„HB1-10“ oder „Hot Babe 1-10“ – Bewertungen von Frauen mit Zahlen im Pickup

Muschimieze greift in einer kritischen Besprechung von Pickup das im Feminismus für Kritik beliebte Element heraus, dass dort Frauen mit Zahlen bewertet werden:

Durch unsere Sprachhandlungen werden Normen und Machtverhältnisse re_produziert. Sprache ist nie nur ein bloßes Kommunikationsmittel, das auf neutrale Art Informationen vermittelt. (siehe dazu “Was tun? Sprachhandeln.”)

Ich habe hier zwei Beispiele aus dem PUA-Sprachschatz herausgesucht und sie mal genauer beleuchtet.
HB1-10 oder HotBabe1-10

PUAs nennen eine gut aussehende Frau “HotBabe” und fügen im Anschluss noch eine Zahl ein, wie heiß dieses Babe denn sei (auf einer Skala von 1 bis 10). In Forenbeiträgen wird dann durchgängig beispielsweise von “HB6″ und “HB7″ gesprochen. Das könnte möglicherweise folgende Konsequenzen haben: Wenn ich Frauen ganz selbstverständlich als “HBx” bezeichne, dann…

… nehme ich mir wie selbstverständlich heraus, Frauen offen zu bewerten und dies wird zur normalen Routine. Dabei kaschiert die Bezeichnung “HBx” die Subjektivität meiner Ansicht als objektiv mess- und vergleichbaren Wert. Es wird zur Selbstverständlichkeit, Frauen nach einem internem Punktesystem zu bewerten.
… beziehe ich mich immer dann, wenn ich von einer Frau spreche, nicht auf die Person, sondern auf den objektifizierenden Wert, den ich dieser Person zugeschrieben habe. Eine neutrale Benennung ist so nicht mehr möglich, eine Benennung wird automatisch zur Bewertung.
… kann ich nicht mehr von zwei Frauen sprechen, ohne diese vergleichend aufeinander zu beziehen. Zwei individuelle Personen, mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen, werden auf einen fiktiven Wert “eingedampft” und nur anhand dieser Eigenschaft miteinander auf- oder abwertend in Relation gesetzt.
… normalisiere und rechtfertige ich diese Sprachhandlung bei jeder Wiederholung.
… entscheide ich mich bei jeder Wiederholung gegen eine neutralere Bezeichnung (z.B. “Person A/Person B” oder die namentliche Benennung der Person) oder eine subjektiver gekennzeichnete Schilderung der Situation (z.B. “die Person, die ich anziehender fand”).

Nick führt dazu auf Geschlechterallerlei aus:

Natürlich ist das haarsträubender Unfug: Zwar mag ein solcher Jargon durchaus der Identitätsstiftung und Abgrenzung dienen, allerdings dürfte die soziale Realität der sich so Abgrenzenden nicht auf die entsprechenden Foren beschränken. So, wie jeder weiß, dass Pornografie nicht “die Welt” abbildet dürfte jeder PUler wissen, dass sein PU-Lingo nicht “Weiblichkeit” vollständig abbildet. Wer das nicht weiß, der dürfte dies auch ohne Pornografie oder PU-Lingo nicht wissen.

Wenn sich zwei Bauings über Menschen als “guter Zimmermann”, “begabter Maurer” oder “schlechter Rohrleger” unterhalten geht man ja auch nicht davon aus, dass “eine Neutrale Benennung so nicht mehr möglich sei” und dass “eine Benennung automatisch zur Bewertung werde”, weil sich doch “nicht auf die Person, sondern auf den objektifizierenden Wert” bezogen werde.

Die offensichtlich zugrundeliegende Annahme, dass “Männer” sich durch bloße Kommunikation in diesem Lingo von der Anerkenntnis der fundamentalen Menschenwürde von Frauen abbringen ließen ist selbst hochgradig entmenschlichend. Da wäre der Begriff “zum bloßen Objekt degradieren” tatsächlich mal angebracht. (Das wird auch nicht besser dadurch, dass man diese Annahme auch bezüglich Frauen pflegt)

In der Tat ist der Feminismus mit „Objektifizierung“ schnell dabei. Ich bin ebenfalls nicht der Auffassung, dass hier Frauen sogleich die Menschlichkeit abgesprochen wird,

Ich hatte das Thema an sich schon einmal in dem Beitrag „Bewertungen einer Frau auf einer Zahlenskala“ aufgegriffen, dort allerdings sehr allgemein.

In Bezug auf Pickup ist zu ergänzen, dass es dabei gar nicht darum geht die Bewertung der Bewertung willen durchzuführen, sondern diese eine besondere Funktion hat.

Denn es gibt nicht einfach nur eine subjektive Bewertung wieder, sondern es versucht darzustellen, welchen Status diese Person in dem Moment hat, wie sie auf andere wirkt und wie sie sich selbst sieht, was sie für einen Partnerwert in den Augen anderer hat etc. Dies ist wichtig, weil wir Hierarchiewesen sind und gerade bei Partnerschaften auch der jeweilige Partnerwert eine Rolle spielt.

Bei der Frau spielt da neben anderen Faktoren insbesondere ihre Schönheit eine Rolle, da diese ihre Wahrnehmung durch andere und ihre Begehrheit und damit auch ihren Partnerwert ganz maßgeblich beeinflusst.

Man kann dies auch in anderen Verhältnissen betrachten, etwa wenn es um Rangverhältnisse innerhalb einer sonstigen Gruppe geht, auch wenn man hier eher auf Begriffe wie Alphamann etc abstellt. Es kann auch auf den Pickup-Betreibenden selbst angewendet werden.

Aus diesen Bewertungen ergeben sich dann auch verschiedene Vorgehensweisen bzw. kann der Vorgang bei einer Analyse einer Flirtsituation eher nachvollzogen werden.

Wenn beispielsweise jemand erzählt, dass er eine Frau erheblich geneggt hat, diese das aber gar nicht gut aufgenommen hat, dann kann sich die Antwort, warum dies der Fall war, aus ihrer Einordnung ergeben: Eine sehr schöne Frau, also eine 9, sollte man beispielsweise nach der Theorie durchaus neggen, eine nicht so schöne Frau, etwa eine 4, wird dies hingegen eher als Beleidigung ansehen und demnach negativ reagieren.

Ebenso kann ein sehr schöner Mann, der eine Frau anspricht, also selbst ein 9 ist, anders vorgehen als ein hässlicher Mann und dies eben auch in Abhängigkeit von ihrem „Wert“.

Damit ergeben dann Sätze wie:

“weil ich selbst körperlich eine 6 und keine 9 bin musste ich HB9 stark neggen, damit ihr deutlich wurde, dass ich sie nicht auf ein Podest stelle”

oder

“du hast mit den Negs übertrieben, sie war lediglich ein 7, während du eine 9 bist, du hättest hier wesentlich freundlicher vorgehen müssen, du hast es übertrieben”

Sinn und erlauben eine kurze Besprechung der Situation und auch eine kurze Mitteilung der Lage zur Verdeutlichung.

Würde ich davon sprechen, dass ich Sarah getroffen haben und bei ihr etwas nicht geklappt hat, dann würde hingegen der andere die Situation schlicht nicht einschätzen können. Ich müsste Sarah aufwändig beschreiben, was aber auch nicht unbedingt ein präziseres Bild ergibt, wenn ich nicht eine Bewertung für denjenigen durchführe, der nicht dabei war. Und die kürzeste Form der Bewertung ist eben eine Einordnung in die Skala.

Zudem war diese Form der Sprache natürlich auch Ideal für die Bereiche, in denen sich die Pickupsprache entwickelt hat, nämlich für anonyme Internetforen, bei denen man abstrakt bestimmte Situationen besprechen wollte.

