Selbermach Samstag 119 (17.01.2015)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs?

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

184 Gedanken zu “Selbermach Samstag 119 (17.01.2015)

  1. Ich habe mich mal mit dem Thema „Politik-Pegida-Medien-Meinungsmache“ beschäftigt und am Ende eine Analogie zu unserer ‚Diskussionskultur‘ und den Umgang per Ignoranz durch unsere Politik&Medien hergestellt.

      • Hier zum Thema „Lügenpresse“/ Kritik an einseitiger Berichterstattung ein erstaunlich sachlicher und demütiger Beitrag vom NDR:

        Da zeigt sich, daß viele Bürger die Medien-Ansichten (ÖffRechtl genau wie RTL&Co seltsamerweise) bei folgenden Themen propagandistisch finden:
        – Putin & Ukraine
        – Asyl & Pegida
        – Gender

        Beim Genossen Putin ist mir das völlig unverständlich, weil er ja nun wirklich ein Fast-Diktator und KEIN „lupenreiner Demokrat“ ist. Beim Pussy-Riot-Trara schon eher.

        Beim Asylthema ist ALLERDINGS ein erheblicher Druck vorhanden, nur ja die „richtige“ Meinung zu äußern. Sogar bei Dieter Nuhr, der sich traut, den Muslimen sogar allgemein die Leviten zu lesen, wird Pegida gleich von drei Satirikern als „braunes Elbhochwasser“ u.ä. bezeichnet.
        http://www.ardmediathek.de/tv/NUHR-im-Ersten-Der-Satiregipfel/Satire-im-Zeichen-von-Terror-und-Pegida-/Das-Erste/Video?documentId=25877288&bcastId=1858312

        Und Gender wird von Satirikern (außer Dieter Nuhr) gleich ganz ignoriert. Oder DAFÜR Prop gemacht, wie von der heute-show 2013 bei Dirndsgate.

        • Danke @Axel für dieses erhellende Video. Graublau hat ja schon das wesentliche geschrieben dazu.

          Interessant ist das Einknicken, wenn eine bestimmte kritische Masse an Gegenreaktionen kommt. Insofern scheint Protest auch zu wirken.

      • @Axel:

        Interessantes Video! Man beachte vor allem die Logik in der Mitte: Wenn die Kritik eine gewisse Größe und Heftigkeit erreicht hat, kann man sie nicht so einfach abbügeln.

        Zum Vergleich die radikalfeministische Logik: Die Kommentare unter einem feministischen Artikel rechtfertigen Feminismus.

        Oder: Guckt Euch mal an, was man für schreckliche Reaktion auf Aktion XY bekommt! Das zeigt nur, in was für einer schlimmen Welt wir leben.

        „Beim Genossen Putin ist mir das völlig unverständlich, weil er ja nun wirklich ein Fast-Diktator und KEIN “lupenreiner Demokrat” ist.“

        Optimistisch gedeutet: Vielleicht ist mehr Leuten bewusst, dass die Welt nicht schwarzweiß ist. Es waren die Amerikaner, die uns abgehört haben, die geheime Folterknäste hatten, und die Russen, die einen Whistleblower geschützt haben. Natürlich mischen in der Ukraine auch Russenhasser und Faschisten mit, und die ach so anständigen ukrainischen Spitzenpolitiker sind bestimmt nicht „durch eigener Hände Arbeit“ in den 20 Jahren reich geworden.

        Putin ist ein autoritäter Politiker, der ein Weltbild verbreitet, das einen erschaudern läßt. Aber er ist eben nicht Hitler oder der Teufel. Wenn die russische Regierung für ihre Interessen mit heftigen Emotionen und Propaganda arbeitet – warum zeigen wir nicht, dass wir insgesamt das bessere System haben, indem wir genau das eben nicht machen?

        Also etwa eine ganz nüchterne, sachliche Analyse, bei der abgewogen wird, wer jeweils wo Dreck am Stecken hat und erklärt wird, was die Interessen der USA / der NATO / der diversen Gruppen in der Ukraine / der EU-Staaten und Russland sind. Putin als jemand, dessen Ziele man verabscheut, dessen Denke und Vorgehensweise man aber erklären kann – er ist ja eben nicht durchgedreht.

        Ich stelle mir vor, wie wir ganz locker und souverän die verschiedenen Standpunkt (also etwa offizielle russische Linie / ukrainische Putschisten / ukrainische Separatisten / NATO / Amerikaner usw.) darstellen nach dem Motto „wir haben keine Angst davor, mehr als eine Seite zu zeigen“.

        DAS wäre doch niederschmetternd für die meisten Russen, die sowohl Russland als auch den Westen erleben. Eine solche Meinungsfreiheit, eine solche Offenheit, eine solche Losgelöstheit der veröffentlichten Meinung von der Regierungslinie – das würde etwas aussagen.

        Nur scheinen unsere Medien plötzlich in eine Linie hinter den Kalten Krieg zurückgefallen sein. Wenn die Stimme des Volkes Dir sagt, dass es die Realität ausgewogener sieht als Du, überprüfe Deine Arbeitsweise…

        • ät Graublau & Emannzer:

          „Interessant ist das Einknicken, wenn eine bestimmte kritische Masse an Gegenreaktionen kommt. Insofern scheint Protest auch zu wirken.“
          und
          „Interessantes Video! Man beachte vor allem die Logik in der Mitte: Wenn die Kritik eine gewisse Größe und Heftigkeit erreicht hat, kann man sie nicht so einfach abbügeln“

          Ihr meint, daß zB Pegida ab einer gewissen Schwelle nicht mehr weggewischt werden kann?
          Na ja, wenn selbst Nuhr noch mit „braunem Elbhochwasser“ kommt.
          Den Gesinnungsmedien ist es phänomenal gelungen, Pegida als dumpfe Nazis darzustellen. Der Spiegel schreibt heute wieder „Anti-Islam“-Bewegung.

          Was die anderen Punkte wie Putin und Ukraine angeht, sieht es wohl etwas besser aus. Aber die Demut vom Genossen Prantl & Co. erscheint mir reichlich gespielt.
          Man kann als Linker ja dem Volk nicht widersprechen!

          Oder doch?: https://www.youtube.com/watch?v=lXhLAdPFROs

          Wegen Jessen von der Zeit würde ich vermuten, daß sich die Journalisten mit ihrer straffen Gesinnung kaum ändern werden.

          Die einbrechenden Verkaufszahlen haben seit Jahren ja nichts bewirkt.

        • Die Frage laute aber doch weniger Putin oder nicht Putin oder Ukraine oder nicht Ukraine, sondern: Was sind die europäischen und deutschen Interessen an der europäische Ostgrenze. Und diese sind garantiert andere als amerikanische Interessen.

          Und die deutschen Politiker sollen dort deutsche Interessen im europäischen Rahmen vertreten. Das Forcieren des dortigen Konflikts durch einseitige Parteinahme ist NICHT im deutschen oder europäischen Interesse, eine demokratisch legitimierte, stabile Regierung in der Ukraine mit normalen Beziehungen zu Russland jedoch schon. Immerhin läßt sogar der ukrainische Premierminister seine Schokolade auch in Russland fertigen.

          Am Ende muss man ja dann doch wieder nach Rapallo. In der Zwischenzeit haben amerikanische Erdölexplorateure in der Ukraine ihre Claims abgesteckt und Russland orientiert sich nach China – und DAS ist nun wirklich das allerletzte was in Deutschlands Interesse ist. Den Amerikanern ists recht, denn Europa kauft dann Amerikas Erdöl.

          Interessant ist aber – aus geschlechterpolitischer Sicht – welch primitives Männerbild in Hinsicht auf Putin projiziert wird.
          Dass er als starker Mann Russlands dieses selbst auch bedient, ist das eine. Aber die deutschen Medien stürzen sich auf diese Bilder mit voyeuristischer Geilheit, sind aber gleichzeitig nicht in der Lage die Rolle der Putin’schen Regierung als nationalistische, aber durchaus rationale Interessenwahrung zu reflektiern.
          Denn, vergessen wir das nicht, Putin spricht perfekt deutsch und kennt Deutschland von innen, vielleicht genauer als manchem lieb ist. Aber wer aus der Rolle als subalterner Agent im Ausland ohne offensichtliche Morde und Verbrechen
          zu russichen Präsidenten aufsteigt kann ganz bestimmt mehr als nur posieren. Aber Intelligenz und politisches Geschick als Teil eines Männlichkeitsbildes mag man in deutschen Medien gar nicht haben.

        • ät Dummerjan:

          Hier ein lustiger Link zu Putins Gehabe: http://www.spiegel.de/politik/ausland/jan-fleischhauer-ist-praesident-putin-schwul-a-914239.html
          Er übertreibt schon ein bißchen, oder?

          Außerdem finde ich, daß Abtrennung von Gebieten der Nachbarstaaten ein Politikstil ist, der in Europa seit ’45 unüblich geworden ist. Und das ist auch gut so.

          Putins Zündelei scheint mir von Ressentiments herzurühren: Die UdSSR hatte ja durch die Atomraketen wenigstens noch den RUF, eine Weltmacht zu sein.

          Heute sind die Russen wirtschaftlich im Eimer, auch weil P. keine innovative Zivilgesellschaft hinbekommt. Da sind Provokationen natürlich einfacher.

          Den Amis sollte man idZ natürlich keine hehren Ziele unterstellen: Die handeln ähnlich wie der Genosse Wladimir. Sie haben aber mehr demokratische Ressourcen: So einer wie Snowden ist halt typisch amerikanisch (europäisch). Paradox, daß er grade in Moskau hockt.

          Was sollte man als Deutscher tun? Mh, natürlich die Wogen glätten; aber auch den russischen Bären, der seine Tatzen westwärts streckt, Grenzen aufzeigen.

        • „Die Frage laute aber doch weniger Putin oder nicht Putin oder Ukraine oder nicht Ukraine, sondern: Was sind die europäischen und deutschen Interessen an der europäische Ostgrenze. Und diese sind garantiert andere als amerikanische Interessen.“

          Alleine schon eigene EU-Interessen zu formulieren und zu vertreten wäre ein Fortschritt. Genau das geht beim Lagerdenken ja als erstes flöten.

          „Und die deutschen Politiker sollen dort deutsche Interessen im europäischen Rahmen vertreten. Das Forcieren des dortigen Konflikts durch einseitige Parteinahme ist NICHT im deutschen oder europäischen Interesse, eine demokratisch legitimierte, stabile Regierung in der Ukraine mit normalen Beziehungen zu Russland jedoch schon.“

          Genau. Es spielt dabei auch keine Rolle, ob der russische Präsident demokratisch gewählt wurde oder nicht. Also ganz moralfrei: Wir haben mehr von Frieden, selbst wenn es zuerst um egoistische Politik (für Deutschland / die EU) und Kommerz (Wirtschaftsbeziehungen) geht. Für die Normalsterblichen ist das immer besser als Krieg. Man muss kein Engel sein, um für Frieden und Verständigung zu sein.

  2. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich wieder öffentlich „rumtrollen“, nach soooooo lange Zeit mal wieder. Ich hielt es ja kaum noch aus. Solange man dafür noch nicht eingebuchtet wird. (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Manndat:

    http://manndat.de/literaturliste/buch-rezension-die-geissler-von-klaus-sonnefeld.html

    http://www.forum-maennerrechte.de/index.php?id=13423 (über Testosteron)

    http://www.forum-maennerrechte.de/index.php?id=13436 (über Gender Studies)

    Birgit Kelle bzw. via. ihren Newsletter:

    http://www.zdf.de/peter-hahne/kinder-kueche-karriere-ueberfordern-sich-frauen-36740332.html?utm_source=Newsletter+Abonennten&utm_campaign=b1e1731aff-Newsletter_Frau2000plus_16_Januar_20151_16_2015&utm_medium=email&utm_term=0_d69d6e9388-b1e1731aff-144893233

    http://www.kingfm.net/2015/01/birgit-kelle-die-radioshow-kindererziehung-der-ddr-ist-das-ein-vorbild/?utm_source=Newsletter+Abonennten&utm_campaign=b1e1731aff-Newsletter_Frau2000plus_16_Januar_20151_16_2015&utm_medium=email&utm_term=0_d69d6e9388-b1e1731aff-144893233

    http://atkearney361grad.de/361/vereinbarkeit-von-familie-und-beruf-ist-ein-mythos/?utm_source=Newsletter+Abonennten&utm_campaign=b1e1731aff-Newsletter_Frau2000plus_16_Januar_20151_16_2015&utm_medium=email&utm_term=0_d69d6e9388-b1e1731aff-144893233

    http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/9481-der-islam-und-das-freie-europa

    Cuncti:

    http://cuncti.net/streitbar/862-islamismus-und-demokratie-nous-sommes-charlie-hebdo

    http://cuncti.net/streitbar/863-die-antisexualisten-und-ihr-krieg-gegen-den-mann

    Nicht-Feminist:

    http://nicht-feminist.de/2015/01/feminismus-und-das-recht-auf-demonstration/

    http://nicht-feminist.de/2015/01/feminismus-und-das-recht-auf-demonstration/

    Danish:

    http://www.danisch.de/blog/2015/01/16/staatliche-kommunikationsuberwachung-und-die-gegenwehr/#more-9847

    Mann-om-man:

    http://mann-om-man.blogspot.de/2015/01/mint-zahlen-und-handreichungen.html#more

    Kersten Mende:

    https://karstenmende.wordpress.com/2015/01/12/hohenkrank-genderismus-an-osterreichischen-schulen/

    …und der Surftipp des Tages:

    http://sciencefiles.org/

    Von Allesevolution selbst sei diese Woche insbesondere empfohlen:

    https://allesevolution.wordpress.com/2015/01/15/das-schweigen-des-feminismus-zum-familienrecht/

    https://allesevolution.wordpress.com/2015/01/13/nochmal-zum-nice-guy/

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch „offline“ (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale „supitolle“ Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Der Mensch (Homo sapiens), die ach so hohe Gewaltbereitschaft des juvenilen Männchens gegenüber juvenilen Weibchen

    Statt des geplanten „Schlussakkords“ mit den abschließenden Betrachtungen des Specials Biolehrer & Didaktiker eine Solidaridätserklärung mit einer jungen Dame (und das als „Maskutroll“!):

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/schuelerin-naina-legt-nach-schulkritik-eine-twitter-pause-ein-a-1013443.html

    Sie hatte was ganz harmloses gefordert. Ich bin zwar nicht exakt derselben Meinung über das Thema „nützliche Bildung versus hehre Bildung“, sehe aber auch das Problem, dass auf dem Gymnasium die „hehre Bildung“ eine zu große und die „nützliche“ eine zu geringe Bedeutung hat. Auf den klassischen Gymnasium ist die klassische Bildung (z.B. Latein, Literatur, Gedichte interpretieren u.ä.) heilig, während z.B. die Naturwissenschaften oder auch das Fach Informatik dort traditionell eher ein Schattendasein führen. Auch Fehlvorstellungen über Bildung wie z.B. die, dass Lateinkenntnisse wichtig für Mediziner & Biologen sind, während das Fach Biologie selbst für solche Leute eine Nebensache (!) sein soll, sind mir gerade im gymnasialen Umfeld häufiger begegnet. Gerade auch beim Thema „Sexualität aus evolutionsbiologischer Sicht“ erfährt man auf der Schule nicht viel fürs Leben, ganz im Gegenteil.

    Davon ab: Ich verstehe nicht, dass auf so eine harmlose Meinungsäußerung direkt beleidigende Reaktionen, auch hasserfüllte und solche „unterhalb der Gürtellinie“ erfolgen, und das bei einer 17jährigen, die kurz vor ihrem Abitur steht. Da ist von Toleranz gegenüber Andersdenkenden und überhaupt denkenden, und von demokratischer Kultur keine Spur mehr, wie so häufig, wenn es um die Bildung geht – Bildung ist meiner Erfahrung nach oftmals völlig vermintes Gelände, was nicht hinnehmbar ist. Und eine noch nicht einmal ganz volljährige Person, die versehentlich einen Twitter-„Sturm“ auslöst, geht man so nicht öffentlich an – sowas tut man nicht!

