Weihnachtsgespräche

„Der neue Trend sind drei Kinder“ sagt eine Freundin auf einem Treffen über Weihnachten „in meinem Bekanntenkreis nimmt das echt zu“.

„Und ihr? Wollt ihr ein zweites?“ frage ich nach.

„Nein, mir reicht es. Mein Mann würde glaube ich sofort ja sagen, wenn ich es vorschlagen würde, aber nochmal die Windeln, noch mal beruflich aussetzen, wo ich gerade wieder Fuß gefasst habe und damit hört es ja nicht auf: Zwei Kinder bedeutet auch doppelt so viele Geburtstage, zu denen man sie fahren muss und die man ausrichtet. Nein, ich bin mit einem Kind glücklich“

Sie nimmt noch einen Schluck Kaffee. Schaut sinnierend in die Ferne.

„Ist auch nicht so ungefährlich noch mal so ein Kind. Da trennen sich mehr Paare als man denkt. Wegen dem Stress. Wenn sie ein Kind bekommen und wenn sie ein Haus bauen. Weil da die Nerven bloß liegen, weil alles schief geht, weil man keinen Schlaf mehr hat. Die einen schweißt es zusammen, die anderen bringt es auseinander. Das wird auch nicht besser, wenn man älter ist. Gerade wenn beide stressige Jobs haben“

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„Südländerin“ sagt meine Mutter „ist so süß!“ „Ja, ist sie“ stimme ich zu. „Wie süß da erst eure Kinder werden! Da solltet ihr langsam mal los legen, du wirst auch nicht jünger“ sagt sie scherzend. „Du hast doch schon zwei Enkelkinder, nun mal nicht so gierig“ sage ich. „Ich sage es ja nicht für mich“ verteidigt sie sich entrüstet.

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„Eltern“ sage ich „können schon mal anstrengend sein“. „Ach“ sagt Schwesterherz „wenn man mit seinen kleinen Kindern da ist, dann wird es wieder einfacher. Dann spielen sie mit den Enkelkindern und du legst dich einfach mal ein paar Stunden hin. Bis nachher“ Müde geht sie in ihr altes Zimmer.

113 Gedanken zu “Weihnachtsgespräche

    • Mann, bist du ein toller Homo. Wir bewundern dich alle in deiner Einzigartigkeit und daß du nicht auf Frauen angewiesen bist im Gegensatz zu uns dummen Hetero-Männern.

      Hoffentlich tritt dir mal eine Lesbe in dein Zentralorgan.

      • @ Adrian

        Ich nehme an, dass der Homosexuellenanteil ebenfalls allmählich sinkt, auch wenn die Erblichkeit nur relativ gering ist (aber immerhin doch deutlich erblich beeinflusst).

        Weil Homosexuelle heute (wahrscheinlich) weniger Kinder haben als in früheren Zeiten, in denen der soziale/politische Druck nicht wenige zwang, sich in Ehen zu verstecken.

        Partnerschafts-/Adoptionsmöglichkeiten/eigene Kinder via Leihmütter gleichen das nicht aus, denn der Drang zum Kind ist bei männlichen Homosexuellen nicht sehr ausgeprägt.

        Auch der zur „Ehe“ nicht.

        Zumindest was Kinder anlangt, sieht es bei Lesben etwas, aber nicht sehr viel, anders aus.

        Auch deren Zahl wird daher tendenziell eher abnehmen, wenn auch nicht so stark (noch geringere Erblichkeit, vielleicht generell geringere biologische Prädispositionen bei weiblicher Homosexualität als bei männlicher, der Anteil „fluider“ sexueller Orientierung/Bisexueller ist bei Frauen deutlich höher).

        • „denn der Drang zum Kind ist bei männlichen Homosexuellen nicht sehr ausgeprägt.“

          Er dürfte bei uns in etwa gleich hoch sein, wie bei Heteros. Oder höher, wenn man die These annimmt, dass homosexuelle Männer weiblicher sind.

        • @ Roslin & Adrian

          „Ich nehme an, dass der Homosexuellenanteil ebenfalls allmählich sinkt, auch wenn die Erblichkeit nur relativ gering ist (aber immerhin doch deutlich erblich beeinflusst).

          Weil Homosexuelle heute (wahrscheinlich) weniger Kinder haben als in früheren Zeiten, in denen der soziale/politische Druck nicht wenige zwang, sich in Ehen zu verstecken.“

          Man hat also früher dadurch, dass man Homosexualität geächtet und das Ausleben davon nicht erlaubt hat, überspitzt ausgedrückt Homosexuelle regelrecht „gezüchtet“, wenn auch ungewollt.

          Diese Menschheit ist schon verrückt.

          Sie hätten Homosexualität von vornherein erlauben sollen, A weil ethisch angebracht und B hätte es dann weniger Leute gegeben, die die Gender-Ideologie erfinden oder vertreten.

          • @matthias

            OT aber wo du gerade kommentierst:

            Du veröffentlichst den „Samstagsüberblick“ ja auch bei Nichtfeminist.
            Da würde ich mich natürlich freuen, wenn du dort die Artikel aufnimmst, die dir in der Woche evtl bei mir gefallen haben. Das du das bei dem Beitrag hier im Blog nicht machst ist ja was anderes

        • @ Christian

          Kann ich prinzipiell mit einigen Deiner Artikel gern machen, allerdings editiere ich auf Nichtfeminist.de nicht selbst. Die übernehmen das halt, was ich hier poste. Müsste ich mit Nichtfeminist.de erst absprechen.

        • @ Matthias
          Du musst nicht alles für bare Münze nehmen, was Roslin schreibt. Was er formuliert ist eine These, mehr nicht. Niemand weiß, wie, ob und in welchem Umfang Homosexualität vererbt wird.

          „hätte es dann weniger Leute gegeben, die die Gender-Ideologie erfinden oder vertreten.“

          Böse Homos. Wollen einfach keine echten Männer sein, so mir Frau und Kind, wie alle anderen auch.

        • Ad hominem.

          Hunderte Lesben werden dich attackieren und zum Koitus zwingen. Und dann deine Eltern mit Enkeln beglücken.

          Du bist trotzdem ein nerviger, narzißtisch deformierter Homo, der ständig seine Ich-bin-ein-toller-Homo-Sülze von sich gibt.

          Homos wie du sind es, die mich in meinen Pathologisierungsannahmen bestärken.

        • „Hunderte Lesben werden dich attackieren und zum Koitus zwingen. Und dann deine Eltern mit Enkeln beglücken.“

          Projeziert da jemand seine Sexfantasie auf mich?

          „Du bist trotzdem ein nerviger, narzißtisch deformierter Homo, der ständig seine Ich-bin-ein-toller-Homo-Sülze von sich gibt.“

          Eigentlich habe ich nur mitgeteilt, dass es bei mir keine Enkel-Gespräche gibt. Ich fand dies durchaus passend hinsichtlich der persönlichen Erzählung vom Blogmaster.

  1. Sag deiner Mutter nächstes Mal, daß du sexsüchtig bist und sie daher auf Enkel verzichten muß.

    Vielleicht sagst du ihr auch, daß Kinderkriegen von religiösen Fundamentalisten propagiert und praktiziert wird. Wenn die Bibel einen dazu auffordert, kann das nicht ganz koscher sein. Lieber Widerstand üben.

    Der Aufklärung zuliebe.

  2. Von einem Trend zum Drittkind im Umfeld jenseits meiner Vettern-/Basenschar bemerke ich nichts, nicht mal einen Trend zum Zweitkind.

    Unter meinen Verwandten allerdings (alle verheiratet, bis auf 2 – einer davon ich, die beiden Unverheirateten auch die einzigen, die kinderlos sind) ist jeder zweite mit 3 Kindern unterwegs, die anderen mit zweien (alle mit tradtioneller Rollenverteilung: Frau hauptsächlich für Kinder/Haushalt zuständig, meistens halbtags berufstätig – Mann Haupterwerber).

