„Typenfeminismus: Nichts können aber in die erste Reihe stellen für Kekse“

Wir müssen uns den männlichen Feministen als glücklichen Menschen vorstellen. Er hat ein hohes Ideal, welches er erreichen will und rollt beständig den Stein der Anständigkeit den Hügel hinauf. Beständig kommt auch eine Feministin und stößt ihn wieder hinunter, so dass er sich weiter verbessern kann. Beschwingt kann er den Hügel hinuntergehen und sich sagen, dass er wieder etwas klüger geworden ist, etwas weniger sexistisch. Und beim nächsten Versuch klappt es bestimmt.

Ein solcher Feminist ist Robin Detje, der über den anschwellenden Ekelfaktor berichtet, der sich angesichts antifeministischer Kritik regt. Dabei bringt er zwar keine Argumente, aber viel wichtiger Stimmungen:

Ulf und Harald, Jan und Matthias wollen wir die Dorfhelden nennen, weil sie das auch gerne so halten: Wenn irgendwo Frauen aufmucken, werden diese in ihren Glossen oder auf ihren Facebook-Seiten öffentlich zur Minna gemacht, mit Vornamen angekumpelt und hochschnöslig abgemeiert. Nach dem Motto: Wie können diese Mädchen es wagen? Haben sie denn in der Schule nichts gelernt? Ja, die Herren treten gerne nach unten. Und zwar von ganz oben.

(…)

Mit dem Schmähbegriff der Political Correctness wird Anstand dann belegt, wenn Menschen sich über ihn stellen wollen – einfach deshalb, weil sie Männer sind, weiß oder alt oder alles zusammen

Wenn sie das Recht für sich in Anspruch nehmen wollen, alles, was Minderheiten vorbringen, als nerviges Gezeter abzutun, das ihre Freiheit bedroht. Anstatt zuzuhören, wie es sich unter zivilisierten Menschen gehört. Nein, es ist nicht okay, ein Spaß-Terrorregime aus Kolumnen zu errichten, die Schwächeren den Mund verbieten wollen. Nein, Frauen, die in den Geschlechterbeziehungen ein Machtgefälle erkennen, wollen euch weißen Männern nicht die Schwänze abschneiden. Und nein, Randgruppen, die ihre Verletzlichkeit offenbaren und mehr Schutz möchten, wollen euch nicht die Weltherrschaft wegnehmen. Obwohl – schöner Gedanke eigentlich …

Nein, es gibt in Deutschland niemanden, der diktatorisch-gouvernantenhaft politische Korrektheit durchsetzen möchte. S

Der WHM hat die Weltherrschaft und bangt um sie, die Frauen sind Opfer und wollen nicht „die Schwänze abschneiden“. Sie wollen nur etwas Freiheit – weitergehen, hier gibt es nichts zu kritisieren. Wer Freiheit will, der darf eben ruhig ein Geschlecht pauschal zum Täter abstempeln, ihm die Errichtung einer Rape Culture vorhalten, alle Schlechtigkeiten der Welt auf ihn übertragen und in seinen Tränen baden. Gut, dass Feministinnen niemanden den Mund verbieten wollen, nicht im #Gamergate oder auf Twitter, nicht in sonstigen Debatten, nicht generell in der Geschlechterdebatte, auf so etwas können ja nur AntiFeministen kommen. Es gab keine Aufschreie wegen T-Shirts oder heterosexuellem Küssen oder Babies oder heterosexuellem Sex. Der Feminismus möchte da gar nichts durchsetzen.

Soweit alles richtig gemacht. Aber der Stoß den Hügel hinab kommt gewiss, hier in Gestalt von Sanczny:

Robin Detje möchte nun also Stellung beziehen gegen diesen antifeministischen Backlash. Soweit sehr nett. Von da an geht’s bergab. Er schreibt:

[…] Professx Lann Hornscheidt, die keine Frau mehr, sondern nur noch X sein möchte. Die einen Weg öffnen möchte, aus dem Geschlechterrollenspiel auszusteigen, auch in der Anrede, um zu sehen, ob die damit verbundenen Machtgefüge dadurch sichtbarer werden. [Hervorhebung von mir.]

Äh? Detje hat offenbar seinen eigenen Satz nicht gelesen und gendert mal eben – ganz in guter Absicht natürlich – Profx Hornscheidt AUCH falsch. In einem Satz, in dem es genau darum geht. (Das nach eigenem Belieben mit einem falschen Geschlecht adressieren ist cis-sexistisch. Das ist so ziemlich der Punkt bei der ganzen Sache.)

Nicht. Gut. Genug!  Und damit falsch. Aber es folgen schlimmere Verstöße

Detje zieht dann weiter gegen Ulf Poschardt, Harald Martenstein, Jan Fleischhauer und Matthias Matussek ab:

Wir können uns doch von den N****n das “N***r”-Sagen nicht verbieten lassen [im Original ist das N-Wort beide Male ausgeschrieben]! Das ist doch ein freies Land! Minderheitenphobiker sind diese vier, vom eigenen späten Übermut besoffen. Unangreifbar, weil sie ja die eigentlichen Verfolgten sind, weil immer noch irgendwo an einer Ecke ein Mädchen aufmuckt, eine T****e [diskriminierende Bezeichnung für transgeschlechtliche Menschen ist auch im Original ausgeschrieben], eine Lesbenzicke [?]. Da muss man dann einfach mit dem Porsche drüber.

Legt diesen anderen Typen diskriminierende Sprache in den Mund und lässt sich nicht nehmen, das alles auszuschreiben. Zwei mal das N-Wort unnötigerweise ausgeschrieben, zwei Mal eine diskriminierende Bezeichnung für transsexuelle Menschen unnötigerweise ausgeschrieben. Und dazu dann lauter tolle Distanzierungen von “alternden” WHM, Matussek “gaga” nennen, und die Abwertung dieser nach meinem Kenntnisstand alle in Großstädten lebenden älteren Herren als “Dorfhelden” (diese “es reicht nur fürs Dorf”-Attitüde ist klassistisch).

Lustigerweis hätte Robin hier von den WHMs lernen können. Martenstein hat die entsprechenden Vorwürfe ja bereits hinter sich. Es ist schon fast lustig, dass er hier in eine ähnliche Falle tappt, bei der er der Gegenseite bestimmte Worte in den Mund legt, die dann als unsagbare Äußerung ihm selbst angerechnet werden.

Sanczny weiter:

Was Robin Detje hier leistet ist symptomatisch für Typenfeminismus: Nichts können aber in die erste Reihe stellen für Kekse. Sich von anderen Typen distanzieren um das eigene Typ-Sein zu relativieren. Groß rauströten, was man für ein toll emanzipatorischer Dude ist, und dann mit einer Sparversion von Feminismus auflaufen, die den Namen nicht verdient hat. Und sich gerade deswegen für den sogenannten Mainstream so gut anfühlt: Man muss nur sagen, dass man dafür ist. Ansonsten muss man gar nichts ändern.

Robin Detje hat eben auch nur übersehen, dass er ein Typ ist. Er versteht nicht, dass er selbst Weltherrschaft hat, denn er ist ein Mann und nimmt Raum ein. Er hat als Mann Macht und ist kein Guter, weil er Feminist ist. Er soll lieber den Mund halten, denn er nimmt Frauen Raum weg. Und das auch noch schlecht. Er hat hat nicht bedacht, dass auch er nur die Luft verpestet.

Immerhin wird er nicht als Vergewaltiger bezeichnet. 

Das ist doch immerhin ein Fortschritt

181 Gedanken zu “„Typenfeminismus: Nichts können aber in die erste Reihe stellen für Kekse“

    • Die Verwendung des Wortes „Keks“ ist natürlich problematisch, da sich viele Leute überhaupt keine Kekse leisten können (Klassismus). Wir scheinen allzu oft zu vergessen, dass es sehr viele Abgehängte in unserer Wohlstandsgesellschaft gibt!

      Außerdem ist es anmaßend gegenüber anderen Kulturen, in denen Kekse nicht bekannt sind oder eine andere Bedeutung haben. Der Keks als Leckerli, das man sich traditionell in einer weißen Oberschicht zwischendurch gegönnt hat oder gar – noch schlimmer! – einfach so an Haustiere verfütterte, trägt außerdem unverkennbar eine rassistische Symbolik.

      Ok, ernsthaft: Irgendwie fällt mir langsam nur noch Quatsch auf solche Vorwürfe ein. Ich würde gerne ein Spiel daraus machen: Jemand beschreibt eine einfache Situation und die anderen schreiben, was daran alles schon falsch, böse, unsensibel und normativ ist.

      • @Graublau
        Geh erst mal deine Privilegien checken, du hast intersektional von Klassismus und Ableismus Betroffene unsichtbar gemacht. Essende mit Glutenallergie nehmen in deiner beschränkten Wahrnehmung offenbar keinen Raum ein, denn sonst wärst du nicht so allergikophob unterwegs und würdest daran denken, bevor du anderen nicht haltbare Vorwürfe machst!

        • @Martin Domig

          Check erst einmal deine Privilegien als ablebodied person bevor du solche ausgrenzenden Begriffe wie beschr*_kte Wahrnehmung verwendest! Zudem bist du dir anscheinend nicht bewußt, dass Schr*_ken genau das sind, wogegen wir angehen und das sie insbesondere auch PoCs betreffen. Wenn tausende Flüchtlinge wegen Schr*_nken vor den Grenzen sterben, dann sollte man solche Begriffe wirklich etwas sensibler verwenden!

        • @EvoChris

          War ja mal wieder klar, dass du als weißer Dude dir sofort die Begriffe unterdrückter Minderheiten aneignen musst. Das ist nicht nur cultural appropriation übelster Sorte, als Fremdbezeichnung teilt „PoC“ die Welt nämlich in Weiße und Nicht-Weiße* ein. Wohin es führt, wenn WHM mit solchen Dichotomien hantieren, haben wir während der Kolonialzeit zu Genüge beobachten können.

          Boah, deine rassistischen, kulturräuberischen und neo-kolonialistischen Microaggressionen kotzen mich nur noch an.

          Les erst mal ein Buch, bevor du hier mitdiskutierst und mackerig Raum einnimmst.

          Echt, ich bin raus. „Schönen“ Tag noch.

          • @Neuer Peter

            Diese Zuordnung entspringt auch nur deiner binär-sexistischen Denkweise. Ich habe hier bereits mehrfach angegeben, dass ich auch eine weibliche Seite habe. Diese Selbstbezeichnung meiner Genderfluidität hast du natürlich ignoriert und bestehst darauf, dass ich ein „Dude“ bin, liest mich entgegen dieser Selbstangabe strikt männlich. Man sollte seine Queerness nicht so vor sich hertragen wie du, wenn man dann andere Minderheiten ausgrenzt. Und wenn du hier dazu noch PoCs unsichtbar machen und die Benennung gegen sie gerichteter Praktiken einschränken willst, dann zeigt das, dass du dein eigenes Weißsein anscheinend noch nicht hinreichend reflektiert hast. Deine Forderung läuft darauf hinaus, dass die PoCs selbst die gegen sie bestehende Diskriminierung aufzeigen und beseitigen müssen, was aber strikte Aufgabe der Täter ist.
            Auch dein Verweis auf Bücher ist klassizistisch. Viele Menschen können sich keine Bücher leisten. Sie ist zudem rassistisch, weil du die in vielen PoC-Kulturen übliche Form der mündlichen Überlieferung abwertest.
            Ich weiß nicht, warum Blogbetreiber_in* das überhaupt zuläßt. Dass solchen Äußerungen hier Raum gegeben wird ist bezeichnend!

