Selbermach Samstag 124 (21.02.2015)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs?

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

120 Gedanken zu “Selbermach Samstag 124 (21.02.2015)

  1. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich wieder öffentlich Femis & Gendersens kritisieren – das wurde aber auch Zeit! Solange man dafür noch nicht den Prozess gemacht kriegt… (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Erstmal möchte ich den Aufruf von Axel unterstützen, hier

    http://www.amazon.de/Queer-Anti-Kapitalismus-Heinz-J%C3%BCrgen-Vo%C3%9F/product-reviews/3896570617/ref=dpx_acr_txt?showViewpoints=1

    weitere Rezensionen zu verfassen. Da ist offenbar einiges dazugekommen, auch positive Kritiken von den Gendersens.

    Warum ist es wichtig, Heinz-Jürgen Voss im Internet zu „stellen“? Nun, ganz einfach: Diesem Staat ist durchaus zuzutrauen, dass er irgendwann Herrn Voss zum Regierungsberater, sei es im Bundeskanzleramt oder einem Bundesministerium, oder gleich zum Bundesminister für Gedöns ernennt. Er wäre dann der erste Mann im Gedöns-Ministerium seit Geißler. Der Staat bzw. Bild, BamS und Glotze würden uns dann seine Ernennung als Einsatz fürs männliche Geschlecht verkaufen. Motto: „Seht her, wir tun was, wir kümmern uns jetzt auch um Männer, deshalb ernennen wir einen Mann zum Bundesgedönsminister. Die ganzen Antifeministen & Maskutrolle haben also Unrecht von wegen wir täten nix für sie!“

    Und Heinz-Jürgen Voss? Er würde nach seinem Amtseid dann vermutlich einen Spruch ablassen, dass er sich für ALLE Menschen einsetzt, weil die ja eh alle ein anderes Geschlecht haben und Geschlecht ja eh keine Rolle spielt. Für „Privilegierte“ (also für weiße, heterosexuelle Männer) würde er aber nichts tun. Dann würde er noch einen Seitenhieb auf Feminismuskritiker loslassen, von wegen dass alle vom rechten Rand stammen.

    Wie ich gerade auf das mit dem rechten Rand komme? Hier:

    http://sciencefiles.org/2015/02/16/queer-links-feministisch-und-anti-der-gute-mensch-aus-merseburg/

    Voss wörtlich:

    “Es geht also darum, dass mensch sich zwar nicht Debatten von Maskulinisten und anderen Leuten der extremen Rechten aufdrängen lassen sollte, aber dass mensch in Blog-Diskussionen durchaus auch immer wieder feministische, queere und gegen Rassismus gerichtete Positionen einbringen sollte.”

    Maskulinisten und andere extrem Rechte also. Und „mensch“ statt „man“. Aber natürlich!

    Meine Forderung deshalb:

    Vossibär darf nicht Bundesgedönsminister werden! Und auch nix ähnliches. Der wird das oder sowas in der Art aber sehr schnell, wenn man ihn und vor allem diesen Staat weiter die radikale Gendermainstreamingschiene fahren lässt. Das läuft dann so wie mit der Gründung des Bundesforum Männer: Die gründen das, damit die Masse der Bevölkerung ihnen dann glaubt, dass sie nun auch was für Männer täten. Genau deshalb und wegen seiner bisherigen Karriere ist Voss aus Sicht unserer lieben De-facto-Obrigkeit ein Kandidat fürs Gedönsministerium – also für das Ministerium für alles außer Männer.

    Für alle noch, die Herrn Voss noch nicht kennen: Er glaubt, dass „biologische Geschlecht“ sei gesellschaftlich konstruiert. Er glaubt, dass es sehr viel mehr Geschlechter als „nur zwei oder drei“ (!!!) gibt. Dann die Geschichte mit dem Lamarckismus und mit den Nazis als angeblichen geistigen Urhebern der Idee, es gebe nur zwei Geschlechter:

    http://sciencefiles.org/2015/02/16/queer-links-feministisch-und-anti-der-gute-mensch-aus-merseburg/#comment-48385

    http://sciencefiles.org/2015/02/16/queer-links-feministisch-und-anti-der-gute-mensch-aus-merseburg/#comment-48392

    Wie ich überhaupt darauf komme, dass Leute, die von einer Vielzahl an Geschlechtern ausgehen, für die Regierung arbeiten? Hier:

    http://genderama.blogspot.de/2012/09/wirtschaftswoche-uber-gender-ideologen.html

    http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-judith-butler-systemkonforme-genderkoenigin/7090556-all.html

    Und nicht vergessen: Vossibär hat angefangen mit der Forderung, Rezensionen und andere Beiträge zu verfassen:

    http://www.forum-maennerrechte.de/index.php?id=13534

    So, nu aber weiter im Text:

    Auf dieser Welt gibt es nicht nur noch Schmutz & Schund zu lesen, sondern ab und zu noch was Anständiges – in diesem fale ein neues feminismuskritisches Buch:

    http://www.pelzblog.de/2015/02/rezension-gunnar-kunz-verwundbar-sind-wir-und-ungestuem/

    Ansonsten das Übliche:

    Birgit Kelle:

    http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/9683-verbot-der-leihmutterschaft-in-thailand

    http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/9657-absage-des-karnevalsumzugs-in-braunschweig

    Schoppe:

    http://man-tau.blogspot.de/2015/02/sex-politik-verleumdung-monatsruckblick.html

    Danisch:

    http://www.danisch.de/blog/2015/02/20/halali-manner-abknallen-weil-die-matratze-nicht-mehr-reicht/#more-10065

    Wolfgang Wenger:

    http://linker-maskulismus.blogspot.de/2015/02/masku-treff-oberbayern.html

    Cuncti:

    http://cuncti.net/streitbar/877-der-abgrundtiefe-hass-der-antifeministen

    Nicht-Feminist:

    http://nicht-feminist.de/2015/02/maenner-und-vaeterrechte-wie-erzeuge-ich-verdacht/

    http://nicht-feminist.de/2015/02/nicht-feminist-berlin-treffen-am-01-03-2015/

    http://nicht-feminist.de/2015/02/gender-studies-an-der-humboldt-universitaet-alles-ergebnis-von-betrug-sciencefiles/

    …und der Surftipp des Tages:

    http://blog.monika-ebeling.de/

    Das Letzte:

    http://www.campusreform.org/?ID=6299

    Das Letzte II:

    http://www.krone.at/Welt/Zu_viel_Pornos_Tuerke_von_Frau_gekoepft-Wollte_immer_Sex-Story-438455

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Das hier

    https://allesevolution.wordpress.com/2015/01/31/ubersicht-evolution-evolutionare-psychologie-und-partnerwahl/

    ist ein guter Überblick über die Theman hier bei Allesevolution. Wer richtig professionell mit „biologistischen“ Argumenten „trollen“ will, dem sei dieser Überblick sehr empfohlen, gerade auch Autoren & Journalisten.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch „offline“ (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale „supitolle“ Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Der Mensch (Homo sapiens), die Maschen der Mädchen

    • ät Matthias:

      Frauen und Gedöns…Du kleiner Macho! 🙂
      Aber eigentlich hatte der gute Schröder damit ja ganz recht. Das Frauinnenministerium ist mehr eine PR-Einrichtung der Regierung. Familien und Senioren, ok, da kann man Sinnvolles machen und muß das unbedingt.

      Nebenbei: Das Familien und Senioren-Ministerium in Erfurt hat jetzt den Zusatz „Frauen“ erhalten. Womit klar sein dürfte, was dort demnächst gemacht wird: Gendaaaa!! Die alten Säcke, die noch für Adolf gekämpft haben, haben Mißachtung verdient; und die Familien sind private Hobbies, die die Frauen nicht an der Karriere hindern dürfen. Außerdem sind sie ja die Keimzelle der patriarchalisch-heteronormativen Prägung unserer Gesellschaft. Abschaffen!
      ———–

      HJ als Bundesminister oder wenigstens Berater? Ui, hatte ich noch gar nicht bedacht. Ach du sch…

      Leider hat ihm die Tuider-Pirincci-Affäre ja wahrscheinlich gerade zu der Aufmerksamkeit verholfen, die er dafür braucht. Ob die Gesinnungspresse von Zeit bis Spiegel im Falle seiner Berufung seine Sünden („unzählige Geschlechter“, Nazikram) drucken würde, ist unwahrscheinlich. Wenn die lesen, schwul und Gender-Professor, werden sie ihn bejubeln.
      Dann hängt es wohl an FAZ und Bild, über unseren Voß aufzuklären.

      Leider mußte ich schon an den Kommentaren bei Chrismon, dem evangelischen PC-Gender-Magazin, feststellen, daß HJ eine Marktlücke entdeckt hat: die Operationen an Hermaphroditen in früheren Zeiten.
      Daß seine Fraktion mit ihrer Poststrukti-Ideologie dafür selber mitverantwortlich ist (John Money), und daß seine Kritiker (Trond Disset bei Harald Eia) das Problem mit Biologie lösen, hat er dabei geschickt verschweigen können.

      Im ist es im Gegenteil gelungen, seine Ideologie als probates Mittel gegen die willkürliche Geschlechtszuweisung (die die Biologie mißachtet) darzustellen.
      Damit könnte er in der Öffentlichkeit punkten und tatsächlich noch besser bezahlte Posten in der Regierung kriegen.

      ———-

      Danke für Deine Unterstützung meines Aufrufes!

      Um mich/uns von HJ Voß und seinem Treiben abzusetzen, möchte ich allerdings ergänzen:
      Bitte schreibt nicht nur allgemeine Verrisse, das fällt genau so auf wie die peinlichen Jubelkommentare seines Partners Ralf Buchterkirchen und der anderen Gesinnungsgenossen.

      Die Kritiker „Philocodex“, „Dr Zhivago“ und „Egal“ (ich bin nur einer davon) zum Beispiel haben detailiert Stellung zum Inhalt genommen und sachlich kritisiert.
      Nur das wirkt beim unbelesenen Publikum; und nur dagegen können Ralf & Co. kaum vorgehen.

      Und Vorsicht: Auch wenn Voß äußerst links und damit revoluzzierisch ist, hat er bekanntermaßen keine Probleme, ganz spießig zur Polizei zu rennen, um Kritikern wie Kirk oder Piri das Maul zu stopfen.

      • @ Axel

        „Frauen und Gedöns…Du kleiner Macho! :-)“

        Auf Machos stehen die Damen ja. Auf wenn sie es meist nicht zugeben.

        „Aber eigentlich hatte der gute Schröder damit ja ganz recht.“

        Das „gedöns“ zu nennen? Okay. Aber sonst? Naja. Und immerhin: Er hat sie ja gewähren lassen. Aber hätte er das nicht, wäre er in diesem Land kein Bundeskanzler geworden bzw. hätte sich im Amt icht halten können. Da können seine Machosprüche und seine Macho-Art auch nichts dran ändern.

        So gesehen war er kein Macho, sondern einer, der Feministinnen unterstützt hat. Wobei das natürlich auch irgendwo als machohaftes Verhalten interpretiert werden kann. Nämlich gegenüber rangniederen Männchen. Gegenüber Männchen im Volk.

        „Das Frauinnenministerium ist mehr eine PR-Einrichtung der Regierung.“

        Da ist was dran!

