Selbermach Samstag 126 (06.03.2015)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs?

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

294 Gedanken zu “Selbermach Samstag 126 (06.03.2015)

  1. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich wieder de lila Miezekatze auf den Baum jagen (*Wau wau wau*), solange es noch legal ist… (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Na, also da hat aber einer Schaum vor dem Mund:

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/georg-diez-ueber-reaktionaere-frank-plasberg-genderwahn-a-1022149.html

    Richtig geschmacklos, Feminismuskritiker mit Leugnern der Evolution (!) und solchen der globalen Erwärmung zu vergleichen.

    Wat jibbet noch für fröhliche Neuigkeiten? Die Frauenquote ist da:

    https://www.tagesschau.de/inland/frauenquote-bundestag-101.html

    Passend dazu Günther Buchholz über „Küstenbarbie“:

    http://frankfurter-erklaerung.de/2015/03/manuela-schwesig-spricht-vor-der-un-frauenrechtskommission-in-new-york/

    Und dann diese Meinungsmache hier:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/volker-kauder-erteilt-manuela-schwesig-absage-bei-entgeltgleichheit-a-1022231.html

    Naja – ansonsten das Übliche:

    Manndat:

    http://www.forum-maennerrechte.de/index.php?id=13579

    Birgit Kelle:

    http://www.merkur-online.de/politik/bestseller-autorin-birgit-kelle-irre-gender-wahn-gender-gaga-4790683.html

    http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/9764-das-einseitige-verstaendnis-von-gleichstellung

    Cuncti:

    http://cuncti.net/streitbar/887-feminismus-die-zeiten-aendern-sich

    http://cuncti.net/haltbar/886-offener-brief-an-cordt-schnibben-der-spiegel

    BASTA-Kampagne:

    http://bastakampagne.blogspot.de/2015/03/zwingt-russland-wehrpflichtige-in-den.html

    Nicht-Feminist:

    http://nicht-feminist.de/2015/03/nicht-feminist-berlin-bericht-vom-treffen-01-03-15/

    http://nicht-feminist.de/2015/02/maenner-und-vaeterrechte-faktencheck-wie-statistiken-verbogen-werden/

    Sciencesfiles:

    http://sciencefiles.org/2015/03/06/pisa-zeigt-genderismus-schadet-madchen/

    http://sciencefiles.org/2015/03/06/pisa-studien-peinlichkeiten-in-samtlichen-aussagen/

    …und der Surftipp des Tages:

    http://agensev.de/

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Das hier

    https://allesevolution.wordpress.com/2015/01/31/ubersicht-evolution-evolutionare-psychologie-und-partnerwahl/

    ist ein guter Überblick über die Theman hier bei Allesevolution. Wer richtig professionell mit „biologistischen“ Argumenten „trollen“ will, dem sei dieser Überblick sehr empfohlen, gerade auch Autoren & Journalisten.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch „offline“ (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale „supitolle“ Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Hirsche (mehrere Arten, bes. Rotwild), Sex, Begattungssprung, Geschlechtsunterschiede, Brunftschrei des Männchens

    • ät Matthias:

      Gerade den Spiegel-Link gelesen:
      „Und darin ist der Reaktionär [Matthias, Plasberg, Axel,…] besonders gut: Er verachtet die Vernunft, er widert sich vor der Wirklichkeit und ekelt sich vor der Empirie – und kann von jeder Bodenhaftung befreit loslegen.“
      – Der typische Trick von Linksradikalen: Einfach die Argumente der Kritiker umdrehen. Oder den Kritiker im Sinne eines Strohmannes mit Teaparty-Spinnern vergleichen. Wo ist eigentlich der Nazivergleich? Daß die oben genannten Personen fast wie Hitler sind, ist doch klar! 🙂

      „Was für opportunistische Arschlöcher.“
      – Der hat die PC-Suppe wirklich mit Löffeln gefressen. Mit seeehr großen Löffeln!

      Bei dem Hirsch sieht man ja den Strulli – ih! Daß der überhaupt kein Schamgefühl hat….

      • Noch was: Wer hat denn die „Küsten-Barbie“ erfunden? Hehe.

        Und guck mal auf das Bild von Volker Kauder: Der hat ne deusche Fahne am Revert. Pegida-Anhänger? Um Gottes Willen!

      • @ Axel

        Zustimmung!

        Der Hirsch hat kein Schamgefühl? Tja, der Mensch ist die einzige Art, die eins hat.

        Küstenbarbie hab ich hier im Blog zum ersten Mal gelesen. So weit ich informmiert bin, hat die Bildzeitung sie auch mal so genannt. Weiß ich aber nicht.

        Volker Kauder? Keine Ahnung, ob Pegida-Anhänger. Wobei, stimmt: Wenn ja, hätte man ihm schon längst die Hölle heiß gemacht. (Disclaymer: Ich bin weder ein Pegida-Anhänger noch ein Gegner von denen.)

        • ät Adrian:

          Biologie natürlich. Weil menschliche Geschlechtsbeziehungen exklusiv sind, ist es besser, sich zum Verkehr zurückzuziehen.
          Kulturunabhängig.

          Bei Hauskatzen übrigens auch: Ich hab meine Leo und Tiger noch nie pullern oder koitieren sehen

        • ät Matthias, den Reaktionär:

          Ne,, Kauder ist offiziell natürlich kein Pegida-Anhänger. Der wäre sofort politisch tot. Wundert mich nur, daß ihm die Fahne nicht in der Richtung ausgelegt wird.
          Ob die „Küstenbarbie“ vielleicht von ihm stammt? Er hatte die Sexministerin ja mal angegangen.

          Hattest Du neulich eigentlich meinen Link von „Cell-Stem Cell“ gelesen? Ging ein bißchen unter.
          „Cell“ ist nach Science und Nature das härteste Magazin der Welt.

          SIEBEN HANDLUNGSSTRATEGIEN, UM FÜR FORTSCHRITTE FÜR FRAUEN IN DER WISSENSCHAFT, IM INGENIEURWESEN UND IN DER MEDIZIN ZU SORGEN

          http://www.cell.com/cell-stem-cell/abstract/S1934-5909%2815%2900068-5?elsca1=etoc&elsca2=email&elsca3=1934-5909_20150305_16_3_&elsca4=Cell%20Press

          Autoren sind erstaunlicherweise keine üblichen Genderhasen, sondern echte Wissenschaftler von Stammzellinstituten:

          – The New York Stem Cell Foundation, New York, NY 10023, USA
          – Department of Stem Cell and Regenerative Biology, Harvard University, Cambridge, MA 02138, USA
          – Centre for Stem Cells and Regenerative Medicine, King’s College London, London, SE1 9RT, UK

          Es ist mir unerklärlich, wie Stammzellforscher diesen Mist schreiben können und auch noch akzeptiert werden.
          Das muß „Cell“ doch peinlich sein!

          In den Biowissenschaften wird Gender belächelt. Bestenfalls.

        • „Weil menschliche Geschlechtsbeziehungen exklusiv sind, ist es besser, sich zum Verkehr zurückzuziehen.“

          Inwiefern sind menschliche Geschlechtsbeziehungen exklusiv? Und inwiefern impliziert das, dass es besser ist, sich zum Verkehr zurückzuziehen?

        • @ Adrian

          „Biologie oder Kultur?“

          Kann ich nicht sagen, ich vermute aber, dass es vor allem Biologie ist. Denn dafür gibt es biologische Erklärungen.

          „Inwiefern sind menschliche Geschlechtsbeziehungen exklusiv? Und inwiefern impliziert das, dass es besser ist, sich zum Verkehr zurückzuziehen?“

          Beim Menschen kommen Paarbindungen ja fakultativ vor. Sich zurückzuziehen ist mit der Chance der Verheimlichung verbunden. Damit nicht sofort alle Rudelmitglieder das als Ehebruch erkennen. Oder überhaupt sehen, was los ist, wer mit wem was hat. Das kann Vorteile bringen.

          Dann kann needy sein besser vertuscht werden, wenn die Latte gut verpackt ist und sie keine(r) sieht. Wäre auch eine Erklärung. Wobei es ursprüngliche Völker gibt, wo die Latte dann z.b. im Penisfutteral extra ausgestellt wird. Also Kultur spielt da auch eine Rolle.

        • @ Axel

          „ät Matthias, den Reaktionär:“

          Das ist für mich bald ein klares Kompliment! (HA HA HA HA HA)

          „Ne,, Kauder ist offiziell natürlich kein Pegida-Anhänger. Der wäre sofort politisch tot. Wundert mich nur, daß ihm die Fahne nicht in der Richtung ausgelegt wird.
          Ob die “Küstenbarbie” vielleicht von ihm stammt? Er hatte die Sexministerin ja mal angegangen.“

          Hatte er das? Die Frau, so sollte man jedenfalls meinen, braucht angesichts ihrer Attraktivität und ihrer Karriere doch gar keinen Feminismus.

          Oder klappt die Karriere nur deshalb, weil sie dabei auch feministsiches Gedankengut vertritt?

          „Hattest Du neulich eigentlich meinen Link von “Cell-Stem Cell” gelesen? Ging ein bißchen unter.“

          Hab ich nicht gesehen.

          „“Cell” ist nach Science und Nature das härteste Magazin der Welt.“

          Härteste? Also wissenschaftlich?!

          „SIEBEN HANDLUNGSSTRATEGIEN, UM FÜR FORTSCHRITTE FÜR FRAUEN IN DER WISSENSCHAFT, IM INGENIEURWESEN UND IN DER MEDIZIN ZU SORGEN

          http://www.cell.com/cell-stem-cell/abstract/S1934-5909%2815%2900068-5?elsca1=etoc&elsca2=email&elsca3=1934-5909_20150305_16_3_&elsca4=Cell%20Press

          Autoren sind erstaunlicherweise keine üblichen Genderhasen, sondern echte Wissenschaftler von Stammzellinstituten:

          – The New York Stem Cell Foundation, New York, NY 10023, USA
          – Department of Stem Cell and Regenerative Biology, Harvard University, Cambridge, MA 02138, USA
          – Centre for Stem Cells and Regenerative Medicine, King’s College London, London, SE1 9RT, UK

          Es ist mir unerklärlich, wie Stammzellforscher diesen Mist schreiben können und auch noch akzeptiert werden.
          Das muß “Cell” doch peinlich sein!“

          Müsste es. Ob „Science“ und „Nature“ auch mit dem Genderstrom mitschwimmen? Es wäre sehr traurig.

          „In den Biowissenschaften wird Gender belächelt. Bestenfalls.“

          Ja, aber ich glaube, noch viel schert sich kaum einer in den Biowissenschaften darum. Obwohl sie es könnten und müssten.

          Ich meine: „Gender“ ist ein Wort, das ich im Studium nicht in den Lehrveranstaltungen kennengelernt habe (ausgenommen Didaktik), sondern z.B. auf irgendwelchen Plakaten oder in so Uni-Zeitungen. Es fällt einem aber nur auf, wenn man sich damit beschäftigt, wenn man das Wort schon mal im Internet gelesen hat und sensibilisiert ist dafür, was damit gemeint ist.

          Aber im Biologiestudium selbst kommt normal doch gar nichts zur Genderideologie, obwohl dazu eigentlich was kommen könnte und auch müsste.

          Bei den Lehrämtlern in Didaktik kommt was dazu, aber nicht im Sinne einer Diskussion darüber, ob die Biologie oder die genderei Recht hat, sondern der Genderkram wird einfach gelehrt. Oder es kommt nichts dazu dran. Aber eine Gegenüberstellung? Eine Diskussion? Pustekuchen!

        • Dagegen spricht aber z.B. definitiv die Form des männlichen Geschlechtsorgans, die eindeutig Richtung Tournament Species zeigt, genauso ist es kein Zufall, dass die Weibchen beim Homo Sapiens auch mal lauter werden beim Geschlechtsakt, eine Eigenschaft, die früher zweifellos Konkurrenten (und das Alphamännchen…) angelockt haben wird.

          Noch im alten Rom hat die Kopulation relativ öffentlich stattgefunden (z.B. im Restaurant hinter der Theke…), was zwar später mit dem Christentum abnahm aber. Auch die römischen Thermen weissen z.B. definitiv bauliche Eigenschaften und Funde auf, die belegen, dass z.B. Sex relativ öffentlich in den Umkleidekabinen und den Bädern stattgefunden hat. Es gibt da auch gute Hinweise in Texten, z.B. dass es als speziell und sonderbar galt (z.B. von Cato selber überliefert, dem dieses „Problem“ von seinen politischen Gegnern wohl ausgeschlachtet wurde) wenn Väter Mühe hatten sich vor ihren Söhnen nackt zu zeigen – ein eindeutiger Hinweis, dass Nacktheit und Sex früher anders bewertet wurden.

          Ein eindeutiger Fingerzeig auf Kultur würde ich behaupten.

        • ät Adrian & Toxic:

          „Inwiefern sind menschliche Geschlechtsbeziehungen exklusiv?“
          -Blöde Frage. Selbst Homopaare sind nicht immer offen.

          Bei Bonobos ist das ganz anders. Vaterschaft als Konzept gibt es dort nicht. Daher wird offen verkehrt.

          —————-

          „Ein eindeutiger Fingerzeig auf Kultur würde ich behaupten.“
          – Na ja. Ich denke, man darf nicht alle filmischen Darstellungen oder Patriziermosaike aus Pompeji überbewerten.
          Wir haben heute eine gigantische Pornoindustrie; dennoch gilt öffentlicher Verkehr als öffentliches Ärgernis.

        • ät Matthias, Reaktionär:

          Hast Du vielleicht ein Stichwortverzeichnis der Genderlehre bei Didaktos?

          Zu Kauder: Klar, er hat doch mal gesagt, Barbie soll nicht so empfindlich sein. Dafür gab´s nen Rüffel von Angie.

          Daß Barbie bei ihrem göttlichen Aussehen (stell Dir sie mal mit 25 vor) rumgendert, ist tatsächlich rätselhaft.
          Und sie ist genau so ein Mädchen wie ihre Vorgängerin Schröder. Nur war die krachkonservativ und wurde daher von der Lügenpresse und Uschi gemobbt (die Schlampe).

          Daher: Ja, ohne Gender und die damit verbundene Rückendeckung wäre Schwesig längst abgemeldet.

        • @ Axel

          „Hast Du vielleicht ein Stichwortverzeichnis der Genderlehre bei Didaktos?“

          Sowas hab ich nicht. Ich habe nur dieses Wörterbuch der Biologiedidaktik. Da kommt die Genderei nur am Rande vor.

          „Zu Kauder: Klar, er hat doch mal gesagt, Barbie soll nicht so empfindlich sein. Dafür gab´s nen Rüffel von Angie.“

          Ach, die Geschichte.

          „Dass Barbie bei ihrem göttlichen Aussehen (stell Dir sie mal mit 25 vor) rumgendert, ist tatsächlich rätselhaft.“

          Tja, wobei: Anne Wizorek ist auch attraktiv und hat sich trotzdem der Genderei verschrieben.

          Und die Vorgängerin von „Küstenbarbie“ ist ebenfalls attraktiv, aber in Sachen geschlechterpolitik recht vernünftig.

          Vielleicht liegt es nicht am Aussehen.

        • Sicher. Wenn ich an der Macht bin, führe ich eine Diktatur der Scham ein. Dann ist Zölibatus angesagt, Adrian. 🙂

          Eine andere Sache: Wir hatten neulich über Stephen Fry diskutiert. Er hat kürzlich einen Mann geheiratet, der ca. 30 Jahre jünger ist als er. Hat Alfred Biolek auch gemacht.

          Daß die älteren Männer so einen jungen wollen, ist klar. Aber wie geht das bei den jungen? Schwule sind auch Männer und achten aufs Äußere. Oder gibt es Schwule, die auch in ihren Bedürfnissen „weiblicher“ sind? Bei Lesben gibt es ja die „Butch“ und die Mädchen-Variante.

  2. Im Bundestag wurde die Frauenquote für Aufsichtsräte beschlossen – die Regierungskoalition war dafür, die Opposition eigentlich auch, will aber eine noch höhere Quote. Dazu passte die allgemeine Medienberichterstattung – beispielsweise hat das öffentlich-rechtliche Info-Radio Berlin-Brandenburg einen Pro & Contra – Beitrag gesendet, dessen „Contra“-Position ebenfalls nur ein „Nicht-Gut-Genug“ vertrat, nämlich dass die Quote unnötig wäre, wenn endlich Frauen gleiches Geld für gleiche Arbeit erhielten und durch Kinder nicht mehr in der Karriere behindert würden, denn dann sei (sinngemäß) der Siegeszug der Frauen sowieso unaufhaltbar.
    In Politik und Medien stehen sich zu diesem Thema (und nicht nur zu diesem) also lediglich eine feministische und eine noch „feministischere“ Position gegenüber.

    Angesichts dieser Situation könnte man(n) fast auf den Gedanken kommen, dass unser frauenunterdrückendes Patriarchat vielleicht doch nicht mehr ganz so allumfassend und wirkmächtig ist, wie wir uns das vorstellen. Muss ich etwa um meine Privilegien fürchten…?

    • „Muss ich etwa um meine Privilegien fürchten…?)

      Nein, musst Du nicht. Wenn der nächste Krieg kommt, wirst Du als Mann auch weiterhin das alleinige Privileg haben, eingezogen zu werden.

    • http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/georg-diez-ueber-reaktionaere-frank-plasberg-genderwahn-a-1022149.html

      … und ansonsten kannst du dich trotz vorzeigbarer Leistungen wegquotieren lassen.

      Respekt und Anerkennung sowieso nicht. Und verleudmende bewusst falsche Unterstellungen sind klaglos hinzunehmen. Genau wie tatsächlich vorhandene bewusste Diskriminierungen.

      Dann ist einzustimmen in die Unterdrückungs- und Opferlüge der Frauen für ihre weitere Privilegierung und dir als Buhmann.

      Tust du das nicht, dann wirst du mittlerweile öffentlich als Arschloch bezeichnet wie von einem gewissen Kolumnisten Diez auf SPON (Link oben).

      Ansonsten kannst du gern für diese dekadent korrupte Bande dein Leben lassen. Und wenn du das machst wirst du dafür auch noch bespukt.

      Frauen und männliche speichelleckende Pudel a la Knieprothesen Hofreither 2015 für unser aller bessere Zukunft.

      • ät Petpanther:
        „Knieprothesen-Hofreiter „, der ist gut. Könnte man als Standard-Spitzname einführen.
        Ich hab von dem noch nie viel mitbekommen, außer seiner Frisurkatastrophe.
        In der Sendung fand ich ihn maximal unsympathisch – oberbayrische Dickköpfigkeit gepaart mit grüner Ideologie, einfach unausstehlich.

    • „In Politik und Medien stehen sich zu diesem Thema (und nicht nur zu diesem) also lediglich eine feministische und eine noch „feministischere“ Position gegenüber.“

      Sieht so aus, die Gehirnwäsche läuft auf vollen Touren.

      Ich habe mich in den letzten Tagen mal auf einigen femismusaffinen Foren umgesehen und in ein weiteres Gutachten zur Verfassungswidrigkeit der Männerquote durchgesehen. Ergebnis s. hier:

      http://maninthmiddle.blogspot.com/2015/03/lex-fidar.html

      Ich frage mich so langsam, ob in unserer politischen Öffentlichkeit überhaupt noch eine rationale Diskussion zu diesem Thema möglich ist und welchen Sinn es hat, sich mit rationalen Argumenten einzubringen.

      • @mitm

        „Ich frage mich so langsam, ob in unserer politischen Öffentlichkeit überhaupt noch eine rationale Diskussion zu diesem Thema möglich ist und welchen Sinn es hat, sich mit rationalen Argumenten einzubringen.“

        Aus meiner Sicht würde diese Frage negativ beantworten.

        Ansonsten, ein guter Text.

        Respekt und Dank dafür.

        • „Aus meiner Sicht würde diese Frage negativ beantworten.“

          – Gilt für alle Mode-Themen des gutmenschlichen Zeitgeistes.
          Man kann nicht vernünftig über Asylanten sprechen, über Frauenrechte, über Schwule, Lesben, Transintersexuelle.

        • „Man kann nicht vernünftig über Asylanten sprechen, über Frauenrechte, über Schwule, Lesben, Transintersexuelle.“

          Klar kann man das. Das Problem ist, dass Du mit „vernünftig“ Deine eigene Meinung meinst.

        • So reaktionär wie ich bin? Nicht doch.

          Und Du glaubst, Vernunft ist bei den Themen in der Öffentlichkeit möglich? Sag mal, lebst Du allein mit W-Lan im Wald?

        • „Und Du glaubst, Vernunft ist bei den Themen in der Öffentlichkeit möglich?“

          Natürlich.
          Üben wir doch mal hier: Was ist denn Dein Standpunkt zu all diesen Themen? Versuch mich zu überzeugen, dass Deine Weltsicht die bessere ist.

        • „Versuch mich zu überzeugen, dass Deine Weltsicht die bessere ist.“
          – Bei Deiner verbohrten Weltsicht? Sehr witzig.
          Obwohl, Du hast ja immerhin anerkannt, daß der LSBTI-Plan für NierderS recht zwanghaft ist.
          Mal so formuliert: Warum müssen die Interessen der LSBTI in allen Schulen in fast allen Fächern als übergreifendes Lernziel verankert werden? Warum nicht die Interessen der konservativen Katholiken oder die der am Bett gefesselten Alten im Heim? So, das dürfte jetzt schwer werden.

          Anderes Thema: Die Flüchtlinge in D kommen überwiegend aus Ex-Jugoslawien und Tunesien. Länder ohne Krieg oder Hungersnot. Warum werden sie hier aufgenommen, statt gleich heimgeschickt zu werden?

        • „Warum müssen die Interessen der LSBTI in allen Schulen in fast allen Fächern als übergreifendes Lernziel verankert werden?“

          Das weiß ich nicht. Ich weiß nicht mal, was die Interessen von LSBTI sind.

        • „Die Flüchtlinge in D kommen überwiegend aus Ex-Jugoslawien und Tunesien. Länder ohne Krieg oder Hungersnot. Warum werden sie hier aufgenommen, statt gleich heimgeschickt zu werden?“

          Keine Ahnung. Politische Gründe? Ich präferiere jedenfalls eine selektive Einwanderungspolitik. Deutsche Flüchtlingspolitik scheint mir auch recht konfus zu sein.

        • Das Problem ist Verlogenheit und eine frei flottierende Mentalität von ungerechtfertigter Unterstellung, die keine Schranke gesetzt bekommt.

          Die Schranke wäre Verantwortlichkeit für Freiheit einzufordern. Hier ist Missbrauch, der deutlich aus der linken Ecke kommt und sich zum Opfer-Sündwnbock Faschismus wandelt.

          Es wird Hegemonie und Marginalisierung angestrebt anstelle von Co-Existenz.

          Vertrauen ist verspielt und die LGBQTs etc. haben auch ihren „Regenbogen“ verloren. Dieses vor allem charakterliche (Fehl)Verhalten scheint tiefer in diesen Kreisen zu liegen. Eigentlich schade.

          Der Feminismus, der sich zum lupenreinen misandrischen Opfer-Sündenbock Hetzkult gewandelt hat und sich gerade eugenisch genderfaschistisch Privilegien und Diskrimunierungsorientiert aufstellt, trägt sein übriges bei.

        • „Das weiß ich nicht. Ich weiß nicht mal, was die Interessen von LSBTI sind.“
          – Stellt er sich wieder dumm. Der Adrian, so klein&unschuldig.

          „Ich präferiere jedenfalls eine selektive Einwanderungspolitik. Deutsche Flüchtlingspolitik scheint mir auch recht konfus zu sein.“
          – Geht doch. Wie wäre es mit „ideologisch“ und „linksradikal“ statt „konfus“?

        • Es nutzt nichts sich in die Trotzecke zurückzuziehen.

          Mit Verantwortlichkeit ist z.B. gemeint das Hegemonie-und Unterdrückungsstreben einzustellen. Verantwortlichkeit gegenüber Mitmenschen und anderer Kultur, die Toleranz ausübt.

          Der erwähnte Missbrauch fängt an ein ungutes und mieses Odeur auszudünsten. Und der Regenbogen fühlt sich auch nicht mehr an wie einer.

        • „Stellt er sich wieder dumm. Der Adrian, so klein&unschuldig.“

          Da Du es offenbar weißt. Was sind denn LSBTI-Interessen? Meine sind: Gleichberechtigung und Akzeptanz.

          „Wie wäre es mit “ideologisch” und “linksradikal” statt “konfus”?“

          Weil ich nicht der Meinung bin, dass dahinter eine linksradikale Ideologie steckt. Sondern ein konfuser Mix aus Dritte-Reich-Traumata und Gutmenschen-Sündenablasshandel.

        • @ petpanther
          „Mit Verantwortlichkeit ist z.B. gemeint das Hegemonie-und Unterdrückungsstreben einzustellen.“

          Interessant. Hast Du wirklich das Gefühl, Homos wollten eine Hegemonie durch Unterdrückung von Heteros? Wenn wir dieses Gefühl wissenschaftlich in der Bevölkerungsmehrheit quantifizieren würden, dann wäre ich auch besorgt, weil dieses Gefühl nur destruktiv für Homos enden kann. Russische Verhältnisse wären die zwangsläufige Folge.