    Scheidungen bisher nur eine (mein unverheirateter, kinderloser Vetter, Ex war übrigens die einige Vollberufstätige, sehr schick, sehr gut verdienend, bei einem großen Chemiekonzern beschäftigt als Sekretärin in der Chefetage).

    Ja, Gläubige vermehren sich recht gut (je gläubiger, desto eifriger).

    Weshalb ihnen auch hierzulande die Zukunft gehört.

    Denn sie vererben genetisch und sozial Glaubensbereitschaft (wie Agnostiker/Ungläubige ihre Skepsis).

    Und Agnositker/Ungläubige haben durch die Bank und langfristig im Schnitt deutlich weniger Kinder.

    Dank Pille und Abtreibung, die sie deutlich intensiver nutzen.

    Woran liegt das?

    Ich denke, dass konservative Frauen eher religiös sind, darum auch die Männer konservativer, die Ehen werden ernster genommen (im Schnitt), die Zukunftszuversicht ist größer (Gottvertrauen), Folge: mehr Kinder.

    Eine Diskrepanz, die in diesem Ausmaß erst durch Pille/Abtreibung so deutlich aufscheint.

    Da Säkulare keinen geringeren Sexualtrieb haben als Religiöse, pflanzten sie sich vor Pille/Abtreibung in etwa so gut fort, zwangsläufig, wie Religiöse.

    Sie haben sich sozusagen zu ihrer eigenen Marginalisierung innerhalb weniger Generationen selbst befreit.

    • „Weshalb ihnen auch hierzulande die Zukunft gehört.“

      Ja, Roslin, das wissen wir bereits. Euch Gläubigen gehört die Zukunft. Wen interessierts? Bis es soweit ist, sind wir hier alle aus dem Dasein geschieden.

        • Ja, mit der Wiedergeburt als Wurm könnte ich mich auch anfreunden.

          Vorausgesetzt, ich dürfte in einer solchen Bibliothek mein Unwesen treiben (ehem. Benediktinerabtei St. Peter im Schwarzwald, Architekt: Peter Thumb, der Entwerfer der Wallfahrtskirche Birnau am Bodensee – auch diese Bibliothek scheint nur einfach, in Wahrheit ein äußerst raffinierter Raum – wie das Gewölbe aufgesetzt ist – großartig, wie armselig dagegen ist unsere heutige Architektur).

          Und Tippse würde wenigstens als Raumpflegerin dort eingestellt (wenn ihr Sündenregister schon für’s Mitwurmen nicht reichen sollte – von ihrer zarten Hand von einem Buchrücken geschnippt zu werden – auch mit kleinen Sachen kann man Würmchen Freude machen!).

          Obwohl es mir in der Wurmseele weh täte, mich durch barocke Folianten mit feinsten Lederrücken und handgeschöpftem, besten Papier zu fressen.

          Aber bei Gott, von irgendwas muss der Wurm ja leben!

          Ich hoffe bloß, die Mönche/Bibliothekare setzen keine Fledermäuse gegen mich an wie in Mafra oder Coimbra.

      • @ Adrian

        *Wen interessierts?*

        Dich nicht, ich weiß.

        Genau das ist ja einer der Hauptgründe, warum materialistische Konsumhedonisten keine Zukunft haben.

        Und warum gerade Homosexuelle so sehr zu Posterboys der Konsumgesellschaft werden konnten, geradezu als modellhaft gehypt werden.

        Sie denken nicht sehr weit voraus, nicht in Generationen, schon gar nicht an ein Leben nach dem irdischen Tod.

        • „Sie denken nicht sehr weit voraus, nicht in Generationen, schon gar nicht an ein Leben nach dem irdischen Tod.“

          Und wieviel Homosexuelle ausser mich hast Du dazu befragt?
          Und wieso hast Du eigentlich keine Kinder?

        • @ Adrian

          Persönlich kenne ich nur einen Homosexuellen näher (Bruder meiner Patentante).

          Ich verfolge etliche Architekturblogs. Gut 1/3 der vorgestellten Luxuswohnungen gehören Homosexuellen (sehr schick, sehr aufwändig, sehr erkennbar kinderlos – können alles in den Konsum stecken, ideale Zeitgeistritter, bindungslose Legionäre der Corporate Identity).

          Warum ich selbst keine Kinder habe – und nicht heirate – habe ich doch nun wirklich schon oft genug erklärt: Ich reagiere auf die Anreize dieser Gesellschaft für Männer, konsequent.

          Bin allerdings auch nicht sonderlich an der Zukunftsfähigkeit DIESER konsumhedonistischen Gesellschaft interessiert.

          Die ich zunehmend verachte.

          Für die fühle ich mich nicht mehr verantwortlich, ist nicht meine Veranstaltung.

          Und meine Kirche (für die ich Mitverantwortung empfinde) hat genug Nachwuchs, mehr als genug, wenn auch nicht unbedingt in Europa.

          Aber sie ist Weltkirche, nicht Posemuckel hinter’m Wald.

          Trotzdem ist meine Entscheidung, kinderlos zu bleiben, christlich gesprochen, auch Sünde.

          Ich bin kein Vorbild, kein Heiliger.

        • „Ich verfolge etliche Architekturblogs.“

          Beeindruckend.

          „Gut 1/3 der vorgestellten Luxuswohnungen gehören Homosexuellen (sehr schick, sehr aufwändig, sehr erkennbar kinderlos – können alles in den Konsum stecken, ideale Zeitgeistritter, bindungslose Legionäre der Corporate Identity).“

          Schein Dir zu gefallen, sonst würdest Du diesen Blogs nicht folgen. Dein Hang zum Kitsch ist ja ohnehin auffällig.

          „Ich reagiere auf die Anreize dieser Gesellschaft für Männer, konsequent.“

          Schöne Ausrede. Könnte ich auch behaupten.

          „Trotzdem ist meine Entscheidung, kinderlos zu bleiben, christlich gesprochen, auch Sünde.“

          Offenbar kannst Du ganz gut damit leben. Sünde ist ja ohnehin nie so schlimm, wenn sie einen selbst betrifft. Da findet der Gläubige dann allerhand Ausreden, warum ihn der Zorn Gottes nicht allzuschlimm treffen wird 😀

        • @ Adrian

          *Schein Dir zu gefallen, sonst würdest Du diesen Blogs nicht folgen. Dein Hang zum Kitsch ist ja ohnehin auffällig.*

          In der Regel gefallen sie mir nicht. Aber in diesen Blogs werden auch Interieurs von Schlössern/Palais vorgestellt – die manchmal sogar von Schwulen (ansonsten eher für’s Moderne zu haben) sehr schön restauriert wurden.

          *Offenbar kannst Du ganz gut damit leben. Sünde ist ja ohnehin nie so schlimm, wenn sie einen selbst betrifft. Da findet der Gläubige dann allerhand Ausreden, warum ihn der Zorn Gottes nicht allzuschlimm treffen wir:*

          Können Katholiken.

          Die beichten, bereuen und ihr Bestes versuchen.

          Was zur Vollkommenheit fehlt, erlässt uns die Gnade Gottes.

          Wer ist schon vollkommen.

        • @roslin

          „Trotzdem ist meine entscheidung, kinderlos zu bleiben, christlich gesprochen, auch sünde“

          Dito, denn nicht die kinderlosigkeit -auch ohne geistlichen zölibat oder unfruchtbarkeit- ist sündig, sondern die motive, auf denen deine entscheidung beruht, sind es.
          Die verachtung ist es. Die verachtung der dekadenten, nicht der dekadenz, ist aus christlicher sicht eine sünde. Derer ich mich auch schuldig fühlen würde. Aber ich bin ja nicht gläubig. Mein schuldbewusstsein deckt sich ja nur teilweise mit dem christlichen sündenbewusstsein.

