„Frauen werden diskriminiert“ als einzig zulässiger Erklärungsansatz

Eigentlich hatte ich vor einen Artikel zu „Frauen werden im Beruf ausgebremst“ zu schreiben, aber Tom hat bereits das Nötige gesagt.

Was mir aber dabei ganz allgemein noch einmal aufgefallen ist, ist der starre Frame, den all diese Artikel haben:

Die Idee, dass Unterschiede zwischen den Geschlechtern nur auf Diskriminierung oder einer Behinderung von Frauen beruhen können

Dieser Frame ist so stark, dass er gar nicht mehr hinterfragt wird, die Kausalität wird quasi automatisch in diese Richtung angenommen. Dabei kann sie eben auch genau andersherum verlaufen:

Nicht die Umstände sind schuld an der Position der Frauen, sondern die Frauen produzieren die Umstände selbst.

Tom führt das sehr berechtigt aus, dass diese Position durchaus nahe liegt:

Wieso ist “ständig verfügbarer Siegertyp auf der Überholspur” eine männliche Rollenvorstellung? Wir reden hier über einen Vorstandsjob. Nicht über den Schichtleiter bei Daimler. Fragt mal einen Gründer, wie verfügbar er sein muss. Und natürlich gehört auch Ehrgeiz dazu.

oder:

Man könnte sich nun hinstellen und sagen, ok, da hatten die befragten Frauen eine falsche Vorstellung, was es heisst, Topmanager zu sein. Das ist doch nicht meine Welt, mir ist mein Privatleben wichtiger als meine Karriere. Absolut ok, nachvollziebar und verständlich.
Aber nein. Die Arbeitswelt muss sich ändern.

Diese einseitige Berichterstattung, die nur eine Betrachtungsweise zulässt und eine Betrachtung der anderen nicht vornimmt, beruht auf einer erfolgreichen Tabuisierung.

Dieses Tabu zu hinterfragen scheint mir eine der vordringlichsten Aufgaben zu sein, der man sich stellen muss, wenn man Rationalität in die Geschlechterdebatte bringen will.

109 Gedanken zu “„Frauen werden diskriminiert“ als einzig zulässiger Erklärungsansatz

  1. Noch interessanter ist der Lösungsansatz, den die Feminist.I.nnen für ihre herbeiphantasierte „Diskriminierung“ haben: Mann solle die Männer diskriminieren!

    Jetzt haben sie herausgefunden, dass Männer talentierter als Frauen sind und Frauen „hart arbeiten“ müssen, also sollte mann die Bedeutung des Talents herunterspielen und „harte Arbeit“ anerkennen: http://mann-om-man.blogspot.de/2015/01/talent-m-versus-flei-w.html

    Mit anderen Worten, mann solle männliches Habitus geringschätzen und weiblichen wertschätzen.

    Wertschöpfung ohne Wertschätzung gibt es nicht. Diese Geringschätzung des Mannes, denn darauf läuft ja dieses „Diskriminierungs“-Gejammere hinaus, wird uns als Gesellschaft noch sehr, sehr teuer zu stehen kommen.

  2. Fängt das Hinterfragen nicht eigentlich da an, wo behauptet wird es müsse etwa mindest x Prozent Frauen in ausgesuchten Bereichen geben? Wundert sich denn keiner mehr beim Anblick von Penis- und Vaginenabzählern, die verbissen Geschlechtergerechtsstrichlisten führen …

    • Das irritiert mich auch jedes mal. Die Frage „wievel wäre denn genug“ auf die Aussage es seien nicht genug Frauen in einem Bereich, habe ich noch nicht einmal eine belastbare Antwort bekommen.

      Die beste Antwort auf die Frage warum wir denn mehr Frauen z.B. in der Wissenschaft brauchen, war die Aussage, dass sonst frauenspezifische Themen Stiefmütterlich behandelt würden. Auf Nachfrage konnte mir aber auch da kein Beispiel genannt werden.

      Wie so oft ist dieses Thema einfach extrem emotional beladen. Man weiß halt nichts genaues, aber (gefühlt) sind da mehr Männer als Frauen, und das kann ja so schonmal nicht richtig sein. Und die Antwort kennt man auch, immerhin ist allgemein bekannt, dass Frauen diskriminiert werden. Und schon haben wir den Salat.

      In meinem G+ feed fand ich die Tage ein Bild:
      http://imgur.com/96ulxfg

      Der Poster schrieb dazu, dass er das Bild besonders toll findet, weil es die Diskriminierung von Frauen in der Wissenschaft anspricht, ohne eine Frauen-vor-Männer Politik zu verbreiten. Ich sehe das durchaus anders, und eher genau in diesem „Frauen werden überall benachteiligt“ Bild. Ganz zu schweigen davon, dass ja die Zuwendungen, die durch unterschiedliche Bemessung irgendwo her kommen müssen, und wenn Frauen überhäuft gefördert werden, wo mag das wohl her kommen?
      Einzig den „Individual“ Teil des Posters kann ich unterstützen, denn der geht tatsächlich auf die Eigenverantwortung ein, die bei diesen Themen so oft außer Acht gelassen werden.

  3. „Dieses Tabu zu hinterfragen scheint mir eine der vordringlichsten Aufgaben zu sein, der man sich stellen muss, wenn man Rationalität in die Geschlechterdebatte bringen will.“

    In wie weit konnten Männer auf der rationalen Ebene die Mehrheit der Frauen bisher – und damit sind alle Kulturkreise und -epochen gemeint – erreichen? Ist Rationalität selbst inzwischen nicht dem männlichen s. h. defizitären Wesen zugeordnet und damit als frauenfeindliches Machtinstrument ‚entlarvt‘? Ist das zweimaldreimachtneune-Rolemodel der Pipi Langstrumpf positiv oder negativ besetzt? Ist diesem weiblichen ichmachmirdiewelt-Rolemodel vertreten in Parteien, Ämtern, Behörden, Stiftungen, Institutionen, Redaktionen… mit Rationalität beizukommen? Bestimmt im Zuge dessen inzwischen nicht wissenschaftsfeindliche Willkür, Demagogie und irrationales ‚Sprachhandeln‘ die sogenannte Geschlechterdebatte?

        • Ob ich Frauen verprelle, die den Ausbau weiblicher Vorzugsrechte ablehnen, ist irrelevant, denn es handelt sich hierbei definitiv um einen marginalen Prozentsatz. Nur mit kräftiger Unterstützung in Parteien, Ämtern, Behörden, Stiftungen, Institutionen, Redaktionen… konnte und kann dieser Ausbau vorangetrieben werden.

          Wo ist denn der hiesige Aufschrei gegen Feminismus, Anne? Zeig mal her.

        • Wo ist denn der hiesige Aufschrei gegen Feminismus, Anne? Zeig mal her.

          Wo ist denn der männliche Aufschrei gegen Feminismus – jenseits der Filterbubble der Manosphere?

        • „Wo ist denn der männliche Aufschrei gegen Feminismus – jenseits der Filterbubble der Manosphere?“

          Durchaus korrekt, aber würde das nicht ein Indiz dafür sein,dass Feminismus eben nicht als unweiblich gesehen wird, dass Männer von Frauen also nichts anderes erwarten, dass die Zentrierung auf die Frau und ihrer Bedürfnisse im Wesen des Mannes steckt?

        • @ Nick

          So ist es. Wer geht denn zur Wahl und wählt die entsprechenden Politiker.I.nnen in Amt und Würden. Wo bleibt der Widerstand gegen Gleichstellungsbeauftragte und Sprüchen wie „Frauen werden bevorzugt eingestellt.“. Juckt doch kaum einen Mann.

          Ohne männliche Wähler könnte zB Frau Bundeskanzlerin kein Frauenquotenbasta durchhalten.

          Männer machen beim Feminismus feste mit …

        • @Anne

          Menschen haben ihre dunklen Seiten. Alle. Sonst wären wir keine.

          Individuellen und auch evolutionär sozio-biologischrn Ursprungs.

          Was aufhören muss, ist die Annahme, dass das weibliche Geschlecht keine, und im Besonderen keine Spezifischen, hätte. Die Verantwortungsverschiebung und der scheinheilige Umgang damit muss aufhören.

          Ich denke auch, dass der Feminismus einem diese negativen Seiten des „weiblichen Archtyps“ vorführt. Ein Eindruck, der mir z.B. selbst unangenehm ist, aber dem man sich nicht mehr wirklich verschließen kann, weil da etwas Wahres dran ist. Und nicht nur auf einer oberflächlichen Ebene.

          Wir möchten ja immer in einer rosaroten feel good Welt leben. Die gibt es nicht. Warum wohl (siehe erster Satz)?

        • „Wo ist denn der männliche Aufschrei gegen Feminismus?“

          Dressierte s.h. „richtige“ Männer schreien nicht auf. HeforShe! Und wenn sie es doch mal tun, sind die Male-tears-Badenden umgehend zur Stelle.

        • @ReVolte:
          Dressierte s.h. “richtige” Männer schreien nicht auf. HeforShe!

          Dann könnte man halt mit gleicher Berechtigung sagen: „Feminismus ist nurmehr Spiegel des männlichen Wesens“

          Ich denke nicht, dass das so ist. Der real existierende Feminismus ist kein Schicksal. Frauen sind durchaus in der Lage, sich an für alle gültigen Maßstäben zu messen und Männer sind in der Lage, Frauen an solchen Maßstäben zu messen.

          Wenn es anders wäre, wäre der real existierende Feminismus eine globale antropologische Konstante.