        • ät Adrian:

          „Da Du es offenbar weißt. Was sind denn LSBTI-Interessen? “
          – Geld, Macht/Deutungshoheit, Pöstchen.
          —————————

          „Weil ich nicht der Meinung bin, dass dahinter eine linksradikale Ideologie steckt. Sondern ein konfuser Mix aus Dritte-Reich-Traumata und Gutmenschen-Sündenablasshandel.“
          – Könnte man drüber diskutieren. Daß Rotgrüne und verstärkt auch „C“DUler (Uschi) links sind, dürfte aber klar sein.
          Daß die Linken wirklich ein schlechtes Gewissen wegen Adolfen haben, glaube ich nicht. Warum auch? Sind alle viel zu jung. Ist eher ein Feindbildfanatismus, mit dem sich schön Politik machen läßt. Und Knete, wie üblich.

          Das Ideologie-Argument läßt sich denke ich ganz gut bringen, weil in der heutigen Politik bei vielen Vertretern absolut unpragmatische und spinnerte Ansichten breitgemacht haben, die letztlich nur Schaden anrichten.
          ZB die Frauenquote: Das Beispiel Norwegen zeigte der SPD deutlich, daß sie nicht funktioniert, weil einfach zu wenige Frauen sich für das Management begeistern.
          Egal, die Gesinnung befiehlt es.
          Wieso sollte man dann nicht antifa-antira-beflissen in völliger Verkennung der Wirklichkeit jeden Schmarotzer als „Flüchtling“ reinlassen? Selber blechen müssen sie ja nicht.

      • @ mitm
        „Ich frage mich so langsam, ob in unserer politischen Öffentlichkeit überhaupt noch eine rationale Diskussion zu diesem Thema möglich ist und welchen Sinn es hat, sich mit rationalen Argumenten einzubringen.“

        Ich glaube, die Antwort auf diese Frage ist – zumindest in der gegenwärtigen Situation – ziemlich offensichtlich. Wenn sowohl bei der politische Entscheidungsfindung als auch bei der journalistische Meinungsbildung feministische Positionen den (meist nicht hinterfragbaren) Standard darstellen und trotzdem ständig von „struktureller“ Frauenbenachteiligung gefaselt wird, ohne dass anscheinend den Betreffenden dieser ins Auge springende Widerspruch überhaupt auffällt, haben rationale Argumentationen ersichtlich schlechte Karten. Zudem zeigt sich ja immer wieder, dass rationale Widerlegungen feministischer Argumentationen bestenfalls ignoriert werden.

        So sehr es auch gegen meine persönlichen Überzeugungen geht, muss ich doch feststellen, dass politische Veränderungen wohl nur über die auch in deinem Text erwähnten Propagandamethoden (allein an der Publikumswirksamkeit orientiert, ohne Rücksicht auf die Qualität der verwendeten Argumente) erreichbar sein werden. Beispielsweise hatte ja die Hart-aber-Fair-Sendung offenbar eine recht positive Wirkung, obwohl in rein sachlicher Hinsicht größtenteils erschreckend dünn.
        Ich selbst könnte eine derartige Vorgehensweise kaum mit meinem Gewissen vereinbaren (zumal die Frage bleibt, welche Konsequenzen letztlich „Abwehrerfolge“ hätten, die mit rein populistischen Methoden erfochten wurden), allerdings ich bin sowieso kein Aktivist.

        • „Ich selbst könnte eine derartige Vorgehensweise kaum mit meinem Gewissen vereinbaren“

          Gegenmaßnahmen gegen die feministische Propaganda müssen keineswegs unmoralisch sein: Man muß nur immer wieder Halbwahrheiten hinterfragen oder die fehlende Hälfte nachliefern. Dabei muß man sich oft kurz fassen oder sich plakativ ausdrücken (namentlich unter Twitter-Randbedingungen), dann wirkt es vielleicht wie verkürzende Propaganda. Das ist dann aber eher ein Debattenstil und man sollte bei Bedarf auch in die Details gehen können.

          „…. allerdings ich bin sowieso kein Aktivist.“

          Falsch. Wer nichts tut, hat automatisch verloren. Also ran!

        • „50 geht ja nicht.“

          Wärest Du mit einem xx-Chromosomenpaar ausgestattet, wäre das ein lächerliches – nein, gar kein – Problem.

          Ich hatte es schon vor einiger Zeit als Beispiel angeführt: in der internen Ausschreibung für eine Stelle in der Personalsachbearbeitung (Wissenschaft und Forschung) wurde in der üblichen Form ausgeführt, dass Frauen bei gleicher Qualifikation bevorzugt würden, um den Frauenanteil in der Sparte zu erhöhen.
          In der Perso arbeiteten 10 Frauen, kein Mann.
          Eine Frau würde also überhaupt kein Problem darin sehen, den Frauenanteil von 100 auf 110% zu erhöhen.

          Im Übrigen: wenn die Frauen 50% der Aufsichtsratsposten für sich reklamieren, dann bleiben immer noch 50% für die ganzen anderen Genderxen.

    • Ich vermute folgende Ursache:

      1.) Der Schwule denkt nicht daran, ein Leben lang das Leben einer Frau zu unterhalten, weshalb er es im Job ruhiger angehen lassen kann.

      2.) Umgekehrt die Lesbe: Die rechnet nicht damit, dass ihr ein Mann ihr Leben finanzieren wird, weshalb sie sich mehr reinhängt.

      Spekulation, ich weiß.

    • Schwulen Männern fehlt die Partnerin im Hintergrund. Ungeoutet werden sie vielleicht als Stino-Single oder als irgendwie anders wahrgenommen, genießen nicht dasselbe Vertrauen, das traditionell Männern entgegengebracht wird, die sich als fest gebunden, idealerweise verheiratet präsentieren.
      Ließe sich überprüfen, indem man die Daten der whm-Singles und die der verheirateten hinzunimmt. Mein Bauchgefühl sagt: garantiert wird sich da ein pay-gap ermitteln lassen. Und ich könnte sogar wetten, es gibt bereits Studien, die die Wichtigkeit des Familienstands auf die Höhe des Männer-Einkommens unabhängig von der Frage der sexuellen Orientierung zeigen.

      Lesben hingegen werden – ungeoutet – als Single-Frauen wahrgenommen, die eher selten dabei beobachtet werden dürften an ihrem Arbeitsplatz zu flirten. Übersetzt sich dann vielleicht in: lebt für die Arbeit. Solange kein Mann an ihrer Seite auftaucht, braucht sich der Arbeitgeber auch keine Sorgen wegen zukünftigen, familienbedingten Auszeiten machen (denkt er).
      Der Familienstand ist für Frauen glaub ich von untergeordneter Bedeutung verglichen mit den Männern.

    • Das Argument mit Homosexuellen ist eines der besten gegen die Gehälterlüge. Niemand kann das mit deren Annahmen erklären, warum Lesben mehr verdienen als Heteras.

      Ich fand das die letzten Wochen äußerst frustrierend, gerade auch bei Hart aber Fair. Momentan wird ständig diese Lüge aufgewärmt und neu verbreitet und dann ist mal die Chance da, sie mit Argumenten zu zerlegen und es ist niemand da, der dazu auch in der Lage ist. Kubicki hat den Gender Pay Gap lediglich in Zweifel ziehen können, war aber überfordert.
      Der Mythos scheint gerade wieder vitaler denn je.

      Dabei hat man argumentativ so leichtes Spiel:

      1. Kennst du denn persönlich auch nur eine Frau, die weniger verdient als ihre männlichen Kollegen?
      (dabei kommt immer raus, dass es kaum welche gibt, bei denen das überhaupt möglich wäre. Die müssten aber ja alleine diesen unglaublichen Schnitt hochhalten)

      2. Wie erklärst du dir, dass Lesben mehr verdienen als Hetero-Frauen, die doch noch anfälliger für Diskriminierung sind?

      3. Wenn Frauen die gleiche Arbeit für so viel weniger Geld machen, warum sind die Männer nicht alle arbeitslos? Welcher Ökonom würde Männer einstellen?

      4. Wie erklärst du dir, dass der Pay Gap bei Selbstständigen, die ja gar keinen (diskriminierenden) Arbeitgeber haben, viel höher ist (44%)? http://doku.iab.de/externe/2012/k120402r07.pdf

      5: welchen Beweis gibt es dafür, dass Frauen im Durchschnitt im Beruf gleich motiviert und gleich fähig sind, die gleiche Leistung bringen?
      (wenn mit Bildungsfolg argumentiert wird, bietet sich neben anderen Argumenten die Frage, warum Schulerfolg ein Indikator sein soll, aber beruflicher Erfolg nicht?)

      6. welchen Beweis gibt es dafür, dass der je nach Variablenberücksichtigung über bleibende Rest-Gap ausgerechnet mit Diskriminierung erklärt werden könne?

      7. warum ist der Gap trotz jahrelanger Propaganda und öffentlicher Awareness so stabil, warum ist er in den entwickeltsten und feministischsten Ländern am höchsten, anderswo viel geringer?

      8. warum gibt es keine von Frauen gegründeten großen Unternehmen?

      9. Warum gibt es nahezu keine Fälle von Verstößen gegen das AGG, die vor Arbeitsgerichten verhandelt wurden (Ausnahme wäre nun wohl Birkenstock)?

      10. weitere Fakten dagegen halten (DIW-Studie, Anzahl (un/-)bezahlter Überstunden, Krankheitstage, Umfragen zu Präferenz von Berufen, gewünschter Arbeitszeit, Führungsambitionen, falsche Anrechnung des Unterhalts)

      • Du hast noch einen wichtigen Punkt vergessen:

        11. Wieso schweigen die Gewerkschaften und Betriebsräte über diese Ungerechtigkeit? Eine Klage vor dem Arbeitsgericht wäre da ein Selbstgänger.

        Besonders ärgerlich: die Gewerkschaften haben keine Scham, auch ins Gender-Horn zu stoßen und die angebliche Pay Gap zu kritisieren, ohne aber konkrete Fälle belegen zu können, bzw. die Lücke zu schließen, wo sie es könnten.

  3. @ uepsilonniks
    Bezüglich Deiner Off-Topic Anfrage auf GW. Ich habe Gender-Gaga nicht gelesen, kann mich dazu also nicht speziell äußern. Kelle halte ich nicht für homophob im eigentlichen Sinne, eher für eine Heterosexistin. Akzeptieren tut sie Homos allerdings nicht, wie sie selbst gesagt hat.

    • Was verstehst Du unter „Heterosexistin“?

      Kelle erörtert in „Gender-Gaga“ ausführlich die Begriffe „Toleranz“ und „Akzeptanz“, und dass sexuellen MInderheiten „Toleranz“ zu wenig ist. Für Kelle ist es halt so, dass man lediglich Toleranz einfordern könnte, nicht aber Akzeptanz, das ginge zu weit.

      • „Was verstehst Du unter “Heterosexistin”?“

        Kelle hält Heterosexualität für die einzig akzeptable Lebensweise.

        „Und dass sexuellen MInderheiten “Toleranz” zu wenig ist.“

        Natürlich ist „uns“ das zuwenig. Und wenn Kelle über ihren heterosexistischen Tellerrand schaute, würde sie das auch kapieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie es toll finden würde, wenn die Gesellschaft ihren Lebensstil als heterosexuelle Frau und Mutter lediglich tolerieren würde.

        „Für Kelle ist es halt so, dass man lediglich Toleranz einfordern könnte, nicht aber Akzeptanz, das ginge zu weit.“

        Einfordern kann man gar nichts. Konsensuale Beziehungen kann man dennoch akzeptieren.

        • @ uepsilonniks
          „Beleg?“

          Schwierig. Sie hat m. E. eine sehr inkonsistente Meinung.
          Einerseits:

          „Für mich persönlich ist die Liebe zwischen zwei Homosexuellen gleichwertig mit der Liebe zwischen einem heterosexuellen Paar.“
          http://frau2000plus.net/und-plotzlich-gilt-man-als-homophob/

          Andererseits:

          „Ich argumentiere bei öffentlichen Auftritten stets betont sachlich gegen die Genderisierung unserer Gesellschaft, gegen die Frühsexualisierung unserer Kinder in der Schule und insbesondere für die traditionelle Familie aus Vater, Mutter und Kindern.“
          http://www.freiewelt.net/interview/umerziehung-zum-neuen-menschen-10024710/

          – Wieso muss man für die traditionelle Familie aus Vater, Mutter und Kindern argumentieren, wenn man Homosexualität akzeptiert?

          „Ihnen reicht es nicht, dass Homo, Bi, Trans in der Gesellschaft toleriert wird. Sie wollen, dass wir es alle ganz toll finden müssen. Und da gehe ich nicht mit.“
          http://www.freiewelt.net/interview/umerziehung-zum-neuen-menschen-10024710/

          – Sie spricht hier von „wir“, schließt also sich mit ein. Warum will sie aber nicht mitgehen, wenn sie homosexuelle und heterosexuelle Liebe als gleichwertig empfindet?

          „Homosexuelle werden im Jahre 2014 in Deutschland nicht diskriminiert. Sie dürfen ihre Homosexualität zeigen, ohne Nachteile zu erfahren.“
          http://frau2000plus.net/und-plotzlich-gilt-man-als-homophob/

          – Das ist eine glatte Lüge, die nur jemand behaupten kann, der diese Situation noch nie reflektiert hat.

          „Soll mein kleiner Kerl überlegen, ob er wohl schwul ist, weil er seinen besten Freund echt gern hat und sie sogar im gleichen Bett am Wochenende übernachten?“
          http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/9554-fragwuerdige-revolution-des-sexualkundeunterrichts

          – Ja, warum denn nicht, wenn Homosexualität doch gleichwertig ist? Ich denke nicht, dass Kelle ein Problem damit hätte, wenn ihr kleiner Kerl irgendwann anfängt zu überlegen, ob er wohl hetero ist.

          Mein Fazit:

          Das alles passt nicht so recht zu jemandem, der Homosexualität akzeptieren würde.

          Kelle ist nicht der homophobe Teufel, wie es von der politischen Linken behauptet wird. Sie hat nichts gegen Homos, solange ihre Lebensweise den Rang der privilegierten Mehrheit behält und die das Thema nicht persönlich betrifft. Alles andere verunsichert sie und sprengt ihr gepflegtes christliches Weltbild.

          Sollte ihr kleiner Kerl irgendwann sich tatsächlich als schwul herausstellen, hoffe ich, dass sie ihre Worte überdenkt. Ansonsten wird er es schwer mit ihr haben.

        • Ich gebe allerdings zu, dass es für den gewöhnlichen Hetero recht schwer sein kann, dass Minenfeld Toleranz-Akzeptanz ohne Schaden zu überqueren. Ich gestehe auch freimütig ein, dass Homosexualität für viele Heteros sehr rätselhaft ist.

          Ein Weg könnte sein, seine Äußerungen dahingehend zu analysieren wie sie analog in bezug auf Heterosexuelität klingen würden.

        • Und ich gebe zusätzlich zu, dass nicht wenige Homos mit einer vorgefassten Meinung herangehen, in dem Sinne, dass alle Heteros erst mal irgendwie als homophob eingeschätzt werden. Das beruht auf leidigen Erfahrungen, die sich glücklicherweise in der Vergangenheit abgeschwächt haben, die aber dennoch weiterhin existieren. Selbst in Berlin könnte ich mit meinem Freund nicht so umgehen, wie es ich es mit meiner Freundin könnte.

        • @Adrian: ohne mich je mit Kelles Einstellungen diesbezüglich beschäftigt zu haben, mach ich mal den Advokatus diaboli:

          Wieso muss man für die traditionelle Familie aus Vater, Mutter und Kindern argumentieren, wenn man Homosexualität akzeptiert?

          Weil die traditionelle Familie z.B. besser für die Entwicklung eines Kindes ist, als z.B. eine Alleinerziehenden-„Familie“ oder Patchwork-Modelle
          Da ist über Homosexuelle noch nichts gesagt.
          Aber ich denke man kann auch Homosexualität durchaus akzeptieren und es dennoch für besser halten, dass ein Kind zusammen mit biologischem Vater und biologischer Mutter aufwächst.

          Sie spricht hier von “wir”, schließt also sich mit ein. Warum will sie aber nicht mitgehen,

          Sie spricht von „toll finden MÜSSEN“. Ich bin grundsätzlich dagegen, dass man irgend etwas, egal was, toll finden MUSS. (ob das so ist, sei dahingestelt. Aber ich kann den Eindruck ein wenig nachvollziehen)

          Das ist eine glatte Lüge, die nur jemand behaupten kann, der diese Situation noch nie reflektiert hat.

          „Nicht diskriminiert“ ist wirklich eine etwas verwegene Aussage. Aber man kann sich ja auch nur auf die rechtliche Situation beziehen.

          – Ja, warum denn nicht, wenn Homosexualität doch gleichwertig ist

          Hier geht es wohl eher darum, dass z.b. man einem 5-jährigen überhaupt keinen Deutungsrahmen einer sexuellen Orientierung aufdrängen muss, weil das Umarmen seines Freundes damit höchstwahrscheinlich auch nichts zu tun hat.

          Ich tendiere auch dazu, dass es eigentlich keine positive Aufklärung über Homosexualität braucht (bräuchte), wenn man einfach ihre Abwertung vermeiden kann (könnte).
          Und eine Diskussion darüber, in welchem Alter welche Form der Aufklärung zu befürworten ist, hat grundsätzlich ihre Berechtigung.

          • @ David
            Ich denke, dass Kelle den Mainstream der Nasichten zu Homosexualität wderspiegelt: Sind halt da, also müssen wir mit ihenn leben und sie tun ja meistens nichts (besser wäre es natürlich schon, sie wären hetero). So wie die Oma das ausdrückt (kein langes Video (es startet sofort beim Zitat):

        • Obwohl diese Tussi auch ganz cool ist: (Männliche) Homosexualität ist bööööse, weil es eine Ablehnung der Frau ist? Nun ja, es ist dreht sich nicht alles immer nur um Frauen. Suck on it, Bitch!

        • Also bei startet mir startet es bei 3:45. Die Omi finde ich echt süß 🙂
          Dass sie dummes Zeug redet, welches in den nächsten Jahren mit ihr zusammen wohl aussterben dürfte, kannst du da nicht drüber schmunzeln?
          okay, könnte ich an deiner Stelle wahrscheinlich auch nicht.
          Der nächste ist doch auch super: „soll er sum krankenhaus gehe und suchen ein medizin“.

          Nee, also Mainstream ist das doch wirklich nicht (mehr). Zwischen echter Akzeptanz, Pseudotoleranz und Intoleranz gibt es ja viele Schattierungen, wahrscheinlich liegt Kelle irgendwo dazwischen.
          Aber ich finde allein aus den von dir geposteten Zitaten kann man ihr keinen Strick drehen.

          • @ david
            „Also bei startet mir startet es bei 3:45. “

            Hmmm, dann ware es bei mir wohl die Cookies.

            „kannst du da nicht drüber schmunzeln?“

            Nein.

            „okay, könnte ich an deiner Stelle wahrscheinlich auch nicht.“

            Eben.

            „Aber ich finde allein aus den von dir geposteten Zitaten kann man ihr keinen Strick drehen.“

            Ich will ihr ja auch keinen Strick drehen.

        • Aber ich denke man kann auch Homosexualität durchaus akzeptieren und es dennoch für besser halten, dass ein Kind zusammen mit biologischem Vater und biologischer Mutter aufwächst.

          So hat die Kelle zumindest Ende 2012 bei Plasberg gegen Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare argumentiert. Für den Faktencheck dazu musste ich das Internet Archiv bemühen. Die amerikanische Studie die sie erwähnte um ihre Ansichten zu stützen, hat es aber wohl nicht dahin geschafft.

          Die englische behauptet einen weitgehenden Konsens dort drüben, dass gleichgeschlechtliche Eltern sich nicht negativ auf die Kinder auswirken und geht auch kurz auf die Methodenprobleme ein.

        • @Nachtschattengewächs:

          In einer so kontroversen Debatte ist zunächst mal Wikipedia leider wirklich keine geeignete Quelle, um einen neutralen Forschungsüberblick zu bekommen.
          Ich habe durchaus auch schon anderslautende (d.h. mit zumindest geringfügig schlechterem „Outcome“ von LGBT-Parenting) gesehen und ehrlich gesagt habe ich bei ideologisch so umkämpften Themen mit angesprochenen große methodischen Problemen auch nicht allzu viel Vertrauen in die Forschung von beiden Seiten.
          Mein Eindruck ist auch, dass der „Konsens“ in diese Richtung tendiert, aber ich kenne auch der Homophobie unverdächtige, junge Kinder- und Jugendtherapeuten von Berufsplattformen, die anderer Ansicht sind. Besonders nach den psychodynamischen Theoren (denen ich nicht anhänge) unterstützen Mutter und Vater ein Kind bei unterschiedlichen Entwicklungsaufgaben.
          Ich will selbst hier keine Stellung beziehen, aber ich halte den Standpunkt zumindest für legitim, dass ein männliches und ein weibliches elterliches Vorbild das Optimum darstellen – und sei es nur deswegen, weil Kinder in einer „gegenderten“ und „binärgeschlechtlich konstruierten“ Welt aufwachsen.
          Ebenso ist es – völlig unabhängig von der methodisch sehr schwierigen Forschung – auch eine weltanschauliche Frage, ob man eine rein soziale Elternschaft gleichwertig zur biologisch+sozialen Elternschaft ansieht.
          Anlagen mit dem Kind zu teilen, ist logischerweise ein guter Prädiktor für eine sichere und stabile, lebenslange Bindung und dafür, Bedürfnisse und Entwicklungsschwierigkeiten des Kindes bestmöglich wahrzunehmen.

          Letzteres hat natürlich keine Relevanz für Waisenkinder, die ohnehin adoptiert werden.
          Vor allem wäre ja selbst ein weniger positives Outcome von LGBT-Parenting kein zwingendes Argument, ihnen das Adoptionsrecht vorzuenthalten. Sonst müssten wir es wohl auch Nicht-Akademikern etc. vorenthalten.

          Ich steige an der Stelle aus, weil ich nicht der Anti-Homo-Lobby das Wort reden möchte. Mir geht es nur darum, dass allein der Standpunkt Kelles in dieser Fragestelltung sie noch nicht der Homophobie überführt. Diesen Vorwurf in eine nicht geklärte fachliche Debatte einzubringen, führt auch nicht gerade dazu bei, dass der Diskurs vorankommt.

        • „aber ich halte den Standpunkt zumindest für legitim, dass ein männliches und ein weibliches elterliches Vorbild das Optimum darstellen – und sei es nur deswegen, weil Kinder in einer “gegenderten” und “binärgeschlechtlich konstruierten” Welt aufwachsen.“

          Versteh ich nicht.

        • @ Adrian

          Weil man wohl davon ausgeht, dass sie durch die eigene Erfahrung, die sich mit dem deckt, was in der Gesellschaft passiert/gelebt wird (Ob das nun künstlich oder nicht ist, sei dahingestellt). Bei der sozialen Schicht der Kinder scheint das ja so zu sein.

          Bei Heterosexuellen Paaren lassen sich diese Fragen relativ einfach beantworten, da hat man schon etwas mehr Daten. Sind beide Eltern die Biologischen Eltern und verheiratet liegt z.B. laut einer Studie aus Kanada die Chance von schwerem Missbrauch bei ungefähr 4%, bei nicht verheirateten Paaren bei 11%, bei alleinerziehenden Müttern bei 12% und bei alleinerziehenden Müttern mit Partner bei 22%.

          Da wird die rein biologische Komponente reinspielen müssen, so ungern Menschen das auch zugeben werden. Wenn das so ist, dann wird das unweigerlich Konsequenzen auch für homosexuelle Paare haben.

        • @ Adrian

          Das ist bei weitem nicht die einzige Aussage, aber sicher auch richtig.

          Statistisch ist es nun mal einfach so, dass bei Vätern und Müttern das parental Investment niedriger bei adoptierten Kindern ist als bei biologischen, genauso ist die Chance von schwerem Missbrauch höher. (Siehe : http://en.wikipedia.org/wiki/Cinderella_effect) Die Zahlen aus Kanada belegen auch dies zu einem gewissen Teil. Der Missbrauch ging ja auch dort nicht nur zwingend von Frauen aus.

          Was mich vor allem erstaunt ist die hohe Spannweite und der Unterschied zwischen verheirateten und nicht verheirateten Paaren. Die letzten beiden Zahlen hätte ich hingegen so erwartet.

        • @toxicvanguard
          *Bei Heterosexuellen Paaren lassen sich diese Fragen relativ einfach beantworten, da hat man schon etwas mehr Daten. Sind beide Eltern die Biologischen Eltern und verheiratet liegt z.B. laut einer Studie aus Kanada die Chance von schwerem Missbrauch bei ungefähr 4%, bei nicht verheirateten Paaren bei 11%, bei alleinerziehenden Müttern bei 12% und bei alleinerziehenden Müttern mit Partner bei 22%*

          Also sind nicht verheiratete Paare schlechtere Menschen? 😀

          Kleine Anekdote, ich weiß natürlich nicht wie das in Kanada ist, aber hier kommt das Jugendamt standardmäßig zu „alleinstehenden“, also nicht verheirateten Müttern um sich die Lebensverhältnisse anzugucken. Auch zu meiner Schwester, die mit Mitte 30 innerhalb von 11 Jahren ihr 2. Kind vom selben Partner bekam. Was mich zu folgendem Segensspruch bei der Hochzeit ein halbes Jahr später hinriss: „Endlich könnt ihr aufhören den Blagen was zu essen zu geben! Das JA kommt nicht mehr!“

          Es gibt einen bereits bestehenden bias gegen unverheiratete Paare/alleinstehende Mütter, der dafür sorgt, dass diese stärker überwacht werden, was natürlich auch einen eventuell stattfindenden Mißbrauch eher ans Licht bringt.
          Fun Fact: Josef Fritzl war übrigens auch verheiratet und das Jugendamt fand es völlig ok, dass die ständig Babys vor ihrer Haustür gefunden haben.

