Selbermach Samstag 110 (15.11.2014)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade? Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

156 Gedanken zu “Selbermach Samstag 110 (15.11.2014)

  1. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich wieder „frauenfeindliches“ Gedankengut weiterverbreiten. Also öffentlich den Feminismus kritisieren, meine ich. Noch ist es ja legal. (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Ich fange mal mit Biologie an, wie man sie nicht macht:

    Wer näheres Interesse an den Thesen von Heinz-Jürgen Voss hat, wird hier leicht fündig. Vor ein Paar Tagen war hierzu schon mal was auf Allesevolution zu finden, u.a., dass Herr Voss die Zweigeschlechtlichkeit als „populärwissenschaftliche“ Idee abgetan hat (!!!). siehe https://allesevolution.wordpress.com/2014/11/14/rk-selektion-und-life-history-theorie/

    Nun aber wieder das Übliche:

    Agens:

    http://agensev.de/content/m%C3%A4nner-ihre-neue-galanterie (Top-Empfehlung!)

    Manndat-Forum:

    http://www.forum-maennerrechte.de/index.php?id=13246 (Gute Frage: Wäre Herr Kachelmann nach geplantem neuen Recht verurteilt worden?)

    Man-tau bzw. Schoppe:

    http://man-tau.blogspot.de/2014/11/eine-kultur-der-verharmlosung-warum.html

    Cuncti:

    http://cuncti.net/streitbar/831-wer-will-die-frauenquote

    http://cuncti.net/haltbar/833-virales-video-ueber-sexuelle-uebergriffe-auf-der-strasse-entpuppt-sich-als-fake

    Kuckucksvater:

    http://kuckucksvater.wordpress.com/2014/11/15/vater-eines-kindes-ist-der-bgb-deutschland-zitat/

    Pelzblog:

    http://www.pelzblog.de/2014/11/mgtow-die-bewegung-wird-groesser/

    http://www.pelzblog.de/2014/11/titanic-zahlen-einer-katastrophe/

    http://www.pelzblog.de/2014/11/schlimm-diese-k-o-tropfen-aber-nicht-ganz-so-schlimm-fuer-frauen/

    Mann-om-man:

    http://mann-om-man.blogspot.de/2014/11/deutschland-weltspitze-bei.html (Top-Empfehlung!)

    Und nun eine Sonderausgabe von „Frauen sind die besseren (beliebige Tätigkeit)“, Folge 4.798.243, heute: Diplom-Biologen, Diskussionskultur im akademischen Milieu

    Ich hatte letzten Samstag diesen Text weiterempfohlen.

    http://www.fraumeike.de/2014/ueber-die-maenner-und-die-frauen/

    Nur eine Sache gefiel mir nicht, deshalb habe ich in der Sache Kritik geäußert. Ich schrieb:

    „Eine Schwachstelle hat der Text jedoch aus meiner Sicht. Sie schreibt: „Die Paarbindung, bei der ich große Zweifel habe, ob sie sich tatsächlich evolutiv ausgeprägt hat oder nicht vielleicht doch eher aus besagten Moralvorstellungen kulturell kreiert?“

    Da hat sie wohl nicht lange drüber nachgedacht. Denn Paarbindungen basieren ja auch auf dem Verliebtsein, also einem Verhaltensprogramm, das mit erheblichen Veränderungen in den Konzentrationen einiger Neurotransmitter & Hormone einhergeht und Menschen zur vorrübergehenden Monogamie zwingt. Verliebtsein gleicht dabei in einigen Hinsichten sogar einer zwangsneurose. Bei Männern reduziert sich dabei der Testosteronspiegel, bei Frauen steigert er sich, damit sich der Sexdrive der beiden Liebenden an die Bedürfnisse des jeweils anderen anpasst. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Verliebtheit) Auch bei vielen Tierarten gibt es teils fakultativ, teils obligat feste Paarbindungen, denen zumindest in vielen Fällen ähnliche Verhaltensprogramme zugrunde liegen werden – häufig besonders bei Vögeln. (Fremdgehen tun diese Tiere natürlich trotzdem!)

    Ansonsten hat dat jute Frauchen jedenfalls eine gesunde Einstellung:…“

    Einfach runterscrollen, um meinen Kommentar und ihre Reaktion darauf lesen zu können. Ich schrieb dort sinngemäß dasselbe hierzu, ihren Text dabei ansonsten ausdrücklich lobend, auch mit Worten wie „Spitzentext“.

    Sie daraufhin: „Dass Sie mich drüben auf einer der beworbenen Seiten “das gute Frauchen” nennen, entlarvt Sie als Teil des Problems. Die Frau zu verkleinern, sie kleinzureden, sie nicht ernst zu nehmen, weder als Gegnerin, noch als Gesprächspartnerin, als Problemlöserin oder Ratgeberin, ist sehr typisch für schwache Männer. Betamännchen, die verzweifelt versuchen, eine männliche Überlegenheit zu kreieren, wo sie nicht besteht. Das hat nichts mit Evolution zu tun, sondern nur mit Schwäche und Dummheit.
    Bitte von weiteren Kommentaren absehen.“

    Sie hatte bereits in dem ersten Kommentar von mir drei feminismuskritische URLs zensiert, auch diejenige, durch die ich es überhaupt zu ihr hingefunden habe (nämlich Genderama. Die anderen beiden waren Allesevolution und nicht-feminist.de) Es git also allen Grund, diese Frau nicht als Verbündete zu betrachten. Einen weiteren, sachlichen Kommentar von mir, schaltete sie nicht frei. Diesen Kommentar:

    „Und genau das ist eine Überinterpretation dessen, was ich da geschrieben habe. Über mich selbst schreibe ich auch manchmal so, nach dem Motto „Dat jute… chen.“ Wenn ich „dat jute Wauwauchen“ schreibe, will ich den guten Hund ja auch nicht kleiner machen. Es ist einfach nur eine Art und Weise, die schon mal falsch verstanden wird.

    Ich habe ihren Text hier und drüben beim „Evochris“ insgesamt gelobt und empfohlen. Ich finde es sehr schade, dass Sie darauf beleidigend reagieren mit „schwacher Mann“ und „Betamännchen“ und sprechen gar von „Dummheit“ und einem „verzweifelten Versuch“, „männliche Überlegenheit“ zu konstruieren.

    Ich darf Sie darauf aufmerksam machen, dass Sie mich nicht gut genug kennen, um mir Schwäche oder Dummheit zu unterstellen. Die Unterstellung von Schwäche im Sinne einer schlechten Eigenschaft bzw. im Sinne von „unmännlich“ sein finde ich generell unschön. Auch schwache Menschen und unattraktive Männer sollten genauso viel Wert sein wie Männer, die für Frauen attraktiv sind.

    Ich hatte Sie als Gesprächspartnerin, Problemlöserin und Ratgeberin hier die ganze Zeit Ernst genommen, sonst hätte ich Ihren Text nirgendwo weiterempfohlen. Bzw. als Diplom-Biologin.

    Ich hatte Sie dann noch in der Sache kritisiert bezüglich Paarbindungen, da hatten Sie aus meiner Sicht über einen einzelnen Punkt nicht lang genug nachgedacht, bevor Sie diese Zeilen oben getippt haben. Mir ging es dabei aber nur um die Sache. Und nicht darum, eine sehr ähnlich qualifizierte Person abzuwerten oder das auch noch deshalb zu tun, weil sie eine Frau ist.

    Warum sollte auch ein Feminismuskritiker eine Feminismuskritierin abwerten? Macht doch keinen Sinn!

    Ihrem Wunsch, mich hier nicht mehr zu äußern, komme ich natürlich gerne nach – ich merke ja, ich bin hier nicht willkommen.“

    Für mich ist die Sache sonnenklar: Frau Meike schießt fachlich gesehen schon an einer Stelle einen nicht ganz unkapitalen Bock, als sie schreibt: „Die Paarbindung, bei der ich große Zweifel habe, ob sie sich tatsächlich evolutiv ausgeprägt hat oder nicht vielleicht doch eher aus besagten Moralvorstellungen kulturell kreiert?“

    Ich antworte sachlich darauf, indem ich auf das Verhaltensprogramm verweise, das Paarbindungen auslöst, und die damit verbundenen erheblichen Veränderungen in Sachen Hormone/Neurotransmitter, und ich verweise darauf, dass es Paarbindungen im Tierreich gibt, wo es keine Moralvorstellungen gibt.

    Jetzt gucke man sich mal an, wie sie darauf reagiert! Ich glaube, an dem „juten Frauchen“ hat sie sich nur deshalb gestoßen, weil sie keine sachliche Kritik vertragen kann, was meiner Erfahrung nach bei modernen, jungen Frauen nicht selten ist. Dabei hätte sie nur schreiben brauchen, sie hätte „Monogamie“ im Kopf gehabt und versehentlich „Paarbindungen“ dafür geschrieben, wie es jedem einmal passieren kann. Oder sie hätte halt nur flüchtig über diesen Punkt nachgedacht.

    Wenn es ihr nur um das „Frauchen“ ging, dann ist das meines Erachtens wieder einmal ein Zeichen dafür, wie vergiftet das Verhältnis der Geschlechter heute zueinander ist.

    Hier auf Allesevolution verniedlicht sich eine Feministin stets doppelt („Marenleinchen“), wie soll ich dann darauf kommen, dass eine Frau, die den Feminismus öffentlich kritisiert, noch nicht mal eine einfache Verniedlichung verträgt?

    Außerdem: Ich unterstelle ihr ja wegen ihrem Satz zu den Paarbindungen ja auch nicht gleich, dass so ein Fehler „typisch für Beta-Biologinnen“ ist und was mit „Schwäche“ und „Dummheit“ zu tun hat. Und dass sie mit ihrer nach meinem Dafürhalten rabiaten Art und Weise nur „verzweifelt“ versucht, eine „Überlegenheit“ zu konstruieren, wo keine ist.

    Mal unabhängig von Frau Meike: Darf man(n) heutzutage eine Frau als „Frauchen“ bezeichnen? Oder ist man dann „Teil des Problems“? Und welchen Problems überhaupt?

    Und wenn man eine Freundin/Ehefrau hat: Darf man die dann mit einem Kosenamen anreden, der auf „chen“ oder „lein“ endet? Oder auf beides wie bei der Maren? Sie darf das mit einem selbst ja auch!

    Ansonsten noch ein paar Links:

    http://jungefreiheit.de/debatte/streiflicht/2014/die-schamgrenzen-brechen/

    http://www.bild.de/geld/wirtschaft/frankreich/fuer-frauen-alles-teurer-38485746.bild.html

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/geschlechterdebatte-um-strassen-in-berlin-keine-strasse-fuer-guenter-pfitzmann-weil-er-ein-mann-ist/10966744.html

    http://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2014/spd-und-gruene-fordern-badezeiten-nur-fuer-transsexuelle/

    http://jungefreiheit.de/kultur/medien/2014/volker-beck-empoert-ueber-ard-toleranzwoche/

    http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/893031/

    …und der Surftipp des Tages:

    http://www.freimann.at/aktuell.htm

    Das Letzte:

    http://www.ibtimes.co.uk/vatican-topless-femen-protestors-simulate-sex-crucifixes-while-decrying-pope-francis-1474898

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch „offline“ (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale „supitolle“ Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Der Mensch (Homo sapiens), Geschlechtsunterschiede in der Körpergröße und im Körperbau, Brautgeschenke, das Männchen als Bewerber (Man beachte besonders den Anfang des Videos!)

    Special Biolehrer & Didaktiker

    Heute: Ruhetag (Reihe wird nächsten Samstag fortgesetzt)

    • Wie schon persönlich gemailt (abernie eine Antwort erhaltend):

      Tut mir leid um die ruppige Reaktion letzte Woche, das war zu hart formuliert, Matthias. Dafür möchte ich mich entschuldigen, denn ich hätte es anders formulieren können.

      Good Luck für deine Liste von mir

      • @ Emmanzer

        „Wie schon persönlich gemailt (abernie eine Antwort erhaltend):“

        Du hast mir gemailt? Sorry, aber da ist nichts angekommen. Ich gucke aber gleich nochmal.

        „Tut mir leid um die ruppige Reaktion letzte Woche, das war zu hart formuliert, Matthias. Dafür möchte ich mich entschuldigen, denn ich hätte es anders formulieren können.

        Good Luck für deine Liste von mir“

        Ja, sehr freundlich, danke, angenommen, ich hatte die Sache schon gar nicht mehr im Hinterkopf! Ich dachte, das wäre so gegessen gewesen!

      • Nachtrag: Okay, E-Mail gerade gefunden! Sorry, aber ich bekomme so viel Spam, dass ich schon mal was übersehe!

        Finde ich jedenfalls sehr nett von Dir! Danke vielmals!

    • ät Matthias:

      „Je m’appelle Lolita…“ Hab ich sogar auf CD.
      Interessant ist der Lolita-Effekt in der französischen Unterhaltungsindustrie. Seit den 60ern gab es immer mal wieder eine Kindfrau, die als solche vermarktet wurde. Die Filmchen oder Liedchen waren dabei eher Nebensache.

      Vanessa Paradis (Ex von Johnny Depp)
      Charlotte Gainsbourg (die aus Lars von Triers Ekelfilmen)
      Sophie Marceau („La Boum“)
      Alizée (s.o.)

      Aktuell keine, glaub ich.

      Überhaupt schien in vergangenen Jahrzehnten Pädophilie in Douce France in der Kulturszene salonfähig zu sein.

      Legendär die Fernseh-Talkschau mit Dani Cohn-Bendit, wo er 1982 recht frank und frei seine perversen Provokationen zum Besten gab:

      „Ich arbeite mit kleinen Kindern… Ich gehe um 9 Uhr morgens hin und finde dort meine acht kleinen Knirpse zwischen 16 Monaten und zwei Jahren. Ich wasche ihnen den Popo ab. Ich kitzle sie, sie kitzeln mich. Wir schmusen uns. …“
      „Aber warum ihnen keine Ideen in den Kopf setzen? Zuerst setze ich ihnen keine Ideen in den Kopf. Wissen sie, die Sexualität eines kleinen Kindes ist etwas absolut Fanatisches. Man muss aufrichtig sein, seriös. … Bei den ganz Kleinen ist es was anderes, aber bei den Vier- bis Sechsjährigen. Wissen Sie, wenn ein kleines fünf-fünfeinhalbjähriges Mädchen beginnt, sie auszuziehen, ist das fantastisch. Es ist fantastisch, weil es ein Spiel ist, ein wahnsinnig erotisches Spiel.“

      • „Seit den 60ern gab es immer mal wieder eine Kindfrau, die als solche vermarktet wurde. Die Filmchen oder Liedchen waren dabei eher Nebensache.“

        Nein, die sind die Hauptsache in meinen Augen.

        Und Alizée wird in meinem Kopf fürimmer vorallem repräsentiert durch:

        anstelle von Moi Lolita.

        • Ja, da sieht sie wirklich scharf aus! Frage ist: Darf man als Mann aus Sicht von einer Feministin sowas überhaupt gucken? Ich meine, weil Femis ja auch die Idee kommen könnten, man würde die Frau dann als „Objekt“ betrachten und sei damit womöglich wieder „Teil des Problems“. (Und ja, das habe ich schon häufiger gesehen! Ich bin so ein Monster.)

          In dem „Lolita“-Video ist sie für mich keine Kindfrau, sondern kommt rüber wie eine Jugendliche oder junge Erwachsene. Finde ich jedenfalls.

          Anhören kann man sich beides ganz gut.

      • Zu dem Thema, ich finde dieses Shooting eines französischen Jungmodels hier ziemlich krass.
        Ich finde, das weckt irgendwie wirklich pädophile Assoziationen bzw. wirkt auf mich wie eine versuchte „Ver-Erwachsenung“, weil es sowohl von den Klamotten, der Schmike, der Pose usw. überhaupt nichts Kindliches mehr hat. Damals war sie 10.

        Klar, ich hab mich auch als Kind mal geschminkt und Erwachsenenkleider und Stöckelschuhe angezogen, aber das ist mal ne ganz andere Hausnummer finde ich.

        • Perverse Sauerei. Da gibt es genug Männer, die pädofil sind und sich behandeln lassen, und dann so was in der Zeitschrift im Wartezimmer.
          DAS wäre doch mal ein vernünftiger Genderansatz!

        • Pädophile Männer sind allerdings nicht die Zielgruppe der „Vogue“ (Chefredakteurin ist übrigens eine Frau).

          (In Wartezimmern liegt die gewöhnlich auch nicht aus, das ist ja nicht die Brigitte ;)).

          Wäre also die Frage, was die Zielgruppe der Vogue (wohlsituierte und modebewusste Frauen) an solchen Kindermodels anziehend finden.

        • Ich halte das für große Kunst. Tatsächlich. Weil es an das Unbewußte und Verdrängte appeliert, es ästhetisiert ewas nicht öffentlich Sagbares. Es zerrt und zupft an den Rändern der dünnen Decke der Zivilisation – und ist sich dessen bewußt.
          Der Skandal ist provoziert.

          Und das ist Kunst. Geschmacklos – na klar, es ist genau diese Inszenierung, was es aber aus der Flut des alltäglichen Medien- und Werbemülls der mit dem „sex sells“ hantiert heraushebt.

          Nicht zuletzt spielt auch die Androgynität hier eine wichtige Rolle, die inszenierte Geschlechterambiguität, denn die weiblichen sekundären Geschlechtsmerkmale werden eher ausgeblendet denn betont. Und diese Verbidnung von Geschlechtsambivalenz und Pädoerotik verursacht dieses Unbehagen. Und dann noch der barockisierende Rahmen, das ist sehr sehr böse.

        • Das ist das alte Männerverarschungs- und Beschämungsschema.

          Sie sexuell zu nötigen und dann Objektifizierung oder Rape auch bei geringen Reaktionen schreien.

          Wie im Bildungsbereich werden Kinder benutzt. Sexualisierung überall. Hier Pädophilie und Päderasmus. Schuld sind immer die Männer nicht die Frauen und LGTBs, die das Benutzen um dann in Opfer- und Unterstellungspose zu gehen.

    • *Ich glaube, an dem “juten Frauchen” hat sie sich nur deshalb gestoßen, weil sie keine sachliche Kritik vertragen kann, was meiner Erfahrung nach bei modernen, jungen Frauen nicht selten ist.*

      Boah Matthes….

        • @ Maren

          Tut er doch gar nicht. Meine Logik ist die: Wenn sich selbst eine Feministin wie Du gleich doppelt verniedlicht, wieso darf man dann eine Feminismuskritikerin nicht mal einfach verniedlichen?

          „Dat jute Frauchen“ ist doch harmlos. Besonders, wenn man dabei ihren Text auch noch weiterempfiehlt und regelrecht anpreist.

        • @matthes
          Selbstbezeichnung != Fremdbezeichnung.
          Zudem dürfte dir klar sein dass Frau Meike und ich verschiedene Personen sind.

          Darüberhinaus hast du es im Kontext einer Kritik gebraucht, was sehr väterlich-kopftätschelnd „Naja, aber hast dich ja bemüht, Kleine. Hier hast du ein Bonbon“ rüberkommt.
          Herablassend eben.