        „Familien und Senioren, ok, da kann man Sinnvolles machen und muß das unbedingt.“

        Oder Frauen UND Männer.

        „Nebenbei: Das Familien und Senioren-Ministerium in Erfurt hat jetzt den Zusatz “Frauen” erhalten. Womit klar sein dürfte, was dort demnächst gemacht wird: Gendaaaa!! Die alten Säcke, die noch für Adolf gekämpft haben, haben Mißachtung verdient; und die Familien sind private Hobbies, die die Frauen nicht an der Karriere hindern dürfen. Außerdem sind sie ja die Keimzelle der patriarchalisch-heteronormativen Prägung unserer Gesellschaft. Abschaffen!“

        Wobei die vermutlich so oder so Gendaaaaaaa gemacht haben.

        ———–

        „HJ als Bundesminister oder wenigstens Berater? Ui, hatte ich noch gar nicht bedacht. Ach du sch…“

        Wen wollen die denn sonst nehmen, wenn man wieder rot-grün oder rot-dunkelrot-grün an die Macht kommt? Oder schwarz-rot, schwarz -grün?

        Er ist ja schließlich Prof und damit als „höchst qualifiziert“ zu verkaufen, und man kann mit ihm die gleiche Lachnummer abziehen wie mit dem Bundesforum Männer. Er ist ja ein Mann, und wenn der das Gedönsministerium kriegt, haben sie ja schließlich was für Männer getan.

        „Leider hat ihm die Tuider-Pirincci-Affäre ja wahrscheinlich gerade zu der Aufmerksamkeit verholfen, die er dafür braucht. Ob die Gesinnungspresse von Zeit bis Spiegel im Falle seiner Berufung seine Sünden (“unzählige Geschlechter”, Nazikram) drucken würde, ist unwahrscheinlich. Wenn die lesen, schwul und Gender-Professor, werden sie ihn bejubeln.
        Dann hängt es wohl an FAZ und Bild, über unseren Voß aufzuklären.“

        Sie haben ja schon drüber geschrieben, als wäre er ein ganz normaler Professor.

        „Leider mußte ich schon an den Kommentaren bei Chrismon, dem evangelischen PC-Gender-Magazin, feststellen, daß HJ eine Marktlücke entdeckt hat: die Operationen an Hermaphroditen in früheren Zeiten.
        Daß seine Fraktion mit ihrer Poststrukti-Ideologie dafür selber mitverantwortlich ist (John Money), und daß seine Kritiker (Trond Disset bei Harald Eia) das Problem mit Biologie lösen, hat er dabei geschickt verschweigen können.“

        Klar.

        „Im ist es im Gegenteil gelungen, seine Ideologie als probates Mittel gegen die willkürliche Geschlechtszuweisung (die die Biologie mißachtet) darzustellen.
        Damit könnte er in der Öffentlichkeit punkten und tatsächlich noch besser bezahlte Posten in der Regierung kriegen.“

        Deshalb gibt es gute Gründe, im Internet gegen ihn „rumzutrollen“.

        ———-

        „Danke für Deine Unterstützung meines Aufrufes!“

        Gerngeschehen!

        „Um mich/uns von HJ Voß und seinem Treiben abzusetzen, möchte ich allerdings ergänzen:
        Bitte schreibt nicht nur allgemeine Verrisse, das fällt genau so auf wie die peinlichen Jubelkommentare seines Partners Ralf Buchterkirchen und der anderen Gesinnungsgenossen.

        Die Kritiker “Philocodex”, “Dr Zhivago” und “Egal” (ich bin nur einer davon) zum Beispiel haben detailiert Stellung zum Inhalt genommen und sachlich kritisiert.
        Nur das wirkt beim unbelesenen Publikum; und nur dagegen können Ralf & Co. kaum vorgehen.“

        Zustimmung.

        „Und Vorsicht: Auch wenn Voß äußerst links und damit revoluzzierisch ist, hat er bekanntermaßen keine Probleme, ganz spießig zur Polizei zu rennen, um Kritikern wie Kirk oder Piri das Maul zu stopfen.“

        Genau – aber freie Meinungsäußerungen sind mal noch legal. Und bei ihm kann man sich ja auf das Thema beziehen. Er liefert dafür ja genug Steilvorlagen.

        • ät Matthias:

          Hat Schröder damals Radfems unterstützt? Hatte ich nicht mitbekommen. Als rotgrüner Regierungschef mußte er natürlich auch Rücksichten auf die Radikalinskis in seiner Partei nehmen. War ja selber mal einer in seiner Jusozeit.

          Ansonsten war er erstaunlich konservativ, wenn auch eher im negativen Sinne. Genosse der Bosse, bierselig, wirtschaftsfilzig und gleichgültig gegenüber den Verbrechen der „lupenreinen Demokraten“.

          Wie letztlich alle revoluzzerhaften Politiker…

          „Wobei die vermutlich so oder so Gendaaaaaaa gemacht haben. “
          -Na ja, in Thüringen nicht, denke ich. Lieberknecht und Co. sind recht konservativ. Obwohl die L. grade zusammen mit Ramelow den Jenensischen Krawalltouristen Josef Slowik offiziell empfangen hat. Ua!

          „Deshalb gibt es gute Gründe, im Internet gegen ihn “rumzutrollen”. “
          – Wäre ich vorsichtig. Die Nazikeule funktioniert recht gut, wie Du weißt, und läßt sich prima für alle möglichen Zwecke einsetzen. Kennst Du das? http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/kampf-gegen-rechts-ein-volk-von-antifaschisten-13429214.html

          Einziges Mittel meiner Meinung nach: Sachlich bleiben, inhaltlich argumentieren. Wie Arne H. Die L-Presse wird uns trotzdem verteufeln, aber die FAZ u.a. wird dann nicht mitziehen. Pirincci-Sprache muß bei Amazon &Co. unbedingt unterbleiben.

          „Genau – aber freie Meinungsäußerungen sind mal noch legal. Und bei ihm kann man sich ja auf das Thema beziehen. Er liefert dafür ja genug Steilvorlagen.“
          – Legal schon, aber faktisch sieht es ja anders aus. Und, wie gesagt, mit seinem „Engagement“ (Mißbrauch) der Hermafroditen hat er ein prima Thema gefunden. Es ist umständlich, ihm diesen Mißbrauch nachzuweisen.

        • @ Axel

          „Hat Schröder damals Radfems unterstützt? Hatte ich nicht mitbekommen. Als rotgrüner Regierungschef mußte er natürlich auch Rücksichten auf die Radikalinskis in seiner Partei nehmen. War ja selber mal einer in seiner Jusozeit.“

          Radfems hat er natürlich nicht unterstützt, Feministinnen allgemein aber stark. Also so Berufsfeministinnen in den beteiligten Parteien und in den Ministerien.

          „Ansonsten war er erstaunlich konservativ, wenn auch eher im negativen Sinne. Genosse der Bosse, bierselig, wirtschaftsfilzig und gleichgültig gegenüber den Verbrechen der “lupenreinen Demokraten”.“

          Ja, das kann man wohl sagen. Wobei: bierselig? Echt? Hat der viel Bier getrunken? Oder meisnst Du das jetzt nur wegen dem „Kerl hol mirmal ne Flasche Bier!“-Song?

          Ist es konservativ, Bier zu mögen?

          „Wie letztlich alle revoluzzerhaften Politiker…“

          Weiß nicht.

          „“Wobei die vermutlich so oder so Gendaaaaaaa gemacht haben. ”
          -Na ja, in Thüringen nicht, denke ich. Lieberknecht und Co. sind recht konservativ. Obwohl die L. grade zusammen mit Ramelow den Jenensischen Krawalltouristen Josef Slowik offiziell empfangen hat. Ua!“

          keine Ahnung.

          „“Deshalb gibt es gute Gründe, im Internet gegen ihn “rumzutrollen”. ”
          – Wäre ich vorsichtig. Die Nazikeule funktioniert recht gut, wie Du weißt, und läßt sich prima für alle möglichen Zwecke einsetzen. Kennst Du das? http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/kampf-gegen-rechts-ein-volk-von-antifaschisten-13429214.html

          Vor der Nazikeule hab ich keine Angst mehr. Die stempeln ja bald alles und jeden zum Nazi, der nicht linksradikal ist. Und alle wissen bald, dass das deren Masche ist.

          „Einziges Mittel meiner Meinung nach: Sachlich bleiben, inhaltlich argumentieren. Wie Arne H. Die L-Presse wird uns trotzdem verteufeln, aber die FAZ u.a. wird dann nicht mitziehen. Pirincci-Sprache muß bei Amazon &Co. unbedingt unterbleiben.“

          Ja.

          „“Genau – aber freie Meinungsäußerungen sind mal noch legal. Und bei ihm kann man sich ja auf das Thema beziehen. Er liefert dafür ja genug Steilvorlagen.”
          – Legal schon, aber faktisch sieht es ja anders aus.“

          Ja, aber im Großen und Ganzen kann man seine Meinung noch äußern. Es gibt dann natürlich informelle Repressalien. Berufliche Probleme in so. Dürfte alles nicht sein. Aber das wird sich ändern.

          „Und, wie gesagt, mit seinem “Engagement” (Mißbrauch) der Hermafroditen hat er ein prima Thema gefunden. Es ist umständlich, ihm diesen Mißbrauch nachzuweisen.“

          Missbrauch von Inter- bzw. Transsexuellen meinst Du? Tolles Thema. Braucht man extra einen eigenen Lehrstuhl zu.

          Einen für die vielen männlichen Jugendlichen, die Suizid begehen, braucht man natürlich nicht. Sind ja „Privilegierte“.

  2. Habe wieder mal einiges zu meinem altbekannten Thema:

    http://helensatheistblogs.blogspot.co.uk/2014/12/accused-of-doing-feminism-101-when-i.html

    „Can’t We All Just Get Along: An Appeal to Feminists and MRAs“ appelliert an die Gemäßigten beider Seiten, sich zusammen zu tun und nicht in dummen Kämpfen gegeneinander aufzureiben. Nix neues, aber ich höre natürlich meine eigene Sicht immer wieder gern von anderen Leuten. 😉

    http://www.vice.com/de/read/fifty-shades-of-grey-macht-aus-einem-missbrauchsopfer-ein-sexidol-533

    Vice überrascht mit einer kritischen Sicht auf „Shades of Grey“, indem es darauf hinweist, wie bedenkenlos darin der Missbrauch eines männlichen Kindes hingenommen wird, um die Fantasie von Frauen zu befriedigen.

    Auf Medium.com ansehen

    Die, mir hingegen schon in der Vergangenheit positiv aufgefallene Seite medium.com bringt einen feministischen Artikel, zugunsten GamerGate, der vor allem darauf verweist, welch wasserpredigende Weintrinker die angeblichen Kämpfer für den Feminismus im Journalismus zu großen Teilen sind und erwähnt dabei auch das, mich ja enttäuscht habenden Cracked.com. Also sehr in der Richtung dessen, was ich immer sage – die männlichen Feministen als falsche Freunde des wahren Feminismus.

