Geschlechterunterschiede bei Neugeborenen

Eine interessante Studie behandelt Geschlechterunterschiede bei Neugeborenen:

Sexual dimorphism in sociability has been documented in humans. The present study aimed to ascertain whether the sexual dimorphism is a result of biological or socio-cultural differences between the two sexes. 102 human neonates, who by definition have not yet been influenced by social and cultural factors, were tested to see if there was a difference in looking time at a face (social object) and a mobile (physical-mechanical object). Results showed that the male infants showed a stronger interest in the physical-mechanical mobile while the female infants showed a stronger interest in the face. The results of this research clearly demonstrate that sex differences are in part biological in origin.

Quelle: Sex differences in human neonatal social perception

Die Einleitung macht deutlich, dass es hier darum geht, dass Geschlechtsunterschiede in der Soziabilität bestehen:

Female superiority in sociability has been documented in humans. Thus, girls and women show greater eye contact than age-matched males (Hall, 1985); superior social understanding and sensitivity to emotional expressions (Baron-Cohen, Jolliffe, Mortimore & Robertson, 1997; Baron-Cohen, O’Riordan, Stone, Jones & Plaisted, 1999; Happe, 1995; Rosenthal, Hall, DiMatteo, Rogers & Archer, 1979); and better comprehension of social themes in stories (Willingham & Cole, 1997). It is unclear if this is the result of differences in styles of parenting towards the sexes or of biological factors (Hines & Green, 1991; Kimura, 1987).

Frauen sind also üblicherweise besser darin, Gefühlsausdrücke zu erkennen und auch sensibler in dieser Hinsicht und verstehen auch soziale Themen in Geschichten besser. Die Kinder waren bei dem Test 1 Tag alt.

Den Kindern wurde ein Mobile oder ein Gesicht gezeigt, die weiblichen Kinder schauten dabei häufiger auf das Gesicht oder hatten keine Vorlieben, die männlichen Kinder bevorzugten hingegen deutlich das Mobile:

Geschlechtsunterschiede Neugeborene

Geschlechtsunterschiede Neugeborene

Selbst ein hocheffektives Patriarchat wird nach einem Tag noch keine Geschlechterrollen etablieren können. Demnach sprechen die Ergebnisse dafür, dass sich hier angeborene Unterschiede auswirken.

 

26 Gedanken zu “Geschlechterunterschiede bei Neugeborenen

  1. Das ist jetzt nichts neues. Harald Eia hat ja für sein „Brainwashing“ Reihe damals auch Prof. Simon Baron-Cohen interviewt der dabei von den Ergebnissen dieses Experiments berichtet hat.

    • @st.elmo

      Es ist nichts neues, aber eine schöne Ergänzung für die Artikel dieses Blogs. Es zeigt immerhin einen recht deutlichen Geschlechterunterschied bereits einen Tag nach der Geburt.
      Das scheint mit bei Annahme eines Sozialkonstruktivismus doch schwer erklärbar zu sein.

      Klar, man kann die Experimente an sich angreifen. Aber dann muss man eben schon in die sache gehen

  2. „Selbst ein hocheffektives Patriarchat wird nach einem Tag noch keine Geschlechterrollen etablieren können.“

    Wie schon Yoda sagte, „Unterschätze niemals die Macht des Patriarchats!“. Oder so ähnlich.

    • @vinzenz

      Ich vermute mal es wäre:
      „Unterschätzen niemals die Macht des Patriarchats du sollst“

      aber bei einem Tag wäre es schon keine schlechte Leistung. Wobei man natürlich argumentieren könnte, dass das Kind ja auch im Mutterleib schon beeinflussungen ausgesetzt ist, Gespräche etc hört. Aber ob es deswegen anders auf visuelle Eindrücke reagiert? das würde ja schon für sich interessante biologische Vorgänge vor der Geburt voraussetzen

      • Die normale Taktik wäre wohl eher, die Gültigkeit von Wissenschaft überhaupt in Frage zu stellen (als patriarchales Konstrukt usw.) und sich nicht auf Dioskussionen im Detail einzulassen.