Noch einmal kurz zu den Einwänden im Einzelnen:

… nehme ich mir wie selbstverständlich heraus, Frauen offen zu bewerten und dies wird zur normalen Routine. Dabei kaschiert die Bezeichnung “HBx” die Subjektivität meiner Ansicht als objektiv mess- und vergleichbaren Wert. Es wird zur Selbstverständlichkeit, Frauen nach einem internem Punktesystem zu bewerten.

Ich finde es erstaunlich, wie schnell Feministinnen mit solchen Schlußfolgerungen sind und wie selbstverständlich sie eine Bewertung einer Person als etwas schlechtes darstellen, was nur in diesem Bereich erfolgt. Wie reden denn Frauen über Männer? Zumindest ab einem gewissen Alter wird da doch wohl recht schnell die Angabe erfolgen, was er Beruflich macht und diese wird durchaus einen wesentlichen Punkt bilden: „Er ist ein Doktor“ klingt eben besser als „er ist Müllmann“. Und es enthält ebenfalls eine verkürzende Wertung, die umfasst, dass er einen hohen Status hat, dass er über Ressourcen verfügt oder verfügen wird, dass er intelligent ist, dass er Leuten hilft. Bei dem Müllmann wird es dann wohl eher heißen „er spielt in einer Band“ oder was auch immer eine wesentlich bessere „Charaktereigenschaft“ ist, wenn es der eigene Freund ist oder es wird eben auch mit dieser Angabe ein niedriger Status kommuniziert, der als wesentlich für den Partnerwert angesehen wird. Hier wird ebenfalls nicht die Gesamtheit seiner Persönlichkeit aufgenommen, sondern er wird auch insoweit in ein zwar nicht so explizit auf einen Zahlenwert reduziertes System, aber sehr wohl in ein vergleichendes System eingeordnet. Auch hier wird es zu einer Selbstverständlichkeit ihn nach dem internen Punktesystem zu messen, auch wenn der dortige Maßstab diffiziler ist. Das Schema muss deswegen nicht weniger streng sein. Ich würde behaupten, dass – wie Nick ja auch bereits angeführt hat – wir Leute immer in gewisser Weise einordnen und bewerten und sie nach bestimmten Kategorien erfassen.

Natürlich kann dem Picku-Betreibenden auch dennoch das Herz schneller schlagen, wenn er sie sieht und er kann dennoch sie für einen ganz wunderbaren Menschen halten, der ihn aus ganz anderen Gründen interessiert. Es mag dann unromantisch klingen, wenn man statt „sie ist der schönste Mensch der Welt“ anführt, dass sie eine 7 ist und man überlegt, was daraus folgt. Ich behaupte aber mal, dass den meisten Männern diese Doppelbewertung „Ich finde sie unglaublich anziehend, aber sie ist objektiv eine X“ sehr geläufig ist und er sie nicht erst durch Pickup erfährt.

… beziehe ich mich immer dann, wenn ich von einer Frau spreche, nicht auf die Person, sondern auf den objektifizierenden Wert, den ich dieser Person zugeschrieben habe. Eine neutrale Benennung ist so nicht mehr möglich, eine Benennung wird automatisch zur Bewertung.

Natürlich kann man jemanden in ein Wertungssystem einordnen und dennoch als Person wahrnehmen und auch als solchen benennen. Ich kann ja auch von mir sagen, dass ich zB eine 8 bin und mich dennoch als Person wahrnehmen. Es kann sogar sehr heilsam sein, sich selbst bewußt zu machen, das einen andere vielleicht nur körperlich als 5 wahrnehmen und sich demnach realistisch einzuschätzen. Dennoch muss man sich selbst dann nicht als 5 bezeichnen, sondern bleibt ich.

… kann ich nicht mehr von zwei Frauen sprechen, ohne diese vergleichend aufeinander zu beziehen. Zwei individuelle Personen, mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen, werden auf einen fiktiven Wert “eingedampft” und nur anhand dieser Eigenschaft miteinander auf- oder abwertend in Relation gesetzt.

Hier muss man vielleicht erst einmal feststellen, dass es nicht per se zwingend erforderlich ist, jeweils die Werte der Frauen zu bestimmen und das bei jeder Frau. Es gibt Taktiken, die man unabhängig von der Schönheit der Frau und ihrem sonstigen Status besprechen kann, etwa die Frage, was ein guter indirekter Opener wäre oder wie man auf einen Shittest reagiert. Natürlich spielt aber eben in viele Situationen eine solche Bewertung hinein und das eventuell auch in der Bewertung zweier Frauen zueinander.

Ein Beispiel aus der Pickupliteratur ist, dass es einerseits günstig sein kann, bei einer Gruppe von Frauen zunächst nicht die Frau, für die man sich eigentlich interessiert, anzusprechen, sondern diese eher zu ignorieren und die übrigen Frauen anzusprechen. Dies kann den Vorteil haben, dass es zum einen ein Neg ist, zum anderen aber auch verhindert, dass deren „Bitchshield“ sogleich anspringt. Bei Frauen gleicher Schönheit kann hierdurch zudem der Effekt eintreten, dass man einen gewissen Wettkampf zwischen ihnen verursacht („warum will er die und nicht mich“). Ist das Ziel hingegen eine 9 und die Freundin eine 6, dann kann es auch sein, dass die 9 denkt „Ach, da hat sie endlich mal einen, der sich für sie interessiert, da lass ich die Finger von“ bzw. das die Freundin, die eine 6 ist, sich zu schnell verliebt und dann extrem sauer ist, wenn sich dann herausstellt, dass man sich doch für die 9 interessiert. Andere Varianten sind, dass das Geburtstagskind in einer Frauenrunde in diesem Moment einen höheren Status hat und entsprechend einbezogen werden muss, damit sie nicht das Gefühl hat, dass man stört und entsprechend interveniert. Zudem neigen nach Meinung einiger im Pickupbereich Frauen mit einem großen Unterschied zum Rest der Gruppe, also etwa eine 5 neben einer 8 eher zum Cockblocken, sei es weil sie eine Art Wächterfunktion übernehmen, sei es weil sie auf diese Weise zu Gunsten ihres Egos auch gut Männer ablehnen können und so eher überspielen können, dass diese eben eher mit ihren Freundinnen flirten. Im Feminismus kommt da vielleicht der Gedanke dazu, dass eine solche Wertung immer rein subjektiv ist, und damit keinerlei Wert hat. Tatsächlich sind sich aber die meisten Männer durchaus einig, was eine 6 und was eine 9 ist, auch wenn die Bewertungen etwas schwanken können. Der Wert ist insofern häufig keineswegs fiktiv, wenn auch die Bewertung natürlich durchaus angreifbar ist. Natürlich kann man in einem Gespräch auch schlicht auf die Bezeichnungen verzichten und sie in Schema wie sehr schön/schön/sieht okay aus etc einordnen. Tatsächlich habe ich mit anderen bisher nie eine Formulierung wie „HB8“ gebraucht, bin aber auch nicht in entsprechenden Foren attraktiv. Einen Zahlenwert ohne HB habe ich hingegen durchaus schon in Gesprächen benutzt, weil es eben eine sehr einfache Form ist bestimmte Punkte zu kommunizieren.

… normalisiere und rechtfertige ich diese Sprachhandlung bei jeder Wiederholung.

Da diese „Sprachhandlung“ eh nur in einem „Fachgespräch“ eine Rolle spielt und vielleicht noch indirekt bei einer abstrakten Eigenbewertung der Lage, muss sie auch nicht pausenlos wiederholt werden. Es geht eigentlich in der Theorie eher darum, dass überhaupt ein Bewußtsein geschaffen wird, welche Auswirkungen diese Unterschiede machen können und wie sie eine Flirtsituation beeinflussen können. Abseits dieser Überlegungen kann man das „HB7“ ruhig als Julia, Andrea oder Nicole bezeichnen.

