Selbermach Samstag 127 (14.03.2015)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs?

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

237 Gedanken zu “Selbermach Samstag 127 (14.03.2015)

  1. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich kann man wieder den inneren „Reaktionär“ von der Leine lassen, solange es noch legal ist… (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Erstmal neues zur Friendszone und überhaupt zur Entwicklung auf dem Partnermarkt:

    http://www.lola-pianola.de/2013/01/09/friend-zone/

    „Frauen vergessen immer wieder, dass Männer Gefühle haben. Männer versuchen auch immer noch gern so zu tun, als hätten sie keine. Das ist Unsinn. Natürlich ist ein Mann verletzbar, sensibel – und Friend-Zoning betrifft ja gerade sehr nette, sensible und feinfühlige Männer – denn die eignen sich als „emotionaler Mülleimer“ (aus der Sicht dieser Frauen) besonders gut.“

    Dann mal wieder was „Erbauliches“ zu den Auswahlkriterien der Frauen bei der Partnerwahl:

    http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2989589/Women-attracted-war-heroes.html (via http://genderama.blogspot.de/2015/03/neue-studie-frauen-finden-kriegshelden.html)

    Nächster Punkt – früher galten Abtreibungen als Verbrechen, jetzt soll die Möglichkeit zur Abrteibung ein Menschenrecht (!) werden:

    http://www.idea.de/thema-des-tages/artikel/eu-parlament-fuer-menschenrecht-auf-abtreibung-83173.html

    Dass sowas von der EU kommt, verwundert nicht weiter. Die will ja auch öffentliche Kritik am Feminismus verbieten.

    Ansonsten das Übliche:

    Manndat:

    http://manndat.de/fakten-und-faltblaetter/ist-maennerfeindlichkeit-der-politik-schuld-am-fachkraeftemangel.html

    Agens e.V.:

    http://agensev.de/content/h%C3%A4usliche-gewalt-ein-offener-brief

    IGAF:

    http://www.antifeminismus.ch/aktuelles-1/

    Frau 2000plus:

    http://frau2000plus.net/unvereinbarkeitsdebatte-2/

    Schoppe:

    http://man-tau.blogspot.de/2015/03/pladoyer-fur-eine-zivile-debatte-ein.html

    http://man-tau.blogspot.de/2015/03/biedermeier-und-groenwahn-ein-brief.html

    Cuncti:

    http://cuncti.net/haltbar/889-ueber-den-gender-begriff-1

    http://cuncti.net/haltbar/890-reaktionaere

    Femokratie-Blog:

    http://femokratie.com/14370-sorgerechtsentzuege-im-jahr-2012/02-2015/#more-29756

    Nicht-Feminist:

    http://nicht-feminist.de/2015/03/feminismus-und-humanismus-eine-abgrenzung/

    http://nicht-feminist.de/2015/03/brasilien-hoehere-strafen-fuer-morde-an-frauen-als-an-maennern/

    Danisch:

    http://www.danisch.de/blog/2015/03/13/journalisten-bejammern-die-verrohung-ihrer-leser/

    http://www.danisch.de/blog/2015/03/13/feministin-susanne-baer-gegen-feministin-alice-schwarzer/

    Mann-om-man:

    http://mann-om-man.blogspot.de/2015/03/mutige-cdu-gegen-gleichstellungspolizei.html#more

    Sciencesfiles:

    http://sciencefiles.org/2015/03/11/sciencefiles-zum-sprachwahrer-gewahlt/

    „An der Umfrage darüber, ob Lann Hornscheidt an der Humboldt-Universität verbleiben kann, haben sich zwischenzeitlich 702 Leser von ScienceFiles beteiligt: 580 (83%) sind der Ansicht, Lann Hornscheidt könne nicht an der Humboldt Universität verbleiben…“

    Karstenmende:

    https://karstenmende.wordpress.com/2015/03/08/mundtot-gegenstimmen-zur-frauenquote/

    …und der Surftipp des Tages:

    http://members.aon.at/namendtl/

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Das hier

    https://allesevolution.wordpress.com/2015/01/31/ubersicht-evolution-evolutionare-psychologie-und-partnerwahl/

    ist ein guter Überblick über die Theman hier bei Allesevolution. Wer richtig professionell mit „biologistischen“ Argumenten „trollen“ will, dem sei dieser Überblick sehr empfohlen, gerade auch Autoren & Journalisten.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch „offline“ (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale „supitolle“ Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Der Mensch (Homo sapiens), Geschlechterkonflikt um die Reproduktion im Zeitalter von Radikalfeminismus & Verhütungsmitteln oder Wie das Weibchen das Männchen in sein Glück schubst…

    Besonders interessant ab 2:00…

    …das Video kommt jedenfalls mit auf die 3.0-Version meiner „supitollen“ Liste!

      • ät Matthias, Du frauenverachtender heteronormativer patriarchalischer reaktionärer Sack:

        Boa, ist ja geil! Eine Biochemieze? Seit wann sind die links? Wenn die so einen tapsigen Blödsinn verzapft, scheint sie womöglich über irgendwelche Radfem-Seilschaften zum Job gekommen zu sein.

        Jaja, wenn´s gegen „den Feind“ geht, werden die Linken ganz schnell erstaunlich rassistisch und anderweitig politisch unkorrekt. Wie der Zeit-Mulatte gegenüber Pirincci, dem alten Kümmel….
        ———

        Hatte übrigens mal bei der alten Sache zur Entfernung von Hornscheidt von KriWi reingeschaut: http://sciencefiles.org/2014/10/31/profxin-lann-hornscheidt-von-der-humboldt-universitat-entfernen/

        58 Kommentare haben sich da angesammelt! Und jede Menge von Genderleuten, die den Blog offenbar mittlerweile aufm Schirm haben. Und natürlich von einem gewissen Matthias…:-)

        Denen scheint ja der A.. auf Grundeis zu gehen.

        Hoffe ich zumindest. KriWi ist auf Platz1, die Sendung von Plasberg gerät zum Genderfiasko, Birgit Kelles „Gendergaga“ rangiert um Rang 100 bei Amazon…

        Tut sich etwas?

        • @ Axel

          „Matthias, Du frauenverachtender heteronormativer patriarchalischer reaktionärer Sack:“

          Endlich macht mir einer mal ein echtes Kompliment! Du hast noch den Nazi vergessen!!! (HA HA HA HA HA)

          „Boa, ist ja geil! Eine Biochemieze? Seit wann sind die links? Wenn die so einen tapsigen Blödsinn verzapft, scheint sie womöglich über irgendwelche Radfem-Seilschaften zum Job gekommen zu sein.“

          Keine Ahnung. Ob links, weiß ich nicht, jedenfalls eine Feministin. Kommt auch bei Naturwissenschaftlerinnen vor. Oder halt bei der Biochemiezekatze mit ihren lila lackierten Krallen…

          „Jaja, wenn´s gegen “den Feind” geht, werden die Linken ganz schnell erstaunlich rassistisch und anderweitig politisch unkorrekt. Wie der Zeit-Mulatte gegenüber Pirincci, dem alten Kümmel….“

          So isses.

          ———

          „Hatte übrigens mal bei der alten Sache zur Entfernung von Hornscheidt von KriWi reingeschaut: http://sciencefiles.org/2014/10/31/profxin-lann-hornscheidt-von-der-humboldt-universitat-entfernen/

          58 Kommentare haben sich da angesammelt! Und jede Menge von Genderleuten, die den Blog offenbar mittlerweile aufm Schirm haben. Und natürlich von einem gewissen Matthias…:-)“

          Hatte ich damals gar nicht mitgekriegt, dass da so viele von den Gendersens kommentieren. Ja, und einer von den Gendersens heißt auch Matthias…

          „Denen scheint ja der A.. auf Grundeis zu gehen.“

          Das kann man wohl sagen, die kämpfen ihr letztes Gefecht.

          „Hoffe ich zumindest. KriWi ist auf Platz1, die Sendung von Plasberg gerät zum Genderfiasko, Birgit Kelles “Gendergaga” rangiert um Rang 100 bei Amazon…

          Tut sich etwas?“

          Ich bin mir sicher, es tut sich was. Man vergleiche nur mal die feminismuskritische Szene bzw. die Menge an Gegndern der Genderideologie von heute mit vor fünf, sechs, sieben Jahren, und überhaupt mit Anfang und Mitte der Nullerjahre.

          Da tut sich wirklich was. Und wie sieht es erstmal in ein paar Jahren aus?

        • ät Matthias, Du frauenhassender Nazi-Reaktionär:

          Na, besser so? 😉
          Hab grad noch zwei schöne Videos gefunden zum Widerstand gegen die Gender-Erziehung von Kind – äh, Säuglingen (?).

          Birgit K meint, daß wir Erwachsenen für die wahre Genderlehre ja eigentlich schon zu alt seien. Deswegen muß man bei den Kleinsten damit anfangen, die richtige Gesinnung zu „konstruieren“.
          Wehret den Anfängen!
          Weißt Du eigentlich, wie hoch die Diskriminierungsrate auf Schulhöfen wegen sexueller Neigung (LSBTTI) ist? 3%! Na, da muß die LSBTTTI-Agitprop natürlich unbedingt in den bIldungsplan rein! Auf jeder Seite!

        • @ Axel

          Sehr gute Videos, vielen Dank!

          „Matthias, Du frauenhassender Nazi-Reaktionär:

          Na, besser so? ;-)“

          Auf jeden Fall! (HA HA HA HA HA)

          Fehlt nur noch der „Hater“…

          Das mit den 3 % kriegt man eh in jeder Studie anders raus. Und was meinen die damit: Wenn ein Hetero mit „Du Schwuchtel“ angesprochen wird, obwohl er keine ist, oder wenn ein Schwuler wirklich ausgegrenzt wird? Oder wenn ein Hetero fälschlicherweise für schwul gehalten und wirklich ausgegrenzt wird?

          Ist alles ein einziger Irrsinn nur noch. Aber die Videos sind echt gut.

        • „Und was meinen die damit: Wenn ein Hetero mit “Du Schwuchtel” angesprochen wird, obwohl er keine ist, oder wenn ein Schwuler wirklich ausgegrenzt wird? Oder wenn ein Hetero fälschlicherweise für schwul gehalten und wirklich ausgegrenzt wird?“

          Spielt das eine Rolle?

          „Ist alles ein einziger Irrsinn nur noch.“

          Yeah, weil Ausgrenzung ist nicht schlimm, wenn es nur 3 Prozent betrifft. Denn drei Prozent sind keine Menschen. Sondern nur eine Zahl.

        • @ Adrian

          „Yeah, weil Ausgrenzung ist nicht schlimm, wenn es nur 3 Prozent betrifft. Denn drei Prozent sind keine Menschen. Sondern nur eine Zahl.“

          Du kannst aus meiner Äußerung oben doch unmöglich schließen, ich würde Ausgrenzung in Ordnung finden!

          „Spielt das eine Rolle?“

          Ja, denn der Anteil aller Hetero-Jungs, zu denen andere Jungs auf dem Schulhof schon mal „Du Schwuchtel“ gesagt haben, der liegt leider bei weit über 3%. Das sind eher so 30-80%.

        • @ Matthias
          „Du kannst aus meiner Äußerung oben doch unmöglich schließen, ich würde Ausgrenzung in Ordnung finden!“

          Ich schließe daraus, dass Du es verharmlost.

          Und: Heteros werden auf dem Schulhof nicht als Hetero beschimpft. Sondern als „Schwuchtel“. Was schließt Du daraus hinsichtlich des Respekts gegenüber Schwulen?

        • @ Adrian

          „Ich schließe daraus, dass Du es verharmlost.“

          Ein Fehlschluss. Schlimm ist es natürlich.

          „Und: Heteros werden auf dem Schulhof nicht als Hetero beschimpft. Sondern als “Schwuchtel”. Was schließt Du daraus hinsichtlich des Respekts gegenüber Schwulen?“

          Einerseits kann man daraus in der Tat schließen, dass die Leute vor Homos keinen Respekt haben. Andererseits beleidigen sich Kind gegenseitig unreflektiert mit allen möglichen Schimpfwörtern:

          Du Opfer, Du Lutscher, Du Wixer, Du Arschloch usw. und eben Du Schwuchtel.

          Und es gibt den Fall, dass die nicht mal die Wortbedeutung richtig kennen. Einmal hab ich als Kind erlebt, wie ein Mitschüler seinen eigenen Bruder als „Hurensohn“ tituliert hat. Hat der damit wirklich seine Mutter gemeint?

          Vielleicht wird von denen „Du Schwuchtel“ ja auch total unreflektiert benutzt.

          Ich selbst bin als Kind auch öfters, besonders von einem Kotzbrocken immer wieder, als „schwul“ tituliert worden. So sieht das Leben eines Heteros eben aus: Als Kind wird man auf dem Schulhof als Homo, als Schwuchtel, als schwul bezeichnet. Als Erwachsener dann als „homophob“, als „Hater“, als „reaktionär“ usw. – und das alles, obwohl man im Leben mit Homosexualität UND mit Homosexuellenfeindlichkeit überhaupt noch nie was zu tun hatte.

        • „Einmal hab ich als Kind erlebt, wie ein Mitschüler seinen eigenen Bruder als “Hurensohn” tituliert hat. Hat der damit wirklich seine Mutter gemeint?“

          Nein, aber er hat die gesellschaftliche Abneigung gegenüber Huren aufgeschnappt und weitergegeben. Warum wird „Hure“ als Schimpfwort verwendet? Nicht, weil Huren so angesehen sind. Ebenso verhält es sich mit Schwuchtel.

          „Als Erwachsener dann als “homophob”, als “Hater”, als “reaktionär” usw. – und das alles, obwohl man im Leben mit Homosexualität UND mit Homosexuellenfeindlichkeit überhaupt noch nie was zu tun hatte.“

          Jaja, das sagen sie alle. Und dann haben sie auch noch schwule Freunde. Beeindruckend…

        • @Adrian – würdest du die Verwendung von „Schwuchtel“ als generelle Abwertung homosexueller Männer ansehen? Meinem Eindruck nach soll mit dieser Bezeichnung eher dem Gegenüber abgesprochen werden, „männlich“ im traditionellen Sinn (also stark, hart, dominant etc.) zu sein. So wie z.B. auch „du Mädchen“. Da wird ja ebenfalls nicht die Gruppe der Mädchen generell abgewertet, sondern dem so Bezeichneten unterstellt, kein „richtiger“ Mann zu sein.

          Womit ich jetzt keinesfalls die Verwendung von „Schwuchtel“ rechtfertigen will (ich lehne Beleidigungen generell ab). Ich will nur zu bedenken geben, ob in manche Beleidigungen bzw. Begriffe nicht eine übertriebene Bedeutung hineininterpretiert wird. Insbesondere Feministen machen das ja auch sehr gern, um zu zeigen, wie patriarchalisch unser Sprachgebrauch ist.

        • ät Matthias, Du heteronormativer faschistoider reaktionärer Haßprediger:

          Und nu? 🙂

          „Das mit den 3 % kriegt man eh in jeder Studie anders raus. Und was meinen die damit: Wenn ein Hetero mit “Du Schwuchtel” angesprochen wird, obwohl er keine is“
          – Du meinst, das kann noch weniger werden? Glaube ich auch – gerade in den höheren Schulen gilt ja der Zeitgeist, und dann trauen sich Schwulenfeinde nicht mehr, was zu sagen.

          Außerdem habe ich im Studium selbst erlebt, wie Linksradikale „schwule Sau“ gesagt haben. Allerdings nicht, um einen Homo zu ärgern, sondern als Beschimpfung für Heteros; um sie als „unmännlich“ hinzustellen.

          Tatsächlich habe ich kaum etwas Chauvinistischeres erlebt als linksradikale Männer. Denk an Hofreiter mit seiner breitbeinig-bayerischen Art. Die Attentäter in Leipzig dürften auch alles junge „progressive“ Kerle gewesen sein.

        • ät Adrian:

          „Und: Heteros werden auf dem Schulhof nicht als Hetero beschimpft.“

          – Schlaue Bemerkung. Standard als „Standard“ beschimpfen. Beschimpfungen machen sich nun mal an Besonderheiten fest.

          „Denn drei Prozent sind keine Menschen. Sondern nur eine Zahl.“
          – Gegenfrage: Bildungsplan für die 97% anders beschimpften? Situation der bettlägerigen unterversorgten Altenheimbewohner in jedem Unterrichtsfach?

          Wenn ja, glaub ich Dir nicht, denn das ist grotesk.

          Wenn nein, dann die weitere Frage, warum aber die angeblich schwer unterdrückte, tatsächlich aber mittlerweile reichlich gehätschelte 3%-Unterdrückungs-Minderheit der LSBTI in den rotgrünen Bildungsplänen überall vorkommen muß.

          Gender-Gaga.

        • Also zu den 3%:

          Wieviel man bei so einer Umfrage rausbekommt, hängt davon ab wo man sie macht, ob man fragt ob sich die Leute als schwul bezeichnen, ob sie vorwiegend gleichgeschlechtliche Partner haben, wen sie heiss finden oder in wen sie sich verlieben, vom Befragungszeitraum und davon wie schlecht der Ruf von Schwulen ist.

          Das kann dann zu so lustigen Ergebnissen führen wie hier, wo in der Pathela-Studie ganz unten 3,7% schwul waren, 1,2% bi., 9.3% im letzen Jahr nur mit Männern geschlafen hatten und 0,8% mit Männern und Frauen.

          Ich persönlich denke ja dass die Zahl der schwulen und bisexuellen Männer insgesamt deutlich geringer ist, als die Zahl derer die einen hübschen Mann von der Bettkante schubsen würden, und dass sich deren Zahl mit ein paar Bier noch deutlich steigern lässt.

          So wie z.B. auch “du Mädchen”. Da wird ja ebenfalls nicht die Gruppe der Mädchen generell abgewertet, sondern dem so Bezeichneten unterstellt, kein “richtiger” Mann zu sein.

          Hmmm. Stimmt schon du Mädchen ist für Mädchen keine Beleidigung. Also nehmen wir mal an du Schwuchtel würde einfach wertfrei zum Ausdruck bringen wollen, dass man den Betreffenden für nicht männlich hält.

          Was sind denn so spontan deine Assoziationen zu Unmännlichkeit in Männern? Hübsch, graziös, einfühlsam, kommunikativ geschickt und was man sonst noch positiv mit Mädchen assoziiert? Oder eher schwach, unentschlossen und pathetisch?

        • „würdest du die Verwendung von “Schwuchtel” als generelle Abwertung homosexueller Männer ansehen?“

          Nein. Kontext ist das Zauberwort. Es kommt auf die Situation an.

        • @ Axel

          „Matthias, Du heteronormativer faschistoider reaktionärer Haßprediger:

          Und nu? :-)“

          So ist gut! (HA HA HA HA HA)

          „“Das mit den 3 % kriegt man eh in jeder Studie anders raus. Und was meinen die damit: Wenn ein Hetero mit “Du Schwuchtel” angesprochen wird, obwohl er keine is”
          – Du meinst, das kann noch weniger werden? Glaube ich auch – gerade in den höheren Schulen gilt ja der Zeitgeist, und dann trauen sich Schwulenfeinde nicht mehr, was zu sagen.“

          Zumindest auf Hochschulen dürfte es so sein.

          „Außerdem habe ich im Studium selbst erlebt, wie Linksradikale “schwule Sau” gesagt haben. Allerdings nicht, um einen Homo zu ärgern, sondern als Beschimpfung für Heteros; um sie als “unmännlich” hinzustellen.“

          Genau – oder einfach unreflektiert.

          „Tatsächlich habe ich kaum etwas Chauvinistischeres erlebt als linksradikale Männer. Denk an Hofreiter mit seiner breitbeinig-bayerischen Art. Die Attentäter in Leipzig dürften auch alles junge “progressive” Kerle gewesen sein.“

          Ich kenne nicht viele von der Sorte. Aber ich glaube, ich habe dadurch nichts verpasst.

        • @Nachtschattengewächs
          Wer seinem Gegenüber die Männlichkeit absprechen will, meint natürlich (je nach Situation) Eigenschaften wie schwach, unentschlossen, wankelmütig, konfliktscheu usw.
          Die hierbei bedienten Stereotype sind aber im Schnitt so unzutreffend nicht und beweisen auch kein allgemeines Unwerturteil über die Vergleichsgruppe. Die genannten Eigenschaften dürften beispielsweise bei den wenigsten Männern eine signifikante Beeinträchtigung der generellen Wertschätzung von Mädchen bzw. Frauen bewirken, sondern werden schlicht akzeptiert.
          Wenn eine Frau als „Mannsweib“ beschimpft wird, fühlen sich Männer dadurch ja auch nicht generell abgewertet (wobei man, wenn man es darauf anlegt, natürlich eine Abwertung von Männern bzw. männlichen Eigenschaften hineininterpretieren könnte).

          @Adrian
          Wo ist dann das Problem?
          Dass unter Männern Schwule vielfach nicht voll akzeptiert werden, weil sie eben im Schnitt vom traditionellen Männerbild abweichen, mag man bedauerlich finden. Einen Anspruch auf diese Akzeptanz sehe ich jedoch nicht.

        • @Axel

          „Wenn nein, dann die weitere Frage, warum aber die angeblich schwer unterdrückte, tatsächlich aber mittlerweile reichlich gehätschelte 3%-Unterdrückungs-Minderheit der LSBTI in den rotgrünen Bildungsplänen überall vorkommen muß.“

          Sie sind eben nicht gehätschelt. Offzielle Gesetze interessieren nicht (und selbst die benachteiligen homosexuelle Beziehungen nach wie vor gegenüber heterosexuellen, was die offizielle juristische Festigung der Bez. durch Ehe o.ä angeht), wenn es in der sozialen Realität nicht gelebt wird.
          In Russland z.B ist Homosexualität gesetzlich nicht verboten, aber trotzdem nicht lebbar und genauso wenig interessiert es, ob irgendwo ein Magnus Hirschfeld Preis verliehen wird. Das interpretierst du vielleicht als Gehätschel und verstehst nicht, was denn sonst noch an Sonderrechten passiert, aber das hat für den realen Alltag doch kaum Auswirkungen.
          Und in vielen Schulen auch in Deutschland halte ich ein Outing oder den Verdacht der Homosexualität zu erregen für brandgefährlich.

        • @Hugor

          „@Adrian – würdest du die Verwendung von “Schwuchtel” als generelle Abwertung homosexueller Männer ansehen? Meinem Eindruck nach soll mit dieser Bezeichnung eher dem Gegenüber abgesprochen werden, “männlich” im traditionellen Sinn (also stark, hart, dominant etc.) zu sein. “

          natürlich steht dahinter eine Abwertung. Die ist in dem Moment nicht immer beabsichtigt, aber sie ist da.
          All diese unmännlichen Eigenschaften werden nämlich „den Schwulen“ zugeschrieben. Schwuchtel = unmännlich etc. = wie ein Schwuler. Daher leitet es sich ja ab.
          Man könnte ja auch einfach Weichei sagen sonst.

        • @Atacama
          Ich glaube, du missverstehst mich. Ich bestreite keineswegs, dass „Schwuchteln“ diese unmännlichen Eigenschaften zugeschrieben werden. Das soll aber erst einmal nur dazu dienen, den dergestalt beleidigten heterosexuellen Mann herabzusetzen. Ob der Beleidiger diese Eigenschaften auch bei homosexuellen Männern als negativ bewertet, steht damit keineswegs fest. Schwule Männer sind im Schnitt nun einmal anders als heterosexuelle, insbesondere entsprechen sie meistens nicht den traditionellen Männlichkeitsvorstellungen. Diese Tatsache (indirekt) auszusprechen, kann deshalb ohne weiteren Kontext wohl nicht als Abwertung angesehen werden.

          Damit kein falscher Eindruck entsteht – ich will garantiert niemanden verteidigen, der mit Beleidigungen wie „Schwuchtel“ um sich wirft. Im Gegenteil, dies ist in aller Regel ein Hinweis darauf, dass der Betreffende Charaktereigenschaften und Ansichten hat, die mich von näherer Bekanntschaft absehen lassen.
          Was mich nur stört, ist, dass Beleidigungen wie z.B. „Fettwanst“ oder „Schwächling“ offensichtlich nicht als gesondert verurteilenswerte Abwertung der Gruppen von (heterosexuellen) Männern mit Übergewicht bzw. unterdurchschnittlicher Physis bewertet werden, dagegen bei „Schwuchtel“ oder „Heulsuse“ o.ä. schnell Diskriminierung von Homosexuellen bzw. Frauen gewittert wird. Das erscheint mir irgendwie nicht richtig.

        • ät Atacama:

          „Sie sind eben nicht gehätschelt.“
          – Ob der Gender-Budenzauber bei jedem Schwulen ankommt, ist fraglich. Aber nimm mal die Genderprofessoren wie Voß: Berufungsgrund Schwulsein. Ansonsten hätten die eher ne Frau genommen.
          Daß an einigen Provinzschulen, vor allem den einfacheren, Schwulsein etc. als gefährlich gelten kann, mag sein. Aber längst nicht mehr die Regel. Ich habe Dir von dem schwulen Mulatten am Christlichen Gymnasium erzählt, der sogar das Schulgeld vom Förderverein bezahlt bekommt.

          Ich befürchte aber, daß die politische Hätschelei der LSBTIs tatsächlich den Schwulenhaß fördern kann.

        • „Ich habe Dir von dem schwulen Mulatten am Christlichen Gymnasium erzählt, der sogar das Schulgeld vom Förderverein bezahlt bekommt.“

          Weil er schwul und Mulatte ist? Das Antragsformular von diesem Förderverein würde ich gerne sehen. Welcher Förderverein?

