Selbermach Mittwoch 1 (25.03.2014)

Es wurde ein weiterer, zusätzlicher Selbermach-Beitrag gewünscht, ich probiere es mal aus.

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96 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 1 (25.03.2014)

  1. Jiiippiiiieeeeh, Selbermach-Mittwoch. Endlich kann man wieder… – wenn auch nicht in dem Stil wie Samstags. Ich krieg ja leider keine Kohle dafür.

    Jedenfalls ist das hier dann mein Beitrag für heute:

    Und diesmal distanziere ich mich nicht routinemäßig davon!

    P.S.: Ob jetzt jeden Mittwoch sowas von mir kommt? Weiß noch nicht…

    • Gute Idee der Selbermach-Mittwoch!

      Hab neulich mit Birgit Kelle gemailt.
      Sie meint, Alles Evolution zu kennen, aber nicht die Zeit zu haben, mitzulesen. Immerhin.

      Habe ihr die Situation an den Universitäten beschrieben, wo die Gender“forscher“ über DFG, BMBF oder Hausstellen immer mehr Geld von den echten Wissenschaftlern wegleiten.
      Zum Beispiel hier: http://www.kaththeol.uni-koeln.de/236.html?&L=0

      Sie bat mich um Infos, wieviel Geld die DFG denn so tatsächlich via Gender ausm Fenster wirft.
      Das wird noch etwas Recherchearbeit, wie ich sehe.

      Aber wichtig ist ja nicht nur die „Forschungs“förderung, sondern auch die allgemein politische: Wißt Ihr, wie viel Geld in Eurem Bundesland in Genderprojekte fließt? ZB in die Finanzierung von Gleichstellungsbeauftragten etc.?
      Dann könnte man doch zumindest mal für einige Ebenen und Bereiche genauer beziffern, was der Mumpitz kostet.

      Würde mich über Rückmeldungen freuen!

      • „wie viel Geld in Eurem Bundesland in Genderprojekte fließt“

        einige Informationen stehen hier: Die Feministische Infrastruktur und hier Gender Studies Institutionen.

        Eine seriöse Schätzung ist aber sehr schwierig, weil die Hauptausgaben Gehälter sind und sehr viele öffentlich Bedienstete ihre Zeit mit Frauenförderung verbringen, obwohl sie offiziell etwas anderes tun. Umgekehrt machen die ca. 200 Genderlehrstühle nicht 100% der Zeit Genderforschung (auch wenn die Inhaberin 110%ige Feministin ist).

        Man kann aber die Größenordnung der Gesamtkosten der Frauenförderung bundesweit auf wenigstens 1 Mrd. Euro p.a. schätzen. Alleine die ca. 5.000 hauptamtlichen Frauenbeauftragten verursachen Vollkosten von 60.000 Euro pro Jahr und Person, macht schon mal 300 Mio.

        • Hallo mitm,

          danke für die Infos!
          Hast Du Inneneinsichten? Du schreibst, daß viele ÖFDler Frauensachen machen ohne daß es im Jobtitel steht. Trotz der Gleichstellungsbeauftragten? Na super.

          Und die Genderprofs machen nicht nur Gender? OK, mein Boß muß auch mal zu irgendwelchen Verwaltungssitzungen, aber sonst macht er Medizin. Und zwar nur.
          Du meinst wahrscheinlich die Neben-Demoninationen? http://www.zefg.fu-berlin.de/Datenbanken/Professuren-mit-Teil-oder-Voll-Denomination-fuer-Frauen–und-Geschlechterforschung/tabellarische_zusammenfassungen/tabelle_1_dt_universitaeten.html

          Na ja, wenn ich mir angucke, was Professx im Semester so lehrt (ganze 2 SEminare), kann ich mir nicht vorstellen, daß die signifikant allgemeine Sozi-Vorlesungen halten.

          Die 1 Mrd. wurde ja schon mehrfach genannt. Leider gut angreifbar.
          Die 300 Mio. für die Beauftragt_Innen klingen schon etwas präziser. Sag mal, einx Beauftragx kriegt 5.000 brutto im Monat?
          Selbst die Genderprofs (und auch richtige Profs) kriegen nur 4.200 Grundgehalt.

        • „Hast Du Inneneinsichten?“

          Nein, ich fürchte, die hat niemand so richtig.

          „Die 1 Mrd. wurde ja schon mehrfach genannt. Leider gut angreifbar.“

          Stimmt. Ich wollte es selber jetzt mal genauer wissen und habe eine Weile geschätzt, Ergebnis s. hier:
          Die Kosten der Feministischen Infrastruktur

          Kommentare und Ergänzungen bitte ggf. hier.