        • @petpanther

          Die Frage war ja, ob Frauen bzgl. Rechte und Pflichten auf der rationalen Ebene erreichbar sind. Staatsfeminismus gibt die Antwort: nein, auch hier werden Männer quasi archetypisch über Beschämung für weibliche Interessen instrumentalisiert. Auf Basis dieser klassischen Schuldverschiebung – und sei sie noch so abstrus konstruiert – wird der Ausbau weiblicher Vorzugsrechte gerechtfertigt.

          Alles beim „Alten“. Feminismus bedient sich ganz bewusst der Archetypen.

        • „Wenn es anders wäre, wäre der real existierende Feminismus eine globale antropologische Konstante.“

          Die „wahre Natur“ kann sich aber nur entfalten, wenn der Mensch frei ist. Und wo ist er freier als im Westen?

        • @Revolte

          Er bedient sich nicht nur.

          Feminismus setzt die geschlechtlichen Archetypen über verbrämende Verschiebung auf Steroids. Eine starke Überbetonung der gynozentrischen Sozialisation. Es gibt kaum etwas Verlogeneres.

          Ähnliches passiert ja mit „Equality“. Der Fokus darauf bedingt eine differenzierende und diskriminierende Merkmalssetzung, die letztlich zu echtem Sexismus und Rassismus führt, unter umgekehrtem Banner. Gruppe vs Individualität.

        • @nick

          Ich sehe durchaus BEIDE Geschlechter aktiv an der gesellschaftlichen Entwicklung auf ihre Art beteiligt. Auch Feminismus teilt archetypisch in Täter und Opferinnen, leugnet jede weibliche Verantwortung und lässt weibliche Vorzugsrechte mittels Beschämung des Mannes ausbauen.

        • @petpanther:
          Sieht es denn nicht so aus, als ob der Feminismus genau das ist, eine “globale anthropologische Konstante”?

          Wenn du Feminismus sehr weit als sowas wie „für Frauen gelten besondere Maßstäbe“ auffasst: selbstredend.

          Das heißt allerdings nicht, dass sowas wie „Die Idee, dass Unterschiede zwischen den Geschlechtern nur auf Diskriminierung oder einer Behinderung von Frauen beruhen können“ eine Universalie ist.

          Die Idee, dass es keine Unterschiede gäbe, obendrein in Verbindung mit einem Totalwiderspruch dazu im tatsächlichen Bestreben/Handeln, ist sehr speziell westlich. Das gibt es sonst nirgendwo. Und selbst in westlichen Gesellschaften negieren die meisten Menschen eine solche Idee.

          Der Trick besteht doch hier darin, dass man die Gültigkeit von besonderen Maßstäben für Frauen beharrlich leugnet, bei gleichzeitiger beharrlicher Forderung nach immer besonderen Maßstäben. „Gleichheit durch Ungleichheit“ ist hier das Motto.

          Wenn man die Besonderheit zur Kenntnis nähme, dann könnte man ja vernünftig über deren Angemessenheit diskutieren. Der eingebaute Totalwiderspruch verunmöglicht aber jede Diskussion und ermöglicht völlige Willkürlichkeit.

          Ex contradictione sequitur quodlibet.

          Ich behaupte, dass die Gesellschaft der 1950er Männer und Frauen gleicher behandelt und bewertet hat. In der Weimarer Verfassung hieß es noch: „Männer und Frauen haben gleiche staatsbürgerliche Rechte und Pflichten“

          @Adrian:
          Die “wahre Natur” kann sich aber nur entfalten, wenn der Mensch frei ist. Und wo ist er freier als im Westen?

          Du willst ernsthaft behaupten, dass es seit der neolithischen Revolution eine transnationale Verschwörung DerMänner gegeben hätte, alleine aufgrund der historisch einmaligen Revolution der Zweiten Welle hätten wir uns wieder der „wahren Natur“ angenähert?

          Wenn die Geschichte eine Geschichte der Unterdrückung der „wahren Natur“ (die demzufolge Matriarchat bedeuten würde) wäre, dann müsste sich dieser Konflikt – und damit: Feminismus – wie ein roter Faden durch die Geschichte ziehen. Ich sehe da absolut kein transhistorisches Kontinuum.

          @ReVolte:
          Auch Feminismus teilt archetypisch in Täter und Opferinnen, leugnet jede weibliche Verantwortung und lässt weibliche Vorzugsrechte mittels Beschämung des Mannes ausbauen.

          Ja, unter dem Vorwand, Vorzugsrechte für Männer abzubauen.

          Diese Antilogik ist sicher keine Universalie.

        • Wir kreisen um den instinktiven Gynozentrismus, der verschieden sozialisiert und zur Ausbeutung von Männern benutzt wird – von sich darüber Status verschaffen bzw. ihren bewahren wollenden Frauen, den LGTB und Hetero Männern.

          Männliche Disponibilität als zivilisatorische Sozialisationsbasis, evolutionär angefangen wohl bereits weit vor dem Neolithikum bzw. schon immer existent.

          Von den verschiedenen Religionen (insbesondere Islam), den Konservativen, von Linken, von Feministinnen, , … ggf. auch von Maskus, …, etc. gern benutzt und verschieden zeitgeistlich passend verbrämt.

          Thematisch zwei kürzliche Videos vom Youtuber Neo aus der mgtow Welt dazu.

          survey says: treating women as equals is sexist

          manblaming: rub some dirt on it, soldier

        • @nick

          „Ja, unter dem Vorwand, Vorzugsrechte für Männer abzubauen.
          Diese Antilogik ist sicher keine Universalie.“

          ‚Vorzugsrechte‘ wie Lohnarbeit unter Tage. Deshalb hier auch Frauenquoten und nicht nur halbtags im Büro. 😉
          Bleibt die Frage: wie der archetypischen Instrumentalisierung mittels abstruser Beschämung – nicht auf rationaler dafür auf institutioneller Ebene – mit anderen Worten Staatsfeminismus, WIRKSAM begegnen? Vorschläge?

        • Bleibt die Frage: wie der archetypischen Instrumentalisierung mittels abstruser Beschämung – nicht auf rationaler dafür auf institutioneller Ebene – mit anderen Worten Staatsfemninismus, WIRKSAM begegnen? Vorschläge?

          Die rationale Ebene ist der einzige Weg.

          Wie Christian in diesem Artikel nmE zutreffend darlegt haben wir es hier mit unhinterfragten Deutungsmustern zu tun. Sozusagen mit vermeintlichen „Wahrheiten“, die so selbstverständlich sind, dass schon ein Nachdenken darüber absurd erscheint. Da müssen nichteinmal Instinktdispositionen eine Rolle spielen, der Mensch neigt grundsätzlich zu kognitiven Verzerrungen. Hinzu kommt der soziale Konformitätsdruck, die Furcht, sich durch ein Infragestellen solcher „Binsenweisheiten“ im besten Fall lächerlich zu machen.

          Wir bräuchten eine gründliche Revision der Geschlechterfrage, unter dem Aspekt, dass die „patriarchale Dividende“ für die Mehrheit der Männer ziemlich bitter ist und vor allem schon immer war.

          Revision heißt: Es müssen all die unhinterfragten Deutungsmuster gründlich hinterfragt werden. Dazu müssen sie in die Diskussion. Was wiederum voraussetzt, dass es wahrnehmbare Gegenstimmen gibt – erst dann fängt „der Bürger“ an, die Argumente abzuwägen.

          Feminismus steckt in einer ziemlichen Zwickmühle: Um seine Existenz zu rechtfertigen muss er einerseits immer wieder neue „Benachteiligungen“ finden. „Die Gleichberechtigung ist *noch laange nicht* erreicht!!2!“ – genau, weil: Wenn sie erreicht wäre, dann bräuchte man ja auch keinen Feminismus.

          Andererseits schürt er aber so die aus gutem Grund stets wie der Teufel gemiedenen Grundsatzdiskussionen. Grundsatzdiskussionen, die „wir“ eigentlich nur begrüßen können: Sie führen, wenn sie nicht moralisch stark aufgeladen sind, zu einer Rationalisierung. Jede Grundsatzdiskussion nagt am Fundament der feministischen Selbstverständlichkeiten, weil Feminismus eben jede rationale Grundlage fehlt.

          Man müsste es halt schaffen, die allfällige feministische Moralpanik als das zu framen, was sie ist: Irrationales, hysterisches Gekreische. Dagegen müsste man dann rationale Deutungen stellen.

          Man müsste es sich zunutze machen, dass die Gesellschaft – Männer und Frauen – wenig Vertrauensvorschuß für die „weibliche Ratio“ hat.

        • @ Nick

          „Andererseits schürt er aber so die aus gutem Grund stets wie der Teufel gemiedenen Grundsatzdiskussionen. Grundsatzdiskussionen, die “wir” eigentlich nur begrüßen können: Sie führen, wenn sie nicht moralisch stark aufgeladen sind, zu einer Rationalisierung. Jede Grundsatzdiskussion nagt am Fundament der feministischen Selbstverständlichkeiten, weil Feminismus eben jede rationale Grundlage fehlt.“

          Das ist ja das, was ich schon lange sage. Irgendwann, wenn die ideologische Verblendung der Gesellschaft der Ermüdung ob der immer gleichen Märchen („Frauen verdienen 23% weniger, als Männer“; „Jede 3. Frau wird von ihrem Partner verprügelt“) weicht, wird man erkennen, dass der Gleich“berechtigung“ bislang die dazugehörige Gleich“verpflichtung“ fehlte. Dann wird Schluss sein mit den eigenen Lebenskonzepten auf Kosten anderer – für ALLE Frauen.
          Also auch die, die heute von den Errungenschaften ihrer meist lesbischen Schwestern nur als schweigsame Trittbrettfahrerinnen profitiert haben.
          Dann gilt auch für das schwache Geschlecht der alte Bibelspruch „Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot verdienen“.
          Die Freiheit, Karriere zu machen, weicht der Pflicht und die Chance, grenzenlos aufzusteigen wird ihnen auch ermöglichen, abzustürzen.
          Freiheiten, die wir Männer schon seit über einem Jahrhundert genießen 😀

        • @Carnofis:

          Dann gilt auch für das schwache Geschlecht der alte Bibelspruch “Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot verdienen”.