          Das hat nichts mit modernen Frauen die keine Kritik vertragen zu tun, du hast dich einfach unpassend verhalten.

        • ät Maren-s&k:

          Quark, ich darf Dich kritisieren, wie ich will, solange Du nicht an der Macht bist.
          Und andersrum natürlich. Du darfst mir also gerne erklären, was an meinem Nick kritikwürdig ist.

        • @ Marenleinchen (Kopftätschlend – hihi)

          „Selbstbezeichnung != Fremdbezeichnung.
          Zudem dürfte dir klar sein dass Frau Meike und ich verschiedene Personen sind.“

          Ja, weiß ich, trotzdem. „Dat jute Frauchen“ finde ich harmlos. Ihre harsche Reaktion nicht. Ich bringe Sachargumente, sie schlägt verbal drauf.

          „Darüberhinaus hast du es im Kontext einer Kritik gebraucht, was sehr väterlich-kopftätschelnd “Naja, aber hast dich ja bemüht, Kleine. Hier hast du ein Bonbon” rüberkommt.
          Herablassend eben.“

          Es war aber von mir nicht so gemeint.

          „Das hat nichts mit modernen Frauen die keine Kritik vertragen zu tun, du hast dich einfach unpassend verhalten.“

          Insgesamt hat sie das. Ich habe sie sachlich kritisiert. Sie flippt danach regelrecht aus, wird beleidigend.

          DAS siehst Du natürlich nicht.

      • @ Marenleinchenchen

        Wieso Boah Matthes? Stimmt doch!

        An Dir hab ich jetzt wenigstens eine positive Eigenschaft gefunden. Endlich mal eine Frau, für die eine ausgiebige Verniedlichung nix schlimmes ist.

        • @matthes
          Du verstehst es echt nicht oder?
          Vor allem, meinst du tatsächlich, dass es gut ankommt, wenn du sagst dass du das gar nicht so verkleinernd meinst, weil bei deinem Hund (!!!!!!!) wäre das dann ja auch nicht so?

        • @ Marenleinchen

          Ich habe zur Zeit gar keinen Hund. Das war nur mal so ein Beispiel. Und sie war vorher rabiat geworden.

          Ich wollte damit nur sagen, dass ich mir bei „dat jute Frauchen“ gar nichts gedacht habe.

          Und guck mal, wie die darauf reagiert!

        • @matthes
          Komm, du trollst doch oder? Das ist irgendeine groß angelegte Verarsche und du spielst das alles nur.

          Ansonsten kommst du rüber wie jemand der erst seit sehr kurzer Zeit auf diesem Planeten weilt. Oder in der Gegenwart von anderen Menschen.

        • @ Marenchenlein

          „Komm, du trollst doch oder? Das ist irgendeine groß angelegte Verarsche und du spielst das alles nur.“

          Nein.

          „Ansonsten kommst du rüber wie jemand der erst seit sehr kurzer Zeit auf diesem Planeten weilt. Oder in der Gegenwart von anderen Menschen.“

          Nein. Und es ist nicht herablassen, einen Text von jemand anders weiterzuempfehlen, und ihn sogar als Spitzentext zu bezeichnen. Und dabei in einem Punkt Kritik zu üben, und dann unreflektiert sowas wie „dat jute Frauchen“ zu schreiben.

          Und selbst wenn sie es als herablassend empfunden hat: Von ihr kommen handfeste Beleidigungen und kein Sachbezug mehr. Eine stark überzogene Reaktion auf das „Frauchen“.

        • @axel
          Das geht dich nen Scheiß an.

          @matthes
          *“Dat jute Frauchen” finde ich harmlos.*
          Wenn sie das nicht so sieht ist das ihr gutes Recht. Sie ist es immerhin die so betitelt wird.

          *Es war aber von mir nicht so gemeint. *

          Es kommt aber so rüber. Und das ist jetzt tatsächlich mal ein nettgemeinter Rat: Es wäre vielleicht ganz gut wenn du mal annehmen würdest, was dein Gegenüber dir an Feedback gibt.
          Hättest du bei Frau Meike statt mit „Moah das hab ich doch gar nicht so gemeint, wie ist die denn drauf“ etc. mit „Sorry, das war unpassend, ich entschuldige mich“ reagiert, wäre die Diskussion anders verlaufen.

          Und reite doch bitte nicht weiter darauf rum, du hättest keinen Fehler gemacht. Du hast einen Fehler gemacht. Offensichtlich.
          Du hast eine wildfremde erwachsene Frau in einem quasi-professionellen Kontext „dat jute Frauchen“ genannt. Das war daneben. Darauf kann man leicht schließen nicht ernstgenommen zu werden.
          Andere Menschen können deine Gedanken und Intentionen nicht lesen, sie nehmen sie manchmal anders war als du es gemeint hast. Das ist einfach so und das muss auch ok sein, darauf musst du dich einstellen, sonst kannst du mit anderen Menschen nicht kommunizieren.

        • @ Marenleinchen, dat jute Frauchen zur Diskussions- und Umgangsformenberatung

          „@matthes
          *“Dat jute Frauchen” finde ich harmlos.*

          Wenn sie das nicht so sieht ist das ihr gutes Recht. Sie ist es immerhin die so betitelt wird.“

          Es ist doch ziemlich klar, dass es ihr darum gar nicht geht. Sie suchte offenbar nur einen Grund, um zurückschlagen zu können, weil sie sachlich in dem einen Punkt mit den Paarbindungen ziemlich weit daneben lag. Glaub ich jedenfalls.

          Wenn es ihr wirklich nur um das „Frauchen“ ging, dann umso schlimmer.

          Ihr gutes Recht? Klar. Genau, wie es mein gutes Recht ist, die Bezeichnung „Typen“ für Männer weit schlimmer zu finden, ebenfalls die Beschimpfungen da gegen mich, von wegen Betamännchen, Dummheit, Schwachheit usw.

          „*Es war aber von mir nicht so gemeint. *

          Es kommt aber so rüber.“

          Wie kommt denn das von ihr rüber? Daran störst Du Dich natürlich nicht.

          „Und das ist jetzt tatsächlich mal ein nettgemeinter Rat: Es wäre vielleicht ganz gut wenn du mal annehmen würdest, was dein Gegenüber dir an Feedback gibt.“

          Von Dir ein nettgemeinter Rat. Wirklich?

          „Hättest du bei Frau Meike statt mit “Moah das hab ich doch gar nicht so gemeint, wie ist die denn drauf” etc. mit “Sorry, das war unpassend, ich entschuldige mich” reagiert, wäre die Diskussion anders verlaufen.“

          Wie soll ich mich denn bei einer entschuldigen, die mir handfeste, ekelhafte Beleidigungen an den Kopf schmeißt, nur weil ich sie, nachdem ich ihren text als „Spitzentext“ bezeichnet habe, in einem Punkt sachlich kritisiert habe und dann unreflektiert als „dat jute Frauchchen“ bezeichnet habe?

          „Und reite doch bitte nicht weiter darauf rum, du hättest keinen Fehler gemacht. Du hast einen Fehler gemacht. Offensichtlich.
          Du hast eine wildfremde erwachsene Frau in einem quasi-professionellen Kontext “dat jute Frauchen” genannt. Das war daneben. Darauf kann man leicht schließen nicht ernstgenommen zu werden.“

          Nein. Sie hat einen wildfremnden, erwachsenen Mann beleidigt. Wegen sachlicher Kritik und der Bezeichnung Frauchen. In einem quasi-professionellen Kontext. (Würde sie das auch in einem Seminar auf der Uni machen? Als Reaktion auf Sachargumente? oder auf Kleinigkeiten?) Und sie stößt sich an „Frauchen“, und benutzt dann die Abwertende Bezeichnung „Typ“ für Mann.

          Ich habe da rein gar nichts falsch gemacht.

          Mir ist diese Frau auch egal, ich bin aber mit sowas bei Frauen öfter konfrontiert.

          Ihr könnt uns abwerten und beleidigen wie ihr wollt, und wir müssen uns für nichts entschuldigen.

          Wie bei dem Shirtgate jetzt: Ein extrem fähiger Mann, ein Physiker, wird wegen einem Hemd zur Minna gemacht, während Feministinnen irgendwelche Masturbationsspielchen mit Kruzifixen auf dem Petersplatz in Rom machen.

          Wenn sie gerade mal nicht während einer Weihnachtsmesse nackt auf dem Altar einer Kathedrale stehen.

          „Andere Menschen können deine Gedanken und Intentionen nicht lesen, sie nehmen sie manchmal anders war als du es gemeint hast.“

          Das ist manchmal aber ein bisschen sehr extrem.

          „Das ist einfach so und das muss auch ok sein, darauf musst du dich einstellen, sonst kannst du mit anderen Menschen nicht kommunizieren.“

          Ach so – aber auf mich muss sich niemand einstellen? „Typ“ für Mann ist okay, und wegen sachlicher Kritik und wegen „Frauchen“ darf frau ruhig mit der verbalen Keule feste draufhauen?!?

        • ät süße, kleine Maren:

          Erst brüllendes Schweigen, dann Fäkalsprache?
          Ein deutliches Geständnis.
          Du willst Männern gegenüber unschuldig und mädchenhaft erscheinen. Du solltest Dir mal überlegen, was Du eigentlich willst.

          Genda oder nicht, das ist hier die Frage.

          Heterosexualität UND Genda geht nicht.

      • „Ich finde “Typ” stark negativ konnotiert.“

        Das fällt in der Tat auf, dass viele Frauen die Bezeichnung „Typ“ schon als „neutrale“ Bezeichnung für einen (meist ihr unbekannten) Mann benutzen. Was ist eigentlich das weibliche Äquivalent für „Typ“, dass man in einer ähnlichen Situation gebrauchen könnte? Tusse? Typin?

        Schon „Mann“ scheint für viele so eine Art Ehrentitel zu sein, den frau nicht jedem Dahergelaufenen zugestehen möchte. (Dabei ist „Mann“ in der direkten Anrede bereits negativ konnotiert: „Pass doch mal auf, Mann…“ usw.)

        Siehe auch die Forderung von Sprachfeministinnen, die zu ehrenvolle Anrede „Herr“ durch „Mann“ zu ersetzen:

        „Anrede Mann“

        http://www.frauenheilweise.de/mann/

        „Sehr geehrter Mann* Schulz, …“

        (Was historisch schon Unfug ist, da eine Frau ein adliges bzw. vornehmes Weib war, vornehme Bezeichnungen waren „Herr“ und „Frau“, gewöhnliche „Mann“ und „Weib“. Da „Weib“ dann von Feministinnen als despektierlich empfunden wurde und als bloße Geschlechtsbezeichnung durch „Frau“ abgelöst wurde, wurde die Bezeichnung als Anrede dann quasi automatisch als „unvornehmer“ wahrgenommen).

        • “Anrede Mann”

          Das ist schon, zumal man die Sprachgeschichte bemüht, mehr als krank. Die alte Adelsbezeichnung, das Äquivalent zu „Herr“ ist ja schon „Frau“. Weil sich die feine Bürgersdame von der Gewöhnlichen abheben wollte importierte man – das Bildungsbürgertum hielt Frz. für DIE gehobene Sprache – die „Dame“. So kam es zu „Damen und Herren“.

          „Dame“ wiederum ist abgeleitet vom lat. „Domina“, der Mann dazu ist der „Dominus“ (Hausherrin, Hausherr)

          „Sehr geehrte Weiber und Männer“ müsste es, wenn schon, heißen.

          schade, das es keine deutsches Equivalent gibt.

          In der Teutonensprache gibt es eben schon sehr lange einen Trend, das Weib auf ein Podest zu stellen.

    • Das hier kommt auch gut:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz-J%C3%BCrgen_Vo%C3%9F_%28Sozialwissenschaftler%29

      „Bis in die 1920er Jahre sprach man von Geschlechtervielfalt. Mit den Nazis kam die Theorie einer weitgehend klaren biologischen Zweiteilung, die auch immer noch im Biologiestudium vermittelt wird, obwohl die aktuelle Forschung längst weiter ist. Solche einfachen Thesen machten mich stutzig, und ich erkannte, dass die vermeintlich natürliche Zweiteilung viel Leid mit sich bringt.“[4]

      Hier Originalquelle für den Satz:

      http://chrismon.evangelisch.de/artikel/2013/weder-mann-noch-frau-19543

      Eines muss man ihm lassen: Er ist sehr witzig!

      Hinweis an Gender-Gläubige: Darwin sprach in seiner Abhandlung über die Geschlechter 1871 bereits von Männchen & Weibchen. Und war damit beileibe nicht der erste auf der Welt.

      Erinnert mich ein wenig an Zana Ramadani: Sie meinte Anfang diesen Jahres in Siegen auf einer CDU-Veranstaltung, wo sie sich mit Birgit Kelle „duellierte“, es sei ein „nationalsozialistisches Familienideal“, wenn man unter einer Familie Vater, Mutter und Kind(er) verstünde.

      Erst warf ihr dort jemand vor, sie hätte gesagt, das sei ein faschistisches Familienideal. Sie sagte dann – und das klang echt so (Ich war vor Ort!), als würde sie „faschistisch“ schlimmer finden als „nationalsozialistisch“ – sie hätte das als nationalsozialistisches Familienideal bezeichnet.

      Ein Raunen ging durch den Raum! Und was für eins!

      Vater + Mutter + Kind = Nationalsozialismus

      Einfach geil!

      Wieso müssen die eigentlich immer gleich mit den Nazis ankommen?

      • @Matthias

        Die isolierte Kleinfamilie war sicher keine Erfindung des Nationalsozialismus, wurde aber dort als Ideal propagiert.

        Es ist ein soziales Element der Moderne, welches die Menschen aus der als bedrückend empfundenen emotionalen Enge einer Großfamilie/Sippe befreite, aber auch den modernen Staat als Machtinstitution erst möglich machte (Delegation elementarer Sippenfunktionen an das Abstraktum „Staat“)

        Die gemeinte Geschlechtervielfalt als These aus den 20ern hat wohl wenig mit Darwins Abhandlung über die Geschlechter zu tun. Ich sehe es allerdings auch nicht als hilfreich an, wenn man – wie Voß es tut – biologische und soziokulturelle Elemente in einen Topf wirft um beides zu dekonstruieren.

        Und ob sein Traum einer asexuellen Gesellschaft („Das Geschlecht hätte einen Stellenwert wie heute das Sternzeichen oder ob ich Tiere mag“) in Erfüllung geht, wage ich doch sehr zu bezweifeln.

        Dennoch halte ich die Trennung zwischen körperlichen Geschlechtsattributen und soziokulturellen Geschlechtsattributen für sehr sinnvoll, da erst diese Trennung brauchbare Erklärungsmuster für Individual- und Gruppenverhalten in diesem Kontext liefert.

        Und zu Deinem Eingangsposting: Es ist ein Unterschied, ob sich jemand selber verniedlicht (selbstironisch oder als Teil einer Machtstrategie) oder ob jemand vom Gegenüber verniedlicht wird. Und Feministas sollte man besser nicht verniedlichen 😉

        „Ich antworte sachlich darauf, indem ich auf das Verhaltensprogramm verweise, das Paarbindungen auslöst, und die damit verbundenen erheblichen Veränderungen in Sachen Hormone/Neurotransmitter,…“

        Die genau wie lange anhalten? 6-9 Monate? Und danach pegelt sich der Hormonspiegel wieder auf Normalwert ein?

        „…und ich verweise darauf, dass es Paarbindungen im Tierreich gibt, wo es keine Moralvorstellungen gibt.“

        Und die gibt es dort genau aus welchem Grund? Und liegt dieser Grund auch beim Menschen vor?

        • ät Peter M:

          „Dennoch halte ich die Trennung zwischen körperlichen Geschlechtsattributen und soziokulturellen Geschlechtsattributen für sehr sinnvoll, da erst diese Trennung brauchbare Erklärungsmuster für Individual- und Gruppenverhalten in diesem Kontext liefert.“

          Uff. Da weiß ich ob der abstrakten Formulierung nicht, ob das nun Gendering oder ernstgemeinte Wissenschaft ist.

          Tatsache ist, daß wir Organismen sind, wie alle anderen Säuger auch. „Soziokulturelle Geschlechtsattribute“ leiten sich natürlich von den genetisch vererbten Verhaltensweisen ab, die häufig mit der Fortpflanzung in Verbindung stehen, welche wiederum mit Dötli und Mumu zu tun haben.
          Also nix mit völliger Unabhängigkeit. Sexual-Soziologie ohne Biologie im Hinterkopf ist Pseudowissenschaft und gehört nicht auf eine Uni.

          Autos und Kampfflugzeuge zB gibt es erst seit weniger als 150 Jahren, dennoch interessieren sich v.a. Männer brennend dafür.
          Na, warum wohl? Wegen geschlechtstypisch kultureller Prägung?
          Ein Genderist, der das denkt.

          Zur Paarbindung:
          „Und danach pegelt sich der Hormonspiegel wieder auf Normalwert ein?“ Ja. Die Paarbindung wird langfristig aber durch andere Botenstoffe aufrecht erhalten (Oxytozin etc.).

          „Und die gibt es dort genau aus welchem Grund? Und liegt dieser Grund auch beim Menschen vor?“

          Je nach Ökologie und Beschaffenheit der Art kann es sinnvoll sein, lebenslang zusammenzubleiben, oder auch laufend zu wechseln.
          Dieser Sachverhalt gilt auch für den Menschen. Wir sind serielle Monogamisten, mit ca. 3a pro Bindung, weil das die Zeit ist, die ein Kind brauch, um aus dem gröbsten rauszukommen.

        • @ Peter Müller

          „Die isolierte Kleinfamilie war sicher keine Erfindung des Nationalsozialismus, wurde aber dort als Ideal propagiert.“

          Ja, das ist aber aus meiner Sicht irrelevant. Was Frau Ramadani machte, ist so zu tun, als wäre die Familie etwas „Braunes“.

          Ich finde es halt niveaulos, wenn man alles, was man nicht mag, dadurch schmähen will, dass man es mit dem Nationalsozialismus in Verbindung bringt.

          „Es ist ein soziales Element der Moderne, welches die Menschen aus der als bedrückend empfundenen emotionalen Enge einer Großfamilie/Sippe befreite, aber auch den modernen Staat als Machtinstitution erst möglich machte (Delegation elementarer Sippenfunktionen an das Abstraktum “Staat”)“

          Natürlich hat die Familie auch Nachteile. Es gibt Menschen, für die sie die Hölle ist. Für uns alle wird aber vermutlich die Zerstörung der Familie in der Masse der Bevölkerung auch die Hölle sein.

          „Die gemeinte Geschlechtervielfalt als These aus den 20ern hat wohl wenig mit Darwins Abhandlung über die Geschlechter zu tun.“

          Das schreibe ich ja – Darwin ging bereits lange vor den Nazis von zwei Geschlechtern aus. Von wie vielen auch sonst? In sämtlichen Sprachen gibt es Begriffe für Mann7Frau und Junge/Mädchen, also für zwei Geschlechter. Gilt auch für Altsprachen. Die Idee von den zwei Geschlechtern ist also schon „etwas“ älter, als Herr Voss behauptet.