        • Ziemlich gewagt.
          Wollt ihr ernsthaft in Frage stellen, dass biologische Väter eine geringere Missbrauchsgefahr darstellen als Stiefväter oder neue (wechselnde) Partner der Mutter?

          • „Wollt ihr ernsthaft in Frage stellen, dass biologische Väter eine geringere Missbrauchsgefahr darstellen als Stiefväter oder neue (wechselnde) Partner der Mutter?“

            Ich stelle erst einmal die Frage, woher man das so genau wissen will. Ich halte es zunächst für reichlich vermesen zu behaupten, jeder Mann stelle eine größere Gefahr für Kinder dar, es sei denn er ist der biologische Vater.

        • @david
          Ich habe lediglich erzählt wie das JA vorgeht und dass unverheiratete Paare strenger überwacht werden.
          Ebenso wird es bei ErzieherInnen und LehrerInnen sein, wenn die Mutter alleinerziehend ist, oder der Vater nen anderen Nachnamen hat (trotzdem er evtl. der leibliche Vater ist) wird stärker hingeguckt.

          *Ganz einfach: sie sind schlechtere Eltern. Im Schnitt!*
          Also macht einen ein Besuch zum Standesamt kompetenter für die Elternschaft? Ist bei einer Hochzeit ein Schnellkurs dabei, „Kindesmißbrauch vermeiden 101“?
          Das macht keinen Sinn, das weißt du auch.

        • @Adrian:
          fällt mir wirklich schwer das ernstzunehmen.
          Du hältst es für vermessen zu behaupten, dass wenn 2 erwachsene Männer gleich guten Zugang zu einem Kind haben, Vaterliebe und Inzesttabu hier einen schützenden Faktor gegen Missbrauch darstellen?
          Wie wäre es mit nachdenken vor dem posten?

          und ja, das ist eben auch statistisch erwiesen.

        • @david
          *Du hältst es für vermessen zu behaupten, dass wenn 2 erwachsene Männer gleich guten Zugang zu einem Kind haben, Vaterliebe und Inzesttabu hier einen schützenden Faktor gegen Missbrauch darstellen?*

          Hui, ich sag mal so: Hätt ich das hier geschrieben hätte ich wahrscheinlich gleich die halbe Väterrechtsbewegung am Arsch, die mir was von Sippenhaft und Dämonisierung erzählten. Und das komplett zu Recht!

        • Heirat ist heutzutage in einem missbräuchlichen Rahmen gegenüber dem Mann eingefasst.

          Entsprechend sind die Intetionen der Frau. Ein Konzept und eine Institution der Vergangenheit, die zunehmend zum Ausbeutungszombie wird.

          Ein Mann sollte nicht mehr heiraten.

          Ironischerweise möchten unsere Gays das umso mehr. Gern.

          • „Ironischerweise möchten unsere Gays das umso mehr.“

            @ petpanther
            Zumindest wir Homo-Männer heiraten ja keine Frauen. Insofern wird es wohl kaum Missbrauch des Mannes durch die Frau geben.

        • @marenleichnen:
          Ach komm, so ein quatsch. Diese „Überwachung“ von Alleinerziehenden gibt es doch so nicht. Ich lasse mich gerne berichtigen, aber dass überhaupt jemand vom JA vorbeikommt geschieht doch in der Regel nicht ohne dass jemand dort anruft oder dass es irgendwie eine Vorgeschichte (z.B. Minderjährigenschwangerschaft) gibt. Dass das Jugendamt einmal im Jahr vorbeikommt und dabei zuhauf Missbrauchsfälle aufdecken kann ist auch naiv.
          Wir sprechen anhand der Studie von einem um 500% erhöhten Risiko bei Stiefvätern.


          Also macht einen ein Besuch zum Standesamt kompetenter für die Elternschaft? Ist bei einer Hochzeit ein Schnellkurs dabei, “Kindesmißbrauch vermeiden 101″?
          Das macht keinen Sinn, das weißt du auch.

          Ach, Maren. Wenn du ein wenig Ahnung von empirischer Forschung hättest, wäre dir klar, dass nicht der bloße Akt der Eheschließung hier die Kausalität bedingt, sondern dass es ein Zusammenspiel von latenten Eigenschaften ist, die sowohl eine Eheschließung, eine stabile Beziehung als auch gute Sozialisationsbedingungen wahrscheinlicher machen.

        • Hui, ich sag mal so: Hätt ich das hier geschrieben hätte ich wahrscheinlich gleich die halbe Väterrechtsbewegung am Arsch, die mir was von Sippenhaft und Dämonisierung erzählten. Und das komplett zu Recht!

          Ganz im Gegenteil. Es ist väterfeindlich bzw. auch mütterfeindlich zu behaupten, dass beliebige dritte Personen (ich spreche nicht von Fachpersonal) ebenso geeignet für den Umgang mit ihrem Kind geeignet sind.

          • „Es ist väterfeindlich bzw. auch mütterfeindlich zu behaupten, dass beliebige dritte Personen (ich spreche nicht von Fachpersonal) ebenso geeignet für den Umgang mit ihrem Kind geeignet sind.“

            a) nicht ebenso geeignet ist nicht das gleiche wie Missbrauch
            b) Der neue Partner eines Elternteils ist keine beliebige dritte Person.

        • Ich kopiere mal noch meinen Beitrag bei Tom hier rein, da der nicht freigeschaltet wird bisher:


          Ich bleibe dabei. Geschlecht ist weder Qualifikation noch Charaktermerkmal. Weder im Job, noch in der Familie.

          (weibliches) Geschlecht ist durchaus die Qualifikation um z.B. den eigenen Säugling zu stillen.
          Ich bin nun kein Verfechter psychoanalytischer Theorien oder halte diese für unzweifelhaft, aber diese lassen sich auch nicht so einfach als bedeutsamer fachlicher Maßstab für die psychosoziale Entwicklung eines Kindes beiseite wischen.
          de.wikipedia.org/wiki/Triangulierung_(Psychologie)

          Ich finde es durchaus ein legitimes Anliegen von Homosexuellen, das Adoptionsrecht zu fordern und unterstütze das sogar, ich möchte einer Gegenposition hierzu bloß nicht umgekehrt jegliche Legitimation absprechen. Ich denke schon, dass ein gleichgeschlechtliches Elternteil entwicklungspsychologisch essentiell ist. Das ist je Geschlecht des Kindes bei gleichgeschlechtlichen Eltern nicht mehr gegeben.
          Man kann nicht per se alle sozialen Geflechte als gleich geeignete Sozialisations-Ausgangsbedingung für ein Kind bezeichnen. Wenn man mir diesen slippery slope verzeiht frage ich mal ganz provokant, mit welchem Argument man noch einer Studenten-WG, die gemeinsam ein Kind großziehen möchte, dieses vorenthalten will.
          Denn wenn das Geschlecht von Eltern keine Rolle spielt, warum dann ihre Anzahl oder die Art und Verbindlichkeit ihrer Beziehung zueinander?

          Mal ein Beispiel: Kinder entwickeln ein natürliches Schamgefühl bezüglich ihrer Intimität, in der Regel vor allem gegenüber dem gegengeschlechtlichen Elternteil. Es gibt viele Kinder, die sich nur dem gleichgeschlechtlichen Elternteil gegenüber nackt zeigen wollen. Wie wird sich wohl ein Mädchen mit 2 Papas fühlen, das zum ersten Mal seine Tage hat?

          Wie gesagt, ich bin nicht gegen das Adoptionsrecht.
          Aber so einfach kann man es sich nicht machen.

          Das quasi als “Quotenregelung” zu interpretieren und auf die Wirtschaft zu übertragen, ist nun wirklich sehr sehr abenteuerlich.

          • „Denn wenn das Geschlecht von Eltern keine Rolle spielt, warum dann ihre Anzahl oder die Art und Verbindlichkeit ihrer Beziehung zueinander?“

            Weil Geschlecht und Anzahl oder die Art und Verbindlichkeit der Beziehung zueinander nicht dasselbe ist.

            „Wie wird sich wohl ein Mädchen mit 2 Papas fühlen, das zum ersten Mal seine Tage hat?“

            Wenn das Deine Hauptsorge ist, dann solltest Du nicht für das Adoptionsrecht eintreten.
            Frag doch die Kinder, die es betrifft. Da gibt es ja durchaus Beispiele.

        • @david
          *Diese “Überwachung” von Alleinerziehenden gibt es doch so nicht. Ich lasse mich gerne berichtigen, aber dass überhaupt jemand vom JA vorbeikommt geschieht doch in der Regel nicht ohne dass jemand dort anruft oder dass es irgendwie eine Vorgeschichte (z.B. Minderjährigenschwangerschaft) gibt. Dass das Jugendamt einmal im Jahr vorbeikommt und dabei zuhauf Missbrauchsfälle aufdecken kann ist auch naiv.*

          Also, du hast im Prinzip keine Ahnung, sagst aber erstmal dass es das nicht gibt, wobei deine Meinung meine Erfahrung sticht.
          Das war zu erwarten. Magst du noch bemerken, dass ich mir das alles ausgedacht habe? Dann hätten wir´s ja mal wieder komplett.

          *Wenn du ein wenig Ahnung von empirischer Forschung hättest, wäre dir klar, dass nicht der bloße Akt der Eheschließung hier die Kausalität bedingt, sondern dass es ein Zusammenspiel von latenten Eigenschaften ist, die sowohl eine Eheschließung, eine stabile Beziehung als auch gute Sozialisationsbedingungen wahrscheinlicher machen.*

          Also sind Verheiratete doch bessere Menschen?

          *Wir sprechen anhand der Studie von einem um 500% erhöhten Risiko bei Stiefvätern.*

          Wir sprechen in erster Linie um das erhöhte Risiko bei Eltern, die nie ein Standesamt von innen gesehen haben (zumindest nicht zum heiraten)

          Aber davon ab, ich fänd es schön wenn du in Zukunft konsequenterweise nie wieder Falschbeschuldigung erwägen würdest, immerhin sind die Frauen ja nicht mit den entsprechenden Männern verwandt. Und wir wissen ja wie das das Risiko in die Höhe treibt.

          (Ich wurde übrigens noch mit Mitte 20 ab und an gefragt ob denn mein Stiefvater mich TATSÄCHLICH nie, nicht auch nur so´n bisschen… Du verstehst. Ebenso mein Kindermann, der doofe Blicke bekommen hat, wenn er mit mir im Wasser getobt hat.)

        • a) nicht ebenso geeignet ist nicht das gleiche wie Missbrauch
          b) Der neue Partner eines Elternteils ist keine beliebige dritte Person.

          a) ja, ich bin tatsächlich der „vermessenen“ Meinung, ein Vater neigt weniger zum Missbrauch seines Kindes als jemand, der nicht Vater ist aber dennoch gleich guten Zugang zum Kind hat.
          Sorry, mir fehlen grade die Worte dass so etwas in Frage gestellt wird. Ich kann mir das in meiner Hilfliosigkeit wirklich nur damit erklären dass jemand einen irrationalen Hass auf die traditionelle Familie hat.

          b) das stimmt natürlich, eine Beziehung zur Mutter ist natürlich immernoch ein gewisser Schutzfaktor, vor allem macht dies es wahrscheinlich dass er auch eine liebevolle und schützende Beziehung zum Kind entwickelt.
          Was würdest du denn sagen, wenn man ein Kind verlosen würde und es in die Obhut eines zufälligen alleinstehenden Mannes geben würde? Würdest du es da auch für „vermessen“ halten, dass das Missbrauchsrisiko gegenüber dem leiblichen Vater erhöht wäre?

          • „Ich kann mir das in meiner Hilfliosigkeit wirklich nur damit erklären dass jemand einen irrationalen Hass auf die traditionelle Familie hat. “

            Ja, so bin ich. Irrational und voller Hass.

            „Was würdest du denn sagen, wenn man ein Kind verlosen würde und es in die Obhut eines zufälligen alleinstehenden Mannes geben würde?“

            Strohmann . Denn so funktioniert das nicht.

        • Weil Geschlecht und Anzahl oder die Art und Verbindlichkeit der Beziehung zueinander nicht dasselbe ist.

          Ich stimme natürlich zu. Aber damit verwendest du das gleiche Argument wie deine Gegner, die sagen dass Mann-Frau und Mann-Mann nicht dasselbe ist.


          Frag doch die Kinder, die es betrifft. Da gibt es ja durchaus Beispiele.

          Tja, da sind wir wieder beim Methodikproblem. Diese Kinder zu fragen bringt nichts, da sie befangen sind, mit einem Rechtfertigungsdruck gegenüber ihren eigenen Eltern aufwachsen (was leider der Individuation/Ablösung auch nicht förderlich ist) und es auch nicht anders kennen.

          Ich kann aber Nicht-Betroffene fragen oder mich an meine eigene Kindheit und Jugend erinnern, wie es gewesen wäre, wenn ich in bestimmten Dingen und Phasen kein gleichgeschlechtliches Elternteil gehabt hätte.

          • „Aber damit verwendest du das gleiche Argument wie deine Gegner, die sagen dass Mann-Frau und Mann-Mann nicht dasselbe ist.“

            Nein. Denn ich sage, dass das Geschlecht der Eltern keine entscheidender Faktor ist, aber die Art und Verbindlicheit der Beziehung. Und die meisten Studien zu homosexuellen Paaren hierzu sagen genau das aus.
            Ich gebe natürlich gerne zu, dass die meisten homosexuellen Elternpaare aus Frauen bestehen. Insofern kann es durchaus sein, dass schwule Eltern eine höhere Gefahr für ein Kind darstellen, Geschlecht also dann doch wieder eine Rolle spielt.

        • Ja, so bin ich. Irrational und voller Hass.

          Ich weiß natürlich schon, dass es an deiner Streitlust und deiner Neigung zur Provokation liegt. Ich neige halt wiederum dazu, so etwas gleich bierernst zu nehmen, als wäre dies deine ableitbare, durchgedachte Haltung;-)

          Strohmann . Denn so funktioniert das nicht.

          Ist halt hypothetisch. Beantworte doch mal, dann sehen wir was sich daraus folgern lässt.

          • „Beantworte doch mal“

            Ich bin selbstverständlich nicht dafür Kinder irgendwelchen Fremden anzuvertrauen. So funktioniert das Adoptionssystem aber nicht. Und auch nicht die Stiefelterei.
            Aber bitte: ja, ich halte es für wahrscheinlich, dass insbesondere männliche nichtbiologische Väter ein größeres Risiko für ein Kind darstellen.

        • Man könnte durchaus aus der Forschung eine erhöhte Gefahr von Gewalt bei lesbischen Eltern und von sexuellem Missbrauch bei schwulen Eltern ableiten.

          Mir ist es selbst unangenehm, hier die Kelle zu machen.
          Ich will mir das wie gesagt eigentlich nicht zu eigen machen, nur das Vorhandensein einer skeptischen Position verteidigen.

          • „Man könnte durchaus aus der Forschung eine erhöhte Gefahr von Gewalt bei lesbischen Eltern und von sexuellem Missbrauch bei schwulen Eltern ableiten.“

            Leite sie dann doch bitte aus Stief- und Adoptionseltern im Allgemeinen ab.

        • Ich bin selbstverständlich nicht dafür Kinder irgendwelchen Fremden anzuvertrauen.

          Achso. Das ist eh klar, dass das niemand will.
          Mir ging es nur um das Missbrauchsrisiko. Du erkennst also doch offenbar biologische Vaterschaft als Schutzfaktor an.
          Dann stell ich meine Schnappatmung mal wieder ein 😉

        • Also, du hast im Prinzip keine Ahnung, sagst aber erstmal dass es das nicht gibt, wobei deine Meinung meine Erfahrung sticht.
          Das war zu erwarten. Magst du noch bemerken, dass ich mir das alles ausgedacht habe? Dann hätten wir´s ja mal wieder komplett.

          Maren, dass du dich gerne zu Dingen äußerst von denen du keine Ahnung hast, hatten wir ja in letzter Zeit öfters. Deine Erfahrung besteht darin, dass du eine „alleinerziehende“ Schwester hast.
          Wenn irgendjemand sie mal beim Jugendamt angeschwärzt hat oder sie bei Geburt minderjährig war, wäre das ja geklärt. Ersteres weißt du unter Umständen nicht.
          Ich habe mal im Gegensatz zu dir mal im Bereich Sorgerecht gearbeitet und hatte viele Kontakte mit dem Jugendamt. Was nicht heißt dass ich mich mit allen Regelungen auskenne, daher wollte ich hier nicht ausschließen dass mir das schlicht nicht bekannt ist.
          Ich finde aber dazu im Netz nichts. Manche Frauen schreiben irgendwo, dass das JA bei ihnen vorbeikam, andere wissen davon nichts. Nun, auch bei Ehepaaren kann das passieren.Offizielles findet man komischerweise nirgends, es ist überall immer nur von freiwilligen Unterstützungsangeboten die Rede, z.B. hier:
          http://www.betanet.de/betanet/soziales_recht/Beratung-Jugendamt-63.html

          Also sind Verheiratete doch bessere Menschen?

          Du willst es nicht raffen. Eine Ehe ist einfach ein struktureller Vorteil, das ist gut belegbar. Ein System, was natürlich auch, aber nicht nur mit individuellen Eigenschaften der Eltern zu tun hat. Umso enger und verbindlicher sich jemand an einen Partner bindet, umso enger und stabiler sind tendenziell überhaupt seine Bindungen. Da spielt natürlich noch viel mehr mit rein.
          Gilt natürlich nur im Schnitt.

          )
          Aber davon ab, ich fänd es schön wenn du in Zukunft konsequenterweise nie wieder Falschbeschuldigung erwägen würdest, immerhin sind die Frauen ja nicht mit den entsprechenden Männern verwandt. Und wir wissen ja wie das das Risiko in die Höhe treibt.

          Was für ein gequirlter Blödsinn. Merkste selbst, oder

          TATSÄCHLICH nie, nicht auch nur so´n bisschen… Du verstehst

          Ja, ich verstehe. Da gibt es blöde Vorurteile. Wusste nicht dass dich das persönlich trifft.
          Allerdings schüre ich keine Vorurteile, nur weil ich sage dass das Risiko bei leiblichen Vätern geringer ist.
          Nur für dumme Menschen folgt daraus, dass Stiefväter eine Gefahr seien.

        • Ich wurde übrigens noch mit Mitte 20 ab und an gefragt ob denn mein Stiefvater mich TATSÄCHLICH nie, nicht auch nur so´n bisschen…

          Solche Anmaßungen finden aber wohl auch nur in einem feminismusverseuchten Umfeld statt.

        • @ david
          *Wenn irgendjemand sie mal beim Jugendamt angeschwärzt hat oder sie bei Geburt minderjährig war, wäre das ja geklärt. *

          Nein. Sagte ich ja bereits. Was bleibt dir dann also noch? Ach ja, ich könnte lügen.

          *Ich habe mal im Gegensatz zu dir mal im Bereich Sorgerecht gearbeitet und hatte viele Kontakte mit dem Jugendamt. Was nicht heißt dass ich mich mit allen Regelungen auskenne, daher wollte ich hier nicht ausschließen dass mir das schlicht nicht bekannt ist.*

          So wird es sein.

          *Umso enger und verbindlicher sich jemand an einen Partner bindet, umso enger und stabiler sind tendenziell überhaupt seine Bindungen.*

          Es soll ja Leute geben die sich nach 3 Jahren wieder scheiden lassen. Während einige Leute bereits seit 20 Jahren unverheiratet zusammenleben. Nur mal so als Info.

          *Allerdings schüre ich keine Vorurteile, nur weil ich sage dass das Risiko bei leiblichen Vätern geringer ist.
          Nur für dumme Menschen folgt daraus, dass Stiefväter eine Gefahr seien.*

          Das ist eine schöne Rationalisierung.
          Du als Fachmann hast ja auch keinerlei Verantwortung diese Dummheit zu beheben, wie man ja auch hier schön sieht.

          *Solche Anmaßungen finden aber wohl auch nur in einem feminismusverseuchten Umfeld statt.*

          Wie es der Zufall so will habe ich grade einen dezidiert antifeministischen Psychologen an der Hand der derselben Meinung ist.

        • Schlechte Nachricht, Maren:
          Dem Jugendamt müssen offenbar erhebliche Hinweise einer Kindeswohlgefährdung bei deiner Schwester vorliegen.

          Ich dachte mir ja sowieso schon, dass es Bullshit ist, aber habe mich jetzt- auch weil ich gerade einen Therapiefall habe bei dem ich überlege das Jugendamt einzuschalten – inforrmiert bei jd. der sich wirklich auskennt. Auch das Internet wird dich darüber aufklären, dass das Jugendamt nur bei gerichtlichem Sorgerechtsstreit oder in Fällen einer Kindeswohlgefährdung Hausbesuche macht und machen darf. Bzw. auch noch dann, wenn es als amtlicher Vormund eingesetzt ist (minderjährige Mutter, unbekannter Vater).
          Selbst in den Fällen sind unangemeldete Hausbesuche sehr selten und erst seit 3 Monaten wurde von einem Verwaltungsgericht darüber entschieden, dass Jugendämter bei begründetem Vorliegen eines Verdachts dazu berechtigt sind.
          Selbst wenn es legal wäre und Jugendämter nichts besseres zu tun hätten, bräichte man wohl die 300-fache Menge an Personal, um routinemäßig Alleinerziehende und unverheiratete Paare zu inspizieren. Vollkommen absurd.
          Es gibt genaue Regularien dafür, wann ein Jugendamt sich einschaltet. Seit einigen Jahren bekommen wohl Alleinerziehende, bei denen es keinen zweiten Sorgeberechtigten gibt, standardmäßig einmal einen Brief vom Jugendamt, schlicht und ergreifend um sie auf Beratung und sonstige kostenlose Hilfsangebote aufmerksam zu machen. Das ist alles.
          Wenn Kontrollen des Jugendamts in deinem Umfeld „Standard“ sind, dann hat dein Umfeld erhebliche Probleme.

          Diese Hausbesuche dienen übrigens dazu, sich ein Bild von Räumlichkeiten, Platz, Hygiene und usw. zu machen. Da kommt keine Psychologin, die sich mit dem Kind unterhält. Zu glauben, dass bei einem solchen Besuch dem Jugendamt plötzlich ein sexueller Missbrauch auffiele, zeigt nur dass du keine Ahnung von deren Arbeit hast.

          Während einige Leute bereits seit 20 Jahren unverheiratet zusammenleben. Nur mal so als Info.

          Nur mal als Info: Auf Gegenbeispiele zu verweisen, widerlegt kein solches Argument. Ist dir das wirklich nicht klar?

          Das ist eine schöne Rationalisierung.

          Ähm nein, das ist keine Rationalisierung. Ich gehöre keiner Bewegung an, die überall Missbrauch sieht und die Zahlen aufbauscht.

          .Wie es der Zufall so will habe ich grade einen dezidiert antifeministischen Psychologen an der Hand der derselben Meinung ist.

          Geht es noch unredlicher? Warum mir eine Meinung unterstellen, von der ich mich dezidiert distanziere?
          Ich sage, dass statistisch A eine bessere Prognose/geringeres Risiko als B haben.
          Deine Reaktion: David sagt, B sind gefährlich!!
          Du wirst mir anhand deines Zitats sogar vor, dass ich quasi JEDEN Stiefvater für einen Triebtäter halte. Das könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein.

          Ich hatte dich wirklich überschätzt, Maren.

          • @david

            „Nur mal als Info: Auf Gegenbeispiele zu verweisen, widerlegt kein solches Argument. Ist dir das wirklich nicht klar?“

            Weder Robin noch Maren können etwas mit „im Schnitt“ anfangen, mir halten sie auch immer ähnliches entgegen.

        • @Marenleinchen
          „*Wenn irgendjemand sie mal beim Jugendamt angeschwärzt hat oder sie bei Geburt minderjährig war, wäre das ja geklärt. *

          Nein. Sagte ich ja bereits. Was bleibt dir dann also noch? Ach ja, ich könnte lügen. “

          Du kannst also ausschließen, dass das Jugendamt irgendwie gesondert auf deine Schwester aufmerksam (gemacht) wurde? Falls ja, auf welcher Grundlage? Kennst du die JA-Akte?
          Mir ist jedenfalls neu, dass Alleinerziehende generell und ohne Anlass verstärkt Prüfungen des Jugendamts unterzogen werden.

          „*Umso enger und verbindlicher sich jemand an einen Partner bindet, umso enger und stabiler sind tendenziell überhaupt seine Bindungen.*

          Es soll ja Leute geben die sich nach 3 Jahren wieder scheiden lassen. Während einige Leute bereits seit 20 Jahren unverheiratet zusammenleben. Nur mal so als Info.“

          Sicherlich gibt es das. Genau deshalb schrieb David ja „Gilt natürlich nur im Schnitt.“ Was also ist dein Punkt?

        • „Im Schnitt“ ist für Feministinnen offenbar deshalb per se eine Essenzialisierung, weil von der eigenen Denke auf andere geschlossen wird. Wie auch sonst sollte die ganze „Männlichkeitskritik“ „begründet“ werden?