    Und wenn ich dann schon wieder bei GG bin, gleich noch ein Frontbericht: Nachdem Hersteller, Presse und Spieler durch die „Law & Order SVU“-Folge, die zum Thema zu sein behauptete merkten, wie scheiße sie alle auf die Nicht-Gaming-Öffentlichkeit wirken, gibt es erstmals Hoffnung auf Entspannung.
    Nicht entspannend (aber ich gönne mir halt auch mal Gehässigkeit) aber als comic relief dieses entzückende Musikstück aus dem „GamerGate Sings“-Projekt:

    • Vice überrascht mit einer kritischen Sicht auf “Shades of Grey”, indem es darauf hinweist, wie bedenkenlos darin der Missbrauch eines männlichen Kindes hingenommen wird, um die Fantasie von Frauen zu befriedigen.

      Halte ich für großen Blödsinn.
      Darf man auch keine Models mehr heiß finden, die als Kind missbraucht wurden und dann womöglich die Erfahrung verarbeiten, dass sie nur etwas wert sind wenn sie Männern gefallen?
      Warum sollte jemand, der Missbrauch erlebt hat, kein Sexidol werden können und wer gibt überhaupt dem Zuschauer die Deutung vor, dass er als ein Sexidol wahrgenommen werden müsse?
      Christian Grey ist womöglich wirklich für viele Frauen ein Sexidol, aber warum benötigt er dafür eine missbrauchfreie Biographie? Er ist ein erwachsener, mündiger Mann und ein schwieriger Charakter, die Autorin hat sich dafür halt diese Erklärung ausgesucht, die aber überhaupt nicht Kern der Story ist, sondern erst später mal auftaucht. Und das ist es: eine Story.
      Nicht der Missbrauch ist sexy, sondern die Figur, die sich durch etwas mehr definiert als nur Missbrauchsopfer zu sein.
      Ebenso viele Frauen mögen seinen Fetisch und seine Bindungsunfähigkeit abtörnend finden.
      Warum immer bloß diese Empörung und Suche nach Opfern?

      Wenn die angemessen ist, dann beim neuen Film von J-Lo „the boy next door“, wo wohl tatsächlich Missbrauch verharmlost wird und das Opfer zum Täter gemacht wird.

      Noch bescheuerter scheint es mir allerdings, die Frau aus Shades of Grey als Missbrauchsopfer zu bezeichnen (wobei ich das Buch nicht kenne und nicht weiß, ob es Szenen gibt wo sie nicht freiwillig mitmacht)

      • Da habe ich mich tatsächlich missverständlich ausgedrückt, mir geht es weniger darum, ob man der Aussage selbst zustimmt (bin da auch unschlüssig), sondern sehe es als positives Zeichen, dass eine solche Kritik überhaupt vorgebracht wird. Missbrauch durch weibliche Täter ist ja sonst nichts, worüber sich jemand aufregt und die Autorin bemerkt es ja auch direkt an diesem (fiktiven) Fall.

      • Naja, da muss ich ein bisschen relativieren.
        Es gibt schon das Teil-Genre bei solcher Literatur des (aber auch der) sog. „Tortured hero(ine)“.
        Das ist aber kein neues Thema, sondern kommt auch in Märchen vor (Aschenputtel und Schneewittchen z.B), ich denke, das liegt an folgenden Dingen:

        Etwas Schönes, Glück kommt nach Ansicht vieler erst dann richtig „zur Geltung“, wenn man davor durch Widrigkeiten gehen musste, es dient dem Spannungsaufbau.

        Und zum Anderen finden viele die Vorstellung eben romantisch, einen angeschlagegen Menschen als einzigen „erreichen“ zu können und dann zur wichtigsten Person für ihn zu werden.

        • Aber Christian Grey ist doch kein „tortured hero“?

          Wenn man das Buch denn so interpretieren will, dass es sich bei Grey um einen tief verletzten, innerlich gebrochenen Jungen handelt der in Wirklichkeit nur geliebt werden will, aber keine Liebe zulassen kann – warum nicht?
          Es ist doch einfach ein Buch über eine BDSM-Beziehung, aus der eine Lovestory wird. Die Charaktere und Handlungen hoch erotisch zu finden, steh also genauso jedem offen.

          Ich verstehe einfach die Empörung darüber nicht, dass viele Frauen sich halt eher für die zweitere Deutung entscheiden, bzw dass das Buch bei ihnen diese Wirkung hat.

        • doch, ich würde sagen schon. Allerdings habe ich das Buch nicht gelesen. Offenbar hat er ja eine traumatische Kindheit gehabt und ist psychisch verkorkst dadurch und deshalb bindungsunfähig plus sexuell dominan/sadistisch, das kann man dann schon so bezeichnen.
          Der Begriff bezieht sich in dem Kontext nicht nur auf körperliche Folter.

          „Ich verstehe einfach die Empörung darüber nicht, dass viele Frauen sich halt eher für die zweitere Deutung entscheiden, bzw dass das Buch bei ihnen diese Wirkung hat.“

          Wie gesagt, ich weiß, dass das ein Unter-Genre bei solchen Romanen oder Filmen ist.
          Im Grunde so wie die Schöne und das Biest, kennst du den Disneyfilm?
          Der egomanische asoziale Prinz wurde als Strafe für sein maßloses Verhalten in ein Biest verwandelt (und seine Diener gleich mit, damit ist die Fee nicht nur als gerechter Richter, der eine Lektion erteilt, sondern als ebenfalls grausamer Despot aufgetreten, das nur am Rande) und war dann äußerlich so abstoßend wie er innerlich war.
          Somit wollte niemand was mit ihm zu tun haben und mit den Jahren hat er aufgegeben und ist noch unleidlicher geworden, Dann kommt die Heldin, schafft als erste einen Zugang zu ihm und pult ihn aus seinem Schneckenhaus Stück für Stück raus, haucht ihm wieder Leben ein und läutert ihn. Ich finde, das ist schon ein romantisches Ur-Thema.
          So wie Romeo und Julia (auch wenn es schlecht geendet hat) oder Paris und Helena von Troja, wo das Thema dann Liebe gegen alle äußeren Widerstände ist.

        • oder Leo und Kate in Titanic
          und bei Leuten die das mögen erzeugt das mehr Romantik als Dieter und Else, die sich an der Aldikasse treffen, mögen, heiraten und das wars.
          Filme und Bücher leben doch von den Konflikten.

        • ein treffender vergleich zwischen dem „tortured heroe“ und „the beauty and the biest“, @atacama. beide bilder werden oft in märchen gebraucht, die in schwarweiß für das simple kindergemüt geschrieben sind oder eben für frauen.

          selbst wenn man dieses thema mit gewalttätigem hardcore sex verbindet, ist es offensichlich nicht geeignet männer anzusprechen, obwohl wir angeblich in einer „patriarchalen whm rape culture“ leben und dennoch entzückt es frauen. es ist halt, wie es ist, @atacama. blöd gelaufen eben.

        • das ist doch gar nicht so schwarz weiß, sondern beinhaltet Botschaften, wie „mit dem Herzen sehen“, „nicht vorverurteilen“, auch grimmige, auf den ersten Blick unsympathische Menschen können ein schönes Inneres haben, wenn sie es nur zeigen können usw.
          Achso und Liebe heilt alles 😀

          „selbst wenn man dieses thema mit gewalttätigem hardcore sex verbindet,“

          In diesem Buch gibt es keinen gewalttätigen HardcoreSex.

          „ist es offensichlich nicht geeignet männer anzusprechen, obwohl wir angeblich in einer “patriarchalen whm rape culture” leben und dennoch entzückt es frauen. es ist halt, wie es ist, @atacama. blöd gelaufen eben.“

          Muss ja auch nicht sein. Jack Reacher ist auch nicht so geeignet, Frauen anzusprechen. Kann doch jeder lesen was er will.

        • Oha, Albert ist wieder da! Wo warstn?
          „das simple kindergemüt geschrieben sind oder eben für frauen.“
          -Uiui, jetzt ist sie bestimmt beleidigt… 😉

          Ehrlicherweise muß man aber zugeben, daß es auch Filme/Bücher für simple Männerwünsche gibt. Terminator, Krieg der Sterne, …

        • „Ehrlicherweise muß man aber zugeben, daß es auch Filme/Bücher für simple Männerwünsche gibt. Terminator, Krieg der Sterne, …“

          Wobei man sagen muss, dass in Terminator auch die Heldinnenphantasien und die Dominanwünsche von Frauen gegenüber Männern sorgfältig und ausgiebig bedient werden. Teilweise ohne sonderlich sinnvollen Bezug zur Handlung und in der erkennbaren Absicht, der anvisierten weiblichen Zielgruppe zu gefallen. Der Film ist voll von so was.

        • ät Zabalo:

          Welchen Teil meinst Du?
          Sarah Connor ist im zweiten Teil ja machomäßig drauf, aber den zwei Terminatoren (800/1000) unterlegen. Kommandiert wird der 800 von John Connor.

          Oder meinst Du die Terminatrix? Das ist keine Frau! 🙂 Und wird von Arnie platt gemacht. Daß sich Frauen die T-X angucken wollen, ich weiß nicht. Eher ne Männerfantasie, oder? Die sexy Amazone, wie Kate Beckinsale oder Angelina Jolie.

          In der Wirklichkeit schlicht lächerlich. Sexy Kämpferinnen gibt es nicht. Nur unsexy – die haben dann nämlich seehr viel Testosteron.

    • HA HA HA HA HA – daran kann man auch gut sehen, in was für einer RAPE CULTURE wir leben, wenn jetzt schon Pflanzenfresser ihre natürlichen Feinde vergewaltigen!!!

      Jedenfalls kein Wunder, dass Hasen/Kaninchen als Symbol der Fruchtbarkeit gelten. Wobei: Wer viele Fressfeinde hat, muss sich auch stark vermehren können.

    • Feministinnen – ob Emma Watson auch weiß ich jetzt nicht – sind jedenfalls meist ganz groß drin, Männer für ihre Präferenzen bei der Partnerwahl zu verunglimpfen, selbst dann aber genauso ein natürliches Wahlverhalten zu haben, und Alphas und lieber noch adelige Alphas mit viel Kohle und Status zu bevorzugen.

      Und dass sie nur Alphas als DEN Mann sehen und alle anderen meist nicht sehen, ist auch bei Femis sehr typisch.

      • Hermine hatte doch vor der Uno gesprochen und irgendwas mit Feminismus erzählt. Daß sich Männer um ihre Frauen kümmern sollten- was einen unser Blogfreunde dazu bewegte, zu schreiben: „Jo, das nennt man Patriarchat!“. Herrlich.

        Daß Emma W den adeligen gutaussehenden Prinzen will, ist klar. Aber andersrum? Emma ist rappeldünn, mäßig hübsch (na ja), hat Mörderkohle, äußerst statushoch, stellt wahrscheinlich gewaltige Ansprüche….
        Da wäre ein C-Model, üppig und eher mäßig verdienend doch viel besser für den Rüpelprinz.

    • Verlogenheit, Scheinheiligkeit, …, Projektion, …

      Aber „Equality“.

      Harry wird schon seine Erweckung mit dieser feministischen Borderlinerin haben.

      Gutmütiger Idiot … wie viele Männer, wenn sie mit co-empathischen Psyhopathinnen, die zum Aushöhlen andocken, konfrontiert sind.

      • Du hast vergessen, die Worte „narzisstisch“ und „hintertreiben“ unterzubringen.

        Mal ehrlich, wieso ist es „verlogen“, wenn sie den Harry datet? Muss sie jetzt wohlhabende Männer umgehen nur um glaubwürdig zu sein?
        Das ist so als würde man einer Person, die sich für die Akzeptanz binationaler Beziehungen einsetzt Heuchler nennen, weil die Person mit einem Partner der eigenen Ethnie zusammen ist.

