„Wir haben kein Sexismus-Problem, sondern ein Empörungs-Problem“

Der Autor des Blogs „Medienland“ nimmt zur Frauenquote Stellung. Einige Passagen dabei finde ich sehr interessant:

Ich habe in meinem Freundeskreis ausnahmslos emanzipierte Frauen. Zum Teil so emanzipiert, dass sie ihren Männern ständig sagen, wo der Hammer hängt. Samstags Fußballtag mit den Jungs? No way, du bleibst daheim oder kommst direkt nach dem Bayern-Spiel wieder nach Hause. Weiter noch: Auch meine Mutter, Mitte 50 mittlerweile, ist durch und durch emanzipiert. Sogar meine Großmutter ist eine emanzipierte Frau, die niemals – nie, nie, niemals – eine Quote fordern würde. Erstens hat sie zu viel Respekt davor, dass mein Großvater sich über Jahrzehnte den Arsch für Familie, Frau und Töchter aufgerissen hat. Zweitens würde sie sagen: Wenn du etwas erreichen willst, dann musst du hart dafür arbeiten. Ein Grundsatz, der plötzlich nicht mehr gelten soll? La Vida Loca.

Das ist auch etwas, was ich häufig beobachte: Frauen sind keineswegs so machtlos, wie es der Feminismus anscheinend glaubt. Sie haben oft erhebliche „Macht“ über Männer in ihrem Umfeld, sei es den Freund oder den Ehemann. Eine Macht, die im Feminismus entweder nicht erkannt wird oder nicht als tatsächliche Macht gewertet wird, weil sie nur abgeleitet ist vom Mann und insoweit eine Macht „zweiter Klasse“ ist. Aber nichts desto trotz ist es eine Macht, auf der man einiges aufbauen kann, weil man dadurch eben auch erheblich mitbestimmt, wie beispielsweise Geld ausgegeben wird und wie gelebt wird.

„Beziehungsmacht“ ist aus meiner Sicht keine unwesentliche Macht. Gerade wenn sie in der Ehe noch erheblich durch entsprechende Vorschriften abgesichert wird.

Eine andere interessante Passage:

Wir haben kein Sexismus-Problem, weder in der Wirtschaft noch in der Gesellschaft, sondern ein Empörungs-Problem. Und Empörung ist seit jeher die Debatte des kleinen Mannes / der kleinen Frau. Ein guter Rat: Sucht Euch ein wahres, tatsächliches Thema, wenn ihr schon über die Ungleichbehandlung der Geschlechter diskutieren wollt: Die  Sorgerechts-Frage zum Beispiel. Oder die traurige Tatsache, dass kein Mann mehr weiß, was er eigentlich sagen, machen, denken darf, ohne als Sexist, Weichei oder Macho abgestempelt zu werden. Eine Debatte über die totgeschwiegene Gewalt von Frauen gegen Männer wäre noch so ein Thema. Und warum werden Väter, die sich für Erziehungsmonate entscheiden als Helden der Moderne zelebriert, während die feministische Bewegung Frauen, die sich gegen Karriere und für Kinder und Haushalt entscheiden, ins Abseits katapultiert und als Verräterinnen an der Emanzipation geiselt? Wo bleibt hier die Empörung der Empörten?

Wir brauchen nicht noch mehr selbsternannte Frauenbeauftragte, sondern solche, die uns Männer davon abhalten von der Brücke zu springen vor lauter Unsicherheit, vor lauter Angst davor, irgendwas Falsches zu sagen, vor lauter Angst, dass die Diskriminierung künftig andersrum und mit dem Segen der Masse funktioniert. Das nur am Rande.

Das finde ich eine schöne Zusammenfassung. Und in der Tat entscheidet sich vieles an der Frage, womit man Empörung hervorrufen kann: Mit Frauendiskriminierung immer, mit Männerdiskriminierung weit aus seltener.

Und auch das Schlußwort finde ich nicht schlecht:

Ich für meinen Teil weiß: Ich habe meine Freundin in ihren beruflichen Zielen immer unterstützt – genauso wie alle anderen Männer meiner Generation, die ich kenne – und freue mich jedes Mal auf’s Neue, wenn sie einen guten Artikel publiziert oder Anerkennung für ihre Arbeit – nich für ihre Arbeit als Frau – bekommt. Überhaupt: Warum verdrängt eine ganze Bewegung eigentlich, dass dieses Land von einer Frau regiert wird, eine Frau Verteidigungsministerin ist und #bockaufquote tatsächlich von einer Manuela Schwesig initiiert wird, die sich ja ganz offensichtlich – zumindest beruflich – nicht beklagen kann. Das Absurde: Sie geringschätzt ihre eigene Leistung. Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen. Denn: Wer Talent hat, braucht keine Quote. Wer Leistung zeigt, braucht keine Quote. Und wer gut ist in seinem Job, der wird Chef, wenn er will. Auch ohne Penis.

Das beleuchtet auch noch einmal ein klassisches Argument: Es gibt im Geschlechterbereich weit weniger klare Lager als der radikale Feminismus oder der radikale Maskulismus einen dies glauben lassen wollen: Ein Mann wird seine Freundin/Frau/Schwester/Tochter unterstützen und ihre Arbeit anerkennen, eine Frau ihren Freund/Mann/Bruder/Sohn. Die meisten von uns (Männer und Frauen) kommen aus „Familien mit geteilten Lagern“, haben also einen Vater und eine Mutter und sind auf ihrer Heterosexualität an dem anderen Geschlecht interessiert und ihm meist freundlich gesonnen. Dennoch sind die Geschlechter eben verschieden und haben auch unterschiedliche Vorstellungen davon, was sie erreichen wollen und was sie dafür machen wollen. Bereits daran machen sich viele Unterschiede fest.

Der Penis ist nicht das wesentliche.

113 Gedanken zu “„Wir haben kein Sexismus-Problem, sondern ein Empörungs-Problem“

    • hm. ne. von der Quote profitiert jede frau, die sich auf den job bewirbt und ihn bekommt, obwohl ein mann vielleicht besser geeignet wäre.
      Über nichtforhandenes talent sagt das nichts aus 😉

      • Doch, indirekt schon.

        Ich arbeite in einem Softwareunternehmen und dort sind Frauen extrem selten bzw. ist die Verteilung einer der einseitigsten, die es auf dem Markt überhaupt gibt. Will man aber z.B trotzdem Frauen einstellen, musst du davon ausgehen, dass du wegen des kleinen Pools auch nur sehr wenige kriegst und daher keine echte Auswahl hast. Noch extremer ist dort natürlich, dass alle Frauen die tatsächlich kompetent sind in einem viel höheren grad schon durch andere, prestigeträchtige Unternehmen (Google, etc..) eingestellt worden sind. Die bleibt also sozusagen immer nur der Rest und der ist im Schnitt logischerweise weniger kompetent als ihre männliche Pendants.

        Hätten wir eine gesetzlich fixierte Quote, wir müssten quasi jede Bewerbung annehmen, unabhängig von Kompetenz und Erfahrung.

        Ergo, ausser du sitzt an der Spitze der Kette wirst du tatsächlich diejenigen mit weniger Talent und Leistungsbereitschaft kriegen. Nicht mal weil es statistische Unterschiede im Mittel geben muss, sondern weil der Pool in der Regel zu klein ist.

        Bei Managern wird das genau auch zutreffen.

        • Hätten wir eine gesetzlich fixierte Quote, wir müssten quasi jede Bewerbung annehmen, unabhängig von Kompetenz und Erfahrung.

          Enthalten die Formulierungsvorschläge zur gesetzlichen Quote daher nicht den Zusatz, dass Frauen nur bei gleicher Eignung und Qualifikation vorzuziehen sind?

          Ich bin aus verschiedenen Gründen gegen eine solche Quote, glaube aber auch nicht, dass durch die Quote nur noch völlig inkompetente Schwachmatinnen bevorzugt werden.

          Zudem würde ich nicht sagen, dass Frauen, die nicht bei Google, Porsche usw. landen, nicht kompetent sind. Oder habe ich dich hier falsch verstanden?

        • Es war ja immer irgendwie „rational“ begründbar. Schwangerschaft, Elternzeit, generelle Inkompetenz, weniger Leistungsbereitschaft.
          Wer nicht will findet Gründe, da ändert jetzt auch eine Quote nix dran.

        • @ marenleinchen

          *Wer nicht will findet Gründe, da ändert jetzt auch eine Quote nix dran.*

          Richtig, die Quote fügt noch einen guten Grund hinzu.

          Die Vorstellung, jemanden wie Dich in der Mannschaft zu haben – grauenhaft.

          Dann lieber ganz auf Frauen verzichten – Feminismusfrei und Spass dabei.

        • Das ist alles ein Cosigning von anderen um die Kosten der Konsequenzen eigener Entscheidungen und des eigenen Lebens auf andere abzuwälzen.

          Dieses parasitieren ist widerlich und hat auch keinen Respekt verdient.

          Es fusst auf der Einschüchterung von Männern über Erweckung von falschen Schuldgefühlen und rührt aus einer dekadenten narzisstischen Entitlement Einstellung her. So gut wie keines der Unterstellungsnarrative stimmt. Meist ist es sogar eher umgekehrt.

          Frauen verursachen dadurchüberproportional hohe gesellschaftliche Kosten.

        • @ Marenleinchen

          Ich denke auch, Geschlechtersegregation ist die vernünftigste Lösung.