        • ät Adrian:

          Bezichtigst Du mich der Lüge? Verschwörungstheorie?
          Auf dem Antragsformular steht natürlich nicht „für Schwule und Ausländer“. Zwischen Zeilen aber schon.
          Privatschulen haben häufig Eltern-Fördervereine, die soziale und Materialprojekte blechen.

        • *Daß an einigen Provinzschulen, vor allem den einfacheren, Schwulsein etc. als gefährlich gelten kann, mag sein. Aber längst nicht mehr die Regel. Ich habe Dir von dem schwulen Mulatten am Christlichen Gymnasium erzählt, der sogar das Schulgeld vom Förderverein bezahlt bekommt.*

          Christliche Privatgymnasien sind ja auch der gesamtdeutsche Standard…

        • ät zwei Grazien:

          „Christliche Privatgymnasien sind ja auch der gesamtdeutsche Standard…“
          – Ich dachte immer, Christen wären besonders konservativ? Na, wenn die schon so gendergeil sind, wie sind dann wohl die rotgrünlinks-kontrollierten Staatsgymnasien drauf?

          „Ja.“
          – Du kleiner Verschwörungstheoretiker.

        • „Das soll aber erst einmal nur dazu dienen, den dergestalt beleidigten heterosexuellen Mann herabzusetzen.“

          Und du kapierst nicht, dass es von manchen als Problem empfunden werden könnte, wenn das was „man selbst“ ist als Beleidigung verwendet wird oder ein Synonym für Degradierung?

          „Ob der Beleidiger diese Eigenschaften auch bei homosexuellen Männern als negativ bewertet, steht damit keineswegs fest. “

          Ähm, doch. Wenn man eine bestimmte Eigenschaft verachtet, speziell an einem Mann, dann verachtet man sie. Bei schwulen ist es aber offenbar nicht so „schlimm“, diese Eigenschaften zu haben, weil die ja eh keine Männer sind.
          (Obwohl, eigentlich ist es ja doch schlimm, warum sonst Angst vor „Verschwulung“). Trotzdem bleibt es beleidigend.

          Das gilt Analog übrigens auch für Frauen-Vergleiche. Das sind alles Eigenschaften, die zwar „ok“ bei Frauen sind, weil man von denen ja eh nicht mehr erwarten kann (Heulen z.B), aber deshalb sind diese Eigenschaften trotzdem nicht „gut“.

          Zumal es eben sehr oft auch für tatsächlich homosexuelle angewendet wird.

          „Damit kein falscher Eindruck entsteht – ich will garantiert niemanden verteidigen, der mit Beleidigungen wie “Schwuchtel” um sich wirft. “
          Dann lass es doch bleiben.

          „Schwule Männer sind im Schnitt nun einmal anders als heterosexuelle, insbesondere entsprechen sie meistens nicht den traditionellen “

          Blabla, was soll dann das Geheule wenn irgendwo ein Feminist Männer als potentielle Vergewaltiger darstellt. Die tun das doch im Schnitt öfter als Frauen. Warum fühlt man sich dann beleidigt wenn es doch stimmt?

          „Was mich nur stört, ist, dass Beleidigungen wie z.B. “Fettwanst” oder “Schwächling” offensichtlich nicht als gesondert verurteilenswerte Abwertung der Gruppen von (heterosexuellen) Männern mit Übergewicht bzw. unterdurchschnittlicher Physis bewertet werden“

          Keine Ahnung ob das so ist. Ich umgebe mich generell eher nicht gerne mit Leuten, die andere beleidigen, insbesondere wenn es grundlos passiert. (Und nein, auch ein 200kg Mensch o.ä hat das Recht, zu leben ohne beleidigt zu werden meiner Meinung nach).

          Fettwanst wird übrigens in der Regel nur verwendet, wenn die Person übergewichtig ist. Schwuchtel hingegen auch „einfach so“, nur weil man jemanden nicht mag.

          @Axel

          “ Ob der Gender-Budenzauber bei jedem Schwulen ankommt, ist fraglich. Aber nimm mal die Genderprofessoren wie Voß: Berufungsgrund Schwulsein. Ansonsten hätten die eher ne Frau genommen.“

          Und was genau haben 99,999999999% der restlichen schwulen davon für einen Mehrwert für ihr eigenes Leben?

          “ Daß an einigen Provinzschulen, vor allem den einfacheren, Schwulsein etc. als gefährlich gelten kann, mag sein. Aber längst nicht mehr die Regel. Ich habe Dir von dem schwulen Mulatten am Christlichen Gymnasium erzählt, der sogar das Schulgeld vom Förderverein bezahlt bekommt.“

          „Ich befürchte aber, daß die politische Hätschelei der LSBTIs tatsächlich den Schwulenhaß fördern kann.“

          Jo klar wenn man nur oft genug behauptet, sie bekämen Sondrerechte und würden gehätschelt und kultisch verehrt, während (hart arbeitende, steuerzahlende) Heterosexuelle verfolgt, diskriminiert und ausgebeutet werden und so weiter, ist das durchaus denkbar.

        • ät Ata:

          „Und was genau haben 99,999999999% der restlichen schwulen davon für einen Mehrwert für ihr eigenes Leben?“
          – Sehr gute Frage. Genau deswegen sollten sich Zeitgenossen wie Adrian mal überlegen, ob die LSBTI-Agitprop für sie wirklich sinnvoll ist.

          „Jo klar wenn man nur oft genug behauptet, sie bekämen Sondrerechte und würden gehätschelt…“
          – Denkste. Die Schüler und Eltern lesen nicht, was ich hier schreibe. Der Haß auf Schwule wird allein von den LSBTI-Spinnern erzeugt. Da braucht es mich oder Birgit Kelle nicht.

        • @Atacama
          „>> ich will garantiert niemanden verteidigen, der mit Beleidigungen wie “Schwuchtel” um sich wirft.<>Schwule Männer sind im Schnitt nun einmal anders als heterosexuelle, insbesondere entsprechen sie meistens nicht den traditionellen Männlichkeitsvorstellungen.<<”
          Blabla, was soll dann das Geheule wenn irgendwo ein Feminist Männer als potentielle Vergewaltiger darstellt. Die tun das doch im Schnitt öfter als Frauen. Warum fühlt man sich dann beleidigt wenn es doch stimmt?“
          Diesen Vergleich lasse ich jetzt einfach mal unkommentiert auf den geneigten Leser wirken…

          Nochmal zum Abschluss: Was mich stört, ist ganz einfach diese in unserer Gesellschaft gegenwärtig um sich greifende Hysterie, in alles unbedingt eine flächendeckende Homophobie oder Frauenfeindlichkeit hineindeuten zu wollen.

        • „Diesen Vergleich lasse ich jetzt einfach mal unkommentiert auf den geneigten Leser wirken…“

          Wieso? Du sagst doch, dass Beleidigungen/Unterstellungen auf Basis von mutmaßlichen Tendenzen und Statistiken ok sind?

          „Nochmal zum Abschluss: Was mich stört, ist ganz einfach diese in unserer Gesellschaft gegenwärtig um sich greifende Hysterie, in alles unbedingt eine flächendeckende Homophobie oder Frauenfeindlichkeit hineindeuten zu wollen.“

          Nicht alles, aber bei manchen Sachen eben schon (mMn).

        • @Atacama
          „Du sagst doch, dass Beleidigungen/Unterstellungen auf Basis von mutmaßlichen Tendenzen und Statistiken ok sind?“
          Du vertrittst also ernsthaft die Ansicht, dass eine Bezugnahme auf die im Schnitt bestehenden Unterschiede zwischen hetero- und homosexuellen Männern (die meines Wissens dem Grunde nach allgemein anerkannt sind, auch wenn die Wertungen stark differieren)) vergleichbar ist mit der Behauptung, weil Vergewaltiger (die einen sehr geringen Teil der Gesamtbevölkerung ausmachen) mehrheitlich Männer sind, seien alle Männer als potentielle Vergewaltiger anzusehen?
          Okay, spätestens an dieser Stelle verliert jede weitere Diskussion ihren Sinn…

        • „Du vertrittst also ernsthaft die Ansicht, dass eine Bezugnahme auf die im Schnitt bestehenden Unterschiede zwischen hetero- und homosexuellen Männern (die meines Wissens dem Grunde nach allgemein anerkannt sind, auch wenn die Wertungen stark differieren)) vergleichbar ist mit der Behauptung, weil Vergewaltiger (die einen sehr geringen Teil der Gesamtbevölkerung ausmachen) mehrheitlich Männer sind, seien alle Männer als potentielle Vergewaltiger anzusehen?“

          Wenn du der Meinung bist, dass vermutete, nicht mal bewiesene Unterschiede es rechtfertigen einer ganzen Menschengruppe pauschal bestimmte Eigenschaften anzudichten bzw sie mit Schmähbegriffen zu belegen oder diese Gruppe als negatives Synonym zum Abwerten anderer Menschen zu benutzen, dann durchaus ja. Insbesondere da du nicht mal einen konkreten Prozentsatz genannt hast, also, wieviel % einer Gruppe bestimmte von einem bestimmten % Satz der anderen Gruppe abweichende Eigenschaften man haben müssen, damit es „ok“ ist, so zu agieren.

          „Gesamtbevölkerung ausmachen) mehrheitlich Männer sind, seien alle Männer als potentielle Vergewaltiger anzusehen?“

          Naja, es geht doch laut dir nur um statistische Unterschiede. Etwas das mutmaßlich in der einen Gruppe „mehr“ vorhanden ist als in der anderen, um legitim als Beleidigung verwendet werden zu dürfen.

        • @Adrian – ja, die Aussage: „könnte rein theoretisch andere Menschen vergewaltigen“ trifft natürlich auf fast alle Menschen zu.
          Soweit der Feminismus mit „potentielle Vergewaltiger“ allerdings eine pauschale Gefährlichkeit unterstellt, ist das einfach nur Schwachsinn.

        • @Atacama – Du hast offensichtlich NICHTS von dem verstanden, was ich geschrieben habe (oder willst es nicht verstehen?). Ich geb’s auf

          Doch, ich verstehe es. Ich finde aber, dass du da falsch liegst und habe es begründet.
          Du hast geschrieben:

          „Schwule Männer sind im Schnitt nun einmal anders als heterosexuelle, insbesondere entsprechen sie meistens nicht den traditionellen Männlichkeitsvorstellungen“

          Und ich habe geschrieben: Männer vergewaltigen im Schnitt nun einmal häufiger als Frauen.

          da verstehe ich wirklich nicht, wieso dein Beispiel als Legitimation ok ist und meins nicht.

          Und wenn du es von % Angaben abhängig machst, ob das eine Beispiel zulässig ist und das andere nicht, solltest du das auch mit konkreten Zahlen belegen und verdeutlichen, bei welcher Zahl du die Grenze ziehst.

        • @Atacama – nein, du verstehst offensichtlich keineswegs, worum es mir ging. Du stellst meinen Standpunkt sinngemäß als „Schwule sind im Schnitt anders, deshalb darf man sie beleidigen“ dar. Das grenzt an Verleumdung. Mag ja sein, dass ich meine Ansicht nicht optimal erklärt habe, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein vernünftiger Mensch nach objektiver Lektüre meiner Kommentare zum gleichen Ergebnis kommen kann wie du.
          Und deshalb ist diese Diskussion für mich an dieser Stelle definitiv beendet.

        • „Ich glaube, du missverstehst mich. Ich bestreite keineswegs, dass “Schwuchteln” diese unmännlichen Eigenschaften zugeschrieben werden. Das soll aber erst einmal nur dazu dienen, den dergestalt beleidigten heterosexuellen Mann herabzusetzen. Ob der Beleidiger diese Eigenschaften auch bei homosexuellen Männern als negativ bewertet, steht damit keineswegs fest. Schwule Männer sind im Schnitt nun einmal anders als heterosexuelle, insbesondere entsprechen sie meistens nicht den traditionellen Männlichkeitsvorstellungen. Diese Tatsache (indirekt) auszusprechen, kann deshalb ohne weiteren Kontext wohl nicht als Abwertung angesehen werden.“

          das mag ja sein dass ich ein Sonderfall bin, wenn ich ein Problem daran sehe.
          Kenne ja auch nicht so viele schwule, aber die, die ich kenne, finden die Betitulierung Schwuchtel gar nicht so sehr gut oder das synonym schwul für negatives. Auch wenn das laut dir nicht negativ gemeint ist.
          Ich bin in jedem Fall der Meinung, dass es fast immer negativ gemeint und besetzt ist. Man muss sich ja nicht einig sein darüber.

        • @Atacama

          Hast du heute einen Tag wo dich dein Trieb zur Opferdtilidierung treibt?

          Ist ja kaum zu ertragen.

          Ein Homo ist ein Homo. Ein Hetero ist ein Hetero. Und schwule Männer sind im Schnitt anders als Heteros. Unter ihnen gibt es grosse Unterschiede. Manche mag ich andere nicht.

          Insbesondere dieses scheinheilige wie dreiste Opfergeschleim, das immer versucht anderen etwas anzuhängen, ist widerlich. Besonders schlimm bei Transen verbreitet. Gibt auch viele Ausnahmen, aber die bestätigen wie immer die Regel.

        • „Ein Homo ist ein Homo. Ein Hetero ist ein Hetero. Und schwule Männer sind im Schnitt anders als Heteros. “

          Keine Ahnung, wegen Harald Glööckler und CSD? Weil es kaum Heteros ausser Dennis Rodman und Oscar de la Hoya die so rumlaufen in der Freizeit?
          Wenn man das Sexualverhalten oder Wünsche vergleicht, kann ich nicht so arg viele Unterschiede erkennen.

          „Unter ihnen gibt es grosse Unterschiede.“

          Warum dann diese Pauschalisierung? Dann könnte man doch auch einfach sagen: „Du bist grade ziemlich hypersensibel“, wenn man genau das ausdrücken will.
          Und wieso schreibt man ihnen dann pauschal einen Korb von negativen Eigenschaften zu, garniert mit einer herabsetzenden Bezeichnung für Homosexualität, benutzt den Begriff, um andere Menschen zu degradieren und erwartet, dass das nicht als feindselig aufgefasst wird.

          Man hätte doch auch angebliche positive schwule Klischee-Eigenschaften nehmen können (Ordentlichkeit, Stil, Kreativität oder sowas^^) und den begriff als Kompliment besetzen können. Hat man aber nicht. Wieso nicht?
          Weil es als was negatives wahrgenommen wird.
          Glaub mir, ich widerspreche nicht aus Rechthaberei, sondern weil ich es wirklich nach reiflicher Überlegung so sehe.

          „Insbesondere dieses scheinheilige wie dreiste Opfergeschleim, das immer versucht anderen etwas anzuhängen, ist widerlich. Besonders schlimm bei Transen verbreitet. Gibt auch viele Ausnahmen, aber die bestätigen wie immer die Regel.“

          aha^^

      • “An der Uni Leipzig hat die Professorin Annette Beck-Sickinger einem indischen Studenten, der sich um einen Praktikumsplatz bewarb, geschrieben, dass sie indische Männer nicht zulässt, weil das (sinngemäß) alles Vergewaltiger sind und sie die Frauen an der Uni schützen müsste.”

        Also, das ist doch DER Knaller – die Medien berichten ja über die Sache rauf und runter, von Bild über die Welt bis zur SZ. Die Frau hat sich ja bereits entschuldigen müssen, die Universitätsleitung hat Stellung bezogen und sogar das Wissenschaftsministerium hat sich eingeschaltet. Auch der deutsche Botschafter in Indien hat einen Brief an diese Frau geschrieben. Wenn man diese Frau für ihre rassistischen und sexistischen Standpunkte zur Verantwortung ziehen könnte, wäre das ein unglaubliches Zeichen. Übrigens redet sie in ihren Mails auch von Kolleginnen, die ähnlich dächten wie sie, da scheinen ganze Netzwerke dahinterzustehen. Die Frage wäre auch, ob das als vorsätzlicher Verstoss gegen das Antidiskriminierungsgesetz bereits von rechtlicher Relevanz ist. Im Übrigen scheint sie ähnliches bereits vorher getan zu haben, ist also offenbar „Wiederholungstäterin“.

        Ich finde, diese Sache hat ein Potential wie die damalige „Schlacht von Goslar“, ein Zeichen zu setzen und die feministischen Strukturen in diesem Land wirkungsvoll zu treffen. Und Christian schreibt Artikel über „evolutionäre Module zum Schlussmachen“…

        • Hier geht es nicht um Theorie, sondern um Praxis und Alltagsfeminismus. Das Verhalten der Professorin trieft nur so vor Männerfeindlichkeit und man kann sich gut vorstellen, dass sich solch ein Denken bei passender Gelegenheit auch gegen deutsche Männer richten würde. Gerade vor dem Hintergrund des seit Jahren hochgeputschten Indien-Themas, aber auch im Kontext der derzeitigen Legida-Proteste in Leipzig (die Universität
          Leipzig will sich ja als weltoffen darstellen) kann man sich gut vorstellen, dass diese Affäre zum medialen Renner werden kann, die den Menschen die schlimmen Konsequenzen auch des alltäglichen Feminismus sichtbar vor Augen führen kann. Sollte diese Professorin Konsequenzen zu tragen haben, könnte dies auch eine Warnung an andere Funktionsträgerinnen sein, die ähnliches vulgärfeministisches Gedankengut meinen ausleben zu müssen.

          Dein abwiegelnder Verweis auf „intersektionelle Feministinnen“ scheint mir deshalb unter praktischen Gesichtspunkten wenig hilfreich. Könnte wohl eher als typisches Derailing bewertet werden, um eine wirkungsvolle Diskussion über diese Affäre nach Möglichkeit zu behindern.

        • ät Zabalo und Christian:

          Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß Inder und Chinesen in den Lebenswissenschaften keinen guten Ruf haben, weil sie sich massenhaft in Deutschland bewerben, aber meist nicht die versprochenen Fähigkeiten haben und zudem noch gerne Mist bauen, wenn sie zB höchst giftige Stoffe grob fahrlässig handhaben.

          Ich sehe die Ausfälle der Professorin mittlerweile vor diesem Hintergrund. Radfems in den Naturwissenschaften sind höchst selten, vor allem auf dieser Rangstufe. Beck-Sickinger ist, wie Evochris anmerkt, ohne jeden feministischen Makel: https://de.wikipedia.org/wiki/Annette_Beck-Sickinger

          Im Gegenteil, harte Wissenschaft und sogar Mitglied in der Leopoldina!

          Ich würde bei ihr also keine Männerfeindlichkeit vermuten, sondern ein Zusammenwirken von Inderkritik und den Infos aus Neu-Delhi.
          Sie dachte wohl, mit dem Gender-Argument könne sie den Inder raushalten.

          Tja, Denkfehler. Ideologie ist null und nichtig, wenn die falschen sie benutzen. Wenn sie den richtigen Stallgeruch hätte, zB durch genderhafte Ausfälle und Parolen, sähe die Sache schon ganz anders aus, wie ich vermute.
          Man darf nicht vergessen: Sie hat hier keinen kWHM kritisiert, sondern einen „Edlen Wilden“.

        • „Sie dachte wohl, mit dem Gender-Argument könne sie den Inder raushalten.“

          Wozu braucht sie da ein Genderargument ? Sie hätte ihm antworten können, sie hat keinen Platz frei und fertig.

          Stattdessen verbreitet sie sich über die respektlose Behandlung von Frauen in Indien und erklärt dem Bewerber, auch andere Frauen und sogar Institutionen hierzulande würden die Zustände in Indien nicht mehr tolerieren wollen. Eine ideologisierte Moralpredigt par excellence und dies bereits im Wiederholungsfalle ! Der Sexismus und die Männerfeindlichkeit sind offenkundig.

          Wenn man etwas aus diesem sexistischen Verhalten einer feministisch anscheinend nicht vorbelasteten Professorin ablesen kann, dann wie sehr die hysterische Berichterstattung in unseren Medien und der dort regelmässig geschürte Männerhass auch bislang unbelastete Menschen psychisch vergiften kann. Dies wirft auch ein sehr bedenkliches Licht auf die Wirkungen dieser Art von „Journalismus“.

        • ät Zabalo:

          „Wozu braucht sie da ein Genderargument ? Sie hätte ihm antworten können, sie hat keinen Platz frei und fertig.“
          – Richtig. Hätte ich auch so gemacht.
          Vielleicht ist sie schon für „Rassismus“ kritisiert worden, weil sie die meist schlecht ausgebildeten und unmotivierten Inder nicht haben wollte. Oder es hat schon mal ein indischer Kollege gegrabscht.
          Da bot sich das PC-Argument wohl an. Dachte sie.

          „Der Sexismus und die Männerfeindlichkeit sind offenkundig.“
          – Mh, glaub ich ehrlich gesagt nicht. Ich bin zwar (noch) kein Männerrechtler, halte viele maskulistische Argumente aber für gerechtfertigt.
          Beim schlichten Rumdrehen von Genderideen kriege ich allerdings Bauchschmerzen. Ich denke, wir dürfen Frauen und Männer nicht wie die Genderfanatiker als symbolische Feindgruppen sehen. Es ist unrealistisch.
          Schon deswegen, weil selbst die meisten Frauen Radfem-Argumente blödsinnig finden und sehr viel solidarischer mit Männern aus ihrer Familie und ihrem Freundeskreis sind als mit ihnen unbekannten Frauen in der Politik.

          Allerdings:
          „…dann wie sehr die hysterische Berichterstattung in unseren Medien und der dort regelmässig geschürte Männerhass auch bislang unbelastete Menschen psychisch vergiften kann.“
          – Da gebe ich Dir absolut recht! Der abgehobene PC-Journalismus hilft den linksradikalen Politspinnern und hetzt Menschen gegeneinander auf, die überhaupt kein Problem miteinander haben.

          Da könnte man glatt diezen: Was für opportunistische Arschlöcher!

  2. „Nein, es geht nicht um käufliche Liebe, sondern darum, dass der Feminismus auch in andere Länder offensichtlich mehr und mehr durchdreht und dabei Benachteiligungen halluziniert, weil in der Realität nichts mehr davon zu finden ist.

    Ob nun in Österreich mit der Anpassung der Nationalhymne, weil sich “Söhne” laut Frauenrechtlerinnen nicht auf “Schöne” reimen darf oder anderswo: Die Töne werden immer schriller …“

    Die 20 Dollar Frau

  3. Heute mal zwei unterschiedliche Themenblöcke, die ich darum in unterschiedliche Beiträge verpacke. Der erste ärgerlich, der zweite erbaulich.

    Ich gebe gleich zu, nicht die Nerven gehabt zu haben, es gründlicher zu lesen, statt es nur zu überfliegen. Doch aus der Ferne schien es mir doch recht bezeichnend:

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/bringt-tilo-jung-krautreporter-in-bedraengnis-13479292.html

    Krautreporter Tilo Jung instragrammte (privat) am Weltfrauentag eine unkomische, aber harmlose Bildfolge, auf der eine Frau am Strand ins flache Wasser gekickt wird. Natürlich konnte so eine pubertäre Lahmheit nicht stehenbleiben, sondern stattdessen musste alle Welt über die extreme Frauenfeindlichkeit schreien.
    – Die TITANIC (die offenbar nicht mehr Charlie ist) stammtischlerte, er fände sicher auch die saudischen Gesetze witzig und auch der Krautreporter selbst zeigte sich entsetzt. Man verzieh Jung aber gnädig, da er eine lange, selbstkritischen Stellungnahme, wie sie bei Inquisition und Stalinisten so belieb waren, schrieb.

    https://krautreporter.de/498–der-blinde-fleck

    Schlagwort scheint dabei insbesondere zu sein, er (und unsere ganze Gesellschaft) habe einen „blinden Fleck“ was Gewalt gegen Frauen anging und da sind wir wieder bei einem der Punkte, die mich besonders aufregen. Denn das ist nicht wahr. Keine Sache unterschiedlicher Sichtweisen, sondern schlicht nicht wahr!
    Männliche Opfer sind ganz allgemein Gewaltopfer, unschön, dass es passiert (Witze darüber aber vollkommen in Ordnung), doch Gewalt gegen Frauen wird als Besonderheit behandelt. Neben meiner Frustration als Mann darüber, dass mein Leib und Leben so abgewertet werden, verbittert es mich auch als Feminist (was ich ja nach manchen Definitionen bin), da es die alten und überholten Geschlechterbilder zementiert, nach denen die zarte Frau nur hilfloses Opfer und Objekt ist, der Mann aber seinen Wert durch Überlebensfähigkeit zu beweisen hat.

    Vielleicht einen eigenen Artikel wert? An sich ja nichts neues, aber das Thema „weibliche Empflindlichkeit vs. männliche Entbehrlichkeit“ verdient ja immer Aufmerksamkeit.

    • Wie hat das Mädel das denn aufgenommen? Gab es da auch schon eine Rückmeldung?