        • Welche Architekturblogs verfolgt der Roslin denn?

          Es gibt auch diverse Foren. Hoffentlich treffe ich dich dort nicht.

          Traditionelle Architektur ist ja gut und schön. Man kann nur nicht alles rekonstruieren, was kaputt ist. Man muß auch auf Moderne setzen. Und man könnte auch gute moderne Architektur bauen, wenn man denn wollte und das Geld bereitstellte.

        • @ Kirk

          *Traditionelle Architektur ist ja gut und schön. Man kann nur nicht alles rekonstruieren, was kaputt ist. *

          Das verlangt ja auch niemand. Aber wichtige, herausragende, stadtbildprägende Bauten sollte man rekonstruieren wie man es mit der Frauenkirche (Dresden) z.B. gemacht hat, sehr gut gemacht.

          Auch das Berliner Stadtschloss wird – leider nur in den Fassaden, ein paar der dazugehörenden Innenräume wären auch ganz nett gewesen – sinnvollerweise rekonstruiert.

          Seit längerem lese ich in Architekturforen nur noch (englischsprachige), früher habe ich auch mal geschrieben bei skycraper, das ist aber schon länger her (unter anderem Nick).

        • @ Kirk

          *Sag’ mir deinen Nick im SSC. 🙂

          Und sag’ mir noch ein paar Architekturblogs.*

          Damit Du mich dort stalken kannst ?

          Vielleicht schreibe ich dort mal wieder, wenn ich die schnell gelangweilten überaus breiten Atheisten hier lange genug „gelangweilt“ habe.

          Sie sind ja so empfindsam.

          Und mit ihrer Geduld schnell am Ende.

          Wie meinte Zabalo?

          Ich solle sie nicht überstrapazieren, die Geduld.

          Dann möchte ich meinen alten Nick benutzen und meinen alten Account.

          Ungestört und unerkannt.

          Lege ja keinen Wert auf Internet-Prominenz.

          Vielleicht begegnen wir uns incognito.

      • @ messi

        *Die verachtung ist es. Die verachtung der dekadenten, nicht der dekadenz, *

        Ja das ist Sünde.

        Aber ich kann dem nicht entgehen.

        Diese Mischung aus Dummheit, Halbbildung, Kurzsichtigkeit und selbstgewisser Arroganz zu ertragen, die einem aus den „aufgeklärten“ Kreisen entgegensuppt, massenmedial aufbereitet, konzentriert und als Informationsgülle auf’s Volk herniederregnend.

        Es stinkt zum Himmel.

        Da vergisst man gerne den eigenen etwas strengen Geruch.

        • @ Roslin

          „Diese Mischung aus Dummheit, Halbbildung, Kurzsichtigkeit und selbstgewisser Arroganz zu ertragen,“

          Stellt eine treffende Beschreibung dessen dar, was du selbst oft zu geistes- und sozialwissenschaftlichen Themen im Allgemeinen und zu linken Strömungen und Theorien im Besonderen von dir gibst.
          Insofern liegt der Verdacht der Projektion nahe – du sprichst in dieser Passage vermutlich vor allem über dich selbst.

        • @ Leszek

          *Insofern liegt der Verdacht der Projektion nahe – du sprichst in dieser Passage vermutlich vor allem über dich selbst.*

          Selbsterkenntnis ist ein guter Weg zur Besserung.

          Gerade auch für Linke, gerade auch für Dich und Deine „Wissenschafts“ = Ideologiegläubigkeit, geradezu die Karikatur eines linken Gutmenschen, wie aus dem Bilderbuch.

          Der glaubt, was geschrieben steht.

          Linkes Pharisäertum in nuce.

        • @ Roslin

          „Gerade auch für Linke, gerade auch für Dich und Deine “Wissenschafts” = Ideologiegläubigkeit, geradezu die Karikatur eines linken Gutmenschen, wie aus dem Bilderbuch.“

          Ich lehne den rechten Kampfbegriff „Gutmensch“ ab.

          „Der glaubt, was geschrieben steht.“

          Ich bewege mich seit meiner Jugend in der radikalen Linken, kenne die verschiedenen Richtungen/Strömungen/Schulen und was sie vertreten aus Erfahrung, ich brauche dafür keine Bücher.

          „Linkes Pharisäertum in nuce.“

          Die Pharisäser sind von den frühen Christen aus Konkurrenzgründen zu Unrecht negativ dargestellt worden.
          In vielerlei Hinsicht haben die Pharisäer wohl tatsächlich ähnliche Positionen vertreten wie Jesus – es ist auch möglich, dass er selbst ursprünglich zu ihnen gehörte.

          http://de.wikipedia.org/wiki/Pharis%C3%A4er#Pharis.C3.A4er_und_Christentum

        • @ Leszek

          *Ich lehne den rechten Kampfbegriff “Gutmensch” ab.*

          Ich nicht.

          *Ich bewege mich seit meiner Jugend in der radikalen Linken, kenne die verschiedenen Richtungen/Strömungen/Schulen und was sie vertreten aus Erfahrung, ich brauche dafür keine Bücher.*

          Die bestärken nur, was Du „siehst“.

          Dein Problem, Du siehst alles nur von innen.

          Weil Du mit Haut und Haaren dazugehörst, seit frühester Jugend.

          Könntest Du Dich/Euch/Eure „Wissenschaft“ von außen sehen, Du wüsstest, warum Anarchosyndikalisten ihre „Großveranstaltungen“ in der Studenkneipe am Tresen abhalten können.

          Und Entsprechendes zweckdienlich verändern.

          Gott sei Dank kannst Du das nicht.

          Sonst hätte der Sozialismus noch eine Chance in absehbarer Zukunft.

        • @ Roslin

          „Könntest Du Dich/Euch/Eure “Wissenschaft” von außen sehen, Du wüsstest, warum Anarchosyndikalisten ihre “Großveranstaltungen” in der Studenkneipe am Tresen abhalten können.“

          Das tun gerade Anarcho-Syndikalisten in der Regel nicht.
          Die letzten Veranstaltungen, die ich diesbezüglich besuchte, betrafen übrigens die Themen Erwerbslosenarbeit und Leiharbeit – was typische AS-Themen sind.

        • Könntest Du Dich/Euch/Eure “Wissenschaft” von außen sehen, Du wüsstest, warum Anarchosyndikalisten ihre “Großveranstaltungen” in der Studenkneipe am Tresen abhalten können.

          Und Du schau Dir mal die leeren Plätze in den wenigen Kirchen an, die noch nicht geschlossen wurden. Es dauert nicht mehr lange, und ihr könnt eure Kirchentage in der nächstgelegenen Telefonzelle abhalten.

        • @ massa peter

          Aus welcher Hinterwaldener Gebirgsklamm habe ich Dich denn hervorgelockt?

          Kaum läute ich hier die Glocken, kommt der Peter angerannt.

          Aber da Du gerade mal hier bist, sollste auch was vom Segen abbekommen:

          Du siehst, die Telefonzelle muss schon etwas größer sein.

          Und dabei haben sich die meisten Afrikaner noch gar nicht auf den Weg gemacht, ja werden jetzt gerade erst geboren, jetzt und in den kommenden Jahrzehnten.

          Die sollen ja sehr fromm sein.

          Und auf Homosexuelle gar nicht so gut zu sprechen, hört man.

          Hat der Papst, der kommende, noch sehr viel Arbeit vor sich, damit nicht altgermanische Zustände einreißen.

        • Leszek

          Ich lehne den rechten Kampfbegriff “Gutmensch” ab.