        • @ Adrian

          Ich glaube, das ist ein wichtiger Punkt, der für den überproportionalen Erfolg schwuler Modedesigner sorgt (gibt ja auch ein paar kreative Frauen und sehr viel mehr kreative Heteros sowieso, die aber meist auf anderen Gebieten tätig sind).

          Dazu die Fähigkeit vieler Schwuler (ihre Gehirne zeigen z.T. ähnliche Funktionsmuster wie die von Heterofrauen) sich quasi von innen in die weibliche Psyche heranzuwanzen, plus männlicher Geltungsdrang und männliche Kompetitivität/Aggressivität (im Sinne von Biss haben), das verweist weibliche Modeschöpfer eher auf die Plätze (weniger kreative Köpfe, können sich zwar auch von innen in die weibliche Psyche einloggen, sind ja welche, aber weniger aggressiv/kompetetiv).

          Gäbe es einen Wettbewerb „Deutschland sucht die Superbitch“, Schwule räumten die Preise ab.

  3. Zeigt, wie sehr der Mensch ein Säugetier ist.

    Insbesondere die Tatsache, dass Jungen in dieser Studie deutich unterschiedliche Präferenzunterschiede erkennen lassen (Jungen mit eindeutigeren, ausgeprägteren Vorlieben als Mädchen) passt gut zu den Untersuchungen des Spielverhaltens junger Äffchen:

    Männliche Äffchen bevorzugten eindeutig Jungenspielzeug, während weibliche ihre Vorlieben gleichmäßiger verteilten.

    Ich denke, dass der organisierende Einfluss der Geschlechtshormone auf die sich entwickelnden Gehirne (u.a. unterschiedliche Auslesung des gemeinsamen Genoms plus die Gene auf dem Y-Chromosom, die auch in jeder Gehirnzelle abgelesen werden = aktiv sind und von denen wir noch nicht genau wissen, was sie da bewirken – bestimmt keine Spermienproduktion induzieren, zumindest keine biologische) die biologische Basis liefern für geschlechterdifferentes Verhalten, das dann kulturell aufgegriffen und verstärkt wird – mit Rückwirkungen auf die Biologie selbst (Plastizität des Gehirnes).

    Der ursprüngliche nur geringe Startvorteil eines Geschlechtes wird so – selbst vorangetrieben von Jungen und Mädchen und von den Eltern, die auf ihre Kinder und das, was sie interessiert, REAGIEREN, Kinder sind ja AKTEURE bei ihrer Sozialisation, nicht einfach eine passive Wachsmasse, in die Eltern/Gesellschaft hineinstempeln können, was immer sie wollen – die „Masse“ nimmt manche „Stempeleindrücke“ besser an als ander, WÄHLT also – im Laufe des Entwicklungsganges immer weiter ausgebaut und sorgt am Ende, nach der Pubertät (erneuter massiver Hormonschub mit neurophysiologischen Auswirkungen) für die deutlichen Unterschiede im Geschlechterverhalten (unterschiedliche Begabungsschwerpunkte/Interessensschwerpunkte/Motivierbarkeit etc., IM SCHNITT).

    Hier eine Gleichstellung erreichen zu wollen könnte näherungsweise nur durch UNTERSCHIEDLICHE Beeinflussung gegen die den Kindern inhärenten Strebungen gelingen, also durch eine „Vergewaltigung“.

    Seinlassen in Freiheit führte dagegen zu einem Ausbau der anfänglich geringeren, aber bereits deutichen Startunterschiede zu ziemlich ausgeprägten, wie wir sie real erleben.

    Folgerung: Kein unterdrückendes Patriarchat nötig, um geschlechterdifferentes Verhalten zu erzwingen.

    Im Gegenteil.

    Geschlechtsuniformität = Gleichstellung ist nur durch (Kontroll – und Disziplinierungs-)Zwang möglich und das selbst bei Höchstanstrengung = maximaler Unfreiheit nur unvollkommen.

  4. Diese arschgefickte Studie besagt überhaupt nichts!

    Das Patriarchat formt auch die Wahrnehmung der Rezipienten dieser Versuche. Es ist offensichtlich, daß die Studienmacher aufgrund ihrer zweigendernden Sozialisierung die Reaktionen von Mädchen und Jungen unterschiedlich bewertet haben! Neugeborene sind gleich! Vor den Nazis gab es eine Geschlechtervielfalt!

