Mittel von Frauen, um Verantwortung für das eigene Handeln abzugeben

Heartiste listet Methoden auf, mit denen sich seiner Meinung nach Frauen den Konsequenzen für ihre Handlungen entziehen:

Some other ways women avoid consequences:

– blaming “the system” or “the patriarchy” (this covers a wide swath of feminist philosophy, such as it is)
– pathologizing male behavior
– exploiting white knights (most of whom are beta males secretly yearning for romantic attention)
– making “for the children” pleas
– demanding female sexual empowerment, then demanding desexualized men (a fine demonstration of cruelty)
– gossip and alliance-building
– tears
– sex withdrawal (the male analogue of sex withdrawal is resource withdrawal. ask a wife how she’d feel about that!)
– its opposite: promises of sex
– poisoning children against their fathers
– making, or threatening, abuse and rape allegations (more common than most think, because a tyrannical state permits this vile behavior to metastasize)
– being unaware of or ill-disposed toward examining their own sexual machinations (it’s easier to defy blame for crappy behavior when you can’t perceive the importance of your agency, or the motivation for your desires)

Finde ich eine interessante Aufstellung, gerade auch in Bezug auf „weibliche Unterverantwortlichkeit„. Natürlich wird es auch Mechanismen geben, mit denen sich Männer aus der Verantwortung bringen wollen und hier wird es teilweise Überschneidungen geben.

220 Gedanken zu “Mittel von Frauen, um Verantwortung für das eigene Handeln abzugeben

  1. Natürlich ist auch bei Männern die Tendenz, sich aus der Verantwortung zu stehlen, vorhanden. Aber die Männerrolle/die Gesellschaft/die Kultur erlaubt es ihnen viel weniger als Frauen, beschämt sie härter, demütigt sie mehr als Frauen.

    Ein Mann, der sich aus der Verantwortung stiehlt, verliert eher seine Männlichkeit, seine Würde als Mann (in den Augen von Männern und Frauen), eine Frau, die sich aus der Verantwortung stiehlt, verliert eher nicht ihre Würde als Frau. Sie tut ja nur das, was Frauen zukommt, als dem Geschlecht mit der eingebauten Berechtigung auf besonderen Schutz und auf HIlfsbedürftigkeit.

    Eine hilfsbedürftige Frau übt ihr natürliches Vorrecht aus, wenn sie um Hilfe nachsucht, diese in Anspruch nimmt, ein Mann, der das tut, frisst Frauenundkindern die Hilfsressourcen weg, die zu mehren seine Aufgabe als Mann doch eigentlich wäre.

    Er verliert seine männliche Rolle (Schützer und Versorger), wird zum Ressourcenkonkurrenten der eigentlich Berechtigten (Frauenundkinder), darum doppelt verachtet und eher „weggebissen“.

    Das verhindert, dass Männer ebenso leicht und häufig aus der Verantwortung fliehen, wie Frauen es sich erlauben/es ihnen erlaubt wird (und sie merken’s nicht einmal, auch das hat Heartiste sehr gut erkannt).

    All das, auch das, beruht meiner Ansicht nach auf evolvierten Verhaltensdispostionen, ist darum wohl nur abschwächbar (oder, durch kulturelle Belohnung verstärkbar), nicht völlig beseitigbar.

    Evolviert deshalb, dem Grunde nach, weil die beiden Geschlechter ja nur aufgrund der dadurch möglichen Arbeitsteilung überhaupt existieren (ein Geschlecht, spezialisiert – auch psychisch – auf Ressourcenbeschaffung/-verteidigung, eines auf Kinderaustragen/-nähren/daher ehr notwendigerweise auf Ressourcenverbrauch „spezialisiert“ als auf „Jagd“ – was sich leider auch dann nicht ändert, wenn Frauen kaum noch Kinder produzieren – der Lieferwagen wird auch dann nicht zum Sportwagen, wenn er leer fährt).

    • „Evolviert deshalb, dem Grunde nach, weil die beiden Geschlechter ja nur aufgrund der dadurch möglichen Arbeitsteilung überhaupt existieren“

      Die beiden Geschlechter existieren auf Grund der Vorteile der Genmischung zwecks besserer Abwehr von Krankheiten.

        • Die Genmischung würde auch funktionieren, wenn die Geschlechter nicht verschieden wären.
          Die Verschiedenheit der Geschlechter hat zusätzliche Gründe, z.B. Arbeitsteilung

          • @only_me

            Für mich enthält „Arbeitsteilung“ eine Aufteilung bestimmter Arbeiten und ein Teilhaben an den Früchten dieser durch den jeweiligen anderen.

            Bloße verschiedene Tätigkeiten erfüllen dies eher nicht.

            Insofern sehe ich zB bei Bären keine Arbeitsteilung.

            Man könnte es auch rein biologisch sehen:
            Das Männchen trägt seinen Samen bei, das Weibchen trägt zB bei Säugetieren das Kind aus.
            Das ist aber keine Zusammenarbeit.
            Arbeiten Lachse zusammen, wenn der eine die Eier legt und der andere sie bestäubt?

        • „Die Verschiedenheit der Geschlechter hat zusätzliche Gründe, z.B. Arbeitsteilung“

          Welche Arbeitsteilung? Was kann eine Frau so viel besser, dass ich ohne sie nicht zutechtkommen würde?

        • @ Adrian

          *a) Meine diesbezüglichen ärztlichen Untersuchungen belegen dies nicht.
          b) Was willst Du damit sagen?*

          Ein eindeutiger Mann mit stark betonten, sonst eher bei Frauen anzutreffenden, „weiblichen“ Charakteristika (u.a. eine gewisse Empfindlichkeit/Zickigkeit, eine Vorliebe für Ponykämmen etc.).

          Keine Sorge, ich halte mich auch für einen eher „femininen“ Mann.

          Wie sieht Deine Fingerratio aus, nebenbei?

          Bei mir sind Zeige-und Ringfinger auf den Millimeter geanu gleich lang (stimmt mit meinen Interessen überein – geisteswissenschaftlich nicht weniger interessiert als naturwissenschaftlich-technisch, Testosteronspiegel im unteren Drittel der männlichen Norm, also eher wenig).

          Und noch mal: Als Schwuler bist Du zur Kinderproduktion ohnehin auf künstliche Nebenwege angewiesen, müssten wir uns bei der Kinderproduktion auf Schwule verlassen, wären wir schon lange ausgestorben, denn bei allem politischen Bohei um das Recht am eigenen Kind für Schwule ist die Zahl der Schwulen, die Kinder haben und heiraten, lächerlich gering.

          Die Schwulensauna wird darum nicht trocken fallen und der Dark Room nicht hell.

        • @ Roslin
          Und was hat das jetzt allesamt mit Arbeitsteilung zu tun?

          Mein Ring- und mein Zeigefinger sind auch gleich lang. Trotzdem stehst Du wohl eher auf Titten und ich nicht. Worauf willst Du hinaus?

          Bye the Way. Was Fortpflanzung angeht kann man sich auf Heteros auch nicht mehr verlassen.

        • @ Christian, Roslin, Adrian und co.

          „Welche Arbeitsteilung? Was kann eine Frau so viel besser, dass ich ohne sie nicht zutechtkommen würde?“

          Eine Arbeitsteilung ist es, wenn das Männchen das Weibchen mit Wurfspieß & Steinzeitkeule vor dem Säbelzahntiger beschützt. Das Weibchen ist diesem schließlich hilflos ausgeliefert… (hihi)

          Und wenn das Männchen für das Weibchen mitsamt Brut auf die Jagd geht. Und wenn das Weibchen dafür Brutpflege betreibt, wofür es instinktiv stärker disponiert ist.

          „Insofern sehe ich zB bei Bären keine Arbeitsteilung.“

          Bei denen gibt es auch keine. Geschlechtsunterschiede in der Größe und Stärker sowie im Verhalten gibt es bei ihnen schon, weil sie unterschiedlich stark sexuell selektiert werden und auf unterschiedliche Art um eine hohe Darwinfitness kämpfen.

          „Lachse sind keine SÄUGETIERE!

          Stillen nicht, sind nicht schwanger.“

          Ja, aber das tut nichts zur Sache. Bei den meisten Säugetieren gibt es keine Paarbindungen und daher auch keine Arbeitsteilung. Wohl aber teils erhebliche Geschlechtsunterschiede.

          Der Mensch gehört zu den wenigen Säugern mit fakultativer Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern.

          „Mein Ring- und mein Zeigefinger sind auch gleich lang. Trotzdem stehst Du wohl eher auf Titten und ich nicht. Worauf willst Du hinaus?“

          „Bye the Way. Was Fortpflanzung angeht kann man sich auf Heteros auch nicht mehr verlassen.“

          Das liegt maßgeblich am Feminismus.

          P.S.: Meine Ringfinger sind übrigens deutlich länger als meine Zeigefinger…

        • @ Matthias

          *Ja, aber das tut nichts zur Sache. Bei den meisten Säugetieren gibt es keine Paarbindungen und daher auch keine Arbeitsteilung. Wohl aber teils erhebliche Geschlechtsunterschiede.*

          Nicht nach verhaltensbiologischer Definition.

          Aber es gibt Stillen und Schwangerschaft. Nur deshalb sind Weibchen der limitierende Faktor der Fortpflanzung, nur deshalb können sie bei der Selektion mehr geschont werden, müssen sie mehr geschont werden, nur deshalb werden Männchen härter ausgelesen,weil die NOTwendige Selektion sich auf sie konzentriert, konzentrieren kann und muss (warum, siehe limitierender Faktor).

          In diesem Sinne gibt es eine Arbeitsteilung zwischen den Gesclechtern, grundlegender als es die Verhaltensbiologie erfasst.

          2-geschlechtliche Fortpflanzung kann ich übrigens auch mit Zwittern sicherstellen (s. z.B. Schnecken), nur kommt es dann häufig zu Paarungskämpfen, darüber, wer die „Weibchen“-Rolle übernehmen muss.

          Eine Spezialisierung ist Versorger/Schützer/Konkurrenzkämpfer = Männchen und Austräger/Stiller mit allen physischen und psychologischen Implikationen, die die unterschiedlichen Aufgaben umfassen, ist so nicht möglich.

          Das ist nur möglich bei Aufteilung der Geschlechtsorgane auf 2 verschiedene Individuen.

          Nur dann kann ich umfassend spezialisieren.

        • Korrektur:

          Eine Spezialisierung in Versorger/Schützer/Konkurrenzkämpfervorrangige Ausscheider von Gendefekten = Männchen und Austräger/Stiller mit allen physischen und psychologischen Implikationen, die die unterschiedlichen Aufgaben umfassen, ist so nicht möglich.

        • @ Roslin

          „Aber es gibt Stillen und Schwangerschaft. Nur deshalb sind Weibchen der limitierende Faktor der Fortpflanzung, nur deshalb können sie bei der Selektion mehr geschont werden, müssen sie mehr geschont werden, nur deshalb werden Männchen härter ausgelesen,weil die NOTwendige Selektion sich auf sie konzentriert, konzentrieren kann und muss (warum, siehe limitierender Faktor).“

          Bei Säugetieren. Bei noch anderen Arten ist es wie Du wahrscheinlich weißt weder Schwangerschaft noch Laktation. Es konkurriert immer das Geschlecht mit der höheren potentiellen Reproduktionsrate um das mit der geringeren. Die kann wegen Schwangerschaft und Laktation geringer sein. Und aus anderen Gründen.

          Auch deshalb, weil Sperm cheap und Eggs expensive sind.

          Bei Knochenfinschen konkurrieren oft die Männchen um die Weibchen, obwohl bei vielen dieser Arten nur die Männchen Brutpflege betreiben. Die befächeln dann die angelegten Eier mit Wasser zwecks Sauerstoffversorgung und verteidigen sie.

          Aber die ernährungsphysiologische Investition ist in diesen Fällen beim Weibchen meist so hoch, dass trotzdem noch das Weibchen die geringere potentielle Reproduktionsrate hat.

          „In diesem Sinne gibt es eine Arbeitsteilung zwischen den Gesclechtern, grundlegender als es die Verhaltensbiologie erfasst.“

          Könnte man so ausdrücken, ist aber in der Verhaltensbiologie nicht üblich.

          Grundlegender als es Letztere erfasst?

          „2-geschlechtliche Fortpflanzung kann ich übrigens auch mit Zwittern sicherstellen (s. z.B. Schnecken), nur kommt es dann häufig zu Paarungskämpfen, darüber, wer die “Weibchen”-Rolle übernehmen muss.“

          Ja, bei denen kommt es aus gutem Grund oft zum Kampf oder zum „Geschäft“. Jeder stellt dem anderen ein Paar Eier zur Verfügung, will dann aber auch ein Paar Eier haben, und stellt dann erst wieder dem anderen eigene Eier zur Verfügung. Knallhartes Geschäft. Aber das ist es unter uns Getrenntgeschlechtlichen ja auch.

          Und es gibt bei Zwittern öfter wechselseitige Befruchtungen, als es aus spieltheoretischer Sicht zu erwarten ist.

          „Eine Spezialisierung ist Versorger/Schützer/Konkurrenzkämpfer = Männchen und Austräger/Stiller mit allen physischen und psychologischen Implikationen, die die unterschiedlichen Aufgaben umfassen, ist so nicht möglich.“

          Sehr richtig. Dafür aber ist das Finden eines Sexualpartners bei ansonsten gleichen Faktoren (Populationsgröße, -dichte, andere soziale Bedingungen) leichter. Weil alle anderen und nicht nur jeder zwei andere in der Population als Sexpartner prinzipiell in frage kommt.

          Oft sind Parasiten Zwitter. So ein Bandwurm findet im Darm eines Säugetieres halt nicht viele Sexualpartner. Und mit denen muss es halt klappen.

          „Das ist nur möglich bei Aufteilung der Geschlechtsorgane auf 2 verschiedene Individuen.

          Nur dann kann ich umfassend spezialisieren.“

          Yepp.

      • Genmischung wäre auch durch Zwitter möglich, dazu muss ich nicht die Geschlechtsorgane aufteilen.

        Aber erst die Aufteilung macht Spezialisierung möglich.

        Zwitter müssten Allrounder sein.

        • @ Roslin
          Erstens ist Spezialisierung kein Selbstzweck. Zweitens ist Spezialisierung nicht an Geschlechtern gebunden. Nicht alles, was Roslin nicht so gut kann, können nur Frauen besser.
          Ich habe in meinem Leben noch nie eine Frau gebraucht, um mich zu spezialisieren 🙂

          • @adrian

            Es kann natürlich sich auch in andere Bereiche auswirken, etwa indem Frauen deswegen eher in bestimmte Berufe gehen und Männer in andere. Oder eben Männer Berufe mit Status und hohem Einkommen bevorzugen, Frauen solche mit gutem Arbeitsklima und „moralischen Anspruch“ (<– man hilft leuten)

        • Antwort oben natürlich an Adrian gerichtet.

          Zwitter hätten sogar eine höhere Produktivität, denn bei ihnen könnte die gesamte erwachsene Population Kinder austragen, nicht nur eine Hälfte.

          Wenn der Mensch also nicht als Zwitter evolvierte, kann das nur daran liegen, dass auch hier Spezialisierung einen Produktivitätvorteil schafft, denn – wie gesagt – Zwitter müssten physisch und psychisch Allrounder sein, eine zugespitzte Spezialisierung wäre bei ihnen konstruktionsbedingt nicht möglich.

          Denn der Jäger/Versorger/Schützer müsste ja jederzeit damit rechnen, auch mal Kinderausträger und Milchlieferant zu sein, müsste auch darauf vorbereitet sein.

        • @ Adrian

          1.) Das Gesagte gilt, wie üblich, nur im Schnitt, im Schnitt, im Schnitt.

          2.)Bist Du, vermute ich mal, ohnehin ein eher weiblicher Mann

          3.) Ist anekdotische Evidenz nicht viel wert.

          4.) Haben Frauen im Schnitt dort Stärken, wo Männer schwächeln und umgekehrt – die Geschlechter sind auf Ergängzung hin entworfen, auch wenn es offenbar gerade Schwulen/Lesben verständlicherweise schwer fällt, das zu akzeptieren.

        • @ Christian

          *Es sind ja aber nicht alle Geschlechter auf Arbeitsteilung hin ausgerichtet*

          Bei Säugetieren?

          Wo denn nicht?

          Hab‘ ich was verpasst?

          Männchen mit Milchdrüsen, Uterus und Eierstöcken?

          Wo?

        • „die Geschlechter sind auf Ergängzung hin entworfen, auch wenn es offenbar gerade Schwulen/Lesben verständlicherweise schwer fällt, das zu akzeptieren.“

          Ergänzung aber nur im Hinblick auf Fortpflanzung.
          Wenn eine darüberhinaus geltende Ergänzung notwendig wäre, wäre es mir unmöglich mein Leben ohne eine Frau zu leben.

        • @ Christian

          *Gibt es bei zB Bären tatsächlich eine Arbeitsteilung? Doch allenfalls dahingehend, dass sie die Kinder betreut und er sie nur zeugt. Sie Kooperieren aber nicht, was für mich das wesentliche einer Arbeitsteilung ist.*

          Ja natürlich gibt es da eine Arbeitsteilung, ganz massiv. Papa Bär kümmert sich nicht um den Nachwuchs = parentales Investment = 0, das von Mama Bär sehr hoch.

          Dagegen ist Papa Bär zur Fiterhaltung des Genpooles auf Revierkämpfe mit konkurrierenden männlichen Bären bestimmt/verdammt.

        • @ Christian

          *Das ist ja keine Arbeitsteilung. Er übernimmt da ja nicht für die Bärin die Revierkämpfe.*

          Aber er übernimmt für die Bärin die Fiterhaltung des Genpooles mit.

          Gendefekte werden eher über Männer „ausgeschieden“, da diese, auch bei Bären, wesentlich härter ausgelesen werden, einem höheren Kampfstress unterliegen.

          • @Roslin

            Okay, wenn man solche abstrakten „Arbeiten“ als Arbeitsteilung ansieht, dann ist es in der Tat schwer um Arbeitsteilung herumzukommen. Dann ist jeder Unterschied eine solche Arbeitsteilung.

            Wie ist es denn zB bei Lachsen?

        • Hinweis: Männliche Bären sind in der Regel sehr viel größer/stärker/schwerer als weibliche, dass deutet die Arbeitsteilung an.

          Sonst wären sie gleich stark/schwer, d.h. Kämpfe unter männlichen Bären sind sehr viel anspruchsvoller und härter zu bestehen.

          Es wäre leichter für männliche Bären, gegen weibliche anzutreten, tun sie aber nicht!

        • @ Adrian

          *Eben. Alles andere ist Kultur und Gesellschaft, nichts heiliges, nichts selbstreferentielles.*

          Aber in seinen Häufigkeitsverteilungen inhärent Prädisponiertes, in seinen Häufigkeiten verschiedenes Verhalten.

          „Männliche“ Frauen, die eher ein männlich zugeschnittenes Leben führen wollen und „weibliche“ Männer, die eher ein weiblich zugeschnittenes Leben anstreben, sind jeweils nur Minderheiten in ihren Geschlechtern.

          Die große Mehrheit der Männer ist eher „männlich“ (auch psychisch, auch in ihren Begabungsdispositionen, ihn ihrer Motivierbarkeit), Analoges gilt für Frauen.

          Du bist ein SONDERFALL und solltest Dein Maß nicht zur Regel machen, denn Du bist die Ausnahme, nicht „normal“.

        • @ Roslin

          „Aber er übernimmt für die Bärin die Fiterhaltung des Genpooles mit.“

          Das ist allerdings wahr. Wird aber in der Verhaltensbiologie nicht als „Arbeitsteilung“ bezeichnet.

          „Gendefekte werden eher über Männer “ausgeschieden”, da diese, auch bei Bären, wesentlich härter ausgelesen werden, einem höheren Kampfstress unterliegen.“

          Yepp.

          „Männliche Bären sind in der Regel sehr viel größer/stärker/schwerer als weibliche, dass deutet die Arbeitsteilung an.

          Sonst wären sie gleich stark/schwer, d.h. Kämpfe unter männlichen Bären sind sehr viel anspruchsvoller und härter zu bestehen.

          Es wäre leichter für männliche Bären, gegen weibliche anzutreten, tun sie aber nicht!“

          Ja, sie sind größer und unterliegen der schärferen sexuellen Selektion. Aber das ist keine Arbeitsteilung oder Kooperation.

        • Bärenmänner dulden mütter, mit denen sie erotische abenteuer erleben durften, samt jungtieren in ihrem revier. Und dieses revier verteidigen sie gegen fremde männer, die dem nachwuchs gefährlich werden könnten. Dies tut er wahrscheinlich, um sich die gunst der dame ( oder seine gene 😉 )zu erhalten. Jedenfalls leistet er damit arbeit.

          Ps. Ehrlich gesagt weiss ich nicht, ob dies bei bären zutrifft, habs aber schon über eine andere spezies mit analoger geschlechterbeziehung gehört.

        • @Messi

          Wo hast du das denn her?
          Bären kümmern sich höchstens um die Paarung herum um ein Weibchen, um zu vermeiden, dass sie sich noch mit jemand anderem paart. Wenn die Jungen da sind, wird da nichts verteidigt, auch kein Revier, es gibt auch keinen Kontakt mehr mit dem Weibchen.
          Bärenreviere sind viel zu groß, um sie verteidigen zu können, Revierkämpfe unter Bären gibt es kaum.
          Wenn die Lachse kommen oder zur Paarungszeit, dann sammeln sich manchmal Dutzende Bären an einer Stelle.

      • @ Adrian

        „Die beiden Geschlechter existieren auf Grund der Vorteile der Genmischung zwecks besserer Abwehr von Krankheiten.“

        DIe sexuelle Fortpflanzung gibt es nicht nur, sondern maßgeblich auch wegen der dadurch besseren Immunkompetenz. Und sie gibt es nicht nur in der Form mit Männchen & Weibchen, sondern auch mit Zwittern UND mit isogamen Arten, die eine Sexualität ohne Geschlecht haben. Die haben dann gleichgestaltete Keimzellen. Letztere Form gibt es auch in der Version mit Zellfäden, die miteinander verschmelzen, so z.B. bei Pilzen. Oder in der Form, dass bei bestimmten Algen sog. „Gametangien“ miteinander verschmelzen.

        Einen „Paarungstyp“ haben letztere Lebensformen auch, also z.B. bestimmte Unterschiede in der Oberflächer der Keimzellen oder Zellfäden, um eine Selbstberuchtung oder Inzest zu verhindern. Der Paarungstyp wird dann mit + und – oder mit Alpha und A angegeben. Aber das ist noch kein Geschlecht. Ein richtiges Geschlecht gibt es erst bei zwei verschiedenen Keimzellen oder – bei Pflanzen – wenn es halt Polenkorn & Fruchtknoten gibt.

    • @ Roslin

      „Evolviert deshalb, dem Grunde nach, weil die beiden Geschlechter ja nur aufgrund der dadurch möglichen Arbeitsteilung überhaupt existieren…“

      Nur in dem Punkt, dass die Spezialisierung von zwei ursprünglich unspezialisierten Keimzelltypen auf je eine der beiden Funktionen von Keimzellen bei der Befruchtung sozusagen eine „Arbeitsteilung“ ist, die eine höhere Befruchtungswahrscheinlichkeit bringt.

      Deshalb gibt es die beiden Geschlechter.

      Dann passen sich beide Geschlechter an eine mit der Produktion von diesem einen Keimzelltyp verbundene Fortpflanzungsstrategie an, was bereits zu Geschlechtsunterschieden führt. Diese Geschlechtsunterschiede können, müssen aber nicht Anpassungen an eine Arbeitsteilung sein.

      Bei Bären & Lachsen gibt es in der Tat keine Zusammenarbeit zwischen Männchen & Weibchen bei der Brutpflege.

  2. Etwas neben dem Thema:

    SEX IST DIE NEUE ALGEBRA!
    http://www.focus.de/politik/deutschland/kisslers-konter/kisslers-konter-aufklaerung-an-schulen-sex-ist-die-neue-algebra_id_4350797.html

    Habt Ihr Kinder? Wohnt Ihr in Niedersachsen? Na dann – bald muß in jedem Fach auf die Geschlechter- und Neigungsvielfalt hingewiesen werden!

