Berufsaussichten nach Gender Studies Studium / für radikale Feministinnen

Die „Tugendfurie “ Jasna Strick hatte bekanntlich in der Süddeutschen geklagt, dass sie nach ihrem durchschnittlich abgeschlossenen Germanistikstudium nach einem Jahr noch immer keinen Job hat und sich mit Vorträgen durchschlagen muss.

Darüber, dass das wenig erstaunlich ist, wurden schon einige Artikel geschrieben:

Sie sucht Arbeit im Bereich „Öffentlichkeitsarbeit, Social-Media-Redakteurin, politische Referentin und Lektorin“. Sowohl Öffentlichkeitsarbeit als auch politische Referentin erfordert aus meiner Sicht allerdings, dass man eine etwas mainstreamigere Meinung hat und zudem nicht das sagt, was man denkt, sondern das, was in der Situation das Beste für den Arbeitgeber ist. Social-Media-Redakteurin, da meint sie wahrscheinlich eine große Erfahrung zu haben, aber tatsächlich ist sie in einer recht kleinen Blase mit recht extremen Ansichten gefangen, wenn ich das richtig sehe und zeigt in ihrem Beiträgen zudem eine hohe Radikalität und eine sehr geringe Fähigkeit, Ratschläge anzunehmen, gerade von Männern. Will man jemanden seine Öffentlichkeitsarbeit machen lassen, der in einer Phase, in der er für sich selbst werben muss, „Not all men must die“ als Spruch in der Hintergrundsgrafik auf Twitter stehen hat und sich selbst als „garstige Nörglerin“ bezeichnet?

Stefanolix hat es in einem Tweet sehr schön zusammen gefasst:

Ich denke der Markt für radikale Ideologen ist allgemein sehr eingeschränkt. Auch ein Grund, warum ich anonym blogge: Ich halte mich zwar für relativ gemäßigt, aber als jemand, der sich mit Pickup und Männerrechten und dazu noch „Biologismus“ beschäftigt ist man nun einmal leicht in eine gewisse Ecke zu stellen.

Jemand, der jede Kritik als „Mansplaining“ abtut, der seine Aufgabe darin sieht, das Patriarchat zu bekämpfen, sich so einen ins Team zu holen ist erst einmal mutig, wenn man nicht im Bereich Feminismus tätig ist.

Was mich auch zu der Frage bringt, wo typischerweise eigentlich Gender Studies Absolventen so arbeiten. So viele Jobs in der freien Wirtschaft gibt es dort bisher nicht. Auch Gleichstellungsbeauftrage etc werden nicht per se Gender Studies studiert haben.

Ein Artikel in der Welt schreibt allerdings:

Das Beste daran sei, dass sie später mal „einen total sicheren Arbeitsplatz“ finden werde. Warum? Die größeren Firmen in Deutschland, so meinte sie, würden in Zukunft immer mehr Leute einstellen müssen, die bei ihren Mitarbeitern mit den Gefühlen und Lebensrealitäten aus diesem Themenkomplex umzugehen verstünden. Aha!

Sie behauptete sogar, dass zur breitflächigen Umsetzung dieses Vorhabens schon Gesetzesvorlagen in diversen Regierungsschubladen schlummerten: Nachdem die gesetzlich fixierte Frauenquote nun weitflächig durchgesetzt würde, sei eine noch weiter in die Tiefe gehende „Geschlechtergleichheit“ das nächste große gesellschaftliche Vorhaben. So zumindest würden die Ziele des Gender-Mainstreaming an der Uni ihrer Tochter von den dortigen Dozenten vermittelt – und deshalb sei diese auch so optimistisch in Bezug auf ihre Zukunft.

Das wäre natürlich ein Segen für die dortigen Absolventen. Wobei ich vermute, dass die großen Firmen da wenig daran interessiert sind, Gender Studies Absolventen einzustellen, sie werden vielleicht eher Psychologen oder anderen Bereiche, die weniger ideologisiert sind bevorzugen. Vielleicht auch BWL mit Schwerpunkt auf Personalbelange. Es ist ja nicht so, dass sie mit solchen vorgeschriebenen Positionen Geld verdienen. ich bezweifele auch, dass diese Frauen anziehen.

Zum Abtrag des Gender Gaps scheinen die Gender Studies jedenfalls nicht beizutragen, wenn man dieser Grafik glauben darf:

 

So gesehen könnte man jeder Frau, die tatsächlich etwas am Gender Gap ändern will, nur raten, nicht Gender Studies zu studieren, stattdessen lieber Ingenieurwissenschaften oder etwas ähnliches.

86 Gedanken zu “Berufsaussichten nach Gender Studies Studium / für radikale Feministinnen

  1. Ach was, die sind schon weiter. Aus dem Gender-Weltmeisterland Österreich:

    http://www.gender-curricula.com/gender-curricula/gender-curricula-detailansicht/?uid=25&casegroup=6&cHash=1424441371

    Lernziele, Feministische BWL:

    Infragestellung der vermeintlichen Geschlechterneutralität der betriebswirtschaftlichen Disziplin und Verortung einer feministischen Betriebswirtschaftslehre
    Analyse der (Re-)Produktionsprozesse von Geschlechtern und Geschlechterverhältnissen in der Betriebswirtschaftslehre und ausgewählter Teildisziplinen (wie z. B. Organisation, Personal, Marketing) unter Bezugnahme auf relevante Ansätze feministischer Epistemologien und Diversitätsansätze
    Methodologische Kritik hegemonialer Männlichkeit in betriebswirtschaftlichen Theorien
    Analyse von Konstruktionsweisen von Geschlechterbinaritäten in (betriebswirtschaftlichen) Organisationen
    Herkünfte und funktionale Äquivalente zu diskriminierenden Strukturen und Funktionen

    —–

    HAHA!

    Und weiter:

    Im Rahmen dieses Studienganges erfolgt aufgrund beschränkter Zeitressourcen eine Beschränkung auf die betriebswirtschaftlichen Teilbereiche Organisation, Personal, Marketing und Controlling.

    Jut, also kein vollwertiges BWL-Studium mit Einführungen in Handelsrechte, Steuern und (!) Wirtschaftsinformatik. Aber Controlling…immerhin:

    Zum Controlling, also jetzt Gender-Controlling/Gender-Budgeting:

    Die Umsetzung von Gender-Perspektiven in Unternehmen geschieht im Rahmen betriebswirtschaftlicher „objektivierender“ diskursiver Strategien des Gender-Controllings. Diese exkludierende Rationalität ist gender-, class- und race-discriminierend. „Accounting for Gender“ analysiert die Produktion und Reproduktion von Genderstereotypen und binären Geschlechterverhältnissen im Zuge der Repräsentationen des Financial Accountings (Becker). Andererseits bietet das Controlling auf der Basis von klar definierten Zielen, die mit messbaren Kennzahlen (Indikatoren) belegt werden, eine gute Möglichkeit der Integration von „weichen“ sozialen Zielen in „harte“ betriebswirtschaftliche Fakten. Die sozialen Indikatoren zur Gleichstellung (z. B. Quoten in bestimmten hierarchischen Bereichen) werden mit den Unternehmenszielen bzw. vorausgehenden Unternehmenspolitiken verknüpft, und eine unüberschaubare soziale Realität wird berechenbar.