          Ja, Eva hat erneut versucht, Gott auszutricksen um ihrer gerechten Strafe für das zuvor versuchte Austricksen zu entgehen: Sie hat Adam diesmal dazu verführt, die Periduralanästhesie zu erfinden und lacht sich nun ins Fäustchen, weil sie meint Gott sei auch nur ein dummer alter Mann und lasse sich durch das schröckliche Leid der Sieben Schmerzen der Femina Dolorosa Occidentalis beeindrucken 😉

        • @nick

          Das feministische Selbstverständnis s.h. die Zielsetzung Ausbau weiblicher Vorzugsrechte ist auch nach gründlicher Hinterfragung ungebrochen. Ich sehe keinerlei Unrechtsbewusstsein oder gar moralische Bedenken im getuschten Auge der tonangebenden Kaste unserer Tussikratie – im Gegenteil.

        • „Das weibliche Wesen“ – ich lach mich tot, oder besser nicht, denn dami würde die Diversität sinken.
          Nein, ich halte das für genauso existent und beschreibbar wie „die Männlichkeit“. Es existiert allenfalls als Rollenzuschreibung, und davon haben wir mit Verlaub, noch mehr als genug.

          Kein Wunder, denn mit Rollenzuschreibungen gelingt es ad hominem zu argumentieren, es ist eine Umgehung der Sachebene.

          Billich billich billich:

        • @Dummerjan

          Die Sachebene ist eine Fatamorgana.

          Ich weiß, was du meinst und möchtest. Möchte ich ja im Prinzip auch. Nur haben wir es mit professional „Spongern“ zu tun, die niemals an Sachebenen interessiert sind. Im Gegenteil.

          Es wird z.B. gesagt, dass man keune Rollenzuschreibungen möchte, aber was eigentlich gewollt ist, das frau genau das doch wesentluch stärker zementiert haben möchte, und zwar noch vorteilhafter ausgelehtt als je zuvor.

          Das eigentlich Billige ist doch, dass man immer noch auf diesen perfiden betrugsartistischen Trick hereinfällt und man sich blenden lässt. Mit Sachebenen Baiting.

          Ich würde natürlich auch gern die Rollenzuweisungen fallen lassen. Und würde mir wünschen das der Bait Realität und redlich ernst gemeint ist. Mittlerweile ist aber zu erkennen, dass dies nicht der Fall ist.

      • “ Irgendwann, wenn die ideologische Verblendung der Gesellschaft der Ermüdung ob der immer gleichen Märchen (“Frauen verdienen 23% weniger, als Männer”; “Jede 3. Frau wird von ihrem Partner verprügelt”) weicht, wird man erkennen, dass der Gleich”berechtigung” bislang die dazugehörige Gleich”verpflichtung” fehlte. Dann wird Schluss sein mit den eigenen Lebenskonzepten auf Kosten anderer – für ALLE Frauen.“

        Eine schöne Utopie.

        Das Problem sitzt aber tiefer mit einer gewissen Universalität und offenbar anpassbarer kultureller Ausprägung.

        Was wir heute erleben führt uns geradezu drastisch vor Augen, dass das so ist. Selbst bei völlig extremen Verhältnissen, wird es nicht so sein, dass aufgeklärte Einsicht einkehrt. Es wird noch heftiger verdreht werden.

        Es wird keine Gleichverpflichtung geben, denn das wäre wohl seit „Beginn der Menschheit“ erstmalig so.

      • deine behauptung, dass der feminismus lediglich der aktuelle ausdruck des weiblichen naturells ist, ist eine unzulässige verallgemeinerung @revolte. es gibt auch hetero männer, die nicht auf knackige titten und ärsche stehen! denk an die geronto- und nekrophilen oder auch esther vilar und birgit kelle, @revolte!

        mir als aufgeklärtem, rationalem menschen bereiten die einsichten über das weibliche naturell unbehagen und mühe sie positiv in mein weltbild aufzunehmen. aber es ist halt wie es ist.

        aus schadenfreude erlaube ich mir zu bemerken, das sich heute eine studierte soziologin, psychologin und pädagogin auf eine 450€ putzstelle beworben hat. was für ein schicksal! da sie wahrscheinlich eh nicht gescheit putzen kann und es noch zwei dutzend unbelastet bewerberinnen – ja, alles frauen – gibt, kommt sie noch nicht mal ins vorstellungsgespräch.

        • @albert

          Feminismus lebt von unbehaglichen Verallgemeinerungen. Zu lesen und zu hören auf allen Kanälen. Zudem, wie anders als durch archetypisches Verhalten ist der Durchmarsch einer irrationalen Heilslehre wie der Feminismus zu erklären?

        • genau, @revolte, man kann sich ja nicht über jeden spinner aufregen. das ganze hat bedauerlicher weise rational nachvollziehbare ursachen: die menschliche disposition, die sich in weiblicher anspruchshaltung und männlichem beschützerinstinkt äußert. daran wäre auch noch nichts auszusetzen, wenn wohlmeinende gutmenschen es nicht pervertieren würden, indem sie alles als kulturmarxistischen klassenkampf deuten und die umfassende gleichstellung erstreben, die völlig an der realität vorbei geht, da eben nicht alle gleich sind.

          als mann habe ich gewiss mehr verständnis für männliche schwächen, als für weibliche. deswegen fällt es mir so schwer die irrationalen feministischen forderungen und argumente nachzuvollziehen ohne den glauben zu verlieren, aber das ist idealistisch. sie sind halt wie sie sind und es ist gut so.

        • Naja, auch Maskulisten bauen sich ihre NAWALT-Welt so auf, dass es eigentlich ein kleine Gruppe soziopathischer, feministischer Elitefrauen (oder auch Neoliberale, wenn die eigene politische Ausrichtung es gerade erlaubt) gelungen ist die Deutungshoheit in den Medien, Bildung und Politik zu gewinnen und den Rest der Bevölkerung so zu manipulieren, dass sie gegen ihren eigenen Willen und für ihren eigenen Nachteil stimmen. Frauen selber haben damit quasi gar nichts zu tun.

          Das hört man zwar sonst eher von rechtskonservativen Extremisten, wenn sie von der jüdischen Weltverschwörung und den Protokollen von den Weisen von Zion warnen, funktionieren tun diese Konstrukte der eigenen Ohnmacht aber weitgehend identisch.

          Denn auch Maskulisten wollen nicht unbedingt mit der sehr unschönen, evolutionären Realität in Kontakt kommen.

  4. Natürlich, wer nicht zustimmt und etwa behauptet, es gäbe kein Patriarchat (keine Islamophobie, keine Heteronormativität usw.), der fällt automatisch aus der Gruppe der akzeptablen Gesprächspartner heraus und identifiziert sich sofort als Rechter, Rassist, Sexist usw., obwohl sich entsprechende Positionen durchaus argumentativ stützen lassen, und vielleicht besser als die Gegenpositionen.

    So verhindert man allerdings geschickt, dass sie überhaupt wahrgenommen werden.

  5. Eine Umfrage unter österreichischen Schulabgängerinnen 2011 hatte ergeben, daß sich die Hälfte vorstellen könne, Hausfrau und Mutter zu sein.

    Und daß trotz Gender-Hirnwaschung und der Propaganda, daß ein erfülltes Leben für eine Frau nur eines in der Erwerbsarbeit sein könne.
    Es liegt daher näher, eine natürliche Disposition für Familie und Kindererziehung anzunehmen.

    Vielleicht ist die Demografiekatastrophe ja noch abzuwenden?
    Wenn so viele Mädchen dem konservativen Rollenmodell nicht abgeneigt sind, müßten allerdings seitens der Politik Angebote gemacht werden, z.B. Rente fürs Kinderkriegen.

    • „Eine Umfrage unter österreichischen Schulabgängerinnen 2011 hatte ergeben, daß sich die Hälfte vorstellen könne, Hausfrau und Mutter zu sein.“

      Dies sich vorstellen zu können sagt nicht viel darüber aus, ob das der eigentliche Wunsch dieser Frauen ist. Im übrigen wäre eine Quelle ganz nett.

    • @axel

      „Eine Umfrage unter österreichischen Schulabgängerinnen 2011 hatte ergeben, daß sich die Hälfte vorstellen könne, Hausfrau und Mutter zu sein.“

      Och, ich könnte mir auch vorstellen, Hausmann und Vater zu sein, wenn die Bedingungen stimmen. Dann könnte ich nebenher aus dem Blog vielleicht noch mal ein schönes Buch entwickeln etc. Das die Bedingungen dafür stimmen ist natürlich recht unwahrscheinlich.

      • Könnte ich mir auch vorstellen. Ich denke im Übrigen, dass der Wunsch nach Erwerbstätigkeit auch bei Männern überschätzt wird, und viele Männer etwas anderes machen würden. Aber sie haben halt keine Wahl. Oder besser, hatten sie bis vor kurzem nicht.