    Zum Beispiel Physik: Einstein war ja total hetero – es gab aber auch berühmte schwule Physiker wie Leonardo da Vinci! Was der gemacht hat, ist nicht so wichtig; der war aber schwul! Und wurde in Florenz total unterdrückt!

    Herrlicher Artikel von Kissler. Ihr lacht Euch tot!

    • @Axel

      Ob Leonardo da Vinci schwul war, ist meines Wissens nach nicht historisch belegt. Bis heute streitet man sich darüber, ob die entsprechenden Anzeigen gegen da Vinci nicht Mittel missgünstiger Konkurrenten waren, da Vinci aus dem Weg zu räumen – immerhin stand auf Sex zwischen Männern im damaligen Italien die Todesstrafe.

      • ät Elmar:
        War ja nur ein Beispiel. In der Genderphysik finden sich bestimmt viele schwule und lesbische PhysikerInnen, deren Probleme man jahrelang im Unterricht bearbeiten kann!

        Leonardo war aber bestimmt schwul. Nie ne Frau geheiratet, mit seinem jungen Zögling zusammengelebt? Na ja, was ist denn da wahrscheinlicher?

        • @Axel

          „Na ja, was ist denn da wahrscheinlicher?“

          Ehrliche Antwort? Bei jemanden, der knapp 400 Jahre ein flugfähiges Gerät allein aus der Anschauung her konstruiert hat, bevor das irgendjemand auf der Welt nachmachen konnte, fällt es mir schwer, das zu entscheiden.

          Aber vielleicht findet ja irgendein Historiker mal Belege darüber.

        • „TerraX“ war recht eindeutig.
          Was das Flugzeug mit seiner Neigung zu tun hat, verstehe ich nicht ganz.
          Aber er hat ja auch eine Art Panzer entwickelt. Mh, stimmt, das wäre schon recht hetero.

      • @ elmar

        * immerhin stand auf Sex zwischen Männern im damaligen Italien die Todesstrafe.*

        Es spricht viel dafür, dass er schwul war und Todesstrafe gab’s, zumal für Künstler, nur theoretisch.

        Natürlich hat er sich kein Plakat umgehängt mit der Aufschrift „Ich bin schwul und das ist gut so!“.

        Das ist erst seit wenigen Jahrzehnten in Mode.

        Deshalb wird man einen zweifelsfreien, eindeutigen Beleg bei ihm (wie auch im Falle etwa Michelangelos oder Canovas oder Caravaggios oder Le Carpentiers etc. etc. kaum finden).

  3. @ Axel

    Tut mir leid, ich kann über diesen galoppierenden Irrsinn nicht mehr lachen.

    Symptome einer tödlich dekadenten Zivilisation.

    • ät Roslin:

      Satire ist häufig die einzige Form der Reaktion, die noch bleibt.

      Und es war ja schon mal schlimmer. Genderer haben keine B17-Bomber.

      • @ Axel

        Die NS-/bolschweistische Dekadenz (ja, auch das ist Dekadenz in Hochpotenz) betraf aber immer nur Teilbereiche der westlichen Zivilisation.

        Die heutige ist flächendeckend, die USA nicht weniger befallen als Westeuropa oder Australien/Neuseeland.

        Der ganze Baum ist welk, nicht nur einzelne, wenn auch starke Äste, die abfaulen/abfallen können, ohne dass der ganze Baum stirbt.

        Jetzt scheint der GANZE Baum betroffen.

        • Stimmt nicht, die breite Bevölkerung und große Teile der Akademikerschaft (MINT…) finden PC und Gender scheiße.
          Sagen aber nicht viel, weil Gender bislang viele nur nervt.

          Wenn´s ans Eingemachte geht, zum Beispiel an die eigenen Kinder (siehe Kissler-Artikel), wird sich das fundamental ändern.

          Von daher ein Selbst-Knieschuß der Genderologen. Mal sehen, was passiert, wenn da tatsächlich perverse Sauereien in Schulbüchern für 10jährige stehen…

    • @axel

      „Die Gender Studies konnten hier zeigen, dass die Grenzziehung zwischen Natur einerseits und Kultur andererseits mitnichten so offensichtlich und eindeutig ist, wie es der Alltagsverstand annimmt. Was Natur ist und welche Rolle sie für die menschliche Identität und Gesellschaft spielt, ist eben historisch wandelbar.“

      Damit nimmt sie das Ergebnis erst einmal vorweg, belegt aber wenig

      “ Diese erkenntnistheoretisch völlig triviale Einsicht stellt allerdings für viele inner- wie außerhalb der Wissenschaft eine schwer zu schluckende Kröte dar. Es ist allerdings eine Einsicht, die Naturwissenschaftler/innen und Geschlechterforschende teilen. Jedenfalls ist es von der Position etwa des Cambridger Neurowissenschaftlers Simon Baron Cohen, der die alte Natur- versus Kultur-Debatte als geradezu absurd vereinfachend bezeichnet und dafür plädiert, die Interaktion zwischen beidem in den Blick zu nehmen, nicht weit bis zum Plädoyer der in Berkeley lehrenden Philosophin Judith Butler, die Geschlechterdifferenz als jenen Ort zu verstehen, an dem die Frage nach dem Verhältnis des Biologischen zum Kulturellen immer wieder neu gestellt werden müsse.“

      Cohen und Butler sollen dicht beeinander liegen? Das halte ich für abenteuerlich

      „Simplifizierende Natur/Kultur-Polemiken spielen in den Gender Studies daher auch keine Rolle. Im Gegenteil: Es sind Ansätze wie die von Ann Fausto Sterling, Professorin für Molekularbiologie an der renommierten Brown University (USA), wonach Gender sowohl sozial als auch biologisch konstruiert ist, die die wissenschaftliche Programmatik der Gender Studies bestimmen. Es wird also üblicherweise davon ausgegangen, dass es Materialitäten (etwa Strukturen des Gehirns, Anatomie, Chromosomen, Hormone) gibt, die bei Männern und Frauen wahrscheinlich häufiger oder seltener vorkommen. Zugleich wird aber eben auch davon ausgegangen, dass diese Materialitäten mit sozialen Umständen und Erfahrungen interagieren.“

      Das ist auch eine starke beschönigung. Wo soll denn diese Interaktion in den Gender Studies eine Rolle spielen?

      „Hormone sind auch von UV-Licht oder der Diät abhängig, sie reagieren auf Angst oder Lust, sie treten je nach Alter einer Person unterschiedlich auf“

      Das ist ein klassisches feministisches, aber dennoch schwachsinniges Argument. Die Unterschiede zwischen Männern und Frauen bleiben dennoch erheblich.

      „Und umgekehrt: Hormone beeinflussen Angst und Lust, sie machen hungrig oder müde. Doch Hormone machen ebenso wenig wie bestimmte Hirnstrukturen oder Chromosomensätze Frauen und Männer.“

      Doch, machen sie durchaus zum Teil, allerdings eben nicht essentialistisch, sondern in Abstufungen.

      • @ Christian

        *Cohen und Butler sollen dicht beeinander liegen? Das halte ich für abenteuerlich*

        Ja, das ist grotesk.

        Entweder verlogen oder Hochstapler.I.nnen, die nicht wissen, wovon sie reden.

        Oder beides.

        • @ christian

          Ihr macht unverdrossen immer weiter den Fehler, bei den Protagonistinnen des Genderblödsinns (und natürlich ihren Ziehpüdelchen, die sich einer akademischen Mimikri bedienen) rationale Erwägungen…Überzeugungen zu vermuten, die logisch und mittels Verweis auf Empirie zu korrigieren wären.

          Das sind sie aber nicht.

          Es geht um Glaubenssätze, denen ein pseudowissenschaftliches Geschwätz umgehängt wird.

          Jede Kritik an dem Blödsinn wird ja auch auf der richtigen, sprich emotional diffamierenden Ebene gekontert. Wer den Genderblödsinn anzweifelt oder gar auf Evidenz beharrt, muss „böse“…aka biologistisch…androzentrisch…rassistisch…reaktionär etc. etc. sein.

          Der Genderblödsinn wäre nur machtpolitisch, nicht wissenschaftlich diskursiv zu beheben.

          • @ratloser

            Da irrst du. Das ist mir durchaus bewußt. Aber dennoch bin ich der Auffassung, dass man sachlich dagegen argumentieren sollte und auch prüfen sollte, ob diesmal etwas dran ist. Denn nur so begeht man den Fehler eine Gegenideologie aufzubauen und selbst Fehler zu machen.
            Ich glaube nach wie vor daran, dass Aufklärung über die Gründe für die Fehlerhaftigkeit dieser Theorien bei den Lesern irgendwann das Gefühl aufkommen lassen, dass der Kaiser nackt ist. Das ist fruchtbarer Boden für Kritik und Widerstand

        • ät Ratlosix:

          Stimmt. Aber vor kritischem Publikum (Maischberger, Zeitung….) die absurden Glaubenssätze auseinandernehmen bringt schon was.
          Immerhin arbeiten Professx oder Voß mit Argumenten „aus der Biologie“. Das muß man ganz klar widerlegen.

          Jüngere Menschen aus bürgerlichem Hause zB sind leider geneigt, PC-Quatsch zu glauben. Das macht sich nach einer saftigen Kritik schon schlechter.

        • „Jede Kritik an dem Blödsinn wird ja auch auf der richtigen, sprich emotional diffamierenden Ebene gekontert. Wer den Genderblödsinn anzweifelt oder gar auf Evidenz beharrt, muss “böse”…aka biologistisch…androzentrisch…rassistisch…reaktionär etc. etc. sein.“

          Ich beharre auf Gender (wobei man es von mir aus auch anders nennen könnte), WEIL ich auf Evidenz beharre.

          Diejenigen die Gender leugnen, sind für mich die, die die Realität nicht anerkennen wollen.

          • @atacama

            „Ich beharre auf Gender (wobei man es von mir aus auch anders nennen könnte), WEIL ich auf Evidenz beharre. Diejenigen die Gender leugnen, sind für mich die, die die Realität nicht anerkennen wollen.“

            Die bessere Bezeichnung ist vielleicht das „integrative Modell“, bei dem soziale und biologische Faktoren zusammenspielen, insbesondere in dem soziale Ausgestaltungen der Biologie vorgenommen werden.
            Natürlich gibt es einen sozialen Anteil an den Geschlechterrollen. Das halte ich auch für ganz klar. Aber dieser ist eben nicht beliebig

        • „Der Genderblödsinn wäre nur machtpolitisch, nicht wissenschaftlich diskursiv zu beheben.“

          Stimmt, indem man jegliches abweichen von der natürlichen vorgesehenen Geschlechtsrolle, die vorher definiert werden muss, unter Strafe stellt.
          Womit sich die natürliche Geschlechtsrolle allerdings wiederum selbst als „Gender“ enttarnen würde, denn wenn es natürlich wäre, dann gäbe es solche Abweichungen gar nicht erst und Bestrafungen wären obsolet.
          Dann würde es aber trotzdem noch Gender geben, nur es würde eben nicht mehr oder kaum noch auffallen und man würde nicht darüber sprechen.

        • @ axel

          Die Medien bieten wohlfeil keine Tribüne für Biologisten und Rechte… *fg*

          Da „diskutiert“ man unter sich über die anderen.

        • @ Atacama

          „Ich beharre auf Gender (wobei man es von mir aus auch anders nennen könnte), WEIL ich auf Evidenz beharre.

          Diejenigen die Gender leugnen, sind für mich die, die die Realität nicht anerkennen wollen.“

          „Gender“ erkennt aber nicht die biologischen Wahrheiten über die beiden Geschlechter an, nicht einmal, dass es nur zwei sind.

          Wir bösen „Biologisten“ dagegen erkenn an, dass geschlechtsspezifisches Verhalten AUCH durch die Kultur beeinflusst wird.

          Die Realität wird von den Gendersens geleugnet. Und ihre Gegner werden dann immer gleich mit Nazis oder dem Breivik verglichen.

          „Stimmt, indem man jegliches abweichen von der natürlichen vorgesehenen Geschlechtsrolle, die vorher definiert werden muss, unter Strafe stellt.“

          Wer macht das denn? Und welchs Geschlecht trifft das denn härter?

          Verliert eine Frau durch einen Männerberuf oder Männerkleidung ihre Weiblichkeit, ihre Attraktivität? Sind z.B. Polizistinnen unattraktiv? Definitiv nein.

          Verliert ein Mann durch einen Frauenberuf wie Kindergärterin seine Attraktivität? Klares Ja. Und Frauenkleider würden ihn auch zum Gespött machen.

          Frauen dürfen schwach oder stark sein, Männer müssen stark sein. Und das hat biologische und kulturelle Ursachen.

          Als es die Wehrpflicht/Wehrersatzdienstpflicht noch in nicht ausgesetzter Form gab, stand die Abweichung von der Männerrolle in dieser Hinsicht, auch „Totalverweigerung“ bzw. „Dienstflucht“ genannt, unter Strafe. Ihr Frauen dagegen könnt machen, was ihr wollt.

          „Womit sich die natürliche Geschlechtsrolle allerdings wiederum selbst als “Gender” enttarnen würde, denn wenn es natürlich wäre, dann gäbe es solche Abweichungen gar nicht erst und Bestrafungen wären obsolet.“

          Doch, natürliche Abweichungen von der Norm, die auch natürlich sein kann und es oft ist, gibt es. Viel ist aber daran auch kulturell bedingt, ja.

          „Dann würde es aber trotzdem noch Gender geben, nur es würde eben nicht mehr oder kaum noch auffallen und man würde nicht darüber sprechen.“

          Du meist mit Gender doch nur, dass geschlechtsspezifisches Verhalten AUCH kulturell bedingt ist, nicht wahr?

          Damit hättest Du Recht. Aber mit „Gender“ ist meist noch viel mehr gemeint, und viel absurderes.

        • @ atacama

          Es gibt ja eine Art Gender-Taqiyya, mit der ES vom Kern des Blödsinns sowie seinen gewollten politischen Konsequenzen ablenkt.

          Nebenbei: ich bin lernfähig…an Evidenz für den Genderblödsinn bin ich sehr interessiert.

          „Stimmt, indem man jegliches abweichen von der natürlichen vorgesehenen Geschlechtsrolle, die vorher definiert werden muss, unter Strafe stellt.“

          Yep.

          Genderblödsinnkritiker wollen alle Menschen mit „abweichen von der natürlichen vorgesehenen Geschlechtsrolle“ vergasen.

          Du hast es gemerkt. Gratuliere!

          Wusstest Du übrigens, dass man als Schwuler im Iran dadurch überleben kann, dass man sich als krank aka transsexuell erklärt und umoperieren lässt. Eine Autopathologisierung schützt vor Verfolgung.

          Alle anderen kommen in den Knast oder an den Kran.

          Im Iran.

        • @Matthias

          „“Gender” erkennt aber nicht die biologischen Wahrheiten über die beiden Geschlechter an, nicht einmal, dass es nur zwei sind.“

          Weil manche Menschen das nun mal für diskutabel halten und auch unter anderem für diskutabel halten, ob Geschlecht nur an den Geschlechtsorganen festzumachen ist.

          Intersexuelle, selten, aber immer wieder vorhanden, z.B haben mehr oder weniger beide Geschlechtsorgane in unterschiedlicher Ausführung. Von deutlich sichtbar bis hin zu, dass man vordergründig einem Geschlecht zuzuordnen ist, innerlich dann aber noch was anderes vorhanden ist, z.B las ich von einem Fall, wo ein vordergründiges Mädchen keine Menstruation bekam.
          Später stellte sich dann heraus, dass „sie“ keine Eierstöcke hat, dafür aber innere Hoden.
          Und bei Transsexuellen ist es vielleicht so, dass der körperliche Bereich (und das sind eben offenbar nicht die Geschlechtsorgane), der für die Geschlechtsidentität verantwortlich ist, körperlich „andersherum“ ist.
          Wer will sicher sein, dass bei „Gender fluiden“ oder sonstigen nicht auch so sein kann.

          Menschen mögen nun mal Schubladen, das gibt vielen Sicherheit.
          Und auch viele Gendergegner verwenden sie. Manginas, White Knights und Pudel werden auch in andere Schubladen gesteckt als selbstdefinierte echte Männer.

          „Wir bösen “Biologisten” dagegen erkenn an, dass geschlechtsspezifisches Verhalten AUCH durch die Kultur beeinflusst wird.“

          Und das ist eben der Bereich Gender.

          „Wer macht das denn? Und welchs Geschlecht trifft das denn härter?“

          Niemand, aber das wäre die Lösung, um Gender vordergründig loszuwerden.

          „Verliert eine Frau durch einen Männerberuf oder Männerkleidung ihre Weiblichkeit, ihre Attraktivität? Sind z.B. Polizistinnen unattraktiv? Definitiv nein.“

          Definitiv für dich vielleicht. Andere sehen das möglicherweise anders. Da gab es auch hier doch schon so einige Diskussionen über die „Weiblichkeit“ von „Karrierefrauen“.

          „Frauen dürfen schwach oder stark sein, Männer müssen stark sein. Und das hat biologische und kulturelle Ursachen.“

          Genau und das ist eben der Bereich Gender.

          „Du meist mit Gender doch nur, dass geschlechtsspezifisches Verhalten AUCH kulturell bedingt ist, nicht wahr?“

          Teilweise, ja. Und das nennt sich Gender.
          Und ich meine auch, dass es eine Menge Abweichungen, muss ja nicht in jedem Bereich sein, und Aufweichungen in „geschlechtsspezifischem Verhalten“ geben kann.

        • @ratloser

          Ja, das wusste ich.
          Dort gelten auf Geschlechtsebene scheinbar andere Regeln. Die Aussenwirkung muss stimmen, der Rahmen der Zweigeschlechtlichkeit muss auf dem Papier gewahrt bleiben.

          „Nebenbei: ich bin lernfähig…an Evidenz für den Genderblödsinn bin ich sehr interessiert.“

          Schau dir Männer und Frauen an. Da gibt es weite Abstufungen in dem was als männlich und weiblich definiert wird an:
          – Interessen
          – Körperbau
          – Styling und Mode
          – Berufe
          – Lebensführung
          – kurz, kulturelle Ausgestaltung von Geschlechtsrollen und -eigenschaften

          die vielleicht körperliche Ursachen haben, aber trotzdem unbestreitbar vorhanden sind

          Die Schwarzhaarige wird z.B als „eher männlich“ wahrgenommen (und gibt sich auch so). Während die Asiatin als „eher weiblich“ wahrgenommen wird. Obwohl sie beide weiblich sind.

        • ich zum Beispiel stehe ziemlich auf Kampfsport und Fußball.
          Das ist kulturell eindeutig männlich.
          Das macht mich nicht zum Mann, aber es macht mich in bestimmten genderbezogenen Bereichen (eher) „männlich“.

        • @Christian

          Auch das habe ich bedacht, dass das so sein kann.

          Aber genau da kommen wir dann doch wieder zu der Frage, was ist Geschlecht, wo beginnt es, was definiert es usw.
          Und ist es nicht verständlich, dass manche Menschen sich dann gerne Schubladen suchen, um es besser zu definieren und eine eigene Nische zu finden oder vielleicht sogar so „empfinden“?
          Vielleicht ist einer von den nervtötenden 64 Geschlechter Nutzern ja wirklich „gender fluid“, o.ä. weil im Mutterleib körperlich was passiert ist, was dafür gesorgt hat?

          Klar man kann natürlich auch einfach sagen, XY = männlich und XX = weiblich und Menschen sind halt individuell.

          Komischerweise wird von Genderkritikern dann aber immer gesagt, wenn jemand nicht oder teilweise nicht ins Bild passt, diese Menschen seien verwirrt, indoktriniert, verschwult, feminisieirt oder ähnliches.

          • @atacama

            Man kann auch einfach von fließenden Übergängen ausgehen, die eine Anzahl von Zwischenstufen sinnlos machen. Und dann auf das Individuum abstellen und diesem zusprechen, dass es so sein kann, wie es eben will, auch wenn es nicht in geschlechterrollen passt.

            Genderkritiker gibt es in jeder Farbe. Natürlich gibt es da auch Essentialisten. Und das man damit, also essentialistischen Betrachtungen, Probleme hat, gerade wenn man nicht der Häufung entspricht, dafür habe ich volles verständnis.
            Ich finde Essentialismus – zu Unterscheiden von unterschieden im Schnitt – auch falsch.

            Weil einige Genderkritiker unsachlich sind oder von falschen Grundlagen ausgehen, macht das die Gendertheorien aber nicht richtig.
            Man muss die Akzeptanz nicht aufgeben, wenn man sie nicht vertritt, da es andere Theorien gibt, die das ebenfalls zulassen

        • @ Atacama

          „Intersexuelle, selten, aber immer wieder vorhanden, z.B haben mehr oder weniger beide Geschlechtsorgane in unterschiedlicher Ausführung. Von deutlich sichtbar bis hin zu, dass man vordergründig einem Geschlecht zuzuordnen ist, “

          Ja, Unfälle der Natur…tragisch…die Geschlechtsorgane bei der Intersexualität sind verkrüppelt, verkümmert, dysfunktional…da ist nichts mit bereichernder Genderdiversität…

          „Und bei Transsexuellen ist es vielleicht so, dass der körperliche Bereich (und das sind eben offenbar nicht die Geschlechtsorgane), der für die Geschlechtsidentität verantwortlich ist, körperlich “andersherum” ist.
          Wer will sicher sein, dass bei “Gender fluiden” oder sonstigen nicht auch so sein kann.“

          Ebenfalls tragische Unfälle der Natur…die hormonell und chirurgisch „angepassten“ Transsexuellen leiden auch nach der Anpassung weiter an ihrem „Anderssein“, darüber berichtet die aufgeklärte Sexualforschung nur nicht so gerne.

          “Wir bösen “Biologisten” dagegen erkenn an, dass geschlechtsspezifisches Verhalten AUCH durch die Kultur beeinflusst wird.”

          Und das ist eben der Bereich Gender.“

          Nein, der „Bereich Gender“ ist die Leugnung der biologischen Determinierung von Frau und Mann, der geschlechtlichen Dichotomie des Menschen.

          Um die Ausformung des Frau- und Mannseins geht es da gar nicht mehr. Es geht um das Infragestellen einer biologisch determinierten Geschlechtsidentität als solcher…und das ist…BLÖDSINN.

          “Du meist mit Gender doch nur, dass geschlechtsspezifisches Verhalten AUCH kulturell bedingt ist, nicht wahr?”

          „Teilweise, ja. Und das nennt sich Gender.
          Und ich meine auch, dass es eine Menge Abweichungen, muss ja nicht in jedem Bereich sein, und Aufweichungen in “geschlechtsspezifischem Verhalten” geben kann.“

          Du eierst rum. Es geht Gender nicht um „Abweichungen“ und phänotypische Vielfalt innerhalb der genotypischen Rahmendeterminierung.

        • @ Atacama

          Weil es Intersexuelle gibt, brauchen wir auch dringend mehr Genderprofixe als es überhaupt Intersexuelle gibt, die ihre Sudentixe zum Zerstören von fremden Büchern aufrufen. Jawoll!

          Wenn Du auf Gender bestehst, kannst Du doch sicher einige einfache(?) Fragen zu Gender-Studies beantworten?

          Hier eine kleine Auswahl:

          „9. Welche Erkenntnis hat die Forschung im Rahmen von Gender Studies bislang erbracht?
          10. Welcher wissenschaftliche Nutzen geht von dieser Erkenntnis aus?
          11. Wem entsteht dieser Nutzen?
          12. Welche empirischen Erkenntnisse hat die Forschung im Rahmen von Gender Studies erbracht?
          13.Wozu ist es wichtig, diese empirischen Erkenntnisse zu haben?“

          Rest dort: http://sciencefiles.org/2014/12/17/jetzt-gilts-30-fragen-an-die-gender-emporten-hark-und-villa/

        • „Wusstest Du übrigens, dass man als Schwuler im Iran dadurch überleben kann, dass man sich als krank aka transsexuell erklärt und umoperieren lässt.“

          Ein klarer Beleg für eine heteronormative Gesellschaft.