    Geil…Accounting for Gender…perfekte Vorbereitung für die feministische BWLern. Was gibts eigentlich im Marketing:

    Die Marketingbranche ist sehr resistent in der Reproduktion von traditionellen Geschlechterstereotypen (Catterall, Miriam/McLaran, Pauline/Stevens, Lorna). Überprüfbar und kritisierbar bleibt dabei auch die These zur Möglichkeit einer „geschlechtssensitiven“ (Hansen) Marketingwissenschaft. Voraussetzung für solche Analysen sind Grundlagen feministischer Epistemologien (Harding) sowie Grundlagen zur Dekonstruktion (Derrida) und Diskursanalyse (Foucault). Diese Aufdeckung von geschlechterreproduzierenden Mechanismen erfolgt auf mehreren Ebenen:

    Reproduktion von Geschlechterverhältnissen in Marketingtexten: Hier wird untersucht, welche Geschlechterverhältnisse Lehrbücher des Marketings und KonsumentInnenverhaltens (Meffert, Becker etc.) konstituieren. In diese Analyse werden ältere wie auch neue Texte der Marketingliteratur einbezogen.
    KäuferInnenverhalten, geschlechterrelevante Produkt-, Preis-, Absatz- und Kommunikationspolitik
    Geschlechterspezifische Marktsegmentierung, Untersuchung von Zielgruppendefinitionen nach ihren Konstruktionsbedingungen, ‚neue‘ Zielgruppen des Marketings, Diversity Marketing
    Reproduktion von Geschlechterstereotypen im Rahmen von Werbung (Analyse von aktuellen Werbespots nach Geschlechterstereotypen)
    Marketing als ‚Männerbund‘ – Analyse der ‚Branche‘ bezüglich ihrer Verortung von Frauen und Männern

    NEIN!!! Geschlechterstereotypen von Werbung…

    Geschlechterspezifische Marktsegmentierung oder Kaufverhalten wurde noch nie gemacht! Konzeptionern sind weibliche Zielgruppenansprache vollkommen fremd! Na klar!

    Buzzwords wie Diversity Marekting, damit die feministische BWLern schon mal für das Diversity Programm ihres zukünftigen Arbeitgebers üben kann. Und anstatt Klassiker und Standardwerke wie Meffert, Becker, Kotler et al zu lesen, sollten diese kritisch dekonstriert werden.

    „Marketing als Männerbund“….ich krieg die Tür nicht zu, Marketing/PR/Kommunikation gehört mit zu dem weiblichsten was die BWL zu bieten hat…hahaha!

    —–

    Irgendwie sehe ich nicht so die Berufsperspektiven von feministischen BWLerinnen…abseits der Verwaltung versteht sich…

    • @ teardown

      Es ist wie mit kleinen Kindern. Man kann ihnen einen „Kaufladen“ hinstellen, hinter dem sie mit großem Ernst Einzelhandel imitieren. Aber man sollte ihnen nicht die Haushaltskasse anvertrauen.

      Wir haben den Kindern die Haushaltskasse anvertraut. Die können aber nicht zwischen Realität und Spiel unterscheiden und machen jetzt „Ernst“.

      😉

      • Man muss sich doch mal vergegenwärtigen, was da eigentlich steht. Es geht in diesem bwl Curriculum nicht darum, ein fundiertes Rüstzeug für die betrieblichen Bedürfnisse zu liefern, sondern allein um die Indoktrinierung mit feministischen Inhalten in die bwl.

        Wie wären denn berufsperspektiven solcher bwlerinnen zu bewerten? Stelle ich als Agentur eine junge bwlerin ein, die zwar ganz toll Werbung dekonsturieren kann, aber zb. von lbs nichts gehört hat? Was mache ich als Wirtschaftsprüfer mit einer Studentin die controlling um „weiche Indikatoren“ erweitern kann, und fit ist in gender bugetierung? Mich würde brennend interessieren wie zb. das lower cost and market principle in diesem Curriculum gelehrt werden soll? Was ist daran „zu hart“? Oder Äquivalenzziffern Kalkulation? Das sind Klassiker des controllings…was hat da gender zu suchen?

        Das ist ein gefährliches Spiel mit der Zukunft junger Menschen zur Befriedigung einiger wohl unausgelasteter gender Professorinnen. Wer stellt denn im massenfach bwl eine feministische bwlerin ein, wenn da leute aus Leipzig mannheim oder München sich bewerben?

        Da wird letzlich eine parallelgesellschaft geschaffen. Frauen gehen in Studiengänge und reden über frauenthemen um sich dann im Beruf nur mit frauenthemen zu beschäftigen.AuAufgrund der Abhängigkeiten werden so auch perfekte Büttel für die gender Ideologie geschaffen, denn wer nicht ganzheitlich ausgebildet ist, der ist abhängig vom gusto seines Brötchengebers. Es ist unfassbar.

        • Und am ende kommen da ganz viele jasnas aus den unis die zwar „not all men must die“ denken, aber fachlich nix auf die kette bringen. Aber jammern können sie. Über ihre selbstverschuldete Unmündigkeit.

        • Frauen gehen in Studiengänge und reden über frauenthemen um sich dann im Beruf nur mit frauenthemen zu beschäftigen

          Ich glaube, darum geht es wirklich im tieferen Sinne.

          Das sind Mädels, die bei den Jungs mitspielen und bitteschön doch auch genauso viel Geld verdienen wollen. Allerdings nicht mit langweiligem Jungskram wie Mathe, Informatik, BWL oder Ingenieurswesen. Stattdessen sollen die Jungs an ihren Spielplatz doch bitte eine Frauenspielecke einrichten, wo Kaffeekränzchen, gegenseitig Trösten, Lästern und Meckern ihren Platz finden.

          Wenn die Jungs sie nicht mitspielen lassen wollen, ist das erst Recht ein Grund für mehr Genderei und das Rufen nach Mama Staat, die denen in Person von Schwesig, Nahles oder von der Leyen auf die Finger klopfen soll.

    • Ich frag mich nur wo außerhalb der feministischen „Forschung“ solche Absolventen arbeiten wollen.

      Unternehmen stehenim Konkurrenzkampf am Markt, Teamfähigkeit wird immer größer geschrieben, da holt man sich doch nicht noch Querulanten ins Unternehmen die die Belegschaft gegeneinander aufhetzt.

    • Danke, Teardown.

      Es ist einfach unfaßbar. Muß ich mir mal genauer anschauen. Ich nerve vielleicht mit DDR-Analogien, aber das ist alles kein Spaß mehr. Diese Leute sind ja völlig gehirngewaschen.

      Irgendwie sind heute die Pegida- und Demo-für-alle-Demonstranten die neuen Bürgerrechtler.

      @Christian

      Man kann ja nicht einfach so auf Ingenieur machen, wenn einen die Geisteswissenschaften interessieren. Aber man sollte dann eben kein ideologiegetränktes Fach studieren, sondern solide Geisteswissenschaften. Die gibt es ja noch.

      Im Grunde genommen machen Gender-Studies-Studierende ihre eigenen Minderwertigkeitskomplexe zum Beruf.

      • @james

        „Man kann ja nicht einfach so auf Ingenieur machen, wenn einen die Geisteswissenschaften interessieren. Aber man sollte dann eben kein ideologiegetränktes Fach studieren, sondern solide Geisteswissenschaften. Die gibt es ja noch.“

        Wenn man als poststrukturalistischer Feminist der Auffassung ist, dass alles sozial konstruiert ist, auch die Vorliebe der Frauen für Geisteswissenschaften, was sollte einen dann abhalten können Ingenieurwissenschaften zu studieren?

      • @James

        Bitte bitte. Ich habe jetzt nur BWL als Beispiel gewählt, weil das meine Profession ist, aber die Programmtik dieses gendersensiblen bzw. feministischen Umbaus in den anderen Fächern ist ebenfalls lesenswert.

      • @Christian

        Gut gekontert, aber eben lebensunwirklich. Deren Konstrukte sind ja Kollektivkonstrukte. Für sich selbst beanspruchen sie Individualität – und letztlich für alle anderen auch.

        Nur haben sie sich eben zum Postulat verstiegen, das Frauenkollektiv und Männerkollektiv sei normativ determiniert, konstruiert.

        (Editiert: Bitte höflich bleiben)

        Es ist einfach ein Graus für jeden halbwegs intellektuellen Menschen. Man kann diesen ganzen Müll so einfach widerlegen, deshalb stört es mich auch, daß man das im allgemeinen viel zu wenig macht bzw. es auf einer relativ simplen Ebene betreibt.