… entscheide ich mich bei jeder Wiederholung gegen eine neutralere Bezeichnung (z.B. “Person A/Person B” oder die namentliche Benennung der Person) oder eine subjektiver gekennzeichnete Schilderung der Situation (z.B. “die Person, die ich anziehender fand”).

„Die Person, die ich anziehend fand“ mag eine sehr neutrale Bezeichnung sein, die aber in der Analyse viele Fragen offen lässt. Es sagt rein gar nichts über sie als Person aus, lässt einen keine Mutmaßungen anstellen, erlaubt einem weitaus weniger die Gruppendynamiken abzubilden. Damit genügt eine Bezeichnung als „Person A“ auch den Anforderungen, die damit im Pickup gestellt werden keineswegs. Wobei ich mich ja Frage, ob die Bezeichnung als „A“ oder „B“ hier wirklich so viel persönlicher wäre, da diese dann in Flirtsituationen auch auf Buchstaben reduziert werden. Ich vermute mal Muschimietze hat auch ganz bewußt die Langform „Person A“ geschrieben, um zu betonen, dass man sie weiterhin als Person wahrnimmt. Was aber auch Sprachlich sehr kompliziert ist.

Interessant ist hier auch wieder die Abneigung gegen eine wertende Indivualität. Die interessante Person darf „Person A“ sein, aber eben nicht eine 7, was eigentlich wesentlich mehr über sie aussagt als die absolut abstrakte Betrachtung als A.

Als kurzes Fazit: Die Bezeichnung mit wertenden Nummern mag vielen albern und pubertär erscheinen, im Feminismus wird man zu stärkeren Vokabeln und stärkeren Wertungen neigen, sie erfüllt aber tatsächlich eine gewisse Funktion, die anderweitig nicht in dieser Weise und in dieser Kürze umgesetzt werden könnte. Sie berücksichtigt zudem, dass menschliche Interaktionen nicht neutral erfolgen, sondern nach Hierarchien, Möglichkeiten, Wert auf dem Partnermarkt etc.

125 Gedanken zu “„HB1-10“ oder „Hot Babe 1-10“ – Bewertungen von Frauen mit Zahlen im Pickup

  1. Danke an Nick für seinen scharfsichtigen Kommentar und danke an Dich, diesen nochmal hervorzuheben.

    Feministinnen tilgen gerne jedweden pseudomännliche Bezug. jemand->jemensch, man->eins. Studierende. Sie sprechen von Frauen und Menschen, wenn sie Bürgerinnen und Bürgern erwähnen. Sie lassen die nichtweibliche Form ganz aus, wenn sie mit dem Binnen-I arbeiten.

    Sie erhöhen „sprechen“ zu „sprachhandeln“ und reden munter von Mackern, Typen, Dudes und selbst cis wird zur abwertenden Präposition.

    Aber da wo es sie kein Stück angeht, womansplainen sie wie abwertend HB sei.

    • Interessanter Aspekt, dass sie sich hier sozusagen in eine „Männerkultur“ einmischen, die ihre eigenen Bezeichnungen hat und in der sie den betreffenden erklären, was sie damit eigentlich zu meinen haben.

      Wobei sie eben sagen werden, dass davon ja alle Frauen betroffen ist.

      Andererseits ist „hb1“ bei zutreffender Bezeichnung ja eigentlich durchaus charmant.

      Die Hoffnung, dass alles besser wird, wenn man nur keine männlichen Formen verwendet und das Abwerten über Bezeichnungen wie „Macker“ etc passt gut zu einer Ideologie, deren sehr deutliche Grundlage eine reine Identitätspolitk ist und die sich auf Feindbilder zum Outgrouping stützt.

  2. Noch was, letztens bin ich über Ansprechperson gestolpert. Mal ganz abgesehen von der Bedeutungsverschiebung, welche irre Genderargumentation führt dazu, daß der Partner männlich sein muß, die Person aber nicht weiblich?

      • Es geht um die Endung.

        Statt „der Partner“ (männlich Person) oder „die Partnerin“ (weibliche Person) wird eine geschlechtsneutrale „Person“ draus… was ist daran so unverständlich?

        Wenn ich zu dir sagen würde: „Du bist meine Ansprechpartnerin“, würdest du dich doch „falsch“ angesprochen fühlen, oder nicht? Manch eine Frau fühlt sich halt falsch betitelt, wenn es heißt, dass sie der „Ansprechpartner“ sei – auf beide Menschen (egal ob weiblich oder männlich) lässt sich jedoch das Wort „Ansprechperson“ anwenden. Ich möchte nicht bestreiten, dass das ungewohnt klingt, aber das Prinzip dahinter ist jetzt nicht gerade ein Buch mit sieben Siegeln…

  3. Unterbewusst kategorisieren wir sowieso die Schönheit einer gewissen Person X (weiterfolgend im Vergleich zur Person Y, Person Z etc.).
    Worin liegt also der Unterschied wenn ich eine Frau als „bombe“, „geil“, „schön“, „lieblich“ bezeichne oder sie mit einem abstrakten Wert auf einer Zahlenskala belege? Ich verstehe den ganzen Trubel um die verbalisierte Bewertung in Form von Zahlen nicht. Wenn diese dazu da sind etwas subjektiv zu messen, wie z.B. die äußerliche Attraktivität, dann sehe ich das als legitimes Mittel. Noch dazu heißt es nicht, dass meine 8 für andere auch eine 8 sein muss und das Bewertungssystem demnach festgefroren und durch und durch eine objektive Konstante ist.

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  5. „… nehme ich mir wie selbstverständlich heraus, Frauen offen zu bewerten und dies wird zur normalen Routine. Dabei kaschiert die Bezeichnung “HBx” die Subjektivität meiner Ansicht als objektiv mess- und vergleichbaren Wert.“

    Hat meiner Meinung nach nix mit Genderkram oder einer abwertenden Haltung gegenüber Frauen zu tun, sondern ist schlicht und einfach angewandte BWL.
    Qualitätsmerkmale werden nun mal in Zahlen ausgedrückt, ob bei Lieferantenbewertung oder Standortanalyse, berufliche Routine greift ins soziale Leben über.

    Und Frauen bewerten natürlich genauso bewusst wie Männer, wenngleich vllt. sprachlich nicht immer so effizient sondern etwas ausgefeilter, evtl. füllen auch immer noch weit weniger Frauen regelmäßig eine Balanced Score Card aus..
    Aber ob es nun heißt : „Der Typ ist der absolute Hammer“ oder :“ HD10″, der Unterschied ist nur formell und beides fällt unter Benchmarking.
    (HD natürlich für Hot Dude)

    Genauso steht im Schulzeugnis entweder „sehr gut“ oder „1“, beides trägt dieselbe Bedeutung und niemand regt sich auf.

  6. Ich frage mich, ob hinter dieser feministischen Empörung eine unbewusste Frustration steckt über den Umstand, dass es für einen Mann mehrere wichtige Achsen gibt, über die er auf eine Frau attraktiv wirken kann, während es für Frauen eine ganz klar wichtigste gibt.

    Das scheint auf den ersten Blick sicher unfair, vor allem für eine HB5 abwärts.

