37 Gedanken zu “„Ist England feindselig gegenüber Männern geworden?“

      • Ist dir aufgefallen, dass er einen Schritt zurückweicht kurz bevor sie ihn schlägt?

        Ich behaupte, dass sie ihn nicht geschlagen hätte, wäre er nicht zurückgewichen, jedenfalls nicht in diesem Moment.

        Er stellt einen Frame auf. („All women are sexist“)
        Sie testet den Frame. („Are you f***** kidding me?“ stampft auf ihn zu)
        Er knickt ein. (weicht zurück)
        BAAAAM Shit-test. (sie knallt ihm eine)

        Klar, normalerweise fallen Shit-tests weniger gewalttätig aus, aber das abstrakte Muster beobachte ich immer wieder.

        • @ulf

          Sie war ziemlich geladen und sah sich glaube ich sehr im Recht, wäre spannend gewesen, wenn er sich vor ihr aufgebaut hätte, könnte mir auch vorstellen, dass sie sich dann nicht getraut hätte.

          Der Frame an sich war für sie unakzeptierbar. Gleichzeitig wäre sie glaube ich nicht in der lage gewesen, das gegenteil zu belegen, weil die beiden dafür zu gut drauf waren. Das sich das entladen muss ist dann fast klar, wo soll sie hin mit der kognitiven Dissonanz?

        • @Christian
          Du hast schon recht, da hat sich eine Spannung aufgebaut. Und diese entlädt sich genau dann, wenn er einknickt/zurückweicht. Diese Spannung hätte aber auch anders abgebaut werden können. Eine Körperliche Aggression ist nicht zwingende Folge. Erst als er Körperlich schwäche gezeigt hat, hat er sie fast dazu ermutigt ihn zu dominieren. Die Natur ist schon faszinierend.

          • @ulf

            Ich denke du hast recht, dass sein Zurückweichen maßgeblich dafür war, dass sie sich getraut hat zuzuschlagen. Sonst hätte sie ihn vielleicht nur angeschrien und geschubst, aber wahrscheinlich hätte sie sich nicht getraut ihn zu schlagen.

            Es ist echt eine schöne Aktion, die auch davon lebt, dass die beiden ansonsten einfach Spass an der Sache haben und sich nicht ernst nehmen. Dadurch ist es ihnen im Endeffekt egal, was passiert, sie können also ganz gelassen auftreten und ihre Show abziehen. In dem Moment, in dem sie angegriffen werden, erreichen sie ja ihr Ziel, ein gutes Video, sogar noch mehr. Gleichzeitig ist es eben intelligent gemacht, weil sie die feministischen Positionen gut parodieren.

    • Das Video im Beitrag anzusehen habe ich mich nicht getraut (da ich in letzter Zeit schon genug schlechte Laune habe), aber das Prank-Dingens ist großartig! ^^

  1. Mein erster Eindruck: Meine Güte labern die Frauen dort wieder eine Scheisse. Gibt es irgendeine Studie, welche das ganze belegen würde; Mentalen Gesundheitsproblemen von Jungen, weil sie im Baby- und Kleinstkindalter anders behandelt werden als Mädchen? Eine Studie, die einen kausalen Zusammenhang zwischen Suizid-Rate von Männern und gegenderter Erziehung nahelegt? (Kleinkinderziehung wird ja überwiegend von Frauen geleistet. Wenn der Quatsch stimmen würde, wären also die Frauen an der Misere schuld 🙂 )

    Warum es keinen „war on men“ gibt? Wegen ein paar Gestalten an der Spitze von Unternehmen, die männlich sind und natürlich ganz repräsentativ für den typischen Mann 🙂

    Und seinem Nachwuchs nicht einzubläuen, „competitive“ zu sein und seine Emotionen im richtigen Zeitpunkt zu unterdrücken, halte ich ebenfalls für kontraproduktiv. Selbst wenn es so wäre, dass die Kinder dann individuell glücklicher werden, wird das gesamtgesellschaftlich weniger schöne Folgen haben. Naja, dern (Ur-)enkeltöchter können sich dann ja als Huren für reiche Chinesen verdingen. Ich bin mir sicher, die werden einen Scheiss auf „gender equality“ geben, wenn das Land ansonsten nichts zu bieten hat.