      • @Graublau

        Die Verwendung des Worts „Keks“ ist nicht „Klassistisch“ sondern Sexistisch da der „Keks“ vom Patriarchat nur dazu entwickelt wurde um von pubertierenden Jungen bei gewissen spielen als Zielscheibe benutzt zu werden.

        Von daher ordnen sich Frauen die Kekse verzehren dem Patriarchat unter in dem sie ähnlich wie im Christentum symbolisch Körperflüssigkeiten ihres Gottes zu sich nehmen.

    • Da fällt mir noch etwas ein: Wir leben in einer nutrition culture, in der nicht jedesmal ausdrückliche und begeisterte Zustimmung geholt wird, wenn weiteres Essen verzehrt werden muss. Insbesondere wenn jemand gerade den Mund voll hat, kann keine klare Zustimmung gegeben werden. Da „Teller nicht leer essen“ mit Beschämung bestraft wird, essen viele Leute, obwohl sie es eigentlich nicht wollten.

      • Die Fatacceptance-Bewegung nimmt ohnehin schon ziemlich viel Raum ein.

        Das ist mir auch schon unangenehm aufgefallen. Wo immer die sich zeigen, machen sie sich breit!

        Und was soll dieses fatacceptance überhaupt bedeuten? Ey du, ich find das super, wie du die drei Blut- und vier Leberwürste verdrückt hast. Magst noch ein Stück Schwarzwälder? Geht ja gar nicht, sowas.

        Jetzt komm mir bloss keiner mit der sattsam bekannten Drüsenüberfunktionslegende. 99 % von denen sind fett, weil sie zu viel fressen. So ist es, frei heraus artikuliert, hart aber fair.

        Die Fatacceptance-Bewegung – Bewegung? Das wär ja schon mal gar nicht schlecht, sofern im eigentlichen Wortsinn verstanden. Die Realität sieht ein bisschen anders aus. Den breiten Hintern in den nächsten Sessel pflanzen und mit dem Laptop in den Fatty-Foren dicke Kommentare schreiben.

        • Inwiefern ist sie tief unlogisch?

          Dass Teile der Fat-Acceptance-Bewegung Ernährungswissenschaftlichen Unsinn verbreitet stimmt auch. Ändert nichts daran, dass solange solche Reaktionen wie von Peter eine regelmäßige ist, eine solche Bewegung nötig ist.

          • @kinchum

            Die Unlogik daran ist aus meiner Sicht, dass es allenfalls eine vernünftige Bewegung rechtfertigt, nie aber eine, die unvernünftig ist.

            An einem anderen Beispiel: Wenn Frauen in bestimmten Bereichen diskriminiert werden, dann mag das einen vernünftigen Feminismus rechtfertigen, aber nicht den gegenwärtigen Genderfeminismus mit seiner Schuldzuweisung an Männer etc

          • @kinchum

            Die Unlogik daran ist aus meiner Sicht, dass es allenfalls eine vernünftige Bewegung rechtfertigt, nie aber eine, die unvernünftig ist.

            An einem anderen Beispiel: Wenn Frauen in bestimmten Bereichen diskriminiert werden, dann mag das einen vernünftigen Feminismus rechtfertigen, aber nicht den gegenwärtigen Genderfeminismus mit seiner Schuldzuweisung an Männer etc

        • @kinch

          Wie kommst Du darauf, daß eine solche Reaktion wie von @Peter eine regelmäßige ist? Soll das heißen, solange @Peter so denkt ist diese Fettenbewegung nötig? Wie wäre es die Fetten würden abnehmen, dann wäre die Bewegung auch unnötig … 🙂

        • @Christian

          Wenn ich dich richtig verstehe, meinst du nicht: „Sie ist tief unlogisch und verbreitet unzutreffendes Wissen“ sondern „Sie ist tief unlogisch, weil sie unzutreffendes Wissen verbreitet“?

          Könnte damit Leben.

          Dennoch: Solange Menschen sich für Dicksein rechtfertigen müssen, ihnen charakterliche und intellektuelle Defizit unterstellt werden, solange ist eine solche Bewegung grundsätzlich gerechtfertigt.

        • „Solange Menschen sich für Dicksein rechtfertigen müssen, ihnen charakterliche und intellektuelle Defizit unterstellt werden“

          Ist das das Ziel dieser Bewegung? Ich habe eher den Eindruck, man versucht Schönheitsnormen umzugestalten. Insbesondere sollen wohl Männer dazu gebracht werden, dicke Frauen attraktiv zu finden.

        • „Insbesondere sollen wohl Männer dazu gebracht werden, dicke Frauen attraktiv zu finden.“

          Finde ich auch immer doll, wenn diese Damen mit ihren Festzelt grossen Kleidern und ihren mit Blauschimmel verziehrten und Schmuck getackerten Leibern rufen: *Finde mich gefälligst schön und begehrenswert!*

        • @kinchkun, du schreibst

          *Dennoch: Solange Menschen sich für Dicksein rechtfertigen müssen, ihnen charakterliche und intellektuelle Defizit unterstellt werden, solange ist eine solche Bewegung grundsätzlich gerechtfertigt.*

          und ich würde dich gerne fragen, ob es nicht längst überfällig ist die alkoholic-acceptance, schmarotzer-acceptance und freier-acceptance bewegungen ins leben zu rufen?

        • @Adrian

          In unserer übersexualisierten Gesellschaft finden auch dicke Frauen genug sie anschmachtende Männer. Es geht eher um eine Verschiebung des intraweiblichen Schönheitsideals.

          Fette Frauen wollen von den Zumba-fitten und Diane-hyperfeminisierten Girlies nicht mehr verächtlich angesehen werden und korpulentere Frauen nicht mehr von den dünnen Frauen zu „2-Blatt Salat mit einem Tropfen Balsamico, aber kein Öl“-Diäten und Askese genötigt werden.

          In eine ähnliche Richtung zielt ja auch die Pinkstinks-Kampagne, die sich ebenfalls gegen den Intraweiblichen Schönheitskonsens und den Jugendwahn richtet.

          Männer sind da eher nur Zaungäste 😉

        • „In unserer übersexualisierten Gesellschaft finden auch dicke Frauen genug sie anschmachtende Männer.“

          Was dann ja eher für eine untersexualisierten Gesellschaft spricht.

        • @Adrian

          „Oversexed and Underfucked“ wäre der komplette Begriff gewesen. Mir fiel bloß keine griffige Übersetzung für „Underfucked“ ein. Dir vielleicht? (Hinweis: Wir Heteros kennen keine Fickstutenmärkte 😉 )

    • Soweit alles richtig gemacht. Aber der Stoß den Hügel hinab kommt gewiss, hier in Gestalt von Sanczny:

      So ein Pech aber auch für unseren wackeren Feministen! Kriecht ganz tief in den Hintern rein und wird sogleich wieder ausgeschissen!

  1. Die Strafe des Sisyphos – sehr passend!

    Aber bitte liebe Männer, habt eine Runde Mitleid mit den Feministinnen. Wie man hier mal wieder sehen kann, muss man neben den für alle geltenden Gesetzen noch einen ganzen Haufen zusätzlicher Regeln beachten um wirkliche Freiheit zu erlangen. Ich stelle mir das furchtbar anstrengend vor.

    Der Weg ist das Ziel, weil am Ziel darf man nicht mehr rumnörgeln.

    ^^

  2. Irgendwie aber auch gemein. Detje klaut den krassen RadFems den Schreibstil und wird für wahrscheinlich gutes Geld in der „Zeit“ veröffentlicht, während seine stilistischen Vorbilder das ganze wohl gratis machen müssen und nicht in der „Zeit“ veröffentlicht werden.

    Das ist wahrscheinlich der eigentliche Stein des Anstoßes (oder des Sisyphos) und hat auch ein bißchen was Fieses.

      • Wir könnten ja eine Abmahnkanzlei aufmachen und die Detjes abzocken…

        Dazu müsste der Bundesritter Maas erstmal ein Gesetz ins BGB bringen, demzufolge cultural appropriation ggü unterdrückten Gruppen einen Unterlassungsanspruch durch jedes beliebige Mitglied einer dieser Gruppen begründet.

        Kann ja noch werden, dann brechen allerdings in der Tat goldene Zeiten an..

        • Irgendwie ist Sprachklau auch Vergewaltigung…

          Hmm, die Idee ist gut! Die Veschärfung des §177 StGB hat der Heiko ja schon in der Pipeline.

          Da müssten wir nur den Juristinnenbund mit der Nase auf lange etablierte Standartwerke schubsen, auf dass sie dem Heiko neue Anweisungen geben:

          http://www.amazon.de/Gewalt-durch-Sprache-Vergewaltigung-Gespr%C3%A4chen/dp/3596237459

          Da wäre nur noch das Problem, dass dann in erster Linie nur Staatsanwälte Frauenbeschützerspunkte sammeln könnten.

          Oder willst du etwa ins Opferanwalt-Business? Das ist doch Arbeit 😦 Da iss nix mit 2k€ pro Serienbrief.

        • Boah.

          Ach wo, das Buch gab es natürlich nicht. Das haben die Maskus bei Amazon reingefaked, um die feministische Weltverschwörung an die Wand zu malen.

          Nein, Frauen, die in den Geschlechterbeziehungen ein Machtgefälle erkennen, wollen euch weißen Männern nicht die Schwänze abschneiden.

        • ..sie wären wahrscheinlich sogar bereit, Gefängnisstrafen für Verbalvergewaltiger zur Disopsition zu stellen, wenn es staatdessen adäquate Sensibilisierungscamps gäbe und das betreffende Männerschwein resozialisierungswillig und -fähig ist.

          Nein, sie wollen gewiß keine Schwänze abschneiden, sie sind durchaus Anhängerinnen eines humanen und modernen Strafvollzuges.

        • „Nein, sie wollen gewiß keine Schwänze abschneiden, sie sind durchaus Anhängerinnen eines humanen und modernen Strafvollzuges.“

          Da der Penis eine Waffe ist: Brauchen wir bald einen Waffenschein?

        • Da der Penis eine Waffe ist: Brauchen wir bald einen Waffenschein?

          Wieso Waffenschein? Da gäbe es ja ein _Anrecht_ darauf, eine solche Waffe zu tragen! Da kämen nur ganz schlaue Tüppen auf die Idee, Frauenbetroffenheitswissen bloß auswendig zu lernen – das würde also den Schutzraum für Frauen nicht erweitern.

          Der Staat hat schließlich das Gewaltmonopol. Daraus folgt zwingend, dass ausschließlich der feministischen Verfassung treue und intensiv überwachte Staatsdiener eine solche Waffe tragen dürfen. Selbstverständlich mit penibel zu führenden Munitionsbüchern.

        • ..und ebenfalls selbstverständlich ist die Waffe nach Dienstschluß in einem PTB-Zertifiziertem Behältnis zu sichern. So Modelle a la Kellog anno 189x gehen dabei gar nicht, die kriegt man ja mit der Flex auf.

        • Edit: der feministischen Verfassung treue und intensiv überwachte Staatsdiener

          Ich schäme mich zutiefst dafür, dass ich ausgerechnet hier das generische Maskulinum benutzt habe! Natürlich sollte zuvörderst Staatsdienerinnen dieses enorme Vertrauen entgegen gebracht werden!

          Das hätte auch den Vorteil, dass man die Umschnalldildos in herkömmliche Waffensafes wegschließen könnte. Da bräuchte es also keine neuen Vorgaben für die PTB, auf die sich die maßgeblichen FrauenFrauen ja auch nicht in absehbarer Zeit einigen wollen.