    Die Unfairness verschwindet, wenn man beobachtet, dass ein Mann, um das Attribut „attraktiv“ zu bekommen, auf allen Achsen eine 7 aufwärts sein muss. Daher empfinden Frauen ja auch 80% aller Männer als unterdurchschnittlich attraktiv.
    50% aller Männer sind überdurchscnittlich groß.
    50% aller Männer haben überdurchschnittlich breite Schultern.
    50 aller Männer haben überdurchscnittlich viel sozialen Status.
    50% aller Männer verdienen überdurchschnittlich gut.
    50% aller Männer wissen sich überdurchscnittlich gut zu kleiden etc.
    Aber nur 10-20% aller Männer vereinigen ausreichend viele dieser Überdurchschnittlichkeiten in einer Person.

  7. Also, bei PU geht es doch primär um Sex, nicht wahr? Ist es dann nicht logisch, dass man auf dieser Grundlage Frauen nach ihrer Sexiness kategorisiert? Für Männer ist das beim Sex nun mal der entscheidende Faktor. Es ist uns egal, ob der Sexpartner charakterlich toll ist, oder gut kocht. Männer brauchen keine ganzheitliche Persönlichkeit um scharf zu werden. Wir können auch mit jemandem ins Bett gehen, mit denen wir außerhalb des Bettes nichts zu tun haben wollen. Warum verstehen das Frauen nicht? Warum glauben sie, ihre Sexualität ist der Maßstab für alle anderen?

  8. Christian checkt es einfach nicht, daß bereits dieses innere Wertsystem ein Ausdruck von Menschenverachtung und mangelnder persönlicher Reife ist. Sowie ein Ausdruck eines autistisch-technisch-behavioristischen Verhältnisses zu Mitmenschen und Sexualität.

    Bringt auch nichts, ihm das zu erklären.

    O-Ton Christian: Eine Frau kann einen Orgasmus vortäuschen, ein Mann eine ganze Beziehung.

    Wer bei diesem spastischen Pickup-Gesülze nicht von allein darauf kommt, daß deren Vertreter deutlich pathologische Züge haben, ist selbst schuld.

    Man muß wohl schon ziemlich emotional abgetötet sein, um sich diesen Pickup-Schwachsinn schönzureden.

    Es geht hier um die Terminologie und einiges mehr, nicht darum, daß man sich überhaupt mit dem Thema Flirten auseinandersetzt. Das Wie ist entscheidend. Und dieses Wie ist im Falle von Pickup ziemlich krank.

    • @James

      „Christian checkt es einfach nicht, daß bereits dieses innere Wertsystem ein Ausdruck von Menschenverachtung und mangelnder persönlicher Reife ist.“

      Weil? Du bewertest deine potentiellen Sexualpartner in keiner Weise? Oder was genau macht es Menschenverachtend?

    • Du disqualifizierst dich völlig durch das Lächerlichmachen meiner Ansichten zur Kindesmißhandlung. Da muß man schon ein ziemlich primitiver Geist sein.

      Meine obigen Ausführungen sind eindeutig, wenn man nicht begriffsstutzig ist. Sex ohne jegliche seelische Komponente kann man ohne weiteres als pathologisch bezeichnen. Nennen wir es emotionale Verkümmerung.

      Hast du eigentlich jemals irgendeinen Text von der Seite Alice Millers gelesen?

      • @james

        „Sex ohne jegliche seelische Komponente kann man ohne weiteres als pathologisch bezeichnen. Nennen wir es emotionale Verkümmerung.“

        Was wäre denn aus deiner Sicht eine „seelische Komponente“? und warum kann man nicht einfach Spass miteinander haben?

      • @ Kirk

        So wichtig das Thema Kindesmisshandlung auch ist: Eine beschissene Kindheit ist nicht die einzige Ursache dafür, dass die Welt so schlecht ist. Menschen und Tiere sind an ein System angepasst, in dem Generation für Generation ein neuer Nachkommenüberschuss freigesetzt wird und um Lebensraum, Nahrungsressourcen und Fortpflanzungsprivilegien konkurriert. Und daran angepasst ist und dementsprechende Eigenschaften hat. Dazu ist dann noch das Geschlechterverhältnis zueinander stark konfliktträchtig, mit Anpassungen auf beiden Seiten.

        „Sex ohne jegliche seelische Komponente kann man ohne weiteres als pathologisch bezeichnen.“

        Wieso das denn? In der Tierwelt gibt es unzählige Arten ohne Paarbindungen und mit beziehungslosen Sex. Bei Arten mit Paarbindungen sind die Paarbindungen oft nur fakultativ und nicht exklusiv, also mit Seitensprüngen.

        Der Mensch ist auch nur ein Tier, zumindest aus biologischer Sicht. Pathologisch ist da rein gar nichts dran.

        Natürlich sind Abweichungen von der Monogamie insofern problematisch, als sich dadurch das Konfliktpotential unter den Geschlechtern steigert und beim Menschen Familien dadurch kaputt gehen. Aber pathologisch sind sie sicher nicht.

        Wenn Du beziehungslosen Sex unmoralisch findest – okay, so kann man denken. Aber wenn Du ihn DESHALB für „pathologisch“ erklärst, also zum KRANKHAFTEN Verhalten, begehst Du dabei einen moralischen Fehlschluss.

        Warum eigentlich? Ich bin auch für mehr Monogamie. Ich würde aber beziehungslosen Sex nicht pauschal als unmoralisch einstufen oder dieses normale Verhalten für krankhaft erklären.

    • „O-Ton Christian: Eine Frau kann einen Orgasmus vortäuschen, ein Mann eine ganze Beziehung.“

      Auch ein Mann kann einen Orgasmus vortäuschen, und eine Frau kann sicherlich eine Beziehung inszenieren.
      Das ist keine Frage des Geschlechtes, das ist eine Frage der schauspielerischen Begabung.

      • @ralf

        ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, warum sich Kirk daran so hochzieht. Es handelt sich recht offensichtlich um eine humorvolle Anmerkung, die nicht absolut zu setzen ist und lediglich betont, dass Männer für Sex eben durchaus auch mal eine Beziehung in Kauf nehmen, was natürlich nicht der Fall sein muss.
        Ich meine sogar, dass es ein Zitat eines Comedians war

  9. „Durch unsere Sprachhandlungen werden Normen und Machtverhältnisse re_produziert. Sprache ist nie nur ein bloßes Kommunikationsmittel, das auf neutrale Art Informationen vermittelt. (siehe dazu “Was tun? Sprachhandeln.”)“
    Das ist der Schlüsselsatz.
    Und der ist Quatsch – Sprache ist weder mit Handeln noch mit Denken identisch.

    • Das ist der Schlüsselsatz.

      Das denke ich allerdings auch. Vor allem wird so ein „Sprechakt“ zu einer verurteilbaren sozialschädlichen Untat.

      Klingt halt nur „(post)moderner“ als „Pornography is the theory, rape is the practice” – die Intention ist allerdings die Gleiche: Es geht um die Vergesellschaftung und Regulierung männlicher Sexualität.

      Genauer berachtet hat’s, zumindest in meinen Augen, nichteinmal Dworkin erfunden, auch Dworkin, Schwarzer et al suchten nur nach einem Konstrukt, um den Geist der „social purity“-Bewegung und der Comstock-Laws der puritanischen Gouvernanten der Ersten Welle über die 1970er zu retten.

      Man könnte eben mit gleicher Beliebigkeit sagen, dass Pornografie „Normen und Machtverhältnisse re_produziert“ und desalb keine Fiktion sei, sondern eine sozialschädliche Tat konstituiere. Bilder arbeiten ja auch nur mit „Signifikanten“.

      Alles bloße social-marketing Blähworte, um den puritanschen Mief und die dazugehörige hochgradig autoritäre Anmaßung dieser Neobürgersdamen zu übertünchen.

  10. Angesichts der aktuellen Ereignisse und Diskussionen außerhalb des hiesigen Deserttellerchens wird mir mal wieder klar, wie völlig absurd diese Männer/Frauens-Dingens sind…

      • Die Aufregung war darüber, dass Frau es als Verbrechen wertet, wenn Brüderle sich das rausnimmt, nicht dass es von Clooney willkommener ist.