    Die Gedankenwelt dieser Frauen erscheint mir ziemlich absurd. Aber vielleicht bin ich ja zu streng. Ich kenne keinen der Diskutierenden näher. Vielleicht ergibt ihre Ansicht letztlich doch mehr Sinn, als die paar Fetzen in der Talkshow ahnen lassen.

    • „Und seinem Nachwuchs nicht einzubläuen, “competitive” zu sein und seine Emotionen im richtigen Zeitpunkt zu unterdrücken, halte ich ebenfalls für kontraproduktiv. “

      Du hälst es für kontraproduktiv, seinen Kindern NICHT „einzubläuen“ competitiv sein zu müssen und seine Gefühle nicht zeigen zu dürfen?

      • @Atacama – ich vermute, dass shockley meint, mit nicht wettbewerbsorientierten und gefühlsbetonten Männern würden wir unsere Stellung in der Welt (die in erster Linie von „traditionellen“ Männern aufgebaut wurde) wohl nicht halten können. Und ich finde das durchaus naheliegend.

        Wobei ich es schon deshalb für sinnvoll halte, einem Sohn Wettbewerbsorientiertheit und emotionale Kontrolle zumindest nicht bewusst abzuerziehen, weil man damit seine Chancen, in unserer heutigen Gesellschaft beruflich und privat erfolgreich zu sein, erheblich beeinträchtigt. Ich würde meinem Sohn das jedenfalls nicht antun.

        • Und ich denke, dass man von Natur aus wettbewerbsorientiert ist oder eben nicht, gleiches gilt für die Sache mit den Gefühlen.
          Meiner Meinung nach ist der Unwille Gefühle auszudrücken ein Grund für viele Konflikte und Probleme, die wir haben.
          Achso, grade bei Männern, die verletzt sind und es nicht zeigen dürfen, wird dann oft mit Aggression kompensiert oder es wird in sich hineingefressen. Das „wirkt“ dann nicht so verletzlich, oft steht aber eine Verletzung dahinter.
          Ich bin da auch nicht so gut drin, aber wenn man mal Leuten begegnet, die das drauf haben, merkt man es.
          Und nein, das bedeutet nicht, dass plötzlich jeder das Flennen anfängt wenn ihm die Schnürsenkel aufgegangen sind oder so.

          „weil man damit seine Chancen, in unserer heutigen Gesellschaft beruflich und privat erfolgreich zu sein, erheblich beeinträchtigt. Ich würde meinem Sohn das jedenfalls nicht antun.“

          Der wird sowieso karrieremäßig ablosen im Vergleich zu denen, die „wirklich“ wettbewerbsorientiert sind und das nicht von Außen eingetrichtert bekommen haben, wenn er es nicht von sich aus ist.
          Und vielleicht irgendwann ausbrechen, wenn ihm der Druck zu hoch wird. Wir kennen doch alle die Geschichten von den ehrgeizigen Eltern, die die Bedürfnisse des Kindes nicht sehen.

          Ich war mal mit einer Chinesin aus China befreundet. Die sagte, dass sie einige Schüler kennt, die sich umgebracht haben, weil sie durch höhere Gewalt (z.B Krankenhausaufenthalt) zuviel Stoff verpasst haben und dadurch von 1 auf 2 gerutscht sind o.ä.
          Und euch in Deutschland steigt die Stressbelastung für Schüler.

        • @Atacama
          “ ich denke, dass man von Natur aus wettbewerbsorientiert ist oder eben nicht, gleiches gilt für die Sache mit den Gefühlen.“
          Natürlich hat jeder Mensch diesbezüglich unterschiedliche Veranlagungen. Aber willst du ernsthaft behaupten, Erziehung sei diesbezüglich ohne jeden Einfluss?

          „Meiner Meinung nach ist der Unwille Gefühle auszudrücken ein Grund für viele Konflikte und Probleme, die wir haben.“
          Da bin ich durchaus deiner Meinung. Damit korrespondiert allerdings ebenso die Neigung der meisten Menschen, Gefühlsausdrücke anderer (insb. Männer) abzuwerten. Wenn ein Mann Schwäche zeigt, hat er in unserer Gesellschaft nun einmal oft schlechte Karten, sowohl im Beruf als auch bei Frauen. Und solange das so ist, wird man Männern kaum vorwerfen können, wenn sie (vor allem negative) Gefühle nicht ausdrücken.

