Diskriminierung in der funktionierenden Ehe

Wird aus euer Sicht in einer klassischen Ehe, die nicht geschieden wird, einer der beiden benachteiligt?

 

Also z.B.

Er arbeitet Vollzeit, sie auch, bis sie die Kinder bekommen. Sie setzt mit den 2 Kindern wie untereinander abgestimmt und von beiden gewollt 6 Jahre beruflich aus, dann steigt sie wenn die Kinder im Kindergarten sind mit einer Halbtagsstelle wieder ein, die sie nach ein paar Jahren zur  Vollzeitstelle ausbaut. Sie leben glücklich bis an ihr Ende.

Was muss sich ändern bis es bei intakter Ehe ungerecht wird?

27 Gedanken zu “Diskriminierung in der funktionierenden Ehe

  1. These: Wenn es ungerecht wird, ist es keine intakte Ehe mehr … 

    Aber im Ernst: Die Frage ist nicht leicht zu beantworten. »Ungerecht« ist ein sehr dehnbarer Begriff. Wir alle haben unterschiedliche Vorstellungen von Gerechtigkeit und somit auch von Ungerechtigkeit. Dazu kommt: Von außen kann sich eine Ehe ganz anders darstellen als vom innen.

    Vorstellungen von einer gerechten oder ungerechten Ehe gibt es in Bezug auf: Erotik, Ökonomie, Verteilung der Erziehungsarbeit, Verteilung der Erwerbsarbeit, Verteilung der Hausarbeit …

    Eine Ehe kann erotisch und sexuell »gerecht« sein (beide sind miteinander glücklich und einander treu). Sie kann aber ökonomisch ungerecht sein (eine der beiden Seiten trägt 70 % des Einkommens bei und sorgt auch noch für den größeren Teil der internen Arbeit).

    Eine Ehe wird ungerecht, wenn eine der beiden Personen empfindet: So geht es nicht weiter. Dann hat sich auf einem oder mehreren Gebieten zumindest eine subjektiv empfundene Ungerechtigkeit aufgebaut. Eine Ehe objektiv einzuschätzen halte ich für unmöglich.

  2. Ich verstehe die Frage nicht, findest du es unfair das Einer von Beiden draußen arbeitet während der Andere sich um das Kind kümmert? Naja, in der Regel muss aber Beides gemacht werden und in der Regel gebietet der Pragmatismus, dass es dann auch so rum ist. Der Akt des Austragens und Gebärens sowie die beim Stillen ausgelösten neurochemischen Effekte führen von Anfang an bei der Mutter zu einer stärkeren Bindung an das Kind, gleichzeitig ist der Mann in der Regel immer noch der Besserverdienende in den meisten Beziehungen.

    Sicher wäre auch eine andere Aufgabenteilungen möglich, da sollte man sich dann aber vorher auch im Klaren drüber sein und drüber sprechen. Und wenn die Vorstellungen beider Partner zu weit auseinander gehen, gehen sie wohl auseinander.

    Ich bezweifele aber auch, dass viele Männer lieber Hausmänner wären und sich um die Kinder kümmern wollen während die Frau die Brötchen verdient, denn welcher Mann macht sich freiwillig von einer Frau abhängig und damit zum „Weichei“?

    Aber unabhängig davon, wieso es in der Praxis wohl selten anders gehandhabt wird, steht ja die Frage, ob ich es für gerecht oder ungerecht halte. Das kann man nicht pauschal beantworten.

    Es gibt zum Beispiel beschissene Arbeit, die anstrengend, stressig, monoton, etc ist und es gibt selbstwertschaffende Arbeit, bei der man selbst Verantwortung übernimmt und im Optimalfall einer abwechselungsreichen und sinnvollen Beschäftig nachgeht. Durch die Arbeit besteht außerdem in der Regel ein geschätztes zweites Lebensumfeld.

    Ebenso kann die Situation zuhause, zum Beispiel in Abhängigkeit zur Größe der Wohnfläche und der Zahl der Kinder sowie dem Ausmaß der anfallenden Arbeiten (zum Beispiel bei Vorliegen eines großen Gartens) stark variieren. Der soziale Kontakt zur Außenwelt wird spätestens bei mehreren Kindern auch sehr eingeschränkt. Und während der Mann bei der Arbeit Urlaub machen kann, während dieser Zeit seiner Partnerin aber zumeist keine größeren Teile ihres Aufgabengebietes abnimmt, ist die Partnerin immer für ihre Aufgaben verantwortlich. Außerdem lebt sie in direkter Abhängigkeit vom Partner, was in der Beziehung meiner Eltern zum Beispiel dazu führte, dass meine Mutter im Monat 50 Euro Taschengeld hatte, während mein Vater am Wochenende teilweise hunderte Euro in der Spielhalle verballern konnte während es am Monatsende, weil mein Vater natürlich keine Ahnung von den Preisen im Supermarkt hatte, dann trotzdem nur Spaghetti mit Tomatensauce gab, weil er die Menge an Haushaltsgeld bestimmte. Der ohnehin dominante Mann hat also, sofern die Familie nicht am Existenzminimum lebt, die Kontrolle über die Ressourcen.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass einige Männer sich vielleicht ausgenutzt fühlen können, genauso sehr fühlen Frauen sich auf der anderen Seite oft nicht geachtet genug für das was sie tun.und unwohl in der Abhängigkeit vom Partner.