        Watson gehört zur englischen High End Prominenz und ist selber Multimillionärin. Und sie bewegt sich in Kreisen, wo fast alle Leute ebenfalls aus solchen kreisen kommen, was es wahrscheinlicher macht aus eben diesen Kreisen einen Partner zu finden.
        Der Rugyspielende Student war ein beweis für ihre Heuchelei, weil er zu muskulös und sportlich war.
        Harry ist zu reich. Wenn sie einen Arbeitslosen aus der Working Class nehmen würde, würde es wahrscheinlich auch wieder heissen, sie ist eine Heuchlerin, weil der bestimmt ein frauenschlagender Macho ist. Im Prinzip kann sie doch nichts mehr richtig machen, wenn sie keinen nerdigen, einbeinigen obdachlosen, der sich als gender fluid definiert, nimmt.

        • @Atacama

          Ja, hab ich.

          Aber es zeigt mir, dass du verstanden hast.

          Watson ist ein Megahypocrite. Find ich menschlich widerlich u8nd sehr abstossend. Wie die meisten, wenn sie’s merken. Und aus gutem Grund.

          Sorry.

        • Ja, hab ich.

          Aber es zeigt mir, dass du verstanden hast.

          Watson ist ein Megahypocrite. Find ich menschlich widerlich u8nd sehr abstossend. Wie die meisten, wenn sie’s merken. Und aus gutem Grund.

          Sorry.

        • welchen Mann müsste sie denn nehmen um von dir nicht so betrachtet zu werden?

          Ich finde rothaarige Männer meistens unattraktiv, gönne allen rothaarigen aber von Herzen eine glückliche Beziehung und finde es ok, wenn ein Mann rothaarig ist, und bin der Meinung, dass er sich nicht die Haare färben muss, würde aber, wenn ich es mir aussuchen kann, eine andere Haarfarbe bevorzugen. Macht mich das auch zum Megahypocrite?

        • @Atacama

          Es liegt an ihrem Verhalten, nicht an dem des Mannes.

          Meinetwegen auch ein Prinz Harry, aber dann ohne scheinheilig zu sein.

          Ich glaube z.B. nicht nict das sie für ihn gut ist. Die ist für niemanden gut.

          Ein Borderline Scoundrel.

    • @arne
      Fake. Wenn es da Gerüchte gäbe hätte ich davon gehört, das wäre ein RIESENDING! Ich hab ein klein wenig Expertise was Promitratsch angeht.
      Was Harrys Liebeleien angeht: Nachdem er nicht mehr mit Cressida Bonas zusammen ist überschlägt sich die Yellow Press, neue Liebschaften aufzuspüren. Aber Emma wäre glaube ich nicht sein Typ, er steht eher auf blonde Partymädchen.

      Es wurde ihm ja sogar mal eine Affäre mit Waity Katie unterstellt, als schon nicht mehr Waity war. Das ging soweit, dass gemutmaßt wurde ob der kleine George rothaarig sein würde.

      Tratsch ist unterhaltsam, er sollte allerdings mit mehreren Kilochen Salz genommen werden.

    • „He for She“ halt …

      „Der Queen-Enkel hat sich angeblich nicht einmal getraut, sich allein mit der Schauspielerin zu treffen.“ (Die Welt)

      Scheint ja zu klappen, die Domestizierung …

  3. Bei mir auf dem Blog äußere ich mich auch zum aktuellen Hype um Shades of Grey :

    http://nur-miria.blogspot.it/2015/02/der-hype-50-shades-of-grey.html?m=1

    „…All das wäre nun nicht wirklich schlimm, wenn der Roman gesehn würde wie jeder andere, eben als Geschichte, als Märchen mit vielleicht etwas skurrilen Hauptcharakteren. Aber leider ist das nicht der Fall. Anscheinend beginnen haufenweise Personen nun durch diese fiktive Geschichte, irgendwelche Praktiken auszuprobieren….“

    • ät Miri:

      „Ich glaube, warum so viele Frauen diese Geschichte lesen, ist nicht der Sex, sondern die typische „Aschenputtel Story“: Das arme fleißige Mädchen bekommt den reichen und total gutaussehenden Prinzen, der, warum auch immer, nur Augen für sie hat.“

      -Präzise erkannt! Diese Frauen haben wahrscheinlich noch nicht das richtige Bewußtsein! Oder folgen schlicht ihrer Natur..
      Sag mal, bist Du nicht Tischlerin? Und da lesen alle Hausfrauen-Erotikromane? Ist das eine schwule Tischlerei? Da sehen die Kommoden bestimmt sehr designig aus…

        • cool, das hatte ich mal überlegt, im Falle einer etwaigen Neuorientierung. Ich arbeite gerne mit Holz, also so kleine Sachen, Spielsachen, Kaninchengehege usw. Ist die Ausbildung schwer?

        • ät Atacama:
          Eine Mitstudentin hatte das nach dem Abbruch auch gemacht.
          Aber ich befürchte, bei vielen Tischlersachen ist Kraft gefragt. Schränke, Tische, Kommoden….

          ät Miri:
          Tischler, die Frauenbücher lesen? Erstaunlich.

        • @Atamaca: Schwer ist immer das, was man sich schwer macht! 😉
          Also gegen ein Ingenieurstudium ziemlich einfach. Natürlich sollte man etwas kraft haben und nicht zimperlich sei.
          Aber für die wirklich schweren Dinge gibt es Kräne, denn auch Männer wollen nicht nach ein paar Jahren schon eingebaut kaputten Rücken! 😉

  4. An dieser Stelle meinen lieben Dank an mitm und petpanter, die meine Aufklärungsbemühungen in den Kommentaren der tageswoche.ch so wortkräftig unterstützen! (dort bin ich nicht als kardamom sondern unter meinem Realnamen unterwegs und den will ich nicht zwingend aufdecken). Danke, Männer!

    • Naja, petpanther kommentiert jeden Kommentar der ihm nicht gefällt mit „das ist Unsinn“. Sowas fördert ja die Dialogbereitsschaft und ist unter einem Artikel mit dem Titel:

      „Kein Tag ohne Beschimpfung: Der abgrundtiefe Hass der Antifeministen“

      in meinen Augen mit einer anti-feministischen Position ziemlich kontraproduktiv.

        • Nee, aber an der von denen die keine Feministinnen sind und wenn man dann als Masku/Männerrechtler genauso ideologisch verblendet rüberkommt ist das nicht hilfrech, vor allem unter dem Geschicht das man als Mann oder für Männer nicht gleich Empathie erntet. Das ist zwar kacke, muss man aber eben akzeptieren.

        • Ah ja, das stimmt. Wenn’s keine Femis sind hätte Dialog uU Sinn.

          Was Maskus/Männerrechtler sonst allerdings so machen, ist nicht mein Ding, bin keiner. Habe ich nicht zu bestimmen … 😦

          Ob es sinnvoll ist oder nicht, darüber streiten sich ja die Geister. Zumindest hat Feminismus und Genda auf diese Tour gewisse (Eigennutz-)Erfolge. Ob das bei Maskus auch klappt, mag man, zB aus den von Dir angedeuteten Gründen, bezweifeln.

        • @ Matze

          Diese Dame, die den Artikel in dieser tageswoche.ch unter sich gelassen hat …

          „Portrait
          2011-2015 Assistentin am Zentrum Gender Studies (Lehre, Forschung, Tagungsorganisation und Öffentlichkeitsarbeit).
          2009-2010 Forschungsaufenthalt am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien und Gastforscherin im Graduiertenkolleg „Geschlecht als Kategorie des Wissens“, Humboldt Universität zu Berlin.“

          https://genderstudies.unibas.ch/en/center/people/profil/portrait/person/schutzbach/

          Na dann, Genda und Dialog … 🙂

      • @Matze

        Früher hab ich längere Exegesen geschrieben.

        Ersten bring’s bei solch dtsrk Hetzartikeln nichts, zweitens wird jedweder auch noch so zart ausgedrückter Widerspruch sowieso als Hass ausgelegt.

        Dedhalb die Kante. Es ist ja tatsächlich falsch und demagogischw as diese Leut da von sich geben.

      • „In meinen Augen mit einer anti-feministischen Position ziemlich kontraproduktiv.“

        In meinen Augen auch. Bei den leider wenigen weiblichen Kommentatoren gehe ich davon aus, daß es sich **nicht um Politprofis** handelt und daß diese Damen auch ein Recht auf Irrtum und Lernphase haben. So oder so sollte man ein Mindestmaß an Höflichkeit einhalten. Personen, die ggf. nur kurze oder uninformierte Kommentare formuliert haben, mit wilden Vorwürfen auf Basis einer Ferndiagnose zu überziehen, ist extrem kontraproduktiv. Das gilt erst recht mit Blick auf die Mitleser (m/w), die man ja nicht sieht.

        • @mitm

          “ Bei den leider wenigen weiblichen Kommentatoren gehe ich davon aus, daß es sich **nicht um Politprofis** handelt und daß diese Damen auch ein Recht auf Irrtum und Lernphase haben. “

          Ich habe versucht genau den Raum zu lassen.

          Und ich wünschte deine Vermutung „**nicht um Politprofis**“ ist richtig, habe aber Zweifel. Zumindest wenn ich die Auswahl der Leserbeiträge betrachte und das Weglassen der Antworten darin.

          Da wird manipuliert.

          Auch gibt es die übliche Phalanx an anbiedernden pudelhaften Wichtigtuern.

          Bei deren „Positionieren“ ist mir der Gedanke gekommen (gerade auch im Hinblick auf die sehr extreme und von daher offensichtliche Hetze des Artikels), dass das genau die gleichen Typen sind, die früher tatsächlich Frauen und ihre KInder unterdrückt haben. Heute treten die so auf.

          Es kann eigentlich nicht sein, dass die Verhetzung nicht als menschlich falsch wahrgenommen wird. So würde es passen. Aber man kann da ja nur vermuten.

        • @petpanther

          Ich finde nur, wenn du dir schon die Mühe machst dort zu kommentieren, dann solltest du das wenigstens auch belegen. Hier hat man schon viel über die Männerfeindlichkeit des Feminismus gelesen, dort aber nicht zwingendermaßen. Da kannst z.B. eines der vielen Zitate der Manndat Cahmpigons League des Sexismus hernehmen und zitieren wenn du da unbedingt schreiben musst das Männer für einige Feministinnen/Frauen nur einen Gendefekt darstellen. Das hier z.B.:

          „Während die Frau sich ständig weiterentwickelt, heute alle Wesenszüge und Rollen in sich vereint, männliche und weibliche, und sich in allen Bereichen selbst verwirklichen kann, blieb der Mann auf seiner Entwicklungsstufe stehen. Als halbes Wesen. (…) Er ist weiterhin nur männlich und verschließt sich den weiblichen Eigenschaften wie Toleranz, Sensibilität, Emotionalität. Das heißt, er ist – streng genommen – unfertig und wurde von der Evolution und dem weiblichen Geschlecht überholt.“ – Cornelia Pieper, Generalsekretärin/stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP

          Da brauchst du nicht mal einen Link, sondern nur das Zitat, von wem, was der/die ist und wer nicht glaubt kann es dann strg+c/strg+v schnelll selbst googlen.