        • @adrian

          „Ich denke im Übrigen, dass der Wunsch nach Erwerbstätigkeit auch bei Männern überschätzt wird, und viele Männer etwas anderes machen würden.“

          Sicher würden viele Männer andere Sachen machen, wenn es genauso viel Geld und Status, wichtiger sogar: Status, bringen würde. Viele würden sicherlich gerne so etwas wie „hauptberuflicher Fußballfan“ oder was in der Art sein. Andere gehen in ihrem Beruf auf.

          • @adrian

            Das Statuskonzept passt halt so gut zu intrasexueller Konkurrenz und intersexueller Selektion.
            Wobei ich ja zugestehen würde, dass es wie alles in eine Kosten-Nutzen-Rechnung eingestellt wird.
            Insofern ist das Interesse an Status natürlich relativ – für viele würde es schon reichen, wenn sie damit in ihrem Umfeld akzeptiert sind.

          • „für viele würde es schon reichen, wenn sie damit in ihrem Umfeld akzeptiert sind.“

            Das macht den Statsubegriff letztendlich aber bedeutungslos. Ich kenne soviele Männer, die nicht im Traum daran denken, sich für andere, oder gar für Frauen, in die Tretmühle des Statuswettbewerbs zu begeben. Statuskämpfe mögen dann sinnvoll sein, wenn Ressourcen knapp verfügbar sind, und nur der Alpha alles abbekomt. Dies ist aber nicht mehr so. Und mit Pornos braucht Mann nicht mal mehr Frauen.

        • Statuskämpfe mögen dann sinnvoll sein, wenn Ressourcen knapp verfügbar sind, und nur der Alpha alles abbekomt. Dies ist aber nicht mehr so

          Welche Resourcen sind denn deiner Meinung nach _nicht_ knapp? Abgesehen von „Intellectual Property“ scheint mir da nicht viel zu sein.

          Klar, von einigen Resourcen gibt’s heute mehr als früher, aber das ist nichts neues, und lässt sich – einzelne Katastrophen ausgenommen – zu eigentlich jedem Zeitpunkt in der Geschichte der letzten zehntausend Jahre sagen.

          Denn ein reines „mehr“ spielt bei sozialen Tieren, die ihr Wohlbefinden zu einem großen Teil nicht absolut, sondern relativ zu anderen Wahrnehmen, kaum eine Rolle.

          • @keppla

            „Denn ein reines “mehr” spielt bei sozialen Tieren, die ihr Wohlbefinden zu einem großen Teil nicht absolut, sondern relativ zu anderen Wahrnehmen, kaum eine Rolle.“

            Ja, das ist ein sehr wichtiger Punkt.
            Allerdings muss es bei einer Vorliebe für einen hohen Platz in der Hierarchie auch gar nicht mehr um Ressourcen gehen, weil der Status einen Wert für sich hat.
            Zudem ist die Ressource „qualitativ hochwertiger Partner“ oder „Zugang zu möglichst vielen hochwertigen Partnern“ in wohl jeder Zeit eine knappe Ressource

        • @ Adrian

          „Statuskämpfe mögen dann sinnvoll sein, wenn Ressourcen knapp verfügbar sind, und nur der Alpha alles abbekommt.“

          Die Ressource „attraktive Frau“ ist knapp genug für einen Wettbewerb. Und da diese attraktive Frau wählen kann, wählt sie den statushohen Mann. Es macht also immer noch Sinn, Status“kämpfe“ zu führen.

          „Und mit Pornos braucht Mann nicht mal mehr Frauen.“

          Selber vögeln ist immer noch befriedigender, als anderen dabei zuzuschauen 🙂

          • @carnofis

            „Die Ressource „attraktive Frau“ ist knapp genug für einen Wettbewerb. Und da diese attraktive Frau wählen kann, wählt sie den statushohen Mann. Es macht also immer noch Sinn, Status“kämpfe“ zu führen.“

            Gesellschaftlicher Status ist nicht alles. Sozialer Status oder durch das Verhalten fühlbarer Status ist häufig ebenso wichtig. Der kleine, dicke, halbglatzköpfige Abteilungsleiter wird durch seinen Job nicht zu einer 10 im SMV. Vielleicht wird er von einer 3 zu einer 5. Und der herrschsüchtige übergenaue Bürokrat mit sehr gutem Job erscheint vielleicht trotzdem als langweilig und anstrengend und ist allenfalls für Golddigger interessant, während der normale Büroangestellte, der sonst cool ist, eine bezaubernde Freundin hat.

          • @adrian

            Teilweise hat sich der Wettbwerb ja auch verselbständigt. Wer ein Topmanager mit 60+Stunden die Woche ist, der zahlt das eben auch mit erheblichen privaten Einbußen und braucht auch die Frau, die das mitmacht. Viele wollen eben auch einen Partner, der nicht ständig im Büro ist, sondern auch zuhause bei ihnen.
            Einige wollen dennoch „hoch hinaus“. Dann nehmen sie eben die nächste Frau und heiraten 4 mal oder helfen sich mit entsprechenden Geliebten (oder Koks und Prostituierten).

        • @ Adrian

          „Nicht wenn der Aufwand zu groß ist.“

          Das weiß man(n) ja meist erst mehr oder weniger lange danach.

          Nicht jede Frau gibt gleich vor dem ersten Date zu, dass sie eigentlich nur einen Mann sucht, der ihr ein arbeitsfreies Leben finanziert.
          Ich hatte das auf einer Partnerbörse erlebt und war baff von dieser Offenheit.
          Für die Frau war sie natürlich nicht von Vorteil, denn dieses Bekenntnis war das sofortige Ende jedes Kontaktbemühens 😀 .

          Beim Nächsten wird sie wahrscheinlich was von „ewiger Liebe“ gesäuselt haben.

        • @ Christian

          „Gesellschaftlicher Status ist nicht alles. Sozialer Status oder durch das Verhalten fühlbarer Status ist häufig ebenso wichtig.“

          Ob realer, oder gefühlter Status ist nebensächlich. Entscheidend ist ein Statusgewinn, zumindest kein Statusverlust.
          Und da dieser Gewinn auf der persönlichen – gefühlten – Einschätzung der Frau in Relation zu ihrem eigenen Status beruht, ist eigentlich fast jede Statusveränderung gefühlt.

          • @carnofis

            „Ob realer, oder gefühlter Status ist nebensächlich“

            Ich meine es noch etwas anders. Gesellschaftlicher Status bei „Gamma-Verhalten“ wird eben schwach wahrgenommen. Weil die Kriterien für wahrgenommenen Status und gefühlten Status abweichen können. Ein Chef, der nur Chef ist, weil er Sohn des Eigentümers ist, und der sonst keine Autorität hat, wird anders wahrgenommen als jemand, der diese Position tatsächlich ausfüllt

        • @ Christian

          „Ein Chef, der nur Chef ist, weil er Sohn des Eigentümers ist, und der sonst keine Autorität hat, wird anders wahrgenommen als jemand, der diese Position tatsächlich ausfüllt“

          Ok, aber das ist eher ne Frage der Vermarktung des Produkts „Status“.

          Wer sich nicht anpreist, dessen Wert wird auch nicht wahrgenommen, bzw. eingeschätzt.
          Wenn der Sohn des Eigentümers ein Gamma ist, wird er auch über Kurz oder Lang Papas Firma an die Wand fahren, wage ich zu behaupten. Insofern schreckt eine Alpha-Frau zu recht vor einer solchen Beziehung zurück.

      • ät Evochris:

        „Dann könnte ich nebenher aus dem Blog vielleicht noch mal ein schönes Buch entwickeln etc.“

        Ha, erwischt! Du willst also nebenher Status sammeln, Geld verdienen und Spuren hinterlassen. Wodurch die Erziehung zur eigentlichen Nebentätigkeit wird. Die befragten Mädels wollen aber wahrscheinlich NUR Mutti und Hausfrau sein.

        Arbeitest Du an einem „Alles Evolution“-Buch?

        • @axel

          „Ha, erwischt! Du willst also nebenher Status sammeln, Geld verdienen und Spuren hinterlassen.“

          Wer will das nicht?

          „Wodurch die Erziehung zur eigentlichen Nebentätigkeit wird“

          Woher willst du das wissen? Vielleicht bin ich ja so erzogen worden

          „Die befragten Mädels wollen aber wahrscheinlich NUR Mutti und Hausfrau sein.“

          Vielleicht. Vielleicht träumen sie aber auch davon, irgendetwas anderes zu sein. Statusträume sind ja nun weit verbreitet.

          „Arbeitest Du an einem “Alles Evolution”-Buch?“

          Jeder Blogger arbeitet irgendwie gedanklich an einem Buch würde ich sagen. Bisher ist es aber leider ein reines Gedankenspiel

        • „Wer will das nicht?“

          Frauen meist nicht. Macht-, Berühmtheits- und Geldträume sind mir bei Mädels kaum begegnet.
          Ausnahme sind Träume von Berühmtheit und Erfolg in der Shoiw- und Kunstszene (Helene Fischer…). Was da wohl der evolutionärte Antrieb ist.

          „Woher willst du das wissen? Vielleicht bin ich ja so erzogen worden“
          Y-Chromosomen sind nicht anerzogen.

          „Vielleicht. Vielleicht träumen sie aber auch davon, irgendetwas anderes zu sein. “
          Sängerin vielleicht. Allerdings gibt die Umfrage das nicht her. Mindestens 50% bescheiden sich mit Fortpflanzung.