    • ät Matthias:

      Ach, stimmt, das hatte ich neulich auch gelesen mit der Gedichtanalyse in vier Sprachen.
      Da hat es einen Scheißsturm gegeben? Hä?

      Sag mal, gibt es noch „klassische“ Gymnasien? In Thüringen zB, wo das Kultusministerium bislang noch nie mit roten-grünen Ideologen besetzt war, steht Naturwissenschaft hoch im Kurs.

      Meine Schülerchen haben Bio, Physik, Chemie, Astronomie extra (!), NW-Technik und noch irgendwas. 6 NW-Fächer! Finde ich fast übertrieben.

      Aber das ist wahrscheinlich eine mitteldeutsche Luxusversion, die in NRW und anderen traditionellen Hochburgen „progressiver“ Parteien nicht oder kaum zu finden ist.

      Mein Chef hat erzählt, daß er früher in Berlin Medizinstudenten hatte, die in der Oberstufe alle Naturwissenschaften ABGEWÄHLT (!) hatten, um mit viersprachiger Gedichtinterpretation ein Einser-Abi zu kriegen und in den Medizinstudiengang reinzukommen.

      Man sieht, die Gedichtinterpretation ist für manche Schüler durchaus willkommen.
      Darüberhinaus gibt es gerade an Gymnasien ja immer einige radikale Großmäuler mit Machtkomplex, die später im Soziologie- und Gender-Studium an der Uni Krawall machen und den anderen ihre politisch korrekte Meinung aufdrücken wollen.

      Nun stell Dir mal vor, die werden im Gymnasium mit richtiger Wissenschaft traktiert? Hehe, da freu ich mich schon auf eine hübsche Durchschnittsnote…. 4.0 😉

      —-

      Abgesehen davon würde ich dafür plädieren, ein Schwurbelfach an der Schule weniger zu machen und dafür „Bürgerkunde“ einzuführen. Und zwar an jeder Schule.
      Dort wird dann natürlich nicht die richtige Gesinnung gelehrt, sondern Alltagsrecht (Versicherungen, Mietverträge…), Vermögensaufbau und Altersvorsorge, politische Bildung (Wahlen…), Berufswahl & Bewerbung, vielleicht sogar praktische Sachen wie Dübel in die Wand hauen und Router installieren…..

      • @ Axel

        „Ach, stimmt, das hatte ich neulich auch gelesen mit der Gedichtanalyse in vier Sprachen.
        Da hat es einen Scheißsturm gegeben? Hä?“

        Es hat jedenfalls eine unerwartet große Resonanz und auch offenbar verbale Angriffe gegen sie gegeben, obwohl sie eigentlich nur sachliche Kritik geäußert hat. Und obwohl es nur eine vielleicht unüberlegte Kurznachricht auf Twitter ist.

        „Sag mal, gibt es noch “klassische” Gymnasien? In Thüringen zB, wo das Kultusministerium bislang noch nie mit roten-grünen Ideologen besetzt war, steht Naturwissenschaft hoch im Kurs.“

        Naja, das Gymnasium ist in der Sek. I immer irgendwie klassisch. D.h. die zweite Fremdsprache ist immer ein Hauptfach, während alle drei Naturwissenschaften Nebenfächer sind und vergleichsweise diskontinuierlich unterrichtet werden, also nicht über die ganze Sek. I.

        Dass es Linke und Grüne nicht so mit den Naturwissenschaften haben, habe ich auf der Uni gemerkt. Die studieren meist was Geisteswissenschaftliches. Aber die haben es auch nicht unbedingt mit Sprachen.

        „Meine Schülerchen haben Bio, Physik, Chemie, Astronomie extra (!), NW-Technik und noch irgendwas. 6 NW-Fächer! Finde ich fast übertrieben.“

        Das könnte übertrieben sein, ist es aber vielleicht nicht, wenn sie dadurch Wahlmöglichkeiten haben.

        „Aber das ist wahrscheinlich eine mitteldeutsche Luxusversion, die in NRW und anderen traditionellen Hochburgen “progressiver” Parteien nicht oder kaum zu finden ist.“

        Weiß nicht recht.

        „Mein Chef hat erzählt, daß er früher in Berlin Medizinstudenten hatte, die in der Oberstufe alle Naturwissenschaften ABGEWÄHLT (!) hatten, um mit viersprachiger Gedichtinterpretation ein Einser-Abi zu kriegen und in den Medizinstudiengang reinzukommen.“

        Und das ist wieder einmal ein Musterbeispiel dafür, wie IRRE es in unserem lovely Bildungssystem zugeht. Angehende Mediziner werden am Abi-Schnitt gemessen. Habe ich immer schon verkehrt gefunden.

        In der Biologie ist es meiner Erfahrung nach auch nicht so, dass der Schnitt viel über die Eignung aussagt. Es ist eher die Fächerkombination in der Oberstufe. Und andere Faktoren, die auf der Schuloe gar nicht gemessen werden.

        Man könnte Schule so gestalten, dass der Abischnitt wirklich was über die Studierfähigkeit in biowissenschaftlichen Fächern aussagen würde. Aber typische Biolehrer, Didaktiker und vermutlich auch viele Lehrer anderer Fächer werden eine entsprechende sinnvolle Reform schon verhindern, ich kenne sie ja.

        Aber das ist wirklich irre: Der Schüler wählt die Naturwissenschaften ab, um ein naturwissenschaftliches Fach studieren zu können.

        Ich habe oft den Eindruck, dass sich die Entscheidungsträger des Bildungssystems viel zu wenig für die Lernenden interessieren. Die wollen gar nicht von den Betroffenen und ehemals Betroffenen eine Rückmeldung haben.

        Eigentlich müssten Menschen massenweise zu ihren Erfahrungen auf dem Gebiet befragt werden, damit die wahren Probleme überhaupt mal gesehen werden.

        Wobei: ALLE Naturiwssenschaften abgewählt – das war mal möglich?

        Bei uns war es damals so: Eine Naturwissenschaft musste belegt werden. Die meisten nahmen Bio. nicht aus Interesse, sondern als kleinstes Übel. Viele wählten damals in BIO nur deshalb als Leistungskurs, weil man Mathematik nach der 12 abwählen konnte, wenn man eine Naturwissenschaft als LK hatte.

        Das ist natürlich eine Gaga-gesetzgebung, da gerade in den Naturwissenschaften nicht Leute zu Hause sind, die Angst vor Mathe auf Grundkursniveau haben. Die Fächerkombination muss ja auch sinnvoll sein und zusammenpassen.

        Viele, die damals Bio deshalb als LK wählten, den hätte man ruhig erlauben können, gar keine Naturwissenschaft zu wählen. Wer durch und durch sprachbegabt ist, wird im MINT-Sektor meist eh nichts, weil er oder häufiger sie schon andere Hauptfächer hat. Wer in Mathe 8 Jahre lang ein Brett vor dem Kopf hatte, hat das auch im neunten Jahr und darf aus meiner Sicht Mathe dann gerne abwählen. Muss dann aber nicht Bio als LK wählen, zumal solche Leute oft auch in Bio ein Brett vor dem Kopf haben, und deshalb nicht vom Bio-LK profitieren werden.

        Aber genau solche Sachen kann man vielen Lehrern nicht vermitteln. Die halten dann an hehren Idealen wie „Allgemeinbildung“ fest, ohne sehen zu wollen, dass das im Hinblick auf die meisten Schüler eh nicht funktioniert.

        „Man sieht, die Gedichtinterpretation ist für manche Schüler durchaus willkommen.“

        Ich hab das noch nie gut gekonnt. Einmal musste ich Anfang Klasse 8 „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“ interpretieren.

        Ich habe dann geschrieben „Das lyrische Ich erzählt von Gott, wie er Leuten rechte Gunst erweisen will. (Das geht so, in dem er ihnen seine Wunder weißt in Berg und Tal und Strom und Feld.)“

        und

        „Das lyrische Ich erzählt von Trägen, die das Morgenrot nicht erquicket…“ usw. – so in dem Stil halt. (HA HA HA HA HA)

        Motto „Das lyrische Ich sitzt traurig auf der Loreley und weiß nicht, was dieser Umstand bedeuten soll…“

        Ich meine gut, das ist eine Kunst für sich. Für wen das was ist, der soll es machen. Das ist aber aus meiner Sicht eher Literatur- als Deutschunterricht.

        Deutschunterricht müsste sowas sein, wo man lernt, wie man Leserbrief- und Internetkommentarschlachten gewinnt. Thema heute: Totschlagargumente in der Politik…

        Das wäre was für mich gewesen. Und vieles ist halt da so klassische, „hehre“ Bildung. Man soll hinterher dadurch, dass man bestimmte Literatur kennt, im richtigen Moment den richtigen lateinischen Spruch ablässt oder einen Philosophen wie Kant zitiert, seine Schichtszugehörigkeit unterstreichen können.

        „Darüberhinaus gibt es gerade an Gymnasien ja immer einige radikale Großmäuler mit Machtkomplex, die später im Soziologie- und Gender-Studium an der Uni Krawall machen und den anderen ihre politisch korrekte Meinung aufdrücken wollen.“

        Die hab ich erst auf der Uni kennengelernt, weil ich aus „Konservativenhausen“ komme.

        „Nun stell Dir mal vor, die werden im Gymnasium mit richtiger Wissenschaft traktiert? Hehe, da freu ich mich schon auf eine hübsche Durchschnittsnote…. 4.0 ;-)“

        Solche Leute wählen auf dem Gymnasium vermutlich meist Erdkunde & Geschichte als Leistungskurs. Ist für die am leichtesten.

        —-

        „Abgesehen davon würde ich dafür plädieren, ein Schwurbelfach an der Schule weniger zu machen und dafür “Bürgerkunde” einzuführen. Und zwar an jeder Schule.
        Dort wird dann natürlich nicht die richtige Gesinnung gelehrt, sondern Alltagsrecht (Versicherungen, Mietverträge…), Vermögensaufbau und Altersvorsorge, politische Bildung (Wahlen…), Berufswahl & Bewerbung, vielleicht sogar praktische Sachen wie Dübel in die Wand hauen und Router installieren…..“

        Weiß nicht, eine Idee wäre das. Mir wäre es einfach nur wichtig, dass es auch mehr Wahlmöglichkeiten in der Sek. I gibt, dass die „hehre“ Bildung zwar nicht abgeschafft, aber im Hinblick auf den typischen Schüler reduziert wird, dass die Naturwissenschaften und überhaupt der MINT-Bereich gestärkt werden durch kontinuierlicheren Unterricht in der Sek. 1, und das alles wieder sachgerechter unterrichtet wird, ohne Methoden- und Sozialformenfimmel und ohne diese Kompetenzorientierung, die vermutlich gar nichts bringt.

        • ät Matthias:

          „Naja, das Gymnasium ist in der Sek. I immer irgendwie klassisch.“
          Eben nicht: Meine Schülerchen sind nur max. 16.
          „Aber die haben es auch nicht unbedingt mit Sprachen.“
          Nee? Meine Genderkommilitoninnen hatten teils spanisch. Weil´s Mode ist. 😉

          „Und das ist wieder einmal ein Musterbeispiel dafür, wie IRRE es in unserem lovely Bildungssystem zugeht. Angehende Mediziner werden am Abi-Schnitt gemessen.“
          Mittlerweile gibt es ja schon Interviews an einigen Hochschulen. Für Leistungsfächer unbedingt sinnvoll!

          „Aber typische Biolehrer, Didaktiker und vermutlich auch viele Lehrer anderer Fächer werden eine entsprechende sinnvolle Reform schon verhindern, ich kenne sie ja.“
          Damit die Schüler nicht besser sind als ihre Pauker? Hihi.

          „Aber das ist wirklich irre: Der Schüler wählt die Naturwissenschaften ab, um ein naturwissenschaftliches Fach studieren zu können.“
          Frankreich ist ein schönes Vorbild: Es gibt MINT-, Kunst- und Soz/Wirtsch-Gymnasien. Nur bestimmte Fächer dürfen jeweils studiert werden. Oder Du mußt ne Wechselprüfung machen. Sehr sinnvoll!

          „Ich habe oft den Eindruck, dass sich die Entscheidungsträger des Bildungssystems viel zu wenig für die Lernenden interessieren. Die wollen gar nicht von den Betroffenen und ehemals Betroffenen eine Rückmeldung haben.“
          Gerade in den Ländern geht es mehr um die eigene Gestaltungshoheit und eigene Weltbilder. Sieht man ja an den Homo-LSBTI-Lehrplänen in Schwaben, NS und Thü: So was interessiert keine Sau, sofern da nicht jemand selber in der Szene ist. Erst recht nicht Schüler in der Pubertät!

          „Wobei: ALLE Naturiwssenschaften abgewählt – das war mal möglich?“ Tja, in Berlin vielleicht mal. Aber nur Bio und Mathe Grundkurs, in der Abinote weitgehend rausgerechnet, wäre auch schon verheerend für angehende Ärzte.

          „Wer durch und durch sprachbegabt ist, wird im MINT-Sektor meist eh nichts, weil er oder häufiger sie schon andere Hauptfächer hat. Wer in Mathe 8 Jahre lang ein Brett vor dem Kopf hatte, hat das auch im neunten Jahr und darf aus meiner Sicht Mathe dann gerne abwählen.“
          Deswegen: Franzmodell!

          „Ich hab das noch nie gut gekonnt. Einmal musste ich Anfang Klasse 8 “Wem Gott will rechte Gunst erweisen” interpretieren.“
          Ich schon: Ich war der Klassenrechte, und der Lehrer 68er. Und ich war der Beste! Furchtbar.

          „Deutschunterricht müsste sowas sein, wo man lernt, wie man Leserbrief- und Internetkommentarschlachten gewinnt. Thema heute: Totschlagargumente in der Politik…“
          Rhetorik, ja. Würde aber garantiert politisch einseitig einrasten, wetten?

    • *Sie hatte was ganz harmloses gefordert. Ich bin zwar nicht exakt derselben Meinung über das Thema “nützliche Bildung versus hehre Bildung”, sehe aber auch das Problem, dass auf dem Gymnasium die “hehre Bildung” eine zu große und die “nützliche” eine zu geringe Bedeutung hat.*

      Das Gymnasium ist für die hehre Bildung zuständig. Wenn du Alltagskunde lernen willst musst du auf eine Hauptschule, da liegt der Fokus auf praktischem Wissen.

      Zudem halte ich diese Aussage von einer 17jährigen, internetaffinen Gymnasiatin auch etwas albern. Im Zeitalter von Google lässt sich alles nachschlagen. Sie könnte sich genauso beklagen dass sie da nicht gelernt hat sich die Schuhe zu binden.

      • ät Marix:

        „Das Gymnasium ist für die hehre Bildung zuständig. Wenn du Alltagskunde lernen willst musst du auf eine Hauptschule, da liegt der Fokus auf praktischem Wissen.“

        Bäh, was eine arrogante unterschichtfeindliche Haltung! Typisch für unsere wohlhabenden Bürgerkinder, die sich für Genda & Politkorrektheit begeistern.
        Danke für diese Selbstentlarvung, Maren!

        Müssen Akademxs keine Mietverträge unterschreiben, oder was? Gibt es keinen Alltag im pädagogischen Institut? Wahrscheinlich nicht.
        Wir geben uns der Kunst, der Macht und der Ideologie hin; die Drecksarbeit können ja die Hauptschul-Asis da unten machen.

        Einfach widerlich.

        • Wieso unterschichtenfeindlich? Ein Kind aus der Unterschicht kann doch auch aufs Gymnasiusm gehen.

          Wenn es keinen Unterschied im Bildungsangebot zwischen Gymnasien und Hauptschulen gäbe, gäbe es ja keine verschiedenen Schulformen. Zumindest früher war es wirklich so, dass Hauptschule handwerklicher orientiert war und Gymnasium „geistiger“, wissenschaftlicher.