          „Ich sehe es allerdings auch nicht als hilfreich an, wenn man – wie Voß es tut – biologische und soziokulturelle Elemente in einen Topf wirft um beides zu dekonstruieren.“

          Das ist auch nicht hilfreich.

          „Und ob sein Traum einer asexuellen Gesellschaft (“Das Geschlecht hätte einen Stellenwert wie heute das Sternzeichen oder ob ich Tiere mag”) in Erfüllung geht, wage ich doch sehr zu bezweifeln.“

          Ja. Sein Einsatz dafür, dass Menschen, deren Geschlecht nicht eindeutig bestimmt werden kann, es gut haben sollten, in allen Ehren. Solchen Menschen will ich ja auch gar nichts. Aber man kann wegen denen – und das sind sehr wenige – nicht biologische Theorien umschreiben oder verwerfen.

          „Dennoch halte ich die Trennung zwischen körperlichen Geschlechtsattributen und soziokulturellen Geschlechtsattributen für sehr sinnvoll, da erst diese Trennung brauchbare Erklärungsmuster für Individual- und Gruppenverhalten in diesem Kontext liefert.“

          Kann man gerne so machen, solange man alle Zusammenhänge dann noch sachlich sieht.

          „Und zu Deinem Eingangsposting: Es ist ein Unterschied, ob sich jemand selber verniedlicht (selbstironisch oder als Teil einer Machtstrategie) oder ob jemand vom Gegenüber verniedlicht wird. Und Feministas sollte man besser nicht verniedlichen ;-)“

          Ja, aber „Frauchen“ halte ich für eine Bagatelle, besonders wenn man ihren Text weiterempfiehlt und wenn sie den Feminismus kritisiert hat in ihrem Text.

          „“Ich antworte sachlich darauf, indem ich auf das Verhaltensprogramm verweise, das Paarbindungen auslöst, und die damit verbundenen erheblichen Veränderungen in Sachen Hormone/Neurotransmitter,…”

          Die genau wie lange anhalten? 6-9 Monate? Und danach pegelt sich der Hormonspiegel wieder auf Normalwert ein?“

          So weit ich weiß, kann Verliebtheit auch länger halten, auch mehrere Jahre. Sie kann dann in Liebe übergehen. Bidnungshormone wie Oxytoxin können auch dann noch eine Rolle spielen (siehe Axel).

          Irgendwann pegelt sich ein Normelwert ein, klar. Wenn die Bindung bis dahin festgenug ist, kann sie darüber hinaus halten.

          „“…und ich verweise darauf, dass es Paarbindungen im Tierreich gibt, wo es keine Moralvorstellungen gibt.”

          Und die gibt es dort genau aus welchem Grund?“

          Der große Hauptgrund ist sicher, dass es eben Arten gibt, die mit biparentaler Brutpflege ihre Nachkommen besser durchkriegen.

          Ein weiterer Grund ist, dass Männchen deshalb bestrebt sind, eine feste Beziehungspartnerin (und nicht eine reine Sexpartnerin) für sich zu gewinnen, um überhaupt eine mitzukriegen, mit der sie dann auch Sex haben (Bei Arten ohne Paarbindungen kriegt oft ein hoher Prozentsatz aller Männchen sein Leben lang keine mit.). Die „kostet“ dann mehr, dafür haben sie aber eine.

          Außerdem geht es Männchen darum, die postkopulatorische Konkurrenz zu minimieren, also wenigstens ein Weibchen richtig für sich zu haben. (mate guarding Hypothese).

          Noch ein Grund ist, dass bei vielen Arten die Weibchen das Wahlverhalten anderer Weibchen kopieren (mate copying), weil sie sexy Söhne züchten wollen und weil sie so eher an Männchen mit Qualität geraten. Bei solchen Arten empfielt es sich für Männchen, eine feste Beziehungspartnerin zu haben, um möglichst viele Seitensprungparterinnen für sich gewinnen zu können (oder „bessere“ Beziehungspartnerinnen), was auch klappen kann, denn wenn ein Männchen mit einem Weibchen zusammen ist, wirkt es auf weitere Weibchen attraktiver.

          Dann gibt es noch die Infantizid-Hypothese, die davon ausgeht, dass die Paarbindung der Eltern die Nachkommen vor Infantizid durch andere Männchen (postkopulatorische Konkurrenz) schützt.

          Dann gibt’s die optimale Gruppengröße-Hypothese, die davon ausgeht, dass paarweises Zusammenleben einen besonders guten Kompromiss darstellen in Sachen Vermeidung von Risiken wie Räuberdruck und Effizienz der Nahrungsbeschaffung.

          Dann gibt’s die Ressourcen-Verteidigungs-Hypothese, die davon ausgeht, dass Männchen bzw. Paare, die ein Revier verteidigen, ihren Kindern hohe Startchancen geben.

          Kurz gesagt: Paarbindungen gibt es bei vielen Arten, die Gründe dafür sind nicht immer gleich, meist aber geht es um die Überlebenschancen der Jungen und um die Monopolisierung des Weibchens durch ein Männchen.

          Bei Tieren wird das in vielen, aber nicht allen Fällen ein Verhaltensprogramm wie die Verliebtheit beim Menschen sein, die Paarbindungen initiiert und aufrechterhält. Wenn jetzt bei territorialen Arten beide Geschlechter Reviere verteidigen, dann kann es auch sein, dass sich Paare bilden ohne „große Gefühle“ – einfach weil sie dasselbe Revier bewohnen.

          Aber normalerweise dürften sie „verliebt“ sein.

          Jedenfalls gibt es angesichts wirklich vieler Arten mit Paarbindungen, besonders bei Vögeln, keinen Grund anzunehmen, dass Paarbindungen kulturell bedingt sind.

          „Und liegt dieser Grund auch beim Menschen vor?“

          Aus meiner Sicht: Mit Sicherheit ja.

          Natürlich beeinflusst die Kultur/Religion usw., wie sehr ein Volk welche Spielart der Sexualität toleriert oder akzeptiert und wie stark es geboten ist, Paarbindungen einzugehen. Keine Frage. Eine Kultur kann z.B. einen Zwang zur Ehe und zur Monogamie ausüben.

          Aber die Paarbindung bzw. das Verhaltensprogramm dahinter selbst ist nicht eine kulturelle Erfindung. So starke Gefühle, wie sie sich durch Verliebtsein ergeben, sowas kann eine Kultur gar nicht schaffen.

        • @Axel

          zu kompliziert? Also einfacher: Alle Geschlechtsattribute, welche über die Kulturen und die Geschichte unterschiedlich (variabel) zugeordnet sind oder waren, sind rein kulturell und haben nichts mit „Dötli und Mumu zu tun“.

          „Autos und Kampfflugzeuge zB gibt es erst seit weniger als 150 Jahren, dennoch interessieren sich v.a. Männer brennend dafür.
          Na, warum wohl? Wegen geschlechtstypisch kultureller Prägung?
          Ein Genderist, der das denkt.“

          Natürlich ist das eine kulturelle Prägung. Was haben denn die Männer die 15.000 Jahre vor dem Auto gemacht? Waren das dann keine Männer? Ganz offensichtlich ist „Interesse an Autos und Kampfflugzeugen“ kein natürliches konstituierendes Element von Mann, sondern entsteht durch einen (variablen) Gruppenkonsens.

          Selbst wenn man rein biologistisch denkt, lassen sich übrigens deutlich mehr als nur zwei Geschlechter identifizieren. Basierend auf den zwei körperlichen Archetypen „Testikelträger“ und „Uterusträger“ gibt es unter Berücksichtigung der Kernfunktion dieser Körperteile bereits die Varianten Träger von noch nicht funktionalen Testikeln
          Träger von nicht funktionalen Testikeln über die Lebenszeit des Individuums
          Träger von nicht mehr funktionalen Testikeln
          Träger von funktionalen Testikeln
          Träger eines noch nicht funktionalen Uterus
          Träger eines nicht funktionalen Uterus über die Lebenszeit des Individuums
          Träger eines nicht mehr funktionalen Uterus
          Träger eines funktionalen Uterus

          sowie die Varianten: Weder Träger von Testikeln noch eines Uterus und Träger von beidem gleichzeitig (biologisch bedingt damit automatisch beide dysfunktional)

          Aus 2 mach 10.

          Und nimmt man jetzt noch die geschlechtstypische Ausprägung der Hirnareale und der Vernetzung dieser hinzu, haben wir – je nachdem welche mit welchem Grenzwert der Ausprägung berücksichtigt, in der Kombination nochmals eine deutliche Steigerung der Geschlechter.

          Rein biologisch betrachtet.

          Zu kompliziert? Für die meisten Menschen wohl schon, Deswegen ja die vulgär-biologistische Reduktion auf „Frau is das, was Mann ficken kann damits Kinder gibt“ 😉 Also auf die zwei Teilmengen mit den funktionalen Geschlechtsteilen bei Vernachlässigung oder Ignoranz der anderen.

          Nur hat das mit Biologie nichts zu tun. Das wäre so, wie wenn man sagen würde: Es gibt keine Familie der Enten, sondern nur Stockenten, alles andere sind keine Enten…

          „Wir sind serielle Monogamisten, mit ca. 3a pro Bindung, weil das die Zeit ist, die ein Kind brauch, um aus dem gröbsten rauszukommen.“

          Und wir sind Herdentiere, wo die Aufzucht kollektivistisch sichergestellt werden kann.

          Womit deutlich wird, dass die lebenslange monogame Paarbindung („Bis das der Tod euch scheidet“) eine aufgepfropfte kulturelle Konstruktion ist, die deutlich von biologischen Grundmustern abweicht. Also was auch die besagte Bloggerin schrub.

          Aus dieser Abweichung resultiert eine Spannung, die umso stärker wird, je mehr der Widerspruch zu Tage tritt. Wenn der Zeitraum zwischen Bindung (mit 15 Jahren) und Tod (mit 40 Jahren) völlig mit Produktion und Aufzucht von n Nachkommen (n >> 1) ausgefüllt ist, dann baut sich da keine Spannung auf. Bei einem Zeitverlauf von 25 J. (Bindung) bis 85 J. (Tod) und einem Zeitfenster von 25-40 (Aufzucht Nachkomme) allerdings schon…

        • es lassen sich biologisch nur zwei geschlechter erkennen, @peter müller. vor mehr als 400 millionen jahren gabe es nur ungeschlechtliche fortpflanzung. den begriff geschlecht gib es in der damaligen biologischen beschreibung nicht. seit dem gibt es eine weitere methode der fortpflanzung: die geschlechtliche mit genau zwei geschlechtern, den weibchen und den männchen, denn genau die benötigt man für die geschlechtliche fortpflanzung und sonst bedarf es dazu keines weiteren geschlechts.

          zugegebenermaßen gibt es bei der zuweisung des geschlechts vereinzelt problem, aber jeder mensch der befruchtbare eizellen hat ist eine frau und jeder der spermien hat die eizellen befruchten können ein mann.

        • @ Peter Müller

          „“zu kompliziert? Also einfacher: Alle Geschlechtsattribute, welche über die Kulturen und die Geschichte unterschiedlich (variabel) zugeordnet sind oder waren, sind rein kulturell und haben nichts mit “Dötli und Mumu zu tun”.

          “Autos und Kampfflugzeuge zB gibt es erst seit weniger als 150 Jahren, dennoch interessieren sich v.a. Männer brennend dafür.
          Na, warum wohl? Wegen geschlechtstypisch kultureller Prägung?
          Ein Genderist, der das denkt.”

          Natürlich ist das eine kulturelle Prägung.“

          NATÜRLICH? Nee, also so einfach isset nicht.

          „Was haben denn die Männer die 15.000 Jahre vor dem Auto gemacht? Waren das dann keine Männer?“

          Doch, das waren Männer. Und die haben über unglaubliche Zeiträume hinweg ein völlig anders Leben geführt als Frauen. Weil sie gegeneinander um Frauen kämpften, weil sie auf die Jagd gingen, weil sie Menschengruppen gegen den Säbelzahntiger verteidigten, hatten immer schon technikaffine Männchen einen Selektionsvorteil.

          Technik? Nun ja. Speere, Pfeil & Bogen, Steinzeitkeule, Kampfstrategien, Jagdstrategien usw. müssen erstmal erfunden werden.

          Aber nicht nur im prähistorischen Anteil unserer evolutiven Vergangenheit, auch in der Antike und im Mittelalter haben Männer so einiges erfunden. Die Erfinder brachten es eher zu Wohlstand, kamen eher an Frauen, und konnten im Schnitt erfolgreicher ihre Kinder groß ziehen.

          Unter den Männern hat sich in der Evolution das technikbegeisterte Spielkind durchgesetzt.

          Und das steht auch auf neue Maschienen, wie Autos, Flugzeuge, Lokomotiven usw. und erfindet immer weiter neue.

          Ich sag immer, Männer stehen auf

          – nackte Weiber
          – Bier
          – Technik, die begeistert

          Vieles haben sie erfunden, um an Weibchen & Bier dranzukommen. Man vermutet, dass Gerste die erste landwirtschaftliche Pflanze war, dass es ums Bierbrauen dabei ging und dass vieles nur erfunden wurde, um Bier brauchen zu können.

          Die Technik im Kühlschrank zum Beispiel wurde zum Brauen untergäriger Biere erfunden. Die „Geburtsstunde der modernen Biochemie“ verdanken wir der Gründung des Carlsberg-Instituts – da ging es nur ums Brauen. Die Mathematik soll zum Berechnen von Gerstenfeldern entstanden sein.

          Jedenfalls: Erst erfanden Männer alles mögliche, weil sie nackten Weibern und Bier hinterherliefen, und die erfolgreichsten dabei gaben ihre Gene besonders oft weiter. Auch die Gene, die sie technikaffin machten. Dadurch entstanden Männer, die sich auch dann noch für Technik begeisterten, wenn es ihnen gar nicht um Sex mit Frauen und Gerstensaft ging. Die Sache wurde zum Selbstläufer.

          Die Weibchen selbst begeisterten sich nicht für Technik, weil sie eben vom Verhalten her andere Fitnessoptima haben. Brutpflege und so.

          „Ganz offensichtlich ist “Interesse an Autos und Kampfflugzeugen” kein natürliches konstituierendes Element von Mann, sondern entsteht durch einen (variablen) Gruppenkonsens.“

          Glaub ich nicht. Männer haben in ihrer Evolutiven Vergangenheit allerhand „Spielzeug“ (Waffen zur Jagd und zum Kampf, Fallen usw.) erfunden. Die „Spielzeug“-Begeisterten haben sich dann in der Evolution durchgesetzt und sind leicht für weiteres Spielzeug, auch neues, zu begeistern.

          Männer sind z.B. weitaus stärker im Weitwurf als Frauen. Weil mit dem Wurfspieß gejagd und gekämpft wurde. Der Geschlechtsunterschied in der Leistungsfähigkeit im Weitwurf ist noch größer als in anderen Sportarten.

          Wer spielt heute Ballerspiele? Wer geht in den Schützenverein? Auf wen üben Schusswaffen eine Faszination aus?

          Aufs Männchen. Es ist zwar nicht an Schusswaffen evolutiv angepasst, hat sich aber über unvorstellbare Zeiträume seiner evolutiven Vergangenheit für Distanzwaffen aller Art begeistert. Speere, Pfeil & Bogen u.ä. – natürlich begeistern sich solche Leute auch für einen Püster oder ein Ballerspiel.

          „Selbst wenn man rein biologistisch denkt“

          Was soll daran eigentlich immer so schlimm sein? Zumal es hier nur eine biologische Betrachtung und kein Biologismus im eigentlichen Snne ist.

          “ lassen sich übrigens deutlich mehr als nur zwei Geschlechter identifizieren. Basierend auf den zwei körperlichen Archetypen “Testikelträger” und “Uterusträger” gibt es unter Berücksichtigung der Kernfunktion dieser Körperteile bereits die Varianten Träger von noch nicht funktionalen Testikeln
          Träger von nicht funktionalen Testikeln über die Lebenszeit des Individuums
          Träger von nicht mehr funktionalen Testikeln
          Träger von funktionalen Testikeln
          Träger eines noch nicht funktionalen Uterus
          Träger eines nicht funktionalen Uterus über die Lebenszeit des Individuums
          Träger eines nicht mehr funktionalen Uterus
          Träger eines funktionalen Uterus“

          Tut nix zur Sache. Juvenilentwicklung, Alterungsprozess ,Anomalien…

          „sowie die Varianten: Weder Träger von Testikeln noch eines Uterus und Träger von beidem gleichzeitig (biologisch bedingt damit automatisch beide dysfunktional)“

          Sehr selten und abnorm – also jetzt rein deskriptiv gemeint, nicht wertend.

          „Aus 2 mach 10.“

          Wofür? Ich kenne eine wirklich allgemeingültige Definition von männlich und weiblich:

          Männlich ist alles, was Spermien herstellt.

          Weiblich ist alles, was Eizellen herstellt.

          Egal, ob wir bei einer getrenntgeschlechtlichen Art von einem Individuum oder bei einer zwittrigen vom einzelnen Geschlechtsorgan sprechen.

          Diese Definition steht sinngemäß so im Kappeler. Kappeler Verhaltensbiologie. Frau Prof. Susanne Foitzik hat ads in „Planet Wissen“ einmal genauso definiert.

          „Und nimmt man jetzt noch die geschlechtstypische Ausprägung der Hirnareale und der Vernetzung dieser hinzu, haben wir – je nachdem welche mit welchem Grenzwert der Ausprägung berücksichtigt, in der Kombination nochmals eine deutliche Steigerung der Geschlechter.“

          Nein, individuelle Unterschiede und weibliche Eigenschaften des Männchens und männliche des Weibchens existieren zwar, sind aber nicht sinnvoll als eigenes Geschlecht zu führen.

          „Rein biologisch betrachtet.“

          Sehe ich nicht so.

          „Zu kompliziert? Für die meisten Menschen wohl schon, Deswegen ja die vulgär-biologistische Reduktion auf “Frau is das, was Mann ficken kann damits Kinder gibt” 😉 Also auf die zwei Teilmengen mit den funktionalen Geschlechtsteilen bei Vernachlässigung oder Ignoranz der anderen.“

          In der Biologie hängt die Definition von Geschlecht nun einmal an der Art der Keimzellen. Die Biologie bestreitet nicht, dass es innerhalb eines Geschlechts eine enorme Vielfalt geben kann.

          Es gibt verschiedene Formen der Männlichkeit und Weiblichkeit im Tierreich.

          „Nur hat das mit Biologie nichts zu tun.“

          Doch.

          „Das wäre so, wie wenn man sagen würde: Es gibt keine Familie der Enten, sondern nur Stockenten, alles andere sind keine Enten…“

          Verstehe ich jetzt nicht. Natürlich gibt es viele Entenarten. Aber trotzdem nur ein Taxon „Ente“.

          „“Wir sind serielle Monogamisten, mit ca. 3a pro Bindung, weil das die Zeit ist, die ein Kind brauch, um aus dem gröbsten rauszukommen.”

          Und wir sind Herdentiere, wo die Aufzucht kollektivistisch sichergestellt werden kann.“

          Vorsicht, auchbei Herdentieren gibt es in der Regel starke Mutter-Kind-Bindungen, und nach dem Tod der Mutter stirbt das Junge meist auch bzw. ist meist ziemlich aufgeschmissen.