          Die 1 Mrd. sind eher ein hoch gegriffener Wert, 500 Mio sind eine weniger angreifbare Schätzung. Mit Abstand am meisten kosten die tausende Frauenbeauftragten. Die Genderprofessorinnen stehen zwar stärker im Focus, kosten aber nur einen Bruchteil dessen.

        • Hallo mitm,

          he, geile Seite! So eine schöne Zusammenstellung hab ich noch nicht gesehen.

          Hab mit der DFG telefoniert, aber die rücken keine Fördersummen raus. Nur große Additionen am Jahresende, wo alles, Unfug und Wissenschaft, in einen Topf geschmissen wird. Merkwürdige Transparenzpolitik.
          Es gibt die GEPRIS-Datenbank, wo man alle Projekte ohne Geld einsehen kann: http://gepris.dfg.de/gepris/OCTOPUS
          Wenn Du „Gender „einträgst“, wirst Du viele bekannte Namen lesen 🙂

          Zum Beispiel:
          „Gender und Sprache in Südosteuropa: Sprachliche Manifestationen von Genderkonzeptualisierungen in Albanien, Kroatien und Serbien
          Antragsteller: Professor Dr. Lann A. Hornscheidt
          Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien
          an der Humboldt-Universität zu Berlin “

          Oder das:
          „http://gepris.dfg.de/gepris/projekt/372766“

          Das BMBF ist etwas offener, haben aber ne blöde Suchmaschine, die auch „gender“-Wortteile in der Technik findet. Löscht man das raus, kommt man auf knapp 30 Mio. € von 2000-2015. Sind immer noch 30 Mio. zu viel, aber im Vergleich zu anderen Sachen erstaunlich wenig.

          Wenn Du die Liste haben willst (Excel), kann ich sie Dir zumailen.

    • Hmm. Das übliche von der Kelle.

      Hier sind ein paar Interviews mit Demo-Teilnehmern, die ich mir beim Tapezieren mal angehört haben.

      Sind ein paar Witzige dabei, wenn es auch ein bisschen viel christliche Werte und Schöpfungsordnung für meinen eher naturalistisch/humanistischen Geschmack gab.

      In den Anmerkungen sind links zu den Interviews.

  2. Oh…ein Selbermachmittwoch. Kool…

    Ich habe gestern das hier gelesen, es ist wirklich krass, der Teaser:

    „Verboten ist Homosexualität in Ägypten nicht. Doch eine derart systematische Jagd auf Schwule und Lesben wie unter Al-Sissi hat es in dem Land noch nicht gegeben.“

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-03/aegypten-homosexualitaet-homophobie-strafe

    Unfassbar welche Verfolgung insbesondere die Lesben in Ägpten ertragen müssen. Allein die ganzen Beispiele die nur in dem Artikel aufgeführt werden, es ist echt heftig. Der Begriff „Systematisch“ ist dafür eigentlich zu tief gegriffen, hier muss unbedingt und sofort die UN einschreiten.

    • Die Ägypter wollen doch nur ihre Kinder und ihre Familien beschützen. Man sieht ja was passiert, wenn Homos frei leben dürfen, wie in Deutschland: Birgit Kelle überall. Wer will das schon?

      • Japp. Es ist unfassbar. Wir sollten die Grenzen aufmachen für all die tausend verstossenen Lesben in Ägypten und denen humanitäre Hilfe anbieten. Das ist doch kein Leben mehr in Ägypten bei all dieser Diskriminierung, die die Lesben erfahren. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis die anfangen die umzubringen, so wie bei uns vor 70 Jahren. Da wurden ja auch zehntausende systematisch kastriert und im KZ umgebracht….äh…moment…naja also fast. 🙂

    • „Unfassbar welche Verfolgung insbesondere die Lesben in Ägpten ertragen müssen. Allein die ganzen Beispiele die nur in dem Artikel aufgeführt werden, es ist echt heftig.“

      Stimmt, jetzt, wo ich den Artikel gelesen habe, gebe ich Dir recht. Sie werden ähnlich heftig verfolgt, wie weiland die Lesben im III. Reich Deutschlands (Anmerkg: Homosexualität unter Frauen war nicht strafbar und wurde auch nicht verfolgt).

      Aber aus Gründen des gendergerechten Proporzes kam auch eine Frau zu Worte:
      „Prominente Stimmen wie die Sexologin Heba Kotb betonen in ihren TV-Auftritten, dass Homosexualität eine Krankheit sei, …“
      Ups!
      Das muss ein Fehler sein. Wahrscheinlich hat die Redaktion die Namen durcheinander gebracht.