          „Wir kennen doch alle die Geschichten von den ehrgeizigen Eltern, die die Bedürfnisse des Kindes nicht sehen.“
          Bitte noch einmal lesen, was ich geschrieben habe. Ich befürworte keineswegs, Söhne zielgerichtet zu Härte und Competitiveness zu erziehen. Aber ich ich halte es für falsch, ihnen etwaige „männliche“ Tendenzen bewusst aberziehen zu wollen.

        • „Wobei ich es schon deshalb für sinnvoll halte, einem Sohn Wettbewerbsorientiertheit und emotionale Kontrolle zumindest nicht bewusst abzuerziehen, weil man damit seine Chancen, in unserer heutigen Gesellschaft beruflich und privat erfolgreich zu sein, erheblich beeinträchtigt. Ich würde meinem Sohn das jedenfalls nicht antun.“

          Und warum jetzt nur den Söhnen? Oder gehst Du davon aus, dass Jungs das sozusagen „in sich“ haben, Mädchen aber nicht? Wenn es aber eine naturgegebene Eigenschaft wäre, könnte man sie ja ohnehin nicht „aberziehen“. Deine Argumentation ist hier nicht so wirklich schlüssig.

  2. Ich sag ja immer, wer längere Zeit auf Sex verzichten will, muss sich nur so verhalten, wie es die Feministinnen verlangen. Da schwafeln sie immer von neuen Männerrollen, dabei zeigt eine Untersuchung nach der anderen, dass Frauen sich nach wie vor zum herkömmlichen Macker hingezogen fühlen. 50 shades of grey handelt meines Wissens nicht von einem Kerl, der weiss, wie man Flecken aus den Klamotten kriegt.

    • Ich beschäftige mich auch zunehmend damit, wie archaisch das Männerbild der Frauen ist.
      In anderen Worten: ich glaube, der Lebensentwurf bzw. das Selbstbild vieler Männer entspricht ganz genau dem, was auf weiblicher Seite erwartet wird. Angebot und Nachfrage. So simpel wie deprimierend.

      • @kafü ..genau so simpel und einfach ist das.
        Ja das ist ja sozusagen ganz grob vereinfacht die Basis der menschlichen Gesellschaft. Männer machen fast alles für oder wegen Frauen, um ihnen ein gutes Leben, eine geschützte komfortable Sphäre zur Aufzucht des Nachwuchses zu bieten, Chancen bei Ihnen zu haben.
        Wer das am erfolgreichsten kann, und dabei aber gleichzeitig auch in gewisser Weise lenkbar bleibt, sprich dominant aber nicht bedrohlich wirkt, hat die besten Chancen.
        Eine Behütung der Frauen und eine Reduzierung der Männer auf ihre Funktionalität für Frauen ist also meiner Meinung nach eine gewisse Grundtendenz im menschlichen Verhalten. Zwar werden auch Frauen von Männern tlw. ebenfalls wieder auf Objektcharakter reduziert, doch das scheint mir eher eine sekundäre kulturelle Erscheinung, während die genannte Instrumentalisierung der Männer mir mehr eine tieferliegende biologische Basis zu haben scheint.
        Evolutionsbiologisch gesehen sind Männer ja „Testdummys“, deshalb ja ihre größere Varianz auch im geistigen Bereich (mehr Genies, mehr Idioten).
        Es ist also nur logisch, dass Frauen auch im Verhalten archaischer und weniger flexibel sind als Männer. Ich glaube auch, dass die überwiegende Mehrzahl Männer daher viel offener sind für andere Rollenverteilungen als Frauen, aber Frauen das unbewusst ablehnen. Der Feminismus scheint mir nur ein Auswuchs dieses weiblichen Verhaltens zu sein.
        Die vollständige Lösung des Menschen aus seinem tierischen Erbe, wenn das überhaupt möglich oder wünschenswert wäre, jedenfalls eine gewisse Emanzipation der menschlichen Gesellschaft von seinem Ballast, wird also eher von Frauen als von Männern verhindert.
        Im gewissen Sinne müsst man also den berüchtigten Satz, ich glaube aus dem SPD Parteiprogramm „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden“ umkehren. Wer die menschliche Gesellschaft will muss die weibliche überwinden. Das ist nur deshalb so schwer zu durchschauen, weil sich diese weiblichen Interessen nicht direkt, sondern im handeln von Männern durchsetzen. und weil Frauen ja oft selbst Opfer der Entgleisung dieser Strategie, sprich der zahlreichen dabei ausgegrenzten und aus weiblicher Sicht für überflüssig befundenen Männer werden.
        Genau aus dieser archaischen Veranlagung heraus sind Frauen wahrscheinlich auch unfähig, für wirkliche Gleichberechtigung zu kämpfen, es endet immer wieder mit dem Versuch eigene Vorteile zu erlangen. Und umgekehrt tun sich Männer, die ja trotz ihrer größeren Flexibilität im Verhalten, auch auf die Bedürfnisse von Frauen geprägt sind sich im Allgemeinen so schwer damit, weiblichen Forderungen gegenüber auf dieser Ebene Widerstand zu leisten.