    Menschliche Beziehungen sind nunmal Kompromisse und wer sich für Kinder entscheidet, entscheidet sich gleichzeitig auch für bedeutend mehr Kompromisse. Das diese Kompromisse subjektiv oder vielleicht manchmal sogar objektiv ungerecht sein können, ist klar, aber solche Fragen können nur innerhalb der jeweiligen Beziehung geklärt (oder die Beziehung beendet) werden.

    • @Nina

      „Ich verstehe die Frage nicht, findest du es unfair das Einer von Beiden draußen arbeitet während der Andere sich um das Kind kümmert?“

      Nein, es geht mir eher darum, da mal eine generelle Meinung abzufragen. Das Ehen halten ist ja durchaus der Fall. Mich interessiert, ob jemand, Mann oder Frau, die Verteilung dann bereits ungerecht findet.

    • Nina schrieb:
      „Ich bezweifele aber auch, dass viele Männer lieber Hausmänner wären und sich um die Kinder kümmern wollen während die Frau die Brötchen verdient, denn welcher Mann macht sich freiwillig von einer Frau abhängig und damit zum “Weichei”?“

      Weichei aus weiblicher Sicht ?, würde die Frau ihn dann noch attraktiv finden ? Mann muss hier durchaus die Frage stellen, ob hier beim Mann nicht eine begründete Sorge vorliegt, das die Frau ihn dann, vielleicht nicht mal bewusst sondern aus ihrer instinktiven Veranlagung heraus weniger achten würde.

      Obwohl ich das nicht verallgemeinern will, ich kenne Paare, bei denen das sehr gut funktioniert, doch das sind dann doch eher keine Mainstream-Menschen, also nicht so repräsentativ für die Bevölkerungsmehrheit

  3. ich würde sagen ,
    das unterliegt einem permanenten Veränderungsprozess.
    es gibt ja nicht unbedingt durchgehend gute Beschäftigung für einen der beiden Partner, und die Kinder haben in Laufe der Zeit verschiedene Betreuungsanforderungen.

    Mal fühlt man sich nicht so wohl in seiner Haut, dann beginnt man evtl was zu verändern, und der Wind dreht sich.

    Wenn das beide mitmachen funktioniert das

    größte Bedrohung einer funktionierenden Beziehung meiner Meinung nach:

    wenn die beste Freundin kommt und sagt : sag mal, merkst du nicht wie der Kerl dich ausnützt ? ……

  4. Untersuchungen zeigen ja, dass je mehr die Frau verdient und unabhängig ist, umso höher ist die Scheidungsrate. Mit anderen Worten, je gerechter die Ehe, umso eher wird sie geschieden. In meiner eigenen Ehe sehen wir uns als Spezialisten. Ich bin der intellektuelle Teil, der das Geld verdient, sie der praktische, der die Hausarbeit macht. Würden wir auf dem Land leben, wäre sie mir haushoch überlegen. Wir ergänzen uns da gegenseitig und beide sind daran interessiert, das das auch so weitergeht. Gerecht sehe ich als eine Ehe an, in der die Interessen der Partner sich in Gleichgewicht befinden.

  5. Weil (und wenn) diese Aufteilung so gewünscht und gewollt ist ist sie gerecht. Denn genau das ist die Definition von Gerechtigkeit im liberalen Sinne: Die Fähigkeit und Freiheit Vereinbarungen (Verträge) in seinem Sinne zu schließen oder eben nicht.

    Interessant wird die Frage, wenn sich im Laufe des Lebens die Ausgangsbedingungen verändern und daher neue oder ergänzende Vereinbarungen geschlossen werden müssen. Dann steht ja die Frage an, inwiefern die ursprünglichen Vereinbarungen noch einzuhalten sind und welche Auswirkungen die auf die neuen Vereinbarungen hat. Der konservative Konsens war, dass alle neuen Vereinbarungen immer unter der Fortdauer der alten getroffen werden.

