaum einem Kleriker begegnen.

          Vermutlich. Aber dennoch werden die Leistungen über die Kasse abgerechnet, und die Infrastruktur von den Kommunen bezahlt.

          Trotzdem, dass das also nahezu vollständig säkular finanzierte Betriebe sind, fühlte man sich in so einem Krankenhaus berechtigt einer Frau aus religiösen Gründen die Pille danach zu verweigern, und in ähnlichen säkular finanzierten, kirchlichen Institutionen Personal wegen Scheidungen zu kündigen.

          Weich nicht aus. Das Werk zeigt, wessen Geistes Kind sie sind.

          Na ja. moderne Sexualpädagogen. Vor 200 Jahren gab es Aufklärungsunterricht mit dem Tenor: Kein Sex vor der Ehe! In der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts war es ‚Sex ist normal, macht Spaß und
          Schwangerschaftsverhütung vor der Ehe! Inzwischen sind wir bei ‚Sex macht immer noch Spaß!‘, ‚Schwangerschaftsverhütung ist wichtig!‘ und ‚Es gibt auch noch was Anderes als Penis in Vagina.‘ Das entspricht eigentlich nur dem Zeitgeist.

          Aber ein Buch zum Thema, ist egal ob du mit den Autoren übereinstimmst oder nicht, immer noch kein Lehrplan.

          Es ist unerheblich, ob Details anders dargestellt wurden, sofern das überhaupt stimmt. Puff für alle, Vaginalkugeln, Analv., das hat sie alles thematisiert. Punkt.

          Eh, wieder nein. Ich sehe einen deutlichen Unterschied zwischen:

          “Ab der Altersstufe 14 empfehlen die Fachleute die Beschäftigung mit Vibrator, ‘Taschenmuschi’ und Lederpeitsche.”

          und

          “Material
          Viele unterschiedliche Gegenstände, die etwas mit den Themen Sexualität, Liebe, Beziehungen zu tun haben, zum Beispiel: Kondom, Lippenstift, Parfüms, Schnapsflasche, rosa Plüschsofa, Latexhandschuh, rotes Herz, Eheringe, Handschellen, Tampon, Pillenpackung, Duschgel, Seil, Vibrator, Kerze, Gleitmittel, Intimwaschlotion, Massageöl, Kochlöffel, Reizwäsche, Herren-Tanga, Kreuz, Kopftuch, Bibel, Liebesbrief, Handy, kleiner Fernseher oder Fernbedienung, DVD-Hülle, Sonnenöl, Stein, Flugticket, Blumen, Frischhaltefolie, Tennissocke, Pumps, Badewanne, Bett, Taschentücher, Rasierer, Deo, Zahnbürste, Musik-CD, Nagellack, Spiegel, Klopapier, Auto, Teddybär, Lederpeitsche, ‘Taschenmuschi’, Taschenlampe, Zeitschrift (Bravo, Liebesroman, Playboy …) etc.” (S. 81)
          …..
          “Die Gruppe sitzt im Stuhlkreis, in der Mitte liegen die Gegenstände. Die Teilnehmenden stehen auf und sehen sich die am Boden liegenden Gegenstände in Ruhe an. Dann erhalten sie folgende Aufforderungen:

          1. Wähle aus den Gegenständen denjenigen aus, der für dich unbedingt zur Sexualität dazugehört.

          2. Wähle auch einen Gegenstand aus, der für dich keinesfalls etwas mit Sexualität zu tun hat.

          Wenn alle Jugendlichen sich für zwei Gegenstände entschieden haben, sollen sie diese Gegenstände an sich nehmen, sich auf ihren Platz im Stuhlkreis zurückbegeben und die beiden Gegenstände vor sich hinlegen.
          Wichtig ist, dass von den Teilnehmenden nur solche Gegenstände gewählt werden, die Aspekte beinhalten, die in dieser Gruppe öffentlich gemacht werden dürfen bzw. wo dies passend ist. Jede/-r soll und kann hier ganz bewusst eine Entscheidung treffen.

          In einem ersten Schritt überlegt nun die Gruppe bei jedem einzelnen Teilnehmenden, welcher der beiden Gegenstände von der jeweiligen Person als ‘unbedingt zur Sexualität gehörend’ und welcher Gegenstand als ‘keinesfalls zur Sexualität gehörend’ ausgewählt wurde. Die betreffende Person sagt dazu zunächst nichts, bis in der Gruppe eine abschließende Einschätzung gefunden wurde. Erst dann sagt der/die Teilnehmende, welcher Gegenstand für sie/ihn zur Sexualität unbedingt bzw. keinesfalls dazugehört, und auch, warum dies für sie/ihn so ist.” (S. 81f.)
          …..
          “Die Teilnehmenden sollten von niemandem zu vertiefenden Aussagen gedrängt werden. Peinlichkeitsgrenzen oder Ängstlichkeit müssen respektiert werden.” (S. 82)

          Man muß seine Kinder nicht in einen christlichen KG schicken. Bald gibt es ja vielleicht geschlechtsneutrale oder LSBTTIQ-KIndergärten.

          Weltanschaulich neutrale würden mir schon reichen. Nicht dass du mich mißverstehst, ich habe nichts dagegen , dass die Religiösen ihre eigenen Kiga aufmachen und dort die Kinder verziehen. Ich will die religiös gebundenen Kiga blos nicht mitbezahlen.

          Bei Gender aber wird jede grundlegende Forschung verneint. Bio und Psycho haben längst nachgewiesen, wie genabhängig unsere Eigenschaften sind. Du kennst ja “Hjernevask” und Baron Cohen.
          Daher: Gender ist ideologischer Blödsinn, wo das grundsätzliche Ergebnis schon vorher feststeht. Wissenschaft hingegen ist ergebnisoffen.

          Dafür fehlen mir immer noch Nachweise. Zumindest die (populär)wissenschaftliche Diskussion (ich bin nicht vom Fach) scheint mir biologische Einflüsse nicht grundsätzlich zu verneinen, sondern hält deren Effekt eher für gering, oder steht auf dem Standpunkt dass die bisherige Forschung noch nicht schlüssig ist. Beispiele dafür wären ja zum Beispiel die sattsam bekannten Cordelia Fine und Rebecca Jordan-Young, die beide biologische Einflüsse nicht grundsätzlich ablehnen sondern Methodenkritik betreiben.

          Vielleicht bin ich ja zu optimistisch.

          “Mathematikdidaktik, Schatz, nicht Mathematik. ”
          – Schnucki, das ist gleich, weil die Didaktikspinner dem Fach zugeordnet sind und den Fach-Studenten Scheiß erzählen können.

          Sorry, Liebes, Nein. Der auf den ich mich bezog ist an der Pädagischen HochschuleLudwigsburg. Das ist zumindest der einzige der Mathematikdidaktik zugeordnete Gender-Studies Lehrstuhl dessen ich mir bewusst bin.

        • … die martignon aus ludwigsburg. bis vor kurzem konnte man da einen vortrag zu gender mathematik runterladen. hab es hier auch mal verlinkt und runtergeladen, ich hoffe ihn morgen nachreichen zu können, @nachtschatten. absolut gruseliges zeug, es rollt einem die zehennägel auf. als beispiel für unterschiedliche problemlösungsstrategien führt sie die aufgabe an: an einer 10 meter lange gartengrenze soll alle zwei meter ein pfosten gesetzt werden. wie viele pfosten braucht man?
          junge: 10:2 + 1 = 6
          mädchen: pfosten setzen, 2m gehen, pfosten setzen, 2m gehen, etc.
          und möchte die mädchen-methode besser gefördert sehen. das ist aber abzählen mit den fingern!

          da ist nichts zu erwarten, @nachtschatten.

        • @albert

          hab es hier auch mal verlinkt und runtergeladen, ich hoffe ihn morgen nachreichen zu können

          Das wäre lieb. Schon mal danke. 🙂

          als beispiel für unterschiedliche problemlösungsstrategien führt sie die aufgabe an: an einer 10 meter lange gartengrenze soll alle zwei meter ein pfosten gesetzt werden. wie viele pfosten braucht man?
          junge: 10:2 + 1 = 6
          mädchen: pfosten setzen, 2m gehen, pfosten setzen, 2m gehen, etc.
          und möchte die mädchen-methode besser gefördert sehen. das ist aber abzählen mit den fingern!

          Illustrierst das Problem aber ganz nett. 😀 Aufzeichnen wäre aber schneller gegangen, wenn die Logik des +1 nicht unmittelbar einleuchtet. Ich schau mal ob ich das finde.

        • ät Solanum:

          Bist Du eigentlich Biologe?

          „Aber dennoch werden die Leistungen über die Kasse abgerechnet, und die Infrastruktur von den Kommunen bezahlt.“
          – Wie in jedem Krankenhaus.

          „einer Frau aus religiösen Gründen die Pille danach zu verweigern, und in ähnlichen säkular finanzierten, kirchlichen Institutionen Personal wegen Scheidungen zu kündigen.“
          – Aus ethischen Gründen. Das Kind kann nix dafür. Aber eine problematische Sache, geb ich zu.
          Die Entlassung wegen Scheidung geht gar nicht.

          „Inzwischen sind wir bei ‘Sex macht immer noch Spaß!’, ‘Schwangerschaftsverhütung ist wichtig!’ und ‘Es gibt auch noch was Anderes als Penis in Vagina.’ Das entspricht eigentlich nur dem Zeitgeist.“
          – Zeitgeist ist das richtige Wort!
          Denn wer macht den Zeitgeist derzeit? Linksradikale/grünrote Politiker, „Intellektuelle“, Redaktöre, Aktivisten und andere Krawallmacher. 10% des Volkes? Daß es Schwule etc. gibt, wird in der Schule längst gelehrt. Ein Vater aus Berlin hat mir schon 2007 über Homobesuche im Biounterricht erzählt.

          „Aber ein Buch zum Thema, ist egal ob du mit den Autoren übereinstimmst oder nicht, immer noch kein Lehrplan“
          – Und was wird nach Lehrplan unterrichtet? Der Buchinhalt.

          „, Kerze, Gleitmittel, Intimwaschlotion, Massageöl, Kochlöffel, Reizwäsche, Herren-Tanga,…, Spiegel, Klopapier, Auto, Teddybär, Lederpeitsche, ‘Taschenmuschi’,…“
          und dann
          “Die Teilnehme[r] sollten von niemandem zu vertiefenden Aussagen gedrängt werden. Peinlichkeitsgrenzen oder Ängstlichkeit müssen respektiert werden.”
          – Merkst Du es?
          Allein, daß da Taschenmuschis (!) und Vibratoren (!) etc. vor den Schülern liegen, ist bereits eine Grenzüberschreitung!

          Zur Info: Ich habe noch nie eine Taschenmuschi leibhaftig gesehen oder in der Hand gehabt. Mit 38. Und ich bin trotzdem nicht pervers oder was die sonst befürchten.

          „Ich will die religiös gebundenen Kiga bloß nicht mitbezahlen.“
          -Nu stell Dich nicht so an. Da wird abgesehen vom religiösen Inhalt von jedermann/mensch Akzeptables und Wichtiges getan. Und die Kosten wären nicht geringer, wenn es ein säkularer Kindergarten wäre. Eher höher.
          Bei Genderprofessuren, die nachweislich ausschließlich Geld verbrennen, hast Du mutmaßlich auch kein Problem.

          „Beispiele dafür wären ja zum Beispiel die sattsam bekannten Cordelia Fine und Rebecca Jordan-Young, die beide biologische Einflüsse nicht grundsätzlich ablehnen sondern Methodenkritik betreiben.“
          – Ich kenne die beiden nur vom Namen nach. Und nur von diesem Blog.
          Tatsächlich bedeutet Gender ja „sozial konstruiertes Geschlecht“.
          In früheren Zeiten wäre und war das eine annehmbare Hypothese. Heute aber nicht mehr. Es gibt keine „konstruierten“ Eigenschaften, bestenfalls veränderbare Rollen (eingeschränkt).

          Die dominanten „Persönlichkeiten“ sind nun mal JButler, Professx, Regina Frey, Anne Wizorek, HJ Voß etc.
          Und guck mal nur beim Voß rein: Die Nazis haben die Zweigeschlechtlichkeit durchgesetzt, obwohl es „unzählige“ Geschlechter gebe [sicsicsic!]. Und damit ist der Professor geworden! Heißt: Der Irrsinn dominiert in den Kreisen.

          Hälst Du Homosexualität für sozial konstruiert?

        • ät Alberto:

          Hab die Malignon grade mal gegugelt. Nix, aber dafür das: Genderdeiwörßity im INGENIEURwesen, https://www.youtube.com/watch?v=WJBJwkIdgfg

          Die Schmarotzer haben sich wirklich überall festgesetzt! Auf der PH-Ludwigsburg-Seite kann man auch sehen, daß Genda-Kurrikula IN JEDEM FACH gemacht werden müssen.

          Dein Rechenbeispiel zeigt ganz gut, wie einseitige Mädchenförderung funktioniert. Hatte immer schon gerätselt, wie das machen.
          Mit Liebesgeschichten statt Ritterburg in der Grundschule, klar. Aber in der Oberschule? JO, so machen die´s!

        • @axel

          Bist Du eigentlich Biologe?

          Nein. Dompteur für hoch organiserten Sand. Also eigentlich fachfremd hier.

          Denn wer macht den Zeitgeist derzeit? Linksradikale/grünrote Politiker, “Intellektuelle”, Redaktöre, Aktivisten und andere Krawallmacher. 10% des Volkes? Daß es Schwule etc. gibt, wird in der Schule längst gelehrt. Ein Vater aus Berlin hat mir schon 2007 über Homobesuche im Biounterricht erzählt.

          Was sexuelle Freiheit und Offenheit angeht? Ich glaube wirklich nicht dass 90% des Volkes sich auf die Missionarsstellung beschränken. Ich bin mir aber sicher, dass die Mehrzahl der Jugendlichen dir mit 14 genau erklären kann was ein Dildo ist und was man damit machen kann.

          – Und was wird nach Lehrplan unterrichtet? Der Buchinhalt.

          Ich denke eher der Lehrplaninhalt, teilweise nach Ermessen des Lehrers, und da passt das ganze Buch kaum rein. Die meisten Übungen sind meines Wissens noch wesentlich harmloser als das Beispiel. Und so ängstlich wie unsere Politiker sind, wäre die zitierte wohl nicht rein gekommen.

          “Die Teilnehme[r] sollten von niemandem zu vertiefenden Aussagen gedrängt werden. Peinlichkeitsgrenzen oder Ängstlichkeit müssen respektiert werden.”
          – Merkst Du es?

          Das explizit verlangt wird auf die Grenzen der Jugendlichen Rücksicht zu nehmen? Ja. Ich nehme an dass wird der Lehrer auch machen. Der oder die ist schließlich wesentlich näher dran und wird wohl bedarfsweise was auslassen.

          Allein, daß da Taschenmuschis (!) und Vibratoren (!) etc. vor den Schülern liegen, ist bereits eine Grenzüberschreitung!

          Oh jeh. Dann erzähle ich dir lieber nicht was man mit ganz alltäglichen Gegenständen wie ein paar Einwegrasieren, einer halben Flasche Duschgel und einem Mann in der Dusche machen kann. Sonst findest du Rasierer demnächst auch übergriffig. Ein Vibsi in einem Kreis von Schülern ist genau das. Ein Vibsi, Zumindest das Standardmodell. Ich nehme nicht an, dass die Autoren geplant haben die lebensechte, vibrierende Nachbildung eines Pornoschwanzes dafür zu verwenden.

          Zum Sexspielzeug wird das erst durch den Kontext. Und nachdem was ich gelesen soll sich niemand dabei ausziehen oder etwas vorführen.

          Zur Info: Ich habe noch nie eine Taschenmuschi leibhaftig gesehen oder in der Hand gehabt. Mit 38. Und ich bin trotzdem nicht pervers oder was die sonst befürchten.

          Um Perversität geht es da, denke ich, wohl nicht. Ich vermute da wird eher auf einen unbefangenen Umgang mit der eigenen Sexualität abgezielt. Was genau geht dir beim Anblick eines Vibrators, jetzt ohne jemanden der das Teil gerade benutzt, durch den Kopf?

          Bei Genderprofessuren, die nachweislich ausschließlich Geld verbrennen, hast Du mutmaßlich auch kein Problem.

          Sagen wir ich bin nicht sicher, dass sie nutzloser sind als die Hälfte der restlichen Geisteswissenschaftler. Das Problem bei denen sehe ich eher darin, dass die ursprünglich aus der feministischen Ecke kommen, und deshalb wahrscheinlich stark ideologisch geprägt sind und einen engen Fokus auf Geschlechterkampf haben. Eine zusätzliche geschlechts- bzw. kulturspezifische Perspektive, halte ich zum Beispiel in der Medizin oder in der Didaktik nicht unbedingt für eine schlechte Idee, wenn sie ergebnisoffen ist. In der Physik sehe ich allerdings keine Anwendungsmöglichkeiten. Es sei denn die Irigaray schafft es aus ihrer weiblichen Perspektive ein besseres und einfacheres Modell als die Navier-Stokes-Gleichungen zu entwerfen. Dann nähme ich das zurück. Aber dann bekäme sie sowieso den Nobelpreis. 😀

          Ich habe da noch kein endgültiges Urteil gefällt, ob und inwieweit die derzeitigen Gender Studies Stellen das leisten können.

          Tatsächlich bedeutet Gender ja “sozial konstruiertes Geschlecht”.

          Danke 🙂

          In früheren Zeiten wäre und war das eine annehmbare Hypothese. Heute aber nicht mehr. Es gibt keine “konstruierten” Eigenschaften, bestenfalls veränderbare Rollen (eingeschränkt).

          Ich glaube daran wird noch geforscht. Ich versuche dir bei der letzten Frage meine Position aus meiner Erfahrung dazu zu erläutern.

          Und guck mal nur beim Voß rein: Die Nazis haben die Zweigeschlechtlichkeit durchgesetzt, obwohl es “unzählige” Geschlechter gebe [sicsicsic!]. Und damit ist der Professor geworden! Heißt: Der Irrsinn dominiert in den Kreisen.

          Ich habe den Voss nicht gelesen. Hast du? Ich kenne ihn nur aus einem Interview über das sich jemand (Schoppe?) aufgeregt hat. Zu den ‚Nazis‘ kann ich dir eine mögliche Interpretation geben. Ich weiß nicht ob der Voss es so meinte, aber es scheint mir wahrscheinlich.

          Da gab es bei den deutschen Sexologen um die 1920er herum, den
          Magnus Hirschfeld der sich damals gewundert hat wie eigentlich die Schwulen, Lesben, Drag-Queens und andere die nicht so in das heterosexuelle Männer- und Frauenbild passten, ticken. Und der kam tatsächlich auf die Idee Zwischenstufen der Geschlechter zu postulieren.

          Nach allem was ich weiß wurde das damals in dem Fach auch durchaus wohlwollend und interessiert diskutiert. Hirschfeld war allerdings ein jüdischer Sexologe, und die Nazis waren weder von Schwulen, Lesben und Transvestiten, solange sie keine Parteibonzen waren, noch von Juden sonderlich begeistert. Deshalb verschwanden Hirschfelds Bücher auch ziemlich schnell aus den Bibliotheken und es war für die verbliebenen Forscher aus der Ecke wesentlich gesünder nicht zu seinen Fans zu gehören.

          In dem Sinne, kann man schon sagen, dass Sexologen damals ein Modell mit mehr als zwei Geschlechtern diskutiert haben, was die Nazis dann abgewürgt haben. Das breite Volk ging allerdings ziemlich sicher nur von Männlein und Weiblein aus. Ich glaube auch nicht dass irgendwer behaupten würde, dass eine Betrachtungsweise mit mehr als zwei Geschlechtern damals in Deutschland üblich allgemein üblich gewesen wäre. Nicht mal der Voß.

          Hälst Du Homosexualität für sozial konstruiert?

          Heh. Jetzt kommen die schwierigen Fragen: Lass mich die Antwort aufteilen:

          Ich bin zu ca. 95% überzeugt dass meine Vorliebe für Männer biologisch disponiert ist. Trotz einiger Einwände zur Methodik von der Jordan-Young bei einigen Studien zu dem Thema, denke ich dass wir da genug Material haben um davon auszugehen.

          Meine Entscheidung als schwuler Mann zu leben, halte ich für eine kulturell geformte freie Willensentscheidung. Meine erste länger dauernde Beziehung war mit einer Frau (weil Identitätsfindung kann ja etwas dauern, dass ich keine Frau sein will hatte ich schon Jahre vorher ausgetüftelt und als Mann macht man das halt), und der Sex war nicht welterschütternd, aber schön. Blos emotional driftete die Beziehung über die Monate immer mehr Richtung beste Freundinnen, bis wir überein kamen einfach Freunde zu bleiben und beide einen anderen Mann zu suchen. 🙂

          Ich will nicht ausschließen, dass ich in einer Umgebung wie im Iran, falls ich nicht schon vorher über die Scharia gestolpert wäre, entweder mit einer Frau verheiratet wäre, und den Kerlen blos sehnsüchtig hinterher gucken würde. Ich denke weder ich noch meine hypothetische Frau wären komplett glücklich damit gewesen, aber irgendwie kann man das zum Laufen bringen.

          Die Art wie ich das ausdrücke und das ich mich als schwul identifiziere halte ich für stark Subkultur beeinflusst. Das schließt gelegentliches Rumtucken zum Spass und unter Freunden ein. In einer Kultur mit stark ausgeprägtem Machismo, wäre ich wahrscheinlich stärker Richtung straight gay gegangen. Es gibt sogar Männer, die definieren sich als heterosexuell obwohl sie vorwiegend mit Männern schlafen.

          Tut mir leid, eine einfachere Antwort habe ich nicht. 🙂

        • hier also der Link zur unsäglichen Martignon Präsentation

          Vielen Dank. Die Folien sind nach der Einführung in den Feminismus recht interessant.

          Allerdings ist es möglicherweise eine andere Präsentation, als die, die du beschrieben hast.

          Sie unterscheidet darin nicht zwischen männlichen und weiblichen Lösungswegen, sondern zwischen einem prädikativen und einem funktionalen Denkstil.

          Die genannte Aufgabe kommt vor (Folie 29). Die iterative Lösungsstrategie mit sukzessivem Anpflanzen ordnet sie dabei dem funktionalem Denkstil zu (Folie 31), der -laut Folie 40 – statistisch eher von Männern angewandt würde.

          Eine Forderung einen von beiden Denkstilen stärker zu fördern, habe ich bei der ersten Durchsicht auch nicht gesehen. Ob sie das bei der Präsentation der Folien gemacht hat, weiß ich natürlich nicht.

        • ät Solanum:

          Sand-Dompteur? Informatiker?

          „Was sexuelle Freiheit und Offenheit angeht? “
          – Beim Zeitgeist ging es mir um den grassierenden Geschlechter- und Genderwahn. In der linken Politik wird alles nur noch darauf abgeklopft, wie es denn mit Frauen-, LSBTI-Diskriminierung etc. stehe. Wie Plasberg fragte: Haben wir keine echten Probleme? Offenbar nicht.

          „Und so ängstlich wie unsere Politiker sind, wäre die zitierte wohl nicht rein gekommen.“
          – Also, als ängstlich hab ich die Grünroten nun wirklich nicht erlebt! Eher als absolut arrogant und herablassend. Und wenn SchLau- und ähnliche Leute im Unterricht hocken, kann ich mir vorstellen, daß dabei reichlich Grenzüberschreitung vorkommt.

          „…Ja. Ich nehme an dass wird der Lehrer auch machen. Der oder die ist schließlich wesentlich näher dran und wird wohl bedarfsweise was auslassen.“
          – Das will ich hoffen. Im Bildungsplan steht allerdings was anderes.

          „Ein Vibsi in einem Kreis von Schülern ist genau das. Ein Vibsi, Zumindest das Standardmodell. “
          – Ein Vibrator dient nur zur Befriedigung, im Gegensatz zum Kondom-Überziehübungsdings. Wieso soll ein Lehrer seinen Schülern Befriedigung beibringen? Hättest Du das von Deinem Lehrer gewollt?

          „Ich vermute da wird eher auf einen unbefangenen Umgang mit der eigenen Sexualität abgezielt. Was genau geht dir beim Anblick eines Vibrators, jetzt ohne jemanden der das Teil gerade benutzt, durch den Kopf?“
          – Unbefangen inmitten der Klasse vorm Lehrer? Da erreicht man wohl das Gegenteil. Und was haben solche allgemeinen Schweinereien eigentlich mit LSBTI- oder Frauengender zu tun?
          Mir scheint, die sind einfach nur sexbesessen.
          Was nicht wundert: In diesem Vortrag von Beatrix von Storch (Teufelin) wird deutlich gezeigt, daß die Ur-Genderer 1995 bereits merkwürdige Ideen hatten („es muß mehr gepimpert werden“): https://www.youtube.com/watch?v=YGoX8Z7w6KU

          „Sagen wir ich bin nicht sicher, dass sie nutzloser sind als die Hälfte der restlichen Geisteswissenschaftler. “
          – OK, da bin ich geneigt, zuzustimmen 🙂
          Allerdings: Ein verschrobener Theologe oder Geschichtsprofessor, der absolut nix zur Infrastruktur beiträgt, hat wenigsten keine Macht und versucht nicht, der Gesellschaft seine Sicht zu diktieren.

          „Eine zusätzliche geschlechts- bzw. kulturspezifische Perspektive, halte ich zum Beispiel in der Medizin oder in der Didaktik nicht unbedingt für eine schlechte Idee, wenn sie ergebnisoffen ist. “
          – Wird schon gemacht. Aber was hat das mit Genderismus zu tun? Der spezifisch weibliche Herzinfarkt ist ja eben NICHT sozial konstruiert. Daß sich Butleristen Geschlechtermedizin auf ihre Fahnen schreiben wollen, ist daher ein Witz.

          „Ich habe da noch kein endgültiges Urteil gefällt, ob und inwieweit die derzeitigen Gender Studies Stellen das leisten können.“
          – Die stellen sich gegen echte Wissenschaften und versuchen, Frauen und LSBTI zu begünstigen. So was kann man in der Böll-Stiftung anbieten, aber nicht an einer öffentlichen Uni.

          „Ich glaube daran wird noch geforscht. “
          – Von den Genderologen, ja. In der Psychologie sieht das ganz anders aus (sofern die nicht links sind).

          „Ich habe den Voss nicht gelesen. Hast du? “
          – Dann guck mal hier: https://chrismon.evangelisch.de/artikel/2013/weder-mann-noch-frau-19543
          Oder sein Buch bei Amazon.
          Noch Fragen?

          Ob Hirschfeld wirklich etwas geleistet hat, kann ich nicht vollständig beurteilen. Wahrscheinlich ja. Heißt aber nicht, daß seine „Zwischenstufen“ deswegen kein Blödsinn sind. Freud hat auch viel Schwachsinn verzapft.
          Bist Du ein „Zwischengeschlecht“?. Nö, Mann, schwul. Eindeutig.
          Außer Hirschfeld wird man wohl kaum einen anderen finden, der irgendwas mit x Geschlechtern erzählt hat. Und Voß erzählt trotzdem, daß der Zeitgeist/ die „Forschung“ vorher von >2 Geschlechtern ausging. Na klar doch. Bismarck und Wilhelm Zwo, die Genderbewegten…

          „Ich bin zu ca. 95% überzeugt dass meine Vorliebe für Männer biologisch disponiert ist. “
          – Mh, nachdem Du ne Frau hattest, klingt das füpr mich eher bi. Alfred KInsey hat ja gesagt, daß Männer häufig nicht eindeutig gepolt sind, sondern „bi mit Schlagseite“. Also eher zu Frauen oder eher zu Männern tendierend.

          „Meine Entscheidung als schwuler Mann zu leben, halte ich für eine kulturell geformte freie Willensentscheidung.“
          – Na, sagen wir,die heutige Kultur läßt Deine Biologie zu. Im Islam würdest Du Dich halt notgedrungen mit Deiner 20% (?)-Neigung zu Frauen zufrieden geben.
          Daß Du Informatiker bist, deutet nmM an, daß Du etwas „männlicher“ bist und daher nicht 100% schwul. Die Testosteronwirkung eben.

          „Es gibt sogar Männer, die definieren sich als heterosexuell obwohl sie vorwiegend mit Männern schlafen. “
          – Wie geht denn so was?

        • Ja und nein, @nachtschatten. Sie schreibt schon:

          Sie fordert schon, dass „… Geschlechtsunterschiede sollten berücksichtigt werden … besonders in MINT.“

          Auf der Folie „Ergebnisse“ verwechselt sie den männlichen und weiblichen Denkstil.

          Dann auf der Folie „Unterschiedliche Wünsche“:
          * Mathematik als Problem Solving
          * Heuristiken
          * Trial and error =:-o

          Und die Folie „Diskussion und Bedeutung für die Schule: Ein einziges großes Fragezeichen!

          Um danach, dann doch Empfehlung abzugeben, ohne einen Zusammenhang zum bisher Dargelegten herzustellen. Unter anderem:
          * Einsatz dialogischer Medien.
          * Lerntage
          * und dann doch Rechenstrategien von Kindern zu erwähnen.

          Es ist schon schlimm, @Nachtschatten.

        • Sand-Dompteur? Informatiker?

          Ja. 🙂

          “Beim Zeitgeist ging es mir um den grassierenden Geschlechter- und Genderwahn. In der linken Politik wird alles nur noch darauf abgeklopft, wie es denn mit Frauen-, LSBTI-Diskriminierung etc. stehe. Wie Plasberg fragte: Haben wir keine echten Probleme? Offenbar nicht.

          Einiges, bei weitem nicht Alles. Und es wird auch versucht die Situation von Migranten und sogar von Leuten verschiedener Weltanschauungen zu berücksichtigen. Da gibt es natürlich Güterabwägungen, mit denen nicht unbedingt jeder glücklich ist. So sind zum Beispiel vor ein paar Jahren, bei der Beschneidungsdebatte, das elterliche Erziehungsrecht und die Religionsfreiheit höher bewertet worden, als die körperliche Unversehrtheit von männlichen Kindern. Das ist für mich persönlich ein Unding, und ich hoffe es wird irgendwann revidiert. Eine Menge Anhänger von verschiedenen Religionen sehen das aber deutlich anders.

          Als Angehöriger einer Minderheit finde ich den Ansatz die Bedürfnisse verschiedener Gesellschaftsgruppen zu berücksichtigen, anstatt von einer uniformen Bevölkerung auszugehen nicht wirklich schlecht. Über den Sinn einzelner Maßnahmen kann man streiten.

          Also, als ängstlich hab ich die Grünroten nun wirklich nicht erlebt! Eher als absolut arrogant und herablassend. Und wenn SchLau- und ähnliche Leute im Unterricht hocken, kann ich mir vorstellen, daß dabei reichlich Grenzüberschreitung vorkommt.

          Welche Grenzüberschreitungen erwartest du konkret von einem Schwulen, einer Lesbe oder einem anderen Vertreter der Buchstabensuppe im Gespräch mit Jugendlichen?

          “Ein Vibsi in einem Kreis von Schülern ist genau das. Ein Vibsi, Zumindest das Standardmodell. ”
          – Ein Vibrator dient nur zur Befriedigung, im Gegensatz zum Kondom-Überziehübungsdings. Wieso soll ein Lehrer seinen Schülern Befriedigung beibringen? Hättest Du das von Deinem Lehrer gewollt?

          Nirgendwo in dem Buch steht etwas von praktischen Übungen mit dem Ding. Und das Befriedigung ein wichtiger Aspekt beim Sex ist, ist wohl heutzutage Mainstream. Ich glaube auch die meisten Katholiken betreiben das nicht nur zur Fortpflanzung und aus Pflichtgefühl. Insofern gehört es zur Sexualaufklärung. Bei einem Jugendlichen in dem Alter erwarte ich auch dass ihm oder ihr das bekannt ist. Zumindest in meiner Schulzeit wurde in dem Alter schon eine Menge über Sex spekuliert.

          Unbefangen inmitten der Klasse vorm Lehrer? Da erreicht man wohl das Gegenteil. Und was haben solche allgemeinen Schweinereien eigentlich mit LSBTI- oder Frauengender zu tun?

          Unbefangen im Sinne von. ‚Die Dinger sind völlig normal. Nichts über das man sich zu reden schämen müsste, aber auch nichts um das man ein großes Gewese machen müsste.

          Die eigentliche Sexualaufklärung hat nichts mit LSBTTI zu tun. Das ist der andere Aspekt dieses Teils des Bildungsplans. Nämlich die Sichtbarmachung von, und die Förderung von Toleranz für nicht-heterosexuelle und nicht-cis-Menschen. In dem Teil kommt nun ganz bestimmt kein Sexspielzeug vor. Da geht es darum mit wem man zusammenleben kann, und wie starr man sich eigentlich an Ideen von ‚weiblich‘ und ‚männlich‘ halten muss. Da kommen dann zum Beispiel die Familien mit gleichgeschlechtlichen Eltern, Die Alleinerziehenden, wir Schulen, die Lesben, Transgender und Intersexe rein.

          Mir scheint, die sind einfach nur sexbesessen.