          Dann können reine Frauenteams ohne männliche Belästiger und Unterdrücker beweisen, zu welchen Spitzenleistungen sie fähig sind und reine Männerteams können unbehindert von feministischen Gouvernanten und Denunzen, die als OPFA erreichen wollen, was sie durch Leistung nicht zu erreichen vermögen, ebenfalls beweisen, was sie leisten können.

          Und dann machen wir Bilanz und vergleichen.

        • Ein weiterer guter Grund, Teams frauenfrei zu halten – Frauen werden immer mehr zu Agentinnen des Staatsfeminismus, zu inoffiziellen Mitarbeiter.I.nnen der Unterdrückungsmaschine, ob sie wollen oder nicht.

          https://allesevolution.wordpress.com/2014/11/29/selbermach-samstag-112-29-11-2014/#comment-155469

          Die, die sich nicht dagegen wehren, wollen es offenbar und verdienen, entsprechend behandelt zu werden.

          Männer haben alles Recht, Frauen ihren Unmut über die wachsende Antimännerpolitik spüren zu lassen.

        • *Und dann machen wir Bilanz und vergleichen.*

          Meine Güte. Wie wäre es denn mit einer App die dir jeden Morgen sagt, dass Männer und insbesondere du viel besser, klüger, schöner und talentierter sind als Frauen. Würde es dir dann besser gehen?
          Es wirkt so langsam ein klein wenig zwanghaft, was du so von dir gibst.

        • @ marenleinchen

          *Meine Güte. Wie wäre es denn mit einer App die dir jeden Morgen sagt, dass Männer und insbesondere du viel besser, klüger, schöner und talentierter sind als Frauen. Würde es dir dann besser gehen?
          Es wirkt so langsam ein klein wenig zwanghaft, was du so von dir gibst.*

          Ich hätte doch mehr Enthusiasmus deinerseits gegenüber meinem Vorschlag erwartet.

          Immerhin will ich Frauen von jeder Form männlicher Unterdrückung, Belästigung, Behinderung befreien.

          Endlich könnte eure ganze Kreativität sich ohne lästige Männer frei entfalten.

          Und Männer bräuchten sich nicht mehr von Feminist.I.nnen belästigt und kontrolliert zu fühlen.

          Freier fairer Wettbewerb homogener Teams.

          Was gibt es daran zu kritisieren, was gibt es zu fürchten?

        • @ ddbz

          *Wo ist sie denn, die Frauenfirma? Die Femifirma, welche den anderen zeigte wo der Hammer hängt? Nix als zwanghaft Quoten herbeimeckern ist bisher sichtbar … wird wohl auch nix kommen.*

          Das ist aber nur deshalb so, weil Frauen nach wie vor von Männern, durch deren schiere Gegenwart, allumfassend unterdrückt und behindert werden.

          Männer nehmen zu viel Raum ein, spielen sich stets und ständig in den Vordergrund, stehlen Frauen die guten Ideen und geben sie als eigene aus, bevormunden Frauen, hemmen ihre Kreativität, weil sie starke, unabhängige Frauen nicht ertragen und wenn alles nicht hilft, die starken Frauen klein zu machen, dann greifen sie zu sexueller Belästigung oder gar zur Gewalt.

          Darum radikale Befreiung der Frau vom Mann.

          Wo Frauen arbeiten, hat männerfreie Zone zu herrschen.

          Dann werden Frauen und Männer endlich erfahren können, was Frauen leisten können, unbehindert von Männern.

          Was Männer leisten können, unbehindert von Frauen, wissen wir ja.

          Das ist ja das wahrhaft Ärgerliche für Feminist.I.nnen.

          Deshalb müssen wir Männer Frauen unbedingt die Gelegenheit geben, sich unbehindert von uns, selbst zu verwirklichen, wirklich ganz und gar selbst, ganz und gar auf sich selbst gestellt.

          Vorher wird das Jammern, Klagen, Anklagen, Beschuldigen nicht enden.

          Solange auch nur ein Mann in Sichtweite ist, wird er schuld sein.

          Darum: LASSEN WIR FRAUEN ENDLICH ALLEINE UND IN RUHE.

          Wir werden unser blaues Wunder erleben.

        • Meine Güte. Wie wäre es denn mit einer App die dir jeden Morgen sagt, dass Männer und insbesondere du viel besser, klüger, schöner und talentierter sind als Frauen.

          Eine App, die dir jeden Morgen extra sagt dass Frauen und insbesondere du viel benachteilgter, aufopfernder, unschuldiger und in Anbetracht all des alltäglichen Leides in Wahrheit viel stärker weil resilenter als Männer bist brauchst du ja vermutlich nicht.

          Wie wäre es denn mit einer App, die dich und deine spezialdemokratischen Genoss_innen jeden morgen daran erinnert, dass Gruppenrechte Individuen zu bloßen Objekten herabwürdigen?

        • @ Atacama

          Habe mal Deinen Femifunklink von arte angesehen. Dachte ich mir, ist diese zwergwürige Reederei. 🙂 Was macht denn so eine Reederei? Reden halten, oder machen die mit Schiffen rum? Rate doch mal von wem diese Schiffchen betrieben werden …

          Nebenbei, wurde die Schweizer Schiffsverschibefirma denn auch von Frauen gegründet. Haben Frauen die aufgebaut? Das Frauending ist bei Licht betrachtet ein besseres Callcenter, mehr nich.

          Die weiteren Links erspare ich mir mal.

        • du hast gefragt und ich habe 30 Sekunden meiner Lebenszeit dafür aufgewendet, unentgeltlich für dich zu recherchieren. Jetzt sei mal zufrieden.
          Und was ist an einem besseren Callcenter schlimm? Solange es Arbeitsplätze bringt und Gewinne generiert, erfüllt es doch seinen Zweck.

        • @Atacama

          Ist doch eine gute Entwicklung.

          Schlecht ist sich per absichtlich falscher Unterstellung und echter Diskriminierung durch Identitätspolitik alles zu erschleichen.

          Viele Frauen sind am korrupten „Crony-Capitalism“ interessiert. Sie machen offenbar genau das was sie schon immer gemacht haben. Sie suchen Schutz im Kollektiv und versuchen über Intrige zum Ziel zu kommen.

          Das ist die Bilanz, die man ziehen muss.

          Wir haben uns verarschen lassen. Die „Emanzipation“ ist eine Fatamorgana. Es geht schlicht um Abzocke über Blenden und Verantwortungsvermeidung durch Cosigning und Opfer-Täterlegendenbildung.

          Und zwar in allen Bereichen, seien es Kinder/Familie, Wirtschaft, …

          Das wird vor allem die kleinen noch existierenden Familien weiter schwächen. Und dort die Frauen insbesondere, da sie nun auch gesetzlich diskriminierte Männer haben.

          Wie eh und je. Fast alles Lüge.

          Und es sind immer die bessergestellten Frauen, die sich so Geltung und Ressourcen verschaffen wollen. Gegen Männer und ihre Konkurrentinnen mit Hilfe ihrer hypoagenten Benutzens des Geschlechterverhältnisses. Per Proxy. Wie schon bei den Bonobos.

          Das war auch noch nie anders.

          Der Trope von Farrell trifft es im Kern:

          „men’s weakness is their facade of strength; women’s strength is their facade of weakness.“

        • @ddbz

          *Nebenbei, wurde die Schweizer Schiffsverschibefirma denn auch von Frauen gegründet. Haben Frauen die aufgebaut? Das Frauending ist bei Licht betrachtet ein besseres Callcenter, mehr nich.*

          Jetzt mach das nicht gleich wieder schlecht. Frauen brauchen Ermutigung!

          @ Atacama

          Sehr fein!

          Ein guter Anfang.

          Ich hoffe, es folgen bald noch viele weitere Frauenfirmen.

          Denn je unlustiger Männer werden bei der sich weiter verschärfenden feministisch angetriebenen Antimännerpolitik, desto unleidlicher wird das Arbeitsklima auch für die ganz normale Frau.

          Es wird daher wichtig sein, Firmen vorzuhalten, wo Frauen ganz unter sich, weit entfernt von schlecht gelaunten Männern, ihren Lebensunterhalt verdienen können.

          Denn die Zahl der Männer, die sich als Versorgerehemänner unter feministischer Gouvernanz zum Deppen machen lassen wollen, wächst ja auch nicht gerade.

          Weiter so.

        • ich habe mir das Video jetzt zuende angeguckt „Oho bald übernehmen die Frauen das Ruder und machen sowieso alles viel besser“ usw. ist natürlich Quatsch.
          Aber offenbar scheint diese Firma ja zu laufen wenn die genannten Zahlen stimmen, also wo gibt es da was zu meckern? Abgesehen davon, dass das Pendel von Männerlastigkeit dort genau ins Gegenteil umgeschlagen ist.

        • @ petpanther

          *Wir haben uns verarschen lassen. Die “Emanzipation” ist eine Fatamorgana. Es geht schlicht um Abzocke über Blenden und Verantwortungsvermeidung durch Cosigning und Opfer-Täterlegendenbildung.

          Und zwar in allen Bereichen, seien es Kinder/Familie, Wirtschaft*

          Ich fürchte, das ist auch vielen Feminist.I.nnen klar.

          Sie wissen, dass sich die Uhr nicht einfach wieder auf Null stellen lässt, wenn dieses ganze parasitäre Betrugssystem zusammenbricht.