          Was soll übrigens das ständige Gejaule wegen politischer Korrektheit? Früher hat man das mal Anstand genannt.
          Der Kampf gegen Politische Korrektheit wird doch nur als Vorwand genommen, um andere Menschen tief kränken und beleidigen zu können und jeder Gegenwehr zu entgehen, indem man sich sofort danach in die Opferposition begibt (du willst mich zensieren du bist wie die Nazis).

        • Nein Axel, das ist eine sachliche Feststellung. Das Schulsystem geht davon aus, dass ein Großteil der Schüler in der Lage ist, lebenspraktische Anforderungen ohne Hilfe zu bewältigen. Lediglich bei Förder- oder eben Hauptschulen wird das in den Lehrplan gesetzt.

          *Müssen Akademxs keine Mietverträge unterschreiben, oder was? Gibt es keinen Alltag im pädagogischen Institut? Wahrscheinlich nicht. *

          Ich weiß ja nicht wie es bei dir so war, aber ich hab damals meine Mutter, bzw. die Bankangestellte gefragt. Oder mich einfach eingelesen.
          Das war ne Sache von ner Stunde oder so.

          Oder meinst du, jeder Geisteswissenschaftler kriegt einen Hiwi von der Hauptschule, der einem die Überweisungen erledigt?

        • „Müssen Akademxs keine Mietverträge unterschreiben, oder was? Gibt es keinen Alltag im pädagogischen Institut? Wahrscheinlich nicht.“

          Alltag kann man sich Zuhause genug angucken.
          Bewerbungschreiben lernt man in der Schule, Gym und Haupt.
          Man könnte ein Fach wie Sachkunde einführen, aber dazu müsste dann ein anderes Fach weichen.

          „Wir geben uns der Kunst, der Macht und der Ideologie hin; die Drecksarbeit können ja die Hauptschul-Asis da unten machen.

          Einfach widerlich.“

          Also so langsam bekomme ich den Eindruck, du interpretierst die Sachen bewusst so, damit du danach mit deiner heroischen „Einfach widerlich“-Tour loslegen kannst.

        • @atacama
          Das Problem ist, dass viele Schüler die Erwartung haben, es müsste ihnen alles vorgekaut werden. Es ist sogar in der Schule möglich, sich solche Infos zu holen, da fragt man mal nen netten Lehrer oder den heutzutage obligatorischen Schul-SozPäd.
          Man muss es nur selber tun.

          (Obwohl ich die Vorstellung lustig finde wie Tausende Studenten bei Kontoeröffnungen oder Besichtigungsterminen mit ihren zerknickten, unvollständigen Heftern aus der 9. Klasse antanzen .D )

        • ät Atacamx:

          „Ein Kind aus der Unterschicht kann doch auch aufs Gymnasium gehen.“
          Buahahaha, ich lach mich tot! Jaja, „die Arbeiter können doch auch aufs Gymnasium gehen“. („Tun sie aber hoffentlich nicht, diese rechten frauenfeindlichen Proleten.“)

          Takatukaland, Ata? Sag, was hast Du eigentlich studiert? Und sag nicht, Du hast nicht. Bei DER Einstellung kaufe ich Dir das gewiß nicht ab.

          „…Hauptschule handwerklicher orientiert war und Gymnasium “geistiger”, wissenschaftlicher.“
          Das heißt nicht, daß man nur Gedichte viersprachig interpretieren können muß. Man darf auch als Geisteswissenschaftler/in Dübel in die Wand kloppen dürfen. Kannst DU es?

          „Was soll übrigens das ständige Gejaule wegen politischer Korrektheit? Früher hat man das mal Anstand genannt.“

          Radikale Ideologien hießen früher „Anstand“? Das ist mir neu. Na ja, ein gewisser Heinrich H. hat ja immer was von Anstand gefaselt…
          Hast Du Dich hirnwaschen lassen, oder willst Du uns hier auf den Arm nehmen, Ata? Das PC/Gender-Geschwurbel ist eine rein egoistische Druckausübung zur Verfolgung der Interessen privilegierter Bürgerkinder (Macht, Pöstchen, Sex….)
          DAS nennst Du Anstand? Ich nenne es unanständig!

        • ät Marix:

          Du schämst Dich nicht mal ein kleines bißchen, oder?

          „Das Schulsystem geht davon aus, dass ein Großteil der Schüler in der Lage ist, lebenspraktische Anforderungen ohne Hilfe zu bewältigen.“
          „Das“ Schulsystem geht von gar nichts aus, weil es kein Mensch ist, der denken kann.
          Es gibt aber wohl einige Großkopferte, die behaupten, alle Menschen seien gleich, blabla, dann aber natürlich zusehen, daß sie selbst sehr ungleich sind. Wie zwei nette Mädels namens Atacama und Marenleinchen.

        • @Axel

          „Buahahaha, ich lach mich tot! “

          Ja, wir sind nicht mehr im 18 Jh. wo nur „Hochwohlgeborene“ das konnten, zumal Schule hierzulande kein Geld kostet.

          „Jaja, “die Arbeiter können doch auch aufs Gymnasium gehen”. (“Tun sie aber hoffentlich nicht, diese rechten frauenfeindlichen Proleten.”)“

          Da, du tust es schon wieder.

          „Takatukaland, Ata? Sag, was hast Du eigentlich studiert? Und sag nicht, Du hast nicht. Bei DER Einstellung kaufe ich Dir das gewiß nicht ab.“

          Wieso ist das relevant?

          „Das heißt nicht, daß man nur Gedichte viersprachig interpretieren können muß.“

          Das musste ich nicht. Wir hatten zwar auch Gedichtinterpretationen, was ich sehr interessant fand, da man darüber auch ein bisschen Kontakt zu anderen Epochen bekommen konnte, aber nicht viersprachig. Alles in Allem fand ich das Angebot an meiner Schule ziemlich variabel.

          „Man darf auch als Geisteswissenschaftler/in Dübel in die Wand kloppen dürfen. Kannst DU es?“

          Klar. Ich kann auch eine Kreissäge bedienen ohne Körperteile zu verlieren (bisher).

          „Radikale Ideologien hießen früher “Anstand”? Das ist mir neu. Na ja, ein gewisser Heinrich H. hat ja immer was von Anstand gefaselt…“

          Du bringst einen Nazivergleich, direkt nachdem ich Nazivergleiche kritisiert habe, good one.

          „Hast Du Dich hirnwaschen lassen, oder willst Du uns hier auf den Arm nehmen, Ata? Das PC/Gender-Geschwurbel ist eine rein egoistische Druckausübung zur Verfolgung der Interessen privilegierter Bürgerkinder (Macht, Pöstchen, Sex….)
          DAS nennst Du Anstand? Ich nenne es unanständig!“

          Ich meine damit, dass „Gegen PC sein“ oft einfach nur als Lizenz zum Beleidigen genutzt werden.
          Meistens aber nur wenn man austeilen und nicht einstecken muss. Letzteres ist dann „Diffamieren“ oder „Zensieren“, oder „Intoleranz gegen Andersdenkende“.
          Garbriele Kuby Style.

        • ät Marix:

          „Du redest wirres Zeug.“
          Wer sich ertappt fühlt, wir aggressiv….

          „Dir hätte ein bisschen Gedichtinterpretation vielleicht ganz gut getan. Erweitert den Horizont und hilft einem klar zu denken.“
          Ich bin rechts und somit dümmer als Du, Marenleinchenklein, was sonst.
          Ich war übrigens lange Zeit der Beste in Deutsch!

        • ät Atacamx:

          „Ja, wir sind nicht mehr im 18 Jh. wo nur “Hochwohlgeborene” das konnten, zumal Schule hierzulande kein Geld kostet.“

          Grau ist alle Theorie, Ata, und unterschichtenfrei das Genderseminar… Also tu hier nicht so sozialistisch.

          „Wieso ist das relevant?“
          Schämst Du Dich? Brauchst Du nicht.

          „Klar. Ich kann auch eine Kreissäge bedienen ohne Körperteile zu verlieren (bisher).“ Oha. Kreissäge kann ich nicht.

          „Ich meine damit, dass “Gegen PC sein” oft einfach nur als Lizenz zum Beleidigen genutzt werden.“
          In Internetschittstürmen ist so einiges an Dreckwerfen zu bemerken.
          Ich bemerke allerdings, daß gerade PCler sehr rassistisch und diskriminierend werden können, wenn´s gegen den Feind geht. Pirincci ist schon wegen seiner ethnischen Herkunft, seiner Körpergröße und seiner Leseschwäche von PClern angegriffen worden.

          Aber da ist ja in Ordnung, nicht wahr? Der Pirincci ist ja schließlich ein rechter Ausländerfeind.

      • @ Marenleinchen

        „Das Gymnasium ist für die hehre Bildung zuständig. Wenn du Alltagskunde lernen willst musst du auf eine Hauptschule, da liegt der Fokus auf praktischem Wissen.“

        Und was ist, wenn man zum intelligentesten Drittel der Grundschulklasse gehörte? Muss man dann zu derart viel „hehrer“ Bildung verdonnert werden, obwohl man für was anderes geschaffen ist, das aber auch auf Gymnasialniveau?

        „Zudem halte ich diese Aussage von einer 17jährigen, internetaffinen Gymnasiatin auch etwas albern. Im Zeitalter von Google lässt sich alles nachschlagen. Sie könnte sich genauso beklagen dass sie da nicht gelernt hat sich die Schuhe zu binden.“

        Die Beispiele, die sie anführt, gehören auch eher nicht auf die Schule, oder nur unter ferner liefen. Dass aber die Schule lebensnäher sein sollte, da kann ich ihr nur Recht geben.

        Latein war immer das heilige Hauptfach am Gymnasium, Geschichte das heilige Nebenfach. Das ist im Hinblick auf das, was typische Schulabgänger können müssen und im Hinblick darauf, für welche Fächer sie sich meist interessieren, völlig irre.

        • an welcher Schule wird denn bitte heutzutage Latein noch gelehrt ausser auf einer Handvoll humanistischer Gymnasien?
          In der Regel kann man doch wählen aus einem Arsenal an nicht-toten Sprachen.

        • „Und was ist, wenn man zum intelligentesten Drittel der Grundschulklasse gehörte? Muss man dann zu derart viel “hehrer” Bildung verdonnert werden, obwohl man für was anderes geschaffen ist, das aber auch auf Gymnasialniveau?“

          Man könnte überlegen, Gymnasien oder spezielle „Zweige“ auf ein und demselben Gymnasium die z.b naturwissenschaftlicher sind zu entwickeln, meines Wissens gibt es ja auch Sportgymnasien/Internate, wo der fokus stark darauf gelegt wird.

          Auf der anderen Seite geht es ja (glaube ich) darum, den jungen Menschen eine möglichst breite Basis zu Verfügung zu stellen, dass sie vieles kennenlernen, bevor sie sich dann entscheiden, auch damit sie sich später überhaupt entscheiden können.

        • *Und was ist, wenn man zum intelligentesten Drittel der Grundschulklasse gehörte? Muss man dann zu derart viel “hehrer” Bildung verdonnert werden, obwohl man für was anderes geschaffen ist, das aber auch auf Gymnasialniveau?*

          Du kannst auch mit Abi ne Ausbildung machen. Das Ding ist, dass das Gymnasium das Ziel hat einem beizubringen, sich Wissen selber anzueignen und einem die Fähigkeit zur Abstrahierung beizubringen. Das ist tatsächlich Allgemeinbildung, die einem dann immer was nutzt, weil Fakten nämlich überholt werden können oder veralten, die Art und Weise wie man sie sich beschafft bleibt.

          *Die Beispiele, die sie anführt, gehören auch eher nicht auf die Schule, oder nur unter ferner liefen. Dass aber die Schule lebensnäher sein sollte, da kann ich ihr nur Recht geben.*

          Was heißt denn lebensnäher? Das Leben das ich führe unterscheidet sich von deinem Leben und das wiederum vom Leben eines anderen. Wenn du konkretes Alltagswissen vermittelst, schränkst du die Schüler ein.

          *Latein war immer das heilige Hauptfach am Gymnasium, Geschichte das heilige Nebenfach. Das ist im Hinblick auf das, was typische Schulabgänger können müssen und im Hinblick darauf, für welche Fächer sie sich meist interessieren, völlig irre.*

          Wir haben glaube ich eine unterschiedliche Vorstellung von Bildung. Ich denke dass Bildung einen immer bereichert, auch wenn es keinen praktischen, d.h. finanziell verwertbaren Nutzen bringt. Es bringt einen menschlich weiter, im besten Fall lernt man (gerade in Geschichte!) das große Ganze zu sehen und nicht nur den kleinen Teilbereich den das eigene Dasein ausmacht.

          Ebenso ist Latein, so sehr ich es gehasst habe, die Wurzel der meisten modernen Sprachen, kannst du Latein fällt es dir leichter andere Sprachen oder Fremdwörter zu verstehen.
          Wenn wir schon auf einen effektiven Nutzen abstellen wollen.
          Ich für meinen Teil habe mich gefreut, als ich auf alten Friedhöfen die Grabinschriften einigermaßen verstanden hab, oder in Asterixheften was wiedererkannt hab.

        • @ Atacama

          Am typischen Gymnasium, wie ich es kenne, wird Latein noch gelehrt. Es muss natürlich nicht gewählt werden, denn fast immer steht auch Französisch und oft noch andere Sprachen zur Wahl.

          Aber wer entscheidet denn darüber, was gewählt wird? Der Betroffene selbst oder seine Eltern?

          Und kann der Betroffene das vernünftig wählen oder nicht wählen? Können seine Eltern es?

          Ich habe, als ich 12 Jahre alt war, von allen Seiten gehört, gerade auch von Lehrern, dass das Latinum unbedingt nötig sei, wenn ich z.B. Medizin oder Biologie studieren wollte. Also dass man sowohl das Latinum vorweisen können müsse als auch Latein wirklich können müsse.

          Ich habe das geglaubt. Beides hat sich dann als vollkommener Schwachsinn erwiesen.

          Wir werden nicht richtig informiert, nicht richtig beraten.

          Latein hilft heute nur noch den Allerwenigsten. Die Wahrscheinlichkeit, dass dabei überhaupt noch ein brauchbares Können entwickelt wird, liegt vielleicht zwischen 5-15%. Dass dann noch ein fach studiert wird, wo man es wirklich können muss, ist gering. Bei einigen Studiengängen ist das Latinum noch Pflicht, aber Betroffene sagen meist selbst, sie hätten es nur rein formal gebraucht, um sich zum Examen anmelden zu können. Bei ganz wenigen Studiengängen wird es natürlich wirklich gebraucht, aber genau diese Studiengänge (z.B. Theologie, Archäologie) studiert doch kaum einer.

        • @ Atacama

          „Man könnte überlegen, Gymnasien oder spezielle “Zweige” auf ein und demselben Gymnasium die z.b naturwissenschaftlicher sind zu entwickeln, meines Wissens gibt es ja auch Sportgymnasien/Internate, wo der fokus stark darauf gelegt wird.“

          Das wäre vernünftig.

          „Auf der anderen Seite geht es ja (glaube ich) darum, den jungen Menschen eine möglichst breite Basis zu Verfügung zu stellen, dass sie vieles kennenlernen, bevor sie sich dann entscheiden, auch damit sie sich später überhaupt entscheiden können.“

          Ja, davon brauchen wir auch was, aber ich habe genau das oft früher von Lehrern gehört, die wirklich keinen Plan davon hatten, wie man Menschen aufs Leben vorbereitet. Die glauben dann wirklich, Latein würde aufs Medizin- oder Biologiestudium vorbereiten. Die sehen den Menschen noch nicht genug als Individuum.

          Ein Lehrer meinte zu mir, ich würde gar nicht Biologie auf der Schule brauchen, um es studieren zu können. Sondern ich müsse eher eine gute Allgemeinbildung haben, das würden auch die Profs auf der Uni so wollen. Dann kam ich auf die Uni, und sie setzten den Bio-LK einfach pauschal vorraus. Ein Dozent erzählte uns, wie er als 14jähriger dem Grzimek geschrieben hatte, da er sich bereits in seiner Jugend durch und durch für tiere interessierte. Solche Leute kann man mit „Allgemeinbildung“ plattmachen oder zumindest dafür sorgen, dass sie unter ihren Möglichkeiten bleiben.