          Ist oft so in Tierfilmen zu sehen.

          „Womit deutlich wird, dass die lebenslange monogame Paarbindung (“Bis das der Tod euch scheidet”) eine aufgepfropfte kulturelle Konstruktion ist, die deutlich von biologischen Grundmustern abweicht. Also was auch die besagte Bloggerin schrub.“

          Das hat Meike so nicht geschrieben. Die lebenslange Paarbindung weicht von biologischen Mustern ab, obwohl es sie bei einigen Arten gibt, dabei aber meist durch Seitensprünge unterbrochen wird.

          Frau Meike schrieb aber nicht von lebenslanger Einehe, sondern von Paarbindung schlechthin.

          „Aus dieser Abweichung resultiert eine Spannung, die umso stärker wird, je mehr der Widerspruch zu Tage tritt. Wenn der Zeitraum zwischen Bindung (mit 15 Jahren) und Tod (mit 40 Jahren) völlig mit Produktion und Aufzucht von n Nachkommen (n >> 1) ausgefüllt ist, dann baut sich da keine Spannung auf. Bei einem Zeitverlauf von 25 J. (Bindung) bis 85 J. (Tod) und einem Zeitfenster von 25-40 (Aufzucht Nachkomme) allerdings schon…“

          Hä?

        • @Matthias

          „Ich finde es halt niveaulos, wenn man alles, was man nicht mag, dadurch schmähen will, dass man es mit dem Nationalsozialismus in Verbindung bringt.“

          Stimmt, ist schlechter Stil. Aber halt sehr effizient.

          „Natürlich hat die Familie auch Nachteile. Es gibt Menschen, für die sie die Hölle ist. Für uns alle wird aber vermutlich die Zerstörung der Familie in der Masse der Bevölkerung auch die Hölle sein.“

          Ganz sicherlich für die Übergangszeit, in der der Staat die ihm andelegierten Sippenfunktionen nicht mehr wahrnimmt. Als Reaktion darauf werden sich wieder Sippenverbände formieren. Dauert aber seine Zeit. Es ist aber verniedlichend (;-)), die Nachteile lediglich als Hölle für manche zu sehen. Tatsache ist, dass Sippen/Grossfamilien überall dort zerfallen, wo sie nicht durch äussere Rahmenbedingungen zusammengehalten werden. Damit ist klar, dass Sippen/Grossfamilien keinen intrinsischen Wert haben.

          „Von wie vielen auch sonst? In sämtlichen Sprachen gibt es Begriffe für Mann7Frau und Junge/Mädchen, also für zwei Geschlechter. Gilt auch für Altsprachen. Die Idee von den zwei Geschlechtern ist also schon “etwas” älter, als Herr Voss behauptet.“

          Darüber habe ich @Axel oben schon was geschrieben. Du zählst allerdings schon vier Geschlechter auf, um Zweigeschlechtlichkeit zu belegen. Warum haben die meisten Kulturen eigentlich Initiationsriten beim Übergang zur Geschlechtsreife, wenn alles eins ist?

          „Ja, aber “Frauchen” halte ich für eine Bagatelle, besonders wenn man ihren Text weiterempfiehlt und wenn sie den Feminismus kritisiert hat in ihrem Text.“

          Kurzum, Du bist gekränkt, weil Du es eigentlich mit ihr gut gemeint hast, sie Dir aber dafür ans Schienbein getreten hat. Hake es ab; die meisten Feministas legen keinen Wert auf eine kontroverse Diskussion, sondern präferieren eine strikt konsensuale Diskussion.

          „Bidnungshormone wie Oxytoxin können auch dann noch eine Rolle spielen (siehe Axel).“

          Oxytocin ist kein explizites Bindungshormon, sondern ein „Wohlfühlhormon“ mit breitem Einsatz.

          „Irgendwann pegelt sich ein Normelwert ein, klar. Wenn die Bindung bis dahin festgenug ist, kann sie darüber hinaus halten.“

          Also wenn das Trägheitsmoment größer ist als von aussen einwirkenden Anziehungskräfte und die von innen wirkenden Abstoßungskräfte. Man kann Beziehungen tatsächlich auch mechanistisch analysieren.

          „dass Männchen deshalb bestrebt sind, eine feste Beziehungspartnerin (und nicht eine reine Sexpartnerin) für sich zu gewinnen, um überhaupt eine mitzukriegen, mit der sie dann auch Sex haben“

          Welche Arten sollen das sein?

          „geht es Männchen darum, die postkopulatorische Konkurrenz zu minimieren, also wenigstens ein Weibchen richtig für sich zu haben. (mate guarding Hypothese). “

          Sinnig wenn es darum geht, den eigenen Nachwuchs davor zu bewahren, von der Konkurrenz getötet zu werden. Hat aber nix mit dem Weibchen zu tun.

          „bei vielen Arten die Weibchen das Wahlverhalten anderer Weibchen kopieren (mate copying), weil sie sexy Söhne züchten wollen und weil sie so eher an Männchen mit Qualität geraten.“

          Welche Arten sollen das sein? Die müssen dafür aber schon ausgeprägte Kommunikationsmechanismen haben.

          „Dann gibt’s die optimale Gruppengröße-Hypothese, die davon ausgeht, dass paarweises Zusammenleben einen besonders guten Kompromiss darstellen in Sachen Vermeidung von Risiken wie Räuberdruck und Effizienz der Nahrungsbeschaffung.“

          Gewagte Hypothese. Und ziemlich fragil, da es hier zwingend nötig ist, dass ein Individuum Futter für sich und n andere Individuen beschaffen kann.

          „Aber normalerweise dürften sie “verliebt” sein.“

          Du bist ein Romantiker 😉

          „Natürlich beeinflusst die Kultur/Religion usw., wie sehr ein Volk welche Spielart der Sexualität toleriert oder akzeptiert und wie stark es geboten ist, Paarbindungen einzugehen. Keine Frage. Eine Kultur kann z.B. einen Zwang zur Ehe und zur Monogamie ausüben.“

          Und genau darum ging es der Bloggerin.

        • @ Peter Müller

          „Ganz sicherlich für die Übergangszeit, in der der Staat die ihm andelegierten Sippenfunktionen nicht mehr wahrnimmt. Als Reaktion darauf werden sich wieder Sippenverbände formieren. Dauert aber seine Zeit. Es ist aber verniedlichend (;-)), die Nachteile lediglich als Hölle für manche zu sehen. Tatsache ist, dass Sippen/Grossfamilien überall dort zerfallen, wo sie nicht durch äussere Rahmenbedingungen zusammengehalten werden. Damit ist klar, dass Sippen/Grossfamilien keinen intrinsischen Wert haben.“

          Teils/teils. Hier drängen sich schon Vergleiche mit Tierrudeln auf. Aber gut, die werden letztlich auch zumindest teilweise durch bestimmte Umstände aufrechterhalten.

          „“Von wie vielen auch sonst? In sämtlichen Sprachen gibt es Begriffe für Mann7Frau und Junge/Mädchen, also für zwei Geschlechter. Gilt auch für Altsprachen. Die Idee von den zwei Geschlechtern ist also schon “etwas” älter, als Herr Voss behauptet.”

          Darüber habe ich @Axel oben schon was geschrieben. Du zählst allerdings schon vier Geschlechter auf, um Zweigeschlechtlichkeit zu belegen.“

          Vier Geschlechter soll ich aufgezählt haben? Wo denn? Zwei hab ich aus meiner Sicht aufgezählt. Verstehe ich jetzt nicht.

          „Warum haben die meisten Kulturen eigentlich Initiationsriten beim Übergang zur Geschlechtsreife, wenn alles eins ist?“

          Das hat doch nichts mit der Anzahl an Geschlechtern zu tun.

          „“Ja, aber “Frauchen” halte ich für eine Bagatelle, besonders wenn man ihren Text weiterempfiehlt und wenn sie den Feminismus kritisiert hat in ihrem Text.”

          Kurzum, Du bist gekränkt, weil Du es eigentlich mit ihr gut gemeint hast, sie Dir aber dafür ans Schienbein getreten hat.“

          Nicht wirklich gekränkt. Auf sachliche Kritik reagiert man so nicht. Obn ich es mit ihr gut gemeint habe? Ich wollte ihren text weiterempfehlen, mich aber von ihrem Satz da mit der Paarbindung distanzieren.

          „Hake es ab; die meisten Feministas legen keinen Wert auf eine kontroverse Diskussion, sondern präferieren eine strikt konsensuale Diskussion.“

          Ja. Wobei ich nicht weiß, ob das eine Feministin ist.

          „“Bidnungshormone wie Oxytoxin können auch dann noch eine Rolle spielen (siehe Axel).”

          Oxytocin ist kein explizites Bindungshormon, sondern ein “Wohlfühlhormon” mit breitem Einsatz.“

          Dürfte aber als Bindungshormon eine Rolle spielen,.

          „“Irgendwann pegelt sich ein Normelwert ein, klar. Wenn die Bindung bis dahin festgenug ist, kann sie darüber hinaus halten.”

          Also wenn das Trägheitsmoment größer ist als von aussen einwirkenden Anziehungskräfte und die von innen wirkenden Abstoßungskräfte. Man kann Beziehungen tatsächlich auch mechanistisch analysieren.“

          Teils schon. Aber eine Bindung kann schon stark sein, auch wenn die Phase des Verleibt seins vorbei ist.

          ““dass Männchen deshalb bestrebt sind, eine feste Beziehungspartnerin (und nicht eine reine Sexpartnerin) für sich zu gewinnen, um überhaupt eine mitzukriegen, mit der sie dann auch Sex haben”

          Welche Arten sollen das sein?“

          Generell Arten mit Paarbindungen. Viele davon jedenfalls.

          „“geht es Männchen darum, die postkopulatorische Konkurrenz zu minimieren, also wenigstens ein Weibchen richtig für sich zu haben. (mate guarding Hypothese). ”

          Sinnig wenn es darum geht, den eigenen Nachwuchs davor zu bewahren, von der Konkurrenz getötet zu werden. Hat aber nix mit dem Weibchen zu tun.“

          Die kriegen aber meist vom Beziehungspartner viel geliefert für sich und ihre Jungen.
          Und wenn die eigenen Jungen nicht getötet werden, profitiert das Weibchen ja auch davon.

          „“bei vielen Arten die Weibchen das Wahlverhalten anderer Weibchen kopieren (mate copying), weil sie sexy Söhne züchten wollen und weil sie so eher an Männchen mit Qualität geraten.”

          Welche Arten sollen das sein?“

          Das ist für eine Reihe völlig verschiedener Arten nachgewiesen. Der Mensch gehört höchstwahrscheinlich mit dazu.

          „Die müssen dafür aber schon ausgeprägte Kommunikationsmechanismen haben.“

          Das haben viele auch, es reicht aber die Beobachtung, dass sich ein anderes Weibchen bei einem Männchen aufhält. Hat man z.B. bei einigen Fischen und Vögeln experimentell bestätigt.

          „“Dann gibt’s die optimale Gruppengröße-Hypothese, die davon ausgeht, dass paarweises Zusammenleben einen besonders guten Kompromiss darstellen in Sachen Vermeidung von Risiken wie Räuberdruck und Effizienz der Nahrungsbeschaffung.”

          Gewagte Hypothese. Und ziemlich fragil, da es hier zwingend nötig ist, dass ein Individuum Futter für sich und n andere Individuen beschaffen kann.“

          Das ist damit nicht gemeint. Und das istauch nicht zwingend so.

          Gewagt? Es ist eine in der Verhaltensbiologie diskutierte Hypothese dazu (vgl. Kappeler verhaltensbiologie).

          „“Aber normalerweise dürften sie “verliebt” sein.”

          Du bist ein Romantiker ;-)“

          Mal gewesen! Ein Verhaltensprogramm dazu haben sie aber.

          „“Natürlich beeinflusst die Kultur/Religion usw., wie sehr ein Volk welche Spielart der Sexualität toleriert oder akzeptiert und wie stark es geboten ist, Paarbindungen einzugehen. Keine Frage. Eine Kultur kann z.B. einen Zwang zur Ehe und zur Monogamie ausüben.”

          Und genau darum ging es der Bloggerin.“

          Klang aber nicht so. Und wenn es so gemeint war, sollte sie sich klar ausdrücken.

        • @Albert

          Nach Deiner strikten Auslegung gibt es jeweils nur fortpflanzungsfähige Testikel- oder Uterusträger und die große Gruppe der „keins von beidem“. Ein drittes Geschlecht? Oder wie würdest Du die kategorisieren?

          @Matthias

          „Unter den Männern hat sich in der Evolution das technikbegeisterte Spielkind durchgesetzt.“

          Du kannst Dir aber schon vorstellen, dass es mehr Technik gibt als nur Autos und Jagdflugzeuge und es auch Technikbegeisterung gibt ohne von Autos und Jagdflugzeugen begeistert zu sein?

          „Ich sag immer, Männer stehen auf

          – nackte Weiber
          – Bier
          – Technik, die begeistert“

          Wer derart plakativ argumentiert bekommt von den Kumpels bestimmt mal eine Palette Öttinger geschenkt. Und aus der Geburtstagstorte erhebt sich eine unbekleidete 80-jährige 😉

          „Die Weibchen selbst begeisterten sich nicht für Technik, weil sie eben vom Verhalten her andere Fitnessoptima haben. Brutpflege und so.“

          Äh, ja genau. Und deswegen vergessen sie sogar vor lauter Selfie-shootings, Facebooken und twittern das „Brut zum pflegen bekommen“ oder die Brut wird vorm Trash-TV geparkt. Fitnessoptima würde ich also eher bei emo-Kommunikation und Selbstdarstellung sehen, denn bei Brutpflege…

          „Tut nix zur Sache. Juvenilentwicklung, Alterungsprozess ,Anomalien…“

          Es tut auch nichts zur Sache, dass zur Familie der Enten nicht nur Stockenenten gehören…alles Anomalien, was nich ins Weltbild passt…Also, einem Zoologen rollen sich bestimmt gerade die Zehennägel auf 😉

          „Hä?“

          Wir haben viel Zeit uns mit Sachen zu beschäftigen, die nicht unmittelbar zum eigenen Überleben und Fortpflanzen beitragen.

          Warum machen wir das eigentlich? Wenn andere Tiere satt sind und keinen Trieb haben, legen sie sich hin und schlafen…

        • in der tat könnte man allen menschen die attribute männlich und weiblichen zuordnen. die meisten sind entweder männlich oder weiblich im obigem sinne, es wird wohl keinen oder kaum welche geben, die sowohl eier, wie auch spermien produzieren und der rest ist weder männlich noch weiblich.

          das muss du dir ähnlich wie bei elektrischen ladungen vorstellen, @peter müller. entweder positiv oder negativ, dann gibt es wechselwirkung, die neutralen spielen hierbei keine rolle, ebensowenig wie die in diesem sinn neutralen keine rolle bei der fortpflanzung spielen, da sie sich nicht fortpflanzen. ebenso wenig wie neutrale teilchen eine dritte ladungsart darstellen, sind in diesem sinn geschlechtlose das dritte geschlecht.

        • ät Peter Müller:

          (Mann, war das viel….)

          Mein Mitbiologe Matthias hat ja das meiste Deiner Einwände schon wissenschaftlich kommentiert.

          Wie man darauf kommt, zB noch nicht fruchtbare Frauen und fruchtbare als unterschiedliche Geschlechter zu bezeichnen, ist mir schleierhaft.

          Ungewöhnlich ist das allerdings in den Pseudowissenschaften wie Genderologie und Ufologie nicht: Wissenschaftliche Daten werden eigenwillig und nach Geschmack interpretiert.

          Interessant finde ich die Kampfbegriffe der Oberschicht-Ideologen, wie zB „vulgär-biologistische Reduktion“. „Vulgär-Soziologismus“ habe ich bei den Linken noch nie gelesen.

          Es gibt tatsächlich vulgär-biologistische Filme wie „Warum Frauen nicht einparken können…“ etc. Spielt in der Naturwissenschaft aber keine Rolle, weil hier der Zwang zur Datenkontrolle und Statistik bestehgt.

          In den typischen Gender/PC-Fächern wie Soziologie/Politologie hingegen ist das eher die Ausnahme, wie man an der „Forschung“ von HJ Voß sieht.

          „Man kann Beziehungen tatsächlich auch mechanistisch analysieren.“
          Nein, kann man nicht. Mechanik ist die Wissenschaft bewegter Körper, die der Gravitation ausgesetzt sind. Gravitation spielt in der Sexualität keine Rolle, sofern man nicht im Raumschiff hockt.

          „“Wir sind serielle Monogamisten, mit ca. 3a pro Bindung, weil das die Zeit ist, die ein Kind brauch, um aus dem gröbsten rauszukommen.”
          Und wir sind Herdentiere, wo die Aufzucht kollektivistisch sichergestellt werden kann.“

          Das ist eine sozialistische Behauptung, die sich als schlicht falsch herausgestellt hat, zB in den ehemals roten Kibbuzen Israels.
          Peter, mit wem fühlst Du Dich stärker verbunden und bist eher bereit, Deine Ressourcen zu teilen? Mit Deinen Blutsverwandten und Deiner Frau, oder mit Deinen Nachbarn im Nebenhaus?

          Nun sag nicht, mit allen gleich.
          Das glaube ich Dir nämlich nicht.

        • @ Peter Müller

          „“Unter den Männern hat sich in der Evolution das technikbegeisterte Spielkind durchgesetzt.”

          Du kannst Dir aber schon vorstellen, dass es mehr Technik gibt als nur Autos und Jagdflugzeuge und es auch Technikbegeisterung gibt ohne von Autos und Jagdflugzeugen begeistert zu sein?“

          Natürlich, das ist im Detail bei jedem anders. Die allgemeine Tendenz ist aber die, dass Männer auf technisches „Spielzeug“ mehr stehen als Frauen.

          „“Ich sag immer, Männer stehen auf

          – nackte Weiber
          – Bier
          – Technik, die begeistert”

          Wer derart plakativ argumentiert bekommt von den Kumpels bestimmt mal eine Palette Öttinger geschenkt.“

          Nö, weill ich auch nicht haben. Ich habe glaub ich erst ein einziges Mal oder vielleicht 2mal im Leben Öttinger getrunken. Und das war eine einzelne Flasche. Keine Palette. Ist nicht schlecht, aber meine persönlichen Top-Biere sind andere. Krombacher & Jever finde ich besonders gut. Und noch andere.

          Und die kauf ich auch nicht Palettenweise, weil meine Leber dagegen ein Vetorecht hat…

          „Und aus der Geburtstagstorte erhebt sich eine unbekleidete 80-jährige ;-)“

          Wieso 80jährige? Wenn, dann so ein Südsee-Girl aus Tahiti! (hihi)

          „“Die Weibchen selbst begeisterten sich nicht für Technik, weil sie eben vom Verhalten her andere Fitnessoptima haben. Brutpflege und so.”

          Äh, ja genau. Und deswegen vergessen sie sogar vor lauter Selfie-shootings, Facebooken und twittern das “Brut zum pflegen bekommen” oder die Brut wird vorm Trash-TV geparkt.“

          Das gibt es zwar, trotzdem stehen die der Brutpflege näher als das Männchen.