          Dazu ist das Geschlechterverhältnis schon zu weit und tiefgreifend vergiftet.

          So werden sie gar nicht nachlassen können in ihrer Männerunterdrückungs- und -ausbeutungspolitik.

          Sie MÜSSEN weitermachen, denn sie fürchten die Rache der Betrogenen.

          Während auf Männerseite die Wut wächst. Und wächst. Und wächst.

          Das nimmt kein gutes Ende.

        • @ Atacama

          Ähem, Atacama, also … jetzt habe ich mir das Video auch mal angesehen.

          Die „Frauenfirma“ wurde von einem Mann gegründet, wurde und wird von diesem Mann geführt.

          Nicht ganz das, was ich mir unter einer „Frauenfirma“ vorgestellt habe.

          Aber na ja, ein Anfang zur konsequenten Geschlechtersegregation ist hier immerhin gemacht.

          Ich sehe sonst keinen anderen Weg, Frauen vor dem toxischen, allgegenwärtigen patriarchalen Unterdrückungsmiasma zu schützen, dass sich sofort verbreitet, sobald auch nur ein Mann auftaucht.

          Und bei Gott: Ich will Frauen endlich von Männern befreit sehen.

          Und sei es nur, um Männern das ganze femistische Gesoxe endlich vom Hals zu schaffen!

        • @Roslin

          „Das nimmt kein gutes Ende.“

          Nein, das wird es nichts mehr. Es ist eine tatsächliche Grenze der strukturellen Gewalt bewusst überschritten worden.

          „Moralisch“ fadenscheinig legitimiert wie in allen totalitär ansinnenden Systemen.

          Das ist aber auch so wie in Beziehungen wo es eine Blackmailerin oder einen Blackmailer gibt.

          Die Erpresserin weiß, dass sie das tut. Im vollen Bewusstsein.

          Und sie weiß auch, dass der Betroffene dies weiß. Selbst dann, wenn Betroffene übers Wasser liefen und übermenschliche Vergebung generieren sollten, so wissen sie doch ganz genau das derjenige von ihrem Hang zu so etwas weiß.

          Das ist eine „Reise“ ohne Rückkehr. Das ist durch.

          Männer sind gut beraten dieser Gesellschaft und Frauen kein grundsätzliches Vertrauen mehr entgegenzubringen.

          Wenn man soll will haben Frauen ihre „Unschuld“ verloren. Dieses Jungfernhäutchen haben sie selbst durchtrennt. Aus niederen Motiven, die ich mir spare hier aufzuzählen. Wir kennen nun ihr wahres Gesicht. Das ist allzu menschlich und natürlich auch nicht wirklich gut.

          Dazu nochmal Katharina Rutschky, 1998 über den Feminismus

          „Die Frauenbewegung war und ist in ihren Resten als ‚Politik für Frauen‘ (vulgo Staatsfeminismus) eine Angelegenheit der akademisch qualifizierten Mittelklasse. Ihr Problembewusstsein reichte nur zur Etablierung einer Beschwerdekultur, mit den Männern als Adressaten und Papa Staat als Medizinmann. […] Schon die Studentinnen von 1968 waren nicht benachteiligt, sondern von einer Freiheit gefordert, für die es in der Geschichte kein Beispiel gibt. Statt hier anzusetzen, hat man das überholte Modell der ewig nörgelnden Ehefrau auf Politikformat gepustet.“

        • „Die “Frauenfirma” wurde von einem Mann gegründet, wurde und wird von diesem Mann geführt.“

          Hahaha … ich möchte gar nicht die anderen Beispiele ansehen 🙂

          Ggf. wurde dann Diskriminierung angemerkt und frau übernimmt Firma als Moralunternehmerin.

          Heutzutage offenbar ein von frau gern genommener Weg. Auch auf dem großen gesellschaftlichen Bogen.

          Ist ja auch clever. Das Ausnutzen von Bescheißen ohne Konsequenzen.

          Und wenn das ginge, würden Männer es vielleicht auch versuchen.

        • @Atacama

          Weil Gegenteiliges unfair und falsch unterstellt wird. Und das wird zur Frauenunterdrückung stilisiert. Außerdem schaffen Männer für Frauen und ihre Familien an. Frauen aber für sich selbst.

          Die gesamt Geschichte des Feminismus ist so. Auch das mit dem Wahlrecht.

          Männer sind mit ihrer Disponibilität schon immer das benachteiligte Geschlecht gewesen. Seit Jahrtausenden, wahrscheinlich sogar seit Jahrmillionen. Wie bei den Bonobos zu sehen ist.

          Natur kann grausam sein.

        • „@Atacama

          Weil Gegenteiliges unfair und falsch unterstellt wird. Und das wird zur Frauenunterdrückung stilisiert. Außerdem schaffen Männer für Frauen und ihre Familien an. Frauen aber für sich selbst.“

          Das ist bei mir nicht so.
          Und dass Männer nicht für Frauen anschaffen, bzw. man sich darauf nicht verlassen kann, die Diskussion hatten wir ja schon mal hier.

          Wahrscheinlich glaubst du das alles nicht, weil du in erster Linie auf dich selber schaust und umgekehrt natürlich auch. Dabei kennt man als Heterosexueller das eigene Geschlecht im Partnerschaftsbereich einfach zu wenig, um das realistisch beurteilen zu können und selbst bei Partnerschaften im Bekanntenkreis steckt man nicht selbst mit drin.

          http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article114280894/Frauen-brauchen-eine-gute-Altersvorsorge.html

          „Das Schlimmste ist, wenn sich Ehefrauen bei der Altersvorsorge auf ihren Ehemann verlassen. Denn bei einer Trennung bleibt von solchen Hoffnungen meist nichts“, sagt Kazemieh. Deshalb stellt sie auch energische Forderungen auf: „Wenn die Frau zur Kindererziehung zu Hausebleibt, dann muss sie von ihrem Partner einen Betrag für die persönliche Altersvorsorge einfordern.“ Auf die Lebensversicherung ihres Partners sollten sich Frauen nicht verlassen, selbst wenn sie die Begünstigten des Vertrages sind. „Der Mann kann das als Versicherungsnehmer jederzeit ändern“, sagt Kazemieh aus ihrer Beratungstätigkeit. „Frauen müssen sich davor hüten, in die Romantikfalle zu tappen.“

        • @Atacama

          Ich habe nichts gegen paritätische Partnerschaft.

          Den Artikel nehme ich aber als männerfeindlich war.

          Weil ich es nicht bin, der in solchen Verhältnissen lebt oder gelebt hat. Und dieser Scheiß, für den Frauen im übrigen Massiv mitverantwortlich sind, wird auf mich projeziert.

          Auch ich brauche eine gute Altersversorgung. Nicht nur Frauen.

          Ich bin nicht der Sexist. Aber das ist hochgeradig sexistisch gegen mich und andere Männer meiner Generation.

          Und das Maß ist voll. Ich kann zwar nichts dagegen wirklich tun. Aber wir sind ja schon einmal „überzeugt worden“. Und das Kollektiv Frau hat uns mehr als beschissen.

          Alle die Freiheiten, die sie sogar noch über dreistes Cosiging als Privilegien haben, so daß sie nicht nur keine Rücksicht auf andere Menschen nehmen müssen, sondern die auch noch für ihren eigenen Scheiß mitverantwortlich machen, sind ihnen jetzt zur Last geworden.

          Es wird tatsächlich ausbeuterische Diskriminierung gewünscht. Und zwar immer.

          HeforShe.

          Menschlich zurecht nicht respektabel.

        • Ich finde,
          die Idee der reinen Frauenfirmen greift zu kurz.

          Besser wäre es, das Land in zwei Hälften zu teilen.
          Eine für Männer, eine für Frauen.
          An der Demarkationslinie werden Austauschzentren eingerichtet,
          an denen soziale und wirtschaftliche Interaktion stattfinden kann.

          Und dann sehen wir mal wie sich die beiden Hälften entwickeln.

          Ein Land nur von Männerne bewohnt und bestellt, ohne die Notwendigkeit Frauen beeindrucken zu müssen, müsste sich interessant entwicklen.

          Und ein Land, im dem sich Frauen frei entfalten können, ohne vom Patriarchat unterdrückt zu werden, wird sicher tolle Deko in den Lehmhütten haben.

          Nach drei Jahren wird neu verhandelt.

        • ich glaube, dass es spätestens nach drei monaten, wenn das telefonnetz und die energieversorgung bei den frauen zusammengebrochen sind, erste Sondierungsgespräche anberaumt werden würden, @pethanther 😀 über das elend des sextourismus den kaputte haushaltsgeräte hervorrufen will ich gar nicht nachdenken.

      • Das ist toxisch und vor allem auch für Frauen schlecht. Denn nun sind sie zurecht immer verdächtig.

        Ein neues Opferfeld tut sich auf. Selbst fabriziert über unfaire bewusst auf Unterdtellung zur Konkurrenz- und Leistungsvermeidung hergestellte Privilegien.

        Ein geniales Ausbeutungsschema.