        Da fehlt es an Aggression und Unabhängigkeit.

        Genau deshalb ist es auch unmöglich, daß ein Jauch oder Plasberg genau so Fragen an Feministinnen stellt, wie du es in deinem letzten Artikel insinuiert hast.

        (Editiert: Bitte höflich bleiben) ich wurde mit meinem Punkt gar nicht verstanden. Ich sprach von den Moderatoren, nicht von den Feministinnen, als ich mich auf den geringen geistigen Biß und Schneid bezog.

        (Editiert: Bitte höflich bleiben) und lassen die einfach machen, tasten mal a bisserl und das war’s. So sieht es in unseren Medien aus.

        • @james

          „Gut gekontert, aber eben lebensunwirklich. Deren Konstrukte sind ja Kollektivkonstrukte. Für sich selbst beanspruchen sie Individualität – und letztlich für alle anderen auch.“

          Sie weiten es auch ansonsten von Kollektivkonstrukten auf das Individuum aus, siehe zB hier am Fall des Strickens.

          Damit wird aus der für sie selbst beanspruchten Subjektivität eben ein interner Widerspruch. Ich vermute, dass sie ihn mit der „Wirksamkeit“ von Gender Studies rechtfertigen: Ein Gender Studies Absolvent kann ja über sein Wirken viele andere Frauen beeinflussen und gegen die Geschlechternormen kämpfen

    • ‚Irgendwie sehe ich nicht so die Berufsperspektiven von feministischen BWLerinnen…abseits der Verwaltung versteht sich…‘

      In Bezug auf die Privatwirtschaft hast Du sicher Recht. Jedoch wächst der Bereich der Staatswirtschaft weiter. Gender-Mainstreaming ist auf EU-Ebene bereits als politische Querschnittsaufgabe definiert, wenn auch noch nicht umgesetzt. Kern des Gender-Mainstreamings ist das sogenannte Gender-Budgeting. Das heisst die Überprüfung jedes einzelnen Budgetpostens in einem Staatshaushalt auf seine Auswirkungen in Bezug auf die sogenannte Geschlechtergerechtigkeit. Natürlich ist das völliger Schwachsinn, denn die Auswirkungen irgendeines beliebigen bürokratischen Aktes auf die Gesellschaft sind nicht abschätzbar, weil es kein soziologisches Modell der Gesellschaft gibt, das eine solche Voraussage erlaubt – noch nicht einmal in Ansätzen.

      Hier werden also in Zukunft jede Menge genderistische Ideologen benötigt, die zu jeder der zahllosen Staatsausgaben ihren Senf abgeben. Die müssen nichts anderes können, als gemäss den gederistischen Vorgaben den Segen zu staatlichen Ausgaben geben oder halt verweigern. Das Ganze muss dann noch mit einer gewissen Rabulistik begründet werden, welche konform zur offiziellen genderistischen Staatsideologie ist.

      Man sollte die Staatsbürokraten niemals unterschätzen in ihrer Fähigkeit nichtssagende Verwaltungsposten zu schaffen, für die keinerlei Fachkompetenzen notwendig sind, und die auch keinen produktiven Mehrwert erzeugen. Die gesetzlichen Weichen wurden in den EU-Verträgen längst gestellt, jetzt geht es nur noch um die sukzessive Umsetzung.

      Die Zukunft der Genderideologen liegt somit nicht in der Privatwirtschaft sondern im staatlichen Bürokratiekomplex. Die einzige Begrenzung ist die Leidensfähigkeit der Steuerzahler, die diesen faulen Zauber finanzieren müssen. Gerade in Deutschland scheint mir da aber noch jede Menge Luft nach oben bei der weiteren Ausbeutung der Steuersubjekte durch die Obrigkeit zu liegen.

    • ät Tear:

      Feministische BWL? Erinnert mich an die „feministische Biologie“ an dieser einen US-Uni. 🙂
      OK, langsam wird´s überdeutlich, daß hier einer Gruppe von Unfähigen akademische Abschlüsse verschafft werden soll.

      Angehende Quötchen-Frauen.

  2. Ich habe an der Uni auch die Erfahrung gemacht, dass immer diejenigen, die sich für Gender Mainstreaming und den ganzen Kram einsetzen, selbst nicht diejenigen sind, die tatsächlich typische in erster Linie von Männern besuchte Studiengänge studieren. Es wird von Ihnen gefordert, mehr Frauen in den Ingenieurwissenschaften, aber selbst wollen sie auch nicht diejenigen sein.

    Wo Gender Studies Absolventen arbeiten? An den Universitäten, die sie schließlich nach ihrer Ideologie umkrempeln, bis man sich als normaler Mensch wie auf einem Mienenfeld fühlt, wenn man in wissenschaftlichen Arbeiten gezwungen wird Studierende o.ä. zu verwenden und sonst schlechtere Bewertungen zu riskieren. Und das dann nicht nur im Gender und Germanistik Bereich, sondern flächendeckend.

    • @miria

      „Es wird von Ihnen gefordert, mehr Frauen in den Ingenieurwissenschaften, aber selbst wollen sie auch nicht diejenigen sein.“

      Ja, Gender Studies ist so gesehen wirklich ein klischeehaftes Frauenfach: Nichts wirklich festes, Geisteswissenschaftlich, mit späteren Tätigkeiten am Schreibtisch ohne körperlichen Aspekt und in Gebäuden, ohne wirkliche Karrieremöglichkeiten

        • ät Miri:
          Du bist Elektroingenieurin? Ich dachte Tischlerin?
          Wenn Du so was Handfestes studiert hast, wie kommt es, daß Du feministisch bist?
          Du bist ja noch sehr gemäßigt laut Aussagen auf Deiner Seite. Dennoch hast Du mal geschrieben, daß Du Dich benachteiligt etc. fühlst, wenn Leute sich über Deinen Job wundern. So als Frau. Statistisch und biologisch haben sie allerdings recht.

  3. Nun, auch Feministinnen sind Nutznießerinnen des „patriachalischen“ Systems.

    Die Welt ist für sie sogar gerechter geworden.

    War es früher Privileg der Ehefrauen in der oberen Mittelschicht und Oberschicht, von ihrem Mann eine pseudoakademische (z.B. Kunstgeschichte) oder pseudoerwerbstätige (z.B. Boutique) Freizeitbeschäftigung gesponsert zu bekommen, übernimmt nun der Staat durch Verteilung der Steuergelder diese Sponsorenaufgabe.

    Hierdurch kommen auch Frauen aus sozialen Schichten in den Genuss von Freizeitvergnügen, die ihnen zuvor mangels zahlungskräftigem Partner vorenthalten blieben.

    Vorwärts immer, rückwärts nimmer!

    • „Hierdurch kommen auch Frauen aus sozialen Schichten in den Genuss von Freizeitvergnügen“
      – Na ja, die Genderixe stammen aber meist aus Bildungshaushalten.
      Ich befürchte, die Verhältnisse haben sich daher nicht wirklich geändert. Nur, daß früher die Pseudo-Bildung/Beschäftigung wenigstens privatfinanziert war.

      Hab gestern noch was zu der Straßensache in Berlin geschrieben.

  4. Hehe. Wer Gender studiert, vergrößert also den Gender Pay Gap und schafft sich dadurch wiederum eine Existenzgrundlage 😀

    Ich würde sagen, dass Genderstudierende selbst als Gleichstellungsbeauftragte wenig geeignet sind.
    In diesem Job wird man wahrscheinlich ohnehin nur Feministinnen antreffen und sie daher als Mann meiden.
    Aber wenn, dann doch lieber eine Alt-Emanze, die selbst Kinder hat und die damit verbundenen Nachteile kennt, vor allem aber nicht jeden Blick für die Realität verloren hat.
    Die meisten Frauen werden ja mit verbildeten Wohlstandsmädchen, die ihnen was von „rape culture“, „critical whiteness“ und „binärsexistischer heteronormativer Zwangsmatrix“ erzählen, auch nichts anfangen können.