          Selfie-shooting, twitter und so – da geht es denen nicht um die Technik. Sondern um Kommunikation.

          „Fitnessoptima würde ich also eher bei emo-Kommunikation und Selbstdarstellung sehen, denn bei Brutpflege…“

          Da auch.

          „“Tut nix zur Sache. Juvenilentwicklung, Alterungsprozess ,Anomalien…”

          Es tut auch nichts zur Sache, dass zur Familie der Enten nicht nur Stockenenten gehören…alles Anomalien, was nich ins Weltbild passt…Also, einem Zoologen rollen sich bestimmt gerade die Zehennägel auf ;-)“

          Ich verstehe den ganzen Entenvergleich überhaupt nicht. Da ist keine Vergleichbarkeit gegeben. Zoologie bin ich damals auf der Uni gut mit klargekommen.

          Wieso sollen sich bei einem Zoologen die Zehennägel rollen? Und was iist ein Zoologe? Ein auf Zoologie spezialisierter Diplom-Biologe? Ich selbst bin auf Tierökologie, nicht auf Zoologie spezialisiert, hatte aber viel Zoologie, auch im Hauptstudium noch.

          Was die Enten betrifft: Wie will man denn Entenarten mit noch nicht fortpflanzungsfähigen, nicht mehr fortpflanzungsfähigen oder abnormen Männchen oder Weibchen vergleichen?

          Natürlich gehören nicht nur Stockenten zu den Enten. Natürlich sind andere Entenarten nicht Anomalien. Wieso unterstellst Du mir, ich würde so denken?

          „“Hä?”

          Wir haben viel Zeit uns mit Sachen zu beschäftigen, die nicht unmittelbar zum eigenen Überleben und Fortpflanzen beitragen.“

          Ja und?

          „Warum machen wir das eigentlich? Wenn andere Tiere satt sind und keinen Trieb haben, legen sie sich hin und schlafen…“

          Tun sie auch nicht die ganze Zeit.

        • @albert

          „in der tat könnte man allen menschen die attribute männlich und weiblichen zuordnen. die meisten sind entweder männlich oder weiblich im obigem sinne,“

          Das ist ein Widerspruch in sich. „Die meisten“ ist nicht identisch mit allen. Also kann man nach Deiner Definition einer Teilmenge von Menschen die Geschlechts-Attribute gemäßt Deiner Definition zuordnen und eine Restmenge bleibt als „Neutral“ ohne dieses Attribut. Es sei denn, du würdest per definitionem alle ohne diese Attribute auch nicht als Mensch sehen.

          Immerhin ist die Definition „Mann = Träger funktionaler Testikel; Frau = Träger eines funktionalen Uterus; alles andere = geschlechtslos“ wenigstens im biologischen Sinne zwar minimalistisch aber wasserfest. Wird halt so nie angewandt.

          @Axel

          „Das ist eine sozialistische Behauptung, die sich als schlicht falsch herausgestellt hat, zB in den ehemals roten Kibbuzen Israels.“

          Nein, die sozialistische These war, dass die Blutsverwandtschaft hierbei irrelevant ist und lediglich die Klassenzugehörigkeit wichtig. Also auch wildfremde, zusammengewürfelte Menschen eine solche Herde bilden und aus sich selbst heraus dauerhaft zusammenhalten können.

          Diese These ist in der Tat durch die Praxis (u.a. Kibuzzim) falsifiziert worden. In der Praxis über Jahrtausende bestätigt hat sich jedoch die Möglichkeit, innerhalb einer Gruppe mit Blutsverwandtschaft darauf eine Solidargemeinschaft zu begründen. Stirbt hier Vater+Mutter, dann verhungern die Kinder nicht, sondern die Betreuung wird innerhalb der Gruppe mit übernommen. Blut ist dicker als Wasser, aber das schreibst Du ja selber.

          @Matthias

          „Wieso 80jährige? Wenn, dann so ein Südsee-Girl aus Tahiti! (hihi)“

          Du weisst ja, wenn Du pauschal bestellst, bekommst Du automatisch das günstigste (hihi)

          „Selfie-shooting, twitter und so – da geht es denen nicht um die Technik. Sondern um Kommunikation.“

          Technikbegeisterung war gemeint. Hier also Begeisterung über Technik in der Anwendung versus Begeisterung über Technik als Selbstzweck. Die Begeisterung ist also gleichermaßen, bloß mit jeweils anderem Schwerpunkt.

          „Natürlich gehören nicht nur Stockenten zu den Enten. Natürlich sind andere Entenarten nicht Anomalien. Wieso unterstellst Du mir, ich würde so denken?“

          Weil ich bei Dir keine klare Definition von männlich und weiblich gelesen habe, sondern es eher als willkürliches „ICH entscheide was weiblich ist, was männlich und was ne Anomalie ist“.

          Aber vielleicht hab ichs überlesen und Du vertrittst die Position von @albert, die auf jeden Fall wissenschaftlichen Kriterien genügt. In dem Fall: Sorry.

        • ät Peter Müller:

          „Also auch wildfremde, zusammengewürfelte Menschen eine solche Herde bilden und aus sich selbst heraus dauerhaft zusammenhalten können.“

          Auf symbolischer Basis, wohlgemerkt. Zum Beispiel gesellschaftliche Gruppe („Klasse“), Nationalität, Religion, Ideologie, Fußballklub…

          Aber geht das so weit, daß wir allen unseren Gruppenmitgliedern umfangreiche Ressourcen, zB bei der Kindererziehung, zukommen lassen?
          Eher nicht. Da müssen die Gruppen schon sehr klein oder sehr gut organisiert sein (zB Kirchen…).
          ——-

          „Das ist ein Widerspruch in sich. “Die meisten” ist nicht identisch mit allen. Also kann man nach Deiner Definition einer Teilmenge von Menschen die Geschlechts-Attribute gemäßt Deiner Definition zuordnen und eine Restmenge bleibt als “Neutral” ohne dieses Attribut.“

          Nicht alle Menschen sind eindeutig männlich oder weiblich, weil auch in der Natur Fehler passieren. Es haben ja auch nicht alle Menschen einen Kopf, zwei Hände, zwei Beine, usw.

          Ist das relevant? Nein, die Zahl von siamesischen Zwillingen oder echten Hermaphroditen ist so verschwindend gering, daß man nicht die ganze Infrastruktur oder sogar die Sprache auf sie ausrichten muß.

          Überhaupt stellt sich die Frage, warum in der linken Uni-Szene in den letzten Jahren so penetrant auf Sexualität abgehoben wird. Was ist mit den Armen, Behinderten, Alten, Arbeitslosen?

          Aber die sind ja uncool. Man beschäftigt sich lieber mit den Befindlichkeiten der eigenen privilegierten Schicht und organisiert sich überflüssige Stellen beim Wunsch-Arbeitgeber Universität.

        • @ Peter Müller

          „Technikbegeisterung war gemeint. Hier also Begeisterung über Technik in der Anwendung versus Begeisterung über Technik als Selbstzweck. Die Begeisterung ist also gleichermaßen, bloß mit jeweils anderem Schwerpunkt.“

          Jedenfalls sind Jungen und Männer meist technikaffiner als Mädchen/Frauen.

          „“Natürlich gehören nicht nur Stockenten zu den Enten. Natürlich sind andere Entenarten nicht Anomalien. Wieso unterstellst Du mir, ich würde so denken?”

          Weil ich bei Dir keine klare Definition von männlich und weiblich gelesen habe, sondern es eher als willkürliches “ICH entscheide was weiblich ist, was männlich und was ne Anomalie ist”.“

          Das ist Blödsinn. Ich hatte doch oben in einem Kommentar an Dich geschrieben:

          „Wofür? Ich kenne eine wirklich allgemeingültige Definition von männlich und weiblich:

          Männlich ist alles, was Spermien herstellt.

          Weiblich ist alles, was Eizellen herstellt.

          Egal, ob wir bei einer getrenntgeschlechtlichen Art von einem Individuum oder bei einer zwittrigen vom einzelnen Geschlechtsorgan sprechen.

          Diese Definition steht sinngemäß so im Kappeler. Kappeler Verhaltensbiologie. Frau Prof. Susanne Foitzik hat das in “Planet Wissen” einmal genauso definiert.“

          Von diesen Definitionen habe ich rein gar nichts selbst erfunden. Was eine Anomalie ist, habe ich auch noch nie selbst entschieden.

          Ich wüsste auch nicht, wie ich es mit oder ohne Deinem Entenbeispiel erreichen sollte, dass sich bei einem Zoologen die Fußnägel rollen, wie Du meintest.

          Ich bringe höchstens die Fußnägel von den Gendersens dazu, sich zu rollen – aber das soll ja auch so sein! (HA HA HA HA HA)

          „Aber vielleicht hab ichs überlesen“

          Danach sieht es auch!

          „und Du vertrittst die Position von @albert, die auf jeden Fall wissenschaftlichen Kriterien genügt. In dem Fall: Sorry.“

          Unabhängig von Albert vertrete ich jedenfalls das, was die Biologie auch vertritt, nämlich das es zwei Geschlechter gibt.

          Albert vertritt das vernünftigerweise auch so in der Art, wenn mich nicht alles täuscht.

        • ja, die meisten ist im widerspruch zu alle, und übrigens auch zu keine und wenige, @peter müller. deswegen habe ich auch meisten gesagt.

          biologie ist die lehre des lebens. ein charakteristikum ist die fähigkeit sich fortzupflanzen. steine pflanzen sich nicht fort. bei allen höheren lebewesen findet die fortpflanzung durch ein weibchen und ein männchen statt. so sind alle babys höherer lebewesen jemals auf die welt gekommen. deswegen gibt es zwei geschlechter. das wort geschlecht beschreibt eben diese rolle bei der fortpflanzung. erstaunlicherweise kann man fast alle menschen und höheren lebewesen einem der zwei geschlechter zuordnen. die wenigen bei denen es nicht gelingt, sind halt nicht thema der fortpflanzung. sie sind diesbezüglich neutral, aber kein eigenes geschlecht, denn das würde an der fortpflanzung teilnehmen.

        • @Axel

          „Nicht alle Menschen sind eindeutig männlich oder weiblich, weil auch in der Natur Fehler passieren. Es haben ja auch nicht alle Menschen einen Kopf, zwei Hände, zwei Beine, usw.“

          Das schöne an der Definition von Albert ist, dass sie gerade keinen Spielraum für Willkür läßt. Entweder funktional (und hier entweder Testikel oder Uterus) oder nicht. Die Eindeutigkeit ist in jedem Fall gegeben.

          @albert

          “ das wort geschlecht beschreibt eben diese rolle bei der fortpflanzung. erstaunlicherweise kann man fast alle menschen und höheren lebewesen einem der zwei geschlechter zuordnen. die wenigen bei denen es nicht gelingt, sind halt nicht thema der fortpflanzung. sie sind diesbezüglich neutral, aber kein eigenes geschlecht, denn das würde an der fortpflanzung teilnehmen.

          Und hier kommen wir schon zur nächsten Ebene:

          Bei höheren Lebewesen ohne technisch-kulturellem Überbau gebe ich Dir recht. Zumal da die juvenile Phase üblicherweise kurz ist und es auch keine Menopause gibt (Wale mal aussen vor gelassen), also vernachlässigbar.

          Bei Menschen sieht das nicht mehr so einfach aus. Und dabei meine ich gar nicht exotische Sonderfälle, sondern große Minoritäten:

          Was ist z.B mit einem Menschen, der seine Fortpflanzungfähigkeit mittels Medikamente/Operation zeitweise oder dauerhaft ausschaltet? Aus welchen Gründen auch immer?

          Nach der obigen Definition ist dieser Mensch dann weder Mann noch Frau, er hat keine Rolle (mehr) bei der Fortpflanzung.

          Wie wird dieser Mensch aber (und nach welchen Kriterien) real zugeordnet?

        • der entscheidente punkt ist das bei geschlechtlicher fortpflanzung, es genau zwei geschlechter gibt, die mit eiern und die mit spermien. das sind die zwei biologischen geschlechter, die bei allen höheren lebewesen für fortpflanzung sorgen. solange da kein dritter mitmischt, wird es kein drittes geschlecht geben.

          jetzt können wir uns über die korrekte bezeichnung all derjenigen unterhalten, die sich einer unmittelbaren prüfung ihrer geschlechtlichen eigenschaften entziehen. selbst wenn eine mehrheit der männer wegen weichmachern keine spermien mehr produzierte, sind sie kein neues geschlecht.

        • Ät Dummerjan:

          Er meint Zuschreibungen, die nicht biologisch bedingt sind. Also solche längst abgehakten Sachen wie „Frauen können keine Politik wg. Menstruation“.

        • @albert

          Und, was ist Dein Vorschlag für eine Bezeichnung all derjenigen, die sich einer unmittelbaren Prüfung ihrer geschlechtlichen Eigenschaften entziehen?

          Wobei mit geschlechtlichen Eigenschaften ja sicher genau die gemäß obiger Definition von Dir gemeint sind.

          Und wie ist Dein Vorschlag für die Bezeichnung all derjenigen, welche gemäß Deiner Definition die Kriterien für Mann und Frau nicht erfüllen? Bleibt es bei Neutrum?

        • wir sind uns einig, dass es jedenfalls menschen sind, @peter müller. jetzt würde ich vorschlagen, die bezeichnung in einem rechtlichen rahmen zu sehen. da man unserer gesellschaft im weitesten sinne als gleichberechtigt ansehen kann, könnte man es im wesentlichen jedem freistellen festzulegen wie er sich sieht. es darf halt nicht dem fundamentalen konzept von geschecht widersprechen. sprich, ein vater kann kein mutterschutz beantragen.

          sportrechtlich wird man die persönliche wahl wohl schärfer kontrollieren müssen, um chancengleichheit zu gewährleisten.

          die, die damit nicht klarkommen ein neutral zu gewähren, wäre denkbar. ob man für diese minderheit, die sprache verhunzen muss, und die gesetze um ein etwaiges neutrum ergänzen muss, wage ich zu bezweifeln. ein biologisches geschlecht sind dann aber immer noch nicht.

        • Wir sind uns in der Tat einig, dass es sich um Menschen handelt.

          Also darf sich Deiner Meinung nach jeder selber aussuchen, ob er sich als Mann oder Frau oder als irgendwas anderes sieht?

          Unabhängig davon, ob die formale biologische Definition von Mann oder Frau eingehalten wird?

          Und mit rechtlichem Rahmen meinst Du, dass der Staat diese Wahl zu akzeptieren hat?

          Und wie sieht das mit den (rechtlichen) Beziehungen zwischen Menschen selber aus?

        • nein, man kann es sich nicht gänzlich frei aussuchen, denn

          „es darf halt nicht dem fundamentalen konzept von geschecht widersprechen.“

          in norwegen werden jährlich etwa 10 kinder mit indifferenten geschlachtsmerkmalen geboren. die dürfen es sich aussuchen. und diejenigen, die im laufe ihres lebens zur überzeugung kommen, dass sie im körper des falschen geschlechts sind und dann noch ein paar andere.

          diese fälle hat der staat zu akzeptieren. sportrechtlich mögen die regeln enger sein, um chancengleichheit zu garantieren.

          damit ist die rechtliche beziehung zwischen menschen geklärt. sind wir uns denn nun einig, dass es nur zwei biologische geschlechter gibt, @peter müller?

        • Eigentlich waren wir uns da einig und ich hatte Deine Einladung angenommen, dass wir uns „über die korrekte bezeichnung all derjenigen unterhalten, die sich einer unmittelbaren prüfung ihrer geschlechtlichen eigenschaften entziehen.“

          Vielleicht hätte ich vorher noch fragen sollen, was Du genau unter einer „unmittelbaren prüfung ihrer geschlechtlichen eigenschaften“ verstehst.

          Und mit dem „sich aussuchen“ hast Du vermutlich dann lediglich die Fälle gemeint, wo klar ist, dass gemäß Deiner Definition die Kriterien für Mann und Frau nicht erfüllt sind?

          Bei Intersexuellen, die Du erwähnst („indifferente Geschlechtsmerkmale“), bin ich nicht auf dem neuesten Stand. War es nicht bisher so, dass aufgrund des reinen Augenscheins andere Menschen darüber entschieden haben, ob eine Nullofikation dürchgeführt wird? (es ging immer in diese Richtung). Dürfen Intersexuelle jetzt wählen und wenn ja wann? Und wie werden sie vorher bezeichnet?

          Interessant wären ja auch Zuordnungen von „ehemaligen Frauen“ (jenseits der Menopause). Der Definition nach sind diese keine Frauen mehr. Richtig? Ebenso alle Fälle, wo operativ Uterus, wesentliche Teile des Uterus oder Testikel entfernt wurden. Oder die Fälle, wo Testikel oder Uterus zwar vorhanden, aber nicht funktional im Sinne der Fortpflanzung sind, sondern lediglich endokrine Funktion haben (was hier wohl die größte Gruppe darstellt)

          Auch dort Wahlfreiheit? Immerhin, ein Widerspruch zum fundamentalen Konzept von Geschlecht liegt ja hier nicht vor.

        • das sind konstruierte probleme, @peter müller. man kann bis auf 0,01% der fälle bereits bei der geburt sagen, welches geschlecht dieser mensch hat. dieses geschlecht behält er auch, weil es bei allen säugetieren keinen natürlichen geschlechtswechsel gibt. deswegen lassen sich frauen auch nach der menopause einfach erkennen.

          das sind nicht meine kriterien für mann und frau. es sind die kriterien für mann == spermienproduzent und frau == eierproduzentin.

          und die transsexuellen macht man halt zu dem, der sie eben sein möchten.

          es gibt keine probleme und auch keine neuen geschlechter.

      • ät Matthias:

        „Wieso müssen die eigentlich immer gleich mit den Nazis ankommen?“
        Weil Linksextremisten halt auf ihr Standardfeindbild fixiert sind, mit dem man prima Politik und Kohle machen kann.

        Hab den Wiki-Eintrag mal gecheckt: Das Chrismon-Interfju wurde von einem Gendergegner eingestellt, um die Absurdität der „wissenschaftlichen“ Arbeit von Voß in Wiki offen zu legen.
        Das wollte/konnte selbst die irre Gabi nicht rauslöschen.

        Manchmal muß man die Genderologen einfach nur plappern lassen – irgendwann, wenn sie sich zu sicher fühlen, verraten sie ihre absurden Glaubenssätze.

        Wieso durfte eine Antifa-Gendertussi eigentlich eine CDU-Veranstaltung bespaßen? Laut Wiki ist sie zwar CDU-Mitglied, aber Femenvorsitzende.
        Gibt übrigens beknackte Oben-ohne-Foros von ihr: http://www.pi-news.net/2013/02/werteverfall-femen-aktivistin-ist-cdu-mitglied/

        • @ Axel

          „Das wollte/konnte selbst die irre Gabi nicht rauslöschen.“

          Na, also das ist doch mal ein Silberstreif am Horizont.

          „Manchmal muß man die Genderologen einfach nur plappern lassen – irgendwann, wenn sie sich zu sicher fühlen, verraten sie ihre absurden Glaubenssätze.“

          So isses – vor allem füllt das ganze Witzbücher und Drehbücher für Comedyserien.