          Wichtig ist auch, dass Kindern die immer nur ihre Schwächen, sondern auch mal ihre Stärken bescheinigt werden.

        • ät Matthias und Maren:

          ( Hey, das klingt jetzt wie ne Hochzeitsanzeige… Bin ich böse heute.. ;-D)

          „Wir haben glaube ich eine unterschiedliche Vorstellung von Bildung. Ich denke dass Bildung einen immer bereichert, auch wenn es keinen praktischen, d.h. finanziell verwertbaren Nutzen bringt.“
          So wie Latein, ja? Typische Einstellung bestimmter lernunwilliger Besserverdienender-Kinder. Die Schulzeit am liebsten mit Blabla verbringen, anstatt was richtiges zu lernen. Wo man womöglich richtig ranklotzen muß!
          Da wundert es nicht, wenn solche Bürgerkinderinnen dann auf der Uni auch nix arbeiten wollen und wieder Blabla wählen.

          Zahlen müssen es andere. Und wer? Na? Hier: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/jan-fleischhauer-ueber-die-abschaffung-der-studiengebuehren-a-886026.html

        • @ Marenleinchen

          „Du kannst auch mit Abi ne Ausbildung machen. Das Ding ist, dass das Gymnasium das Ziel hat einem beizubringen, sich Wissen selber anzueignen und einem die Fähigkeit zur Abstrahierung beizubringen. Das ist tatsächlich Allgemeinbildung, die einem dann immer was nutzt, weil Fakten nämlich überholt werden können oder veralten, die Art und Weise wie man sie sich beschafft bleibt.“

          Viele Fakten werden aber kaum mal überholt und haben dauerhaft Gültigkeit. Darwin’s Evolutionstheorie zum Beispiel, an der ändert sich vom Grundlegenden her fast gar nichts.

          Sich selbst was beibringen können – teils schon. Trotzdem: Gymnasiasten spezialisieren sich im Kurssystem, die meisten sind hinterher de facto nicht in jedem Studiengang hochseetauglich. Diese Spezialisierung sollte aus meiner SIcht auch sein, sie macht Menschen nämlich stärker. Abstrahierung ist nicht in jedem fach dasselbe.

          Man muss Schülern eh schon so viel aufzwingen, da sollte man ihnen so weit wie möglich auch Wahlmöglichkeiten einräumen.

          Allgemeinbildung? Ich glaube, die funktioniert zu einem guten Anteil nicht.

          „*Die Beispiele, die sie anführt, gehören auch eher nicht auf die Schule, oder nur unter ferner liefen. Dass aber die Schule lebensnäher sein sollte, da kann ich ihr nur Recht geben.*

          Was heißt denn lebensnäher? Das Leben das ich führe unterscheidet sich von deinem Leben und das wiederum vom Leben eines anderen. Wenn du konkretes Alltagswissen vermittelst, schränkst du die Schüler ein.“

          Zu konkret sollte es auch nicht sein. Aber Bildung kann auch zu weit weg sein von der Lebensrealität der Masse der Schüler.

          „*Latein war immer das heilige Hauptfach am Gymnasium, Geschichte das heilige Nebenfach. Das ist im Hinblick auf das, was typische Schulabgänger können müssen und im Hinblick darauf, für welche Fächer sie sich meist interessieren, völlig irre.*

          Wir haben glaube ich eine unterschiedliche Vorstellung von Bildung.“

          Das glaub ich auch. (HA HA HA HA HA)

          „Ich denke dass Bildung einen immer bereichert, auch wenn es keinen praktischen, d.h. finanziell verwertbaren Nutzen bringt.“

          Wie oft habe ich das Argument schon von Lehrern und Lehramtsstudis gehört. Gefühlte Hunderte von Malen.

          Ich finde, auch nicht-kommerzielle Bildung KANN bereichernd sein. Aber KANN eben nur. Latein bereichert meiner Erfahrung fast keinen von den Betroffenen.

          „Es bringt einen menschlich weiter, im besten Fall lernt man (gerade in Geschichte!) das große Ganze zu sehen und nicht nur den kleinen Teilbereich den das eigene Dasein ausmacht.“

          Ich habe nichts gegen das Fach Geschichte, aber die Lehrer, bei denen ich das damals hatte, waren zu einem großen Teil zum Weglaufen.

          „Ebenso ist Latein, so sehr ich es gehasst habe, die Wurzel der meisten modernen Sprachen, kannst du Latein fällt es dir leichter andere Sprachen oder Fremdwörter zu verstehen.“

          Einerseits ja, aber die anderen Sprachen kann man dann auch gleich gründlicher Lernen.

          Ich kenne einen Lateinlehrer. Wenn ich dem biologische Fachbegriffe nenne, kann er sie meist nur partiell übersetzen und kommt selbst mit seinem Know How oft nicht zuverlässig auf die Wortbedeutung. Leute, die nur ein Latinum haben, können noch viel weniger. Trotzdem wird es ihnen teils heute noch als Vorbereitung für ein Biologie- oder Medizinstudium empfohlen. Das finde ich ziemlich irre.

          „Wenn wir schon auf einen effektiven Nutzen abstellen wollen.
          Ich für meinen Teil habe mich gefreut, als ich auf alten Friedhöfen die Grabinschriften einigermaßen verstanden hab, oder in Asterixheften was wiedererkannt hab.“

          Im Asterix steht die Übersetzuung meist eh dabei.

        • @matthias
          Ich versteh dich da nicht. Hast du nicht immer und immer wieder gegen den Neoliberalismus gewettert? Zu Recht?
          Und nun bringst du hier die perfekten Vorschläge, wie man denn die SchülerInnenschaft schnellstmöglich zu nützlichen kleinen Steuerzahlern die der Wirtschaft zur Verfügung stehen, hinbiegt.

          Krass gesagt, ob du ein Jahr mehr oder weniger für´s Studium brauchst, weil dir ein Themenbereich nicht so lag, oder du ein paar Lücken hattest, interessiert keine Sau mehr, wenn du in der Kiste liegst.
          Aber welche Bücher du gelesen hast, ob du Rom gesehen hast, der Geruch in der National Gallery in London, DAS bereichert dich! Das macht das Leben lebenswert!

        • „Bücher du gelesen hast, ob du Rom gesehen hast, der Geruch in der National Gallery in London, DAS bereichert dich!“

          Ja. Aber alles individuell zu lösen. Die Schule ist nicht für Bildungsurlaub da, sondern auf den Beruf vorzubereiten. Bzw. für das Leben in einer Gesellschaft, in einem Wirtschaftssystem und in einem Staat.
          Das leistet sie häufig nicht (mehr).

          Steuernzahlen ist übrigens für alle gut. Zumindest prinzipiell. Kliniken, Polizei, Feuerwehr, Straßen, Wissenschaftsförderung, SCHULEN….

        • @Maren: „Wenn du Alltagskunde lernen willst musst du auf eine Hauptschule, …“

          Ich kenne mehrere Gymnasiallehrer, die sich sinngemäß über ihre Oberstufenschüler so äußerten, daß ein Drittel der Klasse auf die Hauptschule gehört. Ist auch kein Wunder, wenn rund die Hälfte eines Jahrgangs aufs Gymnasium geht, dann sind fast zwangsläufig intellektuelle Underperformer dabei. G8 erzeugt zusätzlichen Druck, nichts außer dem unbedingt notwendigen zu lernen.

          „…das Gymnasium das Ziel hat einem beizubringen, sich Wissen selber anzueignen und einem die Fähigkeit zur Abstrahierung beizubringen.“

          Machst Du hier Reklame für Mathematik? Super! 😉
          Die Absicht ist ansonsten zwar löblich, nur glaube ich nicht daran, daß selbstgesteuertes Lernen (von nicht völlig trivialen Themen) oder die Fähigkeit zur Abstrahierung lernbar ist. Beweis: der Tweet von Naina, die sich sicher nicht freiwillig in die Dummenecke der Selbstlernunfähigen stellen wollte.

        • „Latein war immer das heilige Hauptfach am Gymnasium, Geschichte das heilige Nebenfach. Das ist im Hinblick auf das, was typische Schulabgänger können müssen und im Hinblick darauf, für welche Fächer sie sich meist interessieren, völlig irre.“

          Eine Steilvorlage für eine böse Bemerkung: Dass sich in Deutschland viele Leute nicht mit Geschichte befassen wollen oder glauben, sie könnten daraus nichts lernen, ist bedauerlich…

        • @marenleinchen:

          „Das Ding ist, dass das Gymnasium das Ziel hat einem beizubringen, sich Wissen selber anzueignen und einem die Fähigkeit zur Abstrahierung beizubringen. Das ist tatsächlich Allgemeinbildung, die einem dann immer was nutzt, weil Fakten nämlich überholt werden können oder veralten, die Art und Weise wie man sie sich beschafft bleibt.“

          Richtig! Erinnert doch an den armen Mann, dem man einem Fisch schenkt und er hat einen Tag zu essen, oder man schenkt ihm eine Angel und er kann ab sofort für sich selbst sorgen.

          „Was heißt denn lebensnäher? Das Leben das ich führe unterscheidet sich von deinem Leben und das wiederum vom Leben eines anderen. Wenn du konkretes Alltagswissen vermittelst, schränkst du die Schüler ein.“

          Richtig. Darum muss die Bildung auf einer höheren Schule breiter gestreut werden, weil man nicht voraussehen kann, was davon die Leute in ihrem Leben brauchen werden.

          „Wir haben glaube ich eine unterschiedliche Vorstellung von Bildung. Ich denke dass Bildung einen immer bereichert, auch wenn es keinen praktischen, d.h. finanziell verwertbaren Nutzen bringt. Es bringt einen menschlich weiter, im besten Fall lernt man (gerade in Geschichte!) das große Ganze zu sehen und nicht nur den kleinen Teilbereich den das eigene Dasein ausmacht.“

          Genau! Wo bleibt denn der Appell an das Humboldtsche Bildungsideal, das immer verwendet wird, wenn es gegen Studiengebühren und Ökonomisierung der Bildung geht?

          Wer etwas direkt Praktisches fürs Leben lernen will, der tut dies am besten direkt im praktischen Leben. Schule darf und muss immer etwas abstrakter arbeiten.

        • @marenleinchen:

          „Ich versteh dich da nicht. Hast du nicht immer und immer wieder gegen den Neoliberalismus gewettert? Zu Recht?
          Und nun bringst du hier die perfekten Vorschläge, wie man denn die SchülerInnenschaft schnellstmöglich zu nützlichen kleinen Steuerzahlern die der Wirtschaft zur Verfügung stehen, hinbiegt.“

          Richtig, das ergibt keinen Sinn. Zudem leidet die Wirtschaft nicht an einem Fachkräftemangel, sonst würden die Löhne unter die Decke gehen und man würde händeringend Leute umschulen und jeden halbwegs tauglichen Menschen einstellen. Stattdessen erleben viele Uni-Abgänger eine böse Überraschung: Der Markt hat gar nicht auf sie gewartet und sie bekommen nicht sofort die Chance, ein „nützlicher Bürger“ zu werden. Da lohnt es sich, wenn man im Leben schon nach links und rechts gesehen hat und auch ohne tolle Aussichten hinter dem steht, was man studiert hat.

          „Krass gesagt, ob du ein Jahr mehr oder weniger für´s Studium brauchst, weil dir ein Themenbereich nicht so lag, oder du ein paar Lücken hattest, interessiert keine Sau mehr, wenn du in der Kiste liegst.
          Aber welche Bücher du gelesen hast, ob du Rom gesehen hast, der Geruch in der National Gallery in London, DAS bereichert dich! Das macht das Leben lebenswert!“

          Sehr bewegend. Das spricht mich sehr an. Danke!

        • „Stattdessen erleben viele Uni-Abgänger eine böse Überraschung: Der Markt hat gar nicht auf sie gewartet und sie bekommen nicht sofort die Chance, ein “nützlicher Bürger” zu werden.“

          Jemand der Ingenieurs- und Naturwissenschaften studiert hat, wird keinerlei Probleme haben, einen guten Job zu finden. Das Problem ist, dass unsere Unis überfüllt sind mit Sozial- und Geisteswissenschaftlern, für die sich auf dem Markt tatsächlich keine Verwendung finden lässt.
          Das betrifft insbesondere Frauen, die im Schnitt zwar bessere Uniabschlüsse haben als Männer, aber in Fächern, für die der Markt gesättigt ist.

        • „Jemand der Ingenieurs- und Naturwissenschaften studiert hat, wird keinerlei Probleme haben, einen guten Job zu finden.“

          Hast Du eine Ahnung… das habe ich in zahlreichen Fällen anders erlebt. Das war schon vor über zehn Jahren eine spannende Sache, das zu beobachten:

          – kurz vor Ende des Studiums –
          Student: Ich tauge etwas und bin fleißig, ich werde keine Probleme haben!
          Eltern: Wer wirklich arbeiten will, der findet auch was!

          – kurz nach Ende des Studiums –
          Absolvent: Das ist ja ungerecht! Ich bekomme ja nicht einmal eine Chance!
          Eltern: Ein Skandal! Da kann man ja vom Glauben abfallen!

        • ät Graublau & Adrian:

          „“Jemand der Ingenieurs- und Naturwissenschaften studiert hat, wird keinerlei Probleme haben, einen guten Job zu finden.”“

          Ingenieur mag sein; Naturwissenschaften sind aber viel zu grundlagenlastig.
          Die DFG oder andere Förderer spendieren leider mittlerweile zu viel Geld für Gesinnungswissenschaften statt für MINT.
          Ein sehr schönes Beispiel: http://www.uni-marburg.de/menschenfeindlichkeit

        • @ Axel

          „Zahlen müssen es andere. Und wer? Na? Hier: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/jan-fleischhauer-ueber-die-abschaffung-der-studiengebuehren-a-886026.html

          Zahlen müssen es eh andere. Im Schnitt verursacht (Stand: Mitte der Nullerjahre) ein Student der Allgemeinheit, so weit ich weiß, etwa 5000 Euro Kosten pro Semester. Wenn er davon 10 % als Studiengebühr selbst trägt, ist die Allgemeinheit nicht spürbar entlastet, der Student aber spürbar belastet.

          Das Argument mit der Kassiererin, die dem reichen Zahnarztsohn sein „kostenloses“ Studium finanziert, finde ich bösartig. Das ist ein Totschlagargument, um so gegen Studenten hetzen zu können, dass Studiengebühren gegen sie durchsetzbar sind.

          Viele Nichtakademiker sind auch nur deshalb für Studiengebühren, weil sie aus gewissen Gründen (Urinstinkt!) Studenten und Akademiker hassen. Ein alter Mann meinte mal zu Polizisten, die auf demonstrierende Studis aufpassten: „fahrt sie doch einfach über den Haufen!“

          Die Kassiererin zahlt weitaus weniger Steuern als die Akademiker, deren Kinder dann selbst studieren.

          Und in Studiengängen wie Medizin und Biologie kostet der Student die Allgemeinheit besonders viel. Das kann ein Student gar nicht tragen. Es macht auch keinen Sinn, einen winzigen Prozentsatz von solchen Studenten zu verlangen. Es entlastet die Allgemeinheit nicht. Außerdem profitiert die Allgemeinheit von solchen Fachleuten hinterher.

        • @ Marenleinchen

          „Ich versteh dich da nicht. Hast du nicht immer und immer wieder gegen den Neoliberalismus gewettert? Zu Recht?
          Und nun bringst du hier die perfekten Vorschläge, wie man denn die SchülerInnenschaft schnellstmöglich zu nützlichen kleinen Steuerzahlern die der Wirtschaft zur Verfügung stehen, hinbiegt.“

          Ich bin nach wie vor gegen den Neoliberalismus. Und ichbin nach wie vor gegen die Ökonomisierung der Bildung.