  3. Schöne Sendung….Argumente, differenziert vorgetragen gegen feministisches kreisch kreisch kreisch.

    Da wurde die „komödiantin“ schnell zur tugendfurie. Entlarvend der unterschied vom ersten ungestützten und zweiten gestützten redebeitrag. Da war schnell die lockerheit weg, allein dadurch das male issues angesprochen wurden. Das ist echt so übel, dieser Reflex wenn die hohe Suizidrate angesprochen wird zb. das sofort Feministinnen das so interpretieren, als will man irgendetwas aufwiegen. Derailing nennen sie das ja in ihrer kampfrhetorik, letztlich entlarvende empathielosigkeit und latenter Männerhass der sich da den weg bahnt.

    Verbesserungsvorschläge: feministischen Chauvinismus (teach boys not to be violent) als solchen benennen, und nicht als sexism. Nicht den erklärbären spielen (ich erkläre euch feminismus), dass kommt i.d.R. nicht gut an.

    • „feministischen Chauvinismus (teach boys not to be violent) als solchen benennen, und nicht als sexism“

      Ist vielleicht tatsächlich kein schlechter Gedanke. „Sexismus“ ist einfach (obwohl es falsch ist) so eindeutig als Frauenfeindlichkeit belegt, dass der Begriff an Männerfeindinnen abprallt.
      Das Wort „Misandrie“ ist noch zu unbekannt und wird ja bereits im Keim bis aufs Blut von SexistInnen (also auch traditionell eingestellten Männern, die Männer als Opfer nicht eingestehen können) bekämpft.

      Vielleicht wäre das nicht ganz so häufig benutzte „Chauvinismus“ hier tatsächlich ein besserer Begriff in der Debatte.

    • Ja, das überhaupt Probleme von Männern angesprochen werden, scheint für die Ladys dort schon fast obszön zu sein.

      Die kann man schon total vergessen. Da Hilfe es wahrscheinlich nur noch das irgendein männliches nahestehendes Wesen, ein Sohn oder der Partner, mal die volle ‚Frauenfeindlichkeit‘ unserer Gesellschaft zu spüren bekommt.

    • Die projezieren ständig das „Aufwiegen“, weil sie es selbst als grundliegendes Werkzeug zur Unterstellung benutzen.

      Wie auch vieles, nein eigentliches alles andere auch.

      Man kan Feminismus auch als den Versuch auffassen weibliche relationale Gewalt und den dazugehörigen Chauvinismus zu legitimieren.

      Es ist nichts, gar nichts ehrlich am Feminismus. Vor allem nicht das menschlich vorgegaukelte.

  4. Ist das schlecht: Als Widerlegung des „War of Men“ anzuführen das ja weltweit hauptsächlich Männer in Führungsposition sitzen. – Wieso kommt die damit durch, das ist doch einfach nur bescheuert. Damit könnte man dann ja einfach alles widerlegen.

    Jungen werden im Bildungsystem diskriminiert. – Ja, aber es sind doch hauptsächlich Männer in Führungspositionen.

    Männer werden für das gleiche Verbrechen wesentlich härter bestraft. – Ja, aber es sind doch hauptsächlich Männer in Führungspositionen.

    Und das hier: Wir brauchen Gender Equality-Erzeiehung für Jungen damit Männer nicht gewalttätig werden, weil Männer ja ansonsten generell alle gewalttätig sind. – Go Fuck Yourself!

    Karen Straugham hat auf Youtube kommentiert:

    “ I’m absolutely disgusted with the women in this video who are willing to say to men, „this is how you think, this is how you feel, these are your experiences, and whatever you tell me is just mansplaining.“ „

  5. Pingback: Antifeministische Demo (Prankvideo) | Alles Evolution

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