          Mir scheint die sind einfach auf einem Niveau angekommen, dass die Mehrheit der Bevölkerung kaum mehr aufregend findet. Versuch das im richtigen Verhältnis zu sehen. Ein paar Einheiten zum Thema verschiedene Familienformen und Lebensentwürfe, und ein oder zwei Einheiten zum Thema ‚Was bedeutet Sex außer Fortpflanzung?‘ heißt nicht dass sehr viel über Regenbogenfamilien oder Vibratoren geredet wird.

          wird deutlich gezeigt, daß die Ur-Genderer 1995 bereits merkwürdige Ideen hatten (“es muß mehr gepimpert werden”):

          Und sowohl bei den Männerrechtlern als auch bei den Feministen gab es angesehen Autoren die über Inzest philosophiert haben. Philosophieren darf man allerdings, und Tabus in Frage stellen ebenfalls. Dass die große Mehrheit auch innerhalb dieser Bewegungen das nicht als Handlungsleitfaden versteht, hat ja der durchaus verdiente Ärger gezeigt, den die Grünen während der Pädophile-Debatte bekamen.

          – OK, da bin ich geneigt, zuzustimmen 🙂
          Allerdings: Ein verschrobener Theologe oder Geschichtsprofessor, der absolut nix zur Infrastruktur beiträgt, hat wenigsten keine Macht und versucht nicht, der Gesellschaft seine Sicht zu diktieren.

          Der Einzelne nicht. Aber wenn sich eine bestimmte sozial-philosophische Sicht durchsetzt, haben die natürlich politischen Einfluss. Und in der islamischen Welt, gibt es gerade eine Menge verschrobener Theologieprofessoren, die de facto Staaten regieren.

          Aber da sind wir beim nächsten Problem. Wenn wir uns nur darauf konzentrieren, was unserer technischen Infrastruktur direkt nützt, und den meisten unserer Geisteswissenschaftler die Förderung sperren, dann kriegen wir kaum historischen Neubewertungen mehr und kaum Reflexion unserer sozialen Werte. Das würde uns, denke ich, nicht nur verstärkt dem nächsten charismatischen Ideologen öffnen, sondern es uns auch schwer machen uns gesellschaftlich weiter zu entwickeln.

          Das wäre vielleicht für jemanden akzeptabel, der glaubt er hätte ein heiliges Buch, in dem alles schon endgültig und richtig bewertet ist. Aber zu den Leuten gehöre ich nicht.

          Wird schon gemacht. Aber was hat das mit Genderismus zu tun? Der spezifisch weibliche Herzinfarkt ist ja eben NICHT sozial konstruiert. Daß sich Butleristen Geschlechtermedizin auf ihre Fahnen schreiben wollen, ist daher ein Witz.

          Das hat ja auch wenig mit der Nature vs. Nurture-Debatte zu tun.

          Aber es war eine geschlechtsspezifische Betrachtung notwendig, um das herauszufinden. Auch das Medikamente zu wenig an Frauen getestet wurden, zeigt meiner Meinung nach eine partielle Problemblindheit auf, die daher rührt, dass die Ergebnisse für Männer – trotz erwiesener biologischer Unterschiede – als problemlos übertragbar auf Frauen angenommen wurden. Die Betrachtung unter dem Aspekt des biologischen Geschlechts, die offensichtlich lange vernachlässigt wurde, war hier also hilfreich.

          – Die stellen sich gegen echte Wissenschaften und versuchen, Frauen und LSBTI zu begünstigen. So was kann man in der Böll-Stiftung anbieten, aber nicht an einer öffentlichen Uni.

          Dann kann man das kritisieren und auf Änderungen drängen, was ja auch gemacht wird. Ich bin aber dagegen (bildlich gesprochen) das Badewasser auszuschütten, wenn das Kind noch darin herum schwimmt.

          Von den Genderologen, ja. In der Psychologie sieht das ganz anders aus (sofern die nicht links sind).

          Nach meinem Wissenstand gibt es noch keinen breiten Konsens darüber, welche Eigenschaften und Disposition in welchen Maß biologisch oder kulturell determiniert sind.

          Noch Fragen?

          Fragen würde ich dazu wahrscheinlich haben, wenn ich dazu käme sein Buch mit einer Menge Sekundärliteratur zu lesen. Es ist nicht wirklich mein Fach. Christian meint ja dass er den Prozess der Geschlechtsausbildung im Mutterleib nicht verstanden hätte. Ich warte mal was das Peer-Review von seinen Kollegen sonst noch ergibt. Wenn du meine Laienmeinung zu bestimmten Aussagen willst, musst du mir schon sagen welche. 🙂

          Ob Hirschfeld wirklich etwas geleistet hat, kann ich nicht vollständig beurteilen. Wahrscheinlich ja. Heißt aber nicht, daß seine “Zwischenstufen” deswegen kein Blödsinn sind. Freud hat auch viel Schwachsinn verzapft.

          Es war ein Erklärungsmodell mit dem er sich der Fragestellung angenähert hat. Verschiedene Erklärungsmodelle auf einen Problemkreis anzuwenden, ohne tiefe philosophische Wahrheiten dahinter zu beanspruchen, ist ja nichts Ungewöhnliches. Das bekannteste Beispiel ist wohl der Welle/Teilchen-Dualismus beim Licht. Beide Betrachtungsweisen sind einfach und erlauben in ihren jeweiligen Geltungsbereichen testbare Voraussagen, ohne jedoch zu behaupten die tatsächliche Natur elektromagnetischer Strahlung darzustellen.

          Bist Du ein “Zwischengeschlecht”?. Nö, Mann, schwul. Eindeutig.

          Es hängt von der Betrachtungsweise ab: 🙂 Genetisch bin ich zuversichtlich dass ich 46-XY bin. Phänotypisch hab ich einenen Schwanz, Eier, schmale Hüften und kein Bedürfnis die Ersteren loszuwerden oder breitere Hüften oder mehr Fett und Drüsengewebe über den Brustmuskeln zu haben. Von daher, definiere ich mich in einem dichotomen Mann/Frau-Modell als Mann.

          Lass uns jetzt einmal zum Spaß den Geltungsbereich auf zwischenmenschliches Verhalten verlegen, und auf ein kontinuierliches Betrachtungsmodell zwischen den Extrema ‚männlich/weiblich‘ wechseln.

          Ich hab mich in meiner Jugend gelegentlich mal verkleidet (den Komplimenten nach erfolgreich) und wenn mein Kerl mitgespielt hat, auch gerne mal traditionell weiblich gespielt. Nachdem ich mich außer in der sozial als eher männlich verstandenen Rolle auch in einer eher als weiblich verstandenen Rolle wohlgefühlt habe, wäre eine mögliche Betrachtungsweise, dass ich sozial ein Intervall in diesem Kontinuum einnehme.

          Für mich ist es praktischer Spaß an als feminin codierten Verhaltensweisen und Signalen einfach als im Bereich normaler sozialer Männlichkeit liegend zu betrachten. Von daher definiere ich mich auch sozial als Mann und wende hier ebenfalls ein dichotomes Modell an.

          Das heißt aber nicht das Modelle die ein Kontinuum oder mehrere Achsen oder eine Vielzahl von unterscheidbaren Geschlechtsidentitäten postulieren, nicht für manche Problemfälle oder Geltungsbereiche günstiger sein könnten.

          Wenn wir zum Beispiel Korrelationen zwischen dem intra-uterinen Hormonspiegel zu verschiedenen Zeiten und der Ausprägung von als männlich oder weiblich verstandenen Vorlieben betrachten wollten, dann könnte ein Modell mit zwei orthogonalen Achsen für eher männlich verstandene Eigenschaften und eher weiblich verstandene Eigenschaften günstiger sein, als ein bipolares Modell, weil dann z.B. hohe Werte beim als männlich verstandenen Systemizing nicht zwingend mit niedrigen Werten beim als eher weiblich verstandenen Empathizing einhergehen müssen.

          Von der Warte aus, finde ich Betrachtungsweisen mit mehr als zwei Geschlechtern nicht sonderlich aufregend. 🙂

          War das verständlich?

          Außer Hirschfeld wird man wohl kaum einen anderen finden, der irgendwas mit x Geschlechtern erzählt hat.

          Außer natürlich seinen Fachkollegen die sein Modell angenommen haben.

          Mh, nachdem Du ne Frau hattest, klingt das füpr mich eher bi. Alfred KInsey hat ja gesagt, daß Männer häufig nicht eindeutig gepolt sind, sondern “bi mit Schlagseite”. Also eher zu Frauen oder eher zu Männern tendierend.

          Auf der Kinsey-Skala wäre ich wohl bei 5, aber nachdem ich seit Jahren weder etwas mit Frauen hatte, noch ein starkes Bedürfnis danach, wäre es nur verwirrend, wenn ich mich als bisexuell bezeichnen würde. Soweit es mich angeht bin ich schwul.

          Na, sagen wir,die heutige Kultur läßt Deine Biologie zu. Im Islam würdest Du Dich halt notgedrungen mit Deiner 20% (?)-Neigung zu Frauen zufrieden geben.

          Wichtig ist, dass die kulturellen Gegebenheiten stark darauf einwirken, wie ich mich tatsächlich verhalte und identifiziere.

          “Es gibt sogar Männer, die definieren sich als heterosexuell obwohl sie vorwiegend mit Männern schlafen. ”
          – Wie geht denn so was?

          Einfach. Man steht auf Männer, assoziiert mit Schwul aber verweichlicht, unentschlossen, weibisch und was sonst noch alles in du ‚Schwuchtel‘ mitschwingt, ist aber das totale Alphatier, oder hält sich dafür.

          Dann ist man ein MSM, ein Mann der vorwiegend Sex mit Männern hat, sich aber nicht als schwul oder bisexuell identifiziert.

          Ich haben schon vor ein paar Tagen, beim Thema ‚Häufigkeit von Homosexualität‘, darauf hingewiesen, dass wen man in Umfragen sowohl nach den bevorzugten Partnern beim Sex, als auch nach der Selbstidentifikation fragt, man eine Menge Heterosexueller bekommt, die vorwiegend oder fast ausschließlich Sex mit Männern haben.

          Wenn wir natürlich das Bild des Klischeeschwulen aus den Köpfen der Leute heraus bekämen und unserer Jugend klarmachen könnten, dass Maskulinität und Androphilie oder Feminität und Gynophilie keine Gegensatzpaare sind, oder gar dass untypischer Geschlechtsrollenausdruck kein Grund ist jemanden gering zu schätzen,
          dann würde ich erwarten dass sich das normalisiert. Und eine Menge Jugendliche hätten wohl weniger Angst zu sich zu stehen

        • ät Solanum:

          „Und es wird auch versucht die Situation von Migranten und sogar von Leuten verschiedener Weltanschauungen zu berücksichtigen“
          – Migranten: absolut, das andere Spielzeug der Linken neben Gender
          andere Meinungen: Absolut nicht! PC/Genderfreunde sind totalitär und intolerant bis in die Knochen. „Diversity“ bedeutet definitiv NICHT politische Diversität. Bestes Beispiel: Birgit Kelle. Anderes: Pegida.

          „Als Angehöriger einer Minderheit finde ich den Ansatz die Bedürfnisse verschiedener Gesellschaftsgruppen zu berücksichtigen“
          – Da liegt das Problem: Die Linken denken nur noch an Freund/Feind-Gruppen statt an Individuen. Wie wäre es, wenn Du Dich mal als Bürger denn als Schwuler siehst?

          „Welche Grenzüberschreitungen erwartest du konkret von einem Schwulen, einer Lesbe oder einem anderen Vertreter der Buchstabensuppe im Gespräch mit Jugendlichen?“
          – Buchstabensuppe ist gut. 🙂 Wenn sie von sich und ihrer Situation ohne Paranoia erzählen, OK. Aber von Praktiken? Nicht OK!

          „Nirgendwo in dem Buch steht etwas von praktischen Übungen mit dem Ding. “
          – Das wäre auch noch schöner. Ein Dildo hat in der Schule nix zu suchen. Ich denke, Bordelle oder Swingerclubs sollten sich schon noch von Lehranstalten unterscheiden.

          „Und das Befriedigung ein wichtiger Aspekt beim Sex ist, ist wohl heutzutage Mainstream“
          – Und was hat das im Unterricht zu suchen?

          „Ich glaube auch die meisten Katholiken betreiben das nicht nur zur Fortpflanzung und aus Pflichtgefühl. Insofern gehört es zur Sexualaufklärung“
          Gegen Sexualkunde, wissenschaftlich, habe ich nichts.

          „Nämlich die Sichtbarmachung von, und die Förderung von Toleranz für nicht-heterosexuelle und nicht-cis-Menschen. “
          – Gegenfrage: Warum nur LSBTTIQ? Warum nicht Alte mit Mini-Rente oder abgeschoben im Altersheim? In jedem Teil des Bildungsplans?
          Du mußt Dich schon fragen, was soziale Probleme sind und was nicht. Wir sind nicht in Uganda und nicht in Saudi-Arabien.

          „Ein paar Einheiten zum Thema verschiedene Familienformen und Lebensentwürfe, und ein oder zwei Einheiten zum Thema ‘Was bedeutet Sex außer Fortpflanzung?’ heißt nicht dass sehr viel über Regenbogenfamilien oder Vibratoren geredet wird.“
          – Wenn´s nur um „ein paar“ Einheiten ginge, bräuchte man keinen Bildungsplan mit LSBTTIQ in JEDER Säule. Die Einheiten haben wir nämlich schon.

          „Philosophieren darf man allerdings, und Tabus in Frage stellen ebenfalls. “
          – Äh, na ja. Darf ich darüber philosophieren, wie toll der Feldmarschall Hindenburg (oder sein ganz bestimmter Gefreiter) doch war? Nicht an der Uni, und nicht in der Politik.

          „Der Einzelne nicht. Aber wenn sich eine bestimmte sozial-philosophische Sicht durchsetzt, haben die natürlich politischen Einfluss. Und in der islamischen Welt, gibt es gerade eine Menge verschrobener Theologieprofessoren, die de facto Staaten regieren.“
          – Präzise. Wenn radikale Gläubige, mythisch-religiös, oder politisch-ideologisch, was zu melden haben, wird es ungemütlich. Deshalb bin ich gegen Gender.
          ————————————-

          „Wenn wir uns nur darauf konzentrieren, was unserer technischen Infrastruktur direkt nützt, und den meisten unserer Geisteswissenschaftler die Förderung sperren, dann kriegen wir kaum historischen Neubewertungen mehr und kaum Reflexion unserer sozialen Werte. Das würde uns, denke ich, nicht nur verstärkt dem nächsten charismatischen Ideologen öffnen, sondern es uns auch schwer machen uns gesellschaftlich weiter zu entwickeln.“
          – Das klingt mir zu sehr nach Eigenwerbung der GeistSozWiss. Was leisten denn Soziologen und andere im Augenblick für die Gesellschaft? Nix! Nur ideologischen Unfug. OK, Patzelt in DD ist ne rühmliche Ausnahme. Du kennst doch bestimmt „sciencefiles“?
          Was Du befürchtest, ist also längst eingetreten. Und das seit den 60ern in der BRD.

          „Die Betrachtung unter dem Aspekt des biologischen Geschlechts, die offensichtlich lange vernachlässigt wurde, war hier also hilfreich.“
          – Ja, aber was hat das mit Gender zu tun? Das haben die Ärzte selbst gemerkt. Wie es sich für Wissenschaftler gehört.

          „Nach meinem Wissenstand gibt es noch keinen breiten Konsens darüber, welche Eigenschaften und Disposition in welchen Maß biologisch oder kulturell determiniert sind.“
          – Aber hallo! Läßt Du die Genderer weg, ist einiges gesichert. Mußt nur „Hjernevask“ gucken. Wenn das jemand anzweifeln will, bitte, auf wissenschaftlich-empirischer Basis.
          JButlers Büchlein gehören allerdings nicht dazu!

          Hirschfeld: „Es war ein Erklärungsmodell mit dem er sich der Fragestellung angenähert hat. “
          – Ja, und es war daneben gegangen. Die Genderer wollen aber das absurde Denkmodell nun in Pässe eintragen lassen!
          Der Vergleich mit der Quantenmechanik hinkt deutlich. Menschen gehören zur makroskopischen Welt und basieren auf DNS. Und unsere Natur schafft eindeutig Kategorien, wenn es notwendig ist. Mann+Frau= Kind. Mit 3 oder 7Milliarden Geschlechtern gelingt das sicher nicht.

          „…und auf ein kontinuierliches Betrachtungsmodell zwischen den Extrema ‘männlich/weiblich’ wechseln. Von der Warte aus, finde ich Betrachtungsweisen mit mehr als zwei Geschlechtern nicht sonderlich aufregend. 🙂
          War das verständlich?“
          Na ja, das Vokabular war der NW entlehnt. Aber pure Theorie. Daß es Überschneidungen beim Verhalten der Geschlechter gibt, liegt daran, daß Mann und Frau auch Menschen sind und daher artspezifische Eigenschaften haben müssen (2 Beine, Arme…).
          Es gibt aber Eigenschaften, die zB beim Manne sexspezifisch selektiert wurden. Da ergeben sich kaum noch Überschneidungen mit Frauen, so daß man mit gutem Gewissen von einer männlichen Eigenschaft auf Tendenzniveau sprechen kann (80% und mehr).

          Als launiges Denkmodell im Seminar OK, aber nicht als dauerhafte wiss. Betrachtung. Genderkontinuum ist Genderideologie.

          Hirsch2; „Außer natürlich seinen Fachkollegen die sein Modell angenommen haben.“
          – Ist mir nicht bekannt. Wenn, dann war das in den 20ern, und nicht die 4.000 Jahre abendländischer Kultur vorher.

          „Wichtig ist, dass die kulturellen Gegebenheiten stark darauf einwirken, wie ich mich tatsächlich verhalte und identifiziere.“
          – Einwirken im Sinne von freisetzen. Homo oder hetero kannst Du mit aller Kultur nicht erzeugen, wenn die Natur es nicht hergibt.

          „Wenn wir natürlich das Bild des Klischeeschwulen aus den Köpfen der Leute heraus bekämen und unserer Jugend klarmachen könnten, dass Maskulinität und Androphilie oder Feminität und Gynophilie keine Gegensatzpaare sind, oder gar dass untypischer Geschlechtsrollenausdruck kein Grund ist jemanden gering zu schätzen, dann würde ich erwarten dass sich das normalisiert. Und eine Menge Jugendliche hätten wohl weniger Angst zu sich zu stehen“
          – Schwule haben durch die verringerte Testosteronwirkung schon deutlich erkennbare Eigenschaften, und die sind etwas „weiblicher“, um dem eigenen Geschlecht zu gefallen.
          Wenn Du mit „Klischee“ Armand aus dem „Käfig voller Narren“ meinst und das für problematisch hälst, würde ich dem zustimmen.

          Da würde ein (EIN!) Besuch von einem Schwulen im Biounterricht (ohne Paranoia-Gewäsch) nützlich sein.

        • Ich möchte an dieser Stelle einmal Nachtschattengewächs loben. Er bringt die Seriosität und die Ruhe mit, die mir abgeht.
          Eine willkommene (schwule) Ergänzung möchte ich meinen 🙂

        • „Genderkontinuum ist Genderideologie“

          Nein. Da Gender die soziale, gesellschaftlche Komponente von Geschlecht definiert, ist ein Kontinuum geradezu zwingend.

        • ät Adrian:

          Er ist auch nicht ganz so krawallig wie Du.

          Knackfrage: Bist Du ein schwuler Mann oder nicht?
          Wenn nein, wo siehst Du Deinen Platz im Kontinuum?

        • @Adrian

          Danke. 🙂

          @Axel

          andere Meinungen: Absolut nicht! PC/Genderfreunde sind totalitär und intolerant bis in die Knochen. “Diversity” bedeutet definitiv NICHT politische Diversität. Bestes Beispiel: Birgit Kelle. Anderes: Pegida.

          Verstehe ich dich dann richtig, dass du ethnische Minderheiten für schutzwürdig hältst, Minderheiten aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität aber nicht?

          Da liegt das Problem: Die Linken denken nur noch an Freund/Feind-Gruppen statt an Individuen. Wie wäre es, wenn Du Dich mal als Bürger denn als Schwuler siehst?

          Das schließt sich nicht gegenseitig aus.

          Wenn sie von sich und ihrer Situation ohne Paranoia erzählen, OK. Aber von Praktiken? Nicht OK!

          Wieso erwartest du dass ein Schwuler ungefragt sein Sexleben ausbreitet, wenn er über seine soziale Situation sprechen soll?

          Nehmen wir, rein hypothetisch, an wir hätten für Christen eine ähnliche Situation wie für Schwule.: Also 2/3 der Jungs und 1/3 der Mädchen bei den Jugendlichen, fänden es sehr unangenehm einen christlichen Bruder zu haben, ‚Du Christ‘ wäre ein häufiges Schimpfwort, z.B. mit der Bedeutung ‚ist leichtgläubig, neigt zu Wahnvorstellungen und braucht einen Himmelspappi um mit dem Leben zurechtzukommen‘ und gelegentlich würden sichtbare Christen angefeindet und verprügelt, nur weil sie als Christen zu erkennen sind.

          Wenn du als Christ dann eingeladen würdest, um über deine soziale Situation zu reden. Würdest du dann über die Liturgie reden und wie du deinen Glauben ausübst? Wohl nur wenn man dich explizit danach fragen würde, oder?

          Und was hat das im Unterricht zu suchen?

          Es gehört zur Sexualaufklärung. Wie Babies entstehen gehört zur Humanbiologie. Was man beim Sex gut wissen ist, das ist auch Bestandteil der Sexualaufklärung.

          Gegenfrage: Warum nur LSBTTIQ? Warum nicht Alte mit Mini-Rente oder abgeschoben im Altersheim? In jedem Teil des Bildungsplans?

          Einerseits weil Alte im Altersheim doch recht selten von Jugendlichen angefeindet werden, und andererseits, weil da in den letzten 2 Jahrzehnten nichts gemacht worden ist. Es besteht Nachholbedarf.

          Du mußt Dich schon fragen, was soziale Probleme sind und was nicht. Wir sind nicht in Uganda und nicht in Saudi-Arabien.

          Zum Glück, und doch hat die Mehrzahl der männlichen Schüler und ein großer Teil der weiblichen Schüler Umfragen zu Folge Ressentiments gegen uns LSBTTI-Leute.

          Wenn´s nur um “ein paar” Einheiten ginge, bräuchte man keinen Bildungsplan mit LSBTTIQ in JEDER Säule. Die Einheiten haben wir nämlich schon.

          Es geht nur um ein paar Einheiten. In jeder Säule heißt, nehme ich mal an, schlicht Mitberücksichtigung. Das heißt eben dass in Geschichten auch mal Schwule, Lesben und Transgender vorkommen. Das beim Analysieren von Liebesgedichten bedarfsweise auch einbezogen wird, dass ein Autor nicht auf das andere Geschlecht steht. Ich fand es ja damals schon amüsant wie vorsichtig unser Deutschlehrer bei Thomas Mann um das Thema herum getänzelt ist. Nun ja, er war katholisch und hat auch katholische Religion gemacht. 🙂

          Äh, na ja. Darf ich darüber philosophieren, wie toll der Feldmarschall Hindenburg (oder sein ganz bestimmter Gefreiter) doch war? Nicht an der Uni, und nicht in der Politik.

          In Deutschland könntest du mit der Verherrlichung des Gefreiten Probleme kriegen. Wir haben da historisch bedingt noch den Volksverhetzungsparagraphen. Aber ansonsten ja. Die Konsequenz ist möglicherweise dass unheimlich viele Leute dich für einen Irren halten, und dich nicht mehr zu Vorträgen einladen. Das du das darfst, heißt ja nicht dass man dir zustimmen müsste, oder auch nur besonders höflich zu sein hat. Das passiert allen Leuten mit kontroversen Meinungen.

          Ich vermute da verwechselst du politische Meinung mit intrinsischen Eigenschaften der Person, wie Ethnie, sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität.

          Präzise. Wenn radikale Gläubige, mythisch-religiös, oder politisch-ideologisch, was zu melden haben, wird es ungemütlich. Deshalb bin ich gegen Gender.

          Ich nehme an du meinst mit Gender hier die Flexibilisierung von Rollenbildern und die Anerkennung von untypischen Geschlechtsidentitäten oder Geschlechtsrollenausdruck.

          Da sehe ich eigentlich nur das Problem darin, dass ‚traditionelle Männlichkeit‘, teils vom Feminismus her, teils von einer Überhöhung der Frauen als ‚bessere Menschen‘ zur Zeit stellenweise einen unverdient schlechten Ruf hat. Das scheint sich aber gesellschaftlich auch schon wieder zu regulieren. Die Pusch dürfte mit dem Medienecho zumindest nicht so glücklich gewesen sein. 🙂

          Du kennst doch bestimmt “sciencefiles”?

          Ich kenne sciencefiles. Das Blog scheint sich aber eher der polemischen Kritik verpflichtet zu sehen, als der ergebnisoffenen Betrachtung. Das ist nichts Schlechtes, im Gegenteil, aber es macht es nicht zu einer guten Quelle, wenn man einen Überblick bekommen will, weil die Zielsetzung eine Vorauswahl der lustigeren Thesen und Forscher verlangt.

          Ja, aber was hat das mit Gender zu tun? Das haben die Ärzte selbst gemerkt. Wie es sich für Wissenschaftler gehört.

          Nachdem dieser Aspekt durch den Diskurs hervorgehoben wurde.

          Aber hallo! Läßt Du die Genderer weg, ist einiges gesichert. Mußt nur “Hjernevask” gucken. Wenn das jemand anzweifeln will, bitte, auf wissenschaftlich-empirischer Basis.

          Hjerenvask ist eine sehr gute Dokumentation, die eine einseitige Ausrichtung der Geschlechterforschung in Norwegen kritisiert hat. Es hat weder die soziologischen Ansätze widerlegt, noch die biologischen über alle Zweifel bewiesen. Und auch Baron-Cohen wird nicht müde zu betonen, dass es starke soziale Einflüsse gibt. Er hält nur fest dass es auch eine biologische Komponente gibt und versucht diese zu erforschen.

          Die Genderer wollen aber das absurde Denkmodell nun in Pässe eintragen lassen!

          Das ist wieder etwas Anderes. Hier geht es um Geschlechtsidentität. Dass es Menschen gibt, deren Geschlechtsidentität vom phänotypischen Geschlecht abweicht, und dass bei denen erheblicher Leidensdruck herrscht, müssen wir wohl nicht mehr klären. Nachdem die derzeit anscheinend beliebteste Theorie dazu von einer graduellen Maskulinisierung/Femininisierung von Bereichen des Gehirns ausgeht, und nicht von schwellwertgesteuerten Binärschaltern, und nachdem auch die soziologischen Ansätze mit Graden von Maskulinität und Feminität arbeiten, erscheint es auch plausibel dass es Menschen gibt, die sich nicht eindeutig als männlich oder weiblich identifizieren.

          Ich kann mir gut vorstellen, dass es deren Wohlergehen erhöht, wenn sie das auch offiziell machen können. Das bringt erst mal weder dir, der sich dann ja immer noch als eindeutig und unzweifelhaft männlich eintragen lassen kann, noch der Frau Kelle, die sich dann immer noch als eindeutig und unzweifelhaft weiblich eintragen lassen kann Nachteile.

          Das reduziert die Frage unmittelbar darauf, ob wir das Geld dafür ausgeben wollen. Meine Meinung dazu: Wenn die entsprechenden Formulare und Papiere das nächste Mal überarbeitet werden, warum nicht?

          Was für soziale Folgen können wir erwarten, falls das von vielen genutzt würde? Nun, möglicherweise kriegen wir einen Satz geschlechtsneutraler Pronomen, der sich wie es in Norwegen passiert ist, im Sprachgebrauch durchsetzt, und dann im Duden landet. Das halte ich auch nicht für tragisch. Möglicherweise werden dadurch ein paar Leute ermutigt Geschlechtsrollensignale zu mixen. Aber was schadet das dir? Zwingt dich die Tatsache, dass Conchita einen Bart und ein Kleid trägt das auch zu machen?

          Der Vergleich mit der Quantenmechanik hinkt deutlich. Menschen gehören zur makroskopischen Welt und basieren auf DNS.

          Dann hast du mich missverstanden. Ich habe es lediglich als Beispiel dafür angeführt, dass auch in den harten Naturwissenschaften Betrachtungsmodelle an die Problemstellung angepasst werden, selbst wenn es ein inklusiveres aber wesentlich komplizierteres Modell gibt.

          Als launiges Denkmodell im Seminar OK, aber nicht als dauerhafte wiss. Betrachtung. Genderkontinuum ist Genderideologie.

          Mit einer dichotomen Betrachtung wirst du aber z.B. bei Erklärungsmodellen die graduelle Maskulinisierung verwenden nicht weit kommen.

          Es gibt aber Eigenschaften, die zB beim Manne sexspezifisch selektiert wurden. Da ergeben sich kaum noch Überschneidungen mit Frauen, so daß man mit gutem Gewissen von einer männlichen Eigenschaft auf Tendenzniveau sprechen kann (80% und mehr).

          Wenn es aber eine Unterscheidung auf Tendenzniveau ist, dann hast du keine vollständig distinkten Mengen. Müssen dann zweiwertige Betrachtungen nicht zwangsläufig unvollständig sein?

          Ist mir nicht bekannt. Wenn, dann war das in den 20ern, und nicht die 4.000 Jahre abendländischer Kultur vorher.

          So hatte ich das verstanden. Ja.

          Einwirken im Sinne von freisetzen. Homo oder hetero kannst Du mit aller Kultur nicht erzeugen, wenn die Natur es nicht hergibt.

          Die Disposition mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht. Die Ausprägung und die sich ergebenden Verhaltensweisen sehr wohl.

          Schwule haben durch die verringerte Testosteronwirkung schon deutlich erkennbare Eigenschaften, und die sind etwas “weiblicher”, um dem eigenen Geschlecht zu gefallen.

          Das ist jetzt intuitiv etwas merkwürdig, oder? Wenn ich auf Männer stehe, dann sollte ‚weiblicheres‘ Verhalten doch eher abschreckend wirken. Tut es auch bei Vielen. Es gibt einne Menge Schwule, die bei der Partnersuche gleich mal mit ’no fems‘ einschränken. Um potentiellen Partnern zu gefallen machen wir das nicht. Da geben sich viele eher betont maskulin.

          Warum verhält sich ein Teil von uns Schwulen also femininer als der Durchschnittshetero? Da könnte ich dir ein paar Ideen anbieten:

          Zuerst einmal haben wir eine Überlappung mit den Transgender-Leuten. Im Grunde haben sie ja ähnliche Probleme wie wir. Gesellschaftlichen Druck weil sie nicht ins Rollenbild ihres phänotypischen Geschlechts passen. Und viele von denen sind auch bezogen auf ihr Identitätsgeschlecht heterosexuell, also bezogen auf ihr Geburtsgeschlecht homosexuell. Es kommt auch durchaus vor, dass der eine oder andere sehr feminine Schwule nach einiger Zeit findet dass eine weibliche Geschlechtsrolle besser zu ihm (oder dann ihr) passt, und zu einer heterosexuellen Frau wird. Das kann ich übrigens gut verstehen. Zumindest wenn man hübsch hinkriegt, macht sozial Mädchen sein (mir zumindest) wirklich Spaß. Mann sein aber auch. 🙂

          Das prägt natürlich die Gruppenkultur. Und wenn ich mich als schwul identifiziere, und das als wichtigen Teil meiner Identität ansehe, dann werde ich wahrscheinlich Verhaltensweisen aus meiner Peer-Group übernehmen.

          Dann müssen wir uns ja sowieso von einigen sozialisierten Ideen darüber was für einen Mann angemessen ist verabschieden. Weil auf Männer stehen wird ja nicht gerade als typisch männlich angesehen. Da wir aber in einer stark dichotom geprägten Gesellschaft leben, und es nur zwei halbwegs klar definierte Signalgruppen und Verhaltensgruppen im Bereich des Geschlechtlichen gibt, bedienen wir uns eben zwangsläufig beim anderen Geschlecht.

          Entsprechende Studien haben dann auch heraus gefunden, dass Schwule im Schnitt ein größeres Verhaltensrepertoire haben als Heteros. Wobei die in den letzten Jahren wohl auch einiges lockerer geworden sind. Wir können und machen also mehrheitlich durchaus maskulin, wo es gefragt ist. Wir können und trauen uns blos auch feminin. 🙂

          Und dann kommt tatsächlich die Signalwirkung dazu. Nicht weil anderen schwulen Männern Feminität gefallen würde, sondern einfach um erkennbar zu sein.

          Was nun die GayDar-Studie in Hjernevask angeht: Da vermute ich einen Selektions-Fehler.

          Als spontane Erklärung: Wenn du mich in meiner Eigenschaft als Schwuler interviewst, dann ist dieser Aspekt meiner Identität im Vordergrund. Ich verhalte mich also als Angehöriger einer Gruppe, und dementsprechend verwende ich das Verhaltensrepertoire und wohl auch die Bewegungsmuster dieser Gruppe. Ich werde also wahrscheinlich in dem Fall wesentlich tuckiger rüberkommen, als wenn du mit mir ein IT-Projekt besprichst, wo mein professioneller Aspekt gefragt ist, oder wenn du mir im Dojo begegnest, wo mein Aspekt als Kampfsportler gefragt ist.