        • @ C

          @ Atacama schrieb:

          „Ich beharre auf Gender (wobei man es von mir aus auch anders nennen könnte), WEIL ich auf Evidenz beharre.

          Diejenigen die Gender leugnen, sind für mich die, die die Realität nicht anerkennen wollen.”

          Kann ich dann mal einfach mit den gleichen Begründungen auf, sagen wir, *Blupp* beharren? Einfach so, ohne zu GENAU zu sagen was denn nun mein Blupp ist? Reden wir einfach so ins Blaue und jeder kann sich so seinen Teil zu Gender und Blupp denken?

          Hätte denn mein Blupp jetzt nix mit Blupp-Studies zu schaffen und was hat Gender mit Intersexuellen aber auf keinen Fall mit Gender Studies zu tun? Über was reden wir dann eigentlich? Jeder hat so seinen eigenen Genderbegriff und ist entsprechend nicht kritisierbar?

          Aber wichtig und dann wohl IMMER richtig, ist das Beharren auf Gender! Na dann … 🙂

          • @DDBZ

            Alles liegt schlicht daran, dass du zu doof bist zu differenzieren und nicht verstehst, wie Gender hier gemeint ist.
            Muss man leider so hart sagen.
            Es soll insoweit den sozialen Anteil beschreiben, der an der Geschlechterrolle besteht und der weithin angenommen wird, auch in der Biologie.

        • @ C

          Blupp soll auch was beschreiben.

          Gender ist doch nix anderes als Wissenschaftsbetrug …

          Und wer weiß, vielleicht bin ich das erste entdeckte Exemplar eines neuen Geschlechts, daß zu doof ist Gender in Deinem Sinn zu verstehen? 🙂

        • Ich denke, es ist das Bedürfnis vieler Menschen, eine Schublade zu finden.

          Genaugenommen bräuchten wir auch keine Sonderbegriffe für Sexualität (Homo, Hetero, Bi, A, usw.) Es reicht doch aus, dass wir alle sexuell sind und ganz individuell usw.
          Wir haben es aber, weil wir gerne kategorisieren.

          Ein gutes Beispiel ist dieser junge Mann hier. Ich denke nicht, dass er sich für weiblich hält, aber ich empfinde ihn teilweise als auf eine sehr entzückende Ebene feminin, von der Gestik, Art usw.

          Und gerade Männer, die nicht in ein bestimmtes Männlichkeitsbild passen, bekommen mit höherer Wahrscheinlichkeit Probleme. Das Phänomen kann man nich untersuchen, ohne den Begriff „Gender“.

        • „Das Phänomen kann man nich untersuchen, ohne den Begriff “Gender”.“

          Das wiederum glaube ich sofort, daß Gedergläubige und Genderwissenschaftler wirklich glauben sie seien die Ersten und Einzigen, denen dies möglich ist. Die Erleuchteten von heute. Ach was sage ich, die Erleuchteten aller Zeiten! 🙂

          Wenn denn diese Genderwissenden wenigstewns dem Danisch seine Fragen in Berlin beantworten könnten, aber nicht mal dazu reicht es. Nichtmal im Verwaltungsgerichtssaal gibt es Genderantworten über den Inhalt der Genderwissenschaften …

          Oder sollte das etwa ein Teil Deiner Antwort auf die von mir verlinkten Fragen gewesen sein?

        • Atacama, lies doch mal Darwins „Entstehung der Arten“ von 1859, da kannst du beispielhaft eine wissenschaftliche Haltung erkennen. Der geht durch die Welt mit offenen Augen und ihm fallen bestimmte Dinge auf und er fragt sich, warum das so ist?
          Warum unterscheiden sich gezüchtete Tierrassen stärker voneinander, als natürliche? Und dann kommt er schrittweise auf die Theorie der natürlichen Auslese. So geht Wissenschaft.

          Wenn hingegen manche Leute etwas für inakzeptabel halten (aus welchen Gründen eigentlich?), und sich dann irgendwelche Theorien ausdenken, um politische Forderungen nach der Abschaffung dieses Inakzeptablen stellen zu können, ist das keine Wissenschaft.

          Einer von 2000 Menschen hat keine eindeutigen physischen Geschlechtsmerkmale, und deshalb gibt es keine Geschlechter? Lachhaft!

      • ät Evochris&Roslin:

        „Jedenfalls ist es von der Position etwa des Cambridger Neurowissenschaftlers Simon Baron Cohen, der die alte Natur- versus Kultur-Debatte als geradezu absurd vereinfachend bezeichnet“

        Das hat mich beim Lesen richtig geärgert.
        Erstaunlich, daß sie gerade ihn nennt, obwohl er als Zeuge in „Hjernevask“ FÜR Eia ausgesagt hat. http://vimeo.com/19707588

        Wahrscheinlich der alte Trick von Jesus Christus: Zerstört die Tempel der Heiden nicht, sondern weiht sie der neuen Religion.

        Der ist auch gut: „Es sind Ansätze wie die von Ann Fausto Sterling, Professorin für Molekularbiologie an der renommierten Brown University (USA),….“

        AnnE Fausto; die kennt nicht mal ihre eigenen Heiligen.
        Daß Anne Fausto Professx für „Molekularbiologie“ sein soll, finde ich geradezu eine Unverschämtheit, weil ich selber einer bin. So eine Pseudoreligiöse als Kollegin zu haben, fände ich eklig!

        Nein, ihr Lebenslauf sagt natürlich was anderes: Sie hat wie HJ Voß mal ein bißchen richtige Biologie gemacht und ist dann gleich auf den Gläubigenzug aufgesprungen. Sogar schon 1992: https://vivo.brown.edu/docs/a/afaustos_cv.pdf

        • @axel

          aus dem von dir zitierten Lebenslauf

          CURRICULUM VITAE
          1. Name: Anne Fausto-Sterling
          Position: Professor of Medical Science
          Department: Molecular, Biochemical and Cellular Biology and
          Gender Studies
          2. Home Address:
          3. Education:
          Undergraduate degree: University of Wisconsin,
          B.A. in Zoology, 1965
          Higher degree: Brown University
          Ph.D. in Developmental Genetics, 1970

          Die meisten Publikationen scheinen aber in der Tat nichts mit tatsächlicher Biologie zu tun zu haben

        • ät Evochris:

          Ah, interessant. Schau an, Martenstein hat also überall wie eine Bombe eingeschlagen. Gut, daß hier, ist logisch.

          Das ist wirklich schmerzhaft für mich, und zwar körperlich:
          „Department: Molecular, Biochemical and Cellular Biology and
          Gender Studies“.
          Schade, daß WordPress keine Smileys anbietet, die in den Tisch beißen oder gegen eine Wand rennen!

          „Abteilung für Molekulargenderologie und Quanten-Geschlechterforschung“

          Uaaaaaaaaaaaaah!

        • @ Christian, Axel

          Fausto-Sterling überhaupt als ernst zu nehmende Naturwissenschaftlerin zu betrachten, ist … äh, kühn.

          Sie hat sich mal auf 5 Geschlechter festgelegt und dann später behauptet, dieses Paper sei ironisch gemeint gewesen.

          *In a paper entitled „The Five Sexes“,[4] in which, according to her, „I had intended to be provocative, but I had also written with tongue firmly in cheek,“,[5] Fausto-Sterling laid out a thought experiment considering an alternative model of gender containing five sexes: male, female, merm, ferm, and herm. This thought experiment was interpreted by some as a serious proposal or even a theory; advocates for intersexual people stated that this theory was wrong, confusing and unhelpful to the interests of intersexual people. In a later paper („The Five Sexes, Revisited“[5]) she has acknowledged these objections.*

          Hat nur niemand bemerkt, sie selbst auch nicht.

          Muss man noch erwähnen, dass sie – siehe Ratloser und die pathologischen Ursachen für den Gendertrouble – lesbisch ist?

          *Fausto-Sterling is married to Paula Vogel, a Yale professor and Pulitzer-winning playwright.*

          Fausto-Sterling gehört wg. ihrer absurden, unfundierten Geschwätztheorien eher in die Geisteswissenschaften, ist mehr „Naturphilosophin“ als Naturwissenschaftlerin, geht aber mit ihren „harten“ Ausbildungsmeriten hausieren und tut so, als hätte ihr Gendergeschwätz etwas mit Naturwissenschaften zu tun, ist aber auch nur das übliche Wunschdenken „Betroffener“.

        • Soso, Anne Fausto schreibt also „ironische“ Artikel in Fachzeitschriften.
          Das muß ich auch mal ausprobieren…. Und mir anschließend nen anderen Job suchen!

          Und klar ist Fausto lesbisch. Wie alle anderen, merkwürdig. Hat sogar am Strand vor Steven Pinkers Haus geheiratet. Der wird sich gefreut haben….

          • @axel

            Das ist sicherlich nicht merkwürdig.

            Das eine Ideologie, die die bisherige Ordnung umkrempelt und Homosexualität an die Spitze der Hierachie setzt, viele Leute anzieht, die dann zur Spitze gehören, ist eher verständlich

          • @axel

            Ich denke sie hat ihr 5 Geschlechter Modell durchaus ernst gemeint („male, female, merm, ferm, and herm“) Das sind ja im wesentlichen Mischformen. Sie hat es auch aus meiner Sicht weniger als Witz, als als Gedankenexperiment bezeichnet.
            Auf Kritik hin hat sie dann eingesehen, dass sie damit nur neue Schubladen aufmacht, bei denen Leute das Gefühl haben, dass sie nicht hineinpassen, (was bei fließenden Übergängen zwischen den Geschlechtern ja auch zu erwarten ist). Deswegen hat sie die Theorie zugunsten von „unendlichen Geschlechtern“ aufgegeben

        • ät Evochris:

          „Das eine Ideologie, die die bisherige Ordnung umkrempelt“
          Das russische-Revolutions-Modell? Nur scheinbar. Homosexualität heißt ja nicht Unterschicht.
          Ganz im Gegenteil: Die Genderprofessixe, homo oder nicht, entstammen idR Regel der akademischen Oberschicht.
          So wie HJ Voß, siehe Wiki.

          Genau das ist ja einer Hauptvorwürfe: Gender als abgehobene Elitenideologie.

          „(“male, female, merm, ferm, and herm”)“
          – Ich lach mich schlapp! Merm, ferm. Mork vom Ork!

          „Deswegen hat sie die Theorie zugunsten von “unendlichen Geschlechtern” aufgegeben“
          Jetzt bist Du aber satirisch.
          In den unendlichen Weiten des Genderuniversums ist die USS Fausto-Sterling unterwegs, um neue Welten zu erforschen….:-)

      • Boah, guckt Euch mal die Kommentare unter dem Villa-Artikel an!
        Wollte gerade was schreiben, aber die Journalisten der Generation G löschen wahrscheinlich wieder alles Unerwünschte.

        Mal ne Frage in die Runde:
        Wenn man Genderprofessxen gugelt, kommt raus, daß die überwiegend wahrscheinlich oder sicher lesbisch/schwul sind.
        HJ Voß
        Anne Fausto-Sterling
        Professx Asterix
        Lisbeth Tuider (http://www.dampfboot-verlag.de/autor/elisabeth-tuider) !!!!

        Was mir nicht ganz aufgehen will, warum Homosexuelle so auf Gender abfahren.
        OK, Adrian, fühlt sich von den LSBTI-Gendas gebauchpinselt.

        Aber wenn ich schwul bin, bin ich ein Mann, der Männer bevorzugt.
        Was habe ich davon, „unzählige“ oder „soziale“ Geschlechter zu erfinden?
        Ich steh trotzdem auf Kerle.

        • @axel

          „was mir nicht ganz aufgehen will, warum Homosexuelle so auf Gender abfahren.“

          Vielleicht erläutert es dieser Kommentar:
          https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/10/geschlechterrollen-haufungen-wird-es-immer-geben-dies-darf-aber-keinen-konformitatszwang-erzeugen/

          Was Feminismus mir Gutes getan hat, war mir zu sagen, dass ich mögen und lieben und hassen und egal finden und lustig finden und langweilig finden kann, was ich will. Das hab ich sicher auch schon vorher mal gehört und plausibel gefunden. Aber erst der Feminismus hat mir gezeigt, warum das Erlernen von willkürlich platzierten Eigenschaften auf einer Männlich–Weiblich Skala vollkommen absurd ist, erst dort habe ich Leute gefunden, die mir plausibel erklären konnten, warum ich so großen Frust wegen meiner Unfähigkeit in meine Umwelt zu passen, hatte, erst dort hab ich Leute gefunden, die mir zu spüren gegeben haben, dass ich in Ordnung bin und erst dort hab ich Leute gefunden, die Größtenteils verdammt gute Gesellschaft sind unabhängig davon ob sie meine Interessen teilen, weil ich im Feminismus das Gefühl habe akzeptiert zu werden, solange ich andere Menschen akzeptiere und respektiere. Es fällt evtl. auf, dass das alles nichts mit Frauen zu tun hat. Das liegt daran, dass der Großteil der Dinge die der Feminismus mit und über und zu Frauen zu sagen hat, für mich zwar durchaus interessant, aber deutlich weniger relevant ist, da sich vieles davon auf Situationen und Erlebnisse bezieht, die ich zwar verstehen lernen kann, aber nicht selbst erlebt habe. Ich finde der Feminismus hat Frauen eine Menge Gutes getan und indem er ihnen ein Sprachrohr in die Hand gibt. Für mich direkt ist und war aber immer wichtiger, dass der Großteil des Feminismus den ich online und IRL erlebt habe offener für Menschen ist, als so ziemlich jede andere Gemeinschaft die ich bisher erlebt habe und mir sowie vielen anderen Kindern und Jugendlichen (und zwar nicht nur Mädchen sondern eben auch Jungen und Kindern, die sich da nicht so sicher sind) eine Möglichkeit bietet, zu sagen, “ich bin okay, so wie ich bin” und mir beibringt ein verantwortungsvoller, respektvoller, aufrichtiger Mensch zu werden.

        • ät Evochris:

          Also das Prinzip „mit Speck fängt man Mäuse“.
          Oder: Ich passe meine Ideologie meiner sozialen Gruppe an, die mir Aufmerksamkeit schenkt.

          Nun gut, das ist ja nichts Neues; erst recht nicht an einer Uni.
          Die Studierxs in den roten Fächern Soziologie, Politologie etc. haben ja meist schon eine Karriere in entsprechenden Jugendgruppen hinter sich, wo sie sozial kognitiv ihr Glaubenssystem gelernt haben.

          Aber ich vermute, da ist noch was anderes.
          Vielleicht, weil Homosexuelle zumindest zeitlich begrenzt einen erhöhten Hormonhintergrund des Gegengeschlechtes (bzw. einen erniedrigten des eigenen Geschlechtes) haben, sind sie „pan-geschlechtlichen“ Ideen aufgeschlossener und glauben den Kram schneller.
          Mh. Wie auch immer, individuelle Befindlichkeiten sind Privatsache und haben in der Öffentlichkeit als Maßgabe nichts verloren.

          Ich verlange auch nicht von Paula-Irene oder Lisbeth, daß sie sonntags um 10 in der Kirche aufschlagen.
          Oder zur Weltmeisterschaft begeistert eine Bundesflagge schwenken.

        • @ axel

          „Mal ne Frage in die Runde:
          Wenn man Genderprofessxen gugelt, kommt raus, daß die überwiegend wahrscheinlich oder sicher lesbisch/schwul sind.
          HJ Voß“

          ad 1) Versuch der psychischen Entlastung (Hardcore Feministinnen sind überwiegend ja auch lesbisch)

          Gibt es kein „anders“ mehr, weil es kein identifizierbares Geschlecht und damit keine „normale“ sexuelle Identität mehr gibt, leidet man nicht mehr an seinem Anderssein…soweit die Theorie. Funktioniert ja offensichtlich nicht.

          ad 2) ein schönes Klüngelsystem, um sich gut dotierte Posten für nichts zuschieben zu können

        • „OK, Adrian, fühlt sich von den LSBTI-Gendas gebauchpinselt.“

          Nein. Ich finde nur nicht alles falsch was sie schreiben. Dass es Gender als gesellschaftliche Kategorie gibt ist offensichtlich, siehe u.a. Roslin in diesem Strang. Dass es Trans- und Intersexuelle gibt, ist auch offensichtlich.

          Und: Würde man Homos auf Grund ihrer Sexualität nicht ihre Geschlechtsidentität in Frage stellen, wären Gendertheorien bei ihnen nicht so beliebt. Gendertheorien zeigen mir persönlich einen Weg auf, mich in dieser heterosexuellen Welt zurechtzufinden.

          • @adrian

            „Nein. Ich finde nur nicht alles falsch was sie schreiben. Dass es Gender als gesellschaftliche Kategorie gibt ist offensichtlich, siehe u.a. Roslin in diesem Strang. Dass es Trans- und Intersexuelle gibt, ist auch offensichtlich.“

            Das ist aber der weitaus geringe Teil ihrer Aussage und (abgesehen von Leuten wie DDBZ, die den Begriff nicht verstehen können) eigentlich unstreitig. Es hat insofern nichts mit den „Gendertheorien“ zu tun.

            „Und: Würde man Homos auf Grund ihrer Sexualität nicht ihre Geschlechtsidentität in Frage stellen, wären Gendertheorien bei ihnen nicht so beliebt. Gendertheorien zeigen mir persönlich einen Weg auf, mich in dieser heterosexuellen Welt zurechtzufinden.“

            Das wiederum kann ich mir vorstellen

          • @ C
            Das ist aber der weitaus geringe Teil ihrer Aussage“

            Ich weiß nicht, was deren Aussage ist. Alles in allem bekomme ich von Gender aber keinen erhöhten Blutdruck. Ich wundere mich im Gegenteil immer, wie aggressiv die 95 Prozent ganz normalen Heteros darauf reagieren, so als würde ihr Lebensstil bald verboten.

        • ät Adrian und Evochris:

          „Gendertheorien zeigen mir persönlich einen Weg auf, mich in dieser heterosexuellen Welt zurechtzufinden.“

          Mh? Indem man die Hetero-Welt „dekonstruiert“?
          Was machen eigentlich Dunkelhäutige oder Asiaten? Wüßte nicht, daß die die „arische Welt“ dekonstruieren.

          Außerdem: Schwulsein ist heutzutage im Westen geradezu „hip“, wenn man nicht gerade Maurer oder Soldat ist. Warum kommt der Genderkram dann erst jetzt, wo er immer weniger nötig wird?

          Weil er aufgrund der gesellschaftlichen Akzeptanz der Schwulen überhaupt erst MÖGLICH wird?
          Aha – die Revolution nur ein Symptom, wie immer.
          ——

          Zu Adrian en détail:
          „Dass es Gender als gesellschaftliche Kategorie gibt ist offensichtlich,“
          Gender ist für mich ein Tabu-Igitt-Wort. „Geschlecht“ als gesellschaftliche Kategorie, warum nicht. Es bleibt aber die Frage, wo das Geschlecht herkommt. Und da lautet die Antwort eindeutig: NICHT aus der Gesellschaft.
          Die Gesellschaft ist ein Folge-Phänomen auf der Basis von Biologie, nicht andersherum.

          „Dass es Trans- und Intersexuelle gibt…“
          Was hat die Existenz von Transen und Intersen mit Genderologie zu tun? Was haben Arbeiter mit „Sozialismus“ zu tun? Nix- gibt es auch ohne aufgepfropfte Schmarotzer-Ideologien.

          „Ich finde nur nicht alles falsch was sie schreiben.“
          Leider findest Du auch die Absurditäten nicht falsch. Wie Genderklos oder LSBTI im niedersächsischen Physikunterricht für Kinder ab 10.

          Sei vorsichtig, Adrian: Ich sage Dir voraus, daß der Genderkram Homosexuellen auf Dauer schadet. Wenn die Leute andauernd mit einer Opferhaltung genervt werden, werden sie zwangsläufig irgendwann stinkig.

          Ist so ähnlich wie mit Islamhassern: Die meisten Muslime sind friedlich, aber die Salafisten & politkorrekten Schwanzeinzieher versauen dem Islam nachhaltig den Ruf.
          Ohne daß die meisten Muslime was dazu getan haben.

          Du hast also auch eine Verantwortung, Adrian.

        • „Wie Genderklos oder LSBTI im niedersächsischen Physikunterricht für Kinder ab 10.“

          Inwiefern ist das absurd?

          „Ich sage Dir voraus, daß der Genderkram Homosexuellen auf Dauer schadet.“

          Als es Genderkram noch nicht gab, hat man uns in den Knast gesteckt. Was kann noch passieren?

          „Was hat die Existenz von Transen und Intersen mit Genderologie zu tun?“

          Sie stellen die Norm der Zweigeschlechtlichkeit und die Heteronormativität infrage. Wie Homos auch. An letztere hat man sich mittlerweile aber weitgehend gewöhnt. Allerdings ist der Diskurs bezüglich Trans und Inter heute genau so wie damals bezüglich Homos.

        • „Sie stellen die Norm der Zweigeschlechtlichkeit und die Heteronormativität infrage.“

          Eine nicht normgerechte Schraube stellt die Schraubennorm nicht in Frage.

          Oder auf Lebewesen angewendet. Kann Homosexuallität doch ansteckend sein? Ich denke nicht, daß Du sowas glaubst.

        • „Eine nicht normgerechte Schraube stellt die Schraubennorm nicht in Frage.“

          Warum reagiert man dann so panisch und aggressiv?

          „Kann Homosexuallität doch ansteckend sein?“

          Die Gegner von Bikdungsplan und Gendertheorien scheinen das zu glauben.

        • @ Adrian

          Ich kann Dir nicht sagen, warum die LGB usw Leute so reagieren. Bei den Genderleuten vermute ich hauptsächlich Angst um Pfründe, gegenwärtige und zukünftige Versorgungsposten.

          Es mag einige Gegner de Bildungsplans geben die dies glauben aber ich zB bin auch gegen diesen Bildungsplanunsinn und glaube sowas sicher nicht.

          Du scheinst wohl an eine Art Normgegner des Bildungsplans zu glauben, kommst also auch nicht ohne Vorurteile aus.

        • ät Adrian:

          „Inwiefern ist das absurd?“
          Meinst Du das jetzt ernst? Warum es absurd ist, Schwulgender im Physikunterricht zu bringen?
          Ganz einfach: WEIL ES DA NICHT HINGEHÖRT!
          Und: WEIL KINDER NICHT MIT GRENZVERLETZUNGEN BELÄSTIGT WERDEN SOLLEN!
          Letztlich: WEIL EINE EINZELNE IDEOLOGIE KEIN RECHT AUF ALLEINIGE DARSTELLUNG IN DER SCHULE HAT!

          Bist Du nicht Ossi? Noch ML in der Schule gehabt?

          „Was kann noch passieren?“
          Die bisher erreichte Akzeptanz könnte abnehmen. Willst Du von Besoffenen, die die Gender-Berichterstattung in der BILD gelesen haben und stinkig geworden sind, verkloppt werden? Anstelle von Voß oder Professx, die in ihren Autos/Häusern sicher sind?
          ———————

          „Sie stellen die Norm der Zweigeschlechtlichkeit und die Heteronormativität infrage. “
          Oh Mann, das ist ja zum Haareausraufen! Du plapperst den ganzen Sermon nach, bis aufs Wort genau!

          Es gibt nur zwei Geschlechter; und Fehlentwicklungen. Transsexuelle wechseln einfach nur.
          Sind Menschen, die ohne Arme auf die Welt kommen, eine andere Spezies? Nein, sie sind Menschen ohne Arme.

          Und wegen Hetero-Liebesfilmen etc. siehst Du Hetero als böse unterdrückerische „Norm“ an?
          Mein Gott, sind das Probleme. Mach doch mal Urlaub in Uganda. Hinterleg aber vorher besser Dein Testament.

          Ich bin übergewichtig. Mache ich deswegen einen Aufstand wegen der „Normalgewichtigen-Normativität“?
          Solche Spielchen könnten wir ewig weitertreiben; mit jeder noch so unwichtigen Eigenschaft.

