Hart aber fair – Nieder mit den Ampelmännchen – Deutschland im Gleichheitswahn? 02.03.2015

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57 Gedanken zu “Hart aber fair – Nieder mit den Ampelmännchen – Deutschland im Gleichheitswahn? 02.03.2015

  1. Ich habe die Sendung gesehen und war auf das Schlimmste gefasst – und wurde positiv überrascht:

    – Drei Gendergegner (Kubicki, Thomalla, Keller)
    – Nur zwei Beführworter (Hofreiter und Wizorek)
    – Aufkreischerin Wizorek mit kaum Applaus
    – „Weibliche Freundinnen“ habender Hofreiter
    – Ein trockener und süffisanter Kubicki
    – Thomalla zischend zur Wizorek ein „Pscht“
    – Kelle sehr engagiert und recht präzise

    Alles in Allem eine Breitseite gegen Gender-Mainstreaming, die ich so kaum erwartet hätte. Die Medien wohl auch nicht, denn am nächsten Tag hagelte es eher negative Kritiken, wobei die Huffington Post am schlimmsten hervorstach.

    Der Focus, immerhin, brachte im Anschluss ein Interview mit Kubicki, welcher dabei u.a. die Quote und anderes mit ins Spiel brachte.

    Hier noch ein aktueller Beitrag zum Thema: „Der neue ‚Gendermensch‘(ist ein bisschen Eigenwerbung), der wohl parteilich unterstützt wurde, aber dennoch sehenswert ist. Selbst wenn man nicht Alles teilen kann mit der in dieser Reportage getätigten Äußerungen.

    Zurück zur Sendung: Wachen die Leute langsam auf bei den ÖRs oder war es ein Testballon? Keine Ahnung, aber ich würde mir mehr von dieser kritischen Art der Berichterstattung wünschen.

  2. Ich fand allein den Titel der Sendung aufschlußreich – mein gutes Gefühl wurde mehr als bestätigt.
    Daß so was grade in der ARD noch möglich ist – Hut ab, Plasberg!

    Daß die Sendung vor allem von der Linkspresse verrissen wurde – geschenkt. Leider hat auch der Fokus sich neben anderen konservativen Zeitungen merkwürdig ausgewogen gegeben. Die Genderauswüchse wie Ampelmädchen seien nur ein Stammtischthema. Hier hatte wohl jemensch nicht genug cohones in der Hose.

    Nur die kleineren Konservativen wie Birgit Kelles Zeitung trauen sich was: http://www.theeuropean.de/alexander-wallasch/9736-kritik-zu-hart-aber-fair-vom-02032015

    Und natürlich die Bürger, die sich in Plasbergs Gästebuch eingetragen haben: http://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/gaestebuch/hartaberfairgaestebuch154.html

    Daran zeigt sich das ganze Elend des aktuellen deutschen Journalismus: Die ideologische Schere zwischen Bevölkerung und den Reportern „da oben“ klafft weiter auseinander als je zuvor in der Alten und Neuen Bundesrepublik.

    Gender, Klimawandel, Migrantensindallesuper – das sind Überzeugungen, die nicht in Frage gestellt werden dürfen.

    Tipp: Den Film von Emannzer oben gucken.

  3. Kurzeinführung mit

    – den Hirschen ( 27.0000 € )

    – den Unisextoiletten ( gute Idee, aber wieso behalten wir die Männer- und Frauenklos auch noch? ) und

    – dem Studierendenwerk ( meh, da kann ich mit 3-4 Größenordnungen höheren Geldverschwendungen in anderen Bereichen aufwarten die ich aufregenswerter finde. Aber ja, es gibt dringlichere Probleme.)

    – Kukicki glaubt Mädchen haben keinen Wettbewerb, was Hofreiter nicht glaubt (Ich auch nicht). Kukicki mag Hofreiters Frisur nicht, Hofreiter ist beleidigt. (Mädels, ihr seid beide hübsch. Zurück zum Thema bitte. )

    -Hofreiter stellt klar das er keineswegs an Blank Slate glaubt. ( Ich dachte sowieso das wäre blos Pinkers Lieblingsstrohmann Abgesehen von ein paar übriggebliebenen Second Wavern fällt mir niemand ein, der das ernsthaft vertritt.), aber dass man die nicht überbewerten solle (klingt gut) und hebt hervor dass er deshalb mehr darüber weiss ( das folgt nun nicht generell, aber ich glaube ihm mal das er sich mehr damit beschäftigt hat als Kukicki. Unhöflich und machohaft war es trotzdem von ihm. Junge, entspann dich doch mal. )

    -Kubicki stichelt ein bischen zurück, der Moderator biegt die allgemeine Hengstbissigkeit ab und Thomalla tröstet Kubicki dass sie ihn trotzdem mag und erwähnt dass es eigentlich die Frauen sind die sie runtermachen (Klingt nach ganz normalem intrasexuellen Hierarchiegerangel. Ist bei den Kerlen auch nicht immer schön. )

    – Die Kelle beschreibt wie ihre Jüngste, als sie im KIndergarten in eine Peergroup von Mädchen kam, innerhalb einer Woche die dort vorherrschenden Ideen und Vorlieben übernahm, was wahrscheinlich nicht die Manifestation einer genetischen disponierten Rosavorliebe war. Man einigt sich dann darauf dass Mädchen , Mädchen sein dürfen, und Jungs, Jungs und dass doch bitte jeder mit dem Kram spielen soll, den er oder sie grad mag (Kling gut, meine Eltern waren ja Berichten zufolge etwas irritiert von meiner kurzen Prinzesinnenphase. )

    – Ein Bild wird gezeigt, und erwähnt dass Hofreiter gerne Pralinen macht, und Hofreiter reiteriert dass es natürlich Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen gibt usw.