          Nur: Den meisten Menschen ist eher geholfen, wenn sie schon in der Schule mehr von der Bildung haben kann, mit der man hinterher auch sein Einkommen verdienen kann. Und mit individuellerer Bildung. Das ist dann eben eher eine Bildung, die sich in bare Münze umsetzen lässt, aber nicht zwangsläufig. Ich bin ja für mehr Wahlmöglichkeiten. Latein und überhaupt „hehre“ Bildung als Wahlfach? Kein Problem, auch wenn die Wirtschaft das nicht will.

          „Krass gesagt, ob du ein Jahr mehr oder weniger für´s Studium brauchst, weil dir ein Themenbereich nicht so lag, oder du ein paar Lücken hattest, interessiert keine Sau mehr, wenn du in der Kiste liegst.
          Aber welche Bücher du gelesen hast, ob du Rom gesehen hast, der Geruch in der National Gallery in London, DAS bereichert dich! Das macht das Leben lebenswert!“

          Das stimmt aus meiner Sicht nur teilweise. Wichtig ist schon, dass es Menschen auch als Schüler und Studenten vom Grundsatz her gut haben.

        • @ Graublau

          „Richtig! Erinnert doch an den armen Mann, dem man einem Fisch schenkt und er hat einen Tag zu essen, oder man schenkt ihm eine Angel und er kann ab sofort für sich selbst sorgen.“

          Die Angel hätte er ja durch mein Programm weitaus eher, als durch zu viel „hehre“ Bildung.

          „“Was heißt denn lebensnäher? Das Leben das ich führe unterscheidet sich von deinem Leben und das wiederum vom Leben eines anderen. Wenn du konkretes Alltagswissen vermittelst, schränkst du die Schüler ein.”

          Richtig. Darum muss die Bildung auf einer höheren Schule breiter gestreut werden, weil man nicht voraussehen kann, was davon die Leute in ihrem Leben brauchen werden.“

          Die ist paradoxerweise meist breiter gestreut, wenn man Schülern mehr Spezialisierungen erlaubt. Oft artet Bildung nämlich erst ab dann überhaupt in richtige Bildung aus.

          Ja, man kann vieles nicht vorraussehen. Aber so Sachen wie dass es ziemlich unwahrscheinlich ist, jemals Latein können zu müssen, das lässt sich leicht vorraussehen.

          „“Wir haben glaube ich eine unterschiedliche Vorstellung von Bildung. Ich denke dass Bildung einen immer bereichert, auch wenn es keinen praktischen, d.h. finanziell verwertbaren Nutzen bringt. Es bringt einen menschlich weiter, im besten Fall lernt man (gerade in Geschichte!) das große Ganze zu sehen und nicht nur den kleinen Teilbereich den das eigene Dasein ausmacht.”

          Genau! Wo bleibt denn der Appell an das Humboldtsche Bildungsideal, das immer verwendet wird, wenn es gegen Studiengebühren und Ökonomisierung der Bildung geht?“

          Alles reine Theorie. Im übrigen war ich noch nie dafür, dass die gesamte Schulbildung nur zum Geldverdienen da ist. Aber das große Ganze sieht man nicht, wenn mit solchen Begründungen Bildungsprogramme durchgesetzt werden, die so schlecht individuell passen, dass der Schüler im Leben unter seinen Möglichkeiten bleibt.

          „Wer etwas direkt Praktisches fürs Leben lernen will, der tut dies am besten direkt im praktischen Leben. Schule darf und muss immer etwas abstrakter arbeiten.“

          Ja und nein.

        • @ Adrian

          „Jemand der Ingenieurs- und Naturwissenschaften studiert hat, wird keinerlei Probleme haben, einen guten Job zu finden. “

          Biologen haben schon lange Schwierigkeiten damit, überhaupt einen Job zu finden. Wir haben (Stand: keine Ahnung, wann, ist aber im Grundsatz immer noch so) eine Arbeitslosenquote von 10 %, Chemiker von 4 % und Physiker eine von 1 oder 2 % waren es glaub ich. Im Schnitt aller Akademiker 4 %.

          Es heißt immer, DIE Naturwissenschaftler kriegten leicht einen Job. Alles Blödsinn, zumal es mehr Biologen als Chemiker und Physiker zusammen gibt.

          Die meisten von uns machen was Fachfremdes oder promovieren eine Zeitlang, und machen dann was Fachfremdes. oder bleiben nach der Dissertation eine Weile auf der Uni, und satteln dann auf was Fachfremdes um.

          Aber immer mehr Akademiker machen was fachfremd, oft in klaiischen Nichtakademiker-Domänen.

          Denn es gibt schlechtweg zu viele Akademiker.

        • „Biologen haben schon lange Schwierigkeiten damit, überhaupt einen Job zu finden“

          Das kann ich mir vorstellen. Ich wüsste spontan auch nicht, wozu man Biologen auf dem Arbeitsmarkt braucht.

        • @ Graublau

          „“Latein war immer das heilige Hauptfach am Gymnasium, Geschichte das heilige Nebenfach. Das ist im Hinblick auf das, was typische Schulabgänger können müssen und im Hinblick darauf, für welche Fächer sie sich meist interessieren, völlig irre.”

          Eine Steilvorlage für eine böse Bemerkung: Dass sich in Deutschland viele Leute nicht mit Geschichte befassen wollen oder glauben, sie könnten daraus nichts lernen, ist bedauerlich…“

          Ich glaube doch nicht, man könnte aus Geschichte nichts lernen. Nur: Auf dem Gymnasium hatte das Fach im Prinzip immer einen höheren Stellenwert als alle drei Naturwissenschaften zusammen. Den Eindruck habe ich jedenfalls.

          Ein einzelnes Fach artet beim einzelnen Schüler nicht unbedingt in echte Bildung aus (Achtung Bulimie-Lernen!). Es kann einem eher geholfen sein, mehr Wahlmöglichkeiten zu haben. Geschichte ist ein Fach, mit dem fast nie der eigene Lebensunterhalt bestritten wird. Es muss, was die Masse der Schüler betrifft, einen geringeren Stellenwert haben als die Fächer, die in der Masse der Bevölkerung wichtig sind dazu, seinen Lebensunterhalt verdienen zu können.

          Wer Bildungslücken in Geschichte hat, kann die auch als Erwachsener durch Fernsehdokus und das Internet ausgleichen. Das ist in so einem Fach auch weit eher möglich als im MINT-Bereich.

        • @ Adrian

          Der originäre Zweck eines Biologie-Diploms ist die Arbeit in der Forschung. Da wir aber ein marodes System haben, schafft es kaum einer, sich dort dauerhaft zu etablieren. Eine Doktorandenstelle bekommen viele, aber dann ist nach drei bis fünf Jahren mit halbem Gehalt und oft mehr als nur full time Arbeit Schluss. Die Stellen im Akademischen Mittelbau werden immer mehr abgeschafft, und Prof. werden schaffen nur sehr wenige, und es erscheint auch immer weniger erstrebenswert zu sein.

          Dann gibt es den Schuldienst, den aber schon die Biolehrer okkupieren. Die wollen nicht mit Diplom-Biologen konkurrieren und halten ihre didaktische und pädagogische „Qualifikation“ (ob das eine ist, ist ein Thema für sich) hoch, und ihr zweites Fach, denn ginde es bei einer diesbezüglichen Bewerbung nur um rein fachwissenschaftliches Können, dann wären sie mit einem Schlag abgehängt. Diplom-Biologen entscheiden sich häufiger als die meisten anderen Akademiker für den Schuldienst, aber immer noch selten, und wenn sie es tun, stoßen sie adnn oft auch erheblichen Widerstand von Biolehrern, die keine Diplomärsche in ihren Reihen dulden. Die predigen ihren Schülern zwar, Biologie sei ganz toll und wichtig, aber wenn es einer dann richtig kann und mehr als doppelt so viel davon studiert hat wie sie selbst, dann sind sie auch wieder dagegen. In den letzten Jahren kam macher Dipl.-Biol. deshalb in den Schuldienst, weil Chemielehrer gesucht wurden. Teils wurden Biologen sogar als Physiklehrer verwendet. Originär ausgebildete Biolehrer aber gibt es etwa viermal so viel wie offene Stellen. Klar, dass diese Leutchen nicht auch noch mit Diplom-Biologen konkurrieren wollen und sich schon was einfallen lassen, um sie für „ungeeignet“ zu erklären.

          Und dann gibt es noch andere Bereiche. In der freien Wirtschaft gibt es eher Stellen, wo ein Biologe fachfremd arbeitet, als solche, wo er Biologie macht (z.B. pharmazeutische Industrie). Biologen arbeiten aber nicht nur in Firmen, sondern auch z.B. in Verbänden, als Wissenschaftsjournalist usw. Jobs im Naturschutz gibt es auch, auch solche im Staatsdienst, aber ganz weniger, und dort wurden massiv Stellen abgebaut.

          Und das Problem ist: In vielen dieser Bereiche wurden Stellen abgebaut, während auf den Unis immer mehr Leute Biologie studiert haben. Genau wie in anderen Fächern auch. In meiner Generation ging ein Drittel aller Schüler etwa aufs Gymnasium Heute ist es über die Hälfte aller Fünftklässler.

          Als ich Anfing zu studieren, gab es an „meiner“ Uni, wenn ich mich richtig an die Zahlen erinnere, nur etwa 60-70% der Anzahl an Biologie-Diplom oder Bachelor/Master-Studenten, wie es der Anzahl entsprach, als ich aufhörte.

          Mir ist schleierhaft, wofür wir solche Massen an Akademikern brauchen.

          Bildung wird zu sehr als Allheilmittel betrachtet. Die Politiker lösen das Problem mit der Arbeitslosigkeit nicht, verkaufen dem Volk dann aber die Bildung als Beruhigungsmittel, als Lösung. Die Kinder und ihre Eltern machen es dann u.a. aufgrund ihrer Hierarchietierinstinkte mit, sie wollen ja stolz auf ihr Kind sein und ein Vorzeigekind haben.

          Und dazu ist der Zwang zur Bildung ja auch da: Viele Jobs im ehemals nichtakademischem Bereich bekommt man ja nur noch mit Abitur und oft nur mit mit Hochschulabschluss. Allerdings nicht, weil man in den Jobs das Können aus den Studiengängen wirklich bräuchte.

          Und die Arbeitgeber? Die haben es gerne, wenn die geselslchaftliche Last der Berufsausbildung möglichst auf die Allgemeinheit abgewälzt wird. Deshalb bin ich auch eher dafür, statt Studiengebühren die endlich wieder zur Kasse zu beten.

        • ät Matthias:

          Da man nicht genau weiß, wie man die Steuerverwendung auf einen einzelnen Zahler aufrechnen soll, ist Fleischis Argument tatsächlich etwas unfair. Von der Lidl-Verrkäuferin werden de facto wahrscheinlich nur ein paar Euros (?) pro Monat für die Uni bezahlt.

          Aber Achtung: Unsere Oberschicht, vor allem die Nicht-Leistungsträger, schmarotzen ganz schön vom System, weil sie längst nicht so viel einzahlen wie sie erhalten. Das war ja auch bei Herzogs und Königs schon so.

          Daher muß man gerechterweise Fleischi teils recht geben. Für typische Oberschicht-Institutionen wie die Uni wäre es nur gerecht, wenn die betreffenden Leute auch etwas beitragen, sofern sie das können.
          Kinder der Lidl-Verkäufern zahlen natürlich nix im Studium.

          Wichtig wäre natürlich, daß die Studiengebühren der jeweiligen Uni frei zur Verfügung stehen.
          In BaWü war es hingegen so bescheuert geregelt, daß die Gelder objektgebunden waren. Führte dazu, daß die Millionen auf ihren Konten anhäuften, weil sie die Kohle zB für Sanierungen nicht ausgeben durften, sondern nur für EDV etc.

        • @Axel

          Ein Con ist eine Betrügerin. Betrugsartistin hätte ich auch schreiben können.

          PC eröffnet ja genau dieses „Spielfeld“. Es ist mittlerweile auch überall erkennbar. Diese Typen pilzen überall hervor und versuchen darüber Karriere und Kohle zu machen ohne je etwas anderes leisten zu müssen.

          Das sind genau die emotional faschistisch inklinierten Menschen wie damals. Und es ist die gleiche Sozialdynamik, die da in Gang gesetzt ist.

        • ät Petp:

          Grr, immer diese Fremdworte. „faschistisch inklinierten Menschen“. Inkliniert? Erzogen?

          „Betrugsartisten“. Ja, hehe, schönes Wort. Muß ich mir merken. Gute Ergänzung zu den „Moralunternehmern“ Sarkeesian und Wizorek.

      • @marenleinchen:

        Ich stimme Dir zu. So etwas läßt sich nachlesen und hat den Vorteil, dass man die aktuelle Rechtslage erfährt. Schließlich kann sich so etwas ändern – und oft genug kommt es auf kleine Details an.

        Ich erinnere mich noch daran, wie wir im Deutschunterricht Bewerbungen schreiben lernen sollten. Das war komplett für die Tonne. Bis ich mal wirklich Bewerbungen schreiben musste, tippte man die am Computer und formulierte auch ganz anders. Soviel zum „praktischen Wissen“.

        Was sich hingegen unglaublich gelohnt hat: Die abstrakte Fertikeit „Textanalyse“. Was sagt der Redner/Autor? Was sind seine Argumente? Ist das stimmig? Unterschlägt er etwas? Das ist eine wichtige Waffe dagegen, leicht manipuliert zu werden.

  3. Ich freue mich, wieder mal einen feministischen Text präsentieren zu können, der zeigt, dass man nicht alle Angehörigen dieser Richtung nach den Extremisten beurteilen soll:

    http://theweek.com/articles/533734/enough-mansplaining-manspreading-manslamming

    Nein, ich habe mich sonst nicht mit Elissa Strauss beschäftigt, ich kann nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass sie nicht sonst irgendwas komisches vertritt, aber mir geht es auch nicht darum, eine Heldin zu preisen, sondern einen Artikel zu verbreiten, der vielleicht hilft, sich auf die Gemeinsamkeiten zu konzentrieren.

    Ihr wisst ja… mein utopisches kleines Traumprojekt. 😉

    • @DMJ

      “ sondern einen Artikel zu verbreiten, der vielleicht hilft, sich auf die Gemeinsamkeiten zu konzentrieren. Ihr wisst ja… mein utopisches kleines Traumprojekt. ;)“

      Und ein durchaus schönes und unterstützenswertes Projekt!

      Schreibst du eigentlich direkt was zu Geschlechterthemen? Auf deinem Blog scheint es ja eher um vermischtes zu gehen. Ich habe ihn bei „Das Patriarchat“ nicht aufgeführt, weil es eben thematisch nicht passt.
      Hast du vielleicht Lust bestimmte Comics, die einen Geschlechterbezug haben, bei Geschlechterallerlei zu posten oder dort was zu schreiben?

      • Es ist sicherlich sinnvoll, dass solche Themen außerhalb eines Blogs angesprochen werden, das sich nur darum dreht. DMJ schreibt über Popkultur und da gibt es Dank Anita Sarkeesian und einiger „Gates“ Verbindungen.

        Ich würde mich über einen Gastbeitrag ebenfalls freuen. Aber die noch niedrigere Schwelle ist, solche Beitrage einfach als Fundstück zu nehmen. Beim Artikel über das Gamergate habe ich außerdem ausdrücklich auf DMJ verwiesen.

        • @graublau

          „Aber die noch niedrigere Schwelle ist, solche Beitrage einfach als Fundstück zu nehmen. Beim Artikel über das Gamergate habe ich außerdem ausdrücklich auf DMJ verwiesen“

          Auch gut, keine Frage
          ich versuche nur etwas zu rekrutieren 😉

        • Das ist auch richtig. Ich habe den Eindruck, die Optionen zum Mitmachen sind vielfach nicht bekannt. Wobei ich da ein wenig Selbstkritik leisten muss: Ich rühre nicht mehr die Werbetrommel, komme aber auch einfach nicht dazu. Meistens ist es doch die Entscheidung, ob ich den nächsten Artikel schreibe / das nächste Fundstück präsentiere. Das bringt, habe ich das Gefühl, einfach mehr.