          Wie oft willst du uns das jetzt noch stecken?

          Verwendest linke Kampfbegriffe wie Homophobie und heulst über einen Begriff, der eben auch mal von Rechten etwas überdehnt wird.

          Schade, daß du dich nicht weiterentwickelst, sondern in deiner ideologischen Soße steckenbleibst.

          Roslin könnte sich aber auch mal einen anderen Begriff für das ausdenken, was er Kulturmarxismus nennt. Das Objekt ist ja durchaus nachvollziehbar, nur sollte man einen passenderen Begriff verwenden. Linker Utopismus, Kulturkampf etc.

          Leszek lehnt den Gutmenschen wohl vor allem deshalb ab, weil dieser Begriff ihn selbst so treffend beschreibt.

        • @ Kirk

          „Wie oft willst du uns das jetzt noch stecken?“

          Kommt sicherlich noch häufiger vor. Wirst dich wohl dran gewöhnen müssen.

          „Verwendest linke Kampfbegriffe wie Homophobie“

          Homophobie ist ein in der wissenschaftlichen Diskussion sinnvoller Begriff (was man von „Gutmensch“ nicht behaupten kann).
          Ich verwende übrigens ebenfalls den Begriff Heterophobie und lehne sowohl Homophobie als auch Heterophobie ab. Letztere sehe ich allerdings nicht als gesellschaftlich einflussreiches Problem an.

          „und heulst über einen Begriff, der eben auch mal von Rechten etwas überdehnt wird.“

          Ich heule nicht, ich betreibe eine Analyse und Kritik irrationaler konservativer/rechter Kampfbegriffe.

          „Schade, daß du dich nicht weiterentwickelst, sondern in deiner ideologischen Soße steckenbleibst.“

          Ich entwickele mich weiter, nur nicht so, wie es dir gefällt. 🙂

          „Leszek lehnt den Gutmenschen wohl vor allem deshalb ab, weil dieser Begriff ihn selbst so treffend beschreibt.“

          In meinem allerersten Kommentar auf diesem Blog hatte ich „Gutmensch“ sogar als Nickname verwendet, also im Sinne eines Geusenwortes, um die Blogkonservativen ein bißchen zu ärgern.

        • „Ich lehne den rechten Kampfbegriff “Gutmensch” ab.“

          Kampfbegriffe sind allerdings ein sehr mächtiges Werkzeug, um die öffentliche Diskussion zu beeinflussen. Was für Kampfbegriffe lehnst du denn noch so ab ?

    • Da auch deutsche Christen weit unter 2.1 Kinder als Nachwuchs haben und die dabei von den Islamisten locker überholt werden, würde ich sagen Roslin darf schon mal die Schahāda auf die deutsche Flagge malen.

      Der sicherste Auslöser für Atheismus sind im Westen religiöse Elternteile; ansonsten dürfte es nach diesem Konzept gar keine Atheisten gegeben haben; z.B. wächst die Zahl an Atheisten in der Schweiz weiterhin stark an, dabei sind die meisten dort sicherlich zumindest noch Papierchristen.

        • Ja, das kann ich mir vorstellen; dann wurde sicher behauptet dieser Mechanismus sei ein einmaliger Auslöser, der nur die 68er Generation betrifft. Was auch nachweislich falsch ist, aber es klingt zumindest gut.

      • @ toxic

        *Da auch deutsche Christen weit unter 2.1 Kinder als Nachwuchs haben und die dabei von den Islamisten locker überholt werden, würde ich sagen Roslin darf schon mal die Schahāda auf die deutsche Flagge malen.*

        Karteikartenchristen ja.

        Nicht aber Tiefgläubige (Protestanten wie Katholiken).

        Das heißt: Die Glaubensgemeinschaften der Zukunft werden keine lauen Verantstaltungen.

        Weder die islamischen noch die christlichen.

        Deshalb erwarte ich u.a. auch den Bürgerkrieg > Großlibanon in Europa in ca. 100 Jahren, wetterleuchtende Teilentladungen wohl schon früher.

      • @ toxic

        *Der sicherste Auslöser für Atheismus sind im Westen religiöse Elternteile; ansonsten dürfte es nach diesem Konzept gar keine Atheisten gegeben haben; z.B. wächst die Zahl an Atheisten in der Schweiz weiterhin stark an, dabei sind die meisten dort sicherlich zumindest noch Papierchristen.*

        Ist Dir das Prinzip der statistischen Wahrscheinlichkeit vertraut?

        Wenn ja, ist Deine „Schlussfolgerung“ ausgesprochen dumm.

        Auch religiöse Eltern bekommen nur mit erhöhter Wahrscheinlichkeit religiöse Kinder, allerdings mit einer sehr hohen.

        D.h. ein gewisser Bodensatz Ungläubiger entsteht IMMER.

        Zudem waren früher, unter Druck, viele „Gläubige“ scheingläubig und pflanzten sich, ebenfalls unter Druck, doch gut fort, weil Pille/Abtreibung verboten waren.

        Erst die freie, tolerante Gesellschaft hat Atheisten/Agnostiker erst zur ihrer vollen Sichtbarwerdung befreit und zum anderen auch zu ihrer Marginalisierung durch Freigabe von Pille/Abtreibung.

        Religiosität/Gläubigkeit dürfte wie alle multifaktoriell beeinflussten Merkmale normalverteilt sein.

        Viele Laue in der Mitte, wenige extrem Gläubige/Ungläubige an den Rändern.

        Wohlstand führt nun gewiss dazu, dass viele Laue aus der großen Mitte-Gruppe zu den eher Ungläubigen wechseln (erleichtert das Konsumistenleben mit gutem Gewissen – das propagierte Ideal, ist ja auch angenehm), so dass in diesem Sinne die Zahl der bekennenden Ungläubigen wächst in einer konsumorientierten Wohlstandsgesellschaft mit kollektiver Absicherung.

        Aber auch die lauen Ungläubigen gehören zu der Gruppe, die sich über die Zeit marginalisiert, denn sie führen auch ein Konsumistenleben.

        • Auch religiöse Eltern bekommen nur mit erhöhter Wahrscheinlichkeit religiöse Kinder, allerdings mit einer sehr hohen.

          Das kann kein allgemeingültiges Gesetz sein, denn wäre es eines, dann wäre ein gesamtgesellschaftlicher Säkularisierungsprozess, so wie er in Westeuropa stattfand, gar nicht möglich. Aber mach dir nichts draus. Das ist bloss ein bisschen Logik, also für Glaubensdingers völlig irrelevant.

        • „Auch religiöse Eltern bekommen nur mit erhöhter Wahrscheinlichkeit religiöse Kinder, allerdings mit einer sehr hohen.“

          Interessant wären doch hier Adoptionsstudien: Wenn Kinder religiöser Eltern bei Atheisten aufwachsen, werden sie dann Atheisten oder religös?

          Meine Wette wäre: Atheisten

        • @ Christian

          *Interessant wären doch hier Adoptionsstudien: Wenn Kinder religiöser Eltern bei Atheisten aufwachsen, werden sie dann Atheisten oder religös?

          Meine Wette wäre: Atheisten*

          Ich würde dagegen wetten.

          Ich weiß nicht, ob es ein Sample mit genügend atheistischen Adoptiveltern bei identischen Zwillingen aus religiösen Familien gibt.

          Was an Zwillingsstudien vorliegt, zeigt einen klaren, recht hohen genetischen Faktor bei Glaubensbereitschaft/Skeptizismus.

          *I am frequently asked by journalists to recall the most surprising finding of our twin studies. The study of religion and belief in God is the one that always comes to mind, and the results are not easily accepted by many people. Most people can accept diseases or height and even weight being genetically heritable to some extent, but when it comes to our personal beliefs we tend to be more skeptical. For many, the idea that there is a genetic component to our faith–or lack of it–is a stretch too far and damages the concept of self-determination that we hold so dear.