        • @ Axel

          „Solche Spielchen könnten wir ewig weitertreiben; mit jeder noch so unwichtigen Eigenschaft.“

          Verlass Dich drauf, sie werden! Die Diskriminierungsindustriellen müssen immer neue Geschäftsfelder erschließen. Es gibt noch soviel Staatsknete abzuzwacken, das ist ein unglaublich lohnendes Wirtschaftsfeld. Genderleute fahren doch schon entsprechende Rüssel in Richtung solcher Fördertöpfe aus. Da sind die LGT.. usw Menschen nur ein kleiner Zwischenschritt.

        • @ Axel
          „WEIL KINDER NICHT MIT GRENZVERLETZUNGEN BELÄSTIGT WERDEN SOLLEN!“

          Ah, Du hälst Homosexualität also für eine Grenzverletzung.

          „Willst Du von Besoffenen, die die Gender-Berichterstattung in der BILD gelesen haben und stinkig geworden sind, verkloppt werden?“

          Nein. Ich wurde schon angespuckt von Typen die Homosexualität als Grenzverletzung betrachtet haben. Recht machen kann man es einigen eh nie. Es sei denn ich verstecke mich und gebe mich als Hetero aus.

          „Oh Mann, das ist ja zum Haareausraufen! Du plapperst den ganzen Sermon nach, bis aufs Wort genau!“

          Das freut mich.

          „Und wegen Hetero-Liebesfilmen etc. siehst Du Hetero als böse unterdrückerische “Norm” an?“

          Nein, nicht deswegen. Aber unter anderem deswegen, weil ich mein Leben nicht so normal leben kann wie Heteros. Unter anderem weil es halt Menschen gibt, die einen Aufstand machen, wenn Homosexualität Thema im Schulunterricht werden soll.

          „Solche Spielchen könnten wir ewig weitertreiben; mit jeder noch so unwichtigen Eigenschaft.“

          Homosexualität wird aber offensichtlich nicht als unwichtige Eigenschaft betrachtet. Außerden sind Liebes-, Sex- und Geschlechterbeziehungen nie unwichtig. Der Blogmaster schreibt dazu jeden Tag einen Beitrag mit täglich vielen Kommentaren.

        • ät ddbz:

          Frage mich nur, was als nächstes kommt. Alte und Behinderte sind ja uncool. Tiere waren schon dran, geht nicht, darf man nur noch Gemüse fressen. Nix für linke Machos.

          Mehr fiele mir jetzt aber erst mal nicht ein.

          Vielleicht….Geisteswissenschaftler? Ganz schwer diskriminiert von den Biologen mit dem alleinigen Obkektivitätsanspruch.
          Mh.

          Vielleicht kommt ja bald der „unterdrückte Mann“. Hihi.

        • @ Adrian

          Genderleute haben in dem geplantem Bildungsplan in JEDEM Fach einen Zusatz für ihr derzeitiges Lieblingsthema LGT usw haben wollen. Dies sollte in JEDEM Fach berücksichtigt werden. Das Ganze natürlich in typischer Gendersprache abgefasst.

          Auch wenn Du es Dir nicht vorstellen magst, in meinem Berufsfeld sind Liebes-, Sex-, und Geschlechterbeziehungen (sind Beziehungen innerhalb des gleichen Geschlechts eigentlich auch Geschlechterbeziehungen?) völlig unwichtig und haben mit der Berufspraxis nix zu schaffen. Es gibt auch Leute die können zB Mathe ganz ohne die Benutzung ihrer Geschlechtsorgane ausführen …

        • „Auch wenn Du es Dir nicht vorstellen magst, in meinem Berufsfeld sind Liebes-, Sex-, und Geschlechterbeziehungen (sind Beziehungen innerhalb des gleichen Geschlechts eigentlich auch Geschlechterbeziehungen?) völlig unwichtig“

          Nein, das kann ich mir in der Tat nicht vorstellen und ich glaube, Du lügst.

        • ät Adriax:

          „Ah, Du hälst Homosexualität also für eine Grenzverletzung.“

          Nazikeule bzw. Homophobiekeule, wie üblich. Ganz billig, Adrian.
          So bringt man Leute gegen Schwule auf! Mit hinterfotzigen Anschuldigen. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.

          Ob homo, hetero, egal, wenn ich Kindern über Bumsvorlieben von Gruppen erzähle, ist das grenzüberschreitend. Warum schicken die Sexualerzieher von SchlAu den Biolehrer denn so gerne raus, bevor sie loslegen?

          Erinnert mich doch sehr an die Gepflogenheiten mancher katholischer Priester, die ich in meiner Kindheit mitbekommen habe. Und kaum hat die Kirche aufgeräumt, fangen die Linken mit der Sex-Übergriffigkeit an!

          „Ich wurde schon angespuckt von Typen die Homosexualität als Grenzverletzung betrachtet haben.“
          Ich wurde als Soldat mehrfach von Zecken attackiert. Nicht nur bespuckt.
          Und auch später ohne Uniform von Punks. Weil ich ein (Hetero-)Mann bin, den die Punks als Sexualkonkurrenten angesehen haben.
          Du siehst, Adrian, die Welt ist schlecht. Nicht nur exklusiv die schwule Welt. Wenn Du das Paradies willst, gründe eine Sekte und buddle Dich ein. Dir wird aber niemand folgen.

          „Aber unter anderem deswegen, weil ich mein Leben nicht so normal leben kann wie Heteros.“
          Wegen der Kriegsfilme im Kino? Oder lebst Du im Nazidorf? Was ist nicht normal an Deinem Leben? Wirst Du aus der Kneipe geschmissen, weil Du schwul aussiehst? Nein? Was denn sonst?
          Zu wenige mögliche Sexualpartner, weil nur 5-10% der Männer schwul sind? Beschwer Dich nicht bei Heteros.
          Manche beschweren sich ja auch über Schwerkraft.

          „Unter anderem weil es halt Menschen gibt, die einen Aufstand machen, wenn Homosexualität Thema im Schulunterricht werden soll.“
          Bist Du Lehrer? Wenn nicht, tangiert es Dich ja nicht.
          Und Deine verharmlosende Ausdrucksweise („Thema“) finde ich reichlich verlogen. Über mal sagen, daß Schwulsein OK ist, gehen die Bildungspläne WEIT hinaus!

          „Außerden sind Liebes-, Sex- und Geschlechterbeziehungen nie unwichtig.“
          Das heißt aber nicht, daß ich absolut JEDES und ALLES auf „Geschlecht“ abklopfen muß!
          Deine Vorlieben gehören ins Schlafzimmer, und nicht in die Schulklasse. Und auch nicht ins Unibüro oder Labor.

        • „Nein, das kann ich mir in der Tat nicht vorstellen und ich glaube, Du lügst.“

          Na, wenn Du glaubst … ich muss gerade an Sokal und seinen eleganten Unsinn denken. 😦

          Da das aber so ist, denke ich wir beide können uns nicht verstehen. Wir leben in völlig verschiedenen Welten. In Deiner, wo es überall Geschlecht gibt, nur Deine Sexualität wichtig zu sein scheint, möchte ich nicht leben müssen. Ich mag den Freud nicht so, aber wenn er wirklich gesagt haben sollte, daß eine Zigarre manchmal wirklich nur eine Zigarre ist, hatte er recht!

        • ät ddbz und Adrian:

          „Es gibt auch Leute die können zB Mathe ganz ohne die Benutzung ihrer Geschlechtsorgane ausführen …“

          Ich lach mir hier wirklich täglich nen Ast! 😉
          Aber ddbz, weißt Du denn nicht, daß die MINT-Fächer mit ihrem Objektivitätsanspruch männlich dominant sind? Eine weibliche oder transgender-Note würde der Quantenmechanik ganz gut tun, und der molekularen Onkologie auch!

          Ich stelle mir ein „geschlechtergerechtes“ Physikbuch vor: „Physiker*_Innen six meist pat_riarchalisch-heteron_ormativ, aber es gibt auch bi*-tr_ans-schw_ul-lesbi_sche Vetretxs. Leon_ardo da Vinci zum Beispiel wax eix hervo_rragendx Wiss_enschaftlx, dx vor allem aber sc_hwul wax.“ 🙂

          Adrian: „Nein, das kann ich mir in der Tat nicht vorstellen und ich glaube, Du lügst.“
          BERUFSFELD, Adrian. Wenn ddbz Dieselmotoren konstruiert, ist Geschlechterkram irrelevant. Außer, daß er ein Mann ist und daher gern mit Technik arbeitet. Das ist dann aber evolutionäre Biologie und hat nix mit „sozial konstruiert“ zu tun.

          Gilt nebenbei auch für fast alle anderen Berufe. Brötchen verkaufen? Geschlecht piepegal. Fliesen verlegen? Busfahren? Versicherungen verkaufen?
          Selbst Gynäkologie ist kaum geschlechtsrelevant, weil die Diagnose und Therapie unabhängig vom Geschlecht des Arztes sind.

        • @ Axel
          „Nazikeule bzw. Homophobiekeule, wie üblich.“

          Das hast Du doch geschrieben. „Schwulgender“ sei eine Grenzverletzung.

          „Ob homo, hetero, egal, wenn ich Kindern über Bumsvorlieben von Gruppen erzähle, ist das grenzüberschreitend.“

          Ja, wenn. Ist aber nicht Teil des Bildungsplanes.

          „Warum schicken die Sexualerzieher von SchlAu den Biolehrer denn so gerne raus, bevor sie loslegen?“

          Weil sie gerne KInder missbrauchen. Wie alle Homos.

          „Du siehst, Adrian, die Welt ist schlecht. Nicht nur exklusiv die schwule Welt.“

          Ja. Deshalb bin ich dafür sie besser zu machen.

          „Was ist nicht normal an Deinem Leben?“

          Mein Leben als Schwuler ist so normal wie das der meisten Schwulen. So normal wie das von Heteros ist es nicht. Kannst ja mal die Nacht drüber schlafen und überlegen, was sich in Deinem Leben verändern würde, wenn Du schwul wärst.

          „Über mal sagen, daß Schwulsein OK ist, gehen die Bildungspläne WEIT hinaus!“

          Und?

          „Deine Vorlieben gehören ins Schlafzimmer, und nicht in die Schulklasse.“

          Ich habe keine Vorliebe. Sondern ein emotial-romantisches sexuelles Begehren in Bezug auf Männer. Wäre ich eine Frau müsste ich mich dafür nicht vor Dir rechtfertigen. Wir hätten diese Diskussion gar nicht.

        • ät Adriax:

          „“Schwulgender” sei eine Grenzverletzung.“
          Ja, die Genderideologie, zumal vor Kindern ausgebreitet, ist eine Grenzverletzung.
          Du verstehst gerne miß, gell? Du armes schwules Opfer. Überall unterdrücken die rechten Heten die unschuldigen Homos.

          „Ja, wenn. Ist aber nicht Teil des Bildungsplanes.“
          Übungen müssen nicht sein; verbal und ideologisch ist trotzdem übergriffig.

          „Weil sie gerne KInder missbrauchen. Wie alle Homos.“
          Axel ist ein Nazi. Homophob, rassistisch, frauenfeindlich, antisemitisch. Und ein Türkenfresser.
          Nur wer Gender gut findet, ist ein anständiger Mensch.

          „Ja. Deshalb bin ich dafür sie besser zu machen.“
          Warum dann nicht bei echten Problem anfangen? Schwule Opferhaltung ist reichlich egozentrisch. Und damit schlecht.

          „Kannst ja mal die Nacht drüber schlafen und überlegen, was sich in Deinem Leben verändern würde, wenn Du schwul wärst.“

          Ne ganze Menge. Genauso wenn ich eine Frau wäre oder ein Chinese oder ein Hamster….
          Deiner Meinung nach sind weiße rechte Heten also privilegiert? Typisch linkes Gruppendenken. Schwarz-weiß, WHM böse.

          „Wäre ich eine Frau müsste ich mich dafür nicht vor Dir rechtfertigen. Wir hätten diese Diskussion gar nicht.“
          Rechtfertigen? Für eine biologische Eigenschaft? Wo hab ich das verlangt?
          Das ist doch paranoid. Das einzige, wofür Du Dich rechtfertigen mußt, ist Deine Unterstützung einer undemokratischen(„topdown“), überheblichen, egozentrischen, verlogenenen, totalitären und wissenschaftsfeindlichen Ideologie.

        • „Ja, die Genderideologie, zumal vor Kindern ausgebreitet, ist eine Grenzverletzung.“

          „Genderideologie“ ist nicht Bestandteil des Bildungsplans.

          „Axel ist ein Nazi. Homophob, rassistisch, frauenfeindlich, antisemitisch. Und ein Türkenfresser.“

          Du hast SchlAu niedere Motive unterstellt. Nicht ich.

          „Warum dann nicht bei echten Problem anfangen?“

          Welche Probleme ich für echt halte, darfst Du getrost mir überlassen.

          „Deiner Meinung nach sind weiße rechte Heten also privilegiert?“

          Hab ich nicht behauptet.

          „Das einzige, wofür Du Dich rechtfertigen mußt, ist Deine Unterstützung einer undemokratischen(“topdown”), überheblichen, egozentrischen, verlogenenen, totalitären und wissenschaftsfeindlichen Ideologie.“

          Ich werde mich nicht für einen Bildungsplan rechtfertigen, dessen Anliegen es ist, Lebenswirklichkeiten von LGBTI im Unterricht zu behandeln. Wir sind immerhin Teil dieser Gesellschaft. Und top down wird in diesem Land alles umgesetzt. Das ist so in einer repräsentativen Demokratie.

        • ät Adrian:

          „“Genderideologie” ist nicht Bestandteil des Bildungsplans.“
          Klar. Und meine Omi ist Jungfrau.

          „Du hast SchlAu niedere Motive unterstellt. “ Allerdings!
          Genderixe haben NUR niedere Motive.

          „Welche Probleme ich für echt halte, darfst Du getrost mir überlassen.“
          Da liegt das Problem: Genderfans definieren sich ihre Probleme zurecht. Stichwort „gefühlte Diskriminierung“.

          „..Lebenswirklichkeiten von LGBTI im Unterricht zu behandeln. Wir sind immerhin Teil dieser Gesellschaft. Und top down wird in diesem Land alles umgesetzt. Das ist so in einer repräsentativen Demokratie.“

          „Lebenswirklichkeiten“? Du definierst den Begriff des Euphemismus ganz neu.
          Alte Leute, die in Altersheimen mißhandelt werden (wir hatten dieses Beispiel mal als echtes Problem), sind auch ein Teil der Gesellschaft. Sogar ein wesentlich größerer. Ich bin dafür, deren Probleme in jedem Bildungsplan-Baustein aufzunehmen.
          Zu uncool?

          „Top-down“ ist ein Euphemismus für Obrigkeitsstaat, den Linke sonst immer so hassen. Außer, sie können damit ihre eigenen Flausen durchsetzen.
          Bist Du nicht in der DDR geboren? Dann weißt Du ja, wovon ich rede.

          Und nein, in einer Demokratie wie unserer ist der Obrigkeitsstaat passé. Kommt aber wieder: Die kleinen Möchtegern-Diktatoren in Hannover haben ihren Bildungsplan möglichst schnell und ohne Kritikanhörung am Volke vorbei durchgewunken.

          Nicht ganz zufällig habe ich den Begriff „top-down“ das erste Mal im Zusammenhang mit EU-Gender gehört. Und höre ihn auch heute nur, wenn´s um Genderdiktate geht.

          Eine böse Frage, Adrian: Warum eigentlich der Anglizismus? Soll das Volk etwa etwas nicht so richtig verstehen?
          Wie gesagt, niedere Motive….

        • Diese „SchLAu“ Bande wandelt sehr wohl auf Genderfüßchen, die lassen sogar ihre Leutchen, welche sie in die Schulen entsenden, in Gender ausbilden. Lässt sich auf deren Webseiten nachlesen.

          Gender ist sehr wohl Bestandteil der Lehrpläne, könnte wohl auch nicht anders sein, in Zeiten wo Gender zum allgemeinem Leitbild für alles zu sein hat, nur will der neue Bildungsplan eben noch mehr Gender.

          Wenn Dich Top Down nicht stört, nimm es hin, daß Dir die Mehrheit Dein Gender LGt usw Steckenpferd nicht geben will, zumal Du ja keine Kinder hast.

          Wer in jedem Fach sein Geschlechtsleben behandelt sehen will, braucht eigentlich eine andere Fachbehandlung. Gender und LGT usw Mathe bringt nix und ist richtig dummes Gerede, merkt Ihr das wirklich nicht?

        • @ Adrian

          „Ich habe keine Vorliebe. Sondern ein emotial-romantisches sexuelles Begehren in Bezug auf Männer. Wäre ich eine Frau müsste ich mich dafür nicht vor Dir rechtfertigen. Wir hätten diese Diskussion gar nicht.“

          Doch hätten wir! Wer für Gender überall ist, hat diese Dis.

          Wie soll das eigentlich gehen, eine schwul romantische Zahlen und Regelwerkvermittlung in Mathe? Weißt Du was Du redest?

        • Warum kann eigentlich Sexualität nicht im Biologie-Unterricht behandelt werden? Oder von mir aus auch in einem eigenen Fach, aber unter Einbeziehung der Biologie, die nachweislich extrem viel damit zu tun hat?

          Warum kann man den Kindern eigentlich nicht die Gründe für die Homosexualität genauso wie die für die Heterosexualität erklären, so wie die Wissenschaften sie sehen? Dass nämlich Homosexualität genauso natürlich ist wie Heterosexualität, und dass sich niemand aussuchen kann, was er ist? Dass man also auch niemand wg. seiner sexuellen Orientierung diskriminieren darf?

          • @El Mocho

            „Warum kann man den Kindern eigentlich nicht die Gründe für die Homosexualität genauso wie die für die Heterosexualität erklären, so wie die Wissenschaften sie sehen?“

            Ja, das wäre auch aus meiner Sicht die beste Lösung.

            Ich würde auch davon ausgehen, dass das eine gute Wirkung haben kann: Es fördert eben das Verständnis für die Vorgänge.

            Ist aber politisch brisant, da es nahe an die biologischen Geschlechterrollen geht

        • „Dass nämlich Homosexualität genauso natürlich ist wie Heterosexualität, und dass sich niemand aussuchen kann, was er ist? Dass man also auch niemand wg. seiner sexuellen Orientierung diskriminieren darf.“

          Genau das ist Ziel des Bildungsplanes.

        • „Genau das ist Ziel des Bildungsplanes.“

          Warum belässt man es dann nicht dabei? Wozu das Gerede von Puffs und Dildos in der Grundschule? Wozu die Ausdehunung der Problematik auf andere Lebensbereiche? Wozu Textaufgaben mit gleichgeschlechtlichen Paaren?

        • „Wozu das Gerede von Puffs und Dildos in der Grundschule?“

          Mir ist nicht bekannt, dass dies Teil des Bildungsplanes werden soll. Diese Beispiele stammen meines Wissens aus einer Handreichung von Elisabeth Tuider, welche keine Vorgabe für den Bildungsplan ist.

          „Wozu die Ausdehunung der Problematik auf andere Lebensbereiche?“

          Weil es andere Lebensbereiche betrifft.

          „Wozu Textaufgaben mit gleichgeschlechtlichen Paaren?“

          Weil es auch Textaufgaben mit verschiedengeschlechtlichen Paaren gibt.

        • ät Adriax, Moch & Evochris:

          Wenn Christian Kinderchen im Biounterricht über Schwule aufklären würde, und das WISSENSCHAFTLICH, und ein SchLau-Genderfuzzi säße dabei, käme es garantiert zu Ausbrüchen!

          Da würde dann moniert, daß „das soziale Geschlecht und die Veränderbarkeit von Geschlecht“ nicht genügend Beachtung fänden, daß alles zu biologistisch sei …blablabla.

          Genau deswegen wäres es politisch brisant!

          Ich hatte ja mal von der mir bekannten christlichen Sozialpädagogin erzählt, die mir Argumente 1:1 von HJ Voß brachte. „Geschlecht wird ja auf vielen Ebenen bewirkt“, „es gibt neben dem biologischen auch ein soziales Geschlecht“….tralala…..

          Eine FH-Sozialpädagogin! Da kann man sich schon vorstellen, daß die SchLauen auch bei Kindern fleißig rumgendern.

          Adriano: „Genau das ist Ziel des Bildungsplanes.“
          Du weißt ja, meine Omi und Jungfrau….

          Hast Du schon mal darüber nachgedacht, daß bei Genderpädagogen Pädophile aufschlagen könnten? Oder besser WERDEN? Perverse suchen gezielt Jobs, wo sie Kinder belästigen können.

          „Ich bin dafür, deren Probleme in jedem Bildungsplan-Baustein aufzunehmen.”-Damit hätte ich kein Problem.“

          Glaube ich nicht. Sagst Du nur. Interessiert Dich nämlich nicht. Zu uncool.
          Die Probleme von sozialen Gruppen gehören überdies nicht in jeden Baustein eines Bildungsplans. Dafür gibt es Journalismus.
          Oder soll jede Interessensgruppe ihre Anliegen den Kindern per Lehrplan eintrichtern dürfen?

          Unsere Schüler hab jetzt schon genug zu tun mit richtiger Wissenschaft.

        • ät Adriax und Mocho2:

          „Weil es andere Lebensbereiche betrifft.“
          Nein, tut es nicht. Das ist eine ideologische Einbildung. Dreh schwule Filme, wenn Du willst, und wenn sie gut, sind, gucken sie die Leute.
          Aber per Dekret/Gesetz den Leuten absurde Sachen aufdrücken, ist totalitäres Gehabe. Und dafür werden Schwule dann gehaßt. Die konservativen Homos werden sich bei Dir bedanken.

          „Weil es auch Textaufgaben mit verschiedengeschlechtlichen Paaren gibt.“
          Nach der Logik müßtest Du auch für Ampelmädchen sein! Oder schwule Männchen.
          Wie sieht eigentlich ein schwules Ampelmännchen aus? Küssen sich da zweie?

        • „Wenn Christian Kinderchen im Biounterricht über Schwule aufklären würde, und das WISSENSCHAFTLICH, und ein SchLau-Genderfuzzi säße dabei, käme es garantiert zu Ausbrüchen!“

          Kaum vorstellbar. Biologische Theorien zur Ursache von Homosexualität etc. sind unter Homos recht angesagt.
          Allerdinsg geht es SchLau nicht um die Ursache der Homosexualität, sondern:

          „Im Zentrum von SchLAu steht die Begegnung zwischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans*. Die dahinterstehende Idee ist, dass Vorurteile und Klischees durch die direkte Begegnung wirkungsvoll hinterfragt und abgebaut werden können. Wir möchten die Jugendlichen mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans* ins Gespräch bringen“
          http://www.schlau-nrw.de/index_ueber-uns.htm

          „Da würde dann moniert, daß “das soziale Geschlecht und die Veränderbarkeit von Geschlecht” nicht genügend Beachtung fänden, daß alles zu biologistisch sei …blablabla.“

          Es kann auch schnell ins biologistische abgleiten. Abgesehen davon, dass eine biologische Erklärung von Homosexualität noch nichts über das Miteinander aussagt.

          Ich vertrete da eher den individualistishen Ansatz: Jeder soll mit jedem konsensual vögeln und Beziehungen führen dürfen.

          “Geschlecht wird ja auf vielen Ebenen bewirkt”, “es gibt neben dem biologischen auch ein soziales Geschlecht”….tralala…..“

          Nun, das ist ja auch korrekt.

          „Hast Du schon mal darüber nachgedacht, daß bei Genderpädagogen Pädophile aufschlagen könnten? Oder besser WERDEN? Perverse suchen gezielt Jobs, wo sie Kinder belästigen können.“

          Dann würde ich vorschlagen, dass wir Erwachsenen den Umgang mit Kindern generell verbieten.

          „Glaube ich nicht. Sagst Du nur. Interessiert Dich nämlich nicht. Zu uncool.“

          Behaupungen.