  1. Voller Wut, Enttäuschung und mit Restspuren traurigen Mitgefühls geschrieben:

    „… Dass sich kein Mann mehr zu sagen traut,.. Nach nicht mehr weiß, was er noch sagen darf, ohne als ?.. abgestempelt zu werden!“
    Was seid Ihr denn für fremdbestimmte Pussies?
    Selber denken macht schlau.
    Eigene Werte erkennen, danach leben, EGAL, WAS MUTTI / FRAU DAZU SAGT!
    Für diese gewinselten Labereien habe ich nur noch Verachtung übrig- so wenig es mir leid tut: nicht „die Frauen“, nicht „Die Feminsmen“, –
    Ihr seid an Eurem Elend ausschließlich SELBST SCHULD!
    Ihr leidet nur noch nicht genug, um den Schritt in die Eigenverantwortung gehen zu WOLLEN.

      • Darf ich das auf mich beziehen?
        Dann muss ich sagen: Doppelfehler.
        Weder lebe ich als Eremit, im Gegenteil, noch verachte ich die Alternative, im Gegenteil, ich bin Mitglied! (Auch in der fbGruppe „AfD gegen Genderwahn“:-))
        Alternative sehe ich am besten verbalisiert in David Deidas „Living the third Stage“. youtube.

        • Und in deinen Mitgliedsgruppen, lebst du da auch die Devise „Ich mach, was ich will, egal, was die anderen dazu sagen“ und verachtest alle, die die Meinung anderer relevant finden?

  2. Der linke Maskulismus zitiert immer wieder einen radikalen Maskulismus.

    Das Problem daran ist, daß er mir auch nach 3jähriger Beschäftigung mit diesen Geschlechterthemen weder durch seine Thesen noch durch seine Vertreter bekannt ist.

    Mich würde interessieren, waum vom linken Maskulismus immer wieder ein Zombie herbeifabuliert wird, vom dem man dann sogleich behauptet, sich davon drastisch zu unterscheiden.

    • @ elmar

      „Der linke Maskulismus zitiert immer wieder einen radikalen Maskulismus.“

      Damit beziehst du dich offenbar auf folgende Passage aus Christians Artikel:
      „Es gibt im Geschlechterbereich weit weniger klare Lager als der radikale Feminismus oder der radikale Maskulismus einen dies glauben lassen wollen:“

      Wobei Christian allerdings kein linker, sondern liberaler Maskulist ist.

      „Das Problem daran ist, daß er mir auch nach 3jähriger Beschäftigung mit diesen Geschlechterthemen weder durch seine Thesen noch durch seine Vertreter bekannt ist.“

      Mir schon.

      Der Begriff geht ideengeschichtlich übrigens auf Thomas Lentze zurück, der in einem Kommentar zu einem Artikel der Jungen Freiheit am 16. November 2011 den Begriff (durchaus zutreffend) als Eigenbezeichnung für sich verwendete.

      Zitat Thomas Lentze aus dem Artikel:

      „Ich z.B. verstehe mich als einen radikalen Maskulisten. Für mich ist die Frage, ob oder inwieweit Frauen Menschen seien, durchaus diskutabel, und sie ist ja auch von Theologen diskutiert worden. Aber selbst wenn man zum Schluß kommt, daß Frauen keine Menschen seien, so folgt daraus keineswegs Gewalttätigkeit gegen sie. Im Gegenteil, man kann sie gerade dann als besonders schützenswert einstufen. Tierschützer müssen ja auch nicht in Tieren höhere Wesen sehen.“

      (Ich verlinke den JF-Artikel nicht, bitte googlen.)

      Der Begriff „radikaler Maskulismus“ oder „Radikalmaskulismus“ wird von einigen linken und liberalen Maskulisten verwendet, für die Einstellungen solcher Personen innerhalb der Männerrechtsbewegung, die sich begründet als frauenfeindlich klassifizieren lassen, also z.B. für solche Personen, die die Idee der Gleichwertigkeit von Männern und Frauen ablehnen und/oder die die Gleichberechtigung von Männern und Frauen ablehnen (zuungunsten von Frauen) und/oder die Frauen verallgemeinert negative Eigenschaften und/oder schlechte Absichten unterstellen (in etwa analog wie dies radikale Feministinnen bezüglich Männern tun) und/oder die einen Geschlechterklassenkampf propagieren (wiederum analog wie dies radikale Feministinnen bezüglich Männern tun).

      Ein Beispiel für das, was der Begriff „Radikalmaskulismus“ bezeichnet, bietet z.B. der WikiMANNia-Artikel „Frauenwahlrecht“, in dem am Ende mit Bezug auf Passagen aus einen Artikel des frauenfeindlichen Frauenhaus-Blogs für die Abschaffung des Frauenwahlrechts plädiert wird:

      http://de.wikimannia.org/Frauenwahlrecht#Kritik_des_Frauenwahlrechts

      Ob etwas als frauenfeindlich zu klassifizieren ist, bestimme ich persönlich gemäß der diskursanalytischen Austauschmethode (Was für die eine Seite zu gelten hat, hat auch für die andere Seite zu gelten) sowie nach den universalistischen, allgemein-menschlichen Werten des libertären Sozialismus, die ich für richtig halte.

        • Wenn jemand die frage, ob frauen menschen sind, diskutabel findet, ist mir egal. Ich werde mich davon nicht distanzieren, weil keine nähe zu solchen fragen habe. Ich werde „die frauen“ auch nicht gegen solche infragestellung verteidigen, weil mir „die frauen“ bestenfalls lästig sind.

          „Die frauen“, dieses nicht real existierende konstrukt, representiert durch einen haufen impertinenter narzistinnen, dieses konstrukt ist selbstverständlich kein mensch, hat also keinen anspruch auf irgendwelche rechte oder gar auf respekt, es ist ein götze, den man dessen representantinnen um die ohren hauen soll- ist keine körperverletzung, da der götze „die frauen“ ja auch kein materieller gegenstand ist. Wer diesem götzen dient oder ihn verehrt, kann sich meiner verachtung sicher sein. Wer bei politischen oder gesellschaftlichen fragen das wohl des götzen „die frauen“ zu bedenken gibt, hat sich vom rationalen denken verabschiedet, falls er es jemals begrüssen konnte.

          Er hat sich dem antihumanismus verschrieben, darf also nur auf humanität hoffen, die zu gewähren sich humanisten selbst schuldig sind. Leute, welche menschen privilegieren oder diskriminieren wollen, weil sie frauen oder männer sind, sind aus dem selben schlechten holz geschnitzt und dürfen sich meinetwegen gegenseitig verbrennen. Das sollen sie dort tun, wo der gestank keine braven leute belästigt!

          Das ist ein frommer wunsch, sitzen diese obszönen perverslinge doch längst an allen möglichen machthebeln.

          Und das gefährliche ist, dass die männerhasser den frauenhassern, einflussmässig, soweit überlegen sind. Man kann also nicht hoffen, dass die hasser sich gegenseitig anihilieren.

          Von daher beschleicht mich bisweilen der zynische gedanke, dass- wenn der männerhass schon nicht weniger wird- der frauenhass mehr werden möge. Dass mein berechtigter zorn in hass umzuschlagen droht, ich damit gefahr laufe, selber einer dieser perverslinge zu werden.

          Was würde aus mir, wenn ich ein bisschen dümmer, einsamer, ärmer wäre?

        • ein wahres wort, @messi. aktuell sehe ich bei mir die gefahr mich zu einem trans- und homophoben zu entwickeln, wenn man mit meinen kindern zum ersten mal die tuiderschen spielchen spielt. das ist schlimm.

        • ich bin bereits feministenphob. tatsächlich müssen frauen, und in geringerem maße auch männer, bei mir bereits den feministentest bestehen. wenn sie scheitern, haben sie nichts zu erwarten. mit ihnen will ich nichts zu tun haben. das ist auch schlimm.

        • @albert

          Das bist du aber bereits jetzt, wenn du wegen einer Person bereit bist, zwei ganze Bevölkerungsgruppen abzuqualifizieren. Insbesondere, wenn du nicht zu gleichen Teilen auch heterophob wirst, da sich Frau Tuider ja durchaus auch mit Heterosexualität beschäftigt.

          Das wäre so, als würde ich sagen „Ich bin auf dem besten Weg, serbo-phob zu werden, weil ein Serbe neulich eine Studentin totgehauen hat (und die serbische Community sich nicht ausdrücklich davon distanziert hat). Oder noch allgemeiner: Ich bin auf dem besten Weg männerfeindlich zu werden, weil ein Mann eine Frau totgehauen hat und es bisher keine mindestens 50.000 Mann umfassende Solidaritätsbekundung und Distanzierung von Seiten der Männer gab.

        • Soviel ich weiß, ist sie gestürzt und auf den Hinterkopf gefallen.

          Das entspricht eigentlich nicht einem „tothauen“.

          Auch sind es überwiegend Migranten wie Serben, die sich gewalttätig zeigen. Auch gegenüber Frauen, da sie ja aus Gesellschaften entstammen die gynozentrischer sind als unsere und damit männliche fassadenhafte Macho Kultur und weibliche Sexkontrolle ihrer Konkurrentinnen haben.

          Aber solche Realitäten darf man ja nicht äußern.

        • … und wir sind ja auf dem besten Wege auch dahin. Feminismus sei dank. Pudelmacho und Sexkontrolle.

          Mit PC ab ins 19 Jhd. Spießbürgerlich puritanistisch kindlich frauenprivilegierend bei gleichzeitiger männlich unterwerfender Verfügbarkeit.

          Mit Ausbildung des neuen Feudals, inkl. Staatsharem.