  5. Gender Studies handelt von der fabrizierten Bemäntelung des Parasitentums der Frau.

    „Teilhabe“ ist genau das.

    Es kann nur wie ein Pilz auf etwas existieren das schon da ist. Das wird über stilisierten Opfer-Sündenbock beschmiert, um über die so erzeugte Emotion verantwortungsvermeidenden Zugang zu bekommen.

    Im Grunde Stehlen über Betrug. Das „studieren“ sie da.

    Vielleicht hat das ja Verwendung in dem einen oder anderen Unternehmen in Zeiten des scheinheilig dekadenten pseudolinken Crony-Capitalismus.

    Scheint doch genau zu passen. Ausbildung zur professionellen Korruption – auf allen Ebenen, auch menschlich.

  6. Gibt es eigentlich auch eine deutsche Grafik zu dem Thema? Du scheinst bei allem immer von Amerika auszugehen, als wäre es der ultimative Maßstab. Ich bezweifle zwar stark, dass man mit Gender Studies hier Millionen machen kann (ich glaube auch nicht, dass das viele Leute als einziges Studium studieren – es scheint auch allgemein ein eher seltenes, exotisches Fach mit wenigen Studenten zu sein http://uninews-online.de/2011/03/08/wo-studierende-der-gender-studies-beruflich-gefragt-sind/), aber gut.

    • Frau kann sich doch einfach an eine der feministischen Leeching und Männerverhetzungsorganisationen anschliessen.

      Als professionelles Pseudoopfer fliesst doch der Rubel.

      Ausserdem trägt sie zur weiteren Verantwortungsfreiheit der modernen unterdrückten Privilegienfrau bei, das Recht zur leistungslosen und wettbewerbsfreien Selbstbedienung an anderen – die sog. „Teilhabe“, einschließlich aber auch my-body-my-choice, also Kindstötung.

      Und selten ist es in Zeiten wo alles gegendert wird eigentlich nicht. Im Gegenteil.

      • Hat das eigentlich irgendeinen Bezug zu meinem Beitrag?
        Es geht hier um Gender Studies-Absolventen, nicht um Leute, die (angeblich) von den Gender Studies profitieren.

        • Danach habe ich aber nicht gefragt. Ich fragte nach einer deutschen Ausgabe der obigen Grafik.
          Und wenn du meinst, dass Gender Studies-Absolventen so häufig sind, dann kannst du das sicher auch durch Links belegen, nicht wahr?

        • Die sind überall bis in die Regierung hinein.

          Das ist nun ja auch der Sinn einer ideologisch subversiven Kader- und Propagandaschmiede.

          Und diesen Belegunsinn kannst du dir sonst wohin schenken, denn auch das ist mittlerweile Betrugsmasche, Beweislastumkehr genannt. Während die so Abgezogenen weiter dann damit redlich beschäftigt sind macht frau munter weiter und geht einfach auf Leugnung.

          Dafür gibt es auch markigere Worte. Aber das ist dann ja frauenfeindlich. Wie Kritik am ihrem Betrügen ja auch, nicht wahr?

        • @ shark

          „Es geht hier um Gender Studies-Absolventen, nicht um Leute, die (angeblich) von den Gender Studies profitieren.“

          Diese Differenzierung ist absolut irreführend.

          „Gender-Studies Absolventen“ profitieren, in dem ihnen ohne intellektuellen Aufwand und ohne gesellschaftliche Wertschöpfung eine pseudoakademische Prämierung geschenkt wird, die die Gesellschaft bezahlen muss.

          Genau genommen müssten „Gender-Studies Absolventen“ eigentlich ihren Hokuspokus ähnlich wie Heilpraktiker-Aspiranten selber zahlen und anschließend mit einer Strafabgabe belastet werden, für die gesellschaftlich zerrüttende Wirkung der Ideologie, die sie pseudoakademisch propagieren.

          Aber stattdessen erfindet man für den Mist auch noch steuerfinanzierte ergotherapeutische Einrichtungen, in denen sie sich vormachen können, sie gingen einer irgendwie sinnvollen Tätigkeit nach.

    • Über 600 Studierende allein an der HU Berlin soll wenig sein?

      Dieser Werbetext der HU ist ziemlich nichtssagend, wirkt eher verschleiernd, wie da Zahlen gemieden werden.

    • @shark

      „Gibt es eigentlich auch eine deutsche Grafik zu dem Thema?“

      ich habe dazu kurz gegoogelt, aber leider nichts gefunden. Wenn du was hast, dann bin ich interessiert.

      „Du scheinst bei allem immer von Amerika auszugehen, als wäre es der ultimative Maßstab“

      Ich hätte gerne deutsche Zahlen, hatte aber nur diese

      „Ich bezweifle zwar stark, dass man mit Gender Studies hier Millionen machen kann (ich glaube auch nicht, dass das viele Leute als einziges Studium studieren – es scheint auch allgemein ein eher seltenes, exotisches Fach mit wenigen Studenten zu sein http://uninews-online.de/2011/03/08/wo-studierende-der-gender-studies-beruflich-gefragt-sind/), aber gut.“

      Es wird scheinbar auch als Aufbaustudiengang betrieben.

      • Die meisten Erhebungen sind halt aus den USA, oftmals ist das als Maßstab auch gar nicht so schlecht.

        Es gibt doch eigentlich schon immer mal wieder bundesweite Studien zu Ausbildung und Gehalt. Die HU Berlin drückt sich ja um konkrete Aussagen.
        Mein Tipp: in der Privatwirtschaft sind nur ein paar vereinzelte untergekommen, die noch ein wirkliches Studium drangehängt haben.
        Ein guter Teil wird arbeitslos sein oder sich (wie ähnliche Geisteswissenschafts-Absolventen halt, z.B, Kunstgeschichtler) mit nicht-akademischen Gelegenheitsjobs rumschlagen.
        In Berlin dürften auch noch einige bei öffentlich getragenen oder geförderten Einrichtungen unterkommen.
        Dabei hat wahrscheinlich noch das erfolgreichste der drei Drittel auf die Umfrage geantwortet.

        • „Gender Studies Kurse sind teilweise Pflicht.

          Für alle Studierenden.“

          Richtig. Aber man ist dann kein Gender Studies-Absolvent. Und auch in meinem Studium hatte ich eine Gender Studies(und Wissenschaftsethik)-VO. Ich habe mich nicht darum gerissen, aber es waren geschenkte Credits – durchfallen konnte man nur, wenn man nichts auf das Blatt schrieb, und lernen musste man nichts. Mein Dozent war übrigens ein Theologe und katholischer Priester, keine böse, indoktrinierende Radikalfeministin. Sein Hauptthema waren Stammzellen und die Moral/Ethik der Verwendung dieser.

        • Ein katholischer Priester in Gender Studies?

          Dürfen die nur noch Huckepack über feministisch-ideologische
          Extorsions- und Hintertreibungskurse? Oder hab ich das falsch verstanden?

          Und „Ethik“ im Zeitalter poststrukturalistischer wie feministischer Beliebigkeitsrelativierung… ein Treppenwitz.

        • ät Shark:

          Prof. Knöpfler? Und der hat über Stammzellen im Genderkurs gesprochen? Hihi, gute Idee. Gender draufschreiben, und dann was Richtiges erzählen.

          Die „geschenkten“ Credits sind wohl der zweite Nachteil von Genderkursen. Erstens werden Studenten gezwungen, sich diesen fachfremden Quark anzuhören; und dann kann man auch auch noch Studienleistungen für nix damit erbringen.