          Die leicht erkennbaren Schwulen bei den Aufnahmen, waren also möglicherweise Leute die sich stark als schwul identifizieren, sich bewusst waren, dass sie in ihrer Eigenschaft als Schwule gefilmt werden, und sich der momentan gefragten Identität entsprechend verhalten haben.

          Da würde ein (EIN!) Besuch von einem Schwulen im Biounterricht (ohne Paranoia-Gewäsch) nützlich sein.

          Ach Paranoia….. Wenn mal die Mehrzahl der männlichen Jugendlich einen schwulen Bruder nicht mehr problematisch findet. Wenn die Kelle und ihr Fanclub auf das Coming Out eines schwulen Politikers regelmässig mit ‚Fein, und was ist sonst passiert?‘ anstatt mit kaum verhohlenem ‚Iiiiih. Warum zeigt ihr das? Ich will das nicht sehen müssen.‘ reagieren. Wenn euch die Idee dass Kinder und Jugendliche mit Schwulen in Kontakt kommen nicht mehr erschreckt, weil ihr von uns genau so wenig ‚Übergriffikeit‘ erwartet wie von einem Hetero. Wenn ich mich dann noch beklage, dann darfst du mir Paranoia unterstellen. Vorher ist es Blödsinn.

        • @ Axel
          „Er ist auch nicht ganz so krawallig wie Du.“

          Jeder Jeck ist anders.

          „Knackfrage: Bist Du ein schwuler Mann oder nicht?“

          Ich bin.

        • Der Begriff „soziales Geschlecht“ ist ein Widerspruch in sich, da es nur ein weibliches und ein männliches Geschlecht gibt.

          Sozialisiert ist alles Mögliche. Aber eben nicht das Geschlecht. Eine der vielen Lügen und Widersprüche der Gender-Ideologie.

          Ein Geschlecht kann nicht sozialisiert sein, da es sonst kein Geschlecht mehr wäre. Es handelt sich um einen Begriffs-Homunculus.

          Mehr dazu hier: http://www.gender-ideologie.de/artikel/warum-ist-unsere-geschlechtlichkeit-ausschliesslich-biologisch-bedingt.html

        • @ Nachtschattengewächs
          Sehr gut 🙂

          @ Kirk
          Du verstehst den Begriff des sozialen Geschlechts nicht. Dabei geht es um Geschlechtsrollen und Geschlechtsrollenbilder, dem, was eine Gesellschaft, Kultur oder Subkultur als typisch und angemessen für ein Geschlecht betrachtet.

          Und ja, Geschlechtlichkeit wird auch sozialisiert.

        • Das „soziale Geschlecht“ ist nichts als Wichtigtuerei.

          Humbug zum narzisstischen Gebrauch.

          Funktioniert nur weil sich die Leut einschüchtern lassen.

          Dummes Getue. So platt ist es eigentlich

        • @ Homo Adrian

          Ich verstehe schon, daß wir als Männer und Frauen bzw. Menschen sozialisiert werden. Wir unterliegen sozialen Einflüssen.

          Unsere Geschlechtlichkeit allerdings nicht. Mein Geschlecht ändert sich ja nicht. Männer und Frauen waren vor hundert Jahren anders sozialisiert als heute. Das Geschlecht blieb das gleiche. Auch basal-psychisch.

          Auch Kritiker der Gender-Ideologie sehen häufig nicht, was hier für ein Schindluder mit dem Geschlechtsbegriff getrieben wird.

          Ganz nebenbei wäre es auch nicht schlecht, wenn du mal meinen Text läsest. 🙂

          Es gibt kein soziales Geschlecht. Höchstens im übertragenen Sinne. Der eigentliche Begriff ist hier unpassend.

          So wie Panther kann man es auch ausdrücken. Es ist wirklich Wichtigtuerei. Akademische Begriffsinflation, die sich irgendwie progressiv geriert.

          Diese Heinis tun ja ganz so, als ob man sich sozial weiblich oder männlich fühlen könnte oder was weiß ich. Es ist ein Mißbrauch des Geschlechtsbegriffs, der rein binär und biologisch nur Sinn ergibt.

          PS: Geschlechterrassismus ist ein passender Begriff. Geschlechterfaschismus geht auch.

          Sagen wir einfach Weltmännertum. Dann wird klarer, was Feministinnen treiben und wie angebracht obige Begriffe sind.

          @Lightyear, erzähl doch mal etwas aus deiner Kindheit und der Beziehung zur Mutter.

        • @james t. Kirk

          Ich hab ein großartiges Verhältnis zu meiner Mutter. Vor allem bin ich ihr sehr dankbar dafür, dass sie mich nicht zu so einem ignoranten unmöglichen Ungustl erzogen hat wie dich deine Mutter.

        • ät Adrian & Nachtschatten:

          Adriano:
          Du wirst auch kaum jemanden finden, der/die sich nicht als Mann/Frau versteht; unabhängig von den Vorlieben. Außer natürlich den Genderspinnern, die sich 75% männlich oder so was halten. Das muß man aber nicht ernst nehmen; genau so wenig, wie wenn jemand Napoléon zu sein behauptet.

          Nachtschatten:
          „Verstehe ich dich dann richtig, dass du ethnische Minderheiten für schutzwürdig hältst, Minderheiten aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität aber nicht?“
          – Hab ich das so gesagt? Wenn tatsächlich Benachteiligung/Angriffe vorhanden sind, ja. Seh ich aber kaum, um den politischen Tanz ums Goldene Kalb zu rechtfertigen.

          „Das schließt sich nicht gegenseitig aus.“
          – O doch! Das eine ist selbstbewußtes, individuelles Denken; das andere ideologisch eingeschränktes Schwarweiß-Denken.

          „Wieso erwartest du dass ein Schwuler ungefragt sein Sexleben ausbreitet, wenn er über seine soziale Situation sprechen soll?“
          – Weil von den Genderern solche Sachen verbreitet werden. KInder <10 sollen sich zum Beispiel über ihr Gender und ihre Neigung bewußt werden.

          "Also 2/3 der Jungs und 1/3 der Mädchen bei den Jugendlichen, fänden es sehr unangenehm einen christlichen Bruder zu haben"
          – Wo hast Du das denn her? Tatsächlich wird Schwulsein im Westen in den Medien fast schon beworben. Kennst Du "Familie Stone"?

          "Es gehört zur Sexualaufklärung.Wie Babies entstehen gehört zur Humanbiologie. Was man beim Sex gut wissen ist, das ist auch Bestandteil der Sexualaufklärung. "
          – Nein! Und mit Deiner Ansicht wirst Du auch keine Blumentöpfe gewinnen können. Nur Haß gegen Schwule.

          "Einerseits weil Alte im Altersheim doch recht selten von Jugendlichen angefeindet werden, und andererseits, weil da in den letzten 2 Jahrzehnten nichts gemacht worden ist. Es besteht Nachholbedarf."
          – Anfeindungen sind wohl ein kleines Problem, verglichen mit echten sozialen Problemen wie unterversorgten Bettlägerigen. Und wegen Schwultoleranz ist in den letzten 20 Jahren nichts getan worden? Nicht Dein Ernst, oder?
          Der LSBTI-Scheiß und Frauengenderkram wird uns doch seit 15 Jahren vorne und hinten rein geblasen.
          Kein Wunder, wenn Homophobie wieder ansteigen würde.

          "doch hat die Mehrzahl der männlichen Schüler und ein großer Teil der weiblichen Schüler Umfragen zu Folge "
          – Eben: liegt wahrscheinlich an dem Gendergenerve. Sofern es stimmt. Daß in der Schule (bin NH-Lehrer) eine(r) groß was gegen Homos hat, ist mir neu.
          Hatte hier schon mal von dem schwulen Mulatten erzählt, der an seiner christlichen Schule sogar die Gebühr erstattet bekommt.

          "In jeder Säule heißt, nehme ich mal an, schlicht Mitberücksichtigung. "
          – Nein, nicht nur "mit". Besondere Berücksichtigung; vor allem anderen. Totalitäre Hirnwaschung wie früher in der DDR. Sogar Adrian hat dem auf Gaywest zugestimmt.

          "Die Konsequenz ist möglicherweise dass unheimlich viele Leute dich für einen Irren halten, und dich nicht mehr zu Vorträgen einladen."
          – Nein, ich würde sozial geschlachtet. PCler/Genderer diskutieren nicht. Sie vernichten und strafen.
          Hast Du den Link von Adrian mitbekommen? https://www.youtube.com/watch?v=k-zIjN18goo Eine Offenbarung!

          "Ich nehme an du meinst mit Gender hier die Flexibilisierung von Rollenbildern und die Anerkennung von untypischen Geschlechtsidentitäten oder Geschlechtsrollenausdruck."
          – Nein, die dahinterstehende radikale Ideologie, die natürliche Entitäten "dekonstruieren" will und Propaganda für ihre Schützlinge macht.

          "Die Pusch dürfte mit dem Medienecho zumindest nicht so glücklich gewesen sein. :)"
          – Dein Wort in Gottes Ohr. Leider ist die macht der Genderer in den Medien noch zu groß. Taz und Emma waren nicht gezwungen zurück zu rudern.

          "Das Blog scheint sich aber eher der polemischen Kritik verpflichtet zu sehen, als der ergebnisoffenen Betrachtung. Das ist nichts Schlechtes, im Gegenteil, aber es macht es nicht zu einer guten Quelle, wenn man einen Überblick bekommen will, weil die Zielsetzung eine Vorauswahl der lustigeren Thesen und Forscher verlangt"
          – Nun ja, Klein kritisiert die Auswüchse, oder besser, den Hauptstrom in den SozialGeisteswissenschaften. Völlig zu Recht. Ich sehe es an meiner Uni. Viele GSGWler sind stinkfaul, eher dumm, stramm links und nicht ansatzweise bereit, andere Meinungen auch nur zu tolerieren. Wenn die politisch völlig frei schalten könnten, müßte ich fliehen.

          "Nachdem dieser Aspekt durch den Diskurs hervorgehoben wurde."
          – Behauptung. Wir NWler sind darauf trainiert, die Wirklichkeit zu erforschen.

          "Hjernevask ist eine sehr gute Dokumentation, die eine einseitige Ausrichtung der Geschlechterforschung in Norwegen kritisiert hat. "
          – Eia hat nachgewiesen, daß die G- und Schwulforscher völlig unfähige Fanatiker sind, die sich ihre Pöstchen erschlichen haben. Außerdem hat er deutlich gezeigt, daß Soziologen ein unrealistisches Menschenbild haben, was ihre Pseudowissenschaft bis auf weiteres obsolet macht.
          Und Baron Cohen hat NICHT gesagt, daß basale Geschlechtsmerkmale "erlernt" sind.

          "erscheint es auch plausibel dass es Menschen gibt, die sich nicht eindeutig als männlich oder weiblich identifizieren."
          – 10- 100 Promille der Bevölkerung. Kann von mir aus in den Paß rein. Aber bis auf weiteres nicht, da das eine Machtdemonstration von Genderspinnern wäre. Es muß nun Einhalt geboten werden. Jeder Fußbreit Boden, den sie gewinnen, macht unsere Kultur geistig steriler, zwanghafter und schränkt die Freiheit weiter ein.

          "Ich kann mir gut vorstellen, dass es deren Wohlergehen erhöht, wenn sie das auch offiziell machen können. "
          – Grundsätzlich ja. Aber schmarotzenden Fanatikern wie Professx nachzugeben, halte ich für gefährlich.

          "Nun, möglicherweise kriegen wir einen Satz geschlechtsneutraler Pronomen, der sich wie es in Norwegen passiert ist, im Sprachgebrauch durchsetzt, und dann im Duden landet. "
          – "Hen" ist in Schweden eingeführt worden. Übrigens hat sich das NICHT durchgesetzt, sondern wurde in einigen Institutionen durch Ideologen zwangsverordnet. Die Schweden benutzen es nicht.
          http://www.zeit.de/2015/11/erziehung-liberal-autoritaer-david-eberhard

          "Zwingt dich die Tatsache, dass Conchita einen Bart und ein Kleid trägt das auch zu machen?"
          – Wurst ist ein Freak wie früher auf Jahrmärkten. Daß der beim GP gewonnen hat, verwundert nicht, weil da seit den 90ern nicht mehr so ganz ernsthaft gewählt wird. Ansonsten: Transen gibt es schon seit Jahrzehnten. Hat mit der Gendermode vh nicht viel zu tun.

          "Ich habe es lediglich als Beispiel dafür angeführt, dass auch in den harten Naturwissenschaften Betrachtungsmodelle an die Problemstellung angepasst werden, selbst wenn es ein inklusiveres aber wesentlich komplizierteres Modell gibt."

          – Ich habe Dich schon verstanden. Du glaubst, daß sich Modelle der für DNS-Wesen kaum faßbaren Quantenmechanik übertragen lassen. Nein, physikalische Modelle sind ganz anders als biologische.

          "Mit einer dichotomen Betrachtung wirst du aber z.B. bei Erklärungsmodellen die graduelle Maskulinisierung verwenden nicht weit kommen."
          – O doch: Es gibt halt männlichere Männer und weniger männlichere wie die Schwulen. Es sind dennoch Männer. Daraus läßt sich kein "Kontinuum der Geschlechter" ableiten, sondern nur fantasieren.
          Der biologische Hintergrund von Männlichkeit ist übrigens interessant: Die männliche Fortpflanzungsstrategie kann auf große Masse (viel Testo) oder weniger Masse (weniger Testo) ausgelegt sein.

          "Wenn es aber eine Unterscheidung auf Tendenzniveau ist, dann hast du keine vollständig distinkten Mengen. Müssen dann zweiwertige Betrachtungen nicht zwangsläufig unvollständig sein?"
          – Komplexe Organismen haben immer Variabilität. Dennoch hat die Natur genau zwei Geschlechter produziert. Das liegt übrigens an unseren Mitochondrien. Weibchen haben Keimzellen mit, Männer ohne. Soziologische Betrachtungen zu dem Thema sind nur Interpretationen, die in der Regel von ideolog. Ansichten motiviert sind, s.o.

          "So hatte ich das verstanden. Ja."
          Und Voß behauptet trotzdem, daß die Nazis die 2Geschlechter durchgesetzt hätten. Das ist typisch für solche Pseudowissenschaftler.

          "Die Disposition mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht. Die Ausprägung und die sich ergebenden Verhaltensweisen sehr wohl."
          – Ja, aber dadurch wird ein Mann nicht zur Frau oder Intersex oder sonst was.

          "Das ist jetzt intuitiv etwas merkwürdig, oder? Wenn ich auf Männer stehe, dann sollte ‘weiblicheres’ Verhalten doch eher abschreckend wirken. "
          – Ich finde es folgerichtig. Männer achten idR mehr auf Körperliches, Frauen mehr auf Status und innere Werte. Das findet sich auch bei Homos.
          ZB Glatzen bei Frauen: Bei Heteras extrem selten, weil Männer Haare mögen. Bei Lesben recht häufig, weil Frauen das Äußere nicht so wichtig ist.

          "Als spontane Erklärung: Wenn du mich in meiner Eigenschaft als Schwuler interviewst, dann ist dieser Aspekt meiner Identität im Vordergrund. "
          – Du sprichst einen groben wissenschaftlichen Fehler an. Unbedingt richtig, wenn der Forscher ihn wirklich gemacht hat. Studien sollten möglichst doppelblind sein. Hast Du Infos, daß die Homos hinter dem Vorhang/der Wand genau wußten, worum es ging?

          "Wenn die Kelle und ihr Fanclub auf das Coming Out eines schwulen Politikers regelmässig mit ‘Fein, und was ist sonst passiert?’ anstatt mit kaum verhohlenem ‘Iiiiih. Warum zeigt ihr das? Ich will das nicht sehen müssen.’ reagieren. "
          – Das ist doch üble Nachrede. Hat Birgit das gesagt? Haben viele Demofüralle-Teilnehmer das gesagt?
          Nimm einfach mal mich als Beispiel: Ich bin ein übel reaktionärer Konservativer, es juckt mich aber nicht, ob von Beust oder Wowereit schwul sind. Daß Wowi damit allerdings gendermäßig Druck ausübt, hingegen schon.

          "Wenn euch die Idee dass Kinder und Jugendliche mit Schwulen in Kontakt kommen nicht mehr erschreckt"
          – Verschwulungsangst ist ein Mythos. Wie oben: Wer außer ein paar Fundikatholiken glaubt ernsthaft daran?

          Fazit: Du unterstellst der Mehrheit Homophobie. Vielleicht rührt das von individuellen Erlebnissen von vor 20-30 Jahren her, die Du verallgemeinerst. Das ist menschlich, aber unzulässig.

          Wenn Ihr Schwulen mit Gendern weiter Tamtam macht, könnte es aber tatsächlich wieder zu einer Renaissance des Schwulenhasses kommen. Die Heteros verallgemeinern nämlich auch.

        • @Axel

          Hab ich das so gesagt? Wenn tatsächlich Benachteiligung/Angriffe vorhanden sind, ja. Seh ich aber kaum, um den politischen Tanz ums Goldene Kalb zu rechtfertigen.

          Nach der Aussage: Migranten: absolut, das andere Spielzeug der Linken neben Gender andere Meinungen: Absolut nicht. hielt ich es für sicherer nachzufragen.

          Weil von den Genderern solche Sachen verbreitet werden. KInder <10 sollen sich zum Beispiel über ihr Gender und ihre Neigung bewußt werden.

          Du wirst lachen, aber nach dem letzten was ich über Entwicklungspsychologie gelesen haben, findet die Geschlechtsidentitätsfindung in den ersten 3-4 Lebensjahren statt. Mit 10 könnten sie wahrscheinlich schon darüber reflektieren.

          Aber nochmal zum Anfang. Das Buch von der Tuider ist kein Lehrplan und auch kein offizielles Schulbuch. Vielleicht beruhigt dich ja eine Aussage unseres inzwischen etwas genervten Kultusministers

          Zu behaupten, dass der Inhalt dieses Buches sich mit den Zielen der Landesregierung decke, sei „schlicht absurd“. Es gehe ausschließlich darum, dass Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung nicht diskriminiert würden, nicht um unterschiedliche Sexualpraktiken. Es bestehe kein Anlass zu glauben, „dass wir dieses Buch brauchen“. Ein Bildungsplan enthalte „abstrakte Sätze, in denen Bildungsinhalte definiert werden“.

          Die Damen Storch, Kelle und Kuby verbreiten also faktenfreie Panik. Warum sie das machen, muss sich wohl jeder selbst denken.

          Wo hast Du das denn her?

          Zum Beispiel von hier. Unter Punkt 4 Zahlen und Fakten.

          Anfeindungen sind wohl ein kleines Problem, verglichen mit echten sozialen Problemen wie unterversorgten Bettlägerigen.

          Das ist schlimm, aber auch ein völlig anderes Problemgebiet, und hat weder mit Schulen, noch mit Lehrplänen ,noch mit Toleranz oder Akzeptanz zu tun. Es ist für den Problemkreis den wir hier besprechen etwa so relevant wie die ökonomische Situation der Reisbauern in China.

          Und wegen Schwultoleranz ist in den letzten 20 Jahren nichts getan worden? Nicht Dein Ernst, oder?
          Der LSBTI-Scheiß und Frauengenderkram wird uns doch seit 15 Jahren vorne und hinten rein geblasen.

          Er wird öffentlich diskutiert. Anstrengungen die Lehrpläne in den Schulen dahingehend anzupassen, dass sie die gesellschaftliche Relevanz von LSBTQI-Leuten reflektieren gab es keine.

          Kein Wunder, wenn Homophobie wieder ansteigen würde.

          Insbesondere wenn unsere konservativ-religiösen Freunde nichts unversucht lasssen, um uns als Sündenböcke zu dämonisieren, die ihre Kinder verderben wollen.

          Daß in der Schule (bin NH-Lehrer) eine(r) groß was gegen Homos hat, ist mir neu.

          Dann müssen die Schulen die du kennst wohl Ausnahmebetriebe sein. Sonst wäre es doch etwas seltsam, wenn 57% der befragten Schüler sich lieber nicht an der Schule outen wollen.

          Nein, nicht nur „mit“. Besondere Berücksichtigung; vor allem anderen. Totalitäre Hirnwaschung wie früher in der DDR. Sogar Adrian hat dem auf Gaywest zugestimmt.

          Nein, hat er nicht. Er schrieb dass er den Methodenschatz, der übrigens auch kein Lehrplan und auch nicht Teil offizieller Lehrmaterialien ist, am Stück überwältigend fand.

          Nein, ich würde sozial geschlachtet. PCler/Genderer diskutieren nicht. Sie vernichten und strafen.
          Hast Du den Link von Adrian mitbekommen? https://www.youtube.com/watch?v=k-zIjN18goo Eine Offenbarung!

          Ja. Und jetzt schauen wir uns den Wikipedia-Eintrag des ordentlichen Professors Bolz an. Speziell den Unterpunkt öffentliche Auftritte. Ich muss sagen das ist eine ziemlich beeindruckende Liste, für jemanden der sozial geschlachtet, verfolgt, kriminalisiert und mundtot gemacht wird.

          Wenn die politisch völlig frei schalten könnten, müßte ich fliehen.

          Wow, und du wirfst Schwulen ernsthaft Paranoia vor?

          Eia hat nachgewiesen, daß die G- und Schwulforscher völlig unfähige Fanatiker sind, die sich ihre Pöstchen erschlichen haben. Außerdem hat er deutlich gezeigt, daß Soziologen ein unrealistisches Menschenbild haben, was ihre Pseudowissenschaft bis auf weiteres obsolet macht.

          Das gibt die Dokumentation wirklich nicht her.

          Und Baron Cohen hat NICHT gesagt, daß basale Geschlechtsmerkmale „erlernt“ sind.

          Das habe ich auch nicht behauptet.

          Kann von mir aus in den Paß rein. Aber bis auf weiteres nicht, da das eine Machtdemonstration von Genderspinnern wäre. Es muß nun Einhalt geboten werden. Jeder Fußbreit Boden, den sie gewinnen, macht unsere Kultur geistig steriler, zwanghafter und schränkt die Freiheit weiter ein.

          Intuitiv erscheint es mir eigentlich plausibler, dass ein erweiterter Deutungsrahmen für Geschlechtsrollen und größere Flexibilität im Geschlechtsrollenverhalten, unsere individuellen Ausdrucksmöglichkeiten erweitert, und unsere Kultur bereichert, nicht einschränkt.

          Aber ich finde es interessant, dass du im Wesentlichen dagegen bist, weil die dafür sind. Bei Kindern würde ich das eine Trotzreaktion nennen, aber bei einem reifen Erwachsenen wie dir, muss es wohl etwas Anderes sein.

          Grundsätzlich ja. Aber schmarotzenden Fanatikern wie Professx nachzugeben, halte ich für gefährlich.

          Denke ich mir. Es ist doch recht interessant, wie mit gezielten Kampagnen versucht wird Hornscheidt aus dem Job zu mobben, sozial zu schlachten und mundtot zu machen, oder? 🙂

          Das gesagt. Falls sie tatsächlich Bewertungen davon abhängig macht ob die von ihr bevorzugte Sprachform gewählt wird, denke ich dass wäre ein Dienstvergehen und sollte entsprechend behandelt werden. Falls sie tatsächlich zu Straftaten aufruft, kann man sie deswegen anzeigen. Was Klein und Mitunterzeichner mit ihrer Forderung sie raus zu schmeißen machen, sieht allerdings mehr wie eine Kampagne der Form, die du oben noch befürchtet hast, aus.

          „Hen“ ist in Schweden eingeführt worden. Übrigens hat sich das NICHT durchgesetzt, sondern wurde in einigen Institutionen durch Ideologen zwangsverordnet. Die Schweden benutzen es nicht.

          Richtig. Schweden. Ich war gedanklich wohl noch bei Eia. Zur Frage ob es benutzt wird: Die FAZ schreibt:

          Im allgemeinen Sprachgebrauch hat es sich schon längst durchgesetzt, das geschlechtsneutrale Personalpronomen „hen“, und jetzt hat auch die Schwedische Akademie verlauten lassen, es werde die Wortschöpfung in die kommende Auflage der Wörterliste der schwedischen Sprache Svenska Akademins Ordlista mitaufzunehmen.
          ……….
          Der Chefredakteur der „Ordlista“ Sven-Göran Malmgren sagte im Interview mit dem schwedischen Rundfunk, die Akademie habe mit der Aufnahme des Begriffs zunächst gezögert. Doch da sich nun erwiesen habe, dass es sich bei der Idee eines neutralen Personalpronomens um keine „Eintagsfliege“ handelte, sondern der Ausdruck im alltäglichen Sprachgebrauch tatsächlich verwendet wird und dazu eine wichtige sprachliche Funktion erfüllt, werde der Begriff nun aufgenommen.

          Du wirst sicher verstehe, dass ich ein Zitat vom Herrn Malmgren da für glaubwürdiger halte, als die Meinung eines Psychologen.

          Ansonsten: Transen gibt es schon seit Jahrzehnten. Hat mit der Gendermode vh nicht viel zu tun.

          Aber mit spielerischem Umgang mit sozialen und biologischen Geschlechtsmerkmalen. Und das hat etwas mit sozialem Geschlecht zu tun.

          Ich habe Dich schon verstanden. Du glaubst, daß sich Modelle der für DNS-Wesen kaum faßbaren Quantenmechanik übertragen lassen. Nein, physikalische Modelle sind ganz anders als biologische.

          Dann hast du mich nicht verstanden. Ich glaube dass die Anwendung verschiedener Modelle bei verschiedenen Betrachtungen eines Problemkreises eine anerkannte und verbreitete Vorgehensweise in der Wissenschaft ist.

          O doch: Es gibt halt männlichere Männer und weniger männlichere wie die Schwulen. Es sind dennoch Männer. Daraus läßt sich kein „Kontinuum der Geschlechter“ ableiten, sondern nur fantasieren.

          Genetisch sicher nicht. Und phänotypisch nur mit HRT ung GRS. Wir haben aber soziales Verhalten besprochen, und du hast du gerade eben Abstufungen von Männlichkeit postuliert, die sich offensichtlich nicht innerhalb eines zweiwertigen Modells darstellen lassen.

          Ja, aber dadurch wird ein Mann nicht zur Frau oder Intersex oder sonst was.

          Nicht bei einer biologischen Betrachtung. Aber die ist nicht die einzig Mögliche. Es gibt einen Grund warum das Wort ‚Geschlecht‘ mit Qualifizierungen wie ‚Genetisch‘, phänotypisch, genital ,sozial, neuronal, etc. verwendet wird. Sich dumm zu stellen, und ständig so zu tun als spräche ich vom genetischen oder genitalen Geschlecht, wenn wir das soziale Geschlecht diskutieren, finde ich ehrlich gesagt ziemlich unehrlich von dir.

          Du sprichst einen groben wissenschaftlichen Fehler an. Unbedingt richtig, wenn der Forscher ihn wirklich gemacht hat. Studien sollten möglichst doppelblind sein. Hast Du Infos, daß die Homos hinter dem Vorhang/der Wand genau wußten, worum es ging?

          Nein. Ich schrieb ja ich vermute einen Selektionsfehler. Es wäre aber sicher interessant die Studie mal darauf hin zu überprüfen.

          Das ist doch üble Nachrede. Hat Birgit das gesagt? Haben viele Demofüralle-Teilnehmer das gesagt?

          Nein, das ist eine sarkastische Überspitzung. Was die Kelle gerne und oft tut, ist sich über den Homo-Hype zu beklagen, wenn Homosexualität an und für sich keine übergroße mediale Aufmerksamkeit geniesst. Und sie meinte einmal dass sie einen schwulen Weihnachtsmarkt als Provokation empfindet. Und was ich von ihrem Fanclub auch hier ziemlich regelmäßig bekomme ist die freundliche Warnung, dass wir, wen wir weiter auf Toleranz und weniger Diskriminierung drängen, schon sehen würden wie der Homohass steigt.

          Das kann ich eigentlich kaum anders interpretieren als. ‚Versteckt euch wieder ihr Schwulen, wir wollen euch nicht sehen müssen.‘

          Verschwulungsangst ist ein Mythos. Wie oben: Wer außer ein paar Fundikatholiken glaubt ernsthaft daran?

          Ich verdächtige da Leute deren erster Gedanke bei der Idee dass ein Schwuler der mit Jugendlichen allein ist, darin besteht dass der ‚übergriffig‘ würde. Vermutest du das bei Heteros auch?

          Und auch Leute Leute denen zu Akzeptanz und sexueller Vielfalt als erstes einfällt ein Fachbuch, dass an und für sich nichts mit dem Lehrplan zu tun hat, nach Reizworten durch zu schauen, die entsprechenden Übungen sinnenstellend und nur partiell zu zitieren, und daraus Quatsch wie ‚Kindesfrühsedxualisierung abzuleiten.

          Fazit: Du unterstellst der Mehrheit Homophobie. .

          Nein, ich unterstelle einer von religiös-konservativer Seite mit gezielten Fehlinformationen ideologisierten Minderheit Schwulenfeindlichkeit.

          Wenn Ihr Schwulen mit Gendern weiter Tamtam macht, könnte es aber tatsächlich wieder zu einer Renaissance des Schwulenhasses kommen.

          Da ist es wieder *seufz*.

          Danke für die überaus freundliche Warnung. Aber da es so aussieht, als ob die oben Genannten uns sowieso zum Sündenbock machen wollten, haben wir wohl wenig Alternativen dazu, zu versuchen uns zu verteidigen, und auf die Vernunft der Mehrheit zu hoffen.

        • ät Solanum:

          „Du wirst lachen, aber nach dem letzten was ich über Entwicklungspsychologie gelesen haben, findet die Geschlechtsidentitätsfindung in den ersten 3-4 Lebensjahren statt. Mit 10 könnten sie wahrscheinlich schon darüber reflektieren.“
          – Die Findung findet auf genetisch programmierter Basis statt.
          Was soll da reflektiert werden? Die „Reflexion“ ist aufgezwungerner Unsinn.Stell Dir vor, ich würde Dich dazu bewegen, über Deine Neigung zu reflektieren und zu überlegen, ob Du nicht hetero sein könntest. Das sieht dann schon ganz anders aus, nicht wahr?

          „Ein Bildungsplan enthalte „abstrakte Sätze, in denen Bildungsinhalte definiert werden“.“
          – Bist Du Schwabe wie ich?
          Eine Frage: An wem sollen sich die Bildungsplänler orientieren, als an den „renommierten“ Genderprofs? Ist also ernsthaft davon auszugehen, daß keine zwanghaften ideologischen Sauereien herauskommen?
          Und was sagst Du eigentlich zu den anderen Positionen, z.B. dem Streichen der Gelder für Unis, die sich trauen, das „alte Menschenbild“ zu vertreten? Oder die LSBTTIQ-Schulungen?
          Das ist DDR, mein Lieber!

          „Das ist schlimm, aber auch ein völlig anderes Problemgebiet, und hat weder mit Schulen, noch mit Lehrplänen ,noch mit Toleranz oder Akzeptanz zu tun. “
          – Nö. Mangelnde Toleranz ist ein soziales Problem, und Mißhandlung Alter ist ein soziales Problem. Wobei ersteres eher ausgedacht oder extrem übertrieben ist, und zweites schwerwiegend und real ist.
          Aber die alten Säcke sind nicht so cool wie schwul, gelle?

          „Anstrengungen die Lehrpläne in den Schulen dahingehend anzupassen, dass sie die gesellschaftliche Relevanz von LSBTQI-Leuten reflektieren gab es keine“
          – Zum Glück. Wobei, das stimmt nicht: Die örtlichen Linksextremisten haben das zB in Berliner Schulen teils schon durchgesetzt, wie ich Dir berichtete. Da kommen schwule Paare in die Schule, es werden schwule Bücher wie „Crazy“ gelesen…

          Frage: Wieso muß jedes soziale Problem, und sei es noch so klein, in der Schule gelehrt werden? Propagieren die L-Presse und die ARD die furchtbare Unterdrückung von Schwulen und Migranten nicht schon genug?

          „Insbesondere wenn unsere konservativ-religiösen Freunde nichts unversucht lasssen, um uns als Sündenböcke zu dämonisieren, die ihre Kinder verderben wollen.“
          – Laß das doch mal. Birgit und ich kritisieren Genderlobbyisten, nicht die Homo-Menschen.

          „Sonst wäre es doch etwas seltsam, wenn 57% der befragten Schüler sich lieber nicht an der Schule outen wollen.“
          – Bitte Quelle.

          „Er schrieb dass er den Methodenschatz, der übrigens auch kein Lehrplan und auch nicht Teil offizieller Lehrmaterialien ist, am Stück überwältigend fand.“
          – Er schrieb „zu links“ und „aufgezwungen“. Zu recht.