        • @atacama, ich bin mir bewusst, dass sich mein verhalten nicht durchgängig rational begründen lässt. aber so weit bin ich aktuell und gedenke auch nichts daran zu ändern. ich rechtfertige es mit dem alttestamentarischen prinzip: auge um auge, zahn um zahn. ich darf dir versichern, dass ich nicht gewaltätig werde, weder gegen feministen, noch gegen schwule, wenn es dich denn beruhigen sollte 😉

        • @petpanther

          Mein Posting war natürlich nicht ernst gemeint, es sollte nur etwas verdeutlichen.

          „Soviel ich weiß, ist sie gestürzt und auf den Hinterkopf gefallen.“

          Was ich allerdings ziemlich zynisch finde, das darüber diskutiert wird, ob nun der Schlag oder der Sturz ausschlaggebend war.

          Das ist doch so als würde man besoffen über einen Zebrastreifen rasen und jemanden mitnehmen und hinteher sagen „Es ist aber nicht bewiesen, ob die Kollision mit meiner Kühlerhaube oder der anschließende Kopfsprung auf den Asphalt den Tod bewirkt hat.
          Wenn letzteres der Fall ist, kann ich da nichts für.“

          Einem Menschen gegen den Kopf zu schlagen, ist immer gefährlich. Selbst für Profis.
          Ein junger Boxer ist nach einem unglücklichen K.O ein Pflegefall.
          http://boxenplus.de/alexander-mengis-ein-jahr-danach/

          „Auch sind es überwiegend Migranten wie Serben, die sich gewalttätig zeigen. Auch gegenüber Frauen, da sie ja aus Gesellschaften entstammen die gynozentrischer sind als unsere und damit männliche fassadenhafte Macho Kultur und weibliche Sexkontrolle ihrer Konkurrentinnen haben.“

          Aber ist es deshalb richtig, jeden Serben präventiv als Totschläger zu betrachten? Könnte es nicht sein, dass die sich dadurch diskriminiert fühlen?
          So wie Männer im Allgemeinen beim Thema Rape Culture z.B?

          „Aber solche Realitäten darf man ja nicht äußern.“

          Das scheint sich langsam aber zu ändern, zumindest kommt mir das so vor.

        • @Atacama

          Find ich überhaupt nicht zynisch.

          Einfach mal nur bei der Wahrheit bleiben. Und keine solipsistischen selbstgefälligen Zurechtdrehungen.

          „Aber ist es deshalb richtig, jeden Serben präventiv als Totschläger zu betrachten? Könnte es nicht sein, dass die sich dadurch diskriminiert fühlen?
          So wie Männer im Allgemeinen beim Thema Rape Culture z.B?“

          Ich betrachte nicht jeden Serben als Totschläger.

          Dennoch ist da ein Restmisstrauen zurecht vorhanden. Aber sie fallen immer wieder auf, in Kneipen, … überall. Und es sind idR. nicht die, die sich diskriminiert fühlen. Ganz im Gegenteil.

          Diese Gesellschaft hat einen ausgesprochen Hang zum Aggro. Erinnern wir uns an den letzten Krieg und wer dort Hauptaggressor war und Genozide durchgeführt hat. Die haben tatsächlich ein Problem. Und das ist in keinster Weise aufgearbeitet.

          Brauchen sie ja auch nicht.

          Menschen wie du, Atacama, entlassen sie ja aus ihrer Verantwortung.

        • @ albert
          „aktuell sehe ich bei mir die gefahr mich zu einem trans- und homophoben zu entwickeln, wenn man mit meinen kindern zum ersten mal die tuiderschen spielchen spielt. “

          Dann kannst Du ja mit mir anfangen. Lass Dich nicht aufhalten.

  3. Das Fabelwesen radikaler Maskulismus. Kommt gleich hinter der Patriarchie.

    Es gibt einen radikalen Feminismus, also muss es einen radikalen Maskulismus geben.

    Das ist Unsinn. Die einzige Opfer-Sündenbock Ideologie ist hier der Feminismus, der eigentlich immer radikal ist. Es liegt an der Natur der Sache selbst.

    Kulturelle Disponibilität des Mannes, d.h. gynozentrische Kultur trägt dies.

    Wir sollten aufhören vom radikalen Maskulismus zu sprechen. Die radikalsten sind im mgtow Bereich. Der ist aber noch nicht einmal frauenfeindlich, sondern stellt nur unverschönt fest wie es tatsächlich ist. Und das ist auch kein Ruhmesblatt für des weiblichen Teils unserer Spezies. Aber menschlich nachvollziehbar.

      • Dazu gern auch nochmal die Zeilen von mgtow Granden, der unter dem Youtube Pseudonym RazorbladeKandy2 unterwegs ist, die ich auf den Selbermach Samstag 112 Seiten gepostet habe.

        Gist ist: Es gibt eine natürliche gegenseitige Abwehr der heterosexuellen Geschlechter, Misogynie/Misandrie. Das ist normal.

        Nicht normal ist die neurotische Überhöhung und politische Ausbeutung dessen.

        • Hier nochmal das Zitatvon ihm:

          „What’s more effective than vying for mainstream appeal, ist trying to teach men it’s OK to be a misogynist.

          So long as men run from the claim of “misogynist”, men lose. Women dictate things because they will crack the whip, males will fall in line. Female approval is big. Men need that approval. The word “misogynist” is roughly translated to, “you don’t get my female approval, and all men who want my approval, better denounce you as I have”.

          That’s all the term misogynist means.

          Plus, normal healthy heterosexual men are relatively misogynist. And normal healthy women are relatively misandrist. Resenting the opposite sex (to some extent) is a healthy part of heterosexuality. Again, the battle of the sexes has been around forever and will always be there.

          Women are free to be as misandrous as they want, and if you call them a misandrist, they just laugh and say “there’s no such a thing”.

  4. „Samstags Fußballtag mit den Jungs? No way, du bleibst daheim oder kommst direkt nach dem Bayern-Spiel wieder nach Hause.“

    Wäre das Geschlechterverhältnis andersherum, wäre der Mann herrschsüchtig und die „Nice-Guy-Engine“ würde ihn als Freund disqualifizieren. Aber bei einer Frau nennt man diesen Kontrollwahn Emanzipation.

    „Oder die traurige Tatsache, dass kein Mann mehr weiß, was er eigentlich sagen, machen, denken darf, ohne als Sexist, Weichei oder Macho abgestempelt zu werden.“

    Das kann man ja wohl schlecht abstreiten. Ein Mann der sich zum Geschlechterthema äußert, muss schon die feministischen Mythen nachplappern um nicht als rückständig, frauenverachtend und wahlweise als Macho oder Loser, der keine abkriegt, zu gelten.

    Das hier ist auch so ein komisches Beispiel:

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/beyonce-zeigt-wie-pop-feminismus-geht-13280798.html

    Feminismus ist gegen Sexismus und Objektifizierung von Frauen, aber Frau ist Feministin um sich zu objektifizieren zu können, selbstbestimmt natürlich.

    Was soll ich da jetzt zu sagen?

    • “Oder die traurige Tatsache, dass kein Mann mehr weiß, was er eigentlich sagen, machen, denken darf, ohne als Sexist, Weichei oder Macho abgestempelt zu werden.”

      Ja, und. Ist das ein Problem, als Sexist, Weichei oder Macho abgestempelt zu werden? Wen soll das interessieren, was irgendjemand über einen denkt? Solange du keine beruflichen oder finanziellen Schwierigkeiten dadurch bekommst, kann dir das herzlich egal sein. Und wenn du welche bekommen könntest, denke mal über das Thema Antifragilität nach?

      Außerdem „nach dem Bayernspiel“. Ich hab immer geahnt, dass Bayern Fans Pussies sind.

      • Das Problem ist, dass dann gesagt wird, der ist ein Sexist, alles was er sagt ist sowieso falsch. Es wird als Argument benutzt, obwohl es keines ist. Der Gegenüber soll nur verstummen.

      • „Ja, und. Ist das ein Problem, als Sexist, Weichei oder Macho abgestempelt zu werden?“

        Man muss nur damit leben können, wie Du richtig sagst.
        Das interessantere Problem ist, warum das so gut funktioniert.
        Klar ist es ein zentrales bewährtes Mittel weiblicher Herrschaft über Männer schon seit Jahrtausenden, den Mann zwischen diesen beiden Polen, hin – und her zu jagen. Das traurige ist es, es funktioniert, weil die Masse der Männer mitmacht.
        Ein Weichei ist natürlich ein Konkurrent weniger, man hebt sich ab, ist ja selber keines, kann andersherum auch als Tröster der vom Macho enttäuschten Frau Zugang zu Ihr bekommen, in der Beschützerrolle.
        Sie realisieren nicht, wenn sie ihre Geschlechtsgenossen mit Freude in gleicher Weise als Weichei, Macho etc.titulieren, daß sie selbst schon morgen das Opfer sein können.

        im Prinzip ein alter Hut: dividere et impera
        Männer lassen sich von Frauen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gegeneinander ausspielen, Frauen solidarisieren sich gegen Männer mit großer Wahrscheinlichkeit, wenn sie ihre Interessen durchsetzten wollen.
        (Kollektiv gesehen natürlich nur, nichts schweißt Frauen mehr zusammen als der Kampf gegen MÄNNER, nichts macht sie so zu Feindinnen als der Kampf um einen BESTIMMTEN Mann)

        Dieses ausspielen der Männer gegeneinander funktioniert nur, wenn man es nicht zu offensichtlich übertreibt. Dan merken sogar die tumbesten Männer was läuft, und die Männer solidarisieren sich gegen die Frauen, aber meist nur kurzfristig und lokal.