          „Oder soll jede Interessensgruppe ihre Anliegen den Kindern per Lehrplan eintrichtern dürfen?“

          Sehe erst mal nichts, was dagegen spräche. Abgesehen davon, dass es hier nicht um Interessengruppen geht. Sondern u. a. darum, dass unter den Schülern bereits LGBTI existieren. Sexualität ist ja nichst abstraktes, was Schülern von außen aufgedrängt wird.

        • „Nein, tut es nicht.“

          Doch tut es. Ich lasse meine Sexualität und mein Beziehungsleben nicht zu Hause. Kein Hetero tut das. Warum verlangst Du das von Homos?

          „Dreh schwule Filme, wenn Du willst, und wenn sie gut, sind, gucken sie die Leute.“

          Es gibt bereits schwule Filme, die von Leuten geschaut werden. Wo ist Dein Argument?

          „Aber per Dekret/Gesetz den Leuten absurde Sachen aufdrücken, ist totalitäres Gehabe.“

          Homosexualität ist nichst absurd. Zumindest nach meiner Auffasung.

          „Und dafür werden Schwule dann gehaßt.“

          Schwule wurden bereist gehasst, als vom Bildungsplan noch nicht die Rede war. Die Argumente von Homo-Ggenern haben sich in meiner Zeit nicht wesentlich geändert.

          „Nach der Logik müßtest Du auch für Ampelmädchen sein! Oder schwule Männchen.“

          Ich hätte zumindets nichst dagegen. Auch wenn ich nicht weiß, wie man ein schwules von einem heterosexuellen Ampelmännchen unterscheiden soll.

          „Wie sieht eigentlich ein schwules Ampelmännchen aus? Küssen sich da zweie?“

          Keine Ahnung. Du hattest die Idee, nicht ich.

        • @ Adrian

          „Genau das ist Ziel des Bildungsplanes.“

          Nein, ist es nicht. Das Ziel ist endeutig eine wetere Vergenderung und auf Seiten von SchLA eine Erschließung weiterer Pfründe.

          Es geht um Geld und Einfluß, zumal die Einpflanzung dieses Unsinns in JEDEN Bereich dies ja genau zeigt.

          Sexualität ist nix was Schülern von aussen aufgedängt wird? Ist der Bildungsplan etwa nicht ausserhalb von Schülern erfunden und aufgeschrieben worden?

          Natürlich geht es um Beeinflussung, zumindest im Sinne von GM.

        • ät Adriax:

          „Biologische Theorien zur Ursache von Homosexualität etc. sind unter Homos recht angesagt.“
          Auch bei linken Genderista-Schwulen? Glaub ich nicht.
          Denk mal an den Schwulenprof Axel Nochwas von der Uni Oslo bei „Hjernevask“: http://vimeo.com/19869748

          „“Im Zentrum von SchLAu steht die Begegnung zwischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans*….“

          Das ist ein PR-Text! Natürlich schreiben die nicht: Wir wollen unsere Genderideologie schon bei 10jährigen verbreiten….

          „Es kann auch schnell ins biologistische abgleiten. Abgesehen davon, dass eine biologische Erklärung von Homosexualität noch nichts über das Miteinander aussagt.“

          Die Schule ist für Wissensvermittlung da, nicht für Verhaltensmaßregelungen.

          „Nun, das ist ja auch korrekt.“
          Nein, geschlechtstypisches Verhalten leitet sich von der Biologie ab.
          Beispiel: rosa und Mädchen. Das Bedürfnis nach einer körperlichen Signalisierung durch Farbe ist biologisch vorgegeben.
          Alles andere ist Soziologismus.

          „Dann würde ich vorschlagen, dass wir Erwachsenen den Umgang mit Kindern generell verbieten.“

          Das ist Unsinn. Es gibt risikoarme und risikoreiche Bereiche. Die risikoreichen sind zu meiden.

          „Sehe erst mal nichts, was dagegen spräche. “
          Nein? Wieviele Interessensgruppen gibt es denn in der Gesellschaft? Wie wäre es mit Zigarettenreklame im Deutschunterricht?

          „Sexualität ist ja nichst abstraktes, was Schülern von außen aufgedrängt wird.“
          Sexu ist aber etwas sehr Intimes. Da gibt es eindeutige Grenzen.
          Stell Dir vor, ich komme zu Dir und erzähle Dir haarklein, was ich gerne so alles mit Frauen machen würde. Das wäre übergriffig.

        • @ ddbz
          „Sexualität ist nix was Schülern von aussen aufgedängt wird?“

          Hmmm, nein. Sexualität entsteht meines Wissen durch Hormone und andere biologische Mechanismen im Körper des einzelnen Menschen. Auch wenn einige meinen mögen, Sexualität entsteht erst, wenn man darüber redet.

          „Ist der Bildungsplan etwa nicht ausserhalb von Schülern erfunden und aufgeschrieben worden?“

          Ja, so wie jeder Lehrplan.

        • ät ddbz &Adriax:

          „..und auf Seiten von SchLAu eine Erschließung weiterer Pfründe.“ „…zumal die Einpflanzung dieses Unsinns in JEDEN Bereich dies ja genau zeigt. “

          Präzise! Hinter Ideologie stecken meist sehr irdische Interessen. Wer zahlt den Einsatz der SchlAu-Pädos eigentlich? Das Kultusministerium? Wir haben´s ja!

          Adrian:

          „Ich lasse meine Sexualität und mein Beziehungsleben nicht zu Hause.“

          Ich erzähle nicht jedem in der Tram, was ich bevorzuge. Und meinen Schülerchen auch nicht.

          „Es gibt bereits schwule Filme, die von Leuten geschaut werden. Wo ist Dein Argument?“
          Wo ist Deins? Also sind Schwule doch integriert. Prima, können wir den LSBTI-Mist lassen.

          „Die Argumente von Homo-Ggenern haben sich in meiner Zeit nicht wesentlich geändert. “
          Ein Wandel hat schon eingesetzt. Du gibst es zu. Die Genderer springen auf fahrende Züge auf, um mitzukassieren.

          „Auch wenn ich nicht weiß, wie man ein schwules von einem heterosexuellen Ampelmännchen unterscheiden soll.“
          Endlich! Eine tiefgreifende Erkenntnis. Anders gesagt: Wir brauchen den Genderkram nicht, weil er irrelevant ist.

        • @ Adrian

          „Ja, so wie jeder Lehrplan.“

          Da ist es Dir doch nur lieb, wenn dieser Gender und LGT usw Unsinn nicht ih Lehrplan steht. Du kannst ja weiterhin bei jeder Gelegenheit an Sex denken, aber das wollen nicht alle so machen.

          Wie liefe das denn im Mathe? Werden die Primzahlen als LGT usw Zahlen vorgestellt und die anderen als Heterozahlen? Gender über alles! 🙂

          Wenn Sexualität in den eizelnen Menschen entsteht, muss es auch welche geben in denen dies nicht entstanden ist. Sind solche Leute etwa imun gegen sexuelle Übergriffe?

        • @ Axel
          „Auch bei linken Genderista-Schwulen? Glaub ich nicht.
          Denk mal an den Schwulenprof Axel Nochwas von der Uni Oslo bei “Hjernevask”: http://vimeo.com/19869748

          Ich glaube nicht, dass der Mitglied von SchLAu ist.

          „Das ist ein PR-Text! Natürlich schreiben die nicht: Wir wollen unsere Genderideologie schon bei 10jährigen verbreiten….“

          Dann nennen mir doch mal Deine Quelle, welche die finsteren Ziel von SchLAu belegen. Was für finstere Beweggründe das acuh immer sein mögen.

          „Die Schule ist für Wissensvermittlung da, nicht für Verhaltensmaßregelungen.“

          Schule ist natürlich auch ein Ort, wo Kinder soziales Miteinander lernen. Das ist in einem sozialen Umfeld wie der Schule, in dem Kinder einen nicht unerheblichen Teil ihrer Zeit verbringen, auch gar nicht anders möglich.

          „Nein, geschlechtstypisches Verhalten leitet sich von der Biologie ab.“

          Das mag sein, dennoch gibt es soziale Zuweisungen darüber, wie Geschlechter zu sein hätten.

          „Beispiel: rosa und Mädchen. Das Bedürfnis nach einer körperlichen Signalisierung durch Farbe ist biologisch vorgegeben.“

          Rosa galt einmal als männliche Farbe:
          http://www.sueddeutsche.de/leben/sz-kinderzeitung-geschlechterklischees-typisch-maedchen-typisch-junge-1.1104307-2

          Und Du wirst mir sicherlich nicht weismachen wollen, dass die typische Männerkleidung des Barock heute als besonders männlich gelten würde, mit der Perücke und den Strumpfhosen, und den Schuhen und den ganzen Rüschen:

          „Das ist Unsinn. Es gibt risikoarme und risikoreiche Bereiche. Die risikoreichen sind zu meiden.“

          Das größte Risiko für sexuellen Missbrauch besteht meines Wissens im familiären Umfeld.

          „Nein? Wieviele Interessensgruppen gibt es denn in der Gesellschaft? Wie wäre es mit Zigarettenreklame im Deutschunterricht?“

          Es geht ja nicht um Reklame, aber z. B. um den Umgang mit Zigaretten.

          „Sexu ist aber etwas sehr Intimes. Da gibt es eindeutige Grenzen.
          Stell Dir vor, ich komme zu Dir und erzähle Dir haarklein, was ich gerne so alles mit Frauen machen würde. Das wäre übergriffig.“

          Niemand kann etwas dafür, dass Du bei Homos gleich an Sex denkst. Das ist Deine Sache, mit der Du Dich auseinandersetzen musst.
          Es soll im Bildungsplan aber nicht darum gehen, was man für sexuelle Vorlieben hat. Sondern um sexelle und geschlechtliche Orienterung. Da Du das nicht unterscheiden kannst, würde Dir ein solcher Bildungsplan ganz gut tun.

        • @ Axel
          „Ich erzähle nicht jedem in der Tram, was ich bevorzuge. Und meinen Schülerchen auch nicht.“

          Ich auch nicht.

          „Also sind Schwule doch integriert. Prima, können wir den LSBTI-Mist lassen.“

          Man kann über den Grad an Integration diskutieren. Gerade in der Schule dürfte das deutlich schwerer sein, mit der Integration.

          „Endlich! Eine tiefgreifende Erkenntnis. Anders gesagt: Wir brauchen den Genderkram nicht, weil er irrelevant ist.“

          Bei Ampelmännchen nicht. Aber das Leben besteht nicht nur aus Ampelmännchen.

        • @ Adrian

          „Niemand kann etwas dafür, dass Du bei Homos gleich an Sex denkst. Das ist Deine Sache, mit der Du Dich auseinandersetzen musst.“

          Du redest doch dvon ohne Deine Sexualität gingst Du nicht aus dem Haus. Du willst doch überall dies Thema belabert haben. Damit setze Dich mal auseinander, 😦

          Die SchLAu schult ihe Leute in Genderkompetenz um diese Ideologie an die Schüler zu bringen. Wie wir schon mehrfach festgestell haben, halten die Gendersens ihre wahren Gründe und Absichten geheim, siehe Danisch, und genau das findest Du ja besonders toll, uA.

          So, jetzt habe ich zu diesem Unsinn keine Lust mehr, hat eh keinen Sinn.

        • „Du redest doch dvon ohne Deine Sexualität gingst Du nicht aus dem Haus.“

          Ich schrieb, ich lasse sie nicht zu Hause. Tu ich auch nicht. Viele wissen, dass ich schwul bin. Und abgesehen von der Risikoabwägung sehe ich auch keinen Grund, dies zu verheimlichen.

          „So, jetzt habe ich zu diesem Unsinn keine Lust mehr, hat eh keinen Sinn.“

          Ich könnte noch jahrelang so weiter machen.

        • ät ddbz & Adriax

          „Wie liefe das denn im Mathe? Werden die Primzahlen als LGT usw Zahlen vorgestellt und die anderen als Heterozahlen? “

          Wie zu DDR-Zeiten: „In der BRD wurden 1984 für x Mio. Waffen gekauft. Wieviel % vom Staatshaushalt….?“

          „Dann nennen mir doch mal Deine Quelle, welche die finsteren Ziel von SchLAu belegen. Was für finstere Beweggründe das auch immer sein mögen.“
          http://www.familien-schutz.de/sexuelle-vielfalt-in-niedersachsen-beschlossen-experte-warnt-vor-padagogik-der-sexuellen-vielfalt/

          „Schule ist natürlich auch ein Ort, wo Kinder soziales Miteinander lernen.“
          Allgemein. Wenn ein schwuler Schüler dabei ist, lernen sie mit ihm. Was hat vorgetragene Indoktrination damit zu tun?

          „Das mag sein, dennoch gibt es soziale Zuweisungen darüber, wie Geschlechter zu sein hätten.“
          In Saudi-Arabien, im Kaiserreich, ja. Wo lebst Du? Ich im Jahre 2014 in der EU.

          „Rosa galt einmal als männliche Farbe“. Ich kenn den Artikel. Wer ist denn da der/die Fachmann/Frau? Ist die SZ als links-kritisch bekannt?
          Bei männlicher Signalisierung geht es um was anderes: Statusdemonstration. Da kann (besser: könnte) zeitweilig auch rosa dienlich sein, ebenso Rüschen.
          Bei Weibchen gehts um Jugend und Schönheit.
          Beispiel Haartracht: Bei Männern wechselt die Länge, bei Frauen sind die Haare meist lang.

          „Niemand kann etwas dafür, dass Du bei Homos gleich an Sex denkst. ..Es soll im Bildungsplan aber nicht darum gehen, was man für sexuelle Vorlieben hat. Sondern um sexelle und geschlechtliche Orienterung. Da Du das nicht unterscheiden kannst, würde Dir ein solcher Bildungsplan ganz gut tun.“

          ICH bin jetzt der Sexualisierer? So dreht man einen Spieß um.

        • ät Adrian:

          „Ich könnte noch jahrelang so weiter machen.“
          Kann ich mir vorstellen. Die übliche Nerv- und Krakeel-Strategie der radikalen Linken.

          Ich geh jetzt aber auch mal essen.

        • @ Axel
          „Wenn ein schwuler Schüler dabei ist, lernen sie mit ihm. Was hat vorgetragene Indoktrination damit zu tun?“

          Diese „Indoktrination“ soll über Sexualität und sexuelle Orientierung aufklären. Das ist ziemlich wichtig, gerade für homosexuelle Schüler in einer heterosexueleln Welt, die sich oft nicht mal den eigenen Eltern anvertrauen können.

          „Da kann (besser: könnte) zeitweilig auch rosa dienlich sein, ebenso Rüschen.“

          Dann erklär mal, wieso Rosa udn Rüschen heute als weiblcih geframed wird, wenn es damals nicht so war. Hat sich die Menschheit innerhalb von ein paar jundert Jahren biologisch so stark verändert?

          „ICH bin jetzt der Sexualisierer?“

          Nein. Du missverstehst nur das grundlegende Konzept des Bildungsplanes.

        • Hat da niemand eine Meinung zu?
          Ich finde das ziemlich….komisch und da passt der Begriff „grenzverletzend“ mal wirklich, insbesondere bei einer Person, die ganz entschieden betont, dass Kinder nicht angefasst werden dürfen (Bedingung für Homosexuelle die Sotschi besuchen wollten) und mir erschliesst sich auch kein Zusammenhang, in dem so ein Verhalten „normal“ ist, zumal gegenüber völlig Fremden.
          Ich meine, man sieht ein fremdes Kind und das erste was man tut, ist, ihm das Hemd hochschieben und seinen nackten Bauch zu küssen. Findet das ausser mir niemand merkwürdig?
          Würdet ihr das machen oder ok finden, wenn es euren Kindern passiert? Ist das das Verhalten eines moralinsauren Kinderschützers? Wenn nicht, warum nicht?
          Oder ist Putin unantastbar?
          Was glaubt ihr, würde passieren, wenn ein Mitglied der Grünen das täte?

        • @ Atacama
          Ich würde das nicht tun, weil sich mein Respekt auf körperliche Autonomie auch auf Kinder erstreckt. Andererseits halte ich es auch nicht für ein Drama. Kinder haben ein sehr geringes Schamgefühl. Abgesehen davon ist der russische Umgang mit Küsschen etwas lockerer.

          „Würdet ihr das machen oder ok finden, wenn es euren Kindern passiert?“

          Eher nicht. Ich würde mein Kind aber auch nicht zu einer langweiligen politischen Demonstration mitnehmen.

          „Was glaubt ihr, würde passieren, wenn ein Mitglied der Grünen das täte?“

          Ich glaube in Deutschland wäre das im Allgemeinen verpönt.

        • „Abgesehen davon ist der russische Umgang mit Küsschen etwas lockerer.“

          Wirklich? Ich kenne das von türkischen und arabischen Männern, aber da eher Wangenküsschen unter Freunden oder Bekannten.

      • @ ratloser

        *Da “diskutiert” man unter sich über die anderen.*

        Die Medien sind eben eine Hochburg „progressiven Denkens“.

        Das ist der Stolz der Medienmacher.

        Sie begreifen sich als Volkserzieher, mehr und mehr, die den blöden Pöbel auf die Höhe ihrer erleuchteten „wissenschaftlichen“ Weltsicht emporheben wollen.

        Dass ihre „wissenschaftliche“ Weltsicht bestenfalls das Geschwafel einer verrotteten Geisteswissenschaft ist, also finsterster Köhlerglaube, das kommt ihrem Bildungsstolz nicht in den Sinn.

        Zudem: die Nazis waren doch Biologisten, irgendwie.

        Also sind alle Biologisten Nazis.

        Dass die Soziologisten noch mehr Menschen umbrachten als die Biologisten, nun, das tut nichts zur Sachen: KAMPF GEGEN RECHTS, KAMPF GEGEN RECHTS; KAMPF GEGEN RECHTS.

        Und wir Medienmacher, wir sind schließlich links, also gut.

        • @ ratloser

          *Puuuh…das hört sich ganz schlimm nach angstbürgerlicher Nadelstreifenmischpoke an…*

          Und ob.

          Klarer Fall: WHM, katholisch, homophob, islamophob, feministophob – die volle Dröhnung.

          Eigentlich reif für die Geschlossene.

          Dort werden sich die Vernünftigen bald versammeln müssen in diesen irren Zeiten.

          „WEN DIE GÖTTER VERNICHTEN WOLLEN; DEM RAUBEN SIE DEN VERSTAND!“

          Vielleicht hat Gott seine Geduld mit dieser toll gewordenen westlichen Zivilisation verloren.

          Und lässt sie nun sterben.

        • Es gibt doch genug kritische Artikel zu was auch immer.

          Herr Mattusek hat sogar öffentlich gesagt, er sei homophob und das sei auch gut so. Und die FAZ hat bereits mehrere Artikel gegen den Bildungsplan verfasst, wenn ihr die nicht lest oder ognoriert ist das ja ok, aber behauptet nicht, es gäbe sie nicht.

        • @ Atacama

          *Herr Mattusek hat sogar öffentlich gesagt, er sei homophob und das sei auch gut so. Und die FAZ hat bereits mehrere Artikel gegen den Bildungsplan verfasst, wenn ihr die nicht lest oder ognoriert ist das ja ok, aber behauptet nicht, es gäbe sie nicht.*

          Wenn in der trüben Brühe des Müllstromes hie und da mal ein halbwegs heiler Apfel schwimmt, bleibt der Müllstrom doch großenteils Müllstrom und bildet die Grundlage der Suppe, von der sich die Masse nähren muss.

          Solange, bis ihr das große Kotzen kommt.

          Was auch nicht lustig wird, verlass Dich drauf.

        • @Roislin

          Es gab jetzt mittlerweile sogar mehrere (vom diktatorischen Regmine nicht verbotene) Demonstrationen gegen „Homosexualisierung im Unterricht“ und noch größere gegen „Islamisierung“, die ebenfalls nicht verboten wurden.

          „Wenn in der trüben Brühe des Müllstromes hie und da mal ein halbwegs heiler Apfel schwimmt, bleibt der Müllstrom doch großenteils Müllstrom und bildet die Grundlage der Suppe, von der sich die Masse nähren muss.“

          So wenige sind das nicht.
          Du willst es einfach so sehen. Selbst wenn 80% kritisch wären, würdest du nur auf die 20% schielen, die nicht deinen Ansichten entsprechen und dich verfolgt fühlen.

        • @ Atacama

          *Es gab jetzt mittlerweile sogar mehrere (vom diktatorischen Regmine nicht verbotene) Demonstrationen gegen “Homosexualisierung im Unterricht” und noch größere gegen “Islamisierung”, die ebenfalls nicht verboten wurden.*

          Warum muss es denn diese Demonstrationen JETZT überhaupt geben?

          Doch deshalb, weil die Genderspinner top-down mittlerweile so weit vorgedrungen sind, dass SIE top-down die Inhalte von Lehrplänen mit ihrem ideologischen Sperrmüll zuramschen können.

          Nur deshalb ist Otto und Ottilie Normalverbraucher gezwungen, auf die Straße zu gehen.

          Hätten die noch einen normalen, demokratischen Einfluss auf Bildungspläne, bräuchte es NACHsorgende Demonstrationen nicht, weil der Blödsinn von vorneherein keinen Eingang fände.

        • Um es noch klarer zu sagen: Dass solche Bildungspläne wie der in BW zustande kommen, geht nicht auf eine Initiative der breiten Masse der Bevölkerung zurück, ist keine Antwort auf ein weit verbreitetes Bedürfnis breiter Bevölkerungsschichten, sondern Folge des Drucks und Einflusses kleiner schwul-lesbischer Lobbygruppen und linker Lehrerorganisationen (GEW!), die hier ein neues Steckenpferd zur Gesellschaftsveränderung gefunden zu haben glauben.

          Top-down wird das durchgesetzt, an den Interessen und am Verständnis der Mehrheit vorbei.

          Die Masse versteht nicht einmal, wovon unsere Genderistas in ihrer hochstapelnden Blähsprache da schwafeln.

          Denken vielleicht bestenfalls: „Muss ja was Rechtes sein, so gelehrt wie die sich ausdrücken können.“

          Dass sich dahinter nichts verbirgt als ideologisch getriebener Wissenschaftsbetrug wagt doch kaum jemand auszusprechen.

          Selbst der Chemiker/Physiker/Naturwissenschaftler in der Elternkonferenz gibt den mit Doktor.I.nnen – und Professor.I.nnentiteln gezierten Hochstapler.I.nnen noch den Vorzug des Zweifels, weil er glaubt, Wissenschaft funktioniere in deren geisteswissenschaftliche Disziplinen ähnlich wie in Chemie/Physik/Medizin etc..

          Er macht sich keine Vorstellung vom Ausmaß ideologischer Verkommenheit und Korruption der „modernen“ Geisteswissenschaften, die keinerlei Respekt mehr verdienen.

          Wütend macht mich das, denn ich muss als Steuerzahler für diese Wissenschaftsverderber.I.nnen zahlen, zahlen für diese Scharlatane und Goldmacher.I.nnen, die nicht mal Blech herstellen können, die nicht nur nichts nützen, sondern SCHADEN, systematisch schaden, Kindern schaden, der Bildung schaden, der Wissenschaft, gedeckt von politischen Seilschaften, die weiß Gott was für Ziele verfolgen.

          Im Interesse einer demokratischen Mehrheit sind diese Ziele jedenfalls nicht.

          Darum müssen die normalen, normal trägen Spießbürger allmählich auf die Straße gehen, um von diesen kleinen Einflussgruppen IHR LAND zurückzuverlangen!

          Und ich hoffe, sie tun es in wachsender Zahl – Frankreich macht’s vor.

        • ät Roslin & Atacama:

          „Hochstapler.I.nnen“, der ist gut. „Hochstaplxes“ ginge auch.

          „die hier ein neues Steckenpferd zur Gesellschaftsveränderung gefunden zu haben glauben.“
          -Bei Kritische Wissenschaft stand neulich, daß Genderologen im Sinne von W. Reich u.a. die Sexualität nutzen wollen, um einen neuen Menschen ohne Herrschaft …blabla… zu schaffen.

          Interessante Strategie: Mit Marxismus & Wirtschaft hat´s nicht geklappt, egal, probieren wir´s mal mit Sex. Ist ja auch logisch!