        • @Matze

          Eigentlich könntest du dich damit ja auch einschalten. Aber danke für den Hinweis.

          Ich habe mir sehr wohl überlegt, da mit längeren „Beweistexten“ zu argumentieren.

          Und du wie auch ich wissen um solche „Sichtweisen“ wie

          “ das Männer für einige Feministinnen/Frauen nur einen Gendefekt darstellen.“

          Dazu hab ich noch nicht gegriffen. Stimmt.

    • das hatte ich schon mal gepostet. Und ja, das ist krank.
      Und ich kann mir da auch evolutionär nicht wirklich einen Reim darauf machen. Mir kommt das eher vor wie eine kollektive psychische Störung.

      • „Hör mal, dein Kind stirbt jetzt, wenn wir nichts machen. Das war ihm egal. Wir durften die Frau nur ins Auto laden und in die Klinik bringen. Dort wurde dann festgestellt, dass das Baby tot ist. Die Reaktion des Mannes war: Das ist nicht schlimm, wir können ein neues machen.“

        So was würde ich nicht mehr als Islam bezeichnen, sondern als Islamismus. Im ganzen Land!
        Ein böser Autor aus Istanbul hat dazu gemeint, daß der harte Islam wie in S-A die sexuelle Wahl der Frauen klar unterbindet, was katastrophale Folgen hat (Baldwin-Effekt).
        Was man hier schön sieht: Der Vater ist auf Masse beim Nachwuchs aus. Verluste sind ihm egal. Wobei das durch den Wahhabismus offenbar noch fleißig gefördert wird.

        Da fällt mir ein: Gerade kommen ziemlich viele radikalmuslimische junge Männer als „Flüchtlinge“ zu uns. Ihr dürft Euch also auf saudische Zustände freuen, wenn Ihr in einer genügend großen Stadt im Westen (und Berlin) wohnt.

        • In einer anderen Kultur (z.B. in Deutschland) ja.

          Aber diese Kultur/Religion scheint viele reichlich abzuhärten.
          In dem Zusammenhang sei an islamische Clans erinnert, hier bei uns (!), die ihren jüngsten Sohn, der noch nicht knastfähig ist, ihre Tochter ermorden lassen, weil diese „Schande“ über die Sippe gebracht.
          Heißt, sie hat ohne Genehmigung des Vaters einfach mit einem Mann geschlafen.

          Hat Zukunft in unseren Landen.

        • @Axel

          Du hast teilweise Recht, aber Saudi Arabien ist noch ein anderes Kaliber vom Grad der Gestörtheit als z.B Tunesien. Flüchtlinge aus S.A kommen ja nicht sondern eher aus Nordafrika oder Syrien.

          „Was man hier schön sieht: Der Vater ist auf Masse beim Nachwuchs aus. Verluste sind ihm egal. Wobei das durch den Wahhabismus offenbar noch fleißig gefördert wird.“

          Ein totes Baby passt zu der Theorie aber nicht.
          Es ist wohl eher so, dass der Vater ein komplett neurotisches Verhältnis zu seiner Frau, Sexualität, anderen Männern usw. hat und es ihm lieber ist, ein Baby stirbt, als dass er verkraften muss, dass ein anderer als er seine Frau „anfasst“, selbst wenn es für eine lebensnotwendige medizinische Behandlung ohne jeglichen sexuellen Kontext ist.
          Wahrscheinlich sorgt derart repressive Sexualmoral dafür, dass man komplett durchknallt, es ist da ja auch verboten, mit seiner Frau zusammen essen zu gehen.
          Sogar die Restaurants sind geschlechtergetrennt und Mann kann mit seiner Frau zwar am Tisch sitzen, aber durch eine blickdichte schwarze Scheibe getrennt.

        • ät Ata:
          Ja, der Maghreb ist sanfter, aber dort gibt es immer mehr Salafisten und ähnliches. Der IS hat ja grade damit gedroht, genau die zu uns zu schicken.

          „Ein totes Baby passt zu der Theorie aber nicht.“
          -Aus Sicht einer Frau absolut nicht. Ein Mann kann das mit der Massenstrategie eher verkraften. Siehe die Tochtertötungen. Sicher keine Erfindung der Mütter.

          Daß der Mann neurotisch ist, glaube ich nicht. Der Spiegel-Artikel bringt ja noch mehr Beispiele von Frauenmißhandlung.
          —-

          „Wahrscheinlich sorgt derart repressive Sexualmoral dafür…“
          – Patriarchat heißt zwar nicht „Herrschaft des alten Vaters“, könnte es aber. Junge Männer sind ja absolut nicht daran interessiert, daß sich junge Frauen komplett verschleiern und man sie erst nach der arrangierten Hochzeit anfassen darf.
          Da staut sich schon einiges auf, wenn ein Mann bis 25 (oder so…) nie ne Frau sieht.

          „Mann kann mit seiner Frau zwar am Tisch sitzen, aber durch eine blickdichte schwarze Scheibe getrennt.“
          -Was? Da ist ne schwarze Scheibe mitten aufm Tisch? Ernsthaft?
          Wie pflanzen die sich fort? Durch eine blickdichte Scheibe, unter Aufsicht des Imams?
          Oh mann. Übrigens dürfen Frauen auch hier in Deutschland nicht mit den Männern beten. Wenn die Moschee zu klein ist, bleiben sie draußen. Selbst am Freitag, der so was wie der Sonntag für sie ist.
          Stell Dir vor, eine Frau wird sonntags aus der Kirche geworfen? Undenkbar!

        • „Aus Sicht einer Frau absolut nicht. Ein Mann kann das mit der Massenstrategie eher verkraften. Siehe die Tochtertötungen. Sicher keine Erfindung der Mütter.“

          Vielleicht nicht Erfindung, aber in Berichten über solche Ehrenmorde sind auch Mütter oder Schwestern oft involviert. Im Fall der getöteten Jezidin Anzu hat die Schwester, die bei irgendeinem Stadtamt angestellt war, sogar ihre Position genutzt, um Informationen über den neuen Aufenthaltsort trotz Schweigepflicht weiterzugeben.
          Bei Beschneidung sind auch Frauen gut dabei, selbst wenn es ihnen selbst passiert ist.
          Ich glaube, dass da ein natürlicher Instinkt durch irgendwas ausgehebelt wird, denn wie gesagt, evolutionär kann das eigentlich kein Vorteil sein.

          „Daß der Mann neurotisch ist, glaube ich nicht. Der Spiegel-Artikel bringt ja noch mehr Beispiele von Frauenmißhandlung.“

          Es kann auch auf eine ganze Gesellschaft zutreffen, nicht nur auf Einzelindividuen. Ich will und kann da keine Diagnose stellen, ich weiß aber, dass es auch ein Bereich der Psychologie ist, ganze Gesellschaften zu analysieren.
          In der UdSSR war die Gesellschaft meiner Meinung nach auch irgendwie ballaballa mit ihren Paranoia und ständigem Denunziantentum/Denuziationsangst.

          “ Patriarchat heißt zwar nicht “Herrschaft des alten Vaters”, könnte es aber. Junge Männer sind ja absolut nicht daran interessiert, daß sich junge Frauen komplett verschleiern und man sie erst nach der arrangierten Hochzeit anfassen darf.
          Da staut sich schon einiges auf, wenn ein Mann bis 25 (oder so…) nie ne Frau sieht.“

          Aber die jungen Männer machen doch mit, trotz der Nachteile (ebenso wie die beschnittenen Mütter, die ihre Töchter bei der Beschneidung festhalten), und sie führen Ehrenmorde aus und attackieren (nicht nur sexuell) Frauen, die sich nicht an die Gebote halten und die auf einer Frau bestehen, die genau diesen sexualfeindlichen Umständen entspricht. Die jungen Männer wären es, die die alten vertreiben und neue Lebensumstände erzeugen könnten, aber sie tun es nicht.

          „-Was? Da ist ne schwarze Scheibe mitten aufm Tisch? Ernsthaft?“

          Das wurde in einer Reportage gezeigt ich weiß aber nicht mehr, ob ich das finde. Oder es gibt gleich getrennte Räume. Autofahren dürfen sie auch nicht. Unter anderem wurde sich dann die Begründung aus den Fingern gesaugt, die Frauen könnten ja vergewaltigt werden wenn sie eine Panne haben.
          Auf die Frage, warum man dann zulässt, dass sie männliche Chauffeure haben, wurde dann vorgeschlagen, man könnte ja weibliche Chauffeuere aus dem Ausland importieren.

          Ich denke, unter solchen Voraussetzungen ist ein halbwegs normales Verhältnis zwischen den Geschlechtern gar nicht möglich, dabei halte ich das für den natürlichen Zustand. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in der Steinzeit so ein Aufriß gemacht wurde, wer wen sehen darf.

          „Wie pflanzen die sich fort? Durch eine blickdichte Scheibe, unter Aufsicht des Imams?“

          Zuhause ist das doch was anderes.
          Sexualität ist generell total verpönt, also das Sprechen darüber, selbst über Geschlechtskrankheiten.
          In einem Bericht über den Iran wurde geschrieben, dass die denken, dass Leute aus einer reichen Familie keine Krankheiten haben. Und zum Arzt zu gehen trauen sich viele nicht mit sowas, weil sie dann ja erklären müssten, woher sie das haben ohne Ehe/Fremdgehen.
          Und die einzige HIV Prävention war ein Plakat mit einem Mann in weißem Männerkleid (das was die da halt so tragen, weiß den Namen nicht) der in einem See stand und die Arme gen Himmel blickend ausbreitete. (Also, Gott wird es schon richten. Sei fromm und denk nicht so viel an Sex dann passiert auch nix).

          schon sehr verrückt

        • in Saudi Arabien gibt es übrigens den Trendsport Driften. Man setzt sich unangschnallt in eine schwere PS starke Limousine und dreht auf der Autobahn bei 300 Sachen Pirouetten oder hält sich an der Tür fest und surft mit den Füßen auf dem Asphalt. Das gibt ständig massive Unfälle bei Zuschauern, anderen Autos die in die Quere kommen oder Insassen, das wirkt schon ein bisschen wie „Nicht wissen, was man sonst tun soll“ und gleichzeitige Ignoranz gegenüber dem Leben, seinem eigenen und dem anderer. und ich glaube, das ist auch nicht nur ein individuelles Phänomen, sondern eines das seine Ursache in der Gesellschaft hat.

        • ät Atacama:

          „Vielleicht nicht Erfindung, aber in Berichten über solche Ehrenmorde sind auch Mütter oder Schwestern…“
          -Gut, das wundert nicht, wenn der Patriarch das absolute Sagen hat. In einer matriarchalischen oder besser demokratischen Gesellschaft ist so was nicht denkbar.
          Was die Beschneidung angeht, hat Evochris (?) hier ja schon mal gemutmaßt, daß Frauen, die die rostige Klinge schwingen, durchaus im egoistischen Sinn handeln, weil sie der weiblichen Konkurrenz denselben Schaden zufügen.
          —-

          Daß ganze Gesellschaften neurotisch werden, halte ich für übertrieben. In Kriegszeiten, ok. Aber die Paranoia in der SU war entweder nützliche Propaganda, oder schlicht berechtigt, wenn man die Bespitzelungs- oder Terrorsituation bedenkt.