      Interessant ist immer, dass in solchen Artikeln gern generalisierend „Homosexualität“ geschrieben wird, wo doch in Wirklichkeit nur Schwule gemeint sind.
      So können sich aber auch die Lesben lautstark über Verfolgung und Unterdrückung beklagen.

      • Endlich! Der erste der es check! Ich habe mehrere Medien gecheckt, dass einzige was über lesben berichtet wird ist das die sich nicht mehr trauen zu outen.

        keine Verhaftungen. Keine Vorführungen im fernsehen. Keine stafen.

        Der teaser spricht von schwulen und lesben, und meint eigentlich nur schwule. Ixh habe darauf hingewiesen, sofort gelöscht „chauvinistisch und relativierend“. Ich habe nochmal geschrieben, das der vorwurf sehr falsch ist, das ich keineswegs behaupte lesben würden diskriminierungsfrei leben und das wir das aus Deutschland kennen, wo es im dritten reich keine systematische Verfolgung von lesben gab und nur schwule Männer bis in die sechziger jahre verurteilt wurden. Gelöscht und gebannt.

        Die zeit, das debattenmagazin. Ich musste dann wieder an orwells obrian denken „wer die Vergangenheit beherrscht kontrolliert die Gegenwart. Wer die Gegenwart kontrolliert hat die Macht in der Zukunft“…

        • Das ist für mich ein zentrales Thema einer modernen nicht oder kritischen feminismusbewegung. Selbst hier haben frauen höhere Freiheitsgrade. Das muss thematisiert werden.

  3. Feministinnen verbieten das Klatschen. Und interessieren sich für ganz wichtige Dinge. U.a. ärgern sie sich über Gays, die sich wie Black Women verhalten. Widerlich aber auch.

    Wieder ein Empörungs- und Tugendfurorsturm, diesmal um feministisch abweichlerische Kunst (Athena Tennis Girl ) zu zensieren und zu verbieten.

    Und ein feministisch korrektes „Theaterstück“, dass ihr spezielles Verhältnis zu Body Fluids zeigt. Absolut sehenswert 🙂
    Von Sargon of Akkad kommentiert.

    Ceara McCord liefert dann eine Erklärung warum die zart-giftigen Empörungs- und Scheinheiligkeitspflänzchen so
    sind wie sie sind. Sie hat es ja auch durchgemacht und meint viel zu viel Safe Space (Indoktrination).

    Feminists Ban Clapping Because it Triggers ‚Anxiety‘!

    Athena Tennis Girl Censored After Feminist Hissy Fit

    Splat!, Narrated

    (This is real feminist art. Honestly.)

    College Safe Spaces

  4. Nach dem feminismuskritischen Kommentar von Georg Schildhammer auf Standard-Online schießt man natürlich zurück.

    http://derstandard.at/2000013190541/Feminismus-Der-Traum-vom-warmen-Eislutscher

    Insgesamt 6 (!!!) Kommentare zur Debatte aus feministischer Perspektive innerhalb der letzten sechs Tage wurden als Antwort darauf veröffentlicht.

    Ich kann mich gar nicht entscheiden welcher der dümmste bzw. ideologisch aufgeplusterte ist.

    Obwohl, wenn ich’s mir doch überlege, dann ist mein Favorit wohl der Kommentar der 21-jährigen Lucia Palas.

    http://derstandard.at/2000013076132/Der-Genderwahnsinn-eine-Wutrede

    Ich merke förmlich wie mein IQ sinkt.

    Die anderen 5:

    http://derstandard.at/2000013358816/Frauen-brauchen-mehr-Selbstbewusstsein

    http://derstandard.at/2000013300548/Wenn-Verantwortung-am-eigenen-Tellerrand-endet

    http://derstandard.at/2000013352936/So-klingt-er-der-Antifeminismus

    http://derstandard.at/2000013190541/Feminismus-Der-Traum-vom-warmen-Eislutscher

    http://derstandard.at/2000013375582/Von-Eislutschern-und-Eisbergen

      • Ja der Lucia Kommentar ist klasse. Eine 21-Jährige erklärt uns die Berufswelt, Frauen müssen 500 Prozent mehr geben und bekommen weniger. Genau!

        Was habe ich mit 21 Jahren über die Berufswelt gedacht…in meiner kleinen feinen VL und Seminarwelt mit Parties unter der Woche…

        Und dann dieses Sicherheits- und Unantastbarkeitsgefühl, das ist irgendwie komisch, einerseits im Sozialverband auffallen um jeden Preis und sich empauern und emanzipiert das nehmen was man will (You deserve it!), um dann ständig nach Unsichtbarkeit zu rufen, wenn das Umfeld reagiert. Am liebsten die Abgabe sämtlicher Lebensrisiken, einkaufen ohne zu bezahlen.