          Atacama:
          „Selbst wenn 80% kritisch wären, würdest du nur auf die 20% schielen,“
          Schön wär´s – sogar in der FAZ und in der Welt wird mittlerweile munter gegendert und werden politkorrekte Geßlerhüte gegrüßt. Auch die BILD kriecht Arsch. Warum verlieren die nur so massiv Leser?

          „Darum müssen die normalen, normal trägen Spießbürger allmählich auf die Straße gehen, um von diesen kleinen Einflussgruppen IHR LAND zurückzuverlangen!“

          So funktioniert nämlich Demokratie.
          Wobei mir einfällt, daß linke Gutmenschen in der letzten Zeit „Akzeptanz“ der demokratischen Wahlergebnisse in Thüringen gefordert haben wg. der Demos gegen Ramelow. Dieselben Gutmenschen verurteilen aber die Demos gegen die „Top-down“-Bildungspläne oder gegen Islamisierung.
          Das ist dann nämlich keine Demokratie!

          Scheiß Pöbel. Können die Prolls da unten nicht mal für was Richtiges auf die Straße gehen?

        • @ Axel

          „Bei Kritische Wissenschaft stand neulich, daß Genderologen im Sinne von W. Reich u.a. die Sexualität nutzen wollen, um einen neuen Menschen ohne Herrschaft …blabla… zu schaffen.“

          Was schlicht Quatsch ist.
          Wilhelm Reich, den ich sehr schätze, spielt im Gender/Queer-Feminismus im Allgemeinen keine Rolle.
          Elisabeth Tuider hat in dem Artikel der Zeitschrift „Konkret“ (die Zeitschrift liegt mir vor) lediglich kurz die Geschichte der Sexualpädagogik und der Diskurse um freie Sexualität seit den sechziger Jahren referiert und dabei auch Wilhelm Reich erwähnt.

          Mit keinem Wort wurde dort behauptet, dass der Gender/Queer-Feminismus oder ihre Sexualpädagogik sich auf Wilhelm Reich beziehen würden.
          Vielmehr wurden die tatsächlichen ideengeschichtlichen Quellen ihrer Weltsicht klar benannt. Zitat: „An der Schnittstelle von Queer Theory, feministischer Geschlechterforschung und postkolonialen Debatten wird heute die aus dem Kontext des Black Feminism und der antirassistischen Politiken in den USA stammende Perspektive von Intersektionalität (…) betont“.

          Die rechte Propagandaphrase vom „neuen Menschen“ wird außerdem nicht erwähnt.

          Es gibt allerdings eine eigenständige reichianische Feminismuskritik. Politische Reichianer (gibt es heute zwar kaum noch, aber die wenigen, die es gibt) lehnen den Radikal- und Gender- Feminismus wegen deren Sexualfeindlichkeit im Allgemeinen ab:

          http://www.amazon.de/R%C3%BCckblick-auf-den-Feminismus-Gleichheit/dp/3894848219/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1418858263&sr=1-1&keywords=r%C3%BCckblick+feminismus

          Wilhelm Reich hatte allerdings auch eine negative Seite: er pathologisierte Homosexualität. Das ist natürlich scheiße, aber auch mit ein Grund, warum er für den Gender/Queer-Feminismus uninteressant ist.

          „Interessante Strategie: Mit Marxismus & Wirtschaft hat´s nicht geklappt, egal, probieren wir´s mal mit Sex. Ist ja auch logisch!“

          Es wäre besser, du würdest lernen gründlich zu recherchieren anstatt Blödsinn in die Welt zu posaunen.

        • @ Lezek

          Du versuchst uns hier wieder Politik als Wissenschaft zu verkaufen!

          „Vielmehr wurden die tatsächlichen ideengeschichtlichen Quellen ihrer Weltsicht klar benannt. Zitat: “An der Schnittstelle von Queer Theory, feministischer Geschlechterforschung“

          Es gibt keine feministische Geschlechterforschung oder Queer Theory, die Wissenschaft wären. Daher sind dann auch ihre Schlußvolgerungen entsprechend Unsinn. Warum teilst Du Deine Weisheiten nicht dem Michael Klein mit und erklärst ihm wie blöde er doch eigentlich ist?

          Oder wie wäre es mal Du übersetzt uns das Zitat ins Deutsche und zeigst uns wo und wie sie was klar benannt hat? Bisher habe ich NUR leeren Gerede gelesen. Nur weil sie was betont wissen wir noch lange nicht was das denn nun konkret bedeutet? Was will sie uns sagen …

        • Zum Stellenwert von Wilhelm Reich in der Gender-Theorie oder in der Queer-Theorie hier ein paar Beispiele. Das folgende sind Einführungswerke zur Gender-Theorie oder zur Queer-Theorie, die ich besitze und deren Literaturregister oder Personenverzeichnis ich nach Wilhelm Reich durchsucht habe:

          Renate Kroll (Hrsg.): Metzler Lexikon Gender Studies – kein Eintrag zu Wilhelm Reich

          Nina Degele: Gender/Queer Studies – enthält ein Literaturverzeichnis, Wilhelm Reich kommt darin nicht vor.

          Gabriele Winker, Nina Degele: Intersektionalität. Zur Analyse sozialer Ungleichheiten – enthält ein Literaturregister, Wilhelm Reich kommt darin nicht vor.

          Therese Frey Steffen: Gender – enthält eine kommentierte Bibliographie, Wilhelm Reich kommt darin nicht vor.

          Hadumond Bußmann & Renate Hof : Genus- Geschlecherforschung/Gender Studies in den Kultur- und Sozialwissenschaften – enthält ein Personenregister, Wilhelm Reich kommt darin nicht vor.

          Annamarie Jagose: Queer Theory – enthält ein Literaturverzeichnis, Wilhelm Reich kommt darin nicht vor.

          Andreas Kraß: Queer Denken – enthält ein Personenregister, Wilhelm Reich kommt darin nicht vor.

          Heinz-Jürgen Voss/Salih Alexander Wolter: Queer und (Anti-)Kapitalismus – enthält ein Literaturverzeichnis, Wilhelm Reich kommt darin nicht vor.

          Wilhelm Reich wird in den Büchern also noch nicht mal am Rande erwähnt.

        • @ ddbz

          „Du versuchst uns hier wieder Politik als Wissenschaft zu verkaufen!“

          Tatsächlich?
          Na, dann kauf dir einfach die „Konkret 12/2014“ (ich lese die Zeitschrift ab und zu) und lies dir den Artikel durch.

          „Es gibt keine feministische Geschlechterforschung oder Queer Theory, die Wissenschaft wären.“

          Habe ich auch nicht behauptet. Ich habe nur Frau Tuiders Formulierung zu ihrer ideengeschichtlichen Verortung zitiert.

          „Daher sind dann auch ihre Schlußvolgerungen entsprechend Unsinn.“

          Um das zu beurteilen, müsstest du den Artikel dann doch gelesen haben. Aber sie redet in dem Artikel in der Tat einigen Unsinn.

          „Oder wie wäre es mal Du übersetzt uns das Zitat ins Deutsche und zeigst uns wo und wie sie was klar benannt hat? Bisher habe ich NUR leeren Gerede gelesen. Nur weil sie was betont wissen wir noch lange nicht was das denn nun konkret bedeutet? Was will sie uns sagen …“

          Sie will uns damit sagen, dass sie ihre politische Weltsicht im Kontext von feministischer Geschlechter“forschung“ (gemeint sind die Gender Studies), postkolonialer Theorie, Black Feminism und Queer Theory verortet und Anhängerin der feministischen Intersektionalitätsanalyse ist. Mit einem Wort: Sie hat ein (vulgär-)poststrukturalistisches Weltbild – welch große Überraschung.

        • @ Leszek

          Wo behaupten von Dir als Rechte bezeichnete Leute, daß „Der neue Mensch“ eine rechte Propagandaphrase sei? Wo genau steht das bei den von Dir kritisietren Leuten? Wenn Du diesen Ausdruck nicht finden kannst, wäre er genauso nicht zu gebrauchen wie Du das mit Ausdrücken oder Verbindungen versuchst nachzuweisen, die rechte Menschen behaupten. Du müsstest für Deinen Sprach und Beleggebrauch die gleichen Messlatten anlegen. Was der eine nicht darf, muss für den anderen auch gelten,

          Der H.J. Voss ist allerdings ein super Wissenschaftler! 🙂

        • ät Leszeck &ddbz:

          „Es wäre besser, du würdest lernen gründlich zu recherchieren anstatt Blödsinn in die Welt zu posaunen.“
          Es wäre besser, Du würdest etwas netter sein.

          Was Gendertheorie-Blödsinn (mit oder ohne Reich) angeht, vertraue ich dieser Seite mehr als einem Linken: http://sciencefiles.org/2014/12/03/die-grose-einfalt-elisabeth-tuider-und-sexualerziehung/
          Tja, die Orgon-Theorie.

          Wenn Diefenbach&Klein sich mit etwas auskennen, dann mit Sozialwissenschaft.

          „Du versuchst uns hier wieder Politik als Wissenschaft zu verkaufen!“ „Es gibt keine feministische Geschlechterforschung oder Queer Theory, die Wissenschaft wären.“

          Dem ist nichts hinzuzufügen.

          „…Heinz-Jürgen Voss/Salih Alexander Wolter: Queer und (Anti-)Kapitalismus – enthält ein Literaturverzeichnis, Wilhelm Reich kommt darin nicht vor.“
          Du KAUFST Dir Genderbücher und liest sie auch noch? Ein Tipp vom medizinischen Biologen, Leszek: Tu das nicht! Es ist ungesund. Weil es die begrenzten Hirnspeicher füllt, und dann kein Platz mehr für sinnvolle Information ist.

          „[Tuider] Mit einem Wort: Sie hat ein (vulgär)poststrukturalistisches Weltbild – welch große Überraschung.“
          Na also, geht doch.

          Das ist schön: Tüder ist Anhängerin der feministischen Intersektionalitätsanalyse.
          Ich bin übrigens Anhänger*#In der molekular-feministischen poststrukturalistischen systemtheoretischen Quanten-Intersektionalitäts-Doppelspin-Gender-Analyse.

          Na, verstanden? Ich auch nicht. 😉

          Sokals Witz ist 20 Jahre alt, aber aktueller als je zuvor.

        • @ Axel

          „Was Gendertheorie-Blödsinn (mit oder ohne Reich) angeht, vertraue ich dieser Seite mehr als einem Linken:“

          Sagen wir lieber, du glaubst, was dir gefällt. Das weiß ich doch, Axel.

          „Tja, die Orgon-Theorie.“

          Was soll damit sein? Stammt aus der Spätphase seines Werkes. Man muss den politischen, den psychologischen und den esoterischen Reich unterscheiden.
          Der psychologische Reich spielt heutzutage – zu Recht – noch eine wichtige Rolle in der Psychotherapieszene als Vater aller Körperpsychotherapien.
          Der esoterische Reich – er hatte übrigens in seiner Spätphase mystische Erfahrungen, die er für ontologisch real hielt und wurde dadurch religiös – spielt noch eine Rolle in der Esoterikszene.
          Der politische Reich spielt aber keine Rolle in der zeitgenössischen Linken. Leider – Reichs Theorien eignen sich nämlich gut als Basis für eine Kritik jeder Form von Political Correctness

          http://www.lsr-projekt.de/wrnega.html

          Und seine Sexualtheorien sind ein Bollwerk gegen radikalfeministische Sexualfeindlichkeit: Egal ob Politlesbianismus, radikalfeministische Theorien, denen zufolge jeder heterosexuelle Geschlechtsverkehr frauenunterdrückend sei, das sexualfeindliche radikalfeministische Zustimmungsprinzip, Dämonisierung männlicher Sexualität, Critical Hetness/Knutschverbot – ist alles mit Wilhelm Reich nicht zu machen. Wäre Wilhelm Reich heute noch einflussreich, wäre der radikale Feminismus nie so weit gekommen.

          „Dem ist nichts hinzuzufügen.“

          Doof nur, dass ich im Gegensatz zu dir meine Aussagen belegen kann und jeder meine Belege prüfen kann.

          „Du KAUFST Dir Genderbücher und liest sie auch noch?“

          Stell dir vor. Ich gehöre zu denen, die sich informieren, wenn sie etwas kritisieren. Ich weiß, für dich ist das schwer nachvollziehbar.

          „Sokals Witz ist 20 Jahre alt, aber aktueller als je zuvor.“

          Nur dass Sokal ein Linker war, der poststrukturalistische Theorien aus ähnlichen Gründen kritisierte wie ich.

        • Nachtrag:
          Der Begriff „Politlesbianismus“, den ich weiter oben in meine kritische Auflistung radikalfeministischer Sexualfeindlichkeit einbezog, bezieht sich NICHT auf echte weibliche Homosexualität.
          Ich bin mit Lesben genauso solidarisch wie mit Schwulen, was ihre Rechte angeht.

          „Politlesbianismus“ bezeichnet hingegen eine abstruse radikalfeministische Idee, die heute extrem selten ist, aber im klassischen Radikalfeminismus der 70er und 80er Jahre existierte, Frauen dazu aufzufordern aus politischen Gründen lesbisch zu werden, um sich dadurch dem „Patriarchat“ zu entziehen.

        • ät Leszek:

          „Sagen wir lieber, du glaubst, was dir gefällt. Das weiß ich doch, Axel.“
          Du natürlich nicht, Leszi. Diefenbach ist übrigens habilitiert. Und NICHT links. Unglaublich, oder? Wie will die denn Ahnung haben, wenn sie nicht links ist? Die fällt doch auf den ganzen rechten Biologismus-Scheiß rein.

          „Man muss den politischen, den psychologischen und den esoterischen Reich unterscheiden.“ Gespaltene Persönlichkeit? Man muß den hungrigen, wachen, schlafenden und fahrradfahrenden Axel unterscheiden.
          Klingt reichlich apologetisch. Stalin war übrigens manchmal total nett.

          „Reichs Theorien eignen sich nämlich gut als Basis für eine Kritik jeder Form von Political Correctness“
          Aber bitte, wenn´s was nützt. Wie Du weißt, halte ich von Ideengeschichte nicht besonders viel. Umso mehr von der Freudschen Theorie des Unbewußten. Ich gehe davon aus, daß radikale Ideologien einzig und allein einer unbewußten selbstsüchtigen Motivation entspringen – der ideelle Überbau dient dabei nur als Vorwand.
          Und ist idR auch nur ausgedacht, was man sieht, wenn die „Ideen“ an die Macht kommen: Dann verschwinden sie ganz schnell hinter den üblichen Bosheiten.

          Das kannst Du übrigens nachprüfen – in jedem Geschichtsbuch ab Oberstufe.

          „Stell dir vor. Ich gehöre zu denen, die sich informieren, wenn sie etwas kritisieren. Ich weiß, für dich ist das schwer nachvollziehbar.“

          Allerdings – die ersponnenen Details des Genderismus sind nämlich irrelevant, siehe oben. Wie wäre es mal mit einem richtigen Wissenschaftsbuch? Kennst Du Pinker, Gewalt? Wie das Denken im Kopf entsteht? Miller, Die sexuelle Evolution? Diamond, Der dritte Schimpanse?

          Und, für Linke besonders interessant: Betrug und Selbstbetrug von Robert Trivers. Mit einem schönen Kapitel über die roten Wissenschaften.

          „Nur dass Sokal ein Linker war, der poststrukturalistische Theorien aus ähnlichen Gründen kritisierte wie ich.“
          So links kann er dann aber nicht gewesen sein.

          Warum eigentlich nur Kritik am PS, Leszek? Der linke Komplex ist ja wesentlich größer.

        • Leszek2:

          „Ich bin mit Lesben genauso solidarisch wie mit Schwulen, was ihre Rechte angeht.“

          Jaja, ist ja gut, bei mir mußt Du keine Geßlerhüte grüßen und PC-Floskeln vorlesen.

          Was „Politlesbentum“ ist, konnte ich mir schon denken.
          Interessant, daß sich aber die echten Lesben deutlich gehäuft bei den Genderspinnerxes finden. Siehe Mitte dieses Diskussionsstranges.
          Hier ist übrigens ein verräterisches Foto von Professx Tuider: http://www.dampfboot-verlag.de/autor/elisabeth-tuider.

          Woher Pirincci diese Info wohl hatte….

        • @ Axel

          „Gespaltene Persönlichkeit?“

          Nein, komplexes Werk. Ist bei vielen bedeutenden Denkern so.

          „Umso mehr von der Freudschen Theorie des Unbewußten. Ich gehe davon aus, daß radikale Ideologien einzig und allein einer unbewußten selbstsüchtigen Motivation entspringen – der ideelle Überbau dient dabei nur als Vorwand.“

          Du hast nunmal leider ein starkes Bedürfnis nach Schwarz-Weiß-Denken und hast dir eine entsprechende Theorie zurechtgebastelt, die dieses stützt. Dahinter steht allerdings nur eine selbstsüchtige Motivation. 🙂

          „Und ist idR auch nur ausgedacht, was man sieht, wenn die “Ideen” an die Macht kommen: Dann verschwinden sie ganz schnell hinter den üblichen Bosheiten.“

          Das sieht man allerdings nur, wenn man nicht dazu in der Lage ist freiheitliche und autoritäre Ideen und Organisationsformen voneinander zu unterscheiden. Man kann die Tendenz zur Bosheit nämlich auch beschränken – z.B. durch direktdemokratische Organisationsformen, universalistische Moral, die nicht mit zweierlei Maß misst und Ablehnung von erkenntnistheoretischem Dogmatismus oder Relativismus.

          „Allerdings – die ersponnenen Details des Genderismus sind nämlich irrelevant, siehe oben.“

          Für einen Genderkritiker nicht – jedenfalls nicht, wenn er an der Formulierung einer ernstzunehmenden Kritik interessiert ist.

          „Wie wäre es mal mit einem richtigen Wissenschaftsbuch? Kennst Du Pinker, Gewalt?“

          Ja, besitze ich und habe ich quergelesen.

          „Wie das Denken im Kopf entsteht? Miller, Die sexuelle Evolution? Diamond, Der dritte Schimpanse?“

          Ich besitze mehrere Bücher aus dem Bereich der biologischen Verhaltenswissenschaften, auch von einigen der genannten Autoren.

          „So links kann er dann aber nicht gewesen sein.“

          Es gibt auch marxistische und anarchistische Poststrukturalismuskritiker. Poststrukturalismuskritiker können also sehr links sein

          „Warum eigentlich nur Kritik am PS, Leszek?“

          Ich kritisiere gar nicht den gesamten Poststrukturalismus. Beim ursprünglichen französischen Poststrukturalismus kritisiere ich nur dessen Neigung zum anthropologischen Relativismus, ethischen Relativismus und Wahrheitsrelativismus. Davon abgesehen sehe ich bei den großen Denkern des französischen Poststruturalismus aber auch einiges Gute.

          Die Variante des Poststrukturalismus, die ich hingegen scharf kritisiere, ist die politisch korrekte US-amerikanische Variante, zu der der Gender-Feminismus gehört.
          Und diese kritisiere ich, weil sie mit klassichem linken Denken aus mehreren Gründen nicht vereinbar ist und weil sie dazu beiträgt der Linken die Mehrheitsbevölkerung zu entfremden und die Linke in der Erreichung ihrer Ziele behindert.
          Eine kurze Zusammenfassung einiger wichtiger Aspekte meiner PC-Kritik (anlässlich der Critical Hetness/Knutschverbot-Debatte) findet sich z.B. hier:

          http://robinsurbanlifestories.wordpress.com/2013/04/11/knutschverbot-eine-absolut-logische-durchfuhrbare-und-uberhaupt-nicht-beschissene-idee-hust/#comment-746

          „Der linke Komplex ist ja wesentlich größer.“

          Und das ist gut so.
          Es lebe die Anarchie! 🙂

        • Hier ein paar Beispiele für marxistische Kritik am Poststrukturalismus:

          Alex Callinicos – Against Post-modernism: A Marxist Critique

          http://www.amazon.de/Against-Post-modernism-Critique-Alex-Callinicos/dp/0745606148/ref=sr_1_9?s=books-intl-de&ie=UTF8&qid=1369158426&sr=1-9&keywords=Alex+Callinicos

          Fredric Jameson – Postmodernism or the Cultural Logic of Late Capitalism

          Terry Eagleton – Illusionen der Postmoderne. Ein Essay

          http://www.amazon.de/Illusionen-Postmoderne-Essay-Terry-Eagleton/dp/3476015629/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1369162948&sr=1-1&keywords=eagleton+postmoderne

          Ein Kapitel zu anarchistischer Poststrukturalismuskritik findet sich z.B. in:

          Murray Bookchin – Re-Enchanting Humanity: A Defense of the Human Spirit Against Antihumanism, Misanthropy, Mysticism and Primitivism

          http://www.amazon.de/Re-Enchanting-Humanity-Antihumanism-Misanthropy-Primitivism/dp/0304328391/ref=sr_1_1?s=books-intl-de&ie=UTF8&qid=1369150987&sr=1-1&keywords=Re-Enchanting+Humanity%3A

          Auch der Anarchist Noam Chomsky ist als Poststrukturalismuskritiker bekannt:

          http://vserver1.cscs.lsa.umich.edu/~crshalizi/chomsky-on-postmodernism.html

          Und aus Perspektive der Frankfurter Schule hat der linksliberale Jürgen Habermas den Poststrukturalismus kritisiert in einem Kapitel des Buches „Der philosophische Diskurs der Moderne“:

          http://www.amazon.de/philosophische-Diskurs-Moderne-Vorlesungen-wissenschaft/dp/3518283499/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1369150610&sr=1-1&keywords=habermas+diskurs

          Ebenfalls aus linksliberaler Perspektive, allerdings vom Standpunkt des kritischen Rationalismus, hat Ernest Gellner den Poststrukturalismus kritisiert in dem Buch „Postmodernism, Reason and Religion“:

          Das nur als ein paar Beispiele, es könnte noch mehr genannt werden. Kritik am Poststrukturalismus gibt es also sowohl aus gemäßigt linker als auch aus linksradikaler Perspektive.

        • ät Leszek:

          „Du hast nunmal leider ein starkes Bedürfnis nach Schwarz-Weiß-Denken…. “

          Nachmacher. Aber bei Linksextremisten gibt es das natürlich nicht, ideologische SW-Theorien.

          Ich bin Naturwissenschaftler, Leszi. Ich bin trainiert darin, die Welt realistisch zu sehen. Das habe ich linken Soziologen (etc.) eindeutig voraus.

          „Nein, komplexes Werk. Ist bei vielen bedeutenden Denkern so.“
          Nö. Bei Steven Pinker liest Du nur in sich stimmige Sachen. Über Jahrzehnte. Aber der ist ja auch nicht links. Oder generell politisch. Rechtsradikale Bekloppte gibt´s ja schließlich auch (Ernst Jünger…).

          „… wenn man nicht dazu in der Lage ist freiheitliche und autoritäre Ideen und Organisationsformen voneinander zu unterscheiden. “

          Mann, so naiv kann doch einer allein gar nicht sein. Typisch linke Ponyhof-Denkweise.
          Leszek, (politische) Menschen sind schlecht und gefährlich. Spätestens dann, wenn sie die Macht haben und nicht mehr kontrolliert werden.

          „Man kann die Tendenz zur Bosheit nämlich auch beschränken – z.B. durch direktdemokratische Organisationsformen, universalistische Moral, die nicht mit zweierlei Maß misst und Ablehnung von erkenntnistheoretischem Dogmatismus oder Relativismus. “

          Organisation geht, der Rest ist völlig naiv.

          „Ja, besitze ich und habe ich quergelesen. “
          Richtige Wissenschaft ist wohl zu langweilig? Aber den Genderkram liest Du!

          Wie findest Du das Buch?

          „…zu der der Gender-Feminismus gehört.
          Und diese kritisiere ich, weil sie mit klassichem linken Denken aus mehreren Gründen nicht vereinbar ist und weil sie dazu beiträgt der Linken die Mehrheitsbevölkerung zu entfremden und die Linke in der Erreichung ihrer Ziele behindert.“

          Na ja, „linkes Denken“ als Kategorie ist nicht so nicht existent. Leider. Pinker meint, ein gutes Kriterium für die Definition „links“ ist die Ablehnung der menschlichen Natur und des Determinismus. In dem Rahm,en geht leider seeeeehr viel.