    – Es folgt eine Präsentation zum Thema ‚Was ist Gendermainstreaming‘ und wir leiten über zur Sprachgenderung. Positionen wie gehabt. Die ewige Frage wie man einen Unterstrich ausspricht kommt auf, und es herrscht Einigkeit das das generische Feminimum auch nicht so toll wäre, und dass ‚Studierende‘ semantisch Quatsch ist, was die Wizorek nicht mag. Die Kelle findet es doof dass sie ihren Sprachgebrauch anpassen soll (Wird alles nicht so heiss gegessen wie es gekocht wird.).

    – Kubicki findet das ist Geldverschwendung (Denke ich auch, aber ich kenne viel interessantere Einsparmöglichkeiten. ) , Wizorek und Hofreiter sind anderer Meinung, Hofreiter doziert ein bischen über Wichtigkeit von Sprache für das Denken und lässt seinen Weissen Ritter einen Moment raus, was der Moderator berechtigt als nicht zum Thema gehörend abbiegt.

    – Thomalla und Kelle weissen darauf hin dass es den meisten Leuten Wurscht ist. und wir leiten über zu den Genderstudies.

    – Hofreiter bringt ein Beispiel für den Sinn von Genderstudies mit dem weiblichen Knie. ( Das ist richtig, und die meisten Medikamente werden auch zuwenig an Frauen getestet. Ob es dafür einen affilierten Genderstudiesplatz braucht ist fraglich. Man hätte auch einfach die Forschungsrichtlinien anpassen können. Wer sich für das Knieproblem interessiert: Hier ist eine Darstellung des Sachverhalts auf Englisch. Wie so oft bei biologischen Geschlechtsunterschieden, sehen die weit weniger dramatisch aus, wenn man erst mal für die Körperhöhe korrigiert hat. Der Hofreiter hat allerdings rech damit, dass die Genderstuidies bei Weitem nicht der einzige Forschungsbereich sind, die oft eher zweifelhafte Studien produzieren. Es heisst eben ‚Publish or Die‘ 🙂 )

    -Nächste Einspielung mit Nationalparks, Unisextoiletten und Ampelfrauchen. (Mein Vorschlag zu den Ampelfrauchen: Behaltet die Farben bei und schreibt das Design regional aus. So teuer sind die Blenden auch nicht,lokale Auschreibungen sind wahrscheinlich im Endeffekt auch nicht teurer als die ewige Diskussion darüber und es trägt zum Lokalkolorit bei, wenn jeder Landkreis seine eigenen Ampelmännchen und Ampelfrauchen hat. )

    -Hofreiter will wieder über sexuelle Belästigung und Quotenfrauen reden, was er viel wichtiger findet und was immer noch nicht zum Thema gehört, und der Moderator ist langsam etwas genervt. (Wäre ich auch. Er hat mein Mitgefühl.)

    -Wizorek erklärt warum Unisextoiletten wichtig sind, aber die Kelle fühlt sich in der Frauentoilette wohler. (*Seufz*. Ich würde ja nur noch Unisex einbauen. Dann verlieren die Männer die Quasigarantie auf eine freie Zelle, die Frauen ihre Kommunikationszentrale und das Gefühl der Sicherheit, und die Transleute die Selbstbestätigung die damit einhergeht das ihrem Identitätsgeschlecht zugeordnete Klos benutzen zu dürfen. Damit sind alle unglücklich, und das zeichnet ja schliesslich einen guten Kompromiss aus. )

    – Wizorek stellt klar dass die meisten Genderlehrstühle angegliedert sind, und sich nicht nur mit Frauenforschung befassen, sondern mit Genderbias in den einzelnen Gebieten. (Wusste ich schon, aber wahrscheinlich ist das für die meisten Leute tatsächlich neu.)

    Und jetzt habe ich keine Lust mehr zu kommentieren.