      Ich finde das ganze ansonsten auch ziemlich übertrieben da gleich so eine Gewalt-gegen-Frauen-Aktion draus zu machen. Die können sich ja eines der Füßgängerzonen-Experimente ansehen und sich nochmal fragen wo hier der blinde Fleck ist.

      oder

      gibt glaub ich noch mehr

  4. Zum angenehmeren Teil! Es sollte eigentlich egal sein, aber es freut mich doch, dass meine drei heute verlinkten Artikel allesamt von Frauen geschrieben wurden und damit unterstreichen, dass es nicht um einen Geschlechterkampf geht (wobei der erste Fall einen höchst unerfreulichen und schlimmen Fall behandelt, positiv daran ist nur, dass er vielleicht dazu beiträgt, die Humanisten zusammen zu bringen und von den Sexismuskriegern zu trennen):

    Während feministische Aktivistinnen ja gerade mal wieder voll auf dem Rape-Culture-Trip sind und amerikanische Universitäten als Höllen auf Erden zeichnen, wird die Pornodarstellerin Cytherea in ihrem Haus mit vorgehaltener Waffe brutal mehrfach vergewaltigt… und keine der Aktivistinnen kümmert es, da sie die falsche Art von Opfer ist.
    Kollegin Mercedes Carrera hat um Spenden für sie gebeten (da sie jetzt natürlich kaum arbeiten kann) und dabei unter anderem Anita Sarkeesian um Hilfe angesprochen, aber natürlich keine Reaktion bekommen, da die Pixel-Huren in GTA mehr des Schutzes bedürfen, als echte Menschen:

    http://www.advicegoddess.com/archives/2015/03/10/certain_rapes_l.html#.VP7qCjqhd90.twitter

    Die Fehlgeleitetheit solcher Aktivistinnen und wie sie im Grunde reaktionäre, antifeministische Ideen wiederbeleben, beklagte schon Katie Roiphe in den 90ern. Ich kam darauf, weil Dr. Sommers sie verlinkte um daran zu erinnern, was guter, stärkender und nichtsexistischer Feminismus sein kann. Als jemand, der da eine Kooperation anstrebt, freue ich mich natürlich, es weiter verbreiten zu können:

    http://www.nytimes.com/1993/06/13/magazine/date-rape-s-other-victim.html?pagewanted=1

    Auf dem folgenden Blog habe ich mich nur stichprobenweise umgesehen, aber mir gefiel, was sich sah. Er wird von einer lesbischen, angehenden Videospielentwicklerin betrieben, welcher der Kampf gegen die kreative Vielfalt auf den Senkel geht, weshalb sie gegen die Einseitigkeit von Sarkeesian & Co vorgeht und ausführt, dass es eben verschiedene weibliche Körperformen gibt und auch weibliche Machtfantasien:

    Das war es zum Thema, nun zum Schluss noch ein kleiner comic relief (aus den Randgebieten von GamerGate): Die Anti-GG-Kämpferin Leigh Alexander eröffnet dieser Tage einen „sicheren Ort“ für Diversität im Internet (wofür sie viele als einen gärtnernden Bock empfinden) und erklärt, dass weiße Heteromänner bei ihr keine Bezahlung bekämen. Einigen ihrer Anhänger fällt auf, dass das nicht so wirklich zu ihren angeblichen Idealen passt und fragen zaghaft und mit zahlreichend Disclaimern nach… dennoch bricht natürlich der Zorn der Inquisition über sie herein und zeigt einmal wieder, wie schlecht man es als Ally der Extremisten hat:

    https://storify.com/SkepticRogue/leigh-alexander-and-offworld-remind-us-why-we

    • @dmj
      *(wobei der erste Fall einen höchst unerfreulichen und schlimmen Fall behandelt, positiv daran ist nur, dass er vielleicht dazu beiträgt, die Humanisten zusammen zu bringen und von den Sexismuskriegern zu trennen*

      Du meinst die Humanisten wie Matt Forney und Roosh V?
      Meinsat du das ernst?

      Generell stört mich das:
      *Zum angenehmeren Teil! Es sollte eigentlich egal sein, aber es freut mich doch, dass meine drei heute verlinkten Artikel allesamt von Frauen geschrieben wurden und damit unterstreichen, dass es nicht um einen Geschlechterkampf geht *

      Not your shield, indeed -.-

      • Ich meine niemanden bestimmtes, aber hoffe eben, dass dadurch mehr Feministinnen auffällt, dass die sexpositive Richtung vielleicht die bessere ist. Dass sich Arschgeigen, denen das Opfer egal ist jetzt darüber ereifern, dass das Opfer der Gegenseite auch egal sei, ist natürlich keine Überraschung.

        Und die verlinkten Damen sehe ich tatsächlich nicht als Schild, sondern als Indizien – eben dafür, dass es alles keine „Jungs gegen Mädchen“-Sachen sind. Es könnte im Laufe meiner hiesigen Kommentarkarriere aufgefallen sein, dass mir die Bekämpfung des Lagerdenkens ein generelles Anliegen ist. Das Geschlecht der Schreiberinnen freut mich daher vor allem nicht, weil es „den Feministinnen“ eins auswischt, sondern weil es der hier oft geäußerte These widerspricht, Feministinnen/Frauen seien irgendwie die Bösen.

        Man könnte provokativ fragen, ob es nicht vielleicht eher ein Problem des Betrachters ist, wenn er zitierte Leute gleich als Objekte (in diesem Fall Schilde) sieht.

        • DMJ
          *Ich meine niemanden bestimmtes, aber hoffe eben, dass dadurch mehr Feministinnen auffällt, dass die sexpositive Richtung vielleicht die bessere ist.*

          Tut mir leid, aber keine Feministin, was sag ich, keine Frau die auch nur einen Funken Selbstachtung in sich hat, macht sich mit Return of Kings gemein.
          Und dass Forney und Roosh sich jetzt da reinhängen, trotzdem sie in der Vergangenheit solche Frauen als Schlampen bezeichnet haben (insbesondere Forney, der z.B. Philippinas für ihre Unschlampigkeit preist), riecht nach Krokodilstränen.
          Ohne Frage ist das was Cytherea passiert ist grauenhaft, aber das muss man nicht unbedingt medienwirksam auf dem Rücken des Opfers austragen. Und das wird da getan.

          *Das Geschlecht der Schreiberinnen freut mich daher vor allem nicht, weil es “den Feministinnen” eins auswischt, sondern weil es der hier oft geäußerte These widerspricht, Feministinnen/Frauen seien irgendwie die Bösen.*

          Also gibt es gute Frauen, die nichts gegen Kettenbikinis haben und böse SJWs, die verhindern wollen, dass sich Entwickler kreativ ausleben wollen?
          Ja stimmt, da ist nicht der Hauch eines Lagerdenkens…

          *Man könnte provokativ fragen, ob es nicht vielleicht eher ein Problem des Betrachters ist, wenn er zitierte Leute gleich als Objekte (in diesem Fall Schilde) sieht.*

          Ohne Scheiß, du bist hier derjenige, der die Gruppenvergewaltigung einer Frau benutzt um gegen dein Lieblingsfeindbild zu wettern.
          Darüber täuschen auch deine schönen Worte zu Humanismus nicht drüber hinweg, dass du dich in erster Linie zu freuen scheinst, dass Sarkeesian hier schlecht wegzukommen scheint.

        • Ich habe mich auf RoK nicht näher umgesehen, der einzige andere Artikel, an den ich mich davon erinnere, war tatsächlich Schwachsinn. – Aber ich meine eben, man sollte es nicht zu sehr davon abhängig machen, wer etwas sagt, oder wo. „Auf dem Rücken des Opfers“ ist eine Frage, wie sie selbst es sieht – ich hätte jedes Verständnis, wenn sie wegen der Sache nur Ruhe haben will, aber dem scheint ja nicht so zu sein. Zumindest habe ich bislang nicht mitbekommen, dass sie etwas gegen Carreras Hilfe hat und um die, nicht irgendwelche selbsternannten Könige geht es mir.

          Dass ich da gewissermaßen eine Vergewaltigung für meine Sache nutze, ist mir durchaus bewusst. Aber das ist nun einmal das Problem, wenn man für bzw. gegen etwas ernstes ist: So benutzt derjenige, der vor dem Islamismus warnt dessen Opfer. Ich halte das, was Sarkeesian tut in der Tat für schädlich und die Diskussion erschwerend, entsprechend freue ich mich tatsächlich über Indizien gegen sie. Auf dass vielleicht jemand anderes mit weniger totalitärem Anspruch ihre Stelle einnimmt und man sich wieder auf die Sache selbst konzentrieren kann.
          Die RoK-Typen müssen da nicht zugehören; wenn das Chauvis sind (was ich gern glaube), dann sollen die draußen bleiben.

          Ganz von Lagerdenken kann ich mich natürlich auch nicht frei machen. ich versuche nur halt zumindest, die Lager etwas weiter zu machen und nicht gleich bei einem Buzzword in Kampfpose zu gehen – ein Reflex, zu dem ich natürlich auch neige.
          Kettenbikinis habe ich auch immer als albern verspottet und billige entsprechend jedem zu, sie zu kritisieren. Nur eben scheint mir die Kritik momentan zu einem allgegenwärtigen Shitstormanfachen von jedem gegen jeden zu werden, bei dem kreative Tätigkeit unfreiwillig sofort ein politisches Signal ist, was den Künstler leicht einengen kann.
          Ich hoffe einfach auf eine allgemeine Entspannung. Ich rolle ebenso die Augen, wenn GGler irgendeine unklare McIntosh-Äußerung zu irgendeinem satanischen Manifest aufblasen wollen.

          Aber ich meine halt, der einzige Weg daraus ist Verständigung von Leuten, die bereit sind zu reden. Und das scheinen die von mir Verlinkten zu sein, weshalb ich es für sinnvoll halte, sie zu fördern.

        • @dmj
          *Aber ich meine eben, man sollte es nicht zu sehr davon abhängig machen, wer etwas sagt, oder wo*

          Aber genau das ist der Punkt.
          Wenn eine Website, die in der Vergangenheit dadurch aufgefallen ist, ausgesprochen slutshamend zu sein und geschmacklose „Satire“ über Vergewaltigung zu schreiben (besonders bitter ist da der kürzliche Artikel von Roosh, das Vergewaltigung nur im öffentlichen Raum geahndet werden sollte) nun auf einmal dicke Tränen über die Vergewaltigung einer Pornodarstellerin vergießt, darf man ruhig so etwas wie eine (mehr oder weniger) hidden agenda vermuten.

          Rassismus dürfte da auch mit reinspielen, die Steubenville Jungs wurden aufs Blut verteidigt, hier wurde eine arme weiße Frau von schwarzen Thugs vergewaltigt. Und Rassismus ist in der Sphäre nicht selten, wenn ich jedesmal einen Euro bekommen hätte für jede rassistische Bemerkung über schwarze bad boys, die ja alle Drogendealer sind und die weißen Frauen angraben… (und vieles mehr was ich nicht wiederholen möchte), dann hätte ich ganz schön viele Euros!

          *So benutzt derjenige, der vor dem Islamismus warnt dessen Opfer.*

          Das ist aber eine cause-effect-Sache, das kannst du doch nicht vergleichen. Sarkeesian hat keine Schuld an der Vergewaltigung, Islamismus im Bezug auf seine Opfer schon.

          *Die RoK-Typen müssen da nicht zugehören; wenn das Chauvis sind (was ich gern glaube), dann sollen die draußen bleiben. *

          Sie sind bereits drin. Und es sind keine Chauvis (so ein niedliches Wort, impliziert so nen Pantoffelhelden), das sind widerliche Frauenhasser.

          *Ich hoffe einfach auf eine allgemeine Entspannung.*

          Also mir zum Beispiel war gar nicht klar dass GG immer noch ein Ding ist.

        • Meinetwegen sind die Rückkehrkönige Rassisten, Frauenhasser und nun auch noch Heuchler – kann alles sein, ich kenne sie nicht! Vielleicht ist Carrera tatsächlich schlecht beraten, sich mit ihnen einzulassen und die Alkon, von ihrer Seite zu ziteren. Aber mir ging es eben um das, was sie sagen, nicht, wem oder wo sie es sagen.

          Natürlich ist Sarkeesian nicht für Vergewaltigungen verantwortlich, wie Islamisten für islamistische Verbrechen, aber da habe ich ja auch keinen Hitlervergleich (also „X ist wie Schurke Y“) gebracht, sondern es ging mir jeweils um uns, die Kommentierenden. Unsere Sache kann durchaus von schlimmen Dingen profitieren, ohne dass die Sache deshalb schlimm sein muss.
          Und wenn es dazu beiträgt, dass Sarkeesian nicht mehr als die Prophetin des Feminismus angesehen wird (wie es bei zu vielen Leuten der Fall ist), so dass die Leute glauben, sich nicht mehr nur zwischen zwei Lagern entscheiden zu müssen, wird es langfristig für alle besser werden.

          Momentan setze ich zumindest in Sachen GG meine Hoffnung auf Liana Kerzner, die schon von beiden Seiten angegriffen wurde und nun neutral zu vermitteln versucht.

        • tl,dr… aber wenn man sich Feminist-Frequency-Macintosh (Sarkeesians Produzent und Co-Autor) zu dem Attentat auf Charlie Hebdo anschaut:

          sieht man doch, dass Sarkeesians Umfeld zumindest nicht weniger widerlich wie das dieses RooshV ist.
          Man kann sich nicht über Rassismus aufregen und gleichzeitig Feminist Frequency loben.
          Alles eine braune Soße, Sarkeesian, RooshV…

  5. Was ist in die feministische ZEIT gefahren?!? Innerhalb von 15 Stunden 3 Beträge, die nicht ganz den sonst vertretenen feministischen Klischees und Weltsichten entsprechen!

    1. Grundsätzlich positiver Bericht über das Pilotprojekt Gewaltschutz für Männer, allerdings den Gewaltumfang gegen Männer relativierend (12.3. – 19.38 Uhr):
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-03/maenner-gewalt-frauen

    1. Ein Interview, in dem deutlich gemacht wird, dass die Frauen „selbst schuld“ sind, wenn sie in so geringer Zahl nicht in Führungspositionen aufsteigen (13.3. – 7.01 Uhr):
    http://www.zeit.de/karriere/beruf/2015-03/frauen-fuehrungspositionen-erfolg

    2. „Männer macht den Mund auf“. Das Buch eines „entsorgten Vaters“ und ehemaligen Journalisten ist Anlass zu einer differenzierten Sicht der Geschlechterrollen moderner Paare (13.3. – 11.58 Uhr)
    http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2015-03/rollenverteilung-maenner-frauen-familie-beruf

    • Erstaunlich; besonders der Beitrag über die „soziale Kälte“ in den Chefetagen.
      Vielleicht nehmen die sich die Kritik tatsächlich zu Herzen. Obwohl gerade die „Zeit“ das nicht bräuchte, da die Auflagen steigen.

      Ich befürchte aber, daß bald eine Forderung kommt, in den Managerkreisen netter zu sein. Damikt auch Frauen sich dort willkommen fühlen. 🙂
      Allerdings, wenn Panzeruschi dereinst nach ihrer Politkarriere in ner Frma aufschlägt, werden die Zimmertemperaturen eisig werden…

    • Eigenwerbung ist hier erlaubt und willkommen, wie man mir schon zusicherte und den Artikel unterschreibe ich auch (die Bildmontage ist übrigens ebenso finster, wie treffend)!

      Dieses „male tears“-Zeug ist ein Schandmal, das seine Verwenderinnen recht eindeutig im Lager der „falschen Feministinnen“ verortet, welches an der Verfestigung jener Geschlechterrollen arbeitet, die es zu bekämpfen vorgibt.

  6. 1. Ich finde die Reaktion von Feminstinnen interessant wenn man sie auf Benachteiligungen von Männern hinweis wie z.B. geringere Lebenserwartung etc.
    In der Regel ist die Reaktion dann „male tears“ oder eine Verächtlichmachung der Benachteiligung. Nach dem Motto der Mann soll sich nicht so anstellen.

    Ich frage mich warum nutzen die Feminstinnen diese männlichen Benachteiligungen nicht argumentativ für ihre Zwecke in dem sie sagen
    „Seht doch Männer auch ihr werdet durch das Patriachat benachteiligt.“

    2. Gibt es in Deutschland eigentliche auch gemäßigte Feminstinnen wie z.B. Christina Hoff Summers in den USA. Also Feministinnen die z.b. radikale Auslegungen kritisieren?

    • @ Tom

      „Ich frage mich warum nutzen die Feminstinnen diese männlichen Benachteiligungen nicht argumentativ für ihre Zwecke in dem sie sagen
      “Seht doch Männer auch ihr werdet durch das Patriachat benachteiligt.”“

      Diese Diskursstrategie wurde in Deutschland von Seiten des vorherrschenden Feminismus Seite schonmal verwendet:

      http://www.heise.de/tp/artikel/37/37570/1.html

      Bisher kommt dies jedoch noch eher selten vor, es wird aber wahrscheinlich zunehmen, je einflussreicher die Männerrechtsbewegung wird und je mehr es gelingt berechtigte männerrechtliche Anliegen in die Öffentlichkeit zu bringen, weil der vorherrschende Feminismus dann irgendwann mit der Leugnung und Relativierung männlicher Benachteiligungen und sozialer Problemlagen nicht mehr weiterkommt und dann auf eine andere Diskursstrategie ausweichen muss.

      „2. Gibt es in Deutschland eigentliche auch gemäßigte Feminstinnen wie z.B. Christina Hoff Summers in den USA. Also Feministinnen die z.b. radikale Auslegungen kritisieren?“

      Als bekanntere Feministin wäre hier wohl Astrid von Friesen zu nennen:

      http://www.freiewelt.net/interview/ich-trete-immer-noch-fuer-frauen-ein-interview-mit-astrid-von-friesen-16348/

    • @tom

      „Ich frage mich warum nutzen die Feminstinnen diese männlichen Benachteiligungen nicht argumentativ für ihre Zwecke in dem sie sagen
      „Seht doch Männer auch ihr werdet durch das Patriachat benachteiligt.““

      Das ist eine sehr häufige Argumentation von Feministinnen. Bringt Männern aus meiner Sicht nur wenig, denn es wird gleichzeitig kombiniert mit „Schuld daran ist die toxische Männlichkeit, ihr müsst das Patriarchat eben aufgeben, und wenn ihr das nicht macht, dann könnt ihr wohl kaum rumheulen, dass es euch schlecht geht“.

    • ät Tom:

      „Also Feministinnen die z.b. radikale Auslegungen kritisieren?“
      – Na ja, warum sollte es sie geben? Faktisch herrscht Chancengleichheit. „Normale“ Feministinnen kann es daher gar nicht geben. Weil realitäts- und biologie-feindliche Spinnerinnen, die DAX-Quötchen und Genderklos nur als radikal bezeichnet wedren können.

    • „1. Ich finde die Reaktion von Feminstinnen interessant wenn man sie auf Benachteiligungen von Männern hinweis wie z.B. geringere Lebenserwartung etc.
      In der Regel ist die Reaktion dann “male tears” oder eine Verächtlichmachung der Benachteiligung.“

      Das hat nicht wirklich mit Feminismus zu tun, das ist ein ganz normales weibliches Verhaltensmuster. Es dient dazu, Männer als Das zu erziehen, bzw. zu erhalten, was sie aus weiblicher Sicht zu sein haben, Beschützer, die die Frauen vor den Unannehmlichkeiten der Welt schützen, sich um das Wohl der Frauen kümmern, und keine Energie damit verschwenden sich zu viel mit dem eigenen seelischen oder körperlichen Wohlbefinden zu beschäftigen.
      Ich glaube, deshalb verwenden Feministinnen auch nicht das Argument, das Männer doch auch in dieser Weise benachteiligt werden, und vom Feminismus profitieren würden. Männliche Belange interessieren sie einfach nicht.
      Im Prinzip ist der Feminismus meiner Meinung nach nur eine ziemlich ungeschickte Art, der schon immer bestehenden weiblichen Strategie Männer für sich zu nutzen. Ungeschickt, deshalb, weil sie auf eine Weise agiert, die den Männern die Augen öffnet, ganz im Gegensatz zu der bewährten heimlichen Strategie früherer Zeiten.
      Das Ergebnis sehen wir in den Debatten, die sich auch hier abspielen.
      Es scheint mir auch bemerkenswert, dass der Feminismus historisch gerade da und dort entsteht, wo es Frauen am Besten ging, wo sie auf ein Podest gehoben wurden, in der bürgerlichen Gesellschaft des 19/20. Jh.

  7. Roslin Reloaded:

    Der Untergang der Zivilisation ist nicht mehr weit entfernt. Ägypten machte es vor, Rom folgte und nun sind die dran. Wenn man die wunderschönen Bilder eines der prunkvollen Reiche betrachtet, so schwärt einem das Herz.

    Tippse, die gerade den Müll herunterbringt, meinte dazu, es sei halt Bauschutt, den man endlich mal entfernen sollte.

    Wie sehr solche Worte einen doch zur inneren Einkehr bringen, erwähnte schon Erzbischhof Ferdinandus von Wackersleben, dessen wunderschöne Architektur in seiner Ziseliertheit bis heute erhalten geblieben ist.

    Als sei es an der Zeit gewesen, alte Grenzen wieder aufzuziehen, präsentiert sich die Architektur des zotteligen Nutztiers in all seiner Pracht, Glanz und Gloria.

    Während sich der Krake Feminismus, uns vermeintlich wohlig umarmend mehr und mehr erstickt, zeigt sich das wahre Gesicht der darunterliegenden Meisterwerke:

    Ein wunderschön anzusehendes Relikt hiesiger Strukturen und Machtverhältnisse.

    #BringBackOurRoslin

  8. Und hier eine kürzliche sehr interessante Diskussion mit Karen Straughan unter einem weiteren Video von einem MGTOW Radikalen RazorbladeKandy2, der die Men’s Rights Activists scharf attackiert.

    https://plus.google.com/114854167042328493637/posts/37jWtHuuypz

    Auch Arne hat das gepostet. Sehr lesenswert.
    http://genderama.blogspot.de/2015/03/karen-straughan-bricht-lanze-fur-die.html

    Sehr lesenswert. Deshalb hier nochmal. Auch wenn’s vielleicht ein bisschen lang ist.

    Karen antwortet darin:

    „… Here’s why I attack feminism: feminism bills itself as a progressive movement, yet it employs traditional conservative tropes in order to achieve its ends, and characterizes its appeals to the traditional as „progressive“.

    Actual conservatism (whether you agree with it or not) is more honest. It says „women are incapable of X, therefore women need protection from Y, and men must provide that protection“. Feminism says „women are every bit as capable of X as men, but men are monsters whose agenda is to keep women subordinate, therefore women need protection from Y“.

    Traditionalism says that sex is something men do to women, therefore rape is something men do to women. Feminism says that sex is something that men and women do to each other, but because of the malicious and malfeasant „Patriarchy“ and all the men in charge of it and benefitting from it, rape is not just something men do to women, but a conscious process by which all men keep all women in a state of fear. Also, because of the political context, yada yada, it’s just not the same when a woman forces a man to have sex. Yes, we think men and women are equal, but it’s still different, because reasons, most of which have to do with how men created a system that oppresses women for the benefit of men.“

    Conservatism said „women are temptresses, and it is a man’s responsibility to not succumb to the seductive nature of women, and if he does, then he’s at fault for defiling his own purity, oh and we’ll probably make him marry her.“

    Feminism says „women are helpless victims with no sexual agency even though they should be allowed to climb random guys like fire poles and grind on them because how dare you shame her for expressing her sexuality, and it’s a man’s responsibility to not succumb to his own predatory and rapey nature, and if he does, then he’s a rapist and needs to rot in prison.“

    Both ideologies hold men more to account than women. Both ruthlessly exploit conservative ideas about men and women. But only feminism says that it’s about treating both genders equally.

    When we are fighting feminism, we’re often also fighting conservatism. But I’m sorry, a shotgun wedding is less bad than 20 years in prison. The acknowledgement that women are „temptresses“ (that is: women have sexual agency) is better than the assertion that a woman in an abbreviated latex dress and stripper heels shouldn’t have to endure the „male gaze“. The claim that women are dependent on men and should be appreciative and respectful of the men they’re dependent on is better than the claim that women are independent and need mend like fish need bicycles, while women rake in 75%+ of available government benefits that are funded disproportionately by men.

    Marriage, even to a harpy, is better than being impoverished paying child support to a harpy who accused you of DV and got you jailed for it and who won’t let you see your kids, and who has you thrown in prison for non-payment because your DV record got you fired from your job, and then claims that she’s all about „equality“ between the sexes. I’m sorry, but it is.

    Feminism is traditionalism dialled up to 11. When we fight feminism, we’re fighting extreme traditionalism. Moderate traditionalism can wait.

    +RazorBladeKandy2 „Absolute rubbish. The traditionalists throwing men under the bus to restore us to our traditional roles is pure toxic and can very much be fought against.“

    Yes it can. But the problem is, if you read my comment, is that traditionalism throws men under the bus and then tells them they’re heroes (and gives them respect). Feminism throws men under the bus for the exact same reasons and in the exact same ways, and then tells them they’re shit and spits on them.

    Traditionalism makes sense in that it says, „we demand more of men than women, so therefore we give men more authority.“ Feminism says, „we demand more of men than women, so therefore we blame men for everything.“

    Traditionalism is honest in that it says, „we insist that men be the protectors and providers of women because women need that.“ Feminism says, „we insist that men be the protectors and providers of women because men for the last 10,000 years oppressed and subjugated women for their own benefit because they’re sociopathic monsters, and now it’s payback time. Also, because treating women equally has resulted in some very unequal treatment of women, because reasons.“

    Traditionalism is consistent in that it says, „we demand that women be treated more gently than men because they’re less capable of dealing with adversity.“ Feminism says, „women are every bit as capable of dealing with adversity as men, but they have more adversity to deal with because men are horrible violent rapey bastards. Also, have you heard of HeforShe? It’s a revolutionary new thing that looks exactly like traditional masculinity, except that the men are default villains instead of default heroes.“

    Feminism has adopted and exploited all the most anti-male aspects of traditionalism, and has discarded all the pro-male aspects of it (and by pro-male, I don’t even mean that men are treated well–just that there is some reward for the sacrifice, even if it’s inadequate). Traditionalism said, „hey men, you’re not all bad. If you do X, Y and Z, you’ll be a good man.“ Feminism says, „hey men, you’re pigs. Oh, and just go ahead and become male feminists because that’s the only way we’ll like you, except we won’t even then, so sit down and shut the fuck up you entitled bastards, how dare you expect one damn thing from the women you’ve devoted your lives to? Assholes.“

    If feminism incorporates all the most anti-male aspects of traditionalism, and discards all of the anti-female aspects of it, then why should I not fight feminism first? At least traditionalism allows for the possible existence of good men, and provides a system of reward and punishment for them. Feminism is still pissed as hell about having to even appreciate male feminists, and is still debating whether men can even BE feminists, and only employs a system of punishments. Any desire for a possible reward is considered „male entitlement“ and therefore „fuck you“.