    Fuck the patriarchy!

    👿

    • @james

      The videotapes were coded by two judges who were blind to the infant’s sex, to calculate the number of seconds the infants looked at each stimulus. A second observer (independent of the first pair and also blind to the infants’ sex) was trained to use the same coding technique for 20 randomly selected infants to establish reliability.

    • Die patriarchale, zweigendernde Sozialisierung funktioniert selbstredend unbewußt, sodaß die Rezipienten bei Mädchen eher auf Gesicht tippen, bei Jungs auf Mobile. Wir sind so sehr darauf trainiert, Babys als Jungs oder Mädchen einzustufen, daß das auch unbewußt bei uninformierten Rezipienten funktioniert.

      Die Zweigenderung durchdringt uns so tief, daß sie kaum experimentell überwunden werden kann.

      Diese Studie besagt rein gar nichts! 👿

      Vielmehr sollte man sich mit den rollenzuweisenden Motiven der Studienmacher auseinandersetzen, deren Experimente von Erzkonservativen und Männerrechtlern finanziert wurden.

      Diese Studie ist nicht neutral. Sie dient dem System der Zweigenderung.

      • Die Zweigenderung beginnt bereits im Mutterleib, @Christian! Alle wollen immer nur wissen, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. Wer fragt nach MtF-Trans, Gender-Fluid oder dem 3. Geschlecht? Sobald sie es dann wissen, wird dann die gesamte Umwelt des Ungeborenen auf Junge oder Mädchen ausgerichtet. Das kann doch nicht ohne Folgen bleiben. Macht halt mal die Augen auf! Die Studie hat gravierende methodische Mängel.

  5. Die Studie hat erstens keine sehr große Probandenzahl vorzuweisen.
    Und zweitens zeigen zudem noch bei den Mädchen eine höhere Zahl keine Präferenz als Gesichterpräferenz.
    Deswegen würde ich den Satz:
    „Frauen sind also üblicherweise besser darin, Gefühlsausdrücke zu erkennen und auch sensibler in dieser Hinsicht und verstehen auch soziale Themen in Geschichten besser.“
    so nicht stehen lassen. Zumindest nicht dieses kausale „also“.
    Denn aus der Studie folgt das keineswegs.

  6. Wenn das Experiment mit dem Blick der Babys der von Cordelia Fine besprochene Versuch (1*) ist, dann ist es aber womöglich mangelhaft. (Leider kam ich noch nicht dazu, in dem entsprechenden Thread inhaltlich auf das dort besprochene und kritisierte Buch von Fine einzugehen, obwohl ich es eigentlich vorhabe).

    Fine kritisiert unter anderem, dass der Experimentator offenbar nicht „blind“ für das Geschlecht des Babys war und daher subtil dessen Verhalten beeinflusst haben könnte. Falls ich den Ablauf des Experiments richtig verstanden haben sollte, und falls es tatsächlich wichtig ist, dass der Experimentator „blind“ für das Geschlecht des Babys ist (Fine behauptet das), dann bestünde hier ein Mangel im experimentellen Design. Dass die Kategorisierung des Blicks des Babys durch eine „blinde“ Jury erfolgte (Baron-Cohens Gegenargument), würde uns in diesem Fall nicht helfen – die mögliche Verzerrung wäre ja dann bereits zuvor erfolgt, nämlich bei der „Auslösung“ des Blicks. Die blinde Jury stellt kann nur sicherstellen, dass nicht eine (weitere) Verzerrung erfolgt, nämlich bei der Auswertung des Blickes.

    Fine erklärt in ihrem Buch „Die Geschlechterlüge“ weiterhin, dass ein späteres Experiment, bei dem die Experimentatoren blind für das Geschlecht waren, angeblich keine Geschlechterdifferenzen zutage gefördert habe. (Fine kritisiert auch viele weitere Studien, die beanspruchen, wesentliche biologisch bedingte Geschlechterunterschiede aufgezeigt zu haben, und führt ihrerseits zahlreiche Untersuchungen an, die.für den Einfluss soziokultureller Faktoren sprechen sollen.)