          Sich die „netten“ Linken als die „typischen“ rauszusuchen, ist schon sehr taktisch.
          Die wichtigsten Linken der Geschichte sind neben Marx Pol Pot, Lenin, Stalin und Mao. So schaut´s aus.

          „Es lebe die Anarchie! “
          Ein Gedankenkonstrukt. Wenn Anarchisten an die Macht kommen, bin ich im Exil oder tot. Und Du sicher auch. Leszek.

        • Axel:

          Ich bin Naturwissenschaftler, Leszi. Ich bin trainiert darin, die Welt realistisch zu sehen. Das habe ich linken Soziologen (etc.) eindeutig voraus.

          Du lieferst ein gutes Beispiel für die These, dass Biologen die Dumpfbacken unter den MINTlern sind.

        • @ Axel

          „Nachmacher. Aber bei Linksextremisten gibt es das natürlich nicht, ideologische SW-Theorien.“

          Zumindest im Spektrum der antiautoritären Linken begegne ich eher selten Leuten, die so stark zum SW-Denken neigen wie du und wenn doch, sind es meist Jugendliche und ein paar Jahre später haben sie sich oft darüber hinaus entwickelt.

          „Ich bin Naturwissenschaftler, Leszi. Ich bin trainiert darin, die Welt realistisch zu sehen. Das habe ich linken Soziologen (etc.) eindeutig voraus.“

          Du hast von Geistes- und Sozialwissenschaften im Allgemeinen und linken Strömungen und Theorien im Besonderen keine Ahnung, bist zu wissenschaftlicher Kritik in diesen Bereichen weder willens, noch fähig. Deine Kritiken sind im Wesentlichen politisch und ideologisch motiviert, frei von ernsthaften Kenntnissen und Belegen.
          Der Unterschied zu einem Genderisten, der kenntnisfrei die biologischen Verhaltenswissenschaften pauschal und einseitig verdammt, ist gering.

          „Nö. Bei Steven Pinker liest Du nur in sich stimmige Sachen.“

          Pinker bezeichnet sich selbst als Equity-Feminist. Der Equity-Feminismus ist normalerweise eine dissidente feministische Strömung, die dem liberalen Feminismus zuzurechnen ist und die männerrechtliche Anliegen unterstützt und den Gender- und Radikalfeminismus kritisiert. Pinker hingegen ist männerfeindlich.

          „Über Jahrzehnte. Aber der ist ja auch nicht links.“

          Er ist eher antilinks, hat allerdings von linken Strömungen und Theorien wenig Ahnung.

          „Oder generell politisch.“

          Selbstverständlich hat er auch eine politische Weltsicht. Ich würde in als liberal-konservativ mit einer stärkeren Betonung des Liberalen einordnen.

          „Mann, so naiv kann doch einer allein gar nicht sein. Typisch linke Ponyhof-Denkweise.“

          Nein, eine Unterscheidung zwischen autoritären und freiheitlichen linken Strömungen ist in den Sozialwissenschaften zu Recht verbreitet.

          „Leszek, (politische) Menschen sind schlecht und gefährlich.“

          1. würde das dann für alle politischen Menschen gelten, nicht nur für Linke.
          2. kann es eine Vielzahl von Motiven geben politisch interessiert und engagiert zu sein, auch positive und konstruktive.

          „Spätestens dann, wenn sie die Macht haben und nicht mehr kontrolliert werden.“

          Na, unkontrollierte Macht wollen anarchistische und libertär-marxistische Strömungen ja vermeiden, weshalb sie basisdemokratische Organisationsformen bejahen – und sich auch tatsächlich so organisieren.

          „Organisation geht, der Rest ist völlig naiv.“

          Organisation ist grundlegender als der Rest, allerdings gibt es m.E. mehrere Beispiele dafür, dass theoretische Grundlagen, die moralischen Universalismus und erkenntnistheoretischen Antidogmatismus und Fallibilismus beinhalten weniger anfällig für autoritäre Entwicklungen sind, da autoritäre Tendenzen hier leichter erkannt und kritisiert werden können.

          „Wie findest Du das Buch?“

          Von seinen antimaskulistischen Hetzschriften abgesehen, die ich mehrfach kritisiert habe, (siehe z.B. das Ende dieses Genderama-Artikels)

          http://genderama.blogspot.de/2012/09/lesermail-andreas-kemper.html

          finde ich Andreas Kempers Bücher zu anderen Themen meist lesenswert. Dieses macht da keine Ausnahme. Eine Kopie von Sarrazins aktuellem Buch (Geld kriegt Sarrazin keins von mir) liegt mir übrigens vor, da ich Sarrazin begründet kritisieren will.

          „Na ja, “linkes Denken” als Kategorie ist nicht so nicht existent. Leider. Pinker meint, ein gutes Kriterium für die Definition “links” ist die Ablehnung der menschlichen Natur und des Determinismus. In dem Rahm,en geht leider seeeeehr viel.“

          Wenn er das gesagt hat, hat er sich mal wieder sehr undifferenziert geäußert, aber Pinker hat m.E. auch nicht viel Ahnung von politischer Philosophie.
          Peter Singers Buch „A Darwinian Left“ hat Pinker aber übrigens gelobt.

          Ich verstehe politisch links als Wertepräferenz für den Wert Gerechtigkeit, politisch liberal als Wertepräferenz für den Wert Freiheit und politisch konservativ als Wertepräferenz für den Wert Sicherheit.
          Bei freiheitlich-linken Strömungen verbindet sich die Wertepräferenz für den Wert Gerechtigekeit mit einer ebenfalls relativ hohen Wertepräferenz für den Wert Freiheit (z.B. Linksliberalismus, Anarchismus, kritische Theorie, libertärer Marxismus).

          „Sich die “netten” Linken als die “typischen” rauszusuchen, ist schon sehr taktisch.“

          Das Umgekehrte, sich nämlich die übelsten Gestalten rauszusuchen, ist erst Recht sehr taktisch.
          Die verschiedenen Strömungen politischer Philosophie können nicht angemessen verstanden, fair beurteilt und auf ihre Teilwahrheiten hin befragt werden, wenn man sich nur auf ihre schlechtesten Vertreter stützt.

          „Die wichtigsten Linken der Geschichte sind neben Marx Pol Pot, Lenin, Stalin und Mao. So schaut´s aus.“

          Bei Marx stimme ich zu, den schätze ich auch, der Rest sind politische Verbrecher, aber relativ unwichtig für linke politische Philosophie.

          „Ein Gedankenkonstrukt. Wenn Anarchisten an die Macht kommen, bin ich im Exil oder tot.“

          Och, ich wäre bestimmt so nett dich zu schützen. 🙂
          Allerdings ist deine Sorge unbegründet, es widerspricht anarchistischen Prinzipien Menschen nur wegen unterschiedlicher Meinungen zu töten. Der Anarchismus von Bakunin bis Chomsky betont die Meinungsfreiheit.

          „Und Du sicher auch. Leszek.“

          Sicherlich nicht.
          1. bin ich in der Bewegung gut vernetzt.
          2. liefert die Geschichte des Anarchismus (einschließlich seiner Revolutionsgeschichte) keine Beispiele dafür, dass Anarchisten andere Anarchisten grundlos töteten.

          Wenn Anarchisten andere Anarchisten töteten, dann meist wenn diese irgendwelche Menschenrechtsverletzungen begangen hatten. Die spanischen Anarchisten haben z.B. einige Individuen aus ihren eigenen Reihen exekutiert, die die revolutionäre Situation dafür mißbrauchten, um Morde oder andere Verbrechen zu begehen. Meist waren das jedoch keine echten Anarchisten, sondern Kriminelle, die sich einer anarchistischen Gruppe angeschlossen hatten.

        • ät Leszeck:

          Dafür, daß ich so dumm, ideologisch und ungebildet bin, schreibst Du mir aber lange Kommentare….

          So, jetzt revanchiere ich mich aber.

          Zum x-ten Mal, Leszek: Die „linken Strömungen“, antiwissenschaftlichen „Geistes- und Sozialwissenschaften“, „Ideengeschichten“ etc., die Du so gerne und umfangreich zitierst, sind keine Wissenschaft, sondern weltfremdes Gespinne, Propaganda und Ideologie.

          Daß ich Dir auf Deine tollen Zitate nicht antworte, liegt daran, daß ich nicht alles Gedachte auch für Wissenschaft halte wie Du. Dunkelrote und Grüne denken nämlich viel, wenn der Tag lang ist. Vor allem Blödsinn.

          Die „antiautoritären Linken“, die Du an dieser Stelle so fleißig hochjubelst, sind vergeistigte Naivlinge oder ganz ausgefuchste Heuchler.

          Meinst, ich, oder irgendjemand sonst in diesem Land, läßt sich mit so was noch veräppeln? Die Extremisten (links, rechts, religiös, egal) haben den Europäern in den vergangenen Jahrhunderten alle möglichen Versprechungen gemacht; und wenn sie an der Macht waren, haben sie sich die Ressourcen gesichert.

          Gleich, ob sie „die Herrschaft von Menschen über den Menschen abschaffen“ wollten oder sonst was.

          Deswegen: Wenn es zu einer linken Revolution in diesem Land kommen sollte, wird 10-100Tausende von Toten geben, und eine parasitäre neue Oberschicht aus Autonomen, Antifas, Anarchisten, oder was auch immer wird sich die Macht sichern und sie nicht mehr hergeben.

          Hätte vermutet, daß ein naiver Geist wie Du als interner Konkurrent gleich mitgemeuchelt wird, aber Du gibst ja zu, daß Du „in der Bewegung gut vernetzt.“ bist.
          —–

          „1. würde das dann für alle politischen Menschen gelten, nicht nur für Linke.“
          Etwas anderes habe ich nicht behauptet. Allerdings habe ich den Eindruck, daß sich die Verbohrten, Machtgeilen und die potentiellen Killer heutzutage mit Vorliebe in bestimmten Kreisen sammeln: Die Ungebildeten bei den braunen Nazis; die Gebildeten bei den roten Nazis.

          Schon mal von einem Konservativen verprügelt worden, Leszek?
          Ich von Zecken sehr wohl, mehrfach. Natürlich reiner Zufall.

          „Ich verstehe politisch links als Wertepräferenz für den Wert Gerechtigkeit, politisch liberal als Wertepräferenz für den Wert Freiheit und politisch konservativ als Wertepräferenz für den Wert Sicherheit.“
          -Lexikondefinitionen sind in der Realität irrelevant. Siehe Wikipedia: „Feminismus“.

          —-

          Daß Du selber ein fanatischer, prekär Gebildeter, radikalideologischer, schwarzweißdenkender Aus-Denker statt Denker bist, der die wissenschaftlichen Realitäten zugunsten gruppeninterner absurder Überzeugungen ablehnt, beweist Du pikanterweise in Deinem Text selber:

          1. „Bei Marx stimme ich zu, den schätze ich auch, der Rest sind politische Verbrecher, aber relativ unwichtig für linke politische Philosophie. “
          – Die Verbrecher gehören nicht zu uns! Typisch auch für Genderer: John Money war nicht der Erfinder von Gender!

          2. „finde ich Andreas Kempers Bücher zu anderen Themen meist lesenswert.“
          – Klassismus und andere erfundene Probleme? Ist wenigstens cool, gell?
          Hab ich mal mit Adran diskutiert: Was ist mit den Tausenden von hinfälligen Alten, die in Heimen mißhandelt werden? Das ist ein soziales Problem, Leszek!
          Hört man nie was von bei den Linksextremen.
          Uncool, halt. Verspricht keinen Spaß, keine Macht, keine Randale…

          3. „Geld kriegt Sarrazin keins von mir.“
          – Ach so, Kempa und Vossibär aber schon, ja?
          Was passiert, wenn Sarrazin 20 Euro von Dir bekommt? Nichts!
          Deine Denkweise, das zeigst Du hier sehr deutlich, ist pseudoreligiös-essentialistisch.

        • Axel

          „Schon mal von einem Konservativen verprügelt worden, Leszek?
          Ich von Zecken sehr wohl, mehrfach. Natürlich reiner Zufall.“

          Bei welcher Gelegenheit denn? Einfach so auf der Straße? (Ist mir übrigens auch schon mal fast passiert, weil ich „falsch angezogen“ war. :D)

        • ät i³:

          Unterschiedlich. Als Soldat im Kampfanzug, als Fahrgastzähler, aufm Unisommerfest mit Fußballfahne aufm Kopf.

          Sprich: Bei allen Gelegenheiten, die Fanatiker als „Provokation“ empfinden.
          Interessant sind die Hemden, die L.s Genossen gerne tragen: Da sieht man zB einen Zecken, der ein komplettes Fahrrad auf einen am Boden liegenden Rassisten wirft. Bei solchen zur Schau gestellten Gewaltfantasien brauch man sich über gar nichts mehr wundern.

          Auch nicht über das, was passiert, wenn sie an die Macht kommen.
          Kopf ab.

    • @ Axel

      „Besonders aber werden die Gender Studies diskreditiert: als „Exzess“, als „Ideologie“ oder als „Anti- bzw. Pseudowissenschaften“, die (natur-)wissenschaftliche Tatsachen nicht zur Kenntnis nehmen und uns (?) allen ihre krude, realitätsfremde Ideologie aufzwingen wollen.“

      Diskreditiert ist gut. Stimmt doch: Sie wollen uns allen ihre krude, realitätsfremde Ideologie aufzwingen.

      • ät Matthias:

        Gell? 😉 Die entlarven sich selbst!

        Was wohl passierte, wenn Gendas die totalitäre Macht übernähmen? Ein interessantes Buchprojekt, Matthias….

        • @ Axel

          „Gell? 😉 Die entlarven sich selbst!“

          Ja, die entlarven sich wirklich selbst.

          „Was wohl passierte, wenn Gendas die totalitäre Macht übernähmen? Ein interessantes Buchprojekt, Matthias….“

          Wäre wirklich ein interessantes Buchprojekt. Wenn die allerdings wirklich an die Macht kämen, und zwar totalitär, also als Diktatur, dann würde ich selbst vermutlich z.B. von der ihrem Geheimdienst entführt und anschließend z.B. vom Hubschrauber aus in die Nordsee geschmissen, bevor ich auch nur eine Zeile dazu getippt hätte.

          Oder, wenn die Maskutrolle im Internet, die sich nach Errichtung der Diktatur nicht mehr online äußern würden, nicht verfolgt würden, dann würde so ein Buchprojekt – ob von mir oder wem auch immer – erst klappen, und der Autor würde danach an die Wand gestellt.

          Oder Zwangskastration.

          Oder nach Guantanamo, einfach umdeklariert zum Terroristen. Von wegen hätte Pläne wie Breivik oder wie die IS gehabt.

          Aber die kriegen nicht die totale Macht. Der Widerstand gegen sie ist jetzt schon dafür zu groß geworden.

          Dennoch aber ist es erstaunlich, dass es sich eine Gesellschaft gefallen lässt, dass sich solche Leute in Hochschulen und Bundesministerien sowie im Kanzleramt breitgemacht haben und in welchem Maße.

          Darüber kann man wirklich nur noch mit dem Kopf schütteln.

        • ät Matthias:

          „(editiert: keine verhunzungen)“
          Warst Du das selbst, oder hat Evochris wieder zugeschlagen?

          „Stell Dir nur mal das Marenleinchen als “Führer” vor! “
          FührerIn! 😉
          Frauen wollen keine Diktatoren werden. Maren wäre eher die Frau eines genderhaften Diktators und würde ihn antreiben, mehr Macht zu erlangen.
          So, wie ihre Natur es ihr vorgibt.

          „z.B. vom Hubschrauber aus in die Nordsee geschmissen“
          Viel zu teuer für solche rassebiologischen Typen wie uns.
          Sack ab, und rauf auf die Laterne!

          „dass sich solche Leute in Hochschulen und Bundesministerien sowie im Kanzleramt ….“

          Dr. Merkel? Gender? Warte mal ab, was passiert, wenn Uschi drankommt. Wurg.

        • @ Axel

          „“(editiert: keine verhunzungen)”
          Warst Du das selbst, oder hat Evochris wieder zugeschlagen?“

          Letzterer. Verstehe ich auch nicht, warum. Der öffentliche Personennahverkehr ist doch keine Verhunzung!!!

          „“Stell Dir nur mal das Marenleinchen als “Führer” vor! ”
          FührerIn! 😉
          Frauen wollen keine Diktatoren werden. Maren wäre eher die Frau eines genderhaften Diktators und würde ihn antreiben, mehr Macht zu erlangen.
          So, wie ihre Natur es ihr vorgibt.“

          Wäre ich mir bei der nicht sicher.

          „“z.B. vom Hubschrauber aus in die Nordsee geschmissen”
          Viel zu teuer für solche rassebiologischen Typen wie uns.
          Sack ab, und rauf auf die Laterne!“

          Auf welche Laterne?

          „“dass sich solche Leute in Hochschulen und Bundesministerien sowie im Kanzleramt ….”

          Dr. Merkel? Gender? Warte mal ab, was passiert, wenn Uschi drankommt. Wurg.“

          Ich meinte jetzt nicht Frau Merkel, sondern unbekannte Mitarbeiter von den Gendersens im Kanzleramt.

    • Der Artikel besteht vor allem aus dahingeschwafelten Glaubenssätzen einer in sich abgeschlossenen Ideologie, und nicht aus empirischen Nachweisen oder Belegen.

      Kritiker werden diffamiert – mehr hat Frau „Wissenschaftlerin“ nicht zu bieten. Das ist arm.

  4. Mir persönlich fällt auf, daß die Frauen, die ich in meinem Umfeld als gesunde, starke, selbstbewußte Personen kenne, eigentlich alles das ablehnen, was auf der Liste steht (aufgedrängte Hilfe von vermeintlichen White Knights ebenso wie übermäßige Emotionaliserung oder Haß; und auch „Klatsch“ wird nur begrenzt gepflegt – weniger gehässig und mehr personeninteressiert).

  5. Tut Heartiste auch

    – „das System“ oder „der Feminismus“ wird verantwortlich gemacht (für alles, was bei einem selbst so schief läuft)
    – vermeintliches oder tatsächliches weibliches Verhalten wird pathologisiert oder mit Schuld aufgeladen
    – Frauen wird die Gesamtverantwortung für das Zustandekommen und Aufrechterhalten von Beziehungen gegeben, auch mit dem „für die Kinder“ Argument
    – Weibliches sexuell offenes Verhalten wird gleichzeitig gefordert und dämonisiert (da gesellschaftszerstörend und schlampig -> nicht heiratbar -> arme alleinerziehende Kinder)
    – Tratsch und Allianzbildung
    – Gejammer
    – Rückzug(sdrohungen)
    – Gewalt und Vergewaltigungsdrohungen gegen bestimmte Personen oder Allgemein.
    – kein Bewusstsein über die vollkommene Unlogik der eigenen unrealistischen Forderungen.

        • „Der hat aber nicht angefangen mit dem Quatsch.“

          Du hast aber angefangen, ist natürlich eine sehr reife Reaktion, ja. Besonders wenn er das auf die ganze Gruppe bezieht und nicht auf genau die Handvoll Einzelindividuen die tatsächlich „damit“ (womit auch immer) angefangen hat.

          „Leuten, die total überzeugt Blödsinn reden ist mit Logik schwer beizukommen, das verstehen die nicht.“

          Ja, stimmt. So wie z.B Heartiste und Roosh.
          Bei Letzterem dürfen Frauen und schwule Männer übrigens gar nicht erst mitschreiben, völlig egal, was sie sagen und wie sie zum Feminismus stehen.

        • @Atacama

          „Du hast aber angefangen, ist natürlich eine sehr reife Reaktion“

          Nö. Das ist auf dem Niveau von 3-jährigen, auf eine Kritik mit „selber!“ zu reagieren – was wohlgemerkt Du getan hat. Ich kann, wie Du merkst, gerne auf Dein Niveau runter, das bringt halt nichts, außer dass es Dich evtl. ärgert.

          Ich bin, nachdem Du auch sonst nur _wieder_ ein „selber“ und eine aussagenfreie, pseudo-moralisierende Pseudo-Kritik bringst, nicht sicher, ob Du tatsächlich auf einem höheren Niveau reden willst oder nur pseudo-moralisierende Pseudo-Argumente für Dreijährige bringen willst, aber sollte ich mich da irren:

          In Deiner Originalaufzählung befinden sich neun Punkte, von denen Du behauptest, dass die zeigen würde, dass Heartiste „das“ auch tun würde. Nachdem es um „Verantwortung für das eigene Handeln abgeben“ geht, ist Deine Liste vollständig untauglich, da:

          – “das System” oder “der Feminismus” wird verantwortlich gemacht (für alles, was bei einem selbst so schief läuft)

          Das stimmt eben nicht. “das System” oder “der Feminismus” wird von Männern nicht für ihr eigenes Versagen / ihre Fehler verantwortlich gemacht. Nichtmal TRE Lentze schreibt sowas, und ich kenne nun keinen schlimmeren.

          – vermeintliches oder tatsächliches weibliches Verhalten wird pathologisiert oder mit Schuld aufgeladen

          Wenn sich das auf Lügen, Betrügen und Täuschen bezieht freue ich mich gerne auf irgendein Argument, wie zum Teufel man das anders sehen kann. Ansonsten bitte: Worum geht es?

          – Frauen wird die Gesamtverantwortung für das Zustandekommen und Aufrechterhalten von Beziehungen gegeben, auch mit dem “für die Kinder” Argument

          Nein, es wird kritisiert, dass es Frauen zu leicht gemacht wird, ohne jegliche Übernahme von Verantwortung oder irgendwas Negativem Beziehungen zu zerstören, von Innen wie von Außen. Und während Frauen/Feministen gerne Kinder als Vorwand benutzen, ist das einzige mir bekannte „für die Kinder“-Argument von Männerrechtlern, dass es für Kinder besser sei, mit Mama und Papa aufzuwachsen, wofür es einige Argumente gibt. Was also willst Du?

          – Weibliches sexuell offenes Verhalten wird gleichzeitig gefordert und dämonisiert (da gesellschaftszerstörend und schlampig -> nicht heiratbar -> arme alleinerziehende Kinder)

          Wer bitte _fördert_ weibliches sexuell offenes Verhalten? Heartiste und die PUA-Leute sind eine _Reaktion_ auf das weibliche sexuell offene Verhalten, was schlicht aktuell existiert, kommt es nun aus dem Feminismus, den Grünen, Linken oder Hippies der Vorgeneration.

          – Tratsch und Allianzbildung

          Welcher Tratsch? Welche Allianzen?

          – Gejammer

          Ich finde ja auch, dass Männer nicht jammern sollten, sondern lieber die Bastille stürmen sollten, wenn ihnen was nicht passt, aber hey, wenn wir friedlich bleiben wollen, haben alleinerziehende Väter wie entfremdete, unterhaltspflichtige Väter nunmal echt mehr zu jammern als die Frauen, oder?

          – Rückzug(sdrohungen)

          Hö? Aber gut, den Punkt habe ich bei Heartiste auch nicht verstanden.

          – Gewalt und Vergewaltigungsdrohungen gegen bestimmte Personen oder Allgemein.

          Das macht Heartiste wo? Oder irgendein Männerrechtler? Es gibt m.W. nicht eine einzige Anzeige geschweige denn Verurteilung bzgl. der bösen, bösen Drohungen, der sich die armen, armen Feministinnen ausgesetzt sehen. Bis dahin sehe ich das als Lügen zur Mitleidserregung.

          – kein Bewusstsein über die vollkommene Unlogik der eigenen unrealistischen Forderungen.

          Hö? Was fordert er denn? Dass Frauen, wenn Sie denn Rechte haben (wollen), auch die Pflichten dazu übernehmen? Wie unglaublich böse. Dass Frauen aufhören, sich unverantwortlich zu verhalten, und die Verantwortung nicht tragen zu wollen? Wie unlogisch.