    Now. Can you propose a system that is men would be happy with things, that is possible given humanity’s perceptions of gender, that is better than either of these two options?

    You might think I’m a hack, but I’ve been thinking a long time on this. Go back and watch my „gender is bumming me out“ video. If the gender empathy gap is real and unavoidable, well, what solution do you propose?

    It’s all well and good saying, „here’s why these guys will fail.“ But there are times when a thing is doomed to failure through no fault or error on the part of the person trying. My bf was in R&D, at the cutting edge of silicon photonics and nanofabrication. Some things are simply physically impossible given our current level of technology. Some humanistic goals are likewise sociologically impossible, given the vagaries of human nature.

    So. You tell me, RBK. How do we convince society to care about men as much as it cares about women? Given millions of years of evolution under a gendered division of labor that selected women for living and men for dying, please, tell me. Is there a way to make society care as much about men as about women? And if there is, and you know it, why are you keeping it a secret?

    +Neo Unplugged Yes. Feminism is the idea that men should be shot rather than take even an empty seat. There’s no woman to sit there, but jeez, she’s got luggage. Feminism is the idea that men should be held culpable for the crimes of their wives (google Karla Homolka), but have no right to tell them what to do. Feminism’s VAWA IS worse than riding the donkey backward. When men were made to ride the donkey backward, the entire family, including the wife, was shamed, and then it was over. Now, the men go to jail, the women are lauded as brave women who struck back at their patriarchal abusers, and it goes on for years.

    Have females been practicing infanticide long before any women’s lib movement? I’m sure they have. And it was punished (less than it would be in different circumstances, but still punished). Now we have feminist medical ethicists arguing that a woman’s „right to abort“ should remain in place until the child is 2 years old because the mother’s right to peace of mind is more important than a toddler’s right to life.

    It’s all bad. I’m not going to say that traditionalism isn’t bad. Offer a viable alternative to feminism or traditionalism. And keep in mind that even in the „egalitarian“ hunter gatherer societies of millennia ago, men were the ones who died by the spear to protect women. Show me something that isn’t the one or the other that could work. I’ll jump on it and hock it until the cows come home.

    But even MGTOW. The ONLY reason anyone in the mainstream cares about you is that you aren’t giving women what they want and need, and you probably have negative feelings about women. If it weren’t for how you impact women, or COULD impact women, no one would give 1/10th of a fuck about you. Not 99% of women, not 90% of men. That’s what gynocentrism IS.

    The fraud of feminism is that this shit deal men have had to take through all of history just to get by is „male privilege“ and „female oppression“. The fraud of feminism is that if society even cares about men at all, it’s a misogynist society–even if the only reason society cares about men is because men are necessary to protect and provide for women.

    Show me a way to make society care about men as much as it cares about women. Do it, and I’ll be your willing servant. I’ll follow your every instruction to get the message out. Show me a society out there that didn’t make sweeping advances in obstetrics decades before even beginning to reconsider the draft. Show me a society that doesn’t report tragedies with the phrase, „including women and children“.

    You tell me, how do we do it? How do we get society to give a shit, when the very fact that I say, „societies that practice FGM have used the same bullshit arguments to justify it as we use to justify MGM“ is construed as me justifying FGM. All those 8 day old boys mutilated against their will? Pfft! She said that there are research papers out there that promote FGM! The monster!

    Again, tell me how to make society care. And tell me why I shouldn’t prioritize attacking the ideology that is the most fucked up regarding men–the one that says „men owe us, but they deserve no reward for it“.

    …“

  9. Und hier nochmal xpallodoc mit einem Google Hangout:

    (Er hat auch weitere gemacht. Auch Interviews.
    Hangouts – https://www.youtube.com/channel/UCzXRsrkjsdOO980sZfUHcbg
    Interviews – https://www.youtube.com/user/xpallodoc
    )

    U.a. mit Mike der von seinen weiteren Erfahrungen im Gefängnis wegen Unterhalt etc. berichtet. Sie haben Mike nackt nur mit einer kleinen Decke eingesperrt. Das erinnert an Guantanamo Folter.

    Offenbar ist das nun salonfähig geworden.

    Tja. Frauen verbessern die Welt. War da nicht auch was in Abu Ghuraib?

    MGTOW Jail House Philosopher

  10. Abschaffung der Unschuldsvermutung und fairer Gerichtsverfahren gefordert

    http://www.danisch.de/blog/2015/03/15/abschaffung-der-unschuldsvermutung-und-fairer-gerichtsverfahren-gefordert/

    University of Wisconsin panel: men accused of rape should not be innocent until proven guilty

    http://www.avoiceformen.com/feminism/feminist-governance-feminism/university-of-wisconsin-panel-men-accused-of-rape-should-not-be-innocent-until-proven-guilty/

    Hier wird über Terre des Femmes und der feministischen Saabrücker Staatsanwältin Kräuter-Stockton daran gearbeitet.

    Gibt übrigens Querverbindungen zu Maas, der ja auch aus dem Saarbrücker Sumpf der Art FES kommt. Und auch zu Schwesig.

    Aus einem Kommentar des AVFM Artikels

    rome62:

    I’m surprised there has been no mention of the Nagaland India lynching? Apparently, the victim was lying (again) about being raped, and was in fact blackmailing the accused for more money. They stripped him naked and dragged him through the streets; then lynched him. False rape culture is out of control and hopefully this site will address the problem. Thank you

    Nagaland Lynching Dimapur SP And Central Jail Chief Suspended

  11. Interessant…die Milieu-Hypothese zum Zusammenhang zwischen Stillen und Intelligenz dürfte damit vom Tisch sein:

    http://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/stillen-und-muttermilch-gestillte-kinder-haben-hoeheren-iq-a-1024066.html

    Beeindruckende Validität, beeindruckende Effekte.

    Ein Kind nicht zu stillen, nimmt diesem volle 4 (!) IQ-Punkte und ein Drittel des Durchschnittsgehalts.

    Dieses Defizit dürfte letztlich langfristig die Produktivität ganzer Volkswirtschaften absenken, in denen kaum noch gestillt wird (Frankreich u. England z.b.).

  12. Was ich witzig finde:
    Pirincci ist auf einmal ganz sensibel und gar nicht mehr politisch inkorrekt, wenn er sich selbst oder „ältere Männer“ verascht fühlt.

    Und er (und viele seiner Kommentatoren) finden es gar nicht gut, wenn Frauen Sex haben und darüber reden, das darf nur er.
    Hier wurde ja mal behauptet, Männer fänden es nicht schlimm, wenn Frauen „Schlampen“ sind….
    Obwohl es natürlich sowieso klar ist, weil deutsche Männer sich zu fein sind, über sowas Hässliches drüber zu steigen, deswegen ist es ja klar dass sie ins Ausland muss. Aufgeregt wird sich trotzdem^^
    Finde ich sehr interessant, auch aus psychologischer Sicht.

    • Versteh ich nicht. Das ist doch keine politisch korrekte Empörung, sondern halt jeweils ein polemischer Verriss zweier ziemlich beknackter und untalentierter Weiber.

      Der zweite Verriss ist mir deutlich zu hart, aber mal ehrlich: wenn ein Typ ein Buch schreiben würde mit dem Titel „Achtung, ich komme“, welches davon handelt wie er sich einmal um die Welt vögelt, würde er auch nicht gerade als der neue Shooting Star der Literatur gefeiert. Das und insbesondere ihre Thesen sind einfach peinlich. Eine gefühlt 20-jährige, die der Welt erklärt, wie „Der Inder“ im Gegensatz zu „Dem Deutschen“ so fickt bei ihrer wahllosen, hauptsache internationalen Bumsparade – da fallen mir schon nicht mehr so viele Niveau-Schubladen ein, die darunter liegen.

      Dass Konservative wie Pirincci, aber auch sehr viele Frauen, das weniger locker sehen als die meisten jungen Männer, ist ja auch erwartbar.
      Aber mal ehrlich, sich als weiße Frau in Afrika und Asien durchbumsen lassen, ist nun wahrlich keine große Kunst.

      • „Das ist doch keine politisch korrekte Empörung, sondern halt jeweils ein polemischer Verriss zweier ziemlich beknackter und untalentierter Weiber.“

        Mir kommt es aber so vor, als fühlte er (als älterer Mann) sich persönlich angegriffen, daher die Reaktion. Obwohl es ihm ja angeblich egal ist, ob man ihn beleidigt oder nicht. Und das, obwohl er selbst ständig Leute auf ähnlichem oder schlimmerem Niveau beleidigt. Das finde ich dann eben auffällig.

        „Der zweite Verriss ist mir deutlich zu hart, aber mal ehrlich: wenn ein Typ ein Buch schreiben würde mit dem Titel “Achtung, ich komme”, welches davon handelt wie er sich einmal um die Welt vögelt, würde er auch nicht gerade als der neue Shooting Star der Literatur gefeiert.“

        Wer weiß?
        Houllebeqs Bücher sind doch auch ziemlich radiakal sexuell und der wird durchaus gefeiert. Genau wie Pirincci selber der ja auch zu 80% über Sex schreibt.

        „Das und insbesondere ihre Thesen sind einfach peinlich. Eine gefühlt 20-jährige, die der Welt erklärt, wie “Der Inder” im Gegensatz zu “Dem Deutschen” so fickt bei ihrer wahllosen, hauptsache internationalen Bumsparade – da fallen mir schon nicht mehr so viele Niveau-Schubladen ein, die darunter liegen.“

        Stimmt, das würden Männer natürlich nie tun, Frauen nach Nationalitäten zu kategorisieren…
        Und lesen muss man es ja nicht, aber das sind doch einfach nur persönliche Angriffe. Und dann lies dir erst mal die Kommentare durch.

        Und Pirinccis Aussage, dass es aufschlußreich sei, dass die Frau „ausgerechnet“ einen Inder am Besten fand, also einen Mann aus einem Land wo Frauen ständig vergewaltigt und ungebracht werden, was ja automatisch bedeutet, dass ALLE dortigen Männer so sind, ist natürlich auch nicht schlimm und niveaulos.
        Sowas ist nur schlimm, wenn so eine Anschuldigung von einer Frau kommt.

        „Dass Konservative wie Pirincci, aber auch sehr viele Frauen, das weniger locker sehen als die meisten jungen Männer, ist ja auch erwartbar.“

        Pirincci ist nicht konservativ, wieso glauben das so viele? Er erwartet es zwar von vielen anderen, aber nicht von sich selbst.
        Er verbirgt seine Bigotterie doch nicht mal.

        „Aber mal ehrlich, sich als weiße Frau in Afrika und Asien durchbumsen lassen, ist nun wahrlich keine große Kunst.“

        Ja und? Man muss das Buch ja nicht kaufen.
        Wahllos Fäkalausdrücke aneinanderreihen und polemisches Hetzen ist auch keine Kunst, trotzdem wird es Pirincci „erlaubt“, damit Geld zu verdienen und er wird in manchen Kreisen als eine Art „Idol“ verehrt.

        • Die Kommentare finde ich aber fast noch schlimmer.

          Sie wird kritisiert, obwohl:

          „ist die autorin auch die tante auf dem foto? wer geht da dran? flachbrüstige käsekuchen, blasser taint, schweinchenaugen… eher der frauentyp, den man noch früh um halb sechs aus der disse mitschleppt, weil die gute beute schon weggeschnappt war und man zu blau zum wichsen ist;) da nimmt man dann auch sowas, hauptsache 37 grad, hält still und die klappe… oder anders rum: wenn sie nen fick will, muss sie bis halb sechs warten, oder um die welt reisen. mal im ernst, so ne tournee ist doch nur nachvollziehbar, wenn sie es auch hierzulande kostenlos besorgt bekäme. aber so? eckelvieh auf ego-tripp;)“

          Also das finde ich dann auch wieder fies. Dieser Mann (natürlich der Absoute Adonis….nicht) kritisiert die Frau also, obwohl er sie so abartig findet, dass jeder, der sich mit ihr einlässt sowieso selber abartig ist, und trotzdem regt er sich auf, wen sie dann ins Ausland geht, wo die Männer nicht so anspruchsvoll sind.
          Also im Grunde genommen soll sie bis zur Menopause unangetastet zuhause rumsitzen, aber dafür moralisch sein.
          Nun ist das ein besonders krasser Kommentar, aber diese Tendenz liest man öfters mal.

        • Obwohl es ihm ja angeblich egal ist, ob man ihn beleidigt oder nicht. Und das, obwohl er selbst ständig Leute auf ähnlichem oder schlimmerem Niveau beleidigt. Das finde ich dann eben auffällig.

          Mag sein, dass er sich angegriffen fühlt. Ich hatte es nicht so verstanden. Sondern einfach als beißende Kritik auf diese entsetzlich unlustige Tante. Widersprüchlich finde ich da erstmal nichts.

          Wer weiß?
          Houllebeqs Bücher sind doch auch ziemlich radiakal sexuell und der wird durchaus gefeiert. Genau wie Pirincci selber der ja auch zu 80% über Sex schreibt.

          Das sind doch absurde Vergleiche. Es geht doch nicht darum dass sie über Sex schreibt. Das tun andere Frauen auch, aber auf viel höherem Niveau. Willst du die Tussi jetzt ernsthaft mit Houellebecq vergleichen? Meinst du, Pirincci wird von den gleichen Leuten gefeiert wie Houellebecq?
          Ich hab weder den einen noch den anderen gelesen, aber soweit ich weiß haben beide dann doch noch ein paar mehr Themen. Pirincci schreib doch glaube ich eher weniger über Sex, eher verwendet halt etwas drastische Formulierungen, die besonders herausstechen. Ich will ihn eigentlich nicht verteidigen, aber hier geht es doch darum, dass ein Mädel in kolonialistischer Manier den großen Bumstest ausruft. Jeder Schwanz gibt nen Länderpunkt, je nach Hautfarbe oder Nationalität.
          Nach feministischer Sicht ist das eigentlich Objektifizierung in Reinform.

          Stimmt, das würden Männer natürlich nie tun, Frauen nach Nationalitäten zu kategorisieren…

          Hä? Was willst du denn jetzt? Alles was irgendwelche Männer auch tun könnten oder irgendwo mal getan haben, ist der Maßstab und deswegen auch bei einer Frau gutzuheißen, von allen? Nimm mal die Geschlechterkampf-Brille ab.

          Und lesen muss man es ja nicht, aber das sind doch einfach nur persönliche Angriffe.

          Wie gesagt, mir ist es auch deutlich zu hart und unter der Gürtellinie. Allerdings ist das auch nicht so ungewöhnlich. Wer Mist oder auch nur Kontroverses publiziert, der muss mit einem Shitstorm rechnen, oft halt auch auf persönlicher Ebene. Til Schweiger, Mario Barth, Heidi Klum oder der Shades of Grey-Tante geht es da auch nicht anders.
          Bei der letzteren sind es übrigens vor allem Frauen, die sich tierisch aufregen (obwohl sie doch nur über Sex schreibt, schluchz) – und auch Frauen, die sie lesen.

          dass ALLE dortigen Männer so sind, ist natürlich auch nicht schlimm und niveaulos.
          Sowas ist nur schlimm, wenn so eine Anschuldigung von einer Frau kommt.

          Doch, das ist tatsächlich schlimm, es ist uninformiert, männerfeindlich und rassistisch. Denn Indien gehört zu den Ländern mit der niedrigsten Rate an Vergewaltigungen.
          Aber wen willst du nun für den (bekannten) Rassismus von Pirincci in Haftung nehmen? Mich bestimmt nicht…
          Auch hier kommst du wieder unnötigerweise mit der Geschlechterkeule.

          Pirincci ist nicht konservativ, wieso glauben das so viele?

          Weil es stimmt?

          Ja und? Man muss das Buch ja nicht kaufen.

          Du musst ja auch Pirincci nicht kaufen bzw seine Kritik nicht lesen.

          Wahllos Fäkalausdrücke aneinanderreihen und polemisches Hetzen ist auch keine Kunst, trotzdem wird es Pirincci “erlaubt”, damit Geld zu verdienen und er wird in manchen Kreisen als eine Art “Idol” verehrt.

          Letzteres verstehe ich auch nicht. Wobei Polemik durchaus eine Kunst sein kann und die ist bei Pirincci nunmal nicht durchgängig schlecht. Ich halte auch nichts von diesem rechtsreaktionären Spinner mit Tourette-Syndrom, aber ich kann zumindest verstehen, warum er mehr Bücher verkauft als dieses dümmliche Mädel. Er ist intelligent und scharfzüngig. Eben das macht ihn so gefährlich.

        • „st die autorin auch die tante auf dem foto? wer geht da dran? flachbrüstige käsekuchen, blasser taint, schweinchenaugen… eher der frauentyp, den man noch früh um halb sechs aus der disse mitschleppt, weil die gute beute schon weggeschnappt war und man zu blau zum wichsen ist;)“

          …hatte ich wohl überlesen….hihi, der ist wirklich herrlich. Tja, da veröffentlicht sie niveaulosen Blödsinn (mit Femi-Tatsch und Deutschen-Beleidigung auch noch), und der Piri schreibt niveaulos zurück.
          Nein, das wäre ja nicht zu erwarten gerwesen!

        • Dieser Mann kritisiert..

          Sollen wir jetzt ernsthaft jeden beliebigen Scheißkommentar aus der Gosse des Internets ausdiskutieren, damit du dein Urteil „Männer sind bigott“ fällen darfst?

        • „Sollen wir jetzt ernsthaft jeden beliebigen Scheißkommentar aus der Gosse des Internets ausdiskutieren, damit du dein Urteil “Männer sind bigott” fällen darfst?“

          Ich habe gesagt: Pirincci. Nicht „Männer“, obwohl mir, wie gesagt, Denkweisen wie in dem Kommentar durchaus häufiger auffallen.

          Davon abgesehen, hier werden auch ständig EInzelkommentare oder Kampagnen benutzt um über Frauen im Allgemeinen zu urteilen, also bleib mal locker.

        • Ich finde deine Bewertungsmaßstäbe ziemlich krude. Dauernd nimmst du alle möglichen Leute in Haftung.

          Dass der gerade zitierte Kommentar unterhalb von Pirinccis Kommentar unter aller Sau ist, sieht doch jeder klar denkende Mensch.
          Dass die meisten Pirincci-Anhänger wohl noch viel größere Schwachmaten sind als er selbst, dürfte auch mehr oder weniger Konsens sein.

          Aber nur weil hier auch manchmal jemand irgendwo weibliche Trollkommentare ausgräbt um nen billigen Punkt zu machen, musst du das doch nicht genauso tun? Und warum soll ich das dann bei dir plötzlich als Argument anerkennen?
          Tue ich nämlich bei den anderen auch nicht.

        • „Pirincci schreib doch glaube ich eher weniger über Sex“

          Ich lese nicht jeden seiner Artikel, aber Sex ist in fast jedem entweder das Haupt- oder ein Randthema.

          „Hä? Was willst du denn jetzt? Alles was irgendwelche Männer auch tun könnten oder irgendwo mal getan haben, ist der Maßstab und deswegen auch bei einer Frau gutzuheißen, von allen? .“

          Absolut. Zumindest von den Männern, die das gleiche Verhalten bei Männern nicht ebenfalls in genau der selben Weise kritisieren wie sie es bei Frauen tun.
          Deshalb nehme ich das Beispiel Pirincci, weil diese Bigotterie dort besonders stark zum Vorschein kommt.
          Er will nicht, dass Frauen „herumvögeln“, schreibt aber selber über nichts anderes und fordert Journalistinnen dazu auf, ihm an den Schwanz zu fassen etc.
          Er behauptet, Schwule würden ständig vor den Augen von Kindern auf der Straße oralverkehr machen und sollen mal bitte zurück in den Schrank und nicht ständig ihre Sexualität vor sich her tragen und tut exakt das selbe.
          Er bewertet es (und viele seiner leser auch) bei ihm nur völlig anders.

          @Axel

          „…hatte ich wohl überlesen….hihi, der ist wirklich herrlich. Tja, da veröffentlicht sie niveaulosen Blödsinn (mit Femi-Tatsch und Deutschen-Beleidigung auch noch), und der Piri schreibt niveaulos zurück.
          Nein, das wäre ja nicht zu erwarten gerwesen!“

          Hast du das Buch gelesen? Ich nicht von daher kann ich auch nicht beurteilen, ob und wie beleidigend das Buch ist und ob es vergleichbar mit Pirinccis Text ist.

          Interessant finde ich auch, dass Pirincci (als Mann) indirekt alle Inder als Vergewaltiger darstellen darf ohne dass es Widerspruch gibt, Frauen dürfen das aber nicht.

          „Im Video lobt Henriette ausgerechnet den indischen Mann als den besten Liebhaber, also jenen Mann aus einem Land, in dem täglich Frauen unter bestialischer Sexfolter zu Tode vergewaltigt werden und in dem die abgrundtiefe Frauenverachtung nur noch von der islamischen Variante übertroffen wird.“

          Wie gesagt, ich weise nur auf Widersprüche hin die mir auffallen.

        • „Weil es stimmt?“

          Wieso hat er dann weder eine Familie, noch eine Beziehung?
          Ich dachte, zum Konservativ-Sein gehört ein nicht komplett ausuferndes Sexualleben und schon gar nicht ein ständiges (ungefragtes) Darüber-Reden?

          „Du musst ja auch Pirincci nicht kaufen bzw seine Kritik nicht lesen.“

          Ich kritisiere Pirincci aber nicht für seinen Lebensstil. Ich beleidige ihn nicht, weil er zu Prostituierten geht und er beziehungslos lebt o.ä.

          „Er ist intelligent und scharfzüngig. Eben das macht ihn so gefährlich.“

          Ist er nicht.
          Bzw. doch, aber nur insofern, als dass er eine gesellschaftliche Stimmung als Marktlücke entdeckt hat. Aber intelligent ist sein Geschreibe nicht.

          “ Denn Indien gehört zu den Ländern mit der niedrigsten Rate an Vergewaltigungen.
          Aber wen willst du nun für den (bekannten) Rassismus von Pirincci in Haftung nehmen? Mich bestimmt nicht…
          Auch hier kommst du wieder unnötigerweise mit der Geschlechterkeule.“

          Niemanden im Speziellen, ich habe einfach nur etwas geschrieben was mir aufgefallen ist.
          Hier werden doch auch ständig irgendwelche Twitterzitate oder Youtube Videos gepostet in denen es u.a um Feminismus oder sonst was geht ohn dass ein direkter inhaltlicher Bezug zu dieser Seite oder deren Schreibern besteht. Einfach als Diskussionsthema.

        • ät Ata:

          Sein Buch von Anfang 14 ist herrlich und genau so geschrieben wie die FB-Texte.Du würdest einen politisch korrekten Krampf kriegen.

          Das nächste wird auch so: „Die große Verschwulung“.

          Ein Frauenfeind ist Piri garantiert nicht, sondern nur ein Genderfeind.
          Daß er auf den Widerspruch hinweist, daß sich eine femideutsche Frau für Sex einen Inder sucht, in dessen Kultur Frauen einen Dreck gelten, ist da nur folgerichtig.

        • aber Sex ist in fast jedem entweder das Haupt- oder ein Randthema.

          Sein Hauptthema ist „Linksverblödung“ und Einwanderung. Vulgäre Witze machen heißt nicht „über Sex schreiben“.
          Und nochmal: (fast) niemand hat ein Problem, dass eine Frau über Sex schreibt. Kein Mann hat die Shades of Grey -Autorin so angefeindet, wie tausende Frauen das getan haben.


          Er will nicht, dass Frauen “herumvögeln”,

          Wo genau steht das?
          Er macht sich über die Frau lustig, weil sie ihre in kolonialistischer Manier ausgelebte Promiskuität für literarisch wertvoll oder zumindest informativ hält, dabei aber nur dummes Zeug faselt, was tendenziell sogar rassistisch ist (sicher nicht mehr als er selbst, klar).

          Deine Argumentation ist so sinnig, wie wenn man Roosh damit verteidigen würde, dass er halt „über Sex schreibt“.
          Das ist ja in etwa das gleiche Genre und Niveau, nur mit mehr Menschenhass.

          Ich finde das ganze hier albern. Mit Sicherheit ist Pirincci bigott. Aber er ist ein professioneller Provokateur, ein Polemiker. Als solcher hat er doch gar nicht den Anspruch, an dem du ihn da messen willst.
          Auch ein Broder, ein Pocher, Mourinho, Dieter Bohlen, Somuncu sind bigott, natürlich.
          Dein Fehler ist, dass du solche Leute viel ernster nimmst, als sie sich selbst. Deren Ziel ist es, zu provozieren. Nicht, Gesellschaftstheorien aufzustellen.

          Interessant finde ich auch, dass Pirincci (als Mann) indirekt alle Inder als Vergewaltiger darstellen darf ohne dass es Widerspruch gibt, Frauen dürfen das aber nicht.