    • ät Nachtschatten & Adrian:

      Hirsche: 27.000 – mann, so ne kleine Summe, ist doch nicht der Rede wert…
      Für so ne olle Broschüre schon. Die Kohle war ja nur für die zwei Genda-Soziologen. Schöner Stundenlohn. Schmarotzer.
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      „gute Idee, aber wieso behalten wir die Männer- und Frauenklos auch noch?“
      – Wie wäre es, die Leute zu fragen? Demokratie?
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      „da kann ich mit 3-4 Größenordnungen höheren Geldverschwendungen in anderen Bereichen aufwarten die ich aufregenswerter finde“
      – die Sünden anderer machen Eure Sünden nicht wett
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      „Hofreiter stellt klar das er keineswegs an Blank Slate glaubt.“
      – Vor kritischem Publikum muß man eben aufpassen. Er hat trotzdem deutlich gesagt, daß er als BIOLOGE an sozial konstruierte Geschlechter glaubt.
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      „Die Kelle beschreibt wie ihre Jüngste, als sie im KIndergarten in eine Peergroup von Mädchen kam, innerhalb einer Woche die dort vorherrschenden Ideen und Vorlieben übernahm, was wahrscheinlich nicht die Manifestation einer genetischen disponierten Rosavorliebe war. “
      Rosa nicht, aber der Wunsch nach identitären Symbolen. Der ist vererbt.
      ————————-

      „Die ewige Frage wie man einen Unterstrich ausspricht kommt auf, “
      – Beantworte sie. Na…chtschatt…..en—gew—-ächs. Dada.
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      „Hofreiter bringt ein Beispiel für den Sinn von Genderstudies mit dem weiblichen Knie. ( Das ist richtig, und die meisten Medikamente werden auch zuwenig an Frauen getestet.“
      – Gender bedeutet „soziales Geschlecht“. Hat nichts mit dem genetisch determinierten Aufbau des Knies zu tun. Das ist pure Biologie; und das wissen die Orthopäden auch.
      Glaubst Du an das „sozial konstruierte Knie“?
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      „Mein Vorschlag zu den Ampelfrauchen: Behaltet die Farben bei und schreibt das Design regional aus.“
      – Mein Vorschlag: Laßt es so. Kostet nix.
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      „Damit sind alle unglücklich, und das zeichnet ja schliesslich einen guten Kompromiss aus.“
      – Machtgeile Fanatiker wie Gendas haben keinen Kompromiß verdient. Wehret den Anfängen.
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      „Wizorek stellt klar dass die meisten Genderlehrstühle angegliedert sind, und sich nicht nur mit Frauenforschung befassen, sondern mit Genderbias in den einzelnen Gebieten. “
      – Heißt, daß die Genderer sich überall hineinschmarotzen. Mittlerweile sogar bei Ingenieuren (!). Nutzen: 0. Kosten: viel zu viel.
      Was heißt Gender-Voreingenommenheit (bias)? Frauen an die Macht!

      Merke: Wo Gender draufsteht, sind Frauen drin. Und manchmal Homos.
      Weiße nichtlinke Heteromänner sind das letzte.
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      „Und jetzt habe ich keine Lust mehr zu kommentieren.“
      – Ich verlasse mich drauf.

      • Was heißt Gender-Voreingenommenheit (bias)?

        Ach, jetzt muss ich wieder einen Roman schreiben um das zu erklären.

        Also ganz einfach: Prinzipiell gibt es etwas wie Experimenter-Bias. Das heisst einfach, dass wenn du eine hübsche neue Hypothese hast, und dann einen Versuch oder eine Studie entwirfst um deine Hypothese zu prüfen, dein Wunsch deine Hypothese zu bestätigen dazu führen kann, dass du unsauber arbeitest, oder Bestätigungen siehst wo keine sind. Das Problem haben auch die Naturwissenchaften ( Hier ein Beispiel).

        Die Gegenmittel dazu heissen saubere Methodik und Peer-Review. Peer-Review heisst: Du veröffentlichst deine Hypothese, deinen Versuch und deine Ergebnisse, und im Idealfall stürzen sich eine ganze Menge Leute aus deinem und verwandten Fachgebieten – die sogenannte wissenschaftliche Gemeinde – auf deine Veröffentlichung und versuchen dir nachzuweisen, dass du von unhaltbaren Prämissen ausgehst, zu blöd ist bist einen ordentlichen Versuchsaufbau zu designen/eine ordentliche Studie durchzuführen (Methodenkritik), zu blöd bist deine Ergebnisse ordentlich auszuwerten oder das du schlichtweg mogelst. Das sortiert normalerweise den größten Quatsch aus.

        Jetzt kommen wir (wiederum vereinfacht) zur feministischen Wissenschaftstheorie. Die ist nämlich der Meinung, dass nicht nur deine ganze persönliche Voreingenommenheit da hinein spielt, sondern dass das auch eine gesellschaftliche Komponente hat. Das gesellschaftlich als wahr angenomme Sätze, oder deine Interessen als Mitglied einer gesellschaftlichen Klasse zu einer zusätzlichen Voreingenommenheit bei den oben genannten Punkten führen. Deshalb finden sie es wichtig die gesellschaftliche Situiertheit des Forschenden in Betracht zu ziehen. Der Forschende wird damit nicht als objektiver Erkenntnissucher, sondern – selbst ohne persönliche Interessen -als voreingenommen betrachtet. Wenn die Leute die das Peer-Review durchführen, mehrheitlich der gleichen gesellschaftlichen Klasse angehören, wird damit auch für die Reviewer Voreingenommenheit angenommen. Objektivität wird dabei als kaum erreichbar angenommen.