          Ich glaube, Du hast einfach nur das Problem wie fast alle Feministen: Sozialutopien funktionieren nicht. Handlungen haben Konsequenzen. Entscheidungen haben Konsequenzen. Und wenn sich Frauen mit Mitte 30 fragen, wo denn „die ganzen guten Männer“ geblieben sind, dann kann ich das beantworten: Die sind verheiratet – aber nicht mit „solchen“ Frauen (wie ich zB) oder vögeln irgendwelche 18jährige Schlampen. Warum denn auch nicht? Auf die Idee, einzusehen, dass es an ihnen liegen könnte, kommen „diese“ Frauen nicht.

          Traurig ist halt, dass diese Minderheit von Frauen sehr laut ist. Und tatsächlich Frauen Männer wie Dreck behandeln können und dann gesellschaftlich akzeptiert jammern dürfen, wie scheiße es ihnen geht, obwohl sie daran Mitverantwortung tragen, während die Männer mit dem gleichen Jammern in der gleichen Situation kein Verständnis finden, obwohl es ihnen keinen Deut besser geht. Und die laute Minderheit es schafft, Frauen einzureden, sie könnten- und sollten – anständige Männer wie Dreck behandeln. Frauen verstehen mE Reziprozität nicht; Männer schon. Das mag an der Erziehung liegen, aber dann muss man auch die kritisieren. Du kannst schlicht keine Gesellschaft auf „der einen Gruppe alles, die andere arbeitet dafür“ aufbauen. Das hat nicht funktioniert und das wird nie funktionieren. Und genau das versucht der moderne Feminismus – analog dem Imperialismus der Früh- und Neuzeit – zu schaffen. Oder es ist wie Kommunismus, also alles allen, aber der funktioniert auch nachweislich nicht.

          Das zentrale ist dabei der „Rückzug“ – Frauen können sich eben nicht „zurückziehen“. Frauen – alle Frauen – können sich prostituieren, aber das ist das einzige, was alle Frauen können. Männern – „allen“ Männern – bleibt nur Selbstmord. Zurückziehen ist viel Arbeit. DAS ist der Unterschied. Und es passt (feministischen) Frauen natürlich nicht, wenn ihr „intrinsischer“ Wert abnimmt. Dann stünden sie ja da wie Männer, die dafür was machen müssten. Und „was“ ist nicht jammern oder fordern, sondern etwas, das irgendeinem anderen Menschen auch real etwas wert ist. Ich kenne Frauen, die das leisten. Ich kenne aber keine Feministen und -innen, die das leisten. Und ich zahle ungern Steuern für Gleichstellungsbeauftragtinnen, Professorinnenprogramminnen etc. Sehr. Ich beschwere mich daher darüber, mit Recht – die nützen nichts. Kannst Du als Frau gerne auch. Oder mir erklären, warum ich das zahlen sollte. Mach mir ein Angebot, lass mich das selbst entscheiden. Mache ich mit meinen Kunden auch. Reziprozität. Alles andere ist unfair und funktioniert nicht.

        • @lolli

          „Nö. Das ist auf dem Niveau von 3-jährigen, auf eine Kritik mit “selber!” zu reagieren – was wohlgemerkt Du getan hat.“

          Das ist interessant. Zusammengefasst kann man also sagen, Heartiste reagiert auf eine Kritik, die von einem 3 jährigen stammen könnte, mit Kritik, die von einem 3 jährigen stammen könnte, was ich feststelle und damit mit Kritik wie ein 3 jähriger reagierte, was wiederum du kritisierst indem du dich auf das Niveau eines 3 jährigen herab begibst.
          Find ich prima 😀 Wie nennt man sowas?

          • @Atacama

            „Wie nennt man sowas?“

            Ich nenne das „dumm“.

            Ich bezweifle zwar, dass Du das verstehst, aber es lesen ja hier mehr Leute mit:

            Heartiste reagiert auf Verhalten, das von einem Dreijährigen stammen könnte nicht mit Kritik, die von einem Dreijährigen stammen könnte, sondern mit einer Aufzahlung von Pseudo-Argumentationsschemata von Dreijährigen/Feministinnen, damit es deutlich wird, wie unintellektuell das ist. DU reagierst darauf mit „Kritik“, die auch von einem Dreijährigen stammen könnte, woraufhin ich Christian darauf hinweise, dass Du genau das tust, woraufhin Du quengelst wie eine Dreijährige . Jetzt verdrehst Du – was auch von einem Dreijährigen stammen könnte – alles zu Deinen Gunsten, ohne irgendwas zu verstehen, insofern sage ich Dir jetzt einfach das Gleiche, was ich einem Dreijährigen sagen würde: Wenn Du groß bist, verstehst Du vielleicht auch, dass das dumm ist. Magst Du einen Lolly?

        • „Wer bitte _fördert_ weibliches sexuell offenes Verhalten? Heartiste und die PUA-Leute sind eine _Reaktion_ auf das weibliche sexuell offene Verhalten, was schlicht aktuell existiert, kommt es nun aus dem Feminismus, den Grünen, Linken oder Hippies der Vorgeneration.“

          Ich glaube, das war auch heartiste. Oder Return of Kings
          Jedenfalls meinte irgendjemand, kurz nach Elliot Rodger, unterschwellig drohend, dass das öfter passieren würde, wenn die Frauen nicht gefälligst anfangen würden. sich auch solchen Männern zur Verfügung stellen.

        • was ich wiederum für widersprüchlich halte.
          Heartiste ist kein Fan der Ehe, zumal das ja auch biologisch unnatürlich für Männer ist. Das ist dann aber nur realisierbar, wenn es eine ausreichende Anzahl an sex ohne Bildung toleranten Frauen gibt oder zuimdest Frauen, die sich „rumkriegen“ lassen. Scheint aber nicht begriffen zu werden, dass das nicht passt.
          Dass jeder Mensch einen abkriegt für immer, das kann man nur in einer Gesellschaft wie einer traditionell islamischen, Minus die Möglichkeit zur Polygamie, realisieren.
          Und da gibt es dann eben kein Hörner Abstoßen oder Notorisches Junggesellentum. Was aber wiederum als unnatürlich kritisiert wird.

        • Quatsch, es gefällt dir nur einfach nicht, deshalb versuchst du es abzuwatschen mit der Begründung, es sei dumm und dann nennst du noch ein paar Allgemeinplätze

          „Frauen dürfen Männer wie Dreck behandeln“ (Was darf man sich darunter vorstellen) und zerstören Beziehungen, also eindeutiger Schuldiger gefunden, an einfach jeder einzelnen kaputten Beziehung usw.
          Aber du bist natürlich die Ober-Leuchte und hast alles verstanden, lass mal gut sein.

  6. „Das stimmt eben nicht. “das System” oder “der Feminismus” wird von Männern nicht für ihr eigenes Versagen / ihre Fehler verantwortlich gemacht. Nichtmal TRE Lentze schreibt sowas, und ich kenne nun keinen schlimmeren.“

    Doch, durchaus.
    Habe jetzt aber keine Lust, eine adäquate Beispielliste herauszusuchen.

    „Wenn sich das auf Lügen, Betrügen und Täuschen bezieht freue ich mich gerne auf irgendein Argument, wie zum Teufel man das anders sehen kann. Ansonsten bitte: Worum geht es?“

    Da fängt es für mich aber schon an, ich tue mich schwer damit, „Lügen, Betrügen und Täuschen“ als (typisch) weibliches Verhalten anzusehen.

    „Nein, es wird kritisiert, dass es Frauen zu leicht gemacht wird, ohne jegliche Übernahme von Verantwortung oder irgendwas Negativem Beziehungen zu zerstören, von Innen wie von Außen.“

    Ich denke nicht, dass man pauschal beantworten kann, woran genau eine Beziehung zerbricht.

    „Und während Frauen/Feministen gerne Kinder als Vorwand benutzen, ist das einzige mir bekannte “für die Kinder”-Argument von Männerrechtlern, dass es für Kinder besser sei, mit Mama und Papa aufzuwachsen, wofür es einige Argumente gibt. Was also willst Du?““

    Ich fände es auch schön, wenn einmal geschlossene Ehen bis zur Silberhochzeit halten, aber das ist eben nicht immer so.

    „Das macht Heartiste wo? Oder irgendein Männerrechtler? Es gibt m.W. nicht eine einzige Anzeige geschweige denn Verurteilung bzgl. der bösen, bösen Drohungen, der sich die armen, armen Feministinnen ausgesetzt sehen. Bis dahin sehe ich das als Lügen zur Mitleidserregung“

    Sie finden ja auch meistens in der relativen Anonymität des Internets statt.

    „Hö? Was fordert er denn? Dass Frauen, wenn Sie denn Rechte haben (wollen), auch die Pflichten dazu übernehmen? Wie unglaublich böse. Dass Frauen aufhören, sich unverantwortlich zu verhalten, und die Verantwortung nicht tragen zu wollen? Wie unlogisch.“

    Er behauptet, die Verantwortung für das Gelingen von Wasauchimmer, z.B Beziehungen läge allein oder größtenteils bei Frauen.
    Ich werde jetzt sicher nicht auf seiner Seite suchen, aber das scheint immer wieder durch.
    Rotes Tuch sind für ihn z.B alleinerziehende Mütter.

    „Und tatsächlich Frauen Männer wie Dreck behandeln können und dann gesellschaftlich akzeptiert jammern dürfen, wie scheiße es ihnen geht, obwohl sie daran Mitverantwortung tragen“

    Keine Ahnung was das heissen soll.
    Klingt für mich úngefähr so differenziert wie „Die da oben glauben doch, sie können machen was sie wollen mit uns“.

    „während die Männer mit dem gleichen Jammern in der gleichen Situation kein Verständnis finden, obwohl es ihnen keinen Deut besser geht. “

    Assi Toni hat doch Verständnis geerntet.

    Zum Rest, ich habe lediglich gesagt, dass Heartiste dasselbe schreibt wie die gescholteten Hardcorefeministen, nur andersherum.
    Keine Ahnung was du damit für ein Problem hast.

    • „Doch, durchaus.
      Habe jetzt aber keine Lust, eine adäquate Beispielliste herauszusuchen.“

      Gerade das würde mich interesieren, wo Männer den Feminismus für ihr eigenes Versagen verantwortlich machen und etwa eine Quote fordern und durchsetzen … 🙂

      • An jeder Ecke.
        Schlechte Ausbildung = Feminismus in der Schule, der Jungen unterdrückt.
        Oder Feminismus der, weil Schuld an zickigen Frauen, schlechten Ehen, Unterhaltszahlungen für Kinder, dafür sorgt, dass Männer nicht mehr heiraten wollen. Obwohl sie es eigentlich schon wollen würden, wenn der Feminismus die Frauen nicht kaputt gemacht hätte.
        Oder Feminismus, der für eine zu hohe Anspruchshaltung gesorgt hat, weswegen 80% aller Männer niemals an eine Frau herankommen, weil sich die Frauen bloß alle die oberen 20% teilen.
        Oder Feminismus, der dafür gesorgt hat, dass sie nicht zu den oberen 20% gehören können, weil die Mutter den Vater verweichlicht/unterdrückt hat, weswegen der Vater kein adäquates Vorbild war teilen usw usf.

        Wenn du mal genau hinguckst, wirst du das auch hier immer mal wieder finden.

        Ich glaube, sogar du hast vor einiger Zeit geschrieben, du würdest keine Frau finden. Ich habe das nur überflogen, deshalb weiß ich die Begründung nicht mehr, aber ich könnte mir vorstellen, dass der Grund dafür auch im „Außen“ lag/liegt.
        Vielleicht erinnerst du dich ja noch daran.

        • Nee, bei mir vertust Du Dich. Ich habe mich nicht beschwert keine Frau finden zu können. Wäre auch gelogen …(*) Ich denke doch, Du verwechselst mich mit jemandem anderen. Zumal bei mir das Private eben nicht politisch ist. Bin ja kein umgedrehter Feminist.

          Deine Beispiele sind soo allgemein gehalten, ohne einen konkreten Fall, wo jemand den Feminismus für SEIN Versagen verantwortlich macht.

          * Ich würde mich nicht mit einer Frau zusammentun, die sich mit solchen Leuten wie mich einlässt! 🙂

        • @ Atacama

          Wo gibt es Männer bzw Maskus, die beispielsweise so drauf sind?

          „Selbst wenn die Frau sich noch so zusäuft, ist sie nicht selbst verantwortlich, sondern immer der nächststehende Mann. Und wenn sie mit einem schläft, ist sie dafür nicht selbst verantwortlich, sondern kann sich auch hinterher noch überlegen, dass sie das eigentlich nicht wollte. Sie sind nicht an ihre Entscheidungen gebunden, nicht für sich selbst verantwortlich.“

          http://www.danisch.de/blog/2014/12/17/feminismus-macht-dumm-sexualstrafrecht-nicht-mehr-lehrbar/

    • @Atacama:

      Ich habe mir deine „Auseinandersetzung“ mit DDBZ vorher durchgelesen und bin dadurch sehr, sehr sicher, dass es dir gegenüber völlig nutzlos ist, Inhalte zu bringen, da du diese eh ignorierst, aber nachdem du wenigstens so getan hast, als würdest du auf meine Fragen eingehen, schulde ich dir das gleiche:

      >> Doch, durchaus.
      Habe jetzt aber keine Lust, eine adäquate Beispielliste herauszusuchen.

      *Leeres Geblubbere. Unglaubwürdig.

      >> Da fängt es für mich aber schon an, ich tue mich schwer damit, “Lügen, Betrügen und Täuschen” als (typisch) weibliches Verhalten anzusehen.

      *Mehr kritisiert Heartiste nicht. „Das tut mir schwer“ ist KEIN Gegenargument, sondern nur: Leeres Geblubbere.

      Nein, es wird kritisiert, dass es Frauen zu leicht gemacht wird, ohne jegliche Übernahme von Verantwortung oder irgendwas Negativem Beziehungen zu zerstören, von Innen wie von Außen.

      >> Ich denke nicht, dass man pauschal beantworten kann, woran genau eine Beziehung zerbricht.

      *Steht da auch nicht. Leeres Geblubbere.

      “Und während Frauen/Feministen gerne Kinder als Vorwand benutzen, ist das einzige mir bekannte “für die Kinder”-Argument von Männerrechtlern, dass es für Kinder besser sei, mit Mama und Papa aufzuwachsen, wofür es einige Argumente gibt. Was also willst Du?””

      >> Ich fände es auch schön, wenn einmal geschlossene Ehen bis zur Silberhochzeit halten, aber das ist eben nicht immer so.

      * Öh – ach. Leeres Geblubbere.

      „Das macht Heartiste wo? Oder irgendein Männerrechtler? Es gibt m.W. nicht eine einzige Anzeige geschweige denn Verurteilung bzgl. der bösen, bösen Drohungen, der sich die armen, armen Feministinnen ausgesetzt sehen. Bis dahin sehe ich das als Lügen zur Mitleidserregung”

      >> Sie finden ja auch meistens in der relativen Anonymität des Internets statt.

      *Kein Bezug zum Thema. Leeres Geblubbere. Unglaubwürdig

      “Hä? Was fordert er denn? Dass Frauen, wenn Sie denn Rechte haben (wollen), auch die Pflichten dazu übernehmen? Wie unglaublich böse. Dass Frauen aufhören, sich unverantwortlich zu verhalten, und die Verantwortung nicht tragen zu wollen? Wie unlogisch.”

      Er behauptet, die Verantwortung für das Gelingen von Wasauchimmer, z.B. Beziehungen läge allein oder größtenteils bei Frauen.
      Ich werde jetzt sicher nicht auf seiner Seite suchen, aber das scheint immer wieder durch.

      >> Rotes Tuch sind für ihn z.B alleinerziehende Mütter.

      * Hä? Dass alleinerziehende Mütter in Beziehungen versagt haben ist ja nun offensichtlich, oder?

      “Und tatsächlich Frauen Männer wie Dreck behandeln können und dann gesellschaftlich akzeptiert jammern dürfen, wie scheiße es ihnen geht, obwohl sie daran Mitverantwortung tragen”

      >> Keine Ahnung was das heissen soll.
      Klingt für mich úngefähr so differenziert wie “Die da oben glauben doch, sie können machen was sie wollen mit uns”.

      *Ja.

      “während die Männer mit dem gleichen Jammern in der gleichen Situation kein Verständnis finden, obwohl es ihnen keinen Deut besser geht. ”

      >> Assi Toni hat doch Verständnis geerntet.

      *Wer? Leeres Geblubbere. Unglaubwürdig

      >> Zum Rest, ich habe lediglich gesagt, dass Heartiste dasselbe schreibt wie die gescholtenen Hardcorefeministen, nur andersherum.
      Keine Ahnung was du damit für ein Problem hast.

      *Mein Problem damit ist, dass das schlicht nicht stimmt, was du behauptest, was es relational wäre, und inhaltlich auch nicht.

      • „*Mehr kritisiert Heartiste nicht. “Das tut mir schwer” ist KEIN Gegenargument, sondern nur: Leeres Geblubbere.“

        Dann bring doch einen empirischen Beweis dafür, dass das frauen-typisches Verhalten ist.

        „Nein, es wird kritisiert, dass es Frauen zu leicht gemacht wird, ohne jegliche Übernahme von Verantwortung oder irgendwas Negativem Beziehungen zu zerstören, von Innen wie von Außen.“

        Weil man mit dem Kindergeld von einem Normalverdiener ja auch so toll leben kann, dass es sich lohnt, deshalb eine Beziehung zu „zerstören“.
        Wie kommst du darauf, dass ein Geschlecht besser im Zerstören ist als das andere?
        Empirische Belege bitte, immerhin hast du mich wegen meines leeren Geblubbers zurechtgewiesen.

        „* Hä? Dass alleinerziehende Mütter in Beziehungen versagt haben ist ja nun offensichtlich, oder?“

        Für mich nicht. Kann sein, kann am Mann liegen, kann an beiden liegen und muss im Einzelfall betrachtet werden. So sehe ich das.

        „*Ja.“

        Dann macht eine Diskussion wirklich keinen Sinn.

        „*Mein Problem damit ist, dass das schlicht nicht stimmt, was du behauptest, was es relational wäre, und inhaltlich auch nicht.“

        Was ist das für ein Satzbau? Inhaltlich für mich nicht erfassbar.

        • > Dann bring doch einen empirischen Beweis dafür, dass das frauen-typisches Verhalten ist.

          http://www.avoiceformen.com/mens-rights/false-rape-culture/13-women-who-lied-about-being-raped-and-why-they-did-it/

          Mit einer Genderprofessur und Forschungsetat könnte ich das übrigens auch valide und repräsentativ belegen. „Beweisen“ kann man sozialwissenschaftlich gar nichts.

          > Weil man mit dem Kindergeld von einem Normalverdiener ja auch so toll leben kann, dass es sich lohnt, deshalb eine Beziehung zu “zerstören”.

          Sage ich nicht. Ich sage nur, dass Frauen das können (und tun, obwohl es dumm ist), und dann noch jammern können, weil sie „zu wenig“ bekommen, und niemand ihnen sagt, dass das ihre eigene Schuld ist. Und du findest das offenbar auch noch in Ordnung. Ich finde das krank.

          > Wie kommst du darauf, dass ein Geschlecht besser im Zerstören ist als das andere?

          Das habe ich an keiner Stelle behauptet.

          > Empirische Belege bitte, immerhin hast du mich wegen meines leeren Geblubbers zurechtgewiesen.

          Wofür? Aber es sollte sich hier finden:

          http://www.amazon.de/Die-Sozialauswahl-Praxisorientierte-Darstellung-KSchG/dp/3504680237/

          Seite 232 f.

          >> “* Hä? Dass alleinerziehende Mütter in Beziehungen versagt haben ist ja nun offensichtlich, oder?”

          > Für mich nicht. Kann sein, kann am Mann liegen, kann an beiden liegen und muss im Einzelfall betrachtet werden. So sehe ich das.

          Ich sehe keine Situation, wo die Frau nicht irgendeine eigenständige Entscheidung getroffen hat, die dazu geführt hat, dass sie alleinerziehend ist. Ich kann hier nichtmal vergewaltigte Frauen ausnehmen, da die hätten abtreiben können. Ist ja schön, dass du „Einzelfälle betrachten“ willst, ich kann mir aber keinen vorstellen, der meiner These widerspricht.

          > Was ist das für ein Satzbau? Inhaltlich für mich nicht erfassbar.

          Ja mei. Das liegt nicht am Satzbau.

        • @lolli

          Der Link beweist nur, dass es Frauen gibt, die lügen. Nicht aber, dass es etwas typisch weibliches ist, mit dem man in jedem Fall rechnen muss und was bei Männern nicht, oder kaum vorkommt.

          Also warte ich mal weiterhin.

          „Und du findest das offenbar auch noch in Ordnung. Ich finde das krank.“

          Wie gesagt, ich denke nicht, dass das etwas ist, was man pauschal beantworten kann, woran eine Beziehung scheitert und an wem.

          „Ich sehe keine Situation, wo die Frau nicht irgendeine eigenständige Entscheidung getroffen hat, die dazu geführt hat, dass sie alleinerziehend ist.“

          Nun ja, der Mann könnte sie verlassen. Oder die Umstände der Beziehung könnten aus ihrer Sicht erforderlich machen, sie zu beenden. Diese mögen für Außenstehende gut oder weniger gut nachvollziehbar sein.

          „Ja mei. Das liegt nicht am Satzbau.“

          Doch, ich glaube schon.

        • „Nun ja, der Mann könnte sie verlassen. Oder die Umstände der Beziehung könnten aus ihrer Sicht erforderlich machen, sie zu beenden. Diese mögen für Außenstehende gut oder weniger gut nachvollziehbar sein.“

          Atacama, ich bitte Dich. Frauen sind immer an allem Schuld, weil … nun ja, weil sie eine Vagina haben. Männer machen dagegen nie etwas falsch. Und wenn Männer etwas falsch machen, sind eigentlich Frauen dran schuld.

        • @lolli

          ich habe mir jetzt deinen „Beweis“-Artikel mal durchgelesen.
          Dort werden einzelne Fälle einzelner Falschbeschuldigungen einzelner Frauen zitiert und enden jeweils mit dem Satz „Frauen lügen über Vergewaltigung wenn….“

          z.B Frauen lügen über Vergewaltigung, wenn sie nicht wollen, dass man weiß, dass sie Pornos gucken.
          Frauen lügen über Vergewaltigung, wenn sie in einer Prüfung durchfallen.

          Also sobald ich mal in einer Prüfung durchfalle, lüge ich über eine Vergewaltigung. Ah ja.
          Toller empirischer Beweis.

          Warum wird sich in der Männerrechtsszene eigentlich so aufgeregt über den Spruch „Väter sind Täter“? Versteh ich nicht, ist doch dieselbe Logik und hier ist doch der glasklare unwiderlegbare Beweis, dass das sogar stimmt.

          http://www.spiegel.de/panorama/justiz/vater-nach-tausendfachem-missbrauch-zu-haftstrafe-verurteilt-a-1009074.html

  7. http://www.focus.de/panorama/welt/skandal-in-bosnien-sieben-schuelerinnen-nach-klassenfahrt-schwanger_id_4356211.html

    „In Bosnien sorgen derzeit sieben schwangere Mädchen für Aufregung. Die Schülerinnen waren schwanger von einer Schulexkursion zurückgekommen und sind erst 13 und 14 Jahren alt. Nun diskutiert das ganze Land über bessere sexuelle Aufklärung.“

    Ich verstehe nach wie vor nicht, warum sich über einen Kondumführerschein aufgeregt wird.

    • Weil Sexualität schlimm ist und nur in einer ehelichen Beziehung gelebt werden sollte, so wie Gott sich das vorgestellt hat (der selber allerdings auch nie verheiratet gewesen ist und vmtl. auch noch nie Sex hatte).

      • ich finde es nur so gruselig, wenn Menschen das Sagen haben, die meinen, die Natur würde sich Zeit lassen, solange man bloß nicht darüber redet.
        In Bosnien herrscht nämlich garantiert keine Sexualisierung und Genderschwulpädophilisierung im Unterricht.

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