  5. „Wir brauchen nicht noch mehr selbsternannte Frauenbeauftragte, sondern solche, die uns Männer davon abhalten von der Brücke zu springen vor lauter Unsicherheit, vor lauter Angst davor, irgendwas Falsches zu sagen,“

    Herzlich willkommen in meiner Welt.

    „vor lauter Angst, dass die Diskriminierung künftig andersrum und mit dem Segen der Masse funktioniert.“

    Interessant allerdings, dass mit diesem Zitat ja offensichtlich anerkannt wird, dass es Diskriminierung gegen Frauen gibt und gab.

    • Verbindliche gesellschaftliche Rollenzuweisungen sind immer diskriminierend, wenn sie nicht vom Individuum akzeptiert werden. Das dürfte wohl zeitlos und geschlechterübergreifend sein.

      • @Peter Müller – warum? Immer subjektiv nachteilig, ja, das sicherlich. Aber diskriminierend meiner Meinung nach nur dann, wenn es kein hinreichender sachlicher Grund für diese gesellschaftliche Zuweisung existiert.
        Deine Aussage bedeutet letztlich, dass immer dann, wenn von jemandem gesellschaftlich etwas erwartet wird, das nicht seinen eigenen Wünschen entspricht, Diskriminierung vorliegt. Das halte ich für zu weitgehend.

        • Ich denke es geht um die Pauschalität der Zuweisung ungeachtet der individuellen Neigung und Konstitution.

          „Hinreichend sachliche Gründe“ wären ja objektiv darlegbar. Die probleme beginnen da, wo sachliche Gründe auf kollektiver (statistischer) Ebene auf das Individuum übertragen werden.

          Eine subjektive Nachteiligkeit muss dazu nicht mal gegeben sein.

        • @Peter Müller – nochmal: warum? Warum beginnen dort die Probleme bzw. inwiefern ist das zwingend änderungsbedürftig? Wie albert schon unten zutreffend ausgeführt hat, ist weder allgemein die Zuweisung bestimmter Verhaltensweisen immer abzulehnen noch werden konkret die Geschlechterrollen so rigide durchgesetzt, dass ein Abweichen hiervon unmöglich ist.

          Wenn es machbar wäre, jedem Individuum völlige Handlungs- und Entfaltungsfreiheit zu gewähren, ohne das Funktionieren der Gesellschaft zu beeinträchtigen, wäre ich absolut dafür. Ich glaube aber nicht, dass dies möglich ist. Deshalb halte ich es für sehr empfehlenswert, Minderheitenschutz jedweder Art nicht schrankenlos anzustreben. Insbesondere das Aufbrechen der Geschlechterrollen kann, wenn zu weitgehend durchgesetzt, m.E. sehr negative Konsequenzen haben. Wer „jegliche Erwartungshaltung“ ablehnt, sollte sich über die Folgen, z.B.. für die Leistungsbereitschaft der Menschen, im Klaren sein.

        • @Hugor

          Für diese Frage bin ich eher der falsche Adressat. Schade, dass die Frauen, die sich hier rumtreiben, dazu nichts sagen wollen.

          Allerdings würden wir über die Thematik vermutlich überhaupt nicht diskutieren, wenn nicht die gesellschaftlichen Rollenzuweisungen an Frauen von diesen hierzulande bereits vor längerer Zeit in großer Mehrheit in Frage gestellt wurden.

          Scheinen also keine sehr attraktiven Rollen gewesen zu sein, findest Du nicht?

        • mit der attraktivität ist das so eine sache, @peter. @marenleinchen zickt immer wieder gegen unsere liebe @anne nühm, da sie angeblich einen dicken fisch an land gezogen hat. so unattraktiv ist dann die rolle der sorglosen partnerin dann wohl doch nicht.

          das problem ist meines erachtens eher die erwartungshaltung. diese hat sich bei vielen frauen durch jahrzehntelange indoktrination, verstärkt durch genetische disposition derart ins irreale verschoben, dass es tatsächlich schwer ist real damit umzugehen. die rolle an sich ist attraktiv, wenn sie nicht an völlig unrealistischen maßstäben gemessen wird.

        • @Peter Müller – Ist es wirklich eine große Mehrheit der Frauen, welche die gesellschaftlichen Rollenzuweisungen in Frage stellt? Oder ist es nicht eher einer relativ kleinen Gruppe von Feministinnen gelungen, den Diskurs zu bestimmen und den Frauen quasi vorzuschreiben, dass sie die überkommenen Rollen abzulehnen haben? Ich glaube, eigentlich hängen auch die heutigen Frauen viel mehr an den alten Rollen, als den Feministen lieb ist. Dies zeigt sich nicht zuletzt daran, dass sich in den letzten Jahrzehnten trotz (oder gerade wegen?) aller Erfolge des Feminismus die Zufriedenheit der Frauen mit ihrer Lebenssituation im Schnitt nicht verbessert, sondern verschlechtert hat.

          Im Übrigen ist, wie auch albert schon schrieb, das Äußern von Änderungswünschen noch kein Beweis dafür, dass entsprechende Änderungen gesamtgesellschaftlich sinnvoll oder gar alternativlos sind. Wenn die Männer beispielsweise ihre Rollenzuschreibungen „Schutzgewährung auch unter Gefährdung des eigenen Lebens (z.B. als Soldat)“ oder „Übernahme der gefährlichen und/oder körperlich anstrengenden Tätigkeiten“ ablehnen würden, wäre hierfür wohl keine Unterstützung der Verfechter des Rollenaufbrechens zu erwarten.

        • @ albert

          Es gibt mehrere Rollenzuweisungen an Frauen. Welche meinst Du jetzt mit „attraktiv“?

          @ Hugor

          Die Frauen heute versuchen eher den Freiraum, den sie gewonnen haben, mit „eigenen“ Modellen auszufüllen. Da das Handlungsspektrum mittlerweile relativ groß ist, herrscht oftmals die „Qual der Wahl“ und der ewige quälende Zweifel, ob frau auf dem richtigen Gleis ist. Im Zweifel erscheint das Modell der Freundinnen immer das bessere zu sein.

          Insofern nicht verwunderlich, dass die Unzufriedenheit gestiegen ist. Mit individueller Freiheit muss man umgehen können. Frauen tun sich da als Temdenz-Kollektivistinnen schwer. Ändert aber nichts an der weitgehenden Ablehnung traditioneller Rollen. Diese sind ja nicht „verboten“. Frauen könnten diese weiterhin leben, wenn sie dies wollten. Wieviele tun das?

          „wäre hierfür wohl keine Unterstützung der Verfechter des Rollenaufbrechens zu erwarten.“

          Jepp, wichtige Erkenntnis: Frauen werden ein Aufbrechen der Männerrollen nie so unterstützen, wie Männer dies bei Frauen getan haben. Nicht mal tolerieren. Sie brauchen die Männer, mindestens als Sündenbock, und als finanzielles Back-Bone und natürlich für die klassischen Männerdienstleistungen: Zum aufsehen können, die starke Schulter, Spinnen entfernen und Müll rausbringen 😉

        • na ja @peter, genau das was ich schrieb: sorglose und versorgte partnerin, sprich eine gute versorger ehe. versteh mich nicht falsch, ich unterstelle @anne nühm nichts oder werfe ihr irgendetwas vor. stelle lediglich fest, dass dies bei unser engagierten spezialdemokratischen feministin @marenleinchen neidgefühle auslöst und damit die attraktivität dieses modells belegt.

        • @Peter Müller – ich bezweifle weiterhin, dass die weitgehende Ablehnung der traditionellen Frauenrollen tatsächlich dem freien Willen der meisten Frauen entspricht. Meinem Eindruck nach würden sich auch heute noch viele Frauen in einer Rolle als Hausfrau und Mutter wohlfühlen. Aber es trauen sich aufgrund des Zeitgeistes nur wenige, dies einzugestehen – oft nicht einmal sich selbst.

          Ich stimme Ihren Darstellungen insoweit zu: dieses ganze Rollenaufbrechen scheint in erster Linie darauf abzuzielen, Frauen (aber nicht Männern) mehr Freiheiten zu ermöglichen, was aber schon deshalb wenig sinnvoll ist, weil viele Frauen mit diesen Freiheiten gar nicht auf eine Weise umgehen können, die sie glücklicher macht.
          Weshalb man ein Projekt unterstützen sollte, das nur für einen Teil der Bevölkerung Verbesserungen bringt, aber auch diesen Teil vielfach nicht glücklicher macht, erschließt sich mir nicht.

        • @albert

          Ah, OK. Ich hatte das Gezicke nicht mitbekommen oder glatt überlesen.

          Denke, die entscheidende Frage bei der Attraktivität der „guten alten Versorgerehe“ ist wohl für eine Frau der Preis, den sie dafür zahlen muss. „There’s no such thing as a free lunch“

          Keine Ahnung, ob @marenleinchen neidisch auf die konkrete Lebenssituation ist, oder ob sie lediglich eine Teilmenge der geschilderten Situation idealisiert betrachtet und darauf dann neidisch ist.