          Erde an Atacama? Ich habe doch bereits Widerspruch geleistet, oder nicht? Du siehst überall einen Geschlechterbias, wo gar keiner ist.
          Dass die Fans von Pirincci sich an Männerfeindlichkeit nicht stören, solange sie rassistisch genug ist, verwundert doch keinen. Das sind doch nicht dieselben, die sich über den gleichen Rassismus bei der Leipziger Biochemie-Professorin aufregen.
          Und hier kannte diesen Facebook-Eintrag ja noch niemand, außerdem gibt es hier auch höchstens 2 oder 3 Pirincci-Fans, der Rest lehnt ihn ab.

          Bevor du bei irgendwelchen unbekannten Kommentatoren ganz investigativ Widersprüche aufdeckst, fang doch mal bei deiner eigenen Bigotterie an.

        • „Du würdest einen politisch korrekten Krampf kriegen.“

          Das hat mit politischer Korrektheit nichts zu tun.
          Im Übrigen ist es ja das was mir bei ihm auffällt, dass er es selber nicht verträgt so behandelt zu werden, wie er andere behandelt, selbst wenn er gar nicht direkt angesprochen wird.

          „Das nächste wird auch so: “Die große Verschwulung”.“

          Deswegen halte ich es auch für wichtig, ihn im Auge zu behalten.

          „Ein Frauenfeind ist Piri garantiert nicht, sondern nur ein Genderfeind.“

          Doch, ist er.

          „Daß er auf den Widerspruch hinweist, daß sich eine femideutsche Frau für Sex einen Inder sucht, in dessen Kultur Frauen einen Dreck gelten, ist da nur folgerichtig.“

          Hmm und wieso ist es dann nicht folgerichtig, dass ein Mann in dessen Kultur Frauen einen Dreck gelten von einer Uni-Professorin abgelehnt wird? Vielleicht will sie einfach nur Studentinnen vor Vergewaltigung beschützen, denn man weiß ja, wie die 500 Mio. männlichen Ider so drauf sind.

          Und damit sind wir dann wieder bei einem weiteren Widerspruch. Wenn eine Frau so denkt, ist das schlimm, rassistisch und männerfeindlich. Wenn ein Mann (bzw ein Mann, der vielleicht gedanklich halbwegs auf einer Linie mit einem selber ist), ist es „nur folgerichtig“.

        • „Doch, ist er.“

          Oder anders gesagt: Frauen, die so schreiben über Männer, wie er es über Frauen tut, würden als Männerfeinde klassifiziert werden.

        • „Wo genau steht das?
          Er macht sich über die Frau lustig, weil sie ihre in kolonialistischer Manier ausgelebte Promiskuität für literarisch wertvoll oder zumindest informativ hält, dabei aber nur dummes Zeug faselt, was tendenziell sogar rassistisch ist (sicher nicht mehr als er selbst, klar).“

          „Abschließend möchte ich dir, liebe Henriette, empfehlen, sämtliche Einträge über diese Sache bei Google löschen zu lassen, sobald du mit deinem Buch ein bißchen Kohle gemacht hast. Am Schluß des Videos sagst du nämlich, daß du den richtigen Typ ausgerechnet hier bei uns, in Hamburg kennengelernt hast. Was meint der denn dazu, daß du deine Muschi als internationale Spülmaschine für Schwänze benutzt hast? Beglückwünscht er dich dazu? Und was sagen seine Kumpels zu ihm in diesem Zusammenhang, „Darf ich auch mal ran, auf meinen Spritzer kommt es bei der auch nicht mehr drauf an“?“

          Es gibt übrigens auch zig Artikel und Blogs (Bücher weiß ich nicht, aber enige gibt es da auch, z.B hier.

          http://www.amazon.de/Zur%C3%BCck-zur-Frau-Mannsweibern-Vogelscheuchen/dp/3033022901/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1426701206&sr=1-1 ), wo die Vorzüge ausländischer Frauen gegenüber deutschen Frauen angepriesen werden. Ist das nicht auch kolonialistisch und verallgemeinernd?
          Besonders großer Aufschrei von weiblicher Seite blieb meines Wissens nach aus.

        • „Wo genau steht das?
          Er macht sich über die Frau lustig, weil sie ihre in kolonialistischer Manier ausgelebte Promiskuität für literarisch wertvoll oder zumindest informativ hält, dabei aber nur dummes Zeug faselt, was tendenziell sogar rassistisch ist (sicher nicht mehr als er selbst, klar)“

          Sich über vermeintlichen Rassismus lustig zu machen (der, schätze ich mal, eher Exotismus ist), ist aber ziemlich dämlich, wenn man ein paar Sätze später indische Männer als grundsätzlich frauenhassend und vergewaltigungsaffin darstellt.

          Und ob die Autorin das Buch für informativ oder literarisch wertvoll hält, weiß ich nicht. Denn ich habe mich wie gesagt bisher damit nicht auseinander gesetzt.

        • „Ich finde das ganze hier albern. Mit Sicherheit ist Pirincci bigott. Aber er ist ein professioneller Provokateur, ein Polemiker. Als solcher hat er doch gar nicht den Anspruch, an dem du ihn da messen willst.“

          Da bin ich mir nicht so sicher, ob er diesen Anspruch nicht hat oder zumindest gezielt damit arbeitet, dass viele seiner Leser ihn so sehen.

          „Auch ein Broder, ein Pocher, Mourinho, Dieter Bohlen, Somuncu sind bigott, natürlich.
          Dein Fehler ist, dass du solche Leute viel ernster nimmst, als sie sich selbst.“

          Dei Fehler ist, dass du nicht siehst, dass es extrem viele Leute gibt die das ernst nehmen und je mehr es sind, desto gefährlicher. Pirincci kann dann natürlich sagen, dass er das ja so nicht gemeint und gewollt hat, er nimmt aber mMn bestimmte ungute Entwicklungen wissentlich in Kauf.
          Für so blöd, dass er das nicht weiß, halte ich ihn nicht.

        • @Atacama:
          Das hier:
          „Stimmt, das würden Männer natürlich nie tun, Frauen nach Nationalitäten zu kategorisieren…“

          war schon ziemlich deplatziert. Ich finde das Buch aus einem Grund bescheuert, und du antwortest mit „aber Männer machen das auch“?

          Wieso hat er dann weder eine Familie, noch eine Beziehung?

          Du scheinst eine ziemlich naive und enge Vorstellung von Konservatismus zu haben. Denkst du, Konservative gehen nicht ins Bordell? Sehr viele alleinstehende, alte Männer sind konservativ. Wohl die allermeisten.

          Ich kritisiere Pirincci aber nicht für seinen Lebensstil.

          Doch, das tust du sogar. Du sagst praktisch, dass seine Kritik an diesem Buch nicht legitim ist, weil er so und so lebt.
          Das ist aber Unsinn. Man kann auch täglich in den Puff gehen und so ein Buch dennoch scheiße finden.
          Du vereinfachst, wenn du sagst dass beide das gleiche tun würden. Man kann Bordellbesuche und vulgäre Sprache scheiße finden. Man kann das aber auch okay finden und dennoch die als Buch promotete Bums-Weltmeisterschaft der dümmlichen Autorin scheiße finden.


          Niemanden im Speziellen, ich habe einfach nur etwas geschrieben was mir aufgefallen ist.

          Ja, dir fällt so einiges auf. Aber dass du selbst nicht besser bist, merkst du halt nicht.


        • Im Übrigen ist es ja das was mir bei ihm auffällt, dass er es selber nicht verträgt so behandelt zu werden, wie er andere behandelt, selbst wenn er gar nicht direkt angesprochen wird.

          Eben, er wurde gar nicht direkt angesprochen. Deswegen ist es auch deine Küchenpsychologie zu behaupten, er würde etwas „nicht vertragen“, nur weil er gegen diese unlustige Schnalle austeilt. Auch wenn er direkt angesprochen wurde.
          Inwiefern folgt aus dem Zurückkeilen, dass er jetzt irgendwie tiefe Minderwertigkeitskomplexe hat oder dass er bigott sein müsse? Dass ich gegen jemanden verbal schieße, heißt nicht, dass ich seine Worte nicht ertragen könne weil ich so unendlich schwach oder bigott bin.

          Was meint der denn dazu, daß du deine Muschi als internationale Spülmaschine für Schwänze benutzt hast?

          Eine berechtigte Frage. Die Diskussion hatte ich mit dir schonmal. Dass eine Frau durch wahlloses Rumvögeln nicht gerade ihr Prestige und ihren Partnerwert steigert, bedeutet keinesfalls, dass derjenige der darauf hinweist, diese Lebensweise nicht akzeptiert.
          Ich sagte dir ja schon, dass ich da vollkommen liberal bin.
          Ich kann dennoch die Art wie es (hier) zelebriert wird, peinlich und niveaulos finden und für mich selbst weniger promiskuitive Frauen bevorzugen. Der Hinweis, dass ihr zukünftiger Freund ihr Buch vielleicht peinlich und unwürdig finden könnte, ist berechtigt und realistisch, nicht bigott.
          Dass er selbst kein Kind von Traurigkeit ist, mag sein. Aber er sucht wohl auch keine Frau, zudem stören sich die Frauen da meist nicht so sehr dran. Die bevorzugen promiskuitive Männer vor männlichen Jungfrauen. Die Präferenzen von Männern unterscheiden sich da ein wenig, was Frauen angeht.

          Dei Fehler ist, dass du nicht siehst, dass es extrem viele Leute gibt die das ernst nehmen und je mehr es sind, desto gefährlicher.

          Kommt drauf an. Rassistische Bauernfänger sind durchaus gefährlich, da sehe ich Pirincci gar nicht unkritisch.
          Aber die beiden Postings hier finde ich nicht sonderlich bedenklich, nur etwas vulgär.

        • @david
          *Der Hinweis, dass ihr zukünftiger Freund ihr Buch vielleicht peinlich und unwürdig finden könnte, ist berechtigt und realistisch, nicht bigott.*

          Doch genau das ist es. Weil es ihn nichts angeht, was mit ihr oder ihrem potentiellen Freund ist und er sich trotzdem ungefragt dazu äußert. Weil er annimmt, dass sie dummes Frauchen so etwas im Vorfeld nicht bedacht hat.
          Und zuguterletzt noch die Wortwahl.

          Und du hast ja schon öfters darauf hingewiesen, dass „promiskuitive“ Frauen ja eher geschädigt sind und dass es gute Gründe gäbe, sie nicht als Partnerin zu erwählen.
          Das ist nicht sonderlich liberal, böse Zungen würden es slutshamend nennen. Aber, das wissen wir ja auch von dir, sowas machen ja nur Frauen. Männer stören sich da nicht dran.

        • Doch genau das ist es. Weil es ihn nichts angeht, was mit ihr oder ihrem potentiellen Freund ist und er sich trotzdem ungefragt dazu äußert.

          Hihi. Sie hat ein extrem persönliches „Sachbuch“ geschrieben, und jetzt soll es niemanden was angehen?
          Dass sich Kritiken in solchen Fällen auch mit dem Autor als Person beschäftigen, ist völlig erwartbar. Wenn das kein feministisch kontaminiertes Thema wäre, würde dir das auch absolut normal vorkommen. Private Fragen und auch Kritik an der Person sind bei solch persönlichen, aber kontroversen Büchern der Regelfall.

          Die Wortwahl ist grenzwertig, das ist klar. Habe ich ja auch gesagt.


          Das ist nicht sonderlich liberal, böse Zungen würden es slutshamend nennen. Aber, das wissen wir ja auch von dir, sowas machen ja nur Frauen. Männer stören sich da nicht dran.

          Es fällt euch wohl immer noch sehr schwer, diese Ebenen zu trennen. Eine meiner besten Freundinnen ist promiskuitiv, andere waren es. Ich habe damit weltanschaulich nicht das geringste Problem (und betrachte das keineswegs als „geschädigt“), solange es nicht um meine persönlichen, subjektiven Partnerpräferenzen geht. Als „girlfriend material“ betrachte ich solche Frauen eher selten, wobei ich auch das gar nicht mal ausschließe.
          Wenn du z.B. auf große (respektive Musik machende, gebildete, was auch immer tuende) Männer stehst, heißt das bei dir auch dass du kleine Männer verachtest und sie für charakterlich minderwertig hältst?

          Ich stehe auch nicht auf adipöse Frauen, habe aber mit ihnen keinerlei persönliches oder weltanschauliches Problem.

          Ist das echt so schwer zu raffen?

        • @david

          „Hihi. Sie hat ein extrem persönliches “Sachbuch” geschrieben, und jetzt soll es niemanden was angehen?
          Dass sich Kritiken in solchen Fällen auch mit dem Autor als Person beschäftigen, ist völlig erwartbar. Wenn das kein feministisch kontaminiertes Thema wäre, würde dir das auch absolut normal vorkommen. Private Fragen und auch Kritik an der Person sind bei solch persönlichen, aber kontroversen Büchern der Regelfall.“

          Der Witz ist aber, dass er ständig über sein Sexleben schreibt, welches sehr stark von Promiskuität und käuflichem Sex gekennzeichnet ist, gleichzeitig aber Frauen, die mehrere Liebhaber haben, verachtet bzw. sich „Sorgen“ macht, was der Freund oder dessen Freunde darüber denken könnten, was bei einem Mann nicht in der Form der Fall wäre, zumindest legt er bei sich selbst komplett andere Maßstäbe an.
          Das ist auch ein Punkt, den ich an vielen PU Ströumungen/Autoren kritisiere.
          Rumvögeln bis die Schwarte kracht ja. Und sofern man dafür keine Ziegen nehmen will, muss es dafür ja Frauen geben, die das mitmachen.
          Dieselben Frauen aber, sind dann später verbraucht für den Partnermarkt und werden öffentlich beschämt.

        • @david

          „Eben, er wurde gar nicht direkt angesprochen. Deswegen ist es auch deine Küchenpsychologie zu behaupten, er würde etwas “nicht vertragen”, nur weil er gegen diese unlustige Schnalle austeilt. “

          Ich meinte den anderen Artikel.
          Ich habe einfach den Eindruck, dass das Thema Alter bei ihm ein wunder Punkt ist. In der Psychologie nennt man das glaube ich Projektion.

          „Eine berechtigte Frage. Die Diskussion hatte ich mit dir schonmal. Dass eine Frau durch wahlloses Rumvögeln nicht gerade ihr Prestige und ihren Partnerwert steigert, bedeutet keinesfalls, dass derjenige der darauf hinweist, diese Lebensweise nicht akzeptiert.“

          1. Wer sagt, dass sie „wahllos“ rumgevögelt hat? Das ist doch auch wieder ein Denkfehler. Frau mit „vielen“ (was immer das heisst) Sexualpartnern = wahllos. Dabei wäre es selbst dann nicht (mMn) wahllos, wenn es 100 wären. Ich wette, ich könnte locker 100 super interessante, nette, charismatische, gutassehende, seriöse Männer aufzählen mit denen ich mir Sex vorstellen könnte, mit Wahllosigkeit hat das nichts zu tun.

          2. Man kann ja so denken, aber dann sollte man die selben Maßstäbe bei sich selber anlegen (mMn).

        • „Vielleicht will sie einfach nur Studentinnen vor Vergewaltigung beschützen, denn man weiß ja, wie die 500 Mio. männlichen Ider so drauf sind.“

          Unterirdisches Niveau. Selbst für diesen Blog.

          Ich hoffe im Übrigen sehr, dass die besagte, beamtete Professorin, die zu allem Überfluss auch noch im Wissenschaftsrat sitzt, für ihren Rassismus und Sexismus dienstliche Konsequenzen zu tragen haben wird, die ihr für die Zukunft die Möglichkeit zu derartigen Aktionen nehmen. Es sollte auch geprüft werden, ob sie sich wegen Verstosses gegen das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, wonach niemand wegen seines Geschlechts oder seiner Herkunft benachteiligt werden darf, strafbar gemacht hat. Man mag sich kaum ausmalen, wie den an der dortigen Universität arbeitenden indischen Gastwissenschaftlern angesichts der Ausfälle dieser Frau nun zumute sein wird. Wie sehr diese Person dem Ansehen Deutschlands im Ausland geschadet hat, lässt sich überhaupt nicht absehen.

        • „Unterirdisches Niveau. Selbst für diesen Blog.“

          Wieso? Indien ist doch das Land wo täglich Frauen auf bestialische Weise vergewaltigt werden, sodass es völlig inakzeptabel ist, mit einem Mann aus so einem Land zu schlafen (o-ton Pirincci). Wieso ist das eine Rassismus, das andere nicht? Musst du nicht beantworten ist ja an Axel gerichtet gewesen.

          (Ich habe schon mit indischen Studenten in einer WG gewohnt und mir ein Badezimmer geteilt btw).

        • „Wieso ist das eine Rassismus, das andere nicht?“

          Ganz genau !

          Auch bei Pirincci sollten sein Beamtenstatus, seine gutdotierte Stelle als Lehrstuhlinhaber an einer staatlichen Universität, seine angesichts des von im vertretenen Gedankenguts unbegreiflich verständnisvolle Behandlung durch Universitätspräsidenten und Minister, sowie seine Mitgliedschaft in wichtigen, staatlichen Gremien auf den Prüfstand gestellt werden, keine Frage. Wie kann denn so jemand eine Vorbildfunktion haben und an der Spitze unserer Gesellschaft stehen ?

        • ät Ata:
          „Das hat mit politischer Korrektheit nichts zu tun.“
          – Na klar, bei dem was Du sonst so äußerst. Es gibt auch Rechte, die Piri „brachiales Geholze“ bescheinigen. Inhaltlich ist an ihm allerdings wenig auszusetzen. Tatsächlich ist er ein sehr mutiger Mensch.
          Er hat zwar Geld wie Heu; es gibt aber nicht viele, die sich trauen würden, von der Medienmeute gehetzt zu werden und sich zudem noch der Gefahr aussetzen, verstümmelt oder ermordet zu werden (Du weißt, was heute in Ffm passiert ist).

          „Doch, ist er.“
          – Jaja, wer Gendefems kritisiert, ist ein Nazi, ein Reaktionär, homophob, ausländerfeindlich, wie Breivik, ein kleiner Adolf, bla, bla, bla, quack, quack…

          „Vielleicht will sie einfach nur Studentinnen vor Vergewaltigung beschützen,..“
          – Ich hatte dazu am SMSamstag schon was gesagt. Wenn das ihr Ziel war, würde das für gar nicht so falsch halten. Die Menschheit ist nicht in Mann/Frau aufgeteilt. Das ist eine soziale Konstruktion der Genderer

        • „Jaja, wer Gendefems kritisiert, ist ein Nazi, ein Reaktionär, homophob, ausländerfeindlich, wie Breivik, ein kleiner Adolf, bla, bla, bla, quack, quack…“

          Nein, aber er schon. (Den Rest mit Adolf und Breivik lasse ich mal aussen vor).

          „Er hat zwar Geld wie Heu; es gibt aber nicht viele, die sich trauen würden, von der Medienmeute gehetzt zu werden und sich zudem noch der Gefahr aussetzen, verstümmelt oder ermordet zu werden (Du weißt, was heute in Ffm passiert ist).“

          Wieso? Er ist doch kein Polizist.

        • 1. Wer sagt, dass sie “wahllos” rumgevögelt hat? Das ist doch auch wieder ein Denkfehler. Frau mit “vielen” (was immer das heisst) Sexualpartnern = wahllos

          „Wahllos“ ist ein relativer Begriff. Natürlich ist Sex niemals „wahllos“ im Wortsinne.
          Aber so wie die Dame sich äußert (ein Mann aus jedem Land), also gemäß einer Auswahl nach Nationalität, ist der Begriff alltagssprachlich für mich schon zutreffend. Mir ist schon klar, dass sie sich die Männer vorher auch angeschaut und entsprechend selektiert hat.
          Wenn der Sex, die Nationalität des Sexpartners oder das Buch was man darüber schreibt, mehr im Vordergrund steht als das Individuum, mit dem man Sex hat, ist das für mich schon wahllos und ich ziehe meine Rückschlüsse daraus. Bei Frauen wie auch bei Männern.

          Bigott finde ich übrigens tatsächlich, wenn eine solche Banalisierung von Sex paradoxerweise einhergeht mit der Ablehnung von Prostitution.
          Aber das will ich dir nicht unterstellen, da ich dich schon für sehr liberal halte.


        • Bigott finde ich übrigens tatsächlich, wenn eine solche Banalisierung von Sex paradoxerweise einhergeht mit der Ablehnung von Prostitution.
          Aber das will ich dir nicht unterstellen, da ich dich schon für sehr liberal halte.“

          Naja, an sich finde ich es schon ok.
          Nur haben die hier herrschenden liberalen Gesetze und Hochstufung der Prostitution auf den Beruf „Sexarbeiterin“ irgendwie das Gegenteil von dem bewirkt, was geplant war.

          Zuhälterei finde ich problematisch, zumal die, die die eigentliche Arbeit macht (und das ist meiner Meinung nach nicht vergleichbar mit „Naja, ein Bäcker verkauft ja auch seinen Körper irgendwie“) in vielen Fällen nur einen kleinen Teil der Einnahmen behalten darf.
          Zudem ist die Zwangsprostitution trotz aller Liberalität extrem weit ausgeprägt.

          Lies mal das Buch. Das hat mich extrem geschockt.

          Vielleicht sollte man Prostituierte, die nicht aus dem Land kommen in dem sie arbeiten verbieten, so wie deren Freier, ebenso wie Zuhälterei generell. Das würde zumindest den Menschenhandel und die Gewalt darin ein bisschen eindämmen bzw. erschweren.
          Die Sicherheit der Prostituierten könnte ein Wachschutz mit festem Gehalt erledigen. Zuhälter sind doch absolut überflüssig.
          Für Schwarzarbeit muss man sich auch noch was einfallen lassen, das ist auch ein mieses Geschäft. Aber irgendeine Regulierung muss es mMn geben. Das aktuelle Strafrecht genügt offenbar nicht.
          (Mir ist natürlich bewusst, dass man Straftaten nie komplett unterbinden kann, aber aktuell scheint es in D zu einfach zu gehen).

        • Sprich: du bist kein Stück liberal, sondern schluckst brav feministische Propaganda.

          Hochstufung der Prostitution auf den Beruf “Sexarbeiterin” irgendwie das Gegenteil von dem bewirkt, was geplant war.

          Das ist reichlich undifferenziert und wird sowohl von der Regierung als auch allen Sexworker-Verbänden ganz anders gesehen.
          Durch das Gesetz besteht Rechtsanspruch auf Bezahlung, Entkriminalisierung, Zugang zu Krankenversicherung und anderen Sozialkassen (Rentenansprüche etc.)
          Im Gegenteil, aus Ländern wie Schweden, die Prostitution verboten haben, wird berichtet dass genau der umgekehrte Effekt eingetreten sei und die Situation sich massiv verschlechtert habe. Prostitution ist mitnichten verschwunden, aber wesentlich unkontrollierter und gefährlicher geworden.
          „Sexarbeiterin“ ist vor allem ein selbstgewählter Begriff, der die Betreffenden entstigmatisiert.

          Lies mal das Buch. Das hat mich extrem geschockt.

          „Sklavenmarkt in Europa“ Ja, das klingt enorm objektiv und seriös Muss ich unbedingt lesen.

          Und danach weiß man nicht mal, dass Zuhälterei in Deutschland illegal ist?
          Prostituierte sind in der Regel Freiberuflerinnen. Wenn sie in einem Bordell arbeiten, dann mieten sie selbst dort die Zimmer an.
          Man kann in diesem Beruf sehr gut Geld verdienen. Man kann wohl durchaus Sexarbeiterinnen einstellen und somit als Vermittler (quasi „Zuhälter“) auftreten, allerdings hat der Arbeitgeber keinerlei Anspruch auf zu erbringende sexuelle Leistungen.

          Vielleicht sollte man Prostituierte, die nicht aus dem Land kommen in dem sie arbeiten verbieten, so wie deren Freier, ebenso wie Zuhälterei generell.

          Mit welchem Recht willst du EU-Bürgern verbieten, sich innerhalb der EU frei zu bewegen und legal zu arbeiten?
          Wie gesagt, Zuhälterei IST verboten.

          .
          Für Schwarzarbeit muss man sich auch noch was einfallen lassen, das ist auch ein mieses Geschäft.

          Naja, die gibt es in vielen Branchen. Wenn es dir wirklich um die „ausgebeuteten“ Sexworkerinnen geht, dann sei doch froh, dass sie allgemein wohl recht wenig ihrer Einnahmen versteuern. Sie sind aber durchaus steuerpflichtig und in vielen Bundesländern wird eine Pauschalsteuer pro Tag erhoben.

          Zwangsarbeit ist natürlich ein schlimmes Problem, allerdings gibt es hier keine verlässlichen Angaben über deren Ausmaß.

          Ein Mehr an behördlicher Registrierung und Kontrolle ist da sicherlich vonnöten.

        • „Sprich: du bist kein Stück liberal, sondern schluckst brav feministische Propaganda.“

          Nö, ich habe keine feministischen Quellen zur Bewertung der Sache hinzugezogen.

          „Prostituierte sind in der Regel Freiberuflerinnen. Wenn sie in einem Bordell arbeiten, dann mieten sie selbst dort die Zimmer an.“

          Genau, und den Preis musst du erstmal wieder reinvögeln, ist ja nicht so, als ob so eine gammlige Kaschemme für 20 Euro zu haben ist, bevor du Gewinn für dich selber machen kannst. Diese Zimmer sind nicht billig.

          „Man kann in diesem Beruf sehr gut Geld verdienen.“

          Aber nicht als Prostituierte (idR).
          Du hast wahrscheinlich irgendwelche Edelnutten im Kopf, die für 5000 Euro pro Nacht sich von Wendelin Wideking nach Dubai mit dem Privatjet fliegen lassen oder eine Studentin, die sich eine neue Gucci Tasche kaufen möchte und sich dann eben einen netten Mann im Internet raussucht.