        Achja, und seitdem ich mal nachts um drei Uhr in Downtown Philly von einem vorbeifahrenden Busfahrer aufgegabelt wurde, und er mich frage wohin ich wollte und mir dringend riet ein Taxi zu rufen, weiß ich auch was es heißt nachts Angst zu haben. Ich glaube übrigens das diese Männer viel öfter haben als sie zugeben…

        • Auch aus dem Lucia-Kommentar:

          „Es gibt ein Wort, an das ich all die Väterrechtler und Frauenhasser erinnern möchte: Alltagssexismus.“

          Das ist auch schon jmd. aufgefallen:

          „Väterrechtler und Frauenhasser in einem Satz

          das ist ein wunderbares Eigentor.

          Wird doch von der einen Seite ständig darum gekämpft Männer bei der Kinderbetreuung in die Pflicht zu nehmen. Wenn es dann Männer gibt die genau dafür kämpfen sind sie Frauenhasser.

          Liebe Lucia, das war wohl nix.“

          Feministinnen sagen immer Feminismus steht für Gleichberechtigung, aber wenn man dann auf Diskriminierung von Männern hinweist, heißt es dann das man sich eben um Frauen kümmert und keine Zeit für Männern hat, das müssen sie selber machen. Ja und wenn Männer es dann machen, stehen sie gleich auf einer Stufe mit Frauenhassern.

          Oh danke

        • „im Berufsleben 500 Prozent geben zu müssen, und trotzdem mit gleicher Ausbildung eine schlechter bezahlte Position bekommen als ein Mann“

          Wahnsinn geht ja regelmäßig mit völligem Realitätsverlust einher.
          Das wollte die Dame sicherlich veranschaulichen.

          Man sollte solche Fälle als Ergebnis jahrelanger feministischer Propaganda sehen, die nun mal darauf abzielt, soziale Probleme zu konstruieren, um die eigene Existenz ad infinitum zu rechtfertigen. Gehirnwäsche total, das kann der Feminismus gut, muß man zugeben.

    • Das ist ja mal ausgewogen. Wahrscheinlich glauben die vier Standard-Kommentatorinnen wirklich noch, dass die Meinungen von Frauen in ihrem Land unterdrückt und unsichtbar gemacht werden.

      Schon alleine durch diesen, hier mal wieder gezeigten, unmöglich Umgang mit Kritik fällt es mir schwer dem heutigen westlichen medialen und institutionalisierten Feminimus etwas gutes abzugewinnen.

    • Satire, Spaß und lachende Menschen machen Ideolog_innen Angst. Schon immer. Folgerichtig das sie über Kelle zetern. Ich denke das ist auch der Weg den eine kritische Gegenbewegung nehmen muss, satirisch und wenn es darauf ankommt sachlich pointiert.

      Zum Beispiel bei Lucia, der österreichischen Studentin mit ihrer Wutbehauptung frauen leisten 500 Prozent mehr als Männer. Männer, werdet Lucia-Unterstützer und legt die Arbeit nieder! Schon vier Millionen Frauen verteilt auf die freiwerdenden Jobs der 20 millionen männer würden diese voll ersetzen! Und das beste: der Lohn für die arbeitenden frauen könnte um 500 Prozent steigen und es würde keinen Wohlfahrtsverlust geben. Und einen pay gap gäbe es auch nicht mehr. Ich geh morgen golfen und mach mir direkt ein Bier auf, alle Probleme gelöst!

      • Steht Lucia oben im Standard-Link? Mal gucken.
        Ob die 500er Frauen auch so gut Brücken bauen, Maschinen konstruieren, Kanäle reinigen, Mülltonnen wuchten werden wie Männer bislang?
        Entschuldigung – 5x besser! 🙂

      • Kool!

        Da darf also eine Nichtangehörige (?) der HU auf einem Blog der HU schreiben, und hat gleichzeitig noch kongruente wirtschaftliche Interessen als Inhaberin einer Beratungsfirma, und natürlich hat im letzten Jahr nicht ein privatwirtschaftliches Unternehmen ihre „Produkte“ eingekauft, sondern Kommunen, Bundesländer, Nichtregierungsorganisationen und supranationale Bodies wie die EU.

        Aha….

        —-

        Ich hatte diesen Gedanken schon vor Monaten, zwei Jahre Zeit und etwas Budget und einmal gründlich die ganzen Verbindungslinien dieser Gender-Industrie nachverfolgen. Ich glaube derjenige der sich daran traut könnte mit seinem Enthüllungsbuch der neue Walraff werden. Das sind mittlerweile so skandalöse Strukturen fern ab jeder Kontrolle. Da werden Einzelunternehmerinnen Aufträge des Frauenbüros zugeschachert, Konferenzen abgehalten und Tagungsgelder verteilt, Steuergelder für Webauftritte verpulvert und Studien in Auftrag gegeben.