          In den muslimischen Gesellschaften reagiert die menschliche Natur einfach auf die Verhältnisse oder zeigt ihre schlechte Seite. Das Driften („Übersteuern“ – hab grade Tokyo Drift geguckt :-)) sieht mir schwer nach übersteigertem männlichem Konkurrenzgehabe aus. Aus Gesellschaften, wo viele Männer nur Zugang zu sehr wenigen Frauen haben, ist das bestens bekannt.
          Begrenzt man den Zugang zu Frauen künstlich, züchtet man sich natürlich gezielt aggressives Verhalten der jungen Männer. Wäre eine Erklärung für die vielen Islamisten in den arabischen Ländern.


          „Die jungen Männer wären es, die die alten vertreiben und neue Lebensumstände erzeugen könnten, aber sie tun es nicht.“

          Mh, so einfach ist das nicht, denke ich. Die jungen Männer sind Konkurrenten untereinander. Die Loyalität gilt der eigenen Sippe. Das Ganze hat ja, wie es so schön heißt, sozialökonomische Ursachen. Armut, enorme Bevölkerungszuwächse, rückständige Strukturen und Religionen/Bekenntnisse…
          Da müßte sich erst was ändern. Ich vermute, eine wirtschaftliche Emanzipation junger Männer gegenüber ihren Sippen auf breiter Basis dürfte hilfreich sein.

          „Ich denke, unter solchen Voraussetzungen ist ein halbwegs normales Verhältnis zwischen den Geschlechtern gar nicht möglich, dabei halte ich das für den natürlichen Zustand.“
          -Ich kenne eine jementische Studentin, die in Riad an der dortigen König-Dings-Uni studiert.
          Es gibt alles doppelt: jeder Fachbereich, einmal männlich, einmal weiblich. Hihi, bescheuert.
          Wenn sie in Riad ist, wird sie von einem bezahlten Chauffeur hin- und zurückgekarrt. Alleine auf der Straße-undenkbar!
          Frauen dürfen in S-A übrigens nur Autofahren
          * nicht zu Transportzwecken
          * in Begleitung eines männlichen Fam-Angeh
          * nicht auf öffentlichen Verkehrswegen (!!!)

          Na? Lust auf Urlaub in der Sonne bekommen? 😉
          ———

          “ Ich kann mir nicht vorstellen, dass in der Steinzeit so ein Aufriß gemacht wurde, wer wen sehen darf“
          – Es herrschte ja auch soziale Gleichheit, zumindest überwiegend. Dem alten Vater konnte es piepe sein, mit wem die Tochter hintern Busch ging. Es machte keinen Unterschied. Und bei den Menschenzahlen mußte man froh sein, wenn sie überhaupt einen Freier fand, der für sie Futter ranschaffte.

          Aber wenn der alte Sack seßhaft ist, Kohle und Status hat, ist es eben nicht mehr gleich, wenn die Tochter ihrem Herzen folgt. Da kann der Alte viel gewinnen oder verlieren, wenn der richtige/falsche Freier anklopft.

        • @Axel

          „In den muslimischen Gesellschaften reagiert die menschliche Natur einfach auf die Verhältnisse oder zeigt ihre schlechte Seite. Das Driften (“Übersteuern” – hab grade Tokyo Drift geguckt :-)) sieht mir schwer nach übersteigertem männlichem Konkurrenzgehabe aus. Aus Gesellschaften, wo viele Männer nur Zugang zu sehr wenigen Frauen haben, ist das bestens bekannt.
          Begrenzt man den Zugang zu Frauen künstlich, züchtet man sich natürlich gezielt aggressives Verhalten der jungen Männer. Wäre eine Erklärung für die vielen Islamisten in den arabischen Ländern.“

          Männer die solche Autos fahren, müssen nicht konkurrieren.
          Konkurrenz gibt es da nicht, weil es da keine, auch nicht „wenige“ verfügbare Frauen gibt um die man sich streiten kann, sondern gar keine. In einem Land wo man fürs regierungskritische Bloggen 600 Peitschenhiebe kriegt, gibt es auch keine semi-heimliche Partyszene.
          Wenn man Geld hat, und das haben die, dann kriegen sie eine oder mehrere Ehefrauen und dürfen zusätzlich vielleicht noch die Haussklavin betatschen, das ist leider kein Klischee, sondern eine Tatsache, auch männliche Arbeiter aus Entwicklungsländern sind von Misshandlung betroffen und haben keinerlei Handhabe, auch weil sie bei der einreise ihren Pass abgeben müssen.

          „In den muslimischen Gesellschaften reagiert die menschliche Natur einfach auf die Verhältnisse “

          Was für Verhältnisse? Das ist ein dekadentes, stinkreiches Land und kein Neandertalerdorf, wo man um jedes bisschen kämpfen muss.

          „Armut, enorme Bevölkerungszuwächse, rückständige Strukturen und Religionen/Bekenntnisse…“

          Nochmal: Wieso sollte jemand, der solche Karossen fährt „arm“ sein?

          „Ich kenne eine jementische Studentin, die in Riad an der dortigen König-Dings-Uni studiert.
          Es gibt alles doppelt: jeder Fachbereich, einmal männlich, einmal weiblich. “

          Und Frauen dürfen nur an den Tagen in die Biblio an dem die Männer Campusverbot haben und mit männlichen Dozenten darf man nur über Webcam und verschleiert zuhören.

          „Aber wenn der alte Sack seßhaft ist, Kohle und Status hat, ist es eben nicht mehr gleich, wenn die Tochter ihrem Herzen folgt. Da kann der Alte viel gewinnen oder verlieren, wenn der richtige/falsche Freier anklopft.“

          Was doch aber auch wieder schwachsinnig ist. In Deutschland bringen wohlhabende Leute (wobei Ehrenmord durchaus nicht nur von wohlhabenden ausgübt wird) auch nicht ihre Kinder um wegen sowas. Alles nur wegen dieser hirnamputierten „Kollektivschande“, die irgendwie alles überlagert.

        • @Atacama

          „Was für Verhältnisse? Das ist ein dekadentes, stinkreiches Land und kein Neandertalerdorf, wo man um jedes bisschen kämpfen muss.“

          Stimmt teilweise schon. Nur die meisten armen Saudis haben auch nichts von dieser Sichtweise. Die müssen sehr wohl um jedes bisschen kämpfen. Wie immer.

          Thema „Ehrenmord“: Da sind auch Frauen maßgeblich mit involviert. Stichwort „extremistischer Gynozentrismus“ islamistischer Gesellschaften.

        • „Stimmt teilweise schon. Nur die meisten armen Saudis haben auch nichts von dieser Sichtweise. Die müssen sehr wohl um jedes bisschen kämpfen. Wie immer.“

          Arme Saudis fahren aber nicht solche Autos und können es sich schon gar nicht leisten, die mal eben so aus Spaß zu Schrott zu fahren. Das sind vermutlich eher gelangweilte Wohlstandskinder, die nichts besseres zu tun haben. Nicht mal Kinos gibt es da. Vielleicht auch Lebensmüdigkeit, warum auch immer.

          „Thema “Ehrenmord”: Da sind auch Frauen maßgeblich mit involviert. “

          Das schrieb ich doch weiter oben.

        • „Stichwort “extremistischer Gynozentrismus” islamistischer Gesellschaften.“

          Gynozentrismus klingt aber für mich so nach positiver Fixierung auf Frauen, alles wird darauf fokussiert, dass Frauen es angenehm haben. Das ist es nun nicht.
          Der Gynozentrismus besteht nur in der Form, dass hauptsächlich mit Frauen und ihrem Verhalten das Ansehen der Familie steht und fällt (wobei drogen- oder glücksspielsüchtige Rumtreibersöhne auch nicht gern gesehen sind, aber es steht in keinem Verhältnis). Frauen werden zur reinen Projektionsfläche für die „Ehre“ der Familie/des Mannes.

          Ich habe den begriff gegoogelt

          http://de.wikipedia.org/wiki/Gynozentrismus

          Diese Definition unterscheidet sich doch recht stark von deiner und lässt sich auch kaum auf die arabische Welt übertragen meiner Meinung nach. Vielleicht solltest du dir einen besseren Begriff einfallen lassen.

        • @Atacama

          Sag bloß du schenkst dem co-opteten feministisch erfundenen dreisten Quatsch da in Wikipedia Glauben. Alles falsch. Der übliche Brainwash dieser extrem unehrlichen „Bewegung“.

          Mit Gynozentrismus meinen wir etwas ganz anderes. Da liegst du richtig in deiner Vermutung.

          Und das was sich hinter unserer Definition verbirgt lässt sich sehr wohl auf die arabische Welt übertragen. Im übrigen kommt dies nun auch nicht von mir, sondern von jungen Moslems höschtpersönlich selbst.

        • „Gynozentrismus ist eine spezifische Form von Sexismus, in der das Männliche häufig als minderwertig bezeichnet wird.“

          Für mich passt das nicht zu Saudi Arabien.

        • „Stillschweigend wird dabei Mensch als Frau und die weibliche Sicht der Dinge als die Allgemeingültige gesetzt. Im Modell des Gynozentrismus sind Frauen der Mittelpunkt des religiösen, wirtschaftlichen und sozialen Lebens und haben innerhalb dieser Theorie bestimmte geschlechtstypische Eigenschaften, die die Entwicklung der Menschheit im Gesamten voranbringen oder positiv beeinflussen. “

          Den Mittekpunkt des gesellschaftlichen Lebens bilden dort Männer.
          Frauen sind zwar auch wichtig, aber aus den Gründen die ich da oben genannt habe.

          Männer werden zwar teilweise für unsere Sicht auch nicht gut dargestellt (Annahme: sie bespringen gleich zu mehreren eine Frau sobald sie keinen Schleier trägt), aber aus deren Sich ist das meist keine Kritk. Es gab mal eine Kampagne pro Verschleierung bzw. zum Schutz der Frauen vor sexuellen Angriffen.
          Ein Lolli mit Verpackung gegenüber einem Lolli ohne Verpackung der von Fliegen (Männern) besetzt war..

          Zum Heiraten las ich dann mal einen Vergleich, man nehme ja auch lieber einen verschweißten Bonbob, als einen, der offen herumliegt.
          Mag sein, dass das Gynozentrismus ist, aber dann darf man den Begriff nicht mit positiver Fixierung auf Frauen und deren Bedürfnisse gleichsetzen und Idealisierung gleichsetzen, so wie bei Wikimannia.

        • @Atacama

          „“Gynozentrismus ist eine spezifische Form von Sexismus, in der das Männliche häufig als minderwertig bezeichnet wird.”

          Für mich passt das nicht zu Saudi Arabien.“

          Dann streng ‚mal deine Windungen ein bisschen mehr an. So einfach wie du das sehen möchtest ist es nicht.

          In diesen Ländern werden Männer, jene Mehrheit die nicht oben steht, sehr schlecht behandelt. Noch schlechter als Frauen, die auch nicht gut behandelt werden.

          Beide Geschlechter stehen in Konkurrenz untereinander und untermenieren sich untereinander. Strikte inhumane Hierarchien auf beiden Seiten, die ineinander greifen. Die Burka ist z.B. auch Ausdruck, dass Frauen untereinander weniger Konkurrenz haben und von ihnen auch so angetrieben, und nicht von den Männern. Ähnlich beim Einhalten der Shariah … etc. etc. …

          Gynozentrismus extrem. Mit diesem kulturellen Hintergund.