          Nevertheless science has shown us clearly that one level of belief in God and overall spirituality is shaped not only by a mix of family environment and upbringing–which is not surprising–but also by our genes. Twin studies conducted around the world in the U.S., the Netherlands and Australia as well as ours in the U.K. show a 40 to 50 percent genetic component to belief in God.

          Skeptics among you might say that the twin studies showing similarity for belief are just reflecting some cultural or family influence that wasn’t properly corrected for in the study design. However in one study of adopted twins, the researchers looked at religious belief in a number of adopted twins raised apart. They found exactly the same result–greater similarity in identical twin pairs, even if raised apart. The conclusion is unavoidable: faith is definitely influenced by genes.*

          http://www.popsci.com/science/article/2013-08/undefined/science/article/2013-08/what-twins-reveal-about-god-gene

          Der Autor des Artikels:

          http://www.kcl.ac.uk/lsm/research/divisions/gmm/departments/twin/about/people/spector.aspx

          Es tut mir ja aufrichtig leid (na ja), wenn hier atheistische Hoffnung der Breits platzen auf eine strahlend atheistische Zukunft.

          Es sieht einfach nicht danach aus.

        • „zeigt einen klaren, recht hohen genetischen Faktor bei Glaubensbereitschaft/Skeptizismus.“

          Atheismus ist ja auch nur ein Glaube. Könnte also schon funktionieren. Es würde mich sehr wundern, wenn es ein christliches (im Gegensatz zu: religiöses) Gen geben würde.

        • „Auch religiöse Eltern bekommen nur mit erhöhter Wahrscheinlichkeit religiöse Kinder, allerdings mit einer sehr hohen.“

          Dein Fehler ist zu glauben, dass christliche Eltern auch christliche Kinder großziehen und dass das IMMER mit einem konservativen Weltbild einher geht.

          Ich beispielsweise bin entgegen anders lautender Gerüche kein Atheistin, sondern SEHR gläubig – nur halt nicht christlich. Und trotzdem so ne linke Zecke.

          Davon ab ist ein Christentum, wie du es lebst, geradezu prädestiniert dazu, Abwehrmechanismen auszulösen. Ich erinnere an deine Haltung, Eltern sollten Kinder rollenkonform erziehen dürfen, wenn dies dem elterlichen Wunsch entspricht – unter völliger Ignoranz der natürlichen Neigung der Kinder.
          Glaubst du ernsthaft, Kinder, die darunter gelitten haben, sind ihren Eltern dankbar für diese Art „Erziehung“? Das ist in der Tat der beste Weg, Kirchenkritiker zu erziehen. Man nennt es auch Überkompensation.

        • @ only me

          *Atheismus ist ja auch nur ein Glaube. Könnte also schon funktionieren. Es würde mich sehr wundern, wenn es ein christliches (im Gegensatz zu: religiöses) Gen geben würde.*

          Wir haben ja das Experiment der Sowjetunion, in der es jahrzehntelang sehr ungesund war, erkennen zu lassen, dass man religiös war, bis Ende der 30’er Jahre war es sogar lebensgefährlich.

          Selbst innerhalb der Familien musste man vermeiden, Kinder religiös zu sozialisieren, weil Kinder angehalten wurden, ihre Eltern zu überwachen und zu denunzieren.

          Und ein Kind, das sich öffentlich in aller Naivität bekreuzigt hätte – eine Katastrophe hätte das ausgelöst.

          Dazu Komsomol, Wehrdienst, Medien, Schule, Uni, FLÄCHENDECKEND mit aller Feuerkraft eines totalitären Systems wurde jahrzehntelang versucht, den Glauben der Russen auszurotten.

          Es hat nicht geklappt.

          Der atheistische Kommunismus/Atheismus ist ein toter Hund, gerade in der ehemaligen UDSSR.

          Die Orthodoxe Kirche, der Islam etc. – sie leben.

        • @ Robin

          *Ich erinnere an deine Haltung, Eltern sollten Kinder rollenkonform erziehen dürfen, wenn dies dem elterlichen Wunsch entspricht – unter völliger Ignoranz der natürlichen Neigung der Kinder.*

          Ich erinnere daran, dass ich kein Wort davon gesagt habe, dass Eltern GEGEN den Willen IHRER KINDER diese rollenkonform erziehen dürften, sondern gegen den Willen einer sie nicht rollenkonform beeinflussen wollenden Staatsindoktrination, verabreicht von eifernden, „reformistischen“ Lehrer.I.nnen,gestützt von einer entsprechend ideologisierten Billdungsszene mit ihren Bildungsplänen.

          Deine Behauptung ist also schlicht falsch!

        • @ only me

          *Atheismus ist ja auch nur ein Glaube. Könnte also schon funktionieren. Es würde mich sehr wundern, wenn es ein christliches (im Gegensatz zu: religiöses) Gen geben würde.*

          Noch einmal zur Klarstellung: Es gibt kein christliches Gen, aber eine genetische Disposition zur Spiritualität, eine Sehnsucht nach ozeanischer Geborgenheit, die Atheismus nicht befriedigen kann, sicher jede Form von Religiosität (Islam, Christentum, Judentum etc.).

          Es ist nur halt so, dass religiöse Eltern nicht nur die genetische Disposition zu spiritueller Sehnsucht vererben, sondern natürlich ihre Kinder auch in aller Regel in ihrem Glauben sozialisieren, also zusätzlich zur genetischen auch die soziale Vererbung erfolgt.

          Was natürlich Glaubenswechsel nicht ausschließt (vom Judentum zum Christentum, vom Christentum zum Islam etc.), während der Schritt von einem Glauben hin zum Atheismus ein sehr viel größerer wäre, dispositionswidriger, sozusagen.

          Interessant ist ja auch, dass ich z.B. bei Menschen mit überdurchschnittlich starker Ekelreaktion auf entsprechende Bilder, die nichts mit Weltansschauung zu tun haben (Fotos vergammelter Speisen – Reaktion des Hirns gemessen mit bildgebenden Verfahren = Stärke der Aktivierung entsprechender Hirnareale) mit 90 %-iger Gewissheit vorhersagen kann, dass der Proband politisch/ethisch eher konservativ ist, auch wenn ich nichts sonst über ihn weiß.

          Und ein Mensch mit unterdurchschnittlicher Ekelreaktion ist mit ähnlich hoher Wahrscheinlichkeit eher links/liberal.

          Die Ekelreaktion, ein biologisches „Überlebenswerkzeug“, ist also engstens verschaltet mit Weltanschauung.

        • „Noch einmal zur Klarstellung: Es gibt kein christliches Gen, aber eine genetische Disposition zur Spiritualität…“

          Man sollte auch einmal Atheismus vs. Gläubigkeit mit der Intelligenz der jeweiligen Personengruppen korrelieren. Möglicherweise findet sich hier die zugrunde liegende Variable, die eine Erklärung für die beobachtete genetische Disposition zur Religiösität liefert.

        • @ Zabalo

          *Man sollte auch einmal Atheismus vs. Gläubigkeit mit der Intelligenz der jeweiligen Personengruppen korrelieren. *

          Hat man doch längst gemacht.

          Gläubige sind im Schnitt etwas dümmer als Ungläubige.

          Angesichts des IQs von Kardinälen vermute ich allerdings einen IM SCHNITT-Unterschied, d.h., im Scnitt sind mehr Gläubige unter den sehr Dummen, etwas weniger als Ungläubige unter den durchschnittlich gut Intelligenten und bei den Hochintelligenten dürfte es keinen Unterschied geben.

          Sonst wäre der Konzern „Katholische Kirche“ nicht so lange führend im Geschäft.