        Dafür spricht wissenschaftshistorisch eine Menge. Es gab z.B. hochinteressante und zu ihrer Zeit kaum angezweifelte Studien über die Eigenschaften anderer Rassen (und über Frauen), die wir heutzutage, nachdem Rassismus eher aus der Mode ist, als kompletten Humbug ansehen.

        Ausgehend von der Annahme, dass die Mehrheit der Forschenden von einer gesellschaftlichen Struktur geprägt ist, die eine Klasse von Menschen privilegiert, wird nun eine Voreingenommenheit zugunsten von Forschung angenommen, die diese Struktur und die entsprechenden Privilegien stützt. Es wird angenommen, dass Forschung vor allem aus dem Blickwinkel, der als privilegiert angenommen Klasse durchgeführt wird. Dass also zum Beispiel in der Medizin Mitglieder der als privilegiert angenommen Klasse als Standard angenommen werden, und dass die speziellen Aspekte der Forschung die Mitglieder unterprivilegierter Klasse betreffen vernachlässigt werden. Oder das z.B. bei Untersuchungen zu Unterschieden der Geschlechter eine Voreingenommenheit dahingehend besteht, Untersuchungen so zu interpretieren, dass sie bestehende privilegierende Verhältnisse stützen.

        Das wäre nun der erwähnte Genderbias, wenn als privilegierte Klasse Männer angenommen werden.

        Das ist, meiner Meinung nach, auch eine berechtigte Kritik.

        Der spassige Teil kommt im nächsten Teil. Verfechter der feministischen Wissenschaftstheorie gehen nämlich gerne mal davon aus, dass Forschung von Unterpriviligierten diese Voreingenommenheit nicht aufweist, weil die kein Interesse am Machterhalt, oder an der Stützung priviligierender Strukturen haben.

        Das halte ich für unhaltbaren Quatsch, Wenn ich mich selbst als unterprivilegiert oder gar unterdrückt erkenne, dann habe ich meistens ein vitales Interesse daran die privilegierenden Strukturen zu demontieren, was eine, meiner Meinung nach, gleichartige Voreingenommenheit erzeugt.

        • Gute Zusammenfassung. Zum letzten Absatz: Man würde dir wahrscheinlich engegenhalten, dass der Unterschied darin besteht, dass die Unterdrückten im Recht seien und ihre Position daher (obwohl auch relativ auf den eigenen Standpunkt) legitimer sei als die der Unterdrücker. Aber ich sehe nicht, wie man angesichts des selbst vertretenen Relativismus irgendwelche moralischen Ansprüche stellen kann? Wenn die Unterdrückten einmal an die Mancht gekommen sind, verhalten sie sich in der Regel nicht anders als die alten Unterdrücker; warum auch?

          Ein konsequenterer Vertreter dieser postmodernen Politik ist Putin, wozu es kürzlich einen interessantren Artikel in der Zeit gab:

          „Der Kreml zwingt der Welt sein geopolitisches Spiel auf, und in diesem Spiel regiert die politische Postmoderne. Jeder Spieler hat seine eigene Wahrheit oder gar mehrere, die er nach Bedarf frei variiert. Denn es zählt nur eins: Wer ist stark genug, seine Wahrheit dem Gegner aufzuzwingen. … „Es gibt keine Tatsachen, nur Interpretationen“, dieser in der Postmoderne so beliebte Spruch Nietzsches hat heute seine wahre Bedeutung gezeigt, die Ferraris so formuliert: „Die Vernunft des Stärksten ist immer die beste.“

          http://www.zeit.de/2014/41/russland-wladimir-putin-politik-luege

          Übrigens ist die implizierte moralische Position, nach der man niemand benachteiligen darf und alle Menschen gleiche Rechte haben, eine typisch europäische Idee, und eine Frucht der Aufklärung, die es vor dem 17. Jahrhundert überhaupt nicht gab. Und es gibt kaum etwas, dass die Postmodernen und Gendertheoretiker mehr verachten als die Aufklärung. Schon bizarr.

        • ät Nachtschatten:

          Nett, daß Du mir erklärst, was eine Voreingenommenheit ist.

          In den MINT-Fächern gibt es kompetente Systeme, die die Aufdeckung eines Bias sehr wahrscheinlich machen. Vor allem, weil der „Peer review“ seinen Namen verdient hat.

          In der feministischen „Forschung“ gibt es diese Systeme fast gar nicht. Der „Peer review“ zum Beispiel ist dort ein Feigenblatt, weil ein Fanatix dem anderen kein Auge aushackt und höchstens Tipps gibt, den übelsten Blödsinn nicht zu sichtbar werden zu lassen.
          Insofern ist Gender“forschung“ das moderne Pendant zu Rassekunde, weil die grundlegenden Dogmen als „bewiesen“ gelten und die eigene „Wissenschaft“ diese Dogmen zu bestätigen hat. Kennst Du Rasse-Günter?

          „Es wird angenommen, dass Forschung vor allem aus dem Blickwinkel, der als privilegiert angenommen Klasse durchgeführt wird. “
          – Da hast Du absolut recht. Der moderne Genderismus ist eine raffinierte Strategie, privilegierten revolutionären Bürgerkindern dicke Stücke vom Volksvermögen zukommen zu lassen.

          „Das wäre nun der erwähnte Genderbias, wenn als privilegierte Klasse Männer angenommen werden.“
          – Exakt das nenne ich ein Dogma, das völlig unbewiesen ist!

          Daher: „Das halte ich für unhaltbaren Quatsch, Wenn ich mich selbst als unterprivilegiert oder gar unterdrückt erkenne, dann habe ich meistens ein vitales Interesse daran die privilegierenden Strukturen zu demontieren, was eine, meiner Meinung nach, gleichartige Voreingenommenheit erzeugt.“ stimme ich dem zu.

          Was sind eigentlich „Forschende“? Forscher, die 24/7 nur forschen und nie schlafen oder Bier trinken? Wir sind hier nicht im Genderseminar, verzichte daher bitte auf Deinen Neusprech. Sonst muß man Dogmatismus annehmen.

        • für den Mocho:

          „Und es gibt kaum etwas, dass die Postmodernen und Gendertheoretiker mehr verachten als die Aufklärung. Schon bizarr.“

          Lustig, gell? Wie die Antideutschen oder Antifas, die nichts schlimmer finden als die deutsche Leitkultur. Dabei sind sie selbst 100% Produkt der Leitkultur!

          Hast Du mal was gelesen, daß die Gendas Aufklärung verachten? Das würden die sich doch nicht trauen, offen zu sagen.

        • @ Axel

          „Hast Du mal was gelesen, daß die Gendas Aufklärung verachten? Das würden die sich doch nicht trauen, offen zu sagen.“

          Der Poststrukturalismus beinhaltet eine Kritik der Aufklärungsphilosophie und das spiegelt sich auch im Gender-Feminismus wieder, z.B. :

          „Begründet wird das dann gern mit dem Rechtsstaatlichkeitsprinzip, der Aufklärung und all dem Rotz, der von weißen europäischen Männern in mächtigen Positionen erfunden wurde, um ihren Besitzstand zu wahren und universale Menschenrechte für ihren eigenen Vorteil zu instrumentalisieren.“

          http://medienelite.de/temporar-hassen-und-langfristig-dagegen-sein/

        • Der Verrat an der Aufklärung im postmodernen Denken wird kritisch analysiert in dem folgenden Text des neo-marxistischen Islam-Kritikers Hartmut Krauss:

          http://d-nb.info/1065663730/34

          Krauss geht mit seiner Kritik am französischen Poststrukturalismus in dem Text allerdings insofern etwas zu weit als er zu wenig berücksichtigt, dass die französischen Poststrukturalisten selbst in einer späteren Phase ihres Denkens einige der Dinge, die er berechtigt kritisiert, verworfen und selbstkritisch zurückgenommen haben.

          Unter anderem arbeitet der Text auch an mehreren Stellen die gravierenden Unterschiede zwischen marxistischem/neo-marxistischem Denken einerseits und poststrukturalistischem/postmodernem Denken andererseits heraus.

        • ät Leszek:

          „“Begründet wird das dann gern mit dem Rechtsstaatlichkeitsprinzip, der Aufklärung und all dem Rotz, der von weißen europäischen Männern in mächtigen Positionen erfunden wurde, um ihren Besitzstand zu wahren und universale Menschenrechte für ihren eigenen Vorteil zu instrumentalisieren.”“

          – Ach Du scheiße- wer hätte das gedacht? Tja, alles, was von WHM kommt, ist natürlich böse. Dummerweise kommt der Genderismus auch fast nur von Weißen – daß die Schwulen und Lesben dabei im Vordergrund stehen, halte ich für eine Nuance.

          Gibt´s eigentlich negroide, mongoloide oder sonstigwie nichtweiße Linksextremisten/Gendas? Wäre mir neu.

          Europa gegen Europa, schlauschlau.

          Das Engagement von Radfems für Frauinnen/LSBTI aller Art hat natürlich mit Eigennutz rein gar nix zu tun, wie man weiß.

        • Axel, es gibt seit der „Dialektik der Aufklärung“ von Adorno und Horkheimer von 1944 eine Tradition linker Aufklärungskritik, die der Aufklärung praktisch alles schlimme anlastet, das im 20. Jahrundert geschehen ist, Faschismus und Rassismus, Nazi-Ideologie und Neoliberlaismus usw.

          Das ist natürlich alles großer Unsinn und völlgi substanzlos, aber leider sehr wirkungsvoll. Daher rührt (aus meiner Sicht9 der Niedergang der Linken.

        • Was sind eigentlich “Forschende”? Forscher, die 24/7 nur forschen und nie schlafen oder Bier trinken?

          Forscher im Akt des Forschens, wo sich ihre Voreingenommenheit ja auswirkt. Im Gegensatz zu Forschern beim gemütlich Videos gucken oder Forscher beim Ficken, wo ihre Voreingenommenheit ihre Forschung eher weniger beeinflusst.

          Wir sind hier nicht im Genderseminar, verzichte daher bitte auf Deinen Neusprech. Sonst muß man Dogmatismus annehmen.

          Hier: <

          Dafür gibts nur nen Kleinen.

        • Sorry, WordPress mochte deinen Fisch nicht. Kriegst nächstes mal einen mehr, sobald ich die Steuerzeichen aussortiert habe.

        • ät der Mocho:

          Die Aufklärung ist also für Faschismus und Rassismus, Nazi-Ideologie und Neoliberalismus verantwortlich? Trotz der linken französischen Revolution, aha. Und wo kommt der Sozialismus her? Wahrscheinlich vom Himmel gefallen.
          Da konnten Adorno et al. sich natürlich was Schönes zusammenschwafeln.
          Ein Skandal, daß Adorno mit seinem Blödsinn sowohl in den USA und Westdeutschland Fuß fassen konnte. Ein Treppenwitz, daß kommunistische Studenten ihn per Busenattentat gemobbt haben.

          ät Nachtschatten:

          Ein Christenfisch?

        • @ Axel

          „Da konnten Adorno et al. sich natürlich was Schönes zusammenschwafeln.“

          Du hast von Adorno so viel Ahnung wie von allem, was du hier so kritisierst, nämlich keine. Vielleicht solltest du ihn zuerst mal lesen.

          „Ein Skandal, daß Adorno mit seinem Blödsinn sowohl in den USA und Westdeutschland Fuß fassen konnte.“

          Keineswegs, er hat viele gute Sachen geschrieben, z.B. die „Studien zum autoritären Charakter“, ein wichtiges Standardwerk, das die empirische Autoritarismusforschung maßgeblich mit initiiert hat.

          Und die mit Horkheimer zusammen verfasste „Dialektik der Aufklärung“ ist keine Absage an die Aufklärung, sondern ein Versuch einer ideengeschichtlichen kritischen Analyse des Prinzips der Zweckrationalität in modernen Gesellschaften. Adorno und Horkheimer bekennen sich in dem Buch ausdrücklich zur Aufklärung:

          “Wir hegen keinen Zweifel (…), dass die Freiheit in der Gesellschaft vom aufklärenden Denken unabtrennbar ist.” (S. 3)

          Adorno und Horkheimer haben das Buch als eine Kritik der Aufklärung vom Standpunkt der Aufklärung verstanden, gerade um einer “Selbstzerstörung der Aufklärung” entgegenzuwirken:

          “Nimmt Aufklärung die Reflexion auf dieses rückläufige Moment nicht in sich auf, so besiegelt sie ihr eigenes Schicksal.” (S. 3)

        • “Wir hegen keinen Zweifel (…), dass die Freiheit in der Gesellschaft vom aufklärenden Denken unabtrennbar ist.” (S. 3)“

          Nun da stellt sich mir doch die Frage: Was verstehen Adorno und Horkheimer unter Freiheit, was unter „aufklärenden Denken“?
          Ich vermute, als Linke werden sie darunter etwas anderes verstehen als ich.

          Bye the Way. Was ist denn „empirische Autoritarismusforschung“? In meinem Politikstudium im Fachbereich autoritäre und totalitäre Regime kamen Horkheimer und Adorno jedenfalls nicht vor.

        • @ Adrian

          „Nun da stellt sich mir doch die Frage: Was verstehen Adorno und Horkheimer unter Freiheit,“

          Adorno und Horkheimer hatten ein stark individualisch geprägtes Freiheitsverständnis. Wobei man berücksichtigen muss, dass sie im Alter leider immer konservativer wurden, insbesondere Horkheimer.

          „was unter “aufklärenden Denken”?“

          Sie bejahten das Denken vom Standpunkt der Vernunft aus, vertraten aber die Ansicht, dass die Vernunft auch ethische Ziele formulieren müsse, weil sie sonst Gefahr läuft in reine Zweckrationalität umzuschlagen. Vor diesem Hintergrund differenzierten sie zwischen einer kritischen Vernunft und einer instrumentellen Vernunft.

          „Ich vermute, als Linke werden sie darunter etwas anderes verstehen als ich.“

          Vermutlich, aber es dürfte zumindest Überschneidungen geben.

          „Bye the Way. Was ist denn “empirische Autoritarismusforschung”? In meinem Politikstudium im Fachbereich autoritäre und totalitäre Regime kamen Horkheimer und Adorno jedenfalls nicht vor.“

          Es geht hierbei um die psychologische und soziologische Autoritarismusforschung in Bezug auf die menschliche Persönlichkeit.
          Dieses Buch hier stellt z.B. einige aktuelle Ergebnisse der Forschung dar:

          Susanne Rippl, Christian Seipel & Angela Kindervater (Hrsg.) – Autoritarismus. Kontroversen und Ansätze der aktuellen Autoritarismusforschung.

          http://www.amazon.de/Autoritarismus-Susanne-Rippl/dp/3322913708/ref=sr_1_10?s=books&ie=UTF8&qid=1425772524&sr=1-10&keywords=autoritarismus

        • ät Leszek:

          „Du hast von Klangschalentherapie und Walgesangheilung so viel Ahnung wie von allem, was du hier so kritisierst, nämlich keine.
          Vielleicht solltest du die hochwissenschaftliche Literatur dazu zuerst mal lesen.“

          – Ja, ich gestehe, Leszek, daß ich von Adorno, Klangschalentherapie und Walgesangheilung keine Ahnung habe, weil ich den Sermon nicht gelesen habe.

          Mag sein, daß der blinde Theo auch mal ein Korn gefunden hat. Tatsache ist, daß er ein politisierter linksradikaler Sozioalwissenschaftler war, das heißt, kein Wissenschaftler, sondern Schwafeloge.

          Ich verschwende meine Zeit nicht wie Du damit, Genderbüchlein u.ä. zu lesen, sondern harte Literatur, die sich an die Wirklichkeit hält.
          Würde Dir auch ganz gut tun. Aber den Pinker hast Du ja immer noch nicht durch, wie Du selber schreibst.

    • Schließe mich Adrian an. Eine gute Wiedergabe, finde ich.

      Was ich vermisse, ist, dass die Wizorek jedem ins Wort fiel und sich aufführte, wie der letzte Diskussions-Proll.

      Nicht zu unrecht hatte Sophia Thomalla ihr ja auch dieses „Pscht“ zugezischelt, als sie ihren Satz zuende bringen wollte.

      Danke für dein Abstract, Nachtschattengewächs.

      • Dieser Kommentar erscheint als Antwort auf Axel, obwohl er an Nachtschattengewächs gerichtet war. Vieleicht auch mein Fehler – aber in der Vergangenheit passierte das des öfteren,

        Das muss wohl an WordPress (oder mir) liegen. Bitte verschieben, falls möglich und diesen Kommentar hier im Strang löschen,

      • Was ich vermisse, ist, dass die Wizorek jedem ins Wort fiel

        Ja, das Ausredenlassen ist nicht gerade ihre Sache.

        • Anne Ws Fanatismus ist bemerkenswert, Üblicherweise fahren die Ultrafeministinnen mit Ende 20 ihren Revolutionsdrang zurück, weil sie einen Mann und KInder haben wollen.

          Es scheint also fast so, daß eine Kritikerin von Anne W auf der Amazonseite ganz recht hat, wenn sie sie als „13jährige im Körper einer 33jährigen Frau“ bezeichnet.

    • Nachtschattengewächs.

      „Ich dachte sowieso das wäre blos Pinkers Lieblingsstrohmann Abgesehen von ein paar übriggebliebenen Second Wavern fällt mir niemand ein, der das ernsthaft vertritt.“

      Ich bin der Überzeugung, dass das nur als Vorwand hergenommen wird. Ein einfaches Lippenbekenntnis, damit Hofreiter öffentlich nicht außeinandergenommen wird, wobei ich das sogar bei den Mainstreammedien nicht befürchten würde. In Wirklichkeit würde er Unterschiede leugnen (was er übrigens tat, als Kelle auf die Unterschiede zwischen Mädchen/Jungen aufmerksam machte).
      Er ist so viel Biologie wie Hitler Menschenrechtler.

      • ät Slavo:

        Na klar, hatten wir ja auch mal hier. „Niemand hat behauptet, daß es keine natürlichen Unterschiede gäbe..“
        Voß und Professix hingegen kochen in Interviews öffentlich die Marathonlauf-Geschichte auf und behaupten, dies sei Wissenschaft.

        Hofreiter ist ein guter Taktiker; kein Wunder als trainierter Politiker.
        So jemand ist in Genderdiskussionen gefährlich, weil er im Gegensatz zu Schnuckelchen wie AW weiß, was man besser für sich behält oder relativiert.

  4. Der Unfall, den diese Sendung darstellt, ist wirklich bemerkenswert. Die poststrukturalistisch geschulten Feministen treffen recht ungefiltert auf die Realität des gemeinen Pöbels in Gestalt von heteronormativ verorteten normalen Menschen.

    Im Grunde kann man das üblicherweise herschende Schweigen zwischen den Lagern und der weitgehenden Nichtbeachtung „des Diskurses“ nicht besser illustrieren, als durch diese Sendung.

    Die Sendung war gut beachtet, es hagelte minütlich hunderte Tweets von beiden Seiten.

    Sie war in der veröffentlichten Meinung nach meinem Dafürhalten auch ein ziemlicher Ausreißer, weil dort sonst in Darstellungen der Genderproblematik eben die geschulte Intelligenzia dominiert. Hier war es ziemlich unverholen Boulevard, ohne jeden Anspruch, der Theorie zur Geltung zu verhelfen.

    Eine kritische Betrachtung von diesem „Genderkram“ findet ja derzeit faktisch nur in Nischen statt.

    Sicher war sowohl für Wiezorek, als auch für Kelle der Aspekt der Promotion für die jeweils aktuelle Kampfschrift nicht völlig aus dem Blick.

    Die Frage ist natürlich, inwieweit die Kämpfer für Gender Mainstreaming, geschlechtersensibler Sprache und gegen Gender Pay Gap und Rape Culture, je weiter sie sich auf diese Weise vorwagen, auch mit immer derberem Gegenwind rechnen müssen und vielleicht von dem gewonnen Terrain in der veröffentlichten Meinung größere Stücke wieder hergeben müssen.

    Interessant finde ich dabei den Fakt, dass Stand 23:30 Uhr bei Amazon der Verkaufsrang (in Bücher) von „Weil ein Aufschrei nicht reicht“ (Erscheinungstermin: 25. September 2014) gerade bei 8204 dümpelt, der von „GenderGaga“ (Erschien: 2. März 2015) aber bei 72 liegt, also unter den Top 100.
    Ich kenne die Ranking-Algorithmen nicht, aber das deutet mir darauf hin, dass bei zumindest bei den Amazonkäufern eine eindeutige Präferenz vorliegt,wenn man nicht darauf abstellt, dass die Verlage hier unterstützende Abverkäufe inszenieren.

    • ät Atomino:

      der „gemeine Pöbel in Gestalt von heteronormativ verorteten normalen Menschen.“
      – Hihi, den muß ich mir merken.
      Die Formulierung trifft den Nagel auf den Kopf: Gender ist eine Strategie der intellektuellen Großkopferten, um sich von der Masse abzusetzen. Wie früher schon Sozialismus oder Ökologie. Wenn man dann selbst im Kapitalismus angekommen ist oder die Pöbelpolitiker von der CDU die eigene Ideologie übernommen haben, muß man sich halt was Neues suchen.

      „mit immer derberem Gegenwind rechnen müssen und vielleicht von dem gewonnen Terrain in der veröffentlichten Meinung größere Stücke wieder hergeben müssen.“
      – Richtig. Daher kann man nur hoffen, daß die Genderixe sich häufiger in Talkshows für den Pöbel einfinden. Richtig gut wäre ein Auftritt von HJ Voß oder Professix oder E Tuider vor kritischem Publikum. Nach dem Fiasko glaube ich allerdings, daß sie lieber ihre Heimlich-topdown-Strategie weiterführen.

      Zu den Amazonkäufen muß man sagen, daß bei Anne W ein Sprung von 150.000 nach 8.000 erheblich ist. Vor allem, weil Gutmenschen ungern bei Amazon kaufen. Für die Gegenseite gilt das nicht.

  5. LSBTI-Gender jetzt auch im abendfüllenden Spielfilm:

    Vier kriegen ein Kind
    heute 20:15 – 21:45 Das Erste
    TV-Komödie, D 2015, (90 Min.)

    TV-Komödie über die Findungsphase einer Regenbogenfamilie.

    Fatale Verwechslung in der Praxis: Literaturdozentin Neele (Christina Hecke) und ihre Frau, die Zahntechnikerin Steff (Friederike Kempter), haben die falsche Samenspende erwischt. Nun müssen sich die beiden Damen mit einem schwulen Spießerpaar arrangieren: Sportreporter Kalle (Christian Näthe), auch liebevoll „Pupsi“ genannt, und sein Mann, der Makler Jens (Marc Hosemann), wollen selbst ein Kind und melden Ansprüche auf ihre Samenspende an…
    Gesetzeszwänge und emotionale Hürden werden amüsant und mit leisen Untertönen thematisiert.

    Na, Adrian, zufrieden? Oder ist auch das ein Unterdrückungsbeweis der bösen Heteros?

    • „Na, Adrian, zufrieden?“

      Ich schau kein Fernsehen. Und deutsche Filme schon gleich gar nicht. Außerdem sind die meisten Homo-Filme schlicht grottenschlecht.

        • „Gib mal einen Tipp, welcher Homo-Film ist denn gut?
          “In&out -Rosa wie die Liebe”?“

          Der hat seine amüsanten Seiten, auch wenn er typisch 90er Jahre_Komödie ist.

          „Philadelphia“

          „Maurice“

          „Prayers for Bobby“

          „Milk“

          „To Wong Foo“

          „Brokeback Mountain“

          „The Birdcage“

          „Brüno“

  6. Pingback: Diskussionstrategien mit Feministinnen | Alles Evolution

  7. Pingback: “Hart aber fair”, Feminismus, der Frauenrat und der Streisand Effekt | Alles Evolution

  8. Nachtrag zum Beispiel „Gender – Knee“ – seltsam das die Fachwelt den Jubel nicht so teilt:

    „Gender Knee: Meine persönliche Meinung dazu ist, dass die Lancierung des Terminus „gender knee“ durch eine grosse Herstellerfirma ein zugegeben genialer Marketing-Schachzug war. Das ursprüngliche Kniegelenk dieser Firma war nicht besonders gut geplant, die Relation zwischen medio-lateralem und antero-posteriorem Durchmesser war für die ursprünglich avisierte Patientenpopulation (Europa, USA) etwas unglücklich gewählt. Es gibt viele Designs anderer Firmen, die sehr gut passen – auch bei Frauen.“
    „… müssten ja heute bei Frauen, die nicht mit einem „gender knee“ versorgt worden waren, höhere Lockerungs- und Unzufriedenheitsraten zu finden sein. Dem ist jedoch nicht so. Insbesondere bei Frauen haben Knieprothesen (auch die alten Designs) höhere Überlebensraten und bessere Scores als bei Männern.“

  9. Pingback: “Hart aber Fair” Ampelmännchen die zweite | Alles Evolution

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