          „Jeder Blogger arbeitet irgendwie gedanklich an einem Buch würde ich sagen.“
          Wenn Kemper das schafft, kannst Du das auch. Wie wäre es zu Anfang mit einem persönlichen Wikipedia-Artikel?

          • @axel

            „Frauen meist nicht. Macht-, Berühmtheits- und Geldträume sind mir bei Mädels kaum begegnet.“

            Frauen haben häufig eine andere Vorstellung davon, wie Status aussieht. Sie wollen zB gerne sehr schön sein, von allen begehrt und bewundert. Auch sonstige Prinzessinenträume sind da ja nicht unverbreitet.

            „“Woher willst du das wissen? Vielleicht bin ich ja so erzogen worden”
            Y-Chromosomen sind nicht anerzogen.“

            Das sagt aber für den von dir behaupten Kausalzusammenhang wenig aus.

            „Wie wäre es zu Anfang mit einem persönlichen Wikipedia-Artikel?“

            Seinen eigenen Wikipedia-Artikel schreibt man nicht. Wer es machen will gerne, wenn es dann dort bleibt.

        • ät Evochris:

          „Frauen haben häufig eine andere Vorstellung davon, wie Status aussieht.“
          – Dito. Da steht Hausfrau- und Muttisein nicht unbedingt im Weg. Außerdem läuft weibliches Statusdenken häufig über ihren Mann. Motto: Werde nicht selbst Kanzlerin/Managerin/Professorin, sondern heirate einen statushohen Versorger.

          „Das sagt aber für den von dir behaupten Kausalzusammenhang wenig aus.“
          -Wir haben hier zu dem Thema schon eine Menge Hintergrundwissen erarbeitet. Außerdem bist Du Blogbetreiber; typisch männliches Verhalten (das ist keine Kritik).

          „Seinen eigenen Wikipedia-Artikel schreibt man nicht.“
          -Das war Sarkasmus. Ich würde aber vermuten, daß Dein Artikel oder einer über den Blog, auch wenn er von Fans geschrieben würde, nicht durchkäme oder extrem negativ ausfiele (nachdem Kemper&Co ihn entdeckt hätten).

        • @christian
          *Frauen haben häufig eine andere Vorstellung davon, wie Status aussieht. Sie wollen zB gerne sehr schön sein, von allen begehrt und bewundert.*

          Und darüber hinaus haben sie niemals nicht Ziele und Wünsche und wenn doch verwirklichen sie diese über ihren Mann.
          Bei Axel ist ja Hopfen und Malz verloren, aber fällt dir nicht auf, dass man das ein winzig kleines bisschen sexistisch finden könnte? Und es auch ziemlich an der Realität vorbei geht?

        • @christian
          Warum erzählst du dann so einen Blödsinn? Es geht nicht darum ob sie den Superdupervorstandsjob haben wollen, es geht darum, dass sie idR keine hohlen Uschis sind, die sich für nix anderes interessieren als Männer und Hübschsein und Kinder.

        • @christian
          Es wäre dir ein leichtes gewesen zu sagen, naja Frauen haben idR schon auch andere Pläne/Interessen als Hausfrau und Mutter (ansonsten würden sie ja nicht studieren und so) aber nein, du sagst dass „z.B.“ Frauen ja auch gerne hübsch sind und nimmst ansonsten „auch andere Prinzessinnenträume“
          Das ist so dermaßen facepalmwürdig.

          • @maren

            Es ist also aus deiner Sicht ein „nicht-gut-genug-Kommentar„? Das mag daran liegen, dass ich auf etwas anderes herauswollte, nämlich auf eine Darstellung der Unterschiede, während du auf eine Verteidigung von Frauen und eine Abwehr von Frauenfeindlichkeit hinaus willst.

            Natürlich wollen auch Frauen beruflich erfolgreich sein und ebenso wie Männer über Ausbildung und Beruf ihren Status darstellen. Sie definieren sich aber darüber häufig weniger als Männer und sehen eben häufig andere Bereiche als wichtig an. Um diese Unterschiede ging es mir.

            Wenn dir Axels Meinung nicht gefällt (ich stimme mit ihr auch nicht überein), dann schreibe eben selbst etwas dagegen, was die von dir gewünschten Aspekte mehr betont.

        • *Das mag daran liegen, dass ich auf etwas anderes herauswollte, nämlich auf eine Darstellung der Unterschiede, während du auf eine Verteidigung von Frauen und eine Abwehr von Frauenfeindlichkeit hinaus willst. *

          Achso, du wolltest dem Gleichheitsfanatiker Axel die Unterschiede zwischen Männern und Frauen klarmachen, damit der endlich mal begreift dass Frauen und Männer anders sind. Macht total Sinn. Und dann MUSST du natürlich auf die dämlichsten Klischees zurückgreifen die Frauen wie unreife kleine Mädchen wirken lassen, sonst versteht er´s ja nicht. Klar.

          Es ist überhaupt nicht schlimm auch mal zu sagen: „Sorry, war dumm von mir.“

          *Sie definieren sich aber darüber häufig weniger als Männer und sehen eben häufig andere Bereiche als wichtig an. Um diese Unterschiede ging es mir*

          Nochmal: Du hast einen Großteil der Frauen als Glitzer-Lillifees dargestellt -> „Sie wollen zB gerne sehr schön sein, von allen begehrt und bewundert. Auch sonstige Prinzessinenträume sind da ja nicht unverbreitet.“

          *Wenn dir Axels Meinung nicht gefällt (ich stimme mit ihr auch nicht überein), dann schreibe eben selbst etwas dagegen*

          Ich bin doch eine Emanzenfrau die insgeheim einem Mann das Heim gemütlich machen will und lediglich gehirngewaschen wurde. Das funzt nicht.

          • @maren

            „wolltest dem Gleichheitsfanatiker Axel die Unterschiede zwischen Männern und Frauen klarmachen, damit der endlich mal begreift dass Frauen und Männer anders sind. Macht total Sinn. Und dann MUSST du natürlich auf die dämlichsten Klischees zurückgreifen die Frauen wie unreife kleine Mädchen wirken lassen, sonst versteht er´s ja nicht. Klar.“

            Einige Klischees bestehen eben zu recht. Weil es da Geschlechterunterschiede im Schnitt gibt. Wenn du die selbst zur Aufrechterhaltung des Feindbildes überzeichnen willst, dann viel Spass.
            Ändert aber auch nichts daran, dass Frauen häufiger als Männer in einer 60+ Stundentätigkeit im Beruf weniger Sinn sehen.

            „Es ist überhaupt nicht schlimm auch mal zu sagen: “Sorry, war dumm von mir.”“

            Dann sag das doch mal häufiger. Zum Beispiel für deinen aggressiven Ton.

            „Nochmal: Du hast einen Großteil der Frauen als Glitzer-Lillifees dargestellt -> “Sie wollen zB gerne sehr schön sein, von allen begehrt und bewundert. Auch sonstige Prinzessinenträume sind da ja nicht unverbreitet.”“

            Mir ging es dabei darum, dass viele Jungs eher von Superheldensein oder Hochstatusmännersein (gerne Fußballstar etc) träumen und viele Mädchen eben gerne Prinzessinnen sein wollen. Das ist eine beliebte HochStatusFantasie von Mädchen. Es drückt Status häufig auf andere Weise aus als bei Jungs.
            Die meisten Frauen wollen natürlich schön sein. Hast du dich nicht auch mal über den diesbezüglichen Druck beschwert? Und nun soll man das wegdenken? Ich sagte im übrigen nicht, dass sie NUR schön sein wollen. Aber schönheit spielt in intrasexueller Konkurrenz unter Frauen eine durchaus große Rolle, auch dazu gibt es zahlreiche stützende Quellen.

            „Ich bin doch eine Emanzenfrau die insgeheim einem Mann das Heim gemütlich machen will und lediglich gehirngewaschen wurde. Das funzt nicht.“

            Es geht ja auch nicht darum, dass Axel dir zustimmt. Ich rechne nicht damit, dass er – oder du – seine Meinung ändert.

        • @matze
          Es gibt Berufe die eine hohe Identifikationsrate haben (z.B, Pflegeberufe), es gibt auch Berufe wo das weniger ausgeprägt ist (z.b. gesichtslose Bürokraft). Dennoch ändert das nichts an der Tatsache, dass Frauen als Glitzerprinzessinnen dargestellt werden, das ist einfach falsch.

        • Das ist so dermaßen facepalmwürdig.

          Für ne aufstrebende Hippster-Uschi: selbstredend.

          Schauen wir uns doch nochmal an, was genau so furchtbar „facepalmwürdig“ sein soll:

          Frauen haben häufig eine andere Vorstellung davon, wie Status aussieht.

          Wer tatsächlich die Meinung ist, dass WHMs und FLTI die gleichen Vorstellungen von Status haben, die sollte vielleicht erstmal den Connell facepalmen – aber halt, dazu müsste man sich ja mal darüber informieren, welche Sau seit jahrzehnten durchs Genderdorf getrieben wird.

          Sie wollen zB gerne sehr schön sein, von allen begehrt und bewundert.

          Maren kauft sich sicher morgen ne Latzhose und färbt sie Lila – weil sie endlich weiß dass sie eigentlich gar nicht schön, begehrt und bewundert werden will. Alles nur die patriarchale betonte Weiblichkeit!!!11!

          Auch sonstige Prinzessinenträume sind da ja nicht unverbreitet.

          Natürlich ist da das lange „i“ nicht Prinzessinnenwürdig, das ist doch fast schon Majestätsbeleidigung. Also tatsächlich zuallermindest facepalmwürdig. Das klingt doch wie Bunderskanzlerine.