          „. Ich muss sagen das ist eine ziemlich beeindruckende Liste, für jemanden der sozial geschlachtet, verfolgt, kriminalisiert und mundtot gemacht wird.“
          – Wenn er laufend bei Katholiken und der AfD usw. unterwegs ist, heißt das nicht, daß Meinungen wie seine nicht bekämpft werden. Willst Du wirklich behaupten, daß in den letzten 15, 20 Jahren der Diskurs nicht heftig linke Schlagseite bekommen hat? Sogar der Außenminister sagt, der Meinungskorridor sei „schon mal breiter“ gewesen.
          Stell Dir vor, ich stelle ich mich öffentlich hin und propagiere patriotische und konservative Familien-Ansichten. Boa, ich könnte einpacken! Ein interessanter Link dazu: http://sciencefiles.org/2015/04/02/rassistische-dachdecker-und-gelangweilte-fachschaftsrate/

          „Wow, und du wirfst Schwulen ernsthaft Paranoia vor?“
          – Schau ins Geschichtsbuch: Was passierte in Rußland und Deutschland, als die die Extremisten die macht ergriffen? Denkst Du, das ginge heute nicht mehr?
          Daß Du Dich in der (noch) funktionierenden BRD als Homo verfolgt fühlst, ist idT paranoid. Geh mal nach Rußland, wo wieder ein Stasi-Extremist das Sagen hat.

          „Das gibt die Dokumentation wirklich nicht her.“
          – O doch. Du erinnerst Dich, was nach der Ausstrahlung in Norwegen los war? Und wo das NIKK heute ist?

          „Und Baron Cohen hat NICHT gesagt, daß basale Geschlechtsmerkmale “erlernt” sind.-
          Das habe ich auch nicht behauptet.“
          – Klang aber so. BC bezog sich auf unser riesiges Großhirn, das für Lernfähigkeit geradezu konzipiert ist. Für das Limbische System oder darunterliegende Teile, die unsere Grundfunktionen wie Sexualität prozessieren, gilt das absolut nicht.

          „Intuitiv erscheint es mir eigentlich plausibler, dass ein erweiterter Deutungsrahmen für Geschlechtsrollen und größere Flexibilität im Geschlechtsrollenverhalten, unsere individuellen Ausdrucksmöglichkeiten erweitert, und unsere Kultur bereichert, nicht einschränkt.“
          – Ideologien schränken eine Kultur ausschließlich ein. Sie lähmen Kreativität, Produktivität und den Fortschritt. Siehe DDR: ein Schrotthaufen.

          „Aber ich finde es interessant, dass du im Wesentlichen dagegen bist, weil die dafür sind. Bei Kindern würde ich das eine Trotzreaktion nennen, aber bei einem reifen Erwachsenen wie dir, muss es wohl etwas Anderes sein.“
          – Du hast es nicht nötig, beleidigend zu sein.
          Was erzeugt denn meine Abscheu gegen Genderixe/PCler? Na, ihre Ansichten und Pläne! Andere Spinner wie Wünschelrutengänger sind mir schnuppe, weil sie mir nichts können.

          „Es ist doch recht interessant, wie mit gezielten Kampagnen versucht wird Hornscheidt aus dem Job zu mobben, sozial zu schlachten und mundtot zu machen, oder? :)“
          – Da muß ich Dir teils recht geben. Sie/es erzeugt einen erstaunlichen Haß. Dennoch hat Klein von SF absolut recht mit seiner Kampagne: Professx ist eine fanatische Schmarotzerin, die antiwissenschaftlichen Unfug lehrt und daher an der Uni nicht das geringste zu suchen hat. Die Forderung, Betrüger aus dem ÖffD zu entfernen, ist legitim. Es geschieht ja häufig bei Korruption, wenn keine ideologische Deckung vorhanden ist. Denk an Lothar Späth oder Christan Wulff.

          „Im allgemeinen Sprachgebrauch hat es sich schon längst durchgesetzt, das geschlechtsneutrale Personalpronomen „hen“, und jetzt hat auch die Schwedische Akademie verlauten lassen, es werde die Wortschöpfung in die kommende Auflage der Wörterliste der schwedischen Sprache Svenska Akademins Ordlista mitaufzunehmen.“
          – Institutionen stehen unter politischer Kontrolle, und Reporter in der westlichen Welt sind heutzutage zu mind. 80% links. Die Aussage, daß der Quark sich durchgesetzt habe, ist Propaganda, wie Du an dem Statement von Eberhard siehst.Leider ist auch die FAZ nicht vor Journalisten-Versagern geschützt. Daher gehen ihre Auflagenzahlen konsequenterweise herunter.

          „Ich glaube dass die Anwendung verschiedener Modelle bei verschiedenen Betrachtungen eines Problemkreises eine anerkannte und verbreitete Vorgehensweise in der Wissenschaft ist.“
          – „Glauben“ ist das richtige Wort. Die Objekte von Physik und Bio sind völlig verschieden. So die Modelle.

          „Und phänotypisch nur mit HRT und GRS. “
          – Wasn das?

          „Wir haben aber soziales Verhalten besprochen, und du hast du gerade eben Abstufungen von Männlichkeit postuliert, die sich offensichtlich nicht innerhalb eines zweiwertigen Modells darstellen lassen.“
          – Äh, Du willst es wirklich verdrehen. Es gibt verschieden männliche Männer und verschieden weibliche Frauen. Was ist daran nicht zweigeschlechtlich?

          „Aber die ist nicht die einzig Mögliche. Es gibt einen Grund warum das Wort ‘Geschlecht’ mit Qualifizierungen wie ‘Genetisch’, phänotypisch, genital ,sozial, neuronal, etc. verwendet wird. Sich dumm zu stellen, und ständig so zu tun als spräche ich vom genetischen oder genitalen Geschlecht, wenn wir das soziale Geschlecht diskutieren, finde ich ehrlich gesagt ziemlich unehrlich von dir.“
          – Das „soziale [konstruíerte] Geschlecht“ ist ein soziales Konstrukt der Genderologen. Rollen gibt es ja.
          Geschlecht ist zuvörderst eine biologische Entität. Die Genderer verleugnen diese aber vollkommen und akzeptieren nur ihre poststrukt. Sicht. Völlig unwissenschaftlich.

          „Nein, das ist eine sarkastische Überspitzung. “
          – Ich nenne es eine übele Nachrede.

          „Was die Kelle gerne und oft tut, ist sich über den Homo-Hype zu beklagen, wenn Homosexualität an und für sich keine übergroße mediale Aufmerksamkeit geniesst.“
          – Nun, das stimmt ja auch. Die R2G-Regierung in Thüringen will nun am CSD-Tag zB Regenbogenfahnen an öffentlichen Gebäuden wehen lassen. Die Genderer gehen uns mit ihrem ganzen Schwul-Toleranzgetue kräftig auf die Nerven, obwohl die BRD geradezu en Homoparadies ist.

          „Und sie meinte einmal dass sie einen schwulen Weihnachtsmarkt als Provokation empfindet. “
          – Was hat Weihnachten mit schwul zu tun? Es ist eine Provokation, wie schwules Ostern, schwule Autos, schwules Fernsehen. Schwul ist doch keine Religion, sondern eine Neigung. Es kann Schwulenclubs geben, Zeitungen, aber daß LSBTTIQ in jeder öffentlichen Feier gesondert verteten sein muß, ist doch totalitärer Unsinn.

          „Und was ich von ihrem Fanclub auch hier ziemlich regelmäßig bekomme ist die freundliche Warnung, dass wir, wen wir weiter auf Toleranz und weniger Diskriminierung drängen, schon sehen würden wie der Homohass steigt.“
          – Logisch. Wenn Du die Leute nervst, macht Dich das nicht sympathisch. Magst Du Zeugen Jehovas, die Dich Samstag früh ausm Bett klingeln und vollsabbern?

          „Das kann ich eigentlich kaum anders interpretieren als. ‘Versteckt euch wieder ihr Schwulen, wir wollen euch nicht sehen müssen.’“
          – Richtig, das ist Deine ideologische Interpretation, durch die LSBTTIQ-Paranoia-Brille geleitet.

          „Ich verdächtige da Leute deren erster Gedanke bei der Idee dass ein Schwuler der mit Jugendlichen allein ist, darin besteht dass der ‘übergriffig’ würde. Vermutest du das bei Heteros auch?“
          – Wenn Grenzen überschritten wwerden, ist das immer übergriffig. Die Gendersexbücher von Tuider et al schaffen da nicht unbedingt Vertrauen.

          „Aber da es so aussieht, als ob die oben Genannten uns sowieso zum Sündenbock machen wollten, haben wir wohl wenig Alternativen dazu, zu versuchen uns zu verteidigen, und auf die Vernunft der Mehrheit zu hoffen.“
          – Die konservative Mehrheit findet Demos unfein, deswegen gehen sie so ungern hin. Was die übergroße Mehrheit der deutschen Bevölkerung abseits der linken Institute und Medien von Frauen- und LSBTTIQ-Gender hält, dürftest Du wissen.

          Ich bin zwar besonders konservativ, aber dennoch erheblich repräsentativer für die vernünftige Mehrheit als Du.

          Warst Du eigentlich auf der letzten Gegendemo in Stuttgart?
          Wie Du weißt, waren >300 Polizisten da.
          Frage: Warum? Wer hat das Gewaltpotenzial, das so viel Sicherheitskräfte nötig macht?

          Diese Frage war rhetorisch.

        • @ Margret

          Wieso das? Die ist doch ganz nett! Frau Kelle indoktriniert niemanden, auch keinen Nachwuchs von wem auch immer, wehrt sichaber dagegen, dass z.B. die Gendersens ihn indoktrinieren.

        • Ja, die ist voll nett. Soll zwar irgendwie jeder so leben wie sie bzw. lebt ja noch nichtmal sie selbst so, wie sie es von anderen verlangt und sie versucht, homophobem Quatsch und erzkonservative Denkweisen wieder gesellschaftsfähig zu machen, aber doch, ansonsten ist die ganz nett. Also, wenn sie gerade mal nicht „Demo für alle“ organisiert und ihr dabei keine Verdrehung von Tatsachen zu schade ist oder sie sich mit dem Lächerlichmachen von homosexuellen oder Trans-Menschen beschäftigt. Ich hoffe jetzt einfach mal, dein Beitrag war nicht so wirklich ernst gemeint. Ich zumindest möchte Frau Kelle jedes Mal, wenn ich sie mal wieder irgendwo auftreten sehe „Lass unsere Kinder in Ruhe“ zurufen.

        • @ Margret

          „Ja, die ist voll nett. Soll zwar irgendwie jeder so leben wie sie bzw. lebt ja noch nichtmal sie selbst so, wie sie es von anderen verlangt“

          Sie verlangt von anderen überhaupt nichts, sondern fordert wirkliche Wahlfreiheit für alle. Und dazu gehört aus ihrer Sicht auch, dass Frauen, die ihre Kinder selbst betreuen, genauso stark vom Staat unterstützt werden wie Frauen, die ihre Kinder in die Krippe geben.

          „und sie versucht, homophobem Quatsch und erzkonservative Denkweisen wieder gesellschaftsfähig zu machen,“

          Im Großen und Ganzen tut sie das aus meiner Sicht nicht.

          „aber doch, ansonsten ist die ganz nett. Also, wenn sie gerade mal nicht “Demo für alle” organisiert und ihr dabei keine Verdrehung von Tatsachen zu schade ist“

          Okay, welche Tatsachen hat sie jetzt verdrenhzt?

          “ oder sie sich mit dem Lächerlichmachen von homosexuellen oder Trans-Menschen beschäftigt.“

          Und inwiefern hat sie solche Leute lächerlich gemacht? Nee echt, verstehe ich nicht.

          „Ich hoffe jetzt einfach mal, dein Beitrag war nicht so wirklich ernst gemeint.“

          Doch, war ernst gemeint.

          „Ich zumindest möchte Frau Kelle jedes Mal, wenn ich sie mal wieder irgendwo auftreten sehe “Lass unsere Kinder in Ruhe” zurufen.“

          Ich finde, sie lässt Kinder doch in Ruhe.

          Sie polarisiert halt, genau wie dieses ganze Thema.

        • ät Matthias & Margret:

          „Sie verlangt von anderen überhaupt nichts, sondern fordert wirkliche Wahlfreiheit für alle. “
          – Zustimmung. Denn wo hat sie gesagt, daß Frauen zu Hause bleiben sollen? Bitte Nachweis.

          „und sie versucht, homophobem Quatsch und erzkonservative Denkweisen wieder gesellschaftsfähig zu machen“
          – „Erzkonservativ“? Ja, wenn die Linksradikalen den Diskurs beherrschen, erscheint alles, was modern-konservativ ist, als „erz“.
          Wo ist sie denn bitte homophob? Bitte um Nachweis! Daß sie den LSBTI-Kram nicht bei vorpubertären Kindern ausgebreitet haben willen, taugt dafür nicht.

          „Und inwiefern hat sie solche Leute lächerlich gemacht? “
          – Ja, wo denn? Lies mal das Buch, Margret. Sie macht sich über Genderprofs und Politixs lustig. Und das zu recht! Gleich, ob schwul oder nicht.

          „“Lass unsere Kinder in Ruhe” zurufen.“
          – Äh, hat SIE einen Bildungsplan erdacht?

          Fazit: Margrets Argumente sind alles Strohmänner (-Frauen).
          Wie üblich bei radikalen PC-Genderer: alles nur gefühlt.

        • „Sie verlangt von anderen überhaupt nichts, sondern fordert wirkliche Wahlfreiheit für alle. Und dazu gehört aus ihrer Sicht auch, dass Frauen, die ihre Kinder selbst betreuen, genauso stark vom Staat unterstützt werden wie Frauen, die ihre Kinder in die Krippe geben.“

          Das ist geradeso eine kellesche Milchmädchenrechnung, die mich total nervt, obwohl ich selbst einige Zeit Hausfrau war. Frauen, die arbeiten, zahlen Steuern, ihre Männer zahlen auch mehr Steuern (da das Familiengesamteinkommen dann höher ist und sich entsprechend der Einkommensteuertarif ändert). Zudem zahlen sie alle Sozialversicherungen selbst. Man kann Hausfrauen / Hausmännern gerne den Gegenwert eines Krippenplatzes die ersten zwei Jahre nach EG zahlen, nur müsste das dann gerechtigkeitshalber auf das Familieneinkommen angerechnet werden und auf keinen Fall steuerfrei sein. Und die Frau oder der Mann müsste sich entsprechend selbst sozialversichern, und zwar wie Selbstständige mit AG-Anteil, den bekommen angestellte Frauen/ Männer von ihrem AG und Selbstständige müssen ihn komplett zahlen.
          Ganz ehrlich, die Behauptung, dass derzeit Familien, die ihre Kinder fremdbetreuen lassen massiv bevorzugt würden, ist schlicht Unsinn. Ich bin auch für ein Gehalt für Hausfrauen / Hausmänner aber das muss dann eben der verdienende Part zahlen.

          Und in ihrem Buch „Dann mach doch die Bluse zu“ gibt es sogar ein ganzes Kapitel, das sich nur mit einem Miesmachen von Müttern, die arbeiten, beschäftigt.

          „Im Großen und Ganzen tut sie das aus meiner Sicht nicht.“

          Warum ist sie dann derart vehement gegen einen Bildungsplan, der z. B. Homosexuelle einfach sichtbar machen soll?

          Okay, welche Tatsachen hat sie jetzt verdrenhzt?

          Z. B. tut sie (mit ihren Mitstreitern) so, als würde es im neuen Bildungsplan darum gehen, Kinder mit Sexspielzeug und Pornos zu konfrontieren, obwohl es eigentlich darum gehen soll, andere Lebensentwürfe einfach als Lebenrealität darzustellen. Und sie pickt sich ein Buch (Tuider et.al) heraus, das noch nicht einmal Teil des Bildungsplans war und tut auch noch so, als würde darin empfohlen, Jugendliche (nicht Kinder) dazu zu zwingen, sich mit Liebeskugeln, Dildos und Co. auseinanderzusetzen.

          „Und inwiefern hat sie solche Leute lächerlich gemacht? Nee echt, verstehe ich nicht.“

          Sie stellt v. a. Transsexualität und Intersexualität permanent als lächerliches und nicht ernstzunehmendes Luxusproblem dar: Sowohl in ihrem neuen Buch wie auch in den Begleitartikeln dazu (Focus, theeuropean). Die Muschimieze hat das unlängst wunderbar analysiert.

          „Ich finde, sie lässt Kinder doch in Ruhe.“

          Neee, sie will zwingend die klassische Kleinfamilie mit Vater , Mutter und Kindern als absolute Norm durchdrücken. Sie handelt dabei ähnlich wie Kreationisten, die ihre Kinder auf keinen Fall in den Biounterricht geben möchten, denn da könnten sie ja lernen, dass es noch andere Perspektiven auf die Welt gibt. Sogar noch schlimmer, sie will auch noch die Kinder anderer Leute zu ihrer Sichtweise zwingen. Im Prinzip wie Kreationisten, die Biounterricht verhindern wollen mit dem Argument, Eltern, die wollen, dass ihre Kinder Bio lernen, sollten es doch daheim privat unterrichten.

        • ät Margret:

          „Ganz ehrlich, die Behauptung, dass derzeit Familien, die ihre Kinder fremdbetreuen lassen massiv bevorzugt würden, ist schlicht Unsinn. Ich bin auch für ein Gehalt für Hausfrauen / Hausmänner aber das muss dann eben der verdienende Part zahlen.“
          – Das ist doch ein Widerspruch! Arbeitende Frauen mit Fremdbetreuung kriegen 1300,- vom Steuerzahler über den Krippenplatz dazu, Hausfrauen nicht.
          Wo bitte sind da Hausfrauen nicht schlechtergestellt? Und was ist mit einer Mütterrente?

          „es sogar ein ganzes Kapitel, das sich nur mit einem Miesmachen von Müttern, die arbeiten, beschäftigt. “
          – Das stimmt doch überhaupt nicht! Sie sagt, daß das Leben eben nicht nur AUßERHALB des Heims stattfinden kann. Sie macht Genderideologen mies, nicht die Frauen selbst. Das ist ein UNTERSCHIED.

          „Warum ist sie dann derart vehement gegen einen Bildungsplan, der z. B. Homosexuelle einfach sichtbar machen soll?“
          – Das ist ja nun absolut apologetischer Ideologie-Sprech. „Sichtbar machen“? In allen fünf Säulen des Plans sollen LSBTTIQ ununterbrochen „sichtbar“ gemacht werden.
          Stell Dir mal vor, das christlich-konservative Familienbild würde laufend derart „sichtbar“ gemacht werden.

          „obwohl es eigentlich darum gehen soll, andere Lebensentwürfe einfach als Lebenrealität darzustellen.“
          – Wo wir bei „Realität“ sind: klassische Hetero-Familien sind absolute Mehrheit.
          „Regenbogen“-Familien und Transmenschen sind so selten, daß man kaum jemals außerhalb Berlin-Prenzberg eine(n) zu Gesicht bekommt.
          Nix da, das ist üble Genderpropaganda, totalitär wie früher der Sozialismusscheiß in der DDR, mit dem die Menschen zu jeder unpassenden Gelegenheit belästigt wurden. Natürlich sehr nützlich für Leute, die nix Richtiges gelernt haben…Fördertöpfe…

          „Sie stellt v. a. Transsexualität und Intersexualität permanent als lächerliches und nicht ernstzunehmendes Luxusproblem dar“
          – Luxusproblem ja, ist es ja auch. Lächerlich? Nein, Deine tendenzielle Interpretation. Lächerlich ist der Genderpolitkram, der laufen Probleme von 10 Promille der Bevölkerung zur Hauptsache erklärt.

          „Neee, sie will zwingend die klassische Kleinfamilie mit Vater , Mutter und Kindern als absolute Norm durchdrücken.“
          – Pure Behauptung. Nachweis?

        • Weißt Du, wieviel Steuern Eltern zahlen, bei denen beide arbeiten? Wieviel der Staat zahlt für die Mitversicherung des Ehegatten in den Sozialversicherungen? Du kannst es hier nachlesen http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2013-02/familienpolitik-leistungen-sinn-und-unsinn. Warum sollten Familien mit Hausfrau oder Hausmann bevorzugt werden und noch zusätzlich zu den Erleichterungen, die ihnen der Staat ohenhin einräumt, vom Staat bezahlt werden? Wie gesagt, ich bin absolut für Hausfrauen- /Hausmännerrechte aber letzten Endes ist es eben doch eine Privatentscheidung und es gibt keinen Grund, hier eine Form von „Gehalt“ zu zahlen, die nicht vom arbeitenden Partner kommt (Woher hast Du übrigens die Zahl 1.300 €)?

          „Das stimmt doch überhaupt nicht! Sie sagt, daß das Leben eben nicht nur AUßERHALB des Heims stattfinden kann. Sie macht Genderideologen mies, nicht die Frauen selbst. Das ist ein UNTERSCHIED.“

          Das ist maximal deine Lesart. Sie mokiert sich in dem entsprechenden Kapitel ganz klar über Frauen, die keine Hausfrauen sind.

          „Stell Dir mal vor, das christlich-konservative Familienbild würde laufend derart “sichtbar” gemacht werden.“

          Wird es ja. In jedem Kinderbuch, nahezu jeder Fernsehserie, in Schulbüchern, Hausaufgaben … wird die klassische Kleinfamilie gezeigt. Wenn dann mal eine kleine Textaufgabe dabei ist, in der Tom und Stefan heiraten und nicht Tom und Steffi, ist das nun beileibe kein Weltuntergang. Und nebenbei warum sollte das Sichtbarmachen von anderen Lebensstilen diesen „christlich-konservativen“ Lebensstil denn obsolet machen? So nach dem Motto „Die Homo-Ehe entwertet die Ehe zwischen Mann und Frau“, oder was?

          „Wo wir bei “Realität” sind: klassische Hetero-Familien sind absolute Mehrheit.
          “Regenbogen”-Familien und Transmenschen sind so selten, daß man kaum jemals außerhalb Berlin-Prenzberg eine(n) zu Gesicht bekommt.“

          So ein Blödsinn. Nahezu jeder kennt homosexuelle Paare. Sogar auf dem tiefsten Land. Nur Du nicht? Wahrscheinlich erzählen es dir die Personen auch lieber nicht bei dem Standpunkt.

          „Lächerlich ist der Genderpolitkram, der laufen Probleme von 10 Promille der Bevölkerung zur Hauptsache erklärt.“

          Lächerlich ist, so zu tun, als wäre je im Gespräch gewesen das zur Hauptsache zu machen, wo es nur darum geht, LGBTI-Personen AUCH sichtbar zu machen.

          „Pure Behauptung. Nachweis?“

          Sie will den Bildungsplan unbedingt verhindern. Unter Zuhilfenahme von Tatsachenverdrehungen.

        • ät Margret:

          „Wie gesagt, ich bin absolut für Hausfrauen- /Hausmännerrechte aber letzten Endes ist es eben doch eine Privatentscheidung und es gibt keinen Grund, hier eine Form von “Gehalt” zu zahlen, die nicht vom arbeitenden Partner kommt “

          – Ganz einfach: Wir Deutschen sterben aus, wenn nicht bald was geschieht. Wenn Mütter im Alter kaum Rente kriegen, weil sie zu lange ausgesetzt haben, ist das ein Anreiz weniger/keine Kinder zu kriegen.
          Daher: Gebären ist Dienst am Vaterland (auch ganz ohne Krieg).

          Die 1300,-pro Kitaplatz/Monat hab ich von Birgit Kelle (natürlich!).

          „Das ist maximal deine Lesart. Sie mokiert sich in dem entsprechenden Kapitel ganz klar über Frauen, die keine Hausfrauen sind.“
          – Nun aber bitte ein Zitat. ICH habe gelsen, daß Frauen heutzutage Flöhe ins Ohr gesetzt werden, Hausfrausein sei uncool, Sklaverei etc. Was ich bestätigen kann. Kinderkriegen hingegen sei „Privatsache“, „Hobby“ etc. Von wegen. Das ist essentiell!

          „Wenn dann mal eine kleine Textaufgabe dabei ist, in der Tom und Stefan heiraten und nicht Tom und Steffi, ist das nun beileibe kein Weltuntergang.“
          – Ja, MAAAL. Die Materialien lesen sich ganz anders. Im Haus wohnen lauter Alleinerziehende, Regenbogenler, Homos – und EINE Heterofamilie.
          Abgesehen davon: Hetero ist die Regel, ob es Dir paßt oder nicht. Daher auch am ehesten „sichtbar“.

          „So ein Blödsinn. Nahezu jeder kennt homosexuelle Paare. Sogar auf dem tiefsten Land. Nur Du nicht? Wahrscheinlich erzählen es dir die Personen auch lieber nicht bei dem Standpunkt.“
          – Das letzte Lesbenpaar hab ich 2010 in Berlin-Lichtenberg gesehen. Danach: nix mehr. Ach doch: Letztes Jahr in der Mensa stand ein Schwuler, der mir erklären wollte, wie toll Unisexklos sind. Na denn. Ich war sogar nett zu dem!
          Ichg trage übrigens keine Klamotten von Eric&Sons oder Hemden mit Demo-für-alle-Aufdruck. Die können sich also trauen.

          „als wäre je im Gespräch gewesen das zur Hauptsache zu machen, wo es nur darum geht, LGBTI-Personen AUCH sichtbar zu machen. “
          – Also bitte, lies einfach:
          https://demofueralle.wordpress.com/2015/03/20/umerziehungsprogramm-der-lsbttiq-community-fur-baden-wurttemberg/

          Extra LSBTI-Beauftragte in der Verwaltung?
          LSBTTIQ-sensible Sprache in allen Veröffentlichungen?
          Klares Bekenntnis zu LSBTTIQ bei Landesbehörden?

          Ich sag ja, wie in der Ostzone…

          „(a)Sie will den Bildungsplan unbedingt verhindern. (b)Unter Zuhilfenahme von Tatsachenverdrehungen“

          (a) Das will ich hoffen.
          (b) Bitte Zitat!

          Aber Du wirst keins finden.
          Fazit. Alles gefühlt.

        • „Wir Deutschen sterben aus, wenn nicht bald was geschieht.“
          .
          „Daher: Gebären ist Dienst am Vaterland (auch ganz ohne Krieg).“

          Muhahaha. Entschuldige, aber meinst Du das Ernst? Klar, ich hab meine Kinder bekommen, um einen Dienst am Vaterland zu leisten. Krieg ich jetzt das Mutterkreuz?

          „Die 1300,-pro Kitaplatz/Monat hab ich von Birgit Kelle (natürlich!).“

          Natürlich. (sind aber 1.200 http://schreibfreiheit.eu/2013/09/18/hausfrauen-durfen-offentlich-beleidigt-werden-nochmals-birgit-kelle-und-ihr-buch/)

          „Nun aber bitte ein Zitat.“

          „Ja, MAAAL. Die Materialien lesen sich ganz anders. Im Haus wohnen lauter Alleinerziehende, Regenbogenler, Homos – und EINE Heterofamilie.“

          Das ist EINE Übung. In Tuiders Buch. Das überhaupt nicht Teil des Bildungsplans war. Aber ich sehe schon, da haben Frau Kelle, Frau Storch und Herr Matussek ganze Arbeit geleistet.

          „Ich war sogar nett zu dem!“

          Toll.

          „Ichg trage übrigens keine Klamotten von Eric&Sons oder Hemden mit Demo-für-alle-Aufdruck. Die können sich also trauen.“

          Auch toll. Schwule oder Lesben vertrauen sich selbstverständlich sofort jedem an, der keine Eric &Sons Shirts trägt.

          “https://demofueralle.wordpress.com/2015/03/20/umerziehungsprogramm-der-lsbttiq-community-fur-baden-wurttemberg/“

          Ich traue selbstverständlich einer Quelle, mit dem Titel „Umerziehungsprogramm-der-lsbttiq-community“

          „LSBTTIQ-sensible Sprache in allen Veröffentlichungen?
          Klares Bekenntnis zu LSBTTIQ bei Landesbehörden?“

          Ich sag ja. Auch sichtbar machen. Was genau hast Du dagegen? Hast Du Angst, dass dein eigener Lebensentwurf dadurch in Gefahr gerät? Übrigens handelt es sich um locker 10% der Gesellschaft. Mehr, wenn man Bisexuelle dazurechnet.

          “(a)Sie will den Bildungsplan unbedingt verhindern. (b)Unter Zuhilfenahme von Tatsachenverdrehungen”

          „(a) Das will ich hoffen.“ Ich nicht
          (b) reicht dir die Tatsache nicht, dass sie behauptet, Tuiders Buch wäre Teil des Bildungsplans. Du schreibst es ja oben sogar selbst. Die Übung ist aus Tuiders Buch. Und nicht dem Bildungsplan.

          Noch ein kleines Beispiel gefällig für ihre herablassend-abfällige Haltung gegenüber Homosexuellen und Transmenschen und überhaupt allen, die anders sind, als sie sich das vorstellt:

          „Die Stimmung im beschaulichen Ländle ist alles andere als affin gegenüber der sogenannten LSBTTIQ-Lobby (Schwul-Lesbisch-Bisexuell-Transsexuell-Transgender-Intersexuell-Queer)“ Und weiter geht’s dann mit der angeblichen „Gehirnwäsche“
          „Die flächendeckende Einführung von sexueller Vielfalt in allen gesellschaftlichen Bereichen ist reines Umsetzungsinstrument, um dies verqueere Denken salonfähig zu machen.“

          http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/9921-gendersensibler-bildungsplan-in-baden-wuerttemberg.

          Im Prinzip ist das schon eine Verschwörungstheorie. Die böse LSBTTIQ-Lobby, die alles unterwandert und Gehirnwäsche betreibt. Himmel hilf! Als Katholikin ist die Frau eine.einzige wandelnde Beleidigung für mich

          „Fazit. Alles gefühlt.“ Ja. Aber nicht von mir. Nochmal: Was ist denn genau deine Angst? Hast Du Angst, weil es nun auch um andere Lebensstile gehen soll als deinen, wird deiner dadurch schlechter? Oder was genau?

        • ät Margret:

          „Krieg ich jetzt das Mutterkreuz?“
          – Nazikeule. Bleib bitte bei Argumenten.

          „Natürlich. (sind aber 1.200“
          – OK. Ich gestehe meinen Fehler ein, 100,- zu viel angegeben zu haben.

          „Das ist EINE Übung. In Tuiders Buch.“
          – Hier ist noch einer der üblichen „Einzelfälle“:
          ***Hin und wieder gibt es einen Papa und eine Mama.***
          https://demofueralle.files.wordpress.com/2014/11/141110-schulmaterial-ev.pdf

          Was in Schwaben so an „Einzelfällen“ ausgetüftelt wird, kann ich mir lebhaft vorstellen.

          „Auch toll. Schwule oder Lesben vertrauen sich selbstverständlich sofort jedem an, der keine Eric &Sons Shirts trägt.“
          – Soll ich mir ein Schild um den Hals hängen? „Ich akzeptiere Schwule und Lesben?“

          „Ich traue selbstverständlich einer Quelle, mit dem Titel “Umerziehungsprogramm-der-lsbttiq-community”“
          – Anzunehmen, daß die was anderes schreiben, als im Plan steht, ist schon reichlich paranoid. Aber Du kannst ja mal selber in den Plan gucken.

          „Ich sag ja. Auch sichtbar machen. Was genau hast Du dagegen?“
          – Weil es hier nicht nur um „Sichtbarkeit“ geht. Die ist längst gegeben. Weißt Du, was heutzutage im Biounterricht läuft? Matheaufgaben zB mit LSBTTIQ-Menschen sind Propaganda im DDR-Stil („Die BRD gibt 150 Milliarden pro Jahr für Rüstung aus…..“)

          „Die Übung ist aus Tuiders Buch. Und nicht dem Bildungsplan.“
          – Hat sie präzise gesagt, daß Tuiders grandiose Einfälle genau so umgesetzt werden sollen? Nein, sie wehrt sich aber dagegen, daß so etwas oder ähnliches in die Schulen kommt. Womit sie recht hat. Guck Dir die Zusammenfassung an.
          Und daß Tuider eine „Kapazität“ in der Gendersexkunde-Szene ist, steht fest. Ihre „Übungen“ waren eindeutig für den Unterricht formuliert.

          „“Die Stimmung im beschaulichen Ländle ist alles andere als affin gegenüber der sogenannten LSBTTIQ-Lobby (Schwul-Lesbisch-Bisexuell-Transsexuell-Transgender-Intersexuell-Queer)” Und weiter geht’s dann mit der angeblichen “Gehirnwäsche”“
          – Hast Du die LOBBY überlesen? Lobby nicht gleich Menschen, sondern ideologische Schmarotzer, die Macht, Pöstchen und Penunzen wollen.

          „Im Prinzip ist das schon eine Verschwörungstheorie.“
          – Nein, was sie sagt, hat Hand und Fuß. Das ärgert die Genderer ja grade so, weil sie nichts gegen sie in der Hand haben. Ihnen bleiben nur noch Diffamierungen.

          „Die böse LSBTTIQ-Lobby, die alles unterwandert und Gehirnwäsche betreibt.“
          – LSBTTIQ-Bildungspläne in mindestens drei Bundesländern? LSBTTIQ prominent in allen „Säulen“?
          Was bitte bedeutet denn Unterwanderung sonst für Dich? Daß auch noch in jeder Küche ein schwuler Aufpasser hockt?

          „Himmel hilf! Als Katholikin ist die Frau eine einzige wandelnde Beleidigung für mich“
          – Du bist katholisch? Himmel hilf. Hoffentlich kriegst Du keinen Einfluß in Deiner Gemeinde.
          Wenn Du christlich bist: Wieso unterstützt Du dann eine typisch linksextreme Ideologie, die tendenziell auch noch atheistisch ist?