    Und hier kann unter diesen Gesichtspunkten eigentlich die Ungerechtigkeit entstehen, weil eben nicht mehr alles frei verhandelbar ist. Das gilt aber für beide Partner.

    Dem steht das aktuell zu beobachtende Bestreben gegenüber, die Bedingungen für die Frau weitestgehend frei verhandelbar zu machen für den Mann aber die alten Verpflichtungen weiter besteheen zu lassen. Und das ist aus liberaler Sicht nicht gerecht und zu Lasten des Mannes, da der eine (die Frau) mehr Verhandlungsmacht bekommt als der andere.

    Allerdings kommt hinzu, dass it Hinzukommen der Kinder eine Partei gar keine Rechte in der Verhandlung bekommt. Letzteres hat sich deutlich zum Positiven geändert – Kinder haben immer mehr Rechte bekommen – was sich auch durch eine stärkere Verpflichtung der Frauen zeigt.

    Es ist aber schwierig hier eine algemeine Aussage zu treffen, denn die Ehe ist einer der langwierigsten und folgenreichsten Verträge des Menschenlebens.

    • Um eine allgemeine Idee zu geben: Ungerecht ist es dann wenn ein Ehepartner (einschließlich der Kinder) a priori mehr Verhandlungsmacht bekommt und diese zu Lasten der anderen Beteiligten ausnutzt.

      Das Ideal ist eben die freie und gleiche Verhandelbarkeit der Bedingungen für die Betroffenen. Unter diesen Bedingungen gibt es eben – spieltheoretisch gesprochen – einen Kern (Core) des Ehespiels innerhalb dessen jeder im Rahmen seiner Präferenzen zustimmt (andernfalls wäre die Ehe ja nicht zustande gekommen).
      Innerhalb des Core sind alle Verhandlungsergebnisse paretoopimal – d.h. keiner kann besser gestellt werden ohne den anderen shlechter zu stellen und es ist eine Frage der präferenzen und der Verhandlungsmacht welche Entscheidungen getroffen werden.

  6. Es muss einfach nur anders sein, als sie oder er es sich vorgestellt hat, damit es als ungerecht empfunden wird.

    Sie empfindet Hausarbeit und Kinderbetreuung langweiliger als erwartet.
    Er empfindet die alleinige Verantwortung für einen Vierpersonen- Haushalt als belastender als erwartet.

    Diese Aufteilung lässt sich in der Praxis dann nicht mehr so leicht ändern und schon sind beide latent unzufrieden.

    • Genau – und dann sucht sie nicht selten die Schuld beim Mann. Das ist genauso, wenn sie sich in einen neuen verliebt hat: ab dann will sie ihren alten Partner oft nur noch unter dem Aspekt sehen, wie schlecht er als Partner ist und was er alles falsch gemacht hat. Und das sammelt sie dann gegen ihn, um die Trennung zu legitimieren und nicht als Flittchen darzustehen. Genauso läuft das!

      • @ christian

        Ach so…mir fällt es schwer, etwas als prinzipiell (!) „ungerecht“ zu finden, was derjenige, den es betrifft, als für sich völlig gerecht und wünschenswert empfindet.

        Die Attitüde der meisten „Befreiungs“-Ideologien, wie dem Feminismus auch, über die Bedürfnisse derer, die sie „befreien“ möchten, besser Bescheid zu wissen, als die zu Befreienden selber, riecht ranzig.

        Daran ist ja schon die Linke verzweifelt. Die Arbeiter wollten sich in der Mehrzahl nicht mit dem Bild identifizieren, das die Linke ihnen von sich vorhielt.

        Folge sind immer Zwangsmaßnahmen, um die zu Befreienden gegen ihren Willen zu befreien…schlimme Sache, weil dies zwangsläufig in totalitäre Strukturen mündet.

  7. Die Aufgabenverteilung in der Ehe ist keine Frage der Gerechtigkeit, insofern sind die Fragen falsch gestellt. Aber die heute oft anzutreffende Variante dieser klassischen Aufgabenverteilung wird dann aus meiner Sicht ungerecht, wenn der Mann zusätzlich zur Alleinernährung der Familie in der Zeit ihrer beruflichen Pause auch noch Hausarbeit machen soll. Der ökonomische Sinn dieses Modell besteht darin, dass der Mann seine ganze Energie auf den Job fokussieren kann und zu Hause den Rücken freigehalten bekommt um so seine berufliche Performance und damit das Familieneinkommen zu maximieren.