      • Oh, da fühle ich mich doch geschmeichelt!
        Wie du schon sagst, der Buddelfisch (der nebenbei auch nicht meine Seite ist – ich bin da nur der Fleißigste 😉 ) ist thematisch zu anders, als dass er in die Linksammlung passt.

        Das Popkulturzeug konzentriere ich deshalb auch eher da, aber mal ein Grundsatzartikel zu meinem Dauerthema „Label und Lagerdenken“ (oh, Alliteration! Das sollte gleich der Titel werden) für das Allerleit, wäre vielleicht wirklich sinnvoll. Werde mal gucken, ob ich was rundes zusammenkriege!

    • @DMJ

      “ sondern einen Artikel zu verbreiten, der vielleicht hilft, sich auf die Gemeinsamkeiten zu konzentrieren. Ihr wisst ja… mein utopisches kleines Traumprojekt. ;)“

      Und ein durchaus schönes und unterstützenswertes Projekt!

      Schreibst du eigentlich direkt was zu Geschlechterthemen? Auf deinem Blog scheint es ja eher um vermischtes zu gehen. Ich habe ihn bei „Das Patriarchat“ nicht aufgeführt, weil es eben thematisch nicht passt.
      Hast du vielleicht Lust bestimmte Comics, die einen Geschlechterbezug haben, bei Geschlechterallerlei zu posten oder dort was zu schreiben?

    • @DMJ

      Tja. Weiß nicht, ob das so tatsächlich so gut ist wie ihr meint.

      Z.B.

      „Sure, male arrogance is a factor in all these things, but in order to solve them we’d be better off seeking out good guys than giving all of our attention to jerks.“

      Sieht doch mehr nach wenig bis gar keinem Respekt aus. Herablassend in der Haltung.

      Ein Text im üblich eigensüchtigen Sinne und nicht gut gemeint im Hinblick auf Männer. Es geht um den Feminismus und sie selbst.

      Dazu gerade auf Arne’s Genderama

      „January Jones: Men “Should Serve Women Instead of Acting Like Little Bitches With Vaginas”

      http://www.complex.com/pop-culture/2015/01/january-jones-men-should-serve-women

      • Wie gesagt, sie muss keine Heldin und Verbündete sein, aber gerade das macht mir Hoffnung. Es gibt verschiedene Grundsatzpositionen, über die man nicht verhandeln kann, da sie einfach verschiedene Weltsichten sind – das macht aber überhaupt nichts, wenn man bereit ist, auf einem Mittelfeld miteinander zu verhandeln.
        Und genau das tut sie hier. Ihre feministischen Grundüberzeugungen muss man nicht teilen, aber sollte honorieren, dass sie sich hier gewissermaßen gegen den „totalen Krieg“ ausspricht, den viele Geschlechterkämpfer betreiben. Anerkennen, dass es „good guys“ gibt (ohne gleich anzumerken, wie demütig die wegen ihrer Privilegien zu sein hätten) und die eigene Seite zur Mäßigung aufzurufen, anstatt die andere zu dämonisieren sind löbliche Dinge. Diese anzuerkennen ist nicht nur fair, sondern auch sinnvoll, weil man so generell etwas aus den Schützengräben kommt.

      • @DMJ

        Kann deiner Einstellung schon folgen.

        Problematisch dabei ist nur, dass wir schon häufiger an solchen „Punkten“ waren, nur um dann immer wieder zu erkennen, dass das doch alles wieder brechnende Manipulation war und betrogen wurde. Gerade der Eindruck der Absicht ist doch recht störend, gerade weil das Bewusstsein vorhanden ist, dass frau doch immer trotz allem wieder charakterlich gute Angebote bekommt.

        Es wird nur benutzt bzw. ausgenutzt. Und nichts wird genug sein. Auch nicht übers Wasser gehen.

        Da ist ein Level von animalisch toxischer „Unmenschlichkeit“ bzw Rassismus-artiger Gewalt im Drang nach Kontrolle und sozialer Dominanz drin, dass man langsam erkennen sollte anstelle es verbrämend zu leugnen. Ich glaube nicht das Vertrauen noch oder überhaupt angebracht ist.

        • Ist möglich, dass es nur ein Trick ist.
          Aber ich denke, wir verlieren mehr, wenn wir ihr fälschlich misstrauen (und damit die Gelegenheit zur Kooperation ausschlagen), als wenn wir darauf reinfallen. Denn dann hat sich ja nur nichts geändert, was nicht schön ist, aber die Lage auch nicht verschlechtert.
          Mir scheint in solchen Situationen ein kleiner Vertrauensvorschuss mehr zu bringen, als mangelndes Misstrauen schadet.

        • Das Ganze scheint mir auf verstetigtem Missbrauch von Vertrauensvorschuss zu basieren.

          Seit Jahrzehnten.

          Es ist ab der Zeit das zu beenden und nicht mehr weiterzuführen. Es ist eine Grenze zu setzen.

          Appeasement im Angesicht von tatsächliche schlechter und immer wieder verbrämter Motivation führt in eine fatale Tragik. In dieser Situation ein hehres aber leider bedauerlich wie tragisch falsches Anliegen, das geschichtlich gesehen schon sehr viel Leid verursacht und Menschenleben gekostet hat.

    • Dazu wäre auch ein Video von einer Youtube Userin Alexandra Blue (gleichnamiger Kanal). Sie zeigt die heutzutage Mainstream typische, und eigentlich dem Rassismus ähnliche, Herablassung von Feministinnen gegenüber Männern.

      Sie hat es aber vom Netz genommen als sie gemerkt hat, dass das erkannt wurde und daraufhin ein Update und ein „Umarmungsvideo“ gemacht. Natürlich wieder mit gliechem Shaming und der üblichen herablassenden Haltung. Und eben typischerweise so hypoagent scheinheilig verpackt.

      Deshalb hier johntheother dazu:

      Dear Creeps, a feminist love letter

  4. JÜRGEN VON DER LIPPE ZUM GENDERSPRECH:
    bei Markus Lanz am 15.Jänner:

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2315822/Markus-Lanz-vom-15.-Januar-2015#/beitrag/video/2315822/Markus-Lanz-vom-15.-Januar-2015
    ab Minute 65 geht´s los (ca.)

    Ich finde, so was kann sehr viel effektiver sein als wissenschaftliche Auseinandersetzungen.
    Da sitzt ein beliebter Komiker in einer beliebten Gesprächssendung und macht sich in seiner unverwechselbaren Art über Genda-Neusprech lustig.

    Dadurch kriegen viele im Volk, die nicht an der Uni mit dem Quatsch belästigt wurden (wegen Alter, Beruf…), das erst mal mit.
    Andere, die an der Uni mit dem Sch… hirngewaschen wurden, kommen durch Jürgen auf die Idee, daß das Blödsinn sein könnte, was man ihnen beigebracht hat…..

      • Tja, unterschätz den Herdentrieb mal nicht.
        Fleischhauer sagt ja nicht umsonst, daß die meisten Journalisten (etc.) nur links sein, weil es die anderen auch sind.

        Auch Gebildete sind nicht sicher vor kognitiven Verzerrungen. Ganz im Gegenteil: vor zwei drei Jahren gab es einen Artikel im Spiegel, der sagte, daß Gebildete im Westen abergläubischer sein als weniger Gebildete (Homöopathie…).

        Mit anderen Worten: je gebildeter, desto doofer.
        Bei einigen akademischen Disziplinen wird außerdem kognitive Verzerrung geradezu gefordert.
        Professx meinte zB im Interview unlängst, daß die Ergebnisse im Marathonlauf eindeutig zeigten, daß Männer und Frauen auch körperlich gleich angelegt seien.

        Im Falle des Nachdenkens hätte sie merken müssen, daß es ca. 500 andere Sportarten gibt, bei denen das genau nicht so ist.

        • „Ganz im Gegenteil: vor zwei drei Jahren gab es einen Artikel im Spiegel, der sagte, daß Gebildete im Westen abergläubischer sein als weniger Gebildete“

          Da bin ich aber foh mal Anhänger des Analphabetismus und ehemaliger Hilfsarbeiter gewesen zu sein …:-)

          Professx läuft Marathon? Glaub ich nicht! Das halte ich für zu doof einen Fuß vor den anderen zu bekommen.

          „Der Männer-Weltrekord von 2:02:57 h (Stand: September 2014) entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 5,72 m/s oder 20,59 km/h oder 2:54,8 min/km.
          Der Frauen-Weltrekord von 2:15:25 h (Stand: September 2011) entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 5,18 m/s oder 18,67 km/h oder 3:12,6 min/km.“

          http://de.wikipedia.org/wiki/Marathonlauf

        • Im Cicero war 2009 mal eine Grafik zu sehen, die das Wahlverhalten in Abhängigkeit von der Bildung zeigte.
          Ausbildungsberufe: CDU und SPD spitze.
          Studenten: SPD, Grüne und SED spitze.

          Mit anderen Worten: je gebildeter, desto radikaler (dämlicher).

          Professx läuft nicht selber, denke ich. Wobei sie auch nicht zugelassen würde mit ihrem Testosteronspiegel (http://www.lannhornscheidt.com/).

          Das Marathon-Argument ist aber bei Genderixen seit langem beliebt. Wobei meist die 12 Restminuten Unterschied, die Du oben dokumentierst, aber auch noch gerne verschwiegen werden.

          Weißt Du, gegen wen unsere Frauen-Fußball-Nationalmannschaft gerne Trainingsspiele macht? Gegen die Männermannschaft! Allerdings nur bis 15 Jahre, weil die Jungs ab 16 einfach zu schnell sind.
          Ich wette, daß diese Info am Genderzentrum der Humbug-Uni gar nicht gern gehört wird…

    • In der vom Jüngling verlinkten Lehr-Konzeption der Landeszentrale der politischen Bildung gibt es ein schönes Beispiel der Selbstentlarvung unserer Gender-Sprechhandelnden:

      Klicke, um auf same_different.pdf zuzugreifen

      Ich zitiere, Seite 19:

      „Wie hoch ist der Anteil männlicher Erzieher in den Kindergärten in Baden-Württemberg?“

      Der Satz ist vollkommen korrekt (Erzieher ist unspezifisch, daher der Zusatz männlicher weil es eben nur um männlich sozialisierte Erzieher geht)…..aber moment mal, das ist kein Gender-Deutsch der Gender-Deutsch-Sprech-Handelnden, denn männlicher Erzieher ist doch doppelt gemoppelt da ErziehER ja immer nur Männer meint, umgekehrt würde ja keine Gender-Deutsch-Sprech-Handelnde sagen: „Wie hoch ist der Anteil weiblicher Erzieherinnen in den Kindergärten in Baden-Württemberg?“

      Der Satz müsste demnach in Gender-Deutsch richtigerweise heißen:

      „Wie hoch ist der Anteil der Erzieher in den Kindergärten in Baden-Württemberg?“

      Wem das dann doch zu unpräzise ist:

      „Wie viele Erzieher gibt es im Verhältnis zu Erzieherinnen in den Kindergärten in Baden-Würtemberg?“

      Also liebe Femis in der LPB Ba-WÜ, beim nächsten Mal ein bisschen mehr aufpassen, nicht das sich die weiblich sozialisierten Lesenden bei euch diskriminiert fühlen, mithin nicht mitgemeint….ihr Vollpfosten!

  5. Der Youtube User xpallodoc macht u.a. Streetinterviews über Geschlechterthemen aus Männer- und mgtow-Sicht.

    Hier ist eines davon, mehr auf seinem Youtube Kanal.

    (ab 1:50 wird’s interessant)

    Giving the red pill to girls

  6. Eine Bec Rawlings von der University of Central Florida macht von sich reden:

    „She Hates Feminists & White Knights !!!“

    „UFC’s Bec Rawlings Goes Nude For This Important Message (18+ NSFW)

    I am not oppressed.. the only people that oppress me are the feminists & white knights that judge me & want me to conform to their agenda… I believe in human rights FOR ALL. My boys are not monsters, I am not a bad mother because I don’t like pants, I am not being objectified… because I AM NOT WEAK, I make my own choices & I do what i want because I am freeeeee!! #WomenAgainstFeminism”

    http://www.bjpenn.com/needed-bec-rawlings-buff/

    Dazu ein Kommentar vom Youtube User neo:

    Bec Rawlings proves anti feminist females promote traditionalism.

      • Ach so, du machst das an der Sexyness fest, ob jemand effekthascherisch so tun darf, als hätte er bzw. sie die Bäume noch nicht verlassen und wäre noch nicht in der Zivilisation angekommen.
        Ich finde ehrlich gesagt sowohl die Femen, als auch Madame da oben ziemlich lächerlich.

        Ich verändere nicht ständig mein Pseudonym. Ich habe einen Google-Account, der hin und wieder spinnt, und einen Gravatar, der immer funktioniert.

        • *Vielleicht auch weil sie sich traut entgegen dem Mainstream.*

          Ohja, das ist so mutig, sich für eine Aktion auszuziehen, die im Prinzip nur dazu da ist Männern zu gefallen. Total progressiv und super empowert.

        • Nun, was ist denn mein Raster? Klär mich doch auf.
          Was ist daran kindisch, der Überzeugung zu sein, dass man Aufmerksamkeit auch erregen kann, ohne sich zu entblättern, egal ob man männlich oder weiblich, Feminist, Antifeminist, Tierschützer oder sonst was ist. Wenn man zivilisiert bleibt, kann es sogar sein, dass man auf die SACHE aufmerksam macht, statt auf sich selbst.

        • „Was ist daran kindisch, der Überzeugung zu sein, dass man Aufmerksamkeit auch erregen kann, ohne sich zu entblättern“

          Man kann es aber besser, wenn man sich als Frau entblättert, weil dann mehr als die Hälfte der Menschheit hinschaut. Einerseits heterosexuelle Männer (aus offensichtlichen Gründen) und andererseits Frauen, weil sie schauen möchten ob die Entblätterte schönere oder hässlichere Brüste hat und ob sie schlanker oder dicker ist, als frau selbst.

          „Wenn man zivilisiert bleibt, kann es sogar sein, dass man auf die SACHE aufmerksam macht, statt auf sich selbst.“

          Wenn man aber nicht viel zu sagen hat, ist Entblättern eine gute zweite Option. Zumindest als Frau. Tut man es als Mann, schauen nur höchstens fünf Prozent der Bevölkerung hin, und man gerät überdies in Gefahr, verhaftet zu werden, weil der Penis die gefährlichste Waffe seit Menschengedenken ist.

        • Ah!!! Das Raster! Alles klar! Jetzt weiß ich alles!!!

          „Und die Sache hat sie ja mit einem kurzen Tweet recht unverblümt und eindeutig benannt.“

          Und dabei perfekt die Aufmerksamkeit auf sich selbst und ihren geilen Body gelenkt. 🙂

        • „Und dabei perfekt die Aufmerksamkeit auf sich selbst und ihren geilen Body gelenkt. “

          Ich weiß gar nicht, was daran so schockierend sein soll, das machen Frauen doch ständig.

        • @Adrian:
          Was glaubst du, wie viele Femen Männer vom Feminismus überzeugt haben? Ich glaube, eine eher geringe Anzahl. Und das obwohl es Femen gibt, die objektiv gesehen attraktiver bzw. nicht so ein spezieller Typ sind, wie die über und über tätowierte, kurzhaarige, von den Gesichtszügen her eher androgyne Frau dort oben.
          Wer sagt denn, dass ich es schockierend finde? Ich sagte, ich finde es affig und kindisch.

          @pet
          Natürlich gönne ich es ihr. Jeder wie er möchte. Ich darf sie aber trotzdem affig finden.

        • Nachtrag: sie spricht nicht genau meine Reaktion an. Sie würde es zumindest nicht, wenn ich nicht den Aufschrei gesehen hätte, der durch die Reihen ging, als die Femen auftauchten.

        • „Was glaubst du, wie viele Femen Männer vom Feminismus überzeugt haben?“

          Keine Ahnung. Mich haben sie das nicht.
          Sie haben aber sicher einige Wichsvorlagen geliefert. Und das ist doch auch schon was.