          Viel am sog. arabischen Frühling resultiert hieraus.

          Und Feminismus führt genau hierhin. Mit unserem kulturellen Hintergrund.

        • „Die Burka ist z.B. auch Ausdruck, dass Frauen untereinander weniger Konkurrenz haben und von ihnen auch so angetrieben, und nicht von den Männern. Ähnlich beim Einhalten der Shariah … etc. etc. …“

          Die Burka ist Ausdruck davon, dass es Männern nicht zuzumuten ist, mit einer nicht verschleierten in der Öffentlichkeit konfrontiert zu sein, weil das den Mann sexuell zu sehr irritiert.
          Und weil es zweitens einem Mann nicht zuzumuten ist, dass ein anderer Mann „seine“ Frau sehen kann und sich dann vielleicht ein paar warme Gedanken macht, allein das ist schon nicht zumutbar für das männliche Ego, von Ansprechen gar nicht zu reden.
          Und weil Männer sexgeile Hunde sind, die leider nicht anders können, als sofort auf alles drauf zu springen, also muss man im Sinne der Frau dafür sorgen, dass sie keine „Einladung“ verteilt durch ihre Garderobe.

          Kokurrenz unter Frauen? Wie gesagt, die Ehen sind arrangiert durch die Eltern, es besteht so oder so keine Notwendigkeit für Konkurrenz. Und in den eigenen vier Wänden sieht das auch mal anders aus oder auf Privaten Partys (so wie im Film Syriana in der Iran-Szene https://www.youtube.com/watch?v=UocRc9zUYcw

        • Ich hätte erstmal gerne einen Beleg oder zumindest eine bessere Begründung dafür, dass das die Wahrheit ist. Bisher liest sich das für mich einfach nur wie eine Theorie.
          Und nicht wie eine besonders schlüssige mmn.

        • ät Atacama:

          „Männer die solche Autos fahren, müssen nicht konkurrieren.“
          -Massenphänomene sind statistisch und können nur durch evolutionäre Ansätze erklärt werden.
          Das Geld an sich zählt ja auch nicht, sondern der Zugang zu Frauen.
          Die jungen Männer, die driften, sind sicher noch nicht verheiratet (?). Sexuelle Kontakte gibt es nur, wenn sie heiraten. Und die Frau kriegen sie erst nach der Hochzeit nackt zu sehen. Gefällt sie ihnen nicht, hat der ganze Reichtum nix genützt.

          Daher würde ich sehr wohl übersteigertes Konkurrenzverhalten annehmen. Du hast recht, daß die Drifter gar nicht direkt um ein Mädel konkurrieren. Übersprungsverhalten könnte man daher annehmen. Der Trieb ist da, das Ziel nicht, schon wird der Trieb auf merkwürdigen Pfaden ausgelebt.

          „Was für Verhältnisse? Das ist ein dekadentes, stinkreiches Land und kein Neandertalerdorf, wo man um jedes bisschen kämpfen muss. “
          -Ein stinkreiches Land, das absolut künstlich Neandertaler-Verhältnisse herstellt, zumindest teilweise. Hier hat der Staat den Fehler gemacht, nicht nur destruktive männliche Verhaltensdispositionen zu kontrollieren (Einbruch…), sondern auch neutrale bis sinnvolle.

          „Nochmal: Wieso sollte jemand, der solche Karossen fährt “arm” sein? “ – Arm an Liebe (Sex).

          „In Deutschland bringen wohlhabende Leute (wobei Ehrenmord durchaus nicht nur von wohlhabenden ausgübt wird) auch nicht ihre Kinder um wegen sowas.“
          – Ich vermute dahinter die Tradition der Blutrache. Normalerweise würde der Vater den Liebhaber seiner Tochter meucheln, also seine Gene bewahren und die der Konkurrenz ausschalten.
          Dann ist aber selber dran, weil die Nachbarn ihn kalt machen. Logische Folge: Ich murkse die Tochter ab. Hat den Sinn, den anderen Töchtern zu zeigen, was ihnen droht, wenn sie nicht spuren. Kostet natürlich was, aber wir wissen ja, daß einige Männer wegen ihrer Massenstrategie problemlos Kinder opfern.

        • @Atacama

          Gilt umgekehrt genauso.

          Dieses perfide Lügenspielchen in dem es nur um Deutungsmacht geht, die per idelogischer Indoktrination erlangt wird, betreiben Feministinnen ja schon eine ganze Weile. Eigentlich ausschließlich.

          Indizien hast du z.B. gerade in Cinemascope bei den Taten des Is. Das Köpfen und Verbrennen ist verdächtig antimale … oder nicht? Frauen werden versklavt, Männer umgebracht. Da hast du deine Abstufung.

          Aber da schweigt die Feministin an sich lieber, da es das selbstgerechte und projezierende Lügennarrativ doch zu arg stört. … etc.

          An meinen Hinweisen ist schon ein bisschen was dran.

        • „-Ein stinkreiches Land, das absolut künstlich Neandertaler-Verhältnisse herstellt, zumindest teilweise.“

          Die Frage ist doch, wieso? PetPatnther sagt, die Frauen sind verantwortlich aus besagten Gründen und hinter dem vermeintlichen Patriachat stecken in Wahrheit Frauen, die das Ganze lenken und die eigenen Einschränkungen und Rechtlosigkeiten als Kollateralschäden in Kauf nehmen oder gar nicht als solche empfinden. Aber für mich klingt das nicht schlüssig. Und warum hält das System so lange durch, wenn es die menschen in so gewichten Lebensbereichen so stark beeinträchtigt?

        • „Indizien hast du z.B. gerade in Cinemascope bei den Taten des Is. Das Köpfen und Verbrennen ist verdächtig antimale … oder nicht?“

          Nicht unbedingt, die meisten dieser Männer werden doch nicht umgebracht, weil sie Männer sind, sondern weil sie „der Feind“ sind, entweder Verbündete des Westens, Feinde Allahs (weil sie nicht korrekt beantworten können, wie oft am Tag man beten muss o.ä.), einer falschen Glaubensrichtung oder Ethnie angehören. Der verbrannte Soldat hat ja militärisch gegen IS agiert.

          „Frauen werden versklavt, Männer umgebracht. Da hast du deine Abstufung.“

          Das finde ich ziemlich zynisch, wenn man bedenkt, was mit den Frauen passiert.
          Und daraus eine Männerfeindlichkeit und Frauenfreundlichkeit zu stricken, naja….
          Aber du hast da ja sowieso eine komische Denkweise und meinst, das bisschen Vergewaltigung stört ja nicht.

        • @Atacama

          Nein. So hab ich das nicht gesagt.

          Ich weiß, dass du durchaus in Lage bist deinen Hypoagency Trieb mal ein bisserl stecken zu lassen.

          Frauen lenken mit. Und manchmal recht maßgeblich. Aber lieber eben hypoagent per Proxy. Und dazu brauchts dann such andienende wie auch benutzende Männer.

          So hängt es zusammen. Und beide paratisieren auf sozial bzw. Klassen Schwächeren. Gynozentrismus. Verlogen und rabiat.

          Das System fusst auf dieser Ausbeutung und Kanalien, die sich mit dem ideologischen Honigquast einseifen lassen. Männliche Disponibilität ist für viele Frauen ein sehr süßes Charaktergift.

        • … und was ist an meiner Äußerung „Männer werden umgebracht, Frauen versklavt“ bitteschön zynisch?

          So findet es statt.

          Zynisch ist deine Sichtweise, dass du suggerieren möchtest, die Frauen hätten’s da schlechter.

          Das ist tatsächlich zynisch. Und das dir meine Denkwweise hier als komisch vorkommt kann ich mir auch denken.

          So ist das im Reich der Selbstgefälligkeit und des Solipsismus.

        • Offenbar nicht intelligent genug. Ich verstehe das was du schreibst meistens nur zur Hälfte oder weiß nicht, worauf konkret du dich mit den vielen Fremdwörtern und blumigen Metaphern beziehst.
          Was ich nun schon wieder „offensichtlich verdränge“ ist mir auch nicht klar. Aber das hat Verdrängung wohl so an sich, also wäre ich über Aufklärung erfreut.

          “ und was ist an meiner Äußerung “Männer werden umgebracht, Frauen versklavt” bitteschön zynisch?“

          Zynisch finde ich, dass du da eine Abstufung dahingehend ziehst, dass die Frauen es „besser“ hätten.
          Wie gesagt, ich wüsste nicht ob ich lieber tot wäre oder auf einem Markt des IS verkauft zu werden. Was glaubst du denn, wie so verrohte Menschen mit Frauen umgehen?

        • ät Ata:

          „Und warum hält das System so lange durch, wenn es die menschen in so gewichten Lebensbereichen so stark beeinträchtigt?“

          – Des einen Leid, des anderen Freud. Daß in JEDER Gesellschaft Menschen zur Vorteilsnahme auf Kosten anderer tendieren, zeigt die Genderbewegung.
          Schau Dir die Vergangenheit an: Immer gab es mächtige Gruppen, die andere(die Mehrheit) ausnutzten, um sich selbst mehr Geld, Sex, Macht zu verschaffen.
          Ritter und Bauern, Kapitalisten und Arbeiter, Römer und Gallier, …
          War ungemein stabil, bis ein Strukturwandel andere nach oben spülte.
          In S-A gibt es das nicht. Die Öl-Euros stabilisieren die Familienväter-Macht. In Dubai zB könnte sich das aber ändern, da die von einer Rohstoff- hin zu einer Dienstleistungsindustrie wechseln wollen.

        • @Axel

          „Des einen Leid, des anderen Freud.“

          Wessen Freud denn? Die der Elite? Da leben unsere Eliten doch nicht schlechter. Einflußreiche alte Männer können sich hier auch exklusiv für sich junge Frauen „kaufen“. Dazu braucht man kein solches Brimborium.

          „In S-A gibt es das nicht. Die Öl-Euros stabilisieren die Familienväter-Macht. In Dubai zB könnte sich das aber ändern, da die von einer Rohstoff- hin zu einer Dienstleistungsindustrie wechseln wollen.“

          Dubai liegt in den Emiraten. S.A ungleich V.A.E.. die vergleichsweise etwas „offener“ sind durch den stark ausgebauten Tourismussektor.

          Dort dürfen Frauen „sogar“ Auto fahren.

        • ät Atacama:
          „Da leben unsere Eliten doch nicht schlechter“
          -Ansichtssache. In SA hat der Papa die absolute Macht; seine Frauen und Kinder haben zu spuren. Das kann sehr bequem sein.
          In seinem neuen Buch „Unterwerfung“ beschreibt Houellebecq, wie französische Professoren nach dem Ausbruch des Islams junge willige Mädchen als Ehefrauen (Plural!) zugewisen bekommen. Da muß ein Westler sich mit dem Bordell begnügen.

          Natürlich hat alles seinen Preis, das ist richtig.

          „Dubai liegt in den Emiraten. S.A ungleich V.A.E“
          -Genau DAS meine ich. Dubai hat nicht mehr lange so viel Öl; deswegen müssen die Scheichs umdenken. Um innovative Leute und Touristen zu locken, müssen sie ihren Islam(ismus) deutlich lockern.