          Dass nicht alle Männer deshalb Vergewaltiger sind, weil die Mehrheit der Vergewaltiger männlich ist geht gerade noch rein in den Kopf – allerdings ist damit regelmäßig felsenfest „belegt“, dass es sich um eine art „Spitze des Eisberges“ handelt.

          Nur allzu folgerichtig wird deshalb die Aussage „Im Schnitt sorgen Verheiratete Eltern besser für ihre Kinder“ als Aussage dahingehend gewertet, dass nichtverheirtete Eltern ein inhärentes Manko hätten.

          Der Gedanke, dass die Kausalität beispielsweise umgekehrt sein könnte, nämlich dass „bessere“ Eltern im Schnitt eine stärkere Tendenz zum Heiraten haben, kommt lieber nicht auf, denn dann müsste man ja so einige Aspekte seines Weltbildes infrage Stellen: Wenn der Schluß von der Verteilung in der Gruppe der Verheirateten auf Eigenschaften Verheirateter nicht möglich ist, dann wäre auch der Schluß von der Kriminalstatistik auf Eigenschaften von Männern nicht möglich.

          • @Nick

            „“Im Schnitt” ist für Feministinnen offenbar deshalb per se eine Essenzialisierung, weil von der eigenen Denke auf andere geschlossen wird. Wie auch sonst sollte die ganze “Männlichkeitskritik” “begründet” werden?“

            Es scheint der Gedanke schwer zu fallen, dass eine Eigenschaft, die im Schnitt in einer gewissen Höhe vorliegt, dennoch ganz verschieden ausgeprägt ist. Dabei muss man sich ja nur Äußerungen wie „Im Schnitt sind Männer größer als Frauen“ vorstellen.
            Das schließt eben kleine Männer und große Frauen nicht aus, eine alltägliche Beobachtung.
            Dennoch wird ja bei so etwas mit dem alten „der unterschied innerhalb der Gruppe ist größer als zwischen den Gruppen“ argumentiert, was dann die Eigenschaft beliebig machen soll.

            Die Essenzialisierung findet dann ja auch bei „Frauen verdienen 23% weniger“ statt, bei dem auch so getan wird, als würde in jeder Arbeit jede Frau 23% weniger verdienen als ihr Kollege neben ihr.

            „Dass nicht alle Männer deshalb Vergewaltiger sind, weil die Mehrheit der Vergewaltiger männlich ist geht gerade noch rein in den Kopf – allerdings ist damit regelmäßig felsenfest “belegt”, dass es sich um eine art “Spitze des Eisberges” handelt.“

            Wobei der Unterschied bei „Schrödingers Vergewaltiger“ ja wieder teilweise aufgehoben ist. Jeder Mann ist potentiell eine Vergewaltigungsgefahr, weil die Mehrheit der Vergewaltiger männlich ist.

            „Nur allzu folgerichtig wird deshalb die Aussage “Im Schnitt sorgen Verheiratete Eltern besser für ihre Kinder” als Aussage dahingehend gewertet, dass nichtverheirtete Eltern ein inhärentes Manko hätten.“

            Vielleicht trägt dazu bei, dass man ja von gesellschaftlichen Formungen ausgeht, die Männer und Frauen als Gruppe betreffen, wobei gleichzeitig alle Menschen abgesehen davon gleich wären, wenn es eben diese Formungen nicht geben würde. In der Denkweise ist es einfach, solche „Im Schnitt“ Aussagen der kompletten Gruppe zuzuordnen, denn dieser Unterschied muss ja durch die Gesellschaft entstanden sein, also der gesellschaftliche Druck auch jede Frau betreffen.
            Verbindet man das mit der Auffassung, dass jede Zuweisung einer negativen Eigenschaft, die eine Minderheit oder eine Personengruppe, der die jeweilige Person sich zugehörig fühlt oder mit der sie (ggfs wegen ihr nahestehender Personen) sympathisiert, ein gesellschaftliches Vorurteil ohne Grundlage sein muss, dann ergibt sich natürlich auch, dass dieses Vorurteil eben nur diese Gruppe als ganze treffen kann.
            Wenn der einzige Weg, wie nichtverheiratete Eltern schlechtere Eltern sein können, Vorurteile oder jedenfalls externe Erschwernisse sind, dann müssen diese die Einzelpersonen aus der Gruppe betreffen, es wäre dann ein Schnitt mit sehr geringer Varianz.

            „Der Gedanke, dass die Kausalität beispielsweise umgekehrt sein könnte, nämlich dass “bessere” Eltern im Schnitt eine stärkere Tendenz zum Heiraten haben, kommt lieber nicht auf, denn dann müsste man ja so einige Aspekte seines Weltbildes infrage Stellen: Wenn der Schluß von der Verteilung in der Gruppe der Verheirateten auf Eigenschaften Verheirateter nicht möglich ist, dann wäre auch der Schluß von der Kriminalstatistik auf Eigenschaften von Männern nicht möglich.“

            Ja, das stimmt.
            Die Frage ist, ob vom Ziel oder vom Grund her gedacht wird. Ich vermute es ist eher der Grund

        • Maren hat sich leider komplett verrannt.

          Sowas kann ja passieren, aber dann sollte man die Größe haben rechtzeitig zurückzurudern. Ihr Stil ist es halt eher, nochmal groß zu tönen, dass die anderen keine Ahnung haben, ein paar ziemlich stinkende Strohmänner abzufackeln und sich dann selbst im Rauch zu verflüchtigen.

        • @david:
          „…leider komplett verrannt… kann ja passieren, aber dann sollte man die Größe haben rechtzeitig zurückzurudern…

          Unfähigkeit bzw. Unwillen, auch nur die Möglichkeit eigener Fehler einzugestehen, ist leider generell ziemlich verbreitet, bei den verschiedensten Leuten.
          Allerdings scheint dieses Verhaltensmuster bei Feministinnen besonders ausgeprägt zu sein. Ich kann mich nicht daran erinnern, von Feministinnen jemals etwas gelesen zu haben, das auch nur als Zugeständnis gewertet werden könnte, die vom Diskussionspartner vorgetragene abweichende Ansicht sei zumindest nicht völlig unvertretbar. Und zwar völlig unabhängig von der Qualität der jeweils verwendeten Gegenargumente.

        • Anfang der 80er reüssierte die RadFem Barbara Kavemann mit mit dem Buch „Väter als Täter“, worin sie behauptete, dass jedes 3. Kind von seinem Vater sexuell missbraucht würde.
          Das führte unmittelbar zu einer Dämonisierung von Vätern und deren fast schon hysterischen sozialen und juristischen Ausgrenzungen, die in den schon als legendär zu bezeichnenden Hexen-Prozessen von Borken oder Worms kulminierten.

          Wir vom VAfK wurden natürlich aus feministischer Richtung ganz besonders als Kinderschänder ausgemacht und fragten deshalb vor knapp 10 Jahren ganz unverbindlich mal telefonisch beim BKA – dem Verfasser der jährlichen Kriminalstatistik – an, wie brisant denn das Thema „Väter als Täter“ überhaupt wirklich sei.

          Die verblüffende Antwort war in etwa so: Väter würden als Täter beim sexuellen Missbrauch so selten in Erscheinung treten, dass sie gar nicht als eigene Tätergruppe, sondern mit den „Stiefvätern“ zusammen erfasst würden.

          Dazu muss man wissen, dass besagte Stiefväter – womit auch ganz allgemein die LG der Mütter gemeint sind – die größte Tätergruppe darstellen.

          So kann man trefflich mit Statistiken die Meinung in der Bevölkerung manipulieren.

        • @david
          Wer redet denn von unangemeldeten Hausbesuchen?

          *Seit einigen Jahren bekommen wohl Alleinerziehende, bei denen es keinen zweiten Sorgeberechtigten gibt, standardmäßig einmal einen Brief vom Jugendamt, schlicht und ergreifend um sie auf Beratung und sonstige kostenlose Hilfsangebote aufmerksam zu machen. Das ist alles.*

          Nope, sie laden sich auch zum Kaffee ein.
          Allerdings wäre mir nicht bekannt, dass das auch bei verheirateten Paaren der Fall wäre. Bei unseren Nachbarn, die ganz ordentlich mit Umstandsbrautkleid geheiratet haben war es nicht so.

          *Diese Hausbesuche dienen übrigens dazu, sich ein Bild von Räumlichkeiten, Platz, Hygiene und usw. zu machen. Da kommt keine Psychologin, die sich mit dem Kind unterhält. Zu glauben, dass bei einem solchen Besuch dem Jugendamt plötzlich ein sexueller Missbrauch auffiele, zeigt nur dass du keine Ahnung von deren Arbeit hast.*

          Toxicvanguard hat eine Studie ohne Quelle erwähnt, wo es bei verschiedenen Gemeinschaftsarten soundsoviel „Mißbrauch“ gibt. Worin dieser Mißbrauch besteht weiß, wenn überhaupt, nur er. Er wunderte sich über den Sprung bei unverheirateten Paaren, für den ich ein eventuelles Indiz geliefert habe.

          *Geht es noch unredlicher? Warum mir eine Meinung unterstellen, von der ich mich dezidiert distanziere?*

          Du hast echt Nerven von Unredlichkeit zu sprechen, du unterstellst grade meiner Schwester dass sie die Kinder vernachlässige, weil du partout der Meinung bist, dass es etwas was dir nicht geläufig ist, nicht geben kann.

        • Nope, sie laden sich auch zum Kaffee ein.
          Allerdings wäre mir nicht bekannt, dass das auch bei verheirateten Paaren der Fall wäre. Bei unseren Nachbarn, die ganz ordentlich mit Umstandsbrautkleid geheiratet haben war es nicht so.

          Es ist bei beiden nicht so. Das Jugendamt hat keinerlei Zuständigkeit, sofern Minderjährigkeit, Pflegelternschaft, Sorgerechtsstreit, oder begründeter Verdacht auf Kindeswohlgefährdung vorliegt. Allein-Sorgebrechtigte werden per Post von irgend einer Behörde auf Beratungsangebote aufmerksam gemacht und fertig.
          Das Jugendamt darf gar nicht tätig werden und würde dies auch niemals tun, dazu haben Sie weder Recht noch Grund noch Kapazität.

          Worin dieser Mißbrauch besteht weiß, wenn überhaupt, nur er.

          Die Kriterien für Missbrauch sind in der Tat für psychologisch geschultes Personal andere als in den einschlägigen feministischen Fragebogen-Studien. Lies halt in der Methodik nach, solche Studien dürften leicht zu finden sein.
          Man darf aber getrost davon ausgehen, dass die Erfassungsmethode bei allen Kindern dieselbe war. Das Verhältnis dürfte also stimmen.

          für den ich ein eventuelles Indiz geliefert habe.

          ein sehr abstruses, dass es aber in der Realität gar nicht gibt. Alleinerziehende werden nicht vom Jugendamt überwacht.

          Du hast echt Nerven von Unredlichkeit zu sprechen, du unterstellst grade meiner Schwester dass sie die Kinder vernachlässige, weil du partout der Meinung bist, dass es etwas was dir nicht geläufig ist, nicht geben kann.

          Da ich nicht annehmen will, dass du lügst, bleiben nur die 2 Möglichkeiten:
          a) das Jugendamt ist eingeschaltet worden, weil jemand an sie mit einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung herangetreten ist. Da es wohl Besuche über mehrere Jahre gab, ließen sich diese wohl auch nicht so schnell ausräumen.
          b) es gibt eine Verschwörung der Jugendamt-Mitarbeiter bei euch gegen deine Schwester. Diese ermitteln privat auf eigene Faust gegen sie ohne jeden Verdacht und ohne dazu berechtigt zu sein. Da sie was gegen Unverheiratete haben und außerdem nichts zu tun, begehen sie eine meilenweite Grenzüberschreitung, die du sofort unterbinden könntest, wenn du die Vorgesetzten informierst.

          Nochmal: solche Stasi-Methoden sind absolut illegal, nicht praktikabel und dementsprechend findest du auch weit und breit niemanden außer dir und deiner Schwester, der dieses Problem der präventiven Überwachung von Unverheirateten und Alleinerziehenden beklagt.

        • „Toxicvanguard hat eine Studie ohne Quelle erwähnt, wo es bei verschiedenen Gemeinschaftsarten soundsoviel “Mißbrauch” gibt.“

          Toxicvanguard hat unten ein Video verlinkt, in dem ich mal reingeschaut habe. Ich vermute er hat seine Informationen daraus. Auf Youtube waren, wenn ich mich recht erinnere, auch viele weiterführende Quellen verlinkt.

          Das nur so zur Info…

        • Bei der kanadischen Studie könnte es sich um dieser hier handeln:

          Klicke, um auf brown%26fudgeSchormans.pdf zuzugreifen

          Hier noch ein paar Zitate aus aktuelleren Befunden aus den USA:

          Results of the 2009 study showed that families living with a man who was not the biological father of all the children in the home, and families living without a man in the home, were significantly more likely to be contacted by CPS compared to families in which the biological father of all the children lived with the mother.

          The following year, a report on the National Incidence Study of Abuse and Neglect, which examines not only CPS cases but all reported incidences of abuse and neglect to community professionals, also found that maltreatment rates differed according to family structure.[2] Children living with their married biological parents had the lowest rate of abuse and neglect, whereas those living with a single parent who had a partner living in the household had the highest rate. Compared to children living with married biological parents, those whose single parent had a live-in partner were at least 8 times more likely to be maltreated in one way or another. They were 10 mores more likely to experience abuse and 8 times more likely to experience neglect.

          A 2001 study by Aruna Radhakrishna and colleagues at the University of North Carolina followed 644 North Carolina newborns for eight years. These babies were mostly from families considered at high risk of abuse or neglect based on the characteristics of the mother and infant at birth. Researchers found that maltreatment was lowest among children who lived with two biological parents.[3] Maltreatment was most common in homes with a stepfather or boyfriend, with 80% of the maltreatment occurring between birth and age 4, 20% between ages 4-6, and 27% between ages 6-8. Unlike the 2009 study, however, this one found no significant difference in maltreatment rates between kids living with both parents and kids living with only their biological mother.

          Why are homes with surrogate fathers at risk?

          The authors of the 2009 study suggest that men who are not biologically related to their partners’ children may not feel a connection to them. As a result, surrogate fathers may not feel a reason or obligation to provide financial or emotional support, unlike a biological father. Also, because surrogate fathers are typically in undefined parenting roles, they may be less able to enforce rules or convince children to obey them, and some surrogate fathers may resort to physical force or psychological control to demonstrate power over children.

          http://center4research.org/violence-risky-behavior/violence-and-threats-in-the-home/father-figures-are-the-answer-but-whats-the-question/

        • „Das Jugendamt hat keinerlei Zuständigkeit, sofern Minderjährigkeit, Pflegelternschaft, Sorgerechtsstreit, oder begründeter Verdacht auf Kindeswohlgefährdung vorliegt. Allein-Sorgebrechtigte werden per Post von irgend einer Behörde auf Beratungsangebote aufmerksam gemacht und fertig.
          Das Jugendamt darf gar nicht tätig werden und würde dies auch niemals tun, dazu haben Sie weder Recht noch Grund noch Kapazität.“

          Sorry, aber hier liegst Du falsch, david. Was Marens Schwester passiert ist, kommt ziemlich regelmäßig vor.
          JÄ sind nicht nur berechtigt, sie sind nach § 52a SGB VIII sogar VERPFLICHTET, ledige Mütter spätestens nach der Geburt aktiv über ihre Rechte aufzuklären.
          Und dieses „Aufklärungs“gespräch soll in der Regel in der vertrauten Umgebung der Mutter stattfinden [§ 52a (1) SGB VIII].
          Dass das Amt das nutzt, um sich einen Überblick über die Situation des Kindes zu verschaffen, ist natürlich ein reiner Zufall, absolut nicht beabsichtigt.

          • @carnofis
            Hier mal der Paragraph

            http://dejure.org/gesetze/SGB_VIII/52a.html

            § 52a
            Beratung und Unterstützung bei Vaterschaftsfeststellung und Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen

            (1) Das Jugendamt hat unverzüglich nach der Geburt eines Kindes, dessen Eltern nicht miteinander verheiratet sind, der Mutter Beratung und Unterstützung insbesondere bei der Vaterschaftsfeststellung und der Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen des Kindes anzubieten. Hierbei hat es hinzuweisen auf

            1. die Bedeutung der Vaterschaftsfeststellung,
            2. die Möglichkeiten, wie die Vaterschaft festgestellt werden kann, insbesondere bei welchen Stellen die Vaterschaft anerkannt werden kann,
            3. die Möglichkeit, die Verpflichtung zur Erfüllung von Unterhaltsansprüchen nach § 59 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 beurkunden zu lassen,
            4. die Möglichkeit, eine Beistandschaft zu beantragen, sowie auf die Rechtsfolgen einer solchen Beistandschaft,
            5. die Möglichkeit der gemeinsamen elterlichen Sorge.
            Das Jugendamt hat der Mutter ein persönliches Gespräch anzubieten. Das Gespräch soll in der Regel in der persönlichen Umgebung der Mutter stattfinden, wenn diese es wünscht.

            (2) Das Angebot nach Absatz 1 kann vor der Geburt des Kindes erfolgen, wenn anzunehmen ist, dass seine Eltern bei der Geburt nicht miteinander verheiratet sein werden.

            (3) Wurde eine nach § 1592 Nr. 1 oder 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs bestehende Vaterschaft zu einem Kind oder Jugendlichen durch eine gerichtliche Entscheidung beseitigt, so hat das Gericht dem Jugendamt Mitteilung zu machen. Absatz 1 gilt entsprechend.

            (4) Das Standesamt hat die Geburt eines Kindes, dessen Eltern nicht miteinander verheiratet sind, unverzüglich dem Jugendamt anzuzeigen.

            Das ist ja erst einmal ein hübsch sexistisch formuliertes Gesetz, welches anscheinend davon ausgeht, dass das Kind nicht beim Vater leben kann und dieser Hilfe braucht.

            Desweiteren sind das aber reine Hilfsangebote. Und auch nur zu besonderen Themen. Die Mutter kann einfach nein sagen, sie muss sie auch nicht in die Wohnung lassen.

        • In NRW zumindest sollen seit einigen Jahren alle Mütter/Eltern Besuch vom Jugendamt erhalten nach der Geburt. Bei uns waren sie jedenfalls beide Male da. Im Internet kannste tatsächlich lesen, dass tendenziell eher verheiratete auf diesen Service (die bringen einen ganze Ordner Infomaterial zum Verbleib mit) verzichten müssen.
          Wobei es selbstverständlich formal keine Pflicht gibt, der Zutritt verweigert werden kann. Die meisten dürften aber fürchten, dass sie sich damit möglicherweise verdächtig machten, und wer will das schon.

          Bis 1998 bekamen unverheiratete Mütter übrigens per default und gegen ihren Willen einen gesetzlichen Amtspfleger zur Seite gestellt. Mag praktisch kaum Auswirkungen gehabt haben, war dennoch ein Unding.

        • So, jetzt bin ich aber mal gespannt auf davids Entschuldigung.

          Dass er Mist verzapft und ohne Not mit Beleidigungen um sich wirft ist ja normal, dass ihn keiner mehr davor bewahren kann seine Fehler einzugestehen dagegen eher selten.

          Zeit für Popcorn

        • „Im Internet kannste tatsächlich lesen, dass tendenziell eher verheiratete auf diesen Service (die bringen einen ganze Ordner Infomaterial zum Verbleib mit) verzichten müssen.“

          Verheiratete sind ja auch nicht die Zielgruppe, nicht mal gesetzlich.
          § 52a SGB VIII ist so ein typischer feministischer Sonder-§.
          Der wurde geschaffen, weil Frauen an sich, ledige Mütter aber ganz besonders des staatlichen Schutzes gegen den Vater des angezeigten Kindes (bei ledigen Müttern MUSS das Standesamt das JA über die Geburt informieren) bedürfen.
          Er entstand damals in diesem Klima, wo Frauen zu Karneval erst betrunken gemacht und danach in irgendeiner zugigen Ecke vom Karnevalsprinzen geschwängert wurden.
          Jetzt sitzen sie mit dem schreienden Blagen verwirrt und verängstigt zu Hause und wissen nicht weiter.
          Die originäre Aufgabe des JA war – wie nicht anders zu erwarten – der Mutter beim Eintreiben des Unterhalts zu helfen.
          Die Kontrolle der häuslichen Umgebung kam erst in den letzten Jahren hinzu, als durch einige medienwirksame Todesfälle die wachsamen Augen des JAs in die Kritik gerieten.

          „Bis 1998 bekamen unverheiratete Mütter übrigens per default und gegen ihren Willen einen gesetzlichen Amtspfleger zur Seite gestellt.“

          Wem schreibst Du das? Ich war auch so ein Vater, der rechtlich nicht existierte und ggf. hätte zusehen müssen, wie eine Amtspflegerin mit der Mutter zusammen über meine Kinder entscheidet.
          Meines Wissens nach hat sich aber daran nicht allzu viel geändert. Das Kind bekam mit „Beistand“ nur einen anderen Namen.

          Nichteheliche Väter wurden auch nicht offiziell im Geburtsregister geführt.
          An der Stelle „Vater“ wurde notiert: „ergibt sich aus dem Randvermerk“.
          Am Seitenrand wurden dann tatsächlich der Vater und seine Daten mit Bleistift festgehalten.
          Hab ich selbst gesehen, weil die Standesbeamtin meine Kollegin war.

          Aber Diskriminierung gibt es ja in Schland nicht.

        • @carnofis: inwiefern widerspricht das dem, was ich geschrieben habe?

          Seit einigen Jahren bekommen wohl Alleinerziehende, bei denen es keinen zweiten Sorgeberechtigten gibt, standardmäßig einmal einen Brief vom Jugendamt, schlicht und ergreifend um sie auf Beratung und sonstige kostenlose Hilfsangebote aufmerksam zu machen.

          Dass dies auch ledige Paare und (laut Sheera) womöglich sogar Verheiratete betrifft, habe ich in der Tat unterschlagen.
          Aus dem Angebot eines Beratungsgesprächs entsteht aber noch kein „Fall“, der irgendwie weiterzuverfolgen wäre, wenn das Angebot nicht angenommen wird oder sich keine konkreten Verdachtsmomente ergeben.
          Wenn beim Vaterverein Leute aufschlagen die behaupten, dass sie unangemeldeten oder unerwünschten Besuch bekamen, einzig und allein aufgrund der Tatsache, dass sie alleinerziehend sind, kannst du ihnen das ja gerne glauben.
          Ich glaube es nicht, nachdem ich heute morgen noch eine 30 Jahren auf dem Gebiet tätige Expertin (meine frühere Chefin) gefragt habe.

          Der Gesetzestext gibt das nicht her:
          Das Jugendamt hat der Mutter ein persönliches Gespräch anzubieten. Das Gespräch soll in der Regel in der persönlichen Umgebung der Mutter stattfinden, wenn diese es wünscht.

          Ich verstehe schon, dass dieser Besuch, wenn man ihn annimmt, etwas Kontrollierendes hat. Aber ich sehe es so, dass ein Abschlagen dieses Angebots dazu führt, dass das Jugendamt für mein Kind so verantwortlich ist wie für die Haltungsbedingungen meines Goldhamsters.

          Wenn es wiederholt zu Besuchen kommt, ist das entweder freiwillig, oder es ist durch konkrete Kriterien zu einem Einschalten des Jugendamts gekommen.

          Weswegen man im gesamten Netz auch weit und breit niemanden findet, der die von Maren beschriebene Praxis glaubhaft bestätigt.

          @neulandmama: da musst du dich gedulden und mir den Mist auch erstmal nachweisen.
          Haste deinen Nickname zufällig grade vergessen?

        • „Verheiratete sind ja auch nicht die Zielgruppe, nicht mal gesetzlich.“

          Ist auch stark unterschiedlich.
          Wo ich wohne gilt das hier:
          http://de.wikipedia.org/wiki/Dormagener_Modell
          und da gibt es soweit ich sehe formal Gleichheit zwischen den Familienständen.

          „Meines Wissens nach hat sich aber daran nicht allzu viel geändert. Das Kind bekam mit “Beistand” nur einen anderen Namen.“

          Es passiert nicht mehr automatisch, sondern auf Wunsch.
          Riesen-Fortschritt imho.

          „Nichteheliche Väter wurden auch nicht offiziell im Geburtsregister geführt.“

          Müsste ja besser geworden sein.
          Ich hab mich aber auch ziemlich darüber geärgert, dass dem ersten Kind nochmal eine Geburtsurkunde ausgestellt werden musste, weil uns zuerst irgendein Wisch fehlte und es dann ABSOLUT NICHT möglich war, den Namen des Vaters noch drunter zu schreiben. Der gehöre schließlich an die erste Stelle, und überhaupt wäre es ja Urkundenfälschung oder so.
          Ach ja. Behörden.

        • @Christian:
          Desweiteren sind das aber reine Hilfsangebote. Und auch nur zu besonderen Themen. Die Mutter kann einfach nein sagen, sie muss sie auch nicht in die Wohnung lassen.

          Eben, genau wie ich sagte.

          Das Jugendamt hat keinerlei weitere Handhabe nach diesem Brief ohne einen konkreten Anhalt auf Kindeswohlgefährdung (oder eben die genannten anderen Anlässe). Dazu kann es aber wohl genügen, dass der Nachbar einen aus reiner Bosheit denunziert. Dann MUSS das Jugendamt tätig werden.