          „Nochmal: Was ist denn genau deine Angst?“
          Angst? Vielleicht noch „diffuse Angst“?
          Von wegen – ich mache mir berechtigte und konkrete Sorgen.
          Nach ’68 haben die Radikalostudenten es nicht geschafft, den Sozialismus einzuführen, weil sich das Volk nicht verarschen ließ.
          Nun versuchen Sie es mit pseudomoralischem Druck über Frauen“rechte“ und anderen PC-Flausen.
          Ich will aber nicht, daß eine kleine radikale Spinnergruppe ihre privaten ideologischen Obsessionen als moralische Leitlinie in jede gesellschaftliche Institution reinbimsen.

          Stell Dir vor, ich verlangte, daß in jedem Unterrichtsfach ein klassisch christliches Familienbild gelehrt wird.

          Was hälst Du eigentlich von Pluralismus? Nicht viel offenbar.

        • @axel
          *Nazikeule. Bleib bitte bei Argumenten.*

          Trollsein ist: Ernsthafterweise vom Aussterben der Deutschen und Kinderkriegen als „Dienst am Vaterland“ sprechen, sich dann aber empört die „Nazikeule“ zu verbitten. Priceless.

          *– Hier ist noch einer der üblichen “Einzelfälle”:
          ***Hin und wieder gibt es einen Papa und eine Mama.***

          Na ist das etwa falsch? o.O Oder willst du Homopropagandist das unter den Tisch fallen lassen????

          *Soll ich mir ein Schild um den Hals hängen? “Ich akzeptiere Schwule und Lesben?”*

          Na das wäre ja mal dreist gelogen.

          *Anzunehmen, daß die was anderes schreiben, als im Plan steht, ist schon reichlich paranoid. Aber Du kannst ja mal selber in den Plan gucken.*

          Dieser Kommentar verleiht dem Paladin Axel Medienkompetenz +3 😀

          *Weil es hier nicht nur um “Sichtbarkeit” geht. Die ist längst gegeben. Weißt Du, was heutzutage im Biounterricht läuft? Matheaufgaben zB mit LSBTTIQ-Menschen sind Propaganda im DDR-Stil (“Die BRD gibt 150 Milliarden pro Jahr für Rüstung aus…..”)*

          Dann erzähl mal. Du kannst doch bestimmt auch belegen, in welchem Lehrwerk solch grauenvoll schwulisierendes Zeug abgedruckt wird. Und dann noch in Bio! War das nicht das einzige Fach, dem zugestanden würde sich mit LSBTTIQ zu beschäftigen? Ich bin übrigens auch der Meinung dass der Hämophilie viel zu viel Platz eingeräumt wird, Bluter gibts ja noch weniger als Homos!

          *Und daß Tuider eine “Kapazität” in der Gendersexkunde-Szene ist, steht fest.*

          Ich möchte auch Teil der Gendersexkunde Szene sein. Das klingt total glamourös. Wie so ein Geheimclub.

          *Ich will aber nicht, daß eine kleine radikale Spinnergruppe ihre privaten ideologischen Obsessionen als moralische Leitlinie in jede gesellschaftliche Institution reinbimsen.*

          Witzig, dass denke ich auch immer über die Leute mit den christlich-konservativen Leitwerten, die der Meinung sind, dass Kinder dadurch verdorben und gestört werden, wenn sie lernen sollen weiter zu blicken als bis zu ihrem eigenen Tellerrand.

          *Stell Dir vor, ich verlangte, daß in jedem Unterrichtsfach ein klassisch christliches Familienbild gelehrt wird. *

          Tust du doch ^^

          *Was hälst Du eigentlich von Pluralismus? Nicht viel offenbar.*

          Ich lass das hier einfach mal so stehen: http://de.wikipedia.org/wiki/Pluralismus_%28Politik%29

        • ät Marenlein:

          Bist Du Margret?

          „Trollsein ist: Ernsthafterweise vom Aussterben der Deutschen und Kinderkriegen als “Dienst am Vaterland” sprechen, sich dann aber empört die “Nazikeule” zu verbitten. “

          Die deutsche Demografie ist Dir bekannt? Daher ist Kinderkriegen tatsächlich wichtiger als je zuvor. Für unser Land, für unser Volk, für Maren (das merkt sie nur noch nicht).

          „Na das wäre ja mal dreist gelogen.“
          – Noch mal: Schwule ungleich LSBTTIQ-Lobby.

          „Dieser Kommentar verleiht dem Paladin Axel Medienkompetenz“
          – Hast Du reingeguckt?

          „in welchem Lehrwerk solch grauenvoll schwulisierendes Zeug abgedruckt wird.“
          – Noch nicht. Und wir werden es zu verhindern wissen.

          „Ich bin übrigens auch der Meinung dass der Hämophilie viel zu viel Platz eingeräumt wird, Bluter gibts ja noch weniger als Homos!“
          – Ist Homosex für Dich eine Krankheit?

          „Ich möchte auch Teil der Gendersexkunde Szene sein. Das klingt total glamourös. Wie so ein Geheimclub.“
          – Nicht zu empfehlen. Genderer, die sich an Kindern vergreifen wollen, ernten mittlerweile reichlich Haß. Zu Recht.

          „Witzig, dass denke ich auch immer über die Leute mit den christlich-konservativen Leitwerten, die der Meinung sind, dass Kinder dadurch verdorben und gestört werden, wenn sie lernen sollen weiter zu blicken als bis zu ihrem eigenen Tellerrand.“
          – Bitte nicht so allgemein. LSBTTIQ_Propaganda mit Taschenmuschis und Vaginalkugeln erhöht also die Weltläufigkeit von Kindern?
          So isses- so wie früher der ML-Unterricht in der Zone.
          Und wo werden denn heute noch christliche Werte gelehrt? Schon bei mir im Reliunterricht nicht mehr.

          „Tust du doch “
          – Gefühltes Wissen, Margret/Maren?

      • @robin

        Hier noch der Link auf den im Bild angezeigten Artikel:

        http://alphagameplan.blogspot.de/2015/03/omega-rage.html

        The above is the portrait of 28 year-old Andreas Lubritch, who appears to have deliberately murdered all of the passengers of the flight he was co-piloting.

        „the 28-year-old German co-pilot (who was alive to the end) refused to re-open the door and began an „intentional“, „controlled“, and „steady“ descent as he „seems to have sought to destroy the plane.““

        Why he did it, no one knows yet, but it won’t surprise me to learn that Lubritch was a deeply angry and embittered Omega male. There is a reason Omegas frighten women merely by existing; they are capable of terrible and merciless acts of self-destruction. You can see Lubritch is a small and prematurely balding young man, possibly somewhat overweight, his occupation indicates that he was more intelligent than the norm, and the uncertain smile he has on his face tends to indicate low socio-sexual rank.

        Now, obviously no one else was responsible for Lubritch’s actions if it indeed was Omega rage at work. He alone bears the blame. But it is somewhat haunting to think about how many lives might be saved each year if the sluts of the world were just a little less picky and a little more equitable in their distribution of blowjobs.

        As a 28 year-old airline pilot, Lubritch would likely have been married in a more traditionally structured society. It’s not impossible that the Germanwings deaths represent more of the indirect costs of feminism.

        • “ But it is somewhat haunting to think about how many lives might be saved each year if the sluts of the world were just a little less picky and a little more equitable in their distribution of blowjobs.“

          Super, jetzt wissen wir endlich Bescheid. Die Schlampen dieser Welt sollen halt nicht so wählerisch sein und mehr Blowjobs verteilen und dann gäbe es sowas gar nicht – genau! Endlich sagt’s mal jemand. Wo hast Du diesen Blitzmerker denn gefunden, Robin?

        • „You can see Lubritch is a small and prematurely balding young man, possibly somewhat overweight, his occupation indicates that he was more intelligent than the norm, and the uncertain smile he has on his face tends to indicate low socio-sexual rank.“

          Wie sie jetzt alle rauskommen und ihre Theorien verkaufen. Naja, das ist ja immer so, wenn so was passiert.
          Und natürlich ist das Ereignis der unwiderlegbare Beweis, dass die eigene Theorie richtig ist und Gruppe x, „schuld“ daran ist.

          „But it is somewhat haunting to think about how many lives might be saved each year if the sluts of the world were just a little less picky and a little more equitable in their distribution of blowjobs.“

          Genau. Und ich gebe der Männerwelt noch 1 Monat Zeit, mir einen Adelsspross mit dem Aussehen von Ryan Gosling vorbeizuschicken und mir einen Heiratsantrag zu machen, sonst fange ich an, Flugstunden zu nehmen. Außerdem will ich 2 Miliion Euro, damit ich mir ein Penthouse kaufen kann, sonst steigt meine Frustration ins Unermessliche und die Gesellschaft ist schuld, wenn was passiert. Weil es für einen Übermenschen wie mich nicht nötig ist, Frustrationstoleranz aufzubauen.

          Ich kann darüber schon gar nicht mehr lachen.

          Nicht nur die „Forderung“ oder indirekte Drohung an sich, sondern überhaupt die Hybris, diese ganzen Hintergründe anhand eines einzigen Bildes ermittelt haben zu wollen. So als ob es keine anderen Gründe als „Frauen“ für so eine Tat geben könnte.

          Übrigens soll er nun doch kein Omega sein, sondern ein verzweifelter Beta/Gamma und Frauen sollen sich lieber an die Alphas halten, die sie nur benutzen, weil die wenigstens nicht Amok laufen, so wie die Betas und darunter es tun.

        • „Die Schlampen dieser Welt sollen halt nicht so wählerisch sein und mehr Blowjobs verteilen und dann gäbe es sowas gar nicht – genau!“

          Wobei Schlampe sich doch genau dadurch definiert. Dass man mit Blowjobs u.ä. nicht geizt und sie freigiebig unters Volk bringt. Insofern ist es ein Paradoxon.

      • @ Robin

        Das ist nicht mit dem Geschreibsel von euch Femis (siehe oben) vergleichbar. Das ist auch nicht eine maskulistische oder feminismuskritische Schrift.

        Kannst Du uns auch was feminismuskritisches zu dem Fall zeigen, was von der „Qualität“ an die von mir oben verlinkten Artikel dranstinken kann, also vergleichbar platt und blöd sind und den Fall gemäß ihres Weltbildes verarbeiten?

      • Das übliche tu quoque, das selbst als tu quoque ziemlich absurd ist.

        „It’s not impossible that the Germanwings deaths represent more of the indirect costs of feminism“ ist natürlich fragwürdig, schon weil zweifelhaft erscheint dass Feminismus irgend etwas damit zu tun hat dass der Pilot nicht verheiratet war. Hier wird in der Tat ein Sündenbock für den Verfall der tradioniellen Familienstrukturen gesucht.

        Allerdings ist der Sündenbock David Futurelles von einem ganz anderem Kaliber. Das Hetzkonstrukt „male rage“ hat eine vollkommen andere Dimension als der „Verfall der Familie“. Beim Konstrukt „male rage“ wird allen Mitgliedern des Kollektives „males“ eine inhärente sozialschädliche Tendenz zugeschrieben, wohingegen beim Konstrukt „Feminismus zerstörte die traditionellen Familienstrukturen“ von einer sozialschädlichen Ideologie ausgegangen wird. Der Sündenbock ist dabei eben nicht, wie von anyabike behauptet, „Frauen“.

        Natürlich wird Futurelle behaupten, dass er „nur Männlichkeitsideologie“ angreife. Allerdings ist das vorherschende feministische Konstrukt „Männlichkeitsidologie“ so angelegt, dass eben jedes Mitglied des Kollektives „Männer“ tendenziell von dieser angeblichen Ideologie angetrieben ist. Nur so schafft man es nämlich, die Tat des Piloten ohne Ansehen der Person und der Umstände in dieses Schema zu pressen.

        Selbst als tu quoque ginge es allenfalls dann durch, wenn man beispielsweise behaupten würde dass:

        a) DieFrauen maßgeblich ursächlich für die psychischen Probleme des Piloten waren, ihn zu dieser Tat getrieben haben

        b) DieFrauen, ohne Ansehen der Personen und der Umstände, aufgrund der bloßen Tatsache dass sie Frauen sind, zweifelsfrei von einer destruktiven feministischen Ideologie angetrieben ihr sozialschädliches Werk verrichtet haben müssen.

        Selbst wenn man es als vergleichbar befindet: Will Robin uns etwa sagen dass, sie diese im Feminismus weitverbreitete „Männlichkeitskritik“(sic) in dem Maße kritisiert wie das, was sie immer „Antifeminismus“ nennt?

        Ich habe .. nicht gerade den Eindruck.

        • ..ach ja:

          c) DieMänner dabei per se unterdrückt und hypoagent sind, sie also (jenseits der erweckten widerständigen Männlichkeit in Form von Maskulismus und PU) gar keinen Einfluß darauf und damit keine Verantwortung dafür haben, dass Frauen sie zum suicide-homocide treiben.

        • Robin wollte vor allem sagen: “Stimmt nicht”. Und sonst gar nichts.

          Dann war doch mein Eindruck nicht falsch.

      • @ atacama Ich befürchte leider, „Schlampe“ soll in diesem Zusammenhang ein Synonym für Frauen sein. Zumindest für gutaussehende Frauen. Alles Schlampen das. Und so wählerisch. V. a. Männern gegenüber, die sie „Schlampen“ nennen. Ein Skandal.

    • ät Matthias:

      Der Birgit-K-Overkill heute! 🙂
      Heb das Gaga der Woche doch noch mit Sternchen*** hervor.

      Du hattest tatsächlich recht – hätte nicht gedacht, daß der Mord- Selbstmord eines männlichen Piloten tatsächlich radfeministisch ausgeschlachtet wird! Gleich mal mlesen, was Alice Schwarzgeld so schreibt…
      Und dann sogar englische Artikel (?). Erstaunlich, wie das rundgeht.

      • Kirks Kommentare haben wenigstens einen gewissen Unterhaltungswert.
        Ich finde, es gibt hier einen sehr aktiven und offen frauenfeindlichen Kommentator, bei dem du allgemein etwas genauer hinschauen solltest.

        Davon ab – ich habe mich gestern auf einem Kongress etwas länger mit einem erfahrenen forensischen Gutachter über Schuldunfähigkeit unterhalten und überlege, die Tage etwas dazu zu schreiben (wenn ich Muße finde).
        Würdest du das als Artikel haben wollen?

        Das Thema „Straftaten und psychische Störungen“ ist ja gerade auch wegen des Absturzes in aller Munde.
        In letzter Zeit habe ich von feministischer Seite (Wizcorek, aber auch der Userin „Margret“) so unfassbar unqualifizierten Stuss dazu gelesen, dass man da mal einiges richtig stellen müsste.

        • „und überlege, die Tage etwas dazu zu schreiben (wenn ich Muße finde).
          Würdest du das als Artikel haben wollen?“

          Also ich würde es jedenfalls gerne lesen.

        • Ich schau mal 🙂
          Habe leider derzeit ziemlich viel zu tun – was mich blöderweise meist nicht davon abhält, mir Scharmützel in irgendwelchen Kommentarspalten zu liefern, die am Ende doch nur reine Zeitverschwendung sind.

        • „Ich finde, es gibt hier einen sehr aktiven und offen frauenfeindlichen Kommentator, bei dem du allgemein etwas genauer hinschauen solltest.“

          Ich wurde bereits zensiert. Zu Recht.

        • Petpanther ist wohl gemeint.
          Ich wäre mehr dafür, Leute stärker im Auge zu behalten, die andere Kommentatoren sofort wüst beschimpfen („Du bist ein peinlicher Schleimer! Facepalm!“) und dazu aufrufen, Blogkollegen rauszuschmeißen.

  3. Frauen so ehrgeizig wie Männer

    „Dabei streben Frauen vor allem eine Position auf Vorstands- oder Geschäftsführungsebene in einem mittelständischen Unternehmen sowie eine hohe Vergütung an.“

    „Nur 35 Prozent der Frauen sind mit ihrer bisher erreichten Verantwortung und Hierarchieebene zufrieden. Bei den Männern sind dies immerhin 41 Prozent. 73 Prozent der befragten karriereorientierten Frauen streben vor allem eine Position auf Vorstands‐ oder Geschäftsführungsebene eines mittelständischen Unternehmens an. Auffällig ist dabei, dass sie ein geringeres Interesse daran haben, unternehmerisches Risiko zu übernehmen.

    Lediglich 32 Prozent der Frauen, die stetig weiter aufsteigen wollen, möchten in eine (Mit-)Gesellschafterrolle eintreten, während dies fast die Hälfte der karrierewilligen Männer anstreben. Eine möglichst hohe Vergütung zu erzielen spielt dagegen für Frauen mit 41 Prozent eine deutlich größere Rolle als für Männer mit 32 Prozent. „Da weibliche Führungskräfte im Schnitt immer noch weniger verdienen als männliche, haben Frauen beim Thema Gehalt einen Nachholbedarf“, so Ulbort.“

    „72 Prozent der befragten Frauen sind zudem nicht verheiratet oder in einer festen Partnerschaft lebend und nur 36 Prozent haben Kinder. Hingegen sind 92 Prozent der befragten Männer verheiratet oder leben in einer festen Partnerschaft und 80 Prozent von ihnen haben Kinder.“

    http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/frauen-fuehrungsposition-ehrgeiz-13507737.html

    Frauen wollen also hohe Vergütung und wenig Risiko. Und das 72 % der Führungs-Frauen nicht verheiratet sind, zeigt wieder einmal die Hypergamie. Wenn der Mann nicht mehr verdient, wofür brauch ich ihn dann?

    Lustig ist auch, dass es nur wenige (einzelne) Männer braucht, mit verwerflichen Charakterzüge braucht, um von ihnen auf alle Männer zu schließen, während es nur wenige vorbildliche (oder was manche dafür halten) Frauen geben muss, um mal wieder zu zeigen wie toll doch alle Frauen sind.

  4. Me, Myself and I:

    „Eins gleich vorweg: Wenn Paare mit Kindern, die aus welchen Gründen auch immer, nicht schwanger werden können, sich per Insermination ein Baby ‘einpflanzen’ lassen, dann ist dies nicht kritikwürdig, sondern nachvollziehbar. Und es sollte Familien (Mutter, Vater und Kind) selbst überlassen bleiben, ob sie ggf. auch auf eine Leihmutter zurückgreifen.

    Hier geht es aber um etwas völlig anderes, nämlich das Frauen, welche sich, aus welchen Gründen auch immer, aus einer Samenbank befruchten lassen, und dabei noch in die “Welt” posaunen, dass man eine ‘Familie’ auch ohne Partner (aka Mann) gründen kann.“

    https://emannzer.wordpress.com/2015/03/27/ich-und-ein-baby-fur-mich/

    Eine Betrachtung darüber, was heutzutage, unter Ausschluß der Männer, so als Familie betrachtet wird.

    • Auf, auf in den eugenischen Nihilismus.

      Um die besseren Menschen zu machen. Endlich keine Männer mehr. Oder nur solche, die Listen und Belief Hündchen machen und keine menschliche Identität mehr haben (dürfen).

      So „erzieht“ die feministische Frau heutzutage ja Jungen.

      Schwarze „Pädagogik“.

      Aber die kann man ja vorher auch abtreiben.

      Der Genozid, nicht mehr weit? Solanas Traum doch keine Utopie bzw. Satire?

      • Nunja, es wird zunächst eine extreme Minderheitenlösung bleiben, so wie das 3-Eltern-Baby und auch das mehr oder minder mutterlose Kind:

        http://www.iflscience.com/health-and-medicine/two-father-babies-could-soon-be-possible-no-egg-donor-required

        Selbstverständlich werden fortpflanzungswillige Männer bis auf Weiteres darauf angewiesen sein, dass sich ein Mensch mit Uterus findet, der die eigentliche Arbeit machen kann.

        Wenn allerdings dereinst diese Grenze gefallen sein sollte (Fembots gibts bis dahin eh längst), dann seh ich bei nüchterner Betrachtung wirklich wirklich schwarz für mein Geschlecht, given your history & reputation.

        • dann seh ich bei nüchterner Betrachtung wirklich wirklich schwarz für mein Geschlecht, given your history & reputation.

          Endlich gibst du es mal wieder etwas unverklausulierter zu Protokoll, Männer zu hassen.

        • Falls wer eine Übersetzung braucht: „Ihr“ (das Tätergeschlecht) habt „uns“ (Opfergeschlecht) bisher nur leben lassen, weil ihr uns zum Gebären brauchtet.

        • ?

          Sind wir uns denn z. B. einig, dass der Stand der Wissenschaft lautet, dass „wir“ bereits in der Steinzeit genauso gefährdet wie „ihr“ waren, durch überwiegend „von Euch“ ausgehende Gewalt zu sterben? Dass noch nie in der Geschichte reine Frauenheere zum „Erobern“, Plündern, vergewaltigen und morden ausgezogen sind? Und dass wir keinen Zeitpunkt benennen könnten, wo Männer auf diese Menschen-Opfer-„Rituale“ verzichtet hätten?

          Was Dir wie Hass vorkommt, ist Rationalität:
          ihr meint doch bereits, wir würden von Euch geschont (bei z. B. in D. weitgehend ausgeglichenem Mord-Opfer- aber bei weitem nicht -Täter-Verhältnis), und zwar einzig wegen Sex bzw. unserer Bedeutung für die Fortpflanzung. Braucht „ihr“ „uns“ nicht mehr zwangsläufig zu diesen Zwecken, läuft unsere „Schonzeit“ dann wohl aus. Ihr seid ja eh seit jeher vehement der Meinung, dass Ihr Alles besser könntet. Leugnen zwecklos.

        • Ich wollte übrigens keineswegs behaupten, ich nähme an dass die Weiblichkeit(sinszenierung) aussterben könnte. Vielleicht würde es sogar kaum ins Auge fallen, wenns keine/kaum noch Bio-Frauen mehr gäbe…

        • Ach, was mach ich mir da Gedanken.
          Bestenfalls überraschen Männer mit Menschlichkeit, schlimmstenfalls stellt sich unsere Verzichtbarkeit heraus, höchstwahrscheinlich werd ichs nie erfahren.

        • Eigentlich ist das Niveau viel zu tief, um darauf zu antworten…

          Was Dir wie Hass vorkommt, ist Rationalität:

          Wir wissen doch beide nicht erst seit deinen Emails, dass das was dir bei dir selbst wie Rationalität vorkommt, selten welche ist.

          Sind wir uns denn z. B. einig, dass der Stand der Wissenschaft lautet, dass “wir” bereits in der Steinzeit genauso gefährdet wie “ihr” waren, durch überwiegend “von Euch” ausgehende Gewalt zu sterben? Dass noch nie in der Geschichte reine Frauenheere zum “Erobern”, Plündern, vergewaltigen und morden ausgezogen sind? Und dass wir keinen Zeitpunkt benennen könnten, wo Männer auf diese Menschen-Opfer-“Rituale” verzichtet hätten?

          Ich weiß nicht, was in der Steinzeit war. Ich bin weder Anthropologe, noch war ich in Form eines von dir konstruierten „Wir“ dabei (warum denn jetzt auf einmal die Anführungszeichen?? Sei doch so ehrlich und bleib in der Version, die auch zu deinen Postings passt). Offenbar hältst du Frauen ja für die von Natur aus besseren Menschen.
          Ich weiß nur, dass abgesehen von Spinnen bei keiner Spezies kein Geschlecht das andere tötet. Auch Primaten töten ihre Weibchen nicht, obwohl weder Wissen noch Ziele bezüglich Arterhaltung vorhanden sein dürften. Aggression verläuft zum überwiegenden Teil an ganz anderen Demarkationslinien als dem Geschlecht.
          Die einzige „Spezies“ die tatsächlich über eine weitgehende Vernichtung eines Geschlechts im Falle einer Machtübernahme nachdachte, ist bisher die der Radikalfeministinnen.

          Dieses „Wir“ und „Ihr“ entspringt in dieser Dichotomie nur deinem kranken Geist. Als sei die Kontinuität zwischen dir und einer Steinzeitfrau entscheidender als zwischen dir und deinem eigenen Sohn, Vater, Bruder oder Partner.

          Braucht “ihr” “uns” nicht mehr zwangsläufig zu diesen Zwecken, läuft unsere “Schonzeit” dann wohl aus.

          Ein ekliges Menschenbild. Wie kommst du darauf, dass der moderne Mensch Subgruppen (Rentner, Behinderte…“Frauen“) euthanasiert, wenn sie zu nichts „Nutze“ sind?
          Selbst wenn Männer in allem besser wären (was sie nicht sind), warum sollte man eine Teilpopulation exekutieren, nur weil sie im Schnitt ein weniger „nützliches“ Fähigkeitsprofil aufweisen?
          Ich brauche Pilotinnen, Ärztinnen, Pflegerinnen, Friseurinnen, Köchinnen, Supervisorinnen, genau wie ich Männer dieser Berufsgruppen brauche. Weil ich deren Arbeit jeweils nicht selber kann.
          Vor allem aber – und das Erlangen dieser tiefen Erkenntnis wünsche ich dir von ganzem Herzen für deine verbleibenden 4-5 Jahrzehnte auf diesem Planeten – gibt es da etwas, das man Liebe nennt, und was Frauen und Männer seit Beginn ihrer Existenz verbindet. Psychisch gesunde Männer und Frauen lieben einander (oder sich manchmal halt auch untereinander) schlicht und einfach dafür, dass sie Männer und Frauen sind.
          Diese Liebe ist zwar evolutionsbiologisch durch den Zweck der Fortpflanzung entstanden, aber ganz sicher nicht daran gebunden.

          Und selbst wenn Frauen als Ganzes, ohne Betrachten anderer Gruppenvariablen, weder für die Gesellschaft „brauchbar“ noch liebenswert wären, bliebe es immer noch eine zutiefst kranke und misandrische Behauptung, dass dies einen Geschlechter-Holocaust zufolge hätte.

        • Zudem ist die Entrüstung sowieso von Dworkin geklaut. Sie war diejenige, die radikalfeministische Angstthese vor der künstlichen Gebärmutter schon vor dreissig Jahren niedergeschrieben hat.

          Für sie ist absolut klar, dass sobald Männer die Fähigkeit haben, selber Kinder zu „produzieren“ der „coming gynocide“ (Right-Wing Women, 1983) eintreten wird; sobald Männer Frauen also nicht mehr brauchen, wird es laut ihrer Theorie zu einer Intensivierung des Missbrauchs und schliesslich zu einer kompletten Auslöschung des weiblichen Geschlechts kommen. Etwas anderes ist aus ihrer Sicht auch gar nicht möglich.

          Die künstlichen Gebärmuttern ist natürlich insgesamt für Frauen eine sehr unangenehme Vorstellung; da damit tatsächlich ein evolutionäres Tabu vollständig gebrochen werden kann; plötzlich sind „Eggs“ nicht mehr so teuer und man hat „sperm is cheap; eggs are cheap as well“. Frauen können dann nicht mehr erwarten, von der Gesellschaft eher durchgefüttert und unterstützt zu werden als ein Mann, nur weil sie Kinder kriegen können.

        • @toxic: danke für die Referenz. Verwundert nicht, dass offenbar Dworkin der Ursprung von Sheeras Thesen ist.
          Sie ist bekennende Dworkinianerin.

        • „Als sei die Kontinuität zwischen dir und einer Steinzeitfrau entscheidender als zwischen dir und deinem eigenen Sohn, Vater, Bruder oder Partner.“

          Das ist wirklich ein unsagbar lächerlicher Vorwurf in Anbetracht der Tatsache, wo wir hier diskutieren. Oder wie heißt der neuartige Forschungszweig, in den Du einführen wolltest, gegen den z. B. Evo-Psych klar abstinkt?

          „Und selbst wenn Frauen als Ganzes, ohne Betrachten anderer Gruppenvariablen, weder für die Gesellschaft “brauchbar” noch liebenswert wären, bliebe es immer noch eine zutiefst kranke und misandrische Behauptung, dass dies einen Geschlechter-Holocaust zufolge hätte.“

          Du kennst das derzeitig wahrscheinlich krasseste Geschlechtermissverhältnis auf Erden (286 geborene Mädchen auf 1000 Jungen in einem Ort namens Jorasi)? Die These von der alarmierenden Maskulinisierung der Welt bzw. dem Verschwinden der Frauen in den Bevölkerungsreichsten Regionen der Erde? Und das praktisch nur Dank einer vergleichsweise simplen Technik wie Ultraschall und obwohl sich Alle im Prinzip (noch) einig sind, dass ein halbwegs ausgeglichenes Geburtsverhältnis zwischen den Geschlechtern nicht bloß biologisch-normal sondern auch sinnvoll wäre (wenngleich natürlich häufig mit den Lebenschancen der Männer argumentiert wird, die gefährdet wären ohne Aussicht auf Sex- und Fortpflanzungspartnerinnen, und eher selten die Begründung „weibliche Menschen haben dasselbe Lebensrecht wie männliche“ ausreichte).

          Es gibt imho mehrere Einfallstore, welche die Dystopie einer weitgehend (Bio-)Frauenfreien Zukunft wahrwerden lassen könnten, ich meine nichtmal, dass direkt-ausgeführte Männergewalt entscheidend sei müsse.

          Und Du meinst also ernsthaft, der Siegeszug des Feminismus wirkt global so unaufhaltsam und durchschlagend, das nicht im Mindesten zu befürchten stünde, mit Einführung eines artificial wombs würde sich diese Entwicklung nicht nochmal krass beschleunigen?

          Deinen Optimismus hätt ich gern.

          „Zudem ist die Entrüstung sowieso von Dworkin geklaut. Sie war diejenige, die radikalfeministische Angstthese vor der künstlichen Gebärmutter schon vor dreissig Jahren niedergeschrieben hat.“

          Wusste ich gar nicht, was für eine kluge Frau. Mir war nur bewusst, dass Shulamith Firestone genau darauf hoffte, weil sie annahm, das erst würde weibliche Freiheit bewirken. Bisserl naiv wahrscheinlich.

          „Sie ist bekennende Dworkinianerin.“

          Übertreib mal nicht. Ich hab nach wie vor genau ein Buch von ihr gelesen.

        • Oder wie heißt der neuartige Forschungszweig, in den Du einführen wolltest, gegen den z. B. Evo-Psych klar abstinkt?

          Wie zu erwarten, hast du von Evolutionspsychologie keine Ahnung.

          Du hast von WIR und IHR gesprochen, beziehst dich auf Männer und Frauen als zeitgeschichtlich überdauernde Kollektive mit völlig gegensätzlichen Interessen und sogar Vernichtungswünschen. Das hat mit Evolutionspsychologie nichts zu tun.

          Jedem, der auf deine Paranoia und den nur in deiner menschenverachtenden, radikalfeministischen Blase existierenden Verschwörungstheorien nichts gibt, geradezu weltfremden „Optimismus“ zu attestieren, ist aber wirklich ne gute Nummer. Ebenso, deine Dworkin-Inspiration zu leugnen.

          Du übertreibst zum Einen maßlos. Zum anderen ist diese „Maskulinisierung“ zwar eher ein lokales als ein globales Phänomen, aber durchaus sehr problematisch.
          Nur verstehst du die Ursachen gar nicht.
          Es sind Frauen, die ihre Mädchen abtreiben. Als jemand, die Abtreibungen wohl gerne bis kurz vor Geburt legalisieren möchte, bist du selbst Mitschuld an diesem Utlitarismus, das Austragen eines Kindes über alle Maßen von der Lebensplanung der Mutter abhängig zu machen. Das führt dann dazu, das in armen Regionen Sorgen über die Altersvorsorge (Söhne stellen diese gerade dort, wo körperliche Arbeit gefragt ist, viel eher sicher) zu selektiver Abtreibung führen.
          Pränatale Geschlechtsdiagnostik verbieten und hart sanktionieren, da hilft wohl nichts anderes.

          Was du dir da aber zusammenspinnst, ist fern jeder Rationalität.

          Ich breche übrigens an der Stelle ab, da ich deinen kruden Thesen keine weitere Plattform mehr geben möchte.

        • „Pränatale Geschlechtsdiagnostik verbieten und hart sanktionieren, da hilft wohl nichts anderes.“

          Da hilft nur Ändern der Strukturen und Denkweisen.
          Also Feminismus.

        • „Da hilft nur Ändern der Strukturen und Denkweisen.
          Also Feminismus.“

          Klar, durch Feminismus haben die weiblichen Nachkommen von armen chinesischen/afrikanischen Bauern dann auch plötzlich gleich viel Oberkörpermuskulatur wie die Männer und erledigen die knochenbrechende Feldarbeit plötzlich ohne Probleme.

          Die Gebiete, in denen am meisten Mädchen abgetrieben werden sind komischerweise oft diejenigen Gebiete, wo die weisse, rassistische, misogyne und patriarchale Mechanisierung noch nicht eingesetzt hat.

        • @ David

          „Ich weiß nur, dass abgesehen von Spinnen bei keiner Spezies kein Geschlecht das andere tötet.“

          Du meintest wohl eher „bei keiner Spezies ein Geschlecht das andere tötet“.

          Und auch wenn ich dir ansonsten tatsächlich mal zustimmen kann, finde ich das hier doch sehr eigenartig „Psychisch gesunde Männer und Frauen lieben einander (oder sich manchmal halt auch untereinander) schlicht und einfach dafür, dass sie Männer und Frauen sind“.