          „Zwangsarbeit ist natürlich ein schlimmes Problem, allerdings gibt es hier keine verlässlichen Angaben über deren Ausmaß. “

          Doch. lies das Buch.

          „Mit welchem Recht willst du EU-Bürgern verbieten, sich innerhalb der EU frei zu bewegen und legal zu arbeiten?
          Wie gesagt, Zuhälterei IST verboten.“

          Wie gesagt, im Prostitutionsbereich gibt es zu viel Kriminalität und Menschenhandel. Und das wäre dadurch einzudämmen.
          Wieso eigentlich, wenn das doch ein völlig normaler Job mit Glücklichen steuernzahlenden Arbeitern ist?
          Warum gibt es nicht so viel Menschenhandel bei….sagen wir Ärzten oder Ingenieuren oder Bäckern?

          • @atacama

            Hier zB mal Schätzungen für eine Prostituierte, die sich eingemietet hat:

            http://justiz.hamburg.de/contentblob/3903554/data/2-k-169-11.pdf

            „30-50 € Eintritt/Start
            + zusätzlich / again
            50 € Blasen/Blow
            100 € Tittenfick / Sexgames
            150 € GX / Fuck Pussy
            200 € 45 Min
            250 € 1 Stunde / 1 hour
            300 € P ANAL500 € Alles“
            Ein weiterer Notizzettel enthielt die Angaben:
            „50 € START
            100 € Blow
            150 € Sexgames
            200 € Fuck
            250 € 45 Min
            300 € 1 Hour
            350 € P ANAL
            500 € ALL SEX“

            Im Urteil heißt es dann:

            Das Gericht macht danach von seiner eigenen Schätzungsbefugnis nach § 96 Abs. 1
            S. 1 FGO in Verbindung mit §§ 158, 160, 162 AO Gebrauch und schätzt die
            Einkünfte der Klägerin auf jährlich 85.000 €. Dabei geht der Senat davon aus, dass
            die Klägerin durchschnittlich an fünf Tagen in der Woche gearbeitet und
            durchschnittlich 500 € täglich eingenommen hat. Im Hinblick auf mögliche Urlaubsund
            Krankheitszeiten wird die jährliche Arbeitszeit auf 48 Wochen bzw. 240
            Arbeitstage eingeschränkt. Der danach zu errechnende jährlich Umsatz von 120.000
            € ist zu reduzieren um die Miete für das Zimmer im A (240 Arbeitstage x 120 € =
            28.800 €) von gerundet 30.000 € sowie einem Unsicherheitsabschlag für weitere
            Aufwendungen der Klägerin von pauschal 5.000 €. Danach ergeben sich gewerbliche
            Einkünfte in Höhe von 85.000 € jährlich.

        • Genau, und den Preis musst du erstmal wieder reinvögeln, ist ja nicht so, als ob so eine gammlige Kaschemme für 20 Euro zu haben ist, bevor du Gewinn für dich selber machen kannst. Diese Zimmer sind nicht billig.

          Der Sex ist ja auch nicht grade billig.
          Ich mach’s zum Beispiel für deutlich weniger in der Stunde, und die Raummiete in einer Praxis für nen Tag ist durchaus vergleichbar!

          “Man kann in diesem Beruf sehr gut Geld verdienen.”

          Aber nicht als Prostituierte (idR).

          Eben doch. Du wirst zwar (wie bei jedem Beruf) Quellen finden wo jemand über den ach so miesen Verdienst jammert, wenn du danach suchst (das tun Journalisten wie der von deinem Buch gerne).
          Aber mit der Realität hat das wenig zu tun. Es gibt keinen Beruf, wo man ungelernt in so kurzer Zeit so viel Kohle einstreichen kann, meist unversteuert und ohne große Ausgaben, außer halt Raummiete.
          Du wirst wahrscheinlich noch nie persönlich mit jemandem aus dem Gewerbe gesprochen haben (ich schon) und auch noch nie Dienstleistungen auf der Straße angeboten bekommen haben, aber damit du mal nen realistischen Eindruck zu den Preisen bekommst:
          http://www.bild.de/geld/wirtschaft/prostituierte/das-geschaeft-mit-dem-gekauften-sex-37160424.bild.html


          Wieso eigentlich, wenn das doch ein völlig normaler Job mit Glücklichen steuernzahlenden Arbeitern ist?
          Warum gibt es nicht so viel Menschenhandel bei….sagen wir Ärzten oder Ingenieuren oder Bäckern?

          Unheimlich intelligente Frage! Eben weil das keine marginalisierten und kriminalisierten, sondern seit langem anerkannte Berufe sind, die sich entsprechend organisieren und vertreten können.

          Wenn man dem Beruf der Sexarbeiterin endlich volle berufsrechtliche Anerkennung gewähren würde, Registrierungen einführen würde, wenn es keine großflächigen Sperrzonen gäbe – was genau spräche dagegen, dass die Etablissements exakt wie Friseur- und Massagesalons wären?

          Für den Menschenhandel kann die große und weit überwiegende Mehrheit der freiwilligen Prostituierten nichts.

        • Wir würden auch nicht die Abschaffung von Bäckern fordern, wenn plötzlich eine Mafia auftauchte, die Zwangsbäcker nach Deutschland verschleppt und in geheimen Bäckereien ausbeuten würde.

          Eine Mafia bildet sich recht schnell, wenn es irgendwo was zu verdienen gibt. Die Zutaten: man schaffe rechtliche Bedingungen die das Gewerbe der staatlichen Kontrolle entzieht (Kriminalisierung) und in bestimmte Milieus verdrängt. Wenn der Marktpreis für ein Brot dann noch 200 Euro beträgt, aber ein Zwangsbäcker es für einen Euro herstellen kann, so dass die Mafia es für ein Vielfaches verkaufen kann: Voila!

          Hier mal eine repräsentative Durschnittsnutte, die keiner Pro- oder Kontra-Lobby angehört und nicht durch den journalistischen Sensationsfilter gecastet wurde:

          (dafür hat sie ein paar Räuberpistolen drauf)

          Ich denke das gibt ein realistisches Bild.

          • @david

            „Eine Mafia bildet sich recht schnell, wenn es irgendwo was zu verdienen gibt. Die Zutaten: man schaffe rechtliche Bedingungen die das Gewerbe der staatlichen Kontrolle entzieht (Kriminalisierung) und in bestimmte Milieus verdrängt.“

            Es wäre eigentlich perfekt für eine Selbstverwaltung, etwa durch eine Art Genossenschaft oder Gewerkschaft. Oder sexpositive Feministinnen machen da was auf.

        • „Der Sex ist ja auch nicht grade billig.
          Ich mach’s zum Beispiel für deutlich weniger in der Stunde, und die Raummiete in einer Praxis für nen Tag ist durchaus vergleichbar!“

          Kommt auf die Auslastung/Kokurrenz an. Afrikanerinnen z.B liegen im Schnitt bei <20 Euro.

          "Aber mit der Realität hat das wenig zu tun. Es gibt keinen Beruf, wo man ungelernt in so kurzer Zeit so viel Kohle einstreichen kann, meist unversteuert und ohne große Ausgaben, außer halt Raummiete."

          Können sie ja auch. Bei sich im Heimatland.
          In dem Buch steht, wie schwierig die Verfolgung ist, auch weil bei Ausländern oft die Familie bedroht wird.
          Prostitution ist fest in der Hand des organisierten Verbrechens. Eine Hure, die weiß, dass ihre Familie in Moldawien kalt gemacht wird, die sagt auch nichts, wenn die Polizei ihr völlige Sicherheit vor ihrem Zuhälter garantiert.

          Dazu gibt es auch viel indirekten Druck. Wer z.B Oralverkehr nicht ohne Kondom macht, hat ein Problem, wenn die Zimmernachbarin es macht, wei die einem dann die Kunden wegschnappt.

          "Wenn man dem Beruf der Sexarbeiterin endlich volle berufsrechtliche Anerkennung gewähren würde, Registrierungen einführen würde, wenn es keine großflächigen Sperrzonen gäbe – was genau spräche dagegen, dass die Etablissements exakt wie Friseur- und Massagesalons wären?"

          Ich schätze mal die Tatsache, dass viele Anwohner keine Lust haben, ein Bordell oder einen Strich in der Nähe haben wollen, weil das immer auch sonstige "Szene" anzieht (in der Realität, Theorie mal unberücksichtigt).
          In Amsterdam siehst du die Frauen im Schaufenster mitten zwischen Wohnhäusern, das scheint zu klappen, aber ich glaube, dass Amsterdam da ein Sonderfall ist, weil die Stadt an sich im Innenstadtbereich ein bisschen "besonders"
          In Hamburg hingegen klappt die Kombination aus Rotlicht und hochklassigem Wohnen nicht ganz so gut.
          http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-85833360.html

          "Die Behörden wissen jedoch die Mehrheit der Anwohner auf ihrer Seite. Elise Peters zum Beispiel wohnt mit Ehemann und der fünfjährigen Tochter in einer nobel eingerichteten Wohnung am Hansaplatz. Doch vor der Haustür stehen oft Trauben biertrinkender Männer, dazwischen die Frauen vom Bordell nebenan. Die Tochter wird oft angequatscht, manchmal auch angefasst. "Was passiert, wenn sie älter ist und hier allein durchgehen soll?", fragt die Mutter.

          Gisela B., Wohnungseigentümerin am Hansaplatz, findet es empörend, dass die Freier, "dieses notgeile Gesocks", nicht einmal Huren von normalen Frauen unterscheiden könnten. Oft werde sie selbst von "primitiven Kerlen" bedrängt und bis an die Haustür verfolgt. Und Christiane Schweigmann, die einen kleinen Laden für alternative Medizin betreibt, berichtet wütend von Sex auf offener Straße: "Dann laufe ich hin und schimpfe so lange, bis die aufhören.""

        • Vielleicht war es auch das hier, kann mich da nicht mehr durchquälen:

          Ist auch nicht so interessant. Jedenfalls erzählt sie glaubhaft, den Job zwar gehasst, aber ihn halt wegen der einfachen Kohle halt doch allem anderen vorgezogen zu haben und in Saus und Braus gelebt zu haben.

        • „Eine Mafia bildet sich recht schnell, wenn es irgendwo was zu verdienen gibt. Die Zutaten: man schaffe rechtliche Bedingungen die das Gewerbe der staatlichen Kontrolle entzieht (Kriminalisierung) und in bestimmte Milieus verdrängt. Wenn der Marktpreis für ein Brot dann noch 200 Euro beträgt, aber ein Zwangsbäcker es für einen Euro herstellen kann, so dass die Mafia es für ein Vielfaches verkaufen kann: Voila!“

          Weder Prostitution, noch Baugewerbe ist kriminalisiert, trotzdem fest in Mafia-Hand. Komisch.

        • Kommt auf die Auslastung/Kokurrenz an. Afrikanerinnen z.B liegen im Schnitt bei <20 Euro.

          Ja, in Afrika. Aber nicht in Deutschland.
          Wer da so wenig macht, der hat einfach in dem Beruf nichts verloren und sollte etwas machen, was auch nachgefragt wird.


          In dem Buch steht, wie schwierig die Verfolgung ist, auch weil bei Ausländern oft die Familie bedroht wird.

          In dem Buch steht sicher sehr vieles, was mit gewöhnlicher Prostitution nichts zu tun hat.

          Dazu gibt es auch viel indirekten Druck. Wer z.B Oralverkehr nicht ohne Kondom macht, hat ein Problem, wenn die Zimmernachbarin es macht, wei die einem dann die Kunden wegschnappt.

          Wettbewerb gibt es in jedem Beruf. Das muss man selbst wissen. Wenn einem die 85.000 Jahresgehalt (siehe Christians Link) nicht reichen, muss man halt noch was ekligeres anbieten.

          Ich schätze mal die Tatsache, dass viele Anwohner keine Lust haben, ein Bordell oder einen Strich in der Nähe haben wollen

          Ja, das ist ja Teil desselben Phänomens. Auch das würde sich wohl erledigen, wenn man nicht so ein Geschiss um Prostitution machen , sondern es als normalen Beruf sehen würde.

          Ist aber nicht so ganz einfach und ich wollte auch nicht mit meiner Familie über nem Puff wohnen, klar.

        • Weder Prostitution, noch Baugewerbe ist kriminalisiert, trotzdem fest in Mafia-Hand

          Prostitution war früher fest in Mafia-Hand. Seit es (teilweise) entkriminalisiert ist, gibt es meinem Eindruck nach relativ seriöse Etablissements und sehr viele völlig autonome Sexarbeiterinnen.
          Auch das Baugewerbe ist meines Wissens nicht „fest in Mafia-Hand“, aber danke für das Beispiel, dass auch andere Branchen Mafia-Probleme haben.

        • „Ja, in Afrika. Aber nicht in Deutschland.
          Wer da so wenig macht, der hat einfach in dem Beruf nichts verloren und sollte etwas machen, was auch nachgefragt wird.“

          In Afrika?? In vielen afrikanischen Ländern sind 20 Euro mehr als ein Monatslohn.

          Wie gesagt, lies das Buch. Ich hatte mich da auch kaum mit auseinandergesetzt bis ich das gelesen hatte.
          Aber du weißt natürlich schon vorher, dass das Buch doof ist wegen des Titels.
          Dabei liefert der gute Mann auch viele nackte Zahlen, Studien, Statistiken mit Quellenangabe.

          „In dem Buch steht sicher sehr vieles, was mit gewöhnlicher Prostitution nichts zu tun hat.“

          Diese „ungewöhnliche“ Prostitution macht aber einen nicht unerheblichen Teil des Gewerbes aus und Deutschland ist eines der Pull-Länder dafür. Und aktuell sehe ich kaum politischen Willen, sich dieses Problems anzunehmen.

          „Ja, das ist ja Teil desselben Phänomens. Auch das würde sich wohl erledigen, wenn man nicht so ein Geschiss um Prostitution machen , sondern es als normalen Beruf sehen würde.“

          Es ist aber kein normaler Beruf, deswegen wird es auch nie so betrachtet werden.
          Und der Rattenschwanz der an dem Gewerbe dran hängt (z.B Drogen, Alkohol, Rumgammelnde Menschen, Dealer, Freier whatever) löst sich dadurch auch nicht auf.

          „Ist aber nicht so ganz einfach und ich wollte auch nicht mit meiner Familie über nem Puff wohnen, klar.“

          Na siehst du.

        • Es gibt ein Preis-Ranking. Sowohl beim Verkauf auf den Märkten in den Zwischenhändler-Ländern als auch in den Zielländern.
          (Diese Aufstellung ist von osteuropäischen Großhändlern, also kein ins Blaue Raten von irgendwelchen Feministen oder sonst wem, sondern nackte Tatsache).
          Das läuft wie bei Drogen. Die sind auch nicht so teuer wenn man sie in Afghanistan frisch vom Feld verkauft wie in Deutschland Strassenpreis.
          Mädchen aus Brasilien und China sind am teuersten (5000) udn erwirtschaften pro Akt 40.
          Russinnen, Polinnen, Moldawierinnen und Bulgarinnen kosten 3500 und bringen 30 euro ein.
          Dann kommen Frauen aus Ukraine, Albanien, Ungarn und Lettland für 3000 Euro, bringen 25 ein.
          Ganz am Ende stehen Rumäninnen und Afrikanerinnen. 2000 Euro zu 20 Euro.
          Afrikanerinnen und Zigeunerinnen sind nicht besonders beliebt, dementsprechend billig.

        • „Und der Rattenschwanz der an dem Gewerbe dran hängt (z.B Drogen, Alkohol, Rumgammelnde Menschen, Dealer, Freier whatever) löst sich dadurch auch nicht auf.“

          Freier gehören also zum Ratternschwanz der Prostitution, sind also ein Problem. Interessant.

        • „Prostitution war früher fest in Mafia-Hand. Seit es (teilweise) entkriminalisiert ist, gibt es meinem Eindruck nach relativ seriöse Etablissements und sehr viele völlig autonome Sexarbeiterinnen.“

          Ich habe auch nirgendwo gesagt, dass es keine autonomen Sexarbeiterinnen gibt.

          „Auch das Baugewerbe ist meines Wissens nicht “fest in Mafia-Hand”, aber danke für das Beispiel, dass auch andere Branchen Mafia-Probleme haben.“

          Komisch, die Polizei ist der Ansicht, dass es in Deutschland keine größere Baustelle gibt an der die Mafia nicht dran partizipiert. Aber weißt natürlich mehr.

        • In Afrika?? In vielen afrikanischen Ländern sind 20 Euro mehr als ein Monatslohn.

          Und auch dort, wie in wohl jedem Land der Erde liegt der Stundenlohn einer Prostituierten um ein Vielfaches über dem Durchschnittslohn.

          Wie gesagt, lies das Buch.

          Eher nicht. Der Titel ist reißerisch und das Lesen des Buchs hat bei dir noch nicht mal die falschen Vorurteile korrigiert, wie dass SW wenig verdienen würden, fast alle Zwangsarbeiterinnen wären und das Zuhälterei legal wäre.

          Journalisten brauchen immer eine Story, und gerade bei der Prostitution wird gerne ein so absurdes Zerrbild gezeichnet, das schnell zerbricht, wenn man hier und da mal authentische Informationen bekommt.

          Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Statistiken des Autors groß von denen unterscheiden, die uns auch von EMMA seit Jahrzehnten untergejubelt werden.

          Natürlich habe ich keine Ahnung, wie groß das Problem der Zwangsprostitution tatsächlich ist. Das ist letztlich Glaubenssache, da die Quellen hier sehr weit auseinandergehen. Du glaubst halt Sensationsjournalisten, ich glaube eher den „Vorzeigenutten“, die seit 20 Jahren im Gewerbe unterwegs sind und den Anteil als sehr gering angeben.
          Womöglich sind beide nicht objektiv.

          Ich stimme dir aber zu, dass man viel mehr machen muss, um diesem Problem Herr zu werden. Ich finde hier auch sogar die Freierbestrafung richtig. Deren Problem, wenn sie sich nicht ausreichend Seriösität und Freiwilligkeit versichern und nichts gemerkt haben wollen.
          Da sind wir uns wohl einig. Mir geht es um eine Betrachtung der freiwilligen Prostitution. Zwangsprostitution ist ja auch gar keine Sexarbeit, sondern organisierte Vergewaltigung. Nur für jemanden der nicht genau hinschauen will ist das „alles eine Soße“.

          Und der Rattenschwanz der an dem Gewerbe dran hängt (z.B Drogen, Alkohol, Rumgammelnde Menschen, Dealer, Freier whatever) löst sich dadurch auch nicht auf.

          Das sagst du. Dabei kommt das genau von da. Genauso, wie die Dealer und Drogenkriminalität auch nicht am Tag 1 nach der Legalisierung verschwindet.

          Es ist aber kein normaler Beruf

          und genau deswegen bist du bigott. Es ist doch hier auch „nur Sex“.

          • @david

            „Ich finde hier auch sogar die Freierbestrafung richtig. Deren Problem, wenn sie sich nicht ausreichend Seriösität und Freiwilligkeit versichern und nichts gemerkt haben wollen.“

            Was wären denn aus deiner Sicht Zeichen einer Zwangsprostitution?

        • „Freier gehören also zum Ratternschwanz der Prostitution, sind also ein Problem. Interessant.“

          Ich meine damit:
          Viele kommen nicht zub Fuß, sondern mit dem Auto. Dann hast du Tag und Nacht ständig Motorenlärm und knallende Türen. Allein das ist schon ein Problem.
          Und dann ist das zweite Problem, dass viele nicht still rein gehen und dann wieder raus gehen und dabei mucksmäuschen still sind, sondern es gibt auch viele, die sich auf der Straße aufhalten, rumlungern, laut reden, trinken und ggf auch Anwohner belästigen etc. So wie es in dem Spiegel Artikel beschrieben wird.
          Wenn du im Stadtkern von Amsterdam wohnst, kannst du da eigentlich kaum mit Ruhe rechnen. Besonders nicht Nachts.
          Mag nicht jeder.

        • Es gibt ein Preis-Ranking.

          Komischerweise haben deine Zahlen mit den realen Marktpreisen, die man überall nachlesen kann, nichts zu tun.

          Wer hat sich die denn ausgedacht?

          Als ob Freier nach Nationalität bezahlen würden, so ein Quatsch. Wieviel jemand einbringt, hängt wohl in erster Linie vom Aussehen, Alter, Angebotspalette und dem Ort ab, an dem es stattfindet.

        • Dann hast du Tag und Nacht ständig Motorenlärm und knallende Türen. Allein das ist schon ein Problem.

          Wohl kaum so schlimm wie bei ner Tankstelle.

          Ich kenne sogar eine WG, die direkt über nem Bordell liegt. Die haben überhaupt keine Probleme, außer dass ab und zu mal ein verschüchterter Freier bei ihnen klingelt und dann unter großem Gelächter beschämt eine Tür weiter läuft.

        • „und genau deswegen bist du bigott. Es ist doch hier auch “nur Sex”.“

          Das sieht selbst Schwester Ewa anders.

          „Das sagst du. Dabei kommt das genau von da. Genauso, wie die Dealer und Drogenkriminalität auch nicht am Tag 1 nach der Legalisierung verschwindet.“

          Viele sind deshalb Prostituierte weil sie Drogen brauchen/wollen oder si werden erst Prostituierte, und brauchen dann Drogen um mit dem Job klar zu kommen (so wie Schwester Ewa).
          Das geht Hand in Hand und ändert sich auch bei Liberalisierung nichts. Selbst in liberalen thailändischen Rotlichtzonen ist das so.

        • „Viele kommen nicht zub Fuß, sondern mit dem Auto. Dann hast du Tag und Nacht ständig Motorenlärm und knallende Türen. Allein das ist schon ein Problem.
          Und dann ist das zweite Problem, dass viele nicht still rein gehen und dann wieder raus gehen und dabei mucksmäuschen still sind, sondern es gibt auch viele, die sich auf der Straße aufhalten, rumlungern, laut reden, trinken und ggf auch Anwohner belästigen etc. So wie es in dem Spiegel Artikel beschrieben wird.“

          Diese Probleme (und andere) findest du auch bei Discobesuchern, und die Lösung ist auch ganz einfach: Man siedelt Bordelle wie Discos nicht mitten in Wohngebieten an.

        • „Was wären denn aus deiner Sicht Zeichen einer Zwangsprostitution?“

          Deswegen ja mein Vorschlag: Nur deutschen Staatsbürgern in Deutschland den Beruf gestatten. Wäre die effektivste Lösung.
          Und man könnte sich als Freier für jedem Besuch mit Ausweis registrieren lassen. Das macht im Zweifelsfall die Verfolgung leichter.
          Wenn man zum Arzt geht, muss man ja auch seine Versicherungskarte mitbringen.

          • @atacama

            „Nur deutschen Staatsbürgern in Deutschland den Beruf gestatten. Wäre die effektivste Lösung“

            Wie man es sieht. Die Frauen, die das bisher gemacht haben, werden ja deswegen nicht mit der Prostitution aufhören. Sie müssen es dann nur illegal machen

            „Und man könnte sich als Freier für jedem Besuch mit Ausweis registrieren lassen. Das macht im Zweifelsfall die Verfolgung leichter. Wenn man zum Arzt geht, muss man ja auch seine Versicherungskarte mitbringen.“

            Da es das soziale Stigma nun einmal gibt und ein nicht geringer Teil der Freier auch in Beziehungen/verheiratet sein werden dürfte das eher die illegale Prostitution fördern.

          • @atacama

            „Nur deutschen Staatsbürgern in Deutschland den Beruf gestatten. Wäre die effektivste Lösung“

            Wie man es sieht. Die Frauen, die das bisher gemacht haben, werden ja deswegen nicht mit der Prostitution aufhören. Sie müssen es dann nur illegal machen

            „Und man könnte sich als Freier für jedem Besuch mit Ausweis registrieren lassen. Das macht im Zweifelsfall die Verfolgung leichter. Wenn man zum Arzt geht, muss man ja auch seine Versicherungskarte mitbringen.“

            Da es das soziale Stigma nun einmal gibt und ein nicht geringer Teil der Freier auch in Beziehungen/verheiratet sein werden dürfte das eher die illegale Prostitution fördern.

        • Was wären denn aus deiner Sicht Zeichen einer Zwangsprostitution?

          Da ich kein Freier bin, muss ich mir darüber zum Glück keine Gedanken machen.

          Ich denke so viel Sozialkompetenz sollte man besitzen um zu merken, ob jemand zum Sex mit einem selbst gezwungen wird. Es ist ja quasi Vergewaltigung durch eine Bedrohung, nur dass die Bedrohung versteckt wird. Aber bei der Anbahnung sollte da doch schon etwas auffallen. Fehlende Sprachkenntnisse wäre ein Hinweis.
          Im Zweifel sag ich hier: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Dafür sind die Konsequenzen einfach zu schlimm.
          Entsprechend muss man halt, wenn man keinerlei Gespür für sowas hat, maximale Vorkehrungen treffen und maximal seriöse Angebote aufsuchen, mit deutschsprachigen Frauen, die einen glücklichen und freiwilligen Eindruck machen.

          Da hab ich mit dem Opfer dann schon mehr Mitleid als mit ihrem womöglich leichtgläubigen Freier.