          Also dürften in der Praxis bis auf Weiteres nur Frauen eine solche Waffe tragen. Schwänze abschneiden wollen FrauenFrauen dennoch nicht, selbstverständlich darf diese Operation nur von ausgebildetem Fachpersonal ausgeführt werden.

          Gem. dem Leitgedanken des §1631d BGB wäre das per Definition keine Körperverletzung, mithin wollen Schwanzabfeministinnen also nichts Illegitimes. Eine solche fachgerechte Operation ist kein „Abschneiden“, das ist eine böse antifeministische Verleumdung!

        • Aus den Amazon-Rezensionen:

          „Nach der Lextüre dieses Buches, sehe ich als Mann mein Spachverhalten in einem anderen Licht. Ich habe dieses Buch schon sehr oft verschenkt und die Reaktionen schwankten zwischen erstaunt und ernüchtert. Die Studien von Senta Trömel-Plötz und ihrer Mitautorinnen sollten Standardwerk in jeder Schulklasse sein, speziell für Männer (Sprach-Täter).“

          Also irgendwie würde ich das Buch ja gerne mal querlesen.

  3. Tja, mein lieber Evochris, damit hast Du EMN den Rang in meinen Humorcharts abgelaufen und zwar sowas von…
    Das ist Spitze! Kein noch so guter Comik kann diese Realityshow auch nur halbwegs erreichen.
    Dank auch an die Kommentatoren, besonders Graublau und Martin Domig.

    Das ist zu schön ( tränenausdenaugenwisch ), das ist das nur erleben durfte…

  4. Also ich finde die Debatte unter dem Artikel klasse. Ich glaube die 1200 Beiträge machen wir noch voll. Petpanther bist du „Petpanthero“? 🙂

    • @teardown

      Ich wurde komplett gelöscht.

      War wohl der Kommentar Redaktion, am Montag wieder mit feministischer Chefin, zu viel an Info, die man lieber unterdrücken möchte.

      Weiß jetzt gerad nicht wie sie heißt. Geben tut es sie aber.

    • Sie heißt Annika von Taube und ist als hardcore ideologische Feministin und entsprechende Zensorin bekannt.

      Auch alle Antworten sind auch spurlos verschwunden. So z.B. als ich die feministische Dissidentin Ayaan Hirsi Ali erwähnte und was sie zum derzeitgen Feminismus zu sagen hat und jemand mit Verweisen, allerdings kritisch gemeint, aber letztendlich meine Ausführung doch stützend, geantwortet hat. Dieser Post ist z.B. scheint auch weg zu sein.

      Einige andere von anderen Antwortenden in diesem Stile auch.

  5. Eigenzitat von weiter oben: „Ich würde gerne ein Spiel daraus machen: Jemand beschreibt eine einfache Situation und die anderen schreiben, was daran alles schon falsch, böse, unsensibel und normativ ist.“

    Entstanden ist die Idee dadurch: Es ging um Veranstaltungen und wie dort nicht auf Gender Rücksicht genommen wird. Mir kam dann als (natürlich irrelevanter) Einwand in den Sinn, dass Toiletten ja doch noch meistens getrennt sind. Darauf kam der Hinweis, dass es bei Austragungsort X ja einfach mehrere Toiletten ohne irgendwelche Hinweise gebe. Also, so meine Folgerung, müsste man einfach auf Häuser ausweichen, wo das ebenso sei. Aber bei älteren Gebäuden ist die Raumaufteilung meistens nicht so. Also muss die Unterkunft neu errichtet oder umgebaut sein. Das kostet aber, was sich in den Preisen für die Unterkunft niederschlägt, so dass sich wiederum ärmere Leute die Veranstaltung nicht leisten können… sprich, egal, wie man’s macht, man macht’s verkehrt.

    Mir kam dann die Frage in den Sinn, ob es überhaupt Situationen gibt, die man nicht irgendeines -ismus beschuldigen kann. Mir wollte einfach nichts einfallen.

    Etwa: „Ich bin durstig und gehe mir ein Glas Wasser aus dem Kran holen.“
    1. Wie viele Menschen auf der Welt haben keinen Zugang zu Trinkwasser?
    2. Wie viele Menschen können nicht gehen?
    Also hätten wir schon einmal Klassismus und Ableismus beisammen. Was kommt noch?

    Eure Meinung ist gefragt (sofern sie meiner zustimmt, natürlich)!

    • Ich finde es total unmöglich, dass du dein Privileg des Schreibenkönnens ins Gesicht der Analphabeten paradierst. Das ist doch alphabetistisch.

      Nein, bei sowas spiele ich nicht mit.

    • >Mir kam dann die Frage in den Sinn, ob es überhaupt Situationen gibt, die man nicht irgendeines -ismus beschuldigen kann.

      Nein, das ist ja der Witz ;-).
      Was glaubst du denn, warum Leute wie Lantzsch so lange Gender studiert haben? Die sind für jede denk- und undenkbare Situation gerüstet ;-).

  6. Ich versuche mal, profeministische und/oder femizentrische männer zu typisieren:

    Stellt euch ein koordinatensystem vor mit x- und y-achse vor. Die x-achse reicht von „dienend“, links, bis „schützend“, rechts.
    Die y-achse von „selbstverzweckend“, unten, bis „opportunistisch“, oben.
    Es entstehen vier quadranten.
    Sogenannte lila pudel wären demnach zum bsp. im quadranten links (unten) zu verorten, der „gute gockel“ rechts (unten).

  7. Das läuft alles auf einen Wettbewerb heraus, wer am wenigsten -istisch ist. Guter Wille allein zählt da nicht. Man steht nur auf der richtigen Seite, wenn man wirklich ALLE Vorschriften des Sprechens umsetzt. Ansonsten ist man auch bloß ein „dude“. Und damit mitten im Abstiegskampf.

    Es ist interessant, dass diese Rigidität und diese Anmaßung die Leute nicht abstößt. Positiv daran ist, dass eine solche Szene notwendig klein bleiben muss, weil sie mit ihren extremen Regeln kaum jemanden hinter dem Ofen hervorlocken kann.

    • @LoMi

      „Das läuft alles auf einen Wettbewerb heraus, wer am wenigsten -istisch ist. “

      Und als „Dude“ muss man sich bewusst sein, dass Sprechen an sich, selbst wenn man alles richtig sagt, immer noch eine Raumeinnahme und Lob dafür, dass man als WHM oder zumindest M Sachen sagt, die Feministinnen schon lange sagen, ist.
      Man hat also automatisch verloren in dem Moment, in dem man etwas sagt.

    • „Das läuft alles auf einen Wettbewerb heraus, wer am wenigsten -istisch ist.“ Toll finde ich aber, wie zielsicher und beflissen die Beteiligten dabei die stumpfsten Geschlechterklischees nachspielen, die sie finden können.

      Robin Detje als wackerer Verteidiger der holden Frauen gegen die bösen anderen Männer, der dabei richtig auf die Kacke haut, weil man das ja von den unschuldigen attackierten Frauen natürlich nicht erwarten kann. Ein Held wie aus einem Groschenroman.

      Sanczny als ewig nörgelnde Ehefrau, die immer etwas an ihrem Mann auszusetzen findet – ganz gleich, wie absurd er sich verrenkt, um ihr bloß alles recht zu machen.

      Feminismus heute ist, so scheint es, wie ein Hund, der versucht, seinen eigenen Schwanz zu fangen – und der damit unglücklicherweise nebenbei die halbe Wohnung verwüstet.

      • „Feminismus heute ist, so scheint es, wie ein Hund, der versucht, seinen eigenen Schwanz zu fangen – und der damit unglücklicherweise nebenbei die halbe Wohnung verwüstet.“
        Sehr schöne Beschreibung, Schoppe. 🙂

      • „Robin Detje als wackerer Verteidiger der holden Frauen gegen die bösen anderen Männer, der dabei richtig auf die Kacke haut, weil man das ja von den unschuldigen attackierten Frauen natürlich nicht erwarten kann. Ein Held wie aus einem Groschenroman.“

        Es ist so krass lächerlich und peinlich, diesen Vorwurf immer und immer wieder dann zu hören, sobald ein Mann es wagt, nicht eurer Meinung zu sein.

        • @Robin

          Wenn wir draußen etwas gegen eine feministische Doktrin und Ansicht sagen, die zu 99,9% vorherrscht, wird man zensiert oder ein Twittermob bricht auf ihn los.

          Ich glaube, dass die Verhältnisse eher drastisch umgekehrt sind.

          Amusant wie hartnäckig in Zeiten des offenen diskriminierenden Staatsfeminismus immer noch hartnäckig die Opferposition von Frauen gesucht wird.

          Uns hatte man einmal echte Gleichberechtigung versprochen. Stattdessen Dämonisierung, Unterstellungslügen und echte Unterdrückung per Staat.

          In fast allen Bereichen.

          Muß sich ja toll anfühlen trotzdessen heutzutage als bessergestellte gebildete Frau dennoch ungehämt Männerbeschämen zu können.

          Es wird nicht Hass sein, der Frauen in Zukunft vermehrt entgegenschlagen wird, sondern ich schätze einmal etwas in Richtung nun allmählich tatsächlich verdienter Verachtung.

          Aber die wurde ja bereits vorsorglich als Misogynie abgestempelt.

          Chapeau!

          In Punkto Manipulation und sozialer Verschlagenheit können wir da wirklich nicht mithalten.

          Es werden aber wohl eher schlichtere Männer sein, die nicht so ganz wissen was sie ereilt hat, die das vornehmlich fühlen werden.

        • @robin

          Detje ist inzwischen klar als „opportunistisch-schützend-frauendienlich“ verortet! Das ist nicht krass, nicht lächerlich und schon gar nicht peinlich! Und erst recht kein vorwurf… Das ist eine kürzlich verwahrheitete tatsache, die du endlich akzeptieren solltest. Alle anderen haltungen würden dich diskreditieren. Vermutlich.

        • @ Robin

          Dieser Mann (!?) wagt es doch auch glatt nicht, vor und bei seinen Äusserungen, der Meinung seiner lieben Feministinnen zu sein … der wird hier im Forum eigentlich noch super behandelt, der Arme. 🙂

          Seine eigenen Göttinnen behandeln ihn doch wie den letzten Dudelump. Merkst Du das wirklich nicht?

        • „Es ist so krass lächerlich und peinlich, diesen Vorwurf immer und immer wieder dann zu hören, sobald ein Mann es wagt, nicht eurer Meinung zu sein.“

          Netter Euphemismus für die selbstwidersprüchliche Schimpftirade.

          Besonders gefallen hat mir der antideutsche Duktus (und Gleichsetzung von MRAs mit Hurrapatrioten und Rassisten) in Verbindung mit dem urpreußischen Untertanengeist, Höhergestellte gefälligst mit selbsterfundenen Phantasietiteln anzureden zu haben („Die einen Weg öffnen möchte, aus dem Geschlechterrollenspiel auszusteigen, auch in der Anrede, um zu sehen, ob die damit verbundenen Machtgefüge dadurch sichtbarer werden. Daher: Professx statt Professorin.“).

          Geslx-Hut grüßen?

        • @ Robin

          Ja genau, dieser Mann (!?)

          Wie ist denn nun die richtige Schreib und Ausdrucksweise in den Femikreisen? Welche Form von Mann stößt denn nicht auf Widerspruch? Da bin ich ja mal gespannt über Deine korrekte feministische Aufklärung in dieser doch ganz weltbewegenden Frage … 🙂

          Ich als Mann und Mensch, hätte für diese Dämlichkeiten nur ein, „Ihr könnt mich mal am Hobel blasen!!“ übrig!