        • Dieses Dormagener Modell ist ja interessant.

          Es ist anscheinend auf wenige Städte in NRW begrenzt und die Hausbesuche können natürlich auch ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden.
          So wie es da steht, geht es um einen Hausbesuch eines Sozialarbeiters, der „Unterstützung durch das Jugendamt anbietet“, also nicht schon selbst zum Jugendamt gehört?

          Einerseits ein gutes Angebot was wohl auch gemeinhin so wahrgenommen wird, andererseits kann ich es durchaus verstehen, das manche Eltern das als Eingriff empfinden. Es besteht ja ein gewisser sozialer Druck, das anzunehmen.

          Was es aber definitiv nicht ist: eine selektive Überwachungsmaßnahme von Unverheirateten, die zu wiederholten Hausbesuchen entgegen dem eigenen Wunsch führt.

        • Die Informationen kamen von diesem Video (https://www.youtube.com/watch?v=um3EmS9DKsI) und die Studie, die dort zitiert wird ist wird ist der offizielle Bericht (Fourth National Incidence Study of Child Abuse and Neglect (NIS–4)) an den Kongress der USA (und nicht Kanada, da hatte ich etwas verwechselt, das war eine gleiche Studie aus dem Video).

          Klicke, um auf nis4_report_congress_full_pdf_jan2010.pdf zuzugreifen

          Z.B. auf 5-20 stehen z.B. genau diese Zahlen und wohl noch vieles mehr.

        • Interessant ist da z.B. auch wieder, dass die Zahlen für schweren (auch, aber nicht ausschliesslich sexuellen) Missbrauch und Verlertzungen im Vergleich zum letzten Report (NIS-3) bei biologischen Eltern um fast 40% gesunken sind, während sie bei anderen Familienmodellen (alleinerziehend, alleinerziehend + Partner) um bis zu 35%, je nach Kategorie (z.B sexueller Missbrauch) sogar um bis zu 60% gestiegen sind.

        • „Desweiteren sind das aber reine Hilfsangebote. Und auch nur zu besonderen Themen. Die Mutter kann einfach nein sagen, sie muss sie auch nicht in die Wohnung lassen.“

          Ja, das braucht die Mutter nicht. Aber die Praxis wird von den JÄ sehr unterschiedlich gehändelt.
          Einige belassen es tatsächlich beim unverbindlichen schriftlichen Angebot, andere drängen auf ein persönliches Gespräch und ganz Extreme stehen tatsächlich plötzlich vor Deiner Tür – mit einem kleinen Präsent für die Baby-Erstausstattung und einem freundlich lächelnden „Hallo!“
          Die abzuweisen, halte ich in der Tat für gefährlich.
          Wenn ein JA sich zum Helfen entschieden hat, geht es zur Not auch über Leichen.

          David, ich kenne einige JÄ, ich WEIß, wovon ich schreibe. Es gibt sehr unterschiedliche Praktiken der JÄ, ja, teilweise sogar in einem JA, abhängig von der Sachbearbeiterin.
          Klar wird auf Befragen jede SB ein übergriffiges Verhalten (Überrumpeln der Wöchnerin) bestreiten. Deshalb muss das Statement Deiner früheren Chefin nicht richtig, bzw. allgemeingültig sein.

          • @carnofis

            „Einige belassen es tatsächlich beim unverbindlichen schriftlichen Angebot, andere drängen auf ein persönliches Gespräch und ganz Extreme stehen tatsächlich plötzlich vor Deiner Tür – mit einem kleinen Präsent für die Baby-Erstausstattung und einem freundlich lächelnden „Hallo!“ Die abzuweisen, halte ich in der Tat für gefährlich. Wenn ein JA sich zum Helfen entschieden hat, geht es zur Not auch über Leichen.“

            Das wird aber dann auch sehr von der tatsächlichen Einschätzung der Eltern abhängen. Ich behaupte mal das Lehrerpaar mit Kind, bei dem irgendwann mal geheiratet werden soll, aber jetzt geht es auch so, wird da andere Probleme haben als das H4-Paar, bei dem es in der Wohnung unordentlich ist und nach Alkohol riecht.
            Leute mit einer entsprechenden Vorgeschichte hilft im übrigen auch die Heirat nichts. Stehen sie einmal unter Verdacht, dann genügt recht wenig, damit die Überwachung anspringt. Was ja auch seine guten Seiten haben kann

        • „So wie es da steht, geht es um einen Hausbesuch eines Sozialarbeiters, der “Unterstützung durch das Jugendamt anbietet”, also nicht schon selbst zum Jugendamt gehört?“

          Wenn ich mich richtig erinnere war das die Frau, die sich als die für uns zuständige JA-Mitarbeiterin ausgewiesen hat.

          „Was es aber definitiv nicht ist: eine selektive Überwachungsmaßnahme von Unverheirateten“

          Für die gibt es ja den von Carnofis genannten Paragraphen, der überall sonst gilt.

          „Einige belassen es tatsächlich beim unverbindlichen schriftlichen Angebot, andere drängen auf ein persönliches Gespräch und ganz Extreme stehen tatsächlich plötzlich vor Deiner Tür – mit einem kleinen Präsent für die Baby-Erstausstattung und einem freundlich lächelnden “Hallo!”“

          Wenn ich mich richtig erinnere war mindestens der zweite Besuch unangekündigt.

          „Die abzuweisen, halte ich in der Tat für gefährlich.“

          Ich würds nicht empfehlen, sagen wir mal so.
          Aber als Elternteil sollte man halt auch sehen, dass die nach den Misshandlungsskandalen ebenfalls unter enormem öffentlichem Druck standen. Und der kann bekanntlich auch zu Aktionismus führen. Und, ich kenn auch Fälle, wo sich die Situation durch Hilfe und Einsatz des JAs verbessert hat. Sowas wird ja praktisch nie erwähnt.
          Ein undankbarer Job. Einer von vielen.

        • David, ich kenne einige JÄ, ich WEIß, wovon ich schreibe. Es gibt sehr unterschiedliche Praktiken der JÄ, ja, teilweise sogar in einem JA, abhängig von der Sachbearbeiterin.
          Klar wird auf Befragen jede SB ein übergriffiges Verhalten (Überrumpeln der Wöchnerin) bestreiten. Deshalb muss das Statement Deiner früheren Chefin nicht richtig, bzw. allgemeingültig sein.

          Ich wiederum würde nicht bestreiten, dass es übergriffiges Verhalten gibt und das Jugendämter generell viel scheiße bauen.
          Wie komme ich überhaupt dazu, dass Jugendamt zu verteidigen?

          Mal abgesehen davon, dass dein Eindruck da ja auch eher aus zweiter und dritter Hand stammt und wenig repräsentativ sein dürfte, lasse ich mich da durchaus belehren und hätte mich vielleicht nicht ganz so weit aus dem Fenster lehnen sollen.

          Es mag Fälle geben, wo Mütter überrumpelt werden oder wo kleinste Indizien verwendet wurden, um einen Verdacht auf Kindeswohlgefährdung zu begründen und sich einzumischen.

          Aber der Gesetzestext gibt das erstmal nicht her und da die Jugendämter nahezu alle überlastet sind (oder zumindest darüber klagen), gehe ich persönlich weiterhin mit 100%iger Sicherheit davon aus, dass bei einem unverheirateten Paar, welches keinerlei Anhaltspunkte auf mangelnde Erziehungsfähigkeit liefert und auch keine Hilfe wünscht, keine fortgesetzten Besuche über Jahre stattfinden.

          Vor allem wenn dies noch flächenmäßig und systematisch aufgrund des fehlenden Eherings geschehen würde, hätte man davon gehört und das wäre Thema Nummer 1 auf der feministischen Agenda.

          Wie das alles vor Jahrzehnten aussah, weiß ich nicht.

        • @toxic

          Irgendwie scheint das aufbladen von Statistiken mit den Abnahmen korreliert zu sein. Ein ähnliches Bild bei den echten Rape-Statistiken.

          Genauso wie bei Gendermainstreaming wirkt das mittlerweile gelenkt.

        • @ Petpanther

          Glaube ich nicht, denn die Zahlen sind relativ im Rahmen und vor allem leicht fallend (vor allem die Anzahl schwere Fälle reduziert sich). Zumindest im Report geht man anscheinend nicht davon aus, dass es eine Dunkelziffer wie bei Vergewaltigungen gibt, die um den Faktor 500 grösser sein soll.

          Für Feministinnen ist vielleicht die Zusammensetzung falsch (i.e. eine patriarchale, unterdrückende Familienform wie die Ehe sollte höhere Missbrauchsraten liefern als die alleinerziehende Mutter und eine Ehe sollte einen Nachteil gegenüber nicht verheirateten Paaren haben, damit das auch zum Gedankengut passt) aber ansonsten kann man da wohl politisch wenig ausschlachten, sonst wär es sicher schon passiert.

        • „akzeptable Lebensweise.“
          Hm. Ich die Frage der sexuellen orientierung immer für eine Frage der sexuellen Orientierung und weniger für eine Frage kultureller, religiöser oder sonstiger Dinge, eben auch nicht für eine besondere Lebensweise.

          Warum ist sie das plötzlich?

        • „Ich wiederum würde nicht bestreiten, dass es übergriffiges Verhalten gibt und das Jugendämter generell viel scheiße bauen.“

          Ah, jetzt kommen wir einander näher …

          „Mal abgesehen davon, dass dein Eindruck da ja auch eher aus zweiter und dritter Hand stammt und wenig repräsentativ sein dürfte, …“

          Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass meine Erfahrungen im VAfK nicht repräsentativ sind. Bei uns schlagen nur die Probleme auf, nicht die einvernehmlichen Fälle und Lösungen.
          Aber ich bin selbst eben auch Vater und habe das JA am eigenen Leib erfahren. Ich habe MA erlebt, die mir gleich mit dem Gericht drohten und MA, die für den Ton ihrer Kollegen um Entschuldigung baten.
          Im allgemeinen habe ich mich immer um eine einvernehmliche Lösung zwischen Eltern (meistens Väter) und JÄ bemüht, was erst erheblichen Widerstand erzeugte („das sind ja alles Männerrechtler, die nur gegen die Mütter feuern“), mit der Zeit aber immer fruchtbarer wurde.

          Auch ich beneide die JÄ nicht um ihren Job, den sie kaum richtig machen können. Aber sehr Vieles war schlicht auch hausgemacht.
          Das JA eine Institution, die außerhalb des Rechtsstaats steht, keiner externen Kontrolle unterliegen (das wurde auch schon vom Petitionsausschuss des EU-Parlaments massiv kritisiert).
          Solche Macht macht arrogant bis größenwahnsinnig.

          Und dann passieren solche Fälle, wo bei Jülich ein Rollkommando von Polizei und KJA eine Familie überfällt und zwei der vier Kinder an einen unbekannten Ort verschleppt, weil der Vater sich gegenüber einer JAMA renitent verhielt.
          Ergebnis: eine tote Großmutter (Schreck durch den Überfall), vier traumatisierte Kinder, eines davon immer noch im Heim, eines jahrelang auf der Flucht mit dem Vater und zwei bei der – anerkannt – gewalttätigen Mutter.
          Einen ähnlichen Machtkampf erlebte eine Mutter gegen das JA Ansbach, wo eine JAMA sie in die Psychiatrie einweisen wollte (O-Ton: „Hatte mir auch gut geholfen“). Als zwei JAMA wieder an der Tür der 6-fachen Mutter (verheiratet, Ehemann erwerbstätig) klingelte und sie fragte, ob sie sich vorstellen könne, woanders mit ihrem Mann allein wieder neu anzufangen, organisierten wir die Flucht der ganzen Familie nach Frankreich, wo sie heute – immer noch zusammen – lebt und die angeblich behinderten Kinder zu den Klassenbesten gehören.

          Katastrophale Fälle im vergangenen Jahrzehnt scheinen auch bei den JÄ einen Paradigmenwechsel eingeleitet zu haben, hört und liest man deutlich weniger von Übergriffen durch die Behörde. Aber die fehlende neutrale Kontrolle ist immer noch ein Problem.

      • Toleranz, oder Duldung um mal einen Begriff zu verwenden, der meiner Meinung nach die Implikation besser zum Ausdruck bringt, hat ja immer etwas Herrschaftliches. Man nimmt die eigene Lebensform als normativ an und betrachtet andere als Abweichungen, deren Existenz man großzügigerweise eben auch erlaubt.

        Für die großzügige Gabe wird oft Anerkennung verlangt. Gelegentlich auch garniert mit lieb gemeinten Warnungen, dass man als nicht-heterosexueller Mesch doch bitte vorsichtig sein solle, was man fordert, oder wie offen man zu seiner Sexualität steht, weil die großzügig Duldenden nämlich auch ganz anders könnten. Das ist selbstverständlich keine Drohung. 🙂

        In diesem Sinne enthät Duldung eine implizite Abwertung. Dass ich als Schwuler damit nicht gerade wunschlos glücklich bin, ist hoffentlich verständlich.

        Die Forderung nach Akzeptanz, also z.B. nach Anerkennung des Schwulseins als ganz selbstverständlich gleichberechtigte Sexualität und von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften als gleichgestellt zu gemischtgeschlechtlichen Partnerschaften, stellt diesen Normativitätsanspruch in Frage.

        Die Frau Kelle erwähnt ja ab und zu ihr christliches Menschenbild, und von daher erwarte ich von ihr nicht mehr als Duldung. Ich kann sie auf dem Weg über umgekehrrte Psychologie auch verstehen. Ich bin ja auch Atheist und in diesem Sinne versuche ihr zu begegnen wie ihre Religion mir, nämlich mit Achtung, Mitleid und Takt

        • Wobei man vielleicht noch hinzufügen kann, dass der breiten Öffentlichkeit diese Definition der Toleranz nicht bekannt ist und verschwommen über die Bevölkerung fast bis zu Akzeptanz verstanden werden kann. Das bestärkt natürlich Homokritiker, da so der Eindruck geweckt werden kann, die wollen mehr als recht ist.

          Der Eindruck entsteht bei mir deswegen, weil in der Immigrationsdebatte u.ä. immer von Toleranz gesprochen wird, aber inhaltlich Akzeptanz gefordert wird.

        • der charakter einer Duldung ist, im gegensatz zu einer befürwortung, dass man kritische distanz zu dem thema behält, @nachtschattengewächs. mehr kannst du nicht erwarten, denn sonst wärst du auch in der pflicht, jede dir nicht genehme meinung zu befürworten und das ist unmöglich.

          duldest du den islam oder befürwortest du ihn, @nachtschattengewächs? so geht es mir mit den homos auch. das in schulen zu propagieren, geht mir auf jeden fall entschieden zu weit. wie fändest du es, wenn man an schulen orthodoxen islam lehren würde? würdest du es dulden oder befürworten?

        • „so geht es mir mit den homos auch. das in schulen zu propagieren, geht mir auf jeden fall entschieden zu weit. wie fändest du es, wenn man an schulen orthodoxen islam lehren würde? würdest du es dulden oder befürworten?“

          Ist ja auch das gleiche: Homos, orthodoxer Islam. Kein Unterschied…

        • … aber das prinzip hast du verstanden, @adrian: duldung darf man in aller regel erwarten, befürwortung ist eine persönliche entscheidung. du darfst orthodoxen islam auch durch anarcho-syndikalismus oder gender-feminismus ersetzen, wenn es dir denn helfen sollte.

        • duldest du den islam oder befürwortest du ihn, @nachtschattengewächs? so geht es mir mit den homos auch. das in schulen zu propagieren, geht mir auf jeden fall entschieden zu weit

          Ach, religiöse Indoktrination in der Schule. Ja, das ist ein schwieriges Thema.

          Ich erwähnte ja schon dass ich Atheist bin. Von daher kann ich religiösen Glauben natürlich nur tolerieren, aber nicht als gleichwertige Alternative zu meinem rational-naturalistischen Weltbild, annehmen.

          Trotzdem denke ich, wir sollten diesen Leuten mit Respekt begegnen, und uns hüten sie wegen ihres Selbstausdrucks abzuwerten. Mit dem gelegentlichen Glockengebimmel. in der Nachbarschaft, als Beispiel, kann man ja problemlos leben, auch wenn Sonderregelungen in der TA Lärm dafür, vielleicht etwas zu weit gehen. Das kann man diskutieren.

          Ich hätte nichts dagegen, wenn an Aktionstagen Vertreter verschiedener religiöser Gruppierungen wie z.B. Christentum oder Islam, ihre Religion Schülern einer angemessenen Altersstufe vorstellen.

          Es wäre sicher auch eine gute Idee sie in den Lehrmaterialien zu berücksichtigen. Immerhin wollen wir sie ja nicht gesellschaftlich unsichtbar machen.

          Sie machen einen, wenn auch schrumpfenden, Teil unserer Bevölkerung aus, und ich habe tatsächlich schon gelesen dass religiöse Leute abgewertet wurden, mit Bemerkungen wie ‚induzierter Irrsinn‘. Das ist allerdings im Alltag nicht annähernd so verbeitet wie z.B. Diskriminierung gegen Leute wegen ihrer Sexualität.

          Aber irgendwelchen religiösen Quatsch in der Schule zu lehren, wonöglich gar in einem eigenen Fach und von Staats wegen Milliardenbeträge dafür auszugeben, ,das geht mir auch entschieden zu weit.

          Es gibt da natürlich auch Unterschiede. Viele Leute haben sich problemlos von ihrer Religion gelöst und leben als glückliche Naturalisten weiter. Beispiele aus anderen Ländern weisen auch darauf hin, dass ein bestimmter religiöser Glaube wahrscheinlich nicht intrinsisch ist, sondern durch Sozialisation erworben wird.

          Das ist für LSBTI*-Leute nicht so einfach. Es herrscht, denke ich weitgehender Konsens dass Homosexualität nicht sozial erworben ist, und Versuche von Ex-Gay-Bewegungen sie zu ‚heilen‘ hatten anscheinend konsistent schlechte Ergebnisse.

          Von daher würde der Eine oder Andere wahrscheinlich argumentieren, dass die Religiösen (im Gegensatz zu Schwulen) ihre Religion ja einfach aufgeben könnten, wenn sie so unter den Sticheleien und dummen Bemerkungen leiden. Aber auch das sollten die Religösen, meiner Meinung nach, nicht tun müssen.

        • es ging nicht um die frage, ob homosexuelle „geheilt“ werden sollten oder nicht, sondern darum, ob sie neben einem anrecht auf duldung, auch ein anrecht auf unterstützung haben. das sehe ich halt nicht, selbst wenn es sich um angeborene, mithin natürliche, eigenschaften oder werte handelt, @nachtschattengewächs.

          mich würde es übrigens schon stören, wenn orthodoxe imame an schulen ihre lehre vom djichad und den 72 jungfern verbreiten würden.

        • @ albert
          „aber das prinzip hast du verstanden, @adrian“

          Das Prinzip ist in diesem Fall unsinnig, weil man dann streng genommen gar nichts an der Schule lehren dürfte. Immerhin „indoktrinieren“ wir Schüler an unseren Schulen auch mit Demokratie, Rechtsstaat, Evolutionstheorie, dem Satz des Pythagoras etc. pp.

          Der Vergleich Homosexualität und orthodoxer Islam ist absurd. Genau so gut könnte ich sagen, ja, wenn wir Heterosexualität gutheißen, warum dann nicht auch Sklaverei?

          Es gibt gewisse Werte in unserer Gesellschaft: Achtung vor dem Individuum und seinem persönlichen Lebensweg, solange dies anderen nicht schadet.

          Im Übrigen gibt es Gleichheit vor dem Gesetz, die mir – zumindest formal – die Gleichberechtigung mit einer Frau zugesteht. Diese Gleichberechtigung mit Frauen schließt das Ficken mit Männern ein.

          Und ja: Religion hat Teil des schulischen Lehrplanes zu sein.

          @ Nachtschattengewächs
          „Es herrscht, denke ich weitgehender Konsens dass Homosexualität nicht sozial erworben ist“

          Wir leben in einem freien Land. Wenn Frauen Beziehungen und Sex mit Männern haben dürfen, bedingen Logik und Fairness, dass Männer dies ebenso tun dürfen. Warum lassen wir uns auf dieses Spiel ein, dass Homos zu tolerieren seien, weil sie nichts dafür können? Das ist nicht mein Ansatz. Mein Ansatz lautet individuelle Freiheit und Gleichberechtigung.

        • @ albert
          „ob sie neben einem anrecht auf duldung, auch ein anrecht auf unterstützung haben. das sehe ich halt nicht“

          Und warum nicht? Begründung, bitte!

          „mich würde es übrigens schon stören, wenn orthodoxe imame an schulen ihre lehre vom djichad und den 72 jungfern verbreiten würden.“

          Aber Du hast Probleme mit homosexueller „Indoktrination“. Das sagt alles über Deine Wertpräferenz aus. Lächerlich!

        • Hmm. Das mit der ironischen Umkehrung kam nicht an. Also gut:

          @albert. und Adrian

          Ich hatte ja schon beim ersten Mal erwähnt, dass ich die Birgit Kelle verstehen kann, weil es auch Weltanschaungen gibt, die ich nur toleriere und nicht als gleichwertig akzeptieren will. Da du nach dem Islam gefragt hast: Ich toleriere diese Religion, wie ich andere Religionen toleriere. Ich denke nicht dass irgendeine davon an Schulen bevorzugt gelehrt werden sollte.

          Ich tue das nicht weil ich nett sein will, sondern weil meine eigenen Werte mir nicht weniger erlauben als Duldung, solange weltanschauliche Organisationen nicht versuchen die Rechte Anderer einzuschränken.

          Ich will von daher auch nicht verlangen das du Homosexualität als gleichwertige sexuelle Orientierung akzeptierst. Meinetwegen kannst du davon halten was du magst.

          Was ich allerdings verlange ist NIcht-Diskriminierung, aber die ist, denke ich, weitgehend von der Toleranz gedeckt.

          mich würde es übrigens schon stören, wenn orthodoxe imame an schulen ihre lehre vom djichad und den 72 jungfern verbreiten würden.

          Das kann ich verstehen. Ich halte es ja auch allgemein für ein Unding Leuten ( oft sogar Kindern ) einzutrichtern es gäbe da eine rachsüchtige Entität, die sie für das Ausleben ihrer natürlichen Sexualität bestrafen wolle.

          Deshalb schrieb ich ja auch, dass das frühesten im angemessenen Alter erfolgen solle, wenn die (dann) Jugendlichen schon ein bischen kritisches Denken vermittelt bekommen haben. Aber auf mich hört ja keiner. Stattdessen fangen sie oft schon in Kindergärten damit an.

          Das Prinzip ist in diesem Fall unsinnig, weil man dann streng genommen gar nichts an der Schule lehren dürfte. Immerhin “indoktrinieren” wir Schüler an unseren Schulen auch mit Demokratie, Rechtsstaat, Evolutionstheorie, dem Satz des Pythagoras etc. pp.

          Eben. Wir indoktrinieren bereits in der Schule und in der Kita, und zum Teil mit einer Doktrin aus dem religiösen Hintergrund, aus dem ein guter Teil der lieben ‚Demo für Alle‘-Organisatoren kommt. Wir haben sogar ein eigenes Fach dafür. Die Frage ist also nicht ob wir ideologische Indoktrinierung in der Schule befürworten, sondern welche Doktrinen wir befürworten.

          Und ja: Religion hat Teil des schulischen Lehrplanes zu sein.

          Dafür sehe ich eigentlich keinen Grund. Einen religionsunabhängiger Ethik-Unterricht, gerne mit ein bischen kritischer, vergleichender Religionswissenschaft und ohne Einflußnahme von religiös oder ideologisch geprägten Gruppen auf die Lehrkräfte für alle Schüler, unabhängig von der Religionszugehörigkeit, fände ich besser.

          Warum lassen wir uns auf dieses Spiel ein, dass Homos zu tolerieren seien, weil sie nichts dafür können? Das ist nicht mein Ansatz. Mein Ansatz lautet individuelle Freiheit und Gleichberechtigung.

          Ich stimme dir ja zu.. Sexuelle Selbstbestimmung ist ein wichtiges Grundrecht. Ich nehme an da ist mein Versuch einer ironischen Spitze wieder glücklich mißglückt.

          Mir fiel nur auf dass manche Gegner der ‚Pädagogik der Vielfalt gerne mit dem Naturrecht als einem überpositiven aus der Natur des Menschen hergeleiten Recht für das Primat der heterosexuellen Ehe gegenüber anderen Formen des Zusammenlebens argumentieren. Und in dem Kontext, denke ich, dass die sexuelle Selbstbestimmung, weil die sexuelle Orientierung im Gegensatz zur sozialisierten Religionsanhängerschaft intrinsisch ist, eigentlich einen höheren Stellenwert haben müsste, als z.B. die Religionsfreiheit, die wir ja selbstverständlich akzeptieren.

          Es war eine Abschweifung. Tut mir leid.

          Jetzt endlich zum ‚Schwulsein an Schulen lernen.‘:

          Ich denke nicht das Homosexualität in irgendeiner Form bevorzugt zu Heterosexualität gelehrt werden sollte. Ich glaube auch nicht dass es funktionieren würde. Wie oben erwähnt sind Versuche in umgekehrter Richtung eher schlecht verlaufen.