          • @David

            „Ich denke so viel Sozialkompetenz sollte man besitzen um zu merken, ob jemand zum Sex mit einem selbst gezwungen wird. Es ist ja quasi Vergewaltigung durch eine Bedrohung, nur dass die Bedrohung versteckt wird. Aber bei der Anbahnung sollte da doch schon etwas auffallen. Fehlende Sprachkenntnisse wäre ein Hinweis.“

            Das würde ich nicht vermuten. Wenn es Zwangsprostitution ist, dann wird das eben mit den entsprechenden Drohungen einhergehen, sie wird bei Widerstand „angelernt“ (vergewaltigt) werden, bis sie gefügig ist und erst dann tatsächlich auf Kunden losgelassen werden, eben dann mit entsprechender Überwachung. Für die Leute steht ja auch zu viel auf dem Spiel, wenn einer das Gefühl hat, dass da was nicht stimmt, und sich mit einem „ne, hatte was anderes gesucht“ verabschiedet und eine anonyme Mitteilung an die Polizei macht.
            Was wäre denn, wenn sie englisch einigermaßen spricht?

            „Im Zweifel sag ich hier: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Dafür sind die Konsequenzen einfach zu schlimm.“

            Unwissenheit schützt mangels Vorsatz üblicherweise vor Strafe. Du würdest es also als Fahrlässigkeitstatbestand ausgestalten?

        • „Diese Probleme (und andere) findest du auch bei Discobesuchern, und die Lösung ist auch ganz einfach: Man siedelt Bordelle wie Discos nicht mitten in Wohngebieten an.“

          Das war aber davids Vorschlag. Zur Normalisierung des Berufes oder so.

          • @Atacama

            Es gibt ja schon genug Prostitution in normalen Wohngebieten. Das Haus, an dem du täglich vorbeigehst, kann ein Bordell sein und du würdest es noch nicht einmal melden. Erkennbar ist es dann wahrscheinlich eher daran, dass da pausenlos Männer rauskommen, die sich die Kragen hochschlagen und eine Mütze aufhaben und schnell zum um die Ecke geparkten Auto gehen.

        • „Ich denke so viel Sozialkompetenz sollte man besitzen um zu merken, ob jemand zum Sex mit einem selbst gezwungen wird. “

          So eine Denkweise bei einem Psychologen finde ich ziemlich verwunderlich.

        • „Nur deutschen Staatsbürgern in Deutschland den Beruf gestatten. Wäre die effektivste Lösung.“

          Ist nur nicht mit EU-Recht vereinbar.

          „Und man könnte sich als Freier für jedem Besuch mit Ausweis registrieren lassen. Das macht im Zweifelsfall die Verfolgung leichter.“

          Im Bereich der Zwangsprotitution wird sich nur niemand an irgendwelche Registrierungspflichten halten.

          „Wenn man zum Arzt geht, muss man ja auch seine Versicherungskarte mitbringen.“

          Da geht es ja auch um die Abrechnung der ärztlichen Leistungen mit der Krankenkasse.

        • So eine Denkweise bei einem Psychologen finde ich ziemlich verwunderlich.

          Ich als Psychologe finde hier wiederum jede andere Sichtweise verwunderlich.

          Du willst mich jetzt nicht ernsthaft mit Game of Thrones überzeugen?

          Aber stimmt, Weinen ist ein relativ gutes Anzeichen, dass man mit einer Frau keinen Sex haben sollte.

        • Eine Masche bei Afrikanerinne ist übrigens folgende.
          Die Madame (Zuhälterin) nimmt Haare oder Fingernägel des Mädchens (Mit Männern geht das natürlich auch) und droht ihr damit, sie durch einen Fluch umzubringen o.ä. wenn sie nicht spurt. Damit hat sie sie im Sack.
          Als „Ungläubiger“ findet man das natürlich albern und kann sich nicht vorstellen, dass das klappt, aber das tut es,

          „Ist nur nicht mit EU-Recht vereinbar.“

          Ja und? Seit wann interessiert irgendwen EU Recht. Da tut doch sowieo jedes Land was es will, wieso dann nicht wir auch?

          „Im Bereich der Zwangsprotitution wird sich nur niemand an irgendwelche Registrierungspflichten halten.“

          Aber die Zahl der Freier für solche Prostituierte wird schrumpfen und das Geschäft zumindest ein bisschen geschädigt.
          Weil viele (nicht alle, aber viele) sich für die legale Möglichkeit entscheiden werden, die keine gravierende Strafverfolgung nach sich zieht.

          „Da geht es ja auch um die Abrechnung der ärztlichen Leistungen mit der Krankenkasse.“
          Bei einem Kaufvertrag muss man in der Regel auch wahrheitsgemäße, prüfbare Angaben machen und im Grunde ist es ja das.

          • @Atacama

            Hier mal etwas aus einem Interview des Autors des Buches „Sklavenmarkt“

            http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.neues-buch-von-michael-juergs-das-schwarzbuch-des-menschenhandels.af5211fe-702b-40ef-a708-67bcce45fdd3.html

            Warum folgt Deutschland nicht dem schwedischen Modell, dort werden die Freier bestraft?

            Weil es nichts bringt, das sagt nach über zehnjähriger Erfahrung auch die schwedische Polizei. Wenn das ganze Modell komplett in die Illegalität gedrängt wird, kann die Polizei überhaupt keine Frauen mehr schützen. Mir ist das dänische Modell lieber, dort müssen Prostituierte nachweisen, dass sie noch einem anderen Beruf nachgehen. Wir brauchen Gesetzesänderungen: das Verbot von Flatrates.

            Die sind doch verboten.

            Nein, das steht zwar im Koalitionsvertrag, aber geschehen ist bislang nichts. Wir bräuchten auch die Heraufsetzung des Mindestalters auf 21 Jahre, was schwierig ist, weil viele Papiere einfach gefälscht werden. Und wir benötigen ein dauerhaftes Bleiberecht und Zeugenschutzprogramm für die Frauen, die sich vor Gericht trauen, gegen ihre Peiniger auszusagen.

        • „Das war aber davids Vorschlag. Zur Normalisierung des Berufes oder so.“

          Auch normale Tätigkeiten können andere Menschen stören. Fabriken stehen auch nicht mitten in Wohngebieten, trotzdem ist Fabrikarbeiter ein normaler Beruf.

        • „Ich als Psychologe finde hier wiederum jede andere Sichtweise verwunderlich.“

          Ich meine, du solltest doch wissen, dass viele Menschen eben NICHT so bewandert im Einschätzen menschlicher Signale, Diagnostizieren von Auffälligkeiten usw sind wie du.

          „Du willst mich jetzt nicht ernsthaft mit Game of Thrones überzeugen?

          Aber stimmt, Weinen ist ein relativ gutes Anzeichen, dass man mit einer Frau keinen Sex haben sollte.“

          Ja, aber danach hat sie nicht mehr geweint und das Geschäft ruiniert sondern war immer fröhlich und umgänglich und unauffällig.

          Und in der Realität passieren noch ganz andere Sachen.

        • „Auch normale Tätigkeiten können andere Menschen stören. Fabriken stehen auch nicht mitten in Wohngebieten, trotzdem ist Fabrikarbeiter ein normaler Beruf.“

          Warum gibt es dann so wenig Männer, die eine Prostituierte heiraten (würden)? Wieso mögen Männer keine Frauen mit normalen Berufen?
          Und wieso ist der Drogenkonsum und die psychische Belastung da so hoch?
          Metzger oder Soldat ist für mich auch kein „ganz normaler“ Beruf. Für mich kommen da einfach bestimmte tendenzielle Belastungen dazu, die es in (vielen) anderen Berufen nicht gibt.
          Jeder der das anders sieht, soll mal bitte eine Woche anschaffen oder im Schlachthof malochen gehen und mir dann seine Erfahrungen berichten.

        • Ich meine, du solltest doch wissen, dass viele Menschen eben NICHT so bewandert im Einschätzen menschlicher Signale, Diagnostizieren von Auffälligkeiten usw sind wie du.

          Ich denke gar nicht, dass ich das so arg viel bewanderter bin wie der Normalbürger. Dazu ist grundsätzlich jeder (außer vielleicht Autisten) in der Lage, dazu braucht es keine psychodiagnostischen Fähigkeiten. Und das kann man jedem zumuten, da Zweifel auszuschließen.
          Vielleicht bist du auch schlicht nicht so bewandert? 😉

          Warum soll hier nicht das gleiche gelten wie beim Sex mit Minderjährigen? Willst du da auch gelten lassen „die sah aber aus wie 18!“?
          Notfalls gilt hier das gleiche: man lässt sich den Ausweis oder Reisepass zeigen! Stellt ein paar Fragen. Es ist nun wirklich nicht schwer, kurz eine Bindung aufzubauen, die einem ein gutes Gefühl gibt, gerade KEINE Frau zu vergewaltigen.
          Warum verteidigst du plötzlich Freier von Sex-Sklavinnen?

          Ja, aber danach hat sie nicht mehr geweint und das Geschäft ruiniert sondern war immer fröhlich und umgänglich und unauffällig.

          Und in der Realität passieren noch ganz andere Sachen.

          Na dann muss ich dir nach dieser unschlagbaren Argumentation jetzt wohl glauben und alle Freier von Zwangsprostituierten von Schuld freisprechen.

        • Warum gibt es dann so wenig Männer, die eine Prostituierte heiraten (würden)? Wieso mögen Männer keine Frauen mit normalen Berufen?

          Och je, du blickst es immer noch nicht. Ich geb’s auf :-/

          (ganz nebenbei, eigentlich egal: viele Prostituierte haben nen festen Freund oder Mann und ich schätze sie sind im Alter nicht seltener verheiratet als die Durchschnittsfrau. so oder so ein Nullargument von dir)

        • „Ja und? Seit wann interessiert irgendwen EU Recht. Da tut doch sowieo jedes Land was es will, wieso dann nicht wir auch?“

          Schön wär´s.

          „Aber die Zahl der Freier für solche Prostituierte wird schrumpfen und das Geschäft zumindest ein bisschen geschädigt.
          Weil viele (nicht alle, aber viele) sich für die legale Möglichkeit entscheiden werden, die keine gravierende Strafverfolgung nach sich zieht.“

          Meinst du auch, dass man den Kokainhandel eindämmen könnte, indem eine Ausweispflicht für den Käufer eingeführt wird?

          „Bei einem Kaufvertrag muss man in der Regel auch wahrheitsgemäße, prüfbare Angaben machen und im Grunde ist es ja das.“

          Dass man bei einem Kaufvertrag seinen Ausweis vorlegen muss, ist die absolute Ausnahme.

        • @david

          na dann gibt es nur zwei Optionen. Entweder ich habe Recht oder du hast Recht und ein großer Teil der Freier ist „böse“.

          Womit wir dann wieder bei der Frage sind, wieso es so viele böse gibt, dass die einen so großen Markt dauerhaft am Laufen und mit horrenden Gewinnspannen halten können und wieso es nicht möglich ist, was dagegen zu machen.

        • „Meinst du auch, dass man den Kokainhandel eindämmen könnte, indem eine Ausweispflicht für den Käufer eingeführt wird?“

          Kokain ist nochmal was anderes. Das ist ab einem gewissen Grad eine schwere Sucht.
          Aber auch da könnte man (bin ich nicht für, ich sage es nur) die Konsumentenzahlen mit entsprechenden juristischen Maßnahmen zu reduzieren, wenn die Strafen so hoch werden, dass besonders bei bevorstehenden Erstkonsumenten das Interesse drastisch sinkt.
          Ich sag mal so, ich denke in Berlin im Berghain ist man eher „gefährdet“, etwas angeboten zu kriegen und auszuprobieren als in Singapur mit seinen Drogengesetzen.

        • na dann gibt es nur zwei Optionen. Entweder ich habe Recht oder du hast Recht und ein großer Teil der Freier ist “böse”.

          Also dass du recht hast, würde ich nochmal durch die viel wahrscheinlichere Option ersetzen, dass echte Zwangsprostitution bei weitem nicht so häufig ist, wie uns die Anti-Prostitutions-Propaganda weis machen will.
          Insofern zweifel ich den „großen Teil“ entschieden an.

          Außerdem kann „böse“ auch durch „ignorant“ oder „fahrlässig“ erklärbar sein. Was ich verlange ist, dass man bei dubios wirkenden Angeboten und fehlenden Deutschkenntnissen genauer hinschaut.

          Ich finde es tatsächlich erstaunlich, dass du dir selbst wohl nicht mal zutraust, bei einer Zwangsprostituierten im Rahmen eines intimen Kontakts nicht zumindest misstrauisch zu werden.
          Hast du das mal checken lassen? Oder traust du es nur Männern nicht zu?

        • „Und wieso ist der Drogenkonsum und die psychische Belastung da so hoch?“

          Hast du da belasbare Zahlen?
          Lehrer soll angeblich auch ein psychisch belastender Beruf sein (von Alten- und Krankenpfleger brauchen wir gar nicht erst zu sprechen).

          „Metzger oder Soldat ist für mich auch kein “ganz normaler” Beruf. Für mich kommen da einfach bestimmte tendenzielle Belastungen dazu, die es in (vielen) anderen Berufen nicht gibt.“

          Ich stimme dir zu, nur hilft uns diese Erkenntnis hier nicht weiter.

          „Kokain ist nochmal was anderes. Das ist ab einem gewissen Grad eine schwere Sucht.“

          Vor allem ist der kauf von Kokain illegal, wie eben auch die Zwangsprostitution.

          „Aber auch da könnte man (bin ich nicht für, ich sage es nur) die Konsumentenzahlen mit entsprechenden juristischen Maßnahmen zu reduzieren, wenn die Strafen so hoch werden, dass besonders bei bevorstehenden Erstkonsumenten das Interesse drastisch sinkt.
          Ich sag mal so, ich denke in Berlin im Berghain ist man eher “gefährdet”, etwas angeboten zu kriegen und auszuprobieren als in Singapur mit seinen Drogengesetzen.“

          Natürlich kann man die Konsumentenzahlen mit drastischen Strafen und einem umfangreichen Überwachungsapparat senken. Eine Ausweispflicht bringt da aber gar nichts.

        • „Außerdem kann “böse” auch durch “ignorant” oder “fahrlässig” erklärbar sein. Was ich verlange ist, dass man bei dubios wirkenden Angeboten und fehlenden Deutschkenntnissen genauer hinschaut.

          „Ich finde es tatsächlich erstaunlich, dass du dir selbst wohl nicht mal zutraust, bei einer Zwangsprostituierten im Rahmen eines intimen Kontakts nicht zumindest misstrauisch zu werden.
          Hast du das mal checken lassen? Oder traust du es nur Männern nicht zu?“

          Kommt aufs Verhalten an. Ich würde da einfach nicht so „selbstsicher“ rangehen. Nach dem Motto, ach was ich würd das schon garantiert merken.
          Denn wie gesagt, Zwangsprostitution geht nicht notwendigerwese mit grün und blau geprügeltem Gesicht und Sturzbächen von Tränen oder mit Blick gegen den Boden gerichtetem still im Zimmer sitzen einher oder was hast du als Alarmsignale im Kopf?
          Außerdem läuft Zwangsprostitution auf verschiedenen Wegen ab, nicht nur auf dem „Zuhälterband prügelt und vergewaltigt so oft bis jeder Widerstand gebrochen ist und nur noch eine leere Hülle übrig ist“-Weg. Steht alles im Buch.
          Sprachbarriere dürfte (laut dir) auch kein Signal sein, da EU bürger ja arbeiten dürfen, wie und wo sie wollen (und selbst Menschen, die seit Jahrzehnten hier sind teilweise kaum Deutsch sprechen).


        • Sprachbarriere dürfte (laut dir) auch kein Signal sein, da EU bürger ja arbeiten dürfen, wie und wo sie wollen (und selbst Menschen, die seit Jahrzehnten hier sind teilweise kaum Deutsch sprechen).

          Dürfen sie. Sie werden aber in den meisten Branchen allergrößte Schwierigkeiten haben, ohne Deutschkenntnisse einen Job zu bekommen. Dementsprechend kann ich als Kunde da auch wert drauf legen, dass sie deutsch spricht und mir glaubhaft versichert, alles freiwillig zu tun. Ich sagte Hinweis, nicht Be-weis.
          Wenn das dazu führt, dass Sexworkerinnen ohne Deutschkenntnisse keine Freier mehr finden, wäre das nicht super aus deiner Sicht?

          Kommt aufs Verhalten an.

          Eben.

          Ich würde da einfach nicht so “selbstsicher” rangehen. Nach dem Motto, ach was ich würd das schon garantiert merken.

          Ich bin mir zwar sicher, dass ich was merken würde. Aber man braucht nicht selbstsicher sein. Es genügt, bei Unsicherheit einfach dankend abzulehnen.

          Sieht ja übrigens wohl auch der Gesetzgeber so, der es soweit ich weiß schon beschlossen hat.
          Wie beim Sex mit Minderjährigen schützt vorgebliche Unwissenheit nicht.

        • Wie beim Sex mit Minderjährigen schützt vorgebliche Unwissenheit nicht.

          Hier lag ich wohl falsch. Der Koalitionsvertrag spricht bei Zwangsprostitutionn von „wissentlich und willentlich“.
          Obwohl, wie ich glaube, in D die Unwissenheit nicht vor einer Strafe nach §182 oder §176 (Kinder/Minderjährige) schützt. Dort geht es also auch.

          Der Regierungsvorschlag geht mir deshalb persönlich nicht weit genug. Damit können sich Freier zu leicht aus der Verantwortung stehlen.

          Wenn das dann hieße, dass Freiertum ein unkalkulierbares Risiko würde (was ich ja nicht glaube), dann sei es eben so.
          Lieber geht mal ein leichtgläubiger, ignoranter Freier zu viel ins Gefängnis, als dass wir weiterhin organisierte Vergewaltigung in unserem Land dulden.
          Außerdem kann man ja dem Strafrichter immer noch viel Spielraum lassen um den Grad der Fahrlässigkeit großzügig zu berücksichtigen.

          Das wäre immer noch um Welten besser, als Prostitution zu verbieten, was einen riesigen Markt wieder in die Illegalität verschiebt und noch viel mehr Menschen ungerechtfertigterweise kriminalisiert.

          Stattdessen müsste sich der Markt eben danach richten und sich mal richtig Mühe geben, das Risiko der Kunden zu minimieren. Notfalls halt dann mit Registrierungen und Zertifizierungen. Es gibt ja wohl Prostitution, die ganz offensichtlich freiwillig ist. Dann ist diese halt der Maßstab, und der zwielichtige, angeblich für Kunden nicht unterscheidbare Graubereich müsste sich auflösen.

          Es sagt schon alles über die Anti-Prostitutionslobby, die Menschenhandel gegen den wahren Feind (legale Prostitution) instrumentalisiert, dass sie dies nicht fordert. Denn eine klare Trennung hinzubekommen zwischen Zwang und Freiwilligkeit, ist nicht in deren Interesse. Für die ist alles Zwang. Ob einer Studentin das BaFög nicht reicht, oder eine Rumänin gewaltsam verschleppt und vergewaltigt wird.

          • @david

            „Obwohl, wie ich glaube, in D die Unwissenheit nicht vor einer Strafe nach §182 oder §176 (Kinder/Minderjährige) schützt. Dort geht es also auch.“

            Beide Paragraphen erfordern Vorsatz, insofern schützt Unwissenheit, solange sie nicht die Stufe des bedingten Vorsatzes erreicht.
            Zur Abgrenzung:
            • bewusste Fahrlässigkeit: Der Täter sagt sich „Es wird
            schon gut gehen!“
            • dolus eventualis: Der Täter sagt sich: „Na, wenn schon!

            Wer also sagt: „Sie wird schon volljährig sein“ ist nicht zu bestrafen, wer sagt „sie ist wahrscheinlich volljährig, aber wenn nicht, ist es mir auch egal“ ist bestrafbar (http://www.str2.jura.uni-erlangen.de/lehre/kolloquien/ws200708/Abgrenzung-Vorsatz-Fahrlaessigkeit.pdf)

        • Okay. Ich habe dazu zwar nichts in den Paragraphen gelesen, es aber über weiteres googeln gefunden:

          Zwar ist hinsichtlich des Alters des Kindes lediglich bedingter Vorsatz erforderlich (vgl. Fischer, StGB 55. Aufl. § 176a Rdn. 4; § 176 Rdn. 30 m.N.)

          Aber es gibt doch andere Straftatbestände, bei denen die bewusste Fahrlässigkeit ausreicht, oder etwa nicht?
          Und wie will ich den bedingten Vorsatz überhaupt jemals nachweisen, wenn jemand sich nicht blöd verplappert?
          Theoretisch kann ich doch auch bei einer 10-jährigen sagen, ich hätte sie für 18 gehalten. Wer will mir das Gegenteil beweisen?
          Hier müssen also doch auch irgendwo Plausibilitätsüberlegungen zur Geltung kommen.

          • @david

            Damit eine fahrlässigkeit bestraft werden kann, muss es extra im Paragraphen stehen

            http://dejure.org/gesetze/StGB/15.html

            § 15
            Vorsätzliches und fahrlässiges Handeln
            Strafbar ist nur vorsätzliches Handeln, wenn nicht das Gesetz fahrlässiges Handeln ausdrücklich mit Strafe bedroht.

            Natürlich ist theoretisch der Nachweis einer vorsätzlichkeit sehr schwierig, man kann ja nicht in den Kopf schauen.
            Aber Gerichte sehen das häufig etwas einfacher: Man schaut, ob man ihm glaubt, dass er sie für 18 halten konnte oder ob andere Umstände dieses Wissen herbeigeführt haben.
            Vorsatz ist ja das „wissen und wollen“ der der Tatbestandsverwirklichung. Diese Wissenselemente kann man zum Teil überprüfen.
            Wie jung sieht sie aus? Ergab sich aus den Umständen, dass es etwas illegales ist oder andere Leute davon ausgingen?
            War es in einem normal geführten, alteingessenen Bordell, bei der sie auf der Internetseite als 18 dargestellt wurde (und man schon aus Absicherung für den Betreiber von einer Überprüfung ausgehen konnte) oder am Straßenstrich?

        • Interessant, danke. Das lässt dem Richter also durchaus einen gewissen Spielraum, was Augenscheinplausibilität angeht.

          Studierst du eigentlich grade noch zusätzlich Jura? Als Hobby geht das ja kaum noch durch, so schnell wie du alles parat hast.

          Ich frage mich ja, warum man die Schuld für diesen Menschenhandel immer dem Prostitutionsgewerbe unterschiebt. Das ist doch, wie wenn man die Pharma-Industrie für gefälschte Billig-Medikamente aus China verantwortlich macht.
          Warum nicht zum Beispiel, das Schengener Abkommen, durch das die ganzen Frauen ungehindert nach Europa geschmuggelt werden können?
          Wenn es Menschenhändler so leicht haben, ihre Opfer in den legalen Markt unterzumischen, muss das doch schlicht an den dortigen „Vertriebsstrukturen“ liegen, die man durchaus beeinflussen kann.
          Das ganze muss vom Dunkel- und Graufeld noch mehr ins Hellfeld. Es braucht Sprachtests, Lizenzen und Gesundheitsprüfungen. Wenn man einen gut funktionierenden, seriösen Markt abgegrenzt hat, kann man auf das Schattengewerbe richtig draufhauen. Mit verdeckten Ermitteln, harten Strafen auch für Freier und so weiter.

      • @ David

        „Der Regierungsvorschlag geht mir deshalb persönlich nicht weit genug. Damit können sich Freier zu leicht aus der Verantwortung stehlen.“

        Ein häufig gehörtes Gegenargument hierzu lautet, dass im Falle von Zwangsprostitution Freier, denen erst im Nachhinein bewusst wurde, dass es sich wahrscheinlich um Zwangsprostitution handelt, manchmal von sich aus wichtige Informationen liefern, die zu Ermittlungen führen oder diese erleichtern.

        Von daher wird argumentiert, dass eine Kriminalisierung nach dem Grundsatz „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“ die Gefahr beinhaltet eben solche Freier davon abzuhalten Informationen an die Ermittlungsbehörden zu liefern.

    • „Pirincci ist auf einmal ganz sensibel und gar nicht mehr politisch inkorrekt, “
      – Stimmt, gilt aber auch für die Gegenseite.

      „Und er (und viele seiner Kommentatoren) finden es gar nicht gut, wenn Frauen Sex haben und darüber reden, das darf nur er.“

      – Ich denke, der Kerngedanke ist, daß dieses Mädel beim deutschen Mann das Machohafte vermißt (aber natürlich das Gegenteil behauptet), was Piri ja auch so schreibt.

      Durch Feminismus wurden Männer sexuell also auf etwas trainiert, was selbst Hetero-Feministinnen gar nicht wollen. Daher suchen Frauen den wahren Mann teils im Urlaub in südlichen Ländern, wo der Genderquatsch noch nicht gewirkt hat.
      Heiraten würden allerdings die Radfems einen südlichen Macho natürlich nicht; dafür hat der meist zu wenig Kohle und Status. Daher wird nach dem – nun ja- „Ausleben“ ein zuverlässiger deutscher Softie mit Geld gesucht. Nebenbei darf´s aber vielleicht auch noch mal ein südlicher Macho sein.

      Das kenne ich aus eigener Anschauung. Eine Genderfem aus meiner alten Uni stand auf „große Männer“ und war auch mit einem zusammen: >2m hoch, 1m breit.

      • „Stimmt, gilt aber auch für die Gegenseite.“

        Nervt aber. Wer ständig austeilt, sollte auch ein bisschen was aushalten können. Besonders wenn er vom Selbstbild her der Ausbund an Männlichkeit schlechthin ist.