  7. Ein interessantes Interview in der Daily Show vom 06.01.2015. Es geht um Gruppenverhalten:

    (Video mit Bild nur mit Proxy anschaubar)

    Es wird dieses Buch besprochen:

    Da haben sie in einem Versuch ein geschlossene Gruppe bestehend aus ‚Liberals‘ und ein Gruppe bestehend aus ‚Konservativs‘
    über Themen wie den Klimanwandel, gleichgeschlechtliche Ehen und Affirmative Action (positive Diskriminierung) diskutieren lassen. Je mehr die ‚Liberals‘ miteinander redeten um so linker wurde ihre Einstellung. Umgekehrt verhielt es sich mit den ‚Konservativs‘, welche eine immer rechtere Einstellung erhielten.

    Ich finde das interessant in Bezug auf den Feminismus/Maskulismus. Je länger man in der jeweiligen Filterbubble diskutiert, um so radikaler werden einige Leute meinem Empfinden nach.

    • „Man könnte durchaus den Eindruck gewinnen, die letzte ökonomische Transformation war für die Frauen ein klarer Gewinn…“

      Und die hieß Frauenbevorzugung und Umverteilung zugunsten von Frauen. Zunehmende Korruption und Wettbewerbsverlust deren Folgen wir schon jetzt spüren?

      Aus dem Artikel:

      (Müsste man fasst mit Triggerwarning versehen)

      „Dank der neuen Wirtschaftsmacht Frau könnte die Welt von morgen eine bessere sein.« Zumindest eine, die wesentlich bullshitresistenter ist, glaubt Helma Sick. »Frauen lassen sich nicht so leicht was andrehen.« Und das wissen auch Männer zu schätzen: Sicks Frauenfinanzberatung hat inzwischen 30 Prozent männliche Kunden – von Frauen lernen heißt verdienen lernen.“

      Achtung hohe BS Gefahr. Schaut man auf die letzten Jahre und heutzutage könnte das auch genau Gegenteilig sein.

      • Naja, bei »Frauen lassen sich nicht so leicht was andrehen.« musste ich auch erst an Klamotten denken und musste lachen.

        Aber gemeint sind Finanzprodukte und da sind Frauen tatsächlich sehr viel konservativer und risikoscheuer als Männer (zumindest wenn es um ihr eigenes Geld geht…)

        Wettbewerbseinschränkungen durch Clusterbildung in Märkten und Korruptionstendenzen sind systemische Effekte. Kann man jetzt eher nicht den Frauen anhängen 😉

        Ausserdem würde ich nicht darauf spekulieren, dass die nächste Transformation für die Frauen ähnlich vorteilhaft ausfällt…

    • Schöner Artikel…habe mich köstlich amüsiert. Man könnte jetzt natürlich jeden Satz analysieren und in seiner Aussage widerlegen, aber lassen wir doch einfach der Autorin ihre narzisstische selbstbeweihräucherung…

      frauen als die neue Wirtschaftsmacht….lächerlich.

  8. Neues von Thunderfoot und Sargon mit neuer Footage von Sarkeesian.

    Auch John McIntosh, Sarkeesian’s Feminist Frequency Scherge, hat so seine Ansichten über ‚Je Suis Charlie‘.

    Thunderfoot:

    First World Feminism vs Islam

    „5 million cartoons of Muhammad exist this week, that didn’t exist last week.
    I cannot think of a more fitting way that people should express solidarity for Western ideals such as free speech, over a religious belief that things it operates above the laws of any country.

    Its sad though that while many showed solidarity with those massacred in the Charlie Hedbo massacre, that there are still liberals who think that people shouldn’t be allowed to offend others.

    Of those who show contempt for the ‚Je Suis Charlie‘ protests was Jonathan McIntosh of Feminist Frequency. Ironically, also in the news this week was Anita Sarkeesian, who is apparently now living in terror from ‚Gamer Terrorism‘- even though the last place she talked at, the police (both local and federal) determined she, and everyone else was in no real danger.

    The ABC report is one of the largest travesties of journalism I’ve ever seen. Worse in many ways than the UVA ‚gang rape‘ accusations of Rolling Stone.“

    Sargon of Akkad

    The Video Games Cause Violence Argument

  9. Business as usual:

    Gegen die Diskriminierung von Jungen/Männern wird erst etwas getan, wenn diese zu Nachteilen bei Frauen führen.
    .
    http://genderama.blogspot.de/2015/01/warum-jamaikas-premierministerin-jungen.html

    „Women have always been the primary victims of war. Women lose their husbands, their fathers, their sons in combat. Women often have to flee from the only homes they have ever known. Women are often the refugees from conflict and sometimes, more frequently in today’s warfare, victims. Women are often left with the responsibility, alone, of raising the children.“

    Oh ja, wir müssen unbedingt etwas gegen Krieg machen, weil die Frauen dann zu Hause alleine klar kommen müssen!

    Vielleicht könnte man so auch etwas für eine bessere Gesundheitsversorgung für Männer tun. Man argumentiert, dass wenn Männer länger leben und gesund bleiben, sie ihren Frauen im hohen Alter besser und länger im Haushalt helfen können. Genauso könnte man auch für Maßnahmen gegen die hohen Suizidraten bei Männern argumentieren. Die Männer sterben den Frauen weg und lassen sie dann mit ihrem Schmerz und der ganzen Arbeit alleine.

    Oder man passt die Gefängnisstrafe von Männern an die von Frauen an, in dem man argumentiert, das je eher Männer wieder aus dem Gefängnis kommen, desto eher können sie wieder einer Arbeit nachgehen, der alleinerziehenden Mutter Unterhalt bezahlen oder die ca. 100 000 000 € Transferleistung von Männer zu Frauen jedes Jahr mit finanzieren.

    Oder man bekämpft die Dämoniesierung der männlichen Sexualität, in dem man behauptet das diese Frauen schadet, da dadurch bei Männern die Befürchtung besteht als pädophil zu gelten wenn man gerne mit Kinder arbeitet und Männer deshalb Berufe wie Erzieher und Grundschullehrer meiden. Würden dort mehr Männer arbeiten, könnten Frauen entlastet werden.

    -.-

    Es ist ziemlich demotivierend, das all die Frauen die sich politsch um ‚Equalitiy‘ kümmern und dort der Kurs festlegen, es nicht schaffen sich mal um Jungen und Männer zu kümmern. Sie können sich eine Diskriminierung von Männer gar nicht vorstellen oder finden diese sogar gerechtfertigt, wenn Frauen dadurch Vorteile erhalten. Ich habe nix gegen mehr Frauen in den Chefetagen, Wissenschaften oder in der Politik, aber wenn ich mir ansehe, was zumindestens die politsch oder sozialwissenschaftlich aktiven Frauen teilweise treiben, sehe ich schwarz für die Zukunft. Diese Frauen kümmern sich nicht um die Bedürfnisse der gesamten Bevölkerung, sondern nur um die der Frauen oder irgendwelcher Minderheiten. Das unterscheidet sie nach meinem Gefühl von den größtenteils männlichen Politikern der Vergangenheit. Solange also solche Frauen die Themen festlegen, wird die Bekämpfung der Diskriminierung von Jungen und Männern auch weiterhin nirgendwo auf der politisch Agenda der Parteien erscheinen.

  10. „GEOLITICO“ über „Sprachsäuberer des Mainstreams“:

    Diese Sprachverdreher sind die geistige Plage des 21. Jahrhunderts. Aus alten Kinderbüchern streichen sie „Neger“, aus dem Allmächtigen soll „das Gott“ werden.

    Geistige Plage des 21. Jahrhunderts

    [..]Eigentlich sollte man sich nach einem solchen wissenschaftlichen Offenbarungseid nicht weiter mit Hornscheidt beschäftigen müssen. Hier spielen wohl auch Allmachtsfantasien eine Rolle, um es noch milde zu formulieren. Eine weitere Förderung solcher fundamentalistischen Gender-Theorien wird Deutschland endgültig zum Gespött in der wissenschaftlichen Welt machen. Den gleichen Effekt könnte man nur noch erzielen, wenn man in den Seminaren für Alte Geschichte flächendeckend Erich-von-Däniken-Lehrstühle einrichten würde.

    Sprachsäuberer der beschriebenen Art, vor allem auch, wenn sie an deutschen Universitäten vom Steuerzahler finanzierte Stellen besetzen, sind keine Bereicherung, sondern eine geistige Plage des 21. Jahrhunderts. Leider steht zu erwarten, dass mit der weiteren Durchsetzung des linken Mainstreams in unserer Gesellschaft auch erkennbar realitätsferne Theorien wie die eines Lann Hornscheidt Beachtung finden werden.

    Quelle: http://www.geolitico.de/2015/01/14/die-sprachsaeuberer-des-mainstreams/

    • „auch erkennbar realitätsferne Theorien wie die eines Lann Hornscheidt Beachtung finden werden.“

      Ihr habt Euch dran gewöhnt, dass es Menschen gibt, die sich mit der Heterosexualität nicht identifizieren können. Ihr werdet Euch dran gewöhnen, dass es Menschen gibt, die sich mit der binären Geschlechterordnung nicht identifizieren können.

      • Wer ist „Ihr“?

        Ich habe mich an garnichts gewöhnen müssen und seit Kindesbeinen akzeptiert, dass es Menschen mit anderen Neigungen gibt.

        Was ich aber nicht hinnehmen werde, ist, dass eine Minorität (ob dir das nun passt oder nicht) eine ganze gewachsene Sprachstruktur zerschreddert, angefangen vom Deppinnen .I., fortgeführt über Eichhörnchen-Sternchen und nicht endend wollen bei Professx oder ähnlichem Stuss.

        In Österreich sind an manchen Schulen die Lehrbücher nicht mehr lesbar, sondern nur noch semantische Nebelbomben, welche den Kern des Textes verschleiern. Hier ein Beispiel:

        „Eine/r ist Zuhörer/in, der /die andere ist Vorleser/in. Eine/r liest den Abschnitt vor, der/die Zuhörer/in fasst das Gehörte zusammen. Der/die Vorleser/in muss angeben, ob die Zusammenfassung richtig war.“

        Man darf gespannt sein, was aus dem oben zitierten Text noch werden wird, wenn die Queer-Fraktion oder sonstwer da nun auch herumfuhrwerken darf.

        Dagegen gibt es sukzessive mehr und mehr Widerstand. Und wer sich durch einen Text sexistisch abgewertet fühlt, sollte mal an seinem Selbstbewusstsein arbeiten und aus der Opferecke heraus kommen.

        Da werden sich manche nun mal dran gewöhnen müssen …

        • „Wer ist “Ihr”?“

          Ihr Heteros.

          „Ich habe mich an garnichts gewöhnen müssen und seit Kindesbeinen akzeptiert, dass es Menschen mit anderen Neigungen gibt.“

          Na klar…

          „Dagegen gibt es sukzessive mehr und mehr Widerstand.“

          Na dann freu Dich doch. Exzesse bleiben nicht lange bestehen.
          Aber was hat das mit Lann Hornscheidt zu tun?

          „Und wer sich durch einen Text sexistisch abgewertet fühlt, sollte mal an seinem Selbstbewusstsein arbeiten und aus der Opferecke heraus kommen.“

          Ich erinnere Dich dran, wenn Du Dich das nächste Mal wieder durch einen Text als Mann diskriminiert fühlst.

        • @Adrian, der schrieb: „Na klar…“

          Siehst du, deswegen manövrierst du dich auch in eine Ecke, in der du scheinbar gerne hockst.

          Du ironisierst Selbstverständlichkeiten und wunderst dich dann, wenn der Gegenwind rauer wird. Letztendlich bestätigt das wohl das eigene Weltbild.

          „Ich erinnere Dich dran, wenn Du Dich das nächste Mal wieder durch einen Text als Mann diskriminiert fühlst.“

          Tu‘ das, denn ich werde sicherlich nicht bis zum Sankt-Nimmerlein-Tag leben 😉

        • „Du ironisierst Selbstverständlichkeiten und wunderst dich dann, wenn der Gegenwind rauer wird.“

          Ich bezweifel nur Deine Aussage. Aber selbst wenn für Dich das alles so selbstverständlich ist, scheint es ja dennoch Irritationen bezüglich Menschen wie Hornscheidt zu geben.

          • @ddbz

            Das Standard“argument“ von DDBZ:
            wenn es etwas gibt, weswegen man etwas oder ein Konzept in einem kleinen Bereich kritisieren kann, dann kann, wenn einem das Konzept oder der Bereich nicht gefällt, das Konzept oder den Bereich als ganzes ablehnen, egal, ob diese Kritik überhaupt bezüglich dieses Teils des Konzept oder des Bereichs greift.

            Das exerziert er in dieser Schlichtheit ja bei nahezu allem durch, sei es Gender, Wikipedia oder was auch immer

        • Weiß nicht, sag Du’s mir …

          Du scheinst weiter keine Texte des Lann H. aus B gelesen zu haben, wenn Du dessen Theorien auf das Nichtempfinden als Mann oder Frau verengst.

          PS. Woher will das L.H. aus B. eigentlich wissen wie man sich als Mann oder Frau fühlt? Das kann ja nicht wissen ob es sich, so wie es sich fühlt nicht eben als Frau fühlt … 🙂

          PPS Manche meinen auch, sie seien Kaiser Nero … ist wohl auch Fakt…

        • So kennen wir die Gendersens.

          Erstens, lies mal das richtige und zwetens muss alles sexuslisiert werden … ach ja, die Beschämung des Andermeiners hatte ich vergessen. Gähn … ist aber langsam langweilig.

          Zeitalter des Internet – der ist allerdings gut.

        • @ C

          @Adrian hatte mich aufgefordert mal was zu lesen. Das scheint er in seiner genialen Wissenswelt nicht nötig zu haben. Ich habe in meiner Schlichtheit das mal in dem verlinktem Text von @emanzer gemacht.

          „„Ich erkläre es meinen Studierenden manchmal so: Wenn mir eine Person sagt, das Wort Blume traumatisiert mich, aus welchem Grund auch immer, dann höre ich auf, das Wort zu benutzen. Da muss ich mich nicht mal mit Macht- und Diskriminierungsstrukturen beschäftigen.““

          Das L.H. aus B. findet es also ganz gut, solche Worte wie Blume auf Zuruf nicht zu benutzen. Sowas nenne ich ein dümmliche Theorie. In aller Schlichtheit natürlich … 🙂

  11. Wahrscheinlich wieder toxische Maskulinität?

    Wieder einmal bringt eine Mutter ihr Kind um. Eine Tochter. Diesmal besonders und unverständlich grausam.

    Seit Jahrzehnten ist die häusliche Gewalt, die von Frauen und Müttern ausgeht, gegen Kinder und Väter bekannt. Auch ist die eklatant signifikante Neigung zur provokanten Instigierung bekannt. Und beides wird politisch unverhohlen bewusst unterdrückt.

    Nebenbei wird unverhohlen Rassismus-artige Dämonisierung von Männern und Jungen zur Selbstbereicherung betrieben.

    Wann endlich jagen wir diese korrupten feministischen PC-Verbrecherinnen aus ihren erschlichenen zur Polit-Unterdrückung und zur Selbstbedienung missbrauchten Ämtern und auch noch weiter weg!

    Mother Who Allegedly Lit Baby On Fire Charged With Murder

    • Du hast es irgendwie mit den Füllwörtern und dem Überdramatisieren, oder?

      Ich dachte, man darf Einzelfälle nicht als Anlass für Verallgemeinerungen nehmen?

      Und was hat das nun wieder mit PC und Feminismus zu tun? Und wie willst du das lösen?
      Könnte/würde sie ihr Baby ohne PC-Verbrecher in politischen Ämtern nicht anzünden?
      Und was hat das nun wieder mit häuslicher Gewalt usw. zu tun? Das ist ganz offenbar die Tat einer Irren.
      Und du möchtest nicht, dass Männer dämonisiert werden wenn sie schlimme Dinge tun, bei Frauen muss das aber erlaubt sein oder wie sehe ich das?