        Wenn Frauen klar wäre, dass Mann nicht weiß, ob er willkommen ist, würde sein Ansprechen keinen #aufschrei auslösen.

        • Nein, die Aufregung war auch, dass Frau angeblich oder tatsächlich dasselbe Verhalten von einem genehmeren Mann als positiv und daher nicht kritikwürdig wertet.

          • Da vermischt du was. „positiv/negativ“ im Sinne von „angenehm/unangenehm“ ist eine ganz andere Achse als „kritikwürdig“.

            „angenehm/unangenehm“ hat frühestens eine moralische Dimension, nachdem dem Agierenden klar gemacht wurde, welches von beiden vorliegt.

            Sein Glück zu versuchen in bestimmter Form ist entweder für alle Männer moralisch falsch oder für keinen.
            Ob die Frau aufgrund der Attraktivität des Mannes das angenehm findet oder nicht, hat mit diesem moralischen Urteil erst mal nichts zu tun.

            Das ist vermutlich der Punkt, an dem #aufschreierinnen vom normalen Moralverständnis abweichen: maßgeblich ist in erster Linie das Gefühl der Frau, egal, ob der Handelnde dieses vorhersehen konnte oder nicht.

            Und mit dieser Unterscheidung etabliert auf der einen Seite und abgelehnt auf der anderen, wird es keine Synthese geben.

        • „Nein, die Aufregung war auch, dass Frau angeblich oder tatsächlich dasselbe Verhalten von einem genehmeren Mann als positiv und daher nicht kritikwürdig wertet“

          Nicht angeblich, sondern wirklich tatsächlich. Hätte die Frau nix gesagt und nicht solch einen Unsinn behauptet, hätte es diese Brüderlegeschichte einfach nicht gegeben, zumal sie ja auch mit dem Bauch oder Rücken ein Dirndl ausfüllen würde … 🙂

          Nein, die Frau -Himmelreich?- hat einfach nur an ihre eigenen Titten denken können! Sie reduzierte sich selber auf ihre, wohl nicht vorhandene, Oberweite.

        • jedenfalls suggeriert der Clip aus, dass eine Frau psychisch gestört und/oder mit einem schlechten Charakter ausgestattet sein darf, wenn sie attraktiv ist. Ist sie es nicht, darf sie das nicht. Je hübscher, desto gestörter/charakterschwächer darf man sein.
          Ich sehe da Parallelen zu der Brüderle-These. Je George Cloonier desto mehr darf man „schlüpfrige Bemerkungen“ (zumindest wurde es ja so aufgefasst) usw. sich erlauben.

          • Ich denke, du mischst hier zwei verschiedene Bedeutungen von „dürfen“ bzw. zwei Arten von Sanktionen bei Verstoß.
            Je hübscher eine Frau ist, desto durchgeknallter darf sie sich benehmen, bevor sie die Sanktion spürt, dass der Mann sein Interesse verliert und sich abwendet.
            Das ist die einzige Sanktion in diesem Fall.

            Der #aufschrei hingegen fand nicht im Ansatz, dass ein Abwenden der Frau eine ausreichende Sanktion gegen einen unattraktiven Mann ist. Mindestens soziale Ächtung, bitte auch ein Eingreifen Anwesender Personen, denkbar auch ein Gesetz, damit der unattraktive Mann verklagt werden kann.

            Auf der einen Seite bedeutet „darf“ also den Umstand, dass zwischen verschiedenen Menschen interaktiv verschiedene Grenzen ausgehandelt werden.
            Auf der anderen Seite bedeutet „darf“ eine Sanktion von außen. Nicht die Frau setzt dem Mann die Grenzen, sondern die Gesellschaft und die Sanktion ist auch nicht einfach ein Abbruch des Kontakts, sondern ein Zerstören des Lebens des Angeklagten.

            Das sind zwei sehr unterschiedliche Arten von „darf“, die nicht viel miteinander zu tun haben.

            Ich glaube nicht, dass irgendeiner ein Problem mit dem Umstand hat, dass Himmelreich (o.ä) lieber mit Clooney als mit Brüderle flirten würde.

            Aber viele haben ein Problem damit, dass es ohne aushandelnde Interaktion als Unverschämtheit gewertet wird, dass Brüderle mit Himmelreich flirten möchte.

        • @only_me >> Ich glaube nicht, dass irgendeiner ein Problem mit dem Umstand hat, dass Himmelreich (o.ä) lieber mit Clooney als mit Brüderle flirten würde.

          Doch, ich. Ich habe ein Problem damit, dass Frauen, die so aussehen wie die Himmelreich, als „normal“ wahrgenommen werden, wenn sie von erfolgreichen, reichen Männern verlogene Komplimente über ihre objektiv winzigen Titten bekommen, und es dann auch noch als „normal“ angesehen werden soll, wenn die Frau Himmelsträumerin sich einreden könnte/sollte, George Clooney hätte irgendein Interesse an ihr oder könnte/sollte eines haben. Gut, George Clooney ist nun nicht (mehr) Jean Dujardin, aber die Laura ist ja nun weder so attraktiv wie Nathalie Péchalat, noch hat sie die Intelligenz von Amal jetzt-Clooney. Wobei Brüderles Geschmack ja nun diskutabel ist, wenn man sich den verderbenden Wal anschaut, den er da so gefangen hat.

          Das Problem an der ganzen „Sexismus“ und „Leute nach Aussehen beurteilen“-Scheiße ist die Verlogenheit der Feministen. Gut, ist nix neues, dass Feministen nur lügen, aber trotzdem: Wenn ich mit Hoodie und Cordhose und der stabilen Segeltuchtasche nach xy fliege, meinen Trolley aufgebe, durch die Security gehe, mir einen Kaffee kaufe und dann nach xy fliege, interessiert sich kein Schwein für mich. Ziehe ich – ist ja geschäftlich – einen maßgeschneiderten Anzug an und nehme das Montblanc-Bordcase mit, rückt sich schon das Mädel am Checkin die Titten zurecht, die Security-Frau streckt ihre Brüste soweit raus, wie sie kann, die Kaffeedame ist übermäßig höflich (die ist recht alt). Und dann sitzte in yx in der S-Bahn in die Stadt und die Stewardess vom Flug fragt dich, in welchem Hotel Du bist. Jui. Alles Schlampen.

          • Naa, dass Himmelreich lieber mit Clooney flrten würde als mit Brüderle ist genauso in Ordnung wie, dass jeder normale Mann lieber Bilder von J Lawrence sieht als von Himmelreich.

            Nicht in Ordnung ist nur, wie du ja sagst, dass Feministinnen dem nicht zustimmen.

          • Urgh. Ja, wenn ich denn müsste, dann die Jenny. Aber wenn ich nicht muss, dann lieber keine von beiden. Zudem ist das ein unfairer Vergleich, die Jenny ist 7 Jahre jünger. Aber im grundsätzlichen Punkt stimme ich Dir gerne zu: Lieber Bilder von Moran Atias (die wäre 2 Jahre älter als die Himmelsfrau). Und sexy. Warum ist eigentlich meine Frau nicht so sexy? Ah – weil ich nicht Clooney oder der Franzose bin. Mei. Kann ich mit leben.

  11. Zum Thema „PU“ ist doch alles Unsinn von Schlappschwänzen für Schlappschwänze passt meines Erachtens der EMN von heute:

    https://erzaehlmirnix.wordpress.com/2015/01/08/marketing

    Marketing ist nämlich auch alles Humbug, ein echter Verkäufer weiß auch so, wie er die Ware los wird.
    Dieser ganze Jargon wie „Zielgruppe“ oder „Branding“ oder „Added Value“, das ist doch Quatsch, mit dem sich irgendwelche Inkompetenten darüber hinwegtäuschen, dass es da nichts zu lernen, nur zu wissen gibt.