        Aber momentan schaut noch keiner hin, keiner denkt über Korruption und Nepotismus nach. Noch….

        PS: Herzlichen Glückwunsch Frau Frey:

        „11/2013 bis 12/2014: Weiterbildung in Organisations- und Personalentwicklung an der Deutschen Universität für Weiterbildung (Zertifikat).“

        Da kann ja die Frauenquote und Entgeltgleichheit kommen. Blöd sind sie ja nicht unsere altruistischen Gender_Innen. Beim Geld hört der Spaß auf, klar das Frau Frey ein persönliches Interesse daran hat, Kelle abzuwerten. Das ist knallhartes me too Rent-Seeking.

        • Genau das meine ich. So arbeitet zB. „Sozialwissenschaftlerin“ Petra Ahrends (Glückwunsch zur letztjährigen Gender-Diss, endlich hats geklappt) als Expertin sowohl für die Gleichstellungsagentur-ESF als auch für das Gender Büro. Beide kennen sich aus dem GenderKompetenzZentrum. Hier mal ein Flyer von denen:

          http://www.esf-gleichstellung.de/fileadmin/data/Downloads/Agentur/age-flyer.pdf

          Ich stelle mir gerade vor, ich bin Projektträger im Auftrag eines Bundesministeriums und platziere dann nicht irgendein Firmenlogo darauf, sondern mein eigenes. Moment mal staatliches Steuergeld für Werbemittel einer privatwirtschaftlich Handelnden? Hat zumindestens sehr großes Geschmäckle, bei uns gab es letztes Jahr eine Compliance-Lupe, genau hinsehen, keine Geschenke annehmen…naja weiter:

          „Sozialwissenschaftlerin“ Dr. Irene Pimminger ist unsere österreichische Perle in der Truppe und erstellt(e?) bei ESF (Deren Gesellschafterin sie bis letztes Jahr war) irgendwelche Expertisen für Gender Budgetierung, dient dem Gender Büro als Expertin und hat nebenbei ihre eigene Politikberatungsfirma. Hier hat sie zusammen mit dem Gender Büro einen Auftrag des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen (Finanziert durch die EU-Kommission et. al.) angenommen: „Preparation of a Gender Mainstreaming Module on Institutional Transformation: Entwicklung eines Online-Moduls zur Verankerung von Gender Mainstreaming in öffentlichen Institutionen“.

          Wie werden diese ganzen Geschäftsbeziehungen untereinander vergeben? Welche Ausschreibungs- und Vergaberegeln gibt es?

          Wie gesagt, ich bin kein Experte. Vielleicht ist hier alles in Ordnung. Aber man braucht nur eine halbe Stunde zu suchen, und schon findet man augenfällige Konstellationen….

          Was für ein Puff…

        • Deren Beratungsleistungen sind Null am Markt nachgefragt. Allein durch ihre Forschungsdeputate, den direkten staatlichen Aufträgen und den indirekten Aufträgen von NGOs (die steuerunterstützt werden) für Expertisen, Hearings und Tagungen sind die lebensfähig. Da kann man auch mal mit 41 Jahren promovieren. Wenn da die Uni wegbricht ist der Ofen aus, wer will denn so jemanden noch einstellen? Ein Leben für Gender!

          Kein Wunder, wie gesagt, das diese Leute eine heiden Angst von Kelle haben. Wenn man nämlich plötzlich anfängt zu fragen: „Warum das alles, was nutzt das und wie läuft das ab?“, dann sieht es zappenduster aus…

        • Hab das Genderbüro vor zwei Jahren auch schon registriert. Hatte befürchtet, die Tussi macht so was wie Roland Berger.

          Aber Entwarnung: Sie sitzt ganz allein in EINEM Büro und hat nur ne Hilfskraft (Sudi). Ihr großartiges Büro ist auch nur irgendwo in nem Wohnviertel, nix besonderes.

        • Haha…hier die Ösi-Perle:

          http://www.defacto-forschung.eu/

          Zum Pay Day (oder 23 Prozent sind nicht genug):

          „Um die geschlechtsbezogene Einkommensungleichheit vollständiger abzubilden, hat das Statistische Amt der Europäischen Union im Herbst 2014 erstmals den Indikator Total Earnings Gap („Gesamte Einkommenslücke“) veröffentlicht. Dieser Indikator berücksichtigt nicht nur die Differenz im Stundenverdienst, sondern auch die unterschiedliche Erwerbsbeteiligung von Männern und Frauen sowie Arbeitszeitreduzierungen.