          @Hugor

          Das ganze hat auch eine gewichtige ökonomische Dimension, die eine Unterstützung aus systemischer Sicht ratsam erscheinen lassen.

          Aber es ist sicherlich kein altruistisches Projekt, um die Menschheit mit ewiger Jugend und Glücksseligkeit zu beschenken. Eher um ihnen die Illusion von beidem verkaufen zu können…

      • sobald man mit menschen zusammenlebt, werden die anderen erwartungen an dich stellen, @peter müller. das geht gar nicht anders. nun musst du in unserer gesellschaft nicht allen erwartungen entsprechen. das ist dir zum größten teil freigestellt. aus der enttäuschung der anderen eine diskreminierung zu konstruieren, geht zu weit. dein verhalten wird schlicht mißbilligt und das ist völlig in ordnung. man muss nicht alles befürworten.

        • Entscheidend dürfte wohl sein, inwieweit diese Enttäuschung der anderen negative Konsequenzen bei folgenden Interaktionen hat.

          Wobei ja sehr viele Frauen (und sicher auch viele Männer) so dünnhäutig sind, dass sie bereits im Vorfeld vor möglichen Konsequenzen abgeschreckt werden und daher konformistisches Verhaltensmuster auch dann reproduzieren, wenn ihnen tatsächlich ganz anders zumute ist.

          Von daher ist es ja ein logischer Weg, übergeordnet, also auf gesellschaftlicher Ebene, möglichst jegliche Erwartungshaltung aufgrund der Geschlechtszugehörigkeit abzuschaffen, um eben den eigenen Handlungsspielraum zu erhöhen.

          Wenn man dazu dann noch individuelle Missbilligungsäusserungen gesellschaftlich ächtet oder sogar pönalisiert, hat man es geschafft.

          Also zumindest theoretisch sind Frauen da ja schon ziemlich weit gekommen. Zumindest in der Erwartungsrichtung Mann zu Frau. Die Praxis sieht ja aber wieder etwas anders aus. Was halt daran liegt, dass Missbilligungen und Stigmatisierungen zum Großteil intraweiblich verwendet werden.

        • das stimmt so nicht. ich erwarte beispielsweise von meinen kindern, dass sie fleißig in der schule sind. das artikuliere ich auch und penalisiere es, falls es erforderlich sein sollte. das sollte jeder so tun, @peter müller, denn die alternative faul zu sein ist nicht akzeptabel, ja sogar schädlich. es wäre ausgesprochen kontraproduktiv den handlungsspieraum zu erhöhen. das ist kein legitimes anliegen per se.

          da frauen und männer nicht gleich sind, du erinnerst dich an die sache mit den babys, @peter, führt dies zu recht zu unterschiedlichen erwartungshaltungen an männer und frauen. penalisiert werden übrigens die wenigste übertretungen dieser erwartungshaltung. wenn man in einer gemeinschaft leben will, muss man mit erwartungshaltungen umgehen, ansonsten geht man als eremit in eine hölle und hat davor seine ruhe.

        • OK, und was erwartest Du von Frauen, wie artikulierst Du Deine Erwartungshaltung an sie und wie pönalisierst Du abweichendes Verhalten bei Frauen?

          Die weibliche Stategie, mit unliebsamen Erwartungshaltungen umzugehen, hatte ich bereits beschrieben. Anscheinend haben Frauen da stärkere Machtmittel als Kinder um ihre Strategie auch umzusetzen…

        • verhalten anderer menschen, das mir mißfällt penalisiere ich in der regel dadurch, dass ich auf kontakt verzichte oder ihn vermeide. da bin ich ganz und gar unsexitisch, denn es gilt sowohl für männer, wie auch frauen, @peter.

          die frage hinsichtlich der artikulation finde ich schon interessanter, denn an sich bin ich der meinung, dass jeder das recht hat nach seinem gusto glücklich zu werden. wenn mich allerdings jemand davon überzeugen will, dass eine hausfrauenehe per se schlecht sei, fürchte ich um persönliche konsequenzen und artikuliere meine gegenteiligen bedürfnisse. abgesehen davon sage ich jedem der es hören will oder nicht, dass ich familie für eine gute sache halte und an sich jeder zwei kinder haben sollte – im schnitt natürlich.

          zur weiblichen strategie fällt mir ein spruch meiner mutter ein: der papa ist der kopf der familie, aber ich bin der hals und drehe den kopf wohin ich will 😉 frauen wissen recht genau was sie tun und kennen auch geeignete mittel ihren willen durchzusetzen, @peter.

        • „zur weiblichen strategie fällt mir ein spruch meiner mutter ein: der papa ist der kopf der familie, aber ich bin der hals und drehe den kopf wohin ich will 😉 frauen wissen recht genau was sie tun und kennen auch geeignete mittel ihren willen durchzusetzen“

          Oh, mit dem Spruch hat meine Mutter auch immer gekontert, wenn die Sache mit dem „Oberhaupt“ in der Familie zum Thema kam.

          Ich hab eine recht große und weitläufige Verwandtschaft. Mit zwei Ausnahmen sind in ALLEN Familien die Frauen die Bosse. Das deckt sich auch mit einer Studie der Vorwerk(?)-Stiftung, wonach in 87% der Fälle die Frau – also das arme unterdrückte und verängstigte Hascherl – über Anschaffungen im Haushalt entscheidet.

  6. Wobei man hier kritisch anmerken muss das es bei Manuela Schwesig das einzig Absurde ist das man da von „Leistung“ spricht, die existiert nämlich nicht, die Einzige Leistung dieser Frau (Im Gegensatz zu AM und VdL) ist das sie als Quotenfrau ganz nach oben gekommen ist.

    Manuela Schwesig ist doch der lebende Beweis dafür das die Frauenquote nicht Funktioniert weil nicht der/die Beste die Stelle bekommt sondern eine unqualifiziert Quotentrulla weil sie zum Richtigen Zeitpunkt am Richtig Ort war.

  7. Das wir KEIN Sexismusproblem haben, würde ich nicht so sagen (selbst dann, wenn wir männerfeindlichen Sexismus außen vor lassen), aber den Punkt „Beziehungsmacht“ halte ich auch für sträflich unterschätzt.

    Wenn ich aus meiner subjektiven Sicht mein natürlich nicht repräsentatives Umfeld betrachte, sehe ich da in jeder Liebesbeziehung stets die Frau dominieren. Ob die Entscheidung über die Karriere des Mannes, oder das abendliche Fernsehprogramm, in der Regel setzt sich der Wille der Frau durch. Nicht durch gewaltsame Unterdrückung oder Erpressung, sondern weil die Männer es zulassen. – Und wenn sie damit zufrieden sind, dürfen sie das natürlich auch gern. Nur eine solche Gesellschaft soll mir dann nicht erzählen, dass Frauen machtlos wären, nur weil sie in weniger Aufsichtsräten sitzen.
    Jetzt mal ehrlich: Michelle Obama oder der Bürgermeister eurer jeweiligen Stadt… wer ist mächtiger? Er ist gewählter „patriarchalischer“ Amstträger, sie ist (ich muss zu meiner Schande gestehen, ihren Beruf gerade nicht zu wissen, aber um diesen Aspekt geht es ja auch nicht) lediglich Ehefrau. Glaubt aber wirklich irgendjemand, er könne politisch mehr erreichen, als sie?

    Unter Männern werden immer irgendwelche Seilschaften vermutet und tatsächlich sind persönliche Verbindungen das Wertvollste überhaupt. Aber glaubt jemand ernsthaft, die Verbindung der gleichen Genitalien sei stärker als alle anderen?

  8. Ich habe vorgestern versucht, den spon artikel „wenn alte Männer gegen die frauenquote zicken“ zu kommentieren. Trotz mehrfachen absendens, ich denke so etwa zehn mal, sah sich die Redaktion nicht in der Lage, ihn zu veröffentlichen. Wer sich die Kommentare unter dem Artikel anschaut, der sieht wie tiefgreifend mittlerweile die narrative des täter- und opfergeschlechts geworden sind, das macht mixh nachdenklich, und daher denke ich, dass dieser Kommentar hier auch wunderbar reinpasst:

    „Wenn alte Männer gegen die Frauenquote zicken“. Liebe SPIEGEL-Redaktion, an einem Tag wie heute, nach Beschluss der Frauenquote wäre es gut, einmal inne zu halten. Sich zu fragen in welcher Gesellschaft wir leben und wie wir leben wollen. Ich lebe in einer Partnerschaft und bestärke meine Freundin ihre Ziele zu erreichen, so wie sie mich bestärkt, wir sind ein Team. Ähnliches sehe ich im Freundeskreis, ich sehe eine Gesellschaft, in der die Menschen versuchen, aus ihrem „in das Leben geworfen sein“ das Beste zu machen und ihr Lebensglück zu finden. Und die meisten wünschen sich immer noch eine Partnerschaft und begegnen sich auf Augenhöhe und mit einem Grundvertrauen zu einander, halten zusammen und kämpfen miteinander. Beide haben Ängste verletzt zu werden, sind manchmal schüchtern, geben manchmal nicht alles ehrlich zu, wollen aber in ihrem Inneren dem anderen nichts Böses. Ich arbeite kollegial in einem Team zusammen, in dem Männer und Frauen füreinander Verantwortung übernehmen und versuchen das Beste herauszuholen.