          Allerdings habe ich bisher auch kein offizielles Lehrmaterial gesehen, dass das versuchen würde. Wie ich es verstanden habe, ist das Ziel die Sichtbarkeit alternativer Sexualität und alternativer Formen des Zusammenlebens zu erhöhen, und sie als gleichwertig darzustellen. Das ist, denke ich legitim und mit dem Erziehungsauftrag der Schule vereinbar.

          Mehr noch: Angesichts der Tatsachen dass ’schwul‘ immer noch ein beliebtes Schimpfwort ist, dass das Coming-Out von Prominenten als schwul immer noch als kleine Sensation angesehen wird, und das ein Rapper mit nichts weiter als dem Bild zweier küssender Männer einen schwulenfeindlichen Shitstorm auslösen kann, nehme ich an, dass da noch Aufklärungsbedarf besteht, und befürworte das ausdrücklich.

        • Allein wie es anfängt. „Ministerium für Männer und Gedöns“. Es ist schon bewusst, dass das reale Ministerium Frauen explizit nennt, Männer aber nicht einmal unter „Gedöns“ geführt werden? Dazu noch ein paar unkritisch übernommene Statistiken und fertig.

          Quer auf BR war auch der Meinung nochmal ein paar solche Phrasen ins Mikrophon zu lärmen diese Woche, und in der Fußgängerzone Umfragen zum Thema „wer macht wieviel im Haushalt“ zu machen, was zu nichts anderem als Männerschämen wurde. Es ist echt beschämend.

        • Ist extra3 nicht NDR/ARD? Sind somit natürlich politisch korrekt.

          Immerhin haben sie es vor ein paar Wochen hinbekommen, sich über die Dortmunder Ampelmädcheninitiative lustig zu machen.

    • Ich glaube wie üblich nicht an eine feministische Verschwörung hinter allem, aber es ist tatsächlich leider richtig, dass auch die üblichen Querdenker meist zum modischen Privilegienfeminismus (oder wie man es nennen soll) umgeschwenkt sind. Die TITANIC, verkündete vor einiger Zeit auch, dass natürlich nur Chauvis mit Angst um die gebratenen Tauben, die ihnen täglich in den Mund fliegen, gegen die Frauenquote sein können.

      Ich vermisse wirklich die Offenheit für beide Seiten.
      Denn hey – ich kann durchaus nachvollziehen, wie man dafür sein kann. Ich bin es nicht und kann es begründen (bevor wer nachfragt: Weil eben reine Häufigkeit nichts über Ursachen sagt und ich hier zudem eine unzulässige Einschränkung der Freiheit zur Geschäftsführung sehe) und würde nie jeden Befürworter (wie es sie unter meinen Freunden gibt) als Deppen bezeichnen, aber andersherum ist eine solche Toleranz leider momentan nicht angesagt.

      • @DMJ

        „momentan“

        Woher nimmst du diesen Optimismus?

        Für mich fängt das an tatsächlich ein Odeur von Faschismus auszudünsten. Und zwar wieder der Art, in der sich links und konservativ die Hand geben.

        „Neue Menschen“, anmassendes Social Engineeriung, verhandelbare Menschenachtung, Zensur, …

        • … sollte eigentlich besser Menschenmissachtung heissen … Achtung und Missachtung, je nach Ideologie und Gruppe, auch gern nach Geschlechts- und Rassemerkmalen, aber auch andere …

        • Wirklich optimistisch bin ich da nicht… ich hoffe natürlich, dass es wieder besser wird, ohne erst noch schlechter zu werden, aber wetten würde ich da auf nichts.

          So vorsichtig man mit dem Faschismusvorwurf sein soll, kann ich aber auch nicht die Fassungslosigkeit darüber abschütteln, dass es im Mainstream als gut, richtig und sogar die einzig erlaubte Sichtweise gilt, angeborene Faktoren derartig gesetzlich ausschlaggebend haben zu wollen.

  4. xpallodoc hat ein neues Video hochgestellt und definert sein Vorstellung von MGTOW. Eine mit der ich sympathisiere.

    MGTOW isn’t about criticism

    „MGTOW is about giving men the information they need to be free. Calling yourself a man going his own way means you’re not married or looking to ever get married. It means you’re not even looking to live with a girl as if you were married. You spend your money and time on yourself as your number one priority in life because you understand money can’t buy love and hypergamy is never ending. Men and women have competing mating interests. Society is gynocentric and marrying is only a liability built on the lie that it creates stability and is an expression of love. MGTOW content is about getting information out there so that more men can free themselves from the matrix. It’s also about creating intellectually stimulating or just entertaining material for men already free. There is a very vocal minority who should not and cannot be taken seriously who think MGTOW is about feeling and telling people they are superior because wow they know women can’t love like a man, and that marriage is for people with a slave mindset. I’m not better than Mel Gibson just because I will never marry, but yes Mel Gibson and all of us would have been better off if he never got married. Civilization benefits, and you personally benefit when you or society as a whole says no to the gynocentric demands, the void that will never be satisfied. Fuck consumerism, long live freedom, and fuck the baby bitches who think unless you’re a monk who would never even have a chat with a women you’re not MGTOW. I’ll talk to women, .laugh with women, and fuck women but don’t you dare tell me that it means their approval through relationships with them are some kind of priority in my life. I’m not here to look cool for my annoying critics who for all I know are trying to destroy MGTOW as a tool. I’m here to spread basic common sense info that is being turned into occult knowledge by the horde of zombies. Please subscribe, like, and comment and be sure to check out the links down below to my 2nd channel and other video. Thank you. Xpall Odoc my 2nd channel “

    Sein neuestes Hangout:

    MGTOW Haters

  5. Stadtmensch-Chronicles über die Quote:

    „.. Nochmal zurück zu der Frage, wie die Politik eine drohende Männerquote in einigen Bereichen – wie sie nach den Buchstaben des neuen Quotengesetzes eigentlich logisch wäre – verhindern will. Wie so oft, werden in solchen Fällen feministische Buzzwords in die Diskussion geworfen; hier ist es das Zauberwort »strukturell«. Will sagen, nur wenn Frauen benachteiligt werden, hat das »strukturelle« Gründe, wenn es Männer trifft, halt nicht. Mehr Bigotterie, mehr Lüge, mehr Täuschung über die eigentlichen Absichten geht im Grunde gar nicht.

    Es bedeutet im Umkehrschluss, dass all die schönen Reden, wie sie von den feministischen Kanzeln verkündet werden, für’n Arsch sind. Es gibt keinen Feminismus, der auch für Männer etwas positives mitbringt. Männer sollen schlichtweg wie bisher als kulturelles Kanonenfutter funktionieren, vor allem um die Infrastruktur aufrechtzuerhalten, die es feministischen LügnerInnen überhaupt ermöglicht, ihren egomanischen Blödsinn weiterzutreiben. ..“

    Mehr hier: http://www.stadtmensch-chronicles.de/detailansicht.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=286&cHash=039afaab4fa77175a8f4b168595432ca

    • Stadtmensch liegt absolut richtig.

      Dieser Vorgang macht sehr deutlich das wir seit sehr langer Zeit und auch jetzt nach Strich und Faden beschissen und zum Besten gehalten werden.

      Ämter werden ausserdem im grossen Stil missbraucht, Posten auch.

    • Grundsätzlich ist „strukturelle Unterdrückung“ natürlich semantisch identisch zu „weibliche Unterdrückung“. Es ist ja de facto nicht möglich als Mann von struktureller Unterdrückung betroffen zu sein, selbst wenn du gerade wegen deines Geschlecht getötet wurdest. Wenn du als Mann unterdrückt wirst, dann ist das Endziel deiner eigenen Unterdrückung eben wieder nur die Unterdrückung von Frauen (i.e. Patriarchy hurts Men too….) und deine eigene Unterdrückung ist in jedem Fall selbstverschuldet.

      Strukturell ist dann eben genau das Wort, das Feministinnen gebraucht haben. Die Aussage des Gesetzes bleibt natürlich die gleiche, man kann nun aber erfolgreich das Grundgesetz aushebeln. Auf diese Art und weise könnte man z.B. auch definieren, dass die Wehrpflicht nur dann ein Verbrechen ist, wenn dahinter eine strukturelle Benachteiligung steht – und schon ist es vollkommen legal, Männer gegen ihren Willen zum Militärdienst einzuziehen, da es sich dabei nicht um eine strukturelle Diskriminierung hält.

  6. Ex-Ministerin Schröder, denke ich, brachte auch die passenden Worte dazu:

    „Ich lehne die Einführung einer gesetzlichen starren Frauenquote ab. Zum einen stellt sie einen empfindlichen Eingriff in die unternehmerische Freiheit dar. Zum anderen gilt, was gegen die kurzzeitig geplante sog. „Männerquote“ vorgebracht wurde, auch in Hinblick auf Frauen in Führungspositionen: Aus einer Unterrepräsentanz lässt sich nicht zwangsläufig auf eine Diskriminierung schließen.

    Vor allem aber nimmt die Frauenquote Menschen in Haftung für ihr Geschlecht. Sie maßt sich an, durch einen staatlichen Eingriff die Chancen eines Individuums zu vermindern, weil andere Angehörige seines Geschlechts tatsächlich oder vermeintlich Vorteile genossen haben. Diese kollektivistische Logik der Frauenquote führt zu individueller Ungerechtigkeit und ist daher weder mit meinem Menschenbild, noch mit meinem Staatsverständnis vereinbar.“

    Via http://mann-om-man.blogspot.de/2015/03/hut-ab-frau-schroder.html gefunden,

    • Das ist die Beerdigung des GGs und unserer individuell freiheitlichen Demokratie, die auf unverhandelbare Achtung des individuellen Menschen basiert.

      Damit gerät alles ins Wanken und alles wird verhandelbar. Es gibt diese Rechtssicherheit nicht mehr und ist einer ideologischen Beliebigkeit gewichen.

      Auch Ex-Ministerin Schröder sieht es deutlich und klar.

      Das wird weitergehen. Unehrliche Unis und Medien sind auch bereits bemerkbar.

    • Nochmal zur Erinnerung und in Verbindung hierzu:

      Genderismus ist ein willkürliches Herrschaftsindtrument der Eliten.

      Funktioniert über Sexualisierung von allem und jedem. Dann Kategorisierung in zu Begünstigende und zu Benachteiligende.

      Geplant installiert (bedenkt man das gewisse Kreise davon schon sehr früh wussten, siehe frühe UN Women Konferenzen, UN->EU->BRD) über GG-widrigen *aktiven* also den Staat ermächtigenden willkürlich auslegbaren GG Art 3 Abs 2, abgeschottet durch eingeschleuste genderfeministische Verfassungsrichter im passenden Ressort, widerum verfassungswidrig entgegen dem Säkularisierungsgebot in der Anmassung einer Leitkultur bürokratisch eingeführt.

      Damit wird jetzt die Masse in Schach gehalten und ausgebeutet. Unter gegenteiligem Narrativ. Das ist ein lupenreines totalitäres Rassismus-artiges Instrument, dass auch in geradezu klassischer Weise eugenische Züge hat

      • Und zeitgleich zur Frauenquote per Gesetz:

        1. Raport bei den Radikalfeministinnen UN Women

        http://frankfurter-erklaerung.de/2015/03/manuela-schwesig-spricht-vor-der-un-frauenrechtskommission-in-new-york/

        Manuela Schwesig spricht vor der UN-Frauenrechtskommission in New York

        20 Jahre nach der Weltfrauenkonferenz in Peking 1995 zieht die Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen Bilanz.

        Dazu erklärt Manuela Schwesig:

        “Mir ist wichtig, dass wir in der Frauenpolitik auch international wieder Verantwortung übernehmen. Kein einziges Land hat die Gleichberechtigung von Frauen vollständig umgesetzt. [GB: Doch: in Deutschland ist die Gleichberechtigung seit Jahrzehnten Praxis]. Jeden Tag werden die Rechte von Frauen mit Füßen getreten. In jeder Stunde werden Frauen und Mädchen getötet, verletzt, gequält und unterdrückt. Das macht mich wütend und ich möchte auf dieser internationalen Bühne auch als Mitglied der Bundesregierung auf diese Missstände aufmerksam machen.”

        [GB: Diese Textpassage ist ein drastisches Beispiel für die struktuelle Inhumanität des Feminismus. Denn andere Opfer als weibliche existieren für Schwesig nicht.]

        2. Verbot von Feminismuskritik

        (Link von Matthias ganz oben oder auch
        http://frankfurter-erklaerung.de/2015/03/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/)

        „Die EU plant konkreten Maßnahmen, um die Kritik am Feminismus zu eliminieren und somit die Meinungsfreiheit einzuschränken …

        Die EU beabsichtigt also die Wiedereinführung des Amtes des Großinquisitors. Wer hätte das gedacht!

        Die Auferstehung Torquemadas?“

        Mir sieht das eher nach heimlichem Crony-Linksfaschismus, der sich [wieder mal] mit konservativ teilweise die Hand gibt, aus. Errichtet über quasi reachtfreie suprastrukturen UN und EU. Vorbei an den Parlamenten.

        Siehe eigentlich auch Groko und im Wahlkampf eigentlich nicht erwähnte Frauenquote. Dann aber sofort in den Koalitionsverahndlungen und eigenartig anfangs in den Medien zart verkündet. Ink. Pöstchenvergaben etc.

        Auch vorbei an der Öffentlichkeit, Parlament mit absoluter ausgehandelter Mehrheit (wie obig angedeutet) am Volk vorbei. N-TV hatte gestern eine Umfrage laufen. Nur 20% dafür 80% dagegen.

        Hab ich nun einen Aluhut auf oder fängt es nicht doch an ziemlich stark zu duften um nicht zu sagen zu stinken?

    • „Genderismus ist ein willkürliches Herrschaftsindtrument der Eliten.“

      Kein Widerspruch, ganz im Gegenteil. Wie das aussieht, wird in diesem Video (mit Vorwort) ziemlich gut erklärt, da findest du die Thematik „Sexualisierung“ auch recht schnell wieder:

      https://emannzer.wordpress.com/2015/03/05/der-neue-gendermensch/

      Was mich etwas wundert, ist, dass die beschlossene Quote nicht so das besondere Thema am Selbermachsamstag zu sein scheint. Ist das Resignation oder Fatalismus?

      • Vielleicht weil wir schon so oft darüber diskutiert haben?

        Aber Schröders Einschätzung ist m.E. auch sehr ernstzunehmen. Das ist keine Plänkelei mehr. Hier geht es um mehr. Und es macht zunehmend den Eindruck von Lenkung.

  7. Da ja morgen keine Zeitung erscheint, brachte die LANDESZEITUNG schon heute ihre Ausgabe zum Weltfrauentag… quer durch alle Themen waren Kästchen verstreut, in denen Prominente oberflächenfeministisches Gejubel abließen. Höhepunkt ein Mitglied der Band Santiano, welches sogar offen und direkt erklärte, die Welt brauche keine Gleichberechtigung, sondern ein Matriarchat.

    Dann stieß ich die Tage auf diese etwas seltsame Beweisführung:

    https://scontent-vie.xx.fbcdn.net/hphotos-xap1/v/t1.0-9/1545816_10152081281826738_172259593_n.png?oh=3ac5711af82bd15d5e6499db2f6b36c0&oe=559350A0

    Vermeidet natürlich die Frage, wie das mit Penissen ist. Die auf der Straße gezeigt sorgen noch viel wahrscheinlicher für rechtliche Probleme, als weibliche Brüste, gibt es aber auch in Magazinen. Ja, in weniger Magazinen, aber das ist eine Sache von Angebot und Nachfrage, nicht Ideologie und es den Unterschied macht, wie offensiv einem die Brüste begegnen: Die Nacktmagazine muss niemand betrachten, der es nicht will, auf der Straße wird man wenig gefragt.

    Hätte jetzt gern wie üblich etwas versöhnliches gebracht, aber leider nichts Vorzeigbares dazu gefunden. Wo gerade die Quote durchgekommen ist, ist es vielleicht auch wirklich nicht die Zeit dafür…

  8. Das hier:

    http://www.tagesschau.de/kommentar/frauenquote-149.html

    habe ich bei Facebook kommentiert. Man könnte eigentlich den ganzen Kommentar zerreißen, mich hatte aber besonders interessiert, wer dieser Forstwissenschaftler ist, der zum Vorstand der BMW Group berufen wurde. Ein Forsti als Topmanager, statt einer Topfrau, spinnen die bei BMW??? Ja ein Kommentar ist ausdrücklich die eigene pointierte Meinung des Journalisten, aber lest selbst:

    Hallo liebes Tagesschauteam. Ich habe gerade 3 Minuten mit einer Kurzrecherche verbracht, mich interessierte, wer eigentlich dieser „unqualifizierte“ Forstwissenschaftler ist, der Vorstand bei der BMW Group ist und Ihrer Kommentatorin als Beleg diente, dass „das Superargument sie (Die Quotengegner) würden nicht genügend Topfrauen finden, die in die Branche passen“ „ziemlich peinlich“ sei. Es handelt sich hierbei um das BMW-Aufsichtsratsmitglied (kein Vorstandsmitglied, geschenkt liebe Tagesschau!) Prof. Dr. Reinhard Hüttl. Herr Hüttl ist Leiter des GeoForschungsZentrums der deutschen Helmholtz Gesellschaft. Während seiner jahrzehntelangen wissenschaftlichen Tätigkeit als Lehrstuhlinhaber für Bodenschutz und Rekultivierung an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) in Cottbus und als Vizepräsident der Universität, war Herr Hüttl unter anderem Mitglied des Sachverständigenrates für Umweltfragen, beriet sechs Jahre lang das Bundeswirtschaftsministerium in Fragen der Hochtechnologie und Klimaschutz und ist seit 2011 Mitglied der infolge der Fukushima Katastrophe von Bundeskanzlerin Merkel ins Leben gerufenen Ethikkommission für sichere Energieversorgung. Herr Hüttl beschäftigt sich in über 300 wissenschaftlichen Beiträgen mit Fragen der Energieeffizienz, des Umwelt- und Bodenschutzes sowie mit Elektromobilität. Darüber hinaus ist er ehrenamtlicher Präsident der Deutsche Akademie der Technikwissenschaften e.V. und berät Politiker in technikwissenschaftlichen und technologiepolitischen Fragen. Ihre Kommentatorin zieht aus der Tätigkeit von Herrn Hüttl für die BMW Group den Schluss: „Solange [dieser] die Spielregeln der männlichen Management-Alphatiere kennen, geht das schon klar.“. Liebes Tagesschauteam, was peinlich ist und was nicht, bedarf wohl einer Neubewertung Ihrer Kommentatorin, die suggeriert die Eigentümer und Arbeitnehmer der BMW Group würden lieber einen Forstwissenschaftler als Aufsichtsrat berufen, als eine „Topfrau“. Ich finde Herr Hüttl ist ein „Topmann“, und bin mir sicher die BMW Group profitiert von seiner Expertise im Bereich der Ressourceneffizienz, Klimaschutz und Elektromobilität. Achja, der Astrophysiker Kaspar von Braun ist Mitglied der Henkel Familie daher dort als Aufsichtsrat der Eigentümer tätig. Wussten Sie eigentlich, dass Frau Piëch, Aufsichtsrat und „Topfrau“ beim Weltkonzern Volkswagen, eine examinierte Kindergärtnerin ist? Peinlich liebe Tagesschau!

    Leider keine Reaktion 🙂

    Wieviel Schwachsinn die politische und mediale Elite produziert ist frappierend. Ich stelle mir in meiner Freizeit der letzten Tage eigentlich nur eine Frage, wie konnte eine derart dümmliche Ideologie so wirkmächtig werden?

    • Super Kommentar an die Tagesschau!

      Kein Wunder, dass die nicht reagiert haben, denn:

      Wieviel Schwachsinn die politische und mediale Elite produziert ist frappierend.

      Deinem letzten Satz im Schlussabsatz kann ich übrigens nur zustimmen.

      • Der „Forstwissenschaftler bei BMW“ dient übrigens feministischen Autor.Innen seit Herbst letzten Jahres als Kronzeuge für die grassierende Frauendiskriminierung:

        Hier

        http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/fuehrt-frauenfoerderung-und-frauenquote-zu-maennerdiskriminierung-13292063.html

        und Hier:

        http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/umfrage-in-der-chemieindustrie-zur-gesetzlichen-frauenquote-a-1009019.html

        Die erste Quelle aus dem März letzten Jahres ist hier:

        http://www.presseportal.de/pm/62544/2966811/mittelbayerische-zeitung-oh-mann

        Weils besonders schön ist, aus dem ManagerMagazin:

        „Die Frauen halten dagegen: Bislang habe man ihnen als „Totschlagsargument“ immer gepredigt, sie seien quasi die schlechteren Menschen und mangels Vorstandserfahrung als Aufsichtsrätin nicht qualifiziert genug.

        Aber da bei BMW Börsen-Chart zeigen ein Forstwissenschaftler und bei Henkel ein Astrophysiker sitze und auch Berufspolitiker wie Friedrich Merz oder Ronald Pofalla Aufsichtsratsmandate an Land ziehen, könne das ja nur heißen, dass auch Frauen mit einem vergleichbaren Lebenslauf als Rat gute Arbeit leisten könnten.“

        Da schreibt eine/r vom anderen ab, ohne überhaupt zu recherchieren von wem eigentlich die Rede ist. Das ist so unfassbar peinlich, diese Kleingeister von Journalisten denken tatsächlich ein 08/15 Forsti würde in den Aufsichtsrat des Weltkonzerns BMW berufen. Tatsächlich dürfte Herr Hüttl einer der besten und einflussreichsten Wissenschaftler der Ressourceneffizienz in Deutschland sein, eine Kenntnis die sehr wertvoll für BMW ist.

        Und die blöde SWR-Kommentatorin verwechselt dann noch Vorstand und Aufsichtsrat. Die wissen nicht worüber sie reden, das ist kein Journalismus mehr…

        • Ich habe einen kleinen Artikel für bildblog geschrieben. Mal schauen, ob die das bringen. Nicht nur das die voneinander abschreiben, auch das der forstwissenschaftler zur geistigen Elite dieses Landes gehört, und daher eine außerordentliche Befähigung zum Amt hat, statt sog. topfrauen zu verdrängen.

          Der treppenwitz, die leute machen Qualifikation unsichtbar, statt Geschlecht. Also genau das, was sie den Unternehmen vorwerfen.

    • Super!
      Hab diesen unsäglichen Kommentar auch auf SWR gehört.
      Automatisch fragte ich mich, welche Teufel den Konzern reiten, einen Holzfäller (das sollte der Kommentar wohl suggerieren. Was ihm ja anscheinend auch gelungen ist) in den Aufsichtsrat zu wählen.
      Hatte vor, hier selbst nachzurecherchieren, was Du mir – vielen Dank dafür – abgenommen hast.

    • Kenn mich FB nicht aus. Wurde der Kommentar veröffentlich und gibt es einen Link dazu. Mich würden die Reaktionen mal interessieren.

    • Tja, dann muss es wohl jemand anderes übernehmen:

      Die Herrlichkeit in all ihrer Dämlichkeit haben wir aktuell und jeden Tag vor unser Augen. Selbst Tippse schätzt diesen Ort gelebter Demokratie:

      Ein wunderschöner Anblick des aktuellen Zustandes der Bundesrepublik und ein zeitloses Relikt dieses Landes.

      In seiner Herrlichkeit präsentiert sich auch der Prachtbau des Erzherzogs Joaquin Gauckales, der mit viel Energie diese Richtung in die Wege bringen möchte:

      Einfach prächtig anzusehen in seinem Punk, Glanz und Gloria.
      ______________

      Okay, er kann es zig-mal besser und ich finde es auch schade, dass er nicht mehr schreibt (selbst wenn es mich manchmal nervte),

      #BringBackOurRoslin

  9. Neue Männer Verhetzungskampagne von Sheryl Sandberg:

    „Men are lazy losers who don’t do enough housework, according to a new feminist campaign being backed by the NBA and other corporate giants.“

    Men Are Losers, Says New Feminist Campaign

    • Das ist das Erfolgsgeheimnis von Sheryl Sandberg:

      … Sie hat die Karriere-Bibel für Frauen geschrieben, Facebooks geschäftsführende Managerin Sheryl Sandberg. In „Lean in: Frauen und der Wille zum Erfolg“ schilderte sie ihren eigenen Berufsweg und gab viele Ratschläge, damit Frauen die gleichen Möglichkeiten hätten wie Männer. Aus dem Bestseller machte sie sogleich eine Organisation, natürlich mit dem Namen „Lean in“.

      Gerade erst hielt ihr Chef Mark Zuckerberg eine Eloge auf seine Nummer zwei.“

      Quelle: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/it/facebook-vize-sheryl-sandberg-liebeserklaerung-an-ihren-mann-a-1022063.html

      Noch Fragen, Panther?

      Wäre ich der ‚Looser‘ Mark Zuckerberg, dann könnte sie, spätestens jetzt, vor dem Verwaltungsgebäude der Facebookers Pfandflaschen sammeln.

      • Fällt mir jetzt erst auf:

        „… schilderte sie ihren eigenen Berufsweg und gab viele Ratschläge, damit Frauen die gleichen Möglichkeiten hätten wie Männer …“

        Sie haben die gleichen Möglichkeiten, was sollen dann die Ratschläge!?

    • Man muss dazu sagen, dass dieser Bericht an manchen stellen extrem reißerisch ist, und manchmal teilweise komisch. Auch stört mich die geringe Quellenbasis. Das Ziel muss sein absolut saubere und gesicherte aussagen zu treffen. Einem Niveaulimbo mit den genderistas muss man sich nicht hingeben.