          Der Total Earnings Gap beträgt in Deutschland 45,1% und in Österreich 47,6% (2010). Beide Länder belegen damit im EU-Vergleich jeweils einen der letzten Plätze, da sie zwar bei der Erwerbstätigenquote im Mittelfeld liegen, jedoch einen sehr hohen Gender Pay Gap sowie eine hohe Teilzeitquote von Frauen aufweisen.“

          Ich weiß nicht wer bekloppter ist, das Statistische Amt der EU oder Frau Pimminger.

          Eine Frau, die nie arbeitet und einen Millionär heiratet, ist eine Frau die unterdrückt wird. Die vollständige Kapitalisierung eines Menschenlebens anhand seines Geschlechts…der Total Earnings Gap….

        • Ät Äxle

          Was ist mit der Stasi Antifa Femtussi und der ganzen Stiftungs und Vereinskoronoa um sie herum, genderfamilienministerial gefördert.

          Sieht aus wie aus wie Antifas Heim.

        • @Axel

          „Aber Entwarnung: Sie sitzt ganz allein in EINEM Büro und hat nur ne Hilfskraft (Sudi). Ihr großartiges Büro ist auch nur irgendwo in nem Wohnviertel, nix besonderes.“

          Ja klar, aber man muss sich bewusst machen, was eigentlich diese existenzielle finanzielle Abhängigkeit mit dem Menschen anstellt. Das ist doch klar, dass solche Leute die Krallen ausfahren, wenn jemand ihr geliebtes Gender auf den Arm nimmt, oder sogar mal fragt, äh Keule wat bringt das denn?

          Diese Leute wissen wahrscheinlich nicht, ob sie nächstes Jahr noch Arbeit haben. Das ist eine präkarisierte Existenz. Deshalb dieser ultimative Hass und dieses Vorpreschen in den Staat. Jeder will seinen Anteil, Frau Frey hat sich schon qualifiziert für das Entgeltgleichheitsgesetz, oder eine Frauenquotenfördermaßnahme. Wie gesagt dumm ist das nicht. Aber das lässt einen diese ganze Mischpoke nochmal ganz anders einordnen.

        • Was für eine Expertise kann ich von jemanden erwarten, der ernsthaft einen Vergleich eines Apfels mit einer Birne durchführt und sich dabei nicht selbst schämt.

          Man nimmt Männer (ignoriert ihre Lebensumstände, ihre Wünsche, ihre Herkunft ect., alles was diese individuell macht) und Frauen (ignoriert ihre Lebensumstände, ihre Wünsche, ihre Herkunft ect., alles was diese individuell macht) und reduziert sie nur auf ihren Lebensverdienst. Und man stellt fest: Uff, ein Unterschied.

          Nicht nur das das statistischer Wahsinn ist, wem hilft denn ein 50:50? Worin liegt der Nutzen? Es gibt keinen…tolle Experten…

          Ich hab zwar nur einen Statistikschein, aber vielleicht sollte ich mich mal bei denen Bewerben…

        • Sie faken ja auch die Statistiken. Stellen Suggestivfragen und weiten die Begriffe aus. Die so hysterisierte Masse antwortet dann noch doppelt verblendet.

          So kann man wohl fast 100% erreichen.

          Das ist alles pure Propaganda und fabriziert.

        • ät Tear und Petp:

          Hatte oben was zu Birgit Kelles Infowunsch über Gendergeld-Verwendung geschrieben. Wenn ihr Zahlen habt, immer her damit. Kelle veröffentlicht das bestimmt gerne!

        • ät Axel

          Das fliesst alles in diese Biotop Agitationsorgas. Man könnte das schätzen, wenn man eine Übersicht hätte wieviel in welcher Größe vorhanden wären.

          Das ist sicherlich nicht wenig. Liegt vermutlich im Hunderte Mill. Bereich.

          Das gab’s übrigens einen recht augenöffnenden Vortrag von der DDR Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld, der u.a. auch die verschwundenen SED-Millarden (ca. 12 Mrd Euro) erwähnt. Das ist Antifa Kohle. Teilweise in Griechenland investiert, in Luxemburg, … etc.