          Entweder er verfügt über eine Methode, im Schnitt brillantes Führungspersonal zu rekrutieren oder – was Du als Atheist ja fürchtest wie der Teufel das Weihwasser – Gott hält ihn im Geschäft.

          Oder beides, wie ich glaube.

          Denn Zufall kann es nicht sein.

          So lange dauert kein Zufall, fällt kein Würfel immer wieder in die selbe Position.

        • „Man nennt es auch Überkompensation.“

          Das ich mal Robin U. zustimmen würde, ist ein seltener Gedanke. Aber so langsam reicht es, @Rosin, denn:

          du dröhnst mittlerweile alles zu!

          Und es langweilt, so wie auch Gender-Einzeiler von Adrian. Du pustest diese Antipoden allerdings noch in Satzhülsen auf, die nur noch nerven – im Minutentakt.

        • „Angesichts des IQs von Kardinälen vermute ich allerdings einen IM SCHNITT-Unterschied, d.h., im Scnitt sind mehr Gläubige unter den sehr Dummen, etwas weniger als Ungläubige unter den durchschnittlich gut Intelligenten und bei den Hochintelligenten dürfte es keinen Unterschied geben. Sonst wäre der Konzern “Katholische Kirche” nicht so lange führend im Geschäft. Entweder er verfügt über eine Methode, im Schnitt brillantes Führungspersonal zu rekrutieren…“

          Ja, die Korrelation spricht in der Tat dafür, dass unter den Kardinälen ein hoher Anteil an Atheisten sein dürfte. Vielleicht liegt gerade hier das Erfolgsrezept der katholischen Kirche, sich durch „brillantes Führungspersonal“ so lange im Geschäft zu halten.

        • „Wäre in der Tat interessant zu erfahren, ob das Führungspersonal der RKK tatsächlich gläubig ist.“

          Du meinst, inklusive Gott selber ? Ja, interessante Frage – ist Gott ein Atheist ?

        • „Du pustest diese Antipoden allerdings noch in Satzhülsen auf, die nur noch nerven – im Minutentakt.“

          Mich nervt’s nicht! Weiter so, @Roslin! 🙂

          „Und es langweilt, so wie auch Gender-Einzeiler von Adrian.“

          Die sind mir auch lieb, obwohl @Adrian nicht weiß was Genda ist … auch so weiter machen …

        • @ Adrian

          *Wäre in der Tat interessant zu erfahren, ob das Führungspersonal der RKK tatsächlich gläubig ist.*

          Ich kann Dir versichern, die Handvoll Kardinäle, die ich persönlich kennengelernt habe (Klosterurlaub, auch 2 x in Italien) sind es.

          Und die, die ich während Vorträgen/Seminaren hörte, auch.

          Ich nehme an, die überwältigende Mehrheit ist es, denn man kann nicht ein Leben lang heucheln, schon gar nicht über rund 2000 Jahre hinweg.

        • .@ emannzer

          *Und es langweilt, so wie auch Gender-Einzeiler von Adrian. Du pustest diese Antipoden allerdings noch in Satzhülsen auf, die nur noch nerven – im Minutentakt.*

          Was mich langweilt, lese ich nicht.

          Empehle ich auch Dir.

          Kann ja auch nicht so schwer sein, wenn es Dich langweilt.

          Es sei denn, es langweilt Dich nicht, sondern ärgert Dich.

          Dann liege ich allerdings richtig.

        • Gläubige Kardinäle?

          „Ich kann Dir versichern, die Handvoll Kardinäle, die ich persönlich kennengelernt habe (Klosterurlaub, auch 2 x in Italien) sind es.“

          Für so einfältig hätte ich die allerdings jetzt nicht gehalten. Ich dachte, wenigstens die hätten den Schwindel bemerkt …

        • @ DDBZ

          *Für so einfältig hätte ich die allerdings jetzt nicht gehalten. Ich dachte, wenigstens die hätten den Schwindel bemerkt …*

          Sie schwindeln halt nicht.

          Sind dazu einfach nicht breit genug.

        • @ Roslin

          Ich persönlich kann mit diesem Glaubenskram eben nix anfangen. Vielleicht hat mich meine ehemalige evangelische „Kirche“ auch versaut. Die sind eigentlich nur noch Zeitgeistliche. Da wären mir die Katholen schon lieber. Die laufen wenigstens nicht jedem Unsinn hinterher.

          Eigentlich freue ich mich, wenn sich die Kirchenhasser so schön aufregen. Sollen die sich dran freuen! Wenn die Muselmanen erstmal das Sagen haben, hat dieser Spaß eh ein Ende … 🙂

        • @ DDBZ

          *Eigentlich freue ich mich, wenn sich die Kirchenhasser so schön aufregen. *

          Mir macht es auch Spaß.

          Zumal wenn man merkt, dass die ach so Toleranten Widerspruch einfach nicht mehr gewohnt sind und sich „langweilen“.

        • „Mir macht es auch Spaß.“

          Ich habe in der Tat schon länger den Verdacht, dass du dieses Zeug hier nur verbreitest, um dich über das Befremden der Leute zu amüsieren und selbst eigentlich gar nicht dahinterstehst. Andernfalls würdest du wenigstens versuchen, zu argumentieren. Irgendwie kindisch.

        • Lieber @Roslin:

          Aus deinen Beiträgen lese ich einen Zynismus, den du ja so benennst: „Mir macht es auch Spaß.”

          Und ich bemerke einen Abfälligkeit, die du mit wohlfeilen Worten und hübschen Bildern von Kathedralen kaschieren zu intendieren scheinst.

          Das Ganze in gestelzte Texte garniert und minütlich serviert.

          Wir kennen uns seit Jahren – aber nicht persönlich. Manche deiner früheren (fast ein Jahrzehnt her) Texte habe ich heute noch. Und sie waren analytisch und zielgerichtet. Daher war ich auch dein Mitstreiter im Denken und Handeln.

          Dann wurdest du nihilistisch und nun scheint vieles eher durch Klerikales bestimmt zu sein. Das ist auch OK und mag „Tippse“ oder was weiß ich wem geschuldet sein.

          Aber muss man es derart übertreiben und minütlich Alles übertönen, ohne inhaltlich auf die Themen einzugehen? Da warst du mal um Klassen besser, finde ich.

          Und klinke mich daher auch aus.

          PS: @Adrian, sorry, war scheiße (von mir) gestern. Ich habe das Eine nicht von dem Anderen getrennt.

    • @Roslin: „Und Agnositker/Ungläubige haben durch die Bank und langfristig im Schnitt deutlich weniger Kinder.“

      Wir beide sind halt die großen Ausnahmen, du, der Religiöse (nach eigenen Angaben) hast keine Kinder, ich der Atheist hab 3 …
      😉

  3. *Aber auch die lauen Ungläubigen gehören zu der Gruppe, die sich über die Zeit marginalisiert, denn sie führen auch ein Konsumistenleben.*

    So dass die Gesamtpopulation – auch wenn sie insgesamt kleiner wird – sich in ihrer Zusammensetzung Richtung mehr Gläubigkeit verschiebt.

    • So dass die Gesamtpopulation – auch wenn sie insgesamt kleiner wird – sich in ihrer Zusammensetzung Richtung mehr Gläubigkeit verschiebt.

      Was evident in allen westlichen Ländern nicht der Fall ist. Sogar Moslems werden säkular, wenn sie in Kontakt mit unserer Gesellschaft kommen; ausser absolute Randgruppen, aber die werden statistisch nicht mehr relevant werden können (in 15 Generationen wird die Bevölkerungszahl irrelevant sein…) .

      Ich glaube du willst das einfach glauben, wie der Dschihadist glauben will, dass sie bald die westliche Welt erobern und alle weissen Frauen versklaven und vergewaltigen dürfen.