          Man liebt andere Menschen selten dafür, dass sie Männer und Frauen sind. Man liebt sie für ihre Eigenschaften, ihre Charakterzüge, vielleicht auch mal das Aussehen. Oder liebst Du deine Mutter, deine Schwester, deine Tochter, sogar deine Freundin, deinen Bruder, deinen besten Freund, deinen Vater, deines Sohn in erster Linie dafür, dass sie /er ein Mann / eine Frau ist?

          @ Semikolon

          Ich fände so eine künstliche Gebärmutter ja ne ziemlich coole Sache. Ich könnte nämlich nicht behaupten, dass die Schwangerschaften ein Spaziergang waren ;-).

          @ toxicvanguard

          „Klar, durch Feminismus haben die weiblichen Nachkommen von armen chinesischen/afrikanischen Bauern dann auch plötzlich gleich viel Oberkörpermuskulatur wie die Männer und erledigen die knochenbrechende Feldarbeit plötzlich ohne Probleme.“

          Was China betrifft kenne ich mich nicht so aus, aber in den meisten afrikanischen Kulturen ist Feldarbeit reine Frauenarbeit.

        • @Margret: „Da hilft nur Ändern der Strukturen und Denkweisen.
          Also Feminismus.“

          In der Tat, Strukturveränderungen würden helfen, in diesem Fall insbesondere eine Änderung des Zustands, dass in den betreffenden Gebieten Söhne für die Altersversorgung der Eltern oft sehr wichtig sind.
          Feminismus aber hilft bei solchen Sachen leider kaum. Jedenfalls nicht, solange er sich (wie gegenwärtig der Fall) nicht für Ursachen und Hintergründe der jeweiligen Probleme interessiert, sondern nur an Symptomen herumdoktorn will. Woran mag es liegen, dass mehr weibliche als männliche Embryonen abgetrieben werden? – Klarer fall, muss Frauenhass sein, Feminismus kämpft für entsprechende antidiskriminierende Zwangsmaßnahmen, Problem gelöst…

        • @ David

          „Es sind Frauen, die ihre Mädchen abtreiben“

          Das hier ist allerdings nicht so wirklich richtig. Zumindest meiner Erfahrung nach sind es in Indien fast immer die Schwiegereltern, die auf Abtreibung drängen und mit Verstoßung (in der traditionellen indischen Gesellschaft ein Desaster) drohen, die Schwiegertochter förmlich zum Arzt schleifen. Grund: Sie (also die Herkunftsfamilie des Mannes) in der Hauptsache tragen das finanzielle Risiko. Das ist ja gerade die Krux in Indien – während in anderen traditionellen Gesellschaften dafür gezahlt wird, dass die Arbeitskraft der Tochter nun ihrer Schwiegerfamilie zugute kommt, zahlt in Indien die Familie der Tochter dafür, dass sie deren Arbeitskraft verliert. Die Herkunftsfamilie verliert also doppelt: Die Tochter und deren Arbeitskraft und finanziell.

        • Man liebt andere Menschen selten dafür, dass sie Männer und Frauen sind.

          Das ist natürlich nicht individuell gemeint. „Männer lieben“ oder „Frauen lieben“ meint so viel wie heterosexuell / homosexuell sein.

          Ich liebe Frauen, das ist eine ganz allgemeine Aussagen. Damit meine ich weder, dass ich alle Frauen liebe, noch beschränkt sich diese Liebe auf Sexualität und Fortpflanzung.
          Die Liebe zu Familie und Freunden ist damit auch nicht gemeint.
          Ganz allgemein die Liebe zwischen Mann und Frau. Eine Naturkonstante die dafür sorgt, dass Männer und Frauen immer in Verbünden zusammengelebt haben, sich umeinander gekümmert haben und sich grundsätzlich immer irgendwie miteinander arrangieren werden.

          Ich lege zwar allgemein nicht viel wert auf deine Zustimmung, aber ich nehme mal an, dass du es auch für eine zutiefst menschenverachtende Aussage hältst, dass die Solidarität zwischen Mann und Frau mit dem „Nutzen“ der Gebärfähigkeit stehen und Fallen würde?

          Das hier ist allerdings nicht so wirklich richtig.

          Du kannst gerne weiter an das herzerweichende feministische Indien-Narrativ glauben. Ist halt so schön einfach.

        • Du meintest wohl

          Schreibfehler darf man bei mir übrigens grundsätzlich behalten. Ich habe keine Lust, meine eh schon zu langen Postings immer nochmal Korrektur zu lesen.

        • Ich habe ja geschrieben, dass ich dir in den meisten Punkten zustimme ^^. Nur halte ich nicht die rein geschlechtliche Liebe für den Kitt, der Menschengruppen zusammenhält, sondern die Liebe zwischen Individuuen ganz allgemein (zusätzlich zu Verwandtschaftsverhältnissen übrigens), die auch zwischen Freunden, Eltern und Kindern, Geschwistern … stattfindet. Und gegenseitige Abhängigkeiten spielen sicher auch eine Rolle.

          Was Indien betrifft: Du kannst das glauben oder nicht. Es sind meine Erfahrungswerte. Was wäre denn deine Erklärung? Eine Abtreibung von Mädchen aus Jux und Dollerei?

        • Das obere gehe ich natürlich mit, und auch wenn es mir arg spanisch vorkommt, dass du so viele repräsentative, eigene „Erfahrungswerte“ mit indischen Bauernfamilien haben willst, die allesamt Mädchen abgetrieben haben, können wir wohl selbst da zu einem Konsens kommen.

          Du hast ja nicht ganz Unrecht, nur halt arg dick aufgetragen und sehr einseitig pauschalisiert.

          Aber wenn du auch schon einmal in Indien warst, wirst du wahrscheinlich zumindest nicht behaupten, dass die Menschen dort ihre Töchter nicht lieben würden (das ist sogar ziemlich rassistisch, wenn man es sich recht überlegt) und Misogynie der Grund für die selektiven Abtreibungen wäre, wie Sheera uns stets nahelegt. Sondern du wirst wissen, dass die Mitgift-Praxis der Grund ist, die die ohnehin schon hohen „Kosten“ weiblicher Nachkommen (die erwirtschaften dort nunmal sehr viel weniger und machen die armen Familien noch ärmer, das ist halt deren Perspektive) nochmal zusätzlich zementieren.
          Da muss man aber auch vieles relativieren.
          Unter anderem das, dass die Familien sehr viele Ressourcen in ihre Töchter investieren. Denn umso hübscher, gesünder, gebildeter und besser erzogen die Tochter ist, umso besser (und billiger) lässt sie sich verheiraten.
          Die Söhne wiederum müssen vor allem arbeiten unter teils unmenschlichen Bedingungen, um das Geld zu verdienen, mit dem ihre Schwester dann verheiratet wird, mit einer unglaublich pompösen Feier und Geschenken.
          Diese Hochzeiten und auch die Verhandlungen darüber sind dabei – wer hätte es gedacht – eher eine Frauendomäne, also die der Schwiegermütter.

          Vielleicht fällt dir auch mal die Ironie daran auf, dass Feministinnen die Abtreibungen zugunsten der wie auch immer gearteten Lebensplanung einer Schwangeren verteidigen. Doch wenn dieser eigentlich problemlos abtreibbare „Zellhaufen“ XX-Chromosomen enthält und sich dadurch die Lebensperspektive der Schwangeren tatsächlich radikal verändert, werden die Abtreibungen plötzlich zum „Femizid“.

        • „Misogynie der Grund für die selektiven Abtreibungen wäre, wie Sheera uns stets nahelegt. Sondern du wirst wissen, dass die Mitgift-Praxis der Grund ist, die die ohnehin schon hohen “Kosten” weiblicher Nachkommen (die erwirtschaften dort nunmal sehr viel weniger und machen die armen Familien noch ärmer, das ist halt deren Perspektive) nochmal zusätzlich zementieren.
          Da muss man aber auch vieles relativieren.
          Unter anderem das, dass die Familien sehr viele Ressourcen in ihre Töchter investieren. Denn umso hübscher, gesünder, gebildeter und besser erzogen die Tochter ist, umso besser (und billiger) lässt sie sich verheiraten.“

          Und jetzt erklärst Du Nullpe mir mal, was um Alles in der Welt sich durch ein Verbot (das es teilweise bereits gibt) bzw. harte Sanktionierung (von frischgebackenen Eltern? Oder von Frauen, die gerade haben abtreiben lassen?) der Pränataldiagnostik verbessern würde.

          „Doch wenn dieser eigentlich problemlos abtreibbare “Zellhaufen” XX-Chromosomen enthält und sich dadurch die Lebensperspektive der Schwangeren tatsächlich radikal verändert, werden die Abtreibungen plötzlich zum “Femizid”.“

          Hier werden gesunde Kinder nur wegen ihres weiblichen Geschlechts abgetrieben. So massenhaft, dass es schon länger zum augenfälligen Problem wird (ich glaub mit 8 etwa las ich das erste Mal von den chinesischen Sterbekliniken, in denen weibliche Neugeborene gebracht wurden. So gesehen gab es schon eine Art Fortschritt…). Und ihr erklärt uns freundlicherweise, weil wir sind ja kleine, ahnungslose Dummchen, dass es dafür rationale Gründe gäbe.
          Frauen sind schließlich zu schwach und unfähig, verwechseln unter Druck sogar links mit rechts (s.o.), und dann kosten sie auch noch!

          Aber nein, wenn die Technik uns theoretisch ersetzen könnte, steht natüüüürlich nicht zu befürchten, dass die Hatz auf uns noch ganz Ausmaße annehme würde. Auf magische Weise hätten wir es bis dahin irgendwie geschafft, Euch Respekt abzuverlangen oder so…

        • Und jetzt erklärst Du Nullpe mir mal

          Nulpe mit einem l.
          Ich habe dir schon viel zu viel erklärt, Mäuschen.

          Aber nein, wenn die Technik uns theoretisch ersetzen könnte

          Du scheinst tatsächlich zu glauben, dass „ihr“ (=du?) nur zum Gebären zu gebrauchen wärst.

          Auf magische Weise hätten wir es bis dahin irgendwie geschafft, Euch Respekt abzuverlangen oder so…

          Auf gar nicht so magische Weise hast du es geschafft, meinen Respekt zu verspielen. Troll dich mit deiner Hetze.

        • „“Pränatale Geschlechtsdiagnostik verbieten und hart sanktionieren, da hilft wohl nichts anderes.”

          Da hilft nur Ändern der Strukturen und Denkweisen.
          Also Feminismus.“

          Bist Du so fanatisch, oder fehlt Dir jeder Bildungshintergrund?

          Selbst wenn wir annehmen würden, dass das gezielte Abtreiben weiblicher Föten Ausdruck eines gehässigen Patriarchats ist, wäre dem wohl kaum durch Ersatz durch eine andere, allenfalls noch menschenverachtende Ideologie beizukommen.

          Mädchen bedeuten sehr real in den Familien der genannten Länder (Indien, China) ein großes Armutsrisiko. Das hat primär nichts mit Frauenfeindlichkeit zu tun.

          Das war übrigens auch im spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Europa so. Mädchen mussten teuer aufgezogen werden, leisteten im Verhältnis wenig und heirateten weg. Dabei mussten sie noch mit einer Aussteuer versehen werden.
          Wenn man bedenkt, dass das Gros der Bevölkerung Mitteleuropas gerade genug zum Überleben erwirtschaftete, war JEDE Investition in ein Mädchen zu teuer. Das kann man wohl weitgehend ohne Einschränkung für die Landbevölkerung sagen, wohingegen bei Adel und Großbürgertum Frauen von jeher auch Amt, Ausbildung und Status besaßen (siehe die Historikerinnen (KEINE Feministinnen) Barbara Tuchman, Edith Ennen).
          Erst mit Beginn der Industrialisierung im 18. Jahrhundert und dem damit einhergehenden steigenden allgemeinen Wohlstand konnten es sich Familien leisten, mehr Kindern als dem ältesten Sohn eine Ausbildung zu gönnen.

          In den zitierten Ländern dürften die Sachzwänge ähnlich sein.

          Den Chinesen und Indern also mit Feminismus zu kommen, hieße, einen Aidskranken mit der spanischen Grippe zu kurieren.

          In China gibt es inzwischen einen eklatanten Frauenmangel, den besonders junge Chinesen beklagen.
          Die zumindest hättest Du schon auf Deiner Seite, wenn Du einen wirklich KONSTRUKTIVEN Vorschlag zur Problembewältigung machen würdest.

        • Ich hatte mal von der Idee gelesen (ich glaub zumindest nicht, dass sie meinem eigenen Geist entsprungen wäre), in den genannten Regionen Eltern von Mädchen zweifach zu prämieren:
          einmal nach der Geburt und dann nochmal zum Schulabschluss (die zweite Prämie war deutlich höher).

          Das wär doch schonmal ein Anfang, meinste nicht?

        • “ … in den genannten Regionen Eltern von Mädchen zweifach zu prämieren: …“

          Ich halte grundsätzlich nicht viel von geschlechtsabhängigen Boni. Du würdest mit der Lösung zwar nicht die strukturelle Armut abschaffen, sie aber um eine Neidkomponente anreichern.

          Wenn ich das Modell mal als Gedankenexperiment durchspiele, prognostiziere ich, dass es vermutlich Mitnahmeeffekte von denen gäbe, die eh nicht vorhatten, das „falsche“ Geschlecht abzutreiben.
          Während die, für die Mädchen ein wirtschaftliches Unglück bedeuteten, nach kurzer Rechnung feststellten, dass auch die zwei Prämien an ihrer desolaten wirtschaftlichen Situation nichts ändern würden.

          Nein, ich schlage ein anderes Modell vor: stetige Verbesserung der Wirtschaftslage der Ärmsten, Aufbau einer staatlichen Altersgrundversorgung und eine positive Darstellung von Mädchen und Frauen in den Medien, speziell in den massenhaft konsumierten Telenovelas.

          Dauert länger, hat aber vermutlich eine höhere Rendite und kostet weniger.
          Und wir würden nicht unseren Luxuskrieg der Geschlechter exportieren.

        • @Carnofis – hört sich ja ganz gut an, dein Modell. Aber wo bleibt da die Existenzberechtigung der FeministInnen?

        • „Aber wo bleibt da die Existenzberechtigung der FeministInnen?“

          Ach, ich glaub, da brauchen wir uns keine Sorgen drum machen. Die Feministinnen werden von ganz allein dort einschweben, sobald die allgemeine wirtschaftliche Lage sich soweit verbessert hat, dass sie Nektar aus anderer Hände Arbeit saugen können.

        • und eine positive Darstellung von Mädchen und Frauen in den Medien speziell in den massenhaft konsumierten Telenovelas.

          und damit übernimmst du direkt Sheeras „Ursachenforschung“, die von der indischen Gesellschaft gar keine Ahnung hat.

          Was denkst du, wer in den indischen Telenovelas meist die Unschuld in Person und noch dazu klug und hoch attraktiv ist, und welchem Geschlecht die meisten Verbrecher, Ehebrecher, Triebtäter usw. angehören?

          Gerade dort, wo ein Mangel an Frauen herrscht, werden die doch geradezu angebetet.
          Indische Mütter und Väter lieben ihre Töchter – etwas anderes zu behaupten ist rassistisch.

          Steuerfinanzierte Geschlechterprämien wäre ja Sexismus pur.

          Es ist ja eigentlich kein Ding der Unmöglichkeit, rückständige Bräuche abzuschaffen, darüber aufzuklären und notfalls auch zu überwachen und hart zu bestrafen.
          Anstatt das ohnehin gar nicht negative Frauenbild zu ändern und dabei vergeblich auf Effekte zu erhoffen, muss man einfach nur auf das Bild von Mitgift und selektiver Abtreibung einwirken.

          Die pompösen Hochzeiten in den Telenovelas, die vor allem Frauen lieben, tragen leider wohl wenig dazu bei.

        • „Es ist ja eigentlich kein Ding der Unmöglichkeit, rückständige Bräuche abzuschaffen, darüber aufzuklären und notfalls auch zu überwachen und hart zu bestrafen.
          Anstatt das ohnehin gar nicht negative Frauenbild zu ändern und dabei vergeblich auf Effekte zu erhoffen, muss man einfach nur auf das Bild von Mitgift und selektiver Abtreibung einwirken.

          Die pompösen Hochzeiten in den Telenovelas, die vor allem Frauen lieben, tragen leider wohl wenig dazu bei.“

          Wir gehen vollkommen d’accord, david.
          Telenovelas haben einen großen, wenn nicht den größten, Einfluss auf soziale Strukturen, weil sie selbst von den Ärmsten bis zum Stillstand der Augen konsumiert werden.
          Der erzieherische (verzeih mir diesen erhobenen Zeigefinger) Vorbildcharakter verpufft natürlich total, wenn in den Novelas das Ideal einer Hochzeit a la 1001 Nacht mit anschließendem Dauerschweben auf Wolke 7 für angehende Frauen zelebriert wird. Solche Machwerke mögen kleine Mädchen in Traumwelten entführen – ihre Eltern landen angesichts der Bilder eher in einem Horrorstreifen.

          Verantwortungsvoll gemachte Streifen geben ein Leben in Eigenverantwortung auf realistischem Niveau wieder. Ein bisschen Zucker muss sein, sonst gucken die Süßen nicht zu, das weiß ich.
          Zentrale Botschaft muss lauten: Frauen wuppen ihr Leben aus eigener Kraft und sind nützliche Mitglieder der Familie, ohne sie zu ruinieren.
          Die moderne Frau heiratet europäisch, also bescheiden 🙂 . Und finanzieren tun das grundsätzlich beide Familien zu gleichen Teilen.

        • Welche Problematik?

          Ich bezog mich auf dein „und“ auf meinen Beitrag weiter oben über: Ich und mein Baby – und mein „was“ als Reply darauf landete dann ganz woanders,

          Aber ich sehe, du kannst nicht nur generisch und einsilbig fragen, sondern diesbezüglich auch noch nachhaken.

          Und nun?

        • Ich glaube Du willst mal wieder ne künstliche Empörungswellwe fahren. Mütter ohne Väter!!! Der Untergang des Abendlandes. #Aufschrei

        • Träum weiter, lieber Adrian, den ich ja eigentlich mag ,,,

          Übrigens betrifft Mütter ohne Väter auch schwule Männer. Die können nicht zur Samenbank rennen und das verlangen, was ihnen ja vermeintlich zusteht.

        • Ich habe bereits geschrieben, dass es für mich kein Problem wäre, Samen zu spenden ohne Vater zu sein. Das Problem ist die Rechtssprechung, die mir das nicht erlaubt.

        • Lieber Adrian. Woran soll jemand dein Schwulsein festmachen und es dir verbieten?

          Aber ich vermute, unwissend wie ich in diesem Fall wohl tatsächlich bin, dass es andere Hintergründe hat und ich möchte dir diesbezüglich nicht zu nahe treten.

          Wie auch immer: Stell‘ dir einfach mal vor, du spendest Samen und darfst, nach Identifizierung, jeden Monat 300,- Euro hinlegen.

          Wäre das dann immer noch „kein Problem“? Nicht bös‘ gemeint, sondern eine Frage, mit der sich tagtäglich Samenspender aus allen Teilen des Landes beschäftigen müssen.

        • „Woran soll jemand dein Schwulsein festmachen und es dir verbieten?“

          Äh… ersteres daran, dass ich Sex mit Männern habe, zweiteres: lies ein Geschichtsbuch.

          „Stell’ dir einfach mal vor, du spendest Samen und darfst, nach Identifizierung, jeden Monat 300,- Euro hinlegen.
          Wäre das dann immer noch “kein Problem”?“

          Das ist, was ich mit „Rechtssprechung“ gemeint habe. Ich würde keinen Samen spenden, weil man mich zur Zahlung von Alimenten verurteilen könnte.

        • OK, danke, dass du letzteres so auch unterschreibst. Eine schöne Nacht dir, morgen ist der Tag eine Stunde kürzer 😉

          Unser aller Hälse zum Glück nicht …
          Noch.

        • @Adrian

          Mit der Polemik wär ich ein bisschen vorsichtiger. Weil das auch immer Kinder ohne Väter bedeutet. Und da passt dein Schnodder nicht.

          Übrigens, hast du dir mal die angedeutete Passage über LGTBs und Genderfeminismus im HBR Video unten angehört?

        • Hab mir das kurze Segment angehört. Hier meine Gedanken:

          1. Die biologische Legitimierung von Homosexualität wird dazu führen, dass man biologische Wege finden wollen wird, Homosexualität biologisch auszurotten.

          2. Der Gender-Feminismus ist eine relativ moderne Strömung, deren Allianz mit der LGBT-Community zunehmend aufbricht. Gerade unter Schwulen hat diese Bewegung kaum Anhänger.

          3. Die „Allianz“ Feminismus-LGBT wird allgemein überschätzt. Beide entstanden als Ausformung der Gegenkultur, haben aber nur partiell miteinander zu tun. Gerade Schwulenbewegung und Feminismus sind recht verschieden.
          Die Schnittmenegen ergeben sich aus dem Umstand, dass heterosexuelle Männer in der Tat zu unseren größten und lautstärksten Gegnern gehörten.

        • ät Adrian:

          „Die Schnittmenegen ergeben sich aus dem Umstand, dass heterosexuelle Männer in der Tat zu unseren größten und lautstärksten Gegnern gehörten.“
          – Liest sich so, als wenn die Heten gegen Frauen und Schwule seien.
          Abgesehen davon halte ich die Allianz von Frauen- und LSBTI-Genderern für sehr lebendig. Beispiel: Professx aus Berlin unterhielt sich mit der FAS-Reporterin sehr „offen über Feminismus“. Erstaunlich, da Hornsch doch über Intersexuelle „forscht“…
          Auch wenn Du nur für LSBTI, aber gegen Frauengender bist, so muß das bei der Mehrheit der GenderfritzInnen nicht auch so sein. Sind schließlich alle linksradikal oder schlimmeres.

        • „Auch wenn Du nur für LSBTI, aber gegen Frauengender bist“

          Ich bin für gleiche Rechte für alle Menschen. Das schließt ein, dass ich als Mann selbstverständlich Männer ficken und heiraten darf – so wie Frauen dies auch dürfen.

        • ät Adrian:

          „Ich bin für gleiche Rechte für alle Menschen.“
          – Gemeinplatz.

          „Das schließt ein, dass ich als Mann selbstverständlich Männer ficken und heiraten darf – so wie Frauen dies auch dürfen.“
          – Hat jemand Dir den Verkehr verweigert? Heiraten darfst Du meinetwegen auch. Nur beim Kinderkaufen wird zu Recht ein Riegel vorgeschoben.

        • ät Adr:

          Wen Du eine Frau befruchtest, hast Du das Recht und die Pflicht, Dich um den Nachwuchs zu kümmern.
          Nur das mit der Befruchtung dürfte problematisch sein. Oder?

        • „Wen Du eine Frau befruchtest, hast Du das Recht und die Pflicht, Dich um den Nachwuchs zu kümmern.“

          Nicht, wenn Frau und ich das anders entscheiden.

          „Nur das mit der Befruchtung dürfte problematisch sein.“

          Nein. Es ist leicht: Wichsen, kommen, einführen.

        • ät Adr:

          „Nein. Es ist leicht: [onanieren], [Ejakulation], einführen.“
          Ach, das wird tats. so gemacht? Wenn die Samenzellen schon draußen sind, könnte man ja auch eine Pipette o.ä. nehmen.

  5. Hier noch was zur Erheiterung aus dem Genderversum:

    In Berlin-Neukölln sollen jetzt im Schwimmbad eigene Zeiten für Transsexuelle eingeführt werden.

    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/extra-schwimmzeiten-fuer-transsexuelle-in-berlin/

    Nach all den Extrazeiten für muslimische Frauen, diese und jene Minderheit, dürfte der Pool in Zukunft wohl für cis-Heteromenschen weitgehend geschlossen sein.

    Ob das Personal im Bad dann wohl auch ausgetauscht wird? Wenn ein cis-Bademeister, Patriarch, sich die Transsexuellen beguckt, könnte das ja als Belästigung aufgefaßt werden. 🙂

    Oder realistischer: Zu den Trans-Badezeiten dürfte das Bad wohl weitgehend LEER sein.

      • Wieso sollten die immer Extrawürste haben?

        Wenn sich jemand anderes beschwert bekommt er sie ja auch nicht.

        Ich find die erschreckende Scheinheiligkeit widerlich. Das ist auch menschlich gesehen nicht ok. Da ist nichts Gutes dran.

        Und ich vermute ja faschistoide Neigungen dahinter. Denn das geht immer Hand-in-Hand.

        • Da petpanther häufig mal zum Rumschwurbeln neigt (z.B. die Adjektivkombi „ideologisch arrogant“ weiter oben) nehme ich mir mal die Freiheit zu übersetzen:

          „Wieso sollten die immer Extrawürste haben?“
          -> Und ich nicht?

          „Wenn sich jemand anderes beschwert bekommt er sie ja auch nicht.“
          -> Wenn ich mich beschwere bekomme ich das nicht. Ich hätte auch keinen Grund, aber trotzdem!!!

          „Ich find die erschreckende Scheinheiligkeit widerlich. Das ist auch menschlich gesehen nicht ok. Da ist nichts Gutes dran“
          (Zusatz von mir: Na was denn, erschreckend oder widerlich. Und menschlich gesehen ist Scheinheiligkeit nicht ok? Na sowas.)
          -> Ich kenn total viele Wörter, die ich immer gerne alle zusammen benutze. Und wenn mir was nicht nutzt, mir also egal ist unterstelle ich allen denen es das offenbar nicht ist Scheinheiligkeit. Ich bin ja ein so guter Mensch bin und die Meßlatte für alle anderen was Gerechtigkeitsempfinden und Empathie ist, und wenn mir das egal ist, können sich die anderen ja erst recht keinen Dreck drum kümmern.

          „Und ich vermute ja faschistoide Neigungen dahinter. Denn das geht immer Hand-in-Hand.“
          -> Wörter sind total toll! Und unverständliche Pronomen noch toller!

        • @marenleinchen

          Noch ein Wort für dich „kognitive Dissonanz“.

          So etwas scheinst du nie zu erfahren. Deshalb verstehst du offenbar auch nicht die Bedeutung von Wörtern wie „Scheinheiligkeit“ oder „Gerechtigkeit“.

          Narzissten wie Narzisstinnen müasen zwangsweise ideologisch unterwegs sein. Sie müssen projezieren, um ihren eigenen Shit nicht „ownen“ zu müssen.

          Da gibt es nur Deflektion, Verantwortungsverschiebung und sich tatsächlich höher Stellen. Nur Arroganz, Tricksereien und Finten. Ein durch Befreiung von echter Konsequenz erlerntes wie sozial geprägtes Verhalten, das auch auf die Charaktäre rückschliessen lässt.

          Und nun rate welche Gruppe dies in westlicher Kultur mittlerweile recht ausgeprägt aufweist?

          Hinweis zur Lösung:

          Unten der Artikel vom Independent oder die unten aufgeführten Twitter Posts.

      • @Nachtschattengewächs: „Wegen zwei Stunden pro Monat in einem Schwimmbad? Das muss dich hart treffen.“
        Diese Argumentation ist Unsinn. Wenn du 0,5% mehr Steuern zahlen müsstest als jemand anders in der gleichen Situation, wäre das wohl auch kein großer Betrag für dich, trotzdem würdest du es doch wohl unfair finden, oder nicht?
        Ich denke, man kann diese Sache durchaus in Frage stellen. Wieso benötigen Trans-Leute exklusive Badezeiten? Ist es ihnen nicht zuzumuten, mit Cis-Leuten zusammen zu baden? Wenn ja, wieso ist es dann Cis-Leuten zuzumuten, mit Trans-Leuten zusammen zu baden?

        • Ich denke man will hier Trans* vor Diskriminierungen schützen. Die Problematik geht ja schon bei geschlechtsgetrennten Umkleidekabinen los.

        • ich finde „eigentlich“ auch nicht, dass man sowas brauchen sollte, Transfrauen sind Frauen und sollten mit den anderen Frauen duschen und Transmänner sind Männer. aber wer weiß, was die Gründe dafür sind. Es gibt ja auch Transsexuelle, die noch am Anfang oder MItte ihrer Transition stehen. Würdest du wirklich ausschließen, dass es keine Probleme gibt, wenn z.B ein Mann mit Vagina, der gar nicht als Mann wahrgenommen wird von den anderen in die Männerumkleide kommt oder eine Frau mit Penis, die als Mann gesehen wird in die Frauenumkleide. Transsexuelle sind sowieso statistisch noch stärker von Anfeindungen oder auch Angriffen betroffen als homosexuelle cis Menschen.
          Wenn ich versuche, mich da hineinzuversetzen, würde ich mich wahrscheinlich freuen, wenn ich erstmal für mich oder unter meinesgleichen einen Teil meines neuen „Sozialraumes“, in dem Fall Männerumkleiden/-duschen erschließen dürfte, bevor ich in dieser Zone fremden Männern, die ihren männlichen Körper und ihre männliche Sozialisation schon immer hattem, begegne. Kannst du dir das nicht vorstellen, wenn du mal versuchst, dir vorzustellen, du wärest grade in der körperlichen Transition zur Frau?
          Dass du nichts dagegen sagen würdest, heißt nicht, dass das auch für andere gilt.

          Es gab einen Film über einen schwulen Transmann, der Film an sich fand ich nicht so gut, aber die Probleme fand ich ziemlich nachvollziehbar.
          Erst wurde er ins Mädchenwohnheim gesteckt, dann hat er sich total gefreut, als er ins Jungenwohnheim durfte und die anderen ihn auch als männlich wahrgenommen und integriert haben, als dann aber herauskam, dass er trans ist, gab es Probleme. Halte ich für ziemlich realitätsnah.

          Es gibt auf youtube viele Videos, wo transmenschen von ihrer Transition berichten,.besonders hier finde ich die Entwicklung sehr interessant, wenn immer nur kurze ausschnitte aneinander gereiht werden.

          Könntest du dir nicht vorstellen, dass es grade am Anfang wo die weiblichen Attribute noch sichtbarere waren (Körper, Stimme) Schwierigkeiten geben könnte?

        • ät Vinzenz, Adrian, Atacama:

          Transen vor Diskriminierung schützen? In 2h/Monat? Na, das ist ja effektiv.

          Das ganze Diskriminierungsblabla ist sowieso absolut dogmatisch und ideologisch, da immer nur bestimmte Grüpplein „geschützt“ werden sollen.

          Merke: Bei PC/Gender ist Toleranz stark begrenzt.

          Wenn ein Transmensch fertig operiert ist, kann er/sie ja problemlos in die entsprechende Dusche.
          Während der Transition läßt man´s halt. Dauert auch nicht 20 Jahre, oder?
          Probleme gibt´s.

          Darüberhinaus: Die rotgrünen Parteien und ihre Anhänger benutzen die „Opfer“, um Politik und Geld zu machen.

          DAS nenne ich mal DIskriminierung!

  6. Mehr feministische „Kunst“ …

    … präsentiert von Evan Delshaw

    Die vollständigen Videos über

    Feminist Screaming Song
    Throw ing Condoms and Tampons
    Menstrual Art
    Egg Dropping Art
    Splat
    Vaginal Knitting

    sind in der Beschreibungsrubrik unter dem Video.

    • Delshaw berichtet auch über eine Panel Diskussion mit dem Thema

      „How to be a Feminist“

      mit prominenter Radikalfeministinnen Besetzung

      Clementine Ford
      Roxane Gay
      Germaine Greer
      Celeste Liddle
      Tara Moss
      Anita Sarkeesian

      Wer die ganze Paneldiskussion ertragen möchte, sie ist unter dem Video in der Beschreibungsrubrik verlinkt.

      • Die HoneyBadgers haben wieder eine interessante Session gehabt zum Thema

        „Feminist Mad Science“

        Speziell Karen spricht hier viel.

        Und zwar auch zu dem Thema LGBT etc. und Feminismus (ca. 1:09:30 bis 1:15:00).

        Fand ich sehr erhellend.

  7. Das, was man bei uns als „viktorianisches Frauenbild“ bezeichnet und was auch zu den unbewussten Grundlagen des modernen Feminismus zählt (wie die OMMA oben mal wieder zeigt), nämlich die spirituelle und moralische Höherwertigkeit der Frau, bringt man in Lateinamerika stärker mit dem Katholizismus und der Figur der Jungfrau Maria in Verbindung: Marianismo

    Der Begriff existiert dort schon seit den 80ern, aber vor allem in den letzten Jahren setzt sich die Erkenntnis durch, dass „Marianismo“ das Gegenstück zum verhassten „Machismo“, also die andere Seite der Medaille ist.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Marianismo

    Ob der Diskurs nun daher wesentlich weiter ist als bei uns, ist schwer zu sagen.

    Mir ist der dortige Feminismus jedenfalls wesentlich sympathischer, zumindest erscheint er mir wesentlich weniger von Misandrie, Bigotterie und Genderismus durchzogen (südamerikanische Feministinnen sind daher auch zu einem auffallend geringeren Anteil bebrillte Schreckschrauben mit kurzen Haaren, kleinen Brüsten und Hautproblemen) und richtet sich viel eher gegen reale Benachteiligung und Chauvinismus (Machismo).
    Ich habe zwei aus Ecuador stammende Studienfreundinnen, die sich zwar „Feministin“ nennen, aber dennoch vom deutschen Feminismus ziemlich angewidert sind und für männerrechtliche Argumente sehr zugänglich.