        • ät Petpanther und Teardown:

          Klar, Gender steht nicht alleine. Die Schmarotzer machen alles, was das linke Herz begehrt. Gender, Antifa, Antikap Antitralalala… Daher ist ja auch der Begriff „Intersektionalismus“ eingeführt worden! 🙂

          Tear, Du meinst, die meisten sind prekär beschäftigt? Mh, ein Lichtblick. Dachte, nur Jasna vom Grimmepreis findet keinen Job.
          Professx und andere Schmarotzxs sitzen ja fest angestellt auf ihren Beamtenjobs. Vollvoßten auch.
          Tja, es sieht so aus, als wenn sich im Genderteich mittlerweile zu viele Fische tummeln, hehe. Wenn dank Birgit K der Teich noch kleiner wird, müssen die am Ende noch arbeiten gehen!

          Tear, Dein Argument zum Beratungsbedarf in der Wirtschaft teile ich nicht so ganz. NATÜRLICH interessiert sich der Betriebswirt einen Scheiß für Genderprobleme. Aber durch die Gesetze von Küstenbarbie (Quötchen, Gleichbezahlung), die die Unternehmen dazu zwingt, sich Ziele für mehr Frauenanteil zu stecken, könnte es erzwungenen Bedarf für Gender“berater“ geben.

        • ät Axel

          Ja erzwungen. Und davon auskommensmässig profitieren. Das ist doch das Ziel aller Ideologen.

          Das war bei den Nazis so, bei den Stalinisten etc. … das ist das Totalitarian Game.

        • „Man nimmt Männer (ignoriert ihre Lebensumstände, ihre Wünsche, ihre Herkunft ect., alles was diese individuell macht) und Frauen (ignoriert ihre Lebensumstände, ihre Wünsche, ihre Herkunft ect., alles was diese individuell macht) und reduziert sie nur auf ihren Lebensverdienst. Und man stellt fest: Uff, ein Unterschied.“

          Vielleicht steckt ja in dieser Methodik auch viel Antwort auf die Frage, warum Frauen in der Privatwirtschaft nichts werden.
          Jedenfalls statistisch.

  5. Zwei Videos über Frauen, die sich für Männerrechte einsetzen.

    Jasmin Newman (Relating to Men – Australien) und über Mike Buchanan’s J4MB (GB) Anne O’Regan und Sue Parker Hall.

    Relating to Men ~ From the Heart

    Some extraordinary women support J4MB. Here are two of them.

  6. Fand ich ganz interessant:

    Darwinian Gender Studies

    by Paula Wright

    (Researcher, actor. Pro-wit, rationalism, egalitarianism; anti-bad feminism – https://porlawright.wordpress.com/)

    Researcher in applied evolutionary theory and evidence based gender studies, aka Darwinian Gender Studies.

    „In my research, I interrogate orthodox feminist concepts, such as patriarchy, objectification, gender power differentials, mating systems and psychosexual differences using humour and evolutionary explanatory models such as sexual selection, parental investment theory, mutual mate choice, female choice, signalling theory and perhaps most importantly intrasexual competition.“

    auch unter

    http://www.avoiceformen.com/sexual-politics/evo-psych/unpoisoning-the-well-darwinian-gender-studies/

    • Sehr interessanter Artikel!

      „My area of research is cross-disciplinary and includes, but it isn’t limited to, evolutionary anthropology, palaeoanthropology, psychology, biology, ecology, primatology and gender studies. For brevity’s sake, I refer to this as Darwinian Gender Studies (DGS). This area represents to me, the consilience of the natural and social sciences, as envisioned by E.O.Wilson“

      Kluger Schachzug das als „DGS“ zu „tarnen“. „Sociobiology“ würde es ja eigentlich besser treffen, wobei dieser Begriff ja heutzutage in akademischen Kreisen ziemlich negativ konnotiert ist und u.a. rassistische, sozialdarwinistische und sexistische Standpunkte damit assoziiert werden. Bezeichnend sind ja diesbezüglich die Attacken auf E.O.Wilson, als er damals dieses Forschungsfeld etablierte und ihm ziemlich vieles in die Richtung vorgeworfen wurde.

  7. Das Silicon Valley wird seit einiger Zeit bedamseld und dämoinisiert. Es passiert überall da wo es sich lohnt.

    Die deutschen Medien steigen auf diese um sich greifende Beutelschneiderei dieser Frauen ein. Gibt ja genug Redakteurinnen, die das richtig finden.

    Muss paradiesisch sein derart stehlen zu können.

    „Niemand will seine Tochter hier arbeiten sehen“

    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/it/silicon-valley-managerin-gewinnt-millionenklage-vor-gericht-a-1025704.html

    • Mein Kommentar zu dem chauvinistischen Unterton des Artikels wurde natürlich nicht freigeschaltet. Übrigens nach meiner Einschätzung, und vieler englischsprachiger Medien stehen die Chancen für frau pao sehr schlecht.