        • Netter Euphemismus für die selbstwidersprüchliche Schimpftirade.

          Man muss ein bisserl nachsichtig mit Robin sein, sie vermag ja auch nichts radikalfeminstisches bei Anne Wizorek zu erkennen.

          in Verbindung mit dem urpreußischen Untertanengeist, Höhergestellte gefälligst mit selbsterfundenen Phantasietiteln anzureden zu haben

          Volltreffer.

        • „sobald ein Mann es wagt, nicht eurer Meinung zu sein“ Genau das ist das einzige überhaupt auch nur irgendwie erkennbare Problem mit Detjes Text. Er vertritt doch tatsächlich…eine andere Meinung!

          Nämlich die, dass Feminismus kritisieren und nichts mehr vom Holocaust wissen wollen so ziemlich dasselbe ist. Und das ist ja nun für jeden verständigen Menschen so evident, dass eine Erklärung dafür wirklich nicht nötig ist, außer halt für ein paar Maskus, die eh den Schuss nicht gehört haben. Das kann man doch wirklich nicht Detje anlasten, der hat ja nun wirklich alles getan, um einen offenen und konstruktiven Dialog zu ermöglichen.

          Aber mal im Ernst: Putzig finde ich die völlig selbstverständliche Erwartung, dass noch die dümmste Hetze und Verleumdung gefälligst als seriöse Meinungsäußerung zu gelten hat, solange sie nur mit den richtigen Feindbildern arbeitet. Da bist Du, @ Robin, ganz einer Meinung mit allen Fans von Pirincci.

          „krass lächerlich und peinlich“ Da verwechselst Du, immer noch @ Robin, was – cholerisch zu sein ist eigentlich noch nicht an sich schon ein Argument.

          Was dabei untergeht, ist mir gerade ein wichtiger Punkt: Der heutige Feminismus hält so verbissen an erledigten Geschlechterrollen fest, dass daneben selbst CSU-Familienpolitiker wie Leuchttürme der Moderne aussehen. Mag sein, dass Du bei dieser Meinung ausrastest – aber dadurch ist sie ja noch nicht falsch.

          • Meine Güte, dann sprecht als ach so seriöse Männerrechtler halt weiterhin jedem Kerl die Männlichkeit ab, der sich nicht auf eure Seite stellt, statt einfach zu sagen, dass ihr ihn scheiße findet. Wenn’s Spaß macht – glaubwürdig macht’s jedenfalls nicht!

        • @ ddbz @ C
          „Ist meiner Meinung nach eine sehr billige Form der Kritik, ein Betonen der In-Group zur Ausgrenzung und Feindbildaufbau.“

          Außerdem ist es die Anwendung von Gender, etwas von dem ddbz ja üblicherweise behauptet, dass es nicht existiert.

        • @all
          Wenn @ddbz die offizielle Bezeichnung Mann* benutzt hätte, wäre die subtile Verarsche wohl besser rüber gekommen.

          @Robin
          Ich dachte Männlichkeit wäre eh 1. konstruiert und 2. toxisch. Wie kommst grade Du dazu, das zu verteidigen?

          • @aranxo

            Dann wäre es aus meiner Sicht in der Tat ein ganz andere Aussagen gewesen

            Robin vertritt im übrigen einen untheoretischen „MeinFeminismus“, der sich gar keine Gedanken darüber macht (machen will) inwieweit Männlichkeit besteht oder toxisch ist oder wie das in einer Theorie passt.

        • @ C

          Ich habe wo, wem sein Geschlecht abgesprochen?

          So wie ich das sehe handelt es sich um einen Feministen, der von seinen Freundinnen einen Einlauf verpasst bekommt.

          Da @Robin scheinbar nicht bereit ist mir eine widerspruchs, feminismusfeste Bezeichnung für Mann zu geben, vielleicht kannst Du das? Oder der Herr @Adrian etwa?

        • Herr @Adrian kann:

          „Mann bezeichnet einen erwachsenen Menschen männlichen Geschlechts.“

          „Das männliche Geschlecht ist bei der zweigeschlechtlichen Fortpflanzung dasjenige Geschlecht, das die größere Menge an Keimzellen (Samenzellen) bereitstellt.“

          „Beim Menschen wird das männliche Geschlecht durch drei biologische Geschlechtsmerkmale bestimmt:
          – zum Geschlechtschromosom X, das alle Menschen haben, kommt das männliche Y-Chromosom,
          – die primären Geschlechtsmerkmale Penis, Samenleiter, Hoden und Hodensack,
          – das Sexualhormon Testosteron zur Ausprägung der sekundären Geschlechtsmerkmale Bartwuchs, Muskeln und weiterer“

        • @ Adrian kann eben nicht und bekommt entsprechend auch keine Kekse!

          Eine feminismusfeste Erklärung ist das ja nun nicht gerade. 🙂

          Bevor Du versuchst mir Genda unter die Jacke zu packen, gib mir doch mal eine Bezeichnung an, die NIE auf feministischen Wiedespruch stößt. Darum geht es, um sonst nix …

        • @ C

          Die Fragezeichen waren nur ein Fragezeichen und die Bedeutung habe ich nun mehrfach erklärt!

          Frei nach Profx L.H. aus B., eben eine absichtliche Verunsucherung um die Menschx zum Nachdenken anzuregen … 🙂

          Wie man’s macht ist wurst! Nie ist’s allen recht!? 😦 Einex hat imma was zu nölen.

        • @ ddbz
          „Eine feminismusfeste Erklärung ist das ja nun nicht gerade.“

          Es ist auch nicht ganz klar, warum Du als Kritik auf die Äußerung eines männlichen Feministen eine feminismusfeste Definition von „Mann“ forderst.

          „Bevor Du versuchst mir Genda unter die Jacke zu packen, gib mir doch mal eine Bezeichnung an, die NIE auf feministischen Wiedespruch stößt.“

          Warum sollte ich das tun?

        • @ Adrian

          Weiß auch nicht, warum Du immer mit Genda angelaufen kommst?

          Ausserdem fordere ich nicht wegen der Kritik an dem Feministen etwas, eigentlich fordere ich nix. Hätte halt nur gewust was an einem Fragezeichen denn nun sooo schlimm sein soll. Bei einem schönen Sternchen hätte doch keiner was gesagt …

          • @ddbz

            „Ausserdem fordere ich nicht wegen der Kritik an dem Feministen etwas, eigentlich fordere ich nix. “

            Das fasst deine Position eigentlich tatsächlich gut zusammen. Du kritisierst hauptsächlich Konzepte unter Verweis darauf, dass dir deren Definition nicht reicht auch wenn man sie dir schon 100 mal mitteilt hat. Etwas verwertbares oder festeres kommt selten abseits dessen, dass du Konzepte nicht verstehst

        • „Das war aber nicht der Punkt deiner ersten Kritik.“

          Ach, das ist doch haargenau dasselbe. Ein Mann, der sich feministisch äußert, ist entweder kein Mann oder ein weißer Ritter/lila Pudel. Wie nennt Leszek das immer – political correctness von rechts?

          „Ich dachte Männlichkeit wäre eh 1. konstruiert und 2. toxisch. Wie kommst grade Du dazu, das zu verteidigen?“

          Vielleicht, weil (editiert: Bitte höflich bleiben), die nicht mal die Minimalansprüche eurer „Bewegung“, nämlich Männlichkeit nicht abzuwerten, hinkriegt.

          • @Robin

            Ein weißer Ritter ist ja erst einmal unproblematisch ein Mann.
            Im übrigen ist das ja auch die Kerbe, in die Sanczny haut, ebenso wie viele andere Feministinnen: der mann will sich als Retter aufspielen. Eben indem man „groß rausposaunt, was für ein toller typ man ist“.

            Wie wäre es denn mal mit einer inhaltlichen Kritik?

            Und was heißt übehaupt „ihr“? Hier gibt es diverse Meinungen, die nicht übereinstimmen müssen.

            Ich schließe mich im übrigen der Definition von Adrian an.

        • @ C

          Ich würde es weiter versuchen, vielleicht glaube ich dann bei Mitteilung Nr. 200 an Konzepte, die ich zwar für dummes Zeug halte … aber ich würde die Hoffnung nicht aufgeben, wenn uch Du wäre.

          PS Von welchen Konzepten redest Du eigentlich? Nur, damit ich auch mitschimpfen kann …

        • „Vielleicht, weil ihr (Zitat eines editierten Teils) seid, die nicht mal die Minimalansprüche eurer “Bewegung”, nämlich Männlichkeit nicht abzuwerten, hinkriegt.“

          Moment mal, wenn irgendwer seit Jahrzehnten Männlichkeit abwertet, dann ja wohl FeminstInnen. Und ja, Männer helfen dabei mit, wie z.B. die SPD mit ihrem Satz von „Männliche Gesellschaft abschaffen, um menschliche Gesellschaft herzustellen“. Das sind dann aber auch eher die besagten lila Pudel, die Männlichkeit diskreditieren. Arschkriecher eben.

          Wer sich wie Detje freiwillig in die Gender-Hölle begibt, muss auch damit rechnen, dass seine Männlichkeit angezweifelt aka dekonstruiert wird. Wenn unsereins dann darauf hinweist, indem wir das mit Mann* oder Mann (!?) auf die Schippe nehmen, dann werten wir die Männlichkeit nicht ab, sondern spiegeln nur die Abwertung der Männlichkeit auf der anderen Seite.

          Und wie Schoppe zurecht darauf hinwies, entsprach sein Verhalten ja geradezu einem typischen uralten männlichen Rollenmuster. Ist das die Männlichkeit, die Du verteidigst? Nämlich die, die sich schützend vor die Frauen stellt und ihnen dienlich ist? Und was ist mit der Männlichkeit, die sich erstmal einen feuchten Kehricht um die Interessen von Frauen schert, ist die auch ok?

          Kann man uns die Schadenfreude verdenken, wenn Detje dieses alte Muster bedient, dafür aber von Sanczny keine Kekse, sondern stattdessen einen Einlauf bekommt? Wie ich schon schrieb, er hat seine Privilegien nicht gecheckt. Innerhalb der Radikalfeminismus hat er als Typ mit Dude-Verdacht nämlich gar keine. Er hat das Recht zu schweigen, mehr nicht. Und wenn er versucht, aus seiner angestammten Rolle auszubrechen, sich zu emanzipieren, wird er vom Matriarchat entsprechend lächerlich gemacht, bestraft und zum Schweigen gebracht. Das ist die schöne neue Radikalfeministinnen-Welt, die sich von der alten in nichts unterscheidet, nur mit umgekehrtem Vorzeichen.

          Meine These ist, dass es durchaus möglich ist, eine Männlichkeit zu leben, die sich unabhängig von den Interessen von Frauen definiert, die nicht den Kotau vor dem Feminismus vollzieht, aber dennoch kooperativ mit Frauen sein kann, und das, ohne Frauen in ihre „angestammten“ Rollen zurückdrängen zu wollen.

          D.h. die beiden Extrempositionen, auf der einen Seite Feministen, Detje und das Bundesforum Männer, auf der anderen Seite die radikalen Maskulisten, gelbes Forum etc. sind für mich nicht so wirklich ernst zu nehmen. Ich meine inhaltlich, in ihrer Wirkung leider schon.

        • @Robin:
          Ein Mann, der sich feministisch äußert, ist entweder kein Mann oder ein weißer Ritter/lila Pudel. Wie nennt Leszek das immer – political correctness von rechts?