    Ungute Blüten treibt der Feminismus jedoch auch in Lateinamerika…

    Ich komme darauf, weil der mexikanische Supreme Court dieser Tage angeordnet hat, dass alle Mordfälle an Frauen künftig als mögliche „Femizide“ zu behandeln seien.

    Als Hintergrund muss man wissen, dass dieser Begriff im Zusammenhang mit Mexiko (insbesondere der Grenzstadt Juarez) schon seit vielen Jahren durch feministische Publikationen (auch bei uns) geistert, auch die UN und andere Organisation sprechen gerne vom mexikanischen „Femizid“, bzw. dem „Femizid in Juarez“.

    2007 wurde in Mexiko das „General law on women’s access to a life free of Violence“ erlassen, durch das unter dem Deckmantel von „equality and nondiscrimination“ Menschenrechte gegendert werden.

    http://www.summit-americas.org/brief/docs/Law_on_access_to_a_life_free_violence.pdf

    Statistische Untersuchungen zeigen jedoch, dass dieser „Femizid“ ein Mythos ist. Der Anteil weiblicher Mordopfer liegt nur bei ca. 10% liegt (weit niedriger als in den USA) und iist durch andere Faktoren besser erklärbar. Auch verteilen sich Morde innerhalb von Paarbeziehungen in den Industriestaaten annähernd gleich auf Männer und Frauen.

    Diese Auswertung erschien 2014:
    http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=1112308

    Hier ein älterer Datensatz im Volltext:
    http://texascenter.tamiu.edu/PDF_BR/V7/v7-Albuquerque.pdf

    Auch noch in diesem Zusammenhang interessant ist ein Beispiel einer feministisch motivierten Mord-„Serie“ (nur 2 bekannte Opfer) und ihre mediale Bewertung.

    Eine selbsternannte Rächerin, „Diana cazadora de choferes“, erschießt 2013 wahllos zwei Busfahrer in Juarez, nachdem 10 bis 20 Jahre vorher Busfahrer im Verdacht gestanden hatten (einer davon starb vor seiner Verurteilung im Gefängnis), hinter einer langen Serie von Morden und Vergewaltigungen zu stecken.

    Diana die Busfahrer-Jägerin, so nennt sie sich im Bekennerschreiben:

    You think because we are women we are weak, and maybe we are,” the message says. “But only to a certain point…. We can no longer remain quiet over these acts that fill us with rage.

    “And so, I am an instrument who will take vengeance.

    Von Feministinnen wird sie in sozialen Netzwerken als Heldin gefeiert, feministische Organisationen und teilweise auch internationale Medien stimmen mit ein, während Busfahrer Angst hatten, zur Arbeit zu gehen:

    http://www.elconfidencial.com/mundo/2013-09-09/venganza-en-ciudad-juarez-la-policia-busca-a-una-heroina-asesina-de-violadores_26228/

    Women’s advocates say they wouldn’t be surprised if someone finally had taken long-denied justice into her own hands.

    “I have no way of knowing if this is true,” Imelda Marrufo, coordinator of a network of women’s organizations, said in a telephone interview from Ciudad Juarez.

    “But if it is confirmed, remember, we are talking about a victim , someone who was raped [darauf gibt es keinerlei Hinweise!!] and has probably lived with such a lack of justice that she has no hope that whoever did that to her will ever pay for the crime.

    “Like so many women in Ciudad Juarez.”

    Women’s right advocates, however, have been quick to point out that authorities didn’t appear nearly as interested when it was female bodies that were turning up. „Women here have been 100-percent disposable because of the situation of the city, the culture and the inaction of the police, and women have had enough,“ Marisela Ortiz, an activist who fled across the border to El Paso in 2011 because of a series of death threats, told the Guardian.

    http://www.latimes.com/world/la-fg-wn-mexican-border-city-avenger-20130903-story.html

    • „Von Feministinnen wird sie in sozialen Netzwerken als Heldin gefeiert, feministische Organisationen und teilweise auch internationale Medien stimmen mit ein, während Busfahrer Angst hatten, zur Arbeit zu gehen:“

      Abscheulich. Zumal Busfahrer/ÖPNV-Fahrer eh schon nicht besonders privilegiert sind und häufig Ziele von körperlichen Attacken, sicher auch da sie besonders exponiert sind und sich im Fahrersitz kaum gegen Angriffe schützen, noch davonlaufen können.

      Ob „Diana“ auch so weit gekommen wäre, wenn sie auf Waffenträger (Polizisten) Mordanschläge verübt hätte?

      Zu der positiven Rezeption in feministischen Kreisen hätte ich gern mehr erfahren.

      • OK, der LA Times Artikel spricht schon Bände. Hätte ich nicht gedacht, dass sich eine Mainstreamzeitung zu so einer offenen Verherrlichung von pogromartigen Morden gegen offensichtlich willkürlich aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit ausgewählten Opfern hinreißen ließe. 😦

      • Zu der positiven Rezeption in feministischen Kreisen hätte ich gern mehr erfahren.

        Ich fand die zitierten Statements schon sehr eindrücklich.

        Ich habe das übrigens selbst und nicht gerade erschöpfend recherchiert, nicht etwa von einer feminismuskritischen Plattform übernommen.

        Es dürfte dich aber nicht wundern, dass ich zu dieser Mörderin mit offenbar feministischem Motiv, nämlich dem vorgeblichen Kampf gegen sexuelle Gewalt ggü. Frauen, bislang keinerlei Distanzierung von feministischer Seite, dafür aber jede Menge Wohlwollen gefunden habe.

        Es gab zwei Facebook-Profile mit tausenden von Likes und anscheinend sogar einen Film, in dem „Diana“ als legitime Rächerin dargestellt wird, die Opfer als perverse Triebtäter.
        http://eltoque.com/texto/diana-la-cazadora-de-choferes-la-catarsis-de-la-impunidad

        Hier der Trailer:

        Dich dürfte vor allem auch dieser Artikel interessieren, darin erscheint „Diana“ als eine Art Comicheldin:
        http://bitchmagazine.org/post/the-rise-of-the-anti-rapist-anti-hero

        Nochmal zur Erinnerung: Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass es sich um Selbstjustiz gehandelt hätte. Weder gibt es Verdachtsmomente gegen die ermordeten Busfahrer, noch behauptet die anscheinend ca. 50-jährige Täterin in ihrer Bekennermail, selbst Opfer gewesen zu sein. Sie sieht sich schlicht als Rächerin aller von Gewalt betroffenen Frauen und die Busfahrer als repräsentativ für Sexualstraftäter.
        Die Serie an Fällen von verschwundenen und vergewaltigten sowie ermordeten Frauen war außerdem in den 90ern und dauerte bis Anfang 2000er, die Tat von Diana passierte jedoch 2012.

        Dennoch wird die Mörderin von Feministinnen (Zitat oben) als „Victim“ bezeichnet.

        • Danke, ich werde mir die Sachen mal anschauen. Diana als Superheldin war ja schon eine Erzählstrategie in dem LA Times Artikel.

  8. „White men should never hold elev´cted positiions in Britisch Universities again“

    Independent veröffentlicht Rassismus-artige Propaganda gegen den WHM. in GB ist man da offenbar schon sehr weit und „progressiv“. Vor allem in den Redaktionsstuben.

    Ich frage mich wer da bei uns so herumsitzt.

    Einen Vorgeschmack hat ja auch obiges Video

    Beatrice von Storch (AfD) vs Soraya Post (schwedische »Feministische Initiative«)

    gegeben.

    Sargon of Akkad:

    „The Independent newspaper published an op-ed that is little more than Nazi methodology repurposed for modern progressive politics.

    I am thunderstruck anyone at the Independent thought this was acceptable, and then to pull it down 1984-style without printing a retraction is the icing on the cake.“

    • Bwahaha, this is why they call them Feminazi…

      Einfach die übelste 1939er Nazipropaganda hernehmen und das Wort Jude durch weiße Männer austauschen und schon hat man einen feministischen Text. Feministen wollen das bekämpfen, was sie selber sind. Da darf man sich eigentlich nicht wundern, das viele rüberkommen als hätten die einen Sprung in der Schüssel.

    • Was auch bemerkenswert dämlich ist, das sie fordern das weiße Männer gerade in den Länder in denen der Großteil der Bevölkerung weiß ist, nicht mehr Führungspositionen einnehmen dürfen sollen. Ich wette es gibt für sie auch keinen Zusammenhang zwischen einem hohen Anteil von Weißen in der Bevökerung eines Landes und einem hohen Anteil von Weißen in den Führungspositionen dieses Landes.

      Wären Menschen mehr wie Katzen, hätten die Feministen wirklich Probleme ^^

    • „It is time for you to bow down.“

      Aber Feminismus ist für Gleichberechtigung, Gleichstellung, Leben auf Augenhöhe und so… blablabullshit. Warum sollen Männer heute für das büßen was andere Männer früher möglicherweise getan haben? Das ist Blutschuld, eine Konzept was auf lange Zeit immer unglücklich machen.

      feminism is about equality, about hate all white men equal

      • @Matze

        Das ist Faschismus.

        Alles an Kolportiertem sind Lügen. Voller Rassismus-artiger Opfer-Sündenbock mit Dehumanisierung und Opferreinstwaschung inklusiver der zugehörigen Narrarive.

        Viele verschliessen davor immer noch die Augen.

  9. Wunderschöne Inspirationen aus der prosperierenden Silhouette vom Hafenbecken des, vor Leben strotzdendem Ortes, „Sur-Femmes-pur-la-Mere“:

    In seiner Erhabenheit zeichnet sich das Matriarchat unter Einkassierung einer patriarchalischen Dividende in voller Pracht und Güte.Selbst Tippse räumte ein, dass es vorher nicht besser aussah – aber irgendwie schöner.

    strong>#BringBackourRoslin

    Ich hoffe, es geht ihm gut.

  10. Beitrag zu einer Gesetzesänderung eines Konservativen Überbleibsels bezüglich Ehebruch in Südkorea :

    Kurzfassung; fremdgehen war in Korea strafbar, dafür gabs maximal zwei Jahre Gefägnis, aber gegen Ende vor allem nur noch Geldstrafen. Ankläger musste der Ehepartner oder Verwandte sein. Es hat sich natürlich eine Bewegung ausgebildet, bei denen Ehefrauen andere Frauen (Meistens Prostituierte, die sich darauf spezialisiert haben) dafür bezahlen, ihre Männer zu verführen, damit sie in der darauffolgenden Scheidung möglichst gut dastehen.

    Wie zu erwarten war wurde dieses Gesetz auch hier aufgrund dessen geändert, weil gegen Ende auch Frauen davon betroffen waren, so z.B. auch eine berühmte Popsängerin (Natürlich musste sie nicht ins Gefängnis).

    Grundsätzlich sollte man als Mann natürlich mit dieser Regelung sicherlich zufrieden sein (Wie immer in konservativen Gesellschaften war das Strafmass de facto für Männer und Frauen nicht identisch); aber auch hier lohnt es sich meiner Meinung nach den Mechanismus genauer anzuschauen; er ist nämlich analog zum Westen. In Amerika (z.B. Florida) wurden konservative, zu extreme Gesetze bezüglich Unterhalt/Alimentierung geändert, weil neu auch Frauen davon betroffen waren. Es scheint ironischerweise besser zu sein Gesetze geschlechtsneutral zu formulieren (Ausser in Deutschland, da habt ihr den Zonk mit „struktureller Benachteiligung“ gezogen) als sich spezifisch für Männerrechte einzusetzen, denn sobald Frauen durch solche Gesetze winzigen Schaden nehmen (zumindest im Vergleich zu Männern), werden die in absoluter Rekordzeit geändert.

    Wäre in Deutschland die Quote ohne Zusatzklausel gekommen, sie wäre sofort torpediert worden, da man dann ja Frauen aus dem öffentlichen Dienst hätte entlassen müssen, was natürlich gar nicht möglich ist.

  11. Fiel mir gerade ein. Eine Frage die „Emma“ (und andere) nie stellen würde: Wenn Männer öfter suizidal sind und depressiv und mehr Attentate verüben – wie verträgt sich das mit der These vom herrschenden Geschlecht?

  12. Es war ja eigentlich zu erwarten, dass das aktuelle Flugzeugunglück mal wieder so einiges al lila Trash an die Obefläche steigen lässt:

    Das übliche „Spitze des Eisberges, den niemand außer uns furchtlosen und heldenhaften einspluseins-addierern sehen will“ – Argument:

    https://twitter.com/GinGlitzerblut/status/582141842583609344

    1 zu 1 übernommen von Rassisten, die regelmäßig das gleiche Phänomen am Werke sehen wenn mal einer von milliarden Schwarzen ein Blutbad anrichtet.

      • “Frauen sind nicht etwa die besseren Menschen

        Micht stört es, dass die Schwarzer immer wieder damit zitiert wird. Dieses Lippenbekenntnis kannst du so ziemlich jeder Feministin abringen.

        Ebenso wird sie dir praktisch jede sagen, dass sie keine Männer hasst, dass sie nicht an den blank slate glaubt, nichts gegen Sex hat und keine Privilegierung von Frauen gutheißen würde.
        Sie wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Thesen vertreten, deren (implizite) Prämisse genau das ist.

        „Frauen sind nicht die besseren Menschen“ ist „Ich habe nichts gegen Ausländer, aber…“ auf feministisch.

        • Alta, das wichtige an dem Satz ist für mich der Teil den du nicht zitiert hast.

          Das Feministen das eine sagen und das andere tun brauchst du mir nicht erklären. Selbst Sheera wird nicht sagen das sie Männer hasst, sie ist ja auch nach eigenen Angaben mit einem zusammen. So Aussagen von Sheera wie „ich wäre überrascht bei Männern Menschlichkeit zu entdecken“ sind dann auch kein Männerhass, sondern rationale Beobachtungen. Feministinnen werfen Männern immer Frauenhass vor, dabei sind nur sie es die das andere Geschlecht hassen.

  13. In der Videospielwelt gab es die Tage mal wieder einen ebenso albernen wie routinierten Kleinskandal um einen lahmen Tittenwitz, aber das vertiefe ich nicht, sondern verweise stattdessen wieder einmal auf die wundervolle Liana Kerzner, die ich ja als die Rettung im langen GamerGate-Krieg erhoffe:

    – Nicht auf die Extremisten hören, sondern mit denen reden, mit denen man reden kann.

      • Da sie nicht so schreien, wie die Extremisten, hört man sie natürlich auch schlechter und seltener. Aber solange man jeden Hirnschiss einer paranoiden Sexistin weiterträgt und verteilt, bis ihn auch der letzte Mensch auf Erden gehört hat, stehen die Chancen schlecht, die besseren Stimmen wahrzunehmen.

        Man sollte also bei dem Label nicht gleich grimmig wegsehen, sondern gucken, was sich dahinter verbirgt. Ist es eine Sexistin, ignoriert man sie, um ihr keine Verbreitung zu geben, ist es eine „Gute“, verhilft man ihr zu Aufmerksamkeit, auf dass die richtigen Leute mehr Raum im Diskurs einnehmen.
        Und wenn das genug Leute oft genug machen, sind die Extremisten irgendwann eine marginalisierte Gruppe wie die Erdscheibentheoretiker, die sich in ihren Echozellen gegenseitig anschreien, ohne dass die Öffentlichkeit sie beachtet, weil das, was diese unter Feminismus versteht, etwas anderes ist.

  14. Auf den Frankfurter Erklärung Seiten:

    Politikwissenschaft im Griff der Parteien

    „ÖVP und Wissenschaftsminister Busek verhinderten lange die Besetzung der Professur für Politikwissenschaften. Eva Kreisky machte ein Zentrum für Genderfragen daraus“

    http://derstandard.at/2000013607260/Politikwissenschaft-im-Griff-der-Parteien

    Martenstein: „Dann schreibe ich ‚Nazi-Mörderinnen‘ “

    http://diepresse.com/home/kultur/4696470/Martenstein_Dann-schreibe-ich-NaziMorderinnen-?from=suche.intern.portal

  15. „Das Büro der Vereinten Nationen für Drogen und Verbrechensbekämpfung (UNODC) verglich im Jahr 2014 Statistiken zu Menschenhandel aus 128 Nationen. Das Ergebnis: Im globalen Maßstab gesehen, sind fast ein Drittel der verurteilten Menschenhändler weiblich, bei den Verdächtigen sind es sogar fast 40 Prozent. In Osteuropa und Zentralasien stellen Frauen beinahe 60 Prozent der Verurteilten. In Nigeria sind Schätzungen zufolge nahezu alle Menschenhändler weiblich. Doch das wusste Faith nicht.“

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/frauen-versklaven-frauen-die-muetter-des-menschenhandels-13483415.html

    Aber natürlich lassen nur äußere Umstände Frauen zu Tätern werden. Bei Männern ist hingegen genetisch bedingt oder sowas, da brauch man nicht noch lange nach Erklärungen suchen…

    • Irgendwie hat Menschenhandel ja auch was von Leihmutterschaft, überhaupt die eugenischen Gendereien.

      Oder das hedonistische Abtreiben, Social Freezing, künstliche Befruchtung, Kindeshintertreibung und PA, …

      Zu Zeiten des Sklaverei war es häufig der Vorwand von vermeintlichem Rape durch die Schwarzen Sklaven, die zu brutalsten Lynchverbrechen geführt haben.

      Falschbeschuldigung.

      Allem gemein ist immer die Hinwegsetzung über Menschen in einer irgendwie macht-sexuell(?) angeregten Art und Weise. Diese damit zusammenhängende Übergriffigkeit in die Intimität bzw. Autonomie anderer.

      Könnte es sein, dass Frauen tatsächlich einen Hang zu sowas haben?

      Aber klar wie in jedem anderen Fall wird das so verdreht, dass sie völlig verantwortungsfrei sind. Andere hätten … etc.

      Sie sollen ja auch nicht mehr ins Gefängnis kommen. Und auch Mord soll damit entschuldigt werden.

      Diskriminierungsaufschrei aber bei alltäglichen Widrigkeiten, Zumutung von Eigenverantwortung oder Wettbewerb zur offenen eigenen Bevorteilung und Benachteiligung anderer.

      Und permanente Unsichtbarmachung ihrer Täterschaften sowie die männlicher Opfer.

      „Emanzipation“ 2014.

      • Bezeichnend übrigens, das spiegel daraus so eine kleine unbedeutende Meldung macht.Denn warum ging man bisher davon aus, dass bereits bei der Befruchtung ein jungenüberschuss vorliegt? Dieses Ergebnis ist revolutionär.

        • Finde ich auch.
          In der Uni habe ich gelernt, daß y-Samenzellen leichter und daher schneller sind; deswegen gibt es erst mal etwa 55% Jungs.

          Da der kleine Testo-Brocken für den Mutterorganismus eine Belastung darstellt, sterben mehr Jungs durch Fehlgeburt, so daß am Ende ungefähr 1:1 rauskommt.

          Die haben das jetzt verfeinert, erstaunlich.

          Wir Deutschen haben also leichten Jungsüberschuß. Das ginge noch; aber leider sind Einwanderer und Asylanten überwiegend männlich, vor allem die <30j.
          Wir dürfen uns also auf zunehmende Gewalt einstellen.

          Dasselbe gilt für Länder wie Indien und China; außerdem muslimische Länder.

  16. Liebes Forum, in den letzten paar Stunden habe ich ca 10 postings als Antwort auf meinen als link geposteten Blogartikel bekommen. Ca. ein Kommentar war dabei, der gerade noch die Beschreibung „argumentiert in irgendeiner Art und Weise“ verdient.

    Entweder, ihr argument (also so mit Argument, Beleg, Beispiel / Quelle), oder ihr lasst es einfach. Was gibt euch das Recht, mich zu beschimpfen, oder polemisch, herablassend anzumachen? Wenn ihr anderer Meinung seid – ok, wunderbar. Aber in einer Diskussion sind eben Argumente gefragt und nicht Pauschalisierungen wie „das ist völlig falsch, aber ich sag dir jetzt nicht, warum“, „das ist daher fantasiert“ usw. usf.

    Viel besser ist es natürlich, ihr schreibt einen eigenen Blogartikel als Antwort auf meinen, da in diesem Forum nicht Platz genug ist, um detailliert und nicht oberflächlich zu argumentieren und verschiedene Thesen zu argumentieren, auszuführen.

    • @lightyear2000 – „in einer Diskussion sind eben Argumente gefragt“

      Völlig richtig, und zwar solche, die nicht auf unbelegten, aber nicht hinterfragbaren Axiomen beruhen. Derartige Argumente lieferst du aber (soweit ich das sehen kann) nicht. Wie soll man dann sachlich dagegen argumentieren?

      • Ist es eigentlich eine bewusst Strategie von dir und anderen hier im Forum, auf mein Geschriebenes einfach nicht einzugehen und stattdessen unzählige Fragen zu stellen, anstatt mal inhaltlich darauf einzugehen?

        Ist mir eh egal, dass ihr nicht darauf eingeht, denn ehrlich gesagt habe ich gar keine Lust auf eine Diskussion hier im Forum. (Wie schon mehrmals erklärt: hier ist zu wenig Platz, um ein Argument schön strukturiert und mit Quellen zu versehen). Ihr könnt ja mal einen Artikel schreiben, der sich mit meinen Artikel beschäftigen, dann kann ich euch ggf. darauf antworten.

    • Dein Blogartikel ist ein komplett sektiererischer Text, der auf einer nicht nur nicht belegten sondern auch nicht belegbaren bewusst verhetztenden Unterstellungsaxiomatik aufgebaut ist.

      Hinter allem verbirgt sich der Mythos Patriarchat, der Männlichkeitssatan.

      * sektiererische Schlagwörter die unbelegte Behauptungen verdichten

      * Konserven“Argumentation“

      So unschuldig wie du hier tust, bist du und ist das nicht.

    • @lightyear: Ich habe eine Frage an dich die mich ehrlich interessieren würde: Wie müsste denn deiner Meinung nach eine Antwort auf deinen Text aussehen um als „Argument“ zu gelten? Kannst du da bestimmte, konkrete Eigenschaften nennen?

      Ich bin ganz deiner Meinung, Beschimpfungen und polemisch-herablassende Angriffe sind nicht konstruktiv, mich würde dennoch interessieren nach welchen Kriterien du dies unterscheidest. Wenn ich anderer Meinung bin als du und das z.b. mit „das finde ich falsch“ ausdrücke – ist das deiner Meinung nach ein herablassender Angriff? Was ist mit „ich finde das falsch, weil vieles [beleg 1,2,3] dagegen spricht“?
      Was ist mit „ich finde deine Ansicht A falsch, weil m.M.n. hast du folgendes [a,b,c] was du als Beleg für A verwendest, falsch verstanden. Ich denke, [a,b,c] bedeutet etwas anderes, nämlich [d,e,f]. Deine Behauptung A wird dadurch nicht gestützt.“

      Wie konkret stellst du dir das vor dass „verschiedene Thesen diskutiert werden“? Ist „ich finde das ganz falsch“ ein Diskussionsbeitrag von jemandem mit einer anderen Meinung (woraus ev. ein überdenken der eigenen Ansichten erfolgt, immerhin gibt es da jemanden der das ganz falsch findet), oder ist das ein herablassender Angriff?

      • @gottfriedg

        – zu sagen „das ist falsch“ ist m.E. nur legitim, wenn es begründet wird. wenn das 9 von 10 mal der fall ist, hab ich einfach einen bock mehr drauf, hier noch weiter im forum herum zu schreiben.
        – herablassend und ignorant ist etwa „du verwendest ja nur quellen von leuten die der gender-ideologie verfallen sind“: da wird ebenso nicht argumentiert, sondern mit einem hoch ideologischen begriff „gender-ideologie“ (das soll das dennn sein?) alle theorien negiert, die nicht ins eigene (männerrechtliche) bild passen. argumentiert wird aber nicht und das ist zentral.
        – „Was ist mit “ich finde das falsch, weil vieles [beleg 1,2,3] dagegen spricht”?“ schon viel besser, aber diese „belege“ müssen auch mit quellen versehen werden. ich kann nicht sagen „dass ist falsch wegen 1,2,3“ dieses 1,2,3 dann aber einfach so im raum stehen lassen. woher habe ich 1,2,3? wie komme ich drauf und warum denke ich nicht nur, dass das was du falsch ist, sondern auch ausführen, warum bin ich der meinung, dass 1,2,3 richtig ist?
        – “ich finde das ganz falsch” ist ein „Diskussionsbeitrag, aber halt zu oberflächlich, wenns nicht argumentiert wird.

        daher bin ich auch dagegen, hier im forum zu diskutieren, sondern höchstens über eigene blogartikel zu kommunizieren. in diesen MÜSSEN sich dann aber auch wieder thesen, argument, beleg, beispiel inkl. quellenangaben finden.

        ein negatives Beispiel:
        petpanther schreibt: „Dein Blogartikel ist ein komplett sektiererischer Text, der auf einer nicht nur nicht belegten sondern auch nicht belegbaren bewusst verhetztenden Unterstellungsaxiomatik aufgebaut ist.

        Hinter allem verbirgt sich der Mythos Patriarchat, der Männlichkeitssatan.

        * sektiererische Schlagwörter die unbelegte Behauptungen verdichten

        * Konserven”Argumentation” “

        hier finden sich Wörter wie „verhetzende Unterstellungsaxiomatik“, „Männlichkeitssatan“, „sektiererisch“, „Mythos“ die allesamt darauf schließen lassen, dass der Kommentierende kein Interesse daran hat
        1. eine seriöse Diskussion zu führen
        2. von seiner eigenen Ideologie voreingenommen ist und nichts akzeptiert, was dieser Ideologie widersprecht.
        3. nicht auf irgendwelche Argumente aus dem Text eingeht, sondern einfach nur sagt „du schreibst Blödsinn“, dies aber nicht erläutert warum, aber auch keine konstruktiven Gegenvorschläge macht.

      • @lightyear2000 – „herablassend und ignorant ist etwa “du verwendest ja nur quellen von leuten die der gender-ideologie verfallen sind”: da wird ebenso nicht argumentiert, sondern mit einem hoch ideologischen begriff “gender-ideologie” (das soll das dennn sein?) alle theorien negiert, die nicht ins eigene (männerrechtliche) bild passen.“

        Warum blendest du den weiteren Inhalt meiner Kommentare aus? Worauf ich hinaus will, ist lediglich, dass die Berufung auf Ergebnisse von Gleichgesinnten keine Argumentation ersetzt. Du bringst ja nicht einmal die Argumente der Leute, die du zitierst, sondern wiederholst nur deren Behauptungen und stellst sie als Tatsachen dar.
        Beispielsweise die Behauptung, es gebe mehr als zwei Geschlechter. Obwohl weithin bestritten, wird das von dir einfach als Selbstverständlichkeit angesehen, ohne jede Begründung. Wenn du selbst deine eigenen Behauptungen nicht begründest, mit welchem Recht forderst du dann von deinen Diskussionspartnern, abweichende Meinungen zu begründen und zu belegen?

        • „Beispielsweise die Behauptung, es gebe mehr als zwei Geschlechter. Obwohl weithin bestritten, wird das von dir einfach als Selbstverständlichkeit angesehen, ohne jede Begründung.“

          1. Dass es inter- und transsexuelle Menschen gibt, ist ja selbst ein biologisches Faktum. Diese Menschen *gibt* es, was soll man dazu mehr sagen?
          2. Ich sag dazu aber tatsächlich mehr dazu: nämlich hier: https://lightyear2000.wordpress.com/2014/09/25/teil-1-gesellschaftliche-prozesse-sind-immer-auch-vergeschlechtlichte-prozesse-ein-queerfeministischer-ansatz-zur-reflexion-mannlicher-privilegien/#1.Essentialisierung

          und hier: https://lightyear2000.wordpress.com/2014/09/27/2-teil-ein-queerfeministischer-ansatz-zur-reflexion-mannlicher-privilegien/#1.2DGKSH

          sorry, dass ich auf meine Argumentation per link verweise, aber das Thema ist sehr komplex und umfangreich, die jeweiligen Argumente habe ich in meinem blog strukturiert ausgeführt, daher verweise ich der Einfachheit halber auf jene Artikel.
          3. “ Behauptung, es gebe mehr als zwei Geschlechter. *Obwohl weithin bestritten*, wird das von dir einfach als Selbstverständlichkeit angesehen, ohne jede Begründung.“

          Wie kann diese gesellschaftliche Tatsache bestritten werden? Was sagt man dann zu dem Faktum der trans-, inter-, Queercommunity die in vielen Städten (zB. auch eine sehr große Szene in Bangkok, siehe „Ladyboys“) auf der Welt?

          4. Wie männliche und weibliche Geschlechterrollen gelernt werden, hat Garfinkel mit seiner „Agnesstudie“ (Agnes, eine Mann zu Frau Transsexuelle) sehr anschaulich gezeigt.

        • „Dass es inter- und transsexuelle Menschen gibt, ist ja selbst ein biologisches Faktum. Diese Menschen *gibt* es, was soll man dazu mehr sagen?“

          Man könnte noch dazu sagen, dass Inter- und Transsexuelle keine Fortpfanzungsfunktion haben, die nicht schon bei Männern und Frauen gegeben ist. Dass sie keinem der beiden zugeordnet werden können, macht sie deshalb noch lange nicht zu einem dritten/vierten/fünften… Geschlecht.

          „Wie kann diese gesellschaftliche Tatsache bestritten werden? Was sagt man dann zu dem Faktum der trans-, inter-, Queercommunity die in vielen Städten (zB. auch eine sehr große Szene in Bangkok, siehe “Ladyboys”) auf der Welt?“

          Ladyboys sind Männer.

          „Wie männliche und weibliche Geschlechterrollen gelernt werden, hat Garfinkel mit seiner “Agnesstudie” (Agnes, eine Mann zu Frau Transsexuelle) sehr anschaulich gezeigt.“

          Die Existenz von Geschlechterrollen / sozialen Geschlechtern ist unbestritten, ändert aber nichts an den biologischen Fakten. Kleiner Hinweis: Ich würde meine Argumentation nicht auf einen Einzelfall aufbauen.

        • @ JC Denton

          Zuvor wurde aber bestritten, dass intersexmenschen überhaupt existieren. da wird die argumentation oft so gedreht, wie sie passt, so zumindest der eindruck. und klar sind sie ein beweis, dass es ein 3.4.5. etc. geschlecht gibt, sie sind ja nicht eindeutig m+f zuzuordnen.

          „Ladyboys sind Männer.“ wer gibt dir das recht für andere zu bestimmen, welches geschlecht sie (nicht) haben? das ist deren persönliche, individuelle entscheidung.

          „Die Existenz von Geschlechterrollen / sozialen Geschlechtern ist unbestritten“: wurde in diesem forum schon mehrmals bestritten.

        • @ lightyear2000

          „Zuvor wurde aber bestritten, dass intersexmenschen überhaupt existieren. da wird die argumentation oft so gedreht, wie sie passt, so zumindest der eindruck. und klar sind sie ein beweis, dass es ein 3.4.5. etc. geschlecht gibt, sie sind ja nicht eindeutig m+f zuzuordnen.“

          Nur wenn sich Intersexmenschen in einer Weise an der Fortpflanzung beteiligen würden, die nicht schon Männern oder Frauen biologisch zugeordnet ist, würde es Sinn machen, sie als weiteres Geschlecht anzuerkennen.

          „wer gibt dir das recht für andere zu bestimmen, welches geschlecht sie (nicht) haben? das ist deren persönliche, individuelle entscheidung.“

          Ich habe das Recht, Menschen so zu kategorisieren, wie ich das für sinnvoll erachte. Das biologische Geschlecht ist genauso wenig individuelle Entscheidung wie das Alter, Abstammung oder Zugehörigkeit zur Spezies homo sapiens.

        • @jc denton
          was ist denn mit männern und frauen, die keine kinder bekommen, oder zeugen können? mit frauen, die keine eierstöcke haben?

          „Ich habe das Recht, Menschen so zu kategorisieren, wie ich das für sinnvoll erachte.“

          nein, hast du nicht. jeder mensch definiert sich selbst, das ist recht eines jeden menschen.

          aber du gibst ein sehr schönes beispiel dafür, wie das männliche die norm darstellst, weil ja schließlich du menschen einkategorisierst, je nach der norm in der gesellschaft, ohne auf individuelle bedürfnisse einzugehen.

          dazu habe ich letztens einen artikel geschrieben:
          https://lightyear2000.wordpress.com/2015/03/30/weibliche-privilegien-gibt-es-nicht-zumindest-kann-ich-diese-nicht-nachvollziehen-ich-kann-diese-theorien-mit-meiner-konkreten-erfahrung-nicht-in-einklang-bringen-gesellschaftliche-formen/

          Vielen Dank für das Gespräch, guten Tag.

        • Geschlecht ist zunächst mal originär ein biologischer Begriff, das ist Fakt.
          Biologisch gibt es bei allen Spezies, die auf sexuelle Fortpflanzung setzen, genau 2 Geschlechter, abgeleitet aus den komplementären Keimzellen.

          Die Funktion des Geschlechts ist die Fortpflanzung. Individuen die das Potential haben, weibliche Keimzellen (Eizellen) zu bilden, sind weiblich. Individuen die das Potential haben, männliche Keimzellen (Spermien) zu bilden, sind männlich.