    • „Es passiert überall da wo es sich lohnt.“ Stimmt auffallend. Über die wenigen Frauen auf Fischkuttern oder Müllwagen regt sich niemand auf.

    • Im Übrigen frage ich mich, woher SpOn weiß, dass Frau Pao die Millionenklage gewonnen hat. Das Urteil wird spätestens in einem Monat erwartet.

    • Hier wird deutlich agitiert. Frauen haben bisher mehrheitlich medial und gesellschaftlich nur Destruktives beigebracht.

      Im Grunde versucht man Unterstellungsdamseln, also Stehlen über einen fingierten „Teilhabe“-Anspruch hoffähig zu machen.

      Meist sind es Frauen, die damit bzw. mit dieser relationalen Gewaltform schon anderweitig negativ aufgefallen sind.

      Und es erzeugt viele Nachahmerinnen und eine charakterliche Ausbildung die ich wohl nicht beschreiben brauche. Aber die ist ja gewünscht.

      Aber wer möchte unverlässliche Dauerbetrügerinnen einstellen? Braucht es da mehr Quoten?

    • Kleiner Perkins gilt übrigens als hochrenommiert, gerade in der Frauenförderung. Die haben über 20 Prozent Frauenanteil im Board, dreimal mehr als in der Branche (80 Prozent aller Wagniskapitalgesellschaften hatten noch nie eine Frau im Board!). Die Unterstellung gerade Pao als Frau wäre nicht eingeladen worden zu einem Ski-Trip konnten die bei Gericht befragten Frauen nicht bestätigen, diese wurden eingeladen und haben abgesagt. Im Übrigen hat sich auch keine Frau der Firma ihr angeschlossen, was nicht gerade für die „systematische Diskriminierung von Frauen“ spricht. Ein Jury-Mitglied fragte sie, ob sie es für „professionelles Verhalten“ hielt eine Affäre mit einem verheirateten Mann in der Firma anzufangen (Man muss wissen, wie wichtig Treue in der Ehe und Familie in den USA sind). Die Anwältin der Verteidigung machte auch deutlich, dass Frau Pao in ihrer Kohorte bei der Einstellung zu der am meist geförderten Frau war, da sie direkt von John Doerr, dem einflussreichsten Manager in der Firma mentoriert wurde. Mit der Zeit zeigte sich aber, das alle anderen Mitarbeiter ihrer Kohorte sie überholten.

      Hätte man natürlich auch in dem SpOn-Artikel schreiben können, aber wo Sätze wie diese:

      „In dem Prozess geht es um viele Millionen Dollar, aber auch um das Frauenbild im ach so liberalen Silicon Valley: Denn auch dort scheinen Frauen für viele Männer eher Lustobjekte als Kolleginnen zu sein.“

      stehen, ist vollumfängliche Aufklärung der Leser nicht vorgesehen. Stattdessen gibts die Chauvi-Keule für alle Männer, ohne jede empirische Basis. Vor einigen Wochen gab es einen Artikel über Sexismus am Arbeitsplatz, nur etwa jede zehnte Mitarbeiter/Mitarbeiterin berichtet von solchen Vorfällen. Naja, mal schauen was die Jury sagt.

  8. „Maybe instead of men being taught not to rape, feminists should be taught not to make bigoted generalisations about all men. But then, of course, there would be no feminism.“

  9. Hab gerade bei Christian diesen neuen (?) Hashtag #nuswomen15 gesehen und dabei das hier entdeckt:

    Da gibt es ja schon einiges zu:

    https://www.google.de/search?client=opera&q=banning+urinals+in+men's+toilet&sourceid=opera&ie=utf-8&oe=utf-8&channel=suggest&gws_rd=ssl

    Welchen Nutzen haben Frauen davon wenn Männer auf Männertoiletten nicht mehr im Stehen pinkeln?

  10. Selbstmorde:
    https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Gesundheit/Todesursachen/Todesursachen2120400127004.pdf?__blob=publicationFile

    In 2012 gab es in Deutschland lt DESTATIS 9890 Selbsttötungen, 7278 von Männern, 2603 von Frauen. Insgesamt starben 869 582 Menschen, davon 416 423 Männer und 453 159 Frauen;
    das ist nicht verwunderlich es gibt mehr Männer als Frauen.

    In der Altersgruppe der 20-25 Jährigen wurden 80 % der Selbstmorde von Männern begangen, gefolgt von den Altersgruppen der 35-40 bzw der 40-45 -jährigen Männer mit jeweils 78 %.

    Ab dem 15 Lebensjahr beginnt diese große Kluft nach Geschlechtern.

  11. Pingback: Selbermach Mittwoch 50 (02.03.2016) | Alles Evolution

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