          Es gab hier wohl zweifellos so einige darüber hinaus gehende Kritik. Wenn sich nicht allzu intensiv mit dem Artikel auseinandergesetzt wird dann könnte das auch darin liegen, das er jenseits von bloßen moralinschäumenden Beschuldigungen äußerst wenig Substanz hat. Und wo keine Substanz ist, kann leider auch keine Substanz kritisiert werden.

          Ich finde es einigermaßen amüsant, dass du hier political correctness kritisierst. Kritisierst du damit etwa auch die Anschuldigung durch Assoziation, die Robin Detje in Verbindung mit einer Skizzierung einer Bedrohung für zentrale Werte der Gesellschaft (Moralpanik) fast ausschließlich als „Argument“ anführt?

          Und echte Männer übersetzen für sich den Geist, der sie aus den Glossen von #Ulfharaldjanmatthias anweht, in Facebook- und Internetkommentare voller Morddrohungen und Vergewaltigungsphantasien.

          Bei so einer Generalanschuldigung an Männlichkeit muss man sich eigentlich nicht darüber wundern, dass der Ball in Form der Setzung eines Fragezeichens aufgenommen wird. Herr Dietje distanziert sich ja schon selbst von „echter“ Männlickeit, die er so eben als inhärent toxisch rahmt. Das Fragezeichen mag man kritisieren und es wäre auch nicht mein Stil. Im Gegensatz zu dem, was Dietje schreibt hat das aber wenig mit political correctness zu tun. Political correctness von rechts meint eben das an die Wand malen einer vermeintlichen „Zersetzung“ der „westliche Kultur“ durch „geistige Brandstiftung“.

          (Natürlich _gibt_ es tatsächlich „geistige Brandstiftung“, allerdings muss man das wohl etwas besser begründen als durch „guilt by association“. Das ist wohl ein zentraler Kern einer „anständigen“ und aufgeklärten Auseinandersetzung )

          Ebenfalls amüsant finde ich, dass du zwar einerseits regelmäßig einen erheblichen Differenzierungsmangel bzgl. Feminismus bemängelst, abererseits aber offensichtlich nichteinmal bereit bist, hier zwischen den paar Kommentaren zu differenzieren.

          Du kritisierst, dass hinter jedem Feminismus Alice Schwarzer gesehen wird, teilst aber offenbar mit Schwarzer den gleichen (im US-Radikalfeminismus der 1970er entwickelten) Objetifizierungsbegriff. Andererseits bist du aber nicht bereit zur Kenntnis zu nehmen, dass hier nur sehr wenige sich an Dietjes Männlichkeit oder Nichtmännlichkeit abarbeiten.

          Wenn’s Spaß macht – glaubwürdig macht’s jedenfalls nicht!

          Genau.

        • Vielleicht hätte Schoppe mal, statt Detjes Ausfälle zu kritisieren, eine Rassentheorie entwickeln sollen, weshalb der schwarze Mann aufgrund seiner geistigen Defizite keine funktionierende Gesellschaft aufbauen kann oder kritisieren sollen, wie Kulturmarxisten unsere Zivilisation unterminieren.

          Dann hätte ihn Robin auch nicht angeraunzt.

      • Robin Detje als wackerer Verteidiger der holden Frauen gegen die bösen anderen Männer, der dabei richtig auf die Kacke haut, weil man das ja von den unschuldigen attackierten Frauen natürlich nicht erwarten kann. Ein Held wie aus einem Groschenroman.

        Und der Kampf gegen rechts erst! Helden, wo man hinsieht. Eine wahre Heldenschwemme erleben wir in diesen Zeiten! Wenn auch nur ein Prozent dieser Helden schon 1933 erwachsen gewesen wäre, dann wärs aber ruck-zuck fertig gewesen mit den Nazis. Das ist der Fluch der späten Geburt!

  8. Ach, Du großer Gott!!!
    Gerade dem „Babies“-Link gefolgt und dann kam das von der Lantzsch:

    „Mich nervt es, wenn Menschen mit Kindern sich als HeteroKleinfamilie inszenieren müssen vor anderen. Die eigene Performance darf im Zusammenhang mit Privilegien als (körperlich) unversehrter CisMensch und in einer heterosexuellen, monogamen Beziehung lebend ruhig überdacht werden.“

    *facepalm*

    • Es ist ja auch vollkommen klar, dass die Kinder das sofort einsehen und aufhören, sich als Teil einer HeteroKleinfamilie zu inszenieren, so dass sie ihren Eltern helfen, Rücksicht auf alle anderen Menschen zu nehmen. ^^

      Im Ernst: Wer so etwas sagt, zeigt, dass er von Kindern keine Ahnung hat. Er denkt tatsächlich, Eltern hätten noch Zeit, über ihre „Performance“ nachzudenken. Auch ist dieser Anspruch von Frau Lantzsch extrem narzistisch, dass alle Anderen dafür zu sorgen hätten, dass ihr keine negativen Gefühle entstehen.

      • Tja, moderner Radikalfeminismus ist eben schlicht eine politisierte Neurose. Kern aller „politischen“ Forderungen:

        DIE WELT MUSS SICH MEINEN GEFÜHLEN ANPASSEN!!!!!!

      • Ach hör doch auf: Du bist voll die Sozial- und Beziehungsableistin, nicht zu vergessen Kindistin – alls Privilegien, die DU jetzt aber echt mal checken solltest.

        Was sollen die machen die weder Partner kriegen, noch Beziehungen führen oder Kinder haben ? Ups, das ist ja eine Beschreibung einX MännerrechtlX durch dx VulgärfeministX.

        Obwohl, ist die Benutzung des Wortes einX nich dahingehend ableistisch, dass es impliziert, dass man auch allein sein kann, manche Menschen, die das nicht aushalten aber diskriminiert?

    • ich finde das gar nicht mehr komisch (Facepalm), sondern furchteinflößend. Ich bin weder besonders empfindsam noch ein ängstlicher Hänfterling, aber solche Äußerungen lassen das subtile Grauen, das Anthony Hopkins als Hannibal Lecter verbreitete, in mir wieder aufsteigen.
      Diese Denke ist die von denjenigen freundlich Sprechenden, lächelnden, Personen die, frei von jedweder Empathie, für die Verbesserung der Menschheit andere Menschen foltern und töten können

  9. @ Graublau

    “Ich bin durstig und gehe mir ein Glas Wasser aus dem Kran holen.”

    In diesem Satz werden durch das „Ich“ ganz klar Menschen mit Persönlichkeitsstörungen bzw. Schizophrenien ausgeblendet, bei denen das „Ich“ eben nicht so eindeutig klar ist wie für dich!!!! Denk da mal drüber nach…..

    • Hm, also Transegophobismus?

      Dazu natürlich das Privileg, sich überhaupt für irgendetwas entscheiden zu können. Und nicht zu vergessen die Leute, die eine traumatische Erfahrung mit „Wasser“ oder „etwas holen“ gemacht haben und nun durch die fehlende Triggerwarnung retraumatisiert werden!

      P.S.: Das bringt mich auf einen ganz anderen Gedanken: Was, wenn ich ein traumatisches Erlebnis mit Triggerwarnungen hatte und diese daher nicht mehr sehen darf? Wie warnt man denn davor?

      • @all

        Es geht noch viel weiter und das betrifft alle hier mitlesenden- und vor allem mitschreibenden Menschen inklusive dich und mich:

        Schließen wir wir nicht eiglt alle Analphabeten aus die vlt auch gerne was dazu schreiben würden???? Deswegen bin stark dafür alle Kommentare restlos zu entfernen, da ansonsten Analphabeten diskriminiert werden!!!! Soooooo

  10. Also Männer sind noch nicht einmal als Verbündete akzeptabel. Was können sie denn dann eigentlioch noch machen? Das Maul halten und den Frauen aus dem Weg gehen? Oder sich besser gleich eine Kugel in den Kopf schießen?

    Irgendwann müsste man doch mal merken, dass dieses ständige in die Kerbe hauen und Gräben aufreißen kontraproduktiv ist, auch für die eigene Sache.

    „Emphasizing differences makes many people more racist, not less.“

    Jonathan Haidt

      • Also nicht zum lesen gedacht. SOnst würde der Verfasser Anwärter auf den Darwin-Award, denn angesichts der dort versammelten Blödigkeit wäre ein Selbstmord aufgrund des Durchlesens durch den Verfasser nicht auszuschließen.

        * Ich bin soo doof * schrie Herr Detje und stürzte sich in den Kaffeelöffel.

    • „Mich würde auch mal interessieren, wie sich Leute wie Robin Detje fühlen, bzw. was sie denken, wenn sie so was lesen.“

      Das ist eine gute Frage.
      Nachdem sie zuvor, also beim schreiben, offenbar überhaupt nichts gedacht haben, wäre interessant, ob sie nach dem Lesen solcher Kommentare damit anfangen.

  11. Solche Typen wie Robin Detje finde ich besonders widerlich. Da kann man aber auch mal sehen, wie trotz Demokratie und trotz Pressefreiheit bzw. Wissenschaftsfreiheit solche Opportunisten und Stiefellecker die Gesellschaft und den Diskurs dominieren.

    Auch wenn ich die DDR nur als Kind erlebt habe, so wird mir doch sehr mulmig bei diesen Typen. Genau die gleiche Atmosphäre kenne ich noch aus der DDR bzw. kann sie rekonstruieren.

    Das ist auch einer der vielen Gründe, warum viele Ossis mit diesem besserWessirischen Unrechtsstaat-Gehabe nicht viel anfangen können. Man sieht eben direkt vor Augen, wie krank diese wunderbare Demokratie ist, wie die Menschen sich weigern zu denken und wieviel Elend sich hinter schönen Begriffen wie Freiheit und Rechtsstaat versteckt.

    Na ja.

    Hier mal ein paar interessante Kolumnen von Götz Aly für Menschen, die gerne selbständig denken und die keinen Popanz DDR brauchen, um die realexistierende Inhumanität in unserer Gesellschaft vor sich selbst geheimzuhalten:

    http://www.berliner-zeitung.de/meinung/erste-kolumne-zur-deutschen-einheit-deutsche-zweiheit—25-jahre-danach,10808020,28862392.html
    http://www.berliner-zeitung.de/meinung/kolumne-zum-mauerfall-wo-der-blinde-fleck-in-der-debatte-ueber-den-unrechtsstaat-liegt,10808020,28936126.html
    http://www.berliner-zeitung.de/meinung/kolumne-zum-mauerfall-25-jahre-deutsche-einheit—ein-glueck,10808020,29004304.html

    • Mal abgesehen von der Tatsache, das manche Gesetze der BRD falsch dargestellt und zitiert werden – ein wichtiger Ansatz. Vergessen wird auch, dass der Schwulenparagraph StGB 175 in der DDR schon 1976 abgeschafft wurde.

    • Du meinst wahrscheinlich die Mann-Frau-Arbeit-Gesetze, wa? Die sind wohl etwas zu einseitig ausgelegt. Trotzdem existierte dieser konservative Müll eben im Westen. Schlimmer war sicherlich die Prügelstrafe in Schulen.

      Ich persönlich denke auch an das realexistierende Unrecht in unserer Externalisierungs- und Ausquetschökonomie Marktwirtschaft.

      Hier ein aktuelles Beispiel aus Berlin:
      Berliner Zeitung – Rumänische Arbeiter verlangen ihren Lohn

      Schlimm finde ich vor allem, wie sich überwiegend konservative Deppen am Diktaturcharakter der DDR festklammern sowie an deren mangelnder Rechtsstaatlichkeit und alles ausblenden, was eben trotz dieser Dinge an Positivem und Menschlichem in der DDR vorhanden war. Bzw. wieviel Leid und Elend in der BRD trotz Demokratie und Rechtsstaat existieren – mal abgesehen davon, wieviel ungeheure Mängel der realexistierende Rechtsstaat hat.