    • Der Bericht ist primitive rechtskonservative Propaganda auf niedrigstem intellektuellem Niveau.
      Man kann nur hoffen, dass solche Leute wie die rechtskonservativen Ideologen, die diesen Müll produziert haben, niemals zur Macht gelangen.
      Obwohl ich den Genderismus radikal ablehne und scharf kritisiere (aus anderen, z.T. gegenteiligen Gründen wie diese Leute, ich kritisiere z.B. die Sexualfeindlichkeit des Gender-Feminismus und seine Unvereinbarkeit mit sozialistischen Zielen) empfinde ich solche Leute als bedrohlicher als die Genderisten.

      • Ich kenne Frank Furter und Hausener Bub vor allem als zwei der radikaleren Kommentatoren des ohnehin schon radikal rechten Blogs „Politically Incorrect“. Die haben noch ganz andere Sachen im Gepäck als Kritik an der Gender-Ideologie.

        • Die Leute, die solche Anti-Nazi-Blogs betreiben, sind doch die größten Arschlöcher. Vollkommen paranoid. Ich habe genug dieser Leute im Zuge der Pegida-Berichterstattung kennengelernt. Die benutzen Label wie rassistisch, Nazi, etc. wie komplette Idioten.

          Ich finde solche Leute und Seiten jedenfalls nicht vertrauenswürdig. Die schrecken vor Gewalt nicht zurück und glauben, sie seien irgendwie die moralischen Herrenmenschen. Dieser Gestus hat sich jedenfalls sehr deutlich im Zusammenhang mit Pegida gezeigt.

        • Ich finde die Tarnnamen Frank Furter und Hausener Bub schon recht merkwürdig.
          Soooo reißerisch war der Beitrag aber auch wieder nicht. Vor allem der Philosophie(?)-Prof, der den geisten Weg der radikalen Linken von Rousseau über Sozialismus bis zur Genderei nachzeichnet, war ziemlich gut.

        • @ Axel

          „Vor allem der Philosophie(?)-Prof, der den geisten Weg der radikalen Linken von Rousseau über Sozialismus bis zur Genderei nachzeichnet, war ziemlich gut.“

          Aber nur wenn man keine Ahnung von Ideengeschichte hat und auch keine Ahnung davon haben will.
          Aber solche Gender-Kritiker wie du brauchen ja keine Recherche, Kenntnisse und Belege, wie du ja stets betonst.

        • @ Axel

          „Du weißt qua Gutmenschelei natürlich mehr als ein Philosophie-Professor.“

          Ich lehne den rechten Kampfbegriff „Gutmensch“ ab.
          Und mehr zu dem Thema zu wissen als ein rechtskonservativer Demagoge ist nun nicht gerade schwer, wenn man zu ernsthafter Recherche bereit ist.
          Allerdings glaube ich persönlich ohnehin, dass diese rechtskonservativen Ideologen bewusst lügen.
          Sie lügen und sie wissen, was sie tun.

        • ät Leszek:

          „Ich lehne den rechten Kampfbegriff “Gutmensch” ab.“
          – Ich nicht.

          Jaja, die rechte Lügenpresse und die Lügenprofessoren….
          Hast Du den Vortrag von dem Prof überhaupt gesehen? Daß zB Rousseau von den Linksextremen in Gender- und sonstigen Rotfächern als Blaupause für die menschenfeindliche „Unbeschriebenes Blatt“-Ideologie gesehen wird, kenne ich aus x anderen Quellen. Pinker zB. Aber der ist ja auch ein Nazi mit seinem biologistischem Determinismus.

        • @ Axel

          „Daß zB Rousseau von den Linksextremen in Gender- und sonstigen Rotfächern als Blaupause für die menschenfeindliche “Unbeschriebenes Blatt”-Ideologie gesehen wird, kenne ich aus x anderen Quellen.“

          Tatsächlich? Du behauptest also der Philosoph Jean-Jacques Rousseau spiele eine bedeutende Rolle unter anderem für die Gender Studies und andere Strömungen der US-amerikanischen Variante des Poststrukturalismus (die ich zwar für wenig „linksextrem“ oder „rot“ halte, aber egal).
          Dann prüfen wir es doch einfach mal nach. Ich besitze ja zufällig ein paar Werke zum Thema, in denen die ideengeschichtlichen Quellen jeweils aufgeführt werden:

          Renate Kroll (Hrsg.): Metzler Lexikon Gender Studies, Jean-Jacques Rousseau kommt darin nicht vor.

          Nina Degele: Gender/Queer Studies – enthält ein Literaturverzeichnis, Jean-Jacques Rousseau kommt darin nicht vor.

          Gabriele Winker, Nina Degele: Intersektionalität. Zur Analyse sozialer Ungleichheiten – enthält ein Literaturregister, Jean-Jacques Rousseau kommt darin nicht vor.

          Therese Frey Steffen: Gender – enthält eine kommentierte Bibliographie, Jean-Jacques Rousseau kommt darin nicht vor.

          Annamarie Jagose: Queer Theory – enthält ein Literaturverzeichnis, Jean-Jacques Rousseau kommt darin nicht vor.

          Katharina Röggla: Critical Whiteness Studies – enthält ein Literaturverzeichnis, Jean-Jacques Rousseau kommt darin nicht vor

          Andreas Kraß: Queer Denken – enthält ein Personenregister, Jean-Jacques Rousseau kommt darin nicht vor.

          Heinz-Jürgen Voss/Salih Alexander Wolter: Queer und (Anti-)Kapitalismus – enthält ein Literaturverzeichnis, Jean-Jacques Rousseau kommt darin nicht vor.

          Leah Bretz & Nadine Lantzsch – Queer-Feminismus. Label & Lebenrealität, enthält ein Literaturverzeichnis, Jean-Jacques Rousseau kommt darin nicht vor.

          Luca Di Blasi – Der weiße Mann. Ein Anti-Manifest – enthält ein Literaturverzeichnis, Jean-Jacques Rousseau kommt darin nicht vor.

          Hadumond Bußmann & Renate Hof : Genus- Geschlecherforschung/Gender Studies in den Kultur- und Sozialwissenschaften, enthält ein Personenregister, hier kommt Jean-Jacques Rousseau tatsächlich ein paar mal vor – allerdings entweder nur am Rande oder er wird kritisiert.

          2 Beispiele:

          1. In dem Kapitel zu „Gender und Politikwissenschaft“ heißt es: „So hat beispielsweise Carole Pateman (1988) für die politische Ideengeschichte nachgewiesen, dass die klassischen politischen Theorien des Gesellschaftsvertrags von Thomas Hobbes, John Locke und Jean Jaques Rousseau einen misogynen, androzentrischen Kern transportieren: den „sexuellen“ Unterwerfungsvertrag. “ (S. 380)

          2. In dem Kapitel zu „Gender und Pädagogik“ heißt es:
          „In diesem Zusammenhang wurde insbesondere an Rousseau und anderen Denkern Kritik geübt, die von einer „natürlichen Bestimmung“ der Frau ausgingen und daher konstatieren, Frauen seien dazu geschaffen, dem Mann zu gefallen und sich ihm zu unterwerfen, wobei ihre gesellschaftliche Aufgabe in der Verantwortung für das Familienleben liege, (…)“ (S. 299)

          Fazit: Kein Hinweis auf Rousseau als „Blaupause für die menschenfeindliche “Unbeschriebenes Blatt”-Ideologie“.

        • ät Leszek:

          „Fazit: Kein Hinweis auf Rousseau als “Blaupause für die menschenfeindliche “Unbeschriebenes Blatt”-Ideologie”.“

          – Äh, unbeschriebenes Blatt, aber Du guckst in Genderwerken?
          Das „Blank slate“ ist ein allgemeines Motiv bei Linksextremisten und muß deswegen nicht in jedem Buch vorkommen. Erst recht nicht in Schwachsinnsbüchlein eines Voll-Voßten.

          Der Philosophie-Prof in dem AfD-Video hat die „philosophische“ Linie von Rousseau über 200 Jahre bis heute geführt. Ich erwarte nun wirklich nicht, da Genderistas den Bereich gründlich abdecken. Rousseau hat schließlich zudem nicht NUR gesponnen.

          Als Zellbiologe erwähne ich in meinen Veröffentlichungen ja auch nicht jedes Mal Robert Hooke oder Rudolf Virchow.

        • @ Axel

          „– Äh, unbeschriebenes Blatt, aber Du guckst in Genderwerken?“

          Ja, selbstverständlich. Schließlich hast du ja ausdrücklich formuliert:

          „Daß zB Rousseau von den Linksextremen in Gender- und sonstigen Rotfächern als Blaupause (…)“

          „Das “Blank slate” ist ein allgemeines Motiv bei Linksextremisten“

          Diese Aussage ist falsch und wurde von mir schon mehrfach ausführlich mit Zitaten und Quellenbelegen widerlegt.
          Möchtest du sie nochmal lesen, dann kopiere ich sie dir hierhin?

          „Der Philosophie-Prof in dem AfD-Video hat die “philosophische” Linie von Rousseau über 200 Jahre bis heute geführt.“

          Ha, ha, ha – ja, hätte er das mal getan.

          „Rousseau hat schließlich zudem nicht NUR gesponnen.“

          Das ist aber mal gnädig von dir.

        • @ emannzer

          “.. dann werden wir Dein Kind morgens zur Schule begleiten.
          Besser?“

          Ich kenne viele Leute aus der autonomen Szene. So ein Satz würde unter Autonomen nicht geduldet werden. Teile der Autonomen sind aufgrund ihres jugendsubkulturellen Charakters leider manchmal offen für PC-Blödsinn oder unverantwortlichen Aktionismus, aber das Thema Kinderrechte wird im Allgemeinen sehr ernst genommen.
          Natürlich kann man nicht die Hand dafür ins Feuer legen, dass es nicht irgendwo einen Knallkopf geben könnte, der so etwas von sich gibt, aber es wäre völlig unrepräsentativ selbst für den militanten Flügel der Autonomen.

        • Na Petpanther,
          wolltest du dich mal wieder über Dinge auslassen, von denen du nichts verstehst?

          „So ein Quatsch.“

          Nein, kein Quatsch.
          Drohungen Kinder betreffend, werden in der autonomen Szene im Allgemeinen ähnlich beurteilt wie z.B. eine sexuelle Gewaltdrohung gegenüber einer Frau. Wer das macht, ist in der Szene unten durch.

        • ät Leszek:

          „Ich kenne viele Leute aus der autonomen Szene. So ein Satz würde unter Autonomen nicht geduldet werden.“
          – Ja klar, aber sicher doch. Bist Du so naiv, oder ist das jetzt Absicht?
          Es gibt genug Typen, die zB die RAF toll finden. Würden sie gerade Dir sicherlich nicht aufs Brot schmieren.

        • @ Axel

          „Es gibt genug Typen, die zB die RAF toll finden. Würden sie gerade Dir sicherlich nicht aufs Brot schmieren.“

          Selbstverständlich würden sie das. Wir diskutieren in linksradikalen Kreisen ganz offen über die Gewaltfrage.
          Wusstest du übrigens, dass damals Anarchisten zu den ersten gehörten, die die durchgeknallten „Leninisten mit Knarre“ (RAF) aus linker Perspektive scharf kritisiert haben?

        • @Leszek

          Soll diese Kinderverschonung etwa heißen, dass sowas in unserem Land völlig in Ordnung geht?

          “Wenn Du weitermachst, dann werden wir Dich kaltmachen”

          Ich würde mir wünschen, dass solche Aussagen ebenso verurteilt würden, wie auch die weiter oben rechtsradikale Ansichten kritisiert werden, welche in dem Video zu keiner Zeit postuliert wurden.

          Würde man jenseits dessen von einem Aufeinanderzugehen reden können, dann könnte von „Primitivität“ auf beiden Seiten nicht mehr die Rede sein.

          Aktuell mutet es aber so an, dass Alles, was gegen rechts geht gut ist – und der Rest in den Gulli gehört.

          Das kann und sollte nicht der Staus-Quo in diesem Land sein und ich hoffe, du denkst da ähnlich. Pluralismus meint auch, andere Meinungen zu akzeptieren, sich mit diesen auseinanderzusetzen und ggf. auch mal zuzugeben, dass der ‚Gegner‘ recht haben könnte.

          Es kann ein Minimalkonsens sein, den ich teilweise auf keiner Seite feststellen kann.

          Was soll denn das erst werden, wenn man sich mit dem Hardcore-Femins- und -Genderismus auseinander setzt. Eine Klopperei im eigenen Schützengraben etwa?

          Ich wünschte mir, dass alle wüssten wo Rom ist – und jeder jedem zugesteht ggf. einen anderen Weg dorthin zu folgen.

          Getrennt marschieren – vereint schlagen. Das hat man doch früher auch geschafft.

        • RabuLeszek:

          Drohungen Kinder betreffend, werden in der autonomen Szene im Allgemeinen ähnlich beurteilt wie z.B. eine sexuelle Gewaltdrohung gegenüber einer Frau. Wer das macht, ist in der Szene unten durch.

          Und warum nehmen diese Leute dann Kinder mit auf Anti-Pegida-Demos, damit sie von Polizisten nicht angegangen werden?

          Wer „Deutschland verrecke“ schreit, gehört meiner Meinung nach in die Klapsmühle.

        • „Wer “Deutschland verrecke” schreit, gehört meiner Meinung nach in die Klapsmühle.“

          Aber dafür einzutreten, die Souveränität Deutschlands aufzuheben und dieses Land in einen amerikanischen Bundesstaat oder eine kanadische Provinz umzuwandeln, wäre das okay?

        • @ emannzer

          „Soll diese Kinderverschonung etwa heißen, dass sowas in unserem Land völlig in Ordnung geht?
          “Wenn Du weitermachst, dann werden wir Dich kaltmachen”

          Nein, fände ich scheiße und würde ich kritisieren, wenn ich eine solche Person kennen würde.

          „Ich würde mir wünschen, dass solche Aussagen ebenso verurteilt würden, wie auch die weiter oben rechtsradikale Ansichten kritisiert werden, welche in dem Video zu keiner Zeit postuliert wurden.“

          Das Video habe ich als rechtskonservativ bezeichnet. Es vermittelt eine falsche und wissenschaftliche unhaltbare Darstellung der Ursprünge und Ziele der Gender-Ideologie, liefert u.a. eine der Anti-Kulturmarxismus-Verschwörungstheorie analoge Argumentation, die inhaltlich komplett falsch und irrational ist (und daher natürlich auch nicht belegbar ist).
          Das Meiste in diesem Video ist bestenfalls Halbwahrheit, oft Lüge, abgestimmt auf die Wertepräferenz von Konservativen für den Wert Sicherheit – Political Correctness von rechts.
          Hätte ich gerade mehr Zeit würde ich vielleicht einen Gegenartikel schreiben um eine fundierte linke Gender-Kritik klar davon abzugrenzen.

          „Das kann und sollte nicht der Staus-Quo in diesem Land sein und ich hoffe, du denkst da ähnlich. Pluralismus meint auch, andere Meinungen zu akzeptieren, sich mit diesen auseinanderzusetzen und ggf. auch mal zuzugeben, dass der ‘Gegner’ recht haben könnte.“

          Wie mein anarcho-syndikalistischer Genosse Albert Camus in einem Streit mit dem Marxisten Jean Paul Sartre einmal sagte, der ihm vorgeworfen hatte, mit einer bestimmten Stellungnahme den Konservativen zu stark entgegengekommen zu sein:

          „Man urteilt über die Wahrheit eines Gedankens nicht, ob er rechts oder links steht, und noch weniger danach, was die Rechte oder Linke daraus macht. Wenn ich die Wahrheit auf Seiten der Konservativen sähe, stünde ich dort.“

          Das ist bei diesem Video aber nun einmal nicht der Fall.
          Es gibt keine sozialistische/marxistische Verschwörung hinter der Gender-Ideologie. Die Gender-Ideologie kommt auch nicht aus dem Marxismus, sondern aus dem Poststrukturalismus. Der Gender-Feminismus ist alles andere als sexualfreundlich und man versteht ihn nicht, wenn man nicht begreift, dass es sich dabei ursprünglich um eine falsch angelegte und aus dem Ruder gelaufene Anti-Diskriminierungstheorie handelt.

        • @ Kirk

          „Und warum nehmen diese Leute dann Kinder mit auf Anti-Pegida-Demos, damit sie von Polizisten nicht angegangen werden?“

          Belege?

          „Wer “Deutschland verrecke” schreit, gehört meiner Meinung nach in die Klapsmühle.“

          Dein Problem ist, dass Andersdenkende bei dir sehr schnell als „geisteskrank“ eingestuft werden und „in die Klapsmühle gehören“.

        • Adrian

          Aber dafür einzutreten, die Souveränität Deutschlands aufzuheben und dieses Land in einen amerikanischen Bundesstaat oder eine kanadische Provinz umzuwandeln, wäre das okay?

          Frag die Mainzelmännchen oder artikuliere dich etwas verständlicher. Nicht jeder hat Einblick in deine konfuse Gedankenwelt.

        • @ Kirk
          Ernsthafte Kritik von Dir? Der einfach nur einen Standpunkt in den Raum wirft, ohne zu begründen, warum Leute in die Klapsmühle gehören, die finden, dass Deutschland verrecken solle. Begründe das doch mal.

        • https://antinazi.wordpress.com

          Man schaue sich mal die ersten beiden aktuellen Artikel an. Da wird einem kotzübel. Überwiegend demagogische Hetze und totalitäres Sendungsbewußtsein.

          Da graust es einen nur noch. „Nazi“ ist wohl das neue „Jude“ in der linken Adenauer-Ära, in der wir uns befinden. Alles Nazis, alles kaputtmachen. Macht kaputt, wen ihr für Nazis haltet.

          Aber manche Leute haben eben ein etwas neurotisches Verhältnis zum Thema Rechtsextremismus. Da hilft es auch nichts, wenn sich Stürzenberger, Pegida und PI-News explizit von Neonazis und NPD distanzieren, ja diese selbst argwöhnisch auf Pegida schauen, u.a. wegen deren Israelfreundlichkeit.

        • @Adrian

          „Das ist Blödsinn. Pluralismus bedeutet, andere Meinungen zu tolerieren.“

          Was wird der Christopher-Street-Day denn nun im Kontext des „Blödsinns“: Toleriert – oder akzeptiert?

          Toleranz meint etwas zu dulden, Akzeptanz etwas hinzunehmen, also als etwas Integriertes zu betrachten.

          Oder anders gefragt:
          Fühlst du dich hier toleriert oder akzeptiert?

        • @ emannzer
          „Was wird der Christopher-Street-Day denn nun im Kontext des “Blödsinns”: Toleriert – oder akzeptiert?“

          Das kommt wohl drauf an, wen man fragt. Von offizieller staatlciher Seite wird er akzeptiert. Von Menschen die Umwege fahren müssen, katholisch und hetero sind und Kelle heißen vmtl. nur toleriert.

          „Fühlst du dich hier toleriert oder akzeptiert?“

          Wo ist „hier“?

        • Ät Leszek und Jim Kirk:

          Von wem stammt denn dann der Satz „“.. dann werden wir Dein Kind morgens zur Schule begleiten.“?
          Von rechten Agents provocateurs? Haha.

          Pegida wurde von Antifanten in Dresden mit Besen als Dreck symbolisch weggefegt; genau wie unsere gefangenen Landser damals in Moskau auf Befehl Stalins.

          In der autonomen Antifa-Szene existiert eine Menschenfeindlichkeit, die an die Neonazis heranreicht.

          „Wer “Deutschland verrecke” schreit, gehört meiner Meinung nach in die Klapsmühle.“
          – Ich wäre für Knast oder ne saftige Geldstrafe. Wie bei „Schwuler verrecke“ etc. Haßverbrechen.

          ——————–

          „Selbstverständlich würden sie das. Wir diskutieren in linksradikalen Kreisen ganz offen über die Gewaltfrage.
          Wusstest du übrigens, dass damals Anarchisten zu den ersten gehörten, die die durchgeknallten “Leninisten mit Knarre” (RAF) aus linker Perspektive scharf kritisiert haben?“

          – Dann weißt Du ja, was Deine Genossen so wollen. Und machst Dich mitschuldig.
          Deine Beteuerungen, wie lieb die Anarchos gegenüber den anderen Extremisten doch sein, wirkt langsam etwas grotesk. Daß ein Niedrig-Testosteron-Anarcho-Schluffi in den 70ern mal was gegen Baader&Co. gesagt hat, schön und gut. Hat das irgendeine Relevanz?
          Die linken „Intellektuellen“ waren im Westen doch noch ’89 für die stalinistische Ostzone.

        • „Ich wäre für Knast oder ne saftige Geldstrafe. Wie bei “Schwuler verrecke” etc. Haßverbrechen.“

          Ein Land ist allerdings ein soziales und geografisches Konstrukt und keine Person. Meinungsfreiheit ist nicht so Dein Fall, oder?

        • @ Axel

          „– Dann weißt Du ja, was Deine Genossen so wollen.“

          Natürlich weiß ich, was meine Genossen so wollen, aber um die ging es bei deinem Beispiel mit der RAF ja nicht.

          „Und machst Dich mitschuldig.“

          Ich mache mich also mitschuldig, falls ich irrationale und ethisch nicht vertretbare Strategien kritisiere. Na, wenn du meinst.
          Ohnehin sind RAF-Sympathisanten in der heutigen radikalen Linken aber eine seltene Ausnahme.

          „Deine Beteuerungen, wie lieb die Anarchos gegenüber den anderen Extremisten doch sein, wirkt langsam etwas grotesk.“

          Erwähnte ich schonmal, dass ich den vom Verfassungsschutz erfundenen Unsinnsbegrifff „Linksextremismus“, der weder über die Einstellung zur Demokratie, noch über die Einstellung zur Gewalt etwas aussagt, ablehne.

          „Daß ein Niedrig-Testosteron-Anarcho-Schluffi in den 70ern mal was gegen Baader&Co. gesagt hat, schön und gut. Hat das irgendeine Relevanz?“

          Nun ja, die RAF-Leninisten wurden in der bürgerlichen Presse ja häufiger fälschlich als Anarchisten bezeichnet, obwohl sie mit der anarchistischen Bewegung nichts zu tun hatten.

          „Die linken “Intellektuellen” waren im Westen doch noch ’89 für die stalinistische Ostzone.“

          Das ist in dieser Undifferenziertheit klar falsch. Das trifft nur auf Intellektuelle aus marxistisch-leninistischen Kreisen zu, alle anderen linken Strömungen, einschließlich aller undogmatisch-marxistischen Strömungen hatten keine Sympathien für den sogenannten real existierenden Sozialismus.

        • @ Adrian

          „Meinungsfreiheit ist nicht so Dein Fall, oder?“

          Das macht er wirklich immer wieder deutlich.

          @ Axel und Kirk

          Dann versucht es doch zur Abwechslung mal mit einer sachlichen Kritik:

        • Zu früh abgeschickt:

          Der Spruch „Deutschland verrecke“ stammt aus diesem schönen Lied. Für eine sachliche Analyse eurerseits müsste also zuerst genau aus dem Songtext rekonstruiert werden, wofür der Begriff „Deutschland“ hier eigentlich steht.

        • @Leszek

          “ Hätte ich gerade mehr Zeit würde ich vielleicht einen Gegenartikel schreiben um eine fundierte linke Gender-Kritik klar davon abzugrenzen. “

          Den Artikel würde ich gerne lesen. 🙂

        • ät Adriano und Leszeck, außerdem Jim:

          „Ein Land ist allerdings ein soziales und geografisches Konstrukt und keine Person. “
          – Typisch linke Argumentation. Wie, wenn ich alle Polizisten als „Saubulle“ beleidige. Kann sich einer alleine ja gar nicht angesprochen fühlen. Bei allen Schwulen ist das natüüüürlich ganz was anderes.
          Darüber hinaus könnten Landesbeleidigung oder Sprüche wie „Danke, Bomber-Harris“ gesetzlich als Haßverbrechen definiert werden. Müßte sich nur ne Mehrheit finden. Bei DEM Zeitgeist aber unmöglich.

          Und daß totalitär gesinnte LSBTI-Genderer oder Anarchos wie Ihr zwei Hübschen, die mit ihrem Ansinnen im Volke garantiert nie auch nur in die Nähe einer Mehrheit kämen, sich zu edlen Verteidigern der Meinungsfreiheit aufschwingen, ist ein Treppenwitz.
          ———————

          „Für eine sachliche Analyse eurerseits müsste also zuerst genau aus dem Songtext rekonstruiert werden, wofür der Begriff “Deutschland” hier eigentlich steht.“
          – Haßparolen differenziert betrachten? Hihi, na klar. Sind ja LINKE Haßparolen. Und die sind edel, human und gut. Erzähl mir das später im Gulag noch mal.

          ——————–

          „Ich mache mich also mitschuldig, falls ich irrationale und ethisch nicht vertretbare Strategien kritisiere.“
          – Nein, aber wenn Du terroristische oder zumindest gewaltbereite Ansinnen, die Du frühzeitig und exklusiv mitbekommst, nicht meldest. Der Staatsschutz könnte dann Schlimmeres verhindern.
          Oder arbeitest Du als V-Mann für die Behörden? Dann sei Dir verziehen.
          ———————–

          „Erwähnte ich schonmal, dass ich den vom Verfassungsschutz erfundenen Unsinnsbegrifff “Linksextremismus”, der weder über die Einstellung zur Demokratie, noch über die Einstellung zur Gewalt etwas aussagt, ablehne. “
          – Pruust. Ist „Rechstextremismus“ sinnvoll? „Linksextrem“ heißt nmA, daß jemand Staat, Gesellschaft und Wirtschaft komplett abschaffen/umstellen will.