    • Dieser ganze Jargon wie “Zielgruppe” oder “Branding” oder “Added Value”, das ist doch Quatsch, mit dem sich irgendwelche Inkompetenten darüber hinwegtäuschen, dass es da nichts zu lernen, nur zu wissen gibt.

      Ja, genau.

      Vor allem wird durch diesen Jargon immer dann, wenn von einem Wirtschaftsubjekt gesprochen wird, sich nicht auf die Person, sondern auf den objektifizierenden Wert, den man dieser Person zugeschrieben hat, bezogen. Eine neutrale Benennung ist so nicht mehr möglich, eine Benennung wird automatisch zur Bewertung.

      Menschen werden durch diese Sprechakte zur bloßen Dispositionsmasse von Komminkatiosstrategien degradiert und fein säuberlich nach „clustern“ normiert.

      Und die ganzen Sprechtaten bgzl. beispielsweise „Lead User“ sind ein normativer Re_kurs auf das Führerprinzip und re_produzieren Faschismus!11!!!!

    • „ein echter Verkäufer weiß auch so, wie er die Ware los wird“

      Das ist nicht Marketing. Das ist Sales.

      Ich bin selbst selbständig und habe – trotz oder wegen marketinglastigem Studium – mein Marketing- und Sales- Konzept von einem älteren Unternehmer übernommen: „Marketing? Brauche wir nicht. Wir bieten eine gute Leistung, und die kaufen die Leute auch“.

      Ich darf aber erwähnen, dass Konzepte wie „Branding“ oder „Added Value“ bei den richtigen „Zielgruppen“ durchaus funktionieren – sofern die Zielgruppe dumm genug ist. Und das sind viele. Sehr, sehr viele.

  12. Vollig falscher Ansatz. Erster zitierter Satz:

    „Durch unsere Sprachhandlungen werden Normen und Machtverhältnisse re_produziert.“

    Da kannst grad aufhören zu lesen. Fertig.

  13. Ich hab grad (sicherheitshalber) noch mal den ganzen Artikel gelesen, statt nur das von Christian oben gebrachte Zitat.

    Ich muss sagen, dass ich den Artikel erstaunlich vernünftig finde. Er scheitert eigentlich nur an den Ecken, an denen ihre feministische Grundüberzeugung ihre Wahrnehmungsfähigkeit ausschaltet.
    Also zum Beispiel die stillschweigende Annahme, dass Männer immer alle Macht haben und die beste Situation für eine Frau so eine Art Patt – wie eben in einer normalen Flirt-Situation – sein kann.
    Das PU ein bestehendes Machtgefälle zu Ungunsten von Männern auszugleichen versucht, ist undenkbar.

    Charakteristisch auch dieser Passus:
    „könnte es nicht vielleicht auch so sein, dass Typen, die nicht so viel zu bieten haben (Humor, Talente, Attraktivität, Schlagfertigkeit…), ihre Nice-Guy-Attitüden einfach als Kompensationsstrategie nutzen, um wenigstens die Sympathien auf ihrer Seite zu wissen? Lieber Taschentuchhalter als gar keinen Herzschmerz? Was war zuerst da? Die Unattraktivität oder das Kuschelweich-Superflauschig-Nirgendwo-Aneck-Programm?“
    Ich bin mir relativ sicher, dass sie es nicht so meint, aber genaugenommen steht hier: „Manche Männer sind einfach scheiße, da ist einfach nicht mehr drin als Friendzone.“

    Mit anderen Worten: Abgesehen davon, dass Feminismus und Realismus eh nicht gern Hand in Hand gehen und sie weitgehend daran scheitert, sich in die Rolle und Motivation von sexuell ausgehungerten jungen Männern reinzuversetzen, schreibt sie ziemlich verständiges Zeug.

    • Ich bin mir relativ sicher, dass sie es nicht so meint, aber genaugenommen steht hier: “Manche Männer sind einfach scheiße, da ist einfach nicht mehr drin als Friendzone.”

      Da steht weiterhin: „Niemals nicht liegt es an einer (echten) FRAU, wenn ein WIRKLICH netter Kerl unglücklich ist! WIRKLICH nette Kerle werden von richtigen Frauen mit Sex belohnt! Wenn nicht, dann muss etwas mit dem Kerl faul sein.
      Es kann gar nicht sein, dass das vorherrschende Bild, demzufolge FRAUEN ganz und gar nicht auf Machos stehen, falsch ist!“

      • LOL

        Kurz gesagt war die Intention dieser Passage: Liebe „Nice-Guys“, werdet keine „Arschlöcher“, nur weil ihr das Gefühl habt, dass es „Arschlöcher“ aufgrund ihres Verhaltens einfacher bei Frauen haben. Nett zu sein ist toll, aber nur wenn ihr euch dabei auch selber treu bleibt. Gesundes Selbstvertrauen = gut, Arschloch-Allüren = eher nicht so.

        Man könnte noch so viel mehr zu dem Thema sagen, aber das führt eigentlich total am Thema vorbei, daher habe ich es dabei belassen.

        Ich finds aber sehr amüsant, was ihr alle meint, aus diesem Teil herauslesen zu können 😉

      • Ich sehe da zwar keine großen Erfolgsaussichten, (editiert:bitte höflich bleiben) vierjährige verstehen Ironie nicht, aber ich hab bei der Muschi gerade folgendes gepostet:

        >> Ich kann leider nicht beurteilen, was Du sagst, solange ich Deine Brüste nicht gesehen habe. Möchstest Du eventuell ein Foto posten, damit ich mir einen besseren Eindruck von Deiner Meinung machen kann?

        Ja, der Tippfehler ist im Original. Mein Gott, wie schlechte Menschen wir Männer doch sind. Ncihtmal auf Rechtschriebung achten wur.

        • Dann kann es einer der Jungs ja erklären. Oder ist das schon wieder so eine Sache die euer Geheimnis bleiben soll?

          Ironie muss sitzen wie eine gute Pointe und kontextbezogen sein damit sie wirkt. Ich kann in dem Text nichts entdecken auf das du dich beziehen könntest damit.
          Das ist ungefähr so als würde ich schreiben: Ich kann gerne den Geist von Saddam Hussein anrufen dann kannst du das mit dem klären. Klingt ironisch, ergibt aber keinen Sinn ohne Kontext.

          Ist aber nicht so schlimm.

          • @Atacama:

            Es macht keinen Sinn, Witze zu erklären. Witze sind nicht mehr lustig, wenn man sie erklären muss. Und es war mehr lustig als ernst, aber – unter dem Hinweis darauf, dass du es sicher nicht (mehr) lustig findest (und versprichst, mir keine Vorwürfe bzgl. „mansplaining“ zu machen):

            Die Muschimieze schreibt in meinen Augen totalen Blödsinn, wenn sie schreibt, dass jemand, der einer Frau einen Attraktivitätswert zuschreibt, „mich immer dann, wenn ich von einer Frau spreche, nicht auf die Person, sondern auf den objektifizierenden Wert, den ich dieser Person zugeschrieben habe“ beziehe. Ich lasse diesen Quatsch aber so stehen und tue so, als stimme er. Ich bewerte Frauen nämlich selbstverständlich auch nach ihrer Attraktivität. Aber eben nicht nur. Muschimieze tut so, als schließt sich das aus. Ich tue so, als hat sie Recht und es gäbe für mich keine Möglichkeit, ihr Geschreibsel zu beurteilen, wenn ich nicht weiß, wie attraktiv sie ist.