      Damit soll nichts schöngeredet werden. Es nervt halt diese hoffnungslose Einseitigkeit und Verblendung in der Debatte.

      Eine Ironie von der Geschichte ist, daß man sich bei der heutigen DDR-Debatte so vorkommt, als säße man im Staatsbürgerkundeunterricht der DDR und würde sich die dortige Negativ-Propaganda über den Westen anhören.

      So ungefähr redet man heute über die DDR.

      Christian ist leider auch einer von diesen Leuten, der mit Nonsens-Argumenten kommt wie daß es in der DDR ja auch „Prostitution“ gab. Als ob diese angebliche Prostitution auch nur irgendwie relevant oder vergleichbar mit der im Westen gewesen wäre. Das ist schon schwer hirnrissig.

      • Lass es mich so formulieren:
        Die Diktatureigenschaft der DDR sollte kein Grund sein vernünftige Ideen zu übernehmen und umgekehrt sollten die alten Zöpfe der BRD nur weil sie demokratischer war nicht zu heiligen Kühen werden.

        Letztlich beruhen Diskussionen auf dieser Ebene nicht auf sachlichen, sondern auf eristischen Argumenten.

        Demokratische Dummheit und diktatorische Dummheit bleibt dumm.

    • stimmt so nicht ganz. man sollte halt als mann den Ratschlag von „Lodovico satanas“ ernst nehmen: „nimm sie nicht ernst sondern durch“
      (gilt auch für den Ehemann mit der ewig nörgelnden Ehefrau, den schoppe oben skizziert hat)

  12. Besonders traurig ist, dass ein Hauch der Kritik an vielen (selbstbezeichneten) männlichen Feministen durchaus berechtigt ist. Wie ich ja immer wieder sage geht es da erschreckend oft eben NICHT um wirkliche Fortschrittlichkeit im Geschlechterbereich, sondern altertümliche Ritterlichkeit im neuen Gewand.

    Ich erzählte ja schon: Der entschlossenste männliche Feminist, den ich privat kenne sagte mir gegenüber ja direkt, dass große Teile des Feminismus selbst sexistisch sei, er seine Mitstreiterinnen aber niemals darauf aufmerksam machen würde. Denn die seien alle viel zu emotional, als dass man vernünftig mit ihnen reden könne. – Daran sei aber natürlich ausschließlich das andauernde Leid Schuld, welches sie durch unsere misogyne Gesellschaft (sein Beleg dafür waren nackte Frauen in der Werbung) zu ertragen hätten. Man müsse diesen zerrütteten Trauma-Opfern gewissermaßen nachsichtig gegenüber sein.

    Da war ich etwas baff, wieviel geringer er Frauen offenbar intellektuell einschätzt, als ich das tue. Und natürlich, wie er auf dieser Grundlage für Frauenquoten sein kann. – Man mag einem zerrütteten Trauma-Opfer nachsehen, dass es komische, aus dem Trauma erwachsene Ansichten hat, aber man gibt ihm in der Regel nicht die Macht, diese der Gesellschaft aufzudrücken.

    Im obigen Beispiel finde ich interessant, wie tatsächlich die Zeichenfolge „Neger“ zum Bösen erklärt wird. Nicht, wie sie verwandt wird. Schon das Böse zu zitieren oder zu ironisieren stärkt seine Macht, Kontext zählt nicht. Das ist im Grunde Magieglaube: Sagt man vor dem Spiegel fünfmal „Candyman!“ kommt einen das Patriarchat holen.

    • @DMJ

      Das ist in der Tat einer der deutlicheren Widersprüche im Feminismus:

      Auf der einen Seite starke selbstbewußte Frauen, die alles können, die jede Herausforderung annehmen, die im Wettbewerb genauso bestehen würden, wenn man sie nur lassen würde

      auf der anderen Seite ist jede dritte Frau vergewaltigt worden, ist beständigen Belästigungen ausgesetzt, traut sich kaum auf die Straße, niemand traut ihr etwas zu, die sozialisation ist so stark, dass sie sich noch nicht einmal in der Wahlkabine traut eine Partei zu wählen, die die Rape Culture beendet, getriggert bei jedem kleinsten Wort, hyperempfindlich allen gegenüber

      Das passt eigentlich nicht zusammen.

      • Ja, da will man die Quadratur des Kreises. Es passt halt dazu, dass viele Feministinnen ein solch idealistisches Weltbild haben, dass sie die Existenz von Sachzwängen schlicht nicht einsehen.

        Nehmen wir mal an, sie hätten komplett recht. Dann geben wir den klügeren und fähigeren Frauen die Spitzenpositionen in Politik und Wirtschaft und dann treffen sie auf Russland, China oder Saudi-Arabien, die das nicht mitmachen. Deren patriarchalische Vertreter können sie dann einfach gezielt kaputt triggern (da ja alle Frauen klaffende psychische Wunden haben, die sie nicht zu behandeln haben, sondern die andere respektieren müssen). Damit hätten dann die Bösen dann gewonnen.

        • @DMJ

          Man kann mit dem feministischen Opfer-Frauenbild problemlos begründen, warum man keine Frau für eine höhere Position einstellen sollte. Das wird allerdings leider nicht gesehen.
          Allenfalls kommt noch die Abwehr:
          1. Nur wenn man Frauen anstellt, kann man es ändern
          2. die Wirtschaft ist eh patriarisch, in einer feministischen Wirtschaft würde man eben die Leistungsgesellschaft eh auf ein vernünftiges Maß reduzieren

  13. Ich verstehe eh nicht, wieso man sich als Mann für den heutigen Feminismus einsetzen sollte. Hoffentlich verstehen das dank Unpersonen wie Sanczny bald mehr Männer: „Die“ sagen eh, wir wären sexistische Arschlöcher. Wir können das echt einfach nur ignorieren.

  14. Physiognomonische Analysen haben ja was, trifft auch auf Robin Detje zu.

    Im Übrigen würden mich mal die biographischen Details interessieren… die Rahmenbedingungen der primären Sozialisation lila Pudel sind in aller Regel stereotyp.

    „Kunst“ macht er auch:

    „2008 gründete er mit der italienischen Schauspielerin Elisa Duca in Berlin die Theatergruppe bösediva.“

    „mission statement:
    bösediva arbeitet an einer Maschine, die Theater in bildende Kunst verwandelt. Die Spannung zwischen den romantischen Impulsen theatraler und literarischer Narrative und der ideologiefreien Reinheit des Kunstobjekts ist ein wichtiger Gegenstand der Recherche. Andere Gegenstände sind die verschwimmenden Grenzen zwischen den Geschlechtern, der weibliche und männliche Körper und ihre Darstellung.“

    http://www.boesediva.de/

    alles klar, Herr Komissar….

    • @ratloser

      Meine Kommentare und mein Konto wurde nach dem Wochenende am Montag morgen gelöscht.

      Auch alle Antworten zu meinen Kommentaren, aber nicht deren Kontos.

      Hab mich nochmal registriert.

      Zensorin bei ZON ist Anika von Taube. Eine bekannte bekennende Feministin.

      • @ratloser

        Ich hatte teardown dort gesehen. Außerdem konnte ich zumindest ein paar Informationen über Genderismus anbringen, die nicht so bekannt sind und bewusst unterdrückt werden.

        Zumindest über’s Wochenende und wie man sieht auch tatsächlich unterdrückt werden sollen.

        Ich weiß ja, dass das heute in den Journalien üblich ist.

        Gestern habe ich übrigens die 1-in-3 Zahl bei Gewalt gegen Frauen auf dem ZDF Heute Journal gehört. Im Gleichklang mit der Frauenquote. Der Sprecherin war anzusehen, dass ihr da unangenehm war.

        Ich habe den Eindruck, man weiß in den Redaktionen, dass diese Zahlen tatsächlich Verhetzungsinfo und falsch sind.

        Schlimm.

        • @ ratloser

          Der ZEIT geht es noch vergleichsweise gut. Kein Wunder, bei Spitzenintellektuellen wie Robin Detje, die für sie schreiben.

          Jede Zivilisation führt die Diskurse, die ihr (noch) gemäß sind.

          Es geht seinen Gang, unaufhaltsam, bergab.

          Die Frauenquote ist angeschoben, ihre stetige Ausweitung wird die nächsten Jahre/Jahrzehnte prägen.

          Dazu Ausweitung von Frauenschutz und Frauenfürsorge – zur Ausweitung der Staatsmacht.

          Die Frauenquote macht zudem den Eisbrecher für viele weitere Quoten, die noch folgen werden (Migrantenquote, Moslemquote, Farbigenquote etc., in jedem Falle eine Anti-WHM-Quote).

          Es gibt noch so viel gleichzustellen.

          Gleichstellung funktioniert IMMER nur in eine Richtung: nach unten.

          Genießen wir also den Niedergang in die Materie.

          Die Zeit der WHMs ist abgelaufen, man sollte den Nachfolger.I.nnen bereitwillig das Feld räumen.

          Für diese Zivilisation zu kämpfen lohnt nicht mehr, nicht für WHMs.

          Je früher diese das Feld räumen, desto eher wird der „Volkssturm“ scheitern.

          Nach Lage der Dinge und der Kräfteverhältnisse noch das best Erreichbare.
          Desto kleiner der Schuttberg, desto geringer die Zerstörungen im „Untergrund“, der Tiefenstruktur einer Zivilisation.

          Dass sie scheitern, um das vorauszusagen, bedarf es keiner großen prophetischen Gaben – der Blick in die Vergangenheit und auf die Leistungen in der Gegenwart genügt.

          Ich halte es für verlorene Liebesmüh, sich hier noch groß zu engagieren und zu verkämpfen, FÜR jene zu kämpfen, die einen bekämpfen.

          Genießt das Leben, solange der Herbst dieser Zivilisation noch warme Tage bringt, sorgt für Euch und die, die Euch nahe stehen, vor, so gut es geht (ist nur begrenzt möglich, ich weiß) – d.h. für junge Männer: gute, nicht esoterische Ausbildung, die notfalls ÜBERALL auf der Welt ihren Mann ernährt, also etwas Praktisches, wirkliche WERTE Schaffendes, kein Geschwätz -und Laberfach oder gleich ein vernünftiges Handwerk, lernt Englisch, bereitet Euch darauf vor, auch mal den Kontinent wechseln zu müssen.

          Die nähere Zukunft gehört wohl China.

          Europa, der Westen, ist Toast – SELBSTverschuldet!

          Den Robin Detjes, der ZEIT, den Quotiereren, Gleichstellern UND VOR ALLEM IHREN ERMÖGLICHERN sei Dank.

          Der Westen hat seine Seele verloren.

          Er ist nur noch ein Zombie.

        • @Christian, @Christian, ich will das Voting wieder haben, damit ich unserem @Alexander applaudieren kann.

          @Alexander, wenn Du Kinder hättest, wärst Du nicht so defätistisch. Man darf nicht vor dem Feind fliehen!