    Betonen möchte ich, dass ich weder die Studien nicht im Original kenne und auch kein Experte für solche Fragen bin – deshalb will ich diesen meinen Beitrag ausdrücklich unter diesem Vorbehalt verstanden wissen. Ich vertrete weniger eine Meinung, als dass ich einen Ansatz in den Raum (und zur Diskussion) stelle.

    (1*) http://www.cordeliafine.com/Fine_Response_Psychologist_December_2010.pdf

    • @J.M

      „Falls ich den Ablauf des Experiments richtig verstanden haben sollte, und falls es tatsächlich wichtig ist, dass der Experimentator “blind” für das Geschlecht des Babys ist (Fine behauptet das), dann bestünde hier ein Mangel im experimentellen Design. Dass die Kategorisierung des Blicks des Babys durch eine “blinde” Jury erfolgte (Baron-Cohens Gegenargument), würde uns in diesem Fall nicht helfen – die mögliche Verzerrung wäre ja dann bereits zuvor erfolgt, nämlich bei der “Auslösung” des Blicks. Die blinde Jury stellt kann nur sicherstellen, dass nicht eine (weitere) Verzerrung erfolgt, nämlich bei der Auswertung des Blickes.“

      Dazu schreibt Baron-Cohen selbst:

      https://allesevolution.wordpress.com/2014/05/20/cordelia-fine-delusions-of-gender-kritik/

      Being a co-author of some of these experiments I can examine her criticisms with the benefit of close knowledge of the studies she discusses, and found errors in her critiques. For example, in our newborn study (Connellan et al., 2001), which showed that girls look longer at a human face and boys look longer at a mechanical mobile, Fine attempts to dismantle this evidence by saying we should have presented both stimuli at the same time, rather than one at a time, since one at a time might have led to fatigue-effects. However, she overlooks that it was for this very reason that we included counter-balancing into the experimental design, to avoid any risk of such order-effects.

      Secondly, she argues that the experimenter may not have been totally blind to the baby’s sex because there might have been ‘congratulations’ cards around the bed (‘Congratulations! It’s a boy!’). However, she overlooks that it was precisely for this reason that we included a panel of independent judges coding the videotapes of just the eye-region of the baby’s face, from which it is virtually impossible to judge the sex of the baby. Fine is right that our newborn baby study needs to be independently replicated, given its importance for establishing a human sex difference in the mind at a point in development before culture has had a chance to have any influence. But it is
      an example of where Fine’s scholarship shows some shortcomings, where details are overlooked in order to fit her biology-free theory of human sex differences.

      Ich würde auch sagen, dass Fine da eine sehr theoretische Möglichkeit aufzeigt. Die Bilder wurden ja geschlechtsneutral aufgehängt. Insofern ist letztendlich lediglich die Auswertung interessant. Ich habe Fines Buch gerade nicht da, aber ich meine, sie hat keine späteren Experimente aufgeführt. Kann es vielleicht später noch mal nachschlagen.

  7. @ Christian:

    Fine geht genau auf diese Kritik von Baron-Cohen ja ein. Zu dem Punkt mit dem „counterbalanced“ schreibt sie ja (siehe Link in meinem Beitrag oben):

    „Baron-Cohen dismisses this on the grounds that stimulus order was counter-balanced. However, the published report refers only to stimulus order being “randomized”. There was a drop-out rate of about a third, and no information is provided to reassure that stimulus order was not a confounding variable.“

    Ob sie recht hat? Dazu fehlen mir die genaueren Kenntnisse.