            Da sieht jeder, dass das Blödsinn ist. Nicht nur meine Aussage, sondern ihre auch. Meine ist absichtlich Blödsinn. Da liegt der Witz. Ist aber, wie erwähnt, für Leute ohne Sinn für Ironie, Humor oder Logik schwer zu verstehen. Hab ich auch im Vornherein gesagt; das war nicht gedacht, dass Feministen es lustig finden. Feministen finden eh recht wenig lustig. Ich finde viel lustig. Feministen zum Beispiel..

      • „Es macht keinen Sinn, Witze zu erklären. Witze sind nicht mehr lustig, wenn man sie erklären muss“

        Ich habe das schon verstanden, wie es gemeint ist. Es zündet nur eben nicht bzw. die Verbindung zum Text wird nicht deutlich genug.
        Mein Saddam-Spruch ist auch absichtlich Blödsinn, und trotzdem nicht besonders lustig, geschweige denn ironisch.

        Ein Beispiel für gelungene Ironie und tatsächlich witzig wäre das hier:

        https://allesevolution.wordpress.com/2013/06/20/manner-und-kurze-hosen/#comment-81436

        Aber egal, ich mag jetzt nicht so gerne streiten, was witzig ist oder nicht.

        • Ja wenn du’s verstanden hast warum redest du dann von „Geheimnis“? Wenn das ironisch war, kam’s nicht an. Da ich weiß, dass meins vielleicht ein bisschen sehr subtil war, schreib ich’s dazu, nicht dass sich jemand nutzlos aufregt. Nicht, damit’s jeder lustig findet. Ich hab’s geschrieben, weil’s mir spontan einfiel und ich es lustig fand. Weil’s vielleicht noch jemand anders lustig finden könnte. Oder auch nicht. Nicht so schlimm. Du musst es nicht lustig finden. Erwarte ich auch nicht. Du bist Feministin. Feministen haben keinen Sinn für Humor. Zumindest nicht für den, den ich lustig finde. Ist nicht schlimm, ist halt so.

        • Also man darf behaupten, ich sei etwas und wenn ich wissen will wie man darauf kommt, verweigert man sich und wird bockig. Alles klar. Was soll das eigentlich bezwecken?

        • „Inwiefern rede ich denn feministisch daher?“

          Wer bin ich, einer Feministin feministisch Daherreden zu erklären. Ich komme doch auch nicht auf den Gedanken Enten das Eierlegen zu zeigen … Da lassen die sich nicht mal von ihren Erpeln reinreden.

        • @Adrian

          Das weiß ich, aber zumindest von Lollipop hätte ich was anderes erwartet.
          Das kommt mittlerweile häufiger vor diese Masche. Angreifen und dann bei Nachfrage die Arme vor der Brust verschränken und „Das geht dich gar nichts an“.

        • @ Adrian

          Das musst Du gerade sagen. Bringst selber oft dümmliche Kommentare und meinst auf Deiner Seite feste Zensur betreiben zu müssen.

          Daher ist eine Unsinnsunterstellung aus Deinem Munde schon wieder ein Lob.

          Was wollte @Atacama denn erreichen? Schlau fragen was Ironie ist etwa?

        • @Atacama: Ich bin nicht die Sendung mit der Maus, vor allem nicht gegenüber Leuten, die nach einer ausführlichen Erklärung für eine Selbstverständlichkeit dann schreiben „wusste ich schon“. Das ist undankbar.

          ddbz’s „schnattert wie eine Ente“ ist eine vielleicht nicht hinreichende Bedingung für die Existenz eine Ente, aber ein hervorragendes Indiz. Und was du von dir gibst, ist mir als Indikator für „du bist Feministin“ ausreichend. Ich kann dazu nicht mehr sagen, da es dazu (von meiner Seite) nicht mehr zu sagen gibt.

          Ich finde btw. „Du bist Feministin“ keinen Angriff, wenn es zutrifft. Feministen haben sich das Feminist-sein ja selbst ausgesucht. Davon finde ich Feministen nicht toll, aber das als „Angriff“ zu bezeichnen ist feministisches Opfergetue vom Feinsten. Wenn es so schlimm ist, Feministin zu sein – hör halt damit auf. Oder stell klar, dass du keine bist. Momentan sehe ich Gequake einer Ente, Schnattern einer Ente, Plätschern einer Ente und fliegen kann’s auch nicht. Es ist nicht vermessen, anzunehmen, es handelt sich um eine Ente. Und nein, es ist nicht angreifend, Entenmetaphern zu machen. Ich mag Enten. Im Gegensatz zu Feministen.

          Du kannst ja immer gerne widersprechen, wenn ich falsch liege. Wäre auch leichter und produktiver, wenn ich denn falsch liege. Keinerlei konstruktive Beiträge zu einer Diskussion leisten und nur Fragen stellen, deren Antworten einem dann nicht so wichtig sind, und nicht auf Fragen des Gegenübers zu reagieren sind auch hervorragende Indizien dafür, dass du Feministin bist. Oder ein Troll, aber das schließt sich ja nicht aus und das Gefühl habe ich eigentlich nicht.

          Du könntest aber einfach mal was dazu sagen und zB meine Frage von 1:05 beantworten.

        • „Ich bin nicht die Sendung mit der Maus“

          Und ich habe keine Lust, einen Teil meiner Identität „fremdbestimmen“ zu lassen. Wenn ich behaupte, du seist Kommunist o.ä., dann hättest du dafür vielleicht auch gerne eine Begründung, wie ich darauf komme.

          „Und was du von dir gibst, ist mir als Indikator für “du bist Feministin” ausreichend“

          Dann gib mir doch einfach zwei, drei Zitate auf Basis dessen du das schließt bzw. wie du Feminismus definierst

          Ich finde btw. “Du bist Feministin” keinen Angriff, wenn es zutrifft.“

          Es geht nicht darum ob es ein Angriff ist, es geht darum, dass es eine Falschaussage ist und mir keine Selbstdefinition gestattet wird.

          „Feministen haben sich das Feminist-sein ja selbst ausgesucht.“

          Tja, ich nicht. Mir wurde das von Teilnehmern dieses Blogs gegen meinen ausdrücklichen Willen auf den Leib geschrieben und Nachfragen meinerseits werden abgewiegelt.

          „Keinerlei konstruktive Beiträge zu einer Diskussion leisten “

          Du hast keinen Sinn für Humor, typisch für Feministin. Du bist eine Feministin.
          Ich erkäre dir aber nicht wieso. Ist natürlich sehr konstruktiv.

          „Du könntest aber einfach mal was dazu sagen und zB meine Frage von 1:05 beantworten.“

          Dazu habe ich bereits alles gesagt.

        • „Dazu habe ich bereits alles gesagt.“

          Das IST Humor! 🙂

          Ach ja, ein Zitat:

          „Der Hund. Mein Hund ist eine Hündin. Er ist eine Sie.
          Meine Katze ist ein Kater. Sie ist ein Er.“

          Hier Beklatschen feministischer Sprachverdrehung.

          PS Hatte ich schon erwähnt, daß mein Hund demnächst sein Genderstudium beginnt?

        • > Wenn ich behaupte, du seist Kommunist o.ä., dann hättest du dafür vielleicht auch gerne eine Begründung, wie ich darauf komme.

          Nö. Ich bin kein Kommunist. Ich möchte mich auch nicht mit Leuten unterhalten, die das ernsthaft behaupten. Ich nehme das also mal nicht ernst.

          > Dann gib mir doch einfach zwei, drei Zitate auf Basis dessen du das schließt bzw. wie du Feminismus definierst

          Gerne:

          (1) > Es geht nicht darum ob es ein Angriff ist, es geht darum, dass es eine Falschaussage ist und mir keine Selbstdefinition gestattet wird.