          Die Zeit hätte man besser mit einem Fachseminar verbracht, wo die Qualität der deutschen Ausbildung immer schlechter wird.

      • „ich habe dazu kurz gegoogelt, aber leider nichts gefunden. Wenn du was hast, dann bin ich interessiert.“

        Habe ich nicht. Bis darauf, dass die Geisteswissenschaften allgemein am wenigsten abzustauben scheinen (und die Rechtswissenschaften das meiste, was ich für eine Frechheit halte, nur so nebenbei), findet man anscheinen auch beim raschen Googeln nichts.

        „Ich hätte gerne deutsche Zahlen, hatte aber nur diese“

        Und die finde ich nicht sehr aussagekräftig, da ja doch ein gravierender Unterschied zwischen hier und dort besteht, wo schon der Name des Studiums anders ist.

        „Es wird scheinbar auch als Aufbaustudiengang betrieben.“

        Was bedeutet, dass man ein vorhergehendes Studium braucht. Ein anderes Studium. Wie ich schon vermutet habe. So wird es in vielen, wenn nicht den meisten Fällen auch sein.

        • @shark

          „(und die Rechtswissenschaften das meiste, was ich für eine Frechheit halte, nur so nebenbei)“

          Da sollte man sich bewußt machen, dass da die Großkanzleien die Werte etwas verschieben und dann die Arbeitszeiten auch entsprechend sind.

          http://www.lto.de/recht/job-karriere/j/juristen-perspektiven-arbeitsmarkt/

          Während ein frischgebackener Anwalt heute bei kleineren Kanzleien oft mit einem Jahresbruttogehalt von 38.000 bis 50.000 Euro einsteigt, sind es in den Top-20-Kanzleien in der Regel 85.000 bis 125.000 Euro, zuzüglich Bonus.

        • Ich habe immer gedacht, mit wirtschaftlichen Studien (Finance & Controlling, Logistics Management etc.) ließe sich am meisten verdienen … Wäre vielleicht eine noch größere Frechheit. Aber offenbar sind es doch die Rechtsverdreher – im Schnitt 😈

    • @shark

      Dort wird ja eine Studie zitiert, es scheint mir diese zu sein:

      https://www.gender.hu-berlin.de/studium/alumnet/pdf-alumnet/kriszio2

      Das ist ja durchaus interessant:

      Geantwortet haben 117, der Rücklauf beträgt damit 30,2% insgesamt und 36,9 %
      bei denen, die erreicht wurden. Unter denen, die geantwortet haben, waren 94 Frauen, 12
      Männer und 11 Personen, die „Sonstiges“ angegeben haben. 3 haben (auch) angekreuzt:
      „Ich fühle mich nicht nur einem Geschlecht zugehörig.“
      (…)
      Derzeit sind 53 der Absolvent_innen in einem Arbeitsverhältnis, und 10 weitere waren es
      nach dem Studienabschluss schon einmal. 24 sind selbständig, 2 weitere waren dies zeitweise
      nach dem Studium. 5 der Absolvent_innen machen gegenwärtig ein Praktikum. Eine
      Trainee-Ausbildung oder eine Umschulung macht unter den Befragten niemand. 6 Absolvent_innen
      sind zurzeit in Elternzeit oder anderen Formen der Familienarbeit. Arbeitslos
      sind nur 8; von diesen haben 6 ihr Studium erst 2009 oder 2010 abgeschlossen.
      (…)
      Nur 14 Absolvent_innen haben angegeben, dass sie ihre jetzige Position ihrem Abschluss in
      den Gender Studies verdanken. Gender-Wissen und/oder Gender-Kompetenzen waren aber
      bei immerhin 19 direkte Voraussetzungen für ihre Stelle, und bei 26 weiteren war es erwünscht
      bzw. wurde als positive zusätzliche Qualifikation gesehen.
      (…)
      Gender-Wissen und -Kompetenzen als Einstellungsvoraussetzungen finden sich fast nur bei
      Stellen an Universitäten. Als positive zusätzliche Qualifikation wurde dies auch in anderen
      Bereichen gesehen. Die Hälfte derjenigen, bei denen Gender-Themen im beruflichen Alltag
      eine wichtige Rolle spielen, arbeitet an Universitäten. Der Einsatz von Gender-Qualifikationen
      quer zu den offiziellen Arbeitsaufgaben war aber in allen Berufsfeldern möglich.
      Generell gilt: Besonders gut können die im Studium (d. h. nicht nur in den Gender Studies)
      erworbenen Qualifikationen auf Stellen in der Wissenschaft verwendet werden.
      (…)
      Die Einkommen unterscheiden sind insgesamt kaum von denen, die im Durchschnitt aller
      Fächer an der HU erzielt werden. Es gibt aber große Unterschiede zwischen Arbeitsverhältnissen
      und Selbständigen. Unter den abhängig Beschäftigten – einschließlich der TeilzeitBeschäftigten
      – muss sich nur ein gutes Viertel (28,9 %) mit einem Einkommen von max.
      1.500 € monatlich oder weniger bescheiden. Die größte Gruppe verdient zwischen 2.000
      und 3.000 €, und immerhin 23,1 % erreichen eine Einkommenshöhe von 3.000 € und mehr.
      Eine Person hat bei dieser Frage keine Angaben gemacht. (Alle Angaben beziehen sich auf
      das Brutto-Einkommen.) Die Selbständigen verdienen deutlich schlechter als diejenigen in
      einem Arbeitsverhältnis. Mehr als die Hälfte von ihnen erreicht maximal ein Einkommen
      von bis zu 1.000 €, fast zwei Drittel max. 1.500 € (65,2 %). Nur ein Viertel (26 %) verdient
      2.000 € und mehr. Auch hier hat eine Person keine Angaben gemacht.
      (…)

      Zwei Drittel der Befragten würden sich wieder für ein Studium der Gender Studies entscheiden
      (65,8 %) und nur 12 % sagen hier „nein“. Unter denen mit einem Arbeitsverhältnis
      ist der Anteil „ja“ allerdings mit 54,7 % etwas geringer als im Durchschnitt, während sich
      bei den Selbständigen mit 75 % besonders viele erneut für die Gender Studies entscheiden
      würden. Auch bei denen in einem Arbeitsverhältnis findet man „nein“ kaum häufiger als bei
      den übrigen, aber fast ein Drittel hat hier mit „unentschieden“ geantwortet.

      Ich würde mal vermuten, dass die Rückläuferquote bei denen höher war, die einen guten Job an der Uni erhalten haben und zufrieden sind. wäre interessant, wie es bei den anderen 281 aussieht

      • interessant ist auch:

        Unter unseren Absolvent_innen arbeiten 40 Vollzeit und 34 Teilzeit, 13 weitere kombinieren mehrere Teilzeit-Arbeitsverhältnisse.

        Also ein sehr hoher Teilzeitanteil. Dabei sollten sie ja eigentlich ihre Rollen entsprechend hinterfragt haben.

      • „Die Einkommen unterscheiden sind insgesamt kaum von denen, die im Durchschnitt aller
        Fächer an der HU erzielt werden.“

        Hört sich nicht wirklich nach amerikanischen Verhältnissen an.

        „Also ein sehr hoher Teilzeitanteil. Dabei sollten sie ja eigentlich ihre Rollen entsprechend hinterfragt haben.“

        Die Arbeitsmoral der Gender-Studenten hat mit dem Obigen ja nichts mehr zu tun. Um jetzt ein bisschen böse zu sein: ich habe den Eindruck, dass so einige der Geisteswissenschaftler, besonders derer mit „Orchideenfächern“ (wie auch Keltologie o.Ä.) studieren hauptsächlich des Interesses wegen, oder um eben einen akademischen Abschluss zu haben, nicht um großartig Karriere zu machen. Nicht jede/r Genderstudent/in ist auch Radikalfeminist/in mit politischen Zielen.

        • Hört sich nicht wirklich nach amerikanischen Verhältnissen an.