      Wenn in den nächsten 50 Jahren die Anzahl an religiösen Menschen in Europa weiterhin sinkt, bist du dann bereit deine These aufzugeben? Wenn sie in den nächsten 100 Jahren sinkt, bist du dann bereit davon abzuweichen? Du verlegst jegliche Beweisbarkeit in eine Zeit, die niemand mehr überprüfen kann, weil du ganz genau weisst, dass die Zahlen für die aktuelle Entwicklungen keinen Sinn mehr machen.

      • @ toxic

        *Ich glaube du willst das einfach glauben, wie der Dschihadist glauben will, dass sie bald die westliche Welt erobern und alle weissen Frauen versklaven und vergewaltigen dürfen.*

        Wir leben erst eine Generation nach umfassender Freigabe von Pille/Abtreibung. Die unterschiedliche Nutzungrade dieser Möglichkeiten hatten noch keine Zeit, breitenwirksam sichtbar zu greifen.

        Aber schau Dir die Kindergartenpopulation in vielen deutschen Großstädten an.

        Im Übrigen glaube nicht nur ich das, Auszug aus einem Beitrag, den ich vor einigen Samstagen postete:

        *“When secular-minded Americans decide to have few, or no, children, they unwittingly give a strong evolutionary advantage to the other side of the culture divide,“ writes Phillip Longman, senior fellow at the New America Foundation. „If ‚Metros‘ don’t start having more children, America’s future is ‚Retro.‘ “

        But wait, you may say: the attitudes of the parents don’t determine what ideology or political party their offspring will adopt as their own. Yet they usually do.

        Political scientists have long found that 4 out of 5 people with a party preference grow up to vote the way their parents voted. In fact, while many people experience a temporary rejection of their parents‘ politics in very early adulthood, virtually nothing is more predictive of your political ideology than that of your parents — it’s more of a determining factor than income, education or any other societal yardstick.*

        http://www.sfgate.com/opinion/article/Republicans-fertile-future-Through-the-past-2488626.php

        Auch Zwillingsstudien zeigen, wie stark politische Grundhaltungen vererbt werden.*

        Nun, secular minded Americans tun genau das.

        Wie auch secular minded Europeans.

        Es tut mir Leid, die Empirie ist auf meiner Seite.

        Und ja, wenn in 50 Jahren die Zahl der sehr Frommen geringer ist als heute, bin ich widerlegt.

        Dann allerdings aller Wahrscheinlichkeit nach ohnehin nicht mehr am Leben.

        • Political scientists have long found that 4 out of 5 people with a party preference grow up to vote the way their parents voted.

          Wenn dieses reduktionistische Modell denn irgend einen praktischen realitätsbezogenen Nutzen hätte, dann liesse es sich als konvergente Markovkette mathematisch beschreiben/modellieren, d.h die Anteile der Religiösen und Nichtreligiösen würden sich stabilisieren und mit der Zeit nicht mehr ändern.

          Aber das ist nicht mehr als blosse Spielerei mit Zahlen. Komplexe gesamtgesellschaftliche Transformationsprozesse lassen sich doch nicht mit einem Blick auf Geburtenraten und Kreuzchen auf Wahlzetteln beschreiben. Eindimensionaler Unsinn.

        • @ Peter

          Natürlich, man braucht das Argument nur zu verallgemeinern um schnell zu erkennen, dass das nur eine ganz kurze Momentaufnahme beschrieben wird. Ansonsten wären wir alles auf ewig reaktionäre Anhänger einer despotischen Monarchie ohne Wandel und alle es gäbe jeweils nur eine Religion und eine Partei.

          Was Roslin irgendwie hofft, ist, dass ihm keine schwarzer Schwan dazwischenkommt, dabei erkennt er nicht mal, dass das aufkommen jeder Religion und neuen politischen Gesinnung, eben genau auch das Aufkommen Christentums ein solches Ereignis war – dass schlussendlich langfristige Aussagen über Parteien und Religionen nutzloses Raten sind. Hätte ein statisches Modell wie oben beschrieben tatsächlich einen realen Hintergrund, das Christentum hätte nie gegen den Manichäismus oder Sol Invictus bestehen können und den Islam hätte es erst recht nie gegeben und die Republikaner dürfte es gar nicht geben.

  4. Der hier zitierte Phillip Longman ist übrigens nicht irgendein Deppenjournalist, sondern vom Fach, Demograph, der intensiv u.a. auch den demographischen Niedergang des alten Griechenland und des Römischen Reiches erforschte.

    Uns bllüht ja Vergleichbares (uns = der westlichen Zivilisation, also nicht nur, aber vor allem Europa, wg. seiner Nähe zum bald völkerwandernden Afrika, die Situation der USA ist geostrategisch günstiger, der droht schlimmstenfalls der Zerfall in Teilstaaten – weiß dominierte versus hispanisch-afroamerikanisch dominierte).

    http://en.wikipedia.org/wiki/Phillip_Longman

  5. Und da ich’s hier gerade mit Demographie (und Populationsgenetik) habe, auch noch diese Information: Sage und schreibe ein Viertel der heute lebenden männlichen Waliser stammt väterlicherseits von nur ca. 20 mächtigen Kriegsherren/Aristokraten/Königen der Völkerwanderungszeit ab (nach Zusammenbruch der römischen Herrschaft auf der Insel, nachdem Stilicho die Legionen an den Rhein und dann nach Norditalien beorderte, so auch die Verteidigung Galliens preisgebend, das nun offenstand für die germanisch-barbarische Invasion in großem Maßstab).

    *“By looking at clusters of very similar Y chromosome or fatherline markers geneticists can detect the signs of what is known as social selection.

    “This is a coy term for the undoubted fact that powerful men in the past often had a great deal of sex with many different women, thereby spreading their Y chromosome very widely.*

    Und auch hier wieder der Zusammenhang zwischen genetischer und kultureller Unterschiedlichkeit:

    *“The interim results of the CymruDNAWales project are already very striking.“We all suspected that Wales was a Celtic country but no-one was prepared for just how much – the classic Celtic Y chromosome marker R1b S145 being carried by a whopping 45% of Welsh men, as opposed to just 15% over on the other side of Offa’s Dyke.

    “We have always known that Wales is different from England, but now here is a statistic that shows there is no question about it.”*

    http://www.walesonline.co.uk/news/wales-news/dna-survey-reveals-25-welsh-8308111

  6. Schon gehört? Ein Jobangebot!

    Das Entwicklungshilfeministerium/ein angeschlossenes Unternehmen schickt Gender-mainstreaming-Berater nach Benin.

    Ist ein armes Land, malariaverseucht, viele Analphabeten, kaum sauberes Trinkwasser.

    Aber egal, mit Gender mainstreaming wird alles besser!

    http://www.academics.de/jobs/berater_m_w_fuer_gender_mainstream_108410.html

    Na, wer möchte? Man lernt ein exotisches Land kennen, kriegt einen Zweijahres-Vertrag, Bezahlung wahrscheinlich nach TVöD E13 100%.

    Einzige Krux: Die stellen knallharte Anforderungen: „Sie haben ein abgeschlossenes Hochschul­stu­di­um in Gender Studies oder Friedens- und Kon­fliktforschung und verfügen über Berufserfah­rung mit geschlechterpolitischem Schwerpunkt.“!

    Mit meinem läppischen Bio-Abschluß kann ich da natürlich nict mithalten.

      • @ddbz

        Das sieht nicht nur „Genda“ so, das sehen ziemlich viele im Bereich Soziologie, Psychologie, Pädagogik etc. so und das bereits zu Zeiten in denen es Gender Studies noch gar nicht gab.