          Christian, ein bisschem mehr Respekt für unsere Prinzessinnen, bitte! Sonst lass‘ dir wenigstens von Tante Maren die richtige orthografische Schreibweise der Teutoninensprache erklären!

        • Es ist tatsächlich aufschlußreich, sich mal die Statusmarker der tradierten (bildungs-)Bürgersdame anzuschauen.

          Dazu muss man wissen, dass das Bürgertum seinerzeit dringend auf eine Legitimation seines Machtanspruches angewiesen war. Die damals neue bürgerliche Weiblichkeit spielte dabei eine ganz besondere Rolle, in vielerlei Hinsicht.

          Die Adelsfrau musste dabei einerseits als höchst dekadent geframt werden, andererseits war aber offenbar der luxeriöse Lebensstil der Adelsdame durchaus erstrebenswert.

          Aus diesem Grund erhielt die Bürgersdame eine ganze Palette an als für die Gesellschaft höchst wichtig erachtete, insbesndere auf Moralität zielende Aufgaben. Sie musste ja irgendwie ihre fast vollumfängliche Nichttätigkeit (man hatte ja Personal im Hause) rechtfertigen.

          Man muss sich also nicht darüber wundern, dass diejenigen, die in die Fußstapfen dieser Weiblichkeit treten auf dieselben sozialen Distinktionsmerkmale rekurrieren. „Prinezessin“ ist da natürlich ein Symbol für hochgradige Dekadenz, ein Symbol für hochgrade Entfremdung von der „weiblichen Natur“. Der Impetus allen zu erklären wie sie zu sprechen haben ist fast unausweichlich und die Pädagogisierung insbesondere der „armen gefallenen Mädchen“ nur allzu konsequent.

          Feminismus liest sich eben allzu oft wie eine lupenreine Neuauflage dieses Urnarratives der bürgerlichen Weiblichkeit, er ist eigentlich eher ein (weiblicher) Statusmarker als ein politisches Programm.

        • ..so, wie die pöse hegemoniale Männlichkeit zwei schon sehr lange tradierte Abwertungs- und Distinktionsframes bedient: Erstens der „ungehobelte rohe Unterschichtmann“ und zweitens der „unkultivierte männliche Bourgeois“ oder auch Wirtschaftsbürger. Als Kontrast zum feinen Citoyen, der angeblich über so etwas Profanem wie Statusgeprotze vollkommen erhaben ist. Beide wurden schon sehr lange als Personifizierung insbesondere des männlichen Sexdämons gehandelt.

          In den USA ist das fast lupenrein zu beobachten.

  6. „Die Idee, dass Unterschiede zwischen den Geschlechtern nur auf Diskriminierung oder einer Behinderung von Frauen beruhen können

    Dieser Frame ist so stark, dass er gar nicht mehr hinterfragt wird, die Kausalität wird quasi automatisch in diese Richtung angenommen. “

    Und aufgrund dieser nicht bewiesenen These das Frauen diskriminiert werden, verabschiedet die Regierung dann Gesetze die ganz offensichtlich Männer diskriminieren. Ein angenommene Diskriminierung wird mit einer tatsächlichen Diskriminierung bekämpft. Es ist Wahnsinn!

  7. Gender-Professor Voss „GEISTESKRANK“ und „DURCHGEKNALLT“

    Wieder etwas nur themen-ähnliches:
    Statt wie mal von mir verlinkt, hat Akif Pirincci statt 12.000 € einen verminderten Strafbefehl über 8.000€ gekriegt. Immerhin noch ein stolzes Sümmchen.
    Ob die Knete jetzt für die Gender-„Forschung“ in Merseburg verwewndet wird? 😉
    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/felidae-autor-akif-pirin-ci-strafe-wegen-beleidigung-a-1013801.html

    • @axel

      „Immerhin noch ein stolzes Sümmchen“

      Interessant ist ja nicht die Endsumme, sondern die Anzahl der Tagessätze, zu der er verurteilt worden ist.
      Der Strafbefehl war über 80 Tagessätzen à 150 Euro, also 12.000 Euro, was bedeutet, dass Pirinci etwa 4500 € pro Monat netto(nach Abzügen) hätte haben müssen.

      http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bonn/bonn-zentrum/akif-pirin-ci-muss-wegen-beleidigung-vor-gericht-article1495052.html#plx870444525

      Die Anzahl der Tagessätze ist dadurch bedingt, dass er schon mal wegen Beleidigung verurteilt worden ist. Die Tagessatzhöhe durch den Verdienst.

      Das neue Urteil sind 8000 Euro (80 Tagessätze à 100 Euro)
      http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bonn/bonn-zentrum/Beleidigung-kostet-Pirin-ci-8000-Euro-article1541957.html

      Die Tagessätze sind also gleich geblieben, dass Gericht geht aber nunmehr von einem geringeren Verdienst aus, nämlich etwa 3.000 € netto (abzüglich Kindesunterhalt etc)

      Ich halte die Verurteilung wegen Beleidigung auch für richtig. Voss ist hier recht eindeutig beleidigt worden. Wenn Pirincci so etwas sagen will, dann muss er es eben geschickter machen.

      • Ja, leider aber bezweckt so ein Herr Voss vermutlich mit solchen Anzeigen, dass sich niemand mehr traut, ihn bzw. die Gender-Ideologie überhaupt noch zu kritisieren.

        Die stehen doch derart mit dem Rücken zur Wand, dass ihnen andere Methoden nicht mehr bleiben – jedenfalls könnte man das meinen.

        Die Wortwahl von Herrn Pirincci war zu drastisch und zu persönlich beleidigend, klar. Aber meiner Meinung nach könnte man es genauso gut als Beleidigung tausender Biologen werten, dass ein fachfremd (!) promovierter Diplom-Biologe ohne Habilitation, der der Meinung ist, es gebe weitaus mehr als nur zwei Geschlechter, und die Idee der Zweigeschlechtlichkeit stamme von den Nazis (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz-J%C3%BCrgen_Vo%C3%9F_%28Sozialwissenschaftler%29#Wirken_und_Positionen, http://chrismon.evangelisch.de/artikel/2013/weder-mann-noch-frau-19543), zum Professor ernannt wird.

        Das ist einfach nur unglaublich, wenn man bedenkt, wie schwierig die Karrieren von Biologieprofessoren normalerweise aussehen, und wie wenig Möglichkeiten Biologen generell beruflich haben. Die sind oft prekär beschäftigt, während Herr Voss die Treppe hochfällt. In dem Alter kann man normalerweise kaum Prof. sein, das ist doch Wahnsinn!

        Ein Vortrag von ihm auf der Uni Gießen wurde mal über den Uni-Mailverteiler mit dem Hinweis, das „biologische Geschlecht“ sei „gesellschaftlich konstruiert“ und könne nicht „unabhängig von Gesellschaft betrachtet werden“ angekündigt. Organisiert war das Ganze nicht vom Fachbereich Biologie & Chemie, sondern von einem oder zwei Referaten im Asta.

        Wenn er das so sieht, dann ist er in der Biologie meiner Meinung nach vollkommen unfähig oder missbraucht seinen akademischen Titel als Diplom-Biologe für ideologische Ziele.

        In dem Interview auf Chrismon sagt Herr Voss:

        „Bis in die 1920er Jahre sprach man von ­Geschlechtervielfalt. Mit den Nazis kam die Theorie einer weitgehend klaren biologi­schen Zweiteilung, die auch immer noch im Biologiestudium vermittelt wird, obwohl die aktuelle Forschung längst weiter ist. Solche einfachen Thesen machten mich stutzig, und ich erkannte, dass die vermeintlich natür­liche Zweiteilung viel Leid mit sich bringt.“

        Das mit den Nazis ist eine vollkommen verrückte Idee. Die Behauptung, dass „die aktuelle Forschung längst weiter ist“, ist meines Erachtens ebenfalls völlig verrückt. Nach wie vor ist in namhaften Lehrbüchern der Biologie von zwei Geschlechtern die Rede. Wenn einzelne Wissenschaftler – ob nun welcher aus der Welt der Genderei oder einzelne Biowissenschaftler – das anders darstellen, dann ist nicht „die aktuelle Forschung weiter“, sondern dann heißt das erstmal gar nichts. In der biologischen Fachwelt gibt es eine überwältigende Mehrheit für die Sichtweise, dass es zwei Geschlechter gibt.

        Dass in der Berichterstattung über ihn dieses für Biologieprofessoren wirklich eigenartige Qualifikationsprofil mit einer fachfremden Dissertation, ohne biologische Diss. und ohne Habilitation nicht immer, selten oder nie zur Sprache kommt, finde ich von den Medien ziemlich daneben.

        „Pirinçci hatte den Professor der Biologie und Sozialwissenschaft auf seiner Facebook-Seite heftig beleidigt…“

        titelt Spiegel Online. Herr Voss soll also ein Professor für Biologie und Sozialwissenschaften sein – gut, rein rechtlich ist er das wohl. Normalerweise gibt es überhaupt nicht Professoren, die für die Biologie UND die Sozialwissenschaften Prof. sind. Es gibt auch normalerweise keine Biologieprofessoren, die keine Habilitation haben UND dazu noch nicht einmal im Fach Biologie promoviert sind. Und das sollten Spiegel und co. dabeischreiben, wenn sie diesen Mann als Prof. bezeichnen.