    Zum anderen (Beeinflussung des Babys) führt sie aus:

    „Baron-Cohen also rejects the main criticism that has been made of this study, which is that inadequate measures were made to blind the experimenter (who was also the first author) to the babies’ sex, so as to avoid experimenter-expectancy effects. (For example, the mobile might have
    been unintentionally moved more for boys.) Baron-Cohen dismisses this concern on the grounds that an independent panel of judges, blind to sex, coded the babies’ gaze. But clearly, if the behaviour of the experimenter-cum-stimulus has already inadvertently influenced the babies’ eye gaze behaviour, the introduction of sex-blind judges is to close the stable door after the horse has bolted.“

    In diesem Punkt hat Fine – jedenfalls formell – ganz eindeutig recht, und Baron-Cohens Replik geht an der Sache vorbei (wenn ich das experimentelle Design richtig verstanden habe),

    Fine erwähnt, dass es viele Hinweise geben könne, die den Experimentator auf das Geschlecht des Babys schließen lassen können (beispielsweise Farben wie blau und rosa am Bett, und nicht nur Postkarten). Sie behauptet weiterhin, dass deshalb in anderen Untersuchungen auf die „Blindheit“ desjenigen Experimentators, der die Stimuli präsentiert, sorgfältig geachtet werde.

    Ob hier tatsächlich eine mögliche ernstzunehmende Quelle der „Bias“ besteht, kann ich nicht beurteilen. Aber methodisch ist Fine im Recht: Bei der möglichen Beeinflussung des Blickverhaltens und bei der anschließenden Auswertung desselben handelt es sich um zwei völlig verschiedene und separate Fehlerquellen. Die Jury, die das Blickverhalten des Babys interpretiert, kann nur verhindern, dass dieses Verhalten missinterpretiert wird – nicht aber, dass sein Zustandekommen (!)verzerrend beeinflusst worden war.

    Deswegen ist Baron-Cohens Erwiderung verfehlt; Baron-Cohen hätte stattdessen beispielsweise argumentieren können, dass die von Fine behauptete mögliche Verzerrung bei der Stimulus-Präsentation in Wahrheit vernachlässigbar sei (wenn dem denn so ist), und dass alle ernsthafte Fehlerquellen ausgeschlossen worden waren. So HAT er aber nicht argumentiert. (Generell habe ich das Gefühl, dass manche Kritiker von Fine es sich zu leicht machen.)

    Fines ausführlichere Kritik am besagtem Experiment kann man (derzeit) auch durch die Buch-Vorschau im Original einsehen:

    http://books.google.de/books?id=s2ZtdAx83yMC&pg=PA112&lpg=PA112&dq=baron+cohen+baby+gaze+bias+connellan&source=bl&ots=GVaFKGzHSW&sig=S2QflRPhFF0g0lsd1AtZJ7U2Ip8&hl=de&sa=X&ei=e8p4VL65MsOsPfvRgZAF&ved=0CEkQ6AEwBQ#v=onepage&q=baron%20cohen%20baby%20gaze%20bias%20connellan&f=false

    Zu diesem Punkt und einigen weiteren möglichen Schwächen siehe auch: http://languagelog.ldc.upenn.edu/nll/?p=2576

  8. Pingback: Übersicht: Evolution, Evolutionäre Psychologie und Partnerwahl | Alles Evolution

  9. http://infantcognition.tamu.edu/files/2013/10/Alexander-G.A.-Wilcox-T.-2012.pdf

    „Yet, there are notable inconsistencies in the literature. One
    study found no sex differences in neonatal eye contact (Leeb &
    Rejskind, 2004), and in research on a relatively large number of
    infants at 6 months of age (n = 81), the pattern of social responsiveness we described above was reversed: Boys, not girls,
    showed more joy, greater looking time at mother, more anger in
    response to the still face of mother, and more gesturing to be
    picked up (Weinberg, Tronick, Cohn, & Olson, 1999). One
    study observed no significant gender differences in contagious
    crying in a relatively large sample of infants at 1–9 months of
    age (Geangu, Benga, Stahl, & Striano, 2010). Moreover, the
    direction of the effect was reversed such that cry time, intensity,
    and facial expressions of distress were significantly greater in
    boys than girls. Finally, a recent meta-analysis of infant
    response to maternal still face found no main effects of gender
    (Mesman, van IJzendoorn, & Bakermans-Kranenburg, 2009).
    Future research will need to identify the factors (such as socialization or experimenter bias) that contribute to this variability in
    the direction and the magnitude of the effects“

    was ist deine Meinung hier?

  10. Pingback: Übersicht: Biologische Begründungen zu Geschlechterunterschieden | Alles Evolution

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