          Ich hoffen, die Gendersens sind bald nur noch eine Fernsehserie. Und kommen dann von mir aus nach den Simpsons oder z.B. vor Hausmeister Krause. Oder so in der Art.

          „Wieso durfte eine Antifa-Gendertussi eigentlich eine CDU-Veranstaltung bespaßen“

          Antifa? Keien AHnung. Jedenfalls Femen. Sie hätte jedenfalls „nicht auf dem Altar gestanden“, sagte sie in Siegen, als Birgit Kelle sie drauf ansprach, dass eine Femen-Kollegin dies getan hat.

          Was sagen eigentlich Zanas CDU-Kollegen zu der Femen-Aktion auf dem Petersplatz in Rom?

          „Laut Wiki ist sie zwar CDU-Mitglied, aber Femenvorsitzende.“

          So, als würde ein Aktivist für Veganismus Vorstandsvorsitzender einer Wurstfabrik.

          „Gibt übrigens beknackte Oben-ohne-Foros von ihr: http://www.pi-news.net/2013/02/werteverfall-femen-aktivistin-ist-cdu-mitglied/

          Nee, also wenn barbusige Damen, dann lieber nette Südsee-Mädels auf Tahiti in traditioneller Tracht.

          Passen gut unter die Überschrift „Als Mädchen noch echte Mädchen waren…“ (hihi)

          Aber beschmiert mit derben Sprüchen und Mordaufrufen wie „Burn Fuckers“ und kreischend? Und als Feministin?

          Sowas muss ja nicht sein.

        • ät Matthias:

          „So isses – vor allem füllt das ganze Witzbücher und Drehbücher für Comedyserien. “

          Was hälst Du von ner Zweitkarriere als Kabarettist? Antigender wäre fast ein Alleinstellungsmerkmal – nur Nuhr traut sich im Augenblick, die zu verarschen.

          Ein Titelvorschlag:
          Heute bei den „Stachelschweinen“ Matthias Cismann mit seinem Programm „Es gibt 60 Geschlechter – darf´s noch ein bißchen mehr sein?“

          Wobei die Antifas wahrscheinlich in jeder Stadt Deine Auftritte mit Blockaden bedenken würden. Das könnte dem Veranstalter zu stressig werden.

          „Was sagen eigentlich Zanas CDU-Kollegen zu der Femen-Aktion auf dem Petersplatz in Rom? “

          Was die Katholiken und Juden sagen, kannst Du Dir vorstellen. Bei vielen Evangelischen habe ich da meine Zweifel, so rotgrün-politisiert zumindest die Funktionäre heute sind. Wobei der Kleine Gläubige da hoffentlich kritischer ist.

          „Aber beschmiert mit derben Sprüchen und Mordaufrufen wie “Burn Fuckers” und kreischend? Und als Feministin? “

          Wie Christian Ulmen nach dem Angriff auf seine „sexistische“ Komödie meinte: „Die wollen nur Krawall machen“.
          Und vermutlich ihren Körper exhibiotionistisch präsentieren. Vielleicht springt ja ne Modelkarriere raus? Bei der mageren großen Inna Schewtschenko (Ur-Femen) könnte ich mir das unbedingt vorstellen.

        • @ Axel

          „Was hälst Du von ner Zweitkarriere als Kabarettist? Antigender wäre fast ein Alleinstellungsmerkmal – nur Nuhr traut sich im Augenblick, die zu verarschen.

          Ein Titelvorschlag:
          Heute bei den “Stachelschweinen” Matthias Cismann mit seinem Programm “Es gibt 60 Geschlechter – darf´s noch ein bißchen mehr sein?”“

          Wer weiß, was ich noch mache auf dem Gebiet…

          „Wobei die Antifas wahrscheinlich in jeder Stadt Deine Auftritte mit Blockaden bedenken würden. Das könnte dem Veranstalter zu stressig werden.“

          Und wäre auch für nicht nicht ganz ungefährlich.

          „“Was sagen eigentlich Zanas CDU-Kollegen zu der Femen-Aktion auf dem Petersplatz in Rom? ”

          Was die Katholiken und Juden sagen, kannst Du Dir vorstellen. Bei vielen Evangelischen habe ich da meine Zweifel, so rotgrün-politisiert zumindest die Funktionäre heute sind. Wobei der Kleine Gläubige da hoffentlich kritischer ist.“

          Wird unterschiedlich sein bei den Ketz…ähm Protestanten.

    • heinz-günther kommt, akzentuirt durch seine gestik und stimme, richtig verständnisvoll, inklusiv, reflektiert rüber. @adrian, wie findest du ihn, abgesehen vom body?

      ich würde ihn gern mal live erleben. das ist noch authentischer.

      • prof. heinz-günther voss, vortragender über „die soziale konstruktion des biologischen geschlechts“ im von @matthias eingebetteten video. der, der unser @capitain wegen beleidung angezeigt hat.

        • @ albert
          Ah, Du meinst Heinz-Jürgen Voß.
          Ich finde, er redet weitgehend Unsinn. Natürlich ist Geschlecht auch sozial konstruiert, aber die Zweigeschlechtlichkeit ist ein fundamentaler Fakt der meisten und aller „höheren“ Lebewesen. Das dekonstruieren zu wollen und zu negieren ist atemberaubend.

        • Ät Adriano und Alberto:

          „Natürlich ist Geschlecht auch sozial konstruiert“.
          Nein, ist es nicht. Zumindest würde ich diese ideologische Formulierung ablehnen. Es gibt abhängig vom Entwicklungszustand der Gesellschaft Eigenschaftszuschreibungen, die zum grob falsch sein können, was den Interessen von Gruppen dient („Frauen können nicht Auto fahren“). Diese Zuschreibungen sind aber Geschichte und damit irrelevant in Europa.

          Was Albertos Einwand zum Habitus angeht, muß ich ihm zustimmen. Wenn man die Politik mal beiseite läßt, finde ich Vossis Auftreten in dem von Matthias verlinkten Video etwas merkwürdig und unheimlich.
          Ich habe über Attac hin und wieder verbohrte linke Fanatiker kennengelernt; die machten auf mich einen ganz ähnlichern Eindruck.

  2. Grundlegende Charaktereigenschaften, kognitive Eigenschaften, aber auch grundlegende weltanschauliche Orientierungen – die wahrscheinlich über die Charktereigenschaften oder sogar noch fundamentalere Eigenschaften (überdurchschnittlich starkes Ekelgefühl erlaubt die zu rund 90 % richtige Vorhersage, dass der betreffende Mensch konservativ gesinnt ist) disponiert werden – sind stark erblich beeinflusst.

    Da hat es natürlich Folgen für die Zusammensetzung der zukünftigen Wahlbevölkerung, wenn Konservative seit Jahrzehnten und durch die Bank mehr Kinder produzieren als Linke. Was der Fall ist, nicht zuletzt verschärft durch die weite Verbreitung von Pille/Abtreibung gerade unter den „Aufgeschlossenen“, „Liberalen“, „Freien“.

    Die offenbar wild entschlossen scheinen, den Westen innert weniger Generationen weitgehend von sich selbst zu befreien.

    Genmuster, die zum Konservativen geneigte Gehirne bauen, werden innerhalb des westlichen Genpools häufiger, Muster, die progressive Gehirne bauen werden ausgedünnt.

    Sollte man den Linken in’s Gewissen reden?

    Gewissensfrage für einen konservativen Katholiken.

    Ich könnte natürlich auch Feuerwerke abbrennen und Halleluja singen.

    Wäre vielleicht sogar die effektivste Methode, Linken in’s Gewissen zu reden.

    Wenn die sehen, dass konservative Katholiken …, also, dann fangen sie vielleicht noch mit dem Brüten an.

    Aus purem Trotz.

    * Republicans are red-hot breeding machines

    Over the past three decades, conservatives have been procreating more than liberals — continuing to seed the future with their genes by filling bassinets coast to coast with tiny Future Republicans of America.

    Take a randomly selected sample of 100 liberal adults and 100 conservative adults. According to an analysis of the 2004 General Social Survey — a bible of data for social scientists — the liberals would have had 147 kids, while the conservatives would have had 208. That’s a fertility gap of 41 percent. Even adjusting for other variables like age and income, there is a gap of 19 percent.

    So what does it mean that the birth rate in Salt Lake City far outstrips that of liberal San Francisco (where dogs supposedly outnumber children)?

    „Liberals have got a big ‚baby problem,‘ and it risks being the death of them,“ contends Arthur Brooks, professor at Syracuse University’s Maxwell School of Public Affairs. He reckons that unless something gives, Democratic politicians in the future may not have many babies to kiss.

    „When secular-minded Americans decide to have few, or no, children, they unwittingly give a strong evolutionary advantage to the other side of the culture divide,“ writes Phillip Longman, senior fellow at the New America Foundation. „If ‚Metros‘ don’t start having more children, America’s future is ‚Retro.‘ “

    But wait, you may say: the attitudes of the parents don’t determine what ideology or political party their offspring will adopt as their own. Yet they usually do.

    Political scientists have long found that 4 out of 5 people with a party preference grow up to vote the way their parents voted. In fact, while many people experience a temporary rejection of their parents‘ politics in very early adulthood, virtually nothing is more predictive of your political ideology than that of your parents — it’s more of a determining factor than income, education or any other societal yardstick.*

    http://www.sfgate.com/opinion/article/Republicans-fertile-future-Through-the-past-2488626.php

    Auch Zwillingsstudien zeigen, wie stark politische Grundhaltungen vererbt werden.

  3. Es kam Einiges hoch, diesse Woche. Manches davon (was mich wundert) ohne große Resonanz. Ein aktuelles Beispiel:

    Im Iran wurde vor ein paar Wochen eine Frau gehenkt und die Medien haben sich nicht mehr einbekommen. Beleuchtet hat den Hintergrund allerdings niemand, denn es war ja keine, sich selbst verteidigende Taschenmesser-Vergewaltigungs-Wehrerin.

    Was uns die/das deutsche Wikipedia verschweigt, zeigt zumindest das englischsprachige auf (mit Dank an den FemokratieBlog):

    „Frau gehenkt – Medien toben“
    http://emannzer.wordpress.com/2014/11/11/frau-gehenkt-medien-toben/

    Vermutlich leben wir in der Informationssteinzeit
    – Trotz Internet, Twitter und WhatsApp.

  4. Wahre Schönheit kommt von innen, wahre Hässlichkeit auch

    Samantha Allen: I hate men!

    Eine lesbische, feministische Journalistin – sie schreibt u.a. für „The Daily Beast“,

    http://www.thedailybeast.com/contributors/samantha-allen.html

    eine der führenden linksliberalen Nachrichtenwebseiten der USA, nimmt kein Blatt vor den Mund, Kommentar überflüssig, lesen und genießen, Samantha Allen:

    http://www.avoiceformen.com/feminism/samantha-allen-explains-why-she-hates-men/

    Ach ja, Money-Fellow ist sie auch (ja, eben der Dr. John Money, die Ikone des „wissenschaftlichen“ Genderismus, sie promoviert als solcher am Kinsey-Institut, sind alle traulich vereint, die Protagonisten der sexuellen Revolution, Kinsey, den etliche immer noch für einen ernst zu nehmenden Wissenschaftler halten, Money & Co.):

    http://www.kinseyinstitute.org/library/moneyfellow2013.html

  5. Geschichten aus der Guten Alten Zeit, als Frauen noch Frauen, Männer noch Männer und Peacemaker noch Peacemaker waren

    Einer der schönsten Bahnhöfe der USA, die Pennsylvania Station in New York (in meinen Augen war er sogar der schönste von allen, 1904-10 gebaut), abgerissen 1963-66, ein Meisterwerk der Architekten McKim, Mead und White, die sich bei seinem Entwurf von den Thermen des Caracalla und des Diokletian in Rom inspirieren ließen:

    Die majestätische Fassade im Jahre 1962, in bestem Zustand:

    Die große Wartehalle (fast eine Kopie der großen Halle einer Kaisertherme, ca. 96 m lang, 33 m weit und 46 m hoch, so hoch wie das Mittelschiff des Kölner Domes):

    https://www.flickr.com/photos/are-oh-why/13301925624/sizes/l/in/photostream/

    Die Bahnsteighallen

    Was trat an seine Stelle?

    Na das: ein Elefantenklo

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5a/Madison_Square_Garden_IV.jpg?uselang=ru

    Der neue Madison Square Garden, eine Veranstaltungsarena.

    Der alte, an anderer Stelle New Yorks gelegen, 1890 fertig gestellt, war schon 1925 abgerissen worden, ebenfalls ein Meisterwerk der Firma McKim, Mead and White, genauer gesagt, von Stanford White, der der Halle einen 100 m hohen Turm verpasste in der Art der Giralda von Sevilla.

    In dem Turm, ganz oben, hatte sich Stanford White ein Liebesnest eingerichtet, ausgestattet mit einer damals als besonders skandalös empfunden Liebesschaukel, in dem er u.a. 1900 (vielleicht zur Feier des neuen Jahrhunderts – na ja, es wurde ein schreckliches) die damals 16-jährige Evelyn Nesbit verführte, später eine bekannte Schauspielerin und Ehefrau des Millionärs Henry Kendall Thaw.

    White stand auf Teenie-Girls und die Choristinnen des Madison Square Garden boten ihm reichlich Abwechslung (verheiratet war White auch), eine davon war Evelyn Nesbit.

    Als Thaw erfuhr, dass seine Ehefrau von White im Alter von 16 entjungfert worden war, geriet er derart in Rage, dass er nicht etwa seine Frau erschoss (hätt’sch ja noch Verständnis für gehabt), sondern leider den hoch begabten Architekten Stanford White.

    Bei einer Revuepremiere im Madison Square Garden, den er selbst entworfen hatte, während das Schlusscouplet „I Could Love A Million Girls“ erklang, wurde White hinterrücks von Thaw erschossen, die Kugel riss ihm den halben Kopf weg. Erst 53 Jahre war er da alt, hätte noch etliche schöne Bauten entwerfen können.

    Im nachfolgenden Prozess gelang es dem Verteidiger von Thaw, den Ermordeten als diabolischen Lustmolch darzustellen, der die Maienblüte vieler unschuldiger Jungfrauen geknickt habe (vielleicht war er ein diabolischer Lustmolch – trotzdem kein Grund, einen hoch begabten Architekten umzunieten, dann schon lieber eine mittelmäßige Schauspielerin, wenn denn schon gestorben werden muss, noch sinnvoller wäre natürlich gewesen, Mr.Thaw hätte sich gleich selbst erschossen).

    Thaw wurde nicht verurteilt, da angeblich nicht zurechnungsfähig zum Zeitpunkt der Tat.

    Das ist Gertrude Käsebier (Künstlername: Evelyn Nesbit)

    Das Architektenbüro McKim, Mead & White (li. Mead, re.White, in der Mitte McKim).

    Der Mörder, reicher Erbe eines Pittsburgher Kohle- und Stahlbarons, der sich Zeit seines Lebens so blöd benahm, wie er hier guckt, weil er reich war, konnte er sich das leisten:

  6. So ein Verhalten verwirrt mich immer wieder :

    Als ob eine Vergewaltigung etwas völlig alltägliches ist und der unbegründete Vorwurf für einen beschuldigten Mann nicht viel mehr als ein 500 € Bußgeld ist. Ehrlich, wie leichtfertig manche Frauen solche Vorwürfe erheben.

    Auf AVFM kommentiert jmd. das an seiner Uni ein Student einer Studentin auf oder nach einer Party ins Bett gekotzt hat. Zum Sex kam es gar nicht mehr. Welche Reaktion ist dann angemessen? Ja genau, sie hat ihn der Vergewaltigung beschuldigt.

    Frauen scheinen genau zu wissen, wem geglaubt wird und wem nicht und das wird dann auch ausgenutzt.

    Das hier ist auch so ein Fall:

    „Doch dieses Mädchen findet es witzig mich stendig zu schlagen, zu schubsen und sogar anzuspucken.“

    [..]

    „Außerdem macht sie ständig von diesem verdammten Satz gebrauch “ Du darfst mich nicht schlagen ich bin ein Mädchen !“ “

    http://www.gutefrage.net/frage/maedchen-pruegelei-mit-jungen

    oder hier:

    http://www.gutefrage.net/frage/warum-duerfen-maedchen-jungs-schlagen-aber-nicht-umgekehrt

    (die Lehrerin!)

    Was da wohl für eine Generation von Männern heran wächst?

        • Sie sagt, Mein Freund hat mich heute vergewaltigt. Ähm nein, nicht heute, sondern vor ca. einem Monat. Die Vergewaltigung bestand darin, dass er ihr gesagt hat, er würde sie heiraten, wenn sie mit ihm Sex hat.
          Dann sei sie fremdgegangen und er hätte „heute“ deshalb mit ihr Schluß gemacht.
          Daraus eine Vergewaltigung zu konstruieren und zu planen, wie man das der Polizei glaubwürdig vermitteln könnte, ist ein verbrechen. Nach meinem Wissensstand.

          die Formulierung und die ganze Geschichte ist allerdings so dämlich, dass ich sie für einen Fake, Ironie, Sarkasmus halte.
          Ungefähr so, wie ich mit ein paar anderen mal das Mädchen.de Forum getrollt habe. Wir haben da so Threads eröffnet, von wegen, dass die Freundin im Keller eingesperrt ist und ob die viel zu Essen braucht und ob Hundeleckerlies zum Füttern auch ok seien usw.
          Die Mädchen da haben es teilweise geglaubt, deshalb war es aber noch lange nicht wahr.

        • edit: den Plan auszuführen ist ein Verbrechen.
          und dämlich ist es, den Plan auf einer öffentlichen Plattform zu entwickeln.

          Das ist ungefähr so, als würde man eine Kontaktbörse für Bankräuber eröffnen.

          „Hallo, ich möchte morgen die Stadtsparkasse Delmenhorst überfallen. Suche noch Mitstreiter. Los meldet euch, es sind noch zwei Plätze im Fluchtwagen frei, Handynummer. Emailadresse stehen unten. Den Treffpunkt gebe ich bekannt, wenn wir unser Team zusammen haben“

        • Natürlich ist das dämlich, aber dagegen gibt es leider keine Pille oder so was. In einem Fall hat ein Mann oder eine Frau mit Fotos von der Beute von einem Raub bei Facebook angegeben. Daraufhin kam die Polizei zu besuch.

          Das mag ein Fake sein, aber nicht weil die so unglaublich dumm ist.

    • Hätte ich dir nicht zugetraut, dass du auf so einen Bullshit so bereitwillig reinfällst. Glaubst du eigentlich auch, dass in den Sat 1-Gerichtsshows echte Fälle gezeigt werden?

  7. Der kulturelle Kot des Feminismus oder das Arschgesicht der feministischen Pauerwumme

    Femen mal wieder im Herzen der Katholischen Welt, auf Berninis Petersplatz, dem Forum der Päpste.

    http://www.ibtimes.co.uk/vatican-topless-femen-protestors-simulate-sex-crucifixes-while-decrying-pope-francis-1474898

    via Arne Hoffmanns Genderama

    http://genderama.blogspot.de/2014/11/kometenforscher-entschuldigt-sich-unter.html

    Zwischen den Ärsche zu sehen: der Sockel des Obelisken vor Carlo Madernos Fassade des Petersdomes.

    „Jahrtausende blicken auf euch herab!“

    Sagte ein anderer, größerer Gegner der Päpste bei anderer Gelegenheit.

    Und ein wenig anders gemeint.

    So viel zum Verständnis kultureller Codes.

    • Dr. Taylor hat UNTER TRÄNEN um Entschuldigung gewinselt? Für ein HAWAII-HEMD MIT BIKINIMÄDCHEN drauf? Ich glaub ich spinne!

      Was ist das denn für einer? Oder haben die Asozialen seinen Chef gezwungen, ihm die Kündigung anzudrohen?

      Der Genderbudenzauber wird ja immer gefährlicher, wenn mittlerweile Wissenschaftler wegen falscher Kleidungsstücke zum Kotau gezwungen werden: http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Terror_%28Sowjetunion%29

      Und die Femen-Asozialen stecken sich KRUZIFIXE in den ARSCH und andere ÖFFNUNGEN? Gehört der Petersplatz nicht zum vatikanischen Staatsgebiet, wo andere Gesetze gelten als in Rom?

      Äh, sind das feige Säue! Bei islamischen Patriarchen, wo Frauen tatsächlich noch unterdrückt werden, würden sie sich das nicht trauen!

      • @ Roslin & Axel

        „Dr. Taylor hat UNTER TRÄNEN um Entschuldigung gewinselt? Für ein HAWAII-HEMD MIT BIKINIMÄDCHEN drauf? Ich glaub ich spinne!“

        Ja, bald meint man wirklich, man finge selbst an zu spinnen. Was man auf dem gebiet alles sieht, kann eigentlich gar nicht wahr sein.

        „Was ist das denn für einer? Oder haben die Asozialen seinen Chef gezwungen, ihm die Kündigung anzudrohen?“

        Ich gehe von Letzterem aus.

        „Der Genderbudenzauber wird ja immer gefährlicher, wenn mittlerweile Wissenschaftler wegen falscher Kleidungsstücke zum Kotau gezwungen werden: http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Terror_%28Sowjetunion%29

        Ja. Apropos Budenzauber: Bald ist wieder Weihnachtsmarkt. Die Femis haben da wieder ihre Frauengewaltbude.

        Also ihren Stand da vom Frauenhaus, wo alkoholische Heißgetränke für einen „guten Zweck“ verkauft werden.

        Letztes Jahr fing ich mit einer eine Diskussion über häusliche Gewalt an, die sie aber recht schnell abbrach.

        Ich überlege gerade, mit welchem Spruch ich die dieses Jahr auf die Palme bringe. (HA HA HA HA HA)

        Ein Spruch, der schnell geht, bevor die einen unterbrechen, und der es vom Informationsgehalt in sich hat. Und der legal ist.

        Ich kann das trotz aller Risiken übrigens zur Nachahmung empfehlen. Gibt in Deutschland auf Weihnachtsmärkten sicher noch mehr so „Frauengewaltbuden“.

        (Disclaymer: ich befürworte ausdrücklich Gewaltschutzhäuser für beide Geschlechter.)

        „Und die Femen-Asozialen stecken sich KRUZIFIXE in den ARSCH und andere ÖFFNUNGEN? Gehört der Petersplatz nicht zum vatikanischen Staatsgebiet, wo andere Gesetze gelten als in Rom?“

        Doch, soweit ich weiß schon. Wo bleibt da die schweizer Garde?

        „Der kulturelle Kot des Feminismus oder das Arschgesicht der feministischen Pauerwumme“

        Treffend. Man erinnere sich auch auf Josephine Witt nackt und mit „I am god“ beschmiert auf dem Altar des Kölner Doms während des Festhochamts am 1. Weihnachtstag. Als Kardinal Meisner 80 wurde. Eine nackte Frau zum Geburtstag…

        Kurzer Zeit später – Schoppe berichtete damals – saß sie im Fernsehen auf der Couch. Die Moderatorin: „Schön, dass Sie da sind!“

        • „“Was ist das denn für einer? Oder haben die Asozialen seinen Chef gezwungen, ihm die Kündigung anzudrohen?”

          Ich gehe von Letzterem aus.“

          Ich nicht unbedingt. Ich kann mir vorstellen , daß der wirklich glaubt etwas gaaaanz böses gemacht zu haben. Diese Sternenwissenschaftler sind öfter etwas naiv in diese Beziehung. Die denken oft wirklich, Gender und Feminismus hätte Hand und Fuß.

        • @ DDBZ

          „Diese Sternenwissenschaftler sind öfter etwas naiv in diese Beziehung. Die denken oft wirklich, Gender und Feminismus hätte Hand und Fuß.“

          Naja, solche Physiker, die sich schon als kleiner Junge für Galaxien, Sterne, Planeten, Asteroiden, Cometen usw. interessiert haben, und die anschließend auf Schule und Uni immer gut beschäftigt haben, die kennen die Gender-Ideologie und den Feminismus meist gar nicht.

          Die haben sich lieber mit was Anständigem befasst. Die können sich gar nicht vorstellen, das es sowas gibt, und dann auch noch sowas doofes. Manch einer von denen dürfte ein Nerd sein, hat wenig Erfahrung mit Frauen und ist denen dann entsprechend ausgeliefert.

          Und hat eine gute Erziehung hinter sich. Nimmt also von klein auf immer Rücksicht auf Mädchen und hält sie für reine Wesen.

          Und wird häufiger als Männer anderer Berufsgruppen mit 30 noch „Jungfrau“ sein.

          Jedenfalls tendenziell.

          Wobei, aus eigener Erfahrung: Wenn man sich von klein auf für Tiere, Pflanzen, Lebensräume, die Wildnis usw. interessiert – da hält man sowas wie die Gender-Ideologie und typische Formen des Feminismus auch erst dann für möglich, wenn man damit konfrontiert wird.

          Das, was ich hier bald täglich lese, hier in typischen feminismuskritischen Blogs, das hätte ich vor nur wenigen Jahren nicht für möglich gehalten.

          Wenn mir einer vor 10 Jahren das erzählt hätte, ich hätte es vermutlich nicht geglaubt.

        • ät Matthias und ddbz:

          Hab das Heul-Video mittlerweile gesehen.
          Unglaublich, ein 2m-Riese, flächig tätowiert, Rocker-Selbstbild.
          Kann mir nicht vorstellen, daß er tatsächlich denkt, etwas Schlimmes getan zu haben.

          Der hat wahrscheinlich einen Einlauf gekriegt.
          Warum, ist mir allerdings schleierhaft. Für geschmacklose Hemden und eklige Tätowierungen dürfte Taylor in der ESA bekannt gewesen sein. Als ESA-Boss hätte ich mich um den Spinner-Scheißsturm nicht gekümmert.

          Habt Ihr´s gelesen? Das Nackedei-Hemd ist beim Hersteller blitzartig ausverkauft, hat Arne Hoffmann gemeldet. 😉
          Hehe, geil.
          Hoffe, daß nun ganz viele ESA-Mitarbeiter, auch Frauen, mit dem scheußlichen Fummel rumlaufen.
          Alle rausschmeißen oder ankacken geht ja nicht.

          Matthias, in welcher Talg-Sendung ist die Weihnachtsfemin aufgetreten?

          Ich muß Dir recht geben mit den Medien:
          Ich finde es mittlerweile sehr merkwürdig, daß bestimmte Sachen wie nackt aufm Altar rumspringen (im Kölner Dom!) als läßlich gelten; Bikinimädel-Hemden in der Raumfahrt hingegen sind der Supergau, für die ein ausgezeichneter Wissenschaftler zur Sau gemacht wird.

          Hier haben sehr verschrobene linke Polit-Ideologen offenbar die Journaille im Griff.

        • @ Axel

          „Matthias, in welcher Talg-Sendung ist die Weihnachtsfemin aufgetreten?“

          Hier:

          http://man-tau.blogspot.de/2014/03/wie-man-grundrechte-schutzt-indem-man.html

          „Wenn eine Aktion wie die der Femen-Frau Josephine Witt dann doch einmal so idiotisch ist, dass sie weithin kritisiert wird, dann wird dies sogleich durch Spiegel-Interview und Fernsehauftritt wieder gut gemacht. Dass Witt bei der Weihnachtsmesse mit nackter Brust auf den Altar des Kölner Doms gesprungen war und sich selbst zu Gott erklärt hatte, präsentiert dann die Einsweiter-Moderatorin Nadia Kailouli als mutige Aktion für Frauenrechte:

          „Ich freu mich sehr, dass Sie heute hier sind.“

          Angesichts eines solch skrupellos-entwaffnenden Wohlwollens muss es eine Erleichterung sein, wenn ausnahmsweise einmal jemand wie der Neuköllner Apotheker offen eine andere Meinung vertritt und sogar ausdrücklich, und mit schriftlichen Erläuterungen versehen, die prompte Erfüllung von Wünschen verweigert. „

      • „Oder haben die Asozialen seinen Chef gezwungen, ihm die Kündigung anzudrohen?“
        Gott sei dank gibt es in Europa noch ein einigermaßen intaktes Kündigungsrecht. Da ist mal einer divers und gleich wird er abgestraft.

        • ät Dummerjan:

          Na ja, gibt ja leider auch informellere Möglichkeiten der Fertigmache. Vertrag nicht verlängert, andere Aufgabenzuteilung…

          TAYLOR FOR DEIWÖRSSITY!

  8. Ebenfalls gerade bei Arne entdeckt

    Dean Esmay, einer der führenden Mitarbeiter bei AVfM, hat in der Huffington Post, die (bisher?) meist treu-doof feministisch berichtete, einen wichtigen Artikel über männliche Vergewaltigungsopfer veröffentlichen können

    http://www.huffingtonpost.co.uk/dean-esmay/dont-ask-dont-tell-dont-t_b_6153578.html

    Auch die Kommentare (soweit von mir überflogen) sind fast ausschließlich positiv.

    via Genderama

    http://genderama.blogspot.de/2014/11/huffington-post-wie-mannliche-opfer-von.html

    Wenn Feminist.I.nnen allmählich ihr „Informations“monopol in weite Verbreitung findenden Medien verlören, wäre das ein bedeutsames Signal.

    Das scheint eher in privat finanzierten, kapitalistischen Publikationen der Fall zu sein als in öffentlich-rechtlichen, die noch direkterem Einfluss der feministisch gekaperten Parteien unterliegen.

    Negativbeispiel hier unsere öffentlich-rechltichen, in diesem Falle die ARD: serviler Deppenjournalismus vom Feinsten, Null Prozent eigene Recherche und Hinterfragung, 100 % ideologiekonformes Nachplappern der Botschaft, ganz wie wir es gewohnt sind von unseren hervorragend ausgebildeten = indoktrinierten Journalist.Innen:

    http://www.ard.de/home/themenwoche/Interview_mit_Anne_Wizorek/1410124/index.html

    via Genderama

    http://genderama.blogspot.de/2014/11/wie-ist-die-medienkrise-eigentlich.html

    Dafür zahlt man doch gerne die feministische Propagandasteuer = Rundfunkgebühren.

  9. Gestern als diese Geschichte mit Julien Blac aufkam, bin ich zu etwas anderem weitergeleitet worden.
    Der Freund des Pornostars, der übel verhauen worden ist von selbigem, hat im Gefängnis einen Selbstmordversuch gemacht und dabei einen Mens Rigts Abschiedsbrief hinterlassen.

    http://wehuntedthemammoth.com/2014/08/21/is-war-machine-the-mixed-martial-arts-fighter-accused-of-brutally-beating-his-ex-a-mens-rights-activist/

    Offenbar hält er Heirat und Kinder u.a. für Männerquälerei. Und sowieso ist eine zivilisierte Gesellschaft wo man nicht jeden zu Klump hauen kann den man will schlecht.

    Und der hier ist auch nicht so der Brüller (wenn irgendwo eine Feministin was von Männertötung erzählt, ist ja gleich die Hölle los. Dies hier wird aber als kaum der Rede wert erachtet.

    http://wehuntedthemammoth.com/2010/11/28/paul-elam-youre-no-jonathan-swift/

    http://manboobz.blogspot.de/2010/11/women-are-part-3-voice-for-men-edition.html

    Ja, man darf das nicht verallgemeinern usw. usw. aber ich finde, bei aller Kritik am radikalen Feminismus, was die Männerrechtsbewegung hervorbringt, ist irgendwie auch oft nicht so der Brüller. Oder?
    Wo ist denn da bitte der Unterschied zum SCUM Manifest?

    • „Offenbar hält er Heirat und Kinder u.a. für Männerquälerei.“

      Den Gerüchten zufolge soll er übrigens mit einem Verlobungsring im Gepäck zu ihr gefahren sein – bevor er ihr diverse Knochenbrüche zufügte und Zähne ausschlug etc.
      Und ebenso angeblich hatte sie Monate lang vorher nichts mehr von ihm gehört.

    • @Atacama

      Die Mammutjagdtseite und Manboobz.

      Das ist David Futurelle. Einer von Amerikas grössten feministischen Hetzern und Popagandisten.

      Als Journalist geschasst wegen unseriöser Berichterstattung.

      Eine Art „Progressivnazi“.

      • Und wenn schon, Zitate sind Zitate (teilweise sogar Screenshots) oder sind sie weniger „real“, weil sie auf der falschen Seite gezeigt werden?

        • Viele fallen auf diesen Manipulatorkönig herein. Wenn dann bitte Originalquelle anschauen.

          Der ist schon sehr häufig beim Suggestivlügen und offenen Lügen erwischt worden. Ist aber dennoch häufig dabei. Wir ihr jetzt auch.

          Ein Conartist, der die feministische Welle surft und davon lebt.

        • @Leinchen

          Hast du das nette Bildle von Sarkeesian mit der offenen Männerhasserin und (Geschlechts)Rassistin Samatha Ellen Auf Christians Shirtgate Artikel gesehen?

          Was für nette Umgebung. Futurelle genauso. Die haben alle einen menschlichen Schlag, sind ausgesprochen Unehrlich und offenbaren faschistoide Charakterzüge.

          Solvhe Menschen haben die Tendenz sich zu finden. Feminismus ist ein Auffangbecken dafür.

          Aber du bist eine verirrte. Du suchst noch.

          Wir weisen dir den rechten Weg. Immer dicht hinter uns bleiben. Das wird schon 🙂

        • @Leinchen

          Hier noch mal für dich exklusiv. Die ausgesprochen netten Ideologinnen, die meinen wir sollten eigentlich keine Menschenrechte haben. Oder wie HeforShe Emma, die uns vielleicht auch welche zugesteht.

        • @petpanther
          Du schweifst schon wieder ab.
          Es geht nicht darum mit wem sie mal fotografiert wurde, ich hätte gerne einen handfesten Beweis, dass sie mit dem was sie tut betrügt. Unabhängig davon ob dir passt was sie sagt.

        • @Leinchen

          Nichts an dem was sie sagt stimmt.

          Z.b. eine selbstinszenierte polizeilich festgehaltene Morddrohung. Die Polizei hatete festgestellt es kam von ihrem Serverspace.

          Ist wie Teflon mit SJWs, die Unterstellungsextorsion betreiben. Menschen wollens nicht wahrhaben. Shirtgate ist das letzte Beispiel für SJW Mob.

          Vielleicht solltest du dich dem mal anschließen und uns beruchten wie es so war. Ob es empauerd oder so, wenn man bei sowas mitmacht. Und Kritiker dann avwiegeln kann.

          Stell mir mal vor das, das ein Hochgefühl sein muß. Für die Feministin von heute.

          Aber muß man halt ausprobieren 🙂

        • @petpanther
          Soweit ich weiß ist da die einzige Quelle die beiden Jungs die „Sarkeesian Effect“ machen.
          Und ich halte die beiden, die sich dann bei 25000 monatl. Spenden ma ein ordentliches Equipment kaufen, bei 35000 mal tatsächliche Fachleute aufsuchen (anstelle von selbsterklärten „street intellectuals“) nicht für so richtig vertrauenswürdig.

          Da fehlt mir dann dein Glaube.

        • Wenn Frau Sarkeesian sich je nach Opportunität mal als begeisterte Gamerin darstellt, mal Computerspiele generell als „abstoßend“ bezeichnet und sagt, sie sei kein Computerspiel-Fan, wirkt das schon etwas unseriös.

        • @3ich
          Das ist aber nicht der himmelschreiende „Wie kann sie es wagen Spendenaufrufe zu starten!“ Betrug, von dem ich immer so höre.

          Zudem man kann tatsächlich Computerspiele mögen und Egoshooter oder andere gewalttätigen Spiele ekelig finden. Sie hat nicht Computerspiele an sich als abstoßend bezeichnet.

          Ich habe in meinem Leben noch keinen Egoshooter gespielt und habe auch nicht das Gefühl dadurch meine Gamer Cred zu beeinträchtigen.

        • @ Maren

          „Zudem man kann tatsächlich Computerspiele mögen und Egoshooter oder andere gewalttätigen Spiele ekelig finden. Sie hat nicht Computerspiele an sich als abstoßend bezeichnet. “

          Sarkeesian:

          „Ich bin kein Fan von Videogames, ich hatte tatsächlich in dem Prozess, dies hier zu machen, einiges über Videogames zu lernen. Ich will nicht herumlaufen und Leute erschießen und ihre Köpfe abreissen und das ist einfach abstoßend.“

        • Das ist aber nicht der himmelschreiende “Wie kann sie es wagen Spendenaufrufe zu starten!” Betrug, von dem ich immer so höre.

          Natürlich nicht. Es ist die ganz normale Heuchelei einer professionellen Moralunternehmerin.

          Dass die geballte Medienkompetenz des hiesigen BLÖD-Style Fanclubs nichts außergewöhnliches daran finden kann ist nur allzu logisch.

        • ..und dass unser zum „Bildungsbürgertum“ aufsteigender Junglehrerinnenverein ziemlich auf die Neuauflage der „attitude-building films“ in Bunt abfährt finde ich jetzt auch nicht so verwunderlich.

          Volkspädagogik war schließlich schon immer ein zentrales Element der geistigen Mutterschaft für die Nation.

    • Atacama

      „Wo ist denn da bitte der Unterschied zum SCUM Manifest?“

      Zwischen dem SCUM-Manifest und dem Kommentar “ I really wouldn’t mind shooting a bitch dead in the face“ eines anonymen Kommentators auf einer MRA-Seite, der nach Meldung gelöscht wurde?

      Ist das eine ernste Frage?

  10. Hier:

    http://www.gmx.net/magazine/unterhaltung/stars/lothar-matthaeus-heiratet-anastasia-klimko-30213650

    Genau sowas meine ich, wenn ich von „serieller Polygynie“ spreche.

    Und weil die bei Frauen erfolgreichsten Männer im Schnitt mehr Partnerinnen im Leben haben, als es dem Durchschnitt aller Frauen entspricht, haben andere Männer weniger Partnerinnen, als es dem Durchschnitt aller Frauen entspricht, in nicht wenigen Fällen nie eine im ganzen Leben.

    Wie im Tierreich.

    • Ich glaube das musst du gar nicht mehr diskutieren. Alle, die Fakten akzeptieren wissen das schon und diejenigen, die weiterhin behaupten, dass das nicht so ist, werde sich nicht durch Fakten überzeugen lassen.

      Es gibt auch nichts, dass ein solches Verhalten in einer Wohlstandsgesellschaft verhindern kann. Je kleiner der soziale Druck ist, auch wirklich in Beziehungen zu bleiben, desto stärker wird Hypergamie durchschlagen. Im Extremfall wird sich wohl eine Balance irgendwie zwischen 60/40 und 80/20 einstellen. Es ist halt nicht so leicht den evolutionären Rucksack einfach so abzulegen und es scheint, dass wir nicht darauf vorbereitet waren, dass Männer so einen grossen Überschuss erwirtschaften, dass der Selektionsdruck der Vergangenheit nicht mehr existiert.

      Sicherlich ein hartes Los für die ganze Arbeit.

  11. Ein Kommentar von ramzpaul zum neuen Fake Video einer gespielt betrunkenen Frau in der Öffentlichkeit.


    Drunk Girl In Public – a Feminist Hoax

    A shocking viral video was released showing men trying to take advantage of an actress pretending to be drunk. The video is a hoax. And then men were duped into believing it was just a student film project,

    Con man Stephen Zhang has shut down all the comments on this fake video.

    NOVEMBER 12–The viral video claiming to show a series of men plotting to take advantage of a drunk Los Angeles woman was staged by the clip’s creators, who fed lines to the purported predators, dupes who thought they were appearing in a student film, The Smoking Gun has learned.

    The video, “Drunk Girl In Public,” is described as a “social experiment” by creator Stephen Zhang, 20, who apparently sought to ride the coattails of the 35 milllion-view Hollaback! video showing a woman being peppered with catcalls as she walked across New York City.

    Zhang’s video, shot on Hollywood Boulevard, has been viewed nearly 4.5 million times since it was uploaded to YouTube on November 8.

    http://thesmokinggun.com/documents/drunk-girl-viral-hoax-video-785463

    • Das ist es auch nicht.

      Diese ganze „progressiv“ Kiste hat diese Züge.

      Dahinter verbirgt sich auch ein poststruktureller Solipsismus einer dekadent narzisstischen Moderne, die sich insbesondere in den Generationen junger entgrenzter Girlies und sich andienenden „beschützend moralisierend“ auftretenden Männern (Pudel) bemerkbar macht.

      Das moralisch verkürzte Stilisieren, Hysterisieren, Dämonisieren und aufweichen von Begriffsgrenzen in Verbindung mit (neo-rassistischer) „Identiätspolitik“ ist totalitär und faschistoid, nicht nur im Geiste, sondern in der Praxis auch.

      Sie ernährt sich aus einem prahlerisch gegenteiligem und Anhängern Selbstwert und Status spendenden Narrativ, das immer wieder die Strategie der Diebes, der haltet den Dieb schreit, und Sprach- wie Realitätsverdrehung nutzt.

      Eigentlich klassischer Opfer-Sündenbock Faschismus. Nur das Militär fehlt noch. Aber das wird ja durch die indoktrinierte und vereinnahmte Staatsmacht repräsentiert.

  12. Matt Taylors Hemd wurde überarbeitet, nicht ganz so gekonnt gestaltet wie zuvor, ein wenig grob das Design, aber politisch korrekt, feminismuskompatibel und vor allem zukunftsweisend:

    • @ Roslin

      Also mir gefallen weder sein altes oder überarbeitetes Hemd, noch seine Tätowierungen. Bei uns in Konservativenhausen hätte es sowas nicht gegeben!!!

      Aber die Reaktionen von den Femis darauf sind total überzogen.

      Außerdem sieht man auch hier wieder: Männliche Leistung kann noch so hoch sein, sie zählt nicht. Die Verpackung zählt immer, nicht der Inhalt, und dazu kann man sich dann noch herrschenden Ideologien unterordnen.

      Der hätte sich vorher vermutlich noch nicht mal vorstellen können, wie er dafür langgemacht werden kann.

      Was ich gerne hätte, wäre ein Hemd mit barbusigen Tahiti-Schönheiten drauf. So wie in „Meuterei auf der Bounty“. Und über denen stände dann: „Als Mädchen noch echte Mädchen waren“

      (Oder das ganze dann als Winterjacke, um auf dem Weihnachtsmarkt damit die Femis von der Frauengewaltbude da ärgern zu können.)

      Ich bin mir sicher, dafür würde man dann online geteert & gefedert.

      Einmal hatte einer – das ging vor vielleicht einem Jahr oder so durch die feminismuskritischen Blogs – ganz ohne Hemd irgendwo renoviert, bei Sommerhitze.

      Was warf frau/femi ihm vor? Sexismus!

      • Hehe, das Burka-Hemd ist ja geil…

        Matthias, der Arbeiter hat seine Muckis gezeigt, und ist des Sexismus bezichtigt worden? Hä?

        Wie war das eigentlich mit der feministischen Bude aufm Weihnachtsmarkt? War das Ernst?

        • „Matthias, der Arbeiter hat seine Muckis gezeigt, und ist des Sexismus bezichtigt worden? Hä?“

          Ja. Bei Hitze als Mann mit nacktem Oberkörper arbeiten ist bei einigen = Sexismus. Undich dachte immer, Sexismus sei es, das andere Geschlecht zu hassen.

          Wie kommen die eigentlich darauf?

          Ist das im Schwimmbad und am Strand dann auch Sexismus?

          „Wie war das eigentlich mit der feministischen Bude aufm Weihnachtsmarkt? War das Ernst?“

          Klar. Ich habe da letztes Jahr ein Streitgespräch angefangen. Ich sprach eine auf die Dunkelfeldstudien an. Auf die Pattsituation in Sachen häuslciher Gewalt zwischen den Geschlechtern.

          Sie – sie hatte noch vorher gesagt, sie sei keine Feministin – hat dann direkt „Das stimmt nicht!“ zurückgefaucht und das Gespräch schnell beendet.

          Dann habe ich hier die Geschichte erzählt, die üblichen Verdächtigen wie Marenleinchen waren gegen die Aktion, andere fanden sie gut.

          In der darauffolgenden Diskussion hat Virtual-CD dann eine „schaurig-schöne“ Geschichte erzählt, was er in einem wissenschaftlichen institut mal mit einer Studie zur häuslichen Gewalt erlebt hat.

          Und das war dann Thema und wurde auch auf Genderama verlinkt.

          Hier:

          http://genderama.blogspot.de/2013/12/hausliche-gewalt-wir-mussen-die-manner.html

          Und das war die Diskussion auf Allesevolution dazu:

          https://allesevolution.wordpress.com/2013/12/11/das-wird-im-feminismus-doch-gar-nicht-vertreten/#comment-104187

          Da „trollt“ man offline ein wenig auf dem Weihnachtsmarkt rum, berichtet online davon, tritt eine Diskussion los, jemand anders berichtet dadurch was Brisantes und schon hat man mal wieder die Welt verbessert – ist immer wieder ein schönes Gefühl! (HA HA HA HA HA)

          So weit ich weiß, wurde das sogar im englischsprachigen Anteil der Männerrechtlerszene diskutiert. Finde ich gerade nicht wieder auf Genderama.

          Darum: Auf Weihnachtsmärkten unbedingt „rumtrollen“, falls da Femis ihre Frauengewaltbude haben…

          Eine Flugblattaktion wäre auch was für einen Weihnachtsmarkt.

  13. War das Wochenende weg (und bin, wie passend, in eine eher fruchtlose Geschlechterdiskussion gezwungen worden, in der ich erfuhr, dass GamerGate schon deshalb beendet sein MÜSSE, weil das negative Bild davon allgemein verbreitet sei und daher müsse man laut Darwin seine Niederlage anerkennen… ), daher erst jetzt was zum Selbermach Samstag von mir.
    Erstmal wieder was gegen das Lagerdenken:

    Der Amazing Atheist sieht ein Video von C. H. Sommerst und lästert unentwegt, obwohl er nichts vorzubringen hat, weil ihn das böse F-Wort sofort in Kampfeshaltung bringt. Als er schließlich erkennt, dass sie auf seiner Seite steht, hat er aber nicht das Rückgrat, einzugestehen, voreingenommen gewesen zu sein, sondern nörgelt, es sei ja trotzdem unfassbar langweilig geesen. Der Mann, der immer von Wissenschaft, Ratio und Leseempfehlungen redet, hält keine 6 Minuten Vortrag mit Filmuntermalung aus.

    Dann hat Boko Haram ja mal wieder etwas blutgebadet:

    http://www.gmx.net/magazine/politik/terror-boko-haram-nigeria-krieg-kinder-30201888

    Sie haben offenbar aus #bringbackourgirls gelernt und diesmal eine Jungenschule überfallen. Außer dieser einen Bezeichnung der Örtlichkeit fehlt jeder Hinweis darauf, wer die Opfer waren: „Schüler“ (gut, man lässt das „Innen“ weg), „Jugendliche“ und „Kinder“… aber kein Wort von „Jungs“. Das wäre an sich kein Problem, da ja an sich jedes Opfer gleichwertig sein sollte, aber vergleicht man es mit den Berichten von Untaten gegen weibliche Opfer, fällt der Unterschied schon auf. Der Artikel soll Entsetzen über die Taten erzeugen, und dank empathy apartheid wäre es da kontraproduktiv, zu deutlich zu erwähnen, dass hier das entbehrliche Geschlecht ermordet wurde.

    • @DMJ

      Stimmt nicht gerade eine Schönheit.

      Bezüglich „Lagerbildung“. Gegen Unterstellungen darf man sich wehren. Und wir haben’s hier ja mit Berufsunterstellerinnen zu tun, die auch vor aggressiveren Mobbing nicht zurückschrecken.

      Nachdem die Huffington Post Dean Esmay’s Artikel über sexuellen Mißbrauch an Jungs und Männern veröffentlicht hatte.

      „A complete, unedited phone message received on Dean Esmay’s voice mail. Dean says he would like tickets for himself, his wife, his two sons and also for his ex- & her husband and their son, so they can all stick together as an extended family. Please send tickets to the Houston address on the AVfM masthead. We’ll look forward to receiving them!“

      We get phone calls…

      • „Bezüglich “Lagerbildung”. Gegen Unterstellungen darf man sich wehren. Und wir haben’s hier ja mit Berufsunterstellerinnen zu tun, die auch vor aggressiveren Mobbing nicht zurückschrecken.“

        Natürlich! Aber in der Hinsicht hat sich Sommers ja nichts zuschulden kommen lassen – doch weil sie den Titel einer Feministin beansprucht (was ihr viele FeministInnen versagen), geht der AA gleich auf Konfrontationskurs, obwohl er ihr inhaltlich zustimmt, wie er unwillig auch einräumt.
        Das zeigt eben für mich, wie fatal es sein kann, wenn man Labels, Lager und Gruppen überbewertet.

  14. Die heutigen NGOs sind mehr und mehr korrumpierte Organisationen, die ihre Mitarbeiter und Aktivisten ernähren sollen.

    Eine gesellschaftliche Abzocke, die auch die Themen und die davon Betroffenen missbraucht. Speerspitze dazu bildet der Feminismus, der fast überall daran beteiligt ist. Und so ist es denn auch nicht verwunderlich, dass es meistens fette Katzen sind, die sich davon nähren. Dazu braucht’s dann auch Hysterisierung, Falschdarstellung, Propagandavereinfachung und Dämonisierung. Logik und echte Wissenschaft stört dabei, insbesondere auch die meist vorgebrachten getürkt erhobenen und auch nachträglich getürkten Statistiken.

    Emotional „moralisches“ Empörungspumpen, Sündenbockdämoniserung und Schuldgefühlserweckung schlägt Wahrheit allemal.

    Die SJW Erpressungsmobs auf unliebsame Identitätsangehörige (man kann das wohl auch als rassistisches Mobbing bezeichnen) sind wohl eine Abart davon. Auch die scheinheilige „Progessivkultur“ passt hier gut vielleicht hinein, oder auch umgekehrt. Und die anti-tolerante „Toleranzwoche“ wohl auch.

    „The Great British rake-off… what really happens to the billions YOU donate to charity: Fat cat pay, appalling waste and hidden agendas

    The figures are astonishing. There are more than 195,289 registered charities in the UK that raise and spend close to £80 billion a year. Together, they employ more than a million staff – more than our car, aerospace and chemical sectors – and make 13 billion ‘asks’ for money every year, the equivalent of 200 for each of us in the UK.

    But many charities have become hungry monsters, needing ever more of our money to feed their own ambitions. And while registered charities claim that almost 90p in every pound donated is spent on ‘charitable activities’, many spend at least half their income on management, strategy development, campaigning and fundraising – not what most of us would consider ‘good causes’.“

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2835947/The-Great-British-rake-really-happens-billions-donate-charity-Fat-cat-pay-appalling-waste-hidden-agendas.html

  15. Bitte anschauen.

    Hier spricht jemand mit Insiderkenntnissen und auf einem analytischen akademischen Level. Dr. Fiamengo nennt die neue heutige Form des Feminismus religiös – „Theo-Feminism“.

    Sie war selbst einmal unter radikalen Feministinnen.

    —-

    Professor Janice Fiamengo of the University of Ottawa presents her pertinent observations at Kennesaw State University.

    Dr. Janice Fiamengo at MSP’14:

  16. Mal etwas aus der Ecke Beziehungsratgeber für Männer…
    Hier ein kurzer Auszug aus dem Text, der es auf den Punkt bringt.

    Is Constant Texting Good or Bad for Your Relationship?

    Certain patterns suggest that relationship satisfaction and stability are linked to texting. In heterosexual relationships, women who text more frequently tend to feel happier in their relationships, and their partners do as well (Schade et al., 2013). Interestingly, though, the more men text with a partner, the less happy they tend to be, the less happy their romantic partners tend to be, and the more their partners tend to report considering breaking-up with them (Schade et al., 2013). These relations are complex, as men who text to express affection tend to have partners who feel more attached to them. For both men and women, the more they use texting to hurt a partner (inciting jealousy, expressing anger, etc.) the less attached their romantic partner.

    http://www.psychologytoday.com/blog/meet-catch-and-keep/201403/is-constant-texting-good-or-bad-your-relationship

    Wahrscheinlich erscheint man beim ständigen Texten als Mann einfach zu „needy“. Wenn man hingegen der holden Maid seine Aufmerksamkeit in Form von Zuneigung mitteilt, scheint die es nicht so negativ mitzunehmen.
    So erkläre ich’s mir zumindest. Diese Fakten hab ich für meine eigene Beziehung eigentlich nicht benötigt um es zu wissen, aber immerhin schön, dass meine Intuition und Erfahrung dadurch bestätigt wurde. 🙂

    • Irgendwie wird das Wort und die Bedeutung von „Toleranz“ genauso gebogen wie „Equality“.

      Was für eine Heuchlerin im Interview.

      Und was für Heuchler mit ihrer „Toleranzwoche“. Man schmückt und suhlt sich.

      Selektive Toleranz, Bürgerrechte, Grundrechte, Menschenrechte, …

      Nur für die Genehmen, Feministischen, Politisch Korrekten oder als politisch korrekt zu begünstigen gesehenen.

      Die ÖRs genauso.

      Tatsächliche im Geiste und Sinne rassistisch nach Identitätsmerkmalen geprägte Identitätspolitik, verkauft unter „Toleranz“.

      Und Männer und Jungs bleiben sowieso draußen. Die neuen „Nigger“.

      Oder alle die, die nicht so selektiv politisch korrekt „sehen“ wie gewünscht. Oder die, die in Kabane … oder die, die aus Europa draußen bleiben sollen, bei gleichzeitiger Geste der „Toleranz“ … oder die, die …

      Z.B. aktuell zur „Toleranz“ der „Toleranzwoche“:

      „Wie Männer immer noch diskriminiert werden.

      Dr. Andreas Kraußer

      http://www.huffingtonpost.de/andreas-krausser/wie-manner-immer-noch-diskriminiert-werden_b_6166236.html

    • @ Matthias

      Und wir alle dürfen diesen Qualtiätsjournalismus durch die Medienzwangsabgabe = feministische Propagandsteuer auch noch subventionieren.

      Männer werden gezwungen, für ihre eigene Verarsche/Verhöhnung auch noch zu zahlen.

      Nicht nur in diesem „Umverteilungssystem“ natürlich.

      Das hat ja flächendeckende Methode.

  17. Wie mag sie aussehen, die feministische Toleranz?

    Offenbar hat die feministische Zensur auf Twitter nun begonnen, trägt die Zusammenarbeit von Jaclyn Friedmans Verein WAM mit Twitter Früchte, vergiftete, wie nicht anders zu erwarten bei einer Hate Movement wie dem Feminismus. Janet Bloomfield (Judgy Bitch) bekommt die Auswirkungen zu spüren:

    http://www.avoiceformen.com/feminism/feminist-censorship/twitter-now-pre-censoring-accounts/

    Steve Brulé in einem Kommentar darunter:

    *I am pessimistic about the future of twitter and FB for free thinkers and truth-seekers. TW and FB are businesses first, and feminists know how to destroy a business, or bring it to heel. In fact, they brought TIME to heel, and one little Sarkeesian scared Colbert into cutting off his own balls.
    Both Twitter and FB will cave in Fast and Big, and it’s already begun. Free thinkers will need a new place to express themselves, and feminists will go after that too, as well as Google, Yahoo, and anything and anyone else who threatens to criticize or reveal the evil empire for what it really is.*

    Pessimistisch bin ich allerdings auch angesichts der unverhohlenen gutmenschlichen Anmaßungen dieser Leute.

    Der totalitäre Geschlechtersozialismus kann keine Freiräume zulassen/ertragen.

    Sein verlogenes, Propaganda gespeistes,von einer parteiischen „Wissenschaft“ gestütztes Weltdeutungsprogramm kann nur unter Ausschaltung von Deutungskonkurrenz Bestand haben.

    Dazu verhilft Zensur.

    Glauben fällt leichter, wenn es nur noch eine „Wahrheit“ gibt, die gepredigt werden darf.

  18. Es vergeht kein Tag an dem nicht feministische Fakten verbreitet werden.

    U.a. auch im Spiegel zu finden.

    http://diestandard.at/2000008465944/WHO-Ein-Drittel-aller-Frauen-Opfer-haeuslicher-Gewalt?ref=rss

    So sind nach „neuestem“ Stand ein Drittel aller Frauen von häuslicher Gewalt betroffen.

    Dabei immer schön brav die „1 von 3“ Taktik fahren, damit sich die Zahlen auch schön brav in’s Gehirn einbrennen.

    Kann sich eigentlich noch wer an die europaweite Studie zu genau demselben Thema von vor ca. einem Jahr erinnern, die ebenso große Wellen bei allen Tageszeitungen schlug?

    Ich verwette meinen linken Hoden, dass diese Studie ebenso anhand ihrer methodischen Fehlern untergehen wird. U.a. aufgrund zu weit gefasstem Gewaltbegriff, Vermischung von Äpfel und Birnen etc. etc.

    Halt die üblichen methodischen Taschenspielertricks.

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