        • „Ich habe den Eindruck, man weiß in den Redaktionen, dass diese Zahlen tatsächlich Verhetzungsinfo und falsch sind.“

          Das weiß man beim ZDF schon seit dem unseligen Gewaltreport der Ex-Frauenministerin Renate Schmidt.
          Schon 2004(?), als der Report herauskam empörte sich das ZDF mit „jede 3. Frau erfährt Gewalt“, natürlich nicht ohne das obligatorische Bild mit der Männerfaust vor einer zusammengekauerten Frau.
          Im Gewaltbericht allerdings – auf den sich das ZDF bis heute bezieht und der merkwürdigerweise nicht mehr auf der Website des BMfaaM zu finden ist – wird was von „jede 4. Frau“ geschrieben.

          Während die ARD meistens den Ball ziemlich flach hielt, röhrte das ZDF regelmäßig zum Weltfrauentag immer dieselbe Falschmeldung in den Äther – ganz vorneweg der promovierte Moderator des MoMa Wulf Schmiese.

          Gewalt ist übrigens nach der Definition von BIG, an die sich der Report anlehnt, auch „hilft nicht im Haushalt mit“.
          Und jeder, der mit einer Frau zusammen lebt, weiß, dass mann im Haushalt IMMER zu wenig und dazu noch das Falsche macht.

        • @ Albert

          *@Alexander, wenn Du Kinder hättest, wärst Du nicht so defätistisch. Man darf nicht vor dem Feind fliehen!*

          Mag sein, dass, hätte ich Kinder, kämpferischer wäre, d.h. unvernünftiger.

          An meiner Lagebeurteilung änderte das nichts.

          Feminismus ist ja nur eine Superinfektion, Folge einer tiefer liegenden Grundkrankheit dieser Zivilisation (Stichwort: Materialismus, Hedonismus, Verlust von Sinn und Spiritualität, BEFREIE DEINE TRIEBE, DENN SIE SIND GUT; WEIL DER MENSCH GUT IST, Zivilisation ist Vergewaltigung, Ungleichheit ist ungerecht usw.)

          Dieses Denken hat so viele erfasst – sie haben ja nur dieses eine Leben und es MUSS daher genussreich sein! – dass man dagegen nicht gewinnen kann.

          Dazu die Förderung durch interessierte Macht -und Geldeliten, die von einer konsumhedonistisch transformierten Gesellschaft kapital profitieren.

          Frauen sind nun mal das eher konsumierende Geschlecht (eigentlich, weil sie Kinder produzierten, daher konsumieren mussten, aber davon sind sie „befreit“ worden, bleibt nur der Konsum).

          Ausdruck dieser Verschiebung (KONSUM IST MACHT! – Konsumentenmacht, also impotent-unschöpferische Macht, weibliche Macht) ist die Verweiblichung, die auch noch im Zusammenhang mit „Befreie Deine Triebe!“ (die Macht der Frau besteht in der Gewährung/Versagung von SEX, Männer, die vornehmlich Sex suchen – Konsumhedonisten auch sie, gerade hier, geraten automatisch gegenüber Frauen in’s Hintertreffen, sind bereitwillig dabei, sich Frauenansprüchen/-wünschen zu UNTERWERFEN, es sei denn, sie lernen Pick-Up) besonders toxisch wirkt.

          Das Problem der Verweiblichung einer Kultur, exemplifiziert hier am Beispiel der Archäologie (natürlich schreibt der Autor unter Pseudonym, er weiß, warum, weiß um den McCarthyismus von links-feministisch, der einen Sektor westlicher Kultur nach dem anderen zerfrisst), Zitat:

          *First, observe that I am not writing this as a letter to American Antiquity, talking about it with my colleagues, or posting alternative views on social media. I am writing this under an assumed name at AVfM. In other words, it is incredibly risky even to gently question this narrative [das links-feministische Narrativ]. Not only would I be an apostate, but I would also be an unemployed apostate.[der Freie Westen der Post-68’er-Linken halt]

          Academia is increasingly feminized. Consensus and sensitivity to others’ feelings is valued over accomplishment. In other words, the reason that women as a group do not publish as much as men as a group is not caused by a patriarchal homunculus hiding deep in the minds of all men and all women. Instead, the problem is caused by feminism itself. The feminist rejection and devaluing of all aspects of masculinity and masculine values hurts women in academia.

          [Da bin ich anderer Meinung: Verweiblichung bedeutet – da Frauen nicht aufhören können wie Frauen zu agieren – NOTWENDIGERWEISE ein Herunterfahren der Kompetitivität, mehr Achtung für GEFÜÜÜÜHLE, weniger Anerkennung von LEISTUNG > das verweiblichte System verliert an Leistungskraft, schädigt dadurch weniger Frauen als das System selbst und in Weiterung eine verweiblichende Kultur (Dekadenzphänomen!) und die Männer, die noch mühselig versuchen, den Niedergang in Grenzen zu halten, der aber UNVERMEIDLICH ist, s.o.: Frauen können nur als Frauen handeln]

          Open competition and rewarding accomplishments are seen as negative and hurtful in feminized departments. However, a publication in a prestigious journal is an accomplishment. It is something that you aspire to. Building a CV [Curriculum Vitae] full of such articles is a goal. More than this, it is a competitive goal. Instead of rejecting these masculine virtues, maybe these women should let go of their gynocentric biases and reflexive resentment and embrace these positive aspects of male sociality. [das können sie aber wohl nicht, im Schnitt, so wenig wie Männer Frauen werden können, im Schnitt, geistig]

          What is the alternative to rewarding accomplishment? [ Na was wohl? GLEICHSTELLUNG!] Should we have quotas in scientific journals? [YOU GOT IT!] Perhaps Bardolph want decisions to publish to be based on the sex and racial or ethnic background of the author? [YEAH!] This sounds like the suicide of scientific credibility. [This sounds for me like the suicide of the West]*

        • Ich liebe Deine scharfsinnigen und eloquenten Kommentare und Analysen @Alexander, allein die Schlussfolgerungen missbillige ich. Du schreibst:

          *Mag sein, dass, hätte ich Kinder, kämpferischer wäre, d.h. unvernünftiger.*

          Selbstmord ist für Katholiken eine Sünde. In der Genesis steht, dass „Der Mann im Schweiße seines Angesichts sein Brot verdienen muss.“. Die Lösung die Du propagierst ist mit Deinen Werten nicht vertretbar. Es muss einen anderen Weg geben. Darf ich Dir einen Mitgliedsantrag der Alternative für Deutschland zusenden, @Alexander? 😉

        • @Roslin

          Ich kann mich da nur wiederholen, Roslin, all das hat dir ein MÄDCHEN angetan.

          Stell dir mal vor, es wären wirklich Jungen gewesen, die dich zum Beispiel mit Vorsatz mit dem Kopf in die Kloschüssel tunken.
          Oder MARXISTEN, die dich als Junge mit Vorsatz in die Kloschüssel tunken.
          Oder sogar Kulturmarxisten… 😉

          Ganz ehrlich: kein einziger Mensch, ob männlich oder weiblich, der für die jetzigen gesellschaftlichen Zustände verantwortlich ist, ist weiter links als Joschka Fischer.
          Und man braucht eine Menge Phantasie, um ihn als „Links“ zu verorten.

          Die Geschichte Deutschlands der letzten 31 Jahre:

          Von 1983-1998 herrschte eine Koalition aus CDU und FDP, dann von 1998-2005 kam eine rot-grüne Koalition.
          Von 2005-2009 schwarz-rot,
          von 2009-2013 wieder schwarz-gelb.
          Ab 2013 wieder schwarz-rot.

          Von 31 Jahren deutscher Geschichte gab es eine Epoche von 7 Jahren, in der die „CDU“ NICHT Mitglied einer Regierungskoalition war.
          24 Jahre MIT schwarzer Regierungsbeteiligung,
          7 Jahre OHNE schwarze Regierungsbeteiligung.
          Greif dir bitte einen Taschenrechner und schau dir die prozentuale Verteilung an.

          Und DU willst irgendwem und dir selbst wirklich ernsthaft erzählen, die RESULTATE einer konservativen Regierungspolitik wäre weder im SINNE einer konservativen Politik, noch wäre konservative Politik für die FOLGEN der eigenen Politik verantwortlich?

          Das ist die Logik von FEMINISTINNEN auf den Punkt gebracht. Erbärmliche Politik zu initiieren und auf gar keinen Fall für die Folgen eigenen Handelns kollektiv oder individuell in der Verantwortung zu stehen.

          Du hörst dich genau so an.

          Du TUST so, als hätte in 24 Jahren deutscher Geschichte irgendwer an den Schalthebeln der Macht gesessen, der NICHT ein CDU Parteibuch gehabt hätte.
          DEINE Kumpels haben uns den ÜBERWÄLTIGENDEN Teil der Scheiße eingebrockt, die wir jetzt auslöffeln müssen.

          Schönen Gruß, crumar

        • Die 1 in 3 Zahl in Bezug auf Quote?
          Jede dritte Frau wird vergewaltigt?

          Mindestens jeder dritte Vorstandsposten ist von einer Frau zu besetzen?
          Die Chance für eine Frau, einen Vorstandsposten zu erhalten, ist 3 zu eins gegenüber einem männlichen Kollegen?

          Welche meinst Du?
          😉

        • @ Crumar

          *Du TUST so, als hätte in 24 Jahren deutscher Geschichte irgendwer an den Schalthebeln der Macht gesessen, der NICHT ein CDU Parteibuch gehabt hätte.
          DEINE Kumpels haben uns den ÜBERWÄLTIGENDEN Teil der Scheiße eingebrockt, die wir jetzt auslöffeln müssen.*

          Nur zu Deiner Information:

          Ich habe in meinem ganzen Leben noch kein einziges Mal CDU/CSU gewählt.

          Bis zur vorletzten Bundestagswahl immer durchgehend in allen Wahlen (vom Stadtrat bis hoch zur Europawahl) SPD, wenn auch mit wachsendem Bauchgrimmen.

          Seit ich Wechselwähler wurde, wählte ich vor allem die FDP und einmal (Landtag) die Piraten (Gott möge mir verzeihen, damals glaubte ich noch den Postgenderschmus).

          Die FDP kam mir mittlerweile abhanden und ich werde wohl AfD wählen, falls die nicht auch noch die Kurve Richtung Feminismus/Femizentrismus hinlegen.

          Es ist übrigens weniger wichtig, wer, mit welchem Parteibuch ausgestattet, dem Zeitgeist willfahrt.

          Wichtiger ist, wer den Zeitgeist prägt, bestimmt, lenkt.

          Das gelingt seit Jahrzehnten Linken besser als Konservativen.

          Auch wenn die Linken, denen das besonders gut gelingt, wahrscheinlich nicht Deine Linken sind.

          Wir erleben jedenfallsseit Jahrzehnten eine Linksverschiebung des gesamten Meinungsspektrums.

          Die Merkel-CDU heute ist in weiten Teilen links von der Schmidt-SPD angesiedelt.

          Was früher „Mitte der Gesellschaft“ hieß, ist heute fast schon rechter Rand.

        • @ albert

          * Die Lösung die Du propagierst ist mit Deinen Werten nicht vertretbar. Es muss einen anderen Weg geben. Darf ich Dir einen Mitgliedsantrag der Alternative für Deutschland zusenden, @Alexander?*

          Ich bin auch als Christ nicht verpflichtet, gegen Windmühlen anzurennen.

          Den Kampf um den Fortbestand dieser Zivilisation schätze ich als ein solches Unterfangen ein.

          Tut mir leid.

          Er erscheint mir ebenso hoffnungslos wie der Kampf um den Erhalt Westroms im Jahre 410.

          Die Uhr ist zu weit fortgeschritten, die Alterungsprozesse unübersehbar und Selbstläufer.

          Die Dekadenz nährt die Dekadenz.