        Im Fach Biologie ist Herr Voss meiner Meinung nach nichts weiter als ein gewöhnlicher, nicht promovierter Diplom-Biologe, genau wie ich es auch bin. Eine fachfremde Dissertation macht nämlich meines Erachtens niemanden zum „promovierten Biologen“, dafür muss schon der Dr. rer. nat. her, nicht der Dr. phill.

        Wir haben in der Hochschulwelt bald Zustände, die sind wirklich unbeschreiblich. Wer Ideologien unterstützt, fällt die Treppe hoch und tritt im ganzen Land als großer Sachverständiger auf.

        Wer harter und ehrlicher Arbeit nachgeht, wird befristet und unterbezahlt beschäftigt und fliegt früher oder später meist aus dem Wissenschaftsprozess raus und kriegt danach oft als „Überqualifizierter“ keinen Job mehr – oder wird nach langem, steinigen Weg mit Dissertation, Habilitation, vielen gelungenen wissenschaftlichen Publikationen und oft Auslandsaufenthalten Prof. und darf sich dann in einem oft personell unterbesetzten und finanziell völlig ausgebluteten Institut einer Uni weiter krank schuften.

        Alles, was ich hier geschrieben habe, fällt unter „meiner Meinung nach“.

        • Nachtrag: In den von Christian verlinkten Seiten wird Herr Voss sogar als „Lehrstuhlinhaber“ und als
          „in der Fachwelt anerkannten Professor“ bezeichnet.

          Gut, Lehrstuhlinhaber mag er sein, aber gerade Lehrstuhlinhaber kann man normalerweise nicht ohne Habilitation werden. Darüber wird natürlich nicht berichtet.

          Aber dass er dann noch ein „in der Fachwelt anerkannten Professor“ sein soll, ist echt der Gipfel.

          Wer erkennt ihn denn an? Einige Gender-„Wissenschaftler“ sicher, und irgendwelche autonomen Schwulen- und Lesbenreferate im Asta. Die Grünen bestimmt auch, denn die sind ja, wenn es um Geschlechterpolitik geht, stets gegen Bio.

          Aber die richtige biologische Fachwelt? Seit wann erkennt die diesen Mann als richtigen Forscher an? Wer denn?

        • @ M

          Dann hat der Herr Voss den Bogen eben raus. Das bring erstmal! Mit Unsinn zum Profix. Der hat doch ausgesorgt. Den dürfen wir bis ins Grab seinen Lebensunterhald bezahlen. Ich würde mir an seiner Stelle, vor Lachen den Bauch halten und Euch Normalbiologen eine Nase drehen.

          Mal ehrlich, was würdest Du denn einem, neudeutsch, Studierendem raten? Etwa ehrliche Biologie oder doch Gendadünger für’s Weiterkommen?

        • @ DDBZ

          Tja, es ist schlimm, wenn man die ehrliche Arbeit keinem mehr empfehlen kann.

          Die Genderei würde ich aber auch keinem empfehlen. Ich bin sicher, dass es nicht mehr lange dauert, bis diesem lovely „Forschungs“-Zweig der Geldhahn zugedreht wird wie in Norwegen. Dann machen die auch keine Karriere mehr.

          Aber selbst, wenn die noch mittel- und langfristig eine Perspektive hätten: Ich kann keinem dazu raten, mit solchen Methoden seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

        • @ DDBZ

          „Deine Methoden scheinen’s aber auch nicht zu bringen. :-)“

          Nee, echt nicht? Okay, dann mache ich ab nächster Wocher Ernst!!! (HA HA HA HA HA)

          „Sieh’s ein, auch die Biologie hat fertig …“

          Inwiefern denn?

        • ät Matthias, ddbz und Evochris:

          Das Beleidigungsklagenurteil mag sachlich richtig sein. Der zu zahlende Betrag ist allerdings nach anwaltlicher Einschätzung schon beim ersten Mal sehr hoch gewesen.

          Liegt am Bonner Gericht: Die sind dem Vernehmen nach absolut politisch korrekt eingestellt.
          Und feige: Beim ersten Prozeß wurde Pirincci zu Anfang eingehend zu seiner Sippe befragt, was für so eine kleine Sache wie Beleidigung seeeeehr merkwürdig ist.
          Grund: Der Richter wollte sichergehen, daß der Kümmeltürke ihm nicht seine orientalische Großfamilie auf den Hals hetzt.

          Man sieht: politisch korrekt, solange es nix kostet; ausländerfeindlich und rassistisch, wenn es nützlich ist.

          ddbz: „Ich denke das war ein typischer Schuß ins Vossknie.“
          -Ich hoffe, daß Du recht hast. Aber lies mal die Texte über die Klage in der Halleschen MZ bzw. im Bonner Anzeiger.
          Sind die neutral? Nö, absolut pro-Gender und pc.

          Nun könnte man meinen, daß die Leute sich ihren Teil denken. Ist aber unwahrscheinlich: Die aktuelle Pegida-Situation zeigt, daß zu viele Bürger tendenziöser Darstellung via Nazikeule immer noch Glauben schenken.


          Daher Matth: „Ja, leider aber bezweckt so ein Herr Voss vermutlich mit solchen Anzeigen, dass sich niemand mehr traut, ihn bzw. die Gender-Ideologie überhaupt noch zu kritisieren.“

          Oder zumindest weniger und vorsichtiger. Ich hoffe, daß nicht auch noch schwächere Formulierungen vorm Kadi landen.

          Übrigens hat Volker Beck Piri nun auch angezeigt: https://www.facebook.com/akif.pirincci/posts/834171876624035:0

          Dafür hat er selber von der Kripo (!) ne Anzeige kassiert:
          http://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/geistiger-brandstifter-kriminalbeamte-zeigen-volker-beck-an/

          Wird das gegenseitige Anzeigen nun zur politischen Taktik zwischen Politkorrekten/Genderern und den Kritikern?

          • @axel

            „Das Beleidigungsklagenurteil mag sachlich richtig sein. Der zu zahlende Betrag ist allerdings nach anwaltlicher Einschätzung schon beim ersten Mal sehr hoch gewesen.“

            Du meinst die Tagessätze wären zuviel? Der zu zahlende Betrag ergibt sich ja aus seinem Einkommen
            Und es ist ja auch nicht sein erstes Mal. In dem ersten Bericht stand, dass er schon mal wegen Beleidigung verurteilt worden ist.
            Bei ihm besteht zudem eine sehr hohe Wiederholungsgefahr, was auch üblicherweise nicht dazu führt, dass man die Zahl der Tagessätze niedrig hält.

        • Nachtrag:
          Im Spiegel-offline-Artikel wird der Name „Voß“ gar nicht genannt (!), was Piri gerade anmerkt.
          Pennen die SPON-Journalisten, oder ist das Taktik? Pirincci vermutet, damit soll verhindert werden, daß der geneigte Leser nicht auf die Idee kommt, nachzuschauen, was Voß so von sich gibt, und warum Pi. das beleidigenswert findet.

          Langsam wird es gruselig, was die Presse so veranstaltet….

          • Solche Verschwörungstheorien sehe ich skeptisch. Pirincci ist halt bekannt, Voss interessiert die Leute nicht wirklich, sein Name ist insofern nicht wichtig. Und was ist von seinem Ideen schon groß im Netz und wer kann danach beurteilen, ob er Blödsinn erzählt?

        • “Ja, leider aber bezweckt so ein Herr Voss vermutlich mit solchen Anzeigen, dass sich niemand mehr traut, ihn bzw. die Gender-Ideologie überhaupt noch zu kritisieren.“

          Persönliche Beleidigung einer Person ist keine Kritik an der Sache.

        • @Matthias

          „Ja, leider aber bezweckt so ein Herr Voss vermutlich mit solchen Anzeigen, dass sich niemand mehr traut, ihn bzw. die Gender-Ideologie überhaupt noch zu kritisieren.“

          Ach, das ist doch albern. er hätte seine Ansichten kritisieren können, soviel er will. Er darf dabei eben nur nicht beleidigend werden. Das ist auch nicht so schwer. Pirincci will aber den wilden Mann machen. Er will derbe auftreten. Dann muss er eben mit den Konsequenzen leben
          Wenn er das Geld statt in Bußgelder in einen Rechtsanwalt investiert hätte, der ihm mal erklärt, was er wie sagen darf, dann hätte er viel Geld gespart.

        • ät Evochris:
          „Solche Verschwörungstheorien sehe ich skeptisch.“
          -Sollte man auch. Aber wenn eine Zeitung wie der Spiegel unvollständig berichtet, ist das merkwürdig.
          Selbst wenn Voß nur ein radikaler Ideologe ist, der außer Gendergrußadressen schlicht nichts mitzuteilen hat, muß in einem Artikel wenigstens der Name genannt werden. DREI Buchstaben!
          Alles andere ist Schlamperei, oder noch schlimmer: Absicht!

          „Ach, das ist doch albern. er hätte seine Ansichten kritisieren können, soviel er will.“
          -Sicher. Matthias‘ Aussage bezieht sich aber auf Vossens Motivation. Und bei einem Ideologen ist klar, was er will: Missionieren und das Feindbild bekämpfen. Der Inhalt ist wie immer nur Nebensache.
          Hinzu kommt im Falle von HJV wahrscheinlich noch ein bißchen Drama-Queen-Gehabe….

          • @axel

            „Und bei einem Ideologen ist klar, was er will: Missionieren und das Feindbild bekämpfen. Der Inhalt ist wie immer nur Nebensache.“

            ich finde es sehr verständlich, dass Voss solche Angriffe gegen sich nicht stehenlässt. Warum sollte er?
            Deiner Meinung nach muss er, um um den Vorwurf des Missionierens herumzukommen, sich also beleidigen lassen?