          —————

          „Das trifft nur auf Intellektuelle aus marxistisch-leninistischen Kreisen zu, alle anderen linken Strömungen, einschließlich aller undogmatisch-marxistischen Strömungen hatten keine Sympathien für den sogenannten real existierenden Sozialismus.“
          – Also wieder die lieben Anarchos, die 99% der extremen Linken ausmachen. Jaja. Jan Fleischhauer sieht das merkwürdigerweise ganz anders. Der ist doppelt so alt wie Du, mutmaßlich.

        • @ Axel
          „Und daß totalitär gesinnte LSBTI-Genderer oder Anarchos wie Ihr zwei Hübschen, die mit ihrem Ansinnen im Volke garantiert nie auch nur in die Nähe einer Mehrheit kämen, sich zu edlen Verteidigern der Meinungsfreiheit aufschwingen, ist ein Treppenwitz.“

          Du darfst mir gerne meine totalitäre Gesinnung nachweisen, ebenso, dass ich in irgendeiner Form für die Einschränkung der Meinungsfreiheit bin. Ich bin sehr gespannt.

          „die mit ihrem Ansinnen im Volke garantiert nie auch nur in die Nähe einer Mehrheit kämen“

          Alleine dieser Verweis ist in diesem Zusammenhang bereits Unsinn, weil Volksmehrheit etwas anderes ist als Freiheit und Meinungsfreiheit.

        • Leszek entdeckt auf einmal die Feinheiten der Semantik, wenn es darum geht, seine Gesinnungsgenossen und linke, menschenverachtende Ideologie zu verteidigen.

          Diese Sensibilität wird immer ganz grobschlächtig, wenn es um den Feind geht. Da holzt man wie ein Idiot.

          Du bist ein widerwärtiger linker Pharisäer, der völlig argumentationsresistent ist. Daß ich das mit der Klapsmühle metaphorisch meine, erschließt sich auch dem letzten Idioten. Darüberhinaus habe ich das bereits in einem Dialog mit Leszek auf meinem Blog erklärt und führe diesen Sachverhalt in meinem Beitrag bzgl. der Anzeige das Voll-Voßtens gegen mich aus.

          So sieht es mit der Dialogwillig- und fähigkeit dieses Pharisäers aus. Ich hätte nicht gedacht, daß sich solch üble Halunken und Demagogen in unserer Bewegung tummeln.

          Aber Leszek ist ein sehr gutes plastisches Beispiel für den Totalitarismus vieler Linker, wie man ihn im Zusammenhang mit Pegida studieren konnte.

          Es nötigt immer wieder zum Fremdschämen, wenn Leszek sich wie ein Tier dummstellt, um einen Punkt landen zu können. Setze dich mal mit der Verlogenheit auseinander, die offenbar das Erziehungssystem bestimmte, das deine Eltern verkörpert haben.

        • ät Adrian,Leszek und Jim Kirk:

          Antwort für Adrian:
          LSBTI-Gender, wird mittlerweile in jeden Unibereich und sogar in die Schule reingedrückt. So wie man zB in der Ostzone in jeder Institution SED-Geseire zu hören kriegte. Kritisiert man Gender, wird man der Hetze u.ä. bezichtigt (Birgit Kelle). Das ist Unterdrückung der Meinungsfreiheit via Presse. Du unterstützt LSBTI, also bist Du mitverantwortlich. Oder wie stehst Du zB zu konservativer-Familienbild-Kunde in der Schule? Na?

          Leszek: Das BVG-Urteil zeigt deutlich, wie leicht es für Linksextremisten ist, Volksverhetzung zu begehen. Bei einem Fall, wo über Schwule gelästert würde, hätten die Richter sich das nie erlaubt.

          Jim: „Diese Sensibilität wird immer ganz grobschlächtig, wenn es um den Feind geht. Da holzt man wie ein Idiot.“
          – Na klar doch. Wie seinem Einwand beim „Linksextremismus“. Linke seien (fast) ganz allgemein antiautoritär und demokratisch. Die paar Linksnazis seien nur ganz wenige.
          Haha! Wenn die „antiautoritäre“ Mehrheit an der Macht wäre (und das wollen sie), wären die plötzlich ganz schnell sehr autoritär. Gehorsam oder Gulag.

          „Voll-Voßten.“ 🙂 Muß ich mir merken. Ist das geil!

        • @ Axel
          „Oder wie stehst Du zB zu konservativer-Familienbild-Kunde in der Schule? Na?“

          Du meinst, dass gelehrt wird, dass es okay ist, hetero zu sein und eine Familie bestehend aus Papa, Mam und Kindern zu gründen? Kein Problem.

        • @ Axel

          „Das BVG-Urteil zeigt deutlich, wie leicht es für Linksextremisten ist, Volksverhetzung zu begehen. Bei einem Fall, wo über Schwule gelästert würde, hätten die Richter sich das nie erlaubt.“

          Da liegt aber, worauf Adrian bereits hinwies, ein bedeutender kategorialer Unterschied vor, denn mit „Deutschland“ ist in dem Lied nunmal keine Personengruppe gemeint.

          Vielleicht solltest du dir die Urteilsbegründung einmal konzentriert und vollständig durchlesen.

        • ät Adrian:

          „Du meinst, dass gelehrt wird, dass es okay ist, hetero zu sein und eine Familie bestehend aus Papa, Mama und Kindern zu gründen? Kein Problem.“
          – Vom Hetero-Verein durchgeführt? Mit jede Menge Fördergeldern? In Mathe und Biologie?

          ät Leszek:

          „denn mit “Deutschland” ist in dem Lied nunmal keine Personengruppe gemeint. “

          – Wenn die Asis „scheiß auf die Deutschen“ gesungen hätten, wärfe wohl kaum etwas anderes herausgekommen.
          Kennst Du den Begriff „Volkstod“?

        • „Vom Hetero-Verein durchgeführt? Vom Hetero-Verein durchgeführt? Mit jede Menge Fördergeldern?“

          Äh, die gesamte Bundesrepublik ist doch ein Hetero-Verein mit jeder Menge Fördergeldern für Heteros.

          „In Mathe und Biologie?“

          Zu meiner Schulzeit kamen Heteros in Mathe und Biologie vor.

        • ät Adrian:

          „Äh, die gesamte Bundesrepublik ist doch ein Hetero-Verein mit jeder Menge Fördergeldern für Heteros.“
          – Fürs Propagieren kriegt jemand Geld? Oder ist die Anwesenheit für Dich schon Prop?

          „Zu Recht, m. E.“
          – Afganisthan soll sehr schön sein um die Jahreszeit.
          Aber Du bleibst lieber im sexistischen schwulenhassenden Nazistaat, gell?

        • @ Axel
          „Fürs Propagieren kriegt jemand Geld? Oder ist die Anwesenheit für Dich schon Prop?“

          Heterosexualität wird weitaus häufiger propagiert als Homosexualität. Das fällt Dir natürlich nicht auf, weil Heterosxualität für Dich ja das normative Ideal darstellt.

          „Aber Du bleibst lieber im sexistischen schwulenhassenden Nazistaat, gell?“

          Es mag Dein Weltbild erschüttern, aber ich muss die BRD nicht für einen sexistischen, schwulenhassenden Nazistaat halten, um der Meinung zu sein, dass die Aussage, die BRD sei ein sexistischer, schwulenhassender Nazistaat, eine völlig legitime Meinungsäußerung ist, die natürlich nicht zu bestrafen sei.

        • „Es mag Dein Weltbild erschüttern, aber ich muss die BRD nicht für einen sexistischen, schwulenhassenden Nazistaat halten, um der Meinung zu sein, dass die Aussage, die BRD sei ein sexistischer, schwulenhassender Nazistaat, eine völlig legitime Meinungsäußerung ist, die natürlich nicht zu bestrafen sei.“

          Nein, Adrian.

          Du liegst hier fürchterlich falsch.

          Das ist außerhalb einer zivilen Diskussionskultur.

          Denn niemand kann sich dagegen wehren. Es findet eine unwiderlegbare Beweislastumkehr statt.

          Schlimmer noch, dass ist tatsächlich so etwas wie Rassismus vom Mechanismus her. Denn solche Brandungen dienen dazu sozial zu beschädigen, wenn nicht sogar zu vernichten, um sich durchzusetzen. Mit entsprechender Intention.

          Es wird aus immer den gleichen Richtungen hineingetragen und hintertreibt unsere Zivilgesellschaft. So etwas ist keine Kleinigkeit mehr.

          Und wenn du solche Haltungen einnimmst bist du auch kein Opfer mehr. Und jeder hat ein Recht dich als das zu bewerten was du dann bist.

          Der Regenbogen bekommt einen sehr üblen Geruch. Entsprechend reagieren die Leut‘, was dann wieder zur Verstärkung der ungerechtfertigten Slurs genommen wird.

          Ich habe dir das schon häufiger gesagt, dass das nicht ok ist.

        • @ patpanther
          „Das ist außerhalb einer zivilen Diskussionskultur.“

          Das mag ja sein, ist aber trotzdem, Meinungsfreiheit und damit legitim.

          „Und wenn du solche Haltungen einnimmst bist du auch kein Opfer mehr.“

          Ich nehme eine solche Haltung nicht ein, sondern sage, dass dies eine legitime Meinungsäußerung ist. Weil ich pro Meinungsfreiheit bin. Das bedeutet nicht, dass ich eine solche Meinung gutheiße oder unterstütze.

    • Ungeachtet der oben genannten Einwürfe, denen ich nicht unbedingt komplett widersprechen würde, was u.a. die Urheber anbelangt, so meine ich dennoch, dass es erst mal egal ist, wer etwas sagt, sondern evident ist, was er sagt.

      In dem Video geht es um Gender-Mainstreaming, seine Ursprünge und seine Ziele. Und ich schrieb selbst (bei mir), dass man nicht mit allem einverstanden sein muss (bin ich übrigens auch nicht), sondern ein Nachdenken beginnen sollte, was aktuell in diesem Land passiert.

      Da ist die Quote nur ein Anfang und z.B. Frau Schwesig hat noch mehr in petto, die EU ohnehin (Feminismuskritik verbieten) und die UN, welche dieses ganze GM überstülpte ohnehin. BKin Merkel hat ja heute einen offenen Brief von Lady Gaga, mitunterzeichnet von u.a. Maria Furthwängler bekommen, in dem ausdrücklich geforder wird, (noch) mehr für Frauen zu tun:

      http://www.welt.de/wirtschaft/article138168802/Lady-Gagas-Forderung-an-Angela-Merkel.html

  10. Guckt euch mal bei der Mädchenmannschaft den Beitrag „Veganismus – Beitrag zur Körpernormierung“ an. Insbesondere leider geil der Beitrag von Stulli: “ Die Optimierung des eigenen Körpers ist Maxime des Natural Bodybuildings und diese Szene wird primär durch Männer geprägt. In diesem Bereich gibt es eine wachsende Veganisierung. Sie ist ebenfalls nicht ethisch motiviert, sondern dem Ziel eines gesunden und muskulösen Körpers untergeordnet. Ein Ernährungsveganismus wird auch hier dazu verwendet sich dem Bild von kräftigen Sixpacks und dicken Bizeps zu nähern. (Ich möchte bewusst nicht von vegan Leben reden, da dieses mehr als nur Ernährung und die Reinheit des eigenen Körpers betrifft.) Dass dadurch die Macht des Mannes reproduziert wird korrespondiert eigentlich auch mit deiner Beschreibung des Schlankheitsideals. Das patriarchistische System findet sich in der “Vegan for fit” Gesellschaft wieder. Auf der einen Seite wird sich durch das Abnehmen in die Unterwerfung veganisiert und auf der anderen Seite formiert sich die Dominanz der männlichen Stärke.“ Also Männer – baut Muskeln ab, mit einem sportlichen Körper demonstriert ihr nur eure unterdrückerische Macht.

  11. Interessanter Statistikbeitrag aus Kanada bezüglich weiblicher Sexualpartner und deren folgen:

    Dass die Zahlen immer noch so deutlich ausfallen, hätte ich nicht gedacht; auch wenn es mir persönlich nicht zusagt bzw. gefällt. ist es langsam klar, warum konservative Familienmodelle tatsächlich stabiler sind. Das sind wohl keine guten Aussichten für die Zukunft, weil das tatsächlich eine noch höhere Anzahl von alleinerziehenden Müttern bedeutet und damit indirekt natürlich mehr Armut, soziale Probleme und Missbrauch.

  12. Hab noch gar nicht den Femis heute zu ihrem, um es mit ihrer eigenen Sprache auszudrücken, Welt-Mimimi-Tag gratuliert.

    Ich tue es hiermit!!!

  13. Pingback: Diversität in Unternehmen (und Familien) | Mein Senf

  14. http://www.faz.net/aktuell/politik/frauenfoerderung-die-quotenwalze-13470099.html

    Zwei Kommentare:

    „Männerqoute
    Anna Gabel 1 (Epicur) – 09.03.2015 07:29
    Folgen Männer haben doch in der Vergangenheit hauptsächlich Männer befördert. Und dann und wann eine Frau. Auch in Firmen mit überwiegenden Frauenanteil wird deren Zahl in der Spitze immer dünner. Diese Tatsache wird von den Kommentatoren und auch Frau Fritzen einfach ignoriert. Im Gegensatz zu Frankreich oder den skandinavischen Ländern wurde vor 1933 Wahlkampf gegen Frauen gemacht. Frauen wurden 1933 aus allen Führungsämtern entfernt. Die alten Filme der Bundesrepublik haben Frauen meist in dienender Funktion abgefilmt. Bis 1976 brauchte Frau die Zustimmung des Ehemannes um arbeiten zu können. Wenn man sich die Kommentare hier so anschaut, dann sieht man, dass dieses Frauenbild immer noch nachwirkt. Die Quote für Aufsichtsräte ist eine Minischritt in diese Richtung. Mehr ist es wirklich nicht. “

    Und die Antwort:

    „Welche Quellen haben Sie, Frau Gabel, für die Behauptungen,
    Folgen Helga Zießler (Steuernagel34) – 09.03.2015 13:21
    die Sie in den ersten drei Sätzen aufstellen (Pardon, der zweite ist nur ein Halbsatz)? Dass eine Frau ohne Zustimmung Ihres Ehemannes bis 1976 nicht berufstätig sein konnte, stimmt zwar dem Buchstaben nach. In der Realität aber spielte dieses Gesetz überhaupt keine Rolle. Ich habe an einem Mädchen-Gymnasium das Abi gemacht – keine meiner Mitschülerinnen kannte dieses Gesetz. Fast alle, mich eingeschlossen, haben studiert, geheiratet und einen Beruf ergriffen – ohne den Ehemann um Erlaubnis zu fragen. Es bleibt dabei: Eine Quote ist Unsinn, und diese Quote ist eine Beleidigung für jede gescheite Frau und eine Diskriminierung der Männer.“

    Wird ja häufig aufgeführt, das Frauen die Erlaubnis brauchten.

  15. @Christian

    Du hast es oben ja schon festgestellt, dass

    http://dejure.org/gesetze/SGB_VIII/52a.html

    nicht geschlechtsneutral formuliert ist.

    Wäre nicht mal eine Sammelung solcher Gesetze unter einem Thread sinnvoll oder gibt es das schon. Ich habe da schon nach gesucht, aber so eine richtige Liste oder sowas hab ich nicht gefunden. Das ganze wäre dann eher als Langzeitprojekt angelegt…

  16. Oh-ha, wird nun der letzte Trupf gespielt? Jahrelanges einhacken, beschämen und beschuldigen eine Nazi, Frauenhasser, Rückständiger, Untervögelter oder Loser zu sein und trotzdem verschwinden diese pösen MRAs auf dieser Welt nicht. Aber Feministinnen, empathisch bis in die Haarspitzen und niemals Stereotype pflegend, wissen genau was Männer wollen… Sex, und dann seid wieder brav und tut was wir euch sagen.

    Voll arm ^^

    via

    http://genderama.blogspot.de/2015/03/titelstory-des-time-magazins-manner.html

    • Das hat sie entweder nicht selbst geschrieben, oder aber sie sollte beruflich umsatteln. Sie war nämlich der Grund, weshalb ich etwa 6 Anläufe brauchte, um mir vielleicht ein Drittel der Sendung reinziehen zu können.
      Neu kam mir auch noch folgender Gedanke:
      Sollte sie bei „hart aber fair“ tatsächlich als Schauspielerin im Einsatz gewesen sein und die Rolle „so dumm, dass es schmerzt“ gelauten haben, besäße sie wirklich großes Talent! Ich zumindest habs ihr voll abgenommen.

  17. Neues Heft „Psychologie heute-compact“: Männer verstehen

    (von http://www.forum-maennerrechte.de/index.php?id=13606)

    Was treibt sie an? Worunter leiden sie? Was wollen sie wirklich? Diesen Fragen geht das neue Heft Nr. 40 nach.

    Mit einem Beitrag von Walter Hollstein: „Ganz nah am Abgrund“, in dem er die „erschreckende Empathielosigkeit“ gegenüber Männern anprangert.

    http://www.psychologie-heute.de/ph-compact/aktuelle-ausgabe/

    Bis auf Hollstein und ein zwei andere dann aber doch wieder fragwürdige Beiträge scheint es derselbe stereotype und feministisch ideologische wie projektive Sermon wie immer zu sein.

    Forderungen was „er“ alles soll, ein bisschen bedauern, mit Blick herab auf …

    In Summe als Mensch gar nicht ernst genommen, Nutz- oder besser Nichtsnutzobjekt … wertend auf den menschlich defekten Mann, der sich bessern soll zum nicht defekten Menschen … etc.

    (eigentlich, wenn man wirklich einmal drüber nachdenkt, ist das sogar faschistische Scheiße, die sich da ergiesst)

    Interessant dabei ist, dass das ein Magazin ist, das sich brüstet psychologisch und soziologisch auf der Höhe zu sein.

    Beispiele:

    Editorial – Es gibt ihn, den neuen Mann

    Aus der Leseprobe ..

    „Vater und Mann sein

    Offenbar fällt es Männern schwer, die alte Versorgerrolle aufzugeben. Der Gedanke, dass beide Partner sich die finanzielle Verantwortung teilen …

    … großen Wert auf stabiles Einkommen legen, sehen sie als Voraussetzung an, um überhaupt eine Familie zu gründen. …“

    Frau hochschwanger oder Baby gerade da und er gibt die Versorgerrolle auf.

    Dann später Kinder müssen zur Schule, er und sie verdienen. Kinder müssen aber … Frau will auch was … er gibt die Versorgerrolle auf.

    Und schon mal probiert ohne stabiles Einkommen Familie zu gründen? Ergebnis?

    An Einfältigkeit und Verlogenheit kaum zu überbieten. Tut er das was verlogen eingefordert wird, was glaubt ihr was sie macht!

    Eben der gleiche widerliche verantwortungsabschiebende wie krachend missbräuchliche Unsinn, der seit Jahrzehnten kolportiert wird. Es sind nicht die Männer, die hier abziehen oder irgendeine Rolle einnehmen wollen. Es sind die Frauen, die das einfordern und dann einen 180 machen und ihm das dann vorwerfen. Deshalb auch immer das ganze weibliche Gekeife darum.

    Widerlich. An Scheinheiligkeit kaum zu toppen.

  18. Nochmal Dr. Kristina Schröder:

    http://www.kristinaschroeder.de/aktuelles/erklaerung-nach-31-geschaeftso/

    Erklärung nach § 31 Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages

    06.03.2015 · Reden und Stellungnahmen ·  · 

    Zur heutigen Debatte im Deutschen Bundestag zur Einführung einer Frauenquote habe ich folgende Erklärung zu Protokoll gegeben.

    „Ich lehne die Einführung einer gesetzlichen starren Frauenquote ab. Zum einen stellt sie einen empfindlichen Eingriff in die unternehmerische Freiheit dar. Zum anderen gilt, was gegen die kurzzeitig geplante sog. „Männerquote“ vorgebracht wurde, auch in Hinblick auf Frauen in Führungspositionen: Aus einer Unterrepräsentanz lässt sich nicht zwangsläufig auf eine Diskriminierung schließen.

    Vor allem aber nimmt die Frauenquote Menschen in Haftung für ihr Geschlecht. Sie maßt sich an, durch einen staatlichen Eingriff die Chancen eines Individuums zu vermindern, weil andere Angehörige seines Geschlechts tatsächlich oder vermeintlich Vorteile genossen haben. Diese kollektivistische Logik der Frauenquote führt zu individueller Ungerechtigkeit und ist daher weder mit meinem Menschenbild, noch mit meinem Staatsverständnis vereinbar.“

    • Ich frage mich ja immer, wie man es schafft, in solch einer Situation nicht zynisch und polemisch zu werden. Die Schröder legt ja in ihrem ersten Absatz ganz schlicht die Perversität und Verlogenheit der gegenwärtigen Diskussion dar. In einem anderen Forum wurde mal eine Grünen-Tussi zitiert, die sagte, eine Männerquote sei falsch, da man ja von der Repräsentanz nicht aufs Maß der Gleichberechtigung schließen könne. Daraufhin derselbe Forist oder ein anderer, postet ein Bild mit dem Spruch: Wie kann etwas, das atmet, derartig dumm sein?

      Daß diese Grünen sich selbst solch eine perverse Verlogenheit durchgehen lassen, ist schon sehr bezeichnend.

      Ich dachte, so etwas kann es eigentlich nicht mehr geben. Die Menschen werden doch psychisch gesünder, langfristig. Solch ein Ausmaß hätte ich nicht für möglich gehalten.

      Hier mal das Bild aus dem Forum. 🙂

      Hab’s mir wohl nicht ganz richtig gemerkt.

      Und noch gleich eine Empfehlung, sich im Architekturforum zu registrieren. Da kann jeder in seiner Region fündig werden:

      http://www.skyscrapercity.com/forumdisplay.php?f=314

      Und noch ein kleiner Bonus. Müßte das jetzt nicht Bona heißen, mithin „die Gute“. Heißt doch jetzt auch Magistra und so. Daß ich mal in einer langgedienten Demokratie leben würde, die zu einem viel größeren Irrsinn fähig ist als meine liebe DDR, hätte ich nicht gedacht. 🙂

      https://pbs.twimg.com/media/B_knHlzWwAAMAhC.jpg:large

    • War ja klar, daß das zweite Bild nicht klappt:

      Muß man gegebenenfalls gesondert öffnen. Ist jedenfalls so eine dicke Tussi, die sich ihren Fettwanst schönredet. Unfaßbar.

      Christian würde ihr wahrscheinlich antworten: Nein, du bist nur dein Körper, da es keinen Geist gibt, (Editiert, bitte höflich bleiben) 🙂

  19. Da war wohl ein Dialog zwischen Feministinnen und Prostituierten geplant:

    „In ein paar Tagen war im Wehnerwerk in Dresden eine Veranstaltung geplant, bei der die Sexarbeiter einmal mit Feministen über das Thema reden wollten. Das ganze wäre wohl von der Bundeszentrale für Politische Bildung (mit-?)finanziert worden, und das stand auch schon seit Wochen fest alles, und dann gab es heute plötzlich einen Rückzug.

    In mir zugegangenen Mails wird die Situation so dargestellt, dass ein paar radikale Betonkopffeministen einen Brandbrief geschrieben haben, weil sie ihre Deutungshoheit über die Frage in Gefahr sahen. Daraufhin sah sich sich das BPB einem Shitstorm ausgesetz….“

    http://blog.fefe.de/?ts=abfe7c44

    Wie üblich… kann ja nicht angehen das die Frauen, für die die Feministinnen meinen zu sprechen, auch noch selbst zu Wort kommen ^^

    • Neues von der forensischen Psychologin Dr. Helen Smith („Men on Strike“)

      „Bachelor Nation: 70% of Men Aged 20-34 Are Not Married


      “Far too many young men have failed to make a normal progression into adult roles of responsibility and self-sufficiency, roles generally associated with marriage and fatherhood,” Crouse, the former executive director of the Beverly LaHaye Institute, wrote in a recent Washington Times oped.

      Dazu ihr Kommentar:

      „It seems that Crouse and her crowd are watching too many Say Yes to the Dress episodes. So what matters is that women’s dreams are shattered? What about the bleak prospects for millions of men across the country who get very little legal or psychological protection from marriage? Now that’s what’s very, very depressing. Change that and maybe more men will be interested.“

      http://pjmedia.com/drhelen/2015/03/11/bachelor-nation-70-of-men-aged-20-34-are-not-married/

  20. http://diestandard.at/2000012795999/Zwischen-X-und-Y-Das-Geschlecht-nimmt-viele-Gestalten-an?ref=rss

    Hierbei geht es um „die fließende Übergänge der Geschlechter“.

    Konkret sind damit die Ausnahmefälle unter Männer bzw. Frauen gemeint, die mit einem weiteren X bzw. Y Chromosom auf die Welt gekommen sind.

    Quintessenz des Artikels:

    „Je tiefer die Forschung in unseren genetischen Bauplan eintaucht, umso stärker bröckeln die in Zement gemeißelten Kategorien Mann und Frau.“

  21. Pingback: Warum verstehen Feministinnen so selten was “im Schnitt” bedeutet? | Alles Evolution

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