  8. „Was muss sich ändern bis es bei intakter Ehe ungerecht wird?“

    Weiß nicht, verstehe ich nicht ganz. Feministinnen werden jetzt betonen, wie ungerecht es doch ist, dass sie durch ihr Aussetzen und ihre Zeit mit Halbtagsjob schlechtere Karrierechancen hat und in vielen Berufen damit auch einem höhren Risiko der Arbeitslosigkeit unterliegt. Das stimmt ja auch, aber ungerecht ist es insofern nicht, als mit dem höheren Elternaufwand des Säugetierweibchens ja von Natur aus eine große sexuelle Macht verbunden ist, ein De-facto-„Recht“ auf einen Partner und darauf, von diesem verosorgt zu werden.

    Genau dieser letztere Punkt wird bei dem Thema immer geflissentlich übersehen bzw. Feministinnen wollen ihn nicht wahrhaben. Ebenso wird dabei die Jungenkrise im Bildungssystem und auf dem Arbeitsmarkt ausgeklammert.

    Was man bei so einer Konstallation auch nicht vergessen sollte: Es sind mehr die Frauen als die Männer, die sich Kinder wünschen und die schlechter auf Kinder verzichten können. Und wenn die sich einvernehmlich mit ihrem Partner wünschen, ist auch dann noch ihr Wunsch stärker. Wenn damit dann berufliche Nachteile verbunden sind – meine Güte.

    Wenn sie weniger Geld verdient als er hat auch in folgendem Punkt was Gutes: Sie bleibt (nicht aufgrund von gesellschaftlichem Zwang, denn sie gewinnt ja Scheidungskriege gegen ihn) aufgrund ihrer instinktiven Dispositionen eher bei ihm, wenn er mehr Geld verdient als sie.

    Daraus resultiert mehr Monogamie auf dem Partnermarkt, bessere Aufzuchtsbedingungen von Kindern und einen höheren Prozentsatz aller Männer, der überhaupt noch eine Partnerin abkriegt.

  9. Christian, du gehst aber auch vom best Case aus. Nach sechs Jahren beruflicher Abstinenz ist es gar nicht so einfach wieder im gelernten Beruf Fuß zu fassen. Je nach Branche sogar sehr sehr schwierig. Und von Teilzeit wieder auf Vollzeit zu wechseln manchmal sogar noch schwieriger.

    Und was, wenn der Ehemann merkt, dass es ihm nicht gefällt, immer nur zu schuften und kaum Zeit mit seinen Kindern zu haben? Wenn er erstmal die Karriereleiter hochgekommen ist, kann er auch nicht so ohne weiteres auf 30 h/Woche umswitchen. Aber der Lebensstandard der Familie ist mit seinem Einkommen gestiegen und sein Einkommen ist eine feste Größe, mit der alle rechnen.

    Ich finde diese Frage nach der Rollenverteilung und ihrer Gerechtigkeit unheimlich schwierig zu beantworten.

  10. Ob es ungerecht ist, müssen beide Partner selbst entscheiden. Im Besten Falle müssen sie sich das vorher übelegen. Ob etwas ungerecht ist, hängt überdies von subjektiven Präferenzen ab.

  11. Gerecht oder ungerecht halte ich für die falsche Frage.

    Die Suche nach Gerechtigkeit ist für mich die Suche nach dem Paradies auf Erden. Ich finde den Ausspruch von Karl Popper gut: „Der Versuch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, produziert stets die Hölle.“

    Die „klassische“ Ehe ist von Gott gestiftet. In der klassischen Ehe ordnet sich der Mann Gott unter und die Frau darf sich dem Mann unterordnen, da dieser sich vor Gott verantworten muss. Kennt Ihr den Vergleich der Ehe (oder Beziehung) mit Kapitän und erstem Offizier? Die Flagge am Schiff deutet an, welcher Autorität der Kapitän verpflichtet ist. Auf dem Schiff hat er die Autorität.

    Bereits Adam und Eva haben jeder auf eigene Weise versagt. Das Grundprinzip ist damit aber nicht aufgehoben. Meiner Ansicht nach hat die „klassische“ Ehe für beide Partner Härten. Wer führt, ist immer angreifbar. Und ich merke in der Arbeit, wie schwierig die Unterordnung unter einen mittelmäßigen Vorgesetzten ist.

    Ich denke, in einer Ehe geht es am ehesten, wenn man „nur“ versucht miteinander auszukommen. Pläne für die Zukunft kann man machen. Aber die Zukunft hält sich nicht an unsere Pläne. Aus einem Wunschkind können Zwillinge werden, Krankheiten können Nerven an die Grenze bringen, berufliche Veränderungen können Möglichkeiten öffnen oder schließen…

    Vielleicht ist folgender Link interessant (besonders der Abschnitt Klassenfeind Gott):
    http://mann-pass-auf.de/mpaKlassenfeindGott.php

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