        • „In seinem neuen Buch “Unterwerfung” beschreibt Houellebecq, wie französische Professoren nach dem Ausbruch des Islams junge willige Mädchen als Ehefrauen (Plural!) zugewisen bekommen.“

          Unterwerfung beschreibt eine Utopie.
          Dass es so nicht läuft, kann man ja unschwer mit einem Blick auf islamisch dominierte Länder sehen.
          Erstens gilt Polygamie nur für wohlhabende Männer und zweitens sind die Frauen nicht austauschbar, aber auch die werden alt, der Körper verändert sich durch Schwangerschaften und es kehrt Alltag ein und man muss komplett für die Finanzierung sorgen, da sie intellektuell auf Kinderstatus bleiben.
          Weil die Frauen lebenslang versorgt werden müssen, kann man sie auch nicht einfach los werden.
          Auch ein Westler kann sich eine Konkubine leisten, je nach Geldbörse, wenn er keine richtige Freundin oder Affäre findet. Das nimmt sich nichts.
          Es ist auch deshalb alles andere als paradiesisch, weil die Ratio nicht 4 Frauen zu 1 Mann beträgt, sondern eher 1:1.
          Für jeden Mann, der vier Frauen hat, kriegen vier gar keine.
          Importiert man dann Frauen aus dem billigen Ausland, fehlen den Männern in diesem Land die Frauen.
          So ein Zustand ist nur für eine Minderheit angenehm und kein Männer-Elysium.

        • ät Ata:

          „Unterwerfung beschreibt eine Utopie.“ Utopie? Aus Macho-Perspektive, ja… 🙂 Horror-Vorstellung!

          Houellebeq beschreibt sehr schön die Motive und Vorteile der Nutznießer. Und wenn ein reicher Mann mit 40 zB eine 15jährige als Frau ins Bett kriegt…, na ja, wenn er alt, ist die Schnecke immer noch relativ sexy.

          „Auch ein Westler kann sich eine Konkubine leisten, je nach Geldbörse, wenn er keine richtige Freundin oder Affäre findet“
          – Bei den vielen selbstbewußten Frauen mit Beruf? Schwierig. Oder er muß in Thailand suchen. Peinlich…

          „So ein Zustand ist nur für eine Minderheit angenehm und kein Männer-Elysium.“
          -Präzise. Aber so ist das in altertümlichen undemokratischen Staaten wie SA. Und bei Leuten, die die dortige religiöse Haltung mit in die demokratischen Staaten nehmen. Es funktioniert erstaunlich gut; schau Dir die Parallelgesellschaften in Kreuzberg oder Wedding an.

      • Ja und? Bei uns gibt es ernsthaft, welche die Blutübertagungen aus religiösen Gründen ablehnen, oder unser Staat erlaubt Knabenverstümmelung aus solchen Gründen. Jungenbenachteiligung finden viele bei uns auch ganz gender-toll.

        Wer im Glashaus sitzt, sollte mit den Steinen doch etwas vorsichtiger sein … 😦

        • Hä? Willdt du jetzt Saudi Arabien verteidigen, weil das bei uns ja fast genauso schlimm ist, schliesslich gibt es legale Vorhautbeschneidung und Leute, die keine Blutspende wollen?

        • Nein, ich will die nicht verteidigen, das macht schon unsere weltbeste Kanzlerin. 🙂

          Ich wollte nur mal hinweisen, daß es auch bei uns genug Gestörte gibt, sogar welche mit staatlicher Unterstützung und Förderung. Wir sollten uns dem Blick von oben herab einfach enthalten, das ist alles.

  5. Xpallodoc hat wieder ein paar Interviews und Hangouts gemacht.

    Dies hier mit College Girl fand ich gut. Sie ist irgendwie lieb. Und hat Mut sich libertäre Ansichten gegen den feministischen Mainstream zu gönnen.

    College Girl Who Watches MGTOW

    • ät Emannzer:

      Als ich das neulich Kollegen erzählte, meinte sofort eine (eine Soziologin!): „Von der Leyen!“.
      Obwohl, wie ich hörte, der Blödsinn eher auf ihre Kollegin Nahles zurückgehen solle – wegen des Klima-Arbeitsschutzes.
      Sind schwangere Frauen eigentlich empfindlicher gegenüber Hitze?
      Ich würde sagen, daß sie allgemein so empfindlich sind, daß sie niemals in einen Panzer gesteckt werden. Selbst wenn der Puma eine schöne große Ladeklappe hat :-).

      Ich glaube, unsere Verbündeten lachen sich grade einen Ast….

  6. Morgen (Sonntag) 20:15 Uhr auf ProSieben: „Silver Linings“

    „Du glaubst, dass ich verrückter bin als Du!“

    In dem Film „Silver Linings“ dreht sich die Handlung darum, wie ein „Psycho“ auf eine Psychotikerin trifft und mit ihr anbandelt. Eine liebenswerte, romantische Komödie, wo der Mann eben kein Superheld ist, wie man es sonst immer in den Hollywood-Blockbustern vorgeführt bekommt, sondern ein Kerl mit Schwächen und Fehlern – genauso wie sie auch.

  7. Arbeitsteilung nach Geschlecht gab es wohl auch in Gesellschaften der Neandertaler. Dass Frauen und Männer sich unterschiedlich spezialisierten, ist wohl kein alleiniges Phänomen des Sapiens:

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/studie-klassische-rollenverteilung-bei-neandertalern-13438237.html

    Gibt es eigentlich schon Gender-Archäologie? Hier könnte man noch einige Gender-Lehrstühle für arbeitslose Genderforsch.Innen schaffen. Forschungsprogramm: Soziale Geschlechterrollenkonstruktion in der prähistorischen Gesellschaft.

      • ät Teardown:

        Die finden auch was über Geschlecht in JEDEM Bereich. Kennst Du die Genderbiologie an dieser kleinen US-Uni? Was da wohl im Grundstudium gelehrt wird? Vermutlich nur Politik.

        Der Artikel ist sogar schon von 2006. Und keiner der üblichen Verdächtigen unter den Autoren. Merkwürdig.

        Die Neandertaler hatten schon Patriarchat, schau an. Dabei sahen doch die Frauen eher recht männlich aus…. 🙂
        Und die Forscher sehen das als „hohe Entwicklung“ an. Hoho, mutig. Nicht, daß es jetzt ein Archäologengate gibt, wie ein Beingate bei der ARD oder ein Shirtgate wie bei der ESA.

  8. > http://de.wikipedia.org/wiki/Genderarchäologie

    Die grundlegende theoretische Annahme dieser Forschungsrichtung besagt, dass Geschlechterrollen nicht biologisch bedingt und angeboren seien, sondern zumindest in weiten Teilen erlernt und Teil der sozialen Ordnung.
    (…)
    Geschlechterarchäologen (in der überwiegenden Mehrheit sind es Archäologinnen) …

    Unsere weiße Bildungsbürgerin wird bestimmt mal, geschichtlich gesehen, eine interessante „Fußnote der menschlichen Geschichte“. 😀

  9. ät BRD:

    „“Fußnote der menschlichen Geschichte”“
    Wie die Sowjetunion? Dein Wort in Gottes Öhrchen.
    Problem: Selbst die SU hat trotz ihres Fußnotendaseins in den traditionell demokratischen Staaten immer noch oder wieder ihre Fans. Denn: Der Vergleich mit dem 3.Reich sei ja „relativierend“.

    Hoffe, daß das Gendathema irgendwann mal völlig beerdigt sein wird, auch ideologisch. Glaube aber nicht daran.

  10. „Hoffe, daß das Gendathema irgendwann mal völlig beerdigt sein wird, auch ideologisch. Glaube aber nicht daran.“

    Es wird ja jetzt schon vieles kreativ umgedeuet und die Versuche „alles für die Frau“ wirken hilflos.

    Wissenschaftlerinnen warnen: „Wir müssen vor allem die Frauen erreichen, sonst rollen wir auf eine Gesundheitskatastrophe zu“ → http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/gendermedizin-frauen-erkranken-anders-als-maenner-a-868202.html

    • ät BRD:
      Erinnert mich an die Genderkatastrofe in der Medizin. 70% der Studenten sind Frauen. In der Chirurgie fehlen jetzt schon Männer…

      Und wen heiraten die Ärztinnen eigentlich? Pfleger? Sicher.

  11. Jahrtausendelange Unterdrückung auch beim Bau des St. Bernhardtunnels – keine einzige Frau unter den Tunnelbauern (und den Toten):

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gotthardtunnel

    „199 Arbeiter starben während der Bauarbeiten.[4] Von den 171 Toten, die in der Unfallliste im Bundesarchiv erwähnt werden, wurden 53 Arbeiter von Wagen oder Lokomotiven zerquetscht, 49 von Felsen erschlagen, 46 durch Dynamit getötet. 23 kamen auf andere Art ums Leben, einer von ihnen ertrank. Schuld war nach offizieller Angabe jeweils der Zufall oder der Verunglückte selbst. Zahlreiche weitere Männer starben allerdings im Laufe der folgenden Jahre an den Spätfolgen von Unterernährung, Krankheiten und Verletzungen, die sie sich während des Tunnelbaus zugezogen hatten.“

  12. „A letter from the Department of Education’s Office for Civil Rights dictating how American colleges and universities must respond to allegation of sexual violence has garnered harsh criticism from a number of law professors because, they say, it is grossly unconstitutional.“

    [..]

    „Take, for example, the Sixth Amendment of the Constitution, which guarantees everyone in America the right to a “public trial,” the right “to be informed of the nature and cause of the accusation” and the right “to be confronted with the witnesses.”

    The letter from the Obama administration’s Office for Civil Rights guarantees exactly none of these things and, in fact, directs school officials to avoid providing these basic rights to students accused of sexual violence.

    The letter instructs school officials to allow students to make sex-crime allegations while keeping the student against whom the allegations are made totally in the dark about who has made the charge.

    Moreover, charges must be kept secret.“

    http://dailycaller.com/2015/02/20/obama-bureaucrats-aim-to-deny-students-due-process/

  13. Wieder eine Studie zur häuslichen Gewalt:

    http://ajph.aphapublications.org/doi/abs/10.2105/AJPH.2005.079020

    Die Harvard Medical School hatte da wohl kurz eine Zusammenfassung auf ihrer Homepage, welche aber wohl wieder schnell wieder verschwunden ist. Aber wie heißt es: Das Internet vergisst nicht! ^^

    Jemand hat ein Screenshot gemacht:

    „Nearly 11,000 men and women, a representative sample of the American population ages 18 to 28, participated in a national survey. Tehy were asked the following questions about their most important recent sexual or romantic relationship:

    1. How often in the past year have you threatend your partner with violence, pushed him or her, or thrown something at him or her that could hurt, and how often has your partner done that to you?

    2. How often in the past year have you hit, slapped, or kicked your partner, and how often has your partner done that to you?

    3. If there has been any violence in your relationship, how often has either partner suffered an injury, such as a sprain, brusie, or cut?

    Alomost 25% of the people surveyed – 28% of women and 19% of men – said the was some violence in their relationship. Women admitted perpetrating mor violence (25% versus 11%) as well as being victimized more by violende (19% versus 16%) than men did.

    [..]

    When the violence was one-sided, both women and men said that women were the perpetrators about 70% of the time. Men were more likely to be injured in reciprocally violent relationships (25%) than were women when the violence was one-sided (20%).“

    http://newscastmedia.com/harvard_study.htm

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