19 Gedanken zu “Was „feministische“ Dude-Bros so sagen

    • Das aus meiner Sicht faszinierende an dem Video ist, dass die „Dudebros“ hier recht deutlich auch den Mund halten sollen, sich nicht einmischen sollen, auf ihren Platz verwiesen werden. Teilweise sagen sie schlicht Sachen, die Feministinnen auch sagen, werden aber dafür kritisiert, zB wenn sie darüber streiten, wer nun eigentlich queerer ist, was ja in der feministischen Abwärtsspirale um immer mehr Korrektheit zu erwarten ist.
      Sie glauben, als Feministen gleichberechtig mitdiskutieren zu können und verkennen, dass sie damit Raum einnehmen und alles falsch machen.
      Teilweise glauben sie, dass sie das ganze nicht so ernst nehmen müssen und es wird ihnen deutlich gemacht, dass man da keinen Spass versteht.

      Kurz: An der Kritik in dem Video sieht man mal wieder gut, dass man es als männlicher Feminist nicht gut hat.

      • „Sie glauben, als Feministen gleichberechtig mitdiskutieren zu können“
        Ich glaube auch bei allem mitdiskutieren zu können, und ich bin wahrlich kein Feminist. Wenn mir jemand dieses Recht streitig machen will, egal zu welchem Thema, dann ist das für mich ein rotes Tuch.

        Genau das ist auch das was mich an diesem Begriff „Ally“ so unglaublich stört. Es drückt dieses ganze Feministische Gedankengut von Männern als Menschen zweiter Klasse so unglaublich brutal aus. Ekelerregend.

        Achja, zu dem Thema auch sehr empfehlenswert:

  1. Mit dem Satz „Die bräuchten mal nen richtigen Mann!“ meint man üblicherweise sexuellen Kontakt. Ich finde aber, die sollten tatsächlich mal einige ganz normale Männer außerhalb ihrer Filterblase kennenlernen, dann merken sie vielleicht, dass Männer mehr sind als Bärte und dumme Sprüche. Ein schönes Lehrvideo, wie Frauen als Männer verkleidet toxische Männlichkeit ausleben.

  2. Also die Macherin regt sich über einen Typen in ihrer Anti-Sexismus-Aktionsgruppe auf und hält ihn für einen Sexist, will dann die anderen dazu bringen „mit ihm zu reden“, die wollen aber nicht, das hat sie krass enttäuscht, und um ihre Wut sinnvoll zu kanalisieren redet sie selbst mit ihm dreht sie dieses Video. Chapeau.

  3. So.

    Also die Macherin regt sich über einen Typen in ihrer Anti-Sexismus-Aktionsgruppe auf und hält ihn für einen Sexist, will dann die anderen dazu bringen “mit ihm zu reden”, die wollen aber nicht, das hat sie krass enttäuscht, und um ihre Wut sinnvoll zu kanalisieren redet sie selbst mit ihm dreht sie dieses Video. Chapeau.

    • War auch mein erster Gedanke. Da wird indirekt wohl ein bestimmter Kommilitonix aus dem Gender Studies -Studiengang gemobbt, der sein Büßerhemd mal nicht richtig herum angezogen hatte. Und irgendwas, das er mal gesagt hat, dann als allgemeines Klischee „feministischer dude bros“ (wer kennt sie nicht?) verkauft.

      Wahrscheinlich geht ein solcher geistiger Tiefflug wie dieses Videoprojekt an der Humboldt-Uni sogar als Bachelor-Arbeit durch. Schon lange nicht mehr so fremdgeschämt wie für diesen Schwachsinn (und ich hatte immerhin kurz zuvor noch nach diesem „Mystery“ gegoogelt)

      Vielsagend über diese „Menschenfreunde“ ist auch das Pseudonym der dritten Kommentatorin unter dem Originalvideo.

  4. besonders peinlich: der cis (?) mann mit dem langen falschen grauen bart in dem video.

    IMO sind fast alle interaktionen von heterosexuellen männern mit frauen durch den potentiellen sex motiviert den sie sich erhoffen.

    jeder linke studentische „schwadlappen“ (kölscher slang für ne laberbacke) der sich in ebensolchen kreisen engagiert tut das vor allen dingen wegen den frauen die es da gibt. das ist seine stärke (linkes rumlabern) dort wird es mit weiblicher aufmerksamkeit honoriert (linke studentenvereinigung)

    der proll geht halt ohne frauen pumpen, dann aber in die disco wo er mit seinen muskeln weibliche aufmerksamkeit erhält.

    der künstlerische typ wird halt rotwein schlüfend auf ner vernissage /lesung/etc rumstehen und dort punkten wollen.

    wenn der typ im video nicht zu 100% schwul ist, wird auch er hoffen bei einer der chicks zu landen. seiner logik nach hat er ja gerade durch die teilnahme an diesem video bewiesen, dass er kein cisdudebro ist.

    das seine unterwürfigkeit bestenfalls in der ausgabe von keksen mündet und sicher nicht mit sex belohnt werden wird ist ihm nicht klar.

    undspätestens wenn er bei einer der damen in einem falsch interpretierten moment der zweisamkeit einen move macht, wird er ob seiner „übergriffigkeit“ gebrandmarkt werden, wenn er nicht das pech hat und wegen der deutunghoheit sich gleich als vergewaltiger bekennen darf

    • @johnny

      „das seine unterwürfigkeit bestenfalls in der ausgabe von keksen mündet und sicher nicht mit sex belohnt werden wird ist ihm nicht klar.“

      ich kann mir schon vorstellen, dass es da auch zu einigem an Sex kommt. Es ist eben der schmale Grad zwischen „nicht mackerisch sein und keine Fehler machen“ und „dasein, wenn doch eine Lust hat und dabei nicht zu devot sein, dass sie einen sexuell nicht mehr interessant finden“.

      ich vermute mal, dass es auch immer wieder welche gibt, die das mackerische eigentlich geil finden, solange es sich gegen „das Patriarchat“ richtet. Die Gefahr ist, dass es umschlägt und ihnen einer selbst vorhält mackerisch zu sein. Dann fühlen sie sich wahrscheinlich ungerecht behandelt.

      Anatol Stefanowitsch tritt ja in vielen Punkten auch recht „mackerisch“ auf. Und hat auch schon mal auf den Deckel bekommen. Das muss man eben abkönnen, Besserung geloben etc.
      Auch jener Prof für Genderstudies aus den USA, der irgendwann abgesägt wurde, weil seine Vergangenheit doch zu wild war (der name ist mir gerade entfallen) hat ja wohl einige Studentinnen für sich interessieren können.

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