          Punkt.

          Nun gibt es noch eine ganze Reihe Individuen, bei denen nicht alle dazu notwendigen Funktionen ausgeprägt sind, die allermeisten davon sind unfruchtbar. Man könnte nun sagen, diese sind „ungeschlechtlich“, das wäre wohl sachlich am treffendsten.

          Aus sozialen Gründen müssen wir natürlich eine nicht-diskriminierende Sprache für diese Menschen finden. In der Regel ist ein Großteil der Organe und Körperfunktionen (z.B. Genitalien) eines Geschlechts vorhanden, und wir bezeichnen diese Individuen entsprechend dem Phänotyp, so bezeichnen sie sich meist auch selbst.

          Wenn „Gehirngeschlecht“ oder andere Funktionen in seltenen Fällen abweichen, können wir nun allerhand soziale Kategorien für diese „Geschlechtslosen“ erfinden.
          Es fragt sich nur, warum die sich so sehr am biologischen Geschlecht orientieren und das anscheinend selbst besonders wichtig finden. Ich kann es natürlich nachvollziehen, aber aus subjektiven, sozialen Kategorien werden nicht plötzlich objektiv biologische. Es ist eine Frage von „Gender“, nur dass Gender irgendwie nicht ganz ohne Bezugnahme auf das biologische Geschlecht auskommen mag. Es kann ja gerne jeder für sich irgend eine Kategorie erfinden und seine soziale Rolle als „lightyear2000“ oder sonstwas bezeichnen. Aber irgendwie scheint das keinen Spaß zu machen, wenn man das nicht immer auch mit biologischer Begrifflichkeit auflädt. Woher das wohl kommt?

          Wer behauptet, dass es „unzählige“ Geschlechter gibt, der kann auch behaupten, dass es gar keines gibt, denn wenn eine Kategorie nicht mehr gruppiert, wird sie obsolet.

          Wenn der Soziologe Voss (der sich gerne auch Biologe nennt, aber seit seinem Studium keine Biologie mehr betreibt) also von „unzähligen“ Geschlechtern faselt, will er in Wirklichkeit nur eine biologische Kategorie, die schon jedem Kleinkind intuitiv und simpel verständlich ist, abschaffen.

        • @ lightyear2000

          „was ist denn mit männern und frauen, die keine kinder bekommen, oder zeugen können? mit frauen, die keine eierstöcke haben? “

          Frauen, die keine Eierstöcke haben, sind unfruchtbare Frauen und kein x-tes Geschlecht.

          „nein, hast du nicht. jeder mensch definiert sich selbst, das ist recht eines jeden menschen. “

          Kategorisieren ist eine mentale Operation, und du hast definitiv nicht das Recht mir vorzuschreiben, was ich denken darf und was nicht.

          „aber du gibst ein sehr schönes beispiel dafür, wie das männliche die norm darstellst, weil ja schließlich du menschen einkategorisierst, je nach der norm in der gesellschaft, ohne auf individuelle bedürfnisse einzugehen.“

          Kategorisieren soll eine männliche Norm sein? Ich würde sie eher menschlich nennen. Auch du kategorisiert Menschen ein, ganz unbewusst. Das hindert im Übrigen auch niemanden, auf die individuellen Bedürfnisse anderer einzugehen, weil Menschen in der Lage sind, trotz aller Kategorisierung den Einzelnen als etwas besonderes zu erkennen.

          „Vielen Dank für das Gespräch, guten Tag“

          Gern geschehen.

        • nein, hast du nicht. jeder mensch definiert sich selbst, das ist recht eines jeden menschen.

          Er kann sich gerne definieren wie er will.
          Er kann sich als schwarze, behinderte, jugendliche, schlanke, attraktive, nicht-kriminelle, jamaikanische Lesbe definieren, obwohl andere ihn als hellhäutigen, deutschen, 50-jährigen, verheirateten Fettsack ohne körperliche Einschränkung, aber mit großem Vorstrafenregister „lesen“.

          Niemand hat das „Recht“, dass andere und die Gesellschaft seine Eigendefinition übernehmen müssen. Ich darf jemanden kategorisieren wie ich will, das ist eine kognitive Funktion, auf die ich nicht verzichten werde.

          Und ja, der Staat definiert, ob du Mann oder Frau bist. Das steht in deinem Ausweis (ohne albernes Sternchen, Herzchen oder sonstiges Emoticon) und du kannst nichts dagegen tun, sofern du nicht das mehrjährige Prozedere einer offiziell anzuerkennenden Geschlechtsumwandlung durchstehst.

        • @david
          wie so oft wird hier eine umkehrung gemacht: aus „jeder mensch definiert seine identität selbst und da kannst du andere menschen nicht kategorisieren“ macht ihr plötzlich: „Niemand hat das “Recht”, dass andere und die Gesellschaft seine Eigendefinition übernehmen müssen.“

          im übrigen gibt es das dritte geschlecht in immer mehr und mehr ländern, auch in deutschland:
          http://de.wikipedia.org/wiki/Drittes_Geschlecht
          http://diestandard.at/1358304467578/Nepal-Das-Dritte-Geschlecht-in-Dokumenten
          http://www.dw.de/das-dritte-geschlecht/a-17042152
          http://www.welt.de/politik/ausland/article126989897/In-Indien-gibt-es-jetzt-drei-Geschlechter.html

          so, das wars jetzt aber wirklich, ich zieh mich aus dem forum zurück, siehe meinen kommentar unten

        • Das ist keine Umkehrung, das sind schlicht Fakten.

          Das „dritte Geschlecht“ ist eine ganz gute Lösung für das Problem, finde ich auch. Vielleicht interessiert es dich noch zu wissen, dass viele Intersexuelle, vor allem aber Transsexuelle sich von diesem Genderblödsinn und Irren wie Voss, die die Beliebigkeit und Vielfalt des Geschlechts propagieren, vereinnahmt und instrumentalisiert fühlen.
          Weil sie sich nämlich meist sehr wohl einem der beiden Geschlechter oder eben dem „dritten Geschlecht“ zugehörig fühlen.

    • Hallo lightyear2000,
      ich freue mich stets über neue Mitdiskutanten.

      „Liebes Forum, in den letzten paar Stunden habe ich ca 10 postings als Antwort auf meinen als link geposteten Blogartikel bekommen.“

      Unter welchem deiner Artikel finden sich die Kommentare denn? Ich finde sie auf Anhieb nicht. Oder sind sie noch nicht freigeschaltet?

      „Ca. ein Kommentar war dabei, der gerade noch die Beschreibung “argumentiert in irgendeiner Art und Weise” verdient.“

      Kann ich jetzt nicht beurteilen, aber die Kommentatoren hier unterscheiden sich sehr stark. Es finden sich Personen unterschiedlichster Weltanschauungen (links, liberal, konservativ, religiös, agnostisch, atheistisch, eher biologisch orientiert, eher soziologisch orientiert, eher philosophisch orientiert usw.). Ich selbst bin z.B. anarchistischer Maskulist.

      Unter den Kommentatoren hier sind sowohl Leute, denen Argumentieren eher schwer fällt (wie z.B. Petpanther oder Albert), aber auch einige Leute, die ausgezeichnete Argumentionen liefern können – sowohl Leute, die gut argumentieren können, dabei aber manchmal etwas polemisch sind als auch Leute, die gut argumentieren können und dabei immer sachlich bleiben.
      Aufgrund dieser starken Heterogenität der User dieses Blogs kann von bestimmten Einzelpersonen auf keinen Fall auf andere Personen geschlossen werden.

      „Entweder, ihr argument (also so mit Argument, Beleg, Beispiel / Quelle), oder ihr lasst es einfach. Was gibt euch das Recht, mich zu beschimpfen, oder polemisch, herablassend anzumachen?“

      Da gebe ich dir grundsätzlich natürlich Recht.
      Ich möchte solche Verhaltensweisen auch nicht verteidigen, weise aber kurz darauf hin, dass sich in der Männerrechtsbewegung tatsächlich auch ein größerer Prozentsatz von Personen findet, die negative Erfahrungen gemacht haben:
      Das reicht von Personen, die sexuelle oder häusliche Gewalt durch Frauen erlebt haben über Leute, die nach einer Scheidung ihre Kinder nicht mehr oder nur selten sehen können, weil ihre Ex-Frauen versuchen ihnen diese zu entziehen; Väter von sogenannten Kuckkuckskindern; Eltern, die bemerken, dass ihre Söhne in Kindergärten oder Schulen ungerecht behandelt werden; Individuen, die trotz einer besseren Qualifikation aufgrund einer Quote eine bestimmte Stelle, die ihnen wichtig war, nicht bekommen haben; Opfer von Falschbeschuldigungen durch Frauen und einiges mehr.

      Nicht jeder in der Männerrechtsbewegung, der etwas Schlimmes erlebt hat, ist in seinem Kommentarverhalten schwierig und es hat auch nicht jeder, der in seinem Kommentarverhalten schwierig ist etwas Schlimmes erlebt – aber manche schon.

      In der Männerrechtsbewegung sammeln sich unter anderem Männer, die mit ihren realen geschlechtsspezifischen sozialen Problemlagen und erfahrenen Diskriminierungen

      http://www.vaetersorgen.de/Maennerbewegung.html

      http://manndat.de/ueber-manndat/was-wir-wollen

      durch das Raster der Ideologien des vorherrschenden Feminismus und der einseitig feministischen Geschlechterpolitik hindurchfallen, die durch den vorherrschenden Feminismus unsichtbar gemacht werden, keine Anerkennung und Unterstützung erfahren, keine Lobby besitzen.
      Dass manche Individuen z.B. unsachlich reagieren, wenn sie mit falschen feministischen Dogmen konfrontiert werden, wie z.B. dass Männer gegenüber Frauen „privilegiert“ seien, kann wie gesagt im Einzelfall auch ein Resultat solcher Erfahrungen sein.

      „Wenn ihr anderer Meinung seid – ok, wunderbar. Aber in einer Diskussion sind eben Argumente gefragt und nicht Pauschalisierungen wie “das ist völlig falsch, aber ich sag dir jetzt nicht, warum”, “das ist daher fantasiert” usw. usf.“

      Ich denke, du wirst schon auch noch Argumente zu hören bekommen. Der Blogbetreiber Christian bleibt in Diskussionen übrigens stets sachlich.

      „Viel besser ist es natürlich, ihr schreibt einen eigenen Blogartikel als Antwort auf meinen, da in diesem Forum nicht Platz genug ist, um detailliert und nicht oberflächlich zu argumentieren und verschiedene Thesen zu argumentieren, auszuführen.“

      Das wäre eine Möglichkeit.

      Falls ich dir – insoweit Interesse besteht sich bei Gelegenheit über unsere Positionen genauer zu informieren – ein paar Lesehinweise speziell zum linken Flügel der Männerrechtsbewegung geben darf:

      Eines der wichtigsten Standardwerke des linken Maskulismus ist das Buch von Arne Hoffmann „Plädoyer für eine linke Männerpolitik“:

      Eine zusammenfassende Rezension findet sich hier:

      http://www.amazon.de/review/R2E1N8QWPC5OZM/ref=cm_cr_dp_title?ie=UTF8&ASIN=149543625X&channel=detail-glance&nodeID=299956&store=books

      Grundpositionen des linken Maskulismus werden außerdem kurz zusammengefasst in dem Artikel von Arne Hoffmann „Eckpfeiler einer linken Männerpolitik“:

      http://www.spiegelfechter.com/wordpress/8167/eckpfeiler-einer-linken-mannerpolitik

      Sehr wichtig ist auch das Buch des Soziologen und Geschlechtsforschers Christoph Kucklick über die ideen- und sozialgeschichtlichen Ursprünge von Männerfeindlichkeit in westlichen Gesellschaften „Das unmoralische Geschlecht – Zur Genese der negativen Andrologie“:

      http://www.suhrkamp.de/buecher/das_unmoralische_geschlecht-christoph_kucklick_12538.html

      Zwei Artikel von Christoph Kucklick, in denen er seine Forschungsbefunde kurz zusammenfassend darstellt, finden sich hier:

      http://www.zeit.de/2012/16/DOS-Maenner

      http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/geschlechter-debatte-wie-maenner-seit-200-jahren-verteufelt-werden-a-828723.html

      Die erste Aufnahme des Themas „Sexismus gegen Jungen und Männer“ in die philosophische Fachdisziplin der Ethik leistete der analytische Philosoph David Benatar in seinem leider bislang nur auf englisch erhältlichen Buch „The Second Sexism: Discrimination Against Men and Boys“:

      http://www.bol.de/shop/home/suchartikel/the_second_sexism_discrimination_against_men_and_boys/david_benatar/ISBN0-470-67451-2/ID30471836.html?fftrk=1%3Anull%3A10%3A10%3A1&jumpId=7733511

      Dieses Buch enthält auch eine ausführliche Kritik des einseitigen feministischen Begriffs von Sexismus, der gegen Jungen und Männer gerichteten Sexismus nicht anerkennt.

      Auf Vieles mehr an Schriften könnte verwiesen werden, aber das soll erstmal reichen.

      • @leszek

        ja, das Forum ist sehr heterogen.. Viele schaffen es aber nicht, selbst nach 3 maligem hin und her, für eine einfache Thematik einen link zu posten (bzgl. norw. genderparadox).

        die meisten sagen (bis jetzt) „deine theorien sind falsch“, ohne das zu argumentieren, dann sind auch ideologische begriffe wie „männerhass“, „genderideologie“, „genderrassismus“ (bei diesem begriff muss ich noch immer den kopf schütteln) zu lesen.

        das ist doch keine seriöse diskussion. außerdem möchte ich nicht den ganzen tag fragen in diesem forum beantworten, habe auch anderes zu tun.

        „Blogartikelkommunikation“ kann ich mir noch am ehesten vorstellen, aber das hier bringt niemanden weiter..

      • „Vielleicht interessiert es dich noch zu wissen, dass viele Intersexuelle, vor allem aber Transsexuelle sich von diesem Genderblödsinn und Irren wie Voss, die die Beliebigkeit und Vielfalt des Geschlechts propagieren, vereinnahmt und instrumentalisiert fühlen.“

        Und dafür, @david, habe ich gerade einen kleinen Beleg aus dem Kommentarbereich von ->http://maedchenblog.blogsport.de/2011/03/24/1211/#comment-51757

        Zitat: Thomas Viola
        29. April 2011 um 14:22 Uhr
        Als geborener Intersexueller macht es mich einfach nur betroffen und wütend, von Ideologen wie Heinz Voss für die eigene Sache vereinnahmt und instrumentalisiert zu werden.
        Die soziologische Arbeit von Herrn Voss ist durchtränkt von biologischer Scharlatanerie, die geforderte Hinterfragung der Ideologie nichts als Heuchelei.
        Nur als Beispiel sei die in seinem Gießener Vortrag verwendete Grafik „Phall-o-metric“ genannt, ein zutiefst reduktionistisches Modell, in dem „DAS“ Geschlechtsorgan als eindimensionales Kontinuum dargestellt und Intersexualität mit dem sogenannten Mikropenis-Syndrom gleichgesetzt wird. Dass einem Intersexuellen aber möglicherweise Vulva und Brüste fehlen, um ein erfülltes Sexualleben ohne den entfernten Penis führen zu können, wird dabei außer Acht gelassen.
        Ich hatte das Glück, eine meiner widernatürlichen Geschlechtsanpassung entsprechende Geschlechtsidentität entwickeln zu können, die mir nun auch ein relativ problemfreies und erfüllendes Sozial- wie Sexualleben ermöglicht.
        Die meisten Intersexuellen, die gegen die operativ erzwungende Geschlechterbinarität und für die dringend notwenige Anerkennung des 3. Geschlechts kämpfen, fühlen sich von den Dekonstruktivisten argumentativ in Geiselhaft genommen, wollen mit der Geschlechtsbeliebigkeit nicht in Verbindung gebracht werden.
        Eine Utopie einer geschlechtslosen Gesellschaft ist zwar auch für mich ein schöner Gedanke, aber tausend Mal un-umsetzbarer und der menschlichen Natur (als Kategorien-bildendes Wesen) widersprechend als der Kommunismus.

    • Lieb_er Lightyear,

      ein Argument zeichnet sich dadurch aus, dass es überprüfbar ist. Ich kann unter deinem Artikel keinen einzigen Kommentar finden.

      Entweder du argumentierst, oder du lässt es. In einer Diskussion sind Argumente gefragt.

      Herzlichst,

      Ol’Nick

  17. Hi lightyear2000,
    da ich gerade sehe, dass du dich auf Twitter über meinen obigen sachlichen Kommentar lustig machst, noch ein paar Worte zu deinem Twiter-Beitrag:

    Solche Anarchisten, die an die Philosophie der Postmoderne anknüpfen, werden als Post-Anarchisten bezeichnet. Ich selbst bin kein Post-Anarchist, sondern traditioneller Anarchist.

    Ich bin Sozial-Anarchist, kein Individual-Anarchist (wiewohl ich mich auch für die Teilwahrheiten des Individual-Anarchismus interessiere, ebenso wie ich mich für die Teilwahrheiten aller philosophischen Richtungen interessiere).
    Ich vertrete also jene Strömung des Anarchismus, der u.a. der kollektivistische Anarchismus, der kommunistische Anarchismus, der Anarcho-Syndikalismus und der libertäre Kommunalismus zugeordnet werden.

    Meine genaue Positionsbestimmung bzgl. frauenrechtlicher und männerrechtlicher Strömungen habe ich kürzlich bei Onyx auf Nachfrage etwas ausführlicher erklärt, kann hier nachgelesen werden:

    https://onyxgedankensalat.wordpress.com/2015/03/14/du-akzeptierst-keine-manner-weil-weil-weil-halt-weil-du-uber-rape-culture-redestdrolf-logik-von-antifeministen/#comment-13221

    (Die Fragestellerin Margret ist übrigens christliche Feministin in der Tradition von Catharina Halkes, ist das deiner Ansicht nach auch „postmoderne Beliebigkeit“?)

    Ich bin Agnostiker und kein christlicher Anarchist, es sei aber angesichts deiner Unkenntnis angemerkt, dass auch der christliche Anarchismus nichts mit „postmoderner Beliebigkeit“ zu tun hat, sondern auf eine lange Tradition zurückblicken kann, (man denke an Tolstoi und Dorothy Day, um nur zwei bekannte Namen des christlichen Anarchismus zu nennen).
    Ich persönliche erkenne christliche Anarchisten übrigens als Genossen an, solange sie nicht anfangen mich zwanghaft bekehren zu wollen.

    • @leszek
      „christlicher Anarchismus“ und „maskulinistische Anarchisten“ wirken wie Oxymorone; man denke an den anarchistischen Spruch: „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat“.

      Anarchistische Bewegungen orientieren sich seit jeher daran, emanzipatorisch zu sein, angebliche natürliche Geschlechter zu hinterfragen, solidarisch miteinander zu sein..

      Ich finde es hingegen sehr gut und schön, wenn du dich mit anarchistischen Themen auseinander setzt und wenn diese mit deinen anderen Theorien für dich zusammen passen, ist das ja wunderbar. außerdem finde ich es super, wenn du dich dafür stark machst, gegen Antifeministen aufzutreten. Das tolstoi christlicher anarchist war, ist mir bis jetzt noch nicht untergekommen, lasse mich aber, mit den entsprechenden quellen, gern von etwas anderem überzeugen.

    • @ lightyear2000

      „“christlicher Anarchismus” und “maskulinistische Anarchisten” wirken wie Oxymorone;

      Aber nur wenn man mit einem zu engen ideologischen Blick an die Sache herangeht.

      Es müsste angesichts der Vielfalt menschlicher Individuen und Präferenzen doch klar sein, dass es schwer möglich ist, dass nur Atheisten und Agnostiker eine libertär-sozialistische Gesellschaftsordnung anstreben.
      Zudem ist es auch pragmatisch sinnvoll, dass der libertäre Sozialismus auch religiöse Menschen ansprechen kann, denn wenn man an religiöse Menschen die Erwartung stellt, dass sie erst Atheisten werden müssten, bevor sie den libertären Sozialismus unterstützen dürfen, ist das für das Wachstum einer sozialen Bewegung nicht gerade förderlich.

      Die anarchistische Ethik beansprucht zudem für sich eine Art „Allzuständigkeit“ für die Bekämpfung aller Formen von Herrschaft, Ausbeutung und Diskriminierung jenseits jeglicher Haupt- und Nebenwiderspruchstheorien. Entsprechend ist es naheliegend, dass Diskriminierungen, soziale Problemlagen und Menschenrechtsverletzungen, von denen Jungen und Männer betroffen sind genauso ernst genommen werden müssen wie Diskriminierungen, soziale Problemlagen und Menschenrechtsverletzungen, von denen Mädchen und Frauen betroffen sind.
      Wenn Frauenrechte kein Nebenwiderspruch sind, dann dürfen Männerrechte es natürlich auch nicht sein.

      „man denke an den anarchistischen Spruch: “Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat”.anarchistischen Spruch: “Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat”.

      Wenn radikale Formen des Feminismus wie Radikal- und Genderfeminismus männliche Diskriminierungen und soziale Problemlagen leugnen und relativieren und im Einklang mit konservativ-traditionalistischen Rollenvorstellungen Männern allein die Rolle als „Täter“ und „privilegiert“ zuweisen, dann agieren diese feministischen Strömungen selbst im Sinne neo-patriarchalischer Ideologien und müssen auch entsprechend kritisiert werden.

      „Anarchistische Bewegungen orientieren sich seit jeher daran, emanzipatorisch zu sein,“

      Richtig.

      „angebliche natürliche Geschlechter zu hinterfragen,“

      Die klassische anarchistische Frauenbewegung kennt sowohl eine quasi „gleichheitsfeministische“ als auch eine quasi „differenzfeministische“ Unterströmung (wobei der Begriff „Feminismus“ von den anarchistischen Frauenrechtlerinnen der ersten Welle der Frauenbewegung allerdings nicht verwendet wurde).
      Beide Unterströmungen treffen sich aber in der Auffassung, dass jedes Individuum die Freiheit haben soll in geschlechtsbezogener Hinsicht so zu sein und zu leben wie es will.

      Genau dies – eine strikte Orientierung am Individuum – ist aber aus einer freiheitlichen und humanistischen Perspektive auch aus dem biologisch-wissenschaftlichen Forschungsstand zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden der Geschlechter abzuleiten, wie z.B. die linke Feministin Griet Vandermassen, eine Hauptvertreterin des Evolutionary/Darwinian Feminism in ihrem Buch „Who´s afraid of Charles Darwin? Feminism and Evolutionary Theory“ erklärt:

      https://allesevolution.wordpress.com/2013/07/05/grit-vandermassen-und-die-unstimmigkeiten-feministischer-theorie-im-gegensatz-zu-evolutionarer-psychologie/

      Der biologisch-wissenschaftliche Forschungsstand zu Geschlechtsunterschieden besagt, dass es einerseits biolologisch disponierte durchschnittliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt und dass es andererseits eine breite Vielfalt und Varianz jeweils innerhalb der beiden Geschlechter gibt. Das Vorhandensein von biologisch disponierten durchschnittlichen Geschlechtsunterschieden sagt über das Individuum also nichts aus. Dies bezeichne ich mit dem Begriff „Evolutionärer Anti-Essentialismus“.
      Aus einer freiheitlichen Perspektive sollte das Ziel daher die Zerstörung aller verallgemeinerten geschlechtsbezogenen Leitbilder sein – seien sie nun traditionalistisch, feministisch oder was auch immer – diese sollten ersetzt werden durch die Orientierung von Erziehung und Sozialisation am Individuum von klein auf.
      Man braucht also keineswegs biologische Einflüsse zu bestreiten, um für die Freiheit jedes Menschen von geschlechtsbezogenen Rollenzwängen jeder Art zu argumentieren.

      „solidarisch miteinander zu sein.“

      Richtig. Wobei Anarchisten übrigens vom Vorhandensein von evolutionär-psychologischen – d.h. natürlichen – Dispositionen zur Solidarität bei Menschen ausgehen, (allerdings ebenso von evolutionär-psychologische Dispositionen für Machtmißbrauch).

      „Ich finde es hingegen sehr gut und schön, wenn du dich mit anarchistischen Themen auseinander setzt und wenn diese mit deinen anderen Theorien für dich zusammen passen, ist das ja wunderbar.“

      Finde ich auch.

      „außerdem finde ich es super, wenn du dich dafür stark machst, gegen Antifeministen aufzutreten.“

      Ich betreibe u.a. eine antiautoritäre und antisexistische Kritik an autoritären und sexistischen Strömungen und Positionen im Feminismus, was keinen „Antifeminismus“ darstellt, da ich jede feministische Strömung und Position einzeln und aus einer ergebnisoffenen Haltung heraus beurteile. (Ebenso mache ich es mit dem Maskulismus.)

      Mein Ziel ist die kulturelle Hegemonie für eine geschlechtsübergreifende Perspektive auf geschlechtsbezogene Diskriminierungen, in der die Ausgrenzung männerrechtlicher Anliegen beendet ist und in der die Probleme aller Geschlechter (Frauen, Männer, Intersexuelle, Transgender) theoretisch, wissenschaftlich und politisch berücksichtigt werden. Dies bezeichne ich mit dem Begriff „Integraler Antisexismus“. Wo zeitgenössische feministische Strömungen dazu im Widerspruch stehen, ist eine Kritik an ihnen unvermeidbar.

      Der Begriff „Antifeminismus“ wird von mir persönlich abgelehnt, allerdings gibt es auch Personen in der Männerrechtsbewegung, die diesen Begriff als Synonym für „Feminismuskritik“ verwenden, in diesem Fall handelt es sich bei „Antifeminismus“ lediglich um eine unpräzise Begriffsverwendung.

      „Das tolstoi christlicher anarchist war, ist mir bis jetzt noch nicht untergekommen, lasse mich aber, mit den entsprechenden quellen, gern von etwas anderem überzeugen.“

      Hier bei „www.anarchismus.at“ findest du einige für den Anarchismus relevante Texte von und über Tolstoi:

      http://www.anarchismus.at/anarchistische-klassiker/leo-tolstoi

      Ein Artikel zum christlichen Anarchismus von Sebastian Kalicha – einer der Experten im deutschsprachigen Raum für christlichen Anarchismus – in dem u.a. auch auf Tolstoi eingegangen wird, findet sich hier:

      http://www.grundrisse.net/grundrisse44/Anarchismus_und_Christentum.htm

      Tolstois religiöser Anarchismus findet übrigens auch in seinem Wikipedia-Artikel kurz Erwähnung, 4. Absatz hier:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Lew_Nikolajewitsch_Tolstoi#Die_Zeit_der_.C3.A4u.C3.9Feren_Konflikte

  18. @ lightyear2000

    Ja, der bekannte russische Schriftsteller Leo Tolstoi war christlicher Anarchist.
    Zwei seiner für den christlichen Anarchismus wichtigen Werke sind:

    Das Reich Gottes ist in Euch

    http://www.bol.de/shop/home/suche/;jsessionid=DF98422C527B684912938298BFFCD94D.tc6p?sq=tolstoi+reich+gottes&sswg=ANY&submit.x=23&submit.y=9&timestamp=1427811682505

    und

    Die Sklaverei unserer Zeit

    http://www.bol.de/shop/home/suche/?sq=tolstoi+sklaverei&sswg=ANY&submit.x=8&submit.y=13&timestamp=1427811696398

    Siehe zu Tolstois Anarchismus auch die Broschüre des Anarchisten und Historikers George Woodcock:

    Leo Tolstoi – ein gewaltfreier Anarchist

    http://www.amazon.de/Leo-Tolstoi-gewaltfreier-Amerikanischen-Anmerkungen/dp/B00LJ2Y7YS/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1427811928&sr=1-1&keywords=woodcock+tolstoi

    Tolstoi war außerdem auch ein Pionier anarchistischer Pädagogik:

    http://www.amazon.de/Anarchistische-P%C3%A4dagogik-Zusammenhang-Freiheit-Bildungskonzeption/dp/3922256244/ref=sr_1_3?s=books&ie=UTF8&qid=1427812067&sr=1-3&keywords=klemm+tolstoi

    • Hallo Leszek,
      ich bewundere immer wieder Deine stoische Ruhe (inklusive einem subtilen Sarkasmus, wenn mich nicht alles täuscht).

      Der/die/das Lichtjahr ist ziemlich eindeutig ein hard-core Fem-Troll. Ich habe mir seinen Blog kurz angesehen, da hat er/sie/es sich alle Mühe gegen, alle feministischen Halbwahrheiten und Ganzfalschheiten, die man bei der Mädchenmannschaft oder feminismus99 finden kann, zusammenzustellen.

      Eindeutig Mitglied in der Betonfraktion, Diskussionsversuche sind zwecklos, da kommen immer die gleichen Sprechblasen und Ausweichmanöver.
      Don’t feed…

  19. Interessant in Bezug auf „Argumentieren“ gegen willkürliche Unterstellungsbehauptungen …

    … auf den Seiten der Frankfurter Erklärung:

    Der agnostische Mord

    http://frankfurter-erklaerung.de/2015/03/der-agnostische-mord/

    “Nehmen Sie an, dass Sie jemand eines Mordes beschuldigt. Es kommt zu einem Prozess und Sie müssen sich vor Gericht verteidigen. “Sie haben vor zwei Wochen einen Mann mit zwölf Messerstichen ermordet!” Der Kläger, der Sie des Mordes beschuldigt, erwähnt keinerlei Belege für seine Behauptung. “Es gibt keine Leiche, keine Tatwaffe, keine Zeugen!”, betonen Sie. “Das heißt gar nichts”, sagt Ihr Gegenspieler. “Die Leiche haben Sie in Salzsäure aufgelöst, die Tatwaffe haben Sie ins Meer geworfen, die Zeugen haben Sie zum Schweigen gebracht.” Sie wissen kaum noch, was Sie da sagen sollen. “Ich war zum Tatzeitpunkt im Krankenhaus. Das können Ärzte, Schwestern und meine Angehörigen bezeugen!” Der Kläger schüttelt den Kopf. “Das war Ihr naiver Versuch, sich ein Alibi zu verschaffen. Tatsächlich haben Sie einen Auftragsmörder bezahlt, dass er den Mord für Sie begeht.”

    Ihnen läuft der kalte Schweiß von der Stirn. Der Richter schaut Sie misstrauisch an. “Können Sie beweisen, dass Sie keinen Auftragsmörder engagiert haben?”, fragt der Kläger. Wie sollten Sie das beweisen, fragen Sie sich?

    Viele Menschen argumentieren heutzutage so wie der Kläger. Er behauptet etwas, nennt keine Belege dafür, und Sie sollen beweisen, dass er sich irrt. Das ist unmöglich. Versuchen Sie es erst gar nicht. Man nennt eine solche Behauptung wie die des Klägers eine “willkürliche Behauptung”.”

    Weiter dann hier

    http://www.feuerbringer-magazin.de/2015/03/31/der-agnostische-mord/#more-8937

  20. Lightyear2000 hat mich irgendwie dazu animiert mir bald einen eigenen Blog einzurichten und die Geschlechterdebatte aus meinem Blickwinkel zu kommentieren.

    Es würde sich, angelehnt an Christians Blog, um einen aus der biologischen Ecke handeln, der einerseits feminismuskritisch, aber ebenso maskulismuskritisch auftritt, da ich ebenso der Meinung bin, und es auch öfters beobachte, dass bestimmte Fehlschlüsse, die man Feministinnen anlastet gerne im männerrechtlichen Kontext verwendet werden (und natürlich ebenso schwach als Ausbau für die eigenen Argumente dienen). Welche genau, das werde ich dann näher erläutern. Prinzipiell stehe ich auch Männerrechten offen gegenüber, vertrete sie aber im Vergleich zu früher nicht mehr so vehement, was eher mehr mit meiner Diskussionsmüdigkeit diesbezüglich zusammenhängt als mit dem Schwinden meines Interesses daran. Ich glaube viele wissen, was damit gemeint ist und erkennen sich vlt. darin wieder. Arne Hoffmann hat diesen mangelnden Willen ja vor ein paar Monaten angesprochen und ihn kritisiert. Ich hoffe er verzeiht mir.

    Noch dazu hab ich mir gedacht meine Erfahrungen in Bezug auf zwischenmenschliche Bekanntschaften im südostländischen Kontext preiszugeben. Vor allem meine Erfahrungen im unterschiedlichen Umgang zwischen Mann und Frau im alltäglichen bzw. flirttechnischen Kontext, aber auch natürlich auf das Leben allgemein bezogen auf meinen balkanesischen Hintergrund (bin ursprünglich Kroate). Selbst bin ich auf dem Gebiet des Pick-Ups nicht bewandert, auch wenn ich den ein oder anderen Text schon mal gelesen habe.

    Hab zwar erst 21 Jahre auf dem Buckel, aber ich glaub es werden sich schon genug Geschichten und hoffentlich auch genug Zeit und Wille finden, dass ich einen eigenständigen Blog mit vielen Artikeln füllen werde.

    PS: @Lightyear2000, ich habe gerade eben gesehen, dass du mich in Form eines Screenshots zitiert und meinen Namen geschwärzt hast. Beim nächsten Mal darfst du ihn ruhig original wiedergeben. Hast meine Erlaubnis. Hab mich vor nichts zu verstecken. Stehe zu meinem Gesagten.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s