          Ich halte es daher für wesentlicher, meine bescheidenen Kräfte auf den Erhalt des Wesentlichen zu konzentrieren und das ist für mich die Katholische Kirche.

          Die hat schon mehr als einen Untergang überstanden und war der Brückenkopf, von dem aus ein zivilisatorischer Neuaufbau möglich war.

          Das wird bei einem kommenden Zusammenbruch (in ca. 50 – 100 Jahren) nicht anders sein.

          Es geht ja nicht die Welt unter, sondern nur eine alte, faule, dekadente Zivilisation, deren Jugend und Reife lange zurückliegen.

          Das Überalterte, das sterben will, soll man sterben lassen.

  15. Ich habe gehört, demnächst wird ZON in den Kommentaren dem Weg von SPON nachfolgen und eine Vorzensur einführen. Die bisherige Nachzensur wurde ja schon verschärft (Kommentar komplett löschen anstatt nur den Inhalt); eine Vorzensur hat allerdings den Vorteil, dass sie komplett unsichtbar ist, und genausoviel Arbeit macht…Böse Zungen meinen, die Redakteusen dort hätten das schon längst gemacht, finden aber das entsprechende Häkchen nicht in der Forumssoftware…

    Naja, der Trend bei den Massenmedien geht ja eh in Richtung „Lieber Leser, schreib uns einen Leserbrief als Email oder auf Papier für die Rundablage, falls Dir was stinkt“..

    Aber mal eine andere Sichtweise auf den schrägen Artikel von Robin Detje: Es kommt mir eher vor wie ein publizistisches Gefecht zwischen Traditionalisten und Modernisten auf der Basis der Frontlinie Ende der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts.

    Also fast schon erfrischend anachronistisch und aus der Zeit gefallen 😉

    Tatsächlich ist „Die Lage der Frau und der Minderheiten“ schon lange ein Indikator für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungsstufe einer Entität (vulgo Modernität).

    Völlig zurecht, denn tatsächlich muss eine Gesellschaft schon einigermaßen im Überfluß und in stabilen Verhältnissen leben, um genug Muße (und Geld) zu haben, sich Luxusprobleme wie z.B. die Beschäftigung mit grassierendem Street-harassment (man stelle sich sowas in einer Favela in Südamerika oder einem Township in Süd-Afrika vor…) oder Quotenfrauen in Aufsichtsräten leisten zu können.

    In diesem Sinne stehen wir bestens da und so kann man auch die vereinigten Professx (wie schreibt sich da eigentlich der Plural?) der Gender-Disziplinen – aber auch das Treiben der garstigen Twitter-Hexen – als Aushängeschilder unserer Prosperität und Modernität sehen. Und die Jungs, welche solche Schilder demontieren wollen, als Spielverderber 😉

    • @Peter Müller

      Meine heutige nachträgliche Löschung (heute morgen, Dienstantritt von Anika von Taube) war m.E. auch mit dem Auftauchen von einigen Feministinnen gestern Abend verknüpft.

      (Eine z.B. Userin namens a.m.s, die m.E. recht feministisch gebildet sein muß und eher dem radikalen Lager zugehörig zu sein scheint, sich aber da zurückhält. Ansonsten sind da immer ein zwei feminitische Userinnen dort. Wirkt fast wie Dienst schieben)

    • Professx (wie schreibt sich da eigentlich der Plural?)

      Professxy*r/n. Ist aber nicht exclusiv der Plural, man muss schließlich auch für Multiple-, Nicht- Anti- All- und undefinierte Identitäten inklusiv sein.

      Der Stern ist der Multipikationsoperator und der Slash der Divisionsoperator. r ist eine reele Zahl. m ist eine natürliche Zahl incl. 0.

      Ist aber noch nicht festgelegt, die mehrdimensionalen Identitäten protestieren noch.

      • Den Protest der Mehrdimensionalen kann ich echt voll verstehen.

        Eine kritische Reflektion der Dominanz des Raum-Zeit-Kontinuums in unserem Bewußtsein und Handeln und die totale Ignoranz gegenüber den anderen Dimensionen führt mich dabei zwangsläufig zu dem Schluss, dass wir alle durchtränkt sind mit etwas, was ich als Einsteinismus bezeichnen möchte.

        Lasst uns alle dies überwinden, auf dass wir die Mannigfaltigkeiten des ganzen Universums erfahren können…

        • die totale Ignoranz gegenüber den anderen Dimensionen

          Ja, vor allem kommt die Machtdimension in der systematischen Unsichtbarmachung der 11-dimensionalen Supergravitation zum Ausdruck. Deshalb sollten, als subversiver Sprechakt, Professxy*r/n lieber als Supergravx(y*r/n)¹¹ zu grüßen sein.

          Mündlich ist dabei der Exponent durch ein elfmaliges „graviere hoch!“ zum Ausdruck zu bringen.

  16. Ihr macht Euch das alles viel zu leicht. Immerhin sind wir alle seit Karl Marx aufgerufen, eine Welt zu schaffen, in der die Produktionsmittel den Entfremdeten übergeben werden, wiewohl der Nebenwiderspruch eine überdurchschnittliche Gratifikation aller Doppel-X-Trägerinnen und Gleichgedachten verdient, während Kalle Kant schon davon sprach,, die selbst verschuldete Unmündigkeit als utopische Denksportaufgabe zu begreifen – was Martin Heidegger sicher als Malum im Seinshaftigen verbalisieren würde, hätte er die Geschlechtszugehörigkeit als obererstes Nachdenkensmoment denkerisch fassen können, aber der alte Rollenspiel-Verhaber war in den reduktionistischen Rollenbildern seiner Zeit verhaftet; ist damit wortlos, wortreich in den Begrifflichkeiten gescheitert – womit das Wort bei Gott bleibt und kein Gott nicht auch jedes Geschlecht im Gedachten sein könnte.

    Vor der Selbstermächtigung der Freiheit kommt das Übermaß als Ausdruck jedweder Alternative im Hinblick auf den Geschlechtskorridor alter Denke und Selbstvergewisserung; jede Selbstbespiegelung muss den Bauchnabel als Pol denken und wenn alle mitmachen, ist jeder dabei. Die Welt als dreidimensionales Objekt im Raum zu denken, erklärt alle weiteren Dimensionen als unzulänglich – hermeneutisch ein Fehlschluss.

    Stoppt Euren Protest. Anerkennt die Vielfalt denklicher Möglichkeiten als Herausforderung noch jeden stochastischen Ausfall als Seinssynthese zu begreifen. Jedes Objekt ist entnannt, wenn man es auf die Funktion oder Bildlichkeit reduziert. Jedes Haus hat mehr Namen, als ein Substantiv ausdrücken könnte. Das sind die Tücken der Sprache, die das Denken verunmöglichen. Bevor nicht die absolute Definition des Seienden einen Niederschlag findet, ist jedes Denken und Beschreiben ein Provisorium, welches im Dialog dekonstruierend wirkt.

    Denkt mal darüber nach, warum wir einander nicht verstehen. Weil uns der universalistische Sprachkörper nicht eingeboren ist, wir uns die Welt in Chiffren erklären. Daher kommen die Kriege, die Frauenverachtung, der Antifeminismus, aber echt mal.

    • @Parcival

      Es wäre hilfreich, wenn du erst einmal Marx liest, bevor du so etwas von dir gibst: „Immerhin sind wir alle seit Karl Marx aufgerufen, eine Welt zu schaffen, in der die Produktionsmittel den Entfremdeten übergeben werden, wiewohl der Nebenwiderspruch…“

      Bis hierhin erst einmal.

      1. Das Eigentum an den Produktionsmitteln scheidet zwar die Klassen; nämlich in die, die Besitz der Produktionsmittel sind und die, die es nicht sind.
      2. Nur hat das nur insofern etwas mit „Entfremdung“ zu tun, als man in der Geschichte der Menschheit beginnt Tauschwerte für Geld zu produzieren und damit auch von Gelderwerb abhängig zu werden.
      „Entfremdung“ in dieser Hinsicht geht dem Kapitalismus geschichtlich weit voraus!
      3. Zudem hat diesen Begriff Marx nicht erfunden, sondern Hegel entlehnt.
      4. Und auch „Nebenwiderspruch“ kommt nicht von Marx, sondern stammt von Mao.

      Vier Fehler in einem Satz sind mir ein wenig zu happig!

      Gruß, crumar

    • @Parzival, was schreibst Du denn für einen Unfug:

      *Anerkennt die Vielfalt denklicher Möglichkeiten als Herausforderung noch jeden stochastischen Ausfall als Seinssynthese zu begreifen.*

      Man kann denken, auch stochastisch, dass Kalorien unsichtbare, gemeine Tierchen sind, die in Kleiderschränken wohnen und in jeder Nacht die Kleidung etwas enger nähen, aber es ist halt falsch. Seinssynthese hin oder her.

  17. Weil es leider nur zu gut zusammenpasst in diesem Land:

    “ Wir Deutsche sind zu protestantisch

    Unter dem Pflaster liegt der Anstand: Nie war weniger Humor und mehr Gift in den öffentlichen Debatten als heute. Über die Radikalisierung der Moral nach dem Ende der linken Utopien.“

    Quelle: „Welt“ http://www.welt.de/kultur/article134721053/Wir-Deutsche-sind-zu-protestantisch.html

    „Warum Feministinnen mit Humor so große Probleme haben

    Ich hatte Robin Detjes Pöbeleien gegen alle, die den Heiligen Feminismus und die Gender-Ideologie kritisieren, hier auf Genderama verlinkt, aber nicht weiter kommentiert, da der Artikel für sich selbst spricht. Jetzt antwortet jedoch einer derjenigen, die Detje ankläffte, der Journalist Ulf Poschardt. Er befindet: „Nie war weniger Humor und mehr Gift in den öffentlichen Debatten als heute.“ Ein Auszug aus seiner Bewertung von Detjes Wutanfall:“

    Quelle: „Genderama“ http://genderama.blogspot.de/2014/11/warum-feministinnen-mit-humor-so-groe.html

    „Aber es gibt noch Hoffnung: Man schafft für den Mann jetzt ein Exklusivangebot, weshalb es auch der langen Einleitung bedurfte:“

    Quelle: „Ich selbst“ https://emannzer.wordpress.com/2014/11/26/diy-fur-manner-einsargen/

    Letzteren sarkastischen ‚Humor‘ werden die Detjes und andere Feminist.I.nnen sowieso nicht begreifen. Das ist ja auch nicht deren Aufgabe, sondern sie lieben es mit Schaum vor dem Mund herum zu laufen und krakeelend Rape-Culture zu skandieren, während sie mit den Nippeln voraus ihren anklagend fordernden Slut-Walk machen.

      • … Danke für die Links. Genau das ist wichtig. Ent-Tabuisierung von Männerleid und Männer-Depression. Ist aber noch ein langer Weg 😉 Gesellschaftlich interessiert es „einfach nicht“, wenn ein Mann seinen Wert schleichend verliert. Ich glaube, es hängt damit zusammen, dass Männer weniger in der Lage sind, sich zu vernetzen, Beziehungen zu pflegen, den eigenen vitalen, sozialen Bedürfnissen Priorität zu geben. Die gesellschaftlich erzwungenden Rollenzuweisungen machen sie sich mehrheitlich *nicht* bewußt, insofern treten sie in ihrem Mühlrad ein Leben lang, bis ihnen – „ihnen“ hier inkl. mir 😉 – ein Licht aufgeht und sie merken, dass sie das Leben verk…t haben (Diesbezüglich könnte man von dem Damen einiges lernen, die verhalten sich *hier* intelligenter).
        LG

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