        „Wenn man berücksichtigte, wieviel Männer denn nun wirklich gewalttätig sind“

        Du willst doch auch, dass das Thema Gewalt von Frauen an ungeborenen Kindern mehr Gewicht bekommt, obwohl die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche die Zahl der Nicht-Abbrüche deutlich unterschreitet. Es geht um prozentuale Verteilung.

        • @ Atacama

          Nein, ich will nicht, daß Gewalt an Kindern mit Frau gleichgesetzt wird. Habe ich nie gewollt oder gefordert.

          Weiblichkeiten sind doch nicht etwa mit Gewalt an Kindern verknüpft?

          Überhaupt fände ich es falsch, wenn unsere Entwicklungshelfer nach Benin gingen und den sterbenden Menschen dort solchen Unsinn erzählen wollten. Schöner sterben mit Genda, oder wie? Kann ja wohl nicht wahr sein! 😦

        • weiche nicht vom Thema ab, es geht in diesem Gesprächsunterteil um deine Empörung über den Seminartitel „Maskulinität und Gewalt“, nicht um Benin.

        • @ddbz

          Ich bin ziemlich sicher, dass du das nicht verstehen wirst, aber es ist etwas anstrengend, wenn eine Person ein bestimmtes Thema angeht/kritisiert und dann mitten in der Diskussion übergangslos zu einem völlig anderen Thema übergeht.

          ISIS, Ebola und Griechenlands anscheinend beabsichtigter Schuldenschnitt sind auch Themen, es ist dem Verlauf einer Diskussion trotzdem nicht zuträglich, die kontextlos einzustreuen.

          Wenn du über Benin reden willst, tue das doch in einem extra Abschnitt, nicht in einem, in dem Bezug auf Axels Posting genommen wird.

        • Sry, Korrektur, in Axels Posting ging es ja um Benin.
          In der Diskussion ging es aber nur um die Kritik an dem Seminartitel Männlichkeit und Gewalt.
          Dann ist es verwirrend, wenn plötzlich auf etwas ganz anderes eingegangen wird.

        • „Dann ist es verwirrend, wenn plötzlich auf etwas ganz anderes eingegangen wird.“

          Das glaube ich gern … 🙂

          Selbstverständlich ist es auch ohne die Verhungernden in Benin eine Dummheit, Männlichkeit und Gewalt gleichzusetzen.

          Aber den Zynismus auf die Spitze treibt es schon den Beninern solche Blödsinnigkeiten als Hilfe andrehen zu wollen.

        • ät ddbz & Atacama:
          In dem Zusammenhang darf man auch nicht vergessen, daß Spinnereien der Oberschicht abhängig von der gesellschaftlichen Entwicklung sind.
          Erst in einem wohlhabenden, gleichberechtigten und sozialen Staat wie Deutschland heute (oder USA, Norwegen…) konnte sich der Mumpitz entwickeln.

          Denkt mal an das Genda-Mainstreaming der UN 1995 in Peking: Da wurde die Abstimmung über Genda auf einen extra späten Termin verlegt, damit die Teilnehmer aus den konservativen Drittweltländern nicht mehr mitstimmen konnten, weil die an ihre billigen Flugtickets gebunden waren.

          Ganz ähnlich dürfte es in Benin abgehen: Den religiösen Menschen dort ist der Wohlstandskram aus dem Westen fremd, die werden den Scheiß schulterzuckend zur Kenntnis nehmen.

          Die natürliche Neigung vieler armer Männer zu Gewalt kann man durch Agitprop nicht beseitigen, sondern nur durch Beschäftigung, Wohlstand, Infrastruktur.

          Fazit: Mal wieder völlig sinnlos Steuergeld zum Fenster rausgeworfen.
          Das Jobangebot beweist aber, wie sich Genderer an den SChalthebeln der Macht festgesetzt haben, und die Hebel nach ihrem Gusto umlegen.

        • Es war mein Fehler. Ich hatte das Zitat über Gewalt gar nicht mit dem Benin-Projekt in Verbindung gebracht.

          Allerdings ist das nur ein kleiner Bestandteil wie es aussieht. Im Ganzen machen die:
          LÄNDLICHE ENTWICKLUNG
          Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel
          Landwirtschaftsförderung
          Erstellung von Landnutzungsplänen (abgeschlossen)
          Ländliche Stromversorgung
          African Cashew Initiative (ACi)
          SCHLIESSEN
          NACHHALTIGE INFRASTRUKTUR
          Wasserversorgung und integrierte Bewirtschaftung der Wasserressourcen
          SCHLIESSEN
          SOZIALE ENTWICKLUNG
          Verbesserung der Grundschulbildung durch Beratung dezentraler Schulämter
          SCHLIESSEN
          STAAT UND DEMOKRATIE
          Unterstützung der Dezentralisierung und Kommunalentwicklung
          SCHLIESSEN
          UMWELT UND KLIMA
          Grenzüberschreitendes Biosphärenreservat Mono-Delta (BMUB)
          SCHLIESSEN
          WIRTSCHAFT UND BESCHÄFTIGUNG
          Makroökonomische Beratung zur Armutsbekämpfung

        • @ Atacama

          „Allerdings ist das nur ein kleiner Bestandteil wie es aussieht. Im Ganzen machen die:“

          Nein, kein kleiner Teil!

          *Benin ist kein Einzelfall, so muss man feststellen, denn Gender und Gender Mainstreaming sind so etwas wie die Hauptexport-Artikel der GIZ.*

          *“Im BMZ-Geschäft ist die Durchführung einer Genderanalyse verpflichtend. Gemäß den Vergabekriterien des BMZ (2001) gibt es eine klare politische Vorgabe für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit, zu Beginn eines neuen Vorhabens eine Genderanalyse durchzuführen”*

          http://sciencefiles.org/2014/12/29/schlimmer-als-kolonialherren-im-19-jahrhundert-gender-imperialismus-von-heute/

    • @ Axel

      Ja, gehört und kommentiert auf Sciencefiles. Aber das Schöne daran ist: Die Gendersens gehen dermaßen weit mit allem, dass sie sich dabei mühelos immer wieder selbst um Längen übertreffen.

      Sie machen sich immer wieder total lächerlich und zeigen, wie dumm und radikal sie sein müssen.

      Dass es eine Gesellschaft so lange zugelassen hat, dass sie sich in den Universitäten, in Politik und Medien und überall derart breitgemacht haben, das ist allerdings kaum zu glauben.

      Die meisten Menschen allerdings hätten es nicht zugelassen. Die hätten dagegengestimmt, wenn sie gewusst hätten, was da angeht.

      Aber sie wussten nichts, und das war Absicht von denen da oben. Die meisten Leute wussten z.B. Ende der Nullerjahre und vermutlich auch heute noch nicht, was „Gender Mainstreaming“ überhaupt bedeutet und haben den Begriff noch nie gehört.

      Tja, und wenn über so weitreichende politische Programme nicht demokratisch abgestimmt wird, denn setzt sich eben der absurdeste Mist aller Zeiten durch.

      Trinkwasser? Malaria? Analphabetismus? Kleinigkeiten, alles halb so wild! Aber Genderblödstreaming, das ist absolut lebensnotwendig.

  7. OT.
    bin bei Recherche nach „Evolution“ hier gelandet.
    Eine sehr interessante Seite, wirklich gute Diskussionen.
    Da sich hier viel Mühe und Zeit offenbart, gebietet es der Anstand dies zu würdigen und nicht einfach nur so mitzulesen.
    Bei Gelegenheit, wenn ich glaube etwas Gehaltvolles beitragen zu können, werde ich mich mit Vergnügen hier beteiligen.
    Einstweilen ziehe ich weiter, auf den Spuren der „Evolution“.

    • Gute Idee! Wir haben hier auch häufig knackige Diskussionen zu Selektionsthemen im psychologischen bEreich. Da lernen selbst Biologen noch was dazu!

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