     

    Ich bekomme es zunehmend kognitiv nicht mehr auf die Reihe, wie viel Hass, Unterdrückung und Gewalt in dieser Gesellschaft herrschen soll. Wie es sein kann, dass eine enthumanisierte Gruppe die andere Gruppe in einem Status von Angst, Bedrohung und Unterdrückung hält. In der die eine Gruppe, nennen wir sie mal „alle weißen (und alten) heterosexuellen Männer“ die andere „alle Frauen“ durch sexualisierte und häusliche Gewalt diszipliniert, durch allgegenwärtigen Sexismus abqualifiziert und im Job degradiert. Ich sehe täglich lachende Frauen die selbstbestimmt und fröhlich ihr Leben gestalten und glücklich sind in unserer Gesellschaft zu leben. Auch sehe ich viele Männer, mit individuellen Wünschen an ihr Lebensglück, so unterschiedlich und bunt wie die Frauen. Keine Roboter die nur eines eint (Frauenunterdrückung), sondern das Streben nach Glück und Anerkennung. Die selbstverständlich Gleichberechtigung wollen, aber auch langsam Bedenken und Sorgen äußern. Ganz grundsätzlich über das Männerbild in unserer Gesellschaft. Sie sind keine Vergewaltiger, sie würden nie Frauen etwas antun, sie unterdrücken sie nicht im Job. Sie schützen auch nicht Männer die so etwas tun. Es ist dieses Unwohlsein, das sich zunehmend verstärkt, dass die Gesellschaft weiter auseinanderdividiert und radikalisiert. Wer Hass predigt, wir auch Hass ernten. Die Geschichte ist voll von Beispielen.

     

    Das ist keine Gesellschaft in der ich leben möchte. Wie sie sich in Diskursen nur noch an einer Mann-Frau Dichotomie abarbeitet. Man kann mich jetzt vielleicht für blind und ignorant erklären, aber ich fordere jeden ernstlich dazu auf einmal zu reflektieren und sich ganz offen die Frage zu stellen: Leben wir in einem Patriarchat das mittels Sexismus, hegemonialer Männlichkeit und Rape Culture ausnahmslos alle Frauen unterdrückt, indem ausnahmslos nur Männer profitieren, indem Männer immer das Böse sind und Frauen immer das Gute? Haben wir dieses Schwarz-Weiß, oder leben wir nicht in einer bunten Gesellschaft? Es macht einen traurig wie wirkmächtig diese Ausgrenzungsideologie geworden ist.

    • @teardown

      Hab die gleiche Erfahrung gemacht.

      Es ist mittlerweile mehr als offensichtlich, dass man daran interessiert ist das Opfer-Täter Narrativ zu forcieren. Zensur schreckt die auch nicht ab.

      In den Online-Redaktionen sitzen Frauen.

      SPON ist ein feministisches Agitationsblatt und nicht mehr verlässlich.

      • Es ist doch nun wirklich mehr als offensichtlich, wie hier gearbeitet wird. Da nimmt man die eine Gruppe mit 40 Millionen Mitgliedern und unterstellt ihr kollektiv sie würde die andere Gruppe mit 42 Millionen Mitgliedern unterdrücken, belästigen, schlagen, abqualifizieren etc. Hallo? Welche monströse ablehnung von multikausalität und individuellen Beziehungen zwischen Menschen.

        Dieses Schwarz-Weiß denken wird für mich zunehmend unerträglicher. Wie kann man denn sich so einfach die Welt erklären? Wir wissen doch aus der Geschichte wie Ausgrenzungsideologien funktionieren. Warum akzeptieren wir es, dass hier Menschen in verantwortung sind und ernsthaft erzählen, die eine Hälfte der Bevölkerung sei besser, während die andere ziemlich schlecht ist?

        Es wird Zeit aufzustehen…

        • Da nimmt man die eine Gruppe mit 40 Millionen Mitgliedern und unterstellt ihr kollektiv sie würde die andere Gruppe mit 42 Millionen Mitgliedern unterdrücken, belästigen, schlagen, abqualifizieren etc. Hallo?

          Es ist leider nicht ganz so einfach, weil die Gruppe der Männer hierarchisiert wird. Männliche SPIEGEL-Journalisten sind offensichtlich der Meinung, „Bessermänner“ zu sein. Natürlich sind auch sie böse, allerdings praktizieren sie regelmäßig Bußrituale und meinen deshalb, sich von „Normalmännern“ abheben zu können.

          Wir haben hier, nach meiner Auffassung, eine Reinkarnation des klassischen Bildungsbürgers:

          Das Bildungsbürgertum des 19. Jahrhunderts zeichnet sich nach dem deutschen Germanisten Klaus Vondung durch folgende Eigenschaften aus:

          – akademische Ausbildung

          -„In-Group-Verhalten“, hervorgebracht durch ähnliche Bildungswege; über dieses Verhalten grenzte sich die Schicht von anderen sozialen Teilgruppen ab (Profeminismis als Markierung des Bildungsstatus)

          – hohe Selbstrekrutierung

          – gesellschaftliches Prestige ist wichtiger als wirtschaftliche Prosperität
          – überwiegend protestantische Konfession (wird heute durch feministisches Moralin substituiert)
          gilt als „kulturelle Elite“

          – besetzt Berufe, die die bürgerlichen Ordnungsentwürfe weitervermitteln und so sozial dominant werden lassen

          http://de.wikipedia.org/wiki/Bildungsb%C3%BCrgertum#19._Jahrhundert

          Weil das eine schöne bequeme Legitimation ist, halten sie recht beharrlich daran fest. Für Journalisten ist es regelmäßig ein regelrechtes Geschäftsmodell, den Moralunternehmer haraushängen zu lassen und Sündenböcke als solche zu Framen. Der Leser „kauft“ sowas gerne, weil ihm so eine Schablone vermittelt wird, sich als „auf der guten und richtigen Seite zu stehen“ zu markieren. „_Wir_ behandeln unsere Frauen gut, die Anderen aber nicht!!!1!“ war schon immer ein wirkungsvolles Frame (und kam oft auch bei Kriegspropaganda zum Einsatz)

          Kippen tut das Ganze dann, wenn die intellektuelle und/oder moralische Glaubwürdigkeit verspielt wird. Das ist nämlich das eigentliche „Stammkapital“ des Bildungsbürgers. Dann verliert er seine Führungslegitimation. Da ist der Bildungsbürger ziemlich vunerabel – niemand braucht einen Bildungsbürger, der offensichtlich gar nicht so gebildet ist. Da ist auch eine Zeitschrift wie der SPIEGEL ziemlich vunerabel – niemand kann sich als SPIEGEL-Mehrpisser fühlen, wenn der SPIEGEL offensichtlich ein trashiges Agitationsblatt ist.

          Ich denke sie wissen insgeheim, wo der Hase so langsam hinläuft, aber sie sträuben sich noch, das zur Kenntnis zu nehmen. Weil sie am liebsten alles beim komfortablen Alten lassen würden. Am liebsten hätten sie die alten Zeiten zurück, in denen es noch richtige Konservaive gab. So welche, die meinten die Frau gehöre in die Küche.

          Dann müssen die pösen Maskus eben diese Rolle übernehmen..

        • „Für Journalisten ist es regelmäßig ein regelrechtes Geschäftsmodell, den Moralunternehmer haraushängen zu lassen und Sündenböcke als solche zu Framen. “

          Hmm, Beim SPIEGEL dürfte dieses Geschäftsmodell wohl eher ein Eigentor sein. Der SPIEGEL wurde als informatives und kritisches Nachrichtenmagazin weit überwiegend von bessergebildeten Männern gelesen – eine Journalistin nannte es in den 90ern mal in einem Rundfunk-Essay „das Revolverblatt des Mannes“.
          Die intellektuelle Frau las (und liest) BRIGITTE, oder freundin.
          Mit Beginn des neuen Jahrtausends schielte wohl die Redaktion des SPIEGEL auf die riesige potentielle Leserschaft der Frauen und vollzog einen deutlich merkbaren Schwenk hin zu kritiklosem Feminismus. Alles, was den feministischen Dogmen widersprach, wurde seitdem weitgehend aus dem Blatt verbannt.
          Weibliche Leser hat es ihm kaum mehr eingebracht, dafür aber reichlich männliche vergrault – mich eingeschlossen.

        • @ evochris

          Die Kurve zu meinem Post krieg ich jetzt nicht.
          Dass „Emma“ das Landserheftchen der Feministinnen ist, ist ja bekannt und nicht einmal ein Beleg für den Verfall der Printmedien. Emma war schon immer auf einem niedrigen, vereinfachenden Niveau.
          Sie wird nicht einmal von einer nennenswerten Anzahl von Frauen gelesen, obwohl sie doch angeblich deren Interessen in der patriarchalischen Gesellschaft hochhält.

    • @Teardown

      Was glaubst du wie ergeht es mir im diestandard Forum?

      Von 586 abgesendeten Beiträgen wurden 165 entweder nicht veröffentlicht oder veröffentlicht, dann aber wieder gelöscht.

      Das macht knapp 29% aller meiner dort verfassten Beiträge aus. Knapp ein Drittel. Und ich bin fast ausschließlich im diestandard-Forum unterwegs.

      So viel zu Thema feministischer Zensurwahn.

  9. Pingback: Kavalier oder Sexist? Sargon von Akkad kommentiert… | Meinungen und Deinungen

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