      Anderes Thema, es gab hier mal eine Diskussion, dass Mordopfer immer gleich sind.
      Sind sie nicht.
      http://www.taz.de/!153017/

      • Das sind keine Einzelfälle mehr.

        Ein paar Jahrzehtne „Einzelfälle“.

        Das Leben dieses jungen Mädchens hätte vielleicht gerettet werden könnenn, wenn nicht so bornierte Sichtweise, wie du sie jetzt auch zeigst, wären.

        Und Überdramatisieren, dass tun nun ja so gut wie ausschließlich deine femimistischen Geschlechtsgenosdinnen. Auch über durch sie mit cerursachte Kinderleichen hinweggehend.

        Diese widerliche entmenschlichende Arrroganz kann nichts erschüttern. Auch dann nicht, wenn Kinder bei lebendigem Leib qualvoll verbrannt werden.

        Die überaus arrogante und herablassende Haltung ist es, die es hervorruft und mit verursacht.

        Weibliches Empowerment. Eine narzisstische Bequemlichkeits- und Überheblichkeitkrücke. Eigenleistung Null. Kosten tragen andere. Einige mit bezahlen mit dem Tod.

        • „Das Leben dieses jungen Mädchens hätte vielleicht gerettet werden könnenn, wenn nicht so bornierte Sichtweise, wie du sie jetzt auch zeigst, wären. “

          Nur, wenn die Frau bereits im Visier von Sozialarbeitern usw. gewesen wäre und gefährliche Verhaltensweisen gezeigt hätte.
          In den USA sind Sozialarbeiter aber sicher nicht weniger überlastet als hier.

          „Und Überdramatisieren, dass tun nun ja so gut wie ausschließlich deine femimistischen Geschlechtsgenosdinnen. Auch über durch sie mit cerursachte Kinderleichen hinweggehend.

          Diese widerliche entmenschlichende Arrroganz kann nichts erschüttern. Auch dann nicht, wenn Kinder bei lebendigem Leib qualvoll verbrannt werden.

          Die überaus arrogante und herablassende Haltung ist es, die es hervorruft und mit verursacht.

          Weibliches Empowerment. Eine narzisstische Bequemlichkeits- und Überheblichkeitkrücke. Eigenleistung Null. Kosten tragen andere. Einige mit bezahlen mit dem Tod.

          Du bist echt ne Marke 😀
          Wahrscheinlich wirst du das jetzt wieder als Empowerment oder niederträchtiges narzisstisches Irgendwas interpretieren, aber ich finde, du bist irgendwie auf einem komischen Denk-Weg.

        • @Atacama

          Find ich nicht.

          Gerade das von dir angesprochene „Visir“ ist aus den von mir angesprochen Gründen mehr als ideologisch verzerrt.

          Insbesondere in den USA. Aber auch hier.

          Auch hier hätten mit großer Wahrscheinlichkeit viele solcher Fälle verhindert werden können.

          Feminismus gehört aus diesen Bereichen verbannt.

          Aktuelles Beispiel ist zB. jetzt als korrupt sichtbare feministisch indoktrinierte White Ribbon NGO.

        • Aber dir ist schon klar, dass dieses Thema ein gewaltiges Spannungsfeld ist, oder?
          Die Leute, die Familie als das Beste für ein Kind halten und Erziehung als Elternrecht und der Staat soll sich nicht so einmischen usw. die sind auch relativ einflußreich in der Politik.
          Und das sind auch keine feministischen, sondern ziemlich alte, konservative Positionen.
          Dazu muss man auch erstmal nachweisen, dass was passiert. Auf Verdacht Kinder entziehen oder wie?
          Ich kenne diesen Fall nur durch dein Posting von daher kann ich nicht viel dazu sagen.

          Im Falle von Yagmur z.B bin ich absolut der Meinung, dass falsch gehandelt wurde von seiten der Behörden.

        • Ich bin eigentlich gegen zuviel Einmischung von behördlicher Seite her. Und wenn sollte man mit den Eltern arbeiten, nicht gegen sie.

          Dennoch ist mir aber auch bewusst das Kinder nicht komplett alleingelassen werden sollten. Was aber sicherlich völlig falsch ist, dass dies dann auch noch ideologisch gemacht und benutzt wird. Genau dies macht der Feminismus.

          Es muss endlich auch dad Gewaltpotential von eriblicher Seite her einbezogen werden. Auch der mögliche positive Einfluss von Vätern.

          Das muss von jedweder Ideologie gelöst werden. Und endlich wieder mit der manchmal nicht so einfachen, politisch unkorrekten wie ambivalenten Realität arbeiten.

        • „Ich bin eigentlich gegen zuviel Einmischung von behördlicher Seite her. Und wenn sollte man mit den Eltern arbeiten, nicht gegen sie.“

          Und dann kann es eben passieren, dass man sich verschätzt, irrt. Ich denke, das ist ähnlich wie bei Psychiatern, die einem Forensik-Insassen bescheinigen müssen, ob er noch eine Gefahr für die Gesellschaft ist oder nicht – und dann ist er frei und killt jemanden o.ä.

          Und dann gibt es die Fälle, die aus vermeintlich heiterem Himmel kommen, wo die Nachbarn sagen, dass sie das ja niee gedacht hätten.

          „Es muss endlich auch dad Gewaltpotential von eriblicher Seite her einbezogen werden. Auch der mögliche positive Einfluss von Vätern.““

          Inwiefern?
          Ich stelle mir jetzt vor, eine Frau bekommt ein Kind, dann wird sie aus dem Krankenhaus entlassen und dann? Was soll ich mit dem Wissen, dass sie Gewaltpotential hat anfangen in Bezug auf konkrete präventive Aktionen?
          Alle 2 Monate Untersuchung fürs Kind ob es blaue Flecke hat oder wenig Augenkontakt sucht o.ä? Und wenn, was soll daraus folgen? Nachweispflicht der Eltern, das KEIN Missbrauch stattfand, sonst Kindesentzug?
          Du schreibst wenig konkretes.

        • Und zu guter Letzt, inwiefern unterscheidet sich der Generalverdacht, sein eigenes Kind umzubringen an Frauen von dem Generalverdacht an Männer, ein Vergewaltiger zu sein?
          Und wieso ist letzteres eine Dämonisierung, ersteres aber nicht?

        • Ich pflichte dir bei, dass eben sich eine einmischende Behörde sich verschätzen kann. Deshalb muß das auch restriktiv sein. Aber das ist ja heutzutage ideologisch feministisch getrieben und Gegenteiluges passiert und dann auch noch falsch in diesem Sinne.

          Kindesentzug im entgültigen Sinne sollte eigentlich fast nie stattfinden. Alledings muss das Kind sicher sein. Übrigens machen das Frauen ja mit Vätern standardmäßig. Kindeshintertreibung ist ja immer noch ein weiblicher Kavaliersdelikt. Das aber eigentlich vpm Gewaltgehalt auf der Höhe von Vergewaltigung liegt, gleich an zwei Menschen und lebenslang.

          Als störend finde ich deine selbstgefällig e Blindheit auf der weiblichen Seite. Aber nicht nur bei dir. Das ist ja mehr als üblich. Und auch falsch.

          Hab jetzt nicht die Zeit und Energie hier und jetzt Konkretes hervorzuholen. Hör auf mit diesen rhetorischen Floskeln.

          Das ist häufig. Und auch das muss aufhören.

        • Ich bin weder selbstgefällig, noch blind, ich kann ja Zeitung lesen und habe Augen im Kopf. Nur, ich finde, wenn man sich so pompös ereifert wie du, dann sollte man auch wenigstens 1-2 greifbare Vorschläge anbringen.

        • Diese Generalverdachtsnummer kommt ja nun von euch. Und zwar massiv missbräuchlich.

          Jetzt bei Kritik wird das unterstellt. Solche toxischen Einstellungen gehören geächtet. Die Frauen sind hier in der Bringschuld, weil sie das tatsächlich angezettelt haben. Das wird auch nicht vergessen werden.

        • @petpanther
          Das ist doch alles nur Show bei dir, du haust die Fremdwörter und verschwurbelten Satzgebilde mit Allgemeinplätzen dutzendweise raus um zu verschleiern, dass deine einzige Ahnung, was Gesetzgebung, Kinderschutz etc. angeht von bereits genannten Videos kommt, die relativ wenig sagen ausser dass Frauen an allem Schuld sind.

          Und wenn dich mal einer festnagelt, nachfragt und tatsächlich Lösungsansätze hören will, kommt entweder gar nix oder diese alberne „Ich bin so ein großer starker Mann und du ein kleines Kind/dummes Weib“- Tour.

        • @marenleinchen

          Ich würd jetzt nicht sagen, dass das alles Show von mir ist. Und ein paar Lösungsansätze hab ich ja bedeutet.

          Und nicht mit Allgemeinplätzen, aber kritisch zu etwas was du nicht magst.

          Das gesamte Problem kann ich nicht lösen. Das würd mich überfordern. Wie jeden anderen auch.

    • @ Atacama

      Petpanther bewegt sich in emotionaler und moralischer Hinsicht manchmal auf dem entwicklungspsychologischen Niveau eines Siebenjährigen und seine emotionalistischen Tiraden sind nicht selten von Projektion geprägt. Auch hier wieder sichtbar:

      „Diese widerliche entmenschlichende Arrroganz kann nichts erschüttern.“

      „Kosten tragen andere. Einige mit bezahlen mit dem Tod.“

      Sagt ausgerechnet Petpanther, der noch nach den Morden von Breivik weiter die widerliche, lächerliche und dumme irrationale Verschwörungs- und Sündenbockideologie zu verbreiten versucht, die als Legitimationsideologie für diese Morde fungierte (und der damit ganz nebenbei auch noch die Männerrechtsbewegung in Verruf bringt):

      – kein Verantwortungsgefühl gegenüber der Wahrheit
      – kein Verantwortungsgefühl gegenüber den Mitmenschen
      – kein Verantwortungsgefühl gegenüber der Männerrechtsbewegung

      • @Leszek

        … sagte der Teen zum Papi.

        Irgendeine empathische Regung außer ideologisch überheblichem Unterstellungsgesülze und deinem üblichen Breivik Gefasel?

        Von den Themen hast du gar keine Ahnung außer zu verzwecken.

        Anbiederung passt auch dazu.

      • Meiner Meinung nach ist petpanther nicht mehr so richtig in der Welt. Er verbringt unheimlich viel Zeit mit dubiosen YT-Videos von überall auf der Welt, dass es für ihn (logischerweise) gar nicht mehr nachzuvollziehen ist, wo es denn bitte welche Probleme gibt und was daran zu ändern wäre.

        Ganz schlimmer Fall von Realitätsverlust und das meine ich gar nicht hämisch. Ich denke nicht, dass er noch mit beiden Beinen im Leben ist. Wie soll jemand mit so einer eingeschränkten Denke und so einem Hass und einer Unzufriedenheit (die momentan Frauen als Katalysator gefunden hat) normalen sozialen Kontakten oder einem Beruf nachgehen?
        Ganz davon abgesehen, dass es Zeit kostet, täglich mehrstündige YT-Videos zu verkonsumieren.

      • @ Petpanther

        „Irgendeine empathische Regung außer ideologisch überheblichem Unterstellungsgesülze und deinem üblichen Breivik Gefasel?“

        Zur Beurteilung dieses Einzelfalls wäre es notwendig ihn genauer zu kennen. Ihn ohne nähere Kenntnis sofort propagandistisch zu instrumentalisieren, halte ich nicht für besonders empathisch.

        Darüber hinaus: Grundsätzlich ist es natürlich richtig, dass es sehr wichtig ist, das einseitige Mann/Täter – Frau/Opfer-Schema zu durchbrechen, so dass auch die Forschungsbefunde zu weiblicher Täterschaft ins öffentliche Bewusstsein gelangen und sowohl was Prävention als auch was Bestrafung angeht, auf weibliche Täterschaft angemesen reagiert werden kann. (Zu diesem Thema gibt es ja auch etliche Beiträge von mir.)

        Es ist allerdings nicht nur der Einfluss von vorherrschendem Feminismus und PC, der hier entgegenwirkt, sondern auch der Einfluss des Konservatismus mit seinen tradionalistischen Geschlechterbildern. Traditionalistischer Konservatismus und reaktionärer radikaler Feminismus (in der Tiefenstruktur ebenfalls konservativ) wirken zusammen um weibliche Täterschaft tendenziell unsichtbar zu machen. (Allerdings sind sich sowohl auf feministischer und politisch korrekter Seite als auch auf konservativer Seite die meisten ihres Irrtums diesbezüglich gar nicht bewusst.)

        • @Leszek

          Gebe dir insofern recht, dass auch der Konservatismus dafür mit verantwortlich ist.

          Aber Feminismus kann ja mit beiden und führt ggf. gar zur Burka. Traditioneller Gynozentrismus on Stetoids. Die Linken sind die Steigbügelhalter.

  12. Reddit-Text bei dem es um einen Mann geht, der herausgefunden haben soll, dass ihn seine Frau betrügt. Natürlich klärt er das ganz brav auf erwachsener Art und Weise und sammelt Beweise bzw. besorgt sich schon einmal einen Anwalt. Soweit ich verstanden habe, hat er einen Ehevertrag am Laufen mit einer Fremdgeh-Klausel.

    Seinen Text wird andauernd aktualisiert um die Netzgemeinschaft am laufenden zu halten.

    Hier nachzulesen:

    • Edit: Beweise sammeln im Sinne von Handypasswort knacken lassen oder einen Private Investigator engagieren um sie zu verfolgen.

      Haha, die Geschichte ist Gold!

  13. Japan will das Kinderkriegen erzwingen

    „Das Minimaleinkommen eines Mannes, um für eine Frau interessant zu sein, liegt bei vier Millionen Yen (29.000 Euro). Vor 20 Jahren, als es Japan wirtschaftlich noch besser ging, lag die Erwartung bei sechs Millionen Yen (43.000 Euro). Mit dem Einkommen des Mannes steigt prozentual auch die Wahrscheinlichkeit einer Eheschließung – und die Zahl der Kinder. Umgekehrt begrüßen immer mehr junge Männer, wenn ihre Frau auch nach der Hochzeit und dem ersten Kind weiterarbeitet, damit sie die finanzielle Verantwortung nicht allein tragen müssen.

    Vielen jungen Japanern ist das alles zu riskant. Statt eine feste Beziehung mit Pflichten einzugehen, bevorzugen sie unverbindliche Treffen mit Frauen. Es ist unter Kollegen nicht ungewöhnlich, zusammen in Hostessenclubs, Stripbars und Bordelle zu gehen. Ein Rundfunkmitarbeiter Anfang 30 in Tokio, der anonym bleiben will, pflegt seit Jahren Kurzbeziehungen. „Statt mit einer Frau in ein teures Restaurant zu gehen ohne die Garantie, dass es ein lustiger Abend wird, gehe ich lieber direkt in eine ‚Girls Bar‘. Das kostet zwar ein bisschen mehr, dafür habe ich garantiert Spaß.“ Solche „Beziehungen“ führen allerdings zum Leidwesen von Staat und Wirtschaft nicht zu den erwünschten Kindern, die eines Tages in das Sozialsystem einzahlen und die vakanten Jobs besetzen.“

    http://www.welt.de/politik/ausland/article136583600/Japan-will-das-Kinderkriegen-erzwingen.html

      • @ Christian & Slavo

        Das wundert mich schon die ganze Zeit, wo er abgeblieben ist. Abgemeldet hat er sich nicht, oder?

        Hinterher hat ihn sich der femizentrische Staat bzw. sein Geheimdienst geschnappt und ihn über der Nordsee aus dem Helikopter geschmissen.

        Oder ihn erst zur „Küstenbarbie“ ins Gedöns-Ministerium gebracht, und auf einen Wink von der hin haben sie ihn dann standrechtlich ins ministeriumseigene Pyranha-Becken zur Entsorgung renitenter Maskutrolle geworfen.

        Vielleicht hat ihn aber auch nur Tippse eine mit dem Nudelholz…

        …hoffentlich ist es nix ernstes, sonst haben wir gegen die Femis eine argumentative „Raketenlücke“!

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