          Wahrscheinlich sieht es schon etwas besser aus als dort, wo öffentliche Gelder dann doch etwas anders verteilt werden.

          Aber wenn diese Angaben repräsentativ für die ganze HU wären, spricht das nicht gerade für diese Uni.

          • @David

            Müßte es nach feministischer Theorie nicht sogar einen erheblichen Gender Gap geben? Sie haben einen hohen Frauenanteil, sie studieren im Patriarchat „Stürzung des Patriarchats“, der Anteil an Homosexuellen, Transsexuellen, sonst queeren Personen dürfte höher sein, was ja ein „nichtprivilegierung“ ist

        • Ja, es ist wohl ein grundsätzlicher Widerspruch.
          Wäre die Gesellschaft so gestaltet und normiert, wie man es in den Gender Studies lernt, würde es mit Sicherheit keine Gender Studies geben.
          Da ist wohl ein Fehler in der Matrix, denn unsere Cyborgs schnell mal ausbügeln sollten.

      • Das sind schon verheerende Zahlen, vor allem wenn man bedenkt, dass an solchen Umfragen in der Regel hauptsächlich nur die Leute teilnehmen, die auch etwas zu berichten, sprich einen Job haben.
        Manche Zahlen gehen gar nicht auf, es wird also wohl mehr Erwerbslose geben.

        Ich lese da heraus, dass von dem (besten?) Drittel, das überhaupt geantwortet hat, nur ein gutes Drittel (ca. 37%) eine Arbeit hat, die zumindest 1500€ brutto einbringt.
        Da werden dann einige Gleichstellungsbeauftragte und Leute dabei sein, die die Fakultät direkt beschäftigt (z.B. Promotion).
        Bei den meisten anderen dürfte ihre eigentliche „Qualifikation“ (Gender) keine Rolle gespielt haben.
        Was diejenigen mit einem Gehalt über 3000€ denn so konkret machen, wird mysteriöserweise nicht verraten.

        Und bei zwei Dritteln (eher mehr) wird wohl das verhasste Patriarchat aushelfen, was den Lebensunterhalt angeht. Allerspätestens, wenn es um die Altersversorgung geht.

        Wir reden hier aber noch von Berlin und der HU, dem Gender-Mekka.

        • Naja, alles in allem dürfte das ja die Verschwörungstheorien eines alles übernehmenden Gender- bzw. feministischen Staates ein bisschen auflösen, wenn man doch als Gender Studies-Absolvent nicht gerade verdient, wie Rothschild, nicht wahr?

        • Naja, der Staat bzw. Steuerzahler übernimmt sie ja so oder so. Als Gleichstellungsbeauftragte, als Doktorix oder halt klassisch per Hartz IV.

        • Beutelschneiden mit entsprechendem Motiv und dann das „Verschwörungstheorie“-Argument bringen.

          Nein. Dafür ist das mittlerweile allzu deutlich und offensichtlich. Das greift nicht mehr.

        • „Naja, der Staat bzw. Steuerzahler übernimmt sie ja so oder so. Als Gleichstellungsbeauftragte, als Doktorix oder halt klassisch per Hartz IV.“

          Das tut er auch bei all den arbeitslosen Keltologen, Japanologen, Theologen, Philosophen, etc.

        • @ shark

          „Das tut er auch bei all den arbeitslosen Keltologen, Japanologen, Theologen, Philosophen, etc.“

          Nur bedingt. Denen fehlt per se die Lobby, die die Genderisten besitzen.

          Das ist ja auch der Grund, warum so viele universitäre Trittbrettfahrer bei dem Quatsch unterwegs sind. Man verspricht sich bessere Einstellungschancen, wenn man ein Parteibuch hat. Zurecht….

    • Im gewerkschaftlich geprägten Bereich und der öffentlichen Verwaltung sollte das bei uns natürlich besser aussehen, da die formale Qualifikation mit Gender-Studies-Abschluss recht hoch ist.

      Was mich zu einem anderen Thema bringt: Ich bin gut im Serien-Anschauen. Ich will das jetzt als Broterwerb machen und finde es total dreist, dass die bösen Arbeitgeber dafür keine Arbeitsplätze bereitstellen. Ich halte 60k p.a. für angemessen, klar, 15 Semester Studienzeit inkl. Promotion müssen ja auch belohnt werden.

  7. @ Marco

    „Im gewerkschaftlich geprägten Bereich …“

    Der Kapitalismus ist clever !
    So werden Gewerkschaften von innen zerstört.
    Es geht dann munter weiter mit den feministischen Kernkompetenzen:
    Belästigung am Arbeitsplatz und weniger Geld für …

      • @ BRD

        Die Gewerkschaften, allen voran VERDI und GEW, gehören doch mittlerweile zum gleichen juste milieu wie die Genderisten, Feministen, Antifaschisten, Antirassisten, Blockupy-„Aktivisten“ und all die anderen linksversifften Kadergruppen.

        Die „Untersuchungen“, die die eigene Propaganda pseudowissenschaftlich „stützen“ sollen, werden praktischerweise gleich im eigenen Milieu generiert.

        Das ist der Grund, warum sich die Geisteswissenschaften nicht nur in Deutschland zum überwiegenden Teil aus dem ernst zu nehmenden Kanon akademischer Fächer verabschiedet haben.

        Sie sind zu Propagandaproduktionsstätten verkommen.

        • @ ratloser

          Ja, und das ist in mehrfacher Hinsicht traurig.

          Mal aus einer Perspektive, die vielleicht nicht sofort ins Auge fällt:
          Die Arbeiterklasse soll sich nun von besonders unfähigen und verblendeten Ideologen vertreten lassen.

        • > “Die” Arbeiterklasse gibts schon lange nicht mehr.

          Sagt jemand, der ein Gehalt bekommt ?

          Unterschied von Lohn und Gehalt

          Zwar werden Lohn und Gehalt umgangssprachlich nach der Art der Beschäftigung (Arbeiter oder Angestellte) differenziert, aber eigentlich unterscheiden sich die beiden Begriffe eher nach Art und Umfang der Arbeitsleistung.

          In der Regel wird das Arbeitsentgelt in Form des Monatsgehalts gezahlt. Es ist von der Anzahl der Arbeitstage im Monat unabhängig sowie von der tatsächlich erbrachten Leistung (sofern es keine Boni gibt). Das heißt, das Gehalt hat jeden Monat die gleiche Höhe.

          Der Lohn kann hingegen von der geleisteten Arbeit abhängen, z.B. an der Anzahl der tatsächlich Arbeitstage oder der erbrachten Leistung, wenn ein Stücklohn vereinbart wurde. Das heißt, die Höhe des Lohns kann am Monatsende variieren.

        • Nachtrag zu: radikale Gender Studies Feministinnen demnächst in Gewerkschaften

          Ein Beitrag aus dem Amazongate.
          Frau Gundherius hat Anne Wizorek auf ihrer Lesereise in Halle – 13. März 2015 – besucht.

          http://www.amazon.de/review/R19Q4ZAW7JOO6X/ref=cm_cr_pr_cmt?ie=UTF8&ASIN=3596030668#wasThisHelpful

          Haike Gundherius meint:
          „Hier mal ein kurzes Feedback und mein Eindruck (im Telegrammstil wegen Zeitdrucks):
          Erstens. Diese Person ist ausschließlich auf eigene Vorteilnahme aus.
          Zweitens. Reine Propagandaveranstaltung zum Equal Pay Day.
          Drittens. Die anwesenden männlichen Weicheier verdienen die Bezeichnung Mann in keinster Weise mehr.
          Viertens. Diese Person hängt bereits im Kielwasser von Schwesig & Co.
          Fünftens. Offline wirkt diese Person sehr harmlos.

          Fazit. Umgeben von Menschen, in deren Adern Tinte statt Blut fließt. Sprachpolizisten im Antidiskriminierungswahn. Halbwegs normale Menschen mit gesundem Menschenverstand können diesem Gequake sehr gut entgehen.
          Emotionale Erinnerung: Sitzung der Betriebsgewerkschaftsleitung (BGL) und der Parteileitung. Alle sind sich einig. Alle nicken alles ab.
          Keine Aussagen, die zum ventilieren einladen würden. Das übliche blablabla.

          Ewig gleiche Worthülsen: gerechte Gesellschaft, gleichberechtigt leben können, Frauen haben Nachteile, Altersarmut bei Frauen, Männer sollen Feministen werden (damit sie nicht so unter Druck stehen), Feminismus ist ein Klischee, Die alte Leier von der eigenen Opferrolle als Frau. Armselige und wenig überzeugende Worthülsen und Phrasendrescherei.

          Alles nur ärgerlich: Vor allem wegen der vergeudeten Zeit.“

          (Hervorhebung von mir)

    • Diese Studie zeigt: Frauen sind bereit Einkommenseinbußen hinzunehmen, wenn sie in frauendominierten Fächern studieren:

      Gemäß Gary Beckers Definition von ökonomischer Diskriminierung diskriminieren Frauen Männer. Ziet man die Durchschnittseinkommen heran, so stellt man fest, dass die Diskriminierung gegen Männer stärker ausgeprägt ist als in den 50er Jahren in den US-Südstaaten gegen Schwarze.

      http://www.amazon.de/Economics-Discrimination-Economic-Research-Studies/dp/0226041166/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1426679783&sr=8-1&keywords=The+economics+of+discrimination

      (im Anhang)

      • Ein guter Einwand. Frauen sind längst nicht so geil auf viel Geld, weil es Ihrer Fortpflanzung sowieso nix nützt. Ein mittleres Optimum wird angestrebt; das reicht.

        Ähnlich die Intelligenz von Frauen: Richtig doofe Frauen gibt es deutlich weniger als doofe Männer, dafür aber auch deutlich weniger Superschlaue. Die Mitte reicht.

        Diese Bescheidenheit der Frauen ist ein prima Gegenargument zur Gender-Bezahl-Lücken-Hysterie. Die meisten Frauen wollen einfach nicht mehr; und das „Patriarchat“ ist dafür verantwortlich.

  8. Gut, dass der Pay Gap erwähnt wird! Denn so muss ich nicht bis zum Samstag warten:

    http://www.bloomberg.com/bw/articles/2014-11-14/women-make-less-than-men-even-when-they-are-equally-qualified-mbas

    Nach diversen Studien, dass der Pay Gap eigentlich keiner ist, tauchen nun wieder welche auf, dass er es doch sei (und natürlich werden diese auch in den alten Medien verbreitet, welche die vorherigen jetzt nur nachträglich als widerlegt erwähnen). Ich blicke nicht mehr durch.

    Ich gebe offen zu, wenig Gefühl für Zahlen und noch weniger Vertrauen in Statistiken zu haben, aber allmählich verliere ich auch noch den Rest Glauben daran.
    Irgendjemand befähigteres hier, der das auseinanderklamüsten kann? Vielleicht kriegt man ja aus den widersprüchlichen Studien doch noch irgendein zusammenhängendes Bild. – Wäre vielleicht sogar Anlass für einen eigenen Artikel hier.

      • Wie gesagt, das generelle Problem simpler Mengenzählungen (dass halt Männer länger und in generell höher bezahlten Jobs arbeiten) ist mir schon klar und das habe ich bisher auch immer angebracht, aber jetzt hieß es gerade, dass es auch im gleichen Feld eklatante Lohnunterschiede gäbe:

        „It may be true that over the course of their lives, women make choices that cost them at work. So it’s useful to analyze the pay difference at a career moment when they’re both highly qualified and available to work. Women graduating from top MBA programs are usually in their late twenties or early thirties and have just sunk over $100,000 into a degree, presumably to raise their value to employers—just like their male counterparts. We limited this analysis to people who had full-time jobs lined up; so there was no gender difference in their commitment to working a full day. Even with those things being equal, the pattern held.“

        Da würde mich nun doch schon interessieren, ob es da irgendeine Erklärung gibt, denn das wären schon statistisch erstaunlich gehäufte individuelle Gründe. Oder übersehe ich irgendwas grundsätzliches?

        • “Da würde mich nun doch schon interessieren, ob es da irgendeine Erklärung gibt, denn das wären schon statistisch erstaunlich gehäufte individuelle Gründe. Oder übersehe ich irgendwas grundsätzliches?”

          Natürlich, sie werten für Absolventen eines Studiengangs »BWL« (“MBA”) nach Branchen und Geschlechtern die Einstiegsgehälter aus. Da fallen also völlig die Anfoderungen des Jobs unter den Tisch.

          Braucht der IT-Konzern einen MBA um im Controlling von 9 bis 5 Excel-Sheets auszufüllen und der Mitarbeiter kann fest private Termine um 17:15 ausmachen weil um 5 der Stift fallengelassen wird, weil es egal ist, für 40k$ im Jahr?

          Oder braucht der IT-Konzern einen MBA der engagiert ist, ein Macher, um $PRODUKT, das jetzt bald erscheint, bei vielen Kunden erfolgreich zu platzieren, der Kontakte knüpft oder schon hat mit relevanten Entscheidungsträgern, dafür auch mal Samstags mit Geschäftspartnern ein Basketball-Spiel besucht um danach Alkohol zu trinken und einen Verkauf zu arrangieren, der auch abends für Kunden erreichbar ist, wenn sie mal Fragen haben, für 90k$ im Jahr?

          Für 1 findet man verschiedenste Bewerber; für 2 eher weniger Frauen.

          Klar, sie haben auf “Vollzeittätigkeit” gefiltert, aber alles zwischen 37,5h/Woche und 80h/Woche kann Vollzeit sein.

        • @DMJ: Wenn man das liest, könnte man wirklich meinen es gäbe den Gender Pay Gap wirklich.
          Wenn man sich damit über Jahre befasst hat und viele Untersuchungen und Artikel kennt, kann es keine Zweifel geben, dass der Pay Gap erstunken und erlogen ist. Der 23% -Gap (gilt sowohl für D als auch USA) ist lediglich nach Arbeitszeit kontrolliert, nicht aber nach allen anderen Faktoren. Er verschwindet weitgehend, je mehr Faktoren man aufnimmt.

          Die Zahlen aus dem Bloomberg-Artikel sind vollkommen unglaubwürdig, da kann was mit der Erhebungsmethode nicht stimmen.
          Es gab in den vergangenen Jahren zahlreiche Untersuchungen in den USA, die gezeigt haben dass der Unterschied bei den Einstiegsgehältern noch gar nicht besteht, bzw. inzwischen sogar Frauen vorne liegen im unteren Altersbereich! Warum hat von solch monströsen Gaps beim Einstiegsgehalt noch nie zuvor jemand gehört?

          Das glaubst du doch selbst nicht, dass bereits die Einstiegsgehälter derart nach Geschlecht abweichen, in derselben Branche! Wenn es so offensichtlich wäre, hätte man das „Problem“ doch schon längst gelöst und die Firmen mit Diskriminierungsklagen überzogen. Es macht auch schlicht keinen Sinn. Warum sollte eine Firma einem Mann einen solch horrenden Bonus (12k – 22k) zahlen, wenn gleich qualifizierte Frauen den Job für viel weniger machen? Das ist auch ökonomisch widersinnig.
          Übrigens gibt es in den USA weder Mutterschutz noch Kündigungsschutz (das wäre mal ein feministisches Thema!), d.h. die Summe erklärt sich nicht einfach durch sexistisches Risikomanagement.

          Ansonsten: selbst wenn Männer und Frauen innerhalb einer Branche weniger verdienen, ist Diskriminierung immer nur die „Rest“-Erklärung für alle unberücksichtigten Faktoren, ohne jedoch auf Mikroebene bewiesen zu sein.

          Es gibt zahlreiche weitere Ansätze, die unterschiedliche Gehälter erklären können.
          – formal gleicher Bildungsabschluss heißt eben nicht gleich qualifiziert. Was ist mit den Noten? In den MINT-Fächern sind Männer schlicht auch leistungsmäßig vorn, in den Top-Bereichen sowieso (High-Potentials sind viel häufiger Männer). Was ist mit Spezialisierungen und Zusatzkenntnissen? Männer sind oftmals spezialisierter, besetzen bestimmte gefragte Nischen und bewerben sich dann gezielt.
          – Gehälter beschränken sich nicht auf das Grundgehalt. Oftmals sind leistungsbezogene Zulagen, Provisionen, Wochenenddienste dabei. Männer machen erwiesenermaßen mehr Überstunden, dementsprechend liegt das Gehalt höher. Vielleicht leisten sie auch einfach mehr?
          – Für Männer hat das Gehalt eine viel höhere Priorität. Es kommt also schon dadurch eine gewisse Segregation zustande, dass Männer sich im Zweifel eher für den besser bezahlten Job entscheiden, während Frauen im Schnitt mehr wert auf Wohnortnähe, gutes Arbeitsklima, Freizeitausgleich und sonstige Annehmlichkeiten legen.
          Womöglich trauen sie sich mehr zu und bewerben sich von vornherein für bessere und anspruchsvollere Jobs? Jedenfalls geben Männer bei Befragungen höhere Karriereziele und eine höhere wöchentliche Arbeitszeit als wünschenswert an.
          – Verhandlungen. Es gibt Studien die zeigen dass Männer (härter und) mehr Gehalt aushandeln, was den Pay Gap zum Teil erklärt, aber eben auch Ansatz für mögliche Diskriminierung bietet. Dabei muss man auch wieder in Betracht ziehen, dass sie mehr von den eigenen Fähigkeiten überzeugt sind, dem Gehalt eine hohe Priorität einräumen und dafür schon mal auf ein paar freie Tage verzichten.
          Nicht zuletzt, weil sie ein hohes Gehalt auf dem Partnermarkt brauchen oder damit eine bereits bestehende Familie versorgen müssen. Es wird also mehr von ihnen erwartet. Von Frauen.

          Nicht zuletzt muss erwähnt werden, dass in Personalabteilungen heute zu einem großen Teil Frauen sitzen. Dass nur Männer die Personalauswahl treffen und Gehaltsangebote machen, ist ein Klischee.

          Reicht das fürs Erste? 😉

        • @ David & Marco:
          Ah, vielen Dank, das hilft tatsächlich!

          Wie gesagt, was Statistikauswertung angeht bin ich eine absolute Nulpe, da hat man mir „gleiches Feld“ tatsächlich schon als „gleiche Jobs“ unterjubeln können.

          Die hohe Frauenquote in den Personalabteilungen ist mir aber auch schon aufgefallen, aber ich argwöhne mal, das würde als „internalisierter Frauenhass“ pseudowegerklärt. 😉

        • @DMJ

          ich habe vor ein paar tagen weitere Gründe aufgeführt :

          Ich muss sagen, ich finde es eher erstaunlich, dass der Gap so gering ist. Nur sieben Prozent!

          Männer knacken doppelt so häufig die 60-Stunden Marke, ab 48 Stunden ein Drittel mehr, dazu deutlich häufiger im Schichtdienst (Alles Überstunden von Vollzeiterwerbstätigen, also voll im Gap eingerechnet)

          Männer pendeln fast ein Fünftel längere Wegstrecken, investieren also mehr unbezahlte Zeit um zu ihrer Arbeitsstelle zu kommen (Voll im Gap eingerechnet)

          Frauen bleiben in jedem Berufsfeld häufiger der Arbeit krankheitsbedingt fern, nicht das Männer unbedingt gesünder wären, sie haben nur eine höhere Toleranzschwelle. Dennoch, der Arbeitgeber bekommt verlässlichere Arbeitsleistung geboten. (Voll im Gap eingerechnet)

          Frauen arbeiten häufiger bei Arbeitgebern, die ihnen eine höhere Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der täglichen Arbeitsorganisation ermöglichen, z.B. in den Sozialen Diensten. Der Klassiker ist die Schichtplanung in Einrichtungen stationärer Betreuungen, wo Krankenpfleger die Bereitschaftsdienste in der Nachtschicht oder an Feiertagen übernehmen, während Mütter zu Hause sein dürfen. Das müsste man eigentlich mal monetär bewerten, da durch familienfreundliche Arbeitszeiten Fremdbetreuungskosten eingespart werden können. (Wird voll im Gap eingerechnet)

          Studien zeigen, dass einerseits die Einkommenspfade von Berufseinsteigern von dem ersten Gehalt und der wirtschaftlichen Situation zum Zeitpunkt des Einstiegs abhängig sind, und andererseits das gerade junge Frauen sich keinerlei Gedanken über ihre Gehaltsvorstellungen, über ihren Marktwert machen, und daher tendenziell eher zu wenig verhandeln. Diese Einkommenseinbußen potenzieren sich dann über das Erwerbsleben hinweg. (Wird voll im Gap eingerechnet)

          Die sieben Prozent weniger sind angesichts solcher arbeitsmarktpolitischer Realtiäten eher keine Benachteiligung, sondern bereits ein Indiz für Bevorteilung. Aber das ist leider wie immer zu kompliziert zu kommunizieren, 22 Prozent ist dagegen herrlich einfach…

        • Männer pendeln fast ein Fünftel längere Wegstrecken, investieren also mehr unbezahlte Zeit um zu ihrer Arbeitsstelle zu kommen (Voll im Gap eingerechnet)

          Das habe ich mir schon immer gedacht, aber nie schwarz auf weiß gesehen. Hast du mir da ne Quelle?

          Diese längere Wegstrecke ist ja nicht nur unbezahlte Zeit, sondern es muss auch einen Grund geben, warum sie das tun. Das höhere Gehalt am entfernteren Arbeitsort wird die Pendelei wohl mehr als aufwiegen. Eben weil die Prioritätensetzung anders ist als bei Frauen.

    • @DMJ

      Der Gender Pay Gap ist eher ein Gender Contribution Gap.

      Hier einmal ein bisschen andekdotische Evidenz aus Beobachtungen von Russel. 3 Beispiele.

      Gender wage-gap is a lie (car pushing example)

      The gender-wage gap is a lie (female-owned gym example)

      The gender wage-gap is a lie (Chinese restaurant example)

  9. Toleranzcamp des Todes

    Ein lustiges „South park“-Video, auf das Arne H aufmerksam gemacht hatte.
    Lehrer Mr. Garrison ist schwul geworden und will nun durch abartige Sexualerziehung seine Kündigung provozieren, um vor Gericht Millionen als Entschädigung einzuklagen.
    Dafür steckt er seinem Freund „Mr. Sklave“ vor der versammelten 4. Klasse das Schulhaustier, eine Ratte, ins Rektum.
    http://www.southpark.de/alle-episoden/s06e14-todescamp-der-toleranz

    Ein schönes Lehrvideo für Blogfreunde wie Adrian oder Solanum, die zwanghaften Toleranzfanatismus mit Toleranz velwechsern.

  10. Hat jemand ne Stelle für die schlimmste Hetzerin im deutschsprachigen Netzfeminismus?
    Beruflich ist sie bestimmt ne ganz liebe.

    • Zusatzhinweis:

      Die hat heute Nacht um 3h getwittert, dass sie morgen früh raus muss und darauf keinen Bock hat.

      Also nach Möglichkeit bitte Jobs in denen man nicht früh aufstehen muss….

  11. Pingback: Übersicht: Kritik am Feminismus | Alles Evolution

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