          (2) hat ddbz schon gebracht.

          > Du hast keinen Sinn für Humor, typisch für Feministin. Du bist eine Feministin. Ich erkäre dir aber nicht wieso. Ist natürlich sehr konstruktiv.

          Es ist nicht produktiv, Witze zu erklären. Habe ich schon erklärt. Ich habe auch erklärt, warum ich dich für eine Feministin halte. Du widersprichst nichtmal in Punkt 2, sondern beschwerst dich ganz feministisch über Attribuierungen.

          Leute, die feministisches Gedankengut verbreiten, subsummiere ich unter dem Label „Feministen“. Leute, die sozialistisches Gedankengut verbreiten, unter dem Laben „Sozialisten“ oder „Kommunisten“. Etc. Halte ich für berechtigt. Und „ich darf selbst bestimmen, wie mich andere sehen“ ist (abgesehen davon, dass es wieder feministisch ist), Quark und widerspricht jedwedem gesunden menschlichen Verhalten.

          > Dazu habe ich bereits alles gesagt.

          An welcher Stelle hast du erklärt, warum du von „Geheimnis“ sprichst?

        • „(2) hat ddbz schon gebracht.“

          Nein, hat er nicht.
          Erkläre mir mal wo das „feministische Sprachverdrehung“ sein soll.

          „Es ist nicht produktiv, Witze zu erklären.“

          Es ist aber produktiv, mir zu erklären, wieso du mich für eine Feministin hältst, ebenso wie ddbz.

          „An welcher Stelle hast du erklärt, warum du von “Geheimnis” sprichst?“

          Hier tust du es doch schon wieder. Du behätst für dich, wie du darauf kommst, dass ich Feministin bin. Willst mich aber weiter so bezeichnen.

        • „Nö. Ich bin kein Kommunist.“

          Doch bist du. Und du bist auch dafür, politische Gegner in Gulags zu stecken. Sieht man ja an deinem Geschreibsel.
          Ich liefere dir aber keine Beispiele.

  14. @ christian

    Was für eine verschlechterung im blogdesign! Diese strafe hättest du trotz der jüngsten verelendungen nicht verdient. Oder ist es gar in deinem sinn, dass die aktuellen kommentare nicht mehr direkt angezeigt werden?

  15. obwohl ich die zahlenskala für wenig sexistisch halte, sie ist eher ein mittel der kommunikationserleichterung unter männern, stoße ich seit jahren an dem HB bzw HotBabe Präfix.

    erstens find ich klingt das, besonders im deutschen aber auch im englischen, stark gekünsteltund aufgesetzt und enthält ein logisches paradoxon: ist eine 5 wirklich noch ein „hotbabe“?

    Ich persönlich tendiere eher zu einfachen Zahlen, wegen mir noch mit „einhalb“, das reicht doch völlig

    „Ich war samstag in der bar, am tresen stand ein mädel, ne sieben, ich geh hin…“

    abgesehen davon, das kaum ein PU ehrlich ist mit dieser bewertung, da sind ne menge minderwertigkeitskomplexe im spiel, wenn man sich in einschlägigen foren umschaut hat da niemand sex mit HotBabes unter 7, das ist einfach nicht realistisch.

  16. Ich habe die Frage schon mal gestellt, worin unterscheidet sich eine 9 von einer 10 und eine 7 von einer 8 und eine 1 von einer 2 und wie sieht eine 5 aus?

    Christian postete dann einen Link von Heartiste, wo man abstimmen konnte bei Frauenbildern, das erklärt aber auch nicht mehr.

    • Hast du ein Programm wie z.B. iPhoto oder iTunes, in dem man Bilder oder Musik sortiert und diesen Dateien auch eine Wertung geben kann?
      Für mich gehört das nach jedem Urlaub dazu, dass ich die paar Hundert Bilder durchgehe und u.a. bewerte auf der möglichen Skala von 1 bis 5. Die Motivation ist natürlich, dass man später wesentlich leichter eine Auswahl – z.B. für den selbstgestrickten Kalender – treffen kann.

      Was ist nun der Unterschied zwischen einem 4er und einem 5er Bild?

      Ich erwähne das, um klar zu machen, dass das keine exakte Wissenschafte ist. Was nicht bedeutet, dass es keine klaren Kriterien gibt. Beim Bild sind das u.a. Belichtung, Kontrast, Schärfe, Komposition. Ein Bild, das eigentlich 5 wäre, kann also in eine 4 abrutschen, wenn es ein wenig zu unscharf ist.
      Bei Bildern kommt dann noch der Geschmack hinzu, der bei verschiedenen Leuten deutlich verschieden sein kann. Im großen Ganzen aber nicht sooo sehr.

      Zum Beispiel gehe ich davon aus, dass bei diesen beiden Bildern die meisten das gleiche für das schönere halten würden:

      Wie ist es nun bei der Schönheit von Frauen? Gibt es da klare Kriterien?

      Ja. Es stellt sich heraus, dass es die gibt. Eine Hüft-Becken Proportion von 0,7 zum Beispiel. Ebenso gibt es eine „ideale“ Proportion, was die Größe vom Kopf relativ zum Körper und die Länge der Gliedmaßen zum Körper angeht. Die Gesichtszüge haben auch eine optimale Größe und Position, also z.B. dass die Innenkante der Augen über den Spitzen des Mundes liegen etc. Schau in irgendein „Wie lerne ich, Menschen zu zeichnen“ Buch, da stehen diese „Standards“ alle drin.

      Je weiter man von diesem Ideal abweicht, desto mehr Minuspunkte gibt es. Auch das ist nicht eigentlich wissenschaftlich präzise, du kannst also nicht sagen: 2cm zu kurze Arme -> 0,5HB Abzug.

      Es stellt sich aber raus, dass Männer mit einer Streuung von ±1 ziemlich genau übereinstimmen, was eine 5 und was eine 8 ist.
      Auch interessant (wenn ich das richtig von Seiten wie hotornot.com in Erinnerung habe): Es entsteht sogar mehr oder weniger eine Normalverteilung. Sprich, die meisten Frauen sind eine 5 oder 6. Weniger sind eine 4 oder 7, noch weniger eine 3 oder 8.

      Die Beispiele auf der Seite von Heartiste, auf die Christian verlinkt hat, sind nicht schlecht.

    • @atacama

      Schönheit ist natürlich schwer in Werte zu fassen. Obwohl es ja wohl schon bewertungsprogramme geben soll, die durchaus gute Ergebnisse geben. Gerade weil es etwas ist, was nach einer vielzahl von abgespeicherten Kriterien bewertet wird und uns intuitiv erscheint, müssen wir die Faktoren selten benennen und können es dadurch auch nicht unbedingt klar beschreiben.

      Ich meine bei Heartiste waren auch die Ergebnisse veröffentlicht oder nicht? Da ergaben sich durchaus einheitliche Bewertungen. Ich hatte auch eine Statistik dazu gepostet, dass die Geschmäcker von Männern da nicht so weit entfernt sind.

  17. Das wäre doch mal ein neues Thema für die Seite hier, also eine Bilderumfrage. Aber bitte auch mit Männern. Das fände ich interessant.

  18. So ein Quatsch, ich werde von Frauen ja auch offen bewertet. Wobei ich mich da anbiedern muss und hoffen muss, ich werde für würdig befunden. Durch unsere Gesellschaft ist das doch umgekehrt viel stärker.

  19. Pingback: „Ich bin ein Mann, 23 Jahre alt und hatte noch nie eine Freundin, ich habe noch nie ein Mädchen geküsst, ich hatte noch nie in meinem Leben Sex und noch nie hat sich eine Frau in mich verliebt“ | Alles Evolution

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