        „Ich denke, der Kerngedanke ist, daß dieses Mädel beim deutschen Mann das Machohafte vermißt (aber natürlich das Gegenteil behauptet), was Piri ja auch so schreibt. “

        Das ist aber doch nur eine Behauptung. Eine unbewiesene Theorie, die als Fakt dargestellt wird an dem man sich dann abarbeitet.
        Die Autorin selbst hat ja offenbar andere Gründe genannt, von denen Wildfremde natürlich ganz genau wissen, dass sie vorgeschoben sind, ist klar.

        „Daher wird nach dem – nun ja- “Ausleben” ein zuverlässiger deutscher Softie mit Geld gesucht. Nebenbei darf´s aber vielleicht auch noch mal ein südlicher Macho sein.“

        Und wegen dieses Rattenschwanzes an Interpretationen und mutmaßlicher Verhaltensweisen (ich für meinen Teil weiß z.B nicht ob sie nur in südlichen Ländern war oder wo sie überhaupt war) in einer späteren Ehe wird diese Frau auseinander genommen?

        Diese Frau ist Single und lebt sich aus. Schreibt ein Buch darüber. Daraus dreht man ihr einen Strick.

        „Das kenne ich aus eigener Anschauung. Eine Genderfem aus meiner alten Uni stand auf “große Männer” und war auch mit einem zusammen: >2m hoch, 1m breit.“
        ja und?

        • „Wasser predigen, Wein trinken.“

          Das stimmt doch nicht, solange sie nicht sagt, dass alle Frauen einen kleinwüchsigen Mann nehmen sollen, weil das besser ist und sich dann selber anders verhält.
          Mir gefallen Männer die kleiner sind als ich auch nicht so gut, wenn ich mir meinen idealen Mann backen müsste/dürfte, das heisst aber nicht, dass ich dagegen bin, dass auch kleinere Männer Liebe und beziehungen erleben dürfen.

          Davon abgesehen sagt Körpergröße nichts über den Charakter oder die Persönlichkeit aus. Große Männer sind nicht automatisch chauvinistisch oder frauenunterdrückend. (Ich nehme mal an, darauf wolltest du hinaus. „Die sagt was von Gender und nimmt dann einen Macho der sie unterdrückt (sieht man ja daran, dass er 2 m groß ist“)

        • Das ist aber doch nur eine Behauptung.

          Das ist eine sehr naheliegende Interpretation, und wer ein Buch schreibt wird sich solchen Interpretationen nicht entziehen können.

          Der weibliche Orgasmus, der den Männern ach so egal sei, war jahrzehntelang ein feministisches Thema.
          Sie greift doch selbst das (inzwischen auch schon wieder abgelutschte) Klischee auf, dass die (deutschen, „modernen“) Männer heute zu sehr auf den weiblichen Orgasmus fixiert sind, während es im unzivilisierten Ausland natürlich noch ganz anders aussieht.

          Keine Ahnung, wie man das übersehen kann.

          Umgekehrt wird ein Schuh draus:

          Wenn ein Mann einen solch platten Bums-Reiseführer schreibt, regt sich „die Frauenwelt“ (um mal so pauschal zu argumentieren wie du) auch drüber auf, anstatt ihn als Emanzipationsikone der sexuellen Befreieung zu feiern.

        • ät Ata:

          „Das stimmt doch nicht, solange sie nicht sagt, dass alle Frauen einen kleinwüchsigen Mann nehmen sollen, “

          – Es geht um Biologie und „soziale Konstruktion“. Wenn eine Gendertusse große, kräftige Kerle bevorzugt, zeigt sich deutlich, wie sie sich und andere schlicht verarscht.
          Jene Tussi übrigens hatte mal einen Verehrer, der stotterte. Den fand sie unattraktiv.

          Fazit: Genderinnen wollen mehr Frauen in den MINT-Fächern, selber aber lieber Blümchenfächer studieren.
          Genderinnen kritisieren „rape-culture“ und Machotum, wollen selber aber harte Kerle, die wissen, was sie wollen.

        • @Axel

          „Fazit: Genderinnen wollen mehr Frauen in den MINT-Fächern, selber aber lieber Blümchenfächer studieren.
          Genderinnen kritisieren “rape-culture” und Machotum, wollen selber aber harte Kerle, die wissen, was sie wollen.“

          Eine = Alle. Bei Männern darf man so aber nicht argumentieren. Alles klar.

          Und nochmal die Frage: Wieso ist ein großer Mann = Macho = weiß was er will = Rape Culture? Sind auch alle dicken Männer nett und freundlich und haben alle kleinen Männer einen Napoleonkomlex? Das sind doch Stereotype die du da aufzählst.
          Und wieso ist es ein Widerspruch gegen Rape zu sein, aber nicht gegen Männer, die wissen was sie wollen.
          Selbstbewusstsein geht doch auch ohne Vergewaltigung und Asozialität.

        • @ Ata:

          Gegenfrage1: Kennst DU Genderinnen, die M-MINT studieren? Wenn ja, wieviele?

          Gegenfrage2: Kennst DU Genderinnen, die NICHT ihrer Sexualbiologie folgen bei der Partnerwahl? Wenn ja: uhaha!

          Da Genderinnen idR Buergertoechter und „Akademikerinnen“ sind, suchen sie sich zB stets statushohe Maenner. Oder kennst Du eine, die mitm Maurer zusammen lebt? Wohlgemerkt, lebt, nicht nur koitiert.

        • *Kennst DU Genderinnen, die NICHT ihrer Sexualbiologie folgen bei der Partnerwahl? Wenn ja: uhaha!*

          Man ist ja für dich schon eine Heuchlerin wenn man Ohrringe trägt und/oder heterosexuell ist, was für dich einen Rattenschwanz an angenommenen Eigenschaften hinterherzieht.

          Was total witzig ist, weil das sowas von die entsprechenden Gendertheorien bestätigt…. 😀

        • „Gegenfrage1: Kennst DU Genderinnen, die M-MINT studieren? Wenn ja, wieviele?“

          1. Ich kenne generell nur wenig MINTler und noch weniger weiß ich bescheid über deren Gender-Einstellung, da ich kaum Leute kenne, die über sowas in der Realität diskutieren.

          „Gegenfrage2: Kennst DU Genderinnen, die NICHT ihrer Sexualbiologie folgen bei der Partnerwahl? Wenn ja: uhaha!“

          Die Frage ist fies, weil nicht klar ist, was genau du meinst. Für dich ist ja schon Körpergröße ein Beweis für Heuchelei.

          „Da Genderinnen idR Buergertoechter und “Akademikerinnen” sind, suchen sie sich zB stets statushohe Maenner. Oder kennst Du eine, die mitm Maurer zusammen lebt? Wohlgemerkt, lebt, nicht nur koitiert.“

          Was ich kenne, sagt nichts über die Realität aus, weil ich als Einzelperson nur sehr, sehr wenig von der Welt und von Menschen sehen kann.

          Übrigens kann ein „Maurer“ auch Teil deiner unterstellten Sexualbiologie sein. Wenn er z.B besonders „männlich“ (physisch stark, gut trainiert, handwerklich begabt, nicht zart besaitet o.ä.) ist. Also wäre das für dich doch auch nur ein weiterer Beleg für die Bigotterie von Genderinnen.
          Bigott ist man bei dir wahrscheinlich nur dann nicht, wenn man mit einem 1,55 großen, langhaarigen, magersüchtigen, frauenkleidertragenden Porzellanpuppensammler zusammen ist.

        • @david

          „Es fällt euch wohl immer noch sehr schwer, diese Ebenen zu trennen. Eine meiner besten Freundinnen ist promiskuitiv, andere waren es. Ich habe damit weltanschaulich nicht das geringste Problem (und betrachte das keineswegs als “geschädigt”), solange es nicht um meine persönlichen, subjektiven Partnerpräferenzen geht. Als “girlfriend material” betrachte ich solche Frauen eher selten, wobei ich auch das gar nicht mal ausschließe.“

          Solange du nicht die selbe Weltsicht wie Axel hast mit seiner Gender-Frau mit dem 2 Meter Mann, ist das auch voll ok.

        • Solange du nicht die selbe Weltsicht wie Axel hast mit seiner Gender-Frau mit dem 2 Meter Mann, ist das auch voll ok.

          Hab ich ganz bestimmt nicht. Ich bin nicht nur da völlig anderer Meinung als er.

          Und ich sag dir noch was: ich finde auch nicht, dass eine Frau, die auf große Männer steht, dazu selbst groß sein muss.
          Eine Frau, die auf muskulöse Männer steht, muss nicht erstmal selbst ins Fitnessstudio gehen.
          Um auf schlanke Frauen zu stehen, muss ich nicht selbst dünn sein. Und wenn mir enthaltsamere Frauen mehr zusagen als promiskuitive, heißt das nicht zwangsläufig, dass ich selbst nur eine bestimmte Anzahl an früheren Sexualpartnerinnen haben darf.

          Ich kann halt nur nicht unbedingt damit rechnen, etwas zu bekommen, was ich selbst nicht anbieten kann. Oftmals klappt es aber ganz gut, bestimmte Eigenschaften zu kompensieren, die bei Frauen und Männern sowieso unterschiedlich wichtig sind.

          Während Frauen nicht besonders viel Muskelaufbau und Sport betreiben müssen, um für Männer attraktiv zu sein (eher im Gegenteil), müssen Männer nicht besonders enthaltsam leben, um für Frauen attraktiv zu sein (auch hier: eher im Gegenteil).
          Frauen „verzeihen“ Männern Promiskuität nicht nur eher, sie betrachten sie sogar eher als Qualität (Christian nennt das wohl „preselected by other women“), während Enthaltsamkeit eher Ladenhütern zugeschrieben wird.
          Umgekehrt „verzeihen“ es Männer den Frauen eher, wenn diese weniger Geld verdienen als sie, weniger Humor und weniger intellektuellen Anspruch haben..

          Man kann das „Bigotterie“ nennen. Oder schlicht die Realität des Partnermarkts.

        • „Ich kann halt nur nicht unbedingt damit rechnen, etwas zu bekommen, was ich selbst nicht anbieten kann.“

          Schon klar, aber ich finde es auffällig und albern, wenn Anspruch und Eigenangebot so extrem stark auseinanderklafft. Und wenn es dann nicht nur gedacht, sondern auch artikuliert wird.
          Pirincci hetzt ja richtig gegen diese promiskuitive Frau. Da sosllte man einfach mal ein bisschen zurückfahren, wenn man selber genauso oder noch schlimmer ist.

      • @atacama
        Ich glaube du hast vergessen mit wem du grade diskutierst.
        Axel hat doch erwiesenermaßen Scheuklappen auf, und auch David fiel in der Vergangenheit nicht unbedingt durch empathisch-aufgeschlossenenes Verhalten auf.
        Spar dir doch deinen Atem. 🙂

        Pirincci wird verteidigt, weil der ja so ein schlaues rebellisches Kerlchen ist, der ja Leib und Leben riskiert in unserer femifaschistischen Gesellschaft (dass sein Katzenbuch-Vermögen noch nicht enteignet wurde grenzt an ein Wunder), während das Mädel eine dumme aufmerksamkeitsgeile Schlampe ohne Inhalte ist, die auch keiner mehr heiraten will (und überhaupt, wohin ist es mit unserer Welt gekommen, wenn Frauen sowas schreiben können!)

        Es mag in andere Worte gekleidet werden, aber die Einstellung bleibt dieselbe.

        • Ich bin nun wirklich kein Pirincci-Freund.

          Die Bigotterie ist doch leicht zu verorten.

          Bei Shades of Grey oder Pickup-Erzählungen kommt euch kübelweise das Kotzen, aber wenn eine Frau schön selbstbestimmt durch Afrika vögelt, ist das natürlich progressiv.

          Ich bin da konsistent und finde alles (inklusive Pirincci) gleichermaßen trashig und relativ harmlos (über die Harmlosigkeit von Pirincci kann man streiten).

        • @david
          Du könntest dich auch mal, nur so als Idee, mit den Gründen auseinandersetzen, warum Aspekte von SOG oder PU scheiße gefunden werden. Ich spoiler schonmal: Sex ist nicht der Grund. Nichtmal Sex mit Nichtweißen.

        • Ich weiß echt auch nicht, warum ich mich schon wieder zu so ner Endlos-Diskussion hinreißen habe lassen, nur um dann am Ende ein Pirincci-Verteidiger zu sein.

          Ich fand es schlicht billig, irgendwelche Facebook-Statements zu posten und dann oberschlau darauf hinzuweisen („mir ist da was aufgefallen“), wie total widersprüchlich doch alle sind, die eine Frau kritisieren.

        • @maren:

          Du könntest dich auch mal, nur so als Idee, mit den Gründen auseinandersetzen

          Nicht dein Ernst, oder? Ich habe hier ja wohl oft genug über PU diskutiert.
          Ich spoiler schonmal: Sex ist nicht der Grund.

          Ich spoiler auch schonmal: der vorgebliche Grund nicht. Letztlich haben Feministinnen aber fast immer ein Problem mit Sex, wenn er nicht ihren sehr engen Vorstellungen entspricht. Nicht-feministischer Sex ist tendenziell Rape. Das zeigt sich auch bei Pickup und SOG. Die Kritik ist hier weit über Gebühr und teilweise hysterisch.

          Und ironischerweise war das obige exakt euer Strohmann gegenüber dem „Achtung ich komme Buch“.
          „nur weil eine Frau sich traut über Sex zu schreiben“ buhuu.

          Genau diesen Strohmann habe ich euch serviert.

        • „Bei Shades of Grey oder Pickup-Erzählungen kommt euch kübelweise das Kotzen,“

          Das sind 1. zwei verschiedene Sachen, nämlich Fiktion und Realität, 2. kommt mir bei 50 Shades of Grey nicht das Kotzen. Ich finde es eher lustig.
          Und bei Pick Up ist es von Fall zu Fall unterschiedlich, generell gefällt mir das Denkmuster dahinter aber nicht.

          Aber ich gehe mal davon aus, dass die Autorin den Männern nichts vorgegaukelt hat, sondern Sex gegen Sex getauscht hat ohne sich irgendetwas unter dem Vorspielen falscher Tatsachen zu erschleichen. Dagegen habe ich nichts.

          „aber wenn eine Frau schön selbstbestimmt durch Afrika vögelt, ist das natürlich progressiv.“

          Ich finde es weder progressiv, noch sonst irgendwas, weder positiv, noch negativ. Einfach neutral.

        • @Atacama: okay, dann sorry dass ich dir das unterstellt habe.

          Ich finde PU und SOG genauso bescheuert wie die völlig überzogene Kritik daran (wie du sagst, zweiteres ist doch einfach Fiktion und turnt nun mal viele Frauen an).

          Ich wüsste halt gerne, wie ihr beiden auf ein entsprechendes Buch von einem Mann reagiert hättet, einem deutschen Wohlstands-Schnösel, der auch loszieht, um in jedem Land der Erde eine Frau flachzulegen. Dann ganz stolz sein Buch präsentiert („Banane in die Muschi und dann von hinten“, „Der Vietnamese ist im Allgemeinen mehr so „rammelig“) und sich dabei auch noch intellektuell vorkommt.

          Ich könnte wetten, die Reaktionen fielen doch arg negativ aus.

          Aber klar, ihr seid ja nicht bigott, ne 😉

        • @david

          „Ich wüsste halt gerne, wie ihr beiden auf ein entsprechendes Buch von einem Mann reagiert hättet, einem deutschen Wohlstands-Schnösel, der auch loszieht, um in jedem Land der Erde eine Frau flachzulegen. Dann ganz stolz sein Buch präsentiert (“Banane in die Muschi und dann von hinten”, “Der Vietnamese ist im Allgemeinen mehr so “rammelig”) und sich dabei auch noch intellektuell vorkommt.“

          Gibt es doch schon, ich habe doch weiter oben einen Amazon-Link gepostet und in den USA gibt es auch diverse Bücher über das Thema, z.B von Roosh.
          Oder eben Blog Artikel. Dieser Krauser treibt sich doch zu diesem Zweck immer in Ost Europa herum.

        • ät Ata & Marenlein (sßk):

          „Spar dir doch deinen Atem.“
          – Genau, Atacama. Du hast die richtige Gesinnung, da mußt Du mit solch rechtsradikalen Scheuklappenträgern gar nicht reden.
          Die haben in unserer grünlinksversifften Gesellschaft eh nix zu melden.
          Wir Genderer kriegen von der Politik sowieso unsere Titel und Pöstchen, dagegen können die beiden P-Träger überhaupt nichts machen!

        • @Atacama:

          Gibt es doch schon

          eben. Stehst du dazu denn auch so neutral? Ich finde die gleichermaßen scheiße.
          Bei Krauser, Roosh und Co kommt natürlich noch eine Menge Frauenverachtung und Pickup-Trickserei dazu, aber ich denke auch wenn es nur um einen vergleichbaren Fick-Reiseführer ginge, fiele die Bewertung weit negativer aus als bei diesem „emanzipierten“ Mädel.

          Zu 100% ist es halt nicht vergleichbar, weil der Mann halt doch erobern, eine attraktive Frau doch mehr oder weniger nur einwilligen muss.

    • War aber grundsätzlich zu erwarten. Umgekehrt darf ein Mann (z.B. eben ein Scheinvater) eingesperrt und durch Gewalt gezwungen werden, die Beiträge für ein unter umständen Fremdes Kind zu zahlen.

      Als nächste Konstellation wird dann die Scheinvaterschaft wie in Frankreich in eine Vaterschaft umgewandelt, wenn er es lange genug nicht merkt. D.h. wenn die Frau gut genug lügt kann sie sich scheiden lassen, mit dem biologischen Vater leben und trotzdem noch vom ehemaligen Scheinvater Unterstützung einfordern.

      Der deutsche Staat wird zwangsweise diese doch sehr krassen Auswüchse der Hypergamie rechtlich unterstützen müssen, da die andere Variante an Kinder zu kommen (noch mehr Immigration) politisch dann doch noch ungemütlicher ist.

      • Ich würde einfach eine DNA Probe nehmen, jedes mal wenn irgendwer in irgendeinem Kreissaal auftaucht, ob m oder w, auch das Kind.
        Das kann auch das Problem Vielehe in den Griff kriegen, wo die inoffiziell verheirateten Frauen behaupten, sie seien alleinerziehend, ob Stütze zu ziehen.
        Und Vaterschaftsunsicherheit gibt es dann nicht mehr. Oder auch das selten verkommende versehentliche Kindervertauschen.

        Eigentlich war ich vom Gefühl her immer gegen solches Datensammeln, aber langsam glaube ich, es ist vielleicht notwendig.

      • „Als nächste Konstellation wird dann die Scheinvaterschaft wie in Frankreich in eine Vaterschaft umgewandelt, wenn er es lange genug nicht merkt.“

        Auch das wird sich rumsprechen, Dann heißt es einmal Alleinerziehende immer Alleinerziehende.

        Das man auch ohne eine Beziehung dem Staat gegenüber irgendwie offiziell zu machen bald nach der Trennung an dem Partner Unterhaltsansprüche stellen kann, wird hier wahrscheinlich auch mal irgendwann kommen. Spätestens wenn hier ähnliche Zustände wie in den USA herrschen, wo 70% der Männer zwischen 20 und 35 nicht verheiratet sind und auch nicht vorhaben das zu ändern.

  13. Pingback: Engel dürfen nicht furzen | schusterjungen

    • ät Slavo:

      Ich halte es mit Michal Klein von KriWi:
      „Wer hat eigentlich Mittwoch früh (7.00) Zeit für Randale und Demo?“

      Ganz einfach: revolutionäre Bürgerkinder, die Schmotz studieren oder von Transferleistungen leben. Die „Braven“ vorm Römer waren der Teil mit verminderter Gewaltbereitschaft; der Mob vorm Polizeirevier war der Teil mit stark ausgeprägter Gewaltbereitschaft.

      Inhaltlich ist die EZB sicher KEIN geeigneter Angriffspunkt, weil Draghi den nationalen Interessen Deutschlands und des „Kapitals“ zuwider handelt. Müßte man eher Daimler oder so angreifen. Daß der Prachtbau der EZB über ne Milliarde Euro (goldene Wasserhähne??) gekostet hat, ist keine Rechtfertigung für brennende Grüne Minnen. Ist eh zu spät, das Ding steht.

      Die Krawalltouristen in Ffm sind Wiedergänger der egoistischen 68er und der RAF-Terroristas, die mit Sicherheit auch nicht ihre Privilegien für „Kommunismus“ oder son Quatsch geopfert hätten.
      Damals wie heute sind Machtspielchen und die Abfuhr der eigenen Gewaltsucht das eigentliche Thema.

      PS: Wieso brennen die Polizeiautos eigentlich so schnell? Ich bin immer wieder verwundert, wie die Autonomen das hinkriegen.

      • Klar ist das zu spät. Die haben aus irgendeinem Grund eine Mordswut und die reagieren sie an Ersatzzielen ab, z.B an der Polizei als Erfüllungsgehilfen des verhassten „Systems.“

        • Äh, Quark. Das ist der Teil der Bevölkerung mit zu viel Testosteron oder sonst nem quersitzenden Furz.
          Wir könnten hier im Paradies leben, und sie würden trotzdem zündeln.

          Siehe 68er: Westdeutschland war der wohlhabendste, demokratischste, sozialste und liberalste Staat, der je auf deutschem Boden existierte.
          Und da fühlten sich die Hauptprofiteure verfolgt und werden wütend?
          Lächerlich.

        • „Äh, Quark. Das ist der Teil der Bevölkerung mit zu viel Testosteron oder sonst nem quersitzenden Furz.
          Wir könnten hier im Paradies leben, und sie würden trotzdem zündeln.“

          Könnten Nazis bzw. Rechte aber auch. Passiert aber nicht in der Form.
          Sie meinen eben, dass „das Finanzsystem“ und sowieso das ganze „System“ böse ist und die meisten Menschen arm und verfolgt etc. hält. Sie schauen ja nicht nur auf Deutschland, sondern global.
          Aber Deutschland ist eben gerade deswegen ein Feindbild, weil hier alle dicke Autos fahren und jetzt wird auch noch ein Bankgebäude eröffnet während in Somalia die Kinder verhungern. Glaube ich.
          Zumindest ist der Hass, der sich gegen Zeichen des Wohlstandes oder Kapitalismus richtet, doch auffällig.

        • ät Ata:

          Das glaube ich nicht. Es hat schon zu oft Aufstände von Privilegierten mit Gewalt in unserem Luxusstaat gegeben.

          Übrigens machen auch Nazis hin und wieder Straßenschlachten, nur mit anderem Vorwand.

          Ich denke, Radikalinskis darf man inhaltlich rein gar nichts abkaufen.

  14. Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs?
    bisher fast nur Eigenwerbung, kommt noch mehr und wenn mal was inhaltlich zu Euren Sachen passt, lasse ich es Euch gerne wissen 😉

    Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?
    Ich höre zZ alle Podcasts von diesem Blog durch http://verybadwizards.com/
    Ein Psychologe und eine Philosoph arbeiten sich politisch völlig inkorrekt an Moralphilosophie und Ethik ab, zuletzt mit Unterstützung von Sam Harris.

    Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?
    Hat nix mit Gender zu tun, da der Name dieses Blogs aber Allesevolution lautet und ich vermute, dass sich hier Biologen rumtreiben:
    Sehr häufig liest man (auch hier schon in Kommentaren) Angaben wie.
    – Mensch und Schimpansen unterscheiden sich genetisch nur sehr wenig, sind zu 95% identisch.
    – Mensch und Tier x sind zu y% genetisch gleich
    Besonders interessant finde ich ja, dass die Bandbreite des Genpools einer x-beliebigen Menschenaffenhorde größer sei als die der gesamten Menschheit.
    Letzeres benutze ich gerne wenn ich mal in den ‚Genuß‘ komme, mit einem selbsterklärten Nichtrassisten zu sprechen, der größten Wert darauf legt politische unkorrekte Fragen stellen zu dürfen.
    Dummerweise habe ich nicht die geringste Ahnung, worauf sich die zum Teil stark unterschiedlichen Zahlen beziehen: Chromosomen, Gene, Basenpaare oder worauf?

    • @bordeme

      „Sehr häufig liest man (auch hier schon in Kommentaren) Angaben wie.
      – Mensch und Schimpansen unterscheiden sich genetisch nur sehr wenig, sind zu 95% identisch.
      – Mensch und Tier x sind zu y% genetisch gleich
      Besonders interessant finde ich ja, dass die Bandbreite des Genpools einer x-beliebigen Menschenaffenhorde größer sei als die der gesamten Menschheit.
      Letzeres benutze ich gerne wenn ich mal in den ‘Genuß’ komme, mit einem selbsterklärten Nichtrassisten zu sprechen, der größten Wert darauf legt politische unkorrekte Fragen stellen zu dürfen.
      Dummerweise habe ich nicht die geringste Ahnung, worauf sich die zum Teil stark unterschiedlichen Zahlen beziehen: Chromosomen, Gene, Basenpaare oder worauf?“

      Diese Angaben sagen recht wenig aus, weil eben die entscheidenden Bereiche gänzlich anders sind und man zudem eine extreme Verschachtelung haben kann. Der genetische Plan für eine Gehirnzelle mag gleich sein, wie oft er wo und wie ausgeführt wird ist jedoch eine ganz andere Frage.
      Aber danke, dass ist in der tat ein interessantes Thema. ich hatte dazu mal eine gute Stelle, ich meine bei Dawkins. Ich hoffe die finde ich noch mal, dann schreibe ich was dazu

      • „Diese Angaben sagen recht wenig aus,
        eben, das war auch meine Vermutung. Solche Zahlen werden gerade im populärwissenschaftlichen Bereich vor allem von Nicht-Biologen mit einer Inbrunst ins Feld geführt, die mich immer wieder erstaunt.

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