            Warum?

        • ät Evochris:

          Du zündest hier eine Nebelkerze. Er kann klagen, wie er es für richtig hält; auf politisch korrekte und in dem Fall juristisch halbwegs korrekte Urteile kann er vertrauen. Das habe ich nicht in Abrede gestellt.

          Die von mir vermutete(n) Motivation(en) wird/ werden trotzdem nicht falsch sein.
          Oder denkst Du, daß ein Genderx nicht missionieren und den bösen Feind (Satan Akif) bekämpfen will? Das wäre ja etwas ganz Neues.

          • @axel

            „Die von mir vermutete(n) Motivation(en) wird/ werden trotzdem nicht falsch sein.“

            Seine Motivationen sind, gerade bei einem Angriff wie von Pirincci, allenfalls zu erraten. Sicherlich werden ihm die Angriffe nicht gefallen haben, und das zu Recht. Sicherlich wird er sich auch gedacht haben, dass er deutlich machen kann, dass er dass er das nicht hinnehmen muss. Auch das zu recht.

            Deine Begründung ist aber letztendlich kein Argument: Du kannst nicht anführen, dass er sich zu recht verteidigt hat und gleichzeitig anführen, dass es dann eine Missionierung sein muss. Denn der erste Umstand ist bereits Motiv genug.

            ich finde es aber auch recht belanglos: Selbst wenn er missionieren wollte: Warum auch nicht? Er scheint diese Auffassungen ja tatsächlich zu vertreten.
            Wenn Pirincci meint ihn auf diese Weise beleidigen zu müssen, dann ist es auch okay, wenn er entsprechend reagiert und dabei seiner Botschaft dient.

            Beschweren kann man sich dann wohl nur bei Pirincci, der anscheinend nicht weiß, was man sagen darf oder eben selbst auf die dann beiderseitige Bühne aus war.

            Was genau wirfst du Voss hier eigentlich vor? Ich sehe nach wie vor nicht, warum er das hinnehmen sollte.

            Oder denkst Du, daß ein Genderx nicht missionieren und den bösen Feind (Satan Akif) bekämpfen will? Das wäre ja etwas ganz Neues.

        • ät Evochris:
          Der Vorwurf besteht in der Missionierung, wie ich xmal geschrieben habe.
          Was das Hinnehmen angeht: Schau Dir mal an, wie Politiker oder politisch Aktive (und nichts anderes ist ja; „Wissenschaftler“ ist er sicher nicht mehr nach Abschluß der Diplomarbeit) sonst so beschimpft werden.

          Dr. Merkel mit Hitlerbart, Lutz Bachmann als braunes Elbhochwasser etc…..
          Stell Dir mal vor, die würden jedes Mal die Dramaqueen machen. Die kämen aus dem Anzeigeerstatten nicht mehr raus.

          In dem Zusammenhang ist es nicht verwunderlich, daß der Queergender-Kollege Beck von den Grüns auch die Queen macht und zur Polizei rennt, der kleine systemkritische Revoluzzer.

          • @axel

            „Der Vorwurf besteht in der Missionierung, wie ich xmal geschrieben habe.“

            Die du aber nach wie vor nicht nachgewiesen hast.
            Welche besonderen Aktivitäten hat er denn neben der Anzeige entfaltet?

            Natürlich ist es Geschmackssache, wann man eine Anzeige macht. Aber Voss ist auch bei weitem nicht im gleichen Maße Person des öffentlichen Lebens wie Merkel.

            wenn hier einer missionarisch auftritt, dann wohl eher Pirincci selbst oder nicht?

        • Ät Evochris:

          „Die du aber nach wie vor nicht nachgewiesen hast.“
          Äh, das Chrismon-Interview? Außerdem bei radikalen Ideologen absolut üblich, oder nicht?

          Das missionarische Verhalten einschließlich Feindbekämpfung läßt sich ja auch evolutionspsychologisch ableiten:
          Besonders jüngere bis mittelalte Männer lieben symbolische Gruppen, um effektiver mit anderen um Weibchen konkurrieren zu können. Da lohnt sich ein Glaubens-Kitt, dessen Inhalt aber eigentlich gleichgültig ist. Viel wichtiger ist die Pflege des Feindbildes (die Sexkonkurrentengruppe) und die Promotion der eigenen Gruppe, weil mehr Mitglieder mehr Macht bedeuten.

          Nebenher hat die geschlossene GRuppe auch noch andere Vorteile wie interne Ressourcenteilung etc., was auch Frauen und ältere Männer anzieht.

          —–

          „wenn hier einer missionarisch auftritt, dann wohl eher Pirincci selbst oder nicht?“

          Mmh, nach meiner Definition eigentlich nicht. Pirincci vertritt inhaltlich keine Ideologie, sondern kritisiert hart.
          Er ist ja zB kein konservativer Katholik.

          Ganz im Gegenteil die Frauen- und LSBTI-Gendas: Die versuchen ganz klar inhaltliche Forderungen durchzusetzen und ihren Sermon in Schullehrpläne zu drücken.

  8. Frauen können sich auch von dem gynozentrischen Frame

    „Die Idee, dass Unterschiede zwischen den Geschlechtern nur auf Diskriminierung oder einer Behinderung von Frauen beruhen können.“

    befreien. Vielleicht auch einmal so mancher Mann.

    Dazu nochmal die UFC Kämpferin Bec Rawlings:

    „UFC Fighter Bec Rawlings wants you to know she is free to act, dress, think and talk as she pleases. One of those thoughts is that “new age feminism” is a destructive force that can “fuck off.”“

    (Aus „UFC fighter Bec Rawlings blasts new age feminists and white Knights“,
    http://www.avoiceformen.com/mens-rights/domestic-violence-industry/ufc-fighter-bec-rawlings-blasts-new-age-feminists-and-white-knights/)

  9. Gerade passend auf sciencefiles.org:

    http://sciencefiles.org/2015/01/20/gender-sponging/

    „Gender Sponging

    Die für uns relevante Mythe ist die im Rahmen des Genderismus gepflegte Mythe der Benachteiligung oder gar Unterdrückung von Frauen. Die Mythe ist Grundlage des Gender Spongings, das wir wie folgt definieren:

    Gender Sponging beschreibt den erfolgreichen Versuch von Mittelschichtsfrauen, sich unabhängig von Leistung Zugang zu Ressourcen zu verschaffen, und zwar auf Kosten aller anderen gesellschaftlichen Gruppen. Gender Sponging ist gesellschaftlich schädliches Verhalten, da es knappe Ressourcen, die in einer für die Gesellschaft produktiven Weise hätten eingesetzt werden können, einer konsumptiven und somit unproduktiven Verwendungsweise zuführt.

    …“

  10. Dieses Phänomen ist auch eine Sache, die mir ganz besondere Sorgen macht.
    Denn ganz abgesehen von allen Gerechtigkeitserwägungen wird hier einfach das wissenschaftliche, ergebnisoffene Denken abgebaut. – Wie toxicvanguard oben schon sagte auch bei Maskulisten zu beobachten, nur eben in der feministischen Form in der Mitte der Gesellschaft.
    Wenn sich herausstellt, dass Frauen auf Gebiet X schlecht sind, wird nicht gefragt, woran es liegt, sondern wodurch sie darauf behindert werden. Wenn sich zeigt, dass erfolgreiche Frauen überdurchschnittlich oft partnerlos sind, wird sofort und ohne jede Überlegung verkündet, es liege daran, dass sich Männer vor ihnen fürchten.
    Dass es die bloße MÖGLICHKEIT gibt, dass Frauen etwas selbst verschulden, oder irgendetwas einfach nicht möchten, wird kaum erwogen und wenn meist als Zeichen schlimmsten Chauvinismus‘ diffamiert.

    Von dieser Haltung, es müsse so sein, wie es sein solle, fürchte ich wirklich schlimme Ergebnisse auf verschiedensten Bereichen, denn sie ist, wenn auch unter anderen Vorzeichen, quasi ein Rückschritt in voraufklärerische Zeit, wo alle Wissenschaft unter der Pflicht stand, den Glauben zu bestätigen.

    Ich fühle mich an das gallige Ende von Lars von Triers „Manderlay“ erinnert, an welchem die idealistische Heldin feststellen muss, dass die Uhrzeit leider nichts ist, was demokratisch beschlossen werden kann.

    • @DMJ

      „Von dieser Haltung, es müsse so sein, wie es sein solle, fürchte ich wirklich schlimme Ergebnisse auf verschiedensten Bereichen, denn sie ist, wenn auch unter anderen Vorzeichen, quasi ein Rückschritt in voraufklärerische Zeit, wo alle Wissenschaft unter der Pflicht stand, den Glauben zu bestätigen.“

      Yup.

      Im Gallop „progressiv“ zurück in eine Zeit, die „bunte“ Zeit der feudal-totalitären Voraufklärung mit zugehörigem Gesinnungs- und Glaubensklerus, den Unter- und Bessermenschen.

      Menschen können offenbar tatsächlich so dumm sein.

      Es passt aber zum Verteilungs- bzw. Ausbeutungskampf um soziale wie materielle Ressourcen zwecks Existenzsicherung. Offenbar wird er so „verkleidet“. Vor allem unter „moralisch“ verbrämter Verfügbarmachung von Männern.

      War es jemals anders?

  11. Pingback: “Frauen sind böse, weil sie sich nicht gegen den Feminismus wehren und dessen Vorteile